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2026-01-07 00:09:17 +01:00
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@@ -67253,7 +67253,7 @@ Brief Nr. 524
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<marginal letter="524" page="10" line="25" > <marginal letter="524" page="10" line="25" >
<bzg>Nachtmalvergifters</bzg> Im September 1776 traten nach der Spende des Abendmahlweins Vergiftungserscheinungen auf. Der Verdacht wurde auf <link ref="waser-jh1742" linktext="true" /> gelenkt, der die Tat aber bestritt; Lavater griff das Ergeignis in den <link ref="lavater" subref="lavater-abendmahl" linktext="false"><titel>Zwo Predigten bey Anlaß der Vergiftung des Nachtmahlweins</titel></link> auf, vgl. <wwwlink address="https://www.jclavater-briefwechsel.ch/letter/2587?page=10&#x26;comment=10247">JCLB</wwwlink>. <bzg>Nachtmalvergifters</bzg> Im September 1776 traten nach der Spende des Abendmahlweins Vergiftungserscheinungen auf. Der Verdacht wurde auf <link ref="waser-jh1742" linktext="true" /> gelenkt, der die Tat aber bestritt; Lavater griff das Ereignis in den <link ref="lavater" subref="lavater-abendmahl" linktext="false"><titel>Zwo Predigten bey Anlaß der Vergiftung des Nachtmahlweins</titel></link> auf, vgl. <wwwlink address="https://www.jclavater-briefwechsel.ch/letter/2587?page=10&#x26;comment=10247">JCLB</wwwlink>.
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@@ -82548,7 +82548,7 @@ Brief Nr. 602
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<marginal letter="602" page="224" line="14" sort="2"> <marginal letter="602" page="224" line="14" sort="2">
<bzg>Hofpr. Schultz&#x202F;&#x202F; Antwort</bzg> wohl <link ref="schulz-jf" linktext="true" />, <intlink letter="602" page="225" line="17" linktext="false">s.u.</intlink> <bzg>Hofpr. Schultz&#x202F;&#x202F; Antwort</bzg> wohl <link ref="schultz-jf" linktext="true" />, <intlink letter="602" page="225" line="17" linktext="false">s.u.</intlink>
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<marginal letter="602" page="224" line="16"> <marginal letter="602" page="224" line="16">
@@ -82732,6 +82732,60 @@ Brief Nr. 602
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Brief Nr. 603
<marginal letter="603" page="226" line="19">
Der Brief wurde erst später abgeschickt, vgl. <intlink letter="604" page="228" line="25" linktext="true" />; das Datum <intlink letter="603" page="227" line="26" linktext="false">unten</intlink> bezieht sich auf das Ende der Niederschrift.
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<bzg>Mann des Todes&#x202F;&#x202F;Mann vom Berge</bzg> Im Sinne eines scherzhaften Eingeständnisses für die Autorschaft der <link ref="hamann" subref="hamann-scherflein" linktext="false"><titel>Zwey Scherflein</titel></link>, die sich gegen Klopstock und seine Orthographiereform richteten. „Mann des Todes“ ist wohl mit etwa <link ref="at-sam2" subref="at-sam2-12" linktext="false">2 Sam 12,5</link> im Hintergrund eine Anspielung auf <link ref="lavater" subref="lavater-abendmahl" linktext="false">Lavaters erste <titel>Predigt bey Anlaß der Vergiftung des Nachtmahlweins</titel></link>, mit der er den Schuldigen per Predigt aus der Deckung locken wollte, vgl. <wwwlink address="https://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/17954/9">S.&#x202F;5</wwwlink>: „So davon zu reden, daß der elende Verbrecher, wenn er uns hört, oder wenn andere ihm den Inhalt unserer Predigt mittheilen erwache, in sich selber gehe, an seine Brust schlage sich in den Staub hinwerfe und ausrufe: „Ich, ich bin der Mann des Todes“ (zur Aktualität dieser Lavater-Schrift für Hamann 1780 vgl. seine Anteilnahme am Schicksal <link ref="waser-jh1742" linktext="false">Wasers</link>, <intlink letter="600" page="220" line="23" linktext="true" /> und <intlink letter="524" page="10" line="25" linktext="true" />). Im Bild des Meuchelmordes bleibt auch der „Mann vom Berge“, der legendäre Assassinenfürst, der „das Morden als ein Gewerbe“ trieb und „seine Künstler im Todtschlagen“ hatte, die „allemal zu seinem Befehle bereit standen“ (<wwwlink address="https://books.google.de/books?id=wag1Dsb4vFcC">Guthrie: <titel>Allgemeine Weltgeschichte</titel>, Bd.&#x202F;6,2 (Leipzig 1769), S.&#x202F;461</wwwlink>).
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<marginal letter="603" page="226" line="21" sort="1">
<bzg>2 Scherfl.</bzg> <link ref="hamann" subref="hamann-scherflein" linktext="true" /> (anonym erschienen)
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<marginal letter="603" page="226" line="21" sort="2">
<bzg>Ueberbringer&#x202F;&#x202F;Heimsteller</bzg> Wohl <link ref="herder" linktext="true" /> und <link ref="bode-jjc" linktext="true" />, über die die <link ref="hamann" subref="hamann-scherflein" linktext="false"><titel>Zwey Scherflein</titel></link> auf Hamanns Wunsch hin an Klopstock gerieten (vgl. <intlink letter="580" page="166" line="19" linktext="true" />); Hintergrund ist wie für Hamann überhaupt, diesen Brief zu schreiben die irritierte Reaktion Klopstocks, als er das Dedikationsexemplar der <titel>Zwey Scherflein</titel> erhielt, wovon Herder vor Kurzem Mitteilung machte, vgl. <intlink letter="600" page="218" line="22" linktext="true" />. Mit „Ueberbringer“ könnte auch <link ref="claudius" linktext="false">Claudius</link> gemeint sein, über den dieser Brief zu Klopstock kam, vgl. <intlink letter="617" page="287" line="18" linktext="true" />.
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<marginal letter="603" page="226" line="23">
<bzg>kundbaren Niemanden</bzg> Vgl. die Widmung der <link ref="hamann" subref="sokratischedenk" linktext="false"><titel>Sokratische Denkwürdigkeiten</titel></link> an „An das Publicum, oder Niemand, den Kundbaren“, zurückgehend auf die Überlistung des Polyphem mittels eines Wortwitzes in <link ref="homer" subref="homer-odyss" linktext="true" />, 9, 364414.
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<marginal letter="603" page="227" line="30">
<bzg>An den&#x202F;</bzg> Hamann notierte den Brief an Klopstock auf „Claudius Frachtbrief“ (<intlink letter="604" page="228" line="25" linktext="true" />), also auf der Adressseite von <link ref="claudius" linktext="false">Claudius</link> Sendung, die am 6. Oktober in Königsberg ankam, vgl. <intlink letter="602" page="224" line="26" linktext="true" />.
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<marginal letter="603" page="227" line="33">
<bzg>Henr. Dietr. Voß</bzg> Henrich Dietrich Voß, wohl ein Schiffer
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