From 815be547667177faf0f9b2a77d8791b3b8f505a0 Mon Sep 17 00:00:00 2001
From: klopfertherabbit <123269390+klopfertherabbit@users.noreply.github.com>
Date: Wed, 4 Feb 2026 00:45:09 +0100
Subject: [PATCH] HKB 614
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@@ -84364,7 +84364,7 @@ Brief Nr. 609
-2te Blatt zur Chronik wohl eine Fortsetzung von ; nicht ermittelt
+2te Blatt zur Chronik ; Hamann hält offenbar eine Übersetzung für eine Art Fortsetzung, vgl.
@@ -85590,7 +85590,7 @@ Brief Nr. 612
-in den Zeitungen wohl in der Rubrik „einkommende Fremde“ der KGPZ, Jg. nicht überliefert
+in den Zeitungen wohl in der Rubrik „einkommende Fremde“ der KGPZ, Jg. nicht überliefert; vgl. auch
@@ -85598,7 +85598,7 @@ Brief Nr. 612
-2te Blatt der zweite Teil von , nicht überliefert
+2te Blatt ; Hamann hält offenbar eine Übersetzung für eine Art Fortsetzung, vgl.
@@ -85773,6 +85773,89 @@ Das Billet wurde vmtl. mit
+Krönungsfeste 18. Januar (in Erinnerung an die Krönung Friedrichs I. im Königsberger Schloss 1701)
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+5 huj. 5. Februar 1781
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+Me Courtan
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+Viergespann Hamanns vier Kinder
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+Prof. Kreutzfeld
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+ ; Hamann hielt die Übersetzung offenbar für eine Art Fortsetzung, vgl.
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+Prinzen Kronprinzen Friedrich Wilhelm, vgl.
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+Uebersetzer … Verf. Übersetzer des Blattes zur Chronik von Riga ins Französische war wohl der Verfasser selbst, . – Die sprachliche Anpassung an den Berliner Hof war für Hamann ein aktuelles kulturpolitisches Thema, vgl. ; hier kombiniert mit seinem komplizierten Verhältnis zur Familie Berens, vgl. .
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+Ankündigung Hamanns Rezension in den KGPZ (Jg. nicht überliefert), vgl.
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+schwäbischen theol. Wörterbuche
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+Verwaltung des Zeitungswesens Zu Hamanns letzten Beschwerden über die KGPZ vgl. ; Kantersche Zeitung und Buchladen wurden im Frühjahr 1780 an Wagner und Dengel verkauft und am 16. Juli wurde die Übernahme in den KGPZ angezeigt, vgl. S. 198.
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+allgemeine Bibliothek in , Bd. 43 (1780), S. 518
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+deutschen M. von Herder Herders Rezension erschien im Teutschen Merkur, 4. Vj. (Oktober), S. 81–84, vgl. .
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+durchreisenden B–s Berens, in den KGPZ vom 15. Januar, vgl.
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+Prof. Bause
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+Gevatter in W. u W. in Weimar und Wandsbeck, und
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+Arndt von in St. Petersburg
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index fd50838..7e24927 100644
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@@ -1117,6 +1117,11 @@ D. Siegmund Jacob Baumgartens Untersuchung Theologischer Streitigkeiten.<
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+Johann Friedrich Bause
+1738–1814. Prodekan der Leipziger Kunstakademie, siehe Muchall-Viebroock, Thomas: Bause, Johann Friedrich, in: NDB 1 (1953), S. 675.
+
+
Pierre Bayle1647–1706. Frz. Schriftsteller und Philosoph, ab 1681 in Rotterdam. Lennon, Thomas M. u. Hickson, Michael: Pierre Bayle, in: The Stanford Encyclopedia of Philosophy (Winter 2017 Edition).
@@ -1461,7 +1466,9 @@ Zu J. Chr. Berens’ Einfluss auf den jungen Hamann siehe
J.C. Berens, Blatt zur Chronik von Riga
-Blatt zur Chronik von Riga mit angezeigten Urkunden. An den Grafen von Falckenstein [Pseudonym Josephs II.. Im Jahr MDCCLXXX. Wird im Stadts-Archiv aufm Rathaus aufgebewahrt (Riga 1780). Digitalisat: UB Tartu.
+Blatt zur Chronik von Riga mit angezeigten Urkunden. An den Grafen von Falckenstein [Pseudonym Josephs II.. Im Jahr MDCCLXXX. Wird im Stadts-Archiv aufm Rathaus aufgebewahrt (Riga 1780). Digitalisat: UB Tartu. – Von Hamann für die KGPZ rezensiert, vgl. und .
+Es wurde wohl auch eine französische Version für bzw. den Kronprinzen Friedrich Wilhelm publiziert, vgl.
+
@@ -3587,7 +3594,7 @@ Briefe Teilweise ediert bei: Matthias Claudius: Briefe an FreundeDavid Jonathan Cless
-1731–1803. Evangelischer Theologe in Göppingen.
+1731–1803. Evangelischer Theologe in Göppingen, siehe Deutsche Biographie.
Cless, Observationes ad Commentationem Dni. Imanuelis Kant
@@ -3595,17 +3602,16 @@ Briefe Teilweise ediert bei: Matthias Claudius: Briefe an FreundeObservationes ad Commentationem Dni. Imanuelis Kant de uno possibli fundamento Demonstr. Exist. Dei die von dem einzig möglichen Beweisgrund zu einer Demonstr. des Daseyns Gottes quas preside Godofr. Plouquet pp prorite consequendis Magisterii philosophici honoribus Dan. Fr. Hermann, Aldingensis in Tübingen im Octobr. 1763 gehalten (Tübingen 1763).
-Die wahre Lehre des heilig Apostel Pauli vom Gesetz, aus dem Brief an die Römer vorgetragen und mit der neuen Deutung desselben verglichen. Tübingen 1777.[Rez. in AdB, Bd 39/2. Berlin/Stettin 1780, S.360- 365].
Cless, Die wahre Lehre des heil. Apostels Pauli vom Gesez
-Die wahre Lehre des heil. Apostels Pauli vom Gesez. Aus dem Brief an die Römer vorgetragen, und mit den neuen Deutungen derselben verglichen (Tübingen 1777.). Digitalisat 2. Aufl. 1779: Stabi Berlin: Bt 311.
+Die wahre Lehre des heil. Apostels Pauli vom Gesez. Aus dem Brief an die Römer vorgetragen, und mit den neuen Deutungen derselben verglichen (Tübingen 1777). Digitalisat 2. Aufl. 1779: Stabi Berlin: Bt 311.
Cless, Allgemeines geistliches Magazin
-Allgemeines geistliches Magazin von Wörtern und Redensarten, deren richtige Erklärung und Gebrauch zum thätigen Christenthum nützlich und nöthig ist (6 Bde., Tübingen 1779–1781). Digitalisat Bd. 1: Google Books, Bd. 3: Google Books. Vgl. das Studienheft 1780, N V,354.
+Algemeines geistliches Magazin von Wörtern und Redensarten, deren richtige Erklärung und Gebrauch zum thätigen Christentum nüzlich und nötig ist mitgetheilt von M.D.J. Cleß (6 Bde., Tübingen: Heerbrandt 1779–1781). Digitalisat: Ohio State University. Vgl. das Studienheft 1780, N V,354. – Von Hamann für die KGPZ rezensiert, vgl. und .
@@ -8234,7 +8240,7 @@ Betrachtungen über den Menschen, seine Natur, seine Pflichten und Erwartungen;
Gottlieb Leberecht Hartung
-1747–1797. Buchhändler in Königsberg, Sohn von und ; 1759 Lehrling in der Hartungschen Buchdruckerei, die ihm seine Mutter nach dem Tod ihrer drei Ehemänner ab Mitte der 1760er Jahre übergab; erhielt 1771 das Privileg seines Vaters; Mitglied der Dreikronenloge. Hamann versuchte ihn für den Verlag der Philologischen Einfälle zu gewinnen (vgl. ) und zerstritt sich mit ihm, nachdem sich das Projekt 1772 zerschlug; erst 1779/80 gab es wieder eine leichte Annäherung zu seiner Buchhandlung infolge des Niedergangs der Kanterschen Buchhandlung (vgl. ), schnell erfolgte aber eine erneute Entzweiung wegen Hartungs Unzuverlässigkeit in der Besorgung eines ‚Päckchens‘ aus Weimar von Herder. Siehe Kelchner, Ernst: Hartung, Johann Heinrich, in: ADB 10 (1879), S. 713–715 und Carl Richard Dreher: Der Buchhandel und die Buchhändler zu Königsberg in Preußen im 18. Jahrhundert. In: Archiv für Geschichte des Deutschen Buchhandels 18 (1896), S. 171f. u. 204–206.
+1747–1797. Buchhändler in Königsberg, Sohn von und ; 1759 Lehrling in der Hartungschen Buchdruckerei, die ihm seine Mutter nach dem Tod ihrer drei Ehemänner ab Mitte der 1760er Jahre übergab; erhielt 1771 das Privileg seines Vaters; Mitglied der Dreikronenloge. Hamann versuchte ihn für den Verlag der Philologischen Einfälle zu gewinnen (vgl. ) und zerstritt sich mit ihm, nachdem sich das Projekt 1772 zerschlug; erst 1779/80 gab es wieder eine leichte Annäherung zu seiner Buchhandlung infolge des Niedergangs der Kanterschen Buchhandlung (vgl. ), schnell erfolgte aber eine erneute Entzweiung wegen Hartungs Unzuverlässigkeit in der Besorgung eines ‚Päckchens‘ aus Weimar von Herder. Siehe Kelchner, Ernst: Hartung, Johann Heinrich, in: ADB 10 (1879), S. 713–715 und Carl Richard Dreher: Der Buchhandel und die Buchhändler zu Königsberg in Preußen im 18. Jahrhundert. In: Archiv für Geschichte des Deutschen Buchhandels 18 (1896), S. 171f. u. 204–206.
@@ -10522,7 +10528,7 @@ Digitalisat: Johann Jakob Kanter
-1738–1786. Buchhändler, Verleger (auch von Hamanns Schriften sowie der KGPZ) und Unternehmer in Königsberg, Elbing (Filiale), Marienwerder (Druckerei) und Trutenau, Lotteriedirektor, Papiermüller, Erbherr von Trutenau. Errichtete anstelle der Papiermühle eine Schriftgießerei und eine Fabrik für Pressspanplatten, für deren Anlage 12.000 Taler bereitstellte; zum Niedergang seiner Unternehmungen, auch seines Buchladens in den späten 1770ern vgl. HKB 545 und zu finanziellen Details ; 1780/81 gab er die Buchhandlung an seinen ehemaligen Angestellten Wagner und den Berliner Buchhändler ab, zum weiteren Schicksal seiner Buchhandlung und Zeitung vgl. Dreher: Der Buchhandel und die Buchhändler zu Königsberg in Preußen im 18. Jahrhundert, S. 197–200. Mitglied der Dreikronenloge. Siehe Göpfert, Herbert G.: Kanter, Johann Jakob, in: NDB 11 (1977), S. 125f.
+1738–1786. Buchhändler, Verleger (auch von Hamanns Schriften sowie der KGPZ) und Unternehmer in Königsberg, Elbing (Filiale), Marienwerder (Druckerei) und Trutenau, Lotteriedirektor, Papiermüller, Erbherr von Trutenau. Errichtete anstelle der Papiermühle eine Schriftgießerei und eine Fabrik für Pressspanplatten, für deren Anlage 12.000 Taler bereitstellte; zum Niedergang seiner Unternehmungen, auch seines Buchladens in den späten 1770ern vgl. HKB 545 und zu finanziellen Details ; 1780/81 gab er die Buchhandlung an seinen ehemaligen Angestellten Wagner und den Berliner Buchhändler ab, zum weiteren Schicksal seiner Buchhandlung und Zeitung vgl. Dreher: Der Buchhandel und die Buchhändler zu Königsberg in Preußen im 18. Jahrhundert, S. 197–200. Mitglied der Dreikronenloge. Siehe Göpfert, Herbert G.: Kanter, Johann Jakob, in: NDB 11 (1977), S. 125f. und Dreher: Der Buchhandel und die Buchhändler zu Königsberg in Preußen im 18. Jahrhundert, S. 180–199.
Der Kantersche Buchladen war ein in Königsberg und darüber hinaus bekannter Ort, den Hamann häufig besuchte, und wo er vielerlei Leute traf. Er wurde 1760 in Kanters väterlichem Haus in der Altstädtischen Langgasse 23 eröffnet und zog Ende August 1768 um in das nach dem großen Brand von 1764 neu errichtete Löbenichter Rathaus in der Mönchhofgasse 2. Über dem Eingang hing ein großer Preußenadler und im Inneren standen Büsten einerseits von Pindar, Caesar, Tacitus, Plutarch und anderen, andererseits von Kant, Scheffner, Hippel, Lindner und anderen (vgl. ); später für einige Jahre auch ein Gemälde von Hamann (vgl. ).