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2026-03-11 00:02:28 +01:00
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@@ -90438,7 +90438,7 @@ Brief Nr. 629
</marginal>
<marginal letter="629" page="321" line="21">
<bzg>Absatzes</bzg> vgl. <intlink letter="629" page="309" line="22" linktext="true" />
<bzg>Absatzes</bzg> vgl. <intlink letter="624" page="309" line="22" linktext="true" />
</marginal>
<marginal letter="629" page="321" line="23">
@@ -90754,6 +90754,69 @@ Brief Nr. 629
</marginal>
Brief Nr. 630
<marginal letter="630" page="325" line="14">
Der Briefteil Hamanns wurde chronologisch und von der Seitenreihenfolge her nach <link ref="kreutzfelds" linktext="false">Kreutzfelds</link> Billet geschrieben, <intlink letter="630" page="327" line="2" linktext="false">s.u.</intlink>, und zwar auf den Innen- sowie auf der Rückseite des Briefbogens. Kontext von beiden Briefen ist die Übersendung der Pränumeranten für <link ref="voss" subref="voss-odyssee" linktext="false">Voß <titel>Odyssee-</titel>Übersetzung,</link> die seit 1779 angekündigt war und für die Kreutzfeld Pränumeranten in Königsberg sammelte, vgl. <intlink letter="616" page="281" line="25" linktext="true" />.
</marginal>
<marginal letter="630" page="325" line="15">
<bzg>Billet-doux</bzg> eigentlich Liebesbrief (wörtlich süßer Zettel), von Hamann häufig für allerlei kurze Briefe verwendete Bezeichnung
</marginal>
<marginal letter="630" page="325" line="17">
<bzg>Freunde&#x202F;&#x202F;Auftrage</bzg> Kreutzfeld, der in Königsberg Pränumeranten für <link ref="voss" subref="voss-odyssee" linktext="false">Voß <titel>Odyssee-</titel>Übersetzung,</link> sammelte, vgl. <intlink letter="616" page="281" line="25" linktext="true" />; ein weiterer Briefwechsel zwischen Kreutzfeld und Voß ist nicht überliefert; vgl. aber die Liste von elf Pränumeranten im <wwwlink address="https://www.digitale-sammlungen.de/view/bsb11725498?page=482%2C483">„Verzeichnis der Pränumeranten und Subskribenten“</wwwlink>.
</marginal>
<marginal letter="630" page="325" line="19">
<bzg>öffentliche Ankündigung</bzg> vgl. <wwwlink address="https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/newspaper/item/HRGOXVC7SL3YGNARNGLTMDI46IU76WM7?issuepage=8">Hannoverisches Magazin</wwwlink> und <wwwlink address="https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/newspaper/item/J3247TIW36PQE35E6DT26SBJIFSJWCEM?issuepage=4">HUC</wwwlink> weitere?!?
</marginal>
<marginal letter="630" page="325" line="22">
<bzg>neruo rerum gerundarum</bzg> Dt. Nerv bzw. treibende Kraft der zu erledigenden Dinge bzw. aller Unternehmungen; nach der Redensart „Pecunia nervus rerum gerendarum“ (Geld ist der die treibende Kraft aller Unternehmungen) demnach wohl gemeint: das Geld.?!?
</marginal>
<marginal letter="630" page="325" line="28">
<bzg>Curl. u Liefl.</bzg> Kurland und Liefland, in erster Linie also <wwwlink address="https://www.geonames.org/459279">Mitau</wwwlink> und Riga
</marginal>
<marginal letter="630" page="325" line="29">
<bzg>Wink</bzg> gegenüber <link ref="hartknoch" linktext="false">Hartknoch</link>, vgl. <intlink letter="616" page="281" line="24" linktext="true" />
</marginal>
<marginal letter="630" page="325" line="">
<bzg></bzg>
</marginal>
<marginal letter="630" page="325" line="">
<bzg></bzg>
</marginal>
<marginal letter="630" page="325" line="">
<bzg></bzg>
</marginal>
<marginal letter="630" page="327" line="2">
<bzg>21t Aug. 1781</bzg> Der Briefteil <link ref="kreutzfeld" linktext="false">Kreutzfelds</link> wurde auf der Vorderseite und auch chronologisch vor Hamanns Billet geschrieben.
</marginal>
<marginal letter="630" page="327" line="4">
<bzg>Assignation</bzg> Geldanweisung, für die Pränumeration/Subskription von Voß <link ref="voss" subref="voss-odyssee" linktext="false"><titel>Odüßee</titel>-Übersetzung,</link> <intlink letter="630" page="325" line="17" linktext="false">s.o.</intlink>
</marginal>
<marginal letter="630" page="327" line="5">
<bzg>zehn Pränumeranten</bzg> vgl. die Liste von elf Pränumeranten im <wwwlink address="https://www.digitale-sammlungen.de/view/bsb11725498?page=482%2C483">„Verzeichnis der Pränumeranten und Subskribenten“</wwwlink>.
</marginal>
<marginal letter="630" page="327" line="11">
<bzg>Buchhändl. Hartung</bzg> <link ref="hartung-gl" linktext="true" />, der für seine Unzuverlässigkeit in der Besorgung von Briefen und Päckchen bekannt war, vgl. <intlink letter="625" page="311" line="1" linktext="true" />
</marginal>
<marginal letter="630" page="327" line="">
<bzg>von ihm selbst erfahren</bzg> Es folgt der Hamann-Brief ab <intlink letter="630" page="325" line="14" linktext="false">325/14</intlink>
</marginal>

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@@ -14398,6 +14398,12 @@ Der Abdruck des Textes in den <titel>Literaturbriefen</titel> ist mit der Heraus
<titel>Allgemeines Verzeichnis derer Bücher, welche in der Frankfurter und Leipziger Ostermesse des 1781 Jahres entweder ganz neu gedruckt, oder sonst verbessert, wieder aufgeleget worden sind, auch ins künftige noch herauskommen sollen</titel> (Leipzig 1781).
</eintrag>
</subsection>
<subsection id="messkatalog-ostern1782" type="neuzeit" sort="120">
<lemma>Messkatalog für Ostern 1782</lemma>
<eintrag>
<titel>Allgemeines Verzeichnis derer Bücher, welche in der Frankfurter und Leipziger Ostermesse des 1782 Jahres entweder ganz neu gedruckt, oder sonst verbessert, wieder aufgeleget worden sind, auch ins künftige noch herauskommen sollen</titel> (Leipzig 1782).
</eintrag>
</subsection>
</kommentar>
<kommentar id="meurer" type="neuzeit">
@@ -21597,7 +21603,8 @@ Die Ausgabe von 1755 war nicht von Voltaire autorisiert. Sein Text kursierte zu
<subsection id="voss-odyssee" type="neuzeit" sort="40">
<lemma>Voß, <titel>Odyssee</titel></lemma>
<eintrag>
<titel>Homers Odüßee übersezt von Johann Heinrich Voß</titel> (Hamburg: Selbstverlag 1781). Digitalisat: <wwwlink address="https://www.deutschestextarchiv.de/book/show/voss_oduessee_1781">BBAW: B4/DWB</wwwlink>.
<titel>Homers Odüßee übersezt von Johann Heinrich Voß</titel> (Hamburg: auf Kosten des Verfassers 1781 [vmtl. in der Dessauer Buchhandlung der Gelehrten]). Digitalisat: <wwwlink address="https://www.deutschestextarchiv.de/book/show/voss_oduessee_1781">BBAW: B4/DWB</wwwlink>.<line type="break" />
Das genaue Datum der Auslieferung ist nicht bekannt, vmtl. wurde die Publikation aber rückdatiert; im Messverkehr war das Buch jedenfalls erst ab Ostern 1782 vorhanden, vgl. <link ref="messkatalog" subref="messkatalog-ostern1782" linktext="true" />, <wwwlink address="https://images.sub.uni-goettingen.de/iiif/image/gdz:PPN82220794X:00000047/full/full/0/default.jpg">S.&#x202F;297</wwwlink> (und als Kontrast den <link ref="messkatalog" subref="messkatalog-michaelis1781" linktext="true" />, <wwwlink address="https://images.sub.uni-goettingen.de/iiif/image/gdz:PPN822207931:00000049/full/full/0/default.jpg">S.&#x202F;49</wwwlink>, wo das Buch noch nicht aufgeführt ist).
</eintrag>
</subsection>
</kommentar>

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@@ -16411,7 +16411,7 @@
Das Datum wurde später, am linken Rand der eingezogenen Zeile, hinzugefügt.
</editreason>
<editreason index="5826">
Geändert nach der Handschrift; ZH: <zh>Erdbeeren</zh> Jörg-Ulrich Fechner schlägt an dieser Stelle die Lesung „Erdbirnen“ vor, vgl. Jörg-Ulrich Fechner: Hamanniana: Die Restbestände der Hamann-Sammlung von Friedrich Roth, in: Bernhard Gajek (Hrsg.), Die Gegenwärtigkeit Johann Georg Hamanns, 600&#x2009;f. und ders.: Hamanniana aus dem Vorbesitz von Friedrich Roth. In: Johann Georg Hamann 17301788. Hg. v. Volkmar Hansen, Goethe-Museum Düsseldorf, Anton-und-Katharina-Kippenberg-Stiftung 2001, 24.
Geändert nach der Handschrift; ZH: <zh>Erdbeeren</zh> Jörg-Ulrich Fechner schlägt an dieser Stelle die Lesung „Erdbirnen“ vor, vgl. Jörg-Ulrich Fechner: Hamanniana: Die Restbestände der Hamann-Sammlung von Friedrich Roth, in: Bernhard Gajek (Hrsg.), Die Gegenwärtigkeit Johann Georg Hamanns, 600&#x2009;f. und ders.: Hamanniana aus dem Vorbesitz von Friedrich Roth. In: Johann Georg Hamann 17301788. Hg. v. Volkmar Hansen, Goethe-Museum Düsseldorf, Anton-und-Katharina-Kippenberg-Stiftung 2001, 24. Mögen kalt werdende Erdbeeren auch wenig Sinn ergeben, die Transkription bei Voß klarer Handschrift ist eindeutig.
</editreason>
<editreason index="5827">
Die Angabe „liegen in deposito“ bezieht sich auf Z. 912 „Schönsche Obligation“ bis „Henrici Gründen“.

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@@ -12123,10 +12123,11 @@
</ZHInfo>
</letterDesc>
<letterDesc letter="630">
<date value="Königsberg, 23. August 1781" />
<sort value="1781-08-23" />
<date value="Königsberg, 21. und 23. August 1781" />
<sort value="1781-08-23" from="1781-08-21" to="1781-08-23"/>
<location ref="2" />
<senders>
<sender ref="134" />
<sender ref="1" />
</senders>
<receivers>

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@@ -306,6 +306,8 @@
nachname="Patz" komm="patz-v" />
<personDef index="133" name="Vmtl. Carl Christoph Stockmar"
vorname="Carl Christoph" nachname="Stockmar" komm="stockmar" />
<personDef index="134" name="Johann Gottlieb Kreutzfeld"
vorname="Johann Gottlieb" nachname="Kreutzfeld" komm="kreutzfeld" />
</personDefs>
<handDefs>
<handDef index="-1" name="Unbekannt" />

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@@ -12001,7 +12001,7 @@ Vor dem Entwurf an Witwe Blom notierte sich Hamann einen weiteren, den er dann a
<app ref="4"> Krakau, Jagiellonenbibliothek, Slg. Autographa der ehemaligen Preußischen
Staatsbibliothek zu Berlin (ehemalige Berliner Signatur: Sammlung Radowitz 5873).<line
type="break" /> Die Briefe von Hamann und Johann Gottlieb Kreutzfeld (21. und 23. August
1781) wurden zusammen abgeschickt. </app>
1781) wurden auf demselben Briefbogen abgefasst und zusammen abgeschickt. Kreutzfelds Brief befindet sich auf auf der Außenseite des Briefbogens, Hamanns Brief auf den beiden Innenseiten sowie der Rückseite. Kreutzfelds Brief ist also chronologisch und von der Reihenfolge her der frühere.</app>
<app ref="5">
ZH IV 325327, Nr. 630.
</app>