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@@ -3304,7 +3304,7 @@ Deutsche Übersetzung zitiert nach Niklas Holzberg (Übers.): <titel>C. Valerius
<kommentar id="charmois" type="neuzeit">
<lemma>Carl Heinrich Borde de Charmois</lemma>
<eintrag>Lebensdaten nicht ermittelt; war um 1782 Dozent für frz. Sprache an der Universität Heidelberg.</eintrag>
<eintrag>Lebensdaten nicht ermittelt; um 1782 Dozent für französische Sprache an der Universität Königsberg.</eintrag>
</kommentar>
<kommentar id="charpentier" type="neuzeit">
@@ -16440,7 +16440,8 @@ In 3 Teilen wurde das Werk gedruckt, wobei nur die ersten beiden de Prades Disse
<eintrag>Königlich-preußisches provinzielles Zollamt in Königsberg, abhängig von den Direktiven der <link ref="general-akzise-und-zoll-direktion" linktext="true" /> in Berlin unter <link ref="launay" linktext="true" />. Ansässig bis Februar 1767 in der Junkergasse, danach im Billetschen Haus am Schlossberg (<intlink letter="339" page="389" line="19" linktext="true" />). Hamann arbeitete aber wohl zumeist im Licenthaus am Pregel (Laak). 17661774 unter der Führung von <link ref="magnier" linktext="true" />, seit 1774 unter <link ref="stockmar" linktext="true" />. Vgl. <link ref="baczko-stadtkönigsberg" linktext="false">Baczko: <titel>Versuch einer Geschichte und Beschreibung der Stadt Königsberg</titel></link>, IV,&#x202F;345348.<line type="break" />
Hamann begann in der Akzise- und Zolldirektion am 25. Mai 1767 auf Vermittlung von <link ref="kant" linktext="false">Kant</link> und <link ref="jacobi-jf" linktext="true" /> (vgl. <intlink letter="343" page="395" line="3" linktext="true" />). Er wurde in den zehn Jahren seines Galeerendienstes vor allem als Übersetzer ins Französische verwendet, zeitweilig auch als Sekretär (Secrétaire-Traducteur). Anfänglich verdiente er 16 Reichstaler im Monat, 1769 25 (<intlink letter="367" page="477" line="18" linktext="true" />), 1770 30 (<intlink letter="372" page="4" line="22" linktext="true" />), 1772 wurde sein Verdienst auf 25 reduziert (<intlink letter="378" page="18" line="2" linktext="true" />), vgl. auch das „Tableau de mes Finances“ in <link ref="hamann" subref="hamann-lettreperdue" linktext="false"><titel>Lettre perdues</titel></link>, N&#x202F;II,309.<line type="break" />
Die Herabsetzung des Gehalts und eine allgemeinere Kritik Hamanns am französischen Finanzsystem <link ref="friedrich-II" linktext="true" /> waren Anlass für einige Schriften der 1770er Jahre (vor allem die französischsprachigen). Zum französischen Finanzsystem vgl. <wwwlink address="https://books.google.de/books/about/Geschichte_der_Preussischen_Regieverwalt.html?id=yg1YAAAAcAA">Walter Schultze: Geschichte der preußischen Regieverwaltung von 17661786. In: Staats- und socialwissenschaftliche Forschungen, hg. von Gustav Schmoller. Bd. 7, Heft 3. Leipzig 1898.</wwwlink>.<line type="break" />
Am 24. Januar 1777 (<link ref="friedrich-II" linktext="false">Königsgeburtstag</link>) wurde Hamann als Nachfolger von <link ref="blom-wy" linktext="true" /> zum Oberpackhof-Inspector am Licent ernannt (vgl. <intlink letter="480" page="291" line="5" linktext="true" />), auch dank der Vermittlung von <link ref="reichardt-jf" linktext="false">Reichardt</link> in Berlin. Sein Gehalt blieb das Gleiche wie zuvor (300 Reichstaler im Jahr), dazu kam aber freie Wohnung und Garten am Licent (am Holländer Baum) und etwa 100 Reichstaler jährlich an Fooi- bzw. Biergeldern (vgl. <intlink letter="484" page="303" line="11" linktext="true" />), deren späterer Wegfall ihm zusetzte. Außerdem wurde Hamann sein neuer Posten zunächst durch den Streit mit den <link ref="blom-w" linktext="false">Blomschen Erben</link> um den Garten der Dienstwohnung verleidet. Zu Hamanns finanzieller Situation in den späten 1770ern vgl. <intlink letter="545" page="53" line="3" linktext="true" /> und <intlink letter="574" page="148" line="29" linktext="true" />.
Am 24. Januar 1777 (<link ref="friedrich-II" linktext="false">Königsgeburtstag</link>) wurde Hamann als Nachfolger von <link ref="blom-wy" linktext="true" /> zum Oberpackhof-Inspector am Licent ernannt (vgl. <intlink letter="480" page="291" line="5" linktext="true" />), auch dank der Vermittlung von <link ref="reichardt-jf" linktext="false">Reichardt</link> in Berlin. Sein Gehalt blieb das Gleiche wie zuvor (300 Reichstaler im Jahr), dazu kam aber freie Wohnung und Garten am Licent (am Holländer Baum) und etwa 100 Reichstaler jährlich an Fooi- bzw. Biergeldern (vgl. <intlink letter="484" page="303" line="11" linktext="true" />), deren späterer Wegfall ihm zusetzte. Außerdem wurde Hamann sein neuer Posten zunächst durch den Streit mit den <link ref="blom-w" linktext="false">Blomschen Erben</link> um den Garten der Dienstwohnung verleidet. Zu Hamanns finanzieller Situation in den späten 1770ern vgl. <intlink letter="545" page="53" line="3" linktext="true" /> und <intlink letter="574" page="148" line="29" linktext="true" />.<line type="break" />
Zum Streit um die Voyengelder. 1781 liefen sie noch sehr gut (vgl. <intlink letter="622" page="306" line="13" linktext="true" />).
</eintrag>
</kommentar>
@@ -17341,7 +17342,7 @@ Ein literarischer Streit um Zensur zwischen <link ref="riedel" linktext="true" /
</eintrag>
</kommentar>
<kommentar id="rollenhagen-froschmeuseler" type="neuzeit">
<kommentar id="rollenhagen" type="neuzeit">
<lemma>Georg Rollenhagen</lemma>
<eintrag>15421609. Schriftsteller, Pädagoge, Prediger, siehe <wwwlink address="https://www.deutsche-biographie.de/pnd116593598.html#ndbcontent">Kühlmann, Wilhelm: Rollenhagen, Georg, in: <titel>NDB</titel>&#x202F;22 (2005), S.&#x202F;12f</wwwlink>.
</eintrag>