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@@ -1117,6 +1117,11 @@ D. Siegmund Jacob Baumgartens <titel>Untersuchung Theologischer Streitigkeiten.<
</subsection>
</kommentar>
<kommentar id="bause" type="neuzeit">
<lemma>Johann Friedrich Bause</lemma>
<eintrag>17381814. Prodekan der Leipziger Kunstakademie, siehe <wwwlink address="https://www.deutsche-biographie.de/pnd116096438.html#ndbcontent">Muchall-Viebroock, Thomas: Bause, Johann Friedrich, in: <titel>NDB</titel>&#x202F;1 (1953), S.&#x202F;675</wwwlink>.</eintrag>
</kommentar>
<kommentar id="bayle" type="neuzeit">
<lemma>Pierre Bayle</lemma>
<eintrag>16471706. Frz. Schriftsteller und Philosoph, ab 1681 in Rotterdam. <wwwlink address="https://plato.stanford.edu/archives/win2017/entries/bayle/">Lennon, Thomas M. u. Hickson, Michael: Pierre Bayle, in: <titel>The Stanford Encyclopedia of Philosophy</titel> (Winter 2017 Edition)</wwwlink>.</eintrag>
@@ -1461,7 +1466,9 @@ Zu J. Chr. Berens Einfluss auf den jungen Hamann siehe <link ref="gra-h-2011"
<subsection id="berens-blatt" type="neuzeit">
<lemma>J.C. Berens, <titel>Blatt zur Chronik von Riga</titel></lemma>
<eintrag>
<titel>Blatt zur Chronik von Riga mit angezeigten Urkunden. An den Grafen von Falckenstein [Pseudonym <link ref="joseph-II" linktext="false"></link>Josephs II.</titel>. Im Jahr MDCCLXXX. Wird im Stadts-Archiv aufm Rathaus aufgebewahrt (Riga 1780). Digitalisat: <wwwlink address="http://hdl.handle.net/10062/27827">UB Tartu</wwwlink>.</eintrag>
<titel>Blatt zur Chronik von Riga mit angezeigten Urkunden. An den Grafen von Falckenstein [Pseudonym <link ref="joseph-II" linktext="false"></link>Josephs II.</titel>. Im Jahr MDCCLXXX. Wird im Stadts-Archiv aufm Rathaus aufgebewahrt (Riga 1780). Digitalisat: <wwwlink address="http://hdl.handle.net/10062/27827">UB Tartu</wwwlink>. Von Hamann für die <link ref="konigsbergsche-gelehrte-p-z" linktext="false">KGPZ</link> rezensiert, vgl. <intlink letter="598" page="212" line="11" linktext="true" /> und <intlink letter="614" page="267" line="21" linktext="true" />.<line type="break" />
Es wurde wohl auch eine französische Version für <link ref="friedrich-II" linktext="true" /> bzw. den <link ref="friedrich-wilhelm-II" linktext="false">Kronprinzen Friedrich Wilhelm</link> publiziert, vgl. <intlink letter="614" page="267" line="16" linktext="true" />
</eintrag>
</subsection>
</kommentar>
@@ -3587,7 +3594,7 @@ Briefe Teilweise ediert bei: <titel>Matthias Claudius: Briefe an Freunde</titel>
<kommentar id="cless" type="neuzeit">
<lemma>David Jonathan Cless</lemma>
<eintrag>17311803. Evangelischer Theologe in Göppingen.
<eintrag>17311803. Evangelischer Theologe in Göppingen, siehe <wwwlink address="">Deutsche Biographie</wwwlink>.
</eintrag>
<subsection id="cless-observationes" type="neuzeit" sort="10">
<lemma>Cless, <titel>Observationes ad Commentationem Dni. Imanuelis Kant</titel></lemma>
@@ -3595,17 +3602,16 @@ Briefe Teilweise ediert bei: <titel>Matthias Claudius: Briefe an Freunde</titel>
<titel>Observationes ad Commentationem Dni. Imanuelis Kant de uno possibli fundamento Demonstr. Exist. Dei die von dem einzig möglichen Beweisgrund zu einer Demonstr. des Daseyns Gottes quas preside Godofr. Plouquet pp prorite consequendis Magisterii philosophici honoribus Dan. Fr. Hermann, Aldingensis in Tübingen im Octobr. 1763 gehalten</titel> (Tübingen 1763).
</eintrag>
</subsection>
Die wahre Lehre des heilig Apostel Pauli vom Gesetz, aus dem Brief an die Römer vorgetragen und mit der neuen Deutung desselben verglichen. Tübingen 1777.[Rez. in AdB, Bd 39/2. Berlin/Stettin 1780, S.360- 365].
<subsection id="cless-gesez" type="neuzeit" sort="20">
<lemma>Cless, <titel>Die wahre Lehre des heil. Apostels Pauli vom Gesez</titel></lemma>
<eintrag>
<titel>Die wahre Lehre des heil. Apostels Pauli vom Gesez. Aus dem Brief an die Römer vorgetragen, und mit den neuen Deutungen derselben verglichen</titel> (Tübingen 1777.). Digitalisat 2. Aufl. 1779: <wwwlink address="http://resolver.staatsbibliothek-berlin.de/SBB0002000200000000">Stabi Berlin: Bt 311</wwwlink>.
<titel>Die wahre Lehre des heil. Apostels Pauli vom Gesez. Aus dem Brief an die Römer vorgetragen, und mit den neuen Deutungen derselben verglichen</titel> (Tübingen 1777). Digitalisat 2. Aufl. 1779: <wwwlink address="http://resolver.staatsbibliothek-berlin.de/SBB0002000200000000">Stabi Berlin: Bt 311</wwwlink>.
</eintrag>
</subsection>
<subsection id="cless-magazin" type="neuzeit" sort="30">
<lemma>Cless, <titel>Allgemeines geistliches Magazin</titel></lemma>
<eintrag>
<titel>Allgemeines geistliches Magazin von Wörtern und Redensarten, deren richtige Erklärung und Gebrauch zum thätigen Christenthum nützlich und nöthig ist</titel> (6 Bde., Tübingen 17791781). Digitalisat Bd.&#x202F;1: <wwwlink address="https://books.google.de/books?id=welCAQAAMAAJ">Google Books</wwwlink>, Bd. 3: <wwwlink address="https://books.google.de/books?id=SOpCAQAAMAAJ">Google Books</wwwlink>. Vgl. das Studienheft 1780, N&#x202F;V,354.
<titel>Algemeines geistliches Magazin von Wörtern und Redensarten, deren richtige Erklärung und Gebrauch zum thätigen Christentum nüzlich und nötig ist mitgetheilt von M.D.J. Cleß</titel> (6 Bde., Tübingen: Heerbrandt 17791781). Digitalisat: <wwwlink address="https://catalog.hathitrust.org/Record/100220133">Ohio State University</wwwlink>. Vgl. das Studienheft 1780, N&#x202F;V,354. Von Hamann für die <link ref="konigsbergsche-gelehrte-p-z" linktext="false">KGPZ</link> rezensiert, vgl. <intlink letter="598" page="212" line="9" linktext="true" /> und <intlink letter="614" page="267" line="24" linktext="true" />.
</eintrag>
</subsection>
</kommentar>
@@ -8234,7 +8240,7 @@ Betrachtungen über den Menschen, seine Natur, seine Pflichten und Erwartungen;
<kommentar id="hartung-gl" type="neuzeit">
<lemma>Gottlieb Leberecht Hartung</lemma>
<eintrag>17471797. Buchhändler in Königsberg, Sohn von <link ref="hartung-hj" linktext="true" /> und <link ref="hartung-h" linktext="true" />; 1759 Lehrling in der Hartungschen Buchdruckerei, die ihm seine Mutter nach dem Tod ihrer drei Ehemänner ab Mitte der 1760er Jahre übergab; erhielt 1771 das Privileg seines Vaters; Mitglied der <link ref="dreikronenloge" linktext="false">Dreikronenloge</link>. Hamann versuchte ihn für den Verlag der <link ref="hamann" subref="hamann-philologische-einfalle" linktext="false"><titel>Philologischen Einfälle</titel></link> zu gewinnen (vgl. <intlink letter="380" page="23" line="15" linktext="true" />) und zerstritt sich mit ihm, nachdem sich das Projekt 1772 zerschlug; erst 1779/80 gab es wieder eine leichte Annäherung zu seiner Buchhandlung infolge des Niedergangs der <link ref="kanter" linktext="false">Kanterschen Buchhandlung</link> (vgl. <intlink letter="574" page="145" line="28" linktext="true" />), schnell erfolgte aber eine erneute Entzweiung wegen Hartungs Unzuverlässigkeit in der Besorgung eines Päckchens aus Weimar von Herder. Siehe <wwwlink address="https://www.deutsche-biographie.de/sfz27948.html#adbcontent">Kelchner, Ernst: Hartung, Johann Heinrich, in: <titel>ADB</titel>&#x202F;10 (1879), S.&#x202F;713715</wwwlink> und Carl Richard Dreher: Der Buchhandel und die Buchhändler zu Königsberg in Preußen im 18. Jahrhundert. In: Archiv für Geschichte des Deutschen Buchhandels 18 (1896), S.&#x202F; 171f. u. 204206.
<eintrag>17471797. Buchhändler in Königsberg, Sohn von <link ref="hartung-hj" linktext="true" /> und <link ref="hartung-h" linktext="true" />; 1759 Lehrling in der Hartungschen Buchdruckerei, die ihm seine Mutter nach dem Tod ihrer drei Ehemänner ab Mitte der 1760er Jahre übergab; erhielt 1771 das Privileg seines Vaters; Mitglied der <link ref="dreikronenloge" linktext="false">Dreikronenloge</link>. Hamann versuchte ihn für den Verlag der <link ref="hamann" subref="hamann-philologische-einfalle" linktext="false"><titel>Philologischen Einfälle</titel></link> zu gewinnen (vgl. <intlink letter="380" page="23" line="15" linktext="true" />) und zerstritt sich mit ihm, nachdem sich das Projekt 1772 zerschlug; erst 1779/80 gab es wieder eine leichte Annäherung zu seiner Buchhandlung infolge des Niedergangs der <link ref="kanter" linktext="false">Kanterschen Buchhandlung</link> (vgl. <intlink letter="574" page="145" line="28" linktext="true" />), schnell erfolgte aber eine erneute Entzweiung wegen Hartungs Unzuverlässigkeit in der Besorgung eines Päckchens aus Weimar von Herder. Siehe <wwwlink address="https://www.deutsche-biographie.de/sfz27948.html#adbcontent">Kelchner, Ernst: Hartung, Johann Heinrich, in: <titel>ADB</titel>&#x202F;10 (1879), S.&#x202F;713715</wwwlink> und <wwwlink address="http://digital.slub-dresden.de/id405271263-18960180/214">Carl Richard Dreher: Der Buchhandel und die Buchhändler zu Königsberg in Preußen im 18. Jahrhundert. In: Archiv für Geschichte des Deutschen Buchhandels 18 (1896), S.&#x202F; 171f. u. 204206.</wwwlink>
</eintrag>
</kommentar>
@@ -10522,7 +10528,7 @@ Digitalisat: <wwwlink address="https://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bs
<kommentar id="kanter" type="neuzeit">
<lemma>Johann Jakob Kanter</lemma>
<eintrag>17381786. Buchhändler, Verleger (auch von Hamanns Schriften sowie der <link ref="konigsbergsche-gelehrte-p-z" linktext="false"><titel>KGPZ</titel></link>) und Unternehmer in Königsberg, <wwwlink address="https://www.geonames.org/7532600">Elbing</wwwlink> (Filiale), <wwwlink address="https://www.geonames.org/3094086">Marienwerder</wwwlink> (Druckerei) und <wwwlink address="https://www.geonames.org/3083196">Trutenau</wwwlink>, Lotteriedirektor, Papiermüller, Erbherr von <wwwlink address="https://www.geonames.org/3083196">Trutenau</wwwlink>. Errichtete anstelle der Papiermühle eine Schriftgießerei und eine Fabrik für Pressspanplatten, für deren Anlage <link ref="friedrich-II" linktext="true" /> 12.000 Taler bereitstellte; zum Niedergang seiner Unternehmungen, auch seines Buchladens in den späten 1770ern vgl. <intlink letter="545" page="54" line="11" linktext="false">HKB 545</intlink> und zu finanziellen Details <intlink letter="574" page="149" line="17" linktext="false"></intlink>; 1780/81 gab er die Buchhandlung an seinen ehemaligen Angestellten <link ref="wagner-fd" linktext="false">Wagner</link> und den Berliner Buchhändler <link ref="dengel-cg" linktext="true" /> ab, zum weiteren Schicksal seiner Buchhandlung und Zeitung vgl. <wwwlink address="http://digital.slub-dresden.de/id405271263-18960180/207">Dreher: Der Buchhandel und die Buchhändler zu Königsberg in Preußen im 18. Jahrhundert, S.&#x202F;197200</wwwlink>. Mitglied der <link ref="dreikronenloge" linktext="false">Dreikronenloge</link>. Siehe <wwwlink address="https://www.deutsche-biographie.de/sfz39753.html#ndbcontent">Göpfert, Herbert G.: Kanter, Johann Jakob, in: <titel>NDB</titel>&#x202F;11 (1977), S.&#x202F;125f.</wwwlink><line type="break" />
<eintrag>17381786. Buchhändler, Verleger (auch von Hamanns Schriften sowie der <link ref="konigsbergsche-gelehrte-p-z" linktext="false"><titel>KGPZ</titel></link>) und Unternehmer in Königsberg, <wwwlink address="https://www.geonames.org/7532600">Elbing</wwwlink> (Filiale), <wwwlink address="https://www.geonames.org/3094086">Marienwerder</wwwlink> (Druckerei) und <wwwlink address="https://www.geonames.org/3083196">Trutenau</wwwlink>, Lotteriedirektor, Papiermüller, Erbherr von <wwwlink address="https://www.geonames.org/3083196">Trutenau</wwwlink>. Errichtete anstelle der Papiermühle eine Schriftgießerei und eine Fabrik für Pressspanplatten, für deren Anlage <link ref="friedrich-II" linktext="true" /> 12.000 Taler bereitstellte; zum Niedergang seiner Unternehmungen, auch seines Buchladens in den späten 1770ern vgl. <intlink letter="545" page="54" line="11" linktext="false">HKB 545</intlink> und zu finanziellen Details <intlink letter="574" page="149" line="17" linktext="false"></intlink>; 1780/81 gab er die Buchhandlung an seinen ehemaligen Angestellten <link ref="wagner-fd" linktext="false">Wagner</link> und den Berliner Buchhändler <link ref="dengel-cg" linktext="true" /> ab, zum weiteren Schicksal seiner Buchhandlung und Zeitung vgl. <wwwlink address="http://digital.slub-dresden.de/id405271263-18960180/207">Dreher: Der Buchhandel und die Buchhändler zu Königsberg in Preußen im 18. Jahrhundert, S.&#x202F;197200</wwwlink>. Mitglied der <link ref="dreikronenloge" linktext="false">Dreikronenloge</link>. Siehe <wwwlink address="https://www.deutsche-biographie.de/sfz39753.html#ndbcontent">Göpfert, Herbert G.: Kanter, Johann Jakob, in: <titel>NDB</titel>&#x202F;11 (1977), S.&#x202F;125f.</wwwlink> und <wwwlink address="http://digital.slub-dresden.de/id405271263-18960180/207">Dreher: Der Buchhandel und die Buchhändler zu Königsberg in Preußen im 18. Jahrhundert, S.&#x202F;180199.</wwwlink><line type="break" />
Der Kantersche Buchladen war ein in Königsberg und darüber hinaus bekannter Ort, den Hamann häufig besuchte, und wo er vielerlei Leute traf. Er wurde 1760 in Kanters väterlichem Haus in der Altstädtischen Langgasse 23 eröffnet und zog Ende August 1768 um in das nach dem großen Brand von 1764 neu errichtete Löbenichter Rathaus in der Mönchhofgasse 2. Über dem Eingang hing ein großer Preußenadler und im Inneren standen Büsten einerseits von Pindar, Caesar, Tacitus, Plutarch und anderen, andererseits von Kant, Scheffner, Hippel, Lindner und anderen (vgl. <intlink letter="351" page="419" line="26" linktext="true" />); später für einige Jahre auch ein Gemälde von Hamann (vgl. <intlink letter="398" page="68" line="20" linktext="true" />).</eintrag>
</kommentar>