From 7c7c23f3ad69b6cabc8baaecf187a6e6f345361c Mon Sep 17 00:00:00 2001 From: Konrad <75913020+knautschzone@users.noreply.github.com> Date: Mon, 12 Jan 2026 19:03:03 +0100 Subject: [PATCH] Kleinigkeiten --- Marginal-Kommentar.xml | 167012 +++++++++++++++++++------------------- 1 file changed, 83512 insertions(+), 83500 deletions(-) diff --git a/Marginal-Kommentar.xml b/Marginal-Kommentar.xml index 50a8e57..e32e771 100644 --- a/Marginal-Kommentar.xml +++ b/Marginal-Kommentar.xml @@ -1,83501 +1,83513 @@ - - - - - -Brief Nr. 0 - - -Bona nova … konventioneller lateinischer Neujahrsgruß an den jungen Hamann; er wird darin als vielversprechender Schüler an der Domschule gelobt - - - -Martinus Maletius nicht ermittelt - - - -arte combinatoria Mathematik - - - -Jesuiten Knittels Kaspar Knittel (1644–1702), deutsch-böhmischer Jesuit, Philosoph und Mathematiker; Rektor der Karlsuniversität Prag - - -Brief Nr. 1 - - - - - - - - - - -. In Dachs unvollständig überliefertem satirischen Liederspiel Sorbuisa, das von dem Königsberger Domorganist Heinrich Albert vertont wurde, versucht Sorbuisa (d.i. „Das Herzogthumb Preussen“) sich von dem „Barbarischen und wilden Menschen“ Wustlieb (d.i. „Die Preußische Barbarey“) zu befreien, indem Apollo im Gefolge der neun Musen eingeführt wird. Domdeyke – ein Name mit Anklängen an dumm – wird im Personenverzeichnis als „Wustliebs Weib“ bezeichnet, spielt in den überlieferten Teilen des Stückes jedoch keine eigentliche Rolle. - - - -, zu dessen Rückreise vgl. - - - -Heimweh vgl. Adelung (Bd. 2, Sp. 1084, s.v. Das Heimweh): zuweilen wie Melancholie und Abzehrung, verwandt der alten Nostalgia; die an die reine Luft ihres Vaterlandes gewöhnten Schweizer litten unter der dicken und unreinen Luft anderer Länder. - - - - - - - -, S. 10: „Mein alter Wahlspruch bleibt: Zins und Provision! / Den Leuten helf ich gern, nur nicht dem Bauern-Sohn;“ Fußnote: „G[ottlieb] F[uchs] dessen besondere Fähigkeit und Begierde zu den Wissenschaften durch die Gutthätigkeit vieler Standes-Personen, Hamburger und hiesiger Engelländer rühmlichst unterstützt worden.“ - - - - / - - - -; zu Hamanns Beziehung zu Lauson siehe Kohnen (1997) - - - - - - -Brief Nr. 2 - - -p. Couv. per couvert; einen Brief unter Einschluss versenden: den Brief einer Sendung an eine dritte Person beilegen, welche diesen dann weitergibt. - - - - - - - - - - - - - - - -rthl albertus 1616 in den Niederlanden eingeführt, im 18. Jhd. zeitweise auch in Preußen und Dänemark geprägt; wichtiges internationales Zahlungsmittel im Ostseeraum. - - - -Orth Name der polnisch-preußischen 18-Groschen-Münze, deren Edelmetallgehalt unter Nominalwert lag, also als schlechtes Zahlungsmittel galt. Wurde teilweise in Königsberg geprägt. - - - -fl. Gulden, Goldmünze, hier aber vmtl. 1 polnischer Gulden, eine Silbermünze, entsprach 30 Groschen oder weniger. - - - -Groschen Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch. - - - - - - - -parentieren d.i. eine Trauerrede halten - - - - - - - -huc usque Prof. Pr. dt. bisher preußischer Professor - - - -Catalogo Lect. Catalogus Lectionum, d.i. Vorlesungsverzeichnis - - - -; Tribunal entspricht ab 1782 dem ostpreußischen Zweiten Senat; ab 1815 Königsberger Oberlandesgericht. - - - - oder - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -Pfarrer: - - - -, Gedicht unbekannt - - - -, Gedicht unbekannt - - - -Tochter von - - - -Mältzenbrauer „Großbürger zu Königsberg, die ein Haus entweder eigenthümlich besitzen, oder zur Miethe haben, auf welchem die Braugerechtigkeit haftet. Sie brauen aber nicht selbst, wie in andern Städten, sondern laßen es durch die Brauer verrichten, die ihre besondere Zunft haben.“ (Georg Ernst Sigismund Hennig, Preußisches Wörterbuch worinnen nicht nur die in Preußen gebräuchliche eigenthümliche Mundart […] angezeigt [Königsberg 1785], S. 153 – s. ) - - - - - - - - - - - -Einlage nicht überliefert - - -Brief Nr. 3 - - -Freund vll. oder Magnus Wolff (Nadler [1949b], S. 47) - - - -Eger nicht ermittelt - - - -Dorchen nicht ermittelt - - - -aus „Chloris“, S. 83, „Phryne“, S. 132 - - - - - - - -; dessen Tod ein Gerücht gewesen ist, so wie in dieser Zeit immer wieder Gerüchte über ihn aufkamen, wie dass er aus seiner sibirischen Verbannung nach Moskau zurückgekehrt sei ( 1753, Nr. 28). - - - -vll. Anspielung auf die Unterscheidung der Brüder Hamann durch Lauson. - - - -, V. 474–524 - - - -(bis Briefende: Abweichungen vom Orig.:) voit point sans cesse - - - -Jouet … Déesse - - - -Misantropie - - - -sentimens, - - - -bigoterie - - - -décida - - - -suprême - - - -loi, - - - -systême - - - -Où … naître la journée, - - - -content j’en attends la fin, - - - -Domaine - - - -sort - - - -fidelle - - - -Oui, - - - -Là, - - - -Et, - - - -continues, - - - -inconnues - - - -s’abîme - - -Brief Nr. 4 - - -; , LS S. 324f. - - - -Conditiones Stellungen als Hofmeister - - - - - - - -Albertsthrl. 1616 in den Niederlanden eingeführt, im 18. Jhd. zeitweise auch in Preußen und Dänemark geprägt. - - - -kleinsten wahrscheinlich bei der auf Gut Kegeln (heute Ķieģeļmuiža) - - - - - - - -Dame wahrscheinlich - - - -viertel Meile war Pfarrer in Papendorf - - - -des Orts das Gut Kegeln (heute Ķieģeļmuiža) - - - - - - - - - - -Brief Nr. 5 - - -Mümmel Memel, heute Klaipėda - - - -, Nachbar der Fam. Hamann, vgl. , LS S. 324/39 - - - - - - - -Armenianer wahrscheinlich Haggi Painter (Hadzi Bagender), ein Kaufmann - - - -Muscheln nicht ermittelt - - - -Winde über das Kurische Haff - - - - - - - -Johann Gottfried Sperber (Wirt in Memel ) - - - -Schuberten nicht ermittelt - - - - - - - - - - - - - - - -, LS S. 324 - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -Liebau heute Liepāja in Lettland - - -Brief Nr. 6 - - -Mietau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) - - - - - - - -, LS S. 324 - - - - - - - -Liebau heute Liepāja in Lettland - - - - - - - -Baronin v. Budberg - - - -Vater - - - -Albertusthrl. 1616 in den Niederlanden eingeführt, im 18. Jhd. zeitweise auch in Preußen und Dänemark geprägt. - - - - - - - -Stutzerchen vll. ein Glas Schnaps - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -Brief Nr. 7 - - -Kegeln das Gut Kegeln (heute Ķieģeļmuiža) - - - -a. S. alten Stils; in den kurländischen Provinzen galt im Datum der alte, Julianische Stil. Die Differenz zum neuen Stil betrug plus 11 Tage. In Ostpreußen wurde der neue Stil des Gregorianischen Kalenders 1752 eingeführt. - - - -greg. 14.12.1752 - - - -Aa heute Gauja bzw. estnisch: Koiva jõgi - - - -Peruquier Perückenmacher - - - -greg. 15.12.1752 - - - -Papendorf heute Rubene in Lettland [57° 28′ N, 25° 15′ O] - - - - - - - -greg. 17.12.1752 - - - - - - - - - - - -Taube nicht ermittelt - - - -Schippaschoff nicht ermittelt - - - -Lau nicht ermittelt - - - -Portepée Faustriemen - - - -Magister - - - -Bruder - - - - - - - - - - - - - - - -Krug Wirtshaus in der Altstadt - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -Fehrding in Livland gebräuchliche Schwedisch-Pommersche Silber-Kurantmünze, deren Wert also über den Edelmetallgehalt definiert ist. - - - - - - - -Blarrenkopf Schafskopf - - - - - - - -Schippaschoff nicht ermittelt - - - - - - - - - - - -, LS S. 325/23 - - -Brief Nr. 8 - - -Kegeln das Gut Kegeln (heute Ķieģeļmuiža) - - - -greg. 26.02.1753 - - - -greg. 17.02.1753 - - - - - - - -greg. 21.02.1753 - - - -Groß Fürstens Peter III. Fjodorowitsch - - - - - - - - - - - -greg. 25.02.1753 - - - - - - - -Dorpat heute Tartu in Estland - - - - - - - -Albediel nicht ermittelt - - - -Bremse - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -vll. - - - - - - - -Schrift Schuldschein - - - - - - - -vll. Christian Podbielski, Organist in Königsberg - - - -vll. Johann Adolf Faustinus Weiss - - - - - - - - - - - - - - - -Fed. d’or Friedrich d’or, Goldmünze benannt nach ; entspricht 5 Reichstalern (eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze). - - -Brief Nr. 9 - - - - - - -Rthrl. Reichstaler, eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze, entspricht 24 Silbergroschen (Groschen: Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch). - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -Lieutenantin nicht ermittelt - - - -Degner Degner, NN: Haushälterin - - - -vll. Friedrich Aemilius Holdscheid, Präzentor und Pfarrer - - - - - - - - - - - -Zuckerbecker - - - -Zöpfel u.a. Magdalene Dorothee - - - - - - - -per Couvert per Couvert; einen Brief unter Einschluss versenden: den Brief einer Sendung an eine dritte Person beilegen, welche diesen dann weitergibt. - - -Brief Nr. 10 - - -greg. 19.03.1753 - - - - - - - - - - - -so wird der Ruhm der Welt vergeudet - - - - - - - - - - - - - - - -junge Herr - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -Alb. Albertsreichsthaler, 1616 in den Niederlanden eingeführt, im 18. Jhd. zeitweise auch in Preußen und Dänemark geprägt; wichtiges internationales Zahlungsmittel im Ostseeraum. - - - - - - - -Colleg. Fried. Collegium Fridericianum, Gymnasium in Königsberg - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -vll. - - - - - - - - - - - - - - - -, der auf reagiert. - - - - - - - -Buchhalter des Menschl. Geschlechts - - - -In der Ausg. von 1761 von , 2. Teil, findet sich unter Kap. XVIII. gegen : „Ob die christliche Religion der Bevölkerung nachtheiliger als die alten heydnische Religionen der Römer und Griechen? wird gegen den Präsident Montesquiou geleugnet und der Vorzug der christlichen gegen diesen giftigen Satz behauptet.“ - - - - - - - - - - - - - - - -vll. - - - - - - - -Erzählung - - - -herausgekommen evtl. wurde Hamann auf diese und die folgende Schrift durch die aufmerksam, wo sie von Lessing rezensiert wurden. - - - -Untersuchung ; darauf reagierte . - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -, 3. Buch, S. 20 - - - - - - - - - - - -; siehe dazu auch Brief 15 - - - -vll. - - - -, die Schriften erschienen 1754. - - - -, S. 403. Lindner hat am 21.11.1752 diese Rede vor der Königl. Dt. Gesellschaft in Königsberg gehalten: „Rede von dem Feuer, oder dem wahren Enthusiasmus in der Tugend…“. - - - -Hartung erschien 1755 bei Hartung in: - - - -Kegeln das Gut Kegeln (heute Ķieģeļmuiža) - - - - - - - -vll. - - - -vll. - - - - - - - -Meublen Möbeln - - - - - - - - - - - - - - - -Wochenschrifft … Bemerker 1746/47 erschienen davon 50 Hefte. - - - -Julianna v. Meck, geb. Dunten - - - -vll. - - - -, S. 86 - - - - - - - -, Beginn von „Der Tod“, S. 36 - - - -ebd. - - - - - - - -, in der 5. Str. von „Der Tod“, S. 36 - - -Brief Nr. 11 - - -greg. 28.03.1753 - - - - - - - - - - - -Casserius nicht ermittelt - - - - - - - -vll. - - - -vll. - - - -Kegeln das Gut Kegeln (heute Ķieģeļmuiža) - - - - - - - -Gelegenheit Stockwerk - - - -Pantzer Philipp Belgers Untermieter - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -Reißmann nicht ermittelt - - - - - - -Brief Nr. 12 - - - - - - - - - - -Ein Adelsgeschlecht von Bayer gehörte wie die Budbergs zur livländischen Ritterschaft. - - - -, - - - - - - - -kluges Volk Spartaner im Umgang mit den Heloten; s. , Demetrius 1,4; auch in wird darauf angespielt (N IV S. 228/9, ED S. 364). - - - -Ein Adelsgeschlecht von Dolgorukow gehörte wie die Budbergs zur livländischen Ritterschaft. - - - - - - - - - - - - - - - - - - -Brief Nr. 13 - - -greg. 31.03.1753 - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -HErrn von Marschall Tode nicht ermittelt - - - -L’hombre Kartenspiel - - - -Freund - - - -Frau Lieut. - - - -Herrn M. Peruqve Perücke von - - - - - - - - - - - - - - - -greg. 18.12.1752 - - - -Thrl. Taler, meist ist der 24 Silbergroschen entsprechende Reichstaler, eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze, gemeint (Groschen: Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch). - - - - - - - -Räthsel Simsons Ri 14,12–18 - - - -vll. Anna Eleonore Gräfin v. Geßler (1695–1774) - - - -Muhmchen Lorchen, s.u. die Tochter von . - - - - - - - -Lorchen die Tochter von . Zur Erheiterung der Mutter stellt Hamann das Kind als Braut dar, die ihn verschmäht. - - - -Musching Kosewort für Kuss (konnte ebenso als Kosewort für Mutter oder Kind verwendet werden) - - - - - - -Brief Nr. 14 - - -greg. 11.04.1753 - - - - - - - -Marschall Brautführer - - - - - - - - - - - -Pantzer dessen Untermieter - - - -Kauffmann Miltz nicht ermittelt - - - -: „Die Tugend“ - - - - - - - - - - - -Herling nicht ermittelt - - - - - - - - - - - -Ort bzw. Orth, Name der polnisch-preussischen 18-Groschen-Münze, deren Silbergehalt unter Nominalwert lag, also als schlechtes Zahlungsmittel galt. Wurde teilweise in Königsberg geprägt. (Groschen: Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch.) - - - - - - - - - - - - - - - -vll. - - - - - - - -pro memoria vmtl. im polem. Schlagabtausch mit um - - - - - - - - - - -Brief Nr. 15 - - -greg. 19.04.1753 - - - -Dütchen Münze, 3-Groschen-Stück (Groschen: Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch) - - - - - - - -Mümmel Memel, heute Klaipėda - - - -Züchner vll. Leinenweber - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -Lies Ließ-Pfund (6,3 kg) - - - -geschließener Federn schließen: die Fahne in kleinen Flöckchen vom Halm abziehen. - - - - - - - - - - - - - - - -gravamina Einwände - - - - - - - - - - - - - - - - oder - - - -vll. ein Katalog des Leipziger Buchhändlers Adam Friedrich Böhme - - - - - - - -vll. die - - - -Marq. Madame de Pompadour, vgl. - - - - - - - - - - - -Abreise - - - -gepflügt Ri 14,18 - - - -vll. die - - - - (3 Tl., 1753–55) - - - -fl. Gulden, Goldmünze, hier aber vmtl. 1 polnischer Gulden, eine Silbermünze, entsprach 30 Groschen. - - - - - - - - - - - -vll. - - -Brief Nr. 16 - - - - - - - - - - -, erschien 1747 in deutscher Übersetzung, Orig. 1730. - - - -, Buch XV, Kap. XVII: „La loi de Moïse étoit bien rude. ‚Si quelqu’un frappe son esclave, et qu’il meure sous sa main, il sera puni: mais, s’il survit un jour ou deux, il ne le sera pas, parce que c’est son argent.‘ Quel peuple, que celui où il falloit que la loi civile se relâchât de la loi naturelle!“ - - - -, Buch XIV, Kap. X: „La loi de Mahomet, qui défend de boire du vin, est donc une loi du climat d’Arabie: aussi, avant Mahomet, l’eau étoit-elle la boisson commune des Arabes.“ - - - - - - - - - - - - - - - -Suet. Caes., 49–52 - - - -, 2: Alexis - - - -, Caesar 48f. - - - - - - - -Larrey Der Text von Isaac de Larrey war Teil von . - - - - - - - - - - - - - - - -Combat … nicht ermittelt - - - -krügelicht unordentlich - - - - - - -Brief Nr. 17 - - -vgl. auch , LS S. 326/11 - - - - - - - - - - - -Gewalt vll. körperliche Züchtigung, siehe Graubner (2011), S. 90, mit Verweis auf dieses Thema in Anton Friedrich Büschings ‚Unterricht für Informatoren und Hofmeister‘ (Hamburg 1773). - - - -, - - - -Sünden vgl. , LS S. 320, und , N IV S. 228, ED S. 364 - - -Brief Nr. 18 - - - - - - - - - - - - - - -, siehe Brief 17 - - - -vgl. auch , LS S. 326/11 - - - - - - - - - - - - - - - -vll. - - - -imbecile Dummkopf - - - - - - - -von Brief Nr. 17 - - - - und - - - -S…reuision nicht ermittelt - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -Mitauer - - - - - - - - - - - - - - - -bis zum Briefende mit wenigen Abweichungen wie Brief Nr. 17 - - -Brief Nr. 19 - - - - - - -Kegeln das Gut Kegeln (heute Ķieģeļmuiža) - - - -vgl. auch , LS S. 326/16 - - - -greg. 25.5.1753 - - - - - - - -Condicion von Stande - - - -Judiciren urteilen - - - -Pohtré Porträt - - - - - - - -unwichtig unterhalb des offiziellen Münzgewichts - - - -Parentation Ermahnung - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -vgl. auch , LS S. 326/32 - - - - - - - -Mietau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) - - - -Bruder von - - - -2 Mo 33,23 - - - -In der Neuauflage von von 1749: 2. Tl, S. 22, Wortlaut: „Wiewohl ein Mann, der sich zu keiner Pflicht – – Als für das Geld versteht, der schämt sich ewig nicht.“ - - - -, 1747/8 erschienen. - - - - - - - -planiert geheftet - - - - - - - -HE. M. - - - -Sehrwold nicht ermittelt - - - -Link nicht ermittelt - - - - - - -Brief Nr. 20 - - -Johannis 24. Juni, in vielen baltischen Gegenden zur Sommersonnenwende am 21. Juni gefeiert. - - - -Richter nicht ermittelt - - - -Barbers nicht ermittelt - - - - - - -Brief Nr. 21 - - -Hamann hat im Sommer die Hofmeisterstelle bei den v. Wittens angetreten; von dort (Grünhof, 70 km südwestlich von Riga, 20 km südwestlich von Mitau) schreibt er nun. - - - -Brief nicht überliefert - - - - - - - -Mietau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) - - - - - - - - - - - -Meyhoff oder Apollonienthal Gutsbesitz der v. Wittens (Meyhoff meint wohl Maihof bzw. Meijas muiža im Gebiet des heutigen Jelgava (Mitau)); Apollonienthal war wohl eine eigene Bezeichnung der Wittens nach dem Vornamen der Baronin. - - - - - - - -vgl. auch , LS S. 327/17 - - - - - - -Brief Nr. 22 - - - - - - -Adam Bornwasser, Arzt in Mitau - - - -Mietau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) - - - - - - - - - - - -nach dem Vorbild einer oder - - - -; Hamann hat daraus in sein Berliner Notizbuch exzerpiert (N V S. 140). - - - -Rousset Der 2. Band von enthält den Text von Jean Rousset de Missy. - - - -Generals - - - -Johann Heinrich oder Christopher Friedrich v. Fircks - - - - - - - -vll. Otto von Grothusen, Oberhauptmann zu Goldingen - - - - - - - - - - - -Praxiteles Der Bildhauer Praxiteles schuf ca. 330 v.Chr. eine Marmorskulptur des Hermes/Mercurius mit dem neugeborenen Dionysos auf dem Arm. - - - - - - - - und - - - -Vll. die sieben, die in erschienen sind. - - - - und - - - -Poschwinn Rote-Bete-Suppe - - - -Es handelt sich vll. um den anonym erschienenen, aber von den Zeitgenossen leicht zugeschriebenen . - - -Brief Nr. 23 - - -Mietau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) - - - -FlußFieber „Febris catarrhalis, ein nachlaßendes Fieber, welches sich mit Flüssen auf der Brust vereinigt. Man macht einen Unterschied unter ein gutartigen [Catarrh] und bösartigem Flußfieber.“, vgl. Krünitz, Tl. 14, S. 420 - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -Alb. Thrl. Albertsreichsthaler, 1616 in den Niederlanden eingeführt, im 18. Jhd. zeitweise auch in Preußen und Dänemark geprägt; wichtiges internationales Zahlungsmittel im Ostseeraum. - - - - - - - - - - - - und - - -Brief Nr. 24 - - -Mr. votre Epoux - - - -Votre frere wohl ihr Schwager - - - -Mdme la Comtesse - - - -Mr. le General - - -Brief Nr. 25 - - -Mietau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) - - - - - - - -Briefes nicht überliefert - - - - - - - -Vater - - - - - - - -Apollonienthal Gutsbesitz der v. Wittens; Maihof / Meijas muiža oder dort in der Nachbarschaft, im heutigen Jelgava/Mitau. Apollonienthal war wohl eine eigene Bezeichnung der Wittens nach dem Vornamen der Baronin. - - - -Mutter Martha Philippine Reichsgräfin v. Lacy - - - - - - - -Meyhof Gutsbesitz der v. Wittens; Maihof / Meijas muiža im Gebiet des heutigen Jelgava (Mitau) - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -vll. Otto Christopher v. Howen - - - - mit Marianne Courtan - - - - - - - - - - -Brief Nr. 26 - - -, 1. Tl, S. 16 - - - -übrigen Gütern nicht ermittelt - - - -neues vll. Maihof/Apollonienthal - - - -Mietau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) - - - -Frei zitiert nach Lessings Version der Fabel „Der Löwe mit dem Esel“ aus , S. 164: „Als des Aesopus Löwe mit dem Esel, der ihm durch seine fürchterliche Stimme die Thiere sollte jagen helfen, nach dem Walde ging, rief ihm eine nasenweise Krähe von dem Baume zu: ein schöner Gesellschafter! Schämst du dich nicht, mit einem Esel zu gehen? Wen ich brauchen kann, sagte der Löwe, dem kann ich ja wohl meine Seite gönnen. / So denken die Grossen, wenn sie einen Niedrigen ihrer Freundschaft würdigen.“ - - - -Excell. - - - -älteste - - - - - - - -Talup Fellschlafrock - - - -vll. - - - - Pfund - - - -Cartausen Papierhülse, von franz. cartouche - - - - - - - -Cubeben ein Pfeffergewächs - - - - - - - - - - - -Zuckerbecker - - - - - - - - - - - -, gest. 1753 - - - - - - - -Catalogum Auktionskatalog von Rappolts Bibliothek, , - - - -Intelligent Blatt : Nachricht von des seel. Herrn Carl Heinrich Rappolts, der Naturlehre öffentlichen Professors auf hiesiger Universität, Leben und Schrifften. In: , No. 1 und 2 (5. und 12. Januar 1754). - - - - - - -Brief Nr. 27 - - -Brief nicht überliefert - - - -Briefe nicht überliefert - - - -Mietau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) - - - - - - - -N. Styl gregorianischer Kalender - - - - - - - -Herrn u. - - - -Hofmeister Herr Richter, , - - - - - - - -voriger Wirth vll. - - - - - - - - - - - -Orth Name der polnisch-preussischen 18-Groschen-Münze, deren Edelmetallgehalt unter Nominalwert lag, also als schlechtes Zahlungsmittel galt. Wurde teilweise in Königsberg geprägt. - - - -Alb. Thrl. Albertsreichsthaler, 1616 in den Niederlanden eingeführt, im 18. Jhd. zeitweise auch in Preußen und Dänemark geprägt; wichtiges internationales Zahlungsmittel im Ostseeraum. - - - - - - - - - - - - u. - - -Brief Nr. 28 - - -Meyhoff Gutsbesitz der v. Wittens; Maihof / Meijas muiža im Gebiet des heutigen Jelgava (Mitau) - - - - - - - - - - - -Thrl. Reichstaler, eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze, entspricht 24 Groschen (Groschen: Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch) - - - -; die 8 bändige ist die übers. deutsche Ausgabe. - - - -Thrl. Alb. Albertsreichsthaler, 1616 in den Niederlanden eingeführt, im 18. Jhd. zeitweise auch in Preußen und Dänemark geprägt; wichtiges internationales Zahlungsmittel im Ostseeraum. - - - -Orth Name der polnisch-preussischen 18-Groschen-Münze, deren Edelmetallgehalt unter Nominalwert lag, also als schlechtes Zahlungsmittel galt. Wurde teilweise in Königsberg geprägt. - - - -Mietau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) - - - -18 gl. 18 Groschen (Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch) - - - - - - - - - - - - - - - -HE. u. - - - -Baptist wohl Batist - - - -Quarder Stücke Bänder zum Einfassen von Hemden - - -Brief Nr. 29 - - - - - - -Mietau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) - - - - - - - -Baranke Lammfell, polnisch: baranki - - - -Freund evtl. , der eine Studienreise durch Westeuropa plante, . - - - - - - - -Tausch der Hofmeisterstelle, - - - -vll. - - - -, - - - - - - - -Freund - - - -vgl. auch , LS S. 327/37 - - - -Schrift von - - - -Hävelke nicht ermittelt - - - - - - - -Jude - - - - - - - - - - -Brief Nr. 30 - - - - - - - oder dessen Vater - - - - - - - - - - - -Thrl. Reichstaler, eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze, entspricht 24 Groschen (Groschen: Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch) - - - -Frau Gr. - - - - Pfund - - - - - - - -Mssc. Manuskript von - - - -Brief Nr. 31 - - -Briefe nicht überliefert - - - - - - - -Thrl. Alb. Albertsreichsthaler, 1616 in den Niederlanden eingeführt, im 18. Jhd. zeitweise auch in Preußen und Dänemark geprägt; wichtiges internationales Zahlungsmittel im Ostseeraum. - - - - - - - -Schreibens von - - - - - - - -Mietau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) - - - - - - - -Muhmchen vll. die Tochter von - - - -vll. - - - - - - - -Tochter der Zoepfels - - - -Tochter von - - - -Anna Dorothea, Tochter von - - - - - - - -Beylage nicht überliefert - - - -Nuppenau vll. - - -Brief Nr. 32 - - -wahrscheinlich - - - - oder - - - -Stoff 1 Stof/Quart entspricht 1,145 Litern - - - -Ohrgehänge , , - - - -Laute , - - - -arabischen von - - - - - - - -Schreibens nicht überliefert - - - -Auktionskatalog von Karl Heinrich Rappolts Bibliothek. verfasste als Nachruf auf C.H. Rappolt einen Lebenslauf desselben. , - - - -HE. M. - - - - - - - - - - -Brief Nr. 33 - - - hatte einen Ruf an die Rigaer Domschule erhalten. - - - -Nachfolger als Hofmeister, vll. - - - - - - - - und ; die Briefe sind nicht überliefert. - - - -per Couv. Einen Brief unter Einschluss versenden: den Brief einer Sendung an eine dritte Person beilegen, welche diesen dann weitergibt, vgl. . - - - - - - -Brief Nr. 34 - - -Übersetzung der Schrift von - - - -Kinder Israels 2 Mo 8,2–6 - - -Brief Nr. 35 - - -Brief nicht überliefert - - - -Mietau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) - - - - - - - -Ruff an die Rigaer Domschule - - - -Bürgermstr. , Bürgermeister von Riga; als Rektor der Stadtschule wird Lindner Angestellter der deutschen Stadtregierung, nicht der russischen Gouvernementsregierung. - - - -Scholiarch : der für Schulfragen zuständige Ratsherr - - - -Ob. Pastor - - - - - - - -HE. v. C. , der als Vertreter der livländischen Ritterschaft in Konkurrenz zur Stadtregierung stand. - - - -Als livländischer Regierungsrat hatte Campenhausen Einfluss auf die Ämterbesetzung in Riga. - - - -Gellerts , vgl. - - - -HE. Richter , - - - - - - - -Paß den preußischen - - - -, vll. hatte er ein negatives Gutachten ausgestellt. Die Feindseligkeit zwischen Lindner und Flottwell in dieser Zeit (innerhalb der Königl. deutschen Gesellschaft) hatte auch zu tun mit der Publikation von . Flottwell lehnte dies Werk als treuer Gottschedianer ab als unliebsame Konkurrenz von intellektuellen Anfängern. Möglicherweise hatte er schon 1752 gegen Lindners Bewerbung (mit der Diss. ) auf eine Professur an der Königsberger Universität intrigiert. - - - -Post in Liefland Da Riga zu Russland gehörte, galten dort auch die russ. Postverhältnisse, d.h. auswärtige Briefe wurden üblicherweise geöffnet und geprüft. Da das Gut Grünhof der v. Witten in Kurland (Maihof / Meijas muiža im Gebiet des heutigen Jelgava (Mitau)) lag, konnte Hamann von dort aus unbefangener schreiben, wenn gesichert werden konnte, dass die Post auf anderem Wege als über Riga abgewickelt wurde. Vgl. Graubner (2002b). - - - -Joh. Christoph. Berens - - - - - - - - - - - -Nachfolger als Hofmeister, vll. - - - -Zügling Zögling, - - - -Mutter siehe bes. Brief 18 u. 19 - - - - - - - -Vetter , - - - - - - - -Journal … Streitschrift nicht ermittelt - - - - und - - - -oriental. Manuskript von - - - -Ohrgehänge , , - - - -Gräfin - - - -Auszug meiner Antwort nicht ermittelt - - - - - - -Brief Nr. 36 - - - - - - -, - - - - - - - -Mietau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) - - - - - - - - - - - -, und - - - -, - - - -Lacks zum Versiegeln - - - - - - - -Briefe Nr. 32 u. 34 - - - -Magister - - - - -seinigen Nr. 35 - - - -Couvert - - - - - - - -Ohrgehänge , , - - - -Frau Gräf. - - - -persischen Originals Manuskript von - - - - und Fam. Zöpfel - - - -Zuckerbecker - - - -Seine Arbeit Marzipan, , - - -Brief Nr. 37 - -Brief Nr. 38 - - -Amte als Rektor der Rigaer Domschule - - - -Oloy vll. Olaine, Lettland [56° 47′ N, 23° 57′ O], 20 km südwestlich von Riga - - - -Sie zu sehen Sie hatten sich wohl in Mitau kurz getroffen, . - - - -, der als Nachfolger Hamanns als Hofmeister bei den v. Witten vorgeschlagen war (wohl mit Lindners Vermittlung). - - - -Praxin Arztpraxis - - - - - - - -Ragout - - - - - - - -Mietau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) - - - -, vll. Traité de la diction (Paris 1755), oder L’Esprit des beaux-arts ou Histoire raisonnée du goût (Paris 1753) - - - - - - - - - - - -Ischwonick Kutscher - - - - - - - -Übersetzung (von Joscha Sörös): Bessere Hälfte meines Freundes, wie steht Ihnen die livländische Frisur? Finden Sie Gefallen am neuen Kreis der Schwestern im Café, und wie kommen Sie mit Ihrem Haushalt zurecht? Verzeihen Sie meine unverschämte Neugier und betrachten Sie diese als ein stürmisches Verlangen, Sie zufrieden und wohlauf zu wissen. Aber genug der Worte, die meine Gefühle verhöhnen! Denn mit einer so respektvollen wie zärtlichen Freundschaft bin und werde ich immer sein Ihr sehr ergebener und treuer Diener Hamann - - -Brief Nr. 39 - - -Meyhof Gutsbesitz der v. Wittens; Maihof / Meijas muiža im heutigen Jelgava - - - - -Zuschrift nicht überliefert - - - - - - - - und - - - - - - - -Zuschrift nicht überliefert - - - - - - - - - - - -Briefwechsels nicht überliefert - - - -Reiseverabredungen mit J. Chr. Berens - - - -Habacuc ZusDan 2,36 - - - - - - - - - - - -Ohrgehänge , , - - - -Ducaten Goldmünzen (in ganz Europa gängig) - - -Brief Nr. 40 - - -Meyhof Gutsbesitz der v. Wittens; Maihof / Meijas muiža im Gebiet des heutigen Jelgava (Mitau) - - - - -cui impar ego dt. dem ich nicht gewachsen bin - - - -vll. - - - - und - - - -Grünhof heute Zaļā (Zaļenieku) muiža, 70 km südwestlich von Riga, 20 km südwestlich von Mitau - - - -Kedarshütten Ps 120,5, Hld 1,5 (Nomadenzelte) - - - -Briefe nicht überliefert - - - - - - - -Mietau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) - - - -, - - - -, - - - -Briefe nicht überliefert - - - -Brief nicht überliefert - - - - / - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -Nachbar vll. - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - 372ff.: „mediocribus esse poetis / non homines, non di, non concessere columnae“ / „Mittelmäßigkeit haben den Dichtern nicht die Menschen und nicht die Götter noch die Ausstellungspfeiler erlaubt“ () - - - -Gerichte vergeßen 374,76ff.: „ut gratas inter mensas symphonia discors /et crassum unguentum et Sardo cum melle papaver /offendunt, poterat duci quia cena sine istis“ / „Wie an einladender Tafel ein Musikerensemble stört, das sich uneins ist, wie fettiges Salböl stört und Mohn mit sardinischem Honig, weil man das Mahl auch ohne hätte abhalten können …“ - - - -kleine Fehler 351f.: „verum ubi plura nitent in carmine, non ego paucis /offendar maculis“ / „Doch wenn in der Dichtung vieles leuchtet, beleidigen mich nicht wenige Flecken, die Mangel an Sorgfalt darauf goß …“ - - - -Noah wahrscheinlich - - - -Freunde - - - -Trauerlied nicht ermittelt - - - -Meyhoff Gutsbesitz der v. Wittens; Maihof / Meijas muiža im Gebiet des heutigen Jelgava (Mitau) - - -Brief Nr. 41 - - -Votre epoux - - - -Vallon d’Apollonie Gutsbesitz der v. Wittens; wohl Maihof / Meijas muiža im Gebiet des heutigen Jelgava (Mitau) - - -Brief Nr. 42 - - - - - - -Einlage nicht überliefert - - - - - - - -Marianchen - - - -, der als Nachfolger Hamanns als Hofmeister bei den v. Witten vorgeschlagen war (wohl durch Lindners Vermittlung). - - - - - - - - - - - -Der Brief ist in sehr holprigem und fehlerhaftem Französisch verfasst. Übersetzung (von Joscha Sörös): „Ich bin ein preußischer Edelmann, dessen katholischer Vater Geheimrat des Königs war. Ich habe mich also mit christlicher Verbundenheit zu diesem Glauben bekannt und da ich an verschiedenen Universitäten studiert habe, habe ich mit Zustimmung meines Vaters verschiedene fremde Länder gesehen. Als ich nach drei Jahren von meiner Reise zurückkehrte, bin ich auf Befehl seiner Majestät des Königs von Preußen in den Militärdienst bei einem Kürassierregiment eingetreten. Ich war gezwungen, diesen Dienst zu quittieren, da ich keinen Vorteil darin sah. Danach habe ich nach Anstellungen gesucht und bin beim königlichen General Herrn Pranitzki als Hauptmann in den Dienst getreten. Da ich nach fünf Jahren keine Beförderung erhalten hatte, habe ich den Dienst quittiert und mir wurde vom Herrn Prinzen Radziwill, Pfalzgraf von Nowgorod, angeboten, der Erzieher des minderjährigen Prinzen Radziwill zu werden. Diese Stelle habe ich angenommen, aber unglücklicherweise ist dieser Graf bankrottgegangen und drei Monate nachdem die Eltern den jungen Prinzen in ein College gegeben haben, gestorben. Folglich bin ich ohne Beschäftigung. Falls ich also die Ehre habe, Eurer Exzellenz durch mein Wissen zu gefallen, ich beherrsche Latein, Französisch und Deutsch sowie die anderen Wissenschaften, die einem jungen Kavalier von hoher Geburt nützlich sind, und die angemessene Erziehung eines jungen Herrn. -Was mein Betragen betrifft, so kann ich ohne Eitelkeit sagen, dass ich mich in meinen Ämtern stets gut betragen habe, wie es Eure Exzellenz an meinen beglaubigten Nachweisen erkennen wird. Ich kann kaum ausdrücken, wie viel Freude es mir bereiten würde, in den Dienst eines liebenswerten Herrn einzutreten, von dem man so viel Gutes erzählt und dessen Haus so wohlgeordnet ist. -Was die Vergütung betrifft, wäre es mir gemäß meiner bescheidenen Umstände unmöglich, Ihnen für weniger als 160 Silbertaler zu dienen, dazu 100 Dukaten. In Ermangelung eines ehrbaren Mannes ist das nicht zu teuer, falls Eure Kinder Nutzen aus der Begabung ziehen wollen, die ich durch die Gnade Gottes erhalten habe. Ich bitte Eure Exzellenz die Güte zu haben, so schnell wie möglich zustimmend zu antworten, denn Ihre liebenswerte Antwort an die Adresse von Monseigneur de Negelein, Hauptmann des Königs von Polen, wird über meine Reise nach Warschau entscheiden. Ich empfehle mich etc. etc.“ - - - -Negelein nicht ermittelt - - - - - - - -Reuter nicht ermittelt - - - -Riga - - - - - - - - - - - -vgl. 7,26 und 1,446; 3,184; 2,112; 4,81 - - - - - - - -Der freyen Gesellschaft zu Königsberg in Preussen eigene Schriften in gebundener und ungebundener Schreibart in eine Sammlung verfasset, hg. v. (Königsberg: Hartung 1755) - - - - - - - - - - - - - - - -Mietau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) - - - - - - - - - - - - - - - -, S. 30 - - - -Ältester Lindner als Senior der Königlichen deutschen Gesellschaft - - - -Herausgebers wahrscheinlich - - -Brief Nr. 43 - - -Laxativ Abführmittel - - - -Vollblütigkeit Bluthochdruck - - - -Mietau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) - - - - - - - - - - - -Himmelfahrt 8.5.1755 - - - -Pyrmont v. Aachen als Kurorte - - - -HE. M. - - - -Arbeiten - - - -Petersburg - - - -, vgl. - - - -Lebenslauf , verfasst von , , - - - -HE. M. - - - -Sendschreiben - - - - und - - - - - - - - - - - -Arndts nicht ermittelt - - - - - - - - - - - -Aufsatz - - - -Catalogo Auktionskatalog von Rappolts Bibliothek, - - - -Freund - - - -Er v Sie das Ehepaar Lindner - - - -Brief nicht überliefert - - - - - - - -bis 1755 waren die sechs Bände der Encyclopédie bis „Esymnete“ erschienen. - - - -in , N IV S. 232/45, ED S. 375, bezieht sich Hamann bereits auf die Encyclopédie. - - - - - - - -vgl. , LS S. 322/11 - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -, - - - - - - -Brief Nr. 44 - - -Brief nicht überliefert - - - -, , , - - - -Predigt wohl ein Brief mit Ermahnungen - - - -Postille Sammlung von Predigten - - - -gebeten vll. von Hamanns Vater - - - -Bruder - - - - - - - - - - - -, vgl. , , - - - -Todten Gespräch - - - -vll. 2,5,22: „Was ich davon verstanden habe, zeugt von hohem Geist; und, wie ich glaube, auch was ich nicht verstanden habe; nur bedarf es dazu eines delischen Tauchers.“ - - - - - - - -, dessen Thesen in diskutiert werden. - - - -Gedicht „Schreiben an Doris“ in - - - -Bedlam Bethlem Royal Hospital, psychiatrische Klinik in London; in wird „Bedlam“ als fingierter Druckort auf dem Titelblatt stehen. - - - - - - - - - - - -Für sollte Hamann wohl die Essays von Hume besorgen – . - - - -Einlage nicht überliefert - - - -Baßa - - -Brief Nr. 45 - - -Heerschaften u. - - - -Brief nicht überliefert - - - -Zinks nicht ermittelt - - - -vgl. Lk 12,24 u. Ps 147,9 - - - - - - - - - - - -Meyhof Gutsbesitz der v. Wittens; Maihof / Meijas muiža im Gebiet des heutigen Jelgava (Mitau) - - - - - - - - - - -Brief Nr. 46 - - -Brief nicht überliefert - - - -meinigen vll. der in erwähnte Brief - - - -vmtl. - - - -Pastor - - - -vll. Paul Friedrich Ruhig - - - -HE. L. nicht ermittelt - - - -Baßa - - - -Mietau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) - - - -HE. B. - - - -andern an - - - -Arrende Pacht - - - -Blasche nicht ermittelt - - - -M. Magister - - - -vll. Paul Friedrich Ruhig - - - -alt Joh. Johannis, 24. Juni, in vielen baltischen Gegenden zur Sommersonnenwende am 21. Juni gefeiert. - - - -6 Wochen Aufgebot der Ehe nach dem Kirchenrecht - - - -Chr. H. Hase und H. S. v. Buttlar - - - -Pastor - - - - - - - -Excell. - - - -HE Offic. von Ess. nicht ermittelt - - - -Huhn - - - -Vorschlag für die Besetzung der Hofmeisterstelle in Grünhof - - - -HE. L. S. wie , nicht ermittelt - - - - - - - - - - - - - - - -, 4,262–266; in zitiert Hamann die darauffolgenden Verse (N IV S. 242, ED S. 401). - - - - - - - -Zur Besorgung der Essays von siehe auch , . - - - -Brief Nr. 47 - - -Mietau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) - - - - - - - -einen neuen Hofmeister - - - - - - - - - - - - und - - - -General - - - - - - - -Hoppe nicht ermittelt - - - -Haupt nicht ermittelt - - - -Apg 17,28, vgl. die Bezüge auf diese Stelle in den Londoner Schriften (LS S. 298, 358, 369, 377, 402, 421, 431). - - -Brief Nr. 48 - - -Pyrmont von der Kur bei in Mitau zurück in Riga. - - - -Rectors wohl - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -Brief nicht überliefert - - - - - - -Brief Nr. 49 - - -greg. 5.11.1755 - - - -Ps 24,1 - - - -Brief von den v. Wittens - - - -jüngsten wohl - - - - - - - -Haus wohl das der Familie Berens - - - -eine neue Stelle als Hofmeister; nicht ermittelt, in welchem Haus - - - -Jacob vmtl. Anspielung auf Jakobs 20jährige Dienstzeit bei Laban 1 Mo 31 - - - - - - - - - - - -seine Fr. Schwester - - - - - - -Brief Nr. 50 - - -19.11.1755 - - - - - - - -Mietau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) - - - - - - - -M. W. Fr. Mein Werter Freund - - - -junge - - - -älteste - - - -reisen Bildungsreise mit den v. Wittens - - - -Parisius - - - -Bruder der Gräfin - - - - - - - - - - -Brief Nr. 51 - - -Es gehe … Aus dem Kirchenlied „In allen meinen Taten“ von . - - - - - - - -Ernesti ein Exemplar von , - - - -Mietau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) - - - -jungen HE. - - - -Römer Coriolanus, der römische Feldherr, der wegen seines Stolzes von den Plebejern vertrieben wurde. Als Coriolanus zur Rache Rom erobern wollte, können erst das Flehen und die Selbstmord-Drohung seiner Mutter und seiner Frau ihn zum Abzug bewegen. Überliefert von , zu Alkibiades/Coriolanus, der sich auf Dionysios von Halikarnassos stützt. - - - - - - - -da bin ich - - - -wahrscheinlich - - - -portugiesische Anecdoten Erdbeben in Lissabon am 1.11.1755, vgl. ; zu Hamanns Haltung dazu siehe Graubner (2008) sowie Wolff (2008). - - - -wohl Anspielung auf die Charakterisierung des Weisen in I,1 - - - - - - - - - - - - - - -Brief Nr. 52 - - -vmtl. Freitag, 19.12.1755 - - - -Mietau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) - - - -abgeholt - - - -Flußfieber „Febris catarrhalis, ein nachlaßendes Fieber, welches sich mit Flüssen auf der Brust vereinigt. Man macht einen Unterschied unter ein gutartigen [Catarrh] und bösartigem Flußfieber.“, vgl. Krünitz, Tl. 14, S. 420 - - - - - - - - - - - -Lise Hausgehilfin Lindners - - - - - - - -Pastor - - - - - - - - - - - - - - - -wahrscheinlich , vgl. , - - - - - - - -Hume französisch […] deutsch Im Franz. lagen Übers. von von Abbé le Blanc und Eléazar Mauvillon vor; von Johann Georg Sulzer wurden deutsche Übers. der Essays von Hume hrsg. - - - - - - - - war Mitarbeiter bei . - - - - - - - -Gellerts Note in - - - -Amtsbruders und waren Kommilitonen an der Universität Leipzig. - - - -Trauerspiel vmtl. ; E. v. Kleist veröffentlichte erst 1758 einen Entwurf für ein Seneca-Trauerspiel. - - - - - - - -Bruders - - - -Merope Übers. von (1754), im selben Jahr erschien aber auch eine Übers. von Johann Friederich Gries. - - - -HE. P. - - - - - - - - - - - - - - - -Er - - - -D. F. vielleicht - - - -Crusemark nicht ermittelt - - - - - - - -Schwagers - - - -Portorio Zoll - - - -Sechser vll. Sechs-Groschen-Münze (Groschen: Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch) - - -Brief Nr. 53 - - -Brief nicht überliefert - - - -wenigen Zeilen Brief 51 - - - -Exzell. - - - -Flußfieber „Febris catarrhalis, ein nachlaßendes Fieber, welches sich mit Flüssen auf der Brust vereinigt. Man macht einen Unterschied unter ein gutartigen [Catarrh] und bösartigem Flußfieber.“, vgl. Krünitz, Tl. 14, S. 420 - - - -Mietau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) - - - - - - - -Raupenstande vll. entlehnt aus A. v. Hallers Versen in „Antwort an Herrn Bodmer“: „Mach deinen Raupenstand und einen Tropfen Zeit, / den, nicht zu deinem Zweck, die, nicht zur Ewigkeit.“ Gedichte des Herrn von Haller (Zürich 1750), S. 174 - - - -[…] wohl gemacht Mk 7,37 - - - -Ps 34,9 - - - - - - - -Manna Joh 6,58 - - - -guten Freundes nicht ermittelt, , , , - - - -lacht Ps 2,4 u. 37,13 - - - -jungen Herren u. - - - -in Falten legen ordnen - - - - - - - -Börnstein Bernstein, vgl. - - - -Bruder - - - -Ernesti Ein Exemplar von , ; welchen Titel von Ernesti Hamann gefunden hat, ist unklar. - - - - - - - -ponderentur […] gewogen, nicht gezählt - - - -willkührl. Kopfsteuer […] Zitat nicht ermittelt - - - -engl. poll tax = Kopfsteuer - - - - - - - -vll. - - - - - - - -Pastor - - -Brief Nr. 54 - - -Freyzedel , - - - - - - - -Rahel - - - - oder - - - -wahrscheinlich , , - - - - - - - -HE B. - - - -P. Gericke - - - -Actus Schulfeierlichkeit, gewöhnlich gehalten am Geburtstage des (russ.) Landesherren, am Tage der Schulstiftung od. großer geschichtlicher Erinnerungen. , - - - -HE. W. - - - -Huhn , vgl. - - - -armen Manns nicht ermittelt, , , , - - - - - - -Brief Nr. 55 - - -ältester - - - - - - - -, vgl. , N IV S. 229/48, ED S. 366. - - - - - - - -; vgl. zu Hervey: Jørgensen (1988), Büchsel (1988) und Graubner (2012). - - - - - - - -Briefe nicht überliefert - - - - - - - -Absichten vll. ein Periodikum nach dem Vorbild des Pariser , vgl. . - - - -Ode Sie wird in der Festschrift zum „Schul-Actus“, (, ), gedruckt, „Elisabeth Petrownen“ gewidmet. - - - -Petersb. war Agent des Rates von Riga in St. Petersburg und wollte am dortigen Hof den Druck des „Schulactus“ vorlegen. Vll. geht gar das ganze Konzept auf Berens Veranlassung zurück. - - - -wer wohl Berens - - - -Inspector Wahl an der Rigaer Domschule - - - - - - - -Freundes nicht ermittelt, , , , - - - -Volk in Gebirgen Topos des Schweizer Freiheitswillens - - - -, der eine Hofmeisterstelle angetreten ist. - - - -Gemalin Phainarete - - - -Reden - - - - - - - -, Gedicht nicht ermittelt, vgl. , - - - -Bernis vll. Pierre de Bernis’ Poesies diverses oder Oeuvres mêlées, vgl. - - - -Dütchen Münze, 3-Groschen-Stück (Groschen: Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch) - - - - - - - -Beylagen - - - -Regiments-Feldscher/Arzt Parisius - - - -Ältesten - - - -si Diis placet so Gott will - - - - - - -Brief Nr. 56 - - -Börnstein Bernstein, vgl. - - - -Schauder Erdbeben von Lissabon am 1.11.1755, - - - - - - - -jüngsten - - - - und - - - -die Mutter von - - - -Rappolts - - - - - - - -Gräfin - - - -Schön nicht ermittelt - - - -ältester - - -Brief Nr. 57 - - -Petron La Satyre de Petrone (Köln 1694), vgl. - - - - - - - - - - - - - - - -Mietau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) - - - -Wilhelm Heinrich v. Lieven - - - -Helene Gräfin Browne-Camus - - - -ältester - - - - - - - - - - - -Beylage - - - -wahrscheinlich - - - - - - - - - - - -vll. - - - -Nachbar - - - - - - - -Petron wahrscheinlich La Satyre de Petrone (Köln 1694) - - - -Nachrichten - - - -Reden vll. - - - -Schulzen - - - -Catalogus nicht ermittelt - - - -Excell. - - - -vll. - - -Brief Nr. 58 - - -Bernis vll. , - - - -Mietau heute Jelgava - - - -Greis vll. - - - -Gräfinn - - - - - - - -Heinrich Rehan, ein Fuhrmann - - - -Doct. - - - - - - - -wahrscheinlich La Satyre de Petrone (Köln 1694), vgl. - - - - - - - -Leichenrede am Ende dieses Bandes von , vgl. , , , , - - - -Leichenrede am Ende dieses Bandes von - - - -, u. - - - - - - - -Wochenschrift - - - -, vgl. , , - - - -Zitat in , S. 5 u. 6 - - - -Ode in , vgl. , - - - -Rußland Journal: ; die Rede des Zaren von 1714 ebd. S. 10f. - - - - - - - - - - - -; auf S. 57ff. findet sich „Die dritte Satyre an Theophan, Erzbischoff von Novogrod“. - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -wahrscheinlich , , - - - - - - - -, vgl. - - - - - - - -Hanway - - - -Verfaßer , s. , S. 154 - - - -HE. H., nicht ermittelt, - - -Brief Nr. 59 - - -Catalogum nicht ermittelt - - - -vll. die Ausg. von - - - - - - - -Catalogi nicht ermittelt - - - -Abend … auf dem Grabe 1755 in Breslau erschienen [Biga 142/215], Verfasser nicht ermittelt - - - -Briefe - - - -Briefwechsel - - - - - - - - - - - - und - - - -Knittels … Handschriften des N. T. - - - - - - - -Die Lavini-Ausgabe bietet den italienischen Text mit dt. Übers.; von Christian Ernst von Windheim ist nur die Vorrede, die Übers. der ital. Verse stammt von Johann Georg Meintel. - - - - - - - -Meisterstücke … Ritter v Riesen und Die Ritter und Riesen - - - - zus. mit , anonym erschienen - - - -vll. , Titel nicht ermittelt - - - -Anakreon - - - - - - - -, vgl. - - - -; vmtl. in „L’Année littéraire“ 1755, das Zitat findet sich auch im Berliner Notizbuch, auf frz., N V S. 148/29ff. - - - - - - - - - - - -Verfasser nicht ermittelt; ‚Patriotische Vorschläge zu vernunftmäßigen und hinreichenden Mitteln wodurch dem in Verfall gerathenen Deutschen Adel und zugleich allen denjenigen welche sich den Künsten und Wißenschaften widmen aufgeholfen werden kann / Aus zärtlicher Liebe zu der menschlichen Gesellschaft mitgetheilt von einem gebohrnen von Adel aus Ober-Sachsen‘ (Berlin 1755) - - - -Nazares nicht ermittelt - - - - - - - - - - - - - - - -Carstens - - - -Liebau Libau in Kurland, heute Liepāja - - - -, , - - - -Ius talionis Recht des Eintreibens eines gleichartigen Ausgleichs; auch Prinzip der Schadensgleichheit nach 2 Mo 21,23 - - - -; Marzipan, - - - -Doktor vll. Benedict Wetterstein - - - - - - - -großen 8. Band Großoktav - - - -nach I,41,99: „tempus est iam hinc abire me“ (der Augenblick ist da, von hier zu scheiden) - - - -, S. 6: „Esclave dans Paris, ici je deviens Roi; / Cette grotte où je pense est un Louvre pour moi“. - - - -Mietau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) - - - - - - -Brief Nr. 60 - - - - - - - - - - -Mietau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) - - - -Friesel fiebriger Ausschlag - - - - - - - - - - - -Brief beide nicht überliefert - - - -, vgl. , , , , - - - -vll. , u. - - - -Salamalec , Bd. 3, S. 166f.: „Tout ce qu’il y avoit de gens un peu comme il faut me vinrent faire leur salamalec“. - - - -Leichenrede am Ende von , vgl. , , , , - - - -Voltairischen vll. Voltaires Eloge funèbre des officiers qui sont morts dans la guerre des 1741 - - - -R.[everendus] P.[ater] - - - -viri obscuri Dunkelmänner – Anspielung auf Ulrich v. Huttens Epistolae obscurorum virorum; auf welchen Gasparini hier angespielt wird, ist nicht ermittelt. - - - - - - - -Achtel vll. 1/8 Ließ-Pfund (6,3 kg) - - - -.H.M.L. wohl: Herr Magister Lindner - - - -Wagger lettische Bez. für Gutsaufseher - - - - - - - -Instanz vll. - - - -älteste - - - - - - - -Nachbar - - - -Goldingen heute Kuldīga - - - -Zuzu vll. - - - - - - - -Bruder - - - - - - - - - - - -Arvieux wohl - - - -, , , - - - -brochure , - - - -HE. H. , , , - - - - - - - -Buchdrucker - - - -Hofbuchführers - - - -S. 63ff. in : Discours Si Les Pais Du Nord Sont Faits, Pour Produire De Grands Genies? / Pronocé Par Adam Henri Schwartz, De La Premiere Classe Du College Cathedral - - - -, - - - -Irrungen Errata, , S. 80 - - - -Ebd. S.  73 - - - -vll. Georg Poorten, Pfarr-Adjunkt - - - - - - - -, , , , , - - - - - - - - - - - - - - - -Arvieux wohl - - - -Bernis vll. oder Oeuvres mêlées - - - -actu - - -Brief Nr. 61 - - -Friesel fiebriger Ausschlag - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -Leberkraut Waldmeister - - - -primul. ver. Schlüsselblume - - - -Centaur. minor. Tausendgüldenkraut - - - -Hofcalefactor Aufwärter - - - -Kalmuckischer Mursa Mitglied des privilegierten Standes im westmongolischen (buddhistischen) Volk der Oiraten - - - -Türke vll. - - - - - - - -Pastor - - - -Leberkuchen Lebkuchen - - - - - - -Brief Nr. 62 - - -Brief nicht überliefert - - - -, vgl. , , , , - - - -Gedicht nicht überliefert - - - -, welches Werk: nicht ermittelt. - - - -Abhandlung - - - -Werks ; siehe Hamanns Notizen zur Übers. im Berliner Notizbuch, N V S. 189ff. - - - - und - - - - - - - -Schulactum - - - -Uebersetzung vll. des - - - -Grammatic wohl - - - -aequinoct. Tag- und Nachtgleiche, um den 21. Juni - - - - war Kaufmann in Königsberg. - - - - - - - - - - - -gl. Groschen (Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch) - - - -Ferding od. Fehrding; in Livland gebräuchliche Schwedisch-Pommersche Silber-Kurantmünze, deren Wert also über den Edelmetallgehalt definiert war; enstprach einer Viertel Mark. - - - -Stuffenjahr jedes 7. oder 9. Lebensjahr, schicksalsträchtig entsprechend ‚climactischer‘ Perioden, vgl. Krünitz, s.v. Stufenjahr und etwa Gell. 3,10,9 - - - - I,17,27ff. - - - -, welches Werk: nicht ermittelt - - - - - - - -Molters vll. - - - -Uebersetzung - - - -Martial nicht ermittelt; in 2,5 findet sich: „dum quidquid des, des celere“ - - -Brief Nr. 63 - - - - - - -Butter - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -Annenritter Orden der heiligen Anna, Schleswig-Holsteinscher Orden, gestiftet von Karl Friedrich Herzog von Holstein-Gottorp (Vater von Zar Peter III.) zum Andenken an Zarin Anna und zu Ehren seiner Gemahlin Anna Petrowna, Zar Peters I. Tochter. - - - - - - - -Briefe nicht überliefert - - - -Buchladen vmtl. von - - - - - - - -Fehrmann nicht ermittelt - - - - - - - - - - - - - - - -Abganges Absatzes - - - - - - - -vll. - - - -Pauli Richtergeschichte nicht ermittelt - - - - - - - - - - - -Briefe fingierte Briefe als Vorrede zu Mylius’ Schriften - - - -Homileten von Mylius - - - - - - - -Stockholmische Magazin , vgl. , ED S. 399 (fehlt in N IV) - - - - - - - - - - - -; wohl die dt. Übers., die 1750–1774 erschien, 1756 kam Bd. 3.1. - - - -Bruder - - - -Rede - - - - - - - -Regimentsfeldscher - - - -Bruder - - - - - - -Brief Nr. 64 - - -Brief nicht überliefert - - - - - - - -Schildreuter vmtl. ein aufs Postwesen verpflichteter Cavallerist - - - -Grieseln Schüttelfrost - - - -Kegeln Zäpfchen - - - -Kugeln Pillen - - - -Habertum vmtl. Hafergrütze - - - - - - - -Friesel fiebriger Ausschlag - - - -Frau von - - - -von Wegner nicht ermittelt - - - -Potsdamer Friedrichs I. v. Preußen Potsdamer Garde der ‚Langen Kerls‘ - - - - - - - -Hartungin vll. - - - -Einwurfs , - - - -, - - - -Meubles Mobiliar - - - -Praeter me nil poteris dt. Neben mir wirst du nichts vermögen - - - -Exemplar - - - -Bruder - - - -Bernis vll. oder - - - -, vgl. , , , , - - - - - - - -, vgl. , ED S. 283 - - - - - - - -Salamalec , Bd. 3, S. 166f.: „Tout ce qu’il y avoit de gens un peu comme il faut me vinrent faire leur salamalec“. ; vgl. , N II S. 172/25–29. - - - -: wohl die dt. Übers., die 1750–1774 erschien, 1756 kam Bd. 3.1. - - - - - - - - - - - - - - - - - - -Brief Nr. 65 - - -pets laches schleichende Fürze - - - -Tumm vll. Suppe - - - - - - - -Gräfinn - - - -Pastor - - - - - - - - - - - - und - - - -Mitow Mitau - - -Brief Nr. 66 - - - - - - - - - - -Weitenfeld Landgut vmtl. 40 km südwestlich vom heutigen Dobele (Lettland) - - - - - - - -Beyliegendes Buch nicht ermittelt - - - -Vetter nicht ermittelt - - - -unplanirt nicht gebunden - - - -Historie nicht ermittelt - - - -Mitow Mitau, heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) - - -Brief Nr. 67 - - -Nachrichten nicht überliefert - - - -Flußfieber „Febris catarrhalis, ein nachlaßendes Fieber, welches sich mit Flüssen auf der Brust vereinigt. Man macht einen Unterschied unter ein gutartigen [Catarrh] und bösartigem Flußfieber.“, vgl. Krünitz, Tl. 14, S. 420 - - - -grieseln Schüttelfrost - - - -Muskus Moschus - - - - - - - -Habertumm vmtl. Hafergrütze - - - - - - - -Lk 19,42 - - - - - - - -von - - -Brief Nr. 68 - - - - - - -Tob 5,17 - - - -Tob 6,10ff. - - -Brief Nr. 69 - - -Arbeit - - - -; Zitat aus dem zweiten Dialog: „Artemise, Raimond, Lulle“ - - - - - - - - - - - - - - - -Nummer nicht ermittelt - - - - - - - -Ulloa , vgl. , ED S. 358 - - - -vll. - - - -Julians vll. - - - -vll. - - - - - - - -Postpapier feines Papier, muss mit Tinte gut beschreibbar sein - - - -Ostern 18.4.1756 (Ostersonntag) - - - -, vgl. , von Hamann in den Text von Dangeuil eingefügte Anmerkung, ED S. 272 - - - -, S. 3 - - - -Doktor Benedict Wetterstein - - - - - - - - - - - - und - - - -äsopisch Meßer nicht ermittelt - - -Brief Nr. 70 - - -; Brief nicht überliefert - - - -vll. - - - - - - - -Fest Ostern, 18.4.1756 - - -Brief Nr. 71 - - -Abhandlung - - - -, vgl. ; N IV S. 229/1, ED S. 366, dort: Bregenzerwalde - - - -ich schrieb dir nicht überliefert - - - -, N IV S. 238/5, ED S. 390 - - - -, N IV S. 231/33, ED S. 373 - - - - - - - -Kleck Notizbuch - - - -Dangueil, N IV S. 240/37, ED S. 396f., vgl. hier - - - - - - - -Rede - - - -Ulloa - - - -vgl. dazu , N IV S. 241, ED S. 397 - - - -aus 77; auch 3,63; 95,54: „Ich bin ein Mensch, nichts Menschliches ist mir fremd“, vgl. ; in (N IV S. 229/12, ED S. 367) so übers.: „Ich bin ein Mensch und ziehe mir alle menschlichen Zufälle wie meine eigenen zu Herzen.“ - - - -Sapienti sat lat. sprichw. für: für den Verständigen genug - - - -Mt 23,33 - - - -2 Mo 7,10 - - - -, N IV S. 240/37, ED S. 396f., vgl. hier - - - -, Bd. 1 - - - -parrhesie griech. παρρησία, Offenbarkeit, Wahrsprechen, Freimütigkeit - - - - - - - -: wohl die dt. Übers., die 1750–1774 erschien. - - - -Die dt. Übers. der erschienen ab 1754 als Vermischte Schriften; Hamann will vmtl. den zweiten Band. - - -Brief Nr. 72 - - - - - - -Streit , - - - -; am 9.4.1756, siehe bes. Brief 71 - - - -Maßillon - - - -Büffon - - - -Schuckford - - - -2ten Theil von - - - -Seine Theorie Wohl die zur Entstehung der Erde im zweiten ‚Discours‘ des 1. Bds. der Allgemeine Historie der Natur, die von einer Kollision eines Kometen mit der Sonne ausgeht. - - - -wenn die Sündflut keine leiden soll Bezieht sich vmtl. auf den theologischen Streit der 1740er Jahre über Johann Heyns Versuch einer Betrachtung über die Kometen, nebst einigen Sendschreiben, mit Herrn Prof. Gottscheds Vorrede (Berlin 1741). Heyn erwog, ob ein Komet die Sintflut ausgelöst haben mag; für seine Theorie wurde er von Theologen (u.a. Christian Ziegra) angegriffen, weil sie sie für nicht vereinbar mit der protestantischen Orthodoxie hielten. - - - - - - - -Vorrede in der dt. Übersetzung von , vgl. - - - - - - - - - - - -Zuzu vll. - - - -den 1. Teil von - - - -catalog. vll. - - - -Hamburgischen Buchhändler nicht ermittelt - - - - - - - -Essai - - - -pensées - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - und - - - -Ausgabe von nicht ermittelt - - - -Ausgabe von nicht ermittelt - - - -Ausgabe von nicht ermittelt - - - - - - - -de ratione … Der Titel ist nicht für Erasmus, sondern Anton Schorus oder Johann Possel nachweisbar. - - - -wohl - - - -vll. - - - -Chatelet - - - -Clairant - - - - - - - -de mysteriis … vll. Athansius Kirchers Arithmologia sive de abditis Numerorum mysteriis (1665) - - - - - - - - - - - -Ilse Titel des Gedichts - - - - - - - -Eine Abschrift des Gedichtes steht auch im Königsberger Notizbuch, N V S. 265, mit „HE. Schack“ als Verfasserangabe. - - - -, vgl. - - - -Büffons - - - - theog. V. 27ff. - - - -Richter nicht ermittelt - - - -vll. Carl Caspar von Gaugreben (Freiherr von Godelsheim), General der Artillerie in russischen Diensten - - - -Ihr Gedicht nicht ermittelt, vgl. - - - - - - - - oder - - - -Mitau, heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) - - - -Pfingsten 6.6.1756 - - - -Fest Ostern, 18.4.1756 - - - - - - - - - - - -Buttl. Hause bei Ernst Johann v. Buttlar, bzw. dessen Sohn Hieronymus - - -Brief Nr. 73 - - - - - - -Brief nicht überliefert - - - - - - - -Freytag vor 8 Tagen am 9.4.1756 - - - -Mitau, heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) - - - -, er ist auch der oben genannte Freund. , - - - -einzuschlüßen d.i. weitersenden nach Königsberg zur Druckerei - - - -vgl. Brief 71 an - - - - - - - -Uebersetzung des - - - -Werk - - - -Lombre L’Hombre, Kartenspiel - - - -Spr 27,22 u. Sir 22,7 - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -Brief nicht überliefert - - - -K. Königsberg - - - -Martin Eberhard Dorn, Buchdrucker in Königsberg - - - -Ulloa Übers. von - - - -Bericht nicht überliefert - - - - - - -Brief Nr. 74 - - -den 1. Teil von - - - -Auction - - - - - - - -, der vmtl. eine entstellte, Voltaire diskreditierende Ausgabe besorgte (Frankfurt 1755). - - - -, der vmtl. ebenfalls eine entstellte, Voltaire diskreditierende Ausgabe besorgte (Louvain [fingiert] 1755). Wie stark die Ausgaben von Maubert und/oder Beaumelle von Voltaires Manuskript abwichen, ist nicht abschließend zu klären. - - - -Salomon de Nord cet. ; die Pucelle enthielt eine starke Polemik gegen den preußischen König, bishin zu diskreditierenden Andeutungen auf dessen vermeintl. Homosexualität. - - - -Gelehrten Beylagen zum Hamb. Correspond. meint vmtl. Allgemeine gelehrte Nachrichten aus dem Reiche der Wissenschaften (unter diesem Titel 1751–1758 erschienen) zu . - - - -Schles. Zeitungen vmtl. Schlesische Privilegirte Staats- Kriegs- u. Friedens-Zeitungen - - - - - - - -Menoza , worin der XXIII. Brief in Bd. 1 von Voltaire handelt, dort S. 385 wird Pucelle erwähnt, jedoch kann nur das als Manuskript kursierende Gedicht gemeint sein. - - - -er aus Frankr. vertrieben Voltaire beaumelle-voltaire - - - -Briefe vll. bezogen auf - - - - - - - -Uebersetzung - - - -Spanier Übers. von - - - -, vgl. , - - - -s. Brief 71 - - - -Rigische Schriften ein Manuskript, das von dem Handelsethos der Familie Berens in Riga berichtet, wovon Hamann Teile in zitiert, N IV S. 239/21ff., ED S. 393ff., vgl. . - - - -Brief 73 - - - - - - - - - - - -Freyerey Hochzeit - - - - - - - -Friedrich Rudolf Ludwig Frh. v. Canitz - - - - - - - -Nicolas Boileau-Despréaux - - - -Que diable … Was zum Teufel hat er gegessen? - - - - - - - -; Zeilen nicht überliefert - - - -Zeitschrift: - - - -, vgl. - - - - und - - - - - - - - - - - - - - - -Briefe nicht überliefert; - - - -, - - - - - - - - - - - -Brief nicht überliefert - - - -Zuzu vmtl. - - - -Mst. vll. die „Rigische Schriften“, - - - - - - -Brief Nr. 75 - - -heil. Abend Karsamstag, 17. April - - - -Einlage wohl Brief 71 - - - -Mietau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) - - - -R — — g — — Riga, vgl. , N IV S. 239/25, ED S. 393 - - - -Striche Geviertstriche - - - - - - - -Sonntags 25.4.1756 - - - - - - - - - - - -, vgl. Brief 74 - - - - - - - -vll. schon , im Mai 1756 erstmals von in Königsberg angeboten, der den Verlag des Titels (wie auch den von ) vom bankrott gegangenen übernommen hatte. - - - -, darin die erste „Sectio“ betitelt ist: „De principio contradictionis“, vgl. , , . - - - -Durchsicht der ersten Druckfassung von - - - -grobe — Striche Geviertstriche - - - -bis 193,20 vgl. , ED S. 408 (in N IV nicht enthalten) - - - -; in , ED S. 398 (Nadler hat diese Stelle in N IV S. 241 ausgelassen), weist Hamann darauf hin, dass es ihm nicht gelungen war, Tuckers Werk zu besorgen und damit zu prüfen, inwieweit sich Dangueil auf dessen Beschreibungen und Argumente stützte. Dangeuil wiederum schreibt im ‚Preface‘ von , S. IV f. von seiner Bezugnahme auf Tucker, in Hamanns Übers.: „Der Herr Josiah Tucker, ein ehrwürdiger Geistlicher zu Bristoll, der zugleich ein fürtreflicher Bürger ist, wird, wie ich hoffe, ohne Unwillen einige von seinen Gedanken unter den meinigen finden. Ich habe von seinem Versuch über den Handel die Aufschrift entliehen, welche ich diesen Anmerkungen gegeben, und bis auf die Worte fast, meine sieben ersten Abschnitte aus ihm genommen, als eine Einleitung, die zu meinem Werk nöthig war;“ - - - -vgl. , N IV S. 249, ED S. 398 - - - - - - - - - - - - - - - -Elegie vll. Miltons Samson Agonistes, das in der Erstausgabe von Paradise Regain’d (1671) erschien. - - - -Montigue - - - - - - - - - - - -, vgl. , N IV S. 229/48, ED S. 366 - - - -Sapienti sat lat. sprichw. für: für den Verständigen genug - - - -Fragment , N IV S. 239/21ff., ED S. 393ff. - - - - - - - - - - - - - - -Brief Nr. 76 - - -Schreiben nicht überliefert - - - -wohl , , - - - - - - - - - - - - - - - -Brief nicht überliefert - - - -Johannis 24. Juni, in vielen baltischen Gegenden zur Sommersonnenwende am 21. Juni gefeiert. Vertragsende der Hofmeisterstelle - - - - und/oder - - - - - - - -vll. - - - -Capital … Zinsen vgl. für die Verwendung beider Begriffe als Kontrast , N IV S. 238/39, ED S. 392: „Je entfernter die Zeiten, desto unverständlicher wurde die Überlieferung von dem Werth, der Natur und den Bedingungen einer Erbschaft, die viele Menschenalter gekostet hatte, und für deren Zinsen uns die Sorge und Wirthschaft aufgetragen seyn sollte. Die Gefahr eines Capitals in solchen Händen, die es nicht selbst erworben, ist groß.“ Dabei geht es um die gesellschaftliche Rolle des Adelsstandes. - - - -Kantens Dissertation - - - - - - - -Catalogue vll. - - - -Rappuse Durcheinander - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -2. Teil von - - - - - - - -Engl. John Hill alias Abraham Johnson: - - - -, , , - - - -Anhänger von - - - - - - - -Uebersetzung des - - - -5 Bde. der waren 1756 erschienen; Articel - - - - - - - -Pfingsten 6.6.1756 - - - -Parnasse Zeitschrift: - - - -, im 9. Bd. von - - - -, Bd. 10 - - - -, Bd. 1 - - - - - - - -Gesellschaft wohl - - - - - - - - - - - - - - - -Gedicht - - - -Oberster vll. Carl Caspar v. Gaugreben - - - - - - - - - - - - - - - -2. Teil von - - - - - - - - - - - -Catalogue vll. - - - -Dumocalienne - - - - - - -Brief Nr. 77 - - -Spr 10,6; Röm 4,6, Röm 1,2 - - - - - - - -geschrieben nicht überliefert - - - -neuen Styl nach gregorianischem Kalender - - - -Bruder - - - -Briefe nicht überliefert - - - -Anschlägen wohl die Reise nach England im Auftrag der Familie Berens, - - - -Freund - - - -alten Mann der Vater, - - - - - - - -seine Reise von - - - -Hause das Grünhofsche (heute Zaļā (Zaļenieku) muiža, 70 km südwestlich von Riga, 20 km südwestlich von Mitau) - - - -Kgb. Königsberg - - - -G. - - - -Lk 12,27 - - - - - - - -vermutlich die Bde. oder einen Bd. der Übers.: Vermischte Schriften, - - - -wohl Reden, die Lindner zum ‚Schulakt‘ am Rigaer Domgymnasium gehalten hat, s. - - - -C. - - - -junge B. - - - -Textverlust; es geht um die Idee, G. Berens’ Hofmeister zu werden und die Korrespondenz des Hauses Berens zu führen. - - - -2. Teil von - - - -Frauchen - - - - - - - - - - - -unsrigen - - - -Correspondence Geschäftskorrespondenz des Hauses Berens - - - -purus putus dt.: ein ganz Reiner; d.h. einer, der nur sein eigenes Fach kennt - - - -, überliefert in 6,2,64 - - - - 3,1,1: Odi profanum volgus et arceo. / Abhold bin ich gemeinem Volk, ich halt es fern. - - - -wohl bei der Rückreise aus London - - - - - - - - - - - -Briefes nicht überliefert - - - -Bruder - - - -Uebersetzung des Dangueil - - - -Dumocalaner - - - -Schweitzer vll. Vorrede in der dt. Übersetzung von , - - - - oder - - - -Aktus Feierlichkeiten der Rigaer Domschule - - - -vll. Abschrift einiger Artikel der Encyclopédie, - - - -Meyhof Gutsbesitz der v. Wittens; Maihof / Meijas muiža im Gebiet des heutigen Jelgava (Mitau) - - - -Gespräch nicht ermittelt - - -Brief Nr. 78 - - -Meyhof Gutsbesitz der v. Wittens; Maihof / Meijas muiža im Gebiet des heutigen Jelgava (Mitau) - - - -Gräfin - - - -Brief nicht überliefert - - - -Bruder - - - -Alemberts Sache vll. etwas aus - - - - - - - -Henault vll. etwas von Charles-Jean-François Hénault d’Armorezan, 1755 erschien von ihm Le Réveil d’Épiménide, comédie en prose. - - - - - - - -Hume ; gab die Übers. als Vermischte Schriften mit eigenen Anm. heraus. - - - -Reise nach Königsberg - - - - - - - -Schreiben nicht überliefert - - - -Michaelis 29. September - - - -Antritt der Arbeit für das Handelshaus Berens in Riga - - - -Sie den v. Wittens - - - -Brief nicht überliefert; wohl mit Nachricht über den schlechten Zustand der Mutter. - - - -schlecht … stehen um die Mutter - - - -Pfingsten nach dem greg. Kalender, 6./7. Juni - - - - - - - -Johannis , 24. Juni, in vielen baltischen Gegenden zur Sommersonnenwende am 21. Juni gefeiert. - - - - - - - -Taluppe Mantel, Überwurf - - - - - - - -Bernis vll. oder - - - -Der große Duns Epitheton für ; so etwa in Lessings Sinngedicht „Antwort auf die Frage: wer ist der große Duns?“ (Januar 1755 in der Berlinischen Zeitung) - - - - - - - -Bruder - - - -Cantata nicht ermittelt - - -Brief Nr. 79 - - -Schreibens nicht überliefert - - - - - - -Brief Nr. 80 - -Brief Nr. 81 - - -Besuch von , - - - -Michaelis 29. September - - - -Vaterlande Königsberg - - -Brief Nr. 82 - - -heute 15.6.1756 - - - -vll. - - - -wegreisen aus Gutsbesitz der v. Wittens; Maihof / Meijas muiža im Gebiet des heutigen Jelgava (Mitau) - - - -B. vmtl. - - - - - - - - - - - -vll. - - - -relato refero lat. für: Ich erzähle, was ich gehört habe. - - - - - - -Brief Nr. 83 - - -Excel. - - - -Erklärung vll. bzgl. der Nachfolge auf seine Hofmeisterstelle - - - - - - - -Mietau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) - - - - - - - -Hipperich Apotheker - - - -Bruder , Hamanns Nachfolger als Hofmeister - - -Brief Nr. 84 - - -Meyhof Gutsbesitz der v. Wittens; Maihof / Meijas muiža im Gebiet des heutigen Jelgava (Mitau) - - - - - - -Brief Nr. 85 - - -heyl. Jakob 25. Juli - - - - - - -Brief Nr. 86 - - -Sapienti sat lat. sprichw. für: für den Verständigen genug - - - - - - - - - - - -A. Henkel vermutet eine Anspielung auf David Hume. - - - -jungen HE. v. Witten - - - - - - - - - - - - - - - -, Bd. 1, S. 65 - - - - - - - -, Bd. 1, S. 73 - - - -, Bd. 1, S. 129 - - - -, Bd. 1, S. 261 - - - -, Bd. 2, S. 55 - - - -, Bd. 2, S. 184 - - -Brief Nr. 87 - - -jungen Herrn v. Witten - - - -vll. - - -Brief Nr. 88 - - -vll. - - - -Taradeicke Pferdewagen - - -Brief Nr. 89 - - - - - -Brief Nr. 90 - - - - - -Brief Nr. 91 - - -älteste - - - -Mietau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) - - -Brief Nr. 92 - -Brief Nr. 93 - - -Undique lat. für: überschwemmt von allerlei Leiden - - -Brief Nr. 94 - - - - - - - - - - - - - -Brief Nr. 95 - - - - - - - - - -Brief Nr. 96 - - -väterl. Briefe - - - -Bauer - - - - - - - - - - -Brief Nr. 97 - - - - - - - - - - - - - - -Gedanken - - - - - - -Brief Nr. 98 - - -Agostino Gabrini Gabrini aus Brescia schloss sich 1694 den ‚apokalyptischen Rittern‘ in Rom an, welche die katholische Kirche gegen den Antichristen, womit der regierende Papst Innozenz XII. gemeint war, verteidigen wollten; als sektiererische Schwärmerei wurde die Verbindung schnell verboten. (Heinrich Anshelm von Ziegler und Kliphausen, Historisches Labyrinth der Zeit, darinnen die denckwürdigsten Welt-Hädel …, Leipzig 1701, S. 143) - - - -Vll. ist die Universal-Historie, vom Anfang der Welt bis auf ietzige Zeit, von Gottfried Ludwig gemeint (Leipzig 1718). - - - -Nicolaus Gabrini oder Cola di Rienzi , vgl. - - - - - - - -Autor vll. - - - -Pattalorochynten siehe Hamanns Notiz zu im Königsberger Notizbuch, N V S. 276/13 u. 254/29. - - - -Bruyere - - - -welches Werk von Young, nicht ermittelt - - -Brief Nr. 99 - - - - - -Brief Nr. 100 - - - - - - -; Hamann nennt gegenüber J. G. Lindner den Titel schon , April 1756. - - - -Klein Friedrichshoff vll. heute: Kosobudy im Norden Polens (53°52′30″N 17°45′27″E) - - -Brief Nr. 101 - - - - - - -; Vorrede V. E. Löschers Vorrede steht in der 2. Aufl. davon (1726), Hamann hatte dagegen wohl die 1. Aufl. (1721) ausgeliehen bekommen. - - - -Constant. M. Kaiser Constantin - - - -andere Uebersetzung s.o. Z. 6 - - - -Zedel nicht überliefert - - - -3ten erschien in 2 Teilen, war in der gemeinten Ausg. vll. anders gebunden. - - -Brief Nr. 102 - - - - - - -Meine Gedanken - - - - - - -Brief Nr. 103 - - -Mümmel Memel, heute Klaipėda - - - -fl. Gulden, Goldmünze, hier aber vmtl. 1 polnischer Gulden, eine Silbermünze, entsprach 30 Groschen - - - -gl. Groschen (Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch) - - - -St. Blancard nicht ermittelt, - - - -Thrl. Alb Albertsreichsthaler, 1616 in den Niederlanden eingeführt, im 18. Jhd. zeitweise auch in Preußen und Dänemark geprägt. - - - -Brief nicht überliefert - - - -HE. D. - - - -Kannholtz nicht ermittelt (1756 war ein Jurist Christian Friedrich K. Mitglied in der Deutschen Gesellschaft zu Königsberg) - - - -Instrumenten wohl für den Unterricht an der Rigaer Domschule - - - - Pfund - - - -Berlinische Hubkolbenpumpe - - - -haemisph. Magdeburg zwei halbe Hohlkugeln für Experimente zum Luftdruck - - - -Siphones U-förmige Rohrleitung bspw. aus Glas für Barometer - - - -Wulf vll. - - - - - - - - - - - - - - - -vll. - - - -Thrl. Reichstaler, eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze, entspricht 24 Groschen (Groschen: Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch) - - - -als Nachfolger bei den v. Wittens - - - - - - - - - - - -Collegium Fridericianum, Gymnasium in Königsberg - - - -gemäß dem Sprichwort, sero sapiunt Phryges: unwissend - - - -Rede wohl eine der von Lindner bei einem Festakt der Rigaer Domschule gehaltenen, - - - - - - - -Graf nicht ermittelt - - - - - - - - (Bruder) und (Vater) - - - -beschwiemte ohnmächtig werden - - - -sottises … Anspielung auf Voltaires so betitelte Satire (1729), - - -Brief Nr. 104 - - -Schreiben nicht überliefert - - - - - - - -Roßgarten Stadtteil von Königsberg, der sich nördlich an die Burgfreiheit anschloss. - - - -Räthin , Mutter von J. G. Lindner - - - -, Nachbar der Hamanns - - - -Franzosen wohl Syphilis gemeint - - - -Fort Philipp vll. die Kaserne am Herzogsacker - - - -Haberberg südl. Stadtteil Königsbergs - - - -St. Blancard nicht ermittelt, - - - -; - - - - - - - - - - - -vll. - - - -vll. - - - - - - - -Testimonio Führungszeugnis - - - -obstinata hartnäckig - - - -voluptuosa wollüstig - - - - - - - -jüngsten - - - -… Natur - - - - - - -Brief Nr. 105 - - - - - - - - - - - - - - -, Bd. 1, S. 48 - - - -Er der Verfasser, - - - -Verteidigung im ersten St. von , S. 279: Ueber das Lustspiel die Juden, im vierten Theile der Leßingschen Schrifften (Berlin 1754) - - - -, Bd. 1, S. 228 - - - -, zus. mit - - - - 5 - - - -Aufgabe Lessing/Mendelssohn, Pope: „On demande l’examen du système de Pope, contenu dans la proposition: Tout est bien. Il s’agit …“ - - - -angegeben in der Vorrede von Lessing/Mendelssohn, Pope - - - - 7,2 - - - -Lessing/Mendelssohn, Pope, S. 59 - - - -Es ist nicht eindeutig zu klären, wann Hamann seine Übers. aus anfertigte. Vll. hat ihn die Lektüre von dazu angeregt. J. Nadler geht von einem Entstehungszeitraum um 1755 aus (N IV S. 474). - - - - - - - -Cynegeticon vll. des Grattius oder Oppian, vll. - - - - - - - -1756 erschienen von Gleim Fabeln und Romanzen separat, waren aber vll. zus. gebunden. - - - - - - - - - - - -, S. 662 - - - -1756 erschienen die ersten zwei Bände der von Johann Heinrich Waser übersetzten Schriften Swifts, ; zu Hamanns Swift-Lektüren: Knoll (1999). - - - -Horribilicribrifax Teutsch ist eine Komödie von Andreas Gryphius betitelt. - - - -, Bd. 1 - - - -Fable des abeilles - - - -l’art d’aimer - - - -Gedicht - - - -andere Ausgabe ebenfalls 1756 erschien ein Druck von - - - - - - - -, Bd. 1: Coligny, ou la St. Barthelemi - - - -, , - - - -Le Mauvais riche wurde 1750 erfolgreich aufgeführt; Publikation nicht ermittelt. - - - - hatte zwei Texte über das Werk von Voltaire publiziert. - - - -vll. , dessen Bildsäulen nach seinem Sturz von den Athenern zerstört wurden, vgl. Geogr. 9, I, 20 - - - - - - - -Zyklopie - - - -Mélanges littéraires et philosophiques, Bd. 2, S. 3ff. - - - -priapum männl. Glied - - - -Brüder … nebst , nicht ermittelt, ob es sich um einen oder zwei Bde. des Trauerspiels handelt. - - - -, Übersetzer der in Braunschweig publizierten Werke Youngs - - - - - - - -nach Riga vmtl. an - - - - - - - - - - - -Bruder - - - -Er - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -, zum Andenken an seine Mutter - - - - - - - - - - - -Antrittsrede … Gedichte , zum „Schulactus“ 1756 - - - -Briefe nicht überliefert - - - - - - - - - - - -jungen HE. v. Witten - - - -außer Landes auf Bildungsreise - - - - - - - -Aufbruch nach London - - - - - - - -vll. - - - -Radke nicht ermittelt - - - -Thrl. Reichstaler, eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze, entspricht 24 Groschen (Groschen: Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch) - - - -Emigranten Protestanten aus Salzburg, die nach dem Emigrationspatent des Erzbischofs von Salzburg vom 31. Oktober 1731 nach Ostpreußen zogen. - - - -ausgezahlt als Entschädigung für die unter Marktpreis während der Vertreibung aus Salzburg abgestoßenen Güter - - - - - - - - - - - - - - - -Keller nicht ermittelt - - - - - - - -Punsch getrunken - - - - - - - -vll. - - - -parentirt eine Trauerrede halten - - - -Bernis oder Oeuvres mêlées - - - - - - -Brief Nr. 106 - - -Auf der Reise nach London (über Amsterdam) war Hamann am 14. Oktober in Berlin angekommen; vgl. zur Reise , LS S. 333ff. Er begegnete dort u.a. , und . - - - -memoire raisonné nicht ermittelt - - - -zu Hause vll. bei Erhard Ursinus, Geheimer Oberfinanzrat in Berlin - - - -Grafen Fink , vgl. , LS S. 333/26 - - - -vmtl. Ernst Gottlieb Baron, Lautenist an der Hofkapelle - - - -Johann Gottlieb Janitsch, Komponist an der Hofkapelle - - - -Tausche Lautenist in Königsberg, ist in (in Zweeter Versuch …, S. 143) parodiert. - - - -vmtl. Johann Matthias Schuster - - - - - - - - - - - -Silvius Leopold Weiss (1686–1750) - - - -drollichten ein Lautinist in Königsberg, der ebenfalls Weiss heißt und Lehrer von war; parodiert in (in ‚Zweeter Versuch…‘, S. 144) - - - -, Hamanns Lautenlehrer in Königsberg - - - -Francesco Durante - - - -eine Filiale der Buchhandlung des Halleschen Waisenhauses (1702–1821 in Berlin) - - - -Jean Jasperds Buchhandlung an den Werderschen Mühlen - - - -Jean Neaulmes Buchhandlung in der Grimmschen Gasse - - - -Etienne de Bourdeaux - - - - - - - - - - - -Billet nicht überliefert - - - -Rath vll. bei Erhard Ursinus (1706–1785), Geheimer Oberfinanzrat in Berlin, vgl. , LS S. 333/25 - - - - war als Geheimrat seit August 1755 mit der Zensur der Zeitungen für die preußische Regierung in Berlin beauftragt. - - - -Gr. F. - - - - - - - -vmtl. Krockow - - - -M. Mountel nicht ermittelt - - - -Zu den weiteren Daten und Reisestationen nach London vgl. , LS S. 333ff.: 1. Oktober 1756 Abreise aus Kurland nach Danzig, 14. Oktober Ankunft in Berlin, 23. November Reise nach Hamburg, 28. November Reise nach Lübeck, 24. Januar 1757 nach Hamburg, 5. Februar nach Bremen, 9. bis 17. Februar nach Amsterdam, dann nach Rotterdam, 16. April Überfahrt nach Harwich, 18. April 1757 Ankunft in London, 8. Juli 1758 Abreise von Gravesande, 16. Juli Ankunft in Riga bei . - - - - - - - - - - -Brief Nr. 107 - - -zu Hamanns London-Reise siehe , LS S. 338ff.; einen Versuch zur Ermittlung der realen Personen und Begebenheiten bietet Fechner (1979). - - - -Monsieur vll. Leonard Sené, siehe Fechner (1979), S. 13. , LS S. 339: „er gab sich […] für einen deutschen Baron von Pournoaille aus, hatte eine Schwester in London, die […] vermuthlich von dem Russisch[en] Abgesandt[en] unterhalt[en] ward und unter dem Namen einer Frau von Perl einen Sohn hatte“. - - - -, Akt 3, Sz. 1, V. 4–6 - - - -faits et papiers , LS S. 340: „Er [Senel] hatte mir einen Pack Briefe längstens anvertraut, die er abzufordern vergessen hatte ungeachtet ihrer vorgegeb[enen] Wichtigkeit v die ich ihm auch nicht ich weiß nicht aus welcher Ahndung zurück gegeben ohne daß es mir jemals eingefall[en] war sein Vertrauen zu misbrauch[en]. Sie waren sehr loos versiegelt, ich konnte jetzt der Versuchung nicht wiedersteh[en] aus selbig[en] Gewisheit zu hab[en]. Ich erbrach solcher daher […] Ich fand leyder! zu viel um mich von seiner Schande zu überzeug[en]. Es waren abscheul. v. lächerl. Liebesbriefe, deren Hand ich kannte, daß sie von sein[em] vorgegeb[enen] gut[en] Freunde waren. […] Ich wollte mich ihm entdecken v meine Vorstellung[en] desweg[en] mach[en], daher ließ ich mir gefallen auf den vorig[en] Fuß wiewohl ohne dem Herzen mehr mich wieder einzulassen. […] Wie ich ihn darüber schien ruhig gemacht zu hab[en], glaubte er sich meiner allmählich mit gutem Fug entziehen zu können. Ich kam ihm zuvor und hatte eine andere Entschlüßung gefaßt, an den Engl.[änder] den ich kannte, selbst zu schreib[en], um ihm die Schändlichkeit v Gefahr seiner Verbindung[en] mit seinem Nebenbösewicht vorzustellen. Ich that dies mit so viel Nachdruck, als ich fähig war, verfehlte aber meines Endzweckes, an statt sie zu trennen, vereinigt[en] sie sich um mir den Mund zu stopf[en].“ - - - -, Akt 3, Sz. 4, V. 150–155 - - -Brief Nr. 108 - - -zu Hamanns London-Reise siehe , LS S. 338ff.; einen Versuch zur Ermittlung der realen Personen und Begebenheiten bietet Fechner (1979). - - - -Monsieur vll. Leonard Sené, siehe Fechner (1979), S. 13. , LS S. 339: „er gab sich […] für einen deutschen Baron von Pournoaille aus, hatte eine Schwester in London, die […] vermuthlich von dem Russisch[en] Abgesandt[en] unterhalt[en] ward und unter dem Namen einer Frau von Perl einen Sohn hatte“. - - - -Bath Kur- und Vergnügungsort der feinen Gesellschaft, nahe Bristol - - - -lettres - - - -lettres - - - -Cousin im Argot auch mit der Bedeutung ‚Denunziant‘ versehen - - - -Ministre d’industrie Gauner; vgl Hamanns Glose Philippique (N II S. 292/23), wo in Anm. 4 diese Bezeichnung auf Falstaff (etwa im Sinne von Amüsierkumpan) angewendet ist. - - - -S… et G … vmtl. Sodom und Gomorrha - - -Brief Nr. 109 - - -S. T. salvo titulo; an den unbekannten Adressaten hatte Hamann sich gewendet, um sich in London mit dem Lautenspiel zu beschäftigen, vgl. , LS S. 338f. Zur London-Reise siehe auch Fechner (1979). - - - -Dulcinée wohl nach Dulcinea del Toboso, Don Quijotes eingebildeter Geliebter - - - -lettres wovon Brief 107 und 108 die Entwürfe sind - - - -languages des Halles vulgäre Sprache der Fischmarkt-Hallen von Billingsgate in London - - - -vgl. , Akt 2, Sz. 2, V. 531f. - - - -Baron de Pournoaille , LS S. 339; zum erlogenen Baronat Fechner (1979), S. 14. - - -Brief Nr. 110 - - -aus dem Lied - - - -Ezechiel Hes 4,13 - - - -Jakobus Jak 2,7 - - - -siehe , LS S. 386 - - - -Kalmäuser Grübler oder Stubengelehrter - - - -Wein Pred 9,7 - - - -Oel Lk 10,34 - - - -Brodt Joh 6,31–58 - - - -Ismael 1 Mo 16,11 - - - -Befehl Mt 5,39 - - - -Antwort bzgl. einer Stelle des Bruders als Lehrer an der Domschule Riga; nicht überliefert. - - - -Magistrat in Riga, wo Hamann seit dem 16. Juli sich aufhielt - - - -Läusesucht „… bey welcher durch die verdorbenen Säfte eine Menge Läuse ausgebrütet werden … entstehet gemeiniglich aus großer Unreinigkeit“ (Adelung Bd. 2, Sp. 1945, s.v. Läusekrankheit) - - - -Lübeck vmtl. bei der Verwandtschaft mütterlicherseits, wo u.a. die Bücher Hamanns nach der Verschickung von London aus zunächst lagerten. - - - - - - - - - - - -, erschien erst 1765 in Übers. - - - - (Hamann kannte die dt. Ausg.) - - - -es - - - - - - -Brief Nr. 111 - - -Berenshoff Landsitz der Familie Berens in der Nähe von Riga - - - -Grünhof wo die Nachfolge Hamanns als Hofmeister angetreten hatte. - - - - - - - -Barons - - - -Bruder - - - -meinen - - - -Doctor - - - - - - - -Buch der beyden Siegeslieder vll. - - - -älteste - - -Brief Nr. 112 - - -Hofe Berenshoff, Landsitz der Familie Berens - - - -Paquet - - - - - - - -B. - - - -Artzt hilff Dir Selber Lk 4,23 - - - -grimmig G. I. Lindners Zweifel am Theologiestudium, vgl. dazu Brief 136 - - - -Hirtenbriefe u.a. an die von G. I. Lindner betreuten Wittenschen Söhne - - - -Freunde gehetzt von George Bassa, , - - - -Barons v. Witten; für die Zeit Sept. bis Nov. 1758 sind 11 Briefe an Peter Christoph und Joseph Johann v. Witten überliefert. - - - -Apollonia und - - - -Schaarwerk Frohndienst - - - -Bruder - - - -Bruder - - - -, , - - - -Dumpin nicht ermittelt - - - -Jonathans Seele 1 Sam 20,3 - - - -einzupropfen vgl. Röm 11,23 - - - -Der Stein Ps 118,22, Mt 21,42 u.a. - - - -Sapienti sat lat. sprichw. für: für den Verständigen genug - - - -Wirth - - - -Pastorath … Alte und Neue Samuel A. u. Johann Chr. Ruprecht - - -Brief Nr. 113 - - - - - - -Brief nicht überliefert - - - -Hofmeisters - - - -Bildhauer - - - -Liuius , ab urbe cond. 21,37 - - -Brief Nr. 114 - - - - - - - - - - -Brief nicht überliefert - - - - und - - - - - - - -Chevalier der jüngste Bruder, - - -Brief Nr. 115 - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -, Kap.: „quatrième soir“, vgl. - - - -Hut Die „Geschichte von dem Hute“ in (Tl. 1, S. 4–7); Hamann erwähnt die Fabel auch in Über Descartes (N IV S. 221/23) - - - -; den ‚Machiavellismus‘ beklagt Hamann auch in , LS S. 112/7ff. - - - -greg. 27.9.1758 - - -Brief Nr. 116 - - -Briefe nicht überliefert - - - -Consistorial Räthin Mutter der Lindner-Brüder - - - -Sohne , dem künftigen Vorgesetzten - - - - - - - -Lübeck wo Hamanns Sachen aus London zwischengelagert waren, vgl. . - - - -Brief nicht überliefert - - - -Nupp. die Mutter Hamanns kam aus der Fam. Nuppenau - - - -vll. - - - -Verqvackele unnütz vertun - - - - - - - -Wirth - - - -vmtl. - - - - - - - - - - - - - - - - - - -Brief Nr. 117 - - -Bruder - - - -zu Steinen spricht Lk 4,3 - - - -Gott aus Steinen Mt 3,9 - - - - - - - -Leipziger Journal nicht ermittelt - - - -Rectorin - - - - - - - -Briefen an Peter Christoph u. Joseph Johann v. Witten, - - - -Arbeit nicht ermittelt, vll. besagter Briefwechsel - - - - - - - -Pastorath Samuel A. u. Johann Chr. Ruprecht - - - -greg. 27.9.1758 - - -Brief Nr. 118 - - - - - - -Schreibens nicht überliefert - - - -Curialien Titel, Anredeformen, formelle Schlusssätze etc. - - - -Maus … Berg auf , 139 zurückgehende Redensart („Parturient montes, nascetur ridiculus mus“, dt. der Berg kreißte und gebahr eine lächerliche Maus) - - - -, der 1718 für seinen ‚Discours sur la Polysynodie‘ aus der frz. Akademie ausgeschlossen wurde. - - - -Gelehrten - - - -Distichon überliefert etwa in Allgemeine und Neueste Welt-Beschreibung aus Johann Caspar Funckens hinterlassenen MSC (Ulm 1739), Sp. 3765; übers.: Fliehe den Hochmut. - - -Brief Nr. 119 - - - - - - -Doctor - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -Leipziger Journal nicht ermittelt - - - -Wunder des Mercurs Quecksilber zur Behandlung von Geschlechtskrankheiten - - - -Du , bei dem Hamann Schulden hatte, die aber inzwischen beglichen waren, ,, - - - -Thrl. Reichstaler, eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze, entspricht 24 Groschen (Groschen: Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch) - - - -Kur loop Kerl lauf - - - -Pastorath Samuel A. u. Johann Chr. Ruprecht - - - -von - - - -fl. Gulden, Goldmünze, hier aber vmtl. 1 polnischer Gulden, eine Silbermünze, entsprach 30 Groschen. - - - -Fritzen - - -Brief Nr. 120 - - - - - - -Flußfieber „Febris catarrhalis, ein nachlaßendes Fieber, welches sich mit Flüssen auf der Brust vereinigt. Man macht einen Unterschied unter ein gutartigen [Catarrh] und bösartigem Flußfieber.“, vgl. Krünitz, Tl. 14, S. 420 - - - - - - - - - - - - - - - -in , vgl. ; Hamann zitiert es auch in , N IV S. 235/39, ED S. 383f. - - -Brief Nr. 121 - - - - - - -Apollo aurem vellit dt.: Apoll zupft den Dichter am Ohr, 6,3f. - - - - - - - -Apollonia Baronin und - - -Brief Nr. 122 - - - - - - -vll. Hamburgisches Magazin, oder gesammlete Schriften, aus der Naturforschung und den angenehmen Wissenschaften überhaupt (26 Bde., 1747–1763) - - - -René Rapin, dessen Kapitel über Philosophie in den Reflexions sur l’eloquence, la poetique, l’histoire et la philosophie Hamann übersetzt hatte (N IV S. 43–129); nach A. Henkel fällt die Arbeit an der Übersetzung womöglich in die Zeit dieses Briefes. - - - - - - - - - - - -Brief nicht überliefert - - - -Honig vgl. an - - - -; vgl. an - - - -, N IV S. 235/39, ED S. 383 - - - -Kufer vll. Koffer oder Kufen (für Schlitten) - - - -Palie Grisette blaßgrau - - - -HE I & B. nicht ermittelt - - - -Salfiette vll. als witzige falsche Aussprache von Serviette - - - -vmtl. - - -Brief Nr. 123 - - -Flußfieber „Febris catarrhalis, ein nachlaßendes Fieber, welches sich mit Flüssen auf der Brust vereinigt. Man macht einen Unterschied unter ein gutartigen [Catarrh] und bösartigem Flußfieber.“, vgl. Krünitz, Tl. 14, S. 420 - - - -Briefe nicht überliefert - - - - - - - -Stud. Borchert Student aus Königsberg, - - - -Fisher nicht ermittelt - - - -Kittelbrücke in Kneiphof, Königsberg - - - - - - - - - - - - - - - -geliebt … ehe … Joh 17,24 - - - -… Ende Mt 28,20 - - - -… Gerechten Spr 11,21 - - - -… Feuer 2 Mo 3,2 - - - -… Erben … Hebr 1,14 - - - - - - - - - - - -Brief nicht überliefert - - - -Frau von aus Riga - - - -Einlage nicht überliefert - - -Brief Nr. 124 - - -Zweizeiler aus einer Schulfibel; zitiert auch in , HHE 5, S. 275 - - - - 15,379f., Gell. 17,10; vgl. auch , S. XXV, wo dieses Bild auf die Bearbeitung von Texten angewandt wird, mit Verweis auf eine Selbstbeschreibung Vergils. - - - -Mährchen nicht ermittelt - - - -Johannes der Täufer, Mk 1,3–6 - - - -Die ersten Verse des Gedichts „An die Bienen“ von , das in versch. Anthologien und versch. Versionen gedruckt vorlag. - - - - - - - - - - - -Philippine Elisabeth u. - - -Brief Nr. 125 - - -Musterbrief, wie Peter Christoph v. Witten ihm, Hamann, antworten könnte. - - - -Leibpferde Cal. 55,3 - - -Brief Nr. 126 - - -Musterbrief, wie Peter Christoph v. Witten ihm, Hamann, antworten könnte. - - -Brief Nr. 127 - - - - - - -Brief 125 u. 126 - - - -Schreiben nicht überliefert - - - -Etymologie in Grammatiken des 18. Jhds. wird darunter überwiegend noch das verstanden, was heute als Morphologie bezeichnet wird. - - - - - - - - - - -Brief Nr. 128 - - - - - - -, vgl. - - - - - - - - - - - - - - - -Die Wahrheit Joh 8,32 - - - -Hut zur Freilassung eines röm. Sklaven zus. mit den Maulschellen – das könnte Hamann etwa in (Bd. 10, S. 131) gelesen haben. - - - -vmtl. - - - -Lk 19,20ff. - - - -Joh 21,15–17 - - - - 118 A,5–10 - - - -Gekrähe Mt 26,74, Mk 14,68–72, Lk 22,60, Joh 18,27 - - - -Mt 23,2 - - - -Lk 4,23 - - - -arm werden 2 Kor 8,9 - - - -Naeman 2 Kön 5,4 - - - -Jordan 2 Kön 5,13 (evtl. Phil 3,8) - - - - -Heumann , dort, im 1. St., das Kap. „Ehren-Rettung der “, S. 103ff. - - - -Xantippe Frau von - - - -Kind - - - - - - - -Vorwürfe von G. I. Lindner bzgl. Hamanns Briefwechsel mit den Söhnen v. Witten, - - - - u. - - - - - - - -Runde J. Chr. Hamanns Antrittsbesuche - - - -durch ein Geldgeschenk seines Vaters konnte Hamann Schulden bei tilgen, vgl. , LS S. 433/25 - - - -Ps 126,5 - - - -Packs vmtl. Brief u. - - - -Brief - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -; - - - -Excell. - - - -Pastorathe Samuel A. u. Johann Chr. Ruprecht - - -Brief Nr. 129 - - - - - - -„An die Bienen“ von ; es waren von dem Gedicht versch. Versionen veröffentlicht. - - - -Schulgebäu wohl Ersetzung Hamanns statt „Melodey“ - - - -Daß meines Umgangs Mark wohl Ersetzung Hamanns statt „Und mein gelindes Lied“ - - - -1 Mo 39,1–6 - - - -Wächter … Ps 127,1 - - - -Noah 1 Mo 7,1 - - - -Moses 1 Mo 25ff. - - - -Salomo 1 Kön 6 - - - -2 Mo 1,21 - - - -„Die Biene“ aus - - - -Zuschrift nicht überliefert - - - -Apollonia u. - - - -Philippine Elisabeth u. - - - -Sapienti sat lat. sprichw. für: für den Verständigen genug - - -Brieg Nr. 130 - - -Briefe nicht überliefert - - - -polypragmasie sinnlos wechselnde Deutungsansätze - - - -Bruder Eliab, 1 Sam 17,28 - - - -Zuschrifft nicht überliefert - - - -auswendig … 2 Kor 7,5 - - - -Hiskias 2 Kön 19,3, vgl. , LS S. 436/12 - - - -nächsten dem Bruder, - - - -Mt 18,7 - - - -Spies 1 Sam 19,10 - - - -Hi 27,6 u.ö. - - - -Barons - - - -Brief nicht überliefert - - - -Abschrift - - - -, , vgl. - - - -Mt 9,37; Lk 10,2 - - - -1 Mo 27,22 - - - -Gal 1,10 - - - -schaden … betrübt 1 Petr 1,17, 4,5 und 5,6 - - -Brief Nr. 131 - - -2 Kön 4,18ff. - - - -aus der 2. Strophe des Liedes „Jesus, meine Zuversicht“ (Evangelisches Gesangbuch 526) - - - -1 Kor 15,26 - - - -Ps 23,4 - - - -Freundin Hamanns Mutter - - - - - - - -Welches Werk von Young, nicht eindeutig zu ermitteln, vll. ; jedenfalls hat Hamann in seinen Londoner Schriften eifrig mit den Night-Thoughts gearbeitet, siehe , LS S. 66/8, dazu App. S. 452. - - - -Borchard Student aus Königsberg, - - - - - - - -8 Oktavformat - - - - - - - - - - - -1 Kön 3,9 - - - -1 Mo 30,31 - - - -1 Mo 30,37 - - - -Mt 9,38 - - - -2 Mo 32,19 - - - -5 Mo 8,16 - - - - - - - -Thrl. Alb. Albertsreichsthaler, 1616 in den Niederlanden eingeführt, im 18. Jhd. zeitweise auch in Preußen und Dänemark geprägt; wichtiges internationales Zahlungsmittel im Ostseeraum - - - -Clavezin Cembalo - - - - - - - -Sonnabends Der 1.12.1758 war ein Freitag. - - -Brief Nr. 132 - - -greg. 19.12.1758 - - - -Zuschrift nicht überliefert - - - -Hebr 12,5ff. - - - -Prediger - - - -Beichtvaters - - - -Ps 115 - - - -holländischen Dukaten . Seit 1586 nach festem Fuß geprägte Goldmünze, nicht als regionales Zahlungsmittel gebräuchlich, sondern als Kurantmünze dafür tauschbar; eine der wichtigsten Handelsmünzen des 17. und 18. Jhs; es gab aber auch Dukaten russischer Prägung, Speziesdukaten, von denen wiederum ein best. Sorte ebenfalls „holländisch“ genannt wurde. - - - -Wagner Der Buchhändler Friedrich David Wagner - - - -‚Vom Himmel kam der Engel Schar‘ von (Evangelisches Gesangbuch 25) - - - -Eph 1,13 - - - -1 Mo 13,15; Lk 1,55 - - - - - - -Brief Nr. 133 - - -holländischen Ducaten Seit 1586 nach festem Fuß geprägte Goldmünze, nicht als regionales Zahlungsmittel gebräuchlich, sondern als Kurantmünze dafür tauschbar; eine der wichtigsten Handelsmünzen des 17. und 18. Jhs; es gab aber auch Dukaten russischer Prägung, Speziesdukaten, von denen wiederum ein best. Sorte ebenfalls „holländisch“ genannt wurde. - - - - - - - - - - - - - - - -vll. - - -Brief Nr. 134 - - -greg. 20.1.1759 - - - - - - - -Brief nicht überliefert - - - -zu Hamanns Heiratsabsichten mit Catharina Berens vgl. , LS S. 434f. - - - -LiebesErklärung nicht überliefert - - - - - - - -Sie die Schwester J. C. Berens’, Catharina - - - -Ps 17,5 - - - -Ps 13,6 - - - -Billet nicht überliefert - - - -2 Mo 4,11 - - - - - - - - - - - -1 Mo 2,24; Mt 19,5f.; Mk 10,7 - - - -notifications-Schreiben Verlobungsanzeige - - - -1 Mo 29,18 - - - - - - - -Blindau nicht ermittelt - - -Brief Nr. 135 - - -greg. 24.1.1759 - - - -abzureisen nach Königsberg; zum Bruch mit den Berens - - - -Blindau nicht ermittelt - - - -Carrius nicht ermittelt - - - - - - -Brief Nr. 136 - - -Brief nicht überliefert - - - -Absicht versagte Eheschließung mit Catharina Berens - - - -Abreise nach Königsberg, auf Wunsch des Vaters - - - -Die Mutter Lindners musste vmtl. einem Soldaten der russischen Truppen Quartier geben, die Königsberg seit dem 21. Januar 1758 besetzt hielten. - - - -Dazu hatte auch Hamann geraten, - - - -Stelle in Grünhof bei den v. Witten - - - -Räthin die Mutter Lindners - - - -Mt 8,23ff. - - - -Mk 4,38 - - - -Mk 8,38 u. Röm 1,16 - - - -Mt 7,6 - - - -Jes 40,6 - - - -Ps 65,12 - - - -Mt 28,18 - - - -Mt 28,20 - - - -Joh 16,13, 8,32 - - - -Phil 3,15f. - - - -Mt 6,11 - - - -1 Mo 3,19 - - - -Joh 6,33 - - - - 2,35 - - - -Briefwechsel mit den v. Witten, vor allem Peter Christoph (Briefe 113ff.) - - - -Gal 5,22 - - - - und - - - - - - - - - - - -, - - - - - - - - - - - -, vgl. - - - - - - - -Nachbar - - - - - - - -Ps 90,17 - - - -griech. epoché, Unterbrechung - - - -5 Mo 11,14, Jer 5,24 - - - -Ps 1,3 - - - -Ps 65,10 - - - -Jes 19,5 - - - -Hi 6,15ff. - - - -Sprachlehre N IV S. 247f., vgl. , - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -von dem andern , vgl. - - - - - - -Brief Nr. 137 - - -Zuschrift nicht überliefert - - - -Bruders - - - -geschrieben nicht überliefert - - - -Grünhöfer - - - -, aus St. Petersburg nach Riga - - - -Entschluß mit den Berens zu brechen, , - - - -Mt 5,43f - - - - - - - -Brief Luthers vom 29.6.1530 (WA BR 5, S. 406/56–62) - - - -ich lese Der Brief steht in S. 593–595, ist aber auch in abgedruckt (), sowie auf Dt. in dessen übers. Neuaufl. Compendium Seckendorfianum. - - - -Laban 1 Mo 29ff. - - - -Materie Die unterbundene Ehe mit , , - - - -12. Str. eines in gedruckten Kirchenliedes (S. 397) - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -; Redoute Maskenball, Pedell Amtsdiener. berichtete davon in seinem Manuskript über die Zeit der russischen Besatzung Königsbergs: „Den 4. März als am Sonntage Invocavit wurde eine Redoute im Comödienhause gehalten, wodurch der Sabbath geschändet worden. Ein gewisser Professor, der bereits eine Vocation als Rector hatte, fand sich auch auf der Redoute in einem Kleide ein, wie es die Pedelle bei Solemnitäten tragen. Er hatte ein Scepter in der Hand und ein Packet Schriften unter dem Arme, die er allda austheilte; darunter war ein geschriebener Vers an den Herrn Gouverneur und an die Gräfin von Kayserling. Es wurde ihm aber dieser Auftritt sehr überl ausgelegt.“ Gedruckt in Friedrich Schubert, Die Occupation Königsbergs durch die Russen während des siebenjährigen Krieges (Königsberg 1858). - - - - - - - -Wolken zusammen Besetzung Ostpreußens durch russische Truppen; am 21. Januar 1758 war Königsberg besetzt worden. - - - - - - - -Chrie Sentenz nebst deren weiterer logischer Ausführung - - - - - - - - - - - - - - - - - - -Brief Nr. 138 - - -Zeilen nicht überliefert - - - -Erskine nicht ermittelt - - - - - - - - - - - -, vgl. - - - -Briefe nicht überliefert - - - -vmtl. - - - -evtl. - - - - - - - -Nord Hes 1,4 - - - -Werkzeuge Röm 6,13 - - - -Brief nicht überliefert - - - -Jes 44,24 - - - -Phil 2,8; Hebr 12,2 - - - -Mk 14,62, Lk 22,69, Apg 7,55, Röm 8,34 u.ö. - - - -vgl. , LS S. 61 - - - -Joh 14,6 - - - -Griechen 1 Kor 1,23 - - - -Hebr 12,3 - - - -Ri 14,18 - - - -Ps 37,5, vgl. , LS S. 430/40 - - - -Ps 37,6 - - - -Ps 37,7 - - - -lachen Ps 37,13 - - - -Blase Beutel/Kapsel, 3 Erbsen Sprichwort: Drei Erbsen in der Hülse machen mehr Lärm, als wenn sie voll wäre. - - - -läutern … Ps 12,7, Sach 13,9 - - - -Eckstein Ps 118,22, Mt 21,42, Mk 12,10–11, Lk 20,17, 1 Petr 2,7 - - - -Jes 53,2 - - - -Mt 16,17 - - - -Röm 6,4 - - - -5 Mo 28,28f. - - - -wandle gegen Jes 11,8 - - - -Sir 31,37 - - - -Offb 3,7–16 - - - -Lk 19,22 - - - -Spr 30,5, Eph 6,16 - - - -Jer 45 - - - - - - - -Ps 25,6 - - - -Sperlinge Mt 10,29 - - - -ihrem Gelde der Berens - - - -Maintenon wohl - - - -Lilienthals - - - -Schaupl. - - -Brief Nr. 139 - - - - - - -Feldmarschalls vll. Fermov, der mit seinen russ. Truppen Königsberg besetzt hielt. - - - -evtl. - - - - - - - - - - - -Schwartzen vll. , aber auch das wäre eine Falschmeldung gewesen. - - - -Weßel nicht ermittelt - - - -Goth. evtl. - - - - - - - - - - - -Zuschriften nicht überliefert, wohl von - - - -Herodot 1,32 - - - -Decocte Absud für Infusionen - - - -Mercur Quecksilber - - - -unter der Erde Ps 139,15; vgl. , SD S. 20/15, N II S. 66/12, ED S. 28f. u. - - - -eine These aus - - - -Bezug auf - - - -hysteron proteron Umstellung (von Buchstaben) - - - -Metathesis Umkehrung der zeitlichen oder logischen Reihenfolge einer Aussage - - - -Offb 10,9f. - - - -Lebenslauf unklar, ob damit gemeint ist, vgl. . - - - -Ps 7,10, Offb 2,23 - - - -2 Kor 13,10, Ps 28,5 - - - - - - - -Zeit Pred 3,1 - - - -5 Mo 21,18f. - - - -Glieder … Livius, Ab urbe condita 2,32, eine Fabel von Menenius Agrippa - - - -Journalen vll. Anspielung auf eine von geplante Publikation, . - - - -Handlungsbüchern vll. , für die es eine Praenumeration zur Subskription hätte geben sollen, die aber der Verleger unterließ, vgl. . - - - -Martha Lk 10,40 - - - -unnützer Lk 17,10 - - - -Mt 5,46, Mt 6,5 - - - -so etwa in Sechzig erbauliche Reden über die Offenbarung Johannis oder vielmehr Jesu Christi (für dessen Schriften sich Hamann derzeit interessierte, ) zu lesen (37. Rede, S. 758), worin die babelsche Verwirrung mit den Konfessionen in Verbindung gebracht wird. - - - -Bildhauer Praxiteles - - - -jedermanns Ding 2 Thess 3,2 - - - -Hiobs Weib Hi 2,9 - - - -Biblische Betrachtungen, LS S. 284/26; Über Descartes, N IV S. 221/22f. und in Hamanns Übers. Rapins Betrachtungen über die Naturlehre, N IV S. 111/20ff. - - - -Würbelsystem - - - -irdische Mensch … 1 Kor 2,14 - - - -, - - - -vom sorglosen Dasein der Götter: 5,82 u. 6,58 - - - - - - - -1 Mo 1,1 - - - - - - - -Pardel Leopard, Jer 13,23 - - - -Jer 2,22 - - - -Lk 16,20f - - - -sottise de deux parts doppelte Torheit, nach dem Titel einer Schrift Voltaires (1728), . - - - - - - - -Augspurg Üblicherweise wird der Ausspruch Luthers als Ende seiner Rede auf dem Wormser Reichstag 1521 überliefert. - - - -Ps 44,7, Sir 35,20 - - - -Davids Jes 22,22 - - - -Lk 16,8 - - - -Ps 25,8 - - - -myops Kurzsichtiger - - - -, - - - - - - - -1 Joh 5,6 - - - -Ihnen den Berens - - - -Bestimmung vgl. im Gegensatz dazu Brief 81 - - - -1 Kor 15,31 - - - - - - - -Hartin nicht ermittelt - - - - - - - -Grünhof vom Gut der v. Wittens; heute Zaļā muiža in Lettland [56° 31’ N, 23° 30’ O]) - - - -Grottendorfs nicht ermittelt - - - - - - - -engagements wohl Geschäfte - - - -Johannis 24. Juni, in vielen baltischen Gegenden zur Sommersonnenwende am 21. Juni gefeiert. - - - - - - - - - - - - - - -Brief Nr. 140 - - -ihn - - - -Carl - - - -von den Berens ist kein Brief überliefert - - - -Brief Nr. 139; vgl. auch - - - -Röm 10,2 - - - -radios Halbmesser eines Kreises - - - -vaguen vage - - - -, , - - - - 3,1,1 - - - -Elias 2 Kön 5,25ff. - - - -Einschluß nicht überliefert. Einen Brief unter Einschluss, per couvert, versenden: den Brief einer Sendung an eine dritte Person beilegen, welche diesen dann weitergibt. - - - - - - - - - - - -Rede vmtl. in der Königsb. freyen Gesellschaft, bevor er nach Mitau zog, vgl. , . - - - -HE Gouv. , Gouverneur der russ. Besatzung von Königsberg - - - - - - - - - - - -Hartungen vmtl. die Witwe des 1756 verstorbenen Buchhändlers . - - - -Doctor - - - - - - - -Alten - - - -Sergeanten - - -Brief Nr. 141 - - -Brief nicht überliefert - - - -Ps 119,105 - - - -1 Tim 6,9f. - - - -Spr 20,9 - - - -vll. - - - -Thrl. Alb. Albertsreichsthaler, 1616 in den Niederlanden eingeführt, im 18. Jhd. zeitweise auch in Preußen und Dänemark geprägt; wichtiges internationales Zahlungsmittel im Ostseeraum - - - - - - - -Sperling Mt 10,29ff. - - - -Thränen Jes 25,8, Offb 7,17, Offb 21,4 - - - -waschen Joh 13,5 - - -Brief Nr. 142 - - -, , - - - - - - - - - - - - - - - -Rector - - - -B. - - - -in der Erde Ps 139,15, - - - -Joh 6,15 - - - - und - - - - - - - -geschrieben nicht überliefert - - - -Freund - - - - - - - -Thun … aus der 3. Str. des Liedes „Nun Gott Lob, es ist vollbracht“ von Hartmann Schenck (1634–1681). - - -Brief Nr. 143 - - -drey Männern Mose, Aaron, Samuel nach Ps 99,6–8 - - - -Briefe von , nicht überliefert, vgl. - - - -Orlogsschiffes Kriegsschiff - - - -geharnischte Männer … 2,250ff. - - - -Gerichte … Röm 13,2ff. - - - -Lügen … Offb 22,15 - - - -Gottlosen … Jes 48,22, Jes 57,21 - - - -Herr gesagt Mt 7,21 u.a. - - - -Hes 13,17ff. - - - -Pfüle Binden - - - -Jer 18,18ff. - - - -Briefe nicht überliefert - - - -Johannes der Täufer, Mt 14 - - - -Herodes Antipas - - - -Tochter Salome - - - -vmtl. Anspielung auf und das Heiratsverbot - - - -Mt 14,8, Mk 6,25 - - - -Schulhandlungen Lindners Ausrichtung der jährl. Feierlichkeiten am Rigaer Domgymnasium, - - - -Ri 12,6 - - - -Sprache Kanaans Jes 19,18 - - - -Mt 7,21 u.a. - - - -verhudeln wertlos machen - - - -Schaarwerker im Frondienst - - - -Kützel Leichtsinn - - - -Spr 24,23 - - - -Spr 12,1 - - - -ipsissima verba völlig die eigenen Worte - - - - - - - -verba … nichts als Worte - - - - - - - -Mt 16,6, Mk 8,15, Lk 12,1f. - - - -Joh 8,53 - - - -Mt 14,26, Mk 6,49 - - - -Joh 12,28f. - - - -Mk 5,30f. - - - -Apg 2,13 - - - -Joh 19,22 - - - -Eph 5,11f. - - - -Joh 16,8f. - - - -Joh 14,17 - - - -Joh 16,13 - - - -Apg 5,34 - - - -Ps 139,14 - - - -Ps 86,2 - - - -Luthers Glosse zu dem Psalmvers: „Heilig kann hie auch heißen / verdampt und veracht / per antiphrasin / als ein Ketzer.“ (WA DB 10,1 S. 385) - - - - - - - -Bär Spr 17,12 - - - -Ps 118,12 - - - -Schaafskleidern Mt 7,15 - - - -Ps 78,44 - - - -Kunst 2 Mo 7,22 - - - -2 Mo 7,11ff. - - - - - - - -Einfalt Eph 6,5, Kol 3,22 - - - -Liebe 2 Kor 6,6 - - - -1 Kön 20,35 - - - -5 Mo 1,28 - - - -Moses … 2 Mo 34,33ff., 2 Kor 3,7 u. 13 - - - -Verführer … 2 Kor 6,8f. - - - -2 Kor 6,14 - - - -2 Kor 6,17 - - - -2 Joh 9ff. - - - -2 Joh 11 - - - -Mt 7,1, Lk 6,37 - - - -Ps 143,2 - - - -Geist und Wahrheit Joh 4,23 - - - -Denkmal der verstorbenen Mutter, - - - -Mt 27,46f. u. 63 - - - -fahen fangen - - - -Mt 12,3; Mk 2,25; Lk 6,3; LK 1,69 - - - -Ich lebe nicht Gal 2,20 - - - -1 Kor 3,5 u. 21ff. - - - -Kleinste im Himmelreich Mt 5,19 - - - -wunderbare Erscheinung die Damaskuserfahrung, Apg 9,3ff. - - - -glauben ohne … Hebr 11,1 - - - -1 Tim 4,12ff. - - - -Wolke Hebr 12,1 - - - -Hebr 12,1 - - - -Hebr 12,2 - - - -Hebr 12,3 - - - -Hebr 12,4 - - - -Hebr 12,5–11 - - - -Hebr 12,5–14 - - - -Tyrier Abdalonymos in Sidon, bezeugt bei Curtius Rufus IV 1, 19ff., Iustinus XI 10, Plut. de Alex. fort. II 8 u.a. - - - -Idus Iden des März, Suet., Caes. 81 - - - -fluchte er Suet., Caes. 82 - - - -Lk 6,45 u. Ps 147,9 - - - -Ps 127,5 - - - -auf Menschen Ps 118,8 - - - -Ps 56,11 - - - -Ps 119,43 - - - -Ps 119,51 - - - -Ps 73,10f. - - - -Jer 12,1 - - - -Mt 11,15 - - - -Mt 11,6 - - - -2 Kor 11,26 - - - -Joh 1,26 - - - -Ps 140,13 - - - -Zechen … Ps 69,13 - - - -Ps 88,11ff. - - - -2 Thess 2,12 - - - -Joh 10,16 - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -, vgl. - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -parentirt hat die Leichenrede gehalten, die gedruckt wurde unter dem Titel: Die Ehre der Religion, aus der Asche des Christen, in einer Standrede bey dem Sarge Des … Herrn Michael Christian Hartung, Hof- und Akademischen Buchdruckers hieselbst - - - -Wittwe - - - - - - - -Tochter - - - -HE. D. - - - - - - - - - - - -, vgl. , - - - - - - - -hohen Zuhörern darunter der russ. Gouverneur v. Korff - - - -Comitat Begleitung - - - -vmtl. von - - - - - - - - - - - - - - - -P. S. nicht überliefert - - - -Sergeanten , , - - - -18.4.1759 - - - -Maj. Major der russischen Truppen - - - -Brüder die Berens - - - -Thrl. Reichstaler, eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze, entspricht 24 Groschen (Groschen: Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch) - - - -Ps 141,6 - - - -Briefe vor allem jene an - - - -Kohlen Röm 12,20 oder Ps 140,11 - - - -Elihu … Hi 36,24–31 - - - -Thörichter … Ps 92,6f. - - - -Jes 1,4f. - - - - - - - -List - - - - - - - -ins Ohr schreyen Nach A. Henkel womöglich eine Anspielung auf das in Porträts von P. Gerhardt überlieferte Wort eines Zeitgenossen, dessen schwere Prüfungen hätten ihn eher zum Schreien als zum Singen bringen sollen. - - - -Herz! … Arbeit frey V. 3–6 der 5. Strophe des Liedes von Paul Gerhardt: Nun ruhen alle Wälder - - - -Rigischen Höfchen vmtl. die Güter der Fam. Berens - - - -1 Mo 33,3 - - - -Zaunkönig Die Fabel vom Zaunkönig und dem Adler wird Äsop zugeschrieben. Durch eine List gewinnt der Zaunkönig den Wettstreit der Vögel um die Königsherrschaft, indem er sich im Gefieder des Adlers versteckt und so, als dieser ermüdete, noch ein Stück höher fliegen konnte. Die Fabel ist u.a. von Plutarch in seinen Praecepta gerendae rei publicae, 12 ( 806e–f), überliefert. - - - -Hebr 1,14; 1,7 - - - -in VI 4: Jupiter et le métayer / Jupiter und der Pächter - - - -Ri 9,14f. - - - -Auktion der Bibliothek C. Flottwells nach dessen Tod (Jan. 1759) - - - -Oeuvres welche Ausg. der Werke von , nicht ermittelt - - - -; ob die Ausgabe von Bodmer (1749) oder die in der Biga verzeichnete von 1704: nicht ermittelt. - - - - 2,36 - - - - - - - -vitium subreptionis Laster der Erschleichung - - -Brief Nr. 144 - - -Briefe nicht überliefert - - - -vll. - - - -Examine an der Rigaer Domschule - - - -Thren. Thrēnī = Klagelieder; Klgl 3,27 - - - - - - - -Hänschen - - - -Röm 8,28 - - - -1 Kor 15,43 u.ö. - - - -Madame B. vmtl. - - - -Christ. wohl - - - - - - - - - - - -Gedicht - - - - und - - - - - - - - - - - -vll. - - - - - - - -vll. - - - -M. - - - - - - - -Prinzen v. Holstein Herzog Karl von Holstein-Beck, der mit einer Pension aus Dänemark versehen in Königsberg lebte. - - - -Dumocalaners - - - -Denkwürdigkeiten - - - -vll. - - - - - - - -, No. 50 erschien Ende 1758 - - - - und - - - - - - - - - - - -Johann[is], 21. Juni - - - -fl. Gulden, Goldmünze, hier aber vmtl. 1 polnischer Gulden, eine Silbermünze, entsprach 30 Groschen. - - - -Frau … die Mutter Lindners - - - - - - - -Brief nicht überliefert - - - - - - - -Der letzte - - - -Ps 37,33, auch Jak 5,6ff. - - - -Lk 17,32 - - - -, , , - - - - - - - - - - - -Lieschen Zöpfel - - - - - - - - - - -Brief Nr. 145 - - -Das Billet der Mutter Lindners ging an J. E. F. Lindner in Mitau, von dort an J. Chr. Hamann in Riga. - - - -Doct. - - - -Bruder - - - - - - - - - - - - - - - -Beggerau nicht ermittelt, vgl. - - - - - - - -Piece , vgl. u. - - - -andern - - - - - - - - - - - -Considerations - - - -Pensées - - - -Träume - - - -reformée - - - -Lisbonne - - - -ubiquiste - - - -bureau Schreibtisch - - - - - - - -Luxmachersche Vll. Renaissancelaute aus der Werkstatt des Laux Maler (1485–ca.1552), welche im 17. Jhd. jedoch meist zu Barocklauten umgebaut wurden. - - - - - - - -Erläuterungen der Psalmen Davids, aus ihren Eintheilungen in fünf Bücher und ihren Ueberschriften (17 Tle., Aurich: Luschky 1757–1766) - - - -Chiliasten eschatologischer Messianismus, etwa bei - - - -Predigten vll. die Sammlung der in Erlangen gehaltenen: u. - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -; vgl. , SD: S. 18/28, ED S. 26 (fehlt in N II S. 65): „Die Geschichts-Wissenschaft des scharfsinnigen Chladenius ist blos als ein nützlich Supplement unserer scholastischen oder akademischen Vernunftlehre anzusehen.“ - - - - - - - -in seinen Confessionen 12,26,36; von Chladenius erörtert in , S. 3ff., das Augustinus-Zitat steht auf S. 6f. - - - -, S. 10; 12,31,42, dort aber: „auctoritatis aliquid scriberem … mea verba resonarent …“, „Ich jedenfalls erkläre ohne Scheu und aus tiefster Überzeugung: Wenn ich etwas so sehr Einflussreiches zu schreiben hätte, dann lieber so, dass jeder in dem, was er über diese Inhalte an Wahrem erfassen könnte, meine Worte wiedererkennen sollte, als in der Weise, dass ich eine einzige wahre Ansicht zu dem Zweck ziemlich deutlich herausstellte, andere Ansichten auszuschließen, selbst wenn sie nichts Falsches enthielten, das mich verletzen könnte.“ - - - -, S. 22; 2,6,25: „ich will nämlich lieber, dass mein Vortrag nicht verstanden als dass an ihm etwas ausgesetzt wird.“ - - - -vgl. , N IV S. 229/14, ED S. 367: „Man darf die Größe eines Volks nicht weit suchen, das die Wahrheit aus dem Munde eines Schauspielers mit einem allgemeinen Händeklatschen aufnahm.“ - - - -Atticis Attiker/Rhetoriker/Stilistiker - - - - 12,26,36, dort aber: „in quamlibet veram sententiam…“, „die wahre Ansicht, zu welcher sie auch immer durch Nachdenken gelangt wären, in den wenigen Worten deines Dieners deutlich wiedergefunden hätten, und wenn ein anderer im Licht der Wahrheit eine andere geschaut hätte, dann hätte er auch sie denselben Worten entnehmen können.“ - - - -, , (Theoretiker der Kosmogonie), - - - - - - - - - - - -Reitzbarkeit Irritabilität, bspw. von gegen Leibniz’ Kraft-Konzept vertreten (). - - - -… autoritatis 12,31,42 - - - -Aelius Donatus - - - -Kayser Von auf dem Konzil zu Konstanz (1414–1418) berichtet J. W. Zincgref in seiner Sammlung: Teutsche APOPHTEGMATA das ist Der Teutschen Scharfsinnige kluge Sprüche … (1. Aufl. 1644; um einen dritten Teil vermehrt durch J. L. Weidner, Amsterdam 1653): „Als ihm auff bemeltem Concilio [zu Konstanz] das Wort schismam entfuhre / in dem er sagt: Wir wollen kein schismam haben / vnd des Pabsts Gesandter ihn corrigirte, dann es were generis neutrius: Antwortet der Keyser / Wer sagts? Als ihm geantwortet ward / Alexander Gallus / Priscianus vnd andere. Fragte er weiter: Wer die weren? Als ihm gesagt war / Es weren gelehrte Männer etc. Antwortet er: So bin ich ein Keyser und höher als sie / kan wol gar eine andere Grammatic machen. Dann bin ich ein Herr der Recht vnd Sachen / so bin ich auch viel mehr ein Herr vber die Worte.“ - - - -Vmtl. zitiert aus (Ende von Kap. 1, „Cassandra, sive Parrhesia“), eine Abwandlung von 2,1,8. - - - -Marcus Porcius Cato - - - -Plato im Phaidon - - - -, SD S. 33/28, N II S. 73/40, ED S. 49, erster Bezug ist dort Lactanz (Inst. 3,18); zweiter in nachtr. handschr. Annotation: I.22 u. I.34. - - - -Zuhörern Cleombrotos - - - -Thamar 1 Mo 38,14 - - - -Grammatic , N IV S. 247f., u. Brief 214 (ZH II, 112/4) - - - - hatte eine Abschrift von Hamanns Anfang der franz. Grammatik () gemacht. - - - - - - - -Journal de commerce (18 Tle. 1759–62, ab 1762 fortgeführt als Journal de commerce et d’agriculture; Brüssel: Van den Berghen, dann Brüssel: De Bast); die Anzeige zur Praenumeration erschien in . - - - -; die Anzeige zur Praenumeration erschien in . - - - - erschien in - - - -Im Journal Helvetique (seit 1738) waren im Okt. 1758 anonym Verdächtigungen gegen den 1730 gest. Jaques Saurin publiziert worden. - - - - - - - -Geschichte - - - -Hamanns Hervorhebungen - - - - - - - - -Socinianismus Christliche, antitrinitarische Bewegung in Polen, Mähren und Siebenbürgen, im 16. Jhd. von Sienese Fausto Sozzini begründet, im 17. Jhd., nach ihrer Bekämpfung, in kleine Reste zerstreut. Im 18. Jhd. verallgemeinert zu einem vagen Schimpfwort gegen Unitarismus, moralisch-vernünftig verstandene Religion. - - - -, vgl. - - - - - - - -vll. Martha Philippine Stoffel, vgl. - - - - - - - -vll. - - - -; die Sammlung erschien erst 1761, Hamann hatte also hier wohl ein Manuskript vorliegen. , . - - -Brief Nr. 146 - - -Brief nicht überliefert - - - -Joh 14,16 u.ö. - - - -Lk 24,36 - - - -Joh 20,23 - - - -1 Tim 1,15 - - - -2 Kor 12,9f. - - - -1 Kor 5,5 - - - -2 Kor 2,7 - - - -2 Kor 7,12 - - - -Mt 10,40ff. - - - -Ps 33,2, Ps 92,4, Ps 144 - - - -1 Kor 13,1 - - - -1 Sam 22,10 - - - -1 Sam 17,43 - - - -Gewehr Waffe - - - -Mt 26,6ff., Mk 14,3, Lk 7,26ff. - - - -Lk 24,1ff. - - - -1 Joh 4,1 - - - -Röm 8,28 - - - -Jes 54,17 - - - -Eph 3,9 - - - -Ps 139,4, Ps 56,9 - - - -Ps 139,6 - - - -2 Mo 23,24, 5 Mo 9,21 - - - -Ps 106,33 - - - -Off. 3,4f. - - - -Jes 63,3 - - - -1 Tim 5,22 - - - -Lk 19,22 - - - -1 Kor 1,18ff. u. 2 Kor 4,7; vgl. , LS S. 61 und , LS S. 68 - - - -Joh 3,20ff. - - - -Jer 38,11, vgl. , LS S. 59 und , LS S. 237/10f. - - - -Joseph vll. bzgl. 1 Mo 37,3 - - - -Verfälscher Vgl. , SD S. 22/11–23, N II S. 67/15–23, ED S. 31f. - - - -Jer 48,10 - - - -Ps 148,8 - - - -Jer 8 - - - -Jer 20,8 - - - -Apg 26,24 - - - -2 Mo 2,12 u. Apg 7,24 - - - -2 Mo 7,1, 2 Mo 4,12ff. - - - -5 Mo 18,15 - - - -Lk 24,39 - - - -Ps 82,7 - - - -Thür Joh 10,7 - - - -Lk 16,15 - - - -Hld 2,15 - - - -Timnath Ri 14,5 - - - -Jdt 14,5 - - - -Ps 55,22, Jes 7,15, Jak 3,8 - - - -Mt 6,23 - - - -1 Mo 17,17,1 Mo 18,12 - - - -Jes 7,12 - - - -Jes 7,13 - - - -Jes 6,8–9 - - - -Joh 14,26, Joh 15,26 - - - -4 Mo 22,35 - - - -4 Mo 22,22 - - - -Geben Gaben, 2 Petr 2,15 - - - -4 Mo 22,24f. - - - -4 Mo 22,31 - - - -4 Mo 22,32 - - - -Joh 12,14f. - - - -1 Kor 11,1–16 - - - -Kol 3,3 - - - -1 Joh 3,2 - - - -Agrippa Apg 26,28 - - - -Ps 90,4 - - - - 7,44, 9,12 - - - -Ps 92,6f. - - - -Ps 115,1 - - - -Mt 5,22 - - - -Länge Mt 6,27 - - - -Mt 6,28; 2 Kor 2,14 - - - -Alphonsus Alfons X. (1221–1284), König von Kastilien, der die Ptolemäischen Planetentafeln verbessern wollte; etwa in Zedlers Universallexikon überliefert, Bd. 1, Sp. 1345: „wenn ihn Gott zur Erschaffung der Welt mit gezogen hätte, wolte er vieles anders gemacht haben.“ Leibniz benutzt die Anekdote in Von dem Verhängnisse; Hamann kannte sie aus , die er übersetzte (, N IV S. 119), und bezieht sich auch in , LS S. 68/9, darauf. In Knutzens Systema Cavsarum Efficientivm (1745, S. 115) taucht sie auf, wie auch in Lilienthals Wahrscheinliche Vorstellung der Geschichte unsrer ersten Eltern im Stande der Unschuld (1722, S. 513). - - - -vgl. , LS S. 68/9 u. , SD S. 28/8, N II S. 70/26, ED S. 41 - - - -1 Mo 1,3 u. Joh 1,1 - - - -2 Kor 4,3 - - - -Geb evtl. Geblütes; Joh 1,13 - - - -Ps 110,3 - - - -Ps 127,3 - - - -Lk 1,35 - - - -Ob Hamann die petrarkistische Motivik dieser Zeilen einem best. Text entlehnt hat, konnte nicht ermittelt werden. - - - -vorüber […] kann Hab 2,2 - - - -2. Str. des Kirchenliedes „Wer recht die Pfingsten feiern will“ von Ernst Lange (1650–1727) - - - -Moses 4 Mo 12,3 - - - -Donnersohn Mk 3,17 - - - -vll. - - - -, vgl. - - - -Miethling Joh 10,12 - - - -Staub Mt 10,14 - - - - - - - -Metromanie bez. im Franz. auch Nymphomanie; hier ist aber wohl Schreibwut gemeint. - - - -Fürst Dass mit der Anspielung auf Joh 12,31 Friedrich II. gemeint ist, ergäbe sich aus Lausons Panegyrik, etwa im 1763 erscheinenden Preisgedicht Paean. Friedrichs Palmen geheiligt (Königsberg: Kanter) - - - -Anspielung auf den Siebenjährigen Krieg, die Schlacht bei Kay stand kurz bevor (Juli). - - -Brief Nr. 147 - - -Nachrichten nicht überliefert - - - - - - - - - - - - - - - -Etymologie In Grammatiken des 18. Jhds. wird darunter überwiegend noch das verstanden, was heute als Morphologie bezeichnet wird. - - - -, 3,64f.: „malo me Galatea petit, lasciva puella, / et fugit ad salices et se cupit ante videri“, „Äpfel wirft Galatea nach mir, das lockere Mädchen, / Flüchtet ins Weidengebüsch und wär nur zu gern noch gesehen.“ - - - - - - - -, Demosthenes 11; vgl. , LS S. 337 - - - -1 Kor 8,1 - - - -u.a. I, 625; die etymolog. Spekulation bezieht sich auf griech. ἀργός: ungetan, unbearbeitet, müßig, faul; auch in Zedlers Universallexikon zu finden, Bd. 2, Sp. 1329: „ein fauler nichtswürdig. Mensch“. Ebenso , SD S. 15/29, N II S. 63/39, ED S. 21. - - - - - - - -Montesquieu - - - - - - - -siehe bspw. , S. 13, Anm. 59 u. 60 zu 47f.: „wirst du Besonderes sagen, wenn eine verschmitzte Verbindung aus einem bekannten Wort ein neues gemacht hat.“ - - - -Jos 9,20ff. - - -Brief Nr. 148 - - -Einlage nicht überliefert - - - -, vgl. - - - - - - - -Beggerow nicht ermittelt, vgl. - - - -, ; die Besorgung war für Lindner wohl überflüssig. - - - -, - - - - - - - - - - - -, , - - - - - - - - - - - - wurde 1754 Nachfolger von als Prediger in Quedlinburg. - - - -franzosischen Abbé vll. Anspielung auf den Jesuiten Blaise Gisbert (1657–1731), der für die von Gottsched angestoßenen Reformbemühungen der Homiletik (und eines homiletischen guten Geschmacks) Pate stand, auch, weil er bereits die Redekunst des aktualisiert hatte. - - - - - - - -Schnüre vll. Anspielung auf , die in 9 Teilen erschienen. - - - -nordischen Anspielung auf - - - - - - - - - - - -, vgl. - - - -, vgl. , - - - -2 ungl. Bodmer hatte die „Europa“-Stücke von und zusammengebracht, um im Vergleich ein Stilideal der Einfachheit (bei Moschus) gegenüber dem Unmäßigen (bei Nonnos) zu favorisieren. - - - - - - - -Parasiten Figur in antiken Komödien, etwa bei Plautus, bspw. ein die Protagonisten umkreisender Schmeichler; auch im 18. Jhd. noch gebräuchlich. - - - -Scapins Komische Dienerfigur aus der italienischen Commedia dell’arte; Molière hat mit Les fourberies de Scapin ein ganzes Stück für diese Figur konzipiert, Zeitgenossen hielten das für eines seiner schwächsten Stücke. Eine typische Wertung dieser Tradition ist etwa bei Gottfried Ephraim Müller zu lesen (historisch-critische Einleitung zu nöthiger Kenntniß und nützlichem Gebrauche der alten lateinischen Schriftsteller [1. Tl., Dresden 1747], S. 260]: „Denn in denselben [Burlesqven der Italiener] sind Arlequino, Pantalone, Dottore, Scapin, u.s.w. nichts anders, als halbe Mimi, die mehr durch lächerliche Geberden und Bewegungen, als durch einen sinnreichen Scherz, die Zuschauer zum Lachen zu bewegen suchen.“ - - - - - - - -, S. 8 - - - -17–28 Paraphrase von , S. 10, Unterstrichenes ist wörtlich zitiert. - - - -29–351/6 Paraphrase von , S. 11 - - - -8–27 Paraphrase/Zitat von , S. 12 bis Ende S. 13 (ohne die letzten zwei Verse) - - - -führt orig.: fyhret - - - -, S. 13 - - - -Wurm Ps 22,7 - - - - - - - -Hosea Hos 5,12 - - - -Zeus verwandelt sich in goldenen Regen, um Danaë zu erreichen, die Tochter Akrisios’, König von Argos, der sie in einem Verlies versteckt hielt (bspw. erwähnt in 4,611ff.). - - - -Eingeweide griech. σπλαγχνα οικτιρμου: Eingeweide des Erbarmens, bei Luther übers. als herzliches Erbarmen, Kol 3,12, Lk 1,78, 2 Kor 7,15 - - - -Ps 106,20 - - - -Lügengeist 1 Kön 22,22, 2 Chr 18,21 - - - -Wiedersacher Hi 1,6f., 2 Kor 11,14 - - - -bürgerl. Edelmans , 2. Akt, 4. Auftritt, vgl. und , N II S. 213/21, ED S. 208 - - - -Kaiphas Joh 11,49ff. - - - -Saul 1 Sam 10,10ff. - - - -Vater Joh 14,8 - - - -Hld 2,9 - - - -1 Mo 26,8 - - - -überwesentliche Für die Übers. von griech. τον επιουσιον – etwa in Mt 6,11 und auch für das Vaterunser – mit ‚täglich‘, ‚auserwählt‘ oder ‚überwesentlich‘; bspw. in Luthers Auslegung deutsch des Vaterunsers vor die einfältigen Laien (WA 2, 109) - - - -, , S. 10f. - - - -Altars 2 Mo 27,2 u.ö. - - - -Petrus Mt 14,28ff. - - - -Geistern , S. 11: „Nereiden“ - - - -, ebd. - - - - - - - -, enthält den ersten pseudo-platonischen Alkibiades-Dialog. - - - -ihm ; wird ebenso ein Exemplar bekommen, . - - - -Conjuncturen Verhältnisse - - - -Quodlibet Beliebigkeit - - - -Autocheirie selbst Hand anlegen, manipulieren, auch Bez. für Selbstmord - - - -, S. 7, V. 3f.: „Schon war Aurora nahe, wann izt ein honigter Schlummer / Auf die augbrauen sitzt, die glieder von fesseln entbindet“ - - - -Nimmse ostpreußisch: Prise - - - -niesen, danken … In 581A-F (De genio Socratis) wird die Bedeutung des Niesens als Vorzeichen bedacht – ein zufälliges Niesen könne dazu führen, dass man etwas unterlässt, wozu man eben noch entschlossen war. Das Leben des Sokrates war, so weiter, aber gerade nicht von solchen Zufälligkeiten bestimmt, sondern folgte festen Entschlüssen. Das Niesen könne höchstens als ein Zeichen begriffen werden, für das es aber einen Verursacher gebe – welchen Sokrates ‚Genius‘ genannt habe. Die Zeichen zu lesen, sei die Kunst, die Sokrates lehre. Dass der ‚Daimonion‘ Zeichen gebe und nicht etwa das Zukünftige vorhersage, ist auch Xenophons Verteidigung des Sokrates vor der Anklage, er habe neue Götter eingeführt ( 2–4). - - -Brief Nr. 149 - - -Einlage nicht überliefert - - - - - - - -, Seidlitzer ein Bitterwasser aus der Gegend von Bečov (Hochpetsch, Tschechien) - - - - - - - - - - - -amphibische zweifelhafte (Zedler, Bd. 1, Sp. 1776) - - - -Im Gegensatz etwa zu der in vertretenen Position, die dort u.a. mit Bezug auf Horaz zugrunde gelegt wird, ebd. S. 37 als Erläuterungen zu den Versen 411f. in : „Verwirft Democritus die Regeln der Vernunft, / Und lobt er nur den Geist an der Poeten-Zunft“ – Erl.: „Den Geist. Ingenium, Cicero im I. Buche vom Wahrsagen schreibt, Democritus habe davor gehalten, daß ohne die Raserey oder Begeisterung niemand ein grosser Poet seyn könne. Gewisser massen hat er recht. Aber wenn er von seinem Geiste die Regeln der Kunst und die Vernunft ausschließt: so wird er lauter unsinnige Poeten auf dem Parnaß haben wollen, wie Horatz spricht“. Lindner hatte wiederum in seiner Beschäftigung mit Poetik und Rhetorik einerseits dem Exstatischen eine wichtige Rolle eingeräumt, siehe seine „Rede von dem Feuer, oder dem wahren Enthusiasmus in der Tugend …“, in , S. 403, allerdings kommt er in seiner Abhandlung über die ‚Schreibart‘ damit zu einer eher normativistischen Position, dass nämlich jegliche Art der Äußerung und Apperzeption nur Ausdruck und Erkennen der einen Wahrheit sei, und für diese bürge das Schöne (siehe ebd. S. 420 „Betrachtung vom Geschmack in Wahrheiten und Wissenschaften“) – entsprechend dem Konzept von einer Natur und demgemäß nur einem Geschmack bei . - - - -St. Real , für den Geschichtsschreibung die Entlarvung menschlicher Verirrungen bedeutete. - - - -Voltaire Vll. ist auf Voltaires politisches Verständnis des guten Verses angespielt, wie in der Aesthaetica, N II S. 204/35, ED S. 184. - - - -Joh 2,14–17, Mk 11,15, Lk 19,45f. - - - -siehe dazu auch die Überlegungen zu Augustinus - - - -Ps 94,10 - - - -Mt 9,11ff. - - - - - - - -, vgl. - - - -, ; Hause vll. Mohrungen - - - -Alten - - - -Kathrinhöfchen Ortschaft wenige Kilometer südöstlich von Königsberg, vgl. - - - -Intelligenzblatt Gründe eines Christlichen Weltweisen, zur Zufriedenheit. In: , No. 23/24/25/26 (9./16./23./30. Juni 1759). - - - -Engell. England - - - - - - - -Nürnberg. Br. vll. Leonhard Christoph Rühle (Hg.): Epistolae ad familiares oder Ciceronis Briefe, die er an unterschiedene gute Freunde geschrieben, zu mehrern Nutzen d. studierenden Jugend m. dt. Anm. also erl… nebst unterschiedenen nöthigen u. nützlichen lat. u. dt. Real- u. Verbal-Registern (Nürnberg: Krauß 1759), ist aber schon 1720 das erste Mal in Halle herausgekommen. - - - -Cissides , erschien bei Voß in Berlin. - - - -, vgl. - - - - - - - -, Übers.: Die Schule des Edelmanns, oder Magazin für junge Cavaliers - - - - (dt. Ausg.), S. 249. Warum Hamann hier Richelieu nennt? Gemeint ist - - - -Niemeyer nicht ermittelt - - - - - - - -, Bd. 2; ohne Sulzer Ohne die Vorrede und die Anm. von ; Hamann las aber dennoch die deutsche Ausg., wie das Zitat unten zeigt. - - - -Remus - - - -, 8 – Meuchelmörder Der Ichneumon, eine Mangusten-Art, kriecht dem schlafenden Krokodil in den offenen Rachen, um es von innen zu zernagen – so ein ägyptischer Volksglaube. - - - -, Bd. 2, S. 75. Hamann ändert die Syntax und kürzt, orig.: „Also ist die Bemerkung der menschlichen Unwissenheit und Schwachheit die letzte Frucht aller Weltweisheit, und sie begegnen uns zu unsrer Kränkung alle Augenblicke in allen Bemühungen sie zu bestreiten, oder zu vermeiden.“ - - - -bspw. 1 Kor 15,56 - - - -1 Kor 14,8 - - - -, Bd. 2, S. 297, vgl. - - - -Hamann zitiert dieselbe Stelle für : - - - -John Spencers These etwa in , dass die jüdischen Gesetze Inversionen der ägyptischen gewesen seien, womit er der Annahme widersprach, das Judentum sei die erste Gesetzes-Religion gewesen. Der Kontext der These ist die englische theologische Debatte zu Idolatrie und vernünftiger Religion. Spencer ist mit seiner These gegen einen idolatrischen Missbrauch des Jüdischen. - - - -, Bd. 3 - - - - - - - -Qvelle Für die waren die Einteilung der Wissenschaften aus Bacons De dignitate und die Priorität der Naturbeherrschung und -beschreibung gemäß desselben Novum Organon zugrunde gelegt. - - - -Frau von aus Riga - - - -Brunnenkur - - - - Lehrer an Lindners Schule in Riga, . - - - - - - - - - - - - - - - -Doctor - - - -jüngsten - - - - - - - -Cartel Ausforderungsbrief zum Duell - - - -, , - - - -Coluthus - - - - - - - -Musicalia nicht ermittelt - - - - - - - - - - - -Wiedersehen mit , - - - -Elegie , , - - - -Paean Preislied - - -Brief Nr. 150 - - -greg. 16.7.1759 - - - -, , , , - - - - - - - -Daries J. D. Dannies, siehe - - - -Rector - - - -Töchter und - - - -Hartungin ; der Sohn Fritz: Johann Friedrich (1753–1782) - - - - - - - -Einlage nicht überliefert - - - -Rector - - - -Gesprächs nicht überliefert - - - -nil admirari vgl. I,1,6f. - - - -1 Petr 4,7 - - - -Incredibile … nach Seneca Natur. Quaest. in Praefatione, lib. IV, vgl. Chimärische Einfälle, N II, S. 161/21 - - - -Mir geschehe … Lk 1,38 - - - -Hills ; vgl. , SD S. 35/12, N II S. 75/11, ED S. 52 - - - -Engel reden Lk 1,34ff. - - - -Ehre Joh 8,50 u.ö. - - - -Schule des Satans Offb 2,9, Offb 3,9 - - - -Mt 2 - - - -Mt 27,52 - - - -Prosopopaeen Personifikationen - - - -Brocken … Körbe Mk 8,19, Joh 6,13 - - - -Joh 21,25 - - - -Wesen Mt 24,8, Mk 13,8 - - - -Loth … 1 Mo 19,14ff. - - - -Lk 24,11 - - - -Kraft … 2 Kor 12,9 - - - - 2,1,30–34: „ille velut fidis arcana sodalibus olim / credebat libris neque, si male cesserat, usquam / decurrens alio neque, si bene; quo fit ut omnis / votiva pateat veluti descripta tabella / vita senis.“ In diesem Sinne, einem Protokoll der Selbstprüfung, wird auch in (3. Tl., S. 165) auf diese Horaz-Verse Bezug genommen. - - - -dromedarisch wohl im Sinne von: schnell laufend (so die Namensherleitung für das Tier in zeitgenössischen Lexika); vgl. (V. 10f.): „Gar zu leichtgläubig getäuschet, in dromedarischer Sehnsucht / Erscheint mir Deine Gestalt!“ - - - - 1,4,11: „da er schlammig daherfloß, war manches, das streichen man möchte“ - - - - - - - - - - - -Jagemanns nicht ermittelt - - - - 148ff.: „Immer eilt er zum Ziel und mitten hinein ins Geschehen, als sei es bekannt, entführt er den Hörer, läßt aus, woran er zweifelt, es könne, bearbeitet, glänzen …“ - - - - III 30,1: „Exegi monumentum aere perennius“, „Errichtet habe ich ein Monument, das Erz überdauert“ - - - -Homer … 359: „quandoque bonus dormitat Homerus“ / „[andererseits bin ich entrüstet], wenn einmal der gute Homer eingenickt ist“ - - - -Zorn des Achills 119–122: „aut famam sequere aut sibi convenientia finge / scriptor. honoratum si forte reponis Achillem, /inpiger, iracundus, inexorabilis, acer / iura neget sibi nata, nihil non adroget armis.“ / „Entweder folge der Sage oder erdichte, was in sich übereinstimmt, Schriftsteller. Wenn du etwa neu den hohen Achilleus darstellst, so bestehe er rastlos, jähzornig, unerbittlich, heftig darauf, es gebe für ihn keine Rechte und er beanspruche alles für seine Waffen.“ - - - -Wirth - - - -Gedicht nicht ermittelt - - - -Rector - - - -Sergeanten - - - -Begleitung - - - -Stoffel General-Quartiermeister der russ. Armee - - - - - - - - - - - - - - - -Dommisch nicht ermittelt - - - - - - - -, - - -Brief Nr. 151 - - -Trutenau Trutenau (15 km nördlich von Königsberg) - - - - - - - - - - - -Frau von aus Riga, - - - - - - - - - - - -Lauten Musikalien (Noten etc.), - - - - - - - - - - - - - - - -Kruge Gaststätte - - - - - - - -Magister - - - -Gedichte , - - - - - - - - in Mitau oder in Grünhof - - - -Beilage vom Vater - - - -Brief nicht überliefert - - - -Trutnau Trutenau (15 km nördlich von Königsberg), vgl. - - - - - - - - - - - -Frau von aus Riga, - - - -Catharinenhefen Ortschaft wenige Kilometer südöstlich von Königsberg, vgl. - - - - - - - - - - - - - - - -von , - - - -Packetgen von , - - - -Studirenden - - - -Gemahlin - - -Brief Nr. 152 - - -Trutnau Trutenau (15 km nördlich von Königsberg) - - - - - - - - - - - -Hamann ist nicht mit der Landschaft, sondern mit den häuslich-sozialen Verhältnissen des Ortes beschäftigt; er kannte das Werk von Hogarth wohl über . - - - -Kappzaum „ein zaum der besonders jungen pferden angelegt wird, mit einem nasenbande und scharfem gebisz, um sie zu bändigen“ (DWB, s.v. Kappzaum) - - - -Wirths - - - -Dietrich Besitzer des Guts Trutenau (15 km nördlich von Königsberg), wo es auch eine Papiermühle gab. - - - - - - - -künstlich so auch schon der Vorwurf an den Bruder selbst: - - - -, dt. Übers. Memnon eine Morgenländische Geschichte, die Hündchen-Szene dort S. 14 - - - - - - - -Briefen Nr. 150 u. 151 - - - -Furcht Jes 11,3 - - - -Lk 14,26 - - - -kollern wälzen, wüten - - - -Solon in Plutarchs Solon-Biographie erzählt, in so wiedergegeben (5. Tl., S. 163f.): „Das schändliche Gesetz, daß keiner bey Todesstrafe an die Wiedereroberung von Salamis denken solle, ging ihm [Solon] sehr zu Herzen; er faste daher eine Elegie ab, die aus hundert Versen bestand, die Gemüter des Volkes wider die Megarenser zu erbittern, welche ihnen diese Insel abgenommen hatten. Nachdem er die Elegie völlig in sein Gedächtnis gefasset hatte, lief er, als ob er unsinnig sey, mit seiner Nachtmütze auf dem Kopfe auf den Markt, stieg auf den Stuhl des öffentlichen Heroldes, und wiederholte mit grosser Heftigkeit die Elegie, die er aufgesetzet hatte, vor dem Volk, welches sich um ihn her versamlet hatte.“ - - - -2 Kor 1,5 - - - -Brüder Joh 7,5 - - - -Seinigen Joh 1,11 - - - -2 Kor 9,8 - - - -Steink nicht ermittelt - - - -, - - - -Hause v. Witten, - - - -, vgl. - - - -ander Wort vll. Cavalier, , - - - - - - - -Rede vmtl. - - - - - - - -arsin Hebung/Länge im Rhythmus; thesin Senkung/Kürze im Rhythmus - - - - - - - -Lampen … Mt 25,1ff. - - - -Diogen … Hundezähne , ‚Hundsphilosoph‘; vll. auch Anspielung auf - - - -papierne vll. vergeistigt, asketisch gemäß Epiktets Tugendlehre - - - -Philosoph … Bein Epiktet - - - -Wille … Mt 6,10, Lk 11,2 - - - -Rhapsodie Vortrag eines Gedichtes oder von Teilen einer/verschiedener Dichtung/en, die lose miteinander verbunden, aber nicht unbedingt aufeinander aufbauen. - - - -Dissonantzen Im unten besprochenen Band von F. J. W. Schröder wird die ‚Dissonanz‘ auch bemüht: „Deine Dissonanzen sogar sind nothwendig.“ , S. 8. - - - -halbe Töne Chromatik bspw. im ital. Madrigal - - - -Hi 1,19 u. Hi 2,7 - - - -Hi 3,1ff. - - - -Gedichte , - - - - - - - -Schwester - - - - - - - -Batteux Schröder zitiert ausführlich in den „kritischen Anmerkungen über das Natürliche in der Dichtkunst, , S. 4ff. - - - -Eitelkeit … Kritik Hamanns an Schröder - - - -πρωτον ψευδος Proton Pseudos, Grundirrtum - - - -keichen keuchen - - - -, der erste Teil enthält das 1. bis 60. Stück. - - - -Von Klopstock sind darin gedruckt: Eine Betrachtung über Julian den Abtrünnigen, Von der besten Art über Gott zu denken, Von der Sprache der Poesie, Von der Bescheidenheit, Von dem Fehler, andere nach sich zu beurteilen, Von dem Range der schönen Künste und der schönen Wissenschaften, Dem Allgegenwärtigen, Von dem Publico. - - - - - - - -, , - - - -, S. 223f.: „Es ist schon lange her, daß Luther die Deutschen durch die Art, auf welche er die poetischen Schriften der Bibel übersetzt hat, von dem Unterschiede der prosaischen und poetischen Sprache hätte überzeugen können. Aber sie haben von diesem grossen Manne überhaupt weniger gelernt, als sie von ihm hätten lernen sollen. Opitz hat sie nach ihm an jenen Unterschied von neuem erinnert; Haller noch stärker: allein sie scheinen noch immer daran zu zweifeln.“ - - - -, metaphysischen Begriffen ebd. S. 215f. - - - -Betrachtungen , S. 217f.; Begeisterung ebd. S. 219f. - - - - - - - - - - - -, S. 230 - - - - - - - -, vgl. - - - -, S. 446 - - - -emblematisch sinnbildlich - - - -Publicum vgl. Titelblatt und ‚Zuschrift‘ von - - - -Protheus Proteus – vll. eine Verschreibung oder eine Variation, die ‚Pro‘ und ‚Theos‘ verknüpft. In findet sich auch diese Schreibweise (W S. 87/30, N II S. 107/12, ED S. 65). - - - -blessirter Officier der fingierte Leser (eigentl. Ewald v. Kleist) der Briefe die neueste Literatur betreffend, S. 3: „Der Herr von N** ein verdienter Officier, und zugleich ein Mann von Geschmack und Gelehrsamkeit, ward in der Schlacht von Zorndorf [Sieg der Armee Friedrichs II. über die Russen, 1758] verwundet. Er ward nach Fr** gebracht, und seine Wundärzte empfohlen ihm nichts eifriger, als Ruhe und Geduld. Langeweile und ein gewisser militarischer Eckel vor politischen Neuigkeiten, trieben ihn, bey den ungern verlassenen Musen eine angenehmere Beschäftigung zu suchen. Er schrieb an einige von seinen Freunden in B** und ersuchte sie, ihm die Lücke, welche der Krieg in seine Kenntniß der neuesten Litteratur gemacht, ausfüllen zu helfen. Da sie ihm unter keinem Vorwande diese Gefälligkeit abschlagen konnten, so trugen sie es dem Herrn Fll. auf, sich der Ausführung vornehmlich zu unterziehen. Wie mir, dem Herausgeber, die Briefe, welche daraus entstanden, in die Hände gerathen, kann dem Publico zu wissen oder nicht zu wissen, sehr gleichgültig seyn …“ - - - -Schärfe Schärpe - - - -lange Weile vgl. Titelseite von - - - -Kein Bergmann ; hatte dessen Übersetzung von im 4. der Briefe die neueste Litteratur betreffend kritisiert und im 30. wiederum dessen uneinsichtige Antwort. - - - -Wieland war vor allem im 7. bis 14. der Briefe die neueste Litteratur betreffend im Visier der Kritik Lessings. - - - -Academie Insbesondere ging es in der Kritik Lessings um die Akademie-Pläne in und deren Bezug auf griechische Philosophie (10. bis 14. der ). - - - - 5,9, 8,6,8. - - - - - - - -, vgl. , - - - -sind nicht mehr … im Handel erhältlich - - - -Demosthenes - - - -Cicero - - - -Amt eines Evangelisten 2 Tim 4,5 - - - -Engels Gal 1,8 - - - -versöhnen 2 Kor 5,20 - - - -ermahnet … 2 Kor 5,20 - - - -königlich … 1 Petr 2,9 - - - -verkehrten Geschlecht Phil 2,15 - - - -gekrönt Mt 27,29 - - - -Erbe Mt 21,38 - - - -Herrlichkeit Joh 1,11, Röm 8,17 - - - -vll. mit Bezug auf diese Stelle: (Der nordischer Aufseher, 44. St., S. 390): „Es giebt Gedanken, die beynahe nicht anders als poetisch ausgedrückt werden können; oder vielmehr, es ist der Natur gewisser Gegenstände so gemäß, sie poetisch zu denken, und zu sagen, daß sie zu viel verlieren würden, wenn es auf eine andere Art geschähe. Betrachtungen über die Allgegenwart Gottes gehören, wie mich deucht, vornämlich hierher.“ Oder auch diese: (Der nordischer Aufseher, 26. St., S. 224f.): „daß es Gedanken und Empfindungen, oft nur einen gewissen Grad, eine Wendung, eine Art Ausbildung derselben gibt, die allein in der Poesie, und andre, die nur in Prosa gebraucht werden müssen“ - - - -1 Kor 2,9 - - - -Göttersprache 1 Kor 2,13 - - - -Opferfeuer 3 Mo 9,24 u.ö. - - - -Schlummer … zu Gott steigen sieht 1 Mo 28,10ff. - - - -ist aber Dies nicht gegen, sondern mit Klopstock: (Der nordischer Aufseher, 44. St., S. 213): „Das wirkliche Wachen wäre derjenige glückliche Zustand unsrer Seele, da wir entweder Gott denken; oder etwas, das Gott geboten hat, und zwar weil er es geboten hat, thun.“ - - - -Seelenschlaf - - - -natürlichen Menschen 1 Kor 2,14 - - - -Wache auf … Eph 5,14 - - - -1 Mo 2,21 - - - -Hld 2,7, Hld 3,5 - - - -Rechen Rehe; Hinden Hirschkühe - - - -1 Mo 37,3ff. - - - -Ps 126,1f., Hi 8,21 - - - -Sprüchwort nicht ermittelt - - - -2 Mo 15,26 - - - -Mt 4,24 - - - -Mt 28,20 - - - - - - - -Bruders - - - -, vgl. , - - - -Weisheit Athene - - - -Bruder - - - -Ps 23,4 - - - -Mt 7,3ff. - - - -Joh 9,1ff. - - - -Lk 3,5 - - - -Ps 5,10 - - - -Apg 1,13 - - - -Apg 20,9 - - - -welcher Kritiker, Rezensent von Lindners Schreibart. Fr. K. Gadebusch berichtet in Livländische Bibliothek, 2. Tl. (Riga 1777), S. 186: „Als diese Anweisung in dem 106. Stücke der berlinischen Zeitung 1755. nicht nach des Verfassers Sinne behandelt wurde, vertheidigte er sich im hamburgischen Korrespondenten.“ - - - -Curialien Titel, Anredeformen, formelle Schlusssätze etc. - - - -Zuhörer von Lindners Vorlesungen über Rhetorik in dessen Magisterzeit (1750–1753), vgl. . - - - - 22, „Amphora coepit / institui; currente rota cur urceus exit?“ / „Die Amphore beginnt getöpfert zu werden; warum verlässt sie die drehende Scheibe als Wasserkrug?“ Der Vers wird oft angefüht als Sinnspruch für die Notwendigkeit der rhetorischen oder poetischen Disposition. - - - -Jer 18,1ff. - - - -Leim Lehm - - - - - - - -Collaborator Mitarbeiter - - - - - - - -Ps 102,8 - - - -Ps 39,3f. - - - -Bewahre … Mörders Ps 17,4 - - - -Höre … Väter Ps 39,13 - - - - - - - - - - -Brief Nr. 153 - - - - - - -, - - - - - - - -, enthält den ersten pseudo-platonischen Alkibiades-Dialog. Vgl. - - - -Schauspieler … Steltzen ab vgl. , sensus communis, nach Hamanns Übers. (Königsberger Notizbuch, N IV S. 161): „Denn ohne Witz und Scherz kann die Vernunft nicht auf die Probe gesetzt oder erkannt werden. Der Ton eines Lehrers und der Schulmeister Stoltz verlangt Ehrerbietung und Furcht. Es ist von öffentlichen und bewundernswürdigen Nutzen, die Gemüther in einer gewissen Entfernung, in der man nicht erreicht werden kann, zu erhalten. Die andere Art hingegen giebt den rechten Angriff und erlaubt vom Gegner seine ganze Stärke bey jeden Grund in diesem Handgemenge zu brauchen. / Mann kann sich nicht vorstellen, wie viel Vortheil der Leser davon hat, wenn er auf diese Art sich mit einem Schriftsteller einlassen kann, der bereit ist, sich mit ihm auf einen schönen Schauplatz einzulassen und die Steltzen eines Trauerspiels mit einem leichteren und natürlichen Gang und Tracht verwechseln will. Geberden und Ton thun dem Betrug mächtige Hülfe. Und manches Meisterstück des Schulwitzes hält die Probe eines ernsthaften Gesichts aus, das einem aufgeheiterten nicht zu nahe kommen darf.“ Vgl. - - - -Wolke Offb 1,7; , V. 316–318: „Sokrates: Aber nein, sondern himmlische Wolken sind sie, große Göttinnen müßigen Denkern, / Weil sie Erkenntnisvermögen und Argumentieren und Scharfsinn uns geben / Und verblüffende Rede, Umschreibung der Worte und Widerlegung und Spannung.“ - - - -, vgl. , ; Kant war bei der Abschiedszeremonie Watsons wahrscheinlich anwesend. Die „Redoute“ wurde wahrscheinlich vom russischen Gouverneur Korff veranstaltet. - - - -Leiber hier Ironie für essentialistische Ästhetik, vgl. , SD S. 23f., N II S. 68/8, ED S. 34f. - - - -kein Herzog … Das erinnert an die Kritik Lessings an , und damit an der Königsberger Dichter-Clique, zu der auch Watson gehörte (Berlinische privilegierte Zeitung, 36. St., 24.3.1753): „Königsberg prangt jezo mit einem Dichter, welcher in dem vorigen Jahrhundert zu Nürrenberg ein großer Geist hätte seyn können.“ - - - -lyrische - - - -seltenen Geschöpfe vll. Umschreibung von ‚Held/heros‘, da etwa auch bei Zedler (Bd. 12, Sp. 1215) das Außerordentliche betont wird, auch bezogen auf die körperliche Konstitution, womit ein Bogen zu den ‚schönen Leibern‘ gespannt wäre. J. A. Schlegel macht in , Kap. „Von dem Wunderbaren der Poesie, besonders der Epopee“ (S. 431), den Versuch, das Wunderbare weltlich zu definieren, im Sinne des Seltenen, Besonderen. - - - -Selbsterkenntnis vgl. , LS S. 408 - - - - -leichteste vll. im Sinne von flüchtig - - - -angenehm und nützlich Anspielung auf 333f. - - - -Pope An der Qualität der Dichtung Popes schieden sich die Geister der Kritik; mit der Kennzeichnung als „angenehm und nützlich“ ist auf das Urteil, es handle sich um Verstandes-Dichtung, angespielt. J. J. Duschs Übersetzung der Verse Popes in Prosa – – wurde mehrenteils kritisiert (neben der sonstigen Schwächen derselben), so etwa von M. Mendelssohn in der Bibliothek der schönen Wissenschaften und der freyen Künste (Bd. 4, 1. St., S. 500ff.; Bd. 4, 2. St., S. 627ff.), und von Lessing im 2. der Briefe die neueste Litteratur betreffend. In der nicht eingereichten Akademie-Antwort dieser beiden () ist die philosophische Qualität der Dichtung Popes untersucht, mit dem Schluss, statt eines metaphysischen Systems (geschweige denn eines gefährlichen á la Spinoza) habe er „vielmehr – und dieses ist es, was ich bereits oben, gleichsam a priori, aus dem, was ein Dichter in solchen Fällen thun muß, erwiesen habe, – – bloß die schönsten und sinnlichsten Ausdrücke aus jedem System geborgt, ohne sich um ihre Richtigkeit zu bekümmern.“ (S. 46) - - - -Fibern des Gehirnes die nach (S. 182), wie alles Stoffliche als träge und grob zu charakterisieren sind. - - - -Hamann sollte Artikel aus der Encyclopédie übersetzen. Vgl. - - - -das Schöne Encyclopédie, Bd. 2, S. 169ff., s.v. „beau“ - - - -Hutchinson Gemeint ist Francis Hutcheson; mit setzt sich Diderot im Artikel „beau“ (Encyclopédie, Bd. 2, S. 169ff.) auseinander, einen essentialistischen Begriff vom Schönen wie Hutcheson favorisierend, nicht jedoch die Annahme von so etwas wie einem ‚Inneren Sinn‘ dafür. - - - -Kunst Encyclopédie, Bd. 1, S. 713ff., s.v. „art“, Verf.: , , - - - -Gespräch - - - -Schaarwerk … Encyclopédie, Bd. 4, S. 280ff., s.v. „corvée“, Verf.: und . Hamann hatte den Artikel schon zur Zeit der Abfassung von (1756) gekannt (N IV S. 232/52). - - - -Heldenbriefes Anspielend auf eine im 17. Jhd. bspw. von Daniel Casper von Lohenstein und Christian Hoffmann von Hoffmannswaldau gepflegte Gattung der Elegie in Anlehnung an die vermeintl. Ovidischen Epistulae Heroidum: fiktive Briefe von mythischen Frauen an ihre abwesenden Männer. Vgl. . - - - -Mann von der Welt gemeint ist wohl - - - -alten Mann wiederum Berens - - - -nach , Sappho an Phaon, V. 53–56: „o vos erronem tellure remittite vestra, / Nisiades matres Nisiadesque nurus, / nec vos decipiant blandae mendacia linguae! / quae dicit vobis, dixerat ante mihi.“ – „Oh, ihr Mütter und Töchter des Nisus, weist den Vagabunden aus eurem Lande und lasst euch von den Lügen seiner schmeichelnden Zunge nicht blenden! Was er euch sagt, das sagte er vorher zu mir!“ - - - -Frankreich Berens war zu Studien in Paris gewesen (1754). - - - -, 2. Buch, V. 31f.: „Das gehört dir mit mir zusammen, gemeinsames Gut ist’s. / Warum drängt sich nun hier irgendein Dritter hinein?“ - - - -Billet doux dt. süßer Brief, gemeint ist ein kurzes Schriftstück, hier als ganzes nicht überliefert - - - -Handschrift Wortlaut des Briefes - - - -staarichten vom grauen Star verdunkelt - - - -Xantippen Chr. A. Heumann meinte, um die Weisheit des Sokrates zu beweisen, auch seinen Hausstand, und eben auch , als weise bzw. tugendhaft zeigen zu müssen: , 1. St., Kap. „Ehren-Rettung der Xanthippe“ (S. 103ff.). Das Argument ist: Sie litt mit dem unschuldigen Sokrates ob dessen Verurteilung zum Tode, also war sie tugendhaft. In , SD S. 41/1ff., N II S. 79/11ff., ED S. 59, wird darauf ebenfalls angespielt. - - - -Wolken Hi 22,14 - - - -Nebel In steht der Nebel für Vorurteile, die von wissenschaftlicher Erkenntnis verdrängt werden sollen, bspw. in der Vorrede: „Ich habe nicht eher den Anschlag auf diese Unternehmung gefasset, als bis ich mich in Ansehung der Pflichten der Religion in Sicherheit gesehen habe. Mein Eifer ist verdoppelt worden, als ich bey jedem Schritte die Nebel sich zerstreuen sahe, welche hinter ihrer Dunkelheit Ungeheuer zu verbergen schienen und nach deren Zertheilung die Herrlichkeit des höchsten Wesens mit dem lebhaftesten Glanze hervorbrach. Da ich diese Bemühungen von aller Sträflichkeit frey weiß, so will ich getreulich anführen was wohlgesinnete oder auch schwache Gemüther in meinem Plane anstößig finden können, und bin bereit es der Strenge des rechtgläubigen Areopagus mit einer Freymüthigkeit zu unterwerfen, die das Merkmaal einer redlichen Gesinnung ist. Der Sachwalter des Glaubens mag demnach zuerst seine Gründe hören lassen.“ - - - -vapeurs weiche Polster; vll. entspr. der „Vordecke“ in Hi 22,14. - - - -Bocks- und Kälberblut Hebr 9,12 - - - -Anspielung auf 1 Mo 22,13, die Opferung Isaaks - - - -Morgensterne Hi 38,7 - - - -Richter noch Kenner vgl. zu dieser Unterscheidung , vgl. - - - -lyrischen Dichters vgl. - - - -geschoren Kinn 1698 verordnete Zar Peter I., dass Männer ihren Vollbart abrasieren lassen müssen; seine Europareisen hatten ihm gezeigt, dass Vollbärte unmodisch sind. Mit der Bart-Verordnung zog er den Zorn der (orthodoxen) Kirchenangehörigen auf sich. - - - -, bes. Buch 3, Kap. 9f. und Buch 4, Kap. 3, vgl. - - - -Ein Patricius Alcibiades, nach Cornelius Nepos Vitae, 7,9f.; gemeint ist , der dem Tyrannen (der russischen Besatzungsmacht im Siebenjährigen Krieg, der Zarin Elisabeth) huldigt. Vgl. . - - - -bezieht sich auf , 10,3f. Vgl. . - - - -Abraham Joh 8,39 u.ö. - - - -Peters Entwurf der Modernisierung im westeuropäischen (bes. französischen) Stil, wie Peter I. es forcierte, und dessen Huldigung in Riga (so auch von an der Domschule und eben auch von ) eifrig betrieben wurde, auch zu Zeiten der Zarinnen (Anna, Elisabeth, Katharina II., die sich von Peter her legitimierten). Zu Hamanns Kritik daran (im Unterschied zu ) vgl. Graubner (2005b). Vgl. auch , SD S .13, N II S. 62/7ff., ED S. 17f. - - - -Venedig, das oligarchisch strukturiert war. - - - -Thut eures … Joh 8,41 - - - -versteht 1 Tim 1,7 - - - -euer Ach! ; Kant hat also wohl diesen Brief Hamanns an J. G. Lindner gekannt, oder es wurde darüber gesprochen. - - - -kleinen Welt würket vgl. I 1,12: „Zuerst einmal untersuchte er bei ihnen, ob sie im Glauben, über die menschlichen Dinge schon genügend zu wissen, sich um derartiges zu kümmern begännen, oder ob sie das Menschliche vernachlässigten und meinten, mit der Untersuchung des Göttlichen das Richtige zu tun.“ - - - -influxus physicus Kants Auseinandersetzung mit den Konzepten von Physik und Leib-Seele-Verhältnis im Horizont von Leibniz’ und Descartes’ Vorgaben kannte Hamann u.a. aus (Kap. „Principium coexistentiae“, Usus 6), wo dieser sich für die ‚Wechselseitigkeit‘ als adäquaterem Begriff denn ‚Harmonie‘ ausspricht. In einer Anmerkung zu diesem Kap. gibt Kant seiner Hoffnung Ausdruck, dass erstens seine Leser die Fruchtbarkeit seiner Bemühung erkennen mögen, und zweitens er selbst unempfindlich sei gegen die Interventionen von übereifrigen Kritikern, stattdessen unbeirrt seinen Weg fortsetzen könne; was an Hamanns Satz von Beyfall und Tadel des Publikums erinnert, . Hamanns erste briefliche Kommentierung des Kantschen Ansatzes vgl. . Zum Verhältnis der Begriffe Harmonie und Einfluss vgl. Versuch über eine akademische Frage, N II S. 122, ED S. 6. - - - -Calvinische Kirche der Calvinismus mit der Lehre von der Prädestination - - - -, 3,64f.: „malo me Galatea petit, lasciva puella, / et fugit ad salices et se cupit ante videri“, „Äpfel wirft Galatea nach mir, das lockere Mädchen, / Flüchtet ins Weidengebüsch und wär nur zu gern noch gesehen.“ Vgl. . - - - -vgl. , N II S. 77, ED S. 56 - - - -nach - - - -Brochure Luthers Wider Hans Worst (Wittenberg 1541) gegen Herzog Heinrich den Jüngeren von Braunschweig-Wolfenbüttel und zur Verteidigung des sächsischen Kurfürsten (Luther WA 51, 459ff.); eine sehr polemische, grobianische Schrift, die aber auch eine Rechtfertigung seiner Ekklesiologie enthält. - - - -, an Maecenas, I 19,19: „O imitatores, servum pecus, ut mihi saepe / bilem, saepe iocum vestri movere tumultus!“ – dt. „O ihr Nachahmer, ihr Sklavenherde! Wie oft hat euer tolles Treiben mir die Galle, wie oft auch Lachen schon erregt.“ - - - -Natur - - - -; hat in seinen Anmerkungen zur Übers. den Reduktionismus Batteux’ dafür kritisiert, im Zirkelschluss seiner Argumentation (S. 116) entscheiden zu wollen, was Natur und was ihre Nachahmung sei (denn für Batteux sind die Einteilungen der poetischen Gattungen auch ‚Natur‘, gemäß eines Systems der natürlichen Ordnung) und dabei bspw. Gedankensysteme und ihre poetischen Zeugnisse (also so etwas wie Verstandeslyrik) ausschließe. Er führt als Beispiel ein Gedicht von Bernis an (S. 386), das dem Versuch gewidmet ist, das System Spinozas poetisch (wenn auch kritisch) zu erfassen. Er kommentiert ebd., dass die Kritik daran dem Ansehen Bernis’ geschadet habe, und wenn man dieses Schicksal vermeiden wolle, man „anmuthigere“ Gegenstände wählen müsse. - - - -Spinosist, also wohl jemand, der ein monistisches Prinzip (im Gegensatz bspw. zum Materie-Seele-Dualismus oder zum Verhältnis von Möglichem und Notwendigem) zum Verständnis und zur Handlung zugrunde legt – wie Batteux ‚Natur‘ als einziges Prinzip deklariert, ihre Nachahmung als das der schönen Künste. Die Schreibung Spino[s]ist ist vielleicht spielerisch, indem das lateinische ‚spinosus‘ evoziert wird: dornig, spitzfindig, quälend. Andererseits gibt es andere prominente Belege für diese Schreibweise, bspw. in . Vgl. zur Priorität der ‚Natur‘ auch Kleeblatt Hellenistischer Briefe, N II S. 177, ED S. 120. - - - -zu furchtsam vgl. Mendelssohns (in der Rolle des Neophil) Bezug zur Unvollständigkeit der Philosophie Spinozas, die Frage nach den ‚veranlassenden Ursachen‘ betreffend, in , S. 22: „Ja Spinosa bedient sich sogar aller Ausflüchte der Leibnitzianer. Er beruft sich, wie sie, auf die Unwissenheit, darin wir von der innerlichen Structur unseres Körpers stecken; und endlich darauf, daß noch Niemand die Unmöglichkeit einer solchen Maschine gezeigt, die mechanischer Weise alle Vorrichtungen hervorbringen könnte, zu welchen dieser oder jener einzelner Körper bestimmt ist.“; S. 27: „Er irrte; denn er begnügte sich, so zu sagen, mit der einen Hälfte der Weltweisheit, die doch ohne die andere Hälfte nicht sein kann.“ - - - -eingekleidet - - - -Zeitverkürzungen Zeitvertreib - - - -Spinneweben , N II S. 205/10, ED S. 188 - - - -Sonnenstäubchen Äquivalent für ‚Atom‘ in der Debatte über die Teilbarkeit oder Unteilbarkeit physikalischer Körper (in Bezug auf Descartes und Spinoza); so in Versen Popes in dt. Übers., die Kant zitiert zu Beginn des 2. Kapitels von . In der Aesthaetica, N II S. 215/14, ED S. 216, wird das Wort in Zusammenhang mit der analytischen Zerteilung lyrischen Gesangs und Klopstock gebracht. - - - -Wasserbäche Spr 21,1 - - - -Die Rechte … Ps 19,10f. - - - -Das Gesetz … Ps 119,72 - - - -Ich bin gelehrter … Ps 119,99 - - - -bin klüger … Ps 119,100 - - - -Du machst … Ps 119,98 - - - -mimischen Styl … Die Wendung wird sonst kritisch gebraucht, etwa in Popes „Essay on Criticism“ (V. 331): „And but so mimic ancient wits at best, / As apes our grandfires, in their doublets drest.“ In der deutschen Übersetzung wurde das Verb „äffen“ als Äquivalent gegeben. Im Kontext der rhetorischen Figur der Ironie kann die Bewertung neutral ausfallen, so auch in Lindners Ausführungen dazu, (S. 28): „Mimesis, eine spöttische Wiederholung des Wortes des andern.“ Hamann verweist denselben brieflich auf diesen Zusammenhang, . In wird der ‚mimische‘ Stil auch als Selbst(/Stil-)charakterisierung gebraucht (SD S. 11/21, N II S. 61/17, ED S. 14). - - - -vll. anspielend auf (S. 188): „Die Einsichten des Verstandes, wenn sie die gehörigen Grade der Vollständigkeit und Deutlichkeit besitzen, haben weit lebhaftere Reitzungen als die sinnlichen Anlockungen an sich, und sind vermögend, diese siegreich zu beherrschen, und unter den Fuß zu treten.“ Diesem Satz Kants geht das Pope-Zitat voraus, das Hamann später im Brief wiederum verwendet, . - - - -Ob hier ein direktes Zitat vorliegt, ist nicht ermittelt; vll. ist aber auch auf einen Abschnitt aus dem zweiten Kapitel des Essay on Criticism angespielt (V. 285–336), worin auch der mimische Stil als Nachahmung thematisiert ist (V.331). Der klassische Topos vom Ausdruck als Kleid des Gedankens wird darin reproduziert, aber mit kritischem Blick auf die Kritiker, die sich nur für das Kleid interessieren. - - - -Leviathan s. und Hi 41,1 - - - -Ps 104,26 - - - -Philosophen - - - - - - - -Baumgartsche Erklärung vll. die von Mendelssohn in seiner Rezension zum 2. Band von paraphrasierte: „Er erklärt §. 614. das ästhetische Licht durch eine solche Klarheit und Faßlichkeit der Gedanken, in welcher nicht bloß der reine und logische Verstand, sondern auch der ästhetische Verstand, das Analogon rationis, (der Bon-sens) dieses Ding von allen andern zu unterscheiden im Stande ist. – Die Deutlichkeit der Gedanken ist zwar niemals der unmittelbare Endzweck der ästhetischen Vorstellung; sie kann aber öfters durch Umwege erhalten werden, wenn nämlich viele Theile eines Gegenstandes in einem solchen sinnlich klaren Lichte vorgestellt werden, daß daraus im Ganzen ein deutlicher Begriff entspringt, dessen Merkmale auch von dem schönen Geiste unterschieden werden können. […] Einen höhern Grad der sinnlichen Klarheit nennet der Verf. einen ästhetischen Glanz.“ (Bibliothek der schönen Wissenschaften und der freyen Künste, Bd. 4, 1. St. [1758], S. 441) - - - -Fleurette Seidengewebe, franz. Blümchen - - - -unwißend thun Lk 23,34 - - - -comischer Held , 2. Akt, 4. Auftritt; vgl. ; , N II S. 213/21, ED S. 208 - - - -Lügen , N II S. 205/14, ED S. 188 - - - -Man muß nicht glauben … vgl. ; ein mögliches Vorbild ist , Akt 4, Auftritt 3: „Mon Dieu, le plus souvent, l’apparence decoit, / Il ne faut pas toûjours juger sur ce qu’on voit.“ - - - -Es ist Gottes Ehre Spr 25,2 - - - -Früchten Mt 7,16, Mt 12,33, Lk 6,44 - - - -gelästert … Mt 5,11 - - - -Heuschrecke … Blindschleiche , W S. 88/12, N II S. 107, ED S. 66 - - - -krumm Pred 1,15; vgl. , LS S. 228 - - - - – die dt. Übers. von The analysis of beauty hat den Titel-Holzschnitt des Originals übernommen: es ist Hogarths Emblem für „variety/Mannichfaltigkeit“, kombiniert mit einem Milton-Zitat: „So vielfach schön schlingt sich vor Evens Blick / Ihr schlanker Leib, der, in sich selbst geringelt, / Sie kräuselnd lockt. …“ - - - -Ey , Bd. 2, Versuche über die menschliche Erkenntnis, Kap. „Sceptische Zweifel, in Ansehung des Verstandes“ (S. 84): „Nichts ist so gleich als Eyer, und doch erwartet niemand, wegen dieser anscheinenden Gleichartigkeit, eben denselben Geschmack in allen. Nur nach einem langen Laufe gleichförmiger Erfahrungen in irgend einer Art erlangen wir eine feste und gewisse Versicherung in Absicht auf einen besondern Erfolg.“ - - - -Glas Waßer , Bd. 2, Versuche über die menschliche Erkenntnis, Kap. „Sceptische Zweifel, in Ansehung des Verstandes“ (S. 68f.): „Adam selbst, wenn man gleich voraussetzet, daß seine vernünftige Kräfte und Fähigkeiten gerade im Anfange so vollkommen gewesen, als immer möglich, hätte aus der Flüßigkeit und Durchsichtigkeit des Wassers nicht schließen können, daß er ihn ersticken, oder aus dem Lichte, und von der Wärme des Feuers, daß es ihn verzehren würde.“ - - - -Pred 1,17; vgl. , LS S. 228 - - - -Röm 3,20 - - - -vgl. , N II S. 74/4, ED S. 50 - - - -zur Gewohnheit siehe , Bd. 2, Versuche über die menschliche Erkenntnis, Kap. „Sceptische Auflösung dieser Zeifel“ (S. 129): „Gewohnheit ist der bewundernswürdigste Grundsatz [princible], durch welchen diese genaue Übereinstimmung ins Werk gesetzt worden, welche zu der Erhaltung unsers Geschlechts und zu der Einrichtung unserer Aufführung, in jedem Umstande und Vorfalle des menschlichen Lebens notwendig ist.“ - - - -zusammengesetzt vgl. , Bd. 2, Versuche über die menschliche Erkenntnis, Kap. „Von dem Ursprunge der Begriffe“ (S. 32): „[…] wenn wir unsere Gedanken und Begriffe auflösen, so zusammengesetzt oder erhaben sie auch sind: so finden wir allezeit, daß sie sich selbst in solche einfache Begriffe auflösen, welche von einem vorhergehenden Gefühl oder Empfindung abcopirt sind. Selbst diejenigen Begriffe, welche bey dem ersten Anblicke von diesem Ursprunge am meisten entfernt zu seyn scheinen, sind daraus hergeleitet, wie man nach einer genauern Erforschung findet. Der Begriff von Gott, in so fern wir dadurch ein unendlich verständiges, weises und gütiges Wesen verstehen, entsteht aus der Ueberlegung und dem Nachdenken über die Wirkungen unsers eignen Gemüthes, und aus der Vermehrung dieser Eigenschaften der Güte und Weisheit, über alle Schranken und Gränzen.“ - - - -Phoenomenis vmtl.: Phaenomenis - - - -gleichförmig In der dt. Hume-Übers. ist „gleichförmig“ für „uniform“ gewählt, bspw.: , Bd. 2, Versuche über die menschliche Erkenntnis, Kap. „Von der Freyheit und Nothwendigkeit“ (S. 206): „Es erhellet also nicht allein, daß die Verbindung zwischen den Bewegungsgründen und den freywilligen Handlungen eben so regelmäßig und gleichförmig ist, als die zwischen der Ursache und Wirkung in irgend einigem Theile der Natur …“ - - - -1 Sam 10,12 - - - -1 Mo 3,4 - - - -, Bd. 2, S. 297, vgl. - - - - - - - -blöden Augen vgl. , sensus communis, nach Hamanns Übers. (Königsberger Notizbuch, N IV S. 156): „Es ist eine wahre Menschenliebe und ein Freundschaftsstück, starke Wahrheit für blöde Augen zu verbergen.“ Vgl. - - - -Gelde vmtl. Schulden von der London-Reise - - - - - - - -Happelio , vgl. Brief Nr. 893, ZH VI 133/22 (1785): „Wie Kant noch Magister war, pflegt er oft im Scherz zu erzählen, daß er immer Happelii Relationes curiosas lesen muste vorm Schlafen gehen.“ - - - -, Buch 2, Kap. 85–89 - - - -Tireli, vgl. - - - -Lerche … Nachtigall Fabeln, in denen Lerche und Nachtigall auftreten, gibt es viele, bspw. „Die Nachtigall und die Lerche“ von Gellert. Die Lerche ahmt den schönen Gesang der Nachtigall nach, was misslingt und zur Qual wird. - - - -Kunstrichter vgl. die Ausführungen zu den ‚Kunstkennern‘ in ; siehe auch - - - - - - - -spotten vgl. die Affirmation des Scherzes in , sensus communis, nach Hamanns Übers. (Königsberger Notizbuch, N IV S. 161): „Denn ohne Witz und Scherz kann die Vernunft nicht auf die Probe gesetzt oder erkannt werden.“ - - - -Mutter Lyse vll. Mutter Kirche - - - -aus der 8. Str. von - - - -Affen „Von der einen Seite sahen wir denkende Geschöpfe, bey denen ein Grönländer oder Hottentotte ein Newton seyn würde, und auf der andern Seite andere, die diesen als einen Affen bewundern.“ , S. 188 – mit einem Zitat von Versen Popes in dt. Übers.; Original: „Superior beings, / when of late they saw / A mortal man unfold all natur’s law, / Admired such wisdom in an earthly shape, / And show’d a Newton as we show an ape.“ (, V. 31ff.) Vgl. auch , W S. 77/9, N II S. 100/16, ED S. 48, vgl. . - - - -Sprachen verwirrte 1 Mo 11,7 - - - -Apg 2,3–13 - - - -Die Wahrheit … , S. 8f.: „Die beraubte Fabel. / Es zog die Göttin aller Dichter / Die Fabel in ein fremdes Land, / Wo eine Rotte Bösewichter / Sie einsam auf der Straße fand. / Ihr Beutel, den sie liefern müssen / Befand sich leer; sie soll die Schuld / Mit dem Verlust der Kleider büssen, / Die Göttin litt es mit Gedult. / Hier wieß sich eine Fürsten Beute / Ein Kleid umschloß das andre Kleid; / Man fand verschiedner Thiere Häute / Bald die, bald jene Kostbarkeit. / Hilf Himmel, Kleider und kein Ende! / Ihr Götter! schrien sie, habet Danck, / Ihr gebt ein Weib in unsre Hände / Die mehr trägt, als ein Kleiderschranck. / Sie fuhren fort, noch mancher Plunder / Ward preis; doch eh man sichs versah, / Da sie noch schrien, so stund, o Wunder! / Die helle Wahrheit nackend da. / Die Räuber-Schaar sah vor sich nieder, / Und sprach: Geschehen ist geschehn, / Man geb ihr ihre Kleider wieder, / Wer kann die Wahrheit nackend sehn?“ - - -Brief Nr. 154 - - -Donnerstag 26.7.1759 - - - - - - - -, - - - -Lukas-Evangelium, vgl. , , , , - - - - - - - -Eloge funebre Lobrede auf den Trübsinn; vmtl. der vorige Brief des Bruders - - - -Pfund … Lk 19,20 - - - -Mt 25,20ff. - - - -betteln Lk 16,3 - - - - 88: „cur nescire pudens prave quam discere malo?“ / „Warum will ich, auf schlechte Art mich bescheidend, lieber unwissend sein als was lernen?“ - - - -Galimathias unverständliches, verworrenes Gerede, vgl. - - - -2 Petr 3,15f. - - - -Allerley 1 Kor 9,22 - - - -Schuldner Lk 16,3 - - - -Anonymi - - - -züchtigt Offb 3,19, Hebr 12,5 - - - -greg. 7.7.1759 - - - -Z. 25–31: Zitat des nicht überlieferten Briefs des Bruders - - - -Gieb uns Gesundheit … selbst sorgen 1,18,111f.: „sed satis est orare Iovem quae ponit et aufert: / det vitam, det opes; aequum mi animum ipse parabo“ / „Doch genug ist’s ja, von Jupiter zu erbitten, was er gibt und nimmt: Möge er mir das Leben, möge er die Nahrung gewähren – den ausgeglichenen Sinn will ich selber mir schaffen!“ - - - -Ps 68,19 - - - -böse Eltern Gaben … Mt 7,11, Lk 11,13 - - - -Gesunden Leib gieb … aus der 1. Str. von „O Gott, du frommer Gott“ von Johannes Heermann (1585–1647) - - - -Gerechtigkeit 2 Kor 6,7 - - - -Ungerechtigkeit Röm 6,13 - - - -Streiche Lk 12,47 - - - -Lk 10,26 - - - -an der Domschule in Riga - - - -Freundlichkeit … Ps 34,9 - - - -Rector - - - -Z. 8–10: Zitat des nicht überlieferten Briefs des Bruders - - - - - - - -Ohr gemacht Ps 94,9 - - - -gedultig Ps 103,8 - - - -Eph 3,20 - - - -Eph 1,17f. - - - -2 Kor 4,6 - - - -Ps 36,10 - - - -Z. 27–29: Zitat des nicht überlieferten Briefs des Bruders - - - -1 Kor 5,6 - - - - 1,6: „ein Gott hat so uns Muße gewährt“ - - - -Z. 35f.: Zitat des nicht überlieferten Briefs des Bruders - - -Brief Nr. 155 - - -Freund und Zuschauer - - - -Freßer Mt 11,19 - - - - - - - - - - - - - - - -von meiner Reise nach Trutenau (15 km nördlich von Königsberg), vgl. und - - - -Springwaßer Quellwasser - - - -, - - - -, - - - - - - - - - - - -Sanden nicht ermittelt - - - - - - - - - - - -Bestellter der etwas ausrichtet, weitererzählt - - - -Krebs so schamrot - - - - - - - -Abwartung Pflege, Besorgung - - - -Briefe in Grünhof, mit denen Hamann sich in die Erziehung der jungen Barone v. Witten eingemischt hatte, nachdem Hamanns Nachfolger als Hofmeister dort geworden war; Brief 113115, 118, 120, 121, 124127, 129. - - - -geschrieben nicht überliefert - - - -Freund und Zuschauer - - - -(siehe unten: J.G. Lindners Anm. in „Zusätze ZH“) - - - -א hebräisches Aleph - - - - 5,9, vgl. ; (siehe unten: J.G. Lindners Anm. in „Zusätze ZH“) - - - -aus 77; auch 3,63; 95,54: „Ich bin ein Mensch, nichts Menschliches ist mir fremd“, vgl. ; in (N IV S. 229/12, ED S. 367) so übers.: „Ich bin ein Mensch und ziehe mir alle menschlichen Zufälle wie meine eigenen zu Herzen.“ - - - -Götzen Hes 14,7 - - - -(siehe unten: J.G. Lindners Anm. in „Zusätze ZH“) - - - -ב hebräisches Beth - - - -Anonym - - - -1 Mo 45,24ff. - - - -(siehe unten: J.G. Lindners Anm. in „Zusätze ZH“) - - - - Ps 34,22f. - - - -Zuhörer Ein Schüler J. G. Lindners aus Riga – oder einer, der vor 1755 dessen Vorlesungen über Rhetorik in Königsberg gehört hat; in meint Hamann damit sich selbst. - - - -Sichel … Mk 4,29 - - - -(siehe unten: J.G. Lindners Anm. in „Zusätze ZH“) - - - -Cadauera Kadaver - - - -Klötzer von Ästen befreiter Baumstamm, vgl. , SD S. 21/14, N II S. 66/29, ED S. 30 - - - -2 Kor 12,9 - - - -Pigmalions vgl. , SD S. 13/21, N II S. 62/16, ED S. 18 - - - -(siehe unten: J.G. Lindners Anm. in „Zusätze ZH“) - - - -laßen müden - - - - Hebr 12,12 - - - -Joh 14,17 u. 26f. - - - -(siehe unten: J.G. Lindners Anm. in „Zusätze ZH“) - - - -Jak 4,4 - - - -3 Mo 19,18, Mt 5,43, Mt 19,20, Mt 22,39, Mk 12,31 - - - -Bathos griech. βάθος, Tiefe - - - -Lk 17,10 - - - -(siehe unten: J.G. Lindners Anm. in „Zusätze ZH“) - - - -vll. die von , deren 2. Teil 1759 erschien. - - - -, - - - -gemäß , vgl. - - - -vmtl. einen Band von , - - - - - - - - - - - -Was Friede … 2 Kön 9,22 - - - -Jesu Hier ist wohl Jehu gemeint. Vmtl. Lesefehler in ZH, s. unten: Textkritische Anmerkungen. - - - - - - - - - - - -Zu Lindners handschriftlichen Anmerkungen und dem im Hintergrund liegenden Streit zwischen Berens, Hamann und Lindner vgl. Graubner: Hamanns briefliche Begleitung der Tätigkeit Lindners in Riga, 322f. - - - -Brief Nr. 156 - - -Zuschrift nicht überliefert; vgl. - - - -Trutenau Trutenau (15 km nördlich von Königsberg), vgl. , - - - -vorigen Schreibens - - - -Misverständnis der Eltern v. Witten, vgl. - - - -Wort „Canaille“, - - - - - - - -Nachbar - - - -vll. - - - - - - - -Spruchkästchen - - - -welches Werk von , nicht ermittelt - - - -, - - - -Rector - - - -, - - - -, - - - -, 2 Bde. waren bis dahin erschienen - - - - - - - -Ps 84,12 - - - - - - - -geschrieben Brief nicht überliefert, vgl. - - - -Einlage nicht überliefert - - - -, , , , - - - -vgl. , N II S. 181f., ED S. 130–134 - - - -Etymologie In Grammatiken des 18. Jhds. wird darunter überwiegend noch das verstanden, was heute als Morphologie bezeichnet wird. - - - -Galimathias unverständliches, verworrenes Gerede, vgl. - - - -Geschichte vgl. , N II S. 200, ED S. 171 und Versuch über eine akademische Frage, N II S. 122, ED S. 8 - - - -vgl. , N II S. 198, ED S. 166 - - - -Schnur Ps 19,4 - - - - -vgl. , LS S. 145 (einleitend zum Ruth-Kommentar) mit Bezug auf die Schöpfungsgeschichte. - - - -unbegreiflich Land Lies: Band. Vmtl. Lesefehler in ZH, s. unten: Textkritische Anmerkungen. Vgl. , Bd. 3 (Night VI), S. 151: „Mark well, as foreign as theses subjects seem, / what close connection ties them to my theme“. - - - -willkürlicher Zeichen vgl. , N II S. 203/3, ED S. 179 - - - -vgl. , N II S. 171, ED S. 104 - - - -vgl. , N II S. 171, ED S. 105f. - - - -1 Mo 1,26f. - - - - 2,7,4; vgl. - - - -Jupiters’ Verwandlungen: Stier Entführung der Europa ( 2, 833–875); Adler Raub des Ganymed ( 10, 155ff.); Schwan Verführung der Leda ( 6, 103–114); güldener Regen um Danaë zu erreichen, die Tochter Akrisios’, König von Argos, der sie in einem Verlies versteckt hielt ( 4, 611ff.). Vgl. Gründliches mythologisches Lexikon von Benjamin Hederich, s.v. IVPPĬTER, Sp. 1401 - - - -Mt 23,37, Lk 13,34 - - - -mit Thoma Joh 20,28f. - - - -Joh 10,14 - - - -jungen Herren und - - - - - - - -Becker nicht ermittelt - - - -u.a. , in: Der Nordische Aufseher, vgl. - - - -, S. 389: „Als du mit dem Tode gerungen,“ (im ganzen Gedicht wählt Hamann, anders als im Original, für die Du-Anrede Großschreibung) - - - -„Heftiger gebetet hattest!“ - - - -Flügeln der Morgenröthe Ps 139,9, vgl. , SD 34/9 - - - -, S. 399 - - - -„Den Gott für mich verließ!“ - - - -„Hilf mir, mein HErr! und mein Gott!“ - - - -, S. 393 - - - -Joh 20,15 - - -Brief Nr. 157 - - -Briefes - - - -Wernerin , , - - - -Schultz nicht ermittelt, vgl. - - - -Vogt nicht ermittelt - - - -Calligraphie , - - - -(siehe J.G. Lindners Anm., in den „Zusätzen ZH“ von Brief Nr. 155, dort zu 388/19) - - - -Zuhörer - - - -Collaborator - - - -elliptisch vgl. , N II S. 134, ED S. 34 – dort mit Verweis auf . - - - -geht … an vgl. I,1,69f. - - - -Nase lat. ‚nasus‘ bedeutet auch Spott, Satire - - - -Du bist … 2 Sam 12,7 - - - -Lay … Unsinn … Zungen 1 Kor 14,23ff. - - - -κατ’ ἀνϑρωπον kat’ anthropon, lat. ad hominem, der Fähigkeit des menschlichen Verstandes gemäß - - - -κατ’ ἐξοχην kat’ exochen, vorzugsweise, im eigentl. Sinne - - - -parrhesie griech. παρρησία, Offenbarkeit, Wahrsprechen, Freimütigkeit; , - - - -ἐξουσία exusia, Vollmacht, Gewalt, Befugnis; bspw. Röm 13,1. - - - -1 Kor 14,25 - - - -Geringsten … verdiene Mt 18,6, Mt 10,42 - - - -Krüger bedeutet einerseits Gastwirt, andererseits ist angespielt auf . - - - -nemo … Niemand greift Persönliches an. - - - -Jak 4,11 - - - -1 Kor 6,2 u. 3 - - - -wohl ein Zitat aus J. G. Lindners nicht überliefertem Brief - - - -natürl. Menschen 1 Kor 2,14 - - - -atopos ortlos - - - - - - - -des Maskeraden Hamann folgt dem Genus neutrum des frz. Substantivs ‚masquerade‘ - - - -Engels des Lichts 2 Kor 11,14 - - - -Kohlen vll. mit Bzg. auf Röm 12,20 - - - -Pferdfuß den teuflischen - - - -Bucephali das vor dem eigenen Schatten (zus. mit dem des Reiters) erschrickt; vgl. , N II S. 174/24, ED S. 113. - - - -Pegasi Pegasus, das geflügelte Pferd - - - -Über Aristoteles heißt es in (5,1,1) er sei dünnbeinig gewesen. - - - - - - - - - - - -Bekehrung - - - -eclipsirt verdunkelt - - - -Granate Sprengkugel, Streugeschoss; gemeint ist Brief Nr. 153 - - - -Schwärmern Hier ist sowohl auf das Bedeutungsfeld des Enthusiasmus als auch des Pyrotechnischen angespielt (Streueffekt bei einem Feuerwerk). - - - -Socrates … Alcibiades , vgl. - - - -Ulysses 12,16–177 - - - -Schweißtuch Lk 19,20f. - - - - - - - -Gesetze - - - -Patricius , dort mit Anspielung auf Alcibiades - - - -„man muß Gott mehr gehorchen als den Menschen“ (u.a. 29d; Apg 5,29) - - - -Stutzer Geck - - - -Wege … Pfade Mt 7,13f. - - - -1 Petr 5,9 - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -Thrl. Reichstaler, eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze, entspricht 24 Groschen (Groschen: Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch) - - - - - - - - - - - -dies Werk - - - - - - - -Vielleicht Es wird dann eine Zusammenfassung sein, . - - - -umgekehrten Griffel 1,10,80 - - - - - - - -, , - - - - - - -Brief Nr. 158 - - -Lk 15,18 - - - -Gib mir … Spr 23,26 - - - -Verstock … Hebr 4,7 u.ö. - - - -Brief nicht überliefert - - - -1 Mo 2,23 - - - -begraben … auferstanden Kol 2,12 - - - -Leib … Blut 1 Kor 10,16 - - - -Wache auf … Eph 5,14 - - - -Glied … Leibe Eph 5,30 - - - -Lauf nicht 1 Sam 3,5 - - - -Donner Hi 37,5, Offb 14,2, Joh 12,29 u.ö. - - - -Morgensterne Hi 38,7 - - - -tönend Erz 1 Kor 13,1 - - - -Blute … Lammes … Anfang 1 Petr 1,19f. - - - -Blut Offb 1,5 - - - -Saame Lk 8,11 - - - -für Augen … Gal 3,1 - - - -Fluch am Kreutz Gal 3,13 - - - -nimm hin Mt 26,26 u.ö. - - - -Brodt … vom Himmel Joh 6,31ff., 47ff. u.ö. - - - -versöhnt Röm 5,10, 2 Kor 5,18ff. u.ö. - - - -bereitet 2 Kor 5,5 - - - -Unwürdigkeit 1 Kor 6,2 - - - -Dir erworben … ausgüßen Röm 5,1ff., Tit 3,5f. - - - -Ps 23,5 - - - -1 Mo 3,18, Jes 5,6, Jes 7,23; Mt 7,16, Lk 6,44 - - - -Jak 5,7 - - - -wenn gleich … Seytenspiel Hab 3,17ff. - - - -Pred 3,1, Pred 8,6 - - - -2 Kor 5,17, Offb 21,1 u.ö. - - - -Ps 91,11f. - - - -Mt 4,6 - - - -Röm 8,28 - - - -Sir 11,20 - - - -Ps 37,3ff., Spr 3,5 - - - -Hebr 13,5 - - - -Baumeister 1 Kor 3,10 - - - -1 Mo 2,1 - - - -stumme Geist Mk 9,25 - - - -dein Mund Ps 126,2 - - - -Liebe Mt 5,43 - - - -Aufrichtigkeit 2 Kor 1,12 - - - -Vertrauen Hebr 3,6 - - - -Lk 6,45 - - - -Kieselstein Spr 20,17 - - - -überstreuen Spr 15,7 - - - -Lüste des alten Menschen Eph 4,22, Kol 3,9 - - - -Wirth - - - -Mt 5,15f. - - - -Ps 115,1 - - -Brief Nr. 159 - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -letzt erhaltenen - - - - - - - - - - - -vll. - - - -Nachbarn vll. - - - - - - - -, vgl. - - - -3 Theile - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -, vgl. - - - - - - - -Cornu copiae Füllhorn - - - - - - - -Cornette von Dreyling nicht ermittelt - - - - oder - - - -Arbeit - - - - bzw. - - - -, Titelblatt - - - - I 1 - - - -mimisch , , SD S. 11/21, N II S. 61/17, ED S. 14 - - - -Variation von 333 „aut prodesse volunt aut delectare poetae“ / „Entweder nützen oder erfreuen wollen die Dichter“. - - - -Hes 33,31ff. - - - -Unterstreichungen vll. Zitate aus Lindners letztem Brief (nicht überliefert) - - - -Thorheit 1 Kor 1,17ff. - - - -Schaden und Koth Phil 3,7 - - - -erlöset … Gal 3,13 - - - - - - - - - - - -aufgeblähet 1 Kor 8,1 - - - -Joh 17,9 - - - -Welt Jak 4,4, Joh 15,18ff. - - - -Wüsten Johannes der Täufer, Mk 1,4 - - - -Hofredner bei Herodes, Mk 6,20 - - - -Tänzerinn Salome - - - -Kayser Nero, , Ner. 21 - - - -Freund - - - -Ich vermag alles … Phil 4,13 - - - -ehernen Schlange 4 Mo 21,9 - - - -so werden vmtl.: so wenig werden - - - -David … Michal 2 Sam 6,14–23 - - - - VI: „Du antwortest, indem du die eine Braue bis zur Stirn hochziehst und die andere bis zum Kinn senkst, dass dir Grausamkeit nicht gefällt“; vgl. N II S. 361/17ff.), vgl. - - - - - - - - - - - -Zu Lindners handschriftlichen Anmerkungen und dem im Hintergrund liegenden Streit zwischen Berens, Hamann und Lindner vgl. Graubner: Hamanns briefliche Begleitung der Tätigkeit Lindners in Riga, 322f. - - - -Brief Nr. 160 - - - - - - -, , - - - -, - - - -gl. Groschen (Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch) - - - - - - - -Tage Alexander Newsky 23. November - - - -Congestionen Verstopfungen - - - -Herodot 2.78.1 - - - -, Titelblatt - - - -Schicksale … ebd., N II S. 62, ED S. 17f. - - - -Kritick … ebd., N II S. 63, ED S. 19f. - - - - - - - - - - - - - - - -Verbindung … , SD S. 14, N II S. 63, ED S. 20 - - - -Projekt … ebd., SD S. 14, N II S. 63, ED S. 20 - - - -ander Projekt … ebd., SD S. 15, N II S. 63, ED S. 21 - - - -Endzweck ebd., SD S. 14, N II S. 63, ED S. 22 - - - -Beyspielen ebd., SD S. 16, N II S. 64, ED S. 23 - - - -Denkmal … ebd., SD S. 17, N II S. 64, ED S. 23 - - - -Abfertigung … ebd., SD S. 14, N II S. 64f., ED S. 24f. - - - -Baco … ebd., SD S. 14, N II S. 65, ED S. 26; - - - - - - - - -Absicht … , SD S. 18, N II S. 65, ED S. 26f. - - - -Lebensbeschreibung … ebd., SD S. 18f., N II S. 65, ED S. 27 - - - - - - - -Anecdote … , SD S. 19, N II S. 65, ED S. 27 - - - -Eltern … ebd., SD S. 19, N II S. 66, ED S. 28 - - - -Mutter … ebd., SD S. 19, N II S. 66, ED S. 28f. - - - -Vater … ebd., SD S. 21, N II S. 66, ED S. 30 - - - -Statuen … ebd., SD S. 21, N II S. 66, ED S. 31 - - - -Zimmermanns … ebd., SD S. 22, N II S. 67, ED S. 32 - - - -Geschmack … ebd., SD S. 22f., N II S. 67, ED S. 32f. - - - -Wiedersprüchen ebd., SD S. 23f., N II S. 68, ED S. 34 - - - -Orakeln … ebd., SD S. 24–26, N II S. 68f., ED S. 35–38 - - - -Kriton … ebd., SD S. 27, N II S. 70, ED S. 39 - - - -Vergleichung ebd., SD S. 27f., N II S. 70, ED S. 40 - - - -Hypochondrie ebd., SD S. 28, N II S. 70, ED S. 41, vgl. - - - -Sprüchwort … , SD S. 28, N II S. 71, ED S. 41f. - - - -Didascalie Anweisung - - - -Apollo ebd., SD S. 29, N II S. 71, ED S. 42f. - - - -Kunstgrif … ebd., SD S. 29, N II S. 71, ED S. 43f. - - - -Einerley … ebd., SD S. 30, N II S. 72, ED S. 44 - - - -Mannigfaltigkeit … ebd., SD S. 30, N II S. 72, ED S. 45 - - - -ich spiele nicht ebd., SD S. 30–32, N II S. 72, ED S. 45–48 - - - -Lombreparthie L’Hombre, Kartenspiel - - - -Sceptiker ebd., SD S. 30, N II S. 73, ED S. 48 - - - -Unterscheid … ebd., SD S. 32, N II S. 73, ED S. 49 - - - -Glauben … ebd., SD S. 32f., N II S. 74, ED S. 49f. - - - -Phantasie … ebd., SD S. 33f., N II S. 74, ED S. 50 - - - -Siegel … ebd., SD S. 34, N II S. 74, ED S. 51 - - - -Beweiß … ebd., SD S. 35, N II S. 75, ED S. 52 - - - -Dämon … ebd., SD S. 35, N II S. 75, ED S. 52f. - - - -Sonderbarkeiten … ebd., SD S. 35f., N II S. 75, ED S. 53f. - - - -Corollaria Kranz, Kränzchen - - - -Palingenesie … (Entstehung, Schöpfung, Geburt) , SD S. 37, N II S. 76, ED S. 55 - - - -Wahrzeichen … ebd., SD S. 37f., N II S. 76f., ED S. 56 - - - -Feldzügen ebd., SD S. 39, N II S. 78, ED S. 57 - - - -kein Autor ebd., SD S. 40, N II S. 78, ED S. 58 - - - -Unvermögenheit ebd., SD S. 40f., N II S. 79, ED S. 59 - - - -Schreibart ebd., SD S. 42, N II S. 80, ED S. 60f. - - - -Parabeln … ebd., SD S. 42, N II S. 80, ED S. 61 - - - -Mißetäter … ebd., SD S. 43, N II S. 80, ED S. 61f. - - - -vertheidigt ebd., SD S. 43, N II S. 81, ED S. 62 - - - -Einfall … ebd., SD S. 43, N II S. 81, ED S. 62 - - - -Erscheinung … ebd., SD S. 44, N II S. 81, ED S. 63 - - - - - - - -Schlußrede … , SD S. 44f., N II S. 82, ED S. 63f. - - - -Aristoteles ebd., SD S. 11, N II S. 61/5, ED S. 13 () - - - -Naeman 2 Kön 5,18 - - - -Ironie , SD S. 11, N II S. 61, ED S. 14 - - - -Bollingbroke … ebd.; , - - - -schwimmen , SD S. 12, N II S. 61/28, ED S. 15 - - - -1 Mo 26,7f. - - - -Schatten … Hld 2,3ff. - - - -Hld 8,14 - - - -κατα τò βουστροφηδoν nach (gemäß) dem Boustrophedon: Schreibweise mit zeilenweise abwechselnder Schreibrichtung - - - -Mundschenken 1 Mo 41,9 - - - -Zinne des Tempels Mt 4,5, Lk 4,9 - - - -Röm 8,39 - - - -Ps 139,8ff. - - - -Flügel der Morgenröthe vgl. , SD 34/9 - - - -2 Kor 11,19f. - - -Brief Nr. 161 - - - - - - -, - - - -Sie die Werke und Männer s.o. - - - - - - - -Kützel Übermut - - - -Jes 2,4f. - - - -Jes 30,7, Jes 31,1 - - - -Jes 28,9 - - - -Jes 29,9 - - - -Jes 41,21 - - - - -Jes 41,23 - - - -Jes 41,24 - - - -Jes 41,25 - - - -Jes 41,26 - - - -Röm 12,2 - - - -jenen - - - -Rad Hes 1,16, Hes 10,10 - - - -Lk 9,45, Lk 18,34 - - - -Man - - - -graben Lk 16,3, - - - -1 Kor 7,14; Anspielung auf die verweigerte Ehe mit . - - - -versiegelt 2 Kor 1,22 - - - -Bauches Phil 3,19 - - - -Hiob - - - -1 Kor 11,26 - - - -Hi 27,5 - - - -Brief nicht überliefert - - - -Apg 3,21 - - - -Joh 10,1f. - - - -Sie Familie Berens - - - -Gewand im Keltern Jes 63,2f. - - - -Wenn ich von mir … Joh 7,18 - - - -Vater … Lk 23,34 - - - -unerkannte Sünde … Ps 90,8 - - - -Sie verfolgen … Ps 69,26 - - - -Laß Sie … Ps 69,27 - - - -Buche … Mt 5,18 - - - -Fluch … Röm 3,14 - - - -Verheißung 1 Tim 4,8 - - - -Holtzhauer … Jos 9,27 - - - -Licht … böse Joh 3,19 - - - -Pasqvillanten Schmäher, Spötter - - - - - - - -Joh 16,32 - - - -ich bin es nicht Lk 22,58, Joh 1,21, Joh 18,25, Apg 13,25 - - - -Ich glaube … Ps 116,10 - - - -Ps 80 - - - -Sie sagen wohl Bezug auf Lindners Brief (nicht überliefert), auf den Hamann antwortet (siehe auch J.G. Lindners Anm., in „Zusätze ZH“ zu Brief Nr. 159, dort zu 405/9) - - - -Lk 19,22 - - - -gerechtfertigt Mt 12,37 - - - -1 Kor 2,15 - - - -1 Kor 4,3f. - - - -2. Bezug auf Lindners Thesen (siehe J.G. Lindners Anm., in „Zusätze ZH“ zu Brief Nr. 159, dort zu 405/22) - - - -Wellen Hi 38,11 - - - -2 Kön 19,21, Jes 37,22 - - - -3.) Bezug auf Lindners Thesen (siehe J.G. Lindners Anm., in „Zusätze ZH“ zu Brief Nr. 159, dort zu 406/19) - - - -Wiedersteht Jak 4,7 - - - -Hebr 12,4 - - - -4.) Bezug auf Lindners Thesen (siehe J.G. Lindners Anm., in „Zusätze ZH“ zu Brief Nr. 159, dort zu 407/2) - - - -Lk 18,11 - - - -Antwort nicht überliefert; auf die Hamann wiederum mit Brief Nr. 162 antwortet. - - - -bis. Z. 28 Paraphrase eines Briefes des Bruders (nicht überliefert) - - - -vgl. - - - -Brüderliebe vgl. - - - -vgl. - - - -5. Bezug auf Lindners Thesen (siehe J.G. Lindners Anm., in „Zusätze ZH“ zu Brief Nr. 159, dort zu 407/20) - - - -erinnernde mahnende - - - -Mt 6,24 - - - -Ps 139,21f. - - - -1 Sam 18,4 - - - -Mt 16,24ff., Mt 10,34ff. - - - -Bathseba … Urias 2 Sam 12,9ff. - - - -Ps 51,6 - - - -Brief Nr. 154 oder 158 - - - -unerkannte Sünden Ps 90,8 - - - -Posaunen Offb 4,1 - - - -1 Mo 6,5 u.ö. - - - -Jak 1,16f. - - - -Sach 2,12 - - - -Joh 14,6 - - - -Joh 1,4 - - - - - - - -Hi 22,28 u.ö. - - - -Artzt Mt 9,12 - - - - - - - -Michael Jdt 9, vgl. - - - - - - - -Ich stöhne … 2 Kor 4,8f. - - - -Zitat aus , V. 38ff. - - - -sterben müße Ps 90 - - - -Zu Lindners handschriftlichen Anmerkungen und dem im Hintergrund liegenden Streit zwischen Berens, Hamann und Lindner vgl. Graubner: Hamanns briefliche Begleitung der Tätigkeit Lindners in Riga, 322f. - - -Brief Nr. 162 - - -Michaelis 29. September - - - -zu richten Joh 3,17 - - - -Stimme eines Predigers … Mt 3,3, Jes 40,3–5 u.ö. - - - -1 Kor 4,8 - - - -2 Kor 11,5f. - - - -Joh 9,41 - - - -Joh 5,35 - - - -Hebr 12,6, Offb 3,19 - - - -5 Mo 33,8ff. - - - -Mt 26,73, Mk 14,68, Lk 22,57 - - - -Ri 12,5f. - - - -Rede Joh 12,47f. - - - -Rede … Bund 5 Mo 33,9 - - - -Opfern Hebr 10,5 - - - -Jakob Deine Rechte 5 Mo 33,10 - - - -ἐξουσίαν lat. exusia, Vollmacht, Gewalt, Befugnis; Mt 10,1, Röm 13,1 u.ö. , - - - -parrhesie griech. παρρησία, Offenbarkeit, Wahrsprechen, Freimütigkeit - - - -seegne … auflehnen 5 Mo 33,11 - - - -Glaube … Mt 5,17 - - - -geistlich … Röm 7,14, Röm 8,9, 2 Kor 3,6 - - - -1 Kor 11,31 - - - -Phil 3,8f. - - - -1 Joh 4,8 u. 16 - - - -mit der Welt 1 Kor 11,32 - - - -Joh 3,18 - - - -Jer 7,4 - - - -Röm 3,4 - - - -Lk 5,31 - - - -Wer sein … Joh 12,25 - - - -Thut Buße Mt 3,2, Mk 1,15, Apg 2,38 - - - -Würmer Ps 22,7 - - - -gesandt wurde … Joh 14,26 - - - -Der Jude … 1 Kor 1,23 - - - -Seelig … Mt 11,6, Lk 7,23 - - - -Biße … 4 Mo 21,6ff. - - - -Nikodemus … Joh 3,1ff. - - - -alle gute … Jak 1,17 - - - -giebt, ehe … Mt 6,8 - - - -Haushalter … 1 Kor 4,1ff. - - - -Beiß … Klgl 3,16 - - - -„Seid meine Nachfolger / gleich wie ich Christi“, 1 Kor 11,1 - - - -Koth und Schaden Phil 3,7, - - - -reich … 2 Kor 8,7 - - - -Friede … Phil 4,7 - - -Brief Nr. 163 - - -Seine Strafe … Gottes Lieb in Ewigkeit 8. Strophe aus P. Gerhardts „Sollt ich meinem Gott nicht singen“ - - - - - - - -Brief nicht überliefert - - - - - - - -Braut die Schwester von Lindner, vgl. - - - -Bräutigam - - - -Räthin Die Mutter Lindners - - - - - - - -muckern stocken - - - -, - - - -; stattdessen respondierte Johann Christian Granow. - - - -, vgl. - - - -Sprichwort: canis festinans parit caecos catulos / eiliger Hund gebiert blinde Hündchen - - - -Gantze (AA II S. 35): „Unermeßliche Räume und Ewigkeiten werden wohl nur vor dem Auge des Allwissenden die Reichthümer der Schöpfung in ihrem ganzen Umfange eröffnen, ich aber aus dem Gesichtspunkte, worin ich mich befinde, bewaffnet durch die Einsicht, die meinem schwachen Verstande verliehen ist, werde um mich schauen, so weit ich kann, und immer mehr einsehen lernen: daß das Ganze das Beste sei, und alles um des Ganzen willen gut sei.“ Vgl. - - - -Stückwerk 1 Kor 13,9 - - - -vom Unbekannten vgl. die Umkehrung in , SD S. 12, N II S. 61, ED S. 15. - - - -inwendigen Röm 7,22, Eph 3,16 - - - -den kein Aug … 1 Kor 2,9 - - - - - - - - - - - -, S. 254 - - - - - - - - (1754; 1758 war eine Neuauflage in Berlin/Leipzig erschienen) - - - - (mit Kritik an ), - - - -, - - - -Gedichten nicht ermittelt - - - -Scartecken unnützes, wertloses Schriftstück (DWB, s.v. Scharteke) - - - -Insel der Pucklichten in einem Bd. mit - - - - - - - -gegeckt verhöhnt - - - -vmtl. - - - - - - - - II, 93: „Soll ich mich nun hier nicht wundern, daß es jemanden gibt, der sich einredet, eine Art von festen und unteilbaren Körpern bewege sich infolge ihrer Schwerkraft und unsre so wunderbar ausgestattete und herrliche Welt entstehe aus dem zufälligen Zusammentreffen dieser Körper? Wer glaubt, daß das geschehen konnte, von dem Mann kann ich nicht begreifen, warum er sich nicht auch einbildet, wenn man die Formen der einundzwanzig Buchstaben, aus Gold oder sonst einem Material, irgendwo zusammenwürfe, könnten sich aus ihnen, wenn man sie auf den Erdboden schüttete, die ‚Annalen‘ des Ennius so bilden, daß man sie der Reihe nach lesen könnte; dabei dürfte der blinde Zufall wahrscheinlich auch nicht bei einem einzigen Vers so viel fertigbringen können! Wie können aber diese Epikureer so zuversichtlich behaupten …“ Das Motiv der zufällig ausgeschütteten Buchstaben spielte in der zeitgenössichen Diskussion über das ‚blinde Ungefähr‘, also das Fehlen einer göttl. Intention in der Entwicklung der Welt, eine Rolle; bspw. wird der Zufall bei affirmiert, wogegen mithilfe der Wahrscheinlichkeitsrechnung in Diderots These widerlegt werden soll. - - - -Anmerkung , S. 7: „On veut que ce passage de Ciceron ait servi à faire inventer l’art de l’Imprimerie.“ - - - - - - - -Jdt 9, vgl. - - - -, - - - -, - - - -Wie liesest Du? Lk 10,26 - - - -1 Kön 20,31ff. - - - -1 Kor 4,8 - - - -Hungrigen Lk 1,53 - - - -Klippen Fallen - - - -vll. anspielend auf Pred 10,8 und Lk 6,39/Mt 15,14 - - - -1 Kor 14,32 - - - -vmtl. - - - -Pred 9,7; vgl. , LS S. 430 - - - -Lk 2,49 - - - -Fürst - - - -nicht nach Gaben … 2 Tim 1,9 - - - -Womit der Römer Scaevola während des Kriegs gegen die Etrusker seine Vaterlandstreue unter Beweis stellt – Livius 2,12; Machiavelli erwähnt diese Anekdote in Vom Staate oder Betrachtungen über die ersten zehn Bücher des Tit. Livius, im 24. Kapitel mit dem Titel: „Wohlgeordnete Republiken setzen Belohnungen und Strafen für ihre Bürger fest, und gleichen nie die einen durch die andern aus.“ - - - -hätte der Liebe nicht 1 Kor 13,1–3 - - - -Jos 9,3ff., 2 Sam 21,4ff. - - - -Disteln und Dornen 1 Mo 3,18 - - - -Saltz Mt 5,13, Mk 9,50, Lk 14,34 - - - -christlicher Sokrates vgl. , SD S. 16, 34, 38, N II S. 64/4, 74/20, 77/12, ED S. 23, 51, 56 - - - - - - - -Idiot Privatmann, Laie, Pfuscher - - - - - - - -, SD S. 43, N II S. 80/33, ED S. 62 - - - -Präbenden Pfründe, bzw. Unterhalt eines Leibeigenen, von mlat. praebenda (DWB, s.v. Präbende) - - - -zu Platon vgl. , SD S. 16, 34, 38, N II S. 64, 74, 77, ED S. 23, 51, 56 - - - -Nabaliten und Abimelechs 1 Sam 25, 1 Mo 21,22–34, 1 Mo 26,7–11, Ri 9 - - - -; Kant schreibt am 28.10.1759 an : „Alhier zeigte sich neulich ein Meteorum auf dem academischen Horizont. Der M. Weymann suchte durch eine ziemlich unordentlich und unverständlich geschriebene dissertation wieder den Optimismus seinen ersten Auftritt auf diesem Theater, welches eben so wohl als das Helferdingsche Harlequins hat solenn zu machen. Ich schlug ihm wegen seiner bekannten Unbescheidenheit ab ihm zu opponiren aber in einem programmate welches ich den Tag nach seiner dissertation austheilen lies und das HE. Behrens zusamt einer oder der andern kleinen Piece Ihnen einhändigen wird vertheidigte ich kürzlich den optimismus gegen Crusius ohne an Weymann zu denken. Seine Galle war gleichwohl aufgebracht. Folgenden Sontag kam ein Bogen von ihm heraus darinn er sich gegen meine vermeinten Angriffen vertheidigte und den ich künftig übersenden werde weil ich ihn jetzo nicht bey Hand habe, voller Unbescheidenheiten Verdrehungen u. d. g.“ (Kant: AA X, Briefwechsel 1759, Nr. 13, S. 18) - - - -, vgl. hier 425/25 - - - -Wehe … Sanft 1 Kor 4,21 - - - -zweyschneidig Schwert Hebr 4,12; (siehe auch J.G. Lindners Anm., s. unten „Zusätze ZH“) - - - -Rechten und zur Linken 2 Kor 6,7 - - - -, - - - -Mt 23,24, vgl. - - - -Nadelöhr Mt 19,24 - - - -blinde 1 Joh 2,11 - - - -Unwißenheit Apg 3,17, Apg 17,30 - - - -Ich habe Dir … Mi 6,8 - - - -Liebe üben Mi 6,8 - - - -Auserwählten Röm 8,33 - - - -demüthig … Mi 6,8 - - - -Tochter 2 Mo 2,5ff. - - - -Blut … bes. 2 Mo 8, 9, 10 - - - -1 Sam 25,10 - - - - 6,2,40: Replik des Diogenes auf die Definition des Menschen als federloses, zweifüßiges Tier. - - - -Flügel - - - -Phil 1,18: „es geschehe zum Vorwand oder in Wahrheit“; πρόφασις: prophasis, Begründung, Motiv, Anlaß, Vorwand, Grund; ἀλήθεια: alētheia, Wahrheit - - - -Herzenskündiger Apg 15,8 - - - -Menschen richten … Röm 2,16 - - - -schnellen Zeugen Mal 3,5 - - - - - - - -1 Tim 4,7 - - - -Mt 13,10ff. - - - -Joh 10,31ff. - - - -Gedult Sir 18,9, Röm 2,4, Röm 15,5 - - - -Reichthum … Röm 2,4 - - - -Mt 9,13 - - - -Ps 50 - - - -Wellen meines Stoltzes … Spreu vom Wirbelwinde Hi 38,11, Hi 21,18, Jes 40,24 - - - - - - - -neuen Menschen Eph 2,15 - - - -Geist Gottes … 2 Kor 3,17 - - - -Wahrheit macht uns frey Joh 8,32 - - - -Harnisch Eph 6,15 - - - -Mäcänas 114,4–6 - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -Kephas Simon Petrus - - - -Pharisäers Apg 23,6 - - - -2 Kor 11,14 - - - -romanische vll. romanhafte - - - -Abweichungen vll. bez. auf Lindners Beurteilung des Romans in , S. 287: „Die Romanen sind Bastarde der Geschichte und erdichtete Begebenheiten“. - - - - - - - -Brocken siehe , LS S. 406 – Bezug auf Joh 6,13 - - - -Grillen , SD S. 26, N II S. 69/17, ED S. 38 - - - - - - - - - - - - - - - -Zu Lindners handschriftlichen Anmerkungen und dem im Hintergrund liegenden Streit zwischen Berens, Hamann und Lindner vgl. Graubner: Hamanns briefliche Begleitung der Tätigkeit Lindners in Riga, 322f. - - -Brief Nr. 164 - - -greg. 24.10.1759 - - - -Zuckerstrauß Zuckerkuchen, Streuselkuchen - - - -Sperlinge Mt 10,29ff. - - - - - - - -NB nota bene - - - -Fürstenstand Empore in der Kirche, für adlige Gemeindemitglieder reserviert. - - - -1 Kor 11,30 - - - -Joh 11,11 - - - -Tilse nicht ermittelt - - - -wohl - - - -die Schwester Lindners, - - - - - - - -Magister - - - - - - - -Welches enzyklopädische Werk von gemeint ist, wurde nicht ermittelt. - - - -Bruder - - - -jungen Herrn vmtl. - - - - - - - -Stelle vll. beim Handelshaus Berens - - - -vmtl. - - - - - - - - - - - -aus der Schlußstrophe von M. Luthers „Vater unser im Himmelreich“ - - - -, , , - - - - - - - -; siehe dazu Hoffmann (1979) - - - - - - - - - - - -v. Rosen nicht ermittelt - - - -; der zweite Teil erschien 1759. - - - - - - -Brief Nr. 165 - - -Trutenau Trutenau (15 km nördlich von Königsberg) - - - -besorgen vll. für - - - - - - - -; vmtl. hatte geholfen, Hamanns Schulden bei der Familie Berens (aus den Ausgaben in London) zu begleichen. - - - - - - - -entziehe wohl eher: biete - - - -HE Mag. vll. - - - -50 # 50 Dukaten (Goldmünzen, in ganz Europa gängig) - - - -Interessen vll. Zinsen oder Bürgschaften - - - -keinen Senf kein Aufheben - - - - - - - - hält die Trauerrede - - - -Herr lehre Ps 90,12 - - - - - - - -, - - - - - - - -Freund - - - - - - - -, Bd. 1, S. 476 in Bezug Mt 5,29 - - - -königl. Priesterthum 1 Petr 2,9 - - - -, Bd. 1, S. 16: „Ich glaube nicht nöthig zu haben, den heiligen Kirchenvater wegen der prächtigen und erhabnen Schreibart zu rechtfertigen, worinnen er dieses Gespräch ausgearbeitet hat. Man muß dasselbe vielmehr für eine ausgearbeitete und ausgeschmückte Geschichte eines Gesprächs, als für das Gespräch selbst halten. Man muß ferner erwägen, daß man von erhabnen Gegenständen, worunter das Priesterthum gehört, erhabner sprechen wird, als man sonst spricht, wenn man zumal von den Begriffen erfüllt ist, die Chrysostomus hatte, und mit ihm von einem Character des Geistes und Herzens ist.“ Auf , Erzbischof von Konstantinopel im 4. Jhd., beriefen sich vornehmlich Versuche einer Predigt reformierenden Geschmacksbildung – in Absetzung von der barocken bzw. scholastischen Tradition und meist im Kontext der theoretischen Rahmung von ; das homiletische Vorbild kommt in einem Essay-Titel von Cramer bündig zum Ausdruck: Gedanken über die Kunst Chrysostomus, sich edel und erhaben, und doch für den Begriff des großen Haufens deutlich auszudrücken, in: Bd. 7 von: Johannes Chrysostomus, Predigten und kleine Schriften, hg. v. J. Cramer (Augsburg 1750). - - - -Hypochondrie , - - - -, - - - -vgl. - - - -, , Bd. 1, S. 239 - - - -vll. Anspielung auf Kants Ausführungen zur Eigenschaft der Vollkommenheit in . - - - -Apg 17,23 - - - -, , , , - - - -, vgl. und Brief 178, ZH II 8 16 - - - - - - - -gl. Groschen (Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch) - - - -Vater - - - - - - - - - - - -, vgl. , - - - -Wagner der Buchhändler Friedrich David Wagner - - - - - - - -31.10.1759, Reformationstag - - - -vll. - - - - - - - -Ebd., das behauptet Opitz in der Vorrede und im Beschluss des Buches. - - - -Ebd., Zitat ebenfalls aus dem Beschluss - - - -Ebd., aus der Vorrede des 1. Kapitels - - - -Ebd., Anfang des 2. Kapitels: „Die Poeterey ist anfangs nichts anders gewesen als eine verborgene Theologie, vnd vnterricht von Göttlichen sachen.“ - - - -Ebd. im 3. Kapitel - - - -Ebd.; dazu zitiert Opitz den Anfang I 19 (An Maecen). - - - -Ebd., Ende des 4. Kapitels - - - -Ebd., Anfang des 5. Kapitels - - - -Ebd., zu den „Lyrica“ am Ende des 5. Kapitels; mit Zitat von 83–85. - - - -Ebd., 6. Kapitel - - - -Ebd. Zum Ende des 6. Kapitel bietet Opitz eine Übersetzung von XII, „Der Liebling“ (Ἀΐτης Aites), wovon Hamann nur die letzten fünf Verse hier zitiert. - - - -Aus , XLVI: „Ah, belle liberté, qui me servois d’escorte …“, das Opitz ebd. im 3. Kapitel ganz in Franz. und dt. Übers. wiedergibt; Hamann zitiert V. 7–11. - - -Brief Nr. 166 - - - - - - -Rubel Das russische Besatzungsheer handelte und bezahlte Löhne in Rubel. Da Königsberg mit allerlei minderwertigen Münzen vor allem preußischer Provinienz überschwemmt war, wurde seit 1759 in mehreren Schritten die Umrechnungskurse neu zu bestimmen versucht. - - - -Sie vll. die Firma von - - - -Imperial russische Goldmünze, zuerst unter Zarin Elisabeth 1755 geprägt (Vorderseite: Büste der Herrscherin; Rückseite: aus fünf Schilden gebildetes Kreuz mit Jahreszahl in den Winkeln), Wert: 10 Rubel. - - - -Johannigk wohl ebenfalls Kaufmann - - - - - - - - - - - - - - - -; vll. Des Herrn Nericault Destouches, sämmtliche theatralische Wercke aus dem Französischen übersetzt (2 Tle., Leipzig u. Göttingen 1756), vgl. . - - - - - - - -sn. HE. - - - -Joecks vll. Pastor Josias Lorck/Joeck (1723–1785), Kopenhagen: Beyträge zu der neuesten Kirchengeschichte in den dänischen Reichen und Ländern - - - - - - - -Pastor R. vll. - - - - - - - -Der Student Schultz wird in J.G. Lindners Brief an Kant vom 20.10.1759 genannt, weil seine Eltern in Riga wissen wollen, ob er die verabredeten Seminare besucht (Kant: AA X, Briefwechsel 1759, Nr. 12, S. 16). - - - - (Vater) - - -Brief Nr. 167 - - - 1,102: „Eilend fuhr sie hinab von den Gipfeln des hohen Olympos“ - - - -βῆ ἀίξασα: sie eilte fort - - - -Grammatick , vgl. - - - - - - - - - - - -Imperial russische Goldmünze, zuerst unter Zarin Elisabeth 1755 geprägt (Vorderseite: Büste der Herrscherin; Rückseite: aus fünf Schilden gebildetes Kreuz mit Jahreszahl in den Winkeln), Wert: 10 Rubel. - - - - - - - - - - - - - - - -Acken vmtl. Kaufmann in Königsberg - - - -Johanningk wohl ebenfalls Kaufmann - - - -Gratial Dankgeschenk oder Entgelt - - - -Rubel Das russische Besatzungsheer handelte und bezahlte Löhne in Rubel. Da Königsberg mit allerlei minderwertigen Münzen vor allem preußischer Provinienz überschwemmt war, wurde seit 1759 in mehreren Schritten die Umrechnungskurse neu zu bestimmen versucht. - - - - - - - - - - - - - - - -Rthrl. Reichstaler, eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze, entspricht 24 Groschen (Groschen: Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch) - - - -Grammaticken von ; nicht nachgewiesen - - - -; vll. Des Herrn Nericault Destouches, sämmtliche theatralische Wercke aus dem Französischen übersetzt (2 Tle., Leipzig u. Göttingen 1756), vgl. . - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -Keyser nicht ermittelt - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -Mag. - - - -gl. Groschen (Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch) - - - -Gottesgelehrter […] Göttlich Wolfgang Franz (1564–1628); in der Sendbrief-Ausgabe von Peucer, Vorrede, S.2. - - - - - - - -Ebd., die Kapitel des 3. Discurses - - - -Tochter die Vernunft: Helvétius plädiert für eine Erziehung, die den Eigennutz (Kern des Esprit) fördert. - - - -Politick vll. bez. auf Helvétius’ Rechtfertigung der Prachtkultur der franz. herrschenden Klasse (bspw. S. 157f. in der dt. Übers.). - - - -χαιρε sei gegrüßt, vll. mit Anspielung auf Mt 27,29/Joh 19,3 - - - -Longimanus Beiname des persischen Königs Artaxerxes I. (Makrocheir, altgriech. μακρόχειρ, Langhand) - - - -Vielfinger Zu Beginn des ersten Discurses (, S. 4f. in der dt. Übers.) behauptet Helvétius die Abhängigkeit der menschlichen geistigen Fähigkeiten vom Gliederbau, insbesondere der zum Greifen gemachten Hand. - - - - - - - -ατρυγετον unfruchtbar, ruhelos; II,370: „Lieber, was zwingt dich, / Auf der wütenden See in Not und Kummer zu irren?“ - - - - - - - -Mag. - - - -vll. - - - - - - - -, vgl. - - - -Organon ὄργανον, Werkzeug; der wissenschaftl. methodologische Bezug ist vmtl. . - - - -: „Und daß ich wieder zur Sache komme: Wenn euer Papist sich viel Beschwer machen will mit dem Wort ‚sola-allein‘, so sagt ihm flugs also: Doktor Martinus Luther will’s so haben, und spricht: Papist und Esel sei ein Ding. Sic volo, sic iubeo, sit pro ratione voluntas. Denn wir wollen nicht der Papisten Schüler noch Jünger, sondern ihre Meister und Richter sein …“; dort Variation von 6,223: „Hoc volo, sic iubeo; sit pro ratione voluntas“. - - - - - - - - - - - -Pr. nicht ermittelt - - - -Immanuel Chry nicht ermittelt - - - -Aoristen grammatische Vergangenheitsform, die individuelle einmalig abgeschlossene Handlungen bezeichnet. - - - -Collin vll. - - - - - - - -Tele -machos, griech. Τηλέμαχος, ‚Kämpfer in der Ferne‘, Sohn des Odysseus und der Penelope, I–IV - - - -Baß - - - -Berenshof bei Riga, Landgut von und Co. - - -Brief Nr. 168 - - - I,27, V. 18–20: „… a miser, / quanta laborabas Charybdi, / digne puer meliore flamma.“ / „Ach Unglücklicher! / Wie gewaltig, an der du littest, die Charybdis! / Wert wärest du, Jüngling, einer besseren Flamme!“; , N II S. 369, ED S. 26. Die Briefe 168 und 169 bilden den Anhang zu den Fünf Hirtenbriefen. - - - -Charybdi vgl. , S. 114 - - - - schreibt am 26.12.1759 an : „Ew. Hochedelgeb. haben, wie HE. B[erens] sagt, eine Kinderphysick zu schreiben, im Sinne. Was Rollin gethan ist eher eine Chrie als eine Anweisung. Ihr Vornehmen würde ganz nützl[ich] seyn. Heißt es für Kinder; so wollte ohnmaßgebl[ich] rathen, ihre Jahre und Fähigkeiten, und Lust zu unterscheiden. Man könnte für Kinder von 9–12 und 12–15 Iahren u.s.f. Abschnitte machen. Für jene würden Frag und Antworten die faßlichste Methode seyn; für diese kurze Sätze und eine summarische Recapitulation in Tabellen. Ich schreibe so aus der Schule und rechtfertige mich damit: experto credo Ruperto. Die beste Schulmethode ist wohl, die für Gedächtnis und Verstand zugl[eich] sorget, und es beiden erleichtert.“ (Kant: AA X, Briefwechsel 1759, Nr. 16); vgl. . - - - -Wenn nichts … „nihil tam absurde dici potest quod non dicatur ab aliquo philosophorum“ 2,58,119 (auch von Descartes im zweiten Teil von Le Discours de la Méthode sinngemäß zitiert) - - - -ist da , Bd. 4, Buch 5, S. 372ff. enthält einen Entwurf zu einer „Physique des enfans“, auf den im Brief an eingeht (s.o. zu 444/18) - - - -Meister in Israel Joh 3,10 - - - -blinden Heiden … Ehrerbietung „maxima debetur puero reverentia“ / „Einem Kind kommt größtmöglicher Respekt zu.“ ( XIV,47) - - - - - - - -versteinert … begeistert X,238–294; vgl. , SD S. 13, N II S. 62, ED S. 18 - - - -Ps 8,3 - - - -Raube bunter Federn Wie es die Krähe in versch. Fabeln tut (bspw. in der von Lessing aufg. „Die Pfauen und die Krähe“). - - - -Phil 2,6ff. - - - -Göttliches Buch vgl. , LS S. 67f. - - - - I,2,40 - - -Brief Nr. 169 - - -Jupiter … 2,7,4, vgl. - - - -sechs Tagen 1 Mo 1; vgl. , S. 396 (dt. Übers.): „Wie! giebet es denn keine allgemeine Naturlehre, welche so viele Entdeckungen unserer Väter und unsere zusammen bringen und sie in eine ordentliche Wissenschaft verbinden könnte? Ja, allerdings giebet es dergleichen. Wir kennen eine einfältige und bescheidene Naturlehre, welche so wohl sicher zu gebrauchen als geschickt ist, das Herze des Menschen zu vergnügen, seinen Verstand auszuschmücken und seinen Bedürfnissen zu statten zu kommen; dieses ist die Naturlehre der Erfahrung, dieses ist die Physik des Moyses, und keine ist von der andern unterschieden.“ - - - -Phyllis im 2. (Phyllis an Demophon), vgl. - - - -Eckstein Ps 118,22, Lk 20,17 u.ö. - - - -gekrönter Sterngucker Alfons X. (1221–1284), König von Kastilien, der die Ptolemäischen Planetentafeln verbessern wollte; etwa in Zedlers Universallexikon überliefert, Bd. 1, Sp. 1345: „wenn ihn Gott zur Erschaffung der Welt mit gezogen hätte, wolte er vieles anders gemacht haben.“ Leibniz benutzt die Anekdote in Von dem Verhängnisse; Hamann kannte sie aus , die er übers. hat (, N IV S. 119) und bezieht sich auch in , LS S. 68/9, darauf. In Knutzens Systema Cavsarum Efficientivm (1745, S. 115) taucht sie auf (s.u.) wie auch in Lilienthals Wahrscheinliche Vorstellung Der Geschichte Unsrer Ersten Eltern Im Stande der Unschuld (1722, S. 513). Vgl. . - - - -meistert vgl. , S. 513f.: „Auf den Spanischen König Alphonsum X. schlug plötzlich der Donner loß / und berührte ihn an seinem Kleide / da er sich einstens vermessener Weise unterstand / die vollkommene Wercke Gottes zu tadeln / und zu sagen: Er hätte eines und das andre weit besser angeben und einrichten wollen / wenn er bey dem Werck der Schöpfung wäre gegenwärtig gewesen / und GOTT hätte Rath geben sollen. Und billig müssen / bey ausbleibender Busse / in der Höllen geschweiget werden die Schand-Mäuler der unverschämten Tadler / welche den allerweisesten Gott meistern wollen …“ - - - - I,2,35–37: „wenn du dein verlassenes Volk und die Enkel / wieder anschaust, Stammvater, // übersättigt vom allzu langen Kampfspiel“ - - -Brief Nr. 170 - - -Freund  … Name vgl. - - - -s.u. 449/7 - - - -Saltz Mt 5,13, Mk 9,50, Lk 14,34 - - - -im Unterschied zum Sprichwort: „Man muss zuvor viele Scheffel Salz miteinander essen, ehe die Aufgabe der Freundschaft erfüllt ist.“ (bspw. Cicero, Laelius XIX,67) - - - -Offb 3,17f. - - - -Jesuiten vll. hat Hamann dabei im Sinn. - - - -2 Kor 11,29 - - - -schämt sich Lk 16,3 - - - -Battologist abgeleitet vom griech. Wort für Schwätzer (bzw. dem entspr. Verb); vgl. Mt 6,7 (von gibt es eine commentatio de battologia ad Matth. VI, 7, Göttingen 1753); in Luthers Auslegung des 1. Buchs Mose wird das Wort in Bezug auf Ps 5 verwendet und mit „unnütze Wescher“ übersetzt. - - - -polypragmatischer vielbeschäftigter; vll. anspielend auf - - - - - - - - - - - - vgl. , SD S. 42, N II S. 80/19, ED S. 61; 1758 konnte der 8. Band nicht erscheinen, da die Druckerlaubnis nicht erteilt wurde; im März 1759 wurde die Encyclopédie gar von Papst Clemens XIII. auf den Index gesetzt; erst 1765 konnte die Publikation fortgesetzt werden. Über den Kampf der Enzyklopädisten war Hamann u.a. durch (bzgl. der ersten Kontroverse nach Erscheinen des 2. Bds.) unterrichtet. - - - -Mt 15,14 - - - -Natur ist ein Buch , SD S. 18, N II S. 65/11, ED S. 26 - - - -Aequation Gleichung - - - -, N II S. 207/18, ED S. 194 - - - - - - - - 372: „Mittelmäßigkeit haben den Dichtern nicht die Menschen und nicht die Götter noch die Ausstellungspfeiler erlaubt.“ () - - - -, dessen Kritik Kant ignorierte, vgl. , - - - -Versuch - - - -Mähre Wortspiel mit Mähre=Pferd / Märe=erfundene Geschichte; zu den Pferden, hier das trojanische und Pegasus vgl. . - - - -; auch sollte das lesen, , - - - -Mt 23,24 (‚seihen‘ hier durch „saugen“ ersetzt); ein auch an geschriebener Vorwurf, - - - -, S. 51: „Sokrates. Du bist also niemals wankend und ungewiß über solche Dinge, die du nicht weißt, wofern es dir nur bewußt ist, daß du sie nicht weißt. // Alcibiades. Das halte ich dafür. // Sokrates. Du begreiffst also hieraus vollkommen, daß alle Fehler, die man begeht, aus dieser Art von Unwissenheit herkommen, welche machet, daß man etwas, so man nicht weiß, dennoch zu wissen glaubet. // Alcibiades. Was willst du hiermit sagen? // Sokrates. Ich sage, daß dasjenige, was uns eine Sache zu unternehmen antreibt, der Gedanke ist, daß wir es zu thun verstehen; denn wenn man überzeugt ist, daß man es nicht weiß, so überläßt man es andern. // Alcibiades. Das ist gewiß. // Sokrates. Diejenigen also, welche in dieser letzten Art der Unwissenheit stehen, begehen niemals einen Fehler, weil sie die Sorge für solche Dinge, die sie zu thun nicht verstehen, andern überlassen.“ - - - -Parrhesie griech. παρρησία, Offenbarkeit, Wahrsprechen, Freimütigkeit, vgl. , - - - -Homeromastix Homergeißel: Spitzname für den kynischen Redner Zoilos von Amphipolis (ca. 400–ca. 320 v.Chr.) wegen seiner Schmähschriften gegen Homer (aber auch gegen Platon u. Isokrates). - - - -vll. anspielend auf die Schlussverse der 3. Str. von Albrecht v. Hallers „Unvollkommenes Gedicht über die Ewigkeit“, das in , S. 115 paraphrasiert und teilweise zitiert ist: „Wie eine Uhr, beseelt durch ein Gewicht, / Eilt eine Sonn, aus GOttes Kraft bewegt: / Jhr Trieb läuft ab, und eine andre schlägt, / Du aber bleibst, und zählst sie nicht.“ - - - -vll. anspielend auf 6,319ff., das Fest, zu dem Kybele die Götter, Nymphen und Satyrn lädt, außer Silenos, der mit seinem Esel dennoch auftaucht. Als alle betrunken sind, ist es der Schrei des Esels, der verhindert, dass Priapos sich an Vesta vergreift. In 215a–217a vergleicht Alkibiades Sokrates mit einem Satyr, dabei geht es um den Zusammenhang von äußerlicher Hässlichkeit und innerer Schönheit (als Wahrhaftigkeit). Zum Esel vgl. auch , N II S. 197/12, ED S. 161, mit Ri 5,10. - - - -Zoilus s. oben Z. 25 - - - -einem Mann Alexander der Große hatte Hochachtung vor trotz dessen frechem Ausspruch, er möge ihm aus der Sonne gehen: „Es geht auch die Rede, Alexander habe die Äußerung getan, wenn er nicht Alexander wäre, möchte er Diogenes sein.“ ( 6,32) - - - -, - - - -ewigen Gesetzen so etwa auch von Kant vertreten, , S. 216. - - - -gefällt sich 1 Mo 1,10, 12 u.ö.; das Gefallen des Schöpfers wird auch betont in (S. XLIIII in der dt. Übers. von Albert Fabricius, 1730). - - - -Phocion , Phok. 8 (Phokion/Cato Minor) - - - -bedeckten Augen und Füßen Jes 6,2 - - - -1 Mo 1,3 - - - -2 Kor 4,17f. - - - - - - - - 240ff.: „Auf eine Verssprache werde ich zielen, die ich aus Altbekanntem neu schaffe, so daß jeder, der sich Gleiches erhofft, viel schwitzt und vergeblich sich abmüht, sofern Gleiches er wagt“ - - - -Heidelbergschen Catechismum Kurfürst Friedrich III. gab den Katechismus 1562 in Auftrag, um die Streitigkeiten, die es in der Kurpfalz zwischen den verschiedenen Richtungen der Reformation gab, durch eine einheitliche Lehre zu beruhigen. Von den Lutheranern wurde er wegen seiner calvinistischen Tendenz abgelehnt. - - - -gantze : „Unermeßliche Räume und Ewigkeiten werden wohl nur vor dem Auge des Allwissenden die Reichthümer der Schöpfung in ihrem ganzen Umfange eröffnen, ich aber aus dem Gesichtspunkte, worin ich mich befinde, bewaffnet durch die Einsicht, die meinem schwachen Verstande verliehen ist, werde um mich schauen, so weit ich kann, und immer mehr einsehen lernen: daß das Ganze das Beste sei, und alles um des Ganzen willen gut sei.“ , - - - -aufrichtiger Sophist Simonides von Keos, I,60 - - - -Ich glaube … Ps 116,10 - - - -schwach seyn 2 Kor 12,10 - - -Brief Nr. 171 - - - - - - - - - - -Reitzbarkeit - - - - - - - - - - - - - - - -Seine Theorie Die in formulierte, und die auf ein Bewegungsprinzip unabhängig vom Seelischen hinauslief, also auf rein körperliche Reizbarkeit. - - - -Rhapsodie Vortrag eines Gedichtes oder von Teilen einer/verschiedener Dichtung/en, die lose miteinander verbunden aber nicht unbedingt aufeinander aufbauen. Vgl. Titel der Aesthaetica, N II S. 195: „Rhapsodie in kabbalistischer Prose“. - - - -despotischen - - - -Brief Nr. 172 - - - - - - -, s.u. 455/31 - - - - 2,185: ἀνιείης; ἀνίημι – überlasse, gestatte, gebe preis - - - - 3,47: οἴομαι – glaube, meine; προσδέχομαι – befürchte, erwarte - - - - 2,409: τοῖσι δὲ καὶ μετέειφ’ ἱερὴ ἲς Τηλεμάχοιο· – „Unter ihnen begann Telemachos’ heilige Stärke“ - - - -vis, robur Kraft, Stärke - - - - 3,41: δειδισκόμενος – ausbreiten geben, gewähren; porrigo ausbreiten; praebeo geben, gewähren - - - - 3,184: ἀπευθής – unerfahren, unkundig - - - - 3,382: βοῦν ἤνιν – einjähriges Rind - - - - 3,430: ἐποίπνυον – vor Hast außer Atem kommen - - - - 3,433: πείρατα τέχνης – Vollender der Kunst - - - - 4,59: δεικνύμενος – ausstrecken/ergreifen - - - - 4,121: θυώδεος – süßer bzw. Weihrauch-Geruch - - - - 4,248: δέκτη – Empfänger, Bettler - - - - 4,221: νηπενθές – Arznei/Pflanze, die Schmerz und Trauer lindert, s.u. 455/28 - - - - 4,299: χλαίνας τ’ ἐνθέμεναι οὔλας καθύπερθεν ἕσασθαι – „Hierauf wollige Mäntel zur Oberdecke zu legen“ - - - -ἕσασθαι – ἕσχω – stellen, legen, setzen, ordnen … s.u. 455/27 - - - - 4,489: ἀδευκέι / inopinatus – unvermutet, s.u. 455/25; dulcedo süß, lieblich - - - -ολεθρω – Untergang, Ruin - - - -Etymologie In Grammatiken des 18. Jhds. wird darunter überwiegend noch das verstanden, was heute als Morphologie bezeichnet wird. - - - -αδευκης bitter, salzig / unerwartet - - - -ἕσασθαι s.o. 455/17 - - - -Nηπενθες s.o. 455/13 - - - - - - -Brief Nr. 173 - - - - - - -Brief nicht überliefert - - - -Ausgang und Eingang Ps 121,8 - - - -Er gebe Dir … Ps 37,4f. - - - -Meister Jes 33,22 - - - -Beichtvater - - - -Er vereinige … seiner Gnade Eph 1,7ff. - - - -pensum , , , - - - - - - - -, Batrachomyomachía - - - - - - - -, darin die Übers. des Froschmäusekriegs auf S. 481ff., die Übers. von fünf homer. Hymnen S. 523ff. - - - -vmtl. - - - -Sir 33,17f. - - - - - - - - - - - - - - - -Wirth - - - - - - - -verbum supinum infinite Verbform, Lagewort, bspw. im Lateinischen - - - -die Oktav-Ausgabe von - - - - - - - -fl. Gulden, Goldmünze, hier aber vmtl. 1 polnischer Gulden, eine Silbermünze, entsprach 30 Groschen. - - - - - - - -Rector - - - -Hänschen - - - - - - - - - - - -Sand … Mt 7,26 - - - -Seelenschlaf - - - -Mt 25,13 - - - - - - - -Weyhnachtsreden ebenfalls bei Forstmann - - - - - - - - - - - -; Johnsons Wörterbuch gibt als einzigen Beleg wiederum „Locke“ an, und als Worterklärung: „An open meadow without wood.“ - - - -der Connexion nach im Kontext - - - -, - - - -veraccordiren vmtl. Versandkosten auf den Empfänger übertragen - - - -Kalmuck nicht ermittelt - - - - - - - -Schauspielergesellschaft von Franz Schuch, der ein Theaterprivileg für ganz Preußen hatte, jedoch auch während des Siebenjährigen Krieges gelegentlich in Königsberg, also russisch besetztem Gebiet, spielen konnte. - - - -Bd. II - -Brief Nr. 174 - - - - - - -Chrysostomos ; unklar, ob hier alle 9 Bände gemeint sind. - - - -Subintroducten Abhandlung wider die, welche der Kirchenordnung entgegen Jungfrauen bey sich haben, übers. von , im 9. Band von , S. 595–722. - - - -Priesterthum im 1. Band von ; vgl. ; vgl. . - - - - - - - -Hederichs griechisches Lexicon - - - -Moeridis - - - -fl. Gulden, Goldmünze, hier aber vmtl. 1 polnischer Gulden, eine Silbermünze, entsprach 30 Groschen. - - - -ganzen Homer nicht ermittelt - - - -Gnade geben 2 Kor 6,2 - - - -D. Schulz vll. - - - -Arbeit - - - -mein Freund nicht ermittelt - - - -gedrükt, gerüttelt und geschüttelt Maas Lk 6,38 - - - -Milch gab sie … Ri 5,25f. - - - -Tritt meine … Ri 5,21 - - - -HE. Magister - - - -Halle Für die Zensur der Sokratischen Denkwürdigkeiten wurde vll. zuerst in Halle gebeten, vgl. . Wer stattdessen dann in Berlin aushalf, ist nicht ermittelt. - - - -HE. Vetter Pankokenbäker - - - -Priesterinn nicht ermittelt - - -Brief Nr. 175 - - - - - - - - - - -Schiffer Riese nicht ermittelt - - - -HE Lauson - - - -HE Mag. - - - -Hervey - - - -Einlage an , - - - -Baßa - - - -Jgfr. Hartung - - - -HE Fischer - - - -Pauper lat. pauper, dt. arm. Armer Schüler, der sich bspw. durch öffentliches Singen Geld verdient. - - -Brief Nr. 176 - - -fl. Gulden; hier vll. aber eher „gl.“ für Groschen (Groschen: Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch) - - - -Paudel litauisch: pudlar, längliches Kistchen - - - -Schmidt nicht ermittelt - - - -Flußfieber „Febris catarrhalis, ein nachlaßendes Fieber, welches sich mit Flüssen auf der Brust vereinigt. Man macht einen Unterschied unter ein gutartigen [Catarrh] und bösartigem Flußfieber.“, vgl. Krünitz, Tl. 14, S. 420 - - - -Herveys - - - -Ein Brief vom D. Luther - - - -Arminius - - - -Stelle des Voltaire , dort heißt es im ersten Kapitel: „Les mouvements contraires sur ce vaste océan sont des vents nécessaires“. In Luthers Vorrede auf den Psalter heißt es in der Ausgabe von 1545: „Denn ein menschlich Hertz ist wie ein Schiff auff eim wilden Meer, welchs die Sturmwinde von den vier örtern der Welt treiben. Hie stösset her, furcht und sorge for zukünftigem Vnfal. Dort feret gremen her vnd traurigkeit, von gegenwertigem Vbel. Hie webt hoffnung vnd vermessenheit, von zukünfftigem Glück. Dort bleset her sicherheit vnd freude in gegenwertigen Gütern“ (WA DB 10 I S. 101/34ff.). - - - -Schützens - - - -HE. Rector - - - -Winkelmanns - - - -überschickten Brief an , s. - - - - - - - -deutsche Magazin vll. - - - -Hänschen - - - -meine Ausgabe nicht ermittelt, vgl. - - - -Edition der Iliad. J. G. Hagers Homeri Ilias - - - -Dionis Chrysostomi Rede - - - -Traianus Marcus Ulpius Traianus, 98–117 römischer Kaiser. - - - -amo te … „Ich liebe dich, wie mich selbst.“ - - - -Grundsätze und Anweisung - - - -fl. Gulden, Goldmünze, hier aber vmtl. 1 polnischer Gulden, eine Silbermünze, entsprach 30 Groschen. - - - -HE. Wirth - - - -Rhetoric - - - -Chrysostomus - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -Tode des Aeas - - - -Brief von , nicht überliefert - - - - - - - -Frau - - - -Der junge Berens - - - -General vll. - - - -Beruf Lehrer an der Rigaer Domschule - - - - - - -Brief Nr. 177 - - - - - - - - - - -, vgl. u. - - - -mein Freund vmtl. - - - - und - - -Brief Nr. 178 - - -Vater - - - -Putz wohl oder dessen Sohn - - - -geschrieben vll. - - - -Freunden vor allem - - - -alles zu prüfen … 1 Thess 5,21 - - - -Wagners - - - -Müllers nicht ermittelt - - - -Gottsched vmtl. - - - -viua vox dt. lebendige Stimme; s. Luthers Verwendung dieser Wendung in der Auslegung von Gal 4,20 in WA 57 II S. 34. - - - -vox humana Orgelregister (kurzbechriges Zungenregister), bes. zur Imitation der menschlichen Sangstimme. - - - -gegraben , SD S. 18, N II S. 65/13, ED S. 26 - - - -Briefen an , nicht überliefert; vgl. - - - - - - - - - - - -HE Wagner - - - -Paudel litauisch: pudlar, längliches Kistchen - - - -HE. J. C. B. - - - -Journal de Commerce 18 Tle. 1759–62, ab 1762 fortgeführt als Journal de commerce et d’agriculture (Brüssel: Van den Berghen, dann Brüssel: De Bast) - - - -HE Mag. - - - -Mama - - - - - - - -HE Trescho - - - -HE. Diac. Buchh. - - - -Lettre de Mr. Rouss. à Volt. - - - -Kant - - - -HE B. - - - -Bengels Zeigefinger - - - -chronologische Versuche u.a. ; - - - -kleine Ausgabe , die Stuttgarter Octav-Ausgabe - - - -große die Tübinger Quart-Ausgabe. - - - -Te totum applica … Übers.: „Wende dich ganz dem Text zu: die ganze Sache wende auf dich an.“ In Bengels Vorrede zur Oktav-Ausgabe auf S. 7 - - - -υστερον προτερον hysteron proteron: rhetorische Figur, bei der der spätere Vorgang vor dem früheren ausgeführt wird; auch bei Buchstaben, Umkehrung - - - -Schulmeisterinn … Gal 3,24 - - - -Magd … Gal 4,30 - - - -Der geistl. Mensch 1 Kor 2,15 - - - - - - - -Ausspruch Wohl eine Zusammenfassung von Bengel (, § XIV der ‚Praefatio‘) von ähnlichen Aussagen Luthers, etwa: Spiritus sanctus habet suam grammaticam (WA 39 II S. 104/24). Vgl. auch , N II S. 129/6ff. - - - -affectuoso vor allem ein musikalischer Begriff: nachdrückliche Spielart - - - -N. B. Neuen Bundes - - - -τα ηθη Anmut, Beschaffenheit der sprachlichen Hülle; diese Wendung und die folgenden Begriffe in: , § XV der ‚Praefatio‘. - - - -Decorum das Angemessene (bes. in der Rhetorik, der Sache nach wie auch in Bezug auf gesellschaftliche Konventionen) - - - -affectus und mores leidenschaftliche Ergriffenheit und schicklicher Ausdruck - - -Brief Nr. 179 - - -Euripides Welche vmtl. griech. u. lat. Ausgaben des Werks von Hamann hier besaß, ist nicht ermittelt; die von Aemilius Portus besorgte Ausg., Heidelberg 1597, enthält 19 Tragödien. - - - -Sophocles Welche vmtl. griech. u. lat. Ausgaben des Werks von Hamann hier besaß, ist nicht ermittelt. - - - -Werk meiner Hände Ps 90,17 - - - - - - - - - - - -vgl. , , , , - - - -sagt Paulus 1 Kor 4,1f. - - - -alle Dinge weiß … Joh 21,15–17 - - - -heilsamen Kelch … Ps 116,13 - - - -große Ausgabe in Quart - - - -apparatus ; als gesonderte Ausgabe erschien der „appartus“ erst 1763; d.h. Hamann bezieht sich hier auf den Apparat in der Quart-Ausgabe von . - - - - - - - -, vgl. - - - -engl. vll. eingeschlossen - - - -Gevatter Taufzeuge - - - -Kneiphof Stadteil von Königsberg - - - -Löbenicht einer der drei Siedlungskerne von Königsberg, östlich der Altstadt - - - -Altermann von den Gelbgießern Innungsmeister der Handwerker, die Geräte aus Messing herstellen - - - -Mühlenberg einer der sieben Hügel von Königsberg - - - -BauDirector - - - -Hungar und Husar d.h. ein ungarisches Mitglied der leichten Kavallerie - - - -Riegers Paßionspredigten - - - -Forstmanns - - - -Gott ein Geist Joh 4,24 - - - - - - - -ἀνθρώπους πείθω ἢ τὸν θεὸν griech. antropous peido he ton teon, Predige ich Menschen oder Gott, Gal 1,10. Hesshus, S. 9. - - - -Mt 5, 6 u. 7 - - - -κατα , S. 2b, einleitend zu Matthäus - - - -Bengel merkt daher … ebd. - - - -V. 1. Mt 1,1, Gnomon, S. 6a - - - -Prior pars … ebd., S. 7a, Beschluss des Kommentars zu Mt 1,1 - - - -βιβλος γενεσεως Buch des Geschlechts / der Geburt - - - -Geschlechtsregister so auch in , S. 7, übersetzt; mit der Anmerkung (S. 8): „Diß ist die summarische Wiederholung des A. T. daß nemlich Christus sey ein Sohn Davids und ein Sohn Abrahams; und daß Jesus sey Christus, ist der summarische Vortrag des N. T. Also ist in diesem Versicul die Summa der heiligen Schrift enthalten.“ - - - -Diese Relation zwischen Matthäus und Lukas wird im Gnomon in einer langen Anmerkung zu Mt 1,16 (S. 9a ff.) ausgeführt. - - - -babylonische Gefangenschaft/Wegführung nach Babylon; Gnomon, S. 8b zu Mt 1,11 - - - -ebd. S. 15a f. in Abschnitt XII des Kommentars zu Mt 1,17 - - - -ebd. S. 17a  zu Mt 1,18; zu ευρεθη siehe , Bd. 1, S. 2 - - - -befand sich so … , Bd. 1, S. 2f. - - - -Gnomon, S. 17a zu Mt 1,19 - - - -Heumann sagt … , Bd. 1, S. 3 - - - -Elsner vmtl. in - - - -; Homberg: nicht ermittelt. - - - -, Bd. 1, S. 3 - - - -accipere , Bd. 1, S. 3; Gnomon, S. 17b, schlägt nur ‚assumere‘ vor (ebenfalls ‚nehmen‘); den Vollzug der Ehe betont auch , Bd. 1, S. 2 bzgl. Mt 1,18. - - - -το-γεννηθεν das in ihr geboren …/in ihr Gezeugte. Im Kommentar zu Mt 1,20 (bgzl. τὸ γὰρ ἐν αὐτῇ γεννηθὲν) verweist Bengel weiter auf den Komm. zu Lk 1,35 (dort bzgl. τὸ γεννώμενον; S. 207b): „quod gignitur) novo hoc modo & singulari. Vocabula abstracta, & neutro genere expressa, initiis illis valde congruunt.“ Oder geht es um Bengels Bemerkung zu Mt 4,17?, Gnomon, S. 40 zu: „ἡ βασιλεία, regnum) Divini stili est elegantia, ut primum in abstracto dicatur venisse regnum, deinde in concreto rex, sive Messias. Illud initiis occultis, hoc glorificationi congruit.“ Hamann spielt auch in der Aesthaetica, N II S. 204/31, ED S. 183, darauf an. - - - -Namen Jesus Gnomon, S. 18a zu Mt 1,21 - - - -Miriam, rebellio Gnomon, S. 17b zu Mt 1,20 - - - -παρθενος: Mädchen, Jungfrau; Gnomon, S. 19a zu Mt 1,23 - - - -γινωσκειν, γνωρίζειν, ειδεναι: kennen, erkennen, erklären; , Bd. 1, S. 4 und Gnomon, S. 20a zu Mt 1,25 - - - -ποῦ: wo; Gnomon, S. 21a zu Mt 2,2 - - - -, Bd. 1, S. 14 bzgl. Mt 2,15 - - - -Johann Heinrich Hottinger, Primitiae Heidelbergenses, id est: manipulus disputationum selectarum I. De Mediis explicandae Scripturae Sacrae. II. De Reformationis causa tum Instrumentali, tum Materiali. III. De usu Scriptorum Hebraicorum in Nov. Testamento. IV. Meletemata Irenica ubi I. de Pacis Ecclesiasticae, inter Reformatos, causis impulsivis. II. De impedimentis. III. De fundamento. IV. De Modo, exemplis, &c. V. Sabbathismus, ubi I. de Sabbatho Judaico. 2. Christiano. 3. Mariano. 4. Muhammedico. 5. Gentili. VI. Idolographia Veteris Testamenti (Heidelberg: Walter 1659) - - - -Bucerus - - - -εμπαιζω: auch verspotten, auf etwas anspielen; Mt 2,16 - - - -Antipatervgl. I 28–32 (552–665) - - - - -vgl. , Bd. 1, S. 11 zu Mt 2,22 - - - -, Bd. 1, S. 15 bzgl. Mt 2,23 - - - - - - - -Ri 13,5 - - - -Geschichtbücher … Josua, Richter, Samuel und Könige - - - -Jetzt nun schon in Gnomon, S. 33b zu Mt 3,10: jam vero etiam - - - -πρεπον lat.: decorum, dt.: Angemessenheit, siehe Gnomon, S. 35a zu Mt 3,15, im Bibelvers steht das entsprechende Adjektiv: anständig/gebührend - - - -Gnomon, S. 36a und , Bd. 1, S. 22 bzgl. Mt 3,15 und Verweis auf Joh 1,32 - - - -vgl. ; 5,13: „Visae per caelum concurrere acies, rutilantia arma, et subito nubium igne conlucere templum. Exapertae repente delubri fores et audita mair humana vox, excedere deos; simul ingens motus excedentium“ - - - -Mt 4,2 - - - -Wort des Satans Joh 8,44 - - - -Gott kann … Mt 3,9 - - - -Steine Brodte Mt 4,3; laß dich herunter Mt 4,6 - - - -, Bd. 1, S. 31 zu Mt 4,11 - - - -bzgl. ὁδὸν (ὁδός = Weg, Strecke) in Mt 4,15 – Gnomon, S. 39b - - - -πορευομενος für καθήμενος (= lagern, sitzen) in Mt 4,16, siehe , S. 5 und S. 456 (Quart-Ausgabe) - - - -καταρτικζειν … (καταρτίζω = vervollständigen, reparieren) siehe Gnomon, S. 40b zu Mt 4,21 - - - -Jene laßen … Mt 4,22 - - - -Zu den Krankheiten, der Dämonie usw. in Mt 4,24 gibt (Bd. 1, S. 15) eine umfangreiche Anmerkung. - - - -οχλοι ὄχλος: Menge, Pöbel, Belästigung, siehe Gnomon, S. 41a zu Mt 4,25 - - - -Trink ein wenig … 1 Tim 5,23 - - - -iß Dein Brot … Pred 9,7 - - - -befiehl dem Herrn … Ps 37,5 - - - -Wer unsern Herrn … 1 Kor 16,22 - - - -Schiffer Riese nicht ermittelt - - - -Jgfr. Degner - - - -Beylagen nicht ermittelt - - - -Brief Nr. 180 - - -Zeus … Wahrscheinlicher vollständiger Wortlaut: „Zevs segnete das fromme Schaaf und es vergaß von Stund an zu klagen“, aus Lessings Fabel Zeus und das Schaf, vgl. , Zweytes Buch, S. 63f., XXIII. - - - -Deinen Brief nicht ermittelt - - - -Battons … Sprichwort: Das Eisen schmieden, solange es heiß ist. - - - -Mein Herr … Kopie des Antwortbriefes von - - - -HE. Mag. - - - -Schatt nicht ermittelt - - - -Baßa - - - -Hochzeit - - - -Buchladen - - - - - - - -, der aber von Lessing nicht namentlich genannt wird - - - -über vgl. , S. 144ff. Batteux ist in Lessings Ausführung der „mehr eckle als feine Kunstrichter“ (ebd. S. 194), weil er sich in der Einteilung der versch. Arten der Fabeln unbegründet auf die des Aphthonios von Antiochia (2. Hälfte des 4. Jhd.) gestützt habe, womit eine Kritik an allegorischen Figuren einher geht. - - - -la Fontaine ; Lessings Kritik an dessen auf Quintilian sich stützende „Schwatzhaftigkeit“: , S. 219f. - - - -Seine Gedanken , S. 173–190. - - - - - - - -; die Kritik an ihm u.a.: , S. 197 - - - -nil admirari des Horatz dt.: Nichts anstaunen. 1,6,1 - - -Brief Nr. 181 - - -das Fest Ostern - - - -in Fried und Freud Mit Fried und Freud ich fahr dahin, Kirchenlied von Martin Luther auf Lk 2,29–32 (EG 519) - - - -gegenwärtigen Läuften der Siebenjährige Krieg - - - -da ein Tod den andern fraß Christ lag in Todes Banden, Osterlied von Martin Luther (EG 101), 4. Str.: „Es war ein wunderlich Krieg, / da Tod und Leben ’rungen; / das Leben behielt den Sieg, / es hat den Tod verschlungen. / Die Schrift hat verkündet das, / wie ein Tod den andern fraß, / ein Spott aus dem Tod ist worden.“ - - - -Wagner - - - -Sachen hauptsächlich wohl aus London importierte Bücher, vgl. , u. - - - -Paupers lat. pauper, dt. arm. Armer Schüler, hier vll. als Packhilfe. - - - -HE. Freytag - - - -Cretlow - - - -W. vmtl. - - - -Räthin - - - -Bücher vgl. an - - - -Harpax griech.-lat. Lehnwort: an sich reißend, räuberisch; vmtl. hier auch bez. auf die geizige Figur in Plautus’ Pseudolus - - - -Interessen Zinsen - - - -liebe Hälfte - - - -Der Artzt vmtl. - - - -Brief Nr. 182 - - -Vetters - - - -HE Buchholtz - - - -HE Rentzen - - - -Jungfer Degnerinn - - - -Wirths ; vll. Anspielung auf dessen Brief zur Hochzeit seiner Schwester mit , vgl. - - - -Meine Sachen vgl. - - - -Weil ich … Wohl bzgl. des Streits mit dem Hause Berens, zuletzt der (nicht überlieferte) Brief an , vgl. , , . - - - -Was ich … Joh 19,22 - - - -Ich werde … Gal 2,18 - - - -Unsere Seele … Ps 124,7f. - - - -Unsere Hülfe … ebd. u. Ps 121,2 - - - -Wie die Träumende … Ps 126,1–3 - - - -Hartung - - - -HE. W. - - - -Cleveland - - - -fl. Gulden, Goldmünze, hier aber vmtl. 1 polnischer Gulden, eine Silbermünze, entsprach 30 Groschen. - - - -HE. Rector - - - -güldenen Achthalber Brandenburgische Zwölfteltaler wurden durch ein Edikt von 1722 das Stück auf achteinhalb preußische Groschen gesetzt. - - - -Buch nicht ermittelt - - - -Chrysostomus - - - -Furcht des Herrn Ps 111,10 - - - -zum besten dienen Röm 8,28 - - - -wie ein Rad … Hes 1,15f. - - - -HE. Rector - - - -Baßa - - - -Prof. Meyer - - - -masquirten Wagners Gesuch ; vll. bzg. auf den Versuch, in Halle die Zensur für die Sokratischen Denkwürdigkeiten zu erlangen, vgl. - - - -Versuch - - - -Intelligenz Werk - - - -Aristobulus - - - -Ptolemäi König Ptolemaios VI. (180–145 v. Chr.) - - - -2 Macc. I. 2 Makk 1,10 - - - -Michaelis vmtl. - - - -Beurtheilung - - - -Brief Vgl. ; vll. ein Entwurf der Kritik, die im Kleeblatt hellenistischer Briefe enthalten ist, im dritten Brief, N II S.179f., ED S. 124f. - - - -Die falschen Götzen … 8. Stophe von . - - - -Ironie […] Unglaubens vgl. , SD S. 12, N II S. 61/21, ED S. 15. - - - -Propheten vgl. bzgl. 1 Kor 4,8; sowie - - - -Podagrist An Gicht Leidender - - - -Sohn des Donners Mk 3,17 u. Joh 13,23 - - - -wie ein Schnitter Ps 129,7 - - - -Geschichte Bileams Bileam als Wahrsager, vgl. 4 Mo 22,5ff. u. 4 Mo 23,1–9 - - - -hällischen Richters vll. Anspielung auf - - - -Vier hebräische Grammaticken Vmtl. , und und vll. (vgl. ). - - - -Schultens - - - -Aristophanes - - - -Schild des Hercules Schild des Herakles; Hesiod zugeschriebenes griech. Epos, bspw. in Schrevels Hesiod-Ausgabe enthalten - - - - - - - -Jacob zum Esau im Sinne eines Erstgeburtsrechts (1 Mo 25) - - - -albernen Persa Hes., Werke und Tage, V. 286 u. 397, evtl. auch 633 - - - -Boileau ; auf welche Stelle Hamann sich hier bezieht, ist nicht ermittelt. - - - -junge Paar und seine Frau - - - -Gemeinschaft des Geistes Phil 2,1 - - - -Geist der Furcht 2 Tim 1,7 - - - -mächtig […] macht 1 Kor 4,10 - - - -Brief Nr. 183 - - -Bücher , u. , - - - -Collaborator - - - -seinem Briefe nicht überliefert - - - -HE. Berens - - - -Qvartier Verwahrung der Bücher - - - -Böhmichbreda - - - -andere Buch nicht ermittelt - - - -Gericke - - - -Anti-machiavel - - - -Herault - - - -Berens - - - -Ihr Brief nicht überliefert - - - -Braut N.N. Nuppenau - - - -windig gewandt - - - -delogirt verdrängte - - - -meinen Brief vgl. HKB 182 - - - -Warburton unklar, welcher Titel von - - - -Elisäischen Buches , 4. Buch - - - -Virgils Georgica - - - -diese Ausgabe - - - -Michaelis Einl. und Beurth. vmtl. und - - - -Maschens vmtl. - - - -Vocab. Vocabularien - - - -Fascic. Faszikel, ungebundenes Buch - - - -HE Heling nicht ermittelt - - - -Relata refero dt. Ich berichte über Gehörtes. - - - -Wagner - - - -Mama - - - -Frau - - - -HErr Bassa - - - -Brief Nr. 184 - - -Dero Brief nicht überliefert - - - -Paar und Frau - - - -Johannis 24. Juni, in vielen baltischen Gegenden zur Sommersonnenwende am 21. Juni gefeiert. - - - -Er fördert … Ps 90,17 - - - -Propheten - - - -alte Evangelist Jesaja - - - -Abhandlung - - - -Intelligentz blatt - - - -poes. diverses - - - -holl. Ausgabe der Poésies diverses: 1760 in Amsterdam bei Schneider gedruckt. - - - -Lauson - - - -Michaelis - - - -kritische Gedanken Vgl. ; vll. ein Entwurf der Kritik, die im Kleeblatt hellenistischer Briefe enthalten ist, im dritten Brief, N II S.179f., ED S. 124f. - - - -griech. Studio vll. Brief HKB 179 - - - -Theognidis - - - -Theocrit - - - -Hippocrates - - - -fol: folio, großformatig - - - -gl. Groschen (Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch) - - - -Gottes Arm Ps 71,18 - - - -Bruder - - - -Freudenöl Ps 45,8 - - - -Angelegenheiten vgl. - - - -wie der, so hat … Mt 13,12 - - - -unerkannte Sünde Ps 90,8 - - - -Jer 8,12 - - - -der Buchstabe … 2 Kor 3,6 - - - -sub rosa Unter dem Siegel der Verschwiegenheit - - - -Schuldigkeit eines Hochzeitgeschenkes siehe - - - -fl. Gulden, Goldmünze, hier aber vmtl. 1 polnischer Gulden, eine Silbermünze, entsprach 30 Groschen. - - - -Hartung , siehe - - - -Charmois - - - -verwirrten Brief vgl. - - - -Brunnenkur Trinken von Heilquellwasser - - - -Weisheit … Hi 28,28 - - - -Seydl. Brunnenkur Seydlitzer Brunnenkur, mit Hilfe von Heilwasser aus einer Quelle in Sedlitz, das enthaltene Bittersalz wirkte abführend. - - - -Kruke Krug, wie er von Apotheken verwendet wurde - - - -treue Zeuge in den Wolken Ps 89,38 - - - -Traurigkeit … 2 Kor 7,10 - - - -Seine Wege … Hi 38,16 u. Ps 77,20 - - - -Wie ein Hirsch … Ps 42,2 - - -Brief Nr. 185 - - -Ps 72,20 - - - -Frau Schwester seit 1759 Frau von , - - - -Mama - - - -Er wird den Armen … Ps 72,12 - - - - - - - -letzten Briefe nicht überliefert - - - - - - - -Jehu … 2 Kön 10,18 - - - -schlampampe Zeit vertrödeln - - - -gegürtet und gestiefelt Eph 6,14f. - - - -Aut – aut lat. entweder – oder - - - -Prof. Eloquent. Ordinarius Vll. geht es um ein falsches Gerücht zu Watsons Ableben, siehe . - - - -HE. Doct. Buck - - - -Prof: Hahn - - - -Lauson - - - -Baßa - - - -Fr. Freunde - - - -als ein Dieb Offb 3,3 - - - -praeludirt mich vorangemeldet - - - -fl. Gulden, Goldmünze, hier aber vmtl. 1 polnischer Gulden, eine Silbermünze, entsprach 30 Groschen. - - - -HE. W - - - -Fr. Consistor. Räthin - - - -HE. Zeise - - - -La 5me paire des nerfs … Vgl. Journal des Scavans für das Jahr 1665, S.37, wo paraphrasiert wird. Das fünfte Nervenpaar verbinde Augen, Lippen und Geschlechtsteile und mache so verständlich, warum Küsse und Blicke Ausdruck der Liebe seien. Vgl. bereits Akademische Frage, ED S. 10. - - - - - - - -Mdm. Woltersd. - - -Brief Nr. 186 - - -letzter Brief nicht überliefert - - - -hebräisch Buch wohl Hesekiel, vgl. - - - -In der Angst giebt … Aus Der arme Greis von Christian Fürchtegott Gellert, vgl. S. 14 in: - - - -von K. nach R. von Königsberg nach Riga - - - -Fr. Consistor. Räthin - - - -HE Lausons - - - -Prof. W. Vll. , der krank, aber doch nicht sterbenskrank ist, vgl. . - - - -Hippocrates - - - -am dritten Tage 2 Kön 20,5 - - - -durch motion und das emeticum unter der Signatur eines Laxativs Bewegung und Anwendung eines Brech- und Abführmittels - - - -Mohnkeulchen Kartoffel- oder Mehlklöße mit Mohn - - - -Brutus Anspielung auf Shakespeares Julius Cäsar: „Let me have men about me that are fat“. - - - -B. Berlin - - - -Versuches - - - -Merian - - - -Sulzer - - - -Rammler - - - -mon ami Moyse - - - -circoncis beschnitten - - - -Voß. Buchh. Vossische Buchhandlung - - - -Meßgut vmtl. Bücher-Kommissionskäufe von der Ostermesse in Leipzig - - - -liebe Hälfte - - -Brief Nr. 187 - - -Friedland Prawdinsk, etwa 50 Kilometer südöstlich von Königsberg - - - -Gerdauen Schelesnodoroschny, 71 Kilometer südöstlich von Königsberg - - - -Schwansfeld Łabędnik, 75 Kilometer südlich von Königsberg - - - -Friedeberg nicht ermittelt - - - - - - - -Beharre in … Sir 11,20 - - - -Blindau - - - -Tilse Tilsit, heute Sowetsk - - - -Degnerin - - - -Gedicht nicht ermittelt - - - -heterogenea im Sinne von wesensfremden Tätigkeiten - - - -imitationi seruili sklavische Nachahmung - - - -Dr. L. Vmtl. , die Ode ist nicht ermittelt. - - - -Empfehlung eines sehr sonderbaren jungen Menschen nicht ermittelt - - - -Mitau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) - - - -coll. Fridericanum Collegium Fridericianum, Gymnasium in Königsberg - - - -klein Secunda d.i. das drittletzte Schuljahr - - - -Michel Michaelis, d.i. bis zu den Herbstferien - - - -consilium abeundi ad altiora dt. Ratschlag, zu höheren Dingen fortzuschreiten - - - -Gewerkspatron Vorsteher - - - -Hofmedici - - - -περι τεχνης : Von der ärztlichen Kunst - - - -Beyliegender Brief nicht überliefert - - - -Rector - - - -Degnerinn - - - -Fr. Consistor. R. - - - -letzten Briefe nicht überliefert - - - -HE. Mag. J. G. Lindner - - - -HE Buchh. - - - -Hause Das Haus Berens - - - -Ein Prophet … Mt 13,57 u.ö. - - - -Freund - - - -Pflegmutter - - - -Baßa - - -Brief Nr. 190a (letter 1183) - - -Baßa - - - -Battons … Sprichwort: Das Eisen schmieden, solange es heiß ist. - - - -Abschied von der Anstellung als Lehrer am Domgymnasium in Riga, um nach Königsberg ins Haus des Vaters zurückzukehren. - - - -Noth die psychische Erkrankung - - - -beyliegenden Brief nicht überliefert - - - -Der Friede Gottes … Phil 4,7 - - - -Laß die Todten … Mt 8,22 - - - -ruhen können … Offb 14,13 - - - -Platohnen Landgut v. Wittens, wo Hamann mit dessen jüngsten Bruder besuchte, der dort Hauslehrer war; heute Platone bei Jelgava (Mitau). - - - -Cadet vll. - - - -liebe Hälfte - - -Brief Nr. 188 - - -12/23 Aug. 1760 12. August nach julianischem, 23. August nach gregorianischem Kalender, der in Riga gebräuchlich war. - - - -Bruder - - - -Freund - - - -Praepositus erster Geistlicher eines Kirchsprengels - - - -Krug Wirtshaus - - - -Mitau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) - - - -HE. Doctor L. - - - -HE. General von Witten - - - -Fr. Gräfin - - - -HE. Magister Johann Gotthelf Lindner - - - -HE. Archidiaconus Buchh. - - - -HE. M. Macziewsky nicht ermittelt - - - -HE. Rector Johann Gotthelf Lindner - - - -Antrag den Bruder wieder mit nach Königsberg zu nehmen - - -Brief Nr. 189 - - -jüngsten Herrn Bruder - - - -HE. Doctor - - - -Geburtstages 27. August - - - -beyde jungen HE. und - - - -Grünhof heute Zaļā (Zaļenieku) muiža Zaļā (Zaļenieku) muiža, 70 km südwestlich von Riga, 20 km südwestlich von Mitau - - - -HE. Buchh. - - - -jungen Pastor Ruprecht - - - -Bruder - - - -Thrl. Reichstaler, eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze, entspricht 24 Groschen (Groschen: Silbermünze; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch) - - - -Mitau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) - - - -Vernets kleiner Geschichte vll. - - - -HE. Hipperich - - - -lieben Hälfte - - - -Doctor Johann Ehregott Friedrich Lindner - - -Brief Nr. 190 - - -Mitau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) - - - -Grünhof heute Zaļā (Zaļenieku) muiža, 70 km südwestlich von Riga, 20 km südwestlich von Mitau - - - -Bruder - - - -HE. Fiscal - - - -HE Doctors - - - -Mein Vidi … lat. veni, vidi, vici; dt. ich kam, ich sah, ich siegte (Suet. Caes. 37,2). - - - -diesen Brief HKB 189 - - - -Vater - - - -Haberdiät Haferdiät - - - -Frau Gemalin - - - -HE. Wirth - - - -Jungfer Schwägerinn - - - -Brief durch Mad. Schäferin nicht ermittelt - - -Brief Nr. 191 - - -Vll. hatte eine Fehlgeburt. - - - -Starostin vmtl. die Frau des herzoglichen Verwalters von Kurland bzw. Stellvertreters in Mitau; vgl. - - - -HE Doctor - - - -Baacken Gasthaus in Mitau - - - -Brief nicht überliefert - - - -Vater - - - -geantwortet - - - -Platohnen Landgut v. Wittens, wo Hamann besuchte, der dort Hauslehrer war; heute Platone bei Jelgava (Mitau) - - - -Grünhof heute Zaļā (Zaļenieku) muiža, 70 km südwestlich von Riga, 20 km südwestlich von Mitau - - - -Epitre au Chevalier des Cygnes Die Geschichte von „Le Chevalier au cygne et Godefroi de Bouillon“ (Schwanenrittersage) ist seit dem 12. Jahrhundert in mehreren Versionen überliefert. Hamann meint hier vmtl. . Vgl. . - - - -Paudel litauisch: pudlar, längliches Kistchen - - - -Buchhändlers in Amsterdam nicht ermittelt - - - -liebe Hälfte - - - -fl. Gulden, Goldmünze, oder polnischer Gulden, eine Silbermünze, entsprach 30 Groschen. Vll. hier aber eher „gl.“ für Groschen (Silbermünze; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch). - - -Brief Nr. 192 - - -Mitau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) - - - -HE. HofDoctor - - - -Starostin vmtl. die Frau des herzoglichen Verwalters von Kurland bzw. Stellvertreters in Mitau; vgl. - - - -HE. ArchiDiaconus - - - -auf mein letztes Wahrscheinlich , indem der verschollene Brief vom 11. September wohl nur die Nachricht enthielt, er komme bald. - - - -1 Tympf und läßt einen Sechser liegen Ein Tympf ist ein Achtzehngröscher, der im Laufe der Zeit immer wieder verschlechtert wurde; ein Sechs-Groschen-Stück entsprach 1/60 Taler. - - - -Capitain - - - -fl. Gulden, Goldmünze, hier aber vmtl. 1 polnischer Gulden, eine Silbermünze, entsprach ca. 30 Groschen. - - - -Habergrütze Hafergrütze - - - -HE Rathsverwandten Hipperich - - -Brief Nr. 193 - - -Bruder - - - -Befreyung von der Verpflichtung als Lehrer an der Rigaer Domschule - - - -Vater - - - -Archidiac. B. - - - -Bücher , u. , - - - -epitre . Vgl. . - - - -HE Doctor - - - -jüngsten HE Bruder in Platohnen - - - -gestern auch geschrieben nicht ermittelt - - - -liebe Hälfte - - - -HE Pastor Ruprecht - - - -Dobbeln Vll. das heutige Dobele in Lettland, knapp 30 Kilometer westlich von Mitau - - - -Heim weh wie ein Schweitzer vgl. Adelung (Bd. 3, Sp. 1084, s.v. Das Heimweh): zuweilen wie Melancholie und Abzehrung, verwandt der alten Nostalgia; die an die reine Luft ihres Vaterlandes gewöhnten Schweizer litten unter der dicken und unreinen Luft anderer Länder. - - - -schlechte Geld Münzen mit geringem Edelmetallgehalt, die während des Siebenjährigen Krieges vor allem im preußischen Auftrag zum Zweck der Kriegsfinanzierung bes. in Polen in Umlauf gebracht wurden. Die russische Verwaltung verbot in Königsberg diese schlechten Münzen. - - - -Parrhesie griech. παρρησία, Offenbarkeit, Wahrsprechen, Freimütigkeit; neutestamentlich, hier vll.: Freudigkeit im Glauben - - - - - - - -HE Mag. Lindner - - - -Brief Nr. 194 - - -Nachricht nicht ermittelt - - - -Bruder - - - -Gesicht Sehvermögen - - - -beyliegender nicht überliefert - - - -HE Wagner - - - -fl. Gulden, Goldmünze, hier aber vmtl. 1 polnischer Gulden, eine Silbermünze, entsprach 30 Groschen. - - - -Fr. Consist. R. - - - -nach Kurland - - - -HE Fiscals vmtl. - - - -Bischoffs Cadmum - - - -Wollii Ausgabe - - - -Posselii Syntaxin - - - -Vegerium de idiotismis - - - -Altingii - - - -kleine arabisch Compendium nicht ermittelt - - - -über die türkische Sprache nicht ermittelt - - - -Fabricii - - - -Krebs - - - -aus dem Josepho - - - -Holländer nicht ermittelt - - - -Windheims Ausgabe - - - -plus. num plurales numeri - - - -holländisch Philologen - - - -syrisch Testament nicht ermittelt - - - -Pindars - - - -Aeschylus - - - -Platons Werke - - - -Athenaeus vll. - - - -aus der Kinderschen Auction nicht ermittelt - - - -Vermischte Anmerkungen - - - -Kowalewsky - - - -expedirt zur Zensur vorgelegt - - - -sie zweymal getäuschet Meint vmtl., dass sowohl bei der Wortfügung als auch bei der Akademischen Frage eine Beanstandung durch die Zensur berechtigt gewesen wäre. - - - -Die zwote Wortfügung, ED S. 36f., N II, S. 135 - - - -Sendschreiben - - - -Voltaires epitre à Uranie ; dem satirischen Gedicht wurde vorgeworfen, über Christus zu spotten - - - -Oestens an Doris . Dass Voltaires und Oestens Schriften zum Muster dienten, behauptet auch die Nachschrift des Klaggedichts, ED S. 63, N II, S. 150/8f. - - - -Mem. de Brand. Vll. - - - -P. de S. S. […] geschändet Philosophe de Sans Souci: Friedrich II.; „geschändet“ bezieht sich wohl darauf, dass die autorisierten Ausgaben seiner Werke von anrüchigen, also religionskritischen Stellen bereinigt wurden. - - - -Briefe , Bd.2, S.126. Demnach ist mit dem „Hofnarren“ Voltaire gemeint. - - - -liebe Hälfte - - -Brief Nr. 195 - - -All Fehde … Schlußvers der 1. Strophe des Liedes von Nicolaus Decius Allein Gott in der Höh sei Ehr - - - -Bruder - - - -Vater - - - -ritterlich zu ringen … Aus dem Lied von Nicolaus Decius Allein Gott in der Höh sei Ehr - - - -Schultens Schriften - - - -Er fördert … Ps 90,12 - - - -Fr. Consist. R. - - - -liebe Hälfte - - - -Baßas Brief ; Antwortbrief Hamanns nicht überliefert - - - -HE Lauson - - - -Hochzeit Vermutlich die nicht überlieferte Abhandlung von : Von der Weisheit Gottes in besondern Vorfällen, die er anlässlich der Hochzeit Knutzens verfasste. - - -Brief Nr. 196 - - -Heyrault , - - - -Berens - - - -Antimachiavell - - - -secundum hominem dem Menschlichen gemäß - - - -Wolsons Lieder , eine Publikation mit Liedern von ihm ist nicht ermittelt - - - -Abhandlung Die Druckerlaubnis ließ auf sich warten, ; erschien am 6., 13., 20. Dezember 1760 in . - - - -übrigen Arbeiten vll. und das Klaggedicht. - - - -Bruder - - - -Vater - - - -seinen eigenen Brief den des Bruders - - - -sich den Hohenpriestern zu zeigen d.i. den Geistlichen, Lehrern und Professoren - - - -Wenn der Himmel fällt lat. fractus illabatur orbis, / impavidum ferient ruinae ( 3,3,7); in der letzten Strophe des Gedichts „Die Tugend“ von : „Fällt der Himmel, er kann Weise decken / Aber nicht schrecken.“ - - - -Baßa - - -Brief Nr. 197 - - -Beylage nicht ermittelt - - - -Seidlitzer Brunnen Seydlitzer Brunnenkur, mit Hilfe von Heilwasser aus einer Quelle in Sedlitz, das enthaltene Bittersalz wirkte abführend - - - -Sapienti sat lat. sprichw. für: für den Verständigen genug - - - -Schultens Grammatik oder - - - -Alting - - - -Institutiones - - - -Schultens Originibus - - - -Simonis Arcano formarum - - - -Prof. Kypke - - - -Fragmenta nicht ermittelt - - - -Hippocrates - - - -Anmerkungen - - - -Schicksal ob die Schrift durch die Zensur kommt, - - - -Popowitsch - - - -Kayser nicht ermittelt - - - -Athenäus - - - -Kinderschen Auction nicht ermittelt - - - -Engl. Bücher vmtl. die in England gekauften Bücher, , u. , , . - - - -Jgfr. Degnerinn - - - -Platons Werke im Griechischen - - - -armenisch nicht ermittelt - - - -Alkoran oder sonst ein arabisch Buch - - - -aufducken auftauchen - - - -Kypke Obseruationes - - - -Krebs seine ex Josepho - - - -Colleg. Frider. Collegium Fridericianum, Gymnasium in Königsberg - - - -Ihre liebe Mama - - - -HE. Schwager - - - -HE. Buchholtz - - - -Gesundbrunnens Trinken von Heilquellwasser - - - -Abstracta initiis … . Hamann erfindet diesen Spruch ausgehend von seiner Lektüre von Bengels Gnomon. Im Kommentar zu Mt 1,20 (bgzl. τὸ γὰρ ἐν αὐτῇ γεννηθὲν) verweist Bengel weiter auf den Komm. zu Lk 1,35 (dort bzgl. τὸ γεννώμενον; S.207b): „quod gignitur) novo hoc modo & singulari. Vocabula abstracta, & neutro genere expressa, initiis illis valde congruunt.“ Oder geht es um Bengels Bemerkung zu Mt 4,17?, Gnomon, S. 40 zu: „ἡ βασιλεία, regnum) Divini stili est elegantia, ut primum in abstracto dicatur venisse regnum, deinde in concreto rex, sive Messias. Illud initiis occultis, hoc glorificationi congruit.“ Hamann spielt auch in der Aesthaetica, N II S. 204/31, ED S. 183, darauf an. - - - -liebe Hälfte - - - -Ihr letztes nicht ermittelt - - - -Heraults - - - -HE. Agenten - - - -Gelehrte Neuigkeiten nicht ermittelt - - - -Baßa - - - -Züchtigung … Spr 13,24 - - - -Willemsen nicht ermittelt - - - -Schultz , - - - -malabarische Mißionarien Im Südteil der Südwestküste Vorderindiens; im Verlagshaus Francke in Halle waren in den 1730er Jahren Berichte dänischer Missionare von dort in mehreren Bänden erschienen. - - - -relata refero dt.: Ich erzähle, was ich gehört habe. - - - -Lauson - - - -Acoluth Wortspiel mit dem Namen und dem griechischen Wort für Nachfolger. - - - -Seine Kraft … 2 Kor 12,9 - - - -meine Abhandlung - - - -Heraults , , - - - -Freund , der in St. Petersburg tätig war - - - -Waldeckschen affaire Das Fürstentum Waldeck, im Norden des heutigen Hessens gelegen, kämpfte im Österreichischen Erbfolgekrieg noch auf Seiten der kaiserlichen Truppen gegen Frankreich und Preußen, erklärte sich im Siebenjährigen Krieg aber für neutral. Dennoch wurde es stark vom Krieg gebeutelt und war über vier Jahre hinweg einer von dessen Schauplätzen. So lagerten 1759 etwa 70000 französische Soldaten im Fürstentum. Am 10.7.1760 fand die Schlacht bei Korbach ebenfalls auf dessen Territorium statt. Die siegreichen Franzosen hielten den Sitz des Fürstengeschlechts, das Schloss Waldeck, daraufhin bis 1762 besetzt. setzte sich beim Kreistag für das weitgehend geplünderte Fürstentum ein. In einem ersten Pro Memoria vom 23.8.1760 erbat er die Befreiung von den „Kraißprästandis“ und von der Pflicht, für die Versorgung der dem Kreis zur Verfügung gestellten Truppen aufkommen zu müssen. Im zweiten, datiert auf den 1.9.1760, bat er um die Entsendung einer Lokalcomission, damit sich der Kreistag selbst ein Bild der Zustände vor Ort machen könne. Beide sind abgedruckt in (Schwabach 1760), Tl. 5, Drittes Quartal. Monat August, S. 566–570. - - - -Funck - - - -Schulrede Lindners Schulactus erschienen 1755–1761 eigentlich immer in Riga bei Fröhlich. - - - -Lauson - - - -Athenaeus - - -Brief Nr. 198 - - -Auszug des Pop. , vgl. - - - -Ausgabe von Hippocrates - - - -Aristoteles - - - -gl. Groschen (Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch) - - - -Erotianus - - - -8 Abschnitte aufgelistet in , am Ende der Einleitung. - - - -σεμειωτικα Semiotik, Diagnostik - - - -φυσικα και αιτιολογικα Ätiologie, Ursachenforschung - - - -διαιτικα Diätetik, Lehre von der Lebensweise - - - -θεραπευτικα Therapeutik - - - -χειρουργουμενα Chirurgie - - - -ιητρειον die Operationen (und ihre Instrumente) betreffend - - - -Fossardier - - - -Diderots Artickel über das Stricken Diderots Artikel zu „tricoter“ erschien erst 1765 in Bd. 16 der . Unklar worauf sich Hamanns wohl ironische Anspielung hier bezieht. - - - -επιμικτα Vermischtes - - - -εξωτικα Exotisches - - - -Roman des Democritus ; , S. 1273–1289. Vgl. , W S. 84, N II S. 104f., ED S. 59 und in den Chimärischen Einfällen, N II S. 165/5–13, ED S. 95 - - - -St. Mard - - - -van Effen - - - -Addisons - - - -Stelle bei nicht ermittelt. - - - -Aristänet im Spect. vgl. die freie Übersetzung von in , Nr. 238, 3. Dezember 1711 - - - -Strund wertloses Zeug - - - -Triller - - - -Voltairens Verse vll. , s.u. - - - -Hunsens Coffeehaus . Dass der Edinburger Pastor „Hume“, ein Bruder David Humes, eine englische Vorlage verfasst habe, ist vmtl. nur eine Inszenierung Voltaires gewesen. - - - -Beyliegende Kleinigkeiten Exemplare der Nummern 49–51 von , worin Hamanns Wortfügung erschienen waren. - - - -K. der für die Zensur zuständige Kanzler der Universität Königsberg: , vgl. . - - - -Athenaeus - - - -freyen Scherz vgl. - - - -Schultens Hiob - - - -Arabische Im Anschluss zählt Hamann seine Lektüre dazu auf. - - - -Guadagnoli - - - -arabischer Grammatikus - - - -Kopenhager Kalle - - - -Clodius - - - -Reime - - - -Erpen - - - -Schultens - - - -Reveries franz. rêverie: Träumerei, Hirngespinst - - - -δοξην in επιστημην Meinung in Wissen verwandeln, vgl. Hippokr. lex 4. - - - -Lauson - - - -Rigischen Almanach nicht ermittelt - - - -Simonis Lexicon - - - -committiren anvertrauen - - - -Sapienti sat lat. sprichwörtlich: für den Verständigen genug - - - -Wochenschrift Karoline - - - -Wochentliche Königsbergischen Frag- und Anzeigungsnachrichten - - - -ohe iam satis est Hor. sat. 1,5,12f.: „Halt da, genug jetzt!“ - - - -actum akademische Prüfung - - - -milden Stiftung Vgl., N II S. 145/17, ED S. 52. - - - -liebe Hälfte Marianne Lindner - - - -Precis de l’Eccl. - - - -Lardners vier Reden - - - -Caßel - - - -Windheim - - - -Jortins Anmerkungen - - - -propter fugam vacui wegen der Flucht des Leeren - - - -Verschen aus P. Gerhardts Kirchenlied „Nun laßt uns gehn und treten“, Strophe 8 u. 9; Strophe 14. - - - -Baßa - - -Brief Nr. 199 - - - - - - -boete boîte, Büchse der Pandora. - - - -Goldingen heute Kuldīga in Kurland - - - -Daentler nicht ermittelt - - - -Bibliotheque de Gesner vmtl. - - - -Mr. M. vmtl. ; wohl bezogen auf Hamanns satirische Polemik gegen diesen in der Wortfügung - - -Brief Nr. 200 - - -HE Not. Wilhelmi Notar in Königsberg - - - -Frau Consistorial Räthin - - - -Gelegenheiten in Kneiphof vgl. - - - -Intelligenzwerk - - - -Entrepreneur verantwortlicher Redakteur - - - -Kleinigkeit - - - -Frauenzimmers - - - -schwarzem Lack Nachrichten zu Trauerfällen wurden oft schwarz versiegelt. - - - -wie Michal oder wie Abigail 2 Sam 6,17 u. 1 Sam 25 - - - -monströsen Zeichnungen Ein anamorphotisch verzerrtes Bild lässt sich mit einem Zylinderspiegel konstruieren und erkennen. - - - -Evangelio Lk 2,42 - - - -Schultens - - - -Grammatik - - - -Altings - - - -Parasche Parascha: Wochenabschnitt der Tora - - - -Aaken nicht ermittelt - - - -Wagner - - - -Lausons - - - -Zülcher nicht ermittelt - - - -Waltsonsche vll. Watsons - - - -Brüder und Doctor - - - -Fiscals Peltz vgl. - - - -Küßenbüre Kissenüberzug - - - -Flußfieber „Febris catarrhalis, ein nachlaßendes Fieber, welches sich mit Flüssen auf der Brust vereinigt. Man macht einen Unterschied unter ein gutartigen [Catarrh] und bösartigem Flußfieber.“, vgl. Krünitz, Tl. 14, S. 420 - - - -liebe Hälfte Marianne Lindner - - - -Keber - - - -Grohnert - - - -Weber - - - -Baßa - - -Brief Nr. 201 - - -Exemplar vll. geht es um die Drucke der Wortfügung und des Klaggedichts (das an Catharina Berens weitergereicht werden sollte); . - - - -sie versteht Apg 8,30 - - - -Bruder oder - - - -meinigen - - - -coagulirt geronnen - - - -Der Glaube 2 Thess 3,2 - - - -Pechkügelchen nicht ermittelt - - - -Bestellung ihrer Briefe an - - - -Pelzes vgl. - - - -Doctor - - - -Fiscal nicht ermittelt - - - -P. Ruprecht - - - -Chladenius - - - -Einfälle und Begebenheit - - - -Beantwortung wohl die in Brief Nr. 202 enthaltene, ab - - - -Arbeit nicht ermittelt - - - -Anpreisung Mendelssohns Rezension der Sokratischen Denkwürdigkeiten in , Brief 113 vom 19. Juni 1760 - - - -Winkelmannschen - - - -Antidot Gegengift. Ziegras Rezension in den Hamburgischen Nachrichten, 57. Stück (29. Juli 1760), S. 452–454 - - - -dieser Jubilate Meße Vmtl. ist gemeint, dass auf der Ostermesse in Leipzig die Wolken angeboten werden, die wohl im Februar gedruckt wurden, vgl. ; im , 145 sind sie dann aufgeführt - - - -Exemplar - - - -liebe Hälfte Marianne Lindner - - - -Brief Nr. 202 - - -zweymalige Zuschrift nicht ermittelt - - - -Aristoteles - - - -Pentateuchum Die fünf Bücher Mose - - - -Verleger der Wolken Die Wolken wurden vmtl. von vertrieben. Im Druck ist Altona als Verlagsort angegeben, eine Fiktion, welche die Gegnerschaft zu Hamburg symbolisiert (wo Ziegras Verriss der Sokratischen Denkwürdigkeiten erschienen war). Im Weiteren führt Hamann das literarische Spiel mit dem Druckort fort, indem er fingiert, dass die gedruckten Exemplare der Wolken von Altona nach Lübeck gebracht und von dort über den Seeweg nach Königsberg transportiert wurden. - - - -Popowitsch - - - -Meteoroscopie Deutung des Wetters - - - -Anonymus - - - -Berens - - - -Die Hand Joabs 2 Sam 14,19 - - - -das Exemplar zurück schaffen vgl. - - - -Etrennes Neujahrsgeschenk. Vll. das Exemplar des Klaggedichts für Catharina Berens; - - - -. Die „zwey Blätter“ s.u. - - - -Kritik vgl. - - - -2 letzten Stück im Intelligenz Vmtl. die Wortfügung und Magi aus Morgenlande, die im Dezember 1760 in den erschienen waren. - - - -Dem Reinen Tit 1,15 - - - -Briefe der neusten Gelehrsamkeit Hamann zieht diejenigen Zeitschriften ineins, die Rezensionen der Sokratischen Denkwürdigkeiten gebracht hatten: die und die Hamburgischen Nachrichten aus dem Reiche der Gelehrsamkeit - - - -Memoires […] zum Drama von den Denkwürdigkeiten zu dem Nachspiel der Wolken - - - -Kruse nicht ermittelt - - - -Frau Regimentsfeldscher Lauen nicht ermittelt - - - -Collectanea Lauson Werke von - - - -Fr. Magisterinn - - - -Mag. Siebert - - - -Hattensee nicht ermittelt - - - -Conr. Saeman vll. Conrad Christ. Sämann, Prorektor der Altstädtischen Schule in Königsberg. - - - -D. Cretlau vll. Daniel Wilhelm Cretlau, Kantor an der Altstädtischen Kirche von 1738 bis 1767, oder der Arzt Anton Christoph Cretlau (gest. 1761). - - - -Diac. Engelschmidt Johann David Engelschmid, Diakon an der Alt-Roßgärtschen Kirche seit 1749, gest. 1761. - - - -Keber - - - -Grohnert - - - -Kneiphof Stadteil von Königsberg - - - -Palmarum Palmsonntag - - - -Bruder - - - -Judica der 5. Fastensonntag - - - -auf den Stutz in Eile - - - -Pierre le Grand - - - -Zeise Der Buchhändler - - - -Candide - - - -Übersetzung von Anakreons und Sappho Oden - - - -Bengels Gnomon - - - -Quartausgabe vom N. T. , Tübingen: Cotta 1734 - - - -kleine , Stuttgart: Faber 1734 - - - -Frau Liebste Marianne Lindner - - - -Bury Gemeint ist wohl - - - -Quod scripsi, scripsi Joh 19,22: Was ich geschrieben habe, das habe ich geschrieben. - - - -leipziger Aristarchen Kombinierte Anspielung auf den Leipziger Sprachregulator (s.u. 64/11) und mit dessen Schrift Teutsche Poemata und Aristarchus wieder die Verachtung Teutscher Sprach. Die Vermischten Anmerkungen werden mit einer Reflexion über diese Tradition der Sprachpflege eingeleitet (N II S. 129f., ED S. 22f.) - - - -deutschfranzösischen jungen Herrn vll. - - - -Schälke verwilderter Schößling, der keine Frucht ausbildet - - - -Lustfeuer Feuerwerk - - - -Saalbaderey Geschwätz - - - -Wortfügung - - - -Mosersche Denkungsart v.a. in , darauf ist schon auf dem Titelblatt der angespielt: „mit patriotischer Freyheit“ (N II S. 127, ED S. 20). - - - -Inuersionen Wortfügung, N II S. 130ff., ED S. 25ff. - - - -willkührl. Wortfügung, N II S. 131, ED S. 26 - - - -συλλογιστικη […] και ενδοξου Die Passage in 1,24a/b lautet: ὥστε ἔσται συλλογιστικὴ μὲν πρότασις ἁπλῶς κατάφασις ἢ ἀπόφασίς τινος κατά τινος τὸν εἰρημένον τρόπον, ἀποδεικτικὴ δέ, ἐὰν ἀληθὴς ἦι καὶ διὰ τῶν ἐξ ἀρχῆς ὑποθέσεων εἰλημμένη, διαλεκτικὴ δὲ πυνθανομένωι μὲν ἐρώτησις ἀντιφάσεως, συλλογιζομένωι δὲ λῆψις τοῦ φαινομένου καὶ ἐνδόξου, καθάπερ ἐν τοῖς Τοπικοῖς εἴρηται. „Deshalb ist überhaupt ein zum Schliessen geeigneter Satz vorhanden, wenn etwas, wie ich gesagt, von einem Anderen bejaht, oder verneint wird, und ein solcher Satz ist ein apodiktischer, wenn er wahr und aus den obersten Grundsätzen abgeleitet ist; ein dialektischer aber beim Fragen, wenn die Frage auf einen der sich widersprechenden Sätze gestellt wird und beim Schliessen, wenn der Satz als ein scheinbarer und annehmbarer hingestellt wird, wie ich in der Topik gesagt habe.“ - - - -aus Pluche angeführten Ex. , N II S. 131f., ED S. 28. Bei steht das Beispiel S. 22 und 120. - - - -Wie liesest du? Lk 10,26 - - - -(äußere) […] pleonastisch Das steht an der Stelle (s.o.) nicht geschrieben. - - - -Schleichwaare Schmuggelware - - - -alle nomina propria sind Beywörter Wortfügung, N II S. 133, ED S. 32 - - - -N. P. Nomina Propria - - - -durch ein vulgo subintellectum bestimmt d.i. eine Gattung, die im Gemeingebrauch wenig verstanden wird. - - - -pro ratione sufficiente nach dem Gesetz des hinreichenden Grundes - - - -grimmig wohl Zitat von - - - -Moser , N II S. 131f., ED S. 37–41 ist eine lange Fußnote gegen . - - - -Jener ist fern Hamann spielt damit vll. auf den auf dem Titelblatt von Mosers Buch gegenüberstehenden Kupferstich an, wo ein Gelehrter durchs Fernrohr den Sturz des Ikarus beobachtet. Darunter steht: „Fern aber sicher“. - - - -Herzenskündiger Apg 15,8 - - - -Die Mosers vmtl. Staatsdiener, vgl. - - - -galante Welt … , vgl. Diogenes Laertius 6,38 u. 77,35. - - - -mit jenem Wunsch Alexanders Vgl. gegenüber Kant mit 6,32. - - - -bagatelles eine nichtswürdige Sache. Vgl. Wortfügung, N II S. 136, ED S. 37. Hamann zitiert dort mit Auslassungen Moser, der wiederum in Herr und Diener (S.147) zitiert: „Les Bourbons sont gens fort appliqués aux bagatelles & peu solides; peut être moi-même aussi bien que les autres, qui en suis de Pere & de Mere.“ (Ausg. 1735, Bd. 1, S. 179). - - - -Münz, Till und Kümmel Mt 23,23. Vgl. , W S. 69/19, N II S. 95, ED S. 35 - - - -patriotische Freyheit Sowohl als auch Hamanns Wortfügung führen die Wendung im Titel. - - - -Schlangenlist Mt 10,16 - - - -anscharchen Gottscheds Sprache wie: anfahren, verbal attackieren. Das Wort spielt eine Rolle in der Kontroverse zwischen Gottsched und Lessing: im 65. der (3. Tl, 1759) beschreibt Lessing Gottscheds Verteidigung gegen die Kritik, die seine Summa, Kern der deutschen Sprachkunst (die so ab 1754 betitelte Grundlegung) durch den Lüneburger Gymnasialrektor Johann Michael Heinz (Anmerkungen über des Hrn. Prof. Gottscheds deutsche Sprachlehre, Leipzig 1759) erfahren hatte. Gottsched formulierte, Heinz würde sein Projekt, den Schulen eine umfassende Sprachlehre zur Verfügung zu stellen, ‚grämlich anschnarchen‘ (Das Neueste aus der anmuthigen Gelehrsamkeit, Nr. 8, Leipzig 1759, S. 547). Für Lessing zeigt dann diese Wortwahl, dass der Sprachlehrer Gottsched nicht mit Kritik umgehen kann und stattdessen eine persönliche Fehde unterstellt. - - - -Die galante Welt … s.o. 66/25 - - - -Hieroglyphen Rätselfiguren der Sprache - - - -Saeculi Zeitalters - - - -Maske des Scholiasten Vgl. Wortfügung, N II S. 136,20f., ED. S. 39f.: „Ein Pädagog kleiner Fürsten […] wird diese licentiam poeticam eines Scholiasten mit derjenigen Mäßigung aufzunehmen wissen, die zu dem hohen Alter und den Früchten desselben rathsam ist, […]“ - - - -weder Kabinet noch Audienzsaal kennt Vgl. Wortfügung, N II S. 135,32, ED. S. 38. - - - -πως ουτος … dt. wie kann dieser die Schrift, wenn er sie doch nicht gelernt hat, Joh 7,15 - - - -Laicus Laie - - - -Interdum … 2,1,63, dt.: Zuweilen hat das Volk den richtigen Blick. - - - -meinen Lebenslauf - - - -Freundes vielleicht - - - -Correctio rhetorische Selbstkorrektur - - - -auf des HErrn von M. Namensvetter vmtl. Staatsdiener überhaupt - - - -Motto […] am grünen Holtz … Lk 23,31. Aber in der Kritik an Moser in den Vermischten Anmerkungen steht wie ein Motto: Hor. sat. 1,2,78 (worin es um Vor- und Nachteil des Umgangs mit Prostituierten geht): „vnde laboris / Plus haurire mali est, quam ex re decerpere fructus“ – „aus welcher der schlimmen Mühsal mehr dir erwächst, als wahrer Genuss aus der Sache.“ - - - -Gänge gemacht wohl zur Erlangung der Druckgenehmigung, vgl. und - - - -Sendschreiben nicht ermittelt - - - -Die zweyte Schrift Magi aus Morgenlande - - - -Die erste Wortfügung - - - -meinem Magi aus Morgenlande, jedoch auch nur angedeutet, s. ebd. in der Fassung der Königsbergischen Frag- und Anzeigungsnachrichten und des Einzeldrucks: der Nachname ist chiffriert. - - - -Handlungen Magi aus Morgenlande, N II, S. 139/26–34, ED, S. 45 - - - -altum silentium dt. tiefes Schweigen (nach , 10,63) - - - -Sokratische Körner Magi aus Morgenlande, N II, S. 139/19, ED, S. 44 - - - -Euch ist gegeben, Geheimniße zu wißen Mk 4,11 - - - -sie verstanden nicht Lk 18,43 - - - -es war … Lk 19,42 - - - -Hi 31,40: תַּ֤חַת חִטָּ֨ה׀ יֵ֥צֵא חֹ֗וחַ וְתַֽחַת־שְׂעֹרָ֥ה בָאְשָׁ֑ה תַּ֝֗מּוּ דִּבְרֵ֥י אִיֹּֽוב׃ פ – „Die Worte Hiobs haben ein Ende“ - - - -Quod scripsi, scripsi Joh 19,22; - - - - - - - -Inuersionen - - - -Pluche ; - - - -contrebande Schmuggel - - - -nomina propria - - -Brief Nr. 203 - - -Ihren Brief nicht überliefert - - - -Hamlet , Akt 2, Sz. 2 - - - -Milton - - - -Abhandlung , die Abhandlung ist in der obigen Ausgabe (1712) enthalten, S. 403–426. - - - -Wieland - - - -Addisons Trumpete Joseph Addison publizierte von Dez. 1711 bis Mai 1712 eine ausführliche Auseinandersetzung mit Milton im Spectator, mit welcher die Kanonisierung des Werks begann. - - - -Schulhandlung - - - -Decorum … (1713, S. 383): „that sublime Art which in Aristotles Poetics, in Horace […] and others, teaches what the Laws are of a true Epic Poem, what of a Dramatic, what of a Lyric, what Decorum is, which is the grand Master-piece to observe.“ - - - -Seele der Action nach der Anekdote bei 3,38,142 - - - -In der eilften Sammlung Lindner veröffentlichte im Anhang von Albert, S. 90f. einen Schülerbrief als „Beispiel eines Briefes in einem tragischen Fall“. Er ist geschrieben aus der Perspektive des Adrastus, dem König Crösus den (versehentlichen) Mord an dessen Sohn Atys beichtet: „O ihr erzürnten Götter! wie hart habt ihr meinen König und mich gestraft! Weine, o König! weine, dein geliebter Prinz, Atys ist nicht mehr. An meiner Seite sank er erblaßt dahin. Ein unglückliches Eisen traf ihn, an statt eines wilden Thieres. O grausames Verhängniß! ich war auf seine Gnade stolz, und nun bin ich, – – ach welch ein schreckliches Schaudern durchläuft meine Glieder! sein Mörder gewesen. […].“ - - - -Et ideo […] sesamo sparsa (1. Kap.): „Und deshalb glaube ich, daß unsere jungen Leute in der Schule ganz verdummt werden, weil sie dort nichts von den Dingen hören oder sehen, die in der Praxis vorkommen, sondern von Piraten […] von Tyrannen […], von Bescheiden, gegen eine Pest […] von den honigsüßen Wortklößen und lauter Worten und Taten, die gewissermaßen mit Mohn und Sesam bestreut sind.“ - - - -Sauce verte […] d’Inde „Wie die von den Rigaern so geliebte grüne Sauce, wo der Mohnsaft sich verbindet mit dem von Sesam, einer Art indischen Weizens.“ - - - -Qui inter […] culina habitant (Beginn des 2. Kap.): „Wer in dieser Umgebung aufgezogen wird, kann nicht mehr Geschmack haben als einer gut riechen kann, weil er in der Küche wohnt.“ - - - -Minimum in […] morantur in scopulo (3. Kap.), dort aber „Nihil nimirum in his exercitationibus doctores …“ (Hamanns Abschrift entspricht aber seiner Ausgabe von 1654): „Bei diesen Redeübungen liegt die Schuld natürlich nicht bei den Lehrern, die notgedrungen mit den Rasenden rasen müssen. Denn wenn sie nicht das sagten, was die jungen Leute hören wollen, so würden sie bald, wie Cicero sagt ‚allein in den Schulen übrigbleiben‘. […] So auch der Lehrer der Beredsamkeit. Wenn er nicht wie ein Angler den Köder an seinen Haken hängt, von dem er genau weiß, daß die Fischlein danach schnappen werden, so kann er lange ohne jede Aussicht auf Erfolg auf seinem Felsen sitzen.“ - - - -Quid ergo […] confiteri non vult (4. Kap., mit Auslassungen): „Wie steht es also? Es sind die Eltern, die den Tadel verdienen, weil sie […] nicht […] wollen. Wenn sie jedoch ein schrittweises Fortschreiten der Studien in der Weise zuließen, daß die lernbegierigen jungen Leute mit ernsthafter Lektüre durchtränkt würden [hier hat Hamanns Vorlage „mitigarentur“], daß sie ihren Geist mit den Geboten der Lebensweisheit sättigten, daß sie ihre Worte mit strengem Griffel feilten, daß sie das lange anhörten, was sie nachahmen wollten, […] sich selbst […] nichts könne erhaben sein, was Knaben gefällt […]. Heute aber spielen Knaben in den Schulen nur, die Jünglinge werden auf den Foren ausgelacht, und – schlimmer noch als beides – was ein jeder an Verkehrtheiten gelernt hat, das will er im Alter nicht zugeben.“ - - - -arbiter elegantiarum Sachverständiger in Fragen des guten Geschmacks - - - -Mr. S-– Studiosus - - - -Croesus Sagenhaft reicher König Lydiens (555 v. Chr. bis 541 v. Chr.) - - - -Brief nach Dantzig nicht ermittelt - - - -Mama - - - -Orth Name der polnisch-preußischen 18-Groschen-Münze, deren Edelmetallgehalt unter Nominalwert lag, also als schlechtes Zahlungsmittel galt. Wurde u.a. in Königsberg geprägt. - - - -Ducaten Goldmünzen (in ganz Europa gängig) - - - -Detours Winkelzüge, Umwege - - - -Decorum vgl. - - - -Convenance Anstand - - - -praerogativ Vorrecht; vgl. 1 Mo 2,19. - - - -Regale Königliches Recht - - - -Rotte 4 Mo 16 - - - -Wolken und FeuerSäule 1 Mo 13,21 - - - -Mann mit Hörnern Darstellung von Moses durch Michelangelo, Skulptur in der Kirche San Pietro in Vincoli in Rom (1513–1515); sie geht auf eine fehlerhafte Übersetzung der lat. Vulgata zurück, in der das hebräische ‚qāran‘ (strahlend) nicht mit ‚coronato‘ (gekrönt), sondern ‚cornuto‘ (gehörnt) übersetzt wurde. - - - - sehr geplagter und sanftmüthiger Mann 4 Mo 12,3; beide Attribute entsprechen Übersetzungsvarianten für das hebräische עניו ענו ‛ânâv ‛ânâyv. Luther übersetzt ‚geplagt‘. - - - -Mohrin 4 Mo 12,1 - - - -die lästern … 2 Petr 2,12 - - - -Sondert … 2 Kor 6,17 - - - -Horatzes Bekehrung wohl bezogen auf dessen Reue ob eines ausschweifenden Lebens in 1,34 - - - -Kenner Salomo in Hld 8,6 - - - -mit dem Lob der Sokratischen Denkwürdigkeiten in Mendelssohns Rezension im 113. der Briefe die neueste Litteratur betreffend, 19. Juni 1760; vgl. - - - -Nachrichter vmtl. Ziegra, Verfasser des Verrisses in den Hamburgischen Nachrichten, 57. St., 29. Juli 1760; abgedruckt in - - - -Kindern des Lichts … Eph 5,9 u. Joh 12,36 - - - -Ps 37,6 - - - -Werken der Finsternis … Eph 5,11 - - - -die Athenienser , Alkibiades, 9. - - - -Elihu Hi 34,7 - - - -Eli 1 Sam 1,13 - - - -Rector - - - -ϑειον das Göttliche - - - -Schwager - - - -Mama - - - -Brüder u. - - - -Kind des Lichts 1 Th 5,5 u.ö. - - - -Gevollmächtigter nicht ermittelt - - - -Rector - - - -Hamb. Nachr. s.o. 72/3 - - - -Briefen der Literatur s.o. 71/36 - - - -Fleisch und Blut Mt 16,17 - - - -Du siehest ja 9. Strophe aus P. Gerhardts „O Jesu Christ, Dein Kripplein ist mein Paradies“ - - - -Moses 5 Mo 33,9 - - - -Ich flochte 6. Strophe des Kirchenlieds von Jan Röhling „Ich komme Jesu her zu dir“ - - - -Der HErr Ps 18,46 - - - -Mag. Schönaich - - - -Finsternis Jes 60,2 - - - -Satans Schule Offb 2,9 - - - -Exemplar des Klaggedichts an , vgl. - - - -getheilten Kind 1 Kön 3,16ff. - - - -Wolken - - - -Beichtvater - - - -Sub Sigillo Confessionis Unter dem Siegel der Verschwiegenheit - - - -Ps 86 - - - -Wer will … Röm 8,34 - - - -Herzen und Nieren Ps 7,10 - - - -Spiegel Jak 1,23 - - - -Behemoth und Leviathans Hi 40,15 u. 25 - - - -Mücken 2 Mo 8,13 - - - -Beylage nicht ermittelt - - - -Trescho - - - -heil. Reden vll. - - - -κατα Forstmann gegen - - - -Sein Bruder - - - -Grohnert - - - -Keber - - - -Gerdauen heute Schelesnodoroschny - - - -Gedichte - - - -kleine Fabel „Die Biene, an Herrn H., den Verfasser der sokratischen Denkwürdigkeiten“, , S. 178–181. - - - -aufgehoben vll. abgebrochen - - - -seinem gelehrten Intelligence-Arbeiter als Redakteuur des kritischen Teils der - - - -Papiere vmtl. - - - -Hervey wohl bezogen auf das Memento Mori in Herveys „Meditations among the Tombs“ - - - -Anti-Lucrez - - - -scherzhafte Lieder - - - -Bremische Gedichte - - - -Gemmingen - - - -Kurl. Kurland - - - -Pro memoria Das in Erinnerung Gerufene - - - -Wagner - - - -Gnomon , - - - -Hallervord - - - -Baar nicht ermittelt - - - -Bengel , § XV der ‚Praefatio‘, - - - -Wolfs Curis - - - -Mama - - - -mit ihm - - - -Jude mit einem Zöllner Mk 2,16 - - - -I am … , Akt 3, Sz. 1 - - - -Donnerkinder Mk 3,17 - - - -ξυμμιμητην Χριστου dt. Nachahmer Christi; in Phil 3,17 συμμιμητής - - - -Finis … Das Ende krönt das Werk. - - - -Geschlecht Rom lies: Ram, Hi 32,2 - - - -Pasquillant Verfasser einer Spottschrift - - - -Sein Erlöser lebt Hi 19,25 - - - -Frau Kr. R. L’Estocq Marie Eleonore v. L’Estocq (1708–1765), Frau von - - - -Moser E. v. Masser, Augenarzt in Kurland und Ostpreußen. Der Starstich besteht im Hinunterdrücken der Augenlinse mit einer Nadel, wodurch der Graue Star geheilt werden soll. - - -Brief Nr. 204 - - -Einlage nicht ermittelt - - - -Frau Consistorial R. - - - -der jüngste - - - -jungen HErrn - - - -Bengels Gnomon - - - -große Ausgabe in Quart - - - -Wagner - - - -Kanter - - - -Sprengel kirchlicher Amtsbezirk - - - -Petersen - - - -blunders engl. plunder, dt. Zeug - - - -Th. Reichstaler, eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze, entspricht 24 Groschen (für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch) - - - -Hausjungfer - - - -Schwiegersohn - - - -Rgmfelsch. Lauin Frau Regimentsfeldscher Lauen, nicht ermittelt - - - -Gemalin - - - -Wolken wohl nicht das so betitelte Werk, - - - -Popowitsch , , - - - -Hamb. Hamburg - - - -Athenäus , vgl. und - - - -wegen des nachgefragten vgl. - - - -Rabener Bei der preußischen Belagerung von Dresden (12. bis 21. Juli 1760) hatte sein Haus verloren. Die Geschichte ist zeitnah überliefert in , S. 28f. - - - -Mst. Manuskripte - - - -wie Diogenes 6, 37 berichtet, dass ein Kind beobachtete, das Wasser mit der Hand schöpfte, woraufhin er auch seinen Topf wegwarf: „Ein Kind hat mich in der Bedürfnislosigkeit der Lebensführung geschlagen.“ - - - -arabisches vgl. - - - -Alkoran - - - -physischen Schriften - - - -dies intercalaris Schalttag - - - -de coelo - - - -Plato - - - -Altstädtschen Bibliotheck seit 1737 in der Altstädtischen Lateinschule - - - -Entwurfs Lindner soll wohl bei , wo Hamann im Herbst und Winter 1758 gewohnt hatte, den Entwurf ausfindig machen. Vgl. dazu auch . - - - -Law - - - -Sommerville Gedicht von der Jagd - - - -Hobbinol - - - -Dyers Gedicht - - - -Natur der Dinge - - - -Die Schweitzer bes. u. - - - -– – when … , Book I, v. 413–415 - - - -Nimm … , Book I, v. 420–424: „Mark the quick kite, with beak and talons prone; / Circling the skies to snatch him from the plain; / Observe the lurking crows; beware the brake, / There the fly fox the careless minute waits“. - - - -Various … , Book I, v. 441–445 - - - -Pardeljagd , Book III - - - -Bruder - - - -Kanariensaat Grassaat - - - -Klagegedicht , in Auseinandersetzung mit der Familie Berens - - - -schädlichen Stuhl Ps 94 - - - -Steinkopf , Brief nicht ermittelt - - - -Principiis obsta dt. Wehret den Anfängen. - - - -alles zum besten dienen Röm 8,20 - - - -verirrt Schaff 1 Petr 2,25 - - - -Winkelschule private Schule - - - -Alberts ; vgl. - - - -Lebenslauf In der Einladungsschrift erzählt Lindner moralisch erbaulich den Lebenslauf des „Christian Folgsam“ bis zum Schulabschluss; die Geschichte ist im Stil für Kinder gedacht. Warum Hamann hier „Görgel“, die Koseform von Georg, schreibt, ist unklar. - - - -verdroß mich recht sehr Neh 13,8 - - - -Barsillai 2 Sam 19,31–39 - - - -Benoni […] Benjamin 1 Mo 35,18 - - - -verlorne Blätter vgl. - - - -Frau Marianne Lindner - - -Brief Nr. 205 - - -Brief nicht ermittelt - - - -Bruders - - - -Condition Anstellung - - - -D. Schultz vll. - - - -v. Wegners - - - -Sed transeant haec cum caeteris dt. Es möge mit mehreren Fehlern vorübergehen. - - - -Einlage nicht ermittelt - - - -Fr. Consistorial Räthin - - - -Alkoran - - - -Golii arabisch Wörterbuch - - - -Pfluge Lk 9,62 - - - -Aristoteles - - - -Lightfoote - - - -Schoetgenii - - - -Opera - - - -Kypke - - - -engl. Bücher vgl. - - - -HErrn von Szoege vmtl. - - - -Akademie nicht ermittelt - - -Brief Nr. 206 - - -Sale seinen - - - -Hinckelmann - - - -Golii Lexico - - - -Hinckelmanns Vorrede - - - -Johanne Eliberitano - - - -Moren verjagt Mit der Eroberung Granadas 1492 durch die Reconquista wurden die letzten Mauren aus Spanien vertrieben. - - - -Lotophagite Isle de Gerbes, Insel bei Sirte in Tunesien. - - - -Leo X Giovanni de’ Medici. Ab 1513 Papst (1475–1521) - - - -Aegidius Viterbiensis Aegidius Viterbiensis (1469–1532), Bischof von Viterbo - - - -Hyeron Seripandum Girolamo Seripano (1493–1563), Erzbischof von Salerno - - - -Justitianum Nebiensem Augustino Nebiense Justiniani (Pantaleon Giustiani) (1470–1536), Bischof von Nebbio - - - -gelehrten Lexici vmtl. besaß Hamann die zweibändige Ausg. (1733) von - - - -Alkorann des Sale - - - -La Combe mit Joachims Anmerkungen - - - -Defect Bogen mangelhaftes Exemplar - - - -Schauplatz der Natur - - - -Pastor Rupr. - - - -wie der Verfaßer der Wolken … , N II S. 105,3–6, ED S. 59 - - - -Wagner - - - -Theater des Diderots - - - -Abhandlung an HE Grimm „Von der dramatischen Dichtkunst. An meinen Freund Herrn Grimm“, in , Tl. 2, S. 231–480 - - - -„Wehe jedem …“ Ebd., S. 233 - - - -Galimathias unverständliches, verworrenes Gerede - - - -Ariston Ebd., S. 470–480 - - - -Hausvater . Übers. von in , Tl. 2, S. 3–228 - - - -Leßing von den Fabeln , vgl. - - - -durchlöcherte Brunnen , N II, S. 209,18, ED S. 198 - - - -Newtons - - - -Aarons Verfertiger des goldenen Kalbs, 2 Mo 32 - - - -sagt Diderot , Tl. 2, S. 401: „Unter den Leidenschaften sind diejenigen, die man sich am leichtesten zu haben stellen kann, auch die leichtesten zu schildern. Dahin gehöret die Großmuth; die überall etwas Erlogenes und Uebertriebenes verträgt.“ - - - -Gleichnis des Diderots Ebd., Tl. 2, S. 339: „Die von der dramatischen Dichtkunst geschrieben haben, gleichen einem Menschen, der indem er auf Mittel sänne, wie er eine ganze Familie in Unruhe stürzen könne, diese Mittel nicht nach dieser Unruhe selbst, sondern nach dem abwägen wollte, was die Nachbarn davon sagen würden. O kümmert euch doch nicht um die Nachbaren; peiniget nur eure Personen recht, und seyd versichert, daß diese keinen Verdruß haben werden, an dem jene nicht Antheil nehmen!“ - - - -diese Stelle im französischen , S. 83f.: „Eh laissez-là les voisins; tourmentez vos personnages, & soyez sûr que ceux-ci n’éprouveront aucune peine que les autres ne partagent.“ - - - -Racine , vgl. bspw. , Tl. 2, S. 402: „Wie man mit vieler Arbeit eine Scene machen kann, wie sie Corneille gemacht hat, ohne selbst ein Corneille zu seyn, das kann ich begreiffen: aber nie habe ich es begreiffen können, wie man eine Racinische Scene machen kann, ohne selbst ein Racine zu seyn.“ - - - -Sapere aude! Hor. epist. I,2,40 f.: „Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“ - - - -Ephemeriden schnell wechselnde Konstellationen von Himmelskörpern - - - -Furcht Isaaks 1 Mo 31,42 - - - -verlornen Blättern vgl. - - - -Schaff Gestell - - - -George B.. - - - -vor Himmelfarth Donnerstag, 29. April - - - -Teske - - - -zu unserm Besten dienen Röm 8,28 - - - -Princip. Contradict. und rat. suffic. Grundlagen der formalen Logik: Principium Contradictones (Satz vom Widerspruch); ratio sufficiens (Satz vom zureichenden Grund) - - - -Treschos Autorschaft - - - -Osterpredigt nicht ermittelt - - - -zugeeignet Die Zuschrift in ist , und zugeeignet. - - - -assortissement Zusammenstellung - - - -Wolson - - - -Testimonium paupertatis Bescheinigung über Mittellosigkeit - - - -Hercules in bivio dt. Herkules am Scheidewege, ein Stück aus . Herakles muss sich zwischen einem mühelosen, aber moralisch verwerflichen und einem beschwerlichen, aber tugendhaften Lebensweg entscheiden. - - - -Schmackostern Osterbrauch, bei dem sich junge Männer und Frauen gegenseitig mit Weidenruten schlagen. - - - -Christian Christian Folgsam aus Lindners einleitender Geschichte in ; vgl. - - - -Wolken Herkules wurde in seiner Todesstunde von einer sich herabsenkenden Wolke in den Himmel aufgenommen. - - - -Corollaria Folgesätze - - - -Grube 1 Kön 18,35 - - - -böhmischer Stein Quarz - - - -Bruder , Brief nicht ermittelt - - - -Erst muß das Korn … Joh 12,24 - - - -Parrhesie griech. παρρησία, Offenbarkeit, Wahrsprechen, Freimütigkeit - - - -Mama - - - -liebe Hälfte Marianne Lindner - - -Brief Nr. 207 - - -Lauson - - - -mein Bruder - - - -Wegner - - - -Beichtvaters - - - -D. Schultz vll. - - - -Jes - - - -politische Bücher vmtl. - - - - - - - -verlornen Papiers vgl. - - - -Lauson - - - -Galimafré Frikassee von Fleischresten, hier zufällige Sammlung von Büchern - - - -Hintz - - - -Kaysers - - - -Banqueroute Bankrott - - - -Jungen v. Korf Albertine Elisabeth und Friedrich Heinrich, die Kinder von - - - -Mariannens vll. - - - -Skelton - - - -Herveys Theron und Aspasio , die Erweiterung ab 1753 als Teil 2 u. 3. Theron and Aspasio or, a series of dialogues and letters (London 1755) - - - -Ruprecht Junior - - - -Schäfer Pastor - - - -Lamberts - - - -Fontenelle - - - -Hambergers - - - -moralischen Beobachtungen und Urtheile - - - -Klopstock ; ebd. S. 172–198 - - - -Parallele des Tragedies … - - - -Thrl. Taler, meist ist der 24 Silbergroschen entsprechende Reichstaler gemeint, eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze (Groschen: Silbermünze oder Kupfermünze; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch). - - - -kein Alphabeth d.i. ist nicht sonderlich umfangreich - - - -Brumoy - - - -Feßeln die sogenannten aristotelischen drei Einheiten - - - -Racine - - - -Exiger […] contraire , S. 36 - - - -Qu’importe […] echappe , S. 38 - - - -Tous […] patriotisme ebd., S. 56f. - - - -Le grec […] toujours pretes ebd., S. 72–77 - - - -On mene […] noeud ebd., S. 80 - - - -incommode […] des Anciens ebd., S. 85 - - - -par quelques […] plus besoin ebd., S. 106 - - - -les sentimens […] Theatres anciens , S. 113–123 - - - -Les fondemens […] consistoit etc: etc: etc ebd., S. 130–133 - - - -l’art de peindre ; Hamann besaß wohl die Ausgabe von 1761 (Amsterdam). - - - -La beauté […] ceux de l’ame ebd., S. 101 (Ausgabe 1760) bzw. S. 111 (Ausgabe 1761) - - - -Fresnoy ; enthalten in ebd. (Ausgabe 1761), S. 179–245 - - - -Abt von Marsy ; enthalten in Watelet (Ausgabe 1761), S. 247–312 - - - -periculum … lies: peniculum, Schwänzchen, Pinsel. , S. 3 und Watelet, S. 282 - - - -Ducaten Goldmünzen (in ganz Europa gängig) - - - -Die unwandelbare … - - - -8 Oktavformat - - -Brief Nr. 208 - - -Popowitsch - - - -Jer 45 - - - - - - - -politischen Büchern - - - -Kantemirs - - - -Marins - - - -Lauson - - - -Abhandl. - - - -Discours Vll. Pierre-Isaac Poissonnier, Discours sur le progrès des beaux arts en Russie (1760) - - - -Kanterschen - - - -Woltersdorfschen - - - -Buxtorfs - - - -gl. Groschen (Silbermünze oder Kupfermünze; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch) - - - -Arleqvin - - - -Luthers an Voltaire - - - -Witting - - - -Dii nostra … , 7,259f.: „Seid gnädig unsrem Beginnen, / Götter, und eurer Verkündung. Dir, Troer, gewähr ich die Bitte“ - - - -αλλοτρια allotria, abgelegene Angelegenheiten - - - -Brutus wohl im Sinne von Verräter - - - -Bruder - - - -Eintrittes ins Amt als Lehrer an der Rigaer Domschule (1758) - - - -Principiis obsta Wehret den Anfängen. - - - -Hause von in Riga, in der zweiten Jahreshälfte 1758 - - - -Beichtvater - - - -kam ich nach Riga Juli/August 1760 - - - -υστερον προτερον hysteron proteron: rhetorische Figur, bei der der spätere Vorgang vor dem früheren ausgeführt wird - - - -Scylla … zwischen Skylla und Charybdis: ausweglose Wahl zwischen zwei Übeln (nach , 3,420) - - - -der unsichtbare Richter 5 Mo 10,17 - - - -D. S. - - - -Aut – aut lat. Entweder – oder - - - -an blinden Leitern Mt 15,14 - - - -Mst. de prudentia scholastica Manuskript über die Klugheit, die in der Schule nötig ist; nicht ermittelt, vll. hier ironisch gemeint. - - - -Er schauet … Ps 102,20f. - - - -Elbing heute Elbląg - - - -Vetter - - - -Hinz - - - -Legat. Rath - - - -eleves Albertine Elisabeth und Friedrich Heinrich, die Kinder von - - - -jungen Pastor - - - -Bruder - - - -Fils Sohn, von lat. filius - - - -Brief Nr. 209 - - -Alkoran , - - - -Uebersetzung - - - -Metaphysik - - - -Plato - - - -Aeschylus - - - -Lycophron - - - -Uebersetzung Von lagen Übersetzungen der Antigone, der Elektra, des König Ödipus und des Philoktet vor; . - - - -Ulyses - - - -Elegien - - - -Wagner - - - -Arleqvin - - - -Ruprecht - - - -Sonderling - - - -Sterlingzeile Knappheit des englischen Stils - - - -jetzigen Gelde … Friedrich II. finanzierte den Siebenjährigen Krieg u.a. durch kalkulierte Münzverschlechterungen, die er mit den Pächtern der staatlichen Münzprägestätten vereinbart hatte. Zu diesen gehörten die Nathan Veitel Heine Ephraim (1703–1775) und Daniel Itzig (1723–1799). Mit Bezug auf Ersteren wurden diese Münzen als Ephraimiten bezeichnet. - - - - -Littleton - - - -Lucians - - - -Abhandl. - - - -Versuch Versuch eines Entwurfs von dem Leben und dem philosophischen Lehrgebäude Simons des Zauberers, zur Erläuterung der Worte Apostelgesch. 8, V. 9. 10. Aus dem Holl. übersetzt. (Cleve: Sitzmanns Witwe o. J. [1750]; Biga 91/264), Verfasser unbekannt. - - - -Brucker - - - -Cudworth - - - -ägyptischen Studenten - - - -in natura et effigie wahrhaftig und bildlich - - - -Lauson - - - -Hanovs - - - -Genuina - - - -Mama - - - -Patriarchen Seraphim II., Patriarch von Konstantinopel von 1757 bis 1761 - - - -Hheth und Oin Thet und Ain, , S. 2 - - - -M. B–e’s Answer - - - -A Short Reply - - - -Dissertationem criticam - - - -S. S. nicht ermittelt - - - -Vossius - - - -Sacrificulus in pago … Lat. Sprichwort: Er gäb’ einen guten Pfaffen, aber einen schlechten Propheten. - - - -le Fort - - - -Das Leben - - - - - - - -Geddes - - - -vermischter Nachr. vmtl. Sammlung vermischter Schriften zur Beförderung der schönen Wissenschaften, worin die deutsche Übers. von erschienen ist. - - - -Bruder - - - -B.. - - - -Herr und Frau Wegner - - - -wie der Satan 2 Kor 11,14 - - - -Lauson - - - -Wagner - - - -Premontval nicht zu ermitteln, welche Schrift von - - - -Mama - - - -inwendige der Schüßeln Mt 23,25f. - - - -Tod in den Töpfen 2 Kö 4,39f. - - - -Kolaqvinten Koloquinten, orientalische Frucht mit stark purgierender Wirkung - - - -Zeitungen Neue Zeitung von gelehrten Sachen, Nr. 49, Leipzig 1761, S. 421–423. - - - -Treschos Empfindungen - - - -Lehrmeisters Die Rezension bezeichnet , der mit einigen Gedichten in dem Band vertreten ist, als Treschos Lehrer. - - -Brief Nr. 210 - - - - - - -Morgen vgl. - - - -apocrustisches Medicamen apocrusticum: zurücktreibende Arznei - - - -Hof-Sünden-Diener als Arzt des Hofes in Mitau - - - -Hippocratis - - - -Boerhavens - - - -Baglivis - - - -Lauson - - - -Däntler N.N. Däntler - - - -Michaelis 29. September - - - -Bruder - - - -meinige - - - -Wegner - - - -Groß sind Ps 111,2 - - - -Mama - - - -Verwickelungen nicht ermittelt; vgl. - - - -Feinde lieben Mt 5,44 - - - -Manum de tabula dt. „Hand vom Bild!“ (im Sinne von: nicht weiter anrühren, nach , XXXV,36,80) - - - -Fiscal - - - -S. A. R. Son Altesse Royale, Seine Königliche Hoheit - - -Brief Nr. 211 - - -Daentler N.N. Däntler - - - -Fiscal - - -Brief Nr. 212 - - -Brief nicht ermittelt - - - -Ageluth - - - -Lauson - - - -Einen Möglicherweise der in <intlink letter="210" page="101" line="34" linktext="false">HKB 210</intlink> erwähnte Däntler. - - - -Alkoran - - - -Aristoteles - - - -27. h. Hamanns Geburtstag am 27. August - - - -Bis hieher … 1 Sam 7,12 - - - -opera ad extra Äußere Werke, die auf ein von Gott Verschiedenes gerichtet sind - - - -Bruder - - - -in saluo in Sicherheit - - - -die Kelter allein zu treten Jes 63,3 - - - -occasio calua lat. Sprichwort: „Fronte capillata est, post est occasio calva“ – „Vorn hat die Gelegenheit den Schopf, kahl ist sie hinten.“ - - - -im Geist und nicht im Buchstaben 2 Kor 3,6. - - - -neue Heloise - - - -Philosophen im Reifrock Anspielung auf - - - -Korinthischen Ertz begehrte Mischung aus Gold, Silber u. Kupfer - - - -Plan eines Romans Vgl. Mendelssohns Bedauern über das Fehlen jeglicher dramatischer „Situation“ – in seiner Rezension (Briefe die neueste Litteratur betreffend, Brief 167, 9. Tl., 1761, S. 266). - - - -Richardson ; den Vergleich hatte Mendelssohn eröffnet, wobei er den Realismus Richardsons über Rousseaus philosophierende Literatur stellt (ebd., S. 258). - - - -Clariße - - - -Geschlechter so verwechselt Vll. bezogen auf Julies sokratische Standhaftigkeit vor ihrem Tod, die -Mendelssohn kritisiert (Briefe die neueste Litteratur betreffend, Brief 170, 9. Tl., 1761, S. 294). - - - -Pompeius - - - -in seinem Dialog Das zweite, längere Vorwort zu , abgedruckt im Anhang des sechsten Teils: ein Gespräch zwischen Rousseau und seinem Verleger, in dem letzterer beständig Einwände formuliert gegen die sich der Autor verteidigt. - - - -Sallust II,20: „Cum alacribus saltu, cum velocibus cursu, cum validis vecte certabat.“ – „Er maß sich beim Springen mit den Schnellen, im Rennen mit den Geschwinden, im Gewichtheben mit den Starken.“ - - - -Wenn ich schwach bin … 2 Kor 12,10 - - - -zweyte Theil von - - - -Muralt Rousseaus literarische Figur vertritt die Kritik des Schweizers an der französischen Hegemonie. - - - -Citoyen … , „Préface, S. 24, dort aber „voyons votre pouls“; als Motto in der 3. Fassung von , N II S. 175, ED S. 77 - - - -cette morale … , Tl. 4, S. 171 - - - -Abelard , dessen Liebesaffäre mit seiner Schülerin Heloisa war das Muster für . - - - -vom Tod erweckten Protestanten - - - -Lazarus In London war 1707 eine so betitelte Ausgabe herausgekommen: The German Lazarus; Being […] to John Engelbrecht of Brunswick […] All Written by Himself. - - - -Poiret - - - -Umstand , S. 8 (Ausg. 1773). - - - -Democrit wirkte in Abdera. Seine Atomtheorie basiert auf der Annahme, dass alles in der Welt aus unteilbaren Einheiten, den Atomen, zusammengesetzt sei. Hippokrates berichtet von den Vermutungen der Abderiten ( 10–17). - - - -St. Foix Geschichte - - - -Herault - - - -Beherzigungen - - - -Herr und Diener - - - -mit Pope , V. 215–218: „A little Learning is a dang’rous thing/ Drink deep, or taste not the Pierian spring:/ There shallow draughts intoxicate the brain,/ And drinking largely sobers us again.“ In Duschs Übersetzung der Werke steht „Schöpfet tief“ (S. 122). - - - -Müßige Stunden - - - -Huber - - - -O tempora! o mores! Cic. Catil. 1,1: „O was für Zeiten, o was für Sitten!“ - - - -Verfaßer des Ulysses - - - -Verteidigung seines Sophokles Bringt Hamann hier Autorschaften durcheinander? ist der Übersetzer der in Einzelausgaben erschienenen Stücke von Sophokles, u.a. . Die Rezension in der (6. Bd, 1760, 1. St., S. 16–51 und 2. St., S. 231–279) ist von . - - - -M. Fischer - - - -Achenwall - - - -Freyheit Ebd., S. 39 (3. Hauptst., § 1) - - - -Krieges der Siebenjährige Krieg (1756–1763) - - - -Griselini Denkw. über - - - -deutsche Uebersetzer - - - -Serviten Mitglied eines Bettelordens - - - -Monachus curiosissimi supercilii dt. Mönche mit den neugierigsten Augenbrauen - - - -Cornaro , Gedicht in S. 138 in der dt. Ausgabe. - - - -Jacob Hamans nicht ermittelt - - - -Sanctorius - - - -Sarpius - - - -Hypolepses , S. 46 (dt. Ausgabe). - - - -des Kardinal Passionei Ebd., S. 306–342; - - - -Bellarmins - - - -Anmerkungen Ebd., S. 351–386. - - - -Heumanns Geist deutscher Gesetze - - - -Ruprecht , Brief nicht ermittelt - - - -verlornen Briefe vgl. - - - -Schauplatz , - - - -Lutherus - - - -Cohausens Hermippus - - - -e. g. exemplum gratia: dt. Um eines Beispiels willen - - - -serium in fumis nicht ermittelt - - - -Neotheam, picam nasi, Clericum […], Helmontium , , , - - - -Reinesio […] L. Clodium Hermippum Das wird schon auf dem Titelblatt von angekündigt und S.4f. (in der dt. Ausg.) erläutert. hat die Inschrift auf einem römischen Marmor-Denkmal überliefert, dt. (ebd. S.10): „Clodius Hermippus, der 115. Jahr 5. Tage durch das Anhauchen junger Mädchens gelebet hat, worüber sich auch nach seinem Tode die Naturkundiger nicht wenig verwundern. Ihr Nachkommen verlängert euer Leben auf eben diese Art.“ - - - -Schulmeister Ebd. S. 173 u. 201. - - - -Propert. Elegiarum III. 15 . Ebd. S. 80 - - - -Knechte Ebd., S. 92–100, 1 Mo 50,2 u. Hld 7 - - - -arcanum geheimes Mittel; vgl. ebd., S. 175 - - - -Baco , nicht ermittelt - - - -Ohe! iam satis est – – Hor. sat. 1,5,12f.: „Halt da, genug jetzt!“ - - - -Bruder - - - -Mama - - - -Hälfte Marianne Lindner - - - -Brief Nr. 213 - - -Fr. Consistor. R. - - - -HE D. - - - -Ruprecht - - - -Bengels Bengels Prophetische Zeitrechnung erl. von J. G. Böhmer - - - -M Schreibers - - - -Bürklin - - - -Abhandl. von Ehegesetzen vll. - - - -Jacobi - - - -Simon - - - -Versuch Vll. Erörterung zwoer wichtiger Schrifftstellen von denen merckwürdigen göttlichen Zorn-Gerichten über Sodom und Gomorra, wie auch Loths Weib, welche 1. Mos. XIX. beschrieben worden von Just Heinrich Jenisch (Hamburg 1760) - - - -Woltersdorf - - - -Student vll. - - - -Pastoris - - - -Defect Bogen - - - -Lamberts Kosmologische Briefe - - - -mit fremdem Kalbe Ri 14,18 - - - -Auserlesene Poesien - - - -Erläuterungen der Psalmen DavidsVerfasser unbekannt, Erläuterungen der Psalmen Davids, aus ihren Eintheilungen in fünf Bücher und ihren Ueberschriften (17 Bde., Frankfurt/Leipzig 1755–1766) - - - -Dommerich - - - -Fragment - - - -andern - - - -Gesners - - - -Christlieb - - - -Bengels - - - -patriotischen Ortmann - - - -Fehren - - - -Crusius - - - -Anleitung - - - -Modestreiche Verfasser unbekannt, Modestreiche eines Kavaliers: nebst angenehmen Vorstellungen (1761) - - - -Fabelchen Ebd.: „Der lose Fuchs“, S. 67–69. Darin wird ein Fuchs, der in einen Hof einbrechen will, von einem Hund gestellt und dann totgeschlagen. - - - -Ringeltaubens - - - -Schabbalies - - - -Putz - - -Brief Nr. 214 - - -Brief nicht ermittelt - - - -HE P. Rup. - - - -Pfaff , u. - - - -Dantzig vll. als Verlagsort - - - -Vernets unklar, welcher Titel von - - - -HE Rector - - - -HE Pastor R. - - - -Meinen Anfang wohl ein Manuskript, das schon früher erwähnt wurde: , - - - -vermischten Anmerkungen - - - -Restaut - - - -Portepée Faustriemen, Schlagband (das den Degen an der Hand sichert), Standesabzeichen von Offizieren. Hier vielleicht als Symbol für , der seine militärische Laufbahn beginnt. - - - -ältesten - - - -jüngsten wohl - - - -Praeceptores Lehrer - - - -Maior Domus Hausverwalter - - - -in Kurl. in Kurland auf Gut Grünhof als Hofmeister - - - -Galläpfel Pflanzengalle, die im Herbst an der Unterseite von Eichenblättern zu finden ist, aus der Eisengallustinte gewonnen wird. - - - -Rathsverwandten - - - -Reuolution vll. Begleitung von - - - -Grünhof heute Zaļā (Zaļenieku) muiža, 70 km südwestlich von Riga, 20 km südwestlich von Mitau - - - -Bl. nicht ermittelt - - - -fallacia sensus Sinnestäuschung - - - -Platohnen Landgut Platohnen bei Mitau - - - -Haase - - - - - - - -Milton […] in fonte , in der Originalausgabe - - - -Bodmers - - - -Die Vll. - - - -Klopfstock - - - -Geisterlehre nicht ermittelt - - - -Henriade - - - -Abhandl. - - - -Jardins! … Zitat aus Voltaires „Reponse [au Roi de Prusse]“, in: , S. 193. - - - -Homer - - - -Malheur … Damit endet das 2. Kapitel von . - - - -Rhapsodien Vgl. ebd., am Ende des Kapitels zu Homer - - - -Glassii Philologiam sacram - - - -Mosheims , S.132. - - - -Johannis […] Pauli Styl , Buch 1, S. 337–346 - - - -Witting - - - -στιχους Reihe, Vers. , Buch 1, Sp. 345 - - - -Cabbala Ebd., Buch 2, Sp. 425-439. - - - -Grammatica und Rhetorica Ebd., Buch 3–5 - - - -HE Doctor - - - -Brief vll. - - - -Ignoti nulla cupido Ov. ars 3,397: „Man hat kein Verlangen nach etwas, das man nicht kennt“. - - - -Homo sum – – Ter. Heaut. 77: „homo sum, humani nil a me alienum puto“ – „Mensch bin ich, nichts Menschliches ist mir fremd“. - - - -Eberts Uebersetzung , siehe - - - -Auf! auf! … aus der 3. Strophe von Johann Wentzens Lied O daß ich tausend Zungen hätte - - -Brief Nr. 215 - - -Michelsferien ab dem 29. September - - - -Beherzigungen - - - -Griselini - - - -Luther. ante Lutheranismum - - - -Abhandl. - - - -deutschen Lazarus , vgl. . - - - -Haff Brackwasserbereich an der Küste - - - -Börnstein Bernstein - - - -Jesaias - - - -Jeremias, Joel und Hosea […] von Burscher und - - - -Student vll. - - - -Bruder - - - -Collaborator Hilfslehrer - - - -Löbenicht Stadtschule in Löbenicht, einem Stadtteil von Königsberg - - - -Pauperhaus Internat für arme Kinder, das zur Stadtschule gehört. - - - -Hindersen - - - -Magistrat - - - -Nec quia … 1,1: „Und auch wenn du es aufgibst, des unbesiegten Glykon Gliederstärke erreichen zu wollen, so wirst du doch nicht hindern wollen, daß frei dein Körper von Gichtknoten bleibt. Fortschritte zu machen ist auch recht, wenn man nicht weiter darüber hinaus kann.“ - - - -Lucas Weg zur Glückseeligkeit , Bd. 1, S. 39f., dort lautet die Übersetzung: „Zwar Glycons Sieg und Kraft erreicht dein Körper nicht; / Doch heiltest du darum ihn nicht von Schwulst und Gicht? / Ist dir zum letzten Ziel, gleich Muth und Kraft benommen, / So kannst du gleichwohl doch zum ersten Ziele kommen.“ - - - -jungen HE. den Söhnen von - - - -D. Lilienthal - - - -Plato - - - -Cratylus 428c. - - - -ersten Tetralogie Die antike Anordnung der Werkes Platons bestimmt neun Tetralogien; die erste umfasste die Dialoge Euthyphron, Apologie, Kriton und Phaidon. - - - -Fischer - - - -Berl. Berlin - - - -Thlr. Taler, meist ist der 24 Silbergroschen entsprechende Reichstaler gemeint, eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze. - - - -Oehlert nicht ermittelt - - - -Moldenhauer - - - -Altstädtschen Bibliothek seit 1737 in der Altstädtischen Lateinschule - - - -Aldina Schrift aus der Offizin des Buchdruckers Aldus Manutius (1449–1515) in Venedig. (Venedig 1513). - - - -Zueignungsschrift an Pabst Leo X. Papst Leo X. (1475–1521) erteilte Aldus Manutius (1449–1515) das Privileg, griechische und lateinische Ausgaben zu publizieren. - - - -Ducaten Goldmünzen (in ganz Europa gängig) - - - -Marsilii Ficini Uebersetzung die von herausgegebene Übers. Ficinos der Platonis Opera erschien 1546 in Basel. - - - -Sokratische Denkw. - - - -Xenophon - - - -Wolken - - - -Urtheil im 57. St. von , Juli 1760; abgedruckt in - - - -Thespis , dessen schlechter Ruf, wie er für Ziegras Polemik zugrunde liegt, vielleicht auf die Anekdote bei Diogenes Laertius (1,1,59) zurückgeht, wonach Solon ihn des nutzlosen Fabulierens bezichtigt habe. - - - -Häfen Mehl - - - -arabisches vgl. - - - -Wolfi Curis philologicis - - - -Kypke - - - -Giannoni - - - -Juris ciulis und canonici Bürgerliches Recht und Kirchenrecht - - - -Kanter - - - -Thomas Campanella ; , S. 314 - - - -Gemmingen - - - -Gedichte - - - -Henriette - - - -die neue Heloise - - - -Versuche im Denken - - - -seines Bruders wegen , vgl. - - - -meinen Stubenburschen Vgl. - - - -chaldäische Bücher Ehemalige Bezeichnung für das Biblische Aramäisch, in dem große Teile der Bücher Daniel und Esra verfasst sind; hier wohl auf das Buch Daniel bezogen, . - - - -Alting - - - -le Dieu - - - -Geddes - - - -Plato - - - -Warburton - - - -Fortsetzung - - - -Lowths - - - -Michaelis - - - -Panegyrique Lobschrift - - - -Altonaischen Zeitungen , 73. St. vom 21.9.1761 - - - -Lettre neologique - - - -Jungferschaft der Muse Die Musen werden als Jungfrauen aber auch als Mütter (bspw. Kalliope als Mutter von Orpheus) ausgegeben. - - - -Inoculation Impfung; Hamann hat die kleine Schrift, , anonym zugesandt bekommen, später schreibt er sie zu, vgl. . - - - -O Vos … Der Verweis auf Vergil ist vmtl. ein Irrtum. Gemeint ist wohl 4,8,51: „At vos admoniti nostris quoque casibus este / Aequantem superos emeruisse virum“ – „Seid auch ihr durch mein Schicksal ermahnt, die Gunst des göttergleichen Mannes zu gewinnen.“ Auch zitiert in der Einleitung der Kreuzzüge, N II S. 115, ED S. a3v. - - - - -das Motto aus dem Lucan vor dem Auszuge 2,496–498: „non, si tumido me gurgite Ganges / Summoveat, stabit iam flumine Caesar in ullo / post Rubiconis aquas.“ – „Nein, und wenn der Ganges mich mit seinem Wogenschwall fortschwemmen wollte: Caesar wird in keinem Strom mehr steckenbleiben, seit er den Rubicon durchwatete.“ Als Motto dem Text vorangestellt, mit dem Hamann auf die Provokation antwortet – . - - - -guten Freund in Schlesien nicht ermittelt - - - -e.g. exempli gratia - - - -Gellert […] und Rabner Im 1761 veröffentlichten Briefwechsel zwischen und () geht es um die Kontroverse über den schlechten Ruf der deutschen Literatur bei den Berliner Gelehrten der Königlichen Akademie der Wissenschaften. - - - -sn Brief an Rabner , S. 61. - - - -Motto Mt 11,12; vgl. , S. 56. - - - -Premontval - - - -Mollibit 3,23,19: „mollibit aversos penates \ farre pio et saliente mica.“ – „versöhnt die erzürnten Penaten / als fromm dargebracht geschrotetes Korn und aufsprühendes Salz.“ Zitiert in N II S. 280, ED S. 2, ; der grammatische Fehler bei Horaz (mollibit/molliet) wird dann in thematisiert, N II S. 289, ED S. 25. - - - -Priscian - - - -HE. Schul-Collega nicht ermittelt - - - -Fremdling vgl. Lk 24,18. hat vmtl. die Anspielungen in § 7 von moniert: Leibniz (Leibnuts), Wolf (Loup), Crusius (Crosse). - - - -Leibnitz - - - -Wolf - - - -Crusius - - - -Bengelianer Anhänger von , hier wohl konkret mit Bezug auf dessen Methode chronologischer Typologese, die biblische Prophezeiungen mit historischen Ereignissen identifiziert und den Zeitpunkt noch ausstehender Offenbarungen konkret berechnet. - - - -Fehr - - - -Burschers Jeremias - - - -kleine Anecdote in Mst. nicht ermittelt - - - -lettre neologique - - - -coecus catellus blindes Hündchen, sprichwörtlich: lat. canis festinans catulos (eiliger Hund zeugt blinde Hündchen) - - - -Cratylus von - - - - - - - -s.o. - - - -HErrn D. nicht ermittelt - - - -Haushofmeister nicht ermittelt - - -Brief Nr. 216 - - -Abälard Virbius Unter diesem Pseudonym erschien - - - -Inschrift Lindnder hat wohl gefragt, ob er der intendierte Empfänger sei. - - - -gäntzl. Scheidung von Berens und Kant - - - -Abfertigung des Hamb. Nachr. im 57 St. von , Juli 1760; abgedruckt in - - - -P. St. Petersburg - - - -derselbe Ziegra - - - -HE. B. - - - -HE. Mag. K. - - - -Jakob Böhm - - - -Calumnien Verleumdungen - - - -Narrentheidungen Eph 5,4 - - - -wie Agur Spr 30,8 - - - -Baßa - - - -Bruder - - - -Thlr. Taler, meist ist der 24 Silbergroschen entsprechende Reichstaler gemeint, eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze. - - - -Bengels Erklärung - - - -Jünger Joh 13,23 - - - -Pharisäer Mt 22,15ff. - - - -Charakter Wolmars Mit dem Julie standesgemäß aber gegen ihren Willen verheiratet wird in . - - - -glimmend Tocht Mt 12,21 - - - -Herkules furiosum vll. Anspielung auf die Tragödie Hercules furens des Seneca - - - -caeteris paribus lat.: ceteris paribus qui hypothetice concludunt – dt.: unter sonst gleichen Bedingungen, die hypothetisch zum Schluß führen - - - -ersten Theil von Platons Werken; vgl. - - - -Gespräch vom 2ten wohl das Buch Politikos der zweiten Tetralogie - - - -Galgen Est 5,14, bezogen auf Haman, der erste Minister Ahasveros, und seine List zur Vernichtung der Juden, die sich gegen ihn selbst wendet. - - - -Cui bono? dt.: Wem nützt es? - - - -Abaelard Virbius Unter diesem Pseudonym erschien - - - -Apelles […] crepidam . 35,36,85: „Schuster bleib bei deinen Leisten.“ - - - -Feurige Roß v. Wagen 2 Kön 2,11 - - - -Phaeton Sohn des Sonnengottes Helios. Als er mit dessem Sonnenwagen zu fahren versucht, stürzt er durch einen Blitz von Zeus ab (u.a. 1,750–2,400). - - - -Wer sein Leben … Mt 10,39 - - - -Komm ich um … Est 4,16 - - - -chaldäische Kapitel - - - -Er fördert … Ps 90,17 - - - -Plato - - - -Ianus bifrons Janus, doppelgesichtiger röm. Gott der Tore und des Anfangs - - - -Mama - - - -HE Wagner - - - -liebe Hälfte Marianne Lindner - - - -Lettr. neolog. - - - -nach Paris bestimmt nicht ermittelt - - - -Fidibus Pfeifenanzünder - - - -Brief Nr. 217 - - -Lauson - - - -jetzigen Aspecten Vll. die Besetzung Ostpreußens durch russische Truppen - - - -Auf! auf! … Hamann zitiert ein Billet an - - - -Hamb. Nachrichten im 87. und 88. Stück der Hamburgischen Nachrichten vom 10. bzw. 13 November 1761 (S. 691–701) sind Hamanns Chimärische Einfälle teilweise abgedruckt. Soviel Raum wird in diesem Jahr kaum einem anderen Text in den Hamburgischen Nachrichten eingeräumt. - - - -Ihres Briefes nicht ermittelt - - - -Kurl. Kurland - - - -Frau ConsistorialR. - - - -Mercur wohl der Stubenbursche - - - -Lauson - - - -Platons vgl. - - - -gl. Groschen (in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch) - - - -Proclus - - - -Plotinus - - - -Theophrastus Kräuterbuch - - - -Athenaeus - - - -Cabbala […] Reuchlinus vll. - - - -Thrl. Taler, meist ist der 24 Silbergroschen entsprechende Reichstaler - - - -fl. Gulden, Goldmünze, hier aber 1 polnischer Gulden, eine Silbermünze, entsprach 30 Groschen - - - -gl. Groschen (in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch) - - - -arabisch Lexicon - - - -Alcoran - - - -I. Buch vgl. , , - - - -Näschereyen - - - -Sendschreiben , erschien dann 1762. Auf Friedrichs „Epistel an Keith [James Keith, 1696–1758]“ (in: Poësies Diverses, 1760, S. 215), worin mittels lukrezischer Motive die Unsterblichkeit der Seele verneint wird, spielt auch Hamann in den Wolken an (N II S. 106/16f., ED S. 63). Mendelssohn verteidigte im 98. und 99. der die poetische Nachahmung antiker, epikureischer Topoi. Auf diese Verteidigung wiederum bezieht sich Trescho polemisch. - - - -Sterbebibel - - - -Götz Vll. ist gemeint. - - - -ersten Gedichte - - - -neuen Journal nicht ermittelt - - - -kleine Sammlung vll. , vgl. - - - -L. vll. Lauson - - - -Porsch - - - -babioles - - - -Abhandl. „Sur l’ironie“, in: , Tl. 1, S. 61–72. - - - -Lebensbeschreibung - - - -epitres diverses , Bd.2, S. 172f. - - - -granum salis dt. mit einem Körnchen Salz, im Sinne von nicht ganz ernst zu nehmen - - - -H. Engelbrecht - - - -Marmontels Erzählungen , Tl. 1, S. 213–244 (1763) - - - -Des Bücherschreibens … Pred 12,12 - - - -Pastor Ruprecht - - - -BrodtHE. war im November 1761 gestorben. - - - -Laß die Todten … Mt 8,22 - - - -defectBogen von , , - - - -Versuch … vll. - - - -Kern - - - -Bändchen - - - -cramben bis coctam aufgewärmter Kohl (Iuv. 7,154) - - - -GelegenheitsGedichte Gelegenheitsgedichte - - - -Exercitium - - - -in effigie dt. im Bildnis; vgl. in der Vorrede zu den Kreuzzügen des Philologen N II S. 117/15, ED S. a7r. - - - -nach Morungen zu - - - -Freund K ––– vll. - - - -lieben Frau Marianne Lindner - - -Brief Nr. 218 [Vielleicht handelt es sich um Trescho, 124,36f] - - -Remarques nicht ermittelt, wohl eine Anwort auf Hamanns Lettre neologique - - - -comme St. Paul 1 Kor 12,22f. - - - -L’Hercule Vgl. zu ‚Hercule‘ , § 6, zu ‚Enigme‘ und ‚Sphinge‘ ebd. § 7, zu ‚enseigner‘ ebd. § 11. - - - -feuille volante Hi 13,25 - - - -toms vmtl. falsche Lesung für „termes“ - - - -Dictionnaire - - - -pour les Fous … wiederholt die Widmung im Untertitel von - - - -Brief Nr. 219 - - -Catullus … 12,14–17: „Denn sätabische Taschentücher aus Iberien / haben als Geschenk mir geschickt Fabullus / und Veranius. Die muß ich einfach lieben / wie mein Veranchen und Fabullus.“ In Hamanns Catull-Ausgabe von 1762 S. 12. Die Stelle ist umfangreicher zitiert in der 2. Fassung der Chimärischen Einfälle, N II S. 158, ED S. 78. - - - -XII. Theils Der 12. Teil der , der neben einer kurzen Vorbemerkung und dem Wiederabdruck der Chimärischen Einfälle auch Mendelssohns Antwort auf diese als Fulberti Kulmii Antwort an Abaelardum Virbium enthält. Ein vorangehender Briefwechsel Mendelssohns und Hamanns ist nicht überliefert. - - - -Vogel Namah hebräisch: יענה, Strauß. Die folgende Beschreibung referiert unterschiedliche Aussagen über dessen Natur, wie die Fähigkeit Eisen zu verdauen (Plin. nat. hist. 10,1), die Eier mit den Augen allein auszubrüten und einen Kamelleib zu haben, die bspw. auch im Zedler (Bd. 40, Sp. 799–801) genannt werden. Die Anspielung geht vmtl. von dem Buchstabenspiel der pseudonymen Publikationen aus und verkehrt den biblischen ‚Haman‘. - - - -Fulbert Kulm . Mendelssohns Pseudonym spielt an auf Fulbert (1060–1142), den Kanonier von Paris, vor allem aber Onkel und Vormund der Heloisa, zu deren Hauslehrer er Petrus Abaelardus bestellt. Nachdem er dessen Verhältnis zu Heloisa gewahr wird, lässt er Abaelardus kastrieren. Kulm ist, Hamanns eigenem Verständnis nach (vgl. ) zusammengesetzt aus Mendelssohns Kürzel in den Literaturbriefen K und den beiden Anfangsbuchstaben Lessings und Mendelssohns; vgl. . Die Anregung zur Entgegnung als Domherr Fulbert geht auf Hamann selbst zurück, vgl. , N II S. 165/1, ED S. 94f. - - - -Laune ihres Freundes … , S. 192f. - - - -L – – - - - -(– Veraniolum … 12,17: „mein Veranchen und Fabullus“ - - - -Respondes … 6,14: „Du antwortest, die eine Augenbraue zur Stirn gezogen, die andere zum Kinn gesenkt, Grausamkeit mißfalle dir.“ Auch zitiert in , N II S. 361/17, ED S. 15. - - - -„Als Kunstrichter … , S. 214 - - - -Israelite Joh 1,47 - - - -Kindermörder Abraham 1 Mo 22,1–19 - - - -Untertreter 1 Mo 27,36 - - - -Aristokratie der Musen vgl. dagegen , S. 217. - - - -Anakreon , vgl. ebd., S. 212; Mendelssohn spielt mit Anakreon auf den moralischen Rigorismus in Genf an (wie ihn auch Rousseau vertritt), wo bspw. zeitweise Theater verboten waren. - - - -Fulberts s.o. - - - -Abälards Unter dem Pseudonym Abälardus Virbius erschien Hamanns Beylage zum zehnten Theile der Briefe die Neueste Litteratur betreffend. Der Name ist gewählt in Anspielung auf (1079–1142), dessen Liebesbeziehung zu seiner Schülerin Heloisa Vorbild für Rousseaus Neue Heloise war. Der Beiname Virbius (von lat. bis virum, dt. zweimal Mann) wird in , 7,761–7,769 und , 15,540–546 dem Hyppolit beigelegt, nachdem er, zunächst von Pferden zerrissen, durch die Heilkunst des Päons und die Liebe Dianas wieder zum Leben erweckt wurde. Abelaerd wurde zwar nicht zerrissen, auf Betreiben Fulberts aber kastriert. - - - -Duplic Antwort auf eine Antwort. - - - -in meinem Namen bspw. Jer 29,9 oder Mt 18,5, Joh 14,14 u.ö. - - - -erfüllt vll. Lk 1,20 - - - -Palinodie Widerruf mit gleichen stilitischen Mitteln. Das Wort hatte Mendelssohn benutzt, , S. 217. - - - -keiche keuche - - - -Virbius s.o. - - - -Zueignungsschrift der dritten Auflage In den Kreuzzügen erschienen die Chimärischen Einfälle in „Dritte[r] Auflage, vermehrt mit einer Zueignungsschrift aus dem Catull an die hamburgischen Nachrichten aus dem Reiche der Gelehrsamkeit“ (N II S. 157, ED S. 77), bei der es sich um ein lat. Zitat von 12 (mit Auslassungen) handelt, s.o. Im 87. und 88. Stück der Hamburgischen Nachrichten vom 10. bzw. 13 November 1761 war ein Teilabdruck der Chimärischen Einfälle erschienen, vgl. dazu auch . - - - -Marruccinum Asinium 12,1. Gemeint ist , der damit als diebisch attribuiert wird. - - - -frater Pollio 12,6f. Gemeint ist wohl , der im Hamburgischen Correspondenten freundlich über die Sokratischen Denkwürdigkeiten geurteilt hatte. - - - -est enim leporum / Disertus puer ac facetiarum 12,8f: „Er ist nämlich ein Bursche, / der voller geistreicher Einfälle und Späße steckt.“ - - - -Sokr. Denkw. - - - -Agorakrit Der Wursthändler in Aristoph. Equ. 1257. - - - -Aristophanes - - - -zwo neue Würste Kleeblatt hellenistischer Briefe und Aesthaetica. - - - -„Abermal Schimmel!“ Vgl. , S. 218, wo dieser die poetologische Metapher des Schimmels, die Hamann in den Denkwürdigkeiten auf den eigenen Stil angewandt hatte, aufgreift, um im Gegensatz dazu mehr Klarheit und Ausführlichkeit zu fordern. - - - -vox faucibus haesit 2,774: „es stockt mir die Stimme“. - - - -Pαψωδοι Eρμηνεων ερμενεις kürzendes Zitat aus 535a: ihr Rhapsoden seid also Sprecher der Sprecher. (Σωκράτης: οὐκοῦν ὑμεῖς αὖ οἱ ῥαψῳδοὶ τὰ τῶν ποιητῶν ἑρμηνεύετε./ Ἴων: καὶ τοῦτο ἀληθὲς λέγεις./ Σωκράτης: οὐκοῦν ἑρμηνέων ἑρμηνῆς γίγνεσθε) - - - -Fulbert Kulm s.o. - - - -Ich meide … Vgl. die diesbezügliche Kritik Mendelssohns, , S. 218–220. - - - -von sich selbst Vgl. ebd., S. 217. - - - -Spleen und lange Weile Vgl. ebd., S. 219. - - - -Auch in der Dunkelheit … Verse aus Gellerts Gedicht Reichthum und Ehre. Der zweite anzitierte Vers schließt: „heißt mehr als Held verrichten.“ - - - -unserer zufälligen Bekanntschaft Hamann traf Mendelssohn erstmals auf dem Weg nach London, in Berlin. Vgl. , LS S. 333. - - - -der Friede Auf Zarin Elisabeth folgte nach ihrem Tod am 5. Januar 1762 ihr Neffe Peter III. auf den russischen Thron, ein Bewunderer Friedrichs II. Der Friede zwischen Russland und Preußen wurde schließlich am 5. Mai geschlossen. - - - -Löw in der Fabel 82: „Esel, Hahn und Löwe. Auf irgendeinem Hof lebten ein Esel und ein Hahn. Als ein hungriger Löwe den Esel sah, ging er unverzüglich hin, um ihn aufzufressen. Beim Lärm des krähenden Hahnes bekam der Löwe aber einen gewaltigen Schrecken – es heißt nämlich, daß die Löwen vor dem Geschrei der Hähne Angst haben – und wandte sich zur Flucht. Der Esel wurde übermütig bei dem Gedanken, daß sich der Löwe vor einem Hahn fürchtete, und lief hinaus, um diesen zu verfolgen. Aber als der Löwe weit genug entfernt war, fraß er ihn auf. So geht es auch manchen Menschen: Sie sehen, daß sich ihre Feinde zurückziehen und fassen deshalb Mut; dann aber werden sie von ihnen unversehens vernichtet.“ - - - -Sichel […] scharfen Hippe Offb 14,14ff. Die Hippe ist ein Rebmesser. - - - -besudeltem Gewand Jes 63,1–3 - - - -Spaß so werden Hamanns Einfälle einleitend zum Abdruck in den Literaturbriefen genannt (12. Tl., 22.10.1761, S. 191). - - - -dramatischen Versuchs - - - -Thespis . hatte Hamann in der Rezension der Wolken in den Hamburgischen Nachrichten (57. Stück, 28. Juli 1761, S. 449–454) so genannt, als einen Verwandten des „deutschen Hans-Wurst“, mit einem Zitat aus V. 276f.: „Wie man erzählt, hat Thespis die unbekannte Gattung der tragischen Muse erfunden und auf Karren die Werke gefahren …“ - - - -for the play … , II,2. - - - -billet-doux Liebesbrief (wörtl. etwa süßer Zettel) - - - -Verfaßer der Briefe über die N. L. Ob Hamann hier , oder selbst verdächtigt, wird nicht klar. - - - -Aspecten des deutschen Horizonts Gemeint sind vll. die beiden Schriften Schriftsteller und Kunstrichter und Leser und Kunstrichter. Vll. geht es aber auch um die Anspielung auf die Planetenkonstellationen in der Vorrede zu den Kreuzzügen N II S. 115/26–116/6, ED S. a4r–a5r. - - - -homerischen Schlummer 359. - - - -sub rosa Unter dem Siegel der Verschwiegenheit - - - -Mardochai Im Buch Esther wird u.a. beschrieben, wie Hamanns Namensvetter Haman (s.o.) seinen Widersacher, den Juden Mordechai, hängen lassen will (Est 5,14), weil er sich vor ihm nicht beugt (Est 3,2), schließlich aber selbst an jenem Galgen gehängt wird, den er für Mordechai hatte errichten lassen (Est 7,10). - - - -Freund Gemeint ist vmtl. . - - -Brief Nr. 220 - - - -Fluß und Magenfieber „Febris catarrhalis, ein nachlaßendes Fieber, welches sich mit Flüssen auf der Brust vereinigt. Man macht einen Unterschied unter ein gutartigen [Catarrh] und bösartigem Flußfieber.“, vgl. Krünitz, Tl. 14, S. 420 - - - -Voltaire , - - - -Ihrige nicht ermittelt - - - -HE Fiscals ; vll. ist an diesen gerichtet. - - - -Brief mit Nicolai Pettschaft mit dem Siegel von . Auf diesen antwortete Hamann wohl mit Brief Nr. 219 an Mendelssohn. - - - -XII. Theils der Briefe - - - -„Diesen Spaß … , Tl. 12, Br. 192, S. 191f. - - - -Abälard Unter dem Pseudonym Abälardus Virbius erschien Hamanns Beylage zum zehnten Theile der Briefe die Neueste Litteratur betreffend. Der Name ist gewählt in Anspielung auf (1079–1142), dessen Liebesbeziehung zu seiner Schülerin Heloisa Vorbild für Rousseaus Neue Heloise war. Der Beiname Virbius (von lat. bis virum, dt. zweimal Mann) wird in , 7,761–7,769 und , 15,540–546 dem Hyppolit beigelegt, nachdem er, zunächst von Pferden zerrissen, durch die Heilkunst des Päons und die Liebe Dianas wieder zum Leben erweckt wurde. Abelaerd wurde zwar nicht zerrissen, auf Betreiben Fulberts aber kastriert. Vgl. dazu im vorangegangenen Brief an Mendelssohn, - - - -Fulbert . Mendelssohns Pseudonym spielt an auf Fulbert (1060–1142), den Kanonier von Paris, vor allem aber Onkel und Vormund der Heloisa, zu deren Hauslehrer er Petrus Abaelardus bestellt. Nachdem er dessen Verhältnis zu Heloisa gewahr wird, lässt er Abaelardus kastrieren. Kulm ist, Hamanns eigenem Verständnis nach (vgl. ) zusammengesetzt aus Mendelssohns Kürzel in den Literaturbriefen K und den beiden Anfangsbuchstaben Lessings und Mendelssohns; vgl. . Die Anregung zur Entgegnung als Domherr Fulbert geht auf Hamann selbst zurück, vgl. , N II S. 165/1, ED S. 94f. - - - -K. […] L–g und M–s Mendelssohn hatte seine Rezensionen der Nouvelle Héloise mit K. gezeichnet. L–g ist , M–s ist . - - - -Jachin und Broaz 1 Kö 7,21 - - - -parcus dearum cultor 1,34,1: „ein seltener Verehrer der Göttinnen“. - - - -„Die Kenner … , S. 218f. - - - -„Da Sie … Ebd., S. 219. - - - -„Sie sehen … Ebd., S. 219f. - - - -Moses - - - -Brief - - - -Etoit-il trop grand? - - - -Colifichets Kinkerlitzchen - - - -Mes noirceurs, … - - - -Mr. le Fort - - - -Vettels Montesquiou lies: Vattel. 1761 erschien in Frankfurt und Leipzig ein Sammelband mit Schriften von , Emer de Vattel (1714–1767) und : Vermischte Abhandlungen und Gedichte über verschiedene Materien aus der Sittenlehre, Staatskunst, Weltweisheit und den schönen Wissenschaften (2 Bde.). - - - -Anti-Shaftesbury - - - -De la nature - - - -T. Näschereyen - - - -Bruder Redner „Redner“ war ein Amt in Freimaurerlogen; gemeint ist , der 1761 zusammen mit Galimafreen nach dem heutigen Geschmack veröffentlichte. - - - -Gallimafrees Altfranz. galimafrée; abschätzige Bezeichnung eines Eintopfs aus Fleischresten. - - - -Dessert Vll. Lindners Abhandlung von der Sprache. Den Druck sollte Hamann überwachen. besprach die Abhandlung im 231. und 232. der Literaturbriefe (Tl. 14, S. 249–266). - - - -Schulstück im Sammelband der Schulhandlungen erschienen fünf Stücke. Hier ist wohl Lindners Der wiederkehrende Sohn gemeint. Siehe dazu . - - - -Nuppenau - - - -Herkules - - - -Anticotton eine anti-jesuitische Polemik gegen Petrus Coton (1564–1626): Anti-Cotton Oder Kurtze und gegründte Widerlegung Deß durch den Jesuiten Cotton außgesprengten vermeynten Erklärungschreibens. In deren umbständlich erwiesen und dargethan wird, das die Jesuiten an der schröcklichen und verfluchten Mordthat an weyland deß Christseligsten Königs Heinrichs deß IV. Person begangen, schuldig und die rechte Ursacher seyen (1610). In der französischen Ausgabe der Histoire de l’admirable Dom Inigo de Guipuscoa steht der Text im 2. Bd. - - - -Uebersetzung erschien 1762 in Frankfurt und Leipzig - - - -Charles le Vier Charles le Vier (Levier), Buchdrucker in Den Haag - - - -de Selua Haag bedeutet Druckort Den Haag - - - -Prosper Marchand - - - -Bar epitres div. , Bd.2, S. 172f, vgl. . - - - -Winkelmanns Anmerkungen - - - -Kochs Pharos - - - -Prideaux und Shuckford und , die Kochs Titel schon nennt. - - - -Entsiegelten Daniel - - - -Boysens Beyträge - - - -Michaelis Grundsätzen - - - -Simonis Wörterbuch - - - -Schwabe zum Gottsched Johann Joachim Schwabe verteidigte seinen Lehrer in den Briefen über die Heinzische Widerlegung gegen Kritik. Früher hatte er schon mit den eines der wichtigsten Publikationsorgane Gottscheds herausgegeben. - - - -Semmler zum Baumgarten war Schüler von in Halle. - - - -Windheim gab, als sein Schüler, heraus. - - - -Plato - - - -Kreuzzügen - - - -Kulm - - - -Virbius - - - -schrieb - - - -Moses - - - -Fulberts und Abälards s.o. - - - -Dixi et libraui … „Ich habe gesprochen und meine Seele befreit.“ - - - -Wer sein Leben … Mt 10,39 - - - -wie ich an Moses schrieb - - - -erfüllt vll. Lk 1,20 - - -Brief Nr. 221 - - -Moliere … In der ersten Szene von sagt dies der Protagonist Alceste zu Philinte: „Ich, Ihr Freund? – Streichen Sie mich aus!“ Vgl. dazu zwei Äußerungen in Hamanns vorangegangenem Brief, u. . - - - -öffentlicher so wohl als Privatcharacter Vgl. . - - - -Schriftsteller und Kunstrichter Vgl. . - - - -Abälard Unter dem Pseudonym Abälardus Virbius erschien Hamanns Beylage zum zehnten Theile der Briefe die Neueste Litteratur betreffend. Der Name ist gewählt in Anspielung auf (1079–1142), dessen Liebesbeziehung zu seiner Schülerin Heloisa Vorbild für Rousseaus Neue Heloise war. Der Beiname Virbius (von lat. bis virum, dt. zweimal Mann) wird in , 7,761–7,769 und 15,540–546 dem Hyppolit beigelegt, nachdem er, zunächst von Pferden zerrissen, durch die Heilkunst des Päons und die Liebe Dianas wieder zum Leben erweckt wurde. Abelaerd wurde zwar nicht zerrissen, auf Betreiben Fulberts aber kastriert. Vgl. und . - - - -Fulbert . Mendelssohns Pseudonym spielt an auf Fulbert (1060–1142), den Kanonier von Paris, vor allem aber Onkel und Vormund der Heloisa, zu deren Hauslehrer er Petrus Abaelardus bestellt. Nachdem er dessen Verhältnis zu Heloisa gewahr wird, lässt er Abaelardus kastrieren. Kulm ist, Hamanns eigenem Verständnis nach (vgl. ) zusammengesetzt aus Mendelssohns Kürzel in den Literaturbriefen K und den beiden Anfangsbuchstaben Lessings und Mendelssohns; vgl. . Die Anregung zur Entgegnung als Domherr Fulbert geht auf Hamann selbst zurück, vgl. , N II S. 165/1, ED S. 94f. - - - -Mardochai Im Buch Esther wird u.a. beschrieben, wie Hamanns Namensvetter Haman seinen Widersacher, den Juden Mordechai, hängen lassen will (Est 5,14), weil er sich vor ihm nicht beugt (Est 3,2), schließlich aber selbst an jenem Galgen gehängt wird, den er für Mordechai hatte errichten lassen (Est 7,10). - - - -Ώς οὐκ ἐστι … 22,262–265: „Wie kein Bund die Löwen und Menschenkinder befreundet, / Auch nicht Wölf’ und Lämmer in Eintracht je sich gesellen; / Sondern bitterer Hass sie ewig trennt voneinander: / So ist nimmer für uns Vereinigung, oder ein Bündnis.“ - - - -ְוְגָ֤ר זְאֵב֙ עִם־כֶּ֔בֶשׂ וְנָמֵ֖ר עִם־גְּדִ֣י Jes 11,6: „Der Wolf wird bei dem Schaf und der Panther bei dem Zicklein liegen“. - - - -Herausgeber - - - -wer nicht mit uns ist … Mt 12,30 - - - -Invalide - - - -nachhinken Vmtl. spielt Mendelssohn auf die hinkende Göttin der Verblendung, Ate, an. Vgl. Hor. carm. 3,2,31f.: „selten hat den vorauseilenden Verbrecher/ verlassen trotz lahmen Fußes die Strafe.“ - - - -Tanzmeister - - - -Brawe FABULLUS , der ab November 1760 im Dienst des Generalleutnants von Tauentzien stand. Brawe: lies Brave. Die Rede von den „glänzenden Wafen“ geht zurück auf „arma radiantia“ (, 8,616). - - - -B. - - - -Satrape Bezeichnung für einen Statthalter einer größeren Provinz im antiken Perserreich. - - - -R. - - - -K. - - - -Diomed 10,154ff.: „Aber der Held selbst/ Schlummerte, hingestreckt auf die Haut des geweideten Stieres;/ Auch war unter dem Haupt ein schimmernder Teppich gebreitet./ Nahend weckt’ ihn vom Schlaf der gerenische reisige Nestor“. - - - -David 1 Sam 26,5–13 - - - -Frieden - - - -Furcht - - - -Gießkanne - - - -Asinio […] Pollio 12,1–7. Mit Asinio ist vmtl. gemeint; mit Pollio vmtl. , vgl. . - - - -Athleten - - - -göttlich schöne Pflichten vgl. . Aus Gellerts Gedicht Reichtum und Ehre; die Strophe: „Such’ solche Freuden auf, die still dein Herz beseelen / Und, wenn du sie gefühlt, dich nicht mit Reue quälen! / Dein Freund, dein Weib, dein Haus sind Welt genung für dich / Such sie durch Sorgfalt dir, durch Liebe zu verbinden, / und du wirst Ehr und Ruh in ihrer Liebe finden. / Ein jeder Freundschaftsdienst, ein jeder treuer Rath, / so klein die Welt ihn schätzt, ist eine große That. / Auch in der Dunkelheit giebts göttlich schöne Pflichten, / und unbemerkt sie thun, heißt mehr, als Held, verrichten.“ - - - -Schilde der Minerva scheuet die Eule … Diese Symbolik war beliebt bei (Freimaurer-)Logen; über den aufklärerischen Impetus darin hatte sich Hamann bereits in den Sokratischen Denkwürdigkeiten lustig gemacht (N II S. 76/8f., ED S. 54). - - - -keichen - - - -Bürger eines freyen Staats vgl. dagegen - - - -Demosthenische Reden , bekannt für seine Reden vor der Volksversammlung. - - - -zufälligen Bestimmungen - - - -zufälligen Bekantschaft , vgl. auch , S. 333. - - - -Marsias Marsyas fordert Apollo zum Wettkampf mit der Doppelflöte auf, den er verliert. Apollo hängt Marsyas zur Strafe an einen Baum, ihm wird bei lebendigem Leib die Haut abgezogen. - - - -socratischer Becher wurde hingerichtet, indem er einen Becher mit Gift austrank. - - - -Nicodemus - - - -Billet-doux Liebesbrief, vgl. - - - -Wolken - - - -Denkwürdigkeiten - - -Brief Nr. 222 - - -Flußfieber „Febris catarrhalis, ein nachlaßendes Fieber, welches sich mit Flüssen auf der Brust vereinigt. Man macht einen Unterschied unter ein gutartigen [Catarrh] und bösartigem Flußfieber.“, vgl. Krünitz, Tl. 14, S. 420 - - - -Savary - - - -ihr Mst Bei dem Manuskript handelt es sich um , vgl. . - - - -das Stück - - - -ex vtroque Caesar „Durch beide Caesar“, d.h. durch Waffen und Gelehrsamkeit - - - -Keithschen Brief - - - -Rapsodies … - - - -Uebersetzung des Thomas á Kempis Gemeint ist vmtl. eine Übersetzung von De Christo Imitando des Thomas von Kempen, die Hamann im lateinischen Original besaß. Um welche Übers. genau es sich handelt, ist unklar. 1733 erschienen bspw. Thomas von Kempis Geistreiche Schriften: So wol die vier Bücher Von der Nachfolge Christi, als auch dessen andere in vier und zwantzig Büchern bestehende Betrachtungen, Göttliche Gespräche, Andachten, Ermahnungen, Anwendungen der H. Schrift, Send-Schreiben, Gebete und Lob-Sprüche in der Übersetzung von Goffried Arnold bei Walther in Leipzig; 1756 bei Haberkorn in London Vier geistreiche Bücher von der Nachfolge Christ. - - - -Nachrichten von alten Münzen vll. - - - -L – – s - - - -Ocellus Mit dem angeblichen Pythagorasschüler Okellos von Lukanien (1. Jh.) befasst sich , die sich im Titel als Beitrag zur „Philosophie du Bon Sens“ gibt. - - - -le Mettrie - - - -Ni Queue … - - - -Belle-Isle Am 20.11.1759 war die bretonische Insel Belle-Île von der britischen Flotte unter Edward Hawke eingenommen worden. - - - - - - - -Jakobitin Anhängerin des exilierten Hauses Stuart (nach König Jakob II., der in der Glorious Revolution abgesetzt wurde) - - - -Schönfleckchen ein aufgeklebter Fleck als modisches Accessoire (und bspw. um Hautunreinheiten zu verdecken). - - - -St. Evremond - - - -Tyburn Richtplatz im Nordwesten Londons, den Hamann für seine Glose Philippique als fingierten Druckort wählte. - - - -Heloise … , S. 18–21. Auch zitiert in , N II S. 190/35–191/42, ED S. 150–152. - - - - - - - -Wolmar die Figur des Romans, auf die Hamann schon früher eingegangen war, - - - -Panglos der Lehrer von Voltaires Candide, der diesem die Leibnizsche Theorie der besten aller Welten beibringen will. - - - -Cunegonde die westfälische Prinzessin Cunégonde, die Geliebte Candides, von der dieser vertrieben wird - - - -Brief nicht ermittelt - - - -HE. Fiscal , vgl. und - - - -die Näschereyen Hier ist nicht sicher zu entscheiden, ob Treschos Näschereyen oder Hamanns gemeint sind. - - - -Mummel Memel, heute Klaipėda - - - -opponenti incumbit probatio dt.: Dem Ankläger obliegt die Beweisführung. - - - -Connexion mit Kurland u.a. mit in Mitau - - - -junger Kurländer vll. - - - -Sapienti sat dt.: für den Verständigen genug - - - -Popowitsch - - - -Jugendl. […] Kampagnen Gedichte u. - - - -Scherze - - - -Roußeau zu vertheidigen Bezug nehmend auf die Chimärischen Einfälle bzw. einen früheren Brief (), worin Hamann Mendelssohns Kritik an Rousseaus Julie ou La nouvelle Héloise seinerseits kritisiert. - - - -Genfers - - - -Transeant haec – Abkürzung der Lateinische Redewendung „transeant haec cum ceteris erroribus“ – „Es möge dies mit mehreren Fehlern vorübergehen.“ - - - -Fulberts . Vgl. an Mendelssohn. - - - -Einlage nicht ermittelt - - - -Engl. Admiralität nicht ermittelt - - -Brief Nr. 223 - - -Pettschaft Mit dem Siegel von , vgl. - - - -zweier Zeugen Aussage Vgl. dazu . - - - -Zuschrift vom 2. März war wohl erst am 20. März in Königsberg eingetroffen. - - - -Mediateur geht ebenfalls über an . - - - - - - - -ob er Scherz versteht Vgl. den 192. der Briefe die neueste Litteratur betreffend (12. Tl., 22.10.1761, S. 192): „Das Salz ist darin mit vollen Händen gestreut, und die immer fortgehende Ironie, ist bisweilen so fein, daß ich bald muthmassen solte, der Verfasser habe einigen unserer heftigsten Wiedersacher eine Nase drehen, und sie glaubend machen wollen, als wenn dieser Bogen eine bittere Satire auf unsere Briefe wäre. Ich nahm mir sogleich vor, Ihnen diesen Bogen zuzusenden, und dem Ungenanten in ein paar Zeilen zu zeigen, daß ich sehr wohl Spaß verstande“ - - - -anwerben vgl. , Hamann versucht die List, mit der Mendelssohn ihn verunsichern wollte, umzudrehen. - - - -Lust und Liebe zum Dinge … macht alle Mühe und Arbeit geringe. - - - -inoculirte geimpfte; vgl. auch den Untertitel von . - - - -Dienste Vgl. - - - -Stehe auf, Nordwind! Hld 4,16 - - - -Kluft befestigt Lk 16,26 - - - -Pregel Fluss in der Region Königsberg, heutiges Kaliningrad - - - -jener gewaltige Mann der an Aussatz leidende Naaman nach 2 Kö 5,11f. - - - -F … vll. Frechheit; mit der biblischen Geschichte von Naaman (der sich wählerisch gibt zu den ihm angebotenen Möglichkeiten zur Heilung) im Hintergrund würde „deutsch“ soviel wie zornig, trotzig, vll. deutlich (worauf etymologisch zuweilen Bezug genommen wurde) bedeuten. Der Bezug Nicolais und der zur Sprache der Literatur war in Mendelssohns Rezension (5.Tl., 1760, 98. Brief, S. 262) von Friedrichs franz. Schriften klar geworden, wo er bedauert, dass der König die deutsche Literatursprache nicht als vorbildliche befördert. - - - -Amona und Pharpar 2 Kö 5,12 - - - -St. P … St. Petersburg. Im Januar 1762, nach dem Tod Zarin Elisabeths, folgte Peter III. auf den russischen Thron, der als Verehrer Friedrichs und der preußischen Kultur galt, womit erstens ein Ende des Krieges in Aussicht stand, zweitens eine Bevorzugung der deutschen Sprache gegenüber der von Elisabeth favorisierten französischen. - - - -griechischen Erzbischofs Vll. ist auf angespielt, dessen Predigten in den 1750ern ins Deutsche übersetzt wurden, u.a. im Rahmen des Versuchs den Predigtstil zu reformieren: hin zu mehr rhetorischer Formung zum Zwecke der Beeindruckung der Kirchengemeinde. - - - -Froschmäusler - - - -natürlichen Geschichte vll. Anspielung auf Mendelssohns Behauptung, die Beziehung zwischen ihnen sei experimenteller Art: - - - -XI. Theilen und den zwei Bogen des XII. - - - -hyperboreischen im hohen Norden gelegen - - - -Apelles bey der Leinwand , bei Plin. nat. 35,36,85 ist anekdotisch überliefert, dass Apelles, hinter seinen Bildern versteckt, Urteilen der Betrachter gelauscht habe. Der Kritik eines Schusters an gemalten Schenkeln, habe er entgegengesetzt: Schuster bleib bei deinen Leisten. - - - -Ohrenbläser Schmeichler - - - -einige Ziegel 1 Mo 11,3 - - - -jene heilige Einfalt soll auf dem Scheiterhaufen „O sancta simplicitas!“ gerufen haben, als Bauern noch mehr Holz herbeiholten. - - -Brief Nr. 224 - - -5 März 1762 vmtl. ein Transkriptionsfehler in der Ausgabe Roths, vgl. textkritische Anmerkung. - - - -Αμὴν … Griechisch-deutsches Mischzitat von Joh 12,24ff. mit Einfügung von „unserer Freundschaft“ - - - -Scheidebrief Mendelssohns vorangegangener Brief . - - - -französischen Vers - - - -jene Reden - - - -Mardochai und der böse Agagite Mardochai war Jude, sein Gegenspieler Haman ein Agagite, vgl. Est 8,3ff. u. Est 9,24f. , - - - -güldenen Tage vgl. - - - -von welchen es heißt, … Vgl. Jes 11,6 u. Hld 2,15 - - - -Triumphwagen des Bacchus Der Triumphwagen, auf dem der Gott Bacchus in seine Heimatstadt Theben zurückkehrt, wurde von Panthern gezogen. - - - -Kein Freygeborner … Vgl. - - - -פחד יצחק 1 Mo 31,42: „die Furcht Isaaks“. - - - -B. R. K. Vgl. - - - -Legionen Mk 5,9 - - - -Gießkanne Vgl. - - - -Küchengärtner Vgl. - - - -Fabullum und seinen Abschied Vgl. - - - -Schnupfen Wohl mit der sprichwörtlichen Verwendung für Dummheit, Beschränktheit (weil man etwas nicht bemerkt, nicht riechen kann). - - - -Ergo … 1,24;5f.;10: „Andauernder Schlaf bedrängt Quintilius also? […] keinem beweinenswerter als dir, Vergil!“ - - - -Nachsicht Vgl. - - - -Principiis obsta dt.: Wehret den Anfängen. - - - -Iuvenilia „Jugendwerke“, so sind damit die Gelegenheitsgedichte und das Lateinische Exercitium in den Kreuzzügen gemeint. - - - -Salomo Salomo als Verfasser der biblischen Bücher Sprüche, Prediger, Hohelied und des Buchs der Weisheit. - - - -Sechswochen Kindbettzeit: Bezeichnung für die Wochen, die zwischen der Geburt eines Kindes und dem ersten Kirchenbesuch der Mutter verstreichen. - - - -auch eitel Pred 2,1 - - - -eine Gans anfängt Vgl. Luther, Glosse auf das vermeinte kaiserliche Edikt (1531; WA 30.3, S. 387/6 10): „S. Johannes Hus hat von mir geweissagt, da er aus dem gefengnis ynn behemerland schreib, Sie werden itzt eine gans braten (denn Hus heisst eine gans) Aber uber hundert iaren, werden sie einen schwanen singen hören, Den sollen sie leiden, Da solls auch bey bleiben, ob Gott wil“. - - - -Acker 1 Mo 3,17f. - - - -wie David sagt 2 Sam 23,6f. - - - -vom Most Hi 32,19 - - - -Essig 21,37,2: Erhitzte Felsen wurden bei Hannibals Alpenüberquerung durch Essig mürbe gemacht. - - -Brief Nr. 225 - - -Popowitsch - - - -freye Beurtheilung Vgl. - - - -de gustibus non est disputandum dt.: Über Geschmack läßt sich nicht streiten. - - - -Absaloms Sünde … 2 Sam 16,22f. - - - -Quid damnas? de te fabula narratur 1,1,69f.; Hamann setzt „damnas“ an die Stelle von „ridas“ („lachst“): „Was verdammst du? die Geschichte handelt von dir.“ - - - -naturam si expellas furca 1,10,24: „naturam expellas furca“ – „die Natur magst du mit der Heugabel austreiben“. - - - -Artzt, hilf Dir selber! Lk 4,23 - - - -Kurschen Correspondance Briefwechsel mit dem Kurland, wo sich u.a. und aufhielten. - - - -P. Rupr. - - - -Bogen Bogen aus - - - -Prediction sur la n. H. - - - -Ni Queue ni tete - - - -Amphigouris, amphigouriques und Lazis Frz. amphigouri: Unsinnsgedicht; ital. lazzi, Begriff aus der ital. Commedia dell’arte für clowneske Elemente im Drama. Das Wort ‚amphigouris‘ verwendet Sticotti in der von Hamann in und in den Näschereyen (N II S. 191/37, ED S. 153) zitierten Passage über Rousseaus nouvelle Héloise. Die ‚Lazzis‘ sind bspw. Thema in Mösers Vertheidigung des Groteske-Komischen (S. 64), die mit Zitat der entsprechenden Stelle in den Literaturbriefen rezensiert wurden (12. Tl., 1761, 215. Brief, S. 353). - - - -Mauvillon - - - -Diction. Encycloped. - - - -Platon - - - -sauersten Arbeit Vmtl. die Korrekturen des Drucks der Kreuzzüge. - - - -Alea iacta „Der Würfel ist gefallen.“ Ausspruch Caesars bei der Überquerung des Rubikon. Überliefert etwa bei Plut. Pompeius 60 und Suet. Caes. 32. - - - -Was ich geschrieben hab … Lat.: quod scripsi scripsi. Vgl. Joh 19,22. - - - -klein Wortspiel Untertitel im Lateinischen Exercitium, N II S. 219, ED S. 221: „dem eiteln Wandel nach Väterlicher Weise gemäß, öffentlich aufgeführt worden von einem verlornen Sohne U.[nsrer] L.[ieben] F.[rau] Albertine.“ - - - -Juvenilia „Jugendwerke“ in den Kreuzzügen des Philologen. - - - -Wein zu Essig Vgl. - - - -Aristobulus , genannt auf dem Titelblatt von - - - -Denkmal auf meine Mutter am Ende der Kreuzzüge, N II S. 233–238, ED S. 241–252 - - - -Stark genug! Anspielung auf die Kritik Ziegras an den Sokratischen Denkwürdigkeiten, die Hamann bereits im ersten Aufzug der Wolken aufgreift (W S. 55, N II S. 86/14–17, ED S. 30). - - - -Nicolai - - - -in petto - - - -Bruder - - - -Rahel 1 Mo 30,22, Anspielung auf - - - -gl. Groschen (in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch) - - - -Athenagorä Apologie - - - -Rede über die Auferstehung nebst Petri Bunelli - - - -Demetrio Phalereo ; vll. in der Rhetoriker-Ausgabe von Thomas Gale - - - -Kongehlschen Auction Aus dem Nachlass von . - - - -Moldenhauer - - - -fl. Gulden, Goldmünze, hier aber 1 polnischer Gulden, eine Silbermünze, entsprach 30 Groschen. - - - -consilium fidele getreulicher Rat; vll. hier der Plan einer Rezension - - - -Amphigouris - - - -Landpredigers nicht ermittelt - - -Brief Nr. 226 - - -Einlage nicht ermittelt - - - -Gr.[iechisches] [und] Arab.[isches] - - - -Sammlung - - - -Provinzial Wörterbuch - - - -Aplamdwatsch ebd., S. 220 - - - -amphigouriques Vgl. - - - -Iuuenilia Jugendwerke; gemeint sind die Kreuzzüge des Philologen, die wohl Anfang April aus dem Druck kamen. - - - -Abälard Unter diesem Pseudonym erschien , die sich ebenfalls in den Kreuzzügen finden. - - - -eigen Schicksal wurde auf Betreiben des Onkels der Heloisa, Fulbert, kastriert. Hier auf die Auseinandersetzung mit und die bezogen: . - - - -Uebersetzer der neuen Heloise - - - -Anmerkungen für die deutschen Kunstrichter - - - -fl. Gulden - - - -Apostem Geschwür - - - -Ode an Cyrus - - - -Diaconus […] über den Frieden - - - -Pastoralmemoires Vll. - - - -Forstmannschen - - - -deutschen Uebersetzung des Homers Die bibliophile Ausgabe der übersetzten Ilias war bereits 1754 erschienen. - - - -neue Sammlung - - - -Kurl. Kurland - - - -Pastor , Brief nicht überliefert - - - -jüngsten Bruder - - - -meiner - - - -Popowitsch ; - - - -Lauson - - - -Schulhandl. - - - -Wolson - - - -Hinz, der Gallimafrist , genannt so wegen seiner Galimafreen nach dem heutigen Geschmack. - - - -Amsterdamer Ausgabe […] exemplar Vaticanum Vetus testamentum Graecum Ex Versione Spetuaginta interpretum. Juxta Exemplar Vaticanum Romae editum (Amsterdam 1683). [Biga 49/500 „Η παλαια Διαθηκη κατα τοτς ὁ Amst. 683“] - - - -Pselli Arithmetik … - - - -Archimedes v Procli und - - - -Meurer - - - -Rhetores Selecti von Gale - - - -Mornay’s Mystere d’Inquité - - - -Gelehrten Lexico , 3. Tl., 1751, S. 686. - - - -Danielis Gerdesii Introduction … - - - -Erasmus - - - -Zwinglium - - - -– videor […] Paradoxis „Mir scheint, daß ich fast alles gelehrt habe, was auch Luther lehrt, wenn auch nicht so trotzig, und daß ich mich gewisser Rätsel und Paradoxien enthalten habe.“ Zitat bei , Bd. 1, S. 151. - - - -Staupitz - - - -Caietanus - - - -Ego nolo […] capite suo „Ich will nicht weiter mit dieser Bestie reden, denn er hat tiefliegende Augen und in seinem Kopf wunderliche Gedanken.“ Zitat bei , Bd. 1, S. 227. - - - -Theologus … „Der Prediger der Herrlichkeit nennt das Böse gut und das Gute böse; der -Prediger des Kreuzes sagt, was die Sache wirklich ist.“ Zitat bei , Bd. 1 (Monumenta), S. 179. In der Heidelberger Disputation von 1518, WA I S. 354/21f. - - - -Petrus Mosellanus - - - -Pflugium - - - -Heumann […] Sculteti Annalibus ; vmtl. meint Hamann aber Hermann von der Hardts Historia litteraria reformationis, in deren 5. Tl. Sculteti Annalibus ediert sind. - - - -Carlstadt v Eccius Karlstadt (Andreas Rudolf Bodenstein) (1480–1541), Prof. in Wittenberg u. Johann Mayer von Eck (1486–1543), Gegner von . - - - -Philolog. v die Essais und . - - - -Manum de tabula! dt. „Hand vom Bild!“ (im Sinne von: nicht weiter anrühren, nach , XXXV,36,80) - - - -Nicolai , vgl. - - - -Moses , vgl. - - - -Krickende , der als Hofmeister bei Johann Peter Süßmilch in Salons verkehrte, die auch Mendelssohn und Co. frequentierten. - - - -liebe Frau Marianne Lindner - - - -Runtzen - - - -Hippel - - - -von Schroeder - - - -jungen Baron - - - -Brief Nr. 227 - - -Plan von Karschen Gedichten - - - -Wagner - - - -Formeys Quinteßenz welche Schrift von , nicht ermittelt; vll. die 1762 erschienenen Grundsätze der Sittenlehre. - - - -Sticoti - - - -Kochs ältesten Glauben - - - -Hermes Ode , vgl. - - - -Schreiben des Friedens - - - -Anmerkungen - - - -des beyliegenden Die Formulierung legt nahe, dass Hamann Lindner zusammen mit vorliegendem Brief einen Entwurf seiner eigenen Schrift Schriftsteller und Kunstrichter zukommen lässt. - - - -lettischen Wortes Vgl. - - - -Mst von Ihren Zusätzen Vll. handelt es sich um ein Manuskript von Lindners „Zusätze zum ersten Theile des Rigischen Katechismus“. - - - -Gott ein Geist Joh 4,23 - - - -grobe Ehebrecherinn Joh 8,3ff. - - - -das Liebäugeln 2 Mo 20,17 - - - -mit Fingern zeigen Jes 58,9 - - - -5ten Geboth Du sollst nicht töten. David schickt Urija in den Krieg. - - - -6.ten Du sollst nicht ehebrechen. David begeht Ehebruch mit Batseba. - - - -keuschen Jüngling Joseph, vgl. 1 Mos 39,7 - - - -keusche Frau Vermutlich ist die Protagonistin des gleichnamigen Buches Susanna gemeint, vgl. ZusDan 1,22f. - - - -Salomo Pred 7,27ff. - - - -Herodes … Vgl. Mk 6 - - - -Vis et dolus Gewalt und Vorsatz - - - -Iuuenilia - - - -Pan Griechischer Gott, Vorsteher der Nymphen. Abgedruckt auf dem Frontispiz sowohl in den Kreuzzügen als auch den Essais à la Mosaique. - - - -c’est le Pere … „Das ist dem Vater sehr ähnlich.“ - - - -französisches Exercitium Lindner meinte vielleicht, dass den Kreuzzügen ein französischer Text noch hätte beigefügt werden können, etwas wie das Lateinische Exercitium, das den frühen, gescheiterten Versuch Hamanns zu akademischer Ausbildung repräsentiert. - - - -das mosaische Exercitium Gemeint ist vmtl. . - - - -einerley Phil 3,1 - - - -kleinen Streich Angespielt ist wohl auf den Untertitel des Lateinischen Exercitiums, in den Kreuzzügen, N II S. 219, ED S. 221: „dem eiteln Wandel nach Väterlicher Weise gemäß, öffentlich aufgeführt worden von einem verlornen Sohne U.[nsrer] L.[ieben] F.[rau] Albertine“, womit die der Alma mater Königsberg gemeint ist; dazu gehört auch Zitat aus Hor. carm. 1,1 auf der zweiten Seite: „me gelidum nemus Nympharumque leues cum Satyris chori Secernunt populo“ – „mich sondert der kühle Wald / ab vom Volke und leicht schwebender Nymphenchor / mit Satyrn gepaart“. - - - -aliena cornua fronti addita 3,139f.: „das unpassende Geweih auf seine Stirn verpflanzt“. Vgl. , N II S. 193/2, ED S. 158. - - - -Larve des Keiths - - - -Geck von Näscher - - - -FabelAisop. 188: „Ein Esel zog sich ein Löwenfell über und setzte überall die unvernünftigen Tiere in Angst und Schrecken. Als er dann einen Fuchs sah, versuchte er auch diesen zu erschrecken. Der Fuchs aber – er hatte nämlich zuvor seine Stimme gehört – sagte zu ihm: ‚Ja, sei dir darüber im Klaren, dass auch ich dich gefürchtet hätte, wenn ich nicht dein unverschämtes Geschrei gehört hätte.‘“ - - - -Röm 2,15f. - - - -Spruch LXXIII. Vgl. , N II S. 204/25, ED S. 184. Dort verweist Hamann auf Ps 73,21f., gibt in der Fußnote aber irrtümlich Ps 83,21f. („LXXXIII, 21.22“) an. - - - -hellenistische Briefe - - - -Bedlam Irrenhaus Londons, das Hamann für seinen Lettre néologiques als fingierten Druckort wählte. - - - -Tyburn-Road ; Richtplatz im Nordwesten Londons, den Hamann für seine Glose Philippique als fingierten Druckort wählte. - - - -Düna Fluss, der in Riga in die Ostsee mündet. - - - -Nilstrom Anspielung auf Moses im Kästchen, vgl. 2 Mo 2,5ff. - - - -Pregel Fluss in der Region Königsberg, heutiges Kaliningrad. - - - -Syrinx Arkadische Nymphe, die von Pan verfolgt wird, Gaia verwandelt sie in Schilf, Pan erfindet die Hirtenflöte durch Zusammenbinden der Schilfrohre. - - - -der erste Tag Anspielung auf bzw. sein Gedicht „Der erste May“, das mit den Versen beginnt: „Der erste Tag im Monat May / Ist mir der glücklichste von allen.“ In Schriftsteller und Kunstrichter spielt Hamann ebenfalls mit diesem Topos im „Mährchen vom 1. May“ (N II S. 337f., ED S. 14–16). - - - -Gedichte - - - -Freundschaft Vgl. die 2. Strophe des Gedichts „Freundschaftlicher Gesang“ in (N II S. 229/1, ED S. 236): „Wohlthätige Freundschaft träufelt mir, statt Polyhymnien, heute / Gelehrtes Schwärmen ins Herz, ins Ohr harmonisches Säuseln.“ Im Erstdruck von 1755 lautet der erste Vers: „Nicht Polyhymnie, nein! die Freundschaft güßt heut wohlthätig“. - - - -Schaudern … Vgl. die 4. Strophe des Gedichts „Freundschaftlicher Gesang“ in (N II S. 229/12, ED S. 236). - - - -Druckfehler , ED S. 256. Dort wird der zitierte zweite Vers „Nur um Verdienste […] Stolzes.–“ als Druckfehler markiert, an dessen Stelle zu setzen sei: „Zum eisernen Schmerz den Balsam philosophischen Kitzels.“ (in N II S. 229/23 als Emendation umgesetzt). - - - -Vers ebd. Str. 7, ED S. 238: „Die Weisheit schenket uns Freund! sokratisch-lächelnde Stirnen – / Nur um Verdienste besorgt, ohne Versuchung des Stolzes.– […]“ (In N II S. 229 nicht enthalten) - - - -Phaedrus 60b–c: „Was für ein eigenes Ding, ihr Männer, ist es doch um das, was die Menschen angenehm nennen, wie wunderlich es sich verhält zu dem, was ihm entgegengesetzt zu sein scheint, dem Unangenehmen, daß nämlich beide zu gleicher Zeit zwar nie in dem Menschen sein wollen, doch aber, wenn einer dem einen nachgeht und es erlangt, er fast immer genötigt ist, auch das andere mitzunehmen, als ob sie zwei an einer Spitze zusammengeknüpft wären; und ich denke, wenn Äsopos dies bemerkt hätte, würde er eine Fabel daraus gemacht haben, daß Gott beide, da sie im Kriege begriffen sind, habe aussöhnen wollen und, weil er dies nicht gekonnt, sie an den Enden zusammengeknüpft habe, und deshalb nun, wenn jemand das eine hat, komme ihm das andere nach. So scheint es nun auch mir gegangen zu sein: weil ich von der Fessel in dem Schenkel vorher Schmerz hatte, so kommt mir nun die angenehme Empfindung hintennach.“ - - - -Zum eisernen Schmerz „Freundschaftlicher Gesang“, in: Kreuzzüge, N II S. 229/22, ED S. 238 - - - -Zobel oder Vgl. die 7. Strophe des Gedichts „Freundschaftlicher Gesang“ in: Kreuzzüge, N II S. 229/25, ED S. 238: „In unserm Scherzen und Ernst, sey jugendlicher Geschmack/ Der Zobel männlichfester Brust!“ - - - -jetzige Landesverbindungen die Besetzung Preußens durch russische Truppen - - - -Gelehrten Schwärmen Vgl. 2. Strophe des Gedichts „Freundschaftlicher Gesang“ in: Kreuzzüge, N II S. 229/2, ED S. 236: „Wohlthätige Freundschaft träufelt mir, statt Polyhymnien, heute / Gelehrtes Schwärmen ins Herz, ins Ohr harmonisches Säuseln.“ - - - -dromedarische Sehnsucht Vgl. ebd., 4. Strophe, N II S. 229/10, ED S. 237: „Wie lang ermüdest Du Freund, uns? – Vom starr wartenden Auge / Gar zu leichtgläubig getäuschet, in dromedarischer Sehnsucht, / Erscheint mir Deine Gestalt – Den ersten seegnenden Gruß / Zum voraus schaudernd ich empfind!–“ - - - -Gelübde vll. auf eine Ankündigung gegenüber Mendelssohn bezogen – - - - -Tage der Reinigung3 Mo 12,1–8. - - - -pet à vingt onglesFranzösische Redewendung; wörtlich: Furz mit 20 Nägeln; Bezeichnung für ein neugeborenes Kind. - - - -Nisi periissemus, periissemus „Kommen wir um, so kommen wir um.“ Fehlerhaftes Zitat eines in , Themistocles 29, zugeschriebenen Ausspruchs: „Als er viele Geschenke erhalten und schnell reich geworden war, sagte er zu seinen Kindern: ‚Ihr Kinder, wir würden zu Grunde gehen, wenn wir nicht schon zu Grunde gegangen wären.‘“ - - - -de republica - - - -ich sie genutzt habe in den beiden Schriften Schriftsteller und Kunstrichter und Leser und Kunstrichter - - - -in der Kriegskunst Anweisung Gemeint ist - - - -Reisebeschreibung - - - -Weltgeschichte vll. - - - -Exiles Welches Werk von hier gemeint ist, ist nicht ermittelt; vll. die dt. Übers. von Mémoires et Aventures d’un homme de qualité qui s’est retiré du monde (1728), die gerade erschienen war als Leben einer vornehmen Standesperson oder Begebenheiten des Marquis von *** welcher der Welt entsaget hat (2 Bde., 1762). - - - -Burschers Auslegung - - - -Crusius - - - -Lindhammers - - - -Cansteinischen Amanueuensis lat. amanuensis: Schreiber, Sekretär; hier vmtl. Anhänger von . - - - -Donat Der Ausspruch „Pereant qui ante nos nostra dixerunt“ („Zum Teufel mit denen, die vor uns unsere Aussprüche getan haben!“) wird dem Grammatiker zugeschrieben. - - - -Terenz - - - -Popowitsch - - - -Alzaide - - - -Jean Jacques Rousseau vgl. zu Sticottis Kritik bereits zuvor und im nächsten Brief, . - - - -„la nouvelle … , S. 71 - - - -Voltaire - - - -Littleton ebd. S. 73–78; - - - -Er entschuldigt ebd. S. 73 - - - -St Evremond - - - -Pascal - - - -Thorus Lat. torus: Bett. - - - -HE. Beaumont Perücken Magazin - - - -Lauson - - - -Wolson - - - -Daubl. - - -Brief Nr. 228 - - -neuliche Laune vgl. - - - -Supplement Vermutlich meint Hamann seine Anmerkungen zu Lindners „Zusätze zum ersten Theile des Rigischen Katechismus“. - - - -de republica - - - -Hosea nebst Burschers Auslegung - - - -Amazonen Lieder - - - -Gesners Schriften - - - -die Nacht, Bd. 2, S. 159–176. Auch in , N II S. 344/39, ED S. 8 erwähnt. - - - -Daphnis Titel eines Schäferromans von Gesner. - - - -Wielands Gedichten - - - -Mon chef d’œuvre - - - -Hagedorns Betrachtungen - - - -à vingt ongles Französische Redewendung; wörtlich: [Furz] mit 20 Nägeln; Bezeichnung für ein neugeborenes Kind. Vgl. - - - -. - - - -jener Daume … Größe des Riesen , Bd. 1, S. 169f., bezogen auf ein Gemälde des griechischen Malers Timanthes von einem schlafenden Zyklopen, dessen Größe im Vergleich zu Satyrn vorstellbar gemacht wird. - - - -die Hände gesunken Anspielung auf 6,33: „bis patriae cecidere manus“. - - - -gleich der Hagar 1 Mo 21,10 - - - -Rost Vgl. , »Das Zeisignest«, S. 71. - - - -Anmerkungen - - - -Relata refero dt.: Ich berichte über Gehörtes. - - - -Kochs Stärke und Schwäche - - - -Manilius Hamann entnahm Manilius’ Astronomica das Titel-Motto zu Leser und Kunstrichter. - - - -Schulhandlungen - - - -Lauson - - - - - - - -größer als mein Herz 1 Joh 3,20 - - - -Ich weiß, daß mein Erlöser lebt Hi 19,25 - - - -der mich von allem Uebel erlösen wird 2 Tim 4,18 - - - -wie meine eigenen Haut umgiebt Heb 12,1 - - - -glühenden Asche Hi 2,8 - - - -daß die Erde … meine Brüder sind Hi 17,14 - - - -liebe Hälfte - - - -Elbing heute Elbląg - - -Brief Nr. 229 - - -Fuhrmann Vgl. . - - - -Ankunft in Elbing - - - -Vetters - - - -Skubovius Gymnasialprofessor in Elbing - - - -Morungen heute Morąg - - - -Belger - - - -Muhme Magdalena Dorothea Zöpfel, siehe Familie - - - -Rathskypers zu Elbing heute Elbląg; Kyper/Küper: ursprünglich Bez. eines Faßbinders - - - -Degnerin - - - -Wagner - - -Brief Nr. 230 - - -Morungen heute Morąg - - - -Vetter - - - -Rosenhafter Zufall Wundrose (Erysipel), durch Bakterien ausgelöste Hauterkrankung; Nuppenau starb an dieser Krankheit: - - - -Erschrecknis nicht ermittelt - - - -von Bergen nicht ermittelt - - - -Königs Gedichte - - - -Kanters Laden - - - -Blisters Buchbinder in Königsberg - - - -Vetter Bräutigam vll. - - - -Blindau - - - -Hartknoch - - - -Muhmchen Lieschen - - -Brief Nr. 231 - - -Elbing heute Elbląg - - - -Vetter Nuppenau - - - -Rathskyper -Küper: ursprünglich Bez. eines Faßbinders - - - -Schwester Magdalena Dorothea Zöpfel, siehe Familie - - - -seiner Ruhestätte erlag während Hamanns Besuch einer Krankheit, . - - - -Bruder - - - -Leiche Vll. der Tod eines Kindes, vgl. . - - - -Wille … Joh 1,13 - - - -was Gott thut … Anfang des gleichnamigen Kirchenliedes von Samuel Rodigast (1649–1708). - - - -mit einer halben Verzweifelung - - - -Beylage des Rigischen Katechismus - - - -Wagner - - - -Daubler - - - -Leser und Kunstrichter - - - -Tant mieux pour elle - - - -Au Roi Philosophe Vmtl. ist das anonym erschienene Au Roy Philosophe (London 1761) gemeint. - - - -Les songes d’Aristobule Vll. Pierre-Charles Leveque (1736–1812): Les rêves d’Aristobule. Philosophe Grec, suivis D’un Abrégé de la Vie de Formose, Philosophe Francois (Karlsruhe/Dresden 1762). - - - -Golii Lexicon - - - -Hinckelmanni Alcoran - - - -Brodowski nicht ermittelt - - - -Feyerlichkeiten Namenstag von am 10. Juli, die sich am 9. Juli als Zarin und Peter III. für abgesetzt hatte ausrufen lassen; zudem Friedensfest von Russen und Preußen am 14. Juli. - - - -feriiren müßig sein - - - -Bock - - - -Lauson - - - -Watson - - - -diese Stelle als Professor der Dichtkunst in der Nachfolge von Johann Georg Bock - - - -Ihre Stunde Joh 2,4 - - - -der Friede Der Friedensschluss zwischen Peter III. und Friedrich II. vom 5. Mai 1762 wurde am 5. Juli in Königsberg publiziert. - - - -Schröder nicht ermittelt - - - -Regierung die zurückkehrende preußische Verwaltung in Königsberg - - - -Jester - - - -Hennings - - - -Prinzen von Würtenberg nicht ermittelt - - - -Prof. Poes. Professur für Dichtkunst - - - -Pr. Preußische Regierung - - - -Gedicht auf den Kayser - - - -Schulhandlungen - - - -Trescho - - - -Recension in den Thornschen Zeitungen im 5. St. derThornische Nachrichten (15. März 1762) steht eine Rezension von . - - - -Prof. Scubovius Gymnasialprofessor in Elbing - - - -Disputation . Schubert, dem Wolffianismus nahestehend, vertritt darin die Ansicht, vernünftige Einsicht der in der Schrift erzählten Gehalte, nicht eine übernatürliche Kraft ihrer Worte bewirke die Bekehrung. Das provozierte heftige Entgegnungen von Lutheranern. - - - -purus putus dt.: ein ganz Reiner; d.h. einer, der nur sein eigenes Fach kennt - - - -Senior Rittersdorf - - - -seel. Freundes - - - -Gedult … Hebr 10,36 - - -Brief Nr. 232 - - -Tandem lat.: endlich - - - -selbst herkommen Vll. wegen Bewerbung um die vakante Professur der Poesie, vgl. . - - - -Bruder - - - -seel. Freund - - - -Hennings - - - -wie das Graß Mt 6,30 - - - -Humens erster Theil „Erster Band, der die Regierungen Jakobs I. und Carls I. enthält“, von: - - - -Cromwell - - - -Enthusiasmus Vmtl. bezogen auf die Einschätzung Humes, die Reformatoren seien Enthusiasten gewesen. - - - -Schreiben an die Patrioten - - - -animal scribax Schreibtier - - - -Gellius - - - -Kanter - - - -Contract social - - - -Netz Vulcans Vulkan fängt Mars und Venus mit einem unsichtbaren Netz und verspottet sie, vgl. 8,266–366. - - - -Emilie verbrannt ; die beiden Bücher wurden von der Pariser wie auch von der Genfer Regierung verboten und öffentlich verbrannt und ein Haftbefehl gegen den Verfasser erlassen. Daraufhin gab Rousseau das Genfer Bürgerrecht ab. - - - -Recherches - - - -Blatt Vgl. - - - -prima stamina Urstoff - - - -Gespenst des Friedens Am 5. Juli 1762 wird Peter III. abgesetzt; besteigt den Thron und widerruft den Friedensschluß mit dem preußischen König und die Rückgabe Preußens am 16. Juli. - - - -Beylage zum Rigischen Katechismus - - - -Hof in Fabeln - - - -von den Tartarn […] Corsica Vgl. , S. 96, dort heißt es von den Tartaren, sie würden einst ganz Europa beherrschen. Und S. 109f.: dass Korsika aufgrund der Tugendhaftigkeit ihrer Bevölkerung Europa einmal noch überraschen wird. - - - -Mr. Thomas , darin Jumonville, poème en IV chants (Paris 1759); Eloge de Maurice, comte de Saxe, qui a remporté le prix de l’academie française (Paris 1759); Eloge de H. Fr. d’Aguesseau, chancellier de France, qui a remporté le prix de l’academie française (Paris 1760) und Eloge de Réné Dugnay- Tronin, lieutenant général des armées navales, qui a remporté le prix de l’academie française (Paris 1761). - - - -Grafen von Sachsen - - - -Daguesseau - - - -Cleinows - - - -arabisches Evangelium - - - -3 Fasciculis […] Delphi Phoenicizantes - - - -Schurmannii Opuscula - - - -Woltersdorfs Schulhandl. Hamann will vmtl. wissen, ob Lindners Beitrag zu Schulhandlungen bei bereits erschienen ist. - - - -Neue gemeinnützige Magazin - - - -Thornsche Zeitungen - - - -pr. preußische - - - -laues Urtheil Offb 3,15f. - - - -Nicolai , Brief nicht ermittelt. - - - -Moses , mit Fromet Gugenheim - - - - - - - -Tod des Sokrates vll. - - - -Kreuzzüge - - - -liebe Hälfte Marianne Lindner - - - -de Legibus - - - -Wagners Einlage , Brief nicht ermittelt - - - -Mama - - - -Briefe über die mosaischen Schriften - - - -Ruprecht - - - -Lowth - - - -Elbing heute Elbląg - - - -Schultz - - - -Teske - - - -gemeinnützige Magazin - - - -Klingstäds Abhandl. Ein Vorabdruck als Teilübersetzung der Mémoires sur les Samojedes et les Lappons erschien unter dem Titel Anmerkungen über die Samojeden in: , Bd. 4, 1761, S. 717–743. - - -Brief Nr. 233 - - -geneigte Zuschrift nicht ermittelt - - - -Tage Am 16. Juli 1762 forderte Katharina II. die Huldigung ihrer Untertanen in den eroberten Preußischen Gebieten. - - - -Thyrsis […] Corydon 7 schildert den Dichterwettstreit zwischen Corydon und Thyrsis, in dem ersterer siegt. Hamann paraphrasiert hier den dritten Vers der Ekloge. - - - -Arcades ambo […] parati ebd. 7,4–5: „beide waren Arkadier, beide tüchtig im Singen und zum Wechselgesang gerüstet.“ - - - -Helden […] gefallen 2 Sam 1,19 - - - -Neuesten Litteratur Briefe die neueste Litteratur betreffend - - - -Jener - - - -„glänzende Waffen“ 8,616. Vgl. - - - -Urias 2 Sam 11. Vermutlich spielt Hamann an auf Mendelssohns Besprechung von im 181. der . Im Beschluss heißt es dort (1761, Tl. 11, S. 52) mit Bezug auf ein Bild aus 1 Kor 15,55: „Wer zweifelt, ob die Liebe fürs Vaterland dem Tod seinen Stachel nehmen könne, der muß auch in Zweifel ziehen, ob es jemals Griechen, Römer oder Deutsche in der Welt gegeben.“ - - - -Parabel Mt 13,3 - - - -Jonathan 2 Sam 1,26 - - - -HEn Moses hatte am 22. Juni 1762 Fromet Gugenheim geheiratet. - - - -in einem treuen Arm Anspielung auf einen Vers in dem Gedicht von „Das neue Ehepaar“: „Denn was man liebt, geliebt besitzen können,/ In einem treuen Arm sich seines Lebens freun,/ Ist, Menschen, dies kein Glück zu nennen,/ So muß gar keins auf Erden sein.“ - - - -Schlaf einen Bruder des Todes Hamann spielt wohl an auf die 6. Str. des Liedes von Johann Frank (1618–1677) „Du, o schönes Weltgebäude …“: „Komm, o Tod, des Schlafes Bruder“; der griechische Gott des Schlafes Hypnos ist Bruder des Thanatos, des Todesgottes. - - - -Frauen - - - -Nymphe eines Eichenstamms Die Hamadryaden sind Baumnymphen des griechischen Altertums, Seelen des Baumes. - - - -Ευφημει Gott behüte - - - -„Anwerbens“ Vgl. - - - -Nachricht hat Hamann vermutlich erneut zur Mitarbeit eingeladen. - - - -pudor aut operis lex 135: „Scheu oder Original“. - - - -Der eine - - - -Panem et ludos Circenses Iuv. 10,81: „Brot und Zirkusspiele“. - - - -Sterbebibel - - - -geistl. Reden - - - -Denkmalen - - - -Gedichte - - - -kleine Versuche - - - -Näschereyen - - - -elisäischer Brief - - - -an Patrioten - - - -Sommerstunden - - - -wie ein voller Mond Sir 50,6 - - - -Sokratischen Versuchs - - - -Hamburgischen Nachrichten Christian Ziegras Rezension der Denkwürdigkeiten (, 57. St. (29. Juli 1760), S. 452–454 - - - -Briefen Mendelssohns Rezension war im 113. Brief der vom 19. Juni 1760 erschienen. - - - -Wolken - - - -Thespis Tragödiendichter und Schauspieler (6. Jhd. v. Chr.), der mit einer Wanderbühne auf einem Karren unterwegs gewesen sein soll. In der Rezension der Wolken im 57. Stück (28. Juli 1761) der bezeichnet Ziegra Hamann als „Unser[en] deutschen Thespis“. - - - -Est et … 3,2,25f.: „auch treuer Verschwiegenheit ist der Lohn sicher“. - - - -Erklärung Vgl. - - - -Geßners Schriften - - - -Recherches sur l’origine du Despotisme - - - -Rousseau - - - -Briefe - - - -Lowths - - - -rothes Meer vgl. 2 Mo 14 - - - -Dornenkrone Mt 27,29 - - - -Purpurmantel Mt 27,28 - - - -Virtus repulsae … 3,2,17 u. 19: „Mannestugend kennt keine entehrende Niederlage; ihre Würde nicht geben oder nehmen“. - - - -Tiberius Claudius Nero Tiberius (42 v. Chr.–37 n. Chr.), röm. Kaiser. - - - -Quid scribam […] si scio Tib. 67: „Was soll ich euch schreiben, Senatoren, oder wie soll ich schreiben, oder was soll ich in diesem Moment nicht schreiben? Die Götter und die Göttinen mögen mich schlimmer zugrunde gehen lassen, als ich mich täglich zugrunde gehen fühle, wenn ich es weiß.“ - - - -Klingstädt Nachrichten Ein Vorabdruck als Teilübersetzung der Mémoires sur les Samojedes et les Lappons erschien unter dem Titel Anmerkungen über die Samojeden in: , Bd. 4, 1761, S. 717–743. - - - -Kurländisches Fräulein - - - -Briefen zur Bildung des Herzens - - -Brief Nr. 234 - - -Gedult […] Hofnung Röm 5,4 - - - -Herr Bruder - - - -Mama - - - -Lauson - - - -Prof. Poes. […] Subiecta Bewerber um die vakante Professur in Königsberg, vgl. - - - -Rammler - - - -Schlegel vll. - - - -Emile - - - -HE. Fiscal - - - -Schoppach Gemeint ist vmtl. - - - -Bruder - - - -von Kleist - - - -Loegen Gut Leegen (Lega) - - - -Kanter - - - -Condolentzabhandl. […] Hintz . Die Abhandlung konnte nicht ermittelt werden. - - - -Hochzeitsarbeit nicht ermittelt - - - -Plato - - - -Biblioteque . Von Protestanten in Holland gegründet wurden darin Neuerscheinungen aus ganz Europa und zu allen Themen besprochen. - - - -nouvelle . Darin v.a. Rezensionen englischsprachiger Werke. - - - -Joncourt - - - -nouvelle Nouvelle bibliothèque germanique ou histoire littéraire d’Allemagne, de la Suisse et des pays du Nord. (Amsterdam: Humbert 1720–1759), hg. u.a. von . Die Zeitschrift beschränkte sich auf theologische, wissenschaftliche und historische Themen. Vorbild des erfolgreichen Rezensionsorgans des französischen Protestantismus war die Bibliothèque angloise, die vom in London lebenden Michel de la Roche, einem mit Bayle befreundetem Hugenotten, 1717 begründet worden war. - - - -Guischardt … ; einer populären Anekdote über Friedrich II. zufolge erwähnte er 1758 in einer Gesprächsrunde den Centurio ‚Quintus Icilius‘ lobend und wurde von Guichard korrigiert, er habe Quintus Caecilius geheißen; daraufhin habe Friedrich bestimmt, Guichard solle fortan Quintus Icilius heißen, unter welchem Namen er ein Majorspatent bekam - - - -Martissohn Sohn des Kriegsgottes Mars - - - -Däntler N.N. Däntler - - - -meuble wohl ein Pelz, vgl. - - - -Artzt! … Lk 4,23 - - - -Amilec, l’amour und L’ amour devoilé - - - -Bigarrures - - - -Giphantie - - - -Aletofilus […] Wiederlegung - - - -de la Borde […] Clavecin - - - -Saggio - - - -Paucis … 1,538: „nur wenige von uns erreichten schwimmend eure Quelle“. - - - -Adventurers - - - -Almoran and Hamet - - - -Steinbrückler - - - -Sophokles - - - -Breitingers - - - -Fingal - - - -Spence - - - -Blacklock - - - -ersten Journal Vgl. - - - -liebe Hälfte Marianne Lindner - - - -Foissardier - - - -M. Tetsch , dessen Kirchengeschichte erst ab 1767 erschien. - - -Brief Nr. 235 - - -letzte Sentenz von HE Slegel wohl die Entscheidung von gegen die Übernahme der Collaborator-Stelle in Riga. - - - -erste Wahl - - - -hudeln sich plagen - - - -wo Marianchen Im Haus von , dessen Kinder in Pension genommen hatte. - - - -Hinz - - - -Gallimafristen - - - -Bruder Redner Vgl. - - - -Titan […] Leim 14,35: „Unus et alter / Forsitan haec spernant iuvenes, quibus arte benigna / Et meliore luto finxit praecordia Titan.“ - - - -Gefäße von Thon 2 Tim 2,20 - - - -Stein des Anstoßes Jes 8,14 u. Röm 9,32 - - - -Gott wirds wol machen Ps 37,5 - - - -Er legt uns … Ps 68,20 - - - -Das war ein kluger Pfiff Die nicht überlieferte, für den Verleger Kanter veranstaltete Textsammlung Maculatur zum bewusten Gebrauch enthielt eine so betitelte, verkürzende Übersetzung Hamanns von der Erzählung „Il eut Raison Comte moral“ (vmtl. von Claude-Henri de Fusée de Voisenon) siehe Journal Helvetique, Neuchatel, Juli 1755, S. 115–126. Vg. dazu Saemann (1931), S. 130–135. - - - -Kanter - - - -Hinz - - - -Hippel - - - -Maculatur zum bewusten Gebrauch - - - -Hamb. Nachr. […] Recension , 61. Stück, 30. Juli 1762, S. 481–485 - - - -Kreuzzüge - - - -231. Brief , Bd. 14, S. 249–258. Hamann zitiert Abbts Rezension von Lindners Beitrag zu Schulhandlungen weitgehend wörtlich. - - - -Sie müßen … Hamann fährt ohne Anführungsstriche im Zitat fort. - - - -Philotas - - - -Diderot - - - -Bauerfrau In der Übersetzung von aus lautet die Erzählung: „Eine Bäuerin aus dem Flecken, den Sie da zwischen den beiden Bergen liegen sehen, und dessen Häuser ihre Giebel über die Bäume erheben, schickte ihren Mann zu ihren Eltern, die in einem benachbarten Dorfe wohnen. Und da ward dieser Unglückliche von einem seiner Schwäger erschlagen. Des Tages darauf ging ich in das Haus, wo sich der Fall zugetragen hatte. Ich erblickte ein Bild und hörte eine Rede, die ich noch nicht vergessen habe. Der Todte lag auf einem Bette. Die nackten Beine hingen aus dem Bette heraus. Seine Frau lag mit zerstreuten Haaren auf der Erde. Sie hielt die Füße ihres Mannes und sagte unter Vergießung von Thränen und mit einer Action, die allen Anwesenden Thränen auspreßte: Ach, als ich Dich hieher schickte, hätte ich wohl geglaubt, daß diese Füße Dich zum Tode trügen? – Glauben Sie, daß sich eine Frau von anderm Stande würde pathetischer ausgedrückt haben?“ (S. 201f.) - - - -Brosamen Mt 15,27 - - - -232. Brief , Bd. 14, S. 259–266. Hamann zitiert Abbts Fortsetzung der Rezension von Lindners Beitrag zu Schulhandlungen, die nun hauptsächlich auf die Abhandlung von der Sprache eingeht. - - - -B. Chiffre von - - - -Dedication ist gewidmet »Einer hochpreislichen Königlichen Teutschen Gesellschaft zu Göttigen, wie auch einer Ruhmwürdigen Teutschen Gesellschaft zu Jena«, »zur Bezeigung seiner Verpflichtungen für die Ehre ihrer Aufnahme zum Mitgliede«. - - - -et ab hoste consilium 4,428: „Fas est et ab hoste doceri“ – „auch vom Feinde Rat annehmen“. - - - -Einfälle über das Schuldrama Hamann bezieht sich auf die schließlich ausgearbeiteten Hirtenbriefe, die 1763 erschienen. - - - -wie Agesilaus König Agesilaos II. (443–359 v. Chr.) soll vor seinen Kindern auf einem Steckenpferd geritten sein, wie Plut. Ages.25,5 überliefert. - - - -Brosamen Mt 15,27 - - - -– stulta … 1,17f.: „dumm ist die Gelindheit mit dem flüchtigen Papier“. Das Juvenal-Zitat dient den Hirtenbriefen als Motto. - - - -Nachrichter […] Recension Bezieht sich auf Ziegras Rezension der Kreuzzüge in , 61. Stück, 30. Juli 1762, S. 481. - - - -Kästners - - - -Foissardier - - - -Hälfte - - - -Buchholtz - - - -P. 3. Vermutlich ist eine Münze mit dem Potrait Zar Peters III. (1728–1762) gemeint, wie sie 1762 bspw. in Moskau und St. Petersburg geprägt wurde. - - - -pretium affectionis Liebhaberpreis - - - -Trescho - - - -Bruder - - -Brief Nr. 236 - - -Hinz - - - -aus seiner Condition im Hause - - - -Litteraturrecensent Vgl. das Ende des 232. Literaturbriefes, S. 259–262, die Kritik von an . - - - -Collaborator - - - -Lehnspatronin - - - -Legations-Rath - - - -Interesse […] Theuerung unter Weges Der Wechselkurs zwischen Königsberg und Riga fiel wohl zu Ungunsten der Königsberger aus. - - - -HE. Schlegel - - - -des alten Böhmen nicht ermittelt - - - -amanuensis Handlanger, im Sinne von Schreibgehilfe oder Sekretär - - - -Baumgarten vmtl. Siegmund Jakob Baumgarten - - - -D. Buchh. - - - -ganze Sache Vgl. - - - -Wagner , vgl. - - - - - - - - - - - -Müllerschen Sammlung nicht ermittelt - - - -Abschrift von Abbts Rezension von im 231. u. 232. der (14. Teil vom 8. April bis 24. Juni 1762) - - - -Kanter - - - -Notice vgl. - - - -das Schuldrama vorzunehmen - - - -Antwort die auch publiziert werden wird: - - - -Wer Handwerksregeln Deren Nichtbeachtung hatte vorgeworfen. - - - -affiche öffentlicher Aushang - - - -Hinz - - - -Däntler N.N. Däntler - - - -Mama - - - -Pelz vgl. - - - -Petersburger vll. - - - -Braunschweiger vll. - - - -Mattuska - - - -Baßa - - -Brief Nr. 237 - - -Bogen Es handelt sich um eine Abschrift von Abbts Rezension von im 231. u. 232. der . Vgl. . - - - -Ihrigen , den Hamann zum Druck bringen will. - - - -Corespondenten Lindner und Hamann - - - -Motto vgl. . 1,17f.: „dumm ist die Gelindheit mit dem flüchtigen Papier“. Das Juvenal-Zitat dient auch den Hirtenbriefen als Motto. - - - -an N. , vgl. . - - - -sub rosa Unter dem Siegel der Verschwiegenheit - - - -Preuße vgl. und - - - -Krickende - - - -Hinz - - - -Vocation zur Collaboratorstelle nach Riga an die Domschule, vgl. - - - -GelegenheitsSchrift Die Publikation von Hinz konnte nicht ermittelt werden; vgl. . - - - -Makulatur - - - -Rhapsodie von Hippel - - - -Hartung - - - -nachgedruckt in , 44. St. vom 2.7.1764 - - - -Kleinigkeit von M. Kant - - - -Schrift - - - -Briefe das Schuldrama betreffend - - - -Mackenzies Historie der Gesundheit - - - -Kanter - - - -Foißardiers - - - -Meine Journale vgl. - - - -Nouvelliste - - - -liebe Hälfte Marianne Lindner - - - -Kästners - - -Brief Nr. 238 - - -Collaborator - - - -Zachariae als Redakteur (1761–1777) der Gelehrte[n] Beyträge zu den Braunschweigischen Anzeigen, auch zum Vertrieb von Neuerscheinungen und für Subskriptionsvermittlungen. Darauf bezieht sich wohl die Einlage im Brief an , vgl. . - - - -Christl. Liebe hier: Nächstenliebe - - - -alten Louisd’or Frz. Goldmünze, entspricht ca. 5 Talern bzw. 9 Gulden. - - - -Mdlle Amalia Joanna Louisa . Mit dieser Probe der Gedichte von Anna Louisa Karsch wird um Subskribenten einer Werkausgabe geworben; wird u.a. als Verantwortlicher genannt (S. 16). - - - -Käthchen - - - -Namen gedruckt Den Subskribenten wurde in Aussicht gestellt, dass ihr Name in der Werkausgabe genannt wird. - - - -Colligent Person, die im Vorfeld einer Buchveröffentlichung Pränumeranten zu gewinnen sucht, die bei Vorausbestellung Rabatt erhalten. - - - -Thorn heute Toruń - - - -Elbing heute Elbląg - - - -Morungen heute Morąg - - - -Berlin an Nicolai, vgl. - - - -Braunschweig - - - -Marianchen Marianne Lindner - - - -Gehülfe - - - -Michael Michaelis, 29. September - - - -Bruders - - -Brief Nr. 239 - - -Erstlinge Vgl. : ; ; ; ; ; . - - - -Beweisgrund - - - -Vorlesungen hielt Vorlesungen zur Physischen Geographie vom Beginn seiner Zeit als Privatdozent in Königsberg 1757 bis zum Ende seiner Lehrzeit 1796 stets auf der Grundlage eigener Arbeiten. Gedruckt erschien davon zunächst nur eine kleine Ankündigung unter dem Titel Entwurf und Ankündigung eines Kollegii der physischen Geographie, nebst einer angehängten Betrachtung: Ob die Westwinde in unsern Gegenden darum feucht seyn, weil sie über ein großes Meer streichen? (Königsberg: Driest 1757). Die gesamte Vorlesung wurde erst 1802 von Rink auf Grundlage von Manuskripten Kants, die dieser Rink zum Zwecke der Herausgabe zugeeignet hatte, veröffentlicht. Bekannt ist aber, dass Herder 1762 ausführliche Mitschriften der Vorlesung anfertigte, zu deren Veröffentlichung es aber nicht gekommen ist. - - - -Rhapsodie - - - -Hinz - - - -Sammlung - - - -Neumann - - - -Schäfners - - - -Sommerstunden - - - -Verleger - - - -Briefwechsel - - - -Juuenal Vermutlich handelt es sich um das gleiche Zitat, dass auch als Motto dient: 1,17f: „dumm ist die Gelindheit mit dem flüchtigen Papier“. - - - -Anfangsbuchstaben vgl. - - - -Lindner , - - - -Aeschylum und Timotheum Die Rede ist von . wurde wegen angeblichen Verrats von Mysterien angeklagt. In 1 Tim 6,20f. heißt es themenverwandt: „O Timotheus! bewahre, was dir vertraut ist, und meide die ungeistlichen, losen Geschwätze und das Gezänke der falsch berühmten Kunst, welche etliche vorgeben und gehen vom Glauben irre. Die Gnade sei mit dir! Amen.“ - - - -Beytrag - - - -Moses - - - -Postscript Beschluss des 232. der , die Kritik von , S. 259–262, an . - - - -Homers Zeugniß 17,514: „Aber solches ruht ja im Schoß der seligen Götter!“ - - - -Zachariae , vgl. - - - -Allmosenirer Verwalter der milden Gaben - - - -dasigen guten Freund nicht ermittelt - - - -Moses - - - -Misverständnis nicht ermittelt - - -Brief Nr. 240 - - -Götting. Recension Rezension von durch , im 68. St. der Göttingischen Anzeigen von gelehrten Sachen (1762), S. 593–595 - - - -Bohlius - - - -Michaelis Fragen an die arabischen Gelehrten - - - -Aufsatz ; vmtl. handelt es sich um die 1762 in Bremen erschienene franz. Übersetzung. - - - -unüberwindl. Dunkelheit vgl. , N II S. 248/48, ED S. 17 u. N II S. 254, ED S. 31 - - - - -Leichtsinn [...] Christenthum seyn vgl. , ED S. 27 - - - - -Litteraturbriefe - - - -Palinodie Widerruf mit gleichen stilitischen Mitteln. Vgl. , S. 217 (192. Literaturbrief, Tl. 12, 22. Oktober 1761): „Lassen Sie also Ihre Muse bald die Palinodie anstimmen“. - - - -Mich. - - - -unpartheyische [...] worden Vgl. , im 68. St. der Göttingischen Anzeigen von gelehrten Sachen (1762), S. 594f. und , ED S. 31-34 - - - -Kreuzzügen - - - -Tantum dt.: so viel - - - -Nicol. , siehe - - - -Maculatur , darin eine Übersetzung Hamanns (nicht überliefert), vgl. . - - - -Kantens zwo Abhandl. u. - - - -Rhaps. - - - -Briefw. - - - -Hirtenbriefe - - - -Sommerstunden - - - -Briefe vgl. - - - -Recension hat im 231. und 232. der Literaturbriefe (Tl.13, 1762) Lindners Schulhandlungen rezensiert. - - - -Aristoteles - - - -Atticus , für seine politische Neutralität bekannt. - - - -seel. Vetters - - - -Elbing heute Elbląg - - - -Zöpfels Tochter Lieschen, Tochter von Peter und Magdalene Dorothee Zöpfel, vgl. - - - -Kopisten vll. - - - -Hennings - - - -Opuscula dt. Werklein - - - -Denkw. Wolken und Essays , u. - - - -Kreutzzüge - - - -Maculatur Anspielend auf - - - -Bettelbrief zur Subskription von - - - -L’Estocq - - - -Bolz - - - -Carmen nicht ermittelt - - - -Young - - - -Laico Laien - - - -Verleger - - - -Druide Selbstbezeichnung Hamanns, meist im Zusammenhang mit der „Hamadryade“ - - - -Lieben Herrn … anruffe Ps 4,3f. - - - -jene Araber vgl. - - - -vom Brodt Mt 4,4 - - - -Haushälterin - - - -Druide Selbstbezeichnung Hamanns, meist im Zusammenhang mit der „Hamadryade“ - - - -Beichtvater - - - -XXX ψ Ps 30 - - - -Magd - - - -Lehrbuben nicht ermittelt - - - -Hamedryade Die Hamadryaden sind Baumnymphen des griechischen Altertums, Seelen des Baumes. Gemeint ist . - - - -des Marschalls von Sachsen Ehentwurf Anspielung auf Moritz’ von Sachsen (1696–1750) Verhältnis mit der frz. Schauspielerin Adrienne Lecouvreur (1692–1730) - - - -Kreuzzug Kreuzstich beim Nähen - - - -Freyheitsbrief vom Berliner Konsistorium, an das sich wendet, vgl. . Hamann ersucht einen Dispens von der Verpflichtung, kirchlich zu ehelichen. - - - -unter der Rose unter der Rose lat. sub rosa, dt.: unter dem Siegel der Verschwiegenheit. Vgl. auch die Vorrede von „Dem Leser unter der Rose“ - - - -Salomo Pred 1,2 - - - -Salomo Vmtl. eine preußische Gesetzessammlung wie das Königlich Preußisch Allgemeines Processual-Lexicon Oder Möglichst vollständiges Repertorium Aller, in sämtlichen Königlich Preußl. Landen, bis itzo, gültigen Constitutionen, Edicten, und General-Rescripten, so den Proceß reguliren (1749) - - -Brief Nr. 241 - - -Degnerinn - - - -Brief nicht ermittelt - - - -Flußfieber „Febris catarrhalis, ein nachlaßendes Fieber, welches sich mit Flüssen auf der Brust vereinigt. Man macht einen Unterschied unter ein gutartigen [Catarrh] und bösartigem Flußfieber.“, vgl. Krünitz, Tl. 14, S. 420 - - - -Hochzeit vgl. - - - -propter to habere vll. propter sibi habere, dt.: um es zu besitzen - - - -System der Erziehung die dt. Übers. von - - - -Winkelmanns Sendschreiben - - - -HE und Knecht - - - -Sittenlehre - - - -Gelehrte Geschichte - - - -Gelehrte Anecdoten - - - -Hiller - - - -Fortsetzungen - - - -Michaelis - - - -Masch - - - -Bensons kleine Abhandlungen - - - -Jephson von Sabbath - - - -Zankapfel - - - -Etwas über eben diese Geschichte - - - -Versuch - - - -Winkelmanns - - - -Anti-Hegesias - - - -Lucians Traum - - - -Foßardier - - - -in biuio am Scheidewege - - - -patronus causae Verteidiger vor Gericht - - - -Bellegarde - - - -babioles - - - -Formeys - - - -Kanter - - - -Quodlibet nicht ermittelt - - - -Zeise - - - -Daphne - - - -Morungschen Diaconi in Mohrungen - - - -Rector und Collaborator sucht wohl einen Gehilfen im Pfarramt. Hamann rät ihm, sich an bzw. zu wenden. - - - -recensirt 1762 oder 1763 wurde keine Veröffentlichung von in rezensiert (erst im 19. Teil, 19. Juli 1764, und im 22. Teil, 28. Februar 1765). - - - -iure retorsionis Recht der Umdrehung und Antikritik - - - -zwischen L. v. H. zum apolog einen vorhandenen oder erbetenen Briefwechsel zwischen und Hamann als Verteidigung - - - -Oeuvres de Philosophe . Im Januar 1763 erging ein ‚Circular‘ der preußischen Regierung, das an die seit 1746 geltenden Zensurregeln erinnerte, wonach jede Publikation von politischem Interesse dem Departement für auswärtige Angelegenheit zur Freigabe vorgelegt werden müsse. Das Supplément aux Oeuvres wird darin als nicht genehmigter Druck angegeben. - - - -Keiths Brief Die Epistel „Au Marechal Keith“ erregte bei Publikation der Oeuvres besondere Aufregung, weil in der nicht-autorisierten Fassung am Ende von den „lâches Chrêtiens“, den furchtsamem bzw. niederträchtigen Christen (bzgl. ihrer Angst vor dem Tod und der Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod) die Rede ist. Die autorisierten Fassungen wollen dort „lâches humains“, furchtsame Sterbliche, stehen haben. Auf die dem christlichen Glauben kritische Version antwortete Trescho mit seinem anklagenden Brief aus den Elisäischen Gefilden von Keith an den Weltweisen von Sans-Souci. - - - -Venus Metaphysique ; als verboten angezeigt in Catalogus librorum a Commissione aulica prohibitorum, Wien 1762, S.283. - - - -Weymann - - - -Kantens einzig mögl. Beweisgr. - - - -an N. , vgl. Brief 239 - - - -M. Magister - - - -Verfaßer - - - -Verleger - - - -Quodlibet nicht ermittelt - - - -Redoute Maskenball - - - -Tr. - - - -Hirtenbr: - - - -Mst. Manuskript. Ein handschriftlicher Entwurf zu einem Text über die Zensur ist in N IV S.259–263 ediert. , , , , - - - -Rechtsgelehrten vll. - - - -Zachariae organisierte die Subskription für . - - - -Intelligenzwerk - - - -Kanter - - - -Hirtenbriefen - - - -Elbing heute Elbląg - - - -Hannas und Kaiphas Lk 3,2 - - - -D. Schultz - - - -Teske - - - -IntelligentzWerk - - - -da costi von dort, d.h. ohne Ort- und Verlagsangabe - - - -– – Pictoribus … , 9–11, dt.: „Und doch hatten Maler und Dichter seit je gleiche Freiheit, zu wagen, was sie nur wollen. Ich weiß das, und diese Gunst erbitte ich selbst und gewähre sie andren.“ - - - -Christiani - - - -Jerusalem - - - -Recension Neue Zeitungen von gelehrten Sachen, Leipzig, 23.12.1762, S. 811–813. Die Rezension von ist ausgewogen, zweifelt daran, dass ein literarisch hochwertiges Schuldrama möglich sei, lobt aber das letzte Stück („Der wiederkehrende Sohn“) und Lindners Abhandlung über die Sprache. - - - -Sermocination Disputation; über Hamanns Eheplan, vgl. - - - -fremdes […] Kalb Ri 14,18 - - - -Diogenes Alexander der Große sagte zu gesagt: „Fordere, was Du wünschst!“ Seine Antwort: „Geh mir aus der Sonne!“ (, Alexander 14) - - - -ohne den Markt zum thalamo zu machen zum (Ehe-)bett, nach , VI 46 - - - -Mann des Steele vmtl. Anspielung auf Richard Steeles moralischen Traktat The Christian Hero. – „Mann“ wäre demnach eine Anspielung auf den „Great Man“ des Untertitels, der in zeitgenössischen Drucken besonders hervorgehoben ist. - - - -unbegreiflich, wie Er regiert gemeint ist Ps 147,5 - - - -Ehren und Freuden 1 Thess 2,20 - - - -Gnade und Wahrheit Ps 103,11 - - - -Mlle Kurella wohl die Tochter von - - - -Collaborator - - - -Frau - - -Brief Nr. 242 - - -Hochzeittage Kaufmann Becker aus Elbing u. Lieschen - - - -P. Blank - - - -Reusner vll. Martin Andreas Reusner (1718–1789), evang. Theologe und Diakon in Riga - - - -Böttcher - - - -der Hamb. Hamburger Buchhändler nicht ermittelt, vgl. - - - -Kurl. Kurland - - - -Fiscal - - - -P. Ruprecht - - - -Verleger - - - -Elbing Heute Elbląg; Kanter musste die Zensur für Hamanns Hirtenbriefe dort einholen, weil sie ihm in Königsberg nicht gewährt wurde. - - - -Phryges […] non putaram dt. „Phryger kommen spät zu Verstand“ (nach Livius Andronicus, Equos Troianus, überliefert bei , 7,16,1); dt. „Damit habe ich nicht gerechnet“ (, 1,81) - - - -Praenumeranten für die Subskription von - - - -Petersb. St. Petersburg - - - -Däntler N.N. Däntler - - - -Arzt - - - -Morunger , Brief nicht überliefert - - - -alten halben Fr. d’or Friedrich d’or, Goldmünze benannt nach ; entspricht 5 Reichstalern (eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze). Ab 1749 wurden halbe Friedrich d’or geprägt. - - - -Grafen von Dohna vll. - - - -Wechsel vermutlich eine uneingelöste Geldforderung - - - -Jesuiten Fritzen Schauspiele - - - -Herveys gottseel. Erziehung - - - -Anti-Emile - - - -Bitaubé - - - -Vernet - - - -Theilung des Erbes - - - -Schulcollege - - - -Hausjungfer - - - -Thlr. Taler, meist ist der 24 Silbergroschen entsprechende Reichstaler, eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze, gemeint (Groschen: Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch). - - - -Rentzens - - - -Den Seinigen … Ps 127,2 - - - -Fr. d’or Friedrich d’or, Goldmünze benannt nach ; entspricht 5 Reichstalern (eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze). - - - -Vater - - - -Mutter - - - -Gehülfen - - - -mit Samuel 1 Sam 7,12 - - - -Münze Münzamt - - - -Excise Steuerbehörde - - - -Licent Zollamt - - - -Hennings als Gouvernementssekretär - - - -Gott mit uns […] verborgen Nach Kol 3,3. - - - -in die Hölle bettete Ps 139,8 - - - -Gefahr der Geschäfte „vel in negotiis sine periculo vel in otio cum dignitate.“ Dt.: „[…] [so pflegen mir die Männer sehr glücklich zu erscheinen, welchen […] einen solchen Lebenslauf zu behaupten erlaubt war,] dass sie entweder ihren Ämtern ohne Gefahr obliegen oder in ihrer Zurückgezogenheit von den Staatsgeschäften mit Würde leben konnten.“ (, 1,1) - - - -Am äußersten Meer Ps 139,9 - - - -der Schöpfer … Adventslied von , Lob sei dem allmächtigen Gott, Str. 4 fortgesetzt: „verachtet nicht ein armes Weib, Mensch zu werden in ihrem Leib.“ - - - -Druide Selbstbezeichnung Hamanns, meist im Zusammenhang mit der „Hamadryade“ - - - -Beichtvater - - - -Parabel vgl. - - - -anderer Bileam 4 Mo 22,38 - - - -Fluche des Gesetzes Gal 3,13 - - - -Amt der Versöhnung 2 Kor 5,18 - - - -Predigt des Glaubens Gal 3,2;5 - - - -Pauli Erkl. Pauli Erklärung aus Heb 11,1: „πραγματων ελεγχος ου βλεπομενων“ – „und nicht zweifeln an dem, das man nicht sieht“. - - - -H- Gemeint ist Hamadryade. Die Hamadryaden sind Baumnymphen des griechischen Altertums, Seelen des Baumes. Gemeint ist - - - -levitische Gerechtigkeit 5 Mo 31,9 - - - -Welt […] Argen 1 Joh 5,19 - - - -Angst […] Überwinders Joh 16,33 - - - -wohnt im Dunkeln 2 Mo 20,21 - - - -wo kein Ansehen der Person gilt Hi 32,21 - - - -Thal […] trösten Ps 23,4 - - - -Grauen der Nacht Ps 91,5 - - - -Kirchenrath Süßmilch hatte sich an das Konsistorium in Berlin gewandt, dessen Mitglied war - - - -Brief des Kr. , damals Hauslehrer bei - - - -Verleger - - - -Collabor. Collaboratoren, - - - -Zeise - - - -Gesellen - - - -Praenumerationsgeld Geld aus Subskriptionen - - - -2 kleinen Gedichten nicht ermittelt - - - -D--s vll. Dainas, litauische Volkslieder - - - -Schrift über die Censur , , , , - - - -Morunger - - - -Luthers - - - -Weinberge hüten Hld 1,6 - - - -Motto Apg 7,27 - - - -nolens volens nichtwollend wollend - - - -Hic Rhodus, hic salta. dt. hier ist Rhodus, hier springe (, 203 H.) - - -Brief Nr. 243 - - -Litteratur-Briefe , XV. Theil, 1763 - - - -Zeisischen Buchladen - - - -Zuschrift nebst Beylage nicht ermittelt; Beilage war wohl: , XV. Theil, 1763 - - - -Waagschale Spr 16,11 - - - -das Schwert Mt 10,34 - - - -hanc veniam … , 11, „Ich weiß das, und diese Gunst erbitte ich selbst und gewähre sie andren.“ - - - -Kreuzzüge - - - -beurtheilt „Beurtheilung der Kreuzzüge des Philologen“ in: , XV. Theil, 254. Brief, S. 172–188. - - - -Provinzialscherz vgl. , ED S. 67. - - - -des erläuterten Preußens Das Lateinische Zitat wird in , Bd. 1, S. 723f. wie folgt eingeleitet: „Es hatten sich [die Brüder des Deutschen Ordens] verpflichtet, Jerusalem gegen die Feinde des Christlichen Nahmens zu vertheidigen, und nachdem es verlohren gegangen war, wiederum einzunehmen. Um sich nun von solchem Eyde loszumachen, und einiger massen im Gewissen zu tranquilliren, so liessen sie fast bey allen Schlössern im raumen Felde die Erde aufgraben und fast auf Art der Aprochen, eine solche Figur, die einem Labyrinth oder Irrgarten ähnlich, und mit vielen Gängen oder Laufgraben versehen war, aufwerffen, so sie Jerusalem nenneten. Wenn sie nun bey ihrem Schmausen, sich untereinander recht lustig bezeugen wolten, so musten ihre Knechte in dieses Affter-Jerusalem sich begeben, und wurden hernach von den Herren wieder heraus gejaget. Durch welchen Spaß sie denn vermeineten sich ihres Eydes entlediget zu haben.“ - - - -Tarquinius Lucius Tarquinius Superbus (gest. um 495 v. Chr.) soll seinen Sohn Sextus inkognito in die Stadt der Gabiner geschickt haben. Als der Sohn einen Boten zum Vater schickt, antwortet der dadurch, dass er im Garten einer Mohnstaude die Köpfe abschlägt. Das berichtet der Bote, doch nur Sextus versteht den geheimen Sinn, die Anstiftung zum Mord. (Liv. I,54) - - - -dienstbare Geister Hebr 1,14 - - - -Brosamen Mt 15,27 - - - -Beylage nach Braunschweig vgl. - - - -Zachariae bzgl. - - - -Bruder des HE. R. Lindner , Bruder von - - - -Antwort vgl. - - - -Kulmius - - - -stäupt Hebr 12,6 - - - -Uebersetzer Hamann denkt wohl an - - - -moralische Briefe ; Hamann hat dazu wohl die abschätzige Beurteilung des Vielschreibers Dusch im 77. Literaturbrief (Tl. 5, 1760) im Sinn. - - - -μαστιξ Hebr 11,36: Plage, Geißelung. - - - -Materialien ... Büchercensur vgl. , , , , - - - -Freunde - - - -alter Commilito - - - -Paean - - - -Prof. poeseos Der Lehrstuhl des Professor poeseos war seit dem Tod von 1762 vakant. - - - -Karschen - - - -Buch - - - -Verfaßer der Phil. Schrifft - - - -zweydeutigen Gerücht vgl. - - - -Palinodie des Phil. Palinodie des Philologen, vgl. - - - -ein Original , Hamann ersetzt Mendelssohns Formulierung „Begierde ein Original zu seyn“ durch „Schuldigkeit ein Original zu seyn“. Vgl. auch , ED S. 56f. - - - -Augeas In der griechischen Mythologie reinigt Herakles den Stall des Augias mit 3000 Rindern in einem Tag. - - - -Recensenten der Kreuzzüge Mendelssohns Rezension von - - - -Lieber mag ich … Verse aus „Das aufgehobene Gebot“, , S. 19; dort aber lieben statt naschen - - - -Wer dahin greift … Aus dem Gedicht „Das Zeisignest“, , S. 71; dort „Mädchen“ statt „Musen“. Vgl. auch , ED S. 5. - - - -Delia Ri 16,4ff. - - - -Spinnen … Spinoza Vgl. die bspw. bei , S. 47f. überlieferte Anekdote, habe Spinnen gefangen und ihrem Überlebenskampf mit Vergnügen zugesehen. - - - -Seiden Würmer Die Pflanzung von Maulbeerbäumen zur Produktion von Seide hatte verordnet. - - - -apocaliptischen Z Chiffre von in . „Antipode“ meint , dessen Initiale mit Mendelssohns Chiffre koinzidiert. - - - -Ziegra … Hamb: Nachrichten - - - -Gamma neulich Beta Das Buchstabenspiel um Beta und Gamma vertauscht die Reihenfolge der Buchstaben, vll. eine Variation der Alpha-Beta-Vertauschung nach , 5,26. Beta bezieht sich wohl auch auf die Chiffre „B“ von - - - -guten Freund , vgl. - - - -HE M u den Verfaßer der Beurtheilung und - - - -Grünen Donnerstage Donnerstag, 30. März 1763 - - -Brief Nr. 244 - - -Brief nicht ermittelt - - - -Päckchen vgl. - - - -Untersuchung wegen der instabilen politischen Lage - - - -Mäklergeschäfte vgl. - - - -Nebenbuler meines Verlegers nicht ermittelt - - - -Hamburger nicht ermittelt; vgl. - - - -Kanter - - - -anderen beyden nicht ermittelt - - - -Nachrichten vgl. - - - -Petreade - - - -Nachbar sucht seinen Verlag in Riga, Kurland, zu etablieren. - - - -Teller - - - -Zeisi-schen Buchladen - - - -Bruder - - - -Morunger - - - -Mst. von der Censur , , , , - - - -fremden Joch 2 Kor 6,14 - - - -Piece - - - -Reichsfiscal Beamter, der die Rechte des Kaisers am Reichsgericht vertritt, besonders die finanziellen - - - -Montfauconschen Alterthümer Griechische und Römische Alterthümer - - - -Semmlers - - - -Fortsetzung nicht erschienen - - - -Theilung Aufteilung des mütterlichen Erbes - - - -Schulden vll. Schulden bei der Familie Berens - - - -sagte Hiob Hi 1,21 - - - -denn ihr … Hi 42,7 - - - -Herr N. - - - -Briefe , Tl.15, 1763 - - - -Amicus …Veritas dt.: „Platon ist mir lieb, Aristoteles auch, aber die Wahrheit ist mir immer noch lieber.“ Das Sprichwort ist keinem bestimmten Autor zuzuordnen. - - - -Castratehen Wohl eine Fehllesung in ZH; eigentlich: „Lustralehen“. Vgl. den 249. der (Tl.15, 1763), S.115: „Von den Ehen auf 5 Jahren oder wenn sie so wollen, Lustral-Ehen läßt sich ein gleiches [sittliches] Urtheil fällen. Durch Gesetze sie einzuführen, wäre rasend. Ausnahmen finden sich ofte: aber sie überwiegen die Allgemeinheit nicht.“ Das Wort „lustral“ ist abgeleitet von „lustrum“ für einen Fünfjahreszyklus in der antiken römischen Politik. Die Rezension bezieht sich hier auf , Bd. 2, § 364, S. 159f., worin gegen Erwägungen, eine Liberalisierung der Ehegesetze könne sinnvoll ein Bevölkerungswachstum befördern, die Position verfochten wird, dass solche Liberalisierungen der sittlichen Ordnung zuwider seien und dass vielmehr Vermeidung von Krieg und Luxusökonomie sowie Förderung der Landwirtschaft der Vermehrung dienen. Die Idee einer Ehe auf Zeit hatte Moritz von Sachsen in Les Rêveries ou Mémoires sur l’art de la guerre publik gemacht auf der Basis der mit Montesquieu geteilten Vermutung, dass die christliche Moral ein Hindernis für das Bevölkerungswachstum sei. - - - -Vertheidigung gegen Reimarus Im 130. und 131. der (Tl.8, 1761) wurden Reimarus’ Betrachtungen über die Triebe der Thiere besprochen; im 88. Stück (Juni 1761) des Hamburgischen Correspondenten, direkt im Anschluss an den Verriss von Hamanns Wolken, wurde behauptet, die Rezension in Berlin gehe an der Absicht des Autors vorbei; in „Vertheidigung wider die lieblose Gesinnungen die Hr. Reimarus dem Recensenten seiner Betrachtungen über die Tiere schuldgegeben hat“, reagiert wiederum im 242. der (Tl.15, 1763) darauf. - - - -Wolken - - - -allgemeine Vertheidigung Vertheidigung der Briefe die neueste Litteratur betreffend wider verschiedene ungegründete Anschuldigungen, von , 243. der (Tl.15, 1763). - - - -Betrachtungen über das Genie Einige allgemeine Anmerkungen über das Genie der Deutschen und den Zustand der deutschen Litteratur, von , 244. der (Tl.15, 1763) - - - -Süßmilchs göttl.[iche] Ordnung 245.–250. der (Tl.15, 1763), über - - - -Anpreisung , durch , 252. der (Tl.15, 1763) - - - -Beurtheilung des Sonderlings Beurtheilung der Schrift: Der Sonderling, durch , 253. der (Tl.15, 1763), über - - - -Kreuzzüge , rezensiert im 254. der (Tl.15, 1763) - - - -Recensenten (Chiffre Z.), dessen Rezension Hamann wiedergibt - - - -ein pr. Officier Anspielung auf die Fiktion, die seien für einen verwundeten preußischen Offizier geschrieben. - - - -ak. Fr. - - - -Wortfüg. - - - -Gedichte - - - -Z - - - -Tantum dt. so viel - - -Brief Nr. 245 - - -Mst. , , , , - - - -Luthers - - - -Zöllner vgl. - - -Brief Nr. 246 - - -Quirini Das Fest des römischen Märtyrers Quirinus (gest. um 130) - - - -Athenaeum - - - -Maximum Tyrium - - - -Diogenes Laertius - - - -1 fl. 8 gl. 1 Gulden; 8 Groschen - - - -Werkstätte der Künste - - - -Kanterschen Laden - - - -Geschichte der Amazonen Geschichte der Amazonen - - - -Essartz medizinische Erziehung - - - -Uebersetzer - - - -Verleger der Litt. Br. , als Verleger der - - - -hui. huius, d.i. diesen [Monats] - - - -Verlegers - - - -Ich habe … 1 Kor 10,23 - - - -Dach zur Kanzel Mt 10,27, Lk 12,3 - - - -Einlage - - - -einige Stellen vgl. an - - - -sub sigillo confessionis dt. Unter dem Siegel der Verschwiegenheit - - - -– – – – – Der Titel … vgl. - - - -Provincialscherz vgl. , ED S. 67. - - - -erläuterten Preußens , Bd. 1, S. 723f. - - - -Tarquinius Lucius Tarquinius Superbus (gest. um 495 v. Chr.) soll seinen Sohn Sextus inkognito in die Stadt der Gabiner geschickt haben. Als der Sohn einen Boten zum Vater schickt, antwortet der dadurch, dass er im Garten einer Mohnstaude die Köpfe abschlägt. Das berichtet der Bote, doch nur Sextus versteht den geheimen Sinn, die Anstiftung zum Mord. (Liv. I,54) - - - -dienstbare Geister Hebr 1,14 - - - -Brosamen Mt 15,27 - - - -Kulmius - - - -μαστιξ Hebr 11,36: Plage, Geißelung. - - - -Original , Hamann ersetzt Mendelssohns Formulierung „Begierde ein Original zu seyn“ durch „Schuldigkeit ein Original zu seyn“. Vgl. auch , ED S. 56f. - - - -Augeas In der griechischen Mythologie reinigt Herakles den Stall des Augias mit 3000 Rindern in einem Tag. - - - -Recensenten der Kreuzzüge , rezensiert von im 254. der (Tl.15, 1763) - - - -Lieber mag ich … Verse aus „Das aufgehobene Gebot“, , S. 10; dort aber lieben statt naschen - - - -Wer dahin greift … Aus dem Gedicht „Das Zeisignest“, , S. 64; dort Musen statt Mädchen. Vgl. auch , ED S. 5. - - - -Delila Ri 16,4ff. - - - -Spinnen … Spinoza Vergleich der Geometrie des Spinnennetzes mit dem more geometrico-System von . Die Pflanzung von Maulbeerbäumen zur Produktion von Seide hatte verordnet. - - - -apokalyptischen Z Chiffre von - - - -Ziegra … Hamb: Nachrichten - - - -Sprichwort Das Buchstabenspiel um Beta und Gamma vertauscht die Reihenfolge der Buchstaben, vll. nach , 5,26. Beta bezieht sich wohl auf die Chiffre B. von - - - -guten Freund - - - -Krickende , vgl. - - - -Funken ... Shakespear hatte in der Rezension der Kreuzzüge in , 254. Brief, S. 174, geschrieben, Hamann zeige Funken von Genie, vgl. . Und ebd. S. 175: „Hier und da erblickte man einen trefflichen Gedanken, der aber wie der Blitz, nach Shakespeares Beschreibung, noch ehe ein Freund zum andern sagen kann, siehe! schon verschwunden war.“ (Paraphrase aus , A Midsummer-Night’s Dream, Akt 1, Szene 1). - - - -Oel zur Lampe Mt 25,4 - - - -Morgenstern 2 Petr 1,19 - - - -Namen - - - -Vorläufer wahrscheinlich - - - -Beherzigungen und Bedenklichkeiten , , , , ; „Beherzigungen“ wohl eine Entlehung aus - - - -Phomelhant wohl Verlesung für Fomalhaut, den hellste Stern im Sternbild Südlicher Fisch; der Name stammt aus dem Arabischen und bedeutet übersetzt „Maul des Fisches“. Vgl. , N II S. 367, ED S. 25. - - - -Erfüllung Mt 5,17 - - - -Kraft … …schmecken Mk 9,1 - - - -Frau - - -Brief Nr. 247 - - -Kortholzsche Sammlung - - - -Theodicée - - - -Stahl . In der Leibniz-Ausgabe Kortholts ist in Epistel 128 und 193 von Stahl die Rede; vgl. Kreuzzüge, ED S.138. - - - -Balzacs Socrate Chretien - - - -Basedow … Arithmetik - - - -Kanters - - - -Plan théologique … - - - -Mr. de la Loubere - - - -Theodoret - - - -Porphyr - - - -Uster - - - -van Dale , wohl gegen dessen die Tradition heidnischer Orakel kritisierende Werke, u.a. De oraculis veterum ethnicorum dissertationes (1683). - - - -des Voisins - - - -Commentaires d’Hierocles - - - -ersten Theil - - - -Pythagoras - - - -Aristophanes mit der Uebersetzung des Frischlini - - - -7 sind meines Wißens von ihm übrig Von den überlieferten Dramen des nennt Hamann folgende nicht: Die Wespen, Die Vögel, Lysistrate und Weibervolksversammlung. - - - -K. , seine Briefe sind nicht überliefert. - - - -Nicolais - - - -Lauson - - - -Süßmilch - - - -Kr. , als Süßmilchs Sekretär. - - - -es censirt vermutlich handelt es sich um die Veröffentlichung von - - - -Mahomets Leben Deutsche Übersetzung von - - - -# wohl Kreuzer - - - -Amanuensi - - - -Sigismund Dittchen Dreigroschenstück, mit dem Porträt von Sigismund I. (1506–1548) - - - -meinem dicken Mädchen - - - -ad pias causas zu wohltätigen Zwecken - - - -Brief von nach Berlin - - - -Verleger - - - -Mitausche Intermezzo - - - -Sendschreiben Der Entwurf dazu findet sich unter dem Titel Einfälle über die Begierde ein Original zu sein in N II, S.375–379. - - - -Verleger der Litteratur Briefe als Verleger der - - - -fictam ludibundi mutwillige Lüge, vgl. - - - -Verf. der philos. Schriften - - - -Briefes vgl. - - - -Weitzenkorn […] Früchte Jo 12,24 - - - -Tornschen Nachrichten , 16. Stück, 31. August 1762, S. 134f. Die folgenden Rezensionen sind vmtl. von , der viele Beiträge zu den Torn. Nachrichten lieferte. - - - -Creuzz. des Phil. - - - -Ueber eine akad. Frage - - - -Magi aus Morgenlande - - - -Wortfügung - - - -Klagg. - - - -Inoc. du b. s. - - - -Kritik über das Urtheil - - - -Näschereyen - - - -Erlernung der gr. Sprache - - - -Rhapsodie - - - -Gelegenheitsstücke - - - -Sok. D. - - - -Litter. Br. - - - -Heloise - - - -ei. eiusdem: ebendieser Zeitung; , 19. Stück, 15. Oktober 1762, S. 163 - - - -Leser - - - -Schriftsteller - - - -Anmerkungen - - - -Betrachtungen - - - -Lausons Rede auf Dach , angezeigt in , 18. Stück, 30. September 1762, S. 160. - - - -Päans - - - -Anecdoten nicht ermittelt - - - -Verf. - - - -Hamadryade Baumnymphen des griechischen Altertums, Seelen des Baumes. Gemeint ist . - - - -Flußfieber „Febris catarrhalis, ein nachlaßendes Fieber, welches sich mit Flüssen auf der Brust vereinigt. Man macht einen Unterschied unter ein gutartigen [Catarrh] und bösartigem Flußfieber.“, vgl. Krünitz, Tl. 14, S. 420 - - - -Michaelis eine arabische Gramm. Der Titel wurde 1764 zur Ostermesse angekündigt, erschien aber erst 1771. Vgl. , S. 376. - - - -Winkelmann se. Historie der Kunst - - - -Sulzer sein Wörterbuch , erschien erst 1771–1774 in vier Bänden. - - - -Nehem. IV. Neh 4,16 - - - -liebe Frau - - - -Hinz - - - -Hippel - - - -Montesquieu - - - -Milton - - - -Sonderling - - - -Zeisischen Buchladen - - - -I. Teil der Homischen Grundsätze der Critik - - - -Kanterschen - - - -Braunschw. Braunschweig, vll. an oder - - - -Zuschrift nicht ermittelt - - - -Däntler N.N. Däntler - - - -Athenaeus vgl. - - - -Herodot - - -Brief Nr. 248 - - -Lauson - - - -überschickte Rede vll. - - - -von Essen - - - -pindarischer Gehülfe vll. Hamann selbst, im Stil von - - - -Driest - - - -pro studio et labore für Mühe und Arbeit - - - -medii termini vermittelnde Begriffe - - - -Wagner - - - -Hartknoch - - - -Kanter - - - -Amaliechen nicht ermittelt - - - -von Schröder - - - -Athenaeus - - - -Pillau 60 km westlich von Königsberg an der See-Durchfahrt auf der Frischen Nehrung, heute Baltijsk - - - -Mahomets ; vgl. - - - -Verleger - - - -von Kleist nicht ermittelt - - - -Jacobi Mazonii - - - -tertia vita … , Proemium, Abschnitt 31. dt. „Ein drittes Leben war den Menschen notwendig geworden, dessen Überschuss sich von da an bisweilen als Tugend erwies, und das, wenn es von ihnen nicht mäßig, sondern außerordentlich gestaltet wurde, ihre Kühnheit abmilderte, das Disharmonische und Vielteilige der Vernunft bändigte und auf das Ebenmäßige und Einfache reduzierte, und das nennen wir Religion.“ - - - -Vtraque vita … , Proemium, Abschnitt 27f., dt. „Auch wenn das Leben eines der Mittelmäßigkeit ist, steht es dem Liebenden in anderer Weise frei, in diesen Dingen zu verfahren, er hat sich als Regel und Maß selbst, man sieht das Nachdenken in diesen Dingen an, als habe es gleichsam Maß und Ordnung.“ - - - -Stephani Morini Dissertationes - - - -Hieronymi: Multa … ; dt. „Vieles war der Apostel zu wollen gezwungen, was er nicht wünschte.“ - - - -Seruius ad Aeneid. III. 67 Servius Maurus Honoratus (um 400), röm. Philologe, Verfasser eines Kommentars zu Vergil. Angespielt wird auf III, 67f.: „animamque sepulcro / condimus“; dt. „und schaffen der Seele / Ruhe im Grabe“. - - - -Stoici … dt. „Die Stoiker sind zu beerben, darin findet das Forschen seine Mitte.“ - - - -Epikur - - - -Plato - - - -de diuortiis … Dt. „Über Scheidungen und das einschlägige Verfahren“ - - - -Huet - - - -Le Moine - - - -Des Ivetaux - - - -Joh. Marckii 12 akademischen Disput - - - -Elements of Criticism - - - -Batteux - - - -Aristoteles - - - -Mysterium Cereris - - - -Hinzens - - - -Opusculis dt. Werklein - - - -Eschenbachs Epigenem - - - -Borremarsium - - - -Mendelssohn den Preis erhielt 1763 von der Berliner Akademie der Wissenschaften den Preis für seine Beantwortung der Frage, ob die metaphysischen Wahrheiten derselben Evidenz fähig seien wie die mathematischen. - - - -Rammler - - - -Hamadryade - - - -Pygmalions Dem Mythos nach antiker Bildhauer, der sich in die selbst erschaffene Skulptur einer Frau verliebt. - - - -er hat einen … Mk 3,30 - - - -cum DEO et die Mit Gott und dem Tag - - - -Beelzebub Mt 12,24 - - - -Bileam 4 Mose 23,1 - - - -Nicolaiten Apg 6,5 - - - -mütterl. 5m fl. Das mütterliche Erbe beträgt 5000 Goldgulden. - - - -Langermann - - - -Kammer - - - -Licitation Versteigerung - - - -Memorial Bittschrift bzw. schriftliche Eingabe zur Erinnerung - - - -Magistrat - - - -Praesidenten - - - -Schulden wahrscheinlich bei der Familie Berens - - - -Thrl. Taler, meist ist der 24 Silbergroschen entsprechende Reichstaler, eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze, gemeint (Groschen: Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch). - - -Brief Nr. 249 - - -Athenaeus - - - -Zeisischen Buchladen - - - -Sapienti sat lat. sprichw. für: für den Verständigen genug - - - -Kanter - - - -Daniel in der Löwengrube - - - -Gellius Julius Cäsar , von in Druck gegeben. - - - -Nicolai - - - -Moses in Midian - - - -Breitenbauch Schilderungen - - - -Auszug aus Jacob Böhmens Schriften , vll. ist die englische, von William Law besorgte Ausgabe gemeint: The Works of Jacob Behmen, the Teutonic Theosopher. - - - -Aurea catena Homeri - - - -Anecdota - - - -progymnasmata Vorübungen - - - -Pater piarum Scholarum Mitglied des Ordens Ordo Clericorum Regularium Pauperum Matris Dei Scholarum Piarum; engagiert besonders im Schuldienst. - - - -Schwarzer - - - -Aeginus - - - -Munters - - - -Petrarch - - - -Dante - - - -Däntler N.N. Däntler - - - -Gaudio Sammlung - - - -Thomsons engl. - - - -Von der Schönheit - - - -Beweiß nicht ermittelt - - - -Apotheker - - - -Apulejischen - - - -Ovid - - - -ungeleckter Bär , XV,380f.: lat. „lambendo mater in artus fingit et in formam, quantam capit ipse, reducit“, dt. „durch Belecken bildet die Mutter Glieder an ihm und gibt ihm die Form, die sie selbst schon erworben“. - - - -Michaelis Erklärung - - - -Commentationes - - - -deutschen Abhandlungen vgl. - - - -Preißschrift - - - -Sammlung - - - -Berkeleys Gespräche - - - -Colliers - - - -Querist - - - -Bode - - - -4. Quartformat - - - -Commerells - - - -Moser - - - -Klopstock - - - -Gesner - - - -Bells Preißschrift - - - -crambe bis cocta dt. wiederaufgewärmter Kohl (, 7,154) - - - -Humes ähnl. Schrift Die Hamann wohl aus , Bd. 1, kannte. - - - -Hinz - - - -Kanterschen - - - -Ausgabe des Gesners Q. Horatii Flacci Eclogae vna cvm Scholiis Perpetvis - - - -Tibullo Albius Tibullus, (55–19 v. Chr.), röm. Elegiker; wohl - - - -Catullo (1. Jdh. v. Chr.), röm. Dichter - - - -Propertio - - - -Tanzmeister vll. Réflexions sur le maintien et sur le moyen d’en corriger les défauts von Mereau (1760). - - - -osteologisch die Knochen betreffend - - - -Myologie Lehre von den Muskeln - - - -Recueil Voltaires Sammlung vermischter Schriften ist auch im , S. 370 angekündigt; ist hier wohl nur als Verkäufer gemeint, nicht als Verleger. - - - -Nicolai - - - -La mort de Socrate - - - -Palissot - - - -la Mettrie - - - -Fléau … Zitiert in , LXIX; vgl. - - - -Schulcollege - - - -Brunnenkur Trinken von Heilquellwasser - - - -Recidive Rückfall - - - -Wegner - - - -Auscultator auf dem Licent Hospitant im Zollamt - - - -Examen und der ganze Handel Hamann beschreibt den schlechten Zustand der Badstube des Vaters - - - -Nachfolger - - - -Hamadryade Baumnymphen des griechischen Altertums, Seelen des Baumes. Gemeint ist . - - - -Wind und Waßer gebiethen Mt 8,27, Mk 4,41 u. Lk 8,25 - - - -verjüngte Abälard Unter diesem Pseudonym erschien - - - -Däntler N.N. Däntler - - - -Kurl. Kurland - - - -Brotherrn nicht ermittelt - - - -von Witten - - - -lieben Hälfte - - - -Moldenhawer - - - -Arnoldt - - - -Galimafree - - - -Hinz - - -Brief Nr. 250 - - -mit Petro Lk 5,4f. - - - -Kanzelley … - - - -Weg hast Du allerwegen Beginn der 4. Strophe von Paul Gerhardts Lied „Befiehl du deine Wege“ - - - -Nicolai - - - -Mitausche Intermezzo - - - -Michaelis - - - -Corresp. v. Nachr. u. - - - -Kanter - - - -Lettre d’un Theologien - - - -la vérité - - - -Plaidoyer Plaidoyer pour les jesuites de France, dans l’affaire du pere de La Valette. Pièce qui pourra servir de réponse au Libelle diffamatoire, qui a pour titre Essais sur le commerce des jesuites (Paris: Cellot 1762). Autor nicht ermittelt. - - - -P. de la Valette wohl - - - -Journal des Dames (Paris: Lacombe 1759–1778) Literaturzeitschrift von Charles-Claude-Florent de Thorel de Campigneulles (1737–1809) herausgegeben unter Mitarbeit von u.a. Jean-Charles de Relongue de La Louptière und Madame de Beaumer. - - - -Mr. de Campigneules - - - -Mr. de Louptiere Jean-Charles de Relongue de La Louptière (1727–1784); 1768 wurde in den „Poésies et œuvres diverses de Monsieur de la Louptiere“ eine „Analyse de Melcinoé“ veröffentlicht. - - - -de Beaumer Madame de Beaumer (1720–1766), Redakteurin des Journal des Dames von 1761–1763 - - - -Bellot ; ; - - - -Benoit ; - - - -Bermann NN de Bermann, Advokat am lothringischen Hof. Discours qui a remporté le prix sciences, au jugement de la Société royale de Nancy en l’année 1761 (Est-il plus utile à notre siècle de faire des ouvrages de pure littératur que d’ecrire sur la morale?) (Nancy). - - - -Advocat Das Vorwort der Dissertation historique sur l’ancienne chevalerie et la noblesse de Lorraine (Nancy: de Haener 1763) ist unterschrieben mit „De Bermann, Avocat à la Cour souveraine de Lorraine & Barrois“. - - - -de Colombieres - - - -Fagnan - - - -Kéralio - - - -Lezé - - - -Faulques ; ; ; ; - - - -Fanny Butler - - - -Juliette Catesby - - - -Histoire du Marq. - - - -Graville […] ami des filles - - - -l’homme vrai - - - -Avantures galantes NN Lancelin: Aventures merveilleuses et galantes de Mahomet, prophète des Musulmans. Histoire secrète, traduite du persan (Mecque 1761) - - - -Les journées physiques - - - -Fontenellischen Gespräche vll. - - - -Gometz - - - -Les impostures innocentes - - - -Psaphion […] Serpilla v Lilla und Ciname - - - -Sophokles - - - -Brumoy Theatre - - - -Mes dix-neuf ans - - - -Memoirs - - - -Morery - - - -la Motte - - - -Goiyet - - - -Fontenelle - - - -Commerells Predigten - - - -Däntler N.N. Däntler - - - -Schultz , Schrift nicht ermittelt - - - -beyden Magisters ... benachrichtigen wollen gemeint ist wohl eine geplante Schrift von . Bezieht sich auf die Kontroverse Kant–Weymann über . Vgl. . - - - -liebe Hälfte - - - -Hinz - - -Brief Nr. 251 - - -Fortsetzung ihres Katalogs Hier ist wohl eine interne Fortsetzung des Katalogs der Ostermesse vonseiten der Kanterschen Buchhandlung gemeint; später im , S. 402 ist der Titel dann auch offiziell verzeichnet. - - - -Schreiben , hier der Einzeldruck von 1762 - - - -Freund N.N. Däntler - - - -Widersacher Hamann selbst mit seiner Kritik an in . - - - -Verleger wohl Knoch und Esslinger. Verlag in Frankfurt am Main, ab 1742 unter Leitung von Johann Adolf Knoch und Johann Georg Esslinger. Der Königsberger Verleger reiste wohl nach Frankfurt, siehe . - - - -meinigen vll. - - - -Kanzelley - - - -Kgl. Kr. v. Dom. Kammer - - - -Was ich geschrieben … Verse wohl von Hamann selbst - - - -Der Gott Daniels - - -Brief Nr. 252 - - -Däntler N.N. Däntler - - - -Commission vgl. - - - -Hinz - - - -Canzelley - - - -Cammer - - - -Kanter - - - -fl. Gulden, Goldmünze, hier aber vmtl. 1 polnischer Gulden, eine Silbermünze, entsprach 30 Groschen. - - - -Fontenelles Leben - - - -ouvres - - - -Dialogues - - - -lettres galantes - - - -les Mondes - - - -Histoire des Oracles - - - -Moldenhawer - - - -Eschenbachs Sammlung - - - -Catalogi Meßkatalog; vgl. - - - -treuherziges Schreiben - - - -Moser Hamann scheint vom Plan Mosers, ihm die Stelle eines Erziehers des Erbprinzen von Hessen-Darmstadt anzubieten, bereits zu wissen, obwohl Mosers Brief erst auf den 26. August 1763 datiert ist; vgl. - - - -2 Bogen - - - -Hochwolgeborner Herr … vgl. zum Entwurf , außerdem die Anmerkungen zur Überlieferung von HKB 251 - - - -Kanterschen Fortsetzung ihres Katalogs Hier ist wohl eine interne Fortsetzung des Katalogs der Ostermesse vonseiten der Kanterschen Buchhandlung gemeint; später im , S. 402 ist der Titel dann auch offiziell verzeichnet. - - - -Schreiben , hier der Einzeldruck von 1762 - - - -Freund N.N. Däntler - - - -Widersacher […] Splitterrichters Hamann selbst mit seiner Kritik an in . - - - -Verleger wohl Knoch und Esslinger. Verlag in Frankfurt am Main ab 1742 unter Leitung von Johann Adolf Knoch und Johann Georg Esslinger. Der Königsberger Verleger reiste wohl nach Frankfurt. - - - -meinigen vll. - - - -Kanzelley - - - -Kgl. Kriegs und Domainen Kammer - - - -Was ich geschrieben … Verse wohl von Hamann selbst - - - -Gott Daniels - - - -Qvartanten des Mr. Bury - - - -Caracteres des Medecins - - - -Ouvrage de Penelope - - - -L’Europe literaire L’Europe littéraire, ouvrage périodique. Januar bis Juni 1762. Amsterdam - - - -Journal Britannique Journal Britannique, 24 Bde., Den Haag 1750–1757, kann nicht gemeint sein. Vll. ein Lesefehler. Plausibel ist, dass als Fortsetzung die Gazette littéraire de l’Europe gemeint ist, die ab 1764 erschien. - - - -Letters on Chevalry - - - -Journal etranger - - - -Arnauld - - - -Amazonenlieder - - - -Präsident nahm das Angebot von , Präsident der Königlich-Preußischen Akademie der Wissenschaften zu werden, nicht an. - - - -Lauson - - - -Dukaten Seit 1586 war der holländische Dukat eine nach festem Fuß geprägte Goldmünze, nicht als regionales Zahlungsmittel gebräuchlich, sondern als Kurantmünze dafür tauschbar; eine der wichtigsten Handelsmünzen des 17. und 18. Jhs; es gab aber auch Dukaten russischer Prägung, Speziesdukaten, von denen wiederum eine best. Sorte ebenfalls „holländisch“ genannt wurde. - - - -Kanters - - - -Preisschrift Für die Königl. Akademie der Wissenschaften zu Berlin; - - - -Hamadryade Die Hamadryaden sind Baumnymphen des griechischen Altertums, Seelen des Baumes. Gemeint ist . - - - -Jakobs Zeichen Das Fest des Apostels ist am 25. Juli. - - - -quod felix … dt. was gut, glücklich und gesegnet sei! (, 1,45,102) - - - -Namenstag Anspielung auf den Vornamen Anna. - - - -Ye-King Das Yijing („Buch der Wandlungen“) ist eine klassisch-chinesische Sammlung von Strichzeichen und diesen zugeordneten Sprüchen (die heute vorliegende Redaktion wurde im siebten Jahrhundert n. Chr. erstellt). - - - -Schumacher ; vmtl. auch eine Anspielung auf den Nachnamen von Anna Regina Schumacher. - - - -beatae imaginatiuae Phantasiegebilde, hier im Sinne eines phantasievollen Schriftstellers - - - -Ursprung der Deutschen - - - -Spanheimischen Ausgabe - - - -Gold Arabia Anspielung auf 2 Chr 9,14 - - - -Sapienti sat lat. sprichw. für: für den Verständigen genug - - - -liebe Hälfte - - - -Commerells Wochenpredigten - - - -Jesajas nicht ermittelt - - - -Wegnern - - - -Hand Anstellungsgesuch, dient zugleich als Schriftprobe - - - -Allerd. vgl. - - - -Hofmeistern in Liefl. und Kurl. 1752–56 - - - -Reise nach Engelland 1757/58 - - - -verlorne Sohn Lk 15,13f. - - - -Kanzelley - - - -Kriegs- und Domainen-Cammer - - - -Invalide des Apolls vgl. - - - -Licent Zollamt - - - -Accise Steuerverwaltung - - - -der dem Vieh sein Futter giebt Ps 147,9 - - - -Gefallen hat … Ps 147,11 - - - -Monarchen - - -Brief Nr. 253 - -Hofmeistern in Lief- und Kurland 1752–56 - - - -Reise nach Holland und England 1757/58 - - - -Allerdurchlauchtigster vgl. - - - -die letzten fünf gemeint ist der Siebenjährige Krieg und die Besetzung Ostpreußens durch russische Truppen - - - -verlorne Sohn Lk 15,13f. - - - -Canzelley - - - -Kriegs- und Domainen-Cammer - - - -Invalide des Apolls vgl. - - - -Licent-Accise- oder Zoll-Wesen Steuer- und Zollamt - - - -Domhardt - - - -v. Wegnern - - - -Cupner - - - -Bertram - - - -Poehling , Kriegs- und Domänenrat in Königsberg - - -Brief Nr. 254 - - -vom 25. Jul. vgl. - - - -Nicolai - - - -Magi - - - -l’Essai - - - -Sieg vgl. - - - -Frau Erb. Prinzeßin , erste Frau von - - - -Gemahls - - - -ältestem Prinzen - - - -Il instruira … dt. Er soll meinen Sohn gemäß den Anweisungen und unter Anleitung seines Erziehers unterweisen, er soll ihn nach und nach in allem, was zur schönen Literatur, Geschichte, Philosophie, Mathematik gehört, unterrichten, er soll Kenntnisse des öffentlichen Rechts haben, er soll einem wahren Christen gemäß empfinden, ohne Frömmelei und ohne Bigotterie, er soll ein besonnenes Betragen an den Tag legen, das ein gutes Beispiel gibt, er soll sehr sanftmütig sein und wenn möglich die Kunst beherrschen, seine Unterweisungen nützlich und unterhaltsam zu gestalten. Er ist verpflichtet, sich täglich 4 bis 5 Stunden um meinen Sohn zu kümmern. Der Unterricht soll auf Deutsch erteilt werden, es wird jedoch erwartet, dass er gut genug Französisch kann, um die in dieser Sprache verfassten Werke der Literatur gründlich zu kennen. Wir wollen keinen Theologen. - - - -aus Mitternacht kommt Gold Hiob 37,22 - - - -Humanisten au torrent de Kerith vgl. 1 Kön 17,3 - - - -PSpt Postskriptum - - - -lettre néologique , S. 21 - - - -lettre provinciale - - - -In der Welt … Joh 16,33 - - - -einzupropfen vgl. - - - -Kriton … Socrat Kriton nahm sich der Erziehung des Sokrates an und bezahlte dessen Lehrmeister, vgl. , ED S. 39 und , S. 3 - - - -cum pertinentiis d.i. mit Nebenräumen und Zubehör - - - -GuldenRhein. Rheinischer Gulden; Goldmünze, v.a. im Handel verbreitet - - - -Thl. gut Sächsisch Geld d.h. nach dem Leipziger 12-Taler-Fuß - - - -ungenannte Freundin, deren Nahme sich auch mit K. anfängt wohl Karoline Henriette Christine Philippine Luise von Pfalz-Zweibrücken (1721–1774) oder Susanna Katharina v. Klettenberg (1723–1774). Die Anspielung auf den Anfangsbuchstaben ‚K‘ gilt auch Hamanns Klaggedicht, das beginnt mit: „Meine K...“ (ED S.51). - - - -Yah! Esel - - - -Philomele Philomela ist in der gr. Mythologie die Tochter des attischen Königs Pandion, die von Zeus in eine Schwalbe verwandelt wird. - - - -Drsdt Darmstadt - - - -Ma lettre … dt. Als mein Brief geschrieben und verschlossen war, erhielt ich gestern Abend den Ihren vom 20.; ich habe es dem Erbprinzen gemeldet, der geneigt zu sein scheint, Herrn Haman als Ludwigs Erzieher anzunehmen, ich hoffe, dass er bei all seinen Talenten in der Lage sein wird, einen Teil seiner Wissenschaft mit Leichtigkeit an meinen Sohn weiterzugeben, teilen Sie mir also, mein Herr, die Bedingungen mit, die man ihm bieten müsste; gebe Gott, dass dieser Mann so ist, wie ich ihn wünsche, um den moralischen Charakter meines Kindes zu formen. - - -Brief Nr. 254a (letter 1187) - - -Zuschrift vgl. - - - -Chaos von Sonnenstäubchen Äquivalent für ‚Atom‘ in der Debatte über die Teilbarkeit oder Unteilbarkeit physikalischer Körper, nach , 2,116. Vgl. auch Aesthaetica, N II S. 215/14, ED S. 216. - - - -Allerdurchlauchigster … vgl. - - - -Hofmeistern in Lief- u. Curland 1752–56 - - - -Reise nach Holland u. England 1757/58 - - - -Magistrats - - - -Kriegskammer - - - -Invalide des Apolls vgl. - - - -Monarchen - - - -dorso dupli d.i. auf der Rückseite der Kopie - - - -loser Freund nicht ermittelt - - - -Domhardt - - - -v. Wegnern - - - -Poehling , Kriegs- und Domänenrat in Königsberg - - - -Bertram - - - -Cupner - - - -Mercur Der Stab des Hermes oder Merkur ist ein Stab mit zwei Flügeln, der von zwei Schlangen umschlungen wird. - - - -Hand […] Pfluge Lk 9,62 - - - -Nieren u. Herzen Ps 7,10 - - - -neu Herz […] neuen Geist Ps 51,12 - - - -Last des Greisen u. des Knabens Anchises und Ascanius (, II, 707–725) - - - -Zorn eines Achills […] Sclavin gemeint ist Briseïs, die von Achill erbeutet wird (, 1) - - - -Hamadryade Die Hamadryaden sind Baumnymphen des griechischen Altertums, Seelen des Baumes. Gemeint ist . - - - -Verwandlung wie Daphne vor der Verfolgung durch Apoll (, 1,452–566) - - - -Cabus Kohlkopf - - - -Kebsweib Konkubine - - - -Bettet ich mich … Ps 139,8 - - - -Ulyßischer Irrsahl Odyssee - - - -Kattunka Koseform für , vgl. , ED S.51. - - - -Muse mit röthl. triefenden Augen vgl. - - - -Sevigné - - - -Maintenon wohl - - - -Michal, Sauls Tochter … 1 Sam 18,20 - - - -rothes Meer … 2 Mo 14,13ff. - - - -Facilité … Anspielung auf Hamanns Stottern - - - -Beichtvater - - - -Principe de Convenance Bequemlichkeit - - - -Geist u. Wahrheit Joh 4,23 - - - -Beylage Anfrage, ob Hamann Erzieher des Hessen-Darmstädtischen Prinzen Ludwig werden wolle - - - -Schaafe […] zurükzukommen frz. Wendung: Retournons à nos moutons aus La Farce de Maître Pathelin (1457), im Sinne von: zum Thema zurückkommen. - - - -Ordinarii eines bestallten Beamten - - - -Schweizertreue Die Schweizer galten als besonders redlich. - - - -Invaliden des Siebenjährigen Krieges; „jezt“: nach dem Frieden von Hubertusburg (15. Februar 1763) - - - -A … - - - -Encyclopædie - - - -Thrl. Altgeld Taler, meist ist der 24 Silbergroschen entsprechende Reichstaler, eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze, gemeint (Groschen: Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch). - - - -Philosoph von S. S. S. S.: Sanssouci, - - - -göttlich schönen Pflichten aus Gellerts Gedicht „Reichthum und Ehre“; die Strophe: „Such’ solche Freuden auf, die still dein Herz beseelen / Und, wenn du sie gefühlt, dich nicht mit Reue quälen! / Dein Freund, dein Weib, dein Haus sind Welt genung für dich / Such sie durch Sorgfalt dir, durch Liebe zu verbinden, / und du wirst Ehr und Ruh in ihrer Liebe finden. / Ein jeder Freundschaftsdienst, ein jeder treuer Rath, / so klein die Welt ihn schätzt, ist eine große That. / Auch in der Dunkelheit giebts göttlich schöne Pflichten, / und unbemerkt sie thun, heißt mehr, als Held, verrichten.“ - - - -Kenner […] Selig seyd ihr Armen Mt 5,3 - - - -+ u. - das Plus und Minus, vgl. - - - -Coccejer , der die heilsgeschichtliche Föderaltheologie systematisierte. - - - -Beichtvater - - - -der HErr … Ps 115,12 - - - -Freundin vgl. - - - -finstern Thal Ps 23,4. - - - -Pour etre Original … wohl ein Eintrag im Bürojournal - - - -Blut gelaßen Aderlass (Entnahme von Blut ), Heilverfahren seit der Antike auf Grundlage der Säftelehre - - - -Nicolaiten Berliner Kreis um - - - -Verleger wohl - - - -geschrieben nicht ermittelt - - - -Daniel , - - - -Herrn u. Dieners - - - -einer meiner beßten Freunden - - - -Brüder u. - - - -Sprachenverwirrung Anspielung auf 1 Mo 11,1–9, um das Verhältnis zur Familie Berens zu illustrieren. - - - -verlorne Sohn Lk 15,13f. - - - -er - - -Brief Nr. 255 - - -Hartknoch - - - -Catalog nicht ermittelt - - - -Fiscal - - - -Plato , Aufgabe nicht ermittelt - - - -Comenium vgl. - - - -Schultzens - - - -Socratis bzw. - - - -Theodoretiv Euagrii Historia Eccles. bzw. - - - -Philonis Opera - - - -Herodot - - - -Thucydides - - - -Xenophon - - - -Eusebii Demonstrat - - - -Sexti Empyrici - - - -Foissardier - - - -Brief nach Berl. vll. an - - - -Hamb. Urtheile nicht ermittelt, welche Rezension, vmtl. in - - - -Hypochondristen ; darin wird im sechsten Stück (1762, S. 91) darüber sinniert, ob eine solch ‚originale Schreibart‘ wie die Hamanns nachgeahmt werden solle oder gerade nicht. - - - -Moser - - -Brief Nr. 255a (letter 1188) - - -Zuschrift nicht ermittelt - - - -hyperboreischen im hohen Norden; gemeint ist Hamann selbst, der ‚Magus in Norden‘, im Titel von - - - -Berlinschen Kunstrichtern der Kreis um - - - -Versucher - - - -non possum dicere: quare? dt. Ich kann nicht sagen, weshalb (, Epigramme, 1,32) - - - -Freunde - - - -Herz. Carl - - - -Cousine unsers Cammer-Präsidenten , die Cousine des Kammer-Präsidenten - - - -Bruder - - - -älteste - - - -Hirtenbriefe - - - -Canzley vgl. - - - -Welt, die betrogen … lat. „mundus vult decipi, ergo decipiatur“; dt. „die Welt will betrogen sein, also soll sie betrogen werden“ (u.a. Sebastian Franck, Paradoxa Ducenta Octoginta [Ulm 1534], CCXXXVIII). - - - -levitische […] Ziklag 5 Mo 18,1 u. 1 Sam 30,14 - - - -Encyclopädisten vgl. die Berufung von zum Präsidenten der Berliner Akademie - - - -Bilefeld - - - -Institutions - - - -Fehler vgl. (Einzeldruck 1762), 11f: „Sagen Sie Ihre Lehren und was zur Staats-Kunst gehört, dem Herrn von Bielfeld, dem Königlichen Pädagogen; dieser möchte noch eher in dem an mir gerügten dreyfachen Fehler und einem noch grössern stecken, den sie nicht einmal nennen.“ - - - -Leipziger Beylage wohl - - - -Daniel - - - -Klopfstock - - - -Geßner - - - -Herrn u. Diener - - - -Beherzigungen - - - -Übersetzung - - - -Freund - - - -Freunden und vll. - - - -vi inertiæ Beharrungsvermögen - - - -Descartes Thiersystem nimmt an, dass nur Menschen, nicht aber Tiere das Vermögen zu denken und zu fühlen besitzen, weshalb er Tiere als Maschinen begreift. - - - -l’homme machine - - - -Aßaph Ps 73 - - - -David Ps 144 - - - -Wahrheit, die im Verborgnen Ps 51,6 - - - -Weisheit im blutigen Ehebruche Hes 23,37 - - - -Kains […] Nimrods 1 Mo 4,8 u. 1 Mo 10,9 - - - -Dornbusch 2 Mo 3,2 - - - -Erhaltung des Unkrauts bis zur Erndte Mt 13,29f. - - - -Gräuel der lezten Zeiten 2 Tim 3,1 - - - -welsche Practik eigentl. Bezeichnung für eine Rechenmethode nach Proportionen. Vmtl. im Volksmund aber aufgrund des ähnlichen Klangs mit ‚falsch‘ für alles benutzt, was für eine Fälschung/Täuschung gehalten wurde (bspw. für den Münzguss unter dem Nominalwert). - - - -Weltweisen vll. - - - -Theorie des Anti- - - - -Herculs Arbeit In der griechischen Mythologie reinigt Herakles den Stall des Augias mit 3000 Rindern in einem Tag. - - - -Heiligung einer Mördergrube Mt 21,13 - - - -Trescho - - - -Verleger - - - -Monats- oder Wochenschrift - - -Brief Nr. 256 - - -Krieges- und Domainen-Cammer - - -Brief Nr. 257 - - -Der Herr hat … Str. 9 des Kirchenlieds von Johann Crüger „Sei Lob und Ehr dem höchsten Gut“ - - - -Zuschrift nicht überliefert - - - -sine die et Consule ohne Tag und Jahreszahl (die Römer benannten die Jahre nach den regierenden Konsuln) - - - -Entlaßungs Supplique - - - -Cammer Canzley - - - -einen guten Sprung ... Die Zeitungen Lindners Mitarbeit bei - - - -die jungen Raben Hiob 38, 41 - - - -Kants Beobachtungen ; Hamanns Rezension in , 26. St. vom 30.4.1764 (N IV,289ff.) - - - -2ten Theil von Voltaires Geschichte Rußl. - - - -Hartknoch - - - -Hypochondristen - - - -Mosers Samml. - - - -Marianne - - - -Henriette - - - -Schumacher - - - -Kanter - - - -Fiscal - - - -Schulhandlungen vll. eine Rezension von - - - -Prof. Murray Johann Philipp Murray (1726–1776), Prof. der Philosophie in Göttingen - - - -Wochenschrift oder Monatsschrift nicht ermittelt - - - -Lindausche Nachrichten ; Hamanns Rezension in , 9. St. vom 2.3.1764 (N IV,275ff.) - - - -Schulzeitung Vll. ist das in Berlin bei Birnstiel ab 1762 erschienene Wochenblatt zum Besten der Kinder gemeint. - - - -Der Sammler - - - -Zachariä - - - -Hintzens Cousine vll. die Schwester von - - - -Philosophe de Sans Soucy - - - -bienfaisant wohltätig - - - -Aber Gedult ist …; Achtet es … Hebr 10,36; Jak 1,2–4 - - - -Kant , vgl. - - - -Mosers Sammlung - - - -Winkelmann - - - -Lausons vom letzten Theil des Artzts , wohl eine Rezension von - - - -Philippi Briefe ; eine Rezension erschien in , 2. St. vom 6.2.1764 - - - -D Bock - - - -Borowsky - - - -Lieferungen zu den - - - -Marpurg - - - -Kypke - - - -coge intrare dt. nötigen, hereinzukommen - - - -ihr Auffsatz unklar, ob von oder . Vll. handelt es sich um den in den (2. St. vom 6.2.1764) erschienenen Artikel über die Petersschule in St. Petersburg (geleitet von ). - - - -Gebhardi - - - -Kant - - - -Gen. Meyer und se. Officier vll. Karl Friedrich von Meyer (1707–1775), preußischer Generalleutnant und Chef des Dragonerregiments Nr. 6 - - - -Mathesi und Geographia physica Mathematik und Physische Geographie - - - -Silentium Pythagoricum d.h. wie Pythagoras zwei Jahre schweigen und zuhören - - - -Marianne - - - -Hinz - - - -M. Reusch - - - -HE Doctor - - - -Peterhoff in Kurland - - - -Lauson - - - -13te Stück Ihrer Schulhandl. nicht ermittelt - - - -erste Stück unsrer Zeitung , 1. St. vom 3.2.1764 - - - -Verlegers - - - -Artikel von Philippi Rezension von in , 2. St. vom 6.2.1764 - - - -Borowsky - - - -über die Briefe eines Chinesers Rezension von in , 18. St. vom 2.4.1764 - - - -Baumgartens Erklärungen Rezension von in , 18. St. vom 2.4.1764 - - - -Kanter - - - -per Düttchen trödeln billig verkaufen - - - -Ziegenpropheten Jan Pawlikowicz Zdomozyrskich Komarnicki, vgl. Hamanns Beitrag in , 3. St. vom 10.2.1764 (N IV,269f.), ebenso Kants fortgesetzten Aufsatz über die Krankheiten des Kopfes, ebd. St. 4–8 vom 13.–27.2.1764. - - - -Caravane hier wohl im Sinne der Kreuzritter - - - -unter der Rose lat. sub rosa, dt.: unter dem Siegel der Verschwiegenheit - - - -Frau - - - -Hintz - - - -Schulhandl. nicht ermittelt - - -Brief Nr. 258 - - -Brief nicht ermittelt - - - -Marianne starb am 8. Februar - - - -Ruhen Sie … Offb 14,13 - - - -Albus ut … dt. „So wie hell vertreibt das Gewölk vom verdüsterten Himmel / häufig der Südwind und nicht hervorbringt Schauer / unausgesetzt, so sollst auch du weise zu enden trachten / Trauer und Lebens Mühsal“ (, 1,7, 15ff.). - - - -Cammer - - - -(L. S.) lat. lectori salutem, dt. dem Leser einen Gruß - - - -Domhardt v Wegnern Zilcher Cupner vBelow Bertram Vorhoff Bergius , , Karl Aemilius Zilcher, Akzise-Direktor, , Nicolaus Paul Betram v. Below (1728–1779), Domänenrat in Gumbinnen, Carl Gottlieb Vorhoff, Kriegs- und Domänenrat in Königsberg, Karl Ludwig Bergius (1716–1767), Kriegs- und Domänenrat - - - -P. P. lat. perge, perge; dt. fahre fort, fahre fort - - - -Eben … vgl. - - - -E. Hochv. Kr u. DC. - - - -Ew. p Abkürzung für die Abschiedsformeln - - - -HE Brodtsag NN Brodtsag, Bader in Königsberg - - - -Brief an - - - -Nuppenau - - - -HE Zeise - - - -HE Kanter - - - -Anfrage wegen einer Stelle am Collegium Fridericianum - - - -HE M. Reusch - - - -Hintz - - - -Däntler N.N. Däntler - - - -Colleg. Fr. Collegium Fridericianum - - - -Interessen Zinsen - - - -Bockens Stelle , seit 1733 Prof. der Dichtkunst in Königsberg - - - -HE Bruder - - - -dort in Peterhoff, vgl. - - - -Zeitungswerk - - - -Verleger - - - -fl. Gulden, Goldmünze, hier aber vmtl. 1 polnischer Gulden, eine Silbermünze, entsprach 30 Groschen oder weniger. - - - -don gratuit freiwillige Gabe - - - -alten Plan nach Frankfurt zu zu gehen - - - -Recension des Voltaire nicht ermittelt, - - - -Hypochondristen - - - -Austuschirungen von Kants Beobachtungen Unklar, ob Lindner eine Rezension zu verfasste, oder Hamanns Rezension korrigierte. - - - -für ihn verschloßen für - - - -Exemplaria ihrer Schulhandlungen nicht ermittelt - - - -3te Stück , 3. St. vom 10.2.1764 - - - -ins Publicum dringende Sache gemeint ist der Artikel zu Jan Pawlikowicz Zdomozyrskich Komarnicki, vgl. Hamanns Beitrag in , 3. St. vom 10.2.1764 (N IV,269f.) - - - -Minister des 1. … Die Genehmigung des Zeitungdrucks erfolgte durch das Ministerium. - - - -Nachbar - - - -K. - - - -Arnold - - - -Moldenhawer - - - -ersten Theil . Hamanns Rezension erschien in: , 17. St. vom 30.3.1764 (N IV,281–183). - - - -Wolfianismum Anhänger von - - - -Triumvirs Bündnis aus drei Personen - - - -Geschichte eines jungen Herrn . -Die Rezension erschien in: , 8. St. vom 27.2.1764 (N IV,274) - - - -Versuch über die Verrückungen des Kopfs , in , 4.–8. St. vom 13.–27.2.1764 - - - -Marquis d’Argens Rezension von , in , 10. St. v. 5.3.1764 (N IV,278–279) - - - -Cochois NN Cochois, Mitarbeiterin von , seit 1749 seine Frau - - - -3 Lindauschen Stücken vgl. - - - -Hirzels Wirtschaft eines philosophischen Bauers . Auszüge davon erschienen in: , 15. und 16. St. vom 23. und 26.3.1764. - - - -Praenumeranten Vorausbesteller - - - -Geh Commerc. Raths Bruder Jacobi - - - -Rammlers - - - -Ode auf Hymen - - - -Dityramben - - - -Trescho - - - -Graf Dohna vll. - - - -Literatur Briefe 16. Tl. (1763) , vmt. ist das abschätzige Urteil darin über gemeint. - - - -Mit Mutterhänden … 5. Strophe von - - - -Roßgarten Stadtteil von Königsberg, der sich nördlich an die Burgfreiheit anschloss. - - - -Thamms Christ. Bernhard Thamm, Sekretär in Königsberg - - - -polnische Geschichtschreiber nicht ermittelt - - - -Kanter - - - -fl. Gulden, Goldmünze, hier aber vmtl. 1 polnischer Gulden, eine Silbermünze, entsprach 30 Groschen oder weniger. - - - -Mühe wenn sich Lindners Wunsch, nach Königsberg zu kommen, erfüllt - - - -Marianne kranke Schwester nicht ermittelt - - - -andere - - - -Daentler N.N. Däntler - - - -Fiscal - - - -Wirthin - - - -Winkelmanns Geschichte der Kunst - - - -nicht gut 1 Mo 2,18 - - - -Ihre Thränen Offb 21,4 - - -Brief Nr. 259 - - -selbige nicht ermittelt - - - -Bruder - - - -Frau - - - -Curl. Kurland - - - -Mama - - - -Fr Räthin - - - -kleinen Füchse Hld 2,15 - - - -Kr. - - - -Adjunctur beym Colleg Stelle am Collegium Fridericanum - - - -Pr. Dom. Präsident - - - -v B. - - - -Amtmannin wohl die Mutter von - - - -gewißen Parthey - - - -Landesvaters , vgl. - - - -Inspectorstelle am Collegium Fridericianum - - - -Regierung - - - -Cammer - - - -D. Arnoldt - - - -HE D. - - - -Patron - - - -Marianne - - - -Büsching - - - -über Ihre Recension beleidigt gefunden in , 2. St. vom 6.2.1764 erschien eine spöttische Rezension von . Büsching hat seinen Ärger darüber wohl brieflich mitgeteilt, vgl. - - - -Petersburgschen Nachrichten - - - -Bock - - - -erste Gedicht scheint von sr. Frau zu seyn Wohl von Büschings Frau Christiane; gemeint ist das Klaggedicht in , S. 31f. – Lindner schrieb dazu in seiner Rezension: „Endlich folgen in dieser Sammlung noch zwey Klaggedichte, davon das erstere dem zweyten doch wenigstens vorgeht, und eine kleine französische Grabschrift, die sehr mittelmäßig und in Berechnung gegen einen Wohlthäter von 12000. Rubel ohngefehr 1. werth ist.“ (, 2. St. vom 6.2.1764) - - - -hinc illae lacrumae dt. daher also die Tränen (von einem erkannten Handlungsmotiv, nach Ter. And. 1,1,125) - - - -Das französische Das französische „Epitaphe“ in , S. 36, über das Lindner gespottet hat. - - - -Journal - - - -aqua haeret. semper aliquid haeret, dt. etwas bleibt immer hängen (von Verläumdungen) - - - -HE D B - - - -Voltairens Historie Rezension von in , S. 223–232. - - - -XVIte Theil ... Winckelmanns , Berlin 1763, von Hamann rezensiert in: , 13. St. vom 16.2.1764. Im 265. Literaturbrief wird Winckelmanns Sendschreiben von Herkulanischen Entdeckungen rezensiert. - - - -Des Layenbruders Brief - - - -Thornsche Briefwechsel - - - -Hirtenbriefe - - - -Nachgericht durch - - - -Scholiasten wahrscheinlich , vgl. - - - -dem Arnoldt vorgienge . Hamanns Rezension erschien in: , 17. St. vom 30.3.1764 (N IV,281–183). - - - -Intelligenzwerks einer Rigaer Zeitung, vgl. - - - -Dithyramben von . Eine Rezension erschien in: , 30. St. vom 14.5.1764. - - - -Journal etranger - - - -Nachbar vielleicht - - - -Encyclop. - - - -HE. D. - - - -Zeitungen - - - -Electrisiren Einsatz elektrischer Entladungen für Heilzwecke. Johann Gottlieb Schäffer (1720–1795) thematisiert in seinem Buch Die Kraft und Wirkung der Electricitet in dem menschlichen Körper (Regensburg 1752) die medizinische Nutzung der Elektrizität. - - -Brief Nr. 260 - - -Beytrag aus Constantinopel Lindners Rezension von Grammaire tvrqve, ou methode covrte & facile pour apprendre la langve tvrqve (Konstantinopel 1730) erschien in , 29. St. vom 11.5.1764; vgl. - - - -Zeitungen - - - -Curl. Kurland - - - -HE Hartkn. - - - -M. Siebert - - - -electrischer Funken Einsatz elektrischer Entladungen für Heilzwecke - - - -Marianne - - - -HE. Bruder Bruder von , - - - -Gen. Feldm. Lehw. Johannes v. Lehwald (1685–1768), Generalfeldmarschall und Gouverneur von Memel, seit 1751 Gouverneur der Provinz Preußen - - - -Praes. Domh. dem Canzl. Kowalewski, D. Arn. dem Präsidenten der Kammer , dem Kanzler der Universität , dem Hofprediger - - - -GehR. v. Reck oder Crusemarck Christian Wilhelm v. Reck, Kriegs- und Domänenrat; Joachim Sigismund Krusemarck, Finanzrat - - - -Kanterschen Sache ; wohl die Lizenz für - - - -Blumenthal Adam Ludwig Blumenthal (1691–1760), preuß. Staats- und Kriegsminister - - - -Präsid. - - - -Kow. - - - -Arnoldt - - - -Mama - - - -Schw. Steinkopf - - - -andere - - - -Acad. für Pisansky Die Universität hat sich vorläufig für als Rektor der Domschule entschieden. - - - -Oberburggräfl. Amt - - - -Prof. poes. Professur für Dichtkunst - - - -ex speciali gratia aus besonderer Gefälligkeit - - - -Schwagers Steink. - - - -Intercession Fürbitte, Vermittlung, - - - -M. Kant - - - -Verleger - - - -v Brax. Exc. - - - -Domh. - - - -Hipparin , eine der Schulhandlungen Lindners - - - -aus Braunschweig von - - - -D. Bock ... Beschreibung vom Saturgusschen Cabinet gab in: , 34., 35. und 36. St. vom 38.5., 1. und 2.6.1764, eine Beschreibung des Naturalienkabinetts von . - - - -Criminal Rath Funck des Pipers Markenrecht über F. G. Pipers historisch-juridische Beschreibung des Marcken-Rechts in Westfalen. Halle 1763, in , 21. St. vom 13.4.1764. - - - -Kants Recension von Silberschlags Erklärung Rezension von über Theorie der am 23. Julii, 1762 erschienenen Feuer-Kugel. Abgehandelt von Johann Esaias Silberschlag (Magdeburg/Stendal/Leipzig 1764), in , 15. St. vom 23.3.1764. - - - -seel. Trib. R. v. Werner verfasste eine Lateinische Version von Lausons Gedicht „Der Frühling“; erschien in: , 14. St. vom 19.3.1764. - - - -Kanters Schwester Die Schwester von , Maria Margarethe (1744–1764) - - - -Hintz - - -Brief Nr. 261 - - -Arnold Hamanns Rezension von , in , 17. St. vom 30.3.1764 (N IV,281–183) - - - -Verleger der Kgsb. polit. und gel. Zeitungen - - - -Einlage nicht ermittelt - - - -Herr Bruder - - - -Braunschweigers - - - -Hinz - - - -Hippel wird den Charfreytag besingen ; in den , 23. St. vom 20.4.1764 erschien ein dramatisches Gedicht „Ein Fremdling auf Golgatha“, es wurde aber mglw. auch von verfasst. - - - -Härder , „Ostergesang“, in , 24. St. vom 23.4.1764 - - - -Bücklinge vgl. - - -Brief Nr. 262 - - -Verleger - - - -Geldbuße vgl. - - - -Schwager M. S. - - - -Steinkopf - - - -Geh. R. Krusemark Joachim Sigismund Krusemarck, Finanzrat. Vgl. - - - -Mama - - - -Pr. D. Präsidenten - - - -Min. v. Br. - - - -HE Hartknoch - - - -türkschen Grammatik Lindners Rezension von Grammaire tvrqve, ou methode covrte & facile pour apprendre la langve tvrqve (Konstantinopel 1730) erschien in , 29. St. vom 11.5.1764; vgl. - - - -Arnoldt ; Hamanns Rezension von , in: , 17. St. vom 30.3.1764 (N IV,281–183). - - - -Insp. Domsien Christoph Samuel Domsien (1730–1789), Inspector am Collegium Fridericianum - - - -D. Bock - - - -17. Stück der Königsbergischen Gelehrten und Politischen Zeitungen - - - -Scholiasten vmtl. - - - -Moldenhawers 2ten Theil vll. - - - -Recension des Baumgartens ist von Brockowski wohl die Rezension von in , 18. St. vom 2.4.1764; „Brockowski“ vmtl. Verschreibung für , vgl. - - - -junge Frau - - - -Niemand … Jer 9,3 - - - -Sapienti sat lat. sprichw.: für den Verständigen genug - - - -Klugheit der Schlangen … Mt 10,16 - - - -klein Gedicht anlässlich der Rückkehr von am 30. März 1763 nach Berlin nach dem Frieden von Hubertusburg - - - -Nachbarschaft bei - - - -Mitau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) - - -Brief Nr. 263 - - -Verleger - - - -abgeredt als Redakteur der Königsbergischen Gelehrten und Politischen Zeitungen - - - -Expedition Der Bewerbungsbrief von an - - - -Rammlers - - - -Registr. Engelschmidt nicht ermittelt; ein Registrator hatte in einer Kanzlei die Aufgabe, ausgehende Dokumente zu kollationieren und zu registrieren - - - -Lauson - - - -Sie das Berliner Ministerium - - - -Secr. Christ Daniel Heinrich Christ, Universitätssekretär in Königsberg - - - -proprio Marte sich für R. interessiren wird evtl. wegen seiner Mars-Affinität (Kriegslieder) für eine Stelle an der Königsberger Universität in Betracht gezogen. - - - -Secr. der Acad. Daniel Heinrich Christ, Universitätssekretär in Königsberg - - - -das harte P. - - - -weiche B. - - - -Pluto vll. ein Hinweis auf monetäre Interessen - - - -Funkens - - - -Michael und der Wiedersacher Jud 1,9 - - - -Minister - - - -HE M. Kant - - - -Funckschen Gruft - - - -Pipers vgl. - - - -Hexe von vier Wochen Georg Christoph Weitzler, Leiter der Neustädtischen Schule in Thorn. Die Hexe von vier Wochen (Breslau/Leipzig 1763), Rezension in den , 19. St. vom 6.4.1764 - - - -dramatische Ode „Ein Fremdling auf Golgatha“, in , 23. St. vom 20.4.1764, anonym erschienen, vmtl. von oder - - - -pindarischer Versuch „Ostergesang“, in , 24. St. vom 23.4.1764, anonym erschienen, vmtl. von - - - -Millers Beurtheilung […] Schlegel , Magister - - - -Kants Betrachtungen ; Hamanns Rezension erschien im 26. St. vom 30.4.1764 der (N IV,289–292). - - - -T.. nicht ermittelt - - - -Michaelis zweyter Theil der Hebr. . Hamanns Rezension erschien im 22. und 25. St. vom 16. und 27. 4. 1764 der (N IV,284–289). - - - -Grünhofschen Sache Suche eines Hofmeisters für - - - -HE Arndt - - - -Comte de Gabalis - - - -Bruders Druckerey - - - -Driestes mit Büschings Journal , bei in Königsberg gedruckt. - - - -Hipparins - - - -Recension kommt wohl nicht zustande - - - -Beytrag des Hypochondristen - - - -türkschen Grammatik Lindners Rezension von Grammaire tvrqve, ou methode covrte & facile pour apprendre la langve tvrqve (Konstantinopel 1730) erschien in , 29. St. vom 11.5.1764; vgl. . - - - -Bibliothek - - - -HE Zeise - - - -Consistorial Räthin - - - -vale et faue dt. leb wohl und sei mir gewogen - - -Brief Nr. 264 - - -HE M. Sieb. - - - -Praesidenten - - - -Berl. Berlin - - - -HE Kanter - - - -Fisc. Meyer vll. Christian Wilhelm Meyer, Kammersekretär in Mitau - - - -manum de tabula dt. „Hand vom Bild!“ (im Sinne von: nicht weiter anrühren, nach , XXXV,36,80) - - - -Mecaen oder ; vgl. - - - -sobree et caute caute (pie) et sobrie; dt. vorsichtig (fromm) und nüchtern (, Capt. 2,1,29) - - - -Braunschweig an - - - -Exemplaria nicht ermittelt - - - -Virgil - - - -5ten B. der Aeneide - - - -Michaelis sind Brelocken angehängt „Berlocken“ ist ein humoristischer Text wohl von Hamann selbst; gedruckt nach seiner Michaelis-Rezension im 25. St. vom 27.4.1764 in (N IV,284–289). - - - -Kant dedicirt Hamanns Rezension von in , 26. St. vom 30.4.1764 (N IV,289–292). - - - -Comte de Gabalis Eine Publikation von Lindners Übersetzung von ist nicht bekannt; vgl. und . Aber in , 32. St. vom 21.5.1764, erschien ein Text über Montfaucons Satire. - - - -religiöse Gespräche des Pr. Wegelins Hamanns Rezension von erschien in , 27. St. vom 4.5.1764 (N IV,293–295). - - - -Göttingschen Homiletik - - - -Montague ihre Briefe Hamanns Rezension von erscheint in , 28. St. vom 7.5.1764 (N IV,296f.). - - - -türkscher Auszug Lindners Rezension von erscheint in , 29. St. vom 11.5.1764; vgl. . - - - -Voltaire ; nicht ermittelt, welches seiner Werke rezensiert hat, die Rezension ist wohl nie gedruckt worden - - - -Vater - - - -Bruder - - - -D Laubmeyer - - - -Periissem, nisi periissem dt. Wir wären verloren, wenn wir nicht verloren wären; nach Plutarch Ausspruch des Themistokles; , Themistocles 29. - - - -HE Fadeville Fadeville, NN, Kaufmann aus Südfrankreich - - - -das Engl. darunter , vgl. - - - -HE. Lauson als Konkurrent um die Stelle des Prof. poeseos, vgl. - - - -Hinz - - -Brief Nr. 265 - - -Conditor Nuppenaus - - - -HE M. Siebert - - - -Orden Freimaurer - - - -Welt Feindschaft vgl. Jak 4,4 - - - -Nuppenau Johann Peter Nuppenau (1732–1785), Bader, Gehilfe von Hamanns Vater, übernahm 1764 die Badestube - - - -Kanter - - - -Lauson - - - -Werk - - - -arabische Grammatik Lindners Rezension von erschien in , 29. St. vom 11.5.1764. - - - -Schenksfelder nicht ermittelt; vll. - - - -Cantemirs ottomannische Geschichte - - - -Abreise über Lübeck, Frankfurt a.d. Oder, Leipzig nach Berlin; siehe die folgenden Briefe. - - - -des Landesvaters Ankunft Nach dem Frieden von Hubertusburg (15. Februar 1763) wurde der Besuch von in Königsberg erwartet. Er kam aber nie, wohl weil die Stadt der russischen Kaiserin gehuldigt hatte. - - - -Schäffner - - - -Herder - - -Brief Nr. 266 - - -Fiscal - - - -2 Herren zugl. dienen Mt 6,24 - - - -Lauson - - - -Paean Lauson, Päan. Friedrichs Palmen geheiliget“, in , 31. St. vom 18.5.1764 - - - -Voltairens Recension vgl. - - - -Rigische Intelligentzwerk vgl. - - - -Es geh nun wie es gehe aus der letzten Strophe von Paul Johanns Lied „In allen meinen Thaten“ - - - -nach Warschau mit - - - -Doctor - - - -Mama - - - -Der Gerechte flucht nicht Röm 1,17 - - - -Akademische Preis Die Preisaufgabe für 1763 lautet: „Sind die metaphysischen Wissenschaften derselben Evidenz fähig wie die mathematischen?“ - - - -Moses Mendelsons - - - -Kantens - - - -Herder - - - -Diac. Trescho - - - -Saturgus - - - -D. Laubmeyers - - - -Hintz - - - -Contributionen Hamann fürchtet wohl neue Sondersteuern nach der Wiedereinsetzung der preußischen Verwaltung. - - - -Wohlan nun ihr Reichen! Jak 5,1 - - - -HE Rentm. Johanszen vll. Paul Johannsen, Kaufmann und Bankier - - - -124 Ψ. Ps 124 - - - -Nuppenaus Hochzeit vgl. - - - -Sic iter ad astra sic itur ad astra, dt. so geht’s zu den Sternen (, IX,641) - - -Brief Nr. 267 - - -Hartkn. - - - -Temporisiren d.h. abwarten wegen der Stelle am Collegium Fridericianum - - - -Domh. der befördert - - - -Stargardt heute Starogard Gdański, gut 150 km südwestlich von Königsberg - - - -Arnoldt , Hofprediger und späterer Direktor des Collegium Fridericianum - - - -Prof. Poes. Professur für Dichtkunst - - - -Fiscal - - - -Hintz - - - -bey meinen Freunden Johann Christoph Rosenkrantz in Lübeck - - - -Schiff Capitain HE Boy nicht ermittelt - - - -HE. Lieut. Mestor Johann Samuel Mester, Hamanns Vetter - - - -HE. Roeck - - - -seinem jungen HE. nicht ermittelt - - - -Pillau 60 km westlich von Königsberg an der See-Durchfahrt auf der Frischen Nehrung, heute Baltijsk - - - -HE. Arndt - - - -meines Freunds - - - -Einfall , „Fremde Einfälle“ („I. Einfall bey der Recension der Dithyramben im 30sten Stück“, „II. Beytrag zu unbekannten anakreontischen Gesängen noch roher Völker“, „III. Bey Gelegenheit der Bitte des Pabstes an den König Stanislaus, die aus Frankreich vertriebne Jesuiten in Lothringen aufzunehmen, wie es einige Zeitungen meldeten“), in , 37. St. vom 8.6.1764 - - - -HE Lauson - - - -Homiletic vgl. - - - -Manum de tabula dt. „Hand vom Bild!“ (im Sinne von: nicht weiter anrühren, nach , XXXV,36,80) - - - -HE von Oven - - - -Mama - - - -Zachariae - - - -Exemplarien vll. - - - -D. Laubmeyer - - - -Grafen von Finck - - - -He M. Reusch - - - -Herz! freu dich aus der 5. Strophe des Liedes von Paul Gerhard „Nun ruhen alle Wälder“ - - - -Brief Nr. 268 - - -lezte Kränkungen der Königsbergischen Gelehrten und Politischen Zeitungen - - - -Ich geh mit Gott! , SWS XXIX, S. 251 - - - -Helenens Brüder! Castor und Pollux - - - -frech u. verzagt Jer 17,9 - - - -Wolkengotts Zeus - - - -Taube 1 Mo 8,8 - - - -Jonas 2 Jon 2 - - - -Laub Spr 11,28 - - -Brief Nr. 269 - - -nach Braunschw und Frkf. an und an - - - -Behn Friedrich Daniel Behn (1734–1804), Konrektor in Lübeck. Hamann sah im Lübecker Buchladen vmtl. Friedrich Daniel Behns Gedanken von der Gewißheit der menschlichen Erkenntniß von geometrischen und metaphysischen Wahrheiten (Lübeck: Jonas Schmidt und Donatius 1764), die auf S. 20 auch von einer Preisfrage der Berliner Akademie handelt (Digitalisat: BSB München: Ph.sp. 67 ). - - - -Klotzens Ausgabe von Tyrtaei Kriegsliedern Tyrtaios, hg. von . - - - -Griechischen anthologie nicht ermittelt - - - -Litteraturbriefe - - - -Profess. Poeseos Der Lehrstuhl war seit dem Tod von 1762 vakant. Hamann bemühte sich zuvor, diesen an zu vermitteln. - - - -HE. Fadeville Fadeville, NN, Kaufmann aus Südfrankreich - - - -HE. Karstens - - -Brief Nr. 270 - - -Braunschw. und Frankf. Braunschweig und Frankfurt - - - -HE. Karstens - - - -HE. Stack NN Stack, Schwiegervater von - - - -HE Roeck - - - -Vater - - - -Harre des Herren Ps 27,14 - - - -erfreuliche Zuschrift nicht überliefert - - - -George Nuppenau Johann Georg Nuppenau, vll. Feldscher in schwedischen Diensten - - - -Blutsfreunde wohl die Familie Rosenkrantz - - - -Vettern Riese nicht ermittelt - - - -HE Ziegenspeck Heinrich Ziegenspeck, Stallmeister - - - -HE Wagner - - - -Mr. Schröder Friedrich Ludwig Schröder (1744–1816), Schauspieler und Schauspieldirektor - - - -Braunschweig v. - - - -HE. Geh. Rath von Moser - - - -Brunnencur Trinken von Heilquellwasser - - - -Vetterinnen nicht ermittelt - - -Brief Nr. 271 - - -M. Lindners - - - -Brittischen Lehrer u. Deutschen Freunde vmtl. Hamann selbst, vgl. - - - -Rhapsodist in Kabbalistischer Prose vgl. - - - -Hartknoch als Mitverleger der Königsbergischen Gelehrten und Politischen Zeitungen - - - -HE. Lauson - - - -Denkwürdigkeiten der Westminsterkirche Rezension von zu Karl Heinrich Langer, Denkwürdigkeiten der Stiftskirche zu St. Peter in Westmünster, nebst einigen hieher gehörigen Nachrichten von dem Leben merkwürdiger englischer Dichter (Lübeck 1763), in 38. St. vom 11.6.1764. - - - -Rigischen Zeitungsnachrichten Vorstellung und Inhaltsangabe des Rigaer Intelligenzblattes Rigische Anzeigen von allerhand Sachen, deren Bekanntmachung dem gemeinen Wesen nöthig und nützlich ist, in , 39. St. vom 2.6.1764, fortgesetzt im 40. St. vom 18.6.1764. - - - -Werners andres Gedicht auf den Sommer , Iam calor increscit, provectior aestuat annus, in , 41. St. vom 22.6.1764. - - - -Schulzens Gedichtlein auf die M. Karschin Johann Schultz, Ueber die Gesänge der Madame Karschin, zu , in , 39. St. vom 15.6.1764. - - - -Gleims Gespräche , Gespräche mit der deutschen Muse (Berlin 1764), in 41. St. vom 30.3.1763. - - - -HE. Kanter - - - -Geschmackvoller Aufseher Kanter kündigt im 42. St. vom 25.6.1764 der Königsbergischen Gelehrten und Politischen Zeitungen an, von nun selbst die Aufsicht über die Zeitung zu führen. - - - -Pazke der Herausgeber von - - - -eingeschickte Schreiben , 42. St. vom 25.6.1764: An die Herren Verfasser der Königsberger Gelehrten Zeitung und An den Herrn Verfasser der gelehrten Artikel, beide gezeichnet „Vincenz Urban“. - - - -Exstat Philureae librorum dt. Im Schreiberwesen zeigt sich ein Zuchtmeister der Bücher, oder vielmehr ein Scharfrichter, Böhme von Geburt, bäurisch-roh im Benehmen, von der Anlage her halsstarrig, anmaßend, geizig: wenn man seine Geistesart betrachtet, dürfte sie nicht der Anmut ganz entbehren, wenn man aber seine Urteilsfähigkeit anschaut, dann müßte man sie auf einen böotischen Ursprung zurückführen etc. , 42. St. vom 25.6.1764 - - - -Profeßor Böhm Johann Gottlob Böhme (1717–1780), Prof. der Geschichte in Leipzig - - - -credat vgl. credat Judaeus Apella; dt. das glaube der Jude Apella (, 1,5,100) - - - -Gedanken über die Gedanken , Ueber das Denken der Seele vor der Geburt, , 53. St. vom 3.8.1764 - - - -R. Pere – – Chauve-souris Révérend Pere – – Chauve souris; dt. ehrwürdiger Vater – – Fledermaus. Vgl. , §7, wo die Fledermaus für die von Christian August Crusius angestoßene Modetheologie steht. - - - -trockne Poet. Phantasie , „Phantasie“, , 53. St. vom 3.8.1764. - - - -die Basedowsche Rezension von , Methodischer Unterricht in der überzeugenden Erkenntniß der biblischen Religion zur fortgesetzten Ausführung des in der Philalethie angegebenen Plans (Altona 1764), , 43. St. vom 29.6. und 44. St. vom 2.7.1764. - - - -T. schrieb Gedanken über die Ausbreitung der Wissenschaften, und einer verbesserten Erkäntniß, , 46.–48. St. vom 9., 13. und 16.7.1764. - - - -Roußeau - - - -Schneckenschalen aus dem Brem. Magaz. Von der Art, wie die Schalen der Schnecken entstehen, , 50. und 51. St. vom 23. und 27.7.1764. - - - -Abhandlung über die Handlung Von der Handlung, im 45. St. vom 6.7.1764. - - - -Morgenl. Geschichte Das Gesicht des Einsiedlers Abdallah. Eine morgenländische Erzählung, , 55. St. vom 10.8.1764. - - - -Kant wohl irrtümlich - - - -Gellius - - - -Lausons - - - -HE. Hippels Rhapsodie , Nehmt Klüfte – nehmt einen Jüngling auf, , 44. St. vom 2.7.1764. - - - -Dorfempfindungen , 44. St. vom 2.7.1764. - - - -Willamovius Sammlung , , , 46. St. vom 9.7.1764. - - - -DithyrambenSänger - - - -Hartknoch - - - -Zeisen - - - -Wegners […] Kornmans , - - - -K. R. Buchholz - - - -Simon Schuhmacher in Athen, dessen Werkstatt Sokrates oft besucht haben soll. Vgl. , ED S. 27. - - - -Rubel Da Königsberg mit minderwertigen Münzen preußischer Provinienz überschwemmt war, wurde seit 1759 in mehreren Schritten die Umrechnungskurse neu zu bestimmen versucht. - - - -fl Gulden, Goldmünze, hier aber vmtl. 1 polnischer Gulden, eine Silbermünze, entsprach 30 Groschen oder weniger. - - - -aut Caesar, aut nihil dt. „entweder Cäsar oder nichts“; wird Cesare Borgia (1475–1507) zugeschrieben. - - - -Böotisches dickluftiges Thebe Wegen der nebligen Luft Böotiens galten seine Bewohner als begriffsstutzig (, II, 1, 244). - - - -Hartknochs Pope Übersetzungsangebot, - - - -Steidel , Ladendiener von ; übernahm 1769 mit die Mitauer Buchhandlung von - - - -Kollegio Fr. unterrichtete zeitweise am Collegium Fridericianum - - - -Fingal Hauptfigur der Ossianischen Dichtung. - - - -Ital. Dichter - - - -Poetische Stelle die Professur - - - -vor Schlegeln für - - - -Arnold - - - -Domsien Christoph Samuel Domsien (1730–1789), Inspector am Collegium Fridericianum - - - -Lindner böte Geld vgl. - - - -Dithyrambenrecension Herders Rezension von im 30. Stück von 14.5.1764 der Königsbergischen Gelehrten und Politischen Zeitungen. - - - -Will. - - - -Oberländische Dechant - - - -vnus est Oeconomus lat. Travestie eines jüd. Osterliedes, das die zwölf heiligen Zahlen erklärt, zum Trinklied - - - -Merkurstab Heroldstab - - - -Michaelis - - - -Schlange am Felsen Spr 30,18f. - - - -Alcibiades an der Brust Sokrates vgl. - - - -Dodslei - - - -Straßburg zu Hamanns Reise vgl. - - - -M. - - - -die Schwalbe , 3. Buch, S. 104 - - - -schon 7. Tage vgl. , N II,197, 19ff. - - - -St. Preux vgl. , wo die literarische Figur an George Ansons Weltumsegelung teilnimmt. - - - -klingende Schelle 1 Kor 13,1 - - -Brief Nr. 272 - - -Beylage nicht ermittelt - - - -25 # wohl Kreuzer - - - -Meine Frucht Spr 8,19 - - - -Haushalters Lk 16 - - - -Haberschleim Haferschleim - - - -Rosincrantz Johann Christoph Rosenkrantz - - - -Zwiebeln, die uns sollen dienen Zitat aus dem Lied „Jesus lebt mein leben“, vgl. , S. 654 - - - -Geh. Rath v Moser - - - -Seiner Wege Ziel und Ende Hamann kompiliert aus der ersten und letzten Strophe des Liedes „Jesus meine Zuversicht“, vgl. , S. 674f. - - - -HE Nuppenau - - - -Herder - - - -Miltons Hölle - - - -Dante - - - -HE Diac. Trescho - - -Brief Nr. 272a - - -Ich wandre … aus der 8. Strophe des Liedes Ich bin ein Gast auf Erden von - - - -Rohrdommel … Ps 102,7f. - - - -Garbischen Buchladen - - - -Verleger gab und heraus. - - - -HE. Hofrath Pfeffel ; mit Schicksal ist wohl dessen Erblindung gemeint. - - - -Amanuensis Handlanger, im Sinne von Schreibgehilfe oder Sekretär - - - -HE. Joh. Ge. Gebhard - - - -Frau Gemalin Ernestine v. Moser (gest. 1770), Mosers erste Frau (seit 1749) - - - -Ziel meiner Reise Hamann wollte in Frankfurt besuchen. - - - -Kreuzzug Anspielung auf - - - -Ebril , vmtl. Verschreibung in der Abschrift - - - -Prof. Zachariä - - - -Es kommt der Tag … Kompilation verschiedener Kirchenlieder. „meine Ruh / Gott bist einig Du!“: aus der 5. Str. von , „Selige Ewigkeit“. – „aller Väter Schaar“: aus der 2. Str. von Heinrich Held, „Gott sei Dank durch alle Welt“ (dort „alten Väter Schar“). – „lieben alten…“: aus der 4. Str. von , „Ich bin ein Gast auf Erden“ - - -Brief Nr. 273 - - -Michaelistage 29. September - - - -Moses Mendelsohn - - - -Vetter Nuppenau - - - -HE Doctor - - - -HE Bruder - - - -herbekommen Die Aussicht darauf, dass eine Professur an der Königsberger Universität bekommt. - - - -HE Hofrath Pfeffel - - - -HE Bruder - - - -HE Prof. Zachariä - - - -Ebert - - - -HErrn Geh. Raths von Mosers - - - -Frau Gemalin und ihre Schwester Ernestine v. Moser (gest. 1770), Mosers erste Frau (seit 1749); Schwester nicht ermittelt - - - -HE P. Tischbeins Johann Heinrich Tischbein, d. Ä. (1722–1789), Kabinettmaler des Landgrafen v. Hessen-Kassel - - - -Mann in Frankf. - - - -Gellert - - - -Hintz - - - -Diac. Reinbeck Otto Sigmund Reinbeck (1727–1805), Archidiakon in Berlin - - - -Pr. Ramler - - - -HE Nicolai - - - -Moses - - - -Stückgießerin stellt Geschützrohre her - - - -Pyritz heute Pyrzyce - - - -Schwinemünde heute Świnoujście - - - -Collaboratorstelle vmtl. als Lehrer an der Domschule in Riga - - - -Marmontels Poetique - - - -Dante - - - -Ariost - - - -Zeitungswerk - - - -Gellius - - - -Patzke der Herausgeber von - - - -HE Bruder - - - -HE Bruder - - - -Artzt hilf dir selber! Lk 4,23 - - -Brief Nr. 274 - - -Herder - - - -Virgils - - - -Parthenios Parthenias, Beiname des Vergil: der Jungfräuliche - - - -Winkelmann - - - -Gesellschafft Ihrer jetzigen Landsleute die Freundschaft mit der Familie Berens - - - -triefenden Augen wegen einer Fistel - - - -Hintz ... ein Pohl , geboren in Nidzica/Neidenburg in Polen. - - - -HE. Bruder - - - -HE. Doctor - - - -Venus Metaphysique - - - -HE. M. S. - - - -poetischen Versuchen - - - -Philemon und Baucis - - - -precor et serues... „[navis, quae tibi creditum debes Vergilium finibus Atticis; reddas incolumem] precor et serves animae dimidium meae“, dt. „[Schiff, das du den dir anvertrauten / schuldest, Vergil. Dem Gestade Attikas / bringe ihn unversehrt, so bete ich, / und] behüte die Hälfte meiner Seele!“ (, I,3,5–8) - - -Brief Nr. 275 - - -Zuschrift nicht ermittelt - - - -Vaterstand durch die Geburt der Tochter Brendel - - - -Mutter - - - -Nicolai - - - -homme de lettres - - - -Herder - - - -Defect im Dante vgl. - - - -XIX und XX Canto del Paradiso aus - - - -Opera omnia vmtl. Hamanns eigene Schriften - - - -Sokrat. Denkw. - - - -Abhandl. (statt eines antidots) vom HE. M. Kant - - - -Opera omnia eines gewißen Schwedenbergs , Londoner Ausgabe nicht ermittelt - - -Brief Nr. 276 - - -HE Collaborator , der ein Lehramt an der Domschule in Riga antreten soll. - - - -Fuhrmann Heinrich Rehhahn nicht ermittelt - - - -Frau Consistorialräthin - - - -HE. Doctors - - - -HE M. Kant - - - -Mama - - - -HE Bruder - - - -letzte Unglück der Großbrand vom 10./11. November, der mehrere Stadtteile von Königsberg verwüstete - - - -Pitaval - - - -HE. Belger - - - -Lettres personnes - - - -Polignac - - - -Bergers synchronistische Tabellen - - - -Kants Theorie der himml. Körper - - - -L’Art d’aimer - - - -HE. Doctor - - - -specialis gratia dt. aus besonderer Gefälligkeit - - - -Braunschweig v. - - - -HE Runtz - - - -Grafen von Münnich - - - -Curl. Edelmann nicht ermittelt - - - -D. Büsching - - - -HE Janowski nicht ermittelt - - - -Schwiegervater des Buchdrucker Kanters, Godau Schwiegervater von , vll. Christian Godau, Manufakturenhändler - - - -Hattensee vll. Heinrich Julius Hattensen, Inhaber einer Apotheke in Memel - - - -Rogallschen Haus von Barbara Regina Rogall - - - -HE Lauson - - - -D. Buck - - - -Daniels Weinhaus nicht ermittelt - - - -Zeitungswerk - - - -Jünglings - - - -Daphne - - - -crede Ruperto experto und piscatori icto dt. „glaubt dem Erfahrenen“ (, XI,283); dt. „der [beim Leeren seines Netzes von einem Skorpion] Fischer wird klug“ (, XXXII,5) - - - -Buchladen - - - -sittl. Reitzungen - - - -HE Bruder - - - -Ode an den König in Sitliche Reizungen, Bd. 1 - - -Brief Nr. 277 - - -Brief nicht ermittelt, wohl an - - - -Mama - - - -HE Herder - - - -HE. Kanter - - - -Logis in Königsberg für - - - -Münzmeister - - - -HE Bruder - - - - mildthätige Beytrag Spendensammlung für die Geschädigten des Großbrandes vom 10./11. November in Königsberg - - - -8441 416 fl. 6 gl. fl.: Gulden, Goldmünze, hier aber vmtl. 1 polnischer Gulden, eine Silbermünze, entsprach 30 Groschen oder weniger; gl.: Groschen (Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers], in Königsberg war der Kupfergroschen üblich), für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch. - - - -Haberberge Stadtteil von Königsberg, südlich des Natangischen Pregels und des Kneiphofs - - - -Wärterin nicht ermittelt - - - -3 Schwestern nicht ermittelt; sie haben wohl bei der Brandbekämpfung geholfen - - - -HE Bruder - - - -August vgl. - - -Brief Nr. 278 - - -Lauson - - - -Kow. - - - -HE. Prof. Poes. ord. Professor für Dichtkunst - - - -Königl. Crönungs- und Geburtstag das 25. Jubiläum der Krönung 1765, dessen Geburtstag am 24. Januar 1712 - - - -Dan. Henr. Christ Daniel Heinrich Christ, Universitätssekretär in Königsberg - - - -Colleg. Frid. Collegium Fridericianum, Gymnasium in Königsberg - - - -Gellerts starb erst am 13. Dezember 1769 - - - -Herder - - -Brief Nr. 279 - - -5ten h. nicht ermittelt - - - -Exordii vgl. - - - -Kow. - - - -Unterhändler - - - -2 Herren dienen Mt 6,24 - - - -vor Kunstrichter und Lesern vgl. - - - -Arbeiter - - - -Protocoll vgl. - - - -Lauson - - - -HE Secretair Daniel Heinrich Christ, Universitätssekretär in Königsberg - - - -Syrachs Sir 6,13 - - - -Matth. X. 17. Mt 10,17: „Hütet euch vor den Menschen“. - - - -Rogallschen Hauses Haus von Barbara Regina Rogall - - - -Collevius Andreas Cholevius, Bürger im Kneiphof, vgl. - - - -Hochzeit vgl. - - - -HE. Nuppenau - - - -Pitaval - - - -HE Schwager - - - -Sohns nicht ermittelt - - - -Prorector Johann Christoph Hampus, Prorektor der Löbenichtschen Schule - - - -Colleg. Frid. Collegium Fridericianum, Gymnasium in Königsberg - - - -Amanuensis Handlanger, im Sinne von Schreibgehilfe oder Sekretär - - - -Mama - - - -Schulcollegen - - - -Prorector Hampus Johann Christoph Hampus, Prorektor der Löbenichtschen Schule - - - -fl. Gulden, Goldmünze, hier aber vmtl. 1 polnischer Gulden, eine Silbermünze, entsprach 30 Groschen oder weniger. - - - -Thrl. Taler, meist ist der 24 Silbergroschen entsprechende Reichstaler, eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze, gemeint (Groschen: Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch). - - - -HE Lauson - - - -HE Bruder - - -Brief Nr. 280 - - -Χstmon. Christmonat/Dezember - - - -66sten Psalm Ps 66 - - - -lateinsches Gedicht Nicht ermittelt. - - - -Lauson - - - -Rectori Magnifico - - - -caute vorsichtig - - - -Kowalewski - - - -Gedichts auf das Feuer vgl. der Brand in Königsberg - - - -Intelligenzwerk - - - -Canzler - - - -D. Bohlius - - - -HE Prof Lindners - - - -persona odiosa dt. verhasste Person - - - -Vetter - - - -wunderlich Ps 66,3; Ps 139,14 - - - -ipse fecit dt. „er [...] hat es selbst gesagt“ (, I,10) - - - -Id quod male. dt. „Das ist krank.“ - - - -obsequium Gehorsam - - - -Dignus, dignus est … dt. „würdig, würdig genug ist er, in unsere gelehrte Körperschaft einzutreten“ (vgl. , 3. Zwischenspiel, 1. Ballett-Auftritt). - - - -Opera supererogationis Werk über das verlangte Maß hinaus - - - -Colleg. Fr. mit der Prof. Collegium Fridericianum, Gymnasium in Königsberg; Professur - - - -Engl. Englischen - - - -Jupiter Anspielung auf die Io, , I,588ff. - - - -Oculi plus vident dt. „zwei Augen sehen mehr als eines“ - - - -Herder - - - -HE Bruder - - - -Faber vll. - - - -HE M. Kant - - -Brief Nr. 281 - - -Correcturvgl. - - - -HE. Zeise - - - -HE. Lauson - - - -Tschernings Gedichte - - - -Cardano de vtilitate ex aduersis capienda - - - -Pancirollum de inuentis olim deperditis - - - -Zachariae - - - -εξαημερον oder Cosmurgia und seine Iambi … - - - -Frid. Sylburg. Friedrich Sylburg (1536–1595), Pädagoge und Philologe - - - -D. Quandt - - - -verecunda in pudibunda dt. schüchtern, schamhaft - - - -halo lat. halos, dt. der Hof um Sonne oder Mond - - - -Gellerts Tode - - - -HE. Mag. Kant - - - -Mag. Cleß - - - -Printzen von Würtenberg Eugen Friedrich Heinrich (1758–1822) - - - -Obseruationes ad Commentationem Dni. Imanuelis Kant - - - -Minister von Br. - - - -M. Schlegels - - - -HE. Kanter - - - -HE Berens - - - -Lock - - - -Law - - - -Mun - - - -Petty - - - -Herder - - - -Herder - - - -HE Doctor - - - -Anchises mythischer König von Dardania - - - -Brief Nr. 282 - - -Kow. - - - -Magnif. - - - -Cantilena Liedchen - - - -HE Doctor - - - -Mama - - - -HE Bruder - - - -Oncle nicht ermittelt - - - -Schwiegermutter nicht ermittelt - - - -Rogallsche Haus Haus von Barbara Regina Rogall - - - -Proceß mit der Witwe Barbara Regina Rogall - - - -HEr Chollevius Andreas Cholevius, Bürger im Kneiphof - - - -HE Lauson - - - -Thrl Taler, meist ist der 24 Silbergroschen entsprechende Reichstaler, eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze, gemeint (Groschen: Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch). - - - -guter Freund vom Uhrmacher nicht ermittelt; mit Uhrmacher ist vll. gemeint, wegen des Lustspiels Der Mann nach der Uhr (1765). - - - -fl. Gulden, Goldmünze, hier aber vmtl. 1 polnischer Gulden, eine Silbermünze, entsprach 30 Groschen oder weniger. - - - -Ohne mich … Joh 15,5 - - - -HE. Pror. Hampus Johann Christoph Hampus, Prorektor der Löbenichtschenen Schule - - - -Schulcoll. (Hamann vermittelte eine Wohnung für ihn bei Prorektor Hampus, vgl. ) - - - -Veni et vide Komm und sieh (Joh 11,34) - - - -Rect. Tack Johann Christoph Thack (gest. 1776), Rektor der Löbenichtschen Schule in Königsberg - - - -HE Doctor - - - -Blainville vgl. - - - -HE von Citters Arnout van Citters (1633–1696), niederländ. Gesandter in London und Spanien - - - -Secr. HE. Blaithwait William Blathwayt (gest. 1717), Kriegssekretär - - - -Prof. Köhler - - - -Maßon Jean Masson, evangelischer Geistlicher in England und Holland - - - -„eingebildete … , Bd. 1, S. 130 - - - -LiteraturBriefe - - - -D. Schultz , „Ueber den Charakter des sel. Doktor Franz Albert Schulz in Königsberg“, in: Briefe über die neueste theologische Litteratur, Br. 19, Th. 2, 1764 - - - -Klopstocks Salomo „Ueber das Trauerspiel: Salomo“, von , in: Briefe über die neueste theologische Litteratur, Br. 20. Th. 2, 1764 - - - -Hanals Himmelfahrt gegen Michaelis „Ueber Herrn Hofrath Michaelis Meynung, das Henoch nicht lebendig gen Himmel gefahren sey“, in: Briefe über die neueste theologische Litteratur, Th. 2, Br. 30 u. 31, 1764 - - - -Die Kunst glücklich ... Erbauung abgefaßt - - - -CommercienRath Cruse Johann Christian Cruse (gest. 1787), Kaufmann - - - -mich auch gewißermaßen angeht Im Vorwort von Die Kunst glücklich zu leben zitiert Trescho aus einem Brief von Susanne von Klettenberg: „Diese Kunst [zu leben] bestehet in dem Umgange mit dem Heilande. Ein Herz, das in eine wahre personelle Connexion, nach dem einem gewissen seligen Lehrer gewöhnlichen Ausdruck, der S.30 in den sokratischen Denkwürdigkeiten den vielbedeutenden Namen eines feinen und richtig denkenden Schwärmers führt [Klopstock], mit dem Heilande gekommen ist, kann nichts anders unter allen Berufsgeschäften, bey Wachen und Schlafen thun, als vor seinen Augen schweben, und in seinen Wunden leben; und es ist jede Viertelstunde unglücklich, in welcher es diese Seligkeit vermissen muß.“ - - - -Herder - - - -Collaborator - - -Brief Nr. 283 - - -Ankunft Ende November 1764 in Riga - - - -Fischer - - - -blasts Windstöße - - - -Windes aus der Wüste Jer 13,24 - - - -Rektors - - - -Thl. Taler, meist ist der 24 Silbergroschen entsprechende Reichstaler, eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze, gemeint (Groschen: Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch). - - - -Luther in die 4te Bitte des Katechismus, vgl. - - - -mäßige Arbeit an der Domschule - - - -solum papaveriferum, somniferum dt. schläfernder Mohn ( II,6,31) - - - -Stachellecken Apg 9,5, Apg 26,14 - - - -Lübeck wohl Brief Nr. 269 - - - -Young , Night the Second, Vers 466f.: „Thoughts shut up, want air, and spoil, like Bales unopen’d to the sun“, dt. „Verschlossne Gedanken wollen Luft, oder verliegen wie Warenlager, denen die Sonne fehlt.“ - - - -Mscrt Manuskript - - - -Schwarz Johann Christoph Schwartz (1722–1804), der Scholarch der Domschule - - - -Abhandlung von der Ode , Fragmente einer Abhandlung über die Ode, ungedruckt. Vmtl. beruhend auf Herders Rezension von Willamovius’ Dithyramben im 30. Stück der Königsbergischen Gelehrten und Politischen Zeitungen vom 14.5.1764. - - - -Hartknoch - - - -Graeca fide mit griechischem Kredit, d. h. nur in bar (laut. , Asin. 199) - - - -Ob die Gottesläugnung den Sitten p. - - - -Journal encycloped. - - - -Garnier’s home de lettres - - - -Rousseau’s Platon - - - -Nord. Aufseh. - - - -Klopstock. Stück über Winkelmanns Nachahmung u.1. Ode , „Beurtheilung der Winckelmannschen Gedanken über die Nachahmung der griechischen Werke in den schönen Künsten“, in: , Bd. 3, St. 150; „Ode auf das Jubelfest der Souveränetät in Dänemark“, in: , Bd. 3, St. 177. - - - -north Britons , Hamann übersetzte daraus für , 25.–27. St. vom 29.3.–5.4.1765. - - - -Geßnersche Ausgabe - - - -Rudera Plural von lat. rudus: Schutt. - - - -Anchises mystischer König von Dardania - - - -HErn Nuppenau - - -Brief Nr. 284 - - -Kastens mit seinen in Riga verbliebenen Büchern - - - -Rogallschen Hauses Haus von Barbara Regina Rogall - - - -Flußfieber „Febris catarrhalis, ein nachlaßendes Fieber, welches sich mit Flüssen auf der Brust vereinigt. Man macht einen Unterschied unter ein gutartigen [Catarrh] und bösartigem Flußfieber.“, vgl. Krünitz, Tl. 14, S. 420 - - - -HE D. - - - -Pichlauschen Hinterhauses Lucas Pichlau, Bürger für den polnischen Handel im Kneiphof in Königsberg - - - -HE Hartknoch - - - -HE Bruders - - - -HE Fischer - - - -HE Herder - - - -Pasquoy nicht ermittelt - - - -gl. Groschen (Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch) - - - -Vorrede des D. Semlers ... Diaconus , in . In der Vorrede zum 3. Teil, bes. S. 5-9, wehrt sich Semler gegen die publizistische Agitation des Diakons Trescho in , wonach Baumgartens Meinung von der Gottnatur Jesu ihn als Sozinianer entlarve. - - - -neue Uebersetzung - - - -Thrl Taler, meist ist der 24 Silbergroschen entsprechende Reichstaler, eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze, gemeint (Groschen: Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch). - - - -Gedicht Ode am Geburtstag des Königs von , erschienen in , 7. St. vom 25.1.1765 - - - -Crönungsarbeit , Denkmal auf die Allerhuldreichste Gegenwart Catharina II. zu Riga bey der Feyer des Krönungsfestes in einer Schulhandlung den 23. September 1764 errichtet - - -Brief Nr. 285 - - -Servietten Ledertaschen - - - -HE Doctor - - - -Gemalin - - - -HE. v Reibnitz Woldemar Siegmund v. Reibnitz (1717–1774), Offizier - - - -Pres. Tochter von - - - -HE Rect. Tack Johann Christoph Thack (gest. 1776), Rektor der Löbenichtschen Schule in Königsberg - - - -veniam unterrichtsfrei - - - -Flußfiebers „Febris catarrhalis, ein nachlaßendes Fieber, welches sich mit Flüssen auf der Brust vereinigt. Man macht einen Unterschied unter ein gutartigen [Catarrh] und bösartigem Flußfieber.“, vgl. Krünitz, Tl. 14, S. 420 - - - -HE Lauson - - - -Gedichts , „Denkmal auf die Allerhuldreichste Gegenwart Catharina II. zu Riga bey der Feyer des Krönungsfestes in einer Schulhandlung den 23. September 1764 errichtet“ - - - -Liedert Jakob Heinrich Liedert (1697–1776), Richter und Kommissionsrat - - - -Pisanski - - - -Str. Dullo Stadtrat Daniel Dullo (geb. 1700), Stadtrat, Fabriken- und Polizei-Inspektor - - - -Lohensteinschen Daniel Kaspar v. Lohenstein (1635–1683) - - - -Klopstockschen - - - -Prof. Willamovius - - - -Schlegel - - - -Willam. Johann Gottlieb Willamovius - - - -Colleg. Frid. Collegium Fridericianum, Gymnasium in Königsberg - - - -HE Fischer - - - -Morungers - - - -Krikende - - - -Borowsky - - - -Minister - - - -HE Bruders - - - -fl. Gulden, Goldmünze, hier aber vmtl. 1 polnischer Gulden, eine Silbermünze, entsprach 30 Groschen oder weniger. - - - -Mama - - - -Pichlauschen Hauses Lucas Pichlau, Bürger für den polnischen Handel im Kneiphof in Königsberg - - - -Rogallschen Hauses Haus von Barbara Regina Rogall - - - -HE Zöpfel vgl. - - - -Zuckerbecker Nuppenau - - - -Schaden Die von der Brandkatastrophe am 11. September 1764 zerstörten Häuser in Königsberg. - - - -HE Doct - - - -HE Kanter - - - -in secula seculorum dt. von Ewigkeit zu Ewigkeit - - - -HE D. - - - -Fr. Räthin - - - -HE Herder - - - -Dum tacet, clamat vgl. lat. „cum tacent, clamant“; dt. „sie schreien es heraus, indem sie schweigen“ (, 1,8,21) - - - -HE Commercienrath Böther Samuel Bötticher, Kaufmann und Kommerzienrat in Königsberg - - - -D. Arnold - - - -HE Stadtr. Hennings Ernst Gottfried Hennings, Stadtrat in Königsberg - - - -Rump Georg Rump, im - - - -Deglinger Witwe in Königsberg - - - -M Weyman vielleicht Marcus Weinmann, Kupferstecher - - - -Commiss. Rath Rhode Christian Friedrich Rhode, Assessor im Braukollegium - - -Brief Nr. 286 - - -h. huius, d.i. diesen [Monats] - - - -HE Fischer - - - -HE Steidel , Ladendiener von ; übernahm 1769 mit die Mitauer Buchhandlung von - - - -Flußfieber „Febris catarrhalis, ein nachlaßendes Fieber, welches sich mit Flüssen auf der Brust vereinigt. Man macht einen Unterschied unter ein gutartigen [Catarrh] und bösartigem Flußfieber.“, vgl. Krünitz, Tl. 14, S. 420 - - - -HE Rect. - - - -Handschrift des HE Gerichtsvoigts Johann Christoph Schwartz (1722–1804), der Scholarch der Domschule, vgl. - - - -Buch - - - -eignen Msts Fragmente einer Abhandlung über die Ode, vgl. - - - -eingerückten Stücks „Ueber den Fleiß in mehreren gelehrten Sprachen“, in: , 1764, XXIV. Stück, S. 185–190 - - - -Gesnersche Ausgabe von Orpheus - - - -Callimachus - - - -Versuch über die pindarsche Oden , in - - - -Journal - - - -Histoire critique de la Poesie nicht ermittelt - - - -Homme de lettres - - - -Klopstockschen Stücke im Nordschen Zuschauer , „Beurtheilung der Winckelmannschen Gedanken über die Nachahmung der griechischen Werke in den schönen Künsten“, in: , Bd. 3, St. 150; „Ode auf das Jubelfest der Souveränetät in Dänemark“, in: ebd., Bd. 3, St. 177. - - - -North-Briton - - - -Essay on Woman - - - -Gruß vgl. - - - -Psalmist Ps 32,9 - - - -heißt es … Hebr 10 1. Zitat Vers 38; 2. Zitat Vers 39; 3. Zitat Vers 36: „[36]Geduld aber ist euch not, auf dass ihr den Willen Gottes tut und die Verheißung empfanget. [37] Denn „noch über eine kleine Weile, so wird kommen, der da kommen soll, und nicht verziehen. [38] Der Gerechte aber wird des Glaubens leben. Wer aber weichen wird, an dem wird meine Seele keinen Gefallen haben.“ [39] Wir aber sind nicht von denen, die da weichen und verdammt werden, sondern von denen, die da glauben und die Seele erretten.“ - - - -Schwaben weil diese angeblich erst mit 40 Jahren klug und lebensreif werden - - - -sero sero sapiunt Phryges, dt. die Phryger kommen spät zu Verstand (nach Livius Andronicus, Equos Troianus, überliefert bei , 7,16,1) - - - -Kalendis graecis im Sinne von: nie. Die Griechen kannten keinen Kalender, wie Sueton festhält. - - - -Raspe - - - -Kästners - - - -Handschriften des Leibnitz - - - -3 Alphab. in 4to drei Druckbogen in Quart-Format - - - -Lockianer Anhänger von - - - -Lockens Werk vom menschl. Verstand - - - -Nouveaux essais … , Nouveaux essais sur l’entendement humain, S. 1–496 - - - -transpiratione insensibili dt. von dem unbemerkbaren Schweiß - - - -En negligeant ... progrès insensibles Nouveaux essais sur l’entendement humain, S. 12 - - - -La connoissance de l’existence réelle … ebd., 4. Buch, Kap. 3, § 21, S. 352 - - - -L’apperception … ebd., 4. Buch, Kap. 9, § 2, S. 400f. - - - -L’ame …Nouveaux essais sur l’entendement humain, 1. Buch, Kap.1, § 1, S. 66 - - - -Il faut … ebd., 2. Buch, Kap.20, § 6, S. 123 - - - -quelque … ebd., 2. Buch, Kap.20, § 13, S. 127 - - - -On a … ebd., 2. Buch, Kap.21, § 14, S. 128 - - - -La grandeur … ebd., 2. Buch, Kap.21, § 66, S. 165 - - - -Ius naturae … Hamann bezieht sich auf § 13 des II. Kapitels des IV. Buches von Nouveaux essais sur l’entendement humain. - - - -Il s’en … ebd., 4. Buch, Kap.2, § 2, S. 333 - - - -Une certaine … Nouveaux essais sur l’entendement humain, 4. Buch, Kap. 3, § 3, S. 342 - - - -Comme Vieta … ebd., 4. Buch, Kap. 7, § 6, S. 376 - - - -L’invention … ebd., 4. Buch, Kap. 17, § 4, S. 446 - - - -Examen … ebd., Remarques sur le sentiment du P. Malebranche, que nous voyons tout en Dieu, concernans l’examen que Mr. Locke en a fait, S. 498–504 - - - -Dialogus … ebd., Dialogus de connexione inter res et verba, S. 505–512 - - - -Difficultates … ebd., Difficultates quaedam logicae, S. 513–520 - - - -Discours … ebd., Discours touchant la methode de la certitude et l’art d’inventer, S. 521–532 - - - -Inventaire … ebd., S. 531 - - - -Une longue … ebd., S. 532. - - - -Historia … ebd., Historia et commendatio linguae charactericae universalis, S. 533–540 - - - -Duo mihi … ebd., S. 535f. - - - -quoddam … ebd., S. 536 - - - -Tres viros … , Historia et commendatio linguae charactericae universalis, S. 537 - - - -Nil aliud … ebd., S. 538 - - - -Aliquot … ebd., S. 538 - - - -Numeris … ebd., S. 538 - - - -Rationem … ebd., S. 538 - - - -Res liquida … ebd., S. 538 - - - -Nunc vero … ebd., S. 538 - - - -Adern des Marmors ebd., S. 7 - - - -Aprés … ebd., S. 57 - - - -Keils vier Theile von Luthers merkwürdigen Lebensumständen () - - - -Löschers evangelischem Jahre - - - -Lebensumstände - - - -Catharina von Bora Katharina Luther, geb. v. Bora (1499–1552) - - - -Vaters David Keil (1680–1747), Pfarrer - - - -Ritter Georg Hl. Georg, Schutzpatron der Ritter. Hamann beschreibt die Kupferstiche, die zu Beginn der Bände von Keils Luthers merkwürdige Lebens-Umstände stehen. - - - -D. Theol. Doktor der Theologie - - - -selbst gestellt , Bd. 1, S. 6–8 - - - -Brentius Johann Brenz (1499–1570), Reformator - - - -Aber mein … „Vorrede Ueber Joh. Brentii Auslegung des Propheten Amos“, in: Sowol in Deutscher als Lateinischer Sprache verfertigte und aus der letztern in die erstere übersetzte Sämtliche Schriften (Halle 1744), Bd. 14, Sp. 189f. - - - -Melanchton - - - -Ich bin … ebd. Sp. 199f.; vgl. WA 30, 2. Abt., S. 68 - - - -Scheblimini Transkription und Komposition von hebr. שֵׁב לִימִינִי (Ps 110,1 ): ‚sitze zu meiner Rechten‘. Gemeint ist der Schutzgeist (oder Spiritu familiari) Luthers in den Disputationen mit seinen Widersachern; dieser sei laut , S. 69 nicht, wie von jenen behauptet, der Teufel gewesen, sondern „sein Scheblimini der Sohn Gottes, der da sitzet zur rechten Hand Gottes“. Hamann nahm diese Personifikation später für eine geplante (vgl. ) und eine tatsächliche Titelgebung (vgl. ). - - - -Virgilium in … dt. „Den Vergil der Bucolica kann niemand verstehen, außer er war fünf Jahre lang Hirt. Den Vergil der Georgica kann niemand verstehen, der nicht fünf Jahre lang Bauer war. Den Cicero in seinen Briefen, so mein Rat, versteht niemand ganz, der nicht in einem besonders trefflichen Staat sich aufgehalten hat.“ Vgl. , WA 48, 241. - - - -Riccii 3 Bücher - - - -Mihi … Operum Bartholomaei Riccii, 1748, Bd. 3, S. 87. – dt. „Der Stil des Cicero scheint mir aufs genaueste mit der Werkstatt eines wohlhabenden Schusters verglichen werden zu können; denn weil sich darin für alle Füße, in allen Formen die passendsten Fußbekleidungen finden, so kann leicht von dem einzigen Cicero die literarische Darstellung aller mit passender Redeweise ausgestatteten Themen, samt allen Formen des Stils bezogen werden.“ - - - -Ius … Operum Bartholomaei Riccii, 1748, Bd. 3, S. 91. – dt. „Das Recht, sich eine fremde Sentenz als billigen Besitz anzueignen, erlangen wir leicht durch Veränderung, Hinzufügung, Auslassung.“ - - - -Catuls Gedicht , Nr. 64 - - - -Virgils Dido - - - -Nil tam … Operum Bartholomaei Riccii, 1748, Bd. 3, S. 11f. – dt. „Nichts so Geringes, nichts so Niedriges finden wir im gesamtem Haushalt der Natur, dem sie selbst nicht etwas zuteilen würde, zu dessen Lebensgesetz und Handlungsplan sie den Verstand anleitete und anspannte. Wie auch immer es sich verhält, damit etwas geschieht, ob dies entweder nach irgendeinem anderen Plan der Natur oder ihres oder eines fremden überhaupt zu bewirken wäre, da könnten wir schon ersehen, ob wir einer gänzlich fremden oder unserer eigenen Natur bei der künstlerischen Nachahmung zu folgen hätten.“ - - - -quod imitando … quod naturae … dt. „weil man durch Nachahmung nicht hoffen könne zu siegen“; „weil keine Naturkraft jemals zu erschöpfen sei“. - - - -Brief Nr. 287 - - -Mama - - - -Rogallschen Haus von Barbara Regina Rogall - - - -HE. Doct. - - - -Kanter - - - -Wirth Johannes Durham, Großbürger und Mälzenbräuer in Königsberg - - - -Trummersche Wohnungen auf dem Steindamm - - - -reformirte Wittwe Mulaken NN Mulak (Mulac, Mulack) - - - -Platz zwischen dem polnischen Krug und HE Diac. Nicolai wohl zwischen der Altstadt und dem Dom; George Nicolai (1714–1793), seit 1750 zweiter Pfarrer am Dom zu Königsberg - - - -fl. Gulden, Goldmünze, hier aber vmtl. 1 polnischer Gulden, eine Silbermünze, entsprach 30 Groschen oder weniger. - - - -Küster Meyer nicht ermittelt - - - -Nuppenau - - - -Kantel vll. Christian Gottlieb Kantel, Kirchenvorsteher - - - -Pichlauschen Hauses Lucas Pichlau, Bürger für den polnischen Handel im Kneiphof in Königsberg - - - -Gröbenschen Hause hinter der Kirche Friedrich Gottfried Groeben (1726–1799), Obermarschall, Etats- und Kriegsminister; Brodbänkenstraße - - - -Thl Taler, meist ist der 24 Silbergroschen entsprechende Reichstaler gemeint, eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze. - - - -Lauson - - - -Juncker nicht ermittelt - - - -Rehhahn nicht ermittelt - - - -Fr. ConsistRäthin - - - -Ducaten wohl Nachprägungen von niederländischen Dukaten mit minderem Goldanteil. Baumchen u. Hahn nicht ermittelt - - - -gl. Groschen (Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch) - - - -Mälzenbräuer Johannes Durham, Großbürger und Mälzenbräuer in Königsberg - - - -Vetter - - - -Muclasche Kirchenhaus NN Mulak (Mulac, Mulack) - - - -Michaelis 29. September - - - -Pichlau Lucas Pichlau, Bürger für den polnischen Handel im Kneiphof in Königsberg - - - -Prof. Willam. - - - -Vale et faue dt. leb wohl und sei (mir) gewogen - - -Brief Nr. 288 - - -Rehhahn nicht ermittelt - - - -Mama - - - -den Albertsthl zu 4 fl. gerechnet fl.: Gulden, Goldmünze, hier aber vmtl. 1 polnischer Gulden, eine Silbermünze, entsprach 30 Groschen oder weniger. Der Albertstaler wurde 1616 in den Niederlanden eingeführt, im 18. Jhd. zeitweise auch in Preußen und Dänemark geprägt. - - - -10 gl. pro agio Groschen (Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch). pro agio: Differenz zwischen dem Nominalwert der Münze und dem tatsächlichen Kurswert. - - - -HE Kade - - - -Thl Taler, meist ist der 24 Silbergroschen entsprechende Reichstaler gemeint, eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze. - - - -Polangen Grenzort, nördlich von Memel - - - -Rogallschen Hauses Haus von Barbara Regina Rogall - - - -Vetter - - - -HE Lauson - - - -Gröbenschen Hauses Friedrich Gottfried Groeben (1726–1799), Obermarschall, Etats- und Kriegsminister; Brodbänkenstraße - - - -HE Kanters - - - -HE Durham Johannes Durham, Großbürger und Mälzenbräuer in Königsberg - - - -Mulacksche NN Mulak (Mulac, Mulack) - - - -Michael 29. September - - - -Lauson ... Ode Das Gedicht ist nicht ermittelt. - - - -HE Herder - - - -ein Buch - - - -HE Zeise - - - -Kreutzthor zwischen Löbenicht und Roßgarten - - - -HE Bruder - - - -Fritz vgl. - - - -Grosmama - - - -D. Kösling Haus Christian Köseling, Arzt in Königsberg - - - -HE Hartknoch - - -Brief Nr. 289 - - -Besucher nicht ermittelt - - - -HE Pichlau Lucas Pichlau, Bürger für den polnischen Handel im Kneiphof in Königsberg - - - -Mama - - - -HE Doctor - - - -Flüßen „Febris catarrhalis, ein nachlaßendes Fieber, welches sich mit Flüssen auf der Brust vereinigt. Man macht einen Unterschied unter ein gutartigen [Catarrh] und bösartigem Flußfieber.“, vgl. Krünitz, Tl. 14, S. 420 - - - -HE Bruder - - - -HE Zeise - - - -Buchs - - - -HE. Herder - - - -deshabillé Haus- und Morgenkleid - - - -Mst. Manuskript - - - -gl. Groschen (Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch) - - - -Handschrift vgl. - - - -Stadtrath Hennings - - - -Michaelis 29. September - - - -Brief Nr. 290 - - -Treve de complimens dt. Bitte keine Umstände - - - -in salvo dt. unberührt, in Sicherheit - - - -Mama - - - -HE. Doctors - - - -Assignation von 300 fl. vgl. - - - -HE Bruder - - - -HE Zeise - - - -Flüße „Febris catarrhalis, ein nachlaßendes Fieber, welches sich mit Flüssen auf der Brust vereinigt. Man macht einen Unterschied unter ein gutartigen [Catarrh] und bösartigem Flußfieber.“, vgl. Krünitz, Tl. 14, S. 420 - - - -Frau vgl. - - - -HE Kanter - - - -HE Nuppenau - - - -Blutigeln Aderlass mit Blutegeln - - - -Freund wohl - - - -HE. Collaborators - - - -Marmontels Poesie - - - -Thorn vll. an - - - -Knutzens - - - -HE. Pichlau Lucas Pichlau, Bürger für den polnischen Handel im Kneiphof in Königsberg - - - -Schwiegerinn Frau Courtan, Schwester von - - - -HE. Herder - - - -Handschrift vgl. - - - -nachzufahren vll. zum Besuch von in Mitau - - - -meine Engländer vgl. - - -Brief Nr. 291 - - -jüngsten HErren v Witten - - - -HE. Doctor - - - -Ziegelgaße vom Roßgarten nach Sackheim - - - -4 vier Pferden - - - -Palmbaum Hotel und Wirtshaus im Löbenicht - - - -älteste - - - -HE. Bruder in Tilse ; in Tilsit - - - -Mama - - - -rth Reichstaler, eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze, entspricht 24 Silbergroschen (Groschen: Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch). - - - -16 # 2 fl. 3 Achtehalb. 5 gl. fl.: Gulden, Goldmünze, hier aber vmtl. 1 polnischer Gulden, eine Silbermünze, entsprach 30 Groschen oder weniger; gl.: Groschen (Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch) - - - -HE Zeise - - - -Marmontel - - - -HE Herder - - - -Portorio vom Zoll - - - -HE Kanter und seiner Frau u. Sophia Kanter geb. Meelbeck (1745–1803) - - - -auf dem Pregel bis nach der Moßbude Mosbude: Hof am Nordufer des Neuen Pregel, 5 km südöstl. von Königsberg, bei Pribreschnoje - - - -Curl. Kurland - - - -h. huius, d.i. diesen [Monats] - - - -Feyer Ferien - - - -Collegiis Vorlesungen - - - -Athenaeum - - - -Herr Bruder der Braunschweiger - - -Brief Nr. 292 - - -fl. Gulden, Goldmünze, hier aber vmtl. 1 polnischer Gulden, eine Silbermünze, entsprach 30 Groschen oder weniger. - - - -HE Zeise - - - -5 # wohl Kreuzer - - - -Mama - - - -HE Chollevius Andreas Cholevius, Bürger im Kneiphof - - - -Rogallschen Hause Haus von Barbara Regina Rogall - - - -Thlr Taler, meist ist der 24 Silbergroschen entsprechende Reichstaler gemeint, eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze. - - - -Michaelis 29. September - - - -HE Zöpfel - - - -Rath v Ziegenhorn - - - -Publicum die Vorlesung - - - -Meubles Möbel - - - -1 Thlr gl. Polangschen Zoll Thlr: Taler, meist ist der 24 Silbergroschen entsprechende Reichstaler gemeint, eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze; gl.: Groschen (Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch). Polangen: Grenzort, nördlich von Memel . - - - -Herder - - -Brief Nr. 293 - - -Mama - - - -HE. Zeise - - - -Venus Metaphysique - - - -neulicher Veranlaßung vgl. - - - -HE Doctor - - - -la Foi […] Venus physique , - - - -HE. Cornet Wirth Friedrich Wirth (gest. 1784) - - - -HE Chollevius Andreas Cholevius, Bürger im Kneiphof - - - -Thlr Taler, meist ist der 24 Silbergroschen entsprechende Reichstaler gemeint, eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze. - - - -HE. Hartknoch - - - -Elbing heute Elbląg - - - -HE Herder - - - -Polanger Zolls Grenzort, nördlich von Memel - - - -Thlr Taler, meist ist der 24 Silbergroschen entsprechende Reichstaler gemeint, eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze. - - - -gl. Groschen (Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch). - - - -HE Kanter - - - -Recidive Rückfälle - - - -Schaff Schrank - - - -Tabatieren Schnupftabakdosen - - - -HE. Hartknochs - - -Brief Nr. 294 - - -vorigen nicht ermittelt - - - -HErn. Rekt Lindner - - - -scribae Schreibers - - - -scriptoris Abschreibers - - - -Abhandlung vgl. - - - -Evensbiß Eva, die in den Apfel beißt - - - -Titius , übersetzt von Johann Daniel Tietz (1729–1796), Prof. der Mathematik und Physik in Wittenberg - - - -Φιλοσοφουμενος Philosophierenden - - - -Hinzens - - - -Kön. Königsberg - - - -Agesidamus Hagesidamos, Sieger im Faustkampf der Knaben (vgl. , Olympische Ode 11); gemeint ist - - - -Mutter - - - -Hrn. Haberkant Johann Jakob Haberkant - - - -redde mihi litteras! dt. „gib mir meine Briefe wieder!“ Allusion des Ausrufs von nach der Varus-Schlacht im Teutoburger Wald (9. n. Chr.): „Quinctili Vare, legiones redde!“ - - - -Winkelmann - - - -Maulaffischer ανεργος Eckensteher und Müßiggänger - - - -Dithyramb - - - -Apostille Abschluss von , S. 37–39 - - - -Goldfinders Anspielung auf die Brutalität der Goldsucher - - - -Nachrichter ... Göttinger Vgl. , worin Rezensionen der Kreuzzüge abgedruckt und kommentiert sind aus: , und . - - - -HErn Profeßor Wilkes Nordth Briton - - - -Essai on Woman - - - -Edda - - - -der Hebr., der Χsten der Hebräer, der Christen - - - -Schwedischen Dalin - - - -Pausanias - - - -Mitau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga), wo Kanter einen Buchhandel betrieb. - - - -Lykophron - - - -Tsetzes - - - -Winkelmansche Urteil , S.359: „Callimachus und Nicander aus der sogenannten Plejas, oder dem Siebengestirn der Dichter, an dem Hofe des Ptolemäus Philadelphus, suchten mehr Gelehrte, als Dichter, zu erscheinen, und sich mit alten und fremden Worten und Redensarten zu zeigen, und sonderlich Lycophron, einer unter diesen sieben, wollte lieber besessen, als begeistert scheinen, und mit Schweiß und Pein verstanden werden, als gefallen; er scheint der erste unter den Griechen zu seyn, welcher anfieng, mit Anagrammen zu spielen.“ - - - -Ptolom. Philadelphus Ptolemaios Philadelphos (gest. 246 v. Chr.), König von Ägypten - - - -S. Rev. Minist. feierl. Reichsstädtisch rigorose exam. Sancto Reverendo Ministerio ... examiniert - - - -Kragen u. Reverende Halskrause als Zeichen der Ordination - - - -4ten Bitte Unser tägliches Brot gib uns heute; Vaterunser - - - -12000 Verse der Druiden Druiden konnten erst nach einer langen Prüfungszeit ihrem Beruf nachgehen. - - - -in Curland Hamann spielt mit dem Gedanken, Hofmeister in Kurland zu werden - - - -lieber obscur als cassa lieber mit verdeckten Karten als mit offener Hand - - - -Freund - - - -Apophtegmen aus dem Havamaal des Odins vgl. . Die Hávamál ist eine Sammlung von 164 Strophen der Lieder-Edda; Odin erteilt darin den Menschen Rat, wie sie ein gutes Leben führen können. - - -Brief Nr. 295 - - -HE Cholevius Andreas Cholevius, Bürger im Kneiphof - - - -Thaler Taler, meist ist der 24 Silbergroschen entsprechende Reichstaler gemeint, eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze. - - - -fl. Gulden, Goldmünze, hier aber vmtl. 1 polnischer Gulden, eine Silbermünze, entsprach 30 Groschen oder weniger. - - - -gl. Groschen (Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch) - - - -Vetter - - - -Jacobi - - - -HE Zeise - - - -HE. Hartknoch - - - -Wirth nicht ermittelt - - - -Weitbrecht Johann Jakob Weitbrecht - - - -Petersb. St. Petersburg - - - -Freund in Mitau in Mitau - - - -HE Pichlau Lucas Pichlau, Bürger für den polnischen Handel im Kneiphof in Königsberg - - - -Neustadt vll. Löbenicht - - - -HE Kanter - - - -Advoc. Rhode nicht ermittelt - - - -Relata refero dt. Ich berichte über Gehörtes. - - - -HE Mag. Schlegel - - - -Meubles Möbel - - - -Wirthin Frau von Andreas Cholevius, Bürger im Kneiphof - - - -Mama - - - -HE Fähndrich Wirth Friedrich Wirth (gest. 1784) - - - -Maup ... Venus Metaphy Physique - - - -HE Bruder - - - -mr. engl. Bücher vgl. - - - -HE Herder - - - -junge Berens - - - -Petersburger - - - -HE Carl Berens - - - -Socrates Leben von Cooper - - - -3 Vignetten : Vignetten finden sich auf S. XII, S. 45, S. 79, S. 114, S. 154 - - - -sokratischen Denkwürdigkeiten - - - -Vorschläge wegen eines Amtes in Königsberg - - - -Löbnichtsche Schule wo eine Anstellung hat - - - -Vater - - - -paroxismos Anfall - - - -Apoplexie Schlaganfall - - - -D Laubmeyer - - - -Bewegungen der Goldnen Ader Hämorrhoiden - - - -Herder - - - -HE Fischer vgl. - - - -Lausons - - - -Athanäi - - -Brief Nr. 296 - - -Adv. Rhode nicht ermittelt - - - -Mama - - - -HE Kanter - - - -Zielmann vll. Bernhard Friedrich Zitemann, Münzmeister in Königsberg - - - -fl. Gulden, Goldmünze, hier aber vmtl. 1 polnischer Gulden, eine Silbermünze, entsprach 30 Groschen oder weniger. - - - -5 # wohl Kreuzer - - - -HE Zeise - - - -h. huius, d.i. diesen [Monats] - - - -Rathsherr aus Narva nicht ermittelt; aus Estland - - - -HE Vetter Nuppenau - - - -Mitau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) - - - -polnischen Krug Wirtshaus in der Altstadt - - - -Remus und Seyfried - - - -HE von Witten , vgl. - - - -HE Mag. Kant - - - -Decano Dekan, nicht ermittelt - - - -HE Lausons - - - -Gale Historiae poeticae Scriptores antiquos - - - -gl. Groschen (Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch) - - - -Ostergedicht „An die Dornenkrone des Erlösers“, in: , 27. St. vom 5.4.1765. - - - -Bedell Pedell, Universitätsdiener - - - -HE Herder - - - -Morungen heute Morąg - - - -Frau Mutter - - - -alten Barden vgl. - - - -dicere quare ich kann (nicht) sagen weshalb (Martial. 1,32) - - - -Abschied Vmtl. Befreiung vom Militärdienst - - - -in saluo in Sicherheit - - - -Catalog nicht ermittelt - - - -Curland von - - - -Tottien - - - -Vater - - - -Epistl. Empfehlungsschreiben, vgl. - - - -tant mieux pour Vous dt. schön für dich - - - -Pfarrer Rhode Johann Heinrich Rhode (1710–1765), Pfarrer an der Haberberger Kirche - - - -Feldprediger Weber Anton Daniel Weber, (gest. 1786), Pfarrer in Heiligenbeil - - - -Heiligenbeil Mamonowo - - - -HE Zeise - - - -Venus Physique - - -Brief Nr. 297 - - -Sammlung vgl. - - - -Sokr. Denkw. - - - -το ΞΑΟΣ … dt. Und ist es nun so, glaubst endlich du auch keinen anderen Gott, als wir glauben, / Den leeren Raum um uns und die Wolken und zum Reden die Zunge, die dreie?, , 421f. - - - -nulla dies sine linea dt. kein Tag ohne einen Strich (, XXXV,36,84) - - - -manum de tabula! dt. Hand vom Bild! (im Sinne von: nicht weiter anrühren, nach , XXXV,36,80) - - - -Lindner - - - -Nicolai - - - -Buchführer - - - -HE. Prof. Rammler - - - -Namensvetter seines HausWirths nicht ermittelt - - -Brief Nr. 298 - - -Θρασεια γαρ … Maximos von Tyros, Philosophische Vorträge, Kap.: „Haben Dichter oder Philosophen besser von der Gottheit gedacht“, S. 35: „Die menschliche Seele ist nämlich kühn und ehrt das Gegenwärtige nicht so sehr, bewundert jedoch das Entfernte; indem sie aber das Unsichtbare entschlüsseln will, jagt sie ihm mit dem Denken nach. Erjagt sie es nicht gleich, müht sie sich erst recht, es herauszufinden, und findet sie es, liebt sie es als ihre eigene Schöpfung. Dies nun erkannten die Dichter und fanden ein Hifsmittel für die Seele in den Erzählungen von den Göttern, Mythen, die undeutlicher sind als eine Erläuterung, deutlicher jedoch als verschlüsselte Darstellungen. Sie liegen in der Mitte zwischen Wissen und Unwissen, werden geglaubt wegen ihrer hübschen Art, bezweifelt aber wegen ihrer Unwahrscheinlichkeit; sie bringen die Seele dazu, das Seiende zu suchen und noch weiter zu forschen. Die Dichter nun suchten schon lange unvermerkt die Ohren zu betören, und sie waren eigentlich Philosophen, hießen aber Dichter, weil sie eine ungeliebte Sache in eine allgemein erfreuende Kunst verwandelten. Der Philosoph nämlich hält der Menge einen unerfreulichen und widerwärtigen Vortrag, wie auch ein Reicher unter Armen einen unerfreulichen Anblick bietet oder der Beherrschte unter Zügellosen oder unter Feiglingen ein Held. Die Laster nämlich können es nicht ertragen, wenn Tugenden sich mitten unter ihnen brüsten. Der Dichter hingegen bietet einen zierlichen und dem Volk willkommenen Vortrag, den man wegen der Ergötzung liebt, seinen Wert jedoch nicht erkennt. Wie aber die Ärzte den Kranken, die ungern Medizin nehmen, bittere Arznei mit wohlschmeckender Speise mischen und so den widrigen Geschmack des Heilmittels überdecken, so barg auch die alte Philosophie ihre Lehre in Mythen, Versen und Liedern und versteckte den bitteren Geschmack ihrer Lehren unter der gefälligen Form.“ - - - -Mallet - - - -Klotzens Strabo - - - -Lamberts Organon - - - -HE M. Kant - - - -Pausanias - - - -Idiotismen individuelle Ausdrucksweise - - - -Kuhnii Joachim Kühn (1647–1697), Philologe - - - -Athenaeum vgl. - - - -Freund - - - -Beylage vgl. - - - -Δαιδαλος δε … dt. „Was Daidalos machte, ist eher seltsam anzusehen, doch zeigt sich auch etwas Göttliches an diesen Werken“ (, II,4,5, Bd. 1, S. 181). - - - -ξοανα γαρ … Lies δη τοτε. dt. „[ich meine jedenfalls], daß damals alles Holzbilder waren, besonders die ägyptischen“ (, II,19,3, Bd. 1, S. 214). - - - -(Θεοδωπος Σαμιος) … dt. „[Diese Skias soll ein Werk] des Samiers Theodoros sein, der als erster erfand, Eisen zu gießen und daraus Bildwerke zu formen“ (, III,12,10, Bd. 1, S. 296f.). - - - -Καλλιμαχος … dt. „Kallimachos […], daß er zuerst Steine durchbohrte (und sich entweder selbst den Namen Katatexitechnos beilegte oder ihn auf sich anwandte, nachdem andere ihm den Namen gaben)“ ( I,26,7, Bd. 1, S. 124). - - - -Αθηναιων γαρ … Lies σχημα ... τοις. dt. „denn die Athener haben die viereckige Form bei den Hermen, und von ihnen haben es die anderen gelernt“ (, IV,33,3, Bd. 1, S. 414). - - - -νεωτατον … dt. „[er sagt], Kairos sei der jüngste Sohn des Zeus“ (, V,14,9, Bd. 3, S. 40). - - - -Τα γαρ … lies επαγεσϑαι. dt. „[Es ist nämlich Sitte] bei den Griechen, in die Dichtung die älteren Namen statt der späteren einzuführen“ (, VII,17,7, Bd. 3, S. 188). - - - -Τα δε … dt. „In den älteren Zeiten wurden auch bei allen Griechen unbearbeitete Steine statt Statuen göttlich verehrt“ (, VII,22,4, Bd. 3, S. 202). - - - -Conchitis lat. conchita. Pausanias berichtet vom Muschelstein, den die Megarer verwenden. - - -Brief Nr. 299 - - -Freund - - - -sieben halbe Monden als Kollaborator, wie Jakob sieben Jahre Rahel, vgl. 1 Mo 29,18 - - - -Opferpriester - - - -andern - - - -mit den Fersen stoßen 1 Mo 25,22 - - - -Sokratische Wehmutter - - - -Rigisches Drama die Aufführung der Schuldramen von - - - -Schuldiderot - - - -Rikkoboni Lodovico Riccoboni d. Ä. (1674–1753), ital. Schauspieler und Schauspieldirektor - - - -Lindner - - - -Mosaische Arbeit, als Hagedornsche Cabinetter Mosaik- bzw. Dekor-Kunst vs. Malerei, hier repräsentiert vom Kunstsammler . - - - -wenn er schläft Lazarus, Joh 11,12 - - - -über ein Kleines Hebr 10,37 - - - -Journal Korrespondenz - - - -Kurland als Hofmeister, vgl. - - - -Ansprüchen der Militz vgl. - - - -Lazarus schläft Joh 11,11 - - - -totus in illo dt. alles in diesem - - - -wie die Philosophie , - - - -Spalding von den Gefühlen - - - -zwischen Argerniß u. Thorheit 1 Kor 1,23 - - - -prakt. Xstentum praktisches Christentum - - - -Göttingschen Prediger - - - -Michaelis - - - -indulget genio suo dt. freut sich seines Genius (, 5,151) - - - -Prof. Leß - - - -Kennicotschen Sache - - - -Joh. 17., 3. in den Göttingern , gedruckt auch in vom 21.2.1765, 22. St. - - - -Jesum Xst. Jesum Christum - - - -Verfaßer vom Baum des Erkenntnißes … - - - -Zankapfel - - - -Moses in Midian, u. die Dina u. - - - -Delphine vgl. , 30 - - - -Lindauischen Nachrichten - - - -Berlin wohl von - - - -Recherches sur le Despotisme oriental - - - -2. v. Arndt Berens Katharina Hedwig Berens (1754–1786) - - - -der ältesten - - - -Ältesten Schwarz Johanna Sophia Schwartz (1753–1800) - - - -Eva Berens Eva Maria Berens (1726–1791) - - - -Freund - - - -cito, citius, citissime dt. rasch - - - -HE. Fischer - - -Brief Nr. 300 - - -Die adressierte Behörde ist nicht spezifiziert: In HKB 300 (II 330/3) spricht Hamann lediglich von „E. Erlauchte Königl. Regierung“; die Anrede an ist nur pro forma. Von den diversen Ämtern und Kollegien der Ostpreußischen Provinzialregierung in Königsberg kommt am ehesten das Kanzleramt als verantwortlich für das Passwesen in Frage, vgl. Baczko: Versuch einer Geschichte und Beschreibung der Stadt Königsberg, IV, S. 322. - - - -Ostracismi Ostrakismos, Verbannung von Politikern aus Athen, die tyrannischer Ambitionen verdächtigt wurden - - - -Mutter - - - -Vater - - - -Bruder - - - -fl. pr. preußische Gulden, Goldmünze - - - -Handelsleute und - - - -Michaelistage 29. September - - - -copeylichen Beylagen wohl die Entlassungsurkunde aus dem Kanzleidienst - - - -CammerCanzeley Kanzlei der - - - -a. pass. dt. vergangenen Jahres - - - -Nachfolge - - - -Stupidité Ignoranz - - - -Subsistance Auskommen - - - -Druiden In früheren Briefen Selbstbezeichnung Hamanns - - -Brief Nr. 301 - - -HE Prof. Lindner - - - -HE Steidel , Ladendiener von Johann Jakob Kanter; übernahm 1769 mit die Mitauer Buchhandlung von Johann Friedrich Hartknoch. - - - -Zieglau einem kleinen Cöllmischen Gut 54°47'55.05" N, 20°30'54.23", mit dem Kulmischen Privileg, d.h. ein freies Dorfschulzengut - - - -Zuschrift vgl. Brief 299 - - - -HE. Fischer - - - -dramatischen Ode - - - -Rector - - - -φρονειν … dt. daß er sich maßvoll halte, Röm 12,3 - - - -zum Besten des Volks - - - -Anfang der Weisheit als die Furcht des HErrn Ps 110,10 - - - -Verheißung 1 Tim 4,8 - - - -Gesang Die Ode , nach dem großen Brand in Königsberg vom 11. September 1764 gedichtet. - - - -Stück vgl. - - - -Gesicht Augenleiden - - - -Vicariatsstunden Zu Herders Pflichten gehörte, die Vertretung von Lehrern an der Domschule zu übernehmen. - - - -Problems vgl. - - - -Kant - - - -Fragmente vgl. - - - -Recherches sur le Despotisme Oriental - - - -Chamberlaine - - - -Der Philosoph wieder seinen Willen - - - -übersetzt v. Jacob Schultes (1727–1771), evang. Theologe - - - -Göttingschen Prediger - - - -Beurtheilung für - - - -Michaelis - - - -Leß - - - -Heilmann - - - -avtoptisch selbstsehend - - - -Myops Kurzsichtigkeit - - - -Sittenlehre des Teufels - - - -Zankapfel - - - -Etwas über gleiche Materie nicht ermittelt - - - -Jerusalems Briefen - - - -Samml. ad illustrationem des N. Organi - - - -Fielding mit lateinischen Buchstaben ist in Antiqua gedruckt - - - -Beverlandsche Hypothese über den Zusammenhang von Sündenfall und Sexualität, vor allem in vorgebracht - - - -Hieronymum - - - -Gale Ausgabe von Opusculis Mythol. Ethicis et Physicis - - - -Gesners von Orpheus - - - -Diogenem Laertium - - - -Bodinus de republica - - - -les Matinées , der Druck ist auf 1766 datiert. - - - -Bayle - - - -deutschen Bibliothek - - - -LitteraturBriefe - - - -Stück des Lucians „Hrn. Prof. Bertrams Fortsetzung des Ferreras allgemeinen Historie von Spanien [...] von Lucians Abhandlung wie die Historie abzufassen sey“. Rezension von im 296. Brief der , 20. Theil 1764. - - - -Mosers Daniel „Kritische Beurteilung [...] seines Daniels in der Löwengrube“, über . Rezension von (Chiffre S.) im 299. Brief der , 20. Theil 1764. - - - -Basedow „Von dem beschwerlichen Urtheil über Hr. Basedows Philalethie“, über . Rezension von (Chiffre S.) im 300./301. Brief der , 20. Theil 1764. - - - -Freundes - - - -Bittschrift vgl. Brief 300 - - - -Ostracismi Ostrakismos, die Verbannung athenischer Politiker, die tyrannischer Ambitionen verdächtigt wurden - - - -guter Freund - - - -Hänschen Berens - - - -Abts Herder wird scherzhaft zum Abt (Weltgeistlichen) ernannt. - - - -Auscultatortitels unbezahlte erste gerichtliche Ausbildungsstufe für Juristen, vgl. - - - -Schwartz - - - -Eva Berens Eva Maria Berens (geb. 1726) - - - -Baßa - - - -Pr. L. - - - -Alb. Thl. 1616 in den Niederlanden eingeführt, im 18. Jhd. zeitweise auch in Preußen und Dänemark geprägt; wichtiges internationales Zahlungsmittel im Ostseeraum. - - - -# wohl Kreuzer - - - -reichen Freunden Die Kaufleute Berens - - - -Haushalter Lk 16,10f. - - -Brief Nr. 302 - - -Lindners - - - -Laßet uns frei reden Anspielung auf Apg 2,29 - - - -Socrates - - - -Mammon vgl. Mt 6,24 - - - -Friedehoff vgl. - - - -Hofrath T … - - - -Kürbis Jon 4,5ff. - - - -T. - - - -Mitau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) - - - -lieber Micha, als Zedekia vgl. 1 Kö 22,11 - - - -Phrygier gemäß dem Sprichwort: sero sapiunt Phryges, dt. die Phryger kommen spät zu Verstand (nach Livius Andronicus, Equos Troianus, überliefert bei , 7,16,1) - - - -cetera coram dt. das Weitere öffentlich - - - -Fragment vgl. - - - -Abschiedskleide die letzte Ausgabe von erschien im Juli 1765 mit -dem XXIII. Theil - - - -Deutsche Bibliothek - - - -wie Dido die Kuhhaut vgl. , 1,340 - - - -Lindauischen - - - -Kants Schönes - - - -Bryuere - - - -Recensent Hamanns Rezension von in , 26. St. vom 30.4.1764 (N IV,289–292) - - - -Rousseauische - - - -Hannchen Berens - - - -Auscultatartikels vgl. - - - -Baßa - - - -HE. P. L. - - -Brief Nr. 303 - - -HE. Hofr. Tottien - - - -Friedrich Knoch nicht ermittelt - - - -h. huius, d.i. diesen [Monats] - - - -Schaakner Boot Schaaken, Kirchdorf nahe Königsberg, sprichwörtlich für arm und naives Gottvertrauen - - - -Memel heute Klaipėda - - - -rthlr Reichstaler, eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze, entspricht 24 Silbergroschen (Groschen: Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch). - - - -Reisegefährte - - - -HE Arndt - - - -HE Hofr. - - - -HE Doct. Lindner - - - -Generalin von Witten - - - -Sohn - - - -Gott wolle mich regieren Ps 143,10 - - - -jüngere HE Arndt NN Arndt, Pfarrer in Gr. Schwansfeld - - - -die alles wohl gemacht hat Str. 9 des Kirchenlieds v. J. J. Schütz/J. Crüger: Sei Lob und Ehr - - - -Peter Ohm Peter Zöpfel - - - -HE Prof. Lindner - - - -HE. Bruder und Fr. Gemalin u. - - - -HE. Steidel - - - -HE Lauson - - - -Auction nicht ermittelt - - -Brief Nr. 304 - - -h. huius, d.i. diesen [Monats] - - - -HE Hartknoch - - - -HE Kanter - - - -HE M. Schlegel - - - -Haff Brackwasserbereich an der Küste - - - -poetische Maasregeln vgl. - - - -Tottien - - - -Edda ; vgl. - - - -vaterlandsche Geschichte - - - -HE Arndt - - - -Pastor Stendters Sprachlehre - - - -HE Pastor Neander Christoph Friedrich Neander (1724–1802), evang. Theologe, Pastor und Superintendent in Kurland (Grenzhof) - - - -HEn Prof L. - - - -Bassa - - - -Cammer HE von Witten - - - -Landsmann - - - -Neujahrsstück „Lobgesang am Neujahrsfeste“, in: , 1765, Stück I, S. 1–3 - - - -Auscultator Titels vgl. - - - -deutschen allgemeinen Bibliothek - - - -Abhandl. vom Verdienst - - - -Literatur Briefe - - - -Jacobi Catechismus - - - -Vale et fave dt. lebe wohl und sei mir gewogen - - - -Kanter - - - -Recension des Mallets und der Edda vgl. , die Rezension von Mallets Werk erschien in den , 64. St. vom 12.8.1765 - - -Brief Nr. 305 - - -Anne Regine - - - -HErrn Prof. Lindner - - - -Thlr Taler, meist ist der 24 Silbergroschen entsprechende Reichstaler gemeint, eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze. - - - -Steidel - - - -HE Lauson - - - -Disput. Disputation, nicht ermittelt - - - -alt schwer römische Münzbezeichnung für Schwerkupfer (aes grave) - - - -HE Hofrath - - - -Buchladen von - - - -HE. Doctors - - - -HE Kanter - - - -Vetter Zöpfel - - - -Elbing heute Elbląg - - - -HE. Nuppenaus - - - -Lieschen Tochter von Peter und Magdalene Dorothee Zöpfel, vgl. - - - -Zöpfelsche - - - -HE Arndt - - - -HE von Kleist Georg Christoph v. Kleist (1729–1800), Majoratsherr auf Leegen - - - -Lindner ... HE Hofr. , - - - -4 Quart - - - -Joh. Sam. Strimesii vberrima narratio de … - - - -Anmerkungen über die Zeitungen - - -Brief Nr. 306 - - - -Werst russisches Längenmaß (= 1,067 km) - - - -Vegesackshof heute Fēgezaka muiža - - - -Hartkn. - - - -Kantern - - - -HErn Hofrath, die Fr. Räthin, u. Fr. Pastorin , , Anna Maria Ruprecht, geb. Schüttler (gest. 1770) - - - -HErn D. Lindner - - - -Schwander - - - -Tetsch - - - -Mitau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) - - - -Tottin - - - -Hartknoch , der im Begriff war, einen Verlag in Riga zu etablieren - - -Brief Nr. 307 - - -h. huius, d.i. diesen [Monats] - - - -Christoph Antonchen vgl. Brief 303 - - - -Justus Wilhelmchen vgl. Brief 303 - - - -Trin. Trinitatis - - - -HE Herder - - - -Frau Hofräthin - - - -HE Praepositus Schüttler Johann Friedrich Schüttler, Probst in Goldingen, Schwiegervater von Johann Christoph Ruprecht und Christoph Anton Tottien - - - -Goldingen Kuldiga - - - -HE Past. Ruprecht - - - -HE Hofr. - - - -Rumthal zum Herzog , Herzog von Kurland, der in Schloss Rundāle/Ruhenthal in Semgallen residierte (heute Lettland, Bauskas novads, 56° 24′ N, 24° 11′ O). - - - -polnischen Relations Gerichte dem König Rechenschaft schuldiges Gericht - - - -HE. Prof. Lindner - - - -HE Kanter - - - -Streitschriften nicht ermittelt - - - -HE Bruder - - - -Platone Platone in Lettland (56°32′22″N 23°41′46″E) - - - -Mama - - - -HE. Str. Thamm Christ. Bernhard Thamm, Sekretär in Königsberg - - - -Böhmischen Gesangbuch - - - -Fischer - - - -Erasmischen Colloquiis - - - -Mem. de Cathar. - - - -Meuble Möbelstück - - - -Buchholtz - - - -HE Reichard - - - -Frau Doct. - - - -Doblehn Dubliny - - -Brief Nr. 308 - - -Kgsb und Morungen Königsberg und Mohrungen - - - -HE. Lindner - - - -Schlaf aus den vermischten Poesieen , S. 33 - - - -Ode auf ein Geschütz von - - - -Satrapen Statthalter - - - -Scilicet dt. Man denke nur - - - -Samml. Herder sammelt für eine Geschichte der Ode. - - - -Liedchen vgl. Brief 306 - - - -Concrescentz Verdichtung - - - -Damons und Phillißen Phyllis, eine Gestalt der griechischen Mythologie, begeht aus Trauer über die Abwesenheit des Geliebten Demophon (Damon) Selbstmord und wird in einen Mandelbaum verwandelt, dessen Blätter austreiben, als Demophon ihn umarmt. Nach , 2. Brief. Topisch in vielen bukolischen Gedichten. - - - -Kantern - - - -Fr. Hofr. - - - -Schüttler Johann Friedrich Schüttler, Probst in Goldingen - - -Brief Nr. 309 - - -Rammlers Ode auf den Granatapfel , „Auf einen Granatapfel“, in: , 1750, St. VI, 6. Hornung S. 52–55 - - - -Horatz - - - -Critische Nachrichten , St. I, S. 1–3; -St. II, S. 10–12; St. IV, S. 29–32; St. V, S. 37–38 - - - -Gedanken Critische Nachrichten aus dem Reiche der Gelehrsamkeit, St. IV, S. 30–31 - - - -Virgils - - - -Lucrez - - - -höchste poetische Kunst vgl. , St. I, S. 4 - - - -Daphne ; vgl. Critische Nachrichten aus dem Reiche der Gelehrsamkeit, St. XIX, May 1751, S. 151–152 - - - -Lindnerschen Briefes an Berens Critische Nachrichten aus dem Reiche der Gelehrsamkeit, „Das Sendschreiben an Herrn J. C. B aus Livland“, St. XXXIV, August 1751, S. 272 - - - -Mitau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) - - - -Grünhof heute Zaļā (Zaļenieku) muiža, 70 km südwestlich von Riga, 20 km südwestlich von Mitau - - - -HE Past. Ruprecht - - - -Recensionen! für die - - -Brief Nr. 310 - - -Horatz sagt vom schwarzen Verdruß , III,1,40: „atra cura“, dt. „finstere Sorge“. - - - -beatae memoriae dt. seligen Andenkens - - - -Mr. Denoyers nicht ermittelt - - - -Zaluskischen Bibl. Jozef Andrzej Zaluski (1701–1774); erste öffentliche Bibliothek Polens, gehörte damals zu den größten Bibliotheken weltweit. - - - -HE. Janotzki Johann Daniel Andreas Janotzky (1720–1786), Aufseher der Zaluskischen Bibliothek in Warschau. - - - -Nicolaischen Buchladen Vmtl. ist der Buchhandel von Michael Gröll (1722–1798) gemeint. - - - -Berlinschen - - - -Paauw Ausgabe vom Aeschylus - - - -Dublon Dublone, Goldmünze - - - -Vieillard de la Montagne - - - -neveu des feu Pseudonym von - - - -Philosophie de l’histoire - - - -Freundschaft ist wie nichts gegen Mädchenliebe Umkehrung von 2 Sam 1,26 - - - -Anakreon - - - -Sokrates - - -Brief Nr. 311 - - -Nacht der große Brand in Königsberg von 1764 - - - -Proceß ... Relations Gerichte In Warschau stritten die kurländischen Landstände um ihre Souveränität gegenüber dem Herzog, also bis 1762 gegenüber dem polnisch beeinflussten , danach gegenüber dem früheren und wieder eingesetzten, russisch orientierten . Dabei ging es auch um die konfessionelle Einrichtung der Landschaften, bspw. die Zurückdrängung der katholischen Kirchengründungen unter dem Einfluss der polnischen Krone. Tottien vertrat Herzog Ernst Johann von Biron vor dem Relationsgericht, das von der polnischen Krone beaufsichtigt wurde. Die protestantische Dominanz in den kurländischen Gemeinden konnte restituiert werden. - - - -Herzogs Advocaten - - - -Printz Carl Carl v. Biron, Prinz von Kurland (1728–1801) - - - -ersterer mit seiner jungen Gemalin in Mitau und Karoline Louise Biron (1748–1782), geb. Fürstin von Waldeck, in Mitau - - - -Herr Hofrath - - - -Sonntagsepistel vgl. Hebr 11,16 - - - -HE Vetter Nuppenau - - - -Jungfer Lieschen Tochter von Peter und Magdalene Dorothee Zöpfel, vgl. - - - -Anne Regine - - -Brief Nr. 312 - - -Petter nicht ermittelt - - - -Herr Hofrath - - - -Frau Gemalin - - - -MartinsWoche Woche um St. Martin - - - -Rel. Gerichte Relationsgerichte - - - -HE Vetter - - -Brief Nr. 313 - - -Schicksal die Berufung von nach St. Petersburg als Rektor der deutschen Schule - - - -Thalie nicht ermittelt - - - -Actricen Schauspielerinnen - - - -Dummdreisten Drôle, Dienerfigur der französischen Komödie - - - -Ritters d’Origny Egypte ancienne - - -Brief Nr. 314 - - -Mitau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) - - - -Hartknoch - - - -kleinen Reise Hamann besuchte Herder in Riga im Januar 1766; Herder lud ihn im Mai zu sich ein, vgl. . - - - -vapeurs Blähungen - - - -Der Dritte nicht ermittelt - - - -Karschin […] Palemon An Palemon (gr. Meergott, der auf einem Delfin reitend Schiffe sicher in den Hafen leitet) sind viele Gedichte in gerichtet; Karsch adressiert mit der literarischen Figur ihren Förderer - - - -gemeinschaftl. Freunde - - - -Winkelmanns Schriften , Schrift nicht ermittelt - - - -Matinées - - - -kleinen Auszüge … wohl zirkulierende Exzerpte Hamanns von , vgl. - - - -Pastor Gericke - - - -Ein Verzeichnis dieser Schriften von - - - -Machenau Vmtl. Johann Philipp Machenau (1736–1794), Sekretär von ; er arbeitete von 1760–1766 teilweise bei der , von wo ihn Hamann aus seiner Zeit als Kopist (August 1763 bis Februar 1764) gekannt haben kann. - - - -Kanters Samml. - - - -Arend Berensschen Hause - - - -Georg B. - - - -Bout. Engl. Oel Bouteillen (Flaschen); wohl gemeint: Ale bzw. Bier, vgl. - - - -Fr. Hartmannin Herders Wirtin in Riga - - - -Buchladen wohl die Dependance des Kanterschen Buchladens in Mitau - - - -Memoires des Eon oder ; er führte ein schillerndes Leben als Spion. - - - -Adv. Tesch Andreas Johann Tesch (1723–1789), Jurist, Konsulent und Stadtanwalt in Riga - - - -mitgenommenen Buchs nicht ermittelt - - - -Frau D. Lindner - - - -Bruders nicht ermittelt - - - -HE. Hofr. ; zu Tottiens Prozess in Warschau vgl. - - - -Vives Schrift nicht ermittelt, Herder übersendet sie im März 1766, vgl. - - -Brief Nr. 315 - - -Mitau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) - - - -Memoires des Eon oder , vgl. - - - -Engl. Bier vgl. - - - -Fr. Hartm. Frau Hartmann, Herders Wirtin in Riga, vgl. - - - -HE. Hofr. abreisen , nach Warschau; zu Tottiens Prozess in Warschau vgl. - - - -Zürchischen … - - - -Wöchentl. Anzeigen … - - - -Schrift angeführt gefunden , 3. St. vom 17.1.1747, S. 23 - - - -Emanuel Schwedenborg - - - -Ode auf den Granatäpfel , „Auf einen Granatapfel“, in: , 1750, St. VI, 6. Hornung S. 52–55; vgl. - - - -angekündigt … Hamann berichtet aus , 25. St. vom 21.7.1747, S. 196 - - - -Specimine ; Askews angekündigte Aischylos-Ausgabe wurde nie realisiert, seine gelehrten Anmerkungen gingen aber in spätere Ausgaben ein. - - - -Paauw - - - -Abresch vgl. , 13. St. vom 31.3.1751, S. 99f. - - - -Schier - - - -Venetianische , vgl. , 48. St. vom 30.12.1746, S. 377f. - - - -Hartknoch - - - -Ode … , 27. St. vom 2.7.1760, S. 210–213 - - - -Klopstocks - - - -Autor davon wiederruffen Die von einem Wiedersehen im Himmel singende Ode auf die 1758 verstorbene Gemahlin Klopstocks, geb. Moller, stammt in der Tat nicht von Klopstock, sondern von dem damals 19-jährigen Schweizer Maler Johann Heinrich Füßli; , 27. Stück, 2. Juli 1760, S. 210–213, Ode an Meta. - - - -Ode an Gott ; 1751 gegen seinen Wunsch in mehreren Einzeldrucken veröffentlicht, dann von ihm 1752 verändert zum Druck gebracht. - - - -ihrer Ausgabe des Horatz Gemeint ist die Ausgabe von Mervillius, Hamburg 1733, die im Biga-Katalog als „Donum Herderi nostri“ markiert ist. - - - -Sanadow , dessen Horaz-Übersetzung in der Ausgabe von Mervillius, Hamburg 1733 berücksichtigt wurde. - - - -Der dänische Justizrath … ; Hamann berichtet aus , 24. St. vom 12.6.1754, S. 190. - - - -Sidonius Apollinaris , carm. IX, 221–225 - - - -Pars sexta … - - - -Locher Hamann kannte Lochers Horaz-Ausgabe von 1498 vmtl. aus der Bibliothek von , vgl. - - - -Zosimus - - - -alte Brochure de spectris vmtl. - - - -Georg Berens - - - -Ihren Erstlingen - - - -beyliegenden Brief vmtl. ein nicht mehr überlieferter Brief von an Herder, vgl. - - - -Hauswirth - - - -Brief Nr. 316 - - -Theil … , 1. und 2. Sammlung - - - -Orient. Orientalen, vgl. , 2. Sammlung, S. 277–295 - - - -Klopstock - - - -Michaelis - - - -Cramer - - - -Breitenbauch - - - -Steinbrüchel - - - -Bitaube - - - -Geßner - - - -Willamov - - - -Ramler - - - -Lange - - - -Gleim - - - -Imprimatur mit 3 für die 3. Sammlung von ; Imprimatur im Sinne von placet, vgl. - - - -Kön. Zeit. - - - -Sch. , zu dieser Zeit Redakteur der KGPZ - - - -Recens. schon eingerückt Scheffners Rezension von „Scherzhafte Erzählungen kleiner Satyren“ in , 8. St. vom 27.1.1766 - - - -wiedersprechende Critik wohl eine Rezension desselben Werkes, die Herder einschickte, und zurückgewiesen wurde; Manuskript nicht überliefert (ebenso wenig Scheffners Zettel an Kanter im Hofmeisterton) - - - -K. - - - -Kant. - - - -Kantische Recension Herders Rezension von , gedruckt in , 18. St. vom 3.3.1766 - - - -L. - - - -durch Sie - - - -lärmende Ode Karl Gottlieb Bocks Ode Auf den Geburtstag des Königs, bey Wiedereröffnung der Königl. deutschen Gesellschaft, in , 13. und 14. St. vom 14. und 17.2.1766 - - - -Zeit. lächerlich gemacht , „Parodie einer Ode“, in , 13. u. 14. St. vom 14. u. 17.2.1766 - - - -Osterode Herders „Ostergesang“, in , 24. St. vom 23.4.1764 - - - -Schand- u. Liebespfal in KGPZ, 42. St. vom 25.6.1764 ergriff der Verleger Kanter selbst das Wort: „nachdem er wahrgenommen hat, daß verschiedne der bisherigen [gelehrten Ausarbeitungen] dem Wunsche der Leser nicht völlig genug zu thun geschienen“, habe er als neue Feder einen auswärtigen Gelehrten engagiert. – „Um aber die Freunde des bisherigen gelehrten Verfassers [also Hamanns] nicht zu sehr zu erschrecken, meldet man ihnen zugleich, daß derselbe nicht gänzlich ausgeschlossen bleibt; sondern noch zuweilen, so viel ihm seine Geschäfte erlauben, Beyträge einsenden, und dadurch ihrem Geschmacke Gnuge leisten wird“. - - - -Kommißionen und - - - -G. Berens - - - -dienstbare Geister Hebr 1,14 - - - -H. Hamann selbst; die Attribute vmtl. parodistisch auf Kants Beobachtungen über das Gefühl des Schönen und Erhabenen gemäß Hamanns Rezension in , 26. St. vom 30.4.1764 (N IV,289–292). - - - -Htknoch - - - -Pr. Preußen; Herders Mutter lebte in Mohrungen - - - -Trescho , Brief nicht ermittelt - - - -Raillerie Spott - - - -A. Berens - - - -guten Frauen - - - -nil admirari vgl. I,1,6f. - - - -eo plus amare! dt. um so mehr lieben! - - - -curieuse Dt. merkwürdig, seltsam; scheint mündlich ein Lieblingsausdruck Hamanns gewesen zu sein, vgl. . - - - -C. Berens - - - -Hyp Hyp. Hypochondrie - - - -Philolog Hamann, nach - - - -gelesen, gedacht, beobachtet, u. treulich angeführt Nach N II,217, ED S. 219, mit Rekurs auf Pred 12,9. Herder benutzte diese Termini als charakterisierende Überschriften in der Passage über Hamann in den Fragmenten, 1. Sammlung, 18. Fragment, S. 248f., davor bereits in der Apostille der Dithyrambischen Rhapsodie, S. 38f. - - - -καλους, κ’ αγαθους dt. gute hübsche Leute, vgl. - - - -Homers zu und καλους καγαθους vgl. , 2. Sammlung, S. 314 - - - -Freundes - - -Brief Nr. 317 - - -Mitau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) - - - -Flußfieber „Febris catarrhalis, ein nachlaßendes Fieber, welches sich mit Flüssen auf der Brust vereinigt. Man macht einen Unterschied unter ein gutartigen [Catarrh] und bösartigem Flußfieber.“, vgl. Krünitz, Tl. 14, S. 420 - - - -HE Arndt - - - -HE Lindner - - - -Herodot , vgl. - - - -Lucian - - - -Homer - - - -Muratori … - - - -i primi … dt. die ersten Prinzipien, die fundamentalen Gründe und die innere Schönheit der Kunst der Poesie, vgl. , I S. 5 - - - -Beyliegenden Brief wohl an , vgl. und - - - -HE Hofr. … und ; zu Tottiens Prozess in Warschau vgl. - - - -Hartknoch - - - -HE Doct. Lindner - - - -Spence Polymetis - - - -HE Past Ruprecht - - - -Fabricius - - - -Treue in Commiss. vgl. - - - -Memoires d’Eon oder , vgl. - - - -Matinées , vgl. - - - -ersten Theil , 1. Sammlung - - - -Disposition Plan, Skizze; Hamann und Herder haben wohl während Hamanns Besuch in Riga (vgl. ) mündlich über Herders entstehende Fragmente gesprochen, in berichtete Herder von Änderungen in seinem Plan. - - - -Ihrem Verleger - - -Brief Nr. 318 - - -Spence , vgl. - - - -Kantersche war bei Herder für seine geschwätzigen Beteuerungen schlecht angeschrieben. - - - -Mitau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) - - - -Fabriz , vgl. - - - -Hartknoch - - - -beschuldigen vgl. - - - -nicht empfangen? Die Briefe haben sich nicht gekreuzt, wie Herder anzunehmen scheint, vgl. . - - - -Matinées , vgl. - - -Brief Nr. 319 - - -S. V. B. E. si vales bene ego valeo, dt. wenn du dich wohlfühlst, geht es auch mir gut. - - - -adern Aderlass (Entnahme von Blut ), Heilverfahren seit der Antike auf Grundlage der Säftelehre - - - -Spence - - - -HE. Verleger - - - -Billet doux dt. süßer Brief, gemeint ist ein kurzes Schriftstück, hier - - - -christl. Liebe Mk 12,33, Eph 5,28; vgl. - - - -arrectis auribus und aperto ore dt. mit aufgerichteten Ohren und offenem Mund - - - -Pathengeld Taufgeschenk - - - -Georg Berens - - - -NB lat. nota bene, dt. wohlgemerkt - - - -in loco quo dt. an seinem Platz - - - -Boreas… Auren antike Personifikationen des Nordwinds und der Morgenbrise - - - -Vale et fave. dt. lebe wohl und sei (mir) gewogen - - - -HE Patz … ; ‚citiren‘ i.S.v. nach Mitau beordern - - -Brief Nr. 320 - - -Romanisch romanhaft, nach Art eines Romans - - - -Gesangbuch - - - -mein junges Leben … Evangelisches Kirchenlied, seit 1615 nachweisbar, im Druck weit verbreitet; die 1. Str. lautet vollständig: „Mein junges Leben hat ein End, / mein Freud und auch mein Leid, / mein arme Seele soll behend / scheiden aus meinem Leib. / Mein Leben kann nicht länger stehn, / es ist sehr schwach, es muß vergehn, / es fährt dahin mein Leib.“ - - - -Öfnung der Ströme Eisschmelze der Flüsse - - - -NB allein NB: lat. nota bene, dt. wohlgemerkt; zuvor schien es, als würde Herder gemeinsam mit nach Mitau reisen, vgl. und . - - - -3. Mscrpte , 1. und 2. Sammlung; bei dem 3. Manuskript lag wohl auch bei. - - - -Vives vgl. - - - -Kunstrichter vgl. - - - -Gefangenen vmtl. die von aufbewahrte Schachtel mit Hamanns „Pathengeld“, vgl. - - - -Spence , vgl. - - - -paß- u. repaß. passieren und repassieren: hin- und wieder zurückkommen - - - -Lindner Von Johann Gotthelf Lindners Berufung nach St. Petersburg als Rektor der deutschen Schule wusste Hamann bereits, vgl. ; auch nahm er an, dass Lindner die Stelle annehmen würde, vgl. . - - - -Lauson jetzt Prof. , als Professor der Poesie (Lindners Stelle in Königsberg); Lindner blieb aber in Königsberg. - - - -HE. Past. Ruprecht - - - -Fabr. , vgl. - - - -Meursius Herder erwähnt ihn in seinen Schriften aus dieser Zeit nicht, vmtl. hat er Meursius nicht erhalten. - - - -Mit. nach Mitau, zu Hamann - - - -Hofraths - - - -Bibl. vniverselle - - - -Ja ich erhebe … Herder nutzte vmtl. einen verworfenen Manuskriptanfang als Adressblatt; „O“ meint wohl „Orientalen“ und steht im Zusammenhang mit , 2. Sammlung, S. 277 „Von den Deutsch-Orientalischen Dichtern“. - - -Brief Nr. 321 - - -Mitau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) - - - -Buchladen wohl die Dependance des Kanterschen Buchladens in Mitau - - - -Hartknoch - - - -Mste wohl von Hamann redigierte Manuskripte von , 1. und 2. Sammlung, vgl. - - - -Spence… Depot Hamann hatte zuvor nicht an Herder übergeben wollen, da ihm der Band nicht gehörte und offenbar von einigem Wert war, vgl. ; die Rückgabe wird sich noch lange hinzögern, vgl. etwa . - - - -Staatsfeste … Herders Verpflichtungen als Hilfs-Domprediger in Riga über Ostern - - - -unentbehrlich Gemeint sind wohl Herders Verpflichtungen als Domprediger in Riga während der Karwoche, die eine Reise erschweren könnten. - - - -Gefahr Herder hatte zuvor eine Reise nach Mitau wegen der jahreszeitbedingt gefährlichen Wege verschoben, vgl. . - - - -Vives , vgl. - - - -Steidel - - - -vergnügten Abend bei der Durchsicht von Herders Manuskripten, vgl. - - - -Fehlern pp. Das Zitat wurde nicht in übernommen; mglw. stammt es aus dem Abschnitt „über das Ideal der Griechen in jeder Dichtart“, das Herder bei einer Redaktion aus der Sammlung entfernte, aber dennoch erwähnt (, S. 312). - - - -Καλος καγαθος vgl. , 2. Sammlung, S. 314 und - - - -Aelian - - - -Wort… gebraucht „καλὸν καὶ ἀγαθὸν“, vgl. , S. 209 - - - -summa … dt. Inbegriff alles Lobenswerten, vgl. , Index Vocum s.v. Καλὸς - - - -Sujet nicht ermittelt - - - -Dithyramben Bezieht sich wohl auf das Kapitel „Pindar und der Dithyrambensänger“ in , 2. Sammlung, S. 323–345. - - - -Lindner , vgl. - - - -Clio Die neun Bücher des werden nach den neun Musen benannt, Clio ist entsprechend das erste Buch. - - - -Αριονα… , 1.23.1, dt.: „Es handelte sich um Arion von Methymna, der von einem Delphin über das Meer nach Tainaron getragen wurde. Arion war damals der berühmteste Sänger und Zitherspieler, der als erster von den uns bekannten Menschen einen Dithyrambus dichtete, ihn benannte und in Korinth zur Aufführung brachte.“ - - - -ποτε , 1.23.1: τοτε - - - -άνθρώπων , 1.23.1: άνθρώπων - - - -Fabelschreiber Herder übernimmt diese Einschätzung in einer Fußnote zu Arion und den Delphinen in , 2. Sammlung, S. 327: „Wie Herodot anführt, den ich für mehr, als Fabelschreiber halte.“ - - - -Happel - - - -HE Prof Lindner - - - -meine Engl. vgl. - - - -Widerlegung des St. , richtete sich gegen ; das Manuskript lag HKB 320 bei. - - - -Fescenninischen Poesie antike derb-witzige Spottverse, die v.a. auf Hochzeiten vorgetragen wurden, etwa in II,1,139–155 beschrieben; Stelle in nicht ermittelt - - - -animula vagula dt. wanderndes Seelchen (Anfang eines Gedichts des sterbenden Hadrian in der Historia Augusta, einer spätantiken Sammlung von Lebensbeschreibungen römischer Kaiser) - - - -Swedenborg , vgl. - - -Brief Nr. 322 - - -S T. vmtl. salutem tibi, dt. sei gegrüßt - - - -beschwerlichen Reise ist mit seiner Frau am 3. März 1766 nach Warschau abgereist, vgl. . - - - -die Gerichte das Relationsgericht in Warschau; zu Tottiens Prozess dort vgl. - - - -Curialien formelle Zeremonien - - - -das Schreiben nicht überliefert - - - -meine Frau - - -Brief Nr. 323 - - -Mitau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) - - - -Einlage nicht überliefert - - - -Dii Deaeque me perdant dt. mögen mich Götter und Göttinnen verderben; nach Tac. Ann. 6,6 ein Briefanfang des Tiberius voller Selbstvorwürfe - - - -Menge von Büchern in der Bibliothek von - - - -Lettsche auch vgl. - - - -Stenderschen Fabeln - - - -HE Pastor Ruprecht - - - -Fabricius , vgl. - - - -Spence Retour , vgl. - - - -Bruder Eigentümer des Polymetes war ; mit dessen Bruder, dem Hamann den Verleih verriet, ist vmtl. gemeint, bei dem sich Hamann in Mitau aufhielt. - - - -verlangten Bücher Sie trafen erst im August 1766 ein, vgl. . - - - -seine zärtliche Erinnerung nicht überliefert - - - -Ihres Versprechens Hamann über Ostern in Mitau zu besuchen, vgl. - - - -HE. Steidel - - - -Manual vgl. Krünitz, s.v. Manual: „das Buch, welches sich Kaufleute und Rechnungsführer halten, die täglichen Vorfälle aufzuzeichnen, aus welchem die Jahresrechnung gezogen werden muß. Für die erste Bedeutung haben wir die Wörter Handbuch und Handlungsbuch. Es ist bey Kaufleuten aber sehr gewöhnlich, dafür Memorial zu sagen.“ - - - -Vives , vgl. - - - -Hartknoch - - -Brief Nr. 324 - - -Mitau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) - - - -Habergrütze Hafergrütze - - - -HE Herders - - - -alte Ostern Der orthodoxe Ostersonntag fiel 1766 auf den 4. Mai (greg.) - - - -HE Hofrath - - - -HE Cantzler - - - -Warschau vom dortigen Relationsgericht; zu Tottiens Prozess dort vgl. - - - -HE Prof. ; er hatte eine Berufung nach St. Petersburg als Rektor der deutschen Schule erhalten, die er aber letztlich nicht annahm. - - - -unsere Kinder die Kinder im Haus von - - - -englischen Büchern vgl. - - - -HE Prof. - - - -HE Nuppenau - - - -Jgfr. Lieschen Tochter von Peter und Magdalene Dorothee Zöpfel - - -Brief Nr. 325 - - -Mitau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) - - - -Herr Hofrath … und - - - -7″ h. 7. Mai 1766, nicht überliefert - - - -Warschau zu verlaßen vertrat am dortigen Relationsgericht; zu dem Prozess vgl. - - - -10″ 10. Mai 1766 - - - -HE Prof. Lindner … ; Hamann hatte den Plan, Lindner nach St. Petersburg zu folgen, wohin dieser als Rektor der deutschen Schule berufen worden war; Lindner nahm jedoch die Berufung nicht an (vgl. ). - - - -Herr Doctor… seine Hälfte und - - - -Habercur Hafer-Diät, vgl. - - - -überschickten Büchern vgl. - - - -Herr Hofrath - - - -Alles Ding … Refrain des Liedes „Sollt ich meinem Gott nicht singen?“ von (vgl. , S. 236) auf Ps 145,5 - - - -Bruder - - - -Herr Belger - - - -Herr Vetter Nuppenau - - - -Jungfer Muhmchen Lieschen; Tochter von Peter und Magdalene Dorothee Zöpfel - - - -Anne Regine - - - -lettische […] Bibel Hamanns Vater hat dieser Bitte wohl entsprochen, vgl. den Eintrag in Hamanns Bücherverzeichnis Biga Bibliothecarum 49/508 (N V,40): „Lettische Bibel, Königsb. 756“ - - - -Zeiseschen Buchladen - - - -Clausuren vgl. Adelung (Bd. 1, Sp. 1338, s.v. Die Clausur): „Das Gesperre oder das Beschläge an den Büchern“ (metallene Buchdeckelschließen) - - - -langsamen Anfang vgl. - - - -HE Hofrath - - - -HE. Hartknoch - - -Brief Nr. 326 - - -eilfte Kapitel Herder versucht dem Brief die Anmutung eines Kapitels aus Sternes Tristram Shandy zu geben, s.u.. - - - -seit der Abreise am 6. Mai, vgl. - - - -Mitau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) - - - -Präcise 2. gemeint ist die Uhrzeit - - - -Schlucken … Nach einer volkstümlichen Auffassung bekommt man Schluckauf, wenn jemand an einen denkt; Herder will damit wohl sagen, dass er viel an Hamann gedacht hat. - - - -curieuse! vgl. - - - -Das ist der Freundschaft … Herder variiert die 5. Strophe des Kirchenliedes „Von Gott will ich nicht lassen“ (von Ludwig Helmboldt): „Lobt ihn mit herz und munde, für das er uns geschenkt, das ist ein sel’ge Stunde, darinn man sein gedenckt, / sonst verdirbt alle zeit, die wir zubringen auf Erden, wir sollen selig werden, und bleib’n in ewigkeit.“ (nach , S. 311) - - - -Ruhe … Vgl. Herders Brief an , 31.10.1764: „Er [Hamann] sucht im Jordanus Brunus, und im Saxo-Grammaticus, im Euklid und Caßiodor die Ruhe, die er auf seinem Kreuzzuge gesucht hat: und nicht gefunden hat, und nicht findet, und – wie Sie und ich wünschen – finden mag. Die unendlichen Schwärmereyen des Schwedenborgs hat er auch letztens durchwandert. Ihn, den keine Muse mehr trösten kann, die aus staubigten Büchern blickt, wird gewiß Ihre Umarmung, die Umarmung einer lebenden Muse aufheitern und sammlen können.“ (HBGA, Bd. 1, S. 34) - - - -Die Briefe … vgl. Mt 26,41; vgl. in der Vorrede der Kreuzzüge des Philologen, KdP 6/17-22 (N II,116). - - - -Pazz - - - -Hagen - - - -Intereßen Zinsen - - - -Tottin - - - -liebenswürdige Frau - - - -Kibitka aus dem Polnischen stammende Bezeichnung eines schlechten Wagens oder Schlittens, auch für einen leichten, ungefederten russischen Reisewagen - - - -Gaßenlieder vgl. - - - -Düna westruss. Fluss, der bei Riga in die Ostsee mündet - - - -Julius Cäsar nach , Caesar 38 sagte Julius Cäsar bei Sturm zu einem Bootsmann: „Vorwärts, mein Freund, wag’s und fürchte nichts! Du fährst Caesar in deinem Boot, und Caesars Glück fährt mit.“ - - - -Grecourt , Selbstidentifikation Herders - - - -Feldteufel 3 Mo 17,7 u.ö. - - - -Wirthin Frau Hartmann in Riga, vgl. - - - -Steidel - - - -Pasquillzettel, aus Kön. Schmäh- oder Spottbrief aus Königsberg, nicht überliefert - - - -H. pp. l. - - - -Sch. ffn. - - - -Sch. vgl. HBGA, Bd. 1, S. 52f. - - - -Schlegelsche … - - - -Candidaten - - - -Rhynsolt u Sapphira - - - -Patelin - - - -Kantner - - - -Critik … Die Theaterstücke von und werden in behandelt, vgl. SWS I, S. 210 und 217f. - - - -Trauerspiels vgl. - - - -3.ten Fragment , 3. Sammlung - - - -Meßcatalog … Im , S. 672 wurde die 2. Sammlung der Fragmente angekündigt. - - - -Mit. Mitau - - - -Laokoon … - - - -Michaelis (im , S. 688: „Michaelis, J. Dav. Sammlung vermischter kleiner Abhandlungen, 8. Frankfurt bei J. Gottl. Garbe“) - - - -Willamov - - - -Cortez - - - -Deutscher Gedichte - - - -Ungenannte Herder selbst (die Fragmente erschienen anonym und sein Name wird im , S. 672 nicht genannt) - - - -Dritten Fragment Die 3. Sammlung wird die klassische lateinische Literatur und ihre Nachbildung in deutscher Sprache behandeln. - - - -Spence , vgl. - - - -Fabriz … , vgl. - - - -HE. P. Ruprecht - - - -Saintfoix vmtl. - - - -Leibniz … Wohl eine kursierende Geschichte über Leibniz; in , II 346 (das Buch wurde von Herder angeregt) heißt es: „In Nürnberg hörte er [Leibniz] von einer Gesellschaft, die den Stein der Weisen suchte. Seine Wißbegierde trieb ihn an, auch diese kennen zu lernen. Um ihre Geheimnisse zu erfahren, studierte er alchymistische Bücher, bemerkte sich die dunkelsten Redensarten, schrieb hierauf an den Vorsteher einen Brief, den er selbst nicht verstand, und bat um den Zutritt, den er erhielt; doch, obwohl ihm bald alle Schriften der Gesellschaft übergeben wurden, ohne die geringste Aufklärung dabei zu gewinnen.“ - - - -fluctus … vgl. 1,2,49: „qui venit hic fluctus, fluctus supereminet omnes: / posterior nono est undecimoque prior.“ (dt. Die Welle, die da naht, ragt über alle andern hinaus: sie kommt nach der neunten, vor der elften!) - - - -Marc Aurels … vmtl. eine Gemme aus Karneol mit dem Gesicht Marc Aurels als Motiv, das Herder als Siegelstempel verwendet - - - -Capitel … diesen Brief, s.o.; Hamann ist in dem Tristram-Shandy-Rollenspiel Uncle Toby - - -Brief Nr. 327 - - -Mitau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) - - - -Dodswellsche Samml. Vmtl. eine Falschschreibung von Dodsley, meint ; Hamann schickt die Dodsleysche Sammlung in , eine Elegie von Dodsley wird dann lobend in der 3. Sammlung der Fragmente, S. 489 besprochen. - - - -HE Lindner - - - -Saint-Foix vmtl. , vgl. - - - -Winckelmann vmtl. , vgl. - - - -Fabritius , vgl. - - - -Spence , vgl. - - - -Ihr Buch wohl - - - -Patz - - - -HE D. Hummius - - - -Braut - - - -Kgsb Königsberg; kam von der Leipziger Buchmesse - - - -Mad. Hagen Madame Hagen, die Frau von ; sie kam im Juni 1766 aus Berlin mit in Mitau an. - - - -alle Kinder Tag nicht ermittelt; wohl ein Frühlings- oder Sommertagsfest - - - -HE Cantzler - - - -Stanislaus Orden polnischer Ritterorden, 1765 von Stanislaus II. August Poniatowski gestiftet - - - -HE Super. Huhn Superintendent - - - -Prae. Rosenberg vmtl. Praedicator (Prediger) - - - -Hagen - - - -HE Instantz Secr. Andreae - - - -Vnus est Oeconomus lat. Travestie eines jüd. Osterliedes, das die zwölf heiligen Zahlen erklärt; zum Trinklied vgl. - - - -drittes … Herder arbeitete an der 3. Sammlung der Fragmente (vgl. ); er publizierte letztlich nur 3 Sammlungen. - - - -Matanasius Pseudonym des Herausgebers eines Meisterwerks eines Unbekannten, - - - -Meine Stunde Joh 2,4 u.ö. - - - -HE George Berens - - - -HE Hofrath - - - -h. huius, d.i. diesen Monats - - - -Abreise nach Warschau, wo am Relationsgericht den kurländischen Herzog vertrat - - - -HE Veuchter u. Mogatzki nicht ermittelt - - - -HE Prof. Lindner - - - -Johannes Johannestag, 24. Juni - - - -Aus Preußen … vmtl. in einem nicht überlieferten Brief von Hamanns Vater mit Klagen über seine Gesundheit und Hamanns Bruder - - - -Steidel - - - -Candidaten vmtl. - - - -Nutzen der Reisen … - - - -Lock - - - -Shaftesbury - - - -griechisches Motto Auf dem Titelblatt von heißt es: „Πηγὴ καὶ ῥίζα καλοκᾳγαθίας, τό νομίμου τυχεῖν παιδείας. Πλουταρχ“. – Das Zitat stammt aus , 4C (de liberis educandis); dt.: Denn Quelle und Wurzel des guten Lebens ist, eine ordentliche Ausbildung zu erhalten. - - - -gesuchtes Wort … - - - -attrapirt eigentlich ‚erwischen, überraschen‘, hier: aufgedeckt bzw. aufgefunden werden - - - -Saint-Foix vmtl. - - -Brief Nr. 328 - - -in ratione inversa dt. in umgekehrtem Verhältnis - - - -Schulactus Schulfeierlichkeit mit öffentlichen Vorträgen (vgl. Pierer’s Universal-Lexikon, XV, S. 450); Anlässe sind z.B. Kronjubiläen oder Einweihungen von Gebäuden; Anlass und genaues Datum hier nicht ermittelt. - - - -Fragmente , vgl. - - - -loc. comm. loci communes, dt. Gemeinplätze - - - -Schlußzierrath wohl der „Beschluß, über das Ideal der Sprache“ in , 1. Sammlung - - - -2ten vgl. - - - -+ im Sinne von ‚mehr‘ - - - -Fabr. , vgl. - - - -Winkelm. Allegorie , vgl. - - - -Saintfoix vmtl. , vgl. - - - -Tellers Debora - - - -Abhandl … Tellers Abhandlung in - - - -N. Bibl … , Bd. 2, St. 1 (Leipzig 1766), S. 54–89 - - - -Hogarths Leben ebd., S. 162–171 - - - -Allgem … - - - -Herman … - - - -Ramlers … - - - -Home … - - - -Spaldings Predigten - - - -Mit. Mitau - - - -nach dem Anakr. - - - -Htkn. - - - -Reiske , mglw. Demosthenes und Aeschines verdeutscht mit Anmerkungen (5. Bde., Lemgo 1764–1769) oder Reiskii Animadversiones ad Graecos Auctores (5 Bde., Leipzig 1757–1766) - - - -acta litt. - - - -Damms , vgl. , 3. Bd., 2. St., S. 163–170 - - - -Bitaubé , vgl. , 1. Bd., 2. St., S. 1–37 - - - -Daphnis … , vgl. , 3. Bd., 2. St., S. 145–151 - - - -Deutsche Tonmeßung - - - -Lind. Nachrichten … , 11. St. 1765, S. 218–236; wurde von Herder in , 73. St. vom 13.9.1765 positiv rezensiert (siehe auch SWS I, S. 79–81) - - - -Ethopäie - - - -Wegelin - - - -Kadett. Haus Kadettenhaus, Erziehungsanstalt für Kadetten in Berlin in der heutigen Littenstr. 13 - - - -1. Abhandl. Ist die Schönheit des Körpers ein Bote von der Schönheit der Seele? in , 10. St. 1766, S. 77–88 (vgl. SWS I, S. 43–56) - - - -1. Pfingstkantate … , 12. St. 1766, S. 97–108, mit einer „vorläufigen Abhandlung, die den Gesichtspunkt dazu bestimmet“ (vgl. auch SWS 1, S. 56–67) - - - -elende Kantate Der Hingang Jesu zum Tode in , 8. St. 1766, S. 65–68 - - - -Paz - - - -aus Schande … Herder meint, er müsse zu seiner Demütigung bei unterkommen; zu Herders Abneigung vgl. . - - - -H. vmtl. - - - -Past. Ruprecht - - - -Schefn … , vgl. HBGA, Bd. 1, S. 55–57 - - - -Kanter - - -Brief Nr. 329 - - -Mitau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) - - - -HE Secr. Kortum - - - -engl. Bücher vgl. - - - -HE Doct. Lindner - - - -HE. Prof. L. - - - -seel. Wohlthäterin mglw. , vgl. - - - -Warschau vertrat am dortigen Relationsgericht den kurländischen Herzog - - - -Seßlaucken Erbgut von Johann Friedrich Schüttler und seiner Tochter in Kurland, heute Sasmakas muiža bei Valdemārpils, Lettland - - - -HE. Praepositus Johann Friedrich Schüttler, Probst in Goldingen, Schwiegervater von ; er starb 1766. - - - -Memel heute Klaipėda - - - -Frau Hofräthin - - - -curschen Bücher Bücher aus Kurland, mglw. die oben genannten englischen Bücher im Zusammenhang des Shaftesbury-Projekts, vgl. - - - -Vornehmen mglw. Hamanns Shaftesbury-Projekt, vgl. - - - -meine Lust … Spr 8,31 - - - -Bruder - - - -HE Vetter Nuppenau - - - -Jungfer Muhmchen Lieschen; Tochter von Peter und Magdalene Dorothee Zöpfel - - -Brief Nr. 330 - - -Mitau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) - - - -Handschriften vgl. - - - -erste Fragment , 1. Sammlung - - - -Litteratur Briefe - - - -vorläufigen Discours Mit einem „vorläufigen Discours“ beginnt die 2. Sammlung von Herders Fragmenten, S. 265. - - - -iudex competens dt. zuständiger Richter - - - -Prosodie Über den Hexameter, in , 1. Sammlung, 14. Fragment, S. 223–231 - - - -Naturgenie Herder beherzigte die Kritik; er strich die Formulierung in der zweiten Ausgabe seiner Fragmente, S. 231. - - - -petillant dt. sprudelnd - - - -Winkelmanns , vgl. - - - -Shaftesbury Hamann übersetzte bereits 1755 aus . Er plant hier, so vermutet N IV,474, ein neuerliches Shaftesbury-Übersetzungs-Projekt, etwa für die Königsbergschen Gelehrten und Politischen Zeitungen. - - - -Soliloquium - - - -die Moralisten - - - -Versuch der Moral vmtl. - - - -Quartbuch vmtl. das ‚Königsberger Notizbuch‘, in das Hamann seine Shaftesbury-Übersetzungen eingetragen und das er Herder ausgeliehen hatte - - - -Hartknoch - - - -Pygmalion … - - - -HE Patzens - - -Brief Nr. 331 - - -Yorik an Tobias Shandy Rollenspiel um , vgl. - - - -Pansa … In , II, S. 601–610, 53. Kapitel „Die Statthalterschaft des Sancho Panßa nimmt ein Ende“ gibt Sancho Panza seine Statthalterschaft der Insel Barataria nach einem gewalttätigen Streich in einem jähen Entschluss auf; Don Quijote war eines der Lieblingsbücher von . - - - -August … Gemeint ist Vespasian; die Anekdote, dass dieser auf dem Klo seine Göttlichkeit erkennt (Sueton, Caesar 8,23,4), verwendete auch Hamann in den Sokratischen Denkwürdigkeiten (SD 8/5–8, N II,60). Auch im Tristram Shandy kommt sie vor, Buch 5, Kapitel 3, S. 28: „Aus dieser Ursache, fuhr mein Vater fort, ist es werth, auf die geringste Veränderung Acht zu geben, welche die Annäherung des Todes in großen Männern hervorgebracht hat. – Vespasian starb im Scherz auf seinem Nachtstuhl – Galba mit einer Sentenz – Septimius Severus in der Ausfertigung einer Depesche, Tiberius in Verstellung und Cäsar Augustus in einem Compliment. – Ich vermuthe, daß dasselbe sehr ernsthaft gewesen, – sagte mein Oncle Tobias. – Es war an seine Frau, – sagte mein Vater.“ - - - -Mitausche Schwärmnacht Herder war vmtl. Mitte August aus Riga in Mitau bei Hamann zu Besuch und spätestens am 25. August 1766 wieder zurück in Riga; vgl. auch . - - - -8. Partes orat … Der Merk-Hexameter „Vae tibi ridenti (lascivo), quia mox post gaudia flebis“ – dt. Weh dir, der du lachst (Lüstling), weil du bald nach den Freuden weinen wirst – enthält sämtliche Redeteile bzw. Wortarten: Substantiv, Verb, Adjektiv, Adverb, Pronomen, Präposition, Konjunktion, Interjektion. - - - -Esther vmtl. Anspielung auf Est 4,17a-i „Statt der kostbaren Salben tat sie Asche und Staub auf ihr Haupt, vernachlässigte ihren Körper, und wo sie sonst ihren prunkvollen Schmuck trug, hingen jetzt ihre Haare in Strähnen herab.“ - - - -HErn Leßers vmtl. ; Stelle nicht ermittelt - - - -Weibl. F … Fotze, Fut oder dergleichen - - - -Gesch. des Yoriks Pastor Yorick ist das alter ego von . Unklar, ob sich „Gesch. des Yoriks“ auf Tristram Shandy oder Sentimental Journey bezieht (die Übersetzung erschien erst 1768, wurde aber mglw. schon angekündigt). - - - -Gött. Zeit. ; genauer Bezug unklar. In den Jahrgängen 1759–1766 werden von Sterne lediglich die Sermons of Mr Yorick (5. Aufl., London 1764) angezeigt (vgl. , Jg. 1764, S. 1112). - - - -Uebers. Übersetzer des Tristram Shandy in der Ausgabe Berlin 1763 war der Arzt Johann Friedrich Zückert; Yoricks empfindsame Reise durch Frankreich und Italien wurde von übersetzt (Hamburg, Bremen 1768). - - - -Kastanienwerfer In , 4. Buch, Kap. 27 fällt dem Kirchenrechtler Phutatorius eine heiße Kastanie in den offenen Hosenschlitz. - - - -Leben der Xstina wohl - - - -Gel. Zeit. vmtl. , Rezensionen nicht ermittelt - - - -Boulanger … ; vgl. - - - -Alph.…Pränum. Alphabete ist eine Längenbezeichnung bei Büchern (die gedruckten Bögen wurden alphabetisch nummeriert); Pränumeration ein Vorabbezahlungsmodel im Buchhandel. - - - -Fabriz , vgl. - - - -Muratori , vgl. und - - - -de pereuntibus … , vgl. - - - -Octav. Ferrarrii prolusionem - - - -Trauerspiel vmtl. Mendoza und Alvare (unveröffentlicht, vgl. SWS XXVIII, S. xi) - - - -Ostermeße , 3./4. Sammlung wurde im , S. 726 angekündigt. Ebd., S. 672 sind Herders Fragmente über die neuere Deutsche Literatur, 1./2. Sammlung als fertig genannt; sie erschienen aber erst nach dreimaliger Umarbeitung im Spätherbst 1766. - - - -Plato - - - -poet. Gr. et Lat. Mglw. ; Hamann fand das Buch jedenfalls nicht in der Bibliothek von , vgl. . - - - -De histor. Gr. - - - -Trakt: Traktat - - - -Bibl. Bibliothek (diejenige von , auf die Herder durch Hamann Zugriff hätte) - - - -Shandysche Mönchenspiele Wohl eine Anspielung auf das Trinkgelage und das Spiel um Tristram Shandy bei Herders letztem Besuch. - - - -Trim Corporal Trim ist der Diener von Tobias Shandy in ; vmtl. ist gemeint. - - - -Hartkn - - - -Yoriks Hüpfen „Hüpfen und Springen“ sind nach Tristram Shandy, 1. Buch, 12. Kapitel, S. 39 Yoricks Reaktion auf Ermahnungen, von seiner Spottlust abzulassen. - - - -Vaterunser - - - -Schlegels Banier - - - -Uebers. des Taßoischen Amyntas - - - -Thom. Abbt … - - - -P. d Phil. u. Math. Professor der Philosophie und Mathematik - - - -Baumgartenianer Schüler von - - - -Mathesis intensiva Mathematik intensiver Größen, vgl. SWS IV, S. 103 - - -Brief Nr. 332 - - -Mitau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) - - - -Mitausche Schwärmerey vgl. - - - -HE. Steidel - - - -Strümpfe und Zedel Herder war Mitte August in Mitau, um Hamann zu besuchen; er ließ offenbar nicht nur Manuskripte der Fragmente zur Korrektur dort, sondern, nach allerlei Zechereien, auch seine Strümpfe. - - - -1 Tag zu besuchen … vgl. - - - -Corporal Trim Diener von Tobias Shandy in (vmtl. ist gemeint), vgl. - - - -Boulanger ; vgl. - - - -Fabricii , vgl. - - - -Pygmalion , vgl. - - - -Voss. de poetis Gr. et Lat. vmtl. , vgl. - - - -Simonii u. Octau. Ferr. und , vgl. - - - -Hartknoch - - -Brief Nr. 333 - - -Briefes … Weder Herders letzter Brief noch Hamanns Schreiben, das der Retour der Odenabhandlung beilag, sind überliefert. - - - -Odenabhandl. vgl. und - - - -Mitau Hamann war von Mitte Juni 1765 bis Mitte Januar 1767 in Mitau, unterbrochen nur durch seine Warschau-Reise Ende August bis Anfang Dezember 1765. - - - -Firmelung Firmung; hier wohl für endgültige Fassung und Druck der Abhandlung - - - -Kaufmannsort Riga ist primär eine Handelsstadt - - - -Prophet … Jes 23,1 - - - -Myopie Kurzsichtigkeit, vgl. - - - -abzuwarten im Sinne von „mit dem gehörigen Fleiße ausüben“, Adelung (Bd. 1, Sp. 129, s.v. Abwarten) - - - -Winkelmann vgl. , Vorrede (Gebrauch von Geschichte in der weiteren griechischen Bedeutung) - - - -pomum praecox frühreifer Apfel - - - -Trescho - - - -Zepter … vmtl. Anspielung auf Dionysios von Korinth (367–343 v. Chr. n.), angeblich Schulmeister daselbst; ironisch für Herders Lehramt am Collegium Fridericianum in Königsberg - - - -Galgenfrist Herder studierte in Königsberg von 1761 bis 1764 - - - -Kant Herder studierte enthusiasmiert bei , zählt ihn hier aber offenbar zu den Pedanten - - - -hohen Stils Winckelmann unterscheidet in der Geschichte der Kunst des Altertums die Entwicklungsstufen älterer Stil, hoher Stil, schöner Stil und Stil der Nachahmer für die griechische Kunst. - - - -Kalibanen - - - -Collaboureur wohl ein Kofferwort aus frz. laboureur (Landmann) und collaborateur (Mitarbeiter) - - - -lose Kunst … Hamann hatte wohl öfter Herders Neigung zu sorglosen Formulierungen kritisiert. - - - -Linsen zu werfen Nach belohnte Alexander der Große einen Künstler, der eine Linse durch ein Nadelöhr warf, mit einem Scheffel Linsen; vgl. , SD S. 18/1, N II,64/32ff. - - - -Maas, Zahlen, u. Gewicht Weish 11,21 - - - -Amazonen Kriegerinnen der griechischen Mythologie - - - -Trauben lesen … also aus Hamanns Anmerkungen Nutzen ziehen können - - - -Windheim - - - -Michaelis - - - -Baile - - - -Premontval - - - -Reinhard vmtl. - - - -κακοδαιμων böser Geist, Dämon - - - -Gehts drauf los … vmtl. ist eine baldige Reise Hamanns gemeint, mglw. die von Ende August 1765 nach Warschau - - - -Gedichte nicht ermittelt - - - -Inlage nicht ermittelt - - -Brief Nr. 334 - - -Mitau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) - - - -Patz - - - -Ihren Brief nicht überliefert - - - -Pharaos Mundschenk 1 Mo 41,9 - - - -von Szoege von Blanckenfeld vmtl. (Blankenfelde, heute Blankenfeldes muiža, Vilce, ist der Name seines Gutes in Kurland) - - - -Lindner vmtl. - - - - gegenwärtigen Posten Herder war Hilfsprediger am Dom in Riga; seine Klagen über seine Lage äußerte er entweder in einen nicht überlieferten Brief oder mündlich (vgl. dazu ). - - - -Ja Ja … Mt 5,37 - - - -Hans zu Grethe … Hans und Margarete waren die Vornamen von Luthers Eltern; in seinem Traubüchlein für die einfältigen Pfarrherrn (WA 30 III, 43–80) gibt es einen Vorbild-Dialog für die Hochzeits-Zeremonie: „Fur der Kirchen trauen mit solchen Worten: ,Hans, willt Du Greten zum ehlichen Gemahle haben?‘ Dicat: ,Ja.‘ ,Greta, willt Du Hansen zum ehelichen Gemahle haben?‘ Dicat: ,Ja.‘“ – Von dieser Tradition gewordenen lutherischen Hochzeitszeremonie sind Hans und Grete sprichwörtliche Brautleute geworden, vgl. auch Adelung (Bd. 2, Sp. 545, s.v. Gemahl): „Hans willst du Greten zum ehlichen Gemahl haben? Luther im Traubüchl.“, vgl. auch N III, 289/7 (Metakritik) - - - -Ruprecht - - - -Landessprache das Lettische, vgl. - - -Brief Nr. 335 - - -Ihren Br. - - - -Predigt nicht überliefert; laut Hoffmann: Herders Briefe an Joh. Georg Hamann, S. 32 am 7.12.1766 - - - -m. l. H. mein lieber Hamann - - - -empfehlen Hofmeister bei zu werden, vgl. - - - -Akademie Universität Königsberg - - - -Induktion Einführung, Anreizung - - - -Fruchtbaums Arbor pomifera, vgl. , XVI,1 - - - -Ahorns vgl. , 229a–b (platanus wurde im 18. Jhd. meist mit Ahorn übersetzt) - - - -Schl. - - - -Reisen vgl. - - - -Rahel 1 Mo 29,18ff. - - - -Lettische Sprache vgl. - - - -äußere Ruhe - - - -Ruprechts - - - -m. Fr. mein Freund - - - -Tode ist im September 1766 in Königsberg gestorben - - - -lezte wohl Suizid - - - -Vikariat als Kandidat der Theologie - - - -Pred. Als Hilfsprediger musste Herder einspringen, wenn ein anderer Prediger krank war. - - - -einsamer Vogel Ps 102,8 - - - -mediciniren Herder plante eine Augenkur. - - - -Achill … Phthia ist die Heimat Achills; gemeint ist wohl entweder die Abholung zum Kriegszug durch Odysseus und Nestor in , 11,765 oder die Gedanken an die Heimfahrt nach der Kränkung durch Agamemnon, , 9,360 - - -Brief Nr. 336 - - -Mitau heute Jelgava, Lettland (40 km südwestlich von Riga) - - - -Ueberbringer (vgl. und ) - - - -Fragmente , wohl 1. und 2. Sammlung - - - -Wirth - - - -Ich zweifele nicht … Herder hat in seinen Fragmenten, 1. Sammlung, S. 248–250 auch über die Sokratischen Denkwürdigkeiten geschrieben; vgl. zu Herders Enttäuschung über Hamanns Vermeidung einer Reaktion darauf . - - - -Moser vgl. , S. 69: „Ich erkannte Sie an Gang und Miene, ohngeachtet ich weder ein Marcel, noch ein Freymäurer bin.“ - - - -Marcellus … Herder behandelte in den Fragmenten, 2. Sammlung, S. 322f. die Darstellung des Sokrates in (von der er annahm, sie wäre von verfasst; im Hintergrund steht dabei die spöttische Rezension desselben Buchs von in den Literaturbriefen, VII, 115. Brief, 3.7.1760): Herder führt aus, man müsse „beinahe ausspeien, wenn Wieland auftritt und sagt: ‚Seht! den Kopf des Sokrates!‘ Hier kann man wie Marcell dreust antworten: Wie? das ist Sokrates? jener liebenswürdige Widersprecher, jener ehrwürdige Unwissende […] Nein! mein Herr! dieser unausstehliche Disputirer mit vollem Munde, dieser lächerliche Weisheit- und Tugendkrämer […] ist ein Geschöpf neuerer Zeit, ein Weiser aus den Schweizerischen Republiken. – Und doch hat W.[ieland] ja würklich die Griechen gelesen?“ (SWS I, 306f.). – Die Wendung „Wie Marcell dreust…“ bezieht sich auf , S. 69; dort schreibt Moser auf Hamann bezogen: „Ich erkannte Sie an Gang und Miene, ohngeachtet ich weder ein Marcel, noch ein Freymäurer bin.“ Herder bezieht „Marcel“ in den Fragmenten und in seiner Antwort an Hamann () auf den „dreusten, kühnen Marcell“, . – Gemeint ist bei Moser aber wohl Monsieur Marcel, Tanzmeister in Paris, wie in , I, 4. St., S. 177f. (wohl von ) spöttisch berichtigt wird: „Monsieur Marcel, Tanzmeister zu Paris – Als Tanzmeister ist Marcel Hrn. Moser, mir und vielen andern Leuten bekannt. Wer es aber nicht weiß, der kann ihn – nicht aus dem Plutarch, – aber aus andern Büchern kennen lernen. Helvetius hat in seinem Buche de l’Esprit […]“. Hamann bemerkt diese Berichtigung auch in seiner Rezension des Bandes der Deutschen Bibliothek in , 97. St. vom 2.12.1768 (N IV,321/44). – Vgl. auch SWS, I, S. 542. - - - -Hofraths - - - -Nothfahrt nach Preußen nach Königsberg, wohl um das Erbe seines im September verstorbenen Vaters zu klären - - - -letzen erfreuen (schon damals etwas veraltet) - - - -Patz ; zu Patz’ weiterem Schicksal vgl. - - - -neul. Antrages Hamanns Angebot an Herder, Hofmeister bei zu werden; vgl. und Herders Absage - - - -HE Prof. L. ; nicht überliefert - - - -Samml. , wohl 1. und 2. Sammlung - - - -Ostern Der , S. 803 listet , 3. Sammlung unter den erschienenen Büchern. - - - -Pygmalion , vgl. - - - -HE Berens - - -Brief Nr. 337 - - -Brief - - - -Steidel - - - -nichts geschrieben vgl. - - - -Brief an Herder, 19.11.1766; vgl. Hoffmann: Herder’s Briefwechsel mit Nicolai, S. 1f. - - - -Allg. D. Bibl. - - - -Hamannischen Cant Engl. für Jargon, Geheimsprache; Nicolai ärgerte sich in seinem Brief, dass Herder, „der so gut schreiben kann, sich zu Hamannischen Cant und spitzfindigen Anspielungen herablasse“ (vgl. Hoffmann: Herder’s Briefwechsel mit Nicolai, S. 1f.). - - - -wenn Sie herkommen Hamann kündigte an (, Herder auf seiner Reise nach Königsberg zu besuchen, führte das allerdings nicht aus (). - - - -Ex. auf Schreibpap … Hamann bat zuvor um Freiexemplare von Herders Fragmenten für sich und , dessen Bibliothek Herder mehrfach benutzte, der ihm aber unsympathisch war. Der Druck auf Schreibpapier war teurer als auf gewöhnlichem Papier. - - - -Mit. Mitau), wo Hamann im Haushalt von lebte - - - -F. - - - -Kön. Königsberg - - - -Lindn. Scheffn. Hipp. , (diesen hatte Herder explizit um Diskretion gebeten, vgl. HBGA, Bd. 1, S. 56), - - - -Kantern war bekannt für seine Schwatzhaftigkeit; noch in einem späteren Brief an Kant beschwerte sich Herder über Kanters „übelsten Streich“, seine Autorschaft als erster publik gemacht zu haben, vgl. HBGA, Bd. 1, S. 118. - - - -Ostern … , 3. Sammlung, vgl. ; mehr Fragmente von Herder erschienen nicht - - - -1) unsre … vgl. ebd., 3. Sammlung, 1. Teil - - - -2) Kritik … vgl. ebd., 3. Sammlung, 3. Teil, 1. Kapitel - - - -3) vom Lukrez … vgl. ebd., 3. Sammlung, 3. Teil, 2. Kapitel - - - -4) von der horazischen … vgl. ebd., 3. Sammlung, 3. Teil, 4. Kapitel - - - -5) haben vgl. ebd., 3. Sammlung, 3. Teil, 5. Kapitel - - - -6) von der Gallikomanie … - - - -7) vom brittischen … - - - -8) vom Lehrgedichte … Dies wurde nicht in die Fragmente, 3. Sammlung aufgenommen; zu Lehrgedichten und Pope vgl. , 3. St., S. 241–247. - - - -Im 4ten … in der projektierten 4. Sammlung von - - - -Marcell … , vgl. - - - -Moser Vgl. , S. 69: „Ich erkannte Sie an Gang und Miene, ohngeachtet ich weder ein Marcel, noch ein Freymäurer bin“; Moser meinte aber Monsieur Marcel, Tanzmeister in Paris, vgl. . - - - -nomina u. omina Namen und Vorzeichen - - - -Plutarch … vergleicht tatsächlich mit dem thebanischen Feldherrn Pelopidas (410–364 v. Chr.). - - - -Preußen nach Königsberg; vgl. - - - -Engländer noch hier … Vgl. ; Bücher von oder erhielt Herder wohl nicht. - - - -Verzeichn. Verzeichnis der bei Herder befindlichen Bücher aus dem Besitz Hamanns und einiger seiner Bekannter; diente wohl auch als eine Art Quittung; vgl. . - - - -Brownisches Selbstgespr. aus (eine Übersetzung von Hamann erschien 1770: Selbstgespräch aus dem Englischen übersetzt) - - - -Brownes Bemerk. - - - -Characteristiks - - - -Berens , vgl. - - - -Paz , vgl. - - -Brief Nr. 338 - - -Mitau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) - - - -Dodsleyschen Sammlung Herder bat im vorherigen Brief um „einige Engländer“ (); Hamann sendet hier vmtl. , vgl. auch . - - - -Spence ; Hamann hatte schon mehrfach um Rückgabe der Bände gebeten, die nicht ihm, sondern gehörten; vgl. . - - - -Muratori , vgl. - - - -Ostermeße besuchte als Verleger im Frühjahr regelmäßig die Buchmesse und fungierte als Bücherbote. - - - -Riga Hamann kündigte in einen Besuch in Riga bei Herder an - - - -HE Hofraths - - - -Verzeichnis … ein Verzeichnis der bei Herder befindlichen Bücher aus dem Besitz Hamanns und einiger seiner Bekannter, vgl. - - - -Ueberbringer , vgl. - - - -HE Hintz - - - -de Sibyllis - - - -Vives Hamann wollte die Bände von schon im Frühjahr 1766 von Herder leihen (vgl. ), nun hat er sie aus anderer Quelle erhalten. - - - -Martianus Capella - - - -Valetkuß Abschiedsgruß - - -Brief Nr. 339 - - -geschrieben - - - -Freund und Verleger - - - -Antwort Das Ausbleiben der Antwort erklärt sich auch aus Herders schwerer Erkrankung an Pleuritis bzw. Brustfellentündung (vgl. Herder an , März 1767, HBGA, Bd. 1, S. 74) und seinen Augenproblemen. - - - -Fragmente ; eine vierte Sammlung erschien nie, 1768 jedoch eine überarbeitete Auflage der ersten Sammlung; zu Herders Plänen vgl. . - - - -Kummer … Hamanns Vater war im September 1766 gestorben und Hamann gerade in Königsberg, um das Erbe zu klären (vgl. ). - - - -avertiren in Kenntnis setzen (von frz. avertissement) - - - -Directoire Provincial - - - -Junkergasse … nordwestlich des Schlosses - - - -Mainvilliers mglw. , Pseudonym des Wanderphilosophen Charles Louis Soalhat - - - -Mietau heute Jelgava, Lettland (40 km südwestlich von Riga) - - - -où sa mere l’a pondue dt. wo seine Mutter ihn gelegt (geboren) hat - - - -Freund L. - - - -Unsere Bühne Die Schauspieltruppe von Franz Schuch dem Jüngeren (1741–1771), die nicht das ganze Jahr über und meist nur im Winter in Königsberg weilte. - - - -HE Lauson - - - -Bureaux de Plombage beim Plombage-Amt auf dem Königsberger Licent (plombieren bezieht sich auf das Versehen von Waren mit Bleisiegeln); Lauson wurde Anfang 1768 in das Amt aufgenommen, vgl. - - - -neues Stück Vmtl. : Hippels dramatischer Erstling, Der Mann nach der Uhr, der bereits 1765 rezensiert wurde, kann Anfang 1767 nicht mehr als neu gelten; sein zweites Stück, erst 1768 gedruckt, wurde dagegen allgemein zerrissen. – Spielplanverzeichnisse der Königsberger Bühnen gibt es erst ab Winter 1767/1768, beide Stücke von Hippel werden dann aufgeführt (vgl.¯Peper: Das Theater in Königsberg Pr. von 1750 bis 1811, S. 149); für muss man aber wohl eine frühere Erstaufführung als bisher angenommen vermuten, und zwar im Winter 1766/1767. - - - -Klötze in Halle … In (hg. von ), 1. Bd., 1. St., S. 50–60 wurde negativ rezensiert, u.a. wegen Hamanns Einfluss auf Lindner: „[…]diese Redekunst, so schlecht sie immer ist, möchte jungen Leuten noch eher in die Hände gegeben werden, als dieser neue Hausgötze, welcher am Ende nichts weiter bewürken wird, als daß aus der Lindnerischen Schule, tamquam ex equo trojano, kleine Hamännchens in Menge ausgehen, fruchtbar seyn und sich mehren werden, daturi progeniem vitiosiorem.“ (S. 51, unter dem Pseudonym „Dtsch“) - - - -Castigatio Züchtigung, Tadel - - - -Aspasie ; im Abschnitt über Hamann in Herders Fragmenten, 1. Sammlung, S. 250 heißt es: „Hätte unser jetzo ebentheuerlicher Sokrat eine Aspasia, seine Gedanken auszudrücken, und einen Alcibiad, sie auszubilden; vielleicht hätte er Schüler und Nachkommen, bis alsdenn vielleicht im dritten Gliede ein Aristoteles, Socratis et Platonis peior progenies, ein System errichtete, in der Philologie und Aesthetik, woran sein Großvater nicht gedacht hatte.“ - - - -Platons Gesprächen In , 234c–235c wird die Rhetorik spöttisch als Manipulationstechnik behandelt. - - - -Leichenrede … In , 236a–249c hält Sokrates eine exemplarische Leichenrede, die er von seiner Lehrerin abgehört haben will, daher auch Leichenrede der Aspasia; Hamann meint wohl seine geplante Polemik gegen , die er später in , 5. St. vom 15.1.1768 veröffentlicht (N IV,312–315). - - - -deutschen Phädons Der deutsche Phaedon ist¯Mendelssohn, nach dessen Phaedon oder Ueber die Unsterblichkeit der Seele; in , 5. St vom 15.1.1768, befasst sich Hamann mit der Rezeption (N IV,313f.). - - - -Einlage nicht ermittelt - - - -Abreise Ihres Verlegers die Abreise von auf die Osterbuchmesse - - - -Hohn der Kunstrichter in (hg. von ), 1. Bd., 1. St., S. 161–180 wurden Herders Fragmente der Tendenz nach eigentlich wohlwollend rezensiert, auch wenn Hamanns Einfluss wiederum höhnisch erwähnt wird („Selbst möchte Hr. Hamann immer magisch schreiben; nur unsere guten Genies solte er nicht verderben. Wird es ihm ferner gelingen, wie es den Anschein hat, eine Sekte zu machen! Himmel! wie wird unsere arme Sprache unter dem schweren drückenden Harnische seufzen, den ihr dieser Magus aus Norden anleget!“, S. 164). – Herder ärgerte sich vor allem über die Enthüllung des zuvor anonymen Autornamens (vgl. ); sein Name wurde bei Klotz zumal mit Hamanns kombiniert, „Johann Georg Herder“ (S. 161). - - - -Verzeichnis ein Verzeichnis der bei Herder befindlichen Bücher aus dem Besitz Hamanns und einiger seiner Bekannter, vgl. - - - -Aegyptischen Historie … ; Hamann hat die Bände zu diesem Zeitpunkt wohl nicht an Herder verliehen, dieser las sie erst im November 1768 (vgl. ). - - - -HE Arndt - - - -Curl. Kurland, wohl aus Mitau - - - -Metaphysik der Moral Kants Grundlegung zur Metaphysik der Sitten erschien erst 1785; auch gegenüber Herder erwähnte Kant aber am 9. Mai 1767, an einer „Metaphysik der Sitten“ zu arbeiten: „wo ich mir einbilde die augenscheinlichen und fruchtbaren Grundsätze imgleichen die Methode angeben zu können wornach die zwar sehr gangbare aber mehrentheils doch fruchtlose Bemühungen in dieser Art der Erkentnis eingerichtet werden müssen wenn sie einmal Nutzen schaffen sollen.“ (Kant, AA X, 71) - - -Brief Nr. 340 - - -hier an Hamann kam aus Mitau, wo er bei gelebt hatte, nach Königsberg, um das Erbe seines im September 1766 gestorbenen Vaters zu klären. - - - -Nuppenau - - - -Auction wohl der Verkauf von Hausrat aus der Wohnung von Hamanns Vater, anscheinend vor seiner Ankunft in Königsberg - - - -Sechswöchnerinn Nichte und Ehefrau von , den Hamanns Vater in seinem Testament mit der Badstube und einem großen Teil des Hausrats bedacht hatte - - - -Brodt … Mt 15,33 und Mt 6,31f. - - - -vergeßen zu werden Herders letzter Brief war von Anfang Januar 1767, . - - - -Hartknoch - - - -HE Lindner - - - -Spence , vgl. - - - -Muratori - - - -Remise Übergabe - - - -Verzeichnis Auch darum bat Hamann bereits mehrfach, vgl. . - - - -engl. vmtl. und einige weitere Bände, vgl. - - - -HE. Pastor Patz - - - -HE George Berens - - - -Richardson’s … , vgl. - - - -dieser Meße , S. 803 listet , 3. Sammlung unter den erschienenen Büchern. - - - -HE Steidel - - - -HE Secr. B. , vgl. - - - -Nicolai Herder berichtete in seinem letzten Brief an Hamann (), von einen Brief mit Schmeicheleien erhalten zu haben (vgl. Hoffmann: Herder’s Briefwechsel mit Nicolai, S. 1f.). – Herder bot Nicolai am 19. Februar 1767 eine Rezension zum Druck in der Allgemeinen deutschen Bibliothek an (vgl. HBGA, Bd. 1, S. 70–72). - - - -caute et sobrie vorsichtig und nüchtern - - -Brief Nr. 341 - - -er wohl - - - -Schwieger Eltern wohl die Eltern von , die anscheinend vermögend waren - - - -Mart. lat. Martius, dt. März - - - -Paulisch … 1 Kor 1,12 (es geht um die Zurückweisungen von Parteiungen in der urchristlichen Gemeinde) - - - -Ananiam … Apg 5,1–11 (Hananias und Sapphira gaben nicht ihren ganzen Besitz an die christliche Urgemeinde, sondern hielten etwas für sich zurück; sie starben bei der Konfrontation durch Petrus bzw. Kephas) - - - -exequirte Vollziehen, auch eintreiben, ebenso hinrichten; Hamann will wohl sagen, dass er sich scheute, als Eintreiber aufzutreten und in dem Finanzstreit nicht Partei nehmen mochte. - - - -stipulierten Summe rechtlich verpflichtend vereinbarte oder festgesetzte Summe Geldes - - - -14 März … Hamanns Brief ist offenbar ein nicht überlieferter Brief vmtl. von Patz’ Vater, 14. März 1767, vorausgegangen; ebenso ein vorheriger von Hamann mit „friedfertige[n] Vorschlägen“, vmtl. vom 23. Februar 1767. - - - -Da Donationes … Dt. da Schenkungen immer unter Umgehung des Gesetzes geschehen - - - -Verlegenheiten Schulden von , die er offenbar auf unlautere Weise zu tilgen gesucht hatte. - - - -HochwolEhrwürden Anrede für angesehene Kirchendiener, die aber keine Prediger sind (wie Kantoren), mitunter auch für Schulleute (vgl. Krünitz, 6,673 s.v. Brief) - - - -Caution oder Obligation Caution: Versicherung, Bürgschaft; Obligation: Schuldbrief, Schuldschein - - - -Montag nach Sexages 23. Februar 1767 - - - -Johannis 24. Juni 1767 - - - -HE Kirchenrath Buchholtz - - - -Curator Eigentlich Vormund; es „muß aber nicht allein den Minderjährigen ein Curator bestellet werden, sondern es sind auch einige Fälle, wo dem Majorennen Curatores zu bestellen nöthig ist; als […] wenn ein Concurs entstehet, muß der Massae bonorum ein Curator bestellet werden.“ (Krünitz, 8, 469, s.v. Curator) - - - -meines Freundes - - - -Schwiegertochter - - - -bevorstehenden Festes Am 19. April 1767 war Ostersonntag. - - - -Ingrossation Eintragung ins Gerichtsbuch - - - -Martha wohl die Ehefrau von - - - -hellenistischer vmtl. Anspielung auf - - -Brief 342 - - -2 Marz 67 Dieser Brief wurde offensichtlich nach geschrieben (vgl. ); vmtl. irrte sich Hamann auf dem Entwurf im Datum oder es wurde falsch transkribiert. - - - -Ew. H. Euer Hochwohlehrwürden; Anrede für angesehene Kirchendiener, die aber keine Prediger sind (wie Kantoren), mitunter auch für Schulleute (vgl. Krünitz, 6,673 s.v. Brief) - - - -25 paß 25. des letzten Monats, also wohl März - - - -Sohn - - - -Assignation Geldanweisung; vgl. - - - -Commißionen Aufgetragenes Geschäft; Hamann sollte anscheinend Teile des Hausrats von verkaufen. - - - -Dixi … dt. ich habe gesprochen und meine Seele befreit - - - -monitis dt. Ermahnungen - - - -Officio Amt - - - -Priester … Lk 10,30–37 - - -Brief Nr. 343 - - -Hartknoch - - - -Ruff in den Weinberg Herder hatte das Angebot für eine Stelle als Direktor und Inspektor des Instituts der Sprachen, Künste und Wissenschaften in St. Petersburg erhalten, das er aber nicht annahm. - - - -Verleger … war der Verleger von , 3. Sammlung. - - - -Schreibpapier vgl. - - - -Kupfer des Sterne wohl ein Porträt-Abzug von , um es im Zimmer aufzuhängen - - - -Umstände die Auseinandersetzungen mit um das Erbe von Hamanns im September 1766 verstorbenen Vaters - - - -Accise Regie oder Direction - - - -Mr. Magnier - - - -thlr. Taler, meist ist der 24 Silbergroschen entsprechende Reichstaler gemeint, eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze. - - - -HE. M. Kant - - - -Jacobi - - - -fl. Gulden, Goldmünze, hier aber vmtl. 1 polnischer Gulden, eine Silbermünze, entsprach 30 Groschen oder weniger. Gemeint sind Zinsen auf das väterliche Erbe. - - - -Göttingschen Recension , 38. St. vom 28.3.1767, S. 303f. - - - -καλοκαγαθια vgl. - - - -Fragmente , 2. Sammlung, S. 314 - - - -Herder … Hamann mahnte schon mehrmals, Herder solle ein Verzeichnis der von ihm und seinen Bekannten ausgeliehenen Bücher erstellen und sie zurücksenden, vgl. etwa . - - - -Moses Mendelssohns Vorrede - - - -HE Secr. Berens - - - -Beyl. Beilage nicht überliefert - - - -Curl. Kurland - - - -Catalog vgl. - - - -nach dem alten Sprichwort Mk 12,33, Eph 5,28; vgl. - - - -Moses Mendelssohn - - - -T. vmtl. Traktat, vgl. - - - -jüdische Eloge academique - - - -Kanterschen gelehrten Zeitung signirt Ad. Rezension von in , 60. St., 27.7.1767, von - - - -Verleger - - - -Bischoff Alkoholisches Mischgetränk, bestand wohl meist in einem Aufguß von rotem Wein auf zerschnittene, frische, bittere Pomeranzen oder Pomeranzenschalen mit einem Zusatz von Zucker. - - - -Einlage vgl. - - - -Fach als Übersetzer in der - - - -Richardsonschen Traité de la peinture et Sculpture , vgl. - - - -Winkelmanns - - -Brief Nr. 344 - - -Hartknoch , vgl. - - - -Verfaßung Herders gesundheitliche Probleme, v.a. mit den Augen, vgl. - - - -Berufe Hamanns Anfangszeit beim Königsberger Licent - - - -Auctionstage vgl. - - - -huj. huius, d.i. diesen Monats - - - -fl. Gulden, Goldmünze, hier aber vmtl. 1 polnischer Gulden, eine Silbermünze, entsprach 30 Groschen oder weniger. - - - -litter. Brunnen nicht ermittelt - - - -sans rime et raison dt. ohne Sinn und Verstand - - - -Ihre - - - -Sterne , vgl. - - - -Bibliothek , Bd. 4, 1. St. (1767), S. 40–78 (geschrieben vmtl. von ): die Rezension ist sehr positiv und durchaus eine Ankündigung mit Pomp. - - - -HE Kanters Nachrichten von Ihrem auswärtigen Ruffe ; Herders Ruf nach St. Petersburg - - - -Königsbergsche Recension Rezension von in , 60. St., 27.7.1767, von - - - -Gumbinnen ostpreußische Stadt gut 100 km östlich von Königsberg, heute Gussew - - - -Lindner wohl - - - -Uebersetzung von der Parallele des Tragiques Herder erwähnt in einer Anmerkung von , S. 45 und schrieb offenbar an einer Übersetzung. Er publizierte sie aber nie, vgl. SWS XXXII, 140–144. - - - -HE B. - - - -populus – sibilat … populus me sibilat, at mihi plaudo ipso domi, dt. das Volk pfeift mich aus, doch ich klatsche mir selbst Beifall (Hor. sat. 1,1,66) - - - -Beyl. Beilage - - - -Klotzens Recension Vmtl. ist diejenige in , Bd. 4, 1. Teil, S. 115–124 gemeint (vgl. ); in der von Klotz herausgegebenen Deutschen Bibliothek der schönen Wissenschaften erschien ebenfalls eine Rezension, die Herder besonders missfiel (vgl. ). - - - -fugitiuis oculis dt. mit flüchtigen Augen - - - -Nachschrift Wohl der „Beschluß“ der 2. Sammlung von , S. 365, wo Herder unter den Kritikern, von denen er sich eine Rezension erhofft, auch nennt. - - - -une bete dt. ein Biest - - - -Litteraturbr. - - - -Strasburgschen Nicolai Elegien - - - -Hintz - - - -Gemmingen , Elegien nicht ermittelt - - - -Grille … - - - -Sterne - - - -Phädon - - - -Urschrift - - - -Allotria abgelegene Angelegenheiten - - - -Hochzeit von und Anna Benigna Mehmel - - - -Gelegenheit Wohnung - - - -Bruder und Blutsfreunden die psychische Krankheit des Bruders und die Erbstreitigkeiten - - - -Estaffette Eilzustellung eines Briefs - - - -Gesell nicht ermittelt - - - -Wieland - - - -Brief Nr. 345 - - -ohne Wirkung Herder hatte wohl zuletzt Anfang Januar 1767 geschrieben (); seitdem ist dies der sechste (überlieferte) unbeantwortete Brief Hamanns. - - - -meinen gewißen Verleger cy-devant , dt. von früher - - - -Fragmente , 3. Sammlung; vgl. - - - -Verleger - - - -Sterne - - - -zu Michaelis mein neues Logis 29. September; den genauen Ort von Hamanns Zwischenwohnung nicht ermittelt, vgl. . - - - -iure stricto dt. strenges Recht - - - -Berens - - - -Voltairens Cacomonade - - - -Abus dans les Ceremonies - - - -Dutens Observations sur les decouvertes - - - -Sextus Empyricus - - - -Leibnitz ; wird bald darauf Leibniz’ Werke herausgeben: Opera omnia, nunc primum collecta, in classes distributa [...] studio L. Dutens (Genf 1768). - - - -Riedels Theorie - - - -Schmidts Litteratur - - - -gedruckten Vmtl. ist eine Rezension von gemeint, vgl. ; Hamann publizierte aber keine Rezension, auch nicht nach einer weiteren Ankündigung (). - - - -Verleger - - - -Ihrigen - - - -Vermählung mit - - - -Berens - - -Brief Nr. 346 - - -Epimenides Epimenides von Knossos (um 600 o. 500 v. Ch.), kretischer Dichter, von dem es heißt, er habe 50 Jahre in einer Höhle geschlafen, während seine Seele durch die Elemente wanderte. - - - -verlohrne Sohn Lk 15,11ff. - - - -erster unbeantworteter Brief vmtl. - - - -Vokation vgl. - - - -Willamov. - - - -Past.adj. Pastori adjuncti (wohl ein Pastoratsanwärter und Gehilfe) - - - -Oberpast. - - - -Ex. […] ordin. u. introduc. Examen […] ordiniert und introduziert (eigesetzt und eingeführt) - - - -Comitantien Begleitumstände - - - -Meße vgl. - - - -Kirchensühne vgl. die „Ermahnungsrede“, die Herder am 12. Sonntag nach Trinitatis (6.9.1767) hielt, SWS XXXII, 373–375 - - - -ungeduldige Wohl Hamanns wiederholte Ermahnungen, Herder solle ihm versprochene Bücher zurücksenden, vgl. . - - - -4. Th. der Fragmente Vgl. ; Herder veröffentlichte letztlich keinen vierten Teil der Fragmente, v.a. wegen der publizistischen Aktionen von . - - - -anderes Stück wohl - - - -manet aeternumque manebit forsan dt. es bleibt und wird vielleicht ewig bleiben; wohl eine Kombination aus 1,1 und , 6,617 - - - -Urteil geschrieben … vgl. - - - -2ten Auflage wird 1768 erscheinen, vgl. , 1. Sammlung, zweite Auflage - - - -Rec. in ihren Zeit. Rezension in , 60. St., 27.7.1767, von , vgl. - - - -Häll. Zeit. Rezension von , in: , 55. St. vom 13.7.1767 - - - -die einzige Recens. vmtl. , Bd. 4, 1. St. (1767), S. 40–78 (geschrieben vmtl. von ) - - - -Moses verfasste eine Rezension für die , -veröffentlichte sie aber nicht - - - -Hamb. nicht ermittelt - - - -Göttinger , 38. St. vom 28.3.1767, S. 303f.; von - - - -Klotz , Bd. 4, 1. Teil, S. 115–124; vgl. - - - -Iudex competens dt. fähiger Richter, vgl. - - - -Zollnerbude Hamanns Anstellung bei der , vgl. - - - -Hartknoch - - - -Lindners Lehrbuch , vgl. - - - -chorographischer Linien abstrakte Erdbeschreibung im Gegensatz zur topographischen, konkreten Ortsbeschreibung - - - -Hogarthscher wie eine Karikatur von - - - -Charakter Rousseaus … , ein Auszug aus , vgl. ; Hamann merkt in dem Auszug an, dass „diese englische Urschrift vielleicht eben keiner Übersetzung aber doch gewiß eines strengern Auszuges würdig sey“ (N IV,308/11f.) - - - -Warton über Pope. Gen. u. Schr. der Uebers. ; einen Auszug übersetzte für die , Bd. 4, 1. St. (1758), S. 500–531 - - - -Landpriester - - - -Menechmen - - - -Nachahmer Vgl. die Rezension von Herders Fragmenten in , 1. Bd., 1. St., S. 165: „Er [Herder] denkt offener, als die übrigen, und künstelt selbst in der Sprache nicht auf eine so gar abentheuerliche Art, wie Hamann und wie die kleinen Hamännchen, von welchen die Schleswigischen Briefe herkommen“; gemeint sind Gerstenbergs Briefe über Merkwürdigkeiten der Litteratur (ihnen wurde ebd., S. 101–112 desgleichen ein dunkler und manierierter Stil vorgeworfen). - - - -Gedichte des Skalden - - - -Chrysostom - - - -des-Voeux - - - -Semlers anti-prodigieuse Kirchengeschichte - - - -Hirzels Denkmaal auf Blaarer - - - -Klotzens - - - -Winkelmanns Werk - - - -Wesseling Herodot - - - -Denkstück Gedenkmünze - - - -Schilter antiquit. vet. German - - - -Jacobi Romanzen - - - -Clodius hochberühmtem Werk - - - -Leßings Hamb. Dramaturgie , 1.–6. St. vom 1.–19.5.1767 - - - -Grillo’s - - - -Moschus u. Bion - - - -Heyne hochbelobter Virgil - - - -Engl. Bücher vgl. - - - -S. Blair - - - -Ich wünsche Ihnen … Schluss von Luthers Erklärung der 4. Bitte des Vaterunser - - - -Mutter - - - -Lindnern - - - -Fischern - - -Brief Nr. 347 - - -Ausziehen Hamanns Zwischenwohnung nicht ermittelt; ab August 1768 wohnt Hamann im mittelsten Tragheim, vgl. - - - -gantz allein vgl. - - - -Fragmente … , 1. Sammlung, zweite Auflage; Herder forderte Hamann zu einer privat-brieflichen oder öffentlich-gedruckten Rezension auf, vgl. . - - - -Sie wohl , 3. Sammlung; Hamann hat zuvor mehrfach um die Übersendung eines Exemplars gebeten, vgl. - - - -Allotria abgelegene Angelegenheiten - - - -Pr. L. - - - -HE Verleger - - - -Klotz neuester Bibliotheck , 1. Bd., 2. St. - - - -lateinschen Gottsched , gemeint ist - - - -blunders engl. grober Fehler, Patzer - - - -makaronischer Brief eines hominis obscuri Brief in vermischter Sprache eines dunklen Menschen - - - -virum clarissimum dt. sehr berühmten Mann (auch: klaren, deutlichen) - - - -gemishandelten Freund Lindners Lehrbuch der schönen Wissenschaften wurde in der Deutschen Bibliothek der schönen Wissenschaften, 1. Bd., 1. St., S. 50–60, verrissen; vgl. . - - - -Maschinerey Intrige; es geht wohl um die Übermittlung von Insiderinformationen aus Königsberg für den Verriss von Lindners Lehrbuch in der Deutschen Bibliothek der schönen Wissenschaften. - - - -Kurellaschen Hause Der Sohn von war ein Jugendfreund Herders in Königsberg; in der Rezension der Fragmente in der Deutschen Bibliothek der schönen Wissenschaften, 1. Bd., 1. St., S. 162 heißt es über Herder: „Noch vor drey Jahren hat er sich zu Königsberg aufgehalten; wenigstens besitze ich von ihm ein „Fragment zweener dunklen Abendgespräche“, an Herrn Kurella, nach dem Tode seines Vaters, welches am 18ten des Märzmonats 1764 unterschrieben ist.“ Es wird darauf als Beispiel für Herders Dunkelheit gebracht, wohl ein Erstdruck (vgl. SWS XXIX, S. 9f.). - - - -Bibliothek - - - -L. u Sch. und - - - -Kanter - - - -Gumbinnen ostpreußische Stadt gut 100 km östlich von Königsberg, heute Gussew; zu - - - -Genius u Mores eruditorum - - - -Literaturbriefen - - - -Lobredner Herder erwähnte Klotz bereits in den Fragmenten, 2. Sammlung, S. 304 und S. 365 als verdienstvoll und wünschte sich eine Rezension von ihm; 1767 brachte Herder positive Rezensionen von Klotz’ Carmina und Opuscula varii argumenti in der Allgemeinen deutschen Bibliothek, 5. Bd., 1. St., S. 224–228 und 2. St., S. 74–85; zu den Opuscula varii argumenti schreibt Herder u.a.: „In dieser Sammlung von 12. kleinen Stücken werden die Liebhaber der Philologie, der griechischen und lateinischen Musen, einige so schöne Aufsätze finden, daß sie sie ohne Streit nuzbare Fragmente zur Kritik des Schönen heißen werden.“ - - - -neuen Auflage , 1. Sammlung, zweite Auflage; vgl. - - - -Stelle , 1. Sammlung, S. 248–250 - - - -Lobredners in der Bibliothek Wohl Herder selbst, vgl. (mit Bibliothek ist wohl die gemeint, wo Herders Rezensionen von Klotz erschienen). Hamann wirft Herder hier mit seinem spöttischen Vorschlag, ihn in den Fragmenten durch Klotz zu ersetzen, literaturkritischen Opportunismus vor. - - - -HE Geh. Rath Geheimrat - - - -Originalfreund vgl. , 1. Sammlung, S. 240f.: „Lasset mich einige neuere Originalschriftsteller anführen, die diesen Gratien geopfert haben, und die Ehre unserer deutschen Literatur sind.“ (darunter Hamann); vgl. - - - -Herel - - - -Jünger … vgl. den ersten Satz der Rezension von in , 1. Bd., 1. St., S. 161f.: „Der Verfasser dieser Schrift ist Herr Johann Georg [sic!] Herder, jetziger Collaborator an einer Classe zu Riga, ein junger Schriftsteller, der aus der Schule des Herrn Hamanns ausgegangen ist und von welchem man sagen möchte; der Jünger ist grösser, denn sein Meister.“ - - - -Satyre in biblischer Schreibart - - - -mica dt. Körnchen - - - -Dusch - - - -genius saeculi dt. Zeitgeist - - - -Journal vmtl. - - - -cunctando dt. Zaudern - - - -scribendo dt. Schreiben - - - -harmoniam praestabilitam die von Gott im Voraus festgelegte Harmonie der Dinge nach der Monadologie von - - - -HE. Geh. Raths u seiner Magister Schwaben Wie seinen Jünger hat, so hat auch seine Anhänger. - - - -Moses Mendelssohn sein Phädon - - - -in loco dt. an diesem Ort; gemeint ist - - - -stammeln vgl. , 1. Sammlung, S. 249 (über Hamann): „Eine Zunge kann stammlen, wenn die Seele gewisse Ideen nicht auszudrücken weiß.“ - - - -la Mare - - - -Crantzens Geschichte von Grönl. - - - -Samml. der Hollsteinschen Litteratur Briefe - - - -Schmalt nicht ermittelt - - - -Baumgartenschen vgl. - - - -Orthotomie Anpassung der Lehrform an den Adressaten - - - -Petrus Ramus ; kommt auch in vor - - - -Accise Directorio - - - -Lauson - - - -Plombage Comptoir als Zoll- und Plombageeinnehmer am Königsberger Licent - - - -HE Müntzmeister Goesche u Mag. Kant und - - - -Lindner an seines Schwagers Stelle anstelle von - - - -John - - - -Beobachtungen nicht ermittelt - - - -Sam. Sharp nach Italien - - - -Voltaire ; vgl. , S. 3–5 - - - -Clairon Claire Josèphe de la Trude Clairon (1723–1803), frz. Schauspielerin - - - -excolirt vervollkommnet - - - -Shakespear - - - -anglicismum vgl. , S. 5 - - - -Zuschauer - - - -Plutarch - - - -Thorzeddel Torzettel; auf einem solchen wurden die Namen der ankommenden Reisenden bei der Abfertigung an den Toren veröffentlicht. - - - -ως εν παροδω dt. wie im Vorübergehen - - - -Ingenu - - - -Defense - - - -Abus - - - -Beschuldigung vgl. , S.  xii, Anmerkung: „Mr. Rousseau a pris son Contract-Social, mot pour mot, d’Ulrici Huberti de Jure civitatis, Lib. III. Imprimé à Franequeur en Frise en 1684, & réimprimé à Francfort en 1718. Ce Livre est dans toutes les grandes Bibliotheques; on peut vérifier cette accusation.“ - - - -Rousseau - - - -Ulrici Huberi de Ciuitate - - - -modeste u tranquille Xan Xung So ist die Zueignungsschrift in , S. xvi unterschrieben: „Ton Frere, Modeste & Tranquille Xan-Xun.“ - - - -Satyrae des Herelii u seine Epistolam criticam und - - - -Herelsche Uebersetzung des Alciphrons - - - -HE Hartknoch - - - -Ukasen u neuen Tariff Ein Ukas war ein Erlass der Zarin; Hamann meint entweder neue Zoll- und Grenzbestimmungen zwischen Preußen und dem zum Russischen Kaiserreich gehörenden Riga oder die Bitte steht bereits im Zusammhang der großen Instruktion, vgl. . - - - -Verleger - - - -Brief Nr. 348 - - -Hartknoch - - - -sedentem in telonio dt. am Zoll sitzend, vgl. u.a. Mt 9,9; bei der - - - -Directorio - - - -junge Frau - - - -Freunde Mglw. ist gemeint; tatsächlicher Übersetzer von war . - - - -Codicis 1767 berief eine Gesetzgebende Versammlung aus allen Teilen Russlands, um eine aufgeklärt-absolutistische Gesetzessammlung zu erarbeiten; ihre Instruction für diese, die 1769 öffentlichkeitswirksam in mehreren Sprachen erschien und schon vorher auszugsweise zirkulierte, wurde in ganz Europa gelesen; die Schrift war in großen Teilen Montesquieus de l’Esprit des loix entlehnt (außerdem Beccarias Von den Verbrechen und von den Strafen), enthielt aber auch eigene Artikel; vgl. Herders Kommentar, . - - - -Brief des gekrönten Philosophen von S. S. begrüßte Katharinas Gesetzesvorhaben in mehreren Briefen an sie euphorisch (vgl. Michael Schippan: Die Aufklärung in Russland im 18. Jahrhundert. Wiesbaden 2012, S. 106–108); ob und wie diese Briefe öffentlich bekannt waren bzw. wie Hamann davon erfuhr, ist nicht bekannt. - - - -Steidel - - - -Meisterstück von Kritik an Ihren Fragmenten die versprochene Rezension von ; vgl. - - - -letzten Platz vgl. die Passage über Hamann in , 1. Sammlung, S. 248–250, wo Herder ihn als einen der neueren „Originalschriftsteller“ aufführt, die „die Ehre unserer deutschen Literatur sind“ (S. 240f.); außerdem - - - -Homilien pro futuro dt. Pläne zu künftigen Predigten - - - -Hausen … , Vorrede, S. xx–xxii - - - -Fragmente - - - -Montesquieu - - - -Corollarium des Verfaßers vom Verdienst dt. Folgesatz; - - - -Corvée in der Encyclopedie dt. Frondienst; - - - -Gesetzbuch , vgl. - - - -in continente dt. unverzüglich, sogleich - - - -rthl Reichstaler, eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze, entspricht 24 Silbergroschen (Groschen: Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch). - - - -HE. Secr. B. - - - -Mad. Hartknoch - - - -Project zum Codex , vgl. - - -Brief Nr. 349 - - -Umgange in Mitau im August 1765 und zuletzt Ende April 1766, vgl. ; in Mitau, heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) - - - -Beverland Die ‚Beverlandsche Hypothese‘ geht auf den Zusammenhang von Sexualität und Sündenfall, vor allem vorgebracht in . Herder meint hier aber wohl auch allgemeiner allegorische Genesis-Exegese; vgl. Herders Notizen zur Zweiten Urkunde über die Schöpfung und Zustand des Menschen, SWS XXXII, S. 167, außerdem . - - - -Hr. Hartkn. - - - -Geschöpf Gottes nach 1 Mo 2,7 - - - -Geschöpf der Menschen nach 1 Mo 3 - - - -pro positu corporis sui dt. nach der Stellung des Körpers - - - -Roußeau - - - -Kant - - - -Tobias Shandy umständlich ausweichende Figur in , mglw. nach , 3. Buch, 41. Kapitel: „Weil es Gott so gefallen hat.“ - - - -Urkunde vgl. zu den folgenden Ausführungen Herders über die Genesis dessen Entwürfe von 1768/69, die er später auch in Aelteste Urkunde einfließen ließ: , und - - - -mein drittes Kapitel Herder Entwurf über 1 Mo 3 - - - -Origenes z. Beverland von bis - - - -v. 1. Vers 1, 1 Mo 3,1 - - - -nachahmende Thier des Aristoteles , Kap. 4 - - - -Quelle unsres Uebels Klugheit vgl. 1 Mo 2,17 und 1 Mo 3,5 u. 22 - - - -Anakreon … , 22. Ode an Bathyllos, in der Übersetzung von , S. 60: „Laß dich, mein Bathyll, im Schatten / Dieses schönen Baumes nieder. / Er bewegt die zarten Blätter, / Auch an seinen dünnsten Aesten. / Neben ihm fließt eine Quelle, / Die uns murmelnd an sich locket, / Und geschwätzig überredet. / Welcher Wandrer geht vorüber, / Wenn er diesen Lustort schauet!“ - - - -Sokrates seinen Phädon vgl. , 229a–b - - - -Verdrehungen Beverlands - - - -Risquo Risiko - - - -seyn wie Gott 1 Mo 3,5 - - - -Weib 1 Mo 3,6 - - - -Namen im 3. Kapitel Jahwe Elohim anstatt Elohim - - - -Augen aufgethan 1 Mo 3,7f. - - - -Nachtheile 1 Mo 3,14f. - - - -Orientalische Sänger Moses - - - -Nachasch hebr. נחש, Schlange - - - -Schmerzen der Geburt 1 Mo 3,16 - - - -παραδοξον Paradoxon - - - -Ackerbau 1 Mo 3,17–19 - - - -Göttlicher Sammlers Moses - - - -Ein Geschlecht der Lebendigen 1 Mo 3,20 - - - -Cherub 1 Mo 3,24 - - - -Bigot buchstabengläubig - - - -Homer - - - -Plato - - - -Phyllis Gestalt der griechischen Mythologie; sie begeht aus Trauer über die Abwesenheit des Geliebten Demophon (Damon) Selbstmord und wird in einen Mandelbaum verwandelt, dessen Blätter austreiben, als Demophon ihn umarmt. Nach , 2. Brief. Topisch in vielen bukolischen Gedichten. - - - -fac tuum officium dt. tue deine Pflicht (Ter. Ad. 69) - - - -Kön. Streit. Königsberger Streitigkeiten - - - -Recens … Hamann erwähnt Herder in seiner Polemik gegen Klotz in , 5. St. vom 15.1.1768 (N IV,312–315) nur beiläufig und ohne seinen Namen zu nennen - - - -Lindners Zurücksetzung der Verriss von Lindners Lehrbuch der schönen Wissenschaften in Klotz’ Deutscher Bibliothek der schönen Wissenschaften, 1. Bd., 1. St., S. 50–60, vgl. - - - -Collektaneenbuch individuelle Zusammenstellung von Informationen - - - -orbis pictus Anspielung auf - - - -Purpurlappen Anspielung auf , 15f. - - - -Klotzische Narr vmtl. , der Lindners Lehrbuch der schönen Wissenschaften in Weißes Neuer Bibliothek der schönen Wissenschaften, Bd. 5, 2. St. (1767), S. 333–341 negativ rezensierte und ein Anhänger von Klotz war (die Rezension ist mit „R“ unterschrieben) - - - -Bibliothekar der sch. W. wohl , den Herder hinter der Sigle „Dtsch“ in der Rezension der Deutschen Bibliothek der schönen Wissenschaften, 1. Bd., 1. St., S. 50–60 vermutet - - - -Hällischen die erschien in Halle - - - -Leipzigern erscheint in Leipzig - - - -Rath Kl. Ihre Stelle , vgl. - - - -Note … die Passage über Hamann in , 1. Sammlung, zweite Auflage wurde nur leicht verändert und mit einer Anmerkung gegen bzw. versehen (vgl. zu dieser SWS I, S. 227) - - - -Torso über Abbt - - - -Lebensbeschreiber - - - -Berl. Zeit.schr. Berliner Zeitungsschreiber, gemeint ist wiederum - - - -Werke wohl die Vermischten Werke von , die ab 1768 erscheinen - - - -Htkn. ; vgl. Hamanns Beschwerde - - - -Polypragmatischen Müßiggange Anspielung auf - - - -Hermessäule Herme, Pfeiler mit aufgesetztem Kopf und Schultern - - - -Plan zum Gesetzbuch , vgl. - - - -Montesquieu - - - -Beccari - - - -loci communes dt. Gemeinplätze - - - -Myster Mysterium - - - -Corvée dt. Frondienst; aus , vgl. - - - -Winkelmann Winckelmanns Brief an Paul Usteri vom 2. Januar 1768, vgl. , S. 204: „Bey dieser Gelegenheit bitte ich dem Pindarischen Verfasser meines Lobes, in den sogenannten Fragmenten über die neue deutsche Litteratur, meinen allerverbindlichsten Dank abzustatten. Denn ich entdecke in der Schreibart einen Schweizer, und ich kan also vermuthen daß Euch derselbe bekannt seyn müsse“; er nimmt Bezug auf , S. 310; vgl. auch . - - - -Schweitzerprediger nicht ermittelt - - - -Stücke voraus In den Jenaischen Zeitungen von gelehrten Sachen, 76 St. vom 21.9.1767, S. 630 (Rezension über ) heißt es: „Unser Seculum künstelt zu sehr, und unsere meisten Schriftsteller geben uns, statt Goldes, Email auf Kupfer. Man erinnere sich an einen Plinius und Seneca, verglichen mit Abbt und Herder, vielleicht kan man daraus das Metall unsers Jahrhunderts bestimmen.“ - - - -Abbt - - - -Bedlam Londoner Irrenhaus; in der Rezension der Jenaischen Zeitungen von gelehrten Sachen, 21. St. vom 11.3.1767, S. 172f. über die heißt es über Herder: „Herders Fragmente. Dritter Theil. Wir hoffen zu Gott, daß dieser Hr Herder, wenn ihm dereinst der Taumel vergangen ist, noch ein vortreflicher Schriftsteller werden wird.“ - - - -geschrieben , Brief nicht überliefert - - - -Willamov , der 1767, auf dem Weg nach St. Petersburg, Herder besuchte - - - -antworten Herder an , 31.10.1767 (HBGA, Bd. 1, S. 88–91) - - - -drittes Stück , 1. Bd., 3. St., S. 60–70 - - - -Arndt in Peterb. in St. Petersburg; Brief nicht überliefert - - - -Will. - - - -Ruf nach St. Petersburg, siehe den Brief an den dortigen Kirchenkonvent, 28.4.1767 (HBGA, Bd. 1, S. 77–79) - - - -Funerabilien auf Abbt - - - -Werke Herder meint mglw. seine Schrift zur Archäologie des Morgenlandes oder bereits die Kritischen Wälder; erstere erschien nie, letztere 1769 anonymn. - - - -mit meinem Namen anders als die anonym veröffentlichten Fragmente - - -Brief Nr. 350 - - -sicher Herder bat zuvor um Diskretion mit seinen Briefen, vgl. - - - -Hartknoch - - - -Stewarts politische Oekonomik - - - -Bischoff alkoholisches Mischgetränk, bestand wohl meist in einem Aufguß von rotem Wein auf zerschnittene, frische, bittere Pomeranzen oder Pomeranzenschalen mit einem Zusatz von Zucker - - - -Noah sein Most 1 Mo 9,21 - - - -Anfang Ihres Briefes Herders Genesis-Exegese ab - - - -Schmeicheley - - - -Christo und Belial 2 Kor 6,15 - - - -inferna dt. untere Teile - - - -superna dt. obere Teile - - - -secretis arbitris dt. geheim und ohne Zeugen - - - -seine Füße decken Jes 6,2 - - - -D … nicht ermittelt - - - -Pythagorischen Diät Schweigen über die Geheimlehre (Gebot unter den Novizen des Pythagoreischen Bundes) - - - -Mutter nach 1 Mo 3,20 - - - -Rêveries - - - -Jephtha Jephtah ist der Sohn einer Hure und Heerführer der Gileaditer im Sieg über die Ammoniter, Ri 11,1 - - - -Fragmente Herder kam aus sehr einfachen Verhältnissen in Mohrungen und war bis 1767 nur Candidat an der Domschule zu Riga; seinen Aufstieg zum Pastor hat er auch dem Ruhm durch die Fragmente zu verdanken, so die Insinuation. - - - -puri puti dt.: ein ganz Reiner; d.h. einer, der nur sein eigenes Fach kennt - - - -wie ein Aeschylus laut , 279 führte die Maske ein - - - -Reliquien mglw. ist der kleine Versuch über die „Origenes“ gemeint, den Hamann einmal nach den Sokratischen Denkwürdigkeiten schreiben wollte (vgl. ) - - - -erste 1 Mo 1 - - - -os grajum lat. Grais ingenium, Grais dedit ore rotundo Musa loqui; dt. Den Griechen verlieh die Muse Talent, den Griechen, gerundeteten Mundes zu sprechen, ihnen (, 323f.) - - - -Ferguson - - - -Ueberschattung … Lk 1,35 - - - -Vetter Beverland , vgl. - - - -an den Buchstaben vgl. - - - -mosaischen Schlange 2 Mo 4,2–5 - - - -dritten Capitel Mosis 1 Mo 3 - - - -Rousseauische Corollaria Folgesätze, wohl Herders Rousseau-Anmerkungen - - - -Green - - - -Kant - - - -Also werd’… Aus der dritten Strophe des Liedes „Nun ruhen alle Wälder“ von , vgl. , S. 446f. - - - -Beverlandschen Hypothese Beverland vertrat in Peccatum originale 1678 die These, der Sündenfall bestehe nicht bloß im Verzehr eines Apfels, sondern meine den Geschlechtsverkehr; vgl. . - - - -manum de tabula dt. „Hand vom Bild!“ (im Sinne von: nicht weiter anrühren, nach , XXXV,36,80) - - - -sicco pede dt. trockenen Fußes - - - -Klotzischen Recension zufrieden mit der nur beiläufigen Behandlung Herders in Hamanns Polemik gegen in , 5. St. vom 15.1.1768 (N IV,312–315); vgl. - - - -Baal … Jer 19,5 - - - -Lehrbuch - - - -Appendix nicht ermittelt - - - -Anmerkung - - - -primum mobile die äußere, erste sich bewegende Sphäre im geozentrischen Weltbild, welche die anderen mitbewegt - - - -fauxfilés dt. aneinander geheftet, eng verbunden - - - -ersten Theil , 1. Sammlung, 2. Auflage - - - -zu hitzig gerathen - - - -Litteraturbriefen - - - -genius saeculi … - - - -Verfasser der Fragmente So wird Herder meist in Rezensionen genannt, da seine Fragmente anonym erschienen; so auch in Hamanns Klotz-Polemik in KGPZ, 5. St. vom 15.1.1768 (N IV,312–315). - - - -Winkelmann , vgl. - - - -corvée … dt. Frondienst; , vgl. - - - -Project des Gesetzbuches , vgl. - - - -taliter qualiter dt. einigermaßen, so gut es eben geht - - - -Hermes - - - -L’homme aux quarante écus - - - -Candide, Maupertuis ; - - - -Berens - - - -Meibom’s alte Musicos - - - -portugiesische Heldengedicht - - - -Stewart’s politische Oeconomie - - - -Münzwesen - - - -Ferguson - - - -Phyllis - - -Brief Nr. 351 - - -Wendler mglw. der leipziger Verleger Johann Wendler (1713–1799) - - - -Unbekanten nicht ermittelt - - - -Kanterschen Buchladen - - - -libiren Libation, Trankopfer darbringen - - - -L. - - - -Lauson - - - -Bondeli - - - -50 rth Reichstaler, eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze, entspricht 24 Silbergroschen (Groschen: Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch). - - - -Bureau bei der - - - -Bruders , vgl. - - - -Gervais - - - -HE Hartknoch - - - -Kanter … Der Kantersche Buchladen zog um in das nach dem großen Brand von 1764 neu errichtete Löbenichter Rathaus in der Mönchhofgasse 2 (es war im Besitz des Magistrats, der manche Teile vermietete, so eben an Kanter). - - - -Königes von Berlin - - - -Pindar Caesar Tacitus Plutarch , , , - - - -Moses und Ramler , - - - -Schäffner, Willamov, Hippel, Lindner … , , , , - - - -Lares und Penates Hausgötter aus der röm. Religion - - - -Steinbeck Dorf 12 km südöstlich von Königsberg, heute Rybnoje - - - -Hintz - - - -große Adler Über dem Kanterschen Buchladen hing ein Preußenadler, auch als Zeichen des königlichen Buchhandelprivilegs. - - - -Hamburgsche Recension Ihres Torso rezensierte Herders Torso in der Hamburgischen neuen Zeitung, 122. St. vom 3.8.1768 sehr positiv (vgl. O. Fischer [Hg.]: H. W. von Gerstenbergs Rezensionen in der Hamburgischen Neuen Zeitung 1767–1771. Berlin 1903, S. 71–73). Vielleicht ist aber auch die spöttische Rezension in den Hamburgischen Nachrichten gemeint (vgl. ). - - - -Kgsbergsche Hamann publizierte in KGPZ, 52. St. vom 27.6.1768 (N IV,316f.) eine witzige Rezension von Herders Torso, bei der er dessen anonymen Autor und denjenigen der Fragmente gegeneinander ausspielte. - - - -Klotz hat an L. an ; nicht ermittelt - - - -Adam Trescho - - - -Monument seiner Autorschaft Spielt auf die ironische Titelgebung als „Torso“ an in Herders Ueber Thomas Abbts Schriften. Der Torso von einem Denkmaal. war im 28. Lebensjahr gestorben, die Herausgabe seiner Werke () begann zwei Jahre später (1768), also im fiktiv 30. Lebensjahr. Klotz wiederum wurde 1768 tatsächlich 30 Jahre alt. - - - - Gemmen - - - -Archiv - - - -engl. Werk über das original Genie vmtl. (1767 anonym erschienen); vgl. - - - -Uebersetzung ist angekündigt nicht ermittelt - - - -Ihrem Verleger - - - -Hermes , vgl. - - - -Ebert in Braunschweig , vgl. - - - -Fragmente - - - -Clodius , vgl. - - - -Schaarwerk Frondienst; Hamanns Tätigkeit bei der , im Hintergrund sein Interesse an dem corvée-Artikel der Encyclopädie, vgl. - - - -Leßings Briefwechsel - - - -Laocoons (ein zweiter Teil erschien nie) - - - -Mendelsohns Phädon ; die Erstausgabe erschien 1767, eine vermehrte und verbesserte Auflage 1768 - - - -Verzeichnis Hamann bat schon mehrfach darum, vgl. - - - -Berens - - - -απεχειν Anspielung auf die Maxime des : ἀνέχου και ἀπέχου, sustine et abstine, dt. leide und meide (überliefert bei Gell. 17,19,6) - - - -Kantens Metaphysik der Moral erschien erst 1785; er erwähnte aber schon lange vorher daran zu arbeiten, vgl. . - - - -Lambert - - - -Rousseaus Dict. de Musique - - - -Jerusalems erster Band - - - -Cramer vll. - - - -Camoens - - - -autores musicos - - - -Demosthenes ; Ausgabe nicht ermittelt - - - -Protocole und juristischen Uebersetzungen bei seiner Arbeit als Französisch-Übersetzer in der - - - -Domat vmtl. ; vgl. die Exzerpte im Königsberger Notizbuch, N V,212–240 und Nadlers Kommentar S. 385. - - - -Tympf Ein Tympf ist ein Achtzehngröscher, der im Laufe der Zeit immer wieder verschlechtert wurde; ein Sechs-Groschen-Stück entsprach 1/60 Taler. - - - -Hintz - - - -Korn vmtl. Bezeichnung für Malzkaffee - - - -Verdacht des Kurellaschen Gedichts … Es geht darum, wie Klotz an Herders Jugendgedicht „Fragment zweener dunklen Abendgespräche“ kam (an Herders Jugendfreund, den Sohn von , vgl. ), das Klotz in seiner Herder-Rezension in , 1. Bd., 1. St., S. 162f. satirisch abdruckte. - - - -Homers Leben - - - -Letters on Mithology - - - -L. - - - -Swifts Briefe wohl - - -Brief Nr. 352 - - -Kanters - - - -Gleichmannia wohl Riedels Streitschriften mit „Der Antikritikus“ - - - -Riedel … Hamann las vmtl. in Riedels Ueber das Publicum, S. 217 den Verweis auf die „neue Auflage“ von Herders Fragmenten (sowie polemisch gewendete Zitate daraus bei , S. 204 und S. 214). Herder erklärte sich das so, dass Riedel sich auf unrechtmässige Weise Bogen seiner Fragmente aus der Druckerei verschaffte, vgl. die in SWS IV, 337–341 abgedruckten öffentlichen Bezichtigungen und . - - - -Latitudinarium Meint eigentlich eine gegenüber der Religionsausübung tolerante bzw. liberale Haltung in der englischen Theologie des 18. Jahrhunderts; auch pejorativ verwendet, wenn jemand sein Gewissen dehnt, um einen persönlichen Vorteil zu erlangen. - - - -HE Klotz - - - -Leßing … Lessing schrieb in den Briefen antiquarischen Inhalts gegen die und verteidigte nebenbei auch Herder: „Und solches Zeug in den Tag hinein schreiben, nennen die Herren kritisiren. War es nicht auch eben dieser F. welcher in einem von den vorhergehenden Stücken der Bibliothek einem Schriftsteller, den er doch ja von weitem erst möchte nachdenken lernen, ehe er das geringste an ihm aussetzt, Schuld gab, er habe nicht gewußt, was ein Torso sey?“ (, I, 97, 13. Brief) - - - -emeritus Ausgedienter, Veteran - - - -Escarpe Begriff aus dem Festungsbau: die innere Böschung, unterste Brustwehr eines Grabens - - - -Froschmäuselerhändeln literarische Auseinandersetzungen nach Art des Froschmäusekriegs - - - -Hintz , vgl. - - - -Einige gute Freunde … Beiträge Herders für die Königsbergschen Gelehrten und Politischen Zeitungen - - - -Allgem. deutsche Bibl. Herders Beiträge für die von 1768 sind gesammelt in SWS IV, 261–291. - - -Brief Nr. 353 - - -Rechnung des Autors vgl. ; zur Trennung von Autor und Person vgl. , S. 12f. - - - -Kabinettsprediger nach Orenburg … An einem sehr abgelegenen Ort: Orenburg ist Mitte des 18. Jahrhunderts südlich des Urals als Außenposten Russlands an der Grenze der Zivilisation gegründet worden. - - - -Diversion Ablenkung - - - -Krieg Das Russische Reich, zu dem Riga gehörte, führte seit 1768 Krieg mit der Türkei (die Kriegsschauplätze waren aber eher am schwarzen Meer); zugleich bereitete erhöhter, auch militärischer Druck auf Polen die erste Teilung von 1772 vor. - - - -Zwingel kam als Feldprediger in der Schlacht bei Kappel um. - - - -Nachtrag zu den Briefen der Montague (die Briefe der Lady Montague handelten auch von den Sitten der Türken; Hamann behandelte sie in den KGPZ, vgl. ). - - - -streitenden Kirche ecclesia militans (hier ironisch für Militärseelsorge) - - - -Loder Johann Loder (1687–1775), protestantischer Theologe in Riga und Oberkonsistorialrath. Herder verließ Riga 1769 als dessen designierter Nachfolger. - - - -Lindner … , vgl. - - - -Willamov - - - -Abraham aus Ur in Chaldäa 1 Mo 11,31 - - - -geschrieben nicht überliefert - - - -Akademie Akademie der Wissenschaften in St. Petersburg - - - -wenn Lindner ihn kannte Lindner empfahl Willamovius an die Deutsche Schule in St. Petersburg. - - - -Wakefield - - - -Mösers … ; in Auszügen abgedruckt in den Literaturbriefen, XXIII (1765), 327.–328. Brief. - - - -Vikar Die im 4. Buch von Rousseaus Emile eingeschobene „Profession de foi du vicaire savoyard“ war eine der umstrittensten Passagen und der Hauptgrund für die Zensur des Buches. - - - -zu beantworten Herder führte diesen Einfall nicht aus - - - -W. Wakefield - - - -Diogenes seine Tonne wohnte in einer Tonne; vgl. , I, Vorrede: „Diogenes sahe einst die Bürger zu Corinth mit grossen Kriegesrüstungen beschäftiget, und um nicht der einzige Müssiggänger im Staate zu seyn, wälzt er seine friedsame Tonne auf und nieder.“ - - - -Sokrates zeitgenössisch bekannter Spitzname für - - - -Gespräch Zweifel vgl. zu dem Entwurf SWS XXXII, 200f. - - - -Simmias einer der Hauptgesprächspartner in - - - -Phädon - - - -Philoktet … Am Ende des Sophokleischen Philoktet tritt Herkules als Deus ex machina auf. - - - -Moses u. den Propheten Lk 16,29; gemeint ist natürlich - - - -dignus vindice nodus dt. Knoten, der einer Lösung bedarf, nach , 191: „nec deus intersit, nisi dignus vindice nodus inciderit“ - - - -Plato u. Xenophon … d.i. zwischen (nicht hinter) den Sokrates-Bildern Platons und Xenophons, ebenso wenig folgend - - - -Philosophical Enquiry - - - -Uebersetzers … wohl ; Herder führte den Plan nicht aus - - - -Klotz … Klotz verfasste etwa eine Vorrede zu . - - - -Abhandlung vom Geschmack Die „Introduction on Taste“ zu war bereits in der 2. Auflage von 1759 enthalten, ebenso in allen weiteren. - - - -Recherches philosophiques … wohl Abbé Des François (Übers.), Recherches philosophiques sur l’origine des idées que nous avons du Beau & du Sublime, précédées d’une dissertation sur le gout, Traduites de l’Anglois de M. Burke Par l’Abbé D. F. (2 Bde., London 1765) - - - -Darjes-Riedel-Hutchesonschen Aesthetik ; ; - - - -Secr. Berens - - - -Rußischen Platon … ; vgl. Herders Vorrede SWS XXXII, 202 - - - -Homilien des Chrysostoms - - - -Graf von der Lippe - - - -Westfeld ; der Brief vom 19. August 1768 ist abgedruckt in Johann Gottfried von Herder’s Lebensbild, I,2, S. 361–363. - - - -Abbts Torso - - - -Hamannischen Club vgl. die Polemiken von Klotz über die Hamännchen, zu und - - - -Sir Hudibras - - - -Humischen Essays … , 4. Bd., S. 189–234: 17. Versuch „Von dem Ursprunge und Fortgange der Künste und Wissenschaften“ - - - -Kuhhaut zu einem Carthago nach der Sage der Stadtgründung durch Dido, , 1,365–368 - - - -Winkelmanns Tempel … - - - -Yorik’s Predigten (die Übersetzung erschien in Zürich) - - - -Churchill - - - -Swift - - - -Sterne’s Laune ; zum Launischen in der englischen Literatur vgl. , 1. Sammlung, 2. Auflage, S. 585 - - - -sentimental journey - - - -Tristram - - - -a pindaric address … - - - -the new Bath Guide … - - - -Gay’schen Oden Verschreibung für Gray; - - - -Collection of several Poems - - - -Richard Bentlei Richard Bentley (1708–1782), Sohn des berühmten Philologen; Herder meint die Ausgabe - - - -Royalfolio Großfolio-Format, hier 38,4 cm Blatthöhe - - - -Schröder Student in Riga und Freund von Herder und Hartknoch - - - -Martinstage Der Martinstag liegt fest auf dem 11. November; nach gregorianischem Kalender schreibt Herder also am 22. November 1768. - - - -Miss Bèrens - - - -Schwarz, Secr. u. not. publ. Adam Heinrich Schwarz (1740–1800), aus der Rigaer Kaufmanns- und Ratsherrn-Familie Schwarz; Secr. u. not. publ.: Sekretär und notarius publicus (öffentlicher Notar) - - - -a nuptial wish to Mr. Schwarz and Miss Berens Vgl. die in SWS XXIX, 34 genannte Publikation: „Drey moralische lieder dem moralischen Schwarz und Berensschen Brautpaar zum freundschaftlichen Denkmahl verehret. den 11. November 1768“ (dort ist aber nur Herders „Wiegenlied“ abgedruckt). - - - -ausgebracht ins Gerede gebracht - - - -Abimelech 1 Mo 20,2 - - - -recueil … - - - -Winkelmannen - - - -quid-quid Graecia mendax / audet in historia dt. was immer lügnerische Griechen sich in der Geschichte gewagt haben zu behaupten (, 10,174f.) - - - -Löenschen Reisebeschreibungen - - - -d’Origny - - - -Shaw - - - -Wüste des Anfanges 1 Mo 1,2 - - - -Klotz - - - -Leßings Briefe ; vgl. - - - -Herelios, Meuselios, Harlesios, Curtios, Hausenios etc. , , und - - - -Ceciderunt in profundum sind in den Abgrund gefallen - - - -Sie haben Recht - - - -in ipso ornando um sich selbst zu schmücken - - - -Litterat. Br. - - - -Abbt - - - -zweiten Stück über Abbt Gemeint ist der zweite Teil von Herders Torso, der aber nicht veröffentlicht wurde; Herder rechnete öffentlich mit Klotz ab in den Kritischen Wäldern. - - - -Ein seichter Autor Gemeint ist noch immer Klotz; vgl. - - - -in seinem Schlamm versinke Ps 69,3 - - - -halben Bogen anlegen Herder war mit dem Schreiben des Briefs am unteren Ende der Seite angelangt und quetschte das PS in die Marginalie. - - - -Sterne , vgl. - - - -Corvee , vgl. - - - -Hartkn. - - - -Instruktion , vgl. - - - -Möserschen Br. , vgl. - - -Brief Nr. 354 - - -Willamov ; vgl. - - - -Ich habe hier viel ausgestanden vgl. - - - -s … seine - - - -molliter ossa cubant die Gebeine liegen sanft (gängige röm. Grabinschrift, vgl. etwa 1,3,75) - - - -Paz - - - -Hartknoch - - - -Mitau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga); Hamann war von 1765 bis Anfang 1767 in Mitau - - - -Steideln - - - -daß die G…ne fröhlich werden Spr 3,8 - - - -D. st. v wohl Dezember stili veteris (Datum alten Stils, also julianisch) - - - -beantw. den 19 Febr. nicht überliefert - - -Brief Nr. 355 - - -sine die et consule ohne Tag und Jahreszahl (die Römer benannten die Jahre nach den regierenden Konsuln); gemeint ist (vorher schrieb Herder im April 1768) - - - -Klotzianer Angänger von ; vgl. - - - -gute Aussichten dorten in Riga, vgl. - - - -Diversion noch Conföderation vgl. Herders Wortspiel von Divisionsprediger und Diversion (Ablenkung) in ; Conföderation ist mglw. eine Anspielung auf die confoederatio helvetica und steht im Zusammenhang von Zwinglis Tod als Feldprediger. - - - -Lobredner anderer Hamann richtete zuvor an Herder den Vorwurf, ein Lobredner von Klotz zu sein, vgl. . - - - -ab hoste consilium 4,428: „Fas est et ab hoste doceri“ – „auch vom Feinde Rat annehmen“ - - - -Hamb. Nachrichters Geschwätz In den Hamburgischen Nachrichten aus dem Reiche der Gelehrsamkeit, 48. St. vom 21.7.1968, S. 391–393 wird Herders Schreibart im Torso verspottet; im 59. St. vom 29.7.1768, S. 477–482 wird Klotz’ Spott von den Hamännchen und der Königsberger Sekte wieder herausgeholt und Herder weiter verspottet. - - - -Berl. ihrs Die Anzeige mit Invektive gegen Klotz in ,12. Bd., 2. St. (1770), S. 284f., Kürzel S (Nicolai), passt zeitlich nicht; mglw. ist die Rezension in der Vossischen Zeitung gemeint, die Hamann auch in erwähnt. - - - -neue Ausgabe , 1. Sammlung, 2. Auflage; vgl. - - - -Ος εν παροδω dt. wie im Vorübergehen - - - -operibus u opusculis dt. Werken und Werkchen - - - -Ihrem Verleger - - - -Torso - - - -4ten Theil Herder kündigte einen vierten Teil von der Fragmente verschiedentlich an, publizierte ihn aber nie. - - - -altum silentium dt. tiefes Schweigen (nach , 10,63) - - - -Kanters … die Anfrage nach Beiträgen für die KGPZ, vgl. - - - -Lambert und Kant , - - - -12 Auszügen aus dem Engl. In den KGPZ erschienen 1770 mehrere Übersetzungen Hamanns, vgl. N IV,339–363. - - - -Gentleman’s Magazin - - - -hors d’oeuvres nebensächliche Werke - - - -Sylbe von Ihrem Verf. erfahren soll Herder war sehr bedacht auf die Anonymität seiner Publikationen, besonders nach den Indiskretionen der Klotzianer. - - - -Bruder - - - -bruit Dt. Gerücht. Die Rede von einer Königsberger Sekte und den Hamännchen wurde von Klotz bzw. Riedel im 1. Bd. der Deutschen Bibliothek der schönen Wissenschaften in die Welt gesetzt und etwa in den Hamburgischen Nachrichten, 59. St. vom 29.7.1768, S. 477–482 wiederholt. - - - -China China Die chininhaltige Chinarinde wurde zur Fiebersenkung verwendet. - - - -un homme … Dt. ein Mensch ist der Menschheit schon dadurch nützlich, dass es ihn gibt; in Rousseaus Nouvelle Héloise (3. Teil, 22. Brief von Milord Edouard) angeführt gegen das von St. Preux verteidigte Recht zum Selbstmord. - - - -Corvée der abgeschriebene corvée-Artikel, , vgl. - - - -Caylus , vgl. - - - -Home - - - -philosophical Enquiry , vgl. - - - -Humes Versuch … , 4. Bd., S. 189–234 - - - -Marechal de Saxe Reveries , vgl. - - - -Churchill , vgl. - - - -Baffy über das Originalgenie wohl - - - -schlechte Beurtheilungen im Magaz. , Juni 1767, S. 309–313 - - - -Schmidt Anführung - - - -Anstey’s Bath Guide , vgl. - - - -Ausgabe von Grey’s Oden , vgl. - - - -Loenschen Samml , vgl. - - - -Steuart’s Oeconomia - - - -Goguet - - - -Bochart mglw. oder im Kontext von - - - -Huetii Origines mglw. - - - -L’origine … - - - -Hesiod - - - -Young … Young, Night-thoughts - - - -Meine Spinnerinnen und ihre Mutter, die, nachdem Hamann zunächst mit seinem Bruder am 15. August 1768 in die Bondelische Wohnung eingezogen war, wohl um Weihnachten nachfolgten. - - - -Brackgut untaugliches Gut oder Waare, Ausschuss - - - -Hintz - - -Brief Nr. 356 - - -Kanters - - - -Kritischen Wäldchen , 1. und 2. Wäldchen - - - -Verschwiegenheit Herder verschwieg zuvor seine Arbeit an den Kritischen Wäldern; ebenso leugnete er nachher beharrlich seine Autorschaft sowohl im Privaten (vgl. ) als auch in öffentlichen Erklärungen (vgl. SWS IV, S. 340f.). - - - -digito monstratus: hic est! verkürzt aus „at pulchrum est digito monstrari et dicier hic est“, dt. schön ist es doch, wenn man auf dich zeigt und gesagt wird: der ist’s! (, 1,28) - - - -Kgsbergschen Gelehrten Zeitungen - - - -Brüder wohl Freimaurer - - - -☉ und ◻ ☉ ist ein alchemistisches Symbol für Sonne, ◻ wird in der Freimaurerliteratur als allgemeines Symbol für ‚Loge‘ verwendet; Bedeutung hier unklar, vmtl. Ironisierung von freimaurerisch-alchemistischer Esoterik. - - - -Mitbruder und Verleger war gemeinsam mit Herder Mitglied der Rigaer Loge „Zum Schwert“. - - - -Pythagoräischen Weltweisheit Anspielung vmtl. sowohl auf das Freimaurertum als auch auf die Verschwiegenheit Hartknochs (und Herders), vgl. - - - -weyl. HE. Verleger - - - -Garrey’s Geschichte des Schlafes - - - -übersetzen wohl die englischen Texte aus dem Gentleman’s Magazine für die Königsbergschen Gelehrten und Politische Zeitungen, vgl. - - -Brief Nr. 357 - - -Director Magnier - - - -δος μοι που στω dt. gib mir, wo ich Stehen kann [und ich will die Welt aus den Angeln heben]; Ausruf des - - - -HE. de Lattre - - - -Schmähschrift (ein Freund von Klotz) veröffentlichte in der Deutschen Bibliothek der schönen Wissenschaften, 9. St. (1769, dem ersten dieses Jahres), S. 119–138 eine Polemik gegen Herders Fragmente, 1. Sammlung, 2. Auflage, und zwar bevor diese ausgeliefert wurde; Herder vermutete einen Diebstahl in der Druckerei und andere Intrigen (vgl. ); die Auflage wurde schließlich einbehalten und makuliert, wohl auch um die in die unangenehme Situation zu bringen, ein nicht erschienenes Buch rezensiert zu haben. - - - -neue Ausgabe … Die 2. Auflage der 1. Sammlung von Herders Fragmenten wurde 1768 gedruckt, die erste erschien 1766. - - - -kritischen Wälder , 2. Wäldchen - - - -erste mal verrathen Herder vermutete geschwätzige Königsberger, vgl. . - - - -Blindekuhspiel Herder wird mit diesem fortfahren, vgl. , und zwar, wie Hamann schon vermutet, zu seinem Nachteil. - - - -Klotz - - - -Polygraphen als Polyhistors Vielschreiber statt Universalgelehrter - - - -Kirchen u Schulamt zu verwalten In der vorherigen Besprechung der Fragmente in der Deutschen Bibliothek der schönen Wissenschaften, 1. Bd., 1. St., S. 161 wurde neben Herders Namen auch seine Stellung als „Collaborator an einer Classe zu Riga“ enthüllt. - - - -Hiob oder Nebucadnezar Hi 42,12–17 und mglw. Dan 2,46f. - - - -Bureau bei der - - - -Geschichte der spanischen Dichtkunst - - - -Meinhardt ; „verdunkelt“ wohl im Sinne von übertroffen - - - -Grülichs Geschichte des Schlafes - - - -freymüthigen Briefe über das Χstentum - - - -Beantwortung des Mösers , vgl. - - - -Verleger - - - -Göttingsche Gelehrte Zeitung - - - -Thomas Reden - - - -plagii … , 33. St. vom 17.3.1764, S. 261f.: „Da alles dieses geschrieben war, finden wir, fast mit Bedauren, daß ein sehr grosser Theil dieser gekrönten Rede aus einer im Jahre 1758 abgedruckten Schrift genommen ist, die zum Titel hat: Recherches & considerations sur les Finances de France. Hr. T.[homas] hat also vornemlich den Ruhm des Umkleidens verdient.“ - - - -Oberpraetor wohl - - - -requete dt. Ansuchen, an , wegen der entliehenen Bücher, vgl. - - - -Daguesseau Oeuvres - - - -Pindar … Herder bat wohl zuvor Hamann mündlich über um eine -Ausgabe; Hamann sandte aber wohl doch seine eigene Ausgabe, jedenfalls schickte Herder sie bald darauf zurück, vgl. . - - - -Stark - - - -Libellus in Aeschyli Prom. vinct - - - -Geh. R. Klotz - - - -Kanter verlegt jetzt etwas von ihm … - - - -deutsche Abhandl. vmtl. - - - -Kennicottsche Project - - - -aus Büsching Starck war Büschings Protegé; etwa in , I,695 wird für das Kennicott’sche Projekt geworben. - - - -Geogr. - - - -Basedow - - - -neuen Ausgabe , 1. Sammlung, 2. Auflage, vgl. - - - -Hintz … übernahm 1769 mit die Mitauer Filiale der Hartknochschen Buchhandlung; Hinz betätigte sich aber zu eifrig als Freimaurer (wie Hamann tadelt); schon in seiner Königsberger Zeit betätigte er sich als ‚Redner‘ in der Loge ‚Zu den drei Kronen‘ und bekleidete ein solches Amt auch in Mitau. - - -Brief Nr. 358 - - -Briefen Hamann erhielt Herders Brief am 31. März 1769; Herders Brief ist eine Antwort auf HKB 355 und HKB 356; HKB 357 lag ihm beim Verfassen wohl noch nicht vor. - - - -Sie klagen … vgl. und - - - -aßecurirt versichert - - - -Unvorsichtigkeiten Ihrer Freunde … Herder, der eigentlich auf die Anonymität seiner Schriften bedacht war, fühlte sich durch die Veröffentlichung seiner persönlichen Umstände, den Nachdruck privater Gedichte und die Rezension seiner überarbeiteten Fragmente vor ihrem Erscheinen in der Deutschen Bibliothek der schönen Wissenschaften, 9. St., S. 119–138 verfolgt; eine Quelle der Indiskretionen vermutete er auch im königsberger Tratsch, vgl. zu . - - - -Schrift über das Publikum wurde zuerst 1765 in Riga bei Frölich gedruckt; die Hamburger Monatsschrift Unterhaltungen (hg. von Daniel Schiebeler und Johann Joachim Eschenburg, Hamburg 1766–1770) druckte sie im Januar 1768 nach, offenbar ohne Erlaubnis des Autors. - - - -Rede über die Kanter - - - -Brochure auf Kurella vgl. zu - - - -Hambergers gelehrtem Deutschland in Hamberger, Das gelehrte Teutschland, Erster Nachtrag 1768, S. 648 werden unter Herder, „Pastor Adjunctus und Collaborator an der Schule zu Riga“ aufgeführt: , Fragment zweener dunklen Abendgespräche an Hrn. Kurella, nach dem Tode seines Vaters, 1764 und . - - - -Riedel citirt … , vgl. zu - - - -Klotzischen Bibliothek (ein Freund von Klotz) veröffentlichte in der Deutschen Bibliothek der schönen Wissenschaften, 9. St., S. 119–138 eine Polemik gegen die 2. Auflage von Herders Fragmenten, und zwar bevor diese ausgeliefert wurde. - - - -pecatillum dt. kleine Sünde - - - -Gartenlaube am Königsbergschen Peneus antikisierend für den Garten des Hauses von Hamanns Vater am Pregel in der Königsberger Altstadt - - - -Beleidiger … vgl. und Hamanns Antwort - - - -Citation im Torso vgl. , S. 600: „[…] wenn Philologen auf abenteuerlichen Kreuzzügen, nicht Bilder unsrer Religion, sondern bloß der Orientalischen Seite unserer Religion geben: nicht sie geben, um in einer edlen, bekannten und nachdrücklichen Sprache, sondern um seltsam, fremde, oder gar possierlich zu reden: so mag dies Mißbrauch sein […]“. Der Vorwurf des leichtsinnigen Missbrauchs biblischer Ausdrücke gegenüber Hamanns Kreuzzügen wurde seinerzeit auch von erhoben, vgl. HKW: Kreuzzüge, 225 (N II,253). - - - -exsecriren entweihen, verwünschen - - - -Kreuzzügen … - - - -dieser soll weg Zu einer zweiten Auflage von kam es nicht; Hamann wünschte auch keine Korrektur, vgl. . - - - -Proscription Ächtung - - - -Da prangen Sie … , S. 30: „Die Kreuzzüge des Philologen lese ich immer noch gern; ich weiß, es ist sein eigener Humour, den er für sich allein hat und für sich behalten mag ewiglich; ich studiere sie so gar und freue mich, wenn ich ihn endlich so verstehe, daß ich zur Noth sein Scholiast werden könnte.“ - - - -Lares u. Penates … zur Anspielung auf die Lares und Penates vgl. , zur unpatriotischen Fühllosigkeit (Hamanns Aufforderung an Herder, für die KGPZ Beiträge zu liefern, die er bisher nicht beachtete) vgl. - - - -denen in Deutschland wohl Herders Beiträge für die - - - -neuer Anfang gelehrter Beiträge Die Gelehrten Beyträge zu den Rigischen Anzeigen gingen 1767 ein, zu einem neuen Anfang kam es nicht. - - - -Kanter - - - -Johnsonsche Ausg. - - - -Hartkn. - - - -Kön. Zeitungen - - - -K. - - - -Prävenancen dt. Rücksichten (bei Herder dt./lat./frz. Mischform) - - - -Treschoisches Unkraut … Schriften von oder im Stil von , der einer der Hauptmitarbeiter der KGPZ war; Mt 13,25 - - - -Lambert - - - -tüchtiger Direktor Kritik an der Herausgeberschaft von , der 1769 Direktor der Königsberger Lotterie wurde und dadurch den Titel „Herr Direktor“ trug - - - -Hallenser … Klotzianer - - - -Versuch über das Ideal des Menschen … Der Jahrgang 1769 der Königsbergschen Gelehrten und Politischen Zeitungen ist nicht überliefert; der Aufsatz ist nicht in der Akademieausgabe enthalten; Hoffmann. Herders Briefe an Joh. Georg Hamann, S. 244 kommentiert: „Königsb. Ztg. Beylage zum 5. Stück vom 16. Jan. 1769 bringt ‚moralische Betrachtungen, der Mensch nach der Natur. Ein philos. Ideal von J. J. Rousseau.‘ Herr Dr. Reicke hat durch diese Briefstelle seine Vermutung, daß dies ein Kantscher Aufsatz sei, bestätigt gefunden.“ - - - -Auszug aus den Denkwürdigkeiten Petrarchs … In seiner Rezension von schreibt Hamann v.a. über Petrarch und Laura; in: KGPZ, 9. St. vom 30.1.1769 (N IV,326–328). - - - -Blatt über die Verjüngung … Obwohl Hamann sich darauf verließ, schickte Herder nie einen Aufsatz (vgl. ); er konzipierte ihn aber im Journal meiner Reise im Jahr 1769, S. 112–126. - - - -neuen Fragmentenauflage Hamann bat zuvor um ein Exemplar der 2. Auflage von Herders Fragmenten, vgl. . - - - -Steidel überbrachte nur den Brief, nicht das Buch, vgl. . - - - -sub rosa rosarum dt. unter der Rose der Rosen (also besonders verschwiegen) - - - -Curl’scher Schelmenstreich nach Edmund Curll (1675–1747), Buchhändler in London; durch die Satiren von Swift und Pope ein Stereotyp des profitgeilen Raubdruckers und Fälschers - - - -Dtsch. und V R Unter der Sigle „Dtsch.“ erschienen die Rezensionen von Lindners Lehrbuch der schönen Wissenschaften in der Deutschen Bibliothek der schönen Wissenschaften, 1. Bd., 1. St. (1768), S. 50–60, und S. 161–180; unter der Sigle V R erschien im 9. St. (1769), S. 119–138 die Polemik gegen die 2. Auflage der Fragmente; ob Klotz oder Riedel hinter den Siglen standen, ist unsicher. - - - -Weiße hats mir geschrieben … Vgl. den Brief von an Herder, 30.121768 (Johann Gottfried von Herder’s Lebensbild, I,3,2, S. 527); die Entzweiung war aber tatsächlich nur ein Gerücht, wenn auch weit verbreitet. - - - -Klotz an Lindner nicht überliefert, vgl. - - - -Familiennachrichten vgl. - - - -Beilage ; zu Herders „Blindekuhspiel“ um seine Autorschaft vgl. - - - -Reval heute Talinn, ca. 300 km nördlich von Riga - - - -neuen Braunschweigischen Zeitungen wohl ; dort nicht ermittelt - - - -Kritischer Wälder - - - -Nicolai vgl. Nicolai an Herder, 24.12.1768 (Johann Gottfried von Herder’s Lebensbild, I,1,2, S. 390) und Herders ebenfalls leugnende Antwort ebd., 412 - - - -Verleger - - - -Präsagium Witterung, Vorzeichen - - - -gehe ihm zu Dach zurechtweisen, anfahren - - - -V. Verfasser - - - -Pythagoräer derjenige, der stillschweigt, vgl. - - - -Ihren Zeitungen dafür profitirt in den KGPZ öffentlich bekannt gemacht - - - -Hinz … , vgl. - - - -Caractere manqué fehlerhafter Charakter - - - -bisherigen Zögling mglw. Friedrich Heinrich von Korff, der Sohn von - - - -Mitau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga); Hamann war von 1765 bis Anfang 1767 in Mitau - - - -Auditeur bei des Herzogs Garde Militärrichter bei der Garde von - - - -hiesigen Aussichten vgl. - - - -favete linguis dt. Hütet die Zungen! (, III,1,2) - - - -Deutschen Nationalgeist , vgl. - - - -Schmidtischen Zusätzen - - - -Musikalische Drama - - - -Rammlers Stücken - - - -Sonnenfels Dramaturgie - - - -Leßingen - - - -Theresie u. Eleonore - - - -Jünglinge, u. Hypochondristen , - - - -Gesang Rhyngulphs ; vgl. Herders Kretschmann-Rezension in , 17. Bd., 2. St. (1772), S. 452–457 (SWS, V, S. 334–337) - - - -altum silentium dt. tiefes Schweigen (nach , 10,63) - - - -P. Denis Oßian … ; zur Kritik an der Hexametrisierung des Ossian vgl. Herders Rezension in , 17. Bd., 2. St. (1772), S. 437–447 (SWS, V, S. 322–330) - - - -Fama röm. Göttin des Gerüchts und des Ruhmes - - - -Club Clique, geschlossene Gesellschaft (engl.) - - - -Klopstocken - - - -Cesarotti übernahm in seiner Ossian-Übertragung Anmerkungen aus der italienischen Übersetzung von Cesarotti. - - - -D. Blairs - - - -Mosheims Geschichte Servets - - - -einige auch an mich nicht überliefert - - - -Riedelschen Zeitungen - - - -Hippelschen Spott … ; der Jahrgang 1769 der KGPZ ist nicht überliefert. - - - -Sulzers Wörterbuch - - - -kritischen Wälder Gemeint sind die Erfurtischen Gelehrten Zeitungen; dort wurden Herders Kritische Wälder im 1. St., 2.1.1769 unter Herders Autorschaft angekündigt und im 7. St., 23.1.1769 rezensiert; am Ende heißt es dort: „Herr Herder hat vor seinem Buche den Kopf des Socrates; aber inwendig ist er ein reissender Wolf – Aristophanes.“ - - - -Hr. Secret. Berens - - - -Ihren Brief nicht überliefert; wohl im Zusammenhang von - - - -George - - - -Fieldings Adam … nach - - - -Physique de la Beauté - - - -Diderots Artikel Beau Encyclopédie, Bd. 2, S. 169ff., s.v. „beau“, vgl. - - - -Klopstocks Blatt … - - - -Riedelsche Briefe - - - -Abadonna … aus , Bd. 4, 19. Gesang; vorab ohne Einwilligung des Autors und sehr fehlerhaft veröffentlicht in , Bd. 2, 6. St., S. 283–292 - - - -Hermanns Schlacht - - - -Oßian Ossian - - - -Ugolino - - - -Klotzianer u. Weißianer Anhänger von und bzw. in ihren Rezensionsorganen - - - -alten Deutschen Stücken Möglicherweise spielt Herder auf den 17. Literaturbrief an, wo Lessing sein Faust-Fragment exponierte. - - - -Kriegssteuer wohl wegen des Russisch-türkischen Krieges, vgl. - - - -quibus liquidam … dt. welchen der Vater (Zeus) eine klare Stimme wie von der Kithara gab, , I,24,3f. (dort „cui“ anstatt Herders Pluralanpassung „quibus“) - - - -Princeßinnen … , I, S. 15–18, 2. Kapitel - - - -leben, wie unter Todten Ps 88,6 - - - -Käuzlein … Ps 102,7 - - - -Idris - - - -kleine Ode „An Chloe“, in: , 1. Bd., 4. St., S. 58–60 - - - -Lohensteinsche Perlenzimmer nach Art der Trauerspiele von Daniel Casper von Lohenstein (1635–1683), die für ihren ‚barocken Schwulst‘ bekannt waren - - - -Nanette , 7. Buch, 44. Kapitel - - - -Beilage zum Dangeil … , N IV,228 - - - -Gemmingen - - -Brief Nr. 359 - - -Steidel - - - -sine die et consule ohne Tag und Jahreszahl (die Römer benannten die Jahre nach den regierenden Konsuln); gemeint ist - - - -Anecdote vgl. - - - -Geschmier vom 15 Mart HKB 357 (er lag Herder bei Abfassung von HKB 358 wohl tatsächlich nicht vor) - - - -Einl. Einlage - - - -Aßecurantz vgl. - - - -Dii Deaque me perdant dt. mögen mich Götter und Göttinnen verderben; nach Tac. Ann. 6,6 ein Briefanfang des Tiberius voller Selbstvorwürfe - - - -Beleidigern u Beleidigten vgl. und zu Herders Verständnis - - - -Klotz - - - -Torso ; es ging um den Vorwurf des leichtsinnigen Missbrauchs der biblischen Ausdrücke gegenüber Hamanns Kreuzzügen, vgl. . - - - -Recension , 52. St. vom 27.6.1768 (N IV,316f.) - - - -Aenderung … vgl. - - - -fame canina hundeartigen Hunger - - - -Aliment Nahrungsmittel, Unterhalt - - - -riedelscher … und waren die tonangebenden Rezensenten in der Deutschen Bibliothek der schönen Wissenschaften und besonders mit Herder verfeindet. - - - -Divergentz … vgl. - - - -Dach zu steigen zurechtweisen, vgl. ; es geht wohl um Hamanns Rezension von in , 52. St. vom 27.6.1768 (N IV,316f.) - - - -Kennicott - - - -Landgut Anspielung auf , 2,6,1–3: „Hoc erat in votis: modus agri non ita magnus […]“ - - - -Vixi und Gratias Lebensdank - - - -Riedel … , vgl. - - - -Lauson - - - -Extemporaldichter Gelegenheits- bzw. Improvisationsdichter - - - -Terne Dreiertreffer in der Zahlenlotterie - - - -coup de main de maitre Streich von Meisterhand - - - -Regie - - - -Deutschl. Gemeint sind wohl überregionale Rezensionsorgane wie die , vgl. . - - - -unsern Zeitungen - - - -Ihrem Verleger , vgl. - - - -Liebe … nach dem Titel von - - - -Abhandl. vgl. - - - -Beyl. Beilage; gemeint ist der angekündigte Beitrag für die Königsbergschen Gelehrten und Politischen Zeitungen. - - - -Ihrem alten Lehrer Wohl ; das Gespräch von Hamann und Kant war demnach wohl in der ersten Märzwoche 1769. - - - -Roußeaus Urtheil … nicht ermittelt, mglw. - - - -Fall … über , 1. Sammlung, 2. Auflage, vgl. - - - -Torso - - - -öffentl. Entsagung der Wälder Herders öffentliche Leugnung seiner Autorschaft an den Kritischen Wäldern erschien etwa in der Vossischen Zeitung, 21.3.1769 oder in den Erfurtischen Gelehrten Zeitungen, 26. St. vom 31.3.1769, S. 216. - - - -Gabe mir ins Gesicht Das Versteckspiel um Herders Autorschaft wurde schon zuvor von Hamann kritisiert, ; Herder spielte aber auch Hamann gegenüber unwissend, . - - - -W. - - - -Τι υμιν ειπω ουκ επαινω dt. Was soll ich euch sagen? Hierin lobe ich euch nicht. 1 Kor 11,22 - - - -Riga … Gemeint ist, dass die Vossische Zeitung zuerst Riga als Publikationsort in der Überschrift einer Anzeige oder Rezension druckte und damit auf Herder als Autor wies. - - - -Braunschweigschen , nicht ermittelt - - - -Kgsb… profitirt Die Königsbergschen Gelehrten und Politischen Zeitungen machten also wohl keine Hinweise auf Herder; zu „profitiert“ vgl. . - - - -forum fori weltliches Gericht, vgl. Zedler, Bd. 9, Sp. 802 - - - -Hinz , vgl. - - - -jungen HE mglw. Friedrich Heinrich von Korff, der Sohn von - - - -recht auslachen wohl wegen seiner freimaurerischen Umtriebe, vgl. - - - -Aus einem düstern … Verse aus der anonymen Spottschrift , S. 33 - - - -Nicolaiten Anhänger von - - - -Genius saeculi … Herder erwähnt lobend in den Fragmenten, 3. Sammlung, S. 499 - - - -Vorrede zum letzten Stück … , 8. Bd., 2. St. (1769), Vorrede, S 6f. und 8–12 - - - -donis und armis dt. Geschenke und Waffen, wohl Anspiel auf , 2,49 - - - -Furcht und Zittern biblisches Hendiadyoin, etwa Hi 4,14 oder 2 Kor 7,15 - - - -logogryphische eigentlich nach Art eines Buchstaben- oder Worträtsels - - - -Herzen und Nieren prüft Ps 7,10 - - - -και συντελεια… dt. mit einem Wort: Er ist alles in allem, Sir 43,27 - - - -Morellus , vgl. - - - -Bülow , vgl. - - - -sub rosa rosarum dt. unter der Rose der Rosen (also besonders verschwiegen) - - - -Velasquez - - - -arabischer Bibliothek - - - -Dennis Oßian , vgl. - - - -Lindner - - - -Original - - - -ei. eiusdem, dt. dergleichen - - - -Berens … , zurückgelassene Schäfchen meint Bücher, vgl. - - - -George - - - -Rambles engl. umherschweifen, vgl. - - - -Ugolino - - - -Familiensachen u Klotzens Briefe Familiensachen, die Hamann unausgeführt erwähnte () und ein Brief von an ; Herder fragte danach, vgl. . - - - -Lehrbuch … ; zu Klotz’ Verriss vgl. - - - -haec nihil ad nos dt. das ist nichts für uns (von „Quod supra nos, nihil ad nos“, einem Sokrates zugeschriebenen Sprichwort) - - - -Adam Trescho , vgl. - - - -in fremden Namen mglw. im Auftrag von , nicht ermittelt - - - -meinem eignen nicht ermittelt - - - -StadtSecr. - - - -Bücher nicht denken Anspielung auf die wiederholte Aufforderung, Bücher zurückzusenden, vgl. ; Herder übersandte sie erst bei seinem Abschied aus Riga, vgl. . - - - -Popowitsch - - - -Wittwen in Mohrungen wohl Anspielung auf Herders Mutter, die seit 1763 verwittwet in Mohrungen lebte - - - -Briefe der Sevigné - - - -cette Mere beauté Mutter an Schönheit - - - -Coulange - - - -Deshoulieres - - - -Fräulein…jungen Kaufbedienten nicht ermittelt - - - -operibus supererog. Operibus supererogationibus, dt. Werke über das verlangte Maß hinaus - - - -blutsauren Tagewerk seiner Beschäftigung in der - - - -Un grand Vocabulaire françois - - - -Encyclopedie - - - -Froschmäusler nach Art des Froschmäusekriegs - - - -Beyl. über Beyl. Beilage über Beilage; gemeint sind die angekündigten Beiträge Herders für die KGPZ. - - - -Commissiones gemeint ist die Rücksendung von Büchern - - - -Brief Nr. 360 - - -zu Schiffe Die Reise beschreibt Herder dann später im Journal meiner Reise im Jahr 1769. - - - -Gustav Berens - - - -Dimißion Amtsniederlegung, Abschied - - - -Scholarchen - - - -Sekr. Berens - - - -valediciren Lebewohl sagen, Abschiedsrede halten - - - -Collegen Görike Johann Christoph Gericke (1728–1782), Prediger am Sanct-Georgs-Hospital und an der vorstädtischen Gertrudenkirche in Riga - - - -Kampenhausen - - - -lebenden alten Mann Johann Loder (1687–1775), Rektor des Rigaer Lyzeums (Ritterschule) und Diakon der Jakobskirche; Herder sollte dessen Nachfolger werden. - - - -Past. u. Rect. Pastor und Rektor - - - -l’Estocq Geheimrätin und Gräfin l’Estocq - - - -turbirte beunruhigen, plagen - - - -Büsching - - - -Gesindelfactionen Parteiungen in der Gelehrtenrepublik - - - -Pilgrimme u. Bürger 1 Petr 2,11 - - - -Türken schlagen … neue Entwicklungen im Russisch-türkischen Krieg - - - -Athenienser Neugier der Rigaer Gesellschaft parallel zu derjenigen der Athenienser in Apg 17,20 - - - -K. Königsberg (es kam nicht dazu) - - - -Figment von lat. figmentum, dt. Erdichtung, Fiktion - - - -wie einen Stachel Pred 12,11 - - - -Mislichkeiten Herders Fortführung des Blindekuhspiels um die Abläugnung seiner Autorschaft an den Kritischen Wäldern auch in der Privatkorrespondenz mit Hamann (), wofür Herder ausgescholten wurde, - - - -Litterarischen Briefe Der Klotzianer nannte Herder als Autor der Kritischen Wälder in den Litterarischen Briefen, 1. Paquet, 1. Brief, S. 19f. - - - -letzten Brief Gemeint ist, dass Herder HKB 358 schrieb, bevor HKB 357 ankam. - - - -Ihre Bücher Hamann bat mehrfach darum, zuletzt in - - - -Hartknoch - - - -Sublime and Beautif. - - - -life of Homer - - - -on Mythologie - - - -Hinz , vgl. - - - -Hurd’s Commentar (die zweibändige Ausgabe von ) - - - -Eschenbach Epigenes - - - -Popowitsch Meer - - - -2 Manuscr … nicht ermittelt - - - -Pindar , vgl. zu - - - -Buttler’s Hudibras - - - -omissum ein ausgelassenes Buch - - - -J. C. Ber. - - - -Georg - - - -Karl - - - -morgende Predigt die vorletzte in Riga gehaltene Predigt, vgl. SWS, XXII, S. 502–514 - - - -Kampenhausen - - - -General Gouverneur Graf Johann George von Browne (1698–1792), seit 1762 Generalgouverneur von Livland und Günstling von Katharina II. - - - -prevenirt zuvorkommend, mit vorgefasster Meinung - - - -Vietinghof - - - -v. Berg Friedrich Reinhold von Berg (1736–1809), Jurist, seit 1769 Hofgerichtsassessor in Riga - - - -Wink … - - - -Bar. v. Mengden Karl Gustav von Mengden von Altenwoga (1723–1775), Bruder von , seit 1769 Landmarschall von Livland; vgl. HBGA, Bd. 11, S. 107: „Die livländische Ritterschaft beabsichtigte nach einem Sitzungsprotokoll vom 20.11.1769, für den altersschwachen Loder einen Adjunkt anzustellen, der die Hälfte von dessen Rektorengehalt und 200 Reichstaler von der Ritterschaft (die jährlichen Zinsen eines von Mengdenschen Legats von 4000 Talern) erhalten sollte, um Herder dafür ‚desto leichter zu bekommen‘.“ - - - -Lindnern - - - -Scheffn. - - - -Kant - - - -Kanter - - - -wiedersehen Zu einem Wiedersehen zwischen Herder und Hamann kam es trotz ihres noch beinahe zwei Jahrzehnte dauernden Briefwechsels nicht. - - - -Abschied von der Kirche die Abschiedspredigt am 17. Mai 1769, vgl. SWS, XXII, S. 122–143 - - - -Venus durch die Sonne Der Venustransit am 23. Mai 1769 wurde von verschiedenen Expeditionen auf der Welt beobachtet, u. a. durch Teilnehmer der Weltumseglung James Cooks auf Tahiti. - - -Brief Nr. 361 - - -Der Entwurf entstand, wie auch HKB 362–367, im Zusammenhang des Rechtsstreits um die Vormundschaft und die Verwaltung des Vermögens des psychisch kranken mit ; in dem Rechtsstreit war als Nachlassverwalter des 1766 verstorbenen Vaters und Depositar von Johann Christophs Vermögen involviert, er befand sich aber auf der Seite von Nuppenau; zu Hamanns negativem Verhältnis zu Buchholtz vgl. ; zur Vermögensaufstellung hier vgl. auch . - - - -Schönsche wohl der Königsberger Fleischhauer Johann Andreas Schön (Lebensdaten nicht ermittelt), vgl. - - - -Obligation Schuldbrief, Vermögensteil, vgl. Krünitz, s.v. Obligation - - - -Blocksche nicht ermittelt, vgl. - - - -cedirten Überlassung, Abtretung, v.a. von finanziellen Ansprüchen oder Forderungen, vgl. Krünitz, s.v. Cession - - - -Schoefferschen nicht ermittelt - - - -Fr R. von Bondeli wohl die Ehefrau von , bei dem Hamann von 1768–1770 wohnte - - - -Brief Nr. 362 - - -Der Entwurf an das mit Vormundschaftssachen betraute Pupillenkollegium entstand im Zusammenhang des Rechtsstreits um die Vormundschaft und die Verwaltung des Vermögens des psychisch kranken mit , welchen Hamann wegen der Parteilichkeit von vor dem Königlichen Pupillenkollegium austragen wollte. - - - -Vater - - - -Legata als Erbschaft hinterlassene Gegenstände oder Beträge - - - -Kirchenrath Bucholtz - - - -nächsten Blutsfreunde - - - -Magistrat - - - -CammerCanzeley Kanzlei der - - - -Provincial Direction - - - -jüngerer Bruder - - - -Kriegsrath Hindersin - - - -Curator Vormund - - - -Secretair Ballasch wohl - - - -elabirter entschlüpfter, geistesabwesender - - - -Depositario und Curatori Verwahrer und Vormund - - - -ingrossiren ins Reine schreiben, in die gerichtlichen Grund- und Hypothekenbücher eintragen - - - -paroxysmo Anfall - - - -Obligationes Schuldbrief, Vermögensteil, vgl. Krünitz, s.v. Obligation - - - -damals reducirten Geldes Die zur Finanzierung des Siebenjährigen Krieges unterwertig geprägten Münzen wurden 1764 wieder eingezogen. - - - -Hippel - - - -Abgebrandte wohl für Spendenaktionen nach dem großen Brand von 1764 - - - -Interessen Zinsen eines Kapitals - - - -Vetter v debitor - - - -Advocatus Gunthel - - - -h. huius, diesen Monats (Juni) - - - -ex propriis aus eigener Kraft, eigenen Mitteln - - - -Curatorem bonorum eigentlich die „bey entstandenem Concurs, zu Verwaltung des Schuldners Güter und Vermögens bestellte Person“ (Krünitz, s.v. curator bonorum) - - - -Extradition Auslieferung - - -Brief Nr. 363 - - -Ew. Kgl. Maj. Dem Briefentwurf ging offenbar eine positive Antwort auf voraus, auf die Hamann hier wiederum antwortet. Die Anrede an ist wohl nur pro forma. Der Briefentwurf entstand im Zusammenhang des Rechtsstreits um die Vormundschaft und die Verwaltung des Vermögens des psychisch kranken mit , welchen Hamann wegen der Parteilichkeit von vor dem Königlichen Pupillenkollegium austragen wollte. Hamann gewann den Prozess schließlich und erlangte die Vormundschaft über seinen Bruder und dessen Vermögen zurück. - - - -Bericht … Das Königliche Pupillenkollegium entsprach wohl der Bitte in ; Hamann geht vmtl. in auf den Inhalt des Magistrats-Berichts ein. - - - -Hiesigen Magistrats - - - -Accise Directorio - - - -Curator Vormund - - - -Gunthel - - - -Vatern - - - -veränderten Wohnung der Umzug ins mittelste Tragheim, vgl. - - - -quaest. quästioniert, in Frage stehend - - - -Hindersinn - - - -beständige Wärterin vmtl. die Mutter von - - - -Instigation Anstachelung - - - -Nuppenau - - - -Urgirens Drängens - - - -termino solutionis dt. Zahlungsbedingung - - - -c. mglw. dt. currentis (von anno currentis, laufendes Jahr) - - - -insinuirung gerichtliche Zustellung - - - -civis Academicus akademischer Bürger, damit wohl auch unter der Universitätsgerichtsbarkeit - - - -foro privilegiato Privilegierter Gerichtsstand; im Normalfall ist bei Bürgerlichen anscheinend der unter für Vormundschaftssachen verantwortlich; bei Adeligen und mitunter auch akademischen Bürgern aber wohl das Pupillenkollegium. - - - -Dragheim auf dem mittelsten Tragheim - - - -dirigirende Bürgermeisterl. Amt also nicht unter die Entscheidungsmacht von - - - -Oberburggräfl. Amt - - - -submisseste supplicire flehe ich unterwürfig - - - -submittire bewerben - - - -Obligationes Schuldbrief, Vermögensteil, vgl. Krünitz, s.v. Obligation - - - -Hartungschen vmtl. - - - -Dan. Bernhard Engelmann Daniel Bernhard Engelmann (Lebensdaten nicht ermittelt) - - - -Obligatio ingrossata amtlich eingetragener Schuldbrief - - - -Joh. Meyer nicht ermittelt - - - -aquirenten-Gallwitz Nachfolger, nicht ermittelt - - - -Joh. Georg. Schön nicht ermittelt - - - -Johann Andr. Schoen Johann Andreas Schön (Lebensdaten nicht ermittelt) - - - -HE Nuppenau - - - -ex Cambio im Tausch - - - -paterno väterlicher Vermögensanteil - - - -Blocksche nicht ermittelt - - - -Henrici nicht ermittelt - - - -Gronausche George Alexander Gronau, Zimmergeselle in Königsberg (Lebensdaten nicht ermittelt) - - - -Hoyer - - - -Saturgus - - - -ad depositum pupillare beim Vormundschaftsamt zur Aufbewahrung hinterlegen - - -Brief Nr. 364 - - -Monsieur Adressat des Briefentwurfs nicht ermittelt. - - - -fille - - - -comme le bon Patriarque … 1 Mo 29,18–28 - - - -os de mes os … 1 Mo 29,14 - - - -paysanne - - - -pere - - - -Laubmeyer - - - -Confesseur - - - -pere wurde am 27. September 1769 geboren, war also im 7. oder 8. Monat schwanger. - - - -hamadryade - - - -certes c’est … Ps 127,2–3 - - - -Medicin - - - -la mere et la soeur nicht ermittelt - - - -cet ange de Dieu 1 Mo 32,25–29 - - -Brief Nr. 365 - - -Der Briefentwurf entstand im Zusammenhang des Rechtsstreits um die Vormundschaft und die Verwaltung des Vermögens des psychisch kranken mit , den Hamann wegen anscheinender Parteilichkeit von vom bürgermeisterlichen Pupillenamt abziehen und vor dem Königlichen Pupillenkollegium austragen wollte. - - - -S. T. salvo titulo; ohne oder mit Vorbehalt des richtigen Titels - - - -Vorfälle wohl vor allem der Rechtsstreit mit ; zu dem unbekannten Teil der Umstände gehört aber wohl auch die Schwangerschaft von - - - -Zustand unsers Vermögens vgl. - - - -Michael ej. anni Michaelis des gleichen Jahres, 29. September 1767 - - - -seel. Vaters - - - -Hoyer , vgl. - - - -Abgebrannte Hoyers Speicher brannten ab, vgl. - - - -Saturgussche Comptoir - - - -Nuppenausche Wechsel - - - -Kirchenrath Buchholtz - - - -Schönsche Obligation wohl der Königsberger Fleischhauer Johann Andreas Schön, vgl. - - - -Block nicht ermittelt, vgl. - - - -Henrici nicht ermittelt, vgl. - - - -Curator ex officio dt. Vormund von Amts wegen - - - -Ingrossation Eintragung in die gerichtlichen Grund- und Hypothekenbücher - - - -seel. Vaters Magd - - - -Legat als Erbschaft hinterlassener Gegenstand oder Betrag - - - -Magistrats - - - -römischen Landpfleger Pontius Pilatus, Joh 18,38 - - - -Protocol vmtl. erwähnt in - - - -Hibriden-Instrument nicht ermittelt - - - -Kirchenrath Buchholtz - - - -offenbaren Wucherer … 1 Kor 6,8f.; vgl. auch die öffentliche Invektive gegen Buchholtz im Vorwort von , S. 5–8 (N IV,439f.) - - - -Fischerey wie Petrus Lk 5,5 - - - -Brief Nr. 366 - - -Ew. Kgl. Maj. Dem Briefentwurf ging offenbar eine Aufforderung zu weiteren Erklärungen nach voraus, auf die Hamann hier wiederum antwortet; die Anrede an ist wohl nur pro forma. Der Briefentwurf entstand im Zusammenhang des Rechtsstreits um die Vormundschaft und die Verwaltung des Vermögens des psychisch kranken mit , welchen Hamann wegen der Parteilichkeit von vor dem Königlichen Pupillenkollegium austragen wollte. - - - -a. c. anno currentis, dt. laufendes Jahr - - - -veruntreuet vgl. - - - -Beyl. Factum beiliegenden Tatsachennachweisen - - - -Wohnung auf dem mittelsten Tragheim - - - -Paroxysmo Anfall, vgl. - - - -a. p. anno praeterito, letztes Jahr - - - -ausdrückliche Wärterin vmtl. die Mutter von - - - -Magistratus , also die Gegenpartei um - - - -sinistre Insinuationes düstere Einflüsterungen - - - -Stupor dt. Teilnahmslosigkeit, Stumpfsinn - - - -ex abrupto dt. unversehens - - - -Curator Advocat Gunthel - - - -Kriegs- und Domainen Cammer - - - -BurgerMeisterl. Pupillen-Amts Das bürgermeisterliche Pupillenamt als Teil des Magistrats unter wäre eigentlich für die Vormundschaftssache von Hamanns Bruder verantwortlich, das Königliche Pupillenkollegium nur für höher gestellte Personen, vgl. . - - - -Foro competenti dt. zuständiges Gericht - - -Brief Nr. 367 - - -Ew. Kgl. Maj. Dem Briefentwurf ging offenbar eine Aufforderung zu weiteren Erklärungen nach voraus, auf die Hamann hier wiederum antwortet; die Anrede an ist wohl nur pro forma. Der Briefentwurf entstand im Zusammenhang des Rechtsstreits um die Vormundschaft und die Verwaltung des Vermögens des psychisch kranken mit , welchen Hamann wegen der Parteilichkeit von vor dem Königlichen Pupillenkollegium austragen wollte; Hamann gewann den Prozess schließlich und erlangte die Vormundschaft über seinen Bruder und dessen Vermögen zurück. - - - -Supplique wohl das eingereichte Schriftstück, wofür der Entwurf war - - - -Altstädtschen Bader - - - -Hindersinn - - - -Magistrats - - - -seel. Vater - - - -extradiren dt. ausliefern - - - -Jahr der Münzreduction Die zur Finanzierung des Siebenjährigen Krieges unterwertig geprägten Münzen wurden 1764 wieder eingezogen. - - - -Bruder - - - -Kirchenrath Buchholtz - - - -in officio publico dt. im öffentlichen Amt - - - -Captatores bonorum alienorum dt. Erschleicher fremden Eigentums - - - -debitori moroso und ingrato dt. saumseligen und undankbaren Schuldner - - - -a. c. anno currentis, dt. laufendes Jahr - - - -Obligationes Schuldbrief, Vermögensteil, vgl. Krünitz, s.v. Obligation - - - -Apostel Christi … vgl. Johannes 12,6 - - - -civiliter mortuus dt. in bürgerlicher Hinsicht tot - - - -Magistrat - - - -Kgl. Kriegs- v Domainen Cammer - - - -Accise und Zoll Directorio - - - -Interessen Zinsen - - - -Haushälterin - - - -Haushälterin wohl die Mutter von - - - -medio Augusti a. pr. Mitte August letzten Jahres, zu dem Anfall von , vgl. - - -Brief Nr. 368 - - -Berliner wohl die allgemeine Abneigung Hamanns gegen Berliner Rezensenten - - - -Saumseligkeit … Wohl ein von Nicolai in der Vergangenheit nicht beantworteter Brief Hamanns; durch den nicht überlieferten Brief Nicolais, der dieser Antwort Hamanns offenbar vorausgegangen ist, sei das aber ausgeglichen. - - - -Decorum eines anonymi Anspielung auf Hamanns weitgehend pseudonyme Autorschaft - - - -carte blanche Freibrief - - - -Provincial Direction - - - -privat-Mühseeligkeiten etwa der Prozess gegen um die Vormundschaft von oder die kürzliche Geburt von - - - -Freund Phädon - - - -agio kaufmannssprachlich ‚Aufgeld‘; wohl im Zusammenhang der Reisekosten, die Mendelssohn Hamann 1764 bei der Rückkehr vorgeschossen hat, vgl. - - - -Nunquam retrorsum dt. Niemals zurück (Wahlspruch der Welfen) - - - -Rammler - - - -Landsleute vmtl. - - - -Valetbriefe Abschiedsbrief, gemeint ist - - - -großen Mann - - - -Genius Saeculi … - - - -Litteratur Briefen - - - -Caput mortuum wertloses Pulver als Rückstand bei einem alchimistischen Experiment - - - -Gottschedschen Belustigung … , beeinflusst von - - - -Caius Herennius Rapidius - - - -Cicero - - - -Plinus - - - -Panegyricus Festrede - - - -non nostrum est tantas dt. es steht mir nicht an, einen so wichtigen Streit bei euch zu entscheiden (, 3,108) - - - -HE Leßings 2ten Theil - - - -romantischen Briefe - - - -Phädon - - - -Roußeau Anmerkungen über Plato - - - -Hartungschen Buchladen - - - -Accise v Zoll Directorio (Anweisung für Nicolai, wo ein Antwortbrief abzugeben bzw. zu adressieren sei) - - - -nicht sedentem sondern stantem in telonio nicht ‚am Zoll sitzend‘ (Mt 9,9), sondern ‚stehend‘ - - - -Brief Nr. 368a - - -Herder’s gewagten Schritt Herders Aufgabe seiner Ämter in Riga und die Reise nach Frankreich, vgl. ; Hamanns Reaktion auf Herders Schritt ist sonst nicht überliefert. - - - -besorgten Bücher wohl die von Herder geliehenen Bücher, die Hartknoch bei Hamann ablieferte, vgl. - - - -Georg Berens , vmtl. im Kontext von - - -Brief Nr. 369 - - -Zum Hintergrund des Briefes vgl. die Vorbemerkung des ersten Herausgebers Emil Gottfried Herder in Johann Gottfried von Herder’s Lebensbild, Bd. 5, S. 58f.: „Dieser Brief fand sich zerrissen unter Herder’s Papieren aus damaliger Zeit, und scheint von ihm verschoben, dann später wieder aufgefunden, als nicht mehr zeitgemäß zerrissen worden zu seyn. Ich glaube denselben hier um so mehr mittheilen zu müssen, als die Briefe, welche Herder in der letztern Zeit an Hamann geschrieben hat, leider fehlen und man aus den Hamann’schen Briefen der letztern Zeit vielleicht schließen könnte, als sey zwischen beiden Freunden eine Erkältung eingetreten, was aber der vorliegende Brief auf das bündigste widerlegt, so wie er auch noch außerdem für die Charakteristik Herder’s nicht unwichtige Data enthält.“ - - - -Brief - - - -Rückzug aus Riga von den Ämtern an der Domschule und als Pfarradjunkt sowie aus der Stadt überhaupt - - - -Hamannischen Pastoralschreiben wohl Ermahnungen Hamanns über Herders unkluges Verhalten in der Auseinandersetzung mit wie in - - - -in weniger, aber vertrauter Gesellschaft ein Mr und eine Mme Babut, vgl. HBGA, Bd. 11, S. 154 - - - -Jüngling ein junger schwedischer Kaufmann namens Koch, vgl. HBGA, Bd. 11, S. 157 - - - -verrathen als Autor geoutet - - - -Journal der Reise - - - -Tristramsche Meinungen Anspielung auf - - - -les Saisons - - - -Fabeln des Sadi , Auflage 1771, Fables orientales. Préface de Saadi, S. 121-198. - - - -Journal étrang. - - - -d’Arnauld - - - -der König die Ostind. Komp. Französische Ostindische Kompanie, 1642 von Richelieu begründet, ausgestattet mit einem Monopol für den Handel mit Indien; wegen hoher Verluste 1769 aufgelöst - - - -Abbts Morellets … - - - -Necker u. den Grafen Lauraguais : Réponse au mémoire de M. l’abbé Morellet, sur la Compagnie des Indes (Paris 1769) und Louis-Léon-Félicité Comte de Lauraguais (1733–1824, frz. Literat): Mémoire sur la Compagnie des Indes, dans lequel on établit les droits et les intérets des actionnaires. En réponse aux compilations de M. l’abbé Morellet (3 Bde., 1770) - - - -Preisaufgabe in Orleans von 1769; dt.: Welchen Vorteil hätte ein Königreich, das als erstes seinem Handel vollkommene Freiheit wiedergeben würde? - - - -Variétés literaires et amusantes François Arnaud, Jean Baptiste Antoine Suard (Hg.): Variétés littéraires ou Recueil de pièces tant originales que traduites, concernant la philosophie, la littérature et les arts (4 Bde., Paris 1768/69) - - - -Diderots Richardson - - - -Abhandlung über die Chevalerie Charles Jarvis: Some account of the rise, progress and continuance of Chivalry. Essai sur la naissance, les progrès et la dureé de la Chevalerie, traduit de l’Anglais par M. Suard, in: , August 1761, Article I, S. 5–34 - - - -Allgarotti über Horaz : Essai sur la vie d’Horace, in: , April 1761, S. 137–174 - - - -Bollinbrocke ; Observations sur la Correspondance littéraire de Milord Bolingbroke, ses Ouvrages politiques, et ses Papiers sur différens sujets, avec l’examen des causes et des progrès de sa reputation, in François Arnaud, Jean Baptiste Antoine Suard (Hg.): Variétés littéraires, Bd. 1 - - - -D. Blairs über Oßian - - - -Encyklopädie - - - -Bruder - - - -Raccolta di lettere … - - - -Michel Angelo Michelangelo Buonarroti (1475–1564), italienischer Renaissancekünstler - - - -Caracci Annibale Carracci (1560–1609), italienischer Barockmaler - - - -Rosa Salvator Rosa (1615–1673), italienischer Maler - - -Brief Nr. 370 - - -Secretaire Kortum - - - -Curland während Hamanns Aufenthalt in Mitau bis 1767, vgl. - - - -antiquarischen Briefe - - - -deutsche Phädon - - - -Briefe an Lavater - - - -Pilatus Weib Mt 27,19 - - - -Lavaters Zueignung Lavater forderte in der Widmung seiner Übersetzung der Beweise für das Christenthum zur Widerlegung der Thesen oder zur Konversion zum Christentum auf. - - - -französische - - - -Phaethon Er lenkte nach , 1,747–2,400 für einen Tag den Sonnenwagen, um seine göttliche Abstammung von Sol zu beweisen, stürzte jedoch dabei ab. - - - -Tramontane Polarstern - - - -Mendelssohn Sendschreiben - - - -Hora ruit dt. die Stunde enteilt - - - -Palingenesie meiner Fibern wohl Wiedergeburt seiner Hirnfunktionen; nach - - - -Torsisten , nach dessen Torso-Schrift - - - -seit sr. Einschiffung Der letzte Brief von Herder war HKB 360 (HKB 369 wurde nicht abgeschickt). - - - -soll itzt in Paris wohl nach mündlicher Information durch - - - -M Starck - - - -Prof. extraordr. Lingu. orient. außerordentlicher Professor der orientalischen Sprachen an der Albertina - - -Brief Nr. 371 - - -Antwort Der Brief Nicolais ist nicht überliefert. - - - -Motherby - - - -Phädon - - - -per fas et nefas dt. mit erlaubten und unerlaubten Mitteln - - - -vmbilico terrae dt. Nabel der Erde - - - -Secretair nicht ermittelt; vmtl. im Zusammenhang der Ansuchen für die Licentratstelle in Berlin über , vgl. - - - -Baron von Fürst Exc. - - - -Kanter - - - -Beyl. nicht ermittelt, vmtl. Abzüge von - - - -Warner’s Memo … - - - -Kirchengeschichte von Engl. Warner verweist in Memoirs of the Life of Sir Thomas More, S. 47 auf den 2. Bd. seiner Ecclesiastical History of England. - - - -History of the Rebellion … - - - -über die alte irrländische Geschichte - - - -Green - - - -Kant - - - -Critical Dissertation , S. 216 - - - -Kant Disp. (seine Inauguraldissertation, die er vor Antritt seiner ordentlichen Professur der Logik und Metaphysik abliefern und verteidigen musste) - - - -Respondenten - - - -Herder , vgl. - - - -Marquis sein Tant mieux … (Übers.), S. 79: „Ein voreiliger französischer Marquis fragte an der Tafel des englischen Ministers den Herrn H**, ob er H** der Dichter wäre? Nein, sagte H** ganz gelassen… Tant pis, versetzte der Marquis. Es ist H**, der Geschichtsschreiber, sagte ein andrer. Tant mieux, sagte der Marquis. Und Herr H**, der ein Mann von vortrefflichem Herzen ist, sagt ihm Dank für beides.“ - - - -Leßing an einem deutschen Wörterbuch , nicht ermittelt - - - -Consistorial Bock - - - -Antheil an dem Türkenkriege Wohl eine Anspielung auf die Auseinandersetzung von Lavater und Mendelssohn, nach Lavaters Antwort an den Herrn Moses Mendelssohn. Im russisch-türkischen Krieg (1768–1774) leitete die Schlacht von Tschesme im Juli 1770 die Niederlage der Türkei ein. - - - -Beiste Stakkar! Dt. arme Bestie; so sagen die Lappländer angeblich, „wenn sie die Unglücksfälle, oder das widrige Schicksal eines Mannes beklagen wollen“ ( [Übers.], S. 10f.). Ob Hamann die zweisprachige Dänisch/Lateinische Ausgabe von 1767 oder die Deutsche Übersetzung von 1771 zitiert, ist unklar; erstere dürfte kaum zu erreichen gewesen sein, zweitere müsste früher als angegeben erschienen sein. - - - -heiliger Bruder! (Übers.), S. 9f.: „Der Lappe redet den norwegischen Bauer auf eine freundschaftliche Art an, und nennt ihn Passe veelje, mein Freund, oder Camarade, heißt aber eigentlich, heiliger Bruder.“ - - -Brief Nr. 372 - - -Agio kaufmannssprachlich ‚Aufgeld‘, wohl im Zusammenhang der Reisekosten, die Mendelssohn Hamann 1764 bei der Rückkehr vorgeschossen hat, vgl. - - - -Chiliasten eschatologische Erwartung des tausendjährigen Reiches, wohl Hoffnung auf produktivere Zeiten - - - -Freunde und Verleger , vgl. - - - -englischen Artzt - - - -Provincial-Accise und ZollDirection - - - -molimina Bemühungen - - - -Michaelis ein kleines Häuschen 29. September 1770, am Alten Graben (Nr. 758) - - - -Bureau wohl im Licenthaus am Pregel (Laak) - - - -China Die chininhaltige Chinarinde wurde normalerweise zur Fiebersenkung verwendet. - - - -wie einer der im Herbst … Sir 33,16f. - - - -εν ευλογιᾳ Sir 33,17 kombiniert mit Sir 36,10 in der Septuaginta - - - -mein Freund - - - -liebe Hälfte - - -Brief Nr. 373 - - -Abbtsche Correspondenz (auch erschienen als 3. Bd. von ) - - - -ertheilten Vollmacht für die Autorisierung des Abdrucks einiger Briefe Hamanns an Mendelssohn und Nicolai in , S. 74–92 - - - -Ueberbringer - - - -elende Hütte das Haus am alten Graben, vgl. - - - -kleine Uebersetzung wohl Vorarbeiten für - - - -Hervey - - - -Bollingbroke - - - -Abschied nehmen vgl. die Vorrede von (auch in N IV,441) - - - -Moses Mendelssohn - - - -Gumperts - - - -mosaischem Rechte - - - -wahrer Parasit wohl in der Hoffnung auf ein Büchergeschenk - - - -Erasmus nach - - - -Momus Herz , nach der antiken Personifikation der Schmähsucht (vgl. auch textkritische Anmerkung) - - - -Betrachtungen - - - -nach Garat nicht ermittelt - - - -principium et finis Offb 22,13 in der vulgata - - - -Preisschrift ; vgl. in diesem Zusammenhang - - - -Michaelis Zur Buchmesse im Herbst; Herder reichte die Abhandlung bereits 1770 ein, sie erschien aber erst 1772. - - -Brief Nr. 374 - - -Der Brief ist nicht datiert; er muss aber nach der Geburt von Hamanns zweitem Kind (s.u.) am 12.4.1772 und vor HKB 376 geschrieben worden sein. - - - -gemeinschaftlicher Freund - - - -Billet doux dt. süßer Brief, gemeint ist ein kurzes Schriftstück, nicht überliefert - - - -meinen Angelegenheiten Während Kanters Aufenthalt in Berlin hatte Eberhard, damals junger Pfarrer, offenbar gehört, daß Hamann in gedrückter Lage lebe und eine gewisse Hoffnung bestehe, ihm die freigewordene Licentratstelle von zu verschaffen. Dieser Brief ist wohl ein Versuch der ersten Kontaktaufnahme, dem später der in erwähnte Brief folgte. - - - -Lotterie Director - - - -Diogenes in seiner Tonne wohnte nach , VI 22f. in einer Tonne. - - - -Hoc erat in votis dt. das war mein Herzenswunsch, , 2,6,1–3 - - - -Heraclitus … nach , 1,5 (lat. introite, nam et hic dii sunt, dt. Tretet ein, denn auch hier sind Götter) - - - -jüngeren Bruder - - - -alte Bäurinn die Mutter von - - - -Kinder und - - -Brief Nr. 375 - - -nach einer langen Frist Hamanns letzter Brief an Herder war von April 1769. - - - -Cur- und Liefl. Freunden in Riga und mglw. in Mitau, die von der Frühjahrsbuchmesse zurückkehrten; Herder schrieb in der zweiten Maihälfte an Hartknoch über Hamann: „Grüßen Sie ihn, u. sagen ihm, daß ich seine Schrift, wenn er nur Personalien schont u. das kann ich aus alter Freundschaft fodern, er möge sie übrigens einrichten, wie er wolle, sehr gerne, u. zu meiner Lehre lesen u. mich freuen werde, dazu Gelegenheit gegeben zu haben.“ (HBGA, Bd. 2, S. 175f.) - - - -verstehen Sie mich gar nicht mehr Im Zusammenhang von Herders Verstimmung nach Hamanns Rezension von Herders Abhandlung über den Ursprung der Sprache in KGPZ, 26. St. vom 30.4.1772 (N III,17–19); Herder Bezog auch Hamanns Invektiven gegen in der Vorrede der Warner-Übersetzung auf sich, vgl. Herder an Hartknoch, 2. Maihälfte 1772, HBGA, Bd. 2, S. 175f. - - - -beyliegenden Blattern … wohl die fingierte, von Hamann unter dem Pseudonym Aristobulus veröffentlichte Entgegnung unter dem Titel „Abfertigung“ in der Beilage von KGPZ, 37. St. vom 8.5.1772 (N III, 20–24); mglw. auch bereits die Sammlung und Separatpublikation der Rezensionen - - - -Johann Michel Mannah ; „Mannah“ nach dem himmlischen Brot, vgl. etwa Joh 6,30–35 (Nadler behauptet in Zeuge des Corpus mysticum, S. 172, Hamann habe diesen Namen, ein Buchstabenspiel mit ‚Hamann‘, auch ins Taufregister der Garnisonskirche eingetragen; ein Beleg dafür ist nicht bekannt). - - -Brief Nr. 376 - - -Concepte Entwürfe für die Gesuche nach Berlin, welche über vmtl. an bzw. zur gehen sollten, für die Licentratstelle von im - - - -Curalien zu suppliren die richtigen Titel, Anredeformen, formellen Schlusssätze etc. zu ergänzen - - - -HE. Philippi - - - -Minister … vmtl. , in dessen Haus als Sekretär lebte - - - -Suplique dt. Gesuch - - - -Allerdurchlauchtigster … Die Anrede an ist nur pro forma; Adressat ist wohl die oder ein verwandtes Regierungskollegium in Berlin. - - - -Heusingers - - - -Hochgeborner ReichsFreyHerr … Der Adressat ist wohl . - - - -Admiralitäts Collegio - - - -Cammerreferendario Persch nicht ermittelt - - -Brief Nr. 377 - - -Ihr Brief HKB 375 - - - -Ihre beide Zeitungsstücke , vgl. - - - -Edle Ritter St. Rosenkreuz - - - -Alles verstehe ich nicht vgl. - - - -blinden und goldnen Alter Saturns blind, weil Saturn sich täuschen ließ und einen Stein statt seines neugeborenen Sohnes Jupiter verschlang; golden, weil unter seiner Herrschaft, gemeinsam mit Janus, das Goldene Zeitalter währte, nach Hes., Werke und Tage, V.  106–201 und , 1,89–150 - - - -περιστασεις Umstände - - - -angenommen … vgl. zu Herders entschuldigendem Gestus hier die ganz gegenteiligen Ausführungen zu Hypothese und Beweis am Ende der Abhandlung über den Ursprung der Sprache, S. 810 - - - -Kabbalist … Hamann, nach dem Titel der Aesthaetica; in Hamanns anonym veröffentlichter Rezension der Abhandlung über den Ursprung der Sprache wird der ‚kabbalistische Philologe‘ zu einer Entgegnung zu Herders Thesen aufgefordert, vgl. , N III,19/29. - - - -σημαινειν anzeigen, ankündigen - - - -Kgl. Pr. Ak. der Wißenschaften Die königlich-preußische Akademie der Wissenschaften stellte 1769 die Preisfrage für 1770: „En supposant les hommes abandonnés à leurs facultés naturelles, sont-ils en état d’inventer le langage? Et par quels moyens parviendront-ils d’eux mêmes à cette invention?“ - - - -Rätzel vgl. , N III,22/27f.: „Das ganze Rätzel, dessen Schlüssel ich noch für mich behalte, beruht auf ein Persiflage […]“ - - - -= = = In der Bedeutung von Auslassungsstrichen, nicht ermittelt; Herder war als Begleiter von in Strassburg. - - - -Anonymisch an Formei (eigentlich normal bei Preisausschreiben) - - - -„Schrift eines Witztölpels“…Yvetot vgl. , N III,33; zu der Diskussion, wie stichhaltig Herders nachträgliche Relativierung der Abhandlung über den Ursprung der Sprache ist, vgl. HBGA, Bd. 11, S. 344 - - - -Königreich Yvetot bis 1681 ein souveränes Fürstentum mit einem kleinen Landgebiet, dessen Fürsten den Titel ‚König‘ führten, vgl. , S. 161 - - - -hinc signa, notae lacrymae rerum dt. diese Zeichen, bekannt als Tränen der Dinge; nach , I,1,99 - - - -Leibniz-Aesthetische Hülle zu Hamanns Abneigung gegenüber vgl. - - - -Einer der rathen wollte nach der Etymologie des Namens Aristobulus (‚bester Ratgeber‘), des fingierten Autors des dritten Texts von - - - -Orakel vgl. die Rezension von in , N III,19: „Wir hoffen, daß einer unserer Mitbürger, wenn er nicht ganz in seinem Vaterlande verweßt ist, irgend einen Funken noch aus der Asche seines kleinen Küchenheerds anfachen wird, um dabey seine Zweifel und Orakul über den Inhalt und die Richtung der akademischen Frage und ihrer Entscheidung aufzuwärmen.“ - - - -ehe Musen waren , 2,475; vgl. , N III,48/40 - - - -Nik. - - - -Ros. Kr. - - - -Moses - - - -Preiß-Schrift - - - -erste Urkunde der Menschheit Herder distanzierte sich unter dem Einfluss von Hamann in der Aeltesten Urkunde tatsächlich von seinen Thesen in der Preisschrift. - - - -caussae secundae zweitrangige Ursachen im Unterschied zur Grundursache (causa prima) - - - -„Namenlos“ Herders Aelteste Urkunde erschien anonym; die Abhandlung über den Ursprung der Sprache war die erste Schrift, die unter seinem Namen publiziert wurde. - - - -res gestas Dei per H. dt. Taten Gottes, durch Hamann ausgeführt - - - -cantilenam … dt. Liedchen von dem Ochsen und dem Esel und im Mutterschoß; aus den Weihnachtsliedern von Petrus Dresdensis († 1421). Anspielung auf , N III,21f. und dessen dortige Hinweise auf seine Familienverhältnisse. - - - -W. gegoldschaumten Spiegel nach aus unechtem Blattgold bestehend - - - -Antiphonie … wohl Anspielung auf Herders Hochzeitspläne mit Caroline Flachsland - - - -ceteris paribus … dt. unter gleichen Umständen, sagen alle Lehrer, die hypothetisch folgern - - - -Unzer … , von Herder zitiert nach der Rezension von in , 65. St. vom 30.5.1772, S. 548–553 - - - -lieber Sokr. nach - - - -Claudius - - - -Mädchen - - - -Wansbecker Bote - - - -castus, probus ingenuus facie et animo fromm, rechtschaffen, an Gestalt und Geist edel - - - -Curl. Kurland; Hamann war von 1765 bis Anfang 1767 in dessen Hauptstadt Mitau. - - - -Schrittschuhlaufen Schlittschuhlaufen; als Sport wurde es in den 1760ern durch den Kreis um populär. - - - -Wansbeck. Zeit. - - - -Mathem. Aristippos (um 435 bis um 355 v. Chr.) soll als Schiffbrüchiger am Ufer von Rhodos geometrische Figuren im Sand gesehen haben, vgl. , s.v. ‚beau‘. - - - -andre Menschen u. a. und - - - -mein Mädchen Caroline Flachsland - - - -l. H. lieber Hamann - - - -Syrte vgl. Krünitz, s.v. Syrten: „werden in der See oder im Meere die gefährlichen Oerter, Steine, Klippen etc. genannt, welche in der Tiefe des Meeres verborgen liegen, woran die Schiffe scheitern und liegen bleiben.“ - - - -Vt Canis e Nilo! dt. wie ein Hund aus dem Nil; ägyptische Hunde sollen nach , 15,12 nur im schnellen Laufen aus dem Nil lecken. - - - -Parze mit Horn u. Klaue Atropos, Schicksalsgöttin in der griech. Mythologie, eine der drei Moiren - - - -Prs. Preußen - - - -Lindners Aesth. - - - -Konsist. R. Arnold Kirchenhist. - - - -Tenne oder Kelter Hos 9,2 oder 2 Kön 6,27 - - - -großen Bilde von der Urkunde ; erste Entwürfe für die Schrift stammen von 1768/69, konzipiert wurde sie im Herbst 1770, publiziert 1774. - - - -Gurt als Teil der hohepriesterlichen Kleidung, vgl. etwa 2 Mo 27,2 - - - -Ruf Gottes vgl. etwa 2 Mo 24,16 - - - -Perron d’Anquetil - - - -Gauren-Liturgien religiöse Sekte in Persien, Feueranbeter; muslimische Bezeichnung für Ungläubige - - - -Schuking - - - -Jones on oriental Poetry Der Traité sur la poésie orientale wurde im Anhang von publiziert. - - - -Dow - - - -Holwell - - - -George Alphab. Tibet. - - - -4tant Quartant, Buch im Quartformat - - - -Mac phersons Ossian , vgl. - - - -Percy Reliq. of ancient Poetry - - - -Karl M. Karl der Große - - - -in penu bezüglich des Mundvorrats - - - -Fr. Freund, - - - -Essai on Song-writing - - - -comic and Satyric. Songs … - - - -Persischen Ged. - - - -Ferguson, Millar etc. , , vgl. Herders Rezension in , SWS, V, S. 452–456 - - - -Beattie , vgl. Herders Rezension in den Frankfurter gelehrten Anzeigen, SWS, V, S. 456–462 - - - -Einen Seite von Sokrates Am Ende seiner Beattie-Rezension in den Frankfurter gelehrten Anzeigen, SWS, V, S. 462 schreibt Herder: „Zum Beschluß ist hier eine Stelle aus einem unsrer Landesleute, (sokrat. Denkwürd. S. 49. 50.) die den Hauptinhalt des Buchs angiebt und mit ein paar feinen Zügen vielleicht mehr als das ganze Buch saget: ‚Unser eigen Daseyn und die Existenz aller Dinge ausser uns muß geglaubt und kann auf keine Weise ausgemacht werden. […]“; vgl. , SD 32f. - - - -genannten Buch - - - -sub Rosa unter der Rose, verschwiegen zu behandeln - - - -Kant. - - - -nördlichen Freunde vmtl. und - - - -Ihr Sohn , vgl. - - - -Kant - - - -Lindner - - - -Kant. Zeit. - - - -Fischer - - - -Trübsal Geduld bringt … Röm 5,3f. - - - -Miltons paradise regain’d - - - -größern Riesenwerk - - - -Interkalarjahr Schaltjahr - - - -m. l. Ham. mein lieber Hamann - - - -Ritter Rosenkreuz - - - -Palinodie … Gegengesang; hier wohl Hoffnung auf einen Widerruf des Urteils über Herder, vgl. - - - -segnen, statt zu fluchen Röm 12,14 - - - -descensus Averno und difficilis reditus! dt. Abstieg zur Unterwelt und schwierige Rückkehr - - - -Fenelon in Kambrai François Fénelon wurde 1697 von Louis IV infolge des Quietismusstreits nach Cambrai verbannt und verrichtete seine Amtspflichten dort vorbildlich. - - - -sic prandium, sic coena dt. wie das Frühstück, so die Mahlzeit - - - -Schmidt … nach , 3. Buch, 21./22. Kapitel: „I wish the smith would give a peep at that confounded hinge.“ - - -Brief Nr. 378 - - -Der Brief wurde als Beilage zu HKB 379 abgeschickt und erreichte Herder über und Mitte/Ende November 1772, vgl. zu . - - - -Ihren Brief HKB 377 - - - -erste und vielleicht letzte Arbeit , damit kombiert - - - -aus der Preße komt … Hamann versuchte als Verleger zu gewinnen, was aber misslang (vgl. N III,35/19: „Hier kommt der Drucker der allg. Bibliothek“; zum letztlich gescheiterten Druck der Schrift zu Lebzeiten vgl. N III,423f. - - - -Prediger Eberhard , vgl. - - - -Apologie des Sokrates - - - -scriptum est, weil litera scripta manet es ist geschrieben, weil der Buchstabe bzw. Brief geschrieben bleibt - - - -unser Misverständnis der Konflikt um Herders Abhandlung über den Ursprung der Sprache und Hamanns Rezensionen - - - -Menschenfischerey Mt 4,19 - - - -All Fehd … letzter Vers der ersten Strophe des Liedes „Allein Gott in der Höhe sei Ehr“ von Nikolaus Decius (1485–1546), vgl. , S. 119 -2 Ko 2,2 und 7,9 - - -St. Paulus 2 Kor 2,2 - - - -Zeitungen ; Hamann schrieb später aber doch wieder Beiträge - - - -allgemeinen Bibliothek , vgl. SWS, V, S. 271–420 - - - -res gestas vgl. - - - -Cervantes Meisterstück in fonte , im Original - - - -Androgyne du Diable … die Formulierung findet sich in , V, S. 94 (Buch 5, Kapitel 6 des Pantagruel, hg. von ) - - - -Reliquien , vgl. - - - -Kriegsrath Scheffner - - - -Grecourt - - - -HE von Kreytzen - - - -Kreuzzüge (nach ) - - - -pythischen Sieger , vgl. - - - -„Mein Herder! … der Schlusssatz von , N III,52/30–53/5 - - - -Brodt und Wein Klg 2,12 - - - -Denkmal […] Horat. , 3,30 - - - -Rabbi Marcus Levi vmtl. - - - -Kant - - - -Philippi - - - -Mitschüler im Engl. N. N. Beling, Lebensdaten nicht ermittelt - - - -Johnson’s Ausgabe von Shakespeare - - - -Ossian - - - -Evans - - - -Dissertation on the ancient Caledonians - - - -Accise und Zoll Direction - - - -wie Simson Ri 16,28–31 - - - -arithmetique politique auf zurückgehende Bezeichnung für statistische Berechnungen als Grundlage der Wirtschaftspolitik (vgl. Encyclopédie, s. v. ‚Arithmetique politique‘); bei Hamann Chiffre für die Finanzpolitik - - - -Kanter - - - -Sohn - - - -Tochter - - - -Freude und Krone Phil 4,1 - - - -Pan Hamann - - - -Angesicht zu Angesicht 1 Kor 13,1 - - -Brief Nr. 379 - - -Brief HKB 377 - - - -Unbesonnenheit Herder bezeichnet in der Abhandlung über den Ursprung der Sprache, S. 770 „Verstand und Besonnenheit“ als die „Naturgabe seiner Gattung“ und stellt die Besonnenheit in den Mittelpunkt seiner Sprachursprungs-Theorien. - - - -Ort seines Aufenthalts vergeßen vgl. - - - -Fingern auf ihn zeigt […] hic est , 1,28 - - - -Jünger des Sokrates nach - - - -Preis Herder gewann den Preis der Königlich-Preußischen Akademie der Wissenschaften 1770 für die Abhandlung über den Ursprung der Sprache. - - - -hierophant Hamann selbst, als Lehrer und Vorbild von Herder - - - -Hofprediger des Salomons in Norden Der Salomon in Norden ist , nach , dessen Hofprediger wohl , auf dessen Schrift Über die Nutzbarkeit des Predigtamtes Hamann anspielt. - - - -Engel der Gemeine zu Laodicea Offb 3,14 - - - -Prophet Elias 1 Kön 18,25–28 - - - -Bureau bei der - - - -Verleger - - - -citissime vgl. - - - -sub umbra alarum Ps 17,8 - - - -Θεοδοξος gr. Gottesgelehrter - - - -Großsultan Magnier wohl - - - -Apologist nach - - - -aumonier Almosenverwalter - - - -Samariter Lk 10,30 - - - -kleinen Beytrag […] Hogarthschen Spinnenweben wohl , vgl. N III,437 - - -Homer im Galatonschen Gemälde Galaton soll, so überliefert , 13,21, Homer erbrechend gemalt haben und dazu andere Dichter, die sich des Erbrochenen bedienten; vgl. , HKW: Kreuzzüge/Essays S. 286/12, N II S. 344/6, ED S. 8. - - - -Nicolai - - - -Simon Magus Apg 8,9–24 - - - -apokryphischen Briefe , apokryph im Sinne von nicht offenbart - - - -Aposteln des guten Geschmacks etwa , oder - - - -höllische Salomo Mathanasius Gemeint ist aus Halle (mit Wortspiel von Halle und Hölle) bzw. ; der Name Mathanasius nach dem fingierten Autor der Satire Le chef-d’Œuvre d’un Inconnu, der die zeitgenössische Pedanterie verhöhnte (zum Baalspriester Mathan vgl. 2 Kön 11,18 und 2 Chr 23,17). - - - -allgemeiner Bibliothekar Nicolai, nach der Allgemeinen Deutschen Bibliothek - - - -kleiner Held Zachäus vgl. Lk 19,8; später auch im Zusammenhang des fingierten Autors von Hamanns Prolegomena von Bedeutung - - - -Ianitor aulae St. Peter Türhüter des Himmels, eben Petrus - - - -mit 2 Schlüßeln … Mt 16,19 - - - -invalide Flügelmann Belisar der umstrittene Held in , der, unschuldig geblendet, neben Freund und Feind immerfort seine überragende Tugend beweist - - - -Bruder Moses - - - -halbe Mond glänzendes Haupt 2 Mo 34,29f. - - - -daß der Maler Auf einem in , XXXV,36,73 angeführten Gemälde des Timanthes wird die Opferung der Iphigenie in Pompeji dargestellt, worauf Agamemnons Haupt verhüllt sei. - - - -Algebristen der Realitäten vgl. , N III,51/10f.: „[…] in einem moralischen Jahrhundert, das mit gespitzten Ohren auf die Algebra der Realitäten horcht, zu der die Synagoge bereits ihr Imprimatur gegeben […]“; „Algebristen“ steht lautlich und inhaltlich im Zusammenhang der darauf von Hamann zitierten Maxime von , V, S. 292: „Toutes les actions de la vie se réduissent à autant de problèmes de maximis et minimis“. - - - -Agio Aufpreis, vgl. zu Hamanns Schulden bei Mendelssohn und - - - -Wallfisch Ps 104,26 - - - -Soyons amis … dt. Seien wir Freunde, verehrter Vater (Reverendus Pater), lassen Sie uns diesen kleinen Globus teilen, und mich dabei den Pluto spielen. „Soyons amis“ war zeitgenössisch ein gängiges Sprichwort für eine großzügige Geste gegenüber einem Feind; es folgt Pierre Corneilles Augustus-Figur in Cinna ou la Clémence d’Auguste (Akt 5, Szene 3). Auch Mendelssohn zitiert es (, 1. Aufl., Bd. 2, S. 181) als ein Beispiel nachdrücklicher Kürze als Ausdruck erhabener Gesinnung. - - - -Pluton In der griechischen Mythologie war Pluto Herrscher der Unterwelt. Nachdem Jupiter den gemeinsamen Vater Saturnus entmachtet hatte, teilte er die Herrschaft über die Welt zwischen Neptunus und Pluto auf; vgl. unten. - - - -gallischen Schwert Im Sinne des Corneille-Zitats „Soyons amis“ ist wohl eine befriedende Geste gemeint. - - - -50 papierne Thlr Wofür dieser Betrag steht, konnte nicht ermittelt werden. - - - -Vater im Himmel die Lilien ernährt Mt 6,26; es sind wohl auch und Hamanns Kinder gemeint. - - - -arithmetique politique auf zurückgehende Bezeichnung für statistische Berechnungen als Grundlage der Wirtschaftspolitik; bei Hamann Chiffre für die Finanzpolitik ; vgl. - - - -Pforten von Gosa wohl das Land Goschen, das nach 2 Mo 8,18 von den Plagen verschont blieb - - - -dis mea … , 1,17 - - - -evangelische Supplicant Zachäus, nach Lk 19,8 - - - -5 rth per Monath werde wieder erobert haben die 5 Reichsthaler, die ihm vom Gehalt bei der gestrichen wurden, vgl. . Siehe auch , N III,52/5f. - - - -kalten Blut […] Hofe Herodis Mt 14,6–11 und Mk 6, 22–28 - - - -Herder geschrieben HKB 378 - - - -sokratischen Freund Eberhard, nach der Neuen Apologie des Sokrates - - - -R. P. meinem Bruder im sokratischen Himmel reverendus pater (ehrwürdiger Vater); Eberhard, nach - - - -einzige Freund - - - -Rosenfelde oder Dornenhügel Hld 2,2 - - - -Nicolai - - - -Gnomen Sinnspruch - - - -gestrigen Abendmal Anspielung auf das kürzliche Abendessen mit , vgl. - - - -mit Feigen abgewiesen mit einer volkstümlich-obszönen Gebärde zurückgewiesen, vgl. Lutz Röhrich: Das große Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten (3 Bde., Freiburg 1991/2), II, S. 427f. - - - -Dem zweyten - - - -Phrygier sero sapiunt Phryges, dt. die Phryger kommen spät zu Verstand (nach Livius Andronicus, Equos Troianus, überliefert bei , 7,16,1) - - - -ich will dich Waßer saufen lehren 2 Makk 15,39 - - - -christl. Hofrath - - - -deine Ader und deinen Nacken, wie eisern wie felsen sie sind Jes 48,4 - - - -dritte Theil wohl Anspielung auf die kürzlich erschienene verbesserte Auflage von Mendelssohns Philosophische Schriften (ein dritter Bd. erschien nicht) - - - -Eyland der Lügner und faulen Bäuche Anspielung aus dem Umfeld der Rabelais-Lektüre - - - -jovialischen Töchtern der Philister Ri 21,18 - - - -Capitolium / Scandet … , 3,30,8f. - - - -Impudens Orcum moror! , 3,27 - - - -Coloqvinten bittere Früchte einer subtropischen Kürbispflanze, vgl. 2 Kö 4,39 (in der vulgata) - - - -cicutis allium nocentius Hor. epod. 3,3 - - -Brief Nr. 380 - - -G. v. V. Gerechte und Vollkommene; Epitheta der Johannisloge zu den Drei Kronen in Königsberg - - - -kleinen Mst. und - - - -Brüder konventionelle Anrede unter Freimaurern, auch Bezeichnung für Freimaurer - - - -haußen und ferne Hamann war im Gegensatz zu vielen seiner Freunde kein Mitglied einer Freimaurerloge. - - - -Bundeslade […] fünf güldene Mäuse 1 Sam 6,2–4 - - - -Nachbar Zur Nachbarschaft der Dreikronenloge vgl. - - - -zween Ihrer Brüder vmtl. und - - - -Eckstein Ps 118,22, Lk 20,17 u.ö. - - - -gegen alle Menschen … Zitate aus dem Lehrlingseid der strikten Observanz von 1764, der für Nicht-Brüder eigentlich nicht zugänglich sein sollte, vgl. Masonic Encyclopedia; Hamann kannte sie inkorrekterweise vmtl. mündlich durch oder . - - - -Schurzfell lederner Schurz, um die Hüfte getragen - - - -Geheimnis, das ich 12 Jahr in meinem Schoos getragen Vmtl. die Beschäftigung mit dem Thema des Sprachursprungs, die um 1760 begann und nun mit der Reaktion auf Herders Preisschrift, in den Philologischen Einfällen, wieder aktuell wurde. - - - -Thorheit zu schämen 1 Kor 1,23 - - - -gläntzende Laster … nach , 19,25 - - - -kreyßende Muse auf , 139 zurückgehende Redensart („Parturient montes, nascetur ridiculus mus“, dt. der Berg kreißte und gebahr eine lächerliche Maus) - - - -beyde Hiesige Buchhändler und - - - -geheimen deutschfranzösischen Handschrift und - - - -Androgyne du Diable vgl. Pantagruel, Buch 5, Kapitel 6 in , V, S. 94 - - - -offenen Brief nicht überliefert - - - -Tympfen Ein Tympf ist ein Achtzehngröscher, der im Laufe der Zeit immer wieder verschlechtert wurde; ein Sechs-Groschen-Stück entsprach 1/60 Taler. - - - -für Maculatur schuldig bin Zusammenhang nicht ermittelt - - - -treu, hold und gewärtig Zitat aus dem Lehrlingseid der strikten Observanz von 1764, vgl. Masonic Encyclopedia - - - -2 kleinen besudelten Papieren … Mglw. Handschriften aus dem Zusammenhang von Hamanns Selbstgespräch eines Autors; der „Leutbetrüger und Erzbösewicht“ wäre demnach Mien-Man-Hoam, ihr fingierter Autor. - - - -ohne es selbst zu wißen war 1759 erst 12 Jahre alt, begann aber in dem Jahr eine Lehre und war wohl als Erbe der Hartungschen Buchhandlung bereits vorgesehen. - - - -geheimen Denkwürdigkeiten Hamanns Sokratische Denkwürdigkeiten erschienen 1759 bei Hartung (bzw. bei Hartungs Erben, G. L. Woltersdorfers Witwe) - - - -als Erstlinge […] geopfert u.a. 4 Mo 18 - - - -vier Bogen … wohl - - - -Brüder Hofprediger Einer davon ist wohl , ab September 1770 zweiter Hofprediger, ab Frühjahr 1772 erster Hofprediger; der andere vmtl. , ab 1772 dritter Hofprediger. - - - -Gerichtsverwandten Hippel - - - -Bruder Laval - - - -Bruder Lotterie Director - - - -Bruder Buchführers - - -Brief Nr. 381 - - -Verleger, Freund und Gevatter - - - -Freunde Philippi - - - -Angelegenheiten Hamanns Versuche, an die freigewordene Licentrathstelle in Königsberg zu gelangen, vgl. - - - -Suppliquen Gesuche - - - -obsequio Nachgiebigkeit - - - -Curialien Titel, Anredeformen, formelle Schlusssätze etc. - - - -mein Patchen ein Kind von - - - -meine Papiere Hamanns Gesuche von Mitte November an Eberhard sind nicht überliefert, sie stehen aber in Zusammenhang mit und . - - - -gesuchte Stelle die Licentrathstelle beim , vgl. - - - -meinen unzeitigen Zwillingen die Gesuche - - - -HE K. - - - -letzte Grobheit demnach, dass Eberhard das Porto bezahlen musste - - - -geschaarwerkt Frondienst geleistet - - - -gelehrte Zeitung In den KGPZ, 87. St. vom 1.11.1771 erschien eine Rezension von ; dort heißt es über Frankreich und dessen Politik: „Ihre Intriguen, ihre ποληπραγμοσυνη ihre Faktionen in allen öffentlichen Welthändeln – so wie im jetzigen Kriege, den Rußland mit der Pforte führt, machen sie der ganzen Welt gefährlich, und jeder Patriot wird gerne gestatten, wenn man, wie man in den ehemaligen christlichen frühern Jahrhunderten in den Litaneyen und Kirchengebeten las: Für der Normänner Grausamkeit behüt’ uns lieber Herre Gott! auch jetzt beten möchte: für Frankreichs Politik behüte uns die Vorsehung!“ - - - -HE M. - - -Brief Nr. 382 - - -Bückeburg unterstrichen, da Hamann sich wiederholt beschwerte, dass Herder seine Adresse in seinem letzten Brief nicht nannte - - - -ex die et consule aus Tag und Jahreszahl (die Römer benannten die Jahre nach den regierenden Konsuln) - - - -N. neue - - - -auspicire u. augurire vorhersagen, weissagen - - - -HE. Eberhard - - - -Päderastien am alten Sokrates begangen Anspielung auf - - - -Ihren Br. an HE. Nikolai Zu Hamanns abenteuerlichen Versuchen, Herder über und in Berlin zu erreichen vgl. ; Eberhard gab den Brief an Nicolai, dieser schickte ihn Herder am 12. November 1772 und kommentierte: „Sie bekommen anbey einen Brief von Herrn Hamann. Obgleich citissime darauf steht, so habe ich doch, da ich bey seinen Schriften beständig gewohnt bin, einen ganz andern Verstand zu suchen, als den die simplen Worte besagen, im Ernst geglaubt, citissime möge hier nun bedeuten was es wolle, so werde es nicht bedeuten, daß der Brief eilig zu übermachen sey. Irre ich mich, so suchen Sie meinen Irrthum, in der Meinung die ich von den Originalschriftstellern habe, daß sie alle Dinge auf ihre eigene Weise sagen.“ (Hoffmann: Herder’s Briefwechsel mit Nicolai, S. 87. - - - -N. J. neuen Jahr - - - -ZwischenSokrate - - - -Bückeburg […] dicht an Minden … Die beiden Städte liegen nur 10 km auseinander, gehörten aber zu unterschiedlichen Fürstentümern: Herder war durch seine Freundschaft zum Grafen von Schaumburg-Lippe nach Bückeburg gelangt, das Fürstentum Minden gehörte aber zu den Westbesitzungen des Hauses Brandenburg und hatte daher eine gute Anbindung an die preußische Post. - - - -unsers Königs - - - -Archimedes am alten Graben […] Zweifeln Hamann; - - - -Manna 2 Mo 16,13–35 - - - -andern Schriften und kannte Herder jedoch bereits, vgl. - - - -citissime vgl. - - - -schönen Geister vgl. - - - -Liefland in seiner Rigaer Zeit bis Sommer 1769 - - - -asotische Lebensart vgl. Adelung (Bd. 1, Sp. 451f., s.v. Asot): „ein den sinnlichen Lüsten im höchsten Grade ergebener Mensch, ein Schwelger, grober Wollüstling. Daher asotisch, in diesem Laster gegründet.“ - - - -Schwabenalter Die Schwaben sollen sprichwörtlich erst mit 40 Jahren weise werden. - - - -mein Weib Caroline Flachsland, sie heirateten am 2. Mai 1773. - - - -αϑαυμαστια Unfähigkeit zum Staunen - - - -T … Teufel - - - -Einziger täglicher Gesellschafter vmtl. - - - -wie Elihu Hi 32–36 - - - -Wandelwüste 4 Mo 32,13 - - - -Klient im Sinne von Schutzbefohlener eines Patrons - - - -Publik … Publikum; Herder war auf Diskretion bedacht, weil seine Rigaer Stellung in der Auseinandersetzung mit verschiedentlich thematisiert wurde. - - - -Konsistorien mandemens Verordnungen - - - -Ediktalcitationen obrigkeitliche oder gerichtliche Vorladungen - - - -Landesherr - - - -Abbtiana war 1765 nach Bückeburg u.a. als Konsistorialrat berufen worden, Herder war gewissermaßen sein Nachfolger; gegenüber äußerte sich Abbt sehr positiv über die geistigen Qualitäten von , vgl. , S. 376 (Nr. 89, Oktober 1765). - - - -kein Abbt D. h. Herder habe nicht dieselbe Ehrenstellung in der Gunst des Fürsten inne wie Thomas Abbt. - - - -Kameelhaar kleide … Mt 3,4 und Mk 1,6 - - - -Gemalin - - - -devant les grilles de la cour vor den Toren des Hofs - - - -Allgem. D. Bibl … , vgl. die Rezensionen in SWS, V, 271–420 - - - -Schlegels Batteux , - - - -Creuz - - - -Briegleb - - - -Denis Oßian - - - -Leßings Schr. - - - -Klopst. Oden - - - -Sulzer - - - -Nikol … kritisierte Herders Stil regelmäßig; zuletzt am 12. November 1772: „[…] Desto schlimmer für euch Originalköpfe, daß Ihr alles auf eure eigne Weise schreibt, und nichts schreiben könnt, ohne erkannt zu werden.“ (Hoffmann: Herder’s Briefwechsel mit Nicolai, S. 86) - - - -Frkf. Zeit. - - - -2. Menschen und - - - -Buch … - - - -Sylvan Pan bzw. Hamann - - - -principia rerum dt. Anfang der Dinge, vgl. - - - -„Du bists!“ Mt 14,28 - - - -offenbare Thorheit 1 Kor 1,23 - - - -Gott Adams stärke mich nur in dieser Stunde Jdt 13,7 - - - -andres Werk wohl - - - -Hütte bauen Mt 17,4 - - - -liebst. Fr. liebster Freund - - - -erziehen u. kleiden … vgl. - - - -Thunmanns Abhandl. , vgl. Herders Rezension im Wandsbecker Bothen, Nr. 28, 17.2.1773, SWS, V, S. 408–411 und Hamanns Antwort - - - -Schlötzer , Herder erwähnt ihn auch in der Thunmann-Rezension - - - -seine Bibel , von Herder negativ rezensiert, vgl. SWS, V, S. 267 - - - -Niebuhrs Reisen - - - -wird noch Einmal Gottsched , abwertend für einen rechthaberischen und überholten Kritiker - - - -Mosaisches Recht - - - -Choro auditorum Zuhörerschaft - - - -viri dignissimi dignissimo filio dem würdigsten Sohn des würdigsten Mannes, und sein Sohn , vgl. - - - -Lettre sur les desirs - - - -Lettre sur l’homme et sur ses rapports - - - -Lettres sur la Sculpture - - - -Diderot der Philosoph , vgl. - - - -Anti-Newtonische Offenbar. in der Optik Herder hörte wohl über von einem ungedruckt gebliebenen Manuskript von Hemsterhuis, dem Traité sur l’optique; vgl. . - - - -1 t. Sekret. der Staaten in Holland Hemsterhuis arbeitete als erster Kommis der Staatskanzlei der Vereinigten Niederlande - - - -Platons Vorwelt v.a. und - - - -Klopst. Meßias fertig , die Gesänge XVI–XX erschienen 1773 in Halle bei Hemmerde - - - -Deutschen Gram. Wohl irrtümlich für Klopstocks Gelehrtenrepublik, wie auch im Brief an Nicolai, 15.1.1773, HBGA, II, S. 294f.; Herder gibt eine missverständliche Information aus einem Brief von weiter; die Auseinandersetzung Hamanns mit Klopstocks Ideen zur Sprache und der deutschen Rechtschreibung begann erst, als dieser seine einschlägigen Fragmente im Sammelband , darunter den Aufsatz Ueber die deutsche Rechtschreibung, veröffentlichte. - - - -Rabelais , vgl. - - - -Cervantes , vgl. - - - -hiesiger Bibl. die Schlossbibliothek in Bückeburg - - - -Orpheus – bis Jamblichus vgl. , SWS, VI, S. 357f. u. 397–405 - - - -Ihr Büchl. - - -Brief Nr. 383 - - -letzten Brief HKB 382 - - - -alten Platon v.a. , vgl. , auch - - - -Empfang meiner Antwort vgl. - - - -Päderasten - - - -Philistern den Berlinern, u. a. und ; wohl auch indem er ihnen indirekt seine Verbundenheit mit Herder anzeigt - - - -Beyl … - - - -wie dem ersten Theil Hamann beschwerte sich wiederholt über die Qualität des Drucks der Sokratischen Denkwürdigkeiten 1759 bei Hartung. - - - -Recepisse Empfangsbestätigung - - - -in einer Wüste gelebt vgl. - - - -wie ein unreines jüdisches Weib 3 Mo 12 - - - -3te Hofprediger Lindner - - - -Buchholtz - - - -Selbstgespräch eines Autors - - - -Leuten zu thun zu haben im Kontext der Publikationsversuche der Philologischen Einfälle - - - -Göttin Τυχη Zufall, Schicksal - - - -Ihre Winke - - - -ex posterioribus aus dem späteren - - - -mein Prospectum vgl. , S. 72: „Ich habe den Schulton der europäischen Mandarinen in einer einzigen Stelle zu übertreiben versucht, die ich lieber aus meiner Urkunde auskratzen will, um sie gegenwärtigem Programm oder Prospectus einzuverleiben: weil Definitionen in Pe-kim Gesetze sind und zum Monopol des Monarchen gehören.“ - - - -jener Philosoph … Der Stoiker Chrysippos von Soloi starb darüber vor Lachen, nach , VII,185. - - - -wie die Vögel … , XXXV,35,65f. berichtet von einem Wettstreit zwischen den Malern Parrhasius und Zeuxis, in welchem die von Zeuxis gemalten Weintrauben so echt erschienen, dass die Vögel sie zu picken versuchten. - - - -zu hoch ist Anspielung auf , III,11 „Le renard et les raisins“ - - - -exponire Sie also nicht so viel als mich selbst Herder, dem Hamann das Manuskript der Philologischen Einfälle vorenthielt, war über die befürchtete Kritik seiner Preisschrift ernstlich besorgt, vgl. ; möglicherweise war das einer der Gründe Hamanns, seine Bemühungen um die Drucklegung aufzugeben; vgl auch die selbstkritische Bemerkung in einem späteren Brief an Hartknoch, . - - - -Pythagoräer Schweigender, vgl. - - - -Fool of Quality - - - -Landbibliothek nicht ermittelt - - - -ihr Thunmann , vgl. - - - -Schlötzers Styl , vgl. - - - -non possum dicere quare? dt. ich kann nicht sagen, warum? - - - -Büsching schrieb die Vorrede zu - - - -Kant - - - -Dedications Schrift zu den historicis selectis de main de maitre eine Zueignungsschrift von an und dessen historischen Schriften; nicht ermittelt - - - -Hemsterhuysens Schriften , vgl. - - - -Diderots moralische Versuche vmtl. - - - -Elendsbraten Hirsch- vielleicht auch Elchbraten - - - -Klotzens Correspondentz … Hagen (Hg.), Briefe an Klotz; der ‚lustige Abend‘ bezieht sich auf die Feindschaft Hamanns und Herders gegen Klotz und dessen Polemiken in der Deutschen Bibliothek der schönen Wissenschaften. - - - -Tiefensee - - - -Lippert - - - -Harder - - - -Riga verlegten Schrift über den Ursprung der Sprache die anonym in Riga bei Hartknoch erschienene Schrift Versuch einer Erklärung des Ursprunges der Sprache, welche Hamann in den Zwo Recensionen nebst einer Beylage, betreffend den Ursprung der Sprache neben Herders Abhandlung über den Ursprung der Sprache rezensierte; Herder antwortete nicht auf diesen Punkt. - - - -Schlegel nicht ermittelt - - - -Verleger - - - -Bützowsche neue Schrift , erschienen in Bützow und Wismar - - - -Göttingschen Zeitungen , 140. St. vom 21.11.1772, S. 1191–1193 - - - -anti-newtonischen Geschmack in der Optik - - - -kanonische System von Thorn das Weltbild von Nikolaus Kopernikus, der in Thorn geboren wurde - - - -Systeme du Monde - - - -Michaelis mosaisches Recht - - - -Bibliothek - - - -Rabelais - - - -Montaigne - - - -Haller seine Briefe - - - -γην πρεσβυτατην… dt. die Erde sei die älteste der Götter im Himmel; Stelle bei Platon nicht ermittelt. - - - -Origenes vgl. - - - -Sokr. Denkw. - - - -o servum pecus , an Maecenas, I 19,19: „O imitatores, servum pecus, ut mihi saepe / bilem, saepe iocum vestri movere tumultus!“ – dt. „O ihr Nachahmer, ihr Sklavenherde! Wie oft hat euer tolles Treiben mir die Galle, wie oft auch Lachen schon erregt.“ - - - -Genesin 1 Mo 1 - - - -Gottsched , vgl. - - - -Einfälle und Zweifel nach - - - -summum bonum das zentrale Thema in - - - -mit den Briefen […] Cicero vgl. das Motto von , N III,67 aus - - - -Ευ πραττειν, ευ διαγειν, χαιρειν! gr. Grußformeln, handle gut, lebe gut, freue dich! - - -Brief Nr. 384 - - -Es lebe der König! Am 24. Februar war Königsgeburtstag. - - - -exulirende Außer Landes, in Verbannung lebend, vgl. , N III, S. 78/22; Bückeburg befand sich knapp außerhalb des brandenburg-preußischen Machtbereichs. - - - -in meinem Platon den Gorgias , vgl. - - - -Brief HKB 383 - - - -Selbstgespräch , vgl. - - - -Behörde … ; Hamann nimmt mit gespielter Naivität Nicolais Bereitschaft an, die Philologischen Einfälle und Au Salomon de Prusse zu drucken. - - - -wie und durch wen Nicolai sandte das Selbstgespräch eines Autors zusammen mit seiner gedruckten Antwort am 2. März 1773 an Herder, vgl. Hoffmann: Herder’s Briefwechsel mit Nicolai, S. 90f.: „Was Sie von beiden verstehen werden, das sey Ihrem guten Genius überlaßen. Soviel will ich Ihnen sagen, daß Hr. H. im Ernste mir drey Bogen, die er für sein Chef-d’Oeuvre hält, hat für dreißig Friedrichsd’or verkaufen wollen. Es soll (wie ich von Kantern vernommen, der sich seit einigen Wochen hier aufhält) französisch und deutsch gedrukt werden, ist an den König gerichtet, dem er ich weiß nicht worüber, wer weiß wie viel Wahrheiten zu sagen hat, insbesondere über die deutsche Litteratur, die der König beschützen soll, und die deutsche Gelehrten, mit denen der König die hiesige Akademie besetzen soll, wobey besonders Ihnen mein Herr! eine Stelle zugedacht wird. […] – Wenn H. Vorstellung auch an den König käme, (woran doch sehr zu zweifeln ist, indem nicht daran zu denken ist, daß er ein deutsches Buch, es sey was es sey, lese) so würde er, da er mit H. wetterwendischer Schreibart, nicht so viel Nachsicht haben kann, als dessen Freunde, H. des Tollhauses würdig halten, und vielleicht alle deutsche Gelehrten dazu. – Es ist also besser, daß man H. beredet (wenn er beredet werden kann), seine Patriotische Philippicam im Pulte ruhen zu lassen […].“ - - - -Brooke: Le fou de lettres Mischung aus und homme de lettres - - - -Palinodie Gegengesang, Widerruf, vgl. - - - -Apologie negativ besetzt durch - - - -Ihnen habe helfen wollen , N III,78/23 - - - -Voluisse sat est zu wollen genügt - - - -Pilades als der treue Freund des von Furien verfolgten Orest - - - -Witztölpel vgl. , N III,33 und - - - -Westp. Westphalen (südwestlich von Bückeburg) - - - -Mädchen Caroline Flachsland - - - -HE Consistorialrath Herder - - - -Pan Hamann - - - -heyrathen Hamann und heirateten nie. - - - -Direction Provinciale - - - -Beyl. des Geistl. in Schwaben - - - -Päderasten aus China u Schwaben und , nach den fingierten Autoren der sich jeweils mit ihnen beschäftigenden Schriften Selbstgespräch eines Autors und Beylage zun Denkwürdigkeiten des seligen Sokrates - - - -Schutzgöttin , vgl. - - -Brief Nr. 385 - - -Selbstgespräch , vgl. - - - -Expreßen Eilboten - - - -Minden vgl. - - - -Recepiße Empfangsbestätigung - - - -Stelle vgl. - - - -composéen zusammengesetzt, stilistisch angepasst - - - -Br. Ihres HErn Mag. Cölius , nach der Benennung Nicolais in , N III, S. 69/13, die auf , 8,1 zurückgeht - - - -Absalon […] Thekoa 2 Sam 14, vgl. die Passage über Herder in , N III,78/21–25: „giebt es kein Weib von Thekoa für den verstoßenen Herder? – Soll auch sein Funke verlöschen, daß dem deutschen Genie kein Name und nichts übrig bleibe – Preußen weint über ihre Kinder und will sich nicht trösten lassen, denn es ist aus mit ihnen – –“; vgl. außerdem Herders am selben Tag verfasstes Schreiben an Nicolai, 11.3.1773, HBGA, II, S. 323f. - - - -HE. Nik. - - - -lat-deutschen Urschrift und - - - -Spiegel HErrn Nik. den Brief von Nicolai, vgl. das Zitat im Kommentar zu - - - -gränze im Sinne von berührt, ihm nahe kommt - - - -französische Akademien … vgl. , N III, S. 59/15f.: „Herder Sera Platon et le President de Votre Academie des Sciences“; Herder kannte die Stelle vermittelt durch Nikolai, vgl. das Zitat im Kommentar zu - - - -Joab nach 2 Sam 14,19, als Fürsprecher für Herders Begnadigung - - - -Mien Man Hoam Fingierter Autor von - - - -In bivio, trivio constitutus … Herkules am Scheideweg - - - -Wüste der 40. Tage Mt 4,2 - - - -tecum loquere … Motto in , N III,67; dt. mit dir spreche ich und dich ziehe ich zu Rat, dich habe ich angehört, dir gehorche ich (,2,7) - - - -Ihrer Schrift … geträumt , vgl. - - - -Ihren Brief Anfang Februar erhielt Herder HKB 384, gemeint ist aber wohl HKB 378, in dem Hamann die Schrift ankündigte. - - - -Ein Schatte - - - -tremula anus dt. wie eine zitternde Greisin - - - -Coelii etc. und andere Berliner - - - -in vanum et irritum nichtig und unwirksam - - - -Prytaneum Stadthaus in Athen, wo die prytanes, verdiente Männer, speisten und im Alter versorgt wurden, vgl. , 1,232; hier als Warnung zu verstehen aufgrund der politischen Brisanz von (Nicolai merkte an, würde Hamann wegen seiner „wetterwendischen Schreibart“ „des tollhauses würdig halten“, vgl. Kommentar zu ) - - - -Präkordien Ihres φιλον ητορ Brusthöhle, Sitz des lieben Herzens (φιλον ητορ), nach , 1. Olympische Ode, 4. Vers; Anspielung auf , N III,69/3 und 78/12 - - -Brief Nr. 386 - - -in Ihren Mantel und Kragen so verliebt sind vgl. - - - -Potiphars Weib 1 Mos 39,7–18 - - - -Ihren Brief HKB 385 - - - -Selbstgespräch - - - -M. Cölius , vgl. - - - -krause anomalische allegorische vgl. - - - -römischen Correspondenten wiederum , nach der Benennung in , 22. St. vom 15.3.1773 (N III,378) - - - -Jaels Weibe … Ri 5,24–27 - - - -beyl. Balsam No 22 , 22. St. vom 15.3.1773 (N III,378), vgl. - - - -Geseegnet … Ri 5,24 - - - -Wie heißt ; Caroline Flachsland - - - -Gesuch Herders Verlangen nach , vgl. - - - -deponirt Das von abgeschriebene Doppelmanuskript der Philologischen Einfälle und des Salomon de Prusse befand sich zu diesem Zeitpunkt noch bei Hamann, vgl. - - - -alles Geräthe wohl frühere Entwürfe für , die nicht überliefert sind - - - -Coelii und die gantze Kette Die Berliner, vgl. ; Nicolai hatte Herder jedoch bereits aus berichtet, vgl. - - - -No. 14 … Hamanns Anzeige von in , 14. St. vom 15.2.1773 (N IV, S. 377; dort allerdings ediert nach Roth, V, S. 32) - - - -No. 21 … Hamanns Anzeige von in , 21. St. vom 11.3.1773 (bei Nadler nicht ediert; Jg. 1773 nicht überliefert) - - - -Serotinus Alias von in , dt. der zu spät Kommende - - - -Chineser Mien-Man-Hoam Alias von Hamann in - - - -Handschrift, die keineswegs gedruckt Bedeutung unklar, zirkulierte als Drucksache - - - -Dimpf Ein Tympf ist ein Achtzehngröscher, der im Laufe der Zeit immer wieder verschlechtert wurde; ein Sechs-Groschen-Stück entsprach 1/60 Taler. - - - -Catin Kurzform von Katharina, gemeint ist ); im 18. Jd. nicht nur als Eigenname, sondern auch allgemein für ‚Flittchen‘ verwendet (vgl. Dictionnaire de l’Académie Françoise (Paris 1762), I,257); hier im Zusammenhang des Lettre Perdue, vgl. N II,299, ebenso - - - - -Luthers Käthchen nach Katharina Luther, geb. v. Bora (1499–1552) - - - -Ihrer     ähnlich Caroline Flachsland, über die Herder nichts geschrieben hatte - - - -Vixen engl. Füchsin, zänkische Frau - - - -Histoire philosophique et politique - - - -Ihre zärtl. Bitte geschont zu seyn vgl. - - - -vor Ihrer Thür vgl. - - - -im Lande der Schatten vgl. - - - -ungeheure Projecte - - - -Theaterheld Monsieur Jourdain in - - - -Patriotismus vgl. - - - -Prytaneum vgl. - - - -kleinen Mündel und ; eine Paten- oder Pflegvaterschaft Herders war auch in im Zusammenhang von Patriotismus und der Hoffnung auf eine Rückkehr Herders nach Preußen thematisiert worden; das Thema kommt auch halböffentlich in , N III, 52/24 vor. - - - -Lyß-Schiechen Kosename für , Hintergrund nicht ermittelt - - - -Doris … literarischer Namen für die unbekannte Caroline Flachsland; Doris ist ein beliebter Name in Schäferdichtungen, nach einer Okeanide, vgl. - - - -Chloris ebenfalls beliebter Name in Schäferdichtungen, nach der Göttin der Blüte, etwa , S. 83 - - - -Aspasia nach , vgl. - - - -Hipparchia nach - - - -Myrte gelegentlich wohl auch ein Schäferinnen-Name, vmtl. nach dem Hochzeitsbrauch der Myrtenkränze - - - -Julia nach Romeo und Julia - - - -Clarißa, Pamela nach den tugendhaften Heldinnen bei - - - -Bonne Kindermädchen, Erzieherin - - - -Mährchen von 3 Forellen nicht ermittelt - - - -parrhesie griech. παρρησία, Offenbarkeit, Wahrsprechen, Freimütigkeit - - - -Helks: Die Pferde schmeißen, die Hunde beißen - - - -M. Coelius - - - -verdeckten Gerichte vmtl. , vgl. - - - -Kätchens - - - -D. Faust nach dem fingierten Druckort von , N III,79 „Gedruckt in der Unterwelt mit D. Fustens eigener Hand und unter seinem Mantel“ (so auch in der oben zitierten Anzeige in ) - - - -ein homo nach dem Sprichwort errare humanum est - - - -p. 4. allgemeinen add … Die Korrekturen beziehen sich auf den Druck von - - - -Verlegers vmtl. in Mitau, wie man aus der Formulierung „D. Faustens Gönner in Mitau“ schließen kann (vgl. ) - - - -Helks Fabeln - - - -vom Verdienst - - - -Abschnitt penultimus vorletzte Abschnitt - - - -ersten Theil des Cicero - - - -Plato , vgl. - - - -Klinkers Reisen - - - -Claudius - - - -Hamb. Buchdrucker Bode - - - -Tristram - - - -Wansbecker - - - -Brooke … Verwechslung von und , die Autorin von , und - - - -Lucretia Liebhaber Sextus Tarquinius, nach Liv. I,57; Zusammenhang mit nicht ermittelt - - - -Serotinischen Briefes - - - -Wir fehlen alle mannigfaltiglich Jak 3,2 - - - -Knabe Herkules vgl. - - -Brief Nr. 387 - - -Herr Hofrath Der Briefentwurf ist vmtl. an gerichtet, der Hofrat in Mitau war und mit Hamann gut bekannt. Der Briefentwurf ist überliefert einliegend in einem Entwurf von . Mit dieser Schrift steht er wohl, wie auch mit , in losem Zusammenhang. - - - -Plato , vgl. - - - -Anytus Anytos, zunächst ein wohlhabender Athener im Kreis des Sokrates, nach seiner Verspottung (in ) einer von dessen Anklägern (nach , II, 38) - - - -D. Faustens Gönner in Mitau nach dem fingierten Druckort von ; , der diese und andere Schriften Hamanns aus dieser Zeit druckte, aber nicht verlegte - - - -kleine Handschrift vmtl. , oder auch , die beide später bei Hinz gedruckt wurden; die Briefe an Hinz sind nicht überliefert - - - -gedruckten Antwort - - - -lakonischen und asiatischen Briefen stilistische Metaphern für Kürze und manieristischen Schwulst - - - -nach Warschau zu schreiben Tottien hielt sich wohl in Warschau auf und hatte Hamann von Briefen mit Hinz berichtet. - - - -gegenwärtige Arbeiten wohl und die umliegenden Schriften - - - -Antwort des M. Coelius - - - -höhern Orts wohl die und - - - -Histoire philosophique - - - -gar zu großen Catharina - - - -Cathin Kurzform von Katharina (gemeint ist ); im 18. Jd. nicht nur als Eigenname, sondern auch allgemein für ‚Flittchen‘ verwendet (vgl. Dictionnaire de l’Académie Françoise (Paris 1762), I,257); vgl. , N II,299 - - - -Sauvage du Nord - - -Brief Nr. 388 - - -22 Stück … , 22. St. vom 15.3.1773 (N III,378), vgl. - - - -Ex-Mandarinen Mien-Man-Hoam, der fingierte Autor von - - - -M. Cölius Serotinus der fingierte Autor von - - - -neuesten Anspielung auf - - - -Caricatur vgl. , N III,25/10 - - - -rolandsche Tubus vgl. , N III,71/15–19 - - - -kleinen Handschrift wohl - - - -in nostrae amicitiae memoriam im Gedenken an unsere Freundschaft, nach - - - -Montaigne … , II, Kap. 17 (S. 505 in der Ausgabe Amsterdam 1659); dt. man mag mein Vorhaben anklagen, wenn man will, aber nicht meinen Fortschritt - - - -Si Dominus … Jak 4,15 - - - -Platon , vgl. - - - -Xenophon - - - -unartiger Apoll - - - -M. Cölius Serotinus - - - -Kupferstichen gezierte Buch , vgl. - - - -Malherbe soll nach seine Dienstmagd um Rat gefragt haben, vgl. Des Herrn Racine Briefe. Aus dem Französischen übersetzt (Wien 1776), S. 6. - - - -alte Magd … die Hexe von Kadmonbor - - - -Spectaculum - - - -Nomenclators Diener eines römischen Patriziers, dessen Aufgabe war, sich die Namen von dessen Klienten zu merken und ihm bei Bedarf zu nennen - - - -Maintenon - - - -Beaumont - - - -usum fructum Nießbrauch - - - -wol die Nummer meiner Hausthür Zu Hamanns Beschwerde, Mien-Man-Hoam hätte seine Adresse am alten Graben Nr. 758 missbraucht, vgl. , 22. St. vom 15.3.1773 (N III,378); Hamanns Adresse kam bereits in der Überschrift von vor, auch Nicolai adressierte seine Schrift dorthin. - - - -Man redt hier Wunderdinge davon nicht ermittelt, vgl. - - - -Erscheinung des Mercurs - - - -Meßgeschäfte Leipziger Buchmesse 1773 - - - -Mendelsohn - - - -Rammler - - - -Meil - - - -ob fugam vacui dt. aus Furcht vor der Leere - - - -Wenn die Schweitzer … vgl. : „Sie hätten daher noch manche Posttage auf die Nachricht warten können, daß das Selbstgespräch, das nicht ein Selbstgespräch, sondern wie unsere Väter die Schweizer sagen, ein Zweis ist, an Ort und Stelle gelangt sey;“ - - - -Zweis nicht ermittelt, wohl mundartlich für Zwist, vgl. - - - -Baron von Bondely - - - -point d’argent, point de Suisse frz. Sprichwort: Kein Kreuzer, kein Schweizer, d.h. kein Geld, keine Ware (von den Schweizern als gesuchte Söldnertruppen) - - - -winzige Nachtigallen vgl. : „Da ist keiner, der nicht nach einer feisten Schweinsleiche, aus deren Höhlung man Kapaunen, Rebhühner und Truthähne herauslangen kan, mit beiden Händen greift, hingegen winzige Nachtigallen und orphische Eyer im Winkel liegen läßet, und zwar poterat duci quia caene sine istis“; außerdem - - - -orphische Eyer vgl. , N III,73/8 - - - -Definitionen , N III,72/7–17 - - - -Wunder und Zeichen , N III,72/16 - - - -Plus und Minus , N III,72/17 - - - -weder punica noch prutenica punisch (phönizisch); alt-preußisch - - - -sinica chinesisch - - - -Dictionnaire des Finances - - - -Beaumont , S. XII - - - -HE. Gevatter , bei der Leipziger Buchmesse - - -Brief Nr. 389 - - -Flußfieber „Febris catarrhalis, ein nachlaßendes Fieber, welches sich mit Flüssen auf der Brust vereinigt. Man macht einen Unterschied unter ein gutartigen [Catarrh] und bösartigem Flußfieber.“, vgl. Krünitz, Tl. 14, S. 420 - - - -vapeurs Blähungen - - - -Xenophon , vgl. - - - -angenehme Andenken das erbetene Exemplar von , vgl. - - - -Dero Zuschrift nicht überliefert - - - -Ende Bd. 2 und 3 von kamen erst 1775 und 1776 heraus - - - -Damm-ungläubig vmtl. Anspielung auf , mit dem Hamann sich in auseinandersetzt - - - -Thümmel Nicolai gab Sebaldus Nothanker in der Vorrede als Fortsetzung von aus, Wilhelmine ist auch die Frau von Sebaldus Nothanker; Nicolai kritisierte Thümmel desgleichen wegen mangelnder Wahrhaftigkeit seines Werkes. - - - -sed vetant leges Iouis! dt. Jupiters Gesetz verbietet es!, Hor. epod. 17,69 - - - -Crusianers Anhänger von - - - -Bengelisten Anhänger von - - - -den Documenten In der Vorrede von behauptete Nicolai, eine Sammlung von Briefschaften und Dokumenten Sebaldus Nothankers zu besitzen, welche die Wahrhaftigkeit seiner Geschichte beweisen. - - - -Uebersetzung von … Hamann fingiert wohl eine französische Quelle mit einem vorgeprägten Titel, etwa durch oder - - - -Lords und ihrem Mr. Amanuensis wohl Metaphern für Autor und Buchhändler, nach und seinem Buchhändler, vgl. , N III 69/17 - - - -Rupertus expertus wohl Anspielung auf eine Kalenderreihe, die Ende des 17. Jh. unter dem Pseudonym Expertus Rupertus Argutissimus erschien - - - -Schrift auf Subscription Klopstocks Vorhaben, durch Subskription und unter Umgehung der Buchhändler Eigentümer seiner Gelehrtenrepublik zu bleiben, vgl. Klopstock: Werke und Briefe. Historisch-kritische Ausgabe, Abt. IX: Kleine Prosaschriften, I, S. 482. - - - -ex-chinesischen Betrüger Mien-Man-Hoam, der fingierte Autor von , den Hamann in , 22. St. vom 15.3.1773 (N III,378) öffentlich in die Schranken wies - - - -gedruckten Sendschreiben - - - -Anerbietung einer Handschrift - - - -Cession Abtretung - - - -W. Z. E. wohl für ‚wie zum Exempel‘ - - - -opusculi en question vmtl. - - - -V. R. W. wohl für ‚von Rechts wegen‘ - - - -Fabel vom Storch und Fuchs wohl nach I 18, in der sich der Storch für eine Einladung, bei der er vom flachen Teller essen sollte und nichts erwischen konnte, mit einer Gegeneinladung revanchiert; da wurde die Mahlzeit aufgetragen, in einer Flasche, die langhalsig war und eng, sodass diesmal der Fuchs der betrogene Betrüger war; oder nach I 21, wo der Storch, über seine Weitgereistheit befragt, seine bevorzugten Nahrungsgründe schildert - - - -Füchse zu fangen Hld 2,15 - - - -Wind gnug wohl durch - - - -Rußischen Adler Doppeladler - - - -Herodianer nach Mt 2 und Mk 6,14–29 - - - -Elegie im höheren Chor über 5 rth vgl. , N III,52/5f. - - - -Arithmetique politique auf zurückgehende Bezeichnung für statistische Berechnungen als Grundlage der Wirtschaftspolitik (vgl. , s. v. ‚Arithmetique politique‘); bei Hamann Chiffre für die Finanzpolitik von ; vgl. - - - -Lucians Charon In beklagt sich Charon, dass er als alter Mann mit zwei Rudern zugleich arbeiten muss; außerdem erinnert er sich an Troja, „woher ich einst so viel Todte überzuführen hatte, daß ich meinen Kahn in zehen ganzen Jahren weder ans Land ziehen noch auslüften konnte“ (Übers., Bd. 2, S. 191). - - - -Quel bruit pour une omelette! dt. so viel Lärm um einen Eierkuchen! Nach dem geflügelten Wort von Jacques de la Vallée, Sieur Des Barreaux (1602–1673): Als er an einem Freitag ein Omelette (wider das Fleischverbot) mit Speck aß und es donnerte (auch von zitiert). - - - -Zweiß , vgl. - - - -diuerbium Wechselgespräch in der altrömischen Komödie - - - -winzig vgl. - - - -guter Freund von uns beyden nicht ermittelt - - - -Leipziger Lerchen Leipziger Delikatesse, die besonders während der Messe verschickt wurde; eigentlich wegen der um Leipzig besonders großen Lerchen, vgl. Carl von Heppe: Der sich selbst rathende Jäger (Augsburg 1754), S. 429. - - - -HE Lotterie Director Kanter - - - -Dictionnaire des Finances , - - - -einem Freunde nicht ermittelt - - - -agio Anspielung wohl im Zusammenhang des ‚Aufgeldes‘ auf die Reisekosten, die Mendelssohn Hamann 1764 bei der Rückkehr vorgeschossen hatte, vgl. und - - - -Mendelssohn - - - -Financier in Pekim vmtl. , der Adressat von - - - -Statt eines Hahnes nach den letzten Worten des Sokrates: vgl. , 118 1A: „O Kriton, wir sind dem Asklepios einen Hahn schuldig: entrichtet ihm den und versäumt es ja nicht!“ - - - -Phädon - - - -3ten Theil der philosophischen Schriften - - - -erste Meßbuch , vgl. , S. 562 - - - -Confucius - - - -Recherches über die Amerikaner - - - -blinden Engl. , vgl. - - - -fontenelleschen O Sparte! Sparte! aus dem Gedicht „Sur ma vieillesse“ von 1748, in , VIII, S. 386; sentimentaler Topos über das asketische Sparta gegenüber dem dekadenten Paris - - - -O Nauis … , 1,18 - - - -M. S. Magister Sebaldus - - -Brief Nr. 390 - - -20 Iunii geschrieben nicht überliefert - - - -gleich den römischen Damen , 240 - - - -Kortum - - - -L. - - - -Defect des Bentley schen Horatzens Hamann hat die beschädigte Ausgabe anscheinend später bekommen, vgl. (Biga 10/159) - - - -Oden - - - -Artem poeticam - - - -Sermonen und Episteln - - - -Volartsche Ausgabe nicht ermittelt - - - -französische Buch über die Bildung der Sprache mglw. - - - -Mösers Sendschreiben - - - -von deutscher Art und Kunst - - - -Caßianer Der als streng bekannte Richter Lucius Cassius Longinus Ravilla (127 v. Chr. röm. Konsul) stellte nach , 84 häufig die Frage „Cui Bono“ und gilt als ihr Urheber. - - - -Her Criminalrath - - - -Mäcänen , vgl. , 315/7; gemeint ist mglw. , vgl. - - - -Augusten , gemeint ist wohl , vgl. , N III,57/39 - - - -Sosien die Sosier galten als Verleger der Werke des Horaz, vgl. , 1,20,2 - - - -Kanter - - - -Nicolai - - - -circumforanei Leute, die auf dem Markt borgen - - - -I’d be a Dog … , S. 6 - - - -römischen Duton gewohnheitsmäßige Anrede mit du - - - -Lectori Bibliopola! dt. dem Leser ein Buchhändler - - - -Collectaneen mglw. - - - -die Deinen Bauch auslachen, so dick sind sie! wohl Anspielung auf , 1,57 - - - -laboriosissimum studium dt. strapaziöses Bemühen - - - -mit einem L. Calpurnius Piso von Unsterblichkeit? L. Calpurnius Piso Caesoninus ist der Adressat der ars poetica und der Invektivrede Ciceros. - - - -Maculatur Anspielung auf - - - -Mitau, Hasenpoth Hasenpoth / Aizpute liegt ca. 140 km westlich von Mitau; viele Bücher, die Hinz in den frühen 1770ern verlegte, bezeichnen „Mitau und Hasenpoth“ als Erscheinungsorte. - - - -französischen Bogen , der gemeinsam mit hätte gedruckt werden sollen - - - -Jacobäer wohl - - - -Eisen mit Thon nicht mengen läßt Dan 2,43 - - - -martialischer Kopf im Doppelsinn von kämpferisch und in der Weise des Martial - - - -höchsten Schulmeister wohl für die Zensur, für welche ein Dekan und ein weiterer Professor der Albertina verantwortlich war - - - -politischer Kannengießer politisierender Schwätzer, nach - - - -gantze System wohl mit Bezug auf die erhoffte Wirkung von ; gemeint ist demnach das französische Finanzsystem unter Friedrich II., vgl. - - - -Jacobäer wohl , nicht überliefert - - - -geht das Ding nicht durch d. h. wenn nicht die Zensur in Königsberg passiert - - - -Büsching - - - -Eberhard , vgl. und . Eberhard erhielt aber die Stelle in Charlottenburg. - - - -Geistl. in Schwaben Alias von Hamann in der Beylage zun Denkwürdigkeiten des seligen Sokrates - - - -Kanter , als Verleger von - - - -plein pouvoir dt. Vollmacht - - - -Vale et faue dt. leb wohl und sei (mir) gewogen - - -Brief Nr. 391 - - -Karoline Flachsland - - - -jetzt mit Ehren zu melden Herder Hamann forderte im vorausgegangenen Brief mehrfach, ihm den Namen von Herders Braut zu nennen, vgl. etwa ; sie heirateten am 2. Mai 1773 - - - -übriges Erkundigen vgl. - - - -liebes X. liebes Kreuz - - - -alten Graben Hamanns gern öffentlich kundgetane Adresse am Alten Graben, vgl. - - - -Autorschaft … wohl die Publikationsbemühungen um und ; zu Herders vorheriger Bitte um Schonung in Hamanns öffentlichen Kampagnen vgl. - - - -Die Meinige wohl - - - -„von Deutscher Art u. Kunst“ - - - -Wood - - - -Beilage aber zum seel. Sokrates - - - -Inlage mglw. an - - - -Bode ; es ging um die Subskriptionsliste von Bodes Neuübersetzung von , auf der Hamann schließlich landete, außerdem mglw. um eine Rezension in ; vgl. und . - - - -dort in Königsberg - - - -Klinker - - - -Yorik - - -Brief Nr. 392 - - -nicht abgesandt, vgl. HKB 393 - - - -Hanssächsische Knittelverse in der Art von , vgl. - - - -einseitiges Qvartblättchen HKB 391 - - - -ander Testament Hamanns brieflich und publik betriebene Fiktion, dass er angesichts des Hungerlohns seine Kinder in Adoption geben muss und dazu Herder auswählt, vgl. und , N III,52/24 - - - -kleiner Bastart so auch für in , N III,57/2 - - - -Frau C. R. Frau Consistorialräthin, - - - -Layenbruder , wohl auf seiner Hinreise nach St. Petersburg im Gefolge der hessen-darmstädtischen Landgräfin Caroline, die ihre Tochter an den Sohn von verheiraten wollte, vgl. - - - -Geschöpf, den Magum in Norden Hamann hatte seinen Beinamen aus - - - -Lotterie-Director - - - -gelehrten Zeitung - - - -Wochenschrift Zur Realisierung des Projekts kam es wohl nicht; mglw. lief es auf umfangreichere Beilagen zu den Königsbergschen Gelehrten und Politischen Zeitungen hinaus. - - - -3 Verlegern Die beiden anderen sind Hartung und Hinz, mit dem Hamann sich gerade überwarf (vgl. ). - - - -fliegenden Blätter - - - -von deutscher Bauart - - - -Titel zur Klopstockschen Schrift , vgl. - - - -Hofprediger Lindner - - - -Compliment in seinem Briefe nicht überliefert - - - -G. im deutschen Mercur , 2. Bd., 3. Stück (Juni 1773), S. 207: („Fortsetzung der Nachrichten vom Zustande des deutschen Parnasses“, unter der Sigle G, Verfasser nicht ermittelt): „Der Vater der neuern Künsteleyen, die unserm Styl schon so verderblich geworden, Herr Hamann, ist von neuen aufgetreten und hat Selbstgespräche bekannt gemacht, die er auch nur selbst zu enträtzeln im Stande ist. Hingerissen von diesen glänzenden Fehlern hat ein angehender Schriftsteller, der Verfasser einer sonst lesenswürdigen Brochüre von deutscher Baukunst, durch Zierrathen zu glänzen gesucht, die in der Baukunst Schnörkel heißen.“ Hamann notierte sich diese Stelle auf einem Exemplar von , vgl. N III,430 - - - -Artztes, der selbst Hülfe nöthig hat Lk 4,23 - - - -Die Bedürfniße meiner Dunkelheit … Wohl eine Anspielung auf die Möglichkeit, dass die Zensur ein Schreibverbot über ihn verhängt. - - - -Urtheil über Wood , vgl. - - - -Duff - - - -Oesfeld und Leßing und , Oesfeld widerlegte Eberhards Sokrates-Apologie, ohne jedoch den Autor anzugreifen; Hamanns Beitrag zur Kontroverse erwähnte er nicht (). Vgl. auch - - - -des Schwaben der fingierte Autor von - - - -Schleich Saltz vgl. ebd., N III,117/11 - - - -Meßtischel vgl. ebd., N III,119/21 - - - -B. Berlin, vgl. - - - -sokr. Apologist - - - -Uebersetzer des Klinkers , Übersetzer von - - - -Uebersetzung des Shandy , vgl. - - - -Oden zu Hamburg - - - -Lettre perdue - - - -Ihr Schicksal abwarten d. h. die Zensur passieren - - - -Journal de lecture - - -Brief Nr. 393 - - -HE. Dir. Kanter - - - -letzten Brief sine die et consule ohne Tag und Jahreszahl (die Römer benannten die Jahre nach den regierenden Konsuln); Herders Schreiben vom 21. Juli war datiert, es hat also inzwischen wohl einen weiteren, nicht überlieferten Brief von Herder gegeben - - - -hypochondrisch politischen Plage wohl die Sorgen um den Verlag von und dessen befürchtete Zensur, vgl. - - - -den 19 huj. geantwortet HKB 392 - - - -Knittelverse à la Hans Sachsen in der Art von , vgl. - - - -einseitiges Qvartblättchen HKB 391 - - - -Mlle Flachsland , vgl. - - - -Qverstrich durch mein Testament Hamanns brieflich und publik betriebene Fiktion, dass er angesichts des Hungerlohns seine Kinder in Adoption geben muss und dazu Herder auswählt, vgl. und , N III,52/24 - - - -si Diis placet dt. wenn es Gott gefällt - - - -Verleger u Gevatter - - - -Zeitung - - - -dreyen oder 4 zwei der anderen sind Hartung und Hinz, mit dem Hamann sich gerade überwarf (vgl. ); der letzte mglw. - - - -deutscher Art und Kunst - - - -deutscher Bauart - - - -Uebersetzer des Klinkers , Übersetzer von - - - -Shandy - - - -Klopstocks Subscriptions Versuch , vgl. - - - -Hofprediger Lindner , nicht überliefert, ebenso das Compliment - - - -Idee ist eines Klopst. würdig Herder teilt das Lob Klopstock mit - - - -Wood , vgl. - - - -Duff - - - -Oesfeld und Leßing und ; Oesfeld widerlegte Eberhards Sokrates-Apologie, ohne jedoch den Autor anzugreifen; Hamanns Beitrag zur Kontroverse erwähnte er nicht (). - - - -Geistl. in Schwaben der fingierte Autor von - - - -Schleich vgl. , N III,117/11 - - - -Meßtischel vgl. ebd., N III,119/21 - - - -Kgl. octroyirte Saltz- und See Handlungs Compagnie - - - -O Tempora! – – O tempora! o mores! Cic. Catil. 1,1: „O was für Zeiten, o was für Sitten!“ - - - -Appartimentum des Leviathans nach Hi 41 und Hobbes, Leviathan; hier wohl für den Staatsapparat von - - - -D. Büsching , - - - -Frauenzimmer, das hier accouchiren will unklar, ob sie von einem Kind entbunden werden soll oder als Hebamme arbeitet - - - -neue Apologist - - - -schwäbischen Nachrichters Fra Pluto Alias für den fingierten Autor von , vgl. N III,112/3 - - - -Credat Iudaeus Apella dt. das glaube der Jude Apella (, 1,5,100) - - - - M. Sebaldus Nothanker - - - -geographisch-historischen Wochenblättchen , Bd. 1 (1773), S. 146 - - - -deutschen Mercur wird von in , 2. Bd., 3. Stück (Juni 1773), S. 251 positiv rezensiert („Fortsetzung der Anmerkungen des Herausgebers zum vorstehenden Artikel“) - - - -mulus mulum Loben, um wieder gelobt zu werden - - - -Hänschen - - - -Lieschen , mit den Illustrationen - - - -Antwort - - - -M. Coelio Alias von - - - -Künsteleyen und Schnörkel Formulierungen des anonymen Rezensenten von in , 2. Bd., 3. Stück (Juni 1773), S. 207, vgl. - - - - höllisches Feuer Sprichwörtlich für eine Bücherzensur - - - -Amanuensis Verleger bzw. Buchhändler, vgl. - - - -nach Ihren Gegenden geschrieben nicht überliefert; wohl nach Frankfurt am Main an , der die Schrift verlegte, von Hinz gedruckt, dann auch mit der Jahresangabe 1773, vgl. und N III,434 - - - -Lettre perdue - - - -Henrich Schröders der fingierte Autor von , vgl. - - - -Carolinchen - - - -Frankfurter Zeitung , vgl. - - - -Lemgosche Bibliothek - - - -Reliquien Ihres Geburtstages Herder hatte am 25. August Geburtstag, Hamann am 27. August - - - -Wood…feiner Herr , vgl. - - - -Akens über die Theorie der Opfer - - - -Eclipse Verschwinden, Sonnenfinsternis - - - -επεχειν zurückhalten, aufschieben - - - -2 Schriften und - - - -Hintz die Commission , vgl. - - - -Origines vgl. - - - -Hamberger - - - -Layenbruder , wohl auf seiner Hinreise nach St. Petersburg im Gefolge der hessen-darmstädtischen Landgräfin Caroline, die ihre Tochter an den Sohn von verheiraten wollte; vgl. - - - -an ihn geschrieben nicht überliefert - - - -Mittler vgl. - - - -Gemächte, den Magum von Norden Hamann hatte seinen Beinamen aus - - - -Mr. G. ist im Deutschen Mercurio , 2. Bd., 3. Stück (Juni 1773), S. 207; vgl. - - -Brief Nr. 394 - - -Zettel … zerreißen nimmt Bezug auf die in HKB 393 mitgeteilte Verwerfung von HKB 392 - - - -weggeworfne Pinsel … vgl. , W 73/10 (N II,97/32, ED 41); nach der Anekdote über den griechischen Maler Protogenes, dem beim Malen eines Hundes der Schaum vor dessen Maul nicht gelang, woraufhin er die Geduld verlor und den Schwamm auf die Leinwand warf; dessen Spur stellte den Schaum perfekt dar - - - -mit blauen Augen u. braunen Haaren vgl. Hamanns Rezension in: , 26. St. vom 30.4.1764: „Gleich blauen Augen und braunen Haaren, wird das Erhabene und Schöne auf ein zweydeutig Mittelding eingeschränkt, das nicht zu grob, aber auch nicht gar zu fein seyn muß.“ Bezieht sich auf , AA 213: „Selbst die bräunliche Farbe und schwarze Augen sind dem Erhabenen, blaue Augen und blonde Farbe dem Schönen näher verwandt.“ - - - -übel zu sprechen sind vgl. - - - -ehrliches Schweizermädel glaubte an die Herkunft ihrer Vorfahren aus Bern. - - - -Codicill Ihres Test. vgl. - - - -D. Art u. K. - - - -3te von Göthe - - - -Götz von Berlichingen - - - -Ex v. D. A. u. K. Exemplar von - - - -reichers u. beßers - - - -Hinzen - - - -Layenbr. , vgl. ; Herders negative Meinung ist vmtl. von beeinflusst - - - -Frkf. Zeit. , vgl. - - - -gewißer Merk ; Herder hatte mit diesem bereits wegen seiner Indiskretionen gebrochen - - - -Göthe - - - -Schloßer - - - -Katechism. fürs Landvolk - - - -nur wenig dazu geliefert vgl. seine Rezensionen von 1772 in , SWS, V, S. 423–474, außerdem SWS, XXXIII, S. 215–223 - - - -mit Schlotzer nach Jahr u. T. Verdruß bekomme ; Herders Rezension in SWS, V, S. 436–440; vgl. den Brief von Herder an Hartknoch, Anfang November 1773, in: HBGA, III, S. 52; auch - - - -verführen lassen vgl. - - - -König. Zeit. ein Blatt zu setzen die handschriftliche Vorlage zu - - -Brief Nr. 395 - - -deux billets-doux Weder Hamanns Briefe noch andere von Guichard sind überliefert. Hamann führte den Briefwechsel nach der zweiten Auflage von vom August 1773, deren zweiter Zusatz an Quintus Icilius (Guichard) gerichtet ist; offenbar noch immer im Zusammenhang der Publikationsversuche von . – Grund für die Aufbewahrung dieser Abschrift könnte sein, dass Hamann den Brief zeitweise in die Sammlung seiner Texte zu integrieren vorhatte, vgl. - - - -mage du Nord vgl. , N II,315/12 - - - -ouvrages de tactique wohl - - - -Mecéne nach - - - - L’Auguste , gemeint ist , vgl. , N II,315/9 - - - -Ecce dt. siehe; gemeint ist das „Tableau de mes Finances“ , N II,307/1 - - - -Le Salomon du Nord , nach - - -Brief Nr. 396 - - -Merk kam auf der Rückreise aus Russland durch Königsberg; er reiste als Rechnungsführer im Gefolge der Landgräfin Caroline von Hessen-Darmstadt, die ihre Tochter Wilhelmine an Großfürst Paul, den Sohn von , verheiratete; vgl. , 108–111. - - - -Roßgarten bis nach dem alten Graben Stadtteil in Königsberg nordöstlich vom Schloss, auf der anderen Seite der Stadt zu Hamanns Haus am alten Graben 758 in der Laak - - - -Ziegenpropheten in Norden Mischung aus Magus in Norden und dem lokalen Emeriten Komarnicki, über den Hamann und Kant 1764 in den Königsbergschen Gelehrten und Politischen Zeitungen schrieben, vgl. - - - -Pays le Vaud Heimat von Mercks Frau, Louise Charbonnier (im Zusammenhang von Herders „Schweizermädel“ , ) - - - -Chef d’œuvre … Männlein oder Fräulein vgl. - - - -treuer Arbeiter im Weinberge - - - -Kupfer unsers Landsmanns , 20. Bd., 1. St. (1773) brachte ein Titelkupfer von - - - -Herderschen Solöcismen vmtl. die Rezension von in , 19. Bd., 1. St. (1773), S. 339–451 - - - -Henrich Schröder der fingierte Autor von , vgl. - - - -Weißgerbergaße fingierter Wohnort von ; tatsächliche Gasse in Königsberg, zwischen Rossgartschem Markt und Schlossteich; kam dort zur Welt, vgl. N III,343/2 - - - -Pisa in Preußen Pisa ist der fingierte Druckort von . Der Deckname geht zurück auf ein satirisches Gedicht über Königsberg von , Pisonis sermo ad Pisones, wobei Pisones für Erbsen steht, einem Grundnahrungsmittel in Preußen. - - - -einäugichte Cyclope wiederholte Eigenschaft von , vgl. , N III,185/1 - - - -Formido male … Motto von „Encore deux lettre perdue!!!“, , N II,313; aus , v. 304f., dt. „Wie fürcht’ ich mich, / Dass der da meinen Namen ändert: ‚Fünften‘ (bzw. Quintus) macht aus Sosia“; bei Plautus Wortspiel mit ‚der Fünfte‘ (der verprügelt werden soll) und dem Namen Quintus, hier eine Anspielung auf , genannt „Quintus Icilius“, mglw. der Fünfte, den Hamann zum Verlag von zu bringen versucht (nach Kanter, Hartung, Hinz und Nicolai) - - - -je suis devenu , N II,301/16, ED, S. 3 - - - -Nachbar vmtl. , vgl. - - - -alten Schwager - - - -Bode - - - -Brief à la Shandy nicht ermittelt, vgl. ; nach - - - -nichts zu seinem Vortheil anfangen können vgl. - - - -M. Coelius Serotinus - - - -impertinente gedruckte Antwort ; als Reaktion darauf und als Kommentar zu Sebaldus Nothanker: - - - -Handbrief nicht überliefert - - - -αποριαγκυροβολ aeisches Geschenk Gräzisierung von ‚notankerwerfend‘ in Anlehnung an - - - -Hederich Ernestinisches Lexicon - - - -Pollux - - - -kindischer Magister Sebaldus Nothanker - - - -Pratje! - - - -verbeßerten neuen Auflage des ersten Theils (2. zeitgenössische Übersetzung von Bode) - - - -Link-boy … Einer offenbar nicht sehr bekannten Anekdote über zufolge habe dieser sich einmal von einem Fackeljungen (link boy) nach Hause leuchten lassen; als er nicht genug Kleingeld dabei hatte und dem Fackeljungen weniger gab, als dieser erwartete, murmelte er aus Irritation „God mend me!“, woraufhin der Fackeljunge beim Weggehen hörbar flüsterte: „God mend me, God mend me, quotha! Five hundred such as I might me made before one such a crooked Son of a B–h as you would be mended!“ Für seinen Witz belohnte Pope ihn mit einer halben Krone. Vgl. Tom Gay’s Comical Jester or the Wit’s Merry Medley (London 1770), S. 34. - - - -unleserliches und unverständl. Zeug die Passage ist tatsächlich recht unleserlich geschrieben - - - -relata refero , vom Hörensagen, wohl von - - - -Schulmeister in der Weißgerber Gaße - - - -Kortum - - - -Subscribenten zu meinen Opusculis omnibus Hamann insinuiert ein Subskriptionsmodell wie Klopstock (vgl. ) oder Bode (vgl. ), wohl wegen der Frustration mit seinen Verlegern, führte es aber nicht aus. - - - -Weil Ihnen dieser Brief kein Porto kostet auf der ansonsten leeren dritten Seite des Briefes geschrieben; der Brief wurde als Gefallen übergeben (par fav.), vmtl. von - - - -Sapienti sat! lat. sprichw. für: für den Verständigen genug - - -Brief Nr. 397 - - -keinen Brief Hamanns Brief nicht überliefert, vgl. - - - -Herder , Briefwechsel mit Bode nicht überliefert - - - -Beförderer meiner Subscription für seine Neuübersetzung von , auf der etwa 600 Namen standen, darunter Goethe, Herder, Klopstock, Claudius, Kaiserin Katharina u.v.m. - - - -Kant - - - -Kanterische Buchhandlung - - - -Klopstock … für , vgl. - - - -Ihre Handschriften Hamann war nach den schlechten Erfahrungen mit auf der Suche nach einem Verleger; Bode verlegte 1774 , war allerdings auch nicht sehr zuverlässig. - - - -Haufen von Verlegern zum Teufel vmtl. thematische Aufnahme aus Hamanns Schreiben, vgl. - - - -Gott versteht mich häufig wiederholter Ausspruch Sancho Panzas, nach Ps 139,1 - - - -Claudius - - - - - - - -Schmidlin Ihr Packet , nicht ermittelt - - - -Adelungs Deutsches Worterbuch - - -Brief Nr. 398 - - -in Norden zu vollendenden Expedition Moser begleitete die Landgräfin Caroline von Hessen-Darmstadt auf ihrer St. Petersburg-Reise zum Zweck der Verheiratung ihrer Tochter mit dem Sohn von , außerdem besorgte er als hessen-darmstädtischer Kanzler politische Pläne für den Landgrafen mit Katharina; er kam vmtl. auf der Hinreise Mitte August durch Königsberg, ohne Hamann anzutreffen, vgl. ; auf der Rückreise kam er am 28. November durch Königsberg, wie zuvor auch . - - - -treuherzigen Layenbruder - - - -deutschen Nationalgeist - - - -3 Bogen feliciter zu cassiren vgl. die Entwürfe zu diesem Brief - - - -Adventssonntage … unerlaubten Schleichhandel Moser hatte am Adventssonntag, womöglich während der kirchlichen Messe, als keine Handelstätigkeit erlaubt war, bei einem Hausierer ein Insekt im Bernstein gekauft. Hamann hatte das wohl beobachtet wie auch die Großzügigkeit Mosers, den Wucherpreis hinzunehmen. Vgl. im Briefentwurf: , , , . Diese Anekdote brachte Hamann womöglich darauf, sein Porträt Moser im Sinne eines Almosenkaufs anzubieten. Dazu gehört, Mosers christlich fundierte politische Publizistik persiflierend, ihn als Heiligen zu adressieren, vgl. . - - - -sollicitus reus dt. in höchstem Maße schuldig - - - -einen armen Beseßenen Hamann selbst - - - -unauslöschlichen Gelächter im Olymp nach , 8,326 - - - -Mst. das Doppelmanuskript von und (vgl. und ) - - - -Handel in petto wohl der Vorschlag, Moser möge Hamanns Porträt von Kanter kaufen, vgl. - - - -unsichtbaren Autorschaft vgl. - - - -Offensiv-Plan wohl die Schriften von 1772/73 seit - - - -delphisches Oraculsprüchlein sich selbst zu erkennen - - - -alcibiadisches Gehäuse vgl. , 215 A (Alcibiades über Sokrates im platonischen Symposion, Übers. Franz Susemihl): „Ich behaupte nämlich, daß er ganz ähnlich jenen Silenen sei, welche man in den Werkstätten der Bildhauer findet, so wie diese Künstler sie mit Hirtenpfeifen oder Flöten darzustellen pflegen; wenn man sie aber nach beiden Seiten hin auseinandernimmt, dann zeigt es sich, daß sie Götterbilder einschließen. Und wiederum vergleiche ich ihn mit dem Satyr Marsyas […].“ - - - -lutherschen Katechismus - - - -weit und tief sahe vgl. - - - -Aas des Adlers Mt 24,28 - - - -Mst. Doppelmanuskript von und - - - -gute Ding des Saltzes Lk 14,34 - - - -Arithmetique politique Bezogen auf die Gehaltsreduktion, vgl. , die Hamann in thematisierte (N III,52/5f.). Arithmetique politique ist eine auf zurückgehende Bezeichnung für statistische Berechnungen als Grundlage der Wirtschaftspolitik (vgl. , s. v. ‚Arithmetique politique‘); bei Hamann Chiffre für die Finanzpolitik von . - - - -Weinmonat 72 vgl. , N III,35/18 und - - - -nach Baumelle - - - -Phil. v. S. S. - - - -Lucubrationen bei Nacht gefertigte Schriften, populärer Titel in der Renaissance - - - -unglückl. Bruder fertigte die überlieferte Abschrift von , worauf dieser offenbar besonderen Wert legte. - - - -Rizpa … 2 Sam 21,8–11 - - - -fruchtlosen Wallfahrt Hamanns Frankfurt-Reise 1764, um Moser zu treffen, der aber nicht da war, vgl. - - - -fruchtlosern nach Curl. Hamanns Zeit in Mitau (Kurland) von 1765–1767 - - - -abmalen zu laßen in puris naturalibus Zu dem bekannten Hamann-Porträt vgl. Fechner: Hamanniana aus dem Vorbesitz von Friedrich Roth; außerdem . - - - -Macht auf meinem … Haupte 1 Kor 11,10 - - - -Hamadryade … , und - - - -letzten Heimkunft nach meines seel. Vaters Tode Hamann lebte seit 1767 und dem Tod seines Vaters im Herbst 1766 wieder in Königsberg. - - - -Lotterie Director Kanter , wohl bei der Versteigerung des Hausrats seines Vaters durch , vgl. - - - -wie alle seine Brüder vgl. - - - -Vater des starken Agathons - - - -Musarion - - - -deutschen Mercurs - - - -bösen Catin Kurzform von Katharina, gemeint ist ); im 18. Jd. nicht nur als Eigenname, sondern auch allgemein für ‚Flittchen‘ verwendet (vgl. Dictionnaire de l’Académie Françoise (Paris 1762), I,257); vgl. , N II,299 - - - -Aspasie - - - -Maintenon - - - -Sevigné - - - -lieben ungezogenen Kinder vmtl. gemeint: als Muse seiner Schriften (vgl. ) - - - -Boas … zum Ende brachte Rut 3,18 - - - -Hexe von Kadmonbor - - - -nicht mehr Mara sondern Naemi nicht mehr die Bittere, sondern die Liebliche, nach Rut 1,20 - - -Brief Nr. 398, Entwurf - - -Sache selbst hienieden … Aberglaubens … Reliquie Hamann lehnt sich, vll. ironisch, an Mosers Verteidigung des Aberglaubens als eine Reliquie der menschlichen Weisheit an: „Es ist hundertmal von den Spöttern des Christenthums selbst bezeugt und zum Vorwurf gemacht worden; daß der von ihnen so genannte Aberglaube nur zum Schrecken diene. Es seye dann so! .. werden deßwegen hundertfache politische Anstalten und Einrichtungen verwerflich, weil sie blos zum Schrecken dienen? weil man mit vielen Menschen zu thun hat, die durch keine sanftere Bande geleitet werden können.“ , S. 3. - - - -markantoninischer nach Marcus Antonius bzw. seiner literarisch vielfach dargestellten Leidenschaft für Kleopatra - - - -Die ihr des mitleids … , S. 20f. - - - -anakreontischen Molters Gedichte und Lieder sind anakreontisch gerahmt. - - - -Pindar - - -Brief Nr. 398a - - -Zur Datierung und zum Kontext des Briefes vgl. Überlieferung und Textkritik. - - - -unter allen Sündern 1 Tim 1,15 - - - -Ihro Excellence auch bey Ihrer Heimkunft zu Mosers Reise nach St. Petersburg und zurück über Königsberg vgl. - - - -Junker Hans Michel Mannah - - - -Beschränkt ihr Weisen von Christoph Wegleiter (1659–1706), Musik von Johann Sebastian Bach (BMW 443), vgl. - - - -N. S. Nachschrift - - - -horratianischen Davus Hamann identifiziert sich mit dem Sklaven des Horaz, der in , 2,7 seinen Herrn grob verspottet - - - -Mecaenas in Potsdam , vgl. - - - -Acten dazu d.h. Moser den Briefwechsel mit Guichard zu zeigen - - - -treuherzigen Layenbruder Moser, nach - - - -Vermischten Schriften wohl - - - -Frankfurter Comissionair vmtl. - - - -Beherzigungen - - - -Daniel in der Löwengrube - - - -HErrn und Diener - - - -Corpus delicti - - - -Deutschen Nationalgeist - - - -meines Monarchen - - -Brief Nr. 399 - - -ehrlicher, aufrichtiger Freund - - - -Blindheit während Herders Tränenfisteloperationen - - - -Westphäl. Pumpernickel Westfälisches grobes Schwarzbrot aus Roggenschrot, vgl. die Antwort - - - -zu meinem Gedächtniß Lk 22,19 - - - -Erinnerung der ersten seligen Zeiten des Viehs u. der Eicheln vgl. , N III, 29/14–26, nach , I, S. 107–110, 11. Kapitel - - - -Brief Nr. 400 - - -6. hui. 6. Februar 1774, nicht überliefert - - - -Einlagen eingehändigt nicht ermittelt, offenbar Briefe von Moser an Bekannte von Hamann in Königsberg - - - -Sonntag Invocauit 20. Februar 1774 - - - -letzte erste Advent 28. November 1773, als Moser durch Königsberg kam, vgl. - - - -Verleger - - - -Handel hier einkleiden muste der Handel mit Moser um Hamanns Porträt, das im Kanterschen Buchladen hing, vgl. - - - -2 Frdor Friedrich d’or, Goldmünze benannt nach ; entspricht 5 Reichstalern (eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze). - - - -Ecce! Hamanns Porträt im Kanterschen Buchladen - - - -Nasendrücker Armensarg mit plattem Deckel - - - -kleine Handschrift, die abgeredter maaßen Hamann sandte mit diesem Brief das Doppelmanuskript von und an Moser, vgl. auch - - - -Hiesigen Zeitung - - - -3 Recensionen wohl die Rezensionen von (1773 erweitert von ) in , 4. St. vom 13.1.1774 (N IV,379f.), von in , 7. St. vom 24.1.1774 (N IV,381f.) und in , 8. St. vom 27.1.1774 (N IV,383f.) - - - -2½ Beylagen von vorn und hinten eingefaßt ; Hamann schrieb Anfang und Ende für Herders literaturkritischen Rundumschlag. - - - -Stück nicht ermittelt, mglw. eine Selbstanzeige in - - - -Beylage vmtl. , dann als Einzelbroschüre bei erschienen, vgl. - - - -Bollingbroke-Hervey-Hunterschen - - - -Mst. das Doppelmanuskript von und - - - -Staatsmanne … treuherzigen Layenbruder die beiden Rollen Mosers, vgl. - - - -prophetische Wort: Nebucadnezar, mein Knecht … Jer 25,9. Der prophetische Aspekt und springende Punkt von und (und beider unzeitigen Geburt) ist wohl die Sorge, dass Babel/Berlin nach der siebzigjährigen Herrschaft über das strafbar gewordene Gottesvolk durch den Zorn Gottes vernichtet werde. 1701 wurde Preußen mit Friedrich I. zum Königtum; die politische Expansion des Hauses Brandenburgs würde, nach Hamanns Prophetie, 1771 in einem Zusammenbruch münden. - - - -wie Naemi nach Rut 1,11, vgl. - - - -pereat! dt. zugrunde gehen möge - - - -Feyerkleide eines herkulischen Westenhemdes wohl das Fell des nemeischen Löwen, wodurch Herakles beinahe unverwundbar wurde - - - -Magum in Norden die Bezeichnung für Hamann kam von - - - -Quid mihi refert … Was nützt es mir, Chrysalos zu heißen, wenn ich es nicht durch Taten beweise? , 704 - - - -scythischer wild, ungeschlacht - - - -Cardinal von Retz noch Julius Caesar beantwortete einmal den Vorwurf, er würde zu verschwenderisch Geld ausgeben, damit, dass Cäsar in seinem Alter sechs Mal mehr Schulden hatte als er. , I 107: „Le bon homme Mr. de Morangis me disant dans la cellule du Prieur des Chartreuse, que je faisois trop de dépenses, ce qui n’étoit que trop vrai, que je la faisois excessive: je lui répondis fort étourdiment: J’ai bien supputé, César à mon âge devait six fois plus que moi.“ - - - -gedruckten Bilanz eines Ex-chinesers … vgl. , N II,311/6 - - - -Bruder - - - -nicht ermittelt, ob Moser die Bitte verstand und erfüllte - - - -Erstlinge nach 4 Mo 18, Zusammenhang nicht ermittelt; der milzsüchtige Schuldner ist freilich wieder Hamann - - - -heiliges Darlehen Sir 29; zu Darlehen und ihrer Rückgabe vgl. auch Entwürfe 425/14f. - - - -getreuer und kluger Haushalter Lk 12,42 und Lk 16,1–8 - - - -Unkraut Mt 13,25 - - - -Mannes vmtl. , vgl. - - - -eiserne Maske eine rätselhafte Person, nach dem Geheimgefangenen von Ludwig XIV., den Voltaire für einen Bruder des Königs hielt - - - -Nikodemus Joh 3 - - -Brief Nr. 401 - - -HE Prof Kant - - - -deutschen Almanachschreiber - - - -HE Pastor Neander - - - -a.c. dt. anno currentis, laufendes Jahr; nicht überliefert - - - -HE Pastor Ruprecht - - - -Akens Ursprung der Opfer - - - -christl. Briefen über die Theorie der Opfer - - - -Buchstabe F fehlt bezieht sich auf die alphabetisch fortlaufende Bogennummerierung - - - -All mein Grimm vgl. - - - -Quam mare … wie ruhig das Meer einst war, wenn dort der Eisvogel seine Jungen aufzieht, , 356 - - - -Anti-Knaut nach , vgl. - - -Brief Nr. 402 - - -Sokrates Mainomene oder Maiomene Anspielung auf und dessen Herausgeberfiktion „Aus einer alten Handschrift“. In der Ausgabe letzter Hand (1795), xxxix erklärt Wieland den Titel: „Σοκρατης μαινομενος, Socrates delirans, ein aberwitzig gewordener Sokrates“, sei ein halb spöttischer Spitzname, welchen Platon gegeben habe; Sokrates Maiomene spielt auf dessen Hebammenkunst an. - - - -Freund Hartknoch - - - -älteste Urkunde des Menschengeschlechts - - - -Ueberbringer Dieses - - - -evangelischen Beseßenen Joh 10,20f., gr. δαιμόνιον ἔχει καὶ μαίνεται (dt. von einem Dämon besessen und rasend) - - - -Aubergen Caffé Herbergskaffee (wohl recht dünn), hier assoziiert mit Wasser - - - -Caneelgeist Zimtbranntwein, hier assoziiert mit Feuer - - - -Reisegefährten nicht ermittelt - - - -Monstrum horrendum - - - -iudici competenti alles Schönen u Erhabenen - - - -Nachtvogel die Eule der Minerva - - - -Herren Polonii nach dem geschwätzigen Opportunisten in - - - -philosophische und politische Giguen nach dem lebhaften Tanz, im 18. Jh. bereits veraltet - - - -Herder den alten Hamann … Herder wurde vielfältig die Nachahmung Hamanns vorgeworfen, bereits von Klotz. - - - -aushamannisirt Parallelbildung zu manieristischen Verbformen, etwa bei , Akt 3, Sz. 2, V. 13: „it out-herods Herod“ - - - -Stallmeisterdienste wie Sancho Panza dem Don Quijote - - - -Schlözer - - - -romantische animalcula Animalcula ist eigentlich eine auf Antoni van Leeuwenhoek (1632–1723) zurückgehende Bezeichnung für mikrospoisch kleine Organismen. - - - -captum dt. Fassungsvermögen - - - -Qvellen und Stellen zubereiteten Exemplars vgl. - - - -Preisschrift - - - -deutscher Art u Kunst - - - -drittehalb Beylagen , für - - - -3 Recensionen vgl. - - - -Knaut , vgl. - - - -rothdeutschen Styls Parallelbildung zu Rotwelsch, also verdorbenes Deutsch - - - -sceptischen Epoche wohl im Sinne der Zurückhaltung im Urteilen - - - -Praedilection an Beattie , vgl. Herders Rezension in , SWS, V, S. 456–462 - - - -Unzerschen Physiologie , von Herder zitiert nach der Rezension von in , 65. St. vom 30.5.1772, S. 548–553 - - - -Götze von Berchelingen - - - -Kanter - - - -Billetchen sine die et consule nicht überliefert - - - -treuherzigen Layenbruder , vgl. - - - -Feuer Probe wohl die Deponierung des Doppelmanuskripts von und bei Moser, vgl. - - - -treuherziger Layenbruder nach - - - -Sonntag Reminiscere 27. Februar 1774, das Datum von HKB 400 - - - -Er mag für andere seyn was er will vgl. Herders negative Charakterisierung in - - - -alle Menschen Lügner sind Ps 116,11 - - - -Ihr Freund , vgl. - - - -wenn ich ihn auf immer vergeße vgl. - - - -ein paar Zeilen an Sie mitgegeben habe wohl HKB 396 - - - -anti-sokratischen Apologisten , damals noch Prediger in Charlottenburg, mit dem Merck befreundet war; Brief nicht überliefert - - - -kleine politische Angelegenheiten in B. Hamanns Versuche, in Berlin zur Lektür des Doppelmanuskripts von und zu bringen; vgl. HKB 395 - - - -Frankfurter Recensenten Merck schrieb für die - - - -Knaut - - - -liebe Hälfte - - - -actio, actio, actio nach der Demosthenes-Anekdote über die Bedeutung der actio bei 3,38,142; siehe KdP 6/23 (N II,116). - - - -Hänschen - - - -Lindner - - - -analogon und Saltzsäule Weish 10,7 - - - -Layenbruders - - - -Sapienti sat lat. sprichwörtlich: für den Verständigen genug - - - -Freund N. - - - -Schreiben an die Hexe zu Kadmonbor - - - -Heinrich Schröder - - - -Apologie des Buchstaben - - - -lettre perdue - - - -Hinz - - - -Uebersetzung - - - -Beyl. dazu - - - -Tristram Bode - - - -Pisa-Kapernaum zu Kapernaum vgl. Joh 4,46. Pisa ist der fingierte Druckort von . Der Deckname geht zurück auf ein satirisches Gedicht über Königsberg von , Pisonis sermo ad Pisones, wobei Pisones für Erbsen steht, einem Grundnahrungsmittel in Preußen. - - - -Fritz u Orlov wohl und - - - -Brodt jungen Hunden vgl. , ED S.45, N II,293. - - - -Jesai. XXX. 33 Jes 30,33 - - - -XXIV. 16 Jes 24,16 - - - -Thren. IV. 7. 8. Klg 4,7–8 - - - -exitus à la Mosaique - - - -abentheuerlich Auftritt Herders Publikation von - - - -Ihrem Horatz Herder hatte Hamann die Horaz-Ausgabe von Merville geschenkt, vgl. den Biga-Eintrag zu - - - -Spectatum … , 1,1,2–3; „Maecenas“ zu Anfang des dritten Verses ist ausgelassen (dieser spielte im Zusammenhang mit schon eine Rolle) - - - -Furcht und Zittern Hi 4,14 - - - -Leßingschen Lehnstuhl vgl. Lessings Gedicht „Der Faule“ in , S. 76: „Ich nehm Theil an eurer Müh! / Die Natur gebietet sie. / Ich, damit ich auch was thue, / Seh euch in dem Lehnstuhl zu!“ - - - -Apologie des Freymäurerordens - - - -Apologist - - - -Verlegers - - - -elende griechische Historie aus dem Fr. übersetzen wollen nicht ermittelt, vmtl. nie publiziert - - - -Anfang philologischer Commentationum - - - -kennicottschen Geschmack nach - - - -Exercitium de Aeschylo an seinen guten Freund Klotz ist gewidmet - - - -zu recensiren nicht überliefert - - - -Kypke - - - -Büsching - - - -Michaelis - - - -Tralatitia - - - -Boulanger’s Christianisme developpé wohl irrtümlich für ; das vmtl. 1766 erschienene Werk fingierte auf dem Titelblatt als Autor - - - -Pfanner - - - -D. Lilienthal - - - -Lindner - - - -D. Schultz letzten Tochter Maria Albertine Schultz, die Tochter von - - - -eine zweyte Starck setzte seine Thesen in auf Deutsch fort, was einen ziemlichen Skandal in Königsberg hervorrief. - - - -gentilisch tralatitisches 1. heidnisch; 2. metaphorisch, wohl im Sinne von reich an Metaphern - - - -commilito b. Klotzii dt. ein Verwandter des seligen Klotz - - - -fauler Bauch, wie Paulus von den Kretern Tit 1,12 - - - -Luther von den Mönchen sagt , WA 30 I, S. 128, Z. 27 - - - -Hartknoch - - - -Qvandten - - - -diluirt verdünnt bzw. verwunden - - - -Quod scripsi Joh 19,22: Was ich geschrieben habe, das habe ich geschrieben. - - - -sine die et consule ohne Tag und Jahreszahl (die Römer benannten die Jahre nach den regierenden Konsuln); gemeint ist wohl das Billet - - - -Fr. Consistorialräthin - - - -iterum iterumque wieder und wieder - - - -Leßing … Herder lernte Lessing auf der Reise von Paris nach Eutin im März 1770 kennen, vgl. - - - -guten Sache vmtl. ist , 1. und 2. Beytrag gemeint (der 3. Beytrag erschien erst im Herbst 1774); vgl. , S. 436 - - - -Lavater hat an Kant an , 8. Februar 1774; vgl. Kant: AA X, S. 148–150 - - - -Verf des Musenalmanachs , nicht überliefert (vgl. Kant: AA X, S. 152) - - - -Pastor Neander - - - -παρεργοις Nebenwerken - - - -angehender Schriftsteller nicht ermittelt - - - -Disputat. pro gradu Wohl in , vgl. die Stelle und die Anmerkung in Hamanns Schürze von Feigenblättern, HHE 5, S. 320 und 325f., ebenso . – Hamann suchte Fehler und Nachlässigkeiten Starcks wie Lilienthal in den Tralatitia (vgl. ); auch in , ED 51–54 befindet sich eine Liste solcher Fehler. - - - -dritten Declination konsonantische Deklination; Starck verwendete es wohl falsch - - - -D. Semmler , nicht ermittelt - - - -εδαφος für Urkunde und fontem vgl. ; „Grundtext“ ist wohl keine sehr gebräuchliche Bedeutung, aber laut HBGA XI, 506 eine durchaus mögliche - - - -Pastor in Liefl nicht ermittelt - - - -Canon - - - -Pauw - - - -Schmidt - - - -Klopstocks Meßiade - - - -Amadis de Gaule Prototyp des Ritterromans, wird in parodiert - - - -Romans de Scudery nach den galanten und preziösen Romanen von Madeleine de Scudéry (1607–1701) - - - -romantischen Briefe - - - -Nicolai - - - -Mannes, an den Sie mir neul. gedacht vmtl. - - -Brief Nr. 403 - - -Forscher der ältesten Urkunde Herder, dessen Aelteste Urkunde Kant kurz zuvor von Hamann bekam, vgl. - - - -Hermesfigur vgl. , SWS, VI, S. 407 - - -Brief Nr. 404 - - -Der Brief wurde mit einigen Änderungen von Hamann zum Druck in , N III, S. 125–127 befördert, als „Erstes Antwortschreiben“. - - - -P. P. wohl für praemissis praemittendis (wörtlich ‚mit Vorausschickung des Vorauszuschickenden‘), in der Bedeutung von ‚anstatt eines Titels‘ - - - -meines Buchs Hamann erhielt sein Exemplar von offenbar mit HKB 403 zurück und reichte es gleich an weiter. - - - -mitgetheilte Skelett HKB 403 - - - -unsers Autors - - - -ErdenSohns vgl. - - - -Longin, den der Blitz … vgl. , SWS, VI, S. 227 (1. Teil, V. „Tagwerke“): „Longin bewunderte das ‚Gott sprach und es ward!‘, aber warum hat Gott nicht immer für Longin so erhaben gesprochen? Warum nicht die ganze Schöpfung mit Einem Gedanken?“ - - - -Eroberungswuth Selbstzitat aus , SD S. 16, Z. 10; ED 22 - - - -Criminalrath - - - -Punctation Vorvertrag; im Sinne eines Konzepts von - - - -Iudici competenti … vgl. - - - -Buchdrucker zu Marienwerder ; heute Kwidzyn - - - -Landmanns - - - -Ruhe wird Ehre seyn Jes 14,18 - - - -Arbeit - - - -ingenia praecocia dt. Wunderkinder - - - -U. L. F. Albertine unserer lieben Frau Albertine; so auch auf dem Titelblatt von - - - -Ketzer , vgl. - - - -deutschen Apologie - - - -Dissertatio - - - -verbis tralatitiis ex Gentilismo praetereaque nihil dt. in übertragenen Worten aus dem Heidentum und sonst nichts - - - -vterus zu Zwillingen Raum haben wird Es ist wohl gemeint, dass er unsicher ist, ob er noch einen zweiten Text wird schreiben können. - - - -ΣΩΚΡΑΤΗΣ … vgl. - - - -Lavaters Brief an , 8. Februar 1774; vgl. - - -Brief Nr. 405 - - -Verf. - - - -symbol vgl. - - - -zweyte Bemerkung vgl. - - - -Verleger , vgl. - - - -neuen academischen Erscheinung , vgl. - - - -Michaëlis - - - -Wiederherstellers der Urkunde - - - -dichtgeschlossener Phalanx vgl. - - -Brief Nr. 406 - - -Der Brief wurde mit einigen Änderungen von Hamann zum Druck in , N III, S. 130–133 befördert, als „Zweites Antwortschreiben“. - - - -katanthropischen Antwort griech. kat’ anthropon, lat. ad hominem: die Meinung eines bestimmten Menschen antizipierend - - - -wie der Apostel … Apg 8,23 - - - -Verf. Thema von , wie Kant es in zu definieren versuchte - - - -Ens entium Sein des Seienden, Gott - - - -ΠΑΝ Sir 43,27 in der Septuaginta - - - -sieben fachen Flöte nach der Flöte des Pan, mit dem Hamann sich auf dem Titelkupfer von identifizierte - - - -Palingenesie Seelenwanderung, auch Wiedergeburt - - - -Vernunftgründen und biblischen Sprüchen vgl. - - - -Thesauro Brandenburgico , Bd. 1, fol. 80 - - - -ersten offentlichen Lehrer Herder verstand die mosaische Schöpfungsgeschichte als ersten Unterricht des Menschen im göttlichen Erziehungsplan. - - - -Encyclopædie nach - - - -D. Lindner - - - -alte Preuße sein bloßes Meßer 1635 führte der Königsberger Wundarzt Daniel Schwabe die weltweit zweite Magenoperation durch, an dem Bauernknecht Andres Grünheide, der sein Messer bei dem Versuch, sich zu erbrechen, verschluckt hatte; dieses medizinhistorische Ereignis rief europaweites Aufsehen in Beschreibungen, fliegenden Blättern und Bänkelsängen hervor, vgl. Daniel Beckher: Historische Beschreibung des Preussischen Messerschluckers (Königsberg 1643) und Altpreußische Monatsschrift 38 (1901), S. 290–299; das enfernte Messer wurde in der Königsberger Universitätsbibliothek verwahrt. - - - -Wallfisch jenen alten Propheten Jon 2 - - - -neuesten Rabbinen Kameele … Mt 23,24; mit „neuesten Rabbinen“ ist wohl etwa gemeint, vgl. , N II,201/22 - - - -veni, vidi, vici … dt. ich kam, ich sah, ich siegte (Suet. Caes. 37,2); zu Triumph vgl. - - - -kluge Haushalter Lk 16,1–8 - - - -Correspondentz mit den Archiven der Völker ironisch auf die vergleichende Religionsgeschichte bezogen - - - -Newton Gesandschaften Auf Anregung der Pariser Akademie erbrachten Forschungsexpeditionen in den Anden 1735–1743 eine empirische Bestätigung, dass die Erde an den Polen abgeplattet und nicht zugespitzt ist, und bestätigten dadurch die Thesen Newtons. - - - -Archimedes immer an einem Standort nach dem Ausspruch des „Δός μοι ποῦ στῶ, καὶ τὴν γῆν κινήσω“, dt. gib mir, wo ich stehen kann und ich will die Welt aus den Angeln heben. - - - -Hiob XXXVI. 26. Hi 36,26 - - - -neuesten Auslegung über die älteste Urkunde - - - -MINIMVM est … , 2,16; dt. nur ein Kleines verlangt es mich zu wissen [Wie denn hast du es mit Jupiter bzw. Gott?] - - - -Motto meiner Abhandlung vgl. , N III,132/23 - - - -Auslegen gehört GOTT zu 1 Mo 40,8 - - - -arbitro eines etwas elegantern Versuchs dt. Schiedsrichter, Anspielung auf die Bezeichnung des als Neros ‚arbiter elegantiae‘, ‚Schiedsrichter des feinen Geschmacks‘; zum Kontext vgl. - - - -untergeschobene Nebenbegriffe wohl im Zusammenhang von Kants Weigerung, bei für den Verlag von Hamanns Brief-Projekt der Prolegomena vorzusprechen () oder ihre divergierende Einschätzung von ( und ) - - - - -Actien-System … kritischer Verleger wohl ein Seitenhieb auf Kanters Verlagspraxis, die Hamanns Schriften aus ökonomischen Gründen außen vor lässt, vgl. - - - -nikolaitischen Uebermuth nach - - - -mißißippischen Liebhaberey nach John Laws gescheiterter Unternehmung der Kolonisierung Louisianas, welche die Südseeblase auslöste - - -Du siehst … Ri 9,36 - - - -„Siehe! mir hat geträumt Ri 7,13 - - - -Buchdrucker zu Marienwerder ; heute Kwidzyn - - - -Mamamuschi … erfundener gesellschaftlicher Stand aus , Akt 4, Szene 5, 6 und Akt 5, Szene 1; vgl. - - - -nach der Weise Melchisedechs … Hebr 7,3 - - - -Herders, mein und Lavaters Freund! mglw. , der nach der Lavater-Affäre 1769 und dem Zusammenbruch 1771 bis 1778 nichts mehr publizierte - - - -ein Philosoph seyn und schweigen Anspielung auf das bekannte Boethius-Zitat ‚O si tacuisses philosophus mansisses‘ (dt. wenn du geschwiegen hättest, wärst du ein Philosoph geblieben) - - - -Dominica Quasimodo a. c. 10. April 1774 - - - -P. P. Pontius Pilatus - - - -Quaestione Academica Was ist Wahrheit? Joh 18,38 - - - -typischen Händewaschen Mt 27,24; „typisch“ wohl im Sinne von typologisch - - - -Quod scripsi, scripsi! Joh 19,22: Was ich geschrieben habe, das habe ich geschrieben. - - -Brief Nr. 407 - - -Mit welchem Maas … Mt 7,2, Mk 4,24, Lk 6,38 - - - -großer Bogen Wie auch HKB 402 ist dieser Brief auf einem großen, nicht halbierten Folio-Bogen geschrieben. - - - -mein Buch gefallen , vgl. - - - -link unbeholfen, mit der linken Hand - - - -Hartkn. , dem Herder auch diesen Brief mitgab - - - -Preisschr. , vgl. - - - -deutsche Art - - - -Brutus - - - -Pontius Pilatus … , vgl. und sowie - - - -Weizenkorn Joh 12,24 - - - -Schlaube niederdt. ‚Hülse‘ - - - -Vater Silenus vgl. und - - - -Ihres Wunsches vgl. - - - -7. Wißenschaften der A. u. 1000. der N. Welt 7 Wissenschaften (artes liberales) der alten und 1000 der neuen Welt - - - -fetten Kühe Pharaons 1 Mo 41,1–5 - - - -Beitrag zur Kön. Z. in - - - -Kanter ; Herder meint Kanters geschwätzige Aufdeckung seiner anonymen Autorschaft, vgl. - - - -Lav. citirt … ein Zitat Lavaters in einem Brief an Herder (vgl. HBGA XI, 504): Kant schreibt, Herders Freunde sollten ihn davon abhalten, weitere Literaturkritiken zu schreiben. - - - -Natter … Ps 58,5 - - - -Etwas anders vmtl. - - - -entfernt … vgl. - - - -Buchst. H. - - - -Lettre perdue - - - -Hexe - - - -Behemoth mglw. , vgl. N III,27/4 - - - -Nazir , vgl. - - - -Weiblein brachte am 28. August 1774 zur Welt. - - - -Knaut , vgl. - - - -malae notae übles Merkmal, Wortspiel mit dem Namen von ; vgl. - - - -Ihren Brief wohl HKB 396 - - - -HE. Fr. Nikolai , durch einen Besuch in Berlin und Rezensionen für die Allgemeine deutsche Bibliothek - - - -originibus des Menschl. Geschl. im Zusammenhang von verschiedenen Ankündigungen Hamanns, vgl. und - - - -Heidenlehrer , vgl. - - - -Aeschylus - - - -Disput. - - - -dogmat. als gedachte Fortsetzung , vgl. - - - -alnetanae quaest. des Huet - - - -demonstr. evang - - - -Cudworth - - - -Jurieu - - - -Mornaeus - - - -Therapevt Betrifft die Frage, ob die Essener aufgrund ihrer Reinheitsgebote und des Tempeldienstes als griech. Therapeutaí und somit als Vorläufer des Mönchtums einzuordnen seien. - - - -Boulanger’s - - - -Voltäre - - - -Frerets - - - -Boul. , vgl. - - - -antiquité devoilée - - - -Ihr N. T. vgl. - - - -Leß. , vgl. - - - -Lav. , vgl. - - - -duo vel nemo nach dem Titelmotto von (aus , 1,1–3): Zwei oder niemand - - - -εν εδαφω wohl in , vgl. - - - -Urkunde vgl. - - - -Svidas - - - -Hesych. - - - -Semler , vgl. - - - -Teller - - - -Beil. - - - -Seml. Ern. und , als Vertreter der historisch-grammatischen Bibelkritik - - - -Erste Laufbahn … Herders Kurs im Griechischen soll aus Septuaginta und apokryphen Geheimschriften bestehen. - - - -Pythagor. - - - -Jamblichus - - - -Clemens - - - -Philo - - - -Sextus - - - -anderthalb Freundinnen und - - - -Romant. Br. , vgl. - - - -Göthe - - - -Pasq. - - - -Klopst. , vgl. - - - -N. Werk - - - -Hans - - - -Winkelm. posth. wohl eine Neuausgabe von , die plante - - - -Kennikott - - - -Wetstein u. Bianchini und - - - -sub Rosa Herder meint (unter dem Mantel der Verschwiegenheit), zur Ältesten Urkunde haben ihm Studien in Göttingen und Büchersendungen durch verholfen. - - - -Zendavesta die Übersetzung übernahm schließlich , vgl. - - - -Sadi Herder übersetzte Teile von Sadiis Rosengarten und übernahm sie später für die Passage in den Blumen aus morgenländischen Dichtern gesammlet (Zerstreute Blätter, 4. Sammlung, Gotha 1792, SWS XVI, S, 14–17) - - - -lente dt. langsam - - - -Bode , vgl. - - - -Klaudius […] schlechter Commißionär ; nachlässig in der Erfüllung von Aufträgen - - - -Vetter von Nikolai artverwandt mit - - - -Heinr. Füßli - - - -Mengs - - - -junger Hartmann ; zu Lavaters Brief an Herder vgl. HBGA XI, 508 - - - -Pfenninger - - -Brief Nr. 408 - - -Hartknoch , vgl. - - - -erste Aufwallungen vgl. - - - -ältesten Urkunde - - - -stamina Fäden, wohl Anspielung auf - - - -Charfreytage nachdem Hamann sein Exemplar von Herders „Ältester Urkunde“ zunächst an gegeben hatte, vgl. - - - -Preisschrift - - - -Fell allein trocken Ri 6,36–40 - - - -verdammen vgl. - - - -zuzujauchzen Herders handschriftliche Notiz (siehe Seitenende) auf dem Brief: „Dein sind wir und mit dir halten wirs…“, nach 1 Chr 12,19 - - - -Caroline - - - -aufgestanden 1) Bedeutung der Annotationszahlen nicht ermittelt; auch nicht, ob sie von Hamann oder von fremder Hand stammen; sie werden in dem überlieferten Brief nicht aufgelöst. - - - -polnische Reichstag sprichwörtlich für chaotische Zustände und lautes Schreien, hier wohl auf Hamanns Kinder bezogen - - - -Waschmaschienen solche waren bereits im Umlauf, die , St. 56 vom 15.7.1765 brachte sogar eine Abbildung mit Erklärungen zur Konstruktion - - - -große Schwansfeder vgl. - - - -Verlegern … Mitauschen Professoren Vll. geht es um Planungen für eine Stelle am akademischen Gymnasium in Mitau, für die der dortige Prof. (vll. auch ) sowie die Verleger und bspw. auch um Herder warben. - - - -Claudio Vlubrano , nach , 1,11,29f. („quod petis, hic est, / est Ulubris, animus si te non deficit aequus“, dt. „Was du suchst, ist hier, ist in Ulubrae, wenn dir nicht der Gleichmut fehlt.“) - - - -Billet doux nicht ermittelt - - - -ein paar Zeilen nicht ermittelt - - - -Mancherley u Etwas - - - -3 köpfichten Uebersezung - - - -Herrn Urians Sprichwörtlich für einen unerwünschten Gast; auch eine von Claudius gern verwendete Figur, dessen Stil Hamann im „Vorbericht“ von parodiert. Claudius’ bekanntes Gedicht Urians Reise um die Welt erschien jedoch erst später. - - - -Ihre Beylagen Gemeint sind wohl polemische Rezensionen Herders, etwa oder Herders scharfe Rezension von Versuch einer prosaischen Übersetzung der griechischen Lieder des Pindar (Berlin, Leipzig 1771), in , Nr. 35, 1.5.1772 (SWS V, S. 427). - - - -übersetzten Stelle aus dem Pindar Hamann übersetzt im „Vorbericht“ von Mancherley und Etwas eine Stelle aus , 12. pythische Ode, Str. 4, V. 28–32 auf ironisch-hölzerne Art und Weise. - - - -Herr Epimetheus Gemeint ist wohl Herder; Anspielung auf , 5. pythische Ode, V. 27f. Christian Tobias Damm annotierte in seinem Versuch einer prosaischen Uebersetzung der griechischen Lieder des Pindar (Berlin, Leipzig 1770), S. 89: „Epimetheus heißet einer, der sich nachher erst bekümmert, wie eine Handlung beschaffen sey, oder wie sie hätte angefangen werden sollen; da mann sie nun nicht mehr ändern kann.“ - - - -Dr. Bruwisch , vgl. den „Vorbericht“ von Mancherley und Etwas - - - -Motherby - - - -Nazir zu inoculiren wurde gegen die Pocken geimpft. Die Pockenimpfung war zeitgenössisch noch sehr umstritten. - - - -Kanter … . Gemeint ist wohl, dass Pränumeranten (bzw. Abonennten) der abspringen, wenn deren wöchentliche Beilage in diesem polemischen Stil weitergeführt wird. Der Jahrgang ist nicht überliefert. - - - -3 verdiente Männer … demnach , Hamann selbst und Herder, und zwar mit den „Vorbericht“ von Mancherley und Etwas - - - -tremula anus dt. zitternde alte Frau; nach dem Titelmotto aus , 160 in Mancherley und Etwas - - - -Frau Consistorialräthin ; Herder berichtete zuvor von ihrer Schwangerschaft, vgl. - - - -Hexe von Kadmonbor nach - - - -Verleger Gebhard , der am Verlag der Hexe von Kadmonbor beteiligt war - - - -alias Garbe - - - -weder in 4 noch 8 weder in Quarto noch in Oktav - - - -Christiani Zacchaei … - - - -neuen Republik nach - - - -Schwert ... Gedanken Lk 2,35 - - - -Griffel auf dieser Lumpentafel Jer 17,1 - - - -schimmlicht Brodt Jos 9,5 - - - -Lettre perdue - - - -3 verlorne Briefe außerdem die „Encore deux lettre perdues“ - - - -Verleger … als Verleger der ; vgl. - - - -Aristobulus Philosophus - - - -Handschrift von - - - -Alcibiades Hund Alkibiades ließ nach , Alkibiades 9, seinem Hund den Schwanz abschneiden, damit die Leute sich darüber das Maul zerreißen konnten und nicht über andere Dinge, die er tat. - - - -Tobias Hündlein Tob 11,9 - - - -naeuos dt. Muttermale - - - -mouchen dt. Schönheitspflaster - - - -Klopstock u die Bardenpoesie vgl. den 1. Abschnitt in - - - -Verf. des Knaut vgl. - - - -Director - - - -Jänisch - - - -Praedilection Vorliebe - - - -Recension in , nicht ermittelt - - - -Hartley u Unzer und - - - -Hirtenbrief an Lavater , vgl. - - - -Wirth des Miethmanns als Hauswirt , vgl. auch Herders handschriftliche Notiz (siehe Seitenende) - - - - Männin , nach 1 Mo 2,23 - - - -Nazir vgl. - - - -Schlötzerschen Misthaufen Herders Rezension von in , St. 60 vom 28.7.1772 (SWS V, S. 436–440) - - - -Ihnen die Königsbergsche Recension Hamanns Rezension von in , St. 7 vom 24.1.1774 (N IV,381f.) - - - -Wandsbecksche Claudius’ Rezension von in , St. 208 vom 31.12.1773, St. 3 vom 5.1.1774 und St. 5 vom 8.1.1774 - - - -Bückeburgschen Consistorialrath nach der pompösen Titulierung in Schlözers Entgegnung zu und Wiederabdruck von Herders Rezension (vgl. , Bd. 2) - - - -Name seines Götzen - - - -Name eines Lügners , vgl. und Herders handschriftliche Notiz hier (siehe Seitenende) - - - -edelsten und unschuldigsten Charakter , vgl. - - - -B. u. D. Bückeburg und Darmstadt - - - -schrieb nach Berlin nicht ermittelt - - - -treuherzigen Bruder - - - -Frau - - - -Euagrius , vgl. , N III,128/37 - - - -Eusebii - - - -Augustino - - - -Tertul Hieronymo , - - - -Zacchai - - - -Wink über das erste Buch - - - -Hieronimo’s … Leser wie Kant, vgl. - - - -Feuer eines Silens vgl. - - - -inuito processit vesper Olympo , 6,86 (aus dem Lied des Silenus), dt.: der Abend ist gegen den Willen des Olymps heraufgezogen. - - -Brief Nr. 409 - - -1730 … geboren Im März deutete Hamann an, Kant vermittle biographische Daten einiger kurländischer Schriftsteller für einen Almanach, vgl. ; vielleicht liefert er nun das Gewünschte zur eigenen Person. - - - -KAL … dt. etwa: im Kalender der Griechen des elften Jahrhunderts; Bedeutung unklar - - - -Mohren und Consorten Gemeint ist wohl (nach dessen Heimatort Mohrungen, vgl. ) und die im Deutschen Merkur Hamann angedichtete Partei bzw. literarische Sekte von dunklen Schriftstellern, vgl. . - - - -Stagyriten Beiname des , zurückgehend auf dessen Heimatort Stageira - - - -Sprung in den Euripus ertränkte sich einer Anekdote zufolge in der Meerenge zwischen Attica und Euboia, nachdem er die Ursache für darin wechselnde Strömungen nicht erforschen konnte. Ursprung der zweifelhaften Anekdote ist wohl Justin der Märtyrer (um 100 bis 165 n. Chr.); zeitgenössisch wird sie etwa in der Sammlung historischer Schilderungen und Anecdoten berühmter Männer (Leipzig 1769), S. 156f. erzählt oder in Buffons allgemeiner Naturgeschichte, Bd. 2, S. 330 erwähnt. - - - -Pettschaft Bei der Unterschrift befindet sich Hamanns Briefsiegel mit Kopf des Sokrates nach links auf rotem Siegellack; dessen Pettschaft wird hier thematisiert. - - -Brief Nr. 410 - - -philosophischen Stillschweigens wohl nach dem Stillschweigen des Pythagoras für die Nichtbeantwortung von Briefen, vgl. - - - -consentire videtur stillschweigende Zustimmung - - - -freundschafftl. Brief vom 12/13 pr. Brief Hamanns vom 12./13. Juli 1774 nicht überliefert - - - -Christian Zacchaeus … Telonarcha der fingierte Autor von - - - -Lettres perdues - - - -ersten Auflage von - - - -Memoire oder Entwürfe aus dem Umfeld dieser Schrift - - - -L. Leipzig - - - -Claudius - - - -H , vgl. - - - -treuherzigen Layenbruder - - - -Hartknoch - - - -Selbstgespräche und Nicolaitische Antworten wohl Exemplare von und - - - -Boulanger , vgl. - - - -Pegelow - - - -Kopke - - - -Philologum in nuce Hamann selbst - - - -neuer Namenstag nach dem Namenstag des Zachäus am 23. August, dem fingierten Autor von - - - -kleinen Sohns - - - -Mien-Man-Hoam nach dem fingierten Autor von - - -Brief Nr. 411 - - -Hartknoch , vgl. - - - -Regie - - - -Gh. R. Jacobi - - - -Johann Michel - - - -130ψ Ps 130 - - - -Albertinchen - - - -Brief HKB 399 - - - -Remus - - - -Pegelow - - - -Claudius - - - -Bauer Mädchen - - - -Pyrmont Herder war im Juni auf Kur in Pyrmont, vgl. - - - -Recension , Beyträge zum gelehrten Artikel, 3tes Stück (16.8.1774) - - - -Bereschits für , nach 1 Mo 1 - - - -רקיע von רקק hebr. rakia (die Himmelsweite) von hebr. rakak (verdünnen), vgl. , SWS VI, S. 234–237 und Herders Replik , vgl. auch HBGA, Bd. 11, S. 527 - - - -Kieler Recension Rezension von in , 29. St. vom 13.4.1774, S. 232 - - - -C. T. D. - - - -Sie sollen … beurtheilt seyn Rezension von in , 31. St. vom 20.4.1774, S. 241–245 - - - -Recension worauf der liebe Commissions Rath Asmus zielt Hamann meint wohl Claudius’ Bemerkung in seiner Rezension von im Wandsbecker Boten, Nr. 92 vom 10.6.1774, S. 3: „[…] zumal wir aus eines Herrn Collegen Spruch, dem ersten und einzigen der uns über die ‚Urkunde‘ bisher zu Gesicht gekommen ist, ersehen, daß darin viel Finsterniß und Dunkel seyn soll.“ - - - -einige Stücke nachher … In , 38. St. vom 14.5.1774, S. 304 wird in einem kurzen Beitrag zugleich Herders Autorschaft an der Aeltesten Urkunde und Hamanns am Buchstaben H und weiteren Texten offengelegt. - - - -was Gott zusammenfügt Mt 19,6, Mk 10,9 - - - -Judittschen Mühle Juditten war ein Vorort westlich von Königsberg, heute als Mendelejewo Stadtteil von Kaliningrad. - - - -Wink vgl. - - - -K. und W … Künste und Wissenschaften, im Titel von , auf den Herder verweist in der Ältesten Urkunde, ED 154; vgl. . Dass Hamann hier auf und kommt, deutet auf eine ziemlich wirre Lektüre. - - - -Meiners - - - -heb. Sprachlehre - - - -Ausleger der 7 Augen im Stein , vgl. - - - -Fr. D. Hummius - - - -Rappolt - - - -Braut - - - -Torso - - - -Hexe von Kadm. - - - -Uebersetzung - - - -Mancherley und Etwas - - - -heillosen Bode - - - -Commißionsrath Aßmus - - - -verbesert Hamann war über Claudius offenbar erbost, weil dieser das Manuskript von Mancherley und Etwas nicht sogleich an Bode weiterreichte, vgl. . Tatsächlich war aber Bode für die Verzögerung der Drucklegung verantwortlich, vgl. . - - - -Lettre perdue - - - -cursu patristico dt. Lektüre der Kirchenväter, vgl. - - - -Bureau ; mglw. im Zusammenhang der Versetzung von - - - -Tertulliano - - - -Lactantz - - - -gelehrten Zwillinge vmtl. die Doppelschrift und , mglw. aber auch eine aktuellere im Zusammenhang der Prolegomena, vgl. - - - -kreißenden Berge Auf , 139 zurückgehende Redensart: „Parturient montes, nascetur ridiculus mus“, dt. der Berg kreißte und gebahr eine lächerliche Maus. - - - -Naber Flink niederdt. flinker Nachbar (vgl. , Bd. 1, S. 422 und Bd. 3, S. 211). Hamann ahmt damit in Mancherley und Etwas Claudius’ niederdeutsche Schreibweise nach. Naber Flink ist wohl eine Typenbezeichnung, so etwa in dem Auftritt Friedrichs II. als „Naber Flink“ in der niederdeutschen Bauernposse Ernsthafte vertrauliche Bauern-Gespräche (Berlin 1757/58). Darin gelingen ihm unter der Maske des Bauern „Naber Flink“ siegreiche Spitzen gegen die ebenfalls als Bäuerinnen auftretenden Herrscherinnen von Russland und Österreich. - - - -Naber mit Rath niederdt. Nachbar mit Rat, vgl. Johann Friedrich Schütze: Holsteinisches Idiotikon (Hamburg 1802), Bd. 3, S. 130: „Naber mit Raad (Hamb. alt.): vom guten Rath sprwtlich gebraucht, den man nicht weit zu suchen hat.“ – Mglw. ein indirektes Zitat aus der nicht überlieferten Korrespondenz mit Matthias Claudius; dieser verwendete den „Naber mit Rath“ jedenfalls 1805 im Titel eines niederdeutschen Traktats, vgl. Dieter Andresen: Matthias Claudius’ Schrift An den Naber mit Rat sprach- und theologiegeschichtlich, in: Jörg-Ulrich Fechner (Hg.), Matthias Claudius 1740–1815 (Tübingen 1996), S. 265–275. - - - -Επος Epos - - - -κατα το ετυμον. dt. gemäß der Wortherkunft - - - -Starck , vgl. Herders handschriftliche Bemerkung (siehe Seitenende) - - - -Hartmann ; vgl. dazu Herder an Hartknoch, 23.7.1774, HBGA, Bd. 3, S. 103, Z. 45. Die Idee, dass Herder nach Mitau gehen könnte, hatte sich spätestens im November als irrig erwiesen, vgl. . - - - -Vaterschaft vgl. - - - -Urlsperger - - - -deutschen gelehrten Republick - - - -Staat der Abderiten - - - -Prof. Kopka , vgl. Herders handschriftliche Notiz - - - -Nicolai Brief wohl an Herder, 13.6.1774 (abgedruckt bei Hoffmann: Herder’s Briefwechsel mit Nicolai, 106–108), der mit spöttischen Aussagen über das Zerwürfnis zwischen Herder und Nicolai einleitete (vgl. dazu Haym: Herder nach seinem Leben und seinen Werken dargestellt, Bd. 1, S. 613f.). Hamann erfuhr von dem Brief wohl über Hartknoch (s.o.), dem Herder am 23.7.1774 von Nicolais Brief Mitteilung machte (vgl. HBGA, Bd. 3, S. 103f.). - - - -Männin , nach 1 Mo 2,23 - - - -D. Lindner - - -Brief Nr. 412 - - -Ihr Brief - - - -Wilhelm Christian Gottfried - - - -ευδοκιαν εν εικονι Wohlgefallen am Bild, am Geliebten des Schoßes; nach Mt 3,17 Mt 12,18 und Joh 1,18 - - - -Pegelow , vgl. - - - -D. d. i. Doktor das ist - - - -Schwester - - - -hinkender Bote nach , Wortspiel mit lat. claudus, hinkend - - - -hab ihm schon gesagt Herder verwendete das Wortspiel von Asmus für Claudius (nach ) und asinus (lat. Esel) auch in einem Brief an denselben, wie man aus dessen Antwort („nennt mir nicht noch einmal Asinus!“) schließen kann; vgl. Claudius an Herder (1774), in: Jessen (Hg.): Claudius: Briefe an Freunde,, S. 96. - - - -ein · auf dem Ersten Strich des m In der Handschrift des Briefs befindet sich ein Punkt über der ersten Hälfte des „m“, wodurch es eine Tendenz hin zu „in“ bekommt: Herder wandelt so durch einen Punkt Asmus in Esel um. - - - -Mancherlei , vgl. und - - - -προλεγ. noch Postlegom. und nachfolgende Schriften, vgl. - - - -lettre perdue - - - -Rec. die Rezension von in , vgl. - - - -ganze Michael. die ausführliche Kritik an in - - - -Erfurtern Rezension von in , 56. St. vom 14.7.1774, verfasst von - - - -Klotz - - - -2. andere Stücke und - - - -Hartkn. - - - -Span. Schlößern sprichtwörtlich für Luftschlösser, schwärmerische Vorstellungen; vgl. Hamanns Anspielungen auf etwa in - - - -beichtende Lau ; der Hintergrund dieser vmtl. in Königsberg lokal überlieferten Anekdote könnte ein Prozess Laus in Königsberg von 1727–29 sein: Neben anderen Dokumenten zu dem Prozess vor dem Samländischen Konsistorium in Königsberg druckte Lau in Original-Rede […] (Altona 1736), S. 19–23 einige Beichten und Bekenntnisse ab, die aber nicht den von Herder zitierten Wortlaut enthalten. - - - -nach Mitau vgl. - - - -Hartmannische - - - -Revision , vgl. - - - -Psychol. - - - -K. u. W. vgl. - - - - 7. Augen in Stein , vgl. - - - -Zend-Avesta - - - -N. T. ... Teller - - - -Jannes u. Jambres biblisches Urbild von Irrlehrern nach 2 Tim 3,8 (bezieht sich auf 2 Mo 7) - - - -Finger der Kraft vgl. 1 Kor 2,4–5 - - - -Männin , vgl. - - -Brief Nr. 413 - - -Einlage der Brief Herders an Hartknoch, 10. September 1774 (HBGA, Bd. 3, S. 116f.) - - - -Schwager Rappolt - - - -Herr Reichard - - - -jüngste Schwester - - - -Claudius - - - -lettre perdue , vgl. - - - -Hintz - - - -Urkunde , vgl. - - - -Vestigia me terrent! dt. die Spuren schrecken mich! , 1,1,72f. - - - -Madame Hartknoch - - - -Rolle eines Autors Autor im Sinne von Erzeuger (von Kindern) - - - -Essais litteraires ein wohl nicht ausgeführter Plan, vgl. - - - -Ueber die Ehe - - - -Essay on Woman - - - -schloß die Stätte zu mit Fleisch 1 Mo 2,21 - - - -Reise Gefährtinn - - - -Empf. d. 17 Sept. 1774. vmtl. ein Lesefehler in ZH III, 107: der Brief ist wohl 27. September 1774 in Riga eingetroffen - - -Brief Nr. 414 - - -Nachricht HKB 412 - - - -Erstgebornen - - - -Einlage nach Morungen und Riga an Herders Schwester und an , vgl. - - - -Brief … Hamann öffnete versehentlich den Brief von Hartknoch an Herder, 28.9.1774 (Düntzer [Hg.], Ungedruckte Briefe aus Herders Nachlaß. Leipzig 1761, Bd. II, S. 65f.); vgl. auch - - - -HE Laval - - - -Hausmutter - - - -große Billet nicht überliefert - - - -Quid pro quo dt. Verwechslung - - - -rth Reichstaler, eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze, entspricht 24 Silbergroschen (Groschen: Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch). - - - -sunt ipsissima verba dt. völlig die eigenen Worte - - - -Herr Consistorial-Rath Herder - - - -Ecce! des Sauvage du Nord vgl. , N II,307–311 - - - -loco communi dt. Gemeinplatz - - - -Berens ; Hartknoch sandte mit seinem Brief an Herder (28.9.1774) einen Wechsel von Georg Berens an Herder - - - -Verpflanzung die Berufung nach Mitau, vgl. - - - -Hartm. ; vgl. Hartknoch an Herder, 28.9.1774 (Düntzer [Hg.], Ungedruckte Briefe aus Herders Nachlaß. Leipzig 1761, Bd. II, S. 65f.): „Du hast an Sulzer keinen Freund, wie ich aus seinem Briefe an Hartmann sehe, und das durch die Provincialblätter. Er schließt auf deinen Charakter durch Deine unverständlichen Briefe an Spalding und diese Schrift, und schließ damit, daß, wenn dieser auch unentschieden bliebe, doch der Academie mit so einem Manne, wie Du, wenig gedient wäre, den der Gelehrte selbst kaum oder gar nicht verstünde; Du hättest eine wilde Phantasie. Sulzer gilt alles beim Herzoge, und also wird das schwer gehn. Hartmann wird indeß alles thun; wenn er nur mehr gölte, und in seiner Enthusiasterei und Unbesonnenheit nicht manchen Streich schon hätte auslaufen lassen! Laß dir von diesem allem indeß nichts merken. Hartmann wies mir diesen Brief im höchsten Vertrauen.“ - - - -lucubriren nächtliches Studium - - - -Stockmar - - - -Vater Hofmaler Johann Georg Stockmar (gest. 1759), Hofmaler in Darmstadt - - - -Versuch über die Ehe - - - -Sterling gediegen - - - -Corpora delicti wohl und - - - -Michaelis aus der Urkunde die ausführliche Kritik an in , vgl. - - - -Palingenesie Wiedergeburt, auch Seelenwanderung - - - -Fragmenten , deren überarbeitete Fortsetzung Herder wegen der negativen Kritiken aufgegeben hatte - - - -Et ab hoste consilium 4,428: „Fas est et ab hoste doceri“, dt. „auch vom Feinde Rat annehmen“. - - - -Sulzers Wink ; vgl. Hartknoch an Herder, 28.9.1774 (Düntzer [Hg.], Ungedruckte Briefe aus Herders Nachlaß. Leipzig 1761, Bd. II, S. 66): referiert Sulzers Urteil über Herder: „Du hättest eine wilde Phantasie.“ - - - -Scyllam und Charybdin zwischen Skylla und Charybdis: ausweglose Wahl zwischen zwei Übeln (nach , 3,420) - - - -Prolegomenis des Zacchaei ; Hamann kündigte sie Herder gegenüber bereits an (vgl. ), ihr Druck bei Bode verzögerte sich aber (vgl. ) - - - -Tant mieux! dt. So viel besser! - - - -Wilhelm Christian Gottfried - - - -Christian Zacchaeus Telonarcha nach dem fingierten Autor von - - - -Festina lente dt. Eile mit Weile - - - -Mst Manuskript - - - -Fidei röm. Personifikation des Vertrauens - - - -Brief Nr. 415 - - -Series meiner Gedanken Hamanns Einschätzung der möglichen Berufung Herders ans akademische Gymnasium in Mitau, vgl. - - - -Kant - - - -Brief von Hartm. - - - -litterarische Briefe - - - -Fulda Wurzelbuch - - - -Mitauschen Zeitung - - - -sensus communis dt. Allgemeinsinn - - - -Briefen an Hintz , nicht überliefert - - - -cavalierement und en confrere vornehm und kollegial - - - -Schwaben stammte aus Roßwag in Württemberg - - - -Institut das akademische Gymnasium in Mitau - - - -medium terminum ansehen … zu einem Ergo zweite Prämisse im Syllogismus und Konklusion - - - -Brief Nr. 416 - - -Das Ding Hamanns versehentliche Öffnung und Lektüre von Hartknochs Brief an Herder, 28.9.1774 (Düntzer [Hg.], Ungedruckte Briefe aus Herders Nachlaß. Leipzig 1761, Bd. II, S. 65f.), vgl. - - - -entre chien et loup dt. in der Dämmerung - - - -Hänschen - - - -Mutter - - - -HE Laval - - - -Advocat nicht ermittelt, vgl. - - - -Hinz - - - -Bode - - - -Man hu! Man hu! dt. „Was ist das?“, vgl. 2 Mo 16 - - - -C---- R – z – B – – – Consistorial Rath zu Bückeburg, - - - -Geistlicher in Schwaben nach dem fingierten Autor von - - - -rth Reichstaler, eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze, entspricht 24 Silbergroschen (Groschen: Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch). - - - -sub hypotheco omnium bonorum dt. Hypothek aller Güter - - - -Consistorial Rath u Gevatter zu Bückeburg - - - -zärtlichen Verleger und Ehmann - - - -Autor und Jochbruder - - - -Versuche über die Ehe à la Wilkes ; - - - -Fr. Cons. R. zu Bückeburg - - - -Christian - - - -Me Hartknoch - - - -Ueber die Ehe - - - -or et azur dt. golden und himmelblau - - - -verpflantzen Herders mögliche Berufung nach Mitau, vgl. und - - - -Hartm. - - - -Klotz und Comp und Companie - - - -Kant - - - -Ankündigung von in , vgl. - - - -Sapienti sat lat. sprichw. für: für den Verständigen genug - - - -des kleinen Herders - - - -gebeten vgl. - - - -Corpora Delicti wohl und , vgl. - - - -Apelles ; bei , 35,36,85 ist anekdotisch überliefert, dass Apelles, hinter seinen Bildern versteckt, Urteilen der Betrachter gelauscht habe. Der Kritik eines Schusters an gemalten Schenkeln, habe er entgegengesetzt: Schuster bleib bei deinen Leisten. - - - -Kanter - - - -Sohn nicht ermittelt - - - -égards dt. Achtung - - - -Hintz - - - -Lettre perdue nach B … nach Bückeburg, vgl. - - - -Dictionnaire des Finances - - - -Wagner - - - -Versuch - - - -hierophantischen Briefen - - - -Prolegomenis Zacchaei - - - -Meß-Catalogo - - - -Brief Nr. 417 - - -Nachricht über Helmstädt Der Ursprung des Gerüchts ist unklar, es stellte sich als unwahr heraus, vgl. . - - - -Herder - - - -LandesHErrn - - - -Soloecismen Solözismus, grober sprachlicher Fehler - - - -Laval - - - -billet doux dt. süßer Brief, gemeint ist ein kurzes Schriftstück - - - -Corporibus delicti vgl. , wohl und - - - -Verf. der Provinzialblätter - - - -Luther mit Spalding , - - - -Belial 2 Kor 6,15 - - - -Rauch Anspielung auf , 143f. - - - -Brief nicht ermittelt - - - -Bureau bei der - - - -Meß-Catalog - - - -Preisschrifft - - - -Urkunde - - - -ankündigen vgl. - - - -Zeit und Glück Pr 9,11 - - - -Hintz - - - -Mitausche Aussichten Herders mögliche Berufung ans akademische Gymnasium in Mitau, vgl. - - - -Sachwalters - - - -besten Hälfte - - - -Trappen-Feder Feder einer Trappgans; vgl. , ED, S. 12 bzw. - - -Brief Nr. 417a - - -Manuscript - - - -abgegeben an weitergereicht - - -Brief Nr. 418 - - -spät Bode meint die entgegen Hamanns Erwartungen reichlich verspätete Drucklegung der Prolegomena. - - - -Beylage - - - -Claudius , vgl. - - - -Zachei nach dem fingierten Autor von - - - -Tristrams ; Bodes Übersetzung erschien 1774. - - - -bösen Richter Pontius Pilatus, nach Joh 19,22 - - - -guten Advokaten sagen quod … vgl. „quod scripsi, scripsi“ am Schluß von , N III,133. Dt. Was ich geschrieben habe, das habe ich geschrieben. - - - -Kanter - - - -Rtl. […] ggl. Guter Groschen; Reichstaler, eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze, entspricht 24 Silbergroschen (Groschen: Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch). - - - -Kant - - - -HE. Prof. Starck - - - -Bruder durch 3+3 Freimaurer - - - -Loge zu den drey Kronen - - - -HE. Kriegsrath. Hennings - - - -Jacobi wohl - - - -Bertram wohl - - - -le Cocq. wohl Peter Paul Le Cocq (gest. 1781), Direktor der Tabakadministration - - - -Lindner - - - -Gosche - - - -Hippel - - - -von Polenz vll. Adam Samuel Wilhelm Polenz - - - -von Korff - - - -Stolterfoth vll. Matthias Stolterfoth, Verwalter der Logenbibliothek - - - -Rappold - - - -Kade - - - -Kriting - - - -Laval - - - -Ohlius - - - -Brief Nr. 419 - - -Telonarch. nach dem fingierten Autor von - - - -Proleg. ankamen , vgl. ; Herders Brief beantwortet HKB 414 und 415; HKB 418 war Herder noch nicht bekannt - - - -n. Trinit. nach Trinitatis - - - -Buch wohl - - - -Maulwurf vgl. , I,5: „Well said, old Mole!“ und , N III,129 - - - -Claud. - - - -Lambeaux Fetzen, Bruchstücke - - - -Streitton […] hinauswünsche vgl. - - - -Apollonii Leser wie , nach dem Titel von (siehe auch ) - - - -wie der Fuchs vgl. , 1,1,73ff. - - - -Mamamuschi , Akt 4, Szene 5, 6 und Akt 5, Szene 1; vgl. - - - -Velo veli Deo Hülle des verborgenen Gottes, vgl. , N III,126,35 - - - -Skelett des Apollon. Kants Briefe an Hamann, HKB 403 und HKB 405. - - - -in magnis voluisse vgl. , N III,126,15f. - - - -Moses u. der Richter vgl. 4 Mo 22,6 und , N III,126,24ff. - - - -andre 2. und - - - -Zachäus Telonarcha der fingierte Autor von - - - -Berlin der Kreis um , vgl. - - - -vom Julius fast an seit seiner Kur in Pyrmont - - - -Probe vgl. - - - -Michael sagen … Judas 1,9 - - - -Ruf nach Mit. … Hartmanns Ruf nach Mitau, vgl. und ; - - - -Berlinschen διαβολος vgl. - - - -Weib u. Kind und - - - -corpora delicti wohl und - - - -Flammenasche , 2,1,7f. Herder räumt dazu ein Missverständnis aus im folgenden Brief, - - - -Wechsel der Wechsel von für Herder, vgl. - - - -verrätherische Luna Anspielung Hamanns auf die versehentliche Öffnung und nächtliche Lektüre von Herders Brief an Hartknoch, 28.9.1765, vgl. ; vgl. auch Herder an Hartknoch, 15.10.1774 (HGBA III,122): „Hamann hat bei Mondschein den Brief aufgebrochen u. Alles von Hartmann u. Berens gelesen – sonderbarer Zufall!“ - - - -Dornhecke 2 Mo 3,2 - - - -meliora fata dt. besseres Schicksal - - - -4. Ausgabe von Bollinbr. Quartausgabe; - - - -Pope, Shakespear, Dodsley, die Reliks ; ; ; - - - -Göthes Klavigo u. Leiden des jungen Werthers ; - - - -Anmerkungen übers Theater - - - -2. Stücke W. Im , S. 65–68 und 226–229 sind die Dialoge Die Pfandung und Der Besuch um Mitternacht unter der Sigle „W.“ abgedruckt; deren Autor ist jedoch nicht Goethe, sondern . - - - -Hofmeisters u. neuen Menoza ; - - - -Mendelsohn in Pyrmont Während seines Kuraufenthaltes vom 7. bis 21. Juli begegnete Herder zum einzigen Mal. - - - -Grafen - - - -Chodowiki - - - -Omteda Catharina Charlotte Ompteda, geb. Freiin von der Horst (gest. 1811), Oberhofmeisterin der Königin Karoline Mathilde von Dänemark - - - -stante pede dt. stehenden Fußes - - - -Vir bonus et sapiens … dt. Weise und gut ist der Mann, wie kaum unter Tausenden Einen Apoll der Erfahrene, brachte; bis „Vir bonus et sapiens“ nach , 1,7,22 - - - -Lavater - - - -Sulz. Wörterb. - - - -Hennings Gesch. der Seelen - - - -Michel Angelo Michelangelo Buonarroti (1475–1564), italienischer Renaissancekünstler - - - -Füßli - - - -Noachide - - - -Mengs - - - -Klopst. - - - -Auftritt Im , S. 197–207 ist eine Scene aus Klopstocks Hermann und die Fürsten abgedruckt (außerdem zahlreiche Oden). - - - -Brief Nr. 420 - - -meines Briefes HKB 419 - - - -m. l. H. mein lieber Hamann - - - -Hartkn. - - - -ihres Briefes HKB 417 - - - -Asche vgl. - - - -Nieren Ps 73,21 - - - -der gute Name nach Pr 7,1 - - - -non sine vano … dt. nicht ohne grundlos Windhauch und Wälder zu fürchten (, 1,23,3–4) - - - -Apostaten Abtrünnige, vgl. - - - -Solöcismen dt. grobe sprachliche Fehler - - - -3. Spalding u. Luther … und ; in , vgl. - - - -Sie sagen vgl. - - - -aus hinfälliger Blüte Frucht vgl. - - - -Heerling Weintraube, die wegen später Blüte nicht gereift ist - - - -Dornbusch 2 Mo 3,2 - - - -Briefe an Spald. sind ein egarement du coeur dt. Wandern des Herzens; zu Herders Briefen an Spalding vgl. HBGA, Bd. 3, S. 97f., S. 104–106, 118–120 und 131 - - - -persönlich Herder schickte seine Provinzialblätter am 15. Juni 1774 mit einem rechtfertigenden Brief an Spalding, HBGA, Bd. 3, S. 97f. - - - -Posauner hatte in Braunschweig Mitteilung gemacht, und verbreiteten Gerüchte weiter. - - - -an mich u. ich schreibe Während seiner Kur in Pyrmont schrieb Herder ein weiteres Mal an (2. Hälfte Juli). - - - -3. Br. zurückfodre am 17. November in einem Billet - - - -tacite dt. stillschweigend - - - -Luft herrschend Eph 2,2 - - - -Wahlspruch vgl. - - - -Klotz gnug belehrt Herder war im Umfeld der Fragmente zunächst um ein gutes Verhältnis zu bemüht, ließ sich nach kränkenden Rezensionen aber auf polemische Streitereien ein. - - - -Bogen in Makulatur - - - -Feuerroße 2 Kön 2,11 - - - -ecclesia pressa dt. verfolgte Gemeinde - - - -Hartmanns mit den Sulzers . war als Berater des Herzogs von Kurland für Berufungen stimmberechtigt und hatte sich gegen Herder ausgesprochen, vgl. . - - - -Loos werfen u.a. Mt 27,35 - - - -Brutus - - - -Weib u. Kinde und - - - -Virtus repulsae nescia sordidae dt. Mannesmut, fremd der Zurücksetzung voll Schmach (, 3,2,17) - - - -Brief Nr. 421 - - -Sibyllen Versuch über die Ehe - - - -huj. huius, d.i. diesen Monats, 26.11.1774 - - - -Brief HKB 419 - - - -ihm - - - -Zacchäischen Prolegomenorum … - - - -Dom. p. Trin. Dominica post Trinitatis, Sonntag nach Trinitatis - - - -Einlage HKB 419 - - - -Auszuges vgl. - - - -abusum dt. Mißbrauch - - - -Flüßen Fieber - - - -Magdalena wurde am 2. Dezember 1774 geboren. - - - -Couvade Begriff aus der Ethnologie für den Brauch, dass der Vater bei der Geburt des Kindes statt der Mutter das Bett hütet - - - -Bureau bei der - - - -Bode und Claudius und , vgl. HKB 418 und HKB 417a - - - -Dorfteufel zu Wandsbek Matthias Claudius - - - -Bauer Mädchen - - - -Zacchaeum nach dem fingierten Autor von - - - -Versuch über die Ehe - - - -Klade Notizbuch - - - -Voß gedruckten Versuch der Ehe - - - -Königs Kriegeskunst im Deutschen vmtl. - - - -Quaeritur dt. es wird gefragt - - - -Quartanten - - - -Commentar über das 2te Kap. 1 Mo 2,21.; - - - -Wilkes Essay on Woman - - - -Bückeburger - - - -HE Laval - - - -Conspirationen in Babel Herders Streit mit und den Berliner Theologen, vgl. - - - -ss 4to seines Quarto, d. i. - - - -NB nota bene, dt. wohlgemerkt - - - -Philosophie der Geschichte - - - -Torso - - - -3 Briefe an Spalding … vgl. - - - -hinc illae lacrumae dt. daher also die Tränen (von einem erkannten Handlungsmotiv, nach Ter. And. 1,1,125) - - - -egarement de l’esprit dt. Wandern des Geistes - - - -ProvinzialBlätter - - - -das erste - - - -Briefe - - - -XXIV. p Dom. 24. Dominica post Trinitatis, 24. Sonntag nach Trinitatis - - - -Zacchaeus - - - -HE Rappolt - - - -Frau - - - -am alten Graben Wohnort seit 1770, in der Nähe des Lizent - - - -Jedermanns Ding nach 2 Thess 3,2 - - - -kleine Buchstabe h Hamann, nach - - - -in spe beatus dt. in glücklicher Hoffnung - - - -Wittwe , seit 1774 verwitwet - - - -q in Mitau in Mitau, als quidam - - - -Papiermüller in Trutenau (15 km nördlich von Königsberg) - - - -Par nobile fratrum dt. ein edles Pärchen von Brüdern (, 2,3,243) - - - -Brief Nr. 422 - - -A. A. Graben Am Alten Graben - - - -Claudius , nicht überliefert - - - -kleinen lieben Tochter - - - -Lindner - - - -Mutter - - - -Aspasia-Catin Der Doppelname mischt und Hamanns Spitzname für , vgl. zu - - - -Bückeburger - - - -Sibyllen Versuch - - - -climacterisches Die Stufenjahre (anni climacterici) erfolgen nach einigen in 7er-Stufen, nach anderen in 9er-Stufen (vgl. Krünitz, s.v. Stufenjahr); nach der 9er-Stufung wäre auch das 45. Lebensjahr ein solches schicksalhaftes Jahr. - - - -Latus dt. Seite - - - -Vossischen Versuch , vgl. - - - -Da Capo dt. wieder von vorne - - - -Hälfte - - - -Geht hin Lk 10,37 - - -Brief Nr. 423 - - -Zendavesta - - - -in W. P. in West Preußen, - - - -p. 40 lin. pen. pagina 40 linea penultima, dt. vorletzte Zeile; , ED, S. 40 - - - -Mamamuschi erfundener gesellschaftlicher Stand in , vgl. - - - -Zacchaeo - - - -Schulhalter Schr. , der fingierte Autor von ; die Stelle, die Hamann hier erläutert, ist ED S. 24, N III, S. 98/20. - - - -Kr. v. Domainen Kammern zu K. M. u. G. , Marienwerder und Gumbinnen, vgl. - - - -Canal Jordan … Johannisburg Johannisburg in Masuren, südöstlich von Königsberg; heute polnisch Pisz; seit 1714 Garnisonstadt der preußischen Armee. Bei Johannisburg ist die Quelle des Flusses Pissek, bzw. Pisa, ein Zufluss des Narew, der wiederum in die Weichsel mündet. Nach diesem Fluss gibt Hamann den Druckort der Neuen Apologie des Buchstaben h an. Johannisburg war eine Gründung als Deutschordensburg während der Expansion des Ordens im Baltikum im 13. und 14. Jahrhundert. - - - -Stuttereyen Gestüte, Betriebe zur Pferdezucht - - - -Herder - - - -Tristram Bode , nach dessen Übersetzung von - - - -4 Quartformat - - - -Zacchaeischen Prolegomenorum - - - -Brief nicht ermittelt - - - -der jungen Frau und lieben Wittwe und - - - -Sibylle mit einer Magdalene (nach ) und die neugeborene Tochter - - - -Sauvage du Nord Hamann, nach - - - -Landesbrauch vgl. - - - -Trifolium dt. Kleeblatt, Dreiblatt (Hamanns drei Kinder) - - - -Brief Nr. 424 - - -Frau … Liebling und - - - -Briefe HKB 419 und HKB 420 - - - -Riga vmtl. von , vgl. - - - -Abus dt. Mißbrauch - - - -XXIV Dom p T. Dominica post Trinitatis, dt. 24. Sonntag nach Trinitatis (13. November 1774), vgl. - - - -Prolegomena - - - -Consultationum Zacchaei Christiani … vgl. - - - -d’Achery nach der neuesten Ausgabe in fol. v. 723 - - - -Schloß Bibliotheque Die Universitätsbibliothek war eine der größten protestantischen Bibliotheken des 16. Jahrhunderts; sie übernahm auch die Nachlässe der Königsberger Professoren. Im Jahr 1789 umfasste sie rund 16000 Bände. Sie befand sich zwischen Schlosskirche und Schlossturm in zwei Räumen und war an zwei Tagen in der Woche für drei Stunden geöffnet. - - - -Tillemont - - - -Euagrium - - - -Tessini … Der Eintrag zu d’Achery in , Bd. 1 geht von S. 155–180; auf S. 174 heißt es: „Tillemont meynt, der Verfasser der Berathschlagungen des Zachäus und Apollonius sey Evagrius, der im Jahr 400. nach J. Christi Geburt gelebet.“ - - - -Dom Paul de Gallois … vgl. , S. 246: „Der Geschmack des P. le Gallois an den Innschriften äußert sich auch bey derjenigen, welche er unter der Aufschrift drucken ließ: Velum veli Dei. Der Innhalt ist eine Reliquie des Klosters zu unserer lieben Frauen von Bonnenouvelle zu Rouen.“ - - - -Velum veli DEI Hülle des verborgenen Gottes, vgl. , N III,126,35; Herder fragte danach, vgl. - - - -Kanter … in Marienwerder ; heute Kwidzyn - - - -Trutenau Trutenau (15 km nördlich von Königsberg) - - - -Mamamuschi … erfundener gesellschaftlicher Stand in ; Herder fragte danach, vgl. - - - -Apologie des H , ED S. 24, N III, S. 98/20 - - - -Gumb. und Marienw. , Marienwerder und Gumbinnen - - - -Heinr. Schröder der fingierte Autor von - - - -Ritter von Rosenkreutz nach - - - -Baßa Bez. für einen türkischen Provinz-Statthalter (wie „Pascha“). - - - -Zeitungsschreiber Hamann selbst, als Beiträger und ehemaliger Redakteur der Königsbergschen Gelehrten und Politischen Zeitungen - - - -Trappenfeder vgl. - - - -echantillon Gratisprobe - - - -Tochter - - - -hujus von D. und Hofpr. Lindner huius, d.i. diesen Monats; - - - -Schwester und Schwester Tochter nicht ermittelt - - - -Claudius zu Vlubris , nach , I,11,29f - - - -seiner Sünden wegen vgl. - - - -Versuch über die Ehe - - - -Hartkn. Hochzeit und heirateten am 13. September 1774. - - - -Stellen des 2ten Cap. Genes. 1 Mo 2,21 - - - -Meta und Hysterolegomenist Kritiker und Kritiker der Kritik - - - -Würkungen vgl. - - - -No 45 Wohl Anspielung auf das 45. Scholion von ; Hamann wird im Jahr darauf 45 Jahre alt. - - - -egarement du coeur dt. Wandern des Herzens, vgl. - - - -Antiluther zu Böhmisch-Breda - - - -in copia vidimata dt. mit beglaubigter Abschrift - - - -Consultationes Apollonii φφi die Briefe von , HKB 403 und HKB 405 - - - -Beobachtung über Klopstock , vgl. - - - -Kreutzzügen , N II,215,5ff. und 30ff - - - -Verleger - - - -Bode - - - -Philosophie und Provintzialblätter und - - - -Volkslieder Hamann meint wohl das 1773/4 ungedruckt gebliebene Manuskript von Herders Volksliedern. - - - -Verrätherey vgl. - - - -Brief aus Br. Brief aus Brandenburg; vgl. - - - -egaremens du coeur et de l’esprit dt. Wandern des Herzens und des Geistes - - - -Warner’s Vorrede über die Gicht Hamann polemisierte 1770 in der Vorrede seiner Warner-Übersetzung, S. 8 gegen einen ungenannten „evangelischen Geistlichen“ (gemeint war ); Herder erkannte in dieser „Fratzenvorrede“ eine Anspielung auf sich selbst, wie er im Mai 1772 an Hartknoch schrieb; dieser ließ Hamann damals „etwas von dem Inhalte“ dieses Briefes wissen, was wieder zu einer Annäherung zwischen Hamann und Herder führte, vgl. HBGA, Bd. 2, Brief Nr. 80 und Bd. 11, S. 316f. - - - -Misverständniße vgl. und - - - -Hause in Riga Gemeint ist die Familie Berens, von der Herder Hilfe für die Begleichung von Schulden erhalten hatte, vgl. . - - - -Bruder meiner Catin-Aspasia und (zum Doppelnamen ‚Catin-Aspasia‘ vgl. ) - - - -fl. Gulden, Goldmünze, hier aber vmtl. 1 polnischer Gulden, eine Silbermünze, entsprach 30 Groschen oder weniger. - - - -Landstraße der breite Weg, nach Mt 7,13 - - - -Layenbruder , den Hamann in HKB 398 um finanzielle Hilfe gebeten hatte. - - - -ειτε γαρ … 2 Kor 5,13 - - - -Antiluthers zu B Breda gemeint ist - - - -Klotzianisch-Schlötzersche Imitattionen Herders Streit mit , und - - - -2ten Bandes von - - - -Solöcismen dt. grobe sprachliche Fehler - - - -Weißagung vgl. - - - -Agagiter Hamann, nach Est 3,1 - - - -Exegi monumentum … dt. Errichtet habe ich ein Monument, das Erz überdauert, / […] welches nicht der nagende Regen noch der Nordwind zügellos / vermag zu zerstören oder unzählbar / der Jahre Folge und der Zeiten Flucht. (, 3,30,1–6 u. 8–9) - - - -Stockmar - - - -ex humili potens aus niedrigem Stande erhöht (, 3,30,12) - - - -Ihrem Horatz Gemeint ist die Ausgabe von Mervillius, Hamburg 1733, vgl. - - - -wie das Weib im Evangelio Lk 15, 8–10 - - - -Lettre perdue - - - -Mancherley - - - -Bode - - - -Wandsbeckers Recension Vgl. Claudius’ Rezension von in Wandsbecker Bote, St. 92, 10.6.1774, S. 4: Gegen Ende verweist Claudius auf . - - - -Hephästion - - - -Loisirs d’Eon de Beaumont - - - -Goldsmith’s römische Geschichte - - - -Molters Toscanischer Sprachlehre - - - -Käthchen - - - -Claudius nugas ; nugas: Nichtigkeiten, Kleinigkeiten - - - -musicalische Dramata z.B. - - - -heil Grab der schönen Künste Italien, wohin reisen zu wollen Herder angedeutet hatte, vgl. - - - -Frau - - - -Babe - - - -Hänschen Michel - - - -Lisette Reinette - - - -Lehnchen Käthe - - - -mit Weib und Kind und - - - -Christianus Zacchaeus Telonarcha nach - - - -olim Mien-Man-Hoam nach - - - -Xbre Dezember - - - -Commerce Rath Toussaint - - - -Fortsetzung der Urkunde - - - -Erbherrn von Trutenau in Trutenau - - - -Hemsterhuis bey Dietrich Den Plan, Hemsterhuis’ in Deutschland noch wenig bekannte Schriften zu übersetzen und zu kommentieren, ließ Herder im Februar 1775 fallen. - - - -Kleinigkeiten - - - -Mien-Man Hoam nach - - - -Hexe von Kadm. nach - - - -Zachäus - - - -Mutterhänden Anspielung auf die 5. Strophe von - - - -αρχηγον και … Heb 12,2 - - - -Hartkn. schreibt ; nicht überliefert - - - -Opera - - - -Abschrift Ihrer Sp. Correspondentz mit ; vgl. - - - -Lavater nach - - - -bello grammatico Krieg mit der Grammatik - - - -Reformator zu Böhmisch Breda - - - -alcibiadischen Verhuntzungen vgl. - - - -licentiae Freiheiten - - - -spasmodische verkrampfte - - - -rara auis seltener Vogel (, 6,165) - - - -Mückenseiger Mt 23,24 - - - -Maccabäer 2 Makk 15,39 - - - -Luthers - - - -Consistorialräthin - - - -eingeschlafenes Ohr Anspielung auf , 6,3–4 - - - -2ten Band durch eine Palingenesin von - - - -Verleger - - - -DEVS vobiscum! Gott sei mit euch! - - -Brief Nr. 425 - - -Der Brief enthält bis den Text von Hamanns Versuch einer Sibylle über die Ehe und hat wohl als Druckvorlage gedient. Auf seinem Handexemplar notierte Hamann später, wie man im Hamann-Nachlass in Münster, Bd. 81 einsehen kann, hauptsächlich Korrekturen von Satzfehlern und einige Bibelstellen (wie sie hier im Kommentar auch annotiert sind). - - - -– – Primo auolso … , VI, 143–145: „Ist der erste Zweig gebrochen, wächst ein neuer nach, wieder aus Gold, und der Stengel treibt Blätter vom gleichen Metall. Suche also in der Höhe mit den Augen den Zweig und, hast du ihn gefunden, so pflück ihn, wie sich’s gehört, mit der Hand“. - - - -Brautpaar Anlass für die Schrift war die Hochzeit von Johann Friedrich und . - - - -Sibylle mythische Prophetin - - - -Gott der Liebe 2 Kor 13,11 - - - -Laßt uns … 1 Mo 1,26 - - - -erste 1 Mo 4,1 - - - -Immer Vermehrer 1 Mo 1,28. Im Korrekturexemplar, S. iv ist dazu handschriftlich notiert: „Semper-Augustus“ – das ist seit Maximilian I. Teil des Kaiser-Titulars im Deutschen Reich. Zur Übersetzung als „allzeit Mehrer des Reiches“, abgeleitet von lat. augere = vermehren vgl. . - - - -Seegens 1 Mo 1,22 - - - -Raubes Phil 2,6 - - - -cynischen Kyniker; antike, skeptizistische Philosophie der Bedürfnislosigkeit, deren Vertreter dem Vorwurf der Anstands- und Schaamlosigkeit ausgesetzt waren. - - - -conventueller auf Übereinkunft gegründeter - - - -Vernunft vgl. , S. 61 - - - -„um der gegenwärtigen Noth willen“ 1 Kor 7,26 - - - -Codex Corpus juris Fridericani, die in Preußen gültige Gesetzessammlung - - - -güldener Coloß … Dan 3,1 - - - -Schmelzofen Dan 3,6 - - - -siebenmal heißer Dan 3,19 - - - -kein Falsch Joh 1,47 - - - -Ehgesetzen Im Korrekturexemplar, S. vi ist dazu handschriftlich notiert: „Fecunda culpae secula nuptias / Primum inquinavere, et genus et domos: / Hoc fonte derivata clades / In patriam populumque fluxit. / Hor. III. Od. 6, 17-20.“ (Vgl. N III, S. 200) Dt.: Fruchtbar an Frevel, haben diese Zeiten die Ehen / zuerst befleckt und Geschlecht und Haus: / aus dieser Quelle hergeleitet, hat sich Verfall / auf Vaterland und Volk ergossen. - - - -Verstockung Mt 19,8 - - - -Schänder seiner Majestät … Röm 1,26 - - - -Erfüller Mt 5,17 - - - -„Wer ein Weib … Mt 5,28/32 - - - -„geboten solche zu steinigen“ u.a. Joh 8,5, Joh 10,33–35 - - - -Schemen 1 Kor 7,31 - - - -aufgelöst Mt 5,17 - - - -prophetisches Wort 2 Petr 1,19 - - - -„Das Geheimnis … Eph 5,32 - - - -GOTTes Ebenbild … 1 Kor 11,7 - - - -Weib durch Kinderzeugen … u.a. 1 Tim 2,15 - - - -Mann Eph 5,23 - - - -Hymens gr. Jungfernhäutchen und Hochzeitsgott; , S. 147 empfiehlt die Ehe mit einer Jungfrau. - - - -Schlaf 1 Mo 2,21-23 - - - -Mutter 1 Mo 3,20 - - - -Nordbritte … spuckenden Ziffer Die spukende Ziffer ist die 45; gemeint ist die Ausgabe Nr. 45 des (1763), die wegen John Wilkes’ Kritik am Monarchen verboten und verbrannt wurde. Kurze Zeit später wurde auch seine Parodie auf Popes Essay on Man, , wegen des obszönen Inhalts verboten. Zu „spuckenden“ vgl. die Korrektur in - - - -Kautz vgl. - - - -Vestalin vestalische Jungfrau, römische Priesterin - - - -Baubo Griech. Göttin der weiblichen Fruchtbarkeit und des Lachens. Im Korrekturexemplar, S.X ist dazu handschriftlich notiert: „Ouid Metam. – vertit Baubo artes et quam serio non quibat allicere, ludibriorum statuit exhilarare miraculis – pubi affigit oculos Diua et inauditi specie solaminis pascitur. Arnobius adu. gentes Lib. V. p. 174. 175.“ (Vgl. N III, S.201). Das meint Arnobius, Disputationes adversus gentes. Buch 5. Die Episode erzählt, wie Baubo die trauernde Ceres dadurch erheitert, dass sie dieser ihr enthaartes Geschlecht zeigt. Dt., Des Afrikaner’s Arnobius sieben Bücher wider die Heiden, übers. von Franz Anton von Besnard (Landshut 1842), S.153: „[...] so änderte Baubo die Kunstgriffe und was sie ernsthaft nicht anzulocken im Stande war, beschloß sie durch unfläthigen Spaß zu erheitern. [...] Unverzüglich heftete die Göttin die Augen auf die Scham und weidete sich an der unerhörten Beschaffenheit des Trostes.“ Der Hinweis auf Ovids Metamorphosen konnte nicht aufgeschlüsselt werden. - - - -Grecourt , Autor frivoler Literatur; gemeint ist hier Scheffners dichterische Nachahmung, - - - -l’enseigne de Barby dt. Aushängeschild der Herrnhuter in Barby (Kleinstadt an der Elbe, wo die Herrnhuter seit 1749 ihren Hauptsitz hatten). Die Herrnhuter pflegten eine theologisch begründete Sexualkunde. - - - -Früchte vgl. fruges consumere nati, I, 2,27 - - - -Freude Pred 2,2 - - -Traurigkeit und Verzweifelung Joh 16,22, 2 Kor 7,10, Lk 6,25 - - - -Höllengotts … Ceres Proserpina, die Tochter der Ceres, der Göttin der Mutter Erde, wurde dem Mythos nach vom Gott der Unterwelt Pluto entführt und zu seiner Gemahlin gemacht. - - - -kluge Fabel 2 Petr 1,16 - - - -Einem unter Tausenden Pred 7,28 - - - -Taubeneinfalt und Schlangenlist Mt 10,16 - - - -in naturalibus dt. im natürlichen Zustand - - - -rauche rauh, bspw. behaart - - - -Milch und Honig 5 Mo 11,9 - - - -Schatzkammern Mt 12,35 - - - -Leviathans u.a. Jes 27,1 - - - -hoch in den Wellen Eph 2,2 - - - -„Das ist … 1 Mo 2,23. Im Korrekturexemplar, S.XV ist zu „Knochen“ handschriftlich notiert: „Michaelis Übersetzung“ (Vgl. N III, S.202), das ist: . - - - -hergekommen Joh 3,31, Joh 8,14, Pred 1,7, Pred 3,20 - - - -Schöpfer in guten Werken 1 Petr 4,19 – im Korrekturexemplar, S.XV, der Hinweis: „Michaelis und Luther“ (also beider Bibel-Übersetzung). - - - -Lücke der Stätte 1 Mo 2,21 - - - -älteste Maculatur verdorbener Druck; Anspielung auf , vmtl. gemischt mit ; vgl. Herders Wiederaufnahme der Formulierung in - - - -Postscript vgl. Hippels Belustigung über die Geschwätzigkeit der Frauen in Ueber die Ehe, S. 141: „Kein Frauenzimmer kann einen Brief ohne Postscript schreiben.“ - - - -dem faulen Graben meiner benachbarten Wiesen Anspielung auf verschiedene Königsberger Lokalitäten: Neben Hamanns Wohnhaus Am alten Graben, Nr. 758 befanden sich Wiesen; auch die Dreikronenloge befand sich zu diesem Zeitpunkt offenbar in der Nachbarschaft (vgl. ); „Irrlichter“ meint die Freimaurer. - - - -Galimafree Schnittfleisch aus Überresten; gemeint ist eine Sammlung von anzüglichen Hochzeitsgedichten von Hippel und : Galimafreen nach dem heutigen Geschmack. - - - -Medusenbild … Minerve Medusa, mythische Gorgone. Ihre Haare wurden von Minerva in Schlangen verwandelt. Minerva setzte den abgetrennten Kopf der Medusa auf ihren Brustpanzer, um dadurch die Gegner zu schrecken. - - - -– – ni docta … , VI, 292f.: „… wenn die Führerin nicht ihn kundig belehrte, dass ohne / Körper im hohlen Gebilde der Form Scheinleben nur flattre [, / Stürzt’ er hinein und zerschlug umsonst mit dem Eisen die Schatten.]“ - - - -Mstchen Manuskriptchen - - - -Komm ich als … , „An Doris“, S. xiv: Das lyrische Ich prophezeit Doris, ihr, nachdem die Sehnsucht nach ihr im Leben unerfüllt blieb, nach dem Tode als Geist in der Nacht zu erscheinen. - - - -Mitau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) - - - -Opusculo homonymo Dt. kleines, gleichnamiges Werk. Vgl. ; gemeint ist , verlegt in der Vossischen Buchhandlung; Hamann vermutete wohl Hippels Autorschaft, gab sich aber unwissend. - - - -Selbstgespräch - - - -Remise Übergabe - - - -Shakespear im Hamlet II,2: „for the play, I remember, pleased not the million; -’twas caviary to the general.“ - - - -Ihre Einlage an Herder vmtl. Hartknoch an , 14.12.1774, vgl. (Düntzer [Hg.], Ungedruckte Briefe aus Herders Nachlaß. Leipzig 1761, Bd. II, S. 69f. - - - -meinen Brief vmtl. HKB 424 - - - -Mann nicht ermittelt - - - -Lehnchen - - - -Kanter - - - -Trutenauische Trutenau (15 km nördlich von Königsberg) - - - -3 köpfigen Uebersetzung Hinzischen Verlages vgl. - - - -Bode … Mancherley ; - - - -Vale Leb wohl - - - -Zacchaeum - - -Brief Nr. 426 - - -Panegyricum dt. Festrede - - - -Löwen lat. ex ungue leonem; an der Klaue den Löwen erkennen; sprichwörtl. bei - - - -Neujahrsgeschenk , auf deren Drucklegung Hamann zuvor lange wartete. - - - -A. und N. Welt Alten und Neuen Welt - - - -olympischen Schauer Jupiters Nachdem Bacchus aus dem Leib der von Jupiters Blitz getroffenen Semele gerissen wurde, bleibt er bis zur Reife in Jupiters Schenkel genäht (, III, 256ff). - - - -Augur, kein Aruspex Vogel- und Opferschauer zur Vorhersage der Zukunft - - - -cunctando seines großen Dictators das Zögern des römischen Konsuls Quintus Fabius Maximus Verrucosus Fabius (gest. 203 v. Chr.), Beiname Cunctator, bekannt für eine hinhaltende Kriegsführung - - - -Zacchaeus der fingierte Autor von - - - -Amanuensis Handlanger im Sinne von Schreibgehilfe oder Sekretär, hier Verleger - - - -neo-mosaisch-herdersche - - - -Saeculi p. C. n. Jahrhunderts post Christum natum - - - -Midas griech. mythologischer König von Phrygien; was er anfasste, verwandelte sich in Gold - - - -Abaelardi Virbii … Aristobuli … Mien-man-hoam … Hexe von Kadmonbor die fingierten Autoren von , im dritten Text von , ; - - - -Heinrich Schröter , der fingierte Autor von - - - -DEA CVNCTATRIX dt. verzögernde Göttin - - - -polynomischer dt. vielnamiger - - - -Matthias Claudius Aßmus - - - -Instmann Arbeiter, der im Hofgesinde eine ausgezeichnete Stellung hat - - - -cunctatorische dt. verzögernde - - - -catilinarischer Verschwörung mit 20 Recensentensionen Catilinarische Verschwörung: misslungener Umsturzversuch des Senators Lucius Sergius Catilina im Jahr 63 v. Chr. - - - -Kirchenvätern Hamanns Lektüre der Kirchenväter, vgl. - - - -sine adiecto dt. ohne Beiwort - - - -Zacchaei in naturalibus - - - -HohePriester - - - -prima stamina dt. Urstoff - - - -ex ungue leonem dt. an der Klaue den Löwen erkennen; sprichwörtl. bei - - - -mediis terminis dt. vermittelnde Begriffe - - - -45 Exempl. Die Übersendung von 45 Exemplaren von Bodes Übersetzung des Tristram Shandy an Hamann und Kanter, vgl. ; zur Bedeutung der Zahl 45 für Hamann vgl. auch und - - - -Hiesigen Buchladen - - - -in alienam messem Joh 4,38, mit Anspielung auf die Buchmesse - - - -skoliodoxe Χsten dt. krumm, vgl. Lk 3,5 - - - -Schlötzers Schlözer erfand den Begriff der Skoliodoxie als Alternative zu Heterodoxie und warf sie vor, , Bd. 2, S. 399. Gemeint ist Herders (der die Stellung eines Pfarrers hat) polemische Aggression und theologische Eigenwilligkeit, aber Schlözer bemerkt auch allgemeiner bei den preußischen Geistlichen einen Hang dazu. Hamann persifliert diese Zuschreibung in seiner Besprechung von Schlözers Text in , 7. St., 24.1.1774 (N IV, S. 381f.). - - - -Vigor ... uteri Vitalität der Gebärmutter - - - -pragmatischen Kenners vtriusque David nach 2 Sam 1,26 - - - -Tatzen lat. ex ungue leonem; an der Klaue den Löwen erkennen; sprichwörtl. bei - - - -Well roared Lion! , V,1 - - - -Mr. Bottom, the Dreamer! … Snug the joiner Schauspielernde Handwerker aus ; „Bottom“ i.S.v. ‚Grund, Boden‘ ist wohl ein Übersetzungswortspiel mit dem Namen Bodes (vgl. unten „It shall be called ‚Bottom’s Dream‘, because it hath no bottom“). - - - -Consultator Christian - - - -Gevatter - - - -Telonarcham nach - - - -Claudia und Claudilla und - - - -nolens volens dt. nichtwollend wollend - - - -Coge intrare dt. nötige sie hereinzukommen (Lk 14,23) - - - -clausum … liberum die zugefrorene und dann eisfreie Ostsee - - - -Tyrolerin Hausiererin, Figur in Komödien und Singspielen des 18. Jahrhunderts - - - -Apollonio Philosopho nach - - - -Cavent Bürge - - - -Louis oder Federic’s d’or Frz. Goldmünze, entspricht ca. 5 Talern bzw. 9 Gulden. oder Friedrich d’or, Goldmünze benannt nach ; entspricht 5 Reichstalern (eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze). - - - -Pactum illicitum dt. unerlaubtes Bündnis - - - -sed vivat Veritas … dt. aber es lebe die Wahrheit, damit sie nicht beide zugrunde gehen - - - -Cor TIBI rite salit dt. hüpft dir nicht richtig das Herz? (, 3,111) - - - -SchnickSchnack mglw. Anspielung auf Claudius’ Rezension von im Wandsbecker Boten, St. 5, 8.1.1774, S. 4: „[Der Rezensent] giebt seinen Schnickschnack für nichts mehr aus als für Schnickschnack, für eine kleine Uebereilung, die aber heilsam und fast unentbehrlich war, bis Hr. Prof. S.[chlözer] den 2. Theil seiner Vorstellung für eine grosse Uebereilung erklährt, ihn mit Stumpf und Stiel ausrottet, und den Boden bei einer zwoten Auflage mit historischem Salz bestreut.“ - - - -Hamadryade Die Hamadryaden sind Baumnymphen des griechischen Altertums, Seelen des Baumes. Spitzname für . - - - -Wache auf der du schläfst … Eph 5,14 - - - -Stehe auf und lies vgl. Lk 4,17 - - - -Mr Bottom s.u. - - - -Onesimo entflohener Sklave in Phlm 9n19 - - - -Claudia … Claudilla und - - - -Zacchaeus - - - -Hohe Priester - - - -V. R. W. Von rechts wegen - - - -Fr d’or Friedrich d’or, Goldmünze benannt nach ; entspricht 5 Reichstalern (eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze). - - - -Nabal nach u.a. 1 Sam 25,3 egoistisch und geizig; gemeint ist - - - -Böhmisch Breda Addressat von , abgeleitet von - - - -schwarzen Kuh Von einer schwarzen Kuh getreten zu werden, also Unglück zu haben, war ein besonders in Preußen gängiges Sprichwort, vgl. Neuer Büchersaal der schönen Wissenschaften und freien Künste, Bd. 6 (Leipzig 1748), S. 449–458. - - - -weißen Stiers Wohl Anspielung auf Voltaires Parodie auf die Geschichte des Nepukadnezar, der in einen Stier verwandelt wird, nach Dan 4,13: . - - - -grand comble Gipfel der Glückseligkeit - - - -Confucius - - - -Zacchaeus Telonarcha - - - -Augustus seinen Horatz als Hofpoet - - - -Hammonia Hamburg - - - -Zwanzig Legionen Holländer Anspielung auf , N III,99,21ff - - - -Ulubraner wohl Anhänger von nach , 1,11,29f., vgl. - - - -Marius Konsul Gaius Marius’ (158 v. Chr. bis 86 v. Chr.) Trauer auf den Ruinen Karthagos war ein beliebtes literarisches Motiv - - - -Nabal ... Metatarsi Metatarsus: alchemistische Verwandlung von Stoffen. Hier: Nabals Versteinerung des Herzens, als Abigajil ihm offenbart, dass sie gegen seinen Willen David um Vergebung gebeten habe; 1 Sam 25,37. Mit Nabal wird auf angespielt. - - - -Claudius - - - -Christiani Zacchaei Telonarchae - - - -Göthe und schrieben beide, Gerüchten nach, an einem Faust. - - - -keinen Uebersetzer mit der eisernen Hand Anspielung auf - - - -Wolkenbezwinger homerischer Name von Zeus - - - -dreyzackichter Mamamuschi statt Poseidons Dreizacks als Mamamuschi (erfundener gesellschaftlicher Stand in ) mit drei Schwanzfedern, vgl. Zweytes Antwortschreiben von - - - -holtzerner Delphin statt des Schiffes in , 1,3,5–8 - - - -qui tibi creditum … dt. [Schiff], das du den dir anvertrauten / schuldest, Vergil. Dem Gestade Attikas / bringe ihn unversehrt, so bete ich, / und behüte die Hälfte meiner Seele! (, 1,3,5-8) - - - -sub hypotheca bonorum … dt. unter Pfandschaft alles meines Hab und Guts - - - -shandysirt - - - -Ballet Hamanns Verwendung von „Ballet“ anstelle von „Ballade“ in Bottoms berühmtem Monolog ist kurios: „Ballet“ aus dem Erstdruck Q1 (1600) bzw. „ballet“ aus F, was zu Shakespeares Zeiten wohl beides bedeuten konnte (vgl. OED, s.v. ‚ballad‘ und ‚ballet‘), war in der Ausgabe von Johnson längst zu „ballad“ (Ballade) vereindeutigt worden (Wieland, Bd. 1, S. 102 übersetzt „Gesang“). Wie an „I shall sing it at her Death“ ersichtlich – Johnson konjiziert hier „I shall sing it after death“ – zitiert Hamann jedoch nicht seine Ausgabe von Johnson. – Welche Ausgabe Hamann verwendete (offensichtlich eine zeitgenössische, wie man an ‚has/hath‘ sehen kann) oder wie es zu dem kuriosen Zitat des Erstdrucks kam, konnte nicht ermittelt werden. Vmtl. meinte er zum Abschluss seines ironischen Panegyricus auf Bode das Zitat aus dem Sommernachtstraum charakteristisch zu ändern und landete, ohne es zu wissen, beim Erstdruck. - - - -Bottom’s Dream Monolog von Bottom in , IV,1,212–216. - - -Brief Nr. 427 - - -Stempelbogen Papierbogen mit einem obrigkeitlichen Stempel, für Urkunden gebraucht - - - -Der Briefentwurf steht im Zusammenhang mit Bodes Übersendung eines Vorabexemplars von (vgl. HKB 426) und der Weitergabe dieses Exemplars an eine nicht ermittelte Person, vgl. . Der Satz darüber („Weil der Stempelbogen […]“) entstammt wohl einem anderen Briefentwurf. - - - -Claudius - - - -Bode - - - -exemplaire - - - -fl. Gulden, Goldmünze, hier aber vmtl. 1 polnischer Gulden, eine Silbermünze, entsprach 30 Groschen oder weniger. - - - -polychreste vielfach nützlich - - - -Thomas Clinker et Tristram Shandy und - - - -Brief Nr. 428 - - -Der Brief wurde im Kontext der Krankheit von geschrieben, vmtl. vor HKB 430. - - - -Flußfieber „Febris catarrhalis, ein nachlaßendes Fieber, welches sich mit Flüssen auf der Brust vereinigt. Man macht einen Unterschied unter ein gutartigen [Catarrh] und bösartigem Flußfieber.“, vgl. Krünitz, Tl. 14, S. 420 - - - -regula sine exceptione dt. Regel ohne Ausnahme - - - -Beyl. Beilage nicht ermittelt, wohl ein amtliches Schriftstück - - -Brief Nr. 429 - - -Hausmutter - - - -HE Schönborn nicht ermittelt, offenbar der Koch der Dreikronenloge - - - -Noel André Noël, Koch Friedrichs II., den der König in einem Gedicht besungen hatte (Epître au sieur Noël maître d’hôtel par l’Empereur de la Chine, Potsdam 1772). - - - -2 Xbr. p. 2. Dezember vergangenen Jahres - - - -Lehne Käthe - - - -epistola familiari Familienbrief - - - -Buchstaben 2 Kor 3,6 - - - -Federn vgl. und - - - -fl Gulden, Goldmünze, hier aber vmtl. 1 polnischer Gulden, eine Silbermünze, entsprach 30 Groschen oder weniger. - - - -gl. Groschen (Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch) - - - -gl. grl. wohl guter Groschen - - - -Petitum Bitte - - -Brief Nr. 430 - - -Der Brief wurde im Kontext der Krankheit von geschrieben, vmtl. nach HKB 430 und ist wohl auch an gerichtet. - - - -P. P. wohl für praemissis praemittendis (wörtlich ‚mit Vorausschickung des Vorauszuschickenden‘), in der Bedeutung von ‚anstatt eines Titels‘ - - - -relatione clinico-mixta dt. klinische Angelegenheit - - - -Patient - - - -Lavement dt. Einlauf - - - -Häfen Hefe - - - -Seeligkeit im Geben Apg 20,35 - - - -nugas aniles dt. Altweiberkram - - - -arrham dt. Pfand - - - -Brief Nr. 431 - - -Ein möglicher Adressat könnte sein, adeliger Offizier und ab 1773 Student in Königsberg – somit interessiert an militärhistorischer Literatur – und später mit Hamann befreundet. - - - -Memoires critiques et militaires - - - -h huius, d.h. diesen Monats - - -Brief Nr. 432 - - -ab ouo vsque ad poma von der Vorspeise bis zum Obst (d.h. vom Anfang bis zur Quelle), , 1,3,6f. - - - -à la hate dt. in Eile - - - -„dacht nicht viel … Pr 5,19 - - - -Bureau bei der - - - -Sibylle - - - -Julius Caesar - - - -Augustus … Festina … lente dt. Eile mit Weile (, Aug. 25) - - - -Oracul Hauskalender - - - -Adelgunde Der 30. Januar ist der Namenstag der heiligen Adelgunde (um 630 bis 684 n. Chr.). - - - -Lehnchen Käthe - - - -Toussaint - - - -Billet doux dt. süßer Brief, gemeint ist ein kurzes Schriftstück; nicht überliefert. - - - -Curialien Titel, Anredeformen, formelle Schlusssätze etc. - - - -Correctors nicht ermittelt - - - -Briefes wohl HKB 425 - - - -Χstl. christlichen - - - -objecta consummationis ordriae dt. gemeine Konsumgüter - - - -Epicureismo mit Genuss, nach der hedonistischen Lehre des - - - -Freundes - - - -medius terminus dt. Mittel - - - -huj. st. v. huius stili veteris, d.i. diesen Monats alten Stils; nach gregorianischem Kalender also der 14. Januar 1775 - - - -rothen Wangen und pechschwarzen Augen Bezieht sich auf das Titelblatt von , wo die Wörter „Versuch“, „Sibylle“ und die beiden Querstriche in rot gedruckt sind. - - - -Semper Augustus Das ist seit Maximilian I. Teil des Kaiser-Titulars im Deutschen Reich; zu übers. als „allzeit Mehrer des Reiches“, abgeleitet von lat. augere = vermehren. Vgl. - - - -spuckenden Vgl. - - - -deleatur dt. es soll getilgt werden - - - -Meduse Minerva lies: Aspasie - - - -Curae posteriores dt. spätere Besorgnis - - - -Naeuis dt. Fehler - - - -vires dt. Männer - - - -Herder - - - -Claudius - - - -HE. Georg Berens - - - -Freund zu B. Bückeburg, , vgl. - - - -Hintz in Mitau in Mitau - - - -Selbstgesprächs … nicolaitischen Antwort No. 1 und Nicolais gedruckte Antwort - - - -Defect des Sophrons Defektes Exemplar von - - - -Zacchaei - - - -Manne vgl. - - - -Sibylle Adelgunde - - - -Waarenlager über den Articul vmtl. meint Hamann erste Konzeptionen zu - - - -splendida bilis glänzende Galle (, 2,3,141) - - - -ebentheuerl. Autorschaft - - - -Volkslieder vgl. - - - -Dictionnaire des Finances - - - -Hänschen , vgl. HKB 428 und HKB 430 - - - -Brief Nr. 433 - - -Inlagen Ein Brief von an , 11.2.1775 (vgl. HBGA, Bd. 3, S. 156f.) und ein nicht überlieferter Brief an , vgl. . - - - -Ihren Brief HKB 424 - - - -Tochter , vgl. - - - -Weib … Bube u. - - - -Claud. - - - -Proleg. - - - -Darmstädter vgl. - - - -Moser - - - -Merk - - - -Sp. Briefw. Herders Briefwechsel mit wegen , um deren Abschrift Hamann bat, vgl. - - - -Apolloniis kritische Stimmen wie die von , vgl. - - - -Stockmars , vgl. - - - -Bruder nicht ermittelt - - - -Buch - - - -Volkslieder vgl. - - - -Prov. Bl. Provinzialblätter, - - - -Urkunde - - - -Hartkn. - - - -Neffen - - - -Styl vgl. - - - -velut aegri somnia in Platos Höle dt. wie Träume von Kranken (, 7); , 514 A - - - -Silen, Pan u. Orpheus Figuren der griech. Mythologie. Silen: Begleiter des Bacchus; Pan: Hirtengott; Orpheus: Sänger und Dichter - - - -Brief Nr. 434 - - -Hartknochin - - - -Sibylle Adelgunde , vgl. - - - -Verleger Hartknoch - - - -Herder - - - -huj. huius, d.i. diesen Monats - - - -Me Claudius , nicht überliefert - - - -immediate nach Bückeburg sofort zu - - - -Gevatter Claudius - - - -Sapphisches Billet doux dt. süßer Brief, gemeint ist ein kurzes Schriftstück - - - -Opusculi dt. Werklein - - - -Cunctatori Bode Zögerer , vgl. - - - -Panegyricum ... Eloge funebre Festrede bzw. Grabrede; vgl. - - - -„Sie machen … wohl aus Hartknochs nicht überlieferter Antwort auf HKB 432 zitiert. - - - -ad iactationem et modum vatis Horatii zum Lobpreis und zur dichterischen Verfahrensweise des Horaz; vgl. , IV, 6,7 - - - -Juliani . Im ersten Antwortschreiben von weist Hamann bereits darauf hin, vgl. N III, S.125. In den Hierophantischen Briefen ist die Auseinandersetzung dann ausführlicher, vgl. N III, S.142, 158 u.ö. Siehe auch . - - - -Cyrilli Cyrillus (Konstantin Lukaris) (1572–1638), Patriarch von Konstantinopel; die opera las Hamann in der Ausgabe von Spanheim: - - - -Principe de convenance Anstand - - - -amanuensi lat. amanuensis: Schreiber, Sekretär, hier Verleger - - - -Aequa potestas … hanc … „Und doch hatten Maler und Dichter seit je gleiche Freiheit zu wagen, was sie nur wollen. Ich weiß das, und diese Gunst erbitte ich selbst und gewähre sie andren“ (, 9–11). - - - -T‥ Teufel - - - -Allotrioepiscop Jemand, der sich in fremde Geschäfte mischt; vgl. , HHE 5, S. 275 - - - -polypragmaticus vielseitig bewandert - - - -Gelehrten Lexicon ; „Funeicus“ nicht ermittelt, mglw. Transkriptionsfehler - - - -Diese Schürze wohl im Zusammenhang von frühen Gedanken zu - - - -nolens volens dt. nichtwollend wollend - - - -pudenda dt. Scham - - - -Bodischen Verlags - - - -Christiani Zacchaei … - - - -Motto aus dem lieben Persius „ERGO vbi commota feruet plebecula bile, / Fert animus calidae fecisse silentia turbae / Maiestate manus – – –“ aus , 4,6–8. Übers.: „Drum, sobald sich dem Völklein die Galle erregt, daß es aufkocht, / Drängt dich dein Herz, Stillschweigen dem hitzigen Schwarme zu bieten / Mit erhabner Gebärde der Hand.“ Vgl. N III, S.123. - - - -Alcibiades vgl. - - - -Hamb. Nachrichter ... langweilig abzuschreiben Redewendung aus Christian Ziegras Rezension der Sokratischen Denkwürdigkeiten in , vgl. , SD/W S.54, ED S.9, N II S.86. - - - -4. Quartformat - - - -An statt 45 Scholien vgl. - - - -Adelgunde - - - -Trutenau in Trutenau - - - -Irrlichter im alten Graben die Dreikronenloge, siehe - - - -Galimafristen Nasonis Icon vgl. mit Anspielung auf den großnäsigen - - - -Schaffchen Schränkchen - - - -posteriora dt. das Spätere - - - -E. Ehe, nach - - - -Vetter des A. B. Alten Bundes: Haman aus Est 3,1; Hartknoch hatte offenbar das doppelte ‚nn‘ in Hamanns Namen falsch geschrieben. - - - -P. S. 2. zu den multiplen Postskripta vgl. - - - -Verlages mglw. Ankündigung von - - - -Minerva … Aspasie Korrektur in , siehe - - - -mouche dt. Fliege - - - -mpp vmtl. multa perge perge, dt.: fahre mit vielem fort - - - -Vale et festina dt. Lebe wohl und eile - - -Brief Nr. 435 - - -Titre Cunctator, Zögerer, - - - -Kanter … Tristrams Es geht um Kanters Bestellung von Bodes Übersetzung des Tristram Shandy über Hamann, vgl. . - - - -Mancherley - - - -Prol. - - - -Schmidlins Chatolicon - - - -45 Tristrams - - - -Rabelais - - - -D. Merkur : Fortsetzung der kritischen Nachrichten vom Zustande des Teutschen Parnassus in , Bd. 8, St. 2, November 1774, S. 174f. - - - -Scribler hinter Ihnen dt. Schreiber; vgl. , Bd. 8, St. 2, November 1774, S. 183f. - - - -beniemsen benamsen - - - -Abrahams Beyspiel die Schwängerung der Hagar, vgl. 1 Mo 16 - - - -Claudius und der Claudilla und - - -Brief Nr. 436 - - -Hippel - - - -Hamburgschen Recension … eingeflochten seyn soll Hamann meint, dass er in einem Hamburger Rezensionsorgan, das den Artikel über ihn aus dem Teutschen Merkur, Bd. 8, St. 2, November 1774, S. 174f. (vgl. ) rezensierte, erwähnt wurde. Tatsächlich wird die „hammanische Sekte“ in der Rezension über den Teutschen Merkur in der Hamburgischen neuen Zeitung, St. 20, 4.2.1775, S. 3f. erwähnt. - - - -vnguem ex Leone lat. ex ungue leonem; an der Klaue den Löwen erkennen; sprichwörtl. bei - - - -Buchladen von - - - -huj huius, d.i. diesen Monats - - - -Correspondenten Staats- und Gelehrte Zeitung des Hamburgischen unpartheyischen Correspondenten, St. 21, 7.2.1775, S. 4 - - - -Lauson - - - -Nicolai Leiden - - - -Göthe lieben Werther - - - -neueren Hamb. Zeitung , St. 20, 4.2.1775, S. 3f. - - -Brief Nr. 437 - - -Hänschen - - - -Hausmutter - - - -Herder , vgl. HKB 433 - - - -12 Duodez-Format - - - -Bode , vgl. HKB 435 - - - -4 Blättchen Quart-Format - - - -Höle die er Plato’s vgl. - - - -Plutons griech. Gott der Unterwelt - - - -Schwester in Mohr. in Mohrungen (gut 100 km südwestlich von Königsberg) - - - -gegenwärtige Caroline Herders Brief an Hartknoch, 11.2.1775, vgl. - - - -vehiculi dt. Gefährt - - - -Relationem Happelianam Kuriositäten, sprichwörtlich nach - - - -Einlage vgl. - - - -Apolls Rabe dem römischen Gott Apoll als Vogel der Wahrsagekunst zugeordnet - - - -heraklitisch weinerlich, nach dem Topos des weinenden Philosophen Heraklit (520–460 v. Chr.), etwa bei , 10,28–30. - - - -pr – – – d’ nicht ermittelt - - - -Karoline Herder - - - -Brimsen Bremsen - - - -Hornungs Februars - - - -Männin 1 Mo 2,23 - - - -Herkules Herkules tauschte seine Kleider mit der lydischen Königin Omphale und setzte sich ans Spinnrad (, VIII) - - - -Me Hartknochin - - - -Made Rappoltin - - - -hierophantischen Briefen - - - -Begebenheiten auf dem Parnaß Anspielung auf : Fortsetzung der kritischen Nachrichten vom Zustande des Teutschen Parnassus, in , Bd. 8, St. 2, November 1774, S. 174f., vgl. - - - -neuen Hamb. Zeitung die Erwähnung der „hammanischen Sekte“ in der Rezension über den Teutschen Merkur in der Hamburgischen neuen Zeitung, St. 20, 4.2.1775, S. 3f., vgl. - - - -Wandsbecker Boten Claudius’ ironische Antwort auf den Merkur-Artikel im Wandsbecker Bothen, 24. St. vom 11.2.1775, S. 3f. - - - -Klopstock, Herder, der dänische Resident , , - - - -Bode - - - -dramatische Thavmaturg Thavmaturg: dt. Wundermann, gemeint ist - - - -Pindar , entweder 8. pythische Ode, Ep. 4 oder 7. nemeische Ode, Ant. 3. - - - -Amanuensi lat. amanuensis: Schreiber, Sekretär, hier Verleger - - - -Breloque wohl Texte aus dem Umfeld von (eine Breloque ist ein Uhranhänger, eine Rokoko-Mode) - - - -Wahrsager - - - -Silen, Pan und Orpheus vgl. - - - -laßen müden, von frz. las - - - -Gewerbe zum Verlag - - - -Sibylla Adelgunda nach - - - -ob fugam vacui dt. aus Scheu vor der Leere - - - -Supplement des Sophrons gemeint ist ein Teil von , den Hamann neben anderem von Hinz erwartete, vgl. - - - -Selbstgespräche und Nicolaischen Antworten und Nicolais gedruckte Antwort An den Magum in Norden - - - -Proficiat dt. Möge es nützen! - - - -Dictionnair des Finances - - - -Christianisme devoilé - - - -„ein Buch … Zitat aus Herders Brief, siehe - - - -kreutzziehenden Philologen nach - - - -Da es mir allso gehen sollte 1 Mo 25,22 - - - -Carolina - - - -Handbriefchen … Rebecca Claudius nicht überliefert; - - - -Sappho antike Dichterin (630–570 v. Chr.), bekannt für ihre Liebesdichtung - - - -Schlage auf die Schulter Caroline Herder an Hartknoch, 11.2.1775: „Hamann hat mich auf die Schulter geklopft – wenn er wüste wie viele Schuld ich mir selbst beimesse! aber was kann ein hölzernes Gefäß wie ich es bin thun? nicht einmal den sauren Schweiß auf meines Herders Gesicht abtrocknen – sagen Sie ihm aber dafür herzlich Dank.“ (HBGA, Bd. 3, S. 157, Brief 133). - - - -poetische Wäldchen ungeordneter Stoff, nach den ‚Wäldchen‘ oder ‚silvae‘ genannten Miszellen-Sammlungen (wie bspw. die Poetischen Wälder von Christian Gryphius), zugleich Anspielung auf - - - -französische Breloque - - - -Sela! hebräisch סֶלָה, Tonzeichen in den Psalmen; Angabe eines Ruhepunktes oder als Schlusszeichen - - - -Brief Nr. 438 - - -Schwägerin - - - -HE Rappolt - - - -aus Bückeburg von - - - -Einl. Caroline Herders Brief an Hartknoch, 11.2.1775, vgl. - - - -Zacchaeos aus dem K. ; - - - -Propheten Mt 13,57 - - - -Herder - - - -gestrigen Brief HKB 437 - - - -Brief pour battre … dt. das Eisen muss man schlagen, solange es heiß ist - - - -Freundin der Caroline - - - -Caroline zu Bückeburg - - - -Heinr. Sch. in der Weisgärber Gaße - - - -et qui fabricauerat illum dt. und der jenen verfertigt hatte - - - -alten Graben Wohnort Hamanns - - - -Titels … d’Achery Spicilegio vgl. und - - - -Geschichte der Gelehrten von St. Maur - - - -velum veli Dei Hülle des verborgenen Gottes, vgl. - - - -45 Scholien wie in - - - -KinderPhysik vgl. HKB 168 und HKB 169, publiziert in - - - -Haupt der neuesten Secte vgl. den Artikel Fortsetzung der kritischen Nachrichten vom Zustande des Teutschen Parnassus (von ) über Hamann in , Bd. 8, St. 2, November 1774, S. 174f. und - - -Brief Nr. 439 - - -P. P. wohl für praemissis praemittendis (wörtlich ‚mit Vorausschickung des Vorauszuschickenden‘), in der Bedeutung von ‚anstatt eines Titels‘ - - - -Hintz ; zu Hamanns Warten auf die Zusendung vgl. - - - -Selbstgespräch - - - -HE. N. Antwort - - - -Grundlage meines Entwurfs wohl - - - -Prolegomena - - - -45 … Scholion wie in - - - - -Idee des Deutschen Mercurs Hamann als Haupt einer Sekte auszurufen, vgl. : Fortsetzung der kritischen Nachrichten vom Zustande des Teutschen Parnassus, in , Bd. 8, St. 2, November 1774, S. 174f. und - - - -KirchenVäter Hamann studierte dieses Thema anhand von , vgl. , N III, S.142. Vgl. auch . - - - -Constantin Konstantin der Große (270–337) - - - -Julian - - - -Stelle , N III, S. 125. - - - -Werthers - - - -qui pectus … [bestaune ich den Dichter,] der allein mit seinen Phantasien mein Herz beängstigt, beunruhigt, besänftigt, es mit erfundenem Schrecken erfüllt wie ein Zauberer (, 2,1,211ff.) - - - -freymüthiges Gutachten nicht überliefert - - - -HE. Bode , vgl. HKB 435 - - - -Shandy in Bodes Übersetzung - - - -Buchladen - - - -Brief Nr. 440 - - -letztes … Einlagen HKB 433 - - - -Antwort aus Riga von , nicht überliefert - - - -Glückwunsch betreffend, vgl. - - - -Uebersetzer bei der - - - -Höle vgl. - - - -Karoline - - - -Raben Scheitel , vgl. - - - -Werthers vgl. - - - -pindarischen Spruch , vgl. - - - -Artzt hilft dir selber Lk 4,23 - - - -mit Kleister und Scheere fertige Buch , vgl. - - - -voyes de fait dt. Tätlichkeiten - - - -Albo der Hamannianer Herder wird zur „hammanischen Sekte“ gerechnet in Fortsetzung der kritischen Nachrichten vom Zustande des Teutschen Parnassus (von ), in , Bd. 8, St. 2, November 1774, S. 174f.; vgl. . - - - -Mystikern ... Assmus wurde im selben Artikel des Teutschen Merkur, S. 179 wegen seines Hangs zur Mystik kritisiert. - - - -T‥ wohl für Teufel, vgl. - - - -Exempl. an die Darmstädter von , vgl. - - - -Layenbruder und die Meerkatze und - - - -Kannengießerey vgl. - - - -er - - - -Layenbruder u Lavater und etwa an Leßing ; ; - - - -eins nach D. nach Darmstadt, zu - - - -Physiognomisten - - - -Urkunde , vgl. - - - -Meiners - - - -Vetter Nabal zu Böhmisch Breda , mit Anspielung auf 1 Sam 25,3 sowie - - - -Karoline - - - -Duns Dummkopf, engl. dunce - - - -Commißions Rath Assmus … , nicht überliefert - - - -Cochenille du Nord ou Coccus polonicus Schriften aus dem Umfeld von ; in dem nicht überlieferten Schreiben Hartknochs (vgl. ) war dessen Antwort auf Hamanns Anfrage (vgl. ) offenbar positiv. - - - -hierophantische Briefe - - - -preuß. Pan Hamann selbst - - - -Deutschen Mercur , vgl. - - - -Fürsten Orlow Labore et virtute ; Labore et virtute: dt. durch Arbeit und Tugend - - - -Theodor oder Paoli Baron Theodor v. Neuhoff (1694–1756), Abenteurer aus Westfalen, war 1736 einige Monate gewählter König von Korsika. Er wird u.a. in verspottet; Pasquale Paoli (1725–1807) war Diktator in Korsika, bis er 1769 von den Franzosen vertrieben wurde. - - - -Plato zu Carlsruh nach ; vll. ist Markgraf Karl III. Wilhelm von Baden-Durlach gemeint (1679–1738), der Karlsruhe zuerst als Ruhesitz wollte und später aber daraus eine Stadt gründete. - - - -scamnum dt. Schemel - - - -beste Welt vgl. - - - -Mohrkopf - - - -Palingenesie Wiederentstehung - - - -Palmenfreund - - - -Brief Nr. 441 - - -Brief HKB 440 - - - -Προλ. an Darmst. , an , vgl. und - - - -Eine Namen - - - -Wansb. Wandsbecker, - - - -Ex. Exemplare - - - -Lavater - - - -Sibylle über die Ehe - - - -Rebekka Klaudius - - - -Karoline Herder - - - -Kl. - - - -Embryon unter der schwarzen Hebamme ; Hamann fürchtete eine unfruchtbare Auseinandersetzung mit Herders ‚Feinden‘, vgl. - - - -Krethi noch Plethi 2 Sam 15,18, im Sinne von allerlei Volk - - - -goldne Kalb 2 Mo 32,24 - - - -Bucephalus das wilde Lieblingspferd Alexanders des Großen, vgl. , N II,174, 23f. - - - -αλλοτρια allotria, abgelegene Angelegenheiten - - - -χρηματισϑεις göttliche Warnung, vgl. Mt 2,12 - - - -Terror panicus dt. panischer Schrecken - - - -Merkurs : Fortsetzung der kritischen Nachrichten vom Zustande des Teutschen Parnassus, in , Bd. 8, St. 2, November 1774, S. 174f.; vgl. - - - -HE. Fr. Nikol. - - - -Weide , Anspielung auf Jes 44,4 - - - -Sebaldus - - - -Werther - - - -Urkunde - - - -Zacchäus - - - -Vetter Nabal , mit Anspielung auf 1 Sam 25,3 - - - -v. v. vice versa - - - -Meiners - - - -Schlötzerianismus - - - -Weibe - - - -Sibylle des Ehestandes nach - - - -Autorhosen vgl. - - - -Hartkn. zu Ihren Geburten und , vgl. - - - -Bube - - - -W.Boten - - - -laßet mir … 2 Kön 3,15 - - - -Bauer in der Schweitz … , vgl. den Bericht in Heinrich Boßhard, eines schweizerischen Landmannes, Lebensgeschichte, von ihm selbst geschrieben (Winterthur 1804), S. 89; vgl. außerdem den Brief von Boßhard an Lavater, 26.3.1775, über Herders Älteste Urkunde: Manuskript: Zentralbibliothek Zürich, FA Lav Ms 503.109 und den Brief Herders an Lavater, Mitte April 1775: https://jclavater-briefwechsel.ch/letter/1136. - - - -Sedez Bogen zu 16 Blättern - - - -Lav. - - - -Provinzialbl. - - - -Nachbar Johann Christian Wilhelm Meier (1731–1775), Superintendent in Stadthagen - - - -Philos - - - -Proben für den zweiten Band von - - - -reg. Gr. zu Schaumb. - - - -Fr. Nikolai“ Die Freuden des jungen Werth. - - - -Leßing ... Beitrage , Dritter Beytrag, 1774, S. 195–226: Von Duldung der Deisten: Fragment eines Ungenannten. - - - -Degradation vgl. - - -Brief Nr. 442 - - -Schwester mit Ihrem künftigen Pensionnair und - - - -Hartknoch - - - -am alten Graben Wohnort seit 1770, in der Nähe des Lizent - - - -Philosophen ohne Sorgen , von sans souci, dt. ohne Sorge - - - -Vorwurf vgl. - - - -Caroline - - - -Misgeschick wohl der Alkoholismus und die Gewalttätigkeit von - - - -folio verso auf der Rückseite - - - -weißen Roß nicht ermittelt, wohl Gasthaus auf dem Roßgarten - - - -T. - - - -opusculis wohl und - - - -Dom. Quasimodogeniti Weißer Sonntag, 23. April 1775 - - - -hierophantischen Briefe - - - -Joh. Christoph Neumann vgl. - - - -Reise Engel Tob 5 - - - -Säugling - - - -Brief Nr. 443 - - -Zur Datierung: Hamann sandte den Brief mit den Druckmanuskripten der Hierophantischen Briefe vmtl. gleich nach Fertigstellung am 23. April 1775 an Hartknoch (vgl. ), noch bevor Hinz tags darauf mit den Druckbögen von Starcks Hephaestion kam (vgl. ). - - - -Kopien von - - - -Hohenpriester zu Bückeburg - - - -rebus naturalibus dt. natürliche Dinge - - - -extra naturales dt. übernatürliche Dinge - - - -Johann Christoph - - - -Tobias Engel In Tob 5 wird Tobias auf einer Reise vom Erzengel Raphael begleitet. - - - -Sibylle und des Zacchaei und - - - -Hintz - - - -Lettre perdue - - - -Wandsbeck zu - - - -Toussaint - - - -Brief Nr. 444 - - -Am alten Graben St. Marci Wohnort seit 1770, in der Nähe des Lizent; Namenstag des Evangelisten Markus - - - -ohne daß man … Zitat aus , S. 99 - - - -Urkunden des menschlichen Geschlechts - - - -Hintz - - - -Hofrath Schwander - - - -Hephästions - - - -Jus dominii dt. Besitzrecht - - - -Vnde mihi lapidem? … dt. woher bekomme ich einen Stein, woher Pfeile? (, 2,7,116) - - - -aut insanit homo … dt. entweder ist der Mensch nicht bei Sinnen oder er schreibt Verse (, 2,7,117) - - - -Herdern - - - -Jonathan vmtl. Hamann selbst - - - -unsichtbaren Freunde Christus - - - -Vetii Apagathi des fiktiven Autors von - - - -Aduocati Christianorum dt. Verfechter des Christentums - - - -Boulanger - - - -Minerva Die griechische Göttin der Weisheit entspringt bei der Geburt aus dem Kopf des Jupiters. - - - -Adelgunde - - - -4to im Quartformat - - - -Zacchaei - - - -meine Rache zu weit getrieben zu haben die Polemik gegen Starck vor der Lektüre des Hephaestion und nur auf Grundlage der Tralatitia - - - -Frau - - - -Hinzens - - - -in effigie dt. im Bildnis - - - -Me Hartknoch - - - -Ihr lieben Herren! … geistliches Volkslied, basiert auf Nachtwächterrufen mit biblischer Deutung - - - -Johann Christoph - - - -Hänschen - - - -Vetius, aduocatus Christianorum … fiktiver Autor von ; dt. Verfechter des Christentums - - - -Leßing , vgl. - - - -Lettre perdue - - - -Sibylle u. dem Zacchaeum und - - - -„Habe Gedult … Mt 18,26 - - - -Briefe - - - -Sapienti sat lat. sprichw. für: für den Verständigen genug - - - -Acti labores iucundi dt. angenehm sind erledigte Arbeiten (, 2,32,105) - - - -Wie gut wird … 8. Strophe des Kirchenlieds „Es kostet viel ein Christ zu sein“ (vgl. , S. 214) - - - -Die Sorg und Last … 8. Strophe des Kirchenlieds Es ist nicht schwer ein Christ zu sein (vgl. , S. 214) - - - -Gevatter Assmus omnia secum portans - - - -Octavmännchen wie bei - - - -à son gré dt. nach Belieben - - -Brief Nr. 445 - - -Sancho Panssa sagt häufig wiederholter Ausspruch der Romanfigur Sancho Pansa in ; zu Missverständnissen zwischen Herder und Hamann vgl. - - - -Schwester , vgl. - - - -Salbe Aarons 2 Mo 30,31 - - - -Vaterstadt Mohrungen - - - -beide Söhne und - - - -Neffe - - - -Brüder Jesu - - - -Magier aus Morgenland - - - -χρηματισμω göttliche Warnung, bspw. in Mt 2,12; vgl. - - - -hierophant. Br. - - - -Weib - - - -Trescho - - - -Provinz. Bl. - - - -Hartknoch - - - -Fr. Bruder - - - -Herzoge von Oldenburg, dem Vater meines Prinzen Friedrich August Herzog von Holstein-Gottorp Oldenburg (1711–1785), der Vater von - - - -Ihren Brief HKB 442 - - - -Göttingen mit der Aussicht auf eine Predigerstelle, verbunden mit einer Professur - - - -Claudius - - - -Göthe verlobte sich mit Lili Schönemann (1758–1817) - - - -Lavater - - - -Zimmermann - - - -des großen Nikolai … Leicht veränderte Verse aus , S. 9 (eine anonym erschienene Literatursatire auf Rezensionen von Goethes Werther; bis zu Goethes öffentlicher Erklärung in den , St. 32, 21.4.1775, S. 274 für dessen Werk gehalten). - - - -Nikolai - - - -Todfeinds Mardochai der biblische ‚Haman‘ nach Est 5; zu vorherigen Identifikationsspielen mit diesen Figuren zwischen Hamann und Mendelssohn vgl. - - - -Prometheus - - - -Bahrdts Offenb. u. die Götter, Helden u. Wieland und - - - -Mscr. vll. der zweite Band von - - - -Michael zur Michaelis-Buchmesse - - - -Pyrmonter heilendes Mineralwasser aus Bad Pyrmont - - - -hieroph. Br. - - - -orphisches Ei Metapher aus der orphischen Kosmologie für die lakonische Kürze und Dichte in Hamanns Werken, vgl. ; Zitat: ; außerdem , N III, S. 73/8. - - - -Dokt. Lindner - - - -Bilde nicht ermittelt - - - -Predigt nicht ermittelt - - - -Antiphon. … Sprüchw. 30,26 Antiphonie: Gegengesang; Spr 30,26: „die Klippdachse – ein schwaches Volk, dennoch bauen sie ihr Haus in den Felsen“ - - - -Brief Nr. 446 - - -Drama Die Vertonung eines Claudius-Gedichts, wohl „Mutter bey der Wiege“, I/II, S. 67, vgl. - - - -poetische Probe vgl. - - - -Assmus … Ankündigung Gemeint ist wohl , die Ankündigung und Subskriptionsanzeige für , 1. u. 2. Teil in (von Hamann auf den 10. Mai 1775 datiert); Hamann las Asmus omnia sua secum portans zuerst am 4. Mai 1775, vgl. - - - -Kanterschen Buchladen … eingerückt Zwischen Kanter und Reichardt bestanden offenbar freundschaftliche Beziehungen, vgl. Kanters Gedicht anlässlich von Reichardts Abreise nach Berlin in , St. 101. vom 18.12.1775 (ULB Münster). - - - -Subscription … Hamann plante offenbar den Vertrieb von in Königsberg, ohne sich hinreichend mit Claudius abzustimmen, vgl. , N IV,388; er bestellte die Exemplare über Hartknoch aus Riga, vgl. . - - - -NB. nota bene, dt. wohlgemerkt - - - -bis Ostern Ostersonntag war am 16. April 1775; Teile des nicht im Original überlieferten Briefes wurden offenbar am 11. März 1775 geschrieben (vgl. den gestrichenen Monat im Datum ) - - - -musicalischen Briefe - - - -schreibe offen ohne Versiegelung des Briefes, wohl innerhalb Königsbergs - - - -Brief Nr. 447 - - -Dom. Rogate Bittsonntag - - - -kleinen Assmum im Oktavformat - - - -huj. huius, d.i. diesen Monats (4. Mai 1775) - - - -Schmachtriemen , I/II, S. VIII. (vgl. Adelung, Bd. 3, Sp. 1552, s.v. Schmachtriemen: „ein breiter lederner Riemen der Fuhrleute, Reiter u. s. f. den Unterleib damit zu gürten, wenn er leer ist, damit er auf dem Pferde nicht so erschüttert werde“) - - - -Hephästion , vgl. - - - -Freund Hain nach dem Titelkupfer des Knochenmanns mit Hippe in - - - -Hinc illae lacrymae – dt. daher also die Tränen (nach Ter. And. 1,1,125) - - - -dato der Beyl. 10. Mai 1775, die Datierung von ; zur Feuersbrunst in Königsberg am selben Tag vgl. Baczko: Versuch einer Geschichte und Beschreibung der Stadt Königsberg, S. 129: „Am 10ten May 1775 verzehrte das Feuer die Vorstadt und den Haberberg“. - - - -Bote nach - - - -Gerüchte Vll. bzgl. des Zollstreits zwischen Preußen und Russland. Königsberg war wirtschaftlich benachteiligt aufgrund des gehemmten Handels. - - - -mystischen Namen Freund Hain; seit etwa 1650 vereinzelt belegbar, erst durch Claudius zur gängigen Redewendung geworden. - - - -sokratischen Non liquet ; dt. es ist nicht klar (, 28,76) - - - -Andres fiktiver Gesprächspartner in - - - -Tauben Auge Hld 1,15 - - - -sub iudice lis est dt. der Fall verlangt noch den Richter (, 78) - - - -Folio recto Vorderseite - - - -Abbt - - - -Momus Der Gott Momus bemängelte an dem von Vulcan/Jupiter/Prometheus (je nach Überlieferung) geschaffenen Menschen die Verschlossenheit und schlägt vor, es müsse ihm ein Fenster in die Brust gebaut werden. - - - -Mystiker! Im Hintergrund steht die ironische Aufnahme des Vorwurfs des Mystizismus gegenüber Claudius im Teutschen Merkur, vgl. - - - -„Gestichelt!“ … vmtl. Anspielungen auf neckende Vorwürfe aus dem nicht überlieferten vorherigen Brief Claudius’ - - - -Mire sagacis falleret … dt. wunderbar würde täuschen die scharfsinnigen Gäste / ihr Urteil, verwirrt durch die wehenden / Locken und das zwiefach deutbare Antlitz. (, 2,5,22) - - - -Einladung wohl die Einladung nach Königsberg wie im Brief an Bode, vgl. (von dem Claudius sicherlich erfuhr) - - - -Jonathan Swift - - - -Jean F.. qui … Vgl. die Kurzkritik von Voltaires satirischem Gedicht Jean qui rit et Jean qui pleure in , I/II, S. 7f., in der Claudius abschließend dem „Jean“ noch das „F.“ für Foutre, dt. Hundsfott/Taugenichts, hinzufügt. - - - -K – – r - - - -Hartknochs Commission Hamanns Bestellung von Asmus omnia sua secum portans über Hartknoch, vgl. - - - -Bode - - - -Mangel an belesenen … Anspielung auf den Titel von ; die Schrift hatte eine Vorankündigung und Subskriptionsanzeige an Hamanns Adresse für zum vordergründigen Zweck. - - - -grl. wohl guter Groschen - - - -Reichard , vgl. HKB 446 - - - -Flußfieber „Febris catarrhalis, ein nachlaßendes Fieber, welches sich mit Flüssen auf der Brust vereinigt. Man macht einen Unterschied unter ein gutartigen [Catarrh] und bösartigem Flußfieber.“, vgl. Krünitz, Tl. 14, S. 420 - - - -Virtuosen und sr. Tochter nicht ermittelt - - - -Bock zu recensiren Rezension von in (Jg. nicht überliefert) - - - -odio publico dt. öffentlicher Hass - - - -Schutzheiligen Vgl. die Erklärung des Titelkupfers des Knochenmanns mit Hippe in , S. vii: „Das erste Kupfer ist Freund Hain. Ihm dedicir ich mein Buch, und Er soll als Schutzheiliger und Hausgott vorn an der Hausthüre des Buchs stehen.“ - - - -Blutsfreundes wohl ein entfernter Verwandter über Hamanns Mutter, einer geb. Nuppenau, vgl. - - - -Catalogum uniuersalem wohl den Katalog der Ostermesse - - - -Recensionen … No 68 und 75 nicht ermittelt - - - -Freund Hain - - - -50 à 100 Subskriptionen - - - -Wagner - - - -Liebau in Curl. heute Liepāja in Lettland - - - -Kriegsrath Hennings, Hoffrath (von) Ehrenreich , - - - -Criminalrath Hippel und KirchenRath Lindner ; - - - -Shandysche Collecte die Subskriptionssammlung für in der Übersetzung von - - - -Trescho - - - -Grecourt ... Scheffner , literarischer Nachahmer des - - - -Dorflieger vgl. , N IV,386/13 - - - -Grafen Anhalt - - - -der Lust … ähnlich in , S. v - - - -Rebecca und Ihre kleine Tochter und mein kleiner Pathe , und - - - -Lehnchen Käthe - - - -Mutter - - - -Gevatter Matthes … Matthias Claudius hatte wohl vom Melken seiner Ziege Amalthea geschrieben, vgl. auch , N IV, 387/44 (Amalthea genannt nach jener Nymphe, die den jungen Zeus mit der Milch ihrer Ziege aufzuziehen hatte, bzw. selbst dessen nährende Ziege war, mit Hörnern, die Ambrosia und Nektar spendeten). - - - -lache … wie der alte Abraham auf die Botschaft reagierte, daß ihm die alte Sara einen Sohn gebären werde, vgl. 1 Mo 17,17 - - - -Virtuose und Dichter - - - -Mutter bey der Wiege Titel eines Gedichts von Claudius, , I/II, S. 67, vgl. ; Reichardts Vertonung siehe in Oden und Lieder von Klopstock, Stolberg, Claudius und Hölty. Mit Melodien beym Klavier zu singen. von Johann Friederich Reichardt (Berlin 1779), S. 22. - - - -künftige Beyl. der Zeitung als musikalische Beilage der KGPZ (nicht überliefert) - - - -Nachtigall Titel eines Gedichts von Claudius, vgl. , I/II, S. 56 - - - -Noch ein Dito Titel eines Gedichts von Claudius, , I/II, S. 176; vgl. , N IV,386/7 - - - -Grenville meines Brooke - - - -voyages - - - -Pfenningers Vorlesungen - - - -Müntz Till u. Kümmel Mt 23,23 - - - -Bachii Opusculis - - - -Adelgunde die Sibylle aus Hamanns Schrift über die Ehe, vgl. - - - -ex officio mercuridi dt. aus Botenpflicht - - - -Orpheus und Eschenbachii Epigenes - - - -Mosheim vmtl. - - - -Bückeburger … Zendavest - - - -Hartknoch ... Hinz , - - - -Lettres perdues - - - -Vetium Epagathum nach dem fingierten Autor von - - - -Quintus Icilius - - - -Fragment Der fünfte der Hierophantischen Briefe ist u.a. eine Rezension von - - - -übel angebrachten Brief … Billets doux dt. süßer Brief; siehe - - - -Tristrams in der Übersetzung von - - - -hey-go-mad vgl. , Bd. 1 (1760), S. 3: „away they go cluttering like hey-go-mad“; von Bode übersetzt mit: „als ob jemand mit einer Peitsche hinterdrein wär“. - - - -Sibylle - - - -Naturalia non sunt turpia dt. das Natürliche macht keine Schande. Sprichwörtl. in der cynischen Verteidigung des Körperlichen; nach , Hypsipyle. - - - -Mysterien des Hymens Jungfernhäutchen, vgl. Versuch einer Sibylle über die Ehe, N III, S. 201/3 - - - -matagrabolisiren Neologismus aus , Kapitel XIX, mit der Bedeutung von grübeln - - - -in petto vgl. die Subskriptionsanzeige von , I/II, S. iv - - - -Weib und sämtl. Schlafgesindel aus dem Vierzeiler „Als er sein Weib und’s Kind an ihrer Brust schlafend fand“ in , I/II, S. 32 - - - -Brief Nr. 448 - - -Hkn. mit Ihrer Claudius mit - - - -Beyträgen ... Zend-ha-vesta , , , - - - -Neffen - - - -hierophantischen Briefen - - - -opp. opera, siehe - - - -Magier vgl. in das Kapitel „Von den Weisen aus Morgenlande“, SWS VII,397ff. - - - -χρηματισθεντερ göttliche Warnung, nach Mt 2,12; vgl. - - - -Ernte im 2. Band von - - - -Brüder Jesu - - - -Brodem heißer Dunst - - - -Prov. u. Phil. und - - - -Beilage zur lettre perdue „Tableau de mes Finances“ und „Encore deux Lettres perdues!!!“ in - - - -Mäcen - - - -quando invenies parem dt. wann je einen finden, der ihm gliche? (, 1,24,8) - - - -Gefängniß vgl. , Akt II, Szene 2, 239–250 - - - -Himmel u. Erde … Hamlet vgl. , Akt II, Szene 2, 297–303 - - - -Lavaters Sinnspruch - - - -Weib u. Knabe u. - - - -Ankömmling - - - -treu angenommen vgl. - - - -Aeskulapiushahn u. Nazirsohn vgl. - - - -Hephästion vgl. - - - -Prol. sind an Moser u. Lavater an u. , vgl. - - - -Göthe - - - -Hofmstr. - - - -Menoza - - - -Claudius nachgedruckt Gemeint ist der sog. Flörkesche Nachdruck von , mit Ortsangabe „Hamburg und Wandsbeck“ auf dem Titelblatt, tatsächlich Danzig bei Flörke. - - - -Pyrm. Pyrmonter, vgl. - - - -Ham. Hamann - - - -Lav. Phys. - - - -Zimmermann - - - -Nothankers 2. t. Th. - - - -Leiden u. Fr. - - - -HE. - - - -Wohl uns des feinen HErn! Schlußvers der 2. Strophe von Nikolaus Decius’ Lied „Allein Gott in der Höh’ sei Ehr“ - - - -1. t. Pfingst. Pfingstsonntag, 4. Juni 1775 - - - -Kanter - - - -Htkn. - - - -Kopie Das Gemälde hing in Kanters Buchladen, ehe es 1774 kaufte. Herder erhielt eine Kopie in Öl. - - - -Preuß. Pan. vgl. - - - -Brief Nr. 449 - - -– – Non secus in … Nicht anders auf den Bergesjochen / schlaflos staunt verzückt die Bakchantin, / wenn den Hebros sie schaut und vom Schnee weiß / Thrakien und nur von barbarischen Füßen / betreten Rhodope, als ich, ferne vom Pfad. (, 3,25,8–12) - - - -a. c. anno currentis, dt. im laufenden Jahr - - - -Bureau bei der - - - -Horatz die geschenkte Ausgabe von - - - -picam lat. eigentlich Elster, übertragen Heißhunger - - - -Zeitungen wohl (Jg. nicht überliefert) - - - -pythischen Preis Herder gewann den Preis der Berliner Akademie auf die 1773 gestellte Preisfrage „Quelles sont les causes de la décadence du goût chez les différents peuples?“ Die Wahl wurde im Sommer 1775 öffentlich gemacht; , die von Voss (s.u.) in Berlin besorgte Ausgabe. - - - -ecclesiam pressam dt. bedrängte Kirche - - - -Probebogen von - - - -Erstlingen nicht ermittelt - - - -sub sigillo confessionis dt. unter dem Siegel der Verschwiegenheit - - - -Voss - - - -Vetter Asmus - - - -Ankündigung - - - -so unfruchtbar vgl. - - - -Brief Claudius’ Antwort auf HKB 447, nicht überliefert - - - -Neveu dt. Neffe (); HKB 448 hatte Hamann hier noch nicht erreicht. - - - -hierophantischen Briefe - - - -4to … 12 Quartformat … Duodezformat - - - -Sibylle - - - -Mysterien des Hymens Jungfernhäutchen, vgl. Versuch einer Sibylle über die Ehe, N III, S.201/3; vgl. - - - -Meursius - - - -impetum gratulandi dt. Drang zu gratulieren - - - -Weguelin hatte sich in der Akademie entscheidend für Herder eingesetzt. - - - -Abhandl. über Sparta - - - -Mohrenkopf - - - -Schweißfüchse Pferderasse, zur Sorte der Füchse gehörend (also mit rotem Fell) - - - -Sultzer als Mitglied der Akademie - - - -wie Ulysses oder wie Aiax d.h. mit List oder den eigenen Grundsätzen treu - - - -Brockmann Er ermordete 1775 in der Vorstadt den armenischen Kaufmann Haggi Painter. - - - -Reisegefährte 1752, siehe - - - -Hintz - - - -allgemeinen deutschen Bibliothek in , Bd. 24/1, S. 288–296 sind die jüngsten Schriften Hamanns rezensiert; vgl. - - - -puero centum artium ein Jüngling von hundert Künsten (, IV,1,15), aus dem Motto von - - - -Αμην, αμην Joh 12,24ff.: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch... - - - -Abbtschen Correspondentz Hamann zitiert sich selbt, vgl. ; dieser Brief an Mendelssohn (HKB 224) ist in (S. 83) publiziert worden. - - - -Hephästion - - - -25 April des Abends vgl. - - - -wie Fontaine vom Propheten Baruch ; vgl. , N II,187f., Anm. 1 - - - -Assmus, den ich den 4 May ; vgl. - - - -hypochondrischer Schmachtriemen vgl. - - - -zu Wandsbeck Gevatter für - - - -Frau Consistorialräthin - - - -Schweitzer Bauer , vgl. - - - -Creutzfeld - - - -Urkunde - - - -Hänschen Michaels - - - -Nothanker Anspielung auf - - - -Sorgen vgl. - - - -Brief Nr. 450 - - -unerwarteten Zufall der Akademie-Preis für , vgl. - - - -Trinit. fest 11. Juni 1775 - - - -non poss. dicere quid? vgl. - - - -Loth 1 Mo 19,1 - - - -Oetinger theol. ex id. vitae deductae - - - -lahme Wansb. , mit dem Wortspiel claudus (lahm), vgl. - - - -Voßische Geistode : „Auf die Ausgießung des h. Geistes. 1769“, in , St. 89, 6.6.1775, S. 4. - - - -Motto Multa renascentur quae iam cecidere (, 70; dt. Vieles, was schon untergegangen, wird wieder erstehen); in , St. 89, 6.6.1775, S. 3 (im politischen Teil der Zeitung) - - - -Weibe - - - -HErn Nickels - - - -Wansb. Asmus - - - -Kleck Kladde - - - -Sulzer , vgl. - - - -Merian - - - -Weguelin … Betracht. über Sparta vgl. - - - -Religiose Gespr. im R. der T. ; vgl. Hamanns Rezension in , 27. St. vom 4.5.1764, N IV,293–295 - - - -Sokrat. Gespr. von W. ; die Kritik von im 7. Teil von Literaturbriefe (115.–118. Brief, 1760). - - - -Wiel. - - - -caracteres u. histoires romaines - - - -Plane zur Politischen … - - - -Hartkn. - - - -Nichts u. Etwas , 3. Brief, N III,144 - - - -Br. 2er Br. Jesu - - - -Purganz Reinigung, Abführmittel - - - -8. Oktavformat; vgl. - - - -Freund Hain - - - -mit Bleistift … vgl. - - - -alter Ruprecht „Ruprecht Pförtner“ ist ein weiterer Todesname in der Dedikation von , , I/II, S. viii; auch von Hamann in zitiert und mit sich selbst (dem „Rezensenten allertraurigster Gestalt“) in Verbindung gebracht, N IV,386/38. - - - -Matth. Klaud. zu Pyrm. Brunnen Er habe zur Brunnenkur in Bad Pyrmont eingeladen. - - - -Swifts Monde - - - -hie sind wir Hi 38,35 - - - -Myster. Buche … Meursius , vgl. - - - -Warburt. Send. Mos. - - - -Gronovschen Samml. - - - -Eschenbachs Epigenes - - - -Blackwells Mythol. - - - -Zorns Opusc. u. Bibl. antiqu. sacr. und - - - -Anwend. hier Collektan. Anwendungen, hier Collektaneen - - - -Hephäst. - - - -Sibylle - - - -Hier … Mohrenkopf Herder sandte offenbar ein kleines Bildnis bzw. einen Scherenschnitt von , vgl. - - - -Bild … Htkn. … Kanter vgl. ; und - - - -Joh. Χstoph Neum. - - - -Hier. - - - -opp. opera, vgl. - - - -Einen HKB 445 von Mitte Mai 1775, - - - -2ten Am 4. Juni reiste aus Bückeburg ab, HKB 445. - - - -Magier - - - -χρηματισθεντες vgl. - - - -Ruprecht Pf. vgl. - - - -Bauer p , vgl. - - - -Füßlischen Br. Wahrscheinlich der Brief von Füssli an Lavater vom März 1775, siehe Briefe an Johann Heinrich Merck von Goethe, Herder, Wieland und andern bedeutenden Zeitgenossen (Darmstadt 1835), Nr. 20, S. 58–62. - - - -Le Kermes du Nord - - - -Schweisfüchsen vgl. - - - -Kreuzfeld - - - -Litth. Lieder in der Preuß. Saml. ; in aufgenommen: „Die kranke Braut“, „Abschiedslied eines Mädchens“, „Der versunkne Brautring“ - - - -A. D. Bibl. , vgl. - - - -Brief Nr. 451 - - -P. P. wohl für praemissis praemittendis (wörtlich ‚mit Vorausschickung des Vorauszuschickenden‘), in der Bedeutung von ‚anstatt eines Titels‘ - - - -Peter- und Paul-Tag 20. Juni - - - -Brochure - - - -Hiesigen Zeitungen wohl (Jg. nicht überliefert) - - - -15 p. praeterito, 15. Juni 1775 - - - -eine der beyden auswärtig gegangenen Handschriften vgl. - - - -Hephaestion , vgl. - - - -putissimus dt. der Lauterste - - - -sub dio dt. unter freiem Himmel - - - -Beichtvaters nach Abgang von , vgl. - - - -A A. G. Am Alten Graben, Wohnort seit 1770, in der Nähe des Lizent - - - -Festo visitationis Mariae 2. Juli 1775 - - - -Brief Nr. 452 - - -Einlage wohl eine Bitte von um Hilfe - - - -Strabo … M. Paentzel - - - -Krause - - - -Correspondent vgl. - - - -Quintus Antwort , die Antwort ist demnach vmtl. HKB 395 - - - -Vorfall zu Würtzburg vgl. zu - - - -Werber preußische Soldatenwerber - - - -Klotzischen und Lemgoschen Bibliothek und - - - -Predigers - - - -Schwester - - - -Venus Erycina - - - -Claudii , vgl. - - - -Nasendrücker Sarg - - - -Mohrenkopf , vgl. - - - -Caroline - - - -homunculi dt. Menschlein - - - -Emauntischen Pilgern und Ihrem Gast Lk 24,13 - - - -Hänschen - - - -Racen der Menschen zu Ratzen ; Ratzen: Ratten - - - -Mutter - - - -Haber Hafer - - - -Ihrigen HKB 450 - - - -hierophantische Briefe ; die folgenden Korrekturen finden sich auch in Hamanns Handexemplaren (siehe die Sammlung der ULB Münster im Registereintrag). - - - -Censors und Druckers in Leipzig - - - -D. Starck - - - -D. Schultz Tochter Maria Albertine, Tochter von - - - -Peter und Paul Tag 20. Juni, vgl. - - - -Prov. Direction - - - -hier. Briefe - - - -Festo visit. Mariae Festo visitationis Mariae, 2. Juli 1775 - - - -Abgang Lindners - - - -Kanter - - - -Marienwerder heute Kwidzyn - - - -Basedow, Semmler, Nicolai , , - - - -schwindlichten Kopfs in der Kappe eines Schweißtuchs vgl. - - - -Zimmermann, Lavater , - - - -Anecdoten von M. Paentzel war 1774 in Würzburg vom Calvinismus zum Katholizismus konvertiert, um sich an seinem Vater, einem reformierten Pfarrer, zu rächen. Ende 1774 musste er Würzburg wieder verlassen, wegen Liebschaften, Schulden und dergleichen; im Winter 1774/1775 in Wertheim am Main ins Königsberger Regiment Alt-Stutterheim eingetreten; April 1775 Ankunft in Königsberg. - - - -Semmler - - - -calvinschen u römischen Glaubens Calvinismus und Katholizismus - - - -CAROLINE , deren Silhouette wohl u.a. in , Bd. 1, S. 192f. abgebildet und als „eine außerordentlich zarte, edle, feine, aufgeklärte, und ausgebildete Seele“ erläutert wird, deren Namen man wegen ihrer Bescheidenheit nicht nachforschen solle; vgl. - - - -entre chien et loup dt. in der Dämmerung - - - -Jonathan 1 Sam 14,25–29 - - - -Holtzschnitts betrift ein Esel Ohr Kanter brachte aus Leipzig offenbar den Abzug eines Stiches zu einem Hamann-Porträt für den 2. Bd. von Lavaters Physiognomischen Fragmenten mit, der bei Hamann wegen der ‚Eselsohren‘ zu Bestürzung und der Vermutung von Intrigen Kanters führte. Der hier gemeinte Abzug, den Hamann tags darauf an Kant schickte (vgl. ), ist aber wohl weder das bekannte Hamann-Porträt aus dem Tafelband noch der Umriss im Textband, S. 286, sondern ein nicht überlieferter und später von Lavater verworfener Entwurf, wie aus dessen Korrespondenz mit Herder hervorgeht; vgl. ausführlich dazu Warda: Ein „rasendes und blutiges Billet“ von Joh. Georg Hamann an Imm. Kant. Zu Hamanns Neubewertung seiner Reaktion gegenüber Herder vgl. , zu seiner revidierten Rezeption des Stiches im 2. Bd. der Physiognomischen Fragmente vgl. . - - - -Basedow … Lavater , - - - -Minister nicht ermittelt - - - -Eberhard - - - -Loge Johannisloge zu den Drei Kronen in Königsberg - - - -Gönner und Freunde - - - -Zimmermann - - - -Stahlbaum - - - -2ten Theil seiner Physiognomien , Bd. 2 (1776) - - - -Moser ; zum Verkauf des vor Hamanns Reise nach Mitau 1765 erstellten Ölporträts, das Hamann im Privaten mit Kopftuch zeigt und eine Weile in Kanters Buchladen hing, vgl. ; dass dieses Porträt die Vorlage war, bestätigt Herder in . - - - -Contour hier im Sinne von Vorbild - - - -Johannes - - - -Mercur u die allg. Bibliothek (vgl. ) und (vgl. - - - -Dodecade Zwölftel, bspw. ein Monat; vll. hier aber das dritte Stück der Allgemeinen deutschen Bibliothek von 1775, wo Bd. 25, S. 23 - - - -Tellerschen Briefes vmtl. ein Brief von zum Streit um - - - -Sp. - - - -vom Ueberbringer für Lavaters Hand von für die Hand von - - - -Nicolai - - - -Klotz wie , d. h. mit unlauteren Mitteln wie dem unautorisierten Abdruck von Jugendgedichten oder Verissen von Werken vor ihrem Erscheinen - - - -Streich , indem er das Ölporträt von Hamann mit den Eselsohren in seinem Laden aufhängte. - - - -Göthe , vgl. - - - -Assmus - - - -Exemplaria - - - -Einl. nicht ermittelt - - - -Zeitungen Eine Rezension von durch erschien wohl in KGPZ, St. 59. vom 24.7.1775 (vgl. HBGA, Bd. 10, S. 681), ebenso anscheinend eine Claudius-Rezension. - - - -le ventre de ma mere dt. der Bauch meiner Mutter - - - -Johann Χstoph - - - -Moldenhawer - - - -Paentzler - - - -Creutzfeld - - - -Volkslieder vgl. - - - -Brief Nr. 453 - - -P. P. wohl für praemissis praemittendis (wörtlich ‚mit Vorausschickung des Vorauszuschickenden‘), in der Bedeutung von ‚anstatt eines Titels‘ - - - -Lavatersche Fragmente , Bd. 1 (1775), deren Lektüre Hamann bei Kant nur vermutet (er selbst hatte es noch nicht gelesen). - - - -beyliegenden A-Stich … Hamann legte dem abgesandten Brief offenbar einen Abzug jenes Porträts bei, den Kanter ihm am Sonntag zuvor aus Leipzig mitbrachte, vgl. zu . Das schwer zu deutende „A-Stich“ könnte wegen der ‚Eselsohren‘ für Asinus-Stich stehen. - - - -Wirthe - - - -entre chien et loup dt. in der Dämmerung, vgl. - - - -Briefschreiben vgl. - - - -Bureau in der - - - -Shandi-Lavaterschen ; - - - -Gleichförmigkeit … Original vgl. - - - -rth Reichstaler, eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze, entspricht 24 Groschen (Groschen: Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch) - - - -Hor. Lib. I Ep. 6 , 2,6 - - - -Organa sapientiae dt. Werkzeuge der Vernunft - - - -Lauson - - - -St. Lips fertigte Kupferstiche für an, auch den später bekannten von Hamann. - - - -Asinus dt. Esel - - - -Naturam expellas … Du magst die Natur mit der Forke vertreiben, sie wird dennoch zurückkehren und heimlich deine häßliche Hoffart siegreich durchbrechen. (, 1,10,24–25) - - - -Pfriemen Ahlen, Werkzeug zum Stechen von Löchern - - - -Meßer Jes 7,20; im Hintergrund steht vmtl. Hamanns Vater als Bader, für den das ursprüngliche Ölporträt gemacht wurde, von dem Hamann in diesem Brief glaubt, Kanter habe eine hämische Karikatur herstellen lassen. - - - -Cicisbeo Bezeichnung in Italien für einen dienenden Kavalier. Im Teutschen Merkur, 2. Vierteljahr 1775, S. 118–134, wurde ausführlich darüber berichtet. Gemeint ist hier wohl . - - - -Zimmermann und Lavater und - - - -Nabal zu Böhmisch Breda unter Anspielung auf 1 Sam 25,3 sowie - - - -Fortsetzung - - - -daß alles was aus Liebe kommt … Röm 8,28 - - - -Apulejus , Metamorphoseon libri XI, dt. Der goldene Esel - - - -Am alten Graben Wohnort seit 1770, in der Nähe des Lizent - - - -Brief Nr. 454 - - -4. wöchentl. von Ende Juni bis Ende Juli - - - -Weib u. Kind, Hans u. Gottfr. , und - - - -Brief HKB 452 - - - -meinen Brief … einen andern HKB 448 und HKB 450, die Hamann am 18. und 28. Juni erhielt, aber auf die er in seinem letzten Brief an Herder kaum einging (wie er selbst bemerkte). - - - -Schwester - - - -Nikel - - - -Kanter - - - -Zimmermann , vom 4. bis 8. Juli - - - -Lav. , vgl. - - - -Moser - - - -Ich u. mein Weib In , Bd. 1; zu Caroline Herders Umriss vgl. zu ; dass Herder auch abgebildet sei, verneint er andernorts, vgl. , später nimmt er es wieder an, vgl. - - - -Penzel , vgl. und - - - -Meierschen Buchdr. Johann Henrich Meyer (1701–1754), Buchdrucker und Verleger in Lemgo - - - -Regner Lodbrogs Sterbeliede Ragnar Lodbrok, Wikingerkönig aus dem 9. Jahrhundert; im Zuge der Aufmerksamkeit für die Bardendichtung war dieses Lied bspw. in in Übersetzung abgedruckt. - - - -Ms. über Katull nicht ermittelt - - - -Strabo - - - -Kanter erzälen vgl. - - - -v. v. vice versa - - - -wie Sie selbst sagen vgl. - - - -Eberhard u. Teller … Basedow, Semmler und ; und - - - -Erbherr auf Trut. Trutenau, seit 1775 - - - -Gräfin - - - -Stark ist Dithyramb . „Dithyramb“ im Sinne von wild; vgl. Hamanns Erzählung in - - - -Sirach Sir 37,8 - - - -Rec. der Prov. Bl. in der D. B. Rezension von in , Bd. 23/2, S. 346–375 - - - -Friedr. Nikolai - - - -opp. , Bd. 24/1, S. 287–296; vgl. - - - -Kästner … angestochen über in , St. 61, 23. Mai 1775, S. 515–518 - - - -Der lange Nikkel … Genaue Quelle nicht ermittelt, verschiedentlich auch zugeschrieben (vgl. etwa Die Neue und vermehrte Bockiade (Berlin 1781), S. 59f.) - - - -Göthe - - - -Mährchen vgl. - - - -Claud. - - - -Moser - - - -Gleim in Pyrm. , zwischen dem 7. und 21. Juli in Pyrmont - - - -Bückeb. Bückeburg - - - -Johann - - - -Inlage an nach Mohrungen, vgl. - - - -Brief Nr. 455 - - -letztes vom 29 Jul. HKB 455 - - - -hui huius, d.i. diesen Monats - - - -Einl. an - - - -Hartknoch … Brief Hartknoch brachte ihn am 18. Juni (1. Sonntag nach Trinitatis) HKB 448; Herder fragte danach, vgl. . - - - -Sohn nicht ermittelt - - - -Brief HKB 445 - - - -meinen Brief … vgl. - - - -Arbeiten vgl. - - - -in margine dt. am Rande - - - -Stellen ... hieroph. Briefen , vgl. zu den Änderungen durch den Zensor und Drucker in Leipzig - - - -Erläuterungen - - - -Homo sum Mensch bin ich, nichts Menschliches achte ich als fremd (, 77) - - - -Briefe der Brüder Jesu - - - -Zeitungen … Trescho Eine Rezension von durch erschien wohl in KGPZ, St. 59 vom 24.7.1775 (vgl. HBGA, Bd. 10, S. 681), vgl. . - - - -Assmus , vgl. - - - -h. huius, d.i. diesen Monats, 4. August 1775; weder Hamanns noch Treschos Schreiben sind überliefert. - - - -A. D. Bibliothek die Rezension von in , Bd. 25/1, S. 23–61 - - - -Proleg. des Jablonsky - - - -Walchs Bibliothek Rezension von in , Bd. 3/1, S. 60–83. und 3/2, S. 95–127 - - - -Nicolai … Zacchaei , Bd. 25/1, S. 292–296 - - - -Hd. Dh. Kürzel der Rezensenten in , Bd. 24/1, S. 287–296 - - - -Lavaters phys. Fragmente , Bd. 1 - - - -Sie … Caroline , vgl. und - - - -Kanter - - - -H–n p. 196 Im Textband von , Bd. 1, S. 196 „H…e“ genannt, im Tafelband „H…n“; vgl. (das Bild wurde von Josef Nadler fälschlicherweise für Hamann gehalten und neben dem Titel von N IV abgedruckt). - - - -Göthe , in , Textband, S. 223 - - - -Vision vgl. und - - - -K. Kanter - - - -Apollonio , vgl. HKB 453 - - - -H–l vmtl. (er wird jedoch in dem überlieferten Entwurf von HKB 453 nicht erwähnt) - - - -einziges Tichten und Trachten … vgl. 1 Mo 6,5; bezieht sich wohl auf Vorgedanken zu - - - -Vetter Nabal zu B. B. unter Anspielung auf 1 Sam 25,3 sowie - - - -Hd. Dh. Kürzel der Rezensenten in , Bd. 24/1, S. 287–296 - - - -Paentzel, Krause und Kreutzfeld , und - - - -Urkunde - - - -Dainos litauische Volkslieder, für , vgl. - - - -Beichtvater - - - -Ariost - - - -Paentzel - - - -Gouverneur - - - -seinen Abschied Penzel blieb weiterhin in preußischer Soldat, war aber Freiwächter, also ein Soldat, der sich in der Garnison seinen Lebensunterhalt selbst verdienen durfte und vom Wachdienst befreit war. So blieb sein Hauptgeschäft, außerdem verdiente er an seiner Mitarbeit bei den KGPZ, sein Sold floss aber größtenteils in die Regimentskasse. - - - -Klotzens protegierte und ließ ihn Rezensionen für die schreiben. - - - -D. Arnold - - - -D. Reccard - - - -Starck - - - -Danischmende Turkmenisches Herrscherhaus in Anatolien im 11. und 12. Jahrhundert. In ist ein Hofphilosoph so benannt. Auszüge davon kannte Hamann wohl aus dem Teutschen Merkur, die dort in den vier Ausgaben 1775 erschienen. - - - -Göthens Arlequinspeitsche vmtl. - - - -Preißschrift - - - -Urkunde - - - -Erläuterungen - - - -wachsen … abnehme Joh 3,30 - - - -Basedows Philantropinum ... Basedow gründete 1774 in Dessau eine Reformschule, vgl. - - - -Layenbruder und Claudius und ; vgl. - - - -langen Nickel und seine beyde Gesellen ‚langer Nickel‘ nach , zu den beiden Gesellen vgl. - - - -Fdors Friedrich d’or, Goldmünze benannt nach ; entspricht 5 Reichstalern (eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze). - - - -Empfang der 50 Exemplare von in der Übersetzung von , vgl. - - - -Toussaint - - - -Frau - - - -Schwester - - - -Karoline - - - -Hochzeitliede - - - -Kurtz, Hintz Kurtz nicht ermittelt; - - - -Caroline, Gottfriedchen, Johann Christoph , , - - - -Brief Nr. 456 - - -Buben u. seiner Mutter und - - - -Brief HKB 455 - - - -Höle vgl. - - - -Spanische Gaul … Pegasus … Hippogryph „Spanische Gaul“: Gangpferd, Zelter, d.i. ein zum langsamen, bequemen Reiten gezogenes Pferd; „Pegasus“: mythisches, geflügeltes Pferd; „Hippogryph“: Mischwesen aus Greif und Pferd - - - -Prof. Kopp. von Mitau - - - -im Testament vermacht , N III,52/20–25 - - - -Kanter - - - -Arnolds - - - -Krötengehack in Berl. die Gruppe um - - - -Prof. Heine - - - -Geh. Rath Bremer Benedikt Karl Christian Bremer (1717–1779), Geheimrat und Statsminister der Landesregierung von Hannover - - - -Schirm u. Schild Ps 71,4 - - - -Prinz Karl von Mecklenb. Karl II. zu Mecklenburg (1741–1816), Bruder von Sophie Charlotte, Prinzessin von Mecklenburg-Strelitz (1744–1818), Schwager von König Georg III. - - - -L. dor Louis d’or; frz. Goldmünze, entspricht ca. 5 Talern bzw. 9 Gulden. - - - -Glocke der Vettel nach einer volkstümlichen Sage über eine Frau, die durch Glockengeläut zur Heirat ermuntert wurde, vgl. HBGA, Bd. 10, S. 590 - - - -Penzel , vgl. - - - -Bernsteinufer Königsberg - - - -Erläuter. , vgl. und - - - -δουλια του αιωνος τουτου Knechtschaft dieses Aeons - - - -Zend-Avest - - - -Rec. der Urk. in der A. D. B Rezension von in , Bd. 25/1, S. 23–61, vgl. - - - -Walchischen , Bd.3/1, S. 60–83 und 3/2, S. 95–127, vgl. - - - -hämische Beurtheil. der Prov. Bl. , , Bd. 23/2, S. 346–375, vgl. - - - -Nickel Hd, Dh. und die Kürzel der Rezensenten in , Bd. 24/1, S. 287–296, vgl. - - - -unum idemque dt. ein und derselbe - - - -Trescho geneckt , vgl. - - - -Blatt , 59. St. vom 24.7.1775 (vgl. HBGA, Bd. 10, S. 681) - - - -Layenbr. ; es ging um die Vermittlung von nach Darmstadt, vgl. HBGA, Bd. 11, S. 587. - - - -sub Rosa dt. unter dem Siegel der Verschwiegenheit - - - -Operibus piis dt. fromme Werke - - - -Gleim u. seine Nichte und Sophia Gleim (1732–1810) - - - -ingenuus homo dt. edelmütiger Mensch - - - -Witwe - - - -Grafen - - - -Waßerflüßen Babels Ps 137,1 - - - -Zanthier Friedrich Wilhelm von Zanthier (1741–1781), schaumburg-lippischer Kapitänleutnant - - - -Kleuker … , der Übersetzer von - - - -Lav. Physion. , Bd. 1, S. 191 - - - -Fr. v. Ompteda … Oberhofmstrin der verst. Kön. Catharina Charlotte Ompteda (gest. 1811), Oberhofmeisterin der kürzlich verstorbenen Königin Karoline Mathilde von Dänemark - - - -Horst - - - -Mendelsohn - - - -Vir bonus … nach , 1,7,22, vgl. - - - -Sap. Sat! Sapienti sat, lat. sprichwörtlich ‚für den Verständigen genug‘ - - - -Malagrida Gabriel Malagrida (1688–1761), ital. Jesuitenpater, Missionar in Brasilien - - - -Wilkes in carric. in carric.[atur] - - - -Frau - - - -H–e S. 196 vgl. - - - -Marggr. v. Baden Karl Friedrich von Baden (1728–1811) - - - -Jung - - - -Joseph u. Potiphars p oder Asna-Neitha „Ase-Neitha. Eine orientalische Erzählung“, in 1773, 3. und 4. Stück - - - -Göthe - - - -Oettinger - - - -Klockenbring vll. Friedrich Arnold Klockenbring (1742–1795), 1769–1771 Redakteur der Hannoverschen Anzeigen und des Hannoverschen Magazins - - - -Homer - - - -Rameau Jean-Philippe Rameau, (1683–1764), frz. Komponist und Musiktheoretiker - - - -Ihr Bild vgl. - - - -Lav. - - - -Judas Ischarioth Merk - - - -neul. im Juli 1775 - - - -compesce mentem! Sänftige deinen Sinn (, 1,16,22) - - - -Nikkels mit seiner Rezension von - - - -Ostracism Ostrakismos, Verbannung von Politikern aus Athen, die tyrannischer Ambitionen verdächtigt wurden - - - -Kreuzfeld , vgl. - - - -Hausmutter … Dreiblatt und die drei Kinder - - - -Brief Nr. 457 irrtümlich in ZH aufgenommen - - -Brief Nr. 458 - - - Mohrungen heute Morąg - - - -Beleidigt vgl. - - - -Johan Christoph - - - -Bruder - - - -L B vmtl. lieben Bruder - - - -Briefe Jacobi und Judä - - - -Erklärungsversuch des Evangelium Johannis - - - -Hartknoch - - - -Haus Mutter - - - -Brief Nr. 459 - - -6 Sept. p. … praeterito, also des vorausgehenden Jahres, vgl. HKB 456 - - - -Freundin in Mohrungen - - - -Einlage … huj. huius, d.i. diesen Monats; vgl. - - - -V. Dom. p. Epiph. 5. Sonntag nach Epiphanias, 4. Februar 1776 - - - -malgré moi dt. gegen meinen Willen - - - -B. Bückeburg - - - -G. Göttingen, wohin Herder berufen wurde (vgl. ), was sich aber dann zerschlug; Hamann erfuhr wohl aus dem nicht überlieferten Brief Hartknochs davon. - - - -Hartknoch ; Brief nicht überliefert - - - -Gewächses Geschwulst - - - -Kreutzfeld - - - -Reichard wurde 1775 von als königlich-preußischer Kapellmeister nach Berlin berufen. - - - -Vater - - - -Sprichwort mglw. „Abendrot – Schönwetterbot, Morgenrot – mit Regen droht“ - - - -Preißschrift vgl. - - - -Xbre Dezember - - - -Nachricht wohl mündlich; Reichardt erhielt seine Berufung am 4. Dezember 1775 und kam an Heiligabend in Berlin an. - - - -Claudius Ruff Die Berufung von auf die Stelle eines Oberlandkommissarius im Range eines Wirklichen Kammerrats im hessischen Staatsdienst. - - - -Areopagiten die Mitglieder der Berliner Akademie - - - -Urkunde - - - -Verleger - - - -Also zaue Dich „Also eile!“, vgl. 2 Sam 5,24 in Luthers Übersetzung - - - -Gevatterbrief von , nicht überliefert - - - -Christiana Augusta Maria - - - -Layenbruder ; dafür, dass Moser und Herder Claudius nach Darmstadt vermittelten, vgl. - - - -Caroline - - - -Mördergrube Mt 21,13 - - - -πρωτοκαθεδρα dt. erster Lehrstuhl - - - -gedruckter Gevatterbrief … Mglw. ist der Brief von an Claudius gemeint, der in , Bd. 1, S. 41–49 abgedruckt ist. - - - -Prof. Kant - - - -Bertuchs Uebersetzung , Übersetzer von - - - -Schwieger Sohn Pentzel , „Schwieger Sohn“ wohl wegen seiner Zuneigung zu der dreijährigen , vgl. - - - -Weihgesang Penzels Weihgesang der Götting Laima, in , Beilage zum 4. St., 11.1.1776 - - - -Stockmar - - - -alten Schuld - - - -Vetter Nabal - - - -patriae manus nach , VI,33: „patriae cecidere manus“, dt. „zweimal sank dem Vater die Hand“ - - - -Αμην αμην der Abbtschen Correspondentz Hamann zitiert sich selbt, vgl. ; dieser Brief an Mendelssohn, wurde in , S. 83 publiziert; vgl. auch - - - -Bileam … 4 Mo 24,15–23 - - - -Orlando furioso Das Titelmotto von , ED, S. 1 aus , 52. Stanze des 1. Gesangs: „E fuor di quel cespuglio oscuro e cieco / Fa di se bella ed improvisa mostra, / Come de selva o fuor d’ombroso speco / Diana in scena o Citherea si mostra“. - - - -büffonschen Ideen über den Styl … ; am nächsten Tag (1. Februar 1776) wird die letzte Beilage in den KGPZ erscheinen. - - - -Buffons Discours - - - -Freund Hayn - - - -8 Beyl. in KGPZ, siehe N IV, S. 386–418 - - - -Erziehung Hamanns Rezension von in KGPZ, 101. Stück, 18. Dezember 1775 (N IV, S. 417) - - - -Ehe betreffend die Selbstrezension von in KGPZ, St. 101, 18.12.1775 (N IV, S. 418) - - - -zwey da u die dritte „zwey“ bezieht sich wohl auf die beiden bereits erschienenen Beilagen mit , die „dritte“ bezieht sich wohl auf die im Erscheinen befindliche dritte Beilage; es könnten auch der Artikel und die Beilage zu Bertuchs Don Quijote-Übersetzung gemeint sein (diese erscheinen in St. 19., 4.3.1776, N IV, S. 426–431). - - - -Programm ... G. R. Fragment eines Programm’s oder Zuruff von der Eule, zu in KGPZ, Beilage zu St. 93, 20.11.1775 (N IV, S. 409–412) - - - -Plan vmtl. - - - -the cursed country Hintergrund nicht ermittelt; vll. aus The troublesome Reign of King John (anonym 1591) - - - -Weib … Mohrenkopf und - - - -Johann Christoph - - - -Si valetis B. E. … 14,14: Si vos valetis, nos valemus; dt. Hoffentlich seid ihr wohlauf, ich bin gut zuwege. - - - -beßer Elisa als Absalom 2 Kön 2,23f. und 2 Sam 18,9 - - - -Lazarus Joh 11 oder Lk 16,19–31 - - - -Abeat cum ceteris erroribus! dt. weg damit, wie mit anderen Irrtümern (wohl von Hamann selbst geprägte Formel) - - - -Hypotheque , die Hamann bei deponiert hatte, der das Manuskript abschreiben ließ und an Herder auslieferte; eine Antwort Herders auf diese Frage ist nicht überliefert, er erhielt es jedoch und gab es Ende November 1776 auch Goethe zu lesen, vgl. HBGA, Bd. 4, S. 21 und Bd. 12, S. 17. - - - -hieroph. Briefen - - - -pretium affectionis dt. der affektive Wert - - - -Pontificalibus bischöfliche Abzeichen - - - -Schwester - - - -Hartmanns Recension Ihrer Briefe rezensierte und in , Bd. 5, 1775, S. 132–135 und 154–168. - - - -Herzogs in Curland , der nach dem Tod Gottlob David Hartmanns im November 1775 dessen Vater eine Pension gewährte; der Brief, in dem er dies ankündigt, wurde publiziert, bspw. in Teutsche Chronik, Jg. 3, St. 1, 1.1.1776, S. 6f. - - - -Kopp … Selim Halicum ; lies: Salem aleikum - - - -G R. v Ziegenhorn in Hintzens Gerichtsrat ; - - - -Verleger - - - -nachher aus den Zeitungen wohl aus der Rubrik „Einpaßirte Fremde“, die einmal in der Woche in den KGPZ erschien (Jg. nicht überliefert) - - - -medius terminus dt. mittlerer Begriff - - - -Urkunde Fortsetzung von - - - -Systeme de la Nature - - - -Systeme Social - - - -Oeuvres morales - - - -Bonsens ; Hamann nimmt darauf Bezug in Kleiner Versuch über große Probleme, in: KGPZ, Beilage zu St. 94. vom 23.11.1775 (N IV, S. 413–416) - - - -propter compendium dt. als Kurzschluss - - - -metaschematisirt von gr. umwandeln - - - -Anti-Hephaestion gegen - - - -Psalter - - - -von der Erziehung - - - -Anmerkungen über den Styl - - - -Ohlius - - - -Kanter ist mit meinem Director mit - - - -Eberhards Mäcen - - - -2te Aufgabe Wohl die Preisaufgabe der Berliner Akademie; erhielt 1776 für seine Allgemeine Theorie des Denkens und Empfindens den Preis. - - - -Nabal , gegen den sich richten - - - -Hänschen … seinem Freunde und - - - -regnen laßen 1 Kön 17,14 - - - -Lindner - - - -Brief Nr. 460 - - -a. p. anno praeterito, letztes Jahr; Brief nicht überliefert - - - -gefährlich krank vgl. - - - -Geburts Schmerzen glücklich überstanden d.i. Hamanns Niederschrift der Zweifel und Einfälle über eine Vermischte Nachricht - - - -Gevatter zu bitten d.i. als Verleger seiner neuesten Schrift zu gewinnen - - - -allgemeinen deutschen Bibliothek Rezension in , Bd. 24/1, S. 287–296, vgl. - - - -cecidere patriae manus dt. zweimal sank dem Vater die Hand ( VI,33) - - - -Philologische Zweifel und Einfälle - - - -Federic d’or Frz. Goldmünze, entspricht ca. 5 Talern bzw. 9 Gulden. oder Friedrich d’or, Goldmünze benannt nach ; entspricht 5 Reichstalern (eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze). - - - -Asthetische Zweifel … ; im Redaktionsprozess strich Hamann das „Asthetische“ am Anfang des Titels. - - - -Winkelmannschen Format Winckelmanns Schriften wurden zu Lebzeiten in Quarto gedruckt. - - - -Hiob XXIX. 20 Hi 29,20 - - - -HErder - - - -p. praeterito, im vorhergehenden Monat, - - - -Vale dt. Leb wohl - - - -Erleut Pr , vgl. - - - -Brief Nr. 461 - - - Dom. Reminiscere Fastensonntag - - - - Kreutzfeld - - - - Penzel ; vgl. auch Kreutzfelds Kommentar unten - - - -gutes Glück vgl. - - - -Anwerbung durch preußische Soldatenwerber in Würzburg, vgl. - - - - König - - - - Bernouilli - - - - Gouvern. - - - - Crichton war 1762 als Leiter des reformierten Gymnasiums in Halle Penzels Lehrer; sie trafen sich in Königsberg wieder. - - - -Anerbietungen eines andern Recrouten … Man hat offenbar versucht, den 1,85 m großen Penzel durch einen anderen großgewachsenen Rekruten auszutauschen. - - - -Bernouilli - - - -P. Penzel - - - - Dom. V. p. Trinit. 5. Sonntag nach Trinitatis - - - - Krause - - - - Schicksal in Würtzburg vgl. zu - - - - D. Büsching , als dem „berühmtesten Geographen Europens“ ist auch der biographische Abriss in der Vorrede von Penzels Strabon-Übersetzung, Bd. 1 gewidmet. - - - - Nicolai sollte herausgeben. Er rezensierte die Gedichte in , Bd. 14/1 (1771), S. 550–552. Auf der Leipziger Buchmesse 1770 lernten sie sich persönlich kennen. - - - - ingenium sine venia dt. Begabung ohne Nachsicht; gemeint ist, dass an Begabte besonders hohe Erwartungen gestellt werden, etwa bei , 114,12 - - - - Stockmar - - - - Kanter … Marienwerder ; heute Kwidzyn - - - - 2ten Theils von - - - - Mardochai … Est 4,13 - - - - Moses Mendelssohn - - - - Agio von 10 Louis d’or kaufmannssprachlich ‚Aufgeld‘, wohl im Zusammenhang der Reisekosten, die Mendelssohn Hamann 1764 bei der Rückkehr vorgeschossen hat, vgl. ; Louis d’or; frz. Goldmünze, entspricht ca. 5 Talern bzw. 9 Gulden. - - - - Eberhard - - - -Brief Nr. 462 - - -Nachrichten nicht überliefert; zu Hartknochs Krankheit vgl. - - - -Lindner ; er starb am 29. März 1776. - - - -Waßersucht vgl. Krünitz, s.v. Wassersucht - - - - Erl. Pr. , vgl. - - - -kleine Unmündige wohl die Tochter von - - - - Pf. Strauch - - - - Schwäger - - - - Abschrift vmtl. von ; Hartknoch bat wohl um ein Exemplar oder eine Abschrift, mglw. erwog er eine neue Auflage. - - - - Bruder - - - - Brief nicht ermittelt - - - - Freunde L. - - - - Mst. Manuskript von - - - - Hintz - - - - Arndt - - - - Bückeb. Bückeburg; von - - -Brief Nr. 463 - - - HEn Bruder Der schwer erkrankte stirbt zwei Tage darauf am 29. März. - - - -Antwort an , nicht ermittelt - - - - Doctor nicht ermittelt - - - - Blutsfreundin nicht ermittelt - - - -Einl. Einlage, wohl beiliegend in Johann Ehregott Lindners Brief aus Mitau, mit medizinischen Ratschlägen für seinen Bruder - - - - Louise wohl eine Dienstmagd oder Pflegerin - - - - Enkel Fußgelenk - - - - d’Ailhaud Pulver Pulver auf Basis von Skammoniumharz, zunächst von dem Arzt und Scharlatan vertrieben und später als Universalheilmittel gehandelt - - - - Lombard - - - - Buttler - - - - Traité de l’Origine des Maladies - - - - Dictionnaire des maladies - - - - Sohns L’ami des Malades - - - - Mama - - - - Lavements Einläufe - - - - huj. huius, d.i. diesen Monats - - - - Lauson - - - - Nuppenau - - - - Lebenssatt vgl. 1 Mo 25,8 und Hi 42,17 - - - - Justchen , vgl. - - - - Bruder - - - - Kanterschen Buchladen siehe - - - - Mitow Mitau, heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) - - - - Mummel Memel, heute Klaipėda - - -Brief Nr. 464 - - - Freundes , der im Sterben lag; vgl. - - - - Strauchin - - - - HEn Brüder und - - - -Bureau bei der - - - - Pulver vgl. - - - - Consistorialräthin - - - - Kindes vgl. - - - - Gutes und Barmherzigkeit Ps 23,6 - - - - Lauson - - - -Catalogum Aus diesem Auftrag wird entstehen. - - - - Pentzel - - - - zween Briefen vgl. - - - - einheimisches Leiden die Krankheit seiner Frau - - - - Wenn mein Stündlein … Lied von - - - - eiteln Lebens Pred 1,2 - - - -HE Bruder - - - - Lotterie Direction bei - - - - Zeitungen Der Nachruf für erschien in , 27. St. vom 1.4.1776. - - - - Mitow heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) - - - -Brief Nr. 465 - - - Lindner , vgl. - - - -Nachrichten von Ihrer Beßerung nicht überliefert, vgl. - - - - Claudius und Schmidlin … Hintz , und - - - - Gevatter wohl , noch in der Sache um den Vertrieb von in Königsberg und Umgebung, vgl. - - - - hier. Briefe - - - - Hintz - - - - Herder - - - - Erl. Pr. - - - - Schwäger - - - - Abschrift des Bogens vgl. - - - - Brief Nr. 465a - - - 2ten Theil von , vgl. - - - - Kanter - - - -Palmen Sonntag 31. März 1776; aus dem Brief an Reichardt wird ersichtlich, dass die Übergabe schon wesentlich früher stattfand; unklar bleibt, ob dem eine Verwechslung oder ein taktisches Vorgehen zugrunde liegt. - - - - Dictionaire - - - - Weg über - - - - Eberhard - - - - neue Auflage sr Apologie , 2. Auflage - - - -die erste weder besitze noch gelesen habe Tatsächlich kannte Hamann die erste Auflage und hatte dagegen (anonym) in der Beylage zun Denkwürdigkeiten des seligen Sokrates polemisiert. - - - - abstemius dt. enthaltsam, vgl. , 1,12,7 - - - -Versuchung des leidigen Fleisches und Blutes im Zusammenhang der Katalogisierung und des angestrebten Verkaufs seiner Bücher im - - - - A. D. B. - - - - Campe - - - - Congreß der Philanthrophie Nicht ermittelt, auf welches Vorhaben Nikolais Hamann sich bezieht; die Falschschreibung „Philanthrophie“ könnte eine bewusste Wortmischung von ‚Philanthropie‘ (Menschenliebe) mit ‚Atrophie‘ (Auszehrung) sein. - - - - Domestica und Litteraria Häusliches und Literarisches - - - - Ueberbringer wohl - - - - Mündlich spielt wohl auf einen (nicht ausgeführten) Reiseplan Hamanns an, vgl. und - - - -Brief Nr. 466 - - -Endlich … Herders letzter Brief lag länger zurück, auch Hamanns letzter Brief, HKB 460, war noch nicht beantwortet; Hamann äußerte Hartknoch gegenüber Sorgen, vgl. . - - - - entschieden Herders Berufung nach Weimar - - - - Göttingen … vgl. - - - - HE von Bremer Benedikt Karl Christian Bremer (1717–1779), Geheimrat und Statsminister der Landesregierung von Hannover - - - - Protokathedrie erster Lehrstuhl, vgl. - - - - Gibeoniten galten als listenreich, vgl. Jos 9 - - - - Generalsuperint. Johann Christian Wilhelm Meier (1731–1775), seit 1758 Konsistorial-Superintendent in Stadthagen; seine Stelle wurde eingespart. - - - - David 1 Sam 24,5 - - - - Ministerium in Hannover - - - - Könige Georg III., König von Großbrittanien, Kurfürst von Hannover, residierte in London. - - - - Königin Bruder, den Prinzen Karl von Mecklenb. vgl. - - - - Schriften v.a. , u. - - - - Sottise dt. Dummheit - - - - Colloq. Nachdem das Ministerium wegen angeblicher Heterodoxie Herders ein Gutachten angefordert hatte, sollte Herder sich einem Colloquium stellen. - - - - Persuasorien Überredungen - - - -Symbole … Wortspiel mit ‚Symbolum‘ im Sinne von Glaubensbekenntnis und den griechisch-antiken Erkennungsmarken, die ebenfalls ‚Symbolon‘ hießen - - - - tesserae römisch-antike Erkennungsmarken - - - - Arminianer Vorstius Konrad von der Vorst bzw. Conrad Vorstius (1569–1622), deutsch-niederländischer Reformer - - - - defensor fidei orthodoxa dt. Verteidiger des rechten Glaubens; Jakob I. Stuart hatte Vorstius als Ketzer verfolgt. - - - -Mördergrube vgl. - - - - Frau, eine Träumerin, trotz Joseph , vgl. ; Anspielung auf 1 Mo 37,5 - - - -General Sup. Generalsuperintendantur - - - - von Lynker - - - - Oberhofpred., Oberkonsist. Oberhofprediger, Oberkonsistorialrat - - - - Generalsuperint. u. Past. prim. Generalsuperintendent und Pastor primarius - - - - Gastpredigt Der Magistrat der Stadt Weimar verlangte eine Probepredigt, auf die man jedoch verzichtete, nachdem Herzog Carl August die Berufung Herders am 12. Juni verfügt hatte. - - - - Niederkunft August Herder wurde am 18. August 1776 geboren. - - - - Gräfin , vgl. - - - - Geschwätz Gerüchte über bedenkliche ökonomische Verhältnisse - - - - Joh. Friedr. Herzog Johann Friedrich der Großmütige (1503–1554) - - - - Kranach der sog. Lutherschrein, ein Triptychon; tlw. gestaltet von Lucas Cranach d. Ä. (1472–1553) - - - - Myconius Friedrich Myconius (1491–1546), Franziskanermönch, der sich 1517 Luther anschloß - - - - Don Quixot , nach - - - - Wirbelwind Die Affäre Stock; er sollte ohne Examen durch Simonie vom Bückeburger Consistorium bestätigt werden, wogegen Herder energisch protestierte, vgl. Haym: Herder nach seinem Leben und seinen Werken dargestellt, I, 725–729. - - - - Moser sagt ; nicht ermittelt - - - - gejagten Hirsch Ps 42,2 - - - - Beilagen Hamanns Beiträge für die KGPZ der letzten Jahre, vgl. - - - - Rec. über den Bon-Sens nicht ermittelt - - - -Republick Hamanns Rezension von in , 93. St. vom 20.11.1775 - - - - Hinz - - - - Zweifel u. Einfälle - - - - „Feigen“ vgl. den Schluß von , N III,196/3 nach Jer 24,2 - - - - Rec. in der Bibl. Nicolais Sammelrezension in der Allgemeinen deutschen Bibliothek, Bd. 24/1, S. 287–296 - - - - Urk. Th. 4. , Tl. 4 (Bd. 2) - - - - Moser, Claudius , - - - - Harling Johann Friedrich von Harling (1718–1786), Fürstlich Anhalt-Dessauischer Geheimrat - - - - Priester von Anathoth Herder selbst, nach Jer 35,5 (bzw. Jeremias Herkunft aus Anatot) und , N III,182/9f., wo es um die verschiedenen Arten von Rezensenten für die geht - - - -Johannesjünger Mk 2,25 - - - -Titelblätter von , Tl. 4 (Bd. 2) - - - - Klaudius , auf der Reise nach Darmstadt Anfang April - - - - Verjüngung Ps 103,5 - - - - Spiel vgl. - - - - Bube - - - - gemahlten Buffon Die ersten Bände der Buffon-Übersetzung der Naturgeschichte der vierfüßigen Thiere war reich an Illustrationen von Hunden, Katzen und Pferden etc. - - - - Johnson John Johnston (1603–1675, Universalgelehrter): Historia naturalis animalium (Frankfurt: Merian 1650–1653) (später häufig nachgedruckt). - - - - - Püttel Punkt (Kleinkindersprache) - - - - Pyrmonter Heilwasser - - - - Schausystem - - - - Zweite August Herder - - - - Jakob … vgl. 1 Mo 27 - - - - Kreuzfeld mit der Urk. war besonders an der Fortsetzung der Ältesten Urkunde im 4. Tl. gelegen, vgl. ; Herder wird die Zusendung später nachholen, vgl. - - - - Reichard - - - - Albertine die Königsberger Universität - - - - Hephäst. … Carm. Davidis , 2. Aufl. und - - - - Schwiegersohn Penzel , zu Schwiegersohn vgl. - - - - Lemg. Bibl. , vgl. - - - -Katastrophe hier im wörtlichen Sinne von Wendung (zum Guten) - - - - Niedersächsische Wörterbuch - - - - neues Buch - - - - Preisschrift - - - - sub Rosa Unter dem Siegel der Verschwiegenheit - - - - Krone mit , Fassung von 1775 - - - - Sulzer - - - - aufgeschoben Die Akademie hatte die Preisverteilung suspendiert und die Einsender gebeten, ergänzende Zusätze zu liefern. - - - - Eberhard - - - - 2ten Th. von Lavaters Phys. siehe das Hamann-Porträt in , Bd. 2 im Tafelband, vgl. auch die Beschreibung und den Umriss im Textband, S. 285f. - - - -Affen Ahnlichkeit Herders Bemerkung bezieht sich wohl auf den kurz vor Hamann in der Rubrik „Religiöse, Schwärmer, Theosophen, Seher“ abgebildeten „M. Theosophus“ (vgl. Tafelband und Textband, S. 283f.), dessen „Gesicht eins von denen sey, die einigermassen ins Affengeschlecht sehen“. - - - - Popens Einfall auf Newton vgl. , N III,21/19–24 (in der „Abfertigung“): „Mithin ist die sinnreiche Hypothese, welche den Ursprung der Sprache menschlicher Erfindung unterschiebt, im Grunde ein loser Einfall einiger Newtonianer dießeit des Wassers, die alle, wie Pope meynt, zum poßierlichen Affengeschlechte gehören, und neuerlich mit dem Grundsatze des Widerspruchs alle Besonnenheit scheinen beynahe verleugnet zu haben.“ - - - -retorquirt umgekehrt, erwiedert, entstellt - - - -können Sie zufrieden vgl. zu Hamanns Reaktion - - - - Silhouette , Bd. 2, Textband, S. 102 - - - - Frau , vgl. - - - - Käuzlein Ps 102,7 - - - - Cana in Galiläa Joh 2,1–10 - - - - Hartknoch - - - - Lindners ; Herder erfuhr wohl von Hinz davon, vgl. HBGA, Bd. III, S. 266f. - - - - Hinz - - - - Abhandl. vom Geschmack - - - - Kant - - - - Klaudius - - - - Tönnies - - - - Offenbahr. Joh. - - - - Leßing … In den „Zusätzen des Herausgebers“ von , S. 105–111 äußert sich Lessing zu den Gesprächen mit Karl Wilhelm Jerusalem, die dessen Aufsatz „Daß die Sprache dem ersten Menschen durch Wunder nicht mitgetheilt seyn kann“ begleiteten und, wie Herders Preisschrift und Hamanns Reaktionen (etwa in den Zwo Recensionen), die Akademiefrage über den Ursprung der Sprache behandelten. - - - - Kunst zu sehen vgl. - - - -Brief Nr. 467 - - -Gevatter zur Anrede vgl. - - - -Wort baar machen vgl. HKB 466 - - - -Pathe August Herder - - - -Mutter - - - -Stockm. Gemalin die Frau von - - - -Talions Gebühr nach der Talionsformel in 2 Mo 21,23 - - - -Asmus Relation Brief von nicht überliefert; zu dessen Besuch bei Herder vgl. - - - -Verwickelung der Umstände die Verwicklungen um Herders missglückte Berufung nach Göttingen und seine geglückte Berufung nach Weimar, vgl. und - - - -B. Bückeburg - - - -Aspecten des Mercurs zum Wandel des Verhältnisses zwischen Herder und Wieland sowie zu Herders Beitrag über Ulrich von Hutten im Teutschen Merkur, 3. Viertelj. 1776, S. 3–34 vgl. Haym: Herder nach seinem Leben und seinen Werken dargestellt, Bd. 2, S. 29–35 - - - -älteste Tochter - - - -Hans Michael - - - -einzuballiren verpacken - - - -Pontifex Maximus zu Deßau Basedows Philanthropin - - - -Haus Mutter - - - -Häfen von Pirmonter Heilwasser aus Bad Pyrmont, vgl. - - - -kleiner Magister - - - -gaudia domestica dt. häusliche Freuden - - - -mala domestica dt. häusliche Übel - - - -Patriarchen und Davide 2 Sam 15 - - - -Johann Christoph - - - -Frau Schwester - - - -Hand auf Ihrem Couvert Das Kuvert zu HKB 466 ist nicht überliefert; gemeint ist Caroline Herders Handschrift, vgl. - - - -8 Tage an einem Briefe geschrieben nicht überliefert - - - -4ten Theil , Tl. 4 (Bd. 2) - - - -Hintz , vgl. - - - -Preisschrift - - - -Abhandl. in Hintzens - - - -Relata refero dt. Ich berichte über Gehörtes. - - - -Kreutzfeld , vgl. - - - -Landsmann in Potsdam - - - -zwo Zeilen nicht überliefert - - - -langen Brief HKB 461 - - - -Dritten - - - -Königs - - - -Mara Exempel statuirt ; vgl. zu dem ‚Exempel‘ den ADB-Eintrag zu Reichardt - - - -Freund - - - -Zend-Avesta - - - -kleine inaugural Schrift seines Conrectorats vmtl. - - - -an mich geschrieben nicht überliefert - - - -einer Arbeit - - - -Lindner , vgl. - - - -ευκαιρως ακαιρως dt. zur Zeit oder zur Unzeit, 2 Tim 4,2 - - - -Lauson - - - -Bruder , nicht überliefert, vgl. - - - -heroisches Mittel das Ailhau’sche Pulver, vgl. - - - -jüngsten Bruder - - - -Fideicomiss eigentlich eine formlose letztwillige Verfügung, deren Erfüllung nur dem Gewissen (fidei) des Erben überlassen und deren Vollzug nicht erzwingbar war; hier gemeint ist Lindners letztwilliger Auftrag, Hamann möge seine Bibliothek katalogisieren und verkaufen - - - -Fleihen in Ordnung bringen - - - -Candidaten - - - -Catalogum Auktionsverzeichnis der nachgelassenen Bücher - - - -Adjunctur in die Helferrolle bei der Erstellung des Biga bibliothecarum - - - -gelehrten Arbeiten Penzel war zu der Zeit Redakteur der Königsbergschen Gelehrten und Politischen Zeitungen - - - -plastischer Industrie gestaltender Fleißes - - - -s. v. sit venia erbo, dt. entschuldigen Sie den Ausdruck - - - -Weiber in der platonischen Republick , 457D - - - -dreyer Hände neben seiner eigenen offenbar der Hände von und - - - -versudelter Catalogus Biga bibliothecarum - - - -Scarron … , Henkel: „angeblich ein Sonett im 7. Band seiner Oeuvres complètes“, 1752, Google Books könnte "A Monsieur de Châteauneuf, Garde des Sceaux", S. 328, sein, aber die Anspielung ist trotzdem unklar; bekannte Stelle, wo Scarron seinem „Schlucker“ droht, ihn hungern zu lassen, falls er das Essen nicht besser verträgt. noch nicht ermittelt, wohl aus dem Komischen Roman ?!? - - - -Perfecit opus … dt. Phidias hat sein Werk vollendet, auch wenn er es nicht verkauft; , 2,33 - - - -Zweifel u Einfälle vgl. die Annotation in den beiden in der ULB Münster überlieferten Exemplaren des Erstdrucks der Zweifel und Einfälle über eine Vermischte Nachricht, S. 16, in denen ebenfalls das Seneca-Zitat steht - - - -bonorum et donorum Güter und Geschenke, d.i. seine Bücher - - - -Hagar ihren Saamen Ismael, vgl. 1 Mo 21,9–21 - - - -granum salis dt. Korn Salz (s.u.) - - - -Satrapenmährchen vgl. Hamanns Beschreibung in den Physiognomischen Fragmenten, Bd. 2, Textband, S. 285: „Siehe den hochstaunenden Satrapen.“ - - - -Banqueroutier Streich die Erstellung des Biga bibliothecarum und den Verkauf seiner Bücher - - - -Kr. Hennings - - - -Dom. VI. p. Trin. 6. Sonntag nach Trinitatis, 14. Juli 1776 - - - -Kayserl. noch Kgl. bezieht sich wohl auf öffentliche Staatsakte in Königsberg, nicht ermittelt - - - -doppelten Catalog Biga bibliothecarum - - - -beyden großen Bücher Tafel- und Textband von , Bd. 2 - - - -Original und Copie vgl. das Hamann-Porträt im Tafelband der Physiognomischen Fragmente, Bd. 2; zu Hamanns vorheriger Irritation bzgl. der „Eselsohren“ vgl. - - - -Scheidmüntze Hamann ist offenbar noch immer von den Übereinstimmungen seiner Königsberger Wirklicheit (s.o.) mit der Beschreibung in den Physiognomischen Fragmenten fasziniert, vgl. Bd. 2, Textband, S. 285f.: „[…] dieses stille, kräftige Geben weniger, gewogener Goldworte – diese Verlegenheit – keine Scheidemünze für den Empfänger und Warter an der Hand zu haben […].“ - - - -Clair-obscur über die Areopagiten Bezug unklar; vgl. zu Hamanns Mund in den Physiognomischen Fragmenten, Bd. 2, Textband, S. 285: „wie kann ich aussprechen die Vielbedeutsamkeit dieses Mundes, der spricht, und innehält im Sprechen – spräche Areopagiten Urtheil – Weisheit, Licht und Dunkel – […]“. – Clair-obscur (eigentlich bzgl. der Licht- und Schattenvertheilung in der Malerei) bezieht sich wohl auf Hamanns dunklen und zugleich erhellenden Stil; mit den Areopagiten (eigentlich Mitglieder des höchsten Gerichts im antiken Athen) könnten und seine Anhänger gemeint sein, gegen die Hamann jüngst die Zweifel und Einfälle schrieb. - - - -Anführung des Spruchs vmtl. „Quos ego – sed motos praestat componere fluctus“ (, 1,135; angeführt im Textband, S. 286) - - - -allegirten Stelle nicht ermittelt; was meint er, etwas aus Lavater? aus Zweifel und Einfälle?!? Henkel ist offenbar Quatsch („An Vetter Nabal. 1. Sam. XXV.25 auf dem Titelblatt der Einfälle und Zweifel“ – Sam. XXV.25 steht nur bei Nadler, handschriftliche Annotation, auf dem Titelblatt der Zweifel und Einfälle nur „An Vetter Nabal“) - - - -kreutzende Strahlen … vgl. Textband, S. 285 zu Hamanns Augen: „Ist’s nicht, als kreuzten sich seine Stralen? oder der Brennpunkt liege tief hin?“ - - - -K– bis zum K– – und - - - -verblutete Ebentheuer mit dem Eselsohr Hamanns Verwirrung und überstürzte Reaktion auf einen Porträt-Entwurf, vgl. und - - - -Eitelkeit der Abigail … ironische Identifikation Hamanns mit der Frau des Nabal (1 Sam 25), mit dem auf dem Titelblatt der Zweifel und Einfälle identifiziert wurde - - - -Weib von guter Vernunft … 1 Sam 25,3 - - - -inspirirten Physiognomisten - - - -in littore dt. am Ufer - - - -zweyten Versuchs , Bd. 2 - - - -Geist Davids 1 Sam 25,23–42 - - - -Zweifel - - - -beßer gefallen vgl. - - - -Lex operis das Gesetz bzw. die Bestimmung des Werkes () - - - -per nugas ad seria dt. über Kleinigkeiten zu ernsten Dingen führen; nach dem dekontextualisierten Horazzitat „– – Hae nugae Seria ducent.“ (, 2,451) als Innenmotto der Zweifel und Einfälle - - - -hic Rhodus, hic salta dt. hier ist Rhodus, hier springe (, 203 H.) - - - -Liebe meines Nächsten vgl. - - - -Cl. , vgl. - - - -tollen blinden Wink wohl in einem nicht überlieferten Brief an Claudius - - - -feine Luft in Darmstadt - - - -Euch beide Künstler Herder und - - - -Calcanten Posten Balgtreter, Gehilfe des Organisten - - - -Wunderthier  … micromegas Claudius, letztere Bezeichnung nach - - - -im Gewitter … Hiob 38–42 - - - -Michaelisschen Uebersetzung , zum letzten Mal wegen des bevorstehenden Verkaufs seiner Bibliothek - - - -Penzel , vgl. - - - -Krause - - - -Kanter - - - -Greens - - - -politische Rechnungskunst - - - -Analogon quid etwas Entsprechendes, also wenn Hamann von Penzel oder jemand anderem berichtet hätte, dieser schreibe an einer ‚Kunst des Sehens‘ - - - -granum salis dt. ein Körnchen Salz (s.o.) - - - -Elaboriren meint wohl das Verfassen eigener Texte - - - -spagirisch-hermetisch-palingenetische bezogen auf Alchemie, Okkultismus und Wiedergeburt - - - -Jacob Behm - - - -Pordäge - - - -Beyl. Hamanns gegen sich selbst gerichtete Rezension der Zweifel und Einfälle in , St. 45 vom 3.6.1776 - - - -dieser Anführung „[wir empfehlen] der Muhme Abigail das siebente Kapitel des zweiten Buchs im ersten Bande (S. 650–654.) der göttlichen und wahren Metaphysica durch Johann Pordage […]“ (, St. 45 vom 3.6.1776) - - - -Name Eberhard Vgl. , S. 651: „Ich hatte in meinem Camin ein brennendes Licht / und sahe einen Geist in leiblicher Gestalt mit seiner Kleidung / Bart / Hut / Größe und Gebardung / in welchem allen er einer gewißen Person / Eberhard genannt / so gleich war / daß mirs unmöglich fiel / ihn von der Person selbst zuunterscheiden.“ – Daneben auch eine Anspielung auf . - - - -Schwiegersohn , vgl. - - - -φφo von Sans-Soucy - - - -Capellmeister - - - -gantzen Sache vgl. - - - -Kanter - - - -Lemgoer Bibliothek - - - -neue Ausgabe des Horatzens , wohl nie erschienen; vgl. - - - -Geographie Bände 3 und 4 von Penzels Strabon-Übersetzung, die 1777 erschienen - - - -Hälfte Ihrer Urkunde wohl mit Bezug auf Fortsetzungen von - - - -Verpflanzung nach Weimar - - - -Eberhard den Preis - - - -neue Ausgabe , 2. Auflage - - - -Nicolai - - - -S. S. Sans Souci - - - -Zend Auesta - - - -Erl. - - - -glücklichen Entbindung vgl. - - - -Catalog - - - -Pathchen August Herder - - - -Gevatterin - - - -Hänschen - - - -kl. Magister - - - -alten Freunde Joh. Christ. - - - -Brief Nr. 468 - - -Exegi – exegi monumentum aere perennius, , III 30,1; dt. ich habe ein Denkmal errichtet, dauerhafter als Erz - - - -Beyl. Bei der Beilage handelt es sich um den . - - - -Köstlichkeiten oder Mühseeligkeiten Ps 90,10 - - - -Fleyhen Ordnen - - - -Freund - - - -Mutter vgl. , N II,29f. - - - -Lauson , vgl. - - - -Mann nach der Uhr Anspielung auf - - - -Penzel - - - -Zeitdieben nach dem lat. Sprichwort ‚amici fures temporis‘, dt. Freunde sind Zeitdiebe (wohl auf zurückgehend) - - - -Genio seculi dt. Zeitgeist - - - -taliter qualiter dt. so wie - - - -Perfecit opus … vollendet hat Phidias sein Werk, wenngleich er es nicht verkaufen konnte (, 2,33) - - - -p. 5. no. 79 im - - - -Pindar … zur arrha ; dt. als Pfand - - - -Bruder - - - -Donis dt. Geschenken - - - -piis desideriis … dt. die frommen Wünsche des verstorbenen Freundes - - - -postpapiernes auf gutem Papier gedruckt - - - -Reichard - - - -†feld - - - -Mendelssohn - - - -Ramler, Sulzer und Merian , und - - - -Pucelle d’Orleans - - - -Henriade - - - -Freund - - - -G T R Ohlius , Geheimer Tribunalsrat - - - -Freund - - - -Pentzel …  instar omnium ; dt. anstatt aller - - - -Philantropisten und seinem Philanthropin, vgl. - - - -Kanterschen Buchladen - - - -Apologie des Sokrates , 2. Auflage - - - -tacite dt. stillschweigend - - - -Nothankers , Bd. 3 - - - -Montaigne Montaigne beklagt sein schlechtes Gedächtnis in den Essays, 2. Buch, 17. Hauptstück - - - -apokalyptische Zahl 666 (Offb 13,18), vgl. , Bd. 3, S. 98 - - - -Hintz - - - -Laden bei - - - -Preiß vgl. - - - -Brunnen Trinkkur - - - -huj. huius, d.i. diesen Monats - - - -Sohns - - - -Scarron , vgl. - - - -Brief Nr. 469 - - -Buben August Herder, geboren am 18. August 1776 - - - -Brief HKB 467 - - - -Mutter - - - -Benzler - - - -Kleuker - - - -D. Barkhausen vmtl. - - - -puerperium dt. Niederkunft - - - -Juno Lucina Juno als Geburtshelferin - - - -Freß- u. Laufmagister - - - -Weinstock mit seiner Rebe Joh 15,5 - - - -Konsist. R. u. Sup. Hder Konsistorialrat und Superintendent Herder - - - -Fr. von Beschefer - - - -Claudius - - - -cum pleno titulo mit vollständigem Ehrentitel - - - -Siegmund Flachsland - - - -Leg. R. Göthe Legationsrat - - - -Grafen - - - -aus Darmst. schrieb Herder an Graf Wilhelm Friedrich Ernst zu Schaumburg-Lippe, 24.8.1770 (HBGA, Bd. 1, S. 187f.) - - - -Beischrift u. Beilage wohl ein Wechsel oder Geld Herders, um Hamann davon abzubringen, seine im katalogisierte Bibliothek zu verkaufen - - - -Priester zu Anathoth Jer 32,7–9; vgl. - - - -in Geldsachen … überflüßig durch durch ein Geldgeschenk Friedrich von Hahns, vgl. HBGA, Bd. 11, S. 651 - - - -Ballast … überflüssige Bücher bei der Gelegenheit der Auktion von Lindners Bibliothek zu verkaufen - - - -Tutenkrämer Kleinkaufmänner, Händler mit Spezereien - - - -neul. Couvert vgl. - - - -Hans Michel , vgl. - - - -Mit Sorgen u. mit Grämen p. nach der 2. Strophe von Paul Gerhardts Lied „Befiehl du deine Wege“ - - - -Hans Christoph - - - -Buben … nach dem Bedeutungsunterschied von ‚Bube‘ im Nieder- und Oberdeutschen (ungezogener, lasterhafter Knabe vs. normales männliches Kind), vgl. Adelung, Bd. 1, Sp. 1233, s.v. Bube - - - -Nazir - - - -Pontif. Max. zu Deßau und sein Philanthropin, vgl. - - - -Schwager-Jäger - - - -Ihm - - - -wie ein Ackermann wartet Jak 5,7 - - - -Penzel … Irrung , vgl. - - - -Lemgoer Dreck , vgl. - - - -n. 19 Die Rezensenten-Siglen waren in der Auserlesenen Bibliothek der neuesten deutschen Litteratur Nummern, Penzel schrieb aber unter der Nr. 13, vgl. . - - - -Wilkes verwendete als Pamphletist Zahlen als Siglen. - - - -Thiers 666 nach Offb 13,18 - - - -Lavat. Phys. vgl. Herders Rezension von , Bd. 1 und Bd. 2 in , Bd. 9, S. 191–208 und Bd. 10, S. 335–365, unter der Sigle „666“ - - - -Gesneri isagoge … vgl. Herders Rezension von in , Bd. 9, S. 548–560, unter der Sigle „666“ - - - -Pfenning. Apellation vgl. Herders Rezension von Appellation an den Menschenverstand, gewisse Vorfälle, Schriften und Personen betreffend von Konrad Pfenninger (Hamburg: Bohn 1776) in , Bd. 10, S. 141–152, unter der Sigle „666“ - - - -Reihen über Tönnies vgl. Herders Kurzrezension von in , Bd. 10, S. 365–367, unter der Sigle „666“ - - - -Klaudius - - - -Präsid. - - - -Gewerb als einer der drei Oberlandkommissare - - - -Irrung vgl. Claudius’ Brief an Herder vom 10. August 1776 (Jessen (Hg.): Claudius: Briefe an Freunde, Nr. 145), in dem es heißt: „die Luft dahier conveniert mir nicht“?!? - - - -ersten Mitgliede der Commißion Landkammerrat Karl Valentin Eymes ?!? - - - -Lilie auf dem Felde Mt 6,28 - - - -Pathen u. Ihre Gevatterin August Herder und - - - -fuimus Troes! dt. wir sind Troer gewesen (, 2,325) - - - -Urk. Die Fortsetzungen von Herders Aeltester Urkunde des Menschengeschlechts; nach dem 4. Teil erschienen keine weiteren Bände mehr. - - - -Merkur … Hutten Herders Beitrag über Ulrich von Hutten im Teutschen Merkur - - - -Kleuker - - - -Menschlicher Versuch … - - - -gehöfelt in den Hofdienst aufgenommen werden - - - -Göttingscher Theol. Philos. Polyhistorie Kleuker studierte von 1770 bis 1773 in Göttingen - - - -Lavat. - - - -Ihr Bild zu so guter Stunde kam das Hamann-Porträt in den Physiognomischen Fragmenten, vgl. - - - -soll auch drinn seyn vgl. - - - -Schatten … auch unsre Hamann wird sie später erhalten, vgl. - - - -näht mit eigner Hand vgl. - - - -Eberh. Preisschr. - - - -Sulzers Hypoth. Sulzers Hypothese - - - -Journal lit. dedié au Roi - - - -hier in Bückeburg, vor der Abreise nach Weimar - - - -Brief Nr. 470 - - -August August Herder - - - -Flußfieber „Febris catarrhalis, ein nachlaßendes Fieber, welches sich mit Flüssen auf der Brust vereinigt. Man macht einen Unterschied unter ein gutartigen [Catarrh] und bösartigem Flußfieber.“, vgl. Krünitz, Tl. 14, S. 420 - - - -Auch eine Philos. - - - -Hänschen - - - -schwerhaltiger Brief HKB 469 - - - -Schwester - - - -Quid proquos dt. Gegenleistung - - - -Compere Matthieu , nicht überliefert - - - -Luft … Darmstädtern vgl. und - - - -Beyl. vgl. die Abschriften der Briefe an die Generaladministration im Anhang - - - -Catalogi - - - -Lindnerschen - - - -Winkelmanns - - - -Guasco de l’usage des Statues - - - -Griechen , vgl. den Biga-Eintrag dazu - - - -fl. … gl. Gulden, Goldmünze, hier aber vmtl. 1 polnischer Gulden, eine Silbermünze, entsprach 30 Groschen oder weniger; Groschen (Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch) - - - -Le Fort - - - -Lettre perdue - - - -Gener. Adm. Wohl Hamanns Brief an die Generaladministration, 18.8.1776 (Original nicht überliefert, vgl. die Abschrift ; möglicherweise hatte Hamann seine Bücher auch dort angeboten, um zu einer Reise nach Berlin Gelegenheit zu haben (und weiter nach Weimar kommen zu können), s.u. und s.o. - - - -Brief HKB 469 - - - -Magd … Hausmutter Magd nicht ermittelt; - - - -China Die chininhaltige Chinarinde wurde normalerweise zur Fiebersenkung verwendet. - - - -Rhabarber Chinesischer Rhabarber wurde lange Zeit als Heilmittel eingesetzt, vgl. Krünitz, s.v. Wassersucht - - - -Materialisten Händler mit Material-Waren, d.h. „rohe und seltene Waaren aus dem Mineral- und Pflanzenreiche, so wie sie in den Küchen, Apotheken, von den Färbern, Mahlern u.s.f. weiter verarbeitet werden; wohin die Spezereyen, Gewürze, rohe Farbenkörper u.s.f. gehören“ (Adelung, Bd. 3, Sp. 111, s.v. Material-Waare) - - - -Direction - - - -Sohn - - - -Schwestern und - - - -Brief nach Berl. s.o. - - - -HE Dir. - - - -Lauson - - - -Gen. Adm. - - - -Chef Mr. de la Haye de Launay - - - -von meinen … Büchern aus dem - - - -letzte wohl das Entlassungsgesuch - - - -Terminus für die Auktion von Lindners Bibliothek, wofür Hamann den erstellte - - - -Hofraths - - - -Clerici u Hammondi wohl Biga 17/3: „Id. ex ed. Hammondi et Clerici, Tom. I. II. Franc. 714“ - - - -Die Socinianer mglw. Biga 37/321: „F. Socini ad Amicos Epistolae, Rac. 618.“ - - - -Ihr euch meines Trübsals angenommen zu Herders Hypothek, um Hamann vom Verkauf seiner Bücher abzubringen, vgl. - - - -nicht daß ich…  Phil 4,17 - - - -arrham dt. Pfand - - - -Netzchen über der Karte vgl. - - - -Gevatterin - - - -„ein süßer Geruch … Phil 4,18 - - - -alles übrige vgl. - - - -Fictio Juris Ihres Condominii juristische Fiktion des gemeinsamen Besitzes - - - -Oberprediger Crichton - - - -Prediger Lefort - - - -Penzel - - - -politische Kannengießerey politisierender Schwätzer, nach , vgl. - - - -sub tutela dt. unter der Obhut - - - -Waßersucht … kalten Brand die Gebrechen Lindners, vgl. etwa - - - -neue Apologie (wohl den ersten Band der 2. Auflage) - - - -freymüthigen Briefen nicht ausgeführter Plan; vgl. unten - - - -intabescantque relicta! dt. mögen sie [die Tyrannen] die Tugend sehen und über ihren Verlust sich verzehren, , 3,38 (ganz: virtutem videant intabescantque relicta) - - - -Catalogum - - - -Freundschaft dießeits und jenseits dem Grabe eine Reflexion auf Lindners letzten Wunsch, vgl. - - - -Neopseudo Socratismum - - - -Lemgoer Bibliothek , vgl. - - - -Penzel - - - -No 13. vgl. zu - - - -Kanters Buchladen - - - -Landesherrn - - - -Kant - - - -Stark - - - -Prof. Kreutzfeld , Nachfolger Lindners als Professor der Poesie - - - -Prof. de cap a pied dt. Professor von Kopf bis Sohle - - - -2ten Theil Ihrer Urkunde , vgl. - - - -Disputation … de fictionibus nicht ermittelt - - - -Pentzel - - - -deductis deducendis dt. nach Abzug der Kosten - - - -Spangenbergschen Leben des Zinzendorfs - - - -dritte meiner Freunde - - - -politischen Arithmetik - - - -Green’s und Kanters und - - - -Kirchen R. Buchholtz - - - -Preiß über die Urkräfte der Seele Preisfrage der Berliner Akademie - - - -welsche Uebungen im Ariost Italienisch-Übungen mit - - - -Wittwe B. - - - -Uebersetzung von - - - -abmaceriret ausgelaugt, abgezehrt - - - -gr. griechischen - - - -Stockm. Hause - - - -Pertinenzien vgl. Adelung, Bd. 3, Sp. 694, s.v. Pertinenzien: „was zu einem Dinge, als ein wesentlicher Theil gehöret, das Zubehör; besonders von solchen Theilen eines Gutes, Hauses, oder andern unbeweglichen Dinges.“ - - - -Justini Opera - - - -Irenaeus - - - -Epiphanius - - - -Stobaeus - - - -Saluianus et Vincentius - - - -Le Moine Varia sacra - - - -Irenaei Fragmenta - - - -Patres Kirchenväter - - - -Lutheri Colloquia - - - -Cherbury - - - -Campanellae Philosophia - - - -Secr. Arndt , als Gouvernementssekretär in St. Petersburg - - - -Journal - - - -Uebersetzung … - - - -Hartknoch - - - -Lenz - - - -Bruder folgte im März 1776 Goethe nach Weimar, wird aber im Dezember desselben Jahres ausgewiesen. - - - -Pathen August Herder - - - -Wandsbeckerin - - - -fruchtbarer Weinstock … Ps 128,3–5 - - - -Claudius - - - -halbschlächtig unentschieden, schwankend - - - -Bode - - - -gesetzmäßig als in Pr. Preußen ?!? - - - -Bauermädchen - - - -Vater - - - -Bruders - - - -Leiden und Anis vgl. die im Biga-Katalog 201/17 aufgeführte Schrift Leiden und Ana des seel. Prof. Mannah (und zu ); wohl auch im Zusammenhang der oben erwähnten Schrift - - - -Tantum … dt. So weit die, verzeihen Sie, Träume eines Kranken (, 7) - - - -schlimmer Tag 16. Oktober, Hintergrund nicht ermittelt - - - -Tutterpapper vgl. - - - -Lehnchen - - -Brief Nr. 470 Anhang - - -Hartknoch - - - -Fortsetzung vmtl. , Tl. 4 (Bd. 2) - - - -Kreutzfeld , vgl. - - - -Hintz erhaltene , vgl. - - - -Arrha dt. Pfand; gemeint ist Herders Hypothek, um Hamann vom Verkauf seiner Bücher abzubringen, die Hamann annahm, aber nicht auszuweiten bat, vgl. . - - - -zur Übersetzung der Schreiben vgl. Fink-Langois: J. G. Hamanns französische Schriften übersetzt und erläutert, S. 230–237; außerdem Hofbauer: Regié und Regime der begeisterten Zunge, S. 62–64 - - - -interprete bei der - - - -deduction de 5 Ecus vgl. - - - -Copiste im Zusammenhang von Hamanns Kopistentätigkeit für , vgl. - - - -ROI - - - -enfans zu Hamanns Sorgen um die Vernachlässigung seiner Kinder vgl. - - - -Catalogue - - - -Ami - - - -consomtion … vgl. - - - -terme zum Termin der Auktion vgl. - - - -diable … grand vent Hi 1,6–19 - - - -grand vent … melange d’insectes … plages d’Egypte 2 Mo 10,14 und 19; gemeint sind wohl die französischen Finanzverwalter der Generaladministration. - - - -assis sur les cendres … Hi 2,8 - - - -jadis auxiliaire du Capitole nach den kapitolinischen Gänsen, welche nach , V,47 die Römer vor den eindringenden Galliern durch ihr Geschnatter warnten - - - -bel ouvrage de Penelope mglw. Anspielung auf die 1748 in Berlin gedruckte Schrift - - - -QUANTUS ARTIFEX PEREO! nach dem Ausspruch des sterbenden Nero („qualis artifex pereo!“ – dt. „Was für ein Künstler geht mit mir zugrunde!“), nach , 49,1 - - - -Quinquennium Jahrfünft, wohl mit Bezug auf die ersten fünf Regierungsjahre Neros, die bei , 5,2 als erfolgreich beschrieben werden - - - -Traductions Panglosses nach dem Philosophen in ; zugleich Wortspiel mit ‚panglosses‘ im Sinne von panartige Zungen - - - -Anti-Machiavel - - - -nôce de Cane Joh 2,1–10 - - - -bon vin vgl. , N II,187/15: „Jedermann giebt zuerst guten Wein, und wenn die Gäste trunken worden, alsdenn den geringern.“ - - - -pendards d’ancetres wohl auch Anspielung auf den biblischen Hamann Est 7,10 - - - -vice cotis cruentae dt. gleich einem blutigen Wetzstein; vgl. , 304 wo Horaz sich vornimmt, nicht selber zu dichten, aber als Wetzstein das Eisen anderer Dichter zu schärfen („ergo fungar vice cotis“); zu „cote cruenta“ (, 2,8,16) vgl. auch , N III,75/31. - - - -pierre à aiguiser le rasoir nach der Tätigkeit von Hamanns Vater als Bader - - - -Manceaux, Normands et Gascons wohl Anspielung auf die französischstämmigen Mitglieder der Generaladministration - - - -l’Art Royal - - - -Memoires secrets … Anspielung auf den Titel , eine Satire auf Ludwig XV. - - - -philosophique et poetique Einsprengsel des fiktiven Titels nach - - - -Et ad haec quis dt. und wer ist dazu geeignet? 2 Kor 2,16 - - - -Lettre du 2 Fevr . 72 nicht überliefert; wohl Gesuche Hamanns, um an die freigewordene Licenratstelle im gelangen, vgl. - - - -les brochures und - - - -Brief Nr. 470a - - -Wandsbecks Wohnort vor dem Umzug nach Darmstadt im April 1776; zu der neuen Situation vgl. - - - -wo Mandeln wachsen Darmstadt - - - -Pathin - - - -vierzehn Zeilen Brief nicht überliefert - - - -Mann , Brief nicht überliefert - - - -deckt auf und deckt zu nach Spr 10,12 - - - -Freund Hain nach dem Titelkupfer des Knochenmanns mit Hippe in - - - -OberlandCommißarius neuer Titel von - - - -Booksbeutel Behinderung - - - -Cnaster billige Sorte Tabak - - - -Rheinwein Claudius’ „Rheinweinlied“ erschien zuerst Ende 1775 im Vossischen Musenalmanach auf das Jahr 1776, S. 147f. - - - -Abieser Ri 8,2 - - - -Uebersetzer-Kahnchen … Charons Meint wohl Hamanns Übersetzerdienste bei der ; Charon ist eine Chiffre für seine mühselige Arbeit dort, vgl. und N III,333/28. - - - -oder Compere Bodens Silberflotten nach , Übersetzer des Tristram Shandy - - - -Laute Hamanns Lehrer war - - - -Landsmanns Braut die Frau von - - - -Raphael … des Propheten Elisa Saltz Tobias 6,9 u. 2. Könige 2,18–22 - - - -Dito’s beym Mondschein nach dem Gedicht in , I/II, S. 173–176; vgl. auch , N IV,386/7 - - - -Fitzliputzli Kinderschreckfigur, wohl nach dem atzekischen Götzen, vgl. etwa Geschichte der verschiedenen Völker des Erdbodens (Bd. 5, Hof, Leipzig 1777), S. 151. - - - -Pathin - - - -Schwestern - - - -Brief Nr. 471 - - -gros comme le bras dt. lang wie ein Arm - - - -Penzel - - - -die Sache s. u. - - - -genuino – ab ouo Lies „gemino“, nach , 147 „nec gemino bellum Troianum orditur ab ovo“, dt. „er beginnt nicht den Trojanischen Krieg mit dem Zwillingsei“ - - - -A u. E von - - - -Kanterschen - - - -fl. Gulden, Goldmünze, hier aber vmtl. 1 polnischer Gulden, eine Silbermünze, entsprach 30 Groschen oder weniger. - - - -Verfaßer zu schreiben Briefwechsel mit nicht überliefert - - - -Briefwechsel mit HE Bode - - - -rth Reichstaler, eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze, entspricht 24 Groschen (Groschen: Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch) - - - -Claudius - - - -Lindner - - - -Hartknochs - - - -alterum tantum dt. doppelt soviel - - - -andere hiesige Buchladen - - - -g gl. gute Groschen (Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch) - - - -Verf. Briefe nicht überliefert - - - -Commissionaire en chef der von den Erben Lindners bestellte Vollstrecker - - - -Lauson - - - -Auction die Auktion von Lindners Büchern ab dem 9. September 1776, für die Hamann den erstellte - - - -jüngste Bruder - - - -Catalog - - - -16 p erst den praeterito, d. h. vergangenen Monats, 16. Oktober 1776; nicht überliefert - - - -31 ej. ejus, d. h. diesen Monats, also wohl am 31. Okotber 1776 - - - -summum Ius dt. Recht auf die Spitze getrieben, wird Unrecht (, 1,10,33) - - - -laesio enormis dt. übermäßige Schädigung - - - -Eyern … Aepfeln 1,3,6f. - - - -Schmidlinschen Catholicons - - - - -Brief Nr. 472 - - -Schreiben praeterito, d. h. vergangenen Monats, 16. Oktober 1776; nicht überliefert; vgl. - - - -ej. ejus, d. h. diesen Monats, also wohl am 31. Oktober 1776 - - - -caput mortuum wertloser Rückstand bei chemischen Prozessen - - - -Hausmutter - - - -maiora lacrymis dt. größere Sorge als nur eine zu Tränen bewegende - - - -letzten nicht ermittelt - - - -Catholicon , vgl. HKB 471 - - - -Auerswald - - - -13 fl 16 gl. fl.: Gulden, Goldmünze, hier aber vmtl. 1 polnischer Gulden, eine Silbermünze, entsprach 30 Groschen oder weniger; gl.: Groschen (Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch) - - - -Fabricii Bibl. Graec. - - - -rth Reichstaler, eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze, entspricht 24 Silbergroschen (Groschen: Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch). - - - -ggl. in Louisdor Guter Groschen in Frz. Goldmünze, entspricht ca. 5 Talern bzw. 9 Gulden. - - - -Commissaire en Chef der von den Erben Lindners bestellte Vollstrecker - - - -Penzel - - - -Verleger - - - -Strabo - - - -Einlage … Mama nicht ermittelt; - - - -Fabricium - - - -Oberhofprediger … Petrinum nach Mitau ans Gymnasium Academia Petrina - - - -Hofrath wohl - - - -moliminibus dt. Beschwerlichkeiten - - - -Vale et faue dt. lebe wohl und sei mir gewogen - - - -Brief Nr. 473 - - -alle Beide die Krankheit von Hamann und im Herbst 1776 - - - -Bruder - - - -Bückeburg vor dem Umzug nach Weimar - - - -Man - - - -Einl. nicht ermittelt - - - -Brief Nr. 474 - - -Fiat voluntas TVA! dt. dein Wille geschehe! (Mt 6,10) - - - -vollendete Mutter - - - -Frau - - - -Schwester im Apoll … Im Vossischen Musenalmanach auf das Jahr 1777, S. 37 und 133 sind Reichardts Vertonungen der Lieder „Aufmunterung zur Freude“ und Claudius’ „Morgenlied eines Bauern“ abgedruckt; ebd., S. 100 Juliana Bendas Vertonung des Liedes „Dora“. - - - -Curialien pro praeterito et futuro dt. Anredeformeln für Vergangenes und Künftiges - - - -Hündin vom Nil nach „ut canis e Nilo“, dt. wie ein Hund aus dem Nil; ägyptische Hunde sollen nach , 15,12 nur im schnellen Laufen aus dem Nil lecken. - - - -Briefes HKB 461 - - - -eandem chordam dt. dieselbe Saite - - - -am alten Graben Wohnort seit 1770, in der Nähe des Lizent - - - -Quovsque tandem dt. wie lange noch? (, 1,1) - - - -hartes P … weiche B in Königsberg und (vgl. ), der um Hilfe gebeten wurde, um Penzel vom Militärdienst zu befreien. - - - -Mann im Monde - - - -harmonia praestabilita die von Gott im Voraus festgelegte Harmonie der Dinge nach der Monadologie von - - - -Friedrichsdors Friedrich d’or, Goldmünze benannt nach ; entspricht 5 Reichstalern (eine im ganzen deutschsprachigen Raum übliche Silbermünze). - - - -Mäßig geschwind Anspielung auf Allegro moderato - - - -Kreutzfeld als Literaturtheoretiker und als Befürworter Penzels - - - -Johannes Turicensis in Zürich - - - -Recensent die Rezension von in , Bd. 29, S. 379–414 - - - -coup d’oeil dt. flüchtiger Blick - - - -Capelle wo Silber und Gold vom Blei geschieden werden - - - -dasige Academie hatte an geschrieben und eine abschlägige Antwort bekommen, vgl. . So übernahm es die Berliner Akademie der Wissenschaften, Bernouillis Petition zu unterstützen und Penzel vom Militärdienst zu befreien. - - - -Orest Penzel verfolgte, wie den Muttermörder Orest die Furien, seine Entscheidung, sich anwerben zu lassen. - - - -kreyßende Riesengebürge Mäuse auf , 139 zurückgehende Redensart („Parturient montes, nascetur ridiculus mus“, dt. der Berg kreißte und gebar eine lächerliche Maus) - - - -Canonicus Pauw - - - -Recherches philosophiques sur l’Allemagne nicht ermittelt; wohl fingierter Titel in Anlehnung an andere Schriften de Pauws - - - -Nicolai den Lindnerschen Catalogum , vgl. - - - -Flußfieber „Febris catarrhalis, ein nachlaßendes Fieber, welches sich mit Flüssen auf der Brust vereinigt. Man macht einen Unterschied unter ein gutartigen [Catarrh] und bösartigem Flußfieber.“, vgl. Krünitz, Tl. 14, S. 420 - - - -Quartanfieber viertägig wiederkehrendes Fieber, vgl. Krünitz, s.v. Quartan: „viertägig, als Quartanfieber, ein Fieber, welches sich jederzeit am vierten Tage wieder einstellt, nähmlich den ersten Fiebertag immer wieder mitgerechnet, so daß also zwischen 2 Fieberanfällen 2 gute Tage gezählt werden.“ - - - -Hausmutter - - - -Recidive Rückfälle - - - -Claudius … und seiner Frau und - - - -feine Luft in Darmstadt, vgl. - - - -Beyträgen Von Claudius erschienen im Vossischen Musenalmanach auf das Jahr 1777, S. 135–137 Morgenlied eines Bauermanns (vgl. Musenalm) und S. 151f. Wächter und Burgermeister; zu letzterem vgl. den „Nachhelf eines Vokativs“ in , HHE 5, S. 279. - - - -Sie ist ein … aus dem „Morgenlied eines Bauermanns“ im Vossischen Musenalmanach auf das Jahr 1777, S. 135 - - - -Dein Brunn … Spr 5,18; Hamann interpoliert jedoch „Werk“ anstatt „Frau“ - - - -Brief Nr. 475 - - -Εχαρην δε … Phil 4,10 u. 17 - - - -Daniel Seuberlich’s … Almanach - - - -Penzels - - - -Recension , für die Penzel zur Zeit arbeitete; Jg. nicht überliefert - - - -malcontenten Nörgler, auch als typisierte Bühnenfigur - - - -Verkauf vgl. Hamanns Übersendung des und die Absichtserklärung zum Verkauf seiner Bibliothek in HKB 468 - - - -Gevatter Brief von , HKB 469 - - - -arrham dt. Pfand - - - -Recidiv Rückfall - - - -Hausmutter - - - -Eberhards Apologie des Sokrates - - - -Preisschrift - - - -huj. huius, d.i. diesen Monats - - - -Tochter - - - -Freunde wohl - - - -Leibnitzens Theodicée - - - -harmoniam praestabilitam die von Gott im Voraus festgelegte Harmonie der Dinge nach der Monadologie von - - - -Cartesii - - - -Philanthropino und sein Philanthropin - - - -manum de tabula! dt. „Hand vom Bild!“ (im Sinne von: nicht weiter anrühren, nach , XXXV,36,80) - - - -authentique Althertum nicht ermittelt, mglw. - - - -Bernoulli - - - -Brief Nr. 476 - - -Farao für die Könige - - - -Analogien  - - - -Reisen der Tugend - - - -Freundschaften - - - -Biographien der Sachsen - - - -harmonische Mythologie - - - -Erbauungsstunden - - - -Predigten … - - - -Koran … - - - -Geschichte der Glückl. - - - -Gallerie der schönen Seelen - - - -Wanderungen der Philosophen und Dichter - - - -Warum ist der … - - - -Simon! … - - - -Lavaters Bluttheologia - - - -Zufällige Gedanken … - - - -Man muß auch … - - - -Gray’s Gedichte (Übersetzung 1776) - - - -Theorie du Paradoxe - - - -Lettres - - - -Rep. aux Doct. Mod. - - - -Histoire des Jesuites - - - - Journal de politique et Litterature - - - -Geschichte der Römischen Revolutionen - - - -Pack , vgl. - - - -Shak. - - - -Brief Nr. 477 - - -Antwort nicht überliefert; Antwort auf HKB 474 (eine Antwort Reichardts auf HKB 461 war zuvor ausgeblieben) - - - -Licent-Buchhalters Hamann war bloß Übersetzer bzw. zeitweilig Sekretär bei der - - - -Kreutzfeld - - - -entre chien et loup dt. in der Dämmerung - - - -Penzel - - - -ältesten Tochter - - - -Mignon Günstling/Liebling; nicht ermittelt - - - -communionem bonorum dt. Gütergemeinschaft - - - -Don Quixote nach - - - -Eli 1 Sam 1,14 - - - -ersten Cammerdiener … Im apokryphen 3. Buch Esra, Kap. 3 geht es um den Wettstreit der Kammerdiener des Königs Dareios, und darum, was das Stärkste ist: der Wein, der König, die Weiber oder die Wahrheit; der erste Kammerdiener schreibt auf einen Zettel: „Der Wein ist am mächtigsten.“ (3 Esr 3,10) - - - -Königs Samuel lies: Worte des Königs Lamuel, die ihn seine Mutter lehrte (Spr 31,1) - - - -Prov. XXXI. v. 6. 7. Spr 31,6: „Gebt Bier denen, die am Umkommen sind, und Wein den betrübten Seelen, dass sie trinken und ihres Elends vergessen und ihres Unglücks nicht mehr gedenken.“ - - - -Optimus Maximus dt. der beste, größte (Jupiter) - - - -P. Penzel - - - -christliche Liebe vgl. Mk 12,33, Eph 5,28 und - - - -Blohm - - - -Magnier - - - -gedruckten Documenten Hamann thematisierte seine finanzielle Situation und die Gehaltskürzung verschiedentlich in seinen Schriften, vgl. etwa das „Tableau de mes Finances“ in , N II,309 - - - -rth Reichstaler, eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze, entspricht 24 Silbergroschen (Groschen: Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch). - - - -Garde-Magazin Packhofverwalter - - - -Voyen Geldern Biergelder, d.h. zusätzliche Einkünfte am Zoll - - - -Emoluments regelmäßige, aber in der Höhe schwankende Einnahme - - - -Gen. Adm. an die vgl. - - - -Teufel vgl. - - - -licentiam poeticam dichterische Freiheit ( 2,4,3) - - - -drey Briefe Neben den beiden kürzlich verfassten Briefen an die Generaladministration (vgl. und ) ist als dritter vermutlich das Gesuch um die Licentratsteller Heusingers von 1772 gemeint, vgl. . - - - -Director - - - -mit eigener Hand Als Sekretär der Provinzialdirektion musste Hamann seinen eigenen Antrag abschreiben, vgl. . - - - -Secretaire-Interprete … dt. Herr Hamann, Sekretär und Übersetzer dieser Direktion, ersucht lebhaft um diese Stelle - - - -par la voye … dt. auf dem Wege eines Postskriptums - - - -P. - - - -Mosaischen Rechte 5 Mo 24,5 - - - -Braut mit 12000 rth vmtl. - - - -Antwort s.o. - - - -alten Freundes und würdigen Reichardt - - - -Claudius - - - -sonderliches Wesen vgl. - - - -Morgenliede von Reichardt im Vossischen Musenalmanach vertont, vgl. zu - - - -ätherischen Bebungen [Vibrato am Clavichord] … cartesianische Wirbel [in der demokritischen Überlieferung] Reichardt berichtet in seinen Lebenserinnerungen: „Bei Claudius machte ich zuerst die Erfahrung, daß man auf einem gänzlich verstimmten Instrumente mit Wohlgefallen und ungestört musizieren kann, sobald man davon zum Voraus unterrichtet ist; während man über einen unerwartet anklingenden falschen Ton im übrigens wohlgestimmten Instrumente empfindlich zusammenfährt. Des Dichters schlechtes, kaum halbbesaitetes Klavier war fast immer verstimmt und doch sangen und spielten wir oft mit wahrer Freude stundenlang zusammen. Damals kam mir zuerst der Gedanke, daß die eigentliche Kunst der Musik wohl in dem Bewußtwerden des innern geheimen Kalküls der Seele bestehe, der ununterbrochen in ihr, den übrigen unbewußt, fortgeht. Bach wollte das nie zugestehen, aber Cartesius und ... Leibniz haben denselben Gedanken ausgesprochen.“ [Henkel-Kommentar einfach löschen? zu interpretativ und wenig zielführend?!? – cartesianische Wirbel Kommentieren? vgl. Pierer III,717: „Cartesianische Wirbel, Hypothese, von Descartes ausgebildet, um die Planeten- u. Trabantenbewegungen um Sonne u. Planeten, bes. die Übereinstimmung der Richtung der Bahnen derselben, zu erklären, indem er eine höchst feine Materie in den Himmelsräumen annahm, die sich um jene Körper wie um einen Mittelpunkt bewegte u. nun die untergeordneten Körper mit sich fortriß u. umtrieb.“] - - - -pr. und pass. Praeterito und passim: gemeint ist wohl im vorherigen Monat und allenthalben; bezieht sich wohl auf nicht überlieferte Briefe von . – Die Nr. 1 von Claudius’ „Görgeliana“, erschienen zuerst in Nr. 1 der Hessen-Darmstädtischen privilegirten Landzeitung (1.1.1777), hat Hamann aber erst später erreicht (vgl. ). - - - -Salomo , nach - - - -nolens volens dt. nichtwollend wollend - - - -wahren Schöpfer Ihres zeitlichen Glücks gemeint ist wohl die potenzierte Harmonie von Claudius’ Dichtung und Reichardts Musik - - - -dritten Mit dem dritten Kammerdiener in deren Wettstreit im apogryphen 3. Buch Esra, Kap. 3–4 (s.o.), der für die Macht der Frauen und der Wahrheit eintritt; ebd., Kap. 3., V. 13 wird er mit Serubabel identifiziert, der auch in Esra 3,2 u.ö. auftritt. - - - -Der Wein … 3. Buch Esra, Kap. 4, V. 31–40 - - - -Juliane - - - -zolllustigen Sünder Hamann selbst; wohl eine Reaktion auf eine Lobrede auf Hamann in Reichardts Antwortschreiben - - - -Operations-Plan für das Gesuch um die Licentratsstelle von , vgl. - - - -Maupertuisischem Grundsatze wohl das Prinzip der kleinsten Wirkung nach - - - -Leiden und Meiden Anspielung auf die Maxime des : ἀνέχου και ἀπέχου, sustine et abstine, dt. leide und meide (überliefert bei Gell. 17,19,6) - - - -Newtons - - - -Papa Benda Vater von , wohl im Oktober 1756 - - - -M. nicht ermittelt - - - -Brief Nr. 478 - - -Bericht nicht überliefert; wohl ein umständlicher Bericht Hamanns über die Auktion von Johann Gotthelf Lindners Bibliothek und deren finanzielle Implikationen, vgl. - - - -velut aegri somnia dt. wie Träume von Kranken (, 7) - - - -seel. Freundes - - - -fl. Gulden, Goldmünze, hier aber vmtl. 1 polnischer Gulden, eine Silbermünze, entsprach 30 Groschen oder weniger. - - - -Catholicon - - - -Brief HKB 472 - - - -Commissaire en Chef vgl. - - - -Praenumeranten - - - -opus supererogationis dt. Werk über das verlangte Maß hinaus - - - -Mercurialien Kosten - - - -Bibliotheca Graeca - - - -18 pr. praeterito (vergangenen Monats), also wohl 18. Dezember 1776 - - - -Frau Consistorialräthin - - - -Niece wohl die Tochter der namentlich nicht bekannten Schwester Lindners (vgl. ) und George Steinkopfs - - - -Ohlius - - - -Candidaten nicht ermittelt, mglw. - - - -HE Nicolai , vgl. - - - -Almanach - - - -jungen Kaufmann nicht ermittelt - - - -HE Klopstock - - - -Werther Fieber - - - -Grays Gedichte (Übersetzung) - - - -Hofrath - - - -Hausmutterchen - - - - Catholicon , vgl. - - - -Brief Nr. 479 - - -Meine Abreise aus Bückeburg nach Weimar im September 1776 - - - -Grafen - - - -Kinde von 4. Wochen August Herder - - - -Gleim - - - -Lied „Eins ist noth … verfasst von Johann Heinrich Schröder (1666–1699) - - - -Frauen Bruder - - - -Präsident des Oberkonsistor. - - - -Herzog - - - -Göthe - - - -Wieland - - - -Merkurfabrik - - - -Frau - - - -Mutter - - - -Paulus … Apg 28,5 - - - -Krümme Verwicklung, Winkelzug, vgl. DWB, s.v. krümme - - - -HE. Vikar - - - -Anzugspredigt Einzugspredigt - - - -Königstag Dreikönigstag (Epiphanias), 6.1.1777 - - - -jungen Herzogin - - - -Wiel. - - - -Nichtverkauf ihrer Bücher hörte vgl. - - - -Commiß. R. Klaudius - - - -Catalog - - - -Brief HKB 470 - - - -Genesen Sie ganz vgl. - - - -Berlinschen Sturmleitern Hamanns Briefe an die Generaladministration, die er im vorherigen Brief an Herder mitschickte (vgl. , dazu ) - - - -Anti Eberhardschen Geburten Hamanns projektierte (und Projekt gebliebene) Schrift gegen , vgl. - - - -Preisschrift - - - -Nikolai - - - -Allgem. Dreckbibl … in Nicolais Rezension von in , Bd. 29, S. 411 - - - -Allmanach von Volksliedern - - - -meine Gerichte Herders geplante Ausgabe der Volkslieder - - - -Virgils Harpye , 3,225–228 - - - -Antritt in Liefland als Domprediger in Riga 1764/65 - - - -Präsident Lynker - - - -Rekt. der Domschule - - - -Hartkn. - - - -Schriften Postells zu einer Liste der in der ehemaligen Weimarer Fürstlichen Bibliothek sich befindlichen Bände der Schriften von vgl. HBGA, Bd. 12, S. 21 - - - -Geiler von Kaisersberg ; zu den in der Fürstlichen Bibliothek damals sich befindlichen Bänden vgl. ebd. - - - -absit invidia verbo möge frei von Neid die Rede sein, , IX,19,15 - - - -Hutten - - - -Kopernikus - - - -Philosophei u. Schwärmerei … - - - -Dahlberg - - - -Sorbonnenmauer wie die Pariser Universität - - - -Kaufmann - - - -jungen Rußen Chunstoff, vgl. - - - -kranken Schwager - - - -Lavaters - - - -Ihr Pathe August Herder - - - -Neumann - - - -angetreten mit der Homilie des Gleichnisses vom Gastmahl des Königs, vgl. SWS XXXI,433–449 - - - -Brief Nr. 480 - - -Mutter - - - -Ainsi soit-il dt. so sei es (Amen) - - - -Quartanfieber viertägig wiederkehrendes Fieber, vgl. Krünitz, s.v. Quartan: „viertägig, als Quartanfieber, ein Fieber, welches sich jederzeit am vierten Tage wieder einstellt, nähmlich den ersten Fiebertag immer wieder mitgerechnet, so daß also zwischen 2 Fieberanfällen 2 gute Tage gezählt werden.“ - - - -leibl. Bruder - - - -termino der Auction dem Termin der Versteigerung von Lindners Bibliothek, vgl. - - - -lusus naturae dt. Spiel der Natur - - - -HE Lentz - - - -Mutter Hausmutter, - - - -heutigen Krönungstag Am 18. Januar wurde in Preußen das Krönungsfest begangen, zurückgehend auf die Krönung Friedrichs I. 1701 in Königsberg. - - - -Fersenpunct auch Nadir, Gegenstück zum Zenith; gemeint ist wohl ein Sinken der Fieberkurve - - - -Msta Dona und Xenia Manuskripte, Geschenke und Gastgeschenke; gemeint ist wohl Hamanns Bibliothek, die er zuvor im erfasste - - - -Pfründe wegen in Schwaben wohl nach dem fingierten Autor der Beylage zun Denkwürdigkeiten des seligen Sokrates - - - -erhielt ich den 6 des Herbstmonaths HKB 469 - - - -Pfarrer … Joseph Gedeon der fingierte Autor von ; Hamann hielt Herder für den Autor (vgl. ), mglw. wegen dessen Aufsatz über Philosophei und Schwärmerei - - - -pias fraudes frommen Betrügereien, nach , 9,711 - - - -arrham dt. Pfand - - - -Penzel - - - -15 Oct. a. p. anno praeterito, vorigen Jahres (15.10.1776), nicht überliefert - - - -C. R. Kritings Bedienten des Bedienten von - - - -ältesten Urkunde - - - -Prof. Poeseos , vgl. - - - -Heinrich Sch.. - - - -Zend-Avesta - - - -Verf. im Sinne von Übersetzer: - - - -zweyte Stück … Urtheile , Bd. 1, St. 2 (1776) - - - -Betrachtungen … - - - -Briefe … - - - -An einen deutschen Kammerpräsidenten … - - - -Andersons Geschichte … , Bd. 4 - - - -hierophantischer Maculatur … - - - -Hierophant … , mittlerweile Gymnasialprofessor in Mitau - - - -herzogl. Profeßor à la Gigue wohl im Sinne von nach der Pfeife Peter von Birons tanzen - - - -Vettius Epagathus der fingierte Autor von - - - -Kgl. Pr. Licent-Packhaus Inspektor Hamanns Prospekt auf die Licenratsstelle von (vgl. ), die aber noch nicht sicher ist - - - -ungezogenen Pathen August Herder - - - -Patriarchen - - - -Patriarchin - - - -Ungenannten Antwort - - - -mensis … dt. desselben Monats im vorherigen Jahr. Wieland stellte im Januar-Heft des Teutschen Merkur (1. Vierteljahr 1776, S. 82) die Frage zu den Bemühungen der kaltblütigen Philosophen wider den Enthusiasmus und die Schwärmerei und löste damit den so genannten Schwärmerei-Streit aus, zu dem sich später u.a. Kant und Lessing äußerten. - - - -Adelgunda Der Namenstag war wichtig für Hamann wegen der Auslieferung und des Empfangs des Versuchs einer Sibylle über die Ehe zwei Jahre zuvor, vgl. - - - -Evoe Jubelruf bei Bacchusfesten - - - -Crispus - - - -Briefen von beyden respectiven Gevattern von Herder (HKB 479) und Claudius (nicht überliefert) - - - -Einlage vgl. HBGA, Bd. 4, S. 28f. - - - -Joseph Gedeon s.o. - - - -Weimar wie Riga vgl. - - - -Lindner Virbius ein zweiter (gemeint ist , vgl. ); zum Beinamen Virbius vgl. - - - -seel. Asmus die Autor-Persona von Claudius im Wandsbecker Bothen, dessen Redaktion er in Richtung Darmstadt verließ - - - -Görgel die neue Autor-Persona von Claudius in der Hessen-Darmstädtischen privilegirten Landzeitung - - - -2 ersten Blätter , Nr. 1 und 2 vom 1. und 5.1.1777; seinen Beitrag am Ende von Nr. 2 schließt Claudius mit „Görgel, sonst auch A–s genannt“. - - - -Königs Geburtstag 24. Januar - - - -Licent Packhaus Inspector vgl. - - - -Nebenbuler - - - -Nachfolger nicht ermittelt - - - -Director - - - -rothe Batavier … , wohl im Sinne von rothaariger Niederländer - - - -Storch - - - -Zeisich Futter schmale Kost (vgl. DWB, s.v. zeisigfutter) - - - -Kauffmann - - - -Lavater - - - -D. W. u K. Darmstadt, Weimar und Königsberg, wohl Claudius, Herder und Hamann - - - -General Superintendenten … Herder - - - -OberLandCommissariusGevatter Claudius - - - -Diogenes Laterne ging am hellichten Tag mit einer Laterne umher und sagte, er suche einen Menschen, , VI,2,41. - - - -liebe Hälfte - - - -drey Dedicationen … , vgl. - - - -il Dante - - - -il divino Aretino - - - -Poeta Christiano … - - - -scheues Gaul … vgl. , N II,205/18f. - - - -Ainsi soit-il! dt. so sei es! (Amen) - - - -Einlage nach St. Petersburg wohl an - - - -Brief Nr. 481 - - -Koenig Der 24. Januar war der Geburtstag Friedrich II.; der Brief ist Hamanns Reaktion auf seine Ernennung zum Packhof-Inspector. - - - -Capellmeister gemeint ist der Briefempfänger Reichardt - - - -Non putaram dt. „damit habe ich nicht gerechnet“ (, 1,81) - - - -15 huj. huius, dt. diesen Monats (15. Januar 1777); der Brief Reichardts ist nicht überliefert - - - -Meistersänger - - - -Interessent Hamann selbst - - - -Cassiererin - - - -Sigilli ominosi dt. unheilvolles Siegel - - - -druckte meinen Sokrates Hamanns Petschaft mit dem Kopf des Sokrates als Siegel - - - -peracti labores iucundi! dt. angenehm sind erledigte Arbeiten (, 2,32,105) - - - -liebe Mann - - - -No 8 … das August-Heft des Teutschen Merkurs: S. 97–192 im 3. Vierteljahr 1776 - - - -Bonifacius Schleicher II. nach Wielands Erzählung Bonifaz Schleicher oder kann man ein Heuchler sein ohne es selbst zu wissen?; vgl. auch , HHE 5, S. 275 - - - -No II. ; vgl. - - - -pro domo sua nach der Rede des Cicero, oratio pro domo oder de domo sua - - - -mishandelten Landsmann , den Hamann für den Autor hielt - - - -militi glorioso dt. ruhmvoller Soldat, gemeint ist - - - -auf der Direction bei der im Licenthaus - - - -Vacantz Gemeint ist Posten als Packhof-Inspector des verstorbenen , um den Hamann sich bemüht hatte. - - - -3 Gratulanten vgl. - - - -HE Director - - - -Gen. Adm. von der Generaladministration - - - -freundschaftlicher Vorläufer Reichardts nicht überlieferte Antwort vom 16. Januar, die wohl Vielversprechendes ankündigte. - - - -HE G.F.R. v Morinval Herr Geheime Finanzrat - - - -Emolumente Zusatzeinkünfte wie Fooi-Gelder - - - -Vorgänger - - - -Gratulant nicht ermittelt - - - -Balloth - - - -Autorfieber wegen - - - -Prof. Poes. - - - -Schwagers - - - -Chefs uns. Departements - - - -Domin. Septuag. Domini Septuagesimi, 26. Januar 1777 - - - -Direction - - - -Anschreiben der Gen Adm. der Generaladministration, nicht überliefert - - - -HE Dir. - - - -manu forti dt. mit starker Hand (in der Art eines Einbruchs) - - - -Goldwaßer vgl. Adelung, Bd. 2, Sp. 751, s.v. Goldwasser: „ein abgezogener Branntwein, in welchem geschlagene Goldblättchen schwimmen; dergleichen vornehmlich in Danzig verfertiget wird.“ - - - -Criminal Rath - - - -Mlle Goessche die Tochter von - - - -beyder Componisten Reichardt und (s.u.) - - - -Baroneße Bondely - - - -Morstein - - - -junge Dame - - - -gewißen Umstand, wie HE Klopstock vgl. Klopstocks Beitrag „Ein gewisser Umstand“ im Vossischen Musenalmanach auf das Jahr 1777, S. 114 (vgl. Musenalm) - - - -Magum in Norden Hamann, nach - - - -Sigisbio wohl für Cicisbeo (Hausfreund, dienender Kavalier), vgl. - - - -Schwager - - - -Albertine … gemeint ist wohl die Königsberger Universität - - - -P. P. Professoris Poeseos (wohl die Berufung Kreutzfelds) - - - -meine Fiction die Romanze sei ausdrücklich für Mlle Goessche komponiert worden, siehe oben?!? - - - -Last des Tages Mt 20,12 - - - -Kraus - - - -Aufziehung … vgl. die anzüglichen Stellen in , 1. und 4. Kapitel (in Bodes Übersetzung Bd. 1, S. 3f. und 11–14) - - - -Caffé Schenken - - - -Neumann - - - -Mein Herz und Sinn … vmtl. „Mein Geist und Sinn ist hocherfreut“ von Johann Friedrich Starck (1680–1756) - - - -Joh III 1 Joh 3 - - - -Heinz - - - -Virgilium - - - -12 Duodezformat - - - -Relationes curiosas nach - - - -designirten Prof. - - - -biga Dissertationum de Fictionibus nicht ermittelt, vgl. („biga“ wohl im Sinne von doppelt nach ) - - - -bon mot eines meiner Vorfahren … , vgl. - - - -Zeisigfutter schmale Kost (vgl. DWB, s.v. zeisigfutter) - - - -nolens volens dt. nichtwollend wollend - - - -Penzels - - - -Hecht - - - -vierten Schreiben ein viertes Schreiben an Reichardt; das erste meint den verworfenen Entwurf (vgl. ), das zweite ist das Schreiben vom 24.1.1777 (s.o.) und das dritte ist vom 26.1.1777 (hier) - - - -unglückl. Freundes - - - -Protectrice - - - -Brief Nr. 482 - - -Kreutzfeld - - - -Zeitung Das August- und Septemberheft des Teutschen Merkur (3. Vierteljahr, S. 97–192 und 193–287); darin des Ungenannten Antwort auf die Frage […] S. 111–131 und 207–220 (vgl. ). - - - -Gevatter und Freund antworten Henkel: , vgl. HKB 483 -– Das kann eigentlich nicht sein, auf Hartknoch wird sonst nie mit „Gevatter und Freund“ referiert. Gevatter (und Freund) sind Herder, Claudius und Kanter; in HKB 483 ist von keinem Gefallen für die Courtans die Rede, zwischen HKB 480 und HKB 483 schrieb Hartknoch offenbar auch nicht (vgl. ). Da es um die Buchmesse und einen Gefallen geht und die Briefe von Herder und Claudius erst am 29. Januar ankommen (vgl. ), kann es sich eigentlich nur um Kanter handeln. – „vmtl. , nicht überliefert“ eintragen – ja, ich denke auch, damit ist Kanter gemeint?!? - - - -Auftrag Der Hamann gemachte Auftrag handelt vmtl. von einer Subskription des Teutschen Merkur für Sophie Marianne Courtan über Kanter. - - - -Mittel … vmtl. Anspielung auf - - - -Brief Nr. 483 - - -HE Toussaint - - - -Pet. Journals Dezember- und Januarnummer von - - - -Schreibens HKB 480 - - - -neuen Dienst als Packhof-Inspector, vgl. - - - -Flußfieber „Febris catarrhalis, ein nachlaßendes Fieber, welches sich mit Flüssen auf der Brust vereinigt. Man macht einen Unterschied unter ein gutartigen [Catarrh] und bösartigem Flußfieber.“, vgl. Krünitz, Tl. 14, S. 420 - - - -China Die chininhaltige Chinarinde wurde zur Fiebersenkung verwendet. - - - -Freunde , vgl. - - - -Herders Drama - - - -Claudius - - - -Herder - - - -Schwester - - - -3 Dedicationen u das erste Hauptstück von - - - -denn die Einsame … Jes 54,1 - - - -beantw. d 8 nicht überliefert - - - -Brief Nr. 484 - - -Quartan-Quarantaine Hamanns Zurückgezogenheit wegen der Krankheit, einem ‚Quartanfieber‘ (vgl. ) - - - -Direction - - - -Hausmutter - - - -Julius des t. M. das Juli-Heft des Teutschen Merkur (3. Vierteljahr 1776, S. 1–96) - - - -Hutten - - - -Freundin nach Morungen - - - -Joseph Gedeon nach dem fingierten Autor von ; Hamann hielt Herder für den Autor - - - -Licent Rath Blom - - - -Mutter - - - -Director - - - -Adm. verdorben mit der Generaladministration, vgl. - - - -Dir. der Königsberger Provinzialdirektion - - - -Direction Direktor Stockmar - - - -Licent-Inspectors - - - -Nebenbuler - - - -Le Sr Hamann … dt. Herr Hamann ersucht lebhaft um diese Stelle, vgl. - - - -digerirte peractos labores dt. verdaute die erledigten Arbeiten - - - -Schreiben von , vgl. - - - -Penzels Angelegenheit für , vgl. - - - -Bernouilli - - - -gemahnt hatte vgl. - - - -Operationsplan vgl. - - - -Gen. Adm. Generaladministration - - - -vertrauter Freund … Gemeint ist, dass ein vertrauter Freund der Familie von war. - - - -Nothanker Anspielung auf - - - -Magnier - - - -Chef der Adm. - - - -zwo Hirtenbriefe Henkel: die Lettre néologique und Glose Philippique aus den Essais à la Mosaique – nicht die Briefe an die Generaladministration?!? - - - -seinen Character Henkel: – das ist doch Quatsch, gemeint ist offensichtlich Magnier?!? - - - -Erfolg Hamann überschätzt wohl die Wirkung seiner Pamphlete. - - - -Predigers in der Wüste Hamann selbst (wie später in ), nach Jes 40,3 und der Wiederaufnahme im Neuen Testament über Johannes den Täufer (Mt 3,3 u.ö.) - - - -15 Jan. das nicht überlieferte Schreiben Reichardts, auf das Hamann in HKB 481 antwortet - - - -Morinval - - - -Licent Inspector … - - - -Schwiegervater wohl - - - -Capell Meisters leibl. Schwager - - - -antwortete ich unserm Landsmann der nicht überlieferte erste Entwurf für HKB 481, vgl. - - - -Adm. Generaladministration - - - -höchste im Lande - - - -Adm Colleg. - - - -Vorfahre … , durch seinen Titel als Licentrat - - - -Direction - - - -16 Jan. vgl. - - - -Kreutzfeld - - - -August des T. M. das August-Heft des Teutschen Merkurs: S. 97–192 im 3. Vierteljahr 1776 - - - -Antwort eines Ungenannten … - - - -20 den Sept. bis Hamann am 20. Januar 1777 das September-Heft des Teutschen Merkurs (3. Vierteljahr, S. 207–220) mit der Fortsetzung der Antwort eines Ungenannten erhielt - - - -opusculo - - - -Nachhelf eines Vocativs , HHE 5, S. 279–284 - - - -Claudius Nachtwächter - - - -Dir. - - - -Gen. Adm. Generaladministration - - - -Nebenbuler - - - -Nachfolger nicht ermittelt - - - -Regisseurs wohl - - - -Sous les heureux … Übersetzung Joscha beauftragen?!? – ja! [deepl: Unter den glücklichen Umständen eines Tages wie heute habe ich soeben von der besonderen Gunst erfahren, mit der Sie mir die Vakanz eines Gardemagazins am hiesigen Zoll übertragen haben, und wie ich Grund habe, mir zu schmeicheln, unter den gleichen Bedingungen, wie sie mein Vorgänger genossen hat. Um Ihrer Wahl Erfolg zu verschaffen, dem Gipfel all meiner Wünsche, werde ich die letzten Anstrengungen meines Lebens unternehmen und die Genuität meiner Dankbarkeit und die Redlichkeit meines Eifers durch die respektvollste und vollkommenste Unterwerfung auszeichnen, mit der ich die Ehre habe, etc.] - - - -Antworten u Nachrichten … von Herder aus Weimar (HKB 479) und Claudius aus Darmstadt (nicht überliefert) - - - -Morungen u Riga nach Mohrungen zu und nach Riga zu - - - -Admiralitäts Collegium s.o. - - - -des vorigen als Sekretär bei der - - - -Dictum factum dt. gesagt, getan - - - -von Hartknoch nicht überliefert - - - -Penzel - - - -2ten Theil der Urkunde , vgl. - - - -Hintz - - - -Ihrige vgl. - - - -Meinen Mann , vgl. - - - -Licent Inspector , s.o. - - - -jüngste Tochter - - - -inoculirt gegen die Pocken geimpft worden - - - -kleinen Pathen August Herder - - - -voriges Jahr … wegen Lindners Tod, der Erstellung des und der Krankheit - - - -obstando principiis dt. den Anfängen ist entgegenzutreten, sprichwörtlich nach , 91 - - - -Frau Gevatterin - - - -Dein Weib … Ps 128,3–5 - - - -Quartane nach dem viertägig wiederkehrenden Quartanfieber, vgl. Krünitz, s.v. Quartan - - - -Laetare … Hausmutter um , s.o. - - - -Schleicher Hamann selbst, nach - - - -Adm. Generaladministration - - - -kaum erwarten 4500 fl. zu bekommen zum tatsächlichen Verkauf des Hauses am alten Graben vgl. - - - -ersten Gedichts Kreutzfeld oblag als Professor Poeseos die Aufgabe, zu offiziellen Anlässen, etwa am Krönungsfest (18. Januar) oder zum Königsgeburtstag (24. Januar), öffentlich selbst verfasste Panegyrik vorzutragen. - - - -Friedr Wilhelm Friedrich Wilhelm von Brandenburg (1620–1688), der ‚große Kurfürst‘ - - - -Disputationes … nicht ermittelt, vgl. - - - -Krause - - - -ein gedultiger … Spr 16,32 - - - -Urtheil in Ansehung des W … , vgl. - - - -Göthe - - - -T. M. - - - -Fant St. Veit … wohl mit dem Hamann-Porträt, vgl. - - - -Layenbruder , derzeit Besitzer des Porträts - - - -Starkens , als Oberhofprediger - - - -Rambach - - - -Herzog - - - -französischen Briefwechsel mit Hamanns Briefen an die Generaladministration, deren Abschrift Hamann HKB 470 beilegte - - - -Abdruckbogen - - - -Capuciner Charfreytagsbuße ebd., vgl.  III,206 - - - -Brücke ohne Lehnen Ebenfalls ein projektierter Abschnitt der Schürze von Feigenblättern, der jedoch nie über die Überschrift hinaus ausgeführt wurde; die Formulierung stammt aus der Antwort eines Ungenannten, S. 218: „Wer voraus geht, trage Sorge bey der Brücke ohne Lehnen!“ - - - -Ihrer Auflösung Hamann hielt Herder für den Autor der Antwort eines Ungenannten, vgl. - - - -Er hat einen unsaubern Geist Mk 1,23 u.ö. - - - -Nov des t. M. das November-Heft des Teutschen Merkur (4. Vierteljahr, S. 97–194 - - - -Octob. Xbre das Oktober- und Dezember-Heft des Teutschen Merkur (4. Vierteljahr, S. 1–96 bzw. S. 193–282 - - - -Urkunde - - - -Verleger - - - -Theorie des Empfindens u Denkens - - - -mit Krause einen Briefwechsel Briefwechsel mit nicht überliefert - - - -Minister vmtl. - - - -Landsmanns vmtl. - - - -εχω που στω … nach dem Ausspruch des „Δός μοι ποῦ στῶ, καὶ τὴν γῆν κινήσω“, dt. gib mir, wo ich stehen kann und ich will die Welt aus den Angeln heben - - - -Schweitzer , vgl. - - - -inoculirtes Mädchen s.o. - - - -Salsen vgl. Adelung, Bd. 3, Sp. 1257f., s.v. Salse - - - -Admiralitäts Collegio - - - -Ober Land Commissarius in D. - - - -alte Streiche Claudius’ Wiederaufnahme seiner pseudonymen Autortätigkeit in der Hessen-Darmstädtischen privilegierten Landeszeitung, vgl. - - - -wantschapicher nicht ermittelt, wohl etwas Niederdeutsches, vgl. DWB, s.v. wandschapp - - - -Bauer Mädchen - - - -Kutsche Abisags von Sunem 1 Kön 1,3 - - - -bestgestimmten Schäferin und dem gutgesinnten Bauermädchen wohl und - - - -kleines Fischchen - - - -Major Domus, Priester Johannes - - - -Kr. Hennings Kriegsrat - - - -spanischen Fliegen Cantharis vesicatoria wurde als Blasenpflaster verwendet, um eine Variolation durchzuführen, bei der ein mit Pocken infizierter Faden unter die Haut eingebracht wurde. - - - -Pinnow - - - -Iuuenalem - - - -Schröckhs Universal Historie - - - -Michaelis Gut von der Buchmesse im Herbst 1776 - - - -Kantersche Buchladen - - - -Zeitungen - - - -Kreutzfeld - - - -Lindner wie - - - -Krause - - - -Buchholtzens - - - -Schwester - - - -Pathen u seinen Bruder August Herder und - - - -Johann Christ. - - - -Freund Johannes - - - -Brief Nr. 485 - - -7 Januar Brief Lindners nicht überliefert - - - -Quartanfieber viertägig wiederkehrendes Fieber, vgl. Krünitz, s.v. Quartan: „viertägig, als Quartanfieber, ein Fieber, welches sich jederzeit am vierten Tage wieder einstellt, nähmlich den ersten Fiebertag immer wieder mitgerechnet, so daß also zwischen 2 Fieberanfällen 2 gute Tage gezählt werden.“ - - - -Veränderung die Ernennung zum Oberpackhof-Inspektor - - - -Häuschen wohl Hamanns Haus am alten Graben, vgl. - - - -September der Tod von - - - -Consistorial Rathin - - - -Druck von - - - -17 rth 2 ggl. rth: Reichstaler, eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze, entspricht 24 Silbergroschen (Groschen: Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch); ggl: Guter Groschen. - - - -Xbr. pr. Dezember vergangenen Jahres - - - -Fabricii Bibl. Graec. - - - -Hinz - - - -Catholici - - - -Louis d’or Louis d’or; frz. Goldmünze, entspricht ca. 5 Talern bzw. 9 Gulden. - - - -fl. Gulden, Goldmünze, hier aber vmtl. 1 polnischer Gulden, eine Silbermünze, entsprach 30 Groschen oder weniger. - - - -Bruder - - - -Gartens eine lang andauernde Auseinandersetzung mit der - - - -Penzel - - - -Fragment über die Gräntzen der alten Welt nicht ermittelt, mglw. ein Aufsatz Penzels aus dem Strabon-Zusammenhang in den KGPZ (Jg. nicht überliefert) - - - -Strabo - - - -Bischof zu Würzburg u Ritter Michaelis ist der dritte Band von gewidmet; ist Penzels früherer Göttinger Universitätslehrer. - - - -Verleger - - - -Kama … Prof. Kreutzfeld ; - - - -Inoculation Impfung - - - -si Diis placet dt. so Gott will - - - -Räuberin wohl die Tochter von , von Penzel „Selma“ genannt - - - -Laubmeier - - - -Rossitten heute Rybatschi - - - -Brief Nr. 486 - - -Cardinal von Retz , vgl. - - - -Aschermittwoche 12. Februar 1777, als Packhof-Verwalter, vgl. - - - -zehnjährige Dienste als subalterner Sekretär und Übersetzer bei der - - - -Hofrath Hoyers - - - -ej. desselben Monats (Februar) - - - -Marvilliers - - - -Pinnow - - - -Licentraths Blom - - - -Vicarius Stellvertreter - - - -Quartan Fieber viertägig wiederkehrendes Fieber, vgl. Krünitz, s.v. Quartan - - - -Amtmann Stürz - - - -Peckok - - - -Wittwe - - - -Haus wohl Hamanns Haus am alten Graben, vgl. - - - -jüngsten Tochter - - - -D. Laubmeier - - - -sein und mein Vater und - - - -Ostermontag 31. März 1777 - - - -Licenträthin - - - -HE Doctor - - - -Billet doux dt. süßer Brief, gemeint ist ein kurzes Schriftstück - - - -9 huj. 9. dieses Monats (April) - - - -Storchschen Erben den Angehörigen von - - - -Fr. Kr. R. Lübeckin - - - -Marvilliers - - - -gegenwärtige Licent Einnehmer nicht ermittelt - - - -General-Adm. Generaladministration, vgl. HKB 487 - - - -Morinval - - - -Direction - - - -Blom … war Packhofverwalter und hatte zugleich den Rang eines Licentinspectors; Hamann wurde nur zum Packhofverwalter ernannt. - - - -Director - - - -Regimentsfeldscherer Gerlach - - - -spoliiren plündern - - - -Kreutzfeld - - - -Penzel - - - -Direct. - - - -Gen. Inspector - - - -Schwiegervater wohl - - - -Pinnow - - - -Geschmack vgl. - - - -Magnier - - - -Magistrat - - - -Kgl. Administration Generaladministration - - - -HErn Vater - - - -Frau Gemalin - - - -kleine Benjamin vmtl. - - - -Prof. Engel - - - -Brief Nr. 487 - - -Hintergrund des Briefentwurfs ist die Rechtsstreitigkeit mit der Witwe seines Vorgängers und deren Familie um seine neue Dienstwohnung als Packhofverwalter am Holländer Baum und besonders um deren Garten; vgl. Hamanns Ausführungen in HKB 486, zu seiner Einstellung gegenüber der Witwe Blom . – Hamann schickte letztlich keine überarbeitete Eingabe an die Generaladministration ab, vgl. . - - - -Rohübersetzung (deepl), ohne Streichungen (?!?): -Meine Herren, am Aschermittwoch kam mein Auftrag an, und ich erhielt die extreme Salbung und die Erlaubnis, am nächsten Tag zu meinem neuen Posten zu gehen. Am Samstag spürte ich das Wiederaufflammen eines Fiebers. Trotz meiner Schmerzen zwang ich mich, die ganze nächste Woche auszugehen, weil der Schwiegervater meines Vorgängers, einer unserer berühmtesten Anwälte und Prokuristen, mich von einem Tag auf den anderen warten ließ, um die Übergabe der Sachen des Königs vorzunehmen - Am 22. Februar mittags erlag ich meiner Krankheit und war nicht mehr in der Lage, mich auf den Füßen zu halten. Ich wollte am 24. desselben Monats das Unmögliche tun, um aufzustehen, als der Herr Inspektor von Marvilliers und der Hr. Pinnow, Buchhalter und Vikar meines Büros, das wegen der Verbindung unserer Expeditionen unmittelbar mit dem meinen verbunden war, die Aufmerksamkeit hatten, mir den Ausgang zu verwehren, um meine Gesundheit nicht zu gefährden, indem sie mich beruhigten. Endlich, mein Herr, nachdem ich drei Wochen lang mein Bett und mein Zimmer behalten hatte, war ich in der Lage, am 17. März zum ersten Mal auszugehen. Die Übergabe des Depots für die beschlagnahmten Gegenstände war in den ersten Tagen meiner Krankheit von Vogt Sturz, einem Schwiegersohn meines Vorgängers, an Herrn de Marvilliers vorgenommen worden, und dieser übergab mir auf der Stelle das Protokoll und die darin angegebenen Gegenstände. Herr Inspektor teilte mir mit, dass die Erben meines Vorgängers noch das Buch über die Einnahmen aus dem Magazingeld mit den dazugehörigen Lasten in ihrer Obhut behalten sollten, und da dieser Artikel im Protokoll aufgeführt war und von seinem Schiedsrichter abhing, machte ich ihm nur Vorhaltungen, dass die Erben unwillig waren, ein Taschenmesser zu entfernen, das wahrscheinlich aus den Kosten des Büros stammte. Das Eigentum an dieser Kleinigkeit wurde von einem Angestellten, der mit dem Verstorbenen befreundet war, beansprucht, und der Spaß war mir nützlich, um den Charakter meiner neuen Welt zu erraten. Von allen Seiten ermutigt, die Witwe meines Vorgängers anzusprechen, argumentierte ich mit der Empfindlichkeit meiner noch geschwächten Gesundheit und entschloss mich, ihr in der großen Woche mein erstes Kompliment zu machen. Da ich meine jüngste Tochter hatte impfen lassen, machte ich mir Skrupel, diesen Besuch am Montag der Karwoche zu machen, und wurde von dem anderen Schwiegersohn meines Vorgängers, einem Doktor der Medizin, benachrichtigt, den ich mit Freude bei mir zu Hause erkannte, da unsere Väter eine sehr herzliche Freundschaft gepflegt hatten. Ich entschuldigte mich bei ihm für meine Verspätung bei dem Besuch, den ich der Witwe schuldete. Ich erklärte ihr, dass ich meine Wohnung erst nach Ostern in Besitz nehmen werde, da ich gerade mein Haus verkauft hatte, das mich mehr als 2000 ECU für die Hälfte des Wertes gekostet hatte, und dass es mir nur peinlich sei, so schnell wie möglich in den Besitz meiner neuen Wohnung zu kommen. Was den dazugehörigen Garten betraf, so hatte man mir durch widersprüchliche Meinungen so sehr die Ohren langgezogen, dass ich nicht in der Lage war, mir eine richtige Vorstellung davon zu machen, und dass ich im Hinblick auf die Erben keine andere Möglichkeit sah, als ihnen noch die Ernte dessen, was man dort gesät hatte, zu überlassen; dass ich kein Gärtner bin, dass ich im ersten Jahr nicht einmal die Muße haben werde, mich um den Garten zu kümmern; dass ich in der toten Jahreszeit noch keine Gelegenheit hatte, mich in die Praxis meiner Register einzuarbeiten, in denen ich so neu wie ein Schulkind war; dass ich alle meine verlorenen Stunden brauchen würde, um nach zehn Jahren Unordnung meine Papiere und meine Bibliothek zu ordnen, die ich durch ein Wunder vor dem Schiffbruch gerettet hatte und dass meine ganze Erhaltung in meinen Augen so aussah und so viel wert war - Schließlich sprach ich zu ihm mit der ganzen Wärme eines sensiblen und aufrichtigen Mannes, der alle Konventionen und Familienangelegenheiten verabscheut und der entschlossen war, dass seine Erben nichts mit meinem Nachfolger zu verhandeln hätten, Und der nichts von dem opfert, was er verlieren kann und will, nach so vielen Aderlässen, die ich über mich ergehen lassen musste, hätte ich beinahe mein ganzes Blut und Geld verloren - Herrn Doktor war es peinlich, sich länger in einem ansteckenden Zimmer aufzuhalten, was ein Kind mit Knöpfen betraf, und er war aufs Land gefahren, wo er ein Stück Land besitzt, als ich am Ostermontag auf dem Rückweg von der Kirche mein Kompliment machen wollte. Am 1. des Monats besuchte ich zum ersten Mal seine Schwiegermutter, um die Beschaffenheit meiner Wohnung zu überprüfen. Ich hatte Grund, den Verlust von zwei Gehältern zu beklagen, die jetzt im Bureau des teneurs de livre und im Magazin nouveau beschäftigt waren. Me Blom überhäufte mich mit Süßigkeiten und bat um eine Verzögerung von acht Tagen, weil ihre neue Wohnung wegen der neuen Öfen noch nicht ihrer zarten Gesundheit entsprach. Sie bat mich nur um die kleinste Ecke für ihren Rückzugsort, während ich den Rest meines Hauses bewohnen würde. Sie stellte mir die ganze Beredsamkeit der Anwaltskammer und der Kanzel zur Verfügung - die ich unglücklicherweise nicht mehr mag als die der Markthallen. Herr Ich wage es, Ihnen ein Detail der neuen Verlegenheiten anzuvertrauen, in denen ich mich verirrt habe, ohne einen Ausweg zu sehen, um den Fallen zu entkommen, von denen ich glaube, dass ich umgeben bin. Ich traue meinem eigenen Urteilsvermögen nicht und fürchte, dass ich auf meine eigene schüchterne Phantasie hereinfalle. Es ist sowohl aus Notwendigkeit als auch aus Vertrauen, dass ich mich dazu entschließe, Ihnen ein Memoire in Form eines Tagebuchs anzuvertrauen, das einfache Fakten und meine intimsten Gefühle enthält. Ich hatte weder die Zeit noch die Kraft, meine Gedanken zu verdauen und zu verbinden Es geht in erster Linie darum, ob ein Angestellter, der eine freie Wohnung und eine Stelle genießt, in der Lage ist, sich selbst zu helfen. - - - -mercredi des cendres Aschermittwoch, 12. Februar 1777, vgl. - - - -nouveau poste als Packhofverwalter am Licent - - - -beau-pere de mon antecesseur , vgl. - - - -Marvilliers - - - -Pinnow - - - -Bailli Sturz - - - -Mr. l’Inspecteur - - - -canif Federmesser, vgl. - - - -veuve de mon antecesseur - - - -fille - - - -beaux-fils de mon antecesseurs , vgl. - - - -ma maison vgl. - - - -pratique de mes Registres wohl die Einarbeitung in die Unterlagen als Packhofverwalter, vgl. - - - -belle-mere - - - -Appointements … Bureau des teneurs de livre … Magazin nouveau Übersetzung unsicher; welche Amtsstellen oder was sonst ist hier gemeint?!? - - - -delay de 8 jours vgl. - - -Brief Nr. 488 - - -Hamann schrieb den Entwurf im Zuge des Streits mit der Witwe seines Vorgängers und deren Familie um seine neue Dienstwohnung als Packhofverwalter am Holländer Baum und besonders um deren Garten; zum Hintergrund vgl. HKB 486, zu Hamanns Einstellung gegenüber der Witwe Blom . – Hamann schickte letztlich keine überarbeitete Eingabe an die Generaladministration ab, vgl. . - - - -Rohübersetzung (deepl), ohne Streichungen (?!?): -Meine Herren, Sie haben mir die Gnade erwiesen, mir den Ort und die Stelle des verstorbenen Sᵣ Blom zu verleihen; daher wende ich mich an Ihren Schutz, um in allen Rechten und Pflichten, die damit verbunden sind, erhalten zu bleiben und bewahrt zu werden. Ich habe nun die ganze Familie meines Vorgängers am Hals. Seine Witwe ist die Tochter eines unserer berühmtesten Rechtsanwälte und Prokuristen, Schwägerin eines Chirurg-Majors und Schwiegermutter eines Büttels und eines Doktors der Medizin, Besitzerin einer Apotheke und eines Grundstücks. * und ich bin nur ein isoliertes Individuum in meiner Heimat, das in der Zankerei versunken ist, ohne Unterstützung und Mittel. Der Streitgegenstand ist ein Gartenplatz, der zum Freien Haus gehört, den der verstorbene Blom noch zehn Jahre lang als Inspektor des Licent und seit der Regie als einfacher Garde-Magazin genossen hat und den ich soeben in Besitz genommen habe. Sein Vorgänger namens Storch und seine beiden Nachbarn, der Direktor Me Re des Licent, haben das Gebiet ihrer Höfe um einen Teil der angrenzenden Wiese erweitert. Die noch lebenden Erben des Storch haben eine sehr bescheidene Summe von 20 bis 30 ECU für die erste Nutzung dieses Platzes als Garten erhalten; nun bittet mich die Witwe seines Nachfolgers um eine Gutschrift von etwa 1000 fl. wie Sie aus der im Original beigefügten Korrespondenz ersehen können. Ich habe gerade 1000 ECU durch den Verkauf meines Hauses verloren, der mich 4200 fl. gekostet hat, und die Nachzahlungen beliefen sich auf über 2000 fl. Es ist in meinen Augen eine schreiende und barbarische Ungerechtigkeit, dass ein reicher und wohlhabender Angestellter seine Fähigkeiten verschleudert, indem er seine Fantasien in einem prekären Fonds befriedigt, auf Kosten eines Nachfolgers, der das doppelte Unglück hat, ärmer - und delikater - zu sein. Mein Geschmack, der sich für die Mittelmäßigkeit entschieden hat, wäre mit dem Platz auf dem Territorium des Königs zufrieden, und ich verlange nur einen Platz, um meine Menschlichkeit auszuruhen; aber weil auch eine Trennung des Grundstücks fast unmöglich ist, unterwerfe ich mich trotz meiner Armut der Verpflichtung, der Witwe die Summe zurückzuzahlen, die ihr Mann an seinen Vorerben gezahlt hat, wobei ich allen Bonifikationen seitens meines Nachfolgers zustimme. Im Übrigen werde ich mich freuen, wenn die Erben alles, was sie können, ohne Flausen und Bosheit herausnehmen, wie es in Bezug auf den Garten, der an Herrn Magnier abgetreten wurde, geschehen ist. Ich hoffe, dass die Gerechtigkeit der Generalverwaltung mich vor allen Vorurteilen und Fallstricken schützt, denen ich noch immer fürchte, durch eine Fügung meines Schicksals wie ein Schaf ausgesetzt zu sein. - - - -place du feu Sr Blom die Packhofverwalter-Stelle von mitsamt Dienstwohnung - - - -Sa veuve - - - -plus celebres Avocats - - - -Chirurgien-Major - - - -Bailli - - - -Docteur en Medicine - - - -Storch - - - -Les heritiers vgl. - - - -maison vgl. - - - -injustice criante - - - -Magnier - - - -Brief Nr. 491a - - -Auction Gemeint sind wohl Einrichtungsgegenstände und Möbel, da Claudius mit seiner Familie nach Wandsbeck zurückkehrt; in diesem tagebuchartigen Brief berichtet Claudius von der Reise. - - - -Gevatterin - - - -Carolina - - - -Oberlandcommissarius Claudius’ Titel in Darmstadt - - - -Cartheuser Friedrich August Cartheuser (1734–1796), Professor der Naturlehre in Gießen - - - -Höpfner Ludwig Julius Friedrich Höpfner (1743–1797), Tribunalrat in Darmstadt, und Maria Anna (Marianne), geb. Thom, dessen Frau (seit 1773) - - - -Frau Professorin Maria Anna (Marianne), geb. Thom, dessen Frau seit 1773 - - - -Winterkasten zum Bergpark Wilhelmshöhe - - - -Zimmermann - - - -Boie - - - -Wehrs Johann Thomas Ludwig Wehrs (1751–1811), Hauslehrer in Hannover - - - -Döhring … Frau Heinrich von Döring, Regierungsrat in Ratzeburg, und seine Frau Friederike Henriette Luise (seit 1764), geb. Strube - - - -Magazin das Gardemagazin, frz. für Packhof - - - -Mutter - - - -Mädchen - - - -Mumsen Christiane Friederike Mumsen, geb. Clodius - - - -Schönemarck Prina von Schönermarck, geb. Patens - - - -Licentiat Bokelmann nicht ermittelt - - - -Reichard - - - -Frau - - - -Kaufmann , Hamann fragte wohl nach ihm, vgl. - - - -Herzog von Weimar - - - -Collecteurs Pränumeranten für - - - -Pathe - - - -… Friederica, Petrina - - - -Frau Gevatterin Prina von Schönermarck, geb. Patens - - - -Doctor Mumsen Jacob Mumsen, Physikus in Hamburg - - - -Hinz , Hintergrund nicht ermittelt - - - -IntelligenzComtoir mglw. der Königsberger Adress-Kontor - - - -Adreßcomtois die Herausgeber-Institution der Hamburgischen Adreß-Comtoir-Nachrichten, zu der Claudius Kontakt hatte - - - -tracirt den richtigen Weg bezeichnet, hier: weiter verwiesen - - - -Herder , vgl. HKB 509 - - - -Ihr habt wohl recht … Brief Hamanns an Claudius nicht überliefert - - - -Schönborn - - - -Brief Nr. 494 - - -Hamann schrieb das Memorandum im Zuge des Streits mit der Witwe seines Vorgängers und deren Familie um seine neue Dienstwohnung als Packhofverwalter am Holländer Baum und besonders um deren Garten; zum Hintergrund vgl. HKB 486, zu Hamanns Einstellung gegenüber der Witwe Blom . - - - -Königl. Provincial … - - - -Vergütungs Ansprüche vgl. - - - -nach Hofe nach Berlin an die Generaladministration - - - -Dragoner wohl - - - -Storchschen Erben die Angehörigen von - - - -Lehns- und Nießbesitzer vgl. - - - -Brief Nr. 495 - - -Hamann schrieb den Entwurf für das Billet im Zuge des Streits mit der Witwe seines Vorgängers und deren Familie um seine neue Dienstwohnung als Packhofverwalter am Holländer Baum und besonders um deren Garten; zum Hintergrund vgl. HKB 486, zu Hamanns Einstellung gegenüber der Witwe Blom . - - - -Berlin an die Generaladministration - - - -Erben des Antecessoris den Angehörigen von , vgl. und - - - -Brief Nr. 496 - - -Hamann schrieb den Entwurf im Zuge des Streits mit der Witwe seines Vorgängers und deren Familie um seine neue Dienstwohnung als Packhofverwalter am Holländer Baum und besonders um deren Garten; zum Hintergrund vgl. HKB 486, zu Hamanns Einstellung gegenüber der Witwe Blom . – Hamann schickte letztlich keine überarbeitete Eingabe an die Generaladministration ab, vgl. . - - - -Rohübersetzung (deepl), ohne Streichungen (?!?): -Meine Herren Die Witwe meines Vorgängers hält mir die Schlüssel zu einem Garten vor, der eine Zugehörigkeit und Abhängigkeit von dem Wohnrecht und dem freistehenden Haus ist, das für die Stelle des Magazins Guardian bestimmt ist, die Sie mir gnädigerweise verliehen haben und die ich als den Hafen meines Lebens verehrt habe. Bis heute war ich noch nicht der Herr, meinen Garten ganz zu bewohnen oder ihn in irgendeiner Weise zu nutzen, weil Frau De Blom weiterhin alle Handlungen eines direkten Eigentums an meinem Hühnerhof und dem Zubehör an sich reißt, ohne auch nur die geringste Rücksicht auf das Territorium des Königs oder die Privilegien meiner nützlichen Domäne oder die Bedingungen eines Nießbrauchs zu zahlen, der durch meine Erbschaft anstelle ihres verstorbenen Mannes abgelaufen ist. Trotz der Mühsal, mit der ich so lange an den Abriss- und Vernichtungsarbeiten mitgewirkt habe, die bereits durchgeführt wurden, leitet sich der einzige Vorwand für diese Usurpation aus einem Bonus von zwanzig ECU ab, den mein Vorgänger nach den besten Informationen, die ich mir beschaffen konnte, an die Erben seines Vaters gezahlt hat. Ich habe noch das freiwillige Angebot gemacht, diese 20 ECU zurückzuzahlen, ohne Vorbehalt, sie auf das Konto meines Nachfolgers zu setzen; Aber man ist eifersüchtig und wütend, weil es nicht gelungen ist, mir die exorbitante Summe von 325 ECU abzunehmen - und aufgrund der Autorität der Beispiele Ohne auf ein Detail einzugehen, das für die Diskretion meiner Gefühle und die Redlichkeit meiner Prinzipien zu schmerzhaft ist, wage ich es, die Herren um den Schutz Ihrer Menschlichkeit und Gerechtigkeit zu bitten, um in den vollen und vollständigen Genuss der Rechte und Emoluments zu gelangen, und Vorteile, die einem privilegierten Nutznießer eines königlichen Grundstücks zustehen können, zu erhalten und gegen alle Schikanen der Familie und der Kabale, bei denen die Interessen des Königs und des Nächsten schmutzigen und blinden Leidenschaften geopfert werden, geschützt zu werden. Indem ich mich Ihnen übergebe und mein Schicksal und meine Sache empfehle, habe ich die Ehre, mit tiefstem und ehrlichem Respekt und Hingabe - - - -veuve de mon antecesseur - - - -famille vgl. - - - -Brief Nr. 497 - - -Hamann schrieb den Entwurf für das Billet im Zuge des Streits mit der Witwe seines Vorgängers und deren Familie um seine neue Dienstwohnung als Packhofverwalter am Holländer Baum und besonders um deren Garten; zum Hintergrund vgl. HKB 486, zu Hamanns Einstellung gegenüber der Witwe Blom . – Zur Datierung vgl. - - - -letztes Billet vmtl. das Billet, wofür HKB 495 der Entwurf war. - - - -aus Berlin von der Generaladministration - - - -was des Königes ist Hamanns Dienstwohnung als Königlicher Packhofverwalter am Holländer Baum, vgl. - - - -Possession des Gartens gesetzt vgl. - - - -HE D. Laubmeier - - - -Brief Nr. 498 - - -Herdern - - - -Magus Hamann, nach - - - -Sopha vgl. - - - -Baurenfünfer ungehobelter Mensch („spöttische Bezeichnung für das Landvolk“, Schweizer Idiotikon, Sp. 854) - - - -Bothen zu Wannsbek - - - -Lotterie-Direktor - - - -Selzer Waßer kohlensäurehaltiges Mineralwasser, Selter (Schweizer Idiotikon, Sp. 1832) - - - -Memel heute Klaipėda - - - -HE Simson - - - -Mietau heute Jelgava, Lettland (40 km südwestlich von Riga) - - - -Schwonder - - - -Viatikum Reisegeld, Zehrpfennig - - - -Faquinsuniform Halunkenaufmachung; Kaufmann reiste meist kraftstrotzend in bäuerlicher Tracht, offenem Hemd und mit wehendem Haar - - - -versußter versüßter, verwöhnter - - - -Hanschen - - - -Lischen und Lehnchen und - - - -coagulirt gerinnt, erstarrt (Ausdruck aus der Alchemie) - - - -vom 25 Merz Hamanns Brief vom 25. März 1777 nicht überliefert - - - -ihr , vgl. - - - -Quartaners viertägig wiederkehrendes Fieber, vgl. Krünitz, s.v. Quartan - - - -kalte Fieber vgl. Krünitz, s.v. Fieber: „Ein Wechsel-Fieber, L. Febris intermittens, Fr. Fièvre intermittente, nennt man dasjenige, wobey die Fieberhitze nicht in Einem fortdauert, und der Patient bis zur Wiederkunft des Fieberanfalles (Paroxysmus) ruhige Zwischenzeiten hat; oder, bey welchem der Anfall allemahl zu gewissen Zeiten kommt, und hernach wieder nachläßt. Gemeiniglich nennt man ein solches Fieber das kalte Fieber“ - - - -Touss. - - - -Tochter - - - -Penzel - - - -Hellwing - - - -Peyssonel u vmtl. - - - -Stritter , Werk nicht ermittelt - - - -geantw den 19. Hamanns Antwort vom 19. Mai 1777 nicht überliefert - - - -Pfingst heil. Abend. 18. Mai 1777 - - - -Einl. aus Riga Hamann sandte den Brief offenbar weiter an - - - -22 pr. praeterito, voriger Monat, 22. April 1777 - - - -Philanthropin vgl. - - - -Brief Nr. 499 - - -ekeln Geschmiers unterm 13 pr. HKB 486 - - - -Ihr Vorwort gegönnt haben Gemeint ist Reichardts Fürsprache in Berlin bei Hamanns Erlangung des Postens als Packhofverwalter. Auf HKB 486 antwortete Reichardt offenbar nicht. Zu Reichardts nicht überlieferter Antwort auf den gegenwärtigen Brief vgl. . - - - -Familie meines Vorwesers und ihre Familie - - - -Gen. Adm. Generaladministration - - - -Nachbarn und Hiesigen Vorgesetzten und ; zu den Machenschaften des letzteren vgl. - - - -vierten Bitte s.u. - - - -Bonificationen Vergütungen; gemeint sind die Geldforderungen an Hamann für seine neue Dienstwohnung von der Familie seines Vorgängers. - - - -Königl. Freywohner vgl. - - - -usufructuarius Nießbraucher - - - -pertinentien u Accessorien Zubehör und Anhängsel im rechtlichen Sinn, wie der Garten zur Dienstwohnung - - - -Gen. Insp. - - - -Licitationen Versteigerungen - - - -1 May vgl. HKB 495 - - - -Licenträthin Blom - - - -rantzionirt ausgelöst (von Ranzion für Lösegeld, vgl. Adelung, Bd. 3, Sp. 935f.) - - - -Nachricht zu geben damit im Zusammenhang steht wohl der Entwurf HKB 495 - - - -sans faire … dt. ohne meinen Charakter mit Höllenstein zu malen - - - -Mr le Marquis - - - -Hofrath Hoyer - - - -Billet … Gegenbillet nicht überliefert - - - -12. huj … Direction am 12. dieses Monats (Mai) auf die - - - -Dr. Laubmeiers - - - -H-v Hundsvott - - - -foro fori öffentlich vor Gericht - - - -Loge Hamanns Arbeitsraum am Licent, vgl. ; wohl leicht ironisch-abfällige Bezeichnung (vgl. Krünitz, s.v. Loge: „eine Hütte, ein kleiner mit Brettern verschlagener Raum, ein Hundestall, eine Schiffskammer etc. etc. heißt“), ohne Bezug auf Freimaurer- oder Theaterlogen. - - - -9 u 10ten Geboth 2 Mo 20,15f. - - - -seine Cour … Gemeint ist wohl, dass man durch eine Denunzierung Hamanns bei oder punkten könne. - - - -Pzl. - - - -HE Dir. - - - -Kaufmann - - - -Gevatter Assmus , vgl. - - - -Herder - - - -Brutus , vgl. und - - - -Gelach s.o. - - - -Gemalin , vgl. - - - -Prof Engel. - - - -Kreutzfeld - - - -Krause - - - -Kant - - - -Kayserlingk - - - -HErrn Vater - - - -Brief Nr. 500 - - -Da hängen Sie … Gemeint sind Porträts seiner Freunde in Hamanns Schlafzimmer, wie auch sein eigenes Porträt bei vielen Freunden hing. Hamann beschreibt seine neue Wohnung am Königsberger Licent. – Herders Porträt, das Hamann von Kaufmann hat (s.u.), entstammt dem 3. Bd. der Physiognomischen Fragmente, S.149, vgl. . - - - -Kaufmann u Lavater und - - - -Grus … Billet nicht überliefert - - - -Frau Gevatterin - - - -beyder Zweige und August Herder - - - -cum die et consule dt. mit Tag und Konsul, d.i. Jahreszahl (die Römer benannten die Jahre nach den regierenden Konsuln) - - - -Mohrenkopf , vgl. - - - -Stahlbaum - - - -Kanterschen Buchladen siehe - - - -selbst schreibt … vgl. - - - -D. Martin Luther - - - -Gevatter Kanter - - - -Bild mit dem Eselsohr Vmtl. der Originalabzug des Porträt-Entwurfs von Lavater für die Physiognomischen Fragmente, den Kanter ihm einst brachte und der Hamann so bestürzte, vgl. ; vgl. ebenso Hamanns Reaktion auf den später publizierten Stich . - - - -Allzuklug … , Nr. 9: „Haman. / Alzuklug sind seine Lehren; / Alzuklug ist dumm!“ – vgl. , N III,73/20 - - - -Roche-noblot , vgl. - - - -großer Articul in der Hiesigen Zeitung KGPZ, vmtl. vom 11. Februar 1773 (Jg. nicht überliefert); vgl. die Meldung im Beytrag zum Reichs-Postreuter, 15. St. vom 22.2.1773, S. 2. - - - -Sohn - - - -Seher , vgl. - - - -Bruders - - - -herrl. Aussicht zu der Briefpassage und den Königsberger Lokalitäten vgl. Babelotzky: Lebens- und Ereignisorte Johann Georg Hamanns in Königsberg, S. 32–34 - - - -Hofr. Hoyers - - - -Tochter - - - -Vorweser - - - -Director - - - -de Marvilliers - - - -med. Martii Mitte März, HKB 484 - - - -Pathen August Herder - - - -alt Haus das Haus am alten Graben - - - -Claudius , vgl. - - - -dazu Glück gewünscht Brief nicht überliefert - - - -Capell Mstr - - - -Brutus , vgl. und - - - -Billet nicht überliefert - - - -Kaufmann - - - -Penzel … ; als Redakteur der KGPZ oblag ihm die Aufsicht über die Rubrik „Einkommende Fremde“. - - - -lange zu rathen gegeben vgl. etwa - - - -Zeitungen unter „Einkommende Fremde“ in den KGPZ um den 15. März 1777 (nicht überliefert) - - - -Dom. Jubilate wohl beim Kirchgang an Jubilate, 20. April 1777 - - - -Prof Kant - - - -polnisch-reformirten Prediger - - - -einzigen Gevattern im Heil. Römischen Reich Herder und , von denen Kaufmann an Hamann empfohlen wurde, vgl. - - - -Johann Caspar , nicht überliefert - - - -Loge Hamanns Arbeitsraum am Licent, vgl. ; wohl leicht ironisch-abfällige Bezeichnung (vgl. Krünitz, s.v. Loge: „eine Hütte, ein kleiner mit Brettern verschlagener Raum, ein Hundestall, eine Schiffskammer etc. etc. heißt“), ohne Bezug auf Freimaurer- oder Theaterlogen. - - - -klein billet doux Ihren Kupferstich nicht überliefert - - - -Allerley ; vgl. das verkürzte Zitat S. 144–147 aus , N III,192,5–27 und 193,1–8 - - - -Goldwaßer vgl. Adelung, Bd. 2, Sp. 751, s.v. Goldwasser: „ein abgezogener Branntwein, in welchem geschlagene Goldblättchen schwimmen; dergleichen vornehmlich in Danzig verfertiget wird.“ - - - -à la fortune du pot dt. was der Topf hergab; essen, was die Kelle hergibt - - - -Sopha vgl. - - - -Krause - - - -Kayserlingk - - - -Penzels - - - -sedentem in telonio dt. am Zoll sitzend, vgl. u.a. Mt 9,9 - - - -Director - - - -Kreutzfeld - - - -Trutenau zu in Trutenau (15 km nördlich von Königsberg) - - - -Dom. Cantate Domini Cantate, 27. April 1777 - - - -Schenck - - - -Alpenähnlich war Schweizer. - - - -monstrum pulcherrimum … dt. sehr günstiges Omen (, 1,7,9) - - - -Brief von ihm aus Riga HKB 498 - - - -Hartknoch , vgl. - - - -Er spielt die Rolle … vgl. - - - -magischen Laterne mehrdeutig als laterna magica, Diogenes’ Laterne oder die Durchleuchtung des Charakters durch Hamann, den Magus - - - -nach Menschen sucht ging am hellichten Tag mit einer Laterne umher und sagte, er suche einen Menschen, , VI,2,41. - - - -Vegetabilien Pflanzliches; Kaufmann soll sich vegan ernährt haben. - - - -2 meiner Freunde wohl und - - - -Brutus für Reichard - - - -Verfaßer Hamann vermutete Herder als den Autor der Antwort eines Ungenannten im August- und Septemberheft 1776 des Teutschen Merkur, vgl. - - - -Stoltz (wie auch Häfeli aus dem Lavater-Kreis) - - - -meiner Abhandl. - - - -Brief von Trescho , nicht überliefert - - - -Frau Schwester - - - -Hartknoch - - - -Neumann - - - -beglückten Umstanden … bisherige Unruhe die Ernennung zum Packhofverwalter und der Streit mit - - - -Verfaßer des Wertherfiebers - - - -Göthe - - - -Consistorialfrage nach Herders Rang als Oberkonsistorial- und Kirchenrat - - - -Amt der Schlüßel An das fünfte Hauptstück (Abendmahl) von Luthers Kleinem Catechismus (erstmals 1529) wurde in späteren Katechismus-Ausgaben häufig ein Kapitel „Vom Amt der Schlüssel“ (Beichte) angeschlossen, das ebenfalls auf Luther zurückgeht; die Bezeichnung bezieht sich auf Mt 16,19. - - - -alten Ausgabe vmtl. - - - -Enchiridio Handbüchlein - - - -Schloßerschen Anti-Pope - - - -Katechismum zu lesen fürs Landvolk - - - -Innhalt meines Embryons - - - -Verf. der Auflösung … s.o. - - - -Brief aus der Laube vgl. - - - -22 März erhielte ein Couvert von , nicht überliefert - - - -Hartknoch mir vorgestern berichtet , vgl. - - - -Lehnchen - - - -Hausmutter - - - -Brief Nr. 501 - - -Hamann schrieb den Briefentwurf im Zuge des Streits mit der Witwe seines Vorgängers und deren Familie um seine neue Dienstwohnung als Packhofverwalter am Holländer Baum und besonders um deren Garten. ZH legt sich bei dem nicht genannten Adressaten auf fest; Hamann korrespondierte aber in der Sache innerhalb Königsbergs neben mit Hofrat Hoyer, vgl. und . – Diesen Briefentwurf schickte er wohl nicht überarbeitet ab, sondern traf sich mit Hofrat Hoyer am 7. Juni persönlich, um die Sache zu besprechen, vgl. . - - - -Billet vom 25 pr. 25. Mai 1777, nicht überliefert - - - -Gartenschloß vgl. - - - -vsufructu Nießbrauch; es geht um das Recht über die Pflanzen und ihren Ertrag im Garten von Hamanns neuer Dienstwohnung, welchen und ihre Familie für sich beanspruchen. - - - -per fas et nefas dt. mit erlaubten und unerlaubten Mitteln - - - -Nachfolger Hamann selbst - - - -seel. Testatoris - - - -Licitationen Versteigerungen - - - -1 May HKB 495 - - - -Storchschen Erben die Angehörigen von - - - -trocknen Bescheid vgl. HKB 495 - - - -Billet vom 9 pr. 9. Mai 1777, nicht überliefert - - - -erndten wo ich nicht gesäet habe Mt 24,24 - - - -reichen Mann und armen Lazarus Lk 16,19–31 - - - -Luchte niederdt. für ‚Leuchte‘, vgl. , Bd. 3, S. 31 - - - -Brief Nr. 502 - - -Sale Weina …Chunstoffischen Gütern laut Düntzer: Christoph Kaufmann, der Kraftapostel der Geniezeit (1859), S. 79 die „Chwastowischen Besitzungen zu Salo Weina“; den „jungen Rußen“, den Kaufmann nach Hause begleitete, erwähnte auch Herder, vgl. - - - -Claudius - - - -Herdern - - - -Elise Elise Ziegler - - - -innigsten Wunsch Hamann fuhr aber nicht nach Wandsbeck. - - - -Ehrmann - - - -Brief Nr. 503 - - -2 Briefe HKB 502 und ein weiterer, nicht überlieferter Brief - - - -Ihrigen Brief Hamanns nicht überliefert - - - -Claudius - - - -Haugwitz - - - -Jacobi vmtl. - - - -Kirchenrath Sander - - - -Brief Nr. 504 - - -letzten May Antwort auf HKB 499, nicht überliefert; Reichardt hatte offenbar bei der Generaladministration wegen des Streits mit nachgefragt. - - - -Posten Gemeint ist Reichardts Hilfe bei der Erlangung der Stelle als Packhofverwalter. - - - -Privat-Interesse der Streit um den Garten von Hamanns neuer Dienstwohnung am Licent mit - - - -vertrauten Freundes Nicht ermittelt; der Rat ging wohl dahin, bei der Generaladministration eine formale Beschwerde einzureichen. - - - -Hofr. Hoyer … Billet , nicht überliefert - - - -vsus fructus gemeint ist das Recht auf Nießbrauch an den Früchten des Gartens - - - -3 Billette nicht überliefert; zu Hamanns Antwortversuchen vgl. HKB 501 - - - -Wittwe ihre den 7 May vgl. HKB 497 - - - -Curator - - - -Partage-Tractat Teilungsvertrag, wie etwa bei der Teilung Polens zwischen Preußen, Österreich und Russland - - - -vlt. ultimo (Ende Mai) - - - -Vicariat die Stellvertreterschaft von - - - -schlechten Product niedrige Zolleinkünfte - - - -sub tutela dt. unter der Obhut - - - -Direction , vgl. - - - -General-Inspector - - - -erste Licent-Inspector - - - -Magnier - - - -dritte und zeitige - - - -per fas et nefas dt. mit erlaubten und unerlaubten Mitteln - - - -Blomschen Raupen s.o. - - - -postes de confiance dt. Vertrauensposten - - - -Requete Bittschrift - - - -Faht uns … Hld 2,15 - - - -Shakespear - - - -Man muß nicht glauben … vgl. ; ein mögliches Vorbild ist , Akt 4, Auftritt 3: „Mon Dieu, le plus souvent, l’apparence decoit, / Il ne faut pas toûjours juger sur ce qu’on voit.“ - - - -Droits du Roi dt. Rechte/Ansprüche des Königs. Hier die im Namen des Königs durch die Régie eingetriebenen Steuern. - - - -Moses Hörner Nach 2 Mo 34,29f. und den bekannten Darstellungen von Moses mit Hörnern, die auf einen Übersetzungsfehler der Vulgata zurückgehen (vgl. zu ); die Rechte des Königs an den Zinsgeldern werden also als fehlerhafte Tradition angesehen. - - - -Chicane der Zaunkönige In der Fabel vom Zaunkönig und dem Adler gewinnt der Zaunkönig durch eine List den Wettstreit der Vögel um die Königsherrschaft, indem er sich im Gefieder des Adlers versteckt und so, als dieser ermüdete, noch ein Stück höher fliegen konnte. Die Fabel wird Äsop zugeschrieben und ist u.a. von Plutarch in seinen Praecepta gerendae rei publicae, 12 ( 806e–f), überliefert. - - - -Citronen vgl. - - - -verstutzen Vgl. Adelung, Bd. 4, Sp. 1155f., s.v. Verstutzen: „durch Abnehmung am Ende gleichsam zu einem Stutz oder kurzen Dinge machen“; gemeint ist hier wohl, Zitronen zollfrei für eine Gegenleistung durchzulassen. - - - -Αρχιτελωνης Oberster der Zöllner (Zachäus), Lk 19,2 - - - -Storchsche Wäldchen nach - - - -Ein jegliches … Pred 3,1 - - - -Claudius u sein Bauermädchen und mein Pathchen , und - - - -Klopstock - - - -Bode und Passavant und - - - -Hälfte …Engel und - - - -2 Tim II. 7. 2 Tim 2,7 - - - -pro aris et focis dt. für Altäre und Herde; Motto ähnlich wie ‚Für Vaterland und Familie‘ - - - -Kreutzf. - - - -Direction - - - -General Inspector - - - -Vicario - - - -Judenwirthschaft s.o. - - - -Sapienti sat. Vale et faue! Dixi! dt. für den Verständigen genug! Lebe wohl und sei mir gewogen! Ich habe gesprochen! - - - -Brief Nr. 505 - - -Einlage wohl von an Herder, nicht überliefert - - - -Hintz - - - -huj diesen (Monats), 5. Juni 1777 - - - -Gesundheit Herder war an Gelbsucht erkrankt, vgl. - - - -kleine Christoph - - - -damalige Nachrichten vgl. - - - -Antwort zu erhalten Herder antwortete zuvor nicht auf HKB 484 und HKB 500. - - - -jungen Courtan - - - -Claudius - - - -seel. Prof. Lindner - - - -Bertuchschen Don Quixote Der dritte Teil der Don Quijote-Übersetzung von - - - -Fr. Consistorialräthin - - - -Vicario demnach Hamann selbst als Vertreter - - - -Hartung - - - -seel. Kirchenraths Namen im Namen Lindners - - - -Nachschuß Nachzahlung - - - -reich wie Crösus im dritten Band von Bertuchs Don Quijote-Übersetzung vmtl. S. 349 - - - -engl. Uebersetzer - - - -Meßgut Bücher von der Ostermesse 1777 - - - -Lavaters dritten , Bd. 3 - - - -Kupfer im 3. Bd. der Physiognomischen Fragmente, S. 149 - - - -Andenken von Kaufmann von , vgl. - - - -Fragment aus dem Briefe über Sie Mglw. ist die Passage über Herder in , S. 99 gemeint. - - - -Jünglings Motto Kaufmanns Motto „Man kann was man will. Und man will, was man kann“ (vgl. auch unten) wurde von Lavater bei dessen Porträt im 3. Bd. der Physiognomischen Fragmente, Tafelband, S. 89 abgedruckt und auch im Textband, S. 161 zitiert. - - - -St Germain der , vgl. - - - -Graf Dalton Pseudonym des Grafen von St. Germain - - - -Petersburg Kaufmann befand sich auf dem Weg nach St. Petersburg, vgl. - - - -Johann Caspers - - - -Hahns Postille , vgl. - - - -Kleuker - - - -Zend-Auesta - - - -ersten Theil von Salomo - - - -Fest Trinitatis 25. Mai 1777 - - - -Kant - - - -deutschen Musäi - - - -er Kleuker, vgl. dessen Beantwortungsversuch - - - -Frage des Mercurs Teutscher Merkur, vgl. zu - - - -Beantwortung im Mercur - - - -Brücke ohne Lehnen Der Titel des dritten projektierten Abschnittes der Schürze von Feigenblättern, der jedoch nie über die Überschrift hinaus ausgeführt wurde; die Formulierung stammt aus der Antwort eines Ungenannten, S. 218: „Wer voraus geht, trage Sorge bey der Brücke ohne Lehnen!“ - - - -2 fehlenden Fladen Anspielung auf die biblischen Schaubrote, 3 Mo 2,4 u.ö. Gemeint sind die beiden noch nicht ausgeführten Abschnitte der Schürze von Feigenblättern, „Brücke ohne Lehnen“ und „Charfreitagsbuße für Capuziner“, vgl. - - - -Penzel , nach einer Parade - - - -Kreutzfeld - - - -Recension der Ehlerschen Schulsamml Rezension Kreutzfelds von , vmtl. in KGPZ Jg. 1777 nicht überliefert - - - -Hofnung loß zu kommen aus dem Militärdienst entlassen zu werden - - - -Krause ist im Gräfl. Kayserlingschen Hause bei - - - -Mendelssohn - - - -Memel heute Klaipėda - - - -Kaufmann … , s.o. - - - -Ursinus Balladen - - - -Percy Reliquien der alten Poesie - - - -neueste Ausgabe von Shakespeare vmtl. die zehnbändige variorum-edition von George Steevens und Samuel Johnson (1773), vgl. 18th century Shakespeare-editions - - - -meiner in 8 Hamann besaß Samuel Johnsons’ achtbändige Ausgabe von 1768, vgl. . - - - -Eschenburgs Uebersetzung - - - -kleiner Pathe August Herder - - - -Gevatterin - - - -aus meinem Wäldchen vgl. - - - -Einlage s.o. - - - -Ihres Freundes Gedanken über das Universum - - - -Hartungschen Laden der Buchladen von - - - -Kantersche der Buchladen von - - - -Michaelis zur letzten Buchmesse im Herbst 1776 - - - -Papiermühle in Trutenau (15 km nördlich von Königsberg) - - - -Oberhofprediger Stelle nach dem Weggang Starcks - - - -Landsmanns des Kapellmeisters , vgl. - - - -Brief Nr. 506 - - -Antwort auf einen nicht überlieferten Brief Hamanns (s.u.); im Kontext von Kaufmanns Besuch in Königsberg Ende April 1777, vgl. - - - -Reise nach Amerika Hamann fragte wohl danach, vgl. - - - -K … Hamburg , vgl. - - - -Lavatersche Briefe von - - - -Weibe Elise Ziegler - - - -Motto … Kaufmanns Motto „Man kann was man will. Und man will, was man kann“, vgl. - - - -Symbolum Glaubensbekenntnis - - - -Wandsbecker Reise Kaufmann lud Hamann dazu ein, vgl. - - - -Silhuetten … Physiognie in , Bd. 3, Textband, S. 161 - - - -Briefchen an Motherby , nicht überliefert - - - -Artikel der Lavatern betrifft Hamann brachte wohl in seinem nicht überlieferten Brief die Sache mit Hahns Postille zur Sprache, vgl. - - - -Perlen für die Schweine Mt 7,6 - - - -Kant - - - -Kanter - - - -franz. Physiognomik Ankündigungen für eine französische Übersetzung der Physiognomischen Fragmente - - - -Billet an Penzel an - - - -Sopha Hamanns Sopha, auf dem Kaufmann übernachtete, war für ihn sentimental mit dem Besuch in Königsberg verbunden, vgl. - - - -Christophevr Christophovitsch bei Selo Weina Scherzhafte Russifizierung von Kaufmanns Namen, seinem Aufenthalt auf den Chunstoffischen Gütern folgend, vgl. - - - -Luthers - - - -alten unpäßlichen Christoff - - - -Brief Nr. 507 - - -Addresse nach Pillau 60 km westlich von Königsberg an der See-Durchfahrt auf der Frischen Nehrung, heute Baltijsk; vmtl. im Zusammenhang von Besorgungen für , vgl. - - - -Gruß nach Wandsbeck an und , vgl. - - - -Freund Lindner … Epistel , nicht überliefert - - - -Hintz - - - -Hänschen - - - -Henriettchen - - - -Herrn Courtan - - -Brief Nr. 507 - - -Einlage von einer guten Frau (vgl. ), nicht überliefert - - - -neue Bekanntin , s.u. - - - -hiesigen Busenfreundin - - - -Man kann … Variationen von Kaufmanns Motto „Man kann was man will. Und man will, was man kann“, vgl. - - - -Kupferstich Kaufmanns Porträt in , Bd. 3, Tafelband, S. 89, mit dessen Motto - - - -St. Germain … , vgl. - - - -amerikanischen Aussichten vgl. - - - -Gräfin v. Kaiserling - - - -Phädon nach - - - -Moses Mephiboseth Mendelssohn; Mephiboseth ist eine Namensvariante von Merib-Baal, dem Sohn Jonatans, vgl. 2 Sam 21,7. - - - -Memel heute Klaipėda - - - -Schwager - - - -jüngste Lindner - - - -mislungene Erwartung Kaufmanns Aufforderung an Hamann, ebenfalls nach Wandsbeck zu reisen, vgl. . - - - -Gevatter Matthias - - - -Elisa Elise Ziegler - - - -abeat cum caeteris omnibus dt. möge der Wunsch mit allem anderen verschwinden (wohl von Hamann selbst geprägte Formel) - - - -noch mehr Briefe etwa HKB 507, andere Briefe nicht überliefert - - - -Apostel Caspar - - - -et tant pis pour lui dt. und um so mehr schade für ihn - - - -Stich mit dem Motto s.o. - - - -Sammlung vgl. - - - -Herdern , vgl. - - - -hiesige Recensent … L… u. seine Spießgesellen ?!? evtl. Lenz, Kaufmann, Herder etc. als Vertreter des Sturm und Drang - - - -Freund Ehrenfried - - - -verlaufener Philanthropist als ehemaliger Lehrer am Philanthropin zu Dessau, von wo er seinen letzten Brief schrieb - - - -8 Silhuetten vgl. - - - -Krause - - - -Freundin Stolz - - - -Billet an , vgl. - - - -Uebersetzer des Strabo Penzel - - - -Fürsten - - - -Hahns Postille , vgl. - - - -Fest der Dreieinigkeit 25. Mai 1777 - - - -harmoniam praestabilitam zwischen Können u. Wollen … nach Kaufmanns Motto und Variationen darauf; vgl. - - - -Görgel Diminutiv von Georg, wohl Anspielung auf Claudius’ zeitweilige Autor-Persona, vgl. zu - - - -Brief Nr. 508 - - -Die scherzhaft-offizielldienstliche Reiseaufforderung an Hamann wurde von Ehrmann aufgeschrieben, ist aber offenbar gemeinsam mit Claudius und Kaufmann entstanden; sie überkreuzte sich mit Hamanns Absage in HKB 507a. - - - -vorgeschlagene Reise nach Wandsbeck vgl. - - - -p. procur. per procura, dt. aufgrund erteilter Vollmacht - - - -Brief Nr. 509 - - -18. Mai HKB 500 - - - -23. Jun. HKB 505 - - - -Gelbsucht vgl. Krünitz, s.v. Gelb-Sucht - - - -Reise nach Pyrmont von Ende Juni bis Anfang August 1777 - - - -August von Gotha - - - -Jungen und August Herder - - - -Weiblein - - - -grossen Garten in Herders Hausgarten hinter der Superintendantur - - - -Packhausinspektor Hamann teilte Herder seinen neuen Posten als Packhofverwalter in mit. - - - -Musikalien an Reichard v.a. , an , vgl. - - - -Bach in Bückeb. in Bückeburg - - - -Abhandlung im Merkur … - - - -Schr. über Toleranz p. , vgl. - - - -Brücke ohne Lehnen im Zusammenhang der Schürze von Feigenblättern, vgl. - - - -warmen Brüder in der Schweiz die Enthusiasten (nach der Taxonomie in ) bzw. der Lavater-Kreis - - - -kalten Herren in Berlin die Rationalisten (nach der Taxonomie in ) bzw. der Nicolai-Kreis - - - -3. t. Th. Physiogn. Gerichts , Bd. 3 - - - -mein Bild ebd., Tafelband, S. 149, vgl. - - - -Schilderung ebd., Textband, S. 262–264 - - - -Stelle des Fremden vgl. ebd., Textband, S. 263: „Nun noch zur Ergänzung, Berichtigung oder Bestätigung einige Gedanken eines Freundes von ihm [Herder], und mir [Lavater], den ich bat, etwas über den Mann oder dieß Bild hinzuschreiben. – […]“ - - - -Göthe - - - -Häfeli - - - -Bremische Sendschr. über Lav. Meinung - - - -Schriftchen - - - -Geburtstage Herder am 25. August, Hamann am 27., Herders Söhne am 18. (August) und 28. (Gottfried) - - - -3. Sieben des Jahrs Die Faszination für die dreifache Sieben des Jahres 1777 ist für die Entstehung der Schürze von Feigenblättern bedeutsam; zu Zahlenspielen Hamanns vgl. . - - - -zum plaudo zum Applaudieren - - - -Eberhard Herder denkt wohl an ein früheres Projekt gegen , vgl. . - - - -Luther … Luthers von Lucas Cranach d. Ä. (1472–1553) - - - -Herzog Georg Georg der Bärtige (1471–1539) - - - -Fürsten von Waldeck Karl August Friedrich Fürst von Waldeck (1743–1812) - - - -jungen Tischbein - - - -Erbprinzeß von Braunschw. Auguste Friederike, Ehefrau Herzog Karl Wilhelm Ferdinands von Braunschweig-Lüneburg-Wolfenbüttel - - - -2.ten … Schäfer August Herder - - - -Goldmedaille für eine von Herders Preisschriften, s.u. - - - -Bruder - - - -6. Stücke des Katechismus vgl. - - - -Suppl. zu Percy , vgl. - - - -Ursinus , vgl. - - - -Sein Shakesp. , vgl. - - - -Shak. - - - -Sturz - - - -Revolution in Dännemark Entmachtung und Hinrichtung Struensees (1772), nach der Sturz aus Kopenhagen ausgewiesen wurde - - - -Deutschen Museum , 1. Halbjahr 1777 - - - -Bernstorf … über den dänischen Staatsmann Andreas Peter von Bernstorff (1735–1797) - - - -Möser - - - -Grafen von Bückeb. - - - -Kleuker , vgl. - - - -Eruktationen Aufstoßungen - - - -Kaufm. , vgl. - - - -Hartknoch - - - -Wiel. - - - -Bertuch … mit über dessen Don Quijote-Übersetzung, vgl. - - - -Hartung - - - -Lebensgeschichte Christi - - - -Kleukers Versuch - - - -Fußstapfen des Glaubens - - - -catenirt zusammengekettet - - - -Grafen zu Wernigerode - - - -Lowth  erschien 1778; 1777 erschienen bereits Stiche wie dieser nach dem bekannten Porträt von Pine. - - - -Discourse on Learning mglw. - - - -Pennant’s Reise durch Schottl. - - - -Twiß Reise durch Span. - - - -De-Brosses - - - -Hißmann - - - -mechanique des langues - - - -Acad. des Antiq. durch Friedrich II. von Hessen, der im April 1777 eine Gesellschaft der Altertümer zum Studium der Altertumswissenschaften gründete - - - -Eloge de Winkelm. Die Preisfrage lautete: L’Eloge de Mr. Winckelmann, dans lequel on fera entrer le point où il a trouvé la science des Antiquités, et à quel point il l’a laisseé. – Herder schrieb sein Denkmahl Johann Winkelmanns erst im April 1778. - - - -antiquo me includere ludo dt. mich in ein altes Spiel einschließen, , 1,1,3 - - - -erste Preismünze im Wert von 400 Livres, vgl. s.o. - - - -fausse couche Fehlgeburt, gemeint ist - - - -Aufklebezettel auf mein Bild zu Hamanns Bitte vgl. ; Herder vergaß, den Zettel beizulegen und Hamann erinnerte ihn daran, vgl. - - - -Hartknoch, Hinz, Kanter , , , - - - -Baals nicht Antwortende, nach 1 Kön 18,26f. - - - -Kaufm. , vgl. - - - -costa dt. Rippe (nach 1 Mo 2,21f., der häufigen Verwendung von „Costa“ im Sinne von Ehefrau bei folgend), gemeint ist - - - -Leber s.o. - - - -Betrachtungen - - - -Briefe nach Mohrungen Mohrungen; nicht überliefert, es ging wohl um die Rückkehr von - - - -Schwester - - - -gew. Schwager gewesenen Schwager, Christoph Neumann (alkoholkranker Fleischhauer in Mohrungen), den Witwer von Herders Schwester Anna Luise (gest. 1767) und Vater von - - - -Brief Nr. 509a - - -Reise Mendelssohn kam am 24. Juli 1777 in Königsberg an und reiste am 31. Juli mit seinem Schwager weiter nach Memel, vgl. ; auf der Rückreise hielt er sich wieder vom 10. bis 20. August in Königsberg auf. - - - -Zöllner Anspielung auf Hamanns neuen Posten als Packhofverwalter am Licent, zugleich wohl auf Hamanns häufige Scherze um die biblischen Zöllner, vgl. - - - -Herrn Seligmann - - - -מאור עינים (dt. erleuchtete Augen, nach Spr 15,30). Das Werk war aufgrund seiner mitunter kritischen Haltung zur talmudischen Tradition harscher innerjüdischer Kritik ausgesetzt. - - - -אמרי בינה dt. Worte der Einsicht. Titel des 3. und umfangreichsten Teils von . Darin begründet Azaria seinen Gebrauch hellenistischer Quellen zur Kritik rabbinischer Überlieferungen, kritisiert , behandelt Fragen der Bibelübersetzung, Details der hebräischen Grammatik und der Bekleidung der Priester. Den größten Raum nimmt allerdings eine Kritik der biblischen Chronologie ein, die in die These mündet, die jüdische Zeitrechnung sei erst im Mittelalter eingeführt worden. - - - - קול אל הי׳ dt. Stimme Gottes. Titel des 1. Teils von , worin Azaria das Erdbeben von Ferrara 1570 schildert, dem er als Augenzeuge beiwohnte. - - - -הדרת זקנים dt. Ruhm/Glanz der Ältesten. Titel des 2. Teils von , enthält eine Übersetzung des Aristeasbriefs, einer Apologie des hellenistischen Judentums und der Septuaginta, deren legendenhafte Entstehung durch die Arbeit von 72 Übersetzern an 72 Tagen geschildert wird. - - - -קהלת Von Mendelssohn besorgte und mit einem Kommentar versehene hebräischsprachige Ausgabe des Prediger-Buches. - - - -Hans Hamann - - - -Herrn Direktor und seiner würdigen Gattin und - - - -Brief Nr. 510 - - -Kaufmann - - - -Krappiz Krappitz in Oberschlesien, heute Krapkowice - - - -Haugwiz - - - -Philanthropin im Dessauer Philanthropin, wo Ehrmann zuvor Lehrer war - - - -Chodowiecki - - - -Vater - - - -Ehepaare und - - - -Brief Nr. 511 - - -Der Briefentwurf wurde nicht abgeschickt, vgl. und die Wiederholungen in HKB 516a. - - - -Phädon - - - -Loge Hamanns Arbeitsraum am Licent, vgl. ; wohl leicht ironisch-abfällige Bezeichnung (vgl. Krünitz, s.v. Loge: „eine Hütte, ein kleiner mit Brettern verschlagener Raum, ein Hundestall, eine Schiffskammer etc. etc. heißt“), ohne Bezug auf Freimaurer- oder Theaterlogen. - - - -HE Isaac David - - - -Reisegefährten oder - - - -Kleukers Salomo - - - -Seeligmann - - - -älteste HE Friedlaender - - - -telonio Zoll, nach Mt 9,9 - - - -Briefe aus Leipzig wohl von , nicht überliefert - - - -22 Sept. wohl HKB 509a - - - -HänschenMichel - - - -Coheleth Pred 1,1 - - - -Hebräische vgl. Mendelssohns Zusendung von Büchern für das Hebräischstudium in , nach denen Hamann wohl bei Mendelssohns Aufenthalt in Königsberg im Juli/August fragte. - - - -Tetens wohl - - - -de Broßes von der Sprache in der Übersetzung von Hißmann, vgl. - - - -Berner Beyträge nicht ermittelt; mglw. Beyträge in das Archiv des deutschen Parnasses (Bern 1776–1777 oder Bernerisches Magazin der Natur, Kunst und Wissenschaften (Bern 1775–1777) - - - -Sethos deutsch u fr. und die Übersetzung von - - - -Verf. des Universums - - - -Leichdorn Hühnerauge - - - -Verwüstung am Garten Der Verkauf von Pflanzen und allerlei anderen Gegenständen aus seinem Garten durch die Blomschen Erben, den Hamann wohl am 29. September 1777 über sich ergehen ließ, vgl. und . - - - -Es haben ihn zerwühlet … Ps 80,14 - - - -königl. Freywohner Hamann meint, dass es unangemessen sei, mit den Erben des Vorgängers einer Dienstwohnung, die schließlich dem König gehört, in Rechtsstreitigkeiten zu geraten, vgl. . - - - -Salomo hat einen … Hld 8,11 - - - -Sokrates …äsopischen Fabelchen und Päan , S. 81–85, vgl. , 60–61 - - - -Mephiboseth Namensvariante von Merib-Baal, dem Sohn Jonatans, vgl. 2 Sam 21,7. - - - -Gottes Fiscal … Elihu in Hi 32–37 - - - -Brief Nr. 512 - - -4 pr …Päckchen HKB 509 am 4. September 1777; zu weiteren Inhalten des Päckchens vgl. - - - -1 ej. … goldene Charte Am 1. Oktober 1777; gemeint ist Herders Geldzuwendung von einem Jahr zuvor, vgl. - - - -jedes Kind , und - - - -Mutter - - - -Betrachtungen - - - -übrigen Beyl. an und den Vater von , vgl. - - - -Diac. Trescho , nicht überliefert - - - -letzter Brief nicht überliefert, vgl. - - - -Nebenstunden - - - -Kapellmeisters zu Berl. , vgl. - - - -Brutus - - - -Compere Claudius … ; Bericht nicht überliefert, vmtl. mit und Ende August 1777 - - - -Uebersetzer Ihres Hogarthschen Hudibras wird im Juni/Dezember 1778 im Teutschen Merkur erscheinen. – Herder schätzte Butlers Hudibras (vgl. ) und hatte Hamann eine Ausgabe mit den bekannten Illustrationen Hogarths geschenkt (vgl. Biga 172/692: „Hudibras with Cuts design’d and engrav’d by Hogard, Lond. 739. Donum Herderi nostri.“). - - - -Buttlers Remains - - - -meinen besungen Unklar, ob „besungen“ sich hier auf eine Deklamation eines Geburtstagsgedichts von Kreutzfeld bezieht oder auf einen lokal zirkulierenden Druck. Da Herder später genaue Kenntnis des Drucks von Kreutzfelds Geburtstagsgedicht hat (vgl. ), ist letzteres anzunehmen, außerdem, dass Hamann den Druck, den Herder aufbewahrte und der sich in seinem Nachlass befindet, mit diesem Brief mitsandte. - - - -Penzel - - - -Kreutzfeld - - - -Stoltzin - - - -Lippmann Löwen - - - -Kraus , Übersetzer von - - - -Billet von Me Courtan , nicht überliefert - - - -Hartknochs - - - -Hintz aus Curl. mit aus Mitau (Kurland) - - - -Cammerherrin von der Reck - - - -Lavater - - - -Kaufmann - - - -Baroneße von Bondeli - - - -Catin gemeint ist , vgl. zu - - - -Frau Gevatterin - - - -Augustpaars und August Herder, nach ihren Geburtstagen im August - - - -Dintefaß Tintenfass - - - -Mendelsons Hierseyn ; zu dessen Aufenthalt Ende Juli und Mitte August in Königsberg vgl. . - - - -aussaugenden feigen Gram Hamanns Passivität und Hilflosigkeit bei dem Streit mit den Blomschen Erben und deren Auktion von Gegenständen aus dem Garten seiner Dienstwohnung, vgl. - - - -nach Berlin an die Generaladministration, vgl. - - - -Vorgesetzte und - - - -Penzels - - - -Kanter ; gemeint ist demnach wohl, Penzel als Faktotum seines Buchladens und Redakteur der KGPZ zu verabschieden. - - - -Krausens Uebersetzung … , Übersetzer von - - - -Diac. Matthes - - - -Lindner - - - -4ten Theil des Strabo Penzels -Übersetzung, Bd. 4; anders als die vorherigen Bände enthält der gedruckte Band keinerlei Widmungen, biographische Vorreden des Verfassers o.ä. - - - -Dedication an Salomon Widmung an - - - -Bernouilli , von dem Penzel sich Protektion in Berlin erhoffte - - - -Leßings 3ten u 4ten Stück , Beytrag 3 und 4 - - - -seel. Reimarus - - - -Tetens … - - - -Tidemans wohl - - - -De Brosses Traité … , vgl. - - - -Plüche Mechanique - - - -Geschichte … - - - -erscheint hier abermal - - - -Fulda - - - -Fußstapfen - - - -Leben Jesu - - - -Heß - - - -Pathen den Preis August Herder; zu Herders Preisschrift-Plänen vgl. - - - -Winkelmann … Torso Dass Herders Schrift Denkmahl Johann Winkelmanns mehr werde als ein „Torso von einem Denkmaal“, wie es im Untertitel von dessen früherer Schrift auf Thomas Abbt hieß. - - - -Exegi perennius … pontifex zusammengesetzt aus , III 30,1–9 - - - -Spinnen gemeint ist wohl die Wiederaufnahme der Arbeit an - - - -Klebezettel … vgl. - - - -Kaufmanns Einladung Kaufmanns Einladung an Hamann, Ende Juli bzw. Anfang August nach Wandsbeck zu zu reisen, vgl. - - - -jüngste Lindner , vgl. - - - -Hartung … Don Quixote mit über Bertuchs Don Quijote-Übersetzung, vgl. - - - -seel. Lindner , vgl. - - - -Ob fugam vacui dt. aus Scheu vor der Leere (da noch Platz auf der Briefseite ist) - - - -kleine monstrum die Wiederaufnahme der Arbeit an der Schürze von Feigenblättern - - - -Wiel. Büsching u Voß , und - - - -1 Hauptstück der „Nachhelf eines Vocativs“, vgl. - - - -panurgischer Versuch … Zu der Diskussion, inwieweit der „Panurgische Versuch“ mit der „Charfreytagsbuße eines Capuziners“ in Hamanns Schürze von Feigenblättern und dem ‚Stellenlosen Blatt‘ zusammenhängt, vgl. HHE 5, S. 351–361. – Mit „Seher des Universums“ sind Dalberg und dessen Betrachtungen über das Universum gemeint. - - - -ventriculo cerebri Hirnventrikel - - - -Eitelkeit der Eitelkeiten! Pred 1,1 und Pred 12,8 - - - -Uebersetzer deßelben - - - -menschl. Versuch - - - -Kypke - - - -Mendelsohn … Coheleth Eine hebräische Ausgabe des Koheleth (Prediger, קהלת) von für , vgl. - - - -Bodens Uebersetzung , vgl. - - - -zwey Pathchens August Herder und - - - -Brief Nr. 513 - - -Dominica u XI. p. Trinit HKB 468 vom 18. August 1776 bzw. 11. Sonntag nach Trinitas - - - -Weihnachts heil Abends 1776 HKB 475 vom 22. Dezember 1776 - - - -Almanachs - - - -Fr.– Franzosen; gemeint ist Syphilis. - - - -Freunde vor allem - - - -Bunkel ; die Übersetzung war bei Nicolai im Erscheinen begriffen - - - -n: 15 von Furwitz den Kramer , S. 93–97 - - - -lapides brandenburgenses - - - -Isop … Ceder in der Lutherbibel mit Reinigung und Entsündigung verbunden, vgl. 3 Mo 14,4 u.ö. - - - -Friedens-Berloken - - - -Moses - - - -Eberhard - - - -Sokratischen Becher vgl. - - - -Apologie vgl. - - - -quod D. B. V quod Deus Bene Vertat, dt. was Gott zum Guten wende - - - -Brief Nr. 514 - - -Pohlnischen Abschiede d.h. ohne sich zu verabschieden; Lindner war Anfang August 1777 in Königsberg; vgl. - - - -Frau Consistorialräthin - - - - beyl. mütterl. Monitorium nicht ermittelt - - - -HErr Hofrath - - - -Garten Der Verkauf von Pflanzen und allerlei anderen Gegenständen aus seinem Garten durch die Blomschen Erben, den Hamann wohl am 29. September 1777 über sich ergehen ließ, vgl. und . - - - - en bal … chapeaux dt. wie bei einem Maskenball mit Damen und hütetragenden Herren - - - - Fiat voluntas Tua! dt. Dein Wille geschehe! (Mt 6,10) - - - - meinen Gagliani , wohl das frz. Original - - - - Libre cinque della Moneta - - - -durch einen Freund nicht ermittelt - - - -Vico Principi de Scienza nuova - - - - Kleukers Prediger Salomo - - - -Bodeni lateinischer Uebersetzung - - - -Bode … Shandy , siehe die 2. zeitgenössische Übersetzung von - - - - Gräfin von Bernsdorf ; die anstehende Hochzeit ist nur ein Gerücht, Bode folgte ihr lediglich 1779 nach Weimar als Verwalter. - - - - HE Prof Kreutzfeld - - - - Vale et fave amico Tuo dt. Leb wohl und sei deinem Freund gewogen - - - -Brief Nr. 515 - - - Briefe vgl. etwa HKB 504; Reichardt war Hamanns Verbindung nach Berlin im Streit mit den Blomschen Erben um den Garten seiner Dienstwohnung. - - - - Namenstage … Lieschen am 19. November, dem Namenstag von - - - - huj. … Briefe huius, d. dieses Monats; nicht überliefert - - - - Morinval , s.u. - - - - 7 Junii … Curator vgl. - - - - Tempel vgl. Mt 21,12 - - - - Intelligenzblätter - - - - pr. praeterito, vergangenen Monats, hier aber 29. September gemeint, vgl. - - - - Brüder Boanerges Jacobus und Johannes, nach Mk 3,17 die Donnersöhne - - - - bal paré in Gesellschaftskleidern, vgl. - - - - Crethi und Plethi u.a. 2 Sam 8,18 - - - - Es haben ihn … Ps 80,14, vgl. - - - -Geländer der kleinen Brücke Vgl. die für Hamann wichtige Formulierung „Brücke ohne Lehnen“ aus der Schürze von Feigenblättern (), die er hier mit dem Garten seiner Dienstwohnung parallelisiert. - - - - Kluft Lk 16,26 - - - - Vorgesetzten u. getreuen Nachbarn u. ; „getreuen Nachbarn“ mit ironischem Anklang an die Auslegung der 4. Bitte des Vaterunser durch im Kleinen Katechismus. - - - - Penzels Selma die von ‚Selma‘ genannte Tochter von - - - -Secretair der Direction bei der , nicht ermittelt - - - - Vorfahren Im Sinne von Vorgänger im Amt des Packhofverwalters; Hamann hatte sich vorgenommen, das Grundstück seiner Dienstwohnung intakt an seinen Nachfolger zu übergeben und es nicht, wie sein unmittelbarer Vorgänger und seine Erben, für den eigenen Profit zu missbrauchen, vgl. - - - - Iesebel wie ein Naboth: nach 1 Kön 21,3, vgl auch , N III,159/20–23 - - - -Wittwe Blom ; die Briefentwürfe an sie bewahrte Hamann anscheinend aus diesem Grund auf. - - - -Vater - - - - Herder - - - - Brutus , vgl. - - - - Moses Mephiboseth ; Mephiboseth ist eine Namensvariante von Merib-Baal, dem Sohn Jonatans, vgl. 2 Sam 21,7; zu dessen Königsberg-Aufenthalt vgl. . - - - - Jonathan Hamann selbst - - - - Phädons Mendelssohn, nach Phaedon oder Ueber die Unsterblichkeit der Seele - - - - Staurogedion Stauropedion, der gräzisierte Name von . Mit diesem Namen unterschrieb er sein Geburtstagsgedicht an Hamann von 1777 und verwendete ihn wohl auch zuvor. - - - - Uebersetzung des Hudibras Die Probe einer neuen Verteutschung des Hudibras wird im Juni/Dezember 1778 im Teutschen Merkur erscheinen. - - - - Sturz vgl. - - - - Bode die Wittwe heyrathet und ; die Hochzeit ist nur ein Gerücht. - - - - Prof. Engel - - - - diplomatischen Autorschaft - - - - Gesicht verloren vgl. - - - - Blindheit seines Homers nach dem Titelkupfer der Literaturbriefe, einem blinden Homer - - - - heil. Slawkenbergius vgl. , 3. Buch, Kap. 38 - - - - Fabellum de pudendi „Fabellum“ ist vmtl. eine Verschreibung oder Fehllesung für ‚fabellam‘ (kleine Erzählung, Fabel; Diminutiv von ‚fabula‘); ‚de pudendi‘ meint die Schamteile; gemeint ist, wie bereits mit der Jahreszahl 777, die Schürze von Feigenblättern. - - - - Vater - - - - Gemalin - - - -Brief Nr. 516 - - - Kreutzfeld - - - - Reichard gebeten , nicht überliefert - - - - heil. Christ. mglw. auf der Reise durch das Baltikum nach St. Petersburg - - - - Leichdorns Hühnerauge; gemeint ist der Streit mit den Blomschen Erben um den Garten von Hamanns Dienstwohnung, vgl. - - - - Epicurs Die philosophische Schule um versammelte sich in einem Garten, vgl. 10,1,10f. - - - - Stoltz - - - - Silhouette Scherenschnitt, mglw. von - - - - Kanterschen Zeitungen , nicht ermittelt - - - - Lehnchen - - - - Hänschen , vgl. - - - - Lieschen - - - - Mutter - - - - letzten Sonntage unsers Kirchenjahrs letzter Sonntag vor dem Advent, 23. November 1777 - - - - Käthchen - - - - vierten 2. Dezember 1777; Hamann zählt also den Tag der Geburt als ersten Geburtstag - - - - Prof. K. der lärmempfindliche - - - - Mlle Stoltz - - - - Uriel Penzel, vmtl. nach dem häufig die Konfession wechselnden Uriel da Costa (1585–1640), der, ebenfalls wie Penzel, eine Lebensbeschreibung verfasste (Exemplar humanae vitae) - - - - Selma - - - - Medisance üble Nachrede, wohl im Zusammenhang von Liebschaften Penzels - - - - Mendelssohn - - - - schreiben … schon getan etwa HKB 511 - - - - Reisegefährten Mendelssohn reiste mit (ein Schwager), und . - - - - la petite bouche du bon gout dt. für den kleinen Mund des guten Geschmacks - - - - Brief Nr. 516a - - - Uriel Penzel, vmtl. nach dem häufig die Konfession wechselnden Uriel da Costa (1585–1640), der, ebenfalls wie Penzel, eine Lebensbeschreibung verfasste (Exemplar humanae vitae) - - - - Hänschen Michelchen - - - - Coheleth , vgl. - - - - Nicolai , HKB 513 - - - -HE Isaac David - - - -Loge Hamanns Arbeitsraum am Licent, vgl. ; wohl leicht ironisch-abfällige Bezeichnung (vgl. Krünitz, s.v. Loge: „eine Hütte, ein kleiner mit Brettern verschlagener Raum, ein Hundestall, eine Schiffskammer etc. etc. heißt“), ohne Bezug auf Freimaurer- oder Theaterlogen. - - - - Reisegefährten oder - - - - Phädon - - - - Tetens - - - - de Broßes - - - - Berner Beyträge nicht ermittelt; mglw. Beyträge in das Archiv des deutschen Parnasses (Bern 1776–1777 oder Bernerisches Magazin der Natur, Kunst und Wissenschaften (Bern 1775–1777) - - - - Sethos - - - - Verf. des Universums - - - - Harris - - - - Löwen - - - - Bunkle wohl das englische Original von , für das sich Hamann wegen der bei Nicolai erscheinenden Übersetzung interessierte, vgl. - - - - HE Ephraim - - - - lieben Frau - - - - kleinen Rabbi - - - - Schwestern , und - - - - Kreutzfeld - - - - Kraus - - - - D. Friedlaender - - - -Brief Nr. 517 - - - Einschluß nicht ermittelt - - - - Paulus vgl. 2 Kor 10,10 - - - - zweyte Bändchen , Bd. 2 - - - - Brelocken - - - - Heinrich Stillings Jugend … ; Hamann hält für den Autor der Lebensbeschreibung Jung-Stillings (und folgt dabei wohl einem nicht überlieferten Katalog Hartungs, vgl. ); Henrich Stillings Jugend wurde tatsächlich von Goethe (ohne Einverständnis des Autors) pseudonymisiert in Druck gegeben. - - - - Chodowiecky - - - - Erinnerungen - - - - Buchhändler in der heiligen Geistgaße - - - - gl. Groschen (Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch) - - - - Antwortsschreiben aus Berlin von , vgl. - - - - Brief Nr. 518 - - - Erinnerungen - - - - Zueignung der Gnädigen Frau Sturz’ Buch ist gewidmet; Hamann kolportiert Gerüchte um eine angeblich anstehende Hochzeit der Witwe mit . - - - - Brelocken … S. 124 , S. 124 zu Hamann (Zitat s.u.) - - - - „treffenden … , S. 183f. (aus dem letzten Abschnitt des Buchs, über es selbst) - - - - Allerley Die Brelocken an’s Allerley der Groß- und Kleinmänner erklären sich eingangs als „Angehängsel an’s berüchtigte Allerley“ (S. 3), verstehen sich demnach als polemische Berlocken (Uhranhänger) zu Kaufmanns Allerley. - - - - Stillings Jugend ; Hamann hält für den Autor der Lebensbeschreibung Jung-Stillings (und folgt dabei wohl einem nicht überlieferten Katalog Hartungs, vgl. ); Henrich Stillings Jugend wurde tatsächlich von Goethe (ohne Einverständnis des Autors) pseudonymisiert in Druck gegeben. - - - - ihm - - - - Dr. George nicht ermittelt, mglw. im Zusammenhang eines einstigen Arztes in Königsberg (vgl. Friedrich Georgi: Dissertatio Inavgvralis Medica De Medicamentis Inspissantibvs Eorvmqve Modo Operandi (Halle 1745) und GND)?!? würde eher nicht ermittelt notieren - - - - Mösers - - - - fl. Gulden, Goldmünze, hier aber vmtl. 1 polnischer Gulden, eine Silbermünze, entsprach 30 Groschen oder weniger. - - - - Allerleys , Bd. 2 - - - - China Die chininhaltige Chinarinde wurde zur Fiebersenkung verwendet. - - - - HErrn Courtan, Henriettchen und Fritzchen , und - - - - Hänschen - - - - § 11. , S. 124: „Wenn ich Vater Hamann wär’, ich säß auf dem pythischen Dreyfuß, und orakelte um’s Geld, daß ich Nutzen und andre Freude davon hätte – ‚die Haare gen Himmel sich straubend, die Augen im Kopf blitzend und den Geifer in Bart trieffend würd’ ich den Gott aus mir reden lassen, dessen er voll ist, und Zulauf und Anbeter und Untersucher und Lobpreiser wollt’ ich finden, wie Gaßner, und dem traur’gen Schicksal entfliehen, meine in 4to’s zum Käsebepacken entweiht und bestänkt zu sehen.“ - - - -Brief Nr. 519 - - - huj. huius, d.i. diesen Monats - - - - 4 Sept. eingekommene HKB 509 - - - - 14 Oct HKB 512 - - - - letzten ej … Ihres Schreibens ejus (dt. dieses); vmtl. ist der letzte Oktober gemeint; Laufzettel wurden im Postwesen veranlasst, um den Verbleib von Sendungen oder die Ursachen von Verzögerungen zu ermitteln; vmgl. im Zusammenhang der Briefe Herders, die Hamann nach Mohrungen an Herders Schwester weiterleiten sollte, vgl. . - - - - 29 ej … Auction Der Verkauf von Pflanzen und allerlei anderen Gegenständen aus seinem Garten durch die Blomschen Erben, den Hamann wohl am 29. September 1777 über sich ergehen ließ, vgl. - - - - am Tage Elise der Heiligen Elisabeth von Thüringen, vgl. - - - - Antwort … von (nicht überliefert), vgl. ; letztlich wird der Bescheid abschlägig ausfallen, vgl. und - - - - Hefen Reste - - - - Kleuker , nicht überliefert - - - - Lavater , nicht überliefert (vgl. ) - - - - Einl. an Kaufmann und Ehrmann u. ; Einlage nicht ermittelt - - - - Kanter - - - - Penzel … die KGPZ - - - - Stockmars Hause … Selma mit und dessen Tochter „Selma“ - - - - Drama s.u. - - - - Vorrede wie Penzels biographische Vorreden zu seiner Strabon-Übersetzung - - - - Menschenkentnis und Menschenliebe Anspielung auf - - - - Sturzens Erinnerungen - - - - Menechmen - - - - Stillings Jugend , vgl. - - - - Hartungschen - - - - Kaufmann - - - - 2te Theil des Allerleys , Bd. 2 - - - - Breloquen - - - - Mösers Samml. - - - - Gagliani Uebersetzung - - - - Iselins Ephemeriden - - - - Gagliani Libri cinque della Moneta - - - - Principi della Scienzia Nuova - - - - Gianovese ; vgl. Bd. 2, S.  ?!? zu Galiani und Bd. 2, S. 6 zu Vico - - - - Vico Schwärmereyen … Korn vgl. , Bd. 2, S. 31, Fußnote zu „Man hat dafür gehalten, daß das erste Gold der rauhen und wilden Welt das Getreide gewesen sey“: „Vico in seiner Scienza nuova. Allein man findet, daß das Getreide und aller Feldbau keinem wilden Volke bekannt gewesen sey, folglich ist es eine Einbildung.“ - - - - Denkmal für mein Pathchen , vgl. - - - - König … Eitelkeiten Pred 1,1f. - - - - Büchlein - - - - Scholiasten , 1. Teil - - - - August August Herder - - - - so der HErr will und wir leben Jak 4,15 - - - - Aufklebezettel vgl. - - - - Brutus für … Reichard für - - - - Bückeb. Gebets - - - - Frau Schwester - - - - Brief im Museo , Bd. 2, 1777 (Oktober), S. 373, über Herders Predigt in Pyrmont („Vom Hrn. E. R. St.“) - - - - Mercur „Ueber die Landschaft-Mahlerey“, in , 3. Vj. 1777 (September), S. 273–280 - - - - Sturz - - - - Breloquen - - - - Hottinger - - - - Levin den Gagliani Mglw. meint Hamann Samuel Wolf Levi, Rabbiner in Worms (1751–1813); Übersetzer von war aber . - - - - Kraus - - - - Kreutzfeld - - - - Spencers Fairy Qveen - (1590/96). - - - - Hans Michel - - - - Hinc illae lacrymae! dt. daher also die Tränen (von einem erkannten Handlungsmotiv, nach Ter. And. 1,1,125) - - - - keine Autorschaft zu denken wohl die Fortsetzung der Schürze von Feigenblättern - - - - nisus dt. Schwung - - - - Urkunde - - - - Burneti Theoriam - - - - Archaeologia - - - - Hartknoch - - - - Meiners Abhandl … - - - - Jacobi Abhandlungen - - - - Seilers Beyträge - - - - Nicolai … schlimmer Augen vgl. HKB 513 - - - - Monumenta Brandenburgensia - - - - Vico - - - - Science nouvelle - - - - Clerici Die auf 1722 datierte Vorrede von ist erst in der 3. Fassung von enthalten. - - - - Einleitung , S. 1–36 - - - - Homers - - - - 7 fl. 7 gl fl.: Gulden, Goldmünze, hier aber vmtl. 1 polnischer Gulden, eine Silbermünze, entsprach 30 Groschen oder weniger; gl.: Groschen (Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch) - - - - Hälfte - - - - Erstgebornen und … August und August Herder - - - - Brodt … Kelch 1 Kor 10,14 - - - - Stecken und Stab Ps 23,4 - - - - Kreutzfeld - - - - Löwen mit Penzel mit - - - - Pater peccaui sprichwörtlich für ein Schuldbekenntnis, nach Lk 15,18–21 - - - - Zeilen an Kleuker ; Brief nicht ermittelt - - - - Drama von Penzel - - - - Ausgabe des Horatz für Helwig des für ; nie veröffentlicht - - - - fünften Theil … Strabo ; nie veröffentlicht - - - - Schwester - - - - Romans Mglw. ist die Liebschaft mit gemeint. - - - - Brief Nr. 520 - - - Brief nicht überliefert, vgl. - - - - Hahns Postille - - - - Rechnungsmaschiene vgl. Lavater an Merck, 24.8.1774: „Ein außerordentliches Mechanisches Genie, Pfarrer Hahn in Kornwestheim hat eine universal rechnungs Maschiene verfertigt, die transportabel ist, nicht mehr als 8. ℔. oder 10. wiegt, und die alle arithmetische aufgaben durch einfache bewegungen auflöset; das erste und einzige Stük dieser Art. Der Man schäzt dieß Stük 2000. Carlins“ - - - - Leibnitzens erfand eine Vier-Spezies-Rechenmaschine, die alle Grundrechenarten ausführen konnte. - - - - κατ’ ἀνθρωπον dt. im Blick auf einen Menschen in seiner Eigenart - - - - Fingerzeig - - - - Durst - - - - IV. Bande … apokryphischen Buche Vgl. die Sammlung von Hamann-Zitaten unter dem Titel „Vermischte Gedanken über Genie, Geniesprache, Menschengestalt. Aus einem apokryphischen Buche. 1761. Altona“ in , Bd. 4 (Textband), S. 96–99; mit dem „apokryphischen Buche“ sind Hamanns Wolken gemeint. - - - - ἀφθαρσια dt. unvergängliches Wesen; vgl. Röm 2,8 - - - - Zweifelwelten vgl. Phil 2,14 - - - - geschmack an Zeichen vgl. - - - - Predigten … drucken ließ Unklar, welche Predigten gemeint sind, möglich sind die Predigten Ueber das Buch Jonas oder die Vermischten Predigten von 1773; besondere Aufmerksamkeit bekamen die Zwo Predigten bey Anlaß der Vergiftung des Nachtmahlweins; vgl. auch JCLB. - - - - unphysiognomischten Menschen In , Bd. 1 (Textband), S. 271 veröffentlichte Lavater einen Kupferstich von sich selbst. - - - - dunkelm Worte 1 Kor 13,12 - - - - Weibchen - - - - συμψυχοις dt. Vertrauten, Seelenverwandten; vgl. Phil 2,2 - - - - weisesten Schriftsteller vgl. - - - - Stirnmeßer Lavaters Messapparat für Köpfe, insbesondere die Stirn, zur physiognomischen Charakterdeutung; vgl. die Beschreibung in , Bd. 4, S. 237–246 (Textband) und die Abbildungen im Tafelband [S. 17f.]; vmtl. äußerte sich Hamann im nicht überlieferten vorausgegangenen Brief spöttisch darüber. - - - - Mendelssohn Mendelssohns Besuch in Königsberg, den Hamann wohl ebenfalls im vorausgegangenen Brief erwähnte - - - -Brief Nr. 521 - - -Es handelt sich hier um einen Entwurf für eine Antwort Hamanns auf mehrere nicht überlieferte amtliche Schreiben der Generaladministration (mglw. von ) u.a. vom 27. Dezember (vgl. ); es geht teils um Hamanns amtliche Tätigkeiten als Packhofverwalter und ihre Verhinderung durch die Krankheit im Dezember 1777, teils um seine Dienstwohnung und die Streitigkeiten mit den Blomschen Erben. - - - -Rohübersetzung, ohne Streichungen (?!?): -Sie übertreffen alle meine Dankbarkeit, indem Sie die Grenzen und Bedingungen meiner Anstellung festgelegt haben, die ich Ihrer Gnade verdanke und die ich wie mein Leben mit einer Eifersucht schätze, die mich einige Schatten werfen ließ, die mein Vorgänger als ehemaliger Inspektor des Zolls genossen zu haben scheint, von dem für reale Attribute. – -Aber die erste Ihrer Höchsten Entscheidungen vom 19. des laufenden Monats hat gerade den Eifer zerstört, der mich zerfressen hat. – -Die zweite gehört nicht zu meinen Beschwerden, denn ich habe die 50 ECU und die damit verbundenen Gegenstände und deren Feder eigenhändig unterschrieben. – -Drittens. Infolge der Aufklärungen, die Ihnen, Mrs., gegeben wurden, und der Hinweise, die mir der Generalinspektor am 8. des laufenden Jahres in Bezug auf das Register der Pässe für Seemänner gegeben hat, bitte ich Sie untertänigst, mich von diesen Expeditionen zu befreien, da ich ebenso weit davon entfernt bin, sie zu wünschen, wie mir die Mühe zu verzeihen, mich um Neuerungen zu kümmern. -Viertens. – -Sobald ich mich von einem Brand auf dem Knochen meines linken Beines erholt habe, der mich vor einem noch gefährlicheren Sturz bewahrt hat, werde ich nur noch für die Führung meiner vier Register leben und die Beschränkungen ihrer Köpfe und Spalten, die Auspizien meiner Einrichtung und den Geist Eurer höchsten Entscheidung mit der gewissenhaftesten Unterwerfung und Gehorsamkeit erfüllen. Das wird mein Geschmack, mein Ruhm und meine Ruhe sein. – -Aber glauben Sie nicht, dass meine gärtnerische Muse jemals zu der Rustikalität fähig wäre, derer Sie sie verdächtigen – Ihnen hat der König den Weinberg seiner Finanzen anvertraut; Ihnen verdanke ich die Genugtuung, die Ehre und den Vorteil, ein freier Mieter und Nutznießer einer Domäne des Königs zu sein. Gott bewahre, dass ich es zu einem Marktplatz oder einer Diebeshöhle mache – und dass Ihr Fall mir und dem des Psalmisten zuteil wird: „Exterminavit eam aper de sylva et singularis ferus depassus est eam!“, d.h. die Wildschweine des Waldes haben es zerstört und alle Arten von wilden Tieren haben es abgeweidet. Gott bewahre, dass diese angeblichen Beschwerden besser begründet und konsequenter sind als ihre Aufklärung, dass eine arme Frau die Wechselbriefe ihres Gefährten und Verräters täuscht und unterschreibt, der ein Schelm und Dummkopf ist. – -Gott, der mich hört, wird meine Rache, mein Schild und meine große Belohnung sein. Amen! – -Ich habe die Ehre, für mein ganzes Leben mit der respektvollsten, tiefsten und einzigartigsten Sympathie diesen letzten Xbre 777. - - - - mon emploi als Packhofverwalter am Königsberger Licent - - - - mon antecesseur - - - - 19 du cour. wohl ein Bescheid der Generaldirektion vom 19. Dezember 1777, nicht überliefert - - - - l’Inspecteur General … 8 du courant ein Bescheid vom 8. Dezember, nicht überliefert - - - - plage sur le os … Hamanns Beinverletzung und anschließende Krankheit, vgl. - - - - un lieu de marché ou une caverne des voleurs Mt 21,12f.; im Kontext von Hamanns Vorwürfen gegenüber seinem Vorgänger , die Dienstwohnung für eigennützigen Gewinn missbraucht zu haben, vgl. . - - - - Exterminavit … Ps 80,14 - - - - mon vengeance, mon bouclier Ps 18,3 und 48 - - - -Brief Nr. 522 - - - Sohn - - - - Vater - - - - Schall der Posaunen u.a. Jer 42,14 - - - - vereckelt wohl wegen Hamanns ausführlichen Referaten der Streitereien mit den Blomschen Erben gegenüber Reichardt im vergangenen Jahr - - - - Gold und Silber … Specereyen Mt 2,2–11 - - - - trotzige und verzagte Ding Jer 17,9 - - - - pr. praeterito, vorherigen Monats, vgl. - - - - Loge Hamanns Arbeitsraum am Licent, vgl. ; wohl leicht ironisch-abfällige Bezeichnung (vgl. Krünitz, s.v. Loge: „eine Hütte, ein kleiner mit Brettern verschlagener Raum, ein Hundestall, eine Schiffskammer etc. etc. heißt“), ohne Bezug auf Freimaurer- oder Theaterlogen. - - - - Kreutzfeld u Krauses u. - - - - Penzel - - - - Kanter - - - - Selma - - - - Clienten Hamann selbst - - - - förmliche Entscheidung nicht überliefert, wohl im Zusammenhang der Streitigkeiten mit den Blomschen Erben und seinen Amtsfunktionen als Packhofverwalter; offenbar eine abschlägige Antwort, vgl. ; vgl. auch den Entwurf für Hamanns Antwort HKB 521 - - - - pretensions ridicules et inconsequentes dt. lächerliche und inkonsequente Ansprüche - - - - qui paroissent nullement fondées dt. die völlig unbegründet erscheinen - - - - Schwangerschaft am Tage Elise entbunden Hamann bezieht sich hier auf den 19. November (Namenstag der Heiligen Elisabeth von Thüringen), an dem er wohl einen Brief nach Berlin sandte über die Streitsache um den Garten und seine Amtsfunktionen, an dem er lange gearbeitet hatte, vgl. . – Von einer „Elise“, die Hamann jüngst den Zugang zum Garten eröffnet habe, schreibt Kreutzfeld auch in seinem Geburtstagsgedicht auf Hamann von 1777 (im Druck von 1781, S. 12): „Du lebst hier im dumpfigen Gemäuer / Vergnügter, sorgenloser, freyer, / Als im Serail der Sultan; deine Wiese / Ziehst du dem Windsor vor; dem Zürchersee / Den alten Graben; und dem Paradiese, / Das Eva ihrem Mann verschloß, / Hier deinen Garten, den dir jüngst Elise Geöfnet hat, (*) hier lebe frey und groß!“ An dieser Stelle macht Kreutzfeld eine Fußnote zu dem angeblichen Hamann-Text Leiden und –ana des seel. Pr. Mannah, mitsamt Seitenverweisen auf einen wohl nur scheinbaren Druck. Herder wird später nach ihm fragen, vgl. . - - - - Rebecca 1 Mo 25,22 - - - - prima Donna und dem Chef … vmtl. (s. u.) und (vgl. ) - - - - Apoll dem Horaz an seinem Ohr Sinn unklar, mglw. im Zusammenhang von , 4,15,1–4 oder , 6,3f.?!? - - - - Ad oculum et unguem dt. fürs Auge und für die Pfote (etwas sehr deutlich demonstrieren) - - - - Unrecht gelitten 1 Kor 6,7f. - - - - Hiob Hi 19,21. - - - - Hauptsache [Henkel: die Verteidigung der Rechte des preußischen Beamten gegen das französische Finanzsystem] zu spekulativ, doch eher die Korruption von Wybrand Blom und Marvilliers; streichen?!? - - - - Delationen verläumderische Anzeigen - - - - socratischen nach der sokratischen Unwissenheit - - - - C’est mon goût … vgl. Bernis’ „Reflexions sur la curiosité, le Goût de la Champagne, l’Amour, de la Gloire et la Médisance“ in: Réflexions sur les passions et sur les goûts, S. 109 (über die Arten der Neugierde von schönen Frauen): „A peine laisse-t’il tomber sur moi quelques regards distraits; cette langueur touchante, ce feu intéressant qui remplissoient ses yeux sont-ils épuisés? Ai-je mérite sa froideur en cessant de lui plaire, ou ne me suis-je pas trompée sur le droit que je croyois avoir de le toucher? Mais il n’est pas mon amant, qu’importe qu’il me trouve jolie? Helas! ma gloire, mon repos et le plaisir piquant d’enlever un Amant à ma rivale; tout enfin en dépend, il faut mourir ou ne rien perdre de mes conquêtes.“ (Rohübersetzung ?!?: „Kaum wirft er mir noch einige zerstreute Blicke zu; ist jene rührende Trägheit, jenes interessante Feuer, das seine Augen erfüllte, erschöpft? Habe ich seine Kälte verdient, indem ich aufhörte, ihm zu gefallen, oder habe ich mich über das Recht, ihn zu berühren, geirrt? Aber er ist nicht mein Geliebter, was spielt es für eine Rolle, ob er mich hübsch findet? Ach! Mein Ruhm, meine Ruhe und der reizvolle Genuss, einer Rivalin einen Geliebten zu entreißen; alles hängt letztlich davon ab, ich muss sterben oder nichts von meinen Eroberungen verlieren.“) - - - - querelle d’Allemand sinnlose Streiterei - - - - Nachricht nicht überliefert; wohl eine Absage Reichardts, sich für Hamanns Streitsache in Berlin weiter einzusetzen - - - Aloe Sie dient auch als Heilmittel. - - - - Stockmar - - - - Charakter indelebilis dt. unzerstörbares Merkmal - - - - coquin parvenu emporgekommener Gauner; gemeint ist - - - - betise dt. Dummheit - - - - Valtier … Magnier - - - - prima Donna wohl - - - - Penzels Jesabel , Penzels Geliebte; nach der Frau des Ahab, die ihn zum Götzendienst verführte, 1 Kön 21,25 - - - - machoire … etourdi crevé etwa: gefährlichen Dummkopf … leichtsinnigen Idioten - - - - respectum parentelae dt. aus Rücksicht auf die Verwandtschaft - - - - sub vmbra alarum Tuarum dt. unter dem Schutz deiner Flügel (Ps 17,8); mglw. auch eine Anspielung auf den preußischen Adler - - - - Fiat voluntas TVA! dt. dein Wille geschehe! (Mt 6,10) - - - - Prinzen - - - - Pathen August Herder; - - - - Rabelais zu Lion Rabelais soll einmal ohne Geld in Lyon gestrandet sein und, um nach Paris zurückzukommen, verbreitet haben, einige mit Asche gefüllte Säcke enthielten Gift für die Ermordung des Königs; er wurde daraufhin auf Staatskosten nach Paris gebracht, wo er die Harmlosigkeit der Asche lüftete und der König ihm verzieh; Hamanns Quelle ist die biographische Einleitung „Particularitez de la vie et moeurs de M. François Rabelais“ in , Bd. 1, S. xxx–xxxi. - - - - Mutter - - - - Brief Nr. 523 - - - Dom II. p. Epiph. 2. Sonntag nach Epiphanias - - - - Geburtstage Das Krönugsfest erinnerte an die Krönung Friedrichs I. im Königsberger Schloss am 18. Januar 1701. - - - - Last der Geschäfte vgl. - - - - langer Weile vgl. das Titelblatt der Sokratischen Denkwürdigkeiten - - - - Predigerbuche etwa Pred 11 - - - - Dienst als Packhofverwalter am Königsberger Licent - - - - Josua Hebr 4,8 - - - - circensischen Klopffechter Schaufechter auf dem Zirkus - - - - O wie gut … aus dem Kirchenlied Christian Friedrich Richters „Es kostet viel ein Christ zu sein“ (Str. 8, , S. 214) - - - - Traum … génie vgl. - - - - συμψύχοις dt. einmütig (Phil 2,2), vgl. - - - - Beylage oder Denkmal Hamann meint wohl die Zitate-Sammlung aus seinen Werken unter dem Titel „Vermischte Gedanken über Genie, Geniesprache, Menschengestalt“ in den Physiognomischen Fragmente, Bd. 4 (Textband), S. 96–99, vgl. . – Mglw. meint er aber auch, weiter zurückreichend, sein Porträt samt Beschreibung im Tafelband der Physiognomischen Fragmente, Bd. 2, vgl. ; zu Hamanns vorheriger Irritation bzgl. der „Eselsohren“ vgl. . - - - - stätig … Sporn vgl. Adelung, Bd. 4, Sp. 222, s.v. Sporn: „Ein Pferd heißt spornstätig, wenn es stätig wird, d. i. nicht von der Stelle will, so bald es die Spornen fühlet.“ - - - - Wahrheit Gottes … Röm 3,7 - - - - Mir Ignoranten … Vgl. ; Lavater verarbeitete diese Formulierung aus Hamanns Brief in seiner Schrift Pontius Pilatus, Bd. 1 (1782), S. 11f. - - - - Prediger des alten Bundes Meint im zeitgenössichen Sprachgebrauch Mose (vgl. etwa Basedow: Lehren der christlichen Weisheit und Zufriedenheit (1780), S. 487)) - - - - Pontius Pilatus vgl. Joh 18–19 - - - - vox populi vox Dei dt. Die Stimme des Volkes ist Gottes Stimme (antike Sentenz), vgl. , N II,171/18. - - - - Träume seiner Gemahlin Mt 27,19 - - - - Quod scripsi, scripsi Joh 19,22 - - - - Mysterium magnum 1 Tim 3,16 - - - - was ich geschrieben … regiere du! Kombination des „Quod scripsi, scripsi“ mit der 10. Strophe des Kirchenlieds „Der du bist A und O“: „was ich gelebet hab, das decke zu; was ich noch leben soll, regiere du“ (, S. 564). - - - - Moses Mephiboseth ; Mephiboseth ist eine Namensvariante von Merib-Baal, dem Sohn Jonatans, vgl. 2 Sam 21,7; zu Mendelssohns Besuch in Königsberg vgl. . - - - - philosophischen Schriften - - - - Briefwechsel und - - - - Heimat Mendelssohn bat 1775 Lavater um Hilfe für die bedrängten jüdischen Gemeinden in Lengly und Endingen, vgl. Moses Mendelssohn’s gesammelte Schriften, Bd. 3 (Leipzig 1843), S. 106. - - - - leichtsinniger Einfall … Gerücht Vmtl. im Zusammenhang von Mendelssohns 1775 verfasstem und unpubliziert gebliebenem Essay, der Lavaters Physiognomische Fragmente kritisch behandelt. Nicolai zitierte daraus in seiner kritischen Rezension der Physiognomischen Fragmente in der Allgemeinen deutschen Bibliothek, Bd. 29/2, S. 386f („Ein trefflicher Mann urtheilet schriftlich von diesem Werke […]“). – 1778 steht Mendelssohns Essay im Zentrum der Lavater-Lichtenberg-Kontroverse: Im März 1778 erscheint eine Kurzfassung des Essays im Deutschen Museum, S. 193–198, angekündigt von Zimmermann als Widerlegung von Lichtenbergs Angriffen gegen Lavater in Ueber Physiognomik; wider die Physiognomen, vgl. Altmann: Moses Mendelssohn, S. 317–322. - - - - Mosen und die Propheten Lk 16,29 - - - - Bonnet Im Vorwort von Lavaters Bonnet-Übersetzung forderte er Mendelssohn 1770 dazu auf, zu Bonnets Schrift Stellung zu beziehen und sie zu widerlegen oder andernfalls zum Christentum überzutreten; Mendelssohns taktvolle Antwort und Zurückweisung dieser Forderung in seinem offenen Brief an Lavater verschaffte ihm weitverbreitetes Ansehen und brachte Lavater dazu, öffentlich um Entschuldigung zu bitten. - - - - Salz und Licht Mt 5,13f. - - - - unser einer 1 Mo 3,22 - - - - Durst - - - - Passibilität … neuesten Theorie Eine ‚neueste Theorie‘ zu dem Thema um Aktivität und Passivität nicht ermittelt; vgl. aber die Aufnahme dieses Themas im vierten Band der Physiognomischen Fragmente, S.  117 und 228, an dem Lavater gerade arbeitete (siehe ). - - - - Εμαθεν ἀφ’ ὧν ἔμαθε ἔμαϑεν ἀφ'ὧν ἔπαϑε, dt. er lernte aus dem, was er erlitt, Hebr 5,8; „ἔμαθε“ mit μ anstatt π wohl ein Druckfehler bei Roth oder eine Verschreibung Hamanns. - - - - Satan Mt 13,25 - - - - Der Unglaub’ … Aus der 6. Strophe des Kirchenlieds „Mein Geist, o Herr, nach dir sich sehnet“, vgl. , S. 679 - - - - „Bis zur Lästerung … vgl. - - - - Iß dein Brod … mit deinem Weibe Pred 9,7–9 - - - - Copir- und Rechnungs-Maschinen vgl. - - - - inneren Menschen vgl. - - - - Geist und Wahrheit Joh 4,23 - - - - brennenden Busch 2 Mo 3,2 - - - - Gott der Todten … Mt 22,32 - - - - Wird die Welt … Anspielung auf die letzte Strophe des Kirchenlieds von J. Burkhard „Mache dich mein Geist bereit“; vgl. , S. 293f. - - - - fetten oder magern 1 Mo 41 - - - - Zeichen vgl. - - - - αὐτὴν τὴν εἰκόνα … dt. das eigentliche Bild der Dinge; Hebr 10,1, dort jedoch negiert - - - -Spiegel im Räthsel 1 Kor 13,12 - - - - τέλειον dt. das Vollkommene; 1 Kor 13,10 - - - - τότε δὲ πρόσωπον … dt. […] dann aber [erkenne ich] von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich stückweise, dann aber werde ich erkennen, gleichwie ich erkannt bin; 1 Kor 13,12. – „πρότωπον“ und „ἐπιγνώσθην“ wohl Druckfehler bei Roth oder Verschreibungen Hamanns - - - - Menschenkenntniß … nach dem Untertitel der Physiognomischen Fragmente - - - - Tauben-Einfalt … Schlangenlist Mt 10,16; zugleich Anspielung auf , N III, 201/21 - - - - wir sind Gott … des Lebens zum Leben 2 Kor 2,15f. - - - - Fingerzeiges - - - - Herder - - - - ersten Autorschaft … Aussichten , Bd. 1 (1768) und Bd. 2 (1769) - - - -neueste Ausgabe … dritte Theil Aussichten in die Ewigkeit, 2. Aufl. (1770) und Bd. 3 (1773) - - - -Ende des Werks 1778 erschien ein vierter Band der Aussichten in die Ewigkeit mit Anmerkungen, Zusätzen, Berichtigungen - - - - Jordan … Hi 40,23 - - - - Collectaneen-Mann jemand, der Auszüge und Notizen aus Schriften macht - - - - Montagne , 2. Buch, 17. Hauptstück, vgl. - - - - vir beatae memoriae dt. ein Mann seliger Erinnerung (bzw. Angedenkens) - - - - Volkslieder vmtl. - - - - vermischten Aufsätze vmtl. - - - -Hirtenbrief … Pfenningers Apologie - - - - Predigten mglw. , vgl. - - - - Recensionen Mglw. ist Nicolais Schrift Einige Zweifel über die Geschichte der Vergiftung des Nachtmahlweins (Berlin 1778) gemeint. - - - - Jonas - - - - Drama - - - - Parodie - - - - Physiognomik , Bd. 4 - - - - 14te Julius 1776 Zu Hamanns Reaktion auf sein Porträt in den Physiognomischen Fragmenten, Bd. 2 am 14. Juli 1776 vgl. ; sie fiel in die Zeit seiner schmerzhaften Arbeit am . - - - - Wurm und kein Mensch Ps 22,7 - - - - Stilling’s Jugend - - - - Ecce homo! dt. sehet, welch ein Mensch! (Joh 19,5ff.) - - - - Mohr Ebedmelech Jer 38,7–12 - - - - Eselskinnbacken Ri 15,19 - - - - Durst Anspielung auf - - - - Bedürfnisse 1 Mo 21,19 - - - - Lüsternheit 2 Sam 23,15 - - - - Frau - - - - Fressern und Weinsäufern Mt 11,19; Lk 7,34 - - - - à la fortune du pot dt. nach dem, was der Topf hergibt - - - -Brief Nr. 524 - - - Kaufmanns und heirateten am 2. Februar 1778. - - - - Erzautors … α γεγραφα γεγραφα dt. was ich geschrieben habe, habe ich geschrieben; vgl.Joh 19,22 und . - - - - 144000 u.a. Offb 7,4 - - - - Weibchen - - - - Netteli - - - - Heirli - - - - corrigire physiognomischen Text für die Physiognomischen Fragmenten, Bd. 4 - - - - Pfenninger - - - - Papilloten Haarwickel, vgl. Krünitz, s.v. Frisiren - - - - Bruder Doktor - - - - Brief HKB 523 - - - - N. Louisd’or Frz. Goldmünze, entspricht ca. 5 Talern bzw. 9 Gulden. - - - - Hegi Schloss Hegi, Wohnort Christoph Kaufmanns - - - - Asch Baron Georg Thomas von Asch (1729–1807), russischer Generalstabsarzt - - - - Fränkel Johann Caspar Fraenckel, jüdischer Militärarzt, von Lavater 1771 zur Taufe veranlaßt - - - - Physiognomik Physiognomischen Fragmenten, Bd. 4 - - - - „Alle euere … 1 Petr 5,7 - - - - Physiognomik , Bd. 4 - - - - Witzler Lichtenberg  - - - -wie er sagt … Thurmes Lavater bezieht sich wohl auf die Stelle in Lichtenbergs Ueber Physiognomik; wider die Physiognomen, S. 21f.; Lichtenbergs Polemik erschien zunächst im Herbst 1777 im Goettinger Taschen Calender vom Jahr 1778; vgl. auch JCLB. - - - - Kaufmann … Ehrmann und - - - -2. Brüder wohl keine leiblichen Brüder, sondern Johann Schweighäuser und Johann Friedrich Simon aus dem ‚Straßburger Brüderbund‘, vgl. JCLB. - - - - Kleinigkeiten Beilagen nicht überliefert, mglw. Predigten, vgl. ; vgl. auch - - - - Nachtmalvergifters Im September 1776 traten nach der Spende des Abendmahlweins Vergiftungserscheinungen auf. Der Verdacht wurde auf gelenkt, der die Tat aber bestritt; Lavater griff das Ereignis in den Zwo Predigten bey Anlaß der Vergiftung des Nachtmahlweins auf, vgl. JCLB. - - - -Brief Nr. 525 - - - Der Hintergrund des Briefes lässt sich angesichts des Textverlusts und der schlechten Überlieferung nicht eruieren; Kaufmanns Antwort hier gingen aber einige nicht überlieferte Schreiben Hamanns voraus, vgl. und . – Kaufmanns Brief ist wohl auf Anfang Januar 1778 oder davor zu datieren, da er um Zusendungen zu seiner Hochzeit bittet, die spätestens seit Anfang Januar 1778 für den 2. Februar angesetzt war (vgl. Düntzer: Christoph Kaufmann, der Kraftapostel der Geniezeit, S. 87). - - - - Hartknoch - - - - Agathon wohl - - - - Merz nicht ermittelt - - - - Mitau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) - - - - HochzeitsTag Christoph und Elise Kaufmann heirateten am 2. Februar 1778. - - - - phisiognomische Riecher … Seher Mglw. Verweis auf Lavater; da eine Person Namens Merz aus Lavaters Umkreis nicht bekannt ist, ist vll. auch bloß Kaufmanns Fähigkeit zur Charaktereinschätzung gemeint. - - - - P. wohl St. Petersburg - - - - Strike Stricke, Intrigen - - - - Schwager nicht ermittelt - - - - Vatter (in Winterthur) - - - - Rigiana und Petersburgiana Erzählungen über Riga und St. Petersburg, wohin Kaufmann nach seinem Königsberg-Aufenthalt bei Hamann hinreiste. - - - - Arndt - - - - W – selig Mglw. ; Kaufmann könnte von dessen Tod am 6. Mai 1777 in St. Petersburg gehört haben; selbst war er an dem Tag noch in Riga (vgl. ). - - - - Kantern - - - - Kinder , und - - - - Mutter - - - - Morgenländischen Sopha vgl. und - - - - Porträt wohl das Hamann-Porträt im Tafelband der Physiognomischen Fragmente, Bd. 2 - - - - Brief Nr. 526 - - - mein Man - - - - Schönen Neu Jahrswunsch wohl von Anfang Januar 1778, nicht überliefert - - - - Bild Porträt Herders, für das Hamann wohl einen Rahmen besorgt hatte - - - - überbringer nicht ermittelt - - - - L Bruder lieben Bruder, - - - - Brief Nr. 527 - - - Christoph - - - - anzufangende Haushaltung Nach den Enttäuschungen auf seinen Reisen und der Hochzeit Anfang Februar 1778 wollte sich Kaufmann, neben einer medizinischen Tätigkeit, dem einfachen Bauernleben auf Schloss Hegi zuwenden. - - - - Weib - - - - lezten Briefes mglw. HKB 525 oder ein anderer, nicht überlieferter Brief - - - - Ihrige vom 22 Oct. nicht überliefert - - - - letztes vom 29 Jan. nicht überliefert - - - - Inlage wohl von , vgl. - - - - Chr. - - - - Lavater - - - - Porkirche Chorraum - - - - Wint. Winterthur - - - - Obmanns Kaufmann - - - - Obervogt Ziegler - - - - Schwestern … Pfenninger Katharina und - - - - Schloßer - - - - vorlezte Cap. der Ap. Gesch Apg 27 - - - - Lips - - - - Ricci u. Cunego Gemeint ist wohl eine Darstellung des Begräbnisses Christi der Maler Sebastiano oder Marco Ricci (1659–1734 bzw. 1676–1729) in einer Gravur von Domenico Cunego (1726–1803). - - - - irdischen Engels - - - - junger Sohn - - - - langer, am 29 Jan. versprochener Brief nicht überliefert, auch nicht das Versprechen - - - -Brief Nr. 528 - - - Frau - - - - dritten Jungen - - - - mater puerpera dt. Wöchnerin - - - - Herzoginnen Anna Amalia und Luise von Sachsen-Weimar - - - - Graf v. Wernigerode - - - - Fürstin v. Statthagen Charlotte Friederike Amalie Gräfin zu Schaumburg-Lippe (1702–1785) - - - - Fr. v. Beschefer - - - - Georg Berens ; Beilage an ihn nicht überliefert - - - - Ferdinand Flachsland - - - - geistliche Sisyphus Handwerk als Superintendent in Weimar - - - - Kindern … beherrscht unter vormundschaftlichen Regierungen - - - - Königl. Pallast scherzhaft für Hamanns Dienstwohnung am königlichen Licent in Königsberg - - - - Departement Hamann teilte Herder zuvor mit, am 19. November 1777 eine Eingabe nach Berlin getan zu haben und eine höfliche Antwort vom „Chef des Departements“ () erhalten zu haben, vgl. ; von dem abschlägigen Bescheid und seiner Reaktion berichtet Hamann in . - - - - verbundnen Hausvaterkopf nach Ihrer Façon nach dem Hamann-Porträt mit den „Eselsohren“, vgl. - - - - Wansbecker , nicht überliefert - - - - incedo per ignes dt. ich schreite durch Feuergluten (, 2,1,7) - - - - neue Ausgabe unsres alten Gesangbuchs wohl ; oder aber Neueingerichtete beständige Sachsen-Weimar-Eisenach- und Jenaische Gesang-Buch (Weimar: Hoffmann 1778), für das Herder ebenfalls eine Vorrede schrieb, vgl. SWS XXXI, 707–712; vgl. außerdem - - - - Vorrede , SWS XXXI, S. 712–717 - - - - Bußzettel vgl. vom 14. März und 5. Dezember 1777 in SWS XXXI, 670f. - - - - Akad. der Wiß. - - - - Motto Ihres Horaz … Hamann zitierte Horaz häufig in Motti; das ganze Motto lautet: „Vtcunque defecere mores, / Dedecorant bene nata culpae“ (, ). – dt.: in dem Maße, wie das sittliche Empfinden schwindet, / zerstören Verfehlungen den Ruhm edel geborener Persönlichkeiten. - - - - Winkelm. , vgl. - - - - aufgewärmten Kohls , und - - - - Teller Nachtisch - - - - Geschichte der Gerichte Herder führt die kulinarische Metapher weiter und kündigt eine Geschichte seiner Arbeiten an. - - - - damit coquus dapifero nicht schade damit der Koch dem, der die Mahlzeit bringt, nicht schade - - - - Codex von sogen. Minnesingern die Jenaer Liederhandschrift (siehe hier), vor allem Sangspruchdichtung enthaltend - - - - Wiedeburg - - - - 8ten Dichter Spervogel - - - - Spanisches bewerben müssen Vgl. den Brief an von Anfang Januar 1778 mit einer Liste spanischer Titel in HBGA, Bd. 4, S. 55f. - - - - Jagemann - - - - Dante - - - - Brücke ohne Lehnen Der projektierte Abschnitt von Hamanns Schürze von Feigenblättern, der von einer Formulierung ausging, für deren Urheber er Herder hielt (was dieser aber bereits verneinte), vgl. . - - - - Kreuzfeld - - - - Begebenheiten des Prof. Ana Kreutzfeld führt in einer Fußnote zu seinem Geburtstagsgedicht auf Hamann von 1777 (im Druck von 1781 S. 12) eine Hamann-Schrift mit dem Titel Leiden und –ana des seel. Pr. Mannah an (vgl. zu ). Hamann tut sie bald als nicht ausgeführtes „Ideal“ ab (vgl. ), bald als „Scherz der sich von meinem Catalog herrührt“ (); tatsächlich ist bereits in Hamanns Biga-Katalog von 1776 (201/17) ein vmtl. fiktives Manuskript unter dem Titel „Leiden und Ana des seeligen Prof. Mannah. Fragment“ angeführt. Ob Hamann jemals ein längeres Manuskript unter dem Titel Leiden und –ana des seel. Pr. Mannah verfasste, ist unklar, der Druck ist jedenfalls fingiert. Zu Herders Quelle für die Kenntnis von Kreutzfelds Gedicht vgl. . - - - - Ana Ein zum Substantiv verselbständigter Plural aus der lateinischen Ableitungssilbe, z.B. Horatiana (Horazisches); auch ironische Bezeichnung für Anekdotensammlungen, vgl. etwa Saint-Sauveur: L’esprit des ana, ou De tout un peu. - - - - Adieu, Adieu die schließenden Worte des Geistes in Shakespeares Hamlet, I,5,91 - - - -Brief Nr. 529 - - - Brief Nicht überliefert, wohl von bzw. ; vielleicht ist auch nur die Paraphrase aus Ehrmanns Brief über Kaufmanns Hochzeit vom 16. März (HKB 527) weiter unten gemeint. - - - - gnädigst anvertraute Einschluß vmtl. die Beilage, von der Ehrmann berichtete, sie erhalten zu haben, vgl. - - - - Fragmenten … Anspielung auf die Physiognomischen Fragmente und den Lavater-Kreis - - - - curiösen Relation … freundschaftlichen Correspondenten nach , gemeint ist Kaufmann bzw. Ehrmann - - - - arm am Geist Mt 5,3 - - - - Einsam brachten … Paraphrase aus Ehrmanns Bericht über Kaufmanns Hochzeit, vgl. - - - - W. vor dem väterl. Hause Winterthur, - - - - Obervogt Ziegler - - - - L. - - - - Anke vgl. - - - - Schloßers - - - - junge Frau - - - -Brief Nr. 529 - - - Hochgräflichen Einladung von , vmtl. im Zusammenhang von HKB 529; Hamanns Brief mit der Versprechung nicht überliefert - - - - Kfm. - - - - Frucht seiner Liebe - - - - εὐτυχουσι και τριμηνα παιδια Suet. Claud., 1; dt. „mit denen es das Glück gut meint, die haben sogar ein Dreimonatskind.“ Dort bereits als volkstümliche Anspielung auf die Geburt eines Kindes allzu bald nach der Hochzeit. - - - - Sein Weib - - - - Schloßes Schloss Hegi bei Winterthur, das Kaufmanns Schwiegervater als Obervogt bewohnte. - - - - Birrestückli u. feißten Hammen schweizer Dessert aus Dörrbirnen; fetter Schinken - - - - Pfenninger - - - - Claudius Trinklied von , etwas das „Rheinweinlied“ (vgl. ) - - - - „Es hat en Bur ens Töchterli“ schweizer Volkslied - - - - Obervogt - - - -Brief Nr. 531 - - - Praeambulum … Vehikulum … Traktatium Vorrede … Fortbewegungsmittel … Abhandlung; Bedeutung unklar, wohl eine Aufforderung zum Briefeschreiben oder Besuchen - - - - schwangeren Frauen - - - - Erstling treuer Liebe - - - - Claudius , der Kaufmann offenbar besuchte; mglw. sind auch nur Briefe gemeint. - - - - 1500 Subscribenten die für die Bände von im Voraus bezahlt haben - - - - BrautLiedle , Bd. 3, S. 133: Als C. mit dem L. Hochzeit machte (Christoph und Liseli Kaufmann) - - - - Herder - - - - Herder - - - - regalirt königlich beschenkt (wohl mit einem Brief) - - - - Neugebohrnen - - - - Vatter - - - - Ehrmann - - - - St. Caspar - - - - -Brief Nr. 532 - - -Einl. vmtl. von , nicht überliefert - - - -Hartknoch - - - -Nachrichten und Denkmalen nicht ermittelt, vmtl. keine konkreten Bücher; blieb zu Lebzeiten ungedruckt - - - -Pathchens August Herder - - - -letzten Brief HKB 528 - - - -Wilhelm Ludwich Ernst - - - -Posten als Packhofverwalter am Königsberger Licent - - - -zerstoßnes Schienbein vgl. - - - -Entscheidung der Gen. Admin. Die abschlägige Antwort der Generaladministration vom 27. Dezember 1777 (nicht überliefert, vgl.), es ging wohl um den Streit mit den Blomschen Erben und Hamanns amtliche Aufgaben; Herder fragte danach, . - - - -letzte Arbeit Die Antwort an die Generaladministration, für die HKB 521 ein Entwurf ist. - - - -Neujahrscompliment … Chef unsers Departements , nicht überliefert - - - -hiesigen Vorgesetzten und - - - -P. war durch seine Königsberger Verbindungen zuvor meist von militärischen Pflichten befreit; als sich seine Versuche, aus dem Militär entlassen zu werden, zerschlugen und die preußische Intervention im Bayerischen Erbfolgekrieg (später Kartoffelkrieg genannt) anbahnte, fürchtete er aber, bald in ernsthafte Kriegshandlungen involviert zu werden und floh am 26. März aus Königsberg (die preußische Kriegserklärung gegen Österreich erfolgte am 3. Juli 1778); vgl. Köppe: Abraham Jakob Penzels Lebensirrfahrten, 135f. - - - -Kreutzfeld … , als Professor poeseos - - - -Kraus … εαυτοντιμ und seine selbstquälerische Übersetzung von (nach ) - - - -Erben den Blomschen Erben - - - -armen Bruder - - - -Kinder , und - - - -Einlage s.o. - - - -Silhouette … Gipspuppe zu Herders Bitte vgl. - - - -traurigen Gestalt nach - - - -Weimarschen Gesangbuchs , vgl. - - - -Ihre … Arbeitsamkeit vgl. Herders Auflistung seiner neueren Werke ab - - - -Lavaters - - - -Kaufmann , vgl. dessen Ermahnung HKB 531 - - - -Armen an Geist seelig Mt 5,3; vgl. das Motto zu , N III,323/10 - - - -Dii Deaeque me perdant dt. mögen mich Götter und Göttinnen verderben; nach Tac. Ann. 6,6 ein Briefanfang des Tiberius voller Selbstvorwürfe - - - -Wandsbeck bei - - - -Freunden in der Schweitz Lavater, Kaufmann und Ehrmann - - - -Kleuker … Pascal Kleukers Übersetzung von Pascals Pensées - - - -Zend-Avesta der 3. Teil von Kleukers Übersetzung von - - - -Versuche mglw. Herders Beiträge zum Teutschen Merkur, etwa über Hutten oder Kopernikus - - - -Plastick - - - -Kanter - - - -Hartungs Laden - - - -Freude … August mit den Geburtstagen Hamanns und Herders sowie einiger seiner Kinder - - - -Seine Kraft … 2 Kor 12,9 - - - -Brief Nr. 532a - - - -horas matutinas Morgenstunden bzw. nach dem Matutin (Nachtgebet) die Zeit zwischen Mitternacht und frühem Morgen - - - -NativitätFestes wohl der Geburtstag von , vgl. - - - -erstes und leztes … 3 huj. Penzels nicht überlieferter Brief vom 7. September (huius bzw. dieses Monats) mit mehreren von Hamann zu verteilenden Beilagen (vgl. zum Inhalt ). Penzel war am 26. März desertiert und aus Königsberg geflohen (vgl. ), befand sich nun bei Krakau. – Der Empfang des Briefs sowie Hamanns Antwort war gewagt, jeder Kontakt mit Deserteuren war verboten und von Strafe bedroht. Daher Hamanns Vorsichtsmaßnahmen: Erwähnung von Namen nur mit Initiale, Rasur seines Namens auf den Beilagen (s.u.), Warnungen zur Vorsicht und fehlende Unterschrift. Der Brief wurde wohl durch einen vertrauenswürdigen Boten überbracht. - - - -Mlle St. - - - -Kr. - - - -Selma - - - -Fr. An Königsberger Bekannten mit dieser Initiale kommen möglicherweise und in Frage. - - - -G. vmtl. , der mit Penzel befreundet war, vgl. Köppe: Abraham Jakob Penzels Lebensirrfahrten, S. 343. - - - -Pr. K† - - - -CH. K. - - - -Jungf. S. Lesung unsicher, wohl „Jungfer Selma“ - - - -letztendeponirte Bücher Wohl bei ; sie wurden später auktioniert, wobei Hamann nur Penzels „ganzen Vorrath von Episteln u Briefen erhielt“ (). - - - -B. nicht ermittelt - - - -Kr … Kraus nach Berlin, vgl. - - - -T … Teufel, wohl Penzel selbst gemeint, vgl. - - - -Rächer des 1. Gebots der 2ten Tafel Das erste Gebot der zweiten Tafel ist in lutherischer Tradition und im zeitgenössischen Sprachgebrauch (vgl. S.J. Baumgarten: Auslegung der epistolischen Texte, I, S. 213) das vierte Gebot (Elterngebot, 2 Mo 20,12.), gegen das Penzel durch die Feindschaft zu seinem Vater verstieß. – Mit „Rächer“ meint Hamann hier wohl allgemeiner die Obrigkeit, gegen deren Gesetze Penzel durch die Desertion verstieß: Gegenüber Deserteuren ist Friedrich II. also kein Literatenfreund und Philosoph. Bereits die vorherigen Versuche, über die Berliner Akademie dem Militär zu entrinnen, waren gescheitert, vgl. . - - - -Philosophe de S.S. - - - -Engel und dienstbare Geister Gemeint sind wohl Untertanen und Beamte Friedrichs II. (wie Hamann selbst), bei denen Penzel sich nicht sicher sein sollte, dass sie ihn nicht melden. - - - -„einem der mitten … Spr 23,34f. - - - -Mendelssohn … geschenckte Buch , nicht ermittelt, mglw. eines der mit HKB 509a geschenkten Bücher. - - - -2 Julii … Bernoulli Johann Bernoulli III berichtete in seinen Reisen durch Brandenburg, Pommern, Preussen, Curland, Russland und Pohlen in den Jahren 1777 und 1778, S. 76 von seinem Treffen mit Hamann an diesem Tag, der ihm „durch die Bescheidenheit seines Betragens und seiner Reden auf einer vortheilhaften Seite bekannt wurde“. - - - -Er geht über Warschau Tatsächlich reiste Bernoulli über Mitau und Riga nach St. Petersburg und besichtigte auf dem Weg nach Mitau am 3. Juli noch Kanters Papiermühle in Trutenau, vgl. , S. 195f. - - - -Prof DuBois , ebenfalls Mitglied der Berliner Akademie und anscheinend ein Helfer Penzels bei der Flucht, s.u. (jedenfalls organisierte er seine Korrespondenz). Bernoulli sollte sich wohl mit Dubois über eine mögliche Pardonierung nach Penzels Desertion beraten, vgl. Bernoullis Brief an Penzel aus dem Herbst 1778 (Köppe: Abraham Jakob Penzels Lebensirrfahrten, S. 160f.; bereits zuvor setzte Bernoulli sich für Penzels Entlassung aus dem Militär in Berlin ein, vgl. ). - - - -Vater … jammern Penzels Vater warf ihm anscheinend häufig in Briefen vor, durch seine Schulden die Lage der Familie zu belasten, vgl. Marie Sophie Penzels Brief an ihren Bruder vom 28.9.1777 (Köppe: Abraham Jakob Penzels Lebensirrfahrten, S. 149). - - - -wie Augustus um seine Legionen zu jammern vgl. Suet. Aug. 23, Übers.: „Schließlich soll er so aus der Fassung gebracht worden sein [über den Verlust der Varusschlacht], daß er Bart und Haare über Monate hat wachsen lassen und manchmal den Kopf gegen die Tür schlug und dann sagte: ‚Quintilius Varus, gib mir die Legionen wieder!‘ Und den Tag der Niederlage soll er in jedem Jahr in Schwermut und ganz traurig verbracht haben.“ - - - -Nachfolger des Recroutenwesens Bei Desertion musste auf eigene Kosten ein Ersatzsoldat gestellt werden. - - - -27 Augs … Bruder an Hamanns Geburtstag; starb am 25. August - - - -climacterisch bedeutendes schicksalhaftes Stufenjahr, vgl. zu - - - -Ehrenreich wohl - - - -Εαν ὁ Κυριος … Jak 4,15 - - - -Denkmal der Bruderliebe - - - -Quod non … Possit , 3,30,3f. (dt. „das kein gefräßiger Regen, nicht der unbeherrschte Aquilo [zerstören] kann“), kurz nach „Exegi monumentum…“ - - - -reich u arm wohl nach 1 Sam 2,7, vgl. - - - -Prof. vmtl. , vgl. - - - -gestern und heute nach Polen wohl dieser Brief - - - -Geh. R. v. K. Lesung unsicher, nicht ermittelt - - - -Br. u Zitt. und - - - -Prof du Bois - - - -L–r Lesung unsicher, mglw. , mit dem Penzel befreundet war, vgl. Köppe: Abraham Jakob Penzels Lebensirrfahrten, S. 343 - - - -Viuat S. Selma wohl nach - - - -Liebe Gottes … guten Geistes Variation von 2 Kor 13,13 - - - -vorläufigen Ονησιμοις Phlm 8–10 - - - -Gleboka Głęboka - - - -Brief Nr. 533 - - -Gevattermann Pathe für , der wohl vor kurzem geboren wurde - - - -Geantw. den 7 Jänner 79. nicht überliefert - - -Brief Nr. 534 - - -Götti schweizerisch Pate - - - -Christoph Adrian Gotthilf Kaufm. - - - -Gevattermann … Zeilen aus seinem Herzen und der Brief HKB 533, den Ehrmann diesem Schreiben wohl beilegte - - - -quantumvis dt. wenngleich - - - -Elisa K. - - - -heftigen Schrecken … Niederkunft beschleunigte Sie heirateten am 2. Februar 1778; vgl. dagegen Ehrmanns Andeutung einer vorehelichen Zeugung in . - - - -K. - - - -Akkuschör Accoucheur, Geburtshelfer - - - -Nimrods 1 Mo 10,9 - - - -Großvater - - - -altes Felsenschloß vgl. - - - -Verlust meines Vaters vgl. Düntzer: Christoph Kaufmann, der Kraftapostel der Geniezeit, S. 96 - - - -Brief Nr. 535 - - -Stephani - - - -Hause die Taufhandlung Für , die zwei Tage zuvor geboren wurde; mit Rücksicht auf die Gewissensehe, was Hamann im Folgenden diskret begründet und der Patin geradezu nahelegt, sich zu entschuldigen, gleichwohl nahm sie an der Taufe teil, vgl. . - - - -Freymäurer im Sinne von Geheimnisträger; Hamann war nicht tatsächlich Mitglied einer Freimaurerloge. - - - -Mutter - - - -Henriettchen - - - -Hänschen - - - -Fritzchen - - - -Lehnchen - - - -Lieschen - - - -Brief Nr. 536 - - -21 pr. praeterito, d.i. vorherigen Monats, also 21. Oktober 1778; nicht überliefert - - - -Siegel Straßberger, „Licht Liebe Leben“ – Johann Gottfried Herders Siegel, S. 194f. sieht in dieser Formulierung eine Anspielung auf Herders „Licht Liebe Leben“-Siegel, dessen Petschaft er sich vmtl. in diesen Jahren machen ließ, vgl. - - - -Einl. nicht überliefert, vmtl. von Herder an seine Schwester in Mohrungen - - - -Einfluß meines Unsterns vgl. - - - -klein Pathchen August Herder - - - -unglückl. Bruder - - - -27 des Morgens Hamanns Geburtstag - - - -Stuffenjahr In jedem 7. Lebensjahr, genannt Stufenjahr oder annus climactericus (mitunter auch in jedem 9.), sollen einer in Antike und Neuzeit weit verbreiteten Vorstellung zufolge „für das Leben und die Glücksumstände des Menschen leicht allerhand verhängnissvolle Fälle eintreten können“ Gell. 3,10,9; besonders bedeutend und mglw. verhängnisvoll soll dabei u.a. das 49. Jahr sein (7 × 7, vgl. Krünitz, s.v. Stufenjahr). Zu Spekulationen um die dreifache Sieben im Jahr 1777 vgl. auch ; zur „heilige[n] Sieben unserer Gottes-Familie“, d.h. den sieben Mitgliedern von Hamanns Haushalt, vgl. . - - - -Fluß rheumatisches Fieber, vgl. Krünitz, s.v. Fluß - - - -Prof. vmtl. - - - -ältesten Kindern und - - - -Apologie meines Cretinen ; es ist tatsächlich nur ein Blatt überliefert. - - - -ideale Titel wie die Leiden und –ana des seel. Prof. Mannah, s.u. - - - -siebente zur Siebenzahl s.o. - - - -Tochter - - - -in meinem Hause getauft vgl. - - - -Me Courtan - - - -Mutter - - - -Quartanfieber in Compagnie viertägig wiederkehrendes Fieber, siehe Krünitz, s.v. Quartan; vgl. - - - -Erbe des Vermögens seines Bruders, das Hamann zuvor bereits verwaltete, und das vmtl. wegen unvorteilhafter Häuserverkäufe und Prozesse wie dem gegen Nuppenau von 1769 belastet war; vgl. - - - -Ψ 128 Ps 128 - - - -Leichdorn Hühnerauge - - - -Take Physick, Pomp! , 3,4,33 (Lear während des Sturms zu sich selbst. Übers. Frank Günther): „Da nimm Arznei, Prunk; / Du setz dich aus und fühl, was Arme fühlen, / Daß du den Überfluß all jenen hischüttst, / Und zeigst, die Himmel sind gerechter.“ - - - -lieben Sohn - - - -Brief an die Römer Röm - - - -Palaephatus u Theognis und - - - -Historias selectas lateinisches Lesebuch mit ‚ausgewählten Geschichten‘ - - - -Erasmi Colloquia - - - -Ernesti Initia - - - -Schröckhens Historie - - - -Prof. Kreutzfelds Bedienter von , nicht ermittelt - - - -Ostracismus scherzhaft für Ausweisung (nach der Verbannung von Politikern aus Athen, die tyrannischer Ambitionen verdächtigt wurden) - - - -Was unser Gott gegeben hat aus der 3. Strophe des Kirchenlieds von Johann Jakob - - - -Lavater ; gemeint ist wohl HKB 524, vgl. - - - -Kaufmann , vgl. HKB 533 und die weiteren Aufforderungen zu antworten - - - -Pfeninger … 1 Aug. , nicht überliefert - - - -Magazins für Χstentum - - - -Leuchsenrings Journal de Lecture - - - -Iselins Ephemeriden - - - -Diac. Matthes - - - -Oberhofprediger Schultz - - - -Wanowski - - - -Rittergestalt desto trauriger nach - - - -Trescho - - - -Buchholtz Vmtl. , Tochter von ; eine Hochzeit kam nicht zustande. - - - -Denkmal auf Buchholtz … religiösen Nebenstunden in , nicht ermittelt - - - -Vorrede zu Warner die Vorrede zu - - - -Apologie meines Cretinen - - - -Anfrage … Mannah Die Hamann-Schrift, welche Kreutzfeld in seinem Geburtstagsgedicht auf Hamann, S. 12 in einer Fußnote erwähnt; zu Herders Anfrage vgl. . - - - -Penzel … dicken Briefe von , nicht überliefert, vgl. - - - -Hauptmannin von Cieciczowska … nicht ermittelt - - - -Siegwart - - - -Auction die Auktion von Penzels Büchern und sonstiger Hinterlassenschaft nach der Beschlagnahmung infolge seiner Desertion, vgl. - - - -Verfaßer der Ehe - - - -Lebensläufen - - - -Moses Mendelsohn … Versicherung , wohl in einem nicht überlieferten Brief - - - -Verleger Voß - - - -Flörke - - - -Kr. Rath Scheffner - - - -Criminalrath Hippel - - - -Freymäurerrede - - - -seel. Lindners Tod - - - -Brief vom Mercur vom Teutschen Merkur, nicht überliefert - - - -Uebersetzung des Hudibras - - - -Exemplar - - - -Butler’s Remains - - - -Kanterschen Laden bei - - - -Rector zu Osnabrück , nicht überliefert - - - -Uebersetzung des Plato - - - -Benzler ; vgl. Herders Brief an Gleim, den er bittet, Benzler die Stelle des Bibliothekars beim Grafen in Wernigerode zu verschaffen (HBGA, Bd. 4, S. 75) - - - -Pfenninger , nicht überliefert - - - -Reimarus vom Zweck Jesu die Separatpublikation der von Lessing herausgegebenen Fragmente eines Ungenannten - - - -Hahns N. T. - - - -Sympathie … Theologie der Fragmentenstreit; Hamanns Sympathie leitet sich wohl aus seiner Gegnerschaft gegenüber der Neologie her, vgl. HHE 5, 173 - - - -Parthen Parteien - - - -Falk und Ernst (die ersten drei Gespräche von 1778) - - - -Kraus … zu seyn wurde Mitte November 1778 auf Fürsprache von Hippel und – sonderbar genug, da er selbst nicht Mitglied war – von Hamann in die Dreikronenloge aufgenommen, vgl. Krause: Beiträge zum Leben von Christian Jakob Kraus, S. 211f. - - - -4 u 5te Gespräch (Gespräche 4 und 5) - - - -Leßings Schwächen - - - -Auslegung des Hohen Liedes - - - -Berl. die Nachricht nicht überliefert, vmtl. von , s.o. - - - -Apocalypsin - - - -Eigel … bring ger Spr 30,15 - - - -große Gesangbuch , vgl. - - - -Geheimniße des Heidentums - - - -Hippel - - - -Gevatter Brief von Schloß Hegi HKB 533, den Hamann am 11. November erhielt - - - -Caßelschen Praemio , vgl. - - - -Heurigen und Fernigem Hld 7,14 - - - -in effigie ein Bild Hamanns, etwa eine Gipsbüste, um die Herder bat, vgl. - - - -in secula seculorum dt. von Ewigkeit zu Ewigkeit - - - -Johann Michael - - - -Elisabet Regina - - - -Magdalena Katharina - - - -Marianne Sophie - - - -Zettel … Bild Hamann bat bereits einige Male darum, vgl. etwa - - - -Moses (Mendelson) , Lk 16,29 - - - -Lavater - - - -Kaufmann - - - -Claudius Kupferstich , Bd. 3, S. 171; die kindlich-naive Zeichnung (wohl von Claudius selbst) wird von ihm im Vorwort scherzhaft als „der versprochene Rembrandt“ eingeführt und fällt qualitativ natürlich klar ab im Vergleich zu den Chodowiecki-Stichen des Bandes. „Er ist nach einer Antique gemacht, und Kenner versichern, daß er getroffen sey. Auch soll die Zeichnung nicht übel seyn; doch will ich H. Chodowiecki gern für meinen Meister erkennen.“ (ebd., S. ix) - - - -Brief Nr. 537a - - -Vmtl. im Umfeld von HKB 536 entstanden. Dort sendet Hamann einen ähnlichen Zettel an Herder mit der Bitte, dieser möge ihm auch einen solchen schreiben, damit er ihn hinter dessen Bild über seinem Bett kleben kann. Diese Bildersammlung legte sich Hamann zwar bereits 1777 an (vgl. HKB 500), einen Kupferstich von Claudius erwähnt Hamann aber zum ersten Mal in HKB 536. Es ist zu vermuten, dass Hamann in dieser Zeit eine ähnliche Bitte an Claudius richtete. – Der Notizzettel blieb wohl als liebevolle Erinnerung an den Freund Hamann im Besitz der Familie Claudius, obwohl dieser aus Diskretionsgründen an ihn gerichtete Briefe vor seinem Tod verbrannte. - - - -Johann Michael - - - -Elisabeth Regina - - - -Magdalena Katharina - - - -Marianne Sophie - - - -Anna Regina Schumacherin - - - -Warginen heute Welikolukskoje, ein Dorf bei Tapiau 40 km östlich von Königsberg - - - -Frau Rebecca - - - -Brief Nr. 537 - - -wohl mit HKB 536 abgesendet - - - -dreyer Söhne … mittelste , August Herder und , der mittelste; Hamanns Patenkind ist August - - - -Marianne Sophie - - - -mangeln meine Kinder des Ruhms Röm 3,23 - - - -Kinder sind eine Gabe des HErrn Ps 127,3 - - - -Er, der gütig ist … 2 Chr 30,19 - - - -Herders - - - -Jonathans Hamann selbst - - - -Brief Nr. 538 - - -Einl. nicht überliefert, aus Berlin - - - -HE Jacobi - - - -Fr. Consistorialräthin - - - -Reichard - - - -Kraus - - - -neuen Studiums der Medizin - - - -HE Abrechner Schwink Georg Friedrich Schwinck d. J., Königl. Geschworener Mäckler und Lizentabrechner bei Verschiffung der Königl. Magazinnaturalien - - - -Ihre Sachen nicht ermittelt - - - -Hennings - - - -Stettiner Schiffer Neumann nicht ermittelt - - - -Böhm Jacob Philipp Böhm, Schiffsabrechner und Hofmäkler in Stettin - - - -einl. Correspondenten nicht ermittelt - - - -physiognomischen Reisen - - - -Marianne Sophie - - - -Lieschen - - - -Hofr. Tottien - - - -D. Kurella - - - -Brief Nr. 539 - - -Marianne Sophie , vgl. - - - -Pathenschaft vgl. - - - -selbst schreiben s. u. - - - -Pathe August Herder - - - -Bruder entschlafen , vgl. - - - -Erbschaft - - - -was du thust … Joh 13,27 - - - -wie ein gebundner Prometheus zu Hamanns Zustand vgl. , zum gebundenen Prometheus vgl. Hamanns Unterschrift unter HKB 310 - - - -Schatzkästlein … so habt mit allen vgl. den Eintrag zum 27. August in dem erbaulichen Kalender Güldnes Schatzkästlein der Kinder Gottes und Röm 12,18 - - - -es liegt nicht vgl. im Güldnen Schatzkästlein der Kinder Gottes zum 25. August und Röm 9,16 - - - -Dicta nobis sunto dt. sie sollen uns gesagt sein, d.h. die Sprüche sollen für uns gelten - - - -Gedankenplan zu Hamanns ausbleibender Autorschaft vgl. - - - -Hohelied - - - -Schwagers - - - -Apokalypse - - - -U. l. Fr. Unserer lieben Frau (Personifizierung der Literatur wie bei einer Universität als Alma Mater) - - - -Baals-Gabe nutzlos, wie ein Baalsopfer - - - -enfans perdus verlorene Kinder (im französischen Militärjargon für waghalsige oder zum Tode bestimmte Vortrupps); gemeint sind wohl Maran Atha und der 2. Teil der Volkslieder; vgl. auch - - - -geliebten Herzogin - - - -Jagemann , vgl. - - - -ευκληρια der Schurmannin Die lateinische Autobiographie Anna Maria von Schürmanns (1607–1678); sie erzählt darin, wie sie dem weltlichen Ruhm und den Studien von Sprache und Literatur entsagte und ein Leben in Demut und religiöser Gefolgschaft bei der Sekte der Labadisten begann (Ευκληρία bedeutet: die, die gut wählt). In seinen Briefen, das Studium der Theologie betreffend bekannte Herder, das Buch nie zuende gelesen zu haben (48. Brief, SWS XI, S. 88). - - - -Yvons Pierre Yvon (1646–1707), Prediger in der Sekte der Labadisten - - - -Kirchenpostill Luthers … Varianten zu Herders weiteren Erwerbungen vgl. HBGA, Bd. 12, S. 63 - - - -Semler … Ungenannten , Brief nicht überliefert, offenbar mit einer Bitte, Subskribenten zu sammeln - - - -Leßings Nathan - - - -Reiskens Hiob - - - -Verf. der Lebensläufe … Hippel , zum Rätselraten um die Autorschaft vgl. zuletzt - - - -Mendelsohn - - - -über die Ehe - - - -Winkelm. an mich unbekannter Weise denkt vgl. , S. 204 - - - -zweite Theil … , Bd. 2; Herder wird allenthalben und auch positiv erwähnt, negativ etwa auf S. 263; vgl. auch - - - -Campens Schulsammlungen - - - -besonders - - - -Versuch über den Buchstab H. Eine weitere Schrift wie Hamanns Neue Apologie des Buchstaben h, vgl. ; aus dem Vorhaben entstehen die Zwey Scherflein. - - - -Dante gelesen? , vgl. - - - -Klopst. , wohl ein Irrtum Herders - - - -Claudius - - - -Kaufmann ; er hatte auch Hamann zum Paten von gebeten, vgl. - - - -Schlegel - - - -J. C. Berens - - - -lügenhafte Leben … vgl. den biographischen Aufriss zu Herder in Gadebuschs Livländischer Bibliothek, Tl. 2, S. 44–52; bes. S. 45 zu den für Herder besonders ärgerlichen „Klatschereyen“ () über seine Rigaer Zeit - - - -Graf von Wernigerode - - - -reg. Fürstin zu Lippe Detmold …Gemahl Kasimire Fürstin zu Lippe-Detmold, geb. Prinzessin von Anhalt-Dessau (1749–1778) und Simon August Fürst zu Lippe-Detmold (1727–1782) - - - -Sohn Christian Friedrich zu Stolberg-Wernigerode (1746–1824) - - - -Benzlers , vgl. - - - -Kleuker , vgl. - - - -harthörig schwerhörig - - - -Gleimen - - - -pauper vbique iacet , 1,218; dt. Artmut streckt nieder den Mann! - - - -3. Paullinischen Grazien … 1 Cor. 12,8–13 Glaube, Liebe, Hoffnung (analog zu den drei Chariten); wohl Schreibversehen Herders für 1 Kor 13,8–13 - - - -Kreuzfeld … Lettica steuerte litauische ‚Dainos‘ für den ersten Teil von Herders Volksliedern bei, vgl. ; vgl. SWS XXV, S. 143–146, außerdem S. 316 und den Kommentar S. 667. - - - -Hudibras Kreutzfelds Übersetzung von Butlers Hudibras im Teutschen Merkur, vgl. - - - -Zettel Der Zettel mit den Namen von Herders Familie, um ihn hinter sein Porträt in Hamanns Schlafzimmer zu kleben, vgl. ; Herder sandte ihn offenbar mit, er ist jedoch nicht überliefert. - - - -übrige Papier die übrige Hälfte der vierten Seite des Briefpapiers - - - -Marianne Sophie , vgl. - - - -Mutter - - - -drey Blümchen die drei Töchter - - - -Erstgebohrnen - - - -Sim. Dachs Gedichte , vgl. und Hamanns Abschriften im Anhang des Briefs - - - - ana u. P. Mannah … Die Hamann-Schrift, welche Kreutzfeld in seinem Geburtstagsgedicht auf Hamann in einer Fußnote mit Seitenzahle erwähnt (siehe , S. 12); Hamann tat sie als nicht ausgeführten Entwurf ab, vgl. . - - - -Adieu, Adieu … die schließenden Worte des Geistes in Shakespeares Hamlet, I,5,91 - - - -Brief Nr. 540 - - -Helfer am St. Peter vgl. - - - -Sie und Du vgl. - - - -3 Julii pr. praeterito, d.i. im vorhergehenden Jahr; 3. Juli 1778 - - - -ganzes Pack … Billet doux HKB 524, zur Beilage vgl. - - - -wesentl. Lehre - - - -am Geist Mt 5,3; vgl. das Motto zu , N III,323/10 - - - -blinden Wehen … Autorschaft Gemeint sind wohl (noch) nicht vollendete Schriften wie die Schürze von Feigenblättern und Konxompax oder bereits im Keime abgebrochene Schriften wie die Apologie meines Cretinen oder die Leiden und –ana des seel. Pr. Mannah (vgl.). - - - -Monument …  , Bd. 4 (1778), vgl. - - - -Menschenkenntnis und Liebe nach dem Untertitel von Lavaters Physiognomischen Fragmenten - - - -Mich auch darinn … Seele Paraphrase der Charakterisierung Hamanns im zweiten Teil der Physiognomischen Fragmente, Textband, S. 285f. (verfasst von Herder und Lavater). - - - -Schwert Offb 1,16 - - - -Bethesda … Joh 5,2–7 - - - -leidiger Arzt … Lk 4,23 - - - -türkischen Sclaven vgl. - - - -Baroneße von Bondeli - - - -seel. Vater - - - -Freund … Ankündigung nicht ermittelt, wohl in den KGPZ - - - -leibl. Bruder - - - -Riesenleib … Selbstcharakterisierung nach Rabelais’ Gargantua - - - -Michaelismesse in Königsberger Buchläden aus dem Programm der Herbstmesse 1778 - - - -Hahns Fingerzeig - - - -N. T. - - - -Predigten 1770 erschienen keine Predigten von Lavater, mglw. meinte Hamann Vermischte Predigten von 1773; vgl. JCLB. - - - -Lieblingspropheten ; Hamann besaß nur die erste Hälfte, vgl. - - - -2ten Theil des Allerleys gegriffen hätten , wohl in Lavaters Büchersendung - - - -Gevatter Kaufmann , vgl. - - - -Quousque tandem dt. wie lange noch? (, 1,1) – vmtl. ist gemeint, vgl. . - - - -philippisches Schaustück nach den Philippica des - - - -Aussichten , vgl. - - - -Supra nos dt. über uns hinausgehend, wohl eine Variation von Sprichwörtern wie dem Sokrates zugeschriebenem „Quod supra nos, nihil ad nos“ - - - -mediis terminis dt. vermittelnde Begriffe - - - -manum de tabula dt. „Hand vom Bild!“ (im Sinne von: nicht weiter anrühren, nach , XXXV,36,80) - - - -St. Paulo … Röm 7,15 - - - -Freundin Deines Busens , vgl. - - - -Netteli und Heirli und - - - -Stuffe mglw. nach den ‚Stufenjahren‘, vgl. - - - -Schild 1 Mo 15,1 - - - -kranke Freundin - - - -ihrer kranken Freundin - - - -öffentl. Ankündigung s.o. - - - -Beaumont nach - - - -Bruders - - - -Regale Geschenk, aber auch Vorrecht - - - -Bundeslade Jos 3,6 - - - -Steinbart’s System - - - -monstrum aus Afrika wohl eine Verschränkung von ,7,17,42 „ex Africa semper aliquid novi“ und ,3,659 „monstrum horrendum“. - - - -Der HErr … Jes 57,19 - - - -Brief Nr. 541 - - -Marianne Sophie - - - - fl. Gulden, Goldmünze, hier aber vmtl. 1 polnischer Gulden, eine Silbermünze, entsprach 30 Groschen oder weniger. - - - -Hänschen - - - -der Nabel ausgetreten einen Nabelbruch erlitten, gängig bei Säuglingen und mitunter durch zu starkes Schreien verursacht; mit Bandagen zu behandeln - - - -Mutter - - - -Brief Nr. 542 - - -Antwort auf HKB 541 und den Vorwurf der Vernachlässigung der kleinen Marianne Sophie - - - -heil. Abend am Vorabend von Königsgeburtstag - - - -Deputirten - - - -Andere vgl. - - - -20/m fl. vgl. - - - -H. F. G. HöchstzuEhrende Freundin u Gevatterin - - - -Marianne Sophie - - - -Ainsi soit-il! dt. so sei es! - - - -Mutter - - - -Negligence vgl. - - - -verbotene Baum … Cherub 1 Mo 3,11 u. 24 - - - -braven Thoris Figur in Claudius’ Übersetzung von Terrassons Sethos, vgl. auch N V,334,24f. - - - -Catilina ou Retz Im 4. Band der Mémoires du cardinal de Retz: S. 2 erwähnt er das Schlachtfeld, auf dem Catilina, der ihm als Prototyp des Verschwörers galt, getötet wurde. - - - -Virtuos Parisien … , Anspielung auf dessen Frankophilie und ebenso seine Kinderlosigkeit bzw. Asexualität, im Gegensatz zum biblischen Salomon, dem Dichter des Hohelieds; als „Salomon des Nordens“ wurde Friedrich II. auch von Hamann ironisch apostrophiert (Au Salomon de Prusse). – Diese Anspielung wie auch die oben auf den Sündenfall wohl im Zusammenhangb der Schürze von Feigenblättern – prüfen?!? - - - -Packhof-Güterverwalter bei der am Königsberger Licent - - - -französischen Schweitzer Bibel wohl nach der Ausgabe Basel 1736S. 681; vgl. Biga 24/140; dort jedoch bloß „tasse“, nicht „petite tasse“. - - - -Ton nombril … Hld 7,2: „Dein Schoß ist wie ein runder Becher, dem nimmer Getränk mangelt. Dein Leib ist wie ein Weizenhügel, von Lotosblüten umsäumt“ – Nabel bzw. nombril anstatt „Schoß“ (in der Lutherbibel) ist jedoch die wörtlichere Übersetzung. - - - -Brief Nr. 543 - - -Zur Datierung des Briefs vgl. die Erwähnung der Krankheit an der „Philisterflechte“ unten mit der sehr ähnlichen Formulierung in : Die Schreiben wurden wohl etwa parallel abgefasst. - - - -Lamberts Architectonik - - - -Ruß. Merkw. vmtl. - - - -Toussaint - - - -Laval - - - -Dictionnaire des Finances wohl , vgl. (Hamann wollte eigentlich das Dictionnair von Pesselier) - - - -Gröll - - - -3 Folianten wohl die drei Bände von , vgl. - - - -Loge wohl die Dreikronenloge - - - -Prof. Reusch - - - -Mysterien zu arbeiten für - - - -Dum moliuntur  dt. während sie [die Frauen] sich vorbereiten, während sie sich zurechtmachen, [vergeht ein Jahr], , 240 - - - -Das ist ein Tag  2 Kön 19,3 - - - -Stuffenjahr Hamanns 49. Lebensjahr, vgl. zu - - - -seel. Bruders - - - -Marianne Sophie - - - -oben Hartknochs Schreiben ist nicht überliefert. - - - -Gott versteht mich häufig wiederholter Ausspruch Sancho Panzas, nach Ps 139,1 - - - -Lieder der Liebe - - - -21. ej HKB 539, der am 21. Januar in Königsberg eintraf („ej“ im Sinne von desselben Monats) - - - -Gevatter gebeten … astrologischen Wink vll. zu ; „Wink“ nicht ermittelt - - - -3 Feen … zu Weimar, Wandsbeck u Winterthur , und - - - -Me Courtan - - - -Nabel vgl. Hld 7,2 und - - - -Urkunde - - - -Apokalypse - - - -Lebenslauf des Verf. , Tl. 1, S. 381–390 - - - -ihn - - - -Kr. R. Lilienthals - - - -Herders u Lindners zu Herder vgl. , Tl. 2, S. 44–52; zu Lindner vgl. ebd., S. 182–190 - - - -pia simplicitas dt. fromme Einfalt - - - -Arndt - - - -Philisterflechte Hautkrankheit, die Hamann scherzhaft nach den Plagen der Philister benennt (1 Sam 5,6–12), vgl. . - - - -Brief Nr. 544 - - -Einl. nicht ermittelt, vgl. - - - -Mama - - - -Lares Schutzgeister - - - -Kammerherrin v. d. R. - - - -Kraus - - - -Westpreuß. Mercur - - - -Unternehmer - - - -HE Bruders , vgl. , Tl. 2, S. 182–190 - - - -Hofr. unklar, mglw. Herder, vgl. Tottien ist zumindest nicht gemeint, nicht in livländischer Bib enthalten ?!? - - - -Verfaßers , vgl. , Tl. 1, S. 381–390 - - - -Einl. nicht ermittelt - - - -Kurella - - - -Brief Nr. 545 - - -So war es nicht gemeynt Hamann meint wohl seine Bitte an , Patin von Sophie Marianne zu werden, die sie und Herder mit reichen Patengeschenken als Zugabe zu HKB 539 beantworteten (vgl. ). - - - -hiesigen Gevatterin … Scheidebriefchen , HKB 542 - - - -Costa Rippe, (nach 1 Mo 2,21f., der häufigen Verwendung von „Costa“ im Sinne von Ehefrau bei folgend) - - - -Gichtels theosophischen Sendschreiben Der Ausdruck „Costa“ kommt in Gichtels Theosophischen Send-Schreiben häufig vor, allerdings eher in der Bedeutung von Braut Christi - - - -Brief von Kraus , nicht überliefert - - - -P. Strabo , nach - - - -Bernouilli vgl. - - - -Ruß. Minister , vgl. Köppe: Abraham Jakob Penzels Lebensirrfahrten, S. 161 - - - -Kanterschen Laden - - - -Hartungschen - - - -Lieder der Liebe - - - -Nabel vgl. Hld 7,2 und - - - -Apokalypse - - - -Hochzeit zu Cana Joh 2,1–11 - - - -güldner Zwillingsbrief HKB 539 (Doppelbrief von Johann Gottfried und Caroline Herder), der am 21. Januar ankam - - - -Kaufmanns - - - -Antworten nach der Schweitz v.a. an Kaufmann und Lavater, nicht überliefert - - - -Philisterflechte Hautkrankheit, die Hamann scherzhaft nach den Plagen der Philister benennt (1 Sam 5,6–12) - - - -Schaden Josephs Am 6,6 - - - -Fischerrätzel … Vgl. , N II,334/20f. u. 37–39 und , N III,222/4f. u. 228/1f. sowie . – Nach Vita Homeri, 35 (Pseudo-Herodot) tragen Fischerjungen dem blinden, nach Ios gereisten Homer ein Rätsel vor: „Was wir fingen, ließen wir zurück; was wir aber nicht fingen, bringen wir mit.“ Die Lösung des Rätsels liegt darin, dass die erfolglosen Fischer hier von ihren Läusen sprechen. Auch in de Homero, 1,4 (Pseudo-Plutarch) ist der Ausspruch überliefert; der dort vertretenen Meinung, Homer sei aus Verdruss darüber, das Rätsel nicht lösen zu können, gestorben, widerspricht Pseudo-Herodot. - - - -Dienst im Lande als Packhofverwalter am Königsberger Licent - - - -Hauptschulden … vgl. - - - -Hippel - - - -Kanter - - - -Hausmutter - - - -Leichdorn Hühnerauge - - - -piscator ictus nach dem lateinischen Sprichwort ‚piscator ictus sapit‘, dt. ein Fischer wird klug, wenn er gestochen wurde (durch Schaden wird man klug) - - - -Ingrosation Ingrossation, Eintragung ins Pfandbuch - - - -Gehalt vgl. zur - - - -Cretinen - - - -Scylla u Charybdis zwischen Skylla und Charybdis: ausweglose Wahl zwischen zwei Übeln (nach , 3,420) - - - -Reverse Wechsel - - - -Comm. R. Hoyer , vgl. - - - -Schatzkästlein , vgl. - - - -ὑστερον προτερον hysteron proteron: rhetorische Figur, bei der der spätere Vorgang vor dem früheren ausgeführt wird - - - -Saltz und Friede Mk 9,50 - - - -Heil und Thun … 2 Sam 23,5 - - - -enfans perdus … verlorenen Kinder, demnach Herders zu beendende Werke (vgl. ) und Hamanns leibliche Kinder - - - -Benzler , vgl. - - - -Lotterie Kanter war Lotteriedirektor - - - -zeitigen Factor vmtl. - - - -König - - - -per fas et nefas dt. mit erlaubten und unerlaubten Mitteln - - - -Commerc. Rath - - - -Melchior Kade - - - -Et ego homunculus dt. und ich, ein kleines Menschlein (ähnlich in , 4,5,4: „heml nos homunculi indignamur, si quis nostrum interiit aut occisus est, quorum vita brevior esse debet, cum uno loco tot oppidum cadavera proiecta iacent?“ dt. Sonderbar! Wir Menschlein regen uns auf, wenn eins unsrer Lieben, deren Leben doch nur verhältnismäßig kurz seinkann, stirbt oder fällt, und hier liegen dicht beieinander die Trümmer so vieler Städte! Willst Du Dich nicht fassen, Servius, und daran denken, daß Du als Mensch geboren bist?) - - - -verw. Königin von Schweden - - - -Jupiter - - - -Prinz von Hollstein vmtl. - - - -Gräfin von Sacken wohl Verwechslung mit - - - -Semler - - - -Steinbarts … - - - -Brief an Lavater an , HKB 540 - - - -Monstrum aus Africa vgl. zu - - - -Lupus in fabula antike Redewendung wenn jemand erscheint, von dem man spricht, etwa , 13, 33, 1 - - - -ontologische Gespräche , vgl. die „Vorrede eines Dritten“ in den Gesprächen 1–3, S. 7: „Wenn nachstehende Blätter die wahre Ontologie der Freymäurerey nicht enthalten […]“ - - - -Nathan … praenumerirt ; Lessing veröffentlichte im August 1778 eine Subskriptionsanzeige für den Nathan, vgl. Lessing: Werke und Briefe, Bd. 10, S. 445f. und 1133 - - - -Reiskens … , vgl. - - - -beyde Auflagen über die Ehe - - - -Lebensläufen - - - -Gewißheit zum Rätselraten um die Autorschaft vgl. zuletzt - - - -mein Freund wohl gemeint, zu den „Familienscherzen“ vgl. - - - -Grecourt nach Scheffners Gedichten im Geschmack des Grecourt und - - - -Kant - - - -Liederkenntnis Hamann sammelt Indizien aus dem anonym erschienenen , die für Hippels Autorschaft sprechen. - - - -kurschen Anecdoten … Ziegenhorn Anekdoten aus Kurland, die (oder den Zusätzen zum curländischen Staatsrecht) entnommen sein könnten - - - -Ziegenhorn - - - -Jugendschrift … vgl. - - - -Sal et pax Mk 9,50, s.o. - - - -Freund und Verleger - - - -Winkelmanns Briefe , vgl. - - - -Gadebusch , vgl. - - - -Kr. R. Lilienthals , vgl. - - - -Lindners Manes J. G. Lindners Totengeister, vgl. , Tl. 2, S. 182–190 - - - -sein eigener , Tl. 1, S. 381–390 - - - -Mühe lohnen … vgl. - - - -Lavaters Correspondenz mit Stender Gadebusch druckte Streitbriefe zwischen und Lavater über dessen Aussichten in die Ewigkeit und die Gegenschrift Gedanken über die lavaterische Aussichten in die Ewigkeit im Artikel zu Stender in der Lievländischen Bibliothek, Tl. 3, S. 207–212 ab. - - - -Dachs Werke Die Werke von ; Herder bat darum im Kontext seiner Volkslied-Sammlungen, vgl. . - - - -Antiquarium nicht ermittelt - - - -Lauson - - - -Duplum … Alberti Liedern Doppelte Exemplare von ; darin waren auch Gedichte Simon Dachs enthalten. - - - -Gebets … - - - -Candid. Tschepius - - - -Alb. Lieder - - - -†feld - - - -Freund Brahl - - - -Kürbshütte - - - -alte Ausgabe der Gedichte - - - -Jordan - - - -HE von Kalnein - - - -Zitterland - - - -Kraus … Commissionen , zu Aufträgen - - - -Dachs beyl. ausdrückl. Sterblieder , vgl. die Erklärung im Anhang zu diesem Brief. - - - -neueste u stärkere Samml. der Gedichte Hamann sammelte offenbar gemeinsam mit Kreutzfeld Dach-Gedichte für eine zu erstellende Sammlung (vgl. ), eine solche erschien jedoch nie. - - - -Brief vom jüngsten Lindner , nicht überliefert - - - -physiognomischen Reisen - - - -von Jung - - - -Lebensläufe - - - -Ehe - - - -Grecourt Scheffner, nach dessen Gedichten im Geschmack des Grecourt und - - - -aufmuntern … klagen vgl. - - - -Sohn das N. T. zu Hamanns Griechisch-Studien mit seinem Sohn vgl. zuletzt - - - -Aeliani Historiae variae - - - -Miller Chrestomathie - - - -Historias selectas lateinisches Lesebuch mit ‚ausgewählten Geschichten‘ - - - -Ernesti Initia - - - -Archaeologia - - - -Ich beschwör … Hld 2,7 - - - -Spätlinge … Apokalypse , vgl. - - - -Lieder der Liebe - - - -Stabe Mosis u Aarons 4 Mo 17,8–20 - - - -Ihre Ruhe Ehre sey Jes 14,18 - - - -Urkunde - - - -Jupiter 1780 a. C. n. gestorben im Jahr 1780 vor Christi Geburt gestorben sei, vgl. , Übersetzung Bd. 3, S. 236 - - - -ähnliche Epoque …p. C. n. im Jahr 1780 nach Christi Geburt, bezogen auf - - - -B. Berlin - - - -Herz, Kants beschnittener Zuhörer , der als Kant-Schüler in Berlin Vorlesungen hielt - - - -philosophische Bude meint wohl den bekannten Salon, den Herz’ Frau Henriette führte - - - -Maecen … - - - -Steinbart - - - -Leiden u Ana … Catalog das wohl fingierte Manuskript mit dem Titel Leiden und –ana des seel. Pr. Mannah, das Hamann bereits im Biga-Katalog von 1776 (201/17) aufführte; vgl. ausführlich dazu - - - -Apologie meines Cretinen - - - -seel. Bruder - - - -Apologisten der Heiden - - - -Dichter … paginam Kreutzfeld führte in seinem Geburtstagsgedicht auf Hamann von 1777 (im Druck von 1781 S. 12) Fußnoten mit Verweisen auf die Leiden und –ana des seel. Pr. Mannah mit Seitenzahlen an. - - - -wie einem Schweitzer vgl. Adelung (Bd. 2, Sp. 1084, s.v. Das Heimweh): zuweilen wie Melancholie und Abzehrung, verwandt der alten Nostalgia; die an die reine Luft ihres Vaterlandes gewöhnten Schweizer litten unter der dicken und unreinen Luft anderer Länder. - - - -ημεραι noch εργα Anspielung auf die Werke und Tage (Ἔργα καὶ ἡμέραι) des Hesiod - - - -εμαθε αφ’ ων επαθε dt. er lernte aus dem, was er erlitt, Hebr 5,8 - - - -reinen Pfeil … Jes 49,2–4 - - - -Klopstocks Orthographie oder , vgl. - - - -Lausons Päan - - - -Bibliothek wohl Lausons Bibliothek, kein Werk - - - -Reformation von Klopstocks Orthographie-Plänen - - - -Nicolaiten und seine Anhänger - - - -Tellow … Wink , vgl. - - - -Schlüßel zu Klopstocks Werken - - - -Verf. der physiognomischen Reisen - - - -Mercurs … Buncle Wieland ‚zergliederte‘ im Teutschen Merkur (Juli 1778, S. 75–90, August 1778 165–172, Oktober 1778 S. 55–75) die bei Nicolai erscheinende Übersetzung des Life of John Buncle, worauf Nicolai wiederum in reagierte und der Streit sich hinzog, vgl. . - - - -Dante … vgl. . Hamann las Dante 1764 auf seiner Frankfurt-Reise „ohne Wörterbuch“ (), kannte aber auch Meinhards Versuche über den Charakter und die Werke der besten Italienischen Dichter, eine Zusammenfassung mit Übersetzung der schönsten Passagen. - - - -Friede, Friede … Wohl im Kontext von Gerüchten um eine Beilegung des Bayerischen Erbfolgekrieges, der mit dem Friedensschluss von Teschen am 13. Mai 1779 endete, vgl. auch . - - - -Saat zu verwesen scheint Joh 12,24 - - - -Dom. Reminiscere. 28. Februar 1779 - - - -Oberhofprediger - - - -Vorgänger - - - -Frau Gevatterin , vgl. - - - -ganzen Briefe Hamanns Antwortschreiben an Caroline Herder, vgl. HKB 546 - - - -3 Kinder , und - - - -Madlle Stoltz - - - -Hintz - - - -von der Reck - - - -Lavater - - - -Bondeli - - - -Beaumont nach , vgl. - - - -Vaters - - - -Artzt hilf dir selber! Lk 4,23 - - - -Zeitungen wohl KGPZ - - - -Prinzeßin , vgl. - - - -ArchiHypochondristen Herkules … Banier vgl. , Übersetzung, Bd. 4, S. 664: „Man erzählt, daß, da dieser Held einmal einen Bauer, Namens Thiodamas Ochsen weggenommen, er einen ganzen davon in einer einzigen Mahlzeit verzehret“ - - - -Geheimniße - - - -Stuffenjahr Hamanns 49. Lebensjahr, vgl. zu - - - -kleiner Stammbaum - - - -Pathchen August Herder - - - -Cetera desunt dt. das übrige fehlt (eigentlich bei unvollständigen Manuskripten) - - -Brief Nr. 545 Anhang - - -Geistl. Sterbelied … vgl. Ziesemer (Hg.): Simon Dach: Gedichte, Bd. 3, Nr. 13: „Mein Abschied aus der bösen Welt“, - - - -Trostlied … vgl. Ziesemer (Hg.): Simon Dach: Gedichte, Bd. 3, Nr. 7: „Ach ja, Ihr habt mit recht zu flehen“ - - - -Trostliedchen … vgl. Ziesemer (Hg.): Simon Dach: Gedichte, Bd. 3, Nr. 164: „Am allerbesten ist es zwar“, - - - -Christl. Freudigkeit … vgl. Ziesemer (Hg.): Simon Dach: Gedichte, Bd. 3, Nr. 168: „Ich muß aus diesem Leben“ - - - -Omnia possideat … vgl. Ziesemer (Hg.): Simon Dach: Gedichte, Bd. 3, Nr. 208: „Die Selige Ewigkeit“ - - - -Trostliedchen … vgl. Ziesemer (Hg.): Simon Dach: Gedichte, Bd. 3, Nr. 212: „Dein ist, Gott, der Erden Kreis“ - - - -Lebens- und Todeskampf … vgl. Ziesemer (Hg.): Simon Dach: Gedichte, Bd. 4, Nr. 6: „Muß der Mensch nicht stets in Pein“ - - - -Einfältiges Trostliedchen … vgl. Ziesemer (Hg.): Simon Dach: Gedichte, Bd. 4, Nr. 33: „Gott, zu dem ich sehnlich bete“ - - - -Trostliedchen … vgl. Ziesemer (Hg.): Simon Dach: Gedichte, Bd. 4, Nr. 81: „Gott unsre Zuversicht“ - - - -Christliches Sterbelied … vgl. Ziesemer (Hg.): Simon Dach: Gedichte, Bd. 4, Nr. 136: „Wo will es hin mit meinem Herzen“ - - - -Christliches Sterbelied … vgl. Ziesemer (Hg.): Simon Dach: Gedichte, Bd. 4, Nr. 240: „In allen deinen Sachen“ - - - -Christliches Grabelied … vgl. Ziesemer (Hg.): Simon Dach: Gedichte, Bd. 4, Nr. 234: „O welcher doch den Tod für allen“ - - - -Herzliches Bet- und Danklied … vgl. Ziesemer (Hg.): Simon Dach: Gedichte, Bd. 3, Nr. 206: „Wir armen Leute meinen“ - - - -Ausgabe … 696 - - - -Wittwe - - - -Vorrede … verspricht vgl. , Vorrede, S. [3] - - - -überschickten alten Ausgabe von 1681 die Sammlung panegyrischer Lyrik von - - - -Cleomedes … Entwurf der Sorbuisa vgl. , S. [197–231 u. 232–243] - - - -Ihn kennen   vgl. , S. [262] - - - -Kreutzfeld , vgl. - - - -Bartsch , Registrator des Stadtarchivs in Königsberg, sammelte einst Simon Dachs Gedichte, vgl. , Bd. 1, S. 30; Hamann suchte offenbar in dessen Nachlass für eine zu erstellende Sammlung von Dach-Gedichten, vgl. . - - - -Gottscheden … überschickt In , Bd. 2, S. 945 wird in einem Aufriss zur Sammlung von Dach-Gedichten erwähnt, der verstorbene habe seine Sammlung an nach Leipzig gesandt; dieser erklärte allerdings später, die Sendung nie erhalten zu haben, vgl. Neuer Büchersaal der schönen Wissenschaften und freyen Künste, Bd. 10/1 (1750), S. 151. – Auf die Acta Borussica verweist übrigens auch , Bd. 1, S. 30. - - - -Brief Nr. 546 - - -Der Brief wurde wohl zusammen mit HKB 545 abgeschickt, vgl. - - - -Schluß des vorigen Caroline Herders Annahme der Patenschaft für sowie ihr Anteil an dem Brief und die Geschenke - - - -Briefes … gebrochen HKB 537 - - - -Fisch in der Wiege - - - -Prinzessin - - - -Vorläuferin des Friedens Wohl im Kontext von Gerüchten um eine Beilegung des Bayerischen Erbfolgekrieges, der mit dem Friedensschluss von Teschen am 13. Mai 1779 endete, vgl. auch . - - - -heilige Sieben die sieben Mitglieder von Hamanns Haushalt, vgl. - - - -St. Johannes … 2 Joh 12 - - - -Manne - - - -jenem Alten … Dan 7,9 - - - -Brief Nr. 547 - - -Einlage … Schwester von an ihren Bruder, nicht überliefert - - - -Armuth des Geistes Mt 5,3 - - - -Kleinste - - - -Briefe von Kraus von , am 10. März 1779 in Königsberg angekommen, nicht überliefert; vgl. - - - -alles von Berlin wohl die Ausgaben und Einzeldrucke von Gedichten bzw. Liedern von und , vgl. - - - -Hartknoch , das Warten ist aber vergebens, vgl. - - - -Frau - - - -Hintz … Meße ; die Frühjahrsbuchmesse in Leipzig - - - -tre cose dt. drei Dinge; im Hintergrund steht die Ringparabel in , 1. Tag, 3. Erzählung. Hamanns Boccaccio-Ausgabe ist nicht bekannt (eine Übersetzung erschien erst St. Petersburg 1782–1784, vgl. dort Bd. 1, S. 88); in älteren italienischen Ausgaben wird die 3. Erzählung des 1. Tages etwa „Melchisedèc giudeo“ genannt (Der Jude Melchisedec, vgl. die „Tavola breve de titolo“ in der Ausgabe Florenz 1587), nicht aber ‚Die drei Ringe‘ oder ähnliches. – Hamanns sonderbarer Titel für die 3. Erzählung des 1. Tages, „tre cose“ (drei Dinge anstatt Ringe), leitet sich wohl lediglich von seiner Verlesung in Kraus’ Brief her, vgl. , nicht von einer tatsächlichen Boccaccio-Lektüre. - - - -Leßings Nathan Nathan der Weise, für dessen Ringparabel die Boccaccio-Erzählung 1,3 Vorbild war, wurde erst zur Leipziger Ostermesse im Mai 1779 ausgeliefert (vgl. Lessing: Werke und Briefe, Bd. 10, S. 1129f.); Hamann stützt sich hier wohl auf Vorabinformationen aus Berlin, die er von Kraus in dessen nicht überliefertem Brief erhielt; vgl. nach genauerer Kenntnis des Nathan , die Lektüre folgte Anfang Mai, vgl. . - - - -Pudenda der Philosophen-Dogmatik im Zusammenhang von Hamanns Gedanken über die Pudenda, den Zusammenhang von Genesis und Sexualität (vgl. die ) in der Schürze von Feigenblättern und Konxompax?!? - - - -Fragmente … - - - -Michaelis am Michaelistag (29.9.1779) bzw. zur Herbstbuchmesse - - - -Autorschaft beginnend mit den Sokratischen Denkwürdigkeiten vom Herbst 1759 - - - -halben Seculi Hamanns anstehender Eintritt ins 50. Lebensjahr am 27. August 1779 - - - -– – et quae simul … , 1, 24f.; dt.: [Wozu lernen, wenn dieser Sauerteig nicht aufgeht] und der wilde Feigenbaum, der nun einmal innen hineingewachsen ist, nicht nach Aufbrechen der Leber hervorkommt? - - - -Liedern der Liebe - - - -Remise … Hephästion von aus Mitau; Remise meint wohl einen Reisewagen - - - -Kirchengeschichte der ersten Jahrhunderte - - - -Ernst u Falk (Gespräche 1–3) - - - -Leßings nöthige Antwort … - - - -Kleuker … Fragmente - - - -4 u 5te Gespräch des Falk (Gespräche 4–5) - - - -Bruder Als Mitglied einer Freimaurerloge, das Herder war und Hamann nicht; die Gespräche vier und fünf blieben auf Veranlassung von Herzog Ferdinand zunächst ungedruckt. - - - -Frau Gevatterin - - - -Brief Nr. 548 - - -Empfänger: Kant? Würde passen, weil irgendwie unpersönlich, thematisch aufs philosophische konzentriert, aber sehr stilisiert; außerdem haben sie gerade wieder angefangen, sich zu sehen, vgl. , und irgendwie involviert in den Konxonpax ist Kant auch, vgl. ; vielleicht wollte Hamann mal wieder einen philosophischen Briefwechsel anfangen (wie seinerzeit über Herders älsteste Urkunde) und fing hier also mit Konxonpax-Themen an, hat den Brief dann aber schnell abgebrochen und den philosophischen Briefwechsel liegen gelassen (wie er so Sachen in der Zeit eben häufig anfing und abbrach, wie auch die Apologie meines Cretinen). Auch die Anrede „liebster Freund“ könnte einigermaßen passen, vgl. (obwohl Hamann ihn sonst eher mit hochgeehrter Professer o.dgl. anschreibt) – – alternativer Adressat wäre Herder, dann wäre dieser Brief der erste Entwurf für HKB 550, den er dort erwähnt; dass er Herder „über Jahr und Tag […] auch meine Gedanken über die Mysterien der Heiden versprochen“ könnte sich demnach auf beziehen (das ist allerdings erst gut 5 Monate her; Herder bei der Anrede außerdem standardmäßig „Herzlich geliebtester Gevatter, Landsmann und Freund“) – – weiterer möglicher Adressat ist Hippel, vgl. ?!? - - - -Dum moliantur … nach , dt. während sie [die Frauen] sich vorbereiten, während sie sich zurechtmachen, vergeht ein Jahr; hier aber im Konjunktiv; vgl. , N III,228/6f. - - - -Mysterien der Heiden im Zusammenhang von Hamanns Arbeit an Konxompax - - - -Geheimnisse der Ceres vgl. , N III,217/4 - - - -Korn das Jünglinge … Sach 9,17 - - - -Descartes - - - -Leclerc - - - -Et vecordi  … Spr 9,16–18; Motto des Konxompax, N III,215/12–15 - - - -magno silentio … Aus der Beschreibung der Isis-Mysterien in , 11,11; Übers. (von August Wilhelm Rode, 1783, Bd. 2, S. 208f.): „der unaussprechliche Beweis der höhern, aber in tiefstes Stillschweigen einzuhüllenden, Religion“; Motto des Konxompax, N III,215/12–15. - - - -Auch in der Dunkelheit … nach Gellerts Gedicht Reichthum und Ehre, vgl. - - - -κατ’ εξοχην kat’ exochen, vorzugsweise, im eigentl. Sinne - - - - Plato - - - -Brief Nr. 549 - - -beiden Briefe HKB 545 und HKB 547 - - - -Simon Dachs , vgl. - - - -Lauson , wohl Verwechslung mit dessen Schrift Das Lorrbeerwürdige Andenken … - - - -Albertis Arien - - - -von Ihrer Hand vgl. den Anhang zu mit Hamanns Abschriften der Dach-Gedichte - - - -Krausen - - - -beiden Bücher und , vgl. - - - -Landsmann - - - -Opitz, Flemming und - - - -Gertrud … Oden - - - -Morhof u. Neumeister und - - - -Mich. Konghel … Cypreßenhain - - - -2ten Th. der Volkslieder , Tl. 2; Herder übernahm von Simon Dach etwa „Lied der Freundschaft“ (S. 44f.) und „Der Brauttanz“ (S. 290f.) - - - -piscator ictus nach dem lateinischen Sprichwort ‚piscator ictus sapit‘, dt. ein Fischer wird klug, wenn er gestochen wurde, vgl. - - - -Hartknoch - - - -Lauson u. Kreuzfeld und - - - -Dank … litthauischen Lieder vgl. - - - -Frau […] Briefchen und HKB 546 - - - -Haus- Schulden- und Werbwesens vgl. - - - -du bist gerechter, als ich 1 Sam 24,18 - - - -Apollos … Argus Argus, ein hundertäugiger Riese der griechischen Mythologie und Hüter der in eine Kuh verwandelten Io, wurde von Hermes (nicht Apoll) mit Flötenspiel eingeschläfert. - - - -tägliche Lebensweise vgl. - - - -Geburt […] Prinzeßin , vgl. - - - -Herzogin - - - -Welsche Babelschminke abgeleitet von der französischen Hofkultur, vgl. , N III,143/4f. - - - -Sibylle über die Ehe nach - - - -Kantate … „Kantate beim Kirchgange der regierenden Herzogin Hochfürstl. Durchlaucht“, SWS XXVIII, S. 101–104. - - - -Kapellmeister Wolf - - - -Predigt … Amtspredigten „Predigt am Dankfest wegen der Geburt der Prinzessin Luise Auguste Amalie von Sachsen-Weimar“ und „Rede bei der Taufe der Prinzessin Luise Auguste Amalie von Sachsen-Weimar“ (1780 ohne Herders Wissen und fehlerhaft gedruckt), SWS XXXI, S. 478–496 - - - -non Musarum … dt. nicht der Musen, sondern der Frömmigkeit Werk - - - -παρεργον dt. Nebenwerk - - - -Semlers Buch … - - - -ephorus vicarius - - - -Beilage […] Preuß. Officier Johann Peter Eberhard (1727–1779), Arzt und Professor der Physik in Halle - - - -Michaelis, Leß, Seiler, Teller , ; von , erschien nichts im Zusammenhang des Fragmenten-Streits. - - - -Antwort u. Glaubensbekenntniß an Götze ; im Fragmentenstreit mit - - - -illustria capita voll Mohnsaamen Berühmte Köpfe zum Einschläfern; Anspielung auf Hamanns Mitauisches Intermezzo, N II,255/20 („summa papauerum capita“) und Liv. I,54 (vgl. ) - - - -Brüder von Falk u. Ernst , Gespräche 4 und 5, vgl. - - - -Bode - - - -Gräfin Bernsdorf - - - -Brief … Volksgedichte Lessing an Herder, 10.1.1779, siehe Lachmann/Muncker, Bd. 18, S. 301–304 - - - -Kanter … Hippel und , vgl. - - - -Sal et pax Mk 9,50, vgl. - - - -Merk - - - -Göthens - - - -Herzog - - - -verwittw. Herzogin - - - -Wielands Merkur … Kunstrichter Wielands Teutscher Merkur; Merck war einer der wichtigsten Mitarbeiter und lieferte von 1773 an zahlreiche Beiträge. - - - -Bilanz Mercks „Ohngefähre Bilanz der Litteratur des vergangenen Jahres“, in: Teutscher Merkur, Bd. 25 (1779/1, März), S. 193–220 - - - -Apokalypse - - - -Apokalyptische Briefe , vgl. - - - -Lowths Jesaias - - - -Koppe … Uebersetzung … in zwei 8. Theilen , in zwei Teilen im Oktav-Format - - - -N. T. - - - -Anzeige vgl. Koppes Rezension von Lowths Isaiah in , St. 19, 13.2.1779, S. 145–152 - - - -Roußeau … - - - -Aspasie Madame de Warens, nach ; in , S. 111–175 - - - -epitre a Parissot u. ein Landgedicht „Epitre à Mr. Parisot“, in: , S. 81–91 und „Le Verger des Charmettes“, ebd., S. 67–75 - - - -Memoires - - - -Diderots Essai - - - -Grimm - - - -Villoisons … Merkurs - - - -Geschichte der HErn Paris (Übersetzung) - - - -Lavater - - - -Gottfried - - - -Pathe August Herder - - - -Hartknoch - - - -dritte - - - -Augustmonat, mensis festus Festmonat, wegen all der Geburtstage - - - -Frieden … Im Kontext der Friedensgespräche vor dem Friedensschluss von Teschen am 13. Mai 1779, der den Bayerischen Erbfolgekrieg beendete, vgl. - - - -Gräf. Bernsdorf - - - -Bode - - - -nahe Verwandte - - - -Regier. Rath von Schard - - - -the World Bodes Übersetzung von - - - -Landpr. von Wakefield Bodes Neuübersetzung von von 1776 - - - -Kleukers Fragm. , vgl. - - - -Gleim … eingekleidet , parallel entstanden mit Herders Hohelied-Übersetzung - - - -nach seiner Art eingekleidet Henkel (einfach streichen, da zu lang und zu nichts hinführt?!?): die angedeutete Kritik gilt dessen Übersetzung des Hohen Liedes, die er Herder etwa Mitte November zugesandt hatte. Herder aber war ihm zuvorgekommen: hatte er ihm doch bereits unter dem 3. November, einem Brief, der sich über Gleims Schweigen beunruhigt zeigt, seine eigene, lange vorbereitete und etwa zur selben Zeit des Jahres 1778, unter dem Titel Lieder der Liebe - Die ältesten und schönsten aus dem Morgenlande. Nebst vier und vierzig Minneliedern, samt Auslegung, bei Weygand in Leipzig veröffentlichte Hl- Übersetzung, beigelegt (SWS VIII,485- 588). Im Brief hieß es: Hier haben Sie Lieder der Liebe: sehen Sie und geniessen Sie sie, ohne Zweifel kennen Sie den Autor (HBGA IV 71,9f.). Und im kurz darauf, am 6. Dezember abgestatteten Dank für Gleims Gabe heißt es: Die Lieder der Liebe haben mich kindisch gefreut; wie sie das werthe Publikum ansehn wird, weiß ich nicht; weiß ichs doch von meiner Uebersetzung des alten Hebräers selbst nicht (HBGA IV 72,13ff.).Kurz darauf, am 22. März 1779, mußte er ihm das Gerücht mitteilen, daß mein Hohelied in den Zeitungen überall jämmerlich mitgenommen werde (ebda 82,15f.) - ein präventiver Trostversuch? -26 - - - -Hahns Schriften - - - -Postill - - - -Oetingersche Ideen - - - -Lav. , vgl. dessen Lobpreisung Hahns gegenüber Hamann in und Hamanns Erwähnungen von Hahn gegenüber Herder in und - - - -Gesetzbuch der Hindoos (in der Übersetzung von ) - - - -Exempl. der Kantate s.o. - - - -Briefe meiner Schwester ein beiliegender, nicht überlieferter Brief Herders an seine Schwester - - - -Hartknoch - - - -Gevatterin - - - -Brief Nr. 550 - - -Hamann sandte den Brief ab, bevor ihn HKB 549 erreichte. - - - -Anfang an Sie zu schreiben Entwurf nicht überliefert - - - -Sohns - - - -General Superintendentin Pathchen , Patenkind von - - - -Licent Buchhalter Pynnow … erschoß sich den 12 , vgl. , N III,228/5 u. 2–14 und - - - -Schiff abgelaßen … vgl. die launische Beschreibung analog zum homerischen Schiffskatalog in - - - -Beylage ; das Manuskript sandte Hamann mit diesem Brief an Herder; dieser begann sogleich mit der Drucklegung für die Frühjahrsmesse, vgl. . - - - -Bogen, den Sie gewünscht vgl. - - - -Baruch – vulgo Brahl , nach Jer 36,4 - - - -wie St. Paulo seine Galater Gal 3 - - - -Bis patriae … dt. zweimal sank dem Vater die Hand, , 6,33 - - - -mit dem Vater … Gesetze der Bezug schwankt zwischen Daedalus aus dem Vergil-Zitat und Paulus (Gesetze, Gal 3); „Einfälle u Zweifel“ nach bzw. - - - -adoptiren Sie’s Hamann bittet Herder indirekt um die Verlegung und Besorgung des Drucks des Konxompax - - - -H. noch H. noch - - - -K. - - - -Sibylle über die Ehe - - - -letzteres am Ende der Epistel steht vgl. , N III,228/2–14 - - - -fiat! dt. Es geschehe! - - - -Museum - - - -Boie - - - -Ihre eigenmächtige Einrückung der Büffonschen Uebersetzung ; das „Ihre“ ist wohl taktisch gegenüber Boie zu verstehen (Hamann ließ den Stil-Text selbstständig in den KGPZ drucken?!?) - - - -Wandsbek zu - - - -Layenbruder - - - -Lavater, Pfenninger, Kaufmann Ehrmann , , , - - - -Leßing u Klopstock und Mendelssohn , , - - - -Kleuker , dessen Brief nicht überliefert, vgl. - - - -2ten Theil … Buchstaben H Herder wünschte sich eine Fortsetzung von , vgl. - - - -seel. Prof. Mannah nach der nicht realisierten Schrift Leiden und –ana des seel. Pr. Mannah, vgl. zu - - - -ער וענה das Motto von (HHE 5, 274/1), Mal 3,5, dt. Meister und Schüler (vielfältig übersetzbar, vgl. HHE 5, 309) - - - -Lorbeeren und das Rauschen Ihres Hains wohl Herders Preisschriften und die poetischen Hervorbringungen - - - -Ruhe Ehre seyn Jes 14,18 - - - -Freund in Erfurt - - - -Nachbar G. - - - -lieben Schwester - - - -αποκαραδοκια Harren, sehnsüchtige Erwartung, nach Röm 8,19 oder Phil 1,20 - - - -Lieder der Liebe - - - -Apocalypsis - - - -Kraus eine Antwort schuldig , vgl. HKB 551 - - - -Dom. Misericordias 18. April 1779 - - - -Mst. von Konxompax, das Manuskript nicht überliefert - - - -Starks … , wohl die Auflage Berlin 1778 - - - -Meiners - - - -Leßingiana in puncto der Fragmente Schriften von Lessing aus dem Umkreis des Fragmentenstreits wie die Nöthige Antwort auf eine sehr unnöthige Frage, aber auch Ernst und Falk - - - -Eberhard , vgl. , N III,227/19f. u. 38. (Anmerkung bereits in ED, S. 7) - - - -Stelle aus dem Mendelsohn nicht … aus , vgl. und - - - -Postillengloße u Recensentengeberde vgl. , N III,227/24 - - - -Kgsb. Zeitung - - - -Crichton - - - -Freym. Gespräche - - - -hieß es Rezension in den KGPZ nicht überliefert (Nachlass Waldemar von Ohlshausen recherchieren; gibt es einen solchen?!? Barner?); vgl. Hamanns handschriftliche Randglosse Konxompax, N III,227/32: „S. Kgsb. gel. Zeitung von 78. Nr. 103“, außerdem . - - - -Da wo Falk … erinnern vgl. , 1. Gespräch, S. 27: „Falk: Ernst! Du weißt wohl, wenn ich dich deines Namens erinnere.“ - - - -Das physische Factum … , N III,218/27 - - - -Seml. - - - -vorhergängige Wort … vgl., N III,218/26–29 und , S. 9: „zufällige Geschichtswahrheiten können der Beweis von nothwendigen Vernunftswahrheiten nie werden.“ - - - -mein! beym Leben Pharaons , N III,219/1 - - - -Autoris profligati Starck, vgl. dessen (Berlin 1778), S. 173 - - - -gevierten früher im Sinne von vierschrötig verwendet („plump und grob von gliedern wie von sitten“, DWB VI, Sp. 4689) vgl. , N III,221/18 - - - -Lausangelrätzel vgl. zu - - - -Vergöttung , N III,224/7 - - - -Söge vgl. DWB XVI, Sp. 1406 und , N III,225/33 - - - -entre chien et loup dt. in der Dämmerung - - - -Kant - - - -Hänschen - - - -Sünde und Schande … , N III,225/12 - - - -Ja, ja … , N III,225/15–17 - - - -Weg mit … , N III,225/22f. - - - -Pathchen - - - -Corporis delicti dem Manuskript des Konxompax - - - -Prof. †feld - - - -Freundin in Morungen - - - -Pathchen August Herder - - - -liebe Brüderchen und - - - -letzten Lotterie in Kgsberg wohl infolge des Bankrotts von Lotteriedirektor Kanter - - - -Wittwe im Evangelio Mk 12,42f. oder Lk 21,2f. - - - -mein halbes Seculum Hamanns Eintritt ins 50. Lebensjahr am 27. August 1779 - - - -Hälfte - - - -Claudius - - - -Brief Nr. 551 - - -Sünd und Schand vgl. , N III,225/12 und - - - -den 10 März Kraus’ Brief aus Berlin nicht überliefert - - - -bene potus et lotus lateinisches Wortspiel, etwa mit dem Sinn ‚wohlgetrunken und wohlgewaschen‘ - - - -Bruder (im Sinne von Mitglied der Dreikronenloge), vgl. zu - - - -Paranymphen Brautführer, auch Beistand bei einer Doktorprüfung oder der Inauguration in einen Orden (vgl. Zedler, Bd. 26, Sp. 802f.); meint hier wohl Hippels Rolle bei der Inauguration von Kraus in die Dreikronenloge. - - - -Müller - - - -Pynnow , vgl. , N III,228/2–14 (in Ed, S. 30 ohne Anmerkung) und - - - -Galla zeitgenössisch übliche Schreibung für Gala (wie in Galakleidung), vgl. Adelung, Bd. 2, Sp. 293, s.v. Galla, vgl. - - - -Homer … Catalogo Vergleich der Versammlung von Schiffern in Hamanns privater Dienstwohnung mit dem Schiffskatalog in , 2,484–759 - - - -HE Trib. R. Buchholtz - - - -Münzmeister u do Me Seeligmann der Münzmeister und seine Frau (duplo) - - - -ως εν παροδω dt. wie im Vorübergehen - - - -Kapellmeisters liebste Schwester , Schwester von - - - -do Me Aune Madame Aune nicht ermittelt, duplo wohl im Sinne von Freundin - - - -Mlle Stoltz - - - - Astrologisches Symbol für den Saturn; schon im 17. Jahrhundert wurden erste Saturnmonde entdeckt. - - - -Gevatter u Mältzenbräuer Gevatter meint wohl ; zu Mältzenbräuer vgl. - - - -Sibylle … Wochenbette nach dem Untertitel des Konxompax („Fragmente einer apokryphischen Sibylle über apokalyptische Mysterien“), an dem Hamann schrieb - - - -Baruch Brahl , nach Jer 36,4, vgl. - - - -K. Kraus - - - -Ob und wie … Preße zu Hamanns Publikationsplänen über Herder vgl. - - - -Jupiters Knie Nach dem antiken Bittritual etwa in , 1,500–513; gemeint ist wohl, dass Hamann Herders Reaktion auf seine Bitte nicht kennt. - - - -H. noch H. noch - - - -zweyten Theil der Apologie … Fortsetzung der Neue Apologie des Buchstaben h, gemeint sind die Zwey Scherflein; vgl. - - - -Professors M. Professor Mannah (Anagramm von Hamann), fingierter Autor der nicht realisierten Schrift Leiden und –ana des seel. Pr. Mannah, vgl. zu - - - -Hänschen , vgl. - - - -Milleri Chrestomathia - - - -Aelian - - - -†feld - - - -Bibliothekarstelle vgl. - - - -Andenken … Algebra wohl ein zugesendetes Exemplar von Kraus’ Übersetzung von - - - -Hudibras - - - -K–x - - - -H. Henkel: Heiden (demnach Starck und Lessing)?!? - - - -Freunde … Uebersetzung des H. Nach den beiden Übersetzern des Hoheliedes könnten Herder und Gleim gemeint sein. - - - -fonte caballino Roßquelle (Hippokrene) bzw. Musenquell am Helikon (Hes. Theog., 6), der von einem Hufschlag des Pegasus entsprungen sein soll. - - - -in bicipiti Parnasso geträumt zweigipfliger Parnass; vgl. (auch zu fonte caballino) , Prolog, 1–3: „Nec fonte labra prolui caballino, / nec in bicipiti somniasse Parnaso / memini, ut repente sic poeta prodirem“; Übers.: „Weder habe ich meine Lippen in der Gaulsquelle gespült noch / erinnere ich mich, auf dem zweigipfligen Parnass geträumt zu / haben, so dass ich plötzlich ohne Weiteres als Dichter auftreten -könnte.“ - - - -Quid faciam? dt. Was soll ich machen? (, 1,12) - - - -Bigam Zweigespann in Berlin; nicht ermittelt, Kontakte von Kraus in Berlin waren etwa oder , vgl. Kraus’ am 2. März 1779 an Kant geschriebenen Brief. - - - -Landsmann Lr - - - -Mandosium - - - -Lud. Jacobillum - - - -Marianus de Raynaldis , für die Fortsetzung der Schürze von Feigenblättern, worin der Eintrag zu Marianus Rainaldis (in , S. 196) in der Anmerkung zu zitiert wird (HHE 5, S. 301 und 322f.); zu Kraus’ Erledigung der Bitte vgl. . - - - -Göttingen und weiter Dort plante Kraus sein Studium fortzusetzen. - - - -Michaelis Meße Hamann wollte offenbar die Schürze von Feigenblättern zur Herbstmesse publizieren. - - - -Traldo - - - -Prof. Kt - - - -C’est un gouffre dt. das ist ein Abgrund. - - - -besuchen vgl. und unten - - - -Biester jungen Ehmann , nicht ermittelt - - - -HE Wirth nicht ermittelt - - - -Harris - - - -Regno … dt. Herrschaftsgebiet über Pflanzen und Tiere; gemeint ist Hamanns Garten nach den Streitigkeiten mit den Blomschen Erben. - - - -im Minerali – tant pis! PROVIDEBIT im Mineralreich, dem Bereich der unbelebten Natur; dt. macht nichts! Er wird dafür sorgen (etwa 1 Mo 22,8) - - - -Hänschen … dem sämtl. Kleeblättchen und seine drei Schwestern - - - -Frl. Marianchen - - - -Fragmente  - - - -Alexander von Adl. Alexander von Adlersheim, der fingierte Autor der 1. Auflage von - - - -Meiners - - - -Falk - - - -Crata Repoa - - - -Verleger - - - -Dominica Misericordias 18. April 1779 - - - -Lehnchen Käthchen - - - -drey Ringe … 3 Dinge Kraus schrieb an Hamann in seinem nicht überlieferten Brief (10. März in Königsberg angekommen) über die Ringparabel in Lessings Nathan, wobei Hamann sich in der Handschrift verlas und anstatt ‚Ringe‘ ‚Dinge‘ las, vgl. . Unterdessen las Hamann offenbar entweder den Nathan selbst (er wurde zur Frühjahrsmesse 1779 ausgeliefert) oder informierte sich anderweitig. - - - -Nathan … Idee de pudendi ; gemeint ist wohl Hamanns Konzept der Verbindung von Genesis und Sexualität in der Schürze von Feigenblättern, vgl. . - - - -Kant , vgl. - - - -HE Müller - - - -Forster - - - -Durchreisender nicht ermittelt - - - -Leßing - - - -HE Jordan - - - -Semler - - - -Steinbarts Philosophie - - - -F. aus G. Mglw. zu lesen: Penzel aus Gleboka, vgl. . – oder Feder in Göttingen?!? - - - -Stelle des Mentors wohl Kraus’ Pläne, als Begleiter oder Erzieher eines von nach Göttingen zu gehen, vgl. Voigt: Das Leben des Professor Christian Jacob Kraus, S. 74f. und , - - - -Nicolais 2 Bogen … 2 Gegner Nicolais Schrift Ein paar Worte betreffend Johann Bunkel gegen Wieland anlässlich von dessen Kritik an der Übersetzung von Leben Bemerkungen und Meinungen Johann Bunkels, vgl. zu - - - -Brahl - - - -Geheimnis von seiner Autorschaft , vgl. - - - -dortigen Chefs Wahrscheinlich aus dem Berliner Regierungskabinett bzw. der Generalregie; Hamann kommt zu der Frage wohl wegen der Widmung von Brahls Gedichten (vgl. ) an Kraus’ Förderer in Berlin, den Minister von Zedlitz. - - - -Hänschen - - - -Aelian - - - -Xenophon’s Denkw. - - - -Mandosii Bibliotheca von Marianus de Raynaldis zu , s.o. - - - -Crata Repoa , s.o. - - - -Fr. Cons. R. Lindner - - - -Einl. an , HKB 552 - - - -Hirsch vmtl. ein Verlagsangestellter im Friedlaenderschen Comptoir - - - -Seelig nicht ermittelt - - - -D. Hertz - - - -Lotterie vgl. - - - -Kreutzfelds - - - -Bibliothekariat Stelle vgl. - - - -Lilienthal einer der Kontakte von Kraus in Berlin, vgl. Voigt: Das Leben des Professor Christian Jacob Kraus, S. 78. - - - -Reinhardt vmtl. - - - -Brief Nr. 552 - - -Der Brief lag an Kraus nach Berlin bei. - - - -letztes vom 8 Feb. nicht überliefert - - - -Curl. Kurland, wohl über in Mitau - - - -Mandosii , vgl. - - - -Kraus - - - -Marianum de Raynaldis vgl. - - - -Jung - - - -Lebensläufe , vgl. - - - -Waffen … Eph 6,11–17 - - - -Ihre Studia, u meine Otia Lindners Studien (Bemühungen) und Hamanns Muße - - - -Brief Nr. 552a - - -Christianchen - - - -Carolinchen - - - -Frau Gevatterin - - - -Postscripte vom Januar 78 wohl Grußnoten am Ende eines nicht überlieferten Briefes von an Hamann vom Januar 1778 - - - -Marianne Sophia - - - -Matronen zu W. W. W. Weimar, Wandsbeck und Winterthur: , und - - - -Einflüße des Skorpions vgl. - - - -Brief Brief Hamanns an Claudius vom 22. Dezember 1778, nicht überliefert - - - -Boten der nicht bekannte Überbringer des Briefs; zugleich Anspielung auf den Wandsbecker Bothen - - - -Brief Nr. 553 - - -drei verlangten Exemplare Ihrer Sibylle , dessen Manuskript Hamann erst am 19. April nach Weimar sandte mit der Bitte an Herder, für die Drucklegung zu sorgen, vgl. ; zu den den drei verlangten Exemplaren vgl. . - - - -hiesige Verleger - - - -Messe auf der Frühjahrsbuchmesse in Leipzig - - - -Museum , vgl. - - - -Druckfehler … vgl. - - - -Frau - - - -Exemplare, die fort sollen vgl. - - - -Gottfried - - - -Contusion Prellung - - - -Blatt Lutherischer Einfälle vgl. den Anhang zu diesem Brief - - - -Herzog, Goethe und einem Kammerherrn , und Otto Joachim Moritz von Wedel (1752–1794) - - - -Kaufmann - - - -Steiner mglw. ein Sohn von - - - -Mein Kleinster - - - -Pathe August Herder - - - -wie Ajax vgl. , 3,226f. - - - -Frau - - - -andern mit meinen operibus nächstens vgl. - - - -Inlage bitte an Hartknoch Herder an Hartknoch, 6. Mai 1779, HBGA, Bd. 4, S. 88f.) - - - -Brief Nr. 554 - - -Hamann sandte den Brief ab, bevor ihn HKB 553 erreichte; er ist eine Antwort auf HKB 549. - - - -Einlage nicht ermittelt, mglw. ein Brief von Herders Schwester an ihn - - - -Starkschen Buchs … - - - -Name „D. Johann August Starck“ steht auf dem Titel sowie jeweils am Ende von Widmung und Vorrede der Geschichte der Christlichen Kirche des Ersten Jahrhunderts - - - -Pansismum Henkel: Neologismus von παν, gemäß Herders Vorliebe für die Offenbarung des Johannes; wohl eher abschätzig gemeinte Wortprägung für unausgegorenen Pantheismus; oder Sancho Pansismus?!? - - - -Warburton , vgl. , S. 109f. - - - -geschwätzige Weib … atrum piscem vgl. , 1–5: „Humano capiti cervicem pictor equinam / iungere si velit et varias inducere plumas / undique collatis membris, ut turpiter atrum / desinat in piscem mulier formosa superne, / spectatum admissi risum teneatis, amici?“ Übers.: „Wenn ein Maler mit dem Kopf eines Menschen den Hals eines Pferdes verbinden wollte und buntes Gefieder an Gliedmaßen anlegen, die von überallher zusammengetragen sind, so dass in einen schwarzen Fisch eine oben schöne Frau scheußlich ausliefe, könntet ihr, sobald man euch zum Anschauen zugelassen hätte, das Lachen zurückhalten, Freunde?“ - - - -Vorrede … vom Verleger in Berlin - - - -Kanter - - - -Consistorialrath Bock - - - -Apologie des Χ stentums gemeint ist , nach - - - -Decker - - - -Nathan - - - -2 Theil der Juden nach - - - -deutsche Sprachforscher - - - -Mätzken ; die Schrift wird bei Nast allenthalben erwähnt; Hamann interessierte sich im Kontext der Zwey Scherflein dafür. - - - -zweite Band ein solcher ist nie erschienen - - - -Domitor Pseudonym von ; vgl. , Tl. 1 [S. 14f.] - - - -Schrift - - - -Ihren Wink vgl. - - - -Fortsetzung der neuen Apologie - - - -Geschichtschreiber der deutschen Republick , nach dessen Gelehrtenrepublik - - - -Exrector Damm , gegen dessen Betrachtungen über die Religion Hamann in der Apologie des Buchstaben h (N III,96f.) polemisierte. - - - -Grundgesetz der Aussprache vgl. etwa , S. 19: „1. Der Zwek der Rechtschreibung ist: Das Gehörte der guten Aussprache nach der Regel der Sparsamkeit zu schreiben. […] 2. Kein Laut darf mer als Ein Zeichen; und kein Zeichen mer als Einen Laut haben.“ - - - -Plastik von Bildhauerey u Mahlerey Herder plädiert in seiner Abhandlung über Plastik, S. 22–28 für eine starke Trennung der Kunstrichtungen Bildhauerei und Malerei sowie ihrer jeweiligen Rezeption und Theorie. – Hamann plädiert also, analog zu Herders Trennung von Bildhauerei und Malerei, gegen Klopstocks Engführung von geschriebener und gesprochener Sprache in seiner Orthographie-Theorie?!? – vgl. - - - -abeat cum ceteris erroribus dt. weg damit, wie mit anderen Irrtümern (wohl von Hamann selbst geprägte Formel) - - - -mein Geschmier , vgl. - - - -Fortsetzung des Falk und Ernst (Gespräche 4 und 5), vgl. - - - -Kapellmeister Ihren Brutus ob Herders Brutus-Drama bekommen habe - - - -damaligen Abrede vgl. und - - - -letzter Brief … HKB 549 am 25. April 1779, also mit günstigen Vorzeichen - - - -Möllerin , vgl. - - - -Lauson - - - -Silhouetten wohl Scherenschnitte von Herder und seiner Familie, vgl. - - - -Volkslieder , Bd. 2 - - - -H. noch H. weder (wegen Krankheit) noch , vgl. - - - -20000 fl. in der Königsberger Lotterie, vgl. - - - -vix credo dt. ich glaube es kaum - - - -sauersüße Erzählung … gut bekommen vgl. - - - -Stark … eingebüßt , wohl Vermögenswerte oder Grundbesitz, der sich wegen der Herkunft seiner Ehefrau aus Königsberg noch dort befand. - - - -wie Paulus … 1 Tim 1,15 - - - -gedruckte Einl. „Kantate beim Kirchgange der regierenden Herzogin Hochfürstl. Durchlaucht“ (SWS XXVIII, S. 101–104), vgl. - - - -Morungen nach Mohrungen zu - - - -wie jener Gläubiger … Lk 7,41–50 - - - -Abuzai , vgl. - - - -Rousseau ein großes Eloge , Übersetzung (1761), Bd. 5, S. 8: „Nein, dieses philosophische Jahrhundert wird nicht vergehen, ohne einen wahren Weltweisen hervorgebracht zu haben. Ich kenne einen, einen einzigen, ich gebe es zu; allein, das ist schon noch viel, und zum größten Glücke lebet er in meinem Vaterlande. Werde ich ihn hier nennen dürfen, ihn, dessen warer Ruhm es ist, daß er nicht sehr bekannt zu werden gewußt hat? Gelehrter und bescheidener Abauzit, Ihre erhabene Einfalt verzeihe meinem Herzen einen Eifer, der nicht Ihren Namen zum Gegenstande hat. […]“ - - - -Oeuvres - - - -Schlüßel der Apokalypse Essai sur l’Apocalypse de l’Apôtre S. Jean,, ebd., 299–326 - - - -Green - - - -Kant - - - -Kanter - - - -Hippel - - - -auf Michael an Michaelis, im Herbst - - - -Sprengel … Stadtbezirk; Hamann wohnte in der Laak im westlichen Königsberg am Pregel, der Steindann befand sich im Nordwesten. - - - -2ten Theil der Lebensläufe , Tl. 2 (1779) - - - -Lestocq’s - - - -Nicolovius - - - -Robertin - - - -Dach - - - -böse Geister vgl. - - - -Diderots Essay , vgl. - - - -erbaul. Brief … nicht ermittelt - - - -Xenophons Sokr. Merkw - - - -Frau Gevatterin … August , vgl. - - - -Pathchen … 18 ; bezogen auf den 18. Mai - - - -Einflüße des Scorpions vgl. - - - -kleinen Wolfgang - - - -Brief Nr. 555 - - -gestern eine Freude die Ankunft von HKB 553 mit der Nachricht von der Drucklegung des Konxompax durch Herder - - - -Exaudi und Himmelfahrt 16. und 13. Mai 1779; „Exaudi“ auch nach dem liturgischen Text in Ps 27,7: „Herr, höre meine Stimme, wann ich ruffe, sey mir gnädig und erhöre mich.“ - - - -Geburt der Erbprinceßin , vgl. ; zur Analogie von Niederkunft und Druck einer Schrift vgl. - - - -Johannis 24. Juni 1779 - - - -Freundin und Gevatterin , vgl. - - - -Adelgunde Mit diesem Namen ist Konxompax unterschrieben (N III,228/12). Hamann folgt der Benennung für den Versuch der Sibylle über die Ehe, eine Schrift, die er wegen des Empfangs an ihrem Namenstag nach der Hl. Adelgunde taufte, vgl. ; auch die fingierte Autorin des Konxompax ist eine Sibylle. - - - -Gottfriedchen vgl. - - - -Druck von Konxompax - - - -Opera omnia alle seine vorherigen Schriften - - - -Brauchs , N III,226/30 - - - -doppeltes Gewiß , N III,223/17 - - - -Joh. VII. 26 Joh 7,26 („Obersten und Archonten“, N III,223/16) - - - -ευκαιρως ακαιρως dt. zur Zeit oder zur Unzeit, 2 Tim 4,2 - - - -alte Hausvater - - - -deutschen Plato - - - -Kraus … Rätzel ; dessen briefliche Mitteilung an Hamann nicht überliefert - - - -pr. vorherigen Monats (April) - - - -Ministers v. Z. - - - -Kants - - - -Brief bey Uebersendung des Dachen Hamann besorgte Herders dringende Anfrage nach Dach-Gedichten über Kraus in Berlin, wodurch dieser mit Herder in Kontakt trat, vgl. . - - - -Exempl. nach G. eines Exemplars von Konxompax nach Göttingen - - - -Br. - - - -Pf. Skubich - - - -Frau - - - -seel. Lindner - - - -lieben Schwester - - - -Semler - - - -Beyl. der Anhang von Semlers Beantwortung der Fragmente eines Ungenanten - - - -Dr. Juris Holtzhauer - - - -Estocq - - - -Leßing , vgl. zu dessen Reaktion auf Semler seinen Brief an Elise Reimarus vom 14. Mai 1779 - - - -Beyl. von Luther Herders HKB 553 beigelegte Abschriften aus Luthers Tischreden - - - -Claudius - - - -Frau Rebecca , vgl. HKB 552a - - - -Reisen des Cyrus (Übersetzung von ) - - - -Apuleium , vgl. das Motto zu Konxompax (auch zitiert in ) - - - -Beroaldi Commentario - - - -alligatum angeführte Stelle, vgl. DWB, 2. Aufl., Bd. 2, Sp. 318, s.v. allegieren - - - -Ciceronis , vgl. Konxompax, N III,221 - - - -Meursium , vgl. - - - -Klopstocks Grundsatz … , vgl. - - - -Plastick … Gefühl und Gesicht vgl. , 1. Abschnitt, S. 5–28 - - - -Untersuchen noch Schreiben an - - - -Kant - - - -Nathans , vgl. - - - -Moral der reinen Vernunft - - - -Tetens - - - -Brief von Feder wohl Georg Heinrich Feders Brief vom 28. März 1779 - - - -Werk über den Willen - - - -Mein Bogen … Hi 29,20 - - - -August … Weimar die Geburtstage von Herder und einigen seiner Kinder sowie Hamanns eigener - - - -Sophiechen - - - -Pathin - - - -Pendant Hamanns Patenkind - - - -Mignon dt. Liebling, - - - -Einlage Herder an Hartknoch, 6. Mai 1779, HBGA, Bd. 4, S. 88f.), mit HKB 557 übersandt; vgl. - - - -Brief Nr. 556 - - -Antwort auf HKB 554 - - - -Nachbleibsel vgl. - - - -Ex. von Ihrer Sibylle - - - -auszusenden waren vgl. - - - -Gesangbuch , vgl. - - - -2te Theil Volkslieder , Bd. 2 - - - -erste Ex. … Noth vgl. - - - -Gottfr. - - - -Schlingel und Esel unfähige Ärzte in Weimar - - - -Profeß. Loder Justus Christian Loder (1753–1832), 1778 Prof. der Medizin und Anatomie in Jena, 1781 sachsen-weimarischer Leibarzt - - - -der HE. behütet ihm … Ps 34,21 - - - -Sibylle - - - -Starks v.a. und - - - -Milch u. Honig 2 Mo 3,8 - - - -Würze u. Balsam 1 Mo 37,25 - - - -S. 8 … sondern , N III,219/2, vgl. - - - -Hesych … Herder fragt nach dem Sinn des Titelworts von Hamanns Konxompax und teilt erste Recherchen aus , S. 539 mit; zur Übersetzung vgl. zu ; zum Kontext vgl. . - - - -Βομβαξ … Πυππαξ beides Ausrufe der Verwunderung, vgl. HBGA, Bd. 12, S. 77?!? - - - -εποποι Onomatopoetisch: Naturlaut des Wiedehupfs, HBGA, Bd. 12, S. 77?!? - - - -Göthe … , für das Konxompax-Exemplar, vgl. - - - -Merk , vgl. - - - -Lavaters Schreiber … vgl. an Herder, 8. Mai 1779 (JCL-Briefwechsel): „Mein Schreiber – nicht der, den Goethe kannte, erschoss sich am Ostermontag abends um ½ 11 Uhr auf meinem Canapee, in meiner Studier u. Kinderlehr stube. – Du kannst denken, was ich alles dabey litt.“ – Herders Mitteilung steht in Zusammenhang mit dem Selbstmord des Licentbuchhalters Pynnow, vgl. und Konxompax, ED, S. 30 - - - -Gelbsucht vgl. - - - -Gevatterin u. Freundin - - - -Kaufmanns Sohn vmtl. Johann Friedrich Wilhelm Brenner, vgl. HBGA, Bd. 12, S. 78 - - - -Gesangbuch , s.o. - - - -2tes Schriftchen , vgl. - - - -diesem - - - -Buchhändler - - - -Schriftsteller … und - - - -verflogenen Kleinigkeiten eine Sammlung ein erstes Konzept für die Metakritischen Wannchen - - - -Kreuzzüge wie - - - -Gratial Vergütung, Dankgeschenk, vgl. DWB VIII,, Sp. 2052 - - - -Gottfr. - - - -Nathan , vgl. - - - -Lebensläufe , Tl. 2 (1779), vgl. - - - -Hippel - - - -Denis Bücherkunde - - - -Starke … , Bd. 1 - - - -Abauzit , vgl. - - - -Frau - - - -Brief Nr. 557 - - -Einlage Herder an Hartknoch, 6. Mai 1779, HBGA, Bd. 4, S. 88f.), vgl. - - - -Costa dt. Rippe (nach 1 Mo 2,21f., der häufigen Verwendung von „Costa“ im Sinne von Ehefrau bei folgend), gemeint ist - - - -Passerii die drei Bände von , vgl. - - - -wie die Schaubrodte 2 Mo 25,30 - - - -in ein paar Bogen angeführt , N III,226/2–5 u. 34–39 - - - -dienstbarer Geist , vgl. HKB 550 und 553 - - - -Muhme Jochebed die Mutter Mosis nach 2 Mo 6,20 - - - -Kästchen im Schilf am Ufer des Nils 2 Mo 2,3 - - - -Nachtstück Ihrer Adelgunde (der Text war Hartknoch und seiner Hochzeit mit Albertine gewidmet); vgl. ; „Nachtstück“ ist wohl als Wortspiel von ‚Nachstück/Fortsetzung‘ mit Nacht bzw. unsichtbarem Geschehen im Gegensatz zum Fragmentenstreit in der Öffentlichkeit (bzw. „am hellen Mittage“) zu verstehen. - - - -s.v. sit venia erbo, dt. entschuldigen Sie den Ausdruck - - - -sich flöht sich von Flöhen reinigt, vgl. DWB (2. Aufl), s.v. flöhen - - - -Orthodoxen und Dramaturgen wohl Anspielung auf den Fragmentenstreit, demnach Goeze und Lessing sowie ihre jeweiligen Anhänger („Dramaturgen“ nach ) - - - -die Kolbe lausen nach der Redensart „einem Narren die Kolbe lausen, ihn durch Schlüge zur Vernunft bringen“ (Adelung, Bd. 2, Sp. 1690, s.v. Kolbe); vgl. auch - - - -GottesFinger  … Cophtischer Sprache vgl. , N III,228/4 - - - -Sphranschen und Saben in der Nachbarschaft Ihrer Düna Vgl. , N III,221/3 und das Zitat aus , S. 180: „Bey den Aegyptiern waren die Propheten und Hierogramateis die eigentlichen Besitzer [der Mysterien bzw. Geheimnisse], und unter diesen nahmen diejenigen, die bey den Cophten Sphransch und Saben genannt wurden, die erste Stelle ein, und waren die eigentlichen Ausleger der Geheimnisse.“ – Die Düna fließt durch Hartknochs Riga, mit der Nachbarschaft ist wohl Mitau und Starck gemeint. - - - -Philosoph von S.S. - - - -deutschen Plato - - - -Uebersetzer des Gérard ; Übersetzung eines Werks des schottischen Philosophen Alexander Gerard (1728–1795) - - - -Sohn zu St. Petersb - - - -Arndt - - - -Journal , vgl. - - - -doppelter Gevatter … Asmi cum puncto Asmus ist eine Persona von Claudius im Wandsbecker Bothen, ‚cum puncto‘ wandelt den Namen in asinus bzw. Esel um (vgl. und Kommentar); die erste Gevatterschaft zu Claudius besteht seit 1774 durch dessen Patenrolle bei , die zweite besteht wohl als asinus und hat das Apuleius-Motto aus Konxompax (N III,215/12–15) zum Hintergrund. - - - -Passerium - - - -Pr. Reusch … Sub. Bibl. , Unterbibliothekar - - - -†feld - - - -Stuffenjahrs Hamanns 49. Lebensjahr, vgl. zu - - - -Marianne Sophie - - - -Gröll , vgl. - - - -med. Febr. dt. Mitte Februar - - - -Gadebusch - - - -Kr. Lilienthal - - - -seel. L. u H. und , vgl. und - - - -Wörterbuch (die Kurzbiographien sind alphabetisch geordnet) - - - -Andersons Geschichte vom Handel - - - -12/1 April 12. April gregorianischen, 1. April julianischen Datums; vgl. - - - -Buchhalter Pynnow - - - -Muse Adelgunde Hamann selbst, Konxompax verfassend - - - -Gemalin - - - -Brief Nr. 558 - - -wohl mit HKB 559 abgeschickt - - - -Gevatterin Liseli … Mariane Sophie die Patenschaft für , die Hamann u.a. antrug, vgl. - - - -Doppel Gevatter durch die Patenschaft Hamanns für - - - -aus dem Brief vorlas nicht überliefert - - - -G. L. Gott Lob - - - -Daß ich schon glücklich … nicht ermittelt, mglw. ein lokales Gemeindelied - - - -2 Schnur Bernstein vgl. - - - -Kanter - - - -Brief an die Gräfin , nicht überliefert - - - -Johannes Ehrmann - - - -Mutter - - - -Mariane Sophie - - - -wackere weiber und - - - -Lieber Knabe - - - -Gräfin Kaiserling - - - -Wechsel … Steiner , vgl. - - - -Brief Nr. 559 - - -Herr Christoph Kaufmann - - - -Bericht u. Rechenschaft nicht überliefert - - - -Philanthropist nach Kaufmanns und Ehrmanns einstigem Engagement im Dessauer Philanthropin - - - -K. eigener - - - -Eberhard Gaupp - - - -Den Wohnsiz … vgl. - - - -Plaz am Bodensee Schloss Glarisegg, vgl. - - - -freien Tonne nach , der nach , VI 22f. in einer Tonne wohnte - - - -Schweizerkaufleute … Es geht wohl um die Beteiligung von schweizer Kaufleuten am Interkontinentalhandel, der durch den amerikanischen Unabhängigkeitskrieg und damit zusammenhängende englisch-französische Konflikte gestört wird. - - - -Merepatrie-Marâtre stiefmütterliches Mutterland - - - -Inlage an Kanter an , nicht überliefert, vgl. - - - -K. - - - -Steiner , vgl. - - - -Geantw den 7 Aug – nicht überliefert - - - -Brief Nr. 560 - - -Briefchen vom 8 Junii nicht überliefert; Kraus’ Antwort auf HKB 551, aus Göttingen - - - -HE Toussaint - - - -Dom. VI. p Tr. 6. Sonntag nach Trinitatis, 11. Juli 1779 - - - -Müllerschen Hause - - - -Hänschen - - - -Gefährte , vgl. - - - -Schlötzer - - - -Lud. Jacobillo , um für die Schürze von Feigenblättern und die Anmerkung zu etwas über herauszufinden (vgl. HHE 5, S. 301 und 322f.), vgl. - - - -Henr. Barcellii Der Eintrag zu bei Jacobillus bezieht seine Informationen angeblich aus der „Bibliotheca mundi“ des Henricus Barcellius; dieser angebliche Autor eines nur sekundär bekannten Werks ist laut A. Riegl: Alfonso Ceccarelli und seine Fälschungen von Kaiserurkunden, in: MIÖG 15 (1894), S. 206 eine Erfindung des berüchtigten Fälschers von Urkunden und Genealogien, Alfonso Ceccarelli. - - - -Leine Kraus berichtete in seinem nicht überlieferten Brief offenbar vom Baden im Flüßchen bei Göttingen. - - - - Tage Eliä Fest des Propheten Elia - - - -Brahl - - - -Kinder Sohn des Licentrates Jacob Kinder, mglw. mit Vornamen Friedrich Georg?!? - - - -Liepe aus dem Sackheimschen Thor Ließe war ein Dorf wenige Kilometer östlich von Königsberg, durch das Sackheimer Tor ging die Ausfallstraße in Richtung Insterburg. - - - -Probe einiger Gedichte - - - -Mäcen - - - -D. Biester - - - -humilem agnam dt. bescheidenes Lamm, etwa in , 2,17,32 - - - -Cousine Buchholtz - - - -Oberhofprediger Schultz - - - -Gevatter aus W. - - - -Brauchs = Bauchs , N III,226/30, vgl. - - - -Starkens Apol. - - - -Meiners Abhandl. - - - -Nachtstück … vgl. zu - - - -Dramaturgen und Orthodoxen … Goeze und Lessing sowie ihre jeweiligen Anhänger, vgl. zu - - - -Eintritt ins 50ste seinen Geburtstag am 27. August - - - -Guldens Leben - - - -Recension in unserer Zeitung KGPZ, Jg. nicht überliefert; zu der Rezension, deren Original nicht aufgefunden werden kann, sowie zu ihrer Bedeutung für Reichardt vgl. Anglet: „Leben des berühmten Tonkünstlers Heinrich Wilhelm Gulden“, S. 11f. - - - -John - - - -Koppe N. T. - - - -Faustens Mantel … Maler Müller - - - -Hermes , vgl. - - - -Sophie - - - -Schlüßel zum Wort Konxompax Hamann interessierte sich für den kultisch-außereuropäischen Hintergrund des Wortes wegen seiner gleichnamigen Schrift, in der er das Wort zunächst nur der Stelle in Starcks Apologie des Ordens der Freimaurer, S. 180 entnommen hatte: „Hesychius führt ausserdem noch zwey Losungswörter [bei den Mysterien] an, die Konx und Ompax hiessen, die nicht griechisch, sondern fremden Ursprungs sind, von welchen es aber ungewiß ist, ob sie beym Eintritt oder Ausgange aus dem Tempel gegeben wurden.“ Vgl. weiterhin die Stelle bei , S. 282, Herders Frage und erste Recherchen bei in und Hamanns Antwort in . - - - -Lettres edifiantes , Bd. 15 (Paris 1722); zu dem Wort „Konxompax“ vgl. S. 195 - - - -Alphabetum Thibetanum , vgl. S. 513 - - - -Müllersche Haus - - - -Arndt , nicht überliefert; Hamanns Brief vom 2. August, mit einem Exemplar des Konxompax, ging verloren, vgl. . – Hintergrund der Anfrage ist wohl der Aufsatz Merkwürdige Beschreibung des Tibetischen Reichs, der im März-Heft von Arndts St. Petersburgischem Journal Bd. 7 (1779), S. 178–184 erschien (Hamann las dieses Periodikum regelmäßig, vgl. ); auf S. 182f. heißt es dort – was Hamann für seine Recherchen zum Ursprung des Wortes Konxompax sehr interessiert haben dürfte –: „Es ist eine alte Sage, daß die thibetanische Religion ein verdorbenes Christenthum sey, selbst Vater Desiderius, ein Jesuit, (aber nicht von der chinesischen Mission) welcher dieses Land im Anfange des gegenwärtigen Jahrhunderts besucht hat, glaubt und behauptet mit einem wahren mistischen Scharfsinn, daß die Lamas ganz gute Begriffe von der Dreyeinigkeit haben, weil sie in ihren Gebeten an Gott, eben so oft Koncirkoik in der mehrern Zahl, als Konciok in der einfachen Zahl sprechen, und weil sie mit dem Rosenkranz in der Hand, oft die Worte Om, Ha, Hum, wiederholen.“ - - - -kalmuckschen Polyhistor einen Gelehrten, der sich im Tibetanischen auskennt - - - -Haec sub rosa scripta sunto Dt. Dies soll unter der Rose (dem Siegel der Verschwiegenheit) geschrieben sein. - - - -Schummels Spitzbart - - - -Photorinus Pathognomikus in Göttingen, wo Kraus sich aufhält; „Photorin“ ist ein Pseudonym im Timorus […] (Berlin 1773); der Beiname „Pathognomikus“ nach Lichtenbergs Entgegnung auf Lavater (), die den (wohl satirisch gemeinten) Begriff der Pathognomik entwickelt, die Möglichkeit, bestimmte seelische Vorgänge aus den unbewussten Bewegungen des menschlichen Gesichts zu erschließen. - - - -Prof. †feld u Brahl und - - - -jungen Berens - - - -Baron von Budberg - - - -Reisebeschreibung ins Schlangenbad - - - -Hermes (wohl auch ein Spiel mit dem Götterboten, der ebenfalls für Reichtum und Handel steht) - - - -Genoß , s.o. - - - -Gagliani vom Münzwesen - - - -Denkwürdigkeiten aus Pallas Reisen , Tl 1, S. 237 u. 248 - - - -mathematischen Muse nach Kraus’ Übersetzung von - - - -communicativen Schwäche gemeint ist wohl Hamanns Stottern - - - -Einer des Andern Last Gal 6,2 - - - -Brief Nr. 561 - - -Geburtsfeste die Geburtstage von Hamann am 27. August, von Herder am 25., August Herder am 18. und Gottfried Herder am 28. - - - -4 Junii HKB 556 - - - -Lied vom Bach u das Abendlied Im zweiten Band von Herders Volkslieder (1779, SWS XXV, S. 383–390), den Herder mitsandte. - - - -Hermes - - - -Sophie - - - -Banquiers nicht ermittelt - - - -Kanter - - - -Schummel … Spitzbart - - - -Lebensläufe , zu Herders Zweifeln vgl. zuletzt - - - -Reichard - - - -Gulden - - - -unsern Zeitungen KGPZ, nicht überliefert; vgl. - - - -John - - - -Vater - - - -Brahl - - - -Surnumeraire „bei einem Kollegium, ein Ueberzähliger, welcher gleichsam als Hülfsarbeiter beschäftiget ist oder fungirt, und erst irgendwo einrangirt werden soll“, Krünitz, s.v. Supernumerarius - - - -Probe einiger Gedichte - - - -Mecänen etwa , vgl. - - - -Licentrath Kinder’s Sohn der Sohn des Licentrates Jacob Kinder, mglw. mit Vornamen Friedrich Georg, vgl. ?!? - - - -Hänschen - - - -Tage Eliä Fest des Propheten Elia, 20. Juli - - - -PfingstEinfall Herders Vorschlag einer Sammlung von Hamann-Schriften (woraus später der Plan der Metakritischen Wannchen entsteht), vgl. - - - -zweyten Auflage der Sibylle , vgl. - - - -Ehe - - - -hierophantischen Briefen - - - -Hartknochs - - - -Anfrage auch schon gethan nicht überliefert, jedenfalls nicht in HKB 557 - - - -sondern , N III,219/2, vgl. - - - -antiquo more Inscriptionum dt. nach dem alten Brauch der Inschriften - - - -Hesychius Vgl. Hamanns Abschrift der Stelle aus , S. 539 bei Wiener, 8/1, S. 296: „Κόγξ, ὄμπαξ, ἐπιφώνημα τετελεσμένοῖς, καὶ τῆς δικαστικῆς ψήφου ἦχος, ὡς ὁ τῆς κλεψύδρας, περὶ (παρὰ Martin.) δε Ἀττικοις, βλόψ. (ὄμπαξ, forte βόμπαξ, Sopingius.)“. Übers. (nach HBGA, Bd. 12, S. 77?!?): „Konx, ompax, Zuruf [des Hierophanten in die Eleusinischen Mysterien] an die Eingeweihten. Und Geräusch des [Gerichts-] Stimmsteins wie das der Wasseruhr [Klepsydra]. Bei den Athenern aber Blops [onomatopoetisch].“ – Vgl. außerdem Herders Frage in und zum Kontext . - - - -Clericus … hergeleitet In , S. 127; vgl. Hamanns Abschrift der Stelle in seinem Handexemplar bei Wiener, 8/1, S. 297. - - - -Les Hierophantes , S. 86f.; dt. (deepl?!?): „Die Hierophanten entließen das Volk mit den Rufen ‚Conx‘ und ‚Ompax‘, barbarischen Begriffen, die zeigen, dass diese Zeremonien von Menschen eingeführt worden waren, die eine andere Sprache als Griechisch sprachen usw. […] Diese Wörter bedeuten auf Phönizisch ‚wachen‘ und ‚kein Unheil anrichten‘ usw.“ – Vgl. Hamanns Abschrift der Stelle in seinem Handexemplar bei Wiener, 8/1, S. 296f. - - - -Stark , S. 180: „Hesychius führt ausserdem noch zwey Losungswörter [bei den Mysterien] an, die Konx und Ompax hiessen, die nicht griechisch, sondern fremden Ursprungs sind, von welchen es aber ungewiß ist, ob sie beym Eintritt oder Ausgange aus dem Tempel gegeben wurden.“ - - - -Hesychii επιφωνημα das Wort επιφωνημα (‚Zuruf‘) im Eintrag bei , S. 539 - - - -Congé Verabschiedung, Entlassung, s.o. „congedioient“ - - - -Initialformel vgl. , S. 180: „Eintritt oder Ausgange“ - - - -letzten Buch des Apuleii das elfte Buch der Metamorphosen des Apuleius, das eine Schilderung der Isis-Mysterien enthält - - - -Αφεσις λαοις Die griechische Abschlussformel der Zeremonie um die Isis-Prozession „ΛΑΟΙΣ ΑΦΕΣΙΣ“ in , 11,17 findet sich nicht in modernen Ausgaben des Asinus aureus; in den beiden Ausgaben des Asinus aureus, die Hamann besaß, ist die Formel jedoch enthalten, vgl. die Ausgabe Frankfurt 1621, S. 265 und die Ausgabe Amsterdam 1624, S. 175 (bei Meiners wird sie nicht genannt). - - - -Noten zu Erasmi Colloquiis … , S. 59 (Anmerkung zu ‚missam‘ im Text zur ‚Pietas Puerilis‘): „Nihil aliud quam dimissio: eratque duplex Catechumenorum ante actionem sacramentorum: et fidelium post confectionem et participationem eorundem sacramentorum. Clamabat itaque diaconus, ite, missa est. Morem hunc mutuati sunt Latini Christiani ab Ethnicis: olim enim post celebrata mysteria Isidis, dicebat Scriba λαοις αφεσις.“ Übers. (ChatGPT?!?): „Es bedeutete nichts anderes als Entlassung. Und es gab ihrer zwei: die der Katechumenen vor der Feier der Sakramente und die der Gläubigen nach der Vollendung und Teilnahme an eben diesen Sakramenten. Daher rief der Diakon: Geht, ihr seid entlassen! Diesen Brauch haben die lateinischen Christen von den Heiden übernommen: Denn einst, nach vollzogenen Mysterien der Isis, pflegte der Schreiber zu sagen: λαοῖς ἄφεσις.“ - - - -im Wäldchen allegiren Stellen aus Büchern anführen, vgl. DWB, 2. Aufl., Bd. 2, Sp. 318, s.v. allegieren - - - -kleiner Junge - - - -das ganze Wort aus der Thibetschen Sprache vgl. - - - -Des großen Lama Religion Eine Theokratie des „Grand lama“ in Tibet sowie eine „Théocratie payenne“ erwähnt bereits , S. 330 und 400. - - - -Engl. Stuart - - - -heidnische Theokratie 1777 erschien in den „Philosophical Transactions of the Royal Society of London“ ein Brief John Stewarts, der ein Account of the Kingdom of Thibet enthielt. In Rezensionen und Übersetzungen dieses Berichts über Sitten und Religion der Tibeter ist häufig die Rede von der „heydnische[n] Theokratie“ des Dalai Lama, etwa in der Gothaischen gelehrten Zeitung, 8.8.1778, S. 515. Wo genau Hamann von Stewarts Bericht las bzw. welche Zusammenfassung/Übersetzung er rezipierte, ist nicht bekannt; im Original ist jedoch tatsächlich auch von „Konciok“ und „Om“ die Rede, vgl. , S. 476. - - - -Allegato des Tom XV. der Lettres edifiantes Beilage zu den , Bd. 15 (Paris 1722); zum Wort „Konxompax“ vgl. S. 195; vgl. . - - - -Pallas Reisen … , Tl 1, S. 237 u. 248, vgl. - - - -Clerici Abhandl … zur Erde , S. 91f.: „Proclus dans son Commentaire sur le Tunée Liv. v. dit qu’on disoit en regardant le ciel Uie, et en regardant la terre Tokuie; mais comme ce n’est que dans cet Auteur, que l’on trouve ces mots, on peut soupçonner que cet endroit ne soit corrompu, et qu’il ne faille peut-être lire ὕε pleu et δέχου ὑετόν reçois la plie […]. - - - -Proclus in Timaeum Lib. V. , 5, 293 C (vgl. in der Ausgabe von Diehl 1906, S. 176), s.u. - - - -Meursium , vgl. und - - - -Meiners - - - -P. Georgi Alphabetum Thibetanum (vgl. S. 513), vgl. - - - -Bibl. Universelle , wo die Explication Historique de la fable de Ceres gedruckt ist - - - -Suchen und Finden Spr 8,17, Mt 7,7 u. ö. - - - -Motto fol verso … Das Motto auf der Rückseite des Konxompax, N III,218/1–4; im ED fehlt die Stellenangabe aus dem 4. bzw. 5. Buch des ; zum Motto vgl. HHE 5, S. 192f. - - - -Abschnitte Am Ende der Absätze des Konxompax-Erstdrucks befinden sich meist, der Fiktion eines Fragments entsprechend, Gedankenstriche. - - - -p. 3 … bezieht sich jeweils auf den Erstdruck von (hier N III,217) - - - -Apologie … - - - -Leßings Beyträgen , 4. Beytrag - - - -Göttl. Sendung Mosis (Übersetzung) - - -Cooper Gemeint ist , vgl. , N III, S. 217/13 u. 31–37 - - -Hephästion - - - -Meiners – – Theil III. . In: In: , Bd. 3, S. 164–342 - - - -Dämonax … , N III,218/6; die Schreibung mit „e“ nach , S. 321 - - - -15sten Brief des Theokles … Ueber die Empfingungen, in , S. 120–135 - - - -Beweis des Geistes u der Kraft - - - -Complementum … 610 , wohl Verschreibung oder Irrtum Hamanns bezüglich der Jahreszahl 1610, auch in Konxompax, N III,221/1f. u. 25; es ist nur eine Ausgabe von 1618 bekannt. - - - -Robert Robertin Bibliothek - - - -Clarke … , vgl. , N III,222/9f. u. 34f. - - - -Steinbart … , vgl. das in seiner Widmung an Zedlitz, S. [3f.] vorgebrachte Zitat Friedrichs II. in Konxompax, N III,222/27 u. 37–41. - - - -Ernst u Falk (Gespräche 1–3) - - - -claudatur Parenthesis dt. möge die Klammer geschlossen werden, vgl. , N III,227/5 - - - -Leßings nöthige Antwort - - - -Kgsb. Zeitung KGPZ, vgl. und die Randglosse in Konxompax, N III,227/32 - - - -locus communis … Die lobende Stelle bei , 2,14 über die Eleusinischen Mysterien; vgl. , N III,221/18 u. 36–39 - - - -Lorsque Ciceron … , S. 123; dt. (deepl?!?): „Als Cicero dies schrieb, schien er eine Passage von Isokrates im Sinn zu haben, die in den Worten des römischen Redners paraphrasiert wird.“ - - - -mysteria dicendi … vgl. , N III,221/19 und ED, S. 14 (bezogen auf ) - - - -… und der Tisch wohl eine alternative Formulierung für , N III,223/13 - - - -was sie Böses thun Gemeint ist die Einfügung „Böses“ in , N III,227/16 nach Pred 4,17 (ED, S. 28: „was sie thun“). - - - -zweiten Auflage vgl. - - - -Proclum , s.o. - - - -Gronovii Tom. VII. - - - -Meursium - - - -Sibylle und - - - -hierophantischen Briefen - - - -ein Ganzes zu Herders Vorschlag s.o. - - - -Hartknochs Antwort , auf - - - -Gevatter Asmus , nicht überliefert - - - -Fr. Rebekka - - - -nobile fratrum Als wäre sie schwanger mit einem Zwillingspaar wie Castor und Pollux; sie brachte am 2. September ihre vierte Tochter Auguste zur Welt. - - - -Baron Budberg - - - -Reisebeschreibung - - - -Sohn von Carl Berens - - - -Koppens Ausgabe - - - -Oberhofprediger Schultz - - - -jüngern Tochter - - - -Kanter - - - -Hartung - - - -Semmler - - - -Moldenhawer’s Widerlegung vmtl. (im Fragmentenstreit) - - - -Leßings Name , als Herausgeber der Reimarus-Fragmente - - - -Fortsetzung seines Ernst u Falk Hamann versuchte über Herder an die Gespräche 4 und 5 von LessingsErnst und Falk zu kommen, vgl. und - - - -Bahrdt an Kypke Stelle als neuer Professor an der Albertina für den am 28. Mai 1779 verstorbenen . - - - -Morungen in Mohrungen bei Herders Schwester - - - -18 – den 25 – den 27 – den 28 zu den Geburtstagen s.o. - - - -anzutreten Hamanns Eintritt ins 50. Lebensjahr am 27. August 1779 - - - -Tages Last und Hitze Mt 20,12 - - - -rückständige Antworten keine davon überliefert - - - -Schweitz, Osnabrück u Wandsbeck an bzw. , Antwort auf HKB 558 bzw. HKB 559 – an , vgl. – und an , Antwort auf den oben erwähnten Brief - - - -Hippel - - - -Lotterie Director , wohl im Zusammenhang mit dem Bankrott seiner Unternehmungen und des Buchladens - - - -ins Verborgene siehet Mt 6,4 - - - -Verehrungswürdigen Hälfte - - - -Rahel und Lea Rut 4,11 - - - -Proklo habe p. m. 293 … , 5, 293 C, Hamanns Ausgabe nicht ermittelt (in der Ausgabe von Diehl 1906, S. 176), vgl. oben und die Übersetzung von Thomas Taylor, London 1820, S. 319. - - - -και ἑn … Übers. (Chat GPT?!?): „Und auch bei den eleusinischen Mysterien blickten sie zum Himmel empor und riefen: ‚Regne!‘; und als sie dann zur Erde hinabblickten: ‚Empfange!‘“ - - - -Dithyrambische Wortfügung … andächtige Mummerey , N III,221/31 (ED, S. 10) - - - -Anspielung auf eben derselben Seite vgl. , N III,221/26 u. 39 (ED, S. 10) - - - -meine Ausgabe Die Stelle findet sich bei in Hamanns Ausgabe London 1764, S. 221 (13. Gesang); es geht wohl um die obszön-homosexuelle Anspielung auf . Die betreffenden Verse sind in anderen Ausgaben der Pucelle d’Orléans, etwa der Ausgabe Louvain 1755, nicht enthalten. - - - -meine Ausgabe … Übers. (deepl?!?): „Er betrachtete das himmlische Schauspiel / All dieser Könige, die sich aneinanderreihten: / Karl II. auf der schönen Portsmouth / Georg II. auf der zärtlichen Yarmouth / Und dieser fromme König von Lusitanien, / Der zu Gott betete und über seine Geliebte schwärmte, / Und dieser Victor, der nacheinander / Von seinem Stolz, seinem Sohn und der Liebe gefangen genommen wurde. / Aber als er am Ende der erhabenen Reihe / Zwischen Iris und ihrem Pagen (vermuthl. Pr. Amalie) / Durchbohrte einen Arsch, den er mit beiden Händen umklammerte / Dieser Autor-König, so hart und so seltsam, / Dass man ihn im Norden bewundert und vergleicht / Mit Salomon, so wie die Germanen / Ihren Kaiser mit dem römischen Cäsar –“ - - - -Eloge auf V. - - - -pag. 30. , N III,227/28 u. 36–41 (ED, S. 30) - - - -Retz … , in der Ausgabe Amsterdam 1731, S. 175; Übers. (deepl?!?): „Jede Monarchie hat ihr Staatsmysterium: Das Frankreichs besteht in einer Art religiöser und heiliger Stille, in der man, fast immer blind dem König gehorchend, das Recht begräbt, das man nur in Fällen, in denen es nicht einmal in ihrem Interesse liegt, den Königen zu gefallen, für sich beanspruchen will“ - - - -Brief Nr. 562 - - -50.jähriger nach Hamanns Eintritt ins 50. Lebensjahr zwei Tage zuvor, vgl. - - - -Brief vom 8. HKB 561 - - - -werthen Frauen - - - -Offenb. - - - -Augusts am Geburtstag von August Herder - - - -im Wäldchen vgl. - - - -Karl Aemil Adelbert Adelbert Herder - - - -Eclogendichter Naturnähe wie bei 4 - - - -ältesten - - - -7. Sterne … 3. nach Offb 1,16 u. 20, mit Herders Kindern parallelisiert - - - -Georgis Alphab. Tibet , vgl. - - - -Offenb. - - - -Pathen August Herder - - - -Brief Nr. 563 - - -Zeitpunkt zur Datierung des Briefs vgl. und (ein Brief zwischen Schloss Hegi und Königsberg brauchte etwa 17 Tage, vgl. ) - - - -lieben Brief Hamanns Antwort auf HKB 558 bzw. HKB 559 vom 7. August, vgl. - - - -Kaufmanns - - - -St. Klarensegg Schloss (Stift) Glarisegg, vgl. - - - -Fr. Elisa - - - -Hegi auf Schloss Hegi bei Winterthur, bei seiner Frau und seinem Schwiegervater - - - -Pathe - - - -Herr hats gegeben … Hi 1,21. - - - -Amtmann - - - -Lux mundi K. Licht der Welt (nach Joh 8,12), hier wohl im Sinne von Kaufmanns Bekanntheit - - - -civium potentiorum limina dt. die Schwellen [der Häuser] mächtiger Bürger, nach dem römischen Klientelwesen - - - -Wint. Bürgers nicht ermittelt - - - -Brief Nr. 564 - - -Nachrichten … nicht überliefert, wohl aus Hartknochs Antwort auf HKB 557 - - - -Einl. Herders Brief an Hartknoch, 29.8.1779 (HBGA, Bd. 4, S. 101), vgl. - - - -Dio Cassius - - - -Michaelis für die Herbstmesse 1779 - - - -Uebersetzers - - - -Büschings wöchentl. Nachrichten Büsching veröffentlichte in den von ihm herausgegebenen Wöchentlichen Nachrichten, St. 19, 10.5.1779, S. 149–151 einen Brief von Penzel an ihn, in dem er eine dreibändige Übersetzung des Cassius Dio angekündigt; der erste Band erschien aber erst 1786. - - - -neuen philol. Bibliothek Penzel ließ bereits 1778 in der Neuen philologischen Bibliothek, Bd. 4, S. 292–297 eine weitläufige Ankündigung seiner zukünftigen Werke drucken, beschränkte sich dort aber weitgehend auf Strabo. - - - -tanto hiatu dignum! , 138f. (über einen Dichter, der Großes ankündigte): „quid dignum tanto feret hic promissor hiatu? /parturient montes, nascetur ridiculus mus.“ Dt.: „Was wird dieser Verheißer bringen, das eines so weit aufgemachten / Mundes würdig ist? Berge werden kreißen, geboren werden wird eine lächerliche Maus.“ - - - -Hayn Mamre Hamanns Garten, nach 1 Mo 13,18, vgl. - - - -Kayserlingk - - - -Grafen von Görtz - - - -Gemal - - - -Landsmanns … Costa und - - - -Gichtelsche theosophische Wort nach der häufigen Verwendung von „Costa“ im Sinne von Ehefrau bei (nach 1 Mo 2,22), vgl. - - - -Apocalyps. , - - - -Geburtstage meines Pathen August Herder, vgl. - - - -Vollendung Ihrer Urkunde - - - -Freund B. - - - -Reisebeschreibung des Schlangenbads - - - -Passerius , vgl. - - - -Bibliothekarios u.a. - - - -Gemalin - - - -Prof. Kreutzfeld - - - -3 ersten Gesänge seines Hudibras Kreutzfelds Hudibras-Übersetzung, von der zuvor dessen Probe einer neuen Verteutschung erschien; die ganze Übersetzung ist nie erschienen, vgl. Sembritzki: Die ostpreussische Dichtung 1770–1800, in: Altpreussische Monatsschrift 45 (1908), S. 224. - - - -Brief Nr. 565 - - -Ihrem Briefe HKB 562 - - - -Einl. nach Morungen Einlage nach Mohrungen zu Herders Schwester, nicht überliefert - - - -zweyte Einl. Herder an Hartknoch, 29.8.1779 (HBGA, Bd. 4, S. 101), vgl. - - - -Rappolt - - - -thut alles … Pred 3,11 - - - -würdige Hälfte - - - -apokalyptischen Knäblein - - - -Geburtstage … bis 28 vgl. - - - -Besuch vgl. - - - -Loge Hamanns Arbeitsraum am Licent, vgl. ; wohl leicht ironisch-abfällige Bezeichnung (vgl. Krünitz, s.v. Loge: „eine Hütte, ein kleiner mit Brettern verschlagener Raum, ein Hundestall, eine Schiffskammer etc. etc. heißt“), ohne Bezug auf Freimaurer- oder Theaterlogen. - - - -ad modum Heracliti nach dessen Ausspruch „introite, nam et hic dii sunt“ (dt. „tretet ein, denn auch hier sind Götter“, 1,74) - - - -ad modum Heracliti in der Weise des Heraklit; mglw. Anspielung auf dessen bei , 1,5 überlieferten Spruch „Introite, nam et hic Dii sunt“ (ebenso das Motto von ) - - - -Grafen v Kayserlingk - - - -Gräfin Kayserl. - - - -Mädchen mit ihrer Nätherin , und mit - - - -Graf von Görz ; vgl. das Echo dieses Besuchs in Herders Brief an den Graf von Goertz, 25.1.1781 (HBGA, Bd. 4, S. 153) - - - -Königs - - - -Hayn Mamre 1 Mo 13,18 - - - -Gevatterin - - - -Statthalter in Erfurt - - - -Kanzler zu Darmstadt - - - -Besuch des Virtuosen , vgl. - - - -beyden Nachbarn und - - - -in Meusel im 1. Nachtrag zur neuen, verbesserten Auflage (Lemgo 1774), S. 83 des von bearbeiteten Gelehrten Teutschlands - - - -Briefe eines Prinzenhofmeisters … - - - -unsern Hof in Berlin - - - -Schwedischen Familie im Hintergrund ist wohl , Minister Karls XII. - - - -Kreutzfeld - - - -Pillau 60 km westlich von Königsberg an der See-Durchfahrt auf der Frischen Nehrung, heute Baltijsk - - - -Seiff , Schwager von - - - -Löbnichtschen Langgaße Der Löbenicht lag im Osten Königsberg, die Laak im Westen; die Löbenichtsche Langgasse (in der später Heinrich von Kleist den Zerbrochenen Krug schrieb) war dennoch nur etwa 2 km vom Packhof entfernt. - - - -Hudibras Kreutzfelds Hudibras-Übersetzung, von der zuvor dessen Probe einer neuen Verteutschung erschien; die ganze Übersetzung ist nie erschienen, vgl. Sembritzki: Die ostpreussische Dichtung 1770–1800, in: Altpreussische Monatsschrift 45 (1908), S. 224. - - - -Probe der Petersb. Uebersetzung Im April-Heft des Teutschen Merkur (2. Vierteljahr 1779), S. 72–82 erschien eine weitere „Probe einer neuen Uebersetzung des Hudibras, die uns aus St. Petersburg zugeschickt worden“ (S. 72). - - - -Verfaßer vmtl. - - - -Nicolai - - - -Buchstabe „S.“ (Teutschen Merkur (2. Vierteljahr 1779), S. 82) - - - -ältesten Sohns Gottfried Herder (28. August) - - - -Akens Theorie oder - - - -öffentl. eine Rezension oder öffentliche Äußerung Herders zu Aken nicht ermittelt - - - -inter nos vgl. - - - -deutsche Chrysostomus nach - - - -in seinem Pathmos nach Offb 1,9 - - - -Ursprung der Opfer - - - -Samml. seiner heil. Reden - - - -Propagien nicht ermittelt - - - -Origines - - - -Urkunde - - - -Gräfin Kayserlingk - - - -Lieder der Liebe - - - -Betrachtungen über das Universum - - - -beyden Autoren Herder und - - - -zweyten Ausgabe (2. Aufl. Mannheim 1778) - - - -Pudenda der göttl. u. menschl. Natur Hamanns These in der Schürze von Feigenblättern, vgl. - - - -Minister , s.o. - - - -Schlafsucht … Apoplexie Eine Neigung zu übermäßigem Schlaf wurde neben Schwindel (s.o.) als Vorbote von Apoplexie/Schlagfluß angesehen, vgl. Herders Conversations-Lexikon, Bd. 5, Sp. 85, s.v. Schlag. - - - -vt quae … , 1, 24f.; dt.: [Wozu lernen, wenn dieser Sauerteig nicht aufgeht] und der wilde Feigenbaum, der nun einmal innen hineingewachsen ist, nicht nach Aufbrechen der Leber hervorkommt? - - - -Heinckens Briefe ; sie sind als „erster Theil“ markiert, wurden aber nicht fortgesetzt (Heinicke setzte seine publizistische Tätigkeit in anderen Schriften fort). - - - -Kl. Orthographie Klopstock Orthographie-Theorien in Ueber die deutsche Rechtschreibung und Ueber Sprache und Dichtkunst; für - - - -I. Band von Mätzchen - - - -neues Buch - - - -K. im Kanterschen Buchladen - - - -H. bei - - - -Semmler - - - -Kanzler von Korff - - - -Reisender aus Berl. nicht ermittelt - - - -Meursii Eleusinia , vgl. - - - -Gronovii Antiqu , vgl. - - - -Gevatter Matthias … Nachricht , nicht überliefert - - - -Kupferstich seines Ehrensprunges Wohl der Stich von Chodowiecki, der Claudius im Kreis seiner Familie beim spaßhaften Sprung über einen (imaginierten) Sohn zeigt; vgl. , Tl. 3, S. 67 und die Bildbeschreibung ebd., S. VI–VII: „Pag. 67 steh’ ich mit Erlaubniß selbst und will eben einen Ehrensprung thun, und der geneigte Leser wird mir diese Hausschwachheit zu gute halten. Ich denk’ überhaupt, man soll lieber in sich frölich als brummsch seyn […]“. - - - -Augusta Ernestina Wilhelmine Auguste Claudius - - - -Einschluß aus Morungen aus Mohrungen von Herders Schwester - - - -Lauberhütten das Laubhüttenfest - - - -Johann Michels - - - -D. Holtzhauer , Nachfolger von - - - -HE von Auerswalde … Eques Prussicus , preußischer Ritter - - - -Gagliani Dialogues - - - -Kreutzfeld - - - -HE Friedländer - - - -HE Seeligmann - - - -Kypkens Bibliothek des verstorbenen - - - -Creys Richter, Advocaten nicht ermittelt - - - -piis desideriis dt. frommen Wünsche - - - -stabulo Augeae Augiasstall - - - -Briefe über die Liebe des Vaterlandes - - - -Eloge auf Voltaire - - - -Zedlitz Vorlesung über den Patriotismus - - - -großes Gesangbuch , vgl. - - - -Hartung oder Hartknoch oder , von der Herbstmesse - - - -apokalyptisches Knäblein - - - -Thibetschen Grammatik , vgl. - - - -zweifle etwas darinn zu finden zu Hamanns Versuchen, das titelgebende Wort Konxompax aus dem Tibetischen herzuleiten vgl. - - - -Sohn von Karl Berens , vgl. - - - -Και ειρηκε … 2 Kor 12,9, Übers.: „Und er hat zu mir gesagt: Lass dir [an meiner Gnade] genügen; denn meine Kraft vollendet sich in der Schwachheit. Darum will ich mich am allerliebsten rühmen [meiner Schwachheit, auf dass die Kraft Christi bei mir wohne.]“ - - - -vierspännig Claudius, Herder und Hamann haben alle drei nun vier Kinder, vgl. . - - - -apokalyptisches Knäblein - - - -lieber Porto als franco lieber vom Empfänger (Hamann) als vom Sender (Herder) zu bezahlende Sendung - - - -gratiosa coeli rosa, krank und glimmend aus Philipp Nicolais Choral „Wie schön leucht’ uns der Morgenstern“, vgl. , S. 259 - - - -lieber ältester , vgl. - - - -Graf Görtz - - - -liebe Hälfte - - - -dreyfachen Schmerzen vgl. - - - -Ritter von Rosenkreutz nach - - - -Mandel Mengenangabe für fünfzehn Stück - - - -Feder und Tinte … 3 Joh 13 - - - -wie die Pfeile … Ps 127,4f. - - - -Sophiechen - - - -Layenbruder ; Mosers erste Frau Ernestine, geb. v. Rotenhof starb 1779 - - - -Göthe - - - -Brief Nr. 566 - - -Schwindel vgl. - - - -Einlage nicht ermittelt, wohl von , s.u. - - - -Kraus … einziges Briefl. Kraus’ Antwort auf HKB 551 vom 8. Juni 1779; nicht überliefert, vgl. - - - -Frau Consistor. Räthin - - - -Morungen … junge Skubich aus Mohrungen von , über seine Frau weitläufig mit Lindner verwandt - - - -Colleg. Frid. Collegium Fridericianum, höhere Schule in Königsberg, die auf die Universität vorbereitet - - - -Sohn Michael - - - -wem … nach G. Kraus nach Göttingen (mit ), vgl. - - - -Heinckens Briefe … - - - -K. - - - -H. - - - -Semler - - - -physiognomischen Reisen - - - -Landsmann … - - - -4ten Sohn Adelbert Herder, vgl. - - - -Freund Asmus … 4ten Tochter mit Auguste Claudius; Brief nicht überliefert, vgl. - - - -vierspännig vgl. - - - -Sohnes Geburtstag , vgl. - - - -Mlle Stoltz, Pr. Kreutzfeld und Brahl , und - - - -hebr. Alphabet vgl. - - - -Ernesti Initiis - - - -alte verwünschte Muse wohl für eine 2. Aufl. von - - - -Alphabetum Thibetanum , vgl. - - - -Bayeri Museo Sinico - - - -vt repente … , Prolog, 3; dt. „so dass ich plötzlich ohne Weiteres als Dichter auftreten könnte“ - - - -Schooßdichter - - - -Hans Michelchen, Lisette Reinette, Lehnchen Käthe, Marianne Sophie , , und - - - -Lauson - - - -Kurella - - - -Brief Nr. 567 - - -durch einen Einschluß Hartknochs Brief an Hamann nicht überliefert, wohl vom 14. Oktober 1779, vgl. - - - -Anfälle von Schwindel vgl. - - - -18 May HKB 557 - - - -2 Aug. nicht überliefert - - - -17 Sept HKB 564 - - - -jungen Berens - - - -an unsern Freund Arend , nicht überliefert, vgl. - - - -Konxompax - - - -Einschluß vom Gevatter aus Weimar Herder an Hartknoch, 29.8.1779 (HBGA, Bd. 4, S. 101), vgl. - - - -vierten Sohn Adelbert Herder - - - -Rappolt - - - -explicite dieses Einschlußes erwähnen s.o. - - - -Fragmente - - - -jungen Menschen - - - -Comtoir die Filiale des Berens’schen Handelshauses in Königsberg - - - -alten Kenkels - - - -Amtsgeschäfte als Packhofverwalter am Königsberger Licent - - - -HE Bruinvisch - - - -Billet nicht überliefert - - - -Flußfieber „Febris catarrhalis, ein nachlaßendes Fieber, welches sich mit Flüssen auf der Brust vereinigt. Man macht einen Unterschied unter ein gutartigen [Catarrh] und bösartigem Flußfieber.“, vgl. Krünitz, Tl. 14, S. 420 - - - -Claudius Werke , Tl. 1–3 - - - -Belisaire - - - -Hanschen - - - -Gesell von HE Br. von , nicht ermittelt - - - -Loge Hamanns Arbeitsraum am Licent, vgl. ; wohl leicht ironisch-abfällige Bezeichnung (vgl. Krünitz, s.v. Loge: „eine Hütte, ein kleiner mit Brettern verschlagener Raum, ein Hundestall, eine Schiffskammer etc. etc. heißt“), ohne Bezug auf Freimaurer- oder Theaterlogen. - - - -junge Berens - - - -HE Kenkel - - - -Br. - - - -Bruder der Doct. - - - -innerl. Epilepsie Epilepsie war im 18. Jh. wohlbekannt (vgl. Adelung, Bd. 1, Sp. 1846, s.v. Epilepsie); Samuel Auguste Tissots Traité de l’épilepsie (1770) unterscheidet Epilepsien, die von innen kommen, von solchen, die eine äußere Ursache haben. - - - -Memel heute Klaipėda - - - -Fragmente - - - -Exemplar … Briefe das Exemplar für Arndt, s.o. - - - -nach Riga an den Vater - - - -Buchhalter nicht ermittelt - - - -SchwiegerMama - - - -Kenkel - - - -junge Werther nach - - - -Paroxysmum Anfall - - - -booßt niederdt. bockt - - - -leibl. Bruder - - - -Sohn - - - -HE Karl Berens - - - -Halter - - - -Jothams Fabel Ri 9,7–15, vgl. - - - -Dornstrauch 2 Mo 3,2 - - - -Passerius , vgl. - - - -Prof. Reusch - - - -Dio Cassius die Ankündigung von Penzels Übersetzung des , vgl. - - - -pie et caute dt. fromm und vorsichtig - - - -lieben Sohn - - - -Lenz - - - -kleine Aufsätze - - - -Vater - - - -Bruder - - - -von der Reck - - - -Operum omnium nach den auf Initiative von Herder lose bestehenden Plänen für eine Sammlung von Hamann-Schriften - - - -Pynnow , vgl. und Konxompax, N III,228/5 u. 2–14 - - - -schlechter Schütze … Schatten für den Körper vgl. , N III,224/22–25 - - - -cophtische Wörter Hartknoch fragte wohl wegen der dunklen Stelle in Hamanns vorletztem Brief nach, vgl. (Konxompax, N III,221/3 und das Zitat aus , S. 180) - - - -Diese, Meiners, Steinbart und Lessingiana , , ; Schriften um den Fragmentenstreit wie Lessings Nöthige Antwort auf eine sehr unnöthige Frage oder Über den Beweis des Geistes und der Kraft, außerdem Ernst und Falk - - - -Maran Atha - - - -nichtswürdigen Freund und Deserteur - - - -ciuiliter mortuus dt. bürgerlich tot; als Folge von Penzels Desertion war Hamann und allen Kontakten in Königsberg die Kommunikation mit ihm bei Strafe untersagt. - - - -in petto im wörtlichen Sinne: in der Brust (bzw. heimlich) - - - -epileptischen Lügen von , s.o. - - - -Oncle George - - - -Lenz - - - -Herderschen Einschluß s.o. - - - -Brief Nr. 568 - - -Simonis Judae Gedenktag der Apostel Simon und Judas, 28. Oktober - - - -Brief vom 7 Aug. HKB 560; Kraus hat ihn erhalten, aber noch nicht beantwortet. - - - -Cousine - - - -Bräutigamsbesuch von - - - -Schwindel vgl. - - - -Kreuzfeld , vgl. - - - -Uebersetzung , vgl. - - - -Kutsche vor meiner Thür vgl. - - - -Gräfin - - - -Gemal - - - -Graf von Görz - - - -Herders - - - -Dahlberg - - - -Layenbruders - - - -Gräfin Truchs vmtl. - - - -Ihres Gefährten , vgl. - - - -Mlle Stoltz - - - -Hartknoch … Nachricht Hartknochs Brief an Hamann, der ihn am 19. Oktober erreichte, vgl. - - - -Lenz - - - -alter Vater - - - -Brahl - - - -Ihrer Excell. , dem Brahls Probe einiger Gedichte gewidmet waren. - - - -Prof. Kypke - - - -Bahrdt - - - -Hofger. Adv. von Voß - - - -Glave - - - -Maran Atha - - - -Brief Nr. 569 - - -Simonis Judä Gedenktag der Apostel Simon und Judas (28. Oktober), vgl. - - - -Munus Gabe, gemeint ist das zugesandte Exemplar von ; Herders Begleitschreiben nicht überliefert; dass es ein solches gab, geht aus hervor. - - - -Brief an Claudius , nicht überliefert - - - -Meß Catalogo vgl. die Ankündigung im , S. 759 - - - -GeneralSuperintendentin … Audiui Caroline Herders Rolle als Lektorin (und Verbesserin des Stils) von Herders Schriften; Herder berichtete zuvor vom Vorlesen des Maran Atha, vgl. - - - -Surtout Mantel, hier im Sinne von Verpackung - - - -keine Zeile keinen Begleitbrief - - - -Sechswochen das Wochenbett von Caroline mit Adelbert Herder - - - -K. , vgl. - - - -Christoph - - - -Frau - - - -Hauchwitz vmtl. gemeint, Bedeutung unklar, wohl Reisepläne zum Schloss Krappitz in Schlesien - - - -Buchladen wohl der Kantersche Buchladen - - - -Schweitzer Kaufmanns … Wechselsache vgl. , vgl. und - - - -Wanowsky - - - -Einl. von Pf. von , nicht überliefert - - - -Pack von Ehrmann von , HKB 563 - - - -2 Probestücke von Schellinger Wohl Kupferstiche von im Zusammenhang seiner Schweizerprospekte (vgl. die Rezension im Teutschen Merkur, 4. Vj 1779, S. 190f. und Hamanns Anzeige in KGPZ, St. 88, 4.11.1779 (KGPZ-Beitrag verlinken?!?); vgl. ebenso . - - - -Schloßes mit 25 Zimmern Schloss Glarisegg vgl. - - - -Art von Inquisition vgl. - - - -Polypragmosyne Vielgeschäftigkeit - - - -Pf. mir meldt , nicht überliefert - - - -Apok. dem Heß wohl von 1774 gemeint - - - -Uebersetzung … Lavaters Versepos Jesus Messias - - - -Rad im Rade nach Hes 1,16, in , auf S. 49 kommt das zumindest vor ?!? - - - -מעשה מרכבה Werk des Merkaba, rabbinische Bezeichnung für die Hesekiel-Vision des Wagens Gottes in Hes 1 - - - -opus quadrigae dt. Werk des Vierspänners, nach Hes 1,16 - - - -männliche Herders Familie mit nunmehr vier Söhnen - - - -Claudius weibl Claudius’ Familie mit vier Töchtern - - - -vermischte Hamanns Familie mit einem Sohn und drei Töchtern - - - -Wink S. 296. c.) , ED, S. 296 (zu den apokalyptischen Aussagen der Apostel): „Paulus erklärt sich über die Nähe des schnellen Tages; aber nicht also, daß er ihn ins Endlose fortschiebt“. Dazu Anm.: „2 Thess. 2 conf. Koppii N. T. excurs. II. ad h. I.“ - - - -Koppen’s Testament vgl. die Excursion II in , 2. Aufl., S. 112–136 - - - -Gesangbuch , vgl. - - - -Hahn’s Postill - - - -N. T. - - - -Hartkn. oder Hart. oder - - - -Sohn von Karl Berens , Sohn von - - - -Halter - - - -Herzeleid vgl. die ausführliche Schilderung im Brief an Hartknoch, - - - -epileptische Zufälle vgl. - - - -Hartk. u Arend in Petersb. nebst einem Konxompax , und ein Konxompax-Exemplar für ihn, vgl. - - - -Herrn - - - -Bruinvisch - - - -meinen armen Bruder , vgl. - - - -Brief von Hartkn. von , nicht überliefert; wohl vom 14. Oktober 1779, vgl. - - - -Fragmente , wohl im Zusammenhang der angedachten Sammlung von Hamann-Schriften, vgl. - - - -Briefe noch Beyl. weder Briefe von Hamann noch Beilagen von Herder, vgl. - - - -Lenzens kleine Aufsätze - - - -Vater - - - -diesen Mann - - - -Schloßers Behandl. - - - -Dom. XXII. 22. Sontag nach Trinitatis, 31. Oktober 1779 - - - -Verf … - - - -Walchs neue Schrift - - - -Streit … der Fragmentenstreit zwischen Lessing und - - - -Buchläden der Kantersche und der Hartungsche Buchladen - - - -Bahrdt - - - -Kypke , vgl. - - - -Oberhofpr. Schultz - - - -Tochter - - - -verunglimpfenden Aufsatz … In dem lutherisch-orthodox ausgerichteten Beitrag Itziger Zustand der Theologie auf der Universität Königsberg (anonym eingesendet), in: , Bd. 5, Tl. 37, S. 696–707 befindet sich zuletzt eine abschätzige Bewertung von : Er wird als ungelehrter Anfänger dargestellt; dass „er ein unansehnliches Exterieur, und schlechte Kantzelgabe hat“, werde ihm jedoch kein Kluger „zum Vorwurf machen“ (S. 706). - - - -Verfaßer nicht ermittelt - - - -W. Weimar - - - -Michaelis Einl. (3., erweiterte Aufl. 1777) - - - -neuesten Ausleger Herder, in Maran Atha - - - -pp. 1323. 1347. 1348. , 3. Aufl. (1777), Bd. 2, S. 1323 u. 1347f. (meist zu sprachlich-poetischen Aspekten der Johannes-Offenbarung) - - - -Griesbachs N. T. , Bd. 2 (1775) mit der Johannes-Offenbarung - - - -Hyppolitum ; , 3. Aufl. (1777), Bd. 2, S. 1297f. - - - -Melito , 3. Aufl. (1777), Bd. 2, S. 1289f. - - - -letzte der Erste Mt 19,30 - - - -Sinn der Dedication … nicht ermittelt?!? Weder Herders Maran Atha noch Michaelis’ Einleitung in die göttlichen Schriften haben eine Widmung oder ausführliche Vorrede. – Mglw. lässt Hamann den Plan für einen kurzen Text in der Art einer der drei ‚Dedicationen‘ für die Schürze von Feigenblättern (vgl. HHE 5, S. 314–327) anklingen. Im Spiel der Identifikationen mit frühchristlichen Schriftstellern wäre Herder demnach Melito (s.u.), Hamann als „St. Hippolyt“ der Verteidiger von Herders Maran Atha--Schrift und Cajus einer der publizistischen Feinde, die sich bald durch Rezensionen bemerkbar machen und „dergl. es kaum unter unserm respectiven -Publico fehlen dörfte.“ - - - -Capitel gegen Cajus Hippolyts Buch Von dem Evangelio und der Offenbahrung Johannis enthielt unter dem Titel Die Vertheidigung der Offenbahrung ein Kapitel gegen einen Cajus. Dieser dürfte ein römischer Presbyter gewesen sein, der die Offenbarung verworfen und sie dem Cerinthus zugeschrieben hat, nach III,c. 28 u. VII,25.?!? (Eusebius-Zitat noch verifizieren?!?) - - - -lieben Schweizer Propheten … und , s.o. - - - -Titel im Meßkatalog s.o. - - - -Urkunde - - - -Liedern der Liebe - - - -Waßergalle Regenbogen - - - -Mühle auf dem Butterberge in der Nähe der Wallanlage in Steindamm (später Sitz der Sternwarte) - - - -todtes Tagewerk als Packhofverwalter am Königsberger Licent - - - -Billets-doux über die Liebe des Vaterlandes - - - -Morungen aus Mohrungen von Herders Schwester - - - -Vergleichung der Übersetzung der Johannes-Offenbarung in Maran Atha mit dem Novum Testamentum Graece, s.o. - - - -Simonis Judä Gedenktag der Apostel Simon und Judas, 28. Oktober - - - -Melito nach , s.o. - - - -Sieben Engeln nach Offb 1,16 u. 20 bzw. Herders Kindern, vgl. - - - -Kreutzfeld - - - -Freunde Lilienthal - - - -Krata repoa - - - -Köppen - - - -Kraus , vgl. - - - -Gräfin Kayserlingk - - - -Plastick - - - -Lieder der Liebe wider heimzuholen , vgl. - - - -Männin , vgl. - - - -heiliges Viereck Herders vier Söhne, vgl. - - - -wie ein blinder Jakob 1 Mo 48,10 - - - -Aufsatzes in den Actis Ecclesiasticis Itziger Zustand der Theologie auf der Universität Königsberg (anonym eingesendet), in: , Bd. 5, Tl. 37, S. 696–707, s.o. - - - -Liebe, Leben, Licht vgl. , ED, S. 62 (SWS VII, 392); Kombination von Joh 1,4 und 1 Joh 4,9 Mglw. eine Anspielung auf Herders Siegel?!? Ab wann benutzte er es? Straßberger, „Licht Liebe Leben“ – Johann Gottfried Herders Siegel, S. 191–195 gelingt nur eine ungefähre datierung: vor 1788, vmtl. 1778, vielleicht aber auch erst später; vgl. . - - - -Pathchen - - - -Platons Eutyphron - - - -Hänschen - - - -Arithmetick im Ernesti Kapitel 1 in - - - -Engel zu Sardis Offb 3,11 - - - -Brief Nr. 570 - - -Zuschrift nicht überliefert - - - -Weimarschen Einschluß Herders Brief an Hartknoch, 29.8.1779 (HBGA, Bd. 4, S. 101), den übergeben sollte, vgl. - - - -Made Courtan - - - -Prof. Kreutzfeld - - - -Mann - - - -Br. - - - -Konxompax , vgl. - - - -Brief des Vaters wohl ein Ermahnungsbrief von an seinen Sohn in Königsberg - - - -Patron - - - -Briefen für Sie u Arndt an Hartknoch vom 2. August 1779 (vgl. ) und an (vgl. ) - - - -Zufalls Hamann meint wohl seine Schwindelanfälle im August, vgl . - - - -jungen Menschen - - - -Loßspannung aus seinem Joche die Abhängigkeit von , bei dem er wohl eine Art Kaufmannsausbildung machte - - - -George - - - -Jothams Fabel Ri 9,7–15, vgl. - - - -Dornstrauch 2 Mo 3,2 - - - -Schwager Motherby Robert Motherbys Frau Charlotte war die Schwester von - - - -Maran Atha - - - -Simonis Judä Gedenktag der Apostel Simon und Judas, 28. Oktober, vgl. - - - -merkwürdigen Freund … , vgl. - - - -Contubernali Kamerad, eigentlich Zeltgenosse; wohl - - - -Chronique scandaleuse - - - -T‥ Teufel - - - -Satan im Engel des Lichts 2 Kor 11,14 - - - -Konxompax … für Freund Arndt Ein Exemplar des Konxompax für , s.o. - - - -George … mitbringen wird , der offenbar einen Besuch in Königsberg plante, auf seiner Rückreise nach Riga - - - -Weimarschen Einschluß s.o. - - - -Morungen aus Mohrungen an Herders Schwester - - - -Antwort von , nicht erhalten - - - -versoffenen Mann - - - -Bruder , vgl. - - - -Dornenfeuer Ri 9,15 - - - -2 Cor. XI. 29 2 Kor 11,29 - - - -Briefe … Lenz , nicht überliefert - - - -George - - - -Einschluß an Me Cruger nicht überliefert - - - -Passerii , vgl. - - - -Oberburggrafen - - - -Prof. Reusch - - - -HE Bruinvisch - - - -seiner … , vgl. - - - -Oncle George - - - -Maran Atha - - - -syrische Worte … Der titelgebende aramäische Ausruf „μαράν αθά“ (1 Kor 16,22); er kann, je nach Worttrennung, auch als Imperativ oder auf Zukunft/Vergangenheit bezogen werden und wurde wohl von frühen Christen verwendet. - - - -hebr. Ueberschrift … הֲל֤וֹא לֵֽאלֹהִים֙ פִּתְרֹנִ֔ים, 1 Mo 40,8 - - - -Konx-ompax das titelgebende Geheimwort von Hamanns Konxompax, vgl. - - - -Clericus , S. 127, vgl. - - - -Thibetschen u.a. aus vgl. - - - -Arndt , vgl. - - - -Ces mots … , S. 92, vgl. - - - -27 Subscribenten Für , vgl. Hamanns Anzeige in Hamanns Anzeige in KGPZ, St. 88, 4.11.1779 (KGPZ-Beitrag verlinken?!?) und - - - -Schweitzer Künstler - - - -Waßerfall In Hamanns Anzeige in KGPZ, St. 88, 4.11.1779 (verlinken?!?) ist von zwei Probestücken die Rede, „davon eins den Wasserfall von einem Waldbach, ohnweit Wildberg im Canton Zürich, und das andere eine Aussicht unweit Reineck vorstellt“; er ist nicht überliefert, mglw. ist er dem Stich ähnlich, den Schellenberg 1777 vom Mürrenbachfall (Lauterbrunnental) veröffentlichte. - - - -beyl. Ankündigung aus KGPZ, St. 88, 4.11.1779 (verlinken?!?) - - - -Andersons … , vgl. - - - -Lenzens Briefe von , nicht überliefert, s.o. - - - -10 8br … 28 ej. 10. Oktober … 28. Oktober - - - -H … Einl. , Einlage, s.o. - - - -Banco-Dir. - - - -Oncle George - - - -Prof. Reusch - - - -Passerio , s.o. - - - -Oberburggrafen - - - -Freund der Bibliothecar wohl - - - -periculum in mora dt. Gefahr im Aufschub - - - -Ministers - - - -Loge Dreikronenloge - - - -Rede auf Dach - - - -Brief Nr. 571 - - -Einschluß, den ich den 10 huj. nicht überliefert, vom 10. November 1779 - - - -Cr R. Jester - - - -Saturgussche Cabinet vgl. - - - -Freund nicht ermittelt, in Berlin - - - -Hippel - - - -HE Bruders - - - -einzigen Briefe … Kraus von , nicht überliefert (wohl der Brief aus Göttingen vom 8. Juni, vgl. ) - - - -Lilienthal , vgl. - - - -Eleve - - - -Schwimmer vgl. - - - -vierten Bitte „Unser täglich Brot gib uns heute“ (nach dem Vaterunser in Luthers Kleinem Katechismus) - - - -Ich habe meinen Beruf vollendet Apg 20,24 - - - -D. Kurella - - - -Brief Nr. 572 - - -P. P. wohl für praemissis praemittendis (wörtlich ‚mit Vorausschickung des Vorauszuschickenden‘), in der Bedeutung von ‚anstatt eines Titels‘ - - - -Eloge - - - -Lebensläufe , Tl. 1 von 1778 (Hamann kannte wohl auch bereits Tl. 2, der zur Frühjahrsmesse 1779 erschien) - - - -Universo ; Hamann verlieh sein Exemplar an die Gräfin von Keyserling anlässlich ihres Besuchs in Hamanns Garten, vgl. . - - - -Arbeit nöthig habe im Zusammenhang von Hamanns Wiederaufnahme am Text der Schürze von Feigenblättern (Abschnitt „Charfreytagsbuße eines Capuziners“), vgl. HHE 5, S. 356f. - - - -doppeltes Andenken … unbeantworteter Brief Herder sandte im August 1777 im Auftrag Dalbergs ein Exemplar der Betrachtungen über das Universum an Hamann, vgl. (daher das „doppelte Andenken der Freundschaft“); der „unbeantwortete Brief“ geht auf Hamanns ausgebliebenes Dankschreiben an Dalberg ein, das er schließlich am 20. Juli 1780 absandte, vgl. . - - - -saurer als ein Besuch vgl. Hamanns verlegene Reaktion auf den Besuch der Keyserlings, in dessen Kontext er wieder an Dalberg und seine Schrift von 1777 erinnert wurde, - - - -Oehninger , vgl. HHE 5, S. 357f. - - - -Hamberger u Meusel vgl. , 3. Aufl. 1776, S. 817 - - - -Buchladen im Hartungschen Buchladen - - - -Orden wegen Hamanns Interesse durch die Überschrift des Abschnitts „Charfreytagsbuße eines Capuziners“ in der Schürze von Feigenblättern - - - -Meß Neuigkeiten … Bücher und literarische Neuigkeiten von der Herbstmesse für Hamann selbst, der durch seine angeschlagene Gesundheit, die Arbeit als Packhofverwalter am Königsberger Licent und dem Niedergang des Kanterschen Buchladens den Anschluss zu verlieren fürchtet, vgl. . - - - -dritten Anhange … Hamann meint wohl Nicolais als „Nachricht“ am Ende des 1. St. von Bd. 37 der Allgemeinen deutschen Bibliothek, S. 295–315 publizierten Text gegen Wieland, die nächste polemische Runde im Streit um die Übersetzung des Life of John Buncle, vgl. und . - - - -Ende der Welt leichter zu Pferde Auerswald befand sich wohl in Garnison in Bartenstein, nachdem er den Bayerischen Erbfolgekrieg mitmachte (vgl. Voigt: Beiträge zur Geschichte der Familie von Auerswald, S. 61); den längeren Weg von Bartenstein zum Königsberger Licent, den der adlige und berittene Offizier eher zurücklegen kann als der kranke Hamann, meint dieser hier wohl mit ihrem jeweiligen ‚Ende der Welt‘. - - - -Hans Sachsen Gradu ad Parnassum nach , ist das eine Anspielung?!? Henkel: »an die Werkstatt gefesselt, in einsam fortschreitender Produktivität« ist doch Quatsch - - - -Gradu ad Parnassum Dt. schrittweise zum Parnass (Gipfel der Kunst bzw. Meisterschaft) - - - -Brief Nr. 573 - - -3 Kindern Johann Michael, Elisabeth Regina und Magdalena Catharina (Marianne Sophie ist noch zu klein) - - - -Ich steig hinauf … die 8. Str. von Wolfgang Christoph Deßlers Lied „Mein Jesu, dem die Seraphinen“, , S. 690 - - - -Magd Anna Euphrosyne Gigantin wohl , nach einer der Chariten (‚Frohsinn‘) und einer Gigantin der Gigantomachie (s.u.) - - - -Briefe Herders Brief, der am 12. Dezember in Königsberg ankam, ist nicht überliefert; er antwortete wohl auf HKB 569. - - - -Marianchen - - - -Entbindungen brachte am 25. August Adelbert Herder zur Welt. - - - -ecclesia pressa dt. bedrängte Kirche - - - -Einlagen Herder an Hartknoch, 29.8.1779 (HBGA, Bd. 4, S. 101), vgl. - - - -Hartkn. Schwager - - - -jungen Berens - - - -Karl - - - -gemeldt vgl. - - - -Hartkn. … erkundigt vgl. die ausführliche Schilderung im Brief an Hartknoch, - - - -Konxomp. für Arndt für - - - -Morungen aus Mohrungen von - - - -gegenwärtigen Lage vgl. die Schilderung gegenüber Hartknoch, - - - -Sie Ihr Gewißen … gebunden haben Gemeint ist, dass Herder – als Bruder, geistlicher Berater und mögliches Ziel einer Flucht – die Ehescheidung seiner Schwester von dem gewalttätigen Alkoholiker ablehnt. Eine Reaktion Herders ist nicht überliefert, seine Schwester blieb aber bis zum Tod ihres Mannes um 1789 bei ihrem Mann und siedelte danach nach Weimar zu ihrem Bruder über und starb dort 1793. - - - -schändliche Lügen , dessen theatralische Epilepsieanfälle Hamann für vorgetäuscht hält, vgl. - - - -Kenkelschen Hause - - - -Bruinvisch - - - -Schrift das Exemplar des Konxompax für - - - -Petersb. Journal - - - -booset niederdt. bockt, vgl. - - - -Theater Rotomontaden im Sinne von pathetisch übertriebene Auftritte - - - -D. Bruinvisch - - - -D. Tütenhüt im „Vorbericht“ von - - - -Lenzens Aufsätze - - - -Verf. - - - -Schloßer - - - -Hartkn. in seinem Briefe , nicht überliefert, vgl. - - - -Vater - - - -Brief nicht überliefert, vgl. - - - -W. Lenz und Herder trafen sich wohl im November 1776 erstmals persönlich in Weimar. Herders Antwort ist nicht überliefert, er weigerte sich aber, für Lenz ein Empfehlungsschreiben als Reaktor der Rigaer Domschule zu verfassen, vgl. an Hartknoch, Dezember 1779 (HBGA, Bd. 4, S. 106): „Mit Lenzen ist nichts: er taugt nicht zur Stelle, so lieb ich ihn habe.“ - - - -Kanter , vgl. - - - -mittelsten Tochter (2. Dezember) - - - -Marianchens (18. November) - - - -Krichton - - - -gelehrten Articul den gelehrten Teil der KGPZ - - - -Wetzel - - - -Ebeling - - - -Oncle George - - - -ungerathnen Neveu - - - -Me Courtan , Schwägerin von und - - - -Billet des letztern von , nicht überliefert - - - -Einl. s.o. - - - -Briefe an Hartkn. wohl HKB 570 - - - -H. - - - -Maran Atha , vgl. - - - -Josephum - - - -Alterthümer , Buch 10 - - - -Kypke Bibl. , zum Verkauf der Bibliothek des Verstorbenen vgl. - - - -Havercamsche Ausgabe - - - -Graf. Kayserlingk - - - -Aufschluß über den Hyppol. , in Herders nicht überlieferter Antwort auf die Stelle in - - - -Resultat meiner Arbeit wohl Entwürfe aus dem Umfeld der Schürze von Feigenblättern wie das so genannte Stellenlose Blatt - - - -vom Gr. G. melden von , nicht überliefert - - - -Universum an K. an , vgl. - - - -unbeantworteten Brief … ansehen musste Herder sandte im August 1777 im Auftrag Dalbergs ein Exemplar der Betrachtungen über das Universum an Hamann, vgl. (daher ein „doppeltes Andenken“); der „unbeantwortete Brief“ geht wohl auf Hamanns ausgebliebenes Dankschreiben an Dalberg ein; er holte es am 20. Juli 1780 nach, vgl. . - - - -Blättern von 777 - - - -Zwischenspiels von Josepho mglw. in Zusammenhang mit der Stelle im Stellenlosen Blatt, HHE 5, S. 366: „Trümmer in den Urkunden des Judentums und Christentums“?!? - - - -Brydone Patrick Brydons Beschreibung des Ätna in A tour through Sicily and Malta, Bd. 1, S. 216: „In the center of this circle, the great crater of the mountain rears its burning head, and the regions of intense cold and intense heat seem forever to be united in the same point.“ – Vgl. das Exzerpt aus Brydone vom 9.9.1777 in N V,332f., außerdem die Stelle aus Brydone im Stellenlosen Blatt, HHE 5, S. 371 „brennende Kälte u kalter Brand“. - - - -Univers. - - - -Pudenda dt. Schamteile; Hamann protokolliert hier die Wiederaufnahme der Arbeit an der Schürze von Feigenblättern, die er 1777 begann und im selben Jahr abbrach; vgl. dazu HHE 5, S. 302f. - - - -ער וענה das Motto der Schürze von Feigenblättern (HHE 5, 274/1), Mal 3,5, dt. Meister und Schüler (vielfältig übersetzbar, vgl. HHE 5, 309) - - - -Brief an Wiel. 2. an Büsching u 3. Voß die „Dedicationen“ an , und , HHE 5, S. 275–278 - - - -Nachhelf eines Vocativs vgl. HHE 5, S. 279–284 - - - -Asmus Nachtwächter Claudius’ Gedicht „Wächter und Bürgermeister“ (vgl. Musenalm), vgl. - - - -II. Charfreytagsbuß ein projektierter Abschnitt, vgl. HHE 5, S. 284 - - - -Die Brücke ohne Lehne ebenfalls ein projektierter Abschnitt; die Formulierung, für deren Urheber Hamann lange Zeit Herder hielt, stammt aus Häfelis Antwort eines Ungenannten, S. 218, vgl. - - - -Aufgabe der Luciane u Platoniker im T M. die Preisaufgabe im Teutschen Merkur, auf welche die Antwort eines Ungenannten erfolgte - - - -Gideon über die Schwärmerey (unter dem Pseudonym „Joseph Gedeon Kr. Pfarrer im Magdeburgischen“) - - - -Stoltz - - - -Χ stl. Mag. - - - -Pf. ; Hamanns Brief an ihn nicht überliefert; Pfenninger trägt indessen Häfeli auf, an Hamann zu schreiben, vgl. - - - -Pathchen Marianchen , Patenkind von - - - -Statthalter - - - -Schrift - - - -Bunians Reise nach - - - -Curialien höfliche Briefanredeformeln für Dalberg als Hochadeligen - - - -Erl. Erlaucht - - - -Mosers Heyrath heiratete 1779 die darmstädtische Hofdame Luise von Wurmser, nach dem Tod seiner ersten Frau im gleichen Jahr - - - -beyden vornehmen Passagiers nicht ermittelt, Herder sprach wohl von bekannten Adeligen auf dem Weg ins Baltikum bzw. nach Königsberg in seinem nicht überlieferten Brief - - - -einpaßirten Fremden in der entsprechenden Rubrik über hochgestellte Einreisende in der KGPZ (Jg. nicht überliefert) - - - -Bentham … Bickel Nicht ermittelt (sie werden auch in und erwähnt); um den Philosophen Jeremy Bentham handelt es sich wohl nicht, er reiste erst 1786 nach Russland und befand sich 1779 in London, vgl. Stanford Encyclopedia of Philosophy. - - - -muneribus dt. Geschenke; Herder kündigte in seinem nicht überlieferten Brief offenbar von Hamann erbetene Bücher an: , vgl. und , vgl. . - - - -Hartungschen Buchladen von - - - -Loge Hamanns Arbeitsraum am Licent, vgl. ; wohl leicht ironisch-abfällige Bezeichnung (vgl. Krünitz, s.v. Loge: „eine Hütte, ein kleiner mit Brettern verschlagener Raum, ein Hundestall, eine Schiffskammer etc. etc. heißt“), ohne Bezug auf Freimaurer- oder Theaterlogen. - - - -Hartkn. - - - -Asmus … Ramsay , Übersetzer von - - - -Pf. , nicht überliefert - - - -Magazins - - - -Kleukers Uebersetzung , Brief nicht überliefert - - - -Benzlers Brief von , nicht überliefert - - - -Kanterschen Buchladen von - - - -Hart. - - - -Hinz - - - -Hartk. - - - -Nachricht … Lenz über , nicht überliefert - - - -Verleger … Herausgeber für die projektierte Sammlung von Hamann-Texten, vgl. ; zuerst schlug diese Herder vor, vgl. - - - -umfänglichern Vorschlag nicht überliefert - - - -Episcopus portus romani dt. Bischof der Stadt am Hafen Roms, ein Titel, mit dem verschiedentlich in Verbindung gebracht wurde (etwa in Ernestis Neuer theologischer Bibliothek, Bd. 3, St. 1, S. 210), vgl. - - - -fiat! dt. so sei es! - - - -Prälat … Briefwechsels Im Teutschen Merkur, Bd. 27, 3. Vj. 1779 (August), S. 189f. aus Anlass einer Besprechung von , Tl. 5, H. 25–30, S. 65 eine Stelle daraus zitiert, in der es um einen „vielgeltenden Ordensgeistlichen“ bzw. „Prälat“ „am Hofe zu W***“ geht, der angeblich eine der Aufklärung zugewandte Schulreform bekämpft. Zugleich wird insinuiert, es könne sich um Herder handeln: „Wenn wir uns nicht völlig in der Person irren, so ist hier ein Mann gemeynt, der nichts weniger als ein finstrer Kopf und blinder Eyferer ist; der vielmehr mit den besten Köpfen zu W. in Verbindung steht, und selbst unter die aufgeklärtesten seines Standes zu zählen ist.“ (, Bd. 27, 3. Vj. 1779 (August), S. 189) - - - -Laye gegen Bahrdt - - - -Wiel. - - - -allg. d. Bibliothek , vgl. - - - -Streit des Nicolai u Wiel. Nicolais als „Nachricht“ am Ende des 1. St. von Bd. 37 der Allgemeinen deutschen Bibliothek, S. 295–315 publizierten Text gegen Wieland, die nächste polemische Runde im Streit um die Übersetzung des Life of John Buncle - - - -M. W. über das Genie vmtl. - - - -Briefwechsel über die neueste Orthographie nicht ermittelt; Klopstock, Heinicke etc.?!? - - - -Spitzbart - - - -physiognomischen Reisen , vgl. Herders Antwort in - - - -Hase , vgl. - - - -Stiftsprediger - - - -hinten u vorn in Herders nicht überliefertem Brief - - - -†feld - - - -Dachsche Wünsche es ging wohl wieder um Gedichte von , vgl. - - - -Oberhofpr. - - - -Beichtvater - - - -Mst der leßingschen Gespräche (Gespräch 4 und 5), vgl. - - - -Probe Ihnen meiner Handschrift Im Folgenden schreibt Hamann einige Passagen aus der Schürze von Feigenblättern für Herder ab: die drei ‚Dedicationen‘ sowie den Anfang des ‚Nachhelfs eines Vocativs‘ (ab ). Sie entsprechen der ‚Fassung D‘, vgl. HHE 5, S. 268 und S. 303; zur Kommentierung der Passagen vgl. HHE 5, S. 314–335. - - - -I. gerichtet an - - - -777 zu Zahlensymbolik und autobiographischer Aufladung des Jahres 1777, dem ursprunglichen Entstehungsjahr der Schürze von Feigenblättern vgl. HHE 5, S. 313 - - - -„schwachköpfigen … selbstischen vgl. , Teutscher Merkur 1776/3, S. 232 - - - -Σεαυτον εν Σεαυτῳ dt. sich selbst in sich selbst [liebend], ironische Umbildung und Gräcisierung von Marc Aurels Selbstbetrachtungen, vgl. N VI/347f. - - - -Von Seinen Lenden … Hes 1,27 - - - -Siehe da … Hes 2,9f. - - - -W! W! W! Offb 8,13 - - - -Iß es in Deinen Leib … Hes 3,3 - - - -Und brumme … Zweizeiler aus einer Schulfibel für die Erlernung des Buchstabens B im Alphabet, vgl. , angeregt durch Hes 3,3 (zur schwer zu bestimmenden Herkunft der Fiebelverse vgl. HHE 5, S. 317; Herder zitiert sie ebenfalls in der Vorrede zu Bd. 2 der Volkslieder, S. 32) - - - -II … Ew. Hochwürden gerichtet an , im Hintergrund ist gemeint - - - -wöchentl. Nachrichten 1) Hamann deutet die Anmerkungen in seiner Abschrift nur durch Hochzahlen im Text an und führt sie nicht aus (); die Anmerkung verweist auf Büschings Rezension der 2. Aufl. von in , 4. Jg. 28. St., 8.7.1776, S. 223–227 - - - -ungelehrten und übelgesinnten Saalbader So nicht in dem angegebenen Text; dort ist lediglich davon die Rede, dass „die Titular-Theologen und Zänker ihn [Starck] insonderheit wegen dieses Abschnitts angreiffen, seine Meynung unrichtig vortragen, und aus seinen Worten Folgen erzwingen werden, die er doch verwirft, und die seinen eigenen Erklärungen widersprechen. […] Er wird wohl thun, wenn er sich mit solchen Zänkern gar nicht einläst […]“ (, 4. Jg. 28. St., 8.7.1776, S. 227) - - - -Fastos nach den ‚fasti sacerdotales‘, römisches Verzeichnis von Beamten und Priestern - - - -Αυτογραφον dt. eigenhändig Geschriebenes, Originalmanuskript - - - -Name des ägyptischen Ordens- und Glaubens Bruders Der titelgebende Hephaestion, von dem es in Büschings Rezension erläuternd heißt: „Es hat dieser gelehrte und gut gesinnete Mann (Starck), seinem Buch, welches von der Religionserkenntniß der Griechen, Römer und Juden handelt, den Namen eines Priesters der Egypter vorgesetzt, weil er dafür hält, daß diese Völker viel von den Egyptern gelernet und angenommen haben.“ Über die mangelnde Verbindung von Titel und Inhalt des Buchs beschwert sich Hamann, den die Lektüre des Hephaestion seinerzeit sehr aufregte (vgl. ), noch im Fliegenden Brief (etwa S. 341, Z. 24) - - - -allotrioepiskopolypragmatischen dt. etwa: vielgeschäftig in fremde Angelegenheiten hineingemischter Eifer, vgl. 1 Petr 4,15 und - - - -mundo hoc spectabili et seculo currente dt. in dieser sichtbaren Welt und im gegenwärtigen Zeitalter - - - -nomen proprium dt. Eigenname - - - -Psevdocophten ‚Cophten‘ werden von Starck im Zusammenhang ägyptischer Mysterienkulte genannt, vgl. Apologie des Ordens der Freimaurer (2. Aufl. 1778), S. 180 und - - - -Propheten Maleachi, von dem das Titelmotto stammt, s.o. - - - -εν εδαφῳ Im Kontext von Hamanns Versuchen einer philologischen Kritik an Starcks Königsberger Dissertation von 1773, vgl. und Hamanns Anmerkung 4 in HHE 5, S. 325f. - - - -S – S –4) Doppeldeutig: konventionell steht S. S. für ‚scripturae sacrae‘, in der Anmerkung löst Hamann es hingegen mit „Forte Semlero-Starckiano auf“ (vgl. HHE 5, S. 325f.) - - - -Sprache Kanaans Hebräisch - - - -Nachhelfe eines Vomitivs vgl. Wielands Anmerkung „Warum nicht herausgesagt, Vomitivs? W.“ zu Häfelis Antwort eines Ungenannten, S. 127 „Nachhelf eines V – –ivs?“; vgl. außerdem den Abschnittstitel „Nachhelf eines Vocativs“ unten und HHE 5, S. 328 - - - -Noten … Heph. Theb. die lange Anmerkung zu historischen Trägern des Namens ‚Hephaistion‘, v.a. zu , um Starck der Beliebigkeit seines Titels zu überführen; Hamann lässt die Anmerkung hier aus; vgl. HHE 5, S. 321–325 - - - -III. gerichtet an - - - -poetische Blumenlese zu opfern … Kontext nicht überliefert, vmtl. sandte Voss den Musenalmanach 1777 an Hamann, der Claudius’ für die Schürze von Feigenblättern wichtiges Gedicht Wächter und Burgermeister enthielt. Nachdem Hamann versäumte, sich für die Sendung zu bedanken, sandte Voss wohl keinen Jahrgang mehr, ein Vorgang, den Hamann hier ins Scherzhafte wendet. - - - -salvo errore … dt. vorbehaltlich eines Rechenfehlers und mit Rücksicht meines Namens (die erste Hälfte eine gängige lat. Redewendung, die zweite Hälfte mit Bezug auf den fingierten Namen in der Unterschrift) - - - -Reineke Schwanz Bedeutung unklar, mglw. auf Interna im nicht überlieferten Briefwechsel zwischen Hamann und Voss zurückgehend; zur Schreibung vgl. die textkritische Anmerkung. Der Verweis auf Reineke Fuchs ist wohl ein Wortspiel mit dem Namen Voss und dem niederdeutschen Tierepos „Reynke de vos“ (1498); zum ‚Schwanz‘ vgl. die seit Äsop überlieferte Fabel vom „Fuchs ohne Schwanz“, die ebenfalls von sophistischen Rechtfertigungen handelt, etwa bei Hagedorn: Versuch in poetischen Fabeln und Erzehlungen (Hamburg 1738), S. 50. - - - -24 Jänner 777 das Initialdatum für die Schürze von Feigenblättern: seine Ernennung zum Packhofverwalter an Königsgeburtstag, vgl. - - - -Jahrzahl 777 s.o. - - - -Nachhelf eines Vocativs der erste projektierte Abschnitt der Schürze von Feigenblättern - - - -Watrachomyogigantologomachieen dt. Frosch-mäuse-riesen-rede-schlacht, neologistische Wortmischung aus Βατραχομυομαχία bzw. Froschmäusekrieg (verdeutscht wie in ), λογομαχία bzw. Wortstreit (unten „Wortkrieg“) und γιγαντομαχία bzw. Gigantomachie (vgl. , V. 7) - - - -Nachtwächters und Bürgermeisters - - - -Göttinger Musenallmanach , S. 151f. - - - -Wächter … kaltblütiger Philosoph Nach der Fragestellung im Teutschen Merkur, auf die antwortet; die Analogie zwischen der Frage im Teutschen Merkur und Claudius’ Gedicht ist überhaupt das Grundthema dieser Passage, so entspricht der Autor der Antwort eines Ungenannten dem Nachtwächter und Wieland dem Burgermeister, vgl. HHE 5, S. 328–334. - - - -zehntausendsten Theil eines Fliegenhauchs vgl. Wielands Randbemerkung in , S. 131 - - - -harmoniam praestabilitam die von Gott im Voraus festgelegte Harmonie der Dinge nach der Monadologie von - - - -orificio dt. Mundöffnung, Mündung - - - -kleinste Fragmente aufgelöset , S. 133 - - - -Der Glock , V. 19f. - - - -Bürgermeisters vgl. - - - -reine, harmlose, unparteyische Absicht , S. 132 - - - -Wißenschaft und Kunst , V. 29 - - - -Schwert , V. 28 - - - -Namen seiner guten Stadt , V. 24 - - - -hochweisen Raths für die Ehre , V. 22 u. 27 - - - -Gen’ris masculum dt. männliches Geschlecht (grammatisch oder sonstig), , V. 14 - - - -weiten Umfange der teutschen Sprache , S. 132 - - - -Brunst , V. 30 - - - -verhunzte Genus , V. 26 - - - -doppelte Misverständnis Die Pointe bei Claudius’ Gedicht ist, dass der Nachtwächter „das Klock“ und der Burgermeister „der Klock“ durchsetzen wollen; richtig ist allerdings ‚die Klock‘ (auch im Niederdeutschen, vgl. Schütze: Holsteinisches Idiotikon, Bd. 2 (Hamburg 1801), S. 279f. oder Tiling: Versuch eines bremisch-niedersächsischen Wörterbuchs, Bd. 2 (Bremen 1767), S.808). - - - -Heldendichter … römischen Dactylum Claudius (s.o.), dessen Name ein Daktylus ist (dreihebig mit Initialbetonung) und eine lateinische Flexion hat - - - -medio ne discrepet imum … Wipp dt. dass das Ende nicht mit der Mitte im Widerspruch steht, , 152 - - - - „Wipp, der Rathhausdiener“, der einzige Eigenname in , V. 10 (etwa in der Mitte des Gedichts) - - - -Namen des Orts … unterdrückt hätte vgl. Wielands Vorwurf in der Nachricht des Herausgebers der Antwort eines Ungenannten, S. 135: „die verächtliche Einmischung der Nahmen würdiger und verdienstvoller Männer, wie Semler, Töllner, u.a. – die Benennung der Oerter, Berlin, Zürich, Bremen, u.s.w. war mir von Herzen mißfällig: weil ich aus dem teutschen Merkur weder einen Fechtplatz noch ein Schlachtfeld zu machen gesonnen bin.“ - - - -Chef d’oeuvre d’un Inconnu dt. Hauptwerk eines Unbekannten, nach dem Titel der Satire von - - - -jüngsten Meister Mathanasius und seiner gelehrten Zeigefinger Gemeint ist Wieland mit seinen Anmerkungen und der Nachricht des Herausgebers zu . Mathanasius ist der fingierte Herausgeber von und stand in , N III,51/5 auch für . - - - -Wird durch die Bemühungen … Variation der ursprünglichen Frage im Teutschen Merkur, 1. Vj. 1776, S. 82 - - - -schöne Wörter und bekannte Oerter vgl. , S. 71 - - - -Ohe iam satis est! Hor. sat. 1,5,12f.: „Halt da, genug jetzt!“ - - - -Aug. u Sept. des T. M. 776. Daten von und im Teutschen Merkur - - - -Sephiroth vgl. , ED S. 334–338. - - - -Erkentnis des Guten u Bösen sich auf die Pudenda bezog 1 Mo 3,5 u. 7 - - - -im 9 von Adam … 1 Mo 3,9–19 - - - -9ten von Noah … 1 Mo 9,23–27, vgl. 1 Mo 17,9–14 u. 23–27. - - - -argen und ehebrecherischen Geschlechts Mt 12,39 - - - -Qui Curios simulant … , 2,3; dt. die äußerlich wie M. Curius Dentatus tun und ein Leben führen wie beim Bacchanalienfest - - - -Brücke ohne Lehne s.o. - - - -Marianchen - - - -Josephum - - - -Hänschen - - - -Historiis selectis lateinisches Lesebuch mit ‚ausgewählten Geschichten‘ - - - -Ernesti Initiis - - - -Phaedo - - - -Schwester , s.o. - - - -Gräfin Kayserlingk - - - -Salamalecs ein „morgenländische[r] Bückling oder Fußfall“ (, N III,172/28f.), vgl. auch , N III,223/18 und ; Bedeutung hier unklar, da Herders Brief nicht überliefert - - - -Maran Atha - - - -Beichtvater - - - -Brüdern Jesu - - - -Lehre des Gesetzes - - - -Buche vom Glauben nicht ermittelt, vmtl. eine Verwechslung - - - -Recension in der Allg. d. Bibl. , Bd. 39/2 (1779/80), S. 360–365 - - - -Erkennen u Empfinden - - - -Abigail Eigentlich die fingierte Autorin von Hamanns Zweifel und Einfällen (nach 1 Sam 25), vgl. ; hier wohl für Konxompax. - - - -für die Feigen vgl. 1 Mo 3,7 und Mk 11,13 - - - -Mendelssohn Herder erwähnte in seinem nicht überlieferten Brief wohl, Maran Atha am 10. Oktober an Mendelssohn geschickt zu haben, vgl. HBGA, Bd. 4, S. 103f. - - - -Kypke Katalog der Katalog für die Versteigerung der Bibliothek des verstorbenen , vgl. - - - -†feld - - - -Obseru. - - - -Alemberts … , vgl. - - - -Coyonnerien scherzhafte Unverschämtheiten - - - -nordischen Salomon - - - -liebsten Hälfte - - - -Schreibmeister Gottfried Herder - - - -Jung - - - -ältestes Mädchen - - - -Pathen August Herder - - - -12 Kinder  Herders vier Söhne, Hamanns Sohn und drei Töchter sowie Claudius’ vier Töchter - - - -Cornetten „eine Art des Kopfputzes des andern Geschlechtes […] jetzt zu einem Nachtzeuge herab gesunken“ (Adelung, Bd. 1, Sp. 1351, s.v. Cornette) - - - -Marianchen - - - -Josepho - - - -verEhrungswürdige Freundin - - - -Brief Nr. 574 - - -Fiat voluntas TVA! dt. dein Wille geschehe! (Mt 6,10) - - - -Herr! besänftige mein Herze von , vgl. , S. 604–607 - - - -Herrenschmidt - - - -Hartung - - - -Päckchens mit und dem Weimarischen Gesang-Buch, vgl. - - - -Johann Jak. Kanter - - - -Zweifeln u Einfällen Hamann meint wohl die Philologischen Einfälle, bei deren Veröffentlichungsbemühungen er sich mit Hartung zerstritt, vgl. (die Publikation der Zweifel und Einfälle erfolgte dagegen recht glatt bei Hartknoch, vgl. ) - - - -Besten des Publici wegen der mangelhaften Angebote beider Buchläden, vgl. - - - -Hartknoch - - - -Schwester - - - -Maran Atha - - - -Morungen … schrieb hinter Ihrem offenen Briefe nach Mohrungen von , nicht überliefert - - - -Hartungs - - - -Packhofverwalterstelle am Königsberger Licent - - - -Maculaturkrämer Altpapierhändler - - - -Claudius, Kleuker u Pfenninger Briefe von , und - - - -Kraus … tod , vgl. - - - -Hermes - - - -Obst u Milch vgl. Voigt: Das Leben des Professor Christian Jacob Kraus, S. 80 - - - -Konxomp. - - - -W. Weimar - - - -Sibylle von Konxompax für Kraus; Hamanns vorherige Bitte um die Zusendung war recht kryptisch, vgl. - - - -Lindner , nicht überliefert - - - -algebraischen Zerstreuung wohl im nicht überlieferten Brief von Kraus; algebraische Zerstreuung meint wohl die Hypochondrie und Zerstreutheit seit der Übersetzung von , vgl. - - - -Kx. - - - -Gesangbuch - - - -Georgi - - - -Josephi Werke die Haverkampsche Ausgabe des Josephus - - - -Grafen v Kayserlingk , vgl. - - - -Grafen Muschepuschi - - - -Sie - - - -Ihr Compliment in Herders nicht überliefertem Brief, der HKB 573 vorausging - - - -Josephus , vgl. - - - -allegatis angeführte Stellen, vgl. DWB, 2. Aufl., Bd. 2, Sp. 318, s.v. allegieren - - - -p. 70. f) Anm. f) in , ED, S. 70: „de bello Jud. l. VI. c. 31. l. VII. c. 31.“; also , Buch 6, Kap. 31 und Buch 7, Kap. 31 - - - -p. 145 a) p. 149. g) Anm. a) in , ED, S. 145: „L. 5 c. 1.3.“ und Anm. g) ebd., S. 149: „Lib. 5. c. 2.“; also , Buch 5, Kap. 1 und 3 sowie Buch 5, Kap. 2 - - - -Uebersetzung wohl der Josephus-Stellen in - - - -Die jüdische Cabbala , ED, S. 330ff (Henkel?!?) - - - -Hephästione und dessen Darstellung des Judentums in und - - - -Noahs Kasten 1 Mo 6,14 - - - -Loths Weib 1 Mo 19,26 - - - -Moses brennender Busch 2 Mo 3,2 2 Mo 3,2 - - - -arithmetischen Kannengießer Biblisch-chronologische Berechnungen auf Grundlage der Zahlenmystik in der Johannesoffenbarung, vgl. , S. 332; ‚Kannengießer‘ im Sinne von Schwätzerei nach - - - -Daniels Aufmerksamkeit Dan 9,24f. - - - -Franckens Chronologie wohl - - - -Berl. vgl. , Bd. 37 (1779), S. 546 - - - -oneirokritische traumdeuterische - - - -Der Brunn des Lebens … Str. 6 aus Nikolaus Selneckers Kirchenlied „Lobet den Herren, denn er ist sehr freundlich“, vgl. , S. 430 - - - -Kreutzfeld - - - -Hinzens - - - -Mlle Stoltz - - - -Mitau Mitau in Kurland - - - -Schwester - - - -jezigen Herzogin - - - -langen Hirtenbrief nicht überliefert - - - -Gemals ; die Ehe wurde 1781 geschieden. - - - -seel. Hartmann - - - -Schweitzern dem Lavater-Kreis, vgl. - - - -Bleßig - - - -Standrede … Grabrede auf ; gemeint ist ; zur Korrespondenz seiner Schwester vgl. S. 10–14 - - - -Kr. - - - -Hausmutterchen - - - -Beichtvater - - - -fl. … gl. Gulden, Goldmünze, hier aber vmtl. 1 polnischer Gulden, eine Silbermünze, entsprach 30 Groschen oder weniger; Groschen (Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch) - - - -hoff ich wenigstens s.u. - - - -alte Sibylle nicht ermittelt - - - -Gottespfenning „das Handgeld, welches auf einen Vertrag gegeben wird, weil es den Armen zu Gute kommt“ (Adelung, Bd. 2, Sp. 760, s.v. Gottesgroschen) - - - -pro arrha dt. Pfand - - - -wie Sie scherzen wohl in dem nicht überlieferten Brief Herders, auf den HKB 573 antwortet - - - -fallaciae opticae dt. optische Täuschungen - - - -jüngsten Tochter - - - -Kanter , vgl. - - - -Zeitungswesen die - - - -Wezel - - - -D. Crichton - - - -Penzel - - - -Directorium die Redaktion, in erster Linie des gelehrten Teils der Zeitung - - - -K … D.h. Kanter habe in den KGPZ keine neuen Bücher von den Oster- und Michaelismessen inseriert oder rezensieren lassen; der Mangel an aktueller Literatur in den Königsberger Buchläden erregte am meisten Hamanns Unmut, vgl. - - - -Zeitungsleser … somit etwa die Auflage der KGPZ - - - -Trutenau Trutenau 15 km nördlich von Königsberg - - - -Kade Compt. die Handelsniederlassung von - - - -exequirt werden Schulden eingetrieben werden; gepfändet werden - - - -Fabrikanten hiesige Intellektuelle für den Redakteursposten der KGPZ zu gewinnen - - - -Brief an , nicht überliefert - - - -Antwort von , nicht überliefert - - - -dort vmtl. St. Petersburg - - - -Assignation Zahlungsanweisung, - - - -Graun - - - -Hartungs Schwestertochter - - - -prß. Mercur … Pr. Tempe ; ein früherer Name des Projekts (oder auch nur Spitzname Hamanns) lautete ‚Westpreußischer Merkur‘, vgl. . - - - -preuß. Blumenlese - - - -Mohr - - - -Döhrk - - - -Eleonore - - - -Wannowius - - - -Mein Saytenspiel - - - -afrikanischen Neuigkeiten nach ,7,17,42 „ex Africa semper aliquid novi“ - - - -irrenden Rittern vgl. (nach ) - - - -Engl. vgl. - - - -Stallmeister nicht ermittelt - - - -Geistl. aus Schwaben nach dem fingierten Autor der Beylage zun Denkwürdigkeiten des seligen Sokrates - - - -W. Weimar - - - -hic Rhodus, hic salta dt. hier ist Rhodus, hier springe (, 203 H.) - - - -Rabelais Extra Post nach Rabelais’ Technik der Reisefinanzierung durch Querulantentum, vgl. - - - -D. Faustens Mantel nach dem fingierten Druckort von , N III,79 „Gedruckt in der Unterwelt mit D. Fustens eigener Hand und unter seinem Mantel“ - - - -Meteor der Gerechtigkeit … Stern nicht ermittelt?!? - - - -Magum aus Norden Hamann, nach - - - -zerstoßnen Rohr … glimmenden Tocht Jes 42,3, Mt 12,20 - - - -Wallfahrt nach Frankf. am Mayn Hamanns Reise von 1764 nach Frankfurt am Main zu - - - -W. Weimar - - - -gallicanischen Sottisen die projektierte Sammlung von Hamann-Texten, hier die französischen Schriften gemeint; vgl. , Buch 3, Nr. 12 „Pullus ad margaritam“ (‚Das Huhn an die Perle‘), V. 1f.: „In sterquilino pullus gallinaceus / Dum quaerit escam, margaritam repperit.“ - - - -Essays à la Mosaique - - - -sterquilinio dt. Miststall; vgl. ,3,12 - - - -Lettre neologique et provinciale - - - -Glose Philippique - - - -Lettres d’un Sauvage du Nord - - - -Cochenille de Pologne - - - -2 Pastoral Briefen an die Gen. Adm. - - - -Quintus Icilius Antwort , gemeint ist HKB 395 - - - -Cochenille - - - -Hartknoch - - - -Essays à la Mosaique - - - -franz. Hälfte des Msts. , dessen einst gescheiterte Publikationspläne zusammen mit den Philologische Einfälle Hamann hier offenbar wieder aufnimmt - - - -Layenbruder im Depot Hamann sandte das Doppelmanuskript 1774 gemeinsam mit seinem von Kanter ‚losgekauften‘ Porträt an , vgl. - - - -Gräuel der Verwüstung in Pr. die 1766 von eingeführte Finanzverwaltung nach französischem Vorbild und das Walten der französischen Finanzverwaltung - - - -von 67 … bis zum Geburtstag des Königs 77 Hamanns Dienstzeit als ‚Secrétaire-Traducteur‘ bei der , die durch seine Ernennung zum Packhofverwalter an Königsgeburtstag 1777 endete - - - -besonder Schicksal … übersehen worden bey der Regie Hamanns publizistische Bemühungen gegen die französische Finanzregie, die von seinen Vorgesetzten stets wohlwollend ignoriert wurde, aber wohl auch leicht in Entlassung oder Arrest hätten münden können, jedenfalls in Hamanns Wahrnehmung - - - -Cammer Canzellist geschworen bei seiner kurzzeitigen Anstellung als Kanzlist bei der 1763, vgl. - - - -Zeichen u Wundern Apg 2,43 - - - -Billet … Vorrede der Kreuzzüge , ED (Dem Leser unter der Rose): „‚Vt vos admoniti – – Virgil.‘ ‚Nimm hin, du sterbliches Gerippe Apollens! nimm hin dieses Buch, und wage dich nie wieder yber den RUBICON der Narrheit.‘“ - - - -Abts Coyers Inoculation du bon sens , das Hamann zuschrieb - - - -Streich kommt vom ältesten von Witten - - - -franquiren vorauszubezahlen, sodass Hamann die Bezahlung beim Empfang übernehmen musste - - - -Aufenthalt in Mitau während Hamanns Aufenthalt in Mitau 1765–1767 als Sekretär von - - - -Baron v Budberg - - - -Beschreibung des Schlangenbads - - - -Hartknoch … Ostern Johann Friedrich und , wohl auf der Reise zur Leipziger Buchmesse - - - -Päckchen s.o. - - - -Wezel , nicht überliefert, s.o. - - - -Asmus - - - -ein paar Zeilen nicht überliefert - - - -ExLandCommissair mit Extra (früher Teil der Oberlandkommission in Darmstadt) mit der Extrapost - - - -Corresp. mit der Gen. Adm. Hamanns An die Generaladministration, vgl. die Beilage zu HKB 470 - - - -Kindelbier in Bückeburg Reisephantasien Hamanns in Richtung Bückeburg nach der Geburt Gottfried Herders, vgl. und - - - -All mein Heil … 2 Sam 23,5 in der Lutherbibel; vgl. auch dessen Erklärung in Von den letzten Worten Davids, WA 54, S. 98f. - - - -Mendelson , nicht überliefert?!? (vgl. ) - - - -schon geantwortet? auf Herders Brief vom 10. Oktober zu Maran Atha, vgl. - - - -wie Luther sagt in der Vorrede auff den Psalter: „Das der Psalter dieweil vnter der banck / vnd in solchem finsternis lag / das man nicht wol einen Psalmen recht verstund. Vnd doch so trefflichen edlen geruch von sich gab / das alle frome hertzen auch aus den vnbekandten worten andacht vnd krafft empfunden / vnd das Büchlin darumb lieb hatten.“ - - - -Gottespfenning vgl. - - - -Abeat dt. weg damit, wie mit anderen Irrtümern (wohl von Hamann selbst geprägte Formel) - - - -†feld - - - -Unterlage meines Kopfküßens , vgl. - - - -vertrauten Freundes nicht ermittelt - - - -nahe an Weimar - - - -Beyl. wohl HKB 575 an - - - -Kypkens … Katalog der Katalog für die Versteigerung der Bibliothek des verstorbenen , vgl. - - - -Stelle ein M. Dietrichs - - - -Dachs Portrait von ; wohl im Kontext ihrer Sammelbemühungen, aus denen vielleicht eine neue Dach-Ausgabe hätte entstehen sollen - - - -Gevatterin - - - - Hamanns Handschrift, nach dem Untertitel von Konxompax. Fragmente einer apokryphischen Sibylle über apokalyptische Mysterien - - - -Päckchen s.o. - - - -Brief Nr. 575 - - -Brief nicht überliefert; eine kurze Zusammenfassung von Kraus’ Brief gibt Hamann in HKB 574 - - - -Kreutzfeld - - - -Anekdote nicht ermittelt - - - -Müllerschen Hause bei - - - -Thibetsche Alphabeth - - - -Weimarschen David - - - -gelehrten Mann wohl , vgl. - - - -Problem die Entdeckung der Ursprünge des Wortes Konxompax im Tibetischen, vgl. - - - -Gesellschafters - - - -Namensvetter - - - -Sophie - - - -Milch- und Obst Diät vgl. - - - -Paauwsche Aeschylus - - - -Askew - - - -Hänschen - - - -Phaedo - - - -Ernestii Initia - - - -Muschepuschi - - - -Ihro Excellenz - - - -Auerswald - - - -zu Pferde vgl. - - - - Gemeint ist vmtl. die Dreikronenloge in Hamanns Nachbarschaft; laut Fischer: Geschichte der Johannisloge zu den drei Kronen, S. 178 trat Auerswald erst 1785 in die Loge ein, hatte aber wohl auch zuvor schon Kontakte dahin. - - - -Auszuge vgl. Voigt: Das Leben des Professor Christian Jacob Kraus, S. 77: „Unter andern erzählte er mehrmals, der Minister habe ihm aufgetragen, Auszüge aus wichtigen Werken zu machen; Lamberts Architectonik, aus welcher er für ihn ‚den reinen deutlichen Geschmack‘ oder das darin aufgestellte System in einen Auszug bringen sollte, habe ihm aber gewißt einige Jahre seines Lebens gekostet und doch habe er aus dem Werke nichts herausbringen können.“ - - - -Mäcens - - - -Kant - - - -preuß. Tempe - - - -poetische Blumenlese - - - -Mohr , vgl. - - - -Wannow Eleonore - - - -Crichton - - - -Hofger. R. Graun , vgl. - - - -gelehrten Zeitungen - - - -3 Gratien wohl Lisette Reinette, Lene Käthe und - - - -Lilien auf dem Felde Mt 6,28 - - - -Meiners wohl - - - -sibyll. Fragmente - - - -Brauchs , N III,226/30, vgl. - - - -Cousine - - - -Oberhofprediger - - - -peccatum … materialibus eine Unterlassungssünde in formalen Angelegenheiten als eine Begehungssünde in materiellen Angelegenheiten werten; Zusammenhang nicht ermittelt - - - -au bout de la plume ‚aus der Feder‘, ‚spontan gesagt‘ - - - - -Entbindung wohl von einer Übersetzung, an der Kraus schrieb, die er aber nicht beendete, vgl. Voigt: Das Leben des Professor Christian Jacob Kraus, S. 82 - - - -Brahl - - - -D. B. wohl Doktor Biester - - - -Vale et faue dt. lebe wohl und sei mir gewogen - - - -Brief Nr. 576 - - -Brief … Schwester von aus Mohrungen, nicht überliefert - - - -Kraus , nicht überliefert; wohl die Antwort auf HKB 575 - - - -Mannes … starke Getränke , vgl. , jedoch auch - - - -Maran Atha - - - -Häll glimpflicher , St. 99, 13.12.1779, S. 785–789 - - - -Gothaischen … mich auch angehen , St. 99, 11.12.1779, S. 817–821; vgl. S. 818 zu Herders Deutung der Zahl 666: „bey der Fatalität der Zahlen 25 und 41 wollen wir uns nicht aufhalten, die wir bey dem Magus im Norden nicht initiiert worden; nur das müssen wir bemerken, daß kein Mathematiker die Zahl, welche bey Ausziehung der Wurzel übrig bleibt, den Bruch zu nennen pflegt, sondern die hieraus gezogne Wurzel […]“. - - - -Ochsenpost wie von Ochsen gezogen, langsam - - - -poetische Auslegung der Apok … die versifizierte Johannesoffenbarung des - - - -auf der Hiesigen Schloßbibliothek ; Hamann las wohl das Exemplar UB Toruń: Rps 64/III - - - -Amen für ein gr. Wort , V. 6397: „Amen ist ein kryechesch wort“ - - - -Philadelphie , V. 5349–5358: „Filadelfia lutet, / Als uns Beda bedutet, / ›In bruderlicher liebe.‹ / Gegen Bedin ich schiebe / Meister Alberten Ambrosen / Mit einer anderen glosen. / Zu welcher hant iz kere, / Dar dutet iz Gotes ere. / ‚Filadelfe‘ spricht der Gotes bote ‚Bedutet: halt sin erbe Gote.‘“ - - - -φυλασσω bewachen, auch vor etwas bewahren, vgl. etwa 2 Thess 3,3 - - - -Heinrich … , V. 154f. - - - -Lauson in der Bibliothek von - - - -Handfest Urkunde, vgl. Adelung, Bd. 2, Sp. 951, s.v. Handfest: „ein im Hochdeutschen veraltetes Wort, womit man ehedem nicht nur eine Handschrift oder Obligation, sondern auch eine jede schriftliche Urkunde bezeichnete“ - - - -über Gerdauen und Nordenburg … Im Zusammenhang der Übertragung der Burgen Gerdauen und Nordenburg an durch den Deutschen Orden; vgl. das Regest der Urkunde PrUB, JH I 16178 – 1469 IV 8. Königsberg: „Der Hochmeister-Statthalter Heinrich Reuß von Plauen verschreibt den Brüdern von Schlieben Gerdauen (Schloss, Stadt und Mühle), Nordenburg (Stadt und Mühle) und mehrere Dörfer etc. – Königsberg 1469 am sonobinde neest vor … Quasimodogeniti.“ - - - -Georg von Schlieben […] Bruder Christoph , ein Bruder namens Christoph ist nicht bekannt - - - -Hoemeister Heinrich Reuß von Plawen - - - -Stephanus Herder Kaplan des Deutschen Ordens, mglw. ein weitläufiger Vorfahre Herders - - - -Kypke Bibl. im Katalog für die Versteigerung der Bibliothek des verstorbenen , vgl. - - - -Päckchen mit und dem Weimarischen Gesang-Buch, vgl. - - - -†feld - - - -Voß - - - -Odyßee - - - -Hartung ; zu dessen Unzuverlässigkeit im Aufbewahren bzw. Herausgeben von Briefen vgl. - - - -K. - - - -König ; wegen Kanters drohendem Bankrott, vgl. - - - -Inhibeatur dt. möge es unterbunden werden. - - - -Krönungstag 18. Januar (in Erinnerung an die Krönung Friedrichs I. im Königsberger Schloss 1701) - - - -Sohn - - - -Pleßings - - - -Abgotterey - - - -Polnisch Preußen seit der ersten Teilung 1772 die Provinz Westpreußen - - - -heil. Rede … - - - -Muhme - - - -Pensées philosophiques nicht ermittelt, vgl. - - - -Benzlers , vgl. - - - -Essais a la Mosaique Gemeint ist wohl die Sammlung von Hamanns französischen Schriften, vgl. - - - -Hippel - - - -Klopstockschen Fragmente , ‚Erste Fortsezung‘ - - - -Provinzial Briefen … Anspielung auf , deren fingierten Autor Louis de Montalte Hamann ad hoc mit „Hochberg“ übersetzt. Die Orthographiereformer wie Klopstock werden nach diesem gestrichenen und in den Zwey Scherflein nicht weiter verfolgten Konzept mit den Jesuiten aus Pascals Satire identifiziert. – Hamann geriet wohl durch die kürzliche Sichtung seiner älteren Schriften für die Sammlung von Hamann-Texten zu den Lettres provinciales, auf die er bereits im Titel Lettre néologiques et provinciales anspielte (vgl. , außerdem die verkürzte Darstellung in Fink-Langois: J. G. Hamanns französische Schriften übersetzt und erläutert, S. 67). - - - -Selbst aufgeboten vgl. - - - -Fündlings - - - -Mein Bogen … Hi 29,20 - - - -Kaysers Augusti … vgl. die Anekdote über in , N III,231/23–232/5 aus Suet. Aug. 88; Übers.: „An die Orthographie, d. h. die von den Grammatikern eingeführte richtige Schreibweise, hält er sich nicht so streng und scheint sich mehr der Meinung der Leute angeschlossen zu haben, die die Ansicht vertreten, man müsse genau so schreiben wie man spreche. Denn daß er oft nicht nur Buchstaben, sondern ganze Silben entweder vertauscht oder wegläßt, ist ein Fehler, der ihm mit anderen Menschen gemein ist. Das würde ich gar nicht anmerken, würde es mir nicht seltsam erscheinen, daß einige überliefert haben, er habe einem Legaten von konsularischem Rang einen Nachfolger geschickt, weil er ihn für ungeübt und ununterrichtet hielt; denn er hatte bemerkt, daß er ixi statt ipsi geschrieben hatte.“ - - - -Zesianismum Nach und dessen Forderung der Übereinstimmung von Schrift und Lautung nach dem Prinzip ‚schreibe wie du sprichst‘, vgl. , N III,232/6 (daneben ist Zesen für die sprachpuristische Verdeutschung romanischer Lehnwörter bekannt, mit skurrilen Ergebnissen wie ‚Meuchelpuffer‘ für ‚Pistole‘; Hamanns Satire erfindet für diese sprachpolitische Haltung selbst einen skurrilen Neologismus). - - - -Grundgesetz des Gehörs das phonographische Prinzip, also die enge Bindung der Schriftzeichen an das Gehör, welches Klopstock auf Kosten der Konventionalität und etymologischen Schreibungen stärken wollte - - - -allerneuesten - - - -Statth. zu Erfurt - - - -Titulatur die Briefanredeformeln für Hamanns angedachtes Dankschreiben, vgl. - - - -Kraus , s.o. und - - - -Konxomp. - - - -Asmus - - - -König - - - -vor 3 Jahren … Bestallung als Packhofverwalter, vgl. - - - -Fluß vgl. Krünitz, Tl. 14, S. 420, s.v. ‚Flußfieber‘: „Febris catarrhalis, ein nachlaßendes Fieber, welches sich mit Flüssen auf der Brust vereinigt. Man macht einen Unterschied unter ein gutartigen [Catarrh] und bösartigem Flußfieber.“ - - - -Frau - - - -Jerusalems Betrachtungen wohl , Tl. 2,2 (1779) - - - -Büschings Judentum - - - -Semlers Antwort - - - -Walch - - - -Leßingsche Theorem im Fragmentenstreit - - - -Hintz - - - -Hartkn. - - - -K. , der vor dem Bankrott steht; Hamann schwebt eine Übernahme des Kanterschen Buchladens durch Hartknoch vor, vgl. - - - -seiner Frau u ihrer Familie und die Toussaints - - - -Hartungsches Monopol der Hartungsche Buchladen als der einzig übrig bleibende - - - -Marianchen , Patenkind von - - - -Tant mieux … moi dt. umso besser für ihn – aber umso schlimmer für mich - - - -Görne - - - -Handels - - - -risum teneatis amici , 5; dt. könnt ihr das Lachen zurückhalten, Freunde? - - - -Ausarbeitung einer deutschen Grammatik nicht ermittelt?!? - - - -Semler … Ephorate , die Aufsicht über das Projekt (nach den Aufsichtsbeamten in Sparta) - - - -Emolumenta Vergütung - - - -Nößelt - - - -Georgi , s.o. - - - -Thibetschen die Herkunft des Wortes Konxompax aus dem Tibetischen, vgl. - - - -Kraus Büttner Kraus und , vgl. - - - -zweyten Ausgabe des Konxompax, vgl. - - - -allegata angeführte Stellen, vgl. DWB, 2. Aufl., Bd. 2, Sp. 318, s.v. allegieren - - - -Motto  Motto der Zwey Scherflein aus Mt 5,18 - - - -Haare unsers Haupts Mt 10,30 - - - -Theopneustie 2 Tim 3,16, dt. von Gott gegeben bzw. inspiriert - - - -Pleßing - - - -Kreutzfeld Gedicht , vmtl. - - - -Catalogi für die Versteigerung der Bibliothek des verstorbenen , vgl. - - - -Kypkens Observationum … wohl ein Manuskript mit Zusätzen für die Observationes Sacrae in Novi Foederis Libros aus Kypkes Nachlass, vgl. - - - -Vide impressa dt. siehe die gedruckte Version - - - -Observ. - - - -vehiculo der Einlage aus Morungen Zur Beförderung; gemeint ist entweder ein Brief von Herders Schwester an Hamann (s.o.) oder einer an Herder, den Hamann öffnete und mit diesem Brief (HKB 576) nach Weimar schickte. - - - -2 Scherflein - - - -treusten Hälfte - - - -Brief Nr. 577 - - -heil. Abend des Krönungstages am Abend vor dem 18. Januar (dem Krönungsfest in Erinnerung an die Krönung Friedrichs I. im Königsberger Schloss 1701) - - - -Ihrem Briefe nicht überliefert - - - -aus Morungen von Herders Schwester aus Mohrungen, vgl. - - - -HE Müller - - - -v Auerswalde an , vmtl. der Brief vom 28. Dezember 1779, der teilweise abgedruckt ist bei Voigt: Das Leben des Professor Christian Jacob Kraus, S. 73–83 - - - -Antwort vom 2ten über Weimar HKB 575 über Herder - - - -Konxomp. , vgl. - - - -andern Auflage die geplante zweite Auflage von Konxompax, die nie zustande kam, vgl. - - - -Georgi Alph. - - - -Päckchen vgl. - - - -Hartungs ; zu dessen Unzuverlässigkeit im Aufbewahren bzw. Herausgeben von Briefen vgl. - - - -Büttner den Panglotten als ‚Vielsprachiger‘, wohl auch nach dem Pangloss in Voltaires Candide - - - -Bischoff wohl ; der Kontext wäre wohl nur über Kraus’ nicht überlieferten Brief zu klären. - - - -Cousine - - - -Schlange im Paradiese nach 1 Mo 3,1–5 - - - -Karte gucken … Fächer schielte scheinbar etwas von sich wissen lassen, indessen man den anderen genau beobachtet - - - -des Mannes wohl Starck, dessen Nachfolger Schulz war - - - -Z. wohl - - - -Symbolas dem Mäcenen dedicirt Wohl ; nicht ermittelt, wem es gewidmet ist; mit ‚Mäcen‘ meint Hamann im Rahmen des Kraus-Briefwechsels aber in aller Regel den Minister von Zedlitz, von dem Kraus protegiert wurde. - - - -Kreutzfeld - - - -Brahl - - - -Minister - - - -Aspecten … Vacanz Aussichten auf eine freie Stelle - - - -Launay - - - -Morinval - - - -v Görne - - - -Gedichten , die gewidmet waren - - - -par recul dt. im Rückblick - - - -gelehrte Articul als Redakteur der KGPZ - - - -D. Crichton - - - -K. - - - -obigem Esel - - - -Gräfin … Anliegen , vgl. Voigt: Das Leben des Professor Christian Jacob Kraus, S. 82 - - - -Maran athée offenbar im Zusammenhang von ; Kontext ohne Kraus’ Brief nicht zu ermitteln - - - -Cr. R. wohl Kriminalrath Hippel - - - -Mlle St. , nach Kurland zu - - - -Herzogin von Curl. - - - -Labonne dt. Erzieherin, Zofe; - - - -Hartknoch , vgl. - - - -vierspännigen Wagenthron Hamann mit seinen vier Kindern, vgl. - - - -Marianchen - - - -Brahlchen - - - -Käthchen Lehnchen - - - -zwey Scherflein - - - -Benzler , vgl. - - - -Sohn des Pleßing , Sohn von - - - -Abgötterey - - - -P. von Anhalt wohl , der aus Anhalt-Dessau stammte, und mit dem Hamann hier Friedrich Plessing vergleicht - - - -Pr. von Thorn nicht ermittelt - - - -Predigt - - - -Schrift über die Abstraction nicht ermittelt, vgl. - - - -Schwangerschaft wohl mit der Übersetzung der „Beschreibung des Reichs der Britten am Ganges“, die nie erschien; vgl. Voigt: Das Leben des Professor Christian Jacob Kraus, S. 82 - - - -Sage-femme dt. Hebamme - - - -D. Faust Mantel nach dem fingierten Druckort von , N III,79 „Gedruckt in der Unterwelt mit D. Fustens eigener Hand und unter seinem Mantel“ - - - -Schwindel wohl Hamanns Schwindelanfälle seit August 1779, vgl. - - - -Flügel der Morgenröthe Ps 139,9, vgl. , SD 34/9 - - - -Scherflein - - - -Der dolle Greeke skurrile niederdeutsche Bezeichnung für einen Altgriechisch-Experten (vgl. auch ); wohl ein interner Scherz - - - -Einlage ein weiterer Brief von Kraus, nicht überliefert - - - -Asmus - - - -Billet-doux eigentlich Liebesbrief (wörtlich ‚süßer Zettel‘), von Hamann häufig für allerlei Briefe verwendete Bezeichnung - - - -εαυτοντιμωρουμενῳ selbstquälerisch bzw. hypochondrisch/neurotisch, nach ; vgl. zuvor bereits - - - -Separatist menschlicher u akademischer Gesellschaft vgl. Kraus’ Brief an Auerswald vom 28.12.1779: „meine Hypochondrie nahm schrecklich überhand, und bei dem Mangel alles Umganges und aller Freunde hatte ich keine Mittel, mich vor ihr zu retten“ (Voigt: Das Leben des Professor Christian Jacob Kraus, S. 80) - - - -a. c. unklar, mglw. eine privatsprachliche Abkürzung für ‚asmus cum‘, also asinus (Esel), vgl. - - - -Transpiration zu schreiben Hamann an den Zwey Scherflein, Kraus wohl an Briefen, die seine zukünftige Stellung betreffen - - - -Dixi, scripsi … dt. ich habe gesprochen, geschrieben und meine Seele befreit - - - -Lieut. Bohm nicht ermittelt, wohl ein gemeinsamer Bekannter von Claudius und Kraus - - - -Gevatter A Asmus/Asinus (), dessen Brief an Hamann nicht überliefert - - - -sesquipedalischen Buchstaben lange oder breite Buchstaben, nach den ‚eineinhalb Fuß langen Wörtern‘ aus , 97 - - - -Br. - - - -Pflegeltern und - - - -Ex-Cour. Sch. wohl ein ehemaliger Kurier von Briefen zwischen Kraus und Hamann, nicht ermittelt - - - -Ablager vgl. Adelung, Bd. 1, Sp. 62, s.v. Ablager: „bedeutete ehedem, 1) ein jedes Einkehren auf der Reise, und der Ort, wo solches geschahe“ - - - -junger Graf nicht ermittelt - - - -Brief Nr. 578 - - -Brief nicht überliefert - - - -unbekannten Ueberbringer wohl ein Vetter Hartknochs über seine Frau aus der Familie Toussaint, der zwischen Riga und Königsberg reiste, denn Hamann sandte diesen Brief über an Hartknoch zurück, vgl. - - - -Prof. Reusch - - - -Passerii , - - - -Minister v. Rhode - - - -temporisiren die geeignete Zeit abwarten, vgl. DWB, 1. Aufl., Bd. 21, Sp. 252, s.v. temporisieren - - - -Prof. †feld - - - -# wohl Kreuzer - - - -Hartungs - - - -Päckchen von unserm Herder ein Brief von Herder an seine Schwester, mit dem Exemplar des Maran Atha, vgl. - - - -andern Päckchen von Herder an Hamann, mit und dem Weimarischen Gesang-Buch, vgl. - - - -Kanter - - - -Licents der Königsberger Zollbehörde, vgl. - - - -Kleuker , vgl. - - - -Lumpenbrief von Voß , vgl. - - - -Schlegels - - - -Odyßee - - - -Buchbinder vgl. - - - -verwaysten Ladens des Kanterschen Buchladens - - - -Konxompax … Arndt eine Exemplar des Konxompax für , nachdem der erste Versuch wegen der Unzuverlässigkeit von gescheitert war, vgl. - - - -Fortsetzung des Journals die regelmäßige Übersendung des St. Petersburgischen Journal durch Arndt - - - -Xbr. das Dezember-Heft, um den gesamten Jahrgang binden lassen zu können - - - -Andersons Geschichte - - - -Lauson - - - -Rede auf Simon Dach , vgl. - - - -Rappolt - - - -Gevatter Claudius , nicht überliefert - - - -junger feiner Engl. wohl im Zusammenhang mit den Engländern, nach denen Hamann auch zuvor bereits Ausschau hielt, vgl. ; nicht ermittelt - - - -Mitau Mitau in Kurland - - - -nach Leipzig zur Osterbuchmesse - - - -HErrn Vetter nicht ermittelt - - - -Gemalin - - - -Bruder, eine neue Schwester nicht ermittelt, wohl Zuwachs in der Familie bei einem oder mehreren der Toussaint-Geschwister - - - -Frau Gevatterin - - - -wie Jonathans 1 Sam 14,27 - - - -2 gl. Kerze im Wert von zwei Groschen (Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch) - - - -Pölkerlicht dünnes Talglicht, das nur eine Polke (Münze im Wert von weniger als einem Kreuzer) kostet - - - -2 zu einem Düttchen Münze, 3-Groschen-Stück (Groschen: Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch) - - - -Extract aus Claudius’ Brief - - - -Schmidlin ; der folgende Satz ist offensichtlich ein direktes Zitat aus dem Claudius-Brief, und wohl auch der Rest des Absatzes (bis auf einige Einschübe). - - - -Cathol. - - - -HE von Hecht - - - -Campe - - - -Herzog Ferdinand wohl - - - -Stephan gieng über sein Lexicon Kaporis Hintergrund von ‚Kaporis‘ unklar; gemeint ist und sein epochemachender Thesaurus graecae linguae, an dem er aber wirtschaftlich zugrunde ging. - - - -Scheißrecensent nicht ermittelt ?!? - - - -Federics d’or Friedrich d’or, Goldmünze benannt nach Friedrich II.; entspricht 5 Reichstalern (eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze). - - - -HE Gevattern Hamann und vmtl. Hartknoch oder Herder - - - -George , der zuvor wegen der prekären Situation von in Königsberg angekündigt war, aber die Reise anscheinend doch unterließ, vgl. - - - -Bruinvisch - - - -zwey Voßische Musenalmanache etwa den Vossischen Musenalmanach von 1776, vgl. Biga 178/777: „Poetische Blumenlese, Goett. 776. Donum EDITORIS.“ - - - -Campens Weynachtsgeschenk nicht ermittelt, mglw. - - - -Sohn - - - -ältesten Freunde ? Herder?!? – jedenfalls nicht , wie Henkel meint - - - -jungen Menschen - - - -alte würdige Vater - - - -Kameraden seiner Der Kamerad ist wohl Johann Michel, der Vater Hamann selbst; durch Arend Berens Verschulden war ein für ihn wichtiger Brief nicht zu abgegangen. - - - -Deserteur - - - -Lenz . Es ging das falsche Gerücht um, dass Lenz Professor in St. Petersburg geworden sei; vgl. . - - - -Passerii , s.o. - - - -Minister - - - -Gevatters Asmus Claudius, s.o. - - - -Bogen über die neueste Litteratur - - - -Marianchen - - - -Sohn in St. Petersburg - - - -Arndt - - -Brief Nr. 579 - - -beykommendes Leben - - - -alten Bekanntschaft … Hamann rezipierte Schriften d’Éons wie Memoires pour servir à l’Histoire Generale des Finances oder Lettres, Memoires et Negotiations particulieres du Chevalier d’Eon Mitte der 1760er Jahre teils aus finanzpolitischem Interesse, teils aus Interesse an seinem abenteuerlichen Leben, vgl. . - - - -Fräulein Ritterin - - - -garstigen Carons , gegen den ein wesentlicher Teil des Lebens des Fräuleins D’Eon de Beaumont gerichtet ist, vgl. S. 93–167 - - - -spanischen Ebentheuers vmtl. oder Skandalberichte im Vorfeld von Le mariage de Figaro - - - -Amazonin bittere Thränen Zusammenhang nicht ermittelt; in dem Bericht ging es womöglich um die Bekanntschaft d’Eons und Beaumarchais’, die auf Spionagetätigkeiten in London Mitte der 1770er Jahre zurückgeht. - - - -Einl. HKB 578 - - - -Briefe von , nicht überliefert - - - -Briefe … von Matthias und , nicht überliefert - - - -ausdrücklicher Gruß vgl. - - - -traurigen Umstande … Catholicon den Tod von , Verfasser des Catholicon; vgl. - - - -unbekannten Ueberbringer dem Überbringer von Brief und Kaviar Hartknochs; wohl ein Vetter von dessen Frau aus der Familie Toussaint, der zwischen Riga und Königsberg reiste, vgl. - - - -Herrn Courtan - - - -Motherby - - - -Dem Freunde unvergeßen … Der zeitliche Hintergrund dieses Notats und ob es mit Hamann zu tun hat, ist unklar. Die Verse stammen aus dem an Klopstocks Lyrik angelehnten Text Der Sommerabend von ; der Text wurde im März 1779 in Arndts St. Petersburgischem Journal Bd. 7 (1779), S. 185–189 publiziert; Hamann wird den Text jedenfalls gekannt haben, denn im Beitrag zuvor ging es um das Wort ‚Konxompax‘, vgl. . - - - -Brief Nr. 580 - - -Hamann sandte Anfang Februar 1780 – nach dem 31. Januar und vor dem 5. Februar – ein undatiertes Manuskript der Zwey Scherflein an Herder nach Weimar. Auf der Rückseite des vierten Blattes befinden sich Druckanweisungen an Herder, die hier zunächst ediert werden. Auf einem neuen Blatt schrieb Hamann den „Fortsetzung“ genannten Begleitbrief (s.u.). Die Datierung auf Anfang Februar 1780 betrifft das Begleitschreiben, das Manuskript der Zwey Scherflein wurde wohl einige Tage zuvor beendet, vgl. . - - - -2 Scherfl. der 2. Abschnitt von ab N III,236 - - - -Titel … vgl. , N III,229/5 - - - -Alemberts ; Hamann gelangt bald daran (vgl. ), wohl über Auerswald, dem er es mit HKB 597 zurückgibt. – Vgl. die Randbemerkung Hamanns mit einem Verweis auf dieses Buch in , N III,231/7 und 40f. - - - -Monopolkram infolge des Buchhandelsmonopols der Hartungschen Buchhandlung in Königsberg, nach dem Niedergang des Kanterschen Buchladens, vgl. - - - -Bitte … einzusetzen … Pater Prior Im Manuskript der Zwey Scherflein, das Hamann an Herder sandte, ist an der Stelle, wo im Druck „Pater Abbas“ (N III,231/9) steht, eine Lücke gelassen, die Hamann hier bittet, zu vervollständigen; Herder trug, nach Hamanns präzisierender Anweisung in „Pater Abbas“ ins Manuskript ein und druckte es auch so; bei , S. 51 steht über Friedrich II. und Sans Souci: „Aussi Milord Maréchal disoit-il de ce prince, dont le Palais étoit pour lui une espèce de Couvent, où il se trouvoit très heureux: Notre Pere Abbé est l’homme du monde le plus aisé à vivre. […]“ (dt. Auch sagte Milord Maréchal über diesen Fürsten, dessen Palast für ihn eine Art Kloster war, in dem er sich sehr glücklich fühlte:‚Unser Pater Abt ist der umgänglichste Mensch der Welt.‘“) - - - -Sobriquet dt. Spitzname - - - -Semper Augusti , über den in viele Anekdoten mitgeteilt werden; im Hintergrund der Bezeichnung ‚Semper Augusti‘ steht einerseits und die Anekdote über ihn in den Zwey Scherflein, N III,231/20–232/5; andererseits die Titulatur des Römisch-deutschen Kaisers des Heiligen Römischen Reiches (‚allzeit vermehrer des Reichs‘) - - - -Note 10 Im Manuskript an Herder wie in ED, S. 21 ist Note 10: „– – für Molinisten, wegen seiner Vertraulichkeit mit einem Fräulein von Moleon. Siehe Histoire d’un Voyage litteraire fait en 1733. par Jourdain a la Haye 735. oder Memoires anecdotes de la Cour et du Clergé de France p. 108.“ (N III,239/26–29). – Hintergrund der gestrichenen Erwähnung hier unklar, das Wortspiel um Moliniste/Moleoniste hat mit der Anekdote um Friedrich II. nur indirekt etwas zu tun und erfolgt im Text wesentlich später. - - - -neuste … neueste zu ‚neuste‘ siehe den Titel der Zwey Scherflein zur neusten Deutschen Literatur, zu ‚neueste‘ etwa den Verweis auf in N III,235/10 - - - -engl. Denksprüche nicht ermittelt?!? mglw. „out-heroding Herod“ aus , 3,2,13 - - - -monachischer in der Art eines Mönchs (von gr. μοναχός, einzeln, alleinlebend), anstatt von Monarchie, Herrschaft eines Einzelnen; vgl. , N III,234/5 - - - -Otographie Ohr-Schrift (von gr. ὠτός und γράφειν), Wortspiel um Klopstocks Orthographie-Reform nach dem Prinzip ‚Schreibe, wie du hörst‘; vgl. , N III,234/7 - - - -Orco, nicht Orkod. „Orcodoxie“ (, N III,240/14), nach dem römischen Gott der Unterwelt, nicht mit griechischem ‚k‘ - - - -Sueton hat ipsi … vgl. die Anekdote über in Suet. Aug. 88 (Übers. in Kommentar zu ) und Hamanns Zitierung in den Zwei Scherflein, N III,232/4 - - - -p. 7. ein klein Schlangen s und ß , N III,240/19 - - - -Kl. - - - -Allgem. Bibl … in der Rezension von Campes Kleiner Kinderbibliothek befindet sich in , Bd. 39, St. 1, S. 263 eine Paraphrase der Vorrede: „In der Vorrede bekennt Hr. C. daß er ungerne, und um allgemeiner Vorurtheile willen, sich der neuen Klopstockschen Rechtschreibung enthalten habe, (die willkührliche Behandlung des y, des h und der doppelten Buchstaben ausgenommen) und daran hat er wohl gethan, und wird ferner wohl thun: denn es sey die Beybehaltung der alten Schreibart immer Vorurtheil; so ist die vorgeschlagene Veränderung derselben nichts bessers – Vorurtheil der Eigenliebe, Neuheit oder der eignen Erfindung, gegen das Vorurtheil des Alterthums und der Gewohnheit.“ - - - -In Hermes … , S. 175 - - - -Leß u Luther und , vgl. , N III,239/3 und 239/30f. - - - -Pis-aller dt. Notlösung, vgl. , N III,238/22 und 238/36f. - - - -Samml. älterer Predigten , S. 129 - - - -p. 4 angeführte Leberreim „Man schreibe, was man denkt, man schreibe, was man spricht“ (, N III,237/1f.) - - - -seel. Oncle - - - -Theil u quo anno publiziert in , 2. Bd., 4. Aufl. (Widmungsgedicht); vgl. - - - -Genest , vgl. (erschienen als Bd. 3 von ) - - - -Echoe , N III,239/16 - - - -Herausgeber - - - -Urheber - - - -Bestie … vgl. , N III,233/31; vmtl. im Kontext der Codicis, die Hamann auf der Königsberger Schlossbibliothek mit las, vgl. ; darin nicht ermittelt?!? - - - -beyde Motto nicht auf dem Titel … in fronte abbreviirt erscheint Ein Titelblatt, auf dem Motti nicht oder nur verkürzt angeführt sein könnten, ist im Zusammenhang des Manuskripts der Zwey Scherflein mit den Druckanweisungen an Herder nicht überliefert; vgl. zuvor . - - - -p. 4. das lateinsche nachgeholt Das erste Titelmotto der Zwey Scherflein lautet: „REM POPVLI TRACTAS? – –“ („Du betreibst die Sache des Volkes?“ , 4,1). Im Text bzw. auf S. 4 des Manuskripts (N III,237/21–23) gibt Hamann den Zusatz wieder: „Barbatum haec crede magistrum / Dicere, sorbitio tollit quem dira cicuta. PERSIVS IV. 1. 2.“ („Nimm an, dies sage der bärtige Lehrer, den das grausige Schlürfen des Schierlings hinwegnahm“, , 4,1f.). - - - -Namen Persius auch das που eingerückt Der Name „PERSIVS“ und das που (gr. ‚wo‘, meint vmtl. die Stelle, also „IV. 1. 2.“) wurden nachträglich ins Manuskript eingefügt. - - - -Nr. 14 … in extenso das zweite Motto der Zwey Scherflein aus Mt 5,18 ausführlich angegeben in Anmerkung 14 des Manuskripts (N III,240/38) - - - -Schluß Motto aus dem Lucan , N III,242/19f. (wie im ED): „– saxis tantum volucresque, feraeque / Sculptaque seruabant magicas animalia linguas. , 3,223f. Übers.: „[Phönizier unternahmen es, wenn man dem Hörensagen glauben darf, als erste, die Sprache dauerhaft in einfachen Buchstaben aufzuzeichnen, als Ägypten noch nicht Nilpapyrus zusammenzufügen wußte] und nur Vögel und Vierbeiner in Steine ritzte, Priestersprüche durch Getier festhielt“. - - - -mit saxis tantum oder volucresque „saxis tantum“ (‚nur Steine‘) schrieb Hamann im Manuskript nachträglich über zwei der ursprünglich drei Gedankenstriche des Zitats; Herder hat sich im Druck offenbar eher an das Manuskript als an diese kryptische Anmerkung gehalten. - - - -Klopstock - - - -Leßing - - - -Wieland - - - -andern Nachbar - - - -Erfurt an - - - -Darmstadt an - - - -Landsmann Reichard - - - -Mos. Mendelsohn - - - -Lavater - - - -Kleuker - - - -Kraus - - - -verwittwete Frau Verfasserin Hamann selbst - - - -Hartknoch … Briefe und die HKB 578 vorausgehende Sendung vom 25. Januar 1780 - - - -sibyll. Fragmente - - - -Fortsetzung s.o. - - - -Geschmier Die übersandte Handschrift der Zwey Scherflein ist tatsächlich recht eng und unsauber geschrieben und weist (für eine Reinschrift) viele Streichungen und Einfügungen auf. - - - -abermal Hebammenstelle Herder brachte bereits Hamanns Konxompax auf eine Briefsendung Hamanns hin sehr schnell und mit wenig Fehlern zum Druck, vgl. - - - -peccatum omissionis Unterlassungssünde, wohl die versehentliche Auslassung von in der Empfängerliste für den Druck der Zwey Scherflein, s.o. - - - -Asmo mitifico à silentiis ‚Asmus‘ nach Claudius’ persona im Wandsbecker Bothen; ‚mitifico à silentiis‘ etwa im Sinne von ‚der mythische Schweiger‘ (wegen seiner langen Nichtbeantwortung von Briefen) - - - -26 pr. … Handschreiben Claudius’ Brief, der am 26. Februar in Königsberg eintraf, nicht überliefert, vgl. - - - -praecaviren Vorkehrungen treffen - - - -Fortsetzung … Werke wohl eine Anspielung auf die Fortsetzung von , Tl. 4 erschien 1782 - - - -Talanderstyl Hamann ahmt Claudius’ scherzhaft-altertümliche Neigung zu barock-französischen Lehnwörtern nach; ‚Talanderstyl‘ meint den ‚galanten‘ Stil der exotisch-höfischen Romane August Bohses (Pseudonym Talander) - - - -Kreutzfeld - - - -Brahl … gelehrten Articuln , als Redakteur des gelehrten Teils der KGPZ, vgl. - - - -Pleßing - - - -Geh R. Göthe - - - -Autorschaft … neul. u.a. , vgl. - - - -Quarantaine seinen häuslichen Rückzug wegen Krankheit - - - -Esto mihi Sonntag vor der Fasten, 6. Februar 1780 - - - -Claudius … Voß , nicht überliefert, vgl. ; ging jedenfalls nicht nach Riga. -X - - -Hartkn. , nicht überliefert, vgl. - - - -Lenz ein ähnl. Versuch mislungen Lenz hatte sich im Herbst 1779 erfolgos um die Stelle als Rektor der Rigaer Domschule beworben. - - - -Mathan atha ; die Schreibung „Mathan“ karikiert mglw. ein Falschschreibung Hartknochs, vgl. . - - - -Lupus in fabula dt. der Wolf in der Geschichte. Antike Redewendung; wenn jemand erscheint, von dem man spricht, etwa , 13, 33, 1 - - - -†feld , s.o. - - - -ander Mst vgl. und - - - -p. 7. No. 2 vgl. , N III,241/32–37 - - - -weil bey … Sinlichkeit ist So die Stelle im an Herder gesandten Manuskript der Zwey Scherflein - - - -keine wahre Quadratur … So die intendierte Einfügung. Herder markierte die Stelle in der „Fortsetzung“ mit Einfügungszeichen in roter Tinte; auch ins Manuskript fügte er es mit roter Tinte ein (S. 7): „keine wahre Quadratur der Verhältnis zwischen Aussprache u Schrift, und ihrer auszugleichenden Incommensurabilität, ohne Fragmente noch Fictionen.“ (vgl. N III,462). – Auch im ED der Zwey Scherflein ist die Stelle abgedruckt, mit „Fictionen“. – Später tat Hamann „Fictionen“ als Lesefehler Herders ab und wollte eine Änderung zu „Fractionen“ (vgl. ); in den meisten Handexemplaren änderte Hamann es „Fractionen“, wie es auch in N III,241/37 ediert ist. - - - -Semlers Lebensbeschreibung … Rthl. Hamann bezieht sich auf die Ankündigung bzw. Aufforderung zur Subskription für , deren 1. Tl. 1781 erschien; etwa im Hanauischen Magazin, St. 8, S. 72 (aber vmtl. auch in den KGPZ, vgl. ) wird die Subskription für „1 Rthlr“ angekündigt. - - - -Barth - - - -Steinbart - - - -Nösselt - - - -Supplement vgl. - - - -Mäcen - - - -Gevatterin - - - -quantaque nostrae … , 5,22–24; Übers.: „[Dir gebe ich, weil die Camene mich jetzt dazu treibt, zur Prüfung mein Inneres, und,] welch großer Teil meiner Seele dir gehört[, Cornutus,] lieber Freund, dir zu zeigen macht mir Freude.“ - - - -Hausmutterchen - - - -Rose vgl. Adelung, Bd. 3, Sp. 1157, s.v. 1. Rose: „eine Entzündung auf der Oberfläche des menschlichen Körpers, welche von dem daselbst stockenden Blute, oder auch von der gehemmten Ausdünstung entstehet“ - - - -Mariannchen - - - -Agurs Wunsch Spr 30,8 - - - -verlornen Päckchen das bei feststeckte; mit für die 2. Aufl. des Konxompax und dem Weimarischen Gesang-Buch, vgl. - - - -franquiren vorauszubezahlen, sodass Hamann die Bezahlung beim Empfang übernehmen müsste - - - -Brief Nr. 581 - - -Stelle p. 6 meines Mst im mit HKB 580 übersandten Manuskript der Zwey Scherflein, vgl. die Erläuterungen zur Provenienz dort - - - -Kleck eigentlich Flecken, Klecks (vgl. Adelung, Bd. 2, Sp. 1612, s.v. Kleck); hier wohl für die Kladde, welche für die Abschrift des Zwey Scherflein-Manuskripts als Vorlage diente; nicht überliefert - - - -„Anstatt ist es Recht In der Grundschicht schrieb Hamann: „Es ist nicht Rechtschreibung, Vorurtheile der Eigenliebe und Neuheit oder eignen Erfindung gegen das Vorurtheil des Alterthums und der Gewohnheit zu töten.“ Herder trug den veränderten Wortlaut („Er treibt …“) ins Manuskript ein und druckte es auch so, vgl. Zwey Scherflein, N III,240/15–18 - - - -Stelle im Matthäus Henkel: Mt 23,23; ich sehe da keinen Zusammenhang, weder mit der Stelle in den Zwey Scherflein noch mit einem ‚Begriff des Tötens‘; mir fällt aber auch keine andere Stelle bei Matthäus ein; oder ist doch Mt 23,23–31 gemeint?!? Was ist mit Matthäus 5:21-22: "21 Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt ist: »Du sollst nicht töten«; wer aber tötet, der soll des Gerichts schuldig sein. 22 Ich aber sage euch: Wer mit seinem Bruder zürnt, der ist des Gerichts schuldig; wer aber zu seinem Bruder sagt: Du Nichtsnutz!, der ist des Hohen Rats schuldig; wer aber sagt: Du Narr!, der ist des höllischen Feuers schuldig." - - - -ipsissima verba dt. buchstäblichen Worte - - - -ανακολουθον Anakoluth, agrammatische Satzkonstruktion - - - -Vorurtheil der Eigenliebe … und der Gewohnhei so wörtlich der Ausschnitt in , Bd. 39, St. 1, S. 263 - - - -ausdrücklich citiren Herder fügte die Anm. 15 handschriftlich ins Manuskript ein und druckte es auch so. - - - -Stelle bey Hermes … So in ED und , N III,239/1; im Manuskript, S. 5 das „kleinen“ von Herder gestrichen und „feinen“ darüber geschrieben. - - - - In der Handschrift des Briefs ist die Stelle „der Nachfolge (oder Nachahmung – oder“ von Herder mit roter Tinte gestrichen. Herder wählte also zunächst die Variante „in ästhetischer Nachahmung“, er trug jedoch „Gehorsam des Kreuzes in ästhetischer Nachfolge“ ins Manuskript der Zwey Scherflein, S. 3 ein (anstatt „Gehorsam der Nachahmung“ aus der Grundschicht) und druckte es auch so in ED, S. 12 (N III,240/15–18). - - - -punctiren Eigentliche Hebräische Schriftzeichen mit Vokalpunkten versehen; hier typographische Hervorhebungen durch Schwabacher oder Sperrungen besorgen. - - - -Trescho - - - -Sinngedicht des Oncles … von , publiziert als Widmungsgedicht im 2. Bd. (4. Aufl.) von , vgl. Zwey Scherflein, N III,237/1f. und - - - -Memoires Anecdotes … ; im Manuskript der Zwey Scherflein, S. 105 handschriftlich von Herder eingefügt und in ED, S. 21 gedruckt (N III,239/29) - - - -Ευρηκα, ευρηκα Heureka, nach dem Ausspruch des - - - -Eloge , wohl von Auerswald, vgl. und - - - -Mlle Emeté … Kalmücken Stepan Vgl. die Anekdote über , dessen Mündel „Mademoisell Emété“ (die Tochter eines „Capitaine des Janissaires“), ihre Zurückweisung seiner erotischen Avancen und seine ‚edle‘ Reaktion darauf in , S. 64, die Hamann in Zwey Scherflein, N III,231/7–9 aufnimmt; auf der Folgeseite ist bei d’Alembert von einem „Calmouk nommé Stepan“ die Rede, den Keith seinem Bruder zur Erziehung gegeben haben soll. - - - -Kalmücken sondern: Janitscharen-Muse im Manuskript der Zwey Scherflein, S. 1: Grundschicht „kalmuckschen“ gestrichen, darüber von Herder „Janitscharen-“ geschrieben, und in ED, S. 3 gedruckt (N III,231/7) - - - -Vater Abt vgl. , S. 51 - - - -Pater Abbas So von Herder ins Manuskript eingetragen, vgl. zu - - - -Gevatter Prälat Herder, nach dessen Rang als Sachsen-Weimarischer Generalsuperintendent - - - -Statthalter in Erfurt Die Briefanredeformeln für Hamanns angedachtes Dankschreiben an , vgl. ; er sandte den Brief am 20. Juli 1780 ab, vgl. . - - - -verlorne Kind das ‚Päckchen‘ mit für die 2. Aufl. des Konxompax und dem Weimarischen Gesang-Buch, vgl. - - - -Hartung - - - -litthauschen Mädchen - - - -Habeat sibi dt. soll er es haben; lateinische Redensart - - - -Hippel - - - -Mlle Stoltzin - - - -Curl. nach Mitau als Gouvernante von - - - -Scherflein - - - -Dom. Reminiscere 20. Februar 1780 - - - -mit dem Kananäischen Weiblein ankommen nach Mt 15,22; Bezug unklar, mglw. Konxompax - - - -Last und Hitze Mt 20,12 - - - -Gemalin - - - -Geschmier vgl. - - - -Brief Nr. 582 - - -Leztes nicht überliefert, wohl eine Antwort auf HKB 563 - - - -Schellenbergische Kupferbestellung von , im Zusammenhang von Hamanns Anzeige in den KGPZ, vgl. und ; zur Übersendung von Schellenbergs Kupfern vgl. - - - -Pfenninger - - - -Klarensegg Schloss Glarisegg - - - -Weibs - - - -Brief Nr. 583 - - -Billets nicht überliefert - - - -alterirt bringt aus der Fassung - - - -Miscellaneen bis auf des HE Pr. Hefen nicht ermittelt?!? Henkels Hinweis scheint nicht sehr stichhaltig („wohl die Thornschen; HE Pr.[aetorius] / Praetorius, Ephraim Heinrich (1756- 1783), Sekretär der Stadt Thorn / Abhandlungen vermischten Inhalts. Lfg. 1, Warschau 1778“) - - - -Hefen Bodensatz - - - -Leben der Beaumont - - - -Leben des Montagne - - - -Breloque Anhängsel (eigentlich ein Uhranhänger, eine Rokoko-Mode) - - - -zween meiner Freunde wohl und - - - -Schlangenbad - - - -HE Prof. - - - -Vorigen Sonnabend 12. Februar 1780 - - - -Hartknoch Briefe , nicht überliefert - - - -Hänschen - - - -Fuesli - - - -Marianchen - - - -grauen Luftpulver wohl ein volkstümlicher Name für die Jalapewurzel (drastisches Abführmittel mit beträchtlichen Nebenwirkungen), vgl. Mathy: Briefe über Gegenstände der Therapie (Berlin 1801), S. 58 - - - -Mittwoch vor dem heil. Matthias Der Gedenktag des hl. Matthias ist der 24. Februar (in Schaltjahren wie 1780 der 25.), der Mittwoch davor ist also der 23. Februar - - - -morgenden Fest Am 16. Februar liegt kein bekanntes Fest, es könnte aber der Namenstag der heiligen Juliana, Schutzpatronin bei Entbindungen und Krankheit, gemeint sein. - - - -Brief Nr. 584 - - -reise ich gewis nach Mitau als Gouvernante von - - - -Hausmutter - - - -Kreutzfelt - - - -Brief Nr. 585 - - -Der Kontakt zu Häfeli kam über Hamanns Rätselraten um die Autorschaft des Merkur-Aufsatzes Eines Ungenannten Antwort von 1776 im Kontext der Schürze von Feigenblättern zustande, und zwar über Herder und Pfenninger; dieser bat Häfeli schließlich, sich an Hamann wegen der Bedeutung der Formulierung „Brücke ohne Lehnen“ zu richten, vgl. . Häfelis Brief gelangte offenbar als Teil der Sendung von Kaufmann/Ehrmann mit den „Schellenbergschen Kupfern“ nach Königsberg, s.u. - - - -zwei Bändchen Predigten , Bd. 1 und 2, vgl. - - - -δικαιοσυνη dt. Gerechtigkeit - - - -Blinden sehend … Joh 9,41 - - - -ich werf’ mein Netz hin … Mt 4,19 - - - -Füchse haben Gruben Mt 8,20 - - - -lucianisches Gelächter nach den Schriften des und dem Titel von - - - -Deiner Kleider Geruch Hld 4,11 - - - -Tage in Schweiß 1 Mo 3,19 - - - -von reinem Wein, darin kein Hefen ist Jes 25,6 - - - -deren Lohn groß ist … Lk 6,23 und 35 - - - -Briefe an Pfenninger An , nicht überliefert; die Frage bezog sich auf die Bedeutung der Formulierung „Brücke ohne Lehnen“ in Eines Ungenannten Antwort, S. 218, die für Hamanns als Abschnittstitel der Schürze von Feigenblättern von großer Bedeutung war, vgl. - - - -merkurialische Sünde … nach der Frage im Teutschen Merkur und Eines Ungenannten Antwort - - - -Wer vorangeht … eine leichte Variation der Formulierung in Eines Ungenannten Antwort, S. 218: „Wer voraus geht, trage Sorge bey der Brücke ohne Lehnen!“ - - - -Tapetenwürkers Paulus, der nach Apg 18,3 das Handwerk des Zeltmachers erlernt hatte - - - -Wer steht … 1 Kor 10,12 - - - -Offenb. Joh..XIII Offb 13,18 - - - -hinzutritt … Waizen Mt 3,3 - - - -Wulff Friedlaender über Leipzig mit , vgl. - - - -Schellenbergschen Kupfern , vgl. - - - -Geantw HKB 594 - - - -Brief Nr. 586 - - -Mariä Verkünd. 25. März - - - -Ihr Stillschweigen vor Herders Sendung, die am 24. März (s.u.) in Königsberg eintraf und deren Begleitbrief nicht überliefert ist - - - -fünf Briefe nach Herders letztem Brief, der am 12. Dezember in Königsberg eintraf (vgl. ), schrieb Hamann tatsächlich fünf Briefe nach Weimar, HKB 573, HKB 574, HKB 576, HKB 580 und HKB 581 - - - -Geschmier vgl. - - - -Verdrus wegen Censur p Bezieht sich auf das Manuskript der Zwey Scherflein, das Hamann an Herder zum Druck nach Weimar sandte, und dort auch die Zensur passierte, vgl. die Provenienz-Beschreibung zu HKB 585 - - - -Quarantaine zuvor von Hamman für seinen häuslichen Rückzug wegen Krankheit verwendet, vgl. etwa - - - -Loge Hamanns Arbeitsraum am Licent, vgl. ; wohl leicht ironisch-abfällige Bezeichnung (vgl. Krünitz, s.v. Loge: „eine Hütte, ein kleiner mit Brettern verschlagener Raum, ein Hundestall, eine Schiffskammer etc. etc. heißt“), ohne Bezug auf Freimaurer- oder Theaterlogen. - - - -Maran Atha wohl Hamanns ausführliche briefliche Rezension von in - - - -Ich zählte … jüngsten Briefe HKB 581: von Do, 5. Februar 1780 gerechnet tatsächlich sieben Wochen (der 25. März war auch ein Donnerstag); zur Siebenzahl vgl. . - - - -Briefe an den Bischof zu Sardes vmtl. , ED, S. 287; zu vgl. auch - - - -gestern erhört wurde Brief von Herder nicht überliefert - - - -gedrucktes Hamann denkt an Durchführung und Übersendung des Drucks der Zwey Scherflein; Herder sandte die Schrift Mitte Mai, vgl. . - - - -Einladung eine Einladung Herders nach Weimar in seinem nicht überlieferten Brief, s.u. - - - -Beylage Die Sendung enthielt das Manuskript zu den Gesprächen 4 und 5 von Lessings Ernst und Falk, vgl. Herders handschriftliche Anmerkung. - - - -Verf. - - - -zurück liefere Hamann sandte das Manuskript nach der schnell getätigten Abschrift wohl mit diesem Brief zurück; Herder sandte das Manuskript am 29. April 1780 an Lessing zurück, mit einem Druck der Zwey Scherflein, vgl. HBGA, Bd. 4, S. 114f. - - - -Erl. Erlaubnis; ob mit oder ohne Erlaubnis – Hamann ließ das Manuskript von Lessings Ernst und Falk in den KGPZ abdrucken. - - - -unbekannte Schema Gemeint ist wohl der Sinn und das ‚Geheimnis‘ der Freimaurerei. - - - -Hartk. , auf dem Weg zur Leipziger Ostermesse - - - -Frau - - - -Erlaubnis von Berl. von seinen Vorgesetzten in der - - - -Cabinet das , vgl. Adelung, Bd. 1, Sp. 1291, s.v. Cabinett: „[…] ingleichen ein Collegium der vornehmsten und vertrautesten Minister, welchen ein Herr die Geheimnisse seines Landes anvertrauet“ - - - -Officianten nicht ermittelt - - - -glebae adscripti wörtl. zur Scholle Gehörige; Leibeigene - - - -Viuit! … Dt. [Christus] lebt! Er lebt! Wohl auf Johannes Mathesius zurückgehende Legende über Luthers Verhalten bei Betrübnis und Anfechtungen, vgl. etwa Mayer: Unsterblicher Lutherus (Hamburg 1698), Vorrede S. 1 - - - -unser Fleisch … Pfahl 2 Kor 12,7 - - - -Scherflein , vgl. - - - -gezweifelt … gedruckt werden können wegen der Zensur in Weimar, vgl. die Provenienz-Beschreibung zu HKB 585 - - - -hieroph. Briefe - - - -Meßkatalog im sind die Zwey Scherflein nicht aufgeführt, auch nicht im Katalog für Michaelis - - - -Lichtenbergs Vorrede … Lichtenbergs satirischer Kommentar zu Klopstocks Orthographiereform im Göttingischen Magazin der Wissenschaften und Litteratur, Vorrede, [S. 2–5] - - - -Cramers neue Erscheinung - - - -Praevenire Zuvorkommen im Sinne von Verhindern; unklar, wohl im Kontext von Herder und Lavater - - - -einzige Abschrift wohl die nicht überlieferte Vorlage für das Zwey Scherflein-Manuskript an Herder, vgl. - - - -spermologischer Styl wohl nach Apg 17,18 „σπερμολόγος“, Übers. Lutherbibel: ‚Lotterbube‘, heute ‚Schwätzer‘ - - - -kleines Jota … großen Ι Auf dem nicht überlieferten Titelblatt der Zwey Scherflein (vgl. ) stand im Motto nach Mt 5,18 offenbar zunächst ein großes Iota (Ι), das Hamann hier zu einem kleinen (ι) zu ändern wünscht; im Druck führte Herder dies jedenfalls aus, vgl. N III, - - - -ana eines Prälaten In Anmerkung 10 des Manuskripts an Herder stand zunächst hinter dem Hinweis „oder die Memoires anecdotes de la Cour et du Clergé de France p. 108“ (N III,239/28f., vgl. auch ) ein weiterer Hinweis, nämlich „oder Ana eines Prälaten“; Herder strich letzteren im Manuskript und druckte ihn auch nicht. - - - -Dato Ihres letzten Briefes wohl der nicht überlieferte Brief Herders, mit dem er Maran Atha übersandte, der am 28. Oktober 1779 ankam, vgl. - - - -Innschrift Ihres Maranatha wohl Hamanns Eintragung des Empfangsdatums „Simonis Judä“ in sein Exemplar des Maran Atha - - - -Distinctiones in Apocalyp. nicht ermittelt; vgl. - - - -Tractat de VII. vitiis cardinalibus Traktat über die sieben Hauptlaster - - - -Kypke Catalog der Katalog für die Versteigerung der Bibliothek des verstorbenen , vgl. - - - -durchschoßene N. T. wohl ein Manuskript mit Zusätzen für die Observationes Sacrae in Novi Foederis Libros aus Kypkes Nachlass, vgl. - - - -Sohn - - - -Ihren Horatz Bentleys Ausgabe der Horazischen Oden (Hamburg 1733), vgl. Biga 17/268 - - - -Ouidii Metamorphos - - - -Ernesti Initiis - - - -Suetonii - - - -Vitas Imp. - - - -Platons Phädon - - - -beyden deutschen Uebersetzungen Eine meint sicher , die andere kann keine andere als die ziemlich unbekannte Phaidon-Übersetzung August Wilhelm Ortlobs von 1771 sein. - - - -emauntischen Spatzierweg Lk 24,13 - - - -nach der Roßgärtschen Kirche wohl in die Altroßgärter Kirche im Hinterroßgarten, nordöstlich des Schlosses auf der anderen Seite der Stadt vom Packhof - - - -Cons. Räthin Lindner - - - -Dachens Gemälde von , vgl. - - - -Wallenrodschen Bibliothek Im südlichen Turm des Doms auf dem Kneiphof; es geht wohl um Gedichte Simon Dachs im Kontext ihrer Sammelbemühungen um eine Neuausgabe. - - - -Christiani - - - -Hippel - - - -Walchs Schrift - - - -Leßings Antwort Zu Lessings Lebzeiten ist eine Antwort nicht mehr erschienen, sein Bruder veröffentlichte aber in Lessings Theologischem Nachlaß (1784) den Entwurf An die Traditoren, an dem Lessing 1780 arbeitete, vgl. S. 24–28 und 93–100. - - - -Wielands Oberon , von dem Herder offenbar in seinem nicht überlieferten Brief schrieb (vgl. auch Caroline Herders Brief an Gleim, 2.1.1780, HBGA, Bd. 4, S. 110) - - - -Scherflein - - - -υποδειγματα … αντιτυπα Vorbild, Schatten und Gegenbild, nach Hebr 8,5 und Hebr 9,24 - - - -Entschuldigt … bereits - - - -zurückkommender Beyl. s.o. - - - -Hartknoch , s.o. - - - -Pack Herders ‚Päckchen‘ mit für die 2. Aufl. des Konxompax und dem Weimarischen Gesang-Buch, das durch Hartungs Nachlässigkeit nicht bei Hamann ankam; vgl. - - - -Schellenberg mit , vgl. - - - -Friedlaender - - - -Falk - - - -Brücke ohne Lehne nach dem Häfeli-Zitat und der Abschnittsbenennung in der Schürze von Feigenblättern - - - -Me Hartknoch Schwester , vgl. HKB 587 - - - -er am Grünen Donnerstag , am 23. März 1780 - - - -erhielten Sie … im Falle einer Reise Hamanns nach Weimar, s.o. - - - -Frau Gevatterin - - - -gemahnt wohl ermutigt zu haben, Hamann zu schreiben, wie Herder im nicht überlieferten Brief vmtl. erzählte - - - -HausMutterchen - - - -Pathchen - - - -Schmackostern volkstümlicher Brauch zu Ostern im deutschen Osten, scherzhaftes Schlagen von Frauen und Mädchen mit einer Rute der ersten grünenden Birken, vgl. DWB, 1. Aufl., Bd. 15, Sp. 900, s.v. schmackostern und - - - -Hänschen - - - -Archid. Matthes - - - -Großkanzler - - - -Minister von Gaudi - - - -unsers verfallnen Handels Im Frühjahr 1780 schickte Gaudy und den Geheimen Finanzrat Tarrach nach Königsberg, um die Gründe für den Rückgang des Handels zu ermitteln. Sie nannten als Ursache: Feuersbrünste, die Unruhen in Polen, die Abtretung Weißrußlands von Polen an Rußland, die hohen preußischen Zölle auf polnische Produkte, das Salzmonopol, und empfahlen, die hohen Zölle abzubauen und den Königsberger Kaufleuten den Handel mit seidenen und wollenen Waren und den Salzhandel nach Litauen freizugeben. Friedrich II. bedachte diese Vorschläge mit Hohn. – Zum Niedergang des ostpreußischen Handels in den späten 1770ern, der ‚Expedition‘ Gaudys und Tarrachs nach Königsberg, um die Gründe dafür zu eruieren sowie zu Friedrichs II. Reaktion auf den Bericht vgl. Hugo Rachel: Die Handels-, Zoll- und Akzisepolitik Preußens 1740–1786, Berlin 1928 (Acta Borussica, Alte Folge, Reihe 2, Abt. C, Bd. 3,2), S. 511–530 - - - -Kypkes Nachfolger , Nachfolger Kypkes - - - -Pleßing Friedrich Plessing - - - -Predigt - - - -weitläuftige Deductio … in den KGPZ, Jg. 1780, S. 61 (nicht überliefert); vgl. die Erwähnung in Hagen: Geschichte des Theaters in Preußen (Königsberg 1854), S. 305: „Weitläuftig wurde sie vom Theologen Plessing (nachmaligem Professor in Duisburg) in der Kanterschen Zeitung beurtheilt und alle Fehler in ihr aufgedeckt.“ - - - -Galora von Venedig - - - -sat prata biberunt dt. Genug schon tranken die Wiesen; Ende von , 3,111; zum Abbruch der Beziehungen zu Friedrich Plessing vgl. - - - -Kanter … Creditoren von , infolge des Niedergangs seiner Unternehmungen und des drohenden Bankrotts; die ‚Creditoren‘ meint vor allem das Kadesche Comptoir, vgl. . - - - -Zeitung - - - -Recension … aus der plagiiert, da kein Redakteur für den gelehrten Teil der Zeitung mehr beschäftigt werden kann - - - -Hofger. R. Graun - - - -Brahl - - - -Distel- u Dornenacker 1 Mo 3,18 - - - -Brief Nr. 587 - - -Freundes nicht ermittelt - - - -Sohn - - - -neml. Angelegenheit Unklar, mglw. im Zusammenhang mit Hartknochs baldiger Ankunft in Königsberg, vgl. ; oder auch mit den „Angelegenheiten“, die Hamann mit Hippel zu besprechen hatte, vgl. (wozu auch die Erwähnung der „Policey“ unten passen würde). - - - -Calvin - - - -alten Martin - - - -Vivat vgl. - - - -Ostermittag vmtl. Ostersonntag, 26. März 1780 - - - -Brief Nr. 588 - - -Das Billet erreichte Hartknoch nicht mehr, er war bereits zur Leipziger Ostermesse abgereist; vgl. . - - - -Sohn … Handgeld , der Überbringer des Billets; Hamann spielte mit dem Gedanken, ihn bei Hartknoch in die Buchhändler-Lehre zu geben, vgl. ; in diesem Zusammenhang auch das metaphorisch verwendete „Handgeld“ für Hartknochs Geldgeschenk (Handgeld meint eigentlich solches, das zum Zeichen eines geschlossenen Vertrages gezahlt wird). - - - -Ding die Phantasie, Johann Michel bei Hartknoch in die Lehre zu geben, vgl. - - - -liebsten Hälfte - - - -Weimar zu Herder, nach der Leipziger Ostermesse - - - -Scherflein ; Hamann hatte das Manuskript Anfang Februar 1780 nach Weimar geschickt, die Drucke erreichten ihn am 19. Mai, vgl. - - - -in vsum Delphini Sprichwörtlich im Sinne von ‚zum Gebrauch der lernenden Jugend‘, nach den Aufschriften auf den Titelblättern der Klassikerausgaben, die Ludwig XIV. ‚zum Gebrauch des Dauphins‘ besorgen ließ, worin moralisch und besonders sexuell Anstößiges entfernt war. Gemeint ist die Stelle , ED, S. 28 (N III,241/22); die Änderung vom Genitiv Singular in Plural erreichte Herder nicht mehr rechtzeitig, im Druck steht „in vsum delphini“. - - - -somnia aegri dt. Träume eines Kranken, nach , 7 - - - -Brief Nr. 589 - - -Hartknoch , auf dem Weg zur Leipziger Ostermesse und zu Herder nach Weimar - - - -Flußfieber vgl. Krünitz, Tl. 14, S. 420, s.v. ‚Flußfieber‘: „Febris catarrhalis, ein nachlaßendes Fieber, welches sich mit Flüssen auf der Brust vereinigt. Man macht einen Unterschied unter ein gutartigen [Catarrh] und bösartigem Flußfieber.“ - - - -Zipperlein Gicht, vgl. Adelung, Bd. 3, Sp. 799, s.v. Podagra - - - -ältesten Tochter - - - -Sohn - - - -Billet HKB 588 vom 4. April - - - -podagrischen Briefe wegen des zuvor geschilderten Gicht-Anfalls - - - -Sohn zum Buchhändler verkauft vgl. - - - -somnia aegri dt. Träume eines Kranken, nach , 7 - - - -Marschroute über Leipzig nach Weimar zur Herder - - - -Kreutzfeld - - - -Kypkeschen Catalog der Katalog für die Versteigerung der Bibliothek des verstorbenen , vgl. - - - -Josephus , vgl. - - - -Hesychii Lexicon - - - -Philo wohl - - - -Pollux - - - -Κογξομπαξ als Quelle bei der Suche nach dem Ursprung des Wortes Konxompax, vgl. - - - -Fabricii Ausgabe wohl in über ?!? - - - -bey Ihrem Maran Atha gebraucht , vgl. - - - -coll’amore dt. mit Liebe - - - -lucidus ordo cum facundia nach , 40f.: „cui lecta potenter erit res, / nec facundia deseret hunc, nec lucidus ordo“; Übers.: „Wer ein Thema im Rahmen seiner Fähigkeiten wählt, dem wird es weder an einer gewandten Diktion noch an einer klaren Struktur fehlen.“ - - - -Anmerkungen vgl. - - - -Kopfküßen vgl. - - - -Jubilate 16. April 1780 - - - -nexum idearum Gedankenverbindung - - - -Luthers Schriften - - - -incomplet laut Biga 18/27: „Martin Luther’s Schriften, Th. I. II. IV–VIII. Jen. 555–62“ fehlte der 3. Teil - - - -Walchsche Ausgabe - - - -Wormser Reichstag … Melice Vgl. die Liste der Anwesenden beim Reichstag zu Worms (1521) in , Bd. 1, fol. 482v–485v: Was für Kur und Fürsten / Bischoue / Herrn / Grauen und Bottschaften auff diesem ersten Keiserlichen Reichstag zu Wormbs des Röm. Key. Herrn Carols des Fünfften etc. gewesen seien.“ – Dort fol. 484r befindet sich „Des Königs von Melice botschafft“ (gleichlautend in der Ausgabe Jena 1575, Bd. 1, fol. 439r); wohl ein Druckfehler oder eine fehlerhafte Namenslesung, bezieht sich jedenfalls auf kein reales Königreich. - - - -Schulmann nicht ermittelt - - - -Kreutzfeld - - - -SpectHuren … In Luthers Ernste Verman und Warnschrifft D.M.L. an die Studenten zu Wittemberg / sich für den Speckt Huren zu hüten / offentlich an der Kirchen angeschlagen / 13. Maij Anno M.D.XLIII., in: , Bd. 8,  117v–118v (ebenso Jena 1575, Bd. 8, fol. 172r). – ‚Speckt‘ bezieht sich wohl auf ein Gebiet ‚an der Specke‘ in Wittenberg zwischen Labetz und der Elstervorstadt, wo die Studenten zu Prostituierten gingen und sich mit Syphilis ansteckten, wogegen sich Luthers moralischer Aufruf in der Warnschrift richtet. - - - -Horazischen Oden - - - -Ouidii Metamorphoses - - - -Gesneri Isagoge … Niclas Ausgabe - - - -Ernesti Initia - - - -Nun Hartknoch … , nach seiner Rückkehr aus Weimar über Königsberg nach Riga, vgl. - - - -Sohn - - - -Füeßli - - - -Schrift - - - -Verf. Lessing tritt dort nur als Herausgeber auf - - - -summus φφus antikisierende, scheinbare Ehrenbezeichnung: ‚der höchste Philosoph‘, nun ‚der höchste Pädagoge‘ - - - -Schiblemini Transkription und Komposition von hebr. שֵׁב לִימִינִי (Ps 110,1 ): ‚sitze zu meiner Rechten‘. Gemeint ist der Schutzgeist (oder Spiritu familiari) Luthers in den Disputationen mit seinen Widersachern; dieser sei laut , S. 69 nicht, wie von jenen behauptet, der Teufel gewesen, sondern „sein Scheblimini der Sohn Gottes, der da sitzet zur rechten Hand Gottes“, vgl. auch , S. 37. – Zugleich spielte der 110. Psalm in der typologischen Deutung des Alten Testaments eine wichtige Rolle in zeitgenössischen Diskussionen. Luther verstand die Sprechersituation im ersten Vers („Der HERR sprach zu meinem Herrn“) als Anrede Gottes an Christus im Sinne der Zweinaturenlehre und ‚Scheblimini‘ entsprechend als Erhöhung Jesu zu und zum Gott (vgl. Luthers Predigt über den 110. Psalm, WA 41, S. 82–88). – Hamanns Luther-Lektüre von Anfang 1780 wird später für ihn im Kontext von Golgatha und Scheblimini wichtig, vgl. zunächst auch . - - - -Magnificat biblischer Hymnus nach Lk 1,46 - - - -Grund u Ursache … Grund und vrsach aller Artikel D. Mart. Luthers / so durch Römische Bulla vnrechtlich verdampt sind. M.D.XX., in: , fol. 367r–392v - - - -„Dieses Leben … ,374r und (in der Ausgabe Jena 1575, fol. 406v) - - - -Censur u Abdruck von (vgl. und die Provenienz-Beschreibung) - - - -M. Atha … In , ED, S. 86 ist zunächst von 1400 umgekommen Juden die Rede, kurz darauf von 4200 Leichen in der See; Grundlage für die Unklarheit sind wohl verschiedene Opferzahlen in der Stelle bei , 3,9,3. - - - -Simon Gorionides … Herder behandelt in Maran Atha, ED, S. 92–94 die Raubzüge des Schimon bar Giora im Zusammenhang des Bildes der gepanzerten Heuschrecken aus Offb 9,7. – Auf S. 93, Anm. z zitiert er aus , 4,7,2 („τεταρτον κακον προς την του εθνους καταλησιν“, Übers. ‚das vierte Übel, das zum Untergang des Volkes beitrug‘). – In , 4,9,7 findet sich indessen tatsächlich der Vergleich der Raubzüge des Simon Gorionides mit Heuschrecken („Et quemadmodum post locustas cernere est silvas frondibus nudatas, sic etiam qua Simonis transisset exercitus, a tergo solitudinem relinquebat […]“, Übers. ‚Und wie man nach einem Heuschreckenschwarm die Wälder ihrer Blätter beraubt sieht, so war auch überall dort, wo Simons Heer hindurchgezogen war, eine Einöde‘). - - - -Urkunde - - - -Mendelssohns Genesis - - - -Landesleuten wie , vgl. - - - -junge Officire wie - - - -Lagergeldeinnahme als Packhofverwalter am Königsberger Licent - - - -Handels vgl. - - - -Ministers deutsche u französische Schrift … hielt am 27. Januar 1780 vor der Berliner Akademie eine Dissertation tendant a expliquer les causes de la supériorité des germains sur les romains et a prouver que le nord de la germanie ou teutonie entre le rhin et la vistule et principalment la presente monarchie prussienne est la patrie originaire de ces nations héroiques, die auch auf Deutsch gedruckt wurde, und offenbar bald darauf in Königsberg zirkulierte. - - - -Falk … Gräber der Vorfahren , Gespräche 4 und 5 (1781), S. 7 (Hamann zitiert offenbar aus dem Manuskript, vgl. ) - - - -paroissent devoir … dt. sie scheinen so lange zu dauern, wie die gegenwärtige Welt besteht; , S. 30 - - - -Commission bestehend aus Gaudy und dem Geheimen Finanzrat Tarrach, vgl. - - - -Minister - - - -alte OberPräsident wohl - - - -molimina der güldnen Ader statt der Cur Vorzeichen von Hämorrhoiden statt Besserung - - - -Briefe eines Frauenzimmers … - - - -St. Affrenstag Nach der Märtyrerin Afra von Augsburg (gest. 304 n. Chr.); ihr Gedenktag ist der 7. August; der Tag wird in , S. 12 erwähnt und war wohl nur lokal bekannt. - - - -Catalogs der Katalog für die Versteigerung der Bibliothek des verstorbenen , s.o. - - - -Prof. - - - -seel. Mann - - - -Hartknoch - - - -Gesangbuch das Weimarischen Gesang-Buch aus dem ‚Päckchen‘, vgl. - - - -Pathchen , wegen des ausbleibenden Besuchs, vgl. - - - -Weinstock … Ölzweige Ps 128, 3 - - - -Loge Hamanns Arbeitsraum am Licent, vgl. ; wohl leicht ironisch-abfällige Bezeichnung (vgl. Krünitz, s.v. Loge: „eine Hütte, ein kleiner mit Brettern verschlagener Raum, ein Hundestall, eine Schiffskammer etc. etc. heißt“), ohne Bezug auf Freimaurer- oder Theaterlogen. - - - -Assmus … , dessen Brief, der 26. Januar in Königsberg ankam, nicht überliefert ist, vgl. - - - -Schildwache Hamanns Dienst als Packhofverwalter am Königsberger Licent - - - -Ouidio … , , , und , vgl. oben und - - - -Crethi und Plethi u.a. 2 Sam 8,18 - - - -Schiblemini zur Luther-Lektüre, s.o. - - - -Lehnchen - - - -Marianchen - - - -Dom. Rogate 30. April 1780 - - - -ganzen Catalog den Katalog für die Versteigerung der Bibliothek des verstorbenen , s.o. - - - -Lauson - - - -Patron des jungen Berens , bei dem in die Lehre ging - - - -Vater Karl - - - -damals vgl. - - - -trauriger Selbsterfahrung mit , vgl. - - - -allergerechteste Breve vom 14 huj. Der Zusammenhang ist unklar. Vmtl. ist ein Erlass Friedrichs II. oder eine Anweisung der Generaladministration an die Königsberger Zollbeamten im Kontext des Berichts über die Ursachen des Niedergangs des ostpreußischen Handels gemeint, vgl. und . - - - -jüngsten unzeitigen Geburt wohl - - - -africanische Ebentheuer nach nach ,7,17,42 „ex Africa semper aliquid novi“ - - - -Mendelssohn Genesis - - - -Meßcatalog - - - -Laubmeier , im Streit mit den Blomschen Erben - - - -Penzels , mit dem der Kontakt nach seiner Desertion kaum noch möglich und von Hamann auch nicht gewollt war - - - -Vater in Jeßnitz (etwa 20km südlich von Dessau) - - - -Schwester, die jüngste (sie war die ältere der beiden Schwestern, aber jünger als der Bruder) - - - -Pleßing - - - -morbi regii meint hier Gelbsucht und wurde früher häufig dafür verwendet (jedoch auch für andere Krankheiten, die man durch eine Berührung des Königs zu heilen hoffte), vgl. etwa den Titel dieser Dissertatio Inavgvralis Medica Sistens Pathologiam Et Therapiam Icteri Sive Morbi Regii (Erfurt 1727) - - - -blödes Gesicht gemeint ist wohl in erster Linie eine Augenschwäche - - - -Schiblemini s.o. - - - -andere Brief mit dem ‚Päckchen‘ (vgl. ) und den Drucken der Zwey Scherflein - - - -Gevatterin - - - -Paracletae weibliche Trösterin bzw. Beistand - - - -Brief Nr. 590 - - -Der Brief traf am selben Tag in Königsberg ein wie Hartknoch von seiner Reise aus Weimar bzw. Leipzig (s.u.); da ein Brief zwischen 10 und 20 Tagen von Weimar nach Königsberg brauchte (vgl. ), sandte Herder ihn wohl Mitte Mai ab. - - - -Scherflein ; Hamann sandte das Manuskript Anfang Februar 1780 zum Druck an Herder, mit Anweisungen bezüglich der Adressaten, vgl. . - - - -Statthalter - - - -Titulatur … Hamann hatte mehrfach nach den Briefanredeformeln gefragt, um dem hochadeligen Dalberg im Zusammenhang der Schürze von Feigenblättern schreiben zu können, vgl. zuletzt ; er sandte den Brief am 20. Juli 1780 ab, vgl. . - - - -Klopst. Klopstock, gegen den die Zwey Scherflein gerichtet sind, war einer der Adressaten. - - - -Philipp Zesen , nach der Invektive „Zesianismus“ in , N III,232/6 und - - - -Wiel. … Oberon , vgl. - - - -Georgi, das Gesangbuch das ‚Päckchen‘ mit für die 2. Aufl. des Konxompax und dem Weimarischen Gesang-Buch, das durch Hartungs Nachlässigkeit in Leipzig feststeckte und nach Hamann so häufig fragte, vgl. . - - - -Bußzettel , vgl. - - - -Händels Meßias , übersetzt von Herder, vgl. - - - -Diderots Essai … - - - -Prinz. August August von Sachsen-Gotha-Altenburg (1747–1806) - - - -Jaques le Fataliste , vgl. - - - -Leßings … , wo dieser nur als Herausgeber auftritt, vgl. - - - -Abbts 2. neuen Theilen (hg. von ), Bd. 4 und 5; - - - -abermals paradieren Nach dem Abdruck eines Hamann-Briefes in ; Hamann wird auch in , Bd. 5, S. 139 erwähnt. - - - -Graf. v. Schaumb. Tode - - - -abgekürzt herausgaben - - - -Nabal , nach 1 Sam 25 und Hamanns Spitznamen im Untertitel der Zweifel und Einfälle über eine Vermischte Nachricht mit dem - - - -Semmler - - - -Krieg … Basedow , vgl. - - - -Satanas satanam rodit dt. ein Teufel benagt (verleumdet) einen anderen Teufel; sonst nicht überliefert ?!? vll. Et si Satanas Satanam ejicit, adversus se divisus est: quomodo ergo stabit regnum eius?, Matthäus 12,26 - - - -Frauen - - - -Frau - - - -adieu, adieu, remember me die schließenden Worte des Geistes in Shakespeares Hamlet, I,5,91 - - - -Geantw … HKB 592 - - - -Brief Nr. 591 - - -Die Datierung stützt sich auf die Nennung Seckendorffs (s.u.), den Herder am 5. Juni noch als abwesend erwähnt (HBGA, Bd. 4, S. 121, Z. 41) sowie Herders Antwortbrief an Formey vom 12. Juni 1780 (s.u.) - - - -vergelten Gleiches mit Gleichem Herder ließ zuvor einige Briefe Hamanns unbeantwortet, vgl. - - - -Brief über Brief … Außer den beiden erwähnten Briefen ist keiner überliefert. - - - -Br. über die Post … HKB 590, mit einem Exemplar von - - - -andern … Pack Allerlei das ‚Päckchen‘ mit Gaben kam am 31. Mai 1780 bei Hamann an, vgl. ; Herders Begleitbrief ist nicht überliefert - - - -von Formei einen Br. von , 2. Juni 1780, vgl. HBGA, Bd. 12, S. 104 und Haym: Herder nach seinem Leben und seinen Werken dargestellt, II, 124 - - - -papauté meiner triple couronne dt. päpstliche Würde seiner dreifachen Krone; Herders dritte Preisschrift, die ihm in der Sitzung der Berliner Akademie vom 1. Juni 1780 zugesprochen wurde - - - -über den wechselseitigen Einfl. - - - -4. Sohn Adelbert … 1780 Adelbert Herder, am 25. August 1779 geboren (Schreibversehen Herders) - - - -Herzog ist mit der Herzogin und - - - -Göthe - - - -Knebel - - - -Seckendorf - - - -stipes in terra Pfahl, Baumstamm in der Erde; sonst keine gebräuchliche Wendung, vgl. Hamanns Wiederaufnahme - - - -Mutter u. Gottfried Caroline und Gottfried Herder - - - -Illmenau In Ilmenau - - - -Pyrmonter heilendes Mineralwasser - - - -Zellerfelder Propheten , vgl. Hamanns Zitierung dieser Passage im Brief an Hartknoch, - - - -Buch Chevilah vgl. und HBGA, Bd. 12, S. 105 - - - -Magus … Hamann, nach ; im Norden an der Ostsee - - - -Kypkens Catal. den Katalog für die Versteigerung der Bibliothek des verstorbenen , vgl. - - - -Dieterich - - - -Kant , der gerade an der Critik der reinen Vernunft (1781) arbeitete - - - -Denkwürdigkeiten … - - - -Mornay’s Leben - - - -freimüthigen Betrachtungen … - - - -Starke , vgl. - - - -Hartknoch , der mittlerweile aus Weimar in Königsberg angekommen ist; vgl. - - - -Collega Spiritualis geistlicher Amtsgenosse, nicht ermittelt - - - -Zeitungsfama dass Hamann von der Zuerkennung des Preises der Berliner Akademie aus der Zeitung erfährt - - - -Gevatterin - - - -Brief Nr. 592 - - -Hamann antwortet zunächst nur auf Brief HKB 590, der ihn am 31. Mai erreichte. - - - -Meß Catalog - - - -Oberon ; offenbar nur in einer Buchhandlung, kein Privatexemplar für Hamann - - - -Schellenbergsche Kupfer Die Sendung mit Schellenbergs Schweizerprospekten von Kaufmann/Ehrmann (vgl. ), die zuvor in Leipzig feststeckte, wurde Hamann über das geliefert, vgl. . Hamann hatte in den KGPZ, St. 88, 4.11.1779 eine Anzeige geschaltet (vgl. ) und vertrieb sie in Königsberg, s.u.. - - - -Briefe u Geschenke von Joh. Casp. Häfeli HKB 585 von sowie „zwei Bändchen Predigten“, vgl. ; ebenfalls über geliefert, vgl. - - - -Hartknochs , von der Leipziger Buchmesse und aus Leipzig; er brachte auch das lange vermisste ‚Päckchen‘ mit, das durch Hartungs Nachlässigkeit in Leipzig feststeckte und nach dem Hamann so häufig fragte, vgl. ; es enthielt Herders Weimarische Gesang-Buch, außerdem . - - - -Donum Auctoris Geschenk des Oberons von Wieland an Hamann, vgl. - - - -Berufsarbeiten als Packhofverwalter am Königsberger Licent - - - -Brief aus Hamburg nicht überliefert - - - -34 gl. Groschen (in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch) - - - -Fr. Aug. Kühtze Lebensdaten nicht ermittelt, offenbar ein Kaufmann aus Hamburg - - - -Laval - - - -Krönung Die Zuerkennung des Preises der Berliner Akademie für Herders Dissertation sur l’influence des Sciences sur le Gouvernement et du Gouvernement sur les Sciences; Herder hatte seinerseits bereits deswegen an Hamann geschrieben, der Brief kam aber erst am 25. Juni an, vgl. - - - -Optatis meis … meinen Wünschen entspricht das Glück, ,2,1,2 - - - -das arme 1780 nimmt eine Formulierung Herders ironisch auf, vgl. - - - -wie ein Kind gefreut vgl. - - - -pia desideria dt. fromme Wünsche - - - -Stomachi meines Bauches - - - -Tartari emetici ein Brechmittel, vgl. Adelung, Bd. 1, Sp. 1179, s.v. Brechweinstein - - - -Aqua comm. wohl medizinischer Ausdruck für aqua communis, gewöhnliches Wasser (Quell- Fluss- oder Regenwasser) - - - -Biermolkencur Biermolke (auch possetum), die durch Beimischung von Bier in kochende Milch und nachfolgende Gerinnung gewonnen wurde, wird in zeitgenössischen medizinischen Lehrbüchern gelegentlich zur Linderung von Verdauungsbeschwerden empfohlen, vgl. etwa Onomatologia Medico-Practica, Bd. 2, Sp. 832; daraus eine ‚Kur‘ zu systematisieren, ist aber wohl Hamanns Einfall. - - - -Arie des Meßias von der Weimarer Aufführung von Händels Messiah, vgl. - - - -Intimation zum Bußtage im Zusammenhang von Hamanns Sammeltätigkeit an Herders Bußtagszetteln, vgl. - - - -Lauson - - - -versprochene Volkslieder , vgl. - - - -Gesangbuch , s.o. - - - -Hahnschen Postill angeführten Gesänge , nicht ermittelt - - - -Alphabetum für die 2. Aufl. des Konxompax, s.o. - - - -im sechsten Theil der Lutherschen Werke , Bd. 6, vgl. - - - -Walchsche - - - -erster Brief … Scherflein HKB 590 mit dem ersten Exemplar von - - - -Dyadik die doppelte Korrektur-Lektüre, durch Herder und , wie ein Jahr zuvor beim Konxompax, vgl. - - - -W. R. J. V. R. W. S. was recht ist, von Rechts wegen (scherzhaft-umständliches Akronym, etwa auch einmal in , Bd. 2, S. 390 verwendet) - - - -unnahrhaften : in ED, S. 22, Z. 7: „unwahrhaften“ (in einem Exemplar in „unnahrhaften“ geändert); im Manuskript an Herder „unnahrhaften“ (das Wortbild aber etwas unklar); N III,239/10 druckt ohne Annotation „unwahrhaften“. - - - -Fractionen , N III,241/37, vgl. - - - -gelehrter Pinsel Hamanns „Geschmier“, vgl. - - - -Schwester - - - -Frau Pf. Skubich die Frau von Christoph Skubich, des Pfarrers in Mohrungen - - - -vermehrten Auflage ihres Leidens wegen der Gewalttätigkeit und des Alkoholismus ihres Mannes , von dem sich zu scheiden Herder ablehnte, vgl. - - - -ὑς λουσαμενη dt. die Sau wälzt sich nach der Schwemme wieder im Kot, 2 Petr 2,22; gemeint ist wohl, dass sich nach krankheitsbedingter Abstinenz wieder dem Alkohol zuwendete, vgl. - - - -Subscribenten für , s.o. - - - -Pfarrer Fischer - - - -Prof. Kreutzfeld - - - -Kypkeschen Catalog zum Katalog für die Versteigerung der Bibliothek des verstorbenen , vgl. - - - -furem temporis … Zeitdieb als einen Freund - - - -Brahl - - - -Hänschen Michel - - - -Odyßee - - - -Gesneri Isagoge - - - -zum zweiten mal die Erziehung … , vgl. - - - -Beyl. zu den Beyträgen Die § 1–53 der Erziehung des Menschengeschlechts erschienen bereits 1777 als Teil der „Gegensätze des Herausgebers“ im berüchtigten Vierten Beytrag zur Geschichte und Literatur, S. 522–539. - - - -Briefe wohl die Briefe an verschiedene Gottesgelehrten, nach Lessings Tod veröffentlicht in , S. 113–154 - - - -S. nach Weimar , vgl. - - - -Basedowschen Händeln , vgl. - - - -Nicolaischen Catalogo wohl der Neuerscheinungen in Nicolais Berliner Buchhandlung - - - -Abbts Schriften (hg. von ), Bd. 4 und 5; vgl. - - - -Denkmal auf Baumgarten Leben und Charakter Alexander Gottlieb Baumgartens, in: , Bd. 4, S. 213–244 - - - -Oberhofprediger Schultz - - - -mediis terminis vermittelnde Begriffe, hier im Sinne von Mittelsmann in der Besorgung von theologischer Literatur angesichts der schlechten Situation der Königsberger Buchhandlungen, vgl. - - - -Kanter - - - -alten Gesellen Wagner - - - -Intelligenz Factor zu Marienwerder Redakteur des Intelligenzblattes in Marienwerder - - - -Nachfolger - - - -Expedition gegen die Chicane Gaudys Commission zur Untersuchung der Gründe für den Niedergang des ostpreußischen Handels (in dem Bericht und umliegenden Schriften ist verschiedentlich von „Chicane“ die Rede), vgl. . - - - -Hippel - - - -prouisorie provisorisch - - - -Hirtenbrief vom 14 Apr. Gemeint ist offenbar das „allergerechteste Breve vom 14“ April (, vmtl. ein Erlass Friedrichs II. oder eine Anweisung der Generaladministration an die Königsberger Zollbeamten im Kontext des Berichts über die Ursachen des Niedergangs des ostpreußischen Handels). Zu „Hirtenbrief“ vgl. Adelung, Bd. 2, Sp. 1212, s.v. Hirtenbrief: „im figürlichen Verstande, ein Kreis- oder Circular-Schreiben eines Bischofes, an die unter ihm stehenden Geistlichen, in Sachen die Seelsorge betreffend“. - - - -neuen Kreatur de se ipso ad se ipsum Wohl für Friedrich II. und seine Wirtschafts- bzw. Zollpolitik; nach - - - -neues philosophisches Experiment Wohl gemeint: wirtschaftspolitisches Experiment des ‚Philosophen‘ Friedrich II. - - - -nostro vili corpore Dt. an unserem geringen Körper; steht wohl hier für die Provinz Ostpreußen und ihren Handel. - - - -Starks Vorrede In der Vorrede von , Bd. 3 breitet Starck langwierig die Geschichte seiner Königsberger Jahre sowie seines Abgangs aus; er zitiert dabei auch lang und breit aus offiziellen Bestimmungen. - - - -Prof. Reusch - - - -Bibl. beträfen vgl. Starck, Geschichte der Christlichen Kirche des Ersten Jahrhunderts, Vorrede S. VI–X - - - -Dom. V. den 26. Hamann verschrieb sich wohl im Datum, der 5. Sonntag nach Trinitatis war der 25. Juni 1780; ab hier ist der Brief auch eine Antwort auf HKB 591, der ihn am 25. Juni erreichte. - - - -Molkencur die ‚Biermolkenkur‘, s.o. - - - -Fuchshöfen Fuchshöfen 14 km östlich von Königsberg - - - -Aweiden Aweiden 4 km südlich von Königsberg - - - -heutigen Evangelio der Fischzug des Petrus, Lk 5,1–11 - - - -dritter Lorbeer Herders dritte Zuerkennung des Preises der Berliner Akademie für , vgl. - - - -Maran Athan - - - -Hartknoch - - - -Hinz - - - -Landrath von Firks wohl - - - -Freundin Stoltz … gemeldet , ihr Brief nicht überliefert - - - -Vetter v Firks wohl oder dessen Sohn Carl Ulrich - - - -Lücke im Kinnbacken im Sinne von Lücke im Umgang bzw. Bekanntenkreis - - - -Brahl - - - -Schimmelpfennig - - - -wie neul. mit einer Republik in einem der nicht überlieferten Briefe - - - -Christiani - - - -Kant - - - -Minister , vgl. - - - -Engels Vorlesungen - - - -Nachricht dem Kraus , HKB 593 - - - -Lachmann - - - -Prof. - - - -Hayn Mamre Hamanns Garten, nach 1 Mo 13,18, vgl. - - - -Hänschen - - - -Brief HKb 591 - - - -Lieschen - - - -Jus talionis Recht des Eintreibens eines gleichartigen Ausgleichs; auch Prinzip der Schadensgleichheit nach 2 Mo 21,23 - - - -freundschaftl. Aufmerksamkeit … vgl. - - - -Heavtontimorie nach - - - -Gesetzliche Stunden als Packhofverwalter am Königsberger Licent - - - -taliter qualiter dt. einigermaßen, so gut es eben geht - - - -An Dahlberg , nicht überliefert; Hamann sandte den Brief am 20. Juli 1780 ab, vgl. ; vgl. auch zuvor . - - - -nil admirari vgl. I,1,6f. - - - -Director - - - -unversehrter Dornbusch nach 2 Mo 3,2 - - - -Weibe - - - -Hofr. Ehrenreich - - - -Nachfolger Henriette Stockmar war in zweiter Ehe mit verheiratet. - - - -d’Alembert - - - -Cramers Klopstock - - - -beyläufig angeführt vgl. ebd., S. 153 verteigt Cramer Klopstock gegen den Vorwurf einiger Kritiker, er schreibe dunkel: „sagt der eine davon nicht, Klopstock hamannisire, und schwazt ein Anderer nicht irgendwo von einer Odenkryptik?“ - - - -Dusch Ferdiner - - - -Sophiens Reise … In der ersten Auflage von Hermes’ Sophiens Reise von Memel nach Sachsen, die Hamann offenbar als einzige rezipierte, fand sich Sophie am Ende „von beyden Anbetern verlassen“, was in der zeitgenössischen Leserschaft für einige Verstörung sorgte, wie man in einer Rezension des Teutschen Merkur, Bd. 2 (April 1773), S. 76 lesen kann. Für die zweite und dritte Auflage (1776 und 1778) arbeitete Hermes die Gesamtkonzeption stark um und versah den Briefroman mit einem harmonischeren Ende. - - - -freymüthige Betrachtungen , vgl. - - - -Hippel - - - -Canzler Korff - - - -Hartk. - - - -Bahrt u Steinbart und - - - -πρωτον ψευδος Proton Pseudos, Grundirrtum - - - -Erziehung - - - -ton du siecle Ton bzw. Stil des Jahrhunderts (also der Aufklärung) - - - -sub vmbra alarum unter dem Schutz der Flügel Ps 17,8 - - - -Jerusalem, Büsching und - - - -Ey zu meinen Schiblemini Zu Scheblimini vgl. ; hier wohl bereits im Zusammenhang einer frühen Konzeption zu . - - - -Sie ist mir lieb … Erster Vers von Luthers Kirchenlied von 1535, siehe im Rigischen Gesangbuch (1750), S. 724; vgl. auch WA 35, S. 462f., die Erläuterungen in WA 35, S. 254–257 und , HKW, S. 56/27 - - - -Schürze von Feigenblättern … , nach der klärenden Mitteilung zur „Brücke ohne Lehnen“ durch in , vgl. - - - -Auflösung im Mercur - - - -Wieland - - - -Starken … ein solch Buch , vgl. - - - -Brunnenkur Herders geplante Reise nach Ilmenau, vgl. - - - -stipes in terra Pfahl, Baumstamm in der Erde, vgl. - - - -Asmus … Schwindsüchtigen , Ein Lied für Schwindsüchtige, in: Hamburgische neue Zeitung, Beil. zu St. 92, 9.6.1780; im Herbst 1780 auch im Vossischen Musenalmanach auf das Jahr 1781, S. 119–121 erschienen. - - - -Er gehört … Orden selbst D.h. nicht zu denjenigen, die unter Schwindsücht bzw. Lungentuberkulose leiden; Claudius war nicht lungenkrank. - - - -Hat mir … Glück gewünscht D.h. Claudius hat noch nicht auf Hamanns (nicht überlieferten) Brief geantwortet, in dem er wohl von seinem Gichtanfall berichtete, analog zu dem ‚podagrischen Brief‘ an Herder (). - - - -Nachtigall vgl. ; zugleich eine Anspielung auf den Titel von Claudius’ Gedicht, vgl. , I/II, S. 56 - - - -Vogel nach der Uhr … Nachtwächter mit Anspielung auf die Titel von und , das in der kurz zuvor ‚cassierten‘ Schürze von Feigenblättern eine tragende Rolle spielte; ironischerweise wurde Hippel wenige Monate nach diesem Brief überraschenderweise zum dirigierenden Bürgermeister Königsbergs ernannt. - - - -à l’heure du Bureau die Anfangszeit in seiner ‚Loge‘ als Packhofverwalter, vgl. - - - -Nachbars - - - -St. Johannis 24. Juni - - - -Georgi , das ihn kurz zuvor im ‚Päckchen‘ von Herder erreichte, s.o. - - - -Worts bezüglich der Recherche um den Ursprung des Wortes Konxompax für eine angedachte 2. Auflage der gleichnamigen Schrift - - - -meine Vermuthung - - - -Kant - - - -Moral … tatsächlich erscheint im nächsten Jahr die Critik der reinen Vernunft - - - -Daubigné Denkw. , vgl. - - - -Mornays Leben … , vgl. (es gab keine deutsche Übersetzung) - - - -Hartungs Katalog … im Katalog der Hartungschen Buchhandlung nach der Frühjahrsbuchmesse; zu Hamanns Beschwerden über das Angebot des einzigen verbliebenen Königsberger Buchladens vgl. - - - -Jaques le Fataliste , vgl. - - - -unnahrhaften … unwahrhaften zu dem Druck- bzw. Lesefehler in den Zwey Scherflein s.o. - - - -Hartkn. und sein kränklicher Gesundheitszustand, nach dem Herder fragte, vgl. - - - -damaligen Krankheit vgl. - - - -Michels , den Hamann bei Hartknoch in die Lehre geben wollte, vgl. - - - -Sohn - - - -Fueßli - - - -Dietrich , für die Antretung der Nachfolge Kypkes - - - -Kirchen R. Lilienthal - - - -Kraus , wegen der Nachfolge der Professur Christianis; vgl. - - - -Buchholtz Physiognomie , als dessen Neffe - - - -Lindner - - - -Einl. Einlage von , nicht überliefert - - - -einige Scherfl. aus Riga einige Exemplare der Zwey Scherflein - - - -Note 14 … Grundstriche Im Erstdruck der Zwey Scherflein (wie auch im Manuskript an Herder) ist Anm. 14 auf S. 25 ohne Fußnotenanker im Text; der von Hamann hier zugewiesene Bezug „geraden und krummen Grundstrichen“ steht jedoch auf S. 26, vgl. N III,240/27 u. 38 und . - - - -Waser , vgl. - - - -Zeitungen vmtl. KGPZ, Jg. nicht überliefert - - - -Spittlers Geschichte - - - -Brief vom ehrl. Hartknoch vom 11 hui. st. v. von , 11. Juni alten Stils, also 22. Juni nach greg. Kalender; nicht überliefert; vgl. Hamanns Antwort vom 3. Juli - - - -Frau - - - -Schenk nicht ermittelt, wohl ein Freund der Hartknochs und vmtl. ein Verwandter der späteren Frau Johann Friedrich Hartknochs des Jüngeren, geb. Dorothee Albertine Schenk - - - -Kypkische Auction s.o. - - - -Denkw. des Aubigné , s.o. - - - -Michaelis - - - -Brahl - - - -Gleim - - - -Yoriks u Elisens Briefe Sterne, Yoricks Briefe an Elisa, übers. von ; er übersetzte ebenfalls die gefälschten Briefe von Elisa an Yorick - - - -5te Theil von Gozzi , Tl. 5 - - - -Mannes Briefe - - - -Curl. gelesen wohl in seiner Mitauer Zeit 1765–1767 - - - -deutsche Ungenannte … - - - -Foster - - - -Artikul über die Gesetze Gemeint ist wohl das Kapitel über die „Staatsverfassung“ Englands in , S. 50–102 - - - -Marianchen - - - -Hänschen - - - -Courtans Sophie Marianne und - - - -Weißagung des Zellerfelder , vgl. - - - -Schwester , s.o. - - - -Strauchin - - - -letzten May s.o. - - - -Heil zum Brunnen s.o. - - - -Auch ich … vgl. - - - -Gevatterin und Freundin - - - -Me Hartknoch - - - -Alphabetums Thibetanums - - - -Gestern Gemeint ist in dem undatierten Brief. - - - -Adelbertchen … Verlust Adelbert Herder, vgl. - - - -Väterlichen Siege vgl. - - - -Zellerfelder Propheten , vgl. - - - -Ziegenpropheten Der lokale Emerit Komarnicki, über den Hamann und Kant im ersten Jahrgang der KGPZ schrieben, vgl. v.a. das 3. St. vom 10. Februar 1764, S. 9–11. - - - -Nachtigall s.o. - - - -Buch Chevilah vgl. - - - -Knebel , vgl. - - - -Ressouvenez-vous en … dt. erinnern Sie sich daran, Madame! Das wird mir ein weiteres Alphabetum Thibetanum für meine Begierde sein. - - - -Brief Nr. 593 - - -Prof. Kant - - - -wir uns […] nicht geschrieben Hamanns letzter Brief war vom 26. Januar 1780, Kraus’ letzter ist wohl der vorausgehende, der am 18. Januar ankam. - - - -D. Joel - - - -en Scheerenschleifer Wort wohl redensartlich für stets herausgezögerte oder nicht erfüllte Abmachungen - - - -Christiani , vgl. - - - -medius terminus dt. Mittel - - - -Mäcen - - - -Engels … - - - -Biester - - - -Gräfl. Kayserlingksche Haus - - - -Rückreise über Weimar um bei Herder Station zu machen, vgl. -kraus - - -dritten Ehrenpreiß Herders dritte Zuerkennung des Preises der Berliner Akademie für , vgl. - - - -Panglotten Büttner (als ‚Vielsprachiger‘, wohl auch nach dem Pangloss in Voltaires Candide), vgl. - - - -Konxompax vgl. zu Hamanns zuletzt scheiternden Versuchen der Rekosntruktion des Ursprungs des Worts ‚Konxompax‘ im Tibetanischen - - - -Georgi - - - -Vorfall am Lichte nicht ermittelt?!? vll. Johannes 10,10-12, Verweis auf Wolf und Dieb - - - -podagrischen Anfall Gichtanfall, vgl. - - - -Hänschen … Hartknoch bei , vgl. - - - -Stoltz … nach Curl. nach Kurland; ursprünglich nach Mitau als Gouvernante von , dann aber bei , vgl. - - - -Drubenalcken … Brief aus Dubenalken, nicht überliefert - - - -Mlle Schimmelpfennig , vgl. - - - -Brahl u Zitterland und - - - -Nachtigall vgl. - - - -Kypkens Nachfolger , Nachfolger Kypkes - - - -Luthers Schriften , vgl. - - - -Genius Schiblemini vgl. - - - -Oberon nach dem Elfenkönig in und - - - -pium desiderium dt. frommer Wunsch - - - -vltimum visibile dt. letzte Einsicht - - - -Nun ruhen alle Wälder … von , vgl. , S. 446f. - - - -Kant … magistriren ; dass der erforderliche Abschluss für die Antretung von Christianis Professur kostengünstiger zu erwerben sei - - - -Ministers wohl - - - -HKB 594 - - -letzten May … Zuschrift HKB 585 - - - -Gaben , Bd. 1 und 2, vgl. - - - -nicht im Stande zu kaufen wegen des Niedergangs des Kanterschen Buchladens und dem Zerwürfnis mit - - - -Ende des Werks , Bd. 3 - - - -merkurialische Auflösung - - - -Misverständnisse des Verfassers Hamann hielt zunächst Herder und dann für den Verfasser - - - -gegenwärtigen Posten als Packhofverwalter am Königsberger Licent, vgl. - - - -Schürze von Feigenblättern - - - -Asmus … - - - -Brücke ohne Lehne die Formulierung in , S. 218, nach deren Bedeutung Hamann so lange suchte, vgl. - - - -patriae cecidere manus , VI,33; dt. zweimal sank dem Vater die Hand - - - -Wenige Tage … Es folgt Hamanns einzige erhaltene Erklärung, was er mit der ‚Brücke ohne Lehne‘, dem dritten Teil der Schürze von Feigenblättern, gestalten wollte, vgl. HHE 5, S. 305f. - - - -„vom Ritter Kondalo Nach Luthers Paraphrase einer Szene aus der mittelalterlichen Visio Tnugdali (Tundalus) in seiner Wochenpredigt zu Mt 7, in: , Bd. 5, fol. 468r (vgl. WA 32, S. 502f.) - - - -wer sich läßt dünken … 1 Kor 10,12, vgl. - - - -französischen Übersetzung garde-fou - - - -Wüsten … Kammer Mt 24,26 - - - -εις ους τα … 1 Kor 10,11 - - - -Hr. Lavater - - - -zwey Scherflein erhalten haben , vgl. die Adressatenliste - - - -S. 22 statt unwahrhaft Gemeint ist, dass Häfeli im Erstruck der Zwey Scherflein auf S. 22 anstelle von „unwahrhaft“ lesen soll: „unnahrhaft“; vgl. - - - -S. 29 statt Fiktionen … , N III,241/37, vgl. und - - - -Note 14 Im Erstdruck der Zwey Scherflein (wie auch im Manuskript an Herder) ist Anm. 14 auf S. 25 ohne Fußnotenanker im Text; vgl. und N III,240/27 u. 38. - - - -Hiob XXXIX. 30 Hiob 39,30 - - - -weisen Rath vgl. die Anm. in , Bd. 2, S. 234f. - - - -Prediger Wanowski - - - -christlichen Magazins - - - -Schellenbergschen Prospekten Schellenbergs Schweizerprospekte, die Hamann in KGPZ, St. 88, 4.11.1779 annoncierte und deren Exemplare er nach einer Sendung durch Kaufmann/Ehrmann in Königsberg vertrieb, vgl. und . - - - -Friedländische Comptoir Das Friedländersche Comtoir, über welches die Exemplare geliefert wurden, vgl. - - - -Schellenberg - - - -eine hiesige Buchladen der Kantersche Buchladen - - - -andre der Hartungsche Buchladen - - - -freimüthigen Nachrichten - - - -Magnaten Gemeint ist Hippel oder von Korff, vgl. - - - -publici saporis für den Geschmack des Publikums bestimmt; , 3 - - - -Verbrechen Ihres Mitbürgers , vgl. - - - -vox in deserto … Kammer Mt 24,26 - - - -dritte Bändchen Ihrer Predigten , Bd. 3 (erscheint erst 1782) - - - -ungerechten Haushältern in Umkehrung des Gleichnisses bei Lk 12,42–48 - - - -bene latuit, bene vixit , 3, 4, 25 - - - -καιρους αναψυξεως … Apg 3,20 - - - -Brief Nr. 595 - - -Antwort auf Hartknochs nicht überlieferten Brief vom 22. Juni 1780, vgl. - - - -HE Courtan … Commission ; es geht um den Ankauf von Büchern für Hartknoch aus der Auktion des verstorbenen Kypke; vgl. . - - - -Prof. Diedrich - - - -Kypke Obseruationes - - - -Herder … sine die et consule , ohne Tag und Jahreszahl (die Römer benannten die Jahre nach den regierenden Konsuln); gemeint ist HKB 591. - - - -gestern … Papauté Herders Mitteilung des Gewinns seines dritten Preises der Berliner Akademie für die Dissertation sur l’influence des Sciences sur le Gouvernement et du Gouvernement sur les Sciences, vgl. . - - - -Secretaire perpetuel - - - -Mutter u Gottfr. Caroline und Gottfried Herder, vgl. - - - -Pyrmonter heilendes Mineralwasser, vgl. - - - -Biermolken die ‚Biermolkenkur‘, vgl. - - - -Aweyden … Fuchshöfen Aweiden und Fuchshöfen, vgl. - - - -quod bene notandum dt. was wohl zu bemerken ist - - - -„Nach einer … ; wörtliches Zitat aus - - - -Chevilah vgl. und HBGA, Bd. 12, S. 105 - - - -Knebel - - - -Denkw. des d’Aubigné , vgl. - - - -HE Lentz , der sich in St. Petersburg aufhielt - - - -Gevatter Kaufmann - - - -König ?!? - - - -Laval , Schwager Hartknochs - - - -Sohn … Füeßli mit - - - -1. Fortsetzung der Betrachtungen wohl - - - -Hänschen Michel - - - -unserm Scherz … seinen Sohn bei Hartknoch in die Lehre zu geben, vgl. - - - -würdigen Frau - - - -HE Wirth Schenk, vgl. - - - -König - - - -Präsidenten vmtl. - - - -K. , wegen dessen drohender Insolvenz - - - -Luces naturae u. prouidentiae … Dt. Licht der Natur und Vorsehung; ironisiert wohl eine Vorstellung der Allmacht des Königs, welche sich auf die Leibnizsche Philosophie stützt - - - -Brief Nr. 596 - - -Lucian III. wohl , Bd. 3, das Hartknoch vmtl. von Hinz übernahm - - - -Petersb. Journal , das Hartknoch offenbar vom Herausgeber Arndt an Hamann weiterreichte - - - -HE Courtan - - - -Defect Bogens E … wohl , vgl. - - - -Exempl. der Scherfl. , deren Nachdruck Hartknoch offenbar übernahm, vgl. - - - -HE Arndt - - - -Konxompax ; zu dem missglückten vorherigen Versuch, ein Exemplar zu Arndt nach St. Petersburg zu schicken vgl. - - - -S. 22 statt unwahrh. unnahrhaft , ED, S. 22, Z. 7 und N III,239/10, vgl. - - - -Note 14 … Im Erstdruck der Zwey Scherflein (wie auch im Manuskript an Herder) ist Anm. 14 auf S. 25 ohne Fußnotenanker im Text; vgl. und N III,240/27 u. 38. - - - -S. 29. Z. 8. Fractionen … , N III,241/37, vgl. - - - -Sohn , der in Königsberg angekündigt war, vgl. - - - -Uebersetzung - - - -Dialogues … - - - -Prof. Kant , mit dem Hamann Mitte/Ende Juni Kontakt hatte, um Kraus’ Berufung nach Königsberg zu betreiben, vgl. - - - -Cr. R. Hippel - - - -†feld - - - -Göttingsche Zeitung , Jg. 1779, Zugabe zum 48. St., 27.11.1779, S. 753–763 - - - -Engl. Musäum , Bd. 6, S. 41–72 - - - -HE. Green - - - -Geistl. in Schwaben nach dem fingierten Autor der Beylage zun Denkwürdigkeiten des seligen Sokrates - - - -vor einem Jahre … nicht erfolgt In den Messkatalogen für Ostern und Michaelis 1779 wurde noch keine Übersetzung von Humes Dialogues concerning natural Religion angekündigt (vgl. , , ‚Schriften welche künftig herauskommen sollen‘, S. 799) – im dagegen schon, vgl. , ‚Schriften welche künftig herauskommen sollen‘, S. 938: Die für Weygand in Leipzig angekündigte Übersetzung ist wohl diejenige von Carl Gottfried Schreiter, welche 1781 erschien. - - - -Folgrede conclusio, vgl. DWB, 1. Aufl., Bd. 3, Sp. 1884 - - - -Freund H. in W in Weimar - - - -pro studio et labore für das Bemühen und die Arbeit (als Lohn) - - - -Defecte … Hamann meint wohl die übrigen Bogen von , um die Hamann zuvor bat (die Schrift war eine der Anregungen für Hamanns Hume-Übersetzung) sowie weitere ‚Reparaturen‘ in seiner Bibliothek durch Reparatur von Exemplaren oder Nachlieferung fehlender Teile von Buchreihen. - - - -Werk … vgl. die Titeleien von in der second edition 1779 - - - -H … Berl. Preiß Herders Mitteilung des Gewinns seines dritten Preises der Berliner Akademie für die Dissertation sur l’influence des Sciences sur le Gouvernement et du Gouvernement sur les Sciences, vgl. . - - - -im Jänner zu München … zu Herders Münchner Preisschriften vgl. - - - -Einfluß … , gedruckt 1781 - - - -Prof. Diderichs - - - -engl. Krankheit Rachitis - - - -Kypkens Auction … Commissionen Es geht um den Ankauf von Büchern für Hartknoch aus der Auktion des verstorbenen Kypke; vgl. . - - - -Hänschen - - - -Sohns - - - -Gemalin - - - -Albertinchen - - - -Herrn Reisegefährten - - - -Kritik der reinen Vernunft - - - -Metaphysik der Sitten wohl - - - -heute … in der Hume-Übersetzung; Hamann beendet sie am 7. August, vgl. - - - -Brief Nr. 597 - - -bene potus et lotus lateinisches Wortspiel, etwa mit dem Sinn ‚wohlgetrunken und wohlgewaschen‘ - - - -Eloge , vgl. - - - -Scherflein - - - -Rosaliens Briefe - - - -Verfaßerin … , Verfasserin der Geschichte des Fräuleins von Sternheim - - - -engl. Uebersetzung , vgl. - - - -ersten Kleck mit dem ersten Entwurf bzw. der ersten Kladde - - - -physiognomische Reisen - - - -Pütter - - - -gestrige … nicht ermittelt - - - -Sultzers Leben vmtl. , vgl. - - - -Pere Abbé de S. S. , „S. S.“ als Abkürzung von Sans Souci; „Pere Abbé“ nach , S. 51, vgl. - - - -Brief Nr. 598 - - -Geburtstage beginnend mit August Herder, in der Woche darauf Herder selbst - - - -3 und 7 zu Zahlenspielen um 3 und 7 vgl. - - - -Prinz von Pr … Grund für den langen Aufenthalt des Kronprinzen Friedrich Wilhelm ist wohl ein Missverständnis Friedrichs II. und Katharinas II. Sie hatte nämlich geschrieben, sie erwarte, daß der Prinz am 6. August alten Stils von Berlin abreisen werde, der Friedrich II. verstand aber, am 6. neuen Stils. Aus St. Petersburg wurde mittels einer Stafette bestimmt, daß der Prinz so lange in Königsberg bleiben solle (vgl. Des Reichsgrafen Ernst Ahasverus Heinrich Lehndorff Tagebücher (Gotha 1921), Bd. 1, S. 153). – Hamanns ausführliche Registrierung und Mitteilung der Reise des Prinzen hat wohl vor allem mit seiner von Hartknoch in Auftrag gegebenen Rezension von J.C. Berens’ panegyrischem Blatt zur Chronik von Riga zu tun, vgl. . - - - -A. u N. Styl alten und neuen Stil (julianischer und gregorianischer Kalender) - - - -Gr. Fürst - - - -Graf Görz - - - -bekannten - - - -Nostitz … Vietinghoff Offiziere im Gefolge des Kronprinzen, nicht ermittelt?!? - - - -Namens Rhode - - - -Brahl - - - -Hartknoch ein Paar Zeilen von am 4. August, vgl. - - - -Hofmeister mglw. - - - -jungen Pr. Galliczin nicht ermittelt - - - -Christ. Berens - - - -Blatt … - - - -Kant - - - -H. - - - -Zeitungen - - - -Oberon - - - -Zitterland - - - -Brunnenkur vgl. - - - -Biermolken die ‚Biermolkenkur‘, vgl. - - - -Hume … - - - -zu Ende gebracht - - - -Hartkn. geschrieben … , vgl. - - - -Geistl. in Schwaben nach dem fingierten Autor der Beylage zun Denkwürdigkeiten des seligen Sokrates - - - -Handwerk verschworen Hamanns letzte größere Übersetzungsarbeit war Ferdinando Warner’s Beschreibung der Gicht von 1770 - - - -Sachen fein … fremd machen , Bd. 7, fol. 269r: „Ich setze / das zu dir und zu mir unverwarnt keme ein ehrlicher Man / der die Sachen fein mit rauchen worten kündte frembd machen / und spreche[…].“ - - - -siebenten Theil in der Jenaer Ausgabe - - - -Mein Baruch Metonymisch nach Jer 36,4; gemeint ist wohl nicht nur Hamanns neuer Lieblingsschriftsteller, sondern auch eine Art Sprachrohr, da Restif viel und sexuell explizit schrieb, Hamann dagegen wenig und indirekt; zu Hamanns Restif-Lektüre vgl. den Eintrag vom 1. August 1780 im Studienheft, N V,352f. - - - -Retif - - - -Geschichte meines Vaters Restif, Leben meines Vaters - - - -neuen Abeilard Restif, Der neue Abeilard - - - -väterl. Fluch - - - -Fanchettens Fuß - - - -wiedergefundene Tochter - - - -6 Theile von Idées singulieres Sozialutopische Buchreihe Restifs mit Ideen zu radikalen Sozialreformen. Bis 1780 erschienen: 1.: Le Pornographe (1769), 2.: La Mimographe (1770), 3.: Les Gynographes (1777). – 1782 erschien l’Andrographe und 1789 Le Thesmographe. - - - -zweite Roußeau Restif wurde wegen seiner Freizügigkeit und den ‚schmutzigen‘ Themen als „Rousseau des ruisseaux“, als Rousseau der Gosse bezeichnet (die Bezeichnung geht wohl auf Melchior Grimm zurück). - - - -Sulzers Tagbuch … Ihren Namen ; die Herder-Stelle ist auf S. 343, vgl. auch - - - -Leben vmtl. , vgl. - - - -hier nicht zu haben wegen der Situation der Königsberger Buchhandlungen: die Kantersche steht vor dem Bankrott, mit der Hartungschen ist Hamann zerstritten - - - -Nebenbuler den P. Soave ; ‚Nebenbuhler‘, da er laut , S. 343 eine Abhandlung zum Ursprung der Sprache neben Herders Preisschrift bei der Berliner Akademie eigereicht habe (erschienen als Ricerche intorno all’istituzione naturale d’una società e d’una lingua); vgl. Cordula Neis: Anthropologie im Sprachdenken des 18. Jahrhunderts (Berlin u.a. 2003), S. 431f. - - - -Göttingschen Magazin … In , Jg. 1, St. 3, S. 462 wird im „Anhang zur Abhandlung vom Verlagseigenthum“ en passent ein Lord Monboddo erwähnt, „ohne Zweifel der Verf. des gelehrten und tiefsinnigen Werkes on the Origin and Progress of Language“; gemeint ist . - - - -Verf … - - - -Zeugnis des Caii … Es geht um die Autorschaft der Johannesapokalypse, wofür Hartwig, um die Position Semlers und anderer anzugreifen, die Stelle in über Cajus Romanus auslegt; vgl. , Tl. 1, S. 33ff. - - - -mit Ihnen als wider Herders Thesen in Maran Atha, nach Mt 12,30 - - - -alter Sprachmeister wohl da er einst mit Englisch lernte - - - -Bachmair auch über die Apok. - - - -Statthalter zu Erfurt , nicht überliefert - - - -jüdischem Couvert wohl über das Friedländersche Comptoir - - - -Layenbruders Schicksal Friedrich Carl von Mosers Entlassung als Erster Minister von Hessen-Darmstadt, vgl. - - - -Ehe vgl. - - - -Schrift in der Bahrdtschen Sache Wohl nur ein Gerücht, Moser publizierte um 1780 nichts Theologisches, vgl. ; ‚Bahrdtsche Sache‘ bezieht sich wohl auf . - - - -Prophezeyung des ‚Zellerfelder Prophet‘, vgl. - - - -Datum in HKB 591 - - - -corpusculum delicti - - - -Michaelis zur Buchmesse im Herbst - - - -Kritik … ; Herder fragte nach Kants neueren Arbeiten, vgl. - - - -Metaphysik der Sitten wohl - - - -Leßings Briefe , vgl. - - - -Kraus… für die Professur des verstorbenen - - - -Marschroute über W. vorgeschrieben über Weimar und Herder, vgl. - - - -Diedrich - - - -med. pr. Mitte des letzten Monats - - - -engl. Krankheit Rachitis, vgl. - - - -volens nolens dt. wollend nichtwollend - - - -Packhofe bei Hamanns Stelle als Packhofverwalter am Königsberger Licent - - - -gl. ?!? - - - -Gruß von Nicolai von , nicht überliefert - - - -Grammatik - - - -Simson u Chandlers Uebersetzung und die Übersetzung von Chandler, Kritische Geschichte des Lebens Davids - - - -OberHofprediger - - - -Eichhorns Einl. - - - -Goldbeck - - - -Litterarische Nachrichten ; es ging wohl um den Eintrag zu Hamann, vgl. in Bd. 1, S. 47–50 und S. 235 (N IV,449f.). - - - -Hospitalprediger Fischer - - - -Gadebuschschen Blunders die Indiskretionen und Falschinformationen im Eintrag zu Herder in , Tl. 2, S. 44–52; vgl. - - - -von Baczko - - - -preuß. Tempe - - - -Kanterschen Buchladen von - - - -Herausgeber B. der Rosalie Das „Vorwort des Herausgebers“ von , S. viii ist mit „W–r, den 26sten März, 1779. B**.“ gezeichnet; dahinter verbirgt sich , vgl. . - - - -Compere Asmus - - - -Abreise des Kronprinzen Friedrich Wilhelm, s.o. - - - -Nachbarinn mit 3 Kronen die Dreikronenloge - - - -Preise zu Herders Münchner Preisschriften vgl. - - - -Abhandlung , 1781 gedruckt in: Abhandlungen der Baierischen Akademie über Gegenstände der schönen Wissenschaften, Bd. 1 (München 1781), S. 139–168. - - - -Theil nehmen laßen vgl. zuletzt , allgemeiner - - - -Advokaten nicht ermittelt - - - -seel. Vater - - - -Prinz , s.o. - - - -Einfall … recensieren Die Rezension von für die KGPZ (ein Auftrag Hartknochs, s.o.); der ‚Einfall‘ dazu und die Niederschrift der Rezension fanden bereits früher statt, vgl. . - - - -diesen Donnerstag in die Zeitungen in KGPZ, nicht überliefert; Donnerstag ist der 24. August 1780, die Rezension erschien aber wohl bereits am Montag, 21. August, und von Kanter redigiert, wie Hamann kurz darauf erwähnt, s.u. - - - -er wohl - - - -Sendschreibens … - - - -Hahns 2 Bände vmtl. , Werk nicht ermittelt - - - -Ohe iam … Hor. sat. 1,5,12f.: „Halt da, genug jetzt!“ - - - -Hartk. , nicht überliefert (vgl. Hamanns Antwort ) - - - -Sohn - - - -Humischen Dialogen - - - -Claudius - - - -Pf. Fischer - - - -Kant - - - -Goldbeck - - - -Crichton - - - -Zeitungen - - - -Cleßens Magazin - - - -Recension ebenfalls in den KGPZ, nicht überliefert - - - -Berenssche Recension so verunstaltet wohl Hamanns Rezension von in den KGPZ, die vmtl. am 21. August erschien und von Kanter redigiert wurde, vgl. und oben sowie allgemeiner zum Kontext . - - - -BasedowSemlerschen Lerm die Auseinandersetzung zwischen und als Teil des Fragmentenstreits - - - -Urkunde a. c. - - - -Erstgebornen Gottfried Herder - - - -unsere Geburtstage Hamanns und Herders (sowie drei seiner Kinder) Geburtstage Ende August - - - -doppelten Feyer am 25. August, von Herder und seinem Sohn Adelbert - - - -seel. Bruder - - - -Baroneße Bondeli - - - -Hippel - - - -Hänschen - - - -Frau Gevatterin - - - -Stuffenjahr Herders vollendetes 35. Lebensjahr; zum Stufenjahr vgl. - - - -Pathchen Adelbert Herder - - - -Marianchen - - - -Humischen Uebersetzung - - - -Meiners Buch de Deo - - - -Pf. Fischer - - - -Brief Nr. 598 - - -4 huj … Hartnoch an Hamann, 4. August 1780, nicht überliefert - - - -Durchreisenden vgl. - - - -lieber Sohn mit Füeßli mit , die ihn Königsberg angekündigt waren - - - -Blatt - - - -Prof. Kant , vgl. - - - -Zeitung - - - -Rathsherrn B. - - - -fiel es mir einen Abend ein vgl. - - - -Kanter - - - -Pr. Abreise Kronprinz Friedrich Wilhelm reiste am Dienstag, 22. August ab, vgl. - - - -Dienstags 22. August 1780; die Rezension erschien vmtl. bereits am Montag, 21. August und offenbar von Kanter redigiert, vgl. - - - -Donnerstag 24. August 1780 - - - -Interessenten und meines dem Rat der Stadt Riga und - - - -Uebersetzung , die zu verlegen Hartknoch zuvor zustimmte, vgl. - - - -Gev. Herder … zu schreiben angefangen HKB 598 an Herder - - - -Pathchen August Herder - - - -Claudius - - - -50jährigen Geistl. in Schwaben der angedachte fingierte Übersetzer von - - - -Kant arbeitet in rechtem Ernst an - - - -Ihnen oder Hartung ; Verleger wurde letztlich Hartknoch - - - -diesmal Wort halten wird Die Critik der reinen Vernunft sollte ursprünglich eine Überarbeitung von Kants Dissertation; er änderte das Konzept aber grundlegend und verschob die Erscheinung in den 1770ern mehrfach. - - - -Lavater u Pfenninger und ; Hamann schrieb doch nur an Pfenninger (vgl. ), nicht überliefert. - - - -Rector Snell - - - -mitgetheilten Auszug nicht überliefert - - - -HE Courtan - - - -Mama - - - -Pillau 60 km westlich von Königsberg an der See-Durchfahrt auf der Frischen Nehrung, heute Baltijsk - - - -Prinz Kronprinz Friedrich Wilhelm - - - -3 Kronen der Dreikronenloge; damit in Hamanns Nachbarschaft,vgl. - - - -HE. Rhod - - - -Parisius - - - -Arndt - - - -Hume Contrebande machen wird wegen der kontroversen theologischen Thesen in und Sorgen um die Zensur, die Hartknoch wohl zuvor äußerte - - - -Retif de la Bret , vgl. - - - -Geschichte meines Vaters - - - -neuen Abälard - - - -väterl. Fluch - - - -Fanchettens Fuß - - - -glücklich widergefundene Tochter - - - -Vierziger - - - -sämtl. Werke Gemeint sind wohl die bisher erschienenen Werke, keine Werksammlung; eine solche erschien jedenfalls nicht zu Hamanns Lebzeiten. - - - -Väterschule … Jeunesse Hamann verwechselt wohl Restifs Die Väter-Schule – eine Übersetzung von l’École des pères, die 1781 erschien – mit . - - - -Idées singulieres Sozialutopische Buchreihe Restifs mit Ideen zu radikalen Sozialreformen. Bis 1780 erschienen: 1.: Le Pornographe (1769), 2.: La Mimographe (1770), 3.: Les Gynographes (1777). – 1782 erschien l’Andrographe und 1789 Le Thesmographe; vgl. auch die Notiz unten. - - - -femme dans les 3 Etats - - - -paysan perverti ; vgl. auch Harknochs Notiz unten; Hartknoch gab 1783, wohl auf Anregung Hamanns, eine Übersetzung „Das Verderben des Landmanns, oder die Gefahren der Stadt“ heraus, vgl. Bloch: Rétif-Bibliothek, S. 31f. - - - -Gynographes - - - -Hibou u Nouvelles Keine Werktitel Restifs bis 1781; „Hibou“ (Eule) bezieht sich wohl auf Restifs Rolle als nächtlicher Beobachter der Pariser Sitten?!? - - - -RH. B. für Sein Blatt Ratsherr für sein Blatt zur Chronik von Riga - - - -Hälfte - - - -Hänschen - - - -Unschuld in Gefahr … , Übersetzung; Kontext der Notiz unklar: „Idées singulieres“ ist ein Reihentitel, vgl. . - - - -Mimographes ; Kontext der Notiz unklar: Le paysan perverti ist ein anderes Werk. - - - -Brief Nr. 600 - - -Michaelistage 29. September 1780 - - - -Einl. an Fr Gildenhorn geschr. eod. an Herders Schwester, am selben Tag (eodem die); Herders Brief (die Einlage) und Hamanns Begleitschreiben nicht überliefert; vgl. - - - -geschrieben Herders letzter Brief war von Anfang Juni 1780 - - - -gemeldet vgl. - - - -Mutter u. die 2. ältesten Söhne Caroline, Gottfried und August Herder - - - -Hier ist gut … Mt 17,4 Mk 9,5, Lk 9,33 - - - -Brunnen vgl. - - - -Ilmenau … Alstedt Ilmenau und Allstedt - - - -Hase , vgl. - - - -Phys. Reisen , vgl. Hamanns Bemerkung in - - - -Hase in Dresden ; von Herder irrtümlich als Verfasser der Physiognomischen Reisen angenommen; zur Entdeckung des Verfassers vgl. . - - - -Uebersetzer etwa - - - -Besuch bei - - - -Kapellm. Reichard - - - -Frauen - - - -2. Kindern Wilhelm und - - - -Schwestern Marie Karoline Wolf und Wilhelmina Luisa Dorothea Buchholz, beide geb. Benda - - - -Claudius - - - -Klopstocken - - - -Lieder u. Oden wohl aus der Sammlung - - - -großen u. schönen Geister und - - - -cum poculo … mit dem Becher größter Heiterkeit - - - -Pathens August Herder - - - -Adalbert Adelbert Herder, der ebenfalls am 25. August Geburtstag hatte - - - -Frankenberg - - - -Ihr u. Gottfrieds Geburtstag Hamanns Geburtstag am 27. und Gottfried Herders am 28. August - - - -Jubilaeum Hamanns 50. Geburtstag, vgl. - - - -Schulcameraden Voigt - - - -Vat. - - - -dankbaren Samariter Lk 10 - - - -vota publica … dt. öffentliche Gelübde, der geschuldete Dank, der niemals zur Genüge abgestattet werden kann - - - -Büchlein, Briefe , Tl. 1 und 2 - - - -curas officiales dt. amtliche Sorgen, Amtsgeschäfte - - - -folgenden Theile , Tl. 3 und 4 - - - -Iuvet Deus! dt. möge Gott helfen! - - - -Scylla … zwischen Skylla und Charybdis: ausweglose Wahl zwischen zwei Übeln (nach , 3,420) - - - -Berens , vgl. - - - -Blatt - - - -selbst zugeschickt nicht überliefert, vgl. HBGA, Bd. 12, S. 114 - - - -wie Sie wie Hamann für die KGPZ, vgl. - - - -Merkur siehe Herders Anzeige im Teutschen Merkur, 4. Vj., Oktober 1780, S. 81–84 - - - -Rector, M. Snell , vgl. (zum Kontext vgl. HBGA, Bd. 12, S. 115) - - - -Sulzers Tagbuch , vgl. - - - -R. de la Bret. , vgl. - - - -Monboddo , vgl. - - - -P. Soave , vgl. - - - -Apol. über die Apokalyspe , vgl. - - - -Gedichte - - - -Herausgeber der Rosalie ist Bode , Herausgeber von , vgl. - - - -Meine 2. Preise … anzuzeigen Herder berichtete Hamann nur von dem ersten, vgl. ; von dem zweiten meldete er nichts, was Hamann ihm zuletzt vorwarf, vgl. . - - - -„was wirkten … - - - -„was für Nutzen … - - - -vtcunque defecere … das Motto von (S. 27) nach ,4,4,35f.: „in dem Maße, wie das sittliche Empfinden schwindet, / zerstören Verfehlungen den Ruhm edel geborener Persönlichkeiten.“ - - - -vt hominis … das Motto von (S. 140), dort Cicero zugeschrieben; dt. wie der Geist die Zierde des Menschen, so ist die Zierde des Geistes die Rede - - - -Ak … Bande Preisschriften die Münchner Akademie in den Abhandlungen der Baierischen Akademie über Gegenstände der schönen Wissenschaften, Bd. 1 (München: Strobl 1781), S. 25–138 und 139–168 - - - -Sendschr. an den Brem. Beantworter , vgl. - - - -Häfeli - - - -Uebersetzung des Hume Hamanns Übersetzung von Humes Dialogues concerning natural Religion, vgl. - - - -Merkur vgl. Herders Ankündigung der Hume-Übersetzung „von dem berühmten Hamann“ im Teutschen Merkur, 4. Vj. 1780 (Oktober), S. 90 - - - -Fischern , vgl. - - - -nach Curland in Hamanns Mitauer Zeit 1765–1767 - - - -Hartknoch - - - -Goldbecks Plan Johann Friedrich Goldbecks Plan für die Litterarischen Nachrichten von Preußen, wegen denen Carl Gottlob Fischer bei Hamann war; dieser überlegte, Herder zu involvieren, vgl. . - - - -Volkslieder an Lauson an , woran Hamann verschiedentlich erinnerte, vgl. - - - -durch Gelegenheit durch einen Boten von Weimar nach Königsberg - - - -Scherflein mit Klopst. Hamanns Zwey Scherflein, die auch an Klopstock verschickt werden sollten, vgl. - - - -Bode , der im Mai 1780 von Weimar nach Hamburg abreiste - - - -„Sagen Sie mir … Klopstocks Billet an Bode ist nicht genauer zu datieren und nirgendwo anders überliefert als in diesem Brief-Zitat Herders (er sandte das Billet mit HKB 615 an Hamann und dort ging es verloren); vgl. Klopstock: Briefe 1776–1782 (Berlin New York 1982), Bd. 7,1, S. 177 und Bd. 7,3, S. 872–874. - - - -Kl. - - - -an Claudius , nicht überliefert - - - -neuen Republic u. Buchstabenkunst nach und - - - -„Andenken … , Brief 1 und 2 (in: ; , Oktober 1779, Bd. 2, S. 299–311 und November 1780, Bd. 2, S. 415–425) - - - -in ältern Br. schon geschrieben nicht überliefert, mglw. in einem der nicht überlieferten Briefe vom Herbst 1779 - - - -Prophezeiung Das Manuskript des ‚Zellerfelder Propheten‘, vgl. ; es erschien zwar mittlerweile auch im Druck, Herder schickte aber dennoch das Manuskript, vgl. . - - - -Jaques le Fataliste , vgl. - - - -Prophet - - - -Werk - - - -sonderbare Sonderbarkeiten s.u. - - - -ander Blatt … Die Zeilen sind in den äußersten unteren Rand der letzten Seite von Herders erstem Quartbogen für den Brief gepresst. Mit dem nächsten Absatz fängt Herder einen neuen Briefbogen an, worauf er hier Bezug nimmt. - - - -George … - - - -schreibt an … an Ludwig zu Hohenlohe-Bartenstein; der lächerliche Streitfall um adlige Titulaturen zirkulierte 1780 als Manuskript und Privatdruck und wurde 1784 im Journal von für Deutschland gedruckt, zu dem ersten Brief vgl. Journal von für Deutschland (Januar 1784), S. 7, zu dem Streitfall außerdem HBGA, Bd. 12, S. 117f. - - - -basse nicht haute noblesse vgl. Ludwig zu Hohenlohe-Bartenstein an , 28.6.1779, Journal von für Deutschland (Februar 1784), S. 92 - - - -aux portes de l’Enfer vgl. an Ludwig zu Hohenlohe-Bartenstein, 15.4.1780, Journal von für Deutschland (März 1784), S. 224 - - - -singulierement singulier vgl. Ludwig zu Hohenlohe-Bartenstein an , 28.6.1779, Journal von für Deutschland (Februar 1784), S. 91 - - - -Moser und dessen Entlassung als Erster Minister von Hessen-Darmstadt; Hamann fragte danach, vgl. . - - - -Landgrafen … Regiment stellen ; zu Mosers Entlassung vgl. HBGA, Bd. 12, S. 118. - - - -M. Moser an Herder, 6.7.1780; Herder schickte den Brief mit diesem Brief an Hamann (s.u.); dieser schrieb ihn ab (vgl. HKB 604 Anhang) und sandte ihn an Herder zurück (vgl. ). - - - -Erbprinz - - - -Zwingenberg … Landgut vgl. HKB 604 Anhang - - - -HE. Schwager - - - -eventus fefellit spem dt. der Ausgang enttäuschte die Hoffnung - - - -Abtragung der Schulden zur immensen Staatsverschuldung Hessen-Darmstadts und Mosers ausgehandeltem Schuldvergleich vgl. HBGA, Bd. 12, S. 119 - - - -Lavat … entamirt Lavater habe mit Goethe einen Briefwechsel über angefangen; Hamann fragte bei Herder nach der Zeitungsnachricht, später auch bei Häfeli vgl. und ; zum Briefwechsel Lavater/Goethe vgl. HBGA, Bd. 12, S. 119. - - - -Herzoge ; im Thüringerwald, um einige Ortschaften unter des Herzogs Besitztümern zu besuchen, die er bisher nicht kannte. - - - -Lav … Briefwechsel Lavaters letzter Brief datiert vom 16. Februar 1780, Herders letzter vom Juli 1779. - - - -Claud. - - - -Reichard , s.o. - - - -Otium … cum dignitate Dt. Muße mit Würde, , 1,1 u.ö.; die Variation ‚cum voluptate‘ (mit Genuss) ist wohl von Herder. - - - -Jacobischen Kinder die zwei ältesten Söhne Friedrich Heinrich Jacobis, Johann Friedrich und Georg Arnold, vgl. HBGA, Bd. 12, S. 119. - - - -Fr. - - - -Schwägerin , vgl. - - - -Bruders - - - -Entwöhnung Absetzen vom Stillen - - - -Herzogin - - - -Pereant Philisti! Dt. mögen die Philister untergehen! Für die Weimarer Ärzte nach den biblischen Philistern, etwa nach Ri 16,30. - - - -Statthalter - - - -Ihr Brief Hamanns nicht überlieferter Brief an Dalberg vom 20. Juli 1780, vgl. und - - - -Hofrath vmtl. der kurmainzische Regierungsrat Johann Arnold von Bellmont - - - -Zeitungsbriefe Brief voller vermischter Nachrichten - - - -Jes. 24, 16 Jes 24,16 - - - -Ψ 88,16 Ps 88,16 - - - -Keine Kraft … nach Ps 31, 11 - - - -Väterl.- u. Brudererbtheils vgl. - - - -Hüterdienst als Packhofverwalter am Königsberger Licent - - - -Wilhelm Wilhelm Herder - - - -Gottfr. Gottfried Herder - - - -Roußeau … Dialogen - - - -Gemächt im Sinne von Machwerk, vgl. Adelung, Bd. 2, Sp. 545, s.v. Gemächt 1 - - - -Mosers Br. Mosers Brief an Herder vom 6. Juli 1780, vgl. Hamanns Abschrift in HKB 604 Anhang - - - -Brief Nr. 601 - - -Abschrift meiner Uebersetzung Hamanns Übersetzung von Humes Dialogues concerning natural Religion, die Hartknoch zuvor einwilligte zu verlegen (vgl. ) und Hamann sich zuletzt vornahm, „ins reine zu bringen“ (). - - - -Lauson - - - -Kant , vgl. - - - -Kreutzfeld - - - -Hofhalsrichter (Titel des Direktors des Königsberger Kriminalgerichts, wozu er kürzlich ernannt wurde) - - - -H. in W … Herder in Weimar, vgl. und zu dessen Bereitschaft, es anzukündigen - - - -Asmus , Hamanns Schreiben nicht überliefrt - - - -1 hui … Kraus Weder ist der Brief von überliefert, der Hamann am 1. September erreichte, noch Hamanns Schreiben, in dem er Kraus von seiner Hume-Übersetzung Mitteilung machte, noch ein Antwortschreiben Hamanns. - - - -Geistl. in Schwaben Der fingierte Übersetzer von Hamanns Dialogen die natürliche Religion betreffend, nach dem fingierten Autor der Beylage zun Denkwürdigkeiten des seligen Sokrates. - - - -Humischen Hausgott deutsch gekleidet haben D.h. dabei sind, Humes Dialogues concerning natural Religion ins Deutschte zu übersetzen. - - - -was ihm zur Erbauung … als es so verstreuen Hamann solle demnach seinen geplanten Begleitessay zur Hume-Übersetzung separat veröffentlichen. - - - -im Meßkatalog angemeldet Im ist, wie auch bereits im , lediglich die Hume-Übersetzung bei Weygand in Leipzig angezeigt, vgl. . - - - -Leßings Briefe zu Johannis , die im (unter , ‚Schriften welche künftig herauskommen sollen‘, S. 941) als „zu Johannis gewiß fertig“ angekündigt wurden; vgl. auch . - - - -Dialogen … - - - -Uebersetzungen diese Meße erscheinen Im Herbst 1780 erschien noch keine Übersetzung von Humes Dialogues concerning natural Religion; die erste war die für Weygand in Leipzig angekündigte Übersetzung Carl Gottfried Schreiters, welche 1781 erschien. - - - -Beylage oder Anhange Hamanns geplanter Begleitessay zur Hume-Übersetzung - - - -Engl. Exemplar der 2nd edition (London 1779) von Humes Dialogues concerning natural Religion, die Hamann zur Grundlage nahm - - - -Mendelsohns philos. Schriften in normalem Oktav-Format - - - -Termin halten für die Publikation der Critik der reinen Vernunft, vgl. - - - -Er balancirt zwischen Ihnen u Hartung Zwischen Hartknoch und ; vgl. die Wiederaufnahme der Formulierung ‚balancieren‘ in Hartknochs Brief an Kant vom 9. September (jul.) / 20. September (greg.), Kant: AA X, Briefwechsel 1780 , S. 261. - - - -Sohn entwischt ist dass Hamann nicht antraf, als dieser durch Königsberg ging - - - -Füeßli - - - -Pfenninger , nicht überliefert - - - -Lavater u Häfeli und - - - -christl. Magazins - - - -häusl. Unglück vgl. - - - -Gemalin und Tochter und - - - -P‥l ; Quelle der Gerüchte könnte Hamanns Nachbar oder Königsberger Stadtklatsch sein (vgl. und ); Penzel war tatsächlich seit Anfang 1780 als falscher Abbé in Krakau und gelangte im Laufe des Jahres an bedeutende Stellen der Krakauer Universität, vgl. Köppe: Abraham Jakob Penzels Lebensirrfahrten, S. 168–171 und . - - - -mit Händen … demnach noch immer versuche, von Warschau aus eine Begnadigung wegen seiner Desertion aus dem Preußischen Militär zu erreichen und nach Königsberg zurückzukehren - - - -würkl. Druck von - - - -Hänschen - - - -Reisegefährten wohl - - - -7 Sept 1780 Nach julianischem Kalender; nach gregorianischem empfing Hartknoch den Brief am 18. September. - - - -Brief Nr. 602 - - -25 pr … 25. September 1780, nicht überliefert (der nicht überlieferte Brief Hartknochs ist die Antwort auf HKB 610) - - - -Me Courtan - - - -HE Bruder - - - -Berl. u Warschau Henkel: an und ?!? – Penzel war in Krakau, vgl. ; und was hatte Hartknoch mit Reichardt zu tun? - - - -Hofpr. Schultz …  Antwort wohl , s.u. - - - -hohe Zeit gehabt zu schreiben vgl. Hartknochs Brief an Kant, vom 9. September (jul.) / 20. September (greg.), Kant: AA X, Briefwechsel 1780 , S. 260f., abgeschickt zwei Tage nach dem Empfang von HKB 601 - - - -Kanter habe sich in die Konkurrenz um den Verlag von Kants Critik der reinen Vernunft zwischen Hartknoch und Hartung eingemischt (vgl. ). - - - -Absatz des Werks zu verbreiten vgl. Hartknoch an Kant, 9. September (jul.) / 20. September (greg.), Kant: AA X, Briefwechsel 1780 , S. 261: „Die Vertheilung Ihrer Werke unter alle Buchhändler, sowol die zur Meße kommen, als die nicht dahin kommen, geschieht auch weit besser durch mich, als durch Hartungen, ich habe mit Leuten zu thun, mit denen er in keiner Verbindung steht. Es ist nicht leicht ein Winkel in Deutschland dahin ich nicht Geschäfte mache.“ - - - -argumentum ad hominem zu Hamanns Beschwerden über das Angebot des Hartungschen Buchladens vgl. - - - -Hart. - - - -Gevatter - - - -Sohns , 27. September - - - -Antwort von Claudius , nicht überliefert - - - -Cyrus Claudius (Übers.), Die Reisen des Cyrus - - - -Parcen Hamanns drei Töchter - - - -Beichtvater - - - -Hofhalsrichter Hippel - - - -Commere Courtan - - - -Michelstage 29. September 1780, als HKB 600 ankam - - - -Bändchen - - - - , vgl. - - - -Bocher jiddisch Jüngling, auch Talmudbeflissener (Student), nicht ermittelt - - - -neuen Rector - - - -Wolfii Bibl. Rabbin. - - - -Zitterland - - - -Retif , vgl. - - - -Hofpr. Schultz Verleger hatte vor Kurzem mit einem Text unter dem Titel Vorläufige Anzeige des entdeckten Beweises für die Theorie der Parallellinien in Königsberg für Aufsehen gesorgt (gedruckt in KGPZ, 38. St., 11.5.1780, S. 149–151, nicht überliefert, vgl. Kant: AA XIV, handschriftlicher Nachlass, 3,1, Berlin 1911, S. 27f.) und war offenbar auf der Suche nach einem Verleger; das Buch erschien aber nicht bei Hartknoch, sondern 1784 als Entdekte Theorie der Parallelen bei Kanter bzw. Dengel in Königsberg. - - - -zweite Uebersetzer Der zweite Übersetzer von Humes Dialogues concerning natural Religion; es geht um die Situation, dass Hamann vor Kurzem eine Übersetzung fertig stellte, von der nunmehr bekannt wurde, dass eine Übersetzung für den Buchmarkt bereits in Planung ist, vgl. ; Hartknoch scheint im nicht überlieferten Brief vorgeschlagen zu haben, Hamanns Übersetzung als zweite und exemplarische Übersetzung zu verlegen, damit die Arbeit daran nicht verloren geht. - - - -kleiner Anhang der geplante Begleitessay für Hamanns Hume-Übersetzung - - - -Defecten Eigentlich für beschädigte Bücher, hier für ‚Reparaturen‘ in Hamanns Bibliothek durch Ausbesserung von Exemplaren oder Nachlieferung fehlender Teile von Buchreihen, als Teil der Vergütung für die Hume-Übersetzung, vgl. . - - - -Sokr. Denkw. der Wolken, der Nachschrift eine gemeinsame Neupublikation der Sokratischen Denkwürdigkeiten, der Wolken sowie vmtl. der Beylage zun Denkwürdigkeiten des seligen Sokrates -brief - - -freymüthiger Briefe die natürl. Religion betreffend Der Titel mischt Humes Dialogues concerning natural Religion mit Starcks Freymüthigen Betrachtungen über das Christenthum und Herders kürzlich angekommene Briefe, das Studium der Theologie betreffend (ihrerseits eine Anspielung auf die Briefe die neueste Litteratur betreffend); eine Schrift Hamanns unter diesem Titel erschien nie. - - - -Nachbar Stark ; die Nachbarschaft leitet sich aus dessen intensivem Engagement in der Dreikronenloge her, die in Hamanns Nachbarschaft lag, vgl. . - - - -freymüthige Betrachtungen - - - -Frau Gevatterin als Verlegerin ; im Zusammenhang von Plänen und Verhandlungen für Herders Plan eines Denkmals für Johann Valentin Andreae, die Hartknoch mit ihr zwischen dem 4. September und 25. November 1780 vor allem um das Honorar führte, und wovon Hartknoch wohl im nicht überlieferten Brief an Hamann schrieb; Haym: Herder nach seinem Leben und seinen Werken dargestellt, Bd. 2, S. 103. - - - -Andräische Uebersetzung das Gesamtprojekt bzw. die Übersetzungen von wie die Gespräche aus dem Latein eines berühmten, frommen und verdienstvollen Theologen des vorigen Jahrhunderts - - - -3 Qvartlangen Briefe - - - -Hänschen - - - -kleine Toussaint Pierre Louis Claude Toussaint, der wohl bald nach seiner Geburt 1780 starb - - - -Ihrem Verlust vgl. - - - -Kunstschüler - - - -Gemalin - - - -Chronikenschreiber , nach dessen Blatt zur Chronik von Riga - - - -im Merkur angemeldet werden , vgl. - - - -Freund Wezel zu seinem Roman , wohl für dessen Wilhelmine Arend, oder die Gefahren der Empfindsamkeit - - - -HE Rhode … Scherflein solle, wenn er durch Riga komme – er reiste im Anhang von Kronprinz Friedrich Wilhelmaus Russland zurück nach Berlin –, einige Exemplare von Hamanns Zwey Scherflein mit nach Königsberg nehmen, vgl. . - - - -Klopst. gewirkt , vgl. - - - -Billetdoux Liebesbrief (wörtl. etwa süßer Zettel), bei Hamann meist allgemeiner für kurzen, persönlichen Brief; gemeint ist HKB 603. - - - -Claudius antworte auf Claudius’ Brief, der am 27. September in Königsberg ankam - - - -Verleger von Kant der Critik der reinen Vernunft, s.o. - - - -Brief Nr. 603 - - -Der Brief wurde erst später abgeschickt, vgl. ; das Datum unten bezieht sich auf das Ende der Niederschrift. - - - -Mann des Todes … Mann vom Berge Im Sinne eines scherzhaften Eingeständnisses für die Autorschaft der Zwey Scherflein, die sich gegen Klopstock und seine Orthographiereform richteten. „Mann des Todes“ ist wohl – mit etwa 2 Sam 12,5 im Hintergrund – eine Anspielung auf Lavaters erste Predigt bey Anlaß der Vergiftung des Nachtmahlweins, mit der er den Schuldigen per Predigt aus der Deckung locken wollte, vgl. S. 5: „So davon zu reden, daß der elende Verbrecher, wenn er uns hört, oder wenn andere ihm den Inhalt unserer Predigt – mittheilen – erwache, in sich selber gehe, an seine Brust schlage – sich in den Staub hinwerfe und ausrufe: „Ich, ich bin der Mann des Todes“ (zur Aktualität dieser Lavater-Schrift für Hamann 1780 vgl. seine Anteilnahme am Schicksal Wasers, und ). – Im Bild des Meuchelmordes bleibt auch der „Mann vom Berge“, der legendäre Assassinenfürst, der „das Morden als ein Gewerbe“ trieb und „seine Künstler im Todtschlagen“ hatte, die „allemal zu seinem Befehle bereit standen“ (Guthrie: Allgemeine Weltgeschichte, Bd. 6,2 (Leipzig 1769), S. 461). - - - -2 Scherfl. (anonym erschienen) - - - -Ueberbringer … Heimsteller Wohl und , über welche das Dedikationsexemplar der Zwey Scherflein auf Hamanns Wunsch hin an Klopstock geriet (vgl. ); Hintergrund ist – wie für Hamann überhaupt, diesen Brief zu schreiben – die irritierte Reaktion Klopstocks, als er das Dedikationsexemplar erhielt, wovon Herder vor Kurzem Mitteilung machte, vgl. . – Mit „Ueberbringer“ könnte auch Claudius gemeint sein, über den dieser Brief zu Klopstock kam, vgl. . - - - -kundbaren Niemanden Vgl. die Widmung der Sokratischen Denkwürdigkeiten an „An das Publicum, oder Niemand, den Kundbaren“, zurückgehend auf die Überlistung des Polyphem mittels eines Wortwitzes in , 9, 364–414. - - - -Alcibiades Hund Alkibiades ließ nach , Alkibiades 9, seinem Hund den Schwanz abschneiden, damit die Leute sich darüber das Maul zerreißen konnten und nicht über andere Dinge, die er tat. - - - -fascinum Ein phallisches Amulett der alten Römer, das gegen Bezauberung bzw. Neid und den bösen Blick helfen sollte, indem es den Blick auf sich lenkt; vgl. , Quaestiones Convivales, 5,7, 681D–682A und Meyers 1905, s.v. Fascinum. - - - -Eusthatius - - - -Cuper ; er benutzte u.a. in seinen Observationes Eustathios’ Homer-Kommentare - - - -diese materiam publicam priuato iure zu behandeln diese öffentliche Angelegenheit mit privatem Anspruch zu behandeln - - - -Einkleidung im Sinne von Literarisierung bzw. stilistischer Formung des Themas in einen Hamann-Text - - - -Anfang u Ende von , vgl. N III,231 und 242 - - - -pars minima sui dt. der kleinste Teil seiner selbst - - - -in saluo dt. unversehrt - - - -Muttersprache vgl. den ersten Satz der Zwey Scherflein (N III,231): „Die Liebe des Vaterlandes bezieht sich natürlicher weise auf die parties honteuses desselben, ich meine, die Muttersprache und Mutterkirche.“ - - - -απροσδιονυσα Seltener altgriechischer Terminus; wörtlich ‚undionysisch‘, ‚nicht verbunden mit dem Dionysos-Kult‘, hier wohl im Sinne von ‚unlebendig‘, ‚uninspiriert‘; die bekannten Stellen in , 612E und 671F sowie bei , 16,14 werden auch mit ‚unstatthaft‘, ‚wesensfremd‘ oder ‚absurd‘ paraphrasiert, vgl. LSJ, s.v. ἀπροσδιόνυσος. - - - -–aner Parteigänger einer Richtung oder eines Autors (hier Klopstocks), vgl. - - - -Herrherrsager etwa nach Hes 4,13 - - - -Meßiade ; Klopstock wird den Wunsch im nächsten Jahr durch Übersendung der Altonaer Ausgabe erfüllen, vgl. - - - -Oden u Republick und - - - -Ton vgl. Klopstocks Beschwerde gegenüber Bode, - - - -lakonischen Schnabels vgl. - - - -Frühprediger der Mitternacht wohl Paulus, vgl. Apg 7–12 - - - -Gedult … achten 2 Petr 3,15 - - - -An den … Hamann notierte den Brief an Klopstock auf „Claudius Frachtbrief“ (), also auf der Adressseite von Claudius’ Sendung, die am 6. Oktober in Königsberg ankam, vgl. . – Das ist eine der vielen Respektlosigkeiten des scheinbaren Versöhnungsbriefs. - - - -Henr. Dietr. Voß Henrich Dietrich Voß, wohl ein Schiffer - - - -Brief Nr. 604 - - -Michaelis HKB 600, der am 29. September 1780 in Königsberg ankam - - - -wie eine gestopfte Gans vgl. - - - -Claudius , nicht überliefert, vgl. - - - -Büchlein , Tl. 1 und 2, vgl. - - - -Meß Catalog Die Teile 3 und 4 werden im angekündigt, vgl. S. 1021 (im Frühjahrskatalog noch nicht). - - - -Hänschen - - - -Erl. Erläuterungen - - - -hebr. Worte … hebräischer vgl. , Tl. 1, S. 87 - - - -fehlt … Maccab vgl. , Tl. 2, S. 302: „in den Büchern der Maccabäer finden wir die Erwartung des Meßias als Eines, der kommen sollte, deutlich.“ - - - -Jerusalems Auslegung … Widerlegung u Uebersetzung Herder bespricht in , Tl. 1, S. 26–33 die Geschichte von Bileam und der Eselin in 4 Mo 22 und nennt dabei einen modernen Ausleger, der sie „zu einer Betrugsgeschichte Bileams, die Moses bey den Moabitern gefunden und als solche einrückte, zu machen geneigt war“; dieser Ausleger, den Herder „übrigens mit der größesten Hochachtung“ nennt, ist in seinen Betrachtungen über die vornehmsten Wahrheiten der Religion, vgl. bes. die Einführung zur Auslegung, Tl. 2,2, S. 501f. - - - -Preisschrift … Meßkatalog Keine von Herders aktuellen drei Preisschriften – Dissertation sur l’influence des Sciences sur le Gouvernement et du Gouvernement sur les Sciences, Über den Einfluß der schönen in die höhern Wissenschaften und Ueber die Würkung der Dichtkunst auf die Sitten der Völker in alten und neuen Zeiten, vgl. – ist im aktuellen angezeigt; Hamann meint vmtl. diejenige Über den Einfluß der schönen in die höhern Wissenschaften, vgl. . - - - -Ausgabe der Werke … läuten gehört ; von , vgl. - - - -Layenbruders - - - -Brief … Copie Mosers Brief an Herder vom 6. Juli 1780, den Herder ihm zuschickte (vgl. ) und den Hamann abschrieb, vgl. . - - - -Dom. XXI … Billet an Klopstock HKB 603 vom 15. Oktober 1780 (21. Sonntag nach Trinitatis) - - - -Claudius Frachtbrief vgl. - - - -noch hier liegt Der Brief ging irgendwann zwischen November 1780 und April 1781 über Claudius an Klopstock, vgl. . - - - -Einl. Morungen von Herders Schwester aus Mohrungen, nicht überliefert; vgl. - - - -Mst. des Ziehens des durch Herder geschickten Manuskripts von , vgl. - - - -aus den hamb. Zeitungen Die Quelle ist Lichtenbergs Artikel Ueber die Weissagungen des verstorbenen Herrn Superintendenten Ziehen in Zellerfeld in den Hamburgischen Adreß-Comtoir-Nachrichten, St. 82, 19.10.1780, S. 649–651, wo es auch heißt, dass „ein Auszug davon wirklich gedruckt ist, und sogar zum Verkauf in die Häuser gebracht wird“. - - - -Hofrath Ehrenreich - - - -Prof. König - - - -Kant - - - -D. Reccard - - - -gleichfalls für Kindermannsche Grillen Nach dem phantastisch-astronomischen Autor ; vgl. Lichtenbergs Ausführungen im Artikel über Ziehen (s.o.), S. 649: „[…], daß das ganze Fundament dieser Weissagungen ein so abscheulicher Fehlschluß ist, daß ich mich nicht erinnere, je etwas ähnliches gedruckt gelesen zu haben, es müßten denn die Schlüsse des Astronomen Kindermann seyn, der ein Perspectiv erfunden zu haben glaubte, womit man von Dresden aus die Schiffe auf dem stillen Meere sehen konnte.“ - - - -sonderbare Sonderbarkeiten vgl. - - - -Uebersetzung … ad Acta ; vgl. die Verhandlungen zuvor mit Hartknoch im September und Oktober, und - - - -mit künftiger Meße eine andere Gespräche über natürliche Religion von David Hume (Leipzig: Weygand 1781); zu den Ankündigungen in den Messkatalogen vgl. - - - -Kant, Lauson, Kreutzfeld, Hippel , , , , vgl. - - - -Briefen die natürl. Religion betreffend Hamanns angedachter Titel für den Text, der sich aus den Konzepten für einen Begleitessay zur Hume-Übersetzung herausbildeten; der Titel kombiniert Humes Dialogues concerning natural Religion mit Herders kürzlich angekommenen Briefen, das Studium der Theologie betreffend. Zuletzt waren auch Starcks Freymüthige Betrachtungen über das Christenthum teil der Titelkombination, vgl. . - - - -Ankündigung der Uebersetzung Herder kündigte die Hume-Übersetzung „von dem berühmten Hamann“ bereits an, im Teutschen Merkur, 4. Vj. 1780 (Oktober), S. 90; vgl. - - - -freymüthigen Betrachtungen - - - -Irwings Untersuchungen … - - - -dimidium animae meae dt. Hälfte meiner Seele, , 1,3,8 - - - -CapellMeister ; zu dessen Besuch in Weimar vgl. - - - -unterkötigen vgl. DWB, 1. Aufl., Bd. 24, Sp. 1643: „unterköthig heiszt eine beule oder wunde, wenn sich eiter unter der oberfläche befindet“ - - - -Claud. , in seinem nicht überlieferten Brief, der am 27. September in Königsberg ankam, vgl. - - - -Cyrus Claudius (Übers.), Die Reisen des Cyrus - - - -Beichtvater - - - -Hofhalsrichter Hippel - - - -Me Commere - - - -Brahl - - - -Schimmelpfenning - - - -aurum potabile Trinkgold, dem ein mittelalterlich-alchemistische Vorstellung eine verjüngende Wirkung zuschrieb - - - -Diedrichs - - - -engl. Krankheit Rachitis - - - -Leßing - - - -Briefen - - - -Autorschaft - - - -mein Bogen … Hi 29,20 - - - -Herr Schwager - - - -Hälfte - - - -Liedern der Liebe Anlass gab , vgl. - - - -Leibjäger aus Eutin - - - -Statthalter auf Hamanns nicht überlieferten Brief an vom 20. Juli 1780, vgl. - - - -jüdischem Einschluß wohl über das Friedländersche Comptoir - - - -Schellenberg … zusammgebracht nach dem Vertrieb von Schellenbergs Schweizerprospekte in Königsberg, vgl. - - - -Brief vom 1 Sept. nicht überliefert - - - -Kaufmann - - - -mich gegen Klopstock … HKB 603, s.o. - - - -Cl. Das Billet ging irgendwann zwischen November 1780 und April 1781 über Claudius an Klopstock, vgl. . - - - -drollichten Frage Klopstocks Frage an Bode, vgl. - - - -Briefen Hamanns Entwurf über Hume, s.o. - - - -Hartkn … Kanten der Verleger von Kants Critik der reinen Vernunft, vgl. - - - -Iudaeus Apella nach , 1,5,100 - - - -alten Freunde , vgl. - - - -Habeat sibi … dt. soll er das seine haben, mit seiner habgierigen Untätigkeit - - - -physiognomische Reisebeschreiber , den Herder irrtümlich als Verfasser von Musäus’ Physiognomischen Reisen annahm, vgl. - - - -homuncio lepidissimus dt. niedliches Menschlein - - - -Prof. - - - -Nachbar … Weibern entsagt , dessen Tochter ‚Selma‘ eine Zeit lang Penzels Geliebte war - - - -Loge Hamanns Arbeitsraum am Licent, vgl. ; wohl leicht ironisch-abfällige Bezeichnung (vgl. Krünitz, s.v. Loge: „eine Hütte, ein kleiner mit Brettern verschlagener Raum, ein Hundestall, eine Schiffskammer etc. etc. heißt“), ohne Bezug auf Freimaurer- oder Theaterlogen. - - - -entre chien et loup dt. in der Dämmerung - - - -Penzel aus Krakau Penzel war seit Anfang 1780 als falscher Abbé in Krakau und gelangte im Laufe des Jahres an bedeutende Stellen der Krakauer Universität, vgl. Köppe: Abraham Jakob Penzels Lebensirrfahrten, S. 168–171 und . - - - -Vater ; Penzels Katholizismus war nicht unwesentlich durch die Auflehnung gegen seinen Vater geprägt, einen reformierten Prediger. - - - -Schwester - - - -Dom. XXIII. 29. Oktober 1780 (23. Sonntag nach Trinitatis) - - - -Prinz Kronprinz Friedrich Wilhelm auf seiner Rückkehr aus Russland über Königsberg - - - -Hippel - - - -Scheffner - - - -Lauson … blutrothen Bändchen , nicht ermittelt - - - -Pensionair Rhod - - - -Graf Görz - - - -Lichtenbergs Deduction Lichtenbergs behandelt in seinem Artikel Ueber die Weissagungen des verstorbenen Herrn Superintendenten Ziehen in Zellerfeld die Prophezeihungen Ziehens als Unsinn. - - - -Kant Kant, der eine Antwort Hartknochs auf seinen Brief vom 11. Oktober in der Sache des Verlags der Critik der reinen Vernunft erwartete. Damit eine Antwort nach 14 Tagen eintrifft, hätte Hartknoch direkt nach Empfang des Briefes zurückschreiben müssen; er antwortete tatsächlich erst am 26.10. (greg.) / 15.10. (jul.), vgl. Kant: AA X, Briefwechsel 1780 , S. 261. - - - -Green - - - -Fischer , vgl. - - - -Kraus des Christiani Stelle die Nachfolge der Professur von - - - -Hier ist sie … Eie Einlage von an Herder, 30.10.1780; zum Inhalt (Informationen zu Herder für Goldbecks Litterarische Nachrichten von Preußen) vgl. HBGA, Bd. 12, S. 119. - - - -Billet über Ihre theologische Briefe über , nicht überliefert - - - -Edelmann in Pension … armen Waysen nicht ermittelt - - - -Sie ist eine Damus - - - -Einl. aus Morungen von Herders Schwester aus Mohrungen, s.o. - - - -Schild … 1 Mo 15,1 - - - -besten Frau … - - - -Pathchen August Herder - - - -Marianchen - - - -Erhalten am Michaelistage … Herder schickte den Brief Mosers mit HKB 600 an Hamann, bei dem er am Michaelistag (29.9.1780) eintraf; dieser schrieb ihn ab und schickte das Original zurück an Herder, vgl. . – Zu Mosers Entlassung als Erster Minister von Hessen-Darmstadt durch vgl. . - - - -Brief Nr. 627 - - -Mitfreude … Kritik Kants Critik der reinen Vernunft, deren Verlag bei Hartknoch durch Hamann vermittelt wurde. Hartknochs Brief an Kant 26.10. (greg.) / 15.10. (jul.) (vgl. Kant: AA X, Briefwechsel 1780 , S. 261) traf wohl erst vor kurz zuvor in Königsberg ein, zwei Tage zuvor war Kant noch über eine ausgebliebene Antwort Hartknochs unzufrieden, vgl. . - - - -28 pr. ein paar Zeilen an Hartknoch, nicht überliefert - - - -Kypkische Auction Die Auktion der Bibliothek des verstorbenen Kypke, die zuvor bereits angekündigt war und bei der Hartknoch sich beteiligen wollte, vgl. . - - - -Commissionen … übernommen Die Hamann als Stellvertreter aufgetragenen Bücherankäufe habe Hartknochs Schwager übernommen. - - - -Luthers Genesin wohl - - - -Josephum wegen des Maran Atha Eine Josephus-Ausgabe aus Kypkes Bibliothek, vmtl. der Antiquitates Iudaicae, die Hamann auch vorher schon benutzte, vgl. . Zu Hamanns Josephus-Lektüre im Zusammenhang des Maran Atha vgl. und . - - - -Gesellen Philo wohl als Gesellen seiner Philon-Ausgabe, vgl. - - - - -Hesychii Lexicon - - - -Konxompax als Quelle bei der Suche nach dem Ursprung des Wortes Konxompax, vgl. und - - - -Polyglotta u die spanische Bibel nicht ermittelt - - - -Both Gebot, vgl. Adelung, Bd. 1, Sp. 1136, s.v. Both 1 - - - -Fabeln für Kinder … Meßkatalog im , S. 970 - - - -Uebersetzung des Hume Eine Übersetzung von Humes Dialogues concerning natural Religion wurde bereits im angekündigt (vgl. , ‚Schriften welche künftig herauskommen sollen‘, S. 938), ebenso im . - - - -meine ad Acta reponirt , vgl. - - - -Lichtenbergs Deduction … befördern suchen Lichtenbergs Artikel Ueber die Weissagungen des verstorbenen Herrn Superintendenten Ziehen in Zellerfeld aus den Hamburgischen Adreß-Comtoir-Nachrichten für die KGPZ bearbeiten (Jg. nicht überliefert). - - - -astronomische Kenntniße des Propheten vgl. , S.  649: Ziehens Weissagungen „enthalten aber wahren Unsinn, wie alle andern neueren Weissagungen, nur mit astronomischen Kunstwörtern und vermeintlichen Beweisen aufgestuzt, wodurch aber Herr Ziehen eine Unwissenheit in astronomischen Dingen verrathe, die mir bey einem Geistlichen und Gelehrten fast unbegreiflich wäre“; vgl. ebenso . - - - -Pr. Kant u D. Reccard und , vgl. - - - -Ehrenreich , vgl. - - - -Prof. Königs - - - -neue Rector - - - -Chrestomathiam Oeconomicam - - - -Hofmeister in Curl. in seiner Zeit als Hofmeister in Grünhof und Mitau (Kurland) 1753–1756 - - - -Gevatter … erwarten Herder in Weimar, vgl. vgl. - - - -Penzel , der seit Anfang 1780 als falscher Abbé in Krakau war und im Laufe des Jahres an bedeutende Stellen der Krakauer Universität gelangte; er schrieb vor Kurzem einen Brief an Hamanns Nachbar Stockmar vgl. Köppe: Abraham Jakob Penzels Lebensirrfahrten, S. 168–171 und . - - - -Stark - - - -Pens. Rhode , vgl. - - - -zurückgelegten Päckchens wohl mit Exemplaren der Hamanns Zwey Scherflein, die Rohd für Hamann von Riga mit nach Königsberg brachte, vgl. und unten - - - -Hofpr Schultz , vgl. - - - -Sohns - - - -3 Freunde , und - - - -portugiesische Grammatik des Jung - - - -Scheffner , vgl. - - - -Hippel - - - -Lauson … Bändchen , nicht ermittelt - - - -Briefe die natürl. Religion betreffend Hamanns angedachter Titel für den Text, der sich aus den Konzepten für einen Begleitessay zur Hume-Übersetzung herausbildeten, vgl. . - - - -Gevatter … hätte dass Herder Hamanns Hume-Übersetzung angekündigt hätte, wie er es im Teutschen Merkur, 4. Vj. 1780 (Oktober), S. 90 tatsächlich tat, vgl. - - - -Exemplar der angekündigten Uebersetzung Schreiters Gespräche über natürliche Religion von David Hume erschien erst 1781 bei Weygand in Leipzig. - - - -HausEhre - - - -Anhang der Allg. d. Bibl. Gemeint ist eine Rezension von Andreas Meyers Briefen eines iungen Reisenden durch Liefland, Kurland und Deutschland an seinen Freund Herrn Hofrath K… in Liefland von 1777, die Hamann in der Allgemeinen deutschen Bibliothek, Anh. zu Bd. 25–36, Bd. 6, S. 3223 las; dort wird aus Meyers Reisebeschreibung zitiert: „Vom Hrn. Haman in Königsberg heißt es S. 98: ‚Er lebt hier unbemerkt, und ich möchte fast noch hinzusetzen, auch wenig geachtet. Seine Miene ist, wie seine Seele, mystisch und finster.‘“ Vgl. auch Bd. 1, S. 98 bei Andreas Meyer. - - - -Freund K. nicht ermittelt?!? - - - -Dutzend von Scherfl. neue Exemplare von , die Hartknoch über Rohd schickte, vgl. oben und - - - -ehrl. Arndt - - - -Hänschen … Lehrherren in spe zu Hamanns Phantasie, Johann Michel bei Hartknoch in die Lehre zu geben, vgl. - - - - - -Brief Nr. 627 - - -proclamirt worden vgl. Hamburger Buchhändlerzeitung 1781, 1. Quartal, S. 71 zu Hases Erklärung, er sei nicht der Verfasser, und ADB 45, S. 613 zur Proklamation von Musäus als Verfasser anlässlich einer Ankündigung einer holländischen übersetzung (HBGA 12,113)?!? - - - - - - + + + + + +Brief Nr. 0 + + +Bona nova … konventioneller lateinischer Neujahrsgruß an den jungen Hamann; er wird darin als vielversprechender Schüler an der Domschule gelobt + + + +Martinus Maletius nicht ermittelt + + + +arte combinatoria Mathematik + + + +Jesuiten Knittels Kaspar Knittel (1644–1702), deutsch-böhmischer Jesuit, Philosoph und Mathematiker; Rektor der Karlsuniversität Prag + + +Brief Nr. 1 + + + + + + + + + + +. In Dachs unvollständig überliefertem satirischen Liederspiel Sorbuisa, das von dem Königsberger Domorganist Heinrich Albert vertont wurde, versucht Sorbuisa (d.i. „Das Herzogthumb Preussen“) sich von dem „Barbarischen und wilden Menschen“ Wustlieb (d.i. „Die Preußische Barbarey“) zu befreien, indem Apollo im Gefolge der neun Musen eingeführt wird. Domdeyke – ein Name mit Anklängen an dumm – wird im Personenverzeichnis als „Wustliebs Weib“ bezeichnet, spielt in den überlieferten Teilen des Stückes jedoch keine eigentliche Rolle. + + + +, zu dessen Rückreise vgl. + + + +Heimweh vgl. Adelung (Bd. 2, Sp. 1084, s.v. Das Heimweh): zuweilen wie Melancholie und Abzehrung, verwandt der alten Nostalgia; die an die reine Luft ihres Vaterlandes gewöhnten Schweizer litten unter der dicken und unreinen Luft anderer Länder. + + + + + + + +, S. 10: „Mein alter Wahlspruch bleibt: Zins und Provision! / Den Leuten helf ich gern, nur nicht dem Bauern-Sohn;“ Fußnote: „G[ottlieb] F[uchs] dessen besondere Fähigkeit und Begierde zu den Wissenschaften durch die Gutthätigkeit vieler Standes-Personen, Hamburger und hiesiger Engelländer rühmlichst unterstützt worden.“ + + + + / + + + +; zu Hamanns Beziehung zu Lauson siehe Kohnen (1997) + + + + + + +Brief Nr. 2 + + +p. Couv. per couvert; einen Brief unter Einschluss versenden: den Brief einer Sendung an eine dritte Person beilegen, welche diesen dann weitergibt. + + + + + + + + + + + + + + + +rthl albertus 1616 in den Niederlanden eingeführt, im 18. Jhd. zeitweise auch in Preußen und Dänemark geprägt; wichtiges internationales Zahlungsmittel im Ostseeraum. + + + +Orth Name der polnisch-preußischen 18-Groschen-Münze, deren Edelmetallgehalt unter Nominalwert lag, also als schlechtes Zahlungsmittel galt. Wurde teilweise in Königsberg geprägt. + + + +fl. Gulden, Goldmünze, hier aber vmtl. 1 polnischer Gulden, eine Silbermünze, entsprach 30 Groschen oder weniger. + + + +Groschen Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch. + + + + + + + +parentieren d.i. eine Trauerrede halten + + + + + + + +huc usque Prof. Pr. dt. bisher preußischer Professor + + + +Catalogo Lect. Catalogus Lectionum, d.i. Vorlesungsverzeichnis + + + +; Tribunal entspricht ab 1782 dem ostpreußischen Zweiten Senat; ab 1815 Königsberger Oberlandesgericht. + + + + oder + + + + + + + + + + + + + + + + + + + +Pfarrer: + + + +, Gedicht unbekannt + + + +, Gedicht unbekannt + + + +Tochter von + + + +Mältzenbrauer „Großbürger zu Königsberg, die ein Haus entweder eigenthümlich besitzen, oder zur Miethe haben, auf welchem die Braugerechtigkeit haftet. Sie brauen aber nicht selbst, wie in andern Städten, sondern laßen es durch die Brauer verrichten, die ihre besondere Zunft haben.“ (Georg Ernst Sigismund Hennig, Preußisches Wörterbuch worinnen nicht nur die in Preußen gebräuchliche eigenthümliche Mundart […] angezeigt [Königsberg 1785], S. 153 – s. ) + + + + + + + + + + + +Einlage nicht überliefert + + +Brief Nr. 3 + + +Freund vll. oder Magnus Wolff (Nadler [1949b], S. 47) + + + +Eger nicht ermittelt + + + +Dorchen nicht ermittelt + + + +aus „Chloris“, S. 83, „Phryne“, S. 132 + + + + + + + +; dessen Tod ein Gerücht gewesen ist, so wie in dieser Zeit immer wieder Gerüchte über ihn aufkamen, wie dass er aus seiner sibirischen Verbannung nach Moskau zurückgekehrt sei ( 1753, Nr. 28). + + + +vll. Anspielung auf die Unterscheidung der Brüder Hamann durch Lauson. + + + +, V. 474–524 + + + +(bis Briefende: Abweichungen vom Orig.:) voit point sans cesse + + + +Jouet … Déesse + + + +Misantropie + + + +sentimens, + + + +bigoterie + + + +décida + + + +suprême + + + +loi, + + + +systême + + + +Où … naître la journée, + + + +content j’en attends la fin, + + + +Domaine + + + +sort + + + +fidelle + + + +Oui, + + + +Là, + + + +Et, + + + +continues, + + + +inconnues + + + +s’abîme + + +Brief Nr. 4 + + +; , LS S. 324f. + + + +Conditiones Stellungen als Hofmeister + + + + + + + +Albertsthrl. 1616 in den Niederlanden eingeführt, im 18. Jhd. zeitweise auch in Preußen und Dänemark geprägt. + + + +kleinsten wahrscheinlich bei der auf Gut Kegeln (heute Ķieģeļmuiža) + + + + + + + +Dame wahrscheinlich + + + +viertel Meile war Pfarrer in Papendorf + + + +des Orts das Gut Kegeln (heute Ķieģeļmuiža) + + + + + + + + + + +Brief Nr. 5 + + +Mümmel Memel, heute Klaipėda + + + +, Nachbar der Fam. Hamann, vgl. , LS S. 324/39 + + + + + + + +Armenianer wahrscheinlich Haggi Painter (Hadzi Bagender), ein Kaufmann + + + +Muscheln nicht ermittelt + + + +Winde über das Kurische Haff + + + + + + + +Johann Gottfried Sperber (Wirt in Memel ) + + + +Schuberten nicht ermittelt + + + + + + + + + + + + + + + +, LS S. 324 + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + +Liebau heute Liepāja in Lettland + + +Brief Nr. 6 + + +Mietau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) + + + + + + + +, LS S. 324 + + + + + + + +Liebau heute Liepāja in Lettland + + + + + + + +Baronin v. Budberg + + + +Vater + + + +Albertusthrl. 1616 in den Niederlanden eingeführt, im 18. Jhd. zeitweise auch in Preußen und Dänemark geprägt. + + + + + + + +Stutzerchen vll. ein Glas Schnaps + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + +Brief Nr. 7 + + +Kegeln das Gut Kegeln (heute Ķieģeļmuiža) + + + +a. S. alten Stils; in den kurländischen Provinzen galt im Datum der alte, Julianische Stil. Die Differenz zum neuen Stil betrug plus 11 Tage. In Ostpreußen wurde der neue Stil des Gregorianischen Kalenders 1752 eingeführt. + + + +greg. 14.12.1752 + + + +Aa heute Gauja bzw. estnisch: Koiva jõgi + + + +Peruquier Perückenmacher + + + +greg. 15.12.1752 + + + +Papendorf heute Rubene in Lettland [57° 28′ N, 25° 15′ O] + + + + + + + +greg. 17.12.1752 + + + + + + + + + + + +Taube nicht ermittelt + + + +Schippaschoff nicht ermittelt + + + +Lau nicht ermittelt + + + +Portepée Faustriemen + + + +Magister + + + +Bruder + + + + + + + + + + + + + + + +Krug Wirtshaus in der Altstadt + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + +Fehrding in Livland gebräuchliche Schwedisch-Pommersche Silber-Kurantmünze, deren Wert also über den Edelmetallgehalt definiert ist. + + + + + + + +Blarrenkopf Schafskopf + + + + + + + +Schippaschoff nicht ermittelt + + + + + + + + + + + +, LS S. 325/23 + + +Brief Nr. 8 + + +Kegeln das Gut Kegeln (heute Ķieģeļmuiža) + + + +greg. 26.02.1753 + + + +greg. 17.02.1753 + + + + + + + +greg. 21.02.1753 + + + +Groß Fürstens Peter III. Fjodorowitsch + + + + + + + + + + + +greg. 25.02.1753 + + + + + + + +Dorpat heute Tartu in Estland + + + + + + + +Albediel nicht ermittelt + + + +Bremse + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + +vll. + + + + + + + +Schrift Schuldschein + + + + + + + +vll. Christian Podbielski, Organist in Königsberg + + + +vll. Johann Adolf Faustinus Weiss + + + + + + + + + + + + + + + +Fed. d’or Friedrich d’or, Goldmünze benannt nach ; entspricht 5 Reichstalern (eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze). + + +Brief Nr. 9 + + + + + + +Rthrl. Reichstaler, eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze, entspricht 24 Silbergroschen (Groschen: Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch). + + + + + + + + + + + + + + + + + + + +Lieutenantin nicht ermittelt + + + +Degner Degner, NN: Haushälterin + + + +vll. Friedrich Aemilius Holdscheid, Präzentor und Pfarrer + + + + + + + + + + + +Zuckerbecker + + + +Zöpfel u.a. Magdalene Dorothee + + + + + + + +per Couvert per Couvert; einen Brief unter Einschluss versenden: den Brief einer Sendung an eine dritte Person beilegen, welche diesen dann weitergibt. + + +Brief Nr. 10 + + +greg. 19.03.1753 + + + + + + + + + + + +so wird der Ruhm der Welt vergeudet + + + + + + + + + + + + + + + +junge Herr + + + + + + + + + + + + + + + + + + + +Alb. Albertsreichsthaler, 1616 in den Niederlanden eingeführt, im 18. Jhd. zeitweise auch in Preußen und Dänemark geprägt; wichtiges internationales Zahlungsmittel im Ostseeraum. + + + + + + + +Colleg. Fried. Collegium Fridericianum, Gymnasium in Königsberg + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + +vll. + + + + + + + + + + + + + + + +, der auf reagiert. + + + + + + + +Buchhalter des Menschl. Geschlechts + + + +In der Ausg. von 1761 von , 2. Teil, findet sich unter Kap. XVIII. gegen : „Ob die christliche Religion der Bevölkerung nachtheiliger als die alten heydnische Religionen der Römer und Griechen? wird gegen den Präsident Montesquiou geleugnet und der Vorzug der christlichen gegen diesen giftigen Satz behauptet.“ + + + + + + + + + + + + + + + +vll. + + + + + + + +Erzählung + + + +herausgekommen evtl. wurde Hamann auf diese und die folgende Schrift durch die aufmerksam, wo sie von Lessing rezensiert wurden. + + + +Untersuchung ; darauf reagierte . + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + +, 3. Buch, S. 20 + + + + + + + + + + + +; siehe dazu auch Brief 15 + + + +vll. + + + +, die Schriften erschienen 1754. + + + +, S. 403. Lindner hat am 21.11.1752 diese Rede vor der Königl. Dt. Gesellschaft in Königsberg gehalten: „Rede von dem Feuer, oder dem wahren Enthusiasmus in der Tugend…“. + + + +Hartung erschien 1755 bei Hartung in: + + + +Kegeln das Gut Kegeln (heute Ķieģeļmuiža) + + + + + + + +vll. + + + +vll. + + + + + + + +Meublen Möbeln + + + + + + + + + + + + + + + +Wochenschrifft … Bemerker 1746/47 erschienen davon 50 Hefte. + + + +Julianna v. Meck, geb. Dunten + + + +vll. + + + +, S. 86 + + + + + + + +, Beginn von „Der Tod“, S. 36 + + + +ebd. + + + + + + + +, in der 5. Str. von „Der Tod“, S. 36 + + +Brief Nr. 11 + + +greg. 28.03.1753 + + + + + + + + + + + +Casserius nicht ermittelt + + + + + + + +vll. + + + +vll. + + + +Kegeln das Gut Kegeln (heute Ķieģeļmuiža) + + + + + + + +Gelegenheit Stockwerk + + + +Pantzer Philipp Belgers Untermieter + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + +Reißmann nicht ermittelt + + + + + + +Brief Nr. 12 + + + + + + + + + + +Ein Adelsgeschlecht von Bayer gehörte wie die Budbergs zur livländischen Ritterschaft. + + + +, + + + + + + + +kluges Volk Spartaner im Umgang mit den Heloten; s. , Demetrius 1,4; auch in wird darauf angespielt (N IV S. 228/9, ED S. 364). + + + +Ein Adelsgeschlecht von Dolgorukow gehörte wie die Budbergs zur livländischen Ritterschaft. + + + + + + + + + + + + + + + + + + +Brief Nr. 13 + + +greg. 31.03.1753 + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + +HErrn von Marschall Tode nicht ermittelt + + + +L’hombre Kartenspiel + + + +Freund + + + +Frau Lieut. + + + +Herrn M. Peruqve Perücke von + + + + + + + + + + + + + + + +greg. 18.12.1752 + + + +Thrl. Taler, meist ist der 24 Silbergroschen entsprechende Reichstaler, eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze, gemeint (Groschen: Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch). + + + + + + + +Räthsel Simsons Ri 14,12–18 + + + +vll. Anna Eleonore Gräfin v. Geßler (1695–1774) + + + +Muhmchen Lorchen, s.u. die Tochter von . + + + + + + + +Lorchen die Tochter von . Zur Erheiterung der Mutter stellt Hamann das Kind als Braut dar, die ihn verschmäht. + + + +Musching Kosewort für Kuss (konnte ebenso als Kosewort für Mutter oder Kind verwendet werden) + + + + + + +Brief Nr. 14 + + +greg. 11.04.1753 + + + + + + + +Marschall Brautführer + + + + + + + + + + + +Pantzer dessen Untermieter + + + +Kauffmann Miltz nicht ermittelt + + + +: „Die Tugend“ + + + + + + + + + + + +Herling nicht ermittelt + + + + + + + + + + + +Ort bzw. Orth, Name der polnisch-preussischen 18-Groschen-Münze, deren Silbergehalt unter Nominalwert lag, also als schlechtes Zahlungsmittel galt. Wurde teilweise in Königsberg geprägt. (Groschen: Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch.) + + + + + + + + + + + + + + + +vll. + + + + + + + +pro memoria vmtl. im polem. Schlagabtausch mit um + + + + + + + + + + +Brief Nr. 15 + + +greg. 19.04.1753 + + + +Dütchen Münze, 3-Groschen-Stück (Groschen: Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch) + + + + + + + +Mümmel Memel, heute Klaipėda + + + +Züchner vll. Leinenweber + + + + + + + + + + + + + + + + + + + +Lies Ließ-Pfund (6,3 kg) + + + +geschließener Federn schließen: die Fahne in kleinen Flöckchen vom Halm abziehen. + + + + + + + + + + + + + + + +gravamina Einwände + + + + + + + + + + + + + + + + oder + + + +vll. ein Katalog des Leipziger Buchhändlers Adam Friedrich Böhme + + + + + + + +vll. die + + + +Marq. Madame de Pompadour, vgl. + + + + + + + + + + + +Abreise + + + +gepflügt Ri 14,18 + + + +vll. die + + + + (3 Tl., 1753–55) + + + +fl. Gulden, Goldmünze, hier aber vmtl. 1 polnischer Gulden, eine Silbermünze, entsprach 30 Groschen. + + + + + + + + + + + +vll. + + +Brief Nr. 16 + + + + + + + + + + +, erschien 1747 in deutscher Übersetzung, Orig. 1730. + + + +, Buch XV, Kap. XVII: „La loi de Moïse étoit bien rude. ‚Si quelqu’un frappe son esclave, et qu’il meure sous sa main, il sera puni: mais, s’il survit un jour ou deux, il ne le sera pas, parce que c’est son argent.‘ Quel peuple, que celui où il falloit que la loi civile se relâchât de la loi naturelle!“ + + + +, Buch XIV, Kap. X: „La loi de Mahomet, qui défend de boire du vin, est donc une loi du climat d’Arabie: aussi, avant Mahomet, l’eau étoit-elle la boisson commune des Arabes.“ + + + + + + + + + + + + + + + +Suet. Caes., 49–52 + + + +, 2: Alexis + + + +, Caesar 48f. + + + + + + + +Larrey Der Text von Isaac de Larrey war Teil von . + + + + + + + + + + + + + + + +Combat … nicht ermittelt + + + +krügelicht unordentlich + + + + + + +Brief Nr. 17 + + +vgl. auch , LS S. 326/11 + + + + + + + + + + + +Gewalt vll. körperliche Züchtigung, siehe Graubner (2011), S. 90, mit Verweis auf dieses Thema in Anton Friedrich Büschings ‚Unterricht für Informatoren und Hofmeister‘ (Hamburg 1773). + + + +, + + + +Sünden vgl. , LS S. 320, und , N IV S. 228, ED S. 364 + + +Brief Nr. 18 + + + + + + + + + + + + + + +, siehe Brief 17 + + + +vgl. auch , LS S. 326/11 + + + + + + + + + + + + + + + +vll. + + + +imbecile Dummkopf + + + + + + + +von Brief Nr. 17 + + + + und + + + +S…reuision nicht ermittelt + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + +Mitauer + + + + + + + + + + + + + + + +bis zum Briefende mit wenigen Abweichungen wie Brief Nr. 17 + + +Brief Nr. 19 + + + + + + +Kegeln das Gut Kegeln (heute Ķieģeļmuiža) + + + +vgl. auch , LS S. 326/16 + + + +greg. 25.5.1753 + + + + + + + +Condicion von Stande + + + +Judiciren urteilen + + + +Pohtré Porträt + + + + + + + +unwichtig unterhalb des offiziellen Münzgewichts + + + +Parentation Ermahnung + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + +vgl. auch , LS S. 326/32 + + + + + + + +Mietau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) + + + +Bruder von + + + +2 Mo 33,23 + + + +In der Neuauflage von von 1749: 2. Tl, S. 22, Wortlaut: „Wiewohl ein Mann, der sich zu keiner Pflicht – – Als für das Geld versteht, der schämt sich ewig nicht.“ + + + +, 1747/8 erschienen. + + + + + + + +planiert geheftet + + + + + + + +HE. M. + + + +Sehrwold nicht ermittelt + + + +Link nicht ermittelt + + + + + + +Brief Nr. 20 + + +Johannis 24. Juni, in vielen baltischen Gegenden zur Sommersonnenwende am 21. Juni gefeiert. + + + +Richter nicht ermittelt + + + +Barbers nicht ermittelt + + + + + + +Brief Nr. 21 + + +Hamann hat im Sommer die Hofmeisterstelle bei den v. Wittens angetreten; von dort (Grünhof, 70 km südwestlich von Riga, 20 km südwestlich von Mitau) schreibt er nun. + + + +Brief nicht überliefert + + + + + + + +Mietau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) + + + + + + + + + + + +Meyhoff oder Apollonienthal Gutsbesitz der v. Wittens (Meyhoff meint wohl Maihof bzw. Meijas muiža im Gebiet des heutigen Jelgava (Mitau)); Apollonienthal war wohl eine eigene Bezeichnung der Wittens nach dem Vornamen der Baronin. + + + + + + + +vgl. auch , LS S. 327/17 + + + + + + +Brief Nr. 22 + + + + + + +Adam Bornwasser, Arzt in Mitau + + + +Mietau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) + + + + + + + + + + + +nach dem Vorbild einer oder + + + +; Hamann hat daraus in sein Berliner Notizbuch exzerpiert (N V S. 140). + + + +Rousset Der 2. Band von enthält den Text von Jean Rousset de Missy. + + + +Generals + + + +Johann Heinrich oder Christopher Friedrich v. Fircks + + + + + + + +vll. Otto von Grothusen, Oberhauptmann zu Goldingen + + + + + + + + + + + +Praxiteles Der Bildhauer Praxiteles schuf ca. 330 v.Chr. eine Marmorskulptur des Hermes/Mercurius mit dem neugeborenen Dionysos auf dem Arm. + + + + + + + + und + + + +Vll. die sieben, die in erschienen sind. + + + + und + + + +Poschwinn Rote-Bete-Suppe + + + +Es handelt sich vll. um den anonym erschienenen, aber von den Zeitgenossen leicht zugeschriebenen . + + +Brief Nr. 23 + + +Mietau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) + + + +FlußFieber „Febris catarrhalis, ein nachlaßendes Fieber, welches sich mit Flüssen auf der Brust vereinigt. Man macht einen Unterschied unter ein gutartigen [Catarrh] und bösartigem Flußfieber.“, vgl. Krünitz, Tl. 14, S. 420 + + + + + + + + + + + + + + + + + + + +Alb. Thrl. Albertsreichsthaler, 1616 in den Niederlanden eingeführt, im 18. Jhd. zeitweise auch in Preußen und Dänemark geprägt; wichtiges internationales Zahlungsmittel im Ostseeraum. + + + + + + + + + + + + und + + +Brief Nr. 24 + + +Mr. votre Epoux + + + +Votre frere wohl ihr Schwager + + + +Mdme la Comtesse + + + +Mr. le General + + +Brief Nr. 25 + + +Mietau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) + + + + + + + +Briefes nicht überliefert + + + + + + + +Vater + + + + + + + +Apollonienthal Gutsbesitz der v. Wittens; Maihof / Meijas muiža oder dort in der Nachbarschaft, im heutigen Jelgava/Mitau. Apollonienthal war wohl eine eigene Bezeichnung der Wittens nach dem Vornamen der Baronin. + + + +Mutter Martha Philippine Reichsgräfin v. Lacy + + + + + + + +Meyhof Gutsbesitz der v. Wittens; Maihof / Meijas muiža im Gebiet des heutigen Jelgava (Mitau) + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + +vll. Otto Christopher v. Howen + + + + mit Marianne Courtan + + + + + + + + + + +Brief Nr. 26 + + +, 1. Tl, S. 16 + + + +übrigen Gütern nicht ermittelt + + + +neues vll. Maihof/Apollonienthal + + + +Mietau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) + + + +Frei zitiert nach Lessings Version der Fabel „Der Löwe mit dem Esel“ aus , S. 164: „Als des Aesopus Löwe mit dem Esel, der ihm durch seine fürchterliche Stimme die Thiere sollte jagen helfen, nach dem Walde ging, rief ihm eine nasenweise Krähe von dem Baume zu: ein schöner Gesellschafter! Schämst du dich nicht, mit einem Esel zu gehen? Wen ich brauchen kann, sagte der Löwe, dem kann ich ja wohl meine Seite gönnen. / So denken die Grossen, wenn sie einen Niedrigen ihrer Freundschaft würdigen.“ + + + +Excell. + + + +älteste + + + + + + + +Talup Fellschlafrock + + + +vll. + + + + Pfund + + + +Cartausen Papierhülse, von franz. cartouche + + + + + + + +Cubeben ein Pfeffergewächs + + + + + + + + + + + +Zuckerbecker + + + + + + + + + + + +, gest. 1753 + + + + + + + +Catalogum Auktionskatalog von Rappolts Bibliothek, , + + + +Intelligent Blatt : Nachricht von des seel. Herrn Carl Heinrich Rappolts, der Naturlehre öffentlichen Professors auf hiesiger Universität, Leben und Schrifften. In: , No. 1 und 2 (5. und 12. Januar 1754). + + + + + + +Brief Nr. 27 + + +Brief nicht überliefert + + + +Briefe nicht überliefert + + + +Mietau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) + + + + + + + +N. Styl gregorianischer Kalender + + + + + + + +Herrn u. + + + +Hofmeister Herr Richter, , + + + + + + + +voriger Wirth vll. + + + + + + + + + + + +Orth Name der polnisch-preussischen 18-Groschen-Münze, deren Edelmetallgehalt unter Nominalwert lag, also als schlechtes Zahlungsmittel galt. Wurde teilweise in Königsberg geprägt. + + + +Alb. Thrl. Albertsreichsthaler, 1616 in den Niederlanden eingeführt, im 18. Jhd. zeitweise auch in Preußen und Dänemark geprägt; wichtiges internationales Zahlungsmittel im Ostseeraum. + + + + + + + + + + + + u. + + +Brief Nr. 28 + + +Meyhoff Gutsbesitz der v. Wittens; Maihof / Meijas muiža im Gebiet des heutigen Jelgava (Mitau) + + + + + + + + + + + +Thrl. Reichstaler, eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze, entspricht 24 Groschen (Groschen: Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch) + + + +; die 8 bändige ist die übers. deutsche Ausgabe. + + + +Thrl. Alb. Albertsreichsthaler, 1616 in den Niederlanden eingeführt, im 18. Jhd. zeitweise auch in Preußen und Dänemark geprägt; wichtiges internationales Zahlungsmittel im Ostseeraum. + + + +Orth Name der polnisch-preussischen 18-Groschen-Münze, deren Edelmetallgehalt unter Nominalwert lag, also als schlechtes Zahlungsmittel galt. Wurde teilweise in Königsberg geprägt. + + + +Mietau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) + + + +18 gl. 18 Groschen (Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch) + + + + + + + + + + + + + + + +HE. u. + + + +Baptist wohl Batist + + + +Quarder Stücke Bänder zum Einfassen von Hemden + + +Brief Nr. 29 + + + + + + +Mietau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) + + + + + + + +Baranke Lammfell, polnisch: baranki + + + +Freund evtl. , der eine Studienreise durch Westeuropa plante, . + + + + + + + +Tausch der Hofmeisterstelle, + + + +vll. + + + +, + + + + + + + +Freund + + + +vgl. auch , LS S. 327/37 + + + +Schrift von + + + +Hävelke nicht ermittelt + + + + + + + +Jude + + + + + + + + + + +Brief Nr. 30 + + + + + + + oder dessen Vater + + + + + + + + + + + +Thrl. Reichstaler, eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze, entspricht 24 Groschen (Groschen: Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch) + + + +Frau Gr. + + + + Pfund + + + + + + + +Mssc. Manuskript von + + + +Brief Nr. 31 + + +Briefe nicht überliefert + + + + + + + +Thrl. Alb. Albertsreichsthaler, 1616 in den Niederlanden eingeführt, im 18. Jhd. zeitweise auch in Preußen und Dänemark geprägt; wichtiges internationales Zahlungsmittel im Ostseeraum. + + + + + + + +Schreibens von + + + + + + + +Mietau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) + + + + + + + +Muhmchen vll. die Tochter von + + + +vll. + + + + + + + +Tochter der Zoepfels + + + +Tochter von + + + +Anna Dorothea, Tochter von + + + + + + + +Beylage nicht überliefert + + + +Nuppenau vll. + + +Brief Nr. 32 + + +wahrscheinlich + + + + oder + + + +Stoff 1 Stof/Quart entspricht 1,145 Litern + + + +Ohrgehänge , , + + + +Laute , + + + +arabischen von + + + + + + + +Schreibens nicht überliefert + + + +Auktionskatalog von Karl Heinrich Rappolts Bibliothek. verfasste als Nachruf auf C.H. Rappolt einen Lebenslauf desselben. , + + + +HE. M. + + + + + + + + + + +Brief Nr. 33 + + + hatte einen Ruf an die Rigaer Domschule erhalten. + + + +Nachfolger als Hofmeister, vll. + + + + + + + + und ; die Briefe sind nicht überliefert. + + + +per Couv. Einen Brief unter Einschluss versenden: den Brief einer Sendung an eine dritte Person beilegen, welche diesen dann weitergibt, vgl. . + + + + + + +Brief Nr. 34 + + +Übersetzung der Schrift von + + + +Kinder Israels 2 Mo 8,2–6 + + +Brief Nr. 35 + + +Brief nicht überliefert + + + +Mietau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) + + + + + + + +Ruff an die Rigaer Domschule + + + +Bürgermstr. , Bürgermeister von Riga; als Rektor der Stadtschule wird Lindner Angestellter der deutschen Stadtregierung, nicht der russischen Gouvernementsregierung. + + + +Scholiarch : der für Schulfragen zuständige Ratsherr + + + +Ob. Pastor + + + + + + + +HE. v. C. , der als Vertreter der livländischen Ritterschaft in Konkurrenz zur Stadtregierung stand. + + + +Als livländischer Regierungsrat hatte Campenhausen Einfluss auf die Ämterbesetzung in Riga. + + + +Gellerts , vgl. + + + +HE. Richter , + + + + + + + +Paß den preußischen + + + +, vll. hatte er ein negatives Gutachten ausgestellt. Die Feindseligkeit zwischen Lindner und Flottwell in dieser Zeit (innerhalb der Königl. deutschen Gesellschaft) hatte auch zu tun mit der Publikation von . Flottwell lehnte dies Werk als treuer Gottschedianer ab als unliebsame Konkurrenz von intellektuellen Anfängern. Möglicherweise hatte er schon 1752 gegen Lindners Bewerbung (mit der Diss. ) auf eine Professur an der Königsberger Universität intrigiert. + + + +Post in Liefland Da Riga zu Russland gehörte, galten dort auch die russ. Postverhältnisse, d.h. auswärtige Briefe wurden üblicherweise geöffnet und geprüft. Da das Gut Grünhof der v. Witten in Kurland (Maihof / Meijas muiža im Gebiet des heutigen Jelgava (Mitau)) lag, konnte Hamann von dort aus unbefangener schreiben, wenn gesichert werden konnte, dass die Post auf anderem Wege als über Riga abgewickelt wurde. Vgl. Graubner (2002b). + + + +Joh. Christoph. Berens + + + + + + + + + + + +Nachfolger als Hofmeister, vll. + + + +Zügling Zögling, + + + +Mutter siehe bes. Brief 18 u. 19 + + + + + + + +Vetter , + + + + + + + +Journal … Streitschrift nicht ermittelt + + + + und + + + +oriental. Manuskript von + + + +Ohrgehänge , , + + + +Gräfin + + + +Auszug meiner Antwort nicht ermittelt + + + + + + +Brief Nr. 36 + + + + + + +, + + + + + + + +Mietau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) + + + + + + + + + + + +, und + + + +, + + + +Lacks zum Versiegeln + + + + + + + +Briefe Nr. 32 u. 34 + + + +Magister + + + + +seinigen Nr. 35 + + + +Couvert + + + + + + + +Ohrgehänge , , + + + +Frau Gräf. + + + +persischen Originals Manuskript von + + + + und Fam. Zöpfel + + + +Zuckerbecker + + + +Seine Arbeit Marzipan, , + + +Brief Nr. 37 + +Brief Nr. 38 + + +Amte als Rektor der Rigaer Domschule + + + +Oloy vll. Olaine, Lettland [56° 47′ N, 23° 57′ O], 20 km südwestlich von Riga + + + +Sie zu sehen Sie hatten sich wohl in Mitau kurz getroffen, . + + + +, der als Nachfolger Hamanns als Hofmeister bei den v. Witten vorgeschlagen war (wohl mit Lindners Vermittlung). + + + +Praxin Arztpraxis + + + + + + + +Ragout + + + + + + + +Mietau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) + + + +, vll. Traité de la diction (Paris 1755), oder L’Esprit des beaux-arts ou Histoire raisonnée du goût (Paris 1753) + + + + + + + + + + + +Ischwonick Kutscher + + + + + + + +Übersetzung (von Joscha Sörös): Bessere Hälfte meines Freundes, wie steht Ihnen die livländische Frisur? Finden Sie Gefallen am neuen Kreis der Schwestern im Café, und wie kommen Sie mit Ihrem Haushalt zurecht? Verzeihen Sie meine unverschämte Neugier und betrachten Sie diese als ein stürmisches Verlangen, Sie zufrieden und wohlauf zu wissen. Aber genug der Worte, die meine Gefühle verhöhnen! Denn mit einer so respektvollen wie zärtlichen Freundschaft bin und werde ich immer sein Ihr sehr ergebener und treuer Diener Hamann + + +Brief Nr. 39 + + +Meyhof Gutsbesitz der v. Wittens; Maihof / Meijas muiža im heutigen Jelgava + + + + +Zuschrift nicht überliefert + + + + + + + + und + + + + + + + +Zuschrift nicht überliefert + + + + + + + + + + + +Briefwechsels nicht überliefert + + + +Reiseverabredungen mit J. Chr. Berens + + + +Habacuc ZusDan 2,36 + + + + + + + + + + + +Ohrgehänge , , + + + +Ducaten Goldmünzen (in ganz Europa gängig) + + +Brief Nr. 40 + + +Meyhof Gutsbesitz der v. Wittens; Maihof / Meijas muiža im Gebiet des heutigen Jelgava (Mitau) + + + + +cui impar ego dt. dem ich nicht gewachsen bin + + + +vll. + + + + und + + + +Grünhof heute Zaļā (Zaļenieku) muiža, 70 km südwestlich von Riga, 20 km südwestlich von Mitau + + + +Kedarshütten Ps 120,5, Hld 1,5 (Nomadenzelte) + + + +Briefe nicht überliefert + + + + + + + +Mietau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) + + + +, + + + +, + + + +Briefe nicht überliefert + + + +Brief nicht überliefert + + + + / + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + +Nachbar vll. + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + 372ff.: „mediocribus esse poetis / non homines, non di, non concessere columnae“ / „Mittelmäßigkeit haben den Dichtern nicht die Menschen und nicht die Götter noch die Ausstellungspfeiler erlaubt“ () + + + +Gerichte vergeßen 374,76ff.: „ut gratas inter mensas symphonia discors /et crassum unguentum et Sardo cum melle papaver /offendunt, poterat duci quia cena sine istis“ / „Wie an einladender Tafel ein Musikerensemble stört, das sich uneins ist, wie fettiges Salböl stört und Mohn mit sardinischem Honig, weil man das Mahl auch ohne hätte abhalten können …“ + + + +kleine Fehler 351f.: „verum ubi plura nitent in carmine, non ego paucis /offendar maculis“ / „Doch wenn in der Dichtung vieles leuchtet, beleidigen mich nicht wenige Flecken, die Mangel an Sorgfalt darauf goß …“ + + + +Noah wahrscheinlich + + + +Freunde + + + +Trauerlied nicht ermittelt + + + +Meyhoff Gutsbesitz der v. Wittens; Maihof / Meijas muiža im Gebiet des heutigen Jelgava (Mitau) + + +Brief Nr. 41 + + +Votre epoux + + + +Vallon d’Apollonie Gutsbesitz der v. Wittens; wohl Maihof / Meijas muiža im Gebiet des heutigen Jelgava (Mitau) + + +Brief Nr. 42 + + + + + + +Einlage nicht überliefert + + + + + + + +Marianchen + + + +, der als Nachfolger Hamanns als Hofmeister bei den v. Witten vorgeschlagen war (wohl durch Lindners Vermittlung). + + + + + + + + + + + +Der Brief ist in sehr holprigem und fehlerhaftem Französisch verfasst. Übersetzung (von Joscha Sörös): „Ich bin ein preußischer Edelmann, dessen katholischer Vater Geheimrat des Königs war. Ich habe mich also mit christlicher Verbundenheit zu diesem Glauben bekannt und da ich an verschiedenen Universitäten studiert habe, habe ich mit Zustimmung meines Vaters verschiedene fremde Länder gesehen. Als ich nach drei Jahren von meiner Reise zurückkehrte, bin ich auf Befehl seiner Majestät des Königs von Preußen in den Militärdienst bei einem Kürassierregiment eingetreten. Ich war gezwungen, diesen Dienst zu quittieren, da ich keinen Vorteil darin sah. Danach habe ich nach Anstellungen gesucht und bin beim königlichen General Herrn Pranitzki als Hauptmann in den Dienst getreten. Da ich nach fünf Jahren keine Beförderung erhalten hatte, habe ich den Dienst quittiert und mir wurde vom Herrn Prinzen Radziwill, Pfalzgraf von Nowgorod, angeboten, der Erzieher des minderjährigen Prinzen Radziwill zu werden. Diese Stelle habe ich angenommen, aber unglücklicherweise ist dieser Graf bankrottgegangen und drei Monate nachdem die Eltern den jungen Prinzen in ein College gegeben haben, gestorben. Folglich bin ich ohne Beschäftigung. Falls ich also die Ehre habe, Eurer Exzellenz durch mein Wissen zu gefallen, ich beherrsche Latein, Französisch und Deutsch sowie die anderen Wissenschaften, die einem jungen Kavalier von hoher Geburt nützlich sind, und die angemessene Erziehung eines jungen Herrn. +Was mein Betragen betrifft, so kann ich ohne Eitelkeit sagen, dass ich mich in meinen Ämtern stets gut betragen habe, wie es Eure Exzellenz an meinen beglaubigten Nachweisen erkennen wird. Ich kann kaum ausdrücken, wie viel Freude es mir bereiten würde, in den Dienst eines liebenswerten Herrn einzutreten, von dem man so viel Gutes erzählt und dessen Haus so wohlgeordnet ist. +Was die Vergütung betrifft, wäre es mir gemäß meiner bescheidenen Umstände unmöglich, Ihnen für weniger als 160 Silbertaler zu dienen, dazu 100 Dukaten. In Ermangelung eines ehrbaren Mannes ist das nicht zu teuer, falls Eure Kinder Nutzen aus der Begabung ziehen wollen, die ich durch die Gnade Gottes erhalten habe. Ich bitte Eure Exzellenz die Güte zu haben, so schnell wie möglich zustimmend zu antworten, denn Ihre liebenswerte Antwort an die Adresse von Monseigneur de Negelein, Hauptmann des Königs von Polen, wird über meine Reise nach Warschau entscheiden. Ich empfehle mich etc. etc.“ + + + +Negelein nicht ermittelt + + + + + + + +Reuter nicht ermittelt + + + +Riga + + + + + + + + + + + +vgl. 7,26 und 1,446; 3,184; 2,112; 4,81 + + + + + + + +Der freyen Gesellschaft zu Königsberg in Preussen eigene Schriften in gebundener und ungebundener Schreibart in eine Sammlung verfasset, hg. v. (Königsberg: Hartung 1755) + + + + + + + + + + + + + + + +Mietau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) + + + + + + + + + + + + + + + +, S. 30 + + + +Ältester Lindner als Senior der Königlichen deutschen Gesellschaft + + + +Herausgebers wahrscheinlich + + +Brief Nr. 43 + + +Laxativ Abführmittel + + + +Vollblütigkeit Bluthochdruck + + + +Mietau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) + + + + + + + + + + + +Himmelfahrt 8.5.1755 + + + +Pyrmont v. Aachen als Kurorte + + + +HE. M. + + + +Arbeiten + + + +Petersburg + + + +, vgl. + + + +Lebenslauf , verfasst von , , + + + +HE. M. + + + +Sendschreiben + + + + und + + + + + + + + + + + +Arndts nicht ermittelt + + + + + + + + + + + +Aufsatz + + + +Catalogo Auktionskatalog von Rappolts Bibliothek, + + + +Freund + + + +Er v Sie das Ehepaar Lindner + + + +Brief nicht überliefert + + + + + + + +bis 1755 waren die sechs Bände der Encyclopédie bis „Esymnete“ erschienen. + + + +in , N IV S. 232/45, ED S. 375, bezieht sich Hamann bereits auf die Encyclopédie. + + + + + + + +vgl. , LS S. 322/11 + + + + + + + + + + + + + + + + + + + +, + + + + + + +Brief Nr. 44 + + +Brief nicht überliefert + + + +, , , + + + +Predigt wohl ein Brief mit Ermahnungen + + + +Postille Sammlung von Predigten + + + +gebeten vll. von Hamanns Vater + + + +Bruder + + + + + + + + + + + +, vgl. , , + + + +Todten Gespräch + + + +vll. 2,5,22: „Was ich davon verstanden habe, zeugt von hohem Geist; und, wie ich glaube, auch was ich nicht verstanden habe; nur bedarf es dazu eines delischen Tauchers.“ + + + + + + + +, dessen Thesen in diskutiert werden. + + + +Gedicht „Schreiben an Doris“ in + + + +Bedlam Bethlem Royal Hospital, psychiatrische Klinik in London; in wird „Bedlam“ als fingierter Druckort auf dem Titelblatt stehen. + + + + + + + + + + + +Für sollte Hamann wohl die Essays von Hume besorgen – . + + + +Einlage nicht überliefert + + + +Baßa + + +Brief Nr. 45 + + +Heerschaften u. + + + +Brief nicht überliefert + + + +Zinks nicht ermittelt + + + +vgl. Lk 12,24 u. Ps 147,9 + + + + + + + + + + + +Meyhof Gutsbesitz der v. Wittens; Maihof / Meijas muiža im Gebiet des heutigen Jelgava (Mitau) + + + + + + + + + + +Brief Nr. 46 + + +Brief nicht überliefert + + + +meinigen vll. der in erwähnte Brief + + + +vmtl. + + + +Pastor + + + +vll. Paul Friedrich Ruhig + + + +HE. L. nicht ermittelt + + + +Baßa + + + +Mietau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) + + + +HE. B. + + + +andern an + + + +Arrende Pacht + + + +Blasche nicht ermittelt + + + +M. Magister + + + +vll. Paul Friedrich Ruhig + + + +alt Joh. Johannis, 24. Juni, in vielen baltischen Gegenden zur Sommersonnenwende am 21. Juni gefeiert. + + + +6 Wochen Aufgebot der Ehe nach dem Kirchenrecht + + + +Chr. H. Hase und H. S. v. Buttlar + + + +Pastor + + + + + + + +Excell. + + + +HE Offic. von Ess. nicht ermittelt + + + +Huhn + + + +Vorschlag für die Besetzung der Hofmeisterstelle in Grünhof + + + +HE. L. S. wie , nicht ermittelt + + + + + + + + + + + + + + + +, 4,262–266; in zitiert Hamann die darauffolgenden Verse (N IV S. 242, ED S. 401). + + + + + + + +Zur Besorgung der Essays von siehe auch , . + + + +Brief Nr. 47 + + +Mietau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) + + + + + + + +einen neuen Hofmeister + + + + + + + + + + + + und + + + +General + + + + + + + +Hoppe nicht ermittelt + + + +Haupt nicht ermittelt + + + +Apg 17,28, vgl. die Bezüge auf diese Stelle in den Londoner Schriften (LS S. 298, 358, 369, 377, 402, 421, 431). + + +Brief Nr. 48 + + +Pyrmont von der Kur bei in Mitau zurück in Riga. + + + +Rectors wohl + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + +Brief nicht überliefert + + + + + + +Brief Nr. 49 + + +greg. 5.11.1755 + + + +Ps 24,1 + + + +Brief von den v. Wittens + + + +jüngsten wohl + + + + + + + +Haus wohl das der Familie Berens + + + +eine neue Stelle als Hofmeister; nicht ermittelt, in welchem Haus + + + +Jacob vmtl. Anspielung auf Jakobs 20jährige Dienstzeit bei Laban 1 Mo 31 + + + + + + + + + + + +seine Fr. Schwester + + + + + + +Brief Nr. 50 + + +19.11.1755 + + + + + + + +Mietau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) + + + + + + + +M. W. Fr. Mein Werter Freund + + + +junge + + + +älteste + + + +reisen Bildungsreise mit den v. Wittens + + + +Parisius + + + +Bruder der Gräfin + + + + + + + + + + +Brief Nr. 51 + + +Es gehe … Aus dem Kirchenlied „In allen meinen Taten“ von . + + + + + + + +Ernesti ein Exemplar von , + + + +Mietau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) + + + +jungen HE. + + + +Römer Coriolanus, der römische Feldherr, der wegen seines Stolzes von den Plebejern vertrieben wurde. Als Coriolanus zur Rache Rom erobern wollte, können erst das Flehen und die Selbstmord-Drohung seiner Mutter und seiner Frau ihn zum Abzug bewegen. Überliefert von , zu Alkibiades/Coriolanus, der sich auf Dionysios von Halikarnassos stützt. + + + + + + + +da bin ich + + + +wahrscheinlich + + + +portugiesische Anecdoten Erdbeben in Lissabon am 1.11.1755, vgl. ; zu Hamanns Haltung dazu siehe Graubner (2008) sowie Wolff (2008). + + + +wohl Anspielung auf die Charakterisierung des Weisen in I,1 + + + + + + + + + + + + + + +Brief Nr. 52 + + +vmtl. Freitag, 19.12.1755 + + + +Mietau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) + + + +abgeholt + + + +Flußfieber „Febris catarrhalis, ein nachlaßendes Fieber, welches sich mit Flüssen auf der Brust vereinigt. Man macht einen Unterschied unter ein gutartigen [Catarrh] und bösartigem Flußfieber.“, vgl. Krünitz, Tl. 14, S. 420 + + + + + + + + + + + +Lise Hausgehilfin Lindners + + + + + + + +Pastor + + + + + + + + + + + + + + + +wahrscheinlich , vgl. , + + + + + + + +Hume französisch […] deutsch Im Franz. lagen Übers. von von Abbé le Blanc und Eléazar Mauvillon vor; von Johann Georg Sulzer wurden deutsche Übers. der Essays von Hume hrsg. + + + + + + + + war Mitarbeiter bei . + + + + + + + +Gellerts Note in + + + +Amtsbruders und waren Kommilitonen an der Universität Leipzig. + + + +Trauerspiel vmtl. ; E. v. Kleist veröffentlichte erst 1758 einen Entwurf für ein Seneca-Trauerspiel. + + + + + + + +Bruders + + + +Merope Übers. von (1754), im selben Jahr erschien aber auch eine Übers. von Johann Friederich Gries. + + + +HE. P. + + + + + + + + + + + + + + + +Er + + + +D. F. vielleicht + + + +Crusemark nicht ermittelt + + + + + + + +Schwagers + + + +Portorio Zoll + + + +Sechser vll. Sechs-Groschen-Münze (Groschen: Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch) + + +Brief Nr. 53 + + +Brief nicht überliefert + + + +wenigen Zeilen Brief 51 + + + +Exzell. + + + +Flußfieber „Febris catarrhalis, ein nachlaßendes Fieber, welches sich mit Flüssen auf der Brust vereinigt. Man macht einen Unterschied unter ein gutartigen [Catarrh] und bösartigem Flußfieber.“, vgl. Krünitz, Tl. 14, S. 420 + + + +Mietau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) + + + + + + + +Raupenstande vll. entlehnt aus A. v. Hallers Versen in „Antwort an Herrn Bodmer“: „Mach deinen Raupenstand und einen Tropfen Zeit, / den, nicht zu deinem Zweck, die, nicht zur Ewigkeit.“ Gedichte des Herrn von Haller (Zürich 1750), S. 174 + + + +[…] wohl gemacht Mk 7,37 + + + +Ps 34,9 + + + + + + + +Manna Joh 6,58 + + + +guten Freundes nicht ermittelt, , , , + + + +lacht Ps 2,4 u. 37,13 + + + +jungen Herren u. + + + +in Falten legen ordnen + + + + + + + +Börnstein Bernstein, vgl. + + + +Bruder + + + +Ernesti Ein Exemplar von , ; welchen Titel von Ernesti Hamann gefunden hat, ist unklar. + + + + + + + +ponderentur […] gewogen, nicht gezählt + + + +willkührl. Kopfsteuer […] Zitat nicht ermittelt + + + +engl. poll tax = Kopfsteuer + + + + + + + +vll. + + + + + + + +Pastor + + +Brief Nr. 54 + + +Freyzedel , + + + + + + + +Rahel + + + + oder + + + +wahrscheinlich , , + + + + + + + +HE B. + + + +P. Gericke + + + +Actus Schulfeierlichkeit, gewöhnlich gehalten am Geburtstage des (russ.) Landesherren, am Tage der Schulstiftung od. großer geschichtlicher Erinnerungen. , + + + +HE. W. + + + +Huhn , vgl. + + + +armen Manns nicht ermittelt, , , , + + + + + + +Brief Nr. 55 + + +ältester + + + + + + + +, vgl. , N IV S. 229/48, ED S. 366. + + + + + + + +; vgl. zu Hervey: Jørgensen (1988), Büchsel (1988) und Graubner (2012). + + + + + + + +Briefe nicht überliefert + + + + + + + +Absichten vll. ein Periodikum nach dem Vorbild des Pariser , vgl. . + + + +Ode Sie wird in der Festschrift zum „Schul-Actus“, (, ), gedruckt, „Elisabeth Petrownen“ gewidmet. + + + +Petersb. war Agent des Rates von Riga in St. Petersburg und wollte am dortigen Hof den Druck des „Schulactus“ vorlegen. Vll. geht gar das ganze Konzept auf Berens Veranlassung zurück. + + + +wer wohl Berens + + + +Inspector Wahl an der Rigaer Domschule + + + + + + + +Freundes nicht ermittelt, , , , + + + +Volk in Gebirgen Topos des Schweizer Freiheitswillens + + + +, der eine Hofmeisterstelle angetreten ist. + + + +Gemalin Phainarete + + + +Reden + + + + + + + +, Gedicht nicht ermittelt, vgl. , + + + +Bernis vll. Pierre de Bernis’ Poesies diverses oder Oeuvres mêlées, vgl. + + + +Dütchen Münze, 3-Groschen-Stück (Groschen: Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch) + + + + + + + +Beylagen + + + +Regiments-Feldscher/Arzt Parisius + + + +Ältesten + + + +si Diis placet so Gott will + + + + + + +Brief Nr. 56 + + +Börnstein Bernstein, vgl. + + + +Schauder Erdbeben von Lissabon am 1.11.1755, + + + + + + + +jüngsten + + + + und + + + +die Mutter von + + + +Rappolts + + + + + + + +Gräfin + + + +Schön nicht ermittelt + + + +ältester + + +Brief Nr. 57 + + +Petron La Satyre de Petrone (Köln 1694), vgl. + + + + + + + + + + + + + + + +Mietau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) + + + +Wilhelm Heinrich v. Lieven + + + +Helene Gräfin Browne-Camus + + + +ältester + + + + + + + + + + + +Beylage + + + +wahrscheinlich + + + + + + + + + + + +vll. + + + +Nachbar + + + + + + + +Petron wahrscheinlich La Satyre de Petrone (Köln 1694) + + + +Nachrichten + + + +Reden vll. + + + +Schulzen + + + +Catalogus nicht ermittelt + + + +Excell. + + + +vll. + + +Brief Nr. 58 + + +Bernis vll. , + + + +Mietau heute Jelgava + + + +Greis vll. + + + +Gräfinn + + + + + + + +Heinrich Rehan, ein Fuhrmann + + + +Doct. + + + + + + + +wahrscheinlich La Satyre de Petrone (Köln 1694), vgl. + + + + + + + +Leichenrede am Ende dieses Bandes von , vgl. , , , , + + + +Leichenrede am Ende dieses Bandes von + + + +, u. + + + + + + + +Wochenschrift + + + +, vgl. , , + + + +Zitat in , S. 5 u. 6 + + + +Ode in , vgl. , + + + +Rußland Journal: ; die Rede des Zaren von 1714 ebd. S. 10f. + + + + + + + + + + + +; auf S. 57ff. findet sich „Die dritte Satyre an Theophan, Erzbischoff von Novogrod“. + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + +wahrscheinlich , , + + + + + + + +, vgl. + + + + + + + +Hanway + + + +Verfaßer , s. , S. 154 + + + +HE. H., nicht ermittelt, + + +Brief Nr. 59 + + +Catalogum nicht ermittelt + + + +vll. die Ausg. von + + + + + + + +Catalogi nicht ermittelt + + + +Abend … auf dem Grabe 1755 in Breslau erschienen [Biga 142/215], Verfasser nicht ermittelt + + + +Briefe + + + +Briefwechsel + + + + + + + + + + + + und + + + +Knittels … Handschriften des N. T. + + + + + + + +Die Lavini-Ausgabe bietet den italienischen Text mit dt. Übers.; von Christian Ernst von Windheim ist nur die Vorrede, die Übers. der ital. Verse stammt von Johann Georg Meintel. + + + + + + + +Meisterstücke … Ritter v Riesen und Die Ritter und Riesen + + + + zus. mit , anonym erschienen + + + +vll. , Titel nicht ermittelt + + + +Anakreon + + + + + + + +, vgl. + + + +; vmtl. in „L’Année littéraire“ 1755, das Zitat findet sich auch im Berliner Notizbuch, auf frz., N V S. 148/29ff. + + + + + + + + + + + +Verfasser nicht ermittelt; ‚Patriotische Vorschläge zu vernunftmäßigen und hinreichenden Mitteln wodurch dem in Verfall gerathenen Deutschen Adel und zugleich allen denjenigen welche sich den Künsten und Wißenschaften widmen aufgeholfen werden kann / Aus zärtlicher Liebe zu der menschlichen Gesellschaft mitgetheilt von einem gebohrnen von Adel aus Ober-Sachsen‘ (Berlin 1755) + + + +Nazares nicht ermittelt + + + + + + + + + + + + + + + +Carstens + + + +Liebau Libau in Kurland, heute Liepāja + + + +, , + + + +Ius talionis Recht des Eintreibens eines gleichartigen Ausgleichs; auch Prinzip der Schadensgleichheit nach 2 Mo 21,23 + + + +; Marzipan, + + + +Doktor vll. Benedict Wetterstein + + + + + + + +großen 8. Band Großoktav + + + +nach I,41,99: „tempus est iam hinc abire me“ (der Augenblick ist da, von hier zu scheiden) + + + +, S. 6: „Esclave dans Paris, ici je deviens Roi; / Cette grotte où je pense est un Louvre pour moi“. + + + +Mietau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) + + + + + + +Brief Nr. 60 + + + + + + + + + + +Mietau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) + + + +Friesel fiebriger Ausschlag + + + + + + + + + + + +Brief beide nicht überliefert + + + +, vgl. , , , , + + + +vll. , u. + + + +Salamalec , Bd. 3, S. 166f.: „Tout ce qu’il y avoit de gens un peu comme il faut me vinrent faire leur salamalec“. + + + +Leichenrede am Ende von , vgl. , , , , + + + +Voltairischen vll. Voltaires Eloge funèbre des officiers qui sont morts dans la guerre des 1741 + + + +R.[everendus] P.[ater] + + + +viri obscuri Dunkelmänner – Anspielung auf Ulrich v. Huttens Epistolae obscurorum virorum; auf welchen Gasparini hier angespielt wird, ist nicht ermittelt. + + + + + + + +Achtel vll. 1/8 Ließ-Pfund (6,3 kg) + + + +.H.M.L. wohl: Herr Magister Lindner + + + +Wagger lettische Bez. für Gutsaufseher + + + + + + + +Instanz vll. + + + +älteste + + + + + + + +Nachbar + + + +Goldingen heute Kuldīga + + + +Zuzu vll. + + + + + + + +Bruder + + + + + + + + + + + +Arvieux wohl + + + +, , , + + + +brochure , + + + +HE. H. , , , + + + + + + + +Buchdrucker + + + +Hofbuchführers + + + +S. 63ff. in : Discours Si Les Pais Du Nord Sont Faits, Pour Produire De Grands Genies? / Pronocé Par Adam Henri Schwartz, De La Premiere Classe Du College Cathedral + + + +, + + + +Irrungen Errata, , S. 80 + + + +Ebd. S.  73 + + + +vll. Georg Poorten, Pfarr-Adjunkt + + + + + + + +, , , , , + + + + + + + + + + + + + + + +Arvieux wohl + + + +Bernis vll. oder Oeuvres mêlées + + + +actu + + +Brief Nr. 61 + + +Friesel fiebriger Ausschlag + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + +Leberkraut Waldmeister + + + +primul. ver. Schlüsselblume + + + +Centaur. minor. Tausendgüldenkraut + + + +Hofcalefactor Aufwärter + + + +Kalmuckischer Mursa Mitglied des privilegierten Standes im westmongolischen (buddhistischen) Volk der Oiraten + + + +Türke vll. + + + + + + + +Pastor + + + +Leberkuchen Lebkuchen + + + + + + +Brief Nr. 62 + + +Brief nicht überliefert + + + +, vgl. , , , , + + + +Gedicht nicht überliefert + + + +, welches Werk: nicht ermittelt. + + + +Abhandlung + + + +Werks ; siehe Hamanns Notizen zur Übers. im Berliner Notizbuch, N V S. 189ff. + + + + und + + + + + + + +Schulactum + + + +Uebersetzung vll. des + + + +Grammatic wohl + + + +aequinoct. Tag- und Nachtgleiche, um den 21. Juni + + + + war Kaufmann in Königsberg. + + + + + + + + + + + +gl. Groschen (Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch) + + + +Ferding od. Fehrding; in Livland gebräuchliche Schwedisch-Pommersche Silber-Kurantmünze, deren Wert also über den Edelmetallgehalt definiert war; enstprach einer Viertel Mark. + + + +Stuffenjahr jedes 7. oder 9. Lebensjahr, schicksalsträchtig entsprechend ‚climactischer‘ Perioden, vgl. Krünitz, s.v. Stufenjahr und etwa Gell. 3,10,9 + + + + I,17,27ff. + + + +, welches Werk: nicht ermittelt + + + + + + + +Molters vll. + + + +Uebersetzung + + + +Martial nicht ermittelt; in 2,5 findet sich: „dum quidquid des, des celere“ + + +Brief Nr. 63 + + + + + + +Butter + + + + + + + + + + + + + + + + + + + +Annenritter Orden der heiligen Anna, Schleswig-Holsteinscher Orden, gestiftet von Karl Friedrich Herzog von Holstein-Gottorp (Vater von Zar Peter III.) zum Andenken an Zarin Anna und zu Ehren seiner Gemahlin Anna Petrowna, Zar Peters I. Tochter. + + + + + + + +Briefe nicht überliefert + + + +Buchladen vmtl. von + + + + + + + +Fehrmann nicht ermittelt + + + + + + + + + + + + + + + +Abganges Absatzes + + + + + + + +vll. + + + +Pauli Richtergeschichte nicht ermittelt + + + + + + + + + + + +Briefe fingierte Briefe als Vorrede zu Mylius’ Schriften + + + +Homileten von Mylius + + + + + + + +Stockholmische Magazin , vgl. , ED S. 399 (fehlt in N IV) + + + + + + + + + + + +; wohl die dt. Übers., die 1750–1774 erschien, 1756 kam Bd. 3.1. + + + +Bruder + + + +Rede + + + + + + + +Regimentsfeldscher + + + +Bruder + + + + + + +Brief Nr. 64 + + +Brief nicht überliefert + + + + + + + +Schildreuter vmtl. ein aufs Postwesen verpflichteter Cavallerist + + + +Grieseln Schüttelfrost + + + +Kegeln Zäpfchen + + + +Kugeln Pillen + + + +Habertum vmtl. Hafergrütze + + + + + + + +Friesel fiebriger Ausschlag + + + +Frau von + + + +von Wegner nicht ermittelt + + + +Potsdamer Friedrichs I. v. Preußen Potsdamer Garde der ‚Langen Kerls‘ + + + + + + + +Hartungin vll. + + + +Einwurfs , + + + +, + + + +Meubles Mobiliar + + + +Praeter me nil poteris dt. Neben mir wirst du nichts vermögen + + + +Exemplar + + + +Bruder + + + +Bernis vll. oder + + + +, vgl. , , , , + + + + + + + +, vgl. , ED S. 283 + + + + + + + +Salamalec , Bd. 3, S. 166f.: „Tout ce qu’il y avoit de gens un peu comme il faut me vinrent faire leur salamalec“. ; vgl. , N II S. 172/25–29. + + + +: wohl die dt. Übers., die 1750–1774 erschien, 1756 kam Bd. 3.1. + + + + + + + + + + + + + + + + + + +Brief Nr. 65 + + +pets laches schleichende Fürze + + + +Tumm vll. Suppe + + + + + + + +Gräfinn + + + +Pastor + + + + + + + + + + + + und + + + +Mitow Mitau + + +Brief Nr. 66 + + + + + + + + + + +Weitenfeld Landgut vmtl. 40 km südwestlich vom heutigen Dobele (Lettland) + + + + + + + +Beyliegendes Buch nicht ermittelt + + + +Vetter nicht ermittelt + + + +unplanirt nicht gebunden + + + +Historie nicht ermittelt + + + +Mitow Mitau, heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) + + +Brief Nr. 67 + + +Nachrichten nicht überliefert + + + +Flußfieber „Febris catarrhalis, ein nachlaßendes Fieber, welches sich mit Flüssen auf der Brust vereinigt. Man macht einen Unterschied unter ein gutartigen [Catarrh] und bösartigem Flußfieber.“, vgl. Krünitz, Tl. 14, S. 420 + + + +grieseln Schüttelfrost + + + +Muskus Moschus + + + + + + + +Habertumm vmtl. Hafergrütze + + + + + + + +Lk 19,42 + + + + + + + +von + + +Brief Nr. 68 + + + + + + +Tob 5,17 + + + +Tob 6,10ff. + + +Brief Nr. 69 + + +Arbeit + + + +; Zitat aus dem zweiten Dialog: „Artemise, Raimond, Lulle“ + + + + + + + + + + + + + + + +Nummer nicht ermittelt + + + + + + + +Ulloa , vgl. , ED S. 358 + + + +vll. + + + +Julians vll. + + + +vll. + + + + + + + +Postpapier feines Papier, muss mit Tinte gut beschreibbar sein + + + +Ostern 18.4.1756 (Ostersonntag) + + + +, vgl. , von Hamann in den Text von Dangeuil eingefügte Anmerkung, ED S. 272 + + + +, S. 3 + + + +Doktor Benedict Wetterstein + + + + + + + + + + + + und + + + +äsopisch Meßer nicht ermittelt + + +Brief Nr. 70 + + +; Brief nicht überliefert + + + +vll. + + + + + + + +Fest Ostern, 18.4.1756 + + +Brief Nr. 71 + + +Abhandlung + + + +, vgl. ; N IV S. 229/1, ED S. 366, dort: Bregenzerwalde + + + +ich schrieb dir nicht überliefert + + + +, N IV S. 238/5, ED S. 390 + + + +, N IV S. 231/33, ED S. 373 + + + + + + + +Kleck Notizbuch + + + +Dangueil, N IV S. 240/37, ED S. 396f., vgl. hier + + + + + + + +Rede + + + +Ulloa + + + +vgl. dazu , N IV S. 241, ED S. 397 + + + +aus 77; auch 3,63; 95,54: „Ich bin ein Mensch, nichts Menschliches ist mir fremd“, vgl. ; in (N IV S. 229/12, ED S. 367) so übers.: „Ich bin ein Mensch und ziehe mir alle menschlichen Zufälle wie meine eigenen zu Herzen.“ + + + +Sapienti sat lat. sprichw. für: für den Verständigen genug + + + +Mt 23,33 + + + +2 Mo 7,10 + + + +, N IV S. 240/37, ED S. 396f., vgl. hier + + + +, Bd. 1 + + + +parrhesie griech. παρρησία, Offenbarkeit, Wahrsprechen, Freimütigkeit + + + + + + + +: wohl die dt. Übers., die 1750–1774 erschien. + + + +Die dt. Übers. der erschienen ab 1754 als Vermischte Schriften; Hamann will vmtl. den zweiten Band. + + +Brief Nr. 72 + + + + + + +Streit , + + + +; am 9.4.1756, siehe bes. Brief 71 + + + +Maßillon + + + +Büffon + + + +Schuckford + + + +2ten Theil von + + + +Seine Theorie Wohl die zur Entstehung der Erde im zweiten ‚Discours‘ des 1. Bds. der Allgemeine Historie der Natur, die von einer Kollision eines Kometen mit der Sonne ausgeht. + + + +wenn die Sündflut keine leiden soll Bezieht sich vmtl. auf den theologischen Streit der 1740er Jahre über Johann Heyns Versuch einer Betrachtung über die Kometen, nebst einigen Sendschreiben, mit Herrn Prof. Gottscheds Vorrede (Berlin 1741). Heyn erwog, ob ein Komet die Sintflut ausgelöst haben mag; für seine Theorie wurde er von Theologen (u.a. Christian Ziegra) angegriffen, weil sie sie für nicht vereinbar mit der protestantischen Orthodoxie hielten. + + + + + + + +Vorrede in der dt. Übersetzung von , vgl. + + + + + + + + + + + +Zuzu vll. + + + +den 1. Teil von + + + +catalog. vll. + + + +Hamburgischen Buchhändler nicht ermittelt + + + + + + + +Essai + + + +pensées + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + und + + + +Ausgabe von nicht ermittelt + + + +Ausgabe von nicht ermittelt + + + +Ausgabe von nicht ermittelt + + + + + + + +de ratione … Der Titel ist nicht für Erasmus, sondern Anton Schorus oder Johann Possel nachweisbar. + + + +wohl + + + +vll. + + + +Chatelet + + + +Clairant + + + + + + + +de mysteriis … vll. Athansius Kirchers Arithmologia sive de abditis Numerorum mysteriis (1665) + + + + + + + + + + + +Ilse Titel des Gedichts + + + + + + + +Eine Abschrift des Gedichtes steht auch im Königsberger Notizbuch, N V S. 265, mit „HE. Schack“ als Verfasserangabe. + + + +, vgl. + + + +Büffons + + + + theog. V. 27ff. + + + +Richter nicht ermittelt + + + +vll. Carl Caspar von Gaugreben (Freiherr von Godelsheim), General der Artillerie in russischen Diensten + + + +Ihr Gedicht nicht ermittelt, vgl. + + + + + + + + oder + + + +Mitau, heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) + + + +Pfingsten 6.6.1756 + + + +Fest Ostern, 18.4.1756 + + + + + + + + + + + +Buttl. Hause bei Ernst Johann v. Buttlar, bzw. dessen Sohn Hieronymus + + +Brief Nr. 73 + + + + + + +Brief nicht überliefert + + + + + + + +Freytag vor 8 Tagen am 9.4.1756 + + + +Mitau, heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) + + + +, er ist auch der oben genannte Freund. , + + + +einzuschlüßen d.i. weitersenden nach Königsberg zur Druckerei + + + +vgl. Brief 71 an + + + + + + + +Uebersetzung des + + + +Werk + + + +Lombre L’Hombre, Kartenspiel + + + +Spr 27,22 u. Sir 22,7 + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + +Brief nicht überliefert + + + +K. Königsberg + + + +Martin Eberhard Dorn, Buchdrucker in Königsberg + + + +Ulloa Übers. von + + + +Bericht nicht überliefert + + + + + + +Brief Nr. 74 + + +den 1. Teil von + + + +Auction + + + + + + + +, der vmtl. eine entstellte, Voltaire diskreditierende Ausgabe besorgte (Frankfurt 1755). + + + +, der vmtl. ebenfalls eine entstellte, Voltaire diskreditierende Ausgabe besorgte (Louvain [fingiert] 1755). Wie stark die Ausgaben von Maubert und/oder Beaumelle von Voltaires Manuskript abwichen, ist nicht abschließend zu klären. + + + +Salomon de Nord cet. ; die Pucelle enthielt eine starke Polemik gegen den preußischen König, bishin zu diskreditierenden Andeutungen auf dessen vermeintl. Homosexualität. + + + +Gelehrten Beylagen zum Hamb. Correspond. meint vmtl. Allgemeine gelehrte Nachrichten aus dem Reiche der Wissenschaften (unter diesem Titel 1751–1758 erschienen) zu . + + + +Schles. Zeitungen vmtl. Schlesische Privilegirte Staats- Kriegs- u. Friedens-Zeitungen + + + + + + + +Menoza , worin der XXIII. Brief in Bd. 1 von Voltaire handelt, dort S. 385 wird Pucelle erwähnt, jedoch kann nur das als Manuskript kursierende Gedicht gemeint sein. + + + +er aus Frankr. vertrieben Voltaire beaumelle-voltaire + + + +Briefe vll. bezogen auf + + + + + + + +Uebersetzung + + + +Spanier Übers. von + + + +, vgl. , + + + +s. Brief 71 + + + +Rigische Schriften ein Manuskript, das von dem Handelsethos der Familie Berens in Riga berichtet, wovon Hamann Teile in zitiert, N IV S. 239/21ff., ED S. 393ff., vgl. . + + + +Brief 73 + + + + + + + + + + + +Freyerey Hochzeit + + + + + + + +Friedrich Rudolf Ludwig Frh. v. Canitz + + + + + + + +Nicolas Boileau-Despréaux + + + +Que diable … Was zum Teufel hat er gegessen? + + + + + + + +; Zeilen nicht überliefert + + + +Zeitschrift: + + + +, vgl. + + + + und + + + + + + + + + + + + + + + +Briefe nicht überliefert; + + + +, + + + + + + + + + + + +Brief nicht überliefert + + + +Zuzu vmtl. + + + +Mst. vll. die „Rigische Schriften“, + + + + + + +Brief Nr. 75 + + +heil. Abend Karsamstag, 17. April + + + +Einlage wohl Brief 71 + + + +Mietau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) + + + +R — — g — — Riga, vgl. , N IV S. 239/25, ED S. 393 + + + +Striche Geviertstriche + + + + + + + +Sonntags 25.4.1756 + + + + + + + + + + + +, vgl. Brief 74 + + + + + + + +vll. schon , im Mai 1756 erstmals von in Königsberg angeboten, der den Verlag des Titels (wie auch den von ) vom bankrott gegangenen übernommen hatte. + + + +, darin die erste „Sectio“ betitelt ist: „De principio contradictionis“, vgl. , , . + + + +Durchsicht der ersten Druckfassung von + + + +grobe — Striche Geviertstriche + + + +bis 193,20 vgl. , ED S. 408 (in N IV nicht enthalten) + + + +; in , ED S. 398 (Nadler hat diese Stelle in N IV S. 241 ausgelassen), weist Hamann darauf hin, dass es ihm nicht gelungen war, Tuckers Werk zu besorgen und damit zu prüfen, inwieweit sich Dangueil auf dessen Beschreibungen und Argumente stützte. Dangeuil wiederum schreibt im ‚Preface‘ von , S. IV f. von seiner Bezugnahme auf Tucker, in Hamanns Übers.: „Der Herr Josiah Tucker, ein ehrwürdiger Geistlicher zu Bristoll, der zugleich ein fürtreflicher Bürger ist, wird, wie ich hoffe, ohne Unwillen einige von seinen Gedanken unter den meinigen finden. Ich habe von seinem Versuch über den Handel die Aufschrift entliehen, welche ich diesen Anmerkungen gegeben, und bis auf die Worte fast, meine sieben ersten Abschnitte aus ihm genommen, als eine Einleitung, die zu meinem Werk nöthig war;“ + + + +vgl. , N IV S. 249, ED S. 398 + + + + + + + + + + + + + + + +Elegie vll. Miltons Samson Agonistes, das in der Erstausgabe von Paradise Regain’d (1671) erschien. + + + +Montigue + + + + + + + + + + + +, vgl. , N IV S. 229/48, ED S. 366 + + + +Sapienti sat lat. sprichw. für: für den Verständigen genug + + + +Fragment , N IV S. 239/21ff., ED S. 393ff. + + + + + + + + + + + + + + +Brief Nr. 76 + + +Schreiben nicht überliefert + + + +wohl , , + + + + + + + + + + + + + + + +Brief nicht überliefert + + + +Johannis 24. Juni, in vielen baltischen Gegenden zur Sommersonnenwende am 21. Juni gefeiert. Vertragsende der Hofmeisterstelle + + + + und/oder + + + + + + + +vll. + + + +Capital … Zinsen vgl. für die Verwendung beider Begriffe als Kontrast , N IV S. 238/39, ED S. 392: „Je entfernter die Zeiten, desto unverständlicher wurde die Überlieferung von dem Werth, der Natur und den Bedingungen einer Erbschaft, die viele Menschenalter gekostet hatte, und für deren Zinsen uns die Sorge und Wirthschaft aufgetragen seyn sollte. Die Gefahr eines Capitals in solchen Händen, die es nicht selbst erworben, ist groß.“ Dabei geht es um die gesellschaftliche Rolle des Adelsstandes. + + + +Kantens Dissertation + + + + + + + +Catalogue vll. + + + +Rappuse Durcheinander + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + +2. Teil von + + + + + + + +Engl. John Hill alias Abraham Johnson: + + + +, , , + + + +Anhänger von + + + + + + + +Uebersetzung des + + + +5 Bde. der waren 1756 erschienen; Articel + + + + + + + +Pfingsten 6.6.1756 + + + +Parnasse Zeitschrift: + + + +, im 9. Bd. von + + + +, Bd. 10 + + + +, Bd. 1 + + + + + + + +Gesellschaft wohl + + + + + + + + + + + + + + + +Gedicht + + + +Oberster vll. Carl Caspar v. Gaugreben + + + + + + + + + + + + + + + +2. Teil von + + + + + + + + + + + +Catalogue vll. + + + +Dumocalienne + + + + + + +Brief Nr. 77 + + +Spr 10,6; Röm 4,6, Röm 1,2 + + + + + + + +geschrieben nicht überliefert + + + +neuen Styl nach gregorianischem Kalender + + + +Bruder + + + +Briefe nicht überliefert + + + +Anschlägen wohl die Reise nach England im Auftrag der Familie Berens, + + + +Freund + + + +alten Mann der Vater, + + + + + + + +seine Reise von + + + +Hause das Grünhofsche (heute Zaļā (Zaļenieku) muiža, 70 km südwestlich von Riga, 20 km südwestlich von Mitau) + + + +Kgb. Königsberg + + + +G. + + + +Lk 12,27 + + + + + + + +vermutlich die Bde. oder einen Bd. der Übers.: Vermischte Schriften, + + + +wohl Reden, die Lindner zum ‚Schulakt‘ am Rigaer Domgymnasium gehalten hat, s. + + + +C. + + + +junge B. + + + +Textverlust; es geht um die Idee, G. Berens’ Hofmeister zu werden und die Korrespondenz des Hauses Berens zu führen. + + + +2. Teil von + + + +Frauchen + + + + + + + + + + + +unsrigen + + + +Correspondence Geschäftskorrespondenz des Hauses Berens + + + +purus putus dt.: ein ganz Reiner; d.h. einer, der nur sein eigenes Fach kennt + + + +, überliefert in 6,2,64 + + + + 3,1,1: Odi profanum volgus et arceo. / Abhold bin ich gemeinem Volk, ich halt es fern. + + + +wohl bei der Rückreise aus London + + + + + + + + + + + +Briefes nicht überliefert + + + +Bruder + + + +Uebersetzung des Dangueil + + + +Dumocalaner + + + +Schweitzer vll. Vorrede in der dt. Übersetzung von , + + + + oder + + + +Aktus Feierlichkeiten der Rigaer Domschule + + + +vll. Abschrift einiger Artikel der Encyclopédie, + + + +Meyhof Gutsbesitz der v. Wittens; Maihof / Meijas muiža im Gebiet des heutigen Jelgava (Mitau) + + + +Gespräch nicht ermittelt + + +Brief Nr. 78 + + +Meyhof Gutsbesitz der v. Wittens; Maihof / Meijas muiža im Gebiet des heutigen Jelgava (Mitau) + + + +Gräfin + + + +Brief nicht überliefert + + + +Bruder + + + +Alemberts Sache vll. etwas aus + + + + + + + +Henault vll. etwas von Charles-Jean-François Hénault d’Armorezan, 1755 erschien von ihm Le Réveil d’Épiménide, comédie en prose. + + + + + + + +Hume ; gab die Übers. als Vermischte Schriften mit eigenen Anm. heraus. + + + +Reise nach Königsberg + + + + + + + +Schreiben nicht überliefert + + + +Michaelis 29. September + + + +Antritt der Arbeit für das Handelshaus Berens in Riga + + + +Sie den v. Wittens + + + +Brief nicht überliefert; wohl mit Nachricht über den schlechten Zustand der Mutter. + + + +schlecht … stehen um die Mutter + + + +Pfingsten nach dem greg. Kalender, 6./7. Juni + + + + + + + +Johannis , 24. Juni, in vielen baltischen Gegenden zur Sommersonnenwende am 21. Juni gefeiert. + + + + + + + +Taluppe Mantel, Überwurf + + + + + + + +Bernis vll. oder + + + +Der große Duns Epitheton für ; so etwa in Lessings Sinngedicht „Antwort auf die Frage: wer ist der große Duns?“ (Januar 1755 in der Berlinischen Zeitung) + + + + + + + +Bruder + + + +Cantata nicht ermittelt + + +Brief Nr. 79 + + +Schreibens nicht überliefert + + + + + + +Brief Nr. 80 + +Brief Nr. 81 + + +Besuch von , + + + +Michaelis 29. September + + + +Vaterlande Königsberg + + +Brief Nr. 82 + + +heute 15.6.1756 + + + +vll. + + + +wegreisen aus Gutsbesitz der v. Wittens; Maihof / Meijas muiža im Gebiet des heutigen Jelgava (Mitau) + + + +B. vmtl. + + + + + + + + + + + +vll. + + + +relato refero lat. für: Ich erzähle, was ich gehört habe. + + + + + + +Brief Nr. 83 + + +Excel. + + + +Erklärung vll. bzgl. der Nachfolge auf seine Hofmeisterstelle + + + + + + + +Mietau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) + + + + + + + +Hipperich Apotheker + + + +Bruder , Hamanns Nachfolger als Hofmeister + + +Brief Nr. 84 + + +Meyhof Gutsbesitz der v. Wittens; Maihof / Meijas muiža im Gebiet des heutigen Jelgava (Mitau) + + + + + + +Brief Nr. 85 + + +heyl. Jakob 25. Juli + + + + + + +Brief Nr. 86 + + +Sapienti sat lat. sprichw. für: für den Verständigen genug + + + + + + + + + + + +A. Henkel vermutet eine Anspielung auf David Hume. + + + +jungen HE. v. Witten + + + + + + + + + + + + + + + +, Bd. 1, S. 65 + + + + + + + +, Bd. 1, S. 73 + + + +, Bd. 1, S. 129 + + + +, Bd. 1, S. 261 + + + +, Bd. 2, S. 55 + + + +, Bd. 2, S. 184 + + +Brief Nr. 87 + + +jungen Herrn v. Witten + + + +vll. + + +Brief Nr. 88 + + +vll. + + + +Taradeicke Pferdewagen + + +Brief Nr. 89 + + + + + +Brief Nr. 90 + + + + + +Brief Nr. 91 + + +älteste + + + +Mietau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) + + +Brief Nr. 92 + +Brief Nr. 93 + + +Undique lat. für: überschwemmt von allerlei Leiden + + +Brief Nr. 94 + + + + + + + + + + + + + +Brief Nr. 95 + + + + + + + + + +Brief Nr. 96 + + +väterl. Briefe + + + +Bauer + + + + + + + + + + +Brief Nr. 97 + + + + + + + + + + + + + + +Gedanken + + + + + + +Brief Nr. 98 + + +Agostino Gabrini Gabrini aus Brescia schloss sich 1694 den ‚apokalyptischen Rittern‘ in Rom an, welche die katholische Kirche gegen den Antichristen, womit der regierende Papst Innozenz XII. gemeint war, verteidigen wollten; als sektiererische Schwärmerei wurde die Verbindung schnell verboten. (Heinrich Anshelm von Ziegler und Kliphausen, Historisches Labyrinth der Zeit, darinnen die denckwürdigsten Welt-Hädel …, Leipzig 1701, S. 143) + + + +Vll. ist die Universal-Historie, vom Anfang der Welt bis auf ietzige Zeit, von Gottfried Ludwig gemeint (Leipzig 1718). + + + +Nicolaus Gabrini oder Cola di Rienzi , vgl. + + + + + + + +Autor vll. + + + +Pattalorochynten siehe Hamanns Notiz zu im Königsberger Notizbuch, N V S. 276/13 u. 254/29. + + + +Bruyere + + + +welches Werk von Young, nicht ermittelt + + +Brief Nr. 99 + + + + + +Brief Nr. 100 + + + + + + +; Hamann nennt gegenüber J. G. Lindner den Titel schon , April 1756. + + + +Klein Friedrichshoff vll. heute: Kosobudy im Norden Polens (53°52′30″N 17°45′27″E) + + +Brief Nr. 101 + + + + + + +; Vorrede V. E. Löschers Vorrede steht in der 2. Aufl. davon (1726), Hamann hatte dagegen wohl die 1. Aufl. (1721) ausgeliehen bekommen. + + + +Constant. M. Kaiser Constantin + + + +andere Uebersetzung s.o. Z. 6 + + + +Zedel nicht überliefert + + + +3ten erschien in 2 Teilen, war in der gemeinten Ausg. vll. anders gebunden. + + +Brief Nr. 102 + + + + + + +Meine Gedanken + + + + + + +Brief Nr. 103 + + +Mümmel Memel, heute Klaipėda + + + +fl. Gulden, Goldmünze, hier aber vmtl. 1 polnischer Gulden, eine Silbermünze, entsprach 30 Groschen + + + +gl. Groschen (Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch) + + + +St. Blancard nicht ermittelt, + + + +Thrl. Alb Albertsreichsthaler, 1616 in den Niederlanden eingeführt, im 18. Jhd. zeitweise auch in Preußen und Dänemark geprägt. + + + +Brief nicht überliefert + + + +HE. D. + + + +Kannholtz nicht ermittelt (1756 war ein Jurist Christian Friedrich K. Mitglied in der Deutschen Gesellschaft zu Königsberg) + + + +Instrumenten wohl für den Unterricht an der Rigaer Domschule + + + + Pfund + + + +Berlinische Hubkolbenpumpe + + + +haemisph. Magdeburg zwei halbe Hohlkugeln für Experimente zum Luftdruck + + + +Siphones U-förmige Rohrleitung bspw. aus Glas für Barometer + + + +Wulf vll. + + + + + + + + + + + + + + + +vll. + + + +Thrl. Reichstaler, eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze, entspricht 24 Groschen (Groschen: Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch) + + + +als Nachfolger bei den v. Wittens + + + + + + + + + + + +Collegium Fridericianum, Gymnasium in Königsberg + + + +gemäß dem Sprichwort, sero sapiunt Phryges: unwissend + + + +Rede wohl eine der von Lindner bei einem Festakt der Rigaer Domschule gehaltenen, + + + + + + + +Graf nicht ermittelt + + + + + + + + (Bruder) und (Vater) + + + +beschwiemte ohnmächtig werden + + + +sottises … Anspielung auf Voltaires so betitelte Satire (1729), + + +Brief Nr. 104 + + +Schreiben nicht überliefert + + + + + + + +Roßgarten Stadtteil von Königsberg, der sich nördlich an die Burgfreiheit anschloss. + + + +Räthin , Mutter von J. G. Lindner + + + +, Nachbar der Hamanns + + + +Franzosen wohl Syphilis gemeint + + + +Fort Philipp vll. die Kaserne am Herzogsacker + + + +Haberberg südl. Stadtteil Königsbergs + + + +St. Blancard nicht ermittelt, + + + +; + + + + + + + + + + + +vll. + + + +vll. + + + + + + + +Testimonio Führungszeugnis + + + +obstinata hartnäckig + + + +voluptuosa wollüstig + + + + + + + +jüngsten + + + +… Natur + + + + + + +Brief Nr. 105 + + + + + + + + + + + + + + +, Bd. 1, S. 48 + + + +Er der Verfasser, + + + +Verteidigung im ersten St. von , S. 279: Ueber das Lustspiel die Juden, im vierten Theile der Leßingschen Schrifften (Berlin 1754) + + + +, Bd. 1, S. 228 + + + +, zus. mit + + + + 5 + + + +Aufgabe Lessing/Mendelssohn, Pope: „On demande l’examen du système de Pope, contenu dans la proposition: Tout est bien. Il s’agit …“ + + + +angegeben in der Vorrede von Lessing/Mendelssohn, Pope + + + + 7,2 + + + +Lessing/Mendelssohn, Pope, S. 59 + + + +Es ist nicht eindeutig zu klären, wann Hamann seine Übers. aus anfertigte. Vll. hat ihn die Lektüre von dazu angeregt. J. Nadler geht von einem Entstehungszeitraum um 1755 aus (N IV S. 474). + + + + + + + +Cynegeticon vll. des Grattius oder Oppian, vll. + + + + + + + +1756 erschienen von Gleim Fabeln und Romanzen separat, waren aber vll. zus. gebunden. + + + + + + + + + + + +, S. 662 + + + +1756 erschienen die ersten zwei Bände der von Johann Heinrich Waser übersetzten Schriften Swifts, ; zu Hamanns Swift-Lektüren: Knoll (1999). + + + +Horribilicribrifax Teutsch ist eine Komödie von Andreas Gryphius betitelt. + + + +, Bd. 1 + + + +Fable des abeilles + + + +l’art d’aimer + + + +Gedicht + + + +andere Ausgabe ebenfalls 1756 erschien ein Druck von + + + + + + + +, Bd. 1: Coligny, ou la St. Barthelemi + + + +, , + + + +Le Mauvais riche wurde 1750 erfolgreich aufgeführt; Publikation nicht ermittelt. + + + + hatte zwei Texte über das Werk von Voltaire publiziert. + + + +vll. , dessen Bildsäulen nach seinem Sturz von den Athenern zerstört wurden, vgl. Geogr. 9, I, 20 + + + + + + + +Zyklopie + + + +Mélanges littéraires et philosophiques, Bd. 2, S. 3ff. + + + +priapum männl. Glied + + + +Brüder … nebst , nicht ermittelt, ob es sich um einen oder zwei Bde. des Trauerspiels handelt. + + + +, Übersetzer der in Braunschweig publizierten Werke Youngs + + + + + + + +nach Riga vmtl. an + + + + + + + + + + + +Bruder + + + +Er + + + + + + + + + + + + + + + + + + + +, zum Andenken an seine Mutter + + + + + + + + + + + +Antrittsrede … Gedichte , zum „Schulactus“ 1756 + + + +Briefe nicht überliefert + + + + + + + + + + + +jungen HE. v. Witten + + + +außer Landes auf Bildungsreise + + + + + + + +Aufbruch nach London + + + + + + + +vll. + + + +Radke nicht ermittelt + + + +Thrl. Reichstaler, eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze, entspricht 24 Groschen (Groschen: Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch) + + + +Emigranten Protestanten aus Salzburg, die nach dem Emigrationspatent des Erzbischofs von Salzburg vom 31. Oktober 1731 nach Ostpreußen zogen. + + + +ausgezahlt als Entschädigung für die unter Marktpreis während der Vertreibung aus Salzburg abgestoßenen Güter + + + + + + + + + + + + + + + +Keller nicht ermittelt + + + + + + + +Punsch getrunken + + + + + + + +vll. + + + +parentirt eine Trauerrede halten + + + +Bernis oder Oeuvres mêlées + + + + + + +Brief Nr. 106 + + +Auf der Reise nach London (über Amsterdam) war Hamann am 14. Oktober in Berlin angekommen; vgl. zur Reise , LS S. 333ff. Er begegnete dort u.a. , und . + + + +memoire raisonné nicht ermittelt + + + +zu Hause vll. bei Erhard Ursinus, Geheimer Oberfinanzrat in Berlin + + + +Grafen Fink , vgl. , LS S. 333/26 + + + +vmtl. Ernst Gottlieb Baron, Lautenist an der Hofkapelle + + + +Johann Gottlieb Janitsch, Komponist an der Hofkapelle + + + +Tausche Lautenist in Königsberg, ist in (in Zweeter Versuch …, S. 143) parodiert. + + + +vmtl. Johann Matthias Schuster + + + + + + + + + + + +Silvius Leopold Weiss (1686–1750) + + + +drollichten ein Lautinist in Königsberg, der ebenfalls Weiss heißt und Lehrer von war; parodiert in (in ‚Zweeter Versuch…‘, S. 144) + + + +, Hamanns Lautenlehrer in Königsberg + + + +Francesco Durante + + + +eine Filiale der Buchhandlung des Halleschen Waisenhauses (1702–1821 in Berlin) + + + +Jean Jasperds Buchhandlung an den Werderschen Mühlen + + + +Jean Neaulmes Buchhandlung in der Grimmschen Gasse + + + +Etienne de Bourdeaux + + + + + + + + + + + +Billet nicht überliefert + + + +Rath vll. bei Erhard Ursinus (1706–1785), Geheimer Oberfinanzrat in Berlin, vgl. , LS S. 333/25 + + + + war als Geheimrat seit August 1755 mit der Zensur der Zeitungen für die preußische Regierung in Berlin beauftragt. + + + +Gr. F. + + + + + + + +vmtl. Krockow + + + +M. Mountel nicht ermittelt + + + +Zu den weiteren Daten und Reisestationen nach London vgl. , LS S. 333ff.: 1. Oktober 1756 Abreise aus Kurland nach Danzig, 14. Oktober Ankunft in Berlin, 23. November Reise nach Hamburg, 28. November Reise nach Lübeck, 24. Januar 1757 nach Hamburg, 5. Februar nach Bremen, 9. bis 17. Februar nach Amsterdam, dann nach Rotterdam, 16. April Überfahrt nach Harwich, 18. April 1757 Ankunft in London, 8. Juli 1758 Abreise von Gravesande, 16. Juli Ankunft in Riga bei . + + + + + + + + + + +Brief Nr. 107 + + +zu Hamanns London-Reise siehe , LS S. 338ff.; einen Versuch zur Ermittlung der realen Personen und Begebenheiten bietet Fechner (1979). + + + +Monsieur vll. Leonard Sené, siehe Fechner (1979), S. 13. , LS S. 339: „er gab sich […] für einen deutschen Baron von Pournoaille aus, hatte eine Schwester in London, die […] vermuthlich von dem Russisch[en] Abgesandt[en] unterhalt[en] ward und unter dem Namen einer Frau von Perl einen Sohn hatte“. + + + +, Akt 3, Sz. 1, V. 4–6 + + + +faits et papiers , LS S. 340: „Er [Senel] hatte mir einen Pack Briefe längstens anvertraut, die er abzufordern vergessen hatte ungeachtet ihrer vorgegeb[enen] Wichtigkeit v die ich ihm auch nicht ich weiß nicht aus welcher Ahndung zurück gegeben ohne daß es mir jemals eingefall[en] war sein Vertrauen zu misbrauch[en]. Sie waren sehr loos versiegelt, ich konnte jetzt der Versuchung nicht wiedersteh[en] aus selbig[en] Gewisheit zu hab[en]. Ich erbrach solcher daher […] Ich fand leyder! zu viel um mich von seiner Schande zu überzeug[en]. Es waren abscheul. v. lächerl. Liebesbriefe, deren Hand ich kannte, daß sie von sein[em] vorgegeb[enen] gut[en] Freunde waren. […] Ich wollte mich ihm entdecken v meine Vorstellung[en] desweg[en] mach[en], daher ließ ich mir gefallen auf den vorig[en] Fuß wiewohl ohne dem Herzen mehr mich wieder einzulassen. […] Wie ich ihn darüber schien ruhig gemacht zu hab[en], glaubte er sich meiner allmählich mit gutem Fug entziehen zu können. Ich kam ihm zuvor und hatte eine andere Entschlüßung gefaßt, an den Engl.[änder] den ich kannte, selbst zu schreib[en], um ihm die Schändlichkeit v Gefahr seiner Verbindung[en] mit seinem Nebenbösewicht vorzustellen. Ich that dies mit so viel Nachdruck, als ich fähig war, verfehlte aber meines Endzweckes, an statt sie zu trennen, vereinigt[en] sie sich um mir den Mund zu stopf[en].“ + + + +, Akt 3, Sz. 4, V. 150–155 + + +Brief Nr. 108 + + +zu Hamanns London-Reise siehe , LS S. 338ff.; einen Versuch zur Ermittlung der realen Personen und Begebenheiten bietet Fechner (1979). + + + +Monsieur vll. Leonard Sené, siehe Fechner (1979), S. 13. , LS S. 339: „er gab sich […] für einen deutschen Baron von Pournoaille aus, hatte eine Schwester in London, die […] vermuthlich von dem Russisch[en] Abgesandt[en] unterhalt[en] ward und unter dem Namen einer Frau von Perl einen Sohn hatte“. + + + +Bath Kur- und Vergnügungsort der feinen Gesellschaft, nahe Bristol + + + +lettres + + + +lettres + + + +Cousin im Argot auch mit der Bedeutung ‚Denunziant‘ versehen + + + +Ministre d’industrie Gauner; vgl Hamanns Glose Philippique (N II S. 292/23), wo in Anm. 4 diese Bezeichnung auf Falstaff (etwa im Sinne von Amüsierkumpan) angewendet ist. + + + +S… et G … vmtl. Sodom und Gomorrha + + +Brief Nr. 109 + + +S. T. salvo titulo; an den unbekannten Adressaten hatte Hamann sich gewendet, um sich in London mit dem Lautenspiel zu beschäftigen, vgl. , LS S. 338f. Zur London-Reise siehe auch Fechner (1979). + + + +Dulcinée wohl nach Dulcinea del Toboso, Don Quijotes eingebildeter Geliebter + + + +lettres wovon Brief 107 und 108 die Entwürfe sind + + + +languages des Halles vulgäre Sprache der Fischmarkt-Hallen von Billingsgate in London + + + +vgl. , Akt 2, Sz. 2, V. 531f. + + + +Baron de Pournoaille , LS S. 339; zum erlogenen Baronat Fechner (1979), S. 14. + + +Brief Nr. 110 + + +aus dem Lied + + + +Ezechiel Hes 4,13 + + + +Jakobus Jak 2,7 + + + +siehe , LS S. 386 + + + +Kalmäuser Grübler oder Stubengelehrter + + + +Wein Pred 9,7 + + + +Oel Lk 10,34 + + + +Brodt Joh 6,31–58 + + + +Ismael 1 Mo 16,11 + + + +Befehl Mt 5,39 + + + +Antwort bzgl. einer Stelle des Bruders als Lehrer an der Domschule Riga; nicht überliefert. + + + +Magistrat in Riga, wo Hamann seit dem 16. Juli sich aufhielt + + + +Läusesucht „… bey welcher durch die verdorbenen Säfte eine Menge Läuse ausgebrütet werden … entstehet gemeiniglich aus großer Unreinigkeit“ (Adelung Bd. 2, Sp. 1945, s.v. Läusekrankheit) + + + +Lübeck vmtl. bei der Verwandtschaft mütterlicherseits, wo u.a. die Bücher Hamanns nach der Verschickung von London aus zunächst lagerten. + + + + + + + + + + + +, erschien erst 1765 in Übers. + + + + (Hamann kannte die dt. Ausg.) + + + +es + + + + + + +Brief Nr. 111 + + +Berenshoff Landsitz der Familie Berens in der Nähe von Riga + + + +Grünhof wo die Nachfolge Hamanns als Hofmeister angetreten hatte. + + + + + + + +Barons + + + +Bruder + + + +meinen + + + +Doctor + + + + + + + +Buch der beyden Siegeslieder vll. + + + +älteste + + +Brief Nr. 112 + + +Hofe Berenshoff, Landsitz der Familie Berens + + + +Paquet + + + + + + + +B. + + + +Artzt hilff Dir Selber Lk 4,23 + + + +grimmig G. I. Lindners Zweifel am Theologiestudium, vgl. dazu Brief 136 + + + +Hirtenbriefe u.a. an die von G. I. Lindner betreuten Wittenschen Söhne + + + +Freunde gehetzt von George Bassa, , + + + +Barons v. Witten; für die Zeit Sept. bis Nov. 1758 sind 11 Briefe an Peter Christoph und Joseph Johann v. Witten überliefert. + + + +Apollonia und + + + +Schaarwerk Frohndienst + + + +Bruder + + + +Bruder + + + +, , + + + +Dumpin nicht ermittelt + + + +Jonathans Seele 1 Sam 20,3 + + + +einzupropfen vgl. Röm 11,23 + + + +Der Stein Ps 118,22, Mt 21,42 u.a. + + + +Sapienti sat lat. sprichw. für: für den Verständigen genug + + + +Wirth + + + +Pastorath … Alte und Neue Samuel A. u. Johann Chr. Ruprecht + + +Brief Nr. 113 + + + + + + +Brief nicht überliefert + + + +Hofmeisters + + + +Bildhauer + + + +Liuius , ab urbe cond. 21,37 + + +Brief Nr. 114 + + + + + + + + + + +Brief nicht überliefert + + + + und + + + + + + + +Chevalier der jüngste Bruder, + + +Brief Nr. 115 + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + +, Kap.: „quatrième soir“, vgl. + + + +Hut Die „Geschichte von dem Hute“ in (Tl. 1, S. 4–7); Hamann erwähnt die Fabel auch in Über Descartes (N IV S. 221/23) + + + +; den ‚Machiavellismus‘ beklagt Hamann auch in , LS S. 112/7ff. + + + +greg. 27.9.1758 + + +Brief Nr. 116 + + +Briefe nicht überliefert + + + +Consistorial Räthin Mutter der Lindner-Brüder + + + +Sohne , dem künftigen Vorgesetzten + + + + + + + +Lübeck wo Hamanns Sachen aus London zwischengelagert waren, vgl. . + + + +Brief nicht überliefert + + + +Nupp. die Mutter Hamanns kam aus der Fam. Nuppenau + + + +vll. + + + +Verqvackele unnütz vertun + + + + + + + +Wirth + + + +vmtl. + + + + + + + + + + + + + + + + + + +Brief Nr. 117 + + +Bruder + + + +zu Steinen spricht Lk 4,3 + + + +Gott aus Steinen Mt 3,9 + + + + + + + +Leipziger Journal nicht ermittelt + + + +Rectorin + + + + + + + +Briefen an Peter Christoph u. Joseph Johann v. Witten, + + + +Arbeit nicht ermittelt, vll. besagter Briefwechsel + + + + + + + +Pastorath Samuel A. u. Johann Chr. Ruprecht + + + +greg. 27.9.1758 + + +Brief Nr. 118 + + + + + + +Schreibens nicht überliefert + + + +Curialien Titel, Anredeformen, formelle Schlusssätze etc. + + + +Maus … Berg auf , 139 zurückgehende Redensart („Parturient montes, nascetur ridiculus mus“, dt. der Berg kreißte und gebahr eine lächerliche Maus) + + + +, der 1718 für seinen ‚Discours sur la Polysynodie‘ aus der frz. Akademie ausgeschlossen wurde. + + + +Gelehrten + + + +Distichon überliefert etwa in Allgemeine und Neueste Welt-Beschreibung aus Johann Caspar Funckens hinterlassenen MSC (Ulm 1739), Sp. 3765; übers.: Fliehe den Hochmut. + + +Brief Nr. 119 + + + + + + +Doctor + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + +Leipziger Journal nicht ermittelt + + + +Wunder des Mercurs Quecksilber zur Behandlung von Geschlechtskrankheiten + + + +Du , bei dem Hamann Schulden hatte, die aber inzwischen beglichen waren, ,, + + + +Thrl. Reichstaler, eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze, entspricht 24 Groschen (Groschen: Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch) + + + +Kur loop Kerl lauf + + + +Pastorath Samuel A. u. Johann Chr. Ruprecht + + + +von + + + +fl. Gulden, Goldmünze, hier aber vmtl. 1 polnischer Gulden, eine Silbermünze, entsprach 30 Groschen. + + + +Fritzen + + +Brief Nr. 120 + + + + + + +Flußfieber „Febris catarrhalis, ein nachlaßendes Fieber, welches sich mit Flüssen auf der Brust vereinigt. Man macht einen Unterschied unter ein gutartigen [Catarrh] und bösartigem Flußfieber.“, vgl. Krünitz, Tl. 14, S. 420 + + + + + + + + + + + + + + + +in , vgl. ; Hamann zitiert es auch in , N IV S. 235/39, ED S. 383f. + + +Brief Nr. 121 + + + + + + +Apollo aurem vellit dt.: Apoll zupft den Dichter am Ohr, 6,3f. + + + + + + + +Apollonia Baronin und + + +Brief Nr. 122 + + + + + + +vll. Hamburgisches Magazin, oder gesammlete Schriften, aus der Naturforschung und den angenehmen Wissenschaften überhaupt (26 Bde., 1747–1763) + + + +René Rapin, dessen Kapitel über Philosophie in den Reflexions sur l’eloquence, la poetique, l’histoire et la philosophie Hamann übersetzt hatte (N IV S. 43–129); nach A. Henkel fällt die Arbeit an der Übersetzung womöglich in die Zeit dieses Briefes. + + + + + + + + + + + +Brief nicht überliefert + + + +Honig vgl. an + + + +; vgl. an + + + +, N IV S. 235/39, ED S. 383 + + + +Kufer vll. Koffer oder Kufen (für Schlitten) + + + +Palie Grisette blaßgrau + + + +HE I & B. nicht ermittelt + + + +Salfiette vll. als witzige falsche Aussprache von Serviette + + + +vmtl. + + +Brief Nr. 123 + + +Flußfieber „Febris catarrhalis, ein nachlaßendes Fieber, welches sich mit Flüssen auf der Brust vereinigt. Man macht einen Unterschied unter ein gutartigen [Catarrh] und bösartigem Flußfieber.“, vgl. Krünitz, Tl. 14, S. 420 + + + +Briefe nicht überliefert + + + + + + + +Stud. Borchert Student aus Königsberg, + + + +Fisher nicht ermittelt + + + +Kittelbrücke in Kneiphof, Königsberg + + + + + + + + + + + + + + + +geliebt … ehe … Joh 17,24 + + + +… Ende Mt 28,20 + + + +… Gerechten Spr 11,21 + + + +… Feuer 2 Mo 3,2 + + + +… Erben … Hebr 1,14 + + + + + + + + + + + +Brief nicht überliefert + + + +Frau von aus Riga + + + +Einlage nicht überliefert + + +Brief Nr. 124 + + +Zweizeiler aus einer Schulfibel; zitiert auch in , HHE 5, S. 275 + + + + 15,379f., Gell. 17,10; vgl. auch , S. XXV, wo dieses Bild auf die Bearbeitung von Texten angewandt wird, mit Verweis auf eine Selbstbeschreibung Vergils. + + + +Mährchen nicht ermittelt + + + +Johannes der Täufer, Mk 1,3–6 + + + +Die ersten Verse des Gedichts „An die Bienen“ von , das in versch. Anthologien und versch. Versionen gedruckt vorlag. + + + + + + + + + + + +Philippine Elisabeth u. + + +Brief Nr. 125 + + +Musterbrief, wie Peter Christoph v. Witten ihm, Hamann, antworten könnte. + + + +Leibpferde Cal. 55,3 + + +Brief Nr. 126 + + +Musterbrief, wie Peter Christoph v. Witten ihm, Hamann, antworten könnte. + + +Brief Nr. 127 + + + + + + +Brief 125 u. 126 + + + +Schreiben nicht überliefert + + + +Etymologie in Grammatiken des 18. Jhds. wird darunter überwiegend noch das verstanden, was heute als Morphologie bezeichnet wird. + + + + + + + + + + +Brief Nr. 128 + + + + + + +, vgl. + + + + + + + + + + + + + + + +Die Wahrheit Joh 8,32 + + + +Hut zur Freilassung eines röm. Sklaven zus. mit den Maulschellen – das könnte Hamann etwa in (Bd. 10, S. 131) gelesen haben. + + + +vmtl. + + + +Lk 19,20ff. + + + +Joh 21,15–17 + + + + 118 A,5–10 + + + +Gekrähe Mt 26,74, Mk 14,68–72, Lk 22,60, Joh 18,27 + + + +Mt 23,2 + + + +Lk 4,23 + + + +arm werden 2 Kor 8,9 + + + +Naeman 2 Kön 5,4 + + + +Jordan 2 Kön 5,13 (evtl. Phil 3,8) + + + + +Heumann , dort, im 1. St., das Kap. „Ehren-Rettung der “, S. 103ff. + + + +Xantippe Frau von + + + +Kind + + + + + + + +Vorwürfe von G. I. Lindner bzgl. Hamanns Briefwechsel mit den Söhnen v. Witten, + + + + u. + + + + + + + +Runde J. Chr. Hamanns Antrittsbesuche + + + +durch ein Geldgeschenk seines Vaters konnte Hamann Schulden bei tilgen, vgl. , LS S. 433/25 + + + +Ps 126,5 + + + +Packs vmtl. Brief u. + + + +Brief + + + + + + + + + + + + + + + + + + + +; + + + +Excell. + + + +Pastorathe Samuel A. u. Johann Chr. Ruprecht + + +Brief Nr. 129 + + + + + + +„An die Bienen“ von ; es waren von dem Gedicht versch. Versionen veröffentlicht. + + + +Schulgebäu wohl Ersetzung Hamanns statt „Melodey“ + + + +Daß meines Umgangs Mark wohl Ersetzung Hamanns statt „Und mein gelindes Lied“ + + + +1 Mo 39,1–6 + + + +Wächter … Ps 127,1 + + + +Noah 1 Mo 7,1 + + + +Moses 1 Mo 25ff. + + + +Salomo 1 Kön 6 + + + +2 Mo 1,21 + + + +„Die Biene“ aus + + + +Zuschrift nicht überliefert + + + +Apollonia u. + + + +Philippine Elisabeth u. + + + +Sapienti sat lat. sprichw. für: für den Verständigen genug + + +Brieg Nr. 130 + + +Briefe nicht überliefert + + + +polypragmasie sinnlos wechselnde Deutungsansätze + + + +Bruder Eliab, 1 Sam 17,28 + + + +Zuschrifft nicht überliefert + + + +auswendig … 2 Kor 7,5 + + + +Hiskias 2 Kön 19,3, vgl. , LS S. 436/12 + + + +nächsten dem Bruder, + + + +Mt 18,7 + + + +Spies 1 Sam 19,10 + + + +Hi 27,6 u.ö. + + + +Barons + + + +Brief nicht überliefert + + + +Abschrift + + + +, , vgl. + + + +Mt 9,37; Lk 10,2 + + + +1 Mo 27,22 + + + +Gal 1,10 + + + +schaden … betrübt 1 Petr 1,17, 4,5 und 5,6 + + +Brief Nr. 131 + + +2 Kön 4,18ff. + + + +aus der 2. Strophe des Liedes „Jesus, meine Zuversicht“ (Evangelisches Gesangbuch 526) + + + +1 Kor 15,26 + + + +Ps 23,4 + + + +Freundin Hamanns Mutter + + + + + + + +Welches Werk von Young, nicht eindeutig zu ermitteln, vll. ; jedenfalls hat Hamann in seinen Londoner Schriften eifrig mit den Night-Thoughts gearbeitet, siehe , LS S. 66/8, dazu App. S. 452. + + + +Borchard Student aus Königsberg, + + + + + + + +8 Oktavformat + + + + + + + + + + + +1 Kön 3,9 + + + +1 Mo 30,31 + + + +1 Mo 30,37 + + + +Mt 9,38 + + + +2 Mo 32,19 + + + +5 Mo 8,16 + + + + + + + +Thrl. Alb. Albertsreichsthaler, 1616 in den Niederlanden eingeführt, im 18. Jhd. zeitweise auch in Preußen und Dänemark geprägt; wichtiges internationales Zahlungsmittel im Ostseeraum + + + +Clavezin Cembalo + + + + + + + +Sonnabends Der 1.12.1758 war ein Freitag. + + +Brief Nr. 132 + + +greg. 19.12.1758 + + + +Zuschrift nicht überliefert + + + +Hebr 12,5ff. + + + +Prediger + + + +Beichtvaters + + + +Ps 115 + + + +holländischen Dukaten . Seit 1586 nach festem Fuß geprägte Goldmünze, nicht als regionales Zahlungsmittel gebräuchlich, sondern als Kurantmünze dafür tauschbar; eine der wichtigsten Handelsmünzen des 17. und 18. Jhs; es gab aber auch Dukaten russischer Prägung, Speziesdukaten, von denen wiederum ein best. Sorte ebenfalls „holländisch“ genannt wurde. + + + +Wagner Der Buchhändler Friedrich David Wagner + + + +‚Vom Himmel kam der Engel Schar‘ von (Evangelisches Gesangbuch 25) + + + +Eph 1,13 + + + +1 Mo 13,15; Lk 1,55 + + + + + + +Brief Nr. 133 + + +holländischen Ducaten Seit 1586 nach festem Fuß geprägte Goldmünze, nicht als regionales Zahlungsmittel gebräuchlich, sondern als Kurantmünze dafür tauschbar; eine der wichtigsten Handelsmünzen des 17. und 18. Jhs; es gab aber auch Dukaten russischer Prägung, Speziesdukaten, von denen wiederum ein best. Sorte ebenfalls „holländisch“ genannt wurde. + + + + + + + + + + + + + + + +vll. + + +Brief Nr. 134 + + +greg. 20.1.1759 + + + + + + + +Brief nicht überliefert + + + +zu Hamanns Heiratsabsichten mit Catharina Berens vgl. , LS S. 434f. + + + +LiebesErklärung nicht überliefert + + + + + + + +Sie die Schwester J. C. Berens’, Catharina + + + +Ps 17,5 + + + +Ps 13,6 + + + +Billet nicht überliefert + + + +2 Mo 4,11 + + + + + + + + + + + +1 Mo 2,24; Mt 19,5f.; Mk 10,7 + + + +notifications-Schreiben Verlobungsanzeige + + + +1 Mo 29,18 + + + + + + + +Blindau nicht ermittelt + + +Brief Nr. 135 + + +greg. 24.1.1759 + + + +abzureisen nach Königsberg; zum Bruch mit den Berens + + + +Blindau nicht ermittelt + + + +Carrius nicht ermittelt + + + + + + +Brief Nr. 136 + + +Brief nicht überliefert + + + +Absicht versagte Eheschließung mit Catharina Berens + + + +Abreise nach Königsberg, auf Wunsch des Vaters + + + +Die Mutter Lindners musste vmtl. einem Soldaten der russischen Truppen Quartier geben, die Königsberg seit dem 21. Januar 1758 besetzt hielten. + + + +Dazu hatte auch Hamann geraten, + + + +Stelle in Grünhof bei den v. Witten + + + +Räthin die Mutter Lindners + + + +Mt 8,23ff. + + + +Mk 4,38 + + + +Mk 8,38 u. Röm 1,16 + + + +Mt 7,6 + + + +Jes 40,6 + + + +Ps 65,12 + + + +Mt 28,18 + + + +Mt 28,20 + + + +Joh 16,13, 8,32 + + + +Phil 3,15f. + + + +Mt 6,11 + + + +1 Mo 3,19 + + + +Joh 6,33 + + + + 2,35 + + + +Briefwechsel mit den v. Witten, vor allem Peter Christoph (Briefe 113ff.) + + + +Gal 5,22 + + + + und + + + + + + + + + + + +, + + + + + + + + + + + +, vgl. + + + + + + + +Nachbar + + + + + + + +Ps 90,17 + + + +griech. epoché, Unterbrechung + + + +5 Mo 11,14, Jer 5,24 + + + +Ps 1,3 + + + +Ps 65,10 + + + +Jes 19,5 + + + +Hi 6,15ff. + + + +Sprachlehre N IV S. 247f., vgl. , + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + +von dem andern , vgl. + + + + + + +Brief Nr. 137 + + +Zuschrift nicht überliefert + + + +Bruders + + + +geschrieben nicht überliefert + + + +Grünhöfer + + + +, aus St. Petersburg nach Riga + + + +Entschluß mit den Berens zu brechen, , + + + +Mt 5,43f + + + + + + + +Brief Luthers vom 29.6.1530 (WA BR 5, S. 406/56–62) + + + +ich lese Der Brief steht in S. 593–595, ist aber auch in abgedruckt (), sowie auf Dt. in dessen übers. Neuaufl. Compendium Seckendorfianum. + + + +Laban 1 Mo 29ff. + + + +Materie Die unterbundene Ehe mit , , + + + +12. Str. eines in gedruckten Kirchenliedes (S. 397) + + + + + + + + + + + + + + + + + + + +; Redoute Maskenball, Pedell Amtsdiener. berichtete davon in seinem Manuskript über die Zeit der russischen Besatzung Königsbergs: „Den 4. März als am Sonntage Invocavit wurde eine Redoute im Comödienhause gehalten, wodurch der Sabbath geschändet worden. Ein gewisser Professor, der bereits eine Vocation als Rector hatte, fand sich auch auf der Redoute in einem Kleide ein, wie es die Pedelle bei Solemnitäten tragen. Er hatte ein Scepter in der Hand und ein Packet Schriften unter dem Arme, die er allda austheilte; darunter war ein geschriebener Vers an den Herrn Gouverneur und an die Gräfin von Kayserling. Es wurde ihm aber dieser Auftritt sehr überl ausgelegt.“ Gedruckt in Friedrich Schubert, Die Occupation Königsbergs durch die Russen während des siebenjährigen Krieges (Königsberg 1858). + + + + + + + +Wolken zusammen Besetzung Ostpreußens durch russische Truppen; am 21. Januar 1758 war Königsberg besetzt worden. + + + + + + + +Chrie Sentenz nebst deren weiterer logischer Ausführung + + + + + + + + + + + + + + + + + + +Brief Nr. 138 + + +Zeilen nicht überliefert + + + +Erskine nicht ermittelt + + + + + + + + + + + +, vgl. + + + +Briefe nicht überliefert + + + +vmtl. + + + +evtl. + + + + + + + +Nord Hes 1,4 + + + +Werkzeuge Röm 6,13 + + + +Brief nicht überliefert + + + +Jes 44,24 + + + +Phil 2,8; Hebr 12,2 + + + +Mk 14,62, Lk 22,69, Apg 7,55, Röm 8,34 u.ö. + + + +vgl. , LS S. 61 + + + +Joh 14,6 + + + +Griechen 1 Kor 1,23 + + + +Hebr 12,3 + + + +Ri 14,18 + + + +Ps 37,5, vgl. , LS S. 430/40 + + + +Ps 37,6 + + + +Ps 37,7 + + + +lachen Ps 37,13 + + + +Blase Beutel/Kapsel, 3 Erbsen Sprichwort: Drei Erbsen in der Hülse machen mehr Lärm, als wenn sie voll wäre. + + + +läutern … Ps 12,7, Sach 13,9 + + + +Eckstein Ps 118,22, Mt 21,42, Mk 12,10–11, Lk 20,17, 1 Petr 2,7 + + + +Jes 53,2 + + + +Mt 16,17 + + + +Röm 6,4 + + + +5 Mo 28,28f. + + + +wandle gegen Jes 11,8 + + + +Sir 31,37 + + + +Offb 3,7–16 + + + +Lk 19,22 + + + +Spr 30,5, Eph 6,16 + + + +Jer 45 + + + + + + + +Ps 25,6 + + + +Sperlinge Mt 10,29 + + + +ihrem Gelde der Berens + + + +Maintenon wohl + + + +Lilienthals + + + +Schaupl. + + +Brief Nr. 139 + + + + + + +Feldmarschalls vll. Fermov, der mit seinen russ. Truppen Königsberg besetzt hielt. + + + +evtl. + + + + + + + + + + + +Schwartzen vll. , aber auch das wäre eine Falschmeldung gewesen. + + + +Weßel nicht ermittelt + + + +Goth. evtl. + + + + + + + + + + + +Zuschriften nicht überliefert, wohl von + + + +Herodot 1,32 + + + +Decocte Absud für Infusionen + + + +Mercur Quecksilber + + + +unter der Erde Ps 139,15; vgl. , SD S. 20/15, N II S. 66/12, ED S. 28f. u. + + + +eine These aus + + + +Bezug auf + + + +hysteron proteron Umstellung (von Buchstaben) + + + +Metathesis Umkehrung der zeitlichen oder logischen Reihenfolge einer Aussage + + + +Offb 10,9f. + + + +Lebenslauf unklar, ob damit gemeint ist, vgl. . + + + +Ps 7,10, Offb 2,23 + + + +2 Kor 13,10, Ps 28,5 + + + + + + + +Zeit Pred 3,1 + + + +5 Mo 21,18f. + + + +Glieder … Livius, Ab urbe condita 2,32, eine Fabel von Menenius Agrippa + + + +Journalen vll. Anspielung auf eine von geplante Publikation, . + + + +Handlungsbüchern vll. , für die es eine Praenumeration zur Subskription hätte geben sollen, die aber der Verleger unterließ, vgl. . + + + +Martha Lk 10,40 + + + +unnützer Lk 17,10 + + + +Mt 5,46, Mt 6,5 + + + +so etwa in Sechzig erbauliche Reden über die Offenbarung Johannis oder vielmehr Jesu Christi (für dessen Schriften sich Hamann derzeit interessierte, ) zu lesen (37. Rede, S. 758), worin die babelsche Verwirrung mit den Konfessionen in Verbindung gebracht wird. + + + +Bildhauer Praxiteles + + + +jedermanns Ding 2 Thess 3,2 + + + +Hiobs Weib Hi 2,9 + + + +Biblische Betrachtungen, LS S. 284/26; Über Descartes, N IV S. 221/22f. und in Hamanns Übers. Rapins Betrachtungen über die Naturlehre, N IV S. 111/20ff. + + + +Würbelsystem + + + +irdische Mensch … 1 Kor 2,14 + + + +, + + + +vom sorglosen Dasein der Götter: 5,82 u. 6,58 + + + + + + + +1 Mo 1,1 + + + + + + + +Pardel Leopard, Jer 13,23 + + + +Jer 2,22 + + + +Lk 16,20f + + + +sottise de deux parts doppelte Torheit, nach dem Titel einer Schrift Voltaires (1728), . + + + + + + + +Augspurg Üblicherweise wird der Ausspruch Luthers als Ende seiner Rede auf dem Wormser Reichstag 1521 überliefert. + + + +Ps 44,7, Sir 35,20 + + + +Davids Jes 22,22 + + + +Lk 16,8 + + + +Ps 25,8 + + + +myops Kurzsichtiger + + + +, + + + + + + + +1 Joh 5,6 + + + +Ihnen den Berens + + + +Bestimmung vgl. im Gegensatz dazu Brief 81 + + + +1 Kor 15,31 + + + + + + + +Hartin nicht ermittelt + + + + + + + +Grünhof vom Gut der v. Wittens; heute Zaļā muiža in Lettland [56° 31’ N, 23° 30’ O]) + + + +Grottendorfs nicht ermittelt + + + + + + + +engagements wohl Geschäfte + + + +Johannis 24. Juni, in vielen baltischen Gegenden zur Sommersonnenwende am 21. Juni gefeiert. + + + + + + + + + + + + + + +Brief Nr. 140 + + +ihn + + + +Carl + + + +von den Berens ist kein Brief überliefert + + + +Brief Nr. 139; vgl. auch + + + +Röm 10,2 + + + +radios Halbmesser eines Kreises + + + +vaguen vage + + + +, , + + + + 3,1,1 + + + +Elias 2 Kön 5,25ff. + + + +Einschluß nicht überliefert. Einen Brief unter Einschluss, per couvert, versenden: den Brief einer Sendung an eine dritte Person beilegen, welche diesen dann weitergibt. + + + + + + + + + + + +Rede vmtl. in der Königsb. freyen Gesellschaft, bevor er nach Mitau zog, vgl. , . + + + +HE Gouv. , Gouverneur der russ. Besatzung von Königsberg + + + + + + + + + + + +Hartungen vmtl. die Witwe des 1756 verstorbenen Buchhändlers . + + + +Doctor + + + + + + + +Alten + + + +Sergeanten + + +Brief Nr. 141 + + +Brief nicht überliefert + + + +Ps 119,105 + + + +1 Tim 6,9f. + + + +Spr 20,9 + + + +vll. + + + +Thrl. Alb. Albertsreichsthaler, 1616 in den Niederlanden eingeführt, im 18. Jhd. zeitweise auch in Preußen und Dänemark geprägt; wichtiges internationales Zahlungsmittel im Ostseeraum + + + + + + + +Sperling Mt 10,29ff. + + + +Thränen Jes 25,8, Offb 7,17, Offb 21,4 + + + +waschen Joh 13,5 + + +Brief Nr. 142 + + +, , + + + + + + + + + + + + + + + +Rector + + + +B. + + + +in der Erde Ps 139,15, + + + +Joh 6,15 + + + + und + + + + + + + +geschrieben nicht überliefert + + + +Freund + + + + + + + +Thun … aus der 3. Str. des Liedes „Nun Gott Lob, es ist vollbracht“ von Hartmann Schenck (1634–1681). + + +Brief Nr. 143 + + +drey Männern Mose, Aaron, Samuel nach Ps 99,6–8 + + + +Briefe von , nicht überliefert, vgl. + + + +Orlogsschiffes Kriegsschiff + + + +geharnischte Männer … 2,250ff. + + + +Gerichte … Röm 13,2ff. + + + +Lügen … Offb 22,15 + + + +Gottlosen … Jes 48,22, Jes 57,21 + + + +Herr gesagt Mt 7,21 u.a. + + + +Hes 13,17ff. + + + +Pfüle Binden + + + +Jer 18,18ff. + + + +Briefe nicht überliefert + + + +Johannes der Täufer, Mt 14 + + + +Herodes Antipas + + + +Tochter Salome + + + +vmtl. Anspielung auf und das Heiratsverbot + + + +Mt 14,8, Mk 6,25 + + + +Schulhandlungen Lindners Ausrichtung der jährl. Feierlichkeiten am Rigaer Domgymnasium, + + + +Ri 12,6 + + + +Sprache Kanaans Jes 19,18 + + + +Mt 7,21 u.a. + + + +verhudeln wertlos machen + + + +Schaarwerker im Frondienst + + + +Kützel Leichtsinn + + + +Spr 24,23 + + + +Spr 12,1 + + + +ipsissima verba völlig die eigenen Worte + + + + + + + +verba … nichts als Worte + + + + + + + +Mt 16,6, Mk 8,15, Lk 12,1f. + + + +Joh 8,53 + + + +Mt 14,26, Mk 6,49 + + + +Joh 12,28f. + + + +Mk 5,30f. + + + +Apg 2,13 + + + +Joh 19,22 + + + +Eph 5,11f. + + + +Joh 16,8f. + + + +Joh 14,17 + + + +Joh 16,13 + + + +Apg 5,34 + + + +Ps 139,14 + + + +Ps 86,2 + + + +Luthers Glosse zu dem Psalmvers: „Heilig kann hie auch heißen / verdampt und veracht / per antiphrasin / als ein Ketzer.“ (WA DB 10,1 S. 385) + + + + + + + +Bär Spr 17,12 + + + +Ps 118,12 + + + +Schaafskleidern Mt 7,15 + + + +Ps 78,44 + + + +Kunst 2 Mo 7,22 + + + +2 Mo 7,11ff. + + + + + + + +Einfalt Eph 6,5, Kol 3,22 + + + +Liebe 2 Kor 6,6 + + + +1 Kön 20,35 + + + +5 Mo 1,28 + + + +Moses … 2 Mo 34,33ff., 2 Kor 3,7 u. 13 + + + +Verführer … 2 Kor 6,8f. + + + +2 Kor 6,14 + + + +2 Kor 6,17 + + + +2 Joh 9ff. + + + +2 Joh 11 + + + +Mt 7,1, Lk 6,37 + + + +Ps 143,2 + + + +Geist und Wahrheit Joh 4,23 + + + +Denkmal der verstorbenen Mutter, + + + +Mt 27,46f. u. 63 + + + +fahen fangen + + + +Mt 12,3; Mk 2,25; Lk 6,3; LK 1,69 + + + +Ich lebe nicht Gal 2,20 + + + +1 Kor 3,5 u. 21ff. + + + +Kleinste im Himmelreich Mt 5,19 + + + +wunderbare Erscheinung die Damaskuserfahrung, Apg 9,3ff. + + + +glauben ohne … Hebr 11,1 + + + +1 Tim 4,12ff. + + + +Wolke Hebr 12,1 + + + +Hebr 12,1 + + + +Hebr 12,2 + + + +Hebr 12,3 + + + +Hebr 12,4 + + + +Hebr 12,5–11 + + + +Hebr 12,5–14 + + + +Tyrier Abdalonymos in Sidon, bezeugt bei Curtius Rufus IV 1, 19ff., Iustinus XI 10, Plut. de Alex. fort. II 8 u.a. + + + +Idus Iden des März, Suet., Caes. 81 + + + +fluchte er Suet., Caes. 82 + + + +Lk 6,45 u. Ps 147,9 + + + +Ps 127,5 + + + +auf Menschen Ps 118,8 + + + +Ps 56,11 + + + +Ps 119,43 + + + +Ps 119,51 + + + +Ps 73,10f. + + + +Jer 12,1 + + + +Mt 11,15 + + + +Mt 11,6 + + + +2 Kor 11,26 + + + +Joh 1,26 + + + +Ps 140,13 + + + +Zechen … Ps 69,13 + + + +Ps 88,11ff. + + + +2 Thess 2,12 + + + +Joh 10,16 + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + +, vgl. + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + +parentirt hat die Leichenrede gehalten, die gedruckt wurde unter dem Titel: Die Ehre der Religion, aus der Asche des Christen, in einer Standrede bey dem Sarge Des … Herrn Michael Christian Hartung, Hof- und Akademischen Buchdruckers hieselbst + + + +Wittwe + + + + + + + +Tochter + + + +HE. D. + + + + + + + + + + + +, vgl. , + + + + + + + +hohen Zuhörern darunter der russ. Gouverneur v. Korff + + + +Comitat Begleitung + + + +vmtl. von + + + + + + + + + + + + + + + +P. S. nicht überliefert + + + +Sergeanten , , + + + +18.4.1759 + + + +Maj. Major der russischen Truppen + + + +Brüder die Berens + + + +Thrl. Reichstaler, eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze, entspricht 24 Groschen (Groschen: Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch) + + + +Ps 141,6 + + + +Briefe vor allem jene an + + + +Kohlen Röm 12,20 oder Ps 140,11 + + + +Elihu … Hi 36,24–31 + + + +Thörichter … Ps 92,6f. + + + +Jes 1,4f. + + + + + + + +List + + + + + + + +ins Ohr schreyen Nach A. Henkel womöglich eine Anspielung auf das in Porträts von P. Gerhardt überlieferte Wort eines Zeitgenossen, dessen schwere Prüfungen hätten ihn eher zum Schreien als zum Singen bringen sollen. + + + +Herz! … Arbeit frey V. 3–6 der 5. Strophe des Liedes von Paul Gerhardt: Nun ruhen alle Wälder + + + +Rigischen Höfchen vmtl. die Güter der Fam. Berens + + + +1 Mo 33,3 + + + +Zaunkönig Die Fabel vom Zaunkönig und dem Adler wird Äsop zugeschrieben. Durch eine List gewinnt der Zaunkönig den Wettstreit der Vögel um die Königsherrschaft, indem er sich im Gefieder des Adlers versteckt und so, als dieser ermüdete, noch ein Stück höher fliegen konnte. Die Fabel ist u.a. von Plutarch in seinen Praecepta gerendae rei publicae, 12 ( 806e–f), überliefert. + + + +Hebr 1,14; 1,7 + + + +in VI 4: Jupiter et le métayer / Jupiter und der Pächter + + + +Ri 9,14f. + + + +Auktion der Bibliothek C. Flottwells nach dessen Tod (Jan. 1759) + + + +Oeuvres welche Ausg. der Werke von , nicht ermittelt + + + +; ob die Ausgabe von Bodmer (1749) oder die in der Biga verzeichnete von 1704: nicht ermittelt. + + + + 2,36 + + + + + + + +vitium subreptionis Laster der Erschleichung + + +Brief Nr. 144 + + +Briefe nicht überliefert + + + +vll. + + + +Examine an der Rigaer Domschule + + + +Thren. Thrēnī = Klagelieder; Klgl 3,27 + + + + + + + +Hänschen + + + +Röm 8,28 + + + +1 Kor 15,43 u.ö. + + + +Madame B. vmtl. + + + +Christ. wohl + + + + + + + + + + + +Gedicht + + + + und + + + + + + + + + + + +vll. + + + + + + + +vll. + + + +M. + + + + + + + +Prinzen v. Holstein Herzog Karl von Holstein-Beck, der mit einer Pension aus Dänemark versehen in Königsberg lebte. + + + +Dumocalaners + + + +Denkwürdigkeiten + + + +vll. + + + + + + + +, No. 50 erschien Ende 1758 + + + + und + + + + + + + + + + + +Johann[is], 21. Juni + + + +fl. Gulden, Goldmünze, hier aber vmtl. 1 polnischer Gulden, eine Silbermünze, entsprach 30 Groschen. + + + +Frau … die Mutter Lindners + + + + + + + +Brief nicht überliefert + + + + + + + +Der letzte + + + +Ps 37,33, auch Jak 5,6ff. + + + +Lk 17,32 + + + +, , , + + + + + + + + + + + +Lieschen Zöpfel + + + + + + + + + + +Brief Nr. 145 + + +Das Billet der Mutter Lindners ging an J. E. F. Lindner in Mitau, von dort an J. Chr. Hamann in Riga. + + + +Doct. + + + +Bruder + + + + + + + + + + + + + + + +Beggerau nicht ermittelt, vgl. + + + + + + + +Piece , vgl. u. + + + +andern + + + + + + + + + + + +Considerations + + + +Pensées + + + +Träume + + + +reformée + + + +Lisbonne + + + +ubiquiste + + + +bureau Schreibtisch + + + + + + + +Luxmachersche Vll. Renaissancelaute aus der Werkstatt des Laux Maler (1485–ca.1552), welche im 17. Jhd. jedoch meist zu Barocklauten umgebaut wurden. + + + + + + + +Erläuterungen der Psalmen Davids, aus ihren Eintheilungen in fünf Bücher und ihren Ueberschriften (17 Tle., Aurich: Luschky 1757–1766) + + + +Chiliasten eschatologischer Messianismus, etwa bei + + + +Predigten vll. die Sammlung der in Erlangen gehaltenen: u. + + + + + + + + + + + + + + + + + + + +; vgl. , SD: S. 18/28, ED S. 26 (fehlt in N II S. 65): „Die Geschichts-Wissenschaft des scharfsinnigen Chladenius ist blos als ein nützlich Supplement unserer scholastischen oder akademischen Vernunftlehre anzusehen.“ + + + + + + + +in seinen Confessionen 12,26,36; von Chladenius erörtert in , S. 3ff., das Augustinus-Zitat steht auf S. 6f. + + + +, S. 10; 12,31,42, dort aber: „auctoritatis aliquid scriberem … mea verba resonarent …“, „Ich jedenfalls erkläre ohne Scheu und aus tiefster Überzeugung: Wenn ich etwas so sehr Einflussreiches zu schreiben hätte, dann lieber so, dass jeder in dem, was er über diese Inhalte an Wahrem erfassen könnte, meine Worte wiedererkennen sollte, als in der Weise, dass ich eine einzige wahre Ansicht zu dem Zweck ziemlich deutlich herausstellte, andere Ansichten auszuschließen, selbst wenn sie nichts Falsches enthielten, das mich verletzen könnte.“ + + + +, S. 22; 2,6,25: „ich will nämlich lieber, dass mein Vortrag nicht verstanden als dass an ihm etwas ausgesetzt wird.“ + + + +vgl. , N IV S. 229/14, ED S. 367: „Man darf die Größe eines Volks nicht weit suchen, das die Wahrheit aus dem Munde eines Schauspielers mit einem allgemeinen Händeklatschen aufnahm.“ + + + +Atticis Attiker/Rhetoriker/Stilistiker + + + + 12,26,36, dort aber: „in quamlibet veram sententiam…“, „die wahre Ansicht, zu welcher sie auch immer durch Nachdenken gelangt wären, in den wenigen Worten deines Dieners deutlich wiedergefunden hätten, und wenn ein anderer im Licht der Wahrheit eine andere geschaut hätte, dann hätte er auch sie denselben Worten entnehmen können.“ + + + +, , (Theoretiker der Kosmogonie), + + + + + + + + + + + +Reitzbarkeit Irritabilität, bspw. von gegen Leibniz’ Kraft-Konzept vertreten (). + + + +… autoritatis 12,31,42 + + + +Aelius Donatus + + + +Kayser Von auf dem Konzil zu Konstanz (1414–1418) berichtet J. W. Zincgref in seiner Sammlung: Teutsche APOPHTEGMATA das ist Der Teutschen Scharfsinnige kluge Sprüche … (1. Aufl. 1644; um einen dritten Teil vermehrt durch J. L. Weidner, Amsterdam 1653): „Als ihm auff bemeltem Concilio [zu Konstanz] das Wort schismam entfuhre / in dem er sagt: Wir wollen kein schismam haben / vnd des Pabsts Gesandter ihn corrigirte, dann es were generis neutrius: Antwortet der Keyser / Wer sagts? Als ihm geantwortet ward / Alexander Gallus / Priscianus vnd andere. Fragte er weiter: Wer die weren? Als ihm gesagt war / Es weren gelehrte Männer etc. Antwortet er: So bin ich ein Keyser und höher als sie / kan wol gar eine andere Grammatic machen. Dann bin ich ein Herr der Recht vnd Sachen / so bin ich auch viel mehr ein Herr vber die Worte.“ + + + +Vmtl. zitiert aus (Ende von Kap. 1, „Cassandra, sive Parrhesia“), eine Abwandlung von 2,1,8. + + + +Marcus Porcius Cato + + + +Plato im Phaidon + + + +, SD S. 33/28, N II S. 73/40, ED S. 49, erster Bezug ist dort Lactanz (Inst. 3,18); zweiter in nachtr. handschr. Annotation: I.22 u. I.34. + + + +Zuhörern Cleombrotos + + + +Thamar 1 Mo 38,14 + + + +Grammatic , N IV S. 247f., u. Brief 214 (ZH II, 112/4) + + + + hatte eine Abschrift von Hamanns Anfang der franz. Grammatik () gemacht. + + + + + + + +Journal de commerce (18 Tle. 1759–62, ab 1762 fortgeführt als Journal de commerce et d’agriculture; Brüssel: Van den Berghen, dann Brüssel: De Bast); die Anzeige zur Praenumeration erschien in . + + + +; die Anzeige zur Praenumeration erschien in . + + + + erschien in + + + +Im Journal Helvetique (seit 1738) waren im Okt. 1758 anonym Verdächtigungen gegen den 1730 gest. Jaques Saurin publiziert worden. + + + + + + + +Geschichte + + + +Hamanns Hervorhebungen + + + + + + + + +Socinianismus Christliche, antitrinitarische Bewegung in Polen, Mähren und Siebenbürgen, im 16. Jhd. von Sienese Fausto Sozzini begründet, im 17. Jhd., nach ihrer Bekämpfung, in kleine Reste zerstreut. Im 18. Jhd. verallgemeinert zu einem vagen Schimpfwort gegen Unitarismus, moralisch-vernünftig verstandene Religion. + + + +, vgl. + + + + + + + +vll. Martha Philippine Stoffel, vgl. + + + + + + + +vll. + + + +; die Sammlung erschien erst 1761, Hamann hatte also hier wohl ein Manuskript vorliegen. , . + + +Brief Nr. 146 + + +Brief nicht überliefert + + + +Joh 14,16 u.ö. + + + +Lk 24,36 + + + +Joh 20,23 + + + +1 Tim 1,15 + + + +2 Kor 12,9f. + + + +1 Kor 5,5 + + + +2 Kor 2,7 + + + +2 Kor 7,12 + + + +Mt 10,40ff. + + + +Ps 33,2, Ps 92,4, Ps 144 + + + +1 Kor 13,1 + + + +1 Sam 22,10 + + + +1 Sam 17,43 + + + +Gewehr Waffe + + + +Mt 26,6ff., Mk 14,3, Lk 7,26ff. + + + +Lk 24,1ff. + + + +1 Joh 4,1 + + + +Röm 8,28 + + + +Jes 54,17 + + + +Eph 3,9 + + + +Ps 139,4, Ps 56,9 + + + +Ps 139,6 + + + +2 Mo 23,24, 5 Mo 9,21 + + + +Ps 106,33 + + + +Off. 3,4f. + + + +Jes 63,3 + + + +1 Tim 5,22 + + + +Lk 19,22 + + + +1 Kor 1,18ff. u. 2 Kor 4,7; vgl. , LS S. 61 und , LS S. 68 + + + +Joh 3,20ff. + + + +Jer 38,11, vgl. , LS S. 59 und , LS S. 237/10f. + + + +Joseph vll. bzgl. 1 Mo 37,3 + + + +Verfälscher Vgl. , SD S. 22/11–23, N II S. 67/15–23, ED S. 31f. + + + +Jer 48,10 + + + +Ps 148,8 + + + +Jer 8 + + + +Jer 20,8 + + + +Apg 26,24 + + + +2 Mo 2,12 u. Apg 7,24 + + + +2 Mo 7,1, 2 Mo 4,12ff. + + + +5 Mo 18,15 + + + +Lk 24,39 + + + +Ps 82,7 + + + +Thür Joh 10,7 + + + +Lk 16,15 + + + +Hld 2,15 + + + +Timnath Ri 14,5 + + + +Jdt 14,5 + + + +Ps 55,22, Jes 7,15, Jak 3,8 + + + +Mt 6,23 + + + +1 Mo 17,17,1 Mo 18,12 + + + +Jes 7,12 + + + +Jes 7,13 + + + +Jes 6,8–9 + + + +Joh 14,26, Joh 15,26 + + + +4 Mo 22,35 + + + +4 Mo 22,22 + + + +Geben Gaben, 2 Petr 2,15 + + + +4 Mo 22,24f. + + + +4 Mo 22,31 + + + +4 Mo 22,32 + + + +Joh 12,14f. + + + +1 Kor 11,1–16 + + + +Kol 3,3 + + + +1 Joh 3,2 + + + +Agrippa Apg 26,28 + + + +Ps 90,4 + + + + 7,44, 9,12 + + + +Ps 92,6f. + + + +Ps 115,1 + + + +Mt 5,22 + + + +Länge Mt 6,27 + + + +Mt 6,28; 2 Kor 2,14 + + + +Alphonsus Alfons X. (1221–1284), König von Kastilien, der die Ptolemäischen Planetentafeln verbessern wollte; etwa in Zedlers Universallexikon überliefert, Bd. 1, Sp. 1345: „wenn ihn Gott zur Erschaffung der Welt mit gezogen hätte, wolte er vieles anders gemacht haben.“ Leibniz benutzt die Anekdote in Von dem Verhängnisse; Hamann kannte sie aus , die er übersetzte (, N IV S. 119), und bezieht sich auch in , LS S. 68/9, darauf. In Knutzens Systema Cavsarum Efficientivm (1745, S. 115) taucht sie auf, wie auch in Lilienthals Wahrscheinliche Vorstellung der Geschichte unsrer ersten Eltern im Stande der Unschuld (1722, S. 513). + + + +vgl. , LS S. 68/9 u. , SD S. 28/8, N II S. 70/26, ED S. 41 + + + +1 Mo 1,3 u. Joh 1,1 + + + +2 Kor 4,3 + + + +Geb evtl. Geblütes; Joh 1,13 + + + +Ps 110,3 + + + +Ps 127,3 + + + +Lk 1,35 + + + +Ob Hamann die petrarkistische Motivik dieser Zeilen einem best. Text entlehnt hat, konnte nicht ermittelt werden. + + + +vorüber […] kann Hab 2,2 + + + +2. Str. des Kirchenliedes „Wer recht die Pfingsten feiern will“ von Ernst Lange (1650–1727) + + + +Moses 4 Mo 12,3 + + + +Donnersohn Mk 3,17 + + + +vll. + + + +, vgl. + + + +Miethling Joh 10,12 + + + +Staub Mt 10,14 + + + + + + + +Metromanie bez. im Franz. auch Nymphomanie; hier ist aber wohl Schreibwut gemeint. + + + +Fürst Dass mit der Anspielung auf Joh 12,31 Friedrich II. gemeint ist, ergäbe sich aus Lausons Panegyrik, etwa im 1763 erscheinenden Preisgedicht Paean. Friedrichs Palmen geheiligt (Königsberg: Kanter) + + + +Anspielung auf den Siebenjährigen Krieg, die Schlacht bei Kay stand kurz bevor (Juli). + + +Brief Nr. 147 + + +Nachrichten nicht überliefert + + + + + + + + + + + + + + + +Etymologie In Grammatiken des 18. Jhds. wird darunter überwiegend noch das verstanden, was heute als Morphologie bezeichnet wird. + + + +, 3,64f.: „malo me Galatea petit, lasciva puella, / et fugit ad salices et se cupit ante videri“, „Äpfel wirft Galatea nach mir, das lockere Mädchen, / Flüchtet ins Weidengebüsch und wär nur zu gern noch gesehen.“ + + + + + + + +, Demosthenes 11; vgl. , LS S. 337 + + + +1 Kor 8,1 + + + +u.a. I, 625; die etymolog. Spekulation bezieht sich auf griech. ἀργός: ungetan, unbearbeitet, müßig, faul; auch in Zedlers Universallexikon zu finden, Bd. 2, Sp. 1329: „ein fauler nichtswürdig. Mensch“. Ebenso , SD S. 15/29, N II S. 63/39, ED S. 21. + + + + + + + +Montesquieu + + + + + + + +siehe bspw. , S. 13, Anm. 59 u. 60 zu 47f.: „wirst du Besonderes sagen, wenn eine verschmitzte Verbindung aus einem bekannten Wort ein neues gemacht hat.“ + + + +Jos 9,20ff. + + +Brief Nr. 148 + + +Einlage nicht überliefert + + + +, vgl. + + + + + + + +Beggerow nicht ermittelt, vgl. + + + +, ; die Besorgung war für Lindner wohl überflüssig. + + + +, + + + + + + + + + + + +, , + + + + + + + + + + + + wurde 1754 Nachfolger von als Prediger in Quedlinburg. + + + +franzosischen Abbé vll. Anspielung auf den Jesuiten Blaise Gisbert (1657–1731), der für die von Gottsched angestoßenen Reformbemühungen der Homiletik (und eines homiletischen guten Geschmacks) Pate stand, auch, weil er bereits die Redekunst des aktualisiert hatte. + + + + + + + +Schnüre vll. Anspielung auf , die in 9 Teilen erschienen. + + + +nordischen Anspielung auf + + + + + + + + + + + +, vgl. + + + +, vgl. , + + + +2 ungl. Bodmer hatte die „Europa“-Stücke von und zusammengebracht, um im Vergleich ein Stilideal der Einfachheit (bei Moschus) gegenüber dem Unmäßigen (bei Nonnos) zu favorisieren. + + + + + + + +Parasiten Figur in antiken Komödien, etwa bei Plautus, bspw. ein die Protagonisten umkreisender Schmeichler; auch im 18. Jhd. noch gebräuchlich. + + + +Scapins Komische Dienerfigur aus der italienischen Commedia dell’arte; Molière hat mit Les fourberies de Scapin ein ganzes Stück für diese Figur konzipiert, Zeitgenossen hielten das für eines seiner schwächsten Stücke. Eine typische Wertung dieser Tradition ist etwa bei Gottfried Ephraim Müller zu lesen (historisch-critische Einleitung zu nöthiger Kenntniß und nützlichem Gebrauche der alten lateinischen Schriftsteller [1. Tl., Dresden 1747], S. 260]: „Denn in denselben [Burlesqven der Italiener] sind Arlequino, Pantalone, Dottore, Scapin, u.s.w. nichts anders, als halbe Mimi, die mehr durch lächerliche Geberden und Bewegungen, als durch einen sinnreichen Scherz, die Zuschauer zum Lachen zu bewegen suchen.“ + + + + + + + +, S. 8 + + + +17–28 Paraphrase von , S. 10, Unterstrichenes ist wörtlich zitiert. + + + +29–351/6 Paraphrase von , S. 11 + + + +8–27 Paraphrase/Zitat von , S. 12 bis Ende S. 13 (ohne die letzten zwei Verse) + + + +führt orig.: fyhret + + + +, S. 13 + + + +Wurm Ps 22,7 + + + + + + + +Hosea Hos 5,12 + + + +Zeus verwandelt sich in goldenen Regen, um Danaë zu erreichen, die Tochter Akrisios’, König von Argos, der sie in einem Verlies versteckt hielt (bspw. erwähnt in 4,611ff.). + + + +Eingeweide griech. σπλαγχνα οικτιρμου: Eingeweide des Erbarmens, bei Luther übers. als herzliches Erbarmen, Kol 3,12, Lk 1,78, 2 Kor 7,15 + + + +Ps 106,20 + + + +Lügengeist 1 Kön 22,22, 2 Chr 18,21 + + + +Wiedersacher Hi 1,6f., 2 Kor 11,14 + + + +bürgerl. Edelmans , 2. Akt, 4. Auftritt, vgl. und , N II S. 213/21, ED S. 208 + + + +Kaiphas Joh 11,49ff. + + + +Saul 1 Sam 10,10ff. + + + +Vater Joh 14,8 + + + +Hld 2,9 + + + +1 Mo 26,8 + + + +überwesentliche Für die Übers. von griech. τον επιουσιον – etwa in Mt 6,11 und auch für das Vaterunser – mit ‚täglich‘, ‚auserwählt‘ oder ‚überwesentlich‘; bspw. in Luthers Auslegung deutsch des Vaterunsers vor die einfältigen Laien (WA 2, 109) + + + +, , S. 10f. + + + +Altars 2 Mo 27,2 u.ö. + + + +Petrus Mt 14,28ff. + + + +Geistern , S. 11: „Nereiden“ + + + +, ebd. + + + + + + + +, enthält den ersten pseudo-platonischen Alkibiades-Dialog. + + + +ihm ; wird ebenso ein Exemplar bekommen, . + + + +Conjuncturen Verhältnisse + + + +Quodlibet Beliebigkeit + + + +Autocheirie selbst Hand anlegen, manipulieren, auch Bez. für Selbstmord + + + +, S. 7, V. 3f.: „Schon war Aurora nahe, wann izt ein honigter Schlummer / Auf die augbrauen sitzt, die glieder von fesseln entbindet“ + + + +Nimmse ostpreußisch: Prise + + + +niesen, danken … In 581A-F (De genio Socratis) wird die Bedeutung des Niesens als Vorzeichen bedacht – ein zufälliges Niesen könne dazu führen, dass man etwas unterlässt, wozu man eben noch entschlossen war. Das Leben des Sokrates war, so weiter, aber gerade nicht von solchen Zufälligkeiten bestimmt, sondern folgte festen Entschlüssen. Das Niesen könne höchstens als ein Zeichen begriffen werden, für das es aber einen Verursacher gebe – welchen Sokrates ‚Genius‘ genannt habe. Die Zeichen zu lesen, sei die Kunst, die Sokrates lehre. Dass der ‚Daimonion‘ Zeichen gebe und nicht etwa das Zukünftige vorhersage, ist auch Xenophons Verteidigung des Sokrates vor der Anklage, er habe neue Götter eingeführt ( 2–4). + + +Brief Nr. 149 + + +Einlage nicht überliefert + + + + + + + +, Seidlitzer ein Bitterwasser aus der Gegend von Bečov (Hochpetsch, Tschechien) + + + + + + + + + + + +amphibische zweifelhafte (Zedler, Bd. 1, Sp. 1776) + + + +Im Gegensatz etwa zu der in vertretenen Position, die dort u.a. mit Bezug auf Horaz zugrunde gelegt wird, ebd. S. 37 als Erläuterungen zu den Versen 411f. in : „Verwirft Democritus die Regeln der Vernunft, / Und lobt er nur den Geist an der Poeten-Zunft“ – Erl.: „Den Geist. Ingenium, Cicero im I. Buche vom Wahrsagen schreibt, Democritus habe davor gehalten, daß ohne die Raserey oder Begeisterung niemand ein grosser Poet seyn könne. Gewisser massen hat er recht. Aber wenn er von seinem Geiste die Regeln der Kunst und die Vernunft ausschließt: so wird er lauter unsinnige Poeten auf dem Parnaß haben wollen, wie Horatz spricht“. Lindner hatte wiederum in seiner Beschäftigung mit Poetik und Rhetorik einerseits dem Exstatischen eine wichtige Rolle eingeräumt, siehe seine „Rede von dem Feuer, oder dem wahren Enthusiasmus in der Tugend …“, in , S. 403, allerdings kommt er in seiner Abhandlung über die ‚Schreibart‘ damit zu einer eher normativistischen Position, dass nämlich jegliche Art der Äußerung und Apperzeption nur Ausdruck und Erkennen der einen Wahrheit sei, und für diese bürge das Schöne (siehe ebd. S. 420 „Betrachtung vom Geschmack in Wahrheiten und Wissenschaften“) – entsprechend dem Konzept von einer Natur und demgemäß nur einem Geschmack bei . + + + +St. Real , für den Geschichtsschreibung die Entlarvung menschlicher Verirrungen bedeutete. + + + +Voltaire Vll. ist auf Voltaires politisches Verständnis des guten Verses angespielt, wie in der Aesthaetica, N II S. 204/35, ED S. 184. + + + +Joh 2,14–17, Mk 11,15, Lk 19,45f. + + + +siehe dazu auch die Überlegungen zu Augustinus + + + +Ps 94,10 + + + +Mt 9,11ff. + + + + + + + +, vgl. + + + +, ; Hause vll. Mohrungen + + + +Alten + + + +Kathrinhöfchen Ortschaft wenige Kilometer südöstlich von Königsberg, vgl. + + + +Intelligenzblatt Gründe eines Christlichen Weltweisen, zur Zufriedenheit. In: , No. 23/24/25/26 (9./16./23./30. Juni 1759). + + + +Engell. England + + + + + + + +Nürnberg. Br. vll. Leonhard Christoph Rühle (Hg.): Epistolae ad familiares oder Ciceronis Briefe, die er an unterschiedene gute Freunde geschrieben, zu mehrern Nutzen d. studierenden Jugend m. dt. Anm. also erl… nebst unterschiedenen nöthigen u. nützlichen lat. u. dt. Real- u. Verbal-Registern (Nürnberg: Krauß 1759), ist aber schon 1720 das erste Mal in Halle herausgekommen. + + + +Cissides , erschien bei Voß in Berlin. + + + +, vgl. + + + + + + + +, Übers.: Die Schule des Edelmanns, oder Magazin für junge Cavaliers + + + + (dt. Ausg.), S. 249. Warum Hamann hier Richelieu nennt? Gemeint ist + + + +Niemeyer nicht ermittelt + + + + + + + +, Bd. 2; ohne Sulzer Ohne die Vorrede und die Anm. von ; Hamann las aber dennoch die deutsche Ausg., wie das Zitat unten zeigt. + + + +Remus + + + +, 8 – Meuchelmörder Der Ichneumon, eine Mangusten-Art, kriecht dem schlafenden Krokodil in den offenen Rachen, um es von innen zu zernagen – so ein ägyptischer Volksglaube. + + + +, Bd. 2, S. 75. Hamann ändert die Syntax und kürzt, orig.: „Also ist die Bemerkung der menschlichen Unwissenheit und Schwachheit die letzte Frucht aller Weltweisheit, und sie begegnen uns zu unsrer Kränkung alle Augenblicke in allen Bemühungen sie zu bestreiten, oder zu vermeiden.“ + + + +bspw. 1 Kor 15,56 + + + +1 Kor 14,8 + + + +, Bd. 2, S. 297, vgl. + + + +Hamann zitiert dieselbe Stelle für : + + + +John Spencers These etwa in , dass die jüdischen Gesetze Inversionen der ägyptischen gewesen seien, womit er der Annahme widersprach, das Judentum sei die erste Gesetzes-Religion gewesen. Der Kontext der These ist die englische theologische Debatte zu Idolatrie und vernünftiger Religion. Spencer ist mit seiner These gegen einen idolatrischen Missbrauch des Jüdischen. + + + +, Bd. 3 + + + + + + + +Qvelle Für die waren die Einteilung der Wissenschaften aus Bacons De dignitate und die Priorität der Naturbeherrschung und -beschreibung gemäß desselben Novum Organon zugrunde gelegt. + + + +Frau von aus Riga + + + +Brunnenkur + + + + Lehrer an Lindners Schule in Riga, . + + + + + + + + + + + + + + + +Doctor + + + +jüngsten + + + + + + + +Cartel Ausforderungsbrief zum Duell + + + +, , + + + +Coluthus + + + + + + + +Musicalia nicht ermittelt + + + + + + + + + + + +Wiedersehen mit , + + + +Elegie , , + + + +Paean Preislied + + +Brief Nr. 150 + + +greg. 16.7.1759 + + + +, , , , + + + + + + + +Daries J. D. Dannies, siehe + + + +Rector + + + +Töchter und + + + +Hartungin ; der Sohn Fritz: Johann Friedrich (1753–1782) + + + + + + + +Einlage nicht überliefert + + + +Rector + + + +Gesprächs nicht überliefert + + + +nil admirari vgl. I,1,6f. + + + +1 Petr 4,7 + + + +Incredibile … nach Seneca Natur. Quaest. in Praefatione, lib. IV, vgl. Chimärische Einfälle, N II, S. 161/21 + + + +Mir geschehe … Lk 1,38 + + + +Hills ; vgl. , SD S. 35/12, N II S. 75/11, ED S. 52 + + + +Engel reden Lk 1,34ff. + + + +Ehre Joh 8,50 u.ö. + + + +Schule des Satans Offb 2,9, Offb 3,9 + + + +Mt 2 + + + +Mt 27,52 + + + +Prosopopaeen Personifikationen + + + +Brocken … Körbe Mk 8,19, Joh 6,13 + + + +Joh 21,25 + + + +Wesen Mt 24,8, Mk 13,8 + + + +Loth … 1 Mo 19,14ff. + + + +Lk 24,11 + + + +Kraft … 2 Kor 12,9 + + + + 2,1,30–34: „ille velut fidis arcana sodalibus olim / credebat libris neque, si male cesserat, usquam / decurrens alio neque, si bene; quo fit ut omnis / votiva pateat veluti descripta tabella / vita senis.“ In diesem Sinne, einem Protokoll der Selbstprüfung, wird auch in (3. Tl., S. 165) auf diese Horaz-Verse Bezug genommen. + + + +dromedarisch wohl im Sinne von: schnell laufend (so die Namensherleitung für das Tier in zeitgenössischen Lexika); vgl. (V. 10f.): „Gar zu leichtgläubig getäuschet, in dromedarischer Sehnsucht / Erscheint mir Deine Gestalt!“ + + + + 1,4,11: „da er schlammig daherfloß, war manches, das streichen man möchte“ + + + + + + + + + + + +Jagemanns nicht ermittelt + + + + 148ff.: „Immer eilt er zum Ziel und mitten hinein ins Geschehen, als sei es bekannt, entführt er den Hörer, läßt aus, woran er zweifelt, es könne, bearbeitet, glänzen …“ + + + + III 30,1: „Exegi monumentum aere perennius“, „Errichtet habe ich ein Monument, das Erz überdauert“ + + + +Homer … 359: „quandoque bonus dormitat Homerus“ / „[andererseits bin ich entrüstet], wenn einmal der gute Homer eingenickt ist“ + + + +Zorn des Achills 119–122: „aut famam sequere aut sibi convenientia finge / scriptor. honoratum si forte reponis Achillem, /inpiger, iracundus, inexorabilis, acer / iura neget sibi nata, nihil non adroget armis.“ / „Entweder folge der Sage oder erdichte, was in sich übereinstimmt, Schriftsteller. Wenn du etwa neu den hohen Achilleus darstellst, so bestehe er rastlos, jähzornig, unerbittlich, heftig darauf, es gebe für ihn keine Rechte und er beanspruche alles für seine Waffen.“ + + + +Wirth + + + +Gedicht nicht ermittelt + + + +Rector + + + +Sergeanten + + + +Begleitung + + + +Stoffel General-Quartiermeister der russ. Armee + + + + + + + + + + + + + + + +Dommisch nicht ermittelt + + + + + + + +, + + +Brief Nr. 151 + + +Trutenau Trutenau (15 km nördlich von Königsberg) + + + + + + + + + + + +Frau von aus Riga, + + + + + + + + + + + +Lauten Musikalien (Noten etc.), + + + + + + + + + + + + + + + +Kruge Gaststätte + + + + + + + +Magister + + + +Gedichte , + + + + + + + + in Mitau oder in Grünhof + + + +Beilage vom Vater + + + +Brief nicht überliefert + + + +Trutnau Trutenau (15 km nördlich von Königsberg), vgl. + + + + + + + + + + + +Frau von aus Riga, + + + +Catharinenhefen Ortschaft wenige Kilometer südöstlich von Königsberg, vgl. + + + + + + + + + + + + + + + +von , + + + +Packetgen von , + + + +Studirenden + + + +Gemahlin + + +Brief Nr. 152 + + +Trutnau Trutenau (15 km nördlich von Königsberg) + + + + + + + + + + + +Hamann ist nicht mit der Landschaft, sondern mit den häuslich-sozialen Verhältnissen des Ortes beschäftigt; er kannte das Werk von Hogarth wohl über . + + + +Kappzaum „ein zaum der besonders jungen pferden angelegt wird, mit einem nasenbande und scharfem gebisz, um sie zu bändigen“ (DWB, s.v. Kappzaum) + + + +Wirths + + + +Dietrich Besitzer des Guts Trutenau (15 km nördlich von Königsberg), wo es auch eine Papiermühle gab. + + + + + + + +künstlich so auch schon der Vorwurf an den Bruder selbst: + + + +, dt. Übers. Memnon eine Morgenländische Geschichte, die Hündchen-Szene dort S. 14 + + + + + + + +Briefen Nr. 150 u. 151 + + + +Furcht Jes 11,3 + + + +Lk 14,26 + + + +kollern wälzen, wüten + + + +Solon in Plutarchs Solon-Biographie erzählt, in so wiedergegeben (5. Tl., S. 163f.): „Das schändliche Gesetz, daß keiner bey Todesstrafe an die Wiedereroberung von Salamis denken solle, ging ihm [Solon] sehr zu Herzen; er faste daher eine Elegie ab, die aus hundert Versen bestand, die Gemüter des Volkes wider die Megarenser zu erbittern, welche ihnen diese Insel abgenommen hatten. Nachdem er die Elegie völlig in sein Gedächtnis gefasset hatte, lief er, als ob er unsinnig sey, mit seiner Nachtmütze auf dem Kopfe auf den Markt, stieg auf den Stuhl des öffentlichen Heroldes, und wiederholte mit grosser Heftigkeit die Elegie, die er aufgesetzet hatte, vor dem Volk, welches sich um ihn her versamlet hatte.“ + + + +2 Kor 1,5 + + + +Brüder Joh 7,5 + + + +Seinigen Joh 1,11 + + + +2 Kor 9,8 + + + +Steink nicht ermittelt + + + +, + + + +Hause v. Witten, + + + +, vgl. + + + +ander Wort vll. Cavalier, , + + + + + + + +Rede vmtl. + + + + + + + +arsin Hebung/Länge im Rhythmus; thesin Senkung/Kürze im Rhythmus + + + + + + + +Lampen … Mt 25,1ff. + + + +Diogen … Hundezähne , ‚Hundsphilosoph‘; vll. auch Anspielung auf + + + +papierne vll. vergeistigt, asketisch gemäß Epiktets Tugendlehre + + + +Philosoph … Bein Epiktet + + + +Wille … Mt 6,10, Lk 11,2 + + + +Rhapsodie Vortrag eines Gedichtes oder von Teilen einer/verschiedener Dichtung/en, die lose miteinander verbunden, aber nicht unbedingt aufeinander aufbauen. + + + +Dissonantzen Im unten besprochenen Band von F. J. W. Schröder wird die ‚Dissonanz‘ auch bemüht: „Deine Dissonanzen sogar sind nothwendig.“ , S. 8. + + + +halbe Töne Chromatik bspw. im ital. Madrigal + + + +Hi 1,19 u. Hi 2,7 + + + +Hi 3,1ff. + + + +Gedichte , + + + + + + + +Schwester + + + + + + + +Batteux Schröder zitiert ausführlich in den „kritischen Anmerkungen über das Natürliche in der Dichtkunst, , S. 4ff. + + + +Eitelkeit … Kritik Hamanns an Schröder + + + +πρωτον ψευδος Proton Pseudos, Grundirrtum + + + +keichen keuchen + + + +, der erste Teil enthält das 1. bis 60. Stück. + + + +Von Klopstock sind darin gedruckt: Eine Betrachtung über Julian den Abtrünnigen, Von der besten Art über Gott zu denken, Von der Sprache der Poesie, Von der Bescheidenheit, Von dem Fehler, andere nach sich zu beurteilen, Von dem Range der schönen Künste und der schönen Wissenschaften, Dem Allgegenwärtigen, Von dem Publico. + + + + + + + +, , + + + +, S. 223f.: „Es ist schon lange her, daß Luther die Deutschen durch die Art, auf welche er die poetischen Schriften der Bibel übersetzt hat, von dem Unterschiede der prosaischen und poetischen Sprache hätte überzeugen können. Aber sie haben von diesem grossen Manne überhaupt weniger gelernt, als sie von ihm hätten lernen sollen. Opitz hat sie nach ihm an jenen Unterschied von neuem erinnert; Haller noch stärker: allein sie scheinen noch immer daran zu zweifeln.“ + + + +, metaphysischen Begriffen ebd. S. 215f. + + + +Betrachtungen , S. 217f.; Begeisterung ebd. S. 219f. + + + + + + + + + + + +, S. 230 + + + + + + + +, vgl. + + + +, S. 446 + + + +emblematisch sinnbildlich + + + +Publicum vgl. Titelblatt und ‚Zuschrift‘ von + + + +Protheus Proteus – vll. eine Verschreibung oder eine Variation, die ‚Pro‘ und ‚Theos‘ verknüpft. In findet sich auch diese Schreibweise (W S. 87/30, N II S. 107/12, ED S. 65). + + + +blessirter Officier der fingierte Leser (eigentl. Ewald v. Kleist) der Briefe die neueste Literatur betreffend, S. 3: „Der Herr von N** ein verdienter Officier, und zugleich ein Mann von Geschmack und Gelehrsamkeit, ward in der Schlacht von Zorndorf [Sieg der Armee Friedrichs II. über die Russen, 1758] verwundet. Er ward nach Fr** gebracht, und seine Wundärzte empfohlen ihm nichts eifriger, als Ruhe und Geduld. Langeweile und ein gewisser militarischer Eckel vor politischen Neuigkeiten, trieben ihn, bey den ungern verlassenen Musen eine angenehmere Beschäftigung zu suchen. Er schrieb an einige von seinen Freunden in B** und ersuchte sie, ihm die Lücke, welche der Krieg in seine Kenntniß der neuesten Litteratur gemacht, ausfüllen zu helfen. Da sie ihm unter keinem Vorwande diese Gefälligkeit abschlagen konnten, so trugen sie es dem Herrn Fll. auf, sich der Ausführung vornehmlich zu unterziehen. Wie mir, dem Herausgeber, die Briefe, welche daraus entstanden, in die Hände gerathen, kann dem Publico zu wissen oder nicht zu wissen, sehr gleichgültig seyn …“ + + + +Schärfe Schärpe + + + +lange Weile vgl. Titelseite von + + + +Kein Bergmann ; hatte dessen Übersetzung von im 4. der Briefe die neueste Litteratur betreffend kritisiert und im 30. wiederum dessen uneinsichtige Antwort. + + + +Wieland war vor allem im 7. bis 14. der Briefe die neueste Litteratur betreffend im Visier der Kritik Lessings. + + + +Academie Insbesondere ging es in der Kritik Lessings um die Akademie-Pläne in und deren Bezug auf griechische Philosophie (10. bis 14. der ). + + + + 5,9, 8,6,8. + + + + + + + +, vgl. , + + + +sind nicht mehr … im Handel erhältlich + + + +Demosthenes + + + +Cicero + + + +Amt eines Evangelisten 2 Tim 4,5 + + + +Engels Gal 1,8 + + + +versöhnen 2 Kor 5,20 + + + +ermahnet … 2 Kor 5,20 + + + +königlich … 1 Petr 2,9 + + + +verkehrten Geschlecht Phil 2,15 + + + +gekrönt Mt 27,29 + + + +Erbe Mt 21,38 + + + +Herrlichkeit Joh 1,11, Röm 8,17 + + + +vll. mit Bezug auf diese Stelle: (Der nordischer Aufseher, 44. St., S. 390): „Es giebt Gedanken, die beynahe nicht anders als poetisch ausgedrückt werden können; oder vielmehr, es ist der Natur gewisser Gegenstände so gemäß, sie poetisch zu denken, und zu sagen, daß sie zu viel verlieren würden, wenn es auf eine andere Art geschähe. Betrachtungen über die Allgegenwart Gottes gehören, wie mich deucht, vornämlich hierher.“ Oder auch diese: (Der nordischer Aufseher, 26. St., S. 224f.): „daß es Gedanken und Empfindungen, oft nur einen gewissen Grad, eine Wendung, eine Art Ausbildung derselben gibt, die allein in der Poesie, und andre, die nur in Prosa gebraucht werden müssen“ + + + +1 Kor 2,9 + + + +Göttersprache 1 Kor 2,13 + + + +Opferfeuer 3 Mo 9,24 u.ö. + + + +Schlummer … zu Gott steigen sieht 1 Mo 28,10ff. + + + +ist aber Dies nicht gegen, sondern mit Klopstock: (Der nordischer Aufseher, 44. St., S. 213): „Das wirkliche Wachen wäre derjenige glückliche Zustand unsrer Seele, da wir entweder Gott denken; oder etwas, das Gott geboten hat, und zwar weil er es geboten hat, thun.“ + + + +Seelenschlaf + + + +natürlichen Menschen 1 Kor 2,14 + + + +Wache auf … Eph 5,14 + + + +1 Mo 2,21 + + + +Hld 2,7, Hld 3,5 + + + +Rechen Rehe; Hinden Hirschkühe + + + +1 Mo 37,3ff. + + + +Ps 126,1f., Hi 8,21 + + + +Sprüchwort nicht ermittelt + + + +2 Mo 15,26 + + + +Mt 4,24 + + + +Mt 28,20 + + + + + + + +Bruders + + + +, vgl. , + + + +Weisheit Athene + + + +Bruder + + + +Ps 23,4 + + + +Mt 7,3ff. + + + +Joh 9,1ff. + + + +Lk 3,5 + + + +Ps 5,10 + + + +Apg 1,13 + + + +Apg 20,9 + + + +welcher Kritiker, Rezensent von Lindners Schreibart. Fr. K. Gadebusch berichtet in Livländische Bibliothek, 2. Tl. (Riga 1777), S. 186: „Als diese Anweisung in dem 106. Stücke der berlinischen Zeitung 1755. nicht nach des Verfassers Sinne behandelt wurde, vertheidigte er sich im hamburgischen Korrespondenten.“ + + + +Curialien Titel, Anredeformen, formelle Schlusssätze etc. + + + +Zuhörer von Lindners Vorlesungen über Rhetorik in dessen Magisterzeit (1750–1753), vgl. . + + + + 22, „Amphora coepit / institui; currente rota cur urceus exit?“ / „Die Amphore beginnt getöpfert zu werden; warum verlässt sie die drehende Scheibe als Wasserkrug?“ Der Vers wird oft angefüht als Sinnspruch für die Notwendigkeit der rhetorischen oder poetischen Disposition. + + + +Jer 18,1ff. + + + +Leim Lehm + + + + + + + +Collaborator Mitarbeiter + + + + + + + +Ps 102,8 + + + +Ps 39,3f. + + + +Bewahre … Mörders Ps 17,4 + + + +Höre … Väter Ps 39,13 + + + + + + + + + + +Brief Nr. 153 + + + + + + +, + + + + + + + +, enthält den ersten pseudo-platonischen Alkibiades-Dialog. Vgl. + + + +Schauspieler … Steltzen ab vgl. , sensus communis, nach Hamanns Übers. (Königsberger Notizbuch, N IV S. 161): „Denn ohne Witz und Scherz kann die Vernunft nicht auf die Probe gesetzt oder erkannt werden. Der Ton eines Lehrers und der Schulmeister Stoltz verlangt Ehrerbietung und Furcht. Es ist von öffentlichen und bewundernswürdigen Nutzen, die Gemüther in einer gewissen Entfernung, in der man nicht erreicht werden kann, zu erhalten. Die andere Art hingegen giebt den rechten Angriff und erlaubt vom Gegner seine ganze Stärke bey jeden Grund in diesem Handgemenge zu brauchen. / Mann kann sich nicht vorstellen, wie viel Vortheil der Leser davon hat, wenn er auf diese Art sich mit einem Schriftsteller einlassen kann, der bereit ist, sich mit ihm auf einen schönen Schauplatz einzulassen und die Steltzen eines Trauerspiels mit einem leichteren und natürlichen Gang und Tracht verwechseln will. Geberden und Ton thun dem Betrug mächtige Hülfe. Und manches Meisterstück des Schulwitzes hält die Probe eines ernsthaften Gesichts aus, das einem aufgeheiterten nicht zu nahe kommen darf.“ Vgl. + + + +Wolke Offb 1,7; , V. 316–318: „Sokrates: Aber nein, sondern himmlische Wolken sind sie, große Göttinnen müßigen Denkern, / Weil sie Erkenntnisvermögen und Argumentieren und Scharfsinn uns geben / Und verblüffende Rede, Umschreibung der Worte und Widerlegung und Spannung.“ + + + +, vgl. , ; Kant war bei der Abschiedszeremonie Watsons wahrscheinlich anwesend. Die „Redoute“ wurde wahrscheinlich vom russischen Gouverneur Korff veranstaltet. + + + +Leiber hier Ironie für essentialistische Ästhetik, vgl. , SD S. 23f., N II S. 68/8, ED S. 34f. + + + +kein Herzog … Das erinnert an die Kritik Lessings an , und damit an der Königsberger Dichter-Clique, zu der auch Watson gehörte (Berlinische privilegierte Zeitung, 36. St., 24.3.1753): „Königsberg prangt jezo mit einem Dichter, welcher in dem vorigen Jahrhundert zu Nürrenberg ein großer Geist hätte seyn können.“ + + + +lyrische + + + +seltenen Geschöpfe vll. Umschreibung von ‚Held/heros‘, da etwa auch bei Zedler (Bd. 12, Sp. 1215) das Außerordentliche betont wird, auch bezogen auf die körperliche Konstitution, womit ein Bogen zu den ‚schönen Leibern‘ gespannt wäre. J. A. Schlegel macht in , Kap. „Von dem Wunderbaren der Poesie, besonders der Epopee“ (S. 431), den Versuch, das Wunderbare weltlich zu definieren, im Sinne des Seltenen, Besonderen. + + + +Selbsterkenntnis vgl. , LS S. 408 + + + + +leichteste vll. im Sinne von flüchtig + + + +angenehm und nützlich Anspielung auf 333f. + + + +Pope An der Qualität der Dichtung Popes schieden sich die Geister der Kritik; mit der Kennzeichnung als „angenehm und nützlich“ ist auf das Urteil, es handle sich um Verstandes-Dichtung, angespielt. J. J. Duschs Übersetzung der Verse Popes in Prosa – – wurde mehrenteils kritisiert (neben der sonstigen Schwächen derselben), so etwa von M. Mendelssohn in der Bibliothek der schönen Wissenschaften und der freyen Künste (Bd. 4, 1. St., S. 500ff.; Bd. 4, 2. St., S. 627ff.), und von Lessing im 2. der Briefe die neueste Litteratur betreffend. In der nicht eingereichten Akademie-Antwort dieser beiden () ist die philosophische Qualität der Dichtung Popes untersucht, mit dem Schluss, statt eines metaphysischen Systems (geschweige denn eines gefährlichen á la Spinoza) habe er „vielmehr – und dieses ist es, was ich bereits oben, gleichsam a priori, aus dem, was ein Dichter in solchen Fällen thun muß, erwiesen habe, – – bloß die schönsten und sinnlichsten Ausdrücke aus jedem System geborgt, ohne sich um ihre Richtigkeit zu bekümmern.“ (S. 46) + + + +Fibern des Gehirnes die nach (S. 182), wie alles Stoffliche als träge und grob zu charakterisieren sind. + + + +Hamann sollte Artikel aus der Encyclopédie übersetzen. Vgl. + + + +das Schöne Encyclopédie, Bd. 2, S. 169ff., s.v. „beau“ + + + +Hutchinson Gemeint ist Francis Hutcheson; mit setzt sich Diderot im Artikel „beau“ (Encyclopédie, Bd. 2, S. 169ff.) auseinander, einen essentialistischen Begriff vom Schönen wie Hutcheson favorisierend, nicht jedoch die Annahme von so etwas wie einem ‚Inneren Sinn‘ dafür. + + + +Kunst Encyclopédie, Bd. 1, S. 713ff., s.v. „art“, Verf.: , , + + + +Gespräch + + + +Schaarwerk … Encyclopédie, Bd. 4, S. 280ff., s.v. „corvée“, Verf.: und . Hamann hatte den Artikel schon zur Zeit der Abfassung von (1756) gekannt (N IV S. 232/52). + + + +Heldenbriefes Anspielend auf eine im 17. Jhd. bspw. von Daniel Casper von Lohenstein und Christian Hoffmann von Hoffmannswaldau gepflegte Gattung der Elegie in Anlehnung an die vermeintl. Ovidischen Epistulae Heroidum: fiktive Briefe von mythischen Frauen an ihre abwesenden Männer. Vgl. . + + + +Mann von der Welt gemeint ist wohl + + + +alten Mann wiederum Berens + + + +nach , Sappho an Phaon, V. 53–56: „o vos erronem tellure remittite vestra, / Nisiades matres Nisiadesque nurus, / nec vos decipiant blandae mendacia linguae! / quae dicit vobis, dixerat ante mihi.“ – „Oh, ihr Mütter und Töchter des Nisus, weist den Vagabunden aus eurem Lande und lasst euch von den Lügen seiner schmeichelnden Zunge nicht blenden! Was er euch sagt, das sagte er vorher zu mir!“ + + + +Frankreich Berens war zu Studien in Paris gewesen (1754). + + + +, 2. Buch, V. 31f.: „Das gehört dir mit mir zusammen, gemeinsames Gut ist’s. / Warum drängt sich nun hier irgendein Dritter hinein?“ + + + +Billet doux dt. süßer Brief, gemeint ist ein kurzes Schriftstück, hier als ganzes nicht überliefert + + + +Handschrift Wortlaut des Briefes + + + +staarichten vom grauen Star verdunkelt + + + +Xantippen Chr. A. Heumann meinte, um die Weisheit des Sokrates zu beweisen, auch seinen Hausstand, und eben auch , als weise bzw. tugendhaft zeigen zu müssen: , 1. St., Kap. „Ehren-Rettung der Xanthippe“ (S. 103ff.). Das Argument ist: Sie litt mit dem unschuldigen Sokrates ob dessen Verurteilung zum Tode, also war sie tugendhaft. In , SD S. 41/1ff., N II S. 79/11ff., ED S. 59, wird darauf ebenfalls angespielt. + + + +Wolken Hi 22,14 + + + +Nebel In steht der Nebel für Vorurteile, die von wissenschaftlicher Erkenntnis verdrängt werden sollen, bspw. in der Vorrede: „Ich habe nicht eher den Anschlag auf diese Unternehmung gefasset, als bis ich mich in Ansehung der Pflichten der Religion in Sicherheit gesehen habe. Mein Eifer ist verdoppelt worden, als ich bey jedem Schritte die Nebel sich zerstreuen sahe, welche hinter ihrer Dunkelheit Ungeheuer zu verbergen schienen und nach deren Zertheilung die Herrlichkeit des höchsten Wesens mit dem lebhaftesten Glanze hervorbrach. Da ich diese Bemühungen von aller Sträflichkeit frey weiß, so will ich getreulich anführen was wohlgesinnete oder auch schwache Gemüther in meinem Plane anstößig finden können, und bin bereit es der Strenge des rechtgläubigen Areopagus mit einer Freymüthigkeit zu unterwerfen, die das Merkmaal einer redlichen Gesinnung ist. Der Sachwalter des Glaubens mag demnach zuerst seine Gründe hören lassen.“ + + + +vapeurs weiche Polster; vll. entspr. der „Vordecke“ in Hi 22,14. + + + +Bocks- und Kälberblut Hebr 9,12 + + + +Anspielung auf 1 Mo 22,13, die Opferung Isaaks + + + +Morgensterne Hi 38,7 + + + +Richter noch Kenner vgl. zu dieser Unterscheidung , vgl. + + + +lyrischen Dichters vgl. + + + +geschoren Kinn 1698 verordnete Zar Peter I., dass Männer ihren Vollbart abrasieren lassen müssen; seine Europareisen hatten ihm gezeigt, dass Vollbärte unmodisch sind. Mit der Bart-Verordnung zog er den Zorn der (orthodoxen) Kirchenangehörigen auf sich. + + + +, bes. Buch 3, Kap. 9f. und Buch 4, Kap. 3, vgl. + + + +Ein Patricius Alcibiades, nach Cornelius Nepos Vitae, 7,9f.; gemeint ist , der dem Tyrannen (der russischen Besatzungsmacht im Siebenjährigen Krieg, der Zarin Elisabeth) huldigt. Vgl. . + + + +bezieht sich auf , 10,3f. Vgl. . + + + +Abraham Joh 8,39 u.ö. + + + +Peters Entwurf der Modernisierung im westeuropäischen (bes. französischen) Stil, wie Peter I. es forcierte, und dessen Huldigung in Riga (so auch von an der Domschule und eben auch von ) eifrig betrieben wurde, auch zu Zeiten der Zarinnen (Anna, Elisabeth, Katharina II., die sich von Peter her legitimierten). Zu Hamanns Kritik daran (im Unterschied zu ) vgl. Graubner (2005b). Vgl. auch , SD S .13, N II S. 62/7ff., ED S. 17f. + + + +Venedig, das oligarchisch strukturiert war. + + + +Thut eures … Joh 8,41 + + + +versteht 1 Tim 1,7 + + + +euer Ach! ; Kant hat also wohl diesen Brief Hamanns an J. G. Lindner gekannt, oder es wurde darüber gesprochen. + + + +kleinen Welt würket vgl. I 1,12: „Zuerst einmal untersuchte er bei ihnen, ob sie im Glauben, über die menschlichen Dinge schon genügend zu wissen, sich um derartiges zu kümmern begännen, oder ob sie das Menschliche vernachlässigten und meinten, mit der Untersuchung des Göttlichen das Richtige zu tun.“ + + + +influxus physicus Kants Auseinandersetzung mit den Konzepten von Physik und Leib-Seele-Verhältnis im Horizont von Leibniz’ und Descartes’ Vorgaben kannte Hamann u.a. aus (Kap. „Principium coexistentiae“, Usus 6), wo dieser sich für die ‚Wechselseitigkeit‘ als adäquaterem Begriff denn ‚Harmonie‘ ausspricht. In einer Anmerkung zu diesem Kap. gibt Kant seiner Hoffnung Ausdruck, dass erstens seine Leser die Fruchtbarkeit seiner Bemühung erkennen mögen, und zweitens er selbst unempfindlich sei gegen die Interventionen von übereifrigen Kritikern, stattdessen unbeirrt seinen Weg fortsetzen könne; was an Hamanns Satz von Beyfall und Tadel des Publikums erinnert, . Hamanns erste briefliche Kommentierung des Kantschen Ansatzes vgl. . Zum Verhältnis der Begriffe Harmonie und Einfluss vgl. Versuch über eine akademische Frage, N II S. 122, ED S. 6. + + + +Calvinische Kirche der Calvinismus mit der Lehre von der Prädestination + + + +, 3,64f.: „malo me Galatea petit, lasciva puella, / et fugit ad salices et se cupit ante videri“, „Äpfel wirft Galatea nach mir, das lockere Mädchen, / Flüchtet ins Weidengebüsch und wär nur zu gern noch gesehen.“ Vgl. . + + + +vgl. , N II S. 77, ED S. 56 + + + +nach + + + +Brochure Luthers Wider Hans Worst (Wittenberg 1541) gegen Herzog Heinrich den Jüngeren von Braunschweig-Wolfenbüttel und zur Verteidigung des sächsischen Kurfürsten (Luther WA 51, 459ff.); eine sehr polemische, grobianische Schrift, die aber auch eine Rechtfertigung seiner Ekklesiologie enthält. + + + +, an Maecenas, I 19,19: „O imitatores, servum pecus, ut mihi saepe / bilem, saepe iocum vestri movere tumultus!“ – dt. „O ihr Nachahmer, ihr Sklavenherde! Wie oft hat euer tolles Treiben mir die Galle, wie oft auch Lachen schon erregt.“ + + + +Natur + + + +; hat in seinen Anmerkungen zur Übers. den Reduktionismus Batteux’ dafür kritisiert, im Zirkelschluss seiner Argumentation (S. 116) entscheiden zu wollen, was Natur und was ihre Nachahmung sei (denn für Batteux sind die Einteilungen der poetischen Gattungen auch ‚Natur‘, gemäß eines Systems der natürlichen Ordnung) und dabei bspw. Gedankensysteme und ihre poetischen Zeugnisse (also so etwas wie Verstandeslyrik) ausschließe. Er führt als Beispiel ein Gedicht von Bernis an (S. 386), das dem Versuch gewidmet ist, das System Spinozas poetisch (wenn auch kritisch) zu erfassen. Er kommentiert ebd., dass die Kritik daran dem Ansehen Bernis’ geschadet habe, und wenn man dieses Schicksal vermeiden wolle, man „anmuthigere“ Gegenstände wählen müsse. + + + +Spinosist, also wohl jemand, der ein monistisches Prinzip (im Gegensatz bspw. zum Materie-Seele-Dualismus oder zum Verhältnis von Möglichem und Notwendigem) zum Verständnis und zur Handlung zugrunde legt – wie Batteux ‚Natur‘ als einziges Prinzip deklariert, ihre Nachahmung als das der schönen Künste. Die Schreibung Spino[s]ist ist vielleicht spielerisch, indem das lateinische ‚spinosus‘ evoziert wird: dornig, spitzfindig, quälend. Andererseits gibt es andere prominente Belege für diese Schreibweise, bspw. in . Vgl. zur Priorität der ‚Natur‘ auch Kleeblatt Hellenistischer Briefe, N II S. 177, ED S. 120. + + + +zu furchtsam vgl. Mendelssohns (in der Rolle des Neophil) Bezug zur Unvollständigkeit der Philosophie Spinozas, die Frage nach den ‚veranlassenden Ursachen‘ betreffend, in , S. 22: „Ja Spinosa bedient sich sogar aller Ausflüchte der Leibnitzianer. Er beruft sich, wie sie, auf die Unwissenheit, darin wir von der innerlichen Structur unseres Körpers stecken; und endlich darauf, daß noch Niemand die Unmöglichkeit einer solchen Maschine gezeigt, die mechanischer Weise alle Vorrichtungen hervorbringen könnte, zu welchen dieser oder jener einzelner Körper bestimmt ist.“; S. 27: „Er irrte; denn er begnügte sich, so zu sagen, mit der einen Hälfte der Weltweisheit, die doch ohne die andere Hälfte nicht sein kann.“ + + + +eingekleidet + + + +Zeitverkürzungen Zeitvertreib + + + +Spinneweben , N II S. 205/10, ED S. 188 + + + +Sonnenstäubchen Äquivalent für ‚Atom‘ in der Debatte über die Teilbarkeit oder Unteilbarkeit physikalischer Körper (in Bezug auf Descartes und Spinoza); so in Versen Popes in dt. Übers., die Kant zitiert zu Beginn des 2. Kapitels von . In der Aesthaetica, N II S. 215/14, ED S. 216, wird das Wort in Zusammenhang mit der analytischen Zerteilung lyrischen Gesangs und Klopstock gebracht. + + + +Wasserbäche Spr 21,1 + + + +Die Rechte … Ps 19,10f. + + + +Das Gesetz … Ps 119,72 + + + +Ich bin gelehrter … Ps 119,99 + + + +bin klüger … Ps 119,100 + + + +Du machst … Ps 119,98 + + + +mimischen Styl … Die Wendung wird sonst kritisch gebraucht, etwa in Popes „Essay on Criticism“ (V. 331): „And but so mimic ancient wits at best, / As apes our grandfires, in their doublets drest.“ In der deutschen Übersetzung wurde das Verb „äffen“ als Äquivalent gegeben. Im Kontext der rhetorischen Figur der Ironie kann die Bewertung neutral ausfallen, so auch in Lindners Ausführungen dazu, (S. 28): „Mimesis, eine spöttische Wiederholung des Wortes des andern.“ Hamann verweist denselben brieflich auf diesen Zusammenhang, . In wird der ‚mimische‘ Stil auch als Selbst(/Stil-)charakterisierung gebraucht (SD S. 11/21, N II S. 61/17, ED S. 14). + + + +vll. anspielend auf (S. 188): „Die Einsichten des Verstandes, wenn sie die gehörigen Grade der Vollständigkeit und Deutlichkeit besitzen, haben weit lebhaftere Reitzungen als die sinnlichen Anlockungen an sich, und sind vermögend, diese siegreich zu beherrschen, und unter den Fuß zu treten.“ Diesem Satz Kants geht das Pope-Zitat voraus, das Hamann später im Brief wiederum verwendet, . + + + +Ob hier ein direktes Zitat vorliegt, ist nicht ermittelt; vll. ist aber auch auf einen Abschnitt aus dem zweiten Kapitel des Essay on Criticism angespielt (V. 285–336), worin auch der mimische Stil als Nachahmung thematisiert ist (V.331). Der klassische Topos vom Ausdruck als Kleid des Gedankens wird darin reproduziert, aber mit kritischem Blick auf die Kritiker, die sich nur für das Kleid interessieren. + + + +Leviathan s. und Hi 41,1 + + + +Ps 104,26 + + + +Philosophen + + + + + + + +Baumgartsche Erklärung vll. die von Mendelssohn in seiner Rezension zum 2. Band von paraphrasierte: „Er erklärt §. 614. das ästhetische Licht durch eine solche Klarheit und Faßlichkeit der Gedanken, in welcher nicht bloß der reine und logische Verstand, sondern auch der ästhetische Verstand, das Analogon rationis, (der Bon-sens) dieses Ding von allen andern zu unterscheiden im Stande ist. – Die Deutlichkeit der Gedanken ist zwar niemals der unmittelbare Endzweck der ästhetischen Vorstellung; sie kann aber öfters durch Umwege erhalten werden, wenn nämlich viele Theile eines Gegenstandes in einem solchen sinnlich klaren Lichte vorgestellt werden, daß daraus im Ganzen ein deutlicher Begriff entspringt, dessen Merkmale auch von dem schönen Geiste unterschieden werden können. […] Einen höhern Grad der sinnlichen Klarheit nennet der Verf. einen ästhetischen Glanz.“ (Bibliothek der schönen Wissenschaften und der freyen Künste, Bd. 4, 1. St. [1758], S. 441) + + + +Fleurette Seidengewebe, franz. Blümchen + + + +unwißend thun Lk 23,34 + + + +comischer Held , 2. Akt, 4. Auftritt; vgl. ; , N II S. 213/21, ED S. 208 + + + +Lügen , N II S. 205/14, ED S. 188 + + + +Man muß nicht glauben … vgl. ; ein mögliches Vorbild ist , Akt 4, Auftritt 3: „Mon Dieu, le plus souvent, l’apparence decoit, / Il ne faut pas toûjours juger sur ce qu’on voit.“ + + + +Es ist Gottes Ehre Spr 25,2 + + + +Früchten Mt 7,16, Mt 12,33, Lk 6,44 + + + +gelästert … Mt 5,11 + + + +Heuschrecke … Blindschleiche , W S. 88/12, N II S. 107, ED S. 66 + + + +krumm Pred 1,15; vgl. , LS S. 228 + + + + – die dt. Übers. von The analysis of beauty hat den Titel-Holzschnitt des Originals übernommen: es ist Hogarths Emblem für „variety/Mannichfaltigkeit“, kombiniert mit einem Milton-Zitat: „So vielfach schön schlingt sich vor Evens Blick / Ihr schlanker Leib, der, in sich selbst geringelt, / Sie kräuselnd lockt. …“ + + + +Ey , Bd. 2, Versuche über die menschliche Erkenntnis, Kap. „Sceptische Zweifel, in Ansehung des Verstandes“ (S. 84): „Nichts ist so gleich als Eyer, und doch erwartet niemand, wegen dieser anscheinenden Gleichartigkeit, eben denselben Geschmack in allen. Nur nach einem langen Laufe gleichförmiger Erfahrungen in irgend einer Art erlangen wir eine feste und gewisse Versicherung in Absicht auf einen besondern Erfolg.“ + + + +Glas Waßer , Bd. 2, Versuche über die menschliche Erkenntnis, Kap. „Sceptische Zweifel, in Ansehung des Verstandes“ (S. 68f.): „Adam selbst, wenn man gleich voraussetzet, daß seine vernünftige Kräfte und Fähigkeiten gerade im Anfange so vollkommen gewesen, als immer möglich, hätte aus der Flüßigkeit und Durchsichtigkeit des Wassers nicht schließen können, daß er ihn ersticken, oder aus dem Lichte, und von der Wärme des Feuers, daß es ihn verzehren würde.“ + + + +Pred 1,17; vgl. , LS S. 228 + + + +Röm 3,20 + + + +vgl. , N II S. 74/4, ED S. 50 + + + +zur Gewohnheit siehe , Bd. 2, Versuche über die menschliche Erkenntnis, Kap. „Sceptische Auflösung dieser Zeifel“ (S. 129): „Gewohnheit ist der bewundernswürdigste Grundsatz [princible], durch welchen diese genaue Übereinstimmung ins Werk gesetzt worden, welche zu der Erhaltung unsers Geschlechts und zu der Einrichtung unserer Aufführung, in jedem Umstande und Vorfalle des menschlichen Lebens notwendig ist.“ + + + +zusammengesetzt vgl. , Bd. 2, Versuche über die menschliche Erkenntnis, Kap. „Von dem Ursprunge der Begriffe“ (S. 32): „[…] wenn wir unsere Gedanken und Begriffe auflösen, so zusammengesetzt oder erhaben sie auch sind: so finden wir allezeit, daß sie sich selbst in solche einfache Begriffe auflösen, welche von einem vorhergehenden Gefühl oder Empfindung abcopirt sind. Selbst diejenigen Begriffe, welche bey dem ersten Anblicke von diesem Ursprunge am meisten entfernt zu seyn scheinen, sind daraus hergeleitet, wie man nach einer genauern Erforschung findet. Der Begriff von Gott, in so fern wir dadurch ein unendlich verständiges, weises und gütiges Wesen verstehen, entsteht aus der Ueberlegung und dem Nachdenken über die Wirkungen unsers eignen Gemüthes, und aus der Vermehrung dieser Eigenschaften der Güte und Weisheit, über alle Schranken und Gränzen.“ + + + +Phoenomenis vmtl.: Phaenomenis + + + +gleichförmig In der dt. Hume-Übers. ist „gleichförmig“ für „uniform“ gewählt, bspw.: , Bd. 2, Versuche über die menschliche Erkenntnis, Kap. „Von der Freyheit und Nothwendigkeit“ (S. 206): „Es erhellet also nicht allein, daß die Verbindung zwischen den Bewegungsgründen und den freywilligen Handlungen eben so regelmäßig und gleichförmig ist, als die zwischen der Ursache und Wirkung in irgend einigem Theile der Natur …“ + + + +1 Sam 10,12 + + + +1 Mo 3,4 + + + +, Bd. 2, S. 297, vgl. + + + + + + + +blöden Augen vgl. , sensus communis, nach Hamanns Übers. (Königsberger Notizbuch, N IV S. 156): „Es ist eine wahre Menschenliebe und ein Freundschaftsstück, starke Wahrheit für blöde Augen zu verbergen.“ Vgl. + + + +Gelde vmtl. Schulden von der London-Reise + + + + + + + +Happelio , vgl. Brief Nr. 893, ZH VI 133/22 (1785): „Wie Kant noch Magister war, pflegt er oft im Scherz zu erzählen, daß er immer Happelii Relationes curiosas lesen muste vorm Schlafen gehen.“ + + + +, Buch 2, Kap. 85–89 + + + +Tireli, vgl. + + + +Lerche … Nachtigall Fabeln, in denen Lerche und Nachtigall auftreten, gibt es viele, bspw. „Die Nachtigall und die Lerche“ von Gellert. Die Lerche ahmt den schönen Gesang der Nachtigall nach, was misslingt und zur Qual wird. + + + +Kunstrichter vgl. die Ausführungen zu den ‚Kunstkennern‘ in ; siehe auch + + + + + + + +spotten vgl. die Affirmation des Scherzes in , sensus communis, nach Hamanns Übers. (Königsberger Notizbuch, N IV S. 161): „Denn ohne Witz und Scherz kann die Vernunft nicht auf die Probe gesetzt oder erkannt werden.“ + + + +Mutter Lyse vll. Mutter Kirche + + + +aus der 8. Str. von + + + +Affen „Von der einen Seite sahen wir denkende Geschöpfe, bey denen ein Grönländer oder Hottentotte ein Newton seyn würde, und auf der andern Seite andere, die diesen als einen Affen bewundern.“ , S. 188 – mit einem Zitat von Versen Popes in dt. Übers.; Original: „Superior beings, / when of late they saw / A mortal man unfold all natur’s law, / Admired such wisdom in an earthly shape, / And show’d a Newton as we show an ape.“ (, V. 31ff.) Vgl. auch , W S. 77/9, N II S. 100/16, ED S. 48, vgl. . + + + +Sprachen verwirrte 1 Mo 11,7 + + + +Apg 2,3–13 + + + +Die Wahrheit … , S. 8f.: „Die beraubte Fabel. / Es zog die Göttin aller Dichter / Die Fabel in ein fremdes Land, / Wo eine Rotte Bösewichter / Sie einsam auf der Straße fand. / Ihr Beutel, den sie liefern müssen / Befand sich leer; sie soll die Schuld / Mit dem Verlust der Kleider büssen, / Die Göttin litt es mit Gedult. / Hier wieß sich eine Fürsten Beute / Ein Kleid umschloß das andre Kleid; / Man fand verschiedner Thiere Häute / Bald die, bald jene Kostbarkeit. / Hilf Himmel, Kleider und kein Ende! / Ihr Götter! schrien sie, habet Danck, / Ihr gebt ein Weib in unsre Hände / Die mehr trägt, als ein Kleiderschranck. / Sie fuhren fort, noch mancher Plunder / Ward preis; doch eh man sichs versah, / Da sie noch schrien, so stund, o Wunder! / Die helle Wahrheit nackend da. / Die Räuber-Schaar sah vor sich nieder, / Und sprach: Geschehen ist geschehn, / Man geb ihr ihre Kleider wieder, / Wer kann die Wahrheit nackend sehn?“ + + +Brief Nr. 154 + + +Donnerstag 26.7.1759 + + + + + + + +, + + + +Lukas-Evangelium, vgl. , , , , + + + + + + + +Eloge funebre Lobrede auf den Trübsinn; vmtl. der vorige Brief des Bruders + + + +Pfund … Lk 19,20 + + + +Mt 25,20ff. + + + +betteln Lk 16,3 + + + + 88: „cur nescire pudens prave quam discere malo?“ / „Warum will ich, auf schlechte Art mich bescheidend, lieber unwissend sein als was lernen?“ + + + +Galimathias unverständliches, verworrenes Gerede, vgl. + + + +2 Petr 3,15f. + + + +Allerley 1 Kor 9,22 + + + +Schuldner Lk 16,3 + + + +Anonymi + + + +züchtigt Offb 3,19, Hebr 12,5 + + + +greg. 7.7.1759 + + + +Z. 25–31: Zitat des nicht überlieferten Briefs des Bruders + + + +Gieb uns Gesundheit … selbst sorgen 1,18,111f.: „sed satis est orare Iovem quae ponit et aufert: / det vitam, det opes; aequum mi animum ipse parabo“ / „Doch genug ist’s ja, von Jupiter zu erbitten, was er gibt und nimmt: Möge er mir das Leben, möge er die Nahrung gewähren – den ausgeglichenen Sinn will ich selber mir schaffen!“ + + + +Ps 68,19 + + + +böse Eltern Gaben … Mt 7,11, Lk 11,13 + + + +Gesunden Leib gieb … aus der 1. Str. von „O Gott, du frommer Gott“ von Johannes Heermann (1585–1647) + + + +Gerechtigkeit 2 Kor 6,7 + + + +Ungerechtigkeit Röm 6,13 + + + +Streiche Lk 12,47 + + + +Lk 10,26 + + + +an der Domschule in Riga + + + +Freundlichkeit … Ps 34,9 + + + +Rector + + + +Z. 8–10: Zitat des nicht überlieferten Briefs des Bruders + + + + + + + +Ohr gemacht Ps 94,9 + + + +gedultig Ps 103,8 + + + +Eph 3,20 + + + +Eph 1,17f. + + + +2 Kor 4,6 + + + +Ps 36,10 + + + +Z. 27–29: Zitat des nicht überlieferten Briefs des Bruders + + + +1 Kor 5,6 + + + + 1,6: „ein Gott hat so uns Muße gewährt“ + + + +Z. 35f.: Zitat des nicht überlieferten Briefs des Bruders + + +Brief Nr. 155 + + +Freund und Zuschauer + + + +Freßer Mt 11,19 + + + + + + + + + + + + + + + +von meiner Reise nach Trutenau (15 km nördlich von Königsberg), vgl. und + + + +Springwaßer Quellwasser + + + +, + + + +, + + + + + + + + + + + +Sanden nicht ermittelt + + + + + + + + + + + +Bestellter der etwas ausrichtet, weitererzählt + + + +Krebs so schamrot + + + + + + + +Abwartung Pflege, Besorgung + + + +Briefe in Grünhof, mit denen Hamann sich in die Erziehung der jungen Barone v. Witten eingemischt hatte, nachdem Hamanns Nachfolger als Hofmeister dort geworden war; Brief 113115, 118, 120, 121, 124127, 129. + + + +geschrieben nicht überliefert + + + +Freund und Zuschauer + + + +(siehe unten: J.G. Lindners Anm. in „Zusätze ZH“) + + + +א hebräisches Aleph + + + + 5,9, vgl. ; (siehe unten: J.G. Lindners Anm. in „Zusätze ZH“) + + + +aus 77; auch 3,63; 95,54: „Ich bin ein Mensch, nichts Menschliches ist mir fremd“, vgl. ; in (N IV S. 229/12, ED S. 367) so übers.: „Ich bin ein Mensch und ziehe mir alle menschlichen Zufälle wie meine eigenen zu Herzen.“ + + + +Götzen Hes 14,7 + + + +(siehe unten: J.G. Lindners Anm. in „Zusätze ZH“) + + + +ב hebräisches Beth + + + +Anonym + + + +1 Mo 45,24ff. + + + +(siehe unten: J.G. Lindners Anm. in „Zusätze ZH“) + + + + Ps 34,22f. + + + +Zuhörer Ein Schüler J. G. Lindners aus Riga – oder einer, der vor 1755 dessen Vorlesungen über Rhetorik in Königsberg gehört hat; in meint Hamann damit sich selbst. + + + +Sichel … Mk 4,29 + + + +(siehe unten: J.G. Lindners Anm. in „Zusätze ZH“) + + + +Cadauera Kadaver + + + +Klötzer von Ästen befreiter Baumstamm, vgl. , SD S. 21/14, N II S. 66/29, ED S. 30 + + + +2 Kor 12,9 + + + +Pigmalions vgl. , SD S. 13/21, N II S. 62/16, ED S. 18 + + + +(siehe unten: J.G. Lindners Anm. in „Zusätze ZH“) + + + +laßen müden + + + + Hebr 12,12 + + + +Joh 14,17 u. 26f. + + + +(siehe unten: J.G. Lindners Anm. in „Zusätze ZH“) + + + +Jak 4,4 + + + +3 Mo 19,18, Mt 5,43, Mt 19,20, Mt 22,39, Mk 12,31 + + + +Bathos griech. βάθος, Tiefe + + + +Lk 17,10 + + + +(siehe unten: J.G. Lindners Anm. in „Zusätze ZH“) + + + +vll. die von , deren 2. Teil 1759 erschien. + + + +, + + + +gemäß , vgl. + + + +vmtl. einen Band von , + + + + + + + + + + + +Was Friede … 2 Kön 9,22 + + + +Jesu Hier ist wohl Jehu gemeint. Vmtl. Lesefehler in ZH, s. unten: Textkritische Anmerkungen. + + + + + + + + + + + +Zu Lindners handschriftlichen Anmerkungen und dem im Hintergrund liegenden Streit zwischen Berens, Hamann und Lindner vgl. Graubner: Hamanns briefliche Begleitung der Tätigkeit Lindners in Riga, 322f. + + + +Brief Nr. 156 + + +Zuschrift nicht überliefert; vgl. + + + +Trutenau Trutenau (15 km nördlich von Königsberg), vgl. , + + + +vorigen Schreibens + + + +Misverständnis der Eltern v. Witten, vgl. + + + +Wort „Canaille“, + + + + + + + +Nachbar + + + +vll. + + + + + + + +Spruchkästchen + + + +welches Werk von , nicht ermittelt + + + +, + + + +Rector + + + +, + + + +, + + + +, 2 Bde. waren bis dahin erschienen + + + + + + + +Ps 84,12 + + + + + + + +geschrieben Brief nicht überliefert, vgl. + + + +Einlage nicht überliefert + + + +, , , , + + + +vgl. , N II S. 181f., ED S. 130–134 + + + +Etymologie In Grammatiken des 18. Jhds. wird darunter überwiegend noch das verstanden, was heute als Morphologie bezeichnet wird. + + + +Galimathias unverständliches, verworrenes Gerede, vgl. + + + +Geschichte vgl. , N II S. 200, ED S. 171 und Versuch über eine akademische Frage, N II S. 122, ED S. 8 + + + +vgl. , N II S. 198, ED S. 166 + + + +Schnur Ps 19,4 + + + + +vgl. , LS S. 145 (einleitend zum Ruth-Kommentar) mit Bezug auf die Schöpfungsgeschichte. + + + +unbegreiflich Land Lies: Band. Vmtl. Lesefehler in ZH, s. unten: Textkritische Anmerkungen. Vgl. , Bd. 3 (Night VI), S. 151: „Mark well, as foreign as theses subjects seem, / what close connection ties them to my theme“. + + + +willkürlicher Zeichen vgl. , N II S. 203/3, ED S. 179 + + + +vgl. , N II S. 171, ED S. 104 + + + +vgl. , N II S. 171, ED S. 105f. + + + +1 Mo 1,26f. + + + + 2,7,4; vgl. + + + +Jupiters’ Verwandlungen: Stier Entführung der Europa ( 2, 833–875); Adler Raub des Ganymed ( 10, 155ff.); Schwan Verführung der Leda ( 6, 103–114); güldener Regen um Danaë zu erreichen, die Tochter Akrisios’, König von Argos, der sie in einem Verlies versteckt hielt ( 4, 611ff.). Vgl. Gründliches mythologisches Lexikon von Benjamin Hederich, s.v. IVPPĬTER, Sp. 1401 + + + +Mt 23,37, Lk 13,34 + + + +mit Thoma Joh 20,28f. + + + +Joh 10,14 + + + +jungen Herren und + + + + + + + +Becker nicht ermittelt + + + +u.a. , in: Der Nordische Aufseher, vgl. + + + +, S. 389: „Als du mit dem Tode gerungen,“ (im ganzen Gedicht wählt Hamann, anders als im Original, für die Du-Anrede Großschreibung) + + + +„Heftiger gebetet hattest!“ + + + +Flügeln der Morgenröthe Ps 139,9, vgl. , SD 34/9 + + + +, S. 399 + + + +„Den Gott für mich verließ!“ + + + +„Hilf mir, mein HErr! und mein Gott!“ + + + +, S. 393 + + + +Joh 20,15 + + +Brief Nr. 157 + + +Briefes + + + +Wernerin , , + + + +Schultz nicht ermittelt, vgl. + + + +Vogt nicht ermittelt + + + +Calligraphie , + + + +(siehe J.G. Lindners Anm., in den „Zusätzen ZH“ von Brief Nr. 155, dort zu 388/19) + + + +Zuhörer + + + +Collaborator + + + +elliptisch vgl. , N II S. 134, ED S. 34 – dort mit Verweis auf . + + + +geht … an vgl. I,1,69f. + + + +Nase lat. ‚nasus‘ bedeutet auch Spott, Satire + + + +Du bist … 2 Sam 12,7 + + + +Lay … Unsinn … Zungen 1 Kor 14,23ff. + + + +κατ’ ἀνϑρωπον kat’ anthropon, lat. ad hominem, der Fähigkeit des menschlichen Verstandes gemäß + + + +κατ’ ἐξοχην kat’ exochen, vorzugsweise, im eigentl. Sinne + + + +parrhesie griech. παρρησία, Offenbarkeit, Wahrsprechen, Freimütigkeit; , + + + +ἐξουσία exusia, Vollmacht, Gewalt, Befugnis; bspw. Röm 13,1. + + + +1 Kor 14,25 + + + +Geringsten … verdiene Mt 18,6, Mt 10,42 + + + +Krüger bedeutet einerseits Gastwirt, andererseits ist angespielt auf . + + + +nemo … Niemand greift Persönliches an. + + + +Jak 4,11 + + + +1 Kor 6,2 u. 3 + + + +wohl ein Zitat aus J. G. Lindners nicht überliefertem Brief + + + +natürl. Menschen 1 Kor 2,14 + + + +atopos ortlos + + + + + + + +des Maskeraden Hamann folgt dem Genus neutrum des frz. Substantivs ‚masquerade‘ + + + +Engels des Lichts 2 Kor 11,14 + + + +Kohlen vll. mit Bzg. auf Röm 12,20 + + + +Pferdfuß den teuflischen + + + +Bucephali das vor dem eigenen Schatten (zus. mit dem des Reiters) erschrickt; vgl. , N II S. 174/24, ED S. 113. + + + +Pegasi Pegasus, das geflügelte Pferd + + + +Über Aristoteles heißt es in (5,1,1) er sei dünnbeinig gewesen. + + + + + + + + + + + +Bekehrung + + + +eclipsirt verdunkelt + + + +Granate Sprengkugel, Streugeschoss; gemeint ist Brief Nr. 153 + + + +Schwärmern Hier ist sowohl auf das Bedeutungsfeld des Enthusiasmus als auch des Pyrotechnischen angespielt (Streueffekt bei einem Feuerwerk). + + + +Socrates … Alcibiades , vgl. + + + +Ulysses 12,16–177 + + + +Schweißtuch Lk 19,20f. + + + + + + + +Gesetze + + + +Patricius , dort mit Anspielung auf Alcibiades + + + +„man muß Gott mehr gehorchen als den Menschen“ (u.a. 29d; Apg 5,29) + + + +Stutzer Geck + + + +Wege … Pfade Mt 7,13f. + + + +1 Petr 5,9 + + + + + + + + + + + + + + + + + + + +Thrl. Reichstaler, eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze, entspricht 24 Groschen (Groschen: Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch) + + + + + + + + + + + +dies Werk + + + + + + + +Vielleicht Es wird dann eine Zusammenfassung sein, . + + + +umgekehrten Griffel 1,10,80 + + + + + + + +, , + + + + + + +Brief Nr. 158 + + +Lk 15,18 + + + +Gib mir … Spr 23,26 + + + +Verstock … Hebr 4,7 u.ö. + + + +Brief nicht überliefert + + + +1 Mo 2,23 + + + +begraben … auferstanden Kol 2,12 + + + +Leib … Blut 1 Kor 10,16 + + + +Wache auf … Eph 5,14 + + + +Glied … Leibe Eph 5,30 + + + +Lauf nicht 1 Sam 3,5 + + + +Donner Hi 37,5, Offb 14,2, Joh 12,29 u.ö. + + + +Morgensterne Hi 38,7 + + + +tönend Erz 1 Kor 13,1 + + + +Blute … Lammes … Anfang 1 Petr 1,19f. + + + +Blut Offb 1,5 + + + +Saame Lk 8,11 + + + +für Augen … Gal 3,1 + + + +Fluch am Kreutz Gal 3,13 + + + +nimm hin Mt 26,26 u.ö. + + + +Brodt … vom Himmel Joh 6,31ff., 47ff. u.ö. + + + +versöhnt Röm 5,10, 2 Kor 5,18ff. u.ö. + + + +bereitet 2 Kor 5,5 + + + +Unwürdigkeit 1 Kor 6,2 + + + +Dir erworben … ausgüßen Röm 5,1ff., Tit 3,5f. + + + +Ps 23,5 + + + +1 Mo 3,18, Jes 5,6, Jes 7,23; Mt 7,16, Lk 6,44 + + + +Jak 5,7 + + + +wenn gleich … Seytenspiel Hab 3,17ff. + + + +Pred 3,1, Pred 8,6 + + + +2 Kor 5,17, Offb 21,1 u.ö. + + + +Ps 91,11f. + + + +Mt 4,6 + + + +Röm 8,28 + + + +Sir 11,20 + + + +Ps 37,3ff., Spr 3,5 + + + +Hebr 13,5 + + + +Baumeister 1 Kor 3,10 + + + +1 Mo 2,1 + + + +stumme Geist Mk 9,25 + + + +dein Mund Ps 126,2 + + + +Liebe Mt 5,43 + + + +Aufrichtigkeit 2 Kor 1,12 + + + +Vertrauen Hebr 3,6 + + + +Lk 6,45 + + + +Kieselstein Spr 20,17 + + + +überstreuen Spr 15,7 + + + +Lüste des alten Menschen Eph 4,22, Kol 3,9 + + + +Wirth + + + +Mt 5,15f. + + + +Ps 115,1 + + +Brief Nr. 159 + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + +letzt erhaltenen + + + + + + + + + + + +vll. + + + +Nachbarn vll. + + + + + + + +, vgl. + + + +3 Theile + + + + + + + + + + + + + + + + + + + +, vgl. + + + + + + + +Cornu copiae Füllhorn + + + + + + + +Cornette von Dreyling nicht ermittelt + + + + oder + + + +Arbeit + + + + bzw. + + + +, Titelblatt + + + + I 1 + + + +mimisch , , SD S. 11/21, N II S. 61/17, ED S. 14 + + + +Variation von 333 „aut prodesse volunt aut delectare poetae“ / „Entweder nützen oder erfreuen wollen die Dichter“. + + + +Hes 33,31ff. + + + +Unterstreichungen vll. Zitate aus Lindners letztem Brief (nicht überliefert) + + + +Thorheit 1 Kor 1,17ff. + + + +Schaden und Koth Phil 3,7 + + + +erlöset … Gal 3,13 + + + + + + + + + + + +aufgeblähet 1 Kor 8,1 + + + +Joh 17,9 + + + +Welt Jak 4,4, Joh 15,18ff. + + + +Wüsten Johannes der Täufer, Mk 1,4 + + + +Hofredner bei Herodes, Mk 6,20 + + + +Tänzerinn Salome + + + +Kayser Nero, , Ner. 21 + + + +Freund + + + +Ich vermag alles … Phil 4,13 + + + +ehernen Schlange 4 Mo 21,9 + + + +so werden vmtl.: so wenig werden + + + +David … Michal 2 Sam 6,14–23 + + + + VI: „Du antwortest, indem du die eine Braue bis zur Stirn hochziehst und die andere bis zum Kinn senkst, dass dir Grausamkeit nicht gefällt“; vgl. N II S. 361/17ff.), vgl. + + + + + + + + + + + +Zu Lindners handschriftlichen Anmerkungen und dem im Hintergrund liegenden Streit zwischen Berens, Hamann und Lindner vgl. Graubner: Hamanns briefliche Begleitung der Tätigkeit Lindners in Riga, 322f. + + + +Brief Nr. 160 + + + + + + +, , + + + +, + + + +gl. Groschen (Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch) + + + + + + + +Tage Alexander Newsky 23. November + + + +Congestionen Verstopfungen + + + +Herodot 2.78.1 + + + +, Titelblatt + + + +Schicksale … ebd., N II S. 62, ED S. 17f. + + + +Kritick … ebd., N II S. 63, ED S. 19f. + + + + + + + + + + + + + + + +Verbindung … , SD S. 14, N II S. 63, ED S. 20 + + + +Projekt … ebd., SD S. 14, N II S. 63, ED S. 20 + + + +ander Projekt … ebd., SD S. 15, N II S. 63, ED S. 21 + + + +Endzweck ebd., SD S. 14, N II S. 63, ED S. 22 + + + +Beyspielen ebd., SD S. 16, N II S. 64, ED S. 23 + + + +Denkmal … ebd., SD S. 17, N II S. 64, ED S. 23 + + + +Abfertigung … ebd., SD S. 14, N II S. 64f., ED S. 24f. + + + +Baco … ebd., SD S. 14, N II S. 65, ED S. 26; + + + + + + + + +Absicht … , SD S. 18, N II S. 65, ED S. 26f. + + + +Lebensbeschreibung … ebd., SD S. 18f., N II S. 65, ED S. 27 + + + + + + + +Anecdote … , SD S. 19, N II S. 65, ED S. 27 + + + +Eltern … ebd., SD S. 19, N II S. 66, ED S. 28 + + + +Mutter … ebd., SD S. 19, N II S. 66, ED S. 28f. + + + +Vater … ebd., SD S. 21, N II S. 66, ED S. 30 + + + +Statuen … ebd., SD S. 21, N II S. 66, ED S. 31 + + + +Zimmermanns … ebd., SD S. 22, N II S. 67, ED S. 32 + + + +Geschmack … ebd., SD S. 22f., N II S. 67, ED S. 32f. + + + +Wiedersprüchen ebd., SD S. 23f., N II S. 68, ED S. 34 + + + +Orakeln … ebd., SD S. 24–26, N II S. 68f., ED S. 35–38 + + + +Kriton … ebd., SD S. 27, N II S. 70, ED S. 39 + + + +Vergleichung ebd., SD S. 27f., N II S. 70, ED S. 40 + + + +Hypochondrie ebd., SD S. 28, N II S. 70, ED S. 41, vgl. + + + +Sprüchwort … , SD S. 28, N II S. 71, ED S. 41f. + + + +Didascalie Anweisung + + + +Apollo ebd., SD S. 29, N II S. 71, ED S. 42f. + + + +Kunstgrif … ebd., SD S. 29, N II S. 71, ED S. 43f. + + + +Einerley … ebd., SD S. 30, N II S. 72, ED S. 44 + + + +Mannigfaltigkeit … ebd., SD S. 30, N II S. 72, ED S. 45 + + + +ich spiele nicht ebd., SD S. 30–32, N II S. 72, ED S. 45–48 + + + +Lombreparthie L’Hombre, Kartenspiel + + + +Sceptiker ebd., SD S. 30, N II S. 73, ED S. 48 + + + +Unterscheid … ebd., SD S. 32, N II S. 73, ED S. 49 + + + +Glauben … ebd., SD S. 32f., N II S. 74, ED S. 49f. + + + +Phantasie … ebd., SD S. 33f., N II S. 74, ED S. 50 + + + +Siegel … ebd., SD S. 34, N II S. 74, ED S. 51 + + + +Beweiß … ebd., SD S. 35, N II S. 75, ED S. 52 + + + +Dämon … ebd., SD S. 35, N II S. 75, ED S. 52f. + + + +Sonderbarkeiten … ebd., SD S. 35f., N II S. 75, ED S. 53f. + + + +Corollaria Kranz, Kränzchen + + + +Palingenesie … (Entstehung, Schöpfung, Geburt) , SD S. 37, N II S. 76, ED S. 55 + + + +Wahrzeichen … ebd., SD S. 37f., N II S. 76f., ED S. 56 + + + +Feldzügen ebd., SD S. 39, N II S. 78, ED S. 57 + + + +kein Autor ebd., SD S. 40, N II S. 78, ED S. 58 + + + +Unvermögenheit ebd., SD S. 40f., N II S. 79, ED S. 59 + + + +Schreibart ebd., SD S. 42, N II S. 80, ED S. 60f. + + + +Parabeln … ebd., SD S. 42, N II S. 80, ED S. 61 + + + +Mißetäter … ebd., SD S. 43, N II S. 80, ED S. 61f. + + + +vertheidigt ebd., SD S. 43, N II S. 81, ED S. 62 + + + +Einfall … ebd., SD S. 43, N II S. 81, ED S. 62 + + + +Erscheinung … ebd., SD S. 44, N II S. 81, ED S. 63 + + + + + + + +Schlußrede … , SD S. 44f., N II S. 82, ED S. 63f. + + + +Aristoteles ebd., SD S. 11, N II S. 61/5, ED S. 13 () + + + +Naeman 2 Kön 5,18 + + + +Ironie , SD S. 11, N II S. 61, ED S. 14 + + + +Bollingbroke … ebd.; , + + + +schwimmen , SD S. 12, N II S. 61/28, ED S. 15 + + + +1 Mo 26,7f. + + + +Schatten … Hld 2,3ff. + + + +Hld 8,14 + + + +κατα τò βουστροφηδoν nach (gemäß) dem Boustrophedon: Schreibweise mit zeilenweise abwechselnder Schreibrichtung + + + +Mundschenken 1 Mo 41,9 + + + +Zinne des Tempels Mt 4,5, Lk 4,9 + + + +Röm 8,39 + + + +Ps 139,8ff. + + + +Flügel der Morgenröthe vgl. , SD 34/9 + + + +2 Kor 11,19f. + + +Brief Nr. 161 + + + + + + +, + + + +Sie die Werke und Männer s.o. + + + + + + + +Kützel Übermut + + + +Jes 2,4f. + + + +Jes 30,7, Jes 31,1 + + + +Jes 28,9 + + + +Jes 29,9 + + + +Jes 41,21 + + + + +Jes 41,23 + + + +Jes 41,24 + + + +Jes 41,25 + + + +Jes 41,26 + + + +Röm 12,2 + + + +jenen + + + +Rad Hes 1,16, Hes 10,10 + + + +Lk 9,45, Lk 18,34 + + + +Man + + + +graben Lk 16,3, + + + +1 Kor 7,14; Anspielung auf die verweigerte Ehe mit . + + + +versiegelt 2 Kor 1,22 + + + +Bauches Phil 3,19 + + + +Hiob + + + +1 Kor 11,26 + + + +Hi 27,5 + + + +Brief nicht überliefert + + + +Apg 3,21 + + + +Joh 10,1f. + + + +Sie Familie Berens + + + +Gewand im Keltern Jes 63,2f. + + + +Wenn ich von mir … Joh 7,18 + + + +Vater … Lk 23,34 + + + +unerkannte Sünde … Ps 90,8 + + + +Sie verfolgen … Ps 69,26 + + + +Laß Sie … Ps 69,27 + + + +Buche … Mt 5,18 + + + +Fluch … Röm 3,14 + + + +Verheißung 1 Tim 4,8 + + + +Holtzhauer … Jos 9,27 + + + +Licht … böse Joh 3,19 + + + +Pasqvillanten Schmäher, Spötter + + + + + + + +Joh 16,32 + + + +ich bin es nicht Lk 22,58, Joh 1,21, Joh 18,25, Apg 13,25 + + + +Ich glaube … Ps 116,10 + + + +Ps 80 + + + +Sie sagen wohl Bezug auf Lindners Brief (nicht überliefert), auf den Hamann antwortet (siehe auch J.G. Lindners Anm., in „Zusätze ZH“ zu Brief Nr. 159, dort zu 405/9) + + + +Lk 19,22 + + + +gerechtfertigt Mt 12,37 + + + +1 Kor 2,15 + + + +1 Kor 4,3f. + + + +2. Bezug auf Lindners Thesen (siehe J.G. Lindners Anm., in „Zusätze ZH“ zu Brief Nr. 159, dort zu 405/22) + + + +Wellen Hi 38,11 + + + +2 Kön 19,21, Jes 37,22 + + + +3.) Bezug auf Lindners Thesen (siehe J.G. Lindners Anm., in „Zusätze ZH“ zu Brief Nr. 159, dort zu 406/19) + + + +Wiedersteht Jak 4,7 + + + +Hebr 12,4 + + + +4.) Bezug auf Lindners Thesen (siehe J.G. Lindners Anm., in „Zusätze ZH“ zu Brief Nr. 159, dort zu 407/2) + + + +Lk 18,11 + + + +Antwort nicht überliefert; auf die Hamann wiederum mit Brief Nr. 162 antwortet. + + + +bis. Z. 28 Paraphrase eines Briefes des Bruders (nicht überliefert) + + + +vgl. + + + +Brüderliebe vgl. + + + +vgl. + + + +5. Bezug auf Lindners Thesen (siehe J.G. Lindners Anm., in „Zusätze ZH“ zu Brief Nr. 159, dort zu 407/20) + + + +erinnernde mahnende + + + +Mt 6,24 + + + +Ps 139,21f. + + + +1 Sam 18,4 + + + +Mt 16,24ff., Mt 10,34ff. + + + +Bathseba … Urias 2 Sam 12,9ff. + + + +Ps 51,6 + + + +Brief Nr. 154 oder 158 + + + +unerkannte Sünden Ps 90,8 + + + +Posaunen Offb 4,1 + + + +1 Mo 6,5 u.ö. + + + +Jak 1,16f. + + + +Sach 2,12 + + + +Joh 14,6 + + + +Joh 1,4 + + + + + + + +Hi 22,28 u.ö. + + + +Artzt Mt 9,12 + + + + + + + +Michael Jdt 9, vgl. + + + + + + + +Ich stöhne … 2 Kor 4,8f. + + + +Zitat aus , V. 38ff. + + + +sterben müße Ps 90 + + + +Zu Lindners handschriftlichen Anmerkungen und dem im Hintergrund liegenden Streit zwischen Berens, Hamann und Lindner vgl. Graubner: Hamanns briefliche Begleitung der Tätigkeit Lindners in Riga, 322f. + + +Brief Nr. 162 + + +Michaelis 29. September + + + +zu richten Joh 3,17 + + + +Stimme eines Predigers … Mt 3,3, Jes 40,3–5 u.ö. + + + +1 Kor 4,8 + + + +2 Kor 11,5f. + + + +Joh 9,41 + + + +Joh 5,35 + + + +Hebr 12,6, Offb 3,19 + + + +5 Mo 33,8ff. + + + +Mt 26,73, Mk 14,68, Lk 22,57 + + + +Ri 12,5f. + + + +Rede Joh 12,47f. + + + +Rede … Bund 5 Mo 33,9 + + + +Opfern Hebr 10,5 + + + +Jakob Deine Rechte 5 Mo 33,10 + + + +ἐξουσίαν lat. exusia, Vollmacht, Gewalt, Befugnis; Mt 10,1, Röm 13,1 u.ö. , + + + +parrhesie griech. παρρησία, Offenbarkeit, Wahrsprechen, Freimütigkeit + + + +seegne … auflehnen 5 Mo 33,11 + + + +Glaube … Mt 5,17 + + + +geistlich … Röm 7,14, Röm 8,9, 2 Kor 3,6 + + + +1 Kor 11,31 + + + +Phil 3,8f. + + + +1 Joh 4,8 u. 16 + + + +mit der Welt 1 Kor 11,32 + + + +Joh 3,18 + + + +Jer 7,4 + + + +Röm 3,4 + + + +Lk 5,31 + + + +Wer sein … Joh 12,25 + + + +Thut Buße Mt 3,2, Mk 1,15, Apg 2,38 + + + +Würmer Ps 22,7 + + + +gesandt wurde … Joh 14,26 + + + +Der Jude … 1 Kor 1,23 + + + +Seelig … Mt 11,6, Lk 7,23 + + + +Biße … 4 Mo 21,6ff. + + + +Nikodemus … Joh 3,1ff. + + + +alle gute … Jak 1,17 + + + +giebt, ehe … Mt 6,8 + + + +Haushalter … 1 Kor 4,1ff. + + + +Beiß … Klgl 3,16 + + + +„Seid meine Nachfolger / gleich wie ich Christi“, 1 Kor 11,1 + + + +Koth und Schaden Phil 3,7, + + + +reich … 2 Kor 8,7 + + + +Friede … Phil 4,7 + + +Brief Nr. 163 + + +Seine Strafe … Gottes Lieb in Ewigkeit 8. Strophe aus P. Gerhardts „Sollt ich meinem Gott nicht singen“ + + + + + + + +Brief nicht überliefert + + + + + + + +Braut die Schwester von Lindner, vgl. + + + +Bräutigam + + + +Räthin Die Mutter Lindners + + + + + + + +muckern stocken + + + +, + + + +; stattdessen respondierte Johann Christian Granow. + + + +, vgl. + + + +Sprichwort: canis festinans parit caecos catulos / eiliger Hund gebiert blinde Hündchen + + + +Gantze (AA II S. 35): „Unermeßliche Räume und Ewigkeiten werden wohl nur vor dem Auge des Allwissenden die Reichthümer der Schöpfung in ihrem ganzen Umfange eröffnen, ich aber aus dem Gesichtspunkte, worin ich mich befinde, bewaffnet durch die Einsicht, die meinem schwachen Verstande verliehen ist, werde um mich schauen, so weit ich kann, und immer mehr einsehen lernen: daß das Ganze das Beste sei, und alles um des Ganzen willen gut sei.“ Vgl. + + + +Stückwerk 1 Kor 13,9 + + + +vom Unbekannten vgl. die Umkehrung in , SD S. 12, N II S. 61, ED S. 15. + + + +inwendigen Röm 7,22, Eph 3,16 + + + +den kein Aug … 1 Kor 2,9 + + + + + + + + + + + +, S. 254 + + + + + + + + (1754; 1758 war eine Neuauflage in Berlin/Leipzig erschienen) + + + + (mit Kritik an ), + + + +, + + + +Gedichten nicht ermittelt + + + +Scartecken unnützes, wertloses Schriftstück (DWB, s.v. Scharteke) + + + +Insel der Pucklichten in einem Bd. mit + + + + + + + +gegeckt verhöhnt + + + +vmtl. + + + + + + + + II, 93: „Soll ich mich nun hier nicht wundern, daß es jemanden gibt, der sich einredet, eine Art von festen und unteilbaren Körpern bewege sich infolge ihrer Schwerkraft und unsre so wunderbar ausgestattete und herrliche Welt entstehe aus dem zufälligen Zusammentreffen dieser Körper? Wer glaubt, daß das geschehen konnte, von dem Mann kann ich nicht begreifen, warum er sich nicht auch einbildet, wenn man die Formen der einundzwanzig Buchstaben, aus Gold oder sonst einem Material, irgendwo zusammenwürfe, könnten sich aus ihnen, wenn man sie auf den Erdboden schüttete, die ‚Annalen‘ des Ennius so bilden, daß man sie der Reihe nach lesen könnte; dabei dürfte der blinde Zufall wahrscheinlich auch nicht bei einem einzigen Vers so viel fertigbringen können! Wie können aber diese Epikureer so zuversichtlich behaupten …“ Das Motiv der zufällig ausgeschütteten Buchstaben spielte in der zeitgenössichen Diskussion über das ‚blinde Ungefähr‘, also das Fehlen einer göttl. Intention in der Entwicklung der Welt, eine Rolle; bspw. wird der Zufall bei affirmiert, wogegen mithilfe der Wahrscheinlichkeitsrechnung in Diderots These widerlegt werden soll. + + + +Anmerkung , S. 7: „On veut que ce passage de Ciceron ait servi à faire inventer l’art de l’Imprimerie.“ + + + + + + + +Jdt 9, vgl. + + + +, + + + +, + + + +Wie liesest Du? Lk 10,26 + + + +1 Kön 20,31ff. + + + +1 Kor 4,8 + + + +Hungrigen Lk 1,53 + + + +Klippen Fallen + + + +vll. anspielend auf Pred 10,8 und Lk 6,39/Mt 15,14 + + + +1 Kor 14,32 + + + +vmtl. + + + +Pred 9,7; vgl. , LS S. 430 + + + +Lk 2,49 + + + +Fürst + + + +nicht nach Gaben … 2 Tim 1,9 + + + +Womit der Römer Scaevola während des Kriegs gegen die Etrusker seine Vaterlandstreue unter Beweis stellt – Livius 2,12; Machiavelli erwähnt diese Anekdote in Vom Staate oder Betrachtungen über die ersten zehn Bücher des Tit. Livius, im 24. Kapitel mit dem Titel: „Wohlgeordnete Republiken setzen Belohnungen und Strafen für ihre Bürger fest, und gleichen nie die einen durch die andern aus.“ + + + +hätte der Liebe nicht 1 Kor 13,1–3 + + + +Jos 9,3ff., 2 Sam 21,4ff. + + + +Disteln und Dornen 1 Mo 3,18 + + + +Saltz Mt 5,13, Mk 9,50, Lk 14,34 + + + +christlicher Sokrates vgl. , SD S. 16, 34, 38, N II S. 64/4, 74/20, 77/12, ED S. 23, 51, 56 + + + + + + + +Idiot Privatmann, Laie, Pfuscher + + + + + + + +, SD S. 43, N II S. 80/33, ED S. 62 + + + +Präbenden Pfründe, bzw. Unterhalt eines Leibeigenen, von mlat. praebenda (DWB, s.v. Präbende) + + + +zu Platon vgl. , SD S. 16, 34, 38, N II S. 64, 74, 77, ED S. 23, 51, 56 + + + +Nabaliten und Abimelechs 1 Sam 25, 1 Mo 21,22–34, 1 Mo 26,7–11, Ri 9 + + + +; Kant schreibt am 28.10.1759 an : „Alhier zeigte sich neulich ein Meteorum auf dem academischen Horizont. Der M. Weymann suchte durch eine ziemlich unordentlich und unverständlich geschriebene dissertation wieder den Optimismus seinen ersten Auftritt auf diesem Theater, welches eben so wohl als das Helferdingsche Harlequins hat solenn zu machen. Ich schlug ihm wegen seiner bekannten Unbescheidenheit ab ihm zu opponiren aber in einem programmate welches ich den Tag nach seiner dissertation austheilen lies und das HE. Behrens zusamt einer oder der andern kleinen Piece Ihnen einhändigen wird vertheidigte ich kürzlich den optimismus gegen Crusius ohne an Weymann zu denken. Seine Galle war gleichwohl aufgebracht. Folgenden Sontag kam ein Bogen von ihm heraus darinn er sich gegen meine vermeinten Angriffen vertheidigte und den ich künftig übersenden werde weil ich ihn jetzo nicht bey Hand habe, voller Unbescheidenheiten Verdrehungen u. d. g.“ (Kant: AA X, Briefwechsel 1759, Nr. 13, S. 18) + + + +, vgl. hier 425/25 + + + +Wehe … Sanft 1 Kor 4,21 + + + +zweyschneidig Schwert Hebr 4,12; (siehe auch J.G. Lindners Anm., s. unten „Zusätze ZH“) + + + +Rechten und zur Linken 2 Kor 6,7 + + + +, + + + +Mt 23,24, vgl. + + + +Nadelöhr Mt 19,24 + + + +blinde 1 Joh 2,11 + + + +Unwißenheit Apg 3,17, Apg 17,30 + + + +Ich habe Dir … Mi 6,8 + + + +Liebe üben Mi 6,8 + + + +Auserwählten Röm 8,33 + + + +demüthig … Mi 6,8 + + + +Tochter 2 Mo 2,5ff. + + + +Blut … bes. 2 Mo 8, 9, 10 + + + +1 Sam 25,10 + + + + 6,2,40: Replik des Diogenes auf die Definition des Menschen als federloses, zweifüßiges Tier. + + + +Flügel + + + +Phil 1,18: „es geschehe zum Vorwand oder in Wahrheit“; πρόφασις: prophasis, Begründung, Motiv, Anlaß, Vorwand, Grund; ἀλήθεια: alētheia, Wahrheit + + + +Herzenskündiger Apg 15,8 + + + +Menschen richten … Röm 2,16 + + + +schnellen Zeugen Mal 3,5 + + + + + + + +1 Tim 4,7 + + + +Mt 13,10ff. + + + +Joh 10,31ff. + + + +Gedult Sir 18,9, Röm 2,4, Röm 15,5 + + + +Reichthum … Röm 2,4 + + + +Mt 9,13 + + + +Ps 50 + + + +Wellen meines Stoltzes … Spreu vom Wirbelwinde Hi 38,11, Hi 21,18, Jes 40,24 + + + + + + + +neuen Menschen Eph 2,15 + + + +Geist Gottes … 2 Kor 3,17 + + + +Wahrheit macht uns frey Joh 8,32 + + + +Harnisch Eph 6,15 + + + +Mäcänas 114,4–6 + + + + + + + + + + + + + + + + + + + +Kephas Simon Petrus + + + +Pharisäers Apg 23,6 + + + +2 Kor 11,14 + + + +romanische vll. romanhafte + + + +Abweichungen vll. bez. auf Lindners Beurteilung des Romans in , S. 287: „Die Romanen sind Bastarde der Geschichte und erdichtete Begebenheiten“. + + + + + + + +Brocken siehe , LS S. 406 – Bezug auf Joh 6,13 + + + +Grillen , SD S. 26, N II S. 69/17, ED S. 38 + + + + + + + + + + + + + + + +Zu Lindners handschriftlichen Anmerkungen und dem im Hintergrund liegenden Streit zwischen Berens, Hamann und Lindner vgl. Graubner: Hamanns briefliche Begleitung der Tätigkeit Lindners in Riga, 322f. + + +Brief Nr. 164 + + +greg. 24.10.1759 + + + +Zuckerstrauß Zuckerkuchen, Streuselkuchen + + + +Sperlinge Mt 10,29ff. + + + + + + + +NB nota bene + + + +Fürstenstand Empore in der Kirche, für adlige Gemeindemitglieder reserviert. + + + +1 Kor 11,30 + + + +Joh 11,11 + + + +Tilse nicht ermittelt + + + +wohl + + + +die Schwester Lindners, + + + + + + + +Magister + + + + + + + +Welches enzyklopädische Werk von gemeint ist, wurde nicht ermittelt. + + + +Bruder + + + +jungen Herrn vmtl. + + + + + + + +Stelle vll. beim Handelshaus Berens + + + +vmtl. + + + + + + + + + + + +aus der Schlußstrophe von M. Luthers „Vater unser im Himmelreich“ + + + +, , , + + + + + + + +; siehe dazu Hoffmann (1979) + + + + + + + + + + + +v. Rosen nicht ermittelt + + + +; der zweite Teil erschien 1759. + + + + + + +Brief Nr. 165 + + +Trutenau Trutenau (15 km nördlich von Königsberg) + + + +besorgen vll. für + + + + + + + +; vmtl. hatte geholfen, Hamanns Schulden bei der Familie Berens (aus den Ausgaben in London) zu begleichen. + + + + + + + +entziehe wohl eher: biete + + + +HE Mag. vll. + + + +50 # 50 Dukaten (Goldmünzen, in ganz Europa gängig) + + + +Interessen vll. Zinsen oder Bürgschaften + + + +keinen Senf kein Aufheben + + + + + + + + hält die Trauerrede + + + +Herr lehre Ps 90,12 + + + + + + + +, + + + + + + + +Freund + + + + + + + +, Bd. 1, S. 476 in Bezug Mt 5,29 + + + +königl. Priesterthum 1 Petr 2,9 + + + +, Bd. 1, S. 16: „Ich glaube nicht nöthig zu haben, den heiligen Kirchenvater wegen der prächtigen und erhabnen Schreibart zu rechtfertigen, worinnen er dieses Gespräch ausgearbeitet hat. Man muß dasselbe vielmehr für eine ausgearbeitete und ausgeschmückte Geschichte eines Gesprächs, als für das Gespräch selbst halten. Man muß ferner erwägen, daß man von erhabnen Gegenständen, worunter das Priesterthum gehört, erhabner sprechen wird, als man sonst spricht, wenn man zumal von den Begriffen erfüllt ist, die Chrysostomus hatte, und mit ihm von einem Character des Geistes und Herzens ist.“ Auf , Erzbischof von Konstantinopel im 4. Jhd., beriefen sich vornehmlich Versuche einer Predigt reformierenden Geschmacksbildung – in Absetzung von der barocken bzw. scholastischen Tradition und meist im Kontext der theoretischen Rahmung von ; das homiletische Vorbild kommt in einem Essay-Titel von Cramer bündig zum Ausdruck: Gedanken über die Kunst Chrysostomus, sich edel und erhaben, und doch für den Begriff des großen Haufens deutlich auszudrücken, in: Bd. 7 von: Johannes Chrysostomus, Predigten und kleine Schriften, hg. v. J. Cramer (Augsburg 1750). + + + +Hypochondrie , + + + +, + + + +vgl. + + + +, , Bd. 1, S. 239 + + + +vll. Anspielung auf Kants Ausführungen zur Eigenschaft der Vollkommenheit in . + + + +Apg 17,23 + + + +, , , , + + + +, vgl. und Brief 178, ZH II 8 16 + + + + + + + +gl. Groschen (Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch) + + + +Vater + + + + + + + + + + + +, vgl. , + + + +Wagner der Buchhändler Friedrich David Wagner + + + + + + + +31.10.1759, Reformationstag + + + +vll. + + + + + + + +Ebd., das behauptet Opitz in der Vorrede und im Beschluss des Buches. + + + +Ebd., Zitat ebenfalls aus dem Beschluss + + + +Ebd., aus der Vorrede des 1. Kapitels + + + +Ebd., Anfang des 2. Kapitels: „Die Poeterey ist anfangs nichts anders gewesen als eine verborgene Theologie, vnd vnterricht von Göttlichen sachen.“ + + + +Ebd. im 3. Kapitel + + + +Ebd.; dazu zitiert Opitz den Anfang I 19 (An Maecen). + + + +Ebd., Ende des 4. Kapitels + + + +Ebd., Anfang des 5. Kapitels + + + +Ebd., zu den „Lyrica“ am Ende des 5. Kapitels; mit Zitat von 83–85. + + + +Ebd., 6. Kapitel + + + +Ebd. Zum Ende des 6. Kapitel bietet Opitz eine Übersetzung von XII, „Der Liebling“ (Ἀΐτης Aites), wovon Hamann nur die letzten fünf Verse hier zitiert. + + + +Aus , XLVI: „Ah, belle liberté, qui me servois d’escorte …“, das Opitz ebd. im 3. Kapitel ganz in Franz. und dt. Übers. wiedergibt; Hamann zitiert V. 7–11. + + +Brief Nr. 166 + + + + + + +Rubel Das russische Besatzungsheer handelte und bezahlte Löhne in Rubel. Da Königsberg mit allerlei minderwertigen Münzen vor allem preußischer Provinienz überschwemmt war, wurde seit 1759 in mehreren Schritten die Umrechnungskurse neu zu bestimmen versucht. + + + +Sie vll. die Firma von + + + +Imperial russische Goldmünze, zuerst unter Zarin Elisabeth 1755 geprägt (Vorderseite: Büste der Herrscherin; Rückseite: aus fünf Schilden gebildetes Kreuz mit Jahreszahl in den Winkeln), Wert: 10 Rubel. + + + +Johannigk wohl ebenfalls Kaufmann + + + + + + + + + + + + + + + +; vll. Des Herrn Nericault Destouches, sämmtliche theatralische Wercke aus dem Französischen übersetzt (2 Tle., Leipzig u. Göttingen 1756), vgl. . + + + + + + + +sn. HE. + + + +Joecks vll. Pastor Josias Lorck/Joeck (1723–1785), Kopenhagen: Beyträge zu der neuesten Kirchengeschichte in den dänischen Reichen und Ländern + + + + + + + +Pastor R. vll. + + + + + + + +Der Student Schultz wird in J.G. Lindners Brief an Kant vom 20.10.1759 genannt, weil seine Eltern in Riga wissen wollen, ob er die verabredeten Seminare besucht (Kant: AA X, Briefwechsel 1759, Nr. 12, S. 16). + + + + (Vater) + + +Brief Nr. 167 + + + 1,102: „Eilend fuhr sie hinab von den Gipfeln des hohen Olympos“ + + + +βῆ ἀίξασα: sie eilte fort + + + +Grammatick , vgl. + + + + + + + + + + + +Imperial russische Goldmünze, zuerst unter Zarin Elisabeth 1755 geprägt (Vorderseite: Büste der Herrscherin; Rückseite: aus fünf Schilden gebildetes Kreuz mit Jahreszahl in den Winkeln), Wert: 10 Rubel. + + + + + + + + + + + + + + + +Acken vmtl. Kaufmann in Königsberg + + + +Johanningk wohl ebenfalls Kaufmann + + + +Gratial Dankgeschenk oder Entgelt + + + +Rubel Das russische Besatzungsheer handelte und bezahlte Löhne in Rubel. Da Königsberg mit allerlei minderwertigen Münzen vor allem preußischer Provinienz überschwemmt war, wurde seit 1759 in mehreren Schritten die Umrechnungskurse neu zu bestimmen versucht. + + + + + + + + + + + + + + + +Rthrl. Reichstaler, eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze, entspricht 24 Groschen (Groschen: Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch) + + + +Grammaticken von ; nicht nachgewiesen + + + +; vll. Des Herrn Nericault Destouches, sämmtliche theatralische Wercke aus dem Französischen übersetzt (2 Tle., Leipzig u. Göttingen 1756), vgl. . + + + + + + + + + + + + + + + + + + + +Keyser nicht ermittelt + + + + + + + + + + + + + + + + + + + +Mag. + + + +gl. Groschen (Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch) + + + +Gottesgelehrter […] Göttlich Wolfgang Franz (1564–1628); in der Sendbrief-Ausgabe von Peucer, Vorrede, S.2. + + + + + + + +Ebd., die Kapitel des 3. Discurses + + + +Tochter die Vernunft: Helvétius plädiert für eine Erziehung, die den Eigennutz (Kern des Esprit) fördert. + + + +Politick vll. bez. auf Helvétius’ Rechtfertigung der Prachtkultur der franz. herrschenden Klasse (bspw. S. 157f. in der dt. Übers.). + + + +χαιρε sei gegrüßt, vll. mit Anspielung auf Mt 27,29/Joh 19,3 + + + +Longimanus Beiname des persischen Königs Artaxerxes I. (Makrocheir, altgriech. μακρόχειρ, Langhand) + + + +Vielfinger Zu Beginn des ersten Discurses (, S. 4f. in der dt. Übers.) behauptet Helvétius die Abhängigkeit der menschlichen geistigen Fähigkeiten vom Gliederbau, insbesondere der zum Greifen gemachten Hand. + + + + + + + +ατρυγετον unfruchtbar, ruhelos; II,370: „Lieber, was zwingt dich, / Auf der wütenden See in Not und Kummer zu irren?“ + + + + + + + +Mag. + + + +vll. + + + + + + + +, vgl. + + + +Organon ὄργανον, Werkzeug; der wissenschaftl. methodologische Bezug ist vmtl. . + + + +: „Und daß ich wieder zur Sache komme: Wenn euer Papist sich viel Beschwer machen will mit dem Wort ‚sola-allein‘, so sagt ihm flugs also: Doktor Martinus Luther will’s so haben, und spricht: Papist und Esel sei ein Ding. Sic volo, sic iubeo, sit pro ratione voluntas. Denn wir wollen nicht der Papisten Schüler noch Jünger, sondern ihre Meister und Richter sein …“; dort Variation von 6,223: „Hoc volo, sic iubeo; sit pro ratione voluntas“. + + + + + + + + + + + +Pr. nicht ermittelt + + + +Immanuel Chry nicht ermittelt + + + +Aoristen grammatische Vergangenheitsform, die individuelle einmalig abgeschlossene Handlungen bezeichnet. + + + +Collin vll. + + + + + + + +Tele -machos, griech. Τηλέμαχος, ‚Kämpfer in der Ferne‘, Sohn des Odysseus und der Penelope, I–IV + + + +Baß + + + +Berenshof bei Riga, Landgut von und Co. + + +Brief Nr. 168 + + + I,27, V. 18–20: „… a miser, / quanta laborabas Charybdi, / digne puer meliore flamma.“ / „Ach Unglücklicher! / Wie gewaltig, an der du littest, die Charybdis! / Wert wärest du, Jüngling, einer besseren Flamme!“; , N II S. 369, ED S. 26. Die Briefe 168 und 169 bilden den Anhang zu den Fünf Hirtenbriefen. + + + +Charybdi vgl. , S. 114 + + + + schreibt am 26.12.1759 an : „Ew. Hochedelgeb. haben, wie HE. B[erens] sagt, eine Kinderphysick zu schreiben, im Sinne. Was Rollin gethan ist eher eine Chrie als eine Anweisung. Ihr Vornehmen würde ganz nützl[ich] seyn. Heißt es für Kinder; so wollte ohnmaßgebl[ich] rathen, ihre Jahre und Fähigkeiten, und Lust zu unterscheiden. Man könnte für Kinder von 9–12 und 12–15 Iahren u.s.f. Abschnitte machen. Für jene würden Frag und Antworten die faßlichste Methode seyn; für diese kurze Sätze und eine summarische Recapitulation in Tabellen. Ich schreibe so aus der Schule und rechtfertige mich damit: experto credo Ruperto. Die beste Schulmethode ist wohl, die für Gedächtnis und Verstand zugl[eich] sorget, und es beiden erleichtert.“ (Kant: AA X, Briefwechsel 1759, Nr. 16); vgl. . + + + +Wenn nichts … „nihil tam absurde dici potest quod non dicatur ab aliquo philosophorum“ 2,58,119 (auch von Descartes im zweiten Teil von Le Discours de la Méthode sinngemäß zitiert) + + + +ist da , Bd. 4, Buch 5, S. 372ff. enthält einen Entwurf zu einer „Physique des enfans“, auf den im Brief an eingeht (s.o. zu 444/18) + + + +Meister in Israel Joh 3,10 + + + +blinden Heiden … Ehrerbietung „maxima debetur puero reverentia“ / „Einem Kind kommt größtmöglicher Respekt zu.“ ( XIV,47) + + + + + + + +versteinert … begeistert X,238–294; vgl. , SD S. 13, N II S. 62, ED S. 18 + + + +Ps 8,3 + + + +Raube bunter Federn Wie es die Krähe in versch. Fabeln tut (bspw. in der von Lessing aufg. „Die Pfauen und die Krähe“). + + + +Phil 2,6ff. + + + +Göttliches Buch vgl. , LS S. 67f. + + + + I,2,40 + + +Brief Nr. 169 + + +Jupiter … 2,7,4, vgl. + + + +sechs Tagen 1 Mo 1; vgl. , S. 396 (dt. Übers.): „Wie! giebet es denn keine allgemeine Naturlehre, welche so viele Entdeckungen unserer Väter und unsere zusammen bringen und sie in eine ordentliche Wissenschaft verbinden könnte? Ja, allerdings giebet es dergleichen. Wir kennen eine einfältige und bescheidene Naturlehre, welche so wohl sicher zu gebrauchen als geschickt ist, das Herze des Menschen zu vergnügen, seinen Verstand auszuschmücken und seinen Bedürfnissen zu statten zu kommen; dieses ist die Naturlehre der Erfahrung, dieses ist die Physik des Moyses, und keine ist von der andern unterschieden.“ + + + +Phyllis im 2. (Phyllis an Demophon), vgl. + + + +Eckstein Ps 118,22, Lk 20,17 u.ö. + + + +gekrönter Sterngucker Alfons X. (1221–1284), König von Kastilien, der die Ptolemäischen Planetentafeln verbessern wollte; etwa in Zedlers Universallexikon überliefert, Bd. 1, Sp. 1345: „wenn ihn Gott zur Erschaffung der Welt mit gezogen hätte, wolte er vieles anders gemacht haben.“ Leibniz benutzt die Anekdote in Von dem Verhängnisse; Hamann kannte sie aus , die er übers. hat (, N IV S. 119) und bezieht sich auch in , LS S. 68/9, darauf. In Knutzens Systema Cavsarum Efficientivm (1745, S. 115) taucht sie auf (s.u.) wie auch in Lilienthals Wahrscheinliche Vorstellung Der Geschichte Unsrer Ersten Eltern Im Stande der Unschuld (1722, S. 513). Vgl. . + + + +meistert vgl. , S. 513f.: „Auf den Spanischen König Alphonsum X. schlug plötzlich der Donner loß / und berührte ihn an seinem Kleide / da er sich einstens vermessener Weise unterstand / die vollkommene Wercke Gottes zu tadeln / und zu sagen: Er hätte eines und das andre weit besser angeben und einrichten wollen / wenn er bey dem Werck der Schöpfung wäre gegenwärtig gewesen / und GOTT hätte Rath geben sollen. Und billig müssen / bey ausbleibender Busse / in der Höllen geschweiget werden die Schand-Mäuler der unverschämten Tadler / welche den allerweisesten Gott meistern wollen …“ + + + + I,2,35–37: „wenn du dein verlassenes Volk und die Enkel / wieder anschaust, Stammvater, // übersättigt vom allzu langen Kampfspiel“ + + +Brief Nr. 170 + + +Freund  … Name vgl. + + + +s.u. 449/7 + + + +Saltz Mt 5,13, Mk 9,50, Lk 14,34 + + + +im Unterschied zum Sprichwort: „Man muss zuvor viele Scheffel Salz miteinander essen, ehe die Aufgabe der Freundschaft erfüllt ist.“ (bspw. Cicero, Laelius XIX,67) + + + +Offb 3,17f. + + + +Jesuiten vll. hat Hamann dabei im Sinn. + + + +2 Kor 11,29 + + + +schämt sich Lk 16,3 + + + +Battologist abgeleitet vom griech. Wort für Schwätzer (bzw. dem entspr. Verb); vgl. Mt 6,7 (von gibt es eine commentatio de battologia ad Matth. VI, 7, Göttingen 1753); in Luthers Auslegung des 1. Buchs Mose wird das Wort in Bezug auf Ps 5 verwendet und mit „unnütze Wescher“ übersetzt. + + + +polypragmatischer vielbeschäftigter; vll. anspielend auf + + + + + + + + + + + + vgl. , SD S. 42, N II S. 80/19, ED S. 61; 1758 konnte der 8. Band nicht erscheinen, da die Druckerlaubnis nicht erteilt wurde; im März 1759 wurde die Encyclopédie gar von Papst Clemens XIII. auf den Index gesetzt; erst 1765 konnte die Publikation fortgesetzt werden. Über den Kampf der Enzyklopädisten war Hamann u.a. durch (bzgl. der ersten Kontroverse nach Erscheinen des 2. Bds.) unterrichtet. + + + +Mt 15,14 + + + +Natur ist ein Buch , SD S. 18, N II S. 65/11, ED S. 26 + + + +Aequation Gleichung + + + +, N II S. 207/18, ED S. 194 + + + + + + + + 372: „Mittelmäßigkeit haben den Dichtern nicht die Menschen und nicht die Götter noch die Ausstellungspfeiler erlaubt.“ () + + + +, dessen Kritik Kant ignorierte, vgl. , + + + +Versuch + + + +Mähre Wortspiel mit Mähre=Pferd / Märe=erfundene Geschichte; zu den Pferden, hier das trojanische und Pegasus vgl. . + + + +; auch sollte das lesen, , + + + +Mt 23,24 (‚seihen‘ hier durch „saugen“ ersetzt); ein auch an geschriebener Vorwurf, + + + +, S. 51: „Sokrates. Du bist also niemals wankend und ungewiß über solche Dinge, die du nicht weißt, wofern es dir nur bewußt ist, daß du sie nicht weißt. // Alcibiades. Das halte ich dafür. // Sokrates. Du begreiffst also hieraus vollkommen, daß alle Fehler, die man begeht, aus dieser Art von Unwissenheit herkommen, welche machet, daß man etwas, so man nicht weiß, dennoch zu wissen glaubet. // Alcibiades. Was willst du hiermit sagen? // Sokrates. Ich sage, daß dasjenige, was uns eine Sache zu unternehmen antreibt, der Gedanke ist, daß wir es zu thun verstehen; denn wenn man überzeugt ist, daß man es nicht weiß, so überläßt man es andern. // Alcibiades. Das ist gewiß. // Sokrates. Diejenigen also, welche in dieser letzten Art der Unwissenheit stehen, begehen niemals einen Fehler, weil sie die Sorge für solche Dinge, die sie zu thun nicht verstehen, andern überlassen.“ + + + +Parrhesie griech. παρρησία, Offenbarkeit, Wahrsprechen, Freimütigkeit, vgl. , + + + +Homeromastix Homergeißel: Spitzname für den kynischen Redner Zoilos von Amphipolis (ca. 400–ca. 320 v.Chr.) wegen seiner Schmähschriften gegen Homer (aber auch gegen Platon u. Isokrates). + + + +vll. anspielend auf die Schlussverse der 3. Str. von Albrecht v. Hallers „Unvollkommenes Gedicht über die Ewigkeit“, das in , S. 115 paraphrasiert und teilweise zitiert ist: „Wie eine Uhr, beseelt durch ein Gewicht, / Eilt eine Sonn, aus GOttes Kraft bewegt: / Jhr Trieb läuft ab, und eine andre schlägt, / Du aber bleibst, und zählst sie nicht.“ + + + +vll. anspielend auf 6,319ff., das Fest, zu dem Kybele die Götter, Nymphen und Satyrn lädt, außer Silenos, der mit seinem Esel dennoch auftaucht. Als alle betrunken sind, ist es der Schrei des Esels, der verhindert, dass Priapos sich an Vesta vergreift. In 215a–217a vergleicht Alkibiades Sokrates mit einem Satyr, dabei geht es um den Zusammenhang von äußerlicher Hässlichkeit und innerer Schönheit (als Wahrhaftigkeit). Zum Esel vgl. auch , N II S. 197/12, ED S. 161, mit Ri 5,10. + + + +Zoilus s. oben Z. 25 + + + +einem Mann Alexander der Große hatte Hochachtung vor trotz dessen frechem Ausspruch, er möge ihm aus der Sonne gehen: „Es geht auch die Rede, Alexander habe die Äußerung getan, wenn er nicht Alexander wäre, möchte er Diogenes sein.“ ( 6,32) + + + +, + + + +ewigen Gesetzen so etwa auch von Kant vertreten, , S. 216. + + + +gefällt sich 1 Mo 1,10, 12 u.ö.; das Gefallen des Schöpfers wird auch betont in (S. XLIIII in der dt. Übers. von Albert Fabricius, 1730). + + + +Phocion , Phok. 8 (Phokion/Cato Minor) + + + +bedeckten Augen und Füßen Jes 6,2 + + + +1 Mo 1,3 + + + +2 Kor 4,17f. + + + + + + + + 240ff.: „Auf eine Verssprache werde ich zielen, die ich aus Altbekanntem neu schaffe, so daß jeder, der sich Gleiches erhofft, viel schwitzt und vergeblich sich abmüht, sofern Gleiches er wagt“ + + + +Heidelbergschen Catechismum Kurfürst Friedrich III. gab den Katechismus 1562 in Auftrag, um die Streitigkeiten, die es in der Kurpfalz zwischen den verschiedenen Richtungen der Reformation gab, durch eine einheitliche Lehre zu beruhigen. Von den Lutheranern wurde er wegen seiner calvinistischen Tendenz abgelehnt. + + + +gantze : „Unermeßliche Räume und Ewigkeiten werden wohl nur vor dem Auge des Allwissenden die Reichthümer der Schöpfung in ihrem ganzen Umfange eröffnen, ich aber aus dem Gesichtspunkte, worin ich mich befinde, bewaffnet durch die Einsicht, die meinem schwachen Verstande verliehen ist, werde um mich schauen, so weit ich kann, und immer mehr einsehen lernen: daß das Ganze das Beste sei, und alles um des Ganzen willen gut sei.“ , + + + +aufrichtiger Sophist Simonides von Keos, I,60 + + + +Ich glaube … Ps 116,10 + + + +schwach seyn 2 Kor 12,10 + + +Brief Nr. 171 + + + + + + + + + + +Reitzbarkeit + + + + + + + + + + + + + + + +Seine Theorie Die in formulierte, und die auf ein Bewegungsprinzip unabhängig vom Seelischen hinauslief, also auf rein körperliche Reizbarkeit. + + + +Rhapsodie Vortrag eines Gedichtes oder von Teilen einer/verschiedener Dichtung/en, die lose miteinander verbunden aber nicht unbedingt aufeinander aufbauen. Vgl. Titel der Aesthaetica, N II S. 195: „Rhapsodie in kabbalistischer Prose“. + + + +despotischen + + + +Brief Nr. 172 + + + + + + +, s.u. 455/31 + + + + 2,185: ἀνιείης; ἀνίημι – überlasse, gestatte, gebe preis + + + + 3,47: οἴομαι – glaube, meine; προσδέχομαι – befürchte, erwarte + + + + 2,409: τοῖσι δὲ καὶ μετέειφ’ ἱερὴ ἲς Τηλεμάχοιο· – „Unter ihnen begann Telemachos’ heilige Stärke“ + + + +vis, robur Kraft, Stärke + + + + 3,41: δειδισκόμενος – ausbreiten geben, gewähren; porrigo ausbreiten; praebeo geben, gewähren + + + + 3,184: ἀπευθής – unerfahren, unkundig + + + + 3,382: βοῦν ἤνιν – einjähriges Rind + + + + 3,430: ἐποίπνυον – vor Hast außer Atem kommen + + + + 3,433: πείρατα τέχνης – Vollender der Kunst + + + + 4,59: δεικνύμενος – ausstrecken/ergreifen + + + + 4,121: θυώδεος – süßer bzw. Weihrauch-Geruch + + + + 4,248: δέκτη – Empfänger, Bettler + + + + 4,221: νηπενθές – Arznei/Pflanze, die Schmerz und Trauer lindert, s.u. 455/28 + + + + 4,299: χλαίνας τ’ ἐνθέμεναι οὔλας καθύπερθεν ἕσασθαι – „Hierauf wollige Mäntel zur Oberdecke zu legen“ + + + +ἕσασθαι – ἕσχω – stellen, legen, setzen, ordnen … s.u. 455/27 + + + + 4,489: ἀδευκέι / inopinatus – unvermutet, s.u. 455/25; dulcedo süß, lieblich + + + +ολεθρω – Untergang, Ruin + + + +Etymologie In Grammatiken des 18. Jhds. wird darunter überwiegend noch das verstanden, was heute als Morphologie bezeichnet wird. + + + +αδευκης bitter, salzig / unerwartet + + + +ἕσασθαι s.o. 455/17 + + + +Nηπενθες s.o. 455/13 + + + + + + +Brief Nr. 173 + + + + + + +Brief nicht überliefert + + + +Ausgang und Eingang Ps 121,8 + + + +Er gebe Dir … Ps 37,4f. + + + +Meister Jes 33,22 + + + +Beichtvater + + + +Er vereinige … seiner Gnade Eph 1,7ff. + + + +pensum , , , + + + + + + + +, Batrachomyomachía + + + + + + + +, darin die Übers. des Froschmäusekriegs auf S. 481ff., die Übers. von fünf homer. Hymnen S. 523ff. + + + +vmtl. + + + +Sir 33,17f. + + + + + + + + + + + + + + + +Wirth + + + + + + + +verbum supinum infinite Verbform, Lagewort, bspw. im Lateinischen + + + +die Oktav-Ausgabe von + + + + + + + +fl. Gulden, Goldmünze, hier aber vmtl. 1 polnischer Gulden, eine Silbermünze, entsprach 30 Groschen. + + + + + + + +Rector + + + +Hänschen + + + + + + + + + + + +Sand … Mt 7,26 + + + +Seelenschlaf + + + +Mt 25,13 + + + + + + + +Weyhnachtsreden ebenfalls bei Forstmann + + + + + + + + + + + +; Johnsons Wörterbuch gibt als einzigen Beleg wiederum „Locke“ an, und als Worterklärung: „An open meadow without wood.“ + + + +der Connexion nach im Kontext + + + +, + + + +veraccordiren vmtl. Versandkosten auf den Empfänger übertragen + + + +Kalmuck nicht ermittelt + + + + + + + +Schauspielergesellschaft von Franz Schuch, der ein Theaterprivileg für ganz Preußen hatte, jedoch auch während des Siebenjährigen Krieges gelegentlich in Königsberg, also russisch besetztem Gebiet, spielen konnte. + + + +Bd. II + +Brief Nr. 174 + + + + + + +Chrysostomos ; unklar, ob hier alle 9 Bände gemeint sind. + + + +Subintroducten Abhandlung wider die, welche der Kirchenordnung entgegen Jungfrauen bey sich haben, übers. von , im 9. Band von , S. 595–722. + + + +Priesterthum im 1. Band von ; vgl. ; vgl. . + + + + + + + +Hederichs griechisches Lexicon + + + +Moeridis + + + +fl. Gulden, Goldmünze, hier aber vmtl. 1 polnischer Gulden, eine Silbermünze, entsprach 30 Groschen. + + + +ganzen Homer nicht ermittelt + + + +Gnade geben 2 Kor 6,2 + + + +D. Schulz vll. + + + +Arbeit + + + +mein Freund nicht ermittelt + + + +gedrükt, gerüttelt und geschüttelt Maas Lk 6,38 + + + +Milch gab sie … Ri 5,25f. + + + +Tritt meine … Ri 5,21 + + + +HE. Magister + + + +Halle Für die Zensur der Sokratischen Denkwürdigkeiten wurde vll. zuerst in Halle gebeten, vgl. . Wer stattdessen dann in Berlin aushalf, ist nicht ermittelt. + + + +HE. Vetter Pankokenbäker + + + +Priesterinn nicht ermittelt + + +Brief Nr. 175 + + + + + + + + + + +Schiffer Riese nicht ermittelt + + + +HE Lauson + + + +HE Mag. + + + +Hervey + + + +Einlage an , + + + +Baßa + + + +Jgfr. Hartung + + + +HE Fischer + + + +Pauper lat. pauper, dt. arm. Armer Schüler, der sich bspw. durch öffentliches Singen Geld verdient. + + +Brief Nr. 176 + + +fl. Gulden; hier vll. aber eher „gl.“ für Groschen (Groschen: Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch) + + + +Paudel litauisch: pudlar, längliches Kistchen + + + +Schmidt nicht ermittelt + + + +Flußfieber „Febris catarrhalis, ein nachlaßendes Fieber, welches sich mit Flüssen auf der Brust vereinigt. Man macht einen Unterschied unter ein gutartigen [Catarrh] und bösartigem Flußfieber.“, vgl. Krünitz, Tl. 14, S. 420 + + + +Herveys + + + +Ein Brief vom D. Luther + + + +Arminius + + + +Stelle des Voltaire , dort heißt es im ersten Kapitel: „Les mouvements contraires sur ce vaste océan sont des vents nécessaires“. In Luthers Vorrede auf den Psalter heißt es in der Ausgabe von 1545: „Denn ein menschlich Hertz ist wie ein Schiff auff eim wilden Meer, welchs die Sturmwinde von den vier örtern der Welt treiben. Hie stösset her, furcht und sorge for zukünftigem Vnfal. Dort feret gremen her vnd traurigkeit, von gegenwertigem Vbel. Hie webt hoffnung vnd vermessenheit, von zukünfftigem Glück. Dort bleset her sicherheit vnd freude in gegenwertigen Gütern“ (WA DB 10 I S. 101/34ff.). + + + +Schützens + + + +HE. Rector + + + +Winkelmanns + + + +überschickten Brief an , s. + + + + + + + +deutsche Magazin vll. + + + +Hänschen + + + +meine Ausgabe nicht ermittelt, vgl. + + + +Edition der Iliad. J. G. Hagers Homeri Ilias + + + +Dionis Chrysostomi Rede + + + +Traianus Marcus Ulpius Traianus, 98–117 römischer Kaiser. + + + +amo te … „Ich liebe dich, wie mich selbst.“ + + + +Grundsätze und Anweisung + + + +fl. Gulden, Goldmünze, hier aber vmtl. 1 polnischer Gulden, eine Silbermünze, entsprach 30 Groschen. + + + +HE. Wirth + + + +Rhetoric + + + +Chrysostomus + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + +Tode des Aeas + + + +Brief von , nicht überliefert + + + + + + + +Frau + + + +Der junge Berens + + + +General vll. + + + +Beruf Lehrer an der Rigaer Domschule + + + + + + +Brief Nr. 177 + + + + + + + + + + +, vgl. u. + + + +mein Freund vmtl. + + + + und + + +Brief Nr. 178 + + +Vater + + + +Putz wohl oder dessen Sohn + + + +geschrieben vll. + + + +Freunden vor allem + + + +alles zu prüfen … 1 Thess 5,21 + + + +Wagners + + + +Müllers nicht ermittelt + + + +Gottsched vmtl. + + + +viua vox dt. lebendige Stimme; s. Luthers Verwendung dieser Wendung in der Auslegung von Gal 4,20 in WA 57 II S. 34. + + + +vox humana Orgelregister (kurzbechriges Zungenregister), bes. zur Imitation der menschlichen Sangstimme. + + + +gegraben , SD S. 18, N II S. 65/13, ED S. 26 + + + +Briefen an , nicht überliefert; vgl. + + + + + + + + + + + +HE Wagner + + + +Paudel litauisch: pudlar, längliches Kistchen + + + +HE. J. C. B. + + + +Journal de Commerce 18 Tle. 1759–62, ab 1762 fortgeführt als Journal de commerce et d’agriculture (Brüssel: Van den Berghen, dann Brüssel: De Bast) + + + +HE Mag. + + + +Mama + + + + + + + +HE Trescho + + + +HE. Diac. Buchh. + + + +Lettre de Mr. Rouss. à Volt. + + + +Kant + + + +HE B. + + + +Bengels Zeigefinger + + + +chronologische Versuche u.a. ; + + + +kleine Ausgabe , die Stuttgarter Octav-Ausgabe + + + +große die Tübinger Quart-Ausgabe. + + + +Te totum applica … Übers.: „Wende dich ganz dem Text zu: die ganze Sache wende auf dich an.“ In Bengels Vorrede zur Oktav-Ausgabe auf S. 7 + + + +υστερον προτερον hysteron proteron: rhetorische Figur, bei der der spätere Vorgang vor dem früheren ausgeführt wird; auch bei Buchstaben, Umkehrung + + + +Schulmeisterinn … Gal 3,24 + + + +Magd … Gal 4,30 + + + +Der geistl. Mensch 1 Kor 2,15 + + + + + + + +Ausspruch Wohl eine Zusammenfassung von Bengel (, § XIV der ‚Praefatio‘) von ähnlichen Aussagen Luthers, etwa: Spiritus sanctus habet suam grammaticam (WA 39 II S. 104/24). Vgl. auch , N II S. 129/6ff. + + + +affectuoso vor allem ein musikalischer Begriff: nachdrückliche Spielart + + + +N. B. Neuen Bundes + + + +τα ηθη Anmut, Beschaffenheit der sprachlichen Hülle; diese Wendung und die folgenden Begriffe in: , § XV der ‚Praefatio‘. + + + +Decorum das Angemessene (bes. in der Rhetorik, der Sache nach wie auch in Bezug auf gesellschaftliche Konventionen) + + + +affectus und mores leidenschaftliche Ergriffenheit und schicklicher Ausdruck + + +Brief Nr. 179 + + +Euripides Welche vmtl. griech. u. lat. Ausgaben des Werks von Hamann hier besaß, ist nicht ermittelt; die von Aemilius Portus besorgte Ausg., Heidelberg 1597, enthält 19 Tragödien. + + + +Sophocles Welche vmtl. griech. u. lat. Ausgaben des Werks von Hamann hier besaß, ist nicht ermittelt. + + + +Werk meiner Hände Ps 90,17 + + + + + + + + + + + +vgl. , , , , + + + +sagt Paulus 1 Kor 4,1f. + + + +alle Dinge weiß … Joh 21,15–17 + + + +heilsamen Kelch … Ps 116,13 + + + +große Ausgabe in Quart + + + +apparatus ; als gesonderte Ausgabe erschien der „appartus“ erst 1763; d.h. Hamann bezieht sich hier auf den Apparat in der Quart-Ausgabe von . + + + + + + + +, vgl. + + + +engl. vll. eingeschlossen + + + +Gevatter Taufzeuge + + + +Kneiphof Stadteil von Königsberg + + + +Löbenicht einer der drei Siedlungskerne von Königsberg, östlich der Altstadt + + + +Altermann von den Gelbgießern Innungsmeister der Handwerker, die Geräte aus Messing herstellen + + + +Mühlenberg einer der sieben Hügel von Königsberg + + + +BauDirector + + + +Hungar und Husar d.h. ein ungarisches Mitglied der leichten Kavallerie + + + +Riegers Paßionspredigten + + + +Forstmanns + + + +Gott ein Geist Joh 4,24 + + + + + + + +ἀνθρώπους πείθω ἢ τὸν θεὸν griech. antropous peido he ton teon, Predige ich Menschen oder Gott, Gal 1,10. Hesshus, S. 9. + + + +Mt 5, 6 u. 7 + + + +κατα , S. 2b, einleitend zu Matthäus + + + +Bengel merkt daher … ebd. + + + +V. 1. Mt 1,1, Gnomon, S. 6a + + + +Prior pars … ebd., S. 7a, Beschluss des Kommentars zu Mt 1,1 + + + +βιβλος γενεσεως Buch des Geschlechts / der Geburt + + + +Geschlechtsregister so auch in , S. 7, übersetzt; mit der Anmerkung (S. 8): „Diß ist die summarische Wiederholung des A. T. daß nemlich Christus sey ein Sohn Davids und ein Sohn Abrahams; und daß Jesus sey Christus, ist der summarische Vortrag des N. T. Also ist in diesem Versicul die Summa der heiligen Schrift enthalten.“ + + + +Diese Relation zwischen Matthäus und Lukas wird im Gnomon in einer langen Anmerkung zu Mt 1,16 (S. 9a ff.) ausgeführt. + + + +babylonische Gefangenschaft/Wegführung nach Babylon; Gnomon, S. 8b zu Mt 1,11 + + + +ebd. S. 15a f. in Abschnitt XII des Kommentars zu Mt 1,17 + + + +ebd. S. 17a  zu Mt 1,18; zu ευρεθη siehe , Bd. 1, S. 2 + + + +befand sich so … , Bd. 1, S. 2f. + + + +Gnomon, S. 17a zu Mt 1,19 + + + +Heumann sagt … , Bd. 1, S. 3 + + + +Elsner vmtl. in + + + +; Homberg: nicht ermittelt. + + + +, Bd. 1, S. 3 + + + +accipere , Bd. 1, S. 3; Gnomon, S. 17b, schlägt nur ‚assumere‘ vor (ebenfalls ‚nehmen‘); den Vollzug der Ehe betont auch , Bd. 1, S. 2 bzgl. Mt 1,18. + + + +το-γεννηθεν das in ihr geboren …/in ihr Gezeugte. Im Kommentar zu Mt 1,20 (bgzl. τὸ γὰρ ἐν αὐτῇ γεννηθὲν) verweist Bengel weiter auf den Komm. zu Lk 1,35 (dort bzgl. τὸ γεννώμενον; S. 207b): „quod gignitur) novo hoc modo & singulari. Vocabula abstracta, & neutro genere expressa, initiis illis valde congruunt.“ Oder geht es um Bengels Bemerkung zu Mt 4,17?, Gnomon, S. 40 zu: „ἡ βασιλεία, regnum) Divini stili est elegantia, ut primum in abstracto dicatur venisse regnum, deinde in concreto rex, sive Messias. Illud initiis occultis, hoc glorificationi congruit.“ Hamann spielt auch in der Aesthaetica, N II S. 204/31, ED S. 183, darauf an. + + + +Namen Jesus Gnomon, S. 18a zu Mt 1,21 + + + +Miriam, rebellio Gnomon, S. 17b zu Mt 1,20 + + + +παρθενος: Mädchen, Jungfrau; Gnomon, S. 19a zu Mt 1,23 + + + +γινωσκειν, γνωρίζειν, ειδεναι: kennen, erkennen, erklären; , Bd. 1, S. 4 und Gnomon, S. 20a zu Mt 1,25 + + + +ποῦ: wo; Gnomon, S. 21a zu Mt 2,2 + + + +, Bd. 1, S. 14 bzgl. Mt 2,15 + + + +Johann Heinrich Hottinger, Primitiae Heidelbergenses, id est: manipulus disputationum selectarum I. De Mediis explicandae Scripturae Sacrae. II. De Reformationis causa tum Instrumentali, tum Materiali. III. De usu Scriptorum Hebraicorum in Nov. Testamento. IV. Meletemata Irenica ubi I. de Pacis Ecclesiasticae, inter Reformatos, causis impulsivis. II. De impedimentis. III. De fundamento. IV. De Modo, exemplis, &c. V. Sabbathismus, ubi I. de Sabbatho Judaico. 2. Christiano. 3. Mariano. 4. Muhammedico. 5. Gentili. VI. Idolographia Veteris Testamenti (Heidelberg: Walter 1659) + + + +Bucerus + + + +εμπαιζω: auch verspotten, auf etwas anspielen; Mt 2,16 + + + +Antipatervgl. I 28–32 (552–665) + + + + +vgl. , Bd. 1, S. 11 zu Mt 2,22 + + + +, Bd. 1, S. 15 bzgl. Mt 2,23 + + + + + + + +Ri 13,5 + + + +Geschichtbücher … Josua, Richter, Samuel und Könige + + + +Jetzt nun schon in Gnomon, S. 33b zu Mt 3,10: jam vero etiam + + + +πρεπον lat.: decorum, dt.: Angemessenheit, siehe Gnomon, S. 35a zu Mt 3,15, im Bibelvers steht das entsprechende Adjektiv: anständig/gebührend + + + +Gnomon, S. 36a und , Bd. 1, S. 22 bzgl. Mt 3,15 und Verweis auf Joh 1,32 + + + +vgl. ; 5,13: „Visae per caelum concurrere acies, rutilantia arma, et subito nubium igne conlucere templum. Exapertae repente delubri fores et audita mair humana vox, excedere deos; simul ingens motus excedentium“ + + + +Mt 4,2 + + + +Wort des Satans Joh 8,44 + + + +Gott kann … Mt 3,9 + + + +Steine Brodte Mt 4,3; laß dich herunter Mt 4,6 + + + +, Bd. 1, S. 31 zu Mt 4,11 + + + +bzgl. ὁδὸν (ὁδός = Weg, Strecke) in Mt 4,15 – Gnomon, S. 39b + + + +πορευομενος für καθήμενος (= lagern, sitzen) in Mt 4,16, siehe , S. 5 und S. 456 (Quart-Ausgabe) + + + +καταρτικζειν … (καταρτίζω = vervollständigen, reparieren) siehe Gnomon, S. 40b zu Mt 4,21 + + + +Jene laßen … Mt 4,22 + + + +Zu den Krankheiten, der Dämonie usw. in Mt 4,24 gibt (Bd. 1, S. 15) eine umfangreiche Anmerkung. + + + +οχλοι ὄχλος: Menge, Pöbel, Belästigung, siehe Gnomon, S. 41a zu Mt 4,25 + + + +Trink ein wenig … 1 Tim 5,23 + + + +iß Dein Brot … Pred 9,7 + + + +befiehl dem Herrn … Ps 37,5 + + + +Wer unsern Herrn … 1 Kor 16,22 + + + +Schiffer Riese nicht ermittelt + + + +Jgfr. Degner + + + +Beylagen nicht ermittelt + + + +Brief Nr. 180 + + +Zeus … Wahrscheinlicher vollständiger Wortlaut: „Zevs segnete das fromme Schaaf und es vergaß von Stund an zu klagen“, aus Lessings Fabel Zeus und das Schaf, vgl. , Zweytes Buch, S. 63f., XXIII. + + + +Deinen Brief nicht ermittelt + + + +Battons … Sprichwort: Das Eisen schmieden, solange es heiß ist. + + + +Mein Herr … Kopie des Antwortbriefes von + + + +HE. Mag. + + + +Schatt nicht ermittelt + + + +Baßa + + + +Hochzeit + + + +Buchladen + + + + + + + +, der aber von Lessing nicht namentlich genannt wird + + + +über vgl. , S. 144ff. Batteux ist in Lessings Ausführung der „mehr eckle als feine Kunstrichter“ (ebd. S. 194), weil er sich in der Einteilung der versch. Arten der Fabeln unbegründet auf die des Aphthonios von Antiochia (2. Hälfte des 4. Jhd.) gestützt habe, womit eine Kritik an allegorischen Figuren einher geht. + + + +la Fontaine ; Lessings Kritik an dessen auf Quintilian sich stützende „Schwatzhaftigkeit“: , S. 219f. + + + +Seine Gedanken , S. 173–190. + + + + + + + +; die Kritik an ihm u.a.: , S. 197 + + + +nil admirari des Horatz dt.: Nichts anstaunen. 1,6,1 + + +Brief Nr. 181 + + +das Fest Ostern + + + +in Fried und Freud Mit Fried und Freud ich fahr dahin, Kirchenlied von Martin Luther auf Lk 2,29–32 (EG 519) + + + +gegenwärtigen Läuften der Siebenjährige Krieg + + + +da ein Tod den andern fraß Christ lag in Todes Banden, Osterlied von Martin Luther (EG 101), 4. Str.: „Es war ein wunderlich Krieg, / da Tod und Leben ’rungen; / das Leben behielt den Sieg, / es hat den Tod verschlungen. / Die Schrift hat verkündet das, / wie ein Tod den andern fraß, / ein Spott aus dem Tod ist worden.“ + + + +Wagner + + + +Sachen hauptsächlich wohl aus London importierte Bücher, vgl. , u. + + + +Paupers lat. pauper, dt. arm. Armer Schüler, hier vll. als Packhilfe. + + + +HE. Freytag + + + +Cretlow + + + +W. vmtl. + + + +Räthin + + + +Bücher vgl. an + + + +Harpax griech.-lat. Lehnwort: an sich reißend, räuberisch; vmtl. hier auch bez. auf die geizige Figur in Plautus’ Pseudolus + + + +Interessen Zinsen + + + +liebe Hälfte + + + +Der Artzt vmtl. + + + +Brief Nr. 182 + + +Vetters + + + +HE Buchholtz + + + +HE Rentzen + + + +Jungfer Degnerinn + + + +Wirths ; vll. Anspielung auf dessen Brief zur Hochzeit seiner Schwester mit , vgl. + + + +Meine Sachen vgl. + + + +Weil ich … Wohl bzgl. des Streits mit dem Hause Berens, zuletzt der (nicht überlieferte) Brief an , vgl. , , . + + + +Was ich … Joh 19,22 + + + +Ich werde … Gal 2,18 + + + +Unsere Seele … Ps 124,7f. + + + +Unsere Hülfe … ebd. u. Ps 121,2 + + + +Wie die Träumende … Ps 126,1–3 + + + +Hartung + + + +HE. W. + + + +Cleveland + + + +fl. Gulden, Goldmünze, hier aber vmtl. 1 polnischer Gulden, eine Silbermünze, entsprach 30 Groschen. + + + +HE. Rector + + + +güldenen Achthalber Brandenburgische Zwölfteltaler wurden durch ein Edikt von 1722 das Stück auf achteinhalb preußische Groschen gesetzt. + + + +Buch nicht ermittelt + + + +Chrysostomus + + + +Furcht des Herrn Ps 111,10 + + + +zum besten dienen Röm 8,28 + + + +wie ein Rad … Hes 1,15f. + + + +HE. Rector + + + +Baßa + + + +Prof. Meyer + + + +masquirten Wagners Gesuch ; vll. bzg. auf den Versuch, in Halle die Zensur für die Sokratischen Denkwürdigkeiten zu erlangen, vgl. + + + +Versuch + + + +Intelligenz Werk + + + +Aristobulus + + + +Ptolemäi König Ptolemaios VI. (180–145 v. Chr.) + + + +2 Macc. I. 2 Makk 1,10 + + + +Michaelis vmtl. + + + +Beurtheilung + + + +Brief Vgl. ; vll. ein Entwurf der Kritik, die im Kleeblatt hellenistischer Briefe enthalten ist, im dritten Brief, N II S.179f., ED S. 124f. + + + +Die falschen Götzen … 8. Stophe von . + + + +Ironie […] Unglaubens vgl. , SD S. 12, N II S. 61/21, ED S. 15. + + + +Propheten vgl. bzgl. 1 Kor 4,8; sowie + + + +Podagrist An Gicht Leidender + + + +Sohn des Donners Mk 3,17 u. Joh 13,23 + + + +wie ein Schnitter Ps 129,7 + + + +Geschichte Bileams Bileam als Wahrsager, vgl. 4 Mo 22,5ff. u. 4 Mo 23,1–9 + + + +hällischen Richters vll. Anspielung auf + + + +Vier hebräische Grammaticken Vmtl. , und und vll. (vgl. ). + + + +Schultens + + + +Aristophanes + + + +Schild des Hercules Schild des Herakles; Hesiod zugeschriebenes griech. Epos, bspw. in Schrevels Hesiod-Ausgabe enthalten + + + + + + + +Jacob zum Esau im Sinne eines Erstgeburtsrechts (1 Mo 25) + + + +albernen Persa Hes., Werke und Tage, V. 286 u. 397, evtl. auch 633 + + + +Boileau ; auf welche Stelle Hamann sich hier bezieht, ist nicht ermittelt. + + + +junge Paar und seine Frau + + + +Gemeinschaft des Geistes Phil 2,1 + + + +Geist der Furcht 2 Tim 1,7 + + + +mächtig […] macht 1 Kor 4,10 + + + +Brief Nr. 183 + + +Bücher , u. , + + + +Collaborator + + + +seinem Briefe nicht überliefert + + + +HE. Berens + + + +Qvartier Verwahrung der Bücher + + + +Böhmichbreda + + + +andere Buch nicht ermittelt + + + +Gericke + + + +Anti-machiavel + + + +Herault + + + +Berens + + + +Ihr Brief nicht überliefert + + + +Braut N.N. Nuppenau + + + +windig gewandt + + + +delogirt verdrängte + + + +meinen Brief vgl. HKB 182 + + + +Warburton unklar, welcher Titel von + + + +Elisäischen Buches , 4. Buch + + + +Virgils Georgica + + + +diese Ausgabe + + + +Michaelis Einl. und Beurth. vmtl. und + + + +Maschens vmtl. + + + +Vocab. Vocabularien + + + +Fascic. Faszikel, ungebundenes Buch + + + +HE Heling nicht ermittelt + + + +Relata refero dt. Ich berichte über Gehörtes. + + + +Wagner + + + +Mama + + + +Frau + + + +HErr Bassa + + + +Brief Nr. 184 + + +Dero Brief nicht überliefert + + + +Paar und Frau + + + +Johannis 24. Juni, in vielen baltischen Gegenden zur Sommersonnenwende am 21. Juni gefeiert. + + + +Er fördert … Ps 90,17 + + + +Propheten + + + +alte Evangelist Jesaja + + + +Abhandlung + + + +Intelligentz blatt + + + +poes. diverses + + + +holl. Ausgabe der Poésies diverses: 1760 in Amsterdam bei Schneider gedruckt. + + + +Lauson + + + +Michaelis + + + +kritische Gedanken Vgl. ; vll. ein Entwurf der Kritik, die im Kleeblatt hellenistischer Briefe enthalten ist, im dritten Brief, N II S.179f., ED S. 124f. + + + +griech. Studio vll. Brief HKB 179 + + + +Theognidis + + + +Theocrit + + + +Hippocrates + + + +fol: folio, großformatig + + + +gl. Groschen (Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch) + + + +Gottes Arm Ps 71,18 + + + +Bruder + + + +Freudenöl Ps 45,8 + + + +Angelegenheiten vgl. + + + +wie der, so hat … Mt 13,12 + + + +unerkannte Sünde Ps 90,8 + + + +Jer 8,12 + + + +der Buchstabe … 2 Kor 3,6 + + + +sub rosa Unter dem Siegel der Verschwiegenheit + + + +Schuldigkeit eines Hochzeitgeschenkes siehe + + + +fl. Gulden, Goldmünze, hier aber vmtl. 1 polnischer Gulden, eine Silbermünze, entsprach 30 Groschen. + + + +Hartung , siehe + + + +Charmois + + + +verwirrten Brief vgl. + + + +Brunnenkur Trinken von Heilquellwasser + + + +Weisheit … Hi 28,28 + + + +Seydl. Brunnenkur Seydlitzer Brunnenkur, mit Hilfe von Heilwasser aus einer Quelle in Sedlitz, das enthaltene Bittersalz wirkte abführend. + + + +Kruke Krug, wie er von Apotheken verwendet wurde + + + +treue Zeuge in den Wolken Ps 89,38 + + + +Traurigkeit … 2 Kor 7,10 + + + +Seine Wege … Hi 38,16 u. Ps 77,20 + + + +Wie ein Hirsch … Ps 42,2 + + +Brief Nr. 185 + + +Ps 72,20 + + + +Frau Schwester seit 1759 Frau von , + + + +Mama + + + +Er wird den Armen … Ps 72,12 + + + + + + + +letzten Briefe nicht überliefert + + + + + + + +Jehu … 2 Kön 10,18 + + + +schlampampe Zeit vertrödeln + + + +gegürtet und gestiefelt Eph 6,14f. + + + +Aut – aut lat. entweder – oder + + + +Prof. Eloquent. Ordinarius Vll. geht es um ein falsches Gerücht zu Watsons Ableben, siehe . + + + +HE. Doct. Buck + + + +Prof: Hahn + + + +Lauson + + + +Baßa + + + +Fr. Freunde + + + +als ein Dieb Offb 3,3 + + + +praeludirt mich vorangemeldet + + + +fl. Gulden, Goldmünze, hier aber vmtl. 1 polnischer Gulden, eine Silbermünze, entsprach 30 Groschen. + + + +HE. W + + + +Fr. Consistor. Räthin + + + +HE. Zeise + + + +La 5me paire des nerfs … Vgl. Journal des Scavans für das Jahr 1665, S.37, wo paraphrasiert wird. Das fünfte Nervenpaar verbinde Augen, Lippen und Geschlechtsteile und mache so verständlich, warum Küsse und Blicke Ausdruck der Liebe seien. Vgl. bereits Akademische Frage, ED S. 10. + + + + + + + +Mdm. Woltersd. + + +Brief Nr. 186 + + +letzter Brief nicht überliefert + + + +hebräisch Buch wohl Hesekiel, vgl. + + + +In der Angst giebt … Aus Der arme Greis von Christian Fürchtegott Gellert, vgl. S. 14 in: + + + +von K. nach R. von Königsberg nach Riga + + + +Fr. Consistor. Räthin + + + +HE Lausons + + + +Prof. W. Vll. , der krank, aber doch nicht sterbenskrank ist, vgl. . + + + +Hippocrates + + + +am dritten Tage 2 Kön 20,5 + + + +durch motion und das emeticum unter der Signatur eines Laxativs Bewegung und Anwendung eines Brech- und Abführmittels + + + +Mohnkeulchen Kartoffel- oder Mehlklöße mit Mohn + + + +Brutus Anspielung auf Shakespeares Julius Cäsar: „Let me have men about me that are fat“. + + + +B. Berlin + + + +Versuches + + + +Merian + + + +Sulzer + + + +Rammler + + + +mon ami Moyse + + + +circoncis beschnitten + + + +Voß. Buchh. Vossische Buchhandlung + + + +Meßgut vmtl. Bücher-Kommissionskäufe von der Ostermesse in Leipzig + + + +liebe Hälfte + + +Brief Nr. 187 + + +Friedland Prawdinsk, etwa 50 Kilometer südöstlich von Königsberg + + + +Gerdauen Schelesnodoroschny, 71 Kilometer südöstlich von Königsberg + + + +Schwansfeld Łabędnik, 75 Kilometer südlich von Königsberg + + + +Friedeberg nicht ermittelt + + + + + + + +Beharre in … Sir 11,20 + + + +Blindau + + + +Tilse Tilsit, heute Sowetsk + + + +Degnerin + + + +Gedicht nicht ermittelt + + + +heterogenea im Sinne von wesensfremden Tätigkeiten + + + +imitationi seruili sklavische Nachahmung + + + +Dr. L. Vmtl. , die Ode ist nicht ermittelt. + + + +Empfehlung eines sehr sonderbaren jungen Menschen nicht ermittelt + + + +Mitau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) + + + +coll. Fridericanum Collegium Fridericianum, Gymnasium in Königsberg + + + +klein Secunda d.i. das drittletzte Schuljahr + + + +Michel Michaelis, d.i. bis zu den Herbstferien + + + +consilium abeundi ad altiora dt. Ratschlag, zu höheren Dingen fortzuschreiten + + + +Gewerkspatron Vorsteher + + + +Hofmedici + + + +περι τεχνης : Von der ärztlichen Kunst + + + +Beyliegender Brief nicht überliefert + + + +Rector + + + +Degnerinn + + + +Fr. Consistor. R. + + + +letzten Briefe nicht überliefert + + + +HE. Mag. J. G. Lindner + + + +HE Buchh. + + + +Hause Das Haus Berens + + + +Ein Prophet … Mt 13,57 u.ö. + + + +Freund + + + +Pflegmutter + + + +Baßa + + +Brief Nr. 190a (letter 1183) + + +Baßa + + + +Battons … Sprichwort: Das Eisen schmieden, solange es heiß ist. + + + +Abschied von der Anstellung als Lehrer am Domgymnasium in Riga, um nach Königsberg ins Haus des Vaters zurückzukehren. + + + +Noth die psychische Erkrankung + + + +beyliegenden Brief nicht überliefert + + + +Der Friede Gottes … Phil 4,7 + + + +Laß die Todten … Mt 8,22 + + + +ruhen können … Offb 14,13 + + + +Platohnen Landgut v. Wittens, wo Hamann mit dessen jüngsten Bruder besuchte, der dort Hauslehrer war; heute Platone bei Jelgava (Mitau). + + + +Cadet vll. + + + +liebe Hälfte + + +Brief Nr. 188 + + +12/23 Aug. 1760 12. August nach julianischem, 23. August nach gregorianischem Kalender, der in Riga gebräuchlich war. + + + +Bruder + + + +Freund + + + +Praepositus erster Geistlicher eines Kirchsprengels + + + +Krug Wirtshaus + + + +Mitau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) + + + +HE. Doctor L. + + + +HE. General von Witten + + + +Fr. Gräfin + + + +HE. Magister Johann Gotthelf Lindner + + + +HE. Archidiaconus Buchh. + + + +HE. M. Macziewsky nicht ermittelt + + + +HE. Rector Johann Gotthelf Lindner + + + +Antrag den Bruder wieder mit nach Königsberg zu nehmen + + +Brief Nr. 189 + + +jüngsten Herrn Bruder + + + +HE. Doctor + + + +Geburtstages 27. August + + + +beyde jungen HE. und + + + +Grünhof heute Zaļā (Zaļenieku) muiža Zaļā (Zaļenieku) muiža, 70 km südwestlich von Riga, 20 km südwestlich von Mitau + + + +HE. Buchh. + + + +jungen Pastor Ruprecht + + + +Bruder + + + +Thrl. Reichstaler, eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze, entspricht 24 Groschen (Groschen: Silbermünze; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch) + + + +Mitau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) + + + +Vernets kleiner Geschichte vll. + + + +HE. Hipperich + + + +lieben Hälfte + + + +Doctor Johann Ehregott Friedrich Lindner + + +Brief Nr. 190 + + +Mitau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) + + + +Grünhof heute Zaļā (Zaļenieku) muiža, 70 km südwestlich von Riga, 20 km südwestlich von Mitau + + + +Bruder + + + +HE. Fiscal + + + +HE Doctors + + + +Mein Vidi … lat. veni, vidi, vici; dt. ich kam, ich sah, ich siegte (Suet. Caes. 37,2). + + + +diesen Brief HKB 189 + + + +Vater + + + +Haberdiät Haferdiät + + + +Frau Gemalin + + + +HE. Wirth + + + +Jungfer Schwägerinn + + + +Brief durch Mad. Schäferin nicht ermittelt + + +Brief Nr. 191 + + +Vll. hatte eine Fehlgeburt. + + + +Starostin vmtl. die Frau des herzoglichen Verwalters von Kurland bzw. Stellvertreters in Mitau; vgl. + + + +HE Doctor + + + +Baacken Gasthaus in Mitau + + + +Brief nicht überliefert + + + +Vater + + + +geantwortet + + + +Platohnen Landgut v. Wittens, wo Hamann besuchte, der dort Hauslehrer war; heute Platone bei Jelgava (Mitau) + + + +Grünhof heute Zaļā (Zaļenieku) muiža, 70 km südwestlich von Riga, 20 km südwestlich von Mitau + + + +Epitre au Chevalier des Cygnes Die Geschichte von „Le Chevalier au cygne et Godefroi de Bouillon“ (Schwanenrittersage) ist seit dem 12. Jahrhundert in mehreren Versionen überliefert. Hamann meint hier vmtl. . Vgl. . + + + +Paudel litauisch: pudlar, längliches Kistchen + + + +Buchhändlers in Amsterdam nicht ermittelt + + + +liebe Hälfte + + + +fl. Gulden, Goldmünze, oder polnischer Gulden, eine Silbermünze, entsprach 30 Groschen. Vll. hier aber eher „gl.“ für Groschen (Silbermünze; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch). + + +Brief Nr. 192 + + +Mitau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) + + + +HE. HofDoctor + + + +Starostin vmtl. die Frau des herzoglichen Verwalters von Kurland bzw. Stellvertreters in Mitau; vgl. + + + +HE. ArchiDiaconus + + + +auf mein letztes Wahrscheinlich , indem der verschollene Brief vom 11. September wohl nur die Nachricht enthielt, er komme bald. + + + +1 Tympf und läßt einen Sechser liegen Ein Tympf ist ein Achtzehngröscher, der im Laufe der Zeit immer wieder verschlechtert wurde; ein Sechs-Groschen-Stück entsprach 1/60 Taler. + + + +Capitain + + + +fl. Gulden, Goldmünze, hier aber vmtl. 1 polnischer Gulden, eine Silbermünze, entsprach ca. 30 Groschen. + + + +Habergrütze Hafergrütze + + + +HE Rathsverwandten Hipperich + + +Brief Nr. 193 + + +Bruder + + + +Befreyung von der Verpflichtung als Lehrer an der Rigaer Domschule + + + +Vater + + + +Archidiac. B. + + + +Bücher , u. , + + + +epitre . Vgl. . + + + +HE Doctor + + + +jüngsten HE Bruder in Platohnen + + + +gestern auch geschrieben nicht ermittelt + + + +liebe Hälfte + + + +HE Pastor Ruprecht + + + +Dobbeln Vll. das heutige Dobele in Lettland, knapp 30 Kilometer westlich von Mitau + + + +Heim weh wie ein Schweitzer vgl. Adelung (Bd. 3, Sp. 1084, s.v. Das Heimweh): zuweilen wie Melancholie und Abzehrung, verwandt der alten Nostalgia; die an die reine Luft ihres Vaterlandes gewöhnten Schweizer litten unter der dicken und unreinen Luft anderer Länder. + + + +schlechte Geld Münzen mit geringem Edelmetallgehalt, die während des Siebenjährigen Krieges vor allem im preußischen Auftrag zum Zweck der Kriegsfinanzierung bes. in Polen in Umlauf gebracht wurden. Die russische Verwaltung verbot in Königsberg diese schlechten Münzen. + + + +Parrhesie griech. παρρησία, Offenbarkeit, Wahrsprechen, Freimütigkeit; neutestamentlich, hier vll.: Freudigkeit im Glauben + + + + + + + +HE Mag. Lindner + + + +Brief Nr. 194 + + +Nachricht nicht ermittelt + + + +Bruder + + + +Gesicht Sehvermögen + + + +beyliegender nicht überliefert + + + +HE Wagner + + + +fl. Gulden, Goldmünze, hier aber vmtl. 1 polnischer Gulden, eine Silbermünze, entsprach 30 Groschen. + + + +Fr. Consist. R. + + + +nach Kurland + + + +HE Fiscals vmtl. + + + +Bischoffs Cadmum + + + +Wollii Ausgabe + + + +Posselii Syntaxin + + + +Vegerium de idiotismis + + + +Altingii + + + +kleine arabisch Compendium nicht ermittelt + + + +über die türkische Sprache nicht ermittelt + + + +Fabricii + + + +Krebs + + + +aus dem Josepho + + + +Holländer nicht ermittelt + + + +Windheims Ausgabe + + + +plus. num plurales numeri + + + +holländisch Philologen + + + +syrisch Testament nicht ermittelt + + + +Pindars + + + +Aeschylus + + + +Platons Werke + + + +Athenaeus vll. + + + +aus der Kinderschen Auction nicht ermittelt + + + +Vermischte Anmerkungen + + + +Kowalewsky + + + +expedirt zur Zensur vorgelegt + + + +sie zweymal getäuschet Meint vmtl., dass sowohl bei der Wortfügung als auch bei der Akademischen Frage eine Beanstandung durch die Zensur berechtigt gewesen wäre. + + + +Die zwote Wortfügung, ED S. 36f., N II, S. 135 + + + +Sendschreiben + + + +Voltaires epitre à Uranie ; dem satirischen Gedicht wurde vorgeworfen, über Christus zu spotten + + + +Oestens an Doris . Dass Voltaires und Oestens Schriften zum Muster dienten, behauptet auch die Nachschrift des Klaggedichts, ED S. 63, N II, S. 150/8f. + + + +Mem. de Brand. Vll. + + + +P. de S. S. […] geschändet Philosophe de Sans Souci: Friedrich II.; „geschändet“ bezieht sich wohl darauf, dass die autorisierten Ausgaben seiner Werke von anrüchigen, also religionskritischen Stellen bereinigt wurden. + + + +Briefe , Bd.2, S.126. Demnach ist mit dem „Hofnarren“ Voltaire gemeint. + + + +liebe Hälfte + + +Brief Nr. 195 + + +All Fehde … Schlußvers der 1. Strophe des Liedes von Nicolaus Decius Allein Gott in der Höh sei Ehr + + + +Bruder + + + +Vater + + + +ritterlich zu ringen … Aus dem Lied von Nicolaus Decius Allein Gott in der Höh sei Ehr + + + +Schultens Schriften + + + +Er fördert … Ps 90,12 + + + +Fr. Consist. R. + + + +liebe Hälfte + + + +Baßas Brief ; Antwortbrief Hamanns nicht überliefert + + + +HE Lauson + + + +Hochzeit Vermutlich die nicht überlieferte Abhandlung von : Von der Weisheit Gottes in besondern Vorfällen, die er anlässlich der Hochzeit Knutzens verfasste. + + +Brief Nr. 196 + + +Heyrault , + + + +Berens + + + +Antimachiavell + + + +secundum hominem dem Menschlichen gemäß + + + +Wolsons Lieder , eine Publikation mit Liedern von ihm ist nicht ermittelt + + + +Abhandlung Die Druckerlaubnis ließ auf sich warten, ; erschien am 6., 13., 20. Dezember 1760 in . + + + +übrigen Arbeiten vll. und das Klaggedicht. + + + +Bruder + + + +Vater + + + +seinen eigenen Brief den des Bruders + + + +sich den Hohenpriestern zu zeigen d.i. den Geistlichen, Lehrern und Professoren + + + +Wenn der Himmel fällt lat. fractus illabatur orbis, / impavidum ferient ruinae ( 3,3,7); in der letzten Strophe des Gedichts „Die Tugend“ von : „Fällt der Himmel, er kann Weise decken / Aber nicht schrecken.“ + + + +Baßa + + +Brief Nr. 197 + + +Beylage nicht ermittelt + + + +Seidlitzer Brunnen Seydlitzer Brunnenkur, mit Hilfe von Heilwasser aus einer Quelle in Sedlitz, das enthaltene Bittersalz wirkte abführend + + + +Sapienti sat lat. sprichw. für: für den Verständigen genug + + + +Schultens Grammatik oder + + + +Alting + + + +Institutiones + + + +Schultens Originibus + + + +Simonis Arcano formarum + + + +Prof. Kypke + + + +Fragmenta nicht ermittelt + + + +Hippocrates + + + +Anmerkungen + + + +Schicksal ob die Schrift durch die Zensur kommt, + + + +Popowitsch + + + +Kayser nicht ermittelt + + + +Athenäus + + + +Kinderschen Auction nicht ermittelt + + + +Engl. Bücher vmtl. die in England gekauften Bücher, , u. , , . + + + +Jgfr. Degnerinn + + + +Platons Werke im Griechischen + + + +armenisch nicht ermittelt + + + +Alkoran oder sonst ein arabisch Buch + + + +aufducken auftauchen + + + +Kypke Obseruationes + + + +Krebs seine ex Josepho + + + +Colleg. Frider. Collegium Fridericianum, Gymnasium in Königsberg + + + +Ihre liebe Mama + + + +HE. Schwager + + + +HE. Buchholtz + + + +Gesundbrunnens Trinken von Heilquellwasser + + + +Abstracta initiis … . Hamann erfindet diesen Spruch ausgehend von seiner Lektüre von Bengels Gnomon. Im Kommentar zu Mt 1,20 (bgzl. τὸ γὰρ ἐν αὐτῇ γεννηθὲν) verweist Bengel weiter auf den Komm. zu Lk 1,35 (dort bzgl. τὸ γεννώμενον; S.207b): „quod gignitur) novo hoc modo & singulari. Vocabula abstracta, & neutro genere expressa, initiis illis valde congruunt.“ Oder geht es um Bengels Bemerkung zu Mt 4,17?, Gnomon, S. 40 zu: „ἡ βασιλεία, regnum) Divini stili est elegantia, ut primum in abstracto dicatur venisse regnum, deinde in concreto rex, sive Messias. Illud initiis occultis, hoc glorificationi congruit.“ Hamann spielt auch in der Aesthaetica, N II S. 204/31, ED S. 183, darauf an. + + + +liebe Hälfte + + + +Ihr letztes nicht ermittelt + + + +Heraults + + + +HE. Agenten + + + +Gelehrte Neuigkeiten nicht ermittelt + + + +Baßa + + + +Züchtigung … Spr 13,24 + + + +Willemsen nicht ermittelt + + + +Schultz , + + + +malabarische Mißionarien Im Südteil der Südwestküste Vorderindiens; im Verlagshaus Francke in Halle waren in den 1730er Jahren Berichte dänischer Missionare von dort in mehreren Bänden erschienen. + + + +relata refero dt.: Ich erzähle, was ich gehört habe. + + + +Lauson + + + +Acoluth Wortspiel mit dem Namen und dem griechischen Wort für Nachfolger. + + + +Seine Kraft … 2 Kor 12,9 + + + +meine Abhandlung + + + +Heraults , , + + + +Freund , der in St. Petersburg tätig war + + + +Waldeckschen affaire Das Fürstentum Waldeck, im Norden des heutigen Hessens gelegen, kämpfte im Österreichischen Erbfolgekrieg noch auf Seiten der kaiserlichen Truppen gegen Frankreich und Preußen, erklärte sich im Siebenjährigen Krieg aber für neutral. Dennoch wurde es stark vom Krieg gebeutelt und war über vier Jahre hinweg einer von dessen Schauplätzen. So lagerten 1759 etwa 70000 französische Soldaten im Fürstentum. Am 10.7.1760 fand die Schlacht bei Korbach ebenfalls auf dessen Territorium statt. Die siegreichen Franzosen hielten den Sitz des Fürstengeschlechts, das Schloss Waldeck, daraufhin bis 1762 besetzt. setzte sich beim Kreistag für das weitgehend geplünderte Fürstentum ein. In einem ersten Pro Memoria vom 23.8.1760 erbat er die Befreiung von den „Kraißprästandis“ und von der Pflicht, für die Versorgung der dem Kreis zur Verfügung gestellten Truppen aufkommen zu müssen. Im zweiten, datiert auf den 1.9.1760, bat er um die Entsendung einer Lokalcomission, damit sich der Kreistag selbst ein Bild der Zustände vor Ort machen könne. Beide sind abgedruckt in (Schwabach 1760), Tl. 5, Drittes Quartal. Monat August, S. 566–570. + + + +Funck + + + +Schulrede Lindners Schulactus erschienen 1755–1761 eigentlich immer in Riga bei Fröhlich. + + + +Lauson + + + +Athenaeus + + +Brief Nr. 198 + + +Auszug des Pop. , vgl. + + + +Ausgabe von Hippocrates + + + +Aristoteles + + + +gl. Groschen (Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch) + + + +Erotianus + + + +8 Abschnitte aufgelistet in , am Ende der Einleitung. + + + +σεμειωτικα Semiotik, Diagnostik + + + +φυσικα και αιτιολογικα Ätiologie, Ursachenforschung + + + +διαιτικα Diätetik, Lehre von der Lebensweise + + + +θεραπευτικα Therapeutik + + + +χειρουργουμενα Chirurgie + + + +ιητρειον die Operationen (und ihre Instrumente) betreffend + + + +Fossardier + + + +Diderots Artickel über das Stricken Diderots Artikel zu „tricoter“ erschien erst 1765 in Bd. 16 der . Unklar worauf sich Hamanns wohl ironische Anspielung hier bezieht. + + + +επιμικτα Vermischtes + + + +εξωτικα Exotisches + + + +Roman des Democritus ; , S. 1273–1289. Vgl. , W S. 84, N II S. 104f., ED S. 59 und in den Chimärischen Einfällen, N II S. 165/5–13, ED S. 95 + + + +St. Mard + + + +van Effen + + + +Addisons + + + +Stelle bei nicht ermittelt. + + + +Aristänet im Spect. vgl. die freie Übersetzung von in , Nr. 238, 3. Dezember 1711 + + + +Strund wertloses Zeug + + + +Triller + + + +Voltairens Verse vll. , s.u. + + + +Hunsens Coffeehaus . Dass der Edinburger Pastor „Hume“, ein Bruder David Humes, eine englische Vorlage verfasst habe, ist vmtl. nur eine Inszenierung Voltaires gewesen. + + + +Beyliegende Kleinigkeiten Exemplare der Nummern 49–51 von , worin Hamanns Wortfügung erschienen waren. + + + +K. der für die Zensur zuständige Kanzler der Universität Königsberg: , vgl. . + + + +Athenaeus + + + +freyen Scherz vgl. + + + +Schultens Hiob + + + +Arabische Im Anschluss zählt Hamann seine Lektüre dazu auf. + + + +Guadagnoli + + + +arabischer Grammatikus + + + +Kopenhager Kalle + + + +Clodius + + + +Reime + + + +Erpen + + + +Schultens + + + +Reveries franz. rêverie: Träumerei, Hirngespinst + + + +δοξην in επιστημην Meinung in Wissen verwandeln, vgl. Hippokr. lex 4. + + + +Lauson + + + +Rigischen Almanach nicht ermittelt + + + +Simonis Lexicon + + + +committiren anvertrauen + + + +Sapienti sat lat. sprichwörtlich: für den Verständigen genug + + + +Wochenschrift Karoline + + + +Wochentliche Königsbergischen Frag- und Anzeigungsnachrichten + + + +ohe iam satis est Hor. sat. 1,5,12f.: „Halt da, genug jetzt!“ + + + +actum akademische Prüfung + + + +milden Stiftung Vgl., N II S. 145/17, ED S. 52. + + + +liebe Hälfte Marianne Lindner + + + +Precis de l’Eccl. + + + +Lardners vier Reden + + + +Caßel + + + +Windheim + + + +Jortins Anmerkungen + + + +propter fugam vacui wegen der Flucht des Leeren + + + +Verschen aus P. Gerhardts Kirchenlied „Nun laßt uns gehn und treten“, Strophe 8 u. 9; Strophe 14. + + + +Baßa + + +Brief Nr. 199 + + + + + + +boete boîte, Büchse der Pandora. + + + +Goldingen heute Kuldīga in Kurland + + + +Daentler nicht ermittelt + + + +Bibliotheque de Gesner vmtl. + + + +Mr. M. vmtl. ; wohl bezogen auf Hamanns satirische Polemik gegen diesen in der Wortfügung + + +Brief Nr. 200 + + +HE Not. Wilhelmi Notar in Königsberg + + + +Frau Consistorial Räthin + + + +Gelegenheiten in Kneiphof vgl. + + + +Intelligenzwerk + + + +Entrepreneur verantwortlicher Redakteur + + + +Kleinigkeit + + + +Frauenzimmers + + + +schwarzem Lack Nachrichten zu Trauerfällen wurden oft schwarz versiegelt. + + + +wie Michal oder wie Abigail 2 Sam 6,17 u. 1 Sam 25 + + + +monströsen Zeichnungen Ein anamorphotisch verzerrtes Bild lässt sich mit einem Zylinderspiegel konstruieren und erkennen. + + + +Evangelio Lk 2,42 + + + +Schultens + + + +Grammatik + + + +Altings + + + +Parasche Parascha: Wochenabschnitt der Tora + + + +Aaken nicht ermittelt + + + +Wagner + + + +Lausons + + + +Zülcher nicht ermittelt + + + +Waltsonsche vll. Watsons + + + +Brüder und Doctor + + + +Fiscals Peltz vgl. + + + +Küßenbüre Kissenüberzug + + + +Flußfieber „Febris catarrhalis, ein nachlaßendes Fieber, welches sich mit Flüssen auf der Brust vereinigt. Man macht einen Unterschied unter ein gutartigen [Catarrh] und bösartigem Flußfieber.“, vgl. Krünitz, Tl. 14, S. 420 + + + +liebe Hälfte Marianne Lindner + + + +Keber + + + +Grohnert + + + +Weber + + + +Baßa + + +Brief Nr. 201 + + +Exemplar vll. geht es um die Drucke der Wortfügung und des Klaggedichts (das an Catharina Berens weitergereicht werden sollte); . + + + +sie versteht Apg 8,30 + + + +Bruder oder + + + +meinigen + + + +coagulirt geronnen + + + +Der Glaube 2 Thess 3,2 + + + +Pechkügelchen nicht ermittelt + + + +Bestellung ihrer Briefe an + + + +Pelzes vgl. + + + +Doctor + + + +Fiscal nicht ermittelt + + + +P. Ruprecht + + + +Chladenius + + + +Einfälle und Begebenheit + + + +Beantwortung wohl die in Brief Nr. 202 enthaltene, ab + + + +Arbeit nicht ermittelt + + + +Anpreisung Mendelssohns Rezension der Sokratischen Denkwürdigkeiten in , Brief 113 vom 19. Juni 1760 + + + +Winkelmannschen + + + +Antidot Gegengift. Ziegras Rezension in den Hamburgischen Nachrichten, 57. Stück (29. Juli 1760), S. 452–454 + + + +dieser Jubilate Meße Vmtl. ist gemeint, dass auf der Ostermesse in Leipzig die Wolken angeboten werden, die wohl im Februar gedruckt wurden, vgl. ; im , 145 sind sie dann aufgeführt + + + +Exemplar + + + +liebe Hälfte Marianne Lindner + + + +Brief Nr. 202 + + +zweymalige Zuschrift nicht ermittelt + + + +Aristoteles + + + +Pentateuchum Die fünf Bücher Mose + + + +Verleger der Wolken Die Wolken wurden vmtl. von vertrieben. Im Druck ist Altona als Verlagsort angegeben, eine Fiktion, welche die Gegnerschaft zu Hamburg symbolisiert (wo Ziegras Verriss der Sokratischen Denkwürdigkeiten erschienen war). Im Weiteren führt Hamann das literarische Spiel mit dem Druckort fort, indem er fingiert, dass die gedruckten Exemplare der Wolken von Altona nach Lübeck gebracht und von dort über den Seeweg nach Königsberg transportiert wurden. + + + +Popowitsch + + + +Meteoroscopie Deutung des Wetters + + + +Anonymus + + + +Berens + + + +Die Hand Joabs 2 Sam 14,19 + + + +das Exemplar zurück schaffen vgl. + + + +Etrennes Neujahrsgeschenk. Vll. das Exemplar des Klaggedichts für Catharina Berens; + + + +. Die „zwey Blätter“ s.u. + + + +Kritik vgl. + + + +2 letzten Stück im Intelligenz Vmtl. die Wortfügung und Magi aus Morgenlande, die im Dezember 1760 in den erschienen waren. + + + +Dem Reinen Tit 1,15 + + + +Briefe der neusten Gelehrsamkeit Hamann zieht diejenigen Zeitschriften ineins, die Rezensionen der Sokratischen Denkwürdigkeiten gebracht hatten: die und die Hamburgischen Nachrichten aus dem Reiche der Gelehrsamkeit + + + +Memoires […] zum Drama von den Denkwürdigkeiten zu dem Nachspiel der Wolken + + + +Kruse nicht ermittelt + + + +Frau Regimentsfeldscher Lauen nicht ermittelt + + + +Collectanea Lauson Werke von + + + +Fr. Magisterinn + + + +Mag. Siebert + + + +Hattensee nicht ermittelt + + + +Conr. Saeman vll. Conrad Christ. Sämann, Prorektor der Altstädtischen Schule in Königsberg. + + + +D. Cretlau vll. Daniel Wilhelm Cretlau, Kantor an der Altstädtischen Kirche von 1738 bis 1767, oder der Arzt Anton Christoph Cretlau (gest. 1761). + + + +Diac. Engelschmidt Johann David Engelschmid, Diakon an der Alt-Roßgärtschen Kirche seit 1749, gest. 1761. + + + +Keber + + + +Grohnert + + + +Kneiphof Stadteil von Königsberg + + + +Palmarum Palmsonntag + + + +Bruder + + + +Judica der 5. Fastensonntag + + + +auf den Stutz in Eile + + + +Pierre le Grand + + + +Zeise Der Buchhändler + + + +Candide + + + +Übersetzung von Anakreons und Sappho Oden + + + +Bengels Gnomon + + + +Quartausgabe vom N. T. , Tübingen: Cotta 1734 + + + +kleine , Stuttgart: Faber 1734 + + + +Frau Liebste Marianne Lindner + + + +Bury Gemeint ist wohl + + + +Quod scripsi, scripsi Joh 19,22: Was ich geschrieben habe, das habe ich geschrieben. + + + +leipziger Aristarchen Kombinierte Anspielung auf den Leipziger Sprachregulator (s.u. 64/11) und mit dessen Schrift Teutsche Poemata und Aristarchus wieder die Verachtung Teutscher Sprach. Die Vermischten Anmerkungen werden mit einer Reflexion über diese Tradition der Sprachpflege eingeleitet (N II S. 129f., ED S. 22f.) + + + +deutschfranzösischen jungen Herrn vll. + + + +Schälke verwilderter Schößling, der keine Frucht ausbildet + + + +Lustfeuer Feuerwerk + + + +Saalbaderey Geschwätz + + + +Wortfügung + + + +Mosersche Denkungsart v.a. in , darauf ist schon auf dem Titelblatt der angespielt: „mit patriotischer Freyheit“ (N II S. 127, ED S. 20). + + + +Inuersionen Wortfügung, N II S. 130ff., ED S. 25ff. + + + +willkührl. Wortfügung, N II S. 131, ED S. 26 + + + +συλλογιστικη […] και ενδοξου Die Passage in 1,24a/b lautet: ὥστε ἔσται συλλογιστικὴ μὲν πρότασις ἁπλῶς κατάφασις ἢ ἀπόφασίς τινος κατά τινος τὸν εἰρημένον τρόπον, ἀποδεικτικὴ δέ, ἐὰν ἀληθὴς ἦι καὶ διὰ τῶν ἐξ ἀρχῆς ὑποθέσεων εἰλημμένη, διαλεκτικὴ δὲ πυνθανομένωι μὲν ἐρώτησις ἀντιφάσεως, συλλογιζομένωι δὲ λῆψις τοῦ φαινομένου καὶ ἐνδόξου, καθάπερ ἐν τοῖς Τοπικοῖς εἴρηται. „Deshalb ist überhaupt ein zum Schliessen geeigneter Satz vorhanden, wenn etwas, wie ich gesagt, von einem Anderen bejaht, oder verneint wird, und ein solcher Satz ist ein apodiktischer, wenn er wahr und aus den obersten Grundsätzen abgeleitet ist; ein dialektischer aber beim Fragen, wenn die Frage auf einen der sich widersprechenden Sätze gestellt wird und beim Schliessen, wenn der Satz als ein scheinbarer und annehmbarer hingestellt wird, wie ich in der Topik gesagt habe.“ + + + +aus Pluche angeführten Ex. , N II S. 131f., ED S. 28. Bei steht das Beispiel S. 22 und 120. + + + +Wie liesest du? Lk 10,26 + + + +(äußere) […] pleonastisch Das steht an der Stelle (s.o.) nicht geschrieben. + + + +Schleichwaare Schmuggelware + + + +alle nomina propria sind Beywörter Wortfügung, N II S. 133, ED S. 32 + + + +N. P. Nomina Propria + + + +durch ein vulgo subintellectum bestimmt d.i. eine Gattung, die im Gemeingebrauch wenig verstanden wird. + + + +pro ratione sufficiente nach dem Gesetz des hinreichenden Grundes + + + +grimmig wohl Zitat von + + + +Moser , N II S. 131f., ED S. 37–41 ist eine lange Fußnote gegen . + + + +Jener ist fern Hamann spielt damit vll. auf den auf dem Titelblatt von Mosers Buch gegenüberstehenden Kupferstich an, wo ein Gelehrter durchs Fernrohr den Sturz des Ikarus beobachtet. Darunter steht: „Fern aber sicher“. + + + +Herzenskündiger Apg 15,8 + + + +Die Mosers vmtl. Staatsdiener, vgl. + + + +galante Welt … , vgl. Diogenes Laertius 6,38 u. 77,35. + + + +mit jenem Wunsch Alexanders Vgl. gegenüber Kant mit 6,32. + + + +bagatelles eine nichtswürdige Sache. Vgl. Wortfügung, N II S. 136, ED S. 37. Hamann zitiert dort mit Auslassungen Moser, der wiederum in Herr und Diener (S.147) zitiert: „Les Bourbons sont gens fort appliqués aux bagatelles & peu solides; peut être moi-même aussi bien que les autres, qui en suis de Pere & de Mere.“ (Ausg. 1735, Bd. 1, S. 179). + + + +Münz, Till und Kümmel Mt 23,23. Vgl. , W S. 69/19, N II S. 95, ED S. 35 + + + +patriotische Freyheit Sowohl als auch Hamanns Wortfügung führen die Wendung im Titel. + + + +Schlangenlist Mt 10,16 + + + +anscharchen Gottscheds Sprache wie: anfahren, verbal attackieren. Das Wort spielt eine Rolle in der Kontroverse zwischen Gottsched und Lessing: im 65. der (3. Tl, 1759) beschreibt Lessing Gottscheds Verteidigung gegen die Kritik, die seine Summa, Kern der deutschen Sprachkunst (die so ab 1754 betitelte Grundlegung) durch den Lüneburger Gymnasialrektor Johann Michael Heinz (Anmerkungen über des Hrn. Prof. Gottscheds deutsche Sprachlehre, Leipzig 1759) erfahren hatte. Gottsched formulierte, Heinz würde sein Projekt, den Schulen eine umfassende Sprachlehre zur Verfügung zu stellen, ‚grämlich anschnarchen‘ (Das Neueste aus der anmuthigen Gelehrsamkeit, Nr. 8, Leipzig 1759, S. 547). Für Lessing zeigt dann diese Wortwahl, dass der Sprachlehrer Gottsched nicht mit Kritik umgehen kann und stattdessen eine persönliche Fehde unterstellt. + + + +Die galante Welt … s.o. 66/25 + + + +Hieroglyphen Rätselfiguren der Sprache + + + +Saeculi Zeitalters + + + +Maske des Scholiasten Vgl. Wortfügung, N II S. 136,20f., ED. S. 39f.: „Ein Pädagog kleiner Fürsten […] wird diese licentiam poeticam eines Scholiasten mit derjenigen Mäßigung aufzunehmen wissen, die zu dem hohen Alter und den Früchten desselben rathsam ist, […]“ + + + +weder Kabinet noch Audienzsaal kennt Vgl. Wortfügung, N II S. 135,32, ED. S. 38. + + + +πως ουτος … dt. wie kann dieser die Schrift, wenn er sie doch nicht gelernt hat, Joh 7,15 + + + +Laicus Laie + + + +Interdum … 2,1,63, dt.: Zuweilen hat das Volk den richtigen Blick. + + + +meinen Lebenslauf + + + +Freundes vielleicht + + + +Correctio rhetorische Selbstkorrektur + + + +auf des HErrn von M. Namensvetter vmtl. Staatsdiener überhaupt + + + +Motto […] am grünen Holtz … Lk 23,31. Aber in der Kritik an Moser in den Vermischten Anmerkungen steht wie ein Motto: Hor. sat. 1,2,78 (worin es um Vor- und Nachteil des Umgangs mit Prostituierten geht): „vnde laboris / Plus haurire mali est, quam ex re decerpere fructus“ – „aus welcher der schlimmen Mühsal mehr dir erwächst, als wahrer Genuss aus der Sache.“ + + + +Gänge gemacht wohl zur Erlangung der Druckgenehmigung, vgl. und + + + +Sendschreiben nicht ermittelt + + + +Die zweyte Schrift Magi aus Morgenlande + + + +Die erste Wortfügung + + + +meinem Magi aus Morgenlande, jedoch auch nur angedeutet, s. ebd. in der Fassung der Königsbergischen Frag- und Anzeigungsnachrichten und des Einzeldrucks: der Nachname ist chiffriert. + + + +Handlungen Magi aus Morgenlande, N II, S. 139/26–34, ED, S. 45 + + + +altum silentium dt. tiefes Schweigen (nach , 10,63) + + + +Sokratische Körner Magi aus Morgenlande, N II, S. 139/19, ED, S. 44 + + + +Euch ist gegeben, Geheimniße zu wißen Mk 4,11 + + + +sie verstanden nicht Lk 18,43 + + + +es war … Lk 19,42 + + + +Hi 31,40: תַּ֤חַת חִטָּ֨ה׀ יֵ֥צֵא חֹ֗וחַ וְתַֽחַת־שְׂעֹרָ֥ה בָאְשָׁ֑ה תַּ֝֗מּוּ דִּבְרֵ֥י אִיֹּֽוב׃ פ – „Die Worte Hiobs haben ein Ende“ + + + +Quod scripsi, scripsi Joh 19,22; + + + + + + + +Inuersionen + + + +Pluche ; + + + +contrebande Schmuggel + + + +nomina propria + + +Brief Nr. 203 + + +Ihren Brief nicht überliefert + + + +Hamlet , Akt 2, Sz. 2 + + + +Milton + + + +Abhandlung , die Abhandlung ist in der obigen Ausgabe (1712) enthalten, S. 403–426. + + + +Wieland + + + +Addisons Trumpete Joseph Addison publizierte von Dez. 1711 bis Mai 1712 eine ausführliche Auseinandersetzung mit Milton im Spectator, mit welcher die Kanonisierung des Werks begann. + + + +Schulhandlung + + + +Decorum … (1713, S. 383): „that sublime Art which in Aristotles Poetics, in Horace […] and others, teaches what the Laws are of a true Epic Poem, what of a Dramatic, what of a Lyric, what Decorum is, which is the grand Master-piece to observe.“ + + + +Seele der Action nach der Anekdote bei 3,38,142 + + + +In der eilften Sammlung Lindner veröffentlichte im Anhang von Albert, S. 90f. einen Schülerbrief als „Beispiel eines Briefes in einem tragischen Fall“. Er ist geschrieben aus der Perspektive des Adrastus, dem König Crösus den (versehentlichen) Mord an dessen Sohn Atys beichtet: „O ihr erzürnten Götter! wie hart habt ihr meinen König und mich gestraft! Weine, o König! weine, dein geliebter Prinz, Atys ist nicht mehr. An meiner Seite sank er erblaßt dahin. Ein unglückliches Eisen traf ihn, an statt eines wilden Thieres. O grausames Verhängniß! ich war auf seine Gnade stolz, und nun bin ich, – – ach welch ein schreckliches Schaudern durchläuft meine Glieder! sein Mörder gewesen. […].“ + + + +Et ideo […] sesamo sparsa (1. Kap.): „Und deshalb glaube ich, daß unsere jungen Leute in der Schule ganz verdummt werden, weil sie dort nichts von den Dingen hören oder sehen, die in der Praxis vorkommen, sondern von Piraten […] von Tyrannen […], von Bescheiden, gegen eine Pest […] von den honigsüßen Wortklößen und lauter Worten und Taten, die gewissermaßen mit Mohn und Sesam bestreut sind.“ + + + +Sauce verte […] d’Inde „Wie die von den Rigaern so geliebte grüne Sauce, wo der Mohnsaft sich verbindet mit dem von Sesam, einer Art indischen Weizens.“ + + + +Qui inter […] culina habitant (Beginn des 2. Kap.): „Wer in dieser Umgebung aufgezogen wird, kann nicht mehr Geschmack haben als einer gut riechen kann, weil er in der Küche wohnt.“ + + + +Minimum in […] morantur in scopulo (3. Kap.), dort aber „Nihil nimirum in his exercitationibus doctores …“ (Hamanns Abschrift entspricht aber seiner Ausgabe von 1654): „Bei diesen Redeübungen liegt die Schuld natürlich nicht bei den Lehrern, die notgedrungen mit den Rasenden rasen müssen. Denn wenn sie nicht das sagten, was die jungen Leute hören wollen, so würden sie bald, wie Cicero sagt ‚allein in den Schulen übrigbleiben‘. […] So auch der Lehrer der Beredsamkeit. Wenn er nicht wie ein Angler den Köder an seinen Haken hängt, von dem er genau weiß, daß die Fischlein danach schnappen werden, so kann er lange ohne jede Aussicht auf Erfolg auf seinem Felsen sitzen.“ + + + +Quid ergo […] confiteri non vult (4. Kap., mit Auslassungen): „Wie steht es also? Es sind die Eltern, die den Tadel verdienen, weil sie […] nicht […] wollen. Wenn sie jedoch ein schrittweises Fortschreiten der Studien in der Weise zuließen, daß die lernbegierigen jungen Leute mit ernsthafter Lektüre durchtränkt würden [hier hat Hamanns Vorlage „mitigarentur“], daß sie ihren Geist mit den Geboten der Lebensweisheit sättigten, daß sie ihre Worte mit strengem Griffel feilten, daß sie das lange anhörten, was sie nachahmen wollten, […] sich selbst […] nichts könne erhaben sein, was Knaben gefällt […]. Heute aber spielen Knaben in den Schulen nur, die Jünglinge werden auf den Foren ausgelacht, und – schlimmer noch als beides – was ein jeder an Verkehrtheiten gelernt hat, das will er im Alter nicht zugeben.“ + + + +arbiter elegantiarum Sachverständiger in Fragen des guten Geschmacks + + + +Mr. S-– Studiosus + + + +Croesus Sagenhaft reicher König Lydiens (555 v. Chr. bis 541 v. Chr.) + + + +Brief nach Dantzig nicht ermittelt + + + +Mama + + + +Orth Name der polnisch-preußischen 18-Groschen-Münze, deren Edelmetallgehalt unter Nominalwert lag, also als schlechtes Zahlungsmittel galt. Wurde u.a. in Königsberg geprägt. + + + +Ducaten Goldmünzen (in ganz Europa gängig) + + + +Detours Winkelzüge, Umwege + + + +Decorum vgl. + + + +Convenance Anstand + + + +praerogativ Vorrecht; vgl. 1 Mo 2,19. + + + +Regale Königliches Recht + + + +Rotte 4 Mo 16 + + + +Wolken und FeuerSäule 1 Mo 13,21 + + + +Mann mit Hörnern Darstellung von Moses durch Michelangelo, Skulptur in der Kirche San Pietro in Vincoli in Rom (1513–1515); sie geht auf eine fehlerhafte Übersetzung der lat. Vulgata zurück, in der das hebräische ‚qāran‘ (strahlend) nicht mit ‚coronato‘ (gekrönt), sondern ‚cornuto‘ (gehörnt) übersetzt wurde. + + + + sehr geplagter und sanftmüthiger Mann 4 Mo 12,3; beide Attribute entsprechen Übersetzungsvarianten für das hebräische עניו ענו ‛ânâv ‛ânâyv. Luther übersetzt ‚geplagt‘. + + + +Mohrin 4 Mo 12,1 + + + +die lästern … 2 Petr 2,12 + + + +Sondert … 2 Kor 6,17 + + + +Horatzes Bekehrung wohl bezogen auf dessen Reue ob eines ausschweifenden Lebens in 1,34 + + + +Kenner Salomo in Hld 8,6 + + + +mit dem Lob der Sokratischen Denkwürdigkeiten in Mendelssohns Rezension im 113. der Briefe die neueste Litteratur betreffend, 19. Juni 1760; vgl. + + + +Nachrichter vmtl. Ziegra, Verfasser des Verrisses in den Hamburgischen Nachrichten, 57. St., 29. Juli 1760; abgedruckt in + + + +Kindern des Lichts … Eph 5,9 u. Joh 12,36 + + + +Ps 37,6 + + + +Werken der Finsternis … Eph 5,11 + + + +die Athenienser , Alkibiades, 9. + + + +Elihu Hi 34,7 + + + +Eli 1 Sam 1,13 + + + +Rector + + + +ϑειον das Göttliche + + + +Schwager + + + +Mama + + + +Brüder u. + + + +Kind des Lichts 1 Th 5,5 u.ö. + + + +Gevollmächtigter nicht ermittelt + + + +Rector + + + +Hamb. Nachr. s.o. 72/3 + + + +Briefen der Literatur s.o. 71/36 + + + +Fleisch und Blut Mt 16,17 + + + +Du siehest ja 9. Strophe aus P. Gerhardts „O Jesu Christ, Dein Kripplein ist mein Paradies“ + + + +Moses 5 Mo 33,9 + + + +Ich flochte 6. Strophe des Kirchenlieds von Jan Röhling „Ich komme Jesu her zu dir“ + + + +Der HErr Ps 18,46 + + + +Mag. Schönaich + + + +Finsternis Jes 60,2 + + + +Satans Schule Offb 2,9 + + + +Exemplar des Klaggedichts an , vgl. + + + +getheilten Kind 1 Kön 3,16ff. + + + +Wolken + + + +Beichtvater + + + +Sub Sigillo Confessionis Unter dem Siegel der Verschwiegenheit + + + +Ps 86 + + + +Wer will … Röm 8,34 + + + +Herzen und Nieren Ps 7,10 + + + +Spiegel Jak 1,23 + + + +Behemoth und Leviathans Hi 40,15 u. 25 + + + +Mücken 2 Mo 8,13 + + + +Beylage nicht ermittelt + + + +Trescho + + + +heil. Reden vll. + + + +κατα Forstmann gegen + + + +Sein Bruder + + + +Grohnert + + + +Keber + + + +Gerdauen heute Schelesnodoroschny + + + +Gedichte + + + +kleine Fabel „Die Biene, an Herrn H., den Verfasser der sokratischen Denkwürdigkeiten“, , S. 178–181. + + + +aufgehoben vll. abgebrochen + + + +seinem gelehrten Intelligence-Arbeiter als Redakteuur des kritischen Teils der + + + +Papiere vmtl. + + + +Hervey wohl bezogen auf das Memento Mori in Herveys „Meditations among the Tombs“ + + + +Anti-Lucrez + + + +scherzhafte Lieder + + + +Bremische Gedichte + + + +Gemmingen + + + +Kurl. Kurland + + + +Pro memoria Das in Erinnerung Gerufene + + + +Wagner + + + +Gnomon , + + + +Hallervord + + + +Baar nicht ermittelt + + + +Bengel , § XV der ‚Praefatio‘, + + + +Wolfs Curis + + + +Mama + + + +mit ihm + + + +Jude mit einem Zöllner Mk 2,16 + + + +I am … , Akt 3, Sz. 1 + + + +Donnerkinder Mk 3,17 + + + +ξυμμιμητην Χριστου dt. Nachahmer Christi; in Phil 3,17 συμμιμητής + + + +Finis … Das Ende krönt das Werk. + + + +Geschlecht Rom lies: Ram, Hi 32,2 + + + +Pasquillant Verfasser einer Spottschrift + + + +Sein Erlöser lebt Hi 19,25 + + + +Frau Kr. R. L’Estocq Marie Eleonore v. L’Estocq (1708–1765), Frau von + + + +Moser E. v. Masser, Augenarzt in Kurland und Ostpreußen. Der Starstich besteht im Hinunterdrücken der Augenlinse mit einer Nadel, wodurch der Graue Star geheilt werden soll. + + +Brief Nr. 204 + + +Einlage nicht ermittelt + + + +Frau Consistorial R. + + + +der jüngste + + + +jungen HErrn + + + +Bengels Gnomon + + + +große Ausgabe in Quart + + + +Wagner + + + +Kanter + + + +Sprengel kirchlicher Amtsbezirk + + + +Petersen + + + +blunders engl. plunder, dt. Zeug + + + +Th. Reichstaler, eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze, entspricht 24 Groschen (für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch) + + + +Hausjungfer + + + +Schwiegersohn + + + +Rgmfelsch. Lauin Frau Regimentsfeldscher Lauen, nicht ermittelt + + + +Gemalin + + + +Wolken wohl nicht das so betitelte Werk, + + + +Popowitsch , , + + + +Hamb. Hamburg + + + +Athenäus , vgl. und + + + +wegen des nachgefragten vgl. + + + +Rabener Bei der preußischen Belagerung von Dresden (12. bis 21. Juli 1760) hatte sein Haus verloren. Die Geschichte ist zeitnah überliefert in , S. 28f. + + + +Mst. Manuskripte + + + +wie Diogenes 6, 37 berichtet, dass ein Kind beobachtete, das Wasser mit der Hand schöpfte, woraufhin er auch seinen Topf wegwarf: „Ein Kind hat mich in der Bedürfnislosigkeit der Lebensführung geschlagen.“ + + + +arabisches vgl. + + + +Alkoran + + + +physischen Schriften + + + +dies intercalaris Schalttag + + + +de coelo + + + +Plato + + + +Altstädtschen Bibliotheck seit 1737 in der Altstädtischen Lateinschule + + + +Entwurfs Lindner soll wohl bei , wo Hamann im Herbst und Winter 1758 gewohnt hatte, den Entwurf ausfindig machen. Vgl. dazu auch . + + + +Law + + + +Sommerville Gedicht von der Jagd + + + +Hobbinol + + + +Dyers Gedicht + + + +Natur der Dinge + + + +Die Schweitzer bes. u. + + + +– – when … , Book I, v. 413–415 + + + +Nimm … , Book I, v. 420–424: „Mark the quick kite, with beak and talons prone; / Circling the skies to snatch him from the plain; / Observe the lurking crows; beware the brake, / There the fly fox the careless minute waits“. + + + +Various … , Book I, v. 441–445 + + + +Pardeljagd , Book III + + + +Bruder + + + +Kanariensaat Grassaat + + + +Klagegedicht , in Auseinandersetzung mit der Familie Berens + + + +schädlichen Stuhl Ps 94 + + + +Steinkopf , Brief nicht ermittelt + + + +Principiis obsta dt. Wehret den Anfängen. + + + +alles zum besten dienen Röm 8,20 + + + +verirrt Schaff 1 Petr 2,25 + + + +Winkelschule private Schule + + + +Alberts ; vgl. + + + +Lebenslauf In der Einladungsschrift erzählt Lindner moralisch erbaulich den Lebenslauf des „Christian Folgsam“ bis zum Schulabschluss; die Geschichte ist im Stil für Kinder gedacht. Warum Hamann hier „Görgel“, die Koseform von Georg, schreibt, ist unklar. + + + +verdroß mich recht sehr Neh 13,8 + + + +Barsillai 2 Sam 19,31–39 + + + +Benoni […] Benjamin 1 Mo 35,18 + + + +verlorne Blätter vgl. + + + +Frau Marianne Lindner + + +Brief Nr. 205 + + +Brief nicht ermittelt + + + +Bruders + + + +Condition Anstellung + + + +D. Schultz vll. + + + +v. Wegners + + + +Sed transeant haec cum caeteris dt. Es möge mit mehreren Fehlern vorübergehen. + + + +Einlage nicht ermittelt + + + +Fr. Consistorial Räthin + + + +Alkoran + + + +Golii arabisch Wörterbuch + + + +Pfluge Lk 9,62 + + + +Aristoteles + + + +Lightfoote + + + +Schoetgenii + + + +Opera + + + +Kypke + + + +engl. Bücher vgl. + + + +HErrn von Szoege vmtl. + + + +Akademie nicht ermittelt + + +Brief Nr. 206 + + +Sale seinen + + + +Hinckelmann + + + +Golii Lexico + + + +Hinckelmanns Vorrede + + + +Johanne Eliberitano + + + +Moren verjagt Mit der Eroberung Granadas 1492 durch die Reconquista wurden die letzten Mauren aus Spanien vertrieben. + + + +Lotophagite Isle de Gerbes, Insel bei Sirte in Tunesien. + + + +Leo X Giovanni de’ Medici. Ab 1513 Papst (1475–1521) + + + +Aegidius Viterbiensis Aegidius Viterbiensis (1469–1532), Bischof von Viterbo + + + +Hyeron Seripandum Girolamo Seripano (1493–1563), Erzbischof von Salerno + + + +Justitianum Nebiensem Augustino Nebiense Justiniani (Pantaleon Giustiani) (1470–1536), Bischof von Nebbio + + + +gelehrten Lexici vmtl. besaß Hamann die zweibändige Ausg. (1733) von + + + +Alkorann des Sale + + + +La Combe mit Joachims Anmerkungen + + + +Defect Bogen mangelhaftes Exemplar + + + +Schauplatz der Natur + + + +Pastor Rupr. + + + +wie der Verfaßer der Wolken … , N II S. 105,3–6, ED S. 59 + + + +Wagner + + + +Theater des Diderots + + + +Abhandlung an HE Grimm „Von der dramatischen Dichtkunst. An meinen Freund Herrn Grimm“, in , Tl. 2, S. 231–480 + + + +„Wehe jedem …“ Ebd., S. 233 + + + +Galimathias unverständliches, verworrenes Gerede + + + +Ariston Ebd., S. 470–480 + + + +Hausvater . Übers. von in , Tl. 2, S. 3–228 + + + +Leßing von den Fabeln , vgl. + + + +durchlöcherte Brunnen , N II, S. 209,18, ED S. 198 + + + +Newtons + + + +Aarons Verfertiger des goldenen Kalbs, 2 Mo 32 + + + +sagt Diderot , Tl. 2, S. 401: „Unter den Leidenschaften sind diejenigen, die man sich am leichtesten zu haben stellen kann, auch die leichtesten zu schildern. Dahin gehöret die Großmuth; die überall etwas Erlogenes und Uebertriebenes verträgt.“ + + + +Gleichnis des Diderots Ebd., Tl. 2, S. 339: „Die von der dramatischen Dichtkunst geschrieben haben, gleichen einem Menschen, der indem er auf Mittel sänne, wie er eine ganze Familie in Unruhe stürzen könne, diese Mittel nicht nach dieser Unruhe selbst, sondern nach dem abwägen wollte, was die Nachbarn davon sagen würden. O kümmert euch doch nicht um die Nachbaren; peiniget nur eure Personen recht, und seyd versichert, daß diese keinen Verdruß haben werden, an dem jene nicht Antheil nehmen!“ + + + +diese Stelle im französischen , S. 83f.: „Eh laissez-là les voisins; tourmentez vos personnages, & soyez sûr que ceux-ci n’éprouveront aucune peine que les autres ne partagent.“ + + + +Racine , vgl. bspw. , Tl. 2, S. 402: „Wie man mit vieler Arbeit eine Scene machen kann, wie sie Corneille gemacht hat, ohne selbst ein Corneille zu seyn, das kann ich begreiffen: aber nie habe ich es begreiffen können, wie man eine Racinische Scene machen kann, ohne selbst ein Racine zu seyn.“ + + + +Sapere aude! Hor. epist. I,2,40 f.: „Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“ + + + +Ephemeriden schnell wechselnde Konstellationen von Himmelskörpern + + + +Furcht Isaaks 1 Mo 31,42 + + + +verlornen Blättern vgl. + + + +Schaff Gestell + + + +George B.. + + + +vor Himmelfarth Donnerstag, 29. April + + + +Teske + + + +zu unserm Besten dienen Röm 8,28 + + + +Princip. Contradict. und rat. suffic. Grundlagen der formalen Logik: Principium Contradictones (Satz vom Widerspruch); ratio sufficiens (Satz vom zureichenden Grund) + + + +Treschos Autorschaft + + + +Osterpredigt nicht ermittelt + + + +zugeeignet Die Zuschrift in ist , und zugeeignet. + + + +assortissement Zusammenstellung + + + +Wolson + + + +Testimonium paupertatis Bescheinigung über Mittellosigkeit + + + +Hercules in bivio dt. Herkules am Scheidewege, ein Stück aus . Herakles muss sich zwischen einem mühelosen, aber moralisch verwerflichen und einem beschwerlichen, aber tugendhaften Lebensweg entscheiden. + + + +Schmackostern Osterbrauch, bei dem sich junge Männer und Frauen gegenseitig mit Weidenruten schlagen. + + + +Christian Christian Folgsam aus Lindners einleitender Geschichte in ; vgl. + + + +Wolken Herkules wurde in seiner Todesstunde von einer sich herabsenkenden Wolke in den Himmel aufgenommen. + + + +Corollaria Folgesätze + + + +Grube 1 Kön 18,35 + + + +böhmischer Stein Quarz + + + +Bruder , Brief nicht ermittelt + + + +Erst muß das Korn … Joh 12,24 + + + +Parrhesie griech. παρρησία, Offenbarkeit, Wahrsprechen, Freimütigkeit + + + +Mama + + + +liebe Hälfte Marianne Lindner + + +Brief Nr. 207 + + +Lauson + + + +mein Bruder + + + +Wegner + + + +Beichtvaters + + + +D. Schultz vll. + + + +Jes + + + +politische Bücher vmtl. + + + + + + + +verlornen Papiers vgl. + + + +Lauson + + + +Galimafré Frikassee von Fleischresten, hier zufällige Sammlung von Büchern + + + +Hintz + + + +Kaysers + + + +Banqueroute Bankrott + + + +Jungen v. Korf Albertine Elisabeth und Friedrich Heinrich, die Kinder von + + + +Mariannens vll. + + + +Skelton + + + +Herveys Theron und Aspasio , die Erweiterung ab 1753 als Teil 2 u. 3. Theron and Aspasio or, a series of dialogues and letters (London 1755) + + + +Ruprecht Junior + + + +Schäfer Pastor + + + +Lamberts + + + +Fontenelle + + + +Hambergers + + + +moralischen Beobachtungen und Urtheile + + + +Klopstock ; ebd. S. 172–198 + + + +Parallele des Tragedies … + + + +Thrl. Taler, meist ist der 24 Silbergroschen entsprechende Reichstaler gemeint, eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze (Groschen: Silbermünze oder Kupfermünze; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch). + + + +kein Alphabeth d.i. ist nicht sonderlich umfangreich + + + +Brumoy + + + +Feßeln die sogenannten aristotelischen drei Einheiten + + + +Racine + + + +Exiger […] contraire , S. 36 + + + +Qu’importe […] echappe , S. 38 + + + +Tous […] patriotisme ebd., S. 56f. + + + +Le grec […] toujours pretes ebd., S. 72–77 + + + +On mene […] noeud ebd., S. 80 + + + +incommode […] des Anciens ebd., S. 85 + + + +par quelques […] plus besoin ebd., S. 106 + + + +les sentimens […] Theatres anciens , S. 113–123 + + + +Les fondemens […] consistoit etc: etc: etc ebd., S. 130–133 + + + +l’art de peindre ; Hamann besaß wohl die Ausgabe von 1761 (Amsterdam). + + + +La beauté […] ceux de l’ame ebd., S. 101 (Ausgabe 1760) bzw. S. 111 (Ausgabe 1761) + + + +Fresnoy ; enthalten in ebd. (Ausgabe 1761), S. 179–245 + + + +Abt von Marsy ; enthalten in Watelet (Ausgabe 1761), S. 247–312 + + + +periculum … lies: peniculum, Schwänzchen, Pinsel. , S. 3 und Watelet, S. 282 + + + +Ducaten Goldmünzen (in ganz Europa gängig) + + + +Die unwandelbare … + + + +8 Oktavformat + + +Brief Nr. 208 + + +Popowitsch + + + +Jer 45 + + + + + + + +politischen Büchern + + + +Kantemirs + + + +Marins + + + +Lauson + + + +Abhandl. + + + +Discours Vll. Pierre-Isaac Poissonnier, Discours sur le progrès des beaux arts en Russie (1760) + + + +Kanterschen + + + +Woltersdorfschen + + + +Buxtorfs + + + +gl. Groschen (Silbermünze oder Kupfermünze; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch) + + + +Arleqvin + + + +Luthers an Voltaire + + + +Witting + + + +Dii nostra … , 7,259f.: „Seid gnädig unsrem Beginnen, / Götter, und eurer Verkündung. Dir, Troer, gewähr ich die Bitte“ + + + +αλλοτρια allotria, abgelegene Angelegenheiten + + + +Brutus wohl im Sinne von Verräter + + + +Bruder + + + +Eintrittes ins Amt als Lehrer an der Rigaer Domschule (1758) + + + +Principiis obsta Wehret den Anfängen. + + + +Hause von in Riga, in der zweiten Jahreshälfte 1758 + + + +Beichtvater + + + +kam ich nach Riga Juli/August 1760 + + + +υστερον προτερον hysteron proteron: rhetorische Figur, bei der der spätere Vorgang vor dem früheren ausgeführt wird + + + +Scylla … zwischen Skylla und Charybdis: ausweglose Wahl zwischen zwei Übeln (nach , 3,420) + + + +der unsichtbare Richter 5 Mo 10,17 + + + +D. S. + + + +Aut – aut lat. Entweder – oder + + + +an blinden Leitern Mt 15,14 + + + +Mst. de prudentia scholastica Manuskript über die Klugheit, die in der Schule nötig ist; nicht ermittelt, vll. hier ironisch gemeint. + + + +Er schauet … Ps 102,20f. + + + +Elbing heute Elbląg + + + +Vetter + + + +Hinz + + + +Legat. Rath + + + +eleves Albertine Elisabeth und Friedrich Heinrich, die Kinder von + + + +jungen Pastor + + + +Bruder + + + +Fils Sohn, von lat. filius + + + +Brief Nr. 209 + + +Alkoran , + + + +Uebersetzung + + + +Metaphysik + + + +Plato + + + +Aeschylus + + + +Lycophron + + + +Uebersetzung Von lagen Übersetzungen der Antigone, der Elektra, des König Ödipus und des Philoktet vor; . + + + +Ulyses + + + +Elegien + + + +Wagner + + + +Arleqvin + + + +Ruprecht + + + +Sonderling + + + +Sterlingzeile Knappheit des englischen Stils + + + +jetzigen Gelde … Friedrich II. finanzierte den Siebenjährigen Krieg u.a. durch kalkulierte Münzverschlechterungen, die er mit den Pächtern der staatlichen Münzprägestätten vereinbart hatte. Zu diesen gehörten die Nathan Veitel Heine Ephraim (1703–1775) und Daniel Itzig (1723–1799). Mit Bezug auf Ersteren wurden diese Münzen als Ephraimiten bezeichnet. + + + + +Littleton + + + +Lucians + + + +Abhandl. + + + +Versuch Versuch eines Entwurfs von dem Leben und dem philosophischen Lehrgebäude Simons des Zauberers, zur Erläuterung der Worte Apostelgesch. 8, V. 9. 10. Aus dem Holl. übersetzt. (Cleve: Sitzmanns Witwe o. J. [1750]; Biga 91/264), Verfasser unbekannt. + + + +Brucker + + + +Cudworth + + + +ägyptischen Studenten + + + +in natura et effigie wahrhaftig und bildlich + + + +Lauson + + + +Hanovs + + + +Genuina + + + +Mama + + + +Patriarchen Seraphim II., Patriarch von Konstantinopel von 1757 bis 1761 + + + +Hheth und Oin Thet und Ain, , S. 2 + + + +M. B–e’s Answer + + + +A Short Reply + + + +Dissertationem criticam + + + +S. S. nicht ermittelt + + + +Vossius + + + +Sacrificulus in pago … Lat. Sprichwort: Er gäb’ einen guten Pfaffen, aber einen schlechten Propheten. + + + +le Fort + + + +Das Leben + + + + + + + +Geddes + + + +vermischter Nachr. vmtl. Sammlung vermischter Schriften zur Beförderung der schönen Wissenschaften, worin die deutsche Übers. von erschienen ist. + + + +Bruder + + + +B.. + + + +Herr und Frau Wegner + + + +wie der Satan 2 Kor 11,14 + + + +Lauson + + + +Wagner + + + +Premontval nicht zu ermitteln, welche Schrift von + + + +Mama + + + +inwendige der Schüßeln Mt 23,25f. + + + +Tod in den Töpfen 2 Kö 4,39f. + + + +Kolaqvinten Koloquinten, orientalische Frucht mit stark purgierender Wirkung + + + +Zeitungen Neue Zeitung von gelehrten Sachen, Nr. 49, Leipzig 1761, S. 421–423. + + + +Treschos Empfindungen + + + +Lehrmeisters Die Rezension bezeichnet , der mit einigen Gedichten in dem Band vertreten ist, als Treschos Lehrer. + + +Brief Nr. 210 + + + + + + +Morgen vgl. + + + +apocrustisches Medicamen apocrusticum: zurücktreibende Arznei + + + +Hof-Sünden-Diener als Arzt des Hofes in Mitau + + + +Hippocratis + + + +Boerhavens + + + +Baglivis + + + +Lauson + + + +Däntler N.N. Däntler + + + +Michaelis 29. September + + + +Bruder + + + +meinige + + + +Wegner + + + +Groß sind Ps 111,2 + + + +Mama + + + +Verwickelungen nicht ermittelt; vgl. + + + +Feinde lieben Mt 5,44 + + + +Manum de tabula dt. „Hand vom Bild!“ (im Sinne von: nicht weiter anrühren, nach , XXXV,36,80) + + + +Fiscal + + + +S. A. R. Son Altesse Royale, Seine Königliche Hoheit + + +Brief Nr. 211 + + +Daentler N.N. Däntler + + + +Fiscal + + +Brief Nr. 212 + + +Brief nicht ermittelt + + + +Ageluth + + + +Lauson + + + +Einen Möglicherweise der in <intlink letter="210" page="101" line="34" linktext="false">HKB 210</intlink> erwähnte Däntler. + + + +Alkoran + + + +Aristoteles + + + +27. h. Hamanns Geburtstag am 27. August + + + +Bis hieher … 1 Sam 7,12 + + + +opera ad extra Äußere Werke, die auf ein von Gott Verschiedenes gerichtet sind + + + +Bruder + + + +in saluo in Sicherheit + + + +die Kelter allein zu treten Jes 63,3 + + + +occasio calua lat. Sprichwort: „Fronte capillata est, post est occasio calva“ – „Vorn hat die Gelegenheit den Schopf, kahl ist sie hinten.“ + + + +im Geist und nicht im Buchstaben 2 Kor 3,6. + + + +neue Heloise + + + +Philosophen im Reifrock Anspielung auf + + + +Korinthischen Ertz begehrte Mischung aus Gold, Silber u. Kupfer + + + +Plan eines Romans Vgl. Mendelssohns Bedauern über das Fehlen jeglicher dramatischer „Situation“ – in seiner Rezension (Briefe die neueste Litteratur betreffend, Brief 167, 9. Tl., 1761, S. 266). + + + +Richardson ; den Vergleich hatte Mendelssohn eröffnet, wobei er den Realismus Richardsons über Rousseaus philosophierende Literatur stellt (ebd., S. 258). + + + +Clariße + + + +Geschlechter so verwechselt Vll. bezogen auf Julies sokratische Standhaftigkeit vor ihrem Tod, die +Mendelssohn kritisiert (Briefe die neueste Litteratur betreffend, Brief 170, 9. Tl., 1761, S. 294). + + + +Pompeius + + + +in seinem Dialog Das zweite, längere Vorwort zu , abgedruckt im Anhang des sechsten Teils: ein Gespräch zwischen Rousseau und seinem Verleger, in dem letzterer beständig Einwände formuliert gegen die sich der Autor verteidigt. + + + +Sallust II,20: „Cum alacribus saltu, cum velocibus cursu, cum validis vecte certabat.“ – „Er maß sich beim Springen mit den Schnellen, im Rennen mit den Geschwinden, im Gewichtheben mit den Starken.“ + + + +Wenn ich schwach bin … 2 Kor 12,10 + + + +zweyte Theil von + + + +Muralt Rousseaus literarische Figur vertritt die Kritik des Schweizers an der französischen Hegemonie. + + + +Citoyen … , „Préface, S. 24, dort aber „voyons votre pouls“; als Motto in der 3. Fassung von , N II S. 175, ED S. 77 + + + +cette morale … , Tl. 4, S. 171 + + + +Abelard , dessen Liebesaffäre mit seiner Schülerin Heloisa war das Muster für . + + + +vom Tod erweckten Protestanten + + + +Lazarus In London war 1707 eine so betitelte Ausgabe herausgekommen: The German Lazarus; Being […] to John Engelbrecht of Brunswick […] All Written by Himself. + + + +Poiret + + + +Umstand , S. 8 (Ausg. 1773). + + + +Democrit wirkte in Abdera. Seine Atomtheorie basiert auf der Annahme, dass alles in der Welt aus unteilbaren Einheiten, den Atomen, zusammengesetzt sei. Hippokrates berichtet von den Vermutungen der Abderiten ( 10–17). + + + +St. Foix Geschichte + + + +Herault + + + +Beherzigungen + + + +Herr und Diener + + + +mit Pope , V. 215–218: „A little Learning is a dang’rous thing/ Drink deep, or taste not the Pierian spring:/ There shallow draughts intoxicate the brain,/ And drinking largely sobers us again.“ In Duschs Übersetzung der Werke steht „Schöpfet tief“ (S. 122). + + + +Müßige Stunden + + + +Huber + + + +O tempora! o mores! Cic. Catil. 1,1: „O was für Zeiten, o was für Sitten!“ + + + +Verfaßer des Ulysses + + + +Verteidigung seines Sophokles Bringt Hamann hier Autorschaften durcheinander? ist der Übersetzer der in Einzelausgaben erschienenen Stücke von Sophokles, u.a. . Die Rezension in der (6. Bd, 1760, 1. St., S. 16–51 und 2. St., S. 231–279) ist von . + + + +M. Fischer + + + +Achenwall + + + +Freyheit Ebd., S. 39 (3. Hauptst., § 1) + + + +Krieges der Siebenjährige Krieg (1756–1763) + + + +Griselini Denkw. über + + + +deutsche Uebersetzer + + + +Serviten Mitglied eines Bettelordens + + + +Monachus curiosissimi supercilii dt. Mönche mit den neugierigsten Augenbrauen + + + +Cornaro , Gedicht in S. 138 in der dt. Ausgabe. + + + +Jacob Hamans nicht ermittelt + + + +Sanctorius + + + +Sarpius + + + +Hypolepses , S. 46 (dt. Ausgabe). + + + +des Kardinal Passionei Ebd., S. 306–342; + + + +Bellarmins + + + +Anmerkungen Ebd., S. 351–386. + + + +Heumanns Geist deutscher Gesetze + + + +Ruprecht , Brief nicht ermittelt + + + +verlornen Briefe vgl. + + + +Schauplatz , + + + +Lutherus + + + +Cohausens Hermippus + + + +e. g. exemplum gratia: dt. Um eines Beispiels willen + + + +serium in fumis nicht ermittelt + + + +Neotheam, picam nasi, Clericum […], Helmontium , , , + + + +Reinesio […] L. Clodium Hermippum Das wird schon auf dem Titelblatt von angekündigt und S.4f. (in der dt. Ausg.) erläutert. hat die Inschrift auf einem römischen Marmor-Denkmal überliefert, dt. (ebd. S.10): „Clodius Hermippus, der 115. Jahr 5. Tage durch das Anhauchen junger Mädchens gelebet hat, worüber sich auch nach seinem Tode die Naturkundiger nicht wenig verwundern. Ihr Nachkommen verlängert euer Leben auf eben diese Art.“ + + + +Schulmeister Ebd. S. 173 u. 201. + + + +Propert. Elegiarum III. 15 . Ebd. S. 80 + + + +Knechte Ebd., S. 92–100, 1 Mo 50,2 u. Hld 7 + + + +arcanum geheimes Mittel; vgl. ebd., S. 175 + + + +Baco , nicht ermittelt + + + +Ohe! iam satis est – – Hor. sat. 1,5,12f.: „Halt da, genug jetzt!“ + + + +Bruder + + + +Mama + + + +Hälfte Marianne Lindner + + + +Brief Nr. 213 + + +Fr. Consistor. R. + + + +HE D. + + + +Ruprecht + + + +Bengels Bengels Prophetische Zeitrechnung erl. von J. G. Böhmer + + + +M Schreibers + + + +Bürklin + + + +Abhandl. von Ehegesetzen vll. + + + +Jacobi + + + +Simon + + + +Versuch Vll. Erörterung zwoer wichtiger Schrifftstellen von denen merckwürdigen göttlichen Zorn-Gerichten über Sodom und Gomorra, wie auch Loths Weib, welche 1. Mos. XIX. beschrieben worden von Just Heinrich Jenisch (Hamburg 1760) + + + +Woltersdorf + + + +Student vll. + + + +Pastoris + + + +Defect Bogen + + + +Lamberts Kosmologische Briefe + + + +mit fremdem Kalbe Ri 14,18 + + + +Auserlesene Poesien + + + +Erläuterungen der Psalmen DavidsVerfasser unbekannt, Erläuterungen der Psalmen Davids, aus ihren Eintheilungen in fünf Bücher und ihren Ueberschriften (17 Bde., Frankfurt/Leipzig 1755–1766) + + + +Dommerich + + + +Fragment + + + +andern + + + +Gesners + + + +Christlieb + + + +Bengels + + + +patriotischen Ortmann + + + +Fehren + + + +Crusius + + + +Anleitung + + + +Modestreiche Verfasser unbekannt, Modestreiche eines Kavaliers: nebst angenehmen Vorstellungen (1761) + + + +Fabelchen Ebd.: „Der lose Fuchs“, S. 67–69. Darin wird ein Fuchs, der in einen Hof einbrechen will, von einem Hund gestellt und dann totgeschlagen. + + + +Ringeltaubens + + + +Schabbalies + + + +Putz + + +Brief Nr. 214 + + +Brief nicht ermittelt + + + +HE P. Rup. + + + +Pfaff , u. + + + +Dantzig vll. als Verlagsort + + + +Vernets unklar, welcher Titel von + + + +HE Rector + + + +HE Pastor R. + + + +Meinen Anfang wohl ein Manuskript, das schon früher erwähnt wurde: , + + + +vermischten Anmerkungen + + + +Restaut + + + +Portepée Faustriemen, Schlagband (das den Degen an der Hand sichert), Standesabzeichen von Offizieren. Hier vielleicht als Symbol für , der seine militärische Laufbahn beginnt. + + + +ältesten + + + +jüngsten wohl + + + +Praeceptores Lehrer + + + +Maior Domus Hausverwalter + + + +in Kurl. in Kurland auf Gut Grünhof als Hofmeister + + + +Galläpfel Pflanzengalle, die im Herbst an der Unterseite von Eichenblättern zu finden ist, aus der Eisengallustinte gewonnen wird. + + + +Rathsverwandten + + + +Reuolution vll. Begleitung von + + + +Grünhof heute Zaļā (Zaļenieku) muiža, 70 km südwestlich von Riga, 20 km südwestlich von Mitau + + + +Bl. nicht ermittelt + + + +fallacia sensus Sinnestäuschung + + + +Platohnen Landgut Platohnen bei Mitau + + + +Haase + + + + + + + +Milton […] in fonte , in der Originalausgabe + + + +Bodmers + + + +Die Vll. + + + +Klopfstock + + + +Geisterlehre nicht ermittelt + + + +Henriade + + + +Abhandl. + + + +Jardins! … Zitat aus Voltaires „Reponse [au Roi de Prusse]“, in: , S. 193. + + + +Homer + + + +Malheur … Damit endet das 2. Kapitel von . + + + +Rhapsodien Vgl. ebd., am Ende des Kapitels zu Homer + + + +Glassii Philologiam sacram + + + +Mosheims , S.132. + + + +Johannis […] Pauli Styl , Buch 1, S. 337–346 + + + +Witting + + + +στιχους Reihe, Vers. , Buch 1, Sp. 345 + + + +Cabbala Ebd., Buch 2, Sp. 425-439. + + + +Grammatica und Rhetorica Ebd., Buch 3–5 + + + +HE Doctor + + + +Brief vll. + + + +Ignoti nulla cupido Ov. ars 3,397: „Man hat kein Verlangen nach etwas, das man nicht kennt“. + + + +Homo sum – – Ter. Heaut. 77: „homo sum, humani nil a me alienum puto“ – „Mensch bin ich, nichts Menschliches ist mir fremd“. + + + +Eberts Uebersetzung , siehe + + + +Auf! auf! … aus der 3. Strophe von Johann Wentzens Lied O daß ich tausend Zungen hätte + + +Brief Nr. 215 + + +Michelsferien ab dem 29. September + + + +Beherzigungen + + + +Griselini + + + +Luther. ante Lutheranismum + + + +Abhandl. + + + +deutschen Lazarus , vgl. . + + + +Haff Brackwasserbereich an der Küste + + + +Börnstein Bernstein + + + +Jesaias + + + +Jeremias, Joel und Hosea […] von Burscher und + + + +Student vll. + + + +Bruder + + + +Collaborator Hilfslehrer + + + +Löbenicht Stadtschule in Löbenicht, einem Stadtteil von Königsberg + + + +Pauperhaus Internat für arme Kinder, das zur Stadtschule gehört. + + + +Hindersen + + + +Magistrat + + + +Nec quia … 1,1: „Und auch wenn du es aufgibst, des unbesiegten Glykon Gliederstärke erreichen zu wollen, so wirst du doch nicht hindern wollen, daß frei dein Körper von Gichtknoten bleibt. Fortschritte zu machen ist auch recht, wenn man nicht weiter darüber hinaus kann.“ + + + +Lucas Weg zur Glückseeligkeit , Bd. 1, S. 39f., dort lautet die Übersetzung: „Zwar Glycons Sieg und Kraft erreicht dein Körper nicht; / Doch heiltest du darum ihn nicht von Schwulst und Gicht? / Ist dir zum letzten Ziel, gleich Muth und Kraft benommen, / So kannst du gleichwohl doch zum ersten Ziele kommen.“ + + + +jungen HE. den Söhnen von + + + +D. Lilienthal + + + +Plato + + + +Cratylus 428c. + + + +ersten Tetralogie Die antike Anordnung der Werkes Platons bestimmt neun Tetralogien; die erste umfasste die Dialoge Euthyphron, Apologie, Kriton und Phaidon. + + + +Fischer + + + +Berl. Berlin + + + +Thlr. Taler, meist ist der 24 Silbergroschen entsprechende Reichstaler gemeint, eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze. + + + +Oehlert nicht ermittelt + + + +Moldenhauer + + + +Altstädtschen Bibliothek seit 1737 in der Altstädtischen Lateinschule + + + +Aldina Schrift aus der Offizin des Buchdruckers Aldus Manutius (1449–1515) in Venedig. (Venedig 1513). + + + +Zueignungsschrift an Pabst Leo X. Papst Leo X. (1475–1521) erteilte Aldus Manutius (1449–1515) das Privileg, griechische und lateinische Ausgaben zu publizieren. + + + +Ducaten Goldmünzen (in ganz Europa gängig) + + + +Marsilii Ficini Uebersetzung die von herausgegebene Übers. Ficinos der Platonis Opera erschien 1546 in Basel. + + + +Sokratische Denkw. + + + +Xenophon + + + +Wolken + + + +Urtheil im 57. St. von , Juli 1760; abgedruckt in + + + +Thespis , dessen schlechter Ruf, wie er für Ziegras Polemik zugrunde liegt, vielleicht auf die Anekdote bei Diogenes Laertius (1,1,59) zurückgeht, wonach Solon ihn des nutzlosen Fabulierens bezichtigt habe. + + + +Häfen Mehl + + + +arabisches vgl. + + + +Wolfi Curis philologicis + + + +Kypke + + + +Giannoni + + + +Juris ciulis und canonici Bürgerliches Recht und Kirchenrecht + + + +Kanter + + + +Thomas Campanella ; , S. 314 + + + +Gemmingen + + + +Gedichte + + + +Henriette + + + +die neue Heloise + + + +Versuche im Denken + + + +seines Bruders wegen , vgl. + + + +meinen Stubenburschen Vgl. + + + +chaldäische Bücher Ehemalige Bezeichnung für das Biblische Aramäisch, in dem große Teile der Bücher Daniel und Esra verfasst sind; hier wohl auf das Buch Daniel bezogen, . + + + +Alting + + + +le Dieu + + + +Geddes + + + +Plato + + + +Warburton + + + +Fortsetzung + + + +Lowths + + + +Michaelis + + + +Panegyrique Lobschrift + + + +Altonaischen Zeitungen , 73. St. vom 21.9.1761 + + + +Lettre neologique + + + +Jungferschaft der Muse Die Musen werden als Jungfrauen aber auch als Mütter (bspw. Kalliope als Mutter von Orpheus) ausgegeben. + + + +Inoculation Impfung; Hamann hat die kleine Schrift, , anonym zugesandt bekommen, später schreibt er sie zu, vgl. . + + + +O Vos … Der Verweis auf Vergil ist vmtl. ein Irrtum. Gemeint ist wohl 4,8,51: „At vos admoniti nostris quoque casibus este / Aequantem superos emeruisse virum“ – „Seid auch ihr durch mein Schicksal ermahnt, die Gunst des göttergleichen Mannes zu gewinnen.“ Auch zitiert in der Einleitung der Kreuzzüge, N II S. 115, ED S. a3v. + + + + +das Motto aus dem Lucan vor dem Auszuge 2,496–498: „non, si tumido me gurgite Ganges / Summoveat, stabit iam flumine Caesar in ullo / post Rubiconis aquas.“ – „Nein, und wenn der Ganges mich mit seinem Wogenschwall fortschwemmen wollte: Caesar wird in keinem Strom mehr steckenbleiben, seit er den Rubicon durchwatete.“ Als Motto dem Text vorangestellt, mit dem Hamann auf die Provokation antwortet – . + + + +guten Freund in Schlesien nicht ermittelt + + + +e.g. exempli gratia + + + +Gellert […] und Rabner Im 1761 veröffentlichten Briefwechsel zwischen und () geht es um die Kontroverse über den schlechten Ruf der deutschen Literatur bei den Berliner Gelehrten der Königlichen Akademie der Wissenschaften. + + + +sn Brief an Rabner , S. 61. + + + +Motto Mt 11,12; vgl. , S. 56. + + + +Premontval + + + +Mollibit 3,23,19: „mollibit aversos penates \ farre pio et saliente mica.“ – „versöhnt die erzürnten Penaten / als fromm dargebracht geschrotetes Korn und aufsprühendes Salz.“ Zitiert in N II S. 280, ED S. 2, ; der grammatische Fehler bei Horaz (mollibit/molliet) wird dann in thematisiert, N II S. 289, ED S. 25. + + + +Priscian + + + +HE. Schul-Collega nicht ermittelt + + + +Fremdling vgl. Lk 24,18. hat vmtl. die Anspielungen in § 7 von moniert: Leibniz (Leibnuts), Wolf (Loup), Crusius (Crosse). + + + +Leibnitz + + + +Wolf + + + +Crusius + + + +Bengelianer Anhänger von , hier wohl konkret mit Bezug auf dessen Methode chronologischer Typologese, die biblische Prophezeiungen mit historischen Ereignissen identifiziert und den Zeitpunkt noch ausstehender Offenbarungen konkret berechnet. + + + +Fehr + + + +Burschers Jeremias + + + +kleine Anecdote in Mst. nicht ermittelt + + + +lettre neologique + + + +coecus catellus blindes Hündchen, sprichwörtlich: lat. canis festinans catulos (eiliger Hund zeugt blinde Hündchen) + + + +Cratylus von + + + + + + + +s.o. + + + +HErrn D. nicht ermittelt + + + +Haushofmeister nicht ermittelt + + +Brief Nr. 216 + + +Abälard Virbius Unter diesem Pseudonym erschien + + + +Inschrift Lindnder hat wohl gefragt, ob er der intendierte Empfänger sei. + + + +gäntzl. Scheidung von Berens und Kant + + + +Abfertigung des Hamb. Nachr. im 57 St. von , Juli 1760; abgedruckt in + + + +P. St. Petersburg + + + +derselbe Ziegra + + + +HE. B. + + + +HE. Mag. K. + + + +Jakob Böhm + + + +Calumnien Verleumdungen + + + +Narrentheidungen Eph 5,4 + + + +wie Agur Spr 30,8 + + + +Baßa + + + +Bruder + + + +Thlr. Taler, meist ist der 24 Silbergroschen entsprechende Reichstaler gemeint, eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze. + + + +Bengels Erklärung + + + +Jünger Joh 13,23 + + + +Pharisäer Mt 22,15ff. + + + +Charakter Wolmars Mit dem Julie standesgemäß aber gegen ihren Willen verheiratet wird in . + + + +glimmend Tocht Mt 12,21 + + + +Herkules furiosum vll. Anspielung auf die Tragödie Hercules furens des Seneca + + + +caeteris paribus lat.: ceteris paribus qui hypothetice concludunt – dt.: unter sonst gleichen Bedingungen, die hypothetisch zum Schluß führen + + + +ersten Theil von Platons Werken; vgl. + + + +Gespräch vom 2ten wohl das Buch Politikos der zweiten Tetralogie + + + +Galgen Est 5,14, bezogen auf Haman, der erste Minister Ahasveros, und seine List zur Vernichtung der Juden, die sich gegen ihn selbst wendet. + + + +Cui bono? dt.: Wem nützt es? + + + +Abaelard Virbius Unter diesem Pseudonym erschien + + + +Apelles […] crepidam . 35,36,85: „Schuster bleib bei deinen Leisten.“ + + + +Feurige Roß v. Wagen 2 Kön 2,11 + + + +Phaeton Sohn des Sonnengottes Helios. Als er mit dessem Sonnenwagen zu fahren versucht, stürzt er durch einen Blitz von Zeus ab (u.a. 1,750–2,400). + + + +Wer sein Leben … Mt 10,39 + + + +Komm ich um … Est 4,16 + + + +chaldäische Kapitel + + + +Er fördert … Ps 90,17 + + + +Plato + + + +Ianus bifrons Janus, doppelgesichtiger röm. Gott der Tore und des Anfangs + + + +Mama + + + +HE Wagner + + + +liebe Hälfte Marianne Lindner + + + +Lettr. neolog. + + + +nach Paris bestimmt nicht ermittelt + + + +Fidibus Pfeifenanzünder + + + +Brief Nr. 217 + + +Lauson + + + +jetzigen Aspecten Vll. die Besetzung Ostpreußens durch russische Truppen + + + +Auf! auf! … Hamann zitiert ein Billet an + + + +Hamb. Nachrichten im 87. und 88. Stück der Hamburgischen Nachrichten vom 10. bzw. 13 November 1761 (S. 691–701) sind Hamanns Chimärische Einfälle teilweise abgedruckt. Soviel Raum wird in diesem Jahr kaum einem anderen Text in den Hamburgischen Nachrichten eingeräumt. + + + +Ihres Briefes nicht ermittelt + + + +Kurl. Kurland + + + +Frau ConsistorialR. + + + +Mercur wohl der Stubenbursche + + + +Lauson + + + +Platons vgl. + + + +gl. Groschen (in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch) + + + +Proclus + + + +Plotinus + + + +Theophrastus Kräuterbuch + + + +Athenaeus + + + +Cabbala […] Reuchlinus vll. + + + +Thrl. Taler, meist ist der 24 Silbergroschen entsprechende Reichstaler + + + +fl. Gulden, Goldmünze, hier aber 1 polnischer Gulden, eine Silbermünze, entsprach 30 Groschen + + + +gl. Groschen (in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch) + + + +arabisch Lexicon + + + +Alcoran + + + +I. Buch vgl. , , + + + +Näschereyen + + + +Sendschreiben , erschien dann 1762. Auf Friedrichs „Epistel an Keith [James Keith, 1696–1758]“ (in: Poësies Diverses, 1760, S. 215), worin mittels lukrezischer Motive die Unsterblichkeit der Seele verneint wird, spielt auch Hamann in den Wolken an (N II S. 106/16f., ED S. 63). Mendelssohn verteidigte im 98. und 99. der die poetische Nachahmung antiker, epikureischer Topoi. Auf diese Verteidigung wiederum bezieht sich Trescho polemisch. + + + +Sterbebibel + + + +Götz Vll. ist gemeint. + + + +ersten Gedichte + + + +neuen Journal nicht ermittelt + + + +kleine Sammlung vll. , vgl. + + + +L. vll. Lauson + + + +Porsch + + + +babioles + + + +Abhandl. „Sur l’ironie“, in: , Tl. 1, S. 61–72. + + + +Lebensbeschreibung + + + +epitres diverses , Bd.2, S. 172f. + + + +granum salis dt. mit einem Körnchen Salz, im Sinne von nicht ganz ernst zu nehmen + + + +H. Engelbrecht + + + +Marmontels Erzählungen , Tl. 1, S. 213–244 (1763) + + + +Des Bücherschreibens … Pred 12,12 + + + +Pastor Ruprecht + + + +BrodtHE. war im November 1761 gestorben. + + + +Laß die Todten … Mt 8,22 + + + +defectBogen von , , + + + +Versuch … vll. + + + +Kern + + + +Bändchen + + + +cramben bis coctam aufgewärmter Kohl (Iuv. 7,154) + + + +GelegenheitsGedichte Gelegenheitsgedichte + + + +Exercitium + + + +in effigie dt. im Bildnis; vgl. in der Vorrede zu den Kreuzzügen des Philologen N II S. 117/15, ED S. a7r. + + + +nach Morungen zu + + + +Freund K ––– vll. + + + +lieben Frau Marianne Lindner + + +Brief Nr. 218 [Vielleicht handelt es sich um Trescho, 124,36f] + + +Remarques nicht ermittelt, wohl eine Anwort auf Hamanns Lettre neologique + + + +comme St. Paul 1 Kor 12,22f. + + + +L’Hercule Vgl. zu ‚Hercule‘ , § 6, zu ‚Enigme‘ und ‚Sphinge‘ ebd. § 7, zu ‚enseigner‘ ebd. § 11. + + + +feuille volante Hi 13,25 + + + +toms vmtl. falsche Lesung für „termes“ + + + +Dictionnaire + + + +pour les Fous … wiederholt die Widmung im Untertitel von + + + +Brief Nr. 219 + + +Catullus … 12,14–17: „Denn sätabische Taschentücher aus Iberien / haben als Geschenk mir geschickt Fabullus / und Veranius. Die muß ich einfach lieben / wie mein Veranchen und Fabullus.“ In Hamanns Catull-Ausgabe von 1762 S. 12. Die Stelle ist umfangreicher zitiert in der 2. Fassung der Chimärischen Einfälle, N II S. 158, ED S. 78. + + + +XII. Theils Der 12. Teil der , der neben einer kurzen Vorbemerkung und dem Wiederabdruck der Chimärischen Einfälle auch Mendelssohns Antwort auf diese als Fulberti Kulmii Antwort an Abaelardum Virbium enthält. Ein vorangehender Briefwechsel Mendelssohns und Hamanns ist nicht überliefert. + + + +Vogel Namah hebräisch: יענה, Strauß. Die folgende Beschreibung referiert unterschiedliche Aussagen über dessen Natur, wie die Fähigkeit Eisen zu verdauen (Plin. nat. hist. 10,1), die Eier mit den Augen allein auszubrüten und einen Kamelleib zu haben, die bspw. auch im Zedler (Bd. 40, Sp. 799–801) genannt werden. Die Anspielung geht vmtl. von dem Buchstabenspiel der pseudonymen Publikationen aus und verkehrt den biblischen ‚Haman‘. + + + +Fulbert Kulm . Mendelssohns Pseudonym spielt an auf Fulbert (1060–1142), den Kanonier von Paris, vor allem aber Onkel und Vormund der Heloisa, zu deren Hauslehrer er Petrus Abaelardus bestellt. Nachdem er dessen Verhältnis zu Heloisa gewahr wird, lässt er Abaelardus kastrieren. Kulm ist, Hamanns eigenem Verständnis nach (vgl. ) zusammengesetzt aus Mendelssohns Kürzel in den Literaturbriefen K und den beiden Anfangsbuchstaben Lessings und Mendelssohns; vgl. . Die Anregung zur Entgegnung als Domherr Fulbert geht auf Hamann selbst zurück, vgl. , N II S. 165/1, ED S. 94f. + + + +Laune ihres Freundes … , S. 192f. + + + +L – – + + + +(– Veraniolum … 12,17: „mein Veranchen und Fabullus“ + + + +Respondes … 6,14: „Du antwortest, die eine Augenbraue zur Stirn gezogen, die andere zum Kinn gesenkt, Grausamkeit mißfalle dir.“ Auch zitiert in , N II S. 361/17, ED S. 15. + + + +„Als Kunstrichter … , S. 214 + + + +Israelite Joh 1,47 + + + +Kindermörder Abraham 1 Mo 22,1–19 + + + +Untertreter 1 Mo 27,36 + + + +Aristokratie der Musen vgl. dagegen , S. 217. + + + +Anakreon , vgl. ebd., S. 212; Mendelssohn spielt mit Anakreon auf den moralischen Rigorismus in Genf an (wie ihn auch Rousseau vertritt), wo bspw. zeitweise Theater verboten waren. + + + +Fulberts s.o. + + + +Abälards Unter dem Pseudonym Abälardus Virbius erschien Hamanns Beylage zum zehnten Theile der Briefe die Neueste Litteratur betreffend. Der Name ist gewählt in Anspielung auf (1079–1142), dessen Liebesbeziehung zu seiner Schülerin Heloisa Vorbild für Rousseaus Neue Heloise war. Der Beiname Virbius (von lat. bis virum, dt. zweimal Mann) wird in , 7,761–7,769 und , 15,540–546 dem Hyppolit beigelegt, nachdem er, zunächst von Pferden zerrissen, durch die Heilkunst des Päons und die Liebe Dianas wieder zum Leben erweckt wurde. Abelaerd wurde zwar nicht zerrissen, auf Betreiben Fulberts aber kastriert. + + + +Duplic Antwort auf eine Antwort. + + + +in meinem Namen bspw. Jer 29,9 oder Mt 18,5, Joh 14,14 u.ö. + + + +erfüllt vll. Lk 1,20 + + + +Palinodie Widerruf mit gleichen stilitischen Mitteln. Das Wort hatte Mendelssohn benutzt, , S. 217. + + + +keiche keuche + + + +Virbius s.o. + + + +Zueignungsschrift der dritten Auflage In den Kreuzzügen erschienen die Chimärischen Einfälle in „Dritte[r] Auflage, vermehrt mit einer Zueignungsschrift aus dem Catull an die hamburgischen Nachrichten aus dem Reiche der Gelehrsamkeit“ (N II S. 157, ED S. 77), bei der es sich um ein lat. Zitat von 12 (mit Auslassungen) handelt, s.o. Im 87. und 88. Stück der Hamburgischen Nachrichten vom 10. bzw. 13 November 1761 war ein Teilabdruck der Chimärischen Einfälle erschienen, vgl. dazu auch . + + + +Marruccinum Asinium 12,1. Gemeint ist , der damit als diebisch attribuiert wird. + + + +frater Pollio 12,6f. Gemeint ist wohl , der im Hamburgischen Correspondenten freundlich über die Sokratischen Denkwürdigkeiten geurteilt hatte. + + + +est enim leporum / Disertus puer ac facetiarum 12,8f: „Er ist nämlich ein Bursche, / der voller geistreicher Einfälle und Späße steckt.“ + + + +Sokr. Denkw. + + + +Agorakrit Der Wursthändler in Aristoph. Equ. 1257. + + + +Aristophanes + + + +zwo neue Würste Kleeblatt hellenistischer Briefe und Aesthaetica. + + + +„Abermal Schimmel!“ Vgl. , S. 218, wo dieser die poetologische Metapher des Schimmels, die Hamann in den Denkwürdigkeiten auf den eigenen Stil angewandt hatte, aufgreift, um im Gegensatz dazu mehr Klarheit und Ausführlichkeit zu fordern. + + + +vox faucibus haesit 2,774: „es stockt mir die Stimme“. + + + +Pαψωδοι Eρμηνεων ερμενεις kürzendes Zitat aus 535a: ihr Rhapsoden seid also Sprecher der Sprecher. (Σωκράτης: οὐκοῦν ὑμεῖς αὖ οἱ ῥαψῳδοὶ τὰ τῶν ποιητῶν ἑρμηνεύετε./ Ἴων: καὶ τοῦτο ἀληθὲς λέγεις./ Σωκράτης: οὐκοῦν ἑρμηνέων ἑρμηνῆς γίγνεσθε) + + + +Fulbert Kulm s.o. + + + +Ich meide … Vgl. die diesbezügliche Kritik Mendelssohns, , S. 218–220. + + + +von sich selbst Vgl. ebd., S. 217. + + + +Spleen und lange Weile Vgl. ebd., S. 219. + + + +Auch in der Dunkelheit … Verse aus Gellerts Gedicht Reichthum und Ehre. Der zweite anzitierte Vers schließt: „heißt mehr als Held verrichten.“ + + + +unserer zufälligen Bekanntschaft Hamann traf Mendelssohn erstmals auf dem Weg nach London, in Berlin. Vgl. , LS S. 333. + + + +der Friede Auf Zarin Elisabeth folgte nach ihrem Tod am 5. Januar 1762 ihr Neffe Peter III. auf den russischen Thron, ein Bewunderer Friedrichs II. Der Friede zwischen Russland und Preußen wurde schließlich am 5. Mai geschlossen. + + + +Löw in der Fabel 82: „Esel, Hahn und Löwe. Auf irgendeinem Hof lebten ein Esel und ein Hahn. Als ein hungriger Löwe den Esel sah, ging er unverzüglich hin, um ihn aufzufressen. Beim Lärm des krähenden Hahnes bekam der Löwe aber einen gewaltigen Schrecken – es heißt nämlich, daß die Löwen vor dem Geschrei der Hähne Angst haben – und wandte sich zur Flucht. Der Esel wurde übermütig bei dem Gedanken, daß sich der Löwe vor einem Hahn fürchtete, und lief hinaus, um diesen zu verfolgen. Aber als der Löwe weit genug entfernt war, fraß er ihn auf. So geht es auch manchen Menschen: Sie sehen, daß sich ihre Feinde zurückziehen und fassen deshalb Mut; dann aber werden sie von ihnen unversehens vernichtet.“ + + + +Sichel […] scharfen Hippe Offb 14,14ff. Die Hippe ist ein Rebmesser. + + + +besudeltem Gewand Jes 63,1–3 + + + +Spaß so werden Hamanns Einfälle einleitend zum Abdruck in den Literaturbriefen genannt (12. Tl., 22.10.1761, S. 191). + + + +dramatischen Versuchs + + + +Thespis . hatte Hamann in der Rezension der Wolken in den Hamburgischen Nachrichten (57. Stück, 28. Juli 1761, S. 449–454) so genannt, als einen Verwandten des „deutschen Hans-Wurst“, mit einem Zitat aus V. 276f.: „Wie man erzählt, hat Thespis die unbekannte Gattung der tragischen Muse erfunden und auf Karren die Werke gefahren …“ + + + +for the play … , II,2. + + + +billet-doux Liebesbrief (wörtl. etwa süßer Zettel) + + + +Verfaßer der Briefe über die N. L. Ob Hamann hier , oder selbst verdächtigt, wird nicht klar. + + + +Aspecten des deutschen Horizonts Gemeint sind vll. die beiden Schriften Schriftsteller und Kunstrichter und Leser und Kunstrichter. Vll. geht es aber auch um die Anspielung auf die Planetenkonstellationen in der Vorrede zu den Kreuzzügen N II S. 115/26–116/6, ED S. a4r–a5r. + + + +homerischen Schlummer 359. + + + +sub rosa Unter dem Siegel der Verschwiegenheit + + + +Mardochai Im Buch Esther wird u.a. beschrieben, wie Hamanns Namensvetter Haman (s.o.) seinen Widersacher, den Juden Mordechai, hängen lassen will (Est 5,14), weil er sich vor ihm nicht beugt (Est 3,2), schließlich aber selbst an jenem Galgen gehängt wird, den er für Mordechai hatte errichten lassen (Est 7,10). + + + +Freund Gemeint ist vmtl. . + + +Brief Nr. 220 + + + +Fluß und Magenfieber „Febris catarrhalis, ein nachlaßendes Fieber, welches sich mit Flüssen auf der Brust vereinigt. Man macht einen Unterschied unter ein gutartigen [Catarrh] und bösartigem Flußfieber.“, vgl. Krünitz, Tl. 14, S. 420 + + + +Voltaire , + + + +Ihrige nicht ermittelt + + + +HE Fiscals ; vll. ist an diesen gerichtet. + + + +Brief mit Nicolai Pettschaft mit dem Siegel von . Auf diesen antwortete Hamann wohl mit Brief Nr. 219 an Mendelssohn. + + + +XII. Theils der Briefe + + + +„Diesen Spaß … , Tl. 12, Br. 192, S. 191f. + + + +Abälard Unter dem Pseudonym Abälardus Virbius erschien Hamanns Beylage zum zehnten Theile der Briefe die Neueste Litteratur betreffend. Der Name ist gewählt in Anspielung auf (1079–1142), dessen Liebesbeziehung zu seiner Schülerin Heloisa Vorbild für Rousseaus Neue Heloise war. Der Beiname Virbius (von lat. bis virum, dt. zweimal Mann) wird in , 7,761–7,769 und , 15,540–546 dem Hyppolit beigelegt, nachdem er, zunächst von Pferden zerrissen, durch die Heilkunst des Päons und die Liebe Dianas wieder zum Leben erweckt wurde. Abelaerd wurde zwar nicht zerrissen, auf Betreiben Fulberts aber kastriert. Vgl. dazu im vorangegangenen Brief an Mendelssohn, + + + +Fulbert . Mendelssohns Pseudonym spielt an auf Fulbert (1060–1142), den Kanonier von Paris, vor allem aber Onkel und Vormund der Heloisa, zu deren Hauslehrer er Petrus Abaelardus bestellt. Nachdem er dessen Verhältnis zu Heloisa gewahr wird, lässt er Abaelardus kastrieren. Kulm ist, Hamanns eigenem Verständnis nach (vgl. ) zusammengesetzt aus Mendelssohns Kürzel in den Literaturbriefen K und den beiden Anfangsbuchstaben Lessings und Mendelssohns; vgl. . Die Anregung zur Entgegnung als Domherr Fulbert geht auf Hamann selbst zurück, vgl. , N II S. 165/1, ED S. 94f. + + + +K. […] L–g und M–s Mendelssohn hatte seine Rezensionen der Nouvelle Héloise mit K. gezeichnet. L–g ist , M–s ist . + + + +Jachin und Broaz 1 Kö 7,21 + + + +parcus dearum cultor 1,34,1: „ein seltener Verehrer der Göttinnen“. + + + +„Die Kenner … , S. 218f. + + + +„Da Sie … Ebd., S. 219. + + + +„Sie sehen … Ebd., S. 219f. + + + +Moses + + + +Brief + + + +Etoit-il trop grand? + + + +Colifichets Kinkerlitzchen + + + +Mes noirceurs, … + + + +Mr. le Fort + + + +Vettels Montesquiou lies: Vattel. 1761 erschien in Frankfurt und Leipzig ein Sammelband mit Schriften von , Emer de Vattel (1714–1767) und : Vermischte Abhandlungen und Gedichte über verschiedene Materien aus der Sittenlehre, Staatskunst, Weltweisheit und den schönen Wissenschaften (2 Bde.). + + + +Anti-Shaftesbury + + + +De la nature + + + +T. Näschereyen + + + +Bruder Redner „Redner“ war ein Amt in Freimaurerlogen; gemeint ist , der 1761 zusammen mit Galimafreen nach dem heutigen Geschmack veröffentlichte. + + + +Gallimafrees Altfranz. galimafrée; abschätzige Bezeichnung eines Eintopfs aus Fleischresten. + + + +Dessert Vll. Lindners Abhandlung von der Sprache. Den Druck sollte Hamann überwachen. besprach die Abhandlung im 231. und 232. der Literaturbriefe (Tl. 14, S. 249–266). + + + +Schulstück im Sammelband der Schulhandlungen erschienen fünf Stücke. Hier ist wohl Lindners Der wiederkehrende Sohn gemeint. Siehe dazu . + + + +Nuppenau + + + +Herkules + + + +Anticotton eine anti-jesuitische Polemik gegen Petrus Coton (1564–1626): Anti-Cotton Oder Kurtze und gegründte Widerlegung Deß durch den Jesuiten Cotton außgesprengten vermeynten Erklärungschreibens. In deren umbständlich erwiesen und dargethan wird, das die Jesuiten an der schröcklichen und verfluchten Mordthat an weyland deß Christseligsten Königs Heinrichs deß IV. Person begangen, schuldig und die rechte Ursacher seyen (1610). In der französischen Ausgabe der Histoire de l’admirable Dom Inigo de Guipuscoa steht der Text im 2. Bd. + + + +Uebersetzung erschien 1762 in Frankfurt und Leipzig + + + +Charles le Vier Charles le Vier (Levier), Buchdrucker in Den Haag + + + +de Selua Haag bedeutet Druckort Den Haag + + + +Prosper Marchand + + + +Bar epitres div. , Bd.2, S. 172f, vgl. . + + + +Winkelmanns Anmerkungen + + + +Kochs Pharos + + + +Prideaux und Shuckford und , die Kochs Titel schon nennt. + + + +Entsiegelten Daniel + + + +Boysens Beyträge + + + +Michaelis Grundsätzen + + + +Simonis Wörterbuch + + + +Schwabe zum Gottsched Johann Joachim Schwabe verteidigte seinen Lehrer in den Briefen über die Heinzische Widerlegung gegen Kritik. Früher hatte er schon mit den eines der wichtigsten Publikationsorgane Gottscheds herausgegeben. + + + +Semmler zum Baumgarten war Schüler von in Halle. + + + +Windheim gab, als sein Schüler, heraus. + + + +Plato + + + +Kreuzzügen + + + +Kulm + + + +Virbius + + + +schrieb + + + +Moses + + + +Fulberts und Abälards s.o. + + + +Dixi et libraui … „Ich habe gesprochen und meine Seele befreit.“ + + + +Wer sein Leben … Mt 10,39 + + + +wie ich an Moses schrieb + + + +erfüllt vll. Lk 1,20 + + +Brief Nr. 221 + + +Moliere … In der ersten Szene von sagt dies der Protagonist Alceste zu Philinte: „Ich, Ihr Freund? – Streichen Sie mich aus!“ Vgl. dazu zwei Äußerungen in Hamanns vorangegangenem Brief, u. . + + + +öffentlicher so wohl als Privatcharacter Vgl. . + + + +Schriftsteller und Kunstrichter Vgl. . + + + +Abälard Unter dem Pseudonym Abälardus Virbius erschien Hamanns Beylage zum zehnten Theile der Briefe die Neueste Litteratur betreffend. Der Name ist gewählt in Anspielung auf (1079–1142), dessen Liebesbeziehung zu seiner Schülerin Heloisa Vorbild für Rousseaus Neue Heloise war. Der Beiname Virbius (von lat. bis virum, dt. zweimal Mann) wird in , 7,761–7,769 und 15,540–546 dem Hyppolit beigelegt, nachdem er, zunächst von Pferden zerrissen, durch die Heilkunst des Päons und die Liebe Dianas wieder zum Leben erweckt wurde. Abelaerd wurde zwar nicht zerrissen, auf Betreiben Fulberts aber kastriert. Vgl. und . + + + +Fulbert . Mendelssohns Pseudonym spielt an auf Fulbert (1060–1142), den Kanonier von Paris, vor allem aber Onkel und Vormund der Heloisa, zu deren Hauslehrer er Petrus Abaelardus bestellt. Nachdem er dessen Verhältnis zu Heloisa gewahr wird, lässt er Abaelardus kastrieren. Kulm ist, Hamanns eigenem Verständnis nach (vgl. ) zusammengesetzt aus Mendelssohns Kürzel in den Literaturbriefen K und den beiden Anfangsbuchstaben Lessings und Mendelssohns; vgl. . Die Anregung zur Entgegnung als Domherr Fulbert geht auf Hamann selbst zurück, vgl. , N II S. 165/1, ED S. 94f. + + + +Mardochai Im Buch Esther wird u.a. beschrieben, wie Hamanns Namensvetter Haman seinen Widersacher, den Juden Mordechai, hängen lassen will (Est 5,14), weil er sich vor ihm nicht beugt (Est 3,2), schließlich aber selbst an jenem Galgen gehängt wird, den er für Mordechai hatte errichten lassen (Est 7,10). + + + +Ώς οὐκ ἐστι … 22,262–265: „Wie kein Bund die Löwen und Menschenkinder befreundet, / Auch nicht Wölf’ und Lämmer in Eintracht je sich gesellen; / Sondern bitterer Hass sie ewig trennt voneinander: / So ist nimmer für uns Vereinigung, oder ein Bündnis.“ + + + +ְוְגָ֤ר זְאֵב֙ עִם־כֶּ֔בֶשׂ וְנָמֵ֖ר עִם־גְּדִ֣י Jes 11,6: „Der Wolf wird bei dem Schaf und der Panther bei dem Zicklein liegen“. + + + +Herausgeber + + + +wer nicht mit uns ist … Mt 12,30 + + + +Invalide + + + +nachhinken Vmtl. spielt Mendelssohn auf die hinkende Göttin der Verblendung, Ate, an. Vgl. Hor. carm. 3,2,31f.: „selten hat den vorauseilenden Verbrecher/ verlassen trotz lahmen Fußes die Strafe.“ + + + +Tanzmeister + + + +Brawe FABULLUS , der ab November 1760 im Dienst des Generalleutnants von Tauentzien stand. Brawe: lies Brave. Die Rede von den „glänzenden Wafen“ geht zurück auf „arma radiantia“ (, 8,616). + + + +B. + + + +Satrape Bezeichnung für einen Statthalter einer größeren Provinz im antiken Perserreich. + + + +R. + + + +K. + + + +Diomed 10,154ff.: „Aber der Held selbst/ Schlummerte, hingestreckt auf die Haut des geweideten Stieres;/ Auch war unter dem Haupt ein schimmernder Teppich gebreitet./ Nahend weckt’ ihn vom Schlaf der gerenische reisige Nestor“. + + + +David 1 Sam 26,5–13 + + + +Frieden + + + +Furcht + + + +Gießkanne + + + +Asinio […] Pollio 12,1–7. Mit Asinio ist vmtl. gemeint; mit Pollio vmtl. , vgl. . + + + +Athleten + + + +göttlich schöne Pflichten vgl. . Aus Gellerts Gedicht Reichtum und Ehre; die Strophe: „Such’ solche Freuden auf, die still dein Herz beseelen / Und, wenn du sie gefühlt, dich nicht mit Reue quälen! / Dein Freund, dein Weib, dein Haus sind Welt genung für dich / Such sie durch Sorgfalt dir, durch Liebe zu verbinden, / und du wirst Ehr und Ruh in ihrer Liebe finden. / Ein jeder Freundschaftsdienst, ein jeder treuer Rath, / so klein die Welt ihn schätzt, ist eine große That. / Auch in der Dunkelheit giebts göttlich schöne Pflichten, / und unbemerkt sie thun, heißt mehr, als Held, verrichten.“ + + + +Schilde der Minerva scheuet die Eule … Diese Symbolik war beliebt bei (Freimaurer-)Logen; über den aufklärerischen Impetus darin hatte sich Hamann bereits in den Sokratischen Denkwürdigkeiten lustig gemacht (N II S. 76/8f., ED S. 54). + + + +keichen + + + +Bürger eines freyen Staats vgl. dagegen + + + +Demosthenische Reden , bekannt für seine Reden vor der Volksversammlung. + + + +zufälligen Bestimmungen + + + +zufälligen Bekantschaft , vgl. auch , S. 333. + + + +Marsias Marsyas fordert Apollo zum Wettkampf mit der Doppelflöte auf, den er verliert. Apollo hängt Marsyas zur Strafe an einen Baum, ihm wird bei lebendigem Leib die Haut abgezogen. + + + +socratischer Becher wurde hingerichtet, indem er einen Becher mit Gift austrank. + + + +Nicodemus + + + +Billet-doux Liebesbrief, vgl. + + + +Wolken + + + +Denkwürdigkeiten + + +Brief Nr. 222 + + +Flußfieber „Febris catarrhalis, ein nachlaßendes Fieber, welches sich mit Flüssen auf der Brust vereinigt. Man macht einen Unterschied unter ein gutartigen [Catarrh] und bösartigem Flußfieber.“, vgl. Krünitz, Tl. 14, S. 420 + + + +Savary + + + +ihr Mst Bei dem Manuskript handelt es sich um , vgl. . + + + +das Stück + + + +ex vtroque Caesar „Durch beide Caesar“, d.h. durch Waffen und Gelehrsamkeit + + + +Keithschen Brief + + + +Rapsodies … + + + +Uebersetzung des Thomas á Kempis Gemeint ist vmtl. eine Übersetzung von De Christo Imitando des Thomas von Kempen, die Hamann im lateinischen Original besaß. Um welche Übers. genau es sich handelt, ist unklar. 1733 erschienen bspw. Thomas von Kempis Geistreiche Schriften: So wol die vier Bücher Von der Nachfolge Christi, als auch dessen andere in vier und zwantzig Büchern bestehende Betrachtungen, Göttliche Gespräche, Andachten, Ermahnungen, Anwendungen der H. Schrift, Send-Schreiben, Gebete und Lob-Sprüche in der Übersetzung von Goffried Arnold bei Walther in Leipzig; 1756 bei Haberkorn in London Vier geistreiche Bücher von der Nachfolge Christ. + + + +Nachrichten von alten Münzen vll. + + + +L – – s + + + +Ocellus Mit dem angeblichen Pythagorasschüler Okellos von Lukanien (1. Jh.) befasst sich , die sich im Titel als Beitrag zur „Philosophie du Bon Sens“ gibt. + + + +le Mettrie + + + +Ni Queue … + + + +Belle-Isle Am 20.11.1759 war die bretonische Insel Belle-Île von der britischen Flotte unter Edward Hawke eingenommen worden. + + + + + + + +Jakobitin Anhängerin des exilierten Hauses Stuart (nach König Jakob II., der in der Glorious Revolution abgesetzt wurde) + + + +Schönfleckchen ein aufgeklebter Fleck als modisches Accessoire (und bspw. um Hautunreinheiten zu verdecken). + + + +St. Evremond + + + +Tyburn Richtplatz im Nordwesten Londons, den Hamann für seine Glose Philippique als fingierten Druckort wählte. + + + +Heloise … , S. 18–21. Auch zitiert in , N II S. 190/35–191/42, ED S. 150–152. + + + + + + + +Wolmar die Figur des Romans, auf die Hamann schon früher eingegangen war, + + + +Panglos der Lehrer von Voltaires Candide, der diesem die Leibnizsche Theorie der besten aller Welten beibringen will. + + + +Cunegonde die westfälische Prinzessin Cunégonde, die Geliebte Candides, von der dieser vertrieben wird + + + +Brief nicht ermittelt + + + +HE. Fiscal , vgl. und + + + +die Näschereyen Hier ist nicht sicher zu entscheiden, ob Treschos Näschereyen oder Hamanns gemeint sind. + + + +Mummel Memel, heute Klaipėda + + + +opponenti incumbit probatio dt.: Dem Ankläger obliegt die Beweisführung. + + + +Connexion mit Kurland u.a. mit in Mitau + + + +junger Kurländer vll. + + + +Sapienti sat dt.: für den Verständigen genug + + + +Popowitsch + + + +Jugendl. […] Kampagnen Gedichte u. + + + +Scherze + + + +Roußeau zu vertheidigen Bezug nehmend auf die Chimärischen Einfälle bzw. einen früheren Brief (), worin Hamann Mendelssohns Kritik an Rousseaus Julie ou La nouvelle Héloise seinerseits kritisiert. + + + +Genfers + + + +Transeant haec – Abkürzung der Lateinische Redewendung „transeant haec cum ceteris erroribus“ – „Es möge dies mit mehreren Fehlern vorübergehen.“ + + + +Fulberts . Vgl. an Mendelssohn. + + + +Einlage nicht ermittelt + + + +Engl. Admiralität nicht ermittelt + + +Brief Nr. 223 + + +Pettschaft Mit dem Siegel von , vgl. + + + +zweier Zeugen Aussage Vgl. dazu . + + + +Zuschrift vom 2. März war wohl erst am 20. März in Königsberg eingetroffen. + + + +Mediateur geht ebenfalls über an . + + + + + + + +ob er Scherz versteht Vgl. den 192. der Briefe die neueste Litteratur betreffend (12. Tl., 22.10.1761, S. 192): „Das Salz ist darin mit vollen Händen gestreut, und die immer fortgehende Ironie, ist bisweilen so fein, daß ich bald muthmassen solte, der Verfasser habe einigen unserer heftigsten Wiedersacher eine Nase drehen, und sie glaubend machen wollen, als wenn dieser Bogen eine bittere Satire auf unsere Briefe wäre. Ich nahm mir sogleich vor, Ihnen diesen Bogen zuzusenden, und dem Ungenanten in ein paar Zeilen zu zeigen, daß ich sehr wohl Spaß verstande“ + + + +anwerben vgl. , Hamann versucht die List, mit der Mendelssohn ihn verunsichern wollte, umzudrehen. + + + +Lust und Liebe zum Dinge … macht alle Mühe und Arbeit geringe. + + + +inoculirte geimpfte; vgl. auch den Untertitel von . + + + +Dienste Vgl. + + + +Stehe auf, Nordwind! Hld 4,16 + + + +Kluft befestigt Lk 16,26 + + + +Pregel Fluss in der Region Königsberg, heutiges Kaliningrad + + + +jener gewaltige Mann der an Aussatz leidende Naaman nach 2 Kö 5,11f. + + + +F … vll. Frechheit; mit der biblischen Geschichte von Naaman (der sich wählerisch gibt zu den ihm angebotenen Möglichkeiten zur Heilung) im Hintergrund würde „deutsch“ soviel wie zornig, trotzig, vll. deutlich (worauf etymologisch zuweilen Bezug genommen wurde) bedeuten. Der Bezug Nicolais und der zur Sprache der Literatur war in Mendelssohns Rezension (5.Tl., 1760, 98. Brief, S. 262) von Friedrichs franz. Schriften klar geworden, wo er bedauert, dass der König die deutsche Literatursprache nicht als vorbildliche befördert. + + + +Amona und Pharpar 2 Kö 5,12 + + + +St. P … St. Petersburg. Im Januar 1762, nach dem Tod Zarin Elisabeths, folgte Peter III. auf den russischen Thron, der als Verehrer Friedrichs und der preußischen Kultur galt, womit erstens ein Ende des Krieges in Aussicht stand, zweitens eine Bevorzugung der deutschen Sprache gegenüber der von Elisabeth favorisierten französischen. + + + +griechischen Erzbischofs Vll. ist auf angespielt, dessen Predigten in den 1750ern ins Deutsche übersetzt wurden, u.a. im Rahmen des Versuchs den Predigtstil zu reformieren: hin zu mehr rhetorischer Formung zum Zwecke der Beeindruckung der Kirchengemeinde. + + + +Froschmäusler + + + +natürlichen Geschichte vll. Anspielung auf Mendelssohns Behauptung, die Beziehung zwischen ihnen sei experimenteller Art: + + + +XI. Theilen und den zwei Bogen des XII. + + + +hyperboreischen im hohen Norden gelegen + + + +Apelles bey der Leinwand , bei Plin. nat. 35,36,85 ist anekdotisch überliefert, dass Apelles, hinter seinen Bildern versteckt, Urteilen der Betrachter gelauscht habe. Der Kritik eines Schusters an gemalten Schenkeln, habe er entgegengesetzt: Schuster bleib bei deinen Leisten. + + + +Ohrenbläser Schmeichler + + + +einige Ziegel 1 Mo 11,3 + + + +jene heilige Einfalt soll auf dem Scheiterhaufen „O sancta simplicitas!“ gerufen haben, als Bauern noch mehr Holz herbeiholten. + + +Brief Nr. 224 + + +5 März 1762 vmtl. ein Transkriptionsfehler in der Ausgabe Roths, vgl. textkritische Anmerkung. + + + +Αμὴν … Griechisch-deutsches Mischzitat von Joh 12,24ff. mit Einfügung von „unserer Freundschaft“ + + + +Scheidebrief Mendelssohns vorangegangener Brief . + + + +französischen Vers + + + +jene Reden + + + +Mardochai und der böse Agagite Mardochai war Jude, sein Gegenspieler Haman ein Agagite, vgl. Est 8,3ff. u. Est 9,24f. , + + + +güldenen Tage vgl. + + + +von welchen es heißt, … Vgl. Jes 11,6 u. Hld 2,15 + + + +Triumphwagen des Bacchus Der Triumphwagen, auf dem der Gott Bacchus in seine Heimatstadt Theben zurückkehrt, wurde von Panthern gezogen. + + + +Kein Freygeborner … Vgl. + + + +פחד יצחק 1 Mo 31,42: „die Furcht Isaaks“. + + + +B. R. K. Vgl. + + + +Legionen Mk 5,9 + + + +Gießkanne Vgl. + + + +Küchengärtner Vgl. + + + +Fabullum und seinen Abschied Vgl. + + + +Schnupfen Wohl mit der sprichwörtlichen Verwendung für Dummheit, Beschränktheit (weil man etwas nicht bemerkt, nicht riechen kann). + + + +Ergo … 1,24;5f.;10: „Andauernder Schlaf bedrängt Quintilius also? […] keinem beweinenswerter als dir, Vergil!“ + + + +Nachsicht Vgl. + + + +Principiis obsta dt.: Wehret den Anfängen. + + + +Iuvenilia „Jugendwerke“, so sind damit die Gelegenheitsgedichte und das Lateinische Exercitium in den Kreuzzügen gemeint. + + + +Salomo Salomo als Verfasser der biblischen Bücher Sprüche, Prediger, Hohelied und des Buchs der Weisheit. + + + +Sechswochen Kindbettzeit: Bezeichnung für die Wochen, die zwischen der Geburt eines Kindes und dem ersten Kirchenbesuch der Mutter verstreichen. + + + +auch eitel Pred 2,1 + + + +eine Gans anfängt Vgl. Luther, Glosse auf das vermeinte kaiserliche Edikt (1531; WA 30.3, S. 387/6 10): „S. Johannes Hus hat von mir geweissagt, da er aus dem gefengnis ynn behemerland schreib, Sie werden itzt eine gans braten (denn Hus heisst eine gans) Aber uber hundert iaren, werden sie einen schwanen singen hören, Den sollen sie leiden, Da solls auch bey bleiben, ob Gott wil“. + + + +Acker 1 Mo 3,17f. + + + +wie David sagt 2 Sam 23,6f. + + + +vom Most Hi 32,19 + + + +Essig 21,37,2: Erhitzte Felsen wurden bei Hannibals Alpenüberquerung durch Essig mürbe gemacht. + + +Brief Nr. 225 + + +Popowitsch + + + +freye Beurtheilung Vgl. + + + +de gustibus non est disputandum dt.: Über Geschmack läßt sich nicht streiten. + + + +Absaloms Sünde … 2 Sam 16,22f. + + + +Quid damnas? de te fabula narratur 1,1,69f.; Hamann setzt „damnas“ an die Stelle von „ridas“ („lachst“): „Was verdammst du? die Geschichte handelt von dir.“ + + + +naturam si expellas furca 1,10,24: „naturam expellas furca“ – „die Natur magst du mit der Heugabel austreiben“. + + + +Artzt, hilf Dir selber! Lk 4,23 + + + +Kurschen Correspondance Briefwechsel mit dem Kurland, wo sich u.a. und aufhielten. + + + +P. Rupr. + + + +Bogen Bogen aus + + + +Prediction sur la n. H. + + + +Ni Queue ni tete + + + +Amphigouris, amphigouriques und Lazis Frz. amphigouri: Unsinnsgedicht; ital. lazzi, Begriff aus der ital. Commedia dell’arte für clowneske Elemente im Drama. Das Wort ‚amphigouris‘ verwendet Sticotti in der von Hamann in und in den Näschereyen (N II S. 191/37, ED S. 153) zitierten Passage über Rousseaus nouvelle Héloise. Die ‚Lazzis‘ sind bspw. Thema in Mösers Vertheidigung des Groteske-Komischen (S. 64), die mit Zitat der entsprechenden Stelle in den Literaturbriefen rezensiert wurden (12. Tl., 1761, 215. Brief, S. 353). + + + +Mauvillon + + + +Diction. Encycloped. + + + +Platon + + + +sauersten Arbeit Vmtl. die Korrekturen des Drucks der Kreuzzüge. + + + +Alea iacta „Der Würfel ist gefallen.“ Ausspruch Caesars bei der Überquerung des Rubikon. Überliefert etwa bei Plut. Pompeius 60 und Suet. Caes. 32. + + + +Was ich geschrieben hab … Lat.: quod scripsi scripsi. Vgl. Joh 19,22. + + + +klein Wortspiel Untertitel im Lateinischen Exercitium, N II S. 219, ED S. 221: „dem eiteln Wandel nach Väterlicher Weise gemäß, öffentlich aufgeführt worden von einem verlornen Sohne U.[nsrer] L.[ieben] F.[rau] Albertine.“ + + + +Juvenilia „Jugendwerke“ in den Kreuzzügen des Philologen. + + + +Wein zu Essig Vgl. + + + +Aristobulus , genannt auf dem Titelblatt von + + + +Denkmal auf meine Mutter am Ende der Kreuzzüge, N II S. 233–238, ED S. 241–252 + + + +Stark genug! Anspielung auf die Kritik Ziegras an den Sokratischen Denkwürdigkeiten, die Hamann bereits im ersten Aufzug der Wolken aufgreift (W S. 55, N II S. 86/14–17, ED S. 30). + + + +Nicolai + + + +in petto + + + +Bruder + + + +Rahel 1 Mo 30,22, Anspielung auf + + + +gl. Groschen (in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch) + + + +Athenagorä Apologie + + + +Rede über die Auferstehung nebst Petri Bunelli + + + +Demetrio Phalereo ; vll. in der Rhetoriker-Ausgabe von Thomas Gale + + + +Kongehlschen Auction Aus dem Nachlass von . + + + +Moldenhauer + + + +fl. Gulden, Goldmünze, hier aber 1 polnischer Gulden, eine Silbermünze, entsprach 30 Groschen. + + + +consilium fidele getreulicher Rat; vll. hier der Plan einer Rezension + + + +Amphigouris + + + +Landpredigers nicht ermittelt + + +Brief Nr. 226 + + +Einlage nicht ermittelt + + + +Gr.[iechisches] [und] Arab.[isches] + + + +Sammlung + + + +Provinzial Wörterbuch + + + +Aplamdwatsch ebd., S. 220 + + + +amphigouriques Vgl. + + + +Iuuenilia Jugendwerke; gemeint sind die Kreuzzüge des Philologen, die wohl Anfang April aus dem Druck kamen. + + + +Abälard Unter diesem Pseudonym erschien , die sich ebenfalls in den Kreuzzügen finden. + + + +eigen Schicksal wurde auf Betreiben des Onkels der Heloisa, Fulbert, kastriert. Hier auf die Auseinandersetzung mit und die bezogen: . + + + +Uebersetzer der neuen Heloise + + + +Anmerkungen für die deutschen Kunstrichter + + + +fl. Gulden + + + +Apostem Geschwür + + + +Ode an Cyrus + + + +Diaconus […] über den Frieden + + + +Pastoralmemoires Vll. + + + +Forstmannschen + + + +deutschen Uebersetzung des Homers Die bibliophile Ausgabe der übersetzten Ilias war bereits 1754 erschienen. + + + +neue Sammlung + + + +Kurl. Kurland + + + +Pastor , Brief nicht überliefert + + + +jüngsten Bruder + + + +meiner + + + +Popowitsch ; + + + +Lauson + + + +Schulhandl. + + + +Wolson + + + +Hinz, der Gallimafrist , genannt so wegen seiner Galimafreen nach dem heutigen Geschmack. + + + +Amsterdamer Ausgabe […] exemplar Vaticanum Vetus testamentum Graecum Ex Versione Spetuaginta interpretum. Juxta Exemplar Vaticanum Romae editum (Amsterdam 1683). [Biga 49/500 „Η παλαια Διαθηκη κατα τοτς ὁ Amst. 683“] + + + +Pselli Arithmetik … + + + +Archimedes v Procli und + + + +Meurer + + + +Rhetores Selecti von Gale + + + +Mornay’s Mystere d’Inquité + + + +Gelehrten Lexico , 3. Tl., 1751, S. 686. + + + +Danielis Gerdesii Introduction … + + + +Erasmus + + + +Zwinglium + + + +– videor […] Paradoxis „Mir scheint, daß ich fast alles gelehrt habe, was auch Luther lehrt, wenn auch nicht so trotzig, und daß ich mich gewisser Rätsel und Paradoxien enthalten habe.“ Zitat bei , Bd. 1, S. 151. + + + +Staupitz + + + +Caietanus + + + +Ego nolo […] capite suo „Ich will nicht weiter mit dieser Bestie reden, denn er hat tiefliegende Augen und in seinem Kopf wunderliche Gedanken.“ Zitat bei , Bd. 1, S. 227. + + + +Theologus … „Der Prediger der Herrlichkeit nennt das Böse gut und das Gute böse; der +Prediger des Kreuzes sagt, was die Sache wirklich ist.“ Zitat bei , Bd. 1 (Monumenta), S. 179. In der Heidelberger Disputation von 1518, WA I S. 354/21f. + + + +Petrus Mosellanus + + + +Pflugium + + + +Heumann […] Sculteti Annalibus ; vmtl. meint Hamann aber Hermann von der Hardts Historia litteraria reformationis, in deren 5. Tl. Sculteti Annalibus ediert sind. + + + +Carlstadt v Eccius Karlstadt (Andreas Rudolf Bodenstein) (1480–1541), Prof. in Wittenberg u. Johann Mayer von Eck (1486–1543), Gegner von . + + + +Philolog. v die Essais und . + + + +Manum de tabula! dt. „Hand vom Bild!“ (im Sinne von: nicht weiter anrühren, nach , XXXV,36,80) + + + +Nicolai , vgl. + + + +Moses , vgl. + + + +Krickende , der als Hofmeister bei Johann Peter Süßmilch in Salons verkehrte, die auch Mendelssohn und Co. frequentierten. + + + +liebe Frau Marianne Lindner + + + +Runtzen + + + +Hippel + + + +von Schroeder + + + +jungen Baron + + + +Brief Nr. 227 + + +Plan von Karschen Gedichten + + + +Wagner + + + +Formeys Quinteßenz welche Schrift von , nicht ermittelt; vll. die 1762 erschienenen Grundsätze der Sittenlehre. + + + +Sticoti + + + +Kochs ältesten Glauben + + + +Hermes Ode , vgl. + + + +Schreiben des Friedens + + + +Anmerkungen + + + +des beyliegenden Die Formulierung legt nahe, dass Hamann Lindner zusammen mit vorliegendem Brief einen Entwurf seiner eigenen Schrift Schriftsteller und Kunstrichter zukommen lässt. + + + +lettischen Wortes Vgl. + + + +Mst von Ihren Zusätzen Vll. handelt es sich um ein Manuskript von Lindners „Zusätze zum ersten Theile des Rigischen Katechismus“. + + + +Gott ein Geist Joh 4,23 + + + +grobe Ehebrecherinn Joh 8,3ff. + + + +das Liebäugeln 2 Mo 20,17 + + + +mit Fingern zeigen Jes 58,9 + + + +5ten Geboth Du sollst nicht töten. David schickt Urija in den Krieg. + + + +6.ten Du sollst nicht ehebrechen. David begeht Ehebruch mit Batseba. + + + +keuschen Jüngling Joseph, vgl. 1 Mos 39,7 + + + +keusche Frau Vermutlich ist die Protagonistin des gleichnamigen Buches Susanna gemeint, vgl. ZusDan 1,22f. + + + +Salomo Pred 7,27ff. + + + +Herodes … Vgl. Mk 6 + + + +Vis et dolus Gewalt und Vorsatz + + + +Iuuenilia + + + +Pan Griechischer Gott, Vorsteher der Nymphen. Abgedruckt auf dem Frontispiz sowohl in den Kreuzzügen als auch den Essais à la Mosaique. + + + +c’est le Pere … „Das ist dem Vater sehr ähnlich.“ + + + +französisches Exercitium Lindner meinte vielleicht, dass den Kreuzzügen ein französischer Text noch hätte beigefügt werden können, etwas wie das Lateinische Exercitium, das den frühen, gescheiterten Versuch Hamanns zu akademischer Ausbildung repräsentiert. + + + +das mosaische Exercitium Gemeint ist vmtl. . + + + +einerley Phil 3,1 + + + +kleinen Streich Angespielt ist wohl auf den Untertitel des Lateinischen Exercitiums, in den Kreuzzügen, N II S. 219, ED S. 221: „dem eiteln Wandel nach Väterlicher Weise gemäß, öffentlich aufgeführt worden von einem verlornen Sohne U.[nsrer] L.[ieben] F.[rau] Albertine“, womit die der Alma mater Königsberg gemeint ist; dazu gehört auch Zitat aus Hor. carm. 1,1 auf der zweiten Seite: „me gelidum nemus Nympharumque leues cum Satyris chori Secernunt populo“ – „mich sondert der kühle Wald / ab vom Volke und leicht schwebender Nymphenchor / mit Satyrn gepaart“. + + + +aliena cornua fronti addita 3,139f.: „das unpassende Geweih auf seine Stirn verpflanzt“. Vgl. , N II S. 193/2, ED S. 158. + + + +Larve des Keiths + + + +Geck von Näscher + + + +FabelAisop. 188: „Ein Esel zog sich ein Löwenfell über und setzte überall die unvernünftigen Tiere in Angst und Schrecken. Als er dann einen Fuchs sah, versuchte er auch diesen zu erschrecken. Der Fuchs aber – er hatte nämlich zuvor seine Stimme gehört – sagte zu ihm: ‚Ja, sei dir darüber im Klaren, dass auch ich dich gefürchtet hätte, wenn ich nicht dein unverschämtes Geschrei gehört hätte.‘“ + + + +Röm 2,15f. + + + +Spruch LXXIII. Vgl. , N II S. 204/25, ED S. 184. Dort verweist Hamann auf Ps 73,21f., gibt in der Fußnote aber irrtümlich Ps 83,21f. („LXXXIII, 21.22“) an. + + + +hellenistische Briefe + + + +Bedlam Irrenhaus Londons, das Hamann für seinen Lettre néologiques als fingierten Druckort wählte. + + + +Tyburn-Road ; Richtplatz im Nordwesten Londons, den Hamann für seine Glose Philippique als fingierten Druckort wählte. + + + +Düna Fluss, der in Riga in die Ostsee mündet. + + + +Nilstrom Anspielung auf Moses im Kästchen, vgl. 2 Mo 2,5ff. + + + +Pregel Fluss in der Region Königsberg, heutiges Kaliningrad. + + + +Syrinx Arkadische Nymphe, die von Pan verfolgt wird, Gaia verwandelt sie in Schilf, Pan erfindet die Hirtenflöte durch Zusammenbinden der Schilfrohre. + + + +der erste Tag Anspielung auf bzw. sein Gedicht „Der erste May“, das mit den Versen beginnt: „Der erste Tag im Monat May / Ist mir der glücklichste von allen.“ In Schriftsteller und Kunstrichter spielt Hamann ebenfalls mit diesem Topos im „Mährchen vom 1. May“ (N II S. 337f., ED S. 14–16). + + + +Gedichte + + + +Freundschaft Vgl. die 2. Strophe des Gedichts „Freundschaftlicher Gesang“ in (N II S. 229/1, ED S. 236): „Wohlthätige Freundschaft träufelt mir, statt Polyhymnien, heute / Gelehrtes Schwärmen ins Herz, ins Ohr harmonisches Säuseln.“ Im Erstdruck von 1755 lautet der erste Vers: „Nicht Polyhymnie, nein! die Freundschaft güßt heut wohlthätig“. + + + +Schaudern … Vgl. die 4. Strophe des Gedichts „Freundschaftlicher Gesang“ in (N II S. 229/12, ED S. 236). + + + +Druckfehler , ED S. 256. Dort wird der zitierte zweite Vers „Nur um Verdienste […] Stolzes.–“ als Druckfehler markiert, an dessen Stelle zu setzen sei: „Zum eisernen Schmerz den Balsam philosophischen Kitzels.“ (in N II S. 229/23 als Emendation umgesetzt). + + + +Vers ebd. Str. 7, ED S. 238: „Die Weisheit schenket uns Freund! sokratisch-lächelnde Stirnen – / Nur um Verdienste besorgt, ohne Versuchung des Stolzes.– […]“ (In N II S. 229 nicht enthalten) + + + +Phaedrus 60b–c: „Was für ein eigenes Ding, ihr Männer, ist es doch um das, was die Menschen angenehm nennen, wie wunderlich es sich verhält zu dem, was ihm entgegengesetzt zu sein scheint, dem Unangenehmen, daß nämlich beide zu gleicher Zeit zwar nie in dem Menschen sein wollen, doch aber, wenn einer dem einen nachgeht und es erlangt, er fast immer genötigt ist, auch das andere mitzunehmen, als ob sie zwei an einer Spitze zusammengeknüpft wären; und ich denke, wenn Äsopos dies bemerkt hätte, würde er eine Fabel daraus gemacht haben, daß Gott beide, da sie im Kriege begriffen sind, habe aussöhnen wollen und, weil er dies nicht gekonnt, sie an den Enden zusammengeknüpft habe, und deshalb nun, wenn jemand das eine hat, komme ihm das andere nach. So scheint es nun auch mir gegangen zu sein: weil ich von der Fessel in dem Schenkel vorher Schmerz hatte, so kommt mir nun die angenehme Empfindung hintennach.“ + + + +Zum eisernen Schmerz „Freundschaftlicher Gesang“, in: Kreuzzüge, N II S. 229/22, ED S. 238 + + + +Zobel oder Vgl. die 7. Strophe des Gedichts „Freundschaftlicher Gesang“ in: Kreuzzüge, N II S. 229/25, ED S. 238: „In unserm Scherzen und Ernst, sey jugendlicher Geschmack/ Der Zobel männlichfester Brust!“ + + + +jetzige Landesverbindungen die Besetzung Preußens durch russische Truppen + + + +Gelehrten Schwärmen Vgl. 2. Strophe des Gedichts „Freundschaftlicher Gesang“ in: Kreuzzüge, N II S. 229/2, ED S. 236: „Wohlthätige Freundschaft träufelt mir, statt Polyhymnien, heute / Gelehrtes Schwärmen ins Herz, ins Ohr harmonisches Säuseln.“ + + + +dromedarische Sehnsucht Vgl. ebd., 4. Strophe, N II S. 229/10, ED S. 237: „Wie lang ermüdest Du Freund, uns? – Vom starr wartenden Auge / Gar zu leichtgläubig getäuschet, in dromedarischer Sehnsucht, / Erscheint mir Deine Gestalt – Den ersten seegnenden Gruß / Zum voraus schaudernd ich empfind!–“ + + + +Gelübde vll. auf eine Ankündigung gegenüber Mendelssohn bezogen – + + + +Tage der Reinigung3 Mo 12,1–8. + + + +pet à vingt onglesFranzösische Redewendung; wörtlich: Furz mit 20 Nägeln; Bezeichnung für ein neugeborenes Kind. + + + +Nisi periissemus, periissemus „Kommen wir um, so kommen wir um.“ Fehlerhaftes Zitat eines in , Themistocles 29, zugeschriebenen Ausspruchs: „Als er viele Geschenke erhalten und schnell reich geworden war, sagte er zu seinen Kindern: ‚Ihr Kinder, wir würden zu Grunde gehen, wenn wir nicht schon zu Grunde gegangen wären.‘“ + + + +de republica + + + +ich sie genutzt habe in den beiden Schriften Schriftsteller und Kunstrichter und Leser und Kunstrichter + + + +in der Kriegskunst Anweisung Gemeint ist + + + +Reisebeschreibung + + + +Weltgeschichte vll. + + + +Exiles Welches Werk von hier gemeint ist, ist nicht ermittelt; vll. die dt. Übers. von Mémoires et Aventures d’un homme de qualité qui s’est retiré du monde (1728), die gerade erschienen war als Leben einer vornehmen Standesperson oder Begebenheiten des Marquis von *** welcher der Welt entsaget hat (2 Bde., 1762). + + + +Burschers Auslegung + + + +Crusius + + + +Lindhammers + + + +Cansteinischen Amanueuensis lat. amanuensis: Schreiber, Sekretär; hier vmtl. Anhänger von . + + + +Donat Der Ausspruch „Pereant qui ante nos nostra dixerunt“ („Zum Teufel mit denen, die vor uns unsere Aussprüche getan haben!“) wird dem Grammatiker zugeschrieben. + + + +Terenz + + + +Popowitsch + + + +Alzaide + + + +Jean Jacques Rousseau vgl. zu Sticottis Kritik bereits zuvor und im nächsten Brief, . + + + +„la nouvelle … , S. 71 + + + +Voltaire + + + +Littleton ebd. S. 73–78; + + + +Er entschuldigt ebd. S. 73 + + + +St Evremond + + + +Pascal + + + +Thorus Lat. torus: Bett. + + + +HE. Beaumont Perücken Magazin + + + +Lauson + + + +Wolson + + + +Daubl. + + +Brief Nr. 228 + + +neuliche Laune vgl. + + + +Supplement Vermutlich meint Hamann seine Anmerkungen zu Lindners „Zusätze zum ersten Theile des Rigischen Katechismus“. + + + +de republica + + + +Hosea nebst Burschers Auslegung + + + +Amazonen Lieder + + + +Gesners Schriften + + + +die Nacht, Bd. 2, S. 159–176. Auch in , N II S. 344/39, ED S. 8 erwähnt. + + + +Daphnis Titel eines Schäferromans von Gesner. + + + +Wielands Gedichten + + + +Mon chef d’œuvre + + + +Hagedorns Betrachtungen + + + +à vingt ongles Französische Redewendung; wörtlich: [Furz] mit 20 Nägeln; Bezeichnung für ein neugeborenes Kind. Vgl. + + + +. + + + +jener Daume … Größe des Riesen , Bd. 1, S. 169f., bezogen auf ein Gemälde des griechischen Malers Timanthes von einem schlafenden Zyklopen, dessen Größe im Vergleich zu Satyrn vorstellbar gemacht wird. + + + +die Hände gesunken Anspielung auf 6,33: „bis patriae cecidere manus“. + + + +gleich der Hagar 1 Mo 21,10 + + + +Rost Vgl. , »Das Zeisignest«, S. 71. + + + +Anmerkungen + + + +Relata refero dt.: Ich berichte über Gehörtes. + + + +Kochs Stärke und Schwäche + + + +Manilius Hamann entnahm Manilius’ Astronomica das Titel-Motto zu Leser und Kunstrichter. + + + +Schulhandlungen + + + +Lauson + + + + + + + +größer als mein Herz 1 Joh 3,20 + + + +Ich weiß, daß mein Erlöser lebt Hi 19,25 + + + +der mich von allem Uebel erlösen wird 2 Tim 4,18 + + + +wie meine eigenen Haut umgiebt Heb 12,1 + + + +glühenden Asche Hi 2,8 + + + +daß die Erde … meine Brüder sind Hi 17,14 + + + +liebe Hälfte + + + +Elbing heute Elbląg + + +Brief Nr. 229 + + +Fuhrmann Vgl. . + + + +Ankunft in Elbing + + + +Vetters + + + +Skubovius Gymnasialprofessor in Elbing + + + +Morungen heute Morąg + + + +Belger + + + +Muhme Magdalena Dorothea Zöpfel, siehe Familie + + + +Rathskypers zu Elbing heute Elbląg; Kyper/Küper: ursprünglich Bez. eines Faßbinders + + + +Degnerin + + + +Wagner + + +Brief Nr. 230 + + +Morungen heute Morąg + + + +Vetter + + + +Rosenhafter Zufall Wundrose (Erysipel), durch Bakterien ausgelöste Hauterkrankung; Nuppenau starb an dieser Krankheit: + + + +Erschrecknis nicht ermittelt + + + +von Bergen nicht ermittelt + + + +Königs Gedichte + + + +Kanters Laden + + + +Blisters Buchbinder in Königsberg + + + +Vetter Bräutigam vll. + + + +Blindau + + + +Hartknoch + + + +Muhmchen Lieschen + + +Brief Nr. 231 + + +Elbing heute Elbląg + + + +Vetter Nuppenau + + + +Rathskyper -Küper: ursprünglich Bez. eines Faßbinders + + + +Schwester Magdalena Dorothea Zöpfel, siehe Familie + + + +seiner Ruhestätte erlag während Hamanns Besuch einer Krankheit, . + + + +Bruder + + + +Leiche Vll. der Tod eines Kindes, vgl. . + + + +Wille … Joh 1,13 + + + +was Gott thut … Anfang des gleichnamigen Kirchenliedes von Samuel Rodigast (1649–1708). + + + +mit einer halben Verzweifelung + + + +Beylage des Rigischen Katechismus + + + +Wagner + + + +Daubler + + + +Leser und Kunstrichter + + + +Tant mieux pour elle + + + +Au Roi Philosophe Vmtl. ist das anonym erschienene Au Roy Philosophe (London 1761) gemeint. + + + +Les songes d’Aristobule Vll. Pierre-Charles Leveque (1736–1812): Les rêves d’Aristobule. Philosophe Grec, suivis D’un Abrégé de la Vie de Formose, Philosophe Francois (Karlsruhe/Dresden 1762). + + + +Golii Lexicon + + + +Hinckelmanni Alcoran + + + +Brodowski nicht ermittelt + + + +Feyerlichkeiten Namenstag von am 10. Juli, die sich am 9. Juli als Zarin und Peter III. für abgesetzt hatte ausrufen lassen; zudem Friedensfest von Russen und Preußen am 14. Juli. + + + +feriiren müßig sein + + + +Bock + + + +Lauson + + + +Watson + + + +diese Stelle als Professor der Dichtkunst in der Nachfolge von Johann Georg Bock + + + +Ihre Stunde Joh 2,4 + + + +der Friede Der Friedensschluss zwischen Peter III. und Friedrich II. vom 5. Mai 1762 wurde am 5. Juli in Königsberg publiziert. + + + +Schröder nicht ermittelt + + + +Regierung die zurückkehrende preußische Verwaltung in Königsberg + + + +Jester + + + +Hennings + + + +Prinzen von Würtenberg nicht ermittelt + + + +Prof. Poes. Professur für Dichtkunst + + + +Pr. Preußische Regierung + + + +Gedicht auf den Kayser + + + +Schulhandlungen + + + +Trescho + + + +Recension in den Thornschen Zeitungen im 5. St. derThornische Nachrichten (15. März 1762) steht eine Rezension von . + + + +Prof. Scubovius Gymnasialprofessor in Elbing + + + +Disputation . Schubert, dem Wolffianismus nahestehend, vertritt darin die Ansicht, vernünftige Einsicht der in der Schrift erzählten Gehalte, nicht eine übernatürliche Kraft ihrer Worte bewirke die Bekehrung. Das provozierte heftige Entgegnungen von Lutheranern. + + + +purus putus dt.: ein ganz Reiner; d.h. einer, der nur sein eigenes Fach kennt + + + +Senior Rittersdorf + + + +seel. Freundes + + + +Gedult … Hebr 10,36 + + +Brief Nr. 232 + + +Tandem lat.: endlich + + + +selbst herkommen Vll. wegen Bewerbung um die vakante Professur der Poesie, vgl. . + + + +Bruder + + + +seel. Freund + + + +Hennings + + + +wie das Graß Mt 6,30 + + + +Humens erster Theil „Erster Band, der die Regierungen Jakobs I. und Carls I. enthält“, von: + + + +Cromwell + + + +Enthusiasmus Vmtl. bezogen auf die Einschätzung Humes, die Reformatoren seien Enthusiasten gewesen. + + + +Schreiben an die Patrioten + + + +animal scribax Schreibtier + + + +Gellius + + + +Kanter + + + +Contract social + + + +Netz Vulcans Vulkan fängt Mars und Venus mit einem unsichtbaren Netz und verspottet sie, vgl. 8,266–366. + + + +Emilie verbrannt ; die beiden Bücher wurden von der Pariser wie auch von der Genfer Regierung verboten und öffentlich verbrannt und ein Haftbefehl gegen den Verfasser erlassen. Daraufhin gab Rousseau das Genfer Bürgerrecht ab. + + + +Recherches + + + +Blatt Vgl. + + + +prima stamina Urstoff + + + +Gespenst des Friedens Am 5. Juli 1762 wird Peter III. abgesetzt; besteigt den Thron und widerruft den Friedensschluß mit dem preußischen König und die Rückgabe Preußens am 16. Juli. + + + +Beylage zum Rigischen Katechismus + + + +Hof in Fabeln + + + +von den Tartarn […] Corsica Vgl. , S. 96, dort heißt es von den Tartaren, sie würden einst ganz Europa beherrschen. Und S. 109f.: dass Korsika aufgrund der Tugendhaftigkeit ihrer Bevölkerung Europa einmal noch überraschen wird. + + + +Mr. Thomas , darin Jumonville, poème en IV chants (Paris 1759); Eloge de Maurice, comte de Saxe, qui a remporté le prix de l’academie française (Paris 1759); Eloge de H. Fr. d’Aguesseau, chancellier de France, qui a remporté le prix de l’academie française (Paris 1760) und Eloge de Réné Dugnay- Tronin, lieutenant général des armées navales, qui a remporté le prix de l’academie française (Paris 1761). + + + +Grafen von Sachsen + + + +Daguesseau + + + +Cleinows + + + +arabisches Evangelium + + + +3 Fasciculis […] Delphi Phoenicizantes + + + +Schurmannii Opuscula + + + +Woltersdorfs Schulhandl. Hamann will vmtl. wissen, ob Lindners Beitrag zu Schulhandlungen bei bereits erschienen ist. + + + +Neue gemeinnützige Magazin + + + +Thornsche Zeitungen + + + +pr. preußische + + + +laues Urtheil Offb 3,15f. + + + +Nicolai , Brief nicht ermittelt. + + + +Moses , mit Fromet Gugenheim + + + + + + + +Tod des Sokrates vll. + + + +Kreuzzüge + + + +liebe Hälfte Marianne Lindner + + + +de Legibus + + + +Wagners Einlage , Brief nicht ermittelt + + + +Mama + + + +Briefe über die mosaischen Schriften + + + +Ruprecht + + + +Lowth + + + +Elbing heute Elbląg + + + +Schultz + + + +Teske + + + +gemeinnützige Magazin + + + +Klingstäds Abhandl. Ein Vorabdruck als Teilübersetzung der Mémoires sur les Samojedes et les Lappons erschien unter dem Titel Anmerkungen über die Samojeden in: , Bd. 4, 1761, S. 717–743. + + +Brief Nr. 233 + + +geneigte Zuschrift nicht ermittelt + + + +Tage Am 16. Juli 1762 forderte Katharina II. die Huldigung ihrer Untertanen in den eroberten Preußischen Gebieten. + + + +Thyrsis […] Corydon 7 schildert den Dichterwettstreit zwischen Corydon und Thyrsis, in dem ersterer siegt. Hamann paraphrasiert hier den dritten Vers der Ekloge. + + + +Arcades ambo […] parati ebd. 7,4–5: „beide waren Arkadier, beide tüchtig im Singen und zum Wechselgesang gerüstet.“ + + + +Helden […] gefallen 2 Sam 1,19 + + + +Neuesten Litteratur Briefe die neueste Litteratur betreffend + + + +Jener + + + +„glänzende Waffen“ 8,616. Vgl. + + + +Urias 2 Sam 11. Vermutlich spielt Hamann an auf Mendelssohns Besprechung von im 181. der . Im Beschluss heißt es dort (1761, Tl. 11, S. 52) mit Bezug auf ein Bild aus 1 Kor 15,55: „Wer zweifelt, ob die Liebe fürs Vaterland dem Tod seinen Stachel nehmen könne, der muß auch in Zweifel ziehen, ob es jemals Griechen, Römer oder Deutsche in der Welt gegeben.“ + + + +Parabel Mt 13,3 + + + +Jonathan 2 Sam 1,26 + + + +HEn Moses hatte am 22. Juni 1762 Fromet Gugenheim geheiratet. + + + +in einem treuen Arm Anspielung auf einen Vers in dem Gedicht von „Das neue Ehepaar“: „Denn was man liebt, geliebt besitzen können,/ In einem treuen Arm sich seines Lebens freun,/ Ist, Menschen, dies kein Glück zu nennen,/ So muß gar keins auf Erden sein.“ + + + +Schlaf einen Bruder des Todes Hamann spielt wohl an auf die 6. Str. des Liedes von Johann Frank (1618–1677) „Du, o schönes Weltgebäude …“: „Komm, o Tod, des Schlafes Bruder“; der griechische Gott des Schlafes Hypnos ist Bruder des Thanatos, des Todesgottes. + + + +Frauen + + + +Nymphe eines Eichenstamms Die Hamadryaden sind Baumnymphen des griechischen Altertums, Seelen des Baumes. + + + +Ευφημει Gott behüte + + + +„Anwerbens“ Vgl. + + + +Nachricht hat Hamann vermutlich erneut zur Mitarbeit eingeladen. + + + +pudor aut operis lex 135: „Scheu oder Original“. + + + +Der eine + + + +Panem et ludos Circenses Iuv. 10,81: „Brot und Zirkusspiele“. + + + +Sterbebibel + + + +geistl. Reden + + + +Denkmalen + + + +Gedichte + + + +kleine Versuche + + + +Näschereyen + + + +elisäischer Brief + + + +an Patrioten + + + +Sommerstunden + + + +wie ein voller Mond Sir 50,6 + + + +Sokratischen Versuchs + + + +Hamburgischen Nachrichten Christian Ziegras Rezension der Denkwürdigkeiten (, 57. St. (29. Juli 1760), S. 452–454 + + + +Briefen Mendelssohns Rezension war im 113. Brief der vom 19. Juni 1760 erschienen. + + + +Wolken + + + +Thespis Tragödiendichter und Schauspieler (6. Jhd. v. Chr.), der mit einer Wanderbühne auf einem Karren unterwegs gewesen sein soll. In der Rezension der Wolken im 57. Stück (28. Juli 1761) der bezeichnet Ziegra Hamann als „Unser[en] deutschen Thespis“. + + + +Est et … 3,2,25f.: „auch treuer Verschwiegenheit ist der Lohn sicher“. + + + +Erklärung Vgl. + + + +Geßners Schriften + + + +Recherches sur l’origine du Despotisme + + + +Rousseau + + + +Briefe + + + +Lowths + + + +rothes Meer vgl. 2 Mo 14 + + + +Dornenkrone Mt 27,29 + + + +Purpurmantel Mt 27,28 + + + +Virtus repulsae … 3,2,17 u. 19: „Mannestugend kennt keine entehrende Niederlage; ihre Würde nicht geben oder nehmen“. + + + +Tiberius Claudius Nero Tiberius (42 v. Chr.–37 n. Chr.), röm. Kaiser. + + + +Quid scribam […] si scio Tib. 67: „Was soll ich euch schreiben, Senatoren, oder wie soll ich schreiben, oder was soll ich in diesem Moment nicht schreiben? Die Götter und die Göttinen mögen mich schlimmer zugrunde gehen lassen, als ich mich täglich zugrunde gehen fühle, wenn ich es weiß.“ + + + +Klingstädt Nachrichten Ein Vorabdruck als Teilübersetzung der Mémoires sur les Samojedes et les Lappons erschien unter dem Titel Anmerkungen über die Samojeden in: , Bd. 4, 1761, S. 717–743. + + + +Kurländisches Fräulein + + + +Briefen zur Bildung des Herzens + + +Brief Nr. 234 + + +Gedult […] Hofnung Röm 5,4 + + + +Herr Bruder + + + +Mama + + + +Lauson + + + +Prof. Poes. […] Subiecta Bewerber um die vakante Professur in Königsberg, vgl. + + + +Rammler + + + +Schlegel vll. + + + +Emile + + + +HE. Fiscal + + + +Schoppach Gemeint ist vmtl. + + + +Bruder + + + +von Kleist + + + +Loegen Gut Leegen (Lega) + + + +Kanter + + + +Condolentzabhandl. […] Hintz . Die Abhandlung konnte nicht ermittelt werden. + + + +Hochzeitsarbeit nicht ermittelt + + + +Plato + + + +Biblioteque . Von Protestanten in Holland gegründet wurden darin Neuerscheinungen aus ganz Europa und zu allen Themen besprochen. + + + +nouvelle . Darin v.a. Rezensionen englischsprachiger Werke. + + + +Joncourt + + + +nouvelle Nouvelle bibliothèque germanique ou histoire littéraire d’Allemagne, de la Suisse et des pays du Nord. (Amsterdam: Humbert 1720–1759), hg. u.a. von . Die Zeitschrift beschränkte sich auf theologische, wissenschaftliche und historische Themen. Vorbild des erfolgreichen Rezensionsorgans des französischen Protestantismus war die Bibliothèque angloise, die vom in London lebenden Michel de la Roche, einem mit Bayle befreundetem Hugenotten, 1717 begründet worden war. + + + +Guischardt … ; einer populären Anekdote über Friedrich II. zufolge erwähnte er 1758 in einer Gesprächsrunde den Centurio ‚Quintus Icilius‘ lobend und wurde von Guichard korrigiert, er habe Quintus Caecilius geheißen; daraufhin habe Friedrich bestimmt, Guichard solle fortan Quintus Icilius heißen, unter welchem Namen er ein Majorspatent bekam + + + +Martissohn Sohn des Kriegsgottes Mars + + + +Däntler N.N. Däntler + + + +meuble wohl ein Pelz, vgl. + + + +Artzt! … Lk 4,23 + + + +Amilec, l’amour und L’ amour devoilé + + + +Bigarrures + + + +Giphantie + + + +Aletofilus […] Wiederlegung + + + +de la Borde […] Clavecin + + + +Saggio + + + +Paucis … 1,538: „nur wenige von uns erreichten schwimmend eure Quelle“. + + + +Adventurers + + + +Almoran and Hamet + + + +Steinbrückler + + + +Sophokles + + + +Breitingers + + + +Fingal + + + +Spence + + + +Blacklock + + + +ersten Journal Vgl. + + + +liebe Hälfte Marianne Lindner + + + +Foissardier + + + +M. Tetsch , dessen Kirchengeschichte erst ab 1767 erschien. + + +Brief Nr. 235 + + +letzte Sentenz von HE Slegel wohl die Entscheidung von gegen die Übernahme der Collaborator-Stelle in Riga. + + + +erste Wahl + + + +hudeln sich plagen + + + +wo Marianchen Im Haus von , dessen Kinder in Pension genommen hatte. + + + +Hinz + + + +Gallimafristen + + + +Bruder Redner Vgl. + + + +Titan […] Leim 14,35: „Unus et alter / Forsitan haec spernant iuvenes, quibus arte benigna / Et meliore luto finxit praecordia Titan.“ + + + +Gefäße von Thon 2 Tim 2,20 + + + +Stein des Anstoßes Jes 8,14 u. Röm 9,32 + + + +Gott wirds wol machen Ps 37,5 + + + +Er legt uns … Ps 68,20 + + + +Das war ein kluger Pfiff Die nicht überlieferte, für den Verleger Kanter veranstaltete Textsammlung Maculatur zum bewusten Gebrauch enthielt eine so betitelte, verkürzende Übersetzung Hamanns von der Erzählung „Il eut Raison Comte moral“ (vmtl. von Claude-Henri de Fusée de Voisenon) siehe Journal Helvetique, Neuchatel, Juli 1755, S. 115–126. Vg. dazu Saemann (1931), S. 130–135. + + + +Kanter + + + +Hinz + + + +Hippel + + + +Maculatur zum bewusten Gebrauch + + + +Hamb. Nachr. […] Recension , 61. Stück, 30. Juli 1762, S. 481–485 + + + +Kreuzzüge + + + +231. Brief , Bd. 14, S. 249–258. Hamann zitiert Abbts Rezension von Lindners Beitrag zu Schulhandlungen weitgehend wörtlich. + + + +Sie müßen … Hamann fährt ohne Anführungsstriche im Zitat fort. + + + +Philotas + + + +Diderot + + + +Bauerfrau In der Übersetzung von aus lautet die Erzählung: „Eine Bäuerin aus dem Flecken, den Sie da zwischen den beiden Bergen liegen sehen, und dessen Häuser ihre Giebel über die Bäume erheben, schickte ihren Mann zu ihren Eltern, die in einem benachbarten Dorfe wohnen. Und da ward dieser Unglückliche von einem seiner Schwäger erschlagen. Des Tages darauf ging ich in das Haus, wo sich der Fall zugetragen hatte. Ich erblickte ein Bild und hörte eine Rede, die ich noch nicht vergessen habe. Der Todte lag auf einem Bette. Die nackten Beine hingen aus dem Bette heraus. Seine Frau lag mit zerstreuten Haaren auf der Erde. Sie hielt die Füße ihres Mannes und sagte unter Vergießung von Thränen und mit einer Action, die allen Anwesenden Thränen auspreßte: Ach, als ich Dich hieher schickte, hätte ich wohl geglaubt, daß diese Füße Dich zum Tode trügen? – Glauben Sie, daß sich eine Frau von anderm Stande würde pathetischer ausgedrückt haben?“ (S. 201f.) + + + +Brosamen Mt 15,27 + + + +232. Brief , Bd. 14, S. 259–266. Hamann zitiert Abbts Fortsetzung der Rezension von Lindners Beitrag zu Schulhandlungen, die nun hauptsächlich auf die Abhandlung von der Sprache eingeht. + + + +B. Chiffre von + + + +Dedication ist gewidmet »Einer hochpreislichen Königlichen Teutschen Gesellschaft zu Göttigen, wie auch einer Ruhmwürdigen Teutschen Gesellschaft zu Jena«, »zur Bezeigung seiner Verpflichtungen für die Ehre ihrer Aufnahme zum Mitgliede«. + + + +et ab hoste consilium 4,428: „Fas est et ab hoste doceri“ – „auch vom Feinde Rat annehmen“. + + + +Einfälle über das Schuldrama Hamann bezieht sich auf die schließlich ausgearbeiteten Hirtenbriefe, die 1763 erschienen. + + + +wie Agesilaus König Agesilaos II. (443–359 v. Chr.) soll vor seinen Kindern auf einem Steckenpferd geritten sein, wie Plut. Ages.25,5 überliefert. + + + +Brosamen Mt 15,27 + + + +– stulta … 1,17f.: „dumm ist die Gelindheit mit dem flüchtigen Papier“. Das Juvenal-Zitat dient den Hirtenbriefen als Motto. + + + +Nachrichter […] Recension Bezieht sich auf Ziegras Rezension der Kreuzzüge in , 61. Stück, 30. Juli 1762, S. 481. + + + +Kästners + + + +Foissardier + + + +Hälfte + + + +Buchholtz + + + +P. 3. Vermutlich ist eine Münze mit dem Potrait Zar Peters III. (1728–1762) gemeint, wie sie 1762 bspw. in Moskau und St. Petersburg geprägt wurde. + + + +pretium affectionis Liebhaberpreis + + + +Trescho + + + +Bruder + + +Brief Nr. 236 + + +Hinz + + + +aus seiner Condition im Hause + + + +Litteraturrecensent Vgl. das Ende des 232. Literaturbriefes, S. 259–262, die Kritik von an . + + + +Collaborator + + + +Lehnspatronin + + + +Legations-Rath + + + +Interesse […] Theuerung unter Weges Der Wechselkurs zwischen Königsberg und Riga fiel wohl zu Ungunsten der Königsberger aus. + + + +HE. Schlegel + + + +des alten Böhmen nicht ermittelt + + + +amanuensis Handlanger, im Sinne von Schreibgehilfe oder Sekretär + + + +Baumgarten vmtl. Siegmund Jakob Baumgarten + + + +D. Buchh. + + + +ganze Sache Vgl. + + + +Wagner , vgl. + + + + + + + + + + + +Müllerschen Sammlung nicht ermittelt + + + +Abschrift von Abbts Rezension von im 231. u. 232. der (14. Teil vom 8. April bis 24. Juni 1762) + + + +Kanter + + + +Notice vgl. + + + +das Schuldrama vorzunehmen + + + +Antwort die auch publiziert werden wird: + + + +Wer Handwerksregeln Deren Nichtbeachtung hatte vorgeworfen. + + + +affiche öffentlicher Aushang + + + +Hinz + + + +Däntler N.N. Däntler + + + +Mama + + + +Pelz vgl. + + + +Petersburger vll. + + + +Braunschweiger vll. + + + +Mattuska + + + +Baßa + + +Brief Nr. 237 + + +Bogen Es handelt sich um eine Abschrift von Abbts Rezension von im 231. u. 232. der . Vgl. . + + + +Ihrigen , den Hamann zum Druck bringen will. + + + +Corespondenten Lindner und Hamann + + + +Motto vgl. . 1,17f.: „dumm ist die Gelindheit mit dem flüchtigen Papier“. Das Juvenal-Zitat dient auch den Hirtenbriefen als Motto. + + + +an N. , vgl. . + + + +sub rosa Unter dem Siegel der Verschwiegenheit + + + +Preuße vgl. und + + + +Krickende + + + +Hinz + + + +Vocation zur Collaboratorstelle nach Riga an die Domschule, vgl. + + + +GelegenheitsSchrift Die Publikation von Hinz konnte nicht ermittelt werden; vgl. . + + + +Makulatur + + + +Rhapsodie von Hippel + + + +Hartung + + + +nachgedruckt in , 44. St. vom 2.7.1764 + + + +Kleinigkeit von M. Kant + + + +Schrift + + + +Briefe das Schuldrama betreffend + + + +Mackenzies Historie der Gesundheit + + + +Kanter + + + +Foißardiers + + + +Meine Journale vgl. + + + +Nouvelliste + + + +liebe Hälfte Marianne Lindner + + + +Kästners + + +Brief Nr. 238 + + +Collaborator + + + +Zachariae als Redakteur (1761–1777) der Gelehrte[n] Beyträge zu den Braunschweigischen Anzeigen, auch zum Vertrieb von Neuerscheinungen und für Subskriptionsvermittlungen. Darauf bezieht sich wohl die Einlage im Brief an , vgl. . + + + +Christl. Liebe hier: Nächstenliebe + + + +alten Louisd’or Frz. Goldmünze, entspricht ca. 5 Talern bzw. 9 Gulden. + + + +Mdlle Amalia Joanna Louisa . Mit dieser Probe der Gedichte von Anna Louisa Karsch wird um Subskribenten einer Werkausgabe geworben; wird u.a. als Verantwortlicher genannt (S. 16). + + + +Käthchen + + + +Namen gedruckt Den Subskribenten wurde in Aussicht gestellt, dass ihr Name in der Werkausgabe genannt wird. + + + +Colligent Person, die im Vorfeld einer Buchveröffentlichung Pränumeranten zu gewinnen sucht, die bei Vorausbestellung Rabatt erhalten. + + + +Thorn heute Toruń + + + +Elbing heute Elbląg + + + +Morungen heute Morąg + + + +Berlin an Nicolai, vgl. + + + +Braunschweig + + + +Marianchen Marianne Lindner + + + +Gehülfe + + + +Michael Michaelis, 29. September + + + +Bruders + + +Brief Nr. 239 + + +Erstlinge Vgl. : ; ; ; ; ; . + + + +Beweisgrund + + + +Vorlesungen hielt Vorlesungen zur Physischen Geographie vom Beginn seiner Zeit als Privatdozent in Königsberg 1757 bis zum Ende seiner Lehrzeit 1796 stets auf der Grundlage eigener Arbeiten. Gedruckt erschien davon zunächst nur eine kleine Ankündigung unter dem Titel Entwurf und Ankündigung eines Kollegii der physischen Geographie, nebst einer angehängten Betrachtung: Ob die Westwinde in unsern Gegenden darum feucht seyn, weil sie über ein großes Meer streichen? (Königsberg: Driest 1757). Die gesamte Vorlesung wurde erst 1802 von Rink auf Grundlage von Manuskripten Kants, die dieser Rink zum Zwecke der Herausgabe zugeeignet hatte, veröffentlicht. Bekannt ist aber, dass Herder 1762 ausführliche Mitschriften der Vorlesung anfertigte, zu deren Veröffentlichung es aber nicht gekommen ist. + + + +Rhapsodie + + + +Hinz + + + +Sammlung + + + +Neumann + + + +Schäfners + + + +Sommerstunden + + + +Verleger + + + +Briefwechsel + + + +Juuenal Vermutlich handelt es sich um das gleiche Zitat, dass auch als Motto dient: 1,17f: „dumm ist die Gelindheit mit dem flüchtigen Papier“. + + + +Anfangsbuchstaben vgl. + + + +Lindner , + + + +Aeschylum und Timotheum Die Rede ist von . wurde wegen angeblichen Verrats von Mysterien angeklagt. In 1 Tim 6,20f. heißt es themenverwandt: „O Timotheus! bewahre, was dir vertraut ist, und meide die ungeistlichen, losen Geschwätze und das Gezänke der falsch berühmten Kunst, welche etliche vorgeben und gehen vom Glauben irre. Die Gnade sei mit dir! Amen.“ + + + +Beytrag + + + +Moses + + + +Postscript Beschluss des 232. der , die Kritik von , S. 259–262, an . + + + +Homers Zeugniß 17,514: „Aber solches ruht ja im Schoß der seligen Götter!“ + + + +Zachariae , vgl. + + + +Allmosenirer Verwalter der milden Gaben + + + +dasigen guten Freund nicht ermittelt + + + +Moses + + + +Misverständnis nicht ermittelt + + +Brief Nr. 240 + + +Götting. Recension Rezension von durch , im 68. St. der Göttingischen Anzeigen von gelehrten Sachen (1762), S. 593–595 + + + +Bohlius + + + +Michaelis Fragen an die arabischen Gelehrten + + + +Aufsatz ; vmtl. handelt es sich um die 1762 in Bremen erschienene franz. Übersetzung. + + + +unüberwindl. Dunkelheit vgl. , N II S. 248/48, ED S. 17 u. N II S. 254, ED S. 31 + + + + +Leichtsinn [...] Christenthum seyn vgl. , ED S. 27 + + + + +Litteraturbriefe + + + +Palinodie Widerruf mit gleichen stilitischen Mitteln. Vgl. , S. 217 (192. Literaturbrief, Tl. 12, 22. Oktober 1761): „Lassen Sie also Ihre Muse bald die Palinodie anstimmen“. + + + +Mich. + + + +unpartheyische [...] worden Vgl. , im 68. St. der Göttingischen Anzeigen von gelehrten Sachen (1762), S. 594f. und , ED S. 31-34 + + + +Kreuzzügen + + + +Tantum dt.: so viel + + + +Nicol. , siehe + + + +Maculatur , darin eine Übersetzung Hamanns (nicht überliefert), vgl. . + + + +Kantens zwo Abhandl. u. + + + +Rhaps. + + + +Briefw. + + + +Hirtenbriefe + + + +Sommerstunden + + + +Briefe vgl. + + + +Recension hat im 231. und 232. der Literaturbriefe (Tl.13, 1762) Lindners Schulhandlungen rezensiert. + + + +Aristoteles + + + +Atticus , für seine politische Neutralität bekannt. + + + +seel. Vetters + + + +Elbing heute Elbląg + + + +Zöpfels Tochter Lieschen, Tochter von Peter und Magdalene Dorothee Zöpfel, vgl. + + + +Kopisten vll. + + + +Hennings + + + +Opuscula dt. Werklein + + + +Denkw. Wolken und Essays , u. + + + +Kreutzzüge + + + +Maculatur Anspielend auf + + + +Bettelbrief zur Subskription von + + + +L’Estocq + + + +Bolz + + + +Carmen nicht ermittelt + + + +Young + + + +Laico Laien + + + +Verleger + + + +Druide Selbstbezeichnung Hamanns, meist im Zusammenhang mit der „Hamadryade“ + + + +Lieben Herrn … anruffe Ps 4,3f. + + + +jene Araber vgl. + + + +vom Brodt Mt 4,4 + + + +Haushälterin + + + +Druide Selbstbezeichnung Hamanns, meist im Zusammenhang mit der „Hamadryade“ + + + +Beichtvater + + + +XXX ψ Ps 30 + + + +Magd + + + +Lehrbuben nicht ermittelt + + + +Hamedryade Die Hamadryaden sind Baumnymphen des griechischen Altertums, Seelen des Baumes. Gemeint ist . + + + +des Marschalls von Sachsen Ehentwurf Anspielung auf Moritz’ von Sachsen (1696–1750) Verhältnis mit der frz. Schauspielerin Adrienne Lecouvreur (1692–1730) + + + +Kreuzzug Kreuzstich beim Nähen + + + +Freyheitsbrief vom Berliner Konsistorium, an das sich wendet, vgl. . Hamann ersucht einen Dispens von der Verpflichtung, kirchlich zu ehelichen. + + + +unter der Rose unter der Rose lat. sub rosa, dt.: unter dem Siegel der Verschwiegenheit. Vgl. auch die Vorrede von „Dem Leser unter der Rose“ + + + +Salomo Pred 1,2 + + + +Salomo Vmtl. eine preußische Gesetzessammlung wie das Königlich Preußisch Allgemeines Processual-Lexicon Oder Möglichst vollständiges Repertorium Aller, in sämtlichen Königlich Preußl. Landen, bis itzo, gültigen Constitutionen, Edicten, und General-Rescripten, so den Proceß reguliren (1749) + + +Brief Nr. 241 + + +Degnerinn + + + +Brief nicht ermittelt + + + +Flußfieber „Febris catarrhalis, ein nachlaßendes Fieber, welches sich mit Flüssen auf der Brust vereinigt. Man macht einen Unterschied unter ein gutartigen [Catarrh] und bösartigem Flußfieber.“, vgl. Krünitz, Tl. 14, S. 420 + + + +Hochzeit vgl. + + + +propter to habere vll. propter sibi habere, dt.: um es zu besitzen + + + +System der Erziehung die dt. Übers. von + + + +Winkelmanns Sendschreiben + + + +HE und Knecht + + + +Sittenlehre + + + +Gelehrte Geschichte + + + +Gelehrte Anecdoten + + + +Hiller + + + +Fortsetzungen + + + +Michaelis + + + +Masch + + + +Bensons kleine Abhandlungen + + + +Jephson von Sabbath + + + +Zankapfel + + + +Etwas über eben diese Geschichte + + + +Versuch + + + +Winkelmanns + + + +Anti-Hegesias + + + +Lucians Traum + + + +Foßardier + + + +in biuio am Scheidewege + + + +patronus causae Verteidiger vor Gericht + + + +Bellegarde + + + +babioles + + + +Formeys + + + +Kanter + + + +Quodlibet nicht ermittelt + + + +Zeise + + + +Daphne + + + +Morungschen Diaconi in Mohrungen + + + +Rector und Collaborator sucht wohl einen Gehilfen im Pfarramt. Hamann rät ihm, sich an bzw. zu wenden. + + + +recensirt 1762 oder 1763 wurde keine Veröffentlichung von in rezensiert (erst im 19. Teil, 19. Juli 1764, und im 22. Teil, 28. Februar 1765). + + + +iure retorsionis Recht der Umdrehung und Antikritik + + + +zwischen L. v. H. zum apolog einen vorhandenen oder erbetenen Briefwechsel zwischen und Hamann als Verteidigung + + + +Oeuvres de Philosophe . Im Januar 1763 erging ein ‚Circular‘ der preußischen Regierung, das an die seit 1746 geltenden Zensurregeln erinnerte, wonach jede Publikation von politischem Interesse dem Departement für auswärtige Angelegenheit zur Freigabe vorgelegt werden müsse. Das Supplément aux Oeuvres wird darin als nicht genehmigter Druck angegeben. + + + +Keiths Brief Die Epistel „Au Marechal Keith“ erregte bei Publikation der Oeuvres besondere Aufregung, weil in der nicht-autorisierten Fassung am Ende von den „lâches Chrêtiens“, den furchtsamem bzw. niederträchtigen Christen (bzgl. ihrer Angst vor dem Tod und der Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod) die Rede ist. Die autorisierten Fassungen wollen dort „lâches humains“, furchtsame Sterbliche, stehen haben. Auf die dem christlichen Glauben kritische Version antwortete Trescho mit seinem anklagenden Brief aus den Elisäischen Gefilden von Keith an den Weltweisen von Sans-Souci. + + + +Venus Metaphysique ; als verboten angezeigt in Catalogus librorum a Commissione aulica prohibitorum, Wien 1762, S.283. + + + +Weymann + + + +Kantens einzig mögl. Beweisgr. + + + +an N. , vgl. Brief 239 + + + +M. Magister + + + +Verfaßer + + + +Verleger + + + +Quodlibet nicht ermittelt + + + +Redoute Maskenball + + + +Tr. + + + +Hirtenbr: + + + +Mst. Manuskript. Ein handschriftlicher Entwurf zu einem Text über die Zensur ist in N IV S.259–263 ediert. , , , , + + + +Rechtsgelehrten vll. + + + +Zachariae organisierte die Subskription für . + + + +Intelligenzwerk + + + +Kanter + + + +Hirtenbriefen + + + +Elbing heute Elbląg + + + +Hannas und Kaiphas Lk 3,2 + + + +D. Schultz + + + +Teske + + + +IntelligentzWerk + + + +da costi von dort, d.h. ohne Ort- und Verlagsangabe + + + +– – Pictoribus … , 9–11, dt.: „Und doch hatten Maler und Dichter seit je gleiche Freiheit, zu wagen, was sie nur wollen. Ich weiß das, und diese Gunst erbitte ich selbst und gewähre sie andren.“ + + + +Christiani + + + +Jerusalem + + + +Recension Neue Zeitungen von gelehrten Sachen, Leipzig, 23.12.1762, S. 811–813. Die Rezension von ist ausgewogen, zweifelt daran, dass ein literarisch hochwertiges Schuldrama möglich sei, lobt aber das letzte Stück („Der wiederkehrende Sohn“) und Lindners Abhandlung über die Sprache. + + + +Sermocination Disputation; über Hamanns Eheplan, vgl. + + + +fremdes […] Kalb Ri 14,18 + + + +Diogenes Alexander der Große sagte zu gesagt: „Fordere, was Du wünschst!“ Seine Antwort: „Geh mir aus der Sonne!“ (, Alexander 14) + + + +ohne den Markt zum thalamo zu machen zum (Ehe-)bett, nach , VI 46 + + + +Mann des Steele vmtl. Anspielung auf Richard Steeles moralischen Traktat The Christian Hero. – „Mann“ wäre demnach eine Anspielung auf den „Great Man“ des Untertitels, der in zeitgenössischen Drucken besonders hervorgehoben ist. + + + +unbegreiflich, wie Er regiert gemeint ist Ps 147,5 + + + +Ehren und Freuden 1 Thess 2,20 + + + +Gnade und Wahrheit Ps 103,11 + + + +Mlle Kurella wohl die Tochter von + + + +Collaborator + + + +Frau + + +Brief Nr. 242 + + +Hochzeittage Kaufmann Becker aus Elbing u. Lieschen + + + +P. Blank + + + +Reusner vll. Martin Andreas Reusner (1718–1789), evang. Theologe und Diakon in Riga + + + +Böttcher + + + +der Hamb. Hamburger Buchhändler nicht ermittelt, vgl. + + + +Kurl. Kurland + + + +Fiscal + + + +P. Ruprecht + + + +Verleger + + + +Elbing Heute Elbląg; Kanter musste die Zensur für Hamanns Hirtenbriefe dort einholen, weil sie ihm in Königsberg nicht gewährt wurde. + + + +Phryges […] non putaram dt. „Phryger kommen spät zu Verstand“ (nach Livius Andronicus, Equos Troianus, überliefert bei , 7,16,1); dt. „Damit habe ich nicht gerechnet“ (, 1,81) + + + +Praenumeranten für die Subskription von + + + +Petersb. St. Petersburg + + + +Däntler N.N. Däntler + + + +Arzt + + + +Morunger , Brief nicht überliefert + + + +alten halben Fr. d’or Friedrich d’or, Goldmünze benannt nach ; entspricht 5 Reichstalern (eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze). Ab 1749 wurden halbe Friedrich d’or geprägt. + + + +Grafen von Dohna vll. + + + +Wechsel vermutlich eine uneingelöste Geldforderung + + + +Jesuiten Fritzen Schauspiele + + + +Herveys gottseel. Erziehung + + + +Anti-Emile + + + +Bitaubé + + + +Vernet + + + +Theilung des Erbes + + + +Schulcollege + + + +Hausjungfer + + + +Thlr. Taler, meist ist der 24 Silbergroschen entsprechende Reichstaler, eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze, gemeint (Groschen: Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch). + + + +Rentzens + + + +Den Seinigen … Ps 127,2 + + + +Fr. d’or Friedrich d’or, Goldmünze benannt nach ; entspricht 5 Reichstalern (eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze). + + + +Vater + + + +Mutter + + + +Gehülfen + + + +mit Samuel 1 Sam 7,12 + + + +Münze Münzamt + + + +Excise Steuerbehörde + + + +Licent Zollamt + + + +Hennings als Gouvernementssekretär + + + +Gott mit uns […] verborgen Nach Kol 3,3. + + + +in die Hölle bettete Ps 139,8 + + + +Gefahr der Geschäfte „vel in negotiis sine periculo vel in otio cum dignitate.“ Dt.: „[…] [so pflegen mir die Männer sehr glücklich zu erscheinen, welchen […] einen solchen Lebenslauf zu behaupten erlaubt war,] dass sie entweder ihren Ämtern ohne Gefahr obliegen oder in ihrer Zurückgezogenheit von den Staatsgeschäften mit Würde leben konnten.“ (, 1,1) + + + +Am äußersten Meer Ps 139,9 + + + +der Schöpfer … Adventslied von , Lob sei dem allmächtigen Gott, Str. 4 fortgesetzt: „verachtet nicht ein armes Weib, Mensch zu werden in ihrem Leib.“ + + + +Druide Selbstbezeichnung Hamanns, meist im Zusammenhang mit der „Hamadryade“ + + + +Beichtvater + + + +Parabel vgl. + + + +anderer Bileam 4 Mo 22,38 + + + +Fluche des Gesetzes Gal 3,13 + + + +Amt der Versöhnung 2 Kor 5,18 + + + +Predigt des Glaubens Gal 3,2;5 + + + +Pauli Erkl. Pauli Erklärung aus Heb 11,1: „πραγματων ελεγχος ου βλεπομενων“ – „und nicht zweifeln an dem, das man nicht sieht“. + + + +H- Gemeint ist Hamadryade. Die Hamadryaden sind Baumnymphen des griechischen Altertums, Seelen des Baumes. Gemeint ist + + + +levitische Gerechtigkeit 5 Mo 31,9 + + + +Welt […] Argen 1 Joh 5,19 + + + +Angst […] Überwinders Joh 16,33 + + + +wohnt im Dunkeln 2 Mo 20,21 + + + +wo kein Ansehen der Person gilt Hi 32,21 + + + +Thal […] trösten Ps 23,4 + + + +Grauen der Nacht Ps 91,5 + + + +Kirchenrath Süßmilch hatte sich an das Konsistorium in Berlin gewandt, dessen Mitglied war + + + +Brief des Kr. , damals Hauslehrer bei + + + +Verleger + + + +Collabor. Collaboratoren, + + + +Zeise + + + +Gesellen + + + +Praenumerationsgeld Geld aus Subskriptionen + + + +2 kleinen Gedichten nicht ermittelt + + + +D--s vll. Dainas, litauische Volkslieder + + + +Schrift über die Censur , , , , + + + +Morunger + + + +Luthers + + + +Weinberge hüten Hld 1,6 + + + +Motto Apg 7,27 + + + +nolens volens nichtwollend wollend + + + +Hic Rhodus, hic salta. dt. hier ist Rhodus, hier springe (, 203 H.) + + +Brief Nr. 243 + + +Litteratur-Briefe , XV. Theil, 1763 + + + +Zeisischen Buchladen + + + +Zuschrift nebst Beylage nicht ermittelt; Beilage war wohl: , XV. Theil, 1763 + + + +Waagschale Spr 16,11 + + + +das Schwert Mt 10,34 + + + +hanc veniam … , 11, „Ich weiß das, und diese Gunst erbitte ich selbst und gewähre sie andren.“ + + + +Kreuzzüge + + + +beurtheilt „Beurtheilung der Kreuzzüge des Philologen“ in: , XV. Theil, 254. Brief, S. 172–188. + + + +Provinzialscherz vgl. , ED S. 67. + + + +des erläuterten Preußens Das Lateinische Zitat wird in , Bd. 1, S. 723f. wie folgt eingeleitet: „Es hatten sich [die Brüder des Deutschen Ordens] verpflichtet, Jerusalem gegen die Feinde des Christlichen Nahmens zu vertheidigen, und nachdem es verlohren gegangen war, wiederum einzunehmen. Um sich nun von solchem Eyde loszumachen, und einiger massen im Gewissen zu tranquilliren, so liessen sie fast bey allen Schlössern im raumen Felde die Erde aufgraben und fast auf Art der Aprochen, eine solche Figur, die einem Labyrinth oder Irrgarten ähnlich, und mit vielen Gängen oder Laufgraben versehen war, aufwerffen, so sie Jerusalem nenneten. Wenn sie nun bey ihrem Schmausen, sich untereinander recht lustig bezeugen wolten, so musten ihre Knechte in dieses Affter-Jerusalem sich begeben, und wurden hernach von den Herren wieder heraus gejaget. Durch welchen Spaß sie denn vermeineten sich ihres Eydes entlediget zu haben.“ + + + +Tarquinius Lucius Tarquinius Superbus (gest. um 495 v. Chr.) soll seinen Sohn Sextus inkognito in die Stadt der Gabiner geschickt haben. Als der Sohn einen Boten zum Vater schickt, antwortet der dadurch, dass er im Garten einer Mohnstaude die Köpfe abschlägt. Das berichtet der Bote, doch nur Sextus versteht den geheimen Sinn, die Anstiftung zum Mord. (Liv. I,54) + + + +dienstbare Geister Hebr 1,14 + + + +Brosamen Mt 15,27 + + + +Beylage nach Braunschweig vgl. + + + +Zachariae bzgl. + + + +Bruder des HE. R. Lindner , Bruder von + + + +Antwort vgl. + + + +Kulmius + + + +stäupt Hebr 12,6 + + + +Uebersetzer Hamann denkt wohl an + + + +moralische Briefe ; Hamann hat dazu wohl die abschätzige Beurteilung des Vielschreibers Dusch im 77. Literaturbrief (Tl. 5, 1760) im Sinn. + + + +μαστιξ Hebr 11,36: Plage, Geißelung. + + + +Materialien ... Büchercensur vgl. , , , , + + + +Freunde + + + +alter Commilito + + + +Paean + + + +Prof. poeseos Der Lehrstuhl des Professor poeseos war seit dem Tod von 1762 vakant. + + + +Karschen + + + +Buch + + + +Verfaßer der Phil. Schrifft + + + +zweydeutigen Gerücht vgl. + + + +Palinodie des Phil. Palinodie des Philologen, vgl. + + + +ein Original , Hamann ersetzt Mendelssohns Formulierung „Begierde ein Original zu seyn“ durch „Schuldigkeit ein Original zu seyn“. Vgl. auch , ED S. 56f. + + + +Augeas In der griechischen Mythologie reinigt Herakles den Stall des Augias mit 3000 Rindern in einem Tag. + + + +Recensenten der Kreuzzüge Mendelssohns Rezension von + + + +Lieber mag ich … Verse aus „Das aufgehobene Gebot“, , S. 19; dort aber lieben statt naschen + + + +Wer dahin greift … Aus dem Gedicht „Das Zeisignest“, , S. 71; dort „Mädchen“ statt „Musen“. Vgl. auch , ED S. 5. + + + +Delia Ri 16,4ff. + + + +Spinnen … Spinoza Vgl. die bspw. bei , S. 47f. überlieferte Anekdote, habe Spinnen gefangen und ihrem Überlebenskampf mit Vergnügen zugesehen. + + + +Seiden Würmer Die Pflanzung von Maulbeerbäumen zur Produktion von Seide hatte verordnet. + + + +apocaliptischen Z Chiffre von in . „Antipode“ meint , dessen Initiale mit Mendelssohns Chiffre koinzidiert. + + + +Ziegra … Hamb: Nachrichten + + + +Gamma neulich Beta Das Buchstabenspiel um Beta und Gamma vertauscht die Reihenfolge der Buchstaben, vll. eine Variation der Alpha-Beta-Vertauschung nach , 5,26. Beta bezieht sich wohl auch auf die Chiffre „B“ von + + + +guten Freund , vgl. + + + +HE M u den Verfaßer der Beurtheilung und + + + +Grünen Donnerstage Donnerstag, 30. März 1763 + + +Brief Nr. 244 + + +Brief nicht ermittelt + + + +Päckchen vgl. + + + +Untersuchung wegen der instabilen politischen Lage + + + +Mäklergeschäfte vgl. + + + +Nebenbuler meines Verlegers nicht ermittelt + + + +Hamburger nicht ermittelt; vgl. + + + +Kanter + + + +anderen beyden nicht ermittelt + + + +Nachrichten vgl. + + + +Petreade + + + +Nachbar sucht seinen Verlag in Riga, Kurland, zu etablieren. + + + +Teller + + + +Zeisi-schen Buchladen + + + +Bruder + + + +Morunger + + + +Mst. von der Censur , , , , + + + +fremden Joch 2 Kor 6,14 + + + +Piece + + + +Reichsfiscal Beamter, der die Rechte des Kaisers am Reichsgericht vertritt, besonders die finanziellen + + + +Montfauconschen Alterthümer Griechische und Römische Alterthümer + + + +Semmlers + + + +Fortsetzung nicht erschienen + + + +Theilung Aufteilung des mütterlichen Erbes + + + +Schulden vll. Schulden bei der Familie Berens + + + +sagte Hiob Hi 1,21 + + + +denn ihr … Hi 42,7 + + + +Herr N. + + + +Briefe , Tl.15, 1763 + + + +Amicus …Veritas dt.: „Platon ist mir lieb, Aristoteles auch, aber die Wahrheit ist mir immer noch lieber.“ Das Sprichwort ist keinem bestimmten Autor zuzuordnen. + + + +Castratehen Wohl eine Fehllesung in ZH; eigentlich: „Lustralehen“. Vgl. den 249. der (Tl.15, 1763), S.115: „Von den Ehen auf 5 Jahren oder wenn sie so wollen, Lustral-Ehen läßt sich ein gleiches [sittliches] Urtheil fällen. Durch Gesetze sie einzuführen, wäre rasend. Ausnahmen finden sich ofte: aber sie überwiegen die Allgemeinheit nicht.“ Das Wort „lustral“ ist abgeleitet von „lustrum“ für einen Fünfjahreszyklus in der antiken römischen Politik. Die Rezension bezieht sich hier auf , Bd. 2, § 364, S. 159f., worin gegen Erwägungen, eine Liberalisierung der Ehegesetze könne sinnvoll ein Bevölkerungswachstum befördern, die Position verfochten wird, dass solche Liberalisierungen der sittlichen Ordnung zuwider seien und dass vielmehr Vermeidung von Krieg und Luxusökonomie sowie Förderung der Landwirtschaft der Vermehrung dienen. Die Idee einer Ehe auf Zeit hatte Moritz von Sachsen in Les Rêveries ou Mémoires sur l’art de la guerre publik gemacht auf der Basis der mit Montesquieu geteilten Vermutung, dass die christliche Moral ein Hindernis für das Bevölkerungswachstum sei. + + + +Vertheidigung gegen Reimarus Im 130. und 131. der (Tl.8, 1761) wurden Reimarus’ Betrachtungen über die Triebe der Thiere besprochen; im 88. Stück (Juni 1761) des Hamburgischen Correspondenten, direkt im Anschluss an den Verriss von Hamanns Wolken, wurde behauptet, die Rezension in Berlin gehe an der Absicht des Autors vorbei; in „Vertheidigung wider die lieblose Gesinnungen die Hr. Reimarus dem Recensenten seiner Betrachtungen über die Tiere schuldgegeben hat“, reagiert wiederum im 242. der (Tl.15, 1763) darauf. + + + +Wolken + + + +allgemeine Vertheidigung Vertheidigung der Briefe die neueste Litteratur betreffend wider verschiedene ungegründete Anschuldigungen, von , 243. der (Tl.15, 1763). + + + +Betrachtungen über das Genie Einige allgemeine Anmerkungen über das Genie der Deutschen und den Zustand der deutschen Litteratur, von , 244. der (Tl.15, 1763) + + + +Süßmilchs göttl.[iche] Ordnung 245.–250. der (Tl.15, 1763), über + + + +Anpreisung , durch , 252. der (Tl.15, 1763) + + + +Beurtheilung des Sonderlings Beurtheilung der Schrift: Der Sonderling, durch , 253. der (Tl.15, 1763), über + + + +Kreuzzüge , rezensiert im 254. der (Tl.15, 1763) + + + +Recensenten (Chiffre Z.), dessen Rezension Hamann wiedergibt + + + +ein pr. Officier Anspielung auf die Fiktion, die seien für einen verwundeten preußischen Offizier geschrieben. + + + +ak. Fr. + + + +Wortfüg. + + + +Gedichte + + + +Z + + + +Tantum dt. so viel + + +Brief Nr. 245 + + +Mst. , , , , + + + +Luthers + + + +Zöllner vgl. + + +Brief Nr. 246 + + +Quirini Das Fest des römischen Märtyrers Quirinus (gest. um 130) + + + +Athenaeum + + + +Maximum Tyrium + + + +Diogenes Laertius + + + +1 fl. 8 gl. 1 Gulden; 8 Groschen + + + +Werkstätte der Künste + + + +Kanterschen Laden + + + +Geschichte der Amazonen Geschichte der Amazonen + + + +Essartz medizinische Erziehung + + + +Uebersetzer + + + +Verleger der Litt. Br. , als Verleger der + + + +hui. huius, d.i. diesen [Monats] + + + +Verlegers + + + +Ich habe … 1 Kor 10,23 + + + +Dach zur Kanzel Mt 10,27, Lk 12,3 + + + +Einlage + + + +einige Stellen vgl. an + + + +sub sigillo confessionis dt. Unter dem Siegel der Verschwiegenheit + + + +– – – – – Der Titel … vgl. + + + +Provincialscherz vgl. , ED S. 67. + + + +erläuterten Preußens , Bd. 1, S. 723f. + + + +Tarquinius Lucius Tarquinius Superbus (gest. um 495 v. Chr.) soll seinen Sohn Sextus inkognito in die Stadt der Gabiner geschickt haben. Als der Sohn einen Boten zum Vater schickt, antwortet der dadurch, dass er im Garten einer Mohnstaude die Köpfe abschlägt. Das berichtet der Bote, doch nur Sextus versteht den geheimen Sinn, die Anstiftung zum Mord. (Liv. I,54) + + + +dienstbare Geister Hebr 1,14 + + + +Brosamen Mt 15,27 + + + +Kulmius + + + +μαστιξ Hebr 11,36: Plage, Geißelung. + + + +Original , Hamann ersetzt Mendelssohns Formulierung „Begierde ein Original zu seyn“ durch „Schuldigkeit ein Original zu seyn“. Vgl. auch , ED S. 56f. + + + +Augeas In der griechischen Mythologie reinigt Herakles den Stall des Augias mit 3000 Rindern in einem Tag. + + + +Recensenten der Kreuzzüge , rezensiert von im 254. der (Tl.15, 1763) + + + +Lieber mag ich … Verse aus „Das aufgehobene Gebot“, , S. 10; dort aber lieben statt naschen + + + +Wer dahin greift … Aus dem Gedicht „Das Zeisignest“, , S. 64; dort Musen statt Mädchen. Vgl. auch , ED S. 5. + + + +Delila Ri 16,4ff. + + + +Spinnen … Spinoza Vergleich der Geometrie des Spinnennetzes mit dem more geometrico-System von . Die Pflanzung von Maulbeerbäumen zur Produktion von Seide hatte verordnet. + + + +apokalyptischen Z Chiffre von + + + +Ziegra … Hamb: Nachrichten + + + +Sprichwort Das Buchstabenspiel um Beta und Gamma vertauscht die Reihenfolge der Buchstaben, vll. nach , 5,26. Beta bezieht sich wohl auf die Chiffre B. von + + + +guten Freund + + + +Krickende , vgl. + + + +Funken ... Shakespear hatte in der Rezension der Kreuzzüge in , 254. Brief, S. 174, geschrieben, Hamann zeige Funken von Genie, vgl. . Und ebd. S. 175: „Hier und da erblickte man einen trefflichen Gedanken, der aber wie der Blitz, nach Shakespeares Beschreibung, noch ehe ein Freund zum andern sagen kann, siehe! schon verschwunden war.“ (Paraphrase aus , A Midsummer-Night’s Dream, Akt 1, Szene 1). + + + +Oel zur Lampe Mt 25,4 + + + +Morgenstern 2 Petr 1,19 + + + +Namen + + + +Vorläufer wahrscheinlich + + + +Beherzigungen und Bedenklichkeiten , , , , ; „Beherzigungen“ wohl eine Entlehung aus + + + +Phomelhant wohl Verlesung für Fomalhaut, den hellste Stern im Sternbild Südlicher Fisch; der Name stammt aus dem Arabischen und bedeutet übersetzt „Maul des Fisches“. Vgl. , N II S. 367, ED S. 25. + + + +Erfüllung Mt 5,17 + + + +Kraft … …schmecken Mk 9,1 + + + +Frau + + +Brief Nr. 247 + + +Kortholzsche Sammlung + + + +Theodicée + + + +Stahl . In der Leibniz-Ausgabe Kortholts ist in Epistel 128 und 193 von Stahl die Rede; vgl. Kreuzzüge, ED S.138. + + + +Balzacs Socrate Chretien + + + +Basedow … Arithmetik + + + +Kanters + + + +Plan théologique … + + + +Mr. de la Loubere + + + +Theodoret + + + +Porphyr + + + +Uster + + + +van Dale , wohl gegen dessen die Tradition heidnischer Orakel kritisierende Werke, u.a. De oraculis veterum ethnicorum dissertationes (1683). + + + +des Voisins + + + +Commentaires d’Hierocles + + + +ersten Theil + + + +Pythagoras + + + +Aristophanes mit der Uebersetzung des Frischlini + + + +7 sind meines Wißens von ihm übrig Von den überlieferten Dramen des nennt Hamann folgende nicht: Die Wespen, Die Vögel, Lysistrate und Weibervolksversammlung. + + + +K. , seine Briefe sind nicht überliefert. + + + +Nicolais + + + +Lauson + + + +Süßmilch + + + +Kr. , als Süßmilchs Sekretär. + + + +es censirt vermutlich handelt es sich um die Veröffentlichung von + + + +Mahomets Leben Deutsche Übersetzung von + + + +# wohl Kreuzer + + + +Amanuensi + + + +Sigismund Dittchen Dreigroschenstück, mit dem Porträt von Sigismund I. (1506–1548) + + + +meinem dicken Mädchen + + + +ad pias causas zu wohltätigen Zwecken + + + +Brief von nach Berlin + + + +Verleger + + + +Mitausche Intermezzo + + + +Sendschreiben Der Entwurf dazu findet sich unter dem Titel Einfälle über die Begierde ein Original zu sein in N II, S.375–379. + + + +Verleger der Litteratur Briefe als Verleger der + + + +fictam ludibundi mutwillige Lüge, vgl. + + + +Verf. der philos. Schriften + + + +Briefes vgl. + + + +Weitzenkorn […] Früchte Jo 12,24 + + + +Tornschen Nachrichten , 16. Stück, 31. August 1762, S. 134f. Die folgenden Rezensionen sind vmtl. von , der viele Beiträge zu den Torn. Nachrichten lieferte. + + + +Creuzz. des Phil. + + + +Ueber eine akad. Frage + + + +Magi aus Morgenlande + + + +Wortfügung + + + +Klagg. + + + +Inoc. du b. s. + + + +Kritik über das Urtheil + + + +Näschereyen + + + +Erlernung der gr. Sprache + + + +Rhapsodie + + + +Gelegenheitsstücke + + + +Sok. D. + + + +Litter. Br. + + + +Heloise + + + +ei. eiusdem: ebendieser Zeitung; , 19. Stück, 15. Oktober 1762, S. 163 + + + +Leser + + + +Schriftsteller + + + +Anmerkungen + + + +Betrachtungen + + + +Lausons Rede auf Dach , angezeigt in , 18. Stück, 30. September 1762, S. 160. + + + +Päans + + + +Anecdoten nicht ermittelt + + + +Verf. + + + +Hamadryade Baumnymphen des griechischen Altertums, Seelen des Baumes. Gemeint ist . + + + +Flußfieber „Febris catarrhalis, ein nachlaßendes Fieber, welches sich mit Flüssen auf der Brust vereinigt. Man macht einen Unterschied unter ein gutartigen [Catarrh] und bösartigem Flußfieber.“, vgl. Krünitz, Tl. 14, S. 420 + + + +Michaelis eine arabische Gramm. Der Titel wurde 1764 zur Ostermesse angekündigt, erschien aber erst 1771. Vgl. , S. 376. + + + +Winkelmann se. Historie der Kunst + + + +Sulzer sein Wörterbuch , erschien erst 1771–1774 in vier Bänden. + + + +Nehem. IV. Neh 4,16 + + + +liebe Frau + + + +Hinz + + + +Hippel + + + +Montesquieu + + + +Milton + + + +Sonderling + + + +Zeisischen Buchladen + + + +I. Teil der Homischen Grundsätze der Critik + + + +Kanterschen + + + +Braunschw. Braunschweig, vll. an oder + + + +Zuschrift nicht ermittelt + + + +Däntler N.N. Däntler + + + +Athenaeus vgl. + + + +Herodot + + +Brief Nr. 248 + + +Lauson + + + +überschickte Rede vll. + + + +von Essen + + + +pindarischer Gehülfe vll. Hamann selbst, im Stil von + + + +Driest + + + +pro studio et labore für Mühe und Arbeit + + + +medii termini vermittelnde Begriffe + + + +Wagner + + + +Hartknoch + + + +Kanter + + + +Amaliechen nicht ermittelt + + + +von Schröder + + + +Athenaeus + + + +Pillau 60 km westlich von Königsberg an der See-Durchfahrt auf der Frischen Nehrung, heute Baltijsk + + + +Mahomets ; vgl. + + + +Verleger + + + +von Kleist nicht ermittelt + + + +Jacobi Mazonii + + + +tertia vita … , Proemium, Abschnitt 31. dt. „Ein drittes Leben war den Menschen notwendig geworden, dessen Überschuss sich von da an bisweilen als Tugend erwies, und das, wenn es von ihnen nicht mäßig, sondern außerordentlich gestaltet wurde, ihre Kühnheit abmilderte, das Disharmonische und Vielteilige der Vernunft bändigte und auf das Ebenmäßige und Einfache reduzierte, und das nennen wir Religion.“ + + + +Vtraque vita … , Proemium, Abschnitt 27f., dt. „Auch wenn das Leben eines der Mittelmäßigkeit ist, steht es dem Liebenden in anderer Weise frei, in diesen Dingen zu verfahren, er hat sich als Regel und Maß selbst, man sieht das Nachdenken in diesen Dingen an, als habe es gleichsam Maß und Ordnung.“ + + + +Stephani Morini Dissertationes + + + +Hieronymi: Multa … ; dt. „Vieles war der Apostel zu wollen gezwungen, was er nicht wünschte.“ + + + +Seruius ad Aeneid. III. 67 Servius Maurus Honoratus (um 400), röm. Philologe, Verfasser eines Kommentars zu Vergil. Angespielt wird auf III, 67f.: „animamque sepulcro / condimus“; dt. „und schaffen der Seele / Ruhe im Grabe“. + + + +Stoici … dt. „Die Stoiker sind zu beerben, darin findet das Forschen seine Mitte.“ + + + +Epikur + + + +Plato + + + +de diuortiis … Dt. „Über Scheidungen und das einschlägige Verfahren“ + + + +Huet + + + +Le Moine + + + +Des Ivetaux + + + +Joh. Marckii 12 akademischen Disput + + + +Elements of Criticism + + + +Batteux + + + +Aristoteles + + + +Mysterium Cereris + + + +Hinzens + + + +Opusculis dt. Werklein + + + +Eschenbachs Epigenem + + + +Borremarsium + + + +Mendelssohn den Preis erhielt 1763 von der Berliner Akademie der Wissenschaften den Preis für seine Beantwortung der Frage, ob die metaphysischen Wahrheiten derselben Evidenz fähig seien wie die mathematischen. + + + +Rammler + + + +Hamadryade + + + +Pygmalions Dem Mythos nach antiker Bildhauer, der sich in die selbst erschaffene Skulptur einer Frau verliebt. + + + +er hat einen … Mk 3,30 + + + +cum DEO et die Mit Gott und dem Tag + + + +Beelzebub Mt 12,24 + + + +Bileam 4 Mose 23,1 + + + +Nicolaiten Apg 6,5 + + + +mütterl. 5m fl. Das mütterliche Erbe beträgt 5000 Goldgulden. + + + +Langermann + + + +Kammer + + + +Licitation Versteigerung + + + +Memorial Bittschrift bzw. schriftliche Eingabe zur Erinnerung + + + +Magistrat + + + +Praesidenten + + + +Schulden wahrscheinlich bei der Familie Berens + + + +Thrl. Taler, meist ist der 24 Silbergroschen entsprechende Reichstaler, eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze, gemeint (Groschen: Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch). + + +Brief Nr. 249 + + +Athenaeus + + + +Zeisischen Buchladen + + + +Sapienti sat lat. sprichw. für: für den Verständigen genug + + + +Kanter + + + +Daniel in der Löwengrube + + + +Gellius Julius Cäsar , von in Druck gegeben. + + + +Nicolai + + + +Moses in Midian + + + +Breitenbauch Schilderungen + + + +Auszug aus Jacob Böhmens Schriften , vll. ist die englische, von William Law besorgte Ausgabe gemeint: The Works of Jacob Behmen, the Teutonic Theosopher. + + + +Aurea catena Homeri + + + +Anecdota + + + +progymnasmata Vorübungen + + + +Pater piarum Scholarum Mitglied des Ordens Ordo Clericorum Regularium Pauperum Matris Dei Scholarum Piarum; engagiert besonders im Schuldienst. + + + +Schwarzer + + + +Aeginus + + + +Munters + + + +Petrarch + + + +Dante + + + +Däntler N.N. Däntler + + + +Gaudio Sammlung + + + +Thomsons engl. + + + +Von der Schönheit + + + +Beweiß nicht ermittelt + + + +Apotheker + + + +Apulejischen + + + +Ovid + + + +ungeleckter Bär , XV,380f.: lat. „lambendo mater in artus fingit et in formam, quantam capit ipse, reducit“, dt. „durch Belecken bildet die Mutter Glieder an ihm und gibt ihm die Form, die sie selbst schon erworben“. + + + +Michaelis Erklärung + + + +Commentationes + + + +deutschen Abhandlungen vgl. + + + +Preißschrift + + + +Sammlung + + + +Berkeleys Gespräche + + + +Colliers + + + +Querist + + + +Bode + + + +4. Quartformat + + + +Commerells + + + +Moser + + + +Klopstock + + + +Gesner + + + +Bells Preißschrift + + + +crambe bis cocta dt. wiederaufgewärmter Kohl (, 7,154) + + + +Humes ähnl. Schrift Die Hamann wohl aus , Bd. 1, kannte. + + + +Hinz + + + +Kanterschen + + + +Ausgabe des Gesners Q. Horatii Flacci Eclogae vna cvm Scholiis Perpetvis + + + +Tibullo Albius Tibullus, (55–19 v. Chr.), röm. Elegiker; wohl + + + +Catullo (1. Jdh. v. Chr.), röm. Dichter + + + +Propertio + + + +Tanzmeister vll. Réflexions sur le maintien et sur le moyen d’en corriger les défauts von Mereau (1760). + + + +osteologisch die Knochen betreffend + + + +Myologie Lehre von den Muskeln + + + +Recueil Voltaires Sammlung vermischter Schriften ist auch im , S. 370 angekündigt; ist hier wohl nur als Verkäufer gemeint, nicht als Verleger. + + + +Nicolai + + + +La mort de Socrate + + + +Palissot + + + +la Mettrie + + + +Fléau … Zitiert in , LXIX; vgl. + + + +Schulcollege + + + +Brunnenkur Trinken von Heilquellwasser + + + +Recidive Rückfall + + + +Wegner + + + +Auscultator auf dem Licent Hospitant im Zollamt + + + +Examen und der ganze Handel Hamann beschreibt den schlechten Zustand der Badstube des Vaters + + + +Nachfolger + + + +Hamadryade Baumnymphen des griechischen Altertums, Seelen des Baumes. Gemeint ist . + + + +Wind und Waßer gebiethen Mt 8,27, Mk 4,41 u. Lk 8,25 + + + +verjüngte Abälard Unter diesem Pseudonym erschien + + + +Däntler N.N. Däntler + + + +Kurl. Kurland + + + +Brotherrn nicht ermittelt + + + +von Witten + + + +lieben Hälfte + + + +Moldenhawer + + + +Arnoldt + + + +Galimafree + + + +Hinz + + +Brief Nr. 250 + + +mit Petro Lk 5,4f. + + + +Kanzelley … + + + +Weg hast Du allerwegen Beginn der 4. Strophe von Paul Gerhardts Lied „Befiehl du deine Wege“ + + + +Nicolai + + + +Mitausche Intermezzo + + + +Michaelis + + + +Corresp. v. Nachr. u. + + + +Kanter + + + +Lettre d’un Theologien + + + +la vérité + + + +Plaidoyer Plaidoyer pour les jesuites de France, dans l’affaire du pere de La Valette. Pièce qui pourra servir de réponse au Libelle diffamatoire, qui a pour titre Essais sur le commerce des jesuites (Paris: Cellot 1762). Autor nicht ermittelt. + + + +P. de la Valette wohl + + + +Journal des Dames (Paris: Lacombe 1759–1778) Literaturzeitschrift von Charles-Claude-Florent de Thorel de Campigneulles (1737–1809) herausgegeben unter Mitarbeit von u.a. Jean-Charles de Relongue de La Louptière und Madame de Beaumer. + + + +Mr. de Campigneules + + + +Mr. de Louptiere Jean-Charles de Relongue de La Louptière (1727–1784); 1768 wurde in den „Poésies et œuvres diverses de Monsieur de la Louptiere“ eine „Analyse de Melcinoé“ veröffentlicht. + + + +de Beaumer Madame de Beaumer (1720–1766), Redakteurin des Journal des Dames von 1761–1763 + + + +Bellot ; ; + + + +Benoit ; + + + +Bermann NN de Bermann, Advokat am lothringischen Hof. Discours qui a remporté le prix sciences, au jugement de la Société royale de Nancy en l’année 1761 (Est-il plus utile à notre siècle de faire des ouvrages de pure littératur que d’ecrire sur la morale?) (Nancy). + + + +Advocat Das Vorwort der Dissertation historique sur l’ancienne chevalerie et la noblesse de Lorraine (Nancy: de Haener 1763) ist unterschrieben mit „De Bermann, Avocat à la Cour souveraine de Lorraine & Barrois“. + + + +de Colombieres + + + +Fagnan + + + +Kéralio + + + +Lezé + + + +Faulques ; ; ; ; + + + +Fanny Butler + + + +Juliette Catesby + + + +Histoire du Marq. + + + +Graville […] ami des filles + + + +l’homme vrai + + + +Avantures galantes NN Lancelin: Aventures merveilleuses et galantes de Mahomet, prophète des Musulmans. Histoire secrète, traduite du persan (Mecque 1761) + + + +Les journées physiques + + + +Fontenellischen Gespräche vll. + + + +Gometz + + + +Les impostures innocentes + + + +Psaphion […] Serpilla v Lilla und Ciname + + + +Sophokles + + + +Brumoy Theatre + + + +Mes dix-neuf ans + + + +Memoirs + + + +Morery + + + +la Motte + + + +Goiyet + + + +Fontenelle + + + +Commerells Predigten + + + +Däntler N.N. Däntler + + + +Schultz , Schrift nicht ermittelt + + + +beyden Magisters ... benachrichtigen wollen gemeint ist wohl eine geplante Schrift von . Bezieht sich auf die Kontroverse Kant–Weymann über . Vgl. . + + + +liebe Hälfte + + + +Hinz + + +Brief Nr. 251 + + +Fortsetzung ihres Katalogs Hier ist wohl eine interne Fortsetzung des Katalogs der Ostermesse vonseiten der Kanterschen Buchhandlung gemeint; später im , S. 402 ist der Titel dann auch offiziell verzeichnet. + + + +Schreiben , hier der Einzeldruck von 1762 + + + +Freund N.N. Däntler + + + +Widersacher Hamann selbst mit seiner Kritik an in . + + + +Verleger wohl Knoch und Esslinger. Verlag in Frankfurt am Main, ab 1742 unter Leitung von Johann Adolf Knoch und Johann Georg Esslinger. Der Königsberger Verleger reiste wohl nach Frankfurt, siehe . + + + +meinigen vll. + + + +Kanzelley + + + +Kgl. Kr. v. Dom. Kammer + + + +Was ich geschrieben … Verse wohl von Hamann selbst + + + +Der Gott Daniels + + + +Schild u. großer Lohn 1 Mo 15,1 + + +Brief Nr. 252 + + +Däntler N.N. Däntler + + + +Commission vgl. + + + +Hinz + + + +Canzelley + + + +Cammer + + + +Kanter + + + +fl. Gulden, Goldmünze, hier aber vmtl. 1 polnischer Gulden, eine Silbermünze, entsprach 30 Groschen. + + + +Fontenelles Leben + + + +ouvres + + + +Dialogues + + + +lettres galantes + + + +les Mondes + + + +Histoire des Oracles + + + +Moldenhawer + + + +Eschenbachs Sammlung + + + +Catalogi Meßkatalog; vgl. + + + +treuherziges Schreiben + + + +Moser Hamann scheint vom Plan Mosers, ihm die Stelle eines Erziehers des Erbprinzen von Hessen-Darmstadt anzubieten, bereits zu wissen, obwohl Mosers Brief erst auf den 26. August 1763 datiert ist; vgl. + + + +2 Bogen + + + +Hochwolgeborner Herr … vgl. zum Entwurf , außerdem die Anmerkungen zur Überlieferung von HKB 251 + + + +Kanterschen Fortsetzung ihres Katalogs Hier ist wohl eine interne Fortsetzung des Katalogs der Ostermesse vonseiten der Kanterschen Buchhandlung gemeint; später im , S. 402 ist der Titel dann auch offiziell verzeichnet. + + + +Schreiben , hier der Einzeldruck von 1762 + + + +Freund N.N. Däntler + + + +Widersacher […] Splitterrichters Hamann selbst mit seiner Kritik an in . + + + +Verleger wohl Knoch und Esslinger. Verlag in Frankfurt am Main ab 1742 unter Leitung von Johann Adolf Knoch und Johann Georg Esslinger. Der Königsberger Verleger reiste wohl nach Frankfurt. + + + +meinigen vll. + + + +Kanzelley + + + +Kgl. Kriegs und Domainen Kammer + + + +Was ich geschrieben … Verse wohl von Hamann selbst + + + +Gott Daniels + + + +Schild und sehr großer Lohn 1 Mo 15,1 + + + +Qvartanten des Mr. Bury + + + +Caracteres des Medecins + + + +Ouvrage de Penelope + + + +L’Europe literaire L’Europe littéraire, ouvrage périodique. Januar bis Juni 1762. Amsterdam + + + +Journal Britannique Journal Britannique, 24 Bde., Den Haag 1750–1757, kann nicht gemeint sein. Vll. ein Lesefehler. Plausibel ist, dass als Fortsetzung die Gazette littéraire de l’Europe gemeint ist, die ab 1764 erschien. + + + +Letters on Chevalry + + + +Journal etranger + + + +Arnauld + + + +Amazonenlieder + + + +Präsident nahm das Angebot von , Präsident der Königlich-Preußischen Akademie der Wissenschaften zu werden, nicht an. + + + +Lauson + + + +Dukaten Seit 1586 war der holländische Dukat eine nach festem Fuß geprägte Goldmünze, nicht als regionales Zahlungsmittel gebräuchlich, sondern als Kurantmünze dafür tauschbar; eine der wichtigsten Handelsmünzen des 17. und 18. Jhs; es gab aber auch Dukaten russischer Prägung, Speziesdukaten, von denen wiederum eine best. Sorte ebenfalls „holländisch“ genannt wurde. + + + +Kanters + + + +Preisschrift Für die Königl. Akademie der Wissenschaften zu Berlin; + + + +Hamadryade Die Hamadryaden sind Baumnymphen des griechischen Altertums, Seelen des Baumes. Gemeint ist . + + + +Jakobs Zeichen Das Fest des Apostels ist am 25. Juli. + + + +quod felix … dt. was gut, glücklich und gesegnet sei! (, 1,45,102) + + + +Namenstag Anspielung auf den Vornamen Anna. + + + +Ye-King Das Yijing („Buch der Wandlungen“) ist eine klassisch-chinesische Sammlung von Strichzeichen und diesen zugeordneten Sprüchen (die heute vorliegende Redaktion wurde im siebten Jahrhundert n. Chr. erstellt). + + + +Schumacher ; vmtl. auch eine Anspielung auf den Nachnamen von Anna Regina Schumacher. + + + +beatae imaginatiuae Phantasiegebilde, hier im Sinne eines phantasievollen Schriftstellers + + + +Ursprung der Deutschen + + + +Spanheimischen Ausgabe + + + +Gold Arabia Anspielung auf 2 Chr 9,14 + + + +Sapienti sat lat. sprichw. für: für den Verständigen genug + + + +liebe Hälfte + + + +Commerells Wochenpredigten + + + +Jesajas nicht ermittelt + + + +Wegnern + + + +Hand Anstellungsgesuch, dient zugleich als Schriftprobe + + + +Allerd. vgl. + + + +Hofmeistern in Liefl. und Kurl. 1752–56 + + + +Reise nach Engelland 1757/58 + + + +verlorne Sohn Lk 15,13f. + + + +Kanzelley + + + +Kriegs- und Domainen-Cammer + + + +Invalide des Apolls vgl. + + + +Licent Zollamt + + + +Accise Steuerverwaltung + + + +der dem Vieh sein Futter giebt Ps 147,9 + + + +Gefallen hat … Ps 147,11 + + + +Monarchen + + +Brief Nr. 253 + +Hofmeistern in Lief- und Kurland 1752–56 + + + +Reise nach Holland und England 1757/58 + + + +Allerdurchlauchtigster vgl. + + + +die letzten fünf gemeint ist der Siebenjährige Krieg und die Besetzung Ostpreußens durch russische Truppen + + + +verlorne Sohn Lk 15,13f. + + + +Canzelley + + + +Kriegs- und Domainen-Cammer + + + +Invalide des Apolls vgl. + + + +Licent-Accise- oder Zoll-Wesen Steuer- und Zollamt + + + +Domhardt + + + +v. Wegnern + + + +Cupner + + + +Bertram + + + +Poehling , Kriegs- und Domänenrat in Königsberg + + +Brief Nr. 254 + + +vom 25. Jul. vgl. + + + +Nicolai + + + +Magi + + + +l’Essai + + + +Sieg vgl. + + + +Frau Erb. Prinzeßin , erste Frau von + + + +Gemahls + + + +ältestem Prinzen + + + +Il instruira … dt. Er soll meinen Sohn gemäß den Anweisungen und unter Anleitung seines Erziehers unterweisen, er soll ihn nach und nach in allem, was zur schönen Literatur, Geschichte, Philosophie, Mathematik gehört, unterrichten, er soll Kenntnisse des öffentlichen Rechts haben, er soll einem wahren Christen gemäß empfinden, ohne Frömmelei und ohne Bigotterie, er soll ein besonnenes Betragen an den Tag legen, das ein gutes Beispiel gibt, er soll sehr sanftmütig sein und wenn möglich die Kunst beherrschen, seine Unterweisungen nützlich und unterhaltsam zu gestalten. Er ist verpflichtet, sich täglich 4 bis 5 Stunden um meinen Sohn zu kümmern. Der Unterricht soll auf Deutsch erteilt werden, es wird jedoch erwartet, dass er gut genug Französisch kann, um die in dieser Sprache verfassten Werke der Literatur gründlich zu kennen. Wir wollen keinen Theologen. + + + +aus Mitternacht kommt Gold Hiob 37,22 + + + +Humanisten au torrent de Kerith vgl. 1 Kön 17,3 + + + +PSpt Postskriptum + + + +lettre néologique , S. 21 + + + +lettre provinciale + + + +In der Welt … Joh 16,33 + + + +einzupropfen vgl. + + + +Kriton … Socrat Kriton nahm sich der Erziehung des Sokrates an und bezahlte dessen Lehrmeister, vgl. , ED S. 39 und , S. 3 + + + +cum pertinentiis d.i. mit Nebenräumen und Zubehör + + + +GuldenRhein. Rheinischer Gulden; Goldmünze, v.a. im Handel verbreitet + + + +Thl. gut Sächsisch Geld d.h. nach dem Leipziger 12-Taler-Fuß + + + +ungenannte Freundin, deren Nahme sich auch mit K. anfängt wohl Karoline Henriette Christine Philippine Luise von Pfalz-Zweibrücken (1721–1774) oder Susanna Katharina v. Klettenberg (1723–1774). Die Anspielung auf den Anfangsbuchstaben ‚K‘ gilt auch Hamanns Klaggedicht, das beginnt mit: „Meine K...“ (ED S.51). + + + +Yah! Esel + + + +Philomele Philomela ist in der gr. Mythologie die Tochter des attischen Königs Pandion, die von Zeus in eine Schwalbe verwandelt wird. + + + +Drsdt Darmstadt + + + +Ma lettre … dt. Als mein Brief geschrieben und verschlossen war, erhielt ich gestern Abend den Ihren vom 20.; ich habe es dem Erbprinzen gemeldet, der geneigt zu sein scheint, Herrn Haman als Ludwigs Erzieher anzunehmen, ich hoffe, dass er bei all seinen Talenten in der Lage sein wird, einen Teil seiner Wissenschaft mit Leichtigkeit an meinen Sohn weiterzugeben, teilen Sie mir also, mein Herr, die Bedingungen mit, die man ihm bieten müsste; gebe Gott, dass dieser Mann so ist, wie ich ihn wünsche, um den moralischen Charakter meines Kindes zu formen. + + +Brief Nr. 254a (letter 1187) + + +Zuschrift vgl. + + + +Chaos von Sonnenstäubchen Äquivalent für ‚Atom‘ in der Debatte über die Teilbarkeit oder Unteilbarkeit physikalischer Körper, nach , 2,116. Vgl. auch Aesthaetica, N II S. 215/14, ED S. 216. + + + +Allerdurchlauchigster … vgl. + + + +Hofmeistern in Lief- u. Curland 1752–56 + + + +Reise nach Holland u. England 1757/58 + + + +Magistrats + + + +Kriegskammer + + + +Invalide des Apolls vgl. + + + +Monarchen + + + +dorso dupli d.i. auf der Rückseite der Kopie + + + +loser Freund nicht ermittelt + + + +Domhardt + + + +v. Wegnern + + + +Poehling , Kriegs- und Domänenrat in Königsberg + + + +Bertram + + + +Cupner + + + +Mercur Der Stab des Hermes oder Merkur ist ein Stab mit zwei Flügeln, der von zwei Schlangen umschlungen wird. + + + +Hand […] Pfluge Lk 9,62 + + + +Nieren u. Herzen Ps 7,10 + + + +neu Herz […] neuen Geist Ps 51,12 + + + +Last des Greisen u. des Knabens Anchises und Ascanius (, II, 707–725) + + + +Zorn eines Achills […] Sclavin gemeint ist Briseïs, die von Achill erbeutet wird (, 1) + + + +Hamadryade Die Hamadryaden sind Baumnymphen des griechischen Altertums, Seelen des Baumes. Gemeint ist . + + + +Verwandlung wie Daphne vor der Verfolgung durch Apoll (, 1,452–566) + + + +Cabus Kohlkopf + + + +Kebsweib Konkubine + + + +Bettet ich mich … Ps 139,8 + + + +Ulyßischer Irrsahl Odyssee + + + +Kattunka Koseform für , vgl. , ED S.51. + + + +Muse mit röthl. triefenden Augen vgl. + + + +Sevigné + + + +Maintenon wohl + + + +Michal, Sauls Tochter … 1 Sam 18,20 + + + +rothes Meer … 2 Mo 14,13ff. + + + +Facilité … Anspielung auf Hamanns Stottern + + + +Beichtvater + + + +Principe de Convenance Bequemlichkeit, Schicklichkeit; auch ironisch gebraucht i.S.v. Willkür. + + + +Geist u. Wahrheit Joh 4,23 + + + +Beylage Anfrage, ob Hamann Erzieher des Hessen-Darmstädtischen Prinzen Ludwig werden wolle + + + +Schaafe […] zurükzukommen frz. Wendung: Retournons à nos moutons aus La Farce de Maître Pathelin (1457), im Sinne von: zum Thema zurückkommen. + + + +Ordinarii eines bestallten Beamten + + + +Schweizertreue Die Schweizer galten als besonders redlich. + + + +Invaliden des Siebenjährigen Krieges; „jezt“: nach dem Frieden von Hubertusburg (15. Februar 1763) + + + +A … + + + +Encyclopædie + + + +Thrl. Altgeld Taler, meist ist der 24 Silbergroschen entsprechende Reichstaler, eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze, gemeint (Groschen: Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch). + + + +Philosoph von S. S. S. S.: Sanssouci, + + + +göttlich schönen Pflichten aus Gellerts Gedicht „Reichthum und Ehre“; die Strophe: „Such’ solche Freuden auf, die still dein Herz beseelen / Und, wenn du sie gefühlt, dich nicht mit Reue quälen! / Dein Freund, dein Weib, dein Haus sind Welt genung für dich / Such sie durch Sorgfalt dir, durch Liebe zu verbinden, / und du wirst Ehr und Ruh in ihrer Liebe finden. / Ein jeder Freundschaftsdienst, ein jeder treuer Rath, / so klein die Welt ihn schätzt, ist eine große That. / Auch in der Dunkelheit giebts göttlich schöne Pflichten, / und unbemerkt sie thun, heißt mehr, als Held, verrichten.“ + + + +Kenner […] Selig seyd ihr Armen Mt 5,3 + + + ++ u. - das Plus und Minus, vgl. + + + +Coccejer , der die heilsgeschichtliche Föderaltheologie systematisierte. + + + +Beichtvater + + + +der HErr … Ps 115,12 + + + +Freundin vgl. + + + +finstern Thal Ps 23,4. + + + +Pour etre Original … wohl ein Eintrag im Bürojournal + + + +Blut gelaßen Aderlass (Entnahme von Blut ), Heilverfahren seit der Antike auf Grundlage der Säftelehre + + + +Nicolaiten Berliner Kreis um + + + +Verleger wohl + + + +geschrieben nicht ermittelt + + + +Daniel , + + + +Herrn u. Dieners + + + +einer meiner beßten Freunden + + + +Brüder u. + + + +Sprachenverwirrung Anspielung auf 1 Mo 11,1–9, um das Verhältnis zur Familie Berens zu illustrieren. + + + +verlorne Sohn Lk 15,13f. + + + +er + + +Brief Nr. 255 + + +Hartknoch + + + +Catalog nicht ermittelt + + + +Fiscal + + + +Plato , Aufgabe nicht ermittelt + + + +Comenium vgl. + + + +Schultzens + + + +Socratis bzw. + + + +Theodoretiv Euagrii Historia Eccles. bzw. + + + +Philonis Opera + + + +Herodot + + + +Thucydides + + + +Xenophon + + + +Eusebii Demonstrat + + + +Sexti Empyrici + + + +Foissardier + + + +Brief nach Berl. vll. an + + + +Hamb. Urtheile nicht ermittelt, welche Rezension, vmtl. in + + + +Hypochondristen ; darin wird im sechsten Stück (1762, S. 91) darüber sinniert, ob eine solch ‚originale Schreibart‘ wie die Hamanns nachgeahmt werden solle oder gerade nicht. + + + +Moser + + + +treuherzigen Schreibens + + +Brief Nr. 255a (letter 1188) + + +Zuschrift nicht ermittelt + + + +hyperboreischen im hohen Norden; gemeint ist Hamann selbst, der ‚Magus in Norden‘, im Titel von + + + +Berlinschen Kunstrichtern der Kreis um + + + +Versucher + + + +non possum dicere: quare? dt. Ich kann nicht sagen, weshalb (, Epigramme, 1,32) + + + +Freunde + + + +Herz. Carl + + + +Cousine unsers Cammer-Präsidenten , die Cousine des Kammer-Präsidenten + + + +Bruder + + + +älteste + + + +Hirtenbriefe + + + +Canzley vgl. + + + +Welt, die betrogen … lat. „mundus vult decipi, ergo decipiatur“; dt. „die Welt will betrogen sein, also soll sie betrogen werden“ (u.a. Sebastian Franck, Paradoxa Ducenta Octoginta [Ulm 1534], CCXXXVIII). + + + +levitische […] Ziklag 5 Mo 18,1 u. 1 Sam 30,14 + + + +Encyclopädisten vgl. die Berufung von zum Präsidenten der Berliner Akademie + + + +Bilefeld , dem 1763 von der St. Annen-Orden verliehen wurde. + + + +Institutions + + + +Fehler vgl. (Einzeldruck 1762), 11f: „Sagen Sie Ihre Lehren und was zur Staats-Kunst gehört, dem Herrn von Bielfeld, dem Königlichen Pädagogen; dieser möchte noch eher in dem an mir gerügten dreyfachen Fehler und einem noch grössern stecken, den sie nicht einmal nennen.“ + + + +Leipziger Beylage wohl + + + +Daniel + + + +Klopfstock + + + +Geßner + + + +Herrn u. Diener + + + +Beherzigungen + + + +Übersetzung + + + +Freund + + + +Freunden und vll. + + + +vi inertiæ Beharrungsvermögen + + + +Descartes Thiersystem nimmt an, dass nur Menschen, nicht aber Tiere das Vermögen zu denken und zu fühlen besitzen, weshalb er Tiere als Maschinen begreift. + + + +l’homme machine + + + +Aßaph Ps 73 + + + +David Ps 144 + + + +Wahrheit, die im Verborgnen Ps 51,6 + + + +Weisheit im blutigen Ehebruche Hes 23,37 + + + +Kains […] Nimrods 1 Mo 4,8 u. 1 Mo 10,9 + + + +Dornbusch 2 Mo 3,2 + + + +Erhaltung des Unkrauts bis zur Erndte Mt 13,29f. + + + +Gräuel der lezten Zeiten 2 Tim 3,1 + + + +welsche Practik eigentl. Bezeichnung für eine Rechenmethode nach Proportionen. Vmtl. im Volksmund aber aufgrund des ähnlichen Klangs mit ‚falsch‘ für alles benutzt, was für eine Fälschung/Täuschung gehalten wurde (bspw. für den Münzguss unter dem Nominalwert). + + + +Weltweisen vll. + + + +Theorie des Anti- + + + +Herculs Arbeit In der griechischen Mythologie reinigt Herakles den Stall des Augias mit 3000 Rindern in einem Tag. + + + +Heiligung einer Mördergrube Mt 21,13 + + + +Trescho + + + +Verleger + + + +Monats- oder Wochenschrift + + +Brief Nr. 256 + + +Krieges- und Domainen-Cammer + + +Brief Nr. 257 + + +Der Herr hat … Str. 9 des Kirchenlieds von Johann Crüger „Sei Lob und Ehr dem höchsten Gut“ + + + +Zuschrift nicht überliefert + + + +sine die et Consule ohne Tag und Jahreszahl (die Römer benannten die Jahre nach den regierenden Konsuln) + + + +Entlaßungs Supplique + + + +Cammer Canzley + + + +einen guten Sprung ... Die Zeitungen Lindners Mitarbeit bei + + + +die jungen Raben Hiob 38, 41 + + + +Kants Beobachtungen ; Hamanns Rezension in , 26. St. vom 30.4.1764 (N IV,289ff.) + + + +2ten Theil von Voltaires Geschichte Rußl. + + + +Hartknoch + + + +Hypochondristen + + + +Mosers Samml. + + + +Marianne + + + +Henriette + + + +Schumacher + + + +Kanter + + + +Fiscal + + + +Schulhandlungen vll. eine Rezension von + + + +Prof. Murray Johann Philipp Murray (1726–1776), Prof. der Philosophie in Göttingen + + + +Wochenschrift oder Monatsschrift nicht ermittelt + + + +Lindausche Nachrichten ; Hamanns Rezension in , 9. St. vom 2.3.1764 (N IV,275ff.) + + + +Schulzeitung Vll. ist das in Berlin bei Birnstiel ab 1762 erschienene Wochenblatt zum Besten der Kinder gemeint. + + + +Der Sammler + + + +Zachariä + + + +Hintzens Cousine vll. die Schwester von + + + +Philosophe de Sans Soucy + + + +bienfaisant wohltätig + + + +Aber Gedult ist …; Achtet es … Hebr 10,36; Jak 1,2–4 + + + +Kant , vgl. + + + +Mosers Sammlung + + + +Winkelmann + + + +Lausons vom letzten Theil des Artzts , wohl eine Rezension von + + + +Philippi Briefe ; eine Rezension erschien in , 2. St. vom 6.2.1764 + + + +D Bock + + + +Borowsky + + + +Lieferungen zu den + + + +Marpurg + + + +Kypke + + + +coge intrare dt. nötigen, hereinzukommen + + + +ihr Auffsatz unklar, ob von oder . Vll. handelt es sich um den in den (2. St. vom 6.2.1764) erschienenen Artikel über die Petersschule in St. Petersburg (geleitet von ). + + + +Gebhardi + + + +Kant + + + +Gen. Meyer und se. Officier vll. Karl Friedrich von Meyer (1707–1775), preußischer Generalleutnant und Chef des Dragonerregiments Nr. 6 + + + +Mathesi und Geographia physica Mathematik und Physische Geographie + + + +Silentium Pythagoricum d.h. wie Pythagoras zwei Jahre schweigen und zuhören + + + +Marianne + + + +Hinz + + + +M. Reusch + + + +HE Doctor + + + +Peterhoff in Kurland + + + +Lauson + + + +13te Stück Ihrer Schulhandl. nicht ermittelt + + + +erste Stück unsrer Zeitung , 1. St. vom 3.2.1764 + + + +Verlegers + + + +Artikel von Philippi Rezension von in , 2. St. vom 6.2.1764 + + + +Borowsky + + + +über die Briefe eines Chinesers Rezension von in , 18. St. vom 2.4.1764 + + + +Baumgartens Erklärungen Rezension von in , 18. St. vom 2.4.1764 + + + +Kanter + + + +per Düttchen trödeln billig verkaufen + + + +Ziegenpropheten Jan Pawlikowicz Zdomozyrskich Komarnicki, vgl. Hamanns Beitrag in , 3. St. vom 10.2.1764 (N IV,269f.), ebenso Kants fortgesetzten Aufsatz über die Krankheiten des Kopfes, ebd. St. 4–8 vom 13.–27.2.1764. + + + +Caravane hier wohl im Sinne der Kreuzritter + + + +unter der Rose lat. sub rosa, dt.: unter dem Siegel der Verschwiegenheit + + + +Frau + + + +Hintz + + + +Schulhandl. nicht ermittelt + + +Brief Nr. 258 + + +Brief nicht ermittelt + + + +Marianne starb am 8. Februar + + + +Ruhen Sie … Offb 14,13 + + + +Albus ut … dt. „So wie hell vertreibt das Gewölk vom verdüsterten Himmel / häufig der Südwind und nicht hervorbringt Schauer / unausgesetzt, so sollst auch du weise zu enden trachten / Trauer und Lebens Mühsal“ (, 1,7, 15ff.). + + + +Cammer + + + +(L. S.) lat. lectori salutem, dt. dem Leser einen Gruß + + + +Domhardt v Wegnern Zilcher Cupner vBelow Bertram Vorhoff Bergius , , Karl Aemilius Zilcher, Akzise-Direktor, , Nicolaus Paul Betram v. Below (1728–1779), Domänenrat in Gumbinnen, Carl Gottlieb Vorhoff, Kriegs- und Domänenrat in Königsberg, Karl Ludwig Bergius (1716–1767), Kriegs- und Domänenrat + + + +P. P. lat. perge, perge; dt. fahre fort, fahre fort + + + +Eben … vgl. + + + +E. Hochv. Kr u. DC. + + + +Ew. p Abkürzung für die Abschiedsformeln + + + +HE Brodtsag NN Brodtsag, Bader in Königsberg + + + +Brief an + + + +Nuppenau + + + +HE Zeise + + + +HE Kanter + + + +Anfrage wegen einer Stelle am Collegium Fridericianum + + + +HE M. Reusch + + + +Hintz + + + +Däntler N.N. Däntler + + + +Colleg. Fr. Collegium Fridericianum + + + +Interessen Zinsen + + + +Bockens Stelle , seit 1733 Prof. der Dichtkunst in Königsberg + + + +HE Bruder + + + +dort in Peterhoff, vgl. + + + +Zeitungswerk + + + +Verleger + + + +fl. Gulden, Goldmünze, hier aber vmtl. 1 polnischer Gulden, eine Silbermünze, entsprach 30 Groschen oder weniger. + + + +don gratuit freiwillige Gabe + + + +alten Plan nach Frankfurt zu zu gehen + + + +Recension des Voltaire nicht ermittelt, + + + +Hypochondristen + + + +Austuschirungen von Kants Beobachtungen Unklar, ob Lindner eine Rezension zu verfasste, oder Hamanns Rezension korrigierte. + + + +für ihn verschloßen für + + + +Exemplaria ihrer Schulhandlungen nicht ermittelt + + + +3te Stück , 3. St. vom 10.2.1764 + + + +ins Publicum dringende Sache gemeint ist der Artikel zu Jan Pawlikowicz Zdomozyrskich Komarnicki, vgl. Hamanns Beitrag in , 3. St. vom 10.2.1764 (N IV,269f.) + + + +Minister des 1. … Die Genehmigung des Zeitungdrucks erfolgte durch das Ministerium. + + + +Nachbar + + + +K. + + + +Arnold + + + +Moldenhawer + + + +ersten Theil . Hamanns Rezension erschien in: , 17. St. vom 30.3.1764 (N IV,281–183). + + + +Wolfianismum Anhänger von + + + +Triumvirs Bündnis aus drei Personen + + + +Geschichte eines jungen Herrn . +Die Rezension erschien in: , 8. St. vom 27.2.1764 (N IV,274) + + + +Versuch über die Verrückungen des Kopfs , in , 4.–8. St. vom 13.–27.2.1764 + + + +Marquis d’Argens Rezension von , in , 10. St. v. 5.3.1764 (N IV,278–279) + + + +Cochois NN Cochois, Mitarbeiterin von , seit 1749 seine Frau + + + +3 Lindauschen Stücken vgl. + + + +Hirzels Wirtschaft eines philosophischen Bauers . Auszüge davon erschienen in: , 15. und 16. St. vom 23. und 26.3.1764. + + + +Praenumeranten Vorausbesteller + + + +Geh Commerc. Raths Bruder Jacobi + + + +Rammlers + + + +Ode auf Hymen + + + +Dityramben + + + +Trescho + + + +Graf Dohna vll. + + + +Literatur Briefe 16. Tl. (1763) , vmt. ist das abschätzige Urteil darin über gemeint. + + + +Mit Mutterhänden … 5. Strophe von + + + +Roßgarten Stadtteil von Königsberg, der sich nördlich an die Burgfreiheit anschloss. + + + +Thamms Christ. Bernhard Thamm, Sekretär in Königsberg + + + +polnische Geschichtschreiber nicht ermittelt + + + +Kanter + + + +fl. Gulden, Goldmünze, hier aber vmtl. 1 polnischer Gulden, eine Silbermünze, entsprach 30 Groschen oder weniger. + + + +Mühe wenn sich Lindners Wunsch, nach Königsberg zu kommen, erfüllt + + + +Marianne kranke Schwester nicht ermittelt + + + +andere + + + +Daentler N.N. Däntler + + + +Fiscal + + + +Wirthin + + + +Winkelmanns Geschichte der Kunst + + + +nicht gut 1 Mo 2,18 + + + +Ihre Thränen Offb 21,4 + + +Brief Nr. 259 + + +selbige nicht ermittelt + + + +Bruder + + + +Frau + + + +Curl. Kurland + + + +Mama + + + +Fr Räthin + + + +kleinen Füchse Hld 2,15 + + + +Kr. + + + +Adjunctur beym Colleg Stelle am Collegium Fridericanum + + + +Pr. Dom. Präsident + + + +v B. + + + +Amtmannin wohl die Mutter von + + + +gewißen Parthey + + + +Landesvaters , vgl. + + + +Inspectorstelle am Collegium Fridericianum + + + +Regierung + + + +Cammer + + + +D. Arnoldt + + + +HE D. + + + +Patron + + + +Marianne + + + +Büsching + + + +über Ihre Recension beleidigt gefunden in , 2. St. vom 6.2.1764 erschien eine spöttische Rezension von . Büsching hat seinen Ärger darüber wohl brieflich mitgeteilt, vgl. + + + +Petersburgschen Nachrichten + + + +Bock + + + +erste Gedicht scheint von sr. Frau zu seyn Wohl von Büschings Frau Christiane; gemeint ist das Klaggedicht in , S. 31f. – Lindner schrieb dazu in seiner Rezension: „Endlich folgen in dieser Sammlung noch zwey Klaggedichte, davon das erstere dem zweyten doch wenigstens vorgeht, und eine kleine französische Grabschrift, die sehr mittelmäßig und in Berechnung gegen einen Wohlthäter von 12000. Rubel ohngefehr 1. werth ist.“ (, 2. St. vom 6.2.1764) + + + +hinc illae lacrumae dt. daher also die Tränen (von einem erkannten Handlungsmotiv, nach Ter. And. 1,1,125) + + + +Das französische Das französische „Epitaphe“ in , S. 36, über das Lindner gespottet hat. + + + +Journal + + + +aqua haeret. semper aliquid haeret, dt. etwas bleibt immer hängen (von Verläumdungen) + + + +HE D B + + + +Voltairens Historie Rezension von in , S. 223–232. + + + +XVIte Theil ... Winckelmanns , Berlin 1763, von Hamann rezensiert in: , 13. St. vom 16.2.1764. Im 265. Literaturbrief wird Winckelmanns Sendschreiben von Herkulanischen Entdeckungen rezensiert. + + + +Des Layenbruders Brief + + + +Thornsche Briefwechsel + + + +Hirtenbriefe + + + +Nachgericht durch + + + +Scholiasten wahrscheinlich , vgl. + + + +dem Arnoldt vorgienge . Hamanns Rezension erschien in: , 17. St. vom 30.3.1764 (N IV,281–183). + + + +Intelligenzwerks einer Rigaer Zeitung, vgl. + + + +Dithyramben von . Eine Rezension erschien in: , 30. St. vom 14.5.1764. + + + +Journal etranger + + + +Nachbar vielleicht + + + +Encyclop. + + + +HE. D. + + + +Zeitungen + + + +Electrisiren Einsatz elektrischer Entladungen für Heilzwecke. Johann Gottlieb Schäffer (1720–1795) thematisiert in seinem Buch Die Kraft und Wirkung der Electricitet in dem menschlichen Körper (Regensburg 1752) die medizinische Nutzung der Elektrizität. + + +Brief Nr. 260 + + +Beytrag aus Constantinopel Lindners Rezension von Grammaire tvrqve, ou methode covrte & facile pour apprendre la langve tvrqve (Konstantinopel 1730) erschien in , 29. St. vom 11.5.1764; vgl. + + + +Zeitungen + + + +Curl. Kurland + + + +HE Hartkn. + + + +M. Siebert + + + +electrischer Funken Einsatz elektrischer Entladungen für Heilzwecke + + + +Marianne + + + +HE. Bruder Bruder von , + + + +Gen. Feldm. Lehw. Johannes v. Lehwald (1685–1768), Generalfeldmarschall und Gouverneur von Memel, seit 1751 Gouverneur der Provinz Preußen + + + +Praes. Domh. dem Canzl. Kowalewski, D. Arn. dem Präsidenten der Kammer , dem Kanzler der Universität , dem Hofprediger + + + +GehR. v. Reck oder Crusemarck Christian Wilhelm v. Reck, Kriegs- und Domänenrat; Joachim Sigismund Krusemarck, Finanzrat + + + +Kanterschen Sache ; wohl die Lizenz für + + + +Blumenthal Adam Ludwig Blumenthal (1691–1760), preuß. Staats- und Kriegsminister + + + +Präsid. + + + +Kow. + + + +Arnoldt + + + +Mama + + + +Schw. Steinkopf + + + +andere + + + +Acad. für Pisansky Die Universität hat sich vorläufig für als Rektor der Domschule entschieden. + + + +Oberburggräfl. Amt + + + +Prof. poes. Professur für Dichtkunst + + + +ex speciali gratia aus besonderer Gefälligkeit + + + +Schwagers Steink. + + + +Intercession Fürbitte, Vermittlung, + + + +M. Kant + + + +Verleger + + + +v Brax. Exc. + + + +Domh. + + + +Hipparin , eine der Schulhandlungen Lindners + + + +aus Braunschweig von + + + +D. Bock ... Beschreibung vom Saturgusschen Cabinet gab in: , 34., 35. und 36. St. vom 38.5., 1. und 2.6.1764, eine Beschreibung des Naturalienkabinetts von . + + + +Criminal Rath Funck des Pipers Markenrecht über F. G. Pipers historisch-juridische Beschreibung des Marcken-Rechts in Westfalen. Halle 1763, in , 21. St. vom 13.4.1764. + + + +Kants Recension von Silberschlags Erklärung Rezension von über Theorie der am 23. Julii, 1762 erschienenen Feuer-Kugel. Abgehandelt von Johann Esaias Silberschlag (Magdeburg/Stendal/Leipzig 1764), in , 15. St. vom 23.3.1764. + + + +seel. Trib. R. v. Werner verfasste eine Lateinische Version von Lausons Gedicht „Der Frühling“; erschien in: , 14. St. vom 19.3.1764. + + + +Kanters Schwester Die Schwester von , Maria Margarethe (1744–1764) + + + +Hintz + + +Brief Nr. 261 + + +Arnold Hamanns Rezension von , in , 17. St. vom 30.3.1764 (N IV,281–183) + + + +Verleger der Kgsb. polit. und gel. Zeitungen + + + +Einlage nicht ermittelt + + + +Herr Bruder + + + +Braunschweigers + + + +Hinz + + + +Hippel wird den Charfreytag besingen ; in den , 23. St. vom 20.4.1764 erschien ein dramatisches Gedicht „Ein Fremdling auf Golgatha“, es wurde aber mglw. auch von verfasst. + + + +Härder , „Ostergesang“, in , 24. St. vom 23.4.1764 + + + +Bücklinge vgl. + + +Brief Nr. 262 + + +Verleger + + + +Geldbuße vgl. + + + +Schwager M. S. + + + +Steinkopf + + + +Geh. R. Krusemark Joachim Sigismund Krusemarck, Finanzrat. Vgl. + + + +Mama + + + +Pr. D. Präsidenten + + + +Min. v. Br. + + + +HE Hartknoch + + + +türkschen Grammatik Lindners Rezension von Grammaire tvrqve, ou methode covrte & facile pour apprendre la langve tvrqve (Konstantinopel 1730) erschien in , 29. St. vom 11.5.1764; vgl. + + + +Arnoldt ; Hamanns Rezension von , in: , 17. St. vom 30.3.1764 (N IV,281–183). + + + +Insp. Domsien Christoph Samuel Domsien (1730–1789), Inspector am Collegium Fridericianum + + + +D. Bock + + + +17. Stück der Königsbergischen Gelehrten und Politischen Zeitungen + + + +Scholiasten vmtl. + + + +Moldenhawers 2ten Theil vll. + + + +Recension des Baumgartens ist von Brockowski wohl die Rezension von in , 18. St. vom 2.4.1764; „Brockowski“ vmtl. Verschreibung für , vgl. + + + +junge Frau + + + +Niemand … Jer 9,3 + + + +Sapienti sat lat. sprichw.: für den Verständigen genug + + + +Klugheit der Schlangen … Mt 10,16 + + + +klein Gedicht anlässlich der Rückkehr von am 30. März 1763 nach Berlin nach dem Frieden von Hubertusburg + + + +Nachbarschaft bei + + + +Mitau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) + + +Brief Nr. 263 + + +Verleger + + + +abgeredt als Redakteur der Königsbergischen Gelehrten und Politischen Zeitungen + + + +Expedition Der Bewerbungsbrief von an + + + +Rammlers + + + +Registr. Engelschmidt nicht ermittelt; ein Registrator hatte in einer Kanzlei die Aufgabe, ausgehende Dokumente zu kollationieren und zu registrieren + + + +Lauson + + + +Sie das Berliner Ministerium + + + +Secr. Christ Daniel Heinrich Christ, Universitätssekretär in Königsberg + + + +proprio Marte sich für R. interessiren wird evtl. wegen seiner Mars-Affinität (Kriegslieder) für eine Stelle an der Königsberger Universität in Betracht gezogen. + + + +Secr. der Acad. Daniel Heinrich Christ, Universitätssekretär in Königsberg + + + +das harte P. + + + +weiche B. + + + +Pluto vll. ein Hinweis auf monetäre Interessen + + + +Funkens + + + +Michael und der Wiedersacher Jud 1,9 + + + +Minister + + + +HE M. Kant + + + +Funckschen Gruft + + + +Pipers vgl. + + + +Hexe von vier Wochen Georg Christoph Weitzler, Leiter der Neustädtischen Schule in Thorn. Die Hexe von vier Wochen (Breslau/Leipzig 1763), Rezension in den , 19. St. vom 6.4.1764 + + + +dramatische Ode „Ein Fremdling auf Golgatha“, in , 23. St. vom 20.4.1764, anonym erschienen, vmtl. von oder + + + +pindarischer Versuch „Ostergesang“, in , 24. St. vom 23.4.1764, anonym erschienen, vmtl. von + + + +Millers Beurtheilung […] Schlegel , Magister + + + +Kants Betrachtungen ; Hamanns Rezension erschien im 26. St. vom 30.4.1764 der (N IV,289–292). + + + +T.. nicht ermittelt + + + +Michaelis zweyter Theil der Hebr. . Hamanns Rezension erschien im 22. und 25. St. vom 16. und 27. 4. 1764 der (N IV,284–289). + + + +Grünhofschen Sache Suche eines Hofmeisters für + + + +HE Arndt + + + +Comte de Gabalis + + + +Bruders Druckerey + + + +Driestes mit Büschings Journal , bei in Königsberg gedruckt. + + + +Hipparins + + + +Recension kommt wohl nicht zustande + + + +Beytrag des Hypochondristen + + + +türkschen Grammatik Lindners Rezension von Grammaire tvrqve, ou methode covrte & facile pour apprendre la langve tvrqve (Konstantinopel 1730) erschien in , 29. St. vom 11.5.1764; vgl. . + + + +Bibliothek + + + +HE Zeise + + + +Consistorial Räthin + + + +vale et faue dt. leb wohl und sei mir gewogen + + +Brief Nr. 264 + + +HE M. Sieb. + + + +Praesidenten + + + +Berl. Berlin + + + +HE Kanter + + + +Fisc. Meyer vll. Christian Wilhelm Meyer, Kammersekretär in Mitau + + + +manum de tabula dt. „Hand vom Bild!“ (im Sinne von: nicht weiter anrühren, nach , XXXV,36,80) + + + +Mecaen oder ; vgl. + + + +sobree et caute caute (pie) et sobrie; dt. vorsichtig (fromm) und nüchtern (, Capt. 2,1,29) + + + +Braunschweig an + + + +Exemplaria nicht ermittelt + + + +Virgil + + + +5ten B. der Aeneide + + + +Michaelis sind Brelocken angehängt „Berlocken“ ist ein humoristischer Text wohl von Hamann selbst; gedruckt nach seiner Michaelis-Rezension im 25. St. vom 27.4.1764 in (N IV,284–289). + + + +Kant dedicirt Hamanns Rezension von in , 26. St. vom 30.4.1764 (N IV,289–292). + + + +Comte de Gabalis Eine Publikation von Lindners Übersetzung von ist nicht bekannt; vgl. und . Aber in , 32. St. vom 21.5.1764, erschien ein Text über Montfaucons Satire. + + + +religiöse Gespräche des Pr. Wegelins Hamanns Rezension von erschien in , 27. St. vom 4.5.1764 (N IV,293–295). + + + +Göttingschen Homiletik + + + +Montague ihre Briefe Hamanns Rezension von erscheint in , 28. St. vom 7.5.1764 (N IV,296f.). + + + +türkscher Auszug Lindners Rezension von erscheint in , 29. St. vom 11.5.1764; vgl. . + + + +Voltaire ; nicht ermittelt, welches seiner Werke rezensiert hat, die Rezension ist wohl nie gedruckt worden + + + +Vater + + + +Bruder + + + +D Laubmeyer + + + +Periissem, nisi periissem dt. Wir wären verloren, wenn wir nicht verloren wären; nach Plutarch Ausspruch des Themistokles; , Themistocles 29. + + + +HE Fadeville Fadeville, NN, Kaufmann aus Südfrankreich + + + +das Engl. darunter , vgl. + + + +HE. Lauson als Konkurrent um die Stelle des Prof. poeseos, vgl. + + + +Hinz + + +Brief Nr. 265 + + +Conditor Nuppenaus + + + +HE M. Siebert + + + +Orden Freimaurer + + + +Welt Feindschaft vgl. Jak 4,4 + + + +Nuppenau Johann Peter Nuppenau (1732–1785), Bader, Gehilfe von Hamanns Vater, übernahm 1764 die Badestube + + + +Kanter + + + +Lauson + + + +Werk + + + +arabische Grammatik Lindners Rezension von erschien in , 29. St. vom 11.5.1764. + + + +Schenksfelder nicht ermittelt; vll. + + + +Cantemirs ottomannische Geschichte + + + +Abreise über Lübeck, Frankfurt a.d. Oder, Leipzig nach Berlin; siehe die folgenden Briefe. + + + +des Landesvaters Ankunft Nach dem Frieden von Hubertusburg (15. Februar 1763) wurde der Besuch von in Königsberg erwartet. Er kam aber nie, wohl weil die Stadt der russischen Kaiserin gehuldigt hatte. + + + +Schäffner + + + +Herder + + +Brief Nr. 266 + + +Fiscal + + + +2 Herren zugl. dienen Mt 6,24 + + + +Lauson + + + +Paean Lauson, Päan. Friedrichs Palmen geheiliget“, in , 31. St. vom 18.5.1764 + + + +Voltairens Recension vgl. + + + +Rigische Intelligentzwerk vgl. + + + +Es geh nun wie es gehe aus der letzten Strophe von Paul Johanns Lied „In allen meinen Thaten“ + + + +nach Warschau mit + + + +Doctor + + + +Mama + + + +Der Gerechte flucht nicht Röm 1,17 + + + +Akademische Preis Die Preisaufgabe für 1763 lautet: „Sind die metaphysischen Wissenschaften derselben Evidenz fähig wie die mathematischen?“ + + + +Moses Mendelsons + + + +Kantens + + + +Herder + + + +Diac. Trescho + + + +Saturgus + + + +D. Laubmeyers + + + +Hintz + + + +Contributionen Hamann fürchtet wohl neue Sondersteuern nach der Wiedereinsetzung der preußischen Verwaltung. + + + +Wohlan nun ihr Reichen! Jak 5,1 + + + +HE Rentm. Johanszen vll. Paul Johannsen, Kaufmann und Bankier + + + +124 Ψ. Ps 124 + + + +Nuppenaus Hochzeit vgl. + + + +Sic iter ad astra sic itur ad astra, dt. so geht’s zu den Sternen (, IX,641) + + +Brief Nr. 267 + + +Hartkn. + + + +Temporisiren d.h. abwarten wegen der Stelle am Collegium Fridericianum + + + +Domh. der befördert + + + +Stargardt heute Starogard Gdański, gut 150 km südwestlich von Königsberg + + + +Arnoldt , Hofprediger und späterer Direktor des Collegium Fridericianum + + + +Prof. Poes. Professur für Dichtkunst + + + +Fiscal + + + +Hintz + + + +bey meinen Freunden Johann Christoph Rosenkrantz in Lübeck + + + +Schiff Capitain HE Boy nicht ermittelt + + + +HE. Lieut. Mestor Johann Samuel Mester, Hamanns Vetter + + + +HE. Roeck + + + +seinem jungen HE. nicht ermittelt + + + +Pillau 60 km westlich von Königsberg an der See-Durchfahrt auf der Frischen Nehrung, heute Baltijsk + + + +HE. Arndt + + + +meines Freunds + + + +Einfall , „Fremde Einfälle“ („I. Einfall bey der Recension der Dithyramben im 30sten Stück“, „II. Beytrag zu unbekannten anakreontischen Gesängen noch roher Völker“, „III. Bey Gelegenheit der Bitte des Pabstes an den König Stanislaus, die aus Frankreich vertriebne Jesuiten in Lothringen aufzunehmen, wie es einige Zeitungen meldeten“), in , 37. St. vom 8.6.1764 + + + +HE Lauson + + + +Homiletic vgl. + + + +Manum de tabula dt. „Hand vom Bild!“ (im Sinne von: nicht weiter anrühren, nach , XXXV,36,80) + + + +HE von Oven + + + +Mama + + + +Zachariae + + + +Exemplarien vll. + + + +D. Laubmeyer + + + +Grafen von Finck + + + +He M. Reusch + + + +Herz! freu dich aus der 5. Strophe des Liedes von Paul Gerhard „Nun ruhen alle Wälder“ + + + +Brief Nr. 268 + + +lezte Kränkungen der Königsbergischen Gelehrten und Politischen Zeitungen + + + +Ich geh mit Gott! , SWS XXIX, S. 251 + + + +Helenens Brüder! Castor und Pollux + + + +frech u. verzagt Jer 17,9 + + + +Wolkengotts Zeus + + + +Taube 1 Mo 8,8 + + + +Jonas 2 Jon 2 + + + +Laub Spr 11,28 + + +Brief Nr. 269 + + +nach Braunschw und Frkf. an und an + + + +Behn Friedrich Daniel Behn (1734–1804), Konrektor in Lübeck. Hamann sah im Lübecker Buchladen vmtl. Friedrich Daniel Behns Gedanken von der Gewißheit der menschlichen Erkenntniß von geometrischen und metaphysischen Wahrheiten (Lübeck: Jonas Schmidt und Donatius 1764), die auf S. 20 auch von einer Preisfrage der Berliner Akademie handelt (Digitalisat: BSB München: Ph.sp. 67 ). + + + +Klotzens Ausgabe von Tyrtaei Kriegsliedern Tyrtaios, hg. von . + + + +Griechischen anthologie nicht ermittelt + + + +Litteraturbriefe + + + +Profess. Poeseos Der Lehrstuhl war seit dem Tod von 1762 vakant. Hamann bemühte sich zuvor, diesen an zu vermitteln. + + + +HE. Fadeville Fadeville, NN, Kaufmann aus Südfrankreich + + + +HE. Karstens + + +Brief Nr. 270 + + +Braunschw. und Frankf. Braunschweig und Frankfurt + + + +HE. Karstens + + + +HE. Stack NN Stack, Schwiegervater von + + + +HE Roeck + + + +Vater + + + +Harre des Herren Ps 27,14 + + + +erfreuliche Zuschrift nicht überliefert + + + +George Nuppenau Johann Georg Nuppenau, vll. Feldscher in schwedischen Diensten + + + +Blutsfreunde wohl die Familie Rosenkrantz + + + +Vettern Riese nicht ermittelt + + + +HE Ziegenspeck Heinrich Ziegenspeck, Stallmeister + + + +HE Wagner + + + +Mr. Schröder Friedrich Ludwig Schröder (1744–1816), Schauspieler und Schauspieldirektor + + + +Braunschweig v. + + + +HE. Geh. Rath von Moser + + + +Brunnencur Trinken von Heilquellwasser + + + +Vetterinnen nicht ermittelt + + +Brief Nr. 271 + + +M. Lindners + + + +Brittischen Lehrer u. Deutschen Freunde vmtl. Hamann selbst, vgl. + + + +Rhapsodist in Kabbalistischer Prose vgl. + + + +Hartknoch als Mitverleger der Königsbergischen Gelehrten und Politischen Zeitungen + + + +HE. Lauson + + + +Denkwürdigkeiten der Westminsterkirche Rezension von zu Karl Heinrich Langer, Denkwürdigkeiten der Stiftskirche zu St. Peter in Westmünster, nebst einigen hieher gehörigen Nachrichten von dem Leben merkwürdiger englischer Dichter (Lübeck 1763), in 38. St. vom 11.6.1764. + + + +Rigischen Zeitungsnachrichten Vorstellung und Inhaltsangabe des Rigaer Intelligenzblattes Rigische Anzeigen von allerhand Sachen, deren Bekanntmachung dem gemeinen Wesen nöthig und nützlich ist, in , 39. St. vom 2.6.1764, fortgesetzt im 40. St. vom 18.6.1764. + + + +Werners andres Gedicht auf den Sommer , Iam calor increscit, provectior aestuat annus, in , 41. St. vom 22.6.1764. + + + +Schulzens Gedichtlein auf die M. Karschin Johann Schultz, Ueber die Gesänge der Madame Karschin, zu , in , 39. St. vom 15.6.1764. + + + +Gleims Gespräche , Gespräche mit der deutschen Muse (Berlin 1764), in 41. St. vom 30.3.1763. + + + +HE. Kanter + + + +Geschmackvoller Aufseher Kanter kündigt im 42. St. vom 25.6.1764 der Königsbergischen Gelehrten und Politischen Zeitungen an, von nun selbst die Aufsicht über die Zeitung zu führen. + + + +Pazke der Herausgeber von + + + +eingeschickte Schreiben , 42. St. vom 25.6.1764: An die Herren Verfasser der Königsberger Gelehrten Zeitung und An den Herrn Verfasser der gelehrten Artikel, beide gezeichnet „Vincenz Urban“. + + + +Exstat Philureae librorum dt. Im Schreiberwesen zeigt sich ein Zuchtmeister der Bücher, oder vielmehr ein Scharfrichter, Böhme von Geburt, bäurisch-roh im Benehmen, von der Anlage her halsstarrig, anmaßend, geizig: wenn man seine Geistesart betrachtet, dürfte sie nicht der Anmut ganz entbehren, wenn man aber seine Urteilsfähigkeit anschaut, dann müßte man sie auf einen böotischen Ursprung zurückführen etc. , 42. St. vom 25.6.1764 + + + +Profeßor Böhm Johann Gottlob Böhme (1717–1780), Prof. der Geschichte in Leipzig + + + +credat vgl. credat Judaeus Apella; dt. das glaube der Jude Apella (, 1,5,100) + + + +Gedanken über die Gedanken , Ueber das Denken der Seele vor der Geburt, , 53. St. vom 3.8.1764 + + + +R. Pere – – Chauve-souris Révérend Pere – – Chauve souris; dt. ehrwürdiger Vater – – Fledermaus. Vgl. , §7, wo die Fledermaus für die von Christian August Crusius angestoßene Modetheologie steht. + + + +trockne Poet. Phantasie , „Phantasie“, , 53. St. vom 3.8.1764. + + + +die Basedowsche Rezension von , Methodischer Unterricht in der überzeugenden Erkenntniß der biblischen Religion zur fortgesetzten Ausführung des in der Philalethie angegebenen Plans (Altona 1764), , 43. St. vom 29.6. und 44. St. vom 2.7.1764. + + + +T. schrieb Gedanken über die Ausbreitung der Wissenschaften, und einer verbesserten Erkäntniß, , 46.–48. St. vom 9., 13. und 16.7.1764. + + + +Roußeau + + + +Schneckenschalen aus dem Brem. Magaz. Von der Art, wie die Schalen der Schnecken entstehen, , 50. und 51. St. vom 23. und 27.7.1764. + + + +Abhandlung über die Handlung Von der Handlung, im 45. St. vom 6.7.1764. + + + +Morgenl. Geschichte Das Gesicht des Einsiedlers Abdallah. Eine morgenländische Erzählung, , 55. St. vom 10.8.1764. + + + +Kant wohl irrtümlich + + + +Gellius + + + +Lausons + + + +HE. Hippels Rhapsodie , Nehmt Klüfte – nehmt einen Jüngling auf, , 44. St. vom 2.7.1764. + + + +Dorfempfindungen , 44. St. vom 2.7.1764. + + + +Willamovius Sammlung , , , 46. St. vom 9.7.1764. + + + +DithyrambenSänger + + + +Hartknoch + + + +Zeisen + + + +Wegners […] Kornmans , + + + +K. R. Buchholz + + + +Simon Schuhmacher in Athen, dessen Werkstatt Sokrates oft besucht haben soll. Vgl. , ED S. 27. + + + +Rubel Da Königsberg mit minderwertigen Münzen preußischer Provinienz überschwemmt war, wurde seit 1759 in mehreren Schritten die Umrechnungskurse neu zu bestimmen versucht. + + + +fl Gulden, Goldmünze, hier aber vmtl. 1 polnischer Gulden, eine Silbermünze, entsprach 30 Groschen oder weniger. + + + +aut Caesar, aut nihil dt. „entweder Cäsar oder nichts“; wird Cesare Borgia (1475–1507) zugeschrieben. + + + +Böotisches dickluftiges Thebe Wegen der nebligen Luft Böotiens galten seine Bewohner als begriffsstutzig (, II, 1, 244). + + + +Hartknochs Pope Übersetzungsangebot, + + + +Steidel , Ladendiener von ; übernahm 1769 mit die Mitauer Buchhandlung von + + + +Kollegio Fr. unterrichtete zeitweise am Collegium Fridericianum + + + +Fingal Hauptfigur der Ossianischen Dichtung. + + + +Ital. Dichter + + + +Poetische Stelle die Professur + + + +vor Schlegeln für + + + +Arnold + + + +Domsien Christoph Samuel Domsien (1730–1789), Inspector am Collegium Fridericianum + + + +Lindner böte Geld vgl. + + + +Dithyrambenrecension Herders Rezension von im 30. Stück von 14.5.1764 der Königsbergischen Gelehrten und Politischen Zeitungen. + + + +Will. + + + +Oberländische Dechant + + + +vnus est Oeconomus lat. Travestie eines jüd. Osterliedes, das die zwölf heiligen Zahlen erklärt, zum Trinklied + + + +Merkurstab Heroldstab + + + +Michaelis + + + +Schlange am Felsen Spr 30,18f. + + + +Alcibiades an der Brust Sokrates vgl. + + + +Dodslei + + + +Straßburg zu Hamanns Reise vgl. + + + +M. + + + +die Schwalbe , 3. Buch, S. 104 + + + +schon 7. Tage vgl. , N II,197, 19ff. + + + +St. Preux vgl. , wo die literarische Figur an George Ansons Weltumsegelung teilnimmt. + + + +klingende Schelle 1 Kor 13,1 + + +Brief Nr. 272 + + +Beylage nicht ermittelt + + + +25 # wohl Kreuzer + + + +Meine Frucht Spr 8,19 + + + +Haushalters Lk 16 + + + +Haberschleim Haferschleim + + + +Rosincrantz Johann Christoph Rosenkrantz + + + +Zwiebeln, die uns sollen dienen Zitat aus dem Lied „Jesus lebt mein leben“, vgl. , S. 654 + + + +Geh. Rath v Moser + + + +Seiner Wege Ziel und Ende Hamann kompiliert aus der ersten und letzten Strophe des Liedes „Jesus meine Zuversicht“, vgl. , S. 674f. + + + +HE Nuppenau + + + +Herder + + + +Miltons Hölle + + + +Dante + + + +HE Diac. Trescho + + +Brief Nr. 272a + + +Ich wandre … aus der 8. Strophe des Liedes Ich bin ein Gast auf Erden von + + + +Rohrdommel … Ps 102,7f. + + + +Garbischen Buchladen + + + +Verleger gab und heraus. + + + +HE. Hofrath Pfeffel ; mit Schicksal ist wohl dessen Erblindung gemeint. + + + +Amanuensis Handlanger, im Sinne von Schreibgehilfe oder Sekretär + + + +HE. Joh. Ge. Gebhard + + + +Frau Gemalin Ernestine v. Moser (gest. 1770), Mosers erste Frau (seit 1749) + + + +Ziel meiner Reise Hamann wollte in Frankfurt besuchen. + + + +Kreuzzug Anspielung auf + + + +Ebril , vmtl. Verschreibung in der Abschrift + + + +Prof. Zachariä + + + +Es kommt der Tag … Kompilation verschiedener Kirchenlieder. „meine Ruh / Gott bist einig Du!“: aus der 5. Str. von , „Selige Ewigkeit“. – „aller Väter Schaar“: aus der 2. Str. von Heinrich Held, „Gott sei Dank durch alle Welt“ (dort „alten Väter Schar“). – „lieben alten…“: aus der 4. Str. von , „Ich bin ein Gast auf Erden“ + + +Brief Nr. 273 + + +Michaelistage 29. September + + + +Moses Mendelsohn + + + +Vetter Nuppenau + + + +HE Doctor + + + +HE Bruder + + + +herbekommen Die Aussicht darauf, dass eine Professur an der Königsberger Universität bekommt. + + + +HE Hofrath Pfeffel + + + +HE Bruder + + + +HE Prof. Zachariä + + + +Ebert + + + +HErrn Geh. Raths von Mosers + + + +Frau Gemalin und ihre Schwester Ernestine v. Moser (gest. 1770), Mosers erste Frau (seit 1749); Schwester nicht ermittelt + + + +HE P. Tischbeins Johann Heinrich Tischbein, d. Ä. (1722–1789), Kabinettmaler des Landgrafen v. Hessen-Kassel + + + +Mann in Frankf. + + + +Gellert + + + +Hintz + + + +Diac. Reinbeck Otto Sigmund Reinbeck (1727–1805), Archidiakon in Berlin + + + +Pr. Ramler + + + +HE Nicolai + + + +Moses + + + +Stückgießerin stellt Geschützrohre her + + + +Pyritz heute Pyrzyce + + + +Schwinemünde heute Świnoujście + + + +Collaboratorstelle vmtl. als Lehrer an der Domschule in Riga + + + +Marmontels Poetique + + + +Dante + + + +Ariost + + + +Zeitungswerk + + + +Gellius + + + +Patzke der Herausgeber von + + + +HE Bruder + + + +HE Bruder + + + +Artzt hilf dir selber! Lk 4,23 + + +Brief Nr. 274 + + +Herder + + + +Virgils + + + +Parthenios Parthenias, Beiname des Vergil: der Jungfräuliche + + + +Winkelmann + + + +Gesellschafft Ihrer jetzigen Landsleute die Freundschaft mit der Familie Berens + + + +triefenden Augen wegen einer Fistel + + + +Hintz ... ein Pohl , geboren in Nidzica/Neidenburg in Polen. + + + +HE. Bruder + + + +HE. Doctor + + + +Venus Metaphysique + + + +HE. M. S. + + + +poetischen Versuchen + + + +Philemon und Baucis + + + +precor et serues... „[navis, quae tibi creditum debes Vergilium finibus Atticis; reddas incolumem] precor et serves animae dimidium meae“, dt. „[Schiff, das du den dir anvertrauten / schuldest, Vergil. Dem Gestade Attikas / bringe ihn unversehrt, so bete ich, / und] behüte die Hälfte meiner Seele!“ (, I,3,5–8) + + +Brief Nr. 275 + + +Zuschrift nicht ermittelt + + + +Vaterstand durch die Geburt der Tochter Brendel + + + +Mutter + + + +Nicolai + + + +homme de lettres + + + +Herder + + + +Defect im Dante vgl. + + + +XIX und XX Canto del Paradiso aus + + + +Opera omnia vmtl. Hamanns eigene Schriften + + + +Sokrat. Denkw. + + + +Abhandl. (statt eines antidots) vom HE. M. Kant + + + +Opera omnia eines gewißen Schwedenbergs , Londoner Ausgabe nicht ermittelt + + +Brief Nr. 276 + + +HE Collaborator , der ein Lehramt an der Domschule in Riga antreten soll. + + + +Fuhrmann Heinrich Rehhahn nicht ermittelt + + + +Frau Consistorialräthin + + + +HE. Doctors + + + +HE M. Kant + + + +Mama + + + +HE Bruder + + + +letzte Unglück der Großbrand vom 10./11. November, der mehrere Stadtteile von Königsberg verwüstete + + + +Pitaval + + + +HE. Belger + + + +Lettres personnes + + + +Polignac + + + +Bergers synchronistische Tabellen + + + +Kants Theorie der himml. Körper + + + +L’Art d’aimer + + + +HE. Doctor + + + +specialis gratia dt. aus besonderer Gefälligkeit + + + +Braunschweig v. + + + +HE Runtz + + + +Grafen von Münnich + + + +Curl. Edelmann nicht ermittelt + + + +D. Büsching + + + +HE Janowski nicht ermittelt + + + +Schwiegervater des Buchdrucker Kanters, Godau Schwiegervater von , vll. Christian Godau, Manufakturenhändler + + + +Hattensee vll. Heinrich Julius Hattensen, Inhaber einer Apotheke in Memel + + + +Rogallschen Haus von Barbara Regina Rogall + + + +HE Lauson + + + +D. Buck + + + +Daniels Weinhaus nicht ermittelt + + + +Zeitungswerk + + + +Jünglings + + + +Daphne + + + +crede Ruperto experto und piscatori icto dt. „glaubt dem Erfahrenen“ (, XI,283); dt. „der [beim Leeren seines Netzes von einem Skorpion] Fischer wird klug“ (, XXXII,5) + + + +Buchladen + + + +sittl. Reitzungen + + + +HE Bruder + + + +Ode an den König in Sitliche Reizungen, Bd. 1 + + +Brief Nr. 277 + + +Brief nicht ermittelt, wohl an + + + +Mama + + + +HE Herder + + + +HE. Kanter + + + +Logis in Königsberg für + + + +Münzmeister + + + +HE Bruder + + + + mildthätige Beytrag Spendensammlung für die Geschädigten des Großbrandes vom 10./11. November in Königsberg + + + +8441 416 fl. 6 gl. fl.: Gulden, Goldmünze, hier aber vmtl. 1 polnischer Gulden, eine Silbermünze, entsprach 30 Groschen oder weniger; gl.: Groschen (Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers], in Königsberg war der Kupfergroschen üblich), für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch. + + + +Haberberge Stadtteil von Königsberg, südlich des Natangischen Pregels und des Kneiphofs + + + +Wärterin nicht ermittelt + + + +3 Schwestern nicht ermittelt; sie haben wohl bei der Brandbekämpfung geholfen + + + +HE Bruder + + + +August vgl. + + +Brief Nr. 278 + + +Lauson + + + +Kow. + + + +HE. Prof. Poes. ord. Professor für Dichtkunst + + + +Königl. Crönungs- und Geburtstag das 25. Jubiläum der Krönung 1765, dessen Geburtstag am 24. Januar 1712 + + + +Dan. Henr. Christ Daniel Heinrich Christ, Universitätssekretär in Königsberg + + + +Colleg. Frid. Collegium Fridericianum, Gymnasium in Königsberg + + + +Gellerts starb erst am 13. Dezember 1769 + + + +Herder + + +Brief Nr. 279 + + +5ten h. nicht ermittelt + + + +Exordii vgl. + + + +Kow. + + + +Unterhändler + + + +2 Herren dienen Mt 6,24 + + + +vor Kunstrichter und Lesern vgl. + + + +Arbeiter + + + +Protocoll vgl. + + + +Lauson + + + +HE Secretair Daniel Heinrich Christ, Universitätssekretär in Königsberg + + + +Syrachs Sir 6,13 + + + +Matth. X. 17. Mt 10,17: „Hütet euch vor den Menschen“. + + + +Rogallschen Hauses Haus von Barbara Regina Rogall + + + +Collevius Andreas Cholevius, Bürger im Kneiphof, vgl. + + + +Hochzeit vgl. + + + +HE. Nuppenau + + + +Pitaval + + + +HE Schwager + + + +Sohns nicht ermittelt + + + +Prorector Johann Christoph Hampus, Prorektor der Löbenichtschen Schule + + + +Colleg. Frid. Collegium Fridericianum, Gymnasium in Königsberg + + + +Amanuensis Handlanger, im Sinne von Schreibgehilfe oder Sekretär + + + +Mama + + + +Schulcollegen + + + +Prorector Hampus Johann Christoph Hampus, Prorektor der Löbenichtschen Schule + + + +fl. Gulden, Goldmünze, hier aber vmtl. 1 polnischer Gulden, eine Silbermünze, entsprach 30 Groschen oder weniger. + + + +Thrl. Taler, meist ist der 24 Silbergroschen entsprechende Reichstaler, eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze, gemeint (Groschen: Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch). + + + +HE Lauson + + + +HE Bruder + + +Brief Nr. 280 + + +Χstmon. Christmonat/Dezember + + + +66sten Psalm Ps 66 + + + +lateinsches Gedicht Nicht ermittelt. + + + +Lauson + + + +Rectori Magnifico + + + +caute vorsichtig + + + +Kowalewski + + + +Gedichts auf das Feuer vgl. der Brand in Königsberg + + + +Intelligenzwerk + + + +Canzler + + + +D. Bohlius + + + +HE Prof Lindners + + + +persona odiosa dt. verhasste Person + + + +Vetter + + + +wunderlich Ps 66,3; Ps 139,14 + + + +ipse fecit dt. „er [...] hat es selbst gesagt“ (, I,10) + + + +Id quod male. dt. „Das ist krank.“ + + + +obsequium Gehorsam + + + +Dignus, dignus est … dt. „würdig, würdig genug ist er, in unsere gelehrte Körperschaft einzutreten“ (vgl. , 3. Zwischenspiel, 1. Ballett-Auftritt). + + + +Opera supererogationis Werk über das verlangte Maß hinaus + + + +Colleg. Fr. mit der Prof. Collegium Fridericianum, Gymnasium in Königsberg; Professur + + + +Engl. Englischen + + + +Jupiter Anspielung auf die Io, , I,588ff. + + + +Oculi plus vident dt. „zwei Augen sehen mehr als eines“ + + + +Herder + + + +HE Bruder + + + +Faber vll. + + + +HE M. Kant + + +Brief Nr. 281 + + +Correcturvgl. + + + +HE. Zeise + + + +HE. Lauson + + + +Tschernings Gedichte + + + +Cardano de vtilitate ex aduersis capienda + + + +Pancirollum de inuentis olim deperditis + + + +Zachariae + + + +εξαημερον oder Cosmurgia und seine Iambi … + + + +Frid. Sylburg. Friedrich Sylburg (1536–1595), Pädagoge und Philologe + + + +D. Quandt + + + +verecunda in pudibunda dt. schüchtern, schamhaft + + + +halo lat. halos, dt. der Hof um Sonne oder Mond + + + +Gellerts Tode + + + +HE. Mag. Kant + + + +Mag. Cleß + + + +Printzen von Würtenberg Eugen Friedrich Heinrich (1758–1822) + + + +Obseruationes ad Commentationem Dni. Imanuelis Kant + + + +Minister von Br. + + + +M. Schlegels + + + +HE. Kanter + + + +HE Berens + + + +Lock + + + +Law + + + +Mun + + + +Petty + + + +Herder + + + +Herder + + + +HE Doctor + + + +Anchises mythischer König von Dardania + + + +Brief Nr. 282 + + +Kow. + + + +Magnif. + + + +Cantilena Liedchen + + + +HE Doctor + + + +Mama + + + +HE Bruder + + + +Oncle nicht ermittelt + + + +Schwiegermutter nicht ermittelt + + + +Rogallsche Haus Haus von Barbara Regina Rogall + + + +Proceß mit der Witwe Barbara Regina Rogall + + + +HEr Chollevius Andreas Cholevius, Bürger im Kneiphof + + + +HE Lauson + + + +Thrl Taler, meist ist der 24 Silbergroschen entsprechende Reichstaler, eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze, gemeint (Groschen: Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch). + + + +guter Freund vom Uhrmacher nicht ermittelt; mit Uhrmacher ist vll. gemeint, wegen des Lustspiels Der Mann nach der Uhr (1765). + + + +fl. Gulden, Goldmünze, hier aber vmtl. 1 polnischer Gulden, eine Silbermünze, entsprach 30 Groschen oder weniger. + + + +Ohne mich … Joh 15,5 + + + +HE. Pror. Hampus Johann Christoph Hampus, Prorektor der Löbenichtschenen Schule + + + +Schulcoll. (Hamann vermittelte eine Wohnung für ihn bei Prorektor Hampus, vgl. ) + + + +Veni et vide Komm und sieh (Joh 11,34) + + + +Rect. Tack Johann Christoph Thack (gest. 1776), Rektor der Löbenichtschen Schule in Königsberg + + + +HE Doctor + + + +Blainville vgl. + + + +HE von Citters Arnout van Citters (1633–1696), niederländ. Gesandter in London und Spanien + + + +Secr. HE. Blaithwait William Blathwayt (gest. 1717), Kriegssekretär + + + +Prof. Köhler + + + +Maßon Jean Masson, evangelischer Geistlicher in England und Holland + + + +„eingebildete … , Bd. 1, S. 130 + + + +LiteraturBriefe + + + +D. Schultz , „Ueber den Charakter des sel. Doktor Franz Albert Schulz in Königsberg“, in: Briefe über die neueste theologische Litteratur, Br. 19, Th. 2, 1764 + + + +Klopstocks Salomo „Ueber das Trauerspiel: Salomo“, von , in: Briefe über die neueste theologische Litteratur, Br. 20. Th. 2, 1764 + + + +Hanals Himmelfahrt gegen Michaelis „Ueber Herrn Hofrath Michaelis Meynung, das Henoch nicht lebendig gen Himmel gefahren sey“, in: Briefe über die neueste theologische Litteratur, Th. 2, Br. 30 u. 31, 1764 + + + +Die Kunst glücklich ... Erbauung abgefaßt + + + +CommercienRath Cruse Johann Christian Cruse (gest. 1787), Kaufmann + + + +mich auch gewißermaßen angeht Im Vorwort von Die Kunst glücklich zu leben zitiert Trescho aus einem Brief von Susanne von Klettenberg: „Diese Kunst [zu leben] bestehet in dem Umgange mit dem Heilande. Ein Herz, das in eine wahre personelle Connexion, nach dem einem gewissen seligen Lehrer gewöhnlichen Ausdruck, der S.30 in den sokratischen Denkwürdigkeiten den vielbedeutenden Namen eines feinen und richtig denkenden Schwärmers führt [Klopstock], mit dem Heilande gekommen ist, kann nichts anders unter allen Berufsgeschäften, bey Wachen und Schlafen thun, als vor seinen Augen schweben, und in seinen Wunden leben; und es ist jede Viertelstunde unglücklich, in welcher es diese Seligkeit vermissen muß.“ + + + +Herder + + + +Collaborator + + +Brief Nr. 283 + + +Ankunft Ende November 1764 in Riga + + + +Fischer + + + +blasts Windstöße + + + +Windes aus der Wüste Jer 13,24 + + + +Rektors + + + +Thl. Taler, meist ist der 24 Silbergroschen entsprechende Reichstaler, eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze, gemeint (Groschen: Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch). + + + +Luther in die 4te Bitte des Katechismus, vgl. + + + +mäßige Arbeit an der Domschule + + + +solum papaveriferum, somniferum dt. schläfernder Mohn ( II,6,31) + + + +Stachellecken Apg 9,5, Apg 26,14 + + + +Lübeck wohl Brief Nr. 269 + + + +Young , Night the Second, Vers 466f.: „Thoughts shut up, want air, and spoil, like Bales unopen’d to the sun“, dt. „Verschlossne Gedanken wollen Luft, oder verliegen wie Warenlager, denen die Sonne fehlt.“ + + + +Mscrt Manuskript + + + +Schwarz Johann Christoph Schwartz (1722–1804), der Scholarch der Domschule + + + +Abhandlung von der Ode , Fragmente einer Abhandlung über die Ode, ungedruckt. Vmtl. beruhend auf Herders Rezension von Willamovius’ Dithyramben im 30. Stück der Königsbergischen Gelehrten und Politischen Zeitungen vom 14.5.1764. + + + +Hartknoch + + + +Graeca fide mit griechischem Kredit, d. h. nur in bar (laut. , Asin. 199) + + + +Ob die Gottesläugnung den Sitten p. + + + +Journal encycloped. + + + +Garnier’s home de lettres + + + +Rousseau’s Platon + + + +Nord. Aufseh. + + + +Klopstock. Stück über Winkelmanns Nachahmung u.1. Ode , „Beurtheilung der Winckelmannschen Gedanken über die Nachahmung der griechischen Werke in den schönen Künsten“, in: , Bd. 3, St. 150; „Ode auf das Jubelfest der Souveränetät in Dänemark“, in: , Bd. 3, St. 177. + + + +north Britons , Hamann übersetzte daraus für , 25.–27. St. vom 29.3.–5.4.1765. + + + +Geßnersche Ausgabe + + + +Rudera Plural von lat. rudus: Schutt. + + + +Anchises mystischer König von Dardania + + + +HErn Nuppenau + + +Brief Nr. 284 + + +Kastens mit seinen in Riga verbliebenen Büchern + + + +Rogallschen Hauses Haus von Barbara Regina Rogall + + + +Flußfieber „Febris catarrhalis, ein nachlaßendes Fieber, welches sich mit Flüssen auf der Brust vereinigt. Man macht einen Unterschied unter ein gutartigen [Catarrh] und bösartigem Flußfieber.“, vgl. Krünitz, Tl. 14, S. 420 + + + +HE D. + + + +Pichlauschen Hinterhauses Lucas Pichlau, Bürger für den polnischen Handel im Kneiphof in Königsberg + + + +HE Hartknoch + + + +HE Bruders + + + +HE Fischer + + + +HE Herder + + + +Pasquoy nicht ermittelt + + + +gl. Groschen (Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch) + + + +Vorrede des D. Semlers ... Diaconus , in . In der Vorrede zum 3. Teil, bes. S. 5-9, wehrt sich Semler gegen die publizistische Agitation des Diakons Trescho in , wonach Baumgartens Meinung von der Gottnatur Jesu ihn als Sozinianer entlarve. + + + +neue Uebersetzung + + + +Thrl Taler, meist ist der 24 Silbergroschen entsprechende Reichstaler, eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze, gemeint (Groschen: Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch). + + + +Gedicht Ode am Geburtstag des Königs von , erschienen in , 7. St. vom 25.1.1765 + + + +Crönungsarbeit , Denkmal auf die Allerhuldreichste Gegenwart Catharina II. zu Riga bey der Feyer des Krönungsfestes in einer Schulhandlung den 23. September 1764 errichtet + + +Brief Nr. 285 + + +Servietten Ledertaschen + + + +HE Doctor + + + +Gemalin + + + +HE. v Reibnitz Woldemar Siegmund v. Reibnitz (1717–1774), Offizier + + + +Pres. Tochter von + + + +HE Rect. Tack Johann Christoph Thack (gest. 1776), Rektor der Löbenichtschen Schule in Königsberg + + + +veniam unterrichtsfrei + + + +Flußfiebers „Febris catarrhalis, ein nachlaßendes Fieber, welches sich mit Flüssen auf der Brust vereinigt. Man macht einen Unterschied unter ein gutartigen [Catarrh] und bösartigem Flußfieber.“, vgl. Krünitz, Tl. 14, S. 420 + + + +HE Lauson + + + +Gedichts , „Denkmal auf die Allerhuldreichste Gegenwart Catharina II. zu Riga bey der Feyer des Krönungsfestes in einer Schulhandlung den 23. September 1764 errichtet“ + + + +Liedert Jakob Heinrich Liedert (1697–1776), Richter und Kommissionsrat + + + +Pisanski + + + +Str. Dullo Stadtrat Daniel Dullo (geb. 1700), Stadtrat, Fabriken- und Polizei-Inspektor + + + +Lohensteinschen Daniel Kaspar v. Lohenstein (1635–1683) + + + +Klopstockschen + + + +Prof. Willamovius + + + +Schlegel + + + +Willam. Johann Gottlieb Willamovius + + + +Colleg. Frid. Collegium Fridericianum, Gymnasium in Königsberg + + + +HE Fischer + + + +Morungers + + + +Krikende + + + +Borowsky + + + +Minister + + + +HE Bruders + + + +fl. Gulden, Goldmünze, hier aber vmtl. 1 polnischer Gulden, eine Silbermünze, entsprach 30 Groschen oder weniger. + + + +Mama + + + +Pichlauschen Hauses Lucas Pichlau, Bürger für den polnischen Handel im Kneiphof in Königsberg + + + +Rogallschen Hauses Haus von Barbara Regina Rogall + + + +HE Zöpfel vgl. + + + +Zuckerbecker Nuppenau + + + +Schaden Die von der Brandkatastrophe am 11. September 1764 zerstörten Häuser in Königsberg. + + + +HE Doct + + + +HE Kanter + + + +in secula seculorum dt. von Ewigkeit zu Ewigkeit + + + +HE D. + + + +Fr. Räthin + + + +HE Herder + + + +Dum tacet, clamat vgl. lat. „cum tacent, clamant“; dt. „sie schreien es heraus, indem sie schweigen“ (, 1,8,21) + + + +HE Commercienrath Böther Samuel Bötticher, Kaufmann und Kommerzienrat in Königsberg + + + +D. Arnold + + + +HE Stadtr. Hennings Ernst Gottfried Hennings, Stadtrat in Königsberg + + + +Rump Georg Rump, im + + + +Deglinger Witwe in Königsberg + + + +M Weyman vielleicht Marcus Weinmann, Kupferstecher + + + +Commiss. Rath Rhode Christian Friedrich Rhode, Assessor im Braukollegium + + +Brief Nr. 286 + + +h. huius, d.i. diesen [Monats] + + + +HE Fischer + + + +HE Steidel , Ladendiener von ; übernahm 1769 mit die Mitauer Buchhandlung von + + + +Flußfieber „Febris catarrhalis, ein nachlaßendes Fieber, welches sich mit Flüssen auf der Brust vereinigt. Man macht einen Unterschied unter ein gutartigen [Catarrh] und bösartigem Flußfieber.“, vgl. Krünitz, Tl. 14, S. 420 + + + +HE Rect. + + + +Handschrift des HE Gerichtsvoigts Johann Christoph Schwartz (1722–1804), der Scholarch der Domschule, vgl. + + + +Buch + + + +eignen Msts Fragmente einer Abhandlung über die Ode, vgl. + + + +eingerückten Stücks „Ueber den Fleiß in mehreren gelehrten Sprachen“, in: , 1764, XXIV. Stück, S. 185–190 + + + +Gesnersche Ausgabe von Orpheus + + + +Callimachus + + + +Versuch über die pindarsche Oden , in + + + +Journal + + + +Histoire critique de la Poesie nicht ermittelt + + + +Homme de lettres + + + +Klopstockschen Stücke im Nordschen Zuschauer , „Beurtheilung der Winckelmannschen Gedanken über die Nachahmung der griechischen Werke in den schönen Künsten“, in: , Bd. 3, St. 150; „Ode auf das Jubelfest der Souveränetät in Dänemark“, in: ebd., Bd. 3, St. 177. + + + +North-Briton + + + +Essay on Woman + + + +Gruß vgl. + + + +Psalmist Ps 32,9 + + + +heißt es … Hebr 10 1. Zitat Vers 38; 2. Zitat Vers 39; 3. Zitat Vers 36: „[36]Geduld aber ist euch not, auf dass ihr den Willen Gottes tut und die Verheißung empfanget. [37] Denn „noch über eine kleine Weile, so wird kommen, der da kommen soll, und nicht verziehen. [38] Der Gerechte aber wird des Glaubens leben. Wer aber weichen wird, an dem wird meine Seele keinen Gefallen haben.“ [39] Wir aber sind nicht von denen, die da weichen und verdammt werden, sondern von denen, die da glauben und die Seele erretten.“ + + + +Schwaben weil diese angeblich erst mit 40 Jahren klug und lebensreif werden + + + +sero sero sapiunt Phryges, dt. die Phryger kommen spät zu Verstand (nach Livius Andronicus, Equos Troianus, überliefert bei , 7,16,1) + + + +Kalendis graecis im Sinne von: nie. Die Griechen kannten keinen Kalender, wie Sueton festhält. + + + +Raspe + + + +Kästners + + + +Handschriften des Leibnitz + + + +3 Alphab. in 4to drei Druckbogen in Quart-Format + + + +Lockianer Anhänger von + + + +Lockens Werk vom menschl. Verstand + + + +Nouveaux essais … , Nouveaux essais sur l’entendement humain, S. 1–496 + + + +transpiratione insensibili dt. von dem unbemerkbaren Schweiß + + + +En negligeant ... progrès insensibles Nouveaux essais sur l’entendement humain, S. 12 + + + +La connoissance de l’existence réelle … ebd., 4. Buch, Kap. 3, § 21, S. 352 + + + +L’apperception … ebd., 4. Buch, Kap. 9, § 2, S. 400f. + + + +L’ame …Nouveaux essais sur l’entendement humain, 1. Buch, Kap.1, § 1, S. 66 + + + +Il faut … ebd., 2. Buch, Kap.20, § 6, S. 123 + + + +quelque … ebd., 2. Buch, Kap.20, § 13, S. 127 + + + +On a … ebd., 2. Buch, Kap.21, § 14, S. 128 + + + +La grandeur … ebd., 2. Buch, Kap.21, § 66, S. 165 + + + +Ius naturae … Hamann bezieht sich auf § 13 des II. Kapitels des IV. Buches von Nouveaux essais sur l’entendement humain. + + + +Il s’en … ebd., 4. Buch, Kap.2, § 2, S. 333 + + + +Une certaine … Nouveaux essais sur l’entendement humain, 4. Buch, Kap. 3, § 3, S. 342 + + + +Comme Vieta … ebd., 4. Buch, Kap. 7, § 6, S. 376 + + + +L’invention … ebd., 4. Buch, Kap. 17, § 4, S. 446 + + + +Examen … ebd., Remarques sur le sentiment du P. Malebranche, que nous voyons tout en Dieu, concernans l’examen que Mr. Locke en a fait, S. 498–504 + + + +Dialogus … ebd., Dialogus de connexione inter res et verba, S. 505–512 + + + +Difficultates … ebd., Difficultates quaedam logicae, S. 513–520 + + + +Discours … ebd., Discours touchant la methode de la certitude et l’art d’inventer, S. 521–532 + + + +Inventaire … ebd., S. 531 + + + +Une longue … ebd., S. 532. + + + +Historia … ebd., Historia et commendatio linguae charactericae universalis, S. 533–540 + + + +Duo mihi … ebd., S. 535f. + + + +quoddam … ebd., S. 536 + + + +Tres viros … , Historia et commendatio linguae charactericae universalis, S. 537 + + + +Nil aliud … ebd., S. 538 + + + +Aliquot … ebd., S. 538 + + + +Numeris … ebd., S. 538 + + + +Rationem … ebd., S. 538 + + + +Res liquida … ebd., S. 538 + + + +Nunc vero … ebd., S. 538 + + + +Adern des Marmors ebd., S. 7 + + + +Aprés … ebd., S. 57 + + + +Keils vier Theile von Luthers merkwürdigen Lebensumständen () + + + +Löschers evangelischem Jahre + + + +Lebensumstände + + + +Catharina von Bora Katharina Luther, geb. v. Bora (1499–1552) + + + +Vaters David Keil (1680–1747), Pfarrer + + + +Ritter Georg Hl. Georg, Schutzpatron der Ritter. Hamann beschreibt die Kupferstiche, die zu Beginn der Bände von Keils Luthers merkwürdige Lebens-Umstände stehen. + + + +D. Theol. Doktor der Theologie + + + +selbst gestellt , Bd. 1, S. 6–8 + + + +Brentius Johann Brenz (1499–1570), Reformator + + + +Aber mein … „Vorrede Ueber Joh. Brentii Auslegung des Propheten Amos“, in: Sowol in Deutscher als Lateinischer Sprache verfertigte und aus der letztern in die erstere übersetzte Sämtliche Schriften (Halle 1744), Bd. 14, Sp. 189f. + + + +Melanchton + + + +Ich bin … ebd. Sp. 199f.; vgl. WA 30, 2. Abt., S. 68 + + + +Scheblimini Transkription und Komposition von hebr. שֵׁב לִימִינִי (Ps 110,1 ): ‚sitze zu meiner Rechten‘. Gemeint ist der Schutzgeist (oder Spiritu familiari) Luthers in den Disputationen mit seinen Widersachern; dieser sei laut , S. 69 nicht, wie von jenen behauptet, der Teufel gewesen, sondern „sein Scheblimini der Sohn Gottes, der da sitzet zur rechten Hand Gottes“. Hamann nahm diese Personifikation später für eine geplante (vgl. ) und eine tatsächliche Titelgebung (vgl. ). + + + +Virgilium in … dt. „Den Vergil der Bucolica kann niemand verstehen, außer er war fünf Jahre lang Hirt. Den Vergil der Georgica kann niemand verstehen, der nicht fünf Jahre lang Bauer war. Den Cicero in seinen Briefen, so mein Rat, versteht niemand ganz, der nicht in einem besonders trefflichen Staat sich aufgehalten hat.“ Vgl. , WA 48, 241. + + + +Riccii 3 Bücher + + + +Mihi … Operum Bartholomaei Riccii, 1748, Bd. 3, S. 87. – dt. „Der Stil des Cicero scheint mir aufs genaueste mit der Werkstatt eines wohlhabenden Schusters verglichen werden zu können; denn weil sich darin für alle Füße, in allen Formen die passendsten Fußbekleidungen finden, so kann leicht von dem einzigen Cicero die literarische Darstellung aller mit passender Redeweise ausgestatteten Themen, samt allen Formen des Stils bezogen werden.“ + + + +Ius … Operum Bartholomaei Riccii, 1748, Bd. 3, S. 91. – dt. „Das Recht, sich eine fremde Sentenz als billigen Besitz anzueignen, erlangen wir leicht durch Veränderung, Hinzufügung, Auslassung.“ + + + +Catuls Gedicht , Nr. 64 + + + +Virgils Dido + + + +Nil tam … Operum Bartholomaei Riccii, 1748, Bd. 3, S. 11f. – dt. „Nichts so Geringes, nichts so Niedriges finden wir im gesamtem Haushalt der Natur, dem sie selbst nicht etwas zuteilen würde, zu dessen Lebensgesetz und Handlungsplan sie den Verstand anleitete und anspannte. Wie auch immer es sich verhält, damit etwas geschieht, ob dies entweder nach irgendeinem anderen Plan der Natur oder ihres oder eines fremden überhaupt zu bewirken wäre, da könnten wir schon ersehen, ob wir einer gänzlich fremden oder unserer eigenen Natur bei der künstlerischen Nachahmung zu folgen hätten.“ + + + +quod imitando … quod naturae … dt. „weil man durch Nachahmung nicht hoffen könne zu siegen“; „weil keine Naturkraft jemals zu erschöpfen sei“. + + + +Brief Nr. 287 + + +Mama + + + +Rogallschen Haus von Barbara Regina Rogall + + + +HE. Doct. + + + +Kanter + + + +Wirth Johannes Durham, Großbürger und Mälzenbräuer in Königsberg + + + +Trummersche Wohnungen auf dem Steindamm + + + +reformirte Wittwe Mulaken NN Mulak (Mulac, Mulack) + + + +Platz zwischen dem polnischen Krug und HE Diac. Nicolai wohl zwischen der Altstadt und dem Dom; George Nicolai (1714–1793), seit 1750 zweiter Pfarrer am Dom zu Königsberg + + + +fl. Gulden, Goldmünze, hier aber vmtl. 1 polnischer Gulden, eine Silbermünze, entsprach 30 Groschen oder weniger. + + + +Küster Meyer nicht ermittelt + + + +Nuppenau + + + +Kantel vll. Christian Gottlieb Kantel, Kirchenvorsteher + + + +Pichlauschen Hauses Lucas Pichlau, Bürger für den polnischen Handel im Kneiphof in Königsberg + + + +Gröbenschen Hause hinter der Kirche Friedrich Gottfried Groeben (1726–1799), Obermarschall, Etats- und Kriegsminister; Brodbänkenstraße + + + +Thl Taler, meist ist der 24 Silbergroschen entsprechende Reichstaler gemeint, eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze. + + + +Lauson + + + +Juncker nicht ermittelt + + + +Rehhahn nicht ermittelt + + + +Fr. ConsistRäthin + + + +Ducaten wohl Nachprägungen von niederländischen Dukaten mit minderem Goldanteil. Baumchen u. Hahn nicht ermittelt + + + +gl. Groschen (Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch) + + + +Mälzenbräuer Johannes Durham, Großbürger und Mälzenbräuer in Königsberg + + + +Vetter + + + +Muclasche Kirchenhaus NN Mulak (Mulac, Mulack) + + + +Michaelis 29. September + + + +Pichlau Lucas Pichlau, Bürger für den polnischen Handel im Kneiphof in Königsberg + + + +Prof. Willam. + + + +Vale et faue dt. leb wohl und sei (mir) gewogen + + +Brief Nr. 288 + + +Rehhahn nicht ermittelt + + + +Mama + + + +den Albertsthl zu 4 fl. gerechnet fl.: Gulden, Goldmünze, hier aber vmtl. 1 polnischer Gulden, eine Silbermünze, entsprach 30 Groschen oder weniger. Der Albertstaler wurde 1616 in den Niederlanden eingeführt, im 18. Jhd. zeitweise auch in Preußen und Dänemark geprägt. + + + +10 gl. pro agio Groschen (Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch). pro agio: Differenz zwischen dem Nominalwert der Münze und dem tatsächlichen Kurswert. + + + +HE Kade + + + +Thl Taler, meist ist der 24 Silbergroschen entsprechende Reichstaler gemeint, eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze. + + + +Polangen Grenzort, nördlich von Memel + + + +Rogallschen Hauses Haus von Barbara Regina Rogall + + + +Vetter + + + +HE Lauson + + + +Gröbenschen Hauses Friedrich Gottfried Groeben (1726–1799), Obermarschall, Etats- und Kriegsminister; Brodbänkenstraße + + + +HE Kanters + + + +HE Durham Johannes Durham, Großbürger und Mälzenbräuer in Königsberg + + + +Mulacksche NN Mulak (Mulac, Mulack) + + + +Michael 29. September + + + +Lauson ... Ode Das Gedicht ist nicht ermittelt. + + + +HE Herder + + + +ein Buch + + + +HE Zeise + + + +Kreutzthor zwischen Löbenicht und Roßgarten + + + +HE Bruder + + + +Fritz vgl. + + + +Grosmama + + + +D. Kösling Haus Christian Köseling, Arzt in Königsberg + + + +HE Hartknoch + + +Brief Nr. 289 + + +Besucher nicht ermittelt + + + +HE Pichlau Lucas Pichlau, Bürger für den polnischen Handel im Kneiphof in Königsberg + + + +Mama + + + +HE Doctor + + + +Flüßen „Febris catarrhalis, ein nachlaßendes Fieber, welches sich mit Flüssen auf der Brust vereinigt. Man macht einen Unterschied unter ein gutartigen [Catarrh] und bösartigem Flußfieber.“, vgl. Krünitz, Tl. 14, S. 420 + + + +HE Bruder + + + +HE Zeise + + + +Buchs + + + +HE. Herder + + + +deshabillé Haus- und Morgenkleid + + + +Mst. Manuskript + + + +gl. Groschen (Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch) + + + +Handschrift vgl. + + + +Stadtrath Hennings + + + +Michaelis 29. September + + + +Brief Nr. 290 + + +Treve de complimens dt. Bitte keine Umstände + + + +in salvo dt. unberührt, in Sicherheit + + + +Mama + + + +HE. Doctors + + + +Assignation von 300 fl. vgl. + + + +HE Bruder + + + +HE Zeise + + + +Flüße „Febris catarrhalis, ein nachlaßendes Fieber, welches sich mit Flüssen auf der Brust vereinigt. Man macht einen Unterschied unter ein gutartigen [Catarrh] und bösartigem Flußfieber.“, vgl. Krünitz, Tl. 14, S. 420 + + + +Frau vgl. + + + +HE Kanter + + + +HE Nuppenau + + + +Blutigeln Aderlass mit Blutegeln + + + +Freund wohl + + + +HE. Collaborators + + + +Marmontels Poesie + + + +Thorn vll. an + + + +Knutzens + + + +HE. Pichlau Lucas Pichlau, Bürger für den polnischen Handel im Kneiphof in Königsberg + + + +Schwiegerinn Frau Courtan, Schwester von + + + +HE. Herder + + + +Handschrift vgl. + + + +nachzufahren vll. zum Besuch von in Mitau + + + +meine Engländer vgl. + + +Brief Nr. 291 + + +jüngsten HErren v Witten + + + +HE. Doctor + + + +Ziegelgaße vom Roßgarten nach Sackheim + + + +4 vier Pferden + + + +Palmbaum Hotel und Wirtshaus im Löbenicht + + + +älteste + + + +HE. Bruder in Tilse ; in Tilsit + + + +Mama + + + +rth Reichstaler, eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze, entspricht 24 Silbergroschen (Groschen: Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch). + + + +16 # 2 fl. 3 Achtehalb. 5 gl. fl.: Gulden, Goldmünze, hier aber vmtl. 1 polnischer Gulden, eine Silbermünze, entsprach 30 Groschen oder weniger; gl.: Groschen (Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch) + + + +HE Zeise + + + +Marmontel + + + +HE Herder + + + +Portorio vom Zoll + + + +HE Kanter und seiner Frau u. Sophia Kanter geb. Meelbeck (1745–1803) + + + +auf dem Pregel bis nach der Moßbude Mosbude: Hof am Nordufer des Neuen Pregel, 5 km südöstl. von Königsberg, bei Pribreschnoje + + + +Curl. Kurland + + + +h. huius, d.i. diesen [Monats] + + + +Feyer Ferien + + + +Collegiis Vorlesungen + + + +Athenaeum + + + +Herr Bruder der Braunschweiger + + +Brief Nr. 292 + + +fl. Gulden, Goldmünze, hier aber vmtl. 1 polnischer Gulden, eine Silbermünze, entsprach 30 Groschen oder weniger. + + + +HE Zeise + + + +5 # wohl Kreuzer + + + +Mama + + + +HE Chollevius Andreas Cholevius, Bürger im Kneiphof + + + +Rogallschen Hause Haus von Barbara Regina Rogall + + + +Thlr Taler, meist ist der 24 Silbergroschen entsprechende Reichstaler gemeint, eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze. + + + +Michaelis 29. September + + + +HE Zöpfel + + + +Rath v Ziegenhorn + + + +Publicum die Vorlesung + + + +Meubles Möbel + + + +1 Thlr gl. Polangschen Zoll Thlr: Taler, meist ist der 24 Silbergroschen entsprechende Reichstaler gemeint, eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze; gl.: Groschen (Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch). Polangen: Grenzort, nördlich von Memel . + + + +Herder + + +Brief Nr. 293 + + +Mama + + + +HE. Zeise + + + +Venus Metaphysique + + + +neulicher Veranlaßung vgl. + + + +HE Doctor + + + +la Foi […] Venus physique , + + + +HE. Cornet Wirth Friedrich Wirth (gest. 1784) + + + +HE Chollevius Andreas Cholevius, Bürger im Kneiphof + + + +Thlr Taler, meist ist der 24 Silbergroschen entsprechende Reichstaler gemeint, eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze. + + + +HE. Hartknoch + + + +Elbing heute Elbląg + + + +HE Herder + + + +Polanger Zolls Grenzort, nördlich von Memel + + + +Thlr Taler, meist ist der 24 Silbergroschen entsprechende Reichstaler gemeint, eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze. + + + +gl. Groschen (Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch). + + + +HE Kanter + + + +Recidive Rückfälle + + + +Schaff Schrank + + + +Tabatieren Schnupftabakdosen + + + +HE. Hartknochs + + +Brief Nr. 294 + + +vorigen nicht ermittelt + + + +HErn. Rekt Lindner + + + +scribae Schreibers + + + +scriptoris Abschreibers + + + +Abhandlung vgl. + + + +Evensbiß Eva, die in den Apfel beißt + + + +Titius , übersetzt von Johann Daniel Tietz (1729–1796), Prof. der Mathematik und Physik in Wittenberg + + + +Φιλοσοφουμενος Philosophierenden + + + +Hinzens + + + +Kön. Königsberg + + + +Agesidamus Hagesidamos, Sieger im Faustkampf der Knaben (vgl. , Olympische Ode 11); gemeint ist + + + +Mutter + + + +Hrn. Haberkant Johann Jakob Haberkant + + + +redde mihi litteras! dt. „gib mir meine Briefe wieder!“ Allusion des Ausrufs von nach der Varus-Schlacht im Teutoburger Wald (9. n. Chr.): „Quinctili Vare, legiones redde!“ + + + +Winkelmann + + + +Maulaffischer ανεργος Eckensteher und Müßiggänger + + + +Dithyramb + + + +Apostille Abschluss von , S. 37–39 + + + +Goldfinders Anspielung auf die Brutalität der Goldsucher + + + +Nachrichter ... Göttinger Vgl. , worin Rezensionen der Kreuzzüge abgedruckt und kommentiert sind aus: , und . + + + +HErn Profeßor Wilkes Nordth Briton + + + +Essai on Woman + + + +Edda + + + +der Hebr., der Χsten der Hebräer, der Christen + + + +Schwedischen Dalin + + + +Pausanias + + + +Mitau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga), wo Kanter einen Buchhandel betrieb. + + + +Lykophron + + + +Tsetzes + + + +Winkelmansche Urteil , S.359: „Callimachus und Nicander aus der sogenannten Plejas, oder dem Siebengestirn der Dichter, an dem Hofe des Ptolemäus Philadelphus, suchten mehr Gelehrte, als Dichter, zu erscheinen, und sich mit alten und fremden Worten und Redensarten zu zeigen, und sonderlich Lycophron, einer unter diesen sieben, wollte lieber besessen, als begeistert scheinen, und mit Schweiß und Pein verstanden werden, als gefallen; er scheint der erste unter den Griechen zu seyn, welcher anfieng, mit Anagrammen zu spielen.“ + + + +Ptolom. Philadelphus Ptolemaios Philadelphos (gest. 246 v. Chr.), König von Ägypten + + + +S. Rev. Minist. feierl. Reichsstädtisch rigorose exam. Sancto Reverendo Ministerio ... examiniert + + + +Kragen u. Reverende Halskrause als Zeichen der Ordination + + + +4ten Bitte Unser tägliches Brot gib uns heute; Vaterunser + + + +12000 Verse der Druiden Druiden konnten erst nach einer langen Prüfungszeit ihrem Beruf nachgehen. + + + +in Curland Hamann spielt mit dem Gedanken, Hofmeister in Kurland zu werden + + + +lieber obscur als cassa lieber mit verdeckten Karten als mit offener Hand + + + +Freund + + + +Apophtegmen aus dem Havamaal des Odins vgl. . Die Hávamál ist eine Sammlung von 164 Strophen der Lieder-Edda; Odin erteilt darin den Menschen Rat, wie sie ein gutes Leben führen können. + + +Brief Nr. 295 + + +HE Cholevius Andreas Cholevius, Bürger im Kneiphof + + + +Thaler Taler, meist ist der 24 Silbergroschen entsprechende Reichstaler gemeint, eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze. + + + +fl. Gulden, Goldmünze, hier aber vmtl. 1 polnischer Gulden, eine Silbermünze, entsprach 30 Groschen oder weniger. + + + +gl. Groschen (Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch) + + + +Vetter + + + +Jacobi + + + +HE Zeise + + + +HE. Hartknoch + + + +Wirth nicht ermittelt + + + +Weitbrecht Johann Jakob Weitbrecht + + + +Petersb. St. Petersburg + + + +Freund in Mitau in Mitau + + + +HE Pichlau Lucas Pichlau, Bürger für den polnischen Handel im Kneiphof in Königsberg + + + +Neustadt vll. Löbenicht + + + +HE Kanter + + + +Advoc. Rhode nicht ermittelt + + + +Relata refero dt. Ich berichte über Gehörtes. + + + +HE Mag. Schlegel + + + +Meubles Möbel + + + +Wirthin Frau von Andreas Cholevius, Bürger im Kneiphof + + + +Mama + + + +HE Fähndrich Wirth Friedrich Wirth (gest. 1784) + + + +Maup ... Venus Metaphy Physique + + + +HE Bruder + + + +mr. engl. Bücher vgl. + + + +HE Herder + + + +junge Berens + + + +Petersburger + + + +HE Carl Berens + + + +Socrates Leben von Cooper + + + +3 Vignetten : Vignetten finden sich auf S. XII, S. 45, S. 79, S. 114, S. 154 + + + +sokratischen Denkwürdigkeiten + + + +Vorschläge wegen eines Amtes in Königsberg + + + +Löbnichtsche Schule wo eine Anstellung hat + + + +Vater + + + +paroxismos Anfall + + + +Apoplexie Schlaganfall + + + +D Laubmeyer + + + +Bewegungen der Goldnen Ader Hämorrhoiden + + + +Herder + + + +HE Fischer vgl. + + + +Lausons + + + +Athanäi + + +Brief Nr. 296 + + +Adv. Rhode nicht ermittelt + + + +Mama + + + +HE Kanter + + + +Zielmann vll. Bernhard Friedrich Zitemann, Münzmeister in Königsberg + + + +fl. Gulden, Goldmünze, hier aber vmtl. 1 polnischer Gulden, eine Silbermünze, entsprach 30 Groschen oder weniger. + + + +5 # wohl Kreuzer + + + +HE Zeise + + + +h. huius, d.i. diesen [Monats] + + + +Rathsherr aus Narva nicht ermittelt; aus Estland + + + +HE Vetter Nuppenau + + + +Mitau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) + + + +polnischen Krug Wirtshaus in der Altstadt + + + +Remus und Seyfried + + + +HE von Witten , vgl. + + + +HE Mag. Kant + + + +Decano Dekan, nicht ermittelt + + + +HE Lausons + + + +Gale Historiae poeticae Scriptores antiquos + + + +gl. Groschen (Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch) + + + +Ostergedicht „An die Dornenkrone des Erlösers“, in: , 27. St. vom 5.4.1765. + + + +Bedell Pedell, Universitätsdiener + + + +HE Herder + + + +Morungen heute Morąg + + + +Frau Mutter + + + +alten Barden vgl. + + + +dicere quare ich kann (nicht) sagen weshalb (Martial. 1,32) + + + +Abschied Vmtl. Befreiung vom Militärdienst + + + +in saluo in Sicherheit + + + +Catalog nicht ermittelt + + + +Curland von + + + +Tottien + + + +Vater + + + +Epistl. Empfehlungsschreiben, vgl. + + + +tant mieux pour Vous dt. schön für dich + + + +Pfarrer Rhode Johann Heinrich Rhode (1710–1765), Pfarrer an der Haberberger Kirche + + + +Feldprediger Weber Anton Daniel Weber, (gest. 1786), Pfarrer in Heiligenbeil + + + +Heiligenbeil Mamonowo + + + +HE Zeise + + + +Venus Physique + + +Brief Nr. 297 + + +Sammlung vgl. + + + +Sokr. Denkw. + + + +το ΞΑΟΣ … dt. Und ist es nun so, glaubst endlich du auch keinen anderen Gott, als wir glauben, / Den leeren Raum um uns und die Wolken und zum Reden die Zunge, die dreie?, , 421f. + + + +nulla dies sine linea dt. kein Tag ohne einen Strich (, XXXV,36,84) + + + +manum de tabula! dt. Hand vom Bild! (im Sinne von: nicht weiter anrühren, nach , XXXV,36,80) + + + +Lindner + + + +Nicolai + + + +Buchführer + + + +HE. Prof. Rammler + + + +Namensvetter seines HausWirths nicht ermittelt + + +Brief Nr. 298 + + +Θρασεια γαρ … Maximos von Tyros, Philosophische Vorträge, Kap.: „Haben Dichter oder Philosophen besser von der Gottheit gedacht“, S. 35: „Die menschliche Seele ist nämlich kühn und ehrt das Gegenwärtige nicht so sehr, bewundert jedoch das Entfernte; indem sie aber das Unsichtbare entschlüsseln will, jagt sie ihm mit dem Denken nach. Erjagt sie es nicht gleich, müht sie sich erst recht, es herauszufinden, und findet sie es, liebt sie es als ihre eigene Schöpfung. Dies nun erkannten die Dichter und fanden ein Hifsmittel für die Seele in den Erzählungen von den Göttern, Mythen, die undeutlicher sind als eine Erläuterung, deutlicher jedoch als verschlüsselte Darstellungen. Sie liegen in der Mitte zwischen Wissen und Unwissen, werden geglaubt wegen ihrer hübschen Art, bezweifelt aber wegen ihrer Unwahrscheinlichkeit; sie bringen die Seele dazu, das Seiende zu suchen und noch weiter zu forschen. Die Dichter nun suchten schon lange unvermerkt die Ohren zu betören, und sie waren eigentlich Philosophen, hießen aber Dichter, weil sie eine ungeliebte Sache in eine allgemein erfreuende Kunst verwandelten. Der Philosoph nämlich hält der Menge einen unerfreulichen und widerwärtigen Vortrag, wie auch ein Reicher unter Armen einen unerfreulichen Anblick bietet oder der Beherrschte unter Zügellosen oder unter Feiglingen ein Held. Die Laster nämlich können es nicht ertragen, wenn Tugenden sich mitten unter ihnen brüsten. Der Dichter hingegen bietet einen zierlichen und dem Volk willkommenen Vortrag, den man wegen der Ergötzung liebt, seinen Wert jedoch nicht erkennt. Wie aber die Ärzte den Kranken, die ungern Medizin nehmen, bittere Arznei mit wohlschmeckender Speise mischen und so den widrigen Geschmack des Heilmittels überdecken, so barg auch die alte Philosophie ihre Lehre in Mythen, Versen und Liedern und versteckte den bitteren Geschmack ihrer Lehren unter der gefälligen Form.“ + + + +Mallet + + + +Klotzens Strabo + + + +Lamberts Organon + + + +HE M. Kant + + + +Pausanias + + + +Idiotismen individuelle Ausdrucksweise + + + +Kuhnii Joachim Kühn (1647–1697), Philologe + + + +Athenaeum vgl. + + + +Freund + + + +Beylage vgl. + + + +Δαιδαλος δε … dt. „Was Daidalos machte, ist eher seltsam anzusehen, doch zeigt sich auch etwas Göttliches an diesen Werken“ (, II,4,5, Bd. 1, S. 181). + + + +ξοανα γαρ … Lies δη τοτε. dt. „[ich meine jedenfalls], daß damals alles Holzbilder waren, besonders die ägyptischen“ (, II,19,3, Bd. 1, S. 214). + + + +(Θεοδωπος Σαμιος) … dt. „[Diese Skias soll ein Werk] des Samiers Theodoros sein, der als erster erfand, Eisen zu gießen und daraus Bildwerke zu formen“ (, III,12,10, Bd. 1, S. 296f.). + + + +Καλλιμαχος … dt. „Kallimachos […], daß er zuerst Steine durchbohrte (und sich entweder selbst den Namen Katatexitechnos beilegte oder ihn auf sich anwandte, nachdem andere ihm den Namen gaben)“ ( I,26,7, Bd. 1, S. 124). + + + +Αθηναιων γαρ … Lies σχημα ... τοις. dt. „denn die Athener haben die viereckige Form bei den Hermen, und von ihnen haben es die anderen gelernt“ (, IV,33,3, Bd. 1, S. 414). + + + +νεωτατον … dt. „[er sagt], Kairos sei der jüngste Sohn des Zeus“ (, V,14,9, Bd. 3, S. 40). + + + +Τα γαρ … lies επαγεσϑαι. dt. „[Es ist nämlich Sitte] bei den Griechen, in die Dichtung die älteren Namen statt der späteren einzuführen“ (, VII,17,7, Bd. 3, S. 188). + + + +Τα δε … dt. „In den älteren Zeiten wurden auch bei allen Griechen unbearbeitete Steine statt Statuen göttlich verehrt“ (, VII,22,4, Bd. 3, S. 202). + + + +Conchitis lat. conchita. Pausanias berichtet vom Muschelstein, den die Megarer verwenden. + + +Brief Nr. 299 + + +Freund + + + +sieben halbe Monden als Kollaborator, wie Jakob sieben Jahre Rahel, vgl. 1 Mo 29,18 + + + +Opferpriester + + + +andern + + + +mit den Fersen stoßen 1 Mo 25,22 + + + +Sokratische Wehmutter + + + +Rigisches Drama die Aufführung der Schuldramen von + + + +Schuldiderot + + + +Rikkoboni Lodovico Riccoboni d. Ä. (1674–1753), ital. Schauspieler und Schauspieldirektor + + + +Lindner + + + +Mosaische Arbeit, als Hagedornsche Cabinetter Mosaik- bzw. Dekor-Kunst vs. Malerei, hier repräsentiert vom Kunstsammler . + + + +wenn er schläft Lazarus, Joh 11,12 + + + +über ein Kleines Hebr 10,37 + + + +Journal Korrespondenz + + + +Kurland als Hofmeister, vgl. + + + +Ansprüchen der Militz vgl. + + + +Lazarus schläft Joh 11,11 + + + +totus in illo dt. alles in diesem + + + +wie die Philosophie , + + + +Spalding von den Gefühlen + + + +zwischen Argerniß u. Thorheit 1 Kor 1,23 + + + +prakt. Xstentum praktisches Christentum + + + +Göttingschen Prediger + + + +Michaelis + + + +indulget genio suo dt. freut sich seines Genius (, 5,151) + + + +Prof. Leß + + + +Kennicotschen Sache + + + +Joh. 17., 3. in den Göttingern , gedruckt auch in vom 21.2.1765, 22. St. + + + +Jesum Xst. Jesum Christum + + + +Verfaßer vom Baum des Erkenntnißes … + + + +Zankapfel + + + +Moses in Midian, u. die Dina u. + + + +Delphine vgl. , 30 + + + +Lindauischen Nachrichten + + + +Berlin wohl von + + + +Recherches sur le Despotisme oriental + + + +2. v. Arndt Berens Katharina Hedwig Berens (1754–1786) + + + +der ältesten + + + +Ältesten Schwarz Johanna Sophia Schwartz (1753–1800) + + + +Eva Berens Eva Maria Berens (1726–1791) + + + +Freund + + + +cito, citius, citissime dt. rasch + + + +HE. Fischer + + +Brief Nr. 300 + + +Die adressierte Behörde ist nicht spezifiziert: In HKB 300 (II 330/3) spricht Hamann lediglich von „E. Erlauchte Königl. Regierung“; die Anrede an ist nur pro forma. Von den diversen Ämtern und Kollegien der Ostpreußischen Provinzialregierung in Königsberg kommt am ehesten das Kanzleramt als verantwortlich für das Passwesen in Frage, vgl. Baczko: Versuch einer Geschichte und Beschreibung der Stadt Königsberg, IV, S. 322. + + + +Ostracismi Ostrakismos, Verbannung von Politikern aus Athen, die tyrannischer Ambitionen verdächtigt wurden + + + +Mutter + + + +Vater + + + +Bruder + + + +fl. pr. preußische Gulden, Goldmünze + + + +Handelsleute und + + + +Michaelistage 29. September + + + +copeylichen Beylagen wohl die Entlassungsurkunde aus dem Kanzleidienst + + + +CammerCanzeley Kanzlei der + + + +a. pass. dt. vergangenen Jahres + + + +Nachfolge + + + +Stupidité Ignoranz + + + +Subsistance Auskommen + + + +Druiden In früheren Briefen Selbstbezeichnung Hamanns + + +Brief Nr. 301 + + +HE Prof. Lindner + + + +HE Steidel , Ladendiener von Johann Jakob Kanter; übernahm 1769 mit die Mitauer Buchhandlung von Johann Friedrich Hartknoch. + + + +Zieglau einem kleinen Cöllmischen Gut 54°47'55.05" N, 20°30'54.23", mit dem Kulmischen Privileg, d.h. ein freies Dorfschulzengut + + + +Zuschrift vgl. Brief 299 + + + +HE. Fischer + + + +dramatischen Ode + + + +Rector + + + +φρονειν … dt. daß er sich maßvoll halte, Röm 12,3 + + + +zum Besten des Volks + + + +Anfang der Weisheit als die Furcht des HErrn Ps 110,10 + + + +Verheißung 1 Tim 4,8 + + + +Gesang Die Ode , nach dem großen Brand in Königsberg vom 11. September 1764 gedichtet. + + + +Stück vgl. + + + +Gesicht Augenleiden + + + +Vicariatsstunden Zu Herders Pflichten gehörte, die Vertretung von Lehrern an der Domschule zu übernehmen. + + + +Problems vgl. + + + +Kant + + + +Fragmente vgl. + + + +Recherches sur le Despotisme Oriental + + + +Chamberlaine + + + +Der Philosoph wieder seinen Willen + + + +übersetzt v. Jacob Schultes (1727–1771), evang. Theologe + + + +Göttingschen Prediger + + + +Beurtheilung für + + + +Michaelis + + + +Leß + + + +Heilmann + + + +avtoptisch selbstsehend + + + +Myops Kurzsichtigkeit + + + +Sittenlehre des Teufels + + + +Zankapfel + + + +Etwas über gleiche Materie nicht ermittelt + + + +Jerusalems Briefen + + + +Samml. ad illustrationem des N. Organi + + + +Fielding mit lateinischen Buchstaben ist in Antiqua gedruckt + + + +Beverlandsche Hypothese über den Zusammenhang von Sündenfall und Sexualität, vor allem in vorgebracht + + + +Hieronymum + + + +Gale Ausgabe von Opusculis Mythol. Ethicis et Physicis + + + +Gesners von Orpheus + + + +Diogenem Laertium + + + +Bodinus de republica + + + +les Matinées , der Druck ist auf 1766 datiert. + + + +Bayle + + + +deutschen Bibliothek + + + +LitteraturBriefe + + + +Stück des Lucians „Hrn. Prof. Bertrams Fortsetzung des Ferreras allgemeinen Historie von Spanien [...] von Lucians Abhandlung wie die Historie abzufassen sey“. Rezension von im 296. Brief der , 20. Theil 1764. + + + +Mosers Daniel „Kritische Beurteilung [...] seines Daniels in der Löwengrube“, über . Rezension von (Chiffre S.) im 299. Brief der , 20. Theil 1764. + + + +Basedow „Von dem beschwerlichen Urtheil über Hr. Basedows Philalethie“, über . Rezension von (Chiffre S.) im 300./301. Brief der , 20. Theil 1764. + + + +Freundes + + + +Bittschrift vgl. Brief 300 + + + +Ostracismi Ostrakismos, die Verbannung athenischer Politiker, die tyrannischer Ambitionen verdächtigt wurden + + + +guter Freund + + + +Hänschen Berens + + + +Abts Herder wird scherzhaft zum Abt (Weltgeistlichen) ernannt. + + + +Auscultatortitels unbezahlte erste gerichtliche Ausbildungsstufe für Juristen, vgl. + + + +Schwartz + + + +Eva Berens Eva Maria Berens (geb. 1726) + + + +Baßa + + + +Pr. L. + + + +Alb. Thl. 1616 in den Niederlanden eingeführt, im 18. Jhd. zeitweise auch in Preußen und Dänemark geprägt; wichtiges internationales Zahlungsmittel im Ostseeraum. + + + +# wohl Kreuzer + + + +reichen Freunden Die Kaufleute Berens + + + +Haushalter Lk 16,10f. + + +Brief Nr. 302 + + +Lindners + + + +Laßet uns frei reden Anspielung auf Apg 2,29 + + + +Socrates + + + +Mammon vgl. Mt 6,24 + + + +Friedehoff vgl. + + + +Hofrath T … + + + +Kürbis Jon 4,5ff. + + + +T. + + + +Mitau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) + + + +lieber Micha, als Zedekia vgl. 1 Kö 22,11 + + + +Phrygier gemäß dem Sprichwort: sero sapiunt Phryges, dt. die Phryger kommen spät zu Verstand (nach Livius Andronicus, Equos Troianus, überliefert bei , 7,16,1) + + + +cetera coram dt. das Weitere öffentlich + + + +Fragment vgl. + + + +Abschiedskleide die letzte Ausgabe von erschien im Juli 1765 mit +dem XXIII. Theil + + + +Deutsche Bibliothek + + + +wie Dido die Kuhhaut vgl. , 1,340 + + + +Lindauischen + + + +Kants Schönes + + + +Bryuere + + + +Recensent Hamanns Rezension von in , 26. St. vom 30.4.1764 (N IV,289–292) + + + +Rousseauische + + + +Hannchen Berens + + + +Auscultatartikels vgl. + + + +Baßa + + + +HE. P. L. + + +Brief Nr. 303 + + +HE. Hofr. Tottien + + + +Friedrich Knoch nicht ermittelt + + + +h. huius, d.i. diesen [Monats] + + + +Schaakner Boot Schaaken, Kirchdorf nahe Königsberg, sprichwörtlich für arm und naives Gottvertrauen + + + +Memel heute Klaipėda + + + +rthlr Reichstaler, eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze, entspricht 24 Silbergroschen (Groschen: Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch). + + + +Reisegefährte + + + +HE Arndt + + + +HE Hofr. + + + +HE Doct. Lindner + + + +Generalin von Witten + + + +Sohn + + + +Gott wolle mich regieren Ps 143,10 + + + +jüngere HE Arndt NN Arndt, Pfarrer in Gr. Schwansfeld + + + +die alles wohl gemacht hat Str. 9 des Kirchenlieds v. J. J. Schütz/J. Crüger: Sei Lob und Ehr + + + +Peter Ohm Peter Zöpfel + + + +HE Prof. Lindner + + + +HE. Bruder und Fr. Gemalin u. + + + +HE. Steidel + + + +HE Lauson + + + +Auction nicht ermittelt + + +Brief Nr. 304 + + +h. huius, d.i. diesen [Monats] + + + +HE Hartknoch + + + +HE Kanter + + + +HE M. Schlegel + + + +Haff Brackwasserbereich an der Küste + + + +poetische Maasregeln vgl. + + + +Tottien + + + +Edda ; vgl. + + + +vaterlandsche Geschichte + + + +HE Arndt + + + +Pastor Stendters Sprachlehre + + + +HE Pastor Neander Christoph Friedrich Neander (1724–1802), evang. Theologe, Pastor und Superintendent in Kurland (Grenzhof) + + + +HEn Prof L. + + + +Bassa + + + +Cammer HE von Witten + + + +Landsmann + + + +Neujahrsstück „Lobgesang am Neujahrsfeste“, in: , 1765, Stück I, S. 1–3 + + + +Auscultator Titels vgl. + + + +deutschen allgemeinen Bibliothek + + + +Abhandl. vom Verdienst + + + +Literatur Briefe + + + +Jacobi Catechismus + + + +Vale et fave dt. lebe wohl und sei mir gewogen + + + +Kanter + + + +Recension des Mallets und der Edda vgl. , die Rezension von Mallets Werk erschien in den , 64. St. vom 12.8.1765 + + +Brief Nr. 305 + + +Anne Regine + + + +HErrn Prof. Lindner + + + +Thlr Taler, meist ist der 24 Silbergroschen entsprechende Reichstaler gemeint, eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze. + + + +Steidel + + + +HE Lauson + + + +Disput. Disputation, nicht ermittelt + + + +alt schwer römische Münzbezeichnung für Schwerkupfer (aes grave) + + + +HE Hofrath + + + +Buchladen von + + + +HE. Doctors + + + +HE Kanter + + + +Vetter Zöpfel + + + +Elbing heute Elbląg + + + +HE. Nuppenaus + + + +Lieschen Tochter von Peter und Magdalene Dorothee Zöpfel, vgl. + + + +Zöpfelsche + + + +HE Arndt + + + +HE von Kleist Georg Christoph v. Kleist (1729–1800), Majoratsherr auf Leegen + + + +Lindner ... HE Hofr. , + + + +4 Quart + + + +Joh. Sam. Strimesii vberrima narratio de … + + + +Anmerkungen über die Zeitungen + + +Brief Nr. 306 + + + +Werst russisches Längenmaß (= 1,067 km) + + + +Vegesackshof heute Fēgezaka muiža + + + +Hartkn. + + + +Kantern + + + +HErn Hofrath, die Fr. Räthin, u. Fr. Pastorin , , Anna Maria Ruprecht, geb. Schüttler (gest. 1770) + + + +HErn D. Lindner + + + +Schwander + + + +Tetsch + + + +Mitau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) + + + +Tottin + + + +Hartknoch , der im Begriff war, einen Verlag in Riga zu etablieren + + +Brief Nr. 307 + + +h. huius, d.i. diesen [Monats] + + + +Christoph Antonchen vgl. Brief 303 + + + +Justus Wilhelmchen vgl. Brief 303 + + + +Trin. Trinitatis + + + +HE Herder + + + +Frau Hofräthin + + + +HE Praepositus Schüttler Johann Friedrich Schüttler, Probst in Goldingen, Schwiegervater von Johann Christoph Ruprecht und Christoph Anton Tottien + + + +Goldingen Kuldiga + + + +HE Past. Ruprecht + + + +HE Hofr. + + + +Rumthal zum Herzog , Herzog von Kurland, der in Schloss Rundāle/Ruhenthal in Semgallen residierte (heute Lettland, Bauskas novads, 56° 24′ N, 24° 11′ O). + + + +polnischen Relations Gerichte dem König Rechenschaft schuldiges Gericht + + + +HE. Prof. Lindner + + + +HE Kanter + + + +Streitschriften nicht ermittelt + + + +HE Bruder + + + +Platone Platone in Lettland (56°32′22″N 23°41′46″E) + + + +Mama + + + +HE. Str. Thamm Christ. Bernhard Thamm, Sekretär in Königsberg + + + +Böhmischen Gesangbuch + + + +Fischer + + + +Erasmischen Colloquiis + + + +Mem. de Cathar. + + + +Meuble Möbelstück + + + +Buchholtz + + + +HE Reichard + + + +Frau Doct. + + + +Doblehn Dubliny + + +Brief Nr. 308 + + +Kgsb und Morungen Königsberg und Mohrungen + + + +HE. Lindner + + + +Schlaf aus den vermischten Poesieen , S. 33 + + + +Ode auf ein Geschütz von + + + +Satrapen Statthalter + + + +Scilicet dt. Man denke nur + + + +Samml. Herder sammelt für eine Geschichte der Ode. + + + +Liedchen vgl. Brief 306 + + + +Concrescentz Verdichtung + + + +Damons und Phillißen Phyllis, eine Gestalt der griechischen Mythologie, begeht aus Trauer über die Abwesenheit des Geliebten Demophon (Damon) Selbstmord und wird in einen Mandelbaum verwandelt, dessen Blätter austreiben, als Demophon ihn umarmt. Nach , 2. Brief. Topisch in vielen bukolischen Gedichten. + + + +Kantern + + + +Fr. Hofr. + + + +Schüttler Johann Friedrich Schüttler, Probst in Goldingen + + +Brief Nr. 309 + + +Rammlers Ode auf den Granatapfel , „Auf einen Granatapfel“, in: , 1750, St. VI, 6. Hornung S. 52–55 + + + +Horatz + + + +Critische Nachrichten , St. I, S. 1–3; +St. II, S. 10–12; St. IV, S. 29–32; St. V, S. 37–38 + + + +Gedanken Critische Nachrichten aus dem Reiche der Gelehrsamkeit, St. IV, S. 30–31 + + + +Virgils + + + +Lucrez + + + +höchste poetische Kunst vgl. , St. I, S. 4 + + + +Daphne ; vgl. Critische Nachrichten aus dem Reiche der Gelehrsamkeit, St. XIX, May 1751, S. 151–152 + + + +Lindnerschen Briefes an Berens Critische Nachrichten aus dem Reiche der Gelehrsamkeit, „Das Sendschreiben an Herrn J. C. B aus Livland“, St. XXXIV, August 1751, S. 272 + + + +Mitau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) + + + +Grünhof heute Zaļā (Zaļenieku) muiža, 70 km südwestlich von Riga, 20 km südwestlich von Mitau + + + +HE Past. Ruprecht + + + +Recensionen! für die + + +Brief Nr. 310 + + +Horatz sagt vom schwarzen Verdruß , III,1,40: „atra cura“, dt. „finstere Sorge“. + + + +beatae memoriae dt. seligen Andenkens + + + +Mr. Denoyers nicht ermittelt + + + +Zaluskischen Bibl. Jozef Andrzej Zaluski (1701–1774); erste öffentliche Bibliothek Polens, gehörte damals zu den größten Bibliotheken weltweit. + + + +HE. Janotzki Johann Daniel Andreas Janotzky (1720–1786), Aufseher der Zaluskischen Bibliothek in Warschau. + + + +Nicolaischen Buchladen Vmtl. ist der Buchhandel von Michael Gröll (1722–1798) gemeint. + + + +Berlinschen + + + +Paauw Ausgabe vom Aeschylus + + + +Dublon Dublone, Goldmünze + + + +Vieillard de la Montagne + + + +neveu des feu Pseudonym von + + + +Philosophie de l’histoire + + + +Freundschaft ist wie nichts gegen Mädchenliebe Umkehrung von 2 Sam 1,26 + + + +Anakreon + + + +Sokrates + + +Brief Nr. 311 + + +Nacht der große Brand in Königsberg von 1764 + + + +Proceß ... Relations Gerichte In Warschau stritten die kurländischen Landstände um ihre Souveränität gegenüber dem Herzog, also bis 1762 gegenüber dem polnisch beeinflussten , danach gegenüber dem früheren und wieder eingesetzten, russisch orientierten . Dabei ging es auch um die konfessionelle Einrichtung der Landschaften, bspw. die Zurückdrängung der katholischen Kirchengründungen unter dem Einfluss der polnischen Krone. Tottien vertrat Herzog Ernst Johann von Biron vor dem Relationsgericht, das von der polnischen Krone beaufsichtigt wurde. Die protestantische Dominanz in den kurländischen Gemeinden konnte restituiert werden. + + + +Herzogs Advocaten + + + +Printz Carl Carl v. Biron, Prinz von Kurland (1728–1801) + + + +ersterer mit seiner jungen Gemalin in Mitau und Karoline Louise Biron (1748–1782), geb. Fürstin von Waldeck, in Mitau + + + +Herr Hofrath + + + +Sonntagsepistel vgl. Hebr 11,16 + + + +HE Vetter Nuppenau + + + +Jungfer Lieschen Tochter von Peter und Magdalene Dorothee Zöpfel, vgl. + + + +Anne Regine + + +Brief Nr. 312 + + +Petter nicht ermittelt + + + +Herr Hofrath + + + +Frau Gemalin + + + +MartinsWoche Woche um St. Martin + + + +Rel. Gerichte Relationsgerichte + + + +HE Vetter + + +Brief Nr. 313 + + +Schicksal die Berufung von nach St. Petersburg als Rektor der deutschen Schule + + + +Thalie nicht ermittelt + + + +Actricen Schauspielerinnen + + + +Dummdreisten Drôle, Dienerfigur der französischen Komödie + + + +Ritters d’Origny Egypte ancienne + + +Brief Nr. 314 + + +Mitau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) + + + +Hartknoch + + + +kleinen Reise Hamann besuchte Herder in Riga im Januar 1766; Herder lud ihn im Mai zu sich ein, vgl. . + + + +vapeurs Blähungen + + + +Der Dritte nicht ermittelt + + + +Karschin […] Palemon An Palemon (gr. Meergott, der auf einem Delfin reitend Schiffe sicher in den Hafen leitet) sind viele Gedichte in gerichtet; Karsch adressiert mit der literarischen Figur ihren Förderer + + + +gemeinschaftl. Freunde + + + +Winkelmanns Schriften , Schrift nicht ermittelt + + + +Matinées + + + +kleinen Auszüge … wohl zirkulierende Exzerpte Hamanns von , vgl. + + + +Pastor Gericke + + + +Ein Verzeichnis dieser Schriften von + + + +Machenau Vmtl. Johann Philipp Machenau (1736–1794), Sekretär von ; er arbeitete von 1760–1766 teilweise bei der , von wo ihn Hamann aus seiner Zeit als Kopist (August 1763 bis Februar 1764) gekannt haben kann. + + + +Kanters Samml. + + + +Arend Berensschen Hause + + + +Georg B. + + + +Bout. Engl. Oel Bouteillen (Flaschen); wohl gemeint: Ale bzw. Bier, vgl. + + + +Fr. Hartmannin Herders Wirtin in Riga + + + +Buchladen wohl die Dependance des Kanterschen Buchladens in Mitau + + + +Memoires des Eon oder ; er führte ein schillerndes Leben als Spion. + + + +Adv. Tesch Andreas Johann Tesch (1723–1789), Jurist, Konsulent und Stadtanwalt in Riga + + + +mitgenommenen Buchs nicht ermittelt + + + +Frau D. Lindner + + + +Bruders nicht ermittelt + + + +HE. Hofr. ; zu Tottiens Prozess in Warschau vgl. + + + +Vives Schrift nicht ermittelt, Herder übersendet sie im März 1766, vgl. + + +Brief Nr. 315 + + +Mitau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) + + + +Memoires des Eon oder , vgl. + + + +Engl. Bier vgl. + + + +Fr. Hartm. Frau Hartmann, Herders Wirtin in Riga, vgl. + + + +HE. Hofr. abreisen , nach Warschau; zu Tottiens Prozess in Warschau vgl. + + + +Zürchischen … + + + +Wöchentl. Anzeigen … + + + +Schrift angeführt gefunden , 3. St. vom 17.1.1747, S. 23 + + + +Emanuel Schwedenborg + + + +Ode auf den Granatäpfel , „Auf einen Granatapfel“, in: , 1750, St. VI, 6. Hornung S. 52–55; vgl. + + + +angekündigt … Hamann berichtet aus , 25. St. vom 21.7.1747, S. 196 + + + +Specimine ; Askews angekündigte Aischylos-Ausgabe wurde nie realisiert, seine gelehrten Anmerkungen gingen aber in spätere Ausgaben ein. + + + +Paauw + + + +Abresch vgl. , 13. St. vom 31.3.1751, S. 99f. + + + +Schier + + + +Venetianische , vgl. , 48. St. vom 30.12.1746, S. 377f. + + + +Hartknoch + + + +Ode … , 27. St. vom 2.7.1760, S. 210–213 + + + +Klopstocks + + + +Autor davon wiederruffen Die von einem Wiedersehen im Himmel singende Ode auf die 1758 verstorbene Gemahlin Klopstocks, geb. Moller, stammt in der Tat nicht von Klopstock, sondern von dem damals 19-jährigen Schweizer Maler Johann Heinrich Füßli; , 27. Stück, 2. Juli 1760, S. 210–213, Ode an Meta. + + + +Ode an Gott ; 1751 gegen seinen Wunsch in mehreren Einzeldrucken veröffentlicht, dann von ihm 1752 verändert zum Druck gebracht. + + + +ihrer Ausgabe des Horatz Gemeint ist die Ausgabe von Mervillius, Hamburg 1733, die im Biga-Katalog als „Donum Herderi nostri“ markiert ist. + + + +Sanadow , dessen Horaz-Übersetzung in der Ausgabe von Mervillius, Hamburg 1733 berücksichtigt wurde. + + + +Der dänische Justizrath … ; Hamann berichtet aus , 24. St. vom 12.6.1754, S. 190. + + + +Sidonius Apollinaris , carm. IX, 221–225 + + + +Pars sexta … + + + +Locher Hamann kannte Lochers Horaz-Ausgabe von 1498 vmtl. aus der Bibliothek von , vgl. + + + +Zosimus + + + +alte Brochure de spectris vmtl. + + + +Georg Berens + + + +Ihren Erstlingen + + + +beyliegenden Brief vmtl. ein nicht mehr überlieferter Brief von an Herder, vgl. + + + +Hauswirth + + + +Brief Nr. 316 + + +Theil … , 1. und 2. Sammlung + + + +Orient. Orientalen, vgl. , 2. Sammlung, S. 277–295 + + + +Klopstock + + + +Michaelis + + + +Cramer + + + +Breitenbauch + + + +Steinbrüchel + + + +Bitaube + + + +Geßner + + + +Willamov + + + +Ramler + + + +Lange + + + +Gleim + + + +Imprimatur mit 3 für die 3. Sammlung von ; Imprimatur im Sinne von placet, vgl. + + + +Kön. Zeit. + + + +Sch. , zu dieser Zeit Redakteur der KGPZ + + + +Recens. schon eingerückt Scheffners Rezension von „Scherzhafte Erzählungen kleiner Satyren“ in , 8. St. vom 27.1.1766 + + + +wiedersprechende Critik wohl eine Rezension desselben Werkes, die Herder einschickte, und zurückgewiesen wurde; Manuskript nicht überliefert (ebenso wenig Scheffners Zettel an Kanter im Hofmeisterton) + + + +K. + + + +Kant. + + + +Kantische Recension Herders Rezension von , gedruckt in , 18. St. vom 3.3.1766 + + + +L. + + + +durch Sie + + + +lärmende Ode Karl Gottlieb Bocks Ode Auf den Geburtstag des Königs, bey Wiedereröffnung der Königl. deutschen Gesellschaft, in , 13. und 14. St. vom 14. und 17.2.1766 + + + +Zeit. lächerlich gemacht , „Parodie einer Ode“, in , 13. u. 14. St. vom 14. u. 17.2.1766 + + + +Osterode Herders „Ostergesang“, in , 24. St. vom 23.4.1764 + + + +Schand- u. Liebespfal in KGPZ, 42. St. vom 25.6.1764 ergriff der Verleger Kanter selbst das Wort: „nachdem er wahrgenommen hat, daß verschiedne der bisherigen [gelehrten Ausarbeitungen] dem Wunsche der Leser nicht völlig genug zu thun geschienen“, habe er als neue Feder einen auswärtigen Gelehrten engagiert. – „Um aber die Freunde des bisherigen gelehrten Verfassers [also Hamanns] nicht zu sehr zu erschrecken, meldet man ihnen zugleich, daß derselbe nicht gänzlich ausgeschlossen bleibt; sondern noch zuweilen, so viel ihm seine Geschäfte erlauben, Beyträge einsenden, und dadurch ihrem Geschmacke Gnuge leisten wird“. + + + +Kommißionen und + + + +G. Berens + + + +dienstbare Geister Hebr 1,14 + + + +H. Hamann selbst; die Attribute vmtl. parodistisch auf Kants Beobachtungen über das Gefühl des Schönen und Erhabenen gemäß Hamanns Rezension in , 26. St. vom 30.4.1764 (N IV,289–292). + + + +Htknoch + + + +Pr. Preußen; Herders Mutter lebte in Mohrungen + + + +Trescho , Brief nicht ermittelt + + + +Raillerie Spott + + + +A. Berens + + + +guten Frauen + + + +nil admirari vgl. I,1,6f. + + + +eo plus amare! dt. um so mehr lieben! + + + +curieuse Dt. merkwürdig, seltsam; scheint mündlich ein Lieblingsausdruck Hamanns gewesen zu sein, vgl. . + + + +C. Berens + + + +Hyp Hyp. Hypochondrie + + + +Philolog Hamann, nach + + + +gelesen, gedacht, beobachtet, u. treulich angeführt Nach N II,217, ED S. 219, mit Rekurs auf Pred 12,9. Herder benutzte diese Termini als charakterisierende Überschriften in der Passage über Hamann in den Fragmenten, 1. Sammlung, 18. Fragment, S. 248f., davor bereits in der Apostille der Dithyrambischen Rhapsodie, S. 38f. + + + +καλους, κ’ αγαθους dt. gute hübsche Leute, vgl. + + + +Homers zu und καλους καγαθους vgl. , 2. Sammlung, S. 314 + + + +Freundes + + +Brief Nr. 317 + + +Mitau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) + + + +Flußfieber „Febris catarrhalis, ein nachlaßendes Fieber, welches sich mit Flüssen auf der Brust vereinigt. Man macht einen Unterschied unter ein gutartigen [Catarrh] und bösartigem Flußfieber.“, vgl. Krünitz, Tl. 14, S. 420 + + + +HE Arndt + + + +HE Lindner + + + +Herodot , vgl. + + + +Lucian + + + +Homer + + + +Muratori … + + + +i primi … dt. die ersten Prinzipien, die fundamentalen Gründe und die innere Schönheit der Kunst der Poesie, vgl. , I S. 5 + + + +Beyliegenden Brief wohl an , vgl. und + + + +HE Hofr. … und ; zu Tottiens Prozess in Warschau vgl. + + + +Hartknoch + + + +HE Doct. Lindner + + + +Spence Polymetis + + + +HE Past Ruprecht + + + +Fabricius + + + +Treue in Commiss. vgl. + + + +Memoires d’Eon oder , vgl. + + + +Matinées , vgl. + + + +ersten Theil , 1. Sammlung + + + +Disposition Plan, Skizze; Hamann und Herder haben wohl während Hamanns Besuch in Riga (vgl. ) mündlich über Herders entstehende Fragmente gesprochen, in berichtete Herder von Änderungen in seinem Plan. + + + +Ihrem Verleger + + +Brief Nr. 318 + + +Spence , vgl. + + + +Kantersche war bei Herder für seine geschwätzigen Beteuerungen schlecht angeschrieben. + + + +Mitau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) + + + +Fabriz , vgl. + + + +Hartknoch + + + +beschuldigen vgl. + + + +nicht empfangen? Die Briefe haben sich nicht gekreuzt, wie Herder anzunehmen scheint, vgl. . + + + +Matinées , vgl. + + +Brief Nr. 319 + + +S. V. B. E. si vales bene ego valeo, dt. wenn du dich wohlfühlst, geht es auch mir gut. + + + +adern Aderlass (Entnahme von Blut ), Heilverfahren seit der Antike auf Grundlage der Säftelehre + + + +Spence + + + +HE. Verleger + + + +Billet doux dt. süßer Brief, gemeint ist ein kurzes Schriftstück, hier + + + +christl. Liebe Mk 12,33, Eph 5,28; vgl. + + + +arrectis auribus und aperto ore dt. mit aufgerichteten Ohren und offenem Mund + + + +Pathengeld Taufgeschenk + + + +Georg Berens + + + +NB lat. nota bene, dt. wohlgemerkt + + + +in loco quo dt. an seinem Platz + + + +Boreas… Auren antike Personifikationen des Nordwinds und der Morgenbrise + + + +Vale et fave. dt. lebe wohl und sei (mir) gewogen + + + +HE Patz … ; ‚citiren‘ i.S.v. nach Mitau beordern + + +Brief Nr. 320 + + +Romanisch romanhaft, nach Art eines Romans + + + +Gesangbuch + + + +mein junges Leben … Evangelisches Kirchenlied, seit 1615 nachweisbar, im Druck weit verbreitet; die 1. Str. lautet vollständig: „Mein junges Leben hat ein End, / mein Freud und auch mein Leid, / mein arme Seele soll behend / scheiden aus meinem Leib. / Mein Leben kann nicht länger stehn, / es ist sehr schwach, es muß vergehn, / es fährt dahin mein Leib.“ + + + +Öfnung der Ströme Eisschmelze der Flüsse + + + +NB allein NB: lat. nota bene, dt. wohlgemerkt; zuvor schien es, als würde Herder gemeinsam mit nach Mitau reisen, vgl. und . + + + +3. Mscrpte , 1. und 2. Sammlung; bei dem 3. Manuskript lag wohl auch bei. + + + +Vives vgl. + + + +Kunstrichter vgl. + + + +Gefangenen vmtl. die von aufbewahrte Schachtel mit Hamanns „Pathengeld“, vgl. + + + +Spence , vgl. + + + +paß- u. repaß. passieren und repassieren: hin- und wieder zurückkommen + + + +Lindner Von Johann Gotthelf Lindners Berufung nach St. Petersburg als Rektor der deutschen Schule wusste Hamann bereits, vgl. ; auch nahm er an, dass Lindner die Stelle annehmen würde, vgl. . + + + +Lauson jetzt Prof. , als Professor der Poesie (Lindners Stelle in Königsberg); Lindner blieb aber in Königsberg. + + + +HE. Past. Ruprecht + + + +Fabr. , vgl. + + + +Meursius Herder erwähnt ihn in seinen Schriften aus dieser Zeit nicht, vmtl. hat er Meursius nicht erhalten. + + + +Mit. nach Mitau, zu Hamann + + + +Hofraths + + + +Bibl. vniverselle + + + +Ja ich erhebe … Herder nutzte vmtl. einen verworfenen Manuskriptanfang als Adressblatt; „O“ meint wohl „Orientalen“ und steht im Zusammenhang mit , 2. Sammlung, S. 277 „Von den Deutsch-Orientalischen Dichtern“. + + +Brief Nr. 321 + + +Mitau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) + + + +Buchladen wohl die Dependance des Kanterschen Buchladens in Mitau + + + +Hartknoch + + + +Mste wohl von Hamann redigierte Manuskripte von , 1. und 2. Sammlung, vgl. + + + +Spence… Depot Hamann hatte zuvor nicht an Herder übergeben wollen, da ihm der Band nicht gehörte und offenbar von einigem Wert war, vgl. ; die Rückgabe wird sich noch lange hinzögern, vgl. etwa . + + + +Staatsfeste … Herders Verpflichtungen als Hilfs-Domprediger in Riga über Ostern + + + +unentbehrlich Gemeint sind wohl Herders Verpflichtungen als Domprediger in Riga während der Karwoche, die eine Reise erschweren könnten. + + + +Gefahr Herder hatte zuvor eine Reise nach Mitau wegen der jahreszeitbedingt gefährlichen Wege verschoben, vgl. . + + + +Vives , vgl. + + + +Steidel + + + +vergnügten Abend bei der Durchsicht von Herders Manuskripten, vgl. + + + +Fehlern pp. Das Zitat wurde nicht in übernommen; mglw. stammt es aus dem Abschnitt „über das Ideal der Griechen in jeder Dichtart“, das Herder bei einer Redaktion aus der Sammlung entfernte, aber dennoch erwähnt (, S. 312). + + + +Καλος καγαθος vgl. , 2. Sammlung, S. 314 und + + + +Aelian + + + +Wort… gebraucht „καλὸν καὶ ἀγαθὸν“, vgl. , S. 209 + + + +summa … dt. Inbegriff alles Lobenswerten, vgl. , Index Vocum s.v. Καλὸς + + + +Sujet nicht ermittelt + + + +Dithyramben Bezieht sich wohl auf das Kapitel „Pindar und der Dithyrambensänger“ in , 2. Sammlung, S. 323–345. + + + +Lindner , vgl. + + + +Clio Die neun Bücher des werden nach den neun Musen benannt, Clio ist entsprechend das erste Buch. + + + +Αριονα… , 1.23.1, dt.: „Es handelte sich um Arion von Methymna, der von einem Delphin über das Meer nach Tainaron getragen wurde. Arion war damals der berühmteste Sänger und Zitherspieler, der als erster von den uns bekannten Menschen einen Dithyrambus dichtete, ihn benannte und in Korinth zur Aufführung brachte.“ + + + +ποτε , 1.23.1: τοτε + + + +άνθρώπων , 1.23.1: άνθρώπων + + + +Fabelschreiber Herder übernimmt diese Einschätzung in einer Fußnote zu Arion und den Delphinen in , 2. Sammlung, S. 327: „Wie Herodot anführt, den ich für mehr, als Fabelschreiber halte.“ + + + +Happel + + + +HE Prof Lindner + + + +meine Engl. vgl. + + + +Widerlegung des St. , richtete sich gegen ; das Manuskript lag HKB 320 bei. + + + +Fescenninischen Poesie antike derb-witzige Spottverse, die v.a. auf Hochzeiten vorgetragen wurden, etwa in II,1,139–155 beschrieben; Stelle in nicht ermittelt + + + +animula vagula dt. wanderndes Seelchen (Anfang eines Gedichts des sterbenden Hadrian in der Historia Augusta, einer spätantiken Sammlung von Lebensbeschreibungen römischer Kaiser) + + + +Swedenborg , vgl. + + +Brief Nr. 322 + + +S T. vmtl. salutem tibi, dt. sei gegrüßt + + + +beschwerlichen Reise ist mit seiner Frau am 3. März 1766 nach Warschau abgereist, vgl. . + + + +die Gerichte das Relationsgericht in Warschau; zu Tottiens Prozess dort vgl. + + + +Curialien formelle Zeremonien + + + +das Schreiben nicht überliefert + + + +meine Frau + + +Brief Nr. 323 + + +Mitau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) + + + +Einlage nicht überliefert + + + +Dii Deaeque me perdant dt. mögen mich Götter und Göttinnen verderben; nach Tac. Ann. 6,6 ein Briefanfang des Tiberius voller Selbstvorwürfe + + + +Menge von Büchern in der Bibliothek von + + + +Lettsche auch vgl. + + + +Stenderschen Fabeln + + + +HE Pastor Ruprecht + + + +Fabricius , vgl. + + + +Spence Retour , vgl. + + + +Bruder Eigentümer des Polymetes war ; mit dessen Bruder, dem Hamann den Verleih verriet, ist vmtl. gemeint, bei dem sich Hamann in Mitau aufhielt. + + + +verlangten Bücher Sie trafen erst im August 1766 ein, vgl. . + + + +seine zärtliche Erinnerung nicht überliefert + + + +Ihres Versprechens Hamann über Ostern in Mitau zu besuchen, vgl. + + + +HE. Steidel + + + +Manual vgl. Krünitz, s.v. Manual: „das Buch, welches sich Kaufleute und Rechnungsführer halten, die täglichen Vorfälle aufzuzeichnen, aus welchem die Jahresrechnung gezogen werden muß. Für die erste Bedeutung haben wir die Wörter Handbuch und Handlungsbuch. Es ist bey Kaufleuten aber sehr gewöhnlich, dafür Memorial zu sagen.“ + + + +Vives , vgl. + + + +Hartknoch + + +Brief Nr. 324 + + +Mitau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) + + + +Habergrütze Hafergrütze + + + +HE Herders + + + +alte Ostern Der orthodoxe Ostersonntag fiel 1766 auf den 4. Mai (greg.) + + + +HE Hofrath + + + +HE Cantzler + + + +Warschau vom dortigen Relationsgericht; zu Tottiens Prozess dort vgl. + + + +HE Prof. ; er hatte eine Berufung nach St. Petersburg als Rektor der deutschen Schule erhalten, die er aber letztlich nicht annahm. + + + +unsere Kinder die Kinder im Haus von + + + +englischen Büchern vgl. + + + +HE Prof. + + + +HE Nuppenau + + + +Jgfr. Lieschen Tochter von Peter und Magdalene Dorothee Zöpfel + + +Brief Nr. 325 + + +Mitau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) + + + +Herr Hofrath … und + + + +7″ h. 7. Mai 1766, nicht überliefert + + + +Warschau zu verlaßen vertrat am dortigen Relationsgericht; zu dem Prozess vgl. + + + +10″ 10. Mai 1766 + + + +HE Prof. Lindner … ; Hamann hatte den Plan, Lindner nach St. Petersburg zu folgen, wohin dieser als Rektor der deutschen Schule berufen worden war; Lindner nahm jedoch die Berufung nicht an (vgl. ). + + + +Herr Doctor… seine Hälfte und + + + +Habercur Hafer-Diät, vgl. + + + +überschickten Büchern vgl. + + + +Herr Hofrath + + + +Alles Ding … Refrain des Liedes „Sollt ich meinem Gott nicht singen?“ von (vgl. , S. 236) auf Ps 145,5 + + + +Bruder + + + +Herr Belger + + + +Herr Vetter Nuppenau + + + +Jungfer Muhmchen Lieschen; Tochter von Peter und Magdalene Dorothee Zöpfel + + + +Anne Regine + + + +lettische […] Bibel Hamanns Vater hat dieser Bitte wohl entsprochen, vgl. den Eintrag in Hamanns Bücherverzeichnis Biga Bibliothecarum 49/508 (N V,40): „Lettische Bibel, Königsb. 756“ + + + +Zeiseschen Buchladen + + + +Clausuren vgl. Adelung (Bd. 1, Sp. 1338, s.v. Die Clausur): „Das Gesperre oder das Beschläge an den Büchern“ (metallene Buchdeckelschließen) + + + +langsamen Anfang vgl. + + + +HE Hofrath + + + +HE. Hartknoch + + +Brief Nr. 326 + + +eilfte Kapitel Herder versucht dem Brief die Anmutung eines Kapitels aus Sternes Tristram Shandy zu geben, s.u.. + + + +seit der Abreise am 6. Mai, vgl. + + + +Mitau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) + + + +Präcise 2. gemeint ist die Uhrzeit + + + +Schlucken … Nach einer volkstümlichen Auffassung bekommt man Schluckauf, wenn jemand an einen denkt; Herder will damit wohl sagen, dass er viel an Hamann gedacht hat. + + + +curieuse! vgl. + + + +Das ist der Freundschaft … Herder variiert die 5. Strophe des Kirchenliedes „Von Gott will ich nicht lassen“ (von Ludwig Helmboldt): „Lobt ihn mit herz und munde, für das er uns geschenkt, das ist ein sel’ge Stunde, darinn man sein gedenckt, / sonst verdirbt alle zeit, die wir zubringen auf Erden, wir sollen selig werden, und bleib’n in ewigkeit.“ (nach , S. 311) + + + +Ruhe … Vgl. Herders Brief an , 31.10.1764: „Er [Hamann] sucht im Jordanus Brunus, und im Saxo-Grammaticus, im Euklid und Caßiodor die Ruhe, die er auf seinem Kreuzzuge gesucht hat: und nicht gefunden hat, und nicht findet, und – wie Sie und ich wünschen – finden mag. Die unendlichen Schwärmereyen des Schwedenborgs hat er auch letztens durchwandert. Ihn, den keine Muse mehr trösten kann, die aus staubigten Büchern blickt, wird gewiß Ihre Umarmung, die Umarmung einer lebenden Muse aufheitern und sammlen können.“ (HBGA, Bd. 1, S. 34) + + + +Die Briefe … vgl. Mt 26,41; vgl. in der Vorrede der Kreuzzüge des Philologen, KdP 6/17-22 (N II,116). + + + +Pazz + + + +Hagen + + + +Intereßen Zinsen + + + +Tottin + + + +liebenswürdige Frau + + + +Kibitka aus dem Polnischen stammende Bezeichnung eines schlechten Wagens oder Schlittens, auch für einen leichten, ungefederten russischen Reisewagen + + + +Gaßenlieder vgl. + + + +Düna westruss. Fluss, der bei Riga in die Ostsee mündet + + + +Julius Cäsar nach , Caesar 38 sagte Julius Cäsar bei Sturm zu einem Bootsmann: „Vorwärts, mein Freund, wag’s und fürchte nichts! Du fährst Caesar in deinem Boot, und Caesars Glück fährt mit.“ + + + +Grecourt , Selbstidentifikation Herders + + + +Feldteufel 3 Mo 17,7 u.ö. + + + +Wirthin Frau Hartmann in Riga, vgl. + + + +Steidel + + + +Pasquillzettel, aus Kön. Schmäh- oder Spottbrief aus Königsberg, nicht überliefert + + + +H. pp. l. + + + +Sch. ffn. + + + +Sch. vgl. HBGA, Bd. 1, S. 52f. + + + +Schlegelsche … + + + +Candidaten + + + +Rhynsolt u Sapphira + + + +Patelin + + + +Kantner + + + +Critik … Die Theaterstücke von und werden in behandelt, vgl. SWS I, S. 210 und 217f. + + + +Trauerspiels vgl. + + + +3.ten Fragment , 3. Sammlung + + + +Meßcatalog … Im , S. 672 wurde die 2. Sammlung der Fragmente angekündigt. + + + +Mit. Mitau + + + +Laokoon … + + + +Michaelis (im , S. 688: „Michaelis, J. Dav. Sammlung vermischter kleiner Abhandlungen, 8. Frankfurt bei J. Gottl. Garbe“) + + + +Willamov + + + +Cortez + + + +Deutscher Gedichte + + + +Ungenannte Herder selbst (die Fragmente erschienen anonym und sein Name wird im , S. 672 nicht genannt) + + + +Dritten Fragment Die 3. Sammlung wird die klassische lateinische Literatur und ihre Nachbildung in deutscher Sprache behandeln. + + + +Spence , vgl. + + + +Fabriz … , vgl. + + + +HE. P. Ruprecht + + + +Saintfoix vmtl. + + + +Leibniz … Wohl eine kursierende Geschichte über Leibniz; in , II 346 (das Buch wurde von Herder angeregt) heißt es: „In Nürnberg hörte er [Leibniz] von einer Gesellschaft, die den Stein der Weisen suchte. Seine Wißbegierde trieb ihn an, auch diese kennen zu lernen. Um ihre Geheimnisse zu erfahren, studierte er alchymistische Bücher, bemerkte sich die dunkelsten Redensarten, schrieb hierauf an den Vorsteher einen Brief, den er selbst nicht verstand, und bat um den Zutritt, den er erhielt; doch, obwohl ihm bald alle Schriften der Gesellschaft übergeben wurden, ohne die geringste Aufklärung dabei zu gewinnen.“ + + + +fluctus … vgl. 1,2,49: „qui venit hic fluctus, fluctus supereminet omnes: / posterior nono est undecimoque prior.“ (dt. Die Welle, die da naht, ragt über alle andern hinaus: sie kommt nach der neunten, vor der elften!) + + + +Marc Aurels … vmtl. eine Gemme aus Karneol mit dem Gesicht Marc Aurels als Motiv, das Herder als Siegelstempel verwendet + + + +Capitel … diesen Brief, s.o.; Hamann ist in dem Tristram-Shandy-Rollenspiel Uncle Toby + + +Brief Nr. 327 + + +Mitau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) + + + +Dodswellsche Samml. Vmtl. eine Falschschreibung von Dodsley, meint ; Hamann schickt die Dodsleysche Sammlung in , eine Elegie von Dodsley wird dann lobend in der 3. Sammlung der Fragmente, S. 489 besprochen. + + + +HE Lindner + + + +Saint-Foix vmtl. , vgl. + + + +Winckelmann vmtl. , vgl. + + + +Fabritius , vgl. + + + +Spence , vgl. + + + +Ihr Buch wohl + + + +Patz + + + +HE D. Hummius + + + +Braut + + + +Kgsb Königsberg; kam von der Leipziger Buchmesse + + + +Mad. Hagen Madame Hagen, die Frau von ; sie kam im Juni 1766 aus Berlin mit in Mitau an. + + + +alle Kinder Tag nicht ermittelt; wohl ein Frühlings- oder Sommertagsfest + + + +HE Cantzler + + + +Stanislaus Orden polnischer Ritterorden, 1765 von Stanislaus II. August Poniatowski gestiftet + + + +HE Super. Huhn Superintendent + + + +Prae. Rosenberg vmtl. Praedicator (Prediger) + + + +Hagen + + + +HE Instantz Secr. Andreae + + + +Vnus est Oeconomus lat. Travestie eines jüd. Osterliedes, das die zwölf heiligen Zahlen erklärt; zum Trinklied vgl. + + + +drittes … Herder arbeitete an der 3. Sammlung der Fragmente (vgl. ); er publizierte letztlich nur 3 Sammlungen. + + + +Matanasius Pseudonym des Herausgebers eines Meisterwerks eines Unbekannten, + + + +Meine Stunde Joh 2,4 u.ö. + + + +HE George Berens + + + +HE Hofrath + + + +h. huius, d.i. diesen Monats + + + +Abreise nach Warschau, wo am Relationsgericht den kurländischen Herzog vertrat + + + +HE Veuchter u. Mogatzki nicht ermittelt + + + +HE Prof. Lindner + + + +Johannes Johannestag, 24. Juni + + + +Aus Preußen … vmtl. in einem nicht überlieferten Brief von Hamanns Vater mit Klagen über seine Gesundheit und Hamanns Bruder + + + +Steidel + + + +Candidaten vmtl. + + + +Nutzen der Reisen … + + + +Lock + + + +Shaftesbury + + + +griechisches Motto Auf dem Titelblatt von heißt es: „Πηγὴ καὶ ῥίζα καλοκᾳγαθίας, τό νομίμου τυχεῖν παιδείας. Πλουταρχ“. – Das Zitat stammt aus , 4C (de liberis educandis); dt.: Denn Quelle und Wurzel des guten Lebens ist, eine ordentliche Ausbildung zu erhalten. + + + +gesuchtes Wort … + + + +attrapirt eigentlich ‚erwischen, überraschen‘, hier: aufgedeckt bzw. aufgefunden werden + + + +Saint-Foix vmtl. + + +Brief Nr. 328 + + +in ratione inversa dt. in umgekehrtem Verhältnis + + + +Schulactus Schulfeierlichkeit mit öffentlichen Vorträgen (vgl. Pierer’s Universal-Lexikon, XV, S. 450); Anlässe sind z.B. Kronjubiläen oder Einweihungen von Gebäuden; Anlass und genaues Datum hier nicht ermittelt. + + + +Fragmente , vgl. + + + +loc. comm. loci communes, dt. Gemeinplätze + + + +Schlußzierrath wohl der „Beschluß, über das Ideal der Sprache“ in , 1. Sammlung + + + +2ten vgl. + + + ++ im Sinne von ‚mehr‘ + + + +Fabr. , vgl. + + + +Winkelm. Allegorie , vgl. + + + +Saintfoix vmtl. , vgl. + + + +Tellers Debora + + + +Abhandl … Tellers Abhandlung in + + + +N. Bibl … , Bd. 2, St. 1 (Leipzig 1766), S. 54–89 + + + +Hogarths Leben ebd., S. 162–171 + + + +Allgem … + + + +Herman … + + + +Ramlers … + + + +Home … + + + +Spaldings Predigten + + + +Mit. Mitau + + + +nach dem Anakr. + + + +Htkn. + + + +Reiske , mglw. Demosthenes und Aeschines verdeutscht mit Anmerkungen (5. Bde., Lemgo 1764–1769) oder Reiskii Animadversiones ad Graecos Auctores (5 Bde., Leipzig 1757–1766) + + + +acta litt. + + + +Damms , vgl. , 3. Bd., 2. St., S. 163–170 + + + +Bitaubé , vgl. , 1. Bd., 2. St., S. 1–37 + + + +Daphnis … , vgl. , 3. Bd., 2. St., S. 145–151 + + + +Deutsche Tonmeßung + + + +Lind. Nachrichten … , 11. St. 1765, S. 218–236; wurde von Herder in , 73. St. vom 13.9.1765 positiv rezensiert (siehe auch SWS I, S. 79–81) + + + +Ethopäie + + + +Wegelin + + + +Kadett. Haus Kadettenhaus, Erziehungsanstalt für Kadetten in Berlin in der heutigen Littenstr. 13 + + + +1. Abhandl. Ist die Schönheit des Körpers ein Bote von der Schönheit der Seele? in , 10. St. 1766, S. 77–88 (vgl. SWS I, S. 43–56) + + + +1. Pfingstkantate … , 12. St. 1766, S. 97–108, mit einer „vorläufigen Abhandlung, die den Gesichtspunkt dazu bestimmet“ (vgl. auch SWS 1, S. 56–67) + + + +elende Kantate Der Hingang Jesu zum Tode in , 8. St. 1766, S. 65–68 + + + +Paz + + + +aus Schande … Herder meint, er müsse zu seiner Demütigung bei unterkommen; zu Herders Abneigung vgl. . + + + +H. vmtl. + + + +Past. Ruprecht + + + +Schefn … , vgl. HBGA, Bd. 1, S. 55–57 + + + +Kanter + + +Brief Nr. 329 + + +Mitau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) + + + +HE Secr. Kortum + + + +engl. Bücher vgl. + + + +HE Doct. Lindner + + + +HE. Prof. L. + + + +seel. Wohlthäterin mglw. , vgl. + + + +Warschau vertrat am dortigen Relationsgericht den kurländischen Herzog + + + +Seßlaucken Erbgut von Johann Friedrich Schüttler und seiner Tochter in Kurland, heute Sasmakas muiža bei Valdemārpils, Lettland + + + +HE. Praepositus Johann Friedrich Schüttler, Probst in Goldingen, Schwiegervater von ; er starb 1766. + + + +Memel heute Klaipėda + + + +Frau Hofräthin + + + +curschen Bücher Bücher aus Kurland, mglw. die oben genannten englischen Bücher im Zusammenhang des Shaftesbury-Projekts, vgl. + + + +Vornehmen mglw. Hamanns Shaftesbury-Projekt, vgl. + + + +meine Lust … Spr 8,31 + + + +Bruder + + + +HE Vetter Nuppenau + + + +Jungfer Muhmchen Lieschen; Tochter von Peter und Magdalene Dorothee Zöpfel + + +Brief Nr. 330 + + +Mitau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) + + + +Handschriften vgl. + + + +erste Fragment , 1. Sammlung + + + +Litteratur Briefe + + + +vorläufigen Discours Mit einem „vorläufigen Discours“ beginnt die 2. Sammlung von Herders Fragmenten, S. 265. + + + +iudex competens dt. zuständiger Richter + + + +Prosodie Über den Hexameter, in , 1. Sammlung, 14. Fragment, S. 223–231 + + + +Naturgenie Herder beherzigte die Kritik; er strich die Formulierung in der zweiten Ausgabe seiner Fragmente, S. 231. + + + +petillant dt. sprudelnd + + + +Winkelmanns , vgl. + + + +Shaftesbury Hamann übersetzte bereits 1755 aus . Er plant hier, so vermutet N IV,474, ein neuerliches Shaftesbury-Übersetzungs-Projekt, etwa für die Königsbergschen Gelehrten und Politischen Zeitungen. + + + +Soliloquium + + + +die Moralisten + + + +Versuch der Moral vmtl. + + + +Quartbuch vmtl. das ‚Königsberger Notizbuch‘, in das Hamann seine Shaftesbury-Übersetzungen eingetragen und das er Herder ausgeliehen hatte + + + +Hartknoch + + + +Pygmalion … + + + +HE Patzens + + +Brief Nr. 331 + + +Yorik an Tobias Shandy Rollenspiel um , vgl. + + + +Pansa … In , II, S. 601–610, 53. Kapitel „Die Statthalterschaft des Sancho Panßa nimmt ein Ende“ gibt Sancho Panza seine Statthalterschaft der Insel Barataria nach einem gewalttätigen Streich in einem jähen Entschluss auf; Don Quijote war eines der Lieblingsbücher von . + + + +August … Gemeint ist Vespasian; die Anekdote, dass dieser auf dem Klo seine Göttlichkeit erkennt (Sueton, Caesar 8,23,4), verwendete auch Hamann in den Sokratischen Denkwürdigkeiten (SD 8/5–8, N II,60). Auch im Tristram Shandy kommt sie vor, Buch 5, Kapitel 3, S. 28: „Aus dieser Ursache, fuhr mein Vater fort, ist es werth, auf die geringste Veränderung Acht zu geben, welche die Annäherung des Todes in großen Männern hervorgebracht hat. – Vespasian starb im Scherz auf seinem Nachtstuhl – Galba mit einer Sentenz – Septimius Severus in der Ausfertigung einer Depesche, Tiberius in Verstellung und Cäsar Augustus in einem Compliment. – Ich vermuthe, daß dasselbe sehr ernsthaft gewesen, – sagte mein Oncle Tobias. – Es war an seine Frau, – sagte mein Vater.“ + + + +Mitausche Schwärmnacht Herder war vmtl. Mitte August aus Riga in Mitau bei Hamann zu Besuch und spätestens am 25. August 1766 wieder zurück in Riga; vgl. auch . + + + +8. Partes orat … Der Merk-Hexameter „Vae tibi ridenti (lascivo), quia mox post gaudia flebis“ – dt. Weh dir, der du lachst (Lüstling), weil du bald nach den Freuden weinen wirst – enthält sämtliche Redeteile bzw. Wortarten: Substantiv, Verb, Adjektiv, Adverb, Pronomen, Präposition, Konjunktion, Interjektion. + + + +Esther vmtl. Anspielung auf Est 4,17a-i „Statt der kostbaren Salben tat sie Asche und Staub auf ihr Haupt, vernachlässigte ihren Körper, und wo sie sonst ihren prunkvollen Schmuck trug, hingen jetzt ihre Haare in Strähnen herab.“ + + + +HErn Leßers vmtl. ; Stelle nicht ermittelt + + + +Weibl. F … Fotze, Fut oder dergleichen + + + +Gesch. des Yoriks Pastor Yorick ist das alter ego von . Unklar, ob sich „Gesch. des Yoriks“ auf Tristram Shandy oder Sentimental Journey bezieht (die Übersetzung erschien erst 1768, wurde aber mglw. schon angekündigt). + + + +Gött. Zeit. ; genauer Bezug unklar. In den Jahrgängen 1759–1766 werden von Sterne lediglich die Sermons of Mr Yorick (5. Aufl., London 1764) angezeigt (vgl. , Jg. 1764, S. 1112). + + + +Uebers. Übersetzer des Tristram Shandy in der Ausgabe Berlin 1763 war der Arzt Johann Friedrich Zückert; Yoricks empfindsame Reise durch Frankreich und Italien wurde von übersetzt (Hamburg, Bremen 1768). + + + +Kastanienwerfer In , 4. Buch, Kap. 27 fällt dem Kirchenrechtler Phutatorius eine heiße Kastanie in den offenen Hosenschlitz. + + + +Leben der Xstina wohl + + + +Gel. Zeit. vmtl. , Rezensionen nicht ermittelt + + + +Boulanger … ; vgl. + + + +Alph.…Pränum. Alphabete ist eine Längenbezeichnung bei Büchern (die gedruckten Bögen wurden alphabetisch nummeriert); Pränumeration ein Vorabbezahlungsmodel im Buchhandel. + + + +Fabriz , vgl. + + + +Muratori , vgl. und + + + +de pereuntibus … , vgl. + + + +Octav. Ferrarrii prolusionem + + + +Trauerspiel vmtl. Mendoza und Alvare (unveröffentlicht, vgl. SWS XXVIII, S. xi) + + + +Ostermeße , 3./4. Sammlung wurde im , S. 726 angekündigt. Ebd., S. 672 sind Herders Fragmente über die neuere Deutsche Literatur, 1./2. Sammlung als fertig genannt; sie erschienen aber erst nach dreimaliger Umarbeitung im Spätherbst 1766. + + + +Plato + + + +poet. Gr. et Lat. Mglw. ; Hamann fand das Buch jedenfalls nicht in der Bibliothek von , vgl. . + + + +De histor. Gr. + + + +Trakt: Traktat + + + +Bibl. Bibliothek (diejenige von , auf die Herder durch Hamann Zugriff hätte) + + + +Shandysche Mönchenspiele Wohl eine Anspielung auf das Trinkgelage und das Spiel um Tristram Shandy bei Herders letztem Besuch. + + + +Trim Corporal Trim ist der Diener von Tobias Shandy in ; vmtl. ist gemeint. + + + +Hartkn + + + +Yoriks Hüpfen „Hüpfen und Springen“ sind nach Tristram Shandy, 1. Buch, 12. Kapitel, S. 39 Yoricks Reaktion auf Ermahnungen, von seiner Spottlust abzulassen. + + + +Vaterunser + + + +Schlegels Banier + + + +Uebers. des Taßoischen Amyntas + + + +Thom. Abbt … + + + +P. d Phil. u. Math. Professor der Philosophie und Mathematik + + + +Baumgartenianer Schüler von + + + +Mathesis intensiva Mathematik intensiver Größen, vgl. SWS IV, S. 103 + + +Brief Nr. 332 + + +Mitau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) + + + +Mitausche Schwärmerey vgl. + + + +HE. Steidel + + + +Strümpfe und Zedel Herder war Mitte August in Mitau, um Hamann zu besuchen; er ließ offenbar nicht nur Manuskripte der Fragmente zur Korrektur dort, sondern, nach allerlei Zechereien, auch seine Strümpfe. + + + +1 Tag zu besuchen … vgl. + + + +Corporal Trim Diener von Tobias Shandy in (vmtl. ist gemeint), vgl. + + + +Boulanger ; vgl. + + + +Fabricii , vgl. + + + +Pygmalion , vgl. + + + +Voss. de poetis Gr. et Lat. vmtl. , vgl. + + + +Simonii u. Octau. Ferr. und , vgl. + + + +Hartknoch + + +Brief Nr. 333 + + +Briefes … Weder Herders letzter Brief noch Hamanns Schreiben, das der Retour der Odenabhandlung beilag, sind überliefert. + + + +Odenabhandl. vgl. und + + + +Mitau Hamann war von Mitte Juni 1765 bis Mitte Januar 1767 in Mitau, unterbrochen nur durch seine Warschau-Reise Ende August bis Anfang Dezember 1765. + + + +Firmelung Firmung; hier wohl für endgültige Fassung und Druck der Abhandlung + + + +Kaufmannsort Riga ist primär eine Handelsstadt + + + +Prophet … Jes 23,1 + + + +Myopie Kurzsichtigkeit, vgl. + + + +abzuwarten im Sinne von „mit dem gehörigen Fleiße ausüben“, Adelung (Bd. 1, Sp. 129, s.v. Abwarten) + + + +Winkelmann vgl. , Vorrede (Gebrauch von Geschichte in der weiteren griechischen Bedeutung) + + + +pomum praecox frühreifer Apfel + + + +Trescho + + + +Zepter … vmtl. Anspielung auf Dionysios von Korinth (367–343 v. Chr. n.), angeblich Schulmeister daselbst; ironisch für Herders Lehramt am Collegium Fridericianum in Königsberg + + + +Galgenfrist Herder studierte in Königsberg von 1761 bis 1764 + + + +Kant Herder studierte enthusiasmiert bei , zählt ihn hier aber offenbar zu den Pedanten + + + +hohen Stils Winckelmann unterscheidet in der Geschichte der Kunst des Altertums die Entwicklungsstufen älterer Stil, hoher Stil, schöner Stil und Stil der Nachahmer für die griechische Kunst. + + + +Kalibanen + + + +Collaboureur wohl ein Kofferwort aus frz. laboureur (Landmann) und collaborateur (Mitarbeiter) + + + +lose Kunst … Hamann hatte wohl öfter Herders Neigung zu sorglosen Formulierungen kritisiert. + + + +Linsen zu werfen Nach belohnte Alexander der Große einen Künstler, der eine Linse durch ein Nadelöhr warf, mit einem Scheffel Linsen; vgl. , SD S. 18/1, N II,64/32ff. + + + +Maas, Zahlen, u. Gewicht Weish 11,21 + + + +Amazonen Kriegerinnen der griechischen Mythologie + + + +Trauben lesen … also aus Hamanns Anmerkungen Nutzen ziehen können + + + +Windheim + + + +Michaelis + + + +Baile + + + +Premontval + + + +Reinhard vmtl. + + + +κακοδαιμων böser Geist, Dämon + + + +Gehts drauf los … vmtl. ist eine baldige Reise Hamanns gemeint, mglw. die von Ende August 1765 nach Warschau + + + +Gedichte nicht ermittelt + + + +Inlage nicht ermittelt + + +Brief Nr. 334 + + +Mitau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) + + + +Patz + + + +Ihren Brief nicht überliefert + + + +Pharaos Mundschenk 1 Mo 41,9 + + + +von Szoege von Blanckenfeld vmtl. (Blankenfelde, heute Blankenfeldes muiža, Vilce, ist der Name seines Gutes in Kurland) + + + +Lindner vmtl. + + + + gegenwärtigen Posten Herder war Hilfsprediger am Dom in Riga; seine Klagen über seine Lage äußerte er entweder in einen nicht überlieferten Brief oder mündlich (vgl. dazu ). + + + +Ja Ja … Mt 5,37 + + + +Hans zu Grethe … Hans und Margarete waren die Vornamen von Luthers Eltern; in seinem Traubüchlein für die einfältigen Pfarrherrn (WA 30 III, 43–80) gibt es einen Vorbild-Dialog für die Hochzeits-Zeremonie: „Fur der Kirchen trauen mit solchen Worten: ,Hans, willt Du Greten zum ehlichen Gemahle haben?‘ Dicat: ,Ja.‘ ,Greta, willt Du Hansen zum ehelichen Gemahle haben?‘ Dicat: ,Ja.‘“ – Von dieser Tradition gewordenen lutherischen Hochzeitszeremonie sind Hans und Grete sprichwörtliche Brautleute geworden, vgl. auch Adelung (Bd. 2, Sp. 545, s.v. Gemahl): „Hans willst du Greten zum ehlichen Gemahl haben? Luther im Traubüchl.“, vgl. auch N III, 289/7 (Metakritik) + + + +Ruprecht + + + +Landessprache das Lettische, vgl. + + +Brief Nr. 335 + + +Ihren Br. + + + +Predigt nicht überliefert; laut Hoffmann: Herders Briefe an Joh. Georg Hamann, S. 32 am 7.12.1766 + + + +m. l. H. mein lieber Hamann + + + +empfehlen Hofmeister bei zu werden, vgl. + + + +Akademie Universität Königsberg + + + +Induktion Einführung, Anreizung + + + +Fruchtbaums Arbor pomifera, vgl. , XVI,1 + + + +Ahorns vgl. , 229a–b (platanus wurde im 18. Jhd. meist mit Ahorn übersetzt) + + + +Schl. + + + +Reisen vgl. + + + +Rahel 1 Mo 29,18ff. + + + +Lettische Sprache vgl. + + + +äußere Ruhe + + + +Ruprechts + + + +m. Fr. mein Freund + + + +Tode ist im September 1766 in Königsberg gestorben + + + +lezte wohl Suizid + + + +Vikariat als Kandidat der Theologie + + + +Pred. Als Hilfsprediger musste Herder einspringen, wenn ein anderer Prediger krank war. + + + +einsamer Vogel Ps 102,8 + + + +mediciniren Herder plante eine Augenkur. + + + +Achill … Phthia ist die Heimat Achills; gemeint ist wohl entweder die Abholung zum Kriegszug durch Odysseus und Nestor in , 11,765 oder die Gedanken an die Heimfahrt nach der Kränkung durch Agamemnon, , 9,360 + + +Brief Nr. 336 + + +Mitau heute Jelgava, Lettland (40 km südwestlich von Riga) + + + +Ueberbringer (vgl. und ) + + + +Fragmente , wohl 1. und 2. Sammlung + + + +Wirth + + + +Ich zweifele nicht … Herder hat in seinen Fragmenten, 1. Sammlung, S. 248–250 auch über die Sokratischen Denkwürdigkeiten geschrieben; vgl. zu Herders Enttäuschung über Hamanns Vermeidung einer Reaktion darauf . + + + +Moser vgl. , S. 69: „Ich erkannte Sie an Gang und Miene, ohngeachtet ich weder ein Marcel, noch ein Freymäurer bin.“ + + + +Marcellus … Herder behandelte in den Fragmenten, 2. Sammlung, S. 322f. die Darstellung des Sokrates in (von der er annahm, sie wäre von verfasst; im Hintergrund steht dabei die spöttische Rezension desselben Buchs von in den Literaturbriefen, VII, 115. Brief, 3.7.1760): Herder führt aus, man müsse „beinahe ausspeien, wenn Wieland auftritt und sagt: ‚Seht! den Kopf des Sokrates!‘ Hier kann man wie Marcell dreust antworten: Wie? das ist Sokrates? jener liebenswürdige Widersprecher, jener ehrwürdige Unwissende […] Nein! mein Herr! dieser unausstehliche Disputirer mit vollem Munde, dieser lächerliche Weisheit- und Tugendkrämer […] ist ein Geschöpf neuerer Zeit, ein Weiser aus den Schweizerischen Republiken. – Und doch hat W.[ieland] ja würklich die Griechen gelesen?“ (SWS I, 306f.). – Die Wendung „Wie Marcell dreust…“ bezieht sich auf , S. 69; dort schreibt Moser auf Hamann bezogen: „Ich erkannte Sie an Gang und Miene, ohngeachtet ich weder ein Marcel, noch ein Freymäurer bin.“ Herder bezieht „Marcel“ in den Fragmenten und in seiner Antwort an Hamann () auf den „dreusten, kühnen Marcell“, . – Gemeint ist bei Moser aber wohl Monsieur Marcel, Tanzmeister in Paris, wie in , I, 4. St., S. 177f. (wohl von ) spöttisch berichtigt wird: „Monsieur Marcel, Tanzmeister zu Paris – Als Tanzmeister ist Marcel Hrn. Moser, mir und vielen andern Leuten bekannt. Wer es aber nicht weiß, der kann ihn – nicht aus dem Plutarch, – aber aus andern Büchern kennen lernen. Helvetius hat in seinem Buche de l’Esprit […]“. Hamann bemerkt diese Berichtigung auch in seiner Rezension des Bandes der Deutschen Bibliothek in , 97. St. vom 2.12.1768 (N IV,321/44). – Vgl. auch SWS, I, S. 542. + + + +Hofraths + + + +Nothfahrt nach Preußen nach Königsberg, wohl um das Erbe seines im September verstorbenen Vaters zu klären + + + +letzen erfreuen (schon damals etwas veraltet) + + + +Patz ; zu Patz’ weiterem Schicksal vgl. + + + +neul. Antrages Hamanns Angebot an Herder, Hofmeister bei zu werden; vgl. und Herders Absage + + + +HE Prof. L. ; nicht überliefert + + + +Samml. , wohl 1. und 2. Sammlung + + + +Ostern Der , S. 803 listet , 3. Sammlung unter den erschienenen Büchern. + + + +Pygmalion , vgl. + + + +HE Berens + + +Brief Nr. 337 + + +Brief + + + +Steidel + + + +nichts geschrieben vgl. + + + +Brief an Herder, 19.11.1766; vgl. Hoffmann: Herder’s Briefwechsel mit Nicolai, S. 1f. + + + +Allg. D. Bibl. + + + +Hamannischen Cant Engl. für Jargon, Geheimsprache; Nicolai ärgerte sich in seinem Brief, dass Herder, „der so gut schreiben kann, sich zu Hamannischen Cant und spitzfindigen Anspielungen herablasse“ (vgl. Hoffmann: Herder’s Briefwechsel mit Nicolai, S. 1f.). + + + +wenn Sie herkommen Hamann kündigte an (, Herder auf seiner Reise nach Königsberg zu besuchen, führte das allerdings nicht aus (). + + + +Ex. auf Schreibpap … Hamann bat zuvor um Freiexemplare von Herders Fragmenten für sich und , dessen Bibliothek Herder mehrfach benutzte, der ihm aber unsympathisch war. Der Druck auf Schreibpapier war teurer als auf gewöhnlichem Papier. + + + +Mit. Mitau), wo Hamann im Haushalt von lebte + + + +F. + + + +Kön. Königsberg + + + +Lindn. Scheffn. Hipp. , (diesen hatte Herder explizit um Diskretion gebeten, vgl. HBGA, Bd. 1, S. 56), + + + +Kantern war bekannt für seine Schwatzhaftigkeit; noch in einem späteren Brief an Kant beschwerte sich Herder über Kanters „übelsten Streich“, seine Autorschaft als erster publik gemacht zu haben, vgl. HBGA, Bd. 1, S. 118. + + + +Ostern … , 3. Sammlung, vgl. ; mehr Fragmente von Herder erschienen nicht + + + +1) unsre … vgl. ebd., 3. Sammlung, 1. Teil + + + +2) Kritik … vgl. ebd., 3. Sammlung, 3. Teil, 1. Kapitel + + + +3) vom Lukrez … vgl. ebd., 3. Sammlung, 3. Teil, 2. Kapitel + + + +4) von der horazischen … vgl. ebd., 3. Sammlung, 3. Teil, 4. Kapitel + + + +5) haben vgl. ebd., 3. Sammlung, 3. Teil, 5. Kapitel + + + +6) von der Gallikomanie … + + + +7) vom brittischen … + + + +8) vom Lehrgedichte … Dies wurde nicht in die Fragmente, 3. Sammlung aufgenommen; zu Lehrgedichten und Pope vgl. , 3. St., S. 241–247. + + + +Im 4ten … in der projektierten 4. Sammlung von + + + +Marcell … , vgl. + + + +Moser Vgl. , S. 69: „Ich erkannte Sie an Gang und Miene, ohngeachtet ich weder ein Marcel, noch ein Freymäurer bin“; Moser meinte aber Monsieur Marcel, Tanzmeister in Paris, vgl. . + + + +nomina u. omina Namen und Vorzeichen + + + +Plutarch … vergleicht tatsächlich mit dem thebanischen Feldherrn Pelopidas (410–364 v. Chr.). + + + +Preußen nach Königsberg; vgl. + + + +Engländer noch hier … Vgl. ; Bücher von oder erhielt Herder wohl nicht. + + + +Verzeichn. Verzeichnis der bei Herder befindlichen Bücher aus dem Besitz Hamanns und einiger seiner Bekannter; diente wohl auch als eine Art Quittung; vgl. . + + + +Brownisches Selbstgespr. aus (eine Übersetzung von Hamann erschien 1770: Selbstgespräch aus dem Englischen übersetzt) + + + +Brownes Bemerk. + + + +Characteristiks + + + +Berens , vgl. + + + +Paz , vgl. + + +Brief Nr. 338 + + +Mitau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) + + + +Dodsleyschen Sammlung Herder bat im vorherigen Brief um „einige Engländer“ (); Hamann sendet hier vmtl. , vgl. auch . + + + +Spence ; Hamann hatte schon mehrfach um Rückgabe der Bände gebeten, die nicht ihm, sondern gehörten; vgl. . + + + +Muratori , vgl. + + + +Ostermeße besuchte als Verleger im Frühjahr regelmäßig die Buchmesse und fungierte als Bücherbote. + + + +Riga Hamann kündigte in einen Besuch in Riga bei Herder an + + + +HE Hofraths + + + +Verzeichnis … ein Verzeichnis der bei Herder befindlichen Bücher aus dem Besitz Hamanns und einiger seiner Bekannter, vgl. + + + +Ueberbringer , vgl. + + + +HE Hintz + + + +de Sibyllis + + + +Vives Hamann wollte die Bände von schon im Frühjahr 1766 von Herder leihen (vgl. ), nun hat er sie aus anderer Quelle erhalten. + + + +Martianus Capella + + + +Valetkuß Abschiedsgruß + + +Brief Nr. 339 + + +geschrieben + + + +Freund und Verleger + + + +Antwort Das Ausbleiben der Antwort erklärt sich auch aus Herders schwerer Erkrankung an Pleuritis bzw. Brustfellentündung (vgl. Herder an , März 1767, HBGA, Bd. 1, S. 74) und seinen Augenproblemen. + + + +Fragmente ; eine vierte Sammlung erschien nie, 1768 jedoch eine überarbeitete Auflage der ersten Sammlung; zu Herders Plänen vgl. . + + + +Kummer … Hamanns Vater war im September 1766 gestorben und Hamann gerade in Königsberg, um das Erbe zu klären (vgl. ). + + + +avertiren in Kenntnis setzen (von frz. avertissement) + + + +Directoire Provincial + + + +Junkergasse … nordwestlich des Schlosses + + + +Mainvilliers mglw. , Pseudonym des Wanderphilosophen Charles Louis Soalhat + + + +Mietau heute Jelgava, Lettland (40 km südwestlich von Riga) + + + +où sa mere l’a pondue dt. wo seine Mutter ihn gelegt (geboren) hat + + + +Freund L. + + + +Unsere Bühne Die Schauspieltruppe von Franz Schuch dem Jüngeren (1741–1771), die nicht das ganze Jahr über und meist nur im Winter in Königsberg weilte. + + + +HE Lauson + + + +Bureaux de Plombage beim Plombage-Amt auf dem Königsberger Licent (plombieren bezieht sich auf das Versehen von Waren mit Bleisiegeln); Lauson wurde Anfang 1768 in das Amt aufgenommen, vgl. + + + +neues Stück Vmtl. : Hippels dramatischer Erstling, Der Mann nach der Uhr, der bereits 1765 rezensiert wurde, kann Anfang 1767 nicht mehr als neu gelten; sein zweites Stück, erst 1768 gedruckt, wurde dagegen allgemein zerrissen. – Spielplanverzeichnisse der Königsberger Bühnen gibt es erst ab Winter 1767/1768, beide Stücke von Hippel werden dann aufgeführt (vgl.¯Peper: Das Theater in Königsberg Pr. von 1750 bis 1811, S. 149); für muss man aber wohl eine frühere Erstaufführung als bisher angenommen vermuten, und zwar im Winter 1766/1767. + + + +Klötze in Halle … In (hg. von ), 1. Bd., 1. St., S. 50–60 wurde negativ rezensiert, u.a. wegen Hamanns Einfluss auf Lindner: „[…]diese Redekunst, so schlecht sie immer ist, möchte jungen Leuten noch eher in die Hände gegeben werden, als dieser neue Hausgötze, welcher am Ende nichts weiter bewürken wird, als daß aus der Lindnerischen Schule, tamquam ex equo trojano, kleine Hamännchens in Menge ausgehen, fruchtbar seyn und sich mehren werden, daturi progeniem vitiosiorem.“ (S. 51, unter dem Pseudonym „Dtsch“) + + + +Castigatio Züchtigung, Tadel + + + +Aspasie ; im Abschnitt über Hamann in Herders Fragmenten, 1. Sammlung, S. 250 heißt es: „Hätte unser jetzo ebentheuerlicher Sokrat eine Aspasia, seine Gedanken auszudrücken, und einen Alcibiad, sie auszubilden; vielleicht hätte er Schüler und Nachkommen, bis alsdenn vielleicht im dritten Gliede ein Aristoteles, Socratis et Platonis peior progenies, ein System errichtete, in der Philologie und Aesthetik, woran sein Großvater nicht gedacht hatte.“ + + + +Platons Gesprächen In , 234c–235c wird die Rhetorik spöttisch als Manipulationstechnik behandelt. + + + +Leichenrede … In , 236a–249c hält Sokrates eine exemplarische Leichenrede, die er von seiner Lehrerin abgehört haben will, daher auch Leichenrede der Aspasia; Hamann meint wohl seine geplante Polemik gegen , die er später in , 5. St. vom 15.1.1768 veröffentlicht (N IV,312–315). + + + +deutschen Phädons Der deutsche Phaedon ist¯Mendelssohn, nach dessen Phaedon oder Ueber die Unsterblichkeit der Seele; in , 5. St vom 15.1.1768, befasst sich Hamann mit der Rezeption (N IV,313f.). + + + +Einlage nicht ermittelt + + + +Abreise Ihres Verlegers die Abreise von auf die Osterbuchmesse + + + +Hohn der Kunstrichter in (hg. von ), 1. Bd., 1. St., S. 161–180 wurden Herders Fragmente der Tendenz nach eigentlich wohlwollend rezensiert, auch wenn Hamanns Einfluss wiederum höhnisch erwähnt wird („Selbst möchte Hr. Hamann immer magisch schreiben; nur unsere guten Genies solte er nicht verderben. Wird es ihm ferner gelingen, wie es den Anschein hat, eine Sekte zu machen! Himmel! wie wird unsere arme Sprache unter dem schweren drückenden Harnische seufzen, den ihr dieser Magus aus Norden anleget!“, S. 164). – Herder ärgerte sich vor allem über die Enthüllung des zuvor anonymen Autornamens (vgl. ); sein Name wurde bei Klotz zumal mit Hamanns kombiniert, „Johann Georg Herder“ (S. 161). + + + +Verzeichnis ein Verzeichnis der bei Herder befindlichen Bücher aus dem Besitz Hamanns und einiger seiner Bekannter, vgl. + + + +Aegyptischen Historie … ; Hamann hat die Bände zu diesem Zeitpunkt wohl nicht an Herder verliehen, dieser las sie erst im November 1768 (vgl. ). + + + +HE Arndt + + + +Curl. Kurland, wohl aus Mitau + + + +Metaphysik der Moral Kants Grundlegung zur Metaphysik der Sitten erschien erst 1785; auch gegenüber Herder erwähnte Kant aber am 9. Mai 1767, an einer „Metaphysik der Sitten“ zu arbeiten: „wo ich mir einbilde die augenscheinlichen und fruchtbaren Grundsätze imgleichen die Methode angeben zu können wornach die zwar sehr gangbare aber mehrentheils doch fruchtlose Bemühungen in dieser Art der Erkentnis eingerichtet werden müssen wenn sie einmal Nutzen schaffen sollen.“ (Kant, AA X, 71) + + +Brief Nr. 340 + + +hier an Hamann kam aus Mitau, wo er bei gelebt hatte, nach Königsberg, um das Erbe seines im September 1766 gestorbenen Vaters zu klären. + + + +Nuppenau + + + +Auction wohl der Verkauf von Hausrat aus der Wohnung von Hamanns Vater, anscheinend vor seiner Ankunft in Königsberg + + + +Sechswöchnerinn Nichte und Ehefrau von , den Hamanns Vater in seinem Testament mit der Badstube und einem großen Teil des Hausrats bedacht hatte + + + +Brodt … Mt 15,33 und Mt 6,31f. + + + +vergeßen zu werden Herders letzter Brief war von Anfang Januar 1767, . + + + +Hartknoch + + + +HE Lindner + + + +Spence , vgl. + + + +Muratori + + + +Remise Übergabe + + + +Verzeichnis Auch darum bat Hamann bereits mehrfach, vgl. . + + + +engl. vmtl. und einige weitere Bände, vgl. + + + +HE. Pastor Patz + + + +HE George Berens + + + +Richardson’s … , vgl. + + + +dieser Meße , S. 803 listet , 3. Sammlung unter den erschienenen Büchern. + + + +HE Steidel + + + +HE Secr. B. , vgl. + + + +Nicolai Herder berichtete in seinem letzten Brief an Hamann (), von einen Brief mit Schmeicheleien erhalten zu haben (vgl. Hoffmann: Herder’s Briefwechsel mit Nicolai, S. 1f.). – Herder bot Nicolai am 19. Februar 1767 eine Rezension zum Druck in der Allgemeinen deutschen Bibliothek an (vgl. HBGA, Bd. 1, S. 70–72). + + + +caute et sobrie vorsichtig und nüchtern + + +Brief Nr. 341 + + +er wohl + + + +Schwieger Eltern wohl die Eltern von , die anscheinend vermögend waren + + + +Mart. lat. Martius, dt. März + + + +Paulisch … 1 Kor 1,12 (es geht um die Zurückweisungen von Parteiungen in der urchristlichen Gemeinde) + + + +Ananiam … Apg 5,1–11 (Hananias und Sapphira gaben nicht ihren ganzen Besitz an die christliche Urgemeinde, sondern hielten etwas für sich zurück; sie starben bei der Konfrontation durch Petrus bzw. Kephas) + + + +exequirte Vollziehen, auch eintreiben, ebenso hinrichten; Hamann will wohl sagen, dass er sich scheute, als Eintreiber aufzutreten und in dem Finanzstreit nicht Partei nehmen mochte. + + + +stipulierten Summe rechtlich verpflichtend vereinbarte oder festgesetzte Summe Geldes + + + +14 März … Hamanns Brief ist offenbar ein nicht überlieferter Brief vmtl. von Patz’ Vater, 14. März 1767, vorausgegangen; ebenso ein vorheriger von Hamann mit „friedfertige[n] Vorschlägen“, vmtl. vom 23. Februar 1767. + + + +Da Donationes … Dt. da Schenkungen immer unter Umgehung des Gesetzes geschehen + + + +Verlegenheiten Schulden von , die er offenbar auf unlautere Weise zu tilgen gesucht hatte. + + + +HochwolEhrwürden Anrede für angesehene Kirchendiener, die aber keine Prediger sind (wie Kantoren), mitunter auch für Schulleute (vgl. Krünitz, 6,673 s.v. Brief) + + + +Caution oder Obligation Caution: Versicherung, Bürgschaft; Obligation: Schuldbrief, Schuldschein + + + +Montag nach Sexages 23. Februar 1767 + + + +Johannis 24. Juni 1767 + + + +HE Kirchenrath Buchholtz + + + +Curator Eigentlich Vormund; es „muß aber nicht allein den Minderjährigen ein Curator bestellet werden, sondern es sind auch einige Fälle, wo dem Majorennen Curatores zu bestellen nöthig ist; als […] wenn ein Concurs entstehet, muß der Massae bonorum ein Curator bestellet werden.“ (Krünitz, 8, 469, s.v. Curator) + + + +meines Freundes + + + +Schwiegertochter + + + +bevorstehenden Festes Am 19. April 1767 war Ostersonntag. + + + +Ingrossation Eintragung ins Gerichtsbuch + + + +Martha wohl die Ehefrau von + + + +hellenistischer vmtl. Anspielung auf + + +Brief 342 + + +2 Marz 67 Dieser Brief wurde offensichtlich nach geschrieben (vgl. ); vmtl. irrte sich Hamann auf dem Entwurf im Datum oder es wurde falsch transkribiert. + + + +Ew. H. Euer Hochwohlehrwürden; Anrede für angesehene Kirchendiener, die aber keine Prediger sind (wie Kantoren), mitunter auch für Schulleute (vgl. Krünitz, 6,673 s.v. Brief) + + + +25 paß 25. des letzten Monats, also wohl März + + + +Sohn + + + +Assignation Geldanweisung; vgl. + + + +Commißionen Aufgetragenes Geschäft; Hamann sollte anscheinend Teile des Hausrats von verkaufen. + + + +Dixi … dt. ich habe gesprochen und meine Seele befreit + + + +monitis dt. Ermahnungen + + + +Officio Amt + + + +Priester … Lk 10,30–37 + + +Brief Nr. 343 + + +Hartknoch + + + +Ruff in den Weinberg Herder hatte das Angebot für eine Stelle als Direktor und Inspektor des Instituts der Sprachen, Künste und Wissenschaften in St. Petersburg erhalten, das er aber nicht annahm. + + + +Verleger … war der Verleger von , 3. Sammlung. + + + +Schreibpapier vgl. + + + +Kupfer des Sterne wohl ein Porträt-Abzug von , um es im Zimmer aufzuhängen + + + +Umstände die Auseinandersetzungen mit um das Erbe von Hamanns im September 1766 verstorbenen Vaters + + + +Accise Regie oder Direction + + + +Mr. Magnier + + + +thlr. Taler, meist ist der 24 Silbergroschen entsprechende Reichstaler gemeint, eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze. + + + +HE. M. Kant + + + +Jacobi + + + +fl. Gulden, Goldmünze, hier aber vmtl. 1 polnischer Gulden, eine Silbermünze, entsprach 30 Groschen oder weniger. Gemeint sind Zinsen auf das väterliche Erbe. + + + +Göttingschen Recension , 38. St. vom 28.3.1767, S. 303f. + + + +καλοκαγαθια vgl. + + + +Fragmente , 2. Sammlung, S. 314 + + + +Herder … Hamann mahnte schon mehrmals, Herder solle ein Verzeichnis der von ihm und seinen Bekannten ausgeliehenen Bücher erstellen und sie zurücksenden, vgl. etwa . + + + +Moses Mendelssohns Vorrede + + + +HE Secr. Berens + + + +Beyl. Beilage nicht überliefert + + + +Curl. Kurland + + + +Catalog vgl. + + + +nach dem alten Sprichwort Mk 12,33, Eph 5,28; vgl. + + + +Moses Mendelssohn + + + +T. vmtl. Traktat, vgl. + + + +jüdische Eloge academique + + + +Kanterschen gelehrten Zeitung signirt Ad. Rezension von in , 60. St., 27.7.1767, von + + + +Verleger + + + +Bischoff Alkoholisches Mischgetränk, bestand wohl meist in einem Aufguß von rotem Wein auf zerschnittene, frische, bittere Pomeranzen oder Pomeranzenschalen mit einem Zusatz von Zucker. + + + +Einlage vgl. + + + +Fach als Übersetzer in der + + + +Richardsonschen Traité de la peinture et Sculpture , vgl. + + + +Winkelmanns + + +Brief Nr. 344 + + +Hartknoch , vgl. + + + +Verfaßung Herders gesundheitliche Probleme, v.a. mit den Augen, vgl. + + + +Berufe Hamanns Anfangszeit beim Königsberger Licent + + + +Auctionstage vgl. + + + +huj. huius, d.i. diesen Monats + + + +fl. Gulden, Goldmünze, hier aber vmtl. 1 polnischer Gulden, eine Silbermünze, entsprach 30 Groschen oder weniger. + + + +litter. Brunnen nicht ermittelt + + + +sans rime et raison dt. ohne Sinn und Verstand + + + +Ihre + + + +Sterne , vgl. + + + +Bibliothek , Bd. 4, 1. St. (1767), S. 40–78 (geschrieben vmtl. von ): die Rezension ist sehr positiv und durchaus eine Ankündigung mit Pomp. + + + +HE Kanters Nachrichten von Ihrem auswärtigen Ruffe ; Herders Ruf nach St. Petersburg + + + +Königsbergsche Recension Rezension von in , 60. St., 27.7.1767, von + + + +Gumbinnen ostpreußische Stadt gut 100 km östlich von Königsberg, heute Gussew + + + +Lindner wohl + + + +Uebersetzung von der Parallele des Tragiques Herder erwähnt in einer Anmerkung von , S. 45 und schrieb offenbar an einer Übersetzung. Er publizierte sie aber nie, vgl. SWS XXXII, 140–144. + + + +HE B. + + + +populus – sibilat … populus me sibilat, at mihi plaudo ipso domi, dt. das Volk pfeift mich aus, doch ich klatsche mir selbst Beifall (Hor. sat. 1,1,66) + + + +Beyl. Beilage + + + +Klotzens Recension Vmtl. ist diejenige in , Bd. 4, 1. Teil, S. 115–124 gemeint (vgl. ); in der von Klotz herausgegebenen Deutschen Bibliothek der schönen Wissenschaften erschien ebenfalls eine Rezension, die Herder besonders missfiel (vgl. ). + + + +fugitiuis oculis dt. mit flüchtigen Augen + + + +Nachschrift Wohl der „Beschluß“ der 2. Sammlung von , S. 365, wo Herder unter den Kritikern, von denen er sich eine Rezension erhofft, auch nennt. + + + +une bete dt. ein Biest + + + +Litteraturbr. + + + +Strasburgschen Nicolai Elegien + + + +Hintz + + + +Gemmingen , Elegien nicht ermittelt + + + +Grille … + + + +Sterne + + + +Phädon + + + +Urschrift + + + +Allotria abgelegene Angelegenheiten + + + +Hochzeit von und Anna Benigna Mehmel + + + +Gelegenheit Wohnung + + + +Bruder und Blutsfreunden die psychische Krankheit des Bruders und die Erbstreitigkeiten + + + +Estaffette Eilzustellung eines Briefs + + + +Gesell nicht ermittelt + + + +Wieland + + + +Brief Nr. 345 + + +ohne Wirkung Herder hatte wohl zuletzt Anfang Januar 1767 geschrieben (); seitdem ist dies der sechste (überlieferte) unbeantwortete Brief Hamanns. + + + +meinen gewißen Verleger cy-devant , dt. von früher + + + +Fragmente , 3. Sammlung; vgl. + + + +Verleger + + + +Sterne + + + +zu Michaelis mein neues Logis 29. September; den genauen Ort von Hamanns Zwischenwohnung nicht ermittelt, vgl. . + + + +iure stricto dt. strenges Recht + + + +Berens + + + +Voltairens Cacomonade + + + +Abus dans les Ceremonies + + + +Dutens Observations sur les decouvertes + + + +Sextus Empyricus + + + +Leibnitz ; wird bald darauf Leibniz’ Werke herausgeben: Opera omnia, nunc primum collecta, in classes distributa [...] studio L. Dutens (Genf 1768). + + + +Riedels Theorie + + + +Schmidts Litteratur + + + +gedruckten Vmtl. ist eine Rezension von gemeint, vgl. ; Hamann publizierte aber keine Rezension, auch nicht nach einer weiteren Ankündigung (). + + + +Verleger + + + +Ihrigen + + + +Vermählung mit + + + +Berens + + +Brief Nr. 346 + + +Epimenides Epimenides von Knossos (um 600 o. 500 v. Ch.), kretischer Dichter, von dem es heißt, er habe 50 Jahre in einer Höhle geschlafen, während seine Seele durch die Elemente wanderte. + + + +verlohrne Sohn Lk 15,11ff. + + + +erster unbeantworteter Brief vmtl. + + + +Vokation vgl. + + + +Willamov. + + + +Past.adj. Pastori adjuncti (wohl ein Pastoratsanwärter und Gehilfe) + + + +Oberpast. + + + +Ex. […] ordin. u. introduc. Examen […] ordiniert und introduziert (eigesetzt und eingeführt) + + + +Comitantien Begleitumstände + + + +Meße vgl. + + + +Kirchensühne vgl. die „Ermahnungsrede“, die Herder am 12. Sonntag nach Trinitatis (6.9.1767) hielt, SWS XXXII, 373–375 + + + +ungeduldige Wohl Hamanns wiederholte Ermahnungen, Herder solle ihm versprochene Bücher zurücksenden, vgl. . + + + +4. Th. der Fragmente Vgl. ; Herder veröffentlichte letztlich keinen vierten Teil der Fragmente, v.a. wegen der publizistischen Aktionen von . + + + +anderes Stück wohl + + + +manet aeternumque manebit forsan dt. es bleibt und wird vielleicht ewig bleiben; wohl eine Kombination aus 1,1 und , 6,617 + + + +Urteil geschrieben … vgl. + + + +2ten Auflage wird 1768 erscheinen, vgl. , 1. Sammlung, zweite Auflage + + + +Rec. in ihren Zeit. Rezension in , 60. St., 27.7.1767, von , vgl. + + + +Häll. Zeit. Rezension von , in: , 55. St. vom 13.7.1767 + + + +die einzige Recens. vmtl. , Bd. 4, 1. St. (1767), S. 40–78 (geschrieben vmtl. von ) + + + +Moses verfasste eine Rezension für die , +veröffentlichte sie aber nicht + + + +Hamb. nicht ermittelt + + + +Göttinger , 38. St. vom 28.3.1767, S. 303f.; von + + + +Klotz , Bd. 4, 1. Teil, S. 115–124; vgl. + + + +Iudex competens dt. fähiger Richter, vgl. + + + +Zollnerbude Hamanns Anstellung bei der , vgl. + + + +Hartknoch + + + +Lindners Lehrbuch , vgl. + + + +chorographischer Linien abstrakte Erdbeschreibung im Gegensatz zur topographischen, konkreten Ortsbeschreibung + + + +Hogarthscher wie eine Karikatur von + + + +Charakter Rousseaus … , ein Auszug aus , vgl. ; Hamann merkt in dem Auszug an, dass „diese englische Urschrift vielleicht eben keiner Übersetzung aber doch gewiß eines strengern Auszuges würdig sey“ (N IV,308/11f.) + + + +Warton über Pope. Gen. u. Schr. der Uebers. ; einen Auszug übersetzte für die , Bd. 4, 1. St. (1758), S. 500–531 + + + +Landpriester + + + +Menechmen + + + +Nachahmer Vgl. die Rezension von Herders Fragmenten in , 1. Bd., 1. St., S. 165: „Er [Herder] denkt offener, als die übrigen, und künstelt selbst in der Sprache nicht auf eine so gar abentheuerliche Art, wie Hamann und wie die kleinen Hamännchen, von welchen die Schleswigischen Briefe herkommen“; gemeint sind Gerstenbergs Briefe über Merkwürdigkeiten der Litteratur (ihnen wurde ebd., S. 101–112 desgleichen ein dunkler und manierierter Stil vorgeworfen). + + + +Gedichte des Skalden + + + +Chrysostom + + + +des-Voeux + + + +Semlers anti-prodigieuse Kirchengeschichte + + + +Hirzels Denkmaal auf Blaarer + + + +Klotzens + + + +Winkelmanns Werk + + + +Wesseling Herodot + + + +Denkstück Gedenkmünze + + + +Schilter antiquit. vet. German + + + +Jacobi Romanzen + + + +Clodius hochberühmtem Werk + + + +Leßings Hamb. Dramaturgie , 1.–6. St. vom 1.–19.5.1767 + + + +Grillo’s + + + +Moschus u. Bion + + + +Heyne hochbelobter Virgil + + + +Engl. Bücher vgl. + + + +S. Blair + + + +Ich wünsche Ihnen … Schluss von Luthers Erklärung der 4. Bitte des Vaterunser + + + +Mutter + + + +Lindnern + + + +Fischern + + +Brief Nr. 347 + + +Ausziehen Hamanns Zwischenwohnung nicht ermittelt; ab August 1768 wohnt Hamann im mittelsten Tragheim, vgl. + + + +gantz allein vgl. + + + +Fragmente … , 1. Sammlung, zweite Auflage; Herder forderte Hamann zu einer privat-brieflichen oder öffentlich-gedruckten Rezension auf, vgl. . + + + +Sie wohl , 3. Sammlung; Hamann hat zuvor mehrfach um die Übersendung eines Exemplars gebeten, vgl. + + + +Allotria abgelegene Angelegenheiten + + + +Pr. L. + + + +HE Verleger + + + +Klotz neuester Bibliotheck , 1. Bd., 2. St. + + + +lateinschen Gottsched , gemeint ist + + + +blunders engl. grober Fehler, Patzer + + + +makaronischer Brief eines hominis obscuri Brief in vermischter Sprache eines dunklen Menschen + + + +virum clarissimum dt. sehr berühmten Mann (auch: klaren, deutlichen) + + + +gemishandelten Freund Lindners Lehrbuch der schönen Wissenschaften wurde in der Deutschen Bibliothek der schönen Wissenschaften, 1. Bd., 1. St., S. 50–60, verrissen; vgl. . + + + +Maschinerey Intrige; es geht wohl um die Übermittlung von Insiderinformationen aus Königsberg für den Verriss von Lindners Lehrbuch in der Deutschen Bibliothek der schönen Wissenschaften. + + + +Kurellaschen Hause Der Sohn von war ein Jugendfreund Herders in Königsberg; in der Rezension der Fragmente in der Deutschen Bibliothek der schönen Wissenschaften, 1. Bd., 1. St., S. 162 heißt es über Herder: „Noch vor drey Jahren hat er sich zu Königsberg aufgehalten; wenigstens besitze ich von ihm ein „Fragment zweener dunklen Abendgespräche“, an Herrn Kurella, nach dem Tode seines Vaters, welches am 18ten des Märzmonats 1764 unterschrieben ist.“ Es wird darauf als Beispiel für Herders Dunkelheit gebracht, wohl ein Erstdruck (vgl. SWS XXIX, S. 9f.). + + + +Bibliothek + + + +L. u Sch. und + + + +Kanter + + + +Gumbinnen ostpreußische Stadt gut 100 km östlich von Königsberg, heute Gussew; zu + + + +Genius u Mores eruditorum + + + +Literaturbriefen + + + +Lobredner Herder erwähnte Klotz bereits in den Fragmenten, 2. Sammlung, S. 304 und S. 365 als verdienstvoll und wünschte sich eine Rezension von ihm; 1767 brachte Herder positive Rezensionen von Klotz’ Carmina und Opuscula varii argumenti in der Allgemeinen deutschen Bibliothek, 5. Bd., 1. St., S. 224–228 und 2. St., S. 74–85; zu den Opuscula varii argumenti schreibt Herder u.a.: „In dieser Sammlung von 12. kleinen Stücken werden die Liebhaber der Philologie, der griechischen und lateinischen Musen, einige so schöne Aufsätze finden, daß sie sie ohne Streit nuzbare Fragmente zur Kritik des Schönen heißen werden.“ + + + +neuen Auflage , 1. Sammlung, zweite Auflage; vgl. + + + +Stelle , 1. Sammlung, S. 248–250 + + + +Lobredners in der Bibliothek Wohl Herder selbst, vgl. (mit Bibliothek ist wohl die gemeint, wo Herders Rezensionen von Klotz erschienen). Hamann wirft Herder hier mit seinem spöttischen Vorschlag, ihn in den Fragmenten durch Klotz zu ersetzen, literaturkritischen Opportunismus vor. + + + +HE Geh. Rath Geheimrat + + + +Originalfreund vgl. , 1. Sammlung, S. 240f.: „Lasset mich einige neuere Originalschriftsteller anführen, die diesen Gratien geopfert haben, und die Ehre unserer deutschen Literatur sind.“ (darunter Hamann); vgl. + + + +Herel + + + +Jünger … vgl. den ersten Satz der Rezension von in , 1. Bd., 1. St., S. 161f.: „Der Verfasser dieser Schrift ist Herr Johann Georg [sic!] Herder, jetziger Collaborator an einer Classe zu Riga, ein junger Schriftsteller, der aus der Schule des Herrn Hamanns ausgegangen ist und von welchem man sagen möchte; der Jünger ist grösser, denn sein Meister.“ + + + +Satyre in biblischer Schreibart + + + +mica dt. Körnchen + + + +Dusch + + + +genius saeculi dt. Zeitgeist + + + +Journal vmtl. + + + +cunctando dt. Zaudern + + + +scribendo dt. Schreiben + + + +harmoniam praestabilitam die von Gott im Voraus festgelegte Harmonie der Dinge nach der Monadologie von + + + +HE. Geh. Raths u seiner Magister Schwaben Wie seinen Jünger hat, so hat auch seine Anhänger. + + + +Moses Mendelssohn sein Phädon + + + +in loco dt. an diesem Ort; gemeint ist + + + +stammeln vgl. , 1. Sammlung, S. 249 (über Hamann): „Eine Zunge kann stammlen, wenn die Seele gewisse Ideen nicht auszudrücken weiß.“ + + + +la Mare + + + +Crantzens Geschichte von Grönl. + + + +Samml. der Hollsteinschen Litteratur Briefe + + + +Schmalt nicht ermittelt + + + +Baumgartenschen vgl. + + + +Orthotomie Anpassung der Lehrform an den Adressaten + + + +Petrus Ramus ; kommt auch in vor + + + +Accise Directorio + + + +Lauson + + + +Plombage Comptoir als Zoll- und Plombageeinnehmer am Königsberger Licent + + + +HE Müntzmeister Goesche u Mag. Kant und + + + +Lindner an seines Schwagers Stelle anstelle von + + + +John + + + +Beobachtungen nicht ermittelt + + + +Sam. Sharp nach Italien + + + +Voltaire ; vgl. , S. 3–5 + + + +Clairon Claire Josèphe de la Trude Clairon (1723–1803), frz. Schauspielerin + + + +excolirt vervollkommnet + + + +Shakespear + + + +anglicismum vgl. , S. 5 + + + +Zuschauer + + + +Plutarch + + + +Thorzeddel Torzettel; auf einem solchen wurden die Namen der ankommenden Reisenden bei der Abfertigung an den Toren veröffentlicht. + + + +ως εν παροδω dt. wie im Vorübergehen + + + +Ingenu + + + +Defense + + + +Abus + + + +Beschuldigung vgl. , S.  xii, Anmerkung: „Mr. Rousseau a pris son Contract-Social, mot pour mot, d’Ulrici Huberti de Jure civitatis, Lib. III. Imprimé à Franequeur en Frise en 1684, & réimprimé à Francfort en 1718. Ce Livre est dans toutes les grandes Bibliotheques; on peut vérifier cette accusation.“ + + + +Rousseau + + + +Ulrici Huberi de Ciuitate + + + +modeste u tranquille Xan Xung So ist die Zueignungsschrift in , S. xvi unterschrieben: „Ton Frere, Modeste & Tranquille Xan-Xun.“ + + + +Satyrae des Herelii u seine Epistolam criticam und + + + +Herelsche Uebersetzung des Alciphrons + + + +HE Hartknoch + + + +Ukasen u neuen Tariff Ein Ukas war ein Erlass der Zarin; Hamann meint entweder neue Zoll- und Grenzbestimmungen zwischen Preußen und dem zum Russischen Kaiserreich gehörenden Riga oder die Bitte steht bereits im Zusammhang der großen Instruktion, vgl. . + + + +Verleger + + + +Brief Nr. 348 + + +Hartknoch + + + +sedentem in telonio dt. am Zoll sitzend, vgl. u.a. Mt 9,9; bei der + + + +Directorio + + + +junge Frau + + + +Freunde Mglw. ist gemeint; tatsächlicher Übersetzer von war . + + + +Codicis 1767 berief eine Gesetzgebende Versammlung aus allen Teilen Russlands, um eine aufgeklärt-absolutistische Gesetzessammlung zu erarbeiten; ihre Instruction für diese, die 1769 öffentlichkeitswirksam in mehreren Sprachen erschien und schon vorher auszugsweise zirkulierte, wurde in ganz Europa gelesen; die Schrift war in großen Teilen Montesquieus de l’Esprit des loix entlehnt (außerdem Beccarias Von den Verbrechen und von den Strafen), enthielt aber auch eigene Artikel; vgl. Herders Kommentar, . + + + +Brief des gekrönten Philosophen von S. S. begrüßte Katharinas Gesetzesvorhaben in mehreren Briefen an sie euphorisch (vgl. Michael Schippan: Die Aufklärung in Russland im 18. Jahrhundert. Wiesbaden 2012, S. 106–108); ob und wie diese Briefe öffentlich bekannt waren bzw. wie Hamann davon erfuhr, ist nicht bekannt. + + + +Steidel + + + +Meisterstück von Kritik an Ihren Fragmenten die versprochene Rezension von ; vgl. + + + +letzten Platz vgl. die Passage über Hamann in , 1. Sammlung, S. 248–250, wo Herder ihn als einen der neueren „Originalschriftsteller“ aufführt, die „die Ehre unserer deutschen Literatur sind“ (S. 240f.); außerdem + + + +Homilien pro futuro dt. Pläne zu künftigen Predigten + + + +Hausen … , Vorrede, S. xx–xxii + + + +Fragmente + + + +Montesquieu + + + +Corollarium des Verfaßers vom Verdienst dt. Folgesatz; + + + +Corvée in der Encyclopedie dt. Frondienst; + + + +Gesetzbuch , vgl. + + + +in continente dt. unverzüglich, sogleich + + + +rthl Reichstaler, eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze, entspricht 24 Silbergroschen (Groschen: Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch). + + + +HE. Secr. B. + + + +Mad. Hartknoch + + + +Project zum Codex , vgl. + + +Brief Nr. 349 + + +Umgange in Mitau im August 1765 und zuletzt Ende April 1766, vgl. ; in Mitau, heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) + + + +Beverland Die ‚Beverlandsche Hypothese‘ geht auf den Zusammenhang von Sexualität und Sündenfall, vor allem vorgebracht in . Herder meint hier aber wohl auch allgemeiner allegorische Genesis-Exegese; vgl. Herders Notizen zur Zweiten Urkunde über die Schöpfung und Zustand des Menschen, SWS XXXII, S. 167, außerdem . + + + +Hr. Hartkn. + + + +Geschöpf Gottes nach 1 Mo 2,7 + + + +Geschöpf der Menschen nach 1 Mo 3 + + + +pro positu corporis sui dt. nach der Stellung des Körpers + + + +Roußeau + + + +Kant + + + +Tobias Shandy umständlich ausweichende Figur in , mglw. nach , 3. Buch, 41. Kapitel: „Weil es Gott so gefallen hat.“ + + + +Urkunde vgl. zu den folgenden Ausführungen Herders über die Genesis dessen Entwürfe von 1768/69, die er später auch in Aelteste Urkunde einfließen ließ: , und + + + +mein drittes Kapitel Herder Entwurf über 1 Mo 3 + + + +Origenes z. Beverland von bis + + + +v. 1. Vers 1, 1 Mo 3,1 + + + +nachahmende Thier des Aristoteles , Kap. 4 + + + +Quelle unsres Uebels Klugheit vgl. 1 Mo 2,17 und 1 Mo 3,5 u. 22 + + + +Anakreon … , 22. Ode an Bathyllos, in der Übersetzung von , S. 60: „Laß dich, mein Bathyll, im Schatten / Dieses schönen Baumes nieder. / Er bewegt die zarten Blätter, / Auch an seinen dünnsten Aesten. / Neben ihm fließt eine Quelle, / Die uns murmelnd an sich locket, / Und geschwätzig überredet. / Welcher Wandrer geht vorüber, / Wenn er diesen Lustort schauet!“ + + + +Sokrates seinen Phädon vgl. , 229a–b + + + +Verdrehungen Beverlands + + + +Risquo Risiko + + + +seyn wie Gott 1 Mo 3,5 + + + +Weib 1 Mo 3,6 + + + +Namen im 3. Kapitel Jahwe Elohim anstatt Elohim + + + +Augen aufgethan 1 Mo 3,7f. + + + +Nachtheile 1 Mo 3,14f. + + + +Orientalische Sänger Moses + + + +Nachasch hebr. נחש, Schlange + + + +Schmerzen der Geburt 1 Mo 3,16 + + + +παραδοξον Paradoxon + + + +Ackerbau 1 Mo 3,17–19 + + + +Göttlicher Sammlers Moses + + + +Ein Geschlecht der Lebendigen 1 Mo 3,20 + + + +Cherub 1 Mo 3,24 + + + +Bigot buchstabengläubig + + + +Homer + + + +Plato + + + +Phyllis Gestalt der griechischen Mythologie; sie begeht aus Trauer über die Abwesenheit des Geliebten Demophon (Damon) Selbstmord und wird in einen Mandelbaum verwandelt, dessen Blätter austreiben, als Demophon ihn umarmt. Nach , 2. Brief. Topisch in vielen bukolischen Gedichten. + + + +fac tuum officium dt. tue deine Pflicht (Ter. Ad. 69) + + + +Kön. Streit. Königsberger Streitigkeiten + + + +Recens … Hamann erwähnt Herder in seiner Polemik gegen Klotz in , 5. St. vom 15.1.1768 (N IV,312–315) nur beiläufig und ohne seinen Namen zu nennen + + + +Lindners Zurücksetzung der Verriss von Lindners Lehrbuch der schönen Wissenschaften in Klotz’ Deutscher Bibliothek der schönen Wissenschaften, 1. Bd., 1. St., S. 50–60, vgl. + + + +Collektaneenbuch individuelle Zusammenstellung von Informationen + + + +orbis pictus Anspielung auf + + + +Purpurlappen Anspielung auf , 15f. + + + +Klotzische Narr vmtl. , der Lindners Lehrbuch der schönen Wissenschaften in Weißes Neuer Bibliothek der schönen Wissenschaften, Bd. 5, 2. St. (1767), S. 333–341 negativ rezensierte und ein Anhänger von Klotz war (die Rezension ist mit „R“ unterschrieben) + + + +Bibliothekar der sch. W. wohl , den Herder hinter der Sigle „Dtsch“ in der Rezension der Deutschen Bibliothek der schönen Wissenschaften, 1. Bd., 1. St., S. 50–60 vermutet + + + +Hällischen die erschien in Halle + + + +Leipzigern erscheint in Leipzig + + + +Rath Kl. Ihre Stelle , vgl. + + + +Note … die Passage über Hamann in , 1. Sammlung, zweite Auflage wurde nur leicht verändert und mit einer Anmerkung gegen bzw. versehen (vgl. zu dieser SWS I, S. 227) + + + +Torso über Abbt + + + +Lebensbeschreiber + + + +Berl. Zeit.schr. Berliner Zeitungsschreiber, gemeint ist wiederum + + + +Werke wohl die Vermischten Werke von , die ab 1768 erscheinen + + + +Htkn. ; vgl. Hamanns Beschwerde + + + +Polypragmatischen Müßiggange Anspielung auf + + + +Hermessäule Herme, Pfeiler mit aufgesetztem Kopf und Schultern + + + +Plan zum Gesetzbuch , vgl. + + + +Montesquieu + + + +Beccari + + + +loci communes dt. Gemeinplätze + + + +Myster Mysterium + + + +Corvée dt. Frondienst; aus , vgl. + + + +Winkelmann Winckelmanns Brief an Paul Usteri vom 2. Januar 1768, vgl. , S. 204: „Bey dieser Gelegenheit bitte ich dem Pindarischen Verfasser meines Lobes, in den sogenannten Fragmenten über die neue deutsche Litteratur, meinen allerverbindlichsten Dank abzustatten. Denn ich entdecke in der Schreibart einen Schweizer, und ich kan also vermuthen daß Euch derselbe bekannt seyn müsse“; er nimmt Bezug auf , S. 310; vgl. auch . + + + +Schweitzerprediger nicht ermittelt + + + +Stücke voraus In den Jenaischen Zeitungen von gelehrten Sachen, 76 St. vom 21.9.1767, S. 630 (Rezension über ) heißt es: „Unser Seculum künstelt zu sehr, und unsere meisten Schriftsteller geben uns, statt Goldes, Email auf Kupfer. Man erinnere sich an einen Plinius und Seneca, verglichen mit Abbt und Herder, vielleicht kan man daraus das Metall unsers Jahrhunderts bestimmen.“ + + + +Abbt + + + +Bedlam Londoner Irrenhaus; in der Rezension der Jenaischen Zeitungen von gelehrten Sachen, 21. St. vom 11.3.1767, S. 172f. über die heißt es über Herder: „Herders Fragmente. Dritter Theil. Wir hoffen zu Gott, daß dieser Hr Herder, wenn ihm dereinst der Taumel vergangen ist, noch ein vortreflicher Schriftsteller werden wird.“ + + + +geschrieben , Brief nicht überliefert + + + +Willamov , der 1767, auf dem Weg nach St. Petersburg, Herder besuchte + + + +antworten Herder an , 31.10.1767 (HBGA, Bd. 1, S. 88–91) + + + +drittes Stück , 1. Bd., 3. St., S. 60–70 + + + +Arndt in Peterb. in St. Petersburg; Brief nicht überliefert + + + +Will. + + + +Ruf nach St. Petersburg, siehe den Brief an den dortigen Kirchenkonvent, 28.4.1767 (HBGA, Bd. 1, S. 77–79) + + + +Funerabilien auf Abbt + + + +Werke Herder meint mglw. seine Schrift zur Archäologie des Morgenlandes oder bereits die Kritischen Wälder; erstere erschien nie, letztere 1769 anonymn. + + + +mit meinem Namen anders als die anonym veröffentlichten Fragmente + + +Brief Nr. 350 + + +sicher Herder bat zuvor um Diskretion mit seinen Briefen, vgl. + + + +Hartknoch + + + +Stewarts politische Oekonomik + + + +Bischoff alkoholisches Mischgetränk, bestand wohl meist in einem Aufguß von rotem Wein auf zerschnittene, frische, bittere Pomeranzen oder Pomeranzenschalen mit einem Zusatz von Zucker + + + +Noah sein Most 1 Mo 9,21 + + + +Anfang Ihres Briefes Herders Genesis-Exegese ab + + + +Schmeicheley + + + +Christo und Belial 2 Kor 6,15 + + + +inferna dt. untere Teile + + + +superna dt. obere Teile + + + +secretis arbitris dt. geheim und ohne Zeugen + + + +seine Füße decken Jes 6,2 + + + +D … nicht ermittelt + + + +Pythagorischen Diät Schweigen über die Geheimlehre (Gebot unter den Novizen des Pythagoreischen Bundes) + + + +Mutter nach 1 Mo 3,20 + + + +Rêveries + + + +Jephtha Jephtah ist der Sohn einer Hure und Heerführer der Gileaditer im Sieg über die Ammoniter, Ri 11,1 + + + +Fragmente Herder kam aus sehr einfachen Verhältnissen in Mohrungen und war bis 1767 nur Candidat an der Domschule zu Riga; seinen Aufstieg zum Pastor hat er auch dem Ruhm durch die Fragmente zu verdanken, so die Insinuation. + + + +puri puti dt.: ein ganz Reiner; d.h. einer, der nur sein eigenes Fach kennt + + + +wie ein Aeschylus laut , 279 führte die Maske ein + + + +Reliquien mglw. ist der kleine Versuch über die „Origenes“ gemeint, den Hamann einmal nach den Sokratischen Denkwürdigkeiten schreiben wollte (vgl. ) + + + +erste 1 Mo 1 + + + +os grajum lat. Grais ingenium, Grais dedit ore rotundo Musa loqui; dt. Den Griechen verlieh die Muse Talent, den Griechen, gerundeteten Mundes zu sprechen, ihnen (, 323f.) + + + +Ferguson + + + +Ueberschattung … Lk 1,35 + + + +Vetter Beverland , vgl. + + + +an den Buchstaben vgl. + + + +mosaischen Schlange 2 Mo 4,2–5 + + + +dritten Capitel Mosis 1 Mo 3 + + + +Rousseauische Corollaria Folgesätze, wohl Herders Rousseau-Anmerkungen + + + +Green + + + +Kant + + + +Also werd’… Aus der dritten Strophe des Liedes „Nun ruhen alle Wälder“ von , vgl. , S. 446f. + + + +Beverlandschen Hypothese Beverland vertrat in Peccatum originale 1678 die These, der Sündenfall bestehe nicht bloß im Verzehr eines Apfels, sondern meine den Geschlechtsverkehr; vgl. . + + + +manum de tabula dt. „Hand vom Bild!“ (im Sinne von: nicht weiter anrühren, nach , XXXV,36,80) + + + +sicco pede dt. trockenen Fußes + + + +Klotzischen Recension zufrieden mit der nur beiläufigen Behandlung Herders in Hamanns Polemik gegen in , 5. St. vom 15.1.1768 (N IV,312–315); vgl. + + + +Baal … Jer 19,5 + + + +Lehrbuch + + + +Appendix nicht ermittelt + + + +Anmerkung + + + +primum mobile die äußere, erste sich bewegende Sphäre im geozentrischen Weltbild, welche die anderen mitbewegt + + + +fauxfilés dt. aneinander geheftet, eng verbunden + + + +ersten Theil , 1. Sammlung, 2. Auflage + + + +zu hitzig gerathen + + + +Litteraturbriefen + + + +genius saeculi … + + + +Verfasser der Fragmente So wird Herder meist in Rezensionen genannt, da seine Fragmente anonym erschienen; so auch in Hamanns Klotz-Polemik in KGPZ, 5. St. vom 15.1.1768 (N IV,312–315). + + + +Winkelmann , vgl. + + + +corvée … dt. Frondienst; , vgl. + + + +Project des Gesetzbuches , vgl. + + + +taliter qualiter dt. einigermaßen, so gut es eben geht + + + +Hermes + + + +L’homme aux quarante écus + + + +Candide, Maupertuis ; + + + +Berens + + + +Meibom’s alte Musicos + + + +portugiesische Heldengedicht + + + +Stewart’s politische Oeconomie + + + +Münzwesen + + + +Ferguson + + + +Phyllis + + +Brief Nr. 351 + + +Wendler mglw. der leipziger Verleger Johann Wendler (1713–1799) + + + +Unbekanten nicht ermittelt + + + +Kanterschen Buchladen + + + +libiren Libation, Trankopfer darbringen + + + +L. + + + +Lauson + + + +Bondeli + + + +50 rth Reichstaler, eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze, entspricht 24 Silbergroschen (Groschen: Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch). + + + +Bureau bei der + + + +Bruders , vgl. + + + +Gervais + + + +HE Hartknoch + + + +Kanter … Der Kantersche Buchladen zog um in das nach dem großen Brand von 1764 neu errichtete Löbenichter Rathaus in der Mönchhofgasse 2 (es war im Besitz des Magistrats, der manche Teile vermietete, so eben an Kanter). + + + +Königes von Berlin + + + +Pindar Caesar Tacitus Plutarch , , , + + + +Moses und Ramler , + + + +Schäffner, Willamov, Hippel, Lindner … , , , , + + + +Lares und Penates Hausgötter aus der röm. Religion + + + +Steinbeck Dorf 12 km südöstlich von Königsberg, heute Rybnoje + + + +Hintz + + + +große Adler Über dem Kanterschen Buchladen hing ein Preußenadler, auch als Zeichen des königlichen Buchhandelprivilegs. + + + +Hamburgsche Recension Ihres Torso rezensierte Herders Torso in der Hamburgischen neuen Zeitung, 122. St. vom 3.8.1768 sehr positiv (vgl. O. Fischer [Hg.]: H. W. von Gerstenbergs Rezensionen in der Hamburgischen Neuen Zeitung 1767–1771. Berlin 1903, S. 71–73). Vielleicht ist aber auch die spöttische Rezension in den Hamburgischen Nachrichten gemeint (vgl. ). + + + +Kgsbergsche Hamann publizierte in KGPZ, 52. St. vom 27.6.1768 (N IV,316f.) eine witzige Rezension von Herders Torso, bei der er dessen anonymen Autor und denjenigen der Fragmente gegeneinander ausspielte. + + + +Klotz hat an L. an ; nicht ermittelt + + + +Adam Trescho + + + +Monument seiner Autorschaft Spielt auf die ironische Titelgebung als „Torso“ an in Herders Ueber Thomas Abbts Schriften. Der Torso von einem Denkmaal. war im 28. Lebensjahr gestorben, die Herausgabe seiner Werke () begann zwei Jahre später (1768), also im fiktiv 30. Lebensjahr. Klotz wiederum wurde 1768 tatsächlich 30 Jahre alt. + + + + Gemmen + + + +Archiv + + + +engl. Werk über das original Genie vmtl. (1767 anonym erschienen); vgl. + + + +Uebersetzung ist angekündigt nicht ermittelt + + + +Ihrem Verleger + + + +Hermes , vgl. + + + +Ebert in Braunschweig , vgl. + + + +Fragmente + + + +Clodius , vgl. + + + +Schaarwerk Frondienst; Hamanns Tätigkeit bei der , im Hintergrund sein Interesse an dem corvée-Artikel der Encyclopädie, vgl. + + + +Leßings Briefwechsel + + + +Laocoons (ein zweiter Teil erschien nie) + + + +Mendelsohns Phädon ; die Erstausgabe erschien 1767, eine vermehrte und verbesserte Auflage 1768 + + + +Verzeichnis Hamann bat schon mehrfach darum, vgl. + + + +Berens + + + +απεχειν Anspielung auf die Maxime des : ἀνέχου και ἀπέχου, sustine et abstine, dt. leide und meide (überliefert bei Gell. 17,19,6) + + + +Kantens Metaphysik der Moral erschien erst 1785; er erwähnte aber schon lange vorher daran zu arbeiten, vgl. . + + + +Lambert + + + +Rousseaus Dict. de Musique + + + +Jerusalems erster Band + + + +Cramer vll. + + + +Camoens + + + +autores musicos + + + +Demosthenes ; Ausgabe nicht ermittelt + + + +Protocole und juristischen Uebersetzungen bei seiner Arbeit als Französisch-Übersetzer in der + + + +Domat vmtl. ; vgl. die Exzerpte im Königsberger Notizbuch, N V,212–240 und Nadlers Kommentar S. 385. + + + +Tympf Ein Tympf ist ein Achtzehngröscher, der im Laufe der Zeit immer wieder verschlechtert wurde; ein Sechs-Groschen-Stück entsprach 1/60 Taler. + + + +Hintz + + + +Korn vmtl. Bezeichnung für Malzkaffee + + + +Verdacht des Kurellaschen Gedichts … Es geht darum, wie Klotz an Herders Jugendgedicht „Fragment zweener dunklen Abendgespräche“ kam (an Herders Jugendfreund, den Sohn von , vgl. ), das Klotz in seiner Herder-Rezension in , 1. Bd., 1. St., S. 162f. satirisch abdruckte. + + + +Homers Leben + + + +Letters on Mithology + + + +L. + + + +Swifts Briefe wohl + + +Brief Nr. 352 + + +Kanters + + + +Gleichmannia wohl Riedels Streitschriften mit „Der Antikritikus“ + + + +Riedel … Hamann las vmtl. in Riedels Ueber das Publicum, S. 217 den Verweis auf die „neue Auflage“ von Herders Fragmenten (sowie polemisch gewendete Zitate daraus bei , S. 204 und S. 214). Herder erklärte sich das so, dass Riedel sich auf unrechtmässige Weise Bogen seiner Fragmente aus der Druckerei verschaffte, vgl. die in SWS IV, 337–341 abgedruckten öffentlichen Bezichtigungen und . + + + +Latitudinarium Meint eigentlich eine gegenüber der Religionsausübung tolerante bzw. liberale Haltung in der englischen Theologie des 18. Jahrhunderts; auch pejorativ verwendet, wenn jemand sein Gewissen dehnt, um einen persönlichen Vorteil zu erlangen. + + + +HE Klotz + + + +Leßing … Lessing schrieb in den Briefen antiquarischen Inhalts gegen die und verteidigte nebenbei auch Herder: „Und solches Zeug in den Tag hinein schreiben, nennen die Herren kritisiren. War es nicht auch eben dieser F. welcher in einem von den vorhergehenden Stücken der Bibliothek einem Schriftsteller, den er doch ja von weitem erst möchte nachdenken lernen, ehe er das geringste an ihm aussetzt, Schuld gab, er habe nicht gewußt, was ein Torso sey?“ (, I, 97, 13. Brief) + + + +emeritus Ausgedienter, Veteran + + + +Escarpe Begriff aus dem Festungsbau: die innere Böschung, unterste Brustwehr eines Grabens + + + +Froschmäuselerhändeln literarische Auseinandersetzungen nach Art des Froschmäusekriegs + + + +Hintz , vgl. + + + +Einige gute Freunde … Beiträge Herders für die Königsbergschen Gelehrten und Politischen Zeitungen + + + +Allgem. deutsche Bibl. Herders Beiträge für die von 1768 sind gesammelt in SWS IV, 261–291. + + +Brief Nr. 353 + + +Rechnung des Autors vgl. ; zur Trennung von Autor und Person vgl. , S. 12f. + + + +Kabinettsprediger nach Orenburg … An einem sehr abgelegenen Ort: Orenburg ist Mitte des 18. Jahrhunderts südlich des Urals als Außenposten Russlands an der Grenze der Zivilisation gegründet worden. + + + +Diversion Ablenkung + + + +Krieg Das Russische Reich, zu dem Riga gehörte, führte seit 1768 Krieg mit der Türkei (die Kriegsschauplätze waren aber eher am schwarzen Meer); zugleich bereitete erhöhter, auch militärischer Druck auf Polen die erste Teilung von 1772 vor. + + + +Zwingel kam als Feldprediger in der Schlacht bei Kappel um. + + + +Nachtrag zu den Briefen der Montague (die Briefe der Lady Montague handelten auch von den Sitten der Türken; Hamann behandelte sie in den KGPZ, vgl. ). + + + +streitenden Kirche ecclesia militans (hier ironisch für Militärseelsorge) + + + +Loder Johann Loder (1687–1775), protestantischer Theologe in Riga und Oberkonsistorialrath. Herder verließ Riga 1769 als dessen designierter Nachfolger. + + + +Lindner … , vgl. + + + +Willamov + + + +Abraham aus Ur in Chaldäa 1 Mo 11,31 + + + +geschrieben nicht überliefert + + + +Akademie Akademie der Wissenschaften in St. Petersburg + + + +wenn Lindner ihn kannte Lindner empfahl Willamovius an die Deutsche Schule in St. Petersburg. + + + +Wakefield + + + +Mösers … ; in Auszügen abgedruckt in den Literaturbriefen, XXIII (1765), 327.–328. Brief. + + + +Vikar Die im 4. Buch von Rousseaus Emile eingeschobene „Profession de foi du vicaire savoyard“ war eine der umstrittensten Passagen und der Hauptgrund für die Zensur des Buches. + + + +zu beantworten Herder führte diesen Einfall nicht aus + + + +W. Wakefield + + + +Diogenes seine Tonne wohnte in einer Tonne; vgl. , I, Vorrede: „Diogenes sahe einst die Bürger zu Corinth mit grossen Kriegesrüstungen beschäftiget, und um nicht der einzige Müssiggänger im Staate zu seyn, wälzt er seine friedsame Tonne auf und nieder.“ + + + +Sokrates zeitgenössisch bekannter Spitzname für + + + +Gespräch Zweifel vgl. zu dem Entwurf SWS XXXII, 200f. + + + +Simmias einer der Hauptgesprächspartner in + + + +Phädon + + + +Philoktet … Am Ende des Sophokleischen Philoktet tritt Herkules als Deus ex machina auf. + + + +Moses u. den Propheten Lk 16,29; gemeint ist natürlich + + + +dignus vindice nodus dt. Knoten, der einer Lösung bedarf, nach , 191: „nec deus intersit, nisi dignus vindice nodus inciderit“ + + + +Plato u. Xenophon … d.i. zwischen (nicht hinter) den Sokrates-Bildern Platons und Xenophons, ebenso wenig folgend + + + +Philosophical Enquiry + + + +Uebersetzers … wohl ; Herder führte den Plan nicht aus + + + +Klotz … Klotz verfasste etwa eine Vorrede zu . + + + +Abhandlung vom Geschmack Die „Introduction on Taste“ zu war bereits in der 2. Auflage von 1759 enthalten, ebenso in allen weiteren. + + + +Recherches philosophiques … wohl Abbé Des François (Übers.), Recherches philosophiques sur l’origine des idées que nous avons du Beau & du Sublime, précédées d’une dissertation sur le gout, Traduites de l’Anglois de M. Burke Par l’Abbé D. F. (2 Bde., London 1765) + + + +Darjes-Riedel-Hutchesonschen Aesthetik ; ; + + + +Secr. Berens + + + +Rußischen Platon … ; vgl. Herders Vorrede SWS XXXII, 202 + + + +Homilien des Chrysostoms + + + +Graf von der Lippe + + + +Westfeld ; der Brief vom 19. August 1768 ist abgedruckt in Johann Gottfried von Herder’s Lebensbild, I,2, S. 361–363. + + + +Abbts Torso + + + +Hamannischen Club vgl. die Polemiken von Klotz über die Hamännchen, zu und + + + +Sir Hudibras + + + +Humischen Essays … , 4. Bd., S. 189–234: 17. Versuch „Von dem Ursprunge und Fortgange der Künste und Wissenschaften“ + + + +Kuhhaut zu einem Carthago nach der Sage der Stadtgründung durch Dido, , 1,365–368 + + + +Winkelmanns Tempel … + + + +Yorik’s Predigten (die Übersetzung erschien in Zürich) + + + +Churchill + + + +Swift + + + +Sterne’s Laune ; zum Launischen in der englischen Literatur vgl. , 1. Sammlung, 2. Auflage, S. 585 + + + +sentimental journey + + + +Tristram + + + +a pindaric address … + + + +the new Bath Guide … + + + +Gay’schen Oden Verschreibung für Gray; + + + +Collection of several Poems + + + +Richard Bentlei Richard Bentley (1708–1782), Sohn des berühmten Philologen; Herder meint die Ausgabe + + + +Royalfolio Großfolio-Format, hier 38,4 cm Blatthöhe + + + +Schröder Student in Riga und Freund von Herder und Hartknoch + + + +Martinstage Der Martinstag liegt fest auf dem 11. November; nach gregorianischem Kalender schreibt Herder also am 22. November 1768. + + + +Miss Bèrens + + + +Schwarz, Secr. u. not. publ. Adam Heinrich Schwarz (1740–1800), aus der Rigaer Kaufmanns- und Ratsherrn-Familie Schwarz; Secr. u. not. publ.: Sekretär und notarius publicus (öffentlicher Notar) + + + +a nuptial wish to Mr. Schwarz and Miss Berens Vgl. die in SWS XXIX, 34 genannte Publikation: „Drey moralische lieder dem moralischen Schwarz und Berensschen Brautpaar zum freundschaftlichen Denkmahl verehret. den 11. November 1768“ (dort ist aber nur Herders „Wiegenlied“ abgedruckt). + + + +ausgebracht ins Gerede gebracht + + + +Abimelech 1 Mo 20,2 + + + +recueil … + + + +Winkelmannen + + + +quid-quid Graecia mendax / audet in historia dt. was immer lügnerische Griechen sich in der Geschichte gewagt haben zu behaupten (, 10,174f.) + + + +Löenschen Reisebeschreibungen + + + +d’Origny + + + +Shaw + + + +Wüste des Anfanges 1 Mo 1,2 + + + +Klotz + + + +Leßings Briefe ; vgl. + + + +Herelios, Meuselios, Harlesios, Curtios, Hausenios etc. , , und + + + +Ceciderunt in profundum sind in den Abgrund gefallen + + + +Sie haben Recht + + + +in ipso ornando um sich selbst zu schmücken + + + +Litterat. Br. + + + +Abbt + + + +zweiten Stück über Abbt Gemeint ist der zweite Teil von Herders Torso, der aber nicht veröffentlicht wurde; Herder rechnete öffentlich mit Klotz ab in den Kritischen Wäldern. + + + +Ein seichter Autor Gemeint ist noch immer Klotz; vgl. + + + +in seinem Schlamm versinke Ps 69,3 + + + +halben Bogen anlegen Herder war mit dem Schreiben des Briefs am unteren Ende der Seite angelangt und quetschte das PS in die Marginalie. + + + +Sterne , vgl. + + + +Corvee , vgl. + + + +Hartkn. + + + +Instruktion , vgl. + + + +Möserschen Br. , vgl. + + +Brief Nr. 354 + + +Willamov ; vgl. + + + +Ich habe hier viel ausgestanden vgl. + + + +s … seine + + + +molliter ossa cubant die Gebeine liegen sanft (gängige röm. Grabinschrift, vgl. etwa 1,3,75) + + + +Paz + + + +Hartknoch + + + +Mitau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga); Hamann war von 1765 bis Anfang 1767 in Mitau + + + +Steideln + + + +daß die G…ne fröhlich werden Spr 3,8 + + + +D. st. v wohl Dezember stili veteris (Datum alten Stils, also julianisch) + + + +beantw. den 19 Febr. nicht überliefert + + +Brief Nr. 355 + + +sine die et consule ohne Tag und Jahreszahl (die Römer benannten die Jahre nach den regierenden Konsuln); gemeint ist (vorher schrieb Herder im April 1768) + + + +Klotzianer Angänger von ; vgl. + + + +gute Aussichten dorten in Riga, vgl. + + + +Diversion noch Conföderation vgl. Herders Wortspiel von Divisionsprediger und Diversion (Ablenkung) in ; Conföderation ist mglw. eine Anspielung auf die confoederatio helvetica und steht im Zusammenhang von Zwinglis Tod als Feldprediger. + + + +Lobredner anderer Hamann richtete zuvor an Herder den Vorwurf, ein Lobredner von Klotz zu sein, vgl. . + + + +ab hoste consilium 4,428: „Fas est et ab hoste doceri“ – „auch vom Feinde Rat annehmen“ + + + +Hamb. Nachrichters Geschwätz In den Hamburgischen Nachrichten aus dem Reiche der Gelehrsamkeit, 48. St. vom 21.7.1968, S. 391–393 wird Herders Schreibart im Torso verspottet; im 59. St. vom 29.7.1768, S. 477–482 wird Klotz’ Spott von den Hamännchen und der Königsberger Sekte wieder herausgeholt und Herder weiter verspottet. + + + +Berl. ihrs Die Anzeige mit Invektive gegen Klotz in ,12. Bd., 2. St. (1770), S. 284f., Kürzel S (Nicolai), passt zeitlich nicht; mglw. ist die Rezension in der Vossischen Zeitung gemeint, die Hamann auch in erwähnt. + + + +neue Ausgabe , 1. Sammlung, 2. Auflage; vgl. + + + +Ος εν παροδω dt. wie im Vorübergehen + + + +operibus u opusculis dt. Werken und Werkchen + + + +Ihrem Verleger + + + +Torso + + + +4ten Theil Herder kündigte einen vierten Teil von der Fragmente verschiedentlich an, publizierte ihn aber nie. + + + +altum silentium dt. tiefes Schweigen (nach , 10,63) + + + +Kanters … die Anfrage nach Beiträgen für die KGPZ, vgl. + + + +Lambert und Kant , + + + +12 Auszügen aus dem Engl. In den KGPZ erschienen 1770 mehrere Übersetzungen Hamanns, vgl. N IV,339–363. + + + +Gentleman’s Magazin + + + +hors d’oeuvres nebensächliche Werke + + + +Sylbe von Ihrem Verf. erfahren soll Herder war sehr bedacht auf die Anonymität seiner Publikationen, besonders nach den Indiskretionen der Klotzianer. + + + +Bruder + + + +bruit Dt. Gerücht. Die Rede von einer Königsberger Sekte und den Hamännchen wurde von Klotz bzw. Riedel im 1. Bd. der Deutschen Bibliothek der schönen Wissenschaften in die Welt gesetzt und etwa in den Hamburgischen Nachrichten, 59. St. vom 29.7.1768, S. 477–482 wiederholt. + + + +China China Die chininhaltige Chinarinde wurde zur Fiebersenkung verwendet. + + + +un homme … Dt. ein Mensch ist der Menschheit schon dadurch nützlich, dass es ihn gibt; in Rousseaus Nouvelle Héloise (3. Teil, 22. Brief von Milord Edouard) angeführt gegen das von St. Preux verteidigte Recht zum Selbstmord. + + + +Corvée der abgeschriebene corvée-Artikel, , vgl. + + + +Caylus , vgl. + + + +Home + + + +philosophical Enquiry , vgl. + + + +Humes Versuch … , 4. Bd., S. 189–234 + + + +Marechal de Saxe Reveries , vgl. + + + +Churchill , vgl. + + + +Baffy über das Originalgenie wohl + + + +schlechte Beurtheilungen im Magaz. , Juni 1767, S. 309–313 + + + +Schmidt Anführung + + + +Anstey’s Bath Guide , vgl. + + + +Ausgabe von Grey’s Oden , vgl. + + + +Loenschen Samml , vgl. + + + +Steuart’s Oeconomia + + + +Goguet + + + +Bochart mglw. oder im Kontext von + + + +Huetii Origines mglw. + + + +L’origine … + + + +Hesiod + + + +Young … Young, Night-thoughts + + + +Meine Spinnerinnen und ihre Mutter, die, nachdem Hamann zunächst mit seinem Bruder am 15. August 1768 in die Bondelische Wohnung eingezogen war, wohl um Weihnachten nachfolgten. + + + +Brackgut untaugliches Gut oder Waare, Ausschuss + + + +Hintz + + +Brief Nr. 356 + + +Kanters + + + +Kritischen Wäldchen , 1. und 2. Wäldchen + + + +Verschwiegenheit Herder verschwieg zuvor seine Arbeit an den Kritischen Wäldern; ebenso leugnete er nachher beharrlich seine Autorschaft sowohl im Privaten (vgl. ) als auch in öffentlichen Erklärungen (vgl. SWS IV, S. 340f.). + + + +digito monstratus: hic est! verkürzt aus „at pulchrum est digito monstrari et dicier hic est“, dt. schön ist es doch, wenn man auf dich zeigt und gesagt wird: der ist’s! (, 1,28) + + + +Kgsbergschen Gelehrten Zeitungen + + + +Brüder wohl Freimaurer + + + +☉ und ◻ ☉ ist ein alchemistisches Symbol für Sonne, ◻ wird in der Freimaurerliteratur als allgemeines Symbol für ‚Loge‘ verwendet; Bedeutung hier unklar, vmtl. Ironisierung von freimaurerisch-alchemistischer Esoterik. + + + +Mitbruder und Verleger war gemeinsam mit Herder Mitglied der Rigaer Loge „Zum Schwert“. + + + +Pythagoräischen Weltweisheit Anspielung vmtl. sowohl auf das Freimaurertum als auch auf die Verschwiegenheit Hartknochs (und Herders), vgl. + + + +weyl. HE. Verleger + + + +Garrey’s Geschichte des Schlafes + + + +übersetzen wohl die englischen Texte aus dem Gentleman’s Magazine für die Königsbergschen Gelehrten und Politische Zeitungen, vgl. + + +Brief Nr. 357 + + +Director Magnier + + + +δος μοι που στω dt. gib mir, wo ich Stehen kann [und ich will die Welt aus den Angeln heben]; Ausruf des + + + +HE. de Lattre + + + +Schmähschrift (ein Freund von Klotz) veröffentlichte in der Deutschen Bibliothek der schönen Wissenschaften, 9. St. (1769, dem ersten dieses Jahres), S. 119–138 eine Polemik gegen Herders Fragmente, 1. Sammlung, 2. Auflage, und zwar bevor diese ausgeliefert wurde; Herder vermutete einen Diebstahl in der Druckerei und andere Intrigen (vgl. ); die Auflage wurde schließlich einbehalten und makuliert, wohl auch um die in die unangenehme Situation zu bringen, ein nicht erschienenes Buch rezensiert zu haben. + + + +neue Ausgabe … Die 2. Auflage der 1. Sammlung von Herders Fragmenten wurde 1768 gedruckt, die erste erschien 1766. + + + +kritischen Wälder , 2. Wäldchen + + + +erste mal verrathen Herder vermutete geschwätzige Königsberger, vgl. . + + + +Blindekuhspiel Herder wird mit diesem fortfahren, vgl. , und zwar, wie Hamann schon vermutet, zu seinem Nachteil. + + + +Klotz + + + +Polygraphen als Polyhistors Vielschreiber statt Universalgelehrter + + + +Kirchen u Schulamt zu verwalten In der vorherigen Besprechung der Fragmente in der Deutschen Bibliothek der schönen Wissenschaften, 1. Bd., 1. St., S. 161 wurde neben Herders Namen auch seine Stellung als „Collaborator an einer Classe zu Riga“ enthüllt. + + + +Hiob oder Nebucadnezar Hi 42,12–17 und mglw. Dan 2,46f. + + + +Bureau bei der + + + +Geschichte der spanischen Dichtkunst + + + +Meinhardt ; „verdunkelt“ wohl im Sinne von übertroffen + + + +Grülichs Geschichte des Schlafes + + + +freymüthigen Briefe über das Χstentum + + + +Beantwortung des Mösers , vgl. + + + +Verleger + + + +Göttingsche Gelehrte Zeitung + + + +Thomas Reden + + + +plagii … , 33. St. vom 17.3.1764, S. 261f.: „Da alles dieses geschrieben war, finden wir, fast mit Bedauren, daß ein sehr grosser Theil dieser gekrönten Rede aus einer im Jahre 1758 abgedruckten Schrift genommen ist, die zum Titel hat: Recherches & considerations sur les Finances de France. Hr. T.[homas] hat also vornemlich den Ruhm des Umkleidens verdient.“ + + + +Oberpraetor wohl + + + +requete dt. Ansuchen, an , wegen der entliehenen Bücher, vgl. + + + +Daguesseau Oeuvres + + + +Pindar … Herder bat wohl zuvor Hamann mündlich über um eine -Ausgabe; Hamann sandte aber wohl doch seine eigene Ausgabe, jedenfalls schickte Herder sie bald darauf zurück, vgl. . + + + +Stark + + + +Libellus in Aeschyli Prom. vinct + + + +Geh. R. Klotz + + + +Kanter verlegt jetzt etwas von ihm … + + + +deutsche Abhandl. vmtl. + + + +Kennicottsche Project + + + +aus Büsching Starck war Büschings Protegé; etwa in , I,695 wird für das Kennicott’sche Projekt geworben. + + + +Geogr. + + + +Basedow + + + +neuen Ausgabe , 1. Sammlung, 2. Auflage, vgl. + + + +Hintz … übernahm 1769 mit die Mitauer Filiale der Hartknochschen Buchhandlung; Hinz betätigte sich aber zu eifrig als Freimaurer (wie Hamann tadelt); schon in seiner Königsberger Zeit betätigte er sich als ‚Redner‘ in der Loge ‚Zu den drei Kronen‘ und bekleidete ein solches Amt auch in Mitau. + + +Brief Nr. 358 + + +Briefen Hamann erhielt Herders Brief am 31. März 1769; Herders Brief ist eine Antwort auf HKB 355 und HKB 356; HKB 357 lag ihm beim Verfassen wohl noch nicht vor. + + + +Sie klagen … vgl. und + + + +aßecurirt versichert + + + +Unvorsichtigkeiten Ihrer Freunde … Herder, der eigentlich auf die Anonymität seiner Schriften bedacht war, fühlte sich durch die Veröffentlichung seiner persönlichen Umstände, den Nachdruck privater Gedichte und die Rezension seiner überarbeiteten Fragmente vor ihrem Erscheinen in der Deutschen Bibliothek der schönen Wissenschaften, 9. St., S. 119–138 verfolgt; eine Quelle der Indiskretionen vermutete er auch im königsberger Tratsch, vgl. zu . + + + +Schrift über das Publikum wurde zuerst 1765 in Riga bei Frölich gedruckt; die Hamburger Monatsschrift Unterhaltungen (hg. von Daniel Schiebeler und Johann Joachim Eschenburg, Hamburg 1766–1770) druckte sie im Januar 1768 nach, offenbar ohne Erlaubnis des Autors. + + + +Rede über die Kanter + + + +Brochure auf Kurella vgl. zu + + + +Hambergers gelehrtem Deutschland in Hamberger, Das gelehrte Teutschland, Erster Nachtrag 1768, S. 648 werden unter Herder, „Pastor Adjunctus und Collaborator an der Schule zu Riga“ aufgeführt: , Fragment zweener dunklen Abendgespräche an Hrn. Kurella, nach dem Tode seines Vaters, 1764 und . + + + +Riedel citirt … , vgl. zu + + + +Klotzischen Bibliothek (ein Freund von Klotz) veröffentlichte in der Deutschen Bibliothek der schönen Wissenschaften, 9. St., S. 119–138 eine Polemik gegen die 2. Auflage von Herders Fragmenten, und zwar bevor diese ausgeliefert wurde. + + + +pecatillum dt. kleine Sünde + + + +Gartenlaube am Königsbergschen Peneus antikisierend für den Garten des Hauses von Hamanns Vater am Pregel in der Königsberger Altstadt + + + +Beleidiger … vgl. und Hamanns Antwort + + + +Citation im Torso vgl. , S. 600: „[…] wenn Philologen auf abenteuerlichen Kreuzzügen, nicht Bilder unsrer Religion, sondern bloß der Orientalischen Seite unserer Religion geben: nicht sie geben, um in einer edlen, bekannten und nachdrücklichen Sprache, sondern um seltsam, fremde, oder gar possierlich zu reden: so mag dies Mißbrauch sein […]“. Der Vorwurf des leichtsinnigen Missbrauchs biblischer Ausdrücke gegenüber Hamanns Kreuzzügen wurde seinerzeit auch von erhoben, vgl. HKW: Kreuzzüge, 225 (N II,253). + + + +exsecriren entweihen, verwünschen + + + +Kreuzzügen … + + + +dieser soll weg Zu einer zweiten Auflage von kam es nicht; Hamann wünschte auch keine Korrektur, vgl. . + + + +Proscription Ächtung + + + +Da prangen Sie … , S. 30: „Die Kreuzzüge des Philologen lese ich immer noch gern; ich weiß, es ist sein eigener Humour, den er für sich allein hat und für sich behalten mag ewiglich; ich studiere sie so gar und freue mich, wenn ich ihn endlich so verstehe, daß ich zur Noth sein Scholiast werden könnte.“ + + + +Lares u. Penates … zur Anspielung auf die Lares und Penates vgl. , zur unpatriotischen Fühllosigkeit (Hamanns Aufforderung an Herder, für die KGPZ Beiträge zu liefern, die er bisher nicht beachtete) vgl. + + + +denen in Deutschland wohl Herders Beiträge für die + + + +neuer Anfang gelehrter Beiträge Die Gelehrten Beyträge zu den Rigischen Anzeigen gingen 1767 ein, zu einem neuen Anfang kam es nicht. + + + +Kanter + + + +Johnsonsche Ausg. + + + +Hartkn. + + + +Kön. Zeitungen + + + +K. + + + +Prävenancen dt. Rücksichten (bei Herder dt./lat./frz. Mischform) + + + +Treschoisches Unkraut … Schriften von oder im Stil von , der einer der Hauptmitarbeiter der KGPZ war; Mt 13,25 + + + +Lambert + + + +tüchtiger Direktor Kritik an der Herausgeberschaft von , der 1769 Direktor der Königsberger Lotterie wurde und dadurch den Titel „Herr Direktor“ trug + + + +Hallenser … Klotzianer + + + +Versuch über das Ideal des Menschen … Der Jahrgang 1769 der Königsbergschen Gelehrten und Politischen Zeitungen ist nicht überliefert; der Aufsatz ist nicht in der Akademieausgabe enthalten; Hoffmann. Herders Briefe an Joh. Georg Hamann, S. 244 kommentiert: „Königsb. Ztg. Beylage zum 5. Stück vom 16. Jan. 1769 bringt ‚moralische Betrachtungen, der Mensch nach der Natur. Ein philos. Ideal von J. J. Rousseau.‘ Herr Dr. Reicke hat durch diese Briefstelle seine Vermutung, daß dies ein Kantscher Aufsatz sei, bestätigt gefunden.“ + + + +Auszug aus den Denkwürdigkeiten Petrarchs … In seiner Rezension von schreibt Hamann v.a. über Petrarch und Laura; in: KGPZ, 9. St. vom 30.1.1769 (N IV,326–328). + + + +Blatt über die Verjüngung … Obwohl Hamann sich darauf verließ, schickte Herder nie einen Aufsatz (vgl. ); er konzipierte ihn aber im Journal meiner Reise im Jahr 1769, S. 112–126. + + + +neuen Fragmentenauflage Hamann bat zuvor um ein Exemplar der 2. Auflage von Herders Fragmenten, vgl. . + + + +Steidel überbrachte nur den Brief, nicht das Buch, vgl. . + + + +sub rosa rosarum dt. unter der Rose der Rosen (also besonders verschwiegen) + + + +Curl’scher Schelmenstreich nach Edmund Curll (1675–1747), Buchhändler in London; durch die Satiren von Swift und Pope ein Stereotyp des profitgeilen Raubdruckers und Fälschers + + + +Dtsch. und V R Unter der Sigle „Dtsch.“ erschienen die Rezensionen von Lindners Lehrbuch der schönen Wissenschaften in der Deutschen Bibliothek der schönen Wissenschaften, 1. Bd., 1. St. (1768), S. 50–60, und S. 161–180; unter der Sigle V R erschien im 9. St. (1769), S. 119–138 die Polemik gegen die 2. Auflage der Fragmente; ob Klotz oder Riedel hinter den Siglen standen, ist unsicher. + + + +Weiße hats mir geschrieben … Vgl. den Brief von an Herder, 30.121768 (Johann Gottfried von Herder’s Lebensbild, I,3,2, S. 527); die Entzweiung war aber tatsächlich nur ein Gerücht, wenn auch weit verbreitet. + + + +Klotz an Lindner nicht überliefert, vgl. + + + +Familiennachrichten vgl. + + + +Beilage ; zu Herders „Blindekuhspiel“ um seine Autorschaft vgl. + + + +Reval heute Talinn, ca. 300 km nördlich von Riga + + + +neuen Braunschweigischen Zeitungen wohl ; dort nicht ermittelt + + + +Kritischer Wälder + + + +Nicolai vgl. Nicolai an Herder, 24.12.1768 (Johann Gottfried von Herder’s Lebensbild, I,1,2, S. 390) und Herders ebenfalls leugnende Antwort ebd., 412 + + + +Verleger + + + +Präsagium Witterung, Vorzeichen + + + +gehe ihm zu Dach zurechtweisen, anfahren + + + +V. Verfasser + + + +Pythagoräer derjenige, der stillschweigt, vgl. + + + +Ihren Zeitungen dafür profitirt in den KGPZ öffentlich bekannt gemacht + + + +Hinz … , vgl. + + + +Caractere manqué fehlerhafter Charakter + + + +bisherigen Zögling mglw. Friedrich Heinrich von Korff, der Sohn von + + + +Mitau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga); Hamann war von 1765 bis Anfang 1767 in Mitau + + + +Auditeur bei des Herzogs Garde Militärrichter bei der Garde von + + + +hiesigen Aussichten vgl. + + + +favete linguis dt. Hütet die Zungen! (, III,1,2) + + + +Deutschen Nationalgeist , vgl. + + + +Schmidtischen Zusätzen + + + +Musikalische Drama + + + +Rammlers Stücken + + + +Sonnenfels Dramaturgie + + + +Leßingen + + + +Theresie u. Eleonore + + + +Jünglinge, u. Hypochondristen , + + + +Gesang Rhyngulphs ; vgl. Herders Kretschmann-Rezension in , 17. Bd., 2. St. (1772), S. 452–457 (SWS, V, S. 334–337) + + + +altum silentium dt. tiefes Schweigen (nach , 10,63) + + + +P. Denis Oßian … ; zur Kritik an der Hexametrisierung des Ossian vgl. Herders Rezension in , 17. Bd., 2. St. (1772), S. 437–447 (SWS, V, S. 322–330) + + + +Fama röm. Göttin des Gerüchts und des Ruhmes + + + +Club Clique, geschlossene Gesellschaft (engl.) + + + +Klopstocken + + + +Cesarotti übernahm in seiner Ossian-Übertragung Anmerkungen aus der italienischen Übersetzung von Cesarotti. + + + +D. Blairs + + + +Mosheims Geschichte Servets + + + +einige auch an mich nicht überliefert + + + +Riedelschen Zeitungen + + + +Hippelschen Spott … ; der Jahrgang 1769 der KGPZ ist nicht überliefert. + + + +Sulzers Wörterbuch + + + +kritischen Wälder Gemeint sind die Erfurtischen Gelehrten Zeitungen; dort wurden Herders Kritische Wälder im 1. St., 2.1.1769 unter Herders Autorschaft angekündigt und im 7. St., 23.1.1769 rezensiert; am Ende heißt es dort: „Herr Herder hat vor seinem Buche den Kopf des Socrates; aber inwendig ist er ein reissender Wolf – Aristophanes.“ + + + +Hr. Secret. Berens + + + +Ihren Brief nicht überliefert; wohl im Zusammenhang von + + + +George + + + +Fieldings Adam … nach + + + +Physique de la Beauté + + + +Diderots Artikel Beau Encyclopédie, Bd. 2, S. 169ff., s.v. „beau“, vgl. + + + +Klopstocks Blatt … + + + +Riedelsche Briefe + + + +Abadonna … aus , Bd. 4, 19. Gesang; vorab ohne Einwilligung des Autors und sehr fehlerhaft veröffentlicht in , Bd. 2, 6. St., S. 283–292 + + + +Hermanns Schlacht + + + +Oßian Ossian + + + +Ugolino + + + +Klotzianer u. Weißianer Anhänger von und bzw. in ihren Rezensionsorganen + + + +alten Deutschen Stücken Möglicherweise spielt Herder auf den 17. Literaturbrief an, wo Lessing sein Faust-Fragment exponierte. + + + +Kriegssteuer wohl wegen des Russisch-türkischen Krieges, vgl. + + + +quibus liquidam … dt. welchen der Vater (Zeus) eine klare Stimme wie von der Kithara gab, , I,24,3f. (dort „cui“ anstatt Herders Pluralanpassung „quibus“) + + + +Princeßinnen … , I, S. 15–18, 2. Kapitel + + + +leben, wie unter Todten Ps 88,6 + + + +Käuzlein … Ps 102,7 + + + +Idris + + + +kleine Ode „An Chloe“, in: , 1. Bd., 4. St., S. 58–60 + + + +Lohensteinsche Perlenzimmer nach Art der Trauerspiele von Daniel Casper von Lohenstein (1635–1683), die für ihren ‚barocken Schwulst‘ bekannt waren + + + +Nanette , 7. Buch, 44. Kapitel + + + +Beilage zum Dangeil … , N IV,228 + + + +Gemmingen + + +Brief Nr. 359 + + +Steidel + + + +sine die et consule ohne Tag und Jahreszahl (die Römer benannten die Jahre nach den regierenden Konsuln); gemeint ist + + + +Anecdote vgl. + + + +Geschmier vom 15 Mart HKB 357 (er lag Herder bei Abfassung von HKB 358 wohl tatsächlich nicht vor) + + + +Einl. Einlage + + + +Aßecurantz vgl. + + + +Dii Deaque me perdant dt. mögen mich Götter und Göttinnen verderben; nach Tac. Ann. 6,6 ein Briefanfang des Tiberius voller Selbstvorwürfe + + + +Beleidigern u Beleidigten vgl. und zu Herders Verständnis + + + +Klotz + + + +Torso ; es ging um den Vorwurf des leichtsinnigen Missbrauchs der biblischen Ausdrücke gegenüber Hamanns Kreuzzügen, vgl. . + + + +Recension , 52. St. vom 27.6.1768 (N IV,316f.) + + + +Aenderung … vgl. + + + +fame canina hundeartigen Hunger + + + +Aliment Nahrungsmittel, Unterhalt + + + +riedelscher … und waren die tonangebenden Rezensenten in der Deutschen Bibliothek der schönen Wissenschaften und besonders mit Herder verfeindet. + + + +Divergentz … vgl. + + + +Dach zu steigen zurechtweisen, vgl. ; es geht wohl um Hamanns Rezension von in , 52. St. vom 27.6.1768 (N IV,316f.) + + + +Kennicott + + + +Landgut Anspielung auf , 2,6,1–3: „Hoc erat in votis: modus agri non ita magnus […]“ + + + +Vixi und Gratias Lebensdank + + + +Riedel … , vgl. + + + +Lauson + + + +Extemporaldichter Gelegenheits- bzw. Improvisationsdichter + + + +Terne Dreiertreffer in der Zahlenlotterie + + + +coup de main de maitre Streich von Meisterhand + + + +Regie + + + +Deutschl. Gemeint sind wohl überregionale Rezensionsorgane wie die , vgl. . + + + +unsern Zeitungen + + + +Ihrem Verleger , vgl. + + + +Liebe … nach dem Titel von + + + +Abhandl. vgl. + + + +Beyl. Beilage; gemeint ist der angekündigte Beitrag für die Königsbergschen Gelehrten und Politischen Zeitungen. + + + +Ihrem alten Lehrer Wohl ; das Gespräch von Hamann und Kant war demnach wohl in der ersten Märzwoche 1769. + + + +Roußeaus Urtheil … nicht ermittelt, mglw. + + + +Fall … über , 1. Sammlung, 2. Auflage, vgl. + + + +Torso + + + +öffentl. Entsagung der Wälder Herders öffentliche Leugnung seiner Autorschaft an den Kritischen Wäldern erschien etwa in der Vossischen Zeitung, 21.3.1769 oder in den Erfurtischen Gelehrten Zeitungen, 26. St. vom 31.3.1769, S. 216. + + + +Gabe mir ins Gesicht Das Versteckspiel um Herders Autorschaft wurde schon zuvor von Hamann kritisiert, ; Herder spielte aber auch Hamann gegenüber unwissend, . + + + +W. + + + +Τι υμιν ειπω ουκ επαινω dt. Was soll ich euch sagen? Hierin lobe ich euch nicht. 1 Kor 11,22 + + + +Riga … Gemeint ist, dass die Vossische Zeitung zuerst Riga als Publikationsort in der Überschrift einer Anzeige oder Rezension druckte und damit auf Herder als Autor wies. + + + +Braunschweigschen , nicht ermittelt + + + +Kgsb… profitirt Die Königsbergschen Gelehrten und Politischen Zeitungen machten also wohl keine Hinweise auf Herder; zu „profitiert“ vgl. . + + + +forum fori weltliches Gericht, vgl. Zedler, Bd. 9, Sp. 802 + + + +Hinz , vgl. + + + +jungen HE mglw. Friedrich Heinrich von Korff, der Sohn von + + + +recht auslachen wohl wegen seiner freimaurerischen Umtriebe, vgl. + + + +Aus einem düstern … Verse aus der anonymen Spottschrift , S. 33 + + + +Nicolaiten Anhänger von + + + +Genius saeculi … Herder erwähnt lobend in den Fragmenten, 3. Sammlung, S. 499 + + + +Vorrede zum letzten Stück … , 8. Bd., 2. St. (1769), Vorrede, S 6f. und 8–12 + + + +donis und armis dt. Geschenke und Waffen, wohl Anspiel auf , 2,49 + + + +Furcht und Zittern biblisches Hendiadyoin, etwa Hi 4,14 oder 2 Kor 7,15 + + + +logogryphische eigentlich nach Art eines Buchstaben- oder Worträtsels + + + +Herzen und Nieren prüft Ps 7,10 + + + +και συντελεια… dt. mit einem Wort: Er ist alles in allem, Sir 43,27 + + + +Morellus , vgl. + + + +Bülow , vgl. + + + +sub rosa rosarum dt. unter der Rose der Rosen (also besonders verschwiegen) + + + +Velasquez + + + +arabischer Bibliothek + + + +Dennis Oßian , vgl. + + + +Lindner + + + +Original + + + +ei. eiusdem, dt. dergleichen + + + +Berens … , zurückgelassene Schäfchen meint Bücher, vgl. + + + +George + + + +Rambles engl. umherschweifen, vgl. + + + +Ugolino + + + +Familiensachen u Klotzens Briefe Familiensachen, die Hamann unausgeführt erwähnte () und ein Brief von an ; Herder fragte danach, vgl. . + + + +Lehrbuch … ; zu Klotz’ Verriss vgl. + + + +haec nihil ad nos dt. das ist nichts für uns (von „Quod supra nos, nihil ad nos“, einem Sokrates zugeschriebenen Sprichwort) + + + +Adam Trescho , vgl. + + + +in fremden Namen mglw. im Auftrag von , nicht ermittelt + + + +meinem eignen nicht ermittelt + + + +StadtSecr. + + + +Bücher nicht denken Anspielung auf die wiederholte Aufforderung, Bücher zurückzusenden, vgl. ; Herder übersandte sie erst bei seinem Abschied aus Riga, vgl. . + + + +Popowitsch + + + +Wittwen in Mohrungen wohl Anspielung auf Herders Mutter, die seit 1763 verwittwet in Mohrungen lebte + + + +Briefe der Sevigné + + + +cette Mere beauté Mutter an Schönheit + + + +Coulange + + + +Deshoulieres + + + +Fräulein…jungen Kaufbedienten nicht ermittelt + + + +operibus supererog. Operibus supererogationibus, dt. Werke über das verlangte Maß hinaus + + + +blutsauren Tagewerk seiner Beschäftigung in der + + + +Un grand Vocabulaire françois + + + +Encyclopedie + + + +Froschmäusler nach Art des Froschmäusekriegs + + + +Beyl. über Beyl. Beilage über Beilage; gemeint sind die angekündigten Beiträge Herders für die KGPZ. + + + +Commissiones gemeint ist die Rücksendung von Büchern + + + +Brief Nr. 360 + + +zu Schiffe Die Reise beschreibt Herder dann später im Journal meiner Reise im Jahr 1769. + + + +Gustav Berens + + + +Dimißion Amtsniederlegung, Abschied + + + +Scholarchen + + + +Sekr. Berens + + + +valediciren Lebewohl sagen, Abschiedsrede halten + + + +Collegen Görike Johann Christoph Gericke (1728–1782), Prediger am Sanct-Georgs-Hospital und an der vorstädtischen Gertrudenkirche in Riga + + + +Kampenhausen + + + +lebenden alten Mann Johann Loder (1687–1775), Rektor des Rigaer Lyzeums (Ritterschule) und Diakon der Jakobskirche; Herder sollte dessen Nachfolger werden. + + + +Past. u. Rect. Pastor und Rektor + + + +l’Estocq Geheimrätin und Gräfin l’Estocq + + + +turbirte beunruhigen, plagen + + + +Büsching + + + +Gesindelfactionen Parteiungen in der Gelehrtenrepublik + + + +Pilgrimme u. Bürger 1 Petr 2,11 + + + +Türken schlagen … neue Entwicklungen im Russisch-türkischen Krieg + + + +Athenienser Neugier der Rigaer Gesellschaft parallel zu derjenigen der Athenienser in Apg 17,20 + + + +K. Königsberg (es kam nicht dazu) + + + +Figment von lat. figmentum, dt. Erdichtung, Fiktion + + + +wie einen Stachel Pred 12,11 + + + +Mislichkeiten Herders Fortführung des Blindekuhspiels um die Abläugnung seiner Autorschaft an den Kritischen Wäldern auch in der Privatkorrespondenz mit Hamann (), wofür Herder ausgescholten wurde, + + + +Litterarischen Briefe Der Klotzianer nannte Herder als Autor der Kritischen Wälder in den Litterarischen Briefen, 1. Paquet, 1. Brief, S. 19f. + + + +letzten Brief Gemeint ist, dass Herder HKB 358 schrieb, bevor HKB 357 ankam. + + + +Ihre Bücher Hamann bat mehrfach darum, zuletzt in + + + +Hartknoch + + + +Sublime and Beautif. + + + +life of Homer + + + +on Mythologie + + + +Hinz , vgl. + + + +Hurd’s Commentar (die zweibändige Ausgabe von ) + + + +Eschenbach Epigenes + + + +Popowitsch Meer + + + +2 Manuscr … nicht ermittelt + + + +Pindar , vgl. zu + + + +Buttler’s Hudibras + + + +omissum ein ausgelassenes Buch + + + +J. C. Ber. + + + +Georg + + + +Karl + + + +morgende Predigt die vorletzte in Riga gehaltene Predigt, vgl. SWS, XXII, S. 502–514 + + + +Kampenhausen + + + +General Gouverneur Graf Johann George von Browne (1698–1792), seit 1762 Generalgouverneur von Livland und Günstling von Katharina II. + + + +prevenirt zuvorkommend, mit vorgefasster Meinung + + + +Vietinghof + + + +v. Berg Friedrich Reinhold von Berg (1736–1809), Jurist, seit 1769 Hofgerichtsassessor in Riga + + + +Wink … + + + +Bar. v. Mengden Karl Gustav von Mengden von Altenwoga (1723–1775), Bruder von , seit 1769 Landmarschall von Livland; vgl. HBGA, Bd. 11, S. 107: „Die livländische Ritterschaft beabsichtigte nach einem Sitzungsprotokoll vom 20.11.1769, für den altersschwachen Loder einen Adjunkt anzustellen, der die Hälfte von dessen Rektorengehalt und 200 Reichstaler von der Ritterschaft (die jährlichen Zinsen eines von Mengdenschen Legats von 4000 Talern) erhalten sollte, um Herder dafür ‚desto leichter zu bekommen‘.“ + + + +Lindnern + + + +Scheffn. + + + +Kant + + + +Kanter + + + +wiedersehen Zu einem Wiedersehen zwischen Herder und Hamann kam es trotz ihres noch beinahe zwei Jahrzehnte dauernden Briefwechsels nicht. + + + +Abschied von der Kirche die Abschiedspredigt am 17. Mai 1769, vgl. SWS, XXII, S. 122–143 + + + +Venus durch die Sonne Der Venustransit am 23. Mai 1769 wurde von verschiedenen Expeditionen auf der Welt beobachtet, u. a. durch Teilnehmer der Weltumseglung James Cooks auf Tahiti. + + +Brief Nr. 361 + + +Der Entwurf entstand, wie auch HKB 362–367, im Zusammenhang des Rechtsstreits um die Vormundschaft und die Verwaltung des Vermögens des psychisch kranken mit ; in dem Rechtsstreit war als Nachlassverwalter des 1766 verstorbenen Vaters und Depositar von Johann Christophs Vermögen involviert, er befand sich aber auf der Seite von Nuppenau; zu Hamanns negativem Verhältnis zu Buchholtz vgl. ; zur Vermögensaufstellung hier vgl. auch . + + + +Schönsche wohl der Königsberger Fleischhauer Johann Andreas Schön (Lebensdaten nicht ermittelt), vgl. + + + +Obligation Schuldbrief, Vermögensteil, vgl. Krünitz, s.v. Obligation + + + +Blocksche nicht ermittelt, vgl. + + + +cedirten Überlassung, Abtretung, v.a. von finanziellen Ansprüchen oder Forderungen, vgl. Krünitz, s.v. Cession + + + +Schoefferschen nicht ermittelt + + + +Fr R. von Bondeli wohl die Ehefrau von , bei dem Hamann von 1768–1770 wohnte + + + +Brief Nr. 362 + + +Der Entwurf an das mit Vormundschaftssachen betraute Pupillenkollegium entstand im Zusammenhang des Rechtsstreits um die Vormundschaft und die Verwaltung des Vermögens des psychisch kranken mit , welchen Hamann wegen der Parteilichkeit von vor dem Königlichen Pupillenkollegium austragen wollte. + + + +Vater + + + +Legata als Erbschaft hinterlassene Gegenstände oder Beträge + + + +Kirchenrath Bucholtz + + + +nächsten Blutsfreunde + + + +Magistrat + + + +CammerCanzeley Kanzlei der + + + +Provincial Direction + + + +jüngerer Bruder + + + +Kriegsrath Hindersin + + + +Curator Vormund + + + +Secretair Ballasch wohl + + + +elabirter entschlüpfter, geistesabwesender + + + +Depositario und Curatori Verwahrer und Vormund + + + +ingrossiren ins Reine schreiben, in die gerichtlichen Grund- und Hypothekenbücher eintragen + + + +paroxysmo Anfall + + + +Obligationes Schuldbrief, Vermögensteil, vgl. Krünitz, s.v. Obligation + + + +damals reducirten Geldes Die zur Finanzierung des Siebenjährigen Krieges unterwertig geprägten Münzen wurden 1764 wieder eingezogen. + + + +Hippel + + + +Abgebrandte wohl für Spendenaktionen nach dem großen Brand von 1764 + + + +Interessen Zinsen eines Kapitals + + + +Vetter v debitor + + + +Advocatus Gunthel + + + +h. huius, diesen Monats (Juni) + + + +ex propriis aus eigener Kraft, eigenen Mitteln + + + +Curatorem bonorum eigentlich die „bey entstandenem Concurs, zu Verwaltung des Schuldners Güter und Vermögens bestellte Person“ (Krünitz, s.v. curator bonorum) + + + +Extradition Auslieferung + + +Brief Nr. 363 + + +Ew. Kgl. Maj. Dem Briefentwurf ging offenbar eine positive Antwort auf voraus, auf die Hamann hier wiederum antwortet. Die Anrede an ist wohl nur pro forma. Der Briefentwurf entstand im Zusammenhang des Rechtsstreits um die Vormundschaft und die Verwaltung des Vermögens des psychisch kranken mit , welchen Hamann wegen der Parteilichkeit von vor dem Königlichen Pupillenkollegium austragen wollte. Hamann gewann den Prozess schließlich und erlangte die Vormundschaft über seinen Bruder und dessen Vermögen zurück. + + + +Bericht … Das Königliche Pupillenkollegium entsprach wohl der Bitte in ; Hamann geht vmtl. in auf den Inhalt des Magistrats-Berichts ein. + + + +Hiesigen Magistrats + + + +Accise Directorio + + + +Curator Vormund + + + +Gunthel + + + +Vatern + + + +veränderten Wohnung der Umzug ins mittelste Tragheim, vgl. + + + +quaest. quästioniert, in Frage stehend + + + +Hindersinn + + + +beständige Wärterin vmtl. die Mutter von + + + +Instigation Anstachelung + + + +Nuppenau + + + +Urgirens Drängens + + + +termino solutionis dt. Zahlungsbedingung + + + +c. mglw. dt. currentis (von anno currentis, laufendes Jahr) + + + +insinuirung gerichtliche Zustellung + + + +civis Academicus akademischer Bürger, damit wohl auch unter der Universitätsgerichtsbarkeit + + + +foro privilegiato Privilegierter Gerichtsstand; im Normalfall ist bei Bürgerlichen anscheinend der unter für Vormundschaftssachen verantwortlich; bei Adeligen und mitunter auch akademischen Bürgern aber wohl das Pupillenkollegium. + + + +Dragheim auf dem mittelsten Tragheim + + + +dirigirende Bürgermeisterl. Amt also nicht unter die Entscheidungsmacht von + + + +Oberburggräfl. Amt + + + +submisseste supplicire flehe ich unterwürfig + + + +submittire bewerben + + + +Obligationes Schuldbrief, Vermögensteil, vgl. Krünitz, s.v. Obligation + + + +Hartungschen vmtl. + + + +Dan. Bernhard Engelmann Daniel Bernhard Engelmann (Lebensdaten nicht ermittelt) + + + +Obligatio ingrossata amtlich eingetragener Schuldbrief + + + +Joh. Meyer nicht ermittelt + + + +aquirenten-Gallwitz Nachfolger, nicht ermittelt + + + +Joh. Georg. Schön nicht ermittelt + + + +Johann Andr. Schoen Johann Andreas Schön (Lebensdaten nicht ermittelt) + + + +HE Nuppenau + + + +ex Cambio im Tausch + + + +paterno väterlicher Vermögensanteil + + + +Blocksche nicht ermittelt + + + +Henrici nicht ermittelt + + + +Gronausche George Alexander Gronau, Zimmergeselle in Königsberg (Lebensdaten nicht ermittelt) + + + +Hoyer + + + +Saturgus + + + +ad depositum pupillare beim Vormundschaftsamt zur Aufbewahrung hinterlegen + + +Brief Nr. 364 + + +Monsieur Adressat des Briefentwurfs nicht ermittelt. + + + +fille + + + +comme le bon Patriarque … 1 Mo 29,18–28 + + + +os de mes os … 1 Mo 29,14 + + + +paysanne + + + +pere + + + +Laubmeyer + + + +Confesseur + + + +pere wurde am 27. September 1769 geboren, war also im 7. oder 8. Monat schwanger. + + + +hamadryade + + + +certes c’est … Ps 127,2–3 + + + +Medicin + + + +la mere et la soeur nicht ermittelt + + + +cet ange de Dieu 1 Mo 32,25–29 + + +Brief Nr. 365 + + +Der Briefentwurf entstand im Zusammenhang des Rechtsstreits um die Vormundschaft und die Verwaltung des Vermögens des psychisch kranken mit , den Hamann wegen anscheinender Parteilichkeit von vom bürgermeisterlichen Pupillenamt abziehen und vor dem Königlichen Pupillenkollegium austragen wollte. + + + +S. T. salvo titulo; ohne oder mit Vorbehalt des richtigen Titels + + + +Vorfälle wohl vor allem der Rechtsstreit mit ; zu dem unbekannten Teil der Umstände gehört aber wohl auch die Schwangerschaft von + + + +Zustand unsers Vermögens vgl. + + + +Michael ej. anni Michaelis des gleichen Jahres, 29. September 1767 + + + +seel. Vaters + + + +Hoyer , vgl. + + + +Abgebrannte Hoyers Speicher brannten ab, vgl. + + + +Saturgussche Comptoir + + + +Nuppenausche Wechsel + + + +Kirchenrath Buchholtz + + + +Schönsche Obligation wohl der Königsberger Fleischhauer Johann Andreas Schön, vgl. + + + +Block nicht ermittelt, vgl. + + + +Henrici nicht ermittelt, vgl. + + + +Curator ex officio dt. Vormund von Amts wegen + + + +Ingrossation Eintragung in die gerichtlichen Grund- und Hypothekenbücher + + + +seel. Vaters Magd + + + +Legat als Erbschaft hinterlassener Gegenstand oder Betrag + + + +Magistrats + + + +römischen Landpfleger Pontius Pilatus, Joh 18,38 + + + +Protocol vmtl. erwähnt in + + + +Hibriden-Instrument nicht ermittelt + + + +Kirchenrath Buchholtz + + + +offenbaren Wucherer … 1 Kor 6,8f.; vgl. auch die öffentliche Invektive gegen Buchholtz im Vorwort von , S. 5–8 (N IV,439f.) + + + +Fischerey wie Petrus Lk 5,5 + + + +Brief Nr. 366 + + +Ew. Kgl. Maj. Dem Briefentwurf ging offenbar eine Aufforderung zu weiteren Erklärungen nach voraus, auf die Hamann hier wiederum antwortet; die Anrede an ist wohl nur pro forma. Der Briefentwurf entstand im Zusammenhang des Rechtsstreits um die Vormundschaft und die Verwaltung des Vermögens des psychisch kranken mit , welchen Hamann wegen der Parteilichkeit von vor dem Königlichen Pupillenkollegium austragen wollte. + + + +a. c. anno currentis, dt. laufendes Jahr + + + +veruntreuet vgl. + + + +Beyl. Factum beiliegenden Tatsachennachweisen + + + +Wohnung auf dem mittelsten Tragheim + + + +Paroxysmo Anfall, vgl. + + + +a. p. anno praeterito, letztes Jahr + + + +ausdrückliche Wärterin vmtl. die Mutter von + + + +Magistratus , also die Gegenpartei um + + + +sinistre Insinuationes düstere Einflüsterungen + + + +Stupor dt. Teilnahmslosigkeit, Stumpfsinn + + + +ex abrupto dt. unversehens + + + +Curator Advocat Gunthel + + + +Kriegs- und Domainen Cammer + + + +BurgerMeisterl. Pupillen-Amts Das bürgermeisterliche Pupillenamt als Teil des Magistrats unter wäre eigentlich für die Vormundschaftssache von Hamanns Bruder verantwortlich, das Königliche Pupillenkollegium nur für höher gestellte Personen, vgl. . + + + +Foro competenti dt. zuständiges Gericht + + +Brief Nr. 367 + + +Ew. Kgl. Maj. Dem Briefentwurf ging offenbar eine Aufforderung zu weiteren Erklärungen nach voraus, auf die Hamann hier wiederum antwortet; die Anrede an ist wohl nur pro forma. Der Briefentwurf entstand im Zusammenhang des Rechtsstreits um die Vormundschaft und die Verwaltung des Vermögens des psychisch kranken mit , welchen Hamann wegen der Parteilichkeit von vor dem Königlichen Pupillenkollegium austragen wollte; Hamann gewann den Prozess schließlich und erlangte die Vormundschaft über seinen Bruder und dessen Vermögen zurück. + + + +Supplique wohl das eingereichte Schriftstück, wofür der Entwurf war + + + +Altstädtschen Bader + + + +Hindersinn + + + +Magistrats + + + +seel. Vater + + + +extradiren dt. ausliefern + + + +Jahr der Münzreduction Die zur Finanzierung des Siebenjährigen Krieges unterwertig geprägten Münzen wurden 1764 wieder eingezogen. + + + +Bruder + + + +Kirchenrath Buchholtz + + + +in officio publico dt. im öffentlichen Amt + + + +Captatores bonorum alienorum dt. Erschleicher fremden Eigentums + + + +debitori moroso und ingrato dt. saumseligen und undankbaren Schuldner + + + +a. c. anno currentis, dt. laufendes Jahr + + + +Obligationes Schuldbrief, Vermögensteil, vgl. Krünitz, s.v. Obligation + + + +Apostel Christi … vgl. Johannes 12,6 + + + +civiliter mortuus dt. in bürgerlicher Hinsicht tot + + + +Magistrat + + + +Kgl. Kriegs- v Domainen Cammer + + + +Accise und Zoll Directorio + + + +Interessen Zinsen + + + +Haushälterin + + + +Haushälterin wohl die Mutter von + + + +medio Augusti a. pr. Mitte August letzten Jahres, zu dem Anfall von , vgl. + + +Brief Nr. 368 + + +Berliner wohl die allgemeine Abneigung Hamanns gegen Berliner Rezensenten + + + +Saumseligkeit … Wohl ein von Nicolai in der Vergangenheit nicht beantworteter Brief Hamanns; durch den nicht überlieferten Brief Nicolais, der dieser Antwort Hamanns offenbar vorausgegangen ist, sei das aber ausgeglichen. + + + +Decorum eines anonymi Anspielung auf Hamanns weitgehend pseudonyme Autorschaft + + + +carte blanche Freibrief + + + +Provincial Direction + + + +privat-Mühseeligkeiten etwa der Prozess gegen um die Vormundschaft von oder die kürzliche Geburt von + + + +Freund Phädon + + + +agio kaufmannssprachlich ‚Aufgeld‘; wohl im Zusammenhang der Reisekosten, die Mendelssohn Hamann 1764 bei der Rückkehr vorgeschossen hat, vgl. + + + +Nunquam retrorsum dt. Niemals zurück (Wahlspruch der Welfen) + + + +Rammler + + + +Landsleute vmtl. + + + +Valetbriefe Abschiedsbrief, gemeint ist + + + +großen Mann + + + +Genius Saeculi … + + + +Litteratur Briefen + + + +Caput mortuum wertloses Pulver als Rückstand bei einem alchimistischen Experiment + + + +Gottschedschen Belustigung … , beeinflusst von + + + +Caius Herennius Rapidius + + + +Cicero + + + +Plinus + + + +Panegyricus Festrede + + + +non nostrum est tantas dt. es steht mir nicht an, einen so wichtigen Streit bei euch zu entscheiden (, 3,108) + + + +HE Leßings 2ten Theil + + + +romantischen Briefe + + + +Phädon + + + +Roußeau Anmerkungen über Plato + + + +Hartungschen Buchladen + + + +Accise v Zoll Directorio (Anweisung für Nicolai, wo ein Antwortbrief abzugeben bzw. zu adressieren sei) + + + +nicht sedentem sondern stantem in telonio nicht ‚am Zoll sitzend‘ (Mt 9,9), sondern ‚stehend‘ + + + +Brief Nr. 368a + + +Herder’s gewagten Schritt Herders Aufgabe seiner Ämter in Riga und die Reise nach Frankreich, vgl. ; Hamanns Reaktion auf Herders Schritt ist sonst nicht überliefert. + + + +besorgten Bücher wohl die von Herder geliehenen Bücher, die Hartknoch bei Hamann ablieferte, vgl. + + + +Georg Berens , vmtl. im Kontext von + + +Brief Nr. 369 + + +Zum Hintergrund des Briefes vgl. die Vorbemerkung des ersten Herausgebers Emil Gottfried Herder in Johann Gottfried von Herder’s Lebensbild, Bd. 5, S. 58f.: „Dieser Brief fand sich zerrissen unter Herder’s Papieren aus damaliger Zeit, und scheint von ihm verschoben, dann später wieder aufgefunden, als nicht mehr zeitgemäß zerrissen worden zu seyn. Ich glaube denselben hier um so mehr mittheilen zu müssen, als die Briefe, welche Herder in der letztern Zeit an Hamann geschrieben hat, leider fehlen und man aus den Hamann’schen Briefen der letztern Zeit vielleicht schließen könnte, als sey zwischen beiden Freunden eine Erkältung eingetreten, was aber der vorliegende Brief auf das bündigste widerlegt, so wie er auch noch außerdem für die Charakteristik Herder’s nicht unwichtige Data enthält.“ + + + +Brief + + + +Rückzug aus Riga von den Ämtern an der Domschule und als Pfarradjunkt sowie aus der Stadt überhaupt + + + +Hamannischen Pastoralschreiben wohl Ermahnungen Hamanns über Herders unkluges Verhalten in der Auseinandersetzung mit wie in + + + +in weniger, aber vertrauter Gesellschaft ein Mr und eine Mme Babut, vgl. HBGA, Bd. 11, S. 154 + + + +Jüngling ein junger schwedischer Kaufmann namens Koch, vgl. HBGA, Bd. 11, S. 157 + + + +verrathen als Autor geoutet + + + +Journal der Reise + + + +Tristramsche Meinungen Anspielung auf + + + +les Saisons + + + +Fabeln des Sadi , Auflage 1771, Fables orientales. Préface de Saadi, S. 121-198. + + + +Journal étrang. + + + +d’Arnauld + + + +der König die Ostind. Komp. Französische Ostindische Kompanie, 1642 von Richelieu begründet, ausgestattet mit einem Monopol für den Handel mit Indien; wegen hoher Verluste 1769 aufgelöst + + + +Abbts Morellets … + + + +Necker u. den Grafen Lauraguais : Réponse au mémoire de M. l’abbé Morellet, sur la Compagnie des Indes (Paris 1769) und Louis-Léon-Félicité Comte de Lauraguais (1733–1824, frz. Literat): Mémoire sur la Compagnie des Indes, dans lequel on établit les droits et les intérets des actionnaires. En réponse aux compilations de M. l’abbé Morellet (3 Bde., 1770) + + + +Preisaufgabe in Orleans von 1769; dt.: Welchen Vorteil hätte ein Königreich, das als erstes seinem Handel vollkommene Freiheit wiedergeben würde? + + + +Variétés literaires et amusantes François Arnaud, Jean Baptiste Antoine Suard (Hg.): Variétés littéraires ou Recueil de pièces tant originales que traduites, concernant la philosophie, la littérature et les arts (4 Bde., Paris 1768/69) + + + +Diderots Richardson + + + +Abhandlung über die Chevalerie Charles Jarvis: Some account of the rise, progress and continuance of Chivalry. Essai sur la naissance, les progrès et la dureé de la Chevalerie, traduit de l’Anglais par M. Suard, in: , August 1761, Article I, S. 5–34 + + + +Allgarotti über Horaz : Essai sur la vie d’Horace, in: , April 1761, S. 137–174 + + + +Bollinbrocke ; Observations sur la Correspondance littéraire de Milord Bolingbroke, ses Ouvrages politiques, et ses Papiers sur différens sujets, avec l’examen des causes et des progrès de sa reputation, in François Arnaud, Jean Baptiste Antoine Suard (Hg.): Variétés littéraires, Bd. 1 + + + +D. Blairs über Oßian + + + +Encyklopädie + + + +Bruder + + + +Raccolta di lettere … + + + +Michel Angelo Michelangelo Buonarroti (1475–1564), italienischer Renaissancekünstler + + + +Caracci Annibale Carracci (1560–1609), italienischer Barockmaler + + + +Rosa Salvator Rosa (1615–1673), italienischer Maler + + +Brief Nr. 370 + + +Secretaire Kortum + + + +Curland während Hamanns Aufenthalt in Mitau bis 1767, vgl. + + + +antiquarischen Briefe + + + +deutsche Phädon + + + +Briefe an Lavater + + + +Pilatus Weib Mt 27,19 + + + +Lavaters Zueignung Lavater forderte in der Widmung seiner Übersetzung der Beweise für das Christenthum zur Widerlegung der Thesen oder zur Konversion zum Christentum auf. + + + +französische + + + +Phaethon Er lenkte nach , 1,747–2,400 für einen Tag den Sonnenwagen, um seine göttliche Abstammung von Sol zu beweisen, stürzte jedoch dabei ab. + + + +Tramontane Polarstern + + + +Mendelssohn Sendschreiben + + + +Hora ruit dt. die Stunde enteilt + + + +Palingenesie meiner Fibern wohl Wiedergeburt seiner Hirnfunktionen; nach + + + +Torsisten , nach dessen Torso-Schrift + + + +seit sr. Einschiffung Der letzte Brief von Herder war HKB 360 (HKB 369 wurde nicht abgeschickt). + + + +soll itzt in Paris wohl nach mündlicher Information durch + + + +M Starck + + + +Prof. extraordr. Lingu. orient. außerordentlicher Professor der orientalischen Sprachen an der Albertina + + +Brief Nr. 371 + + +Antwort Der Brief Nicolais ist nicht überliefert. + + + +Motherby + + + +Phädon + + + +per fas et nefas dt. mit erlaubten und unerlaubten Mitteln + + + +vmbilico terrae dt. Nabel der Erde + + + +Secretair nicht ermittelt; vmtl. im Zusammenhang der Ansuchen für die Licentratstelle in Berlin über , vgl. + + + +Baron von Fürst Exc. + + + +Kanter + + + +Beyl. nicht ermittelt, vmtl. Abzüge von + + + +Warner’s Memo … + + + +Kirchengeschichte von Engl. Warner verweist in Memoirs of the Life of Sir Thomas More, S. 47 auf den 2. Bd. seiner Ecclesiastical History of England. + + + +History of the Rebellion … + + + +über die alte irrländische Geschichte + + + +Green + + + +Kant + + + +Critical Dissertation , S. 216 + + + +Kant Disp. (seine Inauguraldissertation, die er vor Antritt seiner ordentlichen Professur der Logik und Metaphysik abliefern und verteidigen musste) + + + +Respondenten + + + +Herder , vgl. + + + +Marquis sein Tant mieux … (Übers.), S. 79: „Ein voreiliger französischer Marquis fragte an der Tafel des englischen Ministers den Herrn H**, ob er H** der Dichter wäre? Nein, sagte H** ganz gelassen… Tant pis, versetzte der Marquis. Es ist H**, der Geschichtsschreiber, sagte ein andrer. Tant mieux, sagte der Marquis. Und Herr H**, der ein Mann von vortrefflichem Herzen ist, sagt ihm Dank für beides.“ + + + +Leßing an einem deutschen Wörterbuch , nicht ermittelt + + + +Consistorial Bock + + + +Antheil an dem Türkenkriege Wohl eine Anspielung auf die Auseinandersetzung von Lavater und Mendelssohn, nach Lavaters Antwort an den Herrn Moses Mendelssohn. Im russisch-türkischen Krieg (1768–1774) leitete die Schlacht von Tschesme im Juli 1770 die Niederlage der Türkei ein. + + + +Beiste Stakkar! Dt. arme Bestie; so sagen die Lappländer angeblich, „wenn sie die Unglücksfälle, oder das widrige Schicksal eines Mannes beklagen wollen“ ( [Übers.], S. 10f.). Ob Hamann die zweisprachige Dänisch/Lateinische Ausgabe von 1767 oder die Deutsche Übersetzung von 1771 zitiert, ist unklar; erstere dürfte kaum zu erreichen gewesen sein, zweitere müsste früher als angegeben erschienen sein. + + + +heiliger Bruder! (Übers.), S. 9f.: „Der Lappe redet den norwegischen Bauer auf eine freundschaftliche Art an, und nennt ihn Passe veelje, mein Freund, oder Camarade, heißt aber eigentlich, heiliger Bruder.“ + + +Brief Nr. 372 + + +Agio kaufmannssprachlich ‚Aufgeld‘, wohl im Zusammenhang der Reisekosten, die Mendelssohn Hamann 1764 bei der Rückkehr vorgeschossen hat, vgl. + + + +Chiliasten eschatologische Erwartung des tausendjährigen Reiches, wohl Hoffnung auf produktivere Zeiten + + + +Freunde und Verleger , vgl. + + + +englischen Artzt + + + +Provincial-Accise und ZollDirection + + + +molimina Bemühungen + + + +Michaelis ein kleines Häuschen 29. September 1770, am Alten Graben (Nr. 758) + + + +Bureau wohl im Licenthaus am Pregel (Laak) + + + +China Die chininhaltige Chinarinde wurde normalerweise zur Fiebersenkung verwendet. + + + +wie einer der im Herbst … Sir 33,16f. + + + +εν ευλογιᾳ Sir 33,17 kombiniert mit Sir 36,10 in der Septuaginta + + + +mein Freund + + + +liebe Hälfte + + +Brief Nr. 373 + + +Abbtsche Correspondenz (auch erschienen als 3. Bd. von ) + + + +ertheilten Vollmacht für die Autorisierung des Abdrucks einiger Briefe Hamanns an Mendelssohn und Nicolai in , S. 74–92 + + + +Ueberbringer + + + +elende Hütte das Haus am alten Graben, vgl. + + + +kleine Uebersetzung wohl Vorarbeiten für + + + +Hervey + + + +Bollingbroke + + + +Abschied nehmen vgl. die Vorrede von (auch in N IV,441) + + + +Moses Mendelssohn + + + +Gumperts + + + +mosaischem Rechte + + + +wahrer Parasit wohl in der Hoffnung auf ein Büchergeschenk + + + +Erasmus nach + + + +Momus Herz , nach der antiken Personifikation der Schmähsucht (vgl. auch textkritische Anmerkung) + + + +Betrachtungen + + + +nach Garat nicht ermittelt + + + +principium et finis Offb 22,13 in der vulgata + + + +Preisschrift ; vgl. in diesem Zusammenhang + + + +Michaelis Zur Buchmesse im Herbst; Herder reichte die Abhandlung bereits 1770 ein, sie erschien aber erst 1772. + + +Brief Nr. 374 + + +Der Brief ist nicht datiert; er muss aber nach der Geburt von Hamanns zweitem Kind (s.u.) am 12.4.1772 und vor HKB 376 geschrieben worden sein. + + + +gemeinschaftlicher Freund + + + +Billet doux dt. süßer Brief, gemeint ist ein kurzes Schriftstück, nicht überliefert + + + +meinen Angelegenheiten Während Kanters Aufenthalt in Berlin hatte Eberhard, damals junger Pfarrer, offenbar gehört, daß Hamann in gedrückter Lage lebe und eine gewisse Hoffnung bestehe, ihm die freigewordene Licentratstelle von zu verschaffen. Dieser Brief ist wohl ein Versuch der ersten Kontaktaufnahme, dem später der in erwähnte Brief folgte. + + + +Lotterie Director + + + +Diogenes in seiner Tonne wohnte nach , VI 22f. in einer Tonne. + + + +Hoc erat in votis dt. das war mein Herzenswunsch, , 2,6,1–3 + + + +Heraclitus … nach , 1,5 (lat. introite, nam et hic dii sunt, dt. Tretet ein, denn auch hier sind Götter) + + + +jüngeren Bruder + + + +alte Bäurinn die Mutter von + + + +Kinder und + + +Brief Nr. 375 + + +nach einer langen Frist Hamanns letzter Brief an Herder war von April 1769. + + + +Cur- und Liefl. Freunden in Riga und mglw. in Mitau, die von der Frühjahrsbuchmesse zurückkehrten; Herder schrieb in der zweiten Maihälfte an Hartknoch über Hamann: „Grüßen Sie ihn, u. sagen ihm, daß ich seine Schrift, wenn er nur Personalien schont u. das kann ich aus alter Freundschaft fodern, er möge sie übrigens einrichten, wie er wolle, sehr gerne, u. zu meiner Lehre lesen u. mich freuen werde, dazu Gelegenheit gegeben zu haben.“ (HBGA, Bd. 2, S. 175f.) + + + +verstehen Sie mich gar nicht mehr Im Zusammenhang von Herders Verstimmung nach Hamanns Rezension von Herders Abhandlung über den Ursprung der Sprache in KGPZ, 26. St. vom 30.4.1772 (N III,17–19); Herder Bezog auch Hamanns Invektiven gegen in der Vorrede der Warner-Übersetzung auf sich, vgl. Herder an Hartknoch, 2. Maihälfte 1772, HBGA, Bd. 2, S. 175f. + + + +beyliegenden Blattern … wohl die fingierte, von Hamann unter dem Pseudonym Aristobulus veröffentlichte Entgegnung unter dem Titel „Abfertigung“ in der Beilage von KGPZ, 37. St. vom 8.5.1772 (N III, 20–24); mglw. auch bereits die Sammlung und Separatpublikation der Rezensionen + + + +Johann Michel Mannah ; „Mannah“ nach dem himmlischen Brot, vgl. etwa Joh 6,30–35 (Nadler behauptet in Zeuge des Corpus mysticum, S. 172, Hamann habe diesen Namen, ein Buchstabenspiel mit ‚Hamann‘, auch ins Taufregister der Garnisonskirche eingetragen; ein Beleg dafür ist nicht bekannt). + + +Brief Nr. 376 + + +Concepte Entwürfe für die Gesuche nach Berlin, welche über vmtl. an bzw. zur gehen sollten, für die Licentratstelle von im + + + +Curalien zu suppliren die richtigen Titel, Anredeformen, formellen Schlusssätze etc. zu ergänzen + + + +HE. Philippi + + + +Minister … vmtl. , in dessen Haus als Sekretär lebte + + + +Suplique dt. Gesuch + + + +Allerdurchlauchtigster … Die Anrede an ist nur pro forma; Adressat ist wohl die oder ein verwandtes Regierungskollegium in Berlin. + + + +Heusingers + + + +Hochgeborner ReichsFreyHerr … Der Adressat ist wohl . + + + +Admiralitäts Collegio + + + +Cammerreferendario Persch nicht ermittelt + + +Brief Nr. 377 + + +Ihr Brief HKB 375 + + + +Ihre beide Zeitungsstücke , vgl. + + + +Edle Ritter St. Rosenkreuz + + + +Alles verstehe ich nicht vgl. + + + +blinden und goldnen Alter Saturns blind, weil Saturn sich täuschen ließ und einen Stein statt seines neugeborenen Sohnes Jupiter verschlang; golden, weil unter seiner Herrschaft, gemeinsam mit Janus, das Goldene Zeitalter währte, nach Hes., Werke und Tage, V.  106–201 und , 1,89–150 + + + +περιστασεις Umstände + + + +angenommen … vgl. zu Herders entschuldigendem Gestus hier die ganz gegenteiligen Ausführungen zu Hypothese und Beweis am Ende der Abhandlung über den Ursprung der Sprache, S. 810 + + + +Kabbalist … Hamann, nach dem Titel der Aesthaetica; in Hamanns anonym veröffentlichter Rezension der Abhandlung über den Ursprung der Sprache wird der ‚kabbalistische Philologe‘ zu einer Entgegnung zu Herders Thesen aufgefordert, vgl. , N III,19/29. + + + +σημαινειν anzeigen, ankündigen + + + +Kgl. Pr. Ak. der Wißenschaften Die königlich-preußische Akademie der Wissenschaften stellte 1769 die Preisfrage für 1770: „En supposant les hommes abandonnés à leurs facultés naturelles, sont-ils en état d’inventer le langage? Et par quels moyens parviendront-ils d’eux mêmes à cette invention?“ + + + +Rätzel vgl. , N III,22/27f.: „Das ganze Rätzel, dessen Schlüssel ich noch für mich behalte, beruht auf ein Persiflage […]“ + + + += = = In der Bedeutung von Auslassungsstrichen, nicht ermittelt; Herder war als Begleiter von in Strassburg. + + + +Anonymisch an Formei (eigentlich normal bei Preisausschreiben) + + + +„Schrift eines Witztölpels“…Yvetot vgl. , N III,33; zu der Diskussion, wie stichhaltig Herders nachträgliche Relativierung der Abhandlung über den Ursprung der Sprache ist, vgl. HBGA, Bd. 11, S. 344 + + + +Königreich Yvetot bis 1681 ein souveränes Fürstentum mit einem kleinen Landgebiet, dessen Fürsten den Titel ‚König‘ führten, vgl. , S. 161 + + + +hinc signa, notae lacrymae rerum dt. diese Zeichen, bekannt als Tränen der Dinge; nach , I,1,99 + + + +Leibniz-Aesthetische Hülle zu Hamanns Abneigung gegenüber vgl. + + + +Einer der rathen wollte nach der Etymologie des Namens Aristobulus (‚bester Ratgeber‘), des fingierten Autors des dritten Texts von + + + +Orakel vgl. die Rezension von in , N III,19: „Wir hoffen, daß einer unserer Mitbürger, wenn er nicht ganz in seinem Vaterlande verweßt ist, irgend einen Funken noch aus der Asche seines kleinen Küchenheerds anfachen wird, um dabey seine Zweifel und Orakul über den Inhalt und die Richtung der akademischen Frage und ihrer Entscheidung aufzuwärmen.“ + + + +ehe Musen waren , 2,475; vgl. , N III,48/40 + + + +Nik. + + + +Ros. Kr. + + + +Moses + + + +Preiß-Schrift + + + +erste Urkunde der Menschheit Herder distanzierte sich unter dem Einfluss von Hamann in der Aeltesten Urkunde tatsächlich von seinen Thesen in der Preisschrift. + + + +caussae secundae zweitrangige Ursachen im Unterschied zur Grundursache (causa prima) + + + +„Namenlos“ Herders Aelteste Urkunde erschien anonym; die Abhandlung über den Ursprung der Sprache war die erste Schrift, die unter seinem Namen publiziert wurde. + + + +res gestas Dei per H. dt. Taten Gottes, durch Hamann ausgeführt + + + +cantilenam … dt. Liedchen von dem Ochsen und dem Esel und im Mutterschoß; aus den Weihnachtsliedern von Petrus Dresdensis († 1421). Anspielung auf , N III,21f. und dessen dortige Hinweise auf seine Familienverhältnisse. + + + +W. gegoldschaumten Spiegel nach aus unechtem Blattgold bestehend + + + +Antiphonie … wohl Anspielung auf Herders Hochzeitspläne mit Caroline Flachsland + + + +ceteris paribus … dt. unter gleichen Umständen, sagen alle Lehrer, die hypothetisch folgern + + + +Unzer … , von Herder zitiert nach der Rezension von in , 65. St. vom 30.5.1772, S. 548–553 + + + +lieber Sokr. nach + + + +Claudius + + + +Mädchen + + + +Wansbecker Bote + + + +castus, probus ingenuus facie et animo fromm, rechtschaffen, an Gestalt und Geist edel + + + +Curl. Kurland; Hamann war von 1765 bis Anfang 1767 in dessen Hauptstadt Mitau. + + + +Schrittschuhlaufen Schlittschuhlaufen; als Sport wurde es in den 1760ern durch den Kreis um populär. + + + +Wansbeck. Zeit. + + + +Mathem. Aristippos (um 435 bis um 355 v. Chr.) soll als Schiffbrüchiger am Ufer von Rhodos geometrische Figuren im Sand gesehen haben, vgl. , s.v. ‚beau‘. + + + +andre Menschen u. a. und + + + +mein Mädchen Caroline Flachsland + + + +l. H. lieber Hamann + + + +Syrte vgl. Krünitz, s.v. Syrten: „werden in der See oder im Meere die gefährlichen Oerter, Steine, Klippen etc. genannt, welche in der Tiefe des Meeres verborgen liegen, woran die Schiffe scheitern und liegen bleiben.“ + + + +Vt Canis e Nilo! dt. wie ein Hund aus dem Nil; ägyptische Hunde sollen nach , 15,12 nur im schnellen Laufen aus dem Nil lecken. + + + +Parze mit Horn u. Klaue Atropos, Schicksalsgöttin in der griech. Mythologie, eine der drei Moiren + + + +Prs. Preußen + + + +Lindners Aesth. + + + +Konsist. R. Arnold Kirchenhist. + + + +Tenne oder Kelter Hos 9,2 oder 2 Kön 6,27 + + + +großen Bilde von der Urkunde ; erste Entwürfe für die Schrift stammen von 1768/69, konzipiert wurde sie im Herbst 1770, publiziert 1774. + + + +Gurt als Teil der hohepriesterlichen Kleidung, vgl. etwa 2 Mo 27,2 + + + +Ruf Gottes vgl. etwa 2 Mo 24,16 + + + +Perron d’Anquetil + + + +Gauren-Liturgien religiöse Sekte in Persien, Feueranbeter; muslimische Bezeichnung für Ungläubige + + + +Schuking + + + +Jones on oriental Poetry Der Traité sur la poésie orientale wurde im Anhang von publiziert. + + + +Dow + + + +Holwell + + + +George Alphab. Tibet. + + + +4tant Quartant, Buch im Quartformat + + + +Mac phersons Ossian , vgl. + + + +Percy Reliq. of ancient Poetry + + + +Karl M. Karl der Große + + + +in penu bezüglich des Mundvorrats + + + +Fr. Freund, + + + +Essai on Song-writing + + + +comic and Satyric. Songs … + + + +Persischen Ged. + + + +Ferguson, Millar etc. , , vgl. Herders Rezension in , SWS, V, S. 452–456 + + + +Beattie , vgl. Herders Rezension in den Frankfurter gelehrten Anzeigen, SWS, V, S. 456–462 + + + +Einen Seite von Sokrates Am Ende seiner Beattie-Rezension in den Frankfurter gelehrten Anzeigen, SWS, V, S. 462 schreibt Herder: „Zum Beschluß ist hier eine Stelle aus einem unsrer Landesleute, (sokrat. Denkwürd. S. 49. 50.) die den Hauptinhalt des Buchs angiebt und mit ein paar feinen Zügen vielleicht mehr als das ganze Buch saget: ‚Unser eigen Daseyn und die Existenz aller Dinge ausser uns muß geglaubt und kann auf keine Weise ausgemacht werden. […]“; vgl. , SD 32f. + + + +genannten Buch + + + +sub Rosa unter der Rose, verschwiegen zu behandeln + + + +Kant. + + + +nördlichen Freunde vmtl. und + + + +Ihr Sohn , vgl. + + + +Kant + + + +Lindner + + + +Kant. Zeit. + + + +Fischer + + + +Trübsal Geduld bringt … Röm 5,3f. + + + +Miltons paradise regain’d + + + +größern Riesenwerk + + + +Interkalarjahr Schaltjahr + + + +m. l. Ham. mein lieber Hamann + + + +Ritter Rosenkreuz + + + +Palinodie … Gegengesang; hier wohl Hoffnung auf einen Widerruf des Urteils über Herder, vgl. + + + +segnen, statt zu fluchen Röm 12,14 + + + +descensus Averno und difficilis reditus! dt. Abstieg zur Unterwelt und schwierige Rückkehr + + + +Fenelon in Kambrai François Fénelon wurde 1697 von Louis IV infolge des Quietismusstreits nach Cambrai verbannt und verrichtete seine Amtspflichten dort vorbildlich. + + + +sic prandium, sic coena dt. wie das Frühstück, so die Mahlzeit + + + +Schmidt … nach , 3. Buch, 21./22. Kapitel: „I wish the smith would give a peep at that confounded hinge.“ + + +Brief Nr. 378 + + +Der Brief wurde als Beilage zu HKB 379 abgeschickt und erreichte Herder über und Mitte/Ende November 1772, vgl. zu . + + + +Ihren Brief HKB 377 + + + +erste und vielleicht letzte Arbeit , damit kombiert + + + +aus der Preße komt … Hamann versuchte als Verleger zu gewinnen, was aber misslang (vgl. N III,35/19: „Hier kommt der Drucker der allg. Bibliothek“; zum letztlich gescheiterten Druck der Schrift zu Lebzeiten vgl. N III,423f. + + + +Prediger Eberhard , vgl. + + + +Apologie des Sokrates + + + +scriptum est, weil litera scripta manet es ist geschrieben, weil der Buchstabe bzw. Brief geschrieben bleibt + + + +unser Misverständnis der Konflikt um Herders Abhandlung über den Ursprung der Sprache und Hamanns Rezensionen + + + +Menschenfischerey Mt 4,19 + + + +All Fehd … letzter Vers der ersten Strophe des Liedes „Allein Gott in der Höhe sei Ehr“ von Nikolaus Decius (1485–1546), vgl. , S. 119 +2 Ko 2,2 und 7,9 + + +St. Paulus 2 Kor 2,2 + + + +Zeitungen ; Hamann schrieb später aber doch wieder Beiträge + + + +allgemeinen Bibliothek , vgl. SWS, V, S. 271–420 + + + +res gestas vgl. + + + +Cervantes Meisterstück in fonte , im Original + + + +Androgyne du Diable … die Formulierung findet sich in , V, S. 94 (Buch 5, Kapitel 6 des Pantagruel, hg. von ) + + + +Reliquien , vgl. + + + +Kriegsrath Scheffner + + + +Grecourt + + + +HE von Kreytzen + + + +Kreuzzüge (nach ) + + + +pythischen Sieger , vgl. + + + +„Mein Herder! … der Schlusssatz von , N III,52/30–53/5 + + + +Brodt und Wein Klg 2,12 + + + +Denkmal […] Horat. , 3,30 + + + +Rabbi Marcus Levi vmtl. + + + +Kant + + + +Philippi + + + +Mitschüler im Engl. N. N. Beling, Lebensdaten nicht ermittelt + + + +Johnson’s Ausgabe von Shakespeare + + + +Ossian + + + +Evans + + + +Dissertation on the ancient Caledonians + + + +Accise und Zoll Direction + + + +wie Simson Ri 16,28–31 + + + +arithmetique politique auf zurückgehende Bezeichnung für statistische Berechnungen als Grundlage der Wirtschaftspolitik (vgl. Encyclopédie, s. v. ‚Arithmetique politique‘); bei Hamann Chiffre für die Finanzpolitik + + + +Kanter + + + +Sohn + + + +Tochter + + + +Freude und Krone Phil 4,1 + + + +Pan Hamann + + + +Angesicht zu Angesicht 1 Kor 13,1 + + +Brief Nr. 379 + + +Brief HKB 377 + + + +Unbesonnenheit Herder bezeichnet in der Abhandlung über den Ursprung der Sprache, S. 770 „Verstand und Besonnenheit“ als die „Naturgabe seiner Gattung“ und stellt die Besonnenheit in den Mittelpunkt seiner Sprachursprungs-Theorien. + + + +Ort seines Aufenthalts vergeßen vgl. + + + +Fingern auf ihn zeigt […] hic est , 1,28 + + + +Jünger des Sokrates nach + + + +Preis Herder gewann den Preis der Königlich-Preußischen Akademie der Wissenschaften 1770 für die Abhandlung über den Ursprung der Sprache. + + + +hierophant Hamann selbst, als Lehrer und Vorbild von Herder + + + +Hofprediger des Salomons in Norden Der Salomon in Norden ist , nach , dessen Hofprediger wohl , auf dessen Schrift Über die Nutzbarkeit des Predigtamtes Hamann anspielt. + + + +Engel der Gemeine zu Laodicea Offb 3,14 + + + +Prophet Elias 1 Kön 18,25–28 + + + +Bureau bei der + + + +Verleger + + + +citissime vgl. + + + +sub umbra alarum Ps 17,8 + + + +Θεοδοξος gr. Gottesgelehrter + + + +Großsultan Magnier wohl + + + +Apologist nach + + + +aumonier Almosenverwalter + + + +Samariter Lk 10,30 + + + +kleinen Beytrag […] Hogarthschen Spinnenweben wohl , vgl. N III,437 + + +Homer im Galatonschen Gemälde Galaton soll, so überliefert , 13,21, Homer erbrechend gemalt haben und dazu andere Dichter, die sich des Erbrochenen bedienten; vgl. , HKW: Kreuzzüge/Essays S. 286/12, N II S. 344/6, ED S. 8. + + + +Nicolai + + + +Simon Magus Apg 8,9–24 + + + +apokryphischen Briefe , apokryph im Sinne von nicht offenbart + + + +Aposteln des guten Geschmacks etwa , oder + + + +höllische Salomo Mathanasius Gemeint ist aus Halle (mit Wortspiel von Halle und Hölle) bzw. ; der Name Mathanasius nach dem fingierten Autor der Satire Le chef-d’Œuvre d’un Inconnu, der die zeitgenössische Pedanterie verhöhnte (zum Baalspriester Mathan vgl. 2 Kön 11,18 und 2 Chr 23,17). + + + +allgemeiner Bibliothekar Nicolai, nach der Allgemeinen Deutschen Bibliothek + + + +kleiner Held Zachäus vgl. Lk 19,8; später auch im Zusammenhang des fingierten Autors von Hamanns Prolegomena von Bedeutung + + + +Ianitor aulae St. Peter Türhüter des Himmels, eben Petrus + + + +mit 2 Schlüßeln … Mt 16,19 + + + +invalide Flügelmann Belisar der umstrittene Held in , der, unschuldig geblendet, neben Freund und Feind immerfort seine überragende Tugend beweist + + + +Bruder Moses + + + +halbe Mond glänzendes Haupt 2 Mo 34,29f. + + + +daß der Maler Auf einem in , XXXV,36,73 angeführten Gemälde des Timanthes wird die Opferung der Iphigenie in Pompeji dargestellt, worauf Agamemnons Haupt verhüllt sei. + + + +Algebristen der Realitäten vgl. , N III,51/10f.: „[…] in einem moralischen Jahrhundert, das mit gespitzten Ohren auf die Algebra der Realitäten horcht, zu der die Synagoge bereits ihr Imprimatur gegeben […]“; „Algebristen“ steht lautlich und inhaltlich im Zusammenhang der darauf von Hamann zitierten Maxime von , V, S. 292: „Toutes les actions de la vie se réduissent à autant de problèmes de maximis et minimis“. + + + +Agio Aufpreis, vgl. zu Hamanns Schulden bei Mendelssohn und + + + +Wallfisch Ps 104,26 + + + +Soyons amis … dt. Seien wir Freunde, verehrter Vater (Reverendus Pater), lassen Sie uns diesen kleinen Globus teilen, und mich dabei den Pluto spielen. „Soyons amis“ war zeitgenössisch ein gängiges Sprichwort für eine großzügige Geste gegenüber einem Feind; es folgt Pierre Corneilles Augustus-Figur in Cinna ou la Clémence d’Auguste (Akt 5, Szene 3). Auch Mendelssohn zitiert es (, 1. Aufl., Bd. 2, S. 181) als ein Beispiel nachdrücklicher Kürze als Ausdruck erhabener Gesinnung. + + + +Pluton In der griechischen Mythologie war Pluto Herrscher der Unterwelt. Nachdem Jupiter den gemeinsamen Vater Saturnus entmachtet hatte, teilte er die Herrschaft über die Welt zwischen Neptunus und Pluto auf; vgl. unten. + + + +gallischen Schwert Im Sinne des Corneille-Zitats „Soyons amis“ ist wohl eine befriedende Geste gemeint. + + + +50 papierne Thlr Wofür dieser Betrag steht, konnte nicht ermittelt werden. + + + +Vater im Himmel die Lilien ernährt Mt 6,26; es sind wohl auch und Hamanns Kinder gemeint. + + + +arithmetique politique auf zurückgehende Bezeichnung für statistische Berechnungen als Grundlage der Wirtschaftspolitik; bei Hamann Chiffre für die Finanzpolitik ; vgl. + + + +Pforten von Gosa wohl das Land Goschen, das nach 2 Mo 8,18 von den Plagen verschont blieb + + + +dis mea … , 1,17 + + + +evangelische Supplicant Zachäus, nach Lk 19,8 + + + +5 rth per Monath werde wieder erobert haben die 5 Reichsthaler, die ihm vom Gehalt bei der gestrichen wurden, vgl. . Siehe auch , N III,52/5f. + + + +kalten Blut […] Hofe Herodis Mt 14,6–11 und Mk 6, 22–28 + + + +Herder geschrieben HKB 378 + + + +sokratischen Freund Eberhard, nach der Neuen Apologie des Sokrates + + + +R. P. meinem Bruder im sokratischen Himmel reverendus pater (ehrwürdiger Vater); Eberhard, nach + + + +einzige Freund + + + +Rosenfelde oder Dornenhügel Hld 2,2 + + + +Nicolai + + + +Gnomen Sinnspruch + + + +gestrigen Abendmal Anspielung auf das kürzliche Abendessen mit , vgl. + + + +mit Feigen abgewiesen mit einer volkstümlich-obszönen Gebärde zurückgewiesen, vgl. Lutz Röhrich: Das große Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten (3 Bde., Freiburg 1991/2), II, S. 427f. + + + +Dem zweyten + + + +Phrygier sero sapiunt Phryges, dt. die Phryger kommen spät zu Verstand (nach Livius Andronicus, Equos Troianus, überliefert bei , 7,16,1) + + + +ich will dich Waßer saufen lehren 2 Makk 15,39 + + + +christl. Hofrath + + + +deine Ader und deinen Nacken, wie eisern wie felsen sie sind Jes 48,4 + + + +dritte Theil wohl Anspielung auf die kürzlich erschienene verbesserte Auflage von Mendelssohns Philosophische Schriften (ein dritter Bd. erschien nicht) + + + +Eyland der Lügner und faulen Bäuche Anspielung aus dem Umfeld der Rabelais-Lektüre + + + +jovialischen Töchtern der Philister Ri 21,18 + + + +Capitolium / Scandet … , 3,30,8f. + + + +Impudens Orcum moror! , 3,27 + + + +Coloqvinten bittere Früchte einer subtropischen Kürbispflanze, vgl. 2 Kö 4,39 (in der vulgata) + + + +cicutis allium nocentius Hor. epod. 3,3 + + +Brief Nr. 380 + + +G. v. V. Gerechte und Vollkommene; Epitheta der Johannisloge zu den Drei Kronen in Königsberg + + + +kleinen Mst. und + + + +Brüder konventionelle Anrede unter Freimaurern, auch Bezeichnung für Freimaurer + + + +haußen und ferne Hamann war im Gegensatz zu vielen seiner Freunde kein Mitglied einer Freimaurerloge. + + + +Bundeslade […] fünf güldene Mäuse 1 Sam 6,2–4 + + + +Nachbar Zur Nachbarschaft der Dreikronenloge vgl. + + + +zween Ihrer Brüder vmtl. und + + + +Eckstein Ps 118,22, Lk 20,17 u.ö. + + + +gegen alle Menschen … Zitate aus dem Lehrlingseid der strikten Observanz von 1764, der für Nicht-Brüder eigentlich nicht zugänglich sein sollte, vgl. Masonic Encyclopedia; Hamann kannte sie inkorrekterweise vmtl. mündlich durch oder . + + + +Schurzfell lederner Schurz, um die Hüfte getragen + + + +Geheimnis, das ich 12 Jahr in meinem Schoos getragen Vmtl. die Beschäftigung mit dem Thema des Sprachursprungs, die um 1760 begann und nun mit der Reaktion auf Herders Preisschrift, in den Philologischen Einfällen, wieder aktuell wurde. + + + +Thorheit zu schämen 1 Kor 1,23 + + + +gläntzende Laster … nach , 19,25 + + + +kreyßende Muse auf , 139 zurückgehende Redensart („Parturient montes, nascetur ridiculus mus“, dt. der Berg kreißte und gebahr eine lächerliche Maus) + + + +beyde Hiesige Buchhändler und + + + +geheimen deutschfranzösischen Handschrift und + + + +Androgyne du Diable vgl. Pantagruel, Buch 5, Kapitel 6 in , V, S. 94 + + + +offenen Brief nicht überliefert + + + +Tympfen Ein Tympf ist ein Achtzehngröscher, der im Laufe der Zeit immer wieder verschlechtert wurde; ein Sechs-Groschen-Stück entsprach 1/60 Taler. + + + +für Maculatur schuldig bin Zusammenhang nicht ermittelt + + + +treu, hold und gewärtig Zitat aus dem Lehrlingseid der strikten Observanz von 1764, vgl. Masonic Encyclopedia + + + +2 kleinen besudelten Papieren … Mglw. Handschriften aus dem Zusammenhang von Hamanns Selbstgespräch eines Autors; der „Leutbetrüger und Erzbösewicht“ wäre demnach Mien-Man-Hoam, ihr fingierter Autor. + + + +ohne es selbst zu wißen war 1759 erst 12 Jahre alt, begann aber in dem Jahr eine Lehre und war wohl als Erbe der Hartungschen Buchhandlung bereits vorgesehen. + + + +geheimen Denkwürdigkeiten Hamanns Sokratische Denkwürdigkeiten erschienen 1759 bei Hartung (bzw. bei Hartungs Erben, G. L. Woltersdorfers Witwe) + + + +als Erstlinge […] geopfert u.a. 4 Mo 18 + + + +vier Bogen … wohl + + + +Brüder Hofprediger Einer davon ist wohl , ab September 1770 zweiter Hofprediger, ab Frühjahr 1772 erster Hofprediger; der andere vmtl. , ab 1772 dritter Hofprediger. + + + +Gerichtsverwandten Hippel + + + +Bruder Laval + + + +Bruder Lotterie Director + + + +Bruder Buchführers + + +Brief Nr. 381 + + +Verleger, Freund und Gevatter + + + +Freunde Philippi + + + +Angelegenheiten Hamanns Versuche, an die freigewordene Licentrathstelle in Königsberg zu gelangen, vgl. + + + +Suppliquen Gesuche + + + +obsequio Nachgiebigkeit + + + +Curialien Titel, Anredeformen, formelle Schlusssätze etc. + + + +mein Patchen ein Kind von + + + +meine Papiere Hamanns Gesuche von Mitte November an Eberhard sind nicht überliefert, sie stehen aber in Zusammenhang mit und . + + + +gesuchte Stelle die Licentrathstelle beim , vgl. + + + +meinen unzeitigen Zwillingen die Gesuche + + + +HE K. + + + +letzte Grobheit demnach, dass Eberhard das Porto bezahlen musste + + + +geschaarwerkt Frondienst geleistet + + + +gelehrte Zeitung In den KGPZ, 87. St. vom 1.11.1771 erschien eine Rezension von ; dort heißt es über Frankreich und dessen Politik: „Ihre Intriguen, ihre ποληπραγμοσυνη ihre Faktionen in allen öffentlichen Welthändeln – so wie im jetzigen Kriege, den Rußland mit der Pforte führt, machen sie der ganzen Welt gefährlich, und jeder Patriot wird gerne gestatten, wenn man, wie man in den ehemaligen christlichen frühern Jahrhunderten in den Litaneyen und Kirchengebeten las: Für der Normänner Grausamkeit behüt’ uns lieber Herre Gott! auch jetzt beten möchte: für Frankreichs Politik behüte uns die Vorsehung!“ + + + +HE M. + + +Brief Nr. 382 + + +Bückeburg unterstrichen, da Hamann sich wiederholt beschwerte, dass Herder seine Adresse in seinem letzten Brief nicht nannte + + + +ex die et consule aus Tag und Jahreszahl (die Römer benannten die Jahre nach den regierenden Konsuln) + + + +N. neue + + + +auspicire u. augurire vorhersagen, weissagen + + + +HE. Eberhard + + + +Päderastien am alten Sokrates begangen Anspielung auf + + + +Ihren Br. an HE. Nikolai Zu Hamanns abenteuerlichen Versuchen, Herder über und in Berlin zu erreichen vgl. ; Eberhard gab den Brief an Nicolai, dieser schickte ihn Herder am 12. November 1772 und kommentierte: „Sie bekommen anbey einen Brief von Herrn Hamann. Obgleich citissime darauf steht, so habe ich doch, da ich bey seinen Schriften beständig gewohnt bin, einen ganz andern Verstand zu suchen, als den die simplen Worte besagen, im Ernst geglaubt, citissime möge hier nun bedeuten was es wolle, so werde es nicht bedeuten, daß der Brief eilig zu übermachen sey. Irre ich mich, so suchen Sie meinen Irrthum, in der Meinung die ich von den Originalschriftstellern habe, daß sie alle Dinge auf ihre eigene Weise sagen.“ (Hoffmann: Herder’s Briefwechsel mit Nicolai, S. 87. + + + +N. J. neuen Jahr + + + +ZwischenSokrate + + + +Bückeburg […] dicht an Minden … Die beiden Städte liegen nur 10 km auseinander, gehörten aber zu unterschiedlichen Fürstentümern: Herder war durch seine Freundschaft zum Grafen von Schaumburg-Lippe nach Bückeburg gelangt, das Fürstentum Minden gehörte aber zu den Westbesitzungen des Hauses Brandenburg und hatte daher eine gute Anbindung an die preußische Post. + + + +unsers Königs + + + +Archimedes am alten Graben […] Zweifeln Hamann; + + + +Manna 2 Mo 16,13–35 + + + +andern Schriften und kannte Herder jedoch bereits, vgl. + + + +citissime vgl. + + + +schönen Geister vgl. + + + +Liefland in seiner Rigaer Zeit bis Sommer 1769 + + + +asotische Lebensart vgl. Adelung (Bd. 1, Sp. 451f., s.v. Asot): „ein den sinnlichen Lüsten im höchsten Grade ergebener Mensch, ein Schwelger, grober Wollüstling. Daher asotisch, in diesem Laster gegründet.“ + + + +Schwabenalter Die Schwaben sollen sprichwörtlich erst mit 40 Jahren weise werden. + + + +mein Weib Caroline Flachsland, sie heirateten am 2. Mai 1773. + + + +αϑαυμαστια Unfähigkeit zum Staunen + + + +T … Teufel + + + +Einziger täglicher Gesellschafter vmtl. + + + +wie Elihu Hi 32–36 + + + +Wandelwüste 4 Mo 32,13 + + + +Klient im Sinne von Schutzbefohlener eines Patrons + + + +Publik … Publikum; Herder war auf Diskretion bedacht, weil seine Rigaer Stellung in der Auseinandersetzung mit verschiedentlich thematisiert wurde. + + + +Konsistorien mandemens Verordnungen + + + +Ediktalcitationen obrigkeitliche oder gerichtliche Vorladungen + + + +Landesherr + + + +Abbtiana war 1765 nach Bückeburg u.a. als Konsistorialrat berufen worden, Herder war gewissermaßen sein Nachfolger; gegenüber äußerte sich Abbt sehr positiv über die geistigen Qualitäten von , vgl. , S. 376 (Nr. 89, Oktober 1765). + + + +kein Abbt D. h. Herder habe nicht dieselbe Ehrenstellung in der Gunst des Fürsten inne wie Thomas Abbt. + + + +Kameelhaar kleide … Mt 3,4 und Mk 1,6 + + + +Gemalin + + + +devant les grilles de la cour vor den Toren des Hofs + + + +Allgem. D. Bibl … , vgl. die Rezensionen in SWS, V, 271–420 + + + +Schlegels Batteux , + + + +Creuz + + + +Briegleb + + + +Denis Oßian + + + +Leßings Schr. + + + +Klopst. Oden + + + +Sulzer + + + +Nikol … kritisierte Herders Stil regelmäßig; zuletzt am 12. November 1772: „[…] Desto schlimmer für euch Originalköpfe, daß Ihr alles auf eure eigne Weise schreibt, und nichts schreiben könnt, ohne erkannt zu werden.“ (Hoffmann: Herder’s Briefwechsel mit Nicolai, S. 86) + + + +Frkf. Zeit. + + + +2. Menschen und + + + +Buch … + + + +Sylvan Pan bzw. Hamann + + + +principia rerum dt. Anfang der Dinge, vgl. + + + +„Du bists!“ Mt 14,28 + + + +offenbare Thorheit 1 Kor 1,23 + + + +Gott Adams stärke mich nur in dieser Stunde Jdt 13,7 + + + +andres Werk wohl + + + +Hütte bauen Mt 17,4 + + + +liebst. Fr. liebster Freund + + + +erziehen u. kleiden … vgl. + + + +Thunmanns Abhandl. , vgl. Herders Rezension im Wandsbecker Bothen, Nr. 28, 17.2.1773, SWS, V, S. 408–411 und Hamanns Antwort + + + +Schlötzer , Herder erwähnt ihn auch in der Thunmann-Rezension + + + +seine Bibel , von Herder negativ rezensiert, vgl. SWS, V, S. 267 + + + +Niebuhrs Reisen + + + +wird noch Einmal Gottsched , abwertend für einen rechthaberischen und überholten Kritiker + + + +Mosaisches Recht + + + +Choro auditorum Zuhörerschaft + + + +viri dignissimi dignissimo filio dem würdigsten Sohn des würdigsten Mannes, und sein Sohn , vgl. + + + +Lettre sur les desirs + + + +Lettre sur l’homme et sur ses rapports + + + +Lettres sur la Sculpture + + + +Diderot der Philosoph , vgl. + + + +Anti-Newtonische Offenbar. in der Optik Herder hörte wohl über von einem ungedruckt gebliebenen Manuskript von Hemsterhuis, dem Traité sur l’optique; vgl. . + + + +1 t. Sekret. der Staaten in Holland Hemsterhuis arbeitete als erster Kommis der Staatskanzlei der Vereinigten Niederlande + + + +Platons Vorwelt v.a. und + + + +Klopst. Meßias fertig , die Gesänge XVI–XX erschienen 1773 in Halle bei Hemmerde + + + +Deutschen Gram. Wohl irrtümlich für Klopstocks Gelehrtenrepublik, wie auch im Brief an Nicolai, 15.1.1773, HBGA, II, S. 294f.; Herder gibt eine missverständliche Information aus einem Brief von weiter; die Auseinandersetzung Hamanns mit Klopstocks Ideen zur Sprache und der deutschen Rechtschreibung begann erst, als dieser seine einschlägigen Fragmente im Sammelband , darunter den Aufsatz Ueber die deutsche Rechtschreibung, veröffentlichte. + + + +Rabelais , vgl. + + + +Cervantes , vgl. + + + +hiesiger Bibl. die Schlossbibliothek in Bückeburg + + + +Orpheus – bis Jamblichus vgl. , SWS, VI, S. 357f. u. 397–405 + + + +Ihr Büchl. + + +Brief Nr. 383 + + +letzten Brief HKB 382 + + + +alten Platon v.a. , vgl. , auch + + + +Empfang meiner Antwort vgl. + + + +Päderasten + + + +Philistern den Berlinern, u. a. und ; wohl auch indem er ihnen indirekt seine Verbundenheit mit Herder anzeigt + + + +Beyl … + + + +wie dem ersten Theil Hamann beschwerte sich wiederholt über die Qualität des Drucks der Sokratischen Denkwürdigkeiten 1759 bei Hartung. + + + +Recepisse Empfangsbestätigung + + + +in einer Wüste gelebt vgl. + + + +wie ein unreines jüdisches Weib 3 Mo 12 + + + +3te Hofprediger Lindner + + + +Buchholtz + + + +Selbstgespräch eines Autors + + + +Leuten zu thun zu haben im Kontext der Publikationsversuche der Philologischen Einfälle + + + +Göttin Τυχη Zufall, Schicksal + + + +Ihre Winke + + + +ex posterioribus aus dem späteren + + + +mein Prospectum vgl. , S. 72: „Ich habe den Schulton der europäischen Mandarinen in einer einzigen Stelle zu übertreiben versucht, die ich lieber aus meiner Urkunde auskratzen will, um sie gegenwärtigem Programm oder Prospectus einzuverleiben: weil Definitionen in Pe-kim Gesetze sind und zum Monopol des Monarchen gehören.“ + + + +jener Philosoph … Der Stoiker Chrysippos von Soloi starb darüber vor Lachen, nach , VII,185. + + + +wie die Vögel … , XXXV,35,65f. berichtet von einem Wettstreit zwischen den Malern Parrhasius und Zeuxis, in welchem die von Zeuxis gemalten Weintrauben so echt erschienen, dass die Vögel sie zu picken versuchten. + + + +zu hoch ist Anspielung auf , III,11 „Le renard et les raisins“ + + + +exponire Sie also nicht so viel als mich selbst Herder, dem Hamann das Manuskript der Philologischen Einfälle vorenthielt, war über die befürchtete Kritik seiner Preisschrift ernstlich besorgt, vgl. ; möglicherweise war das einer der Gründe Hamanns, seine Bemühungen um die Drucklegung aufzugeben; vgl auch die selbstkritische Bemerkung in einem späteren Brief an Hartknoch, . + + + +Pythagoräer Schweigender, vgl. + + + +Fool of Quality + + + +Landbibliothek nicht ermittelt + + + +ihr Thunmann , vgl. + + + +Schlötzers Styl , vgl. + + + +non possum dicere quare? dt. ich kann nicht sagen, warum? + + + +Büsching schrieb die Vorrede zu + + + +Kant + + + +Dedications Schrift zu den historicis selectis de main de maitre eine Zueignungsschrift von an und dessen historischen Schriften; nicht ermittelt + + + +Hemsterhuysens Schriften , vgl. + + + +Diderots moralische Versuche vmtl. + + + +Elendsbraten Hirsch- vielleicht auch Elchbraten + + + +Klotzens Correspondentz … Hagen (Hg.), Briefe an Klotz; der ‚lustige Abend‘ bezieht sich auf die Feindschaft Hamanns und Herders gegen Klotz und dessen Polemiken in der Deutschen Bibliothek der schönen Wissenschaften. + + + +Tiefensee + + + +Lippert + + + +Harder + + + +Riga verlegten Schrift über den Ursprung der Sprache die anonym in Riga bei Hartknoch erschienene Schrift Versuch einer Erklärung des Ursprunges der Sprache, welche Hamann in den Zwo Recensionen nebst einer Beylage, betreffend den Ursprung der Sprache neben Herders Abhandlung über den Ursprung der Sprache rezensierte; Herder antwortete nicht auf diesen Punkt. + + + +Schlegel nicht ermittelt + + + +Verleger + + + +Bützowsche neue Schrift , erschienen in Bützow und Wismar + + + +Göttingschen Zeitungen , 140. St. vom 21.11.1772, S. 1191–1193 + + + +anti-newtonischen Geschmack in der Optik + + + +kanonische System von Thorn das Weltbild von Nikolaus Kopernikus, der in Thorn geboren wurde + + + +Systeme du Monde + + + +Michaelis mosaisches Recht + + + +Bibliothek + + + +Rabelais + + + +Montaigne + + + +Haller seine Briefe + + + +γην πρεσβυτατην… dt. die Erde sei die älteste der Götter im Himmel; Stelle bei Platon nicht ermittelt. + + + +Origenes vgl. + + + +Sokr. Denkw. + + + +o servum pecus , an Maecenas, I 19,19: „O imitatores, servum pecus, ut mihi saepe / bilem, saepe iocum vestri movere tumultus!“ – dt. „O ihr Nachahmer, ihr Sklavenherde! Wie oft hat euer tolles Treiben mir die Galle, wie oft auch Lachen schon erregt.“ + + + +Genesin 1 Mo 1 + + + +Gottsched , vgl. + + + +Einfälle und Zweifel nach + + + +summum bonum das zentrale Thema in + + + +mit den Briefen […] Cicero vgl. das Motto von , N III,67 aus + + + +Ευ πραττειν, ευ διαγειν, χαιρειν! gr. Grußformeln, handle gut, lebe gut, freue dich! + + +Brief Nr. 384 + + +Es lebe der König! Am 24. Februar war Königsgeburtstag. + + + +exulirende Außer Landes, in Verbannung lebend, vgl. , N III, S. 78/22; Bückeburg befand sich knapp außerhalb des brandenburg-preußischen Machtbereichs. + + + +in meinem Platon den Gorgias , vgl. + + + +Brief HKB 383 + + + +Selbstgespräch , vgl. + + + +Behörde … ; Hamann nimmt mit gespielter Naivität Nicolais Bereitschaft an, die Philologischen Einfälle und Au Salomon de Prusse zu drucken. + + + +wie und durch wen Nicolai sandte das Selbstgespräch eines Autors zusammen mit seiner gedruckten Antwort am 2. März 1773 an Herder, vgl. Hoffmann: Herder’s Briefwechsel mit Nicolai, S. 90f.: „Was Sie von beiden verstehen werden, das sey Ihrem guten Genius überlaßen. Soviel will ich Ihnen sagen, daß Hr. H. im Ernste mir drey Bogen, die er für sein Chef-d’Oeuvre hält, hat für dreißig Friedrichsd’or verkaufen wollen. Es soll (wie ich von Kantern vernommen, der sich seit einigen Wochen hier aufhält) französisch und deutsch gedrukt werden, ist an den König gerichtet, dem er ich weiß nicht worüber, wer weiß wie viel Wahrheiten zu sagen hat, insbesondere über die deutsche Litteratur, die der König beschützen soll, und die deutsche Gelehrten, mit denen der König die hiesige Akademie besetzen soll, wobey besonders Ihnen mein Herr! eine Stelle zugedacht wird. […] – Wenn H. Vorstellung auch an den König käme, (woran doch sehr zu zweifeln ist, indem nicht daran zu denken ist, daß er ein deutsches Buch, es sey was es sey, lese) so würde er, da er mit H. wetterwendischer Schreibart, nicht so viel Nachsicht haben kann, als dessen Freunde, H. des Tollhauses würdig halten, und vielleicht alle deutsche Gelehrten dazu. – Es ist also besser, daß man H. beredet (wenn er beredet werden kann), seine Patriotische Philippicam im Pulte ruhen zu lassen […].“ + + + +Brooke: Le fou de lettres Mischung aus und homme de lettres + + + +Palinodie Gegengesang, Widerruf, vgl. + + + +Apologie negativ besetzt durch + + + +Ihnen habe helfen wollen , N III,78/23 + + + +Voluisse sat est zu wollen genügt + + + +Pilades als der treue Freund des von Furien verfolgten Orest + + + +Witztölpel vgl. , N III,33 und + + + +Westp. Westphalen (südwestlich von Bückeburg) + + + +Mädchen Caroline Flachsland + + + +HE Consistorialrath Herder + + + +Pan Hamann + + + +heyrathen Hamann und heirateten nie. + + + +Direction Provinciale + + + +Beyl. des Geistl. in Schwaben + + + +Päderasten aus China u Schwaben und , nach den fingierten Autoren der sich jeweils mit ihnen beschäftigenden Schriften Selbstgespräch eines Autors und Beylage zun Denkwürdigkeiten des seligen Sokrates + + + +Schutzgöttin , vgl. + + +Brief Nr. 385 + + +Selbstgespräch , vgl. + + + +Expreßen Eilboten + + + +Minden vgl. + + + +Recepiße Empfangsbestätigung + + + +Stelle vgl. + + + +composéen zusammengesetzt, stilistisch angepasst + + + +Br. Ihres HErn Mag. Cölius , nach der Benennung Nicolais in , N III, S. 69/13, die auf , 8,1 zurückgeht + + + +Absalon […] Thekoa 2 Sam 14, vgl. die Passage über Herder in , N III,78/21–25: „giebt es kein Weib von Thekoa für den verstoßenen Herder? – Soll auch sein Funke verlöschen, daß dem deutschen Genie kein Name und nichts übrig bleibe – Preußen weint über ihre Kinder und will sich nicht trösten lassen, denn es ist aus mit ihnen – –“; vgl. außerdem Herders am selben Tag verfasstes Schreiben an Nicolai, 11.3.1773, HBGA, II, S. 323f. + + + +HE. Nik. + + + +lat-deutschen Urschrift und + + + +Spiegel HErrn Nik. den Brief von Nicolai, vgl. das Zitat im Kommentar zu + + + +gränze im Sinne von berührt, ihm nahe kommt + + + +französische Akademien … vgl. , N III, S. 59/15f.: „Herder Sera Platon et le President de Votre Academie des Sciences“; Herder kannte die Stelle vermittelt durch Nikolai, vgl. das Zitat im Kommentar zu + + + +Joab nach 2 Sam 14,19, als Fürsprecher für Herders Begnadigung + + + +Mien Man Hoam Fingierter Autor von + + + +In bivio, trivio constitutus … Herkules am Scheideweg + + + +Wüste der 40. Tage Mt 4,2 + + + +tecum loquere … Motto in , N III,67; dt. mit dir spreche ich und dich ziehe ich zu Rat, dich habe ich angehört, dir gehorche ich (,2,7) + + + +Ihrer Schrift … geträumt , vgl. + + + +Ihren Brief Anfang Februar erhielt Herder HKB 384, gemeint ist aber wohl HKB 378, in dem Hamann die Schrift ankündigte. + + + +Ein Schatte + + + +tremula anus dt. wie eine zitternde Greisin + + + +Coelii etc. und andere Berliner + + + +in vanum et irritum nichtig und unwirksam + + + +Prytaneum Stadthaus in Athen, wo die prytanes, verdiente Männer, speisten und im Alter versorgt wurden, vgl. , 1,232; hier als Warnung zu verstehen aufgrund der politischen Brisanz von (Nicolai merkte an, würde Hamann wegen seiner „wetterwendischen Schreibart“ „des tollhauses würdig halten“, vgl. Kommentar zu ) + + + +Präkordien Ihres φιλον ητορ Brusthöhle, Sitz des lieben Herzens (φιλον ητορ), nach , 1. Olympische Ode, 4. Vers; Anspielung auf , N III,69/3 und 78/12 + + +Brief Nr. 386 + + +in Ihren Mantel und Kragen so verliebt sind vgl. + + + +Potiphars Weib 1 Mos 39,7–18 + + + +Ihren Brief HKB 385 + + + +Selbstgespräch + + + +M. Cölius , vgl. + + + +krause anomalische allegorische vgl. + + + +römischen Correspondenten wiederum , nach der Benennung in , 22. St. vom 15.3.1773 (N III,378) + + + +Jaels Weibe … Ri 5,24–27 + + + +beyl. Balsam No 22 , 22. St. vom 15.3.1773 (N III,378), vgl. + + + +Geseegnet … Ri 5,24 + + + +Wie heißt ; Caroline Flachsland + + + +Gesuch Herders Verlangen nach , vgl. + + + +deponirt Das von abgeschriebene Doppelmanuskript der Philologischen Einfälle und des Salomon de Prusse befand sich zu diesem Zeitpunkt noch bei Hamann, vgl. + + + +alles Geräthe wohl frühere Entwürfe für , die nicht überliefert sind + + + +Coelii und die gantze Kette Die Berliner, vgl. ; Nicolai hatte Herder jedoch bereits aus berichtet, vgl. + + + +No. 14 … Hamanns Anzeige von in , 14. St. vom 15.2.1773 (N IV, S. 377; dort allerdings ediert nach Roth, V, S. 32) + + + +No. 21 … Hamanns Anzeige von in , 21. St. vom 11.3.1773 (bei Nadler nicht ediert; Jg. 1773 nicht überliefert) + + + +Serotinus Alias von in , dt. der zu spät Kommende + + + +Chineser Mien-Man-Hoam Alias von Hamann in + + + +Handschrift, die keineswegs gedruckt Bedeutung unklar, zirkulierte als Drucksache + + + +Dimpf Ein Tympf ist ein Achtzehngröscher, der im Laufe der Zeit immer wieder verschlechtert wurde; ein Sechs-Groschen-Stück entsprach 1/60 Taler. + + + +Catin Kurzform von Katharina, gemeint ist ); im 18. Jd. nicht nur als Eigenname, sondern auch allgemein für ‚Flittchen‘ verwendet (vgl. Dictionnaire de l’Académie Françoise (Paris 1762), I,257); hier im Zusammenhang des Lettre Perdue, vgl. N II,299, ebenso + + + + +Luthers Käthchen nach Katharina Luther, geb. v. Bora (1499–1552) + + + +Ihrer     ähnlich Caroline Flachsland, über die Herder nichts geschrieben hatte + + + +Vixen engl. Füchsin, zänkische Frau + + + +Histoire philosophique et politique + + + +Ihre zärtl. Bitte geschont zu seyn vgl. + + + +vor Ihrer Thür vgl. + + + +im Lande der Schatten vgl. + + + +ungeheure Projecte + + + +Theaterheld Monsieur Jourdain in + + + +Patriotismus vgl. + + + +Prytaneum vgl. + + + +kleinen Mündel und ; eine Paten- oder Pflegvaterschaft Herders war auch in im Zusammenhang von Patriotismus und der Hoffnung auf eine Rückkehr Herders nach Preußen thematisiert worden; das Thema kommt auch halböffentlich in , N III, 52/24 vor. + + + +Lyß-Schiechen Kosename für , Hintergrund nicht ermittelt + + + +Doris … literarischer Namen für die unbekannte Caroline Flachsland; Doris ist ein beliebter Name in Schäferdichtungen, nach einer Okeanide, vgl. + + + +Chloris ebenfalls beliebter Name in Schäferdichtungen, nach der Göttin der Blüte, etwa , S. 83 + + + +Aspasia nach , vgl. + + + +Hipparchia nach + + + +Myrte gelegentlich wohl auch ein Schäferinnen-Name, vmtl. nach dem Hochzeitsbrauch der Myrtenkränze + + + +Julia nach Romeo und Julia + + + +Clarißa, Pamela nach den tugendhaften Heldinnen bei + + + +Bonne Kindermädchen, Erzieherin + + + +Mährchen von 3 Forellen nicht ermittelt + + + +parrhesie griech. παρρησία, Offenbarkeit, Wahrsprechen, Freimütigkeit + + + +Helks: Die Pferde schmeißen, die Hunde beißen + + + +M. Coelius + + + +verdeckten Gerichte vmtl. , vgl. + + + +Kätchens + + + +D. Faust nach dem fingierten Druckort von , N III,79 „Gedruckt in der Unterwelt mit D. Fustens eigener Hand und unter seinem Mantel“ (so auch in der oben zitierten Anzeige in ) + + + +ein homo nach dem Sprichwort errare humanum est + + + +p. 4. allgemeinen add … Die Korrekturen beziehen sich auf den Druck von + + + +Verlegers vmtl. in Mitau, wie man aus der Formulierung „D. Faustens Gönner in Mitau“ schließen kann (vgl. ) + + + +Helks Fabeln + + + +vom Verdienst + + + +Abschnitt penultimus vorletzte Abschnitt + + + +ersten Theil des Cicero + + + +Plato , vgl. + + + +Klinkers Reisen + + + +Claudius + + + +Hamb. Buchdrucker Bode + + + +Tristram + + + +Wansbecker + + + +Brooke … Verwechslung von und , die Autorin von , und + + + +Lucretia Liebhaber Sextus Tarquinius, nach Liv. I,57; Zusammenhang mit nicht ermittelt + + + +Serotinischen Briefes + + + +Wir fehlen alle mannigfaltiglich Jak 3,2 + + + +Knabe Herkules vgl. + + +Brief Nr. 387 + + +Herr Hofrath Der Briefentwurf ist vmtl. an gerichtet, der Hofrat in Mitau war und mit Hamann gut bekannt. Der Briefentwurf ist überliefert einliegend in einem Entwurf von . Mit dieser Schrift steht er wohl, wie auch mit , in losem Zusammenhang. + + + +Plato , vgl. + + + +Anytus Anytos, zunächst ein wohlhabender Athener im Kreis des Sokrates, nach seiner Verspottung (in ) einer von dessen Anklägern (nach , II, 38) + + + +D. Faustens Gönner in Mitau nach dem fingierten Druckort von ; , der diese und andere Schriften Hamanns aus dieser Zeit druckte, aber nicht verlegte + + + +kleine Handschrift vmtl. , oder auch , die beide später bei Hinz gedruckt wurden; die Briefe an Hinz sind nicht überliefert + + + +gedruckten Antwort + + + +lakonischen und asiatischen Briefen stilistische Metaphern für Kürze und manieristischen Schwulst + + + +nach Warschau zu schreiben Tottien hielt sich wohl in Warschau auf und hatte Hamann von Briefen mit Hinz berichtet. + + + +gegenwärtige Arbeiten wohl und die umliegenden Schriften + + + +Antwort des M. Coelius + + + +höhern Orts wohl die und + + + +Histoire philosophique + + + +gar zu großen Catharina + + + +Cathin Kurzform von Katharina (gemeint ist ); im 18. Jd. nicht nur als Eigenname, sondern auch allgemein für ‚Flittchen‘ verwendet (vgl. Dictionnaire de l’Académie Françoise (Paris 1762), I,257); vgl. , N II,299 + + + +Sauvage du Nord + + +Brief Nr. 388 + + +22 Stück … , 22. St. vom 15.3.1773 (N III,378), vgl. + + + +Ex-Mandarinen Mien-Man-Hoam, der fingierte Autor von + + + +M. Cölius Serotinus der fingierte Autor von + + + +neuesten Anspielung auf + + + +Caricatur vgl. , N III,25/10 + + + +rolandsche Tubus vgl. , N III,71/15–19 + + + +kleinen Handschrift wohl + + + +in nostrae amicitiae memoriam im Gedenken an unsere Freundschaft, nach + + + +Montaigne … , II, Kap. 17 (S. 505 in der Ausgabe Amsterdam 1659); dt. man mag mein Vorhaben anklagen, wenn man will, aber nicht meinen Fortschritt + + + +Si Dominus … Jak 4,15 + + + +Platon , vgl. + + + +Xenophon + + + +unartiger Apoll + + + +M. Cölius Serotinus + + + +Kupferstichen gezierte Buch , vgl. + + + +Malherbe soll nach seine Dienstmagd um Rat gefragt haben, vgl. Des Herrn Racine Briefe. Aus dem Französischen übersetzt (Wien 1776), S. 6. + + + +alte Magd … die Hexe von Kadmonbor + + + +Spectaculum + + + +Nomenclators Diener eines römischen Patriziers, dessen Aufgabe war, sich die Namen von dessen Klienten zu merken und ihm bei Bedarf zu nennen + + + +Maintenon + + + +Beaumont + + + +usum fructum Nießbrauch + + + +wol die Nummer meiner Hausthür Zu Hamanns Beschwerde, Mien-Man-Hoam hätte seine Adresse am alten Graben Nr. 758 missbraucht, vgl. , 22. St. vom 15.3.1773 (N III,378); Hamanns Adresse kam bereits in der Überschrift von vor, auch Nicolai adressierte seine Schrift dorthin. + + + +Man redt hier Wunderdinge davon nicht ermittelt, vgl. + + + +Erscheinung des Mercurs + + + +Meßgeschäfte Leipziger Buchmesse 1773 + + + +Mendelsohn + + + +Rammler + + + +Meil + + + +ob fugam vacui dt. aus Furcht vor der Leere + + + +Wenn die Schweitzer … vgl. : „Sie hätten daher noch manche Posttage auf die Nachricht warten können, daß das Selbstgespräch, das nicht ein Selbstgespräch, sondern wie unsere Väter die Schweizer sagen, ein Zweis ist, an Ort und Stelle gelangt sey;“ + + + +Zweis nicht ermittelt, wohl mundartlich für Zwist, vgl. + + + +Baron von Bondely + + + +point d’argent, point de Suisse frz. Sprichwort: Kein Kreuzer, kein Schweizer, d.h. kein Geld, keine Ware (von den Schweizern als gesuchte Söldnertruppen) + + + +winzige Nachtigallen vgl. : „Da ist keiner, der nicht nach einer feisten Schweinsleiche, aus deren Höhlung man Kapaunen, Rebhühner und Truthähne herauslangen kan, mit beiden Händen greift, hingegen winzige Nachtigallen und orphische Eyer im Winkel liegen läßet, und zwar poterat duci quia caene sine istis“; außerdem + + + +orphische Eyer vgl. , N III,73/8 + + + +Definitionen , N III,72/7–17 + + + +Wunder und Zeichen , N III,72/16 + + + +Plus und Minus , N III,72/17 + + + +weder punica noch prutenica punisch (phönizisch); alt-preußisch + + + +sinica chinesisch + + + +Dictionnaire des Finances + + + +Beaumont , S. XII + + + +HE. Gevatter , bei der Leipziger Buchmesse + + +Brief Nr. 389 + + +Flußfieber „Febris catarrhalis, ein nachlaßendes Fieber, welches sich mit Flüssen auf der Brust vereinigt. Man macht einen Unterschied unter ein gutartigen [Catarrh] und bösartigem Flußfieber.“, vgl. Krünitz, Tl. 14, S. 420 + + + +vapeurs Blähungen + + + +Xenophon , vgl. + + + +angenehme Andenken das erbetene Exemplar von , vgl. + + + +Dero Zuschrift nicht überliefert + + + +Ende Bd. 2 und 3 von kamen erst 1775 und 1776 heraus + + + +Damm-ungläubig vmtl. Anspielung auf , mit dem Hamann sich in auseinandersetzt + + + +Thümmel Nicolai gab Sebaldus Nothanker in der Vorrede als Fortsetzung von aus, Wilhelmine ist auch die Frau von Sebaldus Nothanker; Nicolai kritisierte Thümmel desgleichen wegen mangelnder Wahrhaftigkeit seines Werkes. + + + +sed vetant leges Iouis! dt. Jupiters Gesetz verbietet es!, Hor. epod. 17,69 + + + +Crusianers Anhänger von + + + +Bengelisten Anhänger von + + + +den Documenten In der Vorrede von behauptete Nicolai, eine Sammlung von Briefschaften und Dokumenten Sebaldus Nothankers zu besitzen, welche die Wahrhaftigkeit seiner Geschichte beweisen. + + + +Uebersetzung von … Hamann fingiert wohl eine französische Quelle mit einem vorgeprägten Titel, etwa durch oder + + + +Lords und ihrem Mr. Amanuensis wohl Metaphern für Autor und Buchhändler, nach und seinem Buchhändler, vgl. , N III 69/17 + + + +Rupertus expertus wohl Anspielung auf eine Kalenderreihe, die Ende des 17. Jh. unter dem Pseudonym Expertus Rupertus Argutissimus erschien + + + +Schrift auf Subscription Klopstocks Vorhaben, durch Subskription und unter Umgehung der Buchhändler Eigentümer seiner Gelehrtenrepublik zu bleiben, vgl. Klopstock: Werke und Briefe. Historisch-kritische Ausgabe, Abt. IX: Kleine Prosaschriften, I, S. 482. + + + +ex-chinesischen Betrüger Mien-Man-Hoam, der fingierte Autor von , den Hamann in , 22. St. vom 15.3.1773 (N III,378) öffentlich in die Schranken wies + + + +gedruckten Sendschreiben + + + +Anerbietung einer Handschrift + + + +Cession Abtretung + + + +W. Z. E. wohl für ‚wie zum Exempel‘ + + + +opusculi en question vmtl. + + + +V. R. W. wohl für ‚von Rechts wegen‘ + + + +Fabel vom Storch und Fuchs wohl nach I 18, in der sich der Storch für eine Einladung, bei der er vom flachen Teller essen sollte und nichts erwischen konnte, mit einer Gegeneinladung revanchiert; da wurde die Mahlzeit aufgetragen, in einer Flasche, die langhalsig war und eng, sodass diesmal der Fuchs der betrogene Betrüger war; oder nach I 21, wo der Storch, über seine Weitgereistheit befragt, seine bevorzugten Nahrungsgründe schildert + + + +Füchse zu fangen Hld 2,15 + + + +Wind gnug wohl durch + + + +Rußischen Adler Doppeladler + + + +Herodianer nach Mt 2 und Mk 6,14–29 + + + +Elegie im höheren Chor über 5 rth vgl. , N III,52/5f. + + + +Arithmetique politique auf zurückgehende Bezeichnung für statistische Berechnungen als Grundlage der Wirtschaftspolitik (vgl. , s. v. ‚Arithmetique politique‘); bei Hamann Chiffre für die Finanzpolitik von ; vgl. + + + +Lucians Charon In beklagt sich Charon, dass er als alter Mann mit zwei Rudern zugleich arbeiten muss; außerdem erinnert er sich an Troja, „woher ich einst so viel Todte überzuführen hatte, daß ich meinen Kahn in zehen ganzen Jahren weder ans Land ziehen noch auslüften konnte“ (Übers., Bd. 2, S. 191). + + + +Quel bruit pour une omelette! dt. so viel Lärm um einen Eierkuchen! Nach dem geflügelten Wort von Jacques de la Vallée, Sieur Des Barreaux (1602–1673): Als er an einem Freitag ein Omelette (wider das Fleischverbot) mit Speck aß und es donnerte (auch von zitiert). + + + +Zweiß , vgl. + + + +diuerbium Wechselgespräch in der altrömischen Komödie + + + +winzig vgl. + + + +guter Freund von uns beyden nicht ermittelt + + + +Leipziger Lerchen Leipziger Delikatesse, die besonders während der Messe verschickt wurde; eigentlich wegen der um Leipzig besonders großen Lerchen, vgl. Carl von Heppe: Der sich selbst rathende Jäger (Augsburg 1754), S. 429. + + + +HE Lotterie Director Kanter + + + +Dictionnaire des Finances , + + + +einem Freunde nicht ermittelt + + + +agio Anspielung wohl im Zusammenhang des ‚Aufgeldes‘ auf die Reisekosten, die Mendelssohn Hamann 1764 bei der Rückkehr vorgeschossen hatte, vgl. und + + + +Mendelssohn + + + +Financier in Pekim vmtl. , der Adressat von + + + +Statt eines Hahnes nach den letzten Worten des Sokrates: vgl. , 118 1A: „O Kriton, wir sind dem Asklepios einen Hahn schuldig: entrichtet ihm den und versäumt es ja nicht!“ + + + +Phädon + + + +3ten Theil der philosophischen Schriften + + + +erste Meßbuch , vgl. , S. 562 + + + +Confucius + + + +Recherches über die Amerikaner + + + +blinden Engl. , vgl. + + + +fontenelleschen O Sparte! Sparte! aus dem Gedicht „Sur ma vieillesse“ von 1748, in , VIII, S. 386; sentimentaler Topos über das asketische Sparta gegenüber dem dekadenten Paris + + + +O Nauis … , 1,18 + + + +M. S. Magister Sebaldus + + +Brief Nr. 390 + + +20 Iunii geschrieben nicht überliefert + + + +gleich den römischen Damen , 240 + + + +Kortum + + + +L. + + + +Defect des Bentley schen Horatzens Hamann hat die beschädigte Ausgabe anscheinend später bekommen, vgl. (Biga 10/159) + + + +Oden + + + +Artem poeticam + + + +Sermonen und Episteln + + + +Volartsche Ausgabe nicht ermittelt + + + +französische Buch über die Bildung der Sprache mglw. + + + +Mösers Sendschreiben + + + +von deutscher Art und Kunst + + + +Caßianer Der als streng bekannte Richter Lucius Cassius Longinus Ravilla (127 v. Chr. röm. Konsul) stellte nach , 84 häufig die Frage „Cui Bono“ und gilt als ihr Urheber. + + + +Her Criminalrath + + + +Mäcänen , vgl. , 315/7; gemeint ist mglw. , vgl. + + + +Augusten , gemeint ist wohl , vgl. , N III,57/39 + + + +Sosien die Sosier galten als Verleger der Werke des Horaz, vgl. , 1,20,2 + + + +Kanter + + + +Nicolai + + + +circumforanei Leute, die auf dem Markt borgen + + + +I’d be a Dog … , S. 6 + + + +römischen Duton gewohnheitsmäßige Anrede mit du + + + +Lectori Bibliopola! dt. dem Leser ein Buchhändler + + + +Collectaneen mglw. + + + +die Deinen Bauch auslachen, so dick sind sie! wohl Anspielung auf , 1,57 + + + +laboriosissimum studium dt. strapaziöses Bemühen + + + +mit einem L. Calpurnius Piso von Unsterblichkeit? L. Calpurnius Piso Caesoninus ist der Adressat der ars poetica und der Invektivrede Ciceros. + + + +Maculatur Anspielung auf + + + +Mitau, Hasenpoth Hasenpoth / Aizpute liegt ca. 140 km westlich von Mitau; viele Bücher, die Hinz in den frühen 1770ern verlegte, bezeichnen „Mitau und Hasenpoth“ als Erscheinungsorte. + + + +französischen Bogen , der gemeinsam mit hätte gedruckt werden sollen + + + +Jacobäer wohl + + + +Eisen mit Thon nicht mengen läßt Dan 2,43 + + + +martialischer Kopf im Doppelsinn von kämpferisch und in der Weise des Martial + + + +höchsten Schulmeister wohl für die Zensur, für welche ein Dekan und ein weiterer Professor der Albertina verantwortlich war + + + +politischer Kannengießer politisierender Schwätzer, nach + + + +gantze System wohl mit Bezug auf die erhoffte Wirkung von ; gemeint ist demnach das französische Finanzsystem unter Friedrich II., vgl. + + + +Jacobäer wohl , nicht überliefert + + + +geht das Ding nicht durch d. h. wenn nicht die Zensur in Königsberg passiert + + + +Büsching + + + +Eberhard , vgl. und . Eberhard erhielt aber die Stelle in Charlottenburg. + + + +Geistl. in Schwaben Alias von Hamann in der Beylage zun Denkwürdigkeiten des seligen Sokrates + + + +Kanter , als Verleger von + + + +plein pouvoir dt. Vollmacht + + + +Vale et faue dt. leb wohl und sei (mir) gewogen + + +Brief Nr. 391 + + +Karoline Flachsland + + + +jetzt mit Ehren zu melden Herder Hamann forderte im vorausgegangenen Brief mehrfach, ihm den Namen von Herders Braut zu nennen, vgl. etwa ; sie heirateten am 2. Mai 1773 + + + +übriges Erkundigen vgl. + + + +liebes X. liebes Kreuz + + + +alten Graben Hamanns gern öffentlich kundgetane Adresse am Alten Graben, vgl. + + + +Autorschaft … wohl die Publikationsbemühungen um und ; zu Herders vorheriger Bitte um Schonung in Hamanns öffentlichen Kampagnen vgl. + + + +Die Meinige wohl + + + +„von Deutscher Art u. Kunst“ + + + +Wood + + + +Beilage aber zum seel. Sokrates + + + +Inlage mglw. an + + + +Bode ; es ging um die Subskriptionsliste von Bodes Neuübersetzung von , auf der Hamann schließlich landete, außerdem mglw. um eine Rezension in ; vgl. und . + + + +dort in Königsberg + + + +Klinker + + + +Yorik + + +Brief Nr. 392 + + +nicht abgesandt, vgl. HKB 393 + + + +Hanssächsische Knittelverse in der Art von , vgl. + + + +einseitiges Qvartblättchen HKB 391 + + + +ander Testament Hamanns brieflich und publik betriebene Fiktion, dass er angesichts des Hungerlohns seine Kinder in Adoption geben muss und dazu Herder auswählt, vgl. und , N III,52/24 + + + +kleiner Bastart so auch für in , N III,57/2 + + + +Frau C. R. Frau Consistorialräthin, + + + +Layenbruder , wohl auf seiner Hinreise nach St. Petersburg im Gefolge der hessen-darmstädtischen Landgräfin Caroline, die ihre Tochter an den Sohn von verheiraten wollte, vgl. + + + +Geschöpf, den Magum in Norden Hamann hatte seinen Beinamen aus + + + +Lotterie-Director + + + +gelehrten Zeitung + + + +Wochenschrift Zur Realisierung des Projekts kam es wohl nicht; mglw. lief es auf umfangreichere Beilagen zu den Königsbergschen Gelehrten und Politischen Zeitungen hinaus. + + + +3 Verlegern Die beiden anderen sind Hartung und Hinz, mit dem Hamann sich gerade überwarf (vgl. ). + + + +fliegenden Blätter + + + +von deutscher Bauart + + + +Titel zur Klopstockschen Schrift , vgl. + + + +Hofprediger Lindner + + + +Compliment in seinem Briefe nicht überliefert + + + +G. im deutschen Mercur , 2. Bd., 3. Stück (Juni 1773), S. 207: („Fortsetzung der Nachrichten vom Zustande des deutschen Parnasses“, unter der Sigle G, Verfasser nicht ermittelt): „Der Vater der neuern Künsteleyen, die unserm Styl schon so verderblich geworden, Herr Hamann, ist von neuen aufgetreten und hat Selbstgespräche bekannt gemacht, die er auch nur selbst zu enträtzeln im Stande ist. Hingerissen von diesen glänzenden Fehlern hat ein angehender Schriftsteller, der Verfasser einer sonst lesenswürdigen Brochüre von deutscher Baukunst, durch Zierrathen zu glänzen gesucht, die in der Baukunst Schnörkel heißen.“ Hamann notierte sich diese Stelle auf einem Exemplar von , vgl. N III,430 + + + +Artztes, der selbst Hülfe nöthig hat Lk 4,23 + + + +Die Bedürfniße meiner Dunkelheit … Wohl eine Anspielung auf die Möglichkeit, dass die Zensur ein Schreibverbot über ihn verhängt. + + + +Urtheil über Wood , vgl. + + + +Duff + + + +Oesfeld und Leßing und , Oesfeld widerlegte Eberhards Sokrates-Apologie, ohne jedoch den Autor anzugreifen; Hamanns Beitrag zur Kontroverse erwähnte er nicht (). Vgl. auch + + + +des Schwaben der fingierte Autor von + + + +Schleich Saltz vgl. ebd., N III,117/11 + + + +Meßtischel vgl. ebd., N III,119/21 + + + +B. Berlin, vgl. + + + +sokr. Apologist + + + +Uebersetzer des Klinkers , Übersetzer von + + + +Uebersetzung des Shandy , vgl. + + + +Oden zu Hamburg + + + +Lettre perdue + + + +Ihr Schicksal abwarten d. h. die Zensur passieren + + + +Journal de lecture + + +Brief Nr. 393 + + +HE. Dir. Kanter + + + +letzten Brief sine die et consule ohne Tag und Jahreszahl (die Römer benannten die Jahre nach den regierenden Konsuln); Herders Schreiben vom 21. Juli war datiert, es hat also inzwischen wohl einen weiteren, nicht überlieferten Brief von Herder gegeben + + + +hypochondrisch politischen Plage wohl die Sorgen um den Verlag von und dessen befürchtete Zensur, vgl. + + + +den 19 huj. geantwortet HKB 392 + + + +Knittelverse à la Hans Sachsen in der Art von , vgl. + + + +einseitiges Qvartblättchen HKB 391 + + + +Mlle Flachsland , vgl. + + + +Qverstrich durch mein Testament Hamanns brieflich und publik betriebene Fiktion, dass er angesichts des Hungerlohns seine Kinder in Adoption geben muss und dazu Herder auswählt, vgl. und , N III,52/24 + + + +si Diis placet dt. wenn es Gott gefällt + + + +Verleger u Gevatter + + + +Zeitung + + + +dreyen oder 4 zwei der anderen sind Hartung und Hinz, mit dem Hamann sich gerade überwarf (vgl. ); der letzte mglw. + + + +deutscher Art und Kunst + + + +deutscher Bauart + + + +Uebersetzer des Klinkers , Übersetzer von + + + +Shandy + + + +Klopstocks Subscriptions Versuch , vgl. + + + +Hofprediger Lindner , nicht überliefert, ebenso das Compliment + + + +Idee ist eines Klopst. würdig Herder teilt das Lob Klopstock mit + + + +Wood , vgl. + + + +Duff + + + +Oesfeld und Leßing und ; Oesfeld widerlegte Eberhards Sokrates-Apologie, ohne jedoch den Autor anzugreifen; Hamanns Beitrag zur Kontroverse erwähnte er nicht (). + + + +Geistl. in Schwaben der fingierte Autor von + + + +Schleich vgl. , N III,117/11 + + + +Meßtischel vgl. ebd., N III,119/21 + + + +Kgl. octroyirte Saltz- und See Handlungs Compagnie + + + +O Tempora! – – O tempora! o mores! Cic. Catil. 1,1: „O was für Zeiten, o was für Sitten!“ + + + +Appartimentum des Leviathans nach Hi 41 und Hobbes, Leviathan; hier wohl für den Staatsapparat von + + + +D. Büsching , + + + +Frauenzimmer, das hier accouchiren will unklar, ob sie von einem Kind entbunden werden soll oder als Hebamme arbeitet + + + +neue Apologist + + + +schwäbischen Nachrichters Fra Pluto Alias für den fingierten Autor von , vgl. N III,112/3 + + + +Credat Iudaeus Apella dt. das glaube der Jude Apella (, 1,5,100) + + + + M. Sebaldus Nothanker + + + +geographisch-historischen Wochenblättchen , Bd. 1 (1773), S. 146 + + + +deutschen Mercur wird von in , 2. Bd., 3. Stück (Juni 1773), S. 251 positiv rezensiert („Fortsetzung der Anmerkungen des Herausgebers zum vorstehenden Artikel“) + + + +mulus mulum Loben, um wieder gelobt zu werden + + + +Hänschen + + + +Lieschen , mit den Illustrationen + + + +Antwort + + + +M. Coelio Alias von + + + +Künsteleyen und Schnörkel Formulierungen des anonymen Rezensenten von in , 2. Bd., 3. Stück (Juni 1773), S. 207, vgl. + + + + höllisches Feuer Sprichwörtlich für eine Bücherzensur + + + +Amanuensis Verleger bzw. Buchhändler, vgl. + + + +nach Ihren Gegenden geschrieben nicht überliefert; wohl nach Frankfurt am Main an , der die Schrift verlegte, von Hinz gedruckt, dann auch mit der Jahresangabe 1773, vgl. und N III,434 + + + +Lettre perdue + + + +Henrich Schröders der fingierte Autor von , vgl. + + + +Carolinchen + + + +Frankfurter Zeitung , vgl. + + + +Lemgosche Bibliothek + + + +Reliquien Ihres Geburtstages Herder hatte am 25. August Geburtstag, Hamann am 27. August + + + +Wood…feiner Herr , vgl. + + + +Akens über die Theorie der Opfer + + + +Eclipse Verschwinden, Sonnenfinsternis + + + +επεχειν zurückhalten, aufschieben + + + +2 Schriften und + + + +Hintz die Commission , vgl. + + + +Origines vgl. + + + +Hamberger + + + +Layenbruder , wohl auf seiner Hinreise nach St. Petersburg im Gefolge der hessen-darmstädtischen Landgräfin Caroline, die ihre Tochter an den Sohn von verheiraten wollte; vgl. + + + +an ihn geschrieben nicht überliefert + + + +Mittler vgl. + + + +Gemächte, den Magum von Norden Hamann hatte seinen Beinamen aus + + + +Mr. G. ist im Deutschen Mercurio , 2. Bd., 3. Stück (Juni 1773), S. 207; vgl. + + +Brief Nr. 394 + + +Zettel … zerreißen nimmt Bezug auf die in HKB 393 mitgeteilte Verwerfung von HKB 392 + + + +weggeworfne Pinsel … vgl. , W 73/10 (N II,97/32, ED 41); nach der Anekdote über den griechischen Maler Protogenes, dem beim Malen eines Hundes der Schaum vor dessen Maul nicht gelang, woraufhin er die Geduld verlor und den Schwamm auf die Leinwand warf; dessen Spur stellte den Schaum perfekt dar + + + +mit blauen Augen u. braunen Haaren vgl. Hamanns Rezension in: , 26. St. vom 30.4.1764: „Gleich blauen Augen und braunen Haaren, wird das Erhabene und Schöne auf ein zweydeutig Mittelding eingeschränkt, das nicht zu grob, aber auch nicht gar zu fein seyn muß.“ Bezieht sich auf , AA 213: „Selbst die bräunliche Farbe und schwarze Augen sind dem Erhabenen, blaue Augen und blonde Farbe dem Schönen näher verwandt.“ + + + +übel zu sprechen sind vgl. + + + +ehrliches Schweizermädel glaubte an die Herkunft ihrer Vorfahren aus Bern. + + + +Codicill Ihres Test. vgl. + + + +D. Art u. K. + + + +3te von Göthe + + + +Götz von Berlichingen + + + +Ex v. D. A. u. K. Exemplar von + + + +reichers u. beßers + + + +Hinzen + + + +Layenbr. , vgl. ; Herders negative Meinung ist vmtl. von beeinflusst + + + +Frkf. Zeit. , vgl. + + + +gewißer Merk ; Herder hatte mit diesem bereits wegen seiner Indiskretionen gebrochen + + + +Göthe + + + +Schloßer + + + +Katechism. fürs Landvolk + + + +nur wenig dazu geliefert vgl. seine Rezensionen von 1772 in , SWS, V, S. 423–474, außerdem SWS, XXXIII, S. 215–223 + + + +mit Schlotzer nach Jahr u. T. Verdruß bekomme ; Herders Rezension in SWS, V, S. 436–440; vgl. den Brief von Herder an Hartknoch, Anfang November 1773, in: HBGA, III, S. 52; auch + + + +verführen lassen vgl. + + + +König. Zeit. ein Blatt zu setzen die handschriftliche Vorlage zu + + +Brief Nr. 395 + + +deux billets-doux Weder Hamanns Briefe noch andere von Guichard sind überliefert. Hamann führte den Briefwechsel nach der zweiten Auflage von vom August 1773, deren zweiter Zusatz an Quintus Icilius (Guichard) gerichtet ist; offenbar noch immer im Zusammenhang der Publikationsversuche von . – Grund für die Aufbewahrung dieser Abschrift könnte sein, dass Hamann den Brief zeitweise in die Sammlung seiner Texte zu integrieren vorhatte, vgl. + + + +mage du Nord vgl. , N II,315/12 + + + +ouvrages de tactique wohl + + + +Mecéne nach + + + + L’Auguste , gemeint ist , vgl. , N II,315/9 + + + +Ecce dt. siehe; gemeint ist das „Tableau de mes Finances“ , N II,307/1 + + + +Le Salomon du Nord , nach + + +Brief Nr. 396 + + +Merk kam auf der Rückreise aus Russland durch Königsberg; er reiste als Rechnungsführer im Gefolge der Landgräfin Caroline von Hessen-Darmstadt, die ihre Tochter Wilhelmine an Großfürst Paul, den Sohn von , verheiratete; vgl. , 108–111. + + + +Roßgarten bis nach dem alten Graben Stadtteil in Königsberg nordöstlich vom Schloss, auf der anderen Seite der Stadt zu Hamanns Haus am alten Graben 758 in der Laak + + + +Ziegenpropheten in Norden Mischung aus Magus in Norden und dem lokalen Emeriten Komarnicki, über den Hamann und Kant 1764 in den Königsbergschen Gelehrten und Politischen Zeitungen schrieben, vgl. + + + +Pays le Vaud Heimat von Mercks Frau, Louise Charbonnier (im Zusammenhang von Herders „Schweizermädel“ , ) + + + +Chef d’œuvre … Männlein oder Fräulein vgl. + + + +treuer Arbeiter im Weinberge + + + +Kupfer unsers Landsmanns , 20. Bd., 1. St. (1773) brachte ein Titelkupfer von + + + +Herderschen Solöcismen vmtl. die Rezension von in , 19. Bd., 1. St. (1773), S. 339–451 + + + +Henrich Schröder der fingierte Autor von , vgl. + + + +Weißgerbergaße fingierter Wohnort von ; tatsächliche Gasse in Königsberg, zwischen Rossgartschem Markt und Schlossteich; kam dort zur Welt, vgl. N III,343/2 + + + +Pisa in Preußen Pisa ist der fingierte Druckort von . Der Deckname geht zurück auf ein satirisches Gedicht über Königsberg von , Pisonis sermo ad Pisones, wobei Pisones für Erbsen steht, einem Grundnahrungsmittel in Preußen. + + + +einäugichte Cyclope wiederholte Eigenschaft von , vgl. , N III,185/1 + + + +Formido male … Motto von „Encore deux lettre perdue!!!“, , N II,313; aus , v. 304f., dt. „Wie fürcht’ ich mich, / Dass der da meinen Namen ändert: ‚Fünften‘ (bzw. Quintus) macht aus Sosia“; bei Plautus Wortspiel mit ‚der Fünfte‘ (der verprügelt werden soll) und dem Namen Quintus, hier eine Anspielung auf , genannt „Quintus Icilius“, mglw. der Fünfte, den Hamann zum Verlag von zu bringen versucht (nach Kanter, Hartung, Hinz und Nicolai) + + + +je suis devenu , N II,301/16, ED, S. 3 + + + +Nachbar vmtl. , vgl. + + + +alten Schwager + + + +Bode + + + +Brief à la Shandy nicht ermittelt, vgl. ; nach + + + +nichts zu seinem Vortheil anfangen können vgl. + + + +M. Coelius Serotinus + + + +impertinente gedruckte Antwort ; als Reaktion darauf und als Kommentar zu Sebaldus Nothanker: + + + +Handbrief nicht überliefert + + + +αποριαγκυροβολ aeisches Geschenk Gräzisierung von ‚notankerwerfend‘ in Anlehnung an + + + +Hederich Ernestinisches Lexicon + + + +Pollux + + + +kindischer Magister Sebaldus Nothanker + + + +Pratje! + + + +verbeßerten neuen Auflage des ersten Theils (2. zeitgenössische Übersetzung von Bode) + + + +Link-boy … Einer offenbar nicht sehr bekannten Anekdote über zufolge habe dieser sich einmal von einem Fackeljungen (link boy) nach Hause leuchten lassen; als er nicht genug Kleingeld dabei hatte und dem Fackeljungen weniger gab, als dieser erwartete, murmelte er aus Irritation „God mend me!“, woraufhin der Fackeljunge beim Weggehen hörbar flüsterte: „God mend me, God mend me, quotha! Five hundred such as I might me made before one such a crooked Son of a B–h as you would be mended!“ Für seinen Witz belohnte Pope ihn mit einer halben Krone. Vgl. Tom Gay’s Comical Jester or the Wit’s Merry Medley (London 1770), S. 34. + + + +unleserliches und unverständl. Zeug die Passage ist tatsächlich recht unleserlich geschrieben + + + +relata refero , vom Hörensagen, wohl von + + + +Schulmeister in der Weißgerber Gaße + + + +Kortum + + + +Subscribenten zu meinen Opusculis omnibus Hamann insinuiert ein Subskriptionsmodell wie Klopstock (vgl. ) oder Bode (vgl. ), wohl wegen der Frustration mit seinen Verlegern, führte es aber nicht aus. + + + +Weil Ihnen dieser Brief kein Porto kostet auf der ansonsten leeren dritten Seite des Briefes geschrieben; der Brief wurde als Gefallen übergeben (par fav.), vmtl. von + + + +Sapienti sat! lat. sprichw. für: für den Verständigen genug + + +Brief Nr. 397 + + +keinen Brief Hamanns Brief nicht überliefert, vgl. + + + +Herder , Briefwechsel mit Bode nicht überliefert + + + +Beförderer meiner Subscription für seine Neuübersetzung von , auf der etwa 600 Namen standen, darunter Goethe, Herder, Klopstock, Claudius, Kaiserin Katharina u.v.m. + + + +Kant + + + +Kanterische Buchhandlung + + + +Klopstock … für , vgl. + + + +Ihre Handschriften Hamann war nach den schlechten Erfahrungen mit auf der Suche nach einem Verleger; Bode verlegte 1774 , war allerdings auch nicht sehr zuverlässig. + + + +Haufen von Verlegern zum Teufel vmtl. thematische Aufnahme aus Hamanns Schreiben, vgl. + + + +Gott versteht mich häufig wiederholter Ausspruch Sancho Panzas, nach Ps 139,1 + + + +Claudius + + + + + + + +Schmidlin Ihr Packet , nicht ermittelt + + + +Adelungs Deutsches Worterbuch + + +Brief Nr. 398 + + +in Norden zu vollendenden Expedition Moser begleitete die Landgräfin Caroline von Hessen-Darmstadt auf ihrer St. Petersburg-Reise zum Zweck der Verheiratung ihrer Tochter mit dem Sohn von , außerdem besorgte er als hessen-darmstädtischer Kanzler politische Pläne für den Landgrafen mit Katharina; er kam vmtl. auf der Hinreise Mitte August durch Königsberg, ohne Hamann anzutreffen, vgl. ; auf der Rückreise kam er am 28. November durch Königsberg, wie zuvor auch . + + + +treuherzigen Layenbruder + + + +deutschen Nationalgeist + + + +3 Bogen feliciter zu cassiren vgl. die Entwürfe zu diesem Brief + + + +Adventssonntage … unerlaubten Schleichhandel Moser hatte am Adventssonntag, womöglich während der kirchlichen Messe, als keine Handelstätigkeit erlaubt war, bei einem Hausierer ein Insekt im Bernstein gekauft. Hamann hatte das wohl beobachtet wie auch die Großzügigkeit Mosers, den Wucherpreis hinzunehmen. Vgl. im Briefentwurf: , , , . Diese Anekdote brachte Hamann womöglich darauf, sein Porträt Moser im Sinne eines Almosenkaufs anzubieten. Dazu gehört, Mosers christlich fundierte politische Publizistik persiflierend, ihn als Heiligen zu adressieren, vgl. . + + + +sollicitus reus dt. in höchstem Maße schuldig + + + +einen armen Beseßenen Hamann selbst + + + +unauslöschlichen Gelächter im Olymp nach , 8,326 + + + +Mst. das Doppelmanuskript von und (vgl. und ) + + + +Handel in petto wohl der Vorschlag, Moser möge Hamanns Porträt von Kanter kaufen, vgl. + + + +unsichtbaren Autorschaft vgl. + + + +Offensiv-Plan wohl die Schriften von 1772/73 seit + + + +delphisches Oraculsprüchlein sich selbst zu erkennen + + + +alcibiadisches Gehäuse vgl. , 215 A (Alcibiades über Sokrates im platonischen Symposion, Übers. Franz Susemihl): „Ich behaupte nämlich, daß er ganz ähnlich jenen Silenen sei, welche man in den Werkstätten der Bildhauer findet, so wie diese Künstler sie mit Hirtenpfeifen oder Flöten darzustellen pflegen; wenn man sie aber nach beiden Seiten hin auseinandernimmt, dann zeigt es sich, daß sie Götterbilder einschließen. Und wiederum vergleiche ich ihn mit dem Satyr Marsyas […].“ + + + +lutherschen Katechismus + + + +weit und tief sahe vgl. + + + +Aas des Adlers Mt 24,28 + + + +Mst. Doppelmanuskript von und + + + +gute Ding des Saltzes Lk 14,34 + + + +Arithmetique politique Bezogen auf die Gehaltsreduktion, vgl. , die Hamann in thematisierte (N III,52/5f.). Arithmetique politique ist eine auf zurückgehende Bezeichnung für statistische Berechnungen als Grundlage der Wirtschaftspolitik (vgl. , s. v. ‚Arithmetique politique‘); bei Hamann Chiffre für die Finanzpolitik von . + + + +Weinmonat 72 vgl. , N III,35/18 und + + + +nach Baumelle + + + +Phil. v. S. S. + + + +Lucubrationen bei Nacht gefertigte Schriften, populärer Titel in der Renaissance + + + +unglückl. Bruder fertigte die überlieferte Abschrift von , worauf dieser offenbar besonderen Wert legte. + + + +Rizpa … 2 Sam 21,8–11 + + + +fruchtlosen Wallfahrt Hamanns Frankfurt-Reise 1764, um Moser zu treffen, der aber nicht da war, vgl. + + + +fruchtlosern nach Curl. Hamanns Zeit in Mitau (Kurland) von 1765–1767 + + + +abmalen zu laßen in puris naturalibus Zu dem bekannten Hamann-Porträt vgl. Fechner: Hamanniana aus dem Vorbesitz von Friedrich Roth; außerdem . + + + +Macht auf meinem … Haupte 1 Kor 11,10 + + + +Hamadryade … , und + + + +letzten Heimkunft nach meines seel. Vaters Tode Hamann lebte seit 1767 und dem Tod seines Vaters im Herbst 1766 wieder in Königsberg. + + + +Lotterie Director Kanter , wohl bei der Versteigerung des Hausrats seines Vaters durch , vgl. + + + +wie alle seine Brüder vgl. + + + +Vater des starken Agathons + + + +Musarion + + + +deutschen Mercurs + + + +bösen Catin Kurzform von Katharina, gemeint ist ); im 18. Jd. nicht nur als Eigenname, sondern auch allgemein für ‚Flittchen‘ verwendet (vgl. Dictionnaire de l’Académie Françoise (Paris 1762), I,257); vgl. , N II,299 + + + +Aspasie + + + +Maintenon + + + +Sevigné + + + +lieben ungezogenen Kinder vmtl. gemeint: als Muse seiner Schriften (vgl. ) + + + +Boas … zum Ende brachte Rut 3,18 + + + +Hexe von Kadmonbor + + + +nicht mehr Mara sondern Naemi nicht mehr die Bittere, sondern die Liebliche, nach Rut 1,20 + + +Brief Nr. 398, Entwurf + + +Sache selbst hienieden … Aberglaubens … Reliquie Hamann lehnt sich, vll. ironisch, an Mosers Verteidigung des Aberglaubens als eine Reliquie der menschlichen Weisheit an: „Es ist hundertmal von den Spöttern des Christenthums selbst bezeugt und zum Vorwurf gemacht worden; daß der von ihnen so genannte Aberglaube nur zum Schrecken diene. Es seye dann so! .. werden deßwegen hundertfache politische Anstalten und Einrichtungen verwerflich, weil sie blos zum Schrecken dienen? weil man mit vielen Menschen zu thun hat, die durch keine sanftere Bande geleitet werden können.“ , S. 3. + + + +markantoninischer nach Marcus Antonius bzw. seiner literarisch vielfach dargestellten Leidenschaft für Kleopatra + + + +Die ihr des mitleids … , S. 20f. + + + +anakreontischen Molters Gedichte und Lieder sind anakreontisch gerahmt. + + + +Pindar + + +Brief Nr. 398a + + +Zur Datierung und zum Kontext des Briefes vgl. Überlieferung und Textkritik. + + + +unter allen Sündern 1 Tim 1,15 + + + +Ihro Excellence auch bey Ihrer Heimkunft zu Mosers Reise nach St. Petersburg und zurück über Königsberg vgl. + + + +Junker Hans Michel Mannah + + + +Beschränkt ihr Weisen von Christoph Wegleiter (1659–1706), Musik von Johann Sebastian Bach (BMW 443), vgl. + + + +N. S. Nachschrift + + + +horratianischen Davus Hamann identifiziert sich mit dem Sklaven des Horaz, der in , 2,7 seinen Herrn grob verspottet + + + +Mecaenas in Potsdam , vgl. + + + +Acten dazu d.h. Moser den Briefwechsel mit Guichard zu zeigen + + + +treuherzigen Layenbruder Moser, nach + + + +Vermischten Schriften wohl + + + +Frankfurter Comissionair vmtl. + + + +Beherzigungen + + + +Daniel in der Löwengrube + + + +HErrn und Diener + + + +Corpus delicti + + + +Deutschen Nationalgeist + + + +meines Monarchen + + +Brief Nr. 399 + + +ehrlicher, aufrichtiger Freund + + + +Blindheit während Herders Tränenfisteloperationen + + + +Westphäl. Pumpernickel Westfälisches grobes Schwarzbrot aus Roggenschrot, vgl. die Antwort + + + +zu meinem Gedächtniß Lk 22,19 + + + +Erinnerung der ersten seligen Zeiten des Viehs u. der Eicheln vgl. , N III, 29/14–26, nach , I, S. 107–110, 11. Kapitel + + + +Brief Nr. 400 + + +6. hui. 6. Februar 1774, nicht überliefert + + + +Einlagen eingehändigt nicht ermittelt, offenbar Briefe von Moser an Bekannte von Hamann in Königsberg + + + +Sonntag Invocauit 20. Februar 1774 + + + +letzte erste Advent 28. November 1773, als Moser durch Königsberg kam, vgl. + + + +Verleger + + + +Handel hier einkleiden muste der Handel mit Moser um Hamanns Porträt, das im Kanterschen Buchladen hing, vgl. + + + +2 Frdor Friedrich d’or, Goldmünze benannt nach ; entspricht 5 Reichstalern (eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze). + + + +Ecce! Hamanns Porträt im Kanterschen Buchladen + + + +Nasendrücker Armensarg mit plattem Deckel + + + +kleine Handschrift, die abgeredter maaßen Hamann sandte mit diesem Brief das Doppelmanuskript von und an Moser, vgl. auch + + + +Hiesigen Zeitung + + + +3 Recensionen wohl die Rezensionen von (1773 erweitert von ) in , 4. St. vom 13.1.1774 (N IV,379f.), von in , 7. St. vom 24.1.1774 (N IV,381f.) und in , 8. St. vom 27.1.1774 (N IV,383f.) + + + +2½ Beylagen von vorn und hinten eingefaßt ; Hamann schrieb Anfang und Ende für Herders literaturkritischen Rundumschlag. + + + +Stück nicht ermittelt, mglw. eine Selbstanzeige in + + + +Beylage vmtl. , dann als Einzelbroschüre bei erschienen, vgl. + + + +Bollingbroke-Hervey-Hunterschen + + + +Mst. das Doppelmanuskript von und + + + +Staatsmanne … treuherzigen Layenbruder die beiden Rollen Mosers, vgl. + + + +prophetische Wort: Nebucadnezar, mein Knecht … Jer 25,9. Der prophetische Aspekt und springende Punkt von und (und beider unzeitigen Geburt) ist wohl die Sorge, dass Babel/Berlin nach der siebzigjährigen Herrschaft über das strafbar gewordene Gottesvolk durch den Zorn Gottes vernichtet werde. 1701 wurde Preußen mit Friedrich I. zum Königtum; die politische Expansion des Hauses Brandenburgs würde, nach Hamanns Prophetie, 1771 in einem Zusammenbruch münden. + + + +wie Naemi nach Rut 1,11, vgl. + + + +pereat! dt. zugrunde gehen möge + + + +Feyerkleide eines herkulischen Westenhemdes wohl das Fell des nemeischen Löwen, wodurch Herakles beinahe unverwundbar wurde + + + +Magum in Norden die Bezeichnung für Hamann kam von + + + +Quid mihi refert … Was nützt es mir, Chrysalos zu heißen, wenn ich es nicht durch Taten beweise? , 704 + + + +scythischer wild, ungeschlacht + + + +Cardinal von Retz noch Julius Caesar beantwortete einmal den Vorwurf, er würde zu verschwenderisch Geld ausgeben, damit, dass Cäsar in seinem Alter sechs Mal mehr Schulden hatte als er. , I 107: „Le bon homme Mr. de Morangis me disant dans la cellule du Prieur des Chartreuse, que je faisois trop de dépenses, ce qui n’étoit que trop vrai, que je la faisois excessive: je lui répondis fort étourdiment: J’ai bien supputé, César à mon âge devait six fois plus que moi.“ + + + +gedruckten Bilanz eines Ex-chinesers … vgl. , N II,311/6 + + + +Bruder + + + +nicht ermittelt, ob Moser die Bitte verstand und erfüllte + + + +Erstlinge nach 4 Mo 18, Zusammenhang nicht ermittelt; der milzsüchtige Schuldner ist freilich wieder Hamann + + + +heiliges Darlehen Sir 29; zu Darlehen und ihrer Rückgabe vgl. auch Entwürfe 425/14f. + + + +getreuer und kluger Haushalter Lk 12,42 und Lk 16,1–8 + + + +Unkraut Mt 13,25 + + + +Mannes vmtl. , vgl. + + + +eiserne Maske eine rätselhafte Person, nach dem Geheimgefangenen von Ludwig XIV., den Voltaire für einen Bruder des Königs hielt + + + +Nikodemus Joh 3 + + +Brief Nr. 401 + + +HE Prof Kant + + + +deutschen Almanachschreiber + + + +HE Pastor Neander + + + +a.c. dt. anno currentis, laufendes Jahr; nicht überliefert + + + +HE Pastor Ruprecht + + + +Akens Ursprung der Opfer + + + +christl. Briefen über die Theorie der Opfer + + + +Buchstabe F fehlt bezieht sich auf die alphabetisch fortlaufende Bogennummerierung + + + +All mein Grimm vgl. + + + +Quam mare … wie ruhig das Meer einst war, wenn dort der Eisvogel seine Jungen aufzieht, , 356 + + + +Anti-Knaut nach , vgl. + + +Brief Nr. 402 + + +Sokrates Mainomene oder Maiomene Anspielung auf und dessen Herausgeberfiktion „Aus einer alten Handschrift“. In der Ausgabe letzter Hand (1795), xxxix erklärt Wieland den Titel: „Σοκρατης μαινομενος, Socrates delirans, ein aberwitzig gewordener Sokrates“, sei ein halb spöttischer Spitzname, welchen Platon gegeben habe; Sokrates Maiomene spielt auf dessen Hebammenkunst an. + + + +Freund Hartknoch + + + +älteste Urkunde des Menschengeschlechts + + + +Ueberbringer Dieses + + + +evangelischen Beseßenen Joh 10,20f., gr. δαιμόνιον ἔχει καὶ μαίνεται (dt. von einem Dämon besessen und rasend) + + + +Aubergen Caffé Herbergskaffee (wohl recht dünn), hier assoziiert mit Wasser + + + +Caneelgeist Zimtbranntwein, hier assoziiert mit Feuer + + + +Reisegefährten nicht ermittelt + + + +Monstrum horrendum + + + +iudici competenti alles Schönen u Erhabenen + + + +Nachtvogel die Eule der Minerva + + + +Herren Polonii nach dem geschwätzigen Opportunisten in + + + +philosophische und politische Giguen nach dem lebhaften Tanz, im 18. Jh. bereits veraltet + + + +Herder den alten Hamann … Herder wurde vielfältig die Nachahmung Hamanns vorgeworfen, bereits von Klotz. + + + +aushamannisirt Parallelbildung zu manieristischen Verbformen, etwa bei , Akt 3, Sz. 2, V. 13: „it out-herods Herod“ + + + +Stallmeisterdienste wie Sancho Panza dem Don Quijote + + + +Schlözer + + + +romantische animalcula Animalcula ist eigentlich eine auf Antoni van Leeuwenhoek (1632–1723) zurückgehende Bezeichnung für mikrospoisch kleine Organismen. + + + +captum dt. Fassungsvermögen + + + +Qvellen und Stellen zubereiteten Exemplars vgl. + + + +Preisschrift + + + +deutscher Art u Kunst + + + +drittehalb Beylagen , für + + + +3 Recensionen vgl. + + + +Knaut , vgl. + + + +rothdeutschen Styls Parallelbildung zu Rotwelsch, also verdorbenes Deutsch + + + +sceptischen Epoche wohl im Sinne der Zurückhaltung im Urteilen + + + +Praedilection an Beattie , vgl. Herders Rezension in , SWS, V, S. 456–462 + + + +Unzerschen Physiologie , von Herder zitiert nach der Rezension von in , 65. St. vom 30.5.1772, S. 548–553 + + + +Götze von Berchelingen + + + +Kanter + + + +Billetchen sine die et consule nicht überliefert + + + +treuherzigen Layenbruder , vgl. + + + +Feuer Probe wohl die Deponierung des Doppelmanuskripts von und bei Moser, vgl. + + + +treuherziger Layenbruder nach + + + +Sonntag Reminiscere 27. Februar 1774, das Datum von HKB 400 + + + +Er mag für andere seyn was er will vgl. Herders negative Charakterisierung in + + + +alle Menschen Lügner sind Ps 116,11 + + + +Ihr Freund , vgl. + + + +wenn ich ihn auf immer vergeße vgl. + + + +ein paar Zeilen an Sie mitgegeben habe wohl HKB 396 + + + +anti-sokratischen Apologisten , damals noch Prediger in Charlottenburg, mit dem Merck befreundet war; Brief nicht überliefert + + + +kleine politische Angelegenheiten in B. Hamanns Versuche, in Berlin zur Lektür des Doppelmanuskripts von und zu bringen; vgl. HKB 395 + + + +Frankfurter Recensenten Merck schrieb für die + + + +Knaut + + + +liebe Hälfte + + + +actio, actio, actio nach der Demosthenes-Anekdote über die Bedeutung der actio bei 3,38,142; siehe KdP 6/23 (N II,116). + + + +Hänschen + + + +Lindner + + + +analogon und Saltzsäule Weish 10,7 + + + +Layenbruders + + + +Sapienti sat lat. sprichwörtlich: für den Verständigen genug + + + +Freund N. + + + +Schreiben an die Hexe zu Kadmonbor + + + +Heinrich Schröder + + + +Apologie des Buchstaben + + + +lettre perdue + + + +Hinz + + + +Uebersetzung + + + +Beyl. dazu + + + +Tristram Bode + + + +Pisa-Kapernaum zu Kapernaum vgl. Joh 4,46. Pisa ist der fingierte Druckort von . Der Deckname geht zurück auf ein satirisches Gedicht über Königsberg von , Pisonis sermo ad Pisones, wobei Pisones für Erbsen steht, einem Grundnahrungsmittel in Preußen. + + + +Fritz u Orlov wohl und + + + +Brodt jungen Hunden vgl. , ED S.45, N II,293. + + + +Jesai. XXX. 33 Jes 30,33 + + + +XXIV. 16 Jes 24,16 + + + +Thren. IV. 7. 8. Klg 4,7–8 + + + +exitus à la Mosaique + + + +abentheuerlich Auftritt Herders Publikation von + + + +Ihrem Horatz Herder hatte Hamann die Horaz-Ausgabe von Merville geschenkt, vgl. den Biga-Eintrag zu + + + +Spectatum … , 1,1,2–3; „Maecenas“ zu Anfang des dritten Verses ist ausgelassen (dieser spielte im Zusammenhang mit schon eine Rolle) + + + +Furcht und Zittern Hi 4,14 + + + +Leßingschen Lehnstuhl vgl. Lessings Gedicht „Der Faule“ in , S. 76: „Ich nehm Theil an eurer Müh! / Die Natur gebietet sie. / Ich, damit ich auch was thue, / Seh euch in dem Lehnstuhl zu!“ + + + +Apologie des Freymäurerordens + + + +Apologist + + + +Verlegers + + + +elende griechische Historie aus dem Fr. übersetzen wollen nicht ermittelt, vmtl. nie publiziert + + + +Anfang philologischer Commentationum + + + +kennicottschen Geschmack nach + + + +Exercitium de Aeschylo an seinen guten Freund Klotz ist gewidmet + + + +zu recensiren nicht überliefert + + + +Kypke + + + +Büsching + + + +Michaelis + + + +Tralatitia + + + +Boulanger’s Christianisme developpé wohl irrtümlich für ; das vmtl. 1766 erschienene Werk fingierte auf dem Titelblatt als Autor + + + +Pfanner + + + +D. Lilienthal + + + +Lindner + + + +D. Schultz letzten Tochter Maria Albertine Schultz, die Tochter von + + + +eine zweyte Starck setzte seine Thesen in auf Deutsch fort, was einen ziemlichen Skandal in Königsberg hervorrief. + + + +gentilisch tralatitisches 1. heidnisch; 2. metaphorisch, wohl im Sinne von reich an Metaphern + + + +commilito b. Klotzii dt. ein Verwandter des seligen Klotz + + + +fauler Bauch, wie Paulus von den Kretern Tit 1,12 + + + +Luther von den Mönchen sagt , WA 30 I, S. 128, Z. 27 + + + +Hartknoch + + + +Qvandten + + + +diluirt verdünnt bzw. verwunden + + + +Quod scripsi Joh 19,22: Was ich geschrieben habe, das habe ich geschrieben. + + + +sine die et consule ohne Tag und Jahreszahl (die Römer benannten die Jahre nach den regierenden Konsuln); gemeint ist wohl das Billet + + + +Fr. Consistorialräthin + + + +iterum iterumque wieder und wieder + + + +Leßing … Herder lernte Lessing auf der Reise von Paris nach Eutin im März 1770 kennen, vgl. + + + +guten Sache vmtl. ist , 1. und 2. Beytrag gemeint (der 3. Beytrag erschien erst im Herbst 1774); vgl. , S. 436 + + + +Lavater hat an Kant an , 8. Februar 1774; vgl. Kant: AA X, S. 148–150 + + + +Verf des Musenalmanachs , nicht überliefert (vgl. Kant: AA X, S. 152) + + + +Pastor Neander + + + +παρεργοις Nebenwerken + + + +angehender Schriftsteller nicht ermittelt + + + +Disputat. pro gradu Wohl in , vgl. die Stelle und die Anmerkung in Hamanns Schürze von Feigenblättern, HHE 5, S. 320 und 325f., ebenso . – Hamann suchte Fehler und Nachlässigkeiten Starcks wie Lilienthal in den Tralatitia (vgl. ); auch in , ED 51–54 befindet sich eine Liste solcher Fehler. + + + +dritten Declination konsonantische Deklination; Starck verwendete es wohl falsch + + + +D. Semmler , nicht ermittelt + + + +εδαφος für Urkunde und fontem vgl. ; „Grundtext“ ist wohl keine sehr gebräuchliche Bedeutung, aber laut HBGA XI, 506 eine durchaus mögliche + + + +Pastor in Liefl nicht ermittelt + + + +Canon + + + +Pauw + + + +Schmidt + + + +Klopstocks Meßiade + + + +Amadis de Gaule Prototyp des Ritterromans, wird in parodiert + + + +Romans de Scudery nach den galanten und preziösen Romanen von Madeleine de Scudéry (1607–1701) + + + +romantischen Briefe + + + +Nicolai + + + +Mannes, an den Sie mir neul. gedacht vmtl. + + +Brief Nr. 403 + + +Forscher der ältesten Urkunde Herder, dessen Aelteste Urkunde Kant kurz zuvor von Hamann bekam, vgl. + + + +Hermesfigur vgl. , SWS, VI, S. 407 + + +Brief Nr. 404 + + +Der Brief wurde mit einigen Änderungen von Hamann zum Druck in , N III, S. 125–127 befördert, als „Erstes Antwortschreiben“. + + + +P. P. wohl für praemissis praemittendis (wörtlich ‚mit Vorausschickung des Vorauszuschickenden‘), in der Bedeutung von ‚anstatt eines Titels‘ + + + +meines Buchs Hamann erhielt sein Exemplar von offenbar mit HKB 403 zurück und reichte es gleich an weiter. + + + +mitgetheilte Skelett HKB 403 + + + +unsers Autors + + + +ErdenSohns vgl. + + + +Longin, den der Blitz … vgl. , SWS, VI, S. 227 (1. Teil, V. „Tagwerke“): „Longin bewunderte das ‚Gott sprach und es ward!‘, aber warum hat Gott nicht immer für Longin so erhaben gesprochen? Warum nicht die ganze Schöpfung mit Einem Gedanken?“ + + + +Eroberungswuth Selbstzitat aus , SD S. 16, Z. 10; ED 22 + + + +Criminalrath + + + +Punctation Vorvertrag; im Sinne eines Konzepts von + + + +Iudici competenti … vgl. + + + +Buchdrucker zu Marienwerder ; heute Kwidzyn + + + +Landmanns + + + +Ruhe wird Ehre seyn Jes 14,18 + + + +Arbeit + + + +ingenia praecocia dt. Wunderkinder + + + +U. L. F. Albertine unserer lieben Frau Albertine; so auch auf dem Titelblatt von + + + +Ketzer , vgl. + + + +deutschen Apologie + + + +Dissertatio + + + +verbis tralatitiis ex Gentilismo praetereaque nihil dt. in übertragenen Worten aus dem Heidentum und sonst nichts + + + +vterus zu Zwillingen Raum haben wird Es ist wohl gemeint, dass er unsicher ist, ob er noch einen zweiten Text wird schreiben können. + + + +ΣΩΚΡΑΤΗΣ … vgl. + + + +Lavaters Brief an , 8. Februar 1774; vgl. + + +Brief Nr. 405 + + +Verf. + + + +symbol vgl. + + + +zweyte Bemerkung vgl. + + + +Verleger , vgl. + + + +neuen academischen Erscheinung , vgl. + + + +Michaëlis + + + +Wiederherstellers der Urkunde + + + +dichtgeschlossener Phalanx vgl. + + +Brief Nr. 406 + + +Der Brief wurde mit einigen Änderungen von Hamann zum Druck in , N III, S. 130–133 befördert, als „Zweites Antwortschreiben“. + + + +katanthropischen Antwort griech. kat’ anthropon, lat. ad hominem: die Meinung eines bestimmten Menschen antizipierend + + + +wie der Apostel … Apg 8,23 + + + +Verf. Thema von , wie Kant es in zu definieren versuchte + + + +Ens entium Sein des Seienden, Gott + + + +ΠΑΝ Sir 43,27 in der Septuaginta + + + +sieben fachen Flöte nach der Flöte des Pan, mit dem Hamann sich auf dem Titelkupfer von identifizierte + + + +Palingenesie Seelenwanderung, auch Wiedergeburt + + + +Vernunftgründen und biblischen Sprüchen vgl. + + + +Thesauro Brandenburgico , Bd. 1, fol. 80 + + + +ersten offentlichen Lehrer Herder verstand die mosaische Schöpfungsgeschichte als ersten Unterricht des Menschen im göttlichen Erziehungsplan. + + + +Encyclopædie nach + + + +D. Lindner + + + +alte Preuße sein bloßes Meßer 1635 führte der Königsberger Wundarzt Daniel Schwabe die weltweit zweite Magenoperation durch, an dem Bauernknecht Andres Grünheide, der sein Messer bei dem Versuch, sich zu erbrechen, verschluckt hatte; dieses medizinhistorische Ereignis rief europaweites Aufsehen in Beschreibungen, fliegenden Blättern und Bänkelsängen hervor, vgl. Daniel Beckher: Historische Beschreibung des Preussischen Messerschluckers (Königsberg 1643) und Altpreußische Monatsschrift 38 (1901), S. 290–299; das enfernte Messer wurde in der Königsberger Universitätsbibliothek verwahrt. + + + +Wallfisch jenen alten Propheten Jon 2 + + + +neuesten Rabbinen Kameele … Mt 23,24; mit „neuesten Rabbinen“ ist wohl etwa gemeint, vgl. , N II,201/22 + + + +veni, vidi, vici … dt. ich kam, ich sah, ich siegte (Suet. Caes. 37,2); zu Triumph vgl. + + + +kluge Haushalter Lk 16,1–8 + + + +Correspondentz mit den Archiven der Völker ironisch auf die vergleichende Religionsgeschichte bezogen + + + +Newton Gesandschaften Auf Anregung der Pariser Akademie erbrachten Forschungsexpeditionen in den Anden 1735–1743 eine empirische Bestätigung, dass die Erde an den Polen abgeplattet und nicht zugespitzt ist, und bestätigten dadurch die Thesen Newtons. + + + +Archimedes immer an einem Standort nach dem Ausspruch des „Δός μοι ποῦ στῶ, καὶ τὴν γῆν κινήσω“, dt. gib mir, wo ich stehen kann und ich will die Welt aus den Angeln heben. + + + +Hiob XXXVI. 26. Hi 36,26 + + + +neuesten Auslegung über die älteste Urkunde + + + +MINIMVM est … , 2,16; dt. nur ein Kleines verlangt es mich zu wissen [Wie denn hast du es mit Jupiter bzw. Gott?] + + + +Motto meiner Abhandlung vgl. , N III,132/23 + + + +Auslegen gehört GOTT zu 1 Mo 40,8 + + + +arbitro eines etwas elegantern Versuchs dt. Schiedsrichter, Anspielung auf die Bezeichnung des als Neros ‚arbiter elegantiae‘, ‚Schiedsrichter des feinen Geschmacks‘; zum Kontext vgl. + + + +untergeschobene Nebenbegriffe wohl im Zusammenhang von Kants Weigerung, bei für den Verlag von Hamanns Brief-Projekt der Prolegomena vorzusprechen () oder ihre divergierende Einschätzung von ( und ) + + + + +Actien-System … kritischer Verleger wohl ein Seitenhieb auf Kanters Verlagspraxis, die Hamanns Schriften aus ökonomischen Gründen außen vor lässt, vgl. + + + +nikolaitischen Uebermuth nach + + + +mißißippischen Liebhaberey nach John Laws gescheiterter Unternehmung der Kolonisierung Louisianas, welche die Südseeblase auslöste + + +Du siehst … Ri 9,36 + + + +„Siehe! mir hat geträumt Ri 7,13 + + + +Buchdrucker zu Marienwerder ; heute Kwidzyn + + + +Mamamuschi … erfundener gesellschaftlicher Stand aus , Akt 4, Szene 5, 6 und Akt 5, Szene 1; vgl. + + + +nach der Weise Melchisedechs … Hebr 7,3 + + + +Herders, mein und Lavaters Freund! mglw. , der nach der Lavater-Affäre 1769 und dem Zusammenbruch 1771 bis 1778 nichts mehr publizierte + + + +ein Philosoph seyn und schweigen Anspielung auf das bekannte Boethius-Zitat ‚O si tacuisses philosophus mansisses‘ (dt. wenn du geschwiegen hättest, wärst du ein Philosoph geblieben) + + + +Dominica Quasimodo a. c. 10. April 1774 + + + +P. P. Pontius Pilatus + + + +Quaestione Academica Was ist Wahrheit? Joh 18,38 + + + +typischen Händewaschen Mt 27,24; „typisch“ wohl im Sinne von typologisch + + + +Quod scripsi, scripsi! Joh 19,22: Was ich geschrieben habe, das habe ich geschrieben. + + +Brief Nr. 407 + + +Mit welchem Maas … Mt 7,2, Mk 4,24, Lk 6,38 + + + +großer Bogen Wie auch HKB 402 ist dieser Brief auf einem großen, nicht halbierten Folio-Bogen geschrieben. + + + +mein Buch gefallen , vgl. + + + +link unbeholfen, mit der linken Hand + + + +Hartkn. , dem Herder auch diesen Brief mitgab + + + +Preisschr. , vgl. + + + +deutsche Art + + + +Brutus + + + +Pontius Pilatus … , vgl. und sowie + + + +Weizenkorn Joh 12,24 + + + +Schlaube niederdt. ‚Hülse‘ + + + +Vater Silenus vgl. und + + + +Ihres Wunsches vgl. + + + +7. Wißenschaften der A. u. 1000. der N. Welt 7 Wissenschaften (artes liberales) der alten und 1000 der neuen Welt + + + +fetten Kühe Pharaons 1 Mo 41,1–5 + + + +Beitrag zur Kön. Z. in + + + +Kanter ; Herder meint Kanters geschwätzige Aufdeckung seiner anonymen Autorschaft, vgl. + + + +Lav. citirt … ein Zitat Lavaters in einem Brief an Herder (vgl. HBGA XI, 504): Kant schreibt, Herders Freunde sollten ihn davon abhalten, weitere Literaturkritiken zu schreiben. + + + +Natter … Ps 58,5 + + + +Etwas anders vmtl. + + + +entfernt … vgl. + + + +Buchst. H. + + + +Lettre perdue + + + +Hexe + + + +Behemoth mglw. , vgl. N III,27/4 + + + +Nazir , vgl. + + + +Weiblein brachte am 28. August 1774 zur Welt. + + + +Knaut , vgl. + + + +malae notae übles Merkmal, Wortspiel mit dem Namen von ; vgl. + + + +Ihren Brief wohl HKB 396 + + + +HE. Fr. Nikolai , durch einen Besuch in Berlin und Rezensionen für die Allgemeine deutsche Bibliothek + + + +originibus des Menschl. Geschl. im Zusammenhang von verschiedenen Ankündigungen Hamanns, vgl. und + + + +Heidenlehrer , vgl. + + + +Aeschylus + + + +Disput. + + + +dogmat. als gedachte Fortsetzung , vgl. + + + +alnetanae quaest. des Huet + + + +demonstr. evang + + + +Cudworth + + + +Jurieu + + + +Mornaeus + + + +Therapevt Betrifft die Frage, ob die Essener aufgrund ihrer Reinheitsgebote und des Tempeldienstes als griech. Therapeutaí und somit als Vorläufer des Mönchtums einzuordnen seien. + + + +Boulanger’s + + + +Voltäre + + + +Frerets + + + +Boul. , vgl. + + + +antiquité devoilée + + + +Ihr N. T. vgl. + + + +Leß. , vgl. + + + +Lav. , vgl. + + + +duo vel nemo nach dem Titelmotto von (aus , 1,1–3): Zwei oder niemand + + + +εν εδαφω wohl in , vgl. + + + +Urkunde vgl. + + + +Svidas + + + +Hesych. + + + +Semler , vgl. + + + +Teller + + + +Beil. + + + +Seml. Ern. und , als Vertreter der historisch-grammatischen Bibelkritik + + + +Erste Laufbahn … Herders Kurs im Griechischen soll aus Septuaginta und apokryphen Geheimschriften bestehen. + + + +Pythagor. + + + +Jamblichus + + + +Clemens + + + +Philo + + + +Sextus + + + +anderthalb Freundinnen und + + + +Romant. Br. , vgl. + + + +Göthe + + + +Pasq. + + + +Klopst. , vgl. + + + +N. Werk + + + +Hans + + + +Winkelm. posth. wohl eine Neuausgabe von , die plante + + + +Kennikott + + + +Wetstein u. Bianchini und + + + +sub Rosa Herder meint (unter dem Mantel der Verschwiegenheit), zur Ältesten Urkunde haben ihm Studien in Göttingen und Büchersendungen durch verholfen. + + + +Zendavesta die Übersetzung übernahm schließlich , vgl. + + + +Sadi Herder übersetzte Teile von Sadiis Rosengarten und übernahm sie später für die Passage in den Blumen aus morgenländischen Dichtern gesammlet (Zerstreute Blätter, 4. Sammlung, Gotha 1792, SWS XVI, S, 14–17) + + + +lente dt. langsam + + + +Bode , vgl. + + + +Klaudius […] schlechter Commißionär ; nachlässig in der Erfüllung von Aufträgen + + + +Vetter von Nikolai artverwandt mit + + + +Heinr. Füßli + + + +Mengs + + + +junger Hartmann ; zu Lavaters Brief an Herder vgl. HBGA XI, 508 + + + +Pfenninger + + +Brief Nr. 408 + + +Hartknoch , vgl. + + + +erste Aufwallungen vgl. + + + +ältesten Urkunde + + + +stamina Fäden, wohl Anspielung auf + + + +Charfreytage nachdem Hamann sein Exemplar von Herders „Ältester Urkunde“ zunächst an gegeben hatte, vgl. + + + +Preisschrift + + + +Fell allein trocken Ri 6,36–40 + + + +verdammen vgl. + + + +zuzujauchzen Herders handschriftliche Notiz (siehe Seitenende) auf dem Brief: „Dein sind wir und mit dir halten wirs…“, nach 1 Chr 12,19 + + + +Caroline + + + +aufgestanden 1) Bedeutung der Annotationszahlen nicht ermittelt; auch nicht, ob sie von Hamann oder von fremder Hand stammen; sie werden in dem überlieferten Brief nicht aufgelöst. + + + +polnische Reichstag sprichwörtlich für chaotische Zustände und lautes Schreien, hier wohl auf Hamanns Kinder bezogen + + + +Waschmaschienen solche waren bereits im Umlauf, die , St. 56 vom 15.7.1765 brachte sogar eine Abbildung mit Erklärungen zur Konstruktion + + + +große Schwansfeder vgl. + + + +Verlegern … Mitauschen Professoren Vll. geht es um Planungen für eine Stelle am akademischen Gymnasium in Mitau, für die der dortige Prof. (vll. auch ) sowie die Verleger und bspw. auch um Herder warben. + + + +Claudio Vlubrano , nach , 1,11,29f. („quod petis, hic est, / est Ulubris, animus si te non deficit aequus“, dt. „Was du suchst, ist hier, ist in Ulubrae, wenn dir nicht der Gleichmut fehlt.“) + + + +Billet doux nicht ermittelt + + + +ein paar Zeilen nicht ermittelt + + + +Mancherley u Etwas + + + +3 köpfichten Uebersezung + + + +Herrn Urians Sprichwörtlich für einen unerwünschten Gast; auch eine von Claudius gern verwendete Figur, dessen Stil Hamann im „Vorbericht“ von parodiert. Claudius’ bekanntes Gedicht Urians Reise um die Welt erschien jedoch erst später. + + + +Ihre Beylagen Gemeint sind wohl polemische Rezensionen Herders, etwa oder Herders scharfe Rezension von Versuch einer prosaischen Übersetzung der griechischen Lieder des Pindar (Berlin, Leipzig 1771), in , Nr. 35, 1.5.1772 (SWS V, S. 427). + + + +übersetzten Stelle aus dem Pindar Hamann übersetzt im „Vorbericht“ von Mancherley und Etwas eine Stelle aus , 12. pythische Ode, Str. 4, V. 28–32 auf ironisch-hölzerne Art und Weise. + + + +Herr Epimetheus Gemeint ist wohl Herder; Anspielung auf , 5. pythische Ode, V. 27f. Christian Tobias Damm annotierte in seinem Versuch einer prosaischen Uebersetzung der griechischen Lieder des Pindar (Berlin, Leipzig 1770), S. 89: „Epimetheus heißet einer, der sich nachher erst bekümmert, wie eine Handlung beschaffen sey, oder wie sie hätte angefangen werden sollen; da mann sie nun nicht mehr ändern kann.“ + + + +Dr. Bruwisch , vgl. den „Vorbericht“ von Mancherley und Etwas + + + +Motherby + + + +Nazir zu inoculiren wurde gegen die Pocken geimpft. Die Pockenimpfung war zeitgenössisch noch sehr umstritten. + + + +Kanter … . Gemeint ist wohl, dass Pränumeranten (bzw. Abonennten) der abspringen, wenn deren wöchentliche Beilage in diesem polemischen Stil weitergeführt wird. Der Jahrgang ist nicht überliefert. + + + +3 verdiente Männer … demnach , Hamann selbst und Herder, und zwar mit den „Vorbericht“ von Mancherley und Etwas + + + +tremula anus dt. zitternde alte Frau; nach dem Titelmotto aus , 160 in Mancherley und Etwas + + + +Frau Consistorialräthin ; Herder berichtete zuvor von ihrer Schwangerschaft, vgl. + + + +Hexe von Kadmonbor nach + + + +Verleger Gebhard , der am Verlag der Hexe von Kadmonbor beteiligt war + + + +alias Garbe + + + +weder in 4 noch 8 weder in Quarto noch in Oktav + + + +Christiani Zacchaei … + + + +neuen Republik nach + + + +Schwert ... Gedanken Lk 2,35 + + + +Griffel auf dieser Lumpentafel Jer 17,1 + + + +schimmlicht Brodt Jos 9,5 + + + +Lettre perdue + + + +3 verlorne Briefe außerdem die „Encore deux lettre perdues“ + + + +Verleger … als Verleger der ; vgl. + + + +Aristobulus Philosophus + + + +Handschrift von + + + +Alcibiades Hund Alkibiades ließ nach , Alkibiades 9, seinem Hund den Schwanz abschneiden, damit die Leute sich darüber das Maul zerreißen konnten und nicht über andere Dinge, die er tat. + + + +Tobias Hündlein Tob 11,9 + + + +naeuos dt. Muttermale + + + +mouchen dt. Schönheitspflaster + + + +Klopstock u die Bardenpoesie vgl. den 1. Abschnitt in + + + +Verf. des Knaut vgl. + + + +Director + + + +Jänisch + + + +Praedilection Vorliebe + + + +Recension in , nicht ermittelt + + + +Hartley u Unzer und + + + +Hirtenbrief an Lavater , vgl. + + + +Wirth des Miethmanns als Hauswirt , vgl. auch Herders handschriftliche Notiz (siehe Seitenende) + + + + Männin , nach 1 Mo 2,23 + + + +Nazir vgl. + + + +Schlötzerschen Misthaufen Herders Rezension von in , St. 60 vom 28.7.1772 (SWS V, S. 436–440) + + + +Ihnen die Königsbergsche Recension Hamanns Rezension von in , St. 7 vom 24.1.1774 (N IV,381f.) + + + +Wandsbecksche Claudius’ Rezension von in , St. 208 vom 31.12.1773, St. 3 vom 5.1.1774 und St. 5 vom 8.1.1774 + + + +Bückeburgschen Consistorialrath nach der pompösen Titulierung in Schlözers Entgegnung zu und Wiederabdruck von Herders Rezension (vgl. , Bd. 2) + + + +Name seines Götzen + + + +Name eines Lügners , vgl. und Herders handschriftliche Notiz hier (siehe Seitenende) + + + +edelsten und unschuldigsten Charakter , vgl. + + + +B. u. D. Bückeburg und Darmstadt + + + +schrieb nach Berlin nicht ermittelt + + + +treuherzigen Bruder + + + +Frau + + + +Euagrius , vgl. , N III,128/37 + + + +Eusebii + + + +Augustino + + + +Tertul Hieronymo , + + + +Zacchai + + + +Wink über das erste Buch + + + +Hieronimo’s … Leser wie Kant, vgl. + + + +Feuer eines Silens vgl. + + + +inuito processit vesper Olympo , 6,86 (aus dem Lied des Silenus), dt.: der Abend ist gegen den Willen des Olymps heraufgezogen. + + +Brief Nr. 409 + + +1730 … geboren Im März deutete Hamann an, Kant vermittle biographische Daten einiger kurländischer Schriftsteller für einen Almanach, vgl. ; vielleicht liefert er nun das Gewünschte zur eigenen Person. + + + +KAL … dt. etwa: im Kalender der Griechen des elften Jahrhunderts; Bedeutung unklar + + + +Mohren und Consorten Gemeint ist wohl (nach dessen Heimatort Mohrungen, vgl. ) und die im Deutschen Merkur Hamann angedichtete Partei bzw. literarische Sekte von dunklen Schriftstellern, vgl. . + + + +Stagyriten Beiname des , zurückgehend auf dessen Heimatort Stageira + + + +Sprung in den Euripus ertränkte sich einer Anekdote zufolge in der Meerenge zwischen Attica und Euboia, nachdem er die Ursache für darin wechselnde Strömungen nicht erforschen konnte. Ursprung der zweifelhaften Anekdote ist wohl Justin der Märtyrer (um 100 bis 165 n. Chr.); zeitgenössisch wird sie etwa in der Sammlung historischer Schilderungen und Anecdoten berühmter Männer (Leipzig 1769), S. 156f. erzählt oder in Buffons allgemeiner Naturgeschichte, Bd. 2, S. 330 erwähnt. + + + +Pettschaft Bei der Unterschrift befindet sich Hamanns Briefsiegel mit Kopf des Sokrates nach links auf rotem Siegellack; dessen Pettschaft wird hier thematisiert. + + +Brief Nr. 410 + + +philosophischen Stillschweigens wohl nach dem Stillschweigen des Pythagoras für die Nichtbeantwortung von Briefen, vgl. + + + +consentire videtur stillschweigende Zustimmung + + + +freundschafftl. Brief vom 12/13 pr. Brief Hamanns vom 12./13. Juli 1774 nicht überliefert + + + +Christian Zacchaeus … Telonarcha der fingierte Autor von + + + +Lettres perdues + + + +ersten Auflage von + + + +Memoire oder Entwürfe aus dem Umfeld dieser Schrift + + + +L. Leipzig + + + +Claudius + + + +H , vgl. + + + +treuherzigen Layenbruder + + + +Hartknoch + + + +Selbstgespräche und Nicolaitische Antworten wohl Exemplare von und + + + +Boulanger , vgl. + + + +Pegelow + + + +Kopke + + + +Philologum in nuce Hamann selbst + + + +neuer Namenstag nach dem Namenstag des Zachäus am 23. August, dem fingierten Autor von + + + +kleinen Sohns + + + +Mien-Man-Hoam nach dem fingierten Autor von + + +Brief Nr. 411 + + +Hartknoch , vgl. + + + +Regie + + + +Gh. R. Jacobi + + + +Johann Michel + + + +130ψ Ps 130 + + + +Albertinchen + + + +Brief HKB 399 + + + +Remus + + + +Pegelow + + + +Claudius + + + +Bauer Mädchen + + + +Pyrmont Herder war im Juni auf Kur in Pyrmont, vgl. + + + +Recension , Beyträge zum gelehrten Artikel, 3tes Stück (16.8.1774) + + + +Bereschits für , nach 1 Mo 1 + + + +רקיע von רקק hebr. rakia (die Himmelsweite) von hebr. rakak (verdünnen), vgl. , SWS VI, S. 234–237 und Herders Replik , vgl. auch HBGA, Bd. 11, S. 527 + + + +Kieler Recension Rezension von in , 29. St. vom 13.4.1774, S. 232 + + + +C. T. D. + + + +Sie sollen … beurtheilt seyn Rezension von in , 31. St. vom 20.4.1774, S. 241–245 + + + +Recension worauf der liebe Commissions Rath Asmus zielt Hamann meint wohl Claudius’ Bemerkung in seiner Rezension von im Wandsbecker Boten, Nr. 92 vom 10.6.1774, S. 3: „[…] zumal wir aus eines Herrn Collegen Spruch, dem ersten und einzigen der uns über die ‚Urkunde‘ bisher zu Gesicht gekommen ist, ersehen, daß darin viel Finsterniß und Dunkel seyn soll.“ + + + +einige Stücke nachher … In , 38. St. vom 14.5.1774, S. 304 wird in einem kurzen Beitrag zugleich Herders Autorschaft an der Aeltesten Urkunde und Hamanns am Buchstaben H und weiteren Texten offengelegt. + + + +was Gott zusammenfügt Mt 19,6, Mk 10,9 + + + +Judittschen Mühle Juditten war ein Vorort westlich von Königsberg, heute als Mendelejewo Stadtteil von Kaliningrad. + + + +Wink vgl. + + + +K. und W … Künste und Wissenschaften, im Titel von , auf den Herder verweist in der Ältesten Urkunde, ED 154; vgl. . Dass Hamann hier auf und kommt, deutet auf eine ziemlich wirre Lektüre. + + + +Meiners + + + +heb. Sprachlehre + + + +Ausleger der 7 Augen im Stein , vgl. + + + +Fr. D. Hummius + + + +Rappolt + + + +Braut + + + +Torso + + + +Hexe von Kadm. + + + +Uebersetzung + + + +Mancherley und Etwas + + + +heillosen Bode + + + +Commißionsrath Aßmus + + + +verbesert Hamann war über Claudius offenbar erbost, weil dieser das Manuskript von Mancherley und Etwas nicht sogleich an Bode weiterreichte, vgl. . Tatsächlich war aber Bode für die Verzögerung der Drucklegung verantwortlich, vgl. . + + + +Lettre perdue + + + +cursu patristico dt. Lektüre der Kirchenväter, vgl. + + + +Bureau ; mglw. im Zusammenhang der Versetzung von + + + +Tertulliano + + + +Lactantz + + + +gelehrten Zwillinge vmtl. die Doppelschrift und , mglw. aber auch eine aktuellere im Zusammenhang der Prolegomena, vgl. + + + +kreißenden Berge Auf , 139 zurückgehende Redensart: „Parturient montes, nascetur ridiculus mus“, dt. der Berg kreißte und gebahr eine lächerliche Maus. + + + +Naber Flink niederdt. flinker Nachbar (vgl. , Bd. 1, S. 422 und Bd. 3, S. 211). Hamann ahmt damit in Mancherley und Etwas Claudius’ niederdeutsche Schreibweise nach. Naber Flink ist wohl eine Typenbezeichnung, so etwa in dem Auftritt Friedrichs II. als „Naber Flink“ in der niederdeutschen Bauernposse Ernsthafte vertrauliche Bauern-Gespräche (Berlin 1757/58). Darin gelingen ihm unter der Maske des Bauern „Naber Flink“ siegreiche Spitzen gegen die ebenfalls als Bäuerinnen auftretenden Herrscherinnen von Russland und Österreich. + + + +Naber mit Rath niederdt. Nachbar mit Rat, vgl. Johann Friedrich Schütze: Holsteinisches Idiotikon (Hamburg 1802), Bd. 3, S. 130: „Naber mit Raad (Hamb. alt.): vom guten Rath sprwtlich gebraucht, den man nicht weit zu suchen hat.“ – Mglw. ein indirektes Zitat aus der nicht überlieferten Korrespondenz mit Matthias Claudius; dieser verwendete den „Naber mit Rath“ jedenfalls 1805 im Titel eines niederdeutschen Traktats, vgl. Dieter Andresen: Matthias Claudius’ Schrift An den Naber mit Rat sprach- und theologiegeschichtlich, in: Jörg-Ulrich Fechner (Hg.), Matthias Claudius 1740–1815 (Tübingen 1996), S. 265–275. + + + +Επος Epos + + + +κατα το ετυμον. dt. gemäß der Wortherkunft + + + +Starck , vgl. Herders handschriftliche Bemerkung (siehe Seitenende) + + + +Hartmann ; vgl. dazu Herder an Hartknoch, 23.7.1774, HBGA, Bd. 3, S. 103, Z. 45. Die Idee, dass Herder nach Mitau gehen könnte, hatte sich spätestens im November als irrig erwiesen, vgl. . + + + +Vaterschaft vgl. + + + +Urlsperger + + + +deutschen gelehrten Republick + + + +Staat der Abderiten + + + +Prof. Kopka , vgl. Herders handschriftliche Notiz + + + +Nicolai Brief wohl an Herder, 13.6.1774 (abgedruckt bei Hoffmann: Herder’s Briefwechsel mit Nicolai, 106–108), der mit spöttischen Aussagen über das Zerwürfnis zwischen Herder und Nicolai einleitete (vgl. dazu Haym: Herder nach seinem Leben und seinen Werken dargestellt, Bd. 1, S. 613f.). Hamann erfuhr von dem Brief wohl über Hartknoch (s.o.), dem Herder am 23.7.1774 von Nicolais Brief Mitteilung machte (vgl. HBGA, Bd. 3, S. 103f.). + + + +Männin , nach 1 Mo 2,23 + + + +D. Lindner + + +Brief Nr. 412 + + +Ihr Brief + + + +Wilhelm Christian Gottfried + + + +ευδοκιαν εν εικονι Wohlgefallen am Bild, am Geliebten des Schoßes; nach Mt 3,17 Mt 12,18 und Joh 1,18 + + + +Pegelow , vgl. + + + +D. d. i. Doktor das ist + + + +Schwester + + + +hinkender Bote nach , Wortspiel mit lat. claudus, hinkend + + + +hab ihm schon gesagt Herder verwendete das Wortspiel von Asmus für Claudius (nach ) und asinus (lat. Esel) auch in einem Brief an denselben, wie man aus dessen Antwort („nennt mir nicht noch einmal Asinus!“) schließen kann; vgl. Claudius an Herder (1774), in: Jessen (Hg.): Claudius: Briefe an Freunde,, S. 96. + + + +ein · auf dem Ersten Strich des m In der Handschrift des Briefs befindet sich ein Punkt über der ersten Hälfte des „m“, wodurch es eine Tendenz hin zu „in“ bekommt: Herder wandelt so durch einen Punkt Asmus in Esel um. + + + +Mancherlei , vgl. und + + + +προλεγ. noch Postlegom. und nachfolgende Schriften, vgl. + + + +lettre perdue + + + +Rec. die Rezension von in , vgl. + + + +ganze Michael. die ausführliche Kritik an in + + + +Erfurtern Rezension von in , 56. St. vom 14.7.1774, verfasst von + + + +Klotz + + + +2. andere Stücke und + + + +Hartkn. + + + +Span. Schlößern sprichtwörtlich für Luftschlösser, schwärmerische Vorstellungen; vgl. Hamanns Anspielungen auf etwa in + + + +beichtende Lau ; der Hintergrund dieser vmtl. in Königsberg lokal überlieferten Anekdote könnte ein Prozess Laus in Königsberg von 1727–29 sein: Neben anderen Dokumenten zu dem Prozess vor dem Samländischen Konsistorium in Königsberg druckte Lau in Original-Rede […] (Altona 1736), S. 19–23 einige Beichten und Bekenntnisse ab, die aber nicht den von Herder zitierten Wortlaut enthalten. + + + +nach Mitau vgl. + + + +Hartmannische + + + +Revision , vgl. + + + +Psychol. + + + +K. u. W. vgl. + + + + 7. Augen in Stein , vgl. + + + +Zend-Avesta + + + +N. T. ... Teller + + + +Jannes u. Jambres biblisches Urbild von Irrlehrern nach 2 Tim 3,8 (bezieht sich auf 2 Mo 7) + + + +Finger der Kraft vgl. 1 Kor 2,4–5 + + + +Männin , vgl. + + +Brief Nr. 413 + + +Einlage der Brief Herders an Hartknoch, 10. September 1774 (HBGA, Bd. 3, S. 116f.) + + + +Schwager Rappolt + + + +Herr Reichard + + + +jüngste Schwester + + + +Claudius + + + +lettre perdue , vgl. + + + +Hintz + + + +Urkunde , vgl. + + + +Vestigia me terrent! dt. die Spuren schrecken mich! , 1,1,72f. + + + +Madame Hartknoch + + + +Rolle eines Autors Autor im Sinne von Erzeuger (von Kindern) + + + +Essais litteraires ein wohl nicht ausgeführter Plan, vgl. + + + +Ueber die Ehe + + + +Essay on Woman + + + +schloß die Stätte zu mit Fleisch 1 Mo 2,21 + + + +Reise Gefährtinn + + + +Empf. d. 17 Sept. 1774. vmtl. ein Lesefehler in ZH III, 107: der Brief ist wohl 27. September 1774 in Riga eingetroffen + + +Brief Nr. 414 + + +Nachricht HKB 412 + + + +Erstgebornen + + + +Einlage nach Morungen und Riga an Herders Schwester und an , vgl. + + + +Brief … Hamann öffnete versehentlich den Brief von Hartknoch an Herder, 28.9.1774 (Düntzer [Hg.], Ungedruckte Briefe aus Herders Nachlaß. Leipzig 1761, Bd. II, S. 65f.); vgl. auch + + + +HE Laval + + + +Hausmutter + + + +große Billet nicht überliefert + + + +Quid pro quo dt. Verwechslung + + + +rth Reichstaler, eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze, entspricht 24 Silbergroschen (Groschen: Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch). + + + +sunt ipsissima verba dt. völlig die eigenen Worte + + + +Herr Consistorial-Rath Herder + + + +Ecce! des Sauvage du Nord vgl. , N II,307–311 + + + +loco communi dt. Gemeinplatz + + + +Berens ; Hartknoch sandte mit seinem Brief an Herder (28.9.1774) einen Wechsel von Georg Berens an Herder + + + +Verpflanzung die Berufung nach Mitau, vgl. + + + +Hartm. ; vgl. Hartknoch an Herder, 28.9.1774 (Düntzer [Hg.], Ungedruckte Briefe aus Herders Nachlaß. Leipzig 1761, Bd. II, S. 65f.): „Du hast an Sulzer keinen Freund, wie ich aus seinem Briefe an Hartmann sehe, und das durch die Provincialblätter. Er schließt auf deinen Charakter durch Deine unverständlichen Briefe an Spalding und diese Schrift, und schließ damit, daß, wenn dieser auch unentschieden bliebe, doch der Academie mit so einem Manne, wie Du, wenig gedient wäre, den der Gelehrte selbst kaum oder gar nicht verstünde; Du hättest eine wilde Phantasie. Sulzer gilt alles beim Herzoge, und also wird das schwer gehn. Hartmann wird indeß alles thun; wenn er nur mehr gölte, und in seiner Enthusiasterei und Unbesonnenheit nicht manchen Streich schon hätte auslaufen lassen! Laß dir von diesem allem indeß nichts merken. Hartmann wies mir diesen Brief im höchsten Vertrauen.“ + + + +lucubriren nächtliches Studium + + + +Stockmar + + + +Vater Hofmaler Johann Georg Stockmar (gest. 1759), Hofmaler in Darmstadt + + + +Versuch über die Ehe + + + +Sterling gediegen + + + +Corpora delicti wohl und + + + +Michaelis aus der Urkunde die ausführliche Kritik an in , vgl. + + + +Palingenesie Wiedergeburt, auch Seelenwanderung + + + +Fragmenten , deren überarbeitete Fortsetzung Herder wegen der negativen Kritiken aufgegeben hatte + + + +Et ab hoste consilium 4,428: „Fas est et ab hoste doceri“, dt. „auch vom Feinde Rat annehmen“. + + + +Sulzers Wink ; vgl. Hartknoch an Herder, 28.9.1774 (Düntzer [Hg.], Ungedruckte Briefe aus Herders Nachlaß. Leipzig 1761, Bd. II, S. 66): referiert Sulzers Urteil über Herder: „Du hättest eine wilde Phantasie.“ + + + +Scyllam und Charybdin zwischen Skylla und Charybdis: ausweglose Wahl zwischen zwei Übeln (nach , 3,420) + + + +Prolegomenis des Zacchaei ; Hamann kündigte sie Herder gegenüber bereits an (vgl. ), ihr Druck bei Bode verzögerte sich aber (vgl. ) + + + +Tant mieux! dt. So viel besser! + + + +Wilhelm Christian Gottfried + + + +Christian Zacchaeus Telonarcha nach dem fingierten Autor von + + + +Festina lente dt. Eile mit Weile + + + +Mst Manuskript + + + +Fidei röm. Personifikation des Vertrauens + + + +Brief Nr. 415 + + +Series meiner Gedanken Hamanns Einschätzung der möglichen Berufung Herders ans akademische Gymnasium in Mitau, vgl. + + + +Kant + + + +Brief von Hartm. + + + +litterarische Briefe + + + +Fulda Wurzelbuch + + + +Mitauschen Zeitung + + + +sensus communis dt. Allgemeinsinn + + + +Briefen an Hintz , nicht überliefert + + + +cavalierement und en confrere vornehm und kollegial + + + +Schwaben stammte aus Roßwag in Württemberg + + + +Institut das akademische Gymnasium in Mitau + + + +medium terminum ansehen … zu einem Ergo zweite Prämisse im Syllogismus und Konklusion + + + +Brief Nr. 416 + + +Das Ding Hamanns versehentliche Öffnung und Lektüre von Hartknochs Brief an Herder, 28.9.1774 (Düntzer [Hg.], Ungedruckte Briefe aus Herders Nachlaß. Leipzig 1761, Bd. II, S. 65f.), vgl. + + + +entre chien et loup dt. in der Dämmerung + + + +Hänschen + + + +Mutter + + + +HE Laval + + + +Advocat nicht ermittelt, vgl. + + + +Hinz + + + +Bode + + + +Man hu! Man hu! dt. „Was ist das?“, vgl. 2 Mo 16 + + + +C---- R – z – B – – – Consistorial Rath zu Bückeburg, + + + +Geistlicher in Schwaben nach dem fingierten Autor von + + + +rth Reichstaler, eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze, entspricht 24 Silbergroschen (Groschen: Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch). + + + +sub hypotheco omnium bonorum dt. Hypothek aller Güter + + + +Consistorial Rath u Gevatter zu Bückeburg + + + +zärtlichen Verleger und Ehmann + + + +Autor und Jochbruder + + + +Versuche über die Ehe à la Wilkes ; + + + +Fr. Cons. R. zu Bückeburg + + + +Christian + + + +Me Hartknoch + + + +Ueber die Ehe + + + +or et azur dt. golden und himmelblau + + + +verpflantzen Herders mögliche Berufung nach Mitau, vgl. und + + + +Hartm. + + + +Klotz und Comp und Companie + + + +Kant + + + +Ankündigung von in , vgl. + + + +Sapienti sat lat. sprichw. für: für den Verständigen genug + + + +des kleinen Herders + + + +gebeten vgl. + + + +Corpora Delicti wohl und , vgl. + + + +Apelles ; bei , 35,36,85 ist anekdotisch überliefert, dass Apelles, hinter seinen Bildern versteckt, Urteilen der Betrachter gelauscht habe. Der Kritik eines Schusters an gemalten Schenkeln, habe er entgegengesetzt: Schuster bleib bei deinen Leisten. + + + +Kanter + + + +Sohn nicht ermittelt + + + +égards dt. Achtung + + + +Hintz + + + +Lettre perdue nach B … nach Bückeburg, vgl. + + + +Dictionnaire des Finances + + + +Wagner + + + +Versuch + + + +hierophantischen Briefen + + + +Prolegomenis Zacchaei + + + +Meß-Catalogo + + + +Brief Nr. 417 + + +Nachricht über Helmstädt Der Ursprung des Gerüchts ist unklar, es stellte sich als unwahr heraus, vgl. . + + + +Herder + + + +LandesHErrn + + + +Soloecismen Solözismus, grober sprachlicher Fehler + + + +Laval + + + +billet doux dt. süßer Brief, gemeint ist ein kurzes Schriftstück + + + +Corporibus delicti vgl. , wohl und + + + +Verf. der Provinzialblätter + + + +Luther mit Spalding , + + + +Belial 2 Kor 6,15 + + + +Rauch Anspielung auf , 143f. + + + +Brief nicht ermittelt + + + +Bureau bei der + + + +Meß-Catalog + + + +Preisschrifft + + + +Urkunde + + + +ankündigen vgl. + + + +Zeit und Glück Pr 9,11 + + + +Hintz + + + +Mitausche Aussichten Herders mögliche Berufung ans akademische Gymnasium in Mitau, vgl. + + + +Sachwalters + + + +besten Hälfte + + + +Trappen-Feder Feder einer Trappgans; vgl. , ED, S. 12 bzw. + + +Brief Nr. 417a + + +Manuscript + + + +abgegeben an weitergereicht + + +Brief Nr. 418 + + +spät Bode meint die entgegen Hamanns Erwartungen reichlich verspätete Drucklegung der Prolegomena. + + + +Beylage + + + +Claudius , vgl. + + + +Zachei nach dem fingierten Autor von + + + +Tristrams ; Bodes Übersetzung erschien 1774. + + + +bösen Richter Pontius Pilatus, nach Joh 19,22 + + + +guten Advokaten sagen quod … vgl. „quod scripsi, scripsi“ am Schluß von , N III,133. Dt. Was ich geschrieben habe, das habe ich geschrieben. + + + +Kanter + + + +Rtl. […] ggl. Guter Groschen; Reichstaler, eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze, entspricht 24 Silbergroschen (Groschen: Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch). + + + +Kant + + + +HE. Prof. Starck + + + +Bruder durch 3+3 Freimaurer + + + +Loge zu den drey Kronen + + + +HE. Kriegsrath. Hennings + + + +Jacobi wohl + + + +Bertram wohl + + + +le Cocq. wohl Peter Paul Le Cocq (gest. 1781), Direktor der Tabakadministration + + + +Lindner + + + +Gosche + + + +Hippel + + + +von Polenz vll. Adam Samuel Wilhelm Polenz + + + +von Korff + + + +Stolterfoth vll. Matthias Stolterfoth, Verwalter der Logenbibliothek + + + +Rappold + + + +Kade + + + +Kriting + + + +Laval + + + +Ohlius + + + +Brief Nr. 419 + + +Telonarch. nach dem fingierten Autor von + + + +Proleg. ankamen , vgl. ; Herders Brief beantwortet HKB 414 und 415; HKB 418 war Herder noch nicht bekannt + + + +n. Trinit. nach Trinitatis + + + +Buch wohl + + + +Maulwurf vgl. , I,5: „Well said, old Mole!“ und , N III,129 + + + +Claud. + + + +Lambeaux Fetzen, Bruchstücke + + + +Streitton […] hinauswünsche vgl. + + + +Apollonii Leser wie , nach dem Titel von (siehe auch ) + + + +wie der Fuchs vgl. , 1,1,73ff. + + + +Mamamuschi , Akt 4, Szene 5, 6 und Akt 5, Szene 1; vgl. + + + +Velo veli Deo Hülle des verborgenen Gottes, vgl. , N III,126,35 + + + +Skelett des Apollon. Kants Briefe an Hamann, HKB 403 und HKB 405. + + + +in magnis voluisse vgl. , N III,126,15f. + + + +Moses u. der Richter vgl. 4 Mo 22,6 und , N III,126,24ff. + + + +andre 2. und + + + +Zachäus Telonarcha der fingierte Autor von + + + +Berlin der Kreis um , vgl. + + + +vom Julius fast an seit seiner Kur in Pyrmont + + + +Probe vgl. + + + +Michael sagen … Judas 1,9 + + + +Ruf nach Mit. … Hartmanns Ruf nach Mitau, vgl. und ; + + + +Berlinschen διαβολος vgl. + + + +Weib u. Kind und + + + +corpora delicti wohl und + + + +Flammenasche , 2,1,7f. Herder räumt dazu ein Missverständnis aus im folgenden Brief, + + + +Wechsel der Wechsel von für Herder, vgl. + + + +verrätherische Luna Anspielung Hamanns auf die versehentliche Öffnung und nächtliche Lektüre von Herders Brief an Hartknoch, 28.9.1765, vgl. ; vgl. auch Herder an Hartknoch, 15.10.1774 (HGBA III,122): „Hamann hat bei Mondschein den Brief aufgebrochen u. Alles von Hartmann u. Berens gelesen – sonderbarer Zufall!“ + + + +Dornhecke 2 Mo 3,2 + + + +meliora fata dt. besseres Schicksal + + + +4. Ausgabe von Bollinbr. Quartausgabe; + + + +Pope, Shakespear, Dodsley, die Reliks ; ; ; + + + +Göthes Klavigo u. Leiden des jungen Werthers ; + + + +Anmerkungen übers Theater + + + +2. Stücke W. Im , S. 65–68 und 226–229 sind die Dialoge Die Pfandung und Der Besuch um Mitternacht unter der Sigle „W.“ abgedruckt; deren Autor ist jedoch nicht Goethe, sondern . + + + +Hofmeisters u. neuen Menoza ; + + + +Mendelsohn in Pyrmont Während seines Kuraufenthaltes vom 7. bis 21. Juli begegnete Herder zum einzigen Mal. + + + +Grafen + + + +Chodowiki + + + +Omteda Catharina Charlotte Ompteda, geb. Freiin von der Horst (gest. 1811), Oberhofmeisterin der Königin Karoline Mathilde von Dänemark + + + +stante pede dt. stehenden Fußes + + + +Vir bonus et sapiens … dt. Weise und gut ist der Mann, wie kaum unter Tausenden Einen Apoll der Erfahrene, brachte; bis „Vir bonus et sapiens“ nach , 1,7,22 + + + +Lavater + + + +Sulz. Wörterb. + + + +Hennings Gesch. der Seelen + + + +Michel Angelo Michelangelo Buonarroti (1475–1564), italienischer Renaissancekünstler + + + +Füßli + + + +Noachide + + + +Mengs + + + +Klopst. + + + +Auftritt Im , S. 197–207 ist eine Scene aus Klopstocks Hermann und die Fürsten abgedruckt (außerdem zahlreiche Oden). + + + +Brief Nr. 420 + + +meines Briefes HKB 419 + + + +m. l. H. mein lieber Hamann + + + +Hartkn. + + + +ihres Briefes HKB 417 + + + +Asche vgl. + + + +Nieren Ps 73,21 + + + +der gute Name nach Pr 7,1 + + + +non sine vano … dt. nicht ohne grundlos Windhauch und Wälder zu fürchten (, 1,23,3–4) + + + +Apostaten Abtrünnige, vgl. + + + +Solöcismen dt. grobe sprachliche Fehler + + + +3. Spalding u. Luther … und ; in , vgl. + + + +Sie sagen vgl. + + + +aus hinfälliger Blüte Frucht vgl. + + + +Heerling Weintraube, die wegen später Blüte nicht gereift ist + + + +Dornbusch 2 Mo 3,2 + + + +Briefe an Spald. sind ein egarement du coeur dt. Wandern des Herzens; zu Herders Briefen an Spalding vgl. HBGA, Bd. 3, S. 97f., S. 104–106, 118–120 und 131 + + + +persönlich Herder schickte seine Provinzialblätter am 15. Juni 1774 mit einem rechtfertigenden Brief an Spalding, HBGA, Bd. 3, S. 97f. + + + +Posauner hatte in Braunschweig Mitteilung gemacht, und verbreiteten Gerüchte weiter. + + + +an mich u. ich schreibe Während seiner Kur in Pyrmont schrieb Herder ein weiteres Mal an (2. Hälfte Juli). + + + +3. Br. zurückfodre am 17. November in einem Billet + + + +tacite dt. stillschweigend + + + +Luft herrschend Eph 2,2 + + + +Wahlspruch vgl. + + + +Klotz gnug belehrt Herder war im Umfeld der Fragmente zunächst um ein gutes Verhältnis zu bemüht, ließ sich nach kränkenden Rezensionen aber auf polemische Streitereien ein. + + + +Bogen in Makulatur + + + +Feuerroße 2 Kön 2,11 + + + +ecclesia pressa dt. verfolgte Gemeinde + + + +Hartmanns mit den Sulzers . war als Berater des Herzogs von Kurland für Berufungen stimmberechtigt und hatte sich gegen Herder ausgesprochen, vgl. . + + + +Loos werfen u.a. Mt 27,35 + + + +Brutus + + + +Weib u. Kinde und + + + +Virtus repulsae nescia sordidae dt. Mannesmut, fremd der Zurücksetzung voll Schmach (, 3,2,17) + + + +Brief Nr. 421 + + +Sibyllen Versuch über die Ehe + + + +huj. huius, d.i. diesen Monats, 26.11.1774 + + + +Brief HKB 419 + + + +ihm + + + +Zacchäischen Prolegomenorum … + + + +Dom. p. Trin. Dominica post Trinitatis, Sonntag nach Trinitatis + + + +Einlage HKB 419 + + + +Auszuges vgl. + + + +abusum dt. Mißbrauch + + + +Flüßen Fieber + + + +Magdalena wurde am 2. Dezember 1774 geboren. + + + +Couvade Begriff aus der Ethnologie für den Brauch, dass der Vater bei der Geburt des Kindes statt der Mutter das Bett hütet + + + +Bureau bei der + + + +Bode und Claudius und , vgl. HKB 418 und HKB 417a + + + +Dorfteufel zu Wandsbek Matthias Claudius + + + +Bauer Mädchen + + + +Zacchaeum nach dem fingierten Autor von + + + +Versuch über die Ehe + + + +Klade Notizbuch + + + +Voß gedruckten Versuch der Ehe + + + +Königs Kriegeskunst im Deutschen vmtl. + + + +Quaeritur dt. es wird gefragt + + + +Quartanten + + + +Commentar über das 2te Kap. 1 Mo 2,21.; + + + +Wilkes Essay on Woman + + + +Bückeburger + + + +HE Laval + + + +Conspirationen in Babel Herders Streit mit und den Berliner Theologen, vgl. + + + +ss 4to seines Quarto, d. i. + + + +NB nota bene, dt. wohlgemerkt + + + +Philosophie der Geschichte + + + +Torso + + + +3 Briefe an Spalding … vgl. + + + +hinc illae lacrumae dt. daher also die Tränen (von einem erkannten Handlungsmotiv, nach Ter. And. 1,1,125) + + + +egarement de l’esprit dt. Wandern des Geistes + + + +ProvinzialBlätter + + + +das erste + + + +Briefe + + + +XXIV. p Dom. 24. Dominica post Trinitatis, 24. Sonntag nach Trinitatis + + + +Zacchaeus + + + +HE Rappolt + + + +Frau + + + +am alten Graben Wohnort seit 1770, in der Nähe des Lizent + + + +Jedermanns Ding nach 2 Thess 3,2 + + + +kleine Buchstabe h Hamann, nach + + + +in spe beatus dt. in glücklicher Hoffnung + + + +Wittwe , seit 1774 verwitwet + + + +q in Mitau in Mitau, als quidam + + + +Papiermüller in Trutenau (15 km nördlich von Königsberg) + + + +Par nobile fratrum dt. ein edles Pärchen von Brüdern (, 2,3,243) + + + +Brief Nr. 422 + + +A. A. Graben Am Alten Graben + + + +Claudius , nicht überliefert + + + +kleinen lieben Tochter + + + +Lindner + + + +Mutter + + + +Aspasia-Catin Der Doppelname mischt und Hamanns Spitzname für , vgl. zu + + + +Bückeburger + + + +Sibyllen Versuch + + + +climacterisches Die Stufenjahre (anni climacterici) erfolgen nach einigen in 7er-Stufen, nach anderen in 9er-Stufen (vgl. Krünitz, s.v. Stufenjahr); nach der 9er-Stufung wäre auch das 45. Lebensjahr ein solches schicksalhaftes Jahr. + + + +Latus dt. Seite + + + +Vossischen Versuch , vgl. + + + +Da Capo dt. wieder von vorne + + + +Hälfte + + + +Geht hin Lk 10,37 + + +Brief Nr. 423 + + +Zendavesta + + + +in W. P. in West Preußen, + + + +p. 40 lin. pen. pagina 40 linea penultima, dt. vorletzte Zeile; , ED, S. 40 + + + +Mamamuschi erfundener gesellschaftlicher Stand in , vgl. + + + +Zacchaeo + + + +Schulhalter Schr. , der fingierte Autor von ; die Stelle, die Hamann hier erläutert, ist ED S. 24, N III, S. 98/20. + + + +Kr. v. Domainen Kammern zu K. M. u. G. , Marienwerder und Gumbinnen, vgl. + + + +Canal Jordan … Johannisburg Johannisburg in Masuren, südöstlich von Königsberg; heute polnisch Pisz; seit 1714 Garnisonstadt der preußischen Armee. Bei Johannisburg ist die Quelle des Flusses Pissek, bzw. Pisa, ein Zufluss des Narew, der wiederum in die Weichsel mündet. Nach diesem Fluss gibt Hamann den Druckort der Neuen Apologie des Buchstaben h an. Johannisburg war eine Gründung als Deutschordensburg während der Expansion des Ordens im Baltikum im 13. und 14. Jahrhundert. + + + +Stuttereyen Gestüte, Betriebe zur Pferdezucht + + + +Herder + + + +Tristram Bode , nach dessen Übersetzung von + + + +4 Quartformat + + + +Zacchaeischen Prolegomenorum + + + +Brief nicht ermittelt + + + +der jungen Frau und lieben Wittwe und + + + +Sibylle mit einer Magdalene (nach ) und die neugeborene Tochter + + + +Sauvage du Nord Hamann, nach + + + +Landesbrauch vgl. + + + +Trifolium dt. Kleeblatt, Dreiblatt (Hamanns drei Kinder) + + + +Brief Nr. 424 + + +Frau … Liebling und + + + +Briefe HKB 419 und HKB 420 + + + +Riga vmtl. von , vgl. + + + +Abus dt. Mißbrauch + + + +XXIV Dom p T. Dominica post Trinitatis, dt. 24. Sonntag nach Trinitatis (13. November 1774), vgl. + + + +Prolegomena + + + +Consultationum Zacchaei Christiani … vgl. + + + +d’Achery nach der neuesten Ausgabe in fol. v. 723 + + + +Schloß Bibliotheque Die Universitätsbibliothek war eine der größten protestantischen Bibliotheken des 16. Jahrhunderts; sie übernahm auch die Nachlässe der Königsberger Professoren. Im Jahr 1789 umfasste sie rund 16000 Bände. Sie befand sich zwischen Schlosskirche und Schlossturm in zwei Räumen und war an zwei Tagen in der Woche für drei Stunden geöffnet. + + + +Tillemont + + + +Euagrium + + + +Tessini … Der Eintrag zu d’Achery in , Bd. 1 geht von S. 155–180; auf S. 174 heißt es: „Tillemont meynt, der Verfasser der Berathschlagungen des Zachäus und Apollonius sey Evagrius, der im Jahr 400. nach J. Christi Geburt gelebet.“ + + + +Dom Paul de Gallois … vgl. , S. 246: „Der Geschmack des P. le Gallois an den Innschriften äußert sich auch bey derjenigen, welche er unter der Aufschrift drucken ließ: Velum veli Dei. Der Innhalt ist eine Reliquie des Klosters zu unserer lieben Frauen von Bonnenouvelle zu Rouen.“ + + + +Velum veli DEI Hülle des verborgenen Gottes, vgl. , N III,126,35; Herder fragte danach, vgl. + + + +Kanter … in Marienwerder ; heute Kwidzyn + + + +Trutenau Trutenau (15 km nördlich von Königsberg) + + + +Mamamuschi … erfundener gesellschaftlicher Stand in ; Herder fragte danach, vgl. + + + +Apologie des H , ED S. 24, N III, S. 98/20 + + + +Gumb. und Marienw. , Marienwerder und Gumbinnen + + + +Heinr. Schröder der fingierte Autor von + + + +Ritter von Rosenkreutz nach + + + +Baßa Bez. für einen türkischen Provinz-Statthalter (wie „Pascha“). + + + +Zeitungsschreiber Hamann selbst, als Beiträger und ehemaliger Redakteur der Königsbergschen Gelehrten und Politischen Zeitungen + + + +Trappenfeder vgl. + + + +echantillon Gratisprobe + + + +Tochter + + + +hujus von D. und Hofpr. Lindner huius, d.i. diesen Monats; + + + +Schwester und Schwester Tochter nicht ermittelt + + + +Claudius zu Vlubris , nach , I,11,29f + + + +seiner Sünden wegen vgl. + + + +Versuch über die Ehe + + + +Hartkn. Hochzeit und heirateten am 13. September 1774. + + + +Stellen des 2ten Cap. Genes. 1 Mo 2,21 + + + +Meta und Hysterolegomenist Kritiker und Kritiker der Kritik + + + +Würkungen vgl. + + + +No 45 Wohl Anspielung auf das 45. Scholion von ; Hamann wird im Jahr darauf 45 Jahre alt. + + + +egarement du coeur dt. Wandern des Herzens, vgl. + + + +Antiluther zu Böhmisch-Breda + + + +in copia vidimata dt. mit beglaubigter Abschrift + + + +Consultationes Apollonii φφi die Briefe von , HKB 403 und HKB 405 + + + +Beobachtung über Klopstock , vgl. + + + +Kreutzzügen , N II,215,5ff. und 30ff + + + +Verleger + + + +Bode + + + +Philosophie und Provintzialblätter und + + + +Volkslieder Hamann meint wohl das 1773/4 ungedruckt gebliebene Manuskript von Herders Volksliedern. + + + +Verrätherey vgl. + + + +Brief aus Br. Brief aus Brandenburg; vgl. + + + +egaremens du coeur et de l’esprit dt. Wandern des Herzens und des Geistes + + + +Warner’s Vorrede über die Gicht Hamann polemisierte 1770 in der Vorrede seiner Warner-Übersetzung, S. 8 gegen einen ungenannten „evangelischen Geistlichen“ (gemeint war ); Herder erkannte in dieser „Fratzenvorrede“ eine Anspielung auf sich selbst, wie er im Mai 1772 an Hartknoch schrieb; dieser ließ Hamann damals „etwas von dem Inhalte“ dieses Briefes wissen, was wieder zu einer Annäherung zwischen Hamann und Herder führte, vgl. HBGA, Bd. 2, Brief Nr. 80 und Bd. 11, S. 316f. + + + +Misverständniße vgl. und + + + +Hause in Riga Gemeint ist die Familie Berens, von der Herder Hilfe für die Begleichung von Schulden erhalten hatte, vgl. . + + + +Bruder meiner Catin-Aspasia und (zum Doppelnamen ‚Catin-Aspasia‘ vgl. ) + + + +fl. Gulden, Goldmünze, hier aber vmtl. 1 polnischer Gulden, eine Silbermünze, entsprach 30 Groschen oder weniger. + + + +Landstraße der breite Weg, nach Mt 7,13 + + + +Layenbruder , den Hamann in HKB 398 um finanzielle Hilfe gebeten hatte. + + + +ειτε γαρ … 2 Kor 5,13 + + + +Antiluthers zu B Breda gemeint ist + + + +Klotzianisch-Schlötzersche Imitattionen Herders Streit mit , und + + + +2ten Bandes von + + + +Solöcismen dt. grobe sprachliche Fehler + + + +Weißagung vgl. + + + +Agagiter Hamann, nach Est 3,1 + + + +Exegi monumentum … dt. Errichtet habe ich ein Monument, das Erz überdauert, / […] welches nicht der nagende Regen noch der Nordwind zügellos / vermag zu zerstören oder unzählbar / der Jahre Folge und der Zeiten Flucht. (, 3,30,1–6 u. 8–9) + + + +Stockmar + + + +ex humili potens aus niedrigem Stande erhöht (, 3,30,12) + + + +Ihrem Horatz Gemeint ist die Ausgabe von Mervillius, Hamburg 1733, vgl. + + + +wie das Weib im Evangelio Lk 15, 8–10 + + + +Lettre perdue + + + +Mancherley + + + +Bode + + + +Wandsbeckers Recension Vgl. Claudius’ Rezension von in Wandsbecker Bote, St. 92, 10.6.1774, S. 4: Gegen Ende verweist Claudius auf . + + + +Hephästion + + + +Loisirs d’Eon de Beaumont + + + +Goldsmith’s römische Geschichte + + + +Molters Toscanischer Sprachlehre + + + +Käthchen + + + +Claudius nugas ; nugas: Nichtigkeiten, Kleinigkeiten + + + +musicalische Dramata z.B. + + + +heil Grab der schönen Künste Italien, wohin reisen zu wollen Herder angedeutet hatte, vgl. + + + +Frau + + + +Babe + + + +Hänschen Michel + + + +Lisette Reinette + + + +Lehnchen Käthe + + + +mit Weib und Kind und + + + +Christianus Zacchaeus Telonarcha nach + + + +olim Mien-Man-Hoam nach + + + +Xbre Dezember + + + +Commerce Rath Toussaint + + + +Fortsetzung der Urkunde + + + +Erbherrn von Trutenau in Trutenau + + + +Hemsterhuis bey Dietrich Den Plan, Hemsterhuis’ in Deutschland noch wenig bekannte Schriften zu übersetzen und zu kommentieren, ließ Herder im Februar 1775 fallen. + + + +Kleinigkeiten + + + +Mien-Man Hoam nach + + + +Hexe von Kadm. nach + + + +Zachäus + + + +Mutterhänden Anspielung auf die 5. Strophe von + + + +αρχηγον και … Heb 12,2 + + + +Hartkn. schreibt ; nicht überliefert + + + +Opera + + + +Abschrift Ihrer Sp. Correspondentz mit ; vgl. + + + +Lavater nach + + + +bello grammatico Krieg mit der Grammatik + + + +Reformator zu Böhmisch Breda + + + +alcibiadischen Verhuntzungen vgl. + + + +licentiae Freiheiten + + + +spasmodische verkrampfte + + + +rara auis seltener Vogel (, 6,165) + + + +Mückenseiger Mt 23,24 + + + +Maccabäer 2 Makk 15,39 + + + +Luthers + + + +Consistorialräthin + + + +eingeschlafenes Ohr Anspielung auf , 6,3–4 + + + +2ten Band durch eine Palingenesin von + + + +Verleger + + + +DEVS vobiscum! Gott sei mit euch! + + +Brief Nr. 425 + + +Der Brief enthält bis den Text von Hamanns Versuch einer Sibylle über die Ehe und hat wohl als Druckvorlage gedient. Auf seinem Handexemplar notierte Hamann später, wie man im Hamann-Nachlass in Münster, Bd. 81 einsehen kann, hauptsächlich Korrekturen von Satzfehlern und einige Bibelstellen (wie sie hier im Kommentar auch annotiert sind). + + + +– – Primo auolso … , VI, 143–145: „Ist der erste Zweig gebrochen, wächst ein neuer nach, wieder aus Gold, und der Stengel treibt Blätter vom gleichen Metall. Suche also in der Höhe mit den Augen den Zweig und, hast du ihn gefunden, so pflück ihn, wie sich’s gehört, mit der Hand“. + + + +Brautpaar Anlass für die Schrift war die Hochzeit von Johann Friedrich und . + + + +Sibylle mythische Prophetin + + + +Gott der Liebe 2 Kor 13,11 + + + +Laßt uns … 1 Mo 1,26 + + + +erste 1 Mo 4,1 + + + +Immer Vermehrer 1 Mo 1,28. Im Korrekturexemplar, S. iv ist dazu handschriftlich notiert: „Semper-Augustus“ – das ist seit Maximilian I. Teil des Kaiser-Titulars im Deutschen Reich. Zur Übersetzung als „allzeit Mehrer des Reiches“, abgeleitet von lat. augere = vermehren vgl. . + + + +Seegens 1 Mo 1,22 + + + +Raubes Phil 2,6 + + + +cynischen Kyniker; antike, skeptizistische Philosophie der Bedürfnislosigkeit, deren Vertreter dem Vorwurf der Anstands- und Schaamlosigkeit ausgesetzt waren. + + + +conventueller auf Übereinkunft gegründeter + + + +Vernunft vgl. , S. 61 + + + +„um der gegenwärtigen Noth willen“ 1 Kor 7,26 + + + +Codex Corpus juris Fridericani, die in Preußen gültige Gesetzessammlung + + + +güldener Coloß … Dan 3,1 + + + +Schmelzofen Dan 3,6 + + + +siebenmal heißer Dan 3,19 + + + +kein Falsch Joh 1,47 + + + +Ehgesetzen Im Korrekturexemplar, S. vi ist dazu handschriftlich notiert: „Fecunda culpae secula nuptias / Primum inquinavere, et genus et domos: / Hoc fonte derivata clades / In patriam populumque fluxit. / Hor. III. Od. 6, 17-20.“ (Vgl. N III, S. 200) Dt.: Fruchtbar an Frevel, haben diese Zeiten die Ehen / zuerst befleckt und Geschlecht und Haus: / aus dieser Quelle hergeleitet, hat sich Verfall / auf Vaterland und Volk ergossen. + + + +Verstockung Mt 19,8 + + + +Schänder seiner Majestät … Röm 1,26 + + + +Erfüller Mt 5,17 + + + +„Wer ein Weib … Mt 5,28/32 + + + +„geboten solche zu steinigen“ u.a. Joh 8,5, Joh 10,33–35 + + + +Schemen 1 Kor 7,31 + + + +aufgelöst Mt 5,17 + + + +prophetisches Wort 2 Petr 1,19 + + + +„Das Geheimnis … Eph 5,32 + + + +GOTTes Ebenbild … 1 Kor 11,7 + + + +Weib durch Kinderzeugen … u.a. 1 Tim 2,15 + + + +Mann Eph 5,23 + + + +Hymens gr. Jungfernhäutchen und Hochzeitsgott; , S. 147 empfiehlt die Ehe mit einer Jungfrau. + + + +Schlaf 1 Mo 2,21-23 + + + +Mutter 1 Mo 3,20 + + + +Nordbritte … spuckenden Ziffer Die spukende Ziffer ist die 45; gemeint ist die Ausgabe Nr. 45 des (1763), die wegen John Wilkes’ Kritik am Monarchen verboten und verbrannt wurde. Kurze Zeit später wurde auch seine Parodie auf Popes Essay on Man, , wegen des obszönen Inhalts verboten. Zu „spuckenden“ vgl. die Korrektur in + + + +Kautz vgl. + + + +Vestalin vestalische Jungfrau, römische Priesterin + + + +Baubo Griech. Göttin der weiblichen Fruchtbarkeit und des Lachens. Im Korrekturexemplar, S.X ist dazu handschriftlich notiert: „Ouid Metam. – vertit Baubo artes et quam serio non quibat allicere, ludibriorum statuit exhilarare miraculis – pubi affigit oculos Diua et inauditi specie solaminis pascitur. Arnobius adu. gentes Lib. V. p. 174. 175.“ (Vgl. N III, S.201). Das meint Arnobius, Disputationes adversus gentes. Buch 5. Die Episode erzählt, wie Baubo die trauernde Ceres dadurch erheitert, dass sie dieser ihr enthaartes Geschlecht zeigt. Dt., Des Afrikaner’s Arnobius sieben Bücher wider die Heiden, übers. von Franz Anton von Besnard (Landshut 1842), S.153: „[...] so änderte Baubo die Kunstgriffe und was sie ernsthaft nicht anzulocken im Stande war, beschloß sie durch unfläthigen Spaß zu erheitern. [...] Unverzüglich heftete die Göttin die Augen auf die Scham und weidete sich an der unerhörten Beschaffenheit des Trostes.“ Der Hinweis auf Ovids Metamorphosen konnte nicht aufgeschlüsselt werden. + + + +Grecourt , Autor frivoler Literatur; gemeint ist hier Scheffners dichterische Nachahmung, + + + +l’enseigne de Barby dt. Aushängeschild der Herrnhuter in Barby (Kleinstadt an der Elbe, wo die Herrnhuter seit 1749 ihren Hauptsitz hatten). Die Herrnhuter pflegten eine theologisch begründete Sexualkunde. + + + +Früchte vgl. fruges consumere nati, I, 2,27 + + + +Freude Pred 2,2 + + +Traurigkeit und Verzweifelung Joh 16,22, 2 Kor 7,10, Lk 6,25 + + + +Höllengotts … Ceres Proserpina, die Tochter der Ceres, der Göttin der Mutter Erde, wurde dem Mythos nach vom Gott der Unterwelt Pluto entführt und zu seiner Gemahlin gemacht. + + + +kluge Fabel 2 Petr 1,16 + + + +Einem unter Tausenden Pred 7,28 + + + +Taubeneinfalt und Schlangenlist Mt 10,16 + + + +in naturalibus dt. im natürlichen Zustand + + + +rauche rauh, bspw. behaart + + + +Milch und Honig 5 Mo 11,9 + + + +Schatzkammern Mt 12,35 + + + +Leviathans u.a. Jes 27,1 + + + +hoch in den Wellen Eph 2,2 + + + +„Das ist … 1 Mo 2,23. Im Korrekturexemplar, S.XV ist zu „Knochen“ handschriftlich notiert: „Michaelis Übersetzung“ (Vgl. N III, S.202), das ist: . + + + +hergekommen Joh 3,31, Joh 8,14, Pred 1,7, Pred 3,20 + + + +Schöpfer in guten Werken 1 Petr 4,19 – im Korrekturexemplar, S.XV, der Hinweis: „Michaelis und Luther“ (also beider Bibel-Übersetzung). + + + +Lücke der Stätte 1 Mo 2,21 + + + +älteste Maculatur verdorbener Druck; Anspielung auf , vmtl. gemischt mit ; vgl. Herders Wiederaufnahme der Formulierung in + + + +Postscript vgl. Hippels Belustigung über die Geschwätzigkeit der Frauen in Ueber die Ehe, S. 141: „Kein Frauenzimmer kann einen Brief ohne Postscript schreiben.“ + + + +dem faulen Graben meiner benachbarten Wiesen Anspielung auf verschiedene Königsberger Lokalitäten: Neben Hamanns Wohnhaus Am alten Graben, Nr. 758 befanden sich Wiesen; auch die Dreikronenloge befand sich zu diesem Zeitpunkt offenbar in der Nachbarschaft (vgl. ); „Irrlichter“ meint die Freimaurer. + + + +Galimafree Schnittfleisch aus Überresten; gemeint ist eine Sammlung von anzüglichen Hochzeitsgedichten von Hippel und : Galimafreen nach dem heutigen Geschmack. + + + +Medusenbild … Minerve Medusa, mythische Gorgone. Ihre Haare wurden von Minerva in Schlangen verwandelt. Minerva setzte den abgetrennten Kopf der Medusa auf ihren Brustpanzer, um dadurch die Gegner zu schrecken. + + + +– – ni docta … , VI, 292f.: „… wenn die Führerin nicht ihn kundig belehrte, dass ohne / Körper im hohlen Gebilde der Form Scheinleben nur flattre [, / Stürzt’ er hinein und zerschlug umsonst mit dem Eisen die Schatten.]“ + + + +Mstchen Manuskriptchen + + + +Komm ich als … , „An Doris“, S. xiv: Das lyrische Ich prophezeit Doris, ihr, nachdem die Sehnsucht nach ihr im Leben unerfüllt blieb, nach dem Tode als Geist in der Nacht zu erscheinen. + + + +Mitau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) + + + +Opusculo homonymo Dt. kleines, gleichnamiges Werk. Vgl. ; gemeint ist , verlegt in der Vossischen Buchhandlung; Hamann vermutete wohl Hippels Autorschaft, gab sich aber unwissend. + + + +Selbstgespräch + + + +Remise Übergabe + + + +Shakespear im Hamlet II,2: „for the play, I remember, pleased not the million; +’twas caviary to the general.“ + + + +Ihre Einlage an Herder vmtl. Hartknoch an , 14.12.1774, vgl. (Düntzer [Hg.], Ungedruckte Briefe aus Herders Nachlaß. Leipzig 1761, Bd. II, S. 69f. + + + +meinen Brief vmtl. HKB 424 + + + +Mann nicht ermittelt + + + +Lehnchen + + + +Kanter + + + +Trutenauische Trutenau (15 km nördlich von Königsberg) + + + +3 köpfigen Uebersetzung Hinzischen Verlages vgl. + + + +Bode … Mancherley ; + + + +Vale Leb wohl + + + +Zacchaeum + + +Brief Nr. 426 + + +Panegyricum dt. Festrede + + + +Löwen lat. ex ungue leonem; an der Klaue den Löwen erkennen; sprichwörtl. bei + + + +Neujahrsgeschenk , auf deren Drucklegung Hamann zuvor lange wartete. + + + +A. und N. Welt Alten und Neuen Welt + + + +olympischen Schauer Jupiters Nachdem Bacchus aus dem Leib der von Jupiters Blitz getroffenen Semele gerissen wurde, bleibt er bis zur Reife in Jupiters Schenkel genäht (, III, 256ff). + + + +Augur, kein Aruspex Vogel- und Opferschauer zur Vorhersage der Zukunft + + + +cunctando seines großen Dictators das Zögern des römischen Konsuls Quintus Fabius Maximus Verrucosus Fabius (gest. 203 v. Chr.), Beiname Cunctator, bekannt für eine hinhaltende Kriegsführung + + + +Zacchaeus der fingierte Autor von + + + +Amanuensis Handlanger im Sinne von Schreibgehilfe oder Sekretär, hier Verleger + + + +neo-mosaisch-herdersche + + + +Saeculi p. C. n. Jahrhunderts post Christum natum + + + +Midas griech. mythologischer König von Phrygien; was er anfasste, verwandelte sich in Gold + + + +Abaelardi Virbii … Aristobuli … Mien-man-hoam … Hexe von Kadmonbor die fingierten Autoren von , im dritten Text von , ; + + + +Heinrich Schröter , der fingierte Autor von + + + +DEA CVNCTATRIX dt. verzögernde Göttin + + + +polynomischer dt. vielnamiger + + + +Matthias Claudius Aßmus + + + +Instmann Arbeiter, der im Hofgesinde eine ausgezeichnete Stellung hat + + + +cunctatorische dt. verzögernde + + + +catilinarischer Verschwörung mit 20 Recensentensionen Catilinarische Verschwörung: misslungener Umsturzversuch des Senators Lucius Sergius Catilina im Jahr 63 v. Chr. + + + +Kirchenvätern Hamanns Lektüre der Kirchenväter, vgl. + + + +sine adiecto dt. ohne Beiwort + + + +Zacchaei in naturalibus + + + +HohePriester + + + +prima stamina dt. Urstoff + + + +ex ungue leonem dt. an der Klaue den Löwen erkennen; sprichwörtl. bei + + + +mediis terminis dt. vermittelnde Begriffe + + + +45 Exempl. Die Übersendung von 45 Exemplaren von Bodes Übersetzung des Tristram Shandy an Hamann und Kanter, vgl. ; zur Bedeutung der Zahl 45 für Hamann vgl. auch und + + + +Hiesigen Buchladen + + + +in alienam messem Joh 4,38, mit Anspielung auf die Buchmesse + + + +skoliodoxe Χsten dt. krumm, vgl. Lk 3,5 + + + +Schlötzers Schlözer erfand den Begriff der Skoliodoxie als Alternative zu Heterodoxie und warf sie vor, , Bd. 2, S. 399. Gemeint ist Herders (der die Stellung eines Pfarrers hat) polemische Aggression und theologische Eigenwilligkeit, aber Schlözer bemerkt auch allgemeiner bei den preußischen Geistlichen einen Hang dazu. Hamann persifliert diese Zuschreibung in seiner Besprechung von Schlözers Text in , 7. St., 24.1.1774 (N IV, S. 381f.). + + + +Vigor ... uteri Vitalität der Gebärmutter + + + +pragmatischen Kenners vtriusque David nach 2 Sam 1,26 + + + +Tatzen lat. ex ungue leonem; an der Klaue den Löwen erkennen; sprichwörtl. bei + + + +Well roared Lion! , V,1 + + + +Mr. Bottom, the Dreamer! … Snug the joiner Schauspielernde Handwerker aus ; „Bottom“ i.S.v. ‚Grund, Boden‘ ist wohl ein Übersetzungswortspiel mit dem Namen Bodes (vgl. unten „It shall be called ‚Bottom’s Dream‘, because it hath no bottom“). + + + +Consultator Christian + + + +Gevatter + + + +Telonarcham nach + + + +Claudia und Claudilla und + + + +nolens volens dt. nichtwollend wollend + + + +Coge intrare dt. nötige sie hereinzukommen (Lk 14,23) + + + +clausum … liberum die zugefrorene und dann eisfreie Ostsee + + + +Tyrolerin Hausiererin, Figur in Komödien und Singspielen des 18. Jahrhunderts + + + +Apollonio Philosopho nach + + + +Cavent Bürge + + + +Louis oder Federic’s d’or Frz. Goldmünze, entspricht ca. 5 Talern bzw. 9 Gulden. oder Friedrich d’or, Goldmünze benannt nach ; entspricht 5 Reichstalern (eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze). + + + +Pactum illicitum dt. unerlaubtes Bündnis + + + +sed vivat Veritas … dt. aber es lebe die Wahrheit, damit sie nicht beide zugrunde gehen + + + +Cor TIBI rite salit dt. hüpft dir nicht richtig das Herz? (, 3,111) + + + +SchnickSchnack mglw. Anspielung auf Claudius’ Rezension von im Wandsbecker Boten, St. 5, 8.1.1774, S. 4: „[Der Rezensent] giebt seinen Schnickschnack für nichts mehr aus als für Schnickschnack, für eine kleine Uebereilung, die aber heilsam und fast unentbehrlich war, bis Hr. Prof. S.[chlözer] den 2. Theil seiner Vorstellung für eine grosse Uebereilung erklährt, ihn mit Stumpf und Stiel ausrottet, und den Boden bei einer zwoten Auflage mit historischem Salz bestreut.“ + + + +Hamadryade Die Hamadryaden sind Baumnymphen des griechischen Altertums, Seelen des Baumes. Spitzname für . + + + +Wache auf der du schläfst … Eph 5,14 + + + +Stehe auf und lies vgl. Lk 4,17 + + + +Mr Bottom s.u. + + + +Onesimo entflohener Sklave in Phlm 9n19 + + + +Claudia … Claudilla und + + + +Zacchaeus + + + +Hohe Priester + + + +V. R. W. Von rechts wegen + + + +Fr d’or Friedrich d’or, Goldmünze benannt nach ; entspricht 5 Reichstalern (eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze). + + + +Nabal nach u.a. 1 Sam 25,3 egoistisch und geizig; gemeint ist + + + +Böhmisch Breda Addressat von , abgeleitet von + + + +schwarzen Kuh Von einer schwarzen Kuh getreten zu werden, also Unglück zu haben, war ein besonders in Preußen gängiges Sprichwort, vgl. Neuer Büchersaal der schönen Wissenschaften und freien Künste, Bd. 6 (Leipzig 1748), S. 449–458. + + + +weißen Stiers Wohl Anspielung auf Voltaires Parodie auf die Geschichte des Nepukadnezar, der in einen Stier verwandelt wird, nach Dan 4,13: . + + + +grand comble Gipfel der Glückseligkeit + + + +Confucius + + + +Zacchaeus Telonarcha + + + +Augustus seinen Horatz als Hofpoet + + + +Hammonia Hamburg + + + +Zwanzig Legionen Holländer Anspielung auf , N III,99,21ff + + + +Ulubraner wohl Anhänger von nach , 1,11,29f., vgl. + + + +Marius Konsul Gaius Marius’ (158 v. Chr. bis 86 v. Chr.) Trauer auf den Ruinen Karthagos war ein beliebtes literarisches Motiv + + + +Nabal ... Metatarsi Metatarsus: alchemistische Verwandlung von Stoffen. Hier: Nabals Versteinerung des Herzens, als Abigajil ihm offenbart, dass sie gegen seinen Willen David um Vergebung gebeten habe; 1 Sam 25,37. Mit Nabal wird auf angespielt. + + + +Claudius + + + +Christiani Zacchaei Telonarchae + + + +Göthe und schrieben beide, Gerüchten nach, an einem Faust. + + + +keinen Uebersetzer mit der eisernen Hand Anspielung auf + + + +Wolkenbezwinger homerischer Name von Zeus + + + +dreyzackichter Mamamuschi statt Poseidons Dreizacks als Mamamuschi (erfundener gesellschaftlicher Stand in ) mit drei Schwanzfedern, vgl. Zweytes Antwortschreiben von + + + +holtzerner Delphin statt des Schiffes in , 1,3,5–8 + + + +qui tibi creditum … dt. [Schiff], das du den dir anvertrauten / schuldest, Vergil. Dem Gestade Attikas / bringe ihn unversehrt, so bete ich, / und behüte die Hälfte meiner Seele! (, 1,3,5-8) + + + +sub hypotheca bonorum … dt. unter Pfandschaft alles meines Hab und Guts + + + +shandysirt + + + +Ballet Hamanns Verwendung von „Ballet“ anstelle von „Ballade“ in Bottoms berühmtem Monolog ist kurios: „Ballet“ aus dem Erstdruck Q1 (1600) bzw. „ballet“ aus F, was zu Shakespeares Zeiten wohl beides bedeuten konnte (vgl. OED, s.v. ‚ballad‘ und ‚ballet‘), war in der Ausgabe von Johnson längst zu „ballad“ (Ballade) vereindeutigt worden (Wieland, Bd. 1, S. 102 übersetzt „Gesang“). Wie an „I shall sing it at her Death“ ersichtlich – Johnson konjiziert hier „I shall sing it after death“ – zitiert Hamann jedoch nicht seine Ausgabe von Johnson. – Welche Ausgabe Hamann verwendete (offensichtlich eine zeitgenössische, wie man an ‚has/hath‘ sehen kann) oder wie es zu dem kuriosen Zitat des Erstdrucks kam, konnte nicht ermittelt werden. Vmtl. meinte er zum Abschluss seines ironischen Panegyricus auf Bode das Zitat aus dem Sommernachtstraum charakteristisch zu ändern und landete, ohne es zu wissen, beim Erstdruck. + + + +Bottom’s Dream Monolog von Bottom in , IV,1,212–216. + + +Brief Nr. 427 + + +Stempelbogen Papierbogen mit einem obrigkeitlichen Stempel, für Urkunden gebraucht + + + +Der Briefentwurf steht im Zusammenhang mit Bodes Übersendung eines Vorabexemplars von (vgl. HKB 426) und der Weitergabe dieses Exemplars an eine nicht ermittelte Person, vgl. . Der Satz darüber („Weil der Stempelbogen […]“) entstammt wohl einem anderen Briefentwurf. + + + +Claudius + + + +Bode + + + +exemplaire + + + +fl. Gulden, Goldmünze, hier aber vmtl. 1 polnischer Gulden, eine Silbermünze, entsprach 30 Groschen oder weniger. + + + +polychreste vielfach nützlich + + + +Thomas Clinker et Tristram Shandy und + + + +Brief Nr. 428 + + +Der Brief wurde im Kontext der Krankheit von geschrieben, vmtl. vor HKB 430. + + + +Flußfieber „Febris catarrhalis, ein nachlaßendes Fieber, welches sich mit Flüssen auf der Brust vereinigt. Man macht einen Unterschied unter ein gutartigen [Catarrh] und bösartigem Flußfieber.“, vgl. Krünitz, Tl. 14, S. 420 + + + +regula sine exceptione dt. Regel ohne Ausnahme + + + +Beyl. Beilage nicht ermittelt, wohl ein amtliches Schriftstück + + +Brief Nr. 429 + + +Hausmutter + + + +HE Schönborn nicht ermittelt, offenbar der Koch der Dreikronenloge + + + +Noel André Noël, Koch Friedrichs II., den der König in einem Gedicht besungen hatte (Epître au sieur Noël maître d’hôtel par l’Empereur de la Chine, Potsdam 1772). + + + +2 Xbr. p. 2. Dezember vergangenen Jahres + + + +Lehne Käthe + + + +epistola familiari Familienbrief + + + +Buchstaben 2 Kor 3,6 + + + +Federn vgl. und + + + +fl Gulden, Goldmünze, hier aber vmtl. 1 polnischer Gulden, eine Silbermünze, entsprach 30 Groschen oder weniger. + + + +gl. Groschen (Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch) + + + +gl. grl. wohl guter Groschen + + + +Petitum Bitte + + +Brief Nr. 430 + + +Der Brief wurde im Kontext der Krankheit von geschrieben, vmtl. nach HKB 430 und ist wohl auch an gerichtet. + + + +P. P. wohl für praemissis praemittendis (wörtlich ‚mit Vorausschickung des Vorauszuschickenden‘), in der Bedeutung von ‚anstatt eines Titels‘ + + + +relatione clinico-mixta dt. klinische Angelegenheit + + + +Patient + + + +Lavement dt. Einlauf + + + +Häfen Hefe + + + +Seeligkeit im Geben Apg 20,35 + + + +nugas aniles dt. Altweiberkram + + + +arrham dt. Pfand + + + +Brief Nr. 431 + + +Ein möglicher Adressat könnte sein, adeliger Offizier und ab 1773 Student in Königsberg – somit interessiert an militärhistorischer Literatur – und später mit Hamann befreundet. + + + +Memoires critiques et militaires + + + +h huius, d.h. diesen Monats + + +Brief Nr. 432 + + +ab ouo vsque ad poma von der Vorspeise bis zum Obst (d.h. vom Anfang bis zur Quelle), , 1,3,6f. + + + +à la hate dt. in Eile + + + +„dacht nicht viel … Pr 5,19 + + + +Bureau bei der + + + +Sibylle + + + +Julius Caesar + + + +Augustus … Festina … lente dt. Eile mit Weile (, Aug. 25) + + + +Oracul Hauskalender + + + +Adelgunde Der 30. Januar ist der Namenstag der heiligen Adelgunde (um 630 bis 684 n. Chr.). + + + +Lehnchen Käthe + + + +Toussaint + + + +Billet doux dt. süßer Brief, gemeint ist ein kurzes Schriftstück; nicht überliefert. + + + +Curialien Titel, Anredeformen, formelle Schlusssätze etc. + + + +Correctors nicht ermittelt + + + +Briefes wohl HKB 425 + + + +Χstl. christlichen + + + +objecta consummationis ordriae dt. gemeine Konsumgüter + + + +Epicureismo mit Genuss, nach der hedonistischen Lehre des + + + +Freundes + + + +medius terminus dt. Mittel + + + +huj. st. v. huius stili veteris, d.i. diesen Monats alten Stils; nach gregorianischem Kalender also der 14. Januar 1775 + + + +rothen Wangen und pechschwarzen Augen Bezieht sich auf das Titelblatt von , wo die Wörter „Versuch“, „Sibylle“ und die beiden Querstriche in rot gedruckt sind. + + + +Semper Augustus Das ist seit Maximilian I. Teil des Kaiser-Titulars im Deutschen Reich; zu übers. als „allzeit Mehrer des Reiches“, abgeleitet von lat. augere = vermehren. Vgl. + + + +spuckenden Vgl. + + + +deleatur dt. es soll getilgt werden + + + +Meduse Minerva lies: Aspasie + + + +Curae posteriores dt. spätere Besorgnis + + + +Naeuis dt. Fehler + + + +vires dt. Männer + + + +Herder + + + +Claudius + + + +HE. Georg Berens + + + +Freund zu B. Bückeburg, , vgl. + + + +Hintz in Mitau in Mitau + + + +Selbstgesprächs … nicolaitischen Antwort No. 1 und Nicolais gedruckte Antwort + + + +Defect des Sophrons Defektes Exemplar von + + + +Zacchaei + + + +Manne vgl. + + + +Sibylle Adelgunde + + + +Waarenlager über den Articul vmtl. meint Hamann erste Konzeptionen zu + + + +splendida bilis glänzende Galle (, 2,3,141) + + + +ebentheuerl. Autorschaft + + + +Volkslieder vgl. + + + +Dictionnaire des Finances + + + +Hänschen , vgl. HKB 428 und HKB 430 + + + +Brief Nr. 433 + + +Inlagen Ein Brief von an , 11.2.1775 (vgl. HBGA, Bd. 3, S. 156f.) und ein nicht überlieferter Brief an , vgl. . + + + +Ihren Brief HKB 424 + + + +Tochter , vgl. + + + +Weib … Bube u. + + + +Claud. + + + +Proleg. + + + +Darmstädter vgl. + + + +Moser + + + +Merk + + + +Sp. Briefw. Herders Briefwechsel mit wegen , um deren Abschrift Hamann bat, vgl. + + + +Apolloniis kritische Stimmen wie die von , vgl. + + + +Stockmars , vgl. + + + +Bruder nicht ermittelt + + + +Buch + + + +Volkslieder vgl. + + + +Prov. Bl. Provinzialblätter, + + + +Urkunde + + + +Hartkn. + + + +Neffen + + + +Styl vgl. + + + +velut aegri somnia in Platos Höle dt. wie Träume von Kranken (, 7); , 514 A + + + +Silen, Pan u. Orpheus Figuren der griech. Mythologie. Silen: Begleiter des Bacchus; Pan: Hirtengott; Orpheus: Sänger und Dichter + + + +Brief Nr. 434 + + +Hartknochin + + + +Sibylle Adelgunde , vgl. + + + +Verleger Hartknoch + + + +Herder + + + +huj. huius, d.i. diesen Monats + + + +Me Claudius , nicht überliefert + + + +immediate nach Bückeburg sofort zu + + + +Gevatter Claudius + + + +Sapphisches Billet doux dt. süßer Brief, gemeint ist ein kurzes Schriftstück + + + +Opusculi dt. Werklein + + + +Cunctatori Bode Zögerer , vgl. + + + +Panegyricum ... Eloge funebre Festrede bzw. Grabrede; vgl. + + + +„Sie machen … wohl aus Hartknochs nicht überlieferter Antwort auf HKB 432 zitiert. + + + +ad iactationem et modum vatis Horatii zum Lobpreis und zur dichterischen Verfahrensweise des Horaz; vgl. , IV, 6,7 + + + +Juliani . Im ersten Antwortschreiben von weist Hamann bereits darauf hin, vgl. N III, S.125. In den Hierophantischen Briefen ist die Auseinandersetzung dann ausführlicher, vgl. N III, S.142, 158 u.ö. Siehe auch . + + + +Cyrilli Cyrillus (Konstantin Lukaris) (1572–1638), Patriarch von Konstantinopel; die opera las Hamann in der Ausgabe von Spanheim: + + + +Principe de convenance Anstand, Schicklichkeit; auch ironisch gebraucht i.S.v. Willkür. + + + +amanuensi lat. amanuensis: Schreiber, Sekretär, hier Verleger + + + +Aequa potestas … hanc … „Und doch hatten Maler und Dichter seit je gleiche Freiheit zu wagen, was sie nur wollen. Ich weiß das, und diese Gunst erbitte ich selbst und gewähre sie andren“ (, 9–11). + + + +T‥ Teufel + + + +Allotrioepiscop Jemand, der sich in fremde Geschäfte mischt; vgl. , HHE 5, S. 275 + + + +polypragmaticus vielseitig bewandert + + + +Gelehrten Lexicon ; „Funeicus“ nicht ermittelt, mglw. Transkriptionsfehler + + + +Diese Schürze wohl im Zusammenhang von frühen Gedanken zu + + + +nolens volens dt. nichtwollend wollend + + + +pudenda dt. Scham + + + +Bodischen Verlags + + + +Christiani Zacchaei … + + + +Motto aus dem lieben Persius „ERGO vbi commota feruet plebecula bile, / Fert animus calidae fecisse silentia turbae / Maiestate manus – – –“ aus , 4,6–8. Übers.: „Drum, sobald sich dem Völklein die Galle erregt, daß es aufkocht, / Drängt dich dein Herz, Stillschweigen dem hitzigen Schwarme zu bieten / Mit erhabner Gebärde der Hand.“ Vgl. N III, S.123. + + + +Alcibiades vgl. + + + +Hamb. Nachrichter ... langweilig abzuschreiben Redewendung aus Christian Ziegras Rezension der Sokratischen Denkwürdigkeiten in , vgl. , SD/W S.54, ED S.9, N II S.86. + + + +4. Quartformat + + + +An statt 45 Scholien vgl. + + + +Adelgunde + + + +Trutenau in Trutenau + + + +Irrlichter im alten Graben die Dreikronenloge, siehe + + + +Galimafristen Nasonis Icon vgl. mit Anspielung auf den großnäsigen + + + +Schaffchen Schränkchen + + + +posteriora dt. das Spätere + + + +E. Ehe, nach + + + +Vetter des A. B. Alten Bundes: Haman aus Est 3,1; Hartknoch hatte offenbar das doppelte ‚nn‘ in Hamanns Namen falsch geschrieben. + + + +P. S. 2. zu den multiplen Postskripta vgl. + + + +Verlages mglw. Ankündigung von + + + +Minerva … Aspasie Korrektur in , siehe + + + +mouche dt. Fliege + + + +mpp vmtl. multa perge perge, dt.: fahre mit vielem fort + + + +Vale et festina dt. Lebe wohl und eile + + +Brief Nr. 435 + + +Titre Cunctator, Zögerer, + + + +Kanter … Tristrams Es geht um Kanters Bestellung von Bodes Übersetzung des Tristram Shandy über Hamann, vgl. . + + + +Mancherley + + + +Prol. + + + +Schmidlins Chatolicon + + + +45 Tristrams + + + +Rabelais + + + +D. Merkur : Fortsetzung der kritischen Nachrichten vom Zustande des Teutschen Parnassus in , Bd. 8, St. 2, November 1774, S. 174f. + + + +Scribler hinter Ihnen dt. Schreiber; vgl. , Bd. 8, St. 2, November 1774, S. 183f. + + + +beniemsen benamsen + + + +Abrahams Beyspiel die Schwängerung der Hagar, vgl. 1 Mo 16 + + + +Claudius und der Claudilla und + + +Brief Nr. 436 + + +Hippel + + + +Hamburgschen Recension … eingeflochten seyn soll Hamann meint, dass er in einem Hamburger Rezensionsorgan, das den Artikel über ihn aus dem Teutschen Merkur, Bd. 8, St. 2, November 1774, S. 174f. (vgl. ) rezensierte, erwähnt wurde. Tatsächlich wird die „hammanische Sekte“ in der Rezension über den Teutschen Merkur in der Hamburgischen neuen Zeitung, St. 20, 4.2.1775, S. 3f. erwähnt. + + + +vnguem ex Leone lat. ex ungue leonem; an der Klaue den Löwen erkennen; sprichwörtl. bei + + + +Buchladen von + + + +huj huius, d.i. diesen Monats + + + +Correspondenten Staats- und Gelehrte Zeitung des Hamburgischen unpartheyischen Correspondenten, St. 21, 7.2.1775, S. 4 + + + +Lauson + + + +Nicolai Leiden + + + +Göthe lieben Werther + + + +neueren Hamb. Zeitung , St. 20, 4.2.1775, S. 3f. + + +Brief Nr. 437 + + +Hänschen + + + +Hausmutter + + + +Herder , vgl. HKB 433 + + + +12 Duodez-Format + + + +Bode , vgl. HKB 435 + + + +4 Blättchen Quart-Format + + + +Höle die er Plato’s vgl. + + + +Plutons griech. Gott der Unterwelt + + + +Schwester in Mohr. in Mohrungen (gut 100 km südwestlich von Königsberg) + + + +gegenwärtige Caroline Herders Brief an Hartknoch, 11.2.1775, vgl. + + + +vehiculi dt. Gefährt + + + +Relationem Happelianam Kuriositäten, sprichwörtlich nach + + + +Einlage vgl. + + + +Apolls Rabe dem römischen Gott Apoll als Vogel der Wahrsagekunst zugeordnet + + + +heraklitisch weinerlich, nach dem Topos des weinenden Philosophen Heraklit (520–460 v. Chr.), etwa bei , 10,28–30. + + + +pr – – – d’ nicht ermittelt + + + +Karoline Herder + + + +Brimsen Bremsen + + + +Hornungs Februars + + + +Männin 1 Mo 2,23 + + + +Herkules Herkules tauschte seine Kleider mit der lydischen Königin Omphale und setzte sich ans Spinnrad (, VIII) + + + +Me Hartknochin + + + +Made Rappoltin + + + +hierophantischen Briefen + + + +Begebenheiten auf dem Parnaß Anspielung auf : Fortsetzung der kritischen Nachrichten vom Zustande des Teutschen Parnassus, in , Bd. 8, St. 2, November 1774, S. 174f., vgl. + + + +neuen Hamb. Zeitung die Erwähnung der „hammanischen Sekte“ in der Rezension über den Teutschen Merkur in der Hamburgischen neuen Zeitung, St. 20, 4.2.1775, S. 3f., vgl. + + + +Wandsbecker Boten Claudius’ ironische Antwort auf den Merkur-Artikel im Wandsbecker Bothen, 24. St. vom 11.2.1775, S. 3f. + + + +Klopstock, Herder, der dänische Resident , , + + + +Bode + + + +dramatische Thavmaturg Thavmaturg: dt. Wundermann, gemeint ist + + + +Pindar , entweder 8. pythische Ode, Ep. 4 oder 7. nemeische Ode, Ant. 3. + + + +Amanuensi lat. amanuensis: Schreiber, Sekretär, hier Verleger + + + +Breloque wohl Texte aus dem Umfeld von (eine Breloque ist ein Uhranhänger, eine Rokoko-Mode) + + + +Wahrsager + + + +Silen, Pan und Orpheus vgl. + + + +laßen müden, von frz. las + + + +Gewerbe zum Verlag + + + +Sibylla Adelgunda nach + + + +ob fugam vacui dt. aus Scheu vor der Leere + + + +Supplement des Sophrons gemeint ist ein Teil von , den Hamann neben anderem von Hinz erwartete, vgl. + + + +Selbstgespräche und Nicolaischen Antworten und Nicolais gedruckte Antwort An den Magum in Norden + + + +Proficiat dt. Möge es nützen! + + + +Dictionnair des Finances + + + +Christianisme devoilé + + + +„ein Buch … Zitat aus Herders Brief, siehe + + + +kreutzziehenden Philologen nach + + + +Da es mir allso gehen sollte 1 Mo 25,22 + + + +Carolina + + + +Handbriefchen … Rebecca Claudius nicht überliefert; + + + +Sappho antike Dichterin (630–570 v. Chr.), bekannt für ihre Liebesdichtung + + + +Schlage auf die Schulter Caroline Herder an Hartknoch, 11.2.1775: „Hamann hat mich auf die Schulter geklopft – wenn er wüste wie viele Schuld ich mir selbst beimesse! aber was kann ein hölzernes Gefäß wie ich es bin thun? nicht einmal den sauren Schweiß auf meines Herders Gesicht abtrocknen – sagen Sie ihm aber dafür herzlich Dank.“ (HBGA, Bd. 3, S. 157, Brief 133). + + + +poetische Wäldchen ungeordneter Stoff, nach den ‚Wäldchen‘ oder ‚silvae‘ genannten Miszellen-Sammlungen (wie bspw. die Poetischen Wälder von Christian Gryphius), zugleich Anspielung auf + + + +französische Breloque + + + +Sela! hebräisch סֶלָה, Tonzeichen in den Psalmen; Angabe eines Ruhepunktes oder als Schlusszeichen + + + +Brief Nr. 438 + + +Schwägerin + + + +HE Rappolt + + + +aus Bückeburg von + + + +Einl. Caroline Herders Brief an Hartknoch, 11.2.1775, vgl. + + + +Zacchaeos aus dem K. ; + + + +Propheten Mt 13,57 + + + +Herder + + + +gestrigen Brief HKB 437 + + + +Brief pour battre … dt. das Eisen muss man schlagen, solange es heiß ist + + + +Freundin der Caroline + + + +Caroline zu Bückeburg + + + +Heinr. Sch. in der Weisgärber Gaße + + + +et qui fabricauerat illum dt. und der jenen verfertigt hatte + + + +alten Graben Wohnort Hamanns + + + +Titels … d’Achery Spicilegio vgl. und + + + +Geschichte der Gelehrten von St. Maur + + + +velum veli Dei Hülle des verborgenen Gottes, vgl. + + + +45 Scholien wie in + + + +KinderPhysik vgl. HKB 168 und HKB 169, publiziert in + + + +Haupt der neuesten Secte vgl. den Artikel Fortsetzung der kritischen Nachrichten vom Zustande des Teutschen Parnassus (von ) über Hamann in , Bd. 8, St. 2, November 1774, S. 174f. und + + +Brief Nr. 439 + + +P. P. wohl für praemissis praemittendis (wörtlich ‚mit Vorausschickung des Vorauszuschickenden‘), in der Bedeutung von ‚anstatt eines Titels‘ + + + +Hintz ; zu Hamanns Warten auf die Zusendung vgl. + + + +Selbstgespräch + + + +HE. N. Antwort + + + +Grundlage meines Entwurfs wohl + + + +Prolegomena + + + +45 … Scholion wie in + + + + +Idee des Deutschen Mercurs Hamann als Haupt einer Sekte auszurufen, vgl. : Fortsetzung der kritischen Nachrichten vom Zustande des Teutschen Parnassus, in , Bd. 8, St. 2, November 1774, S. 174f. und + + + +KirchenVäter Hamann studierte dieses Thema anhand von , vgl. , N III, S.142. Vgl. auch . + + + +Constantin Konstantin der Große (270–337) + + + +Julian + + + +Stelle , N III, S. 125. + + + +Werthers + + + +qui pectus … [bestaune ich den Dichter,] der allein mit seinen Phantasien mein Herz beängstigt, beunruhigt, besänftigt, es mit erfundenem Schrecken erfüllt wie ein Zauberer (, 2,1,211ff.) + + + +freymüthiges Gutachten nicht überliefert + + + +HE. Bode , vgl. HKB 435 + + + +Shandy in Bodes Übersetzung + + + +Buchladen + + + +Brief Nr. 440 + + +letztes … Einlagen HKB 433 + + + +Antwort aus Riga von , nicht überliefert + + + +Glückwunsch betreffend, vgl. + + + +Uebersetzer bei der + + + +Höle vgl. + + + +Karoline + + + +Raben Scheitel , vgl. + + + +Werthers vgl. + + + +pindarischen Spruch , vgl. + + + +Artzt hilft dir selber Lk 4,23 + + + +mit Kleister und Scheere fertige Buch , vgl. + + + +voyes de fait dt. Tätlichkeiten + + + +Albo der Hamannianer Herder wird zur „hammanischen Sekte“ gerechnet in Fortsetzung der kritischen Nachrichten vom Zustande des Teutschen Parnassus (von ), in , Bd. 8, St. 2, November 1774, S. 174f.; vgl. . + + + +Mystikern ... Assmus wurde im selben Artikel des Teutschen Merkur, S. 179 wegen seines Hangs zur Mystik kritisiert. + + + +T‥ wohl für Teufel, vgl. + + + +Exempl. an die Darmstädter von , vgl. + + + +Layenbruder und die Meerkatze und + + + +Kannengießerey vgl. + + + +er + + + +Layenbruder u Lavater und etwa an Leßing ; ; + + + +eins nach D. nach Darmstadt, zu + + + +Physiognomisten + + + +Urkunde , vgl. + + + +Meiners + + + +Vetter Nabal zu Böhmisch Breda , mit Anspielung auf 1 Sam 25,3 sowie + + + +Karoline + + + +Duns Dummkopf, engl. dunce + + + +Commißions Rath Assmus … , nicht überliefert + + + +Cochenille du Nord ou Coccus polonicus Schriften aus dem Umfeld von ; in dem nicht überlieferten Schreiben Hartknochs (vgl. ) war dessen Antwort auf Hamanns Anfrage (vgl. ) offenbar positiv. + + + +hierophantische Briefe + + + +preuß. Pan Hamann selbst + + + +Deutschen Mercur , vgl. + + + +Fürsten Orlow Labore et virtute ; Labore et virtute: dt. durch Arbeit und Tugend + + + +Theodor oder Paoli Baron Theodor v. Neuhoff (1694–1756), Abenteurer aus Westfalen, war 1736 einige Monate gewählter König von Korsika. Er wird u.a. in verspottet; Pasquale Paoli (1725–1807) war Diktator in Korsika, bis er 1769 von den Franzosen vertrieben wurde. + + + +Plato zu Carlsruh nach ; vll. ist Markgraf Karl III. Wilhelm von Baden-Durlach gemeint (1679–1738), der Karlsruhe zuerst als Ruhesitz wollte und später aber daraus eine Stadt gründete. + + + +scamnum dt. Schemel + + + +beste Welt vgl. + + + +Mohrkopf + + + +Palingenesie Wiederentstehung + + + +Palmenfreund + + + +Brief Nr. 441 + + +Brief HKB 440 + + + +Προλ. an Darmst. , an , vgl. und + + + +Eine Namen + + + +Wansb. Wandsbecker, + + + +Ex. Exemplare + + + +Lavater + + + +Sibylle über die Ehe + + + +Rebekka Klaudius + + + +Karoline Herder + + + +Kl. + + + +Embryon unter der schwarzen Hebamme ; Hamann fürchtete eine unfruchtbare Auseinandersetzung mit Herders ‚Feinden‘, vgl. + + + +Krethi noch Plethi 2 Sam 15,18, im Sinne von allerlei Volk + + + +goldne Kalb 2 Mo 32,24 + + + +Bucephalus das wilde Lieblingspferd Alexanders des Großen, vgl. , N II,174, 23f. + + + +αλλοτρια allotria, abgelegene Angelegenheiten + + + +χρηματισϑεις göttliche Warnung, vgl. Mt 2,12 + + + +Terror panicus dt. panischer Schrecken + + + +Merkurs : Fortsetzung der kritischen Nachrichten vom Zustande des Teutschen Parnassus, in , Bd. 8, St. 2, November 1774, S. 174f.; vgl. + + + +HE. Fr. Nikol. + + + +Weide , Anspielung auf Jes 44,4 + + + +Sebaldus + + + +Werther + + + +Urkunde + + + +Zacchäus + + + +Vetter Nabal , mit Anspielung auf 1 Sam 25,3 + + + +v. v. vice versa + + + +Meiners + + + +Schlötzerianismus + + + +Weibe + + + +Sibylle des Ehestandes nach + + + +Autorhosen vgl. + + + +Hartkn. zu Ihren Geburten und , vgl. + + + +Bube + + + +W.Boten + + + +laßet mir … 2 Kön 3,15 + + + +Bauer in der Schweitz … , vgl. den Bericht in Heinrich Boßhard, eines schweizerischen Landmannes, Lebensgeschichte, von ihm selbst geschrieben (Winterthur 1804), S. 89; vgl. außerdem den Brief von Boßhard an Lavater, 26.3.1775, über Herders Älteste Urkunde: Manuskript: Zentralbibliothek Zürich, FA Lav Ms 503.109 und den Brief Herders an Lavater, Mitte April 1775: https://jclavater-briefwechsel.ch/letter/1136. + + + +Sedez Bogen zu 16 Blättern + + + +Lav. + + + +Provinzialbl. + + + +Nachbar Johann Christian Wilhelm Meier (1731–1775), Superintendent in Stadthagen + + + +Philos + + + +Proben für den zweiten Band von + + + +reg. Gr. zu Schaumb. + + + +Fr. Nikolai“ Die Freuden des jungen Werth. + + + +Leßing ... Beitrage , Dritter Beytrag, 1774, S. 195–226: Von Duldung der Deisten: Fragment eines Ungenannten. + + + +Degradation vgl. + + +Brief Nr. 442 + + +Schwester mit Ihrem künftigen Pensionnair und + + + +Hartknoch + + + +am alten Graben Wohnort seit 1770, in der Nähe des Lizent + + + +Philosophen ohne Sorgen , von sans souci, dt. ohne Sorge + + + +Vorwurf vgl. + + + +Caroline + + + +Misgeschick wohl der Alkoholismus und die Gewalttätigkeit von + + + +folio verso auf der Rückseite + + + +weißen Roß nicht ermittelt, wohl Gasthaus auf dem Roßgarten + + + +T. + + + +opusculis wohl und + + + +Dom. Quasimodogeniti Weißer Sonntag, 23. April 1775 + + + +hierophantischen Briefe + + + +Joh. Christoph Neumann vgl. + + + +Reise Engel Tob 5 + + + +Säugling + + + +Brief Nr. 443 + + +Zur Datierung: Hamann sandte den Brief mit den Druckmanuskripten der Hierophantischen Briefe vmtl. gleich nach Fertigstellung am 23. April 1775 an Hartknoch (vgl. ), noch bevor Hinz tags darauf mit den Druckbögen von Starcks Hephaestion kam (vgl. ). + + + +Kopien von + + + +Hohenpriester zu Bückeburg + + + +rebus naturalibus dt. natürliche Dinge + + + +extra naturales dt. übernatürliche Dinge + + + +Johann Christoph + + + +Tobias Engel In Tob 5 wird Tobias auf einer Reise vom Erzengel Raphael begleitet. + + + +Sibylle und des Zacchaei und + + + +Hintz + + + +Lettre perdue + + + +Wandsbeck zu + + + +Toussaint + + + +Brief Nr. 444 + + +Am alten Graben St. Marci Wohnort seit 1770, in der Nähe des Lizent; Namenstag des Evangelisten Markus + + + +ohne daß man … Zitat aus , S. 99 + + + +Urkunden des menschlichen Geschlechts + + + +Hintz + + + +Hofrath Schwander + + + +Hephästions + + + +Jus dominii dt. Besitzrecht + + + +Vnde mihi lapidem? … dt. woher bekomme ich einen Stein, woher Pfeile? (, 2,7,116) + + + +aut insanit homo … dt. entweder ist der Mensch nicht bei Sinnen oder er schreibt Verse (, 2,7,117) + + + +Herdern + + + +Jonathan vmtl. Hamann selbst + + + +unsichtbaren Freunde Christus + + + +Vetii Apagathi des fiktiven Autors von + + + +Aduocati Christianorum dt. Verfechter des Christentums + + + +Boulanger + + + +Minerva Die griechische Göttin der Weisheit entspringt bei der Geburt aus dem Kopf des Jupiters. + + + +Adelgunde + + + +4to im Quartformat + + + +Zacchaei + + + +meine Rache zu weit getrieben zu haben die Polemik gegen Starck vor der Lektüre des Hephaestion und nur auf Grundlage der Tralatitia + + + +Frau + + + +Hinzens + + + +in effigie dt. im Bildnis + + + +Me Hartknoch + + + +Ihr lieben Herren! … geistliches Volkslied, basiert auf Nachtwächterrufen mit biblischer Deutung + + + +Johann Christoph + + + +Hänschen + + + +Vetius, aduocatus Christianorum … fiktiver Autor von ; dt. Verfechter des Christentums + + + +Leßing , vgl. + + + +Lettre perdue + + + +Sibylle u. dem Zacchaeum und + + + +„Habe Gedult … Mt 18,26 + + + +Briefe + + + +Sapienti sat lat. sprichw. für: für den Verständigen genug + + + +Acti labores iucundi dt. angenehm sind erledigte Arbeiten (, 2,32,105) + + + +Wie gut wird … 8. Strophe des Kirchenlieds „Es kostet viel ein Christ zu sein“ (vgl. , S. 214) + + + +Die Sorg und Last … 8. Strophe des Kirchenlieds Es ist nicht schwer ein Christ zu sein (vgl. , S. 214) + + + +Gevatter Assmus omnia secum portans + + + +Octavmännchen wie bei + + + +à son gré dt. nach Belieben + + +Brief Nr. 445 + + +Sancho Panssa sagt häufig wiederholter Ausspruch der Romanfigur Sancho Pansa in ; zu Missverständnissen zwischen Herder und Hamann vgl. + + + +Schwester , vgl. + + + +Salbe Aarons 2 Mo 30,31 + + + +Vaterstadt Mohrungen + + + +beide Söhne und + + + +Neffe + + + +Brüder Jesu + + + +Magier aus Morgenland + + + +χρηματισμω göttliche Warnung, bspw. in Mt 2,12; vgl. + + + +hierophant. Br. + + + +Weib + + + +Trescho + + + +Provinz. Bl. + + + +Hartknoch + + + +Fr. Bruder + + + +Herzoge von Oldenburg, dem Vater meines Prinzen Friedrich August Herzog von Holstein-Gottorp Oldenburg (1711–1785), der Vater von + + + +Ihren Brief HKB 442 + + + +Göttingen mit der Aussicht auf eine Predigerstelle, verbunden mit einer Professur + + + +Claudius + + + +Göthe verlobte sich mit Lili Schönemann (1758–1817) + + + +Lavater + + + +Zimmermann + + + +des großen Nikolai … Leicht veränderte Verse aus , S. 9 (eine anonym erschienene Literatursatire auf Rezensionen von Goethes Werther; bis zu Goethes öffentlicher Erklärung in den , St. 32, 21.4.1775, S. 274 für dessen Werk gehalten). + + + +Nikolai + + + +Todfeinds Mardochai der biblische ‚Haman‘ nach Est 5; zu vorherigen Identifikationsspielen mit diesen Figuren zwischen Hamann und Mendelssohn vgl. + + + +Prometheus + + + +Bahrdts Offenb. u. die Götter, Helden u. Wieland und + + + +Mscr. vll. der zweite Band von + + + +Michael zur Michaelis-Buchmesse + + + +Pyrmonter heilendes Mineralwasser aus Bad Pyrmont + + + +hieroph. Br. + + + +orphisches Ei Metapher aus der orphischen Kosmologie für die lakonische Kürze und Dichte in Hamanns Werken, vgl. ; Zitat: ; außerdem , N III, S. 73/8. + + + +Dokt. Lindner + + + +Bilde nicht ermittelt + + + +Predigt nicht ermittelt + + + +Antiphon. … Sprüchw. 30,26 Antiphonie: Gegengesang; Spr 30,26: „die Klippdachse – ein schwaches Volk, dennoch bauen sie ihr Haus in den Felsen“ + + + +Brief Nr. 446 + + +Drama Die Vertonung eines Claudius-Gedichts, wohl „Mutter bey der Wiege“, I/II, S. 67, vgl. + + + +poetische Probe vgl. + + + +Assmus … Ankündigung Gemeint ist wohl , die Ankündigung und Subskriptionsanzeige für , 1. u. 2. Teil in (von Hamann auf den 10. Mai 1775 datiert); Hamann las Asmus omnia sua secum portans zuerst am 4. Mai 1775, vgl. + + + +Kanterschen Buchladen … eingerückt Zwischen Kanter und Reichardt bestanden offenbar freundschaftliche Beziehungen, vgl. Kanters Gedicht anlässlich von Reichardts Abreise nach Berlin in , St. 101. vom 18.12.1775 (ULB Münster). + + + +Subscription … Hamann plante offenbar den Vertrieb von in Königsberg, ohne sich hinreichend mit Claudius abzustimmen, vgl. , N IV,388; er bestellte die Exemplare über Hartknoch aus Riga, vgl. . + + + +NB. nota bene, dt. wohlgemerkt + + + +bis Ostern Ostersonntag war am 16. April 1775; Teile des nicht im Original überlieferten Briefes wurden offenbar am 11. März 1775 geschrieben (vgl. den gestrichenen Monat im Datum ) + + + +musicalischen Briefe + + + +schreibe offen ohne Versiegelung des Briefes, wohl innerhalb Königsbergs + + + +Brief Nr. 447 + + +Dom. Rogate Bittsonntag + + + +kleinen Assmum im Oktavformat + + + +huj. huius, d.i. diesen Monats (4. Mai 1775) + + + +Schmachtriemen , I/II, S. VIII. (vgl. Adelung, Bd. 3, Sp. 1552, s.v. Schmachtriemen: „ein breiter lederner Riemen der Fuhrleute, Reiter u. s. f. den Unterleib damit zu gürten, wenn er leer ist, damit er auf dem Pferde nicht so erschüttert werde“) + + + +Hephästion , vgl. + + + +Freund Hain nach dem Titelkupfer des Knochenmanns mit Hippe in + + + +Hinc illae lacrymae – dt. daher also die Tränen (nach Ter. And. 1,1,125) + + + +dato der Beyl. 10. Mai 1775, die Datierung von ; zur Feuersbrunst in Königsberg am selben Tag vgl. Baczko: Versuch einer Geschichte und Beschreibung der Stadt Königsberg, S. 129: „Am 10ten May 1775 verzehrte das Feuer die Vorstadt und den Haberberg“. + + + +Bote nach + + + +Gerüchte Vll. bzgl. des Zollstreits zwischen Preußen und Russland. Königsberg war wirtschaftlich benachteiligt aufgrund des gehemmten Handels. + + + +mystischen Namen Freund Hain; seit etwa 1650 vereinzelt belegbar, erst durch Claudius zur gängigen Redewendung geworden. + + + +sokratischen Non liquet ; dt. es ist nicht klar (, 28,76) + + + +Andres fiktiver Gesprächspartner in + + + +Tauben Auge Hld 1,15 + + + +sub iudice lis est dt. der Fall verlangt noch den Richter (, 78) + + + +Folio recto Vorderseite + + + +Abbt + + + +Momus Der Gott Momus bemängelte an dem von Vulcan/Jupiter/Prometheus (je nach Überlieferung) geschaffenen Menschen die Verschlossenheit und schlägt vor, es müsse ihm ein Fenster in die Brust gebaut werden. + + + +Mystiker! Im Hintergrund steht die ironische Aufnahme des Vorwurfs des Mystizismus gegenüber Claudius im Teutschen Merkur, vgl. + + + +„Gestichelt!“ … vmtl. Anspielungen auf neckende Vorwürfe aus dem nicht überlieferten vorherigen Brief Claudius’ + + + +Mire sagacis falleret … dt. wunderbar würde täuschen die scharfsinnigen Gäste / ihr Urteil, verwirrt durch die wehenden / Locken und das zwiefach deutbare Antlitz. (, 2,5,22) + + + +Einladung wohl die Einladung nach Königsberg wie im Brief an Bode, vgl. (von dem Claudius sicherlich erfuhr) + + + +Jonathan Swift + + + +Jean F.. qui … Vgl. die Kurzkritik von Voltaires satirischem Gedicht Jean qui rit et Jean qui pleure in , I/II, S. 7f., in der Claudius abschließend dem „Jean“ noch das „F.“ für Foutre, dt. Hundsfott/Taugenichts, hinzufügt. + + + +K – – r + + + +Hartknochs Commission Hamanns Bestellung von Asmus omnia sua secum portans über Hartknoch, vgl. + + + +Bode + + + +Mangel an belesenen … Anspielung auf den Titel von ; die Schrift hatte eine Vorankündigung und Subskriptionsanzeige an Hamanns Adresse für zum vordergründigen Zweck. + + + +grl. wohl guter Groschen + + + +Reichard , vgl. HKB 446 + + + +Flußfieber „Febris catarrhalis, ein nachlaßendes Fieber, welches sich mit Flüssen auf der Brust vereinigt. Man macht einen Unterschied unter ein gutartigen [Catarrh] und bösartigem Flußfieber.“, vgl. Krünitz, Tl. 14, S. 420 + + + +Virtuosen und sr. Tochter nicht ermittelt + + + +Bock zu recensiren Rezension von in (Jg. nicht überliefert) + + + +odio publico dt. öffentlicher Hass + + + +Schutzheiligen Vgl. die Erklärung des Titelkupfers des Knochenmanns mit Hippe in , S. vii: „Das erste Kupfer ist Freund Hain. Ihm dedicir ich mein Buch, und Er soll als Schutzheiliger und Hausgott vorn an der Hausthüre des Buchs stehen.“ + + + +Blutsfreundes wohl ein entfernter Verwandter über Hamanns Mutter, einer geb. Nuppenau, vgl. + + + +Catalogum uniuersalem wohl den Katalog der Ostermesse + + + +Recensionen … No 68 und 75 nicht ermittelt + + + +Freund Hain + + + +50 à 100 Subskriptionen + + + +Wagner + + + +Liebau in Curl. heute Liepāja in Lettland + + + +Kriegsrath Hennings, Hoffrath (von) Ehrenreich , + + + +Criminalrath Hippel und KirchenRath Lindner ; + + + +Shandysche Collecte die Subskriptionssammlung für in der Übersetzung von + + + +Trescho + + + +Grecourt ... Scheffner , literarischer Nachahmer des + + + +Dorflieger vgl. , N IV,386/13 + + + +Grafen Anhalt + + + +der Lust … ähnlich in , S. v + + + +Rebecca und Ihre kleine Tochter und mein kleiner Pathe , und + + + +Lehnchen Käthe + + + +Mutter + + + +Gevatter Matthes … Matthias Claudius hatte wohl vom Melken seiner Ziege Amalthea geschrieben, vgl. auch , N IV, 387/44 (Amalthea genannt nach jener Nymphe, die den jungen Zeus mit der Milch ihrer Ziege aufzuziehen hatte, bzw. selbst dessen nährende Ziege war, mit Hörnern, die Ambrosia und Nektar spendeten). + + + +lache … wie der alte Abraham auf die Botschaft reagierte, daß ihm die alte Sara einen Sohn gebären werde, vgl. 1 Mo 17,17 + + + +Virtuose und Dichter + + + +Mutter bey der Wiege Titel eines Gedichts von Claudius, , I/II, S. 67, vgl. ; Reichardts Vertonung siehe in Oden und Lieder von Klopstock, Stolberg, Claudius und Hölty. Mit Melodien beym Klavier zu singen. von Johann Friederich Reichardt (Berlin 1779), S. 22. + + + +künftige Beyl. der Zeitung als musikalische Beilage der KGPZ (nicht überliefert) + + + +Nachtigall Titel eines Gedichts von Claudius, vgl. , I/II, S. 56 + + + +Noch ein Dito Titel eines Gedichts von Claudius, , I/II, S. 176; vgl. , N IV,386/7 + + + +Grenville meines Brooke + + + +voyages + + + +Pfenningers Vorlesungen + + + +Müntz Till u. Kümmel Mt 23,23 + + + +Bachii Opusculis + + + +Adelgunde die Sibylle aus Hamanns Schrift über die Ehe, vgl. + + + +ex officio mercuridi dt. aus Botenpflicht + + + +Orpheus und Eschenbachii Epigenes + + + +Mosheim vmtl. + + + +Bückeburger … Zendavest + + + +Hartknoch ... Hinz , + + + +Lettres perdues + + + +Vetium Epagathum nach dem fingierten Autor von + + + +Quintus Icilius + + + +Fragment Der fünfte der Hierophantischen Briefe ist u.a. eine Rezension von + + + +übel angebrachten Brief … Billets doux dt. süßer Brief; siehe + + + +Tristrams in der Übersetzung von + + + +hey-go-mad vgl. , Bd. 1 (1760), S. 3: „away they go cluttering like hey-go-mad“; von Bode übersetzt mit: „als ob jemand mit einer Peitsche hinterdrein wär“. + + + +Sibylle + + + +Naturalia non sunt turpia dt. das Natürliche macht keine Schande. Sprichwörtl. in der cynischen Verteidigung des Körperlichen; nach , Hypsipyle. + + + +Mysterien des Hymens Jungfernhäutchen, vgl. Versuch einer Sibylle über die Ehe, N III, S. 201/3 + + + +matagrabolisiren Neologismus aus , Kapitel XIX, mit der Bedeutung von grübeln + + + +in petto vgl. die Subskriptionsanzeige von , I/II, S. iv + + + +Weib und sämtl. Schlafgesindel aus dem Vierzeiler „Als er sein Weib und’s Kind an ihrer Brust schlafend fand“ in , I/II, S. 32 + + + +Brief Nr. 448 + + +Hkn. mit Ihrer Claudius mit + + + +Beyträgen ... Zend-ha-vesta , , , + + + +Neffen + + + +hierophantischen Briefen + + + +opp. opera, siehe + + + +Magier vgl. in das Kapitel „Von den Weisen aus Morgenlande“, SWS VII,397ff. + + + +χρηματισθεντερ göttliche Warnung, nach Mt 2,12; vgl. + + + +Ernte im 2. Band von + + + +Brüder Jesu + + + +Brodem heißer Dunst + + + +Prov. u. Phil. und + + + +Beilage zur lettre perdue „Tableau de mes Finances“ und „Encore deux Lettres perdues!!!“ in + + + +Mäcen + + + +quando invenies parem dt. wann je einen finden, der ihm gliche? (, 1,24,8) + + + +Gefängniß vgl. , Akt II, Szene 2, 239–250 + + + +Himmel u. Erde … Hamlet vgl. , Akt II, Szene 2, 297–303 + + + +Lavaters Sinnspruch + + + +Weib u. Knabe u. + + + +Ankömmling + + + +treu angenommen vgl. + + + +Aeskulapiushahn u. Nazirsohn vgl. + + + +Hephästion vgl. + + + +Prol. sind an Moser u. Lavater an u. , vgl. + + + +Göthe + + + +Hofmstr. + + + +Menoza + + + +Claudius nachgedruckt Gemeint ist der sog. Flörkesche Nachdruck von , mit Ortsangabe „Hamburg und Wandsbeck“ auf dem Titelblatt, tatsächlich Danzig bei Flörke. + + + +Pyrm. Pyrmonter, vgl. + + + +Ham. Hamann + + + +Lav. Phys. + + + +Zimmermann + + + +Nothankers 2. t. Th. + + + +Leiden u. Fr. + + + +HE. + + + +Wohl uns des feinen HErn! Schlußvers der 2. Strophe von Nikolaus Decius’ Lied „Allein Gott in der Höh’ sei Ehr“ + + + +1. t. Pfingst. Pfingstsonntag, 4. Juni 1775 + + + +Kanter + + + +Htkn. + + + +Kopie Das Gemälde hing in Kanters Buchladen, ehe es 1774 kaufte. Herder erhielt eine Kopie in Öl. + + + +Preuß. Pan. vgl. + + + +Brief Nr. 449 + + +– – Non secus in … Nicht anders auf den Bergesjochen / schlaflos staunt verzückt die Bakchantin, / wenn den Hebros sie schaut und vom Schnee weiß / Thrakien und nur von barbarischen Füßen / betreten Rhodope, als ich, ferne vom Pfad. (, 3,25,8–12) + + + +a. c. anno currentis, dt. im laufenden Jahr + + + +Bureau bei der + + + +Horatz die geschenkte Ausgabe von + + + +picam lat. eigentlich Elster, übertragen Heißhunger + + + +Zeitungen wohl (Jg. nicht überliefert) + + + +pythischen Preis Herder gewann den Preis der Berliner Akademie auf die 1773 gestellte Preisfrage „Quelles sont les causes de la décadence du goût chez les différents peuples?“ Die Wahl wurde im Sommer 1775 öffentlich gemacht; , die von Voss (s.u.) in Berlin besorgte Ausgabe. + + + +ecclesiam pressam dt. bedrängte Kirche + + + +Probebogen von + + + +Erstlingen nicht ermittelt + + + +sub sigillo confessionis dt. unter dem Siegel der Verschwiegenheit + + + +Voss + + + +Vetter Asmus + + + +Ankündigung + + + +so unfruchtbar vgl. + + + +Brief Claudius’ Antwort auf HKB 447, nicht überliefert + + + +Neveu dt. Neffe (); HKB 448 hatte Hamann hier noch nicht erreicht. + + + +hierophantischen Briefe + + + +4to … 12 Quartformat … Duodezformat + + + +Sibylle + + + +Mysterien des Hymens Jungfernhäutchen, vgl. Versuch einer Sibylle über die Ehe, N III, S.201/3; vgl. + + + +Meursius + + + +impetum gratulandi dt. Drang zu gratulieren + + + +Weguelin hatte sich in der Akademie entscheidend für Herder eingesetzt. + + + +Abhandl. über Sparta + + + +Mohrenkopf + + + +Schweißfüchse Pferderasse, zur Sorte der Füchse gehörend (also mit rotem Fell) + + + +Sultzer als Mitglied der Akademie + + + +wie Ulysses oder wie Aiax d.h. mit List oder den eigenen Grundsätzen treu + + + +Brockmann Er ermordete 1775 in der Vorstadt den armenischen Kaufmann Haggi Painter. + + + +Reisegefährte 1752, siehe + + + +Hintz + + + +allgemeinen deutschen Bibliothek in , Bd. 24/1, S. 288–296 sind die jüngsten Schriften Hamanns rezensiert; vgl. + + + +puero centum artium ein Jüngling von hundert Künsten (, IV,1,15), aus dem Motto von + + + +Αμην, αμην Joh 12,24ff.: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch... + + + +Abbtschen Correspondentz Hamann zitiert sich selbt, vgl. ; dieser Brief an Mendelssohn (HKB 224) ist in (S. 83) publiziert worden. + + + +Hephästion + + + +25 April des Abends vgl. + + + +wie Fontaine vom Propheten Baruch ; vgl. , N II,187f., Anm. 1 + + + +Assmus, den ich den 4 May ; vgl. + + + +hypochondrischer Schmachtriemen vgl. + + + +zu Wandsbeck Gevatter für + + + +Frau Consistorialräthin + + + +Schweitzer Bauer , vgl. + + + +Creutzfeld + + + +Urkunde + + + +Hänschen Michaels + + + +Nothanker Anspielung auf + + + +Sorgen vgl. + + + +Brief Nr. 450 + + +unerwarteten Zufall der Akademie-Preis für , vgl. + + + +Trinit. fest 11. Juni 1775 + + + +non poss. dicere quid? vgl. + + + +Loth 1 Mo 19,1 + + + +Oetinger theol. ex id. vitae deductae + + + +lahme Wansb. , mit dem Wortspiel claudus (lahm), vgl. + + + +Voßische Geistode : „Auf die Ausgießung des h. Geistes. 1769“, in , St. 89, 6.6.1775, S. 4. + + + +Motto Multa renascentur quae iam cecidere (, 70; dt. Vieles, was schon untergegangen, wird wieder erstehen); in , St. 89, 6.6.1775, S. 3 (im politischen Teil der Zeitung) + + + +Weibe + + + +HErn Nickels + + + +Wansb. Asmus + + + +Kleck Kladde + + + +Sulzer , vgl. + + + +Merian + + + +Weguelin … Betracht. über Sparta vgl. + + + +Religiose Gespr. im R. der T. ; vgl. Hamanns Rezension in , 27. St. vom 4.5.1764, N IV,293–295 + + + +Sokrat. Gespr. von W. ; die Kritik von im 7. Teil von Literaturbriefe (115.–118. Brief, 1760). + + + +Wiel. + + + +caracteres u. histoires romaines + + + +Plane zur Politischen … + + + +Hartkn. + + + +Nichts u. Etwas , 3. Brief, N III,144 + + + +Br. 2er Br. Jesu + + + +Purganz Reinigung, Abführmittel + + + +8. Oktavformat; vgl. + + + +Freund Hain + + + +mit Bleistift … vgl. + + + +alter Ruprecht „Ruprecht Pförtner“ ist ein weiterer Todesname in der Dedikation von , , I/II, S. viii; auch von Hamann in zitiert und mit sich selbst (dem „Rezensenten allertraurigster Gestalt“) in Verbindung gebracht, N IV,386/38. + + + +Matth. Klaud. zu Pyrm. Brunnen Er habe zur Brunnenkur in Bad Pyrmont eingeladen. + + + +Swifts Monde + + + +hie sind wir Hi 38,35 + + + +Myster. Buche … Meursius , vgl. + + + +Warburt. Send. Mos. + + + +Gronovschen Samml. + + + +Eschenbachs Epigenes + + + +Blackwells Mythol. + + + +Zorns Opusc. u. Bibl. antiqu. sacr. und + + + +Anwend. hier Collektan. Anwendungen, hier Collektaneen + + + +Hephäst. + + + +Sibylle + + + +Hier … Mohrenkopf Herder sandte offenbar ein kleines Bildnis bzw. einen Scherenschnitt von , vgl. + + + +Bild … Htkn. … Kanter vgl. ; und + + + +Joh. Χstoph Neum. + + + +Hier. + + + +opp. opera, vgl. + + + +Einen HKB 445 von Mitte Mai 1775, + + + +2ten Am 4. Juni reiste aus Bückeburg ab, HKB 445. + + + +Magier + + + +χρηματισθεντες vgl. + + + +Ruprecht Pf. vgl. + + + +Bauer p , vgl. + + + +Füßlischen Br. Wahrscheinlich der Brief von Füssli an Lavater vom März 1775, siehe Briefe an Johann Heinrich Merck von Goethe, Herder, Wieland und andern bedeutenden Zeitgenossen (Darmstadt 1835), Nr. 20, S. 58–62. + + + +Le Kermes du Nord + + + +Schweisfüchsen vgl. + + + +Kreuzfeld + + + +Litth. Lieder in der Preuß. Saml. ; in aufgenommen: „Die kranke Braut“, „Abschiedslied eines Mädchens“, „Der versunkne Brautring“ + + + +A. D. Bibl. , vgl. + + + +Brief Nr. 451 + + +P. P. wohl für praemissis praemittendis (wörtlich ‚mit Vorausschickung des Vorauszuschickenden‘), in der Bedeutung von ‚anstatt eines Titels‘ + + + +Peter- und Paul-Tag 20. Juni + + + +Brochure + + + +Hiesigen Zeitungen wohl (Jg. nicht überliefert) + + + +15 p. praeterito, 15. Juni 1775 + + + +eine der beyden auswärtig gegangenen Handschriften vgl. + + + +Hephaestion , vgl. + + + +putissimus dt. der Lauterste + + + +sub dio dt. unter freiem Himmel + + + +Beichtvaters nach Abgang von , vgl. + + + +A A. G. Am Alten Graben, Wohnort seit 1770, in der Nähe des Lizent + + + +Festo visitationis Mariae 2. Juli 1775 + + + +Brief Nr. 452 + + +Einlage wohl eine Bitte von um Hilfe + + + +Strabo … M. Paentzel + + + +Krause + + + +Correspondent vgl. + + + +Quintus Antwort , die Antwort ist demnach vmtl. HKB 395 + + + +Vorfall zu Würtzburg vgl. zu + + + +Werber preußische Soldatenwerber + + + +Klotzischen und Lemgoschen Bibliothek und + + + +Predigers + + + +Schwester + + + +Venus Erycina + + + +Claudii , vgl. + + + +Nasendrücker Sarg + + + +Mohrenkopf , vgl. + + + +Caroline + + + +homunculi dt. Menschlein + + + +Emauntischen Pilgern und Ihrem Gast Lk 24,13 + + + +Hänschen + + + +Racen der Menschen zu Ratzen ; Ratzen: Ratten + + + +Mutter + + + +Haber Hafer + + + +Ihrigen HKB 450 + + + +hierophantische Briefe ; die folgenden Korrekturen finden sich auch in Hamanns Handexemplaren (siehe die Sammlung der ULB Münster im Registereintrag). + + + +Censors und Druckers in Leipzig + + + +D. Starck + + + +D. Schultz Tochter Maria Albertine, Tochter von + + + +Peter und Paul Tag 20. Juni, vgl. + + + +Prov. Direction + + + +hier. Briefe + + + +Festo visit. Mariae Festo visitationis Mariae, 2. Juli 1775 + + + +Abgang Lindners + + + +Kanter + + + +Marienwerder heute Kwidzyn + + + +Basedow, Semmler, Nicolai , , + + + +schwindlichten Kopfs in der Kappe eines Schweißtuchs vgl. + + + +Zimmermann, Lavater , + + + +Anecdoten von M. Paentzel war 1774 in Würzburg vom Calvinismus zum Katholizismus konvertiert, um sich an seinem Vater, einem reformierten Pfarrer, zu rächen. Ende 1774 musste er Würzburg wieder verlassen, wegen Liebschaften, Schulden und dergleichen; im Winter 1774/1775 in Wertheim am Main ins Königsberger Regiment Alt-Stutterheim eingetreten; April 1775 Ankunft in Königsberg. + + + +Semmler + + + +calvinschen u römischen Glaubens Calvinismus und Katholizismus + + + +CAROLINE , deren Silhouette wohl u.a. in , Bd. 1, S. 192f. abgebildet und als „eine außerordentlich zarte, edle, feine, aufgeklärte, und ausgebildete Seele“ erläutert wird, deren Namen man wegen ihrer Bescheidenheit nicht nachforschen solle; vgl. + + + +entre chien et loup dt. in der Dämmerung + + + +Jonathan 1 Sam 14,25–29 + + + +Holtzschnitts betrift ein Esel Ohr Kanter brachte aus Leipzig offenbar den Abzug eines Stiches zu einem Hamann-Porträt für den 2. Bd. von Lavaters Physiognomischen Fragmenten mit, der bei Hamann wegen der ‚Eselsohren‘ zu Bestürzung und der Vermutung von Intrigen Kanters führte. Der hier gemeinte Abzug, den Hamann tags darauf an Kant schickte (vgl. ), ist aber wohl weder das bekannte Hamann-Porträt aus dem Tafelband noch der Umriss im Textband, S. 286, sondern ein nicht überlieferter und später von Lavater verworfener Entwurf, wie aus dessen Korrespondenz mit Herder hervorgeht; vgl. ausführlich dazu Warda: Ein „rasendes und blutiges Billet“ von Joh. Georg Hamann an Imm. Kant. Zu Hamanns Neubewertung seiner Reaktion gegenüber Herder vgl. , zu seiner revidierten Rezeption des Stiches im 2. Bd. der Physiognomischen Fragmente vgl. . + + + +Basedow … Lavater , + + + +Minister nicht ermittelt + + + +Eberhard + + + +Loge Johannisloge zu den Drei Kronen in Königsberg + + + +Gönner und Freunde + + + +Zimmermann + + + +Stahlbaum + + + +2ten Theil seiner Physiognomien , Bd. 2 (1776) + + + +Moser ; zum Verkauf des vor Hamanns Reise nach Mitau 1765 erstellten Ölporträts, das Hamann im Privaten mit Kopftuch zeigt und eine Weile in Kanters Buchladen hing, vgl. ; dass dieses Porträt die Vorlage war, bestätigt Herder in . + + + +Contour hier im Sinne von Vorbild + + + +Johannes + + + +Mercur u die allg. Bibliothek (vgl. ) und (vgl. + + + +Dodecade Zwölftel, bspw. ein Monat; vll. hier aber das dritte Stück der Allgemeinen deutschen Bibliothek von 1775, wo Bd. 25, S. 23 + + + +Tellerschen Briefes vmtl. ein Brief von zum Streit um + + + +Sp. + + + +vom Ueberbringer für Lavaters Hand von für die Hand von + + + +Nicolai + + + +Klotz wie , d. h. mit unlauteren Mitteln wie dem unautorisierten Abdruck von Jugendgedichten oder Verissen von Werken vor ihrem Erscheinen + + + +Streich , indem er das Ölporträt von Hamann mit den Eselsohren in seinem Laden aufhängte. + + + +Göthe , vgl. + + + +Assmus + + + +Exemplaria + + + +Einl. nicht ermittelt + + + +Zeitungen Eine Rezension von durch erschien wohl in KGPZ, St. 59. vom 24.7.1775 (vgl. HBGA, Bd. 10, S. 681), ebenso anscheinend eine Claudius-Rezension. + + + +le ventre de ma mere dt. der Bauch meiner Mutter + + + +Johann Χstoph + + + +Moldenhawer + + + +Paentzler + + + +Creutzfeld + + + +Volkslieder vgl. + + + +Brief Nr. 453 + + +P. P. wohl für praemissis praemittendis (wörtlich ‚mit Vorausschickung des Vorauszuschickenden‘), in der Bedeutung von ‚anstatt eines Titels‘ + + + +Lavatersche Fragmente , Bd. 1 (1775), deren Lektüre Hamann bei Kant nur vermutet (er selbst hatte es noch nicht gelesen). + + + +beyliegenden A-Stich … Hamann legte dem abgesandten Brief offenbar einen Abzug jenes Porträts bei, den Kanter ihm am Sonntag zuvor aus Leipzig mitbrachte, vgl. zu . Das schwer zu deutende „A-Stich“ könnte wegen der ‚Eselsohren‘ für Asinus-Stich stehen. + + + +Wirthe + + + +entre chien et loup dt. in der Dämmerung, vgl. + + + +Briefschreiben vgl. + + + +Bureau in der + + + +Shandi-Lavaterschen ; + + + +Gleichförmigkeit … Original vgl. + + + +rth Reichstaler, eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze, entspricht 24 Groschen (Groschen: Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch) + + + +Hor. Lib. I Ep. 6 , 2,6 + + + +Organa sapientiae dt. Werkzeuge der Vernunft + + + +Lauson + + + +St. Lips fertigte Kupferstiche für an, auch den später bekannten von Hamann. + + + +Asinus dt. Esel + + + +Naturam expellas … Du magst die Natur mit der Forke vertreiben, sie wird dennoch zurückkehren und heimlich deine häßliche Hoffart siegreich durchbrechen. (, 1,10,24–25) + + + +Pfriemen Ahlen, Werkzeug zum Stechen von Löchern + + + +Meßer Jes 7,20; im Hintergrund steht vmtl. Hamanns Vater als Bader, für den das ursprüngliche Ölporträt gemacht wurde, von dem Hamann in diesem Brief glaubt, Kanter habe eine hämische Karikatur herstellen lassen. + + + +Cicisbeo Bezeichnung in Italien für einen dienenden Kavalier. Im Teutschen Merkur, 2. Vierteljahr 1775, S. 118–134, wurde ausführlich darüber berichtet. Gemeint ist hier wohl . + + + +Zimmermann und Lavater und + + + +Nabal zu Böhmisch Breda unter Anspielung auf 1 Sam 25,3 sowie + + + +Fortsetzung + + + +daß alles was aus Liebe kommt … Röm 8,28 + + + +Apulejus , Metamorphoseon libri XI, dt. Der goldene Esel + + + +Am alten Graben Wohnort seit 1770, in der Nähe des Lizent + + + +Brief Nr. 454 + + +4. wöchentl. von Ende Juni bis Ende Juli + + + +Weib u. Kind, Hans u. Gottfr. , und + + + +Brief HKB 452 + + + +meinen Brief … einen andern HKB 448 und HKB 450, die Hamann am 18. und 28. Juni erhielt, aber auf die er in seinem letzten Brief an Herder kaum einging (wie er selbst bemerkte). + + + +Schwester + + + +Nikel + + + +Kanter + + + +Zimmermann , vom 4. bis 8. Juli + + + +Lav. , vgl. + + + +Moser + + + +Ich u. mein Weib In , Bd. 1; zu Caroline Herders Umriss vgl. zu ; dass Herder auch abgebildet sei, verneint er andernorts, vgl. , später nimmt er es wieder an, vgl. + + + +Penzel , vgl. und + + + +Meierschen Buchdr. Johann Henrich Meyer (1701–1754), Buchdrucker und Verleger in Lemgo + + + +Regner Lodbrogs Sterbeliede Ragnar Lodbrok, Wikingerkönig aus dem 9. Jahrhundert; im Zuge der Aufmerksamkeit für die Bardendichtung war dieses Lied bspw. in in Übersetzung abgedruckt. + + + +Ms. über Katull nicht ermittelt + + + +Strabo + + + +Kanter erzälen vgl. + + + +v. v. vice versa + + + +wie Sie selbst sagen vgl. + + + +Eberhard u. Teller … Basedow, Semmler und ; und + + + +Erbherr auf Trut. Trutenau, seit 1775 + + + +Gräfin + + + +Stark ist Dithyramb . „Dithyramb“ im Sinne von wild; vgl. Hamanns Erzählung in + + + +Sirach Sir 37,8 + + + +Rec. der Prov. Bl. in der D. B. Rezension von in , Bd. 23/2, S. 346–375 + + + +Friedr. Nikolai + + + +opp. , Bd. 24/1, S. 287–296; vgl. + + + +Kästner … angestochen über in , St. 61, 23. Mai 1775, S. 515–518 + + + +Der lange Nikkel … Genaue Quelle nicht ermittelt, verschiedentlich auch zugeschrieben (vgl. etwa Die Neue und vermehrte Bockiade (Berlin 1781), S. 59f.) + + + +Göthe + + + +Mährchen vgl. + + + +Claud. + + + +Moser + + + +Gleim in Pyrm. , zwischen dem 7. und 21. Juli in Pyrmont + + + +Bückeb. Bückeburg + + + +Johann + + + +Inlage an nach Mohrungen, vgl. + + + +Brief Nr. 455 + + +letztes vom 29 Jul. HKB 455 + + + +hui huius, d.i. diesen Monats + + + +Einl. an + + + +Hartknoch … Brief Hartknoch brachte ihn am 18. Juni (1. Sonntag nach Trinitatis) HKB 448; Herder fragte danach, vgl. . + + + +Sohn nicht ermittelt + + + +Brief HKB 445 + + + +meinen Brief … vgl. + + + +Arbeiten vgl. + + + +in margine dt. am Rande + + + +Stellen ... hieroph. Briefen , vgl. zu den Änderungen durch den Zensor und Drucker in Leipzig + + + +Erläuterungen + + + +Homo sum Mensch bin ich, nichts Menschliches achte ich als fremd (, 77) + + + +Briefe der Brüder Jesu + + + +Zeitungen … Trescho Eine Rezension von durch erschien wohl in KGPZ, St. 59 vom 24.7.1775 (vgl. HBGA, Bd. 10, S. 681), vgl. . + + + +Assmus , vgl. + + + +h. huius, d.i. diesen Monats, 4. August 1775; weder Hamanns noch Treschos Schreiben sind überliefert. + + + +A. D. Bibliothek die Rezension von in , Bd. 25/1, S. 23–61 + + + +Proleg. des Jablonsky + + + +Walchs Bibliothek Rezension von in , Bd. 3/1, S. 60–83. und 3/2, S. 95–127 + + + +Nicolai … Zacchaei , Bd. 25/1, S. 292–296 + + + +Hd. Dh. Kürzel der Rezensenten in , Bd. 24/1, S. 287–296 + + + +Lavaters phys. Fragmente , Bd. 1 + + + +Sie … Caroline , vgl. und + + + +Kanter + + + +H–n p. 196 Im Textband von , Bd. 1, S. 196 „H…e“ genannt, im Tafelband „H…n“; vgl. (das Bild wurde von Josef Nadler fälschlicherweise für Hamann gehalten und neben dem Titel von N IV abgedruckt). + + + +Göthe , in , Textband, S. 223 + + + +Vision vgl. und + + + +K. Kanter + + + +Apollonio , vgl. HKB 453 + + + +H–l vmtl. (er wird jedoch in dem überlieferten Entwurf von HKB 453 nicht erwähnt) + + + +einziges Tichten und Trachten … vgl. 1 Mo 6,5; bezieht sich wohl auf Vorgedanken zu + + + +Vetter Nabal zu B. B. unter Anspielung auf 1 Sam 25,3 sowie + + + +Hd. Dh. Kürzel der Rezensenten in , Bd. 24/1, S. 287–296 + + + +Paentzel, Krause und Kreutzfeld , und + + + +Urkunde + + + +Dainos litauische Volkslieder, für , vgl. + + + +Beichtvater + + + +Ariost + + + +Paentzel + + + +Gouverneur + + + +seinen Abschied Penzel blieb weiterhin in preußischer Soldat, war aber Freiwächter, also ein Soldat, der sich in der Garnison seinen Lebensunterhalt selbst verdienen durfte und vom Wachdienst befreit war. So blieb sein Hauptgeschäft, außerdem verdiente er an seiner Mitarbeit bei den KGPZ, sein Sold floss aber größtenteils in die Regimentskasse. + + + +Klotzens protegierte und ließ ihn Rezensionen für die schreiben. + + + +D. Arnold + + + +D. Reccard + + + +Starck + + + +Danischmende Turkmenisches Herrscherhaus in Anatolien im 11. und 12. Jahrhundert. In ist ein Hofphilosoph so benannt. Auszüge davon kannte Hamann wohl aus dem Teutschen Merkur, die dort in den vier Ausgaben 1775 erschienen. + + + +Göthens Arlequinspeitsche vmtl. + + + +Preißschrift + + + +Urkunde + + + +Erläuterungen + + + +wachsen … abnehme Joh 3,30 + + + +Basedows Philantropinum ... Basedow gründete 1774 in Dessau eine Reformschule, vgl. + + + +Layenbruder und Claudius und ; vgl. + + + +langen Nickel und seine beyde Gesellen ‚langer Nickel‘ nach , zu den beiden Gesellen vgl. + + + +Fdors Friedrich d’or, Goldmünze benannt nach ; entspricht 5 Reichstalern (eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze). + + + +Empfang der 50 Exemplare von in der Übersetzung von , vgl. + + + +Toussaint + + + +Frau + + + +Schwester + + + +Karoline + + + +Hochzeitliede + + + +Kurtz, Hintz Kurtz nicht ermittelt; + + + +Caroline, Gottfriedchen, Johann Christoph , , + + + +Brief Nr. 456 + + +Buben u. seiner Mutter und + + + +Brief HKB 455 + + + +Höle vgl. + + + +Spanische Gaul … Pegasus … Hippogryph „Spanische Gaul“: Gangpferd, Zelter, d.i. ein zum langsamen, bequemen Reiten gezogenes Pferd; „Pegasus“: mythisches, geflügeltes Pferd; „Hippogryph“: Mischwesen aus Greif und Pferd + + + +Prof. Kopp. von Mitau + + + +im Testament vermacht , N III,52/20–25 + + + +Kanter + + + +Arnolds + + + +Krötengehack in Berl. die Gruppe um + + + +Prof. Heine + + + +Geh. Rath Bremer Benedikt Karl Christian Bremer (1717–1779), Geheimrat und Statsminister der Landesregierung von Hannover + + + +Schirm u. Schild Ps 71,4 + + + +Prinz Karl von Mecklenb. Karl II. zu Mecklenburg (1741–1816), Bruder von Sophie Charlotte, Prinzessin von Mecklenburg-Strelitz (1744–1818), Schwager von König Georg III. + + + +L. dor Louis d’or; frz. Goldmünze, entspricht ca. 5 Talern bzw. 9 Gulden. + + + +Glocke der Vettel nach einer volkstümlichen Sage über eine Frau, die durch Glockengeläut zur Heirat ermuntert wurde, vgl. HBGA, Bd. 10, S. 590 + + + +Penzel , vgl. + + + +Bernsteinufer Königsberg + + + +Erläuter. , vgl. und + + + +δουλια του αιωνος τουτου Knechtschaft dieses Aeons + + + +Zend-Avest + + + +Rec. der Urk. in der A. D. B Rezension von in , Bd. 25/1, S. 23–61, vgl. + + + +Walchischen , Bd.3/1, S. 60–83 und 3/2, S. 95–127, vgl. + + + +hämische Beurtheil. der Prov. Bl. , , Bd. 23/2, S. 346–375, vgl. + + + +Nickel Hd, Dh. und die Kürzel der Rezensenten in , Bd. 24/1, S. 287–296, vgl. + + + +unum idemque dt. ein und derselbe + + + +Trescho geneckt , vgl. + + + +Blatt , 59. St. vom 24.7.1775 (vgl. HBGA, Bd. 10, S. 681) + + + +Layenbr. ; es ging um die Vermittlung von nach Darmstadt, vgl. HBGA, Bd. 11, S. 587. + + + +sub Rosa dt. unter dem Siegel der Verschwiegenheit + + + +Operibus piis dt. fromme Werke + + + +Gleim u. seine Nichte und Sophia Gleim (1732–1810) + + + +ingenuus homo dt. edelmütiger Mensch + + + +Witwe + + + +Grafen + + + +Waßerflüßen Babels Ps 137,1 + + + +Zanthier Friedrich Wilhelm von Zanthier (1741–1781), schaumburg-lippischer Kapitänleutnant + + + +Kleuker … , der Übersetzer von + + + +Lav. Physion. , Bd. 1, S. 191 + + + +Fr. v. Ompteda … Oberhofmstrin der verst. Kön. Catharina Charlotte Ompteda (gest. 1811), Oberhofmeisterin der kürzlich verstorbenen Königin Karoline Mathilde von Dänemark + + + +Horst + + + +Mendelsohn + + + +Vir bonus … nach , 1,7,22, vgl. + + + +Sap. Sat! Sapienti sat, lat. sprichwörtlich ‚für den Verständigen genug‘ + + + +Malagrida Gabriel Malagrida (1688–1761), ital. Jesuitenpater, Missionar in Brasilien + + + +Wilkes in carric. in carric.[atur] + + + +Frau + + + +H–e S. 196 vgl. + + + +Marggr. v. Baden Karl Friedrich von Baden (1728–1811) + + + +Jung + + + +Joseph u. Potiphars p oder Asna-Neitha „Ase-Neitha. Eine orientalische Erzählung“, in 1773, 3. und 4. Stück + + + +Göthe + + + +Oettinger + + + +Klockenbring vll. Friedrich Arnold Klockenbring (1742–1795), 1769–1771 Redakteur der Hannoverschen Anzeigen und des Hannoverschen Magazins + + + +Homer + + + +Rameau Jean-Philippe Rameau, (1683–1764), frz. Komponist und Musiktheoretiker + + + +Ihr Bild vgl. + + + +Lav. + + + +Judas Ischarioth Merk + + + +neul. im Juli 1775 + + + +compesce mentem! Sänftige deinen Sinn (, 1,16,22) + + + +Nikkels mit seiner Rezension von + + + +Ostracism Ostrakismos, Verbannung von Politikern aus Athen, die tyrannischer Ambitionen verdächtigt wurden + + + +Kreuzfeld , vgl. + + + +Hausmutter … Dreiblatt und die drei Kinder + + + +Brief Nr. 457 irrtümlich in ZH aufgenommen + + +Brief Nr. 458 + + + Mohrungen heute Morąg + + + +Beleidigt vgl. + + + +Johan Christoph + + + +Bruder + + + +L B vmtl. lieben Bruder + + + +Briefe Jacobi und Judä + + + +Erklärungsversuch des Evangelium Johannis + + + +Hartknoch + + + +Haus Mutter + + + +Brief Nr. 459 + + +6 Sept. p. … praeterito, also des vorausgehenden Jahres, vgl. HKB 456 + + + +Freundin in Mohrungen + + + +Einlage … huj. huius, d.i. diesen Monats; vgl. + + + +V. Dom. p. Epiph. 5. Sonntag nach Epiphanias, 4. Februar 1776 + + + +malgré moi dt. gegen meinen Willen + + + +B. Bückeburg + + + +G. Göttingen, wohin Herder berufen wurde (vgl. ), was sich aber dann zerschlug; Hamann erfuhr wohl aus dem nicht überlieferten Brief Hartknochs davon. + + + +Hartknoch ; Brief nicht überliefert + + + +Gewächses Geschwulst + + + +Kreutzfeld + + + +Reichard wurde 1775 von als königlich-preußischer Kapellmeister nach Berlin berufen. + + + +Vater + + + +Sprichwort mglw. „Abendrot – Schönwetterbot, Morgenrot – mit Regen droht“ + + + +Preißschrift vgl. + + + +Xbre Dezember + + + +Nachricht wohl mündlich; Reichardt erhielt seine Berufung am 4. Dezember 1775 und kam an Heiligabend in Berlin an. + + + +Claudius Ruff Die Berufung von auf die Stelle eines Oberlandkommissarius im Range eines Wirklichen Kammerrats im hessischen Staatsdienst. + + + +Areopagiten die Mitglieder der Berliner Akademie + + + +Urkunde + + + +Verleger + + + +Also zaue Dich „Also eile!“, vgl. 2 Sam 5,24 in Luthers Übersetzung + + + +Gevatterbrief von , nicht überliefert + + + +Christiana Augusta Maria + + + +Layenbruder ; dafür, dass Moser und Herder Claudius nach Darmstadt vermittelten, vgl. + + + +Caroline + + + +Mördergrube Mt 21,13 + + + +πρωτοκαθεδρα dt. erster Lehrstuhl + + + +gedruckter Gevatterbrief … Mglw. ist der Brief von an Claudius gemeint, der in , Bd. 1, S. 41–49 abgedruckt ist. + + + +Prof. Kant + + + +Bertuchs Uebersetzung , Übersetzer von + + + +Schwieger Sohn Pentzel , „Schwieger Sohn“ wohl wegen seiner Zuneigung zu der dreijährigen , vgl. + + + +Weihgesang Penzels Weihgesang der Götting Laima, in , Beilage zum 4. St., 11.1.1776 + + + +Stockmar + + + +alten Schuld + + + +Vetter Nabal + + + +patriae manus nach , VI,33: „patriae cecidere manus“, dt. „zweimal sank dem Vater die Hand“ + + + +Αμην αμην der Abbtschen Correspondentz Hamann zitiert sich selbt, vgl. ; dieser Brief an Mendelssohn, wurde in , S. 83 publiziert; vgl. auch + + + +Bileam … 4 Mo 24,15–23 + + + +Orlando furioso Das Titelmotto von , ED, S. 1 aus , 52. Stanze des 1. Gesangs: „E fuor di quel cespuglio oscuro e cieco / Fa di se bella ed improvisa mostra, / Come de selva o fuor d’ombroso speco / Diana in scena o Citherea si mostra“. + + + +büffonschen Ideen über den Styl … ; am nächsten Tag (1. Februar 1776) wird die letzte Beilage in den KGPZ erscheinen. + + + +Buffons Discours + + + +Freund Hayn + + + +8 Beyl. in KGPZ, siehe N IV, S. 386–418 + + + +Erziehung Hamanns Rezension von in KGPZ, 101. Stück, 18. Dezember 1775 (N IV, S. 417) + + + +Ehe betreffend die Selbstrezension von in KGPZ, St. 101, 18.12.1775 (N IV, S. 418) + + + +zwey da u die dritte „zwey“ bezieht sich wohl auf die beiden bereits erschienenen Beilagen mit , die „dritte“ bezieht sich wohl auf die im Erscheinen befindliche dritte Beilage; es könnten auch der Artikel und die Beilage zu Bertuchs Don Quijote-Übersetzung gemeint sein (diese erscheinen in St. 19., 4.3.1776, N IV, S. 426–431). + + + +Programm ... G. R. Fragment eines Programm’s oder Zuruff von der Eule, zu in KGPZ, Beilage zu St. 93, 20.11.1775 (N IV, S. 409–412) + + + +Plan vmtl. + + + +the cursed country Hintergrund nicht ermittelt; vll. aus The troublesome Reign of King John (anonym 1591) + + + +Weib … Mohrenkopf und + + + +Johann Christoph + + + +Si valetis B. E. … 14,14: Si vos valetis, nos valemus; dt. Hoffentlich seid ihr wohlauf, ich bin gut zuwege. + + + +beßer Elisa als Absalom 2 Kön 2,23f. und 2 Sam 18,9 + + + +Lazarus Joh 11 oder Lk 16,19–31 + + + +Abeat cum ceteris erroribus! dt. weg damit, wie mit anderen Irrtümern (wohl von Hamann selbst geprägte Formel) + + + +Hypotheque , die Hamann bei deponiert hatte, der das Manuskript abschreiben ließ und an Herder auslieferte; eine Antwort Herders auf diese Frage ist nicht überliefert, er erhielt es jedoch und gab es Ende November 1776 auch Goethe zu lesen, vgl. HBGA, Bd. 4, S. 21 und Bd. 12, S. 17. + + + +hieroph. Briefen + + + +pretium affectionis dt. der affektive Wert + + + +Pontificalibus bischöfliche Abzeichen + + + +Schwester + + + +Hartmanns Recension Ihrer Briefe rezensierte und in , Bd. 5, 1775, S. 132–135 und 154–168. + + + +Herzogs in Curland , der nach dem Tod Gottlob David Hartmanns im November 1775 dessen Vater eine Pension gewährte; der Brief, in dem er dies ankündigt, wurde publiziert, bspw. in Teutsche Chronik, Jg. 3, St. 1, 1.1.1776, S. 6f. + + + +Kopp … Selim Halicum ; lies: Salem aleikum + + + +G R. v Ziegenhorn in Hintzens Gerichtsrat ; + + + +Verleger + + + +nachher aus den Zeitungen wohl aus der Rubrik „Einpaßirte Fremde“, die einmal in der Woche in den KGPZ erschien (Jg. nicht überliefert) + + + +medius terminus dt. mittlerer Begriff + + + +Urkunde Fortsetzung von + + + +Systeme de la Nature + + + +Systeme Social + + + +Oeuvres morales + + + +Bonsens ; Hamann nimmt darauf Bezug in Kleiner Versuch über große Probleme, in: KGPZ, Beilage zu St. 94. vom 23.11.1775 (N IV, S. 413–416) + + + +propter compendium dt. als Kurzschluss + + + +metaschematisirt von gr. umwandeln + + + +Anti-Hephaestion gegen + + + +Psalter + + + +von der Erziehung + + + +Anmerkungen über den Styl + + + +Ohlius + + + +Kanter ist mit meinem Director mit + + + +Eberhards Mäcen + + + +2te Aufgabe Wohl die Preisaufgabe der Berliner Akademie; erhielt 1776 für seine Allgemeine Theorie des Denkens und Empfindens den Preis. + + + +Nabal , gegen den sich richten + + + +Hänschen … seinem Freunde und + + + +regnen laßen 1 Kön 17,14 + + + +Lindner + + + +Brief Nr. 460 + + +a. p. anno praeterito, letztes Jahr; Brief nicht überliefert + + + +gefährlich krank vgl. + + + +Geburts Schmerzen glücklich überstanden d.i. Hamanns Niederschrift der Zweifel und Einfälle über eine Vermischte Nachricht + + + +Gevatter zu bitten d.i. als Verleger seiner neuesten Schrift zu gewinnen + + + +allgemeinen deutschen Bibliothek Rezension in , Bd. 24/1, S. 287–296, vgl. + + + +cecidere patriae manus dt. zweimal sank dem Vater die Hand ( VI,33) + + + +Philologische Zweifel und Einfälle + + + +Federic d’or Frz. Goldmünze, entspricht ca. 5 Talern bzw. 9 Gulden. oder Friedrich d’or, Goldmünze benannt nach ; entspricht 5 Reichstalern (eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze). + + + +Asthetische Zweifel … ; im Redaktionsprozess strich Hamann das „Asthetische“ am Anfang des Titels. + + + +Winkelmannschen Format Winckelmanns Schriften wurden zu Lebzeiten in Quarto gedruckt. + + + +Hiob XXIX. 20 Hi 29,20 + + + +HErder + + + +p. praeterito, im vorhergehenden Monat, + + + +Vale dt. Leb wohl + + + +Erleut Pr , vgl. + + + +Brief Nr. 461 + + + Dom. Reminiscere Fastensonntag + + + + Kreutzfeld + + + + Penzel ; vgl. auch Kreutzfelds Kommentar unten + + + +gutes Glück vgl. + + + +Anwerbung durch preußische Soldatenwerber in Würzburg, vgl. + + + + König + + + + Bernouilli + + + + Gouvern. + + + + Crichton war 1762 als Leiter des reformierten Gymnasiums in Halle Penzels Lehrer; sie trafen sich in Königsberg wieder. + + + +Anerbietungen eines andern Recrouten … Man hat offenbar versucht, den 1,85 m großen Penzel durch einen anderen großgewachsenen Rekruten auszutauschen. + + + +Bernouilli + + + +P. Penzel + + + + Dom. V. p. Trinit. 5. Sonntag nach Trinitatis + + + + Krause + + + + Schicksal in Würtzburg vgl. zu + + + + D. Büsching , als dem „berühmtesten Geographen Europens“ ist auch der biographische Abriss in der Vorrede von Penzels Strabon-Übersetzung, Bd. 1 gewidmet. + + + + Nicolai sollte herausgeben. Er rezensierte die Gedichte in , Bd. 14/1 (1771), S. 550–552. Auf der Leipziger Buchmesse 1770 lernten sie sich persönlich kennen. + + + + ingenium sine venia dt. Begabung ohne Nachsicht; gemeint ist, dass an Begabte besonders hohe Erwartungen gestellt werden, etwa bei , 114,12 + + + + Stockmar + + + + Kanter … Marienwerder ; heute Kwidzyn + + + + 2ten Theils von + + + + Mardochai … Est 4,13 + + + + Moses Mendelssohn + + + + Agio von 10 Louis d’or kaufmannssprachlich ‚Aufgeld‘, wohl im Zusammenhang der Reisekosten, die Mendelssohn Hamann 1764 bei der Rückkehr vorgeschossen hat, vgl. ; Louis d’or; frz. Goldmünze, entspricht ca. 5 Talern bzw. 9 Gulden. + + + + Eberhard + + + +Brief Nr. 462 + + +Nachrichten nicht überliefert; zu Hartknochs Krankheit vgl. + + + +Lindner ; er starb am 29. März 1776. + + + +Waßersucht vgl. Krünitz, s.v. Wassersucht + + + + Erl. Pr. , vgl. + + + +kleine Unmündige wohl die Tochter von + + + + Pf. Strauch + + + + Schwäger + + + + Abschrift vmtl. von ; Hartknoch bat wohl um ein Exemplar oder eine Abschrift, mglw. erwog er eine neue Auflage. + + + + Bruder + + + + Brief nicht ermittelt + + + + Freunde L. + + + + Mst. Manuskript von + + + + Hintz + + + + Arndt + + + + Bückeb. Bückeburg; von + + +Brief Nr. 463 + + + HEn Bruder Der schwer erkrankte stirbt zwei Tage darauf am 29. März. + + + +Antwort an , nicht ermittelt + + + + Doctor nicht ermittelt + + + + Blutsfreundin nicht ermittelt + + + +Einl. Einlage, wohl beiliegend in Johann Ehregott Lindners Brief aus Mitau, mit medizinischen Ratschlägen für seinen Bruder + + + + Louise wohl eine Dienstmagd oder Pflegerin + + + + Enkel Fußgelenk + + + + d’Ailhaud Pulver Pulver auf Basis von Skammoniumharz, zunächst von dem Arzt und Scharlatan vertrieben und später als Universalheilmittel gehandelt + + + + Lombard + + + + Buttler + + + + Traité de l’Origine des Maladies + + + + Dictionnaire des maladies + + + + Sohns L’ami des Malades + + + + Mama + + + + Lavements Einläufe + + + + huj. huius, d.i. diesen Monats + + + + Lauson + + + + Nuppenau + + + + Lebenssatt vgl. 1 Mo 25,8 und Hi 42,17 + + + + Justchen , vgl. + + + + Bruder + + + + Kanterschen Buchladen siehe + + + + Mitow Mitau, heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) + + + + Mummel Memel, heute Klaipėda + + +Brief Nr. 464 + + + Freundes , der im Sterben lag; vgl. + + + + Strauchin + + + + HEn Brüder und + + + +Bureau bei der + + + + Pulver vgl. + + + + Consistorialräthin + + + + Kindes vgl. + + + + Gutes und Barmherzigkeit Ps 23,6 + + + + Lauson + + + +Catalogum Aus diesem Auftrag wird entstehen. + + + + Pentzel + + + + zween Briefen vgl. + + + + einheimisches Leiden die Krankheit seiner Frau + + + + Wenn mein Stündlein … Lied von + + + + eiteln Lebens Pred 1,2 + + + +HE Bruder + + + + Lotterie Direction bei + + + + Zeitungen Der Nachruf für erschien in , 27. St. vom 1.4.1776. + + + + Mitow heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) + + + +Brief Nr. 465 + + + Lindner , vgl. + + + +Nachrichten von Ihrer Beßerung nicht überliefert, vgl. + + + + Claudius und Schmidlin … Hintz , und + + + + Gevatter wohl , noch in der Sache um den Vertrieb von in Königsberg und Umgebung, vgl. + + + + hier. Briefe + + + + Hintz + + + + Herder + + + + Erl. Pr. + + + + Schwäger + + + + Abschrift des Bogens vgl. + + + + Brief Nr. 465a + + + 2ten Theil von , vgl. + + + + Kanter + + + +Palmen Sonntag 31. März 1776; aus dem Brief an Reichardt wird ersichtlich, dass die Übergabe schon wesentlich früher stattfand; unklar bleibt, ob dem eine Verwechslung oder ein taktisches Vorgehen zugrunde liegt. + + + + Dictionaire + + + + Weg über + + + + Eberhard + + + + neue Auflage sr Apologie , 2. Auflage + + + +die erste weder besitze noch gelesen habe Tatsächlich kannte Hamann die erste Auflage und hatte dagegen (anonym) in der Beylage zun Denkwürdigkeiten des seligen Sokrates polemisiert. + + + + abstemius dt. enthaltsam, vgl. , 1,12,7 + + + +Versuchung des leidigen Fleisches und Blutes im Zusammenhang der Katalogisierung und des angestrebten Verkaufs seiner Bücher im + + + + A. D. B. + + + + Campe + + + + Congreß der Philanthrophie Nicht ermittelt, auf welches Vorhaben Nikolais Hamann sich bezieht; die Falschschreibung „Philanthrophie“ könnte eine bewusste Wortmischung von ‚Philanthropie‘ (Menschenliebe) mit ‚Atrophie‘ (Auszehrung) sein. + + + + Domestica und Litteraria Häusliches und Literarisches + + + + Ueberbringer wohl + + + + Mündlich spielt wohl auf einen (nicht ausgeführten) Reiseplan Hamanns an, vgl. und + + + +Brief Nr. 466 + + +Endlich … Herders letzter Brief lag länger zurück, auch Hamanns letzter Brief, HKB 460, war noch nicht beantwortet; Hamann äußerte Hartknoch gegenüber Sorgen, vgl. . + + + + entschieden Herders Berufung nach Weimar + + + + Göttingen … vgl. + + + + HE von Bremer Benedikt Karl Christian Bremer (1717–1779), Geheimrat und Statsminister der Landesregierung von Hannover + + + + Protokathedrie erster Lehrstuhl, vgl. + + + + Gibeoniten galten als listenreich, vgl. Jos 9 + + + + Generalsuperint. Johann Christian Wilhelm Meier (1731–1775), seit 1758 Konsistorial-Superintendent in Stadthagen; seine Stelle wurde eingespart. + + + + David 1 Sam 24,5 + + + + Ministerium in Hannover + + + + Könige Georg III., König von Großbrittanien, Kurfürst von Hannover, residierte in London. + + + + Königin Bruder, den Prinzen Karl von Mecklenb. vgl. + + + + Schriften v.a. , u. + + + + Sottise dt. Dummheit + + + + Colloq. Nachdem das Ministerium wegen angeblicher Heterodoxie Herders ein Gutachten angefordert hatte, sollte Herder sich einem Colloquium stellen. + + + + Persuasorien Überredungen + + + +Symbole … Wortspiel mit ‚Symbolum‘ im Sinne von Glaubensbekenntnis und den griechisch-antiken Erkennungsmarken, die ebenfalls ‚Symbolon‘ hießen + + + + tesserae römisch-antike Erkennungsmarken + + + + Arminianer Vorstius Konrad von der Vorst bzw. Conrad Vorstius (1569–1622), deutsch-niederländischer Reformer + + + + defensor fidei orthodoxa dt. Verteidiger des rechten Glaubens; Jakob I. Stuart hatte Vorstius als Ketzer verfolgt. + + + +Mördergrube vgl. + + + + Frau, eine Träumerin, trotz Joseph , vgl. ; Anspielung auf 1 Mo 37,5 + + + +General Sup. Generalsuperintendantur + + + + von Lynker + + + + Oberhofpred., Oberkonsist. Oberhofprediger, Oberkonsistorialrat + + + + Generalsuperint. u. Past. prim. Generalsuperintendent und Pastor primarius + + + + Gastpredigt Der Magistrat der Stadt Weimar verlangte eine Probepredigt, auf die man jedoch verzichtete, nachdem Herzog Carl August die Berufung Herders am 12. Juni verfügt hatte. + + + + Niederkunft August Herder wurde am 18. August 1776 geboren. + + + + Gräfin , vgl. + + + + Geschwätz Gerüchte über bedenkliche ökonomische Verhältnisse + + + + Joh. Friedr. Herzog Johann Friedrich der Großmütige (1503–1554) + + + + Kranach der sog. Lutherschrein, ein Triptychon; tlw. gestaltet von Lucas Cranach d. Ä. (1472–1553) + + + + Myconius Friedrich Myconius (1491–1546), Franziskanermönch, der sich 1517 Luther anschloß + + + + Don Quixot , nach + + + + Wirbelwind Die Affäre Stock; er sollte ohne Examen durch Simonie vom Bückeburger Consistorium bestätigt werden, wogegen Herder energisch protestierte, vgl. Haym: Herder nach seinem Leben und seinen Werken dargestellt, I, 725–729. + + + + Moser sagt ; nicht ermittelt + + + + gejagten Hirsch Ps 42,2 + + + + Beilagen Hamanns Beiträge für die KGPZ der letzten Jahre, vgl. + + + + Rec. über den Bon-Sens nicht ermittelt + + + +Republick Hamanns Rezension von in , 93. St. vom 20.11.1775 + + + + Hinz + + + + Zweifel u. Einfälle + + + + „Feigen“ vgl. den Schluß von , N III,196/3 nach Jer 24,2 + + + + Rec. in der Bibl. Nicolais Sammelrezension in der Allgemeinen deutschen Bibliothek, Bd. 24/1, S. 287–296 + + + + Urk. Th. 4. , Tl. 4 (Bd. 2) + + + + Moser, Claudius , + + + + Harling Johann Friedrich von Harling (1718–1786), Fürstlich Anhalt-Dessauischer Geheimrat + + + + Priester von Anathoth Herder selbst, nach Jer 35,5 (bzw. Jeremias Herkunft aus Anatot) und , N III,182/9f., wo es um die verschiedenen Arten von Rezensenten für die geht + + + +Johannesjünger Mk 2,25 + + + +Titelblätter von , Tl. 4 (Bd. 2) + + + + Klaudius , auf der Reise nach Darmstadt Anfang April + + + + Verjüngung Ps 103,5 + + + + Spiel vgl. + + + + Bube + + + + gemahlten Buffon Die ersten Bände der Buffon-Übersetzung der Naturgeschichte der vierfüßigen Thiere war reich an Illustrationen von Hunden, Katzen und Pferden etc. + + + + Johnson John Johnston (1603–1675, Universalgelehrter): Historia naturalis animalium (Frankfurt: Merian 1650–1653) (später häufig nachgedruckt). + + + + + Püttel Punkt (Kleinkindersprache) + + + + Pyrmonter Heilwasser + + + + Schausystem + + + + Zweite August Herder + + + + Jakob … vgl. 1 Mo 27 + + + + Kreuzfeld mit der Urk. war besonders an der Fortsetzung der Ältesten Urkunde im 4. Tl. gelegen, vgl. ; Herder wird die Zusendung später nachholen, vgl. + + + + Reichard + + + + Albertine die Königsberger Universität + + + + Hephäst. … Carm. Davidis , 2. Aufl. und + + + + Schwiegersohn Penzel , zu Schwiegersohn vgl. + + + + Lemg. Bibl. , vgl. + + + +Katastrophe hier im wörtlichen Sinne von Wendung (zum Guten) + + + + Niedersächsische Wörterbuch + + + + neues Buch + + + + Preisschrift + + + + sub Rosa Unter dem Siegel der Verschwiegenheit + + + + Krone mit , Fassung von 1775 + + + + Sulzer + + + + aufgeschoben Die Akademie hatte die Preisverteilung suspendiert und die Einsender gebeten, ergänzende Zusätze zu liefern. + + + + Eberhard + + + + 2ten Th. von Lavaters Phys. siehe das Hamann-Porträt in , Bd. 2 im Tafelband, vgl. auch die Beschreibung und den Umriss im Textband, S. 285f. + + + +Affen Ahnlichkeit Herders Bemerkung bezieht sich wohl auf den kurz vor Hamann in der Rubrik „Religiöse, Schwärmer, Theosophen, Seher“ abgebildeten „M. Theosophus“ (vgl. Tafelband und Textband, S. 283f.), dessen „Gesicht eins von denen sey, die einigermassen ins Affengeschlecht sehen“. + + + + Popens Einfall auf Newton vgl. , N III,21/19–24 (in der „Abfertigung“): „Mithin ist die sinnreiche Hypothese, welche den Ursprung der Sprache menschlicher Erfindung unterschiebt, im Grunde ein loser Einfall einiger Newtonianer dießeit des Wassers, die alle, wie Pope meynt, zum poßierlichen Affengeschlechte gehören, und neuerlich mit dem Grundsatze des Widerspruchs alle Besonnenheit scheinen beynahe verleugnet zu haben.“ + + + +retorquirt umgekehrt, erwiedert, entstellt + + + +können Sie zufrieden vgl. zu Hamanns Reaktion + + + + Silhouette , Bd. 2, Textband, S. 102 + + + + Frau , vgl. + + + + Käuzlein Ps 102,7 + + + + Cana in Galiläa Joh 2,1–10 + + + + Hartknoch + + + + Lindners ; Herder erfuhr wohl von Hinz davon, vgl. HBGA, Bd. III, S. 266f. + + + + Hinz + + + + Abhandl. vom Geschmack + + + + Kant + + + + Klaudius + + + + Tönnies + + + + Offenbahr. Joh. + + + + Leßing … In den „Zusätzen des Herausgebers“ von , S. 105–111 äußert sich Lessing zu den Gesprächen mit Karl Wilhelm Jerusalem, die dessen Aufsatz „Daß die Sprache dem ersten Menschen durch Wunder nicht mitgetheilt seyn kann“ begleiteten und, wie Herders Preisschrift und Hamanns Reaktionen (etwa in den Zwo Recensionen), die Akademiefrage über den Ursprung der Sprache behandelten. + + + + Kunst zu sehen vgl. + + + +Brief Nr. 467 + + +Gevatter zur Anrede vgl. + + + +Wort baar machen vgl. HKB 466 + + + +Pathe August Herder + + + +Mutter + + + +Stockm. Gemalin die Frau von + + + +Talions Gebühr nach der Talionsformel in 2 Mo 21,23 + + + +Asmus Relation Brief von nicht überliefert; zu dessen Besuch bei Herder vgl. + + + +Verwickelung der Umstände die Verwicklungen um Herders missglückte Berufung nach Göttingen und seine geglückte Berufung nach Weimar, vgl. und + + + +B. Bückeburg + + + +Aspecten des Mercurs zum Wandel des Verhältnisses zwischen Herder und Wieland sowie zu Herders Beitrag über Ulrich von Hutten im Teutschen Merkur, 3. Viertelj. 1776, S. 3–34 vgl. Haym: Herder nach seinem Leben und seinen Werken dargestellt, Bd. 2, S. 29–35 + + + +älteste Tochter + + + +Hans Michael + + + +einzuballiren verpacken + + + +Pontifex Maximus zu Deßau Basedows Philanthropin + + + +Haus Mutter + + + +Häfen von Pirmonter Heilwasser aus Bad Pyrmont, vgl. + + + +kleiner Magister + + + +gaudia domestica dt. häusliche Freuden + + + +mala domestica dt. häusliche Übel + + + +Patriarchen und Davide 2 Sam 15 + + + +Johann Christoph + + + +Frau Schwester + + + +Hand auf Ihrem Couvert Das Kuvert zu HKB 466 ist nicht überliefert; gemeint ist Caroline Herders Handschrift, vgl. + + + +8 Tage an einem Briefe geschrieben nicht überliefert + + + +4ten Theil , Tl. 4 (Bd. 2) + + + +Hintz , vgl. + + + +Preisschrift + + + +Abhandl. in Hintzens + + + +Relata refero dt. Ich berichte über Gehörtes. + + + +Kreutzfeld , vgl. + + + +Landsmann in Potsdam + + + +zwo Zeilen nicht überliefert + + + +langen Brief HKB 461 + + + +Dritten + + + +Königs + + + +Mara Exempel statuirt ; vgl. zu dem ‚Exempel‘ den ADB-Eintrag zu Reichardt + + + +Freund + + + +Zend-Avesta + + + +kleine inaugural Schrift seines Conrectorats vmtl. + + + +an mich geschrieben nicht überliefert + + + +einer Arbeit + + + +Lindner , vgl. + + + +ευκαιρως ακαιρως dt. zur Zeit oder zur Unzeit, 2 Tim 4,2 + + + +Lauson + + + +Bruder , nicht überliefert, vgl. + + + +heroisches Mittel das Ailhau’sche Pulver, vgl. + + + +jüngsten Bruder + + + +Fideicomiss eigentlich eine formlose letztwillige Verfügung, deren Erfüllung nur dem Gewissen (fidei) des Erben überlassen und deren Vollzug nicht erzwingbar war; hier gemeint ist Lindners letztwilliger Auftrag, Hamann möge seine Bibliothek katalogisieren und verkaufen + + + +Fleihen in Ordnung bringen + + + +Candidaten + + + +Catalogum Auktionsverzeichnis der nachgelassenen Bücher + + + +Adjunctur in die Helferrolle bei der Erstellung des Biga bibliothecarum + + + +gelehrten Arbeiten Penzel war zu der Zeit Redakteur der Königsbergschen Gelehrten und Politischen Zeitungen + + + +plastischer Industrie gestaltender Fleißes + + + +s. v. sit venia erbo, dt. entschuldigen Sie den Ausdruck + + + +Weiber in der platonischen Republick , 457D + + + +dreyer Hände neben seiner eigenen offenbar der Hände von und + + + +versudelter Catalogus Biga bibliothecarum + + + +Scarron … , Henkel: „angeblich ein Sonett im 7. Band seiner Oeuvres complètes“, 1752, Google Books könnte "A Monsieur de Châteauneuf, Garde des Sceaux", S. 328, sein, aber die Anspielung ist trotzdem unklar; bekannte Stelle, wo Scarron seinem „Schlucker“ droht, ihn hungern zu lassen, falls er das Essen nicht besser verträgt. noch nicht ermittelt, wohl aus dem Komischen Roman ?!? + + + +Perfecit opus … dt. Phidias hat sein Werk vollendet, auch wenn er es nicht verkauft; , 2,33 + + + +Zweifel u Einfälle vgl. die Annotation in den beiden in der ULB Münster überlieferten Exemplaren des Erstdrucks der Zweifel und Einfälle über eine Vermischte Nachricht, S. 16, in denen ebenfalls das Seneca-Zitat steht + + + +bonorum et donorum Güter und Geschenke, d.i. seine Bücher + + + +Hagar ihren Saamen Ismael, vgl. 1 Mo 21,9–21 + + + +granum salis dt. Korn Salz (s.u.) + + + +Satrapenmährchen vgl. Hamanns Beschreibung in den Physiognomischen Fragmenten, Bd. 2, Textband, S. 285: „Siehe den hochstaunenden Satrapen.“ + + + +Banqueroutier Streich die Erstellung des Biga bibliothecarum und den Verkauf seiner Bücher + + + +Kr. Hennings + + + +Dom. VI. p. Trin. 6. Sonntag nach Trinitatis, 14. Juli 1776 + + + +Kayserl. noch Kgl. bezieht sich wohl auf öffentliche Staatsakte in Königsberg, nicht ermittelt + + + +doppelten Catalog Biga bibliothecarum + + + +beyden großen Bücher Tafel- und Textband von , Bd. 2 + + + +Original und Copie vgl. das Hamann-Porträt im Tafelband der Physiognomischen Fragmente, Bd. 2; zu Hamanns vorheriger Irritation bzgl. der „Eselsohren“ vgl. + + + +Scheidmüntze Hamann ist offenbar noch immer von den Übereinstimmungen seiner Königsberger Wirklicheit (s.o.) mit der Beschreibung in den Physiognomischen Fragmenten fasziniert, vgl. Bd. 2, Textband, S. 285f.: „[…] dieses stille, kräftige Geben weniger, gewogener Goldworte – diese Verlegenheit – keine Scheidemünze für den Empfänger und Warter an der Hand zu haben […].“ + + + +Clair-obscur über die Areopagiten Bezug unklar; vgl. zu Hamanns Mund in den Physiognomischen Fragmenten, Bd. 2, Textband, S. 285: „wie kann ich aussprechen die Vielbedeutsamkeit dieses Mundes, der spricht, und innehält im Sprechen – spräche Areopagiten Urtheil – Weisheit, Licht und Dunkel – […]“. – Clair-obscur (eigentlich bzgl. der Licht- und Schattenvertheilung in der Malerei) bezieht sich wohl auf Hamanns dunklen und zugleich erhellenden Stil; mit den Areopagiten (eigentlich Mitglieder des höchsten Gerichts im antiken Athen) könnten und seine Anhänger gemeint sein, gegen die Hamann jüngst die Zweifel und Einfälle schrieb. + + + +Anführung des Spruchs vmtl. „Quos ego – sed motos praestat componere fluctus“ (, 1,135; angeführt im Textband, S. 286) + + + +allegirten Stelle nicht ermittelt; was meint er, etwas aus Lavater? aus Zweifel und Einfälle?!? Henkel ist offenbar Quatsch („An Vetter Nabal. 1. Sam. XXV.25 auf dem Titelblatt der Einfälle und Zweifel“ – Sam. XXV.25 steht nur bei Nadler, handschriftliche Annotation, auf dem Titelblatt der Zweifel und Einfälle nur „An Vetter Nabal“) + + + +kreutzende Strahlen … vgl. Textband, S. 285 zu Hamanns Augen: „Ist’s nicht, als kreuzten sich seine Stralen? oder der Brennpunkt liege tief hin?“ + + + +K– bis zum K– – und + + + +verblutete Ebentheuer mit dem Eselsohr Hamanns Verwirrung und überstürzte Reaktion auf einen Porträt-Entwurf, vgl. und + + + +Eitelkeit der Abigail … ironische Identifikation Hamanns mit der Frau des Nabal (1 Sam 25), mit dem auf dem Titelblatt der Zweifel und Einfälle identifiziert wurde + + + +Weib von guter Vernunft … 1 Sam 25,3 + + + +inspirirten Physiognomisten + + + +in littore dt. am Ufer + + + +zweyten Versuchs , Bd. 2 + + + +Geist Davids 1 Sam 25,23–42 + + + +Zweifel + + + +beßer gefallen vgl. + + + +Lex operis das Gesetz bzw. die Bestimmung des Werkes () + + + +per nugas ad seria dt. über Kleinigkeiten zu ernsten Dingen führen; nach dem dekontextualisierten Horazzitat „– – Hae nugae Seria ducent.“ (, 2,451) als Innenmotto der Zweifel und Einfälle + + + +hic Rhodus, hic salta dt. hier ist Rhodus, hier springe (, 203 H.) + + + +Liebe meines Nächsten vgl. + + + +Cl. , vgl. + + + +tollen blinden Wink wohl in einem nicht überlieferten Brief an Claudius + + + +feine Luft in Darmstadt + + + +Euch beide Künstler Herder und + + + +Calcanten Posten Balgtreter, Gehilfe des Organisten + + + +Wunderthier  … micromegas Claudius, letztere Bezeichnung nach + + + +im Gewitter … Hiob 38–42 + + + +Michaelisschen Uebersetzung , zum letzten Mal wegen des bevorstehenden Verkaufs seiner Bibliothek + + + +Penzel , vgl. + + + +Krause + + + +Kanter + + + +Greens + + + +politische Rechnungskunst + + + +Analogon quid etwas Entsprechendes, also wenn Hamann von Penzel oder jemand anderem berichtet hätte, dieser schreibe an einer ‚Kunst des Sehens‘ + + + +granum salis dt. ein Körnchen Salz (s.o.) + + + +Elaboriren meint wohl das Verfassen eigener Texte + + + +spagirisch-hermetisch-palingenetische bezogen auf Alchemie, Okkultismus und Wiedergeburt + + + +Jacob Behm + + + +Pordäge + + + +Beyl. Hamanns gegen sich selbst gerichtete Rezension der Zweifel und Einfälle in , St. 45 vom 3.6.1776 + + + +dieser Anführung „[wir empfehlen] der Muhme Abigail das siebente Kapitel des zweiten Buchs im ersten Bande (S. 650–654.) der göttlichen und wahren Metaphysica durch Johann Pordage […]“ (, St. 45 vom 3.6.1776) + + + +Name Eberhard Vgl. , S. 651: „Ich hatte in meinem Camin ein brennendes Licht / und sahe einen Geist in leiblicher Gestalt mit seiner Kleidung / Bart / Hut / Größe und Gebardung / in welchem allen er einer gewißen Person / Eberhard genannt / so gleich war / daß mirs unmöglich fiel / ihn von der Person selbst zuunterscheiden.“ – Daneben auch eine Anspielung auf . + + + +Schwiegersohn , vgl. + + + +φφo von Sans-Soucy + + + +Capellmeister + + + +gantzen Sache vgl. + + + +Kanter + + + +Lemgoer Bibliothek + + + +neue Ausgabe des Horatzens , wohl nie erschienen; vgl. + + + +Geographie Bände 3 und 4 von Penzels Strabon-Übersetzung, die 1777 erschienen + + + +Hälfte Ihrer Urkunde wohl mit Bezug auf Fortsetzungen von + + + +Verpflanzung nach Weimar + + + +Eberhard den Preis + + + +neue Ausgabe , 2. Auflage + + + +Nicolai + + + +S. S. Sans Souci + + + +Zend Auesta + + + +Erl. + + + +glücklichen Entbindung vgl. + + + +Catalog + + + +Pathchen August Herder + + + +Gevatterin + + + +Hänschen + + + +kl. Magister + + + +alten Freunde Joh. Christ. + + + +Brief Nr. 468 + + +Exegi – exegi monumentum aere perennius, , III 30,1; dt. ich habe ein Denkmal errichtet, dauerhafter als Erz + + + +Beyl. Bei der Beilage handelt es sich um den . + + + +Köstlichkeiten oder Mühseeligkeiten Ps 90,10 + + + +Fleyhen Ordnen + + + +Freund + + + +Mutter vgl. , N II,29f. + + + +Lauson , vgl. + + + +Mann nach der Uhr Anspielung auf + + + +Penzel + + + +Zeitdieben nach dem lat. Sprichwort ‚amici fures temporis‘, dt. Freunde sind Zeitdiebe (wohl auf zurückgehend) + + + +Genio seculi dt. Zeitgeist + + + +taliter qualiter dt. so wie + + + +Perfecit opus … vollendet hat Phidias sein Werk, wenngleich er es nicht verkaufen konnte (, 2,33) + + + +p. 5. no. 79 im + + + +Pindar … zur arrha ; dt. als Pfand + + + +Bruder + + + +Donis dt. Geschenken + + + +piis desideriis … dt. die frommen Wünsche des verstorbenen Freundes + + + +postpapiernes auf gutem Papier gedruckt + + + +Reichard + + + +†feld + + + +Mendelssohn + + + +Ramler, Sulzer und Merian , und + + + +Pucelle d’Orleans + + + +Henriade + + + +Freund + + + +G T R Ohlius , Geheimer Tribunalsrat + + + +Freund + + + +Pentzel …  instar omnium ; dt. anstatt aller + + + +Philantropisten und seinem Philanthropin, vgl. + + + +Kanterschen Buchladen + + + +Apologie des Sokrates , 2. Auflage + + + +tacite dt. stillschweigend + + + +Nothankers , Bd. 3 + + + +Montaigne Montaigne beklagt sein schlechtes Gedächtnis in den Essays, 2. Buch, 17. Hauptstück + + + +apokalyptische Zahl 666 (Offb 13,18), vgl. , Bd. 3, S. 98 + + + +Hintz + + + +Laden bei + + + +Preiß vgl. + + + +Brunnen Trinkkur + + + +huj. huius, d.i. diesen Monats + + + +Sohns + + + +Scarron , vgl. + + + +Brief Nr. 469 + + +Buben August Herder, geboren am 18. August 1776 + + + +Brief HKB 467 + + + +Mutter + + + +Benzler + + + +Kleuker + + + +D. Barkhausen vmtl. + + + +puerperium dt. Niederkunft + + + +Juno Lucina Juno als Geburtshelferin + + + +Freß- u. Laufmagister + + + +Weinstock mit seiner Rebe Joh 15,5 + + + +Konsist. R. u. Sup. Hder Konsistorialrat und Superintendent Herder + + + +Fr. von Beschefer + + + +Claudius + + + +cum pleno titulo mit vollständigem Ehrentitel + + + +Siegmund Flachsland + + + +Leg. R. Göthe Legationsrat + + + +Grafen + + + +aus Darmst. schrieb Herder an Graf Wilhelm Friedrich Ernst zu Schaumburg-Lippe, 24.8.1770 (HBGA, Bd. 1, S. 187f.) + + + +Beischrift u. Beilage wohl ein Wechsel oder Geld Herders, um Hamann davon abzubringen, seine im katalogisierte Bibliothek zu verkaufen + + + +Priester zu Anathoth Jer 32,7–9; vgl. + + + +in Geldsachen … überflüßig durch durch ein Geldgeschenk Friedrich von Hahns, vgl. HBGA, Bd. 11, S. 651 + + + +Ballast … überflüssige Bücher bei der Gelegenheit der Auktion von Lindners Bibliothek zu verkaufen + + + +Tutenkrämer Kleinkaufmänner, Händler mit Spezereien + + + +neul. Couvert vgl. + + + +Hans Michel , vgl. + + + +Mit Sorgen u. mit Grämen p. nach der 2. Strophe von Paul Gerhardts Lied „Befiehl du deine Wege“ + + + +Hans Christoph + + + +Buben … nach dem Bedeutungsunterschied von ‚Bube‘ im Nieder- und Oberdeutschen (ungezogener, lasterhafter Knabe vs. normales männliches Kind), vgl. Adelung, Bd. 1, Sp. 1233, s.v. Bube + + + +Nazir + + + +Pontif. Max. zu Deßau und sein Philanthropin, vgl. + + + +Schwager-Jäger + + + +Ihm + + + +wie ein Ackermann wartet Jak 5,7 + + + +Penzel … Irrung , vgl. + + + +Lemgoer Dreck , vgl. + + + +n. 19 Die Rezensenten-Siglen waren in der Auserlesenen Bibliothek der neuesten deutschen Litteratur Nummern, Penzel schrieb aber unter der Nr. 13, vgl. . + + + +Wilkes verwendete als Pamphletist Zahlen als Siglen. + + + +Thiers 666 nach Offb 13,18 + + + +Lavat. Phys. vgl. Herders Rezension von , Bd. 1 und Bd. 2 in , Bd. 9, S. 191–208 und Bd. 10, S. 335–365, unter der Sigle „666“ + + + +Gesneri isagoge … vgl. Herders Rezension von in , Bd. 9, S. 548–560, unter der Sigle „666“ + + + +Pfenning. Apellation vgl. Herders Rezension von Appellation an den Menschenverstand, gewisse Vorfälle, Schriften und Personen betreffend von Konrad Pfenninger (Hamburg: Bohn 1776) in , Bd. 10, S. 141–152, unter der Sigle „666“ + + + +Reihen über Tönnies vgl. Herders Kurzrezension von in , Bd. 10, S. 365–367, unter der Sigle „666“ + + + +Klaudius + + + +Präsid. + + + +Gewerb als einer der drei Oberlandkommissare + + + +Irrung vgl. Claudius’ Brief an Herder vom 10. August 1776 (Jessen (Hg.): Claudius: Briefe an Freunde, Nr. 145), in dem es heißt: „die Luft dahier conveniert mir nicht“?!? + + + +ersten Mitgliede der Commißion Landkammerrat Karl Valentin Eymes ?!? + + + +Lilie auf dem Felde Mt 6,28 + + + +Pathen u. Ihre Gevatterin August Herder und + + + +fuimus Troes! dt. wir sind Troer gewesen (, 2,325) + + + +Urk. Die Fortsetzungen von Herders Aeltester Urkunde des Menschengeschlechts; nach dem 4. Teil erschienen keine weiteren Bände mehr. + + + +Merkur … Hutten Herders Beitrag über Ulrich von Hutten im Teutschen Merkur + + + +Kleuker + + + +Menschlicher Versuch … + + + +gehöfelt in den Hofdienst aufgenommen werden + + + +Göttingscher Theol. Philos. Polyhistorie Kleuker studierte von 1770 bis 1773 in Göttingen + + + +Lavat. + + + +Ihr Bild zu so guter Stunde kam das Hamann-Porträt in den Physiognomischen Fragmenten, vgl. + + + +soll auch drinn seyn vgl. + + + +Schatten … auch unsre Hamann wird sie später erhalten, vgl. + + + +näht mit eigner Hand vgl. + + + +Eberh. Preisschr. + + + +Sulzers Hypoth. Sulzers Hypothese + + + +Journal lit. dedié au Roi + + + +hier in Bückeburg, vor der Abreise nach Weimar + + + +Brief Nr. 470 + + +August August Herder + + + +Flußfieber „Febris catarrhalis, ein nachlaßendes Fieber, welches sich mit Flüssen auf der Brust vereinigt. Man macht einen Unterschied unter ein gutartigen [Catarrh] und bösartigem Flußfieber.“, vgl. Krünitz, Tl. 14, S. 420 + + + +Auch eine Philos. + + + +Hänschen + + + +schwerhaltiger Brief HKB 469 + + + +Schwester + + + +Quid proquos dt. Gegenleistung + + + +Compere Matthieu , nicht überliefert + + + +Luft … Darmstädtern vgl. und + + + +Beyl. vgl. die Abschriften der Briefe an die Generaladministration im Anhang + + + +Catalogi + + + +Lindnerschen + + + +Winkelmanns + + + +Guasco de l’usage des Statues + + + +Griechen , vgl. den Biga-Eintrag dazu + + + +fl. … gl. Gulden, Goldmünze, hier aber vmtl. 1 polnischer Gulden, eine Silbermünze, entsprach 30 Groschen oder weniger; Groschen (Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch) + + + +Le Fort + + + +Lettre perdue + + + +Gener. Adm. Wohl Hamanns Brief an die Generaladministration, 18.8.1776 (Original nicht überliefert, vgl. die Abschrift ; möglicherweise hatte Hamann seine Bücher auch dort angeboten, um zu einer Reise nach Berlin Gelegenheit zu haben (und weiter nach Weimar kommen zu können), s.u. und s.o. + + + +Brief HKB 469 + + + +Magd … Hausmutter Magd nicht ermittelt; + + + +China Die chininhaltige Chinarinde wurde normalerweise zur Fiebersenkung verwendet. + + + +Rhabarber Chinesischer Rhabarber wurde lange Zeit als Heilmittel eingesetzt, vgl. Krünitz, s.v. Wassersucht + + + +Materialisten Händler mit Material-Waren, d.h. „rohe und seltene Waaren aus dem Mineral- und Pflanzenreiche, so wie sie in den Küchen, Apotheken, von den Färbern, Mahlern u.s.f. weiter verarbeitet werden; wohin die Spezereyen, Gewürze, rohe Farbenkörper u.s.f. gehören“ (Adelung, Bd. 3, Sp. 111, s.v. Material-Waare) + + + +Direction + + + +Sohn + + + +Schwestern und + + + +Brief nach Berl. s.o. + + + +HE Dir. + + + +Lauson + + + +Gen. Adm. + + + +Chef Mr. de la Haye de Launay + + + +von meinen … Büchern aus dem + + + +letzte wohl das Entlassungsgesuch + + + +Terminus für die Auktion von Lindners Bibliothek, wofür Hamann den erstellte + + + +Hofraths + + + +Clerici u Hammondi wohl Biga 17/3: „Id. ex ed. Hammondi et Clerici, Tom. I. II. Franc. 714“ + + + +Die Socinianer mglw. Biga 37/321: „F. Socini ad Amicos Epistolae, Rac. 618.“ + + + +Ihr euch meines Trübsals angenommen zu Herders Hypothek, um Hamann vom Verkauf seiner Bücher abzubringen, vgl. + + + +nicht daß ich…  Phil 4,17 + + + +arrham dt. Pfand + + + +Netzchen über der Karte vgl. + + + +Gevatterin + + + +„ein süßer Geruch … Phil 4,18 + + + +alles übrige vgl. + + + +Fictio Juris Ihres Condominii juristische Fiktion des gemeinsamen Besitzes + + + +Oberprediger Crichton + + + +Prediger Lefort + + + +Penzel + + + +politische Kannengießerey politisierender Schwätzer, nach , vgl. + + + +sub tutela dt. unter der Obhut + + + +Waßersucht … kalten Brand die Gebrechen Lindners, vgl. etwa + + + +neue Apologie (wohl den ersten Band der 2. Auflage) + + + +freymüthigen Briefen nicht ausgeführter Plan; vgl. unten + + + +intabescantque relicta! dt. mögen sie [die Tyrannen] die Tugend sehen und über ihren Verlust sich verzehren, , 3,38 (ganz: virtutem videant intabescantque relicta) + + + +Catalogum + + + +Freundschaft dießeits und jenseits dem Grabe eine Reflexion auf Lindners letzten Wunsch, vgl. + + + +Neopseudo Socratismum + + + +Lemgoer Bibliothek , vgl. + + + +Penzel + + + +No 13. vgl. zu + + + +Kanters Buchladen + + + +Landesherrn + + + +Kant + + + +Stark + + + +Prof. Kreutzfeld , Nachfolger Lindners als Professor der Poesie + + + +Prof. de cap a pied dt. Professor von Kopf bis Sohle + + + +2ten Theil Ihrer Urkunde , vgl. + + + +Disputation … de fictionibus nicht ermittelt + + + +Pentzel + + + +deductis deducendis dt. nach Abzug der Kosten + + + +Spangenbergschen Leben des Zinzendorfs + + + +dritte meiner Freunde + + + +politischen Arithmetik + + + +Green’s und Kanters und + + + +Kirchen R. Buchholtz + + + +Preiß über die Urkräfte der Seele Preisfrage der Berliner Akademie + + + +welsche Uebungen im Ariost Italienisch-Übungen mit + + + +Wittwe B. + + + +Uebersetzung von + + + +abmaceriret ausgelaugt, abgezehrt + + + +gr. griechischen + + + +Stockm. Hause + + + +Pertinenzien vgl. Adelung, Bd. 3, Sp. 694, s.v. Pertinenzien: „was zu einem Dinge, als ein wesentlicher Theil gehöret, das Zubehör; besonders von solchen Theilen eines Gutes, Hauses, oder andern unbeweglichen Dinges.“ + + + +Justini Opera + + + +Irenaeus + + + +Epiphanius + + + +Stobaeus + + + +Saluianus et Vincentius + + + +Le Moine Varia sacra + + + +Irenaei Fragmenta + + + +Patres Kirchenväter + + + +Lutheri Colloquia + + + +Cherbury + + + +Campanellae Philosophia + + + +Secr. Arndt , als Gouvernementssekretär in St. Petersburg + + + +Journal + + + +Uebersetzung … + + + +Hartknoch + + + +Lenz + + + +Bruder folgte im März 1776 Goethe nach Weimar, wird aber im Dezember desselben Jahres ausgewiesen. + + + +Pathen August Herder + + + +Wandsbeckerin + + + +fruchtbarer Weinstock … Ps 128,3–5 + + + +Claudius + + + +halbschlächtig unentschieden, schwankend + + + +Bode + + + +gesetzmäßig als in Pr. Preußen ?!? + + + +Bauermädchen + + + +Vater + + + +Bruders + + + +Leiden und Anis vgl. die im Biga-Katalog 201/17 aufgeführte Schrift Leiden und Ana des seel. Prof. Mannah (und zu ); wohl auch im Zusammenhang der oben erwähnten Schrift + + + +Tantum … dt. So weit die, verzeihen Sie, Träume eines Kranken (, 7) + + + +schlimmer Tag 16. Oktober, Hintergrund nicht ermittelt + + + +Tutterpapper vgl. + + + +Lehnchen + + +Brief Nr. 470 Anhang + + +Hartknoch + + + +Fortsetzung vmtl. , Tl. 4 (Bd. 2) + + + +Kreutzfeld , vgl. + + + +Hintz erhaltene , vgl. + + + +Arrha dt. Pfand; gemeint ist Herders Hypothek, um Hamann vom Verkauf seiner Bücher abzubringen, die Hamann annahm, aber nicht auszuweiten bat, vgl. . + + + +zur Übersetzung der Schreiben vgl. Fink-Langois: J. G. Hamanns französische Schriften übersetzt und erläutert, S. 230–237; außerdem Hofbauer: Regié und Regime der begeisterten Zunge, S. 62–64 + + + +interprete bei der + + + +deduction de 5 Ecus vgl. + + + +Copiste im Zusammenhang von Hamanns Kopistentätigkeit für , vgl. + + + +ROI + + + +enfans zu Hamanns Sorgen um die Vernachlässigung seiner Kinder vgl. + + + +Catalogue + + + +Ami + + + +consomtion … vgl. + + + +terme zum Termin der Auktion vgl. + + + +diable … grand vent Hi 1,6–19 + + + +grand vent … melange d’insectes … plages d’Egypte 2 Mo 10,14 und 19; gemeint sind wohl die französischen Finanzverwalter der Generaladministration. + + + +assis sur les cendres … Hi 2,8 + + + +jadis auxiliaire du Capitole nach den kapitolinischen Gänsen, welche nach , V,47 die Römer vor den eindringenden Galliern durch ihr Geschnatter warnten + + + +bel ouvrage de Penelope mglw. Anspielung auf die 1748 in Berlin gedruckte Schrift + + + +QUANTUS ARTIFEX PEREO! nach dem Ausspruch des sterbenden Nero („qualis artifex pereo!“ – dt. „Was für ein Künstler geht mit mir zugrunde!“), nach , 49,1 + + + +Quinquennium Jahrfünft, wohl mit Bezug auf die ersten fünf Regierungsjahre Neros, die bei , 5,2 als erfolgreich beschrieben werden + + + +Traductions Panglosses nach dem Philosophen in ; zugleich Wortspiel mit ‚panglosses‘ im Sinne von panartige Zungen + + + +Anti-Machiavel + + + +nôce de Cane Joh 2,1–10 + + + +bon vin vgl. , N II,187/15: „Jedermann giebt zuerst guten Wein, und wenn die Gäste trunken worden, alsdenn den geringern.“ + + + +pendards d’ancetres wohl auch Anspielung auf den biblischen Hamann Est 7,10 + + + +vice cotis cruentae dt. gleich einem blutigen Wetzstein; vgl. , 304 wo Horaz sich vornimmt, nicht selber zu dichten, aber als Wetzstein das Eisen anderer Dichter zu schärfen („ergo fungar vice cotis“); zu „cote cruenta“ (, 2,8,16) vgl. auch , N III,75/31. + + + +pierre à aiguiser le rasoir nach der Tätigkeit von Hamanns Vater als Bader + + + +Manceaux, Normands et Gascons wohl Anspielung auf die französischstämmigen Mitglieder der Generaladministration + + + +l’Art Royal + + + +Memoires secrets … Anspielung auf den Titel , eine Satire auf Ludwig XV. + + + +philosophique et poetique Einsprengsel des fiktiven Titels nach + + + +Et ad haec quis dt. und wer ist dazu geeignet? 2 Kor 2,16 + + + +Lettre du 2 Fevr . 72 nicht überliefert; wohl Gesuche Hamanns, um an die freigewordene Licenratstelle im gelangen, vgl. + + + +les brochures und + + + +Brief Nr. 470a + + +Wandsbecks Wohnort vor dem Umzug nach Darmstadt im April 1776; zu der neuen Situation vgl. + + + +wo Mandeln wachsen Darmstadt + + + +Pathin + + + +vierzehn Zeilen Brief nicht überliefert + + + +Mann , Brief nicht überliefert + + + +deckt auf und deckt zu nach Spr 10,12 + + + +Freund Hain nach dem Titelkupfer des Knochenmanns mit Hippe in + + + +OberlandCommißarius neuer Titel von + + + +Booksbeutel Behinderung + + + +Cnaster billige Sorte Tabak + + + +Rheinwein Claudius’ „Rheinweinlied“ erschien zuerst Ende 1775 im Vossischen Musenalmanach auf das Jahr 1776, S. 147f. + + + +Abieser Ri 8,2 + + + +Uebersetzer-Kahnchen … Charons Meint wohl Hamanns Übersetzerdienste bei der ; Charon ist eine Chiffre für seine mühselige Arbeit dort, vgl. und N III,333/28. + + + +oder Compere Bodens Silberflotten nach , Übersetzer des Tristram Shandy + + + +Laute Hamanns Lehrer war + + + +Landsmanns Braut die Frau von + + + +Raphael … des Propheten Elisa Saltz Tobias 6,9 u. 2. Könige 2,18–22 + + + +Dito’s beym Mondschein nach dem Gedicht in , I/II, S. 173–176; vgl. auch , N IV,386/7 + + + +Fitzliputzli Kinderschreckfigur, wohl nach dem atzekischen Götzen, vgl. etwa Geschichte der verschiedenen Völker des Erdbodens (Bd. 5, Hof, Leipzig 1777), S. 151. + + + +Pathin + + + +Schwestern + + + +Brief Nr. 471 + + +gros comme le bras dt. lang wie ein Arm + + + +Penzel + + + +die Sache s. u. + + + +genuino – ab ouo Lies „gemino“, nach , 147 „nec gemino bellum Troianum orditur ab ovo“, dt. „er beginnt nicht den Trojanischen Krieg mit dem Zwillingsei“ + + + +A u. E von + + + +Kanterschen + + + +fl. Gulden, Goldmünze, hier aber vmtl. 1 polnischer Gulden, eine Silbermünze, entsprach 30 Groschen oder weniger. + + + +Verfaßer zu schreiben Briefwechsel mit nicht überliefert + + + +Briefwechsel mit HE Bode + + + +rth Reichstaler, eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze, entspricht 24 Groschen (Groschen: Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch) + + + +Claudius + + + +Lindner + + + +Hartknochs + + + +alterum tantum dt. doppelt soviel + + + +andere hiesige Buchladen + + + +g gl. gute Groschen (Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch) + + + +Verf. Briefe nicht überliefert + + + +Commissionaire en chef der von den Erben Lindners bestellte Vollstrecker + + + +Lauson + + + +Auction die Auktion von Lindners Büchern ab dem 9. September 1776, für die Hamann den erstellte + + + +jüngste Bruder + + + +Catalog + + + +16 p erst den praeterito, d. h. vergangenen Monats, 16. Oktober 1776; nicht überliefert + + + +31 ej. ejus, d. h. diesen Monats, also wohl am 31. Okotber 1776 + + + +summum Ius dt. Recht auf die Spitze getrieben, wird Unrecht (, 1,10,33) + + + +laesio enormis dt. übermäßige Schädigung + + + +Eyern … Aepfeln 1,3,6f. + + + +Schmidlinschen Catholicons + + + + +Brief Nr. 472 + + +Schreiben praeterito, d. h. vergangenen Monats, 16. Oktober 1776; nicht überliefert; vgl. + + + +ej. ejus, d. h. diesen Monats, also wohl am 31. Oktober 1776 + + + +caput mortuum wertloser Rückstand bei chemischen Prozessen + + + +Hausmutter + + + +maiora lacrymis dt. größere Sorge als nur eine zu Tränen bewegende + + + +letzten nicht ermittelt + + + +Catholicon , vgl. HKB 471 + + + +Auerswald + + + +13 fl 16 gl. fl.: Gulden, Goldmünze, hier aber vmtl. 1 polnischer Gulden, eine Silbermünze, entsprach 30 Groschen oder weniger; gl.: Groschen (Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch) + + + +Fabricii Bibl. Graec. + + + +rth Reichstaler, eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze, entspricht 24 Silbergroschen (Groschen: Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch). + + + +ggl. in Louisdor Guter Groschen in Frz. Goldmünze, entspricht ca. 5 Talern bzw. 9 Gulden. + + + +Commissaire en Chef der von den Erben Lindners bestellte Vollstrecker + + + +Penzel + + + +Verleger + + + +Strabo + + + +Einlage … Mama nicht ermittelt; + + + +Fabricium + + + +Oberhofprediger … Petrinum nach Mitau ans Gymnasium Academia Petrina + + + +Hofrath wohl + + + +moliminibus dt. Beschwerlichkeiten + + + +Vale et faue dt. lebe wohl und sei mir gewogen + + + +Brief Nr. 473 + + +alle Beide die Krankheit von Hamann und im Herbst 1776 + + + +Bruder + + + +Bückeburg vor dem Umzug nach Weimar + + + +Man + + + +Einl. nicht ermittelt + + + +Brief Nr. 474 + + +Fiat voluntas TVA! dt. dein Wille geschehe! (Mt 6,10) + + + +vollendete Mutter + + + +Frau + + + +Schwester im Apoll … Im Vossischen Musenalmanach auf das Jahr 1777, S. 37 und 133 sind Reichardts Vertonungen der Lieder „Aufmunterung zur Freude“ und Claudius’ „Morgenlied eines Bauern“ abgedruckt; ebd., S. 100 Juliana Bendas Vertonung des Liedes „Dora“. + + + +Curialien pro praeterito et futuro dt. Anredeformeln für Vergangenes und Künftiges + + + +Hündin vom Nil nach „ut canis e Nilo“, dt. wie ein Hund aus dem Nil; ägyptische Hunde sollen nach , 15,12 nur im schnellen Laufen aus dem Nil lecken. + + + +Briefes HKB 461 + + + +eandem chordam dt. dieselbe Saite + + + +am alten Graben Wohnort seit 1770, in der Nähe des Lizent + + + +Quovsque tandem dt. wie lange noch? (, 1,1) + + + +hartes P … weiche B in Königsberg und (vgl. ), der um Hilfe gebeten wurde, um Penzel vom Militärdienst zu befreien. + + + +Mann im Monde + + + +harmonia praestabilita die von Gott im Voraus festgelegte Harmonie der Dinge nach der Monadologie von + + + +Friedrichsdors Friedrich d’or, Goldmünze benannt nach ; entspricht 5 Reichstalern (eine im ganzen deutschsprachigen Raum übliche Silbermünze). + + + +Mäßig geschwind Anspielung auf Allegro moderato + + + +Kreutzfeld als Literaturtheoretiker und als Befürworter Penzels + + + +Johannes Turicensis in Zürich + + + +Recensent die Rezension von in , Bd. 29, S. 379–414 + + + +coup d’oeil dt. flüchtiger Blick + + + +Capelle wo Silber und Gold vom Blei geschieden werden + + + +dasige Academie hatte an geschrieben und eine abschlägige Antwort bekommen, vgl. . So übernahm es die Berliner Akademie der Wissenschaften, Bernouillis Petition zu unterstützen und Penzel vom Militärdienst zu befreien. + + + +Orest Penzel verfolgte, wie den Muttermörder Orest die Furien, seine Entscheidung, sich anwerben zu lassen. + + + +kreyßende Riesengebürge Mäuse auf , 139 zurückgehende Redensart („Parturient montes, nascetur ridiculus mus“, dt. der Berg kreißte und gebar eine lächerliche Maus) + + + +Canonicus Pauw + + + +Recherches philosophiques sur l’Allemagne nicht ermittelt; wohl fingierter Titel in Anlehnung an andere Schriften de Pauws + + + +Nicolai den Lindnerschen Catalogum , vgl. + + + +Flußfieber „Febris catarrhalis, ein nachlaßendes Fieber, welches sich mit Flüssen auf der Brust vereinigt. Man macht einen Unterschied unter ein gutartigen [Catarrh] und bösartigem Flußfieber.“, vgl. Krünitz, Tl. 14, S. 420 + + + +Quartanfieber viertägig wiederkehrendes Fieber, vgl. Krünitz, s.v. Quartan: „viertägig, als Quartanfieber, ein Fieber, welches sich jederzeit am vierten Tage wieder einstellt, nähmlich den ersten Fiebertag immer wieder mitgerechnet, so daß also zwischen 2 Fieberanfällen 2 gute Tage gezählt werden.“ + + + +Hausmutter + + + +Recidive Rückfälle + + + +Claudius … und seiner Frau und + + + +feine Luft in Darmstadt, vgl. + + + +Beyträgen Von Claudius erschienen im Vossischen Musenalmanach auf das Jahr 1777, S. 135–137 Morgenlied eines Bauermanns (vgl. Musenalm) und S. 151f. Wächter und Burgermeister; zu letzterem vgl. den „Nachhelf eines Vokativs“ in , HHE 5, S. 279. + + + +Sie ist ein … aus dem „Morgenlied eines Bauermanns“ im Vossischen Musenalmanach auf das Jahr 1777, S. 135 + + + +Dein Brunn … Spr 5,18; Hamann interpoliert jedoch „Werk“ anstatt „Frau“ + + + +Brief Nr. 475 + + +Εχαρην δε … Phil 4,10 u. 17 + + + +Daniel Seuberlich’s … Almanach + + + +Penzels + + + +Recension , für die Penzel zur Zeit arbeitete; Jg. nicht überliefert + + + +malcontenten Nörgler, auch als typisierte Bühnenfigur + + + +Verkauf vgl. Hamanns Übersendung des und die Absichtserklärung zum Verkauf seiner Bibliothek in HKB 468 + + + +Gevatter Brief von , HKB 469 + + + +arrham dt. Pfand + + + +Recidiv Rückfall + + + +Hausmutter + + + +Eberhards Apologie des Sokrates + + + +Preisschrift + + + +huj. huius, d.i. diesen Monats + + + +Tochter + + + +Freunde wohl + + + +Leibnitzens Theodicée + + + +harmoniam praestabilitam die von Gott im Voraus festgelegte Harmonie der Dinge nach der Monadologie von + + + +Cartesii + + + +Philanthropino und sein Philanthropin + + + +manum de tabula! dt. „Hand vom Bild!“ (im Sinne von: nicht weiter anrühren, nach , XXXV,36,80) + + + +authentique Althertum nicht ermittelt, mglw. + + + +Bernoulli + + + +Brief Nr. 476 + + +Farao für die Könige + + + +Analogien  + + + +Reisen der Tugend + + + +Freundschaften + + + +Biographien der Sachsen + + + +harmonische Mythologie + + + +Erbauungsstunden + + + +Predigten … + + + +Koran … + + + +Geschichte der Glückl. + + + +Gallerie der schönen Seelen + + + +Wanderungen der Philosophen und Dichter + + + +Warum ist der … + + + +Simon! … + + + +Lavaters Bluttheologia + + + +Zufällige Gedanken … + + + +Man muß auch … + + + +Gray’s Gedichte (Übersetzung 1776) + + + +Theorie du Paradoxe + + + +Lettres + + + +Rep. aux Doct. Mod. + + + +Histoire des Jesuites + + + + Journal de politique et Litterature + + + +Geschichte der Römischen Revolutionen + + + +Pack , vgl. + + + +Shak. + + + +Brief Nr. 477 + + +Antwort nicht überliefert; Antwort auf HKB 474 (eine Antwort Reichardts auf HKB 461 war zuvor ausgeblieben) + + + +Licent-Buchhalters Hamann war bloß Übersetzer bzw. zeitweilig Sekretär bei der + + + +Kreutzfeld + + + +entre chien et loup dt. in der Dämmerung + + + +Penzel + + + +ältesten Tochter + + + +Mignon Günstling/Liebling; nicht ermittelt + + + +communionem bonorum dt. Gütergemeinschaft + + + +Don Quixote nach + + + +Eli 1 Sam 1,14 + + + +ersten Cammerdiener … Im apokryphen 3. Buch Esra, Kap. 3 geht es um den Wettstreit der Kammerdiener des Königs Dareios, und darum, was das Stärkste ist: der Wein, der König, die Weiber oder die Wahrheit; der erste Kammerdiener schreibt auf einen Zettel: „Der Wein ist am mächtigsten.“ (3 Esr 3,10) + + + +Königs Samuel lies: Worte des Königs Lamuel, die ihn seine Mutter lehrte (Spr 31,1) + + + +Prov. XXXI. v. 6. 7. Spr 31,6: „Gebt Bier denen, die am Umkommen sind, und Wein den betrübten Seelen, dass sie trinken und ihres Elends vergessen und ihres Unglücks nicht mehr gedenken.“ + + + +Optimus Maximus dt. der beste, größte (Jupiter) + + + +P. Penzel + + + +christliche Liebe vgl. Mk 12,33, Eph 5,28 und + + + +Blohm + + + +Magnier + + + +gedruckten Documenten Hamann thematisierte seine finanzielle Situation und die Gehaltskürzung verschiedentlich in seinen Schriften, vgl. etwa das „Tableau de mes Finances“ in , N II,309 + + + +rth Reichstaler, eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze, entspricht 24 Silbergroschen (Groschen: Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch). + + + +Garde-Magazin Packhofverwalter + + + +Voyen Geldern Biergelder, d.h. zusätzliche Einkünfte am Zoll + + + +Emoluments regelmäßige, aber in der Höhe schwankende Einnahme + + + +Gen. Adm. an die vgl. + + + +Teufel vgl. + + + +licentiam poeticam dichterische Freiheit ( 2,4,3) + + + +drey Briefe Neben den beiden kürzlich verfassten Briefen an die Generaladministration (vgl. und ) ist als dritter vermutlich das Gesuch um die Licentratsteller Heusingers von 1772 gemeint, vgl. . + + + +Director + + + +mit eigener Hand Als Sekretär der Provinzialdirektion musste Hamann seinen eigenen Antrag abschreiben, vgl. . + + + +Secretaire-Interprete … dt. Herr Hamann, Sekretär und Übersetzer dieser Direktion, ersucht lebhaft um diese Stelle + + + +par la voye … dt. auf dem Wege eines Postskriptums + + + +P. + + + +Mosaischen Rechte 5 Mo 24,5 + + + +Braut mit 12000 rth vmtl. + + + +Antwort s.o. + + + +alten Freundes und würdigen Reichardt + + + +Claudius + + + +sonderliches Wesen vgl. + + + +Morgenliede von Reichardt im Vossischen Musenalmanach vertont, vgl. zu + + + +ätherischen Bebungen [Vibrato am Clavichord] … cartesianische Wirbel [in der demokritischen Überlieferung] Reichardt berichtet in seinen Lebenserinnerungen: „Bei Claudius machte ich zuerst die Erfahrung, daß man auf einem gänzlich verstimmten Instrumente mit Wohlgefallen und ungestört musizieren kann, sobald man davon zum Voraus unterrichtet ist; während man über einen unerwartet anklingenden falschen Ton im übrigens wohlgestimmten Instrumente empfindlich zusammenfährt. Des Dichters schlechtes, kaum halbbesaitetes Klavier war fast immer verstimmt und doch sangen und spielten wir oft mit wahrer Freude stundenlang zusammen. Damals kam mir zuerst der Gedanke, daß die eigentliche Kunst der Musik wohl in dem Bewußtwerden des innern geheimen Kalküls der Seele bestehe, der ununterbrochen in ihr, den übrigen unbewußt, fortgeht. Bach wollte das nie zugestehen, aber Cartesius und ... Leibniz haben denselben Gedanken ausgesprochen.“ [Henkel-Kommentar einfach löschen? zu interpretativ und wenig zielführend?!? – cartesianische Wirbel Kommentieren? vgl. Pierer III,717: „Cartesianische Wirbel, Hypothese, von Descartes ausgebildet, um die Planeten- u. Trabantenbewegungen um Sonne u. Planeten, bes. die Übereinstimmung der Richtung der Bahnen derselben, zu erklären, indem er eine höchst feine Materie in den Himmelsräumen annahm, die sich um jene Körper wie um einen Mittelpunkt bewegte u. nun die untergeordneten Körper mit sich fortriß u. umtrieb.“] + + + +pr. und pass. Praeterito und passim: gemeint ist wohl im vorherigen Monat und allenthalben; bezieht sich wohl auf nicht überlieferte Briefe von . – Die Nr. 1 von Claudius’ „Görgeliana“, erschienen zuerst in Nr. 1 der Hessen-Darmstädtischen privilegirten Landzeitung (1.1.1777), hat Hamann aber erst später erreicht (vgl. ). + + + +Salomo , nach + + + +nolens volens dt. nichtwollend wollend + + + +wahren Schöpfer Ihres zeitlichen Glücks gemeint ist wohl die potenzierte Harmonie von Claudius’ Dichtung und Reichardts Musik + + + +dritten Mit dem dritten Kammerdiener in deren Wettstreit im apogryphen 3. Buch Esra, Kap. 3–4 (s.o.), der für die Macht der Frauen und der Wahrheit eintritt; ebd., Kap. 3., V. 13 wird er mit Serubabel identifiziert, der auch in Esra 3,2 u.ö. auftritt. + + + +Der Wein … 3. Buch Esra, Kap. 4, V. 31–40 + + + +Juliane + + + +zolllustigen Sünder Hamann selbst; wohl eine Reaktion auf eine Lobrede auf Hamann in Reichardts Antwortschreiben + + + +Operations-Plan für das Gesuch um die Licentratsstelle von , vgl. + + + +Maupertuisischem Grundsatze wohl das Prinzip der kleinsten Wirkung nach + + + +Leiden und Meiden Anspielung auf die Maxime des : ἀνέχου και ἀπέχου, sustine et abstine, dt. leide und meide (überliefert bei Gell. 17,19,6) + + + +Newtons + + + +Papa Benda Vater von , wohl im Oktober 1756 + + + +M. nicht ermittelt + + + +Brief Nr. 478 + + +Bericht nicht überliefert; wohl ein umständlicher Bericht Hamanns über die Auktion von Johann Gotthelf Lindners Bibliothek und deren finanzielle Implikationen, vgl. + + + +velut aegri somnia dt. wie Träume von Kranken (, 7) + + + +seel. Freundes + + + +fl. Gulden, Goldmünze, hier aber vmtl. 1 polnischer Gulden, eine Silbermünze, entsprach 30 Groschen oder weniger. + + + +Catholicon + + + +Brief HKB 472 + + + +Commissaire en Chef vgl. + + + +Praenumeranten + + + +opus supererogationis dt. Werk über das verlangte Maß hinaus + + + +Mercurialien Kosten + + + +Bibliotheca Graeca + + + +18 pr. praeterito (vergangenen Monats), also wohl 18. Dezember 1776 + + + +Frau Consistorialräthin + + + +Niece wohl die Tochter der namentlich nicht bekannten Schwester Lindners (vgl. ) und George Steinkopfs + + + +Ohlius + + + +Candidaten nicht ermittelt, mglw. + + + +HE Nicolai , vgl. + + + +Almanach + + + +jungen Kaufmann nicht ermittelt + + + +HE Klopstock + + + +Werther Fieber + + + +Grays Gedichte (Übersetzung) + + + +Hofrath + + + +Hausmutterchen + + + + Catholicon , vgl. + + + +Brief Nr. 479 + + +Meine Abreise aus Bückeburg nach Weimar im September 1776 + + + +Grafen + + + +Kinde von 4. Wochen August Herder + + + +Gleim + + + +Lied „Eins ist noth … verfasst von Johann Heinrich Schröder (1666–1699) + + + +Frauen Bruder + + + +Präsident des Oberkonsistor. + + + +Herzog + + + +Göthe + + + +Wieland + + + +Merkurfabrik + + + +Frau + + + +Mutter + + + +Paulus … Apg 28,5 + + + +Krümme Verwicklung, Winkelzug, vgl. DWB, s.v. krümme + + + +HE. Vikar + + + +Anzugspredigt Einzugspredigt + + + +Königstag Dreikönigstag (Epiphanias), 6.1.1777 + + + +jungen Herzogin + + + +Wiel. + + + +Nichtverkauf ihrer Bücher hörte vgl. + + + +Commiß. R. Klaudius + + + +Catalog + + + +Brief HKB 470 + + + +Genesen Sie ganz vgl. + + + +Berlinschen Sturmleitern Hamanns Briefe an die Generaladministration, die er im vorherigen Brief an Herder mitschickte (vgl. , dazu ) + + + +Anti Eberhardschen Geburten Hamanns projektierte (und Projekt gebliebene) Schrift gegen , vgl. + + + +Preisschrift + + + +Nikolai + + + +Allgem. Dreckbibl … in Nicolais Rezension von in , Bd. 29, S. 411 + + + +Allmanach von Volksliedern + + + +meine Gerichte Herders geplante Ausgabe der Volkslieder + + + +Virgils Harpye , 3,225–228 + + + +Antritt in Liefland als Domprediger in Riga 1764/65 + + + +Präsident Lynker + + + +Rekt. der Domschule + + + +Hartkn. + + + +Schriften Postells zu einer Liste der in der ehemaligen Weimarer Fürstlichen Bibliothek sich befindlichen Bände der Schriften von vgl. HBGA, Bd. 12, S. 21 + + + +Geiler von Kaisersberg ; zu den in der Fürstlichen Bibliothek damals sich befindlichen Bänden vgl. ebd. + + + +absit invidia verbo möge frei von Neid die Rede sein, , IX,19,15 + + + +Hutten + + + +Kopernikus + + + +Philosophei u. Schwärmerei … + + + +Dahlberg + + + +Sorbonnenmauer wie die Pariser Universität + + + +Kaufmann + + + +jungen Rußen Chunstoff, vgl. + + + +kranken Schwager + + + +Lavaters + + + +Ihr Pathe August Herder + + + +Neumann + + + +angetreten mit der Homilie des Gleichnisses vom Gastmahl des Königs, vgl. SWS XXXI,433–449 + + + +Brief Nr. 480 + + +Mutter + + + +Ainsi soit-il dt. so sei es (Amen) + + + +Quartanfieber viertägig wiederkehrendes Fieber, vgl. Krünitz, s.v. Quartan: „viertägig, als Quartanfieber, ein Fieber, welches sich jederzeit am vierten Tage wieder einstellt, nähmlich den ersten Fiebertag immer wieder mitgerechnet, so daß also zwischen 2 Fieberanfällen 2 gute Tage gezählt werden.“ + + + +leibl. Bruder + + + +termino der Auction dem Termin der Versteigerung von Lindners Bibliothek, vgl. + + + +lusus naturae dt. Spiel der Natur + + + +HE Lentz + + + +Mutter Hausmutter, + + + +heutigen Krönungstag Am 18. Januar wurde in Preußen das Krönungsfest begangen, zurückgehend auf die Krönung Friedrichs I. 1701 in Königsberg. + + + +Fersenpunct auch Nadir, Gegenstück zum Zenith; gemeint ist wohl ein Sinken der Fieberkurve + + + +Msta Dona und Xenia Manuskripte, Geschenke und Gastgeschenke; gemeint ist wohl Hamanns Bibliothek, die er zuvor im erfasste + + + +Pfründe wegen in Schwaben wohl nach dem fingierten Autor der Beylage zun Denkwürdigkeiten des seligen Sokrates + + + +erhielt ich den 6 des Herbstmonaths HKB 469 + + + +Pfarrer … Joseph Gedeon der fingierte Autor von ; Hamann hielt Herder für den Autor (vgl. ), mglw. wegen dessen Aufsatz über Philosophei und Schwärmerei + + + +pias fraudes frommen Betrügereien, nach , 9,711 + + + +arrham dt. Pfand + + + +Penzel + + + +15 Oct. a. p. anno praeterito, vorigen Jahres (15.10.1776), nicht überliefert + + + +C. R. Kritings Bedienten des Bedienten von + + + +ältesten Urkunde + + + +Prof. Poeseos , vgl. + + + +Heinrich Sch.. + + + +Zend-Avesta + + + +Verf. im Sinne von Übersetzer: + + + +zweyte Stück … Urtheile , Bd. 1, St. 2 (1776) + + + +Betrachtungen … + + + +Briefe … + + + +An einen deutschen Kammerpräsidenten … + + + +Andersons Geschichte … , Bd. 4 + + + +hierophantischer Maculatur … + + + +Hierophant … , mittlerweile Gymnasialprofessor in Mitau + + + +herzogl. Profeßor à la Gigue wohl im Sinne von nach der Pfeife Peter von Birons tanzen + + + +Vettius Epagathus der fingierte Autor von + + + +Kgl. Pr. Licent-Packhaus Inspektor Hamanns Prospekt auf die Licenratsstelle von (vgl. ), die aber noch nicht sicher ist + + + +ungezogenen Pathen August Herder + + + +Patriarchen + + + +Patriarchin + + + +Ungenannten Antwort + + + +mensis … dt. desselben Monats im vorherigen Jahr. Wieland stellte im Januar-Heft des Teutschen Merkur (1. Vierteljahr 1776, S. 82) die Frage zu den Bemühungen der kaltblütigen Philosophen wider den Enthusiasmus und die Schwärmerei und löste damit den so genannten Schwärmerei-Streit aus, zu dem sich später u.a. Kant und Lessing äußerten. + + + +Adelgunda Der Namenstag war wichtig für Hamann wegen der Auslieferung und des Empfangs des Versuchs einer Sibylle über die Ehe zwei Jahre zuvor, vgl. + + + +Evoe Jubelruf bei Bacchusfesten + + + +Crispus + + + +Briefen von beyden respectiven Gevattern von Herder (HKB 479) und Claudius (nicht überliefert) + + + +Einlage vgl. HBGA, Bd. 4, S. 28f. + + + +Joseph Gedeon s.o. + + + +Weimar wie Riga vgl. + + + +Lindner Virbius ein zweiter (gemeint ist , vgl. ); zum Beinamen Virbius vgl. + + + +seel. Asmus die Autor-Persona von Claudius im Wandsbecker Bothen, dessen Redaktion er in Richtung Darmstadt verließ + + + +Görgel die neue Autor-Persona von Claudius in der Hessen-Darmstädtischen privilegirten Landzeitung + + + +2 ersten Blätter , Nr. 1 und 2 vom 1. und 5.1.1777; seinen Beitrag am Ende von Nr. 2 schließt Claudius mit „Görgel, sonst auch A–s genannt“. + + + +Königs Geburtstag 24. Januar + + + +Licent Packhaus Inspector vgl. + + + +Nebenbuler + + + +Nachfolger nicht ermittelt + + + +Director + + + +rothe Batavier … , wohl im Sinne von rothaariger Niederländer + + + +Storch + + + +Zeisich Futter schmale Kost (vgl. DWB, s.v. zeisigfutter) + + + +Kauffmann + + + +Lavater + + + +D. W. u K. Darmstadt, Weimar und Königsberg, wohl Claudius, Herder und Hamann + + + +General Superintendenten … Herder + + + +OberLandCommissariusGevatter Claudius + + + +Diogenes Laterne ging am hellichten Tag mit einer Laterne umher und sagte, er suche einen Menschen, , VI,2,41. + + + +liebe Hälfte + + + +drey Dedicationen … , vgl. + + + +il Dante + + + +il divino Aretino + + + +Poeta Christiano … + + + +scheues Gaul … vgl. , N II,205/18f. + + + +Ainsi soit-il! dt. so sei es! (Amen) + + + +Einlage nach St. Petersburg wohl an + + + +Brief Nr. 481 + + +Koenig Der 24. Januar war der Geburtstag Friedrich II.; der Brief ist Hamanns Reaktion auf seine Ernennung zum Packhof-Inspector. + + + +Capellmeister gemeint ist der Briefempfänger Reichardt + + + +Non putaram dt. „damit habe ich nicht gerechnet“ (, 1,81) + + + +15 huj. huius, dt. diesen Monats (15. Januar 1777); der Brief Reichardts ist nicht überliefert + + + +Meistersänger + + + +Interessent Hamann selbst + + + +Cassiererin + + + +Sigilli ominosi dt. unheilvolles Siegel + + + +druckte meinen Sokrates Hamanns Petschaft mit dem Kopf des Sokrates als Siegel + + + +peracti labores iucundi! dt. angenehm sind erledigte Arbeiten (, 2,32,105) + + + +liebe Mann + + + +No 8 … das August-Heft des Teutschen Merkurs: S. 97–192 im 3. Vierteljahr 1776 + + + +Bonifacius Schleicher II. nach Wielands Erzählung Bonifaz Schleicher oder kann man ein Heuchler sein ohne es selbst zu wissen?; vgl. auch , HHE 5, S. 275 + + + +No II. ; vgl. + + + +pro domo sua nach der Rede des Cicero, oratio pro domo oder de domo sua + + + +mishandelten Landsmann , den Hamann für den Autor hielt + + + +militi glorioso dt. ruhmvoller Soldat, gemeint ist + + + +auf der Direction bei der im Licenthaus + + + +Vacantz Gemeint ist Posten als Packhof-Inspector des verstorbenen , um den Hamann sich bemüht hatte. + + + +3 Gratulanten vgl. + + + +HE Director + + + +Gen. Adm. von der Generaladministration + + + +freundschaftlicher Vorläufer Reichardts nicht überlieferte Antwort vom 16. Januar, die wohl Vielversprechendes ankündigte. + + + +HE G.F.R. v Morinval Herr Geheime Finanzrat + + + +Emolumente Zusatzeinkünfte wie Fooi-Gelder + + + +Vorgänger + + + +Gratulant nicht ermittelt + + + +Balloth + + + +Autorfieber wegen + + + +Prof. Poes. + + + +Schwagers + + + +Chefs uns. Departements + + + +Domin. Septuag. Domini Septuagesimi, 26. Januar 1777 + + + +Direction + + + +Anschreiben der Gen Adm. der Generaladministration, nicht überliefert + + + +HE Dir. + + + +manu forti dt. mit starker Hand (in der Art eines Einbruchs) + + + +Goldwaßer vgl. Adelung, Bd. 2, Sp. 751, s.v. Goldwasser: „ein abgezogener Branntwein, in welchem geschlagene Goldblättchen schwimmen; dergleichen vornehmlich in Danzig verfertiget wird.“ + + + +Criminal Rath + + + +Mlle Goessche die Tochter von + + + +beyder Componisten Reichardt und (s.u.) + + + +Baroneße Bondely + + + +Morstein + + + +junge Dame + + + +gewißen Umstand, wie HE Klopstock vgl. Klopstocks Beitrag „Ein gewisser Umstand“ im Vossischen Musenalmanach auf das Jahr 1777, S. 114 (vgl. Musenalm) + + + +Magum in Norden Hamann, nach + + + +Sigisbio wohl für Cicisbeo (Hausfreund, dienender Kavalier), vgl. + + + +Schwager + + + +Albertine … gemeint ist wohl die Königsberger Universität + + + +P. P. Professoris Poeseos (wohl die Berufung Kreutzfelds) + + + +meine Fiction die Romanze sei ausdrücklich für Mlle Goessche komponiert worden, siehe oben?!? + + + +Last des Tages Mt 20,12 + + + +Kraus + + + +Aufziehung … vgl. die anzüglichen Stellen in , 1. und 4. Kapitel (in Bodes Übersetzung Bd. 1, S. 3f. und 11–14) + + + +Caffé Schenken + + + +Neumann + + + +Mein Herz und Sinn … vmtl. „Mein Geist und Sinn ist hocherfreut“ von Johann Friedrich Starck (1680–1756) + + + +Joh III 1 Joh 3 + + + +Heinz + + + +Virgilium + + + +12 Duodezformat + + + +Relationes curiosas nach + + + +designirten Prof. + + + +biga Dissertationum de Fictionibus nicht ermittelt, vgl. („biga“ wohl im Sinne von doppelt nach ) + + + +bon mot eines meiner Vorfahren … , vgl. + + + +Zeisigfutter schmale Kost (vgl. DWB, s.v. zeisigfutter) + + + +nolens volens dt. nichtwollend wollend + + + +Penzels + + + +Hecht + + + +vierten Schreiben ein viertes Schreiben an Reichardt; das erste meint den verworfenen Entwurf (vgl. ), das zweite ist das Schreiben vom 24.1.1777 (s.o.) und das dritte ist vom 26.1.1777 (hier) + + + +unglückl. Freundes + + + +Protectrice + + + +Brief Nr. 482 + + +Kreutzfeld + + + +Zeitung Das August- und Septemberheft des Teutschen Merkur (3. Vierteljahr, S. 97–192 und 193–287); darin des Ungenannten Antwort auf die Frage […] S. 111–131 und 207–220 (vgl. ). + + + +Gevatter und Freund antworten Henkel: , vgl. HKB 483 +– Das kann eigentlich nicht sein, auf Hartknoch wird sonst nie mit „Gevatter und Freund“ referiert. Gevatter (und Freund) sind Herder, Claudius und Kanter; in HKB 483 ist von keinem Gefallen für die Courtans die Rede, zwischen HKB 480 und HKB 483 schrieb Hartknoch offenbar auch nicht (vgl. ). Da es um die Buchmesse und einen Gefallen geht und die Briefe von Herder und Claudius erst am 29. Januar ankommen (vgl. ), kann es sich eigentlich nur um Kanter handeln. – „vmtl. , nicht überliefert“ eintragen – ja, ich denke auch, damit ist Kanter gemeint?!? + + + +Auftrag Der Hamann gemachte Auftrag handelt vmtl. von einer Subskription des Teutschen Merkur für Sophie Marianne Courtan über Kanter. + + + +Mittel … vmtl. Anspielung auf + + + +Brief Nr. 483 + + +HE Toussaint + + + +Pet. Journals Dezember- und Januarnummer von + + + +Schreibens HKB 480 + + + +neuen Dienst als Packhof-Inspector, vgl. + + + +Flußfieber „Febris catarrhalis, ein nachlaßendes Fieber, welches sich mit Flüssen auf der Brust vereinigt. Man macht einen Unterschied unter ein gutartigen [Catarrh] und bösartigem Flußfieber.“, vgl. Krünitz, Tl. 14, S. 420 + + + +China Die chininhaltige Chinarinde wurde zur Fiebersenkung verwendet. + + + +Freunde , vgl. + + + +Herders Drama + + + +Claudius + + + +Herder + + + +Schwester + + + +3 Dedicationen u das erste Hauptstück von + + + +denn die Einsame … Jes 54,1 + + + +beantw. d 8 nicht überliefert + + + +Brief Nr. 484 + + +Quartan-Quarantaine Hamanns Zurückgezogenheit wegen der Krankheit, einem ‚Quartanfieber‘ (vgl. ) + + + +Direction + + + +Hausmutter + + + +Julius des t. M. das Juli-Heft des Teutschen Merkur (3. Vierteljahr 1776, S. 1–96) + + + +Hutten + + + +Freundin nach Morungen + + + +Joseph Gedeon nach dem fingierten Autor von ; Hamann hielt Herder für den Autor + + + +Licent Rath Blom + + + +Mutter + + + +Director + + + +Adm. verdorben mit der Generaladministration, vgl. + + + +Dir. der Königsberger Provinzialdirektion + + + +Direction Direktor Stockmar + + + +Licent-Inspectors + + + +Nebenbuler + + + +Le Sr Hamann … dt. Herr Hamann ersucht lebhaft um diese Stelle, vgl. + + + +digerirte peractos labores dt. verdaute die erledigten Arbeiten + + + +Schreiben von , vgl. + + + +Penzels Angelegenheit für , vgl. + + + +Bernouilli + + + +gemahnt hatte vgl. + + + +Operationsplan vgl. + + + +Gen. Adm. Generaladministration + + + +vertrauter Freund … Gemeint ist, dass ein vertrauter Freund der Familie von war. + + + +Nothanker Anspielung auf + + + +Magnier + + + +Chef der Adm. + + + +zwo Hirtenbriefe Henkel: die Lettre néologique und Glose Philippique aus den Essais à la Mosaique – nicht die Briefe an die Generaladministration?!? + + + +seinen Character Henkel: – das ist doch Quatsch, gemeint ist offensichtlich Magnier?!? + + + +Erfolg Hamann überschätzt wohl die Wirkung seiner Pamphlete. + + + +Predigers in der Wüste Hamann selbst (wie später in ), nach Jes 40,3 und der Wiederaufnahme im Neuen Testament über Johannes den Täufer (Mt 3,3 u.ö.) + + + +15 Jan. das nicht überlieferte Schreiben Reichardts, auf das Hamann in HKB 481 antwortet + + + +Morinval + + + +Licent Inspector … + + + +Schwiegervater wohl + + + +Capell Meisters leibl. Schwager + + + +antwortete ich unserm Landsmann der nicht überlieferte erste Entwurf für HKB 481, vgl. + + + +Adm. Generaladministration + + + +höchste im Lande + + + +Adm Colleg. + + + +Vorfahre … , durch seinen Titel als Licentrat + + + +Direction + + + +16 Jan. vgl. + + + +Kreutzfeld + + + +August des T. M. das August-Heft des Teutschen Merkurs: S. 97–192 im 3. Vierteljahr 1776 + + + +Antwort eines Ungenannten … + + + +20 den Sept. bis Hamann am 20. Januar 1777 das September-Heft des Teutschen Merkurs (3. Vierteljahr, S. 207–220) mit der Fortsetzung der Antwort eines Ungenannten erhielt + + + +opusculo + + + +Nachhelf eines Vocativs , HHE 5, S. 279–284 + + + +Claudius Nachtwächter + + + +Dir. + + + +Gen. Adm. Generaladministration + + + +Nebenbuler + + + +Nachfolger nicht ermittelt + + + +Regisseurs wohl + + + +Sous les heureux … Übersetzung Joscha beauftragen?!? – ja! [deepl: Unter den glücklichen Umständen eines Tages wie heute habe ich soeben von der besonderen Gunst erfahren, mit der Sie mir die Vakanz eines Gardemagazins am hiesigen Zoll übertragen haben, und wie ich Grund habe, mir zu schmeicheln, unter den gleichen Bedingungen, wie sie mein Vorgänger genossen hat. Um Ihrer Wahl Erfolg zu verschaffen, dem Gipfel all meiner Wünsche, werde ich die letzten Anstrengungen meines Lebens unternehmen und die Genuität meiner Dankbarkeit und die Redlichkeit meines Eifers durch die respektvollste und vollkommenste Unterwerfung auszeichnen, mit der ich die Ehre habe, etc.] + + + +Antworten u Nachrichten … von Herder aus Weimar (HKB 479) und Claudius aus Darmstadt (nicht überliefert) + + + +Morungen u Riga nach Mohrungen zu und nach Riga zu + + + +Admiralitäts Collegium s.o. + + + +des vorigen als Sekretär bei der + + + +Dictum factum dt. gesagt, getan + + + +von Hartknoch nicht überliefert + + + +Penzel + + + +2ten Theil der Urkunde , vgl. + + + +Hintz + + + +Ihrige vgl. + + + +Meinen Mann , vgl. + + + +Licent Inspector , s.o. + + + +jüngste Tochter + + + +inoculirt gegen die Pocken geimpft worden + + + +kleinen Pathen August Herder + + + +voriges Jahr … wegen Lindners Tod, der Erstellung des und der Krankheit + + + +obstando principiis dt. den Anfängen ist entgegenzutreten, sprichwörtlich nach , 91 + + + +Frau Gevatterin + + + +Dein Weib … Ps 128,3–5 + + + +Quartane nach dem viertägig wiederkehrenden Quartanfieber, vgl. Krünitz, s.v. Quartan + + + +Laetare … Hausmutter um , s.o. + + + +Schleicher Hamann selbst, nach + + + +Adm. Generaladministration + + + +kaum erwarten 4500 fl. zu bekommen zum tatsächlichen Verkauf des Hauses am alten Graben vgl. + + + +ersten Gedichts Kreutzfeld oblag als Professor Poeseos die Aufgabe, zu offiziellen Anlässen, etwa am Krönungsfest (18. Januar) oder zum Königsgeburtstag (24. Januar), öffentlich selbst verfasste Panegyrik vorzutragen. + + + +Friedr Wilhelm Friedrich Wilhelm von Brandenburg (1620–1688), der ‚große Kurfürst‘ + + + +Disputationes … nicht ermittelt, vgl. + + + +Krause + + + +ein gedultiger … Spr 16,32 + + + +Urtheil in Ansehung des W … , vgl. + + + +Göthe + + + +T. M. + + + +Fant St. Veit … wohl mit dem Hamann-Porträt, vgl. + + + +Layenbruder , derzeit Besitzer des Porträts + + + +Starkens , als Oberhofprediger + + + +Rambach + + + +Herzog + + + +französischen Briefwechsel mit Hamanns Briefen an die Generaladministration, deren Abschrift Hamann HKB 470 beilegte + + + +Abdruckbogen + + + +Capuciner Charfreytagsbuße ebd., vgl.  III,206 + + + +Brücke ohne Lehnen Ebenfalls ein projektierter Abschnitt der Schürze von Feigenblättern, der jedoch nie über die Überschrift hinaus ausgeführt wurde; die Formulierung stammt aus der Antwort eines Ungenannten, S. 218: „Wer voraus geht, trage Sorge bey der Brücke ohne Lehnen!“ + + + +Ihrer Auflösung Hamann hielt Herder für den Autor der Antwort eines Ungenannten, vgl. + + + +Er hat einen unsaubern Geist Mk 1,23 u.ö. + + + +Nov des t. M. das November-Heft des Teutschen Merkur (4. Vierteljahr, S. 97–194 + + + +Octob. Xbre das Oktober- und Dezember-Heft des Teutschen Merkur (4. Vierteljahr, S. 1–96 bzw. S. 193–282 + + + +Urkunde + + + +Verleger + + + +Theorie des Empfindens u Denkens + + + +mit Krause einen Briefwechsel Briefwechsel mit nicht überliefert + + + +Minister vmtl. + + + +Landsmanns vmtl. + + + +εχω που στω … nach dem Ausspruch des „Δός μοι ποῦ στῶ, καὶ τὴν γῆν κινήσω“, dt. gib mir, wo ich stehen kann und ich will die Welt aus den Angeln heben + + + +Schweitzer , vgl. + + + +inoculirtes Mädchen s.o. + + + +Salsen vgl. Adelung, Bd. 3, Sp. 1257f., s.v. Salse + + + +Admiralitäts Collegio + + + +Ober Land Commissarius in D. + + + +alte Streiche Claudius’ Wiederaufnahme seiner pseudonymen Autortätigkeit in der Hessen-Darmstädtischen privilegierten Landeszeitung, vgl. + + + +wantschapicher nicht ermittelt, wohl etwas Niederdeutsches, vgl. DWB, s.v. wandschapp + + + +Bauer Mädchen + + + +Kutsche Abisags von Sunem 1 Kön 1,3 + + + +bestgestimmten Schäferin und dem gutgesinnten Bauermädchen wohl und + + + +kleines Fischchen + + + +Major Domus, Priester Johannes + + + +Kr. Hennings Kriegsrat + + + +spanischen Fliegen Cantharis vesicatoria wurde als Blasenpflaster verwendet, um eine Variolation durchzuführen, bei der ein mit Pocken infizierter Faden unter die Haut eingebracht wurde. + + + +Pinnow + + + +Iuuenalem + + + +Schröckhs Universal Historie + + + +Michaelis Gut von der Buchmesse im Herbst 1776 + + + +Kantersche Buchladen + + + +Zeitungen + + + +Kreutzfeld + + + +Lindner wie + + + +Krause + + + +Buchholtzens + + + +Schwester + + + +Pathen u seinen Bruder August Herder und + + + +Johann Christ. + + + +Freund Johannes + + + +Brief Nr. 485 + + +7 Januar Brief Lindners nicht überliefert + + + +Quartanfieber viertägig wiederkehrendes Fieber, vgl. Krünitz, s.v. Quartan: „viertägig, als Quartanfieber, ein Fieber, welches sich jederzeit am vierten Tage wieder einstellt, nähmlich den ersten Fiebertag immer wieder mitgerechnet, so daß also zwischen 2 Fieberanfällen 2 gute Tage gezählt werden.“ + + + +Veränderung die Ernennung zum Oberpackhof-Inspektor + + + +Häuschen wohl Hamanns Haus am alten Graben, vgl. + + + +September der Tod von + + + +Consistorial Rathin + + + +Druck von + + + +17 rth 2 ggl. rth: Reichstaler, eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze, entspricht 24 Silbergroschen (Groschen: Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch); ggl: Guter Groschen. + + + +Xbr. pr. Dezember vergangenen Jahres + + + +Fabricii Bibl. Graec. + + + +Hinz + + + +Catholici + + + +Louis d’or Louis d’or; frz. Goldmünze, entspricht ca. 5 Talern bzw. 9 Gulden. + + + +fl. Gulden, Goldmünze, hier aber vmtl. 1 polnischer Gulden, eine Silbermünze, entsprach 30 Groschen oder weniger. + + + +Bruder + + + +Gartens eine lang andauernde Auseinandersetzung mit der + + + +Penzel + + + +Fragment über die Gräntzen der alten Welt nicht ermittelt, mglw. ein Aufsatz Penzels aus dem Strabon-Zusammenhang in den KGPZ (Jg. nicht überliefert) + + + +Strabo + + + +Bischof zu Würzburg u Ritter Michaelis ist der dritte Band von gewidmet; ist Penzels früherer Göttinger Universitätslehrer. + + + +Verleger + + + +Kama … Prof. Kreutzfeld ; + + + +Inoculation Impfung + + + +si Diis placet dt. so Gott will + + + +Räuberin wohl die Tochter von , von Penzel „Selma“ genannt + + + +Laubmeier + + + +Rossitten heute Rybatschi + + + +Brief Nr. 486 + + +Cardinal von Retz , vgl. + + + +Aschermittwoche 12. Februar 1777, als Packhof-Verwalter, vgl. + + + +zehnjährige Dienste als subalterner Sekretär und Übersetzer bei der + + + +Hofrath Hoyers + + + +ej. desselben Monats (Februar) + + + +Marvilliers + + + +Pinnow + + + +Licentraths Blom + + + +Vicarius Stellvertreter + + + +Quartan Fieber viertägig wiederkehrendes Fieber, vgl. Krünitz, s.v. Quartan + + + +Amtmann Stürz + + + +Peckok + + + +Wittwe + + + +Haus wohl Hamanns Haus am alten Graben, vgl. + + + +jüngsten Tochter + + + +D. Laubmeier + + + +sein und mein Vater und + + + +Ostermontag 31. März 1777 + + + +Licenträthin + + + +HE Doctor + + + +Billet doux dt. süßer Brief, gemeint ist ein kurzes Schriftstück + + + +9 huj. 9. dieses Monats (April) + + + +Storchschen Erben den Angehörigen von + + + +Fr. Kr. R. Lübeckin + + + +Marvilliers + + + +gegenwärtige Licent Einnehmer nicht ermittelt + + + +General-Adm. Generaladministration, vgl. HKB 487 + + + +Morinval + + + +Direction + + + +Blom … war Packhofverwalter und hatte zugleich den Rang eines Licentinspectors; Hamann wurde nur zum Packhofverwalter ernannt. + + + +Director + + + +Regimentsfeldscherer Gerlach + + + +spoliiren plündern + + + +Kreutzfeld + + + +Penzel + + + +Direct. + + + +Gen. Inspector + + + +Schwiegervater wohl + + + +Pinnow + + + +Geschmack vgl. + + + +Magnier + + + +Magistrat + + + +Kgl. Administration Generaladministration + + + +HErn Vater + + + +Frau Gemalin + + + +kleine Benjamin vmtl. + + + +Prof. Engel + + + +Brief Nr. 487 + + +Hintergrund des Briefentwurfs ist die Rechtsstreitigkeit mit der Witwe seines Vorgängers und deren Familie um seine neue Dienstwohnung als Packhofverwalter am Holländer Baum und besonders um deren Garten; vgl. Hamanns Ausführungen in HKB 486, zu seiner Einstellung gegenüber der Witwe Blom . – Hamann schickte letztlich keine überarbeitete Eingabe an die Generaladministration ab, vgl. . + + + +Rohübersetzung (deepl), ohne Streichungen (?!?): +Meine Herren, am Aschermittwoch kam mein Auftrag an, und ich erhielt die extreme Salbung und die Erlaubnis, am nächsten Tag zu meinem neuen Posten zu gehen. Am Samstag spürte ich das Wiederaufflammen eines Fiebers. Trotz meiner Schmerzen zwang ich mich, die ganze nächste Woche auszugehen, weil der Schwiegervater meines Vorgängers, einer unserer berühmtesten Anwälte und Prokuristen, mich von einem Tag auf den anderen warten ließ, um die Übergabe der Sachen des Königs vorzunehmen - Am 22. Februar mittags erlag ich meiner Krankheit und war nicht mehr in der Lage, mich auf den Füßen zu halten. Ich wollte am 24. desselben Monats das Unmögliche tun, um aufzustehen, als der Herr Inspektor von Marvilliers und der Hr. Pinnow, Buchhalter und Vikar meines Büros, das wegen der Verbindung unserer Expeditionen unmittelbar mit dem meinen verbunden war, die Aufmerksamkeit hatten, mir den Ausgang zu verwehren, um meine Gesundheit nicht zu gefährden, indem sie mich beruhigten. Endlich, mein Herr, nachdem ich drei Wochen lang mein Bett und mein Zimmer behalten hatte, war ich in der Lage, am 17. März zum ersten Mal auszugehen. Die Übergabe des Depots für die beschlagnahmten Gegenstände war in den ersten Tagen meiner Krankheit von Vogt Sturz, einem Schwiegersohn meines Vorgängers, an Herrn de Marvilliers vorgenommen worden, und dieser übergab mir auf der Stelle das Protokoll und die darin angegebenen Gegenstände. Herr Inspektor teilte mir mit, dass die Erben meines Vorgängers noch das Buch über die Einnahmen aus dem Magazingeld mit den dazugehörigen Lasten in ihrer Obhut behalten sollten, und da dieser Artikel im Protokoll aufgeführt war und von seinem Schiedsrichter abhing, machte ich ihm nur Vorhaltungen, dass die Erben unwillig waren, ein Taschenmesser zu entfernen, das wahrscheinlich aus den Kosten des Büros stammte. Das Eigentum an dieser Kleinigkeit wurde von einem Angestellten, der mit dem Verstorbenen befreundet war, beansprucht, und der Spaß war mir nützlich, um den Charakter meiner neuen Welt zu erraten. Von allen Seiten ermutigt, die Witwe meines Vorgängers anzusprechen, argumentierte ich mit der Empfindlichkeit meiner noch geschwächten Gesundheit und entschloss mich, ihr in der großen Woche mein erstes Kompliment zu machen. Da ich meine jüngste Tochter hatte impfen lassen, machte ich mir Skrupel, diesen Besuch am Montag der Karwoche zu machen, und wurde von dem anderen Schwiegersohn meines Vorgängers, einem Doktor der Medizin, benachrichtigt, den ich mit Freude bei mir zu Hause erkannte, da unsere Väter eine sehr herzliche Freundschaft gepflegt hatten. Ich entschuldigte mich bei ihm für meine Verspätung bei dem Besuch, den ich der Witwe schuldete. Ich erklärte ihr, dass ich meine Wohnung erst nach Ostern in Besitz nehmen werde, da ich gerade mein Haus verkauft hatte, das mich mehr als 2000 ECU für die Hälfte des Wertes gekostet hatte, und dass es mir nur peinlich sei, so schnell wie möglich in den Besitz meiner neuen Wohnung zu kommen. Was den dazugehörigen Garten betraf, so hatte man mir durch widersprüchliche Meinungen so sehr die Ohren langgezogen, dass ich nicht in der Lage war, mir eine richtige Vorstellung davon zu machen, und dass ich im Hinblick auf die Erben keine andere Möglichkeit sah, als ihnen noch die Ernte dessen, was man dort gesät hatte, zu überlassen; dass ich kein Gärtner bin, dass ich im ersten Jahr nicht einmal die Muße haben werde, mich um den Garten zu kümmern; dass ich in der toten Jahreszeit noch keine Gelegenheit hatte, mich in die Praxis meiner Register einzuarbeiten, in denen ich so neu wie ein Schulkind war; dass ich alle meine verlorenen Stunden brauchen würde, um nach zehn Jahren Unordnung meine Papiere und meine Bibliothek zu ordnen, die ich durch ein Wunder vor dem Schiffbruch gerettet hatte und dass meine ganze Erhaltung in meinen Augen so aussah und so viel wert war - Schließlich sprach ich zu ihm mit der ganzen Wärme eines sensiblen und aufrichtigen Mannes, der alle Konventionen und Familienangelegenheiten verabscheut und der entschlossen war, dass seine Erben nichts mit meinem Nachfolger zu verhandeln hätten, Und der nichts von dem opfert, was er verlieren kann und will, nach so vielen Aderlässen, die ich über mich ergehen lassen musste, hätte ich beinahe mein ganzes Blut und Geld verloren - Herrn Doktor war es peinlich, sich länger in einem ansteckenden Zimmer aufzuhalten, was ein Kind mit Knöpfen betraf, und er war aufs Land gefahren, wo er ein Stück Land besitzt, als ich am Ostermontag auf dem Rückweg von der Kirche mein Kompliment machen wollte. Am 1. des Monats besuchte ich zum ersten Mal seine Schwiegermutter, um die Beschaffenheit meiner Wohnung zu überprüfen. Ich hatte Grund, den Verlust von zwei Gehältern zu beklagen, die jetzt im Bureau des teneurs de livre und im Magazin nouveau beschäftigt waren. Me Blom überhäufte mich mit Süßigkeiten und bat um eine Verzögerung von acht Tagen, weil ihre neue Wohnung wegen der neuen Öfen noch nicht ihrer zarten Gesundheit entsprach. Sie bat mich nur um die kleinste Ecke für ihren Rückzugsort, während ich den Rest meines Hauses bewohnen würde. Sie stellte mir die ganze Beredsamkeit der Anwaltskammer und der Kanzel zur Verfügung - die ich unglücklicherweise nicht mehr mag als die der Markthallen. Herr Ich wage es, Ihnen ein Detail der neuen Verlegenheiten anzuvertrauen, in denen ich mich verirrt habe, ohne einen Ausweg zu sehen, um den Fallen zu entkommen, von denen ich glaube, dass ich umgeben bin. Ich traue meinem eigenen Urteilsvermögen nicht und fürchte, dass ich auf meine eigene schüchterne Phantasie hereinfalle. Es ist sowohl aus Notwendigkeit als auch aus Vertrauen, dass ich mich dazu entschließe, Ihnen ein Memoire in Form eines Tagebuchs anzuvertrauen, das einfache Fakten und meine intimsten Gefühle enthält. Ich hatte weder die Zeit noch die Kraft, meine Gedanken zu verdauen und zu verbinden Es geht in erster Linie darum, ob ein Angestellter, der eine freie Wohnung und eine Stelle genießt, in der Lage ist, sich selbst zu helfen. + + + +mercredi des cendres Aschermittwoch, 12. Februar 1777, vgl. + + + +nouveau poste als Packhofverwalter am Licent + + + +beau-pere de mon antecesseur , vgl. + + + +Marvilliers + + + +Pinnow + + + +Bailli Sturz + + + +Mr. l’Inspecteur + + + +canif Federmesser, vgl. + + + +veuve de mon antecesseur + + + +fille + + + +beaux-fils de mon antecesseurs , vgl. + + + +ma maison vgl. + + + +pratique de mes Registres wohl die Einarbeitung in die Unterlagen als Packhofverwalter, vgl. + + + +belle-mere + + + +Appointements … Bureau des teneurs de livre … Magazin nouveau Übersetzung unsicher; welche Amtsstellen oder was sonst ist hier gemeint?!? + + + +delay de 8 jours vgl. + + +Brief Nr. 488 + + +Hamann schrieb den Entwurf im Zuge des Streits mit der Witwe seines Vorgängers und deren Familie um seine neue Dienstwohnung als Packhofverwalter am Holländer Baum und besonders um deren Garten; zum Hintergrund vgl. HKB 486, zu Hamanns Einstellung gegenüber der Witwe Blom . – Hamann schickte letztlich keine überarbeitete Eingabe an die Generaladministration ab, vgl. . + + + +Rohübersetzung (deepl), ohne Streichungen (?!?): +Meine Herren, Sie haben mir die Gnade erwiesen, mir den Ort und die Stelle des verstorbenen Sᵣ Blom zu verleihen; daher wende ich mich an Ihren Schutz, um in allen Rechten und Pflichten, die damit verbunden sind, erhalten zu bleiben und bewahrt zu werden. Ich habe nun die ganze Familie meines Vorgängers am Hals. Seine Witwe ist die Tochter eines unserer berühmtesten Rechtsanwälte und Prokuristen, Schwägerin eines Chirurg-Majors und Schwiegermutter eines Büttels und eines Doktors der Medizin, Besitzerin einer Apotheke und eines Grundstücks. * und ich bin nur ein isoliertes Individuum in meiner Heimat, das in der Zankerei versunken ist, ohne Unterstützung und Mittel. Der Streitgegenstand ist ein Gartenplatz, der zum Freien Haus gehört, den der verstorbene Blom noch zehn Jahre lang als Inspektor des Licent und seit der Regie als einfacher Garde-Magazin genossen hat und den ich soeben in Besitz genommen habe. Sein Vorgänger namens Storch und seine beiden Nachbarn, der Direktor Me Re des Licent, haben das Gebiet ihrer Höfe um einen Teil der angrenzenden Wiese erweitert. Die noch lebenden Erben des Storch haben eine sehr bescheidene Summe von 20 bis 30 ECU für die erste Nutzung dieses Platzes als Garten erhalten; nun bittet mich die Witwe seines Nachfolgers um eine Gutschrift von etwa 1000 fl. wie Sie aus der im Original beigefügten Korrespondenz ersehen können. Ich habe gerade 1000 ECU durch den Verkauf meines Hauses verloren, der mich 4200 fl. gekostet hat, und die Nachzahlungen beliefen sich auf über 2000 fl. Es ist in meinen Augen eine schreiende und barbarische Ungerechtigkeit, dass ein reicher und wohlhabender Angestellter seine Fähigkeiten verschleudert, indem er seine Fantasien in einem prekären Fonds befriedigt, auf Kosten eines Nachfolgers, der das doppelte Unglück hat, ärmer - und delikater - zu sein. Mein Geschmack, der sich für die Mittelmäßigkeit entschieden hat, wäre mit dem Platz auf dem Territorium des Königs zufrieden, und ich verlange nur einen Platz, um meine Menschlichkeit auszuruhen; aber weil auch eine Trennung des Grundstücks fast unmöglich ist, unterwerfe ich mich trotz meiner Armut der Verpflichtung, der Witwe die Summe zurückzuzahlen, die ihr Mann an seinen Vorerben gezahlt hat, wobei ich allen Bonifikationen seitens meines Nachfolgers zustimme. Im Übrigen werde ich mich freuen, wenn die Erben alles, was sie können, ohne Flausen und Bosheit herausnehmen, wie es in Bezug auf den Garten, der an Herrn Magnier abgetreten wurde, geschehen ist. Ich hoffe, dass die Gerechtigkeit der Generalverwaltung mich vor allen Vorurteilen und Fallstricken schützt, denen ich noch immer fürchte, durch eine Fügung meines Schicksals wie ein Schaf ausgesetzt zu sein. + + + +place du feu Sr Blom die Packhofverwalter-Stelle von mitsamt Dienstwohnung + + + +Sa veuve + + + +plus celebres Avocats + + + +Chirurgien-Major + + + +Bailli + + + +Docteur en Medicine + + + +Storch + + + +Les heritiers vgl. + + + +maison vgl. + + + +injustice criante + + + +Magnier + + + +Brief Nr. 491a + + +Auction Gemeint sind wohl Einrichtungsgegenstände und Möbel, da Claudius mit seiner Familie nach Wandsbeck zurückkehrt; in diesem tagebuchartigen Brief berichtet Claudius von der Reise. + + + +Gevatterin + + + +Carolina + + + +Oberlandcommissarius Claudius’ Titel in Darmstadt + + + +Cartheuser Friedrich August Cartheuser (1734–1796), Professor der Naturlehre in Gießen + + + +Höpfner Ludwig Julius Friedrich Höpfner (1743–1797), Tribunalrat in Darmstadt, und Maria Anna (Marianne), geb. Thom, dessen Frau (seit 1773) + + + +Frau Professorin Maria Anna (Marianne), geb. Thom, dessen Frau seit 1773 + + + +Winterkasten zum Bergpark Wilhelmshöhe + + + +Zimmermann + + + +Boie + + + +Wehrs Johann Thomas Ludwig Wehrs (1751–1811), Hauslehrer in Hannover + + + +Döhring … Frau Heinrich von Döring, Regierungsrat in Ratzeburg, und seine Frau Friederike Henriette Luise (seit 1764), geb. Strube + + + +Magazin das Gardemagazin, frz. für Packhof + + + +Mutter + + + +Mädchen + + + +Mumsen Christiane Friederike Mumsen, geb. Clodius + + + +Schönemarck Prina von Schönermarck, geb. Patens + + + +Licentiat Bokelmann nicht ermittelt + + + +Reichard + + + +Frau + + + +Kaufmann , Hamann fragte wohl nach ihm, vgl. + + + +Herzog von Weimar + + + +Collecteurs Pränumeranten für + + + +Pathe + + + +… Friederica, Petrina + + + +Frau Gevatterin Prina von Schönermarck, geb. Patens + + + +Doctor Mumsen Jacob Mumsen, Physikus in Hamburg + + + +Hinz , Hintergrund nicht ermittelt + + + +IntelligenzComtoir mglw. der Königsberger Adress-Kontor + + + +Adreßcomtois die Herausgeber-Institution der Hamburgischen Adreß-Comtoir-Nachrichten, zu der Claudius Kontakt hatte + + + +tracirt den richtigen Weg bezeichnet, hier: weiter verwiesen + + + +Herder , vgl. HKB 509 + + + +Ihr habt wohl recht … Brief Hamanns an Claudius nicht überliefert + + + +Schönborn + + + +Brief Nr. 494 + + +Hamann schrieb das Memorandum im Zuge des Streits mit der Witwe seines Vorgängers und deren Familie um seine neue Dienstwohnung als Packhofverwalter am Holländer Baum und besonders um deren Garten; zum Hintergrund vgl. HKB 486, zu Hamanns Einstellung gegenüber der Witwe Blom . + + + +Königl. Provincial … + + + +Vergütungs Ansprüche vgl. + + + +nach Hofe nach Berlin an die Generaladministration + + + +Dragoner wohl + + + +Storchschen Erben die Angehörigen von + + + +Lehns- und Nießbesitzer vgl. + + + +Brief Nr. 495 + + +Hamann schrieb den Entwurf für das Billet im Zuge des Streits mit der Witwe seines Vorgängers und deren Familie um seine neue Dienstwohnung als Packhofverwalter am Holländer Baum und besonders um deren Garten; zum Hintergrund vgl. HKB 486, zu Hamanns Einstellung gegenüber der Witwe Blom . + + + +Berlin an die Generaladministration + + + +Erben des Antecessoris den Angehörigen von , vgl. und + + + +Brief Nr. 496 + + +Hamann schrieb den Entwurf im Zuge des Streits mit der Witwe seines Vorgängers und deren Familie um seine neue Dienstwohnung als Packhofverwalter am Holländer Baum und besonders um deren Garten; zum Hintergrund vgl. HKB 486, zu Hamanns Einstellung gegenüber der Witwe Blom . – Hamann schickte letztlich keine überarbeitete Eingabe an die Generaladministration ab, vgl. . + + + +Rohübersetzung (deepl), ohne Streichungen (?!?): +Meine Herren Die Witwe meines Vorgängers hält mir die Schlüssel zu einem Garten vor, der eine Zugehörigkeit und Abhängigkeit von dem Wohnrecht und dem freistehenden Haus ist, das für die Stelle des Magazins Guardian bestimmt ist, die Sie mir gnädigerweise verliehen haben und die ich als den Hafen meines Lebens verehrt habe. Bis heute war ich noch nicht der Herr, meinen Garten ganz zu bewohnen oder ihn in irgendeiner Weise zu nutzen, weil Frau De Blom weiterhin alle Handlungen eines direkten Eigentums an meinem Hühnerhof und dem Zubehör an sich reißt, ohne auch nur die geringste Rücksicht auf das Territorium des Königs oder die Privilegien meiner nützlichen Domäne oder die Bedingungen eines Nießbrauchs zu zahlen, der durch meine Erbschaft anstelle ihres verstorbenen Mannes abgelaufen ist. Trotz der Mühsal, mit der ich so lange an den Abriss- und Vernichtungsarbeiten mitgewirkt habe, die bereits durchgeführt wurden, leitet sich der einzige Vorwand für diese Usurpation aus einem Bonus von zwanzig ECU ab, den mein Vorgänger nach den besten Informationen, die ich mir beschaffen konnte, an die Erben seines Vaters gezahlt hat. Ich habe noch das freiwillige Angebot gemacht, diese 20 ECU zurückzuzahlen, ohne Vorbehalt, sie auf das Konto meines Nachfolgers zu setzen; Aber man ist eifersüchtig und wütend, weil es nicht gelungen ist, mir die exorbitante Summe von 325 ECU abzunehmen - und aufgrund der Autorität der Beispiele Ohne auf ein Detail einzugehen, das für die Diskretion meiner Gefühle und die Redlichkeit meiner Prinzipien zu schmerzhaft ist, wage ich es, die Herren um den Schutz Ihrer Menschlichkeit und Gerechtigkeit zu bitten, um in den vollen und vollständigen Genuss der Rechte und Emoluments zu gelangen, und Vorteile, die einem privilegierten Nutznießer eines königlichen Grundstücks zustehen können, zu erhalten und gegen alle Schikanen der Familie und der Kabale, bei denen die Interessen des Königs und des Nächsten schmutzigen und blinden Leidenschaften geopfert werden, geschützt zu werden. Indem ich mich Ihnen übergebe und mein Schicksal und meine Sache empfehle, habe ich die Ehre, mit tiefstem und ehrlichem Respekt und Hingabe + + + +veuve de mon antecesseur + + + +famille vgl. + + + +Brief Nr. 497 + + +Hamann schrieb den Entwurf für das Billet im Zuge des Streits mit der Witwe seines Vorgängers und deren Familie um seine neue Dienstwohnung als Packhofverwalter am Holländer Baum und besonders um deren Garten; zum Hintergrund vgl. HKB 486, zu Hamanns Einstellung gegenüber der Witwe Blom . – Zur Datierung vgl. + + + +letztes Billet vmtl. das Billet, wofür HKB 495 der Entwurf war. + + + +aus Berlin von der Generaladministration + + + +was des Königes ist Hamanns Dienstwohnung als Königlicher Packhofverwalter am Holländer Baum, vgl. + + + +Possession des Gartens gesetzt vgl. + + + +HE D. Laubmeier + + + +Brief Nr. 498 + + +Herdern + + + +Magus Hamann, nach + + + +Sopha vgl. + + + +Baurenfünfer ungehobelter Mensch („spöttische Bezeichnung für das Landvolk“, Schweizer Idiotikon, Sp. 854) + + + +Bothen zu Wannsbek + + + +Lotterie-Direktor + + + +Selzer Waßer kohlensäurehaltiges Mineralwasser, Selter (Schweizer Idiotikon, Sp. 1832) + + + +Memel heute Klaipėda + + + +HE Simson + + + +Mietau heute Jelgava, Lettland (40 km südwestlich von Riga) + + + +Schwonder + + + +Viatikum Reisegeld, Zehrpfennig + + + +Faquinsuniform Halunkenaufmachung; Kaufmann reiste meist kraftstrotzend in bäuerlicher Tracht, offenem Hemd und mit wehendem Haar + + + +versußter versüßter, verwöhnter + + + +Hanschen + + + +Lischen und Lehnchen und + + + +coagulirt gerinnt, erstarrt (Ausdruck aus der Alchemie) + + + +vom 25 Merz Hamanns Brief vom 25. März 1777 nicht überliefert + + + +ihr , vgl. + + + +Quartaners viertägig wiederkehrendes Fieber, vgl. Krünitz, s.v. Quartan + + + +kalte Fieber vgl. Krünitz, s.v. Fieber: „Ein Wechsel-Fieber, L. Febris intermittens, Fr. Fièvre intermittente, nennt man dasjenige, wobey die Fieberhitze nicht in Einem fortdauert, und der Patient bis zur Wiederkunft des Fieberanfalles (Paroxysmus) ruhige Zwischenzeiten hat; oder, bey welchem der Anfall allemahl zu gewissen Zeiten kommt, und hernach wieder nachläßt. Gemeiniglich nennt man ein solches Fieber das kalte Fieber“ + + + +Touss. + + + +Tochter + + + +Penzel + + + +Hellwing + + + +Peyssonel u vmtl. + + + +Stritter , Werk nicht ermittelt + + + +geantw den 19. Hamanns Antwort vom 19. Mai 1777 nicht überliefert + + + +Pfingst heil. Abend. 18. Mai 1777 + + + +Einl. aus Riga Hamann sandte den Brief offenbar weiter an + + + +22 pr. praeterito, voriger Monat, 22. April 1777 + + + +Philanthropin vgl. + + + +Brief Nr. 499 + + +ekeln Geschmiers unterm 13 pr. HKB 486 + + + +Ihr Vorwort gegönnt haben Gemeint ist Reichardts Fürsprache in Berlin bei Hamanns Erlangung des Postens als Packhofverwalter. Auf HKB 486 antwortete Reichardt offenbar nicht. Zu Reichardts nicht überlieferter Antwort auf den gegenwärtigen Brief vgl. . + + + +Familie meines Vorwesers und ihre Familie + + + +Gen. Adm. Generaladministration + + + +Nachbarn und Hiesigen Vorgesetzten und ; zu den Machenschaften des letzteren vgl. + + + +vierten Bitte s.u. + + + +Bonificationen Vergütungen; gemeint sind die Geldforderungen an Hamann für seine neue Dienstwohnung von der Familie seines Vorgängers. + + + +Königl. Freywohner vgl. + + + +usufructuarius Nießbraucher + + + +pertinentien u Accessorien Zubehör und Anhängsel im rechtlichen Sinn, wie der Garten zur Dienstwohnung + + + +Gen. Insp. + + + +Licitationen Versteigerungen + + + +1 May vgl. HKB 495 + + + +Licenträthin Blom + + + +rantzionirt ausgelöst (von Ranzion für Lösegeld, vgl. Adelung, Bd. 3, Sp. 935f.) + + + +Nachricht zu geben damit im Zusammenhang steht wohl der Entwurf HKB 495 + + + +sans faire … dt. ohne meinen Charakter mit Höllenstein zu malen + + + +Mr le Marquis + + + +Hofrath Hoyer + + + +Billet … Gegenbillet nicht überliefert + + + +12. huj … Direction am 12. dieses Monats (Mai) auf die + + + +Dr. Laubmeiers + + + +H-v Hundsvott + + + +foro fori öffentlich vor Gericht + + + +Loge Hamanns Arbeitsraum am Licent, vgl. ; wohl leicht ironisch-abfällige Bezeichnung (vgl. Krünitz, s.v. Loge: „eine Hütte, ein kleiner mit Brettern verschlagener Raum, ein Hundestall, eine Schiffskammer etc. etc. heißt“), ohne Bezug auf Freimaurer- oder Theaterlogen. + + + +9 u 10ten Geboth 2 Mo 20,15f. + + + +seine Cour … Gemeint ist wohl, dass man durch eine Denunzierung Hamanns bei oder punkten könne. + + + +Pzl. + + + +HE Dir. + + + +Kaufmann + + + +Gevatter Assmus , vgl. + + + +Herder + + + +Brutus , vgl. und + + + +Gelach s.o. + + + +Gemalin , vgl. + + + +Prof Engel. + + + +Kreutzfeld + + + +Krause + + + +Kant + + + +Kayserlingk + + + +HErrn Vater + + + +Brief Nr. 500 + + +Da hängen Sie … Gemeint sind Porträts seiner Freunde in Hamanns Schlafzimmer, wie auch sein eigenes Porträt bei vielen Freunden hing. Hamann beschreibt seine neue Wohnung am Königsberger Licent. – Herders Porträt, das Hamann von Kaufmann hat (s.u.), entstammt dem 3. Bd. der Physiognomischen Fragmente, S.149, vgl. . + + + +Kaufmann u Lavater und + + + +Grus … Billet nicht überliefert + + + +Frau Gevatterin + + + +beyder Zweige und August Herder + + + +cum die et consule dt. mit Tag und Konsul, d.i. Jahreszahl (die Römer benannten die Jahre nach den regierenden Konsuln) + + + +Mohrenkopf , vgl. + + + +Stahlbaum + + + +Kanterschen Buchladen siehe + + + +selbst schreibt … vgl. + + + +D. Martin Luther + + + +Gevatter Kanter + + + +Bild mit dem Eselsohr Vmtl. der Originalabzug des Porträt-Entwurfs von Lavater für die Physiognomischen Fragmente, den Kanter ihm einst brachte und der Hamann so bestürzte, vgl. ; vgl. ebenso Hamanns Reaktion auf den später publizierten Stich . + + + +Allzuklug … , Nr. 9: „Haman. / Alzuklug sind seine Lehren; / Alzuklug ist dumm!“ – vgl. , N III,73/20 + + + +Roche-noblot , vgl. + + + +großer Articul in der Hiesigen Zeitung KGPZ, vmtl. vom 11. Februar 1773 (Jg. nicht überliefert); vgl. die Meldung im Beytrag zum Reichs-Postreuter, 15. St. vom 22.2.1773, S. 2. + + + +Sohn + + + +Seher , vgl. + + + +Bruders + + + +herrl. Aussicht zu der Briefpassage und den Königsberger Lokalitäten vgl. Babelotzky: Lebens- und Ereignisorte Johann Georg Hamanns in Königsberg, S. 32–34 + + + +Hofr. Hoyers + + + +Tochter + + + +Vorweser + + + +Director + + + +de Marvilliers + + + +med. Martii Mitte März, HKB 484 + + + +Pathen August Herder + + + +alt Haus das Haus am alten Graben + + + +Claudius , vgl. + + + +dazu Glück gewünscht Brief nicht überliefert + + + +Capell Mstr + + + +Brutus , vgl. und + + + +Billet nicht überliefert + + + +Kaufmann + + + +Penzel … ; als Redakteur der KGPZ oblag ihm die Aufsicht über die Rubrik „Einkommende Fremde“. + + + +lange zu rathen gegeben vgl. etwa + + + +Zeitungen unter „Einkommende Fremde“ in den KGPZ um den 15. März 1777 (nicht überliefert) + + + +Dom. Jubilate wohl beim Kirchgang an Jubilate, 20. April 1777 + + + +Prof Kant + + + +polnisch-reformirten Prediger + + + +einzigen Gevattern im Heil. Römischen Reich Herder und , von denen Kaufmann an Hamann empfohlen wurde, vgl. + + + +Johann Caspar , nicht überliefert + + + +Loge Hamanns Arbeitsraum am Licent, vgl. ; wohl leicht ironisch-abfällige Bezeichnung (vgl. Krünitz, s.v. Loge: „eine Hütte, ein kleiner mit Brettern verschlagener Raum, ein Hundestall, eine Schiffskammer etc. etc. heißt“), ohne Bezug auf Freimaurer- oder Theaterlogen. + + + +klein billet doux Ihren Kupferstich nicht überliefert + + + +Allerley ; vgl. das verkürzte Zitat S. 144–147 aus , N III,192,5–27 und 193,1–8 + + + +Goldwaßer vgl. Adelung, Bd. 2, Sp. 751, s.v. Goldwasser: „ein abgezogener Branntwein, in welchem geschlagene Goldblättchen schwimmen; dergleichen vornehmlich in Danzig verfertiget wird.“ + + + +à la fortune du pot dt. was der Topf hergab; essen, was die Kelle hergibt + + + +Sopha vgl. + + + +Krause + + + +Kayserlingk + + + +Penzels + + + +sedentem in telonio dt. am Zoll sitzend, vgl. u.a. Mt 9,9 + + + +Director + + + +Kreutzfeld + + + +Trutenau zu in Trutenau (15 km nördlich von Königsberg) + + + +Dom. Cantate Domini Cantate, 27. April 1777 + + + +Schenck + + + +Alpenähnlich war Schweizer. + + + +monstrum pulcherrimum … dt. sehr günstiges Omen (, 1,7,9) + + + +Brief von ihm aus Riga HKB 498 + + + +Hartknoch , vgl. + + + +Er spielt die Rolle … vgl. + + + +magischen Laterne mehrdeutig als laterna magica, Diogenes’ Laterne oder die Durchleuchtung des Charakters durch Hamann, den Magus + + + +nach Menschen sucht ging am hellichten Tag mit einer Laterne umher und sagte, er suche einen Menschen, , VI,2,41. + + + +Vegetabilien Pflanzliches; Kaufmann soll sich vegan ernährt haben. + + + +2 meiner Freunde wohl und + + + +Brutus für Reichard + + + +Verfaßer Hamann vermutete Herder als den Autor der Antwort eines Ungenannten im August- und Septemberheft 1776 des Teutschen Merkur, vgl. + + + +Stoltz (wie auch Häfeli aus dem Lavater-Kreis) + + + +meiner Abhandl. + + + +Brief von Trescho , nicht überliefert + + + +Frau Schwester + + + +Hartknoch + + + +Neumann + + + +beglückten Umstanden … bisherige Unruhe die Ernennung zum Packhofverwalter und der Streit mit + + + +Verfaßer des Wertherfiebers + + + +Göthe + + + +Consistorialfrage nach Herders Rang als Oberkonsistorial- und Kirchenrat + + + +Amt der Schlüßel An das fünfte Hauptstück (Abendmahl) von Luthers Kleinem Catechismus (erstmals 1529) wurde in späteren Katechismus-Ausgaben häufig ein Kapitel „Vom Amt der Schlüssel“ (Beichte) angeschlossen, das ebenfalls auf Luther zurückgeht; die Bezeichnung bezieht sich auf Mt 16,19. + + + +alten Ausgabe vmtl. + + + +Enchiridio Handbüchlein + + + +Schloßerschen Anti-Pope + + + +Katechismum zu lesen fürs Landvolk + + + +Innhalt meines Embryons + + + +Verf. der Auflösung … s.o. + + + +Brief aus der Laube vgl. + + + +22 März erhielte ein Couvert von , nicht überliefert + + + +Hartknoch mir vorgestern berichtet , vgl. + + + +Lehnchen + + + +Hausmutter + + + +Brief Nr. 501 + + +Hamann schrieb den Briefentwurf im Zuge des Streits mit der Witwe seines Vorgängers und deren Familie um seine neue Dienstwohnung als Packhofverwalter am Holländer Baum und besonders um deren Garten. ZH legt sich bei dem nicht genannten Adressaten auf fest; Hamann korrespondierte aber in der Sache innerhalb Königsbergs neben mit Hofrat Hoyer, vgl. und . – Diesen Briefentwurf schickte er wohl nicht überarbeitet ab, sondern traf sich mit Hofrat Hoyer am 7. Juni persönlich, um die Sache zu besprechen, vgl. . + + + +Billet vom 25 pr. 25. Mai 1777, nicht überliefert + + + +Gartenschloß vgl. + + + +vsufructu Nießbrauch; es geht um das Recht über die Pflanzen und ihren Ertrag im Garten von Hamanns neuer Dienstwohnung, welchen und ihre Familie für sich beanspruchen. + + + +per fas et nefas dt. mit erlaubten und unerlaubten Mitteln + + + +Nachfolger Hamann selbst + + + +seel. Testatoris + + + +Licitationen Versteigerungen + + + +1 May HKB 495 + + + +Storchschen Erben die Angehörigen von + + + +trocknen Bescheid vgl. HKB 495 + + + +Billet vom 9 pr. 9. Mai 1777, nicht überliefert + + + +erndten wo ich nicht gesäet habe Mt 24,24 + + + +reichen Mann und armen Lazarus Lk 16,19–31 + + + +Luchte niederdt. für ‚Leuchte‘, vgl. , Bd. 3, S. 31 + + + +Brief Nr. 502 + + +Sale Weina …Chunstoffischen Gütern laut Düntzer: Christoph Kaufmann, der Kraftapostel der Geniezeit (1859), S. 79 die „Chwastowischen Besitzungen zu Salo Weina“; den „jungen Rußen“, den Kaufmann nach Hause begleitete, erwähnte auch Herder, vgl. + + + +Claudius + + + +Herdern + + + +Elise Elise Ziegler + + + +innigsten Wunsch Hamann fuhr aber nicht nach Wandsbeck. + + + +Ehrmann + + + +Brief Nr. 503 + + +2 Briefe HKB 502 und ein weiterer, nicht überlieferter Brief + + + +Ihrigen Brief Hamanns nicht überliefert + + + +Claudius + + + +Haugwitz + + + +Jacobi vmtl. + + + +Kirchenrath Sander + + + +Brief Nr. 504 + + +letzten May Antwort auf HKB 499, nicht überliefert; Reichardt hatte offenbar bei der Generaladministration wegen des Streits mit nachgefragt. + + + +Posten Gemeint ist Reichardts Hilfe bei der Erlangung der Stelle als Packhofverwalter. + + + +Privat-Interesse der Streit um den Garten von Hamanns neuer Dienstwohnung am Licent mit + + + +vertrauten Freundes Nicht ermittelt; der Rat ging wohl dahin, bei der Generaladministration eine formale Beschwerde einzureichen. + + + +Hofr. Hoyer … Billet , nicht überliefert + + + +vsus fructus gemeint ist das Recht auf Nießbrauch an den Früchten des Gartens + + + +3 Billette nicht überliefert; zu Hamanns Antwortversuchen vgl. HKB 501 + + + +Wittwe ihre den 7 May vgl. HKB 497 + + + +Curator + + + +Partage-Tractat Teilungsvertrag, wie etwa bei der Teilung Polens zwischen Preußen, Österreich und Russland + + + +vlt. ultimo (Ende Mai) + + + +Vicariat die Stellvertreterschaft von + + + +schlechten Product niedrige Zolleinkünfte + + + +sub tutela dt. unter der Obhut + + + +Direction , vgl. + + + +General-Inspector + + + +erste Licent-Inspector + + + +Magnier + + + +dritte und zeitige + + + +per fas et nefas dt. mit erlaubten und unerlaubten Mitteln + + + +Blomschen Raupen s.o. + + + +postes de confiance dt. Vertrauensposten + + + +Requete Bittschrift + + + +Faht uns … Hld 2,15 + + + +Shakespear + + + +Man muß nicht glauben … vgl. ; ein mögliches Vorbild ist , Akt 4, Auftritt 3: „Mon Dieu, le plus souvent, l’apparence decoit, / Il ne faut pas toûjours juger sur ce qu’on voit.“ + + + +Droits du Roi dt. Rechte/Ansprüche des Königs. Hier die im Namen des Königs durch die Régie eingetriebenen Steuern. + + + +Moses Hörner Nach 2 Mo 34,29f. und den bekannten Darstellungen von Moses mit Hörnern, die auf einen Übersetzungsfehler der Vulgata zurückgehen (vgl. zu ); die Rechte des Königs an den Zinsgeldern werden also als fehlerhafte Tradition angesehen. + + + +Chicane der Zaunkönige In der Fabel vom Zaunkönig und dem Adler gewinnt der Zaunkönig durch eine List den Wettstreit der Vögel um die Königsherrschaft, indem er sich im Gefieder des Adlers versteckt und so, als dieser ermüdete, noch ein Stück höher fliegen konnte. Die Fabel wird Äsop zugeschrieben und ist u.a. von Plutarch in seinen Praecepta gerendae rei publicae, 12 ( 806e–f), überliefert. + + + +Citronen vgl. + + + +verstutzen Vgl. Adelung, Bd. 4, Sp. 1155f., s.v. Verstutzen: „durch Abnehmung am Ende gleichsam zu einem Stutz oder kurzen Dinge machen“; gemeint ist hier wohl, Zitronen zollfrei für eine Gegenleistung durchzulassen. + + + +Αρχιτελωνης Oberster der Zöllner (Zachäus), Lk 19,2 + + + +Storchsche Wäldchen nach + + + +Ein jegliches … Pred 3,1 + + + +Claudius u sein Bauermädchen und mein Pathchen , und + + + +Klopstock + + + +Bode und Passavant und + + + +Hälfte …Engel und + + + +2 Tim II. 7. 2 Tim 2,7 + + + +pro aris et focis dt. für Altäre und Herde; Motto ähnlich wie ‚Für Vaterland und Familie‘ + + + +Kreutzf. + + + +Direction + + + +General Inspector + + + +Vicario + + + +Judenwirthschaft s.o. + + + +Sapienti sat. Vale et faue! Dixi! dt. für den Verständigen genug! Lebe wohl und sei mir gewogen! Ich habe gesprochen! + + + +Brief Nr. 505 + + +Einlage wohl von an Herder, nicht überliefert + + + +Hintz + + + +huj diesen (Monats), 5. Juni 1777 + + + +Gesundheit Herder war an Gelbsucht erkrankt, vgl. + + + +kleine Christoph + + + +damalige Nachrichten vgl. + + + +Antwort zu erhalten Herder antwortete zuvor nicht auf HKB 484 und HKB 500. + + + +jungen Courtan + + + +Claudius + + + +seel. Prof. Lindner + + + +Bertuchschen Don Quixote Der dritte Teil der Don Quijote-Übersetzung von + + + +Fr. Consistorialräthin + + + +Vicario demnach Hamann selbst als Vertreter + + + +Hartung + + + +seel. Kirchenraths Namen im Namen Lindners + + + +Nachschuß Nachzahlung + + + +reich wie Crösus im dritten Band von Bertuchs Don Quijote-Übersetzung vmtl. S. 349 + + + +engl. Uebersetzer + + + +Meßgut Bücher von der Ostermesse 1777 + + + +Lavaters dritten , Bd. 3 + + + +Kupfer im 3. Bd. der Physiognomischen Fragmente, S. 149 + + + +Andenken von Kaufmann von , vgl. + + + +Fragment aus dem Briefe über Sie Mglw. ist die Passage über Herder in , S. 99 gemeint. + + + +Jünglings Motto Kaufmanns Motto „Man kann was man will. Und man will, was man kann“ (vgl. auch unten) wurde von Lavater bei dessen Porträt im 3. Bd. der Physiognomischen Fragmente, Tafelband, S. 89 abgedruckt und auch im Textband, S. 161 zitiert. + + + +St Germain der , vgl. + + + +Graf Dalton Pseudonym des Grafen von St. Germain + + + +Petersburg Kaufmann befand sich auf dem Weg nach St. Petersburg, vgl. + + + +Johann Caspers + + + +Hahns Postille , vgl. + + + +Kleuker + + + +Zend-Auesta + + + +ersten Theil von Salomo + + + +Fest Trinitatis 25. Mai 1777 + + + +Kant + + + +deutschen Musäi + + + +er Kleuker, vgl. dessen Beantwortungsversuch + + + +Frage des Mercurs Teutscher Merkur, vgl. zu + + + +Beantwortung im Mercur + + + +Brücke ohne Lehnen Der Titel des dritten projektierten Abschnittes der Schürze von Feigenblättern, der jedoch nie über die Überschrift hinaus ausgeführt wurde; die Formulierung stammt aus der Antwort eines Ungenannten, S. 218: „Wer voraus geht, trage Sorge bey der Brücke ohne Lehnen!“ + + + +2 fehlenden Fladen Anspielung auf die biblischen Schaubrote, 3 Mo 2,4 u.ö. Gemeint sind die beiden noch nicht ausgeführten Abschnitte der Schürze von Feigenblättern, „Brücke ohne Lehnen“ und „Charfreitagsbuße für Capuziner“, vgl. + + + +Penzel , nach einer Parade + + + +Kreutzfeld + + + +Recension der Ehlerschen Schulsamml Rezension Kreutzfelds von , vmtl. in KGPZ Jg. 1777 nicht überliefert + + + +Hofnung loß zu kommen aus dem Militärdienst entlassen zu werden + + + +Krause ist im Gräfl. Kayserlingschen Hause bei + + + +Mendelssohn + + + +Memel heute Klaipėda + + + +Kaufmann … , s.o. + + + +Ursinus Balladen + + + +Percy Reliquien der alten Poesie + + + +neueste Ausgabe von Shakespeare vmtl. die zehnbändige variorum-edition von George Steevens und Samuel Johnson (1773), vgl. 18th century Shakespeare-editions + + + +meiner in 8 Hamann besaß Samuel Johnsons’ achtbändige Ausgabe von 1768, vgl. . + + + +Eschenburgs Uebersetzung + + + +kleiner Pathe August Herder + + + +Gevatterin + + + +aus meinem Wäldchen vgl. + + + +Einlage s.o. + + + +Ihres Freundes Gedanken über das Universum + + + +Hartungschen Laden der Buchladen von + + + +Kantersche der Buchladen von + + + +Michaelis zur letzten Buchmesse im Herbst 1776 + + + +Papiermühle in Trutenau (15 km nördlich von Königsberg) + + + +Oberhofprediger Stelle nach dem Weggang Starcks + + + +Landsmanns des Kapellmeisters , vgl. + + + +Brief Nr. 506 + + +Antwort auf einen nicht überlieferten Brief Hamanns (s.u.); im Kontext von Kaufmanns Besuch in Königsberg Ende April 1777, vgl. + + + +Reise nach Amerika Hamann fragte wohl danach, vgl. + + + +K … Hamburg , vgl. + + + +Lavatersche Briefe von + + + +Weibe Elise Ziegler + + + +Motto … Kaufmanns Motto „Man kann was man will. Und man will, was man kann“, vgl. + + + +Symbolum Glaubensbekenntnis + + + +Wandsbecker Reise Kaufmann lud Hamann dazu ein, vgl. + + + +Silhuetten … Physiognie in , Bd. 3, Textband, S. 161 + + + +Briefchen an Motherby , nicht überliefert + + + +Artikel der Lavatern betrifft Hamann brachte wohl in seinem nicht überlieferten Brief die Sache mit Hahns Postille zur Sprache, vgl. + + + +Perlen für die Schweine Mt 7,6 + + + +Kant + + + +Kanter + + + +franz. Physiognomik Ankündigungen für eine französische Übersetzung der Physiognomischen Fragmente + + + +Billet an Penzel an + + + +Sopha Hamanns Sopha, auf dem Kaufmann übernachtete, war für ihn sentimental mit dem Besuch in Königsberg verbunden, vgl. + + + +Christophevr Christophovitsch bei Selo Weina Scherzhafte Russifizierung von Kaufmanns Namen, seinem Aufenthalt auf den Chunstoffischen Gütern folgend, vgl. + + + +Luthers + + + +alten unpäßlichen Christoff + + + +Brief Nr. 507 + + +Addresse nach Pillau 60 km westlich von Königsberg an der See-Durchfahrt auf der Frischen Nehrung, heute Baltijsk; vmtl. im Zusammenhang von Besorgungen für , vgl. + + + +Gruß nach Wandsbeck an und , vgl. + + + +Freund Lindner … Epistel , nicht überliefert + + + +Hintz + + + +Hänschen + + + +Henriettchen + + + +Herrn Courtan + + +Brief Nr. 507 + + +Einlage von einer guten Frau (vgl. ), nicht überliefert + + + +neue Bekanntin , s.u. + + + +hiesigen Busenfreundin + + + +Man kann … Variationen von Kaufmanns Motto „Man kann was man will. Und man will, was man kann“, vgl. + + + +Kupferstich Kaufmanns Porträt in , Bd. 3, Tafelband, S. 89, mit dessen Motto + + + +St. Germain … , vgl. + + + +amerikanischen Aussichten vgl. + + + +Gräfin v. Kaiserling + + + +Phädon nach + + + +Moses Mephiboseth Mendelssohn; Mephiboseth ist eine Namensvariante von Merib-Baal, dem Sohn Jonatans, vgl. 2 Sam 21,7. + + + +Memel heute Klaipėda + + + +Schwager + + + +jüngste Lindner + + + +mislungene Erwartung Kaufmanns Aufforderung an Hamann, ebenfalls nach Wandsbeck zu reisen, vgl. . + + + +Gevatter Matthias + + + +Elisa Elise Ziegler + + + +abeat cum caeteris omnibus dt. möge der Wunsch mit allem anderen verschwinden (wohl von Hamann selbst geprägte Formel) + + + +noch mehr Briefe etwa HKB 507, andere Briefe nicht überliefert + + + +Apostel Caspar + + + +et tant pis pour lui dt. und um so mehr schade für ihn + + + +Stich mit dem Motto s.o. + + + +Sammlung vgl. + + + +Herdern , vgl. + + + +hiesige Recensent … L… u. seine Spießgesellen ?!? evtl. Lenz, Kaufmann, Herder etc. als Vertreter des Sturm und Drang + + + +Freund Ehrenfried + + + +verlaufener Philanthropist als ehemaliger Lehrer am Philanthropin zu Dessau, von wo er seinen letzten Brief schrieb + + + +8 Silhuetten vgl. + + + +Krause + + + +Freundin Stolz + + + +Billet an , vgl. + + + +Uebersetzer des Strabo Penzel + + + +Fürsten + + + +Hahns Postille , vgl. + + + +Fest der Dreieinigkeit 25. Mai 1777 + + + +harmoniam praestabilitam zwischen Können u. Wollen … nach Kaufmanns Motto und Variationen darauf; vgl. + + + +Görgel Diminutiv von Georg, wohl Anspielung auf Claudius’ zeitweilige Autor-Persona, vgl. zu + + + +Brief Nr. 508 + + +Die scherzhaft-offizielldienstliche Reiseaufforderung an Hamann wurde von Ehrmann aufgeschrieben, ist aber offenbar gemeinsam mit Claudius und Kaufmann entstanden; sie überkreuzte sich mit Hamanns Absage in HKB 507a. + + + +vorgeschlagene Reise nach Wandsbeck vgl. + + + +p. procur. per procura, dt. aufgrund erteilter Vollmacht + + + +Brief Nr. 509 + + +18. Mai HKB 500 + + + +23. Jun. HKB 505 + + + +Gelbsucht vgl. Krünitz, s.v. Gelb-Sucht + + + +Reise nach Pyrmont von Ende Juni bis Anfang August 1777 + + + +August von Gotha + + + +Jungen und August Herder + + + +Weiblein + + + +grossen Garten in Herders Hausgarten hinter der Superintendantur + + + +Packhausinspektor Hamann teilte Herder seinen neuen Posten als Packhofverwalter in mit. + + + +Musikalien an Reichard v.a. , an , vgl. + + + +Bach in Bückeb. in Bückeburg + + + +Abhandlung im Merkur … + + + +Schr. über Toleranz p. , vgl. + + + +Brücke ohne Lehnen im Zusammenhang der Schürze von Feigenblättern, vgl. + + + +warmen Brüder in der Schweiz die Enthusiasten (nach der Taxonomie in ) bzw. der Lavater-Kreis + + + +kalten Herren in Berlin die Rationalisten (nach der Taxonomie in ) bzw. der Nicolai-Kreis + + + +3. t. Th. Physiogn. Gerichts , Bd. 3 + + + +mein Bild ebd., Tafelband, S. 149, vgl. + + + +Schilderung ebd., Textband, S. 262–264 + + + +Stelle des Fremden vgl. ebd., Textband, S. 263: „Nun noch zur Ergänzung, Berichtigung oder Bestätigung einige Gedanken eines Freundes von ihm [Herder], und mir [Lavater], den ich bat, etwas über den Mann oder dieß Bild hinzuschreiben. – […]“ + + + +Göthe + + + +Häfeli + + + +Bremische Sendschr. über Lav. Meinung + + + +Schriftchen + + + +Geburtstage Herder am 25. August, Hamann am 27., Herders Söhne am 18. (August) und 28. (Gottfried) + + + +3. Sieben des Jahrs Die Faszination für die dreifache Sieben des Jahres 1777 ist für die Entstehung der Schürze von Feigenblättern bedeutsam; zu Zahlenspielen Hamanns vgl. . + + + +zum plaudo zum Applaudieren + + + +Eberhard Herder denkt wohl an ein früheres Projekt gegen , vgl. . + + + +Luther … Luthers von Lucas Cranach d. Ä. (1472–1553) + + + +Herzog Georg Georg der Bärtige (1471–1539) + + + +Fürsten von Waldeck Karl August Friedrich Fürst von Waldeck (1743–1812) + + + +jungen Tischbein + + + +Erbprinzeß von Braunschw. Auguste Friederike, Ehefrau Herzog Karl Wilhelm Ferdinands von Braunschweig-Lüneburg-Wolfenbüttel + + + +2.ten … Schäfer August Herder + + + +Goldmedaille für eine von Herders Preisschriften, s.u. + + + +Bruder + + + +6. Stücke des Katechismus vgl. + + + +Suppl. zu Percy , vgl. + + + +Ursinus , vgl. + + + +Sein Shakesp. , vgl. + + + +Shak. + + + +Sturz + + + +Revolution in Dännemark Entmachtung und Hinrichtung Struensees (1772), nach der Sturz aus Kopenhagen ausgewiesen wurde + + + +Deutschen Museum , 1. Halbjahr 1777 + + + +Bernstorf … über den dänischen Staatsmann Andreas Peter von Bernstorff (1735–1797) + + + +Möser + + + +Grafen von Bückeb. + + + +Kleuker , vgl. + + + +Eruktationen Aufstoßungen + + + +Kaufm. , vgl. + + + +Hartknoch + + + +Wiel. + + + +Bertuch … mit über dessen Don Quijote-Übersetzung, vgl. + + + +Hartung + + + +Lebensgeschichte Christi + + + +Kleukers Versuch + + + +Fußstapfen des Glaubens + + + +catenirt zusammengekettet + + + +Grafen zu Wernigerode + + + +Lowth  erschien 1778; 1777 erschienen bereits Stiche wie dieser nach dem bekannten Porträt von Pine. + + + +Discourse on Learning mglw. + + + +Pennant’s Reise durch Schottl. + + + +Twiß Reise durch Span. + + + +De-Brosses + + + +Hißmann + + + +mechanique des langues + + + +Acad. des Antiq. durch Friedrich II. von Hessen, der im April 1777 eine Gesellschaft der Altertümer zum Studium der Altertumswissenschaften gründete + + + +Eloge de Winkelm. Die Preisfrage lautete: L’Eloge de Mr. Winckelmann, dans lequel on fera entrer le point où il a trouvé la science des Antiquités, et à quel point il l’a laisseé. – Herder schrieb sein Denkmahl Johann Winkelmanns erst im April 1778. + + + +antiquo me includere ludo dt. mich in ein altes Spiel einschließen, , 1,1,3 + + + +erste Preismünze im Wert von 400 Livres, vgl. s.o. + + + +fausse couche Fehlgeburt, gemeint ist + + + +Aufklebezettel auf mein Bild zu Hamanns Bitte vgl. ; Herder vergaß, den Zettel beizulegen und Hamann erinnerte ihn daran, vgl. + + + +Hartknoch, Hinz, Kanter , , , + + + +Baals nicht Antwortende, nach 1 Kön 18,26f. + + + +Kaufm. , vgl. + + + +costa dt. Rippe (nach 1 Mo 2,21f., der häufigen Verwendung von „Costa“ im Sinne von Ehefrau bei folgend), gemeint ist + + + +Leber s.o. + + + +Betrachtungen + + + +Briefe nach Mohrungen Mohrungen; nicht überliefert, es ging wohl um die Rückkehr von + + + +Schwester + + + +gew. Schwager gewesenen Schwager, Christoph Neumann (alkoholkranker Fleischhauer in Mohrungen), den Witwer von Herders Schwester Anna Luise (gest. 1767) und Vater von + + + +Brief Nr. 509a + + +Reise Mendelssohn kam am 24. Juli 1777 in Königsberg an und reiste am 31. Juli mit seinem Schwager weiter nach Memel, vgl. ; auf der Rückreise hielt er sich wieder vom 10. bis 20. August in Königsberg auf. + + + +Zöllner Anspielung auf Hamanns neuen Posten als Packhofverwalter am Licent, zugleich wohl auf Hamanns häufige Scherze um die biblischen Zöllner, vgl. + + + +Herrn Seligmann + + + +מאור עינים (dt. erleuchtete Augen, nach Spr 15,30). Das Werk war aufgrund seiner mitunter kritischen Haltung zur talmudischen Tradition harscher innerjüdischer Kritik ausgesetzt. + + + +אמרי בינה dt. Worte der Einsicht. Titel des 3. und umfangreichsten Teils von . Darin begründet Azaria seinen Gebrauch hellenistischer Quellen zur Kritik rabbinischer Überlieferungen, kritisiert , behandelt Fragen der Bibelübersetzung, Details der hebräischen Grammatik und der Bekleidung der Priester. Den größten Raum nimmt allerdings eine Kritik der biblischen Chronologie ein, die in die These mündet, die jüdische Zeitrechnung sei erst im Mittelalter eingeführt worden. + + + + קול אל הי׳ dt. Stimme Gottes. Titel des 1. Teils von , worin Azaria das Erdbeben von Ferrara 1570 schildert, dem er als Augenzeuge beiwohnte. + + + +הדרת זקנים dt. Ruhm/Glanz der Ältesten. Titel des 2. Teils von , enthält eine Übersetzung des Aristeasbriefs, einer Apologie des hellenistischen Judentums und der Septuaginta, deren legendenhafte Entstehung durch die Arbeit von 72 Übersetzern an 72 Tagen geschildert wird. + + + +קהלת Von Mendelssohn besorgte und mit einem Kommentar versehene hebräischsprachige Ausgabe des Prediger-Buches. + + + +Hans Hamann + + + +Herrn Direktor und seiner würdigen Gattin und + + + +Brief Nr. 510 + + +Kaufmann + + + +Krappiz Krappitz in Oberschlesien, heute Krapkowice + + + +Haugwiz + + + +Philanthropin im Dessauer Philanthropin, wo Ehrmann zuvor Lehrer war + + + +Chodowiecki + + + +Vater + + + +Ehepaare und + + + +Brief Nr. 511 + + +Der Briefentwurf wurde nicht abgeschickt, vgl. und die Wiederholungen in HKB 516a. + + + +Phädon + + + +Loge Hamanns Arbeitsraum am Licent, vgl. ; wohl leicht ironisch-abfällige Bezeichnung (vgl. Krünitz, s.v. Loge: „eine Hütte, ein kleiner mit Brettern verschlagener Raum, ein Hundestall, eine Schiffskammer etc. etc. heißt“), ohne Bezug auf Freimaurer- oder Theaterlogen. + + + +HE Isaac David + + + +Reisegefährten oder + + + +Kleukers Salomo + + + +Seeligmann + + + +älteste HE Friedlaender + + + +telonio Zoll, nach Mt 9,9 + + + +Briefe aus Leipzig wohl von , nicht überliefert + + + +22 Sept. wohl HKB 509a + + + +HänschenMichel + + + +Coheleth Pred 1,1 + + + +Hebräische vgl. Mendelssohns Zusendung von Büchern für das Hebräischstudium in , nach denen Hamann wohl bei Mendelssohns Aufenthalt in Königsberg im Juli/August fragte. + + + +Tetens wohl + + + +de Broßes von der Sprache in der Übersetzung von Hißmann, vgl. + + + +Berner Beyträge nicht ermittelt; mglw. Beyträge in das Archiv des deutschen Parnasses (Bern 1776–1777 oder Bernerisches Magazin der Natur, Kunst und Wissenschaften (Bern 1775–1777) + + + +Sethos deutsch u fr. und die Übersetzung von + + + +Verf. des Universums + + + +Leichdorn Hühnerauge + + + +Verwüstung am Garten Der Verkauf von Pflanzen und allerlei anderen Gegenständen aus seinem Garten durch die Blomschen Erben, den Hamann wohl am 29. September 1777 über sich ergehen ließ, vgl. und . + + + +Es haben ihn zerwühlet … Ps 80,14 + + + +königl. Freywohner Hamann meint, dass es unangemessen sei, mit den Erben des Vorgängers einer Dienstwohnung, die schließlich dem König gehört, in Rechtsstreitigkeiten zu geraten, vgl. . + + + +Salomo hat einen … Hld 8,11 + + + +Sokrates …äsopischen Fabelchen und Päan , S. 81–85, vgl. , 60–61 + + + +Mephiboseth Namensvariante von Merib-Baal, dem Sohn Jonatans, vgl. 2 Sam 21,7. + + + +Gottes Fiscal … Elihu in Hi 32–37 + + + +Brief Nr. 512 + + +4 pr …Päckchen HKB 509 am 4. September 1777; zu weiteren Inhalten des Päckchens vgl. + + + +1 ej. … goldene Charte Am 1. Oktober 1777; gemeint ist Herders Geldzuwendung von einem Jahr zuvor, vgl. + + + +jedes Kind , und + + + +Mutter + + + +Betrachtungen + + + +übrigen Beyl. an und den Vater von , vgl. + + + +Diac. Trescho , nicht überliefert + + + +letzter Brief nicht überliefert, vgl. + + + +Nebenstunden + + + +Kapellmeisters zu Berl. , vgl. + + + +Brutus + + + +Compere Claudius … ; Bericht nicht überliefert, vmtl. mit und Ende August 1777 + + + +Uebersetzer Ihres Hogarthschen Hudibras wird im Juni/Dezember 1778 im Teutschen Merkur erscheinen. – Herder schätzte Butlers Hudibras (vgl. ) und hatte Hamann eine Ausgabe mit den bekannten Illustrationen Hogarths geschenkt (vgl. Biga 172/692: „Hudibras with Cuts design’d and engrav’d by Hogard, Lond. 739. Donum Herderi nostri.“). + + + +Buttlers Remains + + + +meinen besungen Unklar, ob „besungen“ sich hier auf eine Deklamation eines Geburtstagsgedichts von Kreutzfeld bezieht oder auf einen lokal zirkulierenden Druck. Da Herder später genaue Kenntnis des Drucks von Kreutzfelds Geburtstagsgedicht hat (vgl. ), ist letzteres anzunehmen, außerdem, dass Hamann den Druck, den Herder aufbewahrte und der sich in seinem Nachlass befindet, mit diesem Brief mitsandte. + + + +Penzel + + + +Kreutzfeld + + + +Stoltzin + + + +Lippmann Löwen + + + +Kraus , Übersetzer von + + + +Billet von Me Courtan , nicht überliefert + + + +Hartknochs + + + +Hintz aus Curl. mit aus Mitau (Kurland) + + + +Cammerherrin von der Reck + + + +Lavater + + + +Kaufmann + + + +Baroneße von Bondeli + + + +Catin gemeint ist , vgl. zu + + + +Frau Gevatterin + + + +Augustpaars und August Herder, nach ihren Geburtstagen im August + + + +Dintefaß Tintenfass + + + +Mendelsons Hierseyn ; zu dessen Aufenthalt Ende Juli und Mitte August in Königsberg vgl. . + + + +aussaugenden feigen Gram Hamanns Passivität und Hilflosigkeit bei dem Streit mit den Blomschen Erben und deren Auktion von Gegenständen aus dem Garten seiner Dienstwohnung, vgl. + + + +nach Berlin an die Generaladministration, vgl. + + + +Vorgesetzte und + + + +Penzels + + + +Kanter ; gemeint ist demnach wohl, Penzel als Faktotum seines Buchladens und Redakteur der KGPZ zu verabschieden. + + + +Krausens Uebersetzung … , Übersetzer von + + + +Diac. Matthes + + + +Lindner + + + +4ten Theil des Strabo Penzels -Übersetzung, Bd. 4; anders als die vorherigen Bände enthält der gedruckte Band keinerlei Widmungen, biographische Vorreden des Verfassers o.ä. + + + +Dedication an Salomon Widmung an + + + +Bernouilli , von dem Penzel sich Protektion in Berlin erhoffte + + + +Leßings 3ten u 4ten Stück , Beytrag 3 und 4 + + + +seel. Reimarus + + + +Tetens … + + + +Tidemans wohl + + + +De Brosses Traité … , vgl. + + + +Plüche Mechanique + + + +Geschichte … + + + +erscheint hier abermal + + + +Fulda + + + +Fußstapfen + + + +Leben Jesu + + + +Heß + + + +Pathen den Preis August Herder; zu Herders Preisschrift-Plänen vgl. + + + +Winkelmann … Torso Dass Herders Schrift Denkmahl Johann Winkelmanns mehr werde als ein „Torso von einem Denkmaal“, wie es im Untertitel von dessen früherer Schrift auf Thomas Abbt hieß. + + + +Exegi perennius … pontifex zusammengesetzt aus , III 30,1–9 + + + +Spinnen gemeint ist wohl die Wiederaufnahme der Arbeit an + + + +Klebezettel … vgl. + + + +Kaufmanns Einladung Kaufmanns Einladung an Hamann, Ende Juli bzw. Anfang August nach Wandsbeck zu zu reisen, vgl. + + + +jüngste Lindner , vgl. + + + +Hartung … Don Quixote mit über Bertuchs Don Quijote-Übersetzung, vgl. + + + +seel. Lindner , vgl. + + + +Ob fugam vacui dt. aus Scheu vor der Leere (da noch Platz auf der Briefseite ist) + + + +kleine monstrum die Wiederaufnahme der Arbeit an der Schürze von Feigenblättern + + + +Wiel. Büsching u Voß , und + + + +1 Hauptstück der „Nachhelf eines Vocativs“, vgl. + + + +panurgischer Versuch … Zu der Diskussion, inwieweit der „Panurgische Versuch“ mit der „Charfreytagsbuße eines Capuziners“ in Hamanns Schürze von Feigenblättern und dem ‚Stellenlosen Blatt‘ zusammenhängt, vgl. HHE 5, S. 351–361. – Mit „Seher des Universums“ sind Dalberg und dessen Betrachtungen über das Universum gemeint. + + + +ventriculo cerebri Hirnventrikel + + + +Eitelkeit der Eitelkeiten! Pred 1,1 und Pred 12,8 + + + +Uebersetzer deßelben + + + +menschl. Versuch + + + +Kypke + + + +Mendelsohn … Coheleth Eine hebräische Ausgabe des Koheleth (Prediger, קהלת) von für , vgl. + + + +Bodens Uebersetzung , vgl. + + + +zwey Pathchens August Herder und + + + +Brief Nr. 513 + + +Dominica u XI. p. Trinit HKB 468 vom 18. August 1776 bzw. 11. Sonntag nach Trinitas + + + +Weihnachts heil Abends 1776 HKB 475 vom 22. Dezember 1776 + + + +Almanachs + + + +Fr.– Franzosen; gemeint ist Syphilis. + + + +Freunde vor allem + + + +Bunkel ; die Übersetzung war bei Nicolai im Erscheinen begriffen + + + +n: 15 von Furwitz den Kramer , S. 93–97 + + + +lapides brandenburgenses + + + +Isop … Ceder in der Lutherbibel mit Reinigung und Entsündigung verbunden, vgl. 3 Mo 14,4 u.ö. + + + +Friedens-Berloken + + + +Moses + + + +Eberhard + + + +Sokratischen Becher vgl. + + + +Apologie vgl. + + + +quod D. B. V quod Deus Bene Vertat, dt. was Gott zum Guten wende + + + +Brief Nr. 514 + + +Pohlnischen Abschiede d.h. ohne sich zu verabschieden; Lindner war Anfang August 1777 in Königsberg; vgl. + + + +Frau Consistorialräthin + + + + beyl. mütterl. Monitorium nicht ermittelt + + + +HErr Hofrath + + + +Garten Der Verkauf von Pflanzen und allerlei anderen Gegenständen aus seinem Garten durch die Blomschen Erben, den Hamann wohl am 29. September 1777 über sich ergehen ließ, vgl. und . + + + + en bal … chapeaux dt. wie bei einem Maskenball mit Damen und hütetragenden Herren + + + + Fiat voluntas Tua! dt. Dein Wille geschehe! (Mt 6,10) + + + + meinen Gagliani , wohl das frz. Original + + + + Libre cinque della Moneta + + + +durch einen Freund nicht ermittelt + + + +Vico Principi de Scienza nuova + + + + Kleukers Prediger Salomo + + + +Bodeni lateinischer Uebersetzung + + + +Bode … Shandy , siehe die 2. zeitgenössische Übersetzung von + + + + Gräfin von Bernsdorf ; die anstehende Hochzeit ist nur ein Gerücht, Bode folgte ihr lediglich 1779 nach Weimar als Verwalter. + + + + HE Prof Kreutzfeld + + + + Vale et fave amico Tuo dt. Leb wohl und sei deinem Freund gewogen + + + +Brief Nr. 515 + + + Briefe vgl. etwa HKB 504; Reichardt war Hamanns Verbindung nach Berlin im Streit mit den Blomschen Erben um den Garten seiner Dienstwohnung. + + + + Namenstage … Lieschen am 19. November, dem Namenstag von + + + + huj. … Briefe huius, d. dieses Monats; nicht überliefert + + + + Morinval , s.u. + + + + 7 Junii … Curator vgl. + + + + Tempel vgl. Mt 21,12 + + + + Intelligenzblätter + + + + pr. praeterito, vergangenen Monats, hier aber 29. September gemeint, vgl. + + + + Brüder Boanerges Jacobus und Johannes, nach Mk 3,17 die Donnersöhne + + + + bal paré in Gesellschaftskleidern, vgl. + + + + Crethi und Plethi u.a. 2 Sam 8,18 + + + + Es haben ihn … Ps 80,14, vgl. + + + +Geländer der kleinen Brücke Vgl. die für Hamann wichtige Formulierung „Brücke ohne Lehnen“ aus der Schürze von Feigenblättern (), die er hier mit dem Garten seiner Dienstwohnung parallelisiert. + + + + Kluft Lk 16,26 + + + + Vorgesetzten u. getreuen Nachbarn u. ; „getreuen Nachbarn“ mit ironischem Anklang an die Auslegung der 4. Bitte des Vaterunser durch im Kleinen Katechismus. + + + + Penzels Selma die von ‚Selma‘ genannte Tochter von + + + +Secretair der Direction bei der , nicht ermittelt + + + + Vorfahren Im Sinne von Vorgänger im Amt des Packhofverwalters; Hamann hatte sich vorgenommen, das Grundstück seiner Dienstwohnung intakt an seinen Nachfolger zu übergeben und es nicht, wie sein unmittelbarer Vorgänger und seine Erben, für den eigenen Profit zu missbrauchen, vgl. + + + + Iesebel wie ein Naboth: nach 1 Kön 21,3, vgl auch , N III,159/20–23 + + + +Wittwe Blom ; die Briefentwürfe an sie bewahrte Hamann anscheinend aus diesem Grund auf. + + + +Vater + + + + Herder + + + + Brutus , vgl. + + + + Moses Mephiboseth ; Mephiboseth ist eine Namensvariante von Merib-Baal, dem Sohn Jonatans, vgl. 2 Sam 21,7; zu dessen Königsberg-Aufenthalt vgl. . + + + + Jonathan Hamann selbst + + + + Phädons Mendelssohn, nach Phaedon oder Ueber die Unsterblichkeit der Seele + + + + Staurogedion Stauropedion, der gräzisierte Name von . Mit diesem Namen unterschrieb er sein Geburtstagsgedicht an Hamann von 1777 und verwendete ihn wohl auch zuvor. + + + + Uebersetzung des Hudibras Die Probe einer neuen Verteutschung des Hudibras wird im Juni/Dezember 1778 im Teutschen Merkur erscheinen. + + + + Sturz vgl. + + + + Bode die Wittwe heyrathet und ; die Hochzeit ist nur ein Gerücht. + + + + Prof. Engel + + + + diplomatischen Autorschaft + + + + Gesicht verloren vgl. + + + + Blindheit seines Homers nach dem Titelkupfer der Literaturbriefe, einem blinden Homer + + + + heil. Slawkenbergius vgl. , 3. Buch, Kap. 38 + + + + Fabellum de pudendi „Fabellum“ ist vmtl. eine Verschreibung oder Fehllesung für ‚fabellam‘ (kleine Erzählung, Fabel; Diminutiv von ‚fabula‘); ‚de pudendi‘ meint die Schamteile; gemeint ist, wie bereits mit der Jahreszahl 777, die Schürze von Feigenblättern. + + + + Vater + + + + Gemalin + + + +Brief Nr. 516 + + + Kreutzfeld + + + + Reichard gebeten , nicht überliefert + + + + heil. Christ. mglw. auf der Reise durch das Baltikum nach St. Petersburg + + + + Leichdorns Hühnerauge; gemeint ist der Streit mit den Blomschen Erben um den Garten von Hamanns Dienstwohnung, vgl. + + + + Epicurs Die philosophische Schule um versammelte sich in einem Garten, vgl. 10,1,10f. + + + + Stoltz + + + + Silhouette Scherenschnitt, mglw. von + + + + Kanterschen Zeitungen , nicht ermittelt + + + + Lehnchen + + + + Hänschen , vgl. + + + + Lieschen + + + + Mutter + + + + letzten Sonntage unsers Kirchenjahrs letzter Sonntag vor dem Advent, 23. November 1777 + + + + Käthchen + + + + vierten 2. Dezember 1777; Hamann zählt also den Tag der Geburt als ersten Geburtstag + + + + Prof. K. der lärmempfindliche + + + + Mlle Stoltz + + + + Uriel Penzel, vmtl. nach dem häufig die Konfession wechselnden Uriel da Costa (1585–1640), der, ebenfalls wie Penzel, eine Lebensbeschreibung verfasste (Exemplar humanae vitae) + + + + Selma + + + + Medisance üble Nachrede, wohl im Zusammenhang von Liebschaften Penzels + + + + Mendelssohn + + + + schreiben … schon getan etwa HKB 511 + + + + Reisegefährten Mendelssohn reiste mit (ein Schwager), und . + + + + la petite bouche du bon gout dt. für den kleinen Mund des guten Geschmacks + + + + Brief Nr. 516a + + + Uriel Penzel, vmtl. nach dem häufig die Konfession wechselnden Uriel da Costa (1585–1640), der, ebenfalls wie Penzel, eine Lebensbeschreibung verfasste (Exemplar humanae vitae) + + + + Hänschen Michelchen + + + + Coheleth , vgl. + + + + Nicolai , HKB 513 + + + +HE Isaac David + + + +Loge Hamanns Arbeitsraum am Licent, vgl. ; wohl leicht ironisch-abfällige Bezeichnung (vgl. Krünitz, s.v. Loge: „eine Hütte, ein kleiner mit Brettern verschlagener Raum, ein Hundestall, eine Schiffskammer etc. etc. heißt“), ohne Bezug auf Freimaurer- oder Theaterlogen. + + + + Reisegefährten oder + + + + Phädon + + + + Tetens + + + + de Broßes + + + + Berner Beyträge nicht ermittelt; mglw. Beyträge in das Archiv des deutschen Parnasses (Bern 1776–1777 oder Bernerisches Magazin der Natur, Kunst und Wissenschaften (Bern 1775–1777) + + + + Sethos + + + + Verf. des Universums + + + + Harris + + + + Löwen + + + + Bunkle wohl das englische Original von , für das sich Hamann wegen der bei Nicolai erscheinenden Übersetzung interessierte, vgl. + + + + HE Ephraim + + + + lieben Frau + + + + kleinen Rabbi + + + + Schwestern , und + + + + Kreutzfeld + + + + Kraus + + + + D. Friedlaender + + + +Brief Nr. 517 + + + Einschluß nicht ermittelt + + + + Paulus vgl. 2 Kor 10,10 + + + + zweyte Bändchen , Bd. 2 + + + + Brelocken + + + + Heinrich Stillings Jugend … ; Hamann hält für den Autor der Lebensbeschreibung Jung-Stillings (und folgt dabei wohl einem nicht überlieferten Katalog Hartungs, vgl. ); Henrich Stillings Jugend wurde tatsächlich von Goethe (ohne Einverständnis des Autors) pseudonymisiert in Druck gegeben. + + + + Chodowiecky + + + + Erinnerungen + + + + Buchhändler in der heiligen Geistgaße + + + + gl. Groschen (Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch) + + + + Antwortsschreiben aus Berlin von , vgl. + + + + Brief Nr. 518 + + + Erinnerungen + + + + Zueignung der Gnädigen Frau Sturz’ Buch ist gewidmet; Hamann kolportiert Gerüchte um eine angeblich anstehende Hochzeit der Witwe mit . + + + + Brelocken … S. 124 , S. 124 zu Hamann (Zitat s.u.) + + + + „treffenden … , S. 183f. (aus dem letzten Abschnitt des Buchs, über es selbst) + + + + Allerley Die Brelocken an’s Allerley der Groß- und Kleinmänner erklären sich eingangs als „Angehängsel an’s berüchtigte Allerley“ (S. 3), verstehen sich demnach als polemische Berlocken (Uhranhänger) zu Kaufmanns Allerley. + + + + Stillings Jugend ; Hamann hält für den Autor der Lebensbeschreibung Jung-Stillings (und folgt dabei wohl einem nicht überlieferten Katalog Hartungs, vgl. ); Henrich Stillings Jugend wurde tatsächlich von Goethe (ohne Einverständnis des Autors) pseudonymisiert in Druck gegeben. + + + + ihm + + + + Dr. George nicht ermittelt, mglw. im Zusammenhang eines einstigen Arztes in Königsberg (vgl. Friedrich Georgi: Dissertatio Inavgvralis Medica De Medicamentis Inspissantibvs Eorvmqve Modo Operandi (Halle 1745) und GND)?!? würde eher nicht ermittelt notieren + + + + Mösers + + + + fl. Gulden, Goldmünze, hier aber vmtl. 1 polnischer Gulden, eine Silbermünze, entsprach 30 Groschen oder weniger. + + + + Allerleys , Bd. 2 + + + + China Die chininhaltige Chinarinde wurde zur Fiebersenkung verwendet. + + + + HErrn Courtan, Henriettchen und Fritzchen , und + + + + Hänschen + + + + § 11. , S. 124: „Wenn ich Vater Hamann wär’, ich säß auf dem pythischen Dreyfuß, und orakelte um’s Geld, daß ich Nutzen und andre Freude davon hätte – ‚die Haare gen Himmel sich straubend, die Augen im Kopf blitzend und den Geifer in Bart trieffend würd’ ich den Gott aus mir reden lassen, dessen er voll ist, und Zulauf und Anbeter und Untersucher und Lobpreiser wollt’ ich finden, wie Gaßner, und dem traur’gen Schicksal entfliehen, meine in 4to’s zum Käsebepacken entweiht und bestänkt zu sehen.“ + + + +Brief Nr. 519 + + + huj. huius, d.i. diesen Monats + + + + 4 Sept. eingekommene HKB 509 + + + + 14 Oct HKB 512 + + + + letzten ej … Ihres Schreibens ejus (dt. dieses); vmtl. ist der letzte Oktober gemeint; Laufzettel wurden im Postwesen veranlasst, um den Verbleib von Sendungen oder die Ursachen von Verzögerungen zu ermitteln; vmgl. im Zusammenhang der Briefe Herders, die Hamann nach Mohrungen an Herders Schwester weiterleiten sollte, vgl. . + + + + 29 ej … Auction Der Verkauf von Pflanzen und allerlei anderen Gegenständen aus seinem Garten durch die Blomschen Erben, den Hamann wohl am 29. September 1777 über sich ergehen ließ, vgl. + + + + am Tage Elise der Heiligen Elisabeth von Thüringen, vgl. + + + + Antwort … von (nicht überliefert), vgl. ; letztlich wird der Bescheid abschlägig ausfallen, vgl. und + + + + Hefen Reste + + + + Kleuker , nicht überliefert + + + + Lavater , nicht überliefert (vgl. ) + + + + Einl. an Kaufmann und Ehrmann u. ; Einlage nicht ermittelt + + + + Kanter + + + + Penzel … die KGPZ + + + + Stockmars Hause … Selma mit und dessen Tochter „Selma“ + + + + Drama s.u. + + + + Vorrede wie Penzels biographische Vorreden zu seiner Strabon-Übersetzung + + + + Menschenkentnis und Menschenliebe Anspielung auf + + + + Sturzens Erinnerungen + + + + Menechmen + + + + Stillings Jugend , vgl. + + + + Hartungschen + + + + Kaufmann + + + + 2te Theil des Allerleys , Bd. 2 + + + + Breloquen + + + + Mösers Samml. + + + + Gagliani Uebersetzung + + + + Iselins Ephemeriden + + + + Gagliani Libri cinque della Moneta + + + + Principi della Scienzia Nuova + + + + Gianovese ; vgl. Bd. 2, S.  ?!? zu Galiani und Bd. 2, S. 6 zu Vico + + + + Vico Schwärmereyen … Korn vgl. , Bd. 2, S. 31, Fußnote zu „Man hat dafür gehalten, daß das erste Gold der rauhen und wilden Welt das Getreide gewesen sey“: „Vico in seiner Scienza nuova. Allein man findet, daß das Getreide und aller Feldbau keinem wilden Volke bekannt gewesen sey, folglich ist es eine Einbildung.“ + + + + Denkmal für mein Pathchen , vgl. + + + + König … Eitelkeiten Pred 1,1f. + + + + Büchlein + + + + Scholiasten , 1. Teil + + + + August August Herder + + + + so der HErr will und wir leben Jak 4,15 + + + + Aufklebezettel vgl. + + + + Brutus für … Reichard für + + + + Bückeb. Gebets + + + + Frau Schwester + + + + Brief im Museo , Bd. 2, 1777 (Oktober), S. 373, über Herders Predigt in Pyrmont („Vom Hrn. E. R. St.“) + + + + Mercur „Ueber die Landschaft-Mahlerey“, in , 3. Vj. 1777 (September), S. 273–280 + + + + Sturz + + + + Breloquen + + + + Hottinger + + + + Levin den Gagliani Mglw. meint Hamann Samuel Wolf Levi, Rabbiner in Worms (1751–1813); Übersetzer von war aber . + + + + Kraus + + + + Kreutzfeld + + + + Spencers Fairy Qveen + (1590/96). + + + + Hans Michel + + + + Hinc illae lacrymae! dt. daher also die Tränen (von einem erkannten Handlungsmotiv, nach Ter. And. 1,1,125) + + + + keine Autorschaft zu denken wohl die Fortsetzung der Schürze von Feigenblättern + + + + nisus dt. Schwung + + + + Urkunde + + + + Burneti Theoriam + + + + Archaeologia + + + + Hartknoch + + + + Meiners Abhandl … + + + + Jacobi Abhandlungen + + + + Seilers Beyträge + + + + Nicolai … schlimmer Augen vgl. HKB 513 + + + + Monumenta Brandenburgensia + + + + Vico + + + + Science nouvelle + + + + Clerici Die auf 1722 datierte Vorrede von ist erst in der 3. Fassung von enthalten. + + + + Einleitung , S. 1–36 + + + + Homers + + + + 7 fl. 7 gl fl.: Gulden, Goldmünze, hier aber vmtl. 1 polnischer Gulden, eine Silbermünze, entsprach 30 Groschen oder weniger; gl.: Groschen (Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch) + + + + Hälfte + + + + Erstgebornen und … August und August Herder + + + + Brodt … Kelch 1 Kor 10,14 + + + + Stecken und Stab Ps 23,4 + + + + Kreutzfeld + + + + Löwen mit Penzel mit + + + + Pater peccaui sprichwörtlich für ein Schuldbekenntnis, nach Lk 15,18–21 + + + + Zeilen an Kleuker ; Brief nicht ermittelt + + + + Drama von Penzel + + + + Ausgabe des Horatz für Helwig des für ; nie veröffentlicht + + + + fünften Theil … Strabo ; nie veröffentlicht + + + + Schwester + + + + Romans Mglw. ist die Liebschaft mit gemeint. + + + + Brief Nr. 520 + + + Brief nicht überliefert, vgl. + + + + Hahns Postille + + + + Rechnungsmaschiene vgl. Lavater an Merck, 24.8.1774: „Ein außerordentliches Mechanisches Genie, Pfarrer Hahn in Kornwestheim hat eine universal rechnungs Maschiene verfertigt, die transportabel ist, nicht mehr als 8. ℔. oder 10. wiegt, und die alle arithmetische aufgaben durch einfache bewegungen auflöset; das erste und einzige Stük dieser Art. Der Man schäzt dieß Stük 2000. Carlins“ + + + + Leibnitzens erfand eine Vier-Spezies-Rechenmaschine, die alle Grundrechenarten ausführen konnte. + + + + κατ’ ἀνθρωπον dt. im Blick auf einen Menschen in seiner Eigenart + + + + Fingerzeig + + + + Durst + + + + IV. Bande … apokryphischen Buche Vgl. die Sammlung von Hamann-Zitaten unter dem Titel „Vermischte Gedanken über Genie, Geniesprache, Menschengestalt. Aus einem apokryphischen Buche. 1761. Altona“ in , Bd. 4 (Textband), S. 96–99; mit dem „apokryphischen Buche“ sind Hamanns Wolken gemeint. + + + + ἀφθαρσια dt. unvergängliches Wesen; vgl. Röm 2,8 + + + + Zweifelwelten vgl. Phil 2,14 + + + + geschmack an Zeichen vgl. + + + + Predigten … drucken ließ Unklar, welche Predigten gemeint sind, möglich sind die Predigten Ueber das Buch Jonas oder die Vermischten Predigten von 1773; besondere Aufmerksamkeit bekamen die Zwo Predigten bey Anlaß der Vergiftung des Nachtmahlweins; vgl. auch JCLB. + + + + unphysiognomischten Menschen In , Bd. 1 (Textband), S. 271 veröffentlichte Lavater einen Kupferstich von sich selbst. + + + + dunkelm Worte 1 Kor 13,12 + + + + Weibchen + + + + συμψυχοις dt. Vertrauten, Seelenverwandten; vgl. Phil 2,2 + + + + weisesten Schriftsteller vgl. + + + + Stirnmeßer Lavaters Messapparat für Köpfe, insbesondere die Stirn, zur physiognomischen Charakterdeutung; vgl. die Beschreibung in , Bd. 4, S. 237–246 (Textband) und die Abbildungen im Tafelband [S. 17f.]; vmtl. äußerte sich Hamann im nicht überlieferten vorausgegangenen Brief spöttisch darüber. + + + + Mendelssohn Mendelssohns Besuch in Königsberg, den Hamann wohl ebenfalls im vorausgegangenen Brief erwähnte + + + +Brief Nr. 521 + + +Es handelt sich hier um einen Entwurf für eine Antwort Hamanns auf mehrere nicht überlieferte amtliche Schreiben der Generaladministration (mglw. von ) u.a. vom 27. Dezember (vgl. ); es geht teils um Hamanns amtliche Tätigkeiten als Packhofverwalter und ihre Verhinderung durch die Krankheit im Dezember 1777, teils um seine Dienstwohnung und die Streitigkeiten mit den Blomschen Erben. + + + +Rohübersetzung, ohne Streichungen (?!?): +Sie übertreffen alle meine Dankbarkeit, indem Sie die Grenzen und Bedingungen meiner Anstellung festgelegt haben, die ich Ihrer Gnade verdanke und die ich wie mein Leben mit einer Eifersucht schätze, die mich einige Schatten werfen ließ, die mein Vorgänger als ehemaliger Inspektor des Zolls genossen zu haben scheint, von dem für reale Attribute. – +Aber die erste Ihrer Höchsten Entscheidungen vom 19. des laufenden Monats hat gerade den Eifer zerstört, der mich zerfressen hat. – +Die zweite gehört nicht zu meinen Beschwerden, denn ich habe die 50 ECU und die damit verbundenen Gegenstände und deren Feder eigenhändig unterschrieben. – +Drittens. Infolge der Aufklärungen, die Ihnen, Mrs., gegeben wurden, und der Hinweise, die mir der Generalinspektor am 8. des laufenden Jahres in Bezug auf das Register der Pässe für Seemänner gegeben hat, bitte ich Sie untertänigst, mich von diesen Expeditionen zu befreien, da ich ebenso weit davon entfernt bin, sie zu wünschen, wie mir die Mühe zu verzeihen, mich um Neuerungen zu kümmern. +Viertens. – +Sobald ich mich von einem Brand auf dem Knochen meines linken Beines erholt habe, der mich vor einem noch gefährlicheren Sturz bewahrt hat, werde ich nur noch für die Führung meiner vier Register leben und die Beschränkungen ihrer Köpfe und Spalten, die Auspizien meiner Einrichtung und den Geist Eurer höchsten Entscheidung mit der gewissenhaftesten Unterwerfung und Gehorsamkeit erfüllen. Das wird mein Geschmack, mein Ruhm und meine Ruhe sein. – +Aber glauben Sie nicht, dass meine gärtnerische Muse jemals zu der Rustikalität fähig wäre, derer Sie sie verdächtigen – Ihnen hat der König den Weinberg seiner Finanzen anvertraut; Ihnen verdanke ich die Genugtuung, die Ehre und den Vorteil, ein freier Mieter und Nutznießer einer Domäne des Königs zu sein. Gott bewahre, dass ich es zu einem Marktplatz oder einer Diebeshöhle mache – und dass Ihr Fall mir und dem des Psalmisten zuteil wird: „Exterminavit eam aper de sylva et singularis ferus depassus est eam!“, d.h. die Wildschweine des Waldes haben es zerstört und alle Arten von wilden Tieren haben es abgeweidet. Gott bewahre, dass diese angeblichen Beschwerden besser begründet und konsequenter sind als ihre Aufklärung, dass eine arme Frau die Wechselbriefe ihres Gefährten und Verräters täuscht und unterschreibt, der ein Schelm und Dummkopf ist. – +Gott, der mich hört, wird meine Rache, mein Schild und meine große Belohnung sein. Amen! – +Ich habe die Ehre, für mein ganzes Leben mit der respektvollsten, tiefsten und einzigartigsten Sympathie diesen letzten Xbre 777. + + + + mon emploi als Packhofverwalter am Königsberger Licent + + + + mon antecesseur + + + + 19 du cour. wohl ein Bescheid der Generaldirektion vom 19. Dezember 1777, nicht überliefert + + + + l’Inspecteur General … 8 du courant ein Bescheid vom 8. Dezember, nicht überliefert + + + + plage sur le os … Hamanns Beinverletzung und anschließende Krankheit, vgl. + + + + un lieu de marché ou une caverne des voleurs Mt 21,12f.; im Kontext von Hamanns Vorwürfen gegenüber seinem Vorgänger , die Dienstwohnung für eigennützigen Gewinn missbraucht zu haben, vgl. . + + + + Exterminavit … Ps 80,14 + + + + mon vengeance, mon bouclier Ps 18,3 und 48 + + + +Brief Nr. 522 + + + Sohn + + + + Vater + + + + Schall der Posaunen u.a. Jer 42,14 + + + + vereckelt wohl wegen Hamanns ausführlichen Referaten der Streitereien mit den Blomschen Erben gegenüber Reichardt im vergangenen Jahr + + + + Gold und Silber … Specereyen Mt 2,2–11 + + + + trotzige und verzagte Ding Jer 17,9 + + + + pr. praeterito, vorherigen Monats, vgl. + + + + Loge Hamanns Arbeitsraum am Licent, vgl. ; wohl leicht ironisch-abfällige Bezeichnung (vgl. Krünitz, s.v. Loge: „eine Hütte, ein kleiner mit Brettern verschlagener Raum, ein Hundestall, eine Schiffskammer etc. etc. heißt“), ohne Bezug auf Freimaurer- oder Theaterlogen. + + + + Kreutzfeld u Krauses u. + + + + Penzel + + + + Kanter + + + + Selma + + + + Clienten Hamann selbst + + + + förmliche Entscheidung nicht überliefert, wohl im Zusammenhang der Streitigkeiten mit den Blomschen Erben und seinen Amtsfunktionen als Packhofverwalter; offenbar eine abschlägige Antwort, vgl. ; vgl. auch den Entwurf für Hamanns Antwort HKB 521 + + + + pretensions ridicules et inconsequentes dt. lächerliche und inkonsequente Ansprüche + + + + qui paroissent nullement fondées dt. die völlig unbegründet erscheinen + + + + Schwangerschaft am Tage Elise entbunden Hamann bezieht sich hier auf den 19. November (Namenstag der Heiligen Elisabeth von Thüringen), an dem er wohl einen Brief nach Berlin sandte über die Streitsache um den Garten und seine Amtsfunktionen, an dem er lange gearbeitet hatte, vgl. . – Von einer „Elise“, die Hamann jüngst den Zugang zum Garten eröffnet habe, schreibt Kreutzfeld auch in seinem Geburtstagsgedicht auf Hamann von 1777 (im Druck von 1781, S. 12): „Du lebst hier im dumpfigen Gemäuer / Vergnügter, sorgenloser, freyer, / Als im Serail der Sultan; deine Wiese / Ziehst du dem Windsor vor; dem Zürchersee / Den alten Graben; und dem Paradiese, / Das Eva ihrem Mann verschloß, / Hier deinen Garten, den dir jüngst Elise Geöfnet hat, (*) hier lebe frey und groß!“ An dieser Stelle macht Kreutzfeld eine Fußnote zu dem angeblichen Hamann-Text Leiden und –ana des seel. Pr. Mannah, mitsamt Seitenverweisen auf einen wohl nur scheinbaren Druck. Herder wird später nach ihm fragen, vgl. . + + + + Rebecca 1 Mo 25,22 + + + + prima Donna und dem Chef … vmtl. (s. u.) und (vgl. ) + + + + Apoll dem Horaz an seinem Ohr Sinn unklar, mglw. im Zusammenhang von , 4,15,1–4 oder , 6,3f.?!? + + + + Ad oculum et unguem dt. fürs Auge und für die Pfote (etwas sehr deutlich demonstrieren) + + + + Unrecht gelitten 1 Kor 6,7f. + + + + Hiob Hi 19,21. + + + + Hauptsache [Henkel: die Verteidigung der Rechte des preußischen Beamten gegen das französische Finanzsystem] zu spekulativ, doch eher die Korruption von Wybrand Blom und Marvilliers; streichen?!? + + + + Delationen verläumderische Anzeigen + + + + socratischen nach der sokratischen Unwissenheit + + + + C’est mon goût … vgl. Bernis’ „Reflexions sur la curiosité, le Goût de la Champagne, l’Amour, de la Gloire et la Médisance“ in: Réflexions sur les passions et sur les goûts, S. 109 (über die Arten der Neugierde von schönen Frauen): „A peine laisse-t’il tomber sur moi quelques regards distraits; cette langueur touchante, ce feu intéressant qui remplissoient ses yeux sont-ils épuisés? Ai-je mérite sa froideur en cessant de lui plaire, ou ne me suis-je pas trompée sur le droit que je croyois avoir de le toucher? Mais il n’est pas mon amant, qu’importe qu’il me trouve jolie? Helas! ma gloire, mon repos et le plaisir piquant d’enlever un Amant à ma rivale; tout enfin en dépend, il faut mourir ou ne rien perdre de mes conquêtes.“ (Rohübersetzung ?!?: „Kaum wirft er mir noch einige zerstreute Blicke zu; ist jene rührende Trägheit, jenes interessante Feuer, das seine Augen erfüllte, erschöpft? Habe ich seine Kälte verdient, indem ich aufhörte, ihm zu gefallen, oder habe ich mich über das Recht, ihn zu berühren, geirrt? Aber er ist nicht mein Geliebter, was spielt es für eine Rolle, ob er mich hübsch findet? Ach! Mein Ruhm, meine Ruhe und der reizvolle Genuss, einer Rivalin einen Geliebten zu entreißen; alles hängt letztlich davon ab, ich muss sterben oder nichts von meinen Eroberungen verlieren.“) + + + + querelle d’Allemand sinnlose Streiterei + + + + Nachricht nicht überliefert; wohl eine Absage Reichardts, sich für Hamanns Streitsache in Berlin weiter einzusetzen + + + Aloe Sie dient auch als Heilmittel. + + + + Stockmar + + + + Charakter indelebilis dt. unzerstörbares Merkmal + + + + coquin parvenu emporgekommener Gauner; gemeint ist + + + + betise dt. Dummheit + + + + Valtier … Magnier + + + + prima Donna wohl + + + + Penzels Jesabel , Penzels Geliebte; nach der Frau des Ahab, die ihn zum Götzendienst verführte, 1 Kön 21,25 + + + + machoire … etourdi crevé etwa: gefährlichen Dummkopf … leichtsinnigen Idioten + + + + respectum parentelae dt. aus Rücksicht auf die Verwandtschaft + + + + sub vmbra alarum Tuarum dt. unter dem Schutz deiner Flügel (Ps 17,8); mglw. auch eine Anspielung auf den preußischen Adler + + + + Fiat voluntas TVA! dt. dein Wille geschehe! (Mt 6,10) + + + + Prinzen + + + + Pathen August Herder; + + + + Rabelais zu Lion Rabelais soll einmal ohne Geld in Lyon gestrandet sein und, um nach Paris zurückzukommen, verbreitet haben, einige mit Asche gefüllte Säcke enthielten Gift für die Ermordung des Königs; er wurde daraufhin auf Staatskosten nach Paris gebracht, wo er die Harmlosigkeit der Asche lüftete und der König ihm verzieh; Hamanns Quelle ist die biographische Einleitung „Particularitez de la vie et moeurs de M. François Rabelais“ in , Bd. 1, S. xxx–xxxi. + + + + Mutter + + + + Brief Nr. 523 + + + Dom II. p. Epiph. 2. Sonntag nach Epiphanias + + + + Geburtstage Das Krönugsfest erinnerte an die Krönung Friedrichs I. im Königsberger Schloss am 18. Januar 1701. + + + + Last der Geschäfte vgl. + + + + langer Weile vgl. das Titelblatt der Sokratischen Denkwürdigkeiten + + + + Predigerbuche etwa Pred 11 + + + + Dienst als Packhofverwalter am Königsberger Licent + + + + Josua Hebr 4,8 + + + + circensischen Klopffechter Schaufechter auf dem Zirkus + + + + O wie gut … aus dem Kirchenlied Christian Friedrich Richters „Es kostet viel ein Christ zu sein“ (Str. 8, , S. 214) + + + + Traum … génie vgl. + + + + συμψύχοις dt. einmütig (Phil 2,2), vgl. + + + + Beylage oder Denkmal Hamann meint wohl die Zitate-Sammlung aus seinen Werken unter dem Titel „Vermischte Gedanken über Genie, Geniesprache, Menschengestalt“ in den Physiognomischen Fragmente, Bd. 4 (Textband), S. 96–99, vgl. . – Mglw. meint er aber auch, weiter zurückreichend, sein Porträt samt Beschreibung im Tafelband der Physiognomischen Fragmente, Bd. 2, vgl. ; zu Hamanns vorheriger Irritation bzgl. der „Eselsohren“ vgl. . + + + + stätig … Sporn vgl. Adelung, Bd. 4, Sp. 222, s.v. Sporn: „Ein Pferd heißt spornstätig, wenn es stätig wird, d. i. nicht von der Stelle will, so bald es die Spornen fühlet.“ + + + + Wahrheit Gottes … Röm 3,7 + + + + Mir Ignoranten … Vgl. ; Lavater verarbeitete diese Formulierung aus Hamanns Brief in seiner Schrift Pontius Pilatus, Bd. 1 (1782), S. 11f. + + + + Prediger des alten Bundes Meint im zeitgenössichen Sprachgebrauch Mose (vgl. etwa Basedow: Lehren der christlichen Weisheit und Zufriedenheit (1780), S. 487)) + + + + Pontius Pilatus vgl. Joh 18–19 + + + + vox populi vox Dei dt. Die Stimme des Volkes ist Gottes Stimme (antike Sentenz), vgl. , N II,171/18. + + + + Träume seiner Gemahlin Mt 27,19 + + + + Quod scripsi, scripsi Joh 19,22 + + + + Mysterium magnum 1 Tim 3,16 + + + + was ich geschrieben … regiere du! Kombination des „Quod scripsi, scripsi“ mit der 10. Strophe des Kirchenlieds „Der du bist A und O“: „was ich gelebet hab, das decke zu; was ich noch leben soll, regiere du“ (, S. 564). + + + + Moses Mephiboseth ; Mephiboseth ist eine Namensvariante von Merib-Baal, dem Sohn Jonatans, vgl. 2 Sam 21,7; zu Mendelssohns Besuch in Königsberg vgl. . + + + + philosophischen Schriften + + + + Briefwechsel und + + + + Heimat Mendelssohn bat 1775 Lavater um Hilfe für die bedrängten jüdischen Gemeinden in Lengly und Endingen, vgl. Moses Mendelssohn’s gesammelte Schriften, Bd. 3 (Leipzig 1843), S. 106. + + + + leichtsinniger Einfall … Gerücht Vmtl. im Zusammenhang von Mendelssohns 1775 verfasstem und unpubliziert gebliebenem Essay, der Lavaters Physiognomische Fragmente kritisch behandelt. Nicolai zitierte daraus in seiner kritischen Rezension der Physiognomischen Fragmente in der Allgemeinen deutschen Bibliothek, Bd. 29/2, S. 386f („Ein trefflicher Mann urtheilet schriftlich von diesem Werke […]“). – 1778 steht Mendelssohns Essay im Zentrum der Lavater-Lichtenberg-Kontroverse: Im März 1778 erscheint eine Kurzfassung des Essays im Deutschen Museum, S. 193–198, angekündigt von Zimmermann als Widerlegung von Lichtenbergs Angriffen gegen Lavater in Ueber Physiognomik; wider die Physiognomen, vgl. Altmann: Moses Mendelssohn, S. 317–322. + + + + Mosen und die Propheten Lk 16,29 + + + + Bonnet Im Vorwort von Lavaters Bonnet-Übersetzung forderte er Mendelssohn 1770 dazu auf, zu Bonnets Schrift Stellung zu beziehen und sie zu widerlegen oder andernfalls zum Christentum überzutreten; Mendelssohns taktvolle Antwort und Zurückweisung dieser Forderung in seinem offenen Brief an Lavater verschaffte ihm weitverbreitetes Ansehen und brachte Lavater dazu, öffentlich um Entschuldigung zu bitten. + + + + Salz und Licht Mt 5,13f. + + + + unser einer 1 Mo 3,22 + + + + Durst + + + + Passibilität … neuesten Theorie Eine ‚neueste Theorie‘ zu dem Thema um Aktivität und Passivität nicht ermittelt; vgl. aber die Aufnahme dieses Themas im vierten Band der Physiognomischen Fragmente, S.  117 und 228, an dem Lavater gerade arbeitete (siehe ). + + + + Εμαθεν ἀφ’ ὧν ἔμαθε ἔμαϑεν ἀφ'ὧν ἔπαϑε, dt. er lernte aus dem, was er erlitt, Hebr 5,8; „ἔμαθε“ mit μ anstatt π wohl ein Druckfehler bei Roth oder eine Verschreibung Hamanns. + + + + Satan Mt 13,25 + + + + Der Unglaub’ … Aus der 6. Strophe des Kirchenlieds „Mein Geist, o Herr, nach dir sich sehnet“, vgl. , S. 679 + + + + „Bis zur Lästerung … vgl. + + + + Iß dein Brod … mit deinem Weibe Pred 9,7–9 + + + + Copir- und Rechnungs-Maschinen vgl. + + + + inneren Menschen vgl. + + + + Geist und Wahrheit Joh 4,23 + + + + brennenden Busch 2 Mo 3,2 + + + + Gott der Todten … Mt 22,32 + + + + Wird die Welt … Anspielung auf die letzte Strophe des Kirchenlieds von J. Burkhard „Mache dich mein Geist bereit“; vgl. , S. 293f. + + + + fetten oder magern 1 Mo 41 + + + + Zeichen vgl. + + + + αὐτὴν τὴν εἰκόνα … dt. das eigentliche Bild der Dinge; Hebr 10,1, dort jedoch negiert + + + +Spiegel im Räthsel 1 Kor 13,12 + + + + τέλειον dt. das Vollkommene; 1 Kor 13,10 + + + + τότε δὲ πρόσωπον … dt. […] dann aber [erkenne ich] von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich stückweise, dann aber werde ich erkennen, gleichwie ich erkannt bin; 1 Kor 13,12. – „πρότωπον“ und „ἐπιγνώσθην“ wohl Druckfehler bei Roth oder Verschreibungen Hamanns + + + + Menschenkenntniß … nach dem Untertitel der Physiognomischen Fragmente + + + + Tauben-Einfalt … Schlangenlist Mt 10,16; zugleich Anspielung auf , N III, 201/21 + + + + wir sind Gott … des Lebens zum Leben 2 Kor 2,15f. + + + + Fingerzeiges + + + + Herder + + + + ersten Autorschaft … Aussichten , Bd. 1 (1768) und Bd. 2 (1769) + + + +neueste Ausgabe … dritte Theil Aussichten in die Ewigkeit, 2. Aufl. (1770) und Bd. 3 (1773) + + + +Ende des Werks 1778 erschien ein vierter Band der Aussichten in die Ewigkeit mit Anmerkungen, Zusätzen, Berichtigungen + + + + Jordan … Hi 40,23 + + + + Collectaneen-Mann jemand, der Auszüge und Notizen aus Schriften macht + + + + Montagne , 2. Buch, 17. Hauptstück, vgl. + + + + vir beatae memoriae dt. ein Mann seliger Erinnerung (bzw. Angedenkens) + + + + Volkslieder vmtl. + + + + vermischten Aufsätze vmtl. + + + +Hirtenbrief … Pfenningers Apologie + + + + Predigten mglw. , vgl. + + + + Recensionen Mglw. ist Nicolais Schrift Einige Zweifel über die Geschichte der Vergiftung des Nachtmahlweins (Berlin 1778) gemeint. + + + + Jonas + + + + Drama + + + + Parodie + + + + Physiognomik , Bd. 4 + + + + 14te Julius 1776 Zu Hamanns Reaktion auf sein Porträt in den Physiognomischen Fragmenten, Bd. 2 am 14. Juli 1776 vgl. ; sie fiel in die Zeit seiner schmerzhaften Arbeit am . + + + + Wurm und kein Mensch Ps 22,7 + + + + Stilling’s Jugend + + + + Ecce homo! dt. sehet, welch ein Mensch! (Joh 19,5ff.) + + + + Mohr Ebedmelech Jer 38,7–12 + + + + Eselskinnbacken Ri 15,19 + + + + Durst Anspielung auf + + + + Bedürfnisse 1 Mo 21,19 + + + + Lüsternheit 2 Sam 23,15 + + + + Frau + + + + Fressern und Weinsäufern Mt 11,19; Lk 7,34 + + + + à la fortune du pot dt. nach dem, was der Topf hergibt + + + +Brief Nr. 524 + + + Kaufmanns und heirateten am 2. Februar 1778. + + + + Erzautors … α γεγραφα γεγραφα dt. was ich geschrieben habe, habe ich geschrieben; vgl.Joh 19,22 und . + + + + 144000 u.a. Offb 7,4 + + + + Weibchen + + + + Netteli + + + + Heirli + + + + corrigire physiognomischen Text für die Physiognomischen Fragmenten, Bd. 4 + + + + Pfenninger + + + + Papilloten Haarwickel, vgl. Krünitz, s.v. Frisiren + + + + Bruder Doktor + + + + Brief HKB 523 + + + + N. Louisd’or Frz. Goldmünze, entspricht ca. 5 Talern bzw. 9 Gulden. + + + + Hegi Schloss Hegi, Wohnort Christoph Kaufmanns + + + + Asch Baron Georg Thomas von Asch (1729–1807), russischer Generalstabsarzt + + + + Fränkel Johann Caspar Fraenckel, jüdischer Militärarzt, von Lavater 1771 zur Taufe veranlaßt + + + + Physiognomik Physiognomischen Fragmenten, Bd. 4 + + + + „Alle euere … 1 Petr 5,7 + + + + Physiognomik , Bd. 4 + + + + Witzler Lichtenberg  + + + +wie er sagt … Thurmes Lavater bezieht sich wohl auf die Stelle in Lichtenbergs Ueber Physiognomik; wider die Physiognomen, S. 21f.; Lichtenbergs Polemik erschien zunächst im Herbst 1777 im Goettinger Taschen Calender vom Jahr 1778; vgl. auch JCLB. + + + + Kaufmann … Ehrmann und + + + +2. Brüder wohl keine leiblichen Brüder, sondern Johann Schweighäuser und Johann Friedrich Simon aus dem ‚Straßburger Brüderbund‘, vgl. JCLB. + + + + Kleinigkeiten Beilagen nicht überliefert, mglw. Predigten, vgl. ; vgl. auch + + + + Nachtmalvergifters Im September 1776 traten nach der Spende des Abendmahlweins Vergiftungserscheinungen auf. Der Verdacht wurde auf gelenkt, der die Tat aber bestritt; Lavater griff das Ereignis in den Zwo Predigten bey Anlaß der Vergiftung des Nachtmahlweins auf, vgl. JCLB. + + + +Brief Nr. 525 + + + Der Hintergrund des Briefes lässt sich angesichts des Textverlusts und der schlechten Überlieferung nicht eruieren; Kaufmanns Antwort hier gingen aber einige nicht überlieferte Schreiben Hamanns voraus, vgl. und . – Kaufmanns Brief ist wohl auf Anfang Januar 1778 oder davor zu datieren, da er um Zusendungen zu seiner Hochzeit bittet, die spätestens seit Anfang Januar 1778 für den 2. Februar angesetzt war (vgl. Düntzer: Christoph Kaufmann, der Kraftapostel der Geniezeit, S. 87). + + + + Hartknoch + + + + Agathon wohl + + + + Merz nicht ermittelt + + + + Mitau heute Jelgava (40 km südwestlich von Riga) + + + + HochzeitsTag Christoph und Elise Kaufmann heirateten am 2. Februar 1778. + + + + phisiognomische Riecher … Seher Mglw. Verweis auf Lavater; da eine Person Namens Merz aus Lavaters Umkreis nicht bekannt ist, ist vll. auch bloß Kaufmanns Fähigkeit zur Charaktereinschätzung gemeint. + + + + P. wohl St. Petersburg + + + + Strike Stricke, Intrigen + + + + Schwager nicht ermittelt + + + + Vatter (in Winterthur) + + + + Rigiana und Petersburgiana Erzählungen über Riga und St. Petersburg, wohin Kaufmann nach seinem Königsberg-Aufenthalt bei Hamann hinreiste. + + + + Arndt + + + + W – selig Mglw. ; Kaufmann könnte von dessen Tod am 6. Mai 1777 in St. Petersburg gehört haben; selbst war er an dem Tag noch in Riga (vgl. ). + + + + Kantern + + + + Kinder , und + + + + Mutter + + + + Morgenländischen Sopha vgl. und + + + + Porträt wohl das Hamann-Porträt im Tafelband der Physiognomischen Fragmente, Bd. 2 + + + + Brief Nr. 526 + + + mein Man + + + + Schönen Neu Jahrswunsch wohl von Anfang Januar 1778, nicht überliefert + + + + Bild Porträt Herders, für das Hamann wohl einen Rahmen besorgt hatte + + + + überbringer nicht ermittelt + + + + L Bruder lieben Bruder, + + + + Brief Nr. 527 + + + Christoph + + + + anzufangende Haushaltung Nach den Enttäuschungen auf seinen Reisen und der Hochzeit Anfang Februar 1778 wollte sich Kaufmann, neben einer medizinischen Tätigkeit, dem einfachen Bauernleben auf Schloss Hegi zuwenden. + + + + Weib + + + + lezten Briefes mglw. HKB 525 oder ein anderer, nicht überlieferter Brief + + + + Ihrige vom 22 Oct. nicht überliefert + + + + letztes vom 29 Jan. nicht überliefert + + + + Inlage wohl von , vgl. + + + + Chr. + + + + Lavater + + + + Porkirche Chorraum + + + + Wint. Winterthur + + + + Obmanns Kaufmann + + + + Obervogt Ziegler + + + + Schwestern … Pfenninger Katharina und + + + + Schloßer + + + + vorlezte Cap. der Ap. Gesch Apg 27 + + + + Lips + + + + Ricci u. Cunego Gemeint ist wohl eine Darstellung des Begräbnisses Christi der Maler Sebastiano oder Marco Ricci (1659–1734 bzw. 1676–1729) in einer Gravur von Domenico Cunego (1726–1803). + + + + irdischen Engels + + + + junger Sohn + + + + langer, am 29 Jan. versprochener Brief nicht überliefert, auch nicht das Versprechen + + + +Brief Nr. 528 + + + Frau + + + + dritten Jungen + + + + mater puerpera dt. Wöchnerin + + + + Herzoginnen Anna Amalia und Luise von Sachsen-Weimar + + + + Graf v. Wernigerode + + + + Fürstin v. Statthagen Charlotte Friederike Amalie Gräfin zu Schaumburg-Lippe (1702–1785) + + + + Fr. v. Beschefer + + + + Georg Berens ; Beilage an ihn nicht überliefert + + + + Ferdinand Flachsland + + + + geistliche Sisyphus Handwerk als Superintendent in Weimar + + + + Kindern … beherrscht unter vormundschaftlichen Regierungen + + + + Königl. Pallast scherzhaft für Hamanns Dienstwohnung am königlichen Licent in Königsberg + + + + Departement Hamann teilte Herder zuvor mit, am 19. November 1777 eine Eingabe nach Berlin getan zu haben und eine höfliche Antwort vom „Chef des Departements“ () erhalten zu haben, vgl. ; von dem abschlägigen Bescheid und seiner Reaktion berichtet Hamann in . + + + + verbundnen Hausvaterkopf nach Ihrer Façon nach dem Hamann-Porträt mit den „Eselsohren“, vgl. + + + + Wansbecker , nicht überliefert + + + + incedo per ignes dt. ich schreite durch Feuergluten (, 2,1,7) + + + + neue Ausgabe unsres alten Gesangbuchs wohl ; oder aber Neueingerichtete beständige Sachsen-Weimar-Eisenach- und Jenaische Gesang-Buch (Weimar: Hoffmann 1778), für das Herder ebenfalls eine Vorrede schrieb, vgl. SWS XXXI, 707–712; vgl. außerdem + + + + Vorrede , SWS XXXI, S. 712–717 + + + + Bußzettel vgl. vom 14. März und 5. Dezember 1777 in SWS XXXI, 670f. + + + + Akad. der Wiß. + + + + Motto Ihres Horaz … Hamann zitierte Horaz häufig in Motti; das ganze Motto lautet: „Vtcunque defecere mores, / Dedecorant bene nata culpae“ (, ). – dt.: in dem Maße, wie das sittliche Empfinden schwindet, / zerstören Verfehlungen den Ruhm edel geborener Persönlichkeiten. + + + + Winkelm. , vgl. + + + + aufgewärmten Kohls , und + + + + Teller Nachtisch + + + + Geschichte der Gerichte Herder führt die kulinarische Metapher weiter und kündigt eine Geschichte seiner Arbeiten an. + + + + damit coquus dapifero nicht schade damit der Koch dem, der die Mahlzeit bringt, nicht schade + + + + Codex von sogen. Minnesingern die Jenaer Liederhandschrift (siehe hier), vor allem Sangspruchdichtung enthaltend + + + + Wiedeburg + + + + 8ten Dichter Spervogel + + + + Spanisches bewerben müssen Vgl. den Brief an von Anfang Januar 1778 mit einer Liste spanischer Titel in HBGA, Bd. 4, S. 55f. + + + + Jagemann + + + + Dante + + + + Brücke ohne Lehnen Der projektierte Abschnitt von Hamanns Schürze von Feigenblättern, der von einer Formulierung ausging, für deren Urheber er Herder hielt (was dieser aber bereits verneinte), vgl. . + + + + Kreuzfeld + + + + Begebenheiten des Prof. Ana Kreutzfeld führt in einer Fußnote zu seinem Geburtstagsgedicht auf Hamann von 1777 (im Druck von 1781 S. 12) eine Hamann-Schrift mit dem Titel Leiden und –ana des seel. Pr. Mannah an (vgl. zu ). Hamann tut sie bald als nicht ausgeführtes „Ideal“ ab (vgl. ), bald als „Scherz der sich von meinem Catalog herrührt“ (); tatsächlich ist bereits in Hamanns Biga-Katalog von 1776 (201/17) ein vmtl. fiktives Manuskript unter dem Titel „Leiden und Ana des seeligen Prof. Mannah. Fragment“ angeführt. Ob Hamann jemals ein längeres Manuskript unter dem Titel Leiden und –ana des seel. Pr. Mannah verfasste, ist unklar, der Druck ist jedenfalls fingiert. Zu Herders Quelle für die Kenntnis von Kreutzfelds Gedicht vgl. . + + + + Ana Ein zum Substantiv verselbständigter Plural aus der lateinischen Ableitungssilbe, z.B. Horatiana (Horazisches); auch ironische Bezeichnung für Anekdotensammlungen, vgl. etwa Saint-Sauveur: L’esprit des ana, ou De tout un peu. + + + + Adieu, Adieu die schließenden Worte des Geistes in Shakespeares Hamlet, I,5,91 + + + +Brief Nr. 529 + + + Brief Nicht überliefert, wohl von bzw. ; vielleicht ist auch nur die Paraphrase aus Ehrmanns Brief über Kaufmanns Hochzeit vom 16. März (HKB 527) weiter unten gemeint. + + + + gnädigst anvertraute Einschluß vmtl. die Beilage, von der Ehrmann berichtete, sie erhalten zu haben, vgl. + + + + Fragmenten … Anspielung auf die Physiognomischen Fragmente und den Lavater-Kreis + + + + curiösen Relation … freundschaftlichen Correspondenten nach , gemeint ist Kaufmann bzw. Ehrmann + + + + arm am Geist Mt 5,3 + + + + Einsam brachten … Paraphrase aus Ehrmanns Bericht über Kaufmanns Hochzeit, vgl. + + + + W. vor dem väterl. Hause Winterthur, + + + + Obervogt Ziegler + + + + L. + + + + Anke vgl. + + + + Schloßers + + + + junge Frau + + + +Brief Nr. 529 + + + Hochgräflichen Einladung von , vmtl. im Zusammenhang von HKB 529; Hamanns Brief mit der Versprechung nicht überliefert + + + + Kfm. + + + + Frucht seiner Liebe + + + + εὐτυχουσι και τριμηνα παιδια Suet. Claud., 1; dt. „mit denen es das Glück gut meint, die haben sogar ein Dreimonatskind.“ Dort bereits als volkstümliche Anspielung auf die Geburt eines Kindes allzu bald nach der Hochzeit. + + + + Sein Weib + + + + Schloßes Schloss Hegi bei Winterthur, das Kaufmanns Schwiegervater als Obervogt bewohnte. + + + + Birrestückli u. feißten Hammen schweizer Dessert aus Dörrbirnen; fetter Schinken + + + + Pfenninger + + + + Claudius Trinklied von , etwas das „Rheinweinlied“ (vgl. ) + + + + „Es hat en Bur ens Töchterli“ schweizer Volkslied + + + + Obervogt + + + +Brief Nr. 531 + + + Praeambulum … Vehikulum … Traktatium Vorrede … Fortbewegungsmittel … Abhandlung; Bedeutung unklar, wohl eine Aufforderung zum Briefeschreiben oder Besuchen + + + + schwangeren Frauen + + + + Erstling treuer Liebe + + + + Claudius , der Kaufmann offenbar besuchte; mglw. sind auch nur Briefe gemeint. + + + + 1500 Subscribenten die für die Bände von im Voraus bezahlt haben + + + + BrautLiedle , Bd. 3, S. 133: Als C. mit dem L. Hochzeit machte (Christoph und Liseli Kaufmann) + + + + Herder + + + + Herder + + + + regalirt königlich beschenkt (wohl mit einem Brief) + + + + Neugebohrnen + + + + Vatter + + + + Ehrmann + + + + St. Caspar + + + + +Brief Nr. 532 + + +Einl. vmtl. von , nicht überliefert + + + +Hartknoch + + + +Nachrichten und Denkmalen nicht ermittelt, vmtl. keine konkreten Bücher; blieb zu Lebzeiten ungedruckt + + + +Pathchens August Herder + + + +letzten Brief HKB 528 + + + +Wilhelm Ludwich Ernst + + + +Posten als Packhofverwalter am Königsberger Licent + + + +zerstoßnes Schienbein vgl. + + + +Entscheidung der Gen. Admin. Die abschlägige Antwort der Generaladministration vom 27. Dezember 1777 (nicht überliefert, vgl.), es ging wohl um den Streit mit den Blomschen Erben und Hamanns amtliche Aufgaben; Herder fragte danach, . + + + +letzte Arbeit Die Antwort an die Generaladministration, für die HKB 521 ein Entwurf ist. + + + +Neujahrscompliment … Chef unsers Departements , nicht überliefert + + + +hiesigen Vorgesetzten und + + + +P. war durch seine Königsberger Verbindungen zuvor meist von militärischen Pflichten befreit; als sich seine Versuche, aus dem Militär entlassen zu werden, zerschlugen und die preußische Intervention im Bayerischen Erbfolgekrieg (später Kartoffelkrieg genannt) anbahnte, fürchtete er aber, bald in ernsthafte Kriegshandlungen involviert zu werden und floh am 26. März aus Königsberg (die preußische Kriegserklärung gegen Österreich erfolgte am 3. Juli 1778); vgl. Köppe: Abraham Jakob Penzels Lebensirrfahrten, 135f. + + + +Kreutzfeld … , als Professor poeseos + + + +Kraus … εαυτοντιμ und seine selbstquälerische Übersetzung von (nach ) + + + +Erben den Blomschen Erben + + + +armen Bruder + + + +Kinder , und + + + +Einlage s.o. + + + +Silhouette … Gipspuppe zu Herders Bitte vgl. + + + +traurigen Gestalt nach + + + +Weimarschen Gesangbuchs , vgl. + + + +Ihre … Arbeitsamkeit vgl. Herders Auflistung seiner neueren Werke ab + + + +Lavaters + + + +Kaufmann , vgl. dessen Ermahnung HKB 531 + + + +Armen an Geist seelig Mt 5,3; vgl. das Motto zu , N III,323/10 + + + +Dii Deaeque me perdant dt. mögen mich Götter und Göttinnen verderben; nach Tac. Ann. 6,6 ein Briefanfang des Tiberius voller Selbstvorwürfe + + + +Wandsbeck bei + + + +Freunden in der Schweitz Lavater, Kaufmann und Ehrmann + + + +Kleuker … Pascal Kleukers Übersetzung von Pascals Pensées + + + +Zend-Avesta der 3. Teil von Kleukers Übersetzung von + + + +Versuche mglw. Herders Beiträge zum Teutschen Merkur, etwa über Hutten oder Kopernikus + + + +Plastick + + + +Kanter + + + +Hartungs Laden + + + +Freude … August mit den Geburtstagen Hamanns und Herders sowie einiger seiner Kinder + + + +Seine Kraft … 2 Kor 12,9 + + + +Brief Nr. 532a + + + +horas matutinas Morgenstunden bzw. nach dem Matutin (Nachtgebet) die Zeit zwischen Mitternacht und frühem Morgen + + + +NativitätFestes wohl der Geburtstag von , vgl. + + + +erstes und leztes … 3 huj. Penzels nicht überlieferter Brief vom 7. September (huius bzw. dieses Monats) mit mehreren von Hamann zu verteilenden Beilagen (vgl. zum Inhalt ). Penzel war am 26. März desertiert und aus Königsberg geflohen (vgl. ), befand sich nun bei Krakau. – Der Empfang des Briefs sowie Hamanns Antwort war gewagt, jeder Kontakt mit Deserteuren war verboten und von Strafe bedroht. Daher Hamanns Vorsichtsmaßnahmen: Erwähnung von Namen nur mit Initiale, Rasur seines Namens auf den Beilagen (s.u.), Warnungen zur Vorsicht und fehlende Unterschrift. Der Brief wurde wohl durch einen vertrauenswürdigen Boten überbracht. + + + +Mlle St. + + + +Kr. + + + +Selma + + + +Fr. An Königsberger Bekannten mit dieser Initiale kommen möglicherweise und in Frage. + + + +G. vmtl. , der mit Penzel befreundet war, vgl. Köppe: Abraham Jakob Penzels Lebensirrfahrten, S. 343. + + + +Pr. K† + + + +CH. K. + + + +Jungf. S. Lesung unsicher, wohl „Jungfer Selma“ + + + +letztendeponirte Bücher Wohl bei ; sie wurden später auktioniert, wobei Hamann nur Penzels „ganzen Vorrath von Episteln u Briefen erhielt“ (). + + + +B. nicht ermittelt + + + +Kr … Kraus nach Berlin, vgl. + + + +T … Teufel, wohl Penzel selbst gemeint, vgl. + + + +Rächer des 1. Gebots der 2ten Tafel Das erste Gebot der zweiten Tafel ist in lutherischer Tradition und im zeitgenössischen Sprachgebrauch (vgl. S.J. Baumgarten: Auslegung der epistolischen Texte, I, S. 213) das vierte Gebot (Elterngebot, 2 Mo 20,12.), gegen das Penzel durch die Feindschaft zu seinem Vater verstieß. – Mit „Rächer“ meint Hamann hier wohl allgemeiner die Obrigkeit, gegen deren Gesetze Penzel durch die Desertion verstieß: Gegenüber Deserteuren ist Friedrich II. also kein Literatenfreund und Philosoph. Bereits die vorherigen Versuche, über die Berliner Akademie dem Militär zu entrinnen, waren gescheitert, vgl. . + + + +Philosophe de S.S. + + + +Engel und dienstbare Geister Gemeint sind wohl Untertanen und Beamte Friedrichs II. (wie Hamann selbst), bei denen Penzel sich nicht sicher sein sollte, dass sie ihn nicht melden. + + + +„einem der mitten … Spr 23,34f. + + + +Mendelssohn … geschenckte Buch , nicht ermittelt, mglw. eines der mit HKB 509a geschenkten Bücher. + + + +2 Julii … Bernoulli Johann Bernoulli III berichtete in seinen Reisen durch Brandenburg, Pommern, Preussen, Curland, Russland und Pohlen in den Jahren 1777 und 1778, S. 76 von seinem Treffen mit Hamann an diesem Tag, der ihm „durch die Bescheidenheit seines Betragens und seiner Reden auf einer vortheilhaften Seite bekannt wurde“. + + + +Er geht über Warschau Tatsächlich reiste Bernoulli über Mitau und Riga nach St. Petersburg und besichtigte auf dem Weg nach Mitau am 3. Juli noch Kanters Papiermühle in Trutenau, vgl. , S. 195f. + + + +Prof DuBois , ebenfalls Mitglied der Berliner Akademie und anscheinend ein Helfer Penzels bei der Flucht, s.u. (jedenfalls organisierte er seine Korrespondenz). Bernoulli sollte sich wohl mit Dubois über eine mögliche Pardonierung nach Penzels Desertion beraten, vgl. Bernoullis Brief an Penzel aus dem Herbst 1778 (Köppe: Abraham Jakob Penzels Lebensirrfahrten, S. 160f.; bereits zuvor setzte Bernoulli sich für Penzels Entlassung aus dem Militär in Berlin ein, vgl. ). + + + +Vater … jammern Penzels Vater warf ihm anscheinend häufig in Briefen vor, durch seine Schulden die Lage der Familie zu belasten, vgl. Marie Sophie Penzels Brief an ihren Bruder vom 28.9.1777 (Köppe: Abraham Jakob Penzels Lebensirrfahrten, S. 149). + + + +wie Augustus um seine Legionen zu jammern vgl. Suet. Aug. 23, Übers.: „Schließlich soll er so aus der Fassung gebracht worden sein [über den Verlust der Varusschlacht], daß er Bart und Haare über Monate hat wachsen lassen und manchmal den Kopf gegen die Tür schlug und dann sagte: ‚Quintilius Varus, gib mir die Legionen wieder!‘ Und den Tag der Niederlage soll er in jedem Jahr in Schwermut und ganz traurig verbracht haben.“ + + + +Nachfolger des Recroutenwesens Bei Desertion musste auf eigene Kosten ein Ersatzsoldat gestellt werden. + + + +27 Augs … Bruder an Hamanns Geburtstag; starb am 25. August + + + +climacterisch bedeutendes schicksalhaftes Stufenjahr, vgl. zu + + + +Ehrenreich wohl + + + +Εαν ὁ Κυριος … Jak 4,15 + + + +Denkmal der Bruderliebe + + + +Quod non … Possit , 3,30,3f. (dt. „das kein gefräßiger Regen, nicht der unbeherrschte Aquilo [zerstören] kann“), kurz nach „Exegi monumentum…“ + + + +reich u arm wohl nach 1 Sam 2,7, vgl. + + + +Prof. vmtl. , vgl. + + + +gestern und heute nach Polen wohl dieser Brief + + + +Geh. R. v. K. Lesung unsicher, nicht ermittelt + + + +Br. u Zitt. und + + + +Prof du Bois + + + +L–r Lesung unsicher, mglw. , mit dem Penzel befreundet war, vgl. Köppe: Abraham Jakob Penzels Lebensirrfahrten, S. 343 + + + +Viuat S. Selma wohl nach + + + +Liebe Gottes … guten Geistes Variation von 2 Kor 13,13 + + + +vorläufigen Ονησιμοις Phlm 8–10 + + + +Gleboka Głęboka + + + +Brief Nr. 533 + + +Gevattermann Pathe für , der wohl vor kurzem geboren wurde + + + +Geantw. den 7 Jänner 79. nicht überliefert + + +Brief Nr. 534 + + +Götti schweizerisch Pate + + + +Christoph Adrian Gotthilf Kaufm. + + + +Gevattermann … Zeilen aus seinem Herzen und der Brief HKB 533, den Ehrmann diesem Schreiben wohl beilegte + + + +quantumvis dt. wenngleich + + + +Elisa K. + + + +heftigen Schrecken … Niederkunft beschleunigte Sie heirateten am 2. Februar 1778; vgl. dagegen Ehrmanns Andeutung einer vorehelichen Zeugung in . + + + +K. + + + +Akkuschör Accoucheur, Geburtshelfer + + + +Nimrods 1 Mo 10,9 + + + +Großvater + + + +altes Felsenschloß vgl. + + + +Verlust meines Vaters vgl. Düntzer: Christoph Kaufmann, der Kraftapostel der Geniezeit, S. 96 + + + +Brief Nr. 535 + + +Stephani + + + +Hause die Taufhandlung Für , die zwei Tage zuvor geboren wurde; mit Rücksicht auf die Gewissensehe, was Hamann im Folgenden diskret begründet und der Patin geradezu nahelegt, sich zu entschuldigen, gleichwohl nahm sie an der Taufe teil, vgl. . + + + +Freymäurer im Sinne von Geheimnisträger; Hamann war nicht tatsächlich Mitglied einer Freimaurerloge. + + + +Mutter + + + +Henriettchen + + + +Hänschen + + + +Fritzchen + + + +Lehnchen + + + +Lieschen + + + +Brief Nr. 536 + + +21 pr. praeterito, d.i. vorherigen Monats, also 21. Oktober 1778; nicht überliefert + + + +Siegel Straßberger, „Licht Liebe Leben“ – Johann Gottfried Herders Siegel, S. 194f. sieht in dieser Formulierung eine Anspielung auf Herders „Licht Liebe Leben“-Siegel, dessen Petschaft er sich vmtl. in diesen Jahren machen ließ, vgl. + + + +Einl. nicht überliefert, vmtl. von Herder an seine Schwester in Mohrungen + + + +Einfluß meines Unsterns vgl. + + + +klein Pathchen August Herder + + + +unglückl. Bruder + + + +27 des Morgens Hamanns Geburtstag + + + +Stuffenjahr In jedem 7. Lebensjahr, genannt Stufenjahr oder annus climactericus (mitunter auch in jedem 9.), sollen einer in Antike und Neuzeit weit verbreiteten Vorstellung zufolge „für das Leben und die Glücksumstände des Menschen leicht allerhand verhängnissvolle Fälle eintreten können“ Gell. 3,10,9; besonders bedeutend und mglw. verhängnisvoll soll dabei u.a. das 49. Jahr sein (7 × 7, vgl. Krünitz, s.v. Stufenjahr). Zu Spekulationen um die dreifache Sieben im Jahr 1777 vgl. auch ; zur „heilige[n] Sieben unserer Gottes-Familie“, d.h. den sieben Mitgliedern von Hamanns Haushalt, vgl. . + + + +Fluß rheumatisches Fieber, vgl. Krünitz, s.v. Fluß + + + +Prof. vmtl. + + + +ältesten Kindern und + + + +Apologie meines Cretinen ; es ist tatsächlich nur ein Blatt überliefert. + + + +ideale Titel wie die Leiden und –ana des seel. Prof. Mannah, s.u. + + + +siebente zur Siebenzahl s.o. + + + +Tochter + + + +in meinem Hause getauft vgl. + + + +Me Courtan + + + +Mutter + + + +Quartanfieber in Compagnie viertägig wiederkehrendes Fieber, siehe Krünitz, s.v. Quartan; vgl. + + + +Erbe des Vermögens seines Bruders, das Hamann zuvor bereits verwaltete, und das vmtl. wegen unvorteilhafter Häuserverkäufe und Prozesse wie dem gegen Nuppenau von 1769 belastet war; vgl. + + + +Ψ 128 Ps 128 + + + +Leichdorn Hühnerauge + + + +Take Physick, Pomp! , 3,4,33 (Lear während des Sturms zu sich selbst. Übers. Frank Günther): „Da nimm Arznei, Prunk; / Du setz dich aus und fühl, was Arme fühlen, / Daß du den Überfluß all jenen hischüttst, / Und zeigst, die Himmel sind gerechter.“ + + + +lieben Sohn + + + +Brief an die Römer Röm + + + +Palaephatus u Theognis und + + + +Historias selectas lateinisches Lesebuch mit ‚ausgewählten Geschichten‘ + + + +Erasmi Colloquia + + + +Ernesti Initia + + + +Schröckhens Historie + + + +Prof. Kreutzfelds Bedienter von , nicht ermittelt + + + +Ostracismus scherzhaft für Ausweisung (nach der Verbannung von Politikern aus Athen, die tyrannischer Ambitionen verdächtigt wurden) + + + +Was unser Gott gegeben hat aus der 3. Strophe des Kirchenlieds von Johann Jakob + + + +Lavater ; gemeint ist wohl HKB 524, vgl. + + + +Kaufmann , vgl. HKB 533 und die weiteren Aufforderungen zu antworten + + + +Pfeninger … 1 Aug. , nicht überliefert + + + +Magazins für Χstentum + + + +Leuchsenrings Journal de Lecture + + + +Iselins Ephemeriden + + + +Diac. Matthes + + + +Oberhofprediger Schultz + + + +Wanowski + + + +Rittergestalt desto trauriger nach + + + +Trescho + + + +Buchholtz Vmtl. , Tochter von ; eine Hochzeit kam nicht zustande. + + + +Denkmal auf Buchholtz … religiösen Nebenstunden in , nicht ermittelt + + + +Vorrede zu Warner die Vorrede zu + + + +Apologie meines Cretinen + + + +Anfrage … Mannah Die Hamann-Schrift, welche Kreutzfeld in seinem Geburtstagsgedicht auf Hamann, S. 12 in einer Fußnote erwähnt; zu Herders Anfrage vgl. . + + + +Penzel … dicken Briefe von , nicht überliefert, vgl. + + + +Hauptmannin von Cieciczowska … nicht ermittelt + + + +Siegwart + + + +Auction die Auktion von Penzels Büchern und sonstiger Hinterlassenschaft nach der Beschlagnahmung infolge seiner Desertion, vgl. + + + +Verfaßer der Ehe + + + +Lebensläufen + + + +Moses Mendelsohn … Versicherung , wohl in einem nicht überlieferten Brief + + + +Verleger Voß + + + +Flörke + + + +Kr. Rath Scheffner + + + +Criminalrath Hippel + + + +Freymäurerrede + + + +seel. Lindners Tod + + + +Brief vom Mercur vom Teutschen Merkur, nicht überliefert + + + +Uebersetzung des Hudibras + + + +Exemplar + + + +Butler’s Remains + + + +Kanterschen Laden bei + + + +Rector zu Osnabrück , nicht überliefert + + + +Uebersetzung des Plato + + + +Benzler ; vgl. Herders Brief an Gleim, den er bittet, Benzler die Stelle des Bibliothekars beim Grafen in Wernigerode zu verschaffen (HBGA, Bd. 4, S. 75) + + + +Pfenninger , nicht überliefert + + + +Reimarus vom Zweck Jesu die Separatpublikation der von Lessing herausgegebenen Fragmente eines Ungenannten + + + +Hahns N. T. + + + +Sympathie … Theologie der Fragmentenstreit; Hamanns Sympathie leitet sich wohl aus seiner Gegnerschaft gegenüber der Neologie her, vgl. HHE 5, 173 + + + +Parthen Parteien + + + +Falk und Ernst (die ersten drei Gespräche von 1778) + + + +Kraus … zu seyn wurde Mitte November 1778 auf Fürsprache von Hippel und – sonderbar genug, da er selbst nicht Mitglied war – von Hamann in die Dreikronenloge aufgenommen, vgl. Krause: Beiträge zum Leben von Christian Jakob Kraus, S. 211f. + + + +4 u 5te Gespräch (Gespräche 4 und 5) + + + +Leßings Schwächen + + + +Auslegung des Hohen Liedes + + + +Berl. die Nachricht nicht überliefert, vmtl. von , s.o. + + + +Apocalypsin + + + +Eigel … bring ger Spr 30,15 + + + +große Gesangbuch , vgl. + + + +Geheimniße des Heidentums + + + +Hippel + + + +Gevatter Brief von Schloß Hegi HKB 533, den Hamann am 11. November erhielt + + + +Caßelschen Praemio , vgl. + + + +Heurigen und Fernigem Hld 7,14 + + + +in effigie ein Bild Hamanns, etwa eine Gipsbüste, um die Herder bat, vgl. + + + +in secula seculorum dt. von Ewigkeit zu Ewigkeit + + + +Johann Michael + + + +Elisabet Regina + + + +Magdalena Katharina + + + +Marianne Sophie + + + +Zettel … Bild Hamann bat bereits einige Male darum, vgl. etwa + + + +Moses (Mendelson) , Lk 16,29 + + + +Lavater + + + +Kaufmann + + + +Claudius Kupferstich , Bd. 3, S. 171; die kindlich-naive Zeichnung (wohl von Claudius selbst) wird von ihm im Vorwort scherzhaft als „der versprochene Rembrandt“ eingeführt und fällt qualitativ natürlich klar ab im Vergleich zu den Chodowiecki-Stichen des Bandes. „Er ist nach einer Antique gemacht, und Kenner versichern, daß er getroffen sey. Auch soll die Zeichnung nicht übel seyn; doch will ich H. Chodowiecki gern für meinen Meister erkennen.“ (ebd., S. ix) + + + +Brief Nr. 537a + + +Vmtl. im Umfeld von HKB 536 entstanden. Dort sendet Hamann einen ähnlichen Zettel an Herder mit der Bitte, dieser möge ihm auch einen solchen schreiben, damit er ihn hinter dessen Bild über seinem Bett kleben kann. Diese Bildersammlung legte sich Hamann zwar bereits 1777 an (vgl. HKB 500), einen Kupferstich von Claudius erwähnt Hamann aber zum ersten Mal in HKB 536. Es ist zu vermuten, dass Hamann in dieser Zeit eine ähnliche Bitte an Claudius richtete. – Der Notizzettel blieb wohl als liebevolle Erinnerung an den Freund Hamann im Besitz der Familie Claudius, obwohl dieser aus Diskretionsgründen an ihn gerichtete Briefe vor seinem Tod verbrannte. + + + +Johann Michael + + + +Elisabeth Regina + + + +Magdalena Katharina + + + +Marianne Sophie + + + +Anna Regina Schumacherin + + + +Warginen heute Welikolukskoje, ein Dorf bei Tapiau 40 km östlich von Königsberg + + + +Frau Rebecca + + + +Brief Nr. 537 + + +wohl mit HKB 536 abgesendet + + + +dreyer Söhne … mittelste , August Herder und , der mittelste; Hamanns Patenkind ist August + + + +Marianne Sophie + + + +mangeln meine Kinder des Ruhms Röm 3,23 + + + +Kinder sind eine Gabe des HErrn Ps 127,3 + + + +Er, der gütig ist … 2 Chr 30,19 + + + +Herders + + + +Jonathans Hamann selbst + + + +Brief Nr. 538 + + +Einl. nicht überliefert, aus Berlin + + + +HE Jacobi + + + +Fr. Consistorialräthin + + + +Reichard + + + +Kraus + + + +neuen Studiums der Medizin + + + +HE Abrechner Schwink Georg Friedrich Schwinck d. J., Königl. Geschworener Mäckler und Lizentabrechner bei Verschiffung der Königl. Magazinnaturalien + + + +Ihre Sachen nicht ermittelt + + + +Hennings + + + +Stettiner Schiffer Neumann nicht ermittelt + + + +Böhm Jacob Philipp Böhm, Schiffsabrechner und Hofmäkler in Stettin + + + +einl. Correspondenten nicht ermittelt + + + +physiognomischen Reisen + + + +Marianne Sophie + + + +Lieschen + + + +Hofr. Tottien + + + +D. Kurella + + + +Brief Nr. 539 + + +Marianne Sophie , vgl. + + + +Pathenschaft vgl. + + + +selbst schreiben s. u. + + + +Pathe August Herder + + + +Bruder entschlafen , vgl. + + + +Erbschaft + + + +was du thust … Joh 13,27 + + + +wie ein gebundner Prometheus zu Hamanns Zustand vgl. , zum gebundenen Prometheus vgl. Hamanns Unterschrift unter HKB 310 + + + +Schatzkästlein … so habt mit allen vgl. den Eintrag zum 27. August in dem erbaulichen Kalender Güldnes Schatzkästlein der Kinder Gottes und Röm 12,18 + + + +es liegt nicht vgl. im Güldnen Schatzkästlein der Kinder Gottes zum 25. August und Röm 9,16 + + + +Dicta nobis sunto dt. sie sollen uns gesagt sein, d.h. die Sprüche sollen für uns gelten + + + +Gedankenplan zu Hamanns ausbleibender Autorschaft vgl. + + + +Hohelied + + + +Schwagers + + + +Apokalypse + + + +U. l. Fr. Unserer lieben Frau (Personifizierung der Literatur wie bei einer Universität als Alma Mater) + + + +Baals-Gabe nutzlos, wie ein Baalsopfer + + + +enfans perdus verlorene Kinder (im französischen Militärjargon für waghalsige oder zum Tode bestimmte Vortrupps); gemeint sind wohl Maran Atha und der 2. Teil der Volkslieder; vgl. auch + + + +geliebten Herzogin + + + +Jagemann , vgl. + + + +ευκληρια der Schurmannin Die lateinische Autobiographie Anna Maria von Schürmanns (1607–1678); sie erzählt darin, wie sie dem weltlichen Ruhm und den Studien von Sprache und Literatur entsagte und ein Leben in Demut und religiöser Gefolgschaft bei der Sekte der Labadisten begann (Ευκληρία bedeutet: die, die gut wählt). In seinen Briefen, das Studium der Theologie betreffend bekannte Herder, das Buch nie zuende gelesen zu haben (48. Brief, SWS XI, S. 88). + + + +Yvons Pierre Yvon (1646–1707), Prediger in der Sekte der Labadisten + + + +Kirchenpostill Luthers … Varianten zu Herders weiteren Erwerbungen vgl. HBGA, Bd. 12, S. 63 + + + +Semler … Ungenannten , Brief nicht überliefert, offenbar mit einer Bitte, Subskribenten zu sammeln + + + +Leßings Nathan + + + +Reiskens Hiob + + + +Verf. der Lebensläufe … Hippel , zum Rätselraten um die Autorschaft vgl. zuletzt + + + +Mendelsohn + + + +über die Ehe + + + +Winkelm. an mich unbekannter Weise denkt vgl. , S. 204 + + + +zweite Theil … , Bd. 2; Herder wird allenthalben und auch positiv erwähnt, negativ etwa auf S. 263; vgl. auch + + + +Campens Schulsammlungen + + + +besonders + + + +Versuch über den Buchstab H. Eine weitere Schrift wie Hamanns Neue Apologie des Buchstaben h, vgl. ; aus dem Vorhaben entstehen die Zwey Scherflein. + + + +Dante gelesen? , vgl. + + + +Klopst. , wohl ein Irrtum Herders + + + +Claudius + + + +Kaufmann ; er hatte auch Hamann zum Paten von gebeten, vgl. + + + +Schlegel + + + +J. C. Berens + + + +lügenhafte Leben … vgl. den biographischen Aufriss zu Herder in Gadebuschs Livländischer Bibliothek, Tl. 2, S. 44–52; bes. S. 45 zu den für Herder besonders ärgerlichen „Klatschereyen“ () über seine Rigaer Zeit + + + +Graf von Wernigerode + + + +reg. Fürstin zu Lippe Detmold …Gemahl Kasimire Fürstin zu Lippe-Detmold, geb. Prinzessin von Anhalt-Dessau (1749–1778) und Simon August Fürst zu Lippe-Detmold (1727–1782) + + + +Sohn Christian Friedrich zu Stolberg-Wernigerode (1746–1824) + + + +Benzlers , vgl. + + + +Kleuker , vgl. + + + +harthörig schwerhörig + + + +Gleimen + + + +pauper vbique iacet , 1,218; dt. Artmut streckt nieder den Mann! + + + +3. Paullinischen Grazien … 1 Cor. 12,8–13 Glaube, Liebe, Hoffnung (analog zu den drei Chariten); wohl Schreibversehen Herders für 1 Kor 13,8–13 + + + +Kreuzfeld … Lettica steuerte litauische ‚Dainos‘ für den ersten Teil von Herders Volksliedern bei, vgl. ; vgl. SWS XXV, S. 143–146, außerdem S. 316 und den Kommentar S. 667. + + + +Hudibras Kreutzfelds Übersetzung von Butlers Hudibras im Teutschen Merkur, vgl. + + + +Zettel Der Zettel mit den Namen von Herders Familie, um ihn hinter sein Porträt in Hamanns Schlafzimmer zu kleben, vgl. ; Herder sandte ihn offenbar mit, er ist jedoch nicht überliefert. + + + +übrige Papier die übrige Hälfte der vierten Seite des Briefpapiers + + + +Marianne Sophie , vgl. + + + +Mutter + + + +drey Blümchen die drei Töchter + + + +Erstgebohrnen + + + +Sim. Dachs Gedichte , vgl. und Hamanns Abschriften im Anhang des Briefs + + + + ana u. P. Mannah … Die Hamann-Schrift, welche Kreutzfeld in seinem Geburtstagsgedicht auf Hamann in einer Fußnote mit Seitenzahle erwähnt (siehe , S. 12); Hamann tat sie als nicht ausgeführten Entwurf ab, vgl. . + + + +Adieu, Adieu … die schließenden Worte des Geistes in Shakespeares Hamlet, I,5,91 + + + +Brief Nr. 540 + + +Helfer am St. Peter vgl. + + + +Sie und Du vgl. + + + +3 Julii pr. praeterito, d.i. im vorhergehenden Jahr; 3. Juli 1778 + + + +ganzes Pack … Billet doux HKB 524, zur Beilage vgl. + + + +wesentl. Lehre + + + +am Geist Mt 5,3; vgl. das Motto zu , N III,323/10 + + + +blinden Wehen … Autorschaft Gemeint sind wohl (noch) nicht vollendete Schriften wie die Schürze von Feigenblättern und Konxompax oder bereits im Keime abgebrochene Schriften wie die Apologie meines Cretinen oder die Leiden und –ana des seel. Pr. Mannah (vgl.). + + + +Monument …  , Bd. 4 (1778), vgl. + + + +Menschenkenntnis und Liebe nach dem Untertitel von Lavaters Physiognomischen Fragmenten + + + +Mich auch darinn … Seele Paraphrase der Charakterisierung Hamanns im zweiten Teil der Physiognomischen Fragmente, Textband, S. 285f. (verfasst von Herder und Lavater). + + + +Schwert Offb 1,16 + + + +Bethesda … Joh 5,2–7 + + + +leidiger Arzt … Lk 4,23 + + + +türkischen Sclaven vgl. + + + +Baroneße von Bondeli + + + +seel. Vater + + + +Freund … Ankündigung nicht ermittelt, wohl in den KGPZ + + + +leibl. Bruder + + + +Riesenleib … Selbstcharakterisierung nach Rabelais’ Gargantua + + + +Michaelismesse in Königsberger Buchläden aus dem Programm der Herbstmesse 1778 + + + +Hahns Fingerzeig + + + +N. T. + + + +Predigten 1770 erschienen keine Predigten von Lavater, mglw. meinte Hamann Vermischte Predigten von 1773; vgl. JCLB. + + + +Lieblingspropheten ; Hamann besaß nur die erste Hälfte, vgl. + + + +2ten Theil des Allerleys gegriffen hätten , wohl in Lavaters Büchersendung + + + +Gevatter Kaufmann , vgl. + + + +Quousque tandem dt. wie lange noch? (, 1,1) – vmtl. ist gemeint, vgl. . + + + +philippisches Schaustück nach den Philippica des + + + +Aussichten , vgl. + + + +Supra nos dt. über uns hinausgehend, wohl eine Variation von Sprichwörtern wie dem Sokrates zugeschriebenem „Quod supra nos, nihil ad nos“ + + + +mediis terminis dt. vermittelnde Begriffe + + + +manum de tabula dt. „Hand vom Bild!“ (im Sinne von: nicht weiter anrühren, nach , XXXV,36,80) + + + +St. Paulo … Röm 7,15 + + + +Freundin Deines Busens , vgl. + + + +Netteli und Heirli und + + + +Stuffe mglw. nach den ‚Stufenjahren‘, vgl. + + + +Schild 1 Mo 15,1 + + + +kranke Freundin + + + +ihrer kranken Freundin + + + +öffentl. Ankündigung s.o. + + + +Beaumont nach + + + +Bruders + + + +Regale Geschenk, aber auch Vorrecht + + + +Bundeslade Jos 3,6 + + + +Steinbart’s System + + + +monstrum aus Afrika wohl eine Verschränkung von ,7,17,42 „ex Africa semper aliquid novi“ und ,3,659 „monstrum horrendum“. + + + +Der HErr … Jes 57,19 + + + +Brief Nr. 541 + + +Marianne Sophie + + + + fl. Gulden, Goldmünze, hier aber vmtl. 1 polnischer Gulden, eine Silbermünze, entsprach 30 Groschen oder weniger. + + + +Hänschen + + + +der Nabel ausgetreten einen Nabelbruch erlitten, gängig bei Säuglingen und mitunter durch zu starkes Schreien verursacht; mit Bandagen zu behandeln + + + +Mutter + + + +Brief Nr. 542 + + +Antwort auf HKB 541 und den Vorwurf der Vernachlässigung der kleinen Marianne Sophie + + + +heil. Abend am Vorabend von Königsgeburtstag + + + +Deputirten + + + +Andere vgl. + + + +20/m fl. vgl. + + + +H. F. G. HöchstzuEhrende Freundin u Gevatterin + + + +Marianne Sophie + + + +Ainsi soit-il! dt. so sei es! + + + +Mutter + + + +Negligence vgl. + + + +verbotene Baum … Cherub 1 Mo 3,11 u. 24 + + + +braven Thoris Figur in Claudius’ Übersetzung von Terrassons Sethos, vgl. auch N V,334,24f. + + + +Catilina ou Retz Im 4. Band der Mémoires du cardinal de Retz: S. 2 erwähnt er das Schlachtfeld, auf dem Catilina, der ihm als Prototyp des Verschwörers galt, getötet wurde. + + + +Virtuos Parisien … , Anspielung auf dessen Frankophilie und ebenso seine Kinderlosigkeit bzw. Asexualität, im Gegensatz zum biblischen Salomon, dem Dichter des Hohelieds; als „Salomon des Nordens“ wurde Friedrich II. auch von Hamann ironisch apostrophiert (Au Salomon de Prusse). – Diese Anspielung wie auch die oben auf den Sündenfall wohl im Zusammenhangb der Schürze von Feigenblättern – prüfen?!? + + + +Packhof-Güterverwalter bei der am Königsberger Licent + + + +französischen Schweitzer Bibel wohl nach der Ausgabe Basel 1736S. 681; vgl. Biga 24/140; dort jedoch bloß „tasse“, nicht „petite tasse“. + + + +Ton nombril … Hld 7,2: „Dein Schoß ist wie ein runder Becher, dem nimmer Getränk mangelt. Dein Leib ist wie ein Weizenhügel, von Lotosblüten umsäumt“ – Nabel bzw. nombril anstatt „Schoß“ (in der Lutherbibel) ist jedoch die wörtlichere Übersetzung. + + + +Brief Nr. 543 + + +Zur Datierung des Briefs vgl. die Erwähnung der Krankheit an der „Philisterflechte“ unten mit der sehr ähnlichen Formulierung in : Die Schreiben wurden wohl etwa parallel abgefasst. + + + +Lamberts Architectonik + + + +Ruß. Merkw. vmtl. + + + +Toussaint + + + +Laval + + + +Dictionnaire des Finances wohl , vgl. (Hamann wollte eigentlich das Dictionnair von Pesselier) + + + +Gröll + + + +3 Folianten wohl die drei Bände von , vgl. + + + +Loge wohl die Dreikronenloge + + + +Prof. Reusch + + + +Mysterien zu arbeiten für + + + +Dum moliuntur  dt. während sie [die Frauen] sich vorbereiten, während sie sich zurechtmachen, [vergeht ein Jahr], , 240 + + + +Das ist ein Tag  2 Kön 19,3 + + + +Stuffenjahr Hamanns 49. Lebensjahr, vgl. zu + + + +seel. Bruders + + + +Marianne Sophie + + + +oben Hartknochs Schreiben ist nicht überliefert. + + + +Gott versteht mich häufig wiederholter Ausspruch Sancho Panzas, nach Ps 139,1 + + + +Lieder der Liebe + + + +21. ej HKB 539, der am 21. Januar in Königsberg eintraf („ej“ im Sinne von desselben Monats) + + + +Gevatter gebeten … astrologischen Wink vll. zu ; „Wink“ nicht ermittelt + + + +3 Feen … zu Weimar, Wandsbeck u Winterthur , und + + + +Me Courtan + + + +Nabel vgl. Hld 7,2 und + + + +Urkunde + + + +Apokalypse + + + +Lebenslauf des Verf. , Tl. 1, S. 381–390 + + + +ihn + + + +Kr. R. Lilienthals + + + +Herders u Lindners zu Herder vgl. , Tl. 2, S. 44–52; zu Lindner vgl. ebd., S. 182–190 + + + +pia simplicitas dt. fromme Einfalt + + + +Arndt + + + +Philisterflechte Hautkrankheit, die Hamann scherzhaft nach den Plagen der Philister benennt (1 Sam 5,6–12), vgl. . + + + +Brief Nr. 544 + + +Einl. nicht ermittelt, vgl. + + + +Mama + + + +Lares Schutzgeister + + + +Kammerherrin v. d. R. + + + +Kraus + + + +Westpreuß. Mercur + + + +Unternehmer + + + +HE Bruders , vgl. , Tl. 2, S. 182–190 + + + +Hofr. unklar, mglw. Herder, vgl. Tottien ist zumindest nicht gemeint, nicht in livländischer Bib enthalten ?!? + + + +Verfaßers , vgl. , Tl. 1, S. 381–390 + + + +Einl. nicht ermittelt + + + +Kurella + + + +Brief Nr. 545 + + +So war es nicht gemeynt Hamann meint wohl seine Bitte an , Patin von Sophie Marianne zu werden, die sie und Herder mit reichen Patengeschenken als Zugabe zu HKB 539 beantworteten (vgl. ). + + + +hiesigen Gevatterin … Scheidebriefchen , HKB 542 + + + +Costa Rippe, (nach 1 Mo 2,21f., der häufigen Verwendung von „Costa“ im Sinne von Ehefrau bei folgend) + + + +Gichtels theosophischen Sendschreiben Der Ausdruck „Costa“ kommt in Gichtels Theosophischen Send-Schreiben häufig vor, allerdings eher in der Bedeutung von Braut Christi + + + +Brief von Kraus , nicht überliefert + + + +P. Strabo , nach + + + +Bernouilli vgl. + + + +Ruß. Minister , vgl. Köppe: Abraham Jakob Penzels Lebensirrfahrten, S. 161 + + + +Kanterschen Laden + + + +Hartungschen + + + +Lieder der Liebe + + + +Nabel vgl. Hld 7,2 und + + + +Apokalypse + + + +Hochzeit zu Cana Joh 2,1–11 + + + +güldner Zwillingsbrief HKB 539 (Doppelbrief von Johann Gottfried und Caroline Herder), der am 21. Januar ankam + + + +Kaufmanns + + + +Antworten nach der Schweitz v.a. an Kaufmann und Lavater, nicht überliefert + + + +Philisterflechte Hautkrankheit, die Hamann scherzhaft nach den Plagen der Philister benennt (1 Sam 5,6–12) + + + +Schaden Josephs Am 6,6 + + + +Fischerrätzel … Vgl. , N II,334/20f. u. 37–39 und , N III,222/4f. u. 228/1f. sowie . – Nach Vita Homeri, 35 (Pseudo-Herodot) tragen Fischerjungen dem blinden, nach Ios gereisten Homer ein Rätsel vor: „Was wir fingen, ließen wir zurück; was wir aber nicht fingen, bringen wir mit.“ Die Lösung des Rätsels liegt darin, dass die erfolglosen Fischer hier von ihren Läusen sprechen. Auch in de Homero, 1,4 (Pseudo-Plutarch) ist der Ausspruch überliefert; der dort vertretenen Meinung, Homer sei aus Verdruss darüber, das Rätsel nicht lösen zu können, gestorben, widerspricht Pseudo-Herodot. + + + +Dienst im Lande als Packhofverwalter am Königsberger Licent + + + +Hauptschulden … vgl. + + + +Hippel + + + +Kanter + + + +Hausmutter + + + +Leichdorn Hühnerauge + + + +piscator ictus nach dem lateinischen Sprichwort ‚piscator ictus sapit‘, dt. ein Fischer wird klug, wenn er gestochen wurde (durch Schaden wird man klug) + + + +Ingrosation Ingrossation, Eintragung ins Pfandbuch + + + +Gehalt vgl. zur + + + +Cretinen + + + +Scylla u Charybdis zwischen Skylla und Charybdis: ausweglose Wahl zwischen zwei Übeln (nach , 3,420) + + + +Reverse Wechsel + + + +Comm. R. Hoyer , vgl. + + + +Schatzkästlein , vgl. + + + +ὑστερον προτερον hysteron proteron: rhetorische Figur, bei der der spätere Vorgang vor dem früheren ausgeführt wird + + + +Saltz und Friede Mk 9,50 + + + +Heil und Thun … 2 Sam 23,5 + + + +enfans perdus … verlorenen Kinder, demnach Herders zu beendende Werke (vgl. ) und Hamanns leibliche Kinder + + + +Benzler , vgl. + + + +Lotterie Kanter war Lotteriedirektor + + + +zeitigen Factor vmtl. + + + +König + + + +per fas et nefas dt. mit erlaubten und unerlaubten Mitteln + + + +Commerc. Rath + + + +Melchior Kade + + + +Et ego homunculus dt. und ich, ein kleines Menschlein (ähnlich in , 4,5,4: „heml nos homunculi indignamur, si quis nostrum interiit aut occisus est, quorum vita brevior esse debet, cum uno loco tot oppidum cadavera proiecta iacent?“ dt. Sonderbar! Wir Menschlein regen uns auf, wenn eins unsrer Lieben, deren Leben doch nur verhältnismäßig kurz seinkann, stirbt oder fällt, und hier liegen dicht beieinander die Trümmer so vieler Städte! Willst Du Dich nicht fassen, Servius, und daran denken, daß Du als Mensch geboren bist?) + + + +verw. Königin von Schweden + + + +Jupiter + + + +Prinz von Hollstein vmtl. + + + +Gräfin von Sacken wohl Verwechslung mit + + + +Semler + + + +Steinbarts … + + + +Brief an Lavater an , HKB 540 + + + +Monstrum aus Africa vgl. zu + + + +Lupus in fabula antike Redewendung wenn jemand erscheint, von dem man spricht, etwa , 13, 33, 1 + + + +ontologische Gespräche , vgl. die „Vorrede eines Dritten“ in den Gesprächen 1–3, S. 7: „Wenn nachstehende Blätter die wahre Ontologie der Freymäurerey nicht enthalten […]“ + + + +Nathan … praenumerirt ; Lessing veröffentlichte im August 1778 eine Subskriptionsanzeige für den Nathan, vgl. Lessing: Werke und Briefe, Bd. 10, S. 445f. und 1133 + + + +Reiskens … , vgl. + + + +beyde Auflagen über die Ehe + + + +Lebensläufen + + + +Gewißheit zum Rätselraten um die Autorschaft vgl. zuletzt + + + +mein Freund wohl gemeint, zu den „Familienscherzen“ vgl. + + + +Grecourt nach Scheffners Gedichten im Geschmack des Grecourt und + + + +Kant + + + +Liederkenntnis Hamann sammelt Indizien aus dem anonym erschienenen , die für Hippels Autorschaft sprechen. + + + +kurschen Anecdoten … Ziegenhorn Anekdoten aus Kurland, die (oder den Zusätzen zum curländischen Staatsrecht) entnommen sein könnten + + + +Ziegenhorn + + + +Jugendschrift … vgl. + + + +Sal et pax Mk 9,50, s.o. + + + +Freund und Verleger + + + +Winkelmanns Briefe , vgl. + + + +Gadebusch , vgl. + + + +Kr. R. Lilienthals , vgl. + + + +Lindners Manes J. G. Lindners Totengeister, vgl. , Tl. 2, S. 182–190 + + + +sein eigener , Tl. 1, S. 381–390 + + + +Mühe lohnen … vgl. + + + +Lavaters Correspondenz mit Stender Gadebusch druckte Streitbriefe zwischen und Lavater über dessen Aussichten in die Ewigkeit und die Gegenschrift Gedanken über die lavaterische Aussichten in die Ewigkeit im Artikel zu Stender in der Lievländischen Bibliothek, Tl. 3, S. 207–212 ab. + + + +Dachs Werke Die Werke von ; Herder bat darum im Kontext seiner Volkslied-Sammlungen, vgl. . + + + +Antiquarium nicht ermittelt + + + +Lauson + + + +Duplum … Alberti Liedern Doppelte Exemplare von ; darin waren auch Gedichte Simon Dachs enthalten. + + + +Gebets … + + + +Candid. Tschepius + + + +Alb. Lieder + + + +†feld + + + +Freund Brahl + + + +Kürbshütte + + + +alte Ausgabe der Gedichte + + + +Jordan + + + +HE von Kalnein + + + +Zitterland + + + +Kraus … Commissionen , zu Aufträgen + + + +Dachs beyl. ausdrückl. Sterblieder , vgl. die Erklärung im Anhang zu diesem Brief. + + + +neueste u stärkere Samml. der Gedichte Hamann sammelte offenbar gemeinsam mit Kreutzfeld Dach-Gedichte für eine zu erstellende Sammlung (vgl. ), eine solche erschien jedoch nie. + + + +Brief vom jüngsten Lindner , nicht überliefert + + + +physiognomischen Reisen + + + +von Jung + + + +Lebensläufe + + + +Ehe + + + +Grecourt Scheffner, nach dessen Gedichten im Geschmack des Grecourt und + + + +aufmuntern … klagen vgl. + + + +Sohn das N. T. zu Hamanns Griechisch-Studien mit seinem Sohn vgl. zuletzt + + + +Aeliani Historiae variae + + + +Miller Chrestomathie + + + +Historias selectas lateinisches Lesebuch mit ‚ausgewählten Geschichten‘ + + + +Ernesti Initia + + + +Archaeologia + + + +Ich beschwör … Hld 2,7 + + + +Spätlinge … Apokalypse , vgl. + + + +Lieder der Liebe + + + +Stabe Mosis u Aarons 4 Mo 17,8–20 + + + +Ihre Ruhe Ehre sey Jes 14,18 + + + +Urkunde + + + +Jupiter 1780 a. C. n. gestorben im Jahr 1780 vor Christi Geburt gestorben sei, vgl. , Übersetzung Bd. 3, S. 236 + + + +ähnliche Epoque …p. C. n. im Jahr 1780 nach Christi Geburt, bezogen auf + + + +B. Berlin + + + +Herz, Kants beschnittener Zuhörer , der als Kant-Schüler in Berlin Vorlesungen hielt + + + +philosophische Bude meint wohl den bekannten Salon, den Herz’ Frau Henriette führte + + + +Maecen … + + + +Steinbart + + + +Leiden u Ana … Catalog das wohl fingierte Manuskript mit dem Titel Leiden und –ana des seel. Pr. Mannah, das Hamann bereits im Biga-Katalog von 1776 (201/17) aufführte; vgl. ausführlich dazu + + + +Apologie meines Cretinen + + + +seel. Bruder + + + +Apologisten der Heiden + + + +Dichter … paginam Kreutzfeld führte in seinem Geburtstagsgedicht auf Hamann von 1777 (im Druck von 1781 S. 12) Fußnoten mit Verweisen auf die Leiden und –ana des seel. Pr. Mannah mit Seitenzahlen an. + + + +wie einem Schweitzer vgl. Adelung (Bd. 2, Sp. 1084, s.v. Das Heimweh): zuweilen wie Melancholie und Abzehrung, verwandt der alten Nostalgia; die an die reine Luft ihres Vaterlandes gewöhnten Schweizer litten unter der dicken und unreinen Luft anderer Länder. + + + +ημεραι noch εργα Anspielung auf die Werke und Tage (Ἔργα καὶ ἡμέραι) des Hesiod + + + +εμαθε αφ’ ων επαθε dt. er lernte aus dem, was er erlitt, Hebr 5,8 + + + +reinen Pfeil … Jes 49,2–4 + + + +Klopstocks Orthographie oder , vgl. + + + +Lausons Päan + + + +Bibliothek wohl Lausons Bibliothek, kein Werk + + + +Reformation von Klopstocks Orthographie-Plänen + + + +Nicolaiten und seine Anhänger + + + +Tellow … Wink , vgl. + + + +Schlüßel zu Klopstocks Werken + + + +Verf. der physiognomischen Reisen + + + +Mercurs … Buncle Wieland ‚zergliederte‘ im Teutschen Merkur (Juli 1778, S. 75–90, August 1778 165–172, Oktober 1778 S. 55–75) die bei Nicolai erscheinende Übersetzung des Life of John Buncle, worauf Nicolai wiederum in reagierte und der Streit sich hinzog, vgl. . + + + +Dante … vgl. . Hamann las Dante 1764 auf seiner Frankfurt-Reise „ohne Wörterbuch“ (), kannte aber auch Meinhards Versuche über den Charakter und die Werke der besten Italienischen Dichter, eine Zusammenfassung mit Übersetzung der schönsten Passagen. + + + +Friede, Friede … Wohl im Kontext von Gerüchten um eine Beilegung des Bayerischen Erbfolgekrieges, der mit dem Friedensschluss von Teschen am 13. Mai 1779 endete, vgl. auch . + + + +Saat zu verwesen scheint Joh 12,24 + + + +Dom. Reminiscere. 28. Februar 1779 + + + +Oberhofprediger + + + +Vorgänger + + + +Frau Gevatterin , vgl. + + + +ganzen Briefe Hamanns Antwortschreiben an Caroline Herder, vgl. HKB 546 + + + +3 Kinder , und + + + +Madlle Stoltz + + + +Hintz + + + +von der Reck + + + +Lavater + + + +Bondeli + + + +Beaumont nach , vgl. + + + +Vaters + + + +Artzt hilf dir selber! Lk 4,23 + + + +Zeitungen wohl KGPZ + + + +Prinzeßin , vgl. + + + +ArchiHypochondristen Herkules … Banier vgl. , Übersetzung, Bd. 4, S. 664: „Man erzählt, daß, da dieser Held einmal einen Bauer, Namens Thiodamas Ochsen weggenommen, er einen ganzen davon in einer einzigen Mahlzeit verzehret“ + + + +Geheimniße + + + +Stuffenjahr Hamanns 49. Lebensjahr, vgl. zu + + + +kleiner Stammbaum + + + +Pathchen August Herder + + + +Cetera desunt dt. das übrige fehlt (eigentlich bei unvollständigen Manuskripten) + + +Brief Nr. 545 Anhang + + +Geistl. Sterbelied … vgl. Ziesemer (Hg.): Simon Dach: Gedichte, Bd. 3, Nr. 13: „Mein Abschied aus der bösen Welt“, + + + +Trostlied … vgl. Ziesemer (Hg.): Simon Dach: Gedichte, Bd. 3, Nr. 7: „Ach ja, Ihr habt mit recht zu flehen“ + + + +Trostliedchen … vgl. Ziesemer (Hg.): Simon Dach: Gedichte, Bd. 3, Nr. 164: „Am allerbesten ist es zwar“, + + + +Christl. Freudigkeit … vgl. Ziesemer (Hg.): Simon Dach: Gedichte, Bd. 3, Nr. 168: „Ich muß aus diesem Leben“ + + + +Omnia possideat … vgl. Ziesemer (Hg.): Simon Dach: Gedichte, Bd. 3, Nr. 208: „Die Selige Ewigkeit“ + + + +Trostliedchen … vgl. Ziesemer (Hg.): Simon Dach: Gedichte, Bd. 3, Nr. 212: „Dein ist, Gott, der Erden Kreis“ + + + +Lebens- und Todeskampf … vgl. Ziesemer (Hg.): Simon Dach: Gedichte, Bd. 4, Nr. 6: „Muß der Mensch nicht stets in Pein“ + + + +Einfältiges Trostliedchen … vgl. Ziesemer (Hg.): Simon Dach: Gedichte, Bd. 4, Nr. 33: „Gott, zu dem ich sehnlich bete“ + + + +Trostliedchen … vgl. Ziesemer (Hg.): Simon Dach: Gedichte, Bd. 4, Nr. 81: „Gott unsre Zuversicht“ + + + +Christliches Sterbelied … vgl. Ziesemer (Hg.): Simon Dach: Gedichte, Bd. 4, Nr. 136: „Wo will es hin mit meinem Herzen“ + + + +Christliches Sterbelied … vgl. Ziesemer (Hg.): Simon Dach: Gedichte, Bd. 4, Nr. 240: „In allen deinen Sachen“ + + + +Christliches Grabelied … vgl. Ziesemer (Hg.): Simon Dach: Gedichte, Bd. 4, Nr. 234: „O welcher doch den Tod für allen“ + + + +Herzliches Bet- und Danklied … vgl. Ziesemer (Hg.): Simon Dach: Gedichte, Bd. 3, Nr. 206: „Wir armen Leute meinen“ + + + +Ausgabe … 696 + + + +Wittwe + + + +Vorrede … verspricht vgl. , Vorrede, S. [3] + + + +überschickten alten Ausgabe von 1681 die Sammlung panegyrischer Lyrik von + + + +Cleomedes … Entwurf der Sorbuisa vgl. , S. [197–231 u. 232–243] + + + +Ihn kennen   vgl. , S. [262] + + + +Kreutzfeld , vgl. + + + +Bartsch , Registrator des Stadtarchivs in Königsberg, sammelte einst Simon Dachs Gedichte, vgl. , Bd. 1, S. 30; Hamann suchte offenbar in dessen Nachlass für eine zu erstellende Sammlung von Dach-Gedichten, vgl. . + + + +Gottscheden … überschickt In , Bd. 2, S. 945 wird in einem Aufriss zur Sammlung von Dach-Gedichten erwähnt, der verstorbene habe seine Sammlung an nach Leipzig gesandt; dieser erklärte allerdings später, die Sendung nie erhalten zu haben, vgl. Neuer Büchersaal der schönen Wissenschaften und freyen Künste, Bd. 10/1 (1750), S. 151. – Auf die Acta Borussica verweist übrigens auch , Bd. 1, S. 30. + + + +Brief Nr. 546 + + +Der Brief wurde wohl zusammen mit HKB 545 abgeschickt, vgl. + + + +Schluß des vorigen Caroline Herders Annahme der Patenschaft für sowie ihr Anteil an dem Brief und die Geschenke + + + +Briefes … gebrochen HKB 537 + + + +Fisch in der Wiege + + + +Prinzessin + + + +Vorläuferin des Friedens Wohl im Kontext von Gerüchten um eine Beilegung des Bayerischen Erbfolgekrieges, der mit dem Friedensschluss von Teschen am 13. Mai 1779 endete, vgl. auch . + + + +heilige Sieben die sieben Mitglieder von Hamanns Haushalt, vgl. + + + +St. Johannes … 2 Joh 12 + + + +Manne + + + +jenem Alten … Dan 7,9 + + + +Brief Nr. 547 + + +Einlage … Schwester von an ihren Bruder, nicht überliefert + + + +Armuth des Geistes Mt 5,3 + + + +Kleinste + + + +Briefe von Kraus von , am 10. März 1779 in Königsberg angekommen, nicht überliefert; vgl. + + + +alles von Berlin wohl die Ausgaben und Einzeldrucke von Gedichten bzw. Liedern von und , vgl. + + + +Hartknoch , das Warten ist aber vergebens, vgl. + + + +Frau + + + +Hintz … Meße ; die Frühjahrsbuchmesse in Leipzig + + + +tre cose dt. drei Dinge; im Hintergrund steht die Ringparabel in , 1. Tag, 3. Erzählung. Hamanns Boccaccio-Ausgabe ist nicht bekannt (eine Übersetzung erschien erst St. Petersburg 1782–1784, vgl. dort Bd. 1, S. 88); in älteren italienischen Ausgaben wird die 3. Erzählung des 1. Tages etwa „Melchisedèc giudeo“ genannt (Der Jude Melchisedec, vgl. die „Tavola breve de titolo“ in der Ausgabe Florenz 1587), nicht aber ‚Die drei Ringe‘ oder ähnliches. – Hamanns sonderbarer Titel für die 3. Erzählung des 1. Tages, „tre cose“ (drei Dinge anstatt Ringe), leitet sich wohl lediglich von seiner Verlesung in Kraus’ Brief her, vgl. , nicht von einer tatsächlichen Boccaccio-Lektüre. + + + +Leßings Nathan Nathan der Weise, für dessen Ringparabel die Boccaccio-Erzählung 1,3 Vorbild war, wurde erst zur Leipziger Ostermesse im Mai 1779 ausgeliefert (vgl. Lessing: Werke und Briefe, Bd. 10, S. 1129f.); Hamann stützt sich hier wohl auf Vorabinformationen aus Berlin, die er von Kraus in dessen nicht überliefertem Brief erhielt; vgl. nach genauerer Kenntnis des Nathan , die Lektüre folgte Anfang Mai, vgl. . + + + +Pudenda der Philosophen-Dogmatik im Zusammenhang von Hamanns Gedanken über die Pudenda, den Zusammenhang von Genesis und Sexualität (vgl. die ) in der Schürze von Feigenblättern und Konxompax?!? + + + +Fragmente … + + + +Michaelis am Michaelistag (29.9.1779) bzw. zur Herbstbuchmesse + + + +Autorschaft beginnend mit den Sokratischen Denkwürdigkeiten vom Herbst 1759 + + + +halben Seculi Hamanns anstehender Eintritt ins 50. Lebensjahr am 27. August 1779 + + + +– – et quae simul … , 1, 24f.; dt.: [Wozu lernen, wenn dieser Sauerteig nicht aufgeht] und der wilde Feigenbaum, der nun einmal innen hineingewachsen ist, nicht nach Aufbrechen der Leber hervorkommt? + + + +Liedern der Liebe + + + +Remise … Hephästion von aus Mitau; Remise meint wohl einen Reisewagen + + + +Kirchengeschichte der ersten Jahrhunderte + + + +Ernst u Falk (Gespräche 1–3) + + + +Leßings nöthige Antwort … + + + +Kleuker … Fragmente + + + +4 u 5te Gespräch des Falk (Gespräche 4–5) + + + +Bruder Als Mitglied einer Freimaurerloge, das Herder war und Hamann nicht; die Gespräche vier und fünf blieben auf Veranlassung von Herzog Ferdinand zunächst ungedruckt. + + + +Frau Gevatterin + + + +Brief Nr. 548 + + +Empfänger: Kant? Würde passen, weil irgendwie unpersönlich, thematisch aufs philosophische konzentriert, aber sehr stilisiert; außerdem haben sie gerade wieder angefangen, sich zu sehen, vgl. , und irgendwie involviert in den Konxonpax ist Kant auch, vgl. ; vielleicht wollte Hamann mal wieder einen philosophischen Briefwechsel anfangen (wie seinerzeit über Herders älsteste Urkunde) und fing hier also mit Konxonpax-Themen an, hat den Brief dann aber schnell abgebrochen und den philosophischen Briefwechsel liegen gelassen (wie er so Sachen in der Zeit eben häufig anfing und abbrach, wie auch die Apologie meines Cretinen). Auch die Anrede „liebster Freund“ könnte einigermaßen passen, vgl. (obwohl Hamann ihn sonst eher mit hochgeehrter Professer o.dgl. anschreibt) – – alternativer Adressat wäre Herder, dann wäre dieser Brief der erste Entwurf für HKB 550, den er dort erwähnt; dass er Herder „über Jahr und Tag […] auch meine Gedanken über die Mysterien der Heiden versprochen“ könnte sich demnach auf beziehen (das ist allerdings erst gut 5 Monate her; Herder bei der Anrede außerdem standardmäßig „Herzlich geliebtester Gevatter, Landsmann und Freund“) – – weiterer möglicher Adressat ist Hippel, vgl. ?!? + + + +Dum moliantur … nach , dt. während sie [die Frauen] sich vorbereiten, während sie sich zurechtmachen, vergeht ein Jahr; hier aber im Konjunktiv; vgl. , N III,228/6f. + + + +Mysterien der Heiden im Zusammenhang von Hamanns Arbeit an Konxompax + + + +Geheimnisse der Ceres vgl. , N III,217/4 + + + +Korn das Jünglinge … Sach 9,17 + + + +Descartes + + + +Leclerc + + + +Et vecordi  … Spr 9,16–18; Motto des Konxompax, N III,215/12–15 + + + +magno silentio … Aus der Beschreibung der Isis-Mysterien in , 11,11; Übers. (von August Wilhelm Rode, 1783, Bd. 2, S. 208f.): „der unaussprechliche Beweis der höhern, aber in tiefstes Stillschweigen einzuhüllenden, Religion“; Motto des Konxompax, N III,215/12–15. + + + +Auch in der Dunkelheit … nach Gellerts Gedicht Reichthum und Ehre, vgl. + + + +κατ’ εξοχην kat’ exochen, vorzugsweise, im eigentl. Sinne + + + + Plato + + + +Brief Nr. 549 + + +beiden Briefe HKB 545 und HKB 547 + + + +Simon Dachs , vgl. + + + +Lauson , wohl Verwechslung mit dessen Schrift Das Lorrbeerwürdige Andenken … + + + +Albertis Arien + + + +von Ihrer Hand vgl. den Anhang zu mit Hamanns Abschriften der Dach-Gedichte + + + +Krausen + + + +beiden Bücher und , vgl. + + + +Landsmann + + + +Opitz, Flemming und + + + +Gertrud … Oden + + + +Morhof u. Neumeister und + + + +Mich. Konghel … Cypreßenhain + + + +2ten Th. der Volkslieder , Tl. 2; Herder übernahm von Simon Dach etwa „Lied der Freundschaft“ (S. 44f.) und „Der Brauttanz“ (S. 290f.) + + + +piscator ictus nach dem lateinischen Sprichwort ‚piscator ictus sapit‘, dt. ein Fischer wird klug, wenn er gestochen wurde, vgl. + + + +Hartknoch + + + +Lauson u. Kreuzfeld und + + + +Dank … litthauischen Lieder vgl. + + + +Frau […] Briefchen und HKB 546 + + + +Haus- Schulden- und Werbwesens vgl. + + + +du bist gerechter, als ich 1 Sam 24,18 + + + +Apollos … Argus Argus, ein hundertäugiger Riese der griechischen Mythologie und Hüter der in eine Kuh verwandelten Io, wurde von Hermes (nicht Apoll) mit Flötenspiel eingeschläfert. + + + +tägliche Lebensweise vgl. + + + +Geburt […] Prinzeßin , vgl. + + + +Herzogin + + + +Welsche Babelschminke abgeleitet von der französischen Hofkultur, vgl. , N III,143/4f. + + + +Sibylle über die Ehe nach + + + +Kantate … „Kantate beim Kirchgange der regierenden Herzogin Hochfürstl. Durchlaucht“, SWS XXVIII, S. 101–104. + + + +Kapellmeister Wolf + + + +Predigt … Amtspredigten „Predigt am Dankfest wegen der Geburt der Prinzessin Luise Auguste Amalie von Sachsen-Weimar“ und „Rede bei der Taufe der Prinzessin Luise Auguste Amalie von Sachsen-Weimar“ (1780 ohne Herders Wissen und fehlerhaft gedruckt), SWS XXXI, S. 478–496 + + + +non Musarum … dt. nicht der Musen, sondern der Frömmigkeit Werk + + + +παρεργον dt. Nebenwerk + + + +Semlers Buch … + + + +ephorus vicarius + + + +Beilage […] Preuß. Officier Johann Peter Eberhard (1727–1779), Arzt und Professor der Physik in Halle + + + +Michaelis, Leß, Seiler, Teller , ; von , erschien nichts im Zusammenhang des Fragmenten-Streits. + + + +Antwort u. Glaubensbekenntniß an Götze ; im Fragmentenstreit mit + + + +illustria capita voll Mohnsaamen Berühmte Köpfe zum Einschläfern; Anspielung auf Hamanns Mitauisches Intermezzo, N II,255/20 („summa papauerum capita“) und Liv. I,54 (vgl. ) + + + +Brüder von Falk u. Ernst , Gespräche 4 und 5, vgl. + + + +Bode + + + +Gräfin Bernsdorf + + + +Brief … Volksgedichte Lessing an Herder, 10.1.1779, siehe Lachmann/Muncker, Bd. 18, S. 301–304 + + + +Kanter … Hippel und , vgl. + + + +Sal et pax Mk 9,50, vgl. + + + +Merk + + + +Göthens + + + +Herzog + + + +verwittw. Herzogin + + + +Wielands Merkur … Kunstrichter Wielands Teutscher Merkur; Merck war einer der wichtigsten Mitarbeiter und lieferte von 1773 an zahlreiche Beiträge. + + + +Bilanz Mercks „Ohngefähre Bilanz der Litteratur des vergangenen Jahres“, in: Teutscher Merkur, Bd. 25 (1779/1, März), S. 193–220 + + + +Apokalypse + + + +Apokalyptische Briefe , vgl. + + + +Lowths Jesaias + + + +Koppe … Uebersetzung … in zwei 8. Theilen , in zwei Teilen im Oktav-Format + + + +N. T. + + + +Anzeige vgl. Koppes Rezension von Lowths Isaiah in , St. 19, 13.2.1779, S. 145–152 + + + +Roußeau … + + + +Aspasie Madame de Warens, nach ; in , S. 111–175 + + + +epitre a Parissot u. ein Landgedicht „Epitre à Mr. Parisot“, in: , S. 81–91 und „Le Verger des Charmettes“, ebd., S. 67–75 + + + +Memoires + + + +Diderots Essai + + + +Grimm + + + +Villoisons … Merkurs + + + +Geschichte der HErn Paris (Übersetzung) + + + +Lavater + + + +Gottfried + + + +Pathe August Herder + + + +Hartknoch + + + +dritte + + + +Augustmonat, mensis festus Festmonat, wegen all der Geburtstage + + + +Frieden … Im Kontext der Friedensgespräche vor dem Friedensschluss von Teschen am 13. Mai 1779, der den Bayerischen Erbfolgekrieg beendete, vgl. + + + +Gräf. Bernsdorf + + + +Bode + + + +nahe Verwandte + + + +Regier. Rath von Schard + + + +the World Bodes Übersetzung von + + + +Landpr. von Wakefield Bodes Neuübersetzung von von 1776 + + + +Kleukers Fragm. , vgl. + + + +Gleim … eingekleidet , parallel entstanden mit Herders Hohelied-Übersetzung + + + +nach seiner Art eingekleidet Henkel (einfach streichen, da zu lang und zu nichts hinführt?!?): die angedeutete Kritik gilt dessen Übersetzung des Hohen Liedes, die er Herder etwa Mitte November zugesandt hatte. Herder aber war ihm zuvorgekommen: hatte er ihm doch bereits unter dem 3. November, einem Brief, der sich über Gleims Schweigen beunruhigt zeigt, seine eigene, lange vorbereitete und etwa zur selben Zeit des Jahres 1778, unter dem Titel Lieder der Liebe - Die ältesten und schönsten aus dem Morgenlande. Nebst vier und vierzig Minneliedern, samt Auslegung, bei Weygand in Leipzig veröffentlichte Hl- Übersetzung, beigelegt (SWS VIII,485- 588). Im Brief hieß es: Hier haben Sie Lieder der Liebe: sehen Sie und geniessen Sie sie, ohne Zweifel kennen Sie den Autor (HBGA IV 71,9f.). Und im kurz darauf, am 6. Dezember abgestatteten Dank für Gleims Gabe heißt es: Die Lieder der Liebe haben mich kindisch gefreut; wie sie das werthe Publikum ansehn wird, weiß ich nicht; weiß ichs doch von meiner Uebersetzung des alten Hebräers selbst nicht (HBGA IV 72,13ff.).Kurz darauf, am 22. März 1779, mußte er ihm das Gerücht mitteilen, daß mein Hohelied in den Zeitungen überall jämmerlich mitgenommen werde (ebda 82,15f.) - ein präventiver Trostversuch? +26 + + + +Hahns Schriften + + + +Postill + + + +Oetingersche Ideen + + + +Lav. , vgl. dessen Lobpreisung Hahns gegenüber Hamann in und Hamanns Erwähnungen von Hahn gegenüber Herder in und + + + +Gesetzbuch der Hindoos (in der Übersetzung von ) + + + +Exempl. der Kantate s.o. + + + +Briefe meiner Schwester ein beiliegender, nicht überlieferter Brief Herders an seine Schwester + + + +Hartknoch + + + +Gevatterin + + + +Brief Nr. 550 + + +Hamann sandte den Brief ab, bevor ihn HKB 549 erreichte. + + + +Anfang an Sie zu schreiben Entwurf nicht überliefert + + + +Sohns + + + +General Superintendentin Pathchen , Patenkind von + + + +Licent Buchhalter Pynnow … erschoß sich den 12 , vgl. , N III,228/5 u. 2–14 und + + + +Schiff abgelaßen … vgl. die launische Beschreibung analog zum homerischen Schiffskatalog in + + + +Beylage ; das Manuskript sandte Hamann mit diesem Brief an Herder; dieser begann sogleich mit der Drucklegung für die Frühjahrsmesse, vgl. . + + + +Bogen, den Sie gewünscht vgl. + + + +Baruch – vulgo Brahl , nach Jer 36,4 + + + +wie St. Paulo seine Galater Gal 3 + + + +Bis patriae … dt. zweimal sank dem Vater die Hand, , 6,33 + + + +mit dem Vater … Gesetze der Bezug schwankt zwischen Daedalus aus dem Vergil-Zitat und Paulus (Gesetze, Gal 3); „Einfälle u Zweifel“ nach bzw. + + + +adoptiren Sie’s Hamann bittet Herder indirekt um die Verlegung und Besorgung des Drucks des Konxompax + + + +H. noch H. noch + + + +K. + + + +Sibylle über die Ehe + + + +letzteres am Ende der Epistel steht vgl. , N III,228/2–14 + + + +fiat! dt. Es geschehe! + + + +Museum + + + +Boie + + + +Ihre eigenmächtige Einrückung der Büffonschen Uebersetzung ; das „Ihre“ ist wohl taktisch gegenüber Boie zu verstehen (Hamann ließ den Stil-Text selbstständig in den KGPZ drucken?!?) + + + +Wandsbek zu + + + +Layenbruder + + + +Lavater, Pfenninger, Kaufmann Ehrmann , , , + + + +Leßing u Klopstock und Mendelssohn , , + + + +Kleuker , dessen Brief nicht überliefert, vgl. + + + +2ten Theil … Buchstaben H Herder wünschte sich eine Fortsetzung von , vgl. + + + +seel. Prof. Mannah nach der nicht realisierten Schrift Leiden und –ana des seel. Pr. Mannah, vgl. zu + + + +ער וענה das Motto von (HHE 5, 274/1), Mal 3,5, dt. Meister und Schüler (vielfältig übersetzbar, vgl. HHE 5, 309) + + + +Lorbeeren und das Rauschen Ihres Hains wohl Herders Preisschriften und die poetischen Hervorbringungen + + + +Ruhe Ehre seyn Jes 14,18 + + + +Freund in Erfurt + + + +Nachbar G. + + + +lieben Schwester + + + +αποκαραδοκια Harren, sehnsüchtige Erwartung, nach Röm 8,19 oder Phil 1,20 + + + +Lieder der Liebe + + + +Apocalypsis + + + +Kraus eine Antwort schuldig , vgl. HKB 551 + + + +Dom. Misericordias 18. April 1779 + + + +Mst. von Konxompax, das Manuskript nicht überliefert + + + +Starks … , wohl die Auflage Berlin 1778 + + + +Meiners + + + +Leßingiana in puncto der Fragmente Schriften von Lessing aus dem Umkreis des Fragmentenstreits wie die Nöthige Antwort auf eine sehr unnöthige Frage, aber auch Ernst und Falk + + + +Eberhard , vgl. , N III,227/19f. u. 38. (Anmerkung bereits in ED, S. 7) + + + +Stelle aus dem Mendelsohn nicht … aus , vgl. und + + + +Postillengloße u Recensentengeberde vgl. , N III,227/24 + + + +Kgsb. Zeitung + + + +Crichton + + + +Freym. Gespräche + + + +hieß es Rezension in den KGPZ nicht überliefert (Nachlass Waldemar von Ohlshausen recherchieren; gibt es einen solchen?!? Barner?); vgl. Hamanns handschriftliche Randglosse Konxompax, N III,227/32: „S. Kgsb. gel. Zeitung von 78. Nr. 103“, außerdem . + + + +Da wo Falk … erinnern vgl. , 1. Gespräch, S. 27: „Falk: Ernst! Du weißt wohl, wenn ich dich deines Namens erinnere.“ + + + +Das physische Factum … , N III,218/27 + + + +Seml. + + + +vorhergängige Wort … vgl., N III,218/26–29 und , S. 9: „zufällige Geschichtswahrheiten können der Beweis von nothwendigen Vernunftswahrheiten nie werden.“ + + + +mein! beym Leben Pharaons , N III,219/1 + + + +Autoris profligati Starck, vgl. dessen (Berlin 1778), S. 173 + + + +gevierten früher im Sinne von vierschrötig verwendet („plump und grob von gliedern wie von sitten“, DWB VI, Sp. 4689) vgl. , N III,221/18 + + + +Lausangelrätzel vgl. zu + + + +Vergöttung , N III,224/7 + + + +Söge vgl. DWB XVI, Sp. 1406 und , N III,225/33 + + + +entre chien et loup dt. in der Dämmerung + + + +Kant + + + +Hänschen + + + +Sünde und Schande … , N III,225/12 + + + +Ja, ja … , N III,225/15–17 + + + +Weg mit … , N III,225/22f. + + + +Pathchen + + + +Corporis delicti dem Manuskript des Konxompax + + + +Prof. †feld + + + +Freundin in Morungen + + + +Pathchen August Herder + + + +liebe Brüderchen und + + + +letzten Lotterie in Kgsberg wohl infolge des Bankrotts von Lotteriedirektor Kanter + + + +Wittwe im Evangelio Mk 12,42f. oder Lk 21,2f. + + + +mein halbes Seculum Hamanns Eintritt ins 50. Lebensjahr am 27. August 1779 + + + +Hälfte + + + +Claudius + + + +Brief Nr. 551 + + +Sünd und Schand vgl. , N III,225/12 und + + + +den 10 März Kraus’ Brief aus Berlin nicht überliefert + + + +bene potus et lotus lateinisches Wortspiel, etwa mit dem Sinn ‚wohlgetrunken und wohlgewaschen‘ + + + +Bruder (im Sinne von Mitglied der Dreikronenloge), vgl. zu + + + +Paranymphen Brautführer, auch Beistand bei einer Doktorprüfung oder der Inauguration in einen Orden (vgl. Zedler, Bd. 26, Sp. 802f.); meint hier wohl Hippels Rolle bei der Inauguration von Kraus in die Dreikronenloge. + + + +Müller + + + +Pynnow , vgl. , N III,228/2–14 (in Ed, S. 30 ohne Anmerkung) und + + + +Galla zeitgenössisch übliche Schreibung für Gala (wie in Galakleidung), vgl. Adelung, Bd. 2, Sp. 293, s.v. Galla, vgl. + + + +Homer … Catalogo Vergleich der Versammlung von Schiffern in Hamanns privater Dienstwohnung mit dem Schiffskatalog in , 2,484–759 + + + +HE Trib. R. Buchholtz + + + +Münzmeister u do Me Seeligmann der Münzmeister und seine Frau (duplo) + + + +ως εν παροδω dt. wie im Vorübergehen + + + +Kapellmeisters liebste Schwester , Schwester von + + + +do Me Aune Madame Aune nicht ermittelt, duplo wohl im Sinne von Freundin + + + +Mlle Stoltz + + + + Astrologisches Symbol für den Saturn; schon im 17. Jahrhundert wurden erste Saturnmonde entdeckt. + + + +Gevatter u Mältzenbräuer Gevatter meint wohl ; zu Mältzenbräuer vgl. + + + +Sibylle … Wochenbette nach dem Untertitel des Konxompax („Fragmente einer apokryphischen Sibylle über apokalyptische Mysterien“), an dem Hamann schrieb + + + +Baruch Brahl , nach Jer 36,4, vgl. + + + +K. Kraus + + + +Ob und wie … Preße zu Hamanns Publikationsplänen über Herder vgl. + + + +Jupiters Knie Nach dem antiken Bittritual etwa in , 1,500–513; gemeint ist wohl, dass Hamann Herders Reaktion auf seine Bitte nicht kennt. + + + +H. noch H. noch + + + +zweyten Theil der Apologie … Fortsetzung der Neue Apologie des Buchstaben h, gemeint sind die Zwey Scherflein; vgl. + + + +Professors M. Professor Mannah (Anagramm von Hamann), fingierter Autor der nicht realisierten Schrift Leiden und –ana des seel. Pr. Mannah, vgl. zu + + + +Hänschen , vgl. + + + +Milleri Chrestomathia + + + +Aelian + + + +†feld + + + +Bibliothekarstelle vgl. + + + +Andenken … Algebra wohl ein zugesendetes Exemplar von Kraus’ Übersetzung von + + + +Hudibras + + + +K–x + + + +H. Henkel: Heiden (demnach Starck und Lessing)?!? + + + +Freunde … Uebersetzung des H. Nach den beiden Übersetzern des Hoheliedes könnten Herder und Gleim gemeint sein. + + + +fonte caballino Roßquelle (Hippokrene) bzw. Musenquell am Helikon (Hes. Theog., 6), der von einem Hufschlag des Pegasus entsprungen sein soll. + + + +in bicipiti Parnasso geträumt zweigipfliger Parnass; vgl. (auch zu fonte caballino) , Prolog, 1–3: „Nec fonte labra prolui caballino, / nec in bicipiti somniasse Parnaso / memini, ut repente sic poeta prodirem“; Übers.: „Weder habe ich meine Lippen in der Gaulsquelle gespült noch / erinnere ich mich, auf dem zweigipfligen Parnass geträumt zu / haben, so dass ich plötzlich ohne Weiteres als Dichter auftreten +könnte.“ + + + +Quid faciam? dt. Was soll ich machen? (, 1,12) + + + +Bigam Zweigespann in Berlin; nicht ermittelt, Kontakte von Kraus in Berlin waren etwa oder , vgl. Kraus’ am 2. März 1779 an Kant geschriebenen Brief. + + + +Landsmann Lr + + + +Mandosium + + + +Lud. Jacobillum + + + +Marianus de Raynaldis , für die Fortsetzung der Schürze von Feigenblättern, worin der Eintrag zu Marianus Rainaldis (in , S. 196) in der Anmerkung zu zitiert wird (HHE 5, S. 301 und 322f.); zu Kraus’ Erledigung der Bitte vgl. . + + + +Göttingen und weiter Dort plante Kraus sein Studium fortzusetzen. + + + +Michaelis Meße Hamann wollte offenbar die Schürze von Feigenblättern zur Herbstmesse publizieren. + + + +Traldo + + + +Prof. Kt + + + +C’est un gouffre dt. das ist ein Abgrund. + + + +besuchen vgl. und unten + + + +Biester jungen Ehmann , nicht ermittelt + + + +HE Wirth nicht ermittelt + + + +Harris + + + +Regno … dt. Herrschaftsgebiet über Pflanzen und Tiere; gemeint ist Hamanns Garten nach den Streitigkeiten mit den Blomschen Erben. + + + +im Minerali – tant pis! PROVIDEBIT im Mineralreich, dem Bereich der unbelebten Natur; dt. macht nichts! Er wird dafür sorgen (etwa 1 Mo 22,8) + + + +Hänschen … dem sämtl. Kleeblättchen und seine drei Schwestern + + + +Frl. Marianchen + + + +Fragmente  + + + +Alexander von Adl. Alexander von Adlersheim, der fingierte Autor der 1. Auflage von + + + +Meiners + + + +Falk + + + +Crata Repoa + + + +Verleger + + + +Dominica Misericordias 18. April 1779 + + + +Lehnchen Käthchen + + + +drey Ringe … 3 Dinge Kraus schrieb an Hamann in seinem nicht überlieferten Brief (10. März in Königsberg angekommen) über die Ringparabel in Lessings Nathan, wobei Hamann sich in der Handschrift verlas und anstatt ‚Ringe‘ ‚Dinge‘ las, vgl. . Unterdessen las Hamann offenbar entweder den Nathan selbst (er wurde zur Frühjahrsmesse 1779 ausgeliefert) oder informierte sich anderweitig. + + + +Nathan … Idee de pudendi ; gemeint ist wohl Hamanns Konzept der Verbindung von Genesis und Sexualität in der Schürze von Feigenblättern, vgl. . + + + +Kant , vgl. + + + +HE Müller + + + +Forster + + + +Durchreisender nicht ermittelt + + + +Leßing + + + +HE Jordan + + + +Semler + + + +Steinbarts Philosophie + + + +F. aus G. Mglw. zu lesen: Penzel aus Gleboka, vgl. . – oder Feder in Göttingen?!? + + + +Stelle des Mentors wohl Kraus’ Pläne, als Begleiter oder Erzieher eines von nach Göttingen zu gehen, vgl. Voigt: Das Leben des Professor Christian Jacob Kraus, S. 74f. und , + + + +Nicolais 2 Bogen … 2 Gegner Nicolais Schrift Ein paar Worte betreffend Johann Bunkel gegen Wieland anlässlich von dessen Kritik an der Übersetzung von Leben Bemerkungen und Meinungen Johann Bunkels, vgl. zu + + + +Brahl + + + +Geheimnis von seiner Autorschaft , vgl. + + + +dortigen Chefs Wahrscheinlich aus dem Berliner Regierungskabinett bzw. der Generalregie; Hamann kommt zu der Frage wohl wegen der Widmung von Brahls Gedichten (vgl. ) an Kraus’ Förderer in Berlin, den Minister von Zedlitz. + + + +Hänschen + + + +Aelian + + + +Xenophon’s Denkw. + + + +Mandosii Bibliotheca von Marianus de Raynaldis zu , s.o. + + + +Crata Repoa , s.o. + + + +Fr. Cons. R. Lindner + + + +Einl. an , HKB 552 + + + +Hirsch vmtl. ein Verlagsangestellter im Friedlaenderschen Comptoir + + + +Seelig nicht ermittelt + + + +D. Hertz + + + +Lotterie vgl. + + + +Kreutzfelds + + + +Bibliothekariat Stelle vgl. + + + +Lilienthal einer der Kontakte von Kraus in Berlin, vgl. Voigt: Das Leben des Professor Christian Jacob Kraus, S. 78. + + + +Reinhardt vmtl. + + + +Brief Nr. 552 + + +Der Brief lag an Kraus nach Berlin bei. + + + +letztes vom 8 Feb. nicht überliefert + + + +Curl. Kurland, wohl über in Mitau + + + +Mandosii , vgl. + + + +Kraus + + + +Marianum de Raynaldis vgl. + + + +Jung + + + +Lebensläufe , vgl. + + + +Waffen … Eph 6,11–17 + + + +Ihre Studia, u meine Otia Lindners Studien (Bemühungen) und Hamanns Muße + + + +Brief Nr. 552a + + +Christianchen + + + +Carolinchen + + + +Frau Gevatterin + + + +Postscripte vom Januar 78 wohl Grußnoten am Ende eines nicht überlieferten Briefes von an Hamann vom Januar 1778 + + + +Marianne Sophia + + + +Matronen zu W. W. W. Weimar, Wandsbeck und Winterthur: , und + + + +Einflüße des Skorpions vgl. + + + +Brief Brief Hamanns an Claudius vom 22. Dezember 1778, nicht überliefert + + + +Boten der nicht bekannte Überbringer des Briefs; zugleich Anspielung auf den Wandsbecker Bothen + + + +Brief Nr. 553 + + +drei verlangten Exemplare Ihrer Sibylle , dessen Manuskript Hamann erst am 19. April nach Weimar sandte mit der Bitte an Herder, für die Drucklegung zu sorgen, vgl. ; zu den den drei verlangten Exemplaren vgl. . + + + +hiesige Verleger + + + +Messe auf der Frühjahrsbuchmesse in Leipzig + + + +Museum , vgl. + + + +Druckfehler … vgl. + + + +Frau + + + +Exemplare, die fort sollen vgl. + + + +Gottfried + + + +Contusion Prellung + + + +Blatt Lutherischer Einfälle vgl. den Anhang zu diesem Brief + + + +Herzog, Goethe und einem Kammerherrn , und Otto Joachim Moritz von Wedel (1752–1794) + + + +Kaufmann + + + +Steiner mglw. ein Sohn von + + + +Mein Kleinster + + + +Pathe August Herder + + + +wie Ajax vgl. , 3,226f. + + + +Frau + + + +andern mit meinen operibus nächstens vgl. + + + +Inlage bitte an Hartknoch Herder an Hartknoch, 6. Mai 1779, HBGA, Bd. 4, S. 88f.) + + + +Brief Nr. 554 + + +Hamann sandte den Brief ab, bevor ihn HKB 553 erreichte; er ist eine Antwort auf HKB 549. + + + +Einlage nicht ermittelt, mglw. ein Brief von Herders Schwester an ihn + + + +Starkschen Buchs … + + + +Name „D. Johann August Starck“ steht auf dem Titel sowie jeweils am Ende von Widmung und Vorrede der Geschichte der Christlichen Kirche des Ersten Jahrhunderts + + + +Pansismum Henkel: Neologismus von παν, gemäß Herders Vorliebe für die Offenbarung des Johannes; wohl eher abschätzig gemeinte Wortprägung für unausgegorenen Pantheismus; oder Sancho Pansismus?!? + + + +Warburton , vgl. , S. 109f. + + + +geschwätzige Weib … atrum piscem vgl. , 1–5: „Humano capiti cervicem pictor equinam / iungere si velit et varias inducere plumas / undique collatis membris, ut turpiter atrum / desinat in piscem mulier formosa superne, / spectatum admissi risum teneatis, amici?“ Übers.: „Wenn ein Maler mit dem Kopf eines Menschen den Hals eines Pferdes verbinden wollte und buntes Gefieder an Gliedmaßen anlegen, die von überallher zusammengetragen sind, so dass in einen schwarzen Fisch eine oben schöne Frau scheußlich ausliefe, könntet ihr, sobald man euch zum Anschauen zugelassen hätte, das Lachen zurückhalten, Freunde?“ + + + +Vorrede … vom Verleger in Berlin + + + +Kanter + + + +Consistorialrath Bock + + + +Apologie des Χ stentums gemeint ist , nach + + + +Decker + + + +Nathan + + + +2 Theil der Juden nach + + + +deutsche Sprachforscher + + + +Mätzken ; die Schrift wird bei Nast allenthalben erwähnt; Hamann interessierte sich im Kontext der Zwey Scherflein dafür. + + + +zweite Band ein solcher ist nie erschienen + + + +Domitor Pseudonym von ; vgl. , Tl. 1 [S. 14f.] + + + +Schrift + + + +Ihren Wink vgl. + + + +Fortsetzung der neuen Apologie + + + +Geschichtschreiber der deutschen Republick , nach dessen Gelehrtenrepublik + + + +Exrector Damm , gegen dessen Betrachtungen über die Religion Hamann in der Apologie des Buchstaben h (N III,96f.) polemisierte. + + + +Grundgesetz der Aussprache vgl. etwa , S. 19: „1. Der Zwek der Rechtschreibung ist: Das Gehörte der guten Aussprache nach der Regel der Sparsamkeit zu schreiben. […] 2. Kein Laut darf mer als Ein Zeichen; und kein Zeichen mer als Einen Laut haben.“ + + + +Plastik von Bildhauerey u Mahlerey Herder plädiert in seiner Abhandlung über Plastik, S. 22–28 für eine starke Trennung der Kunstrichtungen Bildhauerei und Malerei sowie ihrer jeweiligen Rezeption und Theorie. – Hamann plädiert also, analog zu Herders Trennung von Bildhauerei und Malerei, gegen Klopstocks Engführung von geschriebener und gesprochener Sprache in seiner Orthographie-Theorie?!? – vgl. + + + +abeat cum ceteris erroribus dt. weg damit, wie mit anderen Irrtümern (wohl von Hamann selbst geprägte Formel) + + + +mein Geschmier , vgl. + + + +Fortsetzung des Falk und Ernst (Gespräche 4 und 5), vgl. + + + +Kapellmeister Ihren Brutus ob Herders Brutus-Drama bekommen habe + + + +damaligen Abrede vgl. und + + + +letzter Brief … HKB 549 am 25. April 1779, also mit günstigen Vorzeichen + + + +Möllerin , vgl. + + + +Lauson + + + +Silhouetten wohl Scherenschnitte von Herder und seiner Familie, vgl. + + + +Volkslieder , Bd. 2 + + + +H. noch H. weder (wegen Krankheit) noch , vgl. + + + +20000 fl. in der Königsberger Lotterie, vgl. + + + +vix credo dt. ich glaube es kaum + + + +sauersüße Erzählung … gut bekommen vgl. + + + +Stark … eingebüßt , wohl Vermögenswerte oder Grundbesitz, der sich wegen der Herkunft seiner Ehefrau aus Königsberg noch dort befand. + + + +wie Paulus … 1 Tim 1,15 + + + +gedruckte Einl. „Kantate beim Kirchgange der regierenden Herzogin Hochfürstl. Durchlaucht“ (SWS XXVIII, S. 101–104), vgl. + + + +Morungen nach Mohrungen zu + + + +wie jener Gläubiger … Lk 7,41–50 + + + +Abuzai , vgl. + + + +Rousseau ein großes Eloge , Übersetzung (1761), Bd. 5, S. 8: „Nein, dieses philosophische Jahrhundert wird nicht vergehen, ohne einen wahren Weltweisen hervorgebracht zu haben. Ich kenne einen, einen einzigen, ich gebe es zu; allein, das ist schon noch viel, und zum größten Glücke lebet er in meinem Vaterlande. Werde ich ihn hier nennen dürfen, ihn, dessen warer Ruhm es ist, daß er nicht sehr bekannt zu werden gewußt hat? Gelehrter und bescheidener Abauzit, Ihre erhabene Einfalt verzeihe meinem Herzen einen Eifer, der nicht Ihren Namen zum Gegenstande hat. […]“ + + + +Oeuvres + + + +Schlüßel der Apokalypse Essai sur l’Apocalypse de l’Apôtre S. Jean,, ebd., 299–326 + + + +Green + + + +Kant + + + +Kanter + + + +Hippel + + + +auf Michael an Michaelis, im Herbst + + + +Sprengel … Stadtbezirk; Hamann wohnte in der Laak im westlichen Königsberg am Pregel, der Steindann befand sich im Nordwesten. + + + +2ten Theil der Lebensläufe , Tl. 2 (1779) + + + +Lestocq’s + + + +Nicolovius + + + +Robertin + + + +Dach + + + +böse Geister vgl. + + + +Diderots Essay , vgl. + + + +erbaul. Brief … nicht ermittelt + + + +Xenophons Sokr. Merkw + + + +Frau Gevatterin … August , vgl. + + + +Pathchen … 18 ; bezogen auf den 18. Mai + + + +Einflüße des Scorpions vgl. + + + +kleinen Wolfgang + + + +Brief Nr. 555 + + +gestern eine Freude die Ankunft von HKB 553 mit der Nachricht von der Drucklegung des Konxompax durch Herder + + + +Exaudi und Himmelfahrt 16. und 13. Mai 1779; „Exaudi“ auch nach dem liturgischen Text in Ps 27,7: „Herr, höre meine Stimme, wann ich ruffe, sey mir gnädig und erhöre mich.“ + + + +Geburt der Erbprinceßin , vgl. ; zur Analogie von Niederkunft und Druck einer Schrift vgl. + + + +Johannis 24. Juni 1779 + + + +Freundin und Gevatterin , vgl. + + + +Adelgunde Mit diesem Namen ist Konxompax unterschrieben (N III,228/12). Hamann folgt der Benennung für den Versuch der Sibylle über die Ehe, eine Schrift, die er wegen des Empfangs an ihrem Namenstag nach der Hl. Adelgunde taufte, vgl. ; auch die fingierte Autorin des Konxompax ist eine Sibylle. + + + +Gottfriedchen vgl. + + + +Druck von Konxompax + + + +Opera omnia alle seine vorherigen Schriften + + + +Brauchs , N III,226/30 + + + +doppeltes Gewiß , N III,223/17 + + + +Joh. VII. 26 Joh 7,26 („Obersten und Archonten“, N III,223/16) + + + +ευκαιρως ακαιρως dt. zur Zeit oder zur Unzeit, 2 Tim 4,2 + + + +alte Hausvater + + + +deutschen Plato + + + +Kraus … Rätzel ; dessen briefliche Mitteilung an Hamann nicht überliefert + + + +pr. vorherigen Monats (April) + + + +Ministers v. Z. + + + +Kants + + + +Brief bey Uebersendung des Dachen Hamann besorgte Herders dringende Anfrage nach Dach-Gedichten über Kraus in Berlin, wodurch dieser mit Herder in Kontakt trat, vgl. . + + + +Exempl. nach G. eines Exemplars von Konxompax nach Göttingen + + + +Br. + + + +Pf. Skubich + + + +Frau + + + +seel. Lindner + + + +lieben Schwester + + + +Semler + + + +Beyl. der Anhang von Semlers Beantwortung der Fragmente eines Ungenanten + + + +Dr. Juris Holtzhauer + + + +Estocq + + + +Leßing , vgl. zu dessen Reaktion auf Semler seinen Brief an Elise Reimarus vom 14. Mai 1779 + + + +Beyl. von Luther Herders HKB 553 beigelegte Abschriften aus Luthers Tischreden + + + +Claudius + + + +Frau Rebecca , vgl. HKB 552a + + + +Reisen des Cyrus (Übersetzung von ) + + + +Apuleium , vgl. das Motto zu Konxompax (auch zitiert in ) + + + +Beroaldi Commentario + + + +alligatum angeführte Stelle, vgl. DWB, 2. Aufl., Bd. 2, Sp. 318, s.v. allegieren + + + +Ciceronis , vgl. Konxompax, N III,221 + + + +Meursium , vgl. + + + +Klopstocks Grundsatz … , vgl. + + + +Plastick … Gefühl und Gesicht vgl. , 1. Abschnitt, S. 5–28 + + + +Untersuchen noch Schreiben an + + + +Kant + + + +Nathans , vgl. + + + +Moral der reinen Vernunft + + + +Tetens + + + +Brief von Feder wohl Georg Heinrich Feders Brief vom 28. März 1779 + + + +Werk über den Willen + + + +Mein Bogen … Hi 29,20 + + + +August … Weimar die Geburtstage von Herder und einigen seiner Kinder sowie Hamanns eigener + + + +Sophiechen + + + +Pathin + + + +Pendant Hamanns Patenkind + + + +Mignon dt. Liebling, + + + +Einlage Herder an Hartknoch, 6. Mai 1779, HBGA, Bd. 4, S. 88f.), mit HKB 557 übersandt; vgl. + + + +Brief Nr. 556 + + +Antwort auf HKB 554 + + + +Nachbleibsel vgl. + + + +Ex. von Ihrer Sibylle + + + +auszusenden waren vgl. + + + +Gesangbuch , vgl. + + + +2te Theil Volkslieder , Bd. 2 + + + +erste Ex. … Noth vgl. + + + +Gottfr. + + + +Schlingel und Esel unfähige Ärzte in Weimar + + + +Profeß. Loder Justus Christian Loder (1753–1832), 1778 Prof. der Medizin und Anatomie in Jena, 1781 sachsen-weimarischer Leibarzt + + + +der HE. behütet ihm … Ps 34,21 + + + +Sibylle + + + +Starks v.a. und + + + +Milch u. Honig 2 Mo 3,8 + + + +Würze u. Balsam 1 Mo 37,25 + + + +S. 8 … sondern , N III,219/2, vgl. + + + +Hesych … Herder fragt nach dem Sinn des Titelworts von Hamanns Konxompax und teilt erste Recherchen aus , S. 539 mit; zur Übersetzung vgl. zu ; zum Kontext vgl. . + + + +Βομβαξ … Πυππαξ beides Ausrufe der Verwunderung, vgl. HBGA, Bd. 12, S. 77?!? + + + +εποποι Onomatopoetisch: Naturlaut des Wiedehupfs, HBGA, Bd. 12, S. 77?!? + + + +Göthe … , für das Konxompax-Exemplar, vgl. + + + +Merk , vgl. + + + +Lavaters Schreiber … vgl. an Herder, 8. Mai 1779 (JCL-Briefwechsel): „Mein Schreiber – nicht der, den Goethe kannte, erschoss sich am Ostermontag abends um ½ 11 Uhr auf meinem Canapee, in meiner Studier u. Kinderlehr stube. – Du kannst denken, was ich alles dabey litt.“ – Herders Mitteilung steht in Zusammenhang mit dem Selbstmord des Licentbuchhalters Pynnow, vgl. und Konxompax, ED, S. 30 + + + +Gelbsucht vgl. + + + +Gevatterin u. Freundin + + + +Kaufmanns Sohn vmtl. Johann Friedrich Wilhelm Brenner, vgl. HBGA, Bd. 12, S. 78 + + + +Gesangbuch , s.o. + + + +2tes Schriftchen , vgl. + + + +diesem + + + +Buchhändler + + + +Schriftsteller … und + + + +verflogenen Kleinigkeiten eine Sammlung ein erstes Konzept für die Metakritischen Wannchen + + + +Kreuzzüge wie + + + +Gratial Vergütung, Dankgeschenk, vgl. DWB VIII,, Sp. 2052 + + + +Gottfr. + + + +Nathan , vgl. + + + +Lebensläufe , Tl. 2 (1779), vgl. + + + +Hippel + + + +Denis Bücherkunde + + + +Starke … , Bd. 1 + + + +Abauzit , vgl. + + + +Frau + + + +Brief Nr. 557 + + +Einlage Herder an Hartknoch, 6. Mai 1779, HBGA, Bd. 4, S. 88f.), vgl. + + + +Costa dt. Rippe (nach 1 Mo 2,21f., der häufigen Verwendung von „Costa“ im Sinne von Ehefrau bei folgend), gemeint ist + + + +Passerii die drei Bände von , vgl. + + + +wie die Schaubrodte 2 Mo 25,30 + + + +in ein paar Bogen angeführt , N III,226/2–5 u. 34–39 + + + +dienstbarer Geist , vgl. HKB 550 und 553 + + + +Muhme Jochebed die Mutter Mosis nach 2 Mo 6,20 + + + +Kästchen im Schilf am Ufer des Nils 2 Mo 2,3 + + + +Nachtstück Ihrer Adelgunde (der Text war Hartknoch und seiner Hochzeit mit Albertine gewidmet); vgl. ; „Nachtstück“ ist wohl als Wortspiel von ‚Nachstück/Fortsetzung‘ mit Nacht bzw. unsichtbarem Geschehen im Gegensatz zum Fragmentenstreit in der Öffentlichkeit (bzw. „am hellen Mittage“) zu verstehen. + + + +s.v. sit venia erbo, dt. entschuldigen Sie den Ausdruck + + + +sich flöht sich von Flöhen reinigt, vgl. DWB (2. Aufl), s.v. flöhen + + + +Orthodoxen und Dramaturgen wohl Anspielung auf den Fragmentenstreit, demnach Goeze und Lessing sowie ihre jeweiligen Anhänger („Dramaturgen“ nach ) + + + +die Kolbe lausen nach der Redensart „einem Narren die Kolbe lausen, ihn durch Schlüge zur Vernunft bringen“ (Adelung, Bd. 2, Sp. 1690, s.v. Kolbe); vgl. auch + + + +GottesFinger  … Cophtischer Sprache vgl. , N III,228/4 + + + +Sphranschen und Saben in der Nachbarschaft Ihrer Düna Vgl. , N III,221/3 und das Zitat aus , S. 180: „Bey den Aegyptiern waren die Propheten und Hierogramateis die eigentlichen Besitzer [der Mysterien bzw. Geheimnisse], und unter diesen nahmen diejenigen, die bey den Cophten Sphransch und Saben genannt wurden, die erste Stelle ein, und waren die eigentlichen Ausleger der Geheimnisse.“ – Die Düna fließt durch Hartknochs Riga, mit der Nachbarschaft ist wohl Mitau und Starck gemeint. + + + +Philosoph von S.S. + + + +deutschen Plato + + + +Uebersetzer des Gérard ; Übersetzung eines Werks des schottischen Philosophen Alexander Gerard (1728–1795) + + + +Sohn zu St. Petersb + + + +Arndt + + + +Journal , vgl. + + + +doppelter Gevatter … Asmi cum puncto Asmus ist eine Persona von Claudius im Wandsbecker Bothen, ‚cum puncto‘ wandelt den Namen in asinus bzw. Esel um (vgl. und Kommentar); die erste Gevatterschaft zu Claudius besteht seit 1774 durch dessen Patenrolle bei , die zweite besteht wohl als asinus und hat das Apuleius-Motto aus Konxompax (N III,215/12–15) zum Hintergrund. + + + +Passerium + + + +Pr. Reusch … Sub. Bibl. , Unterbibliothekar + + + +†feld + + + +Stuffenjahrs Hamanns 49. Lebensjahr, vgl. zu + + + +Marianne Sophie + + + +Gröll , vgl. + + + +med. Febr. dt. Mitte Februar + + + +Gadebusch + + + +Kr. Lilienthal + + + +seel. L. u H. und , vgl. und + + + +Wörterbuch (die Kurzbiographien sind alphabetisch geordnet) + + + +Andersons Geschichte vom Handel + + + +12/1 April 12. April gregorianischen, 1. April julianischen Datums; vgl. + + + +Buchhalter Pynnow + + + +Muse Adelgunde Hamann selbst, Konxompax verfassend + + + +Gemalin + + + +Brief Nr. 558 + + +wohl mit HKB 559 abgeschickt + + + +Gevatterin Liseli … Mariane Sophie die Patenschaft für , die Hamann u.a. antrug, vgl. + + + +Doppel Gevatter durch die Patenschaft Hamanns für + + + +aus dem Brief vorlas nicht überliefert + + + +G. L. Gott Lob + + + +Daß ich schon glücklich … nicht ermittelt, mglw. ein lokales Gemeindelied + + + +2 Schnur Bernstein vgl. + + + +Kanter + + + +Brief an die Gräfin , nicht überliefert + + + +Johannes Ehrmann + + + +Mutter + + + +Mariane Sophie + + + +wackere weiber und + + + +Lieber Knabe + + + +Gräfin Kaiserling + + + +Wechsel … Steiner , vgl. + + + +Brief Nr. 559 + + +Herr Christoph Kaufmann + + + +Bericht u. Rechenschaft nicht überliefert + + + +Philanthropist nach Kaufmanns und Ehrmanns einstigem Engagement im Dessauer Philanthropin + + + +K. eigener + + + +Eberhard Gaupp + + + +Den Wohnsiz … vgl. + + + +Plaz am Bodensee Schloss Glarisegg, vgl. + + + +freien Tonne nach , der nach , VI 22f. in einer Tonne wohnte + + + +Schweizerkaufleute … Es geht wohl um die Beteiligung von schweizer Kaufleuten am Interkontinentalhandel, der durch den amerikanischen Unabhängigkeitskrieg und damit zusammenhängende englisch-französische Konflikte gestört wird. + + + +Merepatrie-Marâtre stiefmütterliches Mutterland + + + +Inlage an Kanter an , nicht überliefert, vgl. + + + +K. + + + +Steiner , vgl. + + + +Geantw den 7 Aug – nicht überliefert + + + +Brief Nr. 560 + + +Briefchen vom 8 Junii nicht überliefert; Kraus’ Antwort auf HKB 551, aus Göttingen + + + +HE Toussaint + + + +Dom. VI. p Tr. 6. Sonntag nach Trinitatis, 11. Juli 1779 + + + +Müllerschen Hause + + + +Hänschen + + + +Gefährte , vgl. + + + +Schlötzer + + + +Lud. Jacobillo , um für die Schürze von Feigenblättern und die Anmerkung zu etwas über herauszufinden (vgl. HHE 5, S. 301 und 322f.), vgl. + + + +Henr. Barcellii Der Eintrag zu bei Jacobillus bezieht seine Informationen angeblich aus der „Bibliotheca mundi“ des Henricus Barcellius; dieser angebliche Autor eines nur sekundär bekannten Werks ist laut A. Riegl: Alfonso Ceccarelli und seine Fälschungen von Kaiserurkunden, in: MIÖG 15 (1894), S. 206 eine Erfindung des berüchtigten Fälschers von Urkunden und Genealogien, Alfonso Ceccarelli. + + + +Leine Kraus berichtete in seinem nicht überlieferten Brief offenbar vom Baden im Flüßchen bei Göttingen. + + + + Tage Eliä Fest des Propheten Elia + + + +Brahl + + + +Kinder Sohn des Licentrates Jacob Kinder, mglw. mit Vornamen Friedrich Georg?!? + + + +Liepe aus dem Sackheimschen Thor Ließe war ein Dorf wenige Kilometer östlich von Königsberg, durch das Sackheimer Tor ging die Ausfallstraße in Richtung Insterburg. + + + +Probe einiger Gedichte + + + +Mäcen + + + +D. Biester + + + +humilem agnam dt. bescheidenes Lamm, etwa in , 2,17,32 + + + +Cousine Buchholtz + + + +Oberhofprediger Schultz + + + +Gevatter aus W. + + + +Brauchs = Bauchs , N III,226/30, vgl. + + + +Starkens Apol. + + + +Meiners Abhandl. + + + +Nachtstück … vgl. zu + + + +Dramaturgen und Orthodoxen … Goeze und Lessing sowie ihre jeweiligen Anhänger, vgl. zu + + + +Eintritt ins 50ste seinen Geburtstag am 27. August + + + +Guldens Leben + + + +Recension in unserer Zeitung KGPZ, Jg. nicht überliefert; zu der Rezension, deren Original nicht aufgefunden werden kann, sowie zu ihrer Bedeutung für Reichardt vgl. Anglet: „Leben des berühmten Tonkünstlers Heinrich Wilhelm Gulden“, S. 11f. + + + +John + + + +Koppe N. T. + + + +Faustens Mantel … Maler Müller + + + +Hermes , vgl. + + + +Sophie + + + +Schlüßel zum Wort Konxompax Hamann interessierte sich für den kultisch-außereuropäischen Hintergrund des Wortes wegen seiner gleichnamigen Schrift, in der er das Wort zunächst nur der Stelle in Starcks Apologie des Ordens der Freimaurer, S. 180 entnommen hatte: „Hesychius führt ausserdem noch zwey Losungswörter [bei den Mysterien] an, die Konx und Ompax hiessen, die nicht griechisch, sondern fremden Ursprungs sind, von welchen es aber ungewiß ist, ob sie beym Eintritt oder Ausgange aus dem Tempel gegeben wurden.“ Vgl. weiterhin die Stelle bei , S. 282, Herders Frage und erste Recherchen bei in und Hamanns Antwort in . + + + +Lettres edifiantes , Bd. 15 (Paris 1722); zu dem Wort „Konxompax“ vgl. S. 195 + + + +Alphabetum Thibetanum , vgl. S. 513 + + + +Müllersche Haus + + + +Arndt , nicht überliefert; Hamanns Brief vom 2. August, mit einem Exemplar des Konxompax, ging verloren, vgl. . – Hintergrund der Anfrage ist wohl der Aufsatz Merkwürdige Beschreibung des Tibetischen Reichs, der im März-Heft von Arndts St. Petersburgischem Journal Bd. 7 (1779), S. 178–184 erschien (Hamann las dieses Periodikum regelmäßig, vgl. ); auf S. 182f. heißt es dort – was Hamann für seine Recherchen zum Ursprung des Wortes Konxompax sehr interessiert haben dürfte –: „Es ist eine alte Sage, daß die thibetanische Religion ein verdorbenes Christenthum sey, selbst Vater Desiderius, ein Jesuit, (aber nicht von der chinesischen Mission) welcher dieses Land im Anfange des gegenwärtigen Jahrhunderts besucht hat, glaubt und behauptet mit einem wahren mistischen Scharfsinn, daß die Lamas ganz gute Begriffe von der Dreyeinigkeit haben, weil sie in ihren Gebeten an Gott, eben so oft Koncirkoik in der mehrern Zahl, als Konciok in der einfachen Zahl sprechen, und weil sie mit dem Rosenkranz in der Hand, oft die Worte Om, Ha, Hum, wiederholen.“ + + + +kalmuckschen Polyhistor einen Gelehrten, der sich im Tibetanischen auskennt + + + +Haec sub rosa scripta sunto Dt. Dies soll unter der Rose (dem Siegel der Verschwiegenheit) geschrieben sein. + + + +Schummels Spitzbart + + + +Photorinus Pathognomikus in Göttingen, wo Kraus sich aufhält; „Photorin“ ist ein Pseudonym im Timorus […] (Berlin 1773); der Beiname „Pathognomikus“ nach Lichtenbergs Entgegnung auf Lavater (), die den (wohl satirisch gemeinten) Begriff der Pathognomik entwickelt, die Möglichkeit, bestimmte seelische Vorgänge aus den unbewussten Bewegungen des menschlichen Gesichts zu erschließen. + + + +Prof. †feld u Brahl und + + + +jungen Berens + + + +Baron von Budberg + + + +Reisebeschreibung ins Schlangenbad + + + +Hermes (wohl auch ein Spiel mit dem Götterboten, der ebenfalls für Reichtum und Handel steht) + + + +Genoß , s.o. + + + +Gagliani vom Münzwesen + + + +Denkwürdigkeiten aus Pallas Reisen , Tl 1, S. 237 u. 248 + + + +mathematischen Muse nach Kraus’ Übersetzung von + + + +communicativen Schwäche gemeint ist wohl Hamanns Stottern + + + +Einer des Andern Last Gal 6,2 + + + +Brief Nr. 561 + + +Geburtsfeste die Geburtstage von Hamann am 27. August, von Herder am 25., August Herder am 18. und Gottfried Herder am 28. + + + +4 Junii HKB 556 + + + +Lied vom Bach u das Abendlied Im zweiten Band von Herders Volkslieder (1779, SWS XXV, S. 383–390), den Herder mitsandte. + + + +Hermes + + + +Sophie + + + +Banquiers nicht ermittelt + + + +Kanter + + + +Schummel … Spitzbart + + + +Lebensläufe , zu Herders Zweifeln vgl. zuletzt + + + +Reichard + + + +Gulden + + + +unsern Zeitungen KGPZ, nicht überliefert; vgl. + + + +John + + + +Vater + + + +Brahl + + + +Surnumeraire „bei einem Kollegium, ein Ueberzähliger, welcher gleichsam als Hülfsarbeiter beschäftiget ist oder fungirt, und erst irgendwo einrangirt werden soll“, Krünitz, s.v. Supernumerarius + + + +Probe einiger Gedichte + + + +Mecänen etwa , vgl. + + + +Licentrath Kinder’s Sohn der Sohn des Licentrates Jacob Kinder, mglw. mit Vornamen Friedrich Georg, vgl. ?!? + + + +Hänschen + + + +Tage Eliä Fest des Propheten Elia, 20. Juli + + + +PfingstEinfall Herders Vorschlag einer Sammlung von Hamann-Schriften (woraus später der Plan der Metakritischen Wannchen entsteht), vgl. + + + +zweyten Auflage der Sibylle , vgl. + + + +Ehe + + + +hierophantischen Briefen + + + +Hartknochs + + + +Anfrage auch schon gethan nicht überliefert, jedenfalls nicht in HKB 557 + + + +sondern , N III,219/2, vgl. + + + +antiquo more Inscriptionum dt. nach dem alten Brauch der Inschriften + + + +Hesychius Vgl. Hamanns Abschrift der Stelle aus , S. 539 bei Wiener, 8/1, S. 296: „Κόγξ, ὄμπαξ, ἐπιφώνημα τετελεσμένοῖς, καὶ τῆς δικαστικῆς ψήφου ἦχος, ὡς ὁ τῆς κλεψύδρας, περὶ (παρὰ Martin.) δε Ἀττικοις, βλόψ. (ὄμπαξ, forte βόμπαξ, Sopingius.)“. Übers. (nach HBGA, Bd. 12, S. 77?!?): „Konx, ompax, Zuruf [des Hierophanten in die Eleusinischen Mysterien] an die Eingeweihten. Und Geräusch des [Gerichts-] Stimmsteins wie das der Wasseruhr [Klepsydra]. Bei den Athenern aber Blops [onomatopoetisch].“ – Vgl. außerdem Herders Frage in und zum Kontext . + + + +Clericus … hergeleitet In , S. 127; vgl. Hamanns Abschrift der Stelle in seinem Handexemplar bei Wiener, 8/1, S. 297. + + + +Les Hierophantes , S. 86f.; dt. (deepl?!?): „Die Hierophanten entließen das Volk mit den Rufen ‚Conx‘ und ‚Ompax‘, barbarischen Begriffen, die zeigen, dass diese Zeremonien von Menschen eingeführt worden waren, die eine andere Sprache als Griechisch sprachen usw. […] Diese Wörter bedeuten auf Phönizisch ‚wachen‘ und ‚kein Unheil anrichten‘ usw.“ – Vgl. Hamanns Abschrift der Stelle in seinem Handexemplar bei Wiener, 8/1, S. 296f. + + + +Stark , S. 180: „Hesychius führt ausserdem noch zwey Losungswörter [bei den Mysterien] an, die Konx und Ompax hiessen, die nicht griechisch, sondern fremden Ursprungs sind, von welchen es aber ungewiß ist, ob sie beym Eintritt oder Ausgange aus dem Tempel gegeben wurden.“ + + + +Hesychii επιφωνημα das Wort επιφωνημα (‚Zuruf‘) im Eintrag bei , S. 539 + + + +Congé Verabschiedung, Entlassung, s.o. „congedioient“ + + + +Initialformel vgl. , S. 180: „Eintritt oder Ausgange“ + + + +letzten Buch des Apuleii das elfte Buch der Metamorphosen des Apuleius, das eine Schilderung der Isis-Mysterien enthält + + + +Αφεσις λαοις Die griechische Abschlussformel der Zeremonie um die Isis-Prozession „ΛΑΟΙΣ ΑΦΕΣΙΣ“ in , 11,17 findet sich nicht in modernen Ausgaben des Asinus aureus; in den beiden Ausgaben des Asinus aureus, die Hamann besaß, ist die Formel jedoch enthalten, vgl. die Ausgabe Frankfurt 1621, S. 265 und die Ausgabe Amsterdam 1624, S. 175 (bei Meiners wird sie nicht genannt). + + + +Noten zu Erasmi Colloquiis … , S. 59 (Anmerkung zu ‚missam‘ im Text zur ‚Pietas Puerilis‘): „Nihil aliud quam dimissio: eratque duplex Catechumenorum ante actionem sacramentorum: et fidelium post confectionem et participationem eorundem sacramentorum. Clamabat itaque diaconus, ite, missa est. Morem hunc mutuati sunt Latini Christiani ab Ethnicis: olim enim post celebrata mysteria Isidis, dicebat Scriba λαοις αφεσις.“ Übers. (ChatGPT?!?): „Es bedeutete nichts anderes als Entlassung. Und es gab ihrer zwei: die der Katechumenen vor der Feier der Sakramente und die der Gläubigen nach der Vollendung und Teilnahme an eben diesen Sakramenten. Daher rief der Diakon: Geht, ihr seid entlassen! Diesen Brauch haben die lateinischen Christen von den Heiden übernommen: Denn einst, nach vollzogenen Mysterien der Isis, pflegte der Schreiber zu sagen: λαοῖς ἄφεσις.“ + + + +im Wäldchen allegiren Stellen aus Büchern anführen, vgl. DWB, 2. Aufl., Bd. 2, Sp. 318, s.v. allegieren + + + +kleiner Junge + + + +das ganze Wort aus der Thibetschen Sprache vgl. + + + +Des großen Lama Religion Eine Theokratie des „Grand lama“ in Tibet sowie eine „Théocratie payenne“ erwähnt bereits , S. 330 und 400. + + + +Engl. Stuart + + + +heidnische Theokratie 1777 erschien in den „Philosophical Transactions of the Royal Society of London“ ein Brief John Stewarts, der ein Account of the Kingdom of Thibet enthielt. In Rezensionen und Übersetzungen dieses Berichts über Sitten und Religion der Tibeter ist häufig die Rede von der „heydnische[n] Theokratie“ des Dalai Lama, etwa in der Gothaischen gelehrten Zeitung, 8.8.1778, S. 515. Wo genau Hamann von Stewarts Bericht las bzw. welche Zusammenfassung/Übersetzung er rezipierte, ist nicht bekannt; im Original ist jedoch tatsächlich auch von „Konciok“ und „Om“ die Rede, vgl. , S. 476. + + + +Allegato des Tom XV. der Lettres edifiantes Beilage zu den , Bd. 15 (Paris 1722); zum Wort „Konxompax“ vgl. S. 195; vgl. . + + + +Pallas Reisen … , Tl 1, S. 237 u. 248, vgl. + + + +Clerici Abhandl … zur Erde , S. 91f.: „Proclus dans son Commentaire sur le Tunée Liv. v. dit qu’on disoit en regardant le ciel Uie, et en regardant la terre Tokuie; mais comme ce n’est que dans cet Auteur, que l’on trouve ces mots, on peut soupçonner que cet endroit ne soit corrompu, et qu’il ne faille peut-être lire ὕε pleu et δέχου ὑετόν reçois la plie […]. + + + +Proclus in Timaeum Lib. V. , 5, 293 C (vgl. in der Ausgabe von Diehl 1906, S. 176), s.u. + + + +Meursium , vgl. und + + + +Meiners + + + +P. Georgi Alphabetum Thibetanum (vgl. S. 513), vgl. + + + +Bibl. Universelle , wo die Explication Historique de la fable de Ceres gedruckt ist + + + +Suchen und Finden Spr 8,17, Mt 7,7 u. ö. + + + +Motto fol verso … Das Motto auf der Rückseite des Konxompax, N III,218/1–4; im ED fehlt die Stellenangabe aus dem 4. bzw. 5. Buch des ; zum Motto vgl. HHE 5, S. 192f. + + + +Abschnitte Am Ende der Absätze des Konxompax-Erstdrucks befinden sich meist, der Fiktion eines Fragments entsprechend, Gedankenstriche. + + + +p. 3 … bezieht sich jeweils auf den Erstdruck von (hier N III,217) + + + +Apologie … + + + +Leßings Beyträgen , 4. Beytrag + + + +Göttl. Sendung Mosis (Übersetzung) + + +Cooper Gemeint ist , vgl. , N III, S. 217/13 u. 31–37 + + +Hephästion + + + +Meiners – – Theil III. . In: In: , Bd. 3, S. 164–342 + + + +Dämonax … , N III,218/6; die Schreibung mit „e“ nach , S. 321 + + + +15sten Brief des Theokles … Ueber die Empfingungen, in , S. 120–135 + + + +Beweis des Geistes u der Kraft + + + +Complementum … 610 , wohl Verschreibung oder Irrtum Hamanns bezüglich der Jahreszahl 1610, auch in Konxompax, N III,221/1f. u. 25; es ist nur eine Ausgabe von 1618 bekannt. + + + +Robert Robertin Bibliothek + + + +Clarke … , vgl. , N III,222/9f. u. 34f. + + + +Steinbart … , vgl. das in seiner Widmung an Zedlitz, S. [3f.] vorgebrachte Zitat Friedrichs II. in Konxompax, N III,222/27 u. 37–41. + + + +Ernst u Falk (Gespräche 1–3) + + + +claudatur Parenthesis dt. möge die Klammer geschlossen werden, vgl. , N III,227/5 + + + +Leßings nöthige Antwort + + + +Kgsb. Zeitung KGPZ, vgl. und die Randglosse in Konxompax, N III,227/32 + + + +locus communis … Die lobende Stelle bei , 2,14 über die Eleusinischen Mysterien; vgl. , N III,221/18 u. 36–39 + + + +Lorsque Ciceron … , S. 123; dt. (deepl?!?): „Als Cicero dies schrieb, schien er eine Passage von Isokrates im Sinn zu haben, die in den Worten des römischen Redners paraphrasiert wird.“ + + + +mysteria dicendi … vgl. , N III,221/19 und ED, S. 14 (bezogen auf ) + + + +… und der Tisch wohl eine alternative Formulierung für , N III,223/13 + + + +was sie Böses thun Gemeint ist die Einfügung „Böses“ in , N III,227/16 nach Pred 4,17 (ED, S. 28: „was sie thun“). + + + +zweiten Auflage vgl. + + + +Proclum , s.o. + + + +Gronovii Tom. VII. + + + +Meursium + + + +Sibylle und + + + +hierophantischen Briefen + + + +ein Ganzes zu Herders Vorschlag s.o. + + + +Hartknochs Antwort , auf + + + +Gevatter Asmus , nicht überliefert + + + +Fr. Rebekka + + + +nobile fratrum Als wäre sie schwanger mit einem Zwillingspaar wie Castor und Pollux; sie brachte am 2. September ihre vierte Tochter Auguste zur Welt. + + + +Baron Budberg + + + +Reisebeschreibung + + + +Sohn von Carl Berens + + + +Koppens Ausgabe + + + +Oberhofprediger Schultz + + + +jüngern Tochter + + + +Kanter + + + +Hartung + + + +Semmler + + + +Moldenhawer’s Widerlegung vmtl. (im Fragmentenstreit) + + + +Leßings Name , als Herausgeber der Reimarus-Fragmente + + + +Fortsetzung seines Ernst u Falk Hamann versuchte über Herder an die Gespräche 4 und 5 von LessingsErnst und Falk zu kommen, vgl. und + + + +Bahrdt an Kypke Stelle als neuer Professor an der Albertina für den am 28. Mai 1779 verstorbenen . + + + +Morungen in Mohrungen bei Herders Schwester + + + +18 – den 25 – den 27 – den 28 zu den Geburtstagen s.o. + + + +anzutreten Hamanns Eintritt ins 50. Lebensjahr am 27. August 1779 + + + +Tages Last und Hitze Mt 20,12 + + + +rückständige Antworten keine davon überliefert + + + +Schweitz, Osnabrück u Wandsbeck an bzw. , Antwort auf HKB 558 bzw. HKB 559 – an , vgl. – und an , Antwort auf den oben erwähnten Brief + + + +Hippel + + + +Lotterie Director , wohl im Zusammenhang mit dem Bankrott seiner Unternehmungen und des Buchladens + + + +ins Verborgene siehet Mt 6,4 + + + +Verehrungswürdigen Hälfte + + + +Rahel und Lea Rut 4,11 + + + +Proklo habe p. m. 293 … , 5, 293 C, Hamanns Ausgabe nicht ermittelt (in der Ausgabe von Diehl 1906, S. 176), vgl. oben und die Übersetzung von Thomas Taylor, London 1820, S. 319. + + + +και ἑn … Übers. (Chat GPT?!?): „Und auch bei den eleusinischen Mysterien blickten sie zum Himmel empor und riefen: ‚Regne!‘; und als sie dann zur Erde hinabblickten: ‚Empfange!‘“ + + + +Dithyrambische Wortfügung … andächtige Mummerey , N III,221/31 (ED, S. 10) + + + +Anspielung auf eben derselben Seite vgl. , N III,221/26 u. 39 (ED, S. 10) + + + +meine Ausgabe Die Stelle findet sich bei in Hamanns Ausgabe London 1764, S. 221 (13. Gesang); es geht wohl um die obszön-homosexuelle Anspielung auf . Die betreffenden Verse sind in anderen Ausgaben der Pucelle d’Orléans, etwa der Ausgabe Louvain 1755, nicht enthalten. + + + +meine Ausgabe … Übers. (deepl?!?): „Er betrachtete das himmlische Schauspiel / All dieser Könige, die sich aneinanderreihten: / Karl II. auf der schönen Portsmouth / Georg II. auf der zärtlichen Yarmouth / Und dieser fromme König von Lusitanien, / Der zu Gott betete und über seine Geliebte schwärmte, / Und dieser Victor, der nacheinander / Von seinem Stolz, seinem Sohn und der Liebe gefangen genommen wurde. / Aber als er am Ende der erhabenen Reihe / Zwischen Iris und ihrem Pagen (vermuthl. Pr. Amalie) / Durchbohrte einen Arsch, den er mit beiden Händen umklammerte / Dieser Autor-König, so hart und so seltsam, / Dass man ihn im Norden bewundert und vergleicht / Mit Salomon, so wie die Germanen / Ihren Kaiser mit dem römischen Cäsar –“ + + + +Eloge auf V. + + + +pag. 30. , N III,227/28 u. 36–41 (ED, S. 30) + + + +Retz … , in der Ausgabe Amsterdam 1731, S. 175; Übers. (deepl?!?): „Jede Monarchie hat ihr Staatsmysterium: Das Frankreichs besteht in einer Art religiöser und heiliger Stille, in der man, fast immer blind dem König gehorchend, das Recht begräbt, das man nur in Fällen, in denen es nicht einmal in ihrem Interesse liegt, den Königen zu gefallen, für sich beanspruchen will“ + + + +Brief Nr. 562 + + +50.jähriger nach Hamanns Eintritt ins 50. Lebensjahr zwei Tage zuvor, vgl. + + + +Brief vom 8. HKB 561 + + + +werthen Frauen + + + +Offenb. + + + +Augusts am Geburtstag von August Herder + + + +im Wäldchen vgl. + + + +Karl Aemil Adelbert Adelbert Herder + + + +Eclogendichter Naturnähe wie bei 4 + + + +ältesten + + + +7. Sterne … 3. nach Offb 1,16 u. 20, mit Herders Kindern parallelisiert + + + +Georgis Alphab. Tibet , vgl. + + + +Offenb. + + + +Pathen August Herder + + + +Brief Nr. 563 + + +Zeitpunkt zur Datierung des Briefs vgl. und (ein Brief zwischen Schloss Hegi und Königsberg brauchte etwa 17 Tage, vgl. ) + + + +lieben Brief Hamanns Antwort auf HKB 558 bzw. HKB 559 vom 7. August, vgl. + + + +Kaufmanns + + + +St. Klarensegg Schloss (Stift) Glarisegg, vgl. + + + +Fr. Elisa + + + +Hegi auf Schloss Hegi bei Winterthur, bei seiner Frau und seinem Schwiegervater + + + +Pathe + + + +Herr hats gegeben … Hi 1,21. + + + +Amtmann + + + +Lux mundi K. Licht der Welt (nach Joh 8,12), hier wohl im Sinne von Kaufmanns Bekanntheit + + + +civium potentiorum limina dt. die Schwellen [der Häuser] mächtiger Bürger, nach dem römischen Klientelwesen + + + +Wint. Bürgers nicht ermittelt + + + +Brief Nr. 564 + + +Nachrichten … nicht überliefert, wohl aus Hartknochs Antwort auf HKB 557 + + + +Einl. Herders Brief an Hartknoch, 29.8.1779 (HBGA, Bd. 4, S. 101), vgl. + + + +Dio Cassius + + + +Michaelis für die Herbstmesse 1779 + + + +Uebersetzers + + + +Büschings wöchentl. Nachrichten Büsching veröffentlichte in den von ihm herausgegebenen Wöchentlichen Nachrichten, St. 19, 10.5.1779, S. 149–151 einen Brief von Penzel an ihn, in dem er eine dreibändige Übersetzung des Cassius Dio angekündigt; der erste Band erschien aber erst 1786. + + + +neuen philol. Bibliothek Penzel ließ bereits 1778 in der Neuen philologischen Bibliothek, Bd. 4, S. 292–297 eine weitläufige Ankündigung seiner zukünftigen Werke drucken, beschränkte sich dort aber weitgehend auf Strabo. + + + +tanto hiatu dignum! , 138f. (über einen Dichter, der Großes ankündigte): „quid dignum tanto feret hic promissor hiatu? /parturient montes, nascetur ridiculus mus.“ Dt.: „Was wird dieser Verheißer bringen, das eines so weit aufgemachten / Mundes würdig ist? Berge werden kreißen, geboren werden wird eine lächerliche Maus.“ + + + +Hayn Mamre Hamanns Garten, nach 1 Mo 13,18, vgl. + + + +Kayserlingk + + + +Grafen von Görtz + + + +Gemal + + + +Landsmanns … Costa und + + + +Gichtelsche theosophische Wort nach der häufigen Verwendung von „Costa“ im Sinne von Ehefrau bei (nach 1 Mo 2,22), vgl. + + + +Apocalyps. , + + + +Geburtstage meines Pathen August Herder, vgl. + + + +Vollendung Ihrer Urkunde + + + +Freund B. + + + +Reisebeschreibung des Schlangenbads + + + +Passerius , vgl. + + + +Bibliothekarios u.a. + + + +Gemalin + + + +Prof. Kreutzfeld + + + +3 ersten Gesänge seines Hudibras Kreutzfelds Hudibras-Übersetzung, von der zuvor dessen Probe einer neuen Verteutschung erschien; die ganze Übersetzung ist nie erschienen, vgl. Sembritzki: Die ostpreussische Dichtung 1770–1800, in: Altpreussische Monatsschrift 45 (1908), S. 224. + + + +Brief Nr. 565 + + +Ihrem Briefe HKB 562 + + + +Einl. nach Morungen Einlage nach Mohrungen zu Herders Schwester, nicht überliefert + + + +zweyte Einl. Herder an Hartknoch, 29.8.1779 (HBGA, Bd. 4, S. 101), vgl. + + + +Rappolt + + + +thut alles … Pred 3,11 + + + +würdige Hälfte + + + +apokalyptischen Knäblein + + + +Geburtstage … bis 28 vgl. + + + +Besuch vgl. + + + +Loge Hamanns Arbeitsraum am Licent, vgl. ; wohl leicht ironisch-abfällige Bezeichnung (vgl. Krünitz, s.v. Loge: „eine Hütte, ein kleiner mit Brettern verschlagener Raum, ein Hundestall, eine Schiffskammer etc. etc. heißt“), ohne Bezug auf Freimaurer- oder Theaterlogen. + + + +ad modum Heracliti nach dessen Ausspruch „introite, nam et hic dii sunt“ (dt. „tretet ein, denn auch hier sind Götter“, 1,74) + + + +ad modum Heracliti in der Weise des Heraklit; mglw. Anspielung auf dessen bei , 1,5 überlieferten Spruch „Introite, nam et hic Dii sunt“ (ebenso das Motto von ) + + + +Grafen v Kayserlingk + + + +Gräfin Kayserl. + + + +Mädchen mit ihrer Nätherin , und mit + + + +Graf von Görz ; vgl. das Echo dieses Besuchs in Herders Brief an den Graf von Goertz, 25.1.1781 (HBGA, Bd. 4, S. 153) + + + +Königs + + + +Hayn Mamre 1 Mo 13,18 + + + +Gevatterin + + + +Statthalter in Erfurt + + + +Kanzler zu Darmstadt + + + +Besuch des Virtuosen , vgl. + + + +beyden Nachbarn und + + + +in Meusel im 1. Nachtrag zur neuen, verbesserten Auflage (Lemgo 1774), S. 83 des von bearbeiteten Gelehrten Teutschlands + + + +Briefe eines Prinzenhofmeisters … + + + +unsern Hof in Berlin + + + +Schwedischen Familie im Hintergrund ist wohl , Minister Karls XII. + + + +Kreutzfeld + + + +Pillau 60 km westlich von Königsberg an der See-Durchfahrt auf der Frischen Nehrung, heute Baltijsk + + + +Seiff , Schwager von + + + +Löbnichtschen Langgaße Der Löbenicht lag im Osten Königsberg, die Laak im Westen; die Löbenichtsche Langgasse (in der später Heinrich von Kleist den Zerbrochenen Krug schrieb) war dennoch nur etwa 2 km vom Packhof entfernt. + + + +Hudibras Kreutzfelds Hudibras-Übersetzung, von der zuvor dessen Probe einer neuen Verteutschung erschien; die ganze Übersetzung ist nie erschienen, vgl. Sembritzki: Die ostpreussische Dichtung 1770–1800, in: Altpreussische Monatsschrift 45 (1908), S. 224. + + + +Probe der Petersb. Uebersetzung Im April-Heft des Teutschen Merkur (2. Vierteljahr 1779), S. 72–82 erschien eine weitere „Probe einer neuen Uebersetzung des Hudibras, die uns aus St. Petersburg zugeschickt worden“ (S. 72). + + + +Verfaßer vmtl. + + + +Nicolai + + + +Buchstabe „S.“ (Teutschen Merkur (2. Vierteljahr 1779), S. 82) + + + +ältesten Sohns Gottfried Herder (28. August) + + + +Akens Theorie oder + + + +öffentl. eine Rezension oder öffentliche Äußerung Herders zu Aken nicht ermittelt + + + +inter nos vgl. + + + +deutsche Chrysostomus nach + + + +in seinem Pathmos nach Offb 1,9 + + + +Ursprung der Opfer + + + +Samml. seiner heil. Reden + + + +Propagien nicht ermittelt + + + +Origines + + + +Urkunde + + + +Gräfin Kayserlingk + + + +Lieder der Liebe + + + +Betrachtungen über das Universum + + + +beyden Autoren Herder und + + + +zweyten Ausgabe (2. Aufl. Mannheim 1778) + + + +Pudenda der göttl. u. menschl. Natur Hamanns These in der Schürze von Feigenblättern, vgl. + + + +Minister , s.o. + + + +Schlafsucht … Apoplexie Eine Neigung zu übermäßigem Schlaf wurde neben Schwindel (s.o.) als Vorbote von Apoplexie/Schlagfluß angesehen, vgl. Herders Conversations-Lexikon, Bd. 5, Sp. 85, s.v. Schlag. + + + +vt quae … , 1, 24f.; dt.: [Wozu lernen, wenn dieser Sauerteig nicht aufgeht] und der wilde Feigenbaum, der nun einmal innen hineingewachsen ist, nicht nach Aufbrechen der Leber hervorkommt? + + + +Heinckens Briefe ; sie sind als „erster Theil“ markiert, wurden aber nicht fortgesetzt (Heinicke setzte seine publizistische Tätigkeit in anderen Schriften fort). + + + +Kl. Orthographie Klopstock Orthographie-Theorien in Ueber die deutsche Rechtschreibung und Ueber Sprache und Dichtkunst; für + + + +I. Band von Mätzchen + + + +neues Buch + + + +K. im Kanterschen Buchladen + + + +H. bei + + + +Semmler + + + +Kanzler von Korff + + + +Reisender aus Berl. nicht ermittelt + + + +Meursii Eleusinia , vgl. + + + +Gronovii Antiqu , vgl. + + + +Gevatter Matthias … Nachricht , nicht überliefert + + + +Kupferstich seines Ehrensprunges Wohl der Stich von Chodowiecki, der Claudius im Kreis seiner Familie beim spaßhaften Sprung über einen (imaginierten) Sohn zeigt; vgl. , Tl. 3, S. 67 und die Bildbeschreibung ebd., S. VI–VII: „Pag. 67 steh’ ich mit Erlaubniß selbst und will eben einen Ehrensprung thun, und der geneigte Leser wird mir diese Hausschwachheit zu gute halten. Ich denk’ überhaupt, man soll lieber in sich frölich als brummsch seyn […]“. + + + +Augusta Ernestina Wilhelmine Auguste Claudius + + + +Einschluß aus Morungen aus Mohrungen von Herders Schwester + + + +Lauberhütten das Laubhüttenfest + + + +Johann Michels + + + +D. Holtzhauer , Nachfolger von + + + +HE von Auerswalde … Eques Prussicus , preußischer Ritter + + + +Gagliani Dialogues + + + +Kreutzfeld + + + +HE Friedländer + + + +HE Seeligmann + + + +Kypkens Bibliothek des verstorbenen + + + +Creys Richter, Advocaten nicht ermittelt + + + +piis desideriis dt. frommen Wünsche + + + +stabulo Augeae Augiasstall + + + +Briefe über die Liebe des Vaterlandes + + + +Eloge auf Voltaire + + + +Zedlitz Vorlesung über den Patriotismus + + + +großes Gesangbuch , vgl. + + + +Hartung oder Hartknoch oder , von der Herbstmesse + + + +apokalyptisches Knäblein + + + +Thibetschen Grammatik , vgl. + + + +zweifle etwas darinn zu finden zu Hamanns Versuchen, das titelgebende Wort Konxompax aus dem Tibetischen herzuleiten vgl. + + + +Sohn von Karl Berens , vgl. + + + +Και ειρηκε … 2 Kor 12,9, Übers.: „Und er hat zu mir gesagt: Lass dir [an meiner Gnade] genügen; denn meine Kraft vollendet sich in der Schwachheit. Darum will ich mich am allerliebsten rühmen [meiner Schwachheit, auf dass die Kraft Christi bei mir wohne.]“ + + + +vierspännig Claudius, Herder und Hamann haben alle drei nun vier Kinder, vgl. . + + + +apokalyptisches Knäblein + + + +lieber Porto als franco lieber vom Empfänger (Hamann) als vom Sender (Herder) zu bezahlende Sendung + + + +gratiosa coeli rosa, krank und glimmend aus Philipp Nicolais Choral „Wie schön leucht’ uns der Morgenstern“, vgl. , S. 259 + + + +lieber ältester , vgl. + + + +Graf Görtz + + + +liebe Hälfte + + + +dreyfachen Schmerzen vgl. + + + +Ritter von Rosenkreutz nach + + + +Mandel Mengenangabe für fünfzehn Stück + + + +Feder und Tinte … 3 Joh 13 + + + +wie die Pfeile … Ps 127,4f. + + + +Sophiechen + + + +Layenbruder ; Mosers erste Frau Ernestine, geb. v. Rotenhof starb 1779 + + + +Göthe + + + +Brief Nr. 566 + + +Schwindel vgl. + + + +Einlage nicht ermittelt, wohl von , s.u. + + + +Kraus … einziges Briefl. Kraus’ Antwort auf HKB 551 vom 8. Juni 1779; nicht überliefert, vgl. + + + +Frau Consistor. Räthin + + + +Morungen … junge Skubich aus Mohrungen von , über seine Frau weitläufig mit Lindner verwandt + + + +Colleg. Frid. Collegium Fridericianum, höhere Schule in Königsberg, die auf die Universität vorbereitet + + + +Sohn Michael + + + +wem … nach G. Kraus nach Göttingen (mit ), vgl. + + + +Heinckens Briefe … + + + +K. + + + +H. + + + +Semler + + + +physiognomischen Reisen + + + +Landsmann … + + + +4ten Sohn Adelbert Herder, vgl. + + + +Freund Asmus … 4ten Tochter mit Auguste Claudius; Brief nicht überliefert, vgl. + + + +vierspännig vgl. + + + +Sohnes Geburtstag , vgl. + + + +Mlle Stoltz, Pr. Kreutzfeld und Brahl , und + + + +hebr. Alphabet vgl. + + + +Ernesti Initiis + + + +alte verwünschte Muse wohl für eine 2. Aufl. von + + + +Alphabetum Thibetanum , vgl. + + + +Bayeri Museo Sinico + + + +vt repente … , Prolog, 3; dt. „so dass ich plötzlich ohne Weiteres als Dichter auftreten könnte“ + + + +Schooßdichter + + + +Hans Michelchen, Lisette Reinette, Lehnchen Käthe, Marianne Sophie , , und + + + +Lauson + + + +Kurella + + + +Brief Nr. 567 + + +durch einen Einschluß Hartknochs Brief an Hamann nicht überliefert, wohl vom 14. Oktober 1779, vgl. + + + +Anfälle von Schwindel vgl. + + + +18 May HKB 557 + + + +2 Aug. nicht überliefert + + + +17 Sept HKB 564 + + + +jungen Berens + + + +an unsern Freund Arend , nicht überliefert, vgl. + + + +Konxompax + + + +Einschluß vom Gevatter aus Weimar Herder an Hartknoch, 29.8.1779 (HBGA, Bd. 4, S. 101), vgl. + + + +vierten Sohn Adelbert Herder + + + +Rappolt + + + +explicite dieses Einschlußes erwähnen s.o. + + + +Fragmente + + + +jungen Menschen + + + +Comtoir die Filiale des Berens’schen Handelshauses in Königsberg + + + +alten Kenkels + + + +Amtsgeschäfte als Packhofverwalter am Königsberger Licent + + + +HE Bruinvisch + + + +Billet nicht überliefert + + + +Flußfieber „Febris catarrhalis, ein nachlaßendes Fieber, welches sich mit Flüssen auf der Brust vereinigt. Man macht einen Unterschied unter ein gutartigen [Catarrh] und bösartigem Flußfieber.“, vgl. Krünitz, Tl. 14, S. 420 + + + +Claudius Werke , Tl. 1–3 + + + +Belisaire + + + +Hanschen + + + +Gesell von HE Br. von , nicht ermittelt + + + +Loge Hamanns Arbeitsraum am Licent, vgl. ; wohl leicht ironisch-abfällige Bezeichnung (vgl. Krünitz, s.v. Loge: „eine Hütte, ein kleiner mit Brettern verschlagener Raum, ein Hundestall, eine Schiffskammer etc. etc. heißt“), ohne Bezug auf Freimaurer- oder Theaterlogen. + + + +junge Berens + + + +HE Kenkel + + + +Br. + + + +Bruder der Doct. + + + +innerl. Epilepsie Epilepsie war im 18. Jh. wohlbekannt (vgl. Adelung, Bd. 1, Sp. 1846, s.v. Epilepsie); Samuel Auguste Tissots Traité de l’épilepsie (1770) unterscheidet Epilepsien, die von innen kommen, von solchen, die eine äußere Ursache haben. + + + +Memel heute Klaipėda + + + +Fragmente + + + +Exemplar … Briefe das Exemplar für Arndt, s.o. + + + +nach Riga an den Vater + + + +Buchhalter nicht ermittelt + + + +SchwiegerMama + + + +Kenkel + + + +junge Werther nach + + + +Paroxysmum Anfall + + + +booßt niederdt. bockt + + + +leibl. Bruder + + + +Sohn + + + +HE Karl Berens + + + +Halter + + + +Jothams Fabel Ri 9,7–15, vgl. + + + +Dornstrauch 2 Mo 3,2 + + + +Passerius , vgl. + + + +Prof. Reusch + + + +Dio Cassius die Ankündigung von Penzels Übersetzung des , vgl. + + + +pie et caute dt. fromm und vorsichtig + + + +lieben Sohn + + + +Lenz + + + +kleine Aufsätze + + + +Vater + + + +Bruder + + + +von der Reck + + + +Operum omnium nach den auf Initiative von Herder lose bestehenden Plänen für eine Sammlung von Hamann-Schriften + + + +Pynnow , vgl. und Konxompax, N III,228/5 u. 2–14 + + + +schlechter Schütze … Schatten für den Körper vgl. , N III,224/22–25 + + + +cophtische Wörter Hartknoch fragte wohl wegen der dunklen Stelle in Hamanns vorletztem Brief nach, vgl. (Konxompax, N III,221/3 und das Zitat aus , S. 180) + + + +Diese, Meiners, Steinbart und Lessingiana , , ; Schriften um den Fragmentenstreit wie Lessings Nöthige Antwort auf eine sehr unnöthige Frage oder Über den Beweis des Geistes und der Kraft, außerdem Ernst und Falk + + + +Maran Atha + + + +nichtswürdigen Freund und Deserteur + + + +ciuiliter mortuus dt. bürgerlich tot; als Folge von Penzels Desertion war Hamann und allen Kontakten in Königsberg die Kommunikation mit ihm bei Strafe untersagt. + + + +in petto im wörtlichen Sinne: in der Brust (bzw. heimlich) + + + +epileptischen Lügen von , s.o. + + + +Oncle George + + + +Lenz + + + +Herderschen Einschluß s.o. + + + +Brief Nr. 568 + + +Simonis Judae Gedenktag der Apostel Simon und Judas, 28. Oktober + + + +Brief vom 7 Aug. HKB 560; Kraus hat ihn erhalten, aber noch nicht beantwortet. + + + +Cousine + + + +Bräutigamsbesuch von + + + +Schwindel vgl. + + + +Kreuzfeld , vgl. + + + +Uebersetzung , vgl. + + + +Kutsche vor meiner Thür vgl. + + + +Gräfin + + + +Gemal + + + +Graf von Görz + + + +Herders + + + +Dahlberg + + + +Layenbruders + + + +Gräfin Truchs vmtl. + + + +Ihres Gefährten , vgl. + + + +Mlle Stoltz + + + +Hartknoch … Nachricht Hartknochs Brief an Hamann, der ihn am 19. Oktober erreichte, vgl. + + + +Lenz + + + +alter Vater + + + +Brahl + + + +Ihrer Excell. , dem Brahls Probe einiger Gedichte gewidmet waren. + + + +Prof. Kypke + + + +Bahrdt + + + +Hofger. Adv. von Voß + + + +Glave + + + +Maran Atha + + + +Brief Nr. 569 + + +Simonis Judä Gedenktag der Apostel Simon und Judas (28. Oktober), vgl. + + + +Munus Gabe, gemeint ist das zugesandte Exemplar von ; Herders Begleitschreiben nicht überliefert; dass es ein solches gab, geht aus hervor. + + + +Brief an Claudius , nicht überliefert + + + +Meß Catalogo vgl. die Ankündigung im , S. 759 + + + +GeneralSuperintendentin … Audiui Caroline Herders Rolle als Lektorin (und Verbesserin des Stils) von Herders Schriften; Herder berichtete zuvor vom Vorlesen des Maran Atha, vgl. + + + +Surtout Mantel, hier im Sinne von Verpackung + + + +keine Zeile keinen Begleitbrief + + + +Sechswochen das Wochenbett von Caroline mit Adelbert Herder + + + +K. , vgl. + + + +Christoph + + + +Frau + + + +Hauchwitz vmtl. gemeint, Bedeutung unklar, wohl Reisepläne zum Schloss Krappitz in Schlesien + + + +Buchladen wohl der Kantersche Buchladen + + + +Schweitzer Kaufmanns … Wechselsache vgl. , vgl. und + + + +Wanowsky + + + +Einl. von Pf. von , nicht überliefert + + + +Pack von Ehrmann von , HKB 563 + + + +2 Probestücke von Schellinger Wohl Kupferstiche von im Zusammenhang seiner Schweizerprospekte (vgl. die Rezension im Teutschen Merkur, 4. Vj 1779, S. 190f. und Hamanns Anzeige in KGPZ, St. 88, 4.11.1779 (KGPZ-Beitrag verlinken?!?); vgl. ebenso . + + + +Schloßes mit 25 Zimmern Schloss Glarisegg vgl. + + + +Art von Inquisition vgl. + + + +Polypragmosyne Vielgeschäftigkeit + + + +Pf. mir meldt , nicht überliefert + + + +Apok. dem Heß wohl von 1774 gemeint + + + +Uebersetzung … Lavaters Versepos Jesus Messias + + + +Rad im Rade nach Hes 1,16, in , auf S. 49 kommt das zumindest vor ?!? + + + +מעשה מרכבה Werk des Merkaba, rabbinische Bezeichnung für die Hesekiel-Vision des Wagens Gottes in Hes 1 + + + +opus quadrigae dt. Werk des Vierspänners, nach Hes 1,16 + + + +männliche Herders Familie mit nunmehr vier Söhnen + + + +Claudius weibl Claudius’ Familie mit vier Töchtern + + + +vermischte Hamanns Familie mit einem Sohn und drei Töchtern + + + +Wink S. 296. c.) , ED, S. 296 (zu den apokalyptischen Aussagen der Apostel): „Paulus erklärt sich über die Nähe des schnellen Tages; aber nicht also, daß er ihn ins Endlose fortschiebt“. Dazu Anm.: „2 Thess. 2 conf. Koppii N. T. excurs. II. ad h. I.“ + + + +Koppen’s Testament vgl. die Excursion II in , 2. Aufl., S. 112–136 + + + +Gesangbuch , vgl. + + + +Hahn’s Postill + + + +N. T. + + + +Hartkn. oder Hart. oder + + + +Sohn von Karl Berens , Sohn von + + + +Halter + + + +Herzeleid vgl. die ausführliche Schilderung im Brief an Hartknoch, + + + +epileptische Zufälle vgl. + + + +Hartk. u Arend in Petersb. nebst einem Konxompax , und ein Konxompax-Exemplar für ihn, vgl. + + + +Herrn + + + +Bruinvisch + + + +meinen armen Bruder , vgl. + + + +Brief von Hartkn. von , nicht überliefert; wohl vom 14. Oktober 1779, vgl. + + + +Fragmente , wohl im Zusammenhang der angedachten Sammlung von Hamann-Schriften, vgl. + + + +Briefe noch Beyl. weder Briefe von Hamann noch Beilagen von Herder, vgl. + + + +Lenzens kleine Aufsätze + + + +Vater + + + +diesen Mann + + + +Schloßers Behandl. + + + +Dom. XXII. 22. Sontag nach Trinitatis, 31. Oktober 1779 + + + +Verf … + + + +Walchs neue Schrift + + + +Streit … der Fragmentenstreit zwischen Lessing und + + + +Buchläden der Kantersche und der Hartungsche Buchladen + + + +Bahrdt + + + +Kypke , vgl. + + + +Oberhofpr. Schultz + + + +Tochter + + + +verunglimpfenden Aufsatz … In dem lutherisch-orthodox ausgerichteten Beitrag Itziger Zustand der Theologie auf der Universität Königsberg (anonym eingesendet), in: , Bd. 5, Tl. 37, S. 696–707 befindet sich zuletzt eine abschätzige Bewertung von : Er wird als ungelehrter Anfänger dargestellt; dass „er ein unansehnliches Exterieur, und schlechte Kantzelgabe hat“, werde ihm jedoch kein Kluger „zum Vorwurf machen“ (S. 706). + + + +Verfaßer nicht ermittelt + + + +W. Weimar + + + +Michaelis Einl. (3., erweiterte Aufl. 1777) + + + +neuesten Ausleger Herder, in Maran Atha + + + +pp. 1323. 1347. 1348. , 3. Aufl. (1777), Bd. 2, S. 1323 u. 1347f. (meist zu sprachlich-poetischen Aspekten der Johannes-Offenbarung) + + + +Griesbachs N. T. , Bd. 2 (1775) mit der Johannes-Offenbarung + + + +Hyppolitum ; , 3. Aufl. (1777), Bd. 2, S. 1297f. + + + +Melito , 3. Aufl. (1777), Bd. 2, S. 1289f. + + + +letzte der Erste Mt 19,30 + + + +Sinn der Dedication … nicht ermittelt?!? Weder Herders Maran Atha noch Michaelis’ Einleitung in die göttlichen Schriften haben eine Widmung oder ausführliche Vorrede. – Mglw. lässt Hamann den Plan für einen kurzen Text in der Art einer der drei ‚Dedicationen‘ für die Schürze von Feigenblättern (vgl. HHE 5, S. 314–327) anklingen. Im Spiel der Identifikationen mit frühchristlichen Schriftstellern wäre Herder demnach Melito (s.u.), Hamann als „St. Hippolyt“ der Verteidiger von Herders Maran Atha--Schrift und Cajus einer der publizistischen Feinde, die sich bald durch Rezensionen bemerkbar machen und „dergl. es kaum unter unserm respectiven +Publico fehlen dörfte.“ + + + +Capitel gegen Cajus Hippolyts Buch Von dem Evangelio und der Offenbahrung Johannis enthielt unter dem Titel Die Vertheidigung der Offenbahrung ein Kapitel gegen einen Cajus. Dieser dürfte ein römischer Presbyter gewesen sein, der die Offenbarung verworfen und sie dem Cerinthus zugeschrieben hat, nach III,c. 28 u. VII,25.?!? (Eusebius-Zitat noch verifizieren?!?) + + + +lieben Schweizer Propheten … und , s.o. + + + +Titel im Meßkatalog s.o. + + + +Urkunde + + + +Liedern der Liebe + + + +Waßergalle Regenbogen + + + +Mühle auf dem Butterberge in der Nähe der Wallanlage in Steindamm (später Sitz der Sternwarte) + + + +todtes Tagewerk als Packhofverwalter am Königsberger Licent + + + +Billets-doux über die Liebe des Vaterlandes + + + +Morungen aus Mohrungen von Herders Schwester + + + +Vergleichung der Übersetzung der Johannes-Offenbarung in Maran Atha mit dem Novum Testamentum Graece, s.o. + + + +Simonis Judä Gedenktag der Apostel Simon und Judas, 28. Oktober + + + +Melito nach , s.o. + + + +Sieben Engeln nach Offb 1,16 u. 20 bzw. Herders Kindern, vgl. + + + +Kreutzfeld + + + +Freunde Lilienthal + + + +Krata repoa + + + +Köppen + + + +Kraus , vgl. + + + +Gräfin Kayserlingk + + + +Plastick + + + +Lieder der Liebe wider heimzuholen , vgl. + + + +Männin , vgl. + + + +heiliges Viereck Herders vier Söhne, vgl. + + + +wie ein blinder Jakob 1 Mo 48,10 + + + +Aufsatzes in den Actis Ecclesiasticis Itziger Zustand der Theologie auf der Universität Königsberg (anonym eingesendet), in: , Bd. 5, Tl. 37, S. 696–707, s.o. + + + +Liebe, Leben, Licht vgl. , ED, S. 62 (SWS VII, 392); Kombination von Joh 1,4 und 1 Joh 4,9 Mglw. eine Anspielung auf Herders Siegel?!? Ab wann benutzte er es? Straßberger, „Licht Liebe Leben“ – Johann Gottfried Herders Siegel, S. 191–195 gelingt nur eine ungefähre datierung: vor 1788, vmtl. 1778, vielleicht aber auch erst später; vgl. . + + + +Pathchen + + + +Platons Eutyphron + + + +Hänschen + + + +Arithmetick im Ernesti Kapitel 1 in + + + +Engel zu Sardis Offb 3,11 + + + +Brief Nr. 570 + + +Zuschrift nicht überliefert + + + +Weimarschen Einschluß Herders Brief an Hartknoch, 29.8.1779 (HBGA, Bd. 4, S. 101), den übergeben sollte, vgl. + + + +Made Courtan + + + +Prof. Kreutzfeld + + + +Mann + + + +Br. + + + +Konxompax , vgl. + + + +Brief des Vaters wohl ein Ermahnungsbrief von an seinen Sohn in Königsberg + + + +Patron + + + +Briefen für Sie u Arndt an Hartknoch vom 2. August 1779 (vgl. ) und an (vgl. ) + + + +Zufalls Hamann meint wohl seine Schwindelanfälle im August, vgl . + + + +jungen Menschen + + + +Loßspannung aus seinem Joche die Abhängigkeit von , bei dem er wohl eine Art Kaufmannsausbildung machte + + + +George + + + +Jothams Fabel Ri 9,7–15, vgl. + + + +Dornstrauch 2 Mo 3,2 + + + +Schwager Motherby Robert Motherbys Frau Charlotte war die Schwester von + + + +Maran Atha + + + +Simonis Judä Gedenktag der Apostel Simon und Judas, 28. Oktober, vgl. + + + +merkwürdigen Freund … , vgl. + + + +Contubernali Kamerad, eigentlich Zeltgenosse; wohl + + + +Chronique scandaleuse + + + +T‥ Teufel + + + +Satan im Engel des Lichts 2 Kor 11,14 + + + +Konxompax … für Freund Arndt Ein Exemplar des Konxompax für , s.o. + + + +George … mitbringen wird , der offenbar einen Besuch in Königsberg plante, auf seiner Rückreise nach Riga + + + +Weimarschen Einschluß s.o. + + + +Morungen aus Mohrungen an Herders Schwester + + + +Antwort von , nicht erhalten + + + +versoffenen Mann + + + +Bruder , vgl. + + + +Dornenfeuer Ri 9,15 + + + +2 Cor. XI. 29 2 Kor 11,29 + + + +Briefe … Lenz , nicht überliefert + + + +George + + + +Einschluß an Me Cruger nicht überliefert + + + +Passerii , vgl. + + + +Oberburggrafen + + + +Prof. Reusch + + + +HE Bruinvisch + + + +seiner … , vgl. + + + +Oncle George + + + +Maran Atha + + + +syrische Worte … Der titelgebende aramäische Ausruf „μαράν αθά“ (1 Kor 16,22); er kann, je nach Worttrennung, auch als Imperativ oder auf Zukunft/Vergangenheit bezogen werden und wurde wohl von frühen Christen verwendet. + + + +hebr. Ueberschrift … הֲל֤וֹא לֵֽאלֹהִים֙ פִּתְרֹנִ֔ים, 1 Mo 40,8 + + + +Konx-ompax das titelgebende Geheimwort von Hamanns Konxompax, vgl. + + + +Clericus , S. 127, vgl. + + + +Thibetschen u.a. aus vgl. + + + +Arndt , vgl. + + + +Ces mots … , S. 92, vgl. + + + +27 Subscribenten Für , vgl. Hamanns Anzeige in Hamanns Anzeige in KGPZ, St. 88, 4.11.1779 (KGPZ-Beitrag verlinken?!?) und + + + +Schweitzer Künstler + + + +Waßerfall In Hamanns Anzeige in KGPZ, St. 88, 4.11.1779 (verlinken?!?) ist von zwei Probestücken die Rede, „davon eins den Wasserfall von einem Waldbach, ohnweit Wildberg im Canton Zürich, und das andere eine Aussicht unweit Reineck vorstellt“; er ist nicht überliefert, mglw. ist er dem Stich ähnlich, den Schellenberg 1777 vom Mürrenbachfall (Lauterbrunnental) veröffentlichte. + + + +beyl. Ankündigung aus KGPZ, St. 88, 4.11.1779 (verlinken?!?) + + + +Andersons … , vgl. + + + +Lenzens Briefe von , nicht überliefert, s.o. + + + +10 8br … 28 ej. 10. Oktober … 28. Oktober + + + +H … Einl. , Einlage, s.o. + + + +Banco-Dir. + + + +Oncle George + + + +Prof. Reusch + + + +Passerio , s.o. + + + +Oberburggrafen + + + +Freund der Bibliothecar wohl + + + +periculum in mora dt. Gefahr im Aufschub + + + +Ministers + + + +Loge Dreikronenloge + + + +Rede auf Dach + + + +Brief Nr. 571 + + +Einschluß, den ich den 10 huj. nicht überliefert, vom 10. November 1779 + + + +Cr R. Jester + + + +Saturgussche Cabinet vgl. + + + +Freund nicht ermittelt, in Berlin + + + +Hippel + + + +HE Bruders + + + +einzigen Briefe … Kraus von , nicht überliefert (wohl der Brief aus Göttingen vom 8. Juni, vgl. ) + + + +Lilienthal , vgl. + + + +Eleve + + + +Schwimmer vgl. + + + +vierten Bitte „Unser täglich Brot gib uns heute“ (nach dem Vaterunser in Luthers Kleinem Katechismus) + + + +Ich habe meinen Beruf vollendet Apg 20,24 + + + +D. Kurella + + + +Brief Nr. 572 + + +P. P. wohl für praemissis praemittendis (wörtlich ‚mit Vorausschickung des Vorauszuschickenden‘), in der Bedeutung von ‚anstatt eines Titels‘ + + + +Eloge + + + +Lebensläufe , Tl. 1 von 1778 (Hamann kannte wohl auch bereits Tl. 2, der zur Frühjahrsmesse 1779 erschien) + + + +Universo ; Hamann verlieh sein Exemplar an die Gräfin von Keyserling anlässlich ihres Besuchs in Hamanns Garten, vgl. . + + + +Arbeit nöthig habe im Zusammenhang von Hamanns Wiederaufnahme am Text der Schürze von Feigenblättern (Abschnitt „Charfreytagsbuße eines Capuziners“), vgl. HHE 5, S. 356f. + + + +doppeltes Andenken … unbeantworteter Brief Herder sandte im August 1777 im Auftrag Dalbergs ein Exemplar der Betrachtungen über das Universum an Hamann, vgl. (daher das „doppelte Andenken der Freundschaft“); der „unbeantwortete Brief“ geht auf Hamanns ausgebliebenes Dankschreiben an Dalberg ein, das er schließlich am 20. Juli 1780 absandte, vgl. . + + + +saurer als ein Besuch vgl. Hamanns verlegene Reaktion auf den Besuch der Keyserlings, in dessen Kontext er wieder an Dalberg und seine Schrift von 1777 erinnert wurde, + + + +Oehninger , vgl. HHE 5, S. 357f. + + + +Hamberger u Meusel vgl. , 3. Aufl. 1776, S. 817 + + + +Buchladen im Hartungschen Buchladen + + + +Orden wegen Hamanns Interesse durch die Überschrift des Abschnitts „Charfreytagsbuße eines Capuziners“ in der Schürze von Feigenblättern + + + +Meß Neuigkeiten … Bücher und literarische Neuigkeiten von der Herbstmesse für Hamann selbst, der durch seine angeschlagene Gesundheit, die Arbeit als Packhofverwalter am Königsberger Licent und dem Niedergang des Kanterschen Buchladens den Anschluss zu verlieren fürchtet, vgl. . + + + +dritten Anhange … Hamann meint wohl Nicolais als „Nachricht“ am Ende des 1. St. von Bd. 37 der Allgemeinen deutschen Bibliothek, S. 295–315 publizierten Text gegen Wieland, die nächste polemische Runde im Streit um die Übersetzung des Life of John Buncle, vgl. und . + + + +Ende der Welt leichter zu Pferde Auerswald befand sich wohl in Garnison in Bartenstein, nachdem er den Bayerischen Erbfolgekrieg mitmachte (vgl. Voigt: Beiträge zur Geschichte der Familie von Auerswald, S. 61); den längeren Weg von Bartenstein zum Königsberger Licent, den der adlige und berittene Offizier eher zurücklegen kann als der kranke Hamann, meint dieser hier wohl mit ihrem jeweiligen ‚Ende der Welt‘. + + + +Hans Sachsen Gradu ad Parnassum nach , ist das eine Anspielung?!? Henkel: »an die Werkstatt gefesselt, in einsam fortschreitender Produktivität« ist doch Quatsch + + + +Gradu ad Parnassum Dt. schrittweise zum Parnass (Gipfel der Kunst bzw. Meisterschaft) + + + +Brief Nr. 573 + + +3 Kindern Johann Michael, Elisabeth Regina und Magdalena Catharina (Marianne Sophie ist noch zu klein) + + + +Ich steig hinauf … die 8. Str. von Wolfgang Christoph Deßlers Lied „Mein Jesu, dem die Seraphinen“, , S. 690 + + + +Magd Anna Euphrosyne Gigantin wohl , nach einer der Chariten (‚Frohsinn‘) und einer Gigantin der Gigantomachie (s.u.) + + + +Briefe Herders Brief, der am 12. Dezember in Königsberg ankam, ist nicht überliefert; er antwortete wohl auf HKB 569. + + + +Marianchen + + + +Entbindungen brachte am 25. August Adelbert Herder zur Welt. + + + +ecclesia pressa dt. bedrängte Kirche + + + +Einlagen Herder an Hartknoch, 29.8.1779 (HBGA, Bd. 4, S. 101), vgl. + + + +Hartkn. Schwager + + + +jungen Berens + + + +Karl + + + +gemeldt vgl. + + + +Hartkn. … erkundigt vgl. die ausführliche Schilderung im Brief an Hartknoch, + + + +Konxomp. für Arndt für + + + +Morungen aus Mohrungen von + + + +gegenwärtigen Lage vgl. die Schilderung gegenüber Hartknoch, + + + +Sie Ihr Gewißen … gebunden haben Gemeint ist, dass Herder – als Bruder, geistlicher Berater und mögliches Ziel einer Flucht – die Ehescheidung seiner Schwester von dem gewalttätigen Alkoholiker ablehnt. Eine Reaktion Herders ist nicht überliefert, seine Schwester blieb aber bis zum Tod ihres Mannes um 1789 bei ihrem Mann und siedelte danach nach Weimar zu ihrem Bruder über und starb dort 1793. + + + +schändliche Lügen , dessen theatralische Epilepsieanfälle Hamann für vorgetäuscht hält, vgl. + + + +Kenkelschen Hause + + + +Bruinvisch + + + +Schrift das Exemplar des Konxompax für + + + +Petersb. Journal + + + +booset niederdt. bockt, vgl. + + + +Theater Rotomontaden im Sinne von pathetisch übertriebene Auftritte + + + +D. Bruinvisch + + + +D. Tütenhüt im „Vorbericht“ von + + + +Lenzens Aufsätze + + + +Verf. + + + +Schloßer + + + +Hartkn. in seinem Briefe , nicht überliefert, vgl. + + + +Vater + + + +Brief nicht überliefert, vgl. + + + +W. Lenz und Herder trafen sich wohl im November 1776 erstmals persönlich in Weimar. Herders Antwort ist nicht überliefert, er weigerte sich aber, für Lenz ein Empfehlungsschreiben als Reaktor der Rigaer Domschule zu verfassen, vgl. an Hartknoch, Dezember 1779 (HBGA, Bd. 4, S. 106): „Mit Lenzen ist nichts: er taugt nicht zur Stelle, so lieb ich ihn habe.“ + + + +Kanter , vgl. + + + +mittelsten Tochter (2. Dezember) + + + +Marianchens (18. November) + + + +Krichton + + + +gelehrten Articul den gelehrten Teil der KGPZ + + + +Wetzel + + + +Ebeling + + + +Oncle George + + + +ungerathnen Neveu + + + +Me Courtan , Schwägerin von und + + + +Billet des letztern von , nicht überliefert + + + +Einl. s.o. + + + +Briefe an Hartkn. wohl HKB 570 + + + +H. + + + +Maran Atha , vgl. + + + +Josephum + + + +Alterthümer , Buch 10 + + + +Kypke Bibl. , zum Verkauf der Bibliothek des Verstorbenen vgl. + + + +Havercamsche Ausgabe + + + +Graf. Kayserlingk + + + +Aufschluß über den Hyppol. , in Herders nicht überlieferter Antwort auf die Stelle in + + + +Resultat meiner Arbeit wohl Entwürfe aus dem Umfeld der Schürze von Feigenblättern wie das so genannte Stellenlose Blatt + + + +vom Gr. G. melden von , nicht überliefert + + + +Universum an K. an , vgl. + + + +unbeantworteten Brief … ansehen musste Herder sandte im August 1777 im Auftrag Dalbergs ein Exemplar der Betrachtungen über das Universum an Hamann, vgl. (daher ein „doppeltes Andenken“); der „unbeantwortete Brief“ geht wohl auf Hamanns ausgebliebenes Dankschreiben an Dalberg ein; er holte es am 20. Juli 1780 nach, vgl. . + + + +Blättern von 777 + + + +Zwischenspiels von Josepho mglw. in Zusammenhang mit der Stelle im Stellenlosen Blatt, HHE 5, S. 366: „Trümmer in den Urkunden des Judentums und Christentums“?!? + + + +Brydone Patrick Brydons Beschreibung des Ätna in A tour through Sicily and Malta, Bd. 1, S. 216: „In the center of this circle, the great crater of the mountain rears its burning head, and the regions of intense cold and intense heat seem forever to be united in the same point.“ – Vgl. das Exzerpt aus Brydone vom 9.9.1777 in N V,332f., außerdem die Stelle aus Brydone im Stellenlosen Blatt, HHE 5, S. 371 „brennende Kälte u kalter Brand“. + + + +Univers. + + + +Pudenda dt. Schamteile; Hamann protokolliert hier die Wiederaufnahme der Arbeit an der Schürze von Feigenblättern, die er 1777 begann und im selben Jahr abbrach; vgl. dazu HHE 5, S. 302f. + + + +ער וענה das Motto der Schürze von Feigenblättern (HHE 5, 274/1), Mal 3,5, dt. Meister und Schüler (vielfältig übersetzbar, vgl. HHE 5, 309) + + + +Brief an Wiel. 2. an Büsching u 3. Voß die „Dedicationen“ an , und , HHE 5, S. 275–278 + + + +Nachhelf eines Vocativs vgl. HHE 5, S. 279–284 + + + +Asmus Nachtwächter Claudius’ Gedicht „Wächter und Bürgermeister“ (vgl. Musenalm), vgl. + + + +II. Charfreytagsbuß ein projektierter Abschnitt, vgl. HHE 5, S. 284 + + + +Die Brücke ohne Lehne ebenfalls ein projektierter Abschnitt; die Formulierung, für deren Urheber Hamann lange Zeit Herder hielt, stammt aus Häfelis Antwort eines Ungenannten, S. 218, vgl. + + + +Aufgabe der Luciane u Platoniker im T M. die Preisaufgabe im Teutschen Merkur, auf welche die Antwort eines Ungenannten erfolgte + + + +Gideon über die Schwärmerey (unter dem Pseudonym „Joseph Gedeon Kr. Pfarrer im Magdeburgischen“) + + + +Stoltz + + + +Χ stl. Mag. + + + +Pf. ; Hamanns Brief an ihn nicht überliefert; Pfenninger trägt indessen Häfeli auf, an Hamann zu schreiben, vgl. + + + +Pathchen Marianchen , Patenkind von + + + +Statthalter + + + +Schrift + + + +Bunians Reise nach + + + +Curialien höfliche Briefanredeformeln für Dalberg als Hochadeligen + + + +Erl. Erlaucht + + + +Mosers Heyrath heiratete 1779 die darmstädtische Hofdame Luise von Wurmser, nach dem Tod seiner ersten Frau im gleichen Jahr + + + +beyden vornehmen Passagiers nicht ermittelt, Herder sprach wohl von bekannten Adeligen auf dem Weg ins Baltikum bzw. nach Königsberg in seinem nicht überlieferten Brief + + + +einpaßirten Fremden in der entsprechenden Rubrik über hochgestellte Einreisende in der KGPZ (Jg. nicht überliefert) + + + +Bentham … Bickel Nicht ermittelt (sie werden auch in und erwähnt); um den Philosophen Jeremy Bentham handelt es sich wohl nicht, er reiste erst 1786 nach Russland und befand sich 1779 in London, vgl. Stanford Encyclopedia of Philosophy. + + + +muneribus dt. Geschenke; Herder kündigte in seinem nicht überlieferten Brief offenbar von Hamann erbetene Bücher an: , vgl. und , vgl. . + + + +Hartungschen Buchladen von + + + +Loge Hamanns Arbeitsraum am Licent, vgl. ; wohl leicht ironisch-abfällige Bezeichnung (vgl. Krünitz, s.v. Loge: „eine Hütte, ein kleiner mit Brettern verschlagener Raum, ein Hundestall, eine Schiffskammer etc. etc. heißt“), ohne Bezug auf Freimaurer- oder Theaterlogen. + + + +Hartkn. + + + +Asmus … Ramsay , Übersetzer von + + + +Pf. , nicht überliefert + + + +Magazins + + + +Kleukers Uebersetzung , Brief nicht überliefert + + + +Benzlers Brief von , nicht überliefert + + + +Kanterschen Buchladen von + + + +Hart. + + + +Hinz + + + +Hartk. + + + +Nachricht … Lenz über , nicht überliefert + + + +Verleger … Herausgeber für die projektierte Sammlung von Hamann-Texten, vgl. ; zuerst schlug diese Herder vor, vgl. + + + +umfänglichern Vorschlag nicht überliefert + + + +Episcopus portus romani dt. Bischof der Stadt am Hafen Roms, ein Titel, mit dem verschiedentlich in Verbindung gebracht wurde (etwa in Ernestis Neuer theologischer Bibliothek, Bd. 3, St. 1, S. 210), vgl. + + + +fiat! dt. so sei es! + + + +Prälat … Briefwechsels Im Teutschen Merkur, Bd. 27, 3. Vj. 1779 (August), S. 189f. aus Anlass einer Besprechung von , Tl. 5, H. 25–30, S. 65 eine Stelle daraus zitiert, in der es um einen „vielgeltenden Ordensgeistlichen“ bzw. „Prälat“ „am Hofe zu W***“ geht, der angeblich eine der Aufklärung zugewandte Schulreform bekämpft. Zugleich wird insinuiert, es könne sich um Herder handeln: „Wenn wir uns nicht völlig in der Person irren, so ist hier ein Mann gemeynt, der nichts weniger als ein finstrer Kopf und blinder Eyferer ist; der vielmehr mit den besten Köpfen zu W. in Verbindung steht, und selbst unter die aufgeklärtesten seines Standes zu zählen ist.“ (, Bd. 27, 3. Vj. 1779 (August), S. 189) + + + +Laye gegen Bahrdt + + + +Wiel. + + + +allg. d. Bibliothek , vgl. + + + +Streit des Nicolai u Wiel. Nicolais als „Nachricht“ am Ende des 1. St. von Bd. 37 der Allgemeinen deutschen Bibliothek, S. 295–315 publizierten Text gegen Wieland, die nächste polemische Runde im Streit um die Übersetzung des Life of John Buncle + + + +M. W. über das Genie vmtl. + + + +Briefwechsel über die neueste Orthographie nicht ermittelt; Klopstock, Heinicke etc.?!? + + + +Spitzbart + + + +physiognomischen Reisen , vgl. Herders Antwort in + + + +Hase , vgl. + + + +Stiftsprediger + + + +hinten u vorn in Herders nicht überliefertem Brief + + + +†feld + + + +Dachsche Wünsche es ging wohl wieder um Gedichte von , vgl. + + + +Oberhofpr. + + + +Beichtvater + + + +Mst der leßingschen Gespräche (Gespräch 4 und 5), vgl. + + + +Probe Ihnen meiner Handschrift Im Folgenden schreibt Hamann einige Passagen aus der Schürze von Feigenblättern für Herder ab: die drei ‚Dedicationen‘ sowie den Anfang des ‚Nachhelfs eines Vocativs‘ (ab ). Sie entsprechen der ‚Fassung D‘, vgl. HHE 5, S. 268 und S. 303; zur Kommentierung der Passagen vgl. HHE 5, S. 314–335. + + + +I. gerichtet an + + + +777 zu Zahlensymbolik und autobiographischer Aufladung des Jahres 1777, dem ursprunglichen Entstehungsjahr der Schürze von Feigenblättern vgl. HHE 5, S. 313 + + + +„schwachköpfigen … selbstischen vgl. , Teutscher Merkur 1776/3, S. 232 + + + +Σεαυτον εν Σεαυτῳ dt. sich selbst in sich selbst [liebend], ironische Umbildung und Gräcisierung von Marc Aurels Selbstbetrachtungen, vgl. N VI/347f. + + + +Von Seinen Lenden … Hes 1,27 + + + +Siehe da … Hes 2,9f. + + + +W! W! W! Offb 8,13 + + + +Iß es in Deinen Leib … Hes 3,3 + + + +Und brumme … Zweizeiler aus einer Schulfibel für die Erlernung des Buchstabens B im Alphabet, vgl. , angeregt durch Hes 3,3 (zur schwer zu bestimmenden Herkunft der Fiebelverse vgl. HHE 5, S. 317; Herder zitiert sie ebenfalls in der Vorrede zu Bd. 2 der Volkslieder, S. 32) + + + +II … Ew. Hochwürden gerichtet an , im Hintergrund ist gemeint + + + +wöchentl. Nachrichten 1) Hamann deutet die Anmerkungen in seiner Abschrift nur durch Hochzahlen im Text an und führt sie nicht aus (); die Anmerkung verweist auf Büschings Rezension der 2. Aufl. von in , 4. Jg. 28. St., 8.7.1776, S. 223–227 + + + +ungelehrten und übelgesinnten Saalbader So nicht in dem angegebenen Text; dort ist lediglich davon die Rede, dass „die Titular-Theologen und Zänker ihn [Starck] insonderheit wegen dieses Abschnitts angreiffen, seine Meynung unrichtig vortragen, und aus seinen Worten Folgen erzwingen werden, die er doch verwirft, und die seinen eigenen Erklärungen widersprechen. […] Er wird wohl thun, wenn er sich mit solchen Zänkern gar nicht einläst […]“ (, 4. Jg. 28. St., 8.7.1776, S. 227) + + + +Fastos nach den ‚fasti sacerdotales‘, römisches Verzeichnis von Beamten und Priestern + + + +Αυτογραφον dt. eigenhändig Geschriebenes, Originalmanuskript + + + +Name des ägyptischen Ordens- und Glaubens Bruders Der titelgebende Hephaestion, von dem es in Büschings Rezension erläuternd heißt: „Es hat dieser gelehrte und gut gesinnete Mann (Starck), seinem Buch, welches von der Religionserkenntniß der Griechen, Römer und Juden handelt, den Namen eines Priesters der Egypter vorgesetzt, weil er dafür hält, daß diese Völker viel von den Egyptern gelernet und angenommen haben.“ Über die mangelnde Verbindung von Titel und Inhalt des Buchs beschwert sich Hamann, den die Lektüre des Hephaestion seinerzeit sehr aufregte (vgl. ), noch im Fliegenden Brief (etwa S. 341, Z. 24) + + + +allotrioepiskopolypragmatischen dt. etwa: vielgeschäftig in fremde Angelegenheiten hineingemischter Eifer, vgl. 1 Petr 4,15 und + + + +mundo hoc spectabili et seculo currente dt. in dieser sichtbaren Welt und im gegenwärtigen Zeitalter + + + +nomen proprium dt. Eigenname + + + +Psevdocophten ‚Cophten‘ werden von Starck im Zusammenhang ägyptischer Mysterienkulte genannt, vgl. Apologie des Ordens der Freimaurer (2. Aufl. 1778), S. 180 und + + + +Propheten Maleachi, von dem das Titelmotto stammt, s.o. + + + +εν εδαφῳ Im Kontext von Hamanns Versuchen einer philologischen Kritik an Starcks Königsberger Dissertation von 1773, vgl. und Hamanns Anmerkung 4 in HHE 5, S. 325f. + + + +S – S –4) Doppeldeutig: konventionell steht S. S. für ‚scripturae sacrae‘, in der Anmerkung löst Hamann es hingegen mit „Forte Semlero-Starckiano auf“ (vgl. HHE 5, S. 325f.) + + + +Sprache Kanaans Hebräisch + + + +Nachhelfe eines Vomitivs vgl. Wielands Anmerkung „Warum nicht herausgesagt, Vomitivs? W.“ zu Häfelis Antwort eines Ungenannten, S. 127 „Nachhelf eines V – –ivs?“; vgl. außerdem den Abschnittstitel „Nachhelf eines Vocativs“ unten und HHE 5, S. 328 + + + +Noten … Heph. Theb. die lange Anmerkung zu historischen Trägern des Namens ‚Hephaistion‘, v.a. zu , um Starck der Beliebigkeit seines Titels zu überführen; Hamann lässt die Anmerkung hier aus; vgl. HHE 5, S. 321–325 + + + +III. gerichtet an + + + +poetische Blumenlese zu opfern … Kontext nicht überliefert, vmtl. sandte Voss den Musenalmanach 1777 an Hamann, der Claudius’ für die Schürze von Feigenblättern wichtiges Gedicht Wächter und Burgermeister enthielt. Nachdem Hamann versäumte, sich für die Sendung zu bedanken, sandte Voss wohl keinen Jahrgang mehr, ein Vorgang, den Hamann hier ins Scherzhafte wendet. + + + +salvo errore … dt. vorbehaltlich eines Rechenfehlers und mit Rücksicht meines Namens (die erste Hälfte eine gängige lat. Redewendung, die zweite Hälfte mit Bezug auf den fingierten Namen in der Unterschrift) + + + +Reineke Schwanz Bedeutung unklar, mglw. auf Interna im nicht überlieferten Briefwechsel zwischen Hamann und Voss zurückgehend; zur Schreibung vgl. die textkritische Anmerkung. Der Verweis auf Reineke Fuchs ist wohl ein Wortspiel mit dem Namen Voss und dem niederdeutschen Tierepos „Reynke de vos“ (1498); zum ‚Schwanz‘ vgl. die seit Äsop überlieferte Fabel vom „Fuchs ohne Schwanz“, die ebenfalls von sophistischen Rechtfertigungen handelt, etwa bei Hagedorn: Versuch in poetischen Fabeln und Erzehlungen (Hamburg 1738), S. 50. + + + +24 Jänner 777 das Initialdatum für die Schürze von Feigenblättern: seine Ernennung zum Packhofverwalter an Königsgeburtstag, vgl. + + + +Jahrzahl 777 s.o. + + + +Nachhelf eines Vocativs der erste projektierte Abschnitt der Schürze von Feigenblättern + + + +Watrachomyogigantologomachieen dt. Frosch-mäuse-riesen-rede-schlacht, neologistische Wortmischung aus Βατραχομυομαχία bzw. Froschmäusekrieg (verdeutscht wie in ), λογομαχία bzw. Wortstreit (unten „Wortkrieg“) und γιγαντομαχία bzw. Gigantomachie (vgl. , V. 7) + + + +Nachtwächters und Bürgermeisters + + + +Göttinger Musenallmanach , S. 151f. + + + +Wächter … kaltblütiger Philosoph Nach der Fragestellung im Teutschen Merkur, auf die antwortet; die Analogie zwischen der Frage im Teutschen Merkur und Claudius’ Gedicht ist überhaupt das Grundthema dieser Passage, so entspricht der Autor der Antwort eines Ungenannten dem Nachtwächter und Wieland dem Burgermeister, vgl. HHE 5, S. 328–334. + + + +zehntausendsten Theil eines Fliegenhauchs vgl. Wielands Randbemerkung in , S. 131 + + + +harmoniam praestabilitam die von Gott im Voraus festgelegte Harmonie der Dinge nach der Monadologie von + + + +orificio dt. Mundöffnung, Mündung + + + +kleinste Fragmente aufgelöset , S. 133 + + + +Der Glock , V. 19f. + + + +Bürgermeisters vgl. + + + +reine, harmlose, unparteyische Absicht , S. 132 + + + +Wißenschaft und Kunst , V. 29 + + + +Schwert , V. 28 + + + +Namen seiner guten Stadt , V. 24 + + + +hochweisen Raths für die Ehre , V. 22 u. 27 + + + +Gen’ris masculum dt. männliches Geschlecht (grammatisch oder sonstig), , V. 14 + + + +weiten Umfange der teutschen Sprache , S. 132 + + + +Brunst , V. 30 + + + +verhunzte Genus , V. 26 + + + +doppelte Misverständnis Die Pointe bei Claudius’ Gedicht ist, dass der Nachtwächter „das Klock“ und der Burgermeister „der Klock“ durchsetzen wollen; richtig ist allerdings ‚die Klock‘ (auch im Niederdeutschen, vgl. Schütze: Holsteinisches Idiotikon, Bd. 2 (Hamburg 1801), S. 279f. oder Tiling: Versuch eines bremisch-niedersächsischen Wörterbuchs, Bd. 2 (Bremen 1767), S.808). + + + +Heldendichter … römischen Dactylum Claudius (s.o.), dessen Name ein Daktylus ist (dreihebig mit Initialbetonung) und eine lateinische Flexion hat + + + +medio ne discrepet imum … Wipp dt. dass das Ende nicht mit der Mitte im Widerspruch steht, , 152 + + + + „Wipp, der Rathhausdiener“, der einzige Eigenname in , V. 10 (etwa in der Mitte des Gedichts) + + + +Namen des Orts … unterdrückt hätte vgl. Wielands Vorwurf in der Nachricht des Herausgebers der Antwort eines Ungenannten, S. 135: „die verächtliche Einmischung der Nahmen würdiger und verdienstvoller Männer, wie Semler, Töllner, u.a. – die Benennung der Oerter, Berlin, Zürich, Bremen, u.s.w. war mir von Herzen mißfällig: weil ich aus dem teutschen Merkur weder einen Fechtplatz noch ein Schlachtfeld zu machen gesonnen bin.“ + + + +Chef d’oeuvre d’un Inconnu dt. Hauptwerk eines Unbekannten, nach dem Titel der Satire von + + + +jüngsten Meister Mathanasius und seiner gelehrten Zeigefinger Gemeint ist Wieland mit seinen Anmerkungen und der Nachricht des Herausgebers zu . Mathanasius ist der fingierte Herausgeber von und stand in , N III,51/5 auch für . + + + +Wird durch die Bemühungen … Variation der ursprünglichen Frage im Teutschen Merkur, 1. Vj. 1776, S. 82 + + + +schöne Wörter und bekannte Oerter vgl. , S. 71 + + + +Ohe iam satis est! Hor. sat. 1,5,12f.: „Halt da, genug jetzt!“ + + + +Aug. u Sept. des T. M. 776. Daten von und im Teutschen Merkur + + + +Sephiroth vgl. , ED S. 334–338. + + + +Erkentnis des Guten u Bösen sich auf die Pudenda bezog 1 Mo 3,5 u. 7 + + + +im 9 von Adam … 1 Mo 3,9–19 + + + +9ten von Noah … 1 Mo 9,23–27, vgl. 1 Mo 17,9–14 u. 23–27. + + + +argen und ehebrecherischen Geschlechts Mt 12,39 + + + +Qui Curios simulant … , 2,3; dt. die äußerlich wie M. Curius Dentatus tun und ein Leben führen wie beim Bacchanalienfest + + + +Brücke ohne Lehne s.o. + + + +Marianchen + + + +Josephum + + + +Hänschen + + + +Historiis selectis lateinisches Lesebuch mit ‚ausgewählten Geschichten‘ + + + +Ernesti Initiis + + + +Phaedo + + + +Schwester , s.o. + + + +Gräfin Kayserlingk + + + +Salamalecs ein „morgenländische[r] Bückling oder Fußfall“ (, N III,172/28f.), vgl. auch , N III,223/18 und ; Bedeutung hier unklar, da Herders Brief nicht überliefert + + + +Maran Atha + + + +Beichtvater + + + +Brüdern Jesu + + + +Lehre des Gesetzes + + + +Buche vom Glauben nicht ermittelt, vmtl. eine Verwechslung + + + +Recension in der Allg. d. Bibl. , Bd. 39/2 (1779/80), S. 360–365 + + + +Erkennen u Empfinden + + + +Abigail Eigentlich die fingierte Autorin von Hamanns Zweifel und Einfällen (nach 1 Sam 25), vgl. ; hier wohl für Konxompax. + + + +für die Feigen vgl. 1 Mo 3,7 und Mk 11,13 + + + +Mendelssohn Herder erwähnte in seinem nicht überlieferten Brief wohl, Maran Atha am 10. Oktober an Mendelssohn geschickt zu haben, vgl. HBGA, Bd. 4, S. 103f. + + + +Kypke Katalog der Katalog für die Versteigerung der Bibliothek des verstorbenen , vgl. + + + +†feld + + + +Obseru. + + + +Alemberts … , vgl. + + + +Coyonnerien scherzhafte Unverschämtheiten + + + +nordischen Salomon + + + +liebsten Hälfte + + + +Schreibmeister Gottfried Herder + + + +Jung + + + +ältestes Mädchen + + + +Pathen August Herder + + + +12 Kinder  Herders vier Söhne, Hamanns Sohn und drei Töchter sowie Claudius’ vier Töchter + + + +Cornetten „eine Art des Kopfputzes des andern Geschlechtes […] jetzt zu einem Nachtzeuge herab gesunken“ (Adelung, Bd. 1, Sp. 1351, s.v. Cornette) + + + +Marianchen + + + +Josepho + + + +verEhrungswürdige Freundin + + + +Brief Nr. 574 + + +Fiat voluntas TVA! dt. dein Wille geschehe! (Mt 6,10) + + + +Herr! besänftige mein Herze von , vgl. , S. 604–607 + + + +Herrenschmidt + + + +Hartung + + + +Päckchens mit und dem Weimarischen Gesang-Buch, vgl. + + + +Johann Jak. Kanter + + + +Zweifeln u Einfällen Hamann meint wohl die Philologischen Einfälle, bei deren Veröffentlichungsbemühungen er sich mit Hartung zerstritt, vgl. (die Publikation der Zweifel und Einfälle erfolgte dagegen recht glatt bei Hartknoch, vgl. ) + + + +Besten des Publici wegen der mangelhaften Angebote beider Buchläden, vgl. + + + +Hartknoch + + + +Schwester + + + +Maran Atha + + + +Morungen … schrieb hinter Ihrem offenen Briefe nach Mohrungen von , nicht überliefert + + + +Hartungs + + + +Packhofverwalterstelle am Königsberger Licent + + + +Maculaturkrämer Altpapierhändler + + + +Claudius, Kleuker u Pfenninger Briefe von , und + + + +Kraus … tod , vgl. + + + +Hermes + + + +Obst u Milch vgl. Voigt: Das Leben des Professor Christian Jacob Kraus, S. 80 + + + +Konxomp. + + + +W. Weimar + + + +Sibylle von Konxompax für Kraus; Hamanns vorherige Bitte um die Zusendung war recht kryptisch, vgl. + + + +Lindner , nicht überliefert + + + +algebraischen Zerstreuung wohl im nicht überlieferten Brief von Kraus; algebraische Zerstreuung meint wohl die Hypochondrie und Zerstreutheit seit der Übersetzung von , vgl. + + + +Kx. + + + +Gesangbuch + + + +Georgi + + + +Josephi Werke die Haverkampsche Ausgabe des Josephus + + + +Grafen v Kayserlingk , vgl. + + + +Grafen Muschepuschi + + + +Sie + + + +Ihr Compliment in Herders nicht überliefertem Brief, der HKB 573 vorausging + + + +Josephus , vgl. + + + +allegatis angeführte Stellen, vgl. DWB, 2. Aufl., Bd. 2, Sp. 318, s.v. allegieren + + + +p. 70. f) Anm. f) in , ED, S. 70: „de bello Jud. l. VI. c. 31. l. VII. c. 31.“; also , Buch 6, Kap. 31 und Buch 7, Kap. 31 + + + +p. 145 a) p. 149. g) Anm. a) in , ED, S. 145: „L. 5 c. 1.3.“ und Anm. g) ebd., S. 149: „Lib. 5. c. 2.“; also , Buch 5, Kap. 1 und 3 sowie Buch 5, Kap. 2 + + + +Uebersetzung wohl der Josephus-Stellen in + + + +Die jüdische Cabbala , ED, S. 330ff (Henkel?!?) + + + +Hephästione und dessen Darstellung des Judentums in und + + + +Noahs Kasten 1 Mo 6,14 + + + +Loths Weib 1 Mo 19,26 + + + +Moses brennender Busch 2 Mo 3,2 2 Mo 3,2 + + + +arithmetischen Kannengießer Biblisch-chronologische Berechnungen auf Grundlage der Zahlenmystik in der Johannesoffenbarung, vgl. , S. 332; ‚Kannengießer‘ im Sinne von Schwätzerei nach + + + +Daniels Aufmerksamkeit Dan 9,24f. + + + +Franckens Chronologie wohl + + + +Berl. vgl. , Bd. 37 (1779), S. 546 + + + +oneirokritische traumdeuterische + + + +Der Brunn des Lebens … Str. 6 aus Nikolaus Selneckers Kirchenlied „Lobet den Herren, denn er ist sehr freundlich“, vgl. , S. 430 + + + +Kreutzfeld + + + +Hinzens + + + +Mlle Stoltz + + + +Mitau Mitau in Kurland + + + +Schwester + + + +jezigen Herzogin + + + +langen Hirtenbrief nicht überliefert + + + +Gemals ; die Ehe wurde 1781 geschieden. + + + +seel. Hartmann + + + +Schweitzern dem Lavater-Kreis, vgl. + + + +Bleßig + + + +Standrede … Grabrede auf ; gemeint ist ; zur Korrespondenz seiner Schwester vgl. S. 10–14 + + + +Kr. + + + +Hausmutterchen + + + +Beichtvater + + + +fl. … gl. Gulden, Goldmünze, hier aber vmtl. 1 polnischer Gulden, eine Silbermünze, entsprach 30 Groschen oder weniger; Groschen (Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch) + + + +hoff ich wenigstens s.u. + + + +alte Sibylle nicht ermittelt + + + +Gottespfenning „das Handgeld, welches auf einen Vertrag gegeben wird, weil es den Armen zu Gute kommt“ (Adelung, Bd. 2, Sp. 760, s.v. Gottesgroschen) + + + +pro arrha dt. Pfand + + + +wie Sie scherzen wohl in dem nicht überlieferten Brief Herders, auf den HKB 573 antwortet + + + +fallaciae opticae dt. optische Täuschungen + + + +jüngsten Tochter + + + +Kanter , vgl. + + + +Zeitungswesen die + + + +Wezel + + + +D. Crichton + + + +Penzel + + + +Directorium die Redaktion, in erster Linie des gelehrten Teils der Zeitung + + + +K … D.h. Kanter habe in den KGPZ keine neuen Bücher von den Oster- und Michaelismessen inseriert oder rezensieren lassen; der Mangel an aktueller Literatur in den Königsberger Buchläden erregte am meisten Hamanns Unmut, vgl. + + + +Zeitungsleser … somit etwa die Auflage der KGPZ + + + +Trutenau Trutenau 15 km nördlich von Königsberg + + + +Kade Compt. die Handelsniederlassung von + + + +exequirt werden Schulden eingetrieben werden; gepfändet werden + + + +Fabrikanten hiesige Intellektuelle für den Redakteursposten der KGPZ zu gewinnen + + + +Brief an , nicht überliefert + + + +Antwort von , nicht überliefert + + + +dort vmtl. St. Petersburg + + + +Assignation Zahlungsanweisung, + + + +Graun + + + +Hartungs Schwestertochter + + + +prß. Mercur … Pr. Tempe ; ein früherer Name des Projekts (oder auch nur Spitzname Hamanns) lautete ‚Westpreußischer Merkur‘, vgl. . + + + +preuß. Blumenlese + + + +Mohr + + + +Döhrk + + + +Eleonore + + + +Wannowius + + + +Mein Saytenspiel + + + +afrikanischen Neuigkeiten nach ,7,17,42 „ex Africa semper aliquid novi“ + + + +irrenden Rittern vgl. (nach ) + + + +Engl. vgl. + + + +Stallmeister nicht ermittelt + + + +Geistl. aus Schwaben nach dem fingierten Autor der Beylage zun Denkwürdigkeiten des seligen Sokrates + + + +W. Weimar + + + +hic Rhodus, hic salta dt. hier ist Rhodus, hier springe (, 203 H.) + + + +Rabelais Extra Post nach Rabelais’ Technik der Reisefinanzierung durch Querulantentum, vgl. + + + +D. Faustens Mantel nach dem fingierten Druckort von , N III,79 „Gedruckt in der Unterwelt mit D. Fustens eigener Hand und unter seinem Mantel“ + + + +Meteor der Gerechtigkeit … Stern nicht ermittelt?!? + + + +Magum aus Norden Hamann, nach + + + +zerstoßnen Rohr … glimmenden Tocht Jes 42,3, Mt 12,20 + + + +Wallfahrt nach Frankf. am Mayn Hamanns Reise von 1764 nach Frankfurt am Main zu + + + +W. Weimar + + + +gallicanischen Sottisen die projektierte Sammlung von Hamann-Texten, hier die französischen Schriften gemeint; vgl. , Buch 3, Nr. 12 „Pullus ad margaritam“ (‚Das Huhn an die Perle‘), V. 1f.: „In sterquilino pullus gallinaceus / Dum quaerit escam, margaritam repperit.“ + + + +Essays à la Mosaique + + + +sterquilinio dt. Miststall; vgl. ,3,12 + + + +Lettre neologique et provinciale + + + +Glose Philippique + + + +Lettres d’un Sauvage du Nord + + + +Cochenille de Pologne + + + +2 Pastoral Briefen an die Gen. Adm. + + + +Quintus Icilius Antwort , gemeint ist HKB 395 + + + +Cochenille + + + +Hartknoch + + + +Essays à la Mosaique + + + +franz. Hälfte des Msts. , dessen einst gescheiterte Publikationspläne zusammen mit den Philologische Einfälle Hamann hier offenbar wieder aufnimmt + + + +Layenbruder im Depot Hamann sandte das Doppelmanuskript 1774 gemeinsam mit seinem von Kanter ‚losgekauften‘ Porträt an , vgl. + + + +Gräuel der Verwüstung in Pr. die 1766 von eingeführte Finanzverwaltung nach französischem Vorbild und das Walten der französischen Finanzverwaltung + + + +von 67 … bis zum Geburtstag des Königs 77 Hamanns Dienstzeit als ‚Secrétaire-Traducteur‘ bei der , die durch seine Ernennung zum Packhofverwalter an Königsgeburtstag 1777 endete + + + +besonder Schicksal … übersehen worden bey der Regie Hamanns publizistische Bemühungen gegen die französische Finanzregie, die von seinen Vorgesetzten stets wohlwollend ignoriert wurde, aber wohl auch leicht in Entlassung oder Arrest hätten münden können, jedenfalls in Hamanns Wahrnehmung + + + +Cammer Canzellist geschworen bei seiner kurzzeitigen Anstellung als Kanzlist bei der 1763, vgl. + + + +Zeichen u Wundern Apg 2,43 + + + +Billet … Vorrede der Kreuzzüge , ED (Dem Leser unter der Rose): „‚Vt vos admoniti – – Virgil.‘ ‚Nimm hin, du sterbliches Gerippe Apollens! nimm hin dieses Buch, und wage dich nie wieder yber den RUBICON der Narrheit.‘“ + + + +Abts Coyers Inoculation du bon sens , das Hamann zuschrieb + + + +Streich kommt vom ältesten von Witten + + + +franquiren vorauszubezahlen, sodass Hamann die Bezahlung beim Empfang übernehmen musste + + + +Aufenthalt in Mitau während Hamanns Aufenthalt in Mitau 1765–1767 als Sekretär von + + + +Baron v Budberg + + + +Beschreibung des Schlangenbads + + + +Hartknoch … Ostern Johann Friedrich und , wohl auf der Reise zur Leipziger Buchmesse + + + +Päckchen s.o. + + + +Wezel , nicht überliefert, s.o. + + + +Asmus + + + +ein paar Zeilen nicht überliefert + + + +ExLandCommissair mit Extra (früher Teil der Oberlandkommission in Darmstadt) mit der Extrapost + + + +Corresp. mit der Gen. Adm. Hamanns An die Generaladministration, vgl. die Beilage zu HKB 470 + + + +Kindelbier in Bückeburg Reisephantasien Hamanns in Richtung Bückeburg nach der Geburt Gottfried Herders, vgl. und + + + +All mein Heil … 2 Sam 23,5 in der Lutherbibel; vgl. auch dessen Erklärung in Von den letzten Worten Davids, WA 54, S. 98f. + + + +Mendelson , nicht überliefert?!? (vgl. ) + + + +schon geantwortet? auf Herders Brief vom 10. Oktober zu Maran Atha, vgl. + + + +wie Luther sagt in der Vorrede auff den Psalter: „Das der Psalter dieweil vnter der banck / vnd in solchem finsternis lag / das man nicht wol einen Psalmen recht verstund. Vnd doch so trefflichen edlen geruch von sich gab / das alle frome hertzen auch aus den vnbekandten worten andacht vnd krafft empfunden / vnd das Büchlin darumb lieb hatten.“ + + + +Gottespfenning vgl. + + + +Abeat dt. weg damit, wie mit anderen Irrtümern (wohl von Hamann selbst geprägte Formel) + + + +†feld + + + +Unterlage meines Kopfküßens , vgl. + + + +vertrauten Freundes nicht ermittelt + + + +nahe an Weimar + + + +Beyl. wohl HKB 575 an + + + +Kypkens … Katalog der Katalog für die Versteigerung der Bibliothek des verstorbenen , vgl. + + + +Stelle ein M. Dietrichs + + + +Dachs Portrait von ; wohl im Kontext ihrer Sammelbemühungen, aus denen vielleicht eine neue Dach-Ausgabe hätte entstehen sollen + + + +Gevatterin + + + + Hamanns Handschrift, nach dem Untertitel von Konxompax. Fragmente einer apokryphischen Sibylle über apokalyptische Mysterien + + + +Päckchen s.o. + + + +Brief Nr. 575 + + +Brief nicht überliefert; eine kurze Zusammenfassung von Kraus’ Brief gibt Hamann in HKB 574 + + + +Kreutzfeld + + + +Anekdote nicht ermittelt + + + +Müllerschen Hause bei + + + +Thibetsche Alphabeth + + + +Weimarschen David + + + +gelehrten Mann wohl , vgl. + + + +Problem die Entdeckung der Ursprünge des Wortes Konxompax im Tibetischen, vgl. + + + +Gesellschafters + + + +Namensvetter + + + +Sophie + + + +Milch- und Obst Diät vgl. + + + +Paauwsche Aeschylus + + + +Askew + + + +Hänschen + + + +Phaedo + + + +Ernestii Initia + + + +Muschepuschi + + + +Ihro Excellenz + + + +Auerswald + + + +zu Pferde vgl. + + + + Gemeint ist vmtl. die Dreikronenloge in Hamanns Nachbarschaft; laut Fischer: Geschichte der Johannisloge zu den drei Kronen, S. 178 trat Auerswald erst 1785 in die Loge ein, hatte aber wohl auch zuvor schon Kontakte dahin. + + + +Auszuge vgl. Voigt: Das Leben des Professor Christian Jacob Kraus, S. 77: „Unter andern erzählte er mehrmals, der Minister habe ihm aufgetragen, Auszüge aus wichtigen Werken zu machen; Lamberts Architectonik, aus welcher er für ihn ‚den reinen deutlichen Geschmack‘ oder das darin aufgestellte System in einen Auszug bringen sollte, habe ihm aber gewißt einige Jahre seines Lebens gekostet und doch habe er aus dem Werke nichts herausbringen können.“ + + + +Mäcens + + + +Kant + + + +preuß. Tempe + + + +poetische Blumenlese + + + +Mohr , vgl. + + + +Wannow Eleonore + + + +Crichton + + + +Hofger. R. Graun , vgl. + + + +gelehrten Zeitungen + + + +3 Gratien wohl Lisette Reinette, Lene Käthe und + + + +Lilien auf dem Felde Mt 6,28 + + + +Meiners wohl + + + +sibyll. Fragmente + + + +Brauchs , N III,226/30, vgl. + + + +Cousine + + + +Oberhofprediger + + + +peccatum … materialibus eine Unterlassungssünde in formalen Angelegenheiten als eine Begehungssünde in materiellen Angelegenheiten werten; Zusammenhang nicht ermittelt + + + +au bout de la plume ‚aus der Feder‘, ‚spontan gesagt‘ + + + + +Entbindung wohl von einer Übersetzung, an der Kraus schrieb, die er aber nicht beendete, vgl. Voigt: Das Leben des Professor Christian Jacob Kraus, S. 82 + + + +Brahl + + + +D. B. wohl Doktor Biester + + + +Vale et faue dt. lebe wohl und sei mir gewogen + + + +Brief Nr. 576 + + +Brief … Schwester von aus Mohrungen, nicht überliefert + + + +Kraus , nicht überliefert; wohl die Antwort auf HKB 575 + + + +Mannes … starke Getränke , vgl. , jedoch auch + + + +Maran Atha + + + +Häll glimpflicher , St. 99, 13.12.1779, S. 785–789 + + + +Gothaischen … mich auch angehen , St. 99, 11.12.1779, S. 817–821; vgl. S. 818 zu Herders Deutung der Zahl 666: „bey der Fatalität der Zahlen 25 und 41 wollen wir uns nicht aufhalten, die wir bey dem Magus im Norden nicht initiiert worden; nur das müssen wir bemerken, daß kein Mathematiker die Zahl, welche bey Ausziehung der Wurzel übrig bleibt, den Bruch zu nennen pflegt, sondern die hieraus gezogne Wurzel […]“. + + + +Ochsenpost wie von Ochsen gezogen, langsam + + + +poetische Auslegung der Apok … die versifizierte Johannesoffenbarung des + + + +auf der Hiesigen Schloßbibliothek ; Hamann las wohl das Exemplar UB Toruń: Rps 64/III + + + +Amen für ein gr. Wort , V. 6397: „Amen ist ein kryechesch wort“ + + + +Philadelphie , V. 5349–5358: „Filadelfia lutet, / Als uns Beda bedutet, / ›In bruderlicher liebe.‹ / Gegen Bedin ich schiebe / Meister Alberten Ambrosen / Mit einer anderen glosen. / Zu welcher hant iz kere, / Dar dutet iz Gotes ere. / ‚Filadelfe‘ spricht der Gotes bote ‚Bedutet: halt sin erbe Gote.‘“ + + + +φυλασσω bewachen, auch vor etwas bewahren, vgl. etwa 2 Thess 3,3 + + + +Heinrich … , V. 154f. + + + +Lauson in der Bibliothek von + + + +Handfest Urkunde, vgl. Adelung, Bd. 2, Sp. 951, s.v. Handfest: „ein im Hochdeutschen veraltetes Wort, womit man ehedem nicht nur eine Handschrift oder Obligation, sondern auch eine jede schriftliche Urkunde bezeichnete“ + + + +über Gerdauen und Nordenburg … Im Zusammenhang der Übertragung der Burgen Gerdauen und Nordenburg an durch den Deutschen Orden; vgl. das Regest der Urkunde PrUB, JH I 16178 – 1469 IV 8. Königsberg: „Der Hochmeister-Statthalter Heinrich Reuß von Plauen verschreibt den Brüdern von Schlieben Gerdauen (Schloss, Stadt und Mühle), Nordenburg (Stadt und Mühle) und mehrere Dörfer etc. – Königsberg 1469 am sonobinde neest vor … Quasimodogeniti.“ + + + +Georg von Schlieben […] Bruder Christoph , ein Bruder namens Christoph ist nicht bekannt + + + +Hoemeister Heinrich Reuß von Plawen + + + +Stephanus Herder Kaplan des Deutschen Ordens, mglw. ein weitläufiger Vorfahre Herders + + + +Kypke Bibl. im Katalog für die Versteigerung der Bibliothek des verstorbenen , vgl. + + + +Päckchen mit und dem Weimarischen Gesang-Buch, vgl. + + + +†feld + + + +Voß + + + +Odyßee + + + +Hartung ; zu dessen Unzuverlässigkeit im Aufbewahren bzw. Herausgeben von Briefen vgl. + + + +K. + + + +König ; wegen Kanters drohendem Bankrott, vgl. + + + +Inhibeatur dt. möge es unterbunden werden. + + + +Krönungstag 18. Januar (in Erinnerung an die Krönung Friedrichs I. im Königsberger Schloss 1701) + + + +Sohn + + + +Pleßings + + + +Abgotterey + + + +Polnisch Preußen seit der ersten Teilung 1772 die Provinz Westpreußen + + + +heil. Rede … + + + +Muhme + + + +Pensées philosophiques nicht ermittelt, vgl. + + + +Benzlers , vgl. + + + +Essais a la Mosaique Gemeint ist wohl die Sammlung von Hamanns französischen Schriften, vgl. + + + +Hippel + + + +Klopstockschen Fragmente , ‚Erste Fortsezung‘ + + + +Provinzial Briefen … Anspielung auf , deren fingierten Autor Louis de Montalte Hamann ad hoc mit „Hochberg“ übersetzt. Die Orthographiereformer wie Klopstock werden nach diesem gestrichenen und in den Zwey Scherflein nicht weiter verfolgten Konzept mit den Jesuiten aus Pascals Satire identifiziert. – Hamann geriet wohl durch die kürzliche Sichtung seiner älteren Schriften für die Sammlung von Hamann-Texten zu den Lettres provinciales, auf die er bereits im Titel Lettre néologiques et provinciales anspielte (vgl. , außerdem die verkürzte Darstellung in Fink-Langois: J. G. Hamanns französische Schriften übersetzt und erläutert, S. 67). + + + +Selbst aufgeboten vgl. + + + +Fündlings + + + +Mein Bogen … Hi 29,20 + + + +Kaysers Augusti … vgl. die Anekdote über in , N III,231/23–232/5 aus Suet. Aug. 88; Übers.: „An die Orthographie, d. h. die von den Grammatikern eingeführte richtige Schreibweise, hält er sich nicht so streng und scheint sich mehr der Meinung der Leute angeschlossen zu haben, die die Ansicht vertreten, man müsse genau so schreiben wie man spreche. Denn daß er oft nicht nur Buchstaben, sondern ganze Silben entweder vertauscht oder wegläßt, ist ein Fehler, der ihm mit anderen Menschen gemein ist. Das würde ich gar nicht anmerken, würde es mir nicht seltsam erscheinen, daß einige überliefert haben, er habe einem Legaten von konsularischem Rang einen Nachfolger geschickt, weil er ihn für ungeübt und ununterrichtet hielt; denn er hatte bemerkt, daß er ixi statt ipsi geschrieben hatte.“ + + + +Zesianismum Nach und dessen Forderung der Übereinstimmung von Schrift und Lautung nach dem Prinzip ‚schreibe wie du sprichst‘, vgl. , N III,232/6 (daneben ist Zesen für die sprachpuristische Verdeutschung romanischer Lehnwörter bekannt, mit skurrilen Ergebnissen wie ‚Meuchelpuffer‘ für ‚Pistole‘; Hamanns Satire erfindet für diese sprachpolitische Haltung selbst einen skurrilen Neologismus). + + + +Grundgesetz des Gehörs das phonographische Prinzip, also die enge Bindung der Schriftzeichen an das Gehör, welches Klopstock auf Kosten der Konventionalität und etymologischen Schreibungen stärken wollte + + + +allerneuesten + + + +Statth. zu Erfurt + + + +Titulatur die Briefanredeformeln für Hamanns angedachtes Dankschreiben, vgl. + + + +Kraus , s.o. und + + + +Konxomp. + + + +Asmus + + + +König + + + +vor 3 Jahren … Bestallung als Packhofverwalter, vgl. + + + +Fluß vgl. Krünitz, Tl. 14, S. 420, s.v. ‚Flußfieber‘: „Febris catarrhalis, ein nachlaßendes Fieber, welches sich mit Flüssen auf der Brust vereinigt. Man macht einen Unterschied unter ein gutartigen [Catarrh] und bösartigem Flußfieber.“ + + + +Frau + + + +Jerusalems Betrachtungen wohl , Tl. 2,2 (1779) + + + +Büschings Judentum + + + +Semlers Antwort + + + +Walch + + + +Leßingsche Theorem im Fragmentenstreit + + + +Hintz + + + +Hartkn. + + + +K. , der vor dem Bankrott steht; Hamann schwebt eine Übernahme des Kanterschen Buchladens durch Hartknoch vor, vgl. + + + +seiner Frau u ihrer Familie und die Toussaints + + + +Hartungsches Monopol der Hartungsche Buchladen als der einzig übrig bleibende + + + +Marianchen , Patenkind von + + + +Tant mieux … moi dt. umso besser für ihn – aber umso schlimmer für mich + + + +Görne + + + +Handels + + + +risum teneatis amici , 5; dt. könnt ihr das Lachen zurückhalten, Freunde? + + + +Ausarbeitung einer deutschen Grammatik nicht ermittelt?!? + + + +Semler … Ephorate , die Aufsicht über das Projekt (nach den Aufsichtsbeamten in Sparta) + + + +Emolumenta Vergütung + + + +Nößelt + + + +Georgi , s.o. + + + +Thibetschen die Herkunft des Wortes Konxompax aus dem Tibetischen, vgl. + + + +Kraus Büttner Kraus und , vgl. + + + +zweyten Ausgabe des Konxompax, vgl. + + + +allegata angeführte Stellen, vgl. DWB, 2. Aufl., Bd. 2, Sp. 318, s.v. allegieren + + + +Motto  Motto der Zwey Scherflein aus Mt 5,18 + + + +Haare unsers Haupts Mt 10,30 + + + +Theopneustie 2 Tim 3,16, dt. von Gott gegeben bzw. inspiriert + + + +Pleßing + + + +Kreutzfeld Gedicht , vmtl. + + + +Catalogi für die Versteigerung der Bibliothek des verstorbenen , vgl. + + + +Kypkens Observationum … wohl ein Manuskript mit Zusätzen für die Observationes Sacrae in Novi Foederis Libros aus Kypkes Nachlass, vgl. + + + +Vide impressa dt. siehe die gedruckte Version + + + +Observ. + + + +vehiculo der Einlage aus Morungen Zur Beförderung; gemeint ist entweder ein Brief von Herders Schwester an Hamann (s.o.) oder einer an Herder, den Hamann öffnete und mit diesem Brief (HKB 576) nach Weimar schickte. + + + +2 Scherflein + + + +treusten Hälfte + + + +Brief Nr. 577 + + +heil. Abend des Krönungstages am Abend vor dem 18. Januar (dem Krönungsfest in Erinnerung an die Krönung Friedrichs I. im Königsberger Schloss 1701) + + + +Ihrem Briefe nicht überliefert + + + +aus Morungen von Herders Schwester aus Mohrungen, vgl. + + + +HE Müller + + + +v Auerswalde an , vmtl. der Brief vom 28. Dezember 1779, der teilweise abgedruckt ist bei Voigt: Das Leben des Professor Christian Jacob Kraus, S. 73–83 + + + +Antwort vom 2ten über Weimar HKB 575 über Herder + + + +Konxomp. , vgl. + + + +andern Auflage die geplante zweite Auflage von Konxompax, die nie zustande kam, vgl. + + + +Georgi Alph. + + + +Päckchen vgl. + + + +Hartungs ; zu dessen Unzuverlässigkeit im Aufbewahren bzw. Herausgeben von Briefen vgl. + + + +Büttner den Panglotten als ‚Vielsprachiger‘, wohl auch nach dem Pangloss in Voltaires Candide + + + +Bischoff wohl ; der Kontext wäre wohl nur über Kraus’ nicht überlieferten Brief zu klären. + + + +Cousine + + + +Schlange im Paradiese nach 1 Mo 3,1–5 + + + +Karte gucken … Fächer schielte scheinbar etwas von sich wissen lassen, indessen man den anderen genau beobachtet + + + +des Mannes wohl Starck, dessen Nachfolger Schulz war + + + +Z. wohl + + + +Symbolas dem Mäcenen dedicirt Wohl ; nicht ermittelt, wem es gewidmet ist; mit ‚Mäcen‘ meint Hamann im Rahmen des Kraus-Briefwechsels aber in aller Regel den Minister von Zedlitz, von dem Kraus protegiert wurde. + + + +Kreutzfeld + + + +Brahl + + + +Minister + + + +Aspecten … Vacanz Aussichten auf eine freie Stelle + + + +Launay + + + +Morinval + + + +v Görne + + + +Gedichten , die gewidmet waren + + + +par recul dt. im Rückblick + + + +gelehrte Articul als Redakteur der KGPZ + + + +D. Crichton + + + +K. + + + +obigem Esel + + + +Gräfin … Anliegen , vgl. Voigt: Das Leben des Professor Christian Jacob Kraus, S. 82 + + + +Maran athée offenbar im Zusammenhang von ; Kontext ohne Kraus’ Brief nicht zu ermitteln + + + +Cr. R. wohl Kriminalrath Hippel + + + +Mlle St. , nach Kurland zu + + + +Herzogin von Curl. + + + +Labonne dt. Erzieherin, Zofe; + + + +Hartknoch , vgl. + + + +vierspännigen Wagenthron Hamann mit seinen vier Kindern, vgl. + + + +Marianchen + + + +Brahlchen + + + +Käthchen Lehnchen + + + +zwey Scherflein + + + +Benzler , vgl. + + + +Sohn des Pleßing , Sohn von + + + +Abgötterey + + + +P. von Anhalt wohl , der aus Anhalt-Dessau stammte, und mit dem Hamann hier Friedrich Plessing vergleicht + + + +Pr. von Thorn nicht ermittelt + + + +Predigt + + + +Schrift über die Abstraction nicht ermittelt, vgl. + + + +Schwangerschaft wohl mit der Übersetzung der „Beschreibung des Reichs der Britten am Ganges“, die nie erschien; vgl. Voigt: Das Leben des Professor Christian Jacob Kraus, S. 82 + + + +Sage-femme dt. Hebamme + + + +D. Faust Mantel nach dem fingierten Druckort von , N III,79 „Gedruckt in der Unterwelt mit D. Fustens eigener Hand und unter seinem Mantel“ + + + +Schwindel wohl Hamanns Schwindelanfälle seit August 1779, vgl. + + + +Flügel der Morgenröthe Ps 139,9, vgl. , SD 34/9 + + + +Scherflein + + + +Der dolle Greeke skurrile niederdeutsche Bezeichnung für einen Altgriechisch-Experten (vgl. auch ); wohl ein interner Scherz + + + +Einlage ein weiterer Brief von Kraus, nicht überliefert + + + +Asmus + + + +Billet-doux eigentlich Liebesbrief (wörtlich ‚süßer Zettel‘), von Hamann häufig für allerlei Briefe verwendete Bezeichnung + + + +εαυτοντιμωρουμενῳ selbstquälerisch bzw. hypochondrisch/neurotisch, nach ; vgl. zuvor bereits + + + +Separatist menschlicher u akademischer Gesellschaft vgl. Kraus’ Brief an Auerswald vom 28.12.1779: „meine Hypochondrie nahm schrecklich überhand, und bei dem Mangel alles Umganges und aller Freunde hatte ich keine Mittel, mich vor ihr zu retten“ (Voigt: Das Leben des Professor Christian Jacob Kraus, S. 80) + + + +a. c. unklar, mglw. eine privatsprachliche Abkürzung für ‚asmus cum‘, also asinus (Esel), vgl. + + + +Transpiration zu schreiben Hamann an den Zwey Scherflein, Kraus wohl an Briefen, die seine zukünftige Stellung betreffen + + + +Dixi, scripsi … dt. ich habe gesprochen, geschrieben und meine Seele befreit + + + +Lieut. Bohm nicht ermittelt, wohl ein gemeinsamer Bekannter von Claudius und Kraus + + + +Gevatter A Asmus/Asinus (), dessen Brief an Hamann nicht überliefert + + + +sesquipedalischen Buchstaben lange oder breite Buchstaben, nach den ‚eineinhalb Fuß langen Wörtern‘ aus , 97 + + + +Br. + + + +Pflegeltern und + + + +Ex-Cour. Sch. wohl ein ehemaliger Kurier von Briefen zwischen Kraus und Hamann, nicht ermittelt + + + +Ablager vgl. Adelung, Bd. 1, Sp. 62, s.v. Ablager: „bedeutete ehedem, 1) ein jedes Einkehren auf der Reise, und der Ort, wo solches geschahe“ + + + +junger Graf nicht ermittelt + + + +Brief Nr. 578 + + +Brief nicht überliefert + + + +unbekannten Ueberbringer wohl ein Vetter Hartknochs über seine Frau aus der Familie Toussaint, der zwischen Riga und Königsberg reiste, denn Hamann sandte diesen Brief über an Hartknoch zurück, vgl. + + + +Prof. Reusch + + + +Passerii , + + + +Minister v. Rhode + + + +temporisiren die geeignete Zeit abwarten, vgl. DWB, 1. Aufl., Bd. 21, Sp. 252, s.v. temporisieren + + + +Prof. †feld + + + +# wohl Kreuzer + + + +Hartungs + + + +Päckchen von unserm Herder ein Brief von Herder an seine Schwester, mit dem Exemplar des Maran Atha, vgl. + + + +andern Päckchen von Herder an Hamann, mit und dem Weimarischen Gesang-Buch, vgl. + + + +Kanter + + + +Licents der Königsberger Zollbehörde, vgl. + + + +Kleuker , vgl. + + + +Lumpenbrief von Voß , vgl. + + + +Schlegels + + + +Odyßee + + + +Buchbinder vgl. + + + +verwaysten Ladens des Kanterschen Buchladens + + + +Konxompax … Arndt eine Exemplar des Konxompax für , nachdem der erste Versuch wegen der Unzuverlässigkeit von gescheitert war, vgl. + + + +Fortsetzung des Journals die regelmäßige Übersendung des St. Petersburgischen Journal durch Arndt + + + +Xbr. das Dezember-Heft, um den gesamten Jahrgang binden lassen zu können + + + +Andersons Geschichte + + + +Lauson + + + +Rede auf Simon Dach , vgl. + + + +Rappolt + + + +Gevatter Claudius , nicht überliefert + + + +junger feiner Engl. wohl im Zusammenhang mit den Engländern, nach denen Hamann auch zuvor bereits Ausschau hielt, vgl. ; nicht ermittelt + + + +Mitau Mitau in Kurland + + + +nach Leipzig zur Osterbuchmesse + + + +HErrn Vetter nicht ermittelt + + + +Gemalin + + + +Bruder, eine neue Schwester nicht ermittelt, wohl Zuwachs in der Familie bei einem oder mehreren der Toussaint-Geschwister + + + +Frau Gevatterin + + + +wie Jonathans 1 Sam 14,27 + + + +2 gl. Kerze im Wert von zwei Groschen (Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch) + + + +Pölkerlicht dünnes Talglicht, das nur eine Polke (Münze im Wert von weniger als einem Kreuzer) kostet + + + +2 zu einem Düttchen Münze, 3-Groschen-Stück (Groschen: Silbermünze [ca. 24. Teil eines Talers] oder Kupfermünze [ca. 90. Teil eines Talers]; in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch) + + + +Extract aus Claudius’ Brief + + + +Schmidlin ; der folgende Satz ist offensichtlich ein direktes Zitat aus dem Claudius-Brief, und wohl auch der Rest des Absatzes (bis auf einige Einschübe). + + + +Cathol. + + + +HE von Hecht + + + +Campe + + + +Herzog Ferdinand wohl + + + +Stephan gieng über sein Lexicon Kaporis Hintergrund von ‚Kaporis‘ unklar; gemeint ist und sein epochemachender Thesaurus graecae linguae, an dem er aber wirtschaftlich zugrunde ging. + + + +Scheißrecensent nicht ermittelt ?!? + + + +Federics d’or Friedrich d’or, Goldmünze benannt nach Friedrich II.; entspricht 5 Reichstalern (eine im ganzen dt-sprachigen Raum übliche Silbermünze). + + + +HE Gevattern Hamann und vmtl. Hartknoch oder Herder + + + +George , der zuvor wegen der prekären Situation von in Königsberg angekündigt war, aber die Reise anscheinend doch unterließ, vgl. + + + +Bruinvisch + + + +zwey Voßische Musenalmanache etwa den Vossischen Musenalmanach von 1776, vgl. Biga 178/777: „Poetische Blumenlese, Goett. 776. Donum EDITORIS.“ + + + +Campens Weynachtsgeschenk nicht ermittelt, mglw. + + + +Sohn + + + +ältesten Freunde ? Herder?!? – jedenfalls nicht , wie Henkel meint + + + +jungen Menschen + + + +alte würdige Vater + + + +Kameraden seiner Der Kamerad ist wohl Johann Michel, der Vater Hamann selbst; durch Arend Berens Verschulden war ein für ihn wichtiger Brief nicht zu abgegangen. + + + +Deserteur + + + +Lenz . Es ging das falsche Gerücht um, dass Lenz Professor in St. Petersburg geworden sei; vgl. . + + + +Passerii , s.o. + + + +Minister + + + +Gevatters Asmus Claudius, s.o. + + + +Bogen über die neueste Litteratur + + + +Marianchen + + + +Sohn in St. Petersburg + + + +Arndt + + +Brief Nr. 579 + + +beykommendes Leben + + + +alten Bekanntschaft … Hamann rezipierte Schriften d’Éons wie Memoires pour servir à l’Histoire Generale des Finances oder Lettres, Memoires et Negotiations particulieres du Chevalier d’Eon Mitte der 1760er Jahre teils aus finanzpolitischem Interesse, teils aus Interesse an seinem abenteuerlichen Leben, vgl. . + + + +Fräulein Ritterin + + + +garstigen Carons , gegen den ein wesentlicher Teil des Lebens des Fräuleins D’Eon de Beaumont gerichtet ist, vgl. S. 93–167 + + + +spanischen Ebentheuers vmtl. oder Skandalberichte im Vorfeld von Le mariage de Figaro + + + +Amazonin bittere Thränen Zusammenhang nicht ermittelt; in dem Bericht ging es womöglich um die Bekanntschaft d’Eons und Beaumarchais’, die auf Spionagetätigkeiten in London Mitte der 1770er Jahre zurückgeht. + + + +Einl. HKB 578 + + + +Briefe von , nicht überliefert + + + +Briefe … von Matthias und , nicht überliefert + + + +ausdrücklicher Gruß vgl. + + + +traurigen Umstande … Catholicon den Tod von , Verfasser des Catholicon; vgl. + + + +unbekannten Ueberbringer dem Überbringer von Brief und Kaviar Hartknochs; wohl ein Vetter von dessen Frau aus der Familie Toussaint, der zwischen Riga und Königsberg reiste, vgl. + + + +Herrn Courtan + + + +Motherby + + + +Dem Freunde unvergeßen … Der zeitliche Hintergrund dieses Notats und ob es mit Hamann zu tun hat, ist unklar. Die Verse stammen aus dem an Klopstocks Lyrik angelehnten Text Der Sommerabend von ; der Text wurde im März 1779 in Arndts St. Petersburgischem Journal Bd. 7 (1779), S. 185–189 publiziert; Hamann wird den Text jedenfalls gekannt haben, denn im Beitrag zuvor ging es um das Wort ‚Konxompax‘, vgl. . + + + +Brief Nr. 580 + + +Hamann sandte Anfang Februar 1780 – nach dem 31. Januar und vor dem 5. Februar – ein undatiertes Manuskript der Zwey Scherflein an Herder nach Weimar. Auf der Rückseite des vierten Blattes befinden sich Druckanweisungen an Herder, die hier zunächst ediert werden. Auf einem neuen Blatt schrieb Hamann den „Fortsetzung“ genannten Begleitbrief (s.u.). Die Datierung auf Anfang Februar 1780 betrifft das Begleitschreiben, das Manuskript der Zwey Scherflein wurde wohl einige Tage zuvor beendet, vgl. . + + + +2 Scherfl. der 2. Abschnitt von ab N III,236 + + + +Titel … vgl. , N III,229/5 + + + +Alemberts ; Hamann gelangt bald daran (vgl. ), wohl über Auerswald, dem er es mit HKB 597 zurückgibt. – Vgl. die Randbemerkung Hamanns mit einem Verweis auf dieses Buch in , N III,231/7 und 40f. + + + +Monopolkram infolge des Buchhandelsmonopols der Hartungschen Buchhandlung in Königsberg, nach dem Niedergang des Kanterschen Buchladens, vgl. + + + +Bitte … einzusetzen … Pater Prior Im Manuskript der Zwey Scherflein, das Hamann an Herder sandte, ist an der Stelle, wo im Druck „Pater Abbas“ (N III,231/9) steht, eine Lücke gelassen, die Hamann hier bittet, zu vervollständigen; Herder trug, nach Hamanns präzisierender Anweisung in „Pater Abbas“ ins Manuskript ein und druckte es auch so; bei , S. 51 steht über Friedrich II. und Sans Souci: „Aussi Milord Maréchal disoit-il de ce prince, dont le Palais étoit pour lui une espèce de Couvent, où il se trouvoit très heureux: Notre Pere Abbé est l’homme du monde le plus aisé à vivre. […]“ (dt. Auch sagte Milord Maréchal über diesen Fürsten, dessen Palast für ihn eine Art Kloster war, in dem er sich sehr glücklich fühlte:‚Unser Pater Abt ist der umgänglichste Mensch der Welt.‘“) + + + +Sobriquet dt. Spitzname + + + +Semper Augusti , über den in viele Anekdoten mitgeteilt werden; im Hintergrund der Bezeichnung ‚Semper Augusti‘ steht einerseits und die Anekdote über ihn in den Zwey Scherflein, N III,231/20–232/5; andererseits die Titulatur des Römisch-deutschen Kaisers des Heiligen Römischen Reiches (‚allzeit vermehrer des Reichs‘) + + + +Note 10 Im Manuskript an Herder wie in ED, S. 21 ist Note 10: „– – für Molinisten, wegen seiner Vertraulichkeit mit einem Fräulein von Moleon. Siehe Histoire d’un Voyage litteraire fait en 1733. par Jourdain a la Haye 735. oder Memoires anecdotes de la Cour et du Clergé de France p. 108.“ (N III,239/26–29). – Hintergrund der gestrichenen Erwähnung hier unklar, das Wortspiel um Moliniste/Moleoniste hat mit der Anekdote um Friedrich II. nur indirekt etwas zu tun und erfolgt im Text wesentlich später. + + + +neuste … neueste zu ‚neuste‘ siehe den Titel der Zwey Scherflein zur neusten Deutschen Literatur, zu ‚neueste‘ etwa den Verweis auf in N III,235/10 + + + +engl. Denksprüche nicht ermittelt?!? mglw. „out-heroding Herod“ aus , 3,2,13 + + + +monachischer in der Art eines Mönchs (von gr. μοναχός, einzeln, alleinlebend), anstatt von Monarchie, Herrschaft eines Einzelnen; vgl. , N III,234/5 + + + +Otographie Ohr-Schrift (von gr. ὠτός und γράφειν), Wortspiel um Klopstocks Orthographie-Reform nach dem Prinzip ‚Schreibe, wie du hörst‘; vgl. , N III,234/7 + + + +Orco, nicht Orkod. „Orcodoxie“ (, N III,240/14), nach dem römischen Gott der Unterwelt, nicht mit griechischem ‚k‘ + + + +Sueton hat ipsi … vgl. die Anekdote über in Suet. Aug. 88 (Übers. in Kommentar zu ) und Hamanns Zitierung in den Zwei Scherflein, N III,232/4 + + + +p. 7. ein klein Schlangen s und ß , N III,240/19 + + + +Kl. + + + +Allgem. Bibl … in der Rezension von Campes Kleiner Kinderbibliothek befindet sich in , Bd. 39, St. 1, S. 263 eine Paraphrase der Vorrede: „In der Vorrede bekennt Hr. C. daß er ungerne, und um allgemeiner Vorurtheile willen, sich der neuen Klopstockschen Rechtschreibung enthalten habe, (die willkührliche Behandlung des y, des h und der doppelten Buchstaben ausgenommen) und daran hat er wohl gethan, und wird ferner wohl thun: denn es sey die Beybehaltung der alten Schreibart immer Vorurtheil; so ist die vorgeschlagene Veränderung derselben nichts bessers – Vorurtheil der Eigenliebe, Neuheit oder der eignen Erfindung, gegen das Vorurtheil des Alterthums und der Gewohnheit.“ + + + +In Hermes … , S. 175 + + + +Leß u Luther und , vgl. , N III,239/3 und 239/30f. + + + +Pis-aller dt. Notlösung, vgl. , N III,238/22 und 238/36f. + + + +Samml. älterer Predigten , S. 129 + + + +p. 4 angeführte Leberreim „Man schreibe, was man denkt, man schreibe, was man spricht“ (, N III,237/1f.) + + + +seel. Oncle + + + +Theil u quo anno publiziert in , 2. Bd., 4. Aufl. (Widmungsgedicht); vgl. + + + +Genest , vgl. (erschienen als Bd. 3 von ) + + + +Echoe , N III,239/16 + + + +Herausgeber + + + +Urheber + + + +Bestie … vgl. , N III,233/31; vmtl. im Kontext der Codicis, die Hamann auf der Königsberger Schlossbibliothek mit las, vgl. ; darin nicht ermittelt?!? + + + +beyde Motto nicht auf dem Titel … in fronte abbreviirt erscheint Ein Titelblatt, auf dem Motti nicht oder nur verkürzt angeführt sein könnten, ist im Zusammenhang des Manuskripts der Zwey Scherflein mit den Druckanweisungen an Herder nicht überliefert; vgl. zuvor . + + + +p. 4. das lateinsche nachgeholt Das erste Titelmotto der Zwey Scherflein lautet: „REM POPVLI TRACTAS? – –“ („Du betreibst die Sache des Volkes?“ , 4,1). Im Text bzw. auf S. 4 des Manuskripts (N III,237/21–23) gibt Hamann den Zusatz wieder: „Barbatum haec crede magistrum / Dicere, sorbitio tollit quem dira cicuta. PERSIVS IV. 1. 2.“ („Nimm an, dies sage der bärtige Lehrer, den das grausige Schlürfen des Schierlings hinwegnahm“, , 4,1f.). + + + +Namen Persius auch das που eingerückt Der Name „PERSIVS“ und das που (gr. ‚wo‘, meint vmtl. die Stelle, also „IV. 1. 2.“) wurden nachträglich ins Manuskript eingefügt. + + + +Nr. 14 … in extenso das zweite Motto der Zwey Scherflein aus Mt 5,18 ausführlich angegeben in Anmerkung 14 des Manuskripts (N III,240/38) + + + +Schluß Motto aus dem Lucan , N III,242/19f. (wie im ED): „– saxis tantum volucresque, feraeque / Sculptaque seruabant magicas animalia linguas. , 3,223f. Übers.: „[Phönizier unternahmen es, wenn man dem Hörensagen glauben darf, als erste, die Sprache dauerhaft in einfachen Buchstaben aufzuzeichnen, als Ägypten noch nicht Nilpapyrus zusammenzufügen wußte] und nur Vögel und Vierbeiner in Steine ritzte, Priestersprüche durch Getier festhielt“. + + + +mit saxis tantum oder volucresque „saxis tantum“ (‚nur Steine‘) schrieb Hamann im Manuskript nachträglich über zwei der ursprünglich drei Gedankenstriche des Zitats; Herder hat sich im Druck offenbar eher an das Manuskript als an diese kryptische Anmerkung gehalten. + + + +Klopstock + + + +Leßing + + + +Wieland + + + +andern Nachbar + + + +Erfurt an + + + +Darmstadt an + + + +Landsmann Reichard + + + +Mos. Mendelsohn + + + +Lavater + + + +Kleuker + + + +Kraus + + + +verwittwete Frau Verfasserin Hamann selbst + + + +Hartknoch … Briefe und die HKB 578 vorausgehende Sendung vom 25. Januar 1780 + + + +sibyll. Fragmente + + + +Fortsetzung s.o. + + + +Geschmier Die übersandte Handschrift der Zwey Scherflein ist tatsächlich recht eng und unsauber geschrieben und weist (für eine Reinschrift) viele Streichungen und Einfügungen auf. + + + +abermal Hebammenstelle Herder brachte bereits Hamanns Konxompax auf eine Briefsendung Hamanns hin sehr schnell und mit wenig Fehlern zum Druck, vgl. + + + +peccatum omissionis Unterlassungssünde, wohl die versehentliche Auslassung von in der Empfängerliste für den Druck der Zwey Scherflein, s.o. + + + +Asmo mitifico à silentiis ‚Asmus‘ nach Claudius’ persona im Wandsbecker Bothen; ‚mitifico à silentiis‘ etwa im Sinne von ‚der mythische Schweiger‘ (wegen seiner langen Nichtbeantwortung von Briefen) + + + +26 pr. … Handschreiben Claudius’ Brief, der am 26. Februar in Königsberg eintraf, nicht überliefert, vgl. + + + +praecaviren Vorkehrungen treffen + + + +Fortsetzung … Werke wohl eine Anspielung auf die Fortsetzung von , Tl. 4 erschien 1782 + + + +Talanderstyl Hamann ahmt Claudius’ scherzhaft-altertümliche Neigung zu barock-französischen Lehnwörtern nach; ‚Talanderstyl‘ meint den ‚galanten‘ Stil der exotisch-höfischen Romane August Bohses (Pseudonym Talander) + + + +Kreutzfeld + + + +Brahl … gelehrten Articuln , als Redakteur des gelehrten Teils der KGPZ, vgl. + + + +Pleßing + + + +Geh R. Göthe + + + +Autorschaft … neul. u.a. , vgl. + + + +Quarantaine seinen häuslichen Rückzug wegen Krankheit + + + +Esto mihi Sonntag vor der Fasten, 6. Februar 1780 + + + +Claudius … Voß , nicht überliefert, vgl. ; ging jedenfalls nicht nach Riga. +X + + +Hartkn. , nicht überliefert, vgl. + + + +Lenz ein ähnl. Versuch mislungen Lenz hatte sich im Herbst 1779 erfolgos um die Stelle als Rektor der Rigaer Domschule beworben. + + + +Mathan atha ; die Schreibung „Mathan“ karikiert mglw. ein Falschschreibung Hartknochs, vgl. . + + + +Lupus in fabula dt. der Wolf in der Geschichte. Antike Redewendung; wenn jemand erscheint, von dem man spricht, etwa , 13, 33, 1 + + + +†feld , s.o. + + + +ander Mst vgl. und + + + +p. 7. No. 2 vgl. , N III,241/32–37 + + + +weil bey … Sinlichkeit ist So die Stelle im an Herder gesandten Manuskript der Zwey Scherflein + + + +keine wahre Quadratur … So die intendierte Einfügung. Herder markierte die Stelle in der „Fortsetzung“ mit Einfügungszeichen in roter Tinte; auch ins Manuskript fügte er es mit roter Tinte ein (S. 7): „keine wahre Quadratur der Verhältnis zwischen Aussprache u Schrift, und ihrer auszugleichenden Incommensurabilität, ohne Fragmente noch Fictionen.“ (vgl. N III,462). – Auch im ED der Zwey Scherflein ist die Stelle abgedruckt, mit „Fictionen“. – Später tat Hamann „Fictionen“ als Lesefehler Herders ab und wollte eine Änderung zu „Fractionen“ (vgl. ); in den meisten Handexemplaren änderte Hamann es „Fractionen“, wie es auch in N III,241/37 ediert ist. + + + +Semlers Lebensbeschreibung … Rthl. Hamann bezieht sich auf die Ankündigung bzw. Aufforderung zur Subskription für , deren 1. Tl. 1781 erschien; etwa im Hanauischen Magazin, St. 8, S. 72 (aber vmtl. auch in den KGPZ, vgl. ) wird die Subskription für „1 Rthlr“ angekündigt. + + + +Barth + + + +Steinbart + + + +Nösselt + + + +Supplement vgl. + + + +Mäcen + + + +Gevatterin + + + +quantaque nostrae … , 5,22–24; Übers.: „[Dir gebe ich, weil die Camene mich jetzt dazu treibt, zur Prüfung mein Inneres, und,] welch großer Teil meiner Seele dir gehört[, Cornutus,] lieber Freund, dir zu zeigen macht mir Freude.“ + + + +Hausmutterchen + + + +Rose vgl. Adelung, Bd. 3, Sp. 1157, s.v. 1. Rose: „eine Entzündung auf der Oberfläche des menschlichen Körpers, welche von dem daselbst stockenden Blute, oder auch von der gehemmten Ausdünstung entstehet“ + + + +Mariannchen + + + +Agurs Wunsch Spr 30,8 + + + +verlornen Päckchen das bei feststeckte; mit für die 2. Aufl. des Konxompax und dem Weimarischen Gesang-Buch, vgl. + + + +franquiren vorauszubezahlen, sodass Hamann die Bezahlung beim Empfang übernehmen müsste + + + +Brief Nr. 581 + + +Stelle p. 6 meines Mst im mit HKB 580 übersandten Manuskript der Zwey Scherflein, vgl. die Erläuterungen zur Provenienz dort + + + +Kleck eigentlich Flecken, Klecks (vgl. Adelung, Bd. 2, Sp. 1612, s.v. Kleck); hier wohl für die Kladde, welche für die Abschrift des Zwey Scherflein-Manuskripts als Vorlage diente; nicht überliefert + + + +„Anstatt ist es Recht In der Grundschicht schrieb Hamann: „Es ist nicht Rechtschreibung, Vorurtheile der Eigenliebe und Neuheit oder eignen Erfindung gegen das Vorurtheil des Alterthums und der Gewohnheit zu töten.“ Herder trug den veränderten Wortlaut („Er treibt …“) ins Manuskript ein und druckte es auch so, vgl. Zwey Scherflein, N III,240/15–18 + + + +Stelle im Matthäus Henkel: Mt 23,23; ich sehe da keinen Zusammenhang, weder mit der Stelle in den Zwey Scherflein noch mit einem ‚Begriff des Tötens‘; mir fällt aber auch keine andere Stelle bei Matthäus ein; oder ist doch Mt 23,23–31 gemeint?!? Was ist mit Matthäus 5:21-22: "21 Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt ist: »Du sollst nicht töten«; wer aber tötet, der soll des Gerichts schuldig sein. 22 Ich aber sage euch: Wer mit seinem Bruder zürnt, der ist des Gerichts schuldig; wer aber zu seinem Bruder sagt: Du Nichtsnutz!, der ist des Hohen Rats schuldig; wer aber sagt: Du Narr!, der ist des höllischen Feuers schuldig." + + + +ipsissima verba dt. buchstäblichen Worte + + + +ανακολουθον Anakoluth, agrammatische Satzkonstruktion + + + +Vorurtheil der Eigenliebe … und der Gewohnhei so wörtlich der Ausschnitt in , Bd. 39, St. 1, S. 263 + + + +ausdrücklich citiren Herder fügte die Anm. 15 handschriftlich ins Manuskript ein und druckte es auch so. + + + +Stelle bey Hermes … So in ED und , N III,239/1; im Manuskript, S. 5 das „kleinen“ von Herder gestrichen und „feinen“ darüber geschrieben. + + + + In der Handschrift des Briefs ist die Stelle „der Nachfolge (oder Nachahmung – oder“ von Herder mit roter Tinte gestrichen. Herder wählte also zunächst die Variante „in ästhetischer Nachahmung“, er trug jedoch „Gehorsam des Kreuzes in ästhetischer Nachfolge“ ins Manuskript der Zwey Scherflein, S. 3 ein (anstatt „Gehorsam der Nachahmung“ aus der Grundschicht) und druckte es auch so in ED, S. 12 (N III,240/15–18). + + + +punctiren Eigentliche Hebräische Schriftzeichen mit Vokalpunkten versehen; hier typographische Hervorhebungen durch Schwabacher oder Sperrungen besorgen. + + + +Trescho + + + +Sinngedicht des Oncles … von , publiziert als Widmungsgedicht im 2. Bd. (4. Aufl.) von , vgl. Zwey Scherflein, N III,237/1f. und + + + +Memoires Anecdotes … ; im Manuskript der Zwey Scherflein, S. 105 handschriftlich von Herder eingefügt und in ED, S. 21 gedruckt (N III,239/29) + + + +Ευρηκα, ευρηκα Heureka, nach dem Ausspruch des + + + +Eloge , wohl von Auerswald, vgl. und + + + +Mlle Emeté … Kalmücken Stepan Vgl. die Anekdote über , dessen Mündel „Mademoisell Emété“ (die Tochter eines „Capitaine des Janissaires“), ihre Zurückweisung seiner erotischen Avancen und seine ‚edle‘ Reaktion darauf in , S. 64, die Hamann in Zwey Scherflein, N III,231/7–9 aufnimmt; auf der Folgeseite ist bei d’Alembert von einem „Calmouk nommé Stepan“ die Rede, den Keith seinem Bruder zur Erziehung gegeben haben soll. + + + +Kalmücken sondern: Janitscharen-Muse im Manuskript der Zwey Scherflein, S. 1: Grundschicht „kalmuckschen“ gestrichen, darüber von Herder „Janitscharen-“ geschrieben, und in ED, S. 3 gedruckt (N III,231/7) + + + +Vater Abt vgl. , S. 51 + + + +Pater Abbas So von Herder ins Manuskript eingetragen, vgl. zu + + + +Gevatter Prälat Herder, nach dessen Rang als Sachsen-Weimarischer Generalsuperintendent + + + +Statthalter in Erfurt Die Briefanredeformeln für Hamanns angedachtes Dankschreiben an , vgl. ; er sandte den Brief am 20. Juli 1780 ab, vgl. . + + + +verlorne Kind das ‚Päckchen‘ mit für die 2. Aufl. des Konxompax und dem Weimarischen Gesang-Buch, vgl. + + + +Hartung + + + +litthauschen Mädchen + + + +Habeat sibi dt. soll er es haben; lateinische Redensart + + + +Hippel + + + +Mlle Stoltzin + + + +Curl. nach Mitau als Gouvernante von + + + +Scherflein + + + +Dom. Reminiscere 20. Februar 1780 + + + +mit dem Kananäischen Weiblein ankommen nach Mt 15,22; Bezug unklar, mglw. Konxompax + + + +Last und Hitze Mt 20,12 + + + +Gemalin + + + +Geschmier vgl. + + + +Brief Nr. 582 + + +Leztes nicht überliefert, wohl eine Antwort auf HKB 563 + + + +Schellenbergische Kupferbestellung von , im Zusammenhang von Hamanns Anzeige in den KGPZ, vgl. und ; zur Übersendung von Schellenbergs Kupfern vgl. + + + +Pfenninger + + + +Klarensegg Schloss Glarisegg + + + +Weibs + + + +Brief Nr. 583 + + +Billets nicht überliefert + + + +alterirt bringt aus der Fassung + + + +Miscellaneen bis auf des HE Pr. Hefen nicht ermittelt?!? Henkels Hinweis scheint nicht sehr stichhaltig („wohl die Thornschen; HE Pr.[aetorius] / Praetorius, Ephraim Heinrich (1756- 1783), Sekretär der Stadt Thorn / Abhandlungen vermischten Inhalts. Lfg. 1, Warschau 1778“) + + + +Hefen Bodensatz + + + +Leben der Beaumont + + + +Leben des Montagne + + + +Breloque Anhängsel (eigentlich ein Uhranhänger, eine Rokoko-Mode) + + + +zween meiner Freunde wohl und + + + +Schlangenbad + + + +HE Prof. + + + +Vorigen Sonnabend 12. Februar 1780 + + + +Hartknoch Briefe , nicht überliefert + + + +Hänschen + + + +Fuesli + + + +Marianchen + + + +grauen Luftpulver wohl ein volkstümlicher Name für die Jalapewurzel (drastisches Abführmittel mit beträchtlichen Nebenwirkungen), vgl. Mathy: Briefe über Gegenstände der Therapie (Berlin 1801), S. 58 + + + +Mittwoch vor dem heil. Matthias Der Gedenktag des hl. Matthias ist der 24. Februar (in Schaltjahren wie 1780 der 25.), der Mittwoch davor ist also der 23. Februar + + + +morgenden Fest Am 16. Februar liegt kein bekanntes Fest, es könnte aber der Namenstag der heiligen Juliana, Schutzpatronin bei Entbindungen und Krankheit, gemeint sein. + + + +Brief Nr. 584 + + +reise ich gewis nach Mitau als Gouvernante von + + + +Hausmutter + + + +Kreutzfelt + + + +Brief Nr. 585 + + +Der Kontakt zu Häfeli kam über Hamanns Rätselraten um die Autorschaft des Merkur-Aufsatzes Eines Ungenannten Antwort von 1776 im Kontext der Schürze von Feigenblättern zustande, und zwar über Herder und Pfenninger; dieser bat Häfeli schließlich, sich an Hamann wegen der Bedeutung der Formulierung „Brücke ohne Lehnen“ zu richten, vgl. . Häfelis Brief gelangte offenbar als Teil der Sendung von Kaufmann/Ehrmann mit den „Schellenbergschen Kupfern“ nach Königsberg, s.u. + + + +zwei Bändchen Predigten , Bd. 1 und 2, vgl. + + + +δικαιοσυνη dt. Gerechtigkeit + + + +Blinden sehend … Joh 9,41 + + + +ich werf’ mein Netz hin … Mt 4,19 + + + +Füchse haben Gruben Mt 8,20 + + + +lucianisches Gelächter nach den Schriften des und dem Titel von + + + +Deiner Kleider Geruch Hld 4,11 + + + +Tage in Schweiß 1 Mo 3,19 + + + +von reinem Wein, darin kein Hefen ist Jes 25,6 + + + +deren Lohn groß ist … Lk 6,23 und 35 + + + +Briefe an Pfenninger An , nicht überliefert; die Frage bezog sich auf die Bedeutung der Formulierung „Brücke ohne Lehnen“ in Eines Ungenannten Antwort, S. 218, die für Hamanns als Abschnittstitel der Schürze von Feigenblättern von großer Bedeutung war, vgl. + + + +merkurialische Sünde … nach der Frage im Teutschen Merkur und Eines Ungenannten Antwort + + + +Wer vorangeht … eine leichte Variation der Formulierung in Eines Ungenannten Antwort, S. 218: „Wer voraus geht, trage Sorge bey der Brücke ohne Lehnen!“ + + + +Tapetenwürkers Paulus, der nach Apg 18,3 das Handwerk des Zeltmachers erlernt hatte + + + +Wer steht … 1 Kor 10,12 + + + +Offenb. Joh..XIII Offb 13,18 + + + +hinzutritt … Waizen Mt 3,3 + + + +Wulff Friedlaender über Leipzig mit , vgl. + + + +Schellenbergschen Kupfern , vgl. + + + +Geantw HKB 594 + + + +Brief Nr. 586 + + +Mariä Verkünd. 25. März + + + +Ihr Stillschweigen vor Herders Sendung, die am 24. März (s.u.) in Königsberg eintraf und deren Begleitbrief nicht überliefert ist + + + +fünf Briefe nach Herders letztem Brief, der am 12. Dezember in Königsberg eintraf (vgl. ), schrieb Hamann tatsächlich fünf Briefe nach Weimar, HKB 573, HKB 574, HKB 576, HKB 580 und HKB 581 + + + +Geschmier vgl. + + + +Verdrus wegen Censur p Bezieht sich auf das Manuskript der Zwey Scherflein, das Hamann an Herder zum Druck nach Weimar sandte, und dort auch die Zensur passierte, vgl. die Provenienz-Beschreibung zu HKB 585 + + + +Quarantaine zuvor von Hamman für seinen häuslichen Rückzug wegen Krankheit verwendet, vgl. etwa + + + +Loge Hamanns Arbeitsraum am Licent, vgl. ; wohl leicht ironisch-abfällige Bezeichnung (vgl. Krünitz, s.v. Loge: „eine Hütte, ein kleiner mit Brettern verschlagener Raum, ein Hundestall, eine Schiffskammer etc. etc. heißt“), ohne Bezug auf Freimaurer- oder Theaterlogen. + + + +Maran Atha wohl Hamanns ausführliche briefliche Rezension von in + + + +Ich zählte … jüngsten Briefe HKB 581: von Do, 5. Februar 1780 gerechnet tatsächlich sieben Wochen (der 25. März war auch ein Donnerstag); zur Siebenzahl vgl. . + + + +Briefe an den Bischof zu Sardes vmtl. , ED, S. 287; zu vgl. auch + + + +gestern erhört wurde Brief von Herder nicht überliefert + + + +gedrucktes Hamann denkt an Durchführung und Übersendung des Drucks der Zwey Scherflein; Herder sandte die Schrift Mitte Mai, vgl. . + + + +Einladung eine Einladung Herders nach Weimar in seinem nicht überlieferten Brief, s.u. + + + +Beylage Die Sendung enthielt das Manuskript zu den Gesprächen 4 und 5 von Lessings Ernst und Falk, vgl. Herders handschriftliche Anmerkung. + + + +Verf. + + + +zurück liefere Hamann sandte das Manuskript nach der schnell getätigten Abschrift wohl mit diesem Brief zurück; Herder sandte das Manuskript am 29. April 1780 an Lessing zurück, mit einem Druck der Zwey Scherflein, vgl. HBGA, Bd. 4, S. 114f. + + + +Erl. Erlaubnis; ob mit oder ohne Erlaubnis – Hamann ließ das Manuskript von Lessings Ernst und Falk in den KGPZ abdrucken. + + + +unbekannte Schema Gemeint ist wohl der Sinn und das ‚Geheimnis‘ der Freimaurerei. + + + +Hartk. , auf dem Weg zur Leipziger Ostermesse + + + +Frau + + + +Erlaubnis von Berl. von seinen Vorgesetzten in der + + + +Cabinet das , vgl. Adelung, Bd. 1, Sp. 1291, s.v. Cabinett: „[…] ingleichen ein Collegium der vornehmsten und vertrautesten Minister, welchen ein Herr die Geheimnisse seines Landes anvertrauet“ + + + +Officianten nicht ermittelt + + + +glebae adscripti wörtl. zur Scholle Gehörige; Leibeigene + + + +Viuit! … Dt. [Christus] lebt! Er lebt! Wohl auf Johannes Mathesius zurückgehende Legende über Luthers Verhalten bei Betrübnis und Anfechtungen, vgl. etwa Mayer: Unsterblicher Lutherus (Hamburg 1698), Vorrede S. 1 + + + +unser Fleisch … Pfahl 2 Kor 12,7 + + + +Scherflein , vgl. + + + +gezweifelt … gedruckt werden können wegen der Zensur in Weimar, vgl. die Provenienz-Beschreibung zu HKB 585 + + + +hieroph. Briefe + + + +Meßkatalog im sind die Zwey Scherflein nicht aufgeführt, auch nicht im Katalog für Michaelis + + + +Lichtenbergs Vorrede … Lichtenbergs satirischer Kommentar zu Klopstocks Orthographiereform im Göttingischen Magazin der Wissenschaften und Litteratur, Vorrede, [S. 2–5] + + + +Cramers neue Erscheinung + + + +Praevenire Zuvorkommen im Sinne von Verhindern; unklar, wohl im Kontext von Herder und Lavater + + + +einzige Abschrift wohl die nicht überlieferte Vorlage für das Zwey Scherflein-Manuskript an Herder, vgl. + + + +spermologischer Styl wohl nach Apg 17,18 „σπερμολόγος“, Übers. Lutherbibel: ‚Lotterbube‘, heute ‚Schwätzer‘ + + + +kleines Jota … großen Ι Auf dem nicht überlieferten Titelblatt der Zwey Scherflein (vgl. ) stand im Motto nach Mt 5,18 offenbar zunächst ein großes Iota (Ι), das Hamann hier zu einem kleinen (ι) zu ändern wünscht; im Druck führte Herder dies jedenfalls aus, vgl. N III, + + + +ana eines Prälaten In Anmerkung 10 des Manuskripts an Herder stand zunächst hinter dem Hinweis „oder die Memoires anecdotes de la Cour et du Clergé de France p. 108“ (N III,239/28f., vgl. auch ) ein weiterer Hinweis, nämlich „oder Ana eines Prälaten“; Herder strich letzteren im Manuskript und druckte ihn auch nicht. + + + +Dato Ihres letzten Briefes wohl der nicht überlieferte Brief Herders, mit dem er Maran Atha übersandte, der am 28. Oktober 1779 ankam, vgl. + + + +Innschrift Ihres Maranatha wohl Hamanns Eintragung des Empfangsdatums „Simonis Judä“ in sein Exemplar des Maran Atha + + + +Distinctiones in Apocalyp. nicht ermittelt; vgl. + + + +Tractat de VII. vitiis cardinalibus Traktat über die sieben Hauptlaster + + + +Kypke Catalog der Katalog für die Versteigerung der Bibliothek des verstorbenen , vgl. + + + +durchschoßene N. T. wohl ein Manuskript mit Zusätzen für die Observationes Sacrae in Novi Foederis Libros aus Kypkes Nachlass, vgl. + + + +Sohn + + + +Ihren Horatz Bentleys Ausgabe der Horazischen Oden (Hamburg 1733), vgl. Biga 17/268 + + + +Ouidii Metamorphos + + + +Ernesti Initiis + + + +Suetonii + + + +Vitas Imp. + + + +Platons Phädon + + + +beyden deutschen Uebersetzungen Eine meint sicher , die andere kann keine andere als die ziemlich unbekannte Phaidon-Übersetzung August Wilhelm Ortlobs von 1771 sein. + + + +emauntischen Spatzierweg Lk 24,13 + + + +nach der Roßgärtschen Kirche wohl in die Altroßgärter Kirche im Hinterroßgarten, nordöstlich des Schlosses auf der anderen Seite der Stadt vom Packhof + + + +Cons. Räthin Lindner + + + +Dachens Gemälde von , vgl. + + + +Wallenrodschen Bibliothek Im südlichen Turm des Doms auf dem Kneiphof; es geht wohl um Gedichte Simon Dachs im Kontext ihrer Sammelbemühungen um eine Neuausgabe. + + + +Christiani + + + +Hippel + + + +Walchs Schrift + + + +Leßings Antwort Zu Lessings Lebzeiten ist eine Antwort nicht mehr erschienen, sein Bruder veröffentlichte aber in Lessings Theologischem Nachlaß (1784) den Entwurf An die Traditoren, an dem Lessing 1780 arbeitete, vgl. S. 24–28 und 93–100. + + + +Wielands Oberon , von dem Herder offenbar in seinem nicht überlieferten Brief schrieb (vgl. auch Caroline Herders Brief an Gleim, 2.1.1780, HBGA, Bd. 4, S. 110) + + + +Scherflein + + + +υποδειγματα … αντιτυπα Vorbild, Schatten und Gegenbild, nach Hebr 8,5 und Hebr 9,24 + + + +Entschuldigt … bereits + + + +zurückkommender Beyl. s.o. + + + +Hartknoch , s.o. + + + +Pack Herders ‚Päckchen‘ mit für die 2. Aufl. des Konxompax und dem Weimarischen Gesang-Buch, das durch Hartungs Nachlässigkeit nicht bei Hamann ankam; vgl. + + + +Schellenberg mit , vgl. + + + +Friedlaender + + + +Falk + + + +Brücke ohne Lehne nach dem Häfeli-Zitat und der Abschnittsbenennung in der Schürze von Feigenblättern + + + +Me Hartknoch Schwester , vgl. HKB 587 + + + +er am Grünen Donnerstag , am 23. März 1780 + + + +erhielten Sie … im Falle einer Reise Hamanns nach Weimar, s.o. + + + +Frau Gevatterin + + + +gemahnt wohl ermutigt zu haben, Hamann zu schreiben, wie Herder im nicht überlieferten Brief vmtl. erzählte + + + +HausMutterchen + + + +Pathchen + + + +Schmackostern volkstümlicher Brauch zu Ostern im deutschen Osten, scherzhaftes Schlagen von Frauen und Mädchen mit einer Rute der ersten grünenden Birken, vgl. DWB, 1. Aufl., Bd. 15, Sp. 900, s.v. schmackostern und + + + +Hänschen + + + +Archid. Matthes + + + +Großkanzler + + + +Minister von Gaudi + + + +unsers verfallnen Handels Im Frühjahr 1780 schickte Gaudy und den Geheimen Finanzrat Tarrach nach Königsberg, um die Gründe für den Rückgang des Handels zu ermitteln. Sie nannten als Ursache: Feuersbrünste, die Unruhen in Polen, die Abtretung Weißrußlands von Polen an Rußland, die hohen preußischen Zölle auf polnische Produkte, das Salzmonopol, und empfahlen, die hohen Zölle abzubauen und den Königsberger Kaufleuten den Handel mit seidenen und wollenen Waren und den Salzhandel nach Litauen freizugeben. Friedrich II. bedachte diese Vorschläge mit Hohn. – Zum Niedergang des ostpreußischen Handels in den späten 1770ern, der ‚Expedition‘ Gaudys und Tarrachs nach Königsberg, um die Gründe dafür zu eruieren sowie zu Friedrichs II. Reaktion auf den Bericht vgl. Hugo Rachel: Die Handels-, Zoll- und Akzisepolitik Preußens 1740–1786, Berlin 1928 (Acta Borussica, Alte Folge, Reihe 2, Abt. C, Bd. 3,2), S. 511–530 + + + +Kypkes Nachfolger , Nachfolger Kypkes + + + +Pleßing Friedrich Plessing + + + +Predigt + + + +weitläuftige Deductio … in den KGPZ, Jg. 1780, S. 61 (nicht überliefert); vgl. die Erwähnung in Hagen: Geschichte des Theaters in Preußen (Königsberg 1854), S. 305: „Weitläuftig wurde sie vom Theologen Plessing (nachmaligem Professor in Duisburg) in der Kanterschen Zeitung beurtheilt und alle Fehler in ihr aufgedeckt.“ + + + +Galora von Venedig + + + +sat prata biberunt dt. Genug schon tranken die Wiesen; Ende von , 3,111; zum Abbruch der Beziehungen zu Friedrich Plessing vgl. + + + +Kanter … Creditoren von , infolge des Niedergangs seiner Unternehmungen und des drohenden Bankrotts; die ‚Creditoren‘ meint vor allem das Kadesche Comptoir, vgl. . + + + +Zeitung + + + +Recension … aus der plagiiert, da kein Redakteur für den gelehrten Teil der Zeitung mehr beschäftigt werden kann + + + +Hofger. R. Graun + + + +Brahl + + + +Distel- u Dornenacker 1 Mo 3,18 + + + +Brief Nr. 587 + + +Freundes nicht ermittelt + + + +Sohn + + + +neml. Angelegenheit Unklar, mglw. im Zusammenhang mit Hartknochs baldiger Ankunft in Königsberg, vgl. ; oder auch mit den „Angelegenheiten“, die Hamann mit Hippel zu besprechen hatte, vgl. (wozu auch die Erwähnung der „Policey“ unten passen würde). + + + +Calvin + + + +alten Martin + + + +Vivat vgl. + + + +Ostermittag vmtl. Ostersonntag, 26. März 1780 + + + +Brief Nr. 588 + + +Das Billet erreichte Hartknoch nicht mehr, er war bereits zur Leipziger Ostermesse abgereist; vgl. . + + + +Sohn … Handgeld , der Überbringer des Billets; Hamann spielte mit dem Gedanken, ihn bei Hartknoch in die Buchhändler-Lehre zu geben, vgl. ; in diesem Zusammenhang auch das metaphorisch verwendete „Handgeld“ für Hartknochs Geldgeschenk (Handgeld meint eigentlich solches, das zum Zeichen eines geschlossenen Vertrages gezahlt wird). + + + +Ding die Phantasie, Johann Michel bei Hartknoch in die Lehre zu geben, vgl. + + + +liebsten Hälfte + + + +Weimar zu Herder, nach der Leipziger Ostermesse + + + +Scherflein ; Hamann hatte das Manuskript Anfang Februar 1780 nach Weimar geschickt, die Drucke erreichten ihn am 19. Mai, vgl. + + + +in vsum Delphini Sprichwörtlich im Sinne von ‚zum Gebrauch der lernenden Jugend‘, nach den Aufschriften auf den Titelblättern der Klassikerausgaben, die Ludwig XIV. ‚zum Gebrauch des Dauphins‘ besorgen ließ, worin moralisch und besonders sexuell Anstößiges entfernt war. Gemeint ist die Stelle , ED, S. 28 (N III,241/22); die Änderung vom Genitiv Singular in Plural erreichte Herder nicht mehr rechtzeitig, im Druck steht „in vsum delphini“. + + + +somnia aegri dt. Träume eines Kranken, nach , 7 + + + +Brief Nr. 589 + + +Hartknoch , auf dem Weg zur Leipziger Ostermesse und zu Herder nach Weimar + + + +Flußfieber vgl. Krünitz, Tl. 14, S. 420, s.v. ‚Flußfieber‘: „Febris catarrhalis, ein nachlaßendes Fieber, welches sich mit Flüssen auf der Brust vereinigt. Man macht einen Unterschied unter ein gutartigen [Catarrh] und bösartigem Flußfieber.“ + + + +Zipperlein Gicht, vgl. Adelung, Bd. 3, Sp. 799, s.v. Podagra + + + +ältesten Tochter + + + +Sohn + + + +Billet HKB 588 vom 4. April + + + +podagrischen Briefe wegen des zuvor geschilderten Gicht-Anfalls + + + +Sohn zum Buchhändler verkauft vgl. + + + +somnia aegri dt. Träume eines Kranken, nach , 7 + + + +Marschroute über Leipzig nach Weimar zur Herder + + + +Kreutzfeld + + + +Kypkeschen Catalog der Katalog für die Versteigerung der Bibliothek des verstorbenen , vgl. + + + +Josephus , vgl. + + + +Hesychii Lexicon + + + +Philo wohl + + + +Pollux + + + +Κογξομπαξ als Quelle bei der Suche nach dem Ursprung des Wortes Konxompax, vgl. + + + +Fabricii Ausgabe wohl in über ?!? + + + +bey Ihrem Maran Atha gebraucht , vgl. + + + +coll’amore dt. mit Liebe + + + +lucidus ordo cum facundia nach , 40f.: „cui lecta potenter erit res, / nec facundia deseret hunc, nec lucidus ordo“; Übers.: „Wer ein Thema im Rahmen seiner Fähigkeiten wählt, dem wird es weder an einer gewandten Diktion noch an einer klaren Struktur fehlen.“ + + + +Anmerkungen vgl. + + + +Kopfküßen vgl. + + + +Jubilate 16. April 1780 + + + +nexum idearum Gedankenverbindung + + + +Luthers Schriften + + + +incomplet laut Biga 18/27: „Martin Luther’s Schriften, Th. I. II. IV–VIII. Jen. 555–62“ fehlte der 3. Teil + + + +Walchsche Ausgabe + + + +Wormser Reichstag … Melice Vgl. die Liste der Anwesenden beim Reichstag zu Worms (1521) in , Bd. 1, fol. 482v–485v: Was für Kur und Fürsten / Bischoue / Herrn / Grauen und Bottschaften auff diesem ersten Keiserlichen Reichstag zu Wormbs des Röm. Key. Herrn Carols des Fünfften etc. gewesen seien.“ – Dort fol. 484r befindet sich „Des Königs von Melice botschafft“ (gleichlautend in der Ausgabe Jena 1575, Bd. 1, fol. 439r); wohl ein Druckfehler oder eine fehlerhafte Namenslesung, bezieht sich jedenfalls auf kein reales Königreich. + + + +Schulmann nicht ermittelt + + + +Kreutzfeld + + + +SpectHuren … In Luthers Ernste Verman und Warnschrifft D.M.L. an die Studenten zu Wittemberg / sich für den Speckt Huren zu hüten / offentlich an der Kirchen angeschlagen / 13. Maij Anno M.D.XLIII., in: , Bd. 8,  117v–118v (ebenso Jena 1575, Bd. 8, fol. 172r). – ‚Speckt‘ bezieht sich wohl auf ein Gebiet ‚an der Specke‘ in Wittenberg zwischen Labetz und der Elstervorstadt, wo die Studenten zu Prostituierten gingen und sich mit Syphilis ansteckten, wogegen sich Luthers moralischer Aufruf in der Warnschrift richtet. + + + +Horazischen Oden + + + +Ouidii Metamorphoses + + + +Gesneri Isagoge … Niclas Ausgabe + + + +Ernesti Initia + + + +Nun Hartknoch … , nach seiner Rückkehr aus Weimar über Königsberg nach Riga, vgl. + + + +Sohn + + + +Füeßli + + + +Schrift + + + +Verf. Lessing tritt dort nur als Herausgeber auf + + + +summus φφus antikisierende, scheinbare Ehrenbezeichnung: ‚der höchste Philosoph‘, nun ‚der höchste Pädagoge‘ + + + +Schiblemini Transkription und Komposition von hebr. שֵׁב לִימִינִי (Ps 110,1 ): ‚sitze zu meiner Rechten‘. Gemeint ist der Schutzgeist (oder Spiritu familiari) Luthers in den Disputationen mit seinen Widersachern; dieser sei laut , S. 69 nicht, wie von jenen behauptet, der Teufel gewesen, sondern „sein Scheblimini der Sohn Gottes, der da sitzet zur rechten Hand Gottes“, vgl. auch , S. 37. – Zugleich spielte der 110. Psalm in der typologischen Deutung des Alten Testaments eine wichtige Rolle in zeitgenössischen Diskussionen. Luther verstand die Sprechersituation im ersten Vers („Der HERR sprach zu meinem Herrn“) als Anrede Gottes an Christus im Sinne der Zweinaturenlehre und ‚Scheblimini‘ entsprechend als Erhöhung Jesu zu und zum Gott (vgl. Luthers Predigt über den 110. Psalm, WA 41, S. 82–88). – Hamanns Luther-Lektüre von Anfang 1780 wird später für ihn im Kontext von Golgatha und Scheblimini wichtig, vgl. zunächst auch . + + + +Magnificat biblischer Hymnus nach Lk 1,46 + + + +Grund u Ursache … Grund und vrsach aller Artikel D. Mart. Luthers / so durch Römische Bulla vnrechtlich verdampt sind. M.D.XX., in: , fol. 367r–392v + + + +„Dieses Leben … ,374r und (in der Ausgabe Jena 1575, fol. 406v) + + + +Censur u Abdruck von (vgl. und die Provenienz-Beschreibung) + + + +M. Atha … In , ED, S. 86 ist zunächst von 1400 umgekommen Juden die Rede, kurz darauf von 4200 Leichen in der See; Grundlage für die Unklarheit sind wohl verschiedene Opferzahlen in der Stelle bei , 3,9,3. + + + +Simon Gorionides … Herder behandelt in Maran Atha, ED, S. 92–94 die Raubzüge des Schimon bar Giora im Zusammenhang des Bildes der gepanzerten Heuschrecken aus Offb 9,7. – Auf S. 93, Anm. z zitiert er aus , 4,7,2 („τεταρτον κακον προς την του εθνους καταλησιν“, Übers. ‚das vierte Übel, das zum Untergang des Volkes beitrug‘). – In , 4,9,7 findet sich indessen tatsächlich der Vergleich der Raubzüge des Simon Gorionides mit Heuschrecken („Et quemadmodum post locustas cernere est silvas frondibus nudatas, sic etiam qua Simonis transisset exercitus, a tergo solitudinem relinquebat […]“, Übers. ‚Und wie man nach einem Heuschreckenschwarm die Wälder ihrer Blätter beraubt sieht, so war auch überall dort, wo Simons Heer hindurchgezogen war, eine Einöde‘). + + + +Urkunde + + + +Mendelssohns Genesis + + + +Landesleuten wie , vgl. + + + +junge Officire wie + + + +Lagergeldeinnahme als Packhofverwalter am Königsberger Licent + + + +Handels vgl. + + + +Ministers deutsche u französische Schrift … hielt am 27. Januar 1780 vor der Berliner Akademie eine Dissertation tendant a expliquer les causes de la supériorité des germains sur les romains et a prouver que le nord de la germanie ou teutonie entre le rhin et la vistule et principalment la presente monarchie prussienne est la patrie originaire de ces nations héroiques, die auch auf Deutsch gedruckt wurde, und offenbar bald darauf in Königsberg zirkulierte. + + + +Falk … Gräber der Vorfahren , Gespräche 4 und 5 (1781), S. 7 (Hamann zitiert offenbar aus dem Manuskript, vgl. ) + + + +paroissent devoir … dt. sie scheinen so lange zu dauern, wie die gegenwärtige Welt besteht; , S. 30 + + + +Commission bestehend aus Gaudy und dem Geheimen Finanzrat Tarrach, vgl. + + + +Minister + + + +alte OberPräsident wohl + + + +molimina der güldnen Ader statt der Cur Vorzeichen von Hämorrhoiden statt Besserung + + + +Briefe eines Frauenzimmers … + + + +St. Affrenstag Nach der Märtyrerin Afra von Augsburg (gest. 304 n. Chr.); ihr Gedenktag ist der 7. August; der Tag wird in , S. 12 erwähnt und war wohl nur lokal bekannt. + + + +Catalogs der Katalog für die Versteigerung der Bibliothek des verstorbenen , s.o. + + + +Prof. + + + +seel. Mann + + + +Hartknoch + + + +Gesangbuch das Weimarischen Gesang-Buch aus dem ‚Päckchen‘, vgl. + + + +Pathchen , wegen des ausbleibenden Besuchs, vgl. + + + +Weinstock … Ölzweige Ps 128, 3 + + + +Loge Hamanns Arbeitsraum am Licent, vgl. ; wohl leicht ironisch-abfällige Bezeichnung (vgl. Krünitz, s.v. Loge: „eine Hütte, ein kleiner mit Brettern verschlagener Raum, ein Hundestall, eine Schiffskammer etc. etc. heißt“), ohne Bezug auf Freimaurer- oder Theaterlogen. + + + +Assmus … , dessen Brief, der 26. Januar in Königsberg ankam, nicht überliefert ist, vgl. + + + +Schildwache Hamanns Dienst als Packhofverwalter am Königsberger Licent + + + +Ouidio … , , , und , vgl. oben und + + + +Crethi und Plethi u.a. 2 Sam 8,18 + + + +Schiblemini zur Luther-Lektüre, s.o. + + + +Lehnchen + + + +Marianchen + + + +Dom. Rogate 30. April 1780 + + + +ganzen Catalog den Katalog für die Versteigerung der Bibliothek des verstorbenen , s.o. + + + +Lauson + + + +Patron des jungen Berens , bei dem in die Lehre ging + + + +Vater Karl + + + +damals vgl. + + + +trauriger Selbsterfahrung mit , vgl. + + + +allergerechteste Breve vom 14 huj. Der Zusammenhang ist unklar. Vmtl. ist ein Erlass Friedrichs II. oder eine Anweisung der Generaladministration an die Königsberger Zollbeamten im Kontext des Berichts über die Ursachen des Niedergangs des ostpreußischen Handels gemeint, vgl. und . + + + +jüngsten unzeitigen Geburt wohl + + + +africanische Ebentheuer nach nach ,7,17,42 „ex Africa semper aliquid novi“ + + + +Mendelssohn Genesis + + + +Meßcatalog + + + +Laubmeier , im Streit mit den Blomschen Erben + + + +Penzels , mit dem der Kontakt nach seiner Desertion kaum noch möglich und von Hamann auch nicht gewollt war + + + +Vater in Jeßnitz (etwa 20km südlich von Dessau) + + + +Schwester, die jüngste (sie war die ältere der beiden Schwestern, aber jünger als der Bruder) + + + +Pleßing + + + +morbi regii meint hier Gelbsucht und wurde früher häufig dafür verwendet (jedoch auch für andere Krankheiten, die man durch eine Berührung des Königs zu heilen hoffte), vgl. etwa den Titel dieser Dissertatio Inavgvralis Medica Sistens Pathologiam Et Therapiam Icteri Sive Morbi Regii (Erfurt 1727) + + + +blödes Gesicht gemeint ist wohl in erster Linie eine Augenschwäche + + + +Schiblemini s.o. + + + +andere Brief mit dem ‚Päckchen‘ (vgl. ) und den Drucken der Zwey Scherflein + + + +Gevatterin + + + +Paracletae weibliche Trösterin bzw. Beistand + + + +Brief Nr. 590 + + +Der Brief traf am selben Tag in Königsberg ein wie Hartknoch von seiner Reise aus Weimar bzw. Leipzig (s.u.); da ein Brief zwischen 10 und 20 Tagen von Weimar nach Königsberg brauchte (vgl. ), sandte Herder ihn wohl Mitte Mai ab. + + + +Scherflein ; Hamann sandte das Manuskript Anfang Februar 1780 zum Druck an Herder, mit Anweisungen bezüglich der Adressaten, vgl. . + + + +Statthalter + + + +Titulatur … Hamann hatte mehrfach nach den Briefanredeformeln gefragt, um dem hochadeligen Dalberg im Zusammenhang der Schürze von Feigenblättern schreiben zu können, vgl. zuletzt ; er sandte den Brief am 20. Juli 1780 ab, vgl. . + + + +Klopst. Klopstock, gegen den die Zwey Scherflein gerichtet sind, war einer der Adressaten. + + + +Philipp Zesen , nach der Invektive „Zesianismus“ in , N III,232/6 und + + + +Wiel. … Oberon , vgl. + + + +Georgi, das Gesangbuch das ‚Päckchen‘ mit für die 2. Aufl. des Konxompax und dem Weimarischen Gesang-Buch, das durch Hartungs Nachlässigkeit in Leipzig feststeckte und nach Hamann so häufig fragte, vgl. . + + + +Bußzettel , vgl. + + + +Händels Meßias , übersetzt von Herder, vgl. + + + +Diderots Essai … + + + +Prinz. August August von Sachsen-Gotha-Altenburg (1747–1806) + + + +Jaques le Fataliste , vgl. + + + +Leßings … , wo dieser nur als Herausgeber auftritt, vgl. + + + +Abbts 2. neuen Theilen (hg. von ), Bd. 4 und 5; + + + +abermals paradieren Nach dem Abdruck eines Hamann-Briefes in ; Hamann wird auch in , Bd. 5, S. 139 erwähnt. + + + +Graf. v. Schaumb. Tode + + + +abgekürzt herausgaben + + + +Nabal , nach 1 Sam 25 und Hamanns Spitznamen im Untertitel der Zweifel und Einfälle über eine Vermischte Nachricht mit dem + + + +Semmler + + + +Krieg … Basedow , vgl. + + + +Satanas satanam rodit dt. ein Teufel benagt (verleumdet) einen anderen Teufel; sonst nicht überliefert ?!? vll. Et si Satanas Satanam ejicit, adversus se divisus est: quomodo ergo stabit regnum eius?, Matthäus 12,26 + + + +Frauen + + + +Frau + + + +adieu, adieu, remember me die schließenden Worte des Geistes in Shakespeares Hamlet, I,5,91 + + + +Geantw … HKB 592 + + + +Brief Nr. 591 + + +Die Datierung stützt sich auf die Nennung Seckendorffs (s.u.), den Herder am 5. Juni noch als abwesend erwähnt (HBGA, Bd. 4, S. 121, Z. 41) sowie Herders Antwortbrief an Formey vom 12. Juni 1780 (s.u.) + + + +vergelten Gleiches mit Gleichem Herder ließ zuvor einige Briefe Hamanns unbeantwortet, vgl. + + + +Brief über Brief … Außer den beiden erwähnten Briefen ist keiner überliefert. + + + +Br. über die Post … HKB 590, mit einem Exemplar von + + + +andern … Pack Allerlei das ‚Päckchen‘ mit Gaben kam am 31. Mai 1780 bei Hamann an, vgl. ; Herders Begleitbrief ist nicht überliefert + + + +von Formei einen Br. von , 2. Juni 1780, vgl. HBGA, Bd. 12, S. 104 und Haym: Herder nach seinem Leben und seinen Werken dargestellt, II, 124 + + + +papauté meiner triple couronne dt. päpstliche Würde seiner dreifachen Krone; Herders dritte Preisschrift, die ihm in der Sitzung der Berliner Akademie vom 1. Juni 1780 zugesprochen wurde + + + +über den wechselseitigen Einfl. + + + +4. Sohn Adelbert … 1780 Adelbert Herder, am 25. August 1779 geboren (Schreibversehen Herders) + + + +Herzog ist mit der Herzogin und + + + +Göthe + + + +Knebel + + + +Seckendorf + + + +stipes in terra Pfahl, Baumstamm in der Erde; sonst keine gebräuchliche Wendung, vgl. Hamanns Wiederaufnahme + + + +Mutter u. Gottfried Caroline und Gottfried Herder + + + +Illmenau In Ilmenau + + + +Pyrmonter heilendes Mineralwasser + + + +Zellerfelder Propheten , vgl. Hamanns Zitierung dieser Passage im Brief an Hartknoch, + + + +Buch Chevilah vgl. und HBGA, Bd. 12, S. 105 + + + +Magus … Hamann, nach ; im Norden an der Ostsee + + + +Kypkens Catal. den Katalog für die Versteigerung der Bibliothek des verstorbenen , vgl. + + + +Dieterich + + + +Kant , der gerade an der Critik der reinen Vernunft (1781) arbeitete + + + +Denkwürdigkeiten … + + + +Mornay’s Leben + + + +freimüthigen Betrachtungen … + + + +Starke , vgl. + + + +Hartknoch , der mittlerweile aus Weimar in Königsberg angekommen ist; vgl. + + + +Collega Spiritualis geistlicher Amtsgenosse, nicht ermittelt + + + +Zeitungsfama dass Hamann von der Zuerkennung des Preises der Berliner Akademie aus der Zeitung erfährt + + + +Gevatterin + + + +Brief Nr. 592 + + +Hamann antwortet zunächst nur auf Brief HKB 590, der ihn am 31. Mai erreichte. + + + +Meß Catalog + + + +Oberon ; offenbar nur in einer Buchhandlung, kein Privatexemplar für Hamann + + + +Schellenbergsche Kupfer Die Sendung mit Schellenbergs Schweizerprospekten von Kaufmann/Ehrmann (vgl. ), die zuvor in Leipzig feststeckte, wurde Hamann über das geliefert, vgl. . Hamann hatte in den KGPZ, St. 88, 4.11.1779 eine Anzeige geschaltet (vgl. ) und vertrieb sie in Königsberg, s.u.. + + + +Briefe u Geschenke von Joh. Casp. Häfeli HKB 585 von sowie „zwei Bändchen Predigten“, vgl. ; ebenfalls über geliefert, vgl. + + + +Hartknochs , von der Leipziger Buchmesse und aus Leipzig; er brachte auch das lange vermisste ‚Päckchen‘ mit, das durch Hartungs Nachlässigkeit in Leipzig feststeckte und nach dem Hamann so häufig fragte, vgl. ; es enthielt Herders Weimarische Gesang-Buch, außerdem . + + + +Donum Auctoris Geschenk des Oberons von Wieland an Hamann, vgl. + + + +Berufsarbeiten als Packhofverwalter am Königsberger Licent + + + +Brief aus Hamburg nicht überliefert + + + +34 gl. Groschen (in Königsberg war der Kupfergroschen üblich; für 8 Groschen gab es ca. zwei Pfund Schweinefleisch) + + + +Fr. Aug. Kühtze Lebensdaten nicht ermittelt, offenbar ein Kaufmann aus Hamburg + + + +Laval + + + +Krönung Die Zuerkennung des Preises der Berliner Akademie für Herders Dissertation sur l’influence des Sciences sur le Gouvernement et du Gouvernement sur les Sciences; Herder hatte seinerseits bereits deswegen an Hamann geschrieben, der Brief kam aber erst am 25. Juni an, vgl. + + + +Optatis meis … meinen Wünschen entspricht das Glück, ,2,1,2 + + + +das arme 1780 nimmt eine Formulierung Herders ironisch auf, vgl. + + + +wie ein Kind gefreut vgl. + + + +pia desideria dt. fromme Wünsche + + + +Stomachi meines Bauches + + + +Tartari emetici ein Brechmittel, vgl. Adelung, Bd. 1, Sp. 1179, s.v. Brechweinstein + + + +Aqua comm. wohl medizinischer Ausdruck für aqua communis, gewöhnliches Wasser (Quell- Fluss- oder Regenwasser) + + + +Biermolkencur Biermolke (auch possetum), die durch Beimischung von Bier in kochende Milch und nachfolgende Gerinnung gewonnen wurde, wird in zeitgenössischen medizinischen Lehrbüchern gelegentlich zur Linderung von Verdauungsbeschwerden empfohlen, vgl. etwa Onomatologia Medico-Practica, Bd. 2, Sp. 832; daraus eine ‚Kur‘ zu systematisieren, ist aber wohl Hamanns Einfall. + + + +Arie des Meßias von der Weimarer Aufführung von Händels Messiah, vgl. + + + +Intimation zum Bußtage im Zusammenhang von Hamanns Sammeltätigkeit an Herders Bußtagszetteln, vgl. + + + +Lauson + + + +versprochene Volkslieder , vgl. + + + +Gesangbuch , s.o. + + + +Hahnschen Postill angeführten Gesänge , nicht ermittelt + + + +Alphabetum für die 2. Aufl. des Konxompax, s.o. + + + +im sechsten Theil der Lutherschen Werke , Bd. 6, vgl. + + + +Walchsche + + + +erster Brief … Scherflein HKB 590 mit dem ersten Exemplar von + + + +Dyadik die doppelte Korrektur-Lektüre, durch Herder und , wie ein Jahr zuvor beim Konxompax, vgl. + + + +W. R. J. V. R. W. S. was recht ist, von Rechts wegen (scherzhaft-umständliches Akronym, etwa auch einmal in , Bd. 2, S. 390 verwendet) + + + +unnahrhaften : in ED, S. 22, Z. 7: „unwahrhaften“ (in einem Exemplar in „unnahrhaften“ geändert); im Manuskript an Herder „unnahrhaften“ (das Wortbild aber etwas unklar); N III,239/10 druckt ohne Annotation „unwahrhaften“. + + + +Fractionen , N III,241/37, vgl. + + + +gelehrter Pinsel Hamanns „Geschmier“, vgl. + + + +Schwester + + + +Frau Pf. Skubich die Frau von Christoph Skubich, des Pfarrers in Mohrungen + + + +vermehrten Auflage ihres Leidens wegen der Gewalttätigkeit und des Alkoholismus ihres Mannes , von dem sich zu scheiden Herder ablehnte, vgl. + + + +ὑς λουσαμενη dt. die Sau wälzt sich nach der Schwemme wieder im Kot, 2 Petr 2,22; gemeint ist wohl, dass sich nach krankheitsbedingter Abstinenz wieder dem Alkohol zuwendete, vgl. + + + +Subscribenten für , s.o. + + + +Pfarrer Fischer + + + +Prof. Kreutzfeld + + + +Kypkeschen Catalog zum Katalog für die Versteigerung der Bibliothek des verstorbenen , vgl. + + + +furem temporis … Zeitdieb als einen Freund + + + +Brahl + + + +Hänschen Michel + + + +Odyßee + + + +Gesneri Isagoge + + + +zum zweiten mal die Erziehung … , vgl. + + + +Beyl. zu den Beyträgen Die § 1–53 der Erziehung des Menschengeschlechts erschienen bereits 1777 als Teil der „Gegensätze des Herausgebers“ im berüchtigten Vierten Beytrag zur Geschichte und Literatur, S. 522–539. + + + +Briefe wohl die Briefe an verschiedene Gottesgelehrten, nach Lessings Tod veröffentlicht in , S. 113–154 + + + +S. nach Weimar , vgl. + + + +Basedowschen Händeln , vgl. + + + +Nicolaischen Catalogo wohl der Neuerscheinungen in Nicolais Berliner Buchhandlung + + + +Abbts Schriften (hg. von ), Bd. 4 und 5; vgl. + + + +Denkmal auf Baumgarten Leben und Charakter Alexander Gottlieb Baumgartens, in: , Bd. 4, S. 213–244 + + + +Oberhofprediger Schultz + + + +mediis terminis vermittelnde Begriffe, hier im Sinne von Mittelsmann in der Besorgung von theologischer Literatur angesichts der schlechten Situation der Königsberger Buchhandlungen, vgl. + + + +Kanter + + + +alten Gesellen Wagner + + + +Intelligenz Factor zu Marienwerder Redakteur des Intelligenzblattes in Marienwerder + + + +Nachfolger + + + +Expedition gegen die Chicane Gaudys Commission zur Untersuchung der Gründe für den Niedergang des ostpreußischen Handels (in dem Bericht und umliegenden Schriften ist verschiedentlich von „Chicane“ die Rede), vgl. . + + + +Hippel + + + +prouisorie provisorisch + + + +Hirtenbrief vom 14 Apr. Gemeint ist offenbar das „allergerechteste Breve vom 14“ April (, vmtl. ein Erlass Friedrichs II. oder eine Anweisung der Generaladministration an die Königsberger Zollbeamten im Kontext des Berichts über die Ursachen des Niedergangs des ostpreußischen Handels). Zu „Hirtenbrief“ vgl. Adelung, Bd. 2, Sp. 1212, s.v. Hirtenbrief: „im figürlichen Verstande, ein Kreis- oder Circular-Schreiben eines Bischofes, an die unter ihm stehenden Geistlichen, in Sachen die Seelsorge betreffend“. + + + +neuen Kreatur de se ipso ad se ipsum Wohl für Friedrich II. und seine Wirtschafts- bzw. Zollpolitik; nach + + + +neues philosophisches Experiment Wohl gemeint: wirtschaftspolitisches Experiment des ‚Philosophen‘ Friedrich II. + + + +nostro vili corpore Dt. an unserem geringen Körper; steht wohl hier für die Provinz Ostpreußen und ihren Handel. + + + +Starks Vorrede In der Vorrede von , Bd. 3 breitet Starck langwierig die Geschichte seiner Königsberger Jahre sowie seines Abgangs aus; er zitiert dabei auch lang und breit aus offiziellen Bestimmungen. + + + +Prof. Reusch + + + +Bibl. beträfen vgl. Starck, Geschichte der Christlichen Kirche des Ersten Jahrhunderts, Vorrede S. VI–X + + + +Dom. V. den 26. Hamann verschrieb sich wohl im Datum, der 5. Sonntag nach Trinitatis war der 25. Juni 1780; ab hier ist der Brief auch eine Antwort auf HKB 591, der ihn am 25. Juni erreichte. + + + +Molkencur die ‚Biermolkenkur‘, s.o. + + + +Fuchshöfen Fuchshöfen 14 km östlich von Königsberg + + + +Aweiden Aweiden 4 km südlich von Königsberg + + + +heutigen Evangelio der Fischzug des Petrus, Lk 5,1–11 + + + +dritter Lorbeer Herders dritte Zuerkennung des Preises der Berliner Akademie für , vgl. + + + +Maran Athan + + + +Hartknoch + + + +Hinz + + + +Landrath von Firks wohl + + + +Freundin Stoltz … gemeldet , ihr Brief nicht überliefert + + + +Vetter v Firks wohl oder dessen Sohn Carl Ulrich + + + +Lücke im Kinnbacken im Sinne von Lücke im Umgang bzw. Bekanntenkreis + + + +Brahl + + + +Schimmelpfennig + + + +wie neul. mit einer Republik in einem der nicht überlieferten Briefe + + + +Christiani + + + +Kant + + + +Minister , vgl. + + + +Engels Vorlesungen + + + +Nachricht dem Kraus , HKB 593 + + + +Lachmann + + + +Prof. + + + +Hayn Mamre Hamanns Garten, nach 1 Mo 13,18, vgl. + + + +Hänschen + + + +Brief HKb 591 + + + +Lieschen + + + +Jus talionis Recht des Eintreibens eines gleichartigen Ausgleichs; auch Prinzip der Schadensgleichheit nach 2 Mo 21,23 + + + +freundschaftl. Aufmerksamkeit … vgl. + + + +Heavtontimorie nach + + + +Gesetzliche Stunden als Packhofverwalter am Königsberger Licent + + + +taliter qualiter dt. einigermaßen, so gut es eben geht + + + +An Dahlberg , nicht überliefert; Hamann sandte den Brief am 20. Juli 1780 ab, vgl. ; vgl. auch zuvor . + + + +nil admirari vgl. I,1,6f. + + + +Director + + + +unversehrter Dornbusch nach 2 Mo 3,2 + + + +Weibe + + + +Hofr. Ehrenreich + + + +Nachfolger Henriette Stockmar war in zweiter Ehe mit verheiratet. + + + +d’Alembert + + + +Cramers Klopstock + + + +beyläufig angeführt vgl. ebd., S. 153 verteigt Cramer Klopstock gegen den Vorwurf einiger Kritiker, er schreibe dunkel: „sagt der eine davon nicht, Klopstock hamannisire, und schwazt ein Anderer nicht irgendwo von einer Odenkryptik?“ + + + +Dusch Ferdiner + + + +Sophiens Reise … In der ersten Auflage von Hermes’ Sophiens Reise von Memel nach Sachsen, die Hamann offenbar als einzige rezipierte, fand sich Sophie am Ende „von beyden Anbetern verlassen“, was in der zeitgenössischen Leserschaft für einige Verstörung sorgte, wie man in einer Rezension des Teutschen Merkur, Bd. 2 (April 1773), S. 76 lesen kann. Für die zweite und dritte Auflage (1776 und 1778) arbeitete Hermes die Gesamtkonzeption stark um und versah den Briefroman mit einem harmonischeren Ende. + + + +freymüthige Betrachtungen , vgl. + + + +Hippel + + + +Canzler Korff + + + +Hartk. + + + +Bahrt u Steinbart und + + + +πρωτον ψευδος Proton Pseudos, Grundirrtum + + + +Erziehung + + + +ton du siecle Ton bzw. Stil des Jahrhunderts (also der Aufklärung) + + + +sub vmbra alarum unter dem Schutz der Flügel Ps 17,8 + + + +Jerusalem, Büsching und + + + +Ey zu meinen Schiblemini Zu Scheblimini vgl. ; hier wohl bereits im Zusammenhang einer frühen Konzeption zu . + + + +Sie ist mir lieb … Erster Vers von Luthers Kirchenlied von 1535, siehe im Rigischen Gesangbuch (1750), S. 724; vgl. auch WA 35, S. 462f., die Erläuterungen in WA 35, S. 254–257 und , HKW, S. 56/27 + + + +Schürze von Feigenblättern … , nach der klärenden Mitteilung zur „Brücke ohne Lehnen“ durch in , vgl. + + + +Auflösung im Mercur + + + +Wieland + + + +Starken … ein solch Buch , vgl. + + + +Brunnenkur Herders geplante Reise nach Ilmenau, vgl. + + + +stipes in terra Pfahl, Baumstamm in der Erde, vgl. + + + +Asmus … Schwindsüchtigen , Ein Lied für Schwindsüchtige, in: Hamburgische neue Zeitung, Beil. zu St. 92, 9.6.1780; im Herbst 1780 auch im Vossischen Musenalmanach auf das Jahr 1781, S. 119–121 erschienen. + + + +Er gehört … Orden selbst D.h. nicht zu denjenigen, die unter Schwindsücht bzw. Lungentuberkulose leiden; Claudius war nicht lungenkrank. + + + +Hat mir … Glück gewünscht D.h. Claudius hat noch nicht auf Hamanns (nicht überlieferten) Brief geantwortet, in dem er wohl von seinem Gichtanfall berichtete, analog zu dem ‚podagrischen Brief‘ an Herder (). + + + +Nachtigall vgl. ; zugleich eine Anspielung auf den Titel von Claudius’ Gedicht, vgl. , I/II, S. 56 + + + +Vogel nach der Uhr … Nachtwächter mit Anspielung auf die Titel von und , das in der kurz zuvor ‚cassierten‘ Schürze von Feigenblättern eine tragende Rolle spielte; ironischerweise wurde Hippel wenige Monate nach diesem Brief überraschenderweise zum dirigierenden Bürgermeister Königsbergs ernannt. + + + +à l’heure du Bureau die Anfangszeit in seiner ‚Loge‘ als Packhofverwalter, vgl. + + + +Nachbars + + + +St. Johannis 24. Juni + + + +Georgi , das ihn kurz zuvor im ‚Päckchen‘ von Herder erreichte, s.o. + + + +Worts bezüglich der Recherche um den Ursprung des Wortes Konxompax für eine angedachte 2. Auflage der gleichnamigen Schrift + + + +meine Vermuthung + + + +Kant + + + +Moral … tatsächlich erscheint im nächsten Jahr die Critik der reinen Vernunft + + + +Daubigné Denkw. , vgl. + + + +Mornays Leben … , vgl. (es gab keine deutsche Übersetzung) + + + +Hartungs Katalog … im Katalog der Hartungschen Buchhandlung nach der Frühjahrsbuchmesse; zu Hamanns Beschwerden über das Angebot des einzigen verbliebenen Königsberger Buchladens vgl. + + + +Jaques le Fataliste , vgl. + + + +unnahrhaften … unwahrhaften zu dem Druck- bzw. Lesefehler in den Zwey Scherflein s.o. + + + +Hartkn. und sein kränklicher Gesundheitszustand, nach dem Herder fragte, vgl. + + + +damaligen Krankheit vgl. + + + +Michels , den Hamann bei Hartknoch in die Lehre geben wollte, vgl. + + + +Sohn + + + +Fueßli + + + +Dietrich , für die Antretung der Nachfolge Kypkes + + + +Kirchen R. Lilienthal + + + +Kraus , wegen der Nachfolge der Professur Christianis; vgl. + + + +Buchholtz Physiognomie , als dessen Neffe + + + +Lindner + + + +Einl. Einlage von , nicht überliefert + + + +einige Scherfl. aus Riga einige Exemplare der Zwey Scherflein + + + +Note 14 … Grundstriche Im Erstdruck der Zwey Scherflein (wie auch im Manuskript an Herder) ist Anm. 14 auf S. 25 ohne Fußnotenanker im Text; der von Hamann hier zugewiesene Bezug „geraden und krummen Grundstrichen“ steht jedoch auf S. 26, vgl. N III,240/27 u. 38 und . + + + +Waser , vgl. + + + +Zeitungen vmtl. KGPZ, Jg. nicht überliefert + + + +Spittlers Geschichte + + + +Brief vom ehrl. Hartknoch vom 11 hui. st. v. von , 11. Juni alten Stils, also 22. Juni nach greg. Kalender; nicht überliefert; vgl. Hamanns Antwort vom 3. Juli + + + +Frau + + + +Schenk nicht ermittelt, wohl ein Freund der Hartknochs und vmtl. ein Verwandter der späteren Frau Johann Friedrich Hartknochs des Jüngeren, geb. Dorothee Albertine Schenk + + + +Kypkische Auction s.o. + + + +Denkw. des Aubigné , s.o. + + + +Michaelis + + + +Brahl + + + +Gleim + + + +Yoriks u Elisens Briefe Sterne, Yoricks Briefe an Elisa, übers. von ; er übersetzte ebenfalls die gefälschten Briefe von Elisa an Yorick + + + +5te Theil von Gozzi , Tl. 5 + + + +Mannes Briefe + + + +Curl. gelesen wohl in seiner Mitauer Zeit 1765–1767 + + + +deutsche Ungenannte … + + + +Foster + + + +Artikul über die Gesetze Gemeint ist wohl das Kapitel über die „Staatsverfassung“ Englands in , S. 50–102 + + + +Marianchen + + + +Hänschen + + + +Courtans Sophie Marianne und + + + +Weißagung des Zellerfelder , vgl. + + + +Schwester , s.o. + + + +Strauchin + + + +letzten May s.o. + + + +Heil zum Brunnen s.o. + + + +Auch ich … vgl. + + + +Gevatterin und Freundin + + + +Me Hartknoch + + + +Alphabetums Thibetanums + + + +Gestern Gemeint ist in dem undatierten Brief. + + + +Adelbertchen … Verlust Adelbert Herder, vgl. + + + +Väterlichen Siege vgl. + + + +Zellerfelder Propheten , vgl. + + + +Ziegenpropheten Der lokale Emerit Komarnicki, über den Hamann und Kant im ersten Jahrgang der KGPZ schrieben, vgl. v.a. das 3. St. vom 10. Februar 1764, S. 9–11. + + + +Nachtigall s.o. + + + +Buch Chevilah vgl. + + + +Knebel , vgl. + + + +Ressouvenez-vous en … dt. erinnern Sie sich daran, Madame! Das wird mir ein weiteres Alphabetum Thibetanum für meine Begierde sein. + + + +Brief Nr. 593 + + +Prof. Kant + + + +wir uns […] nicht geschrieben Hamanns letzter Brief war vom 26. Januar 1780, Kraus’ letzter ist wohl der vorausgehende, der am 18. Januar ankam. + + + +D. Joel + + + +en Scheerenschleifer Wort wohl redensartlich für stets herausgezögerte oder nicht erfüllte Abmachungen + + + +Christiani , vgl. + + + +medius terminus dt. Mittel + + + +Mäcen + + + +Engels … + + + +Biester + + + +Gräfl. Kayserlingksche Haus + + + +Rückreise über Weimar um bei Herder Station zu machen, vgl. +kraus + + +dritten Ehrenpreiß Herders dritte Zuerkennung des Preises der Berliner Akademie für , vgl. + + + +Panglotten Büttner (als ‚Vielsprachiger‘, wohl auch nach dem Pangloss in Voltaires Candide), vgl. + + + +Konxompax vgl. zu Hamanns zuletzt scheiternden Versuchen der Rekosntruktion des Ursprungs des Worts ‚Konxompax‘ im Tibetanischen + + + +Georgi + + + +Vorfall am Lichte nicht ermittelt?!? vll. Johannes 10,10-12, Verweis auf Wolf und Dieb + + + +podagrischen Anfall Gichtanfall, vgl. + + + +Hänschen … Hartknoch bei , vgl. + + + +Stoltz … nach Curl. nach Kurland; ursprünglich nach Mitau als Gouvernante von , dann aber bei , vgl. + + + +Drubenalcken … Brief aus Dubenalken, nicht überliefert + + + +Mlle Schimmelpfennig , vgl. + + + +Brahl u Zitterland und + + + +Nachtigall vgl. + + + +Kypkens Nachfolger , Nachfolger Kypkes + + + +Luthers Schriften , vgl. + + + +Genius Schiblemini vgl. + + + +Oberon nach dem Elfenkönig in und + + + +pium desiderium dt. frommer Wunsch + + + +vltimum visibile dt. letzte Einsicht + + + +Nun ruhen alle Wälder … von , vgl. , S. 446f. + + + +Kant … magistriren ; dass der erforderliche Abschluss für die Antretung von Christianis Professur kostengünstiger zu erwerben sei + + + +Ministers wohl + + + +HKB 594 + + +letzten May … Zuschrift HKB 585 + + + +Gaben , Bd. 1 und 2, vgl. + + + +nicht im Stande zu kaufen wegen des Niedergangs des Kanterschen Buchladens und dem Zerwürfnis mit + + + +Ende des Werks , Bd. 3 + + + +merkurialische Auflösung + + + +Misverständnisse des Verfassers Hamann hielt zunächst Herder und dann für den Verfasser + + + +gegenwärtigen Posten als Packhofverwalter am Königsberger Licent, vgl. + + + +Schürze von Feigenblättern + + + +Asmus … + + + +Brücke ohne Lehne die Formulierung in , S. 218, nach deren Bedeutung Hamann so lange suchte, vgl. + + + +patriae cecidere manus , VI,33; dt. zweimal sank dem Vater die Hand + + + +Wenige Tage … Es folgt Hamanns einzige erhaltene Erklärung, was er mit der ‚Brücke ohne Lehne‘, dem dritten Teil der Schürze von Feigenblättern, gestalten wollte, vgl. HHE 5, S. 305f. + + + +„vom Ritter Kondalo Nach Luthers Paraphrase einer Szene aus der mittelalterlichen Visio Tnugdali (Tundalus) in seiner Wochenpredigt zu Mt 7, in: , Bd. 5, fol. 468r (vgl. WA 32, S. 502f.) + + + +wer sich läßt dünken … 1 Kor 10,12, vgl. + + + +französischen Übersetzung garde-fou + + + +Wüsten … Kammer Mt 24,26 + + + +εις ους τα … 1 Kor 10,11 + + + +Hr. Lavater + + + +zwey Scherflein erhalten haben , vgl. die Adressatenliste + + + +S. 22 statt unwahrhaft Gemeint ist, dass Häfeli im Erstruck der Zwey Scherflein auf S. 22 anstelle von „unwahrhaft“ lesen soll: „unnahrhaft“; vgl. + + + +S. 29 statt Fiktionen … , N III,241/37, vgl. und + + + +Note 14 Im Erstdruck der Zwey Scherflein (wie auch im Manuskript an Herder) ist Anm. 14 auf S. 25 ohne Fußnotenanker im Text; vgl. und N III,240/27 u. 38. + + + +Hiob XXXIX. 30 Hiob 39,30 + + + +weisen Rath vgl. die Anm. in , Bd. 2, S. 234f. + + + +Prediger Wanowski + + + +christlichen Magazins + + + +Schellenbergschen Prospekten Schellenbergs Schweizerprospekte, die Hamann in KGPZ, St. 88, 4.11.1779 annoncierte und deren Exemplare er nach einer Sendung durch Kaufmann/Ehrmann in Königsberg vertrieb, vgl. und . + + + +Friedländische Comptoir Das Friedländersche Comtoir, über welches die Exemplare geliefert wurden, vgl. + + + +Schellenberg + + + +eine hiesige Buchladen der Kantersche Buchladen + + + +andre der Hartungsche Buchladen + + + +freimüthigen Nachrichten + + + +Magnaten Gemeint ist Hippel oder von Korff, vgl. + + + +publici saporis für den Geschmack des Publikums bestimmt; , 3 + + + +Verbrechen Ihres Mitbürgers , vgl. + + + +vox in deserto … Kammer Mt 24,26 + + + +dritte Bändchen Ihrer Predigten , Bd. 3 (erscheint erst 1782) + + + +ungerechten Haushältern in Umkehrung des Gleichnisses bei Lk 12,42–48 + + + +bene latuit, bene vixit , 3, 4, 25 + + + +καιρους αναψυξεως … Apg 3,20 + + + +Brief Nr. 595 + + +Antwort auf Hartknochs nicht überlieferten Brief vom 22. Juni 1780, vgl. + + + +HE Courtan … Commission ; es geht um den Ankauf von Büchern für Hartknoch aus der Auktion des verstorbenen Kypke; vgl. . + + + +Prof. Diedrich + + + +Kypke Obseruationes + + + +Herder … sine die et consule , ohne Tag und Jahreszahl (die Römer benannten die Jahre nach den regierenden Konsuln); gemeint ist HKB 591. + + + +gestern … Papauté Herders Mitteilung des Gewinns seines dritten Preises der Berliner Akademie für die Dissertation sur l’influence des Sciences sur le Gouvernement et du Gouvernement sur les Sciences, vgl. . + + + +Secretaire perpetuel + + + +Mutter u Gottfr. Caroline und Gottfried Herder, vgl. + + + +Pyrmonter heilendes Mineralwasser, vgl. + + + +Biermolken die ‚Biermolkenkur‘, vgl. + + + +Aweyden … Fuchshöfen Aweiden und Fuchshöfen, vgl. + + + +quod bene notandum dt. was wohl zu bemerken ist + + + +„Nach einer … ; wörtliches Zitat aus + + + +Chevilah vgl. und HBGA, Bd. 12, S. 105 + + + +Knebel + + + +Denkw. des d’Aubigné , vgl. + + + +HE Lentz , der sich in St. Petersburg aufhielt + + + +Gevatter Kaufmann + + + +König ?!? + + + +Laval , Schwager Hartknochs + + + +Sohn … Füeßli mit + + + +1. Fortsetzung der Betrachtungen wohl + + + +Hänschen Michel + + + +unserm Scherz … seinen Sohn bei Hartknoch in die Lehre zu geben, vgl. + + + +würdigen Frau + + + +HE Wirth Schenk, vgl. + + + +König + + + +Präsidenten vmtl. + + + +K. , wegen dessen drohender Insolvenz + + + +Luces naturae u. prouidentiae … Dt. Licht der Natur und Vorsehung; ironisiert wohl eine Vorstellung der Allmacht des Königs, welche sich auf die Leibnizsche Philosophie stützt + + + +Brief Nr. 596 + + +Lucian III. wohl , Bd. 3, das Hartknoch vmtl. von Hinz übernahm + + + +Petersb. Journal , das Hartknoch offenbar vom Herausgeber Arndt an Hamann weiterreichte + + + +HE Courtan + + + +Defect Bogens E … wohl , vgl. + + + +Exempl. der Scherfl. , deren Nachdruck Hartknoch offenbar übernahm, vgl. + + + +HE Arndt + + + +Konxompax ; zu dem missglückten vorherigen Versuch, ein Exemplar zu Arndt nach St. Petersburg zu schicken vgl. + + + +S. 22 statt unwahrh. unnahrhaft , ED, S. 22, Z. 7 und N III,239/10, vgl. + + + +Note 14 … Im Erstdruck der Zwey Scherflein (wie auch im Manuskript an Herder) ist Anm. 14 auf S. 25 ohne Fußnotenanker im Text; vgl. und N III,240/27 u. 38. + + + +S. 29. Z. 8. Fractionen … , N III,241/37, vgl. + + + +Sohn , der in Königsberg angekündigt war, vgl. + + + +Uebersetzung + + + +Dialogues … + + + +Prof. Kant , mit dem Hamann Mitte/Ende Juni Kontakt hatte, um Kraus’ Berufung nach Königsberg zu betreiben, vgl. + + + +Cr. R. Hippel + + + +†feld + + + +Göttingsche Zeitung , Jg. 1779, Zugabe zum 48. St., 27.11.1779, S. 753–763 + + + +Engl. Musäum , Bd. 6, S. 41–72 + + + +HE. Green + + + +Geistl. in Schwaben nach dem fingierten Autor der Beylage zun Denkwürdigkeiten des seligen Sokrates + + + +vor einem Jahre … nicht erfolgt In den Messkatalogen für Ostern und Michaelis 1779 wurde noch keine Übersetzung von Humes Dialogues concerning natural Religion angekündigt (vgl. , , ‚Schriften welche künftig herauskommen sollen‘, S. 799) – im dagegen schon, vgl. , ‚Schriften welche künftig herauskommen sollen‘, S. 938: Die für Weygand in Leipzig angekündigte Übersetzung ist wohl diejenige von Carl Gottfried Schreiter, welche 1781 erschien. + + + +Folgrede conclusio, vgl. DWB, 1. Aufl., Bd. 3, Sp. 1884 + + + +Freund H. in W in Weimar + + + +pro studio et labore für das Bemühen und die Arbeit (als Lohn) + + + +Defecte … Hamann meint wohl die übrigen Bogen von , um die Hamann zuvor bat (die Schrift war eine der Anregungen für Hamanns Hume-Übersetzung) sowie weitere ‚Reparaturen‘ in seiner Bibliothek durch Reparatur von Exemplaren oder Nachlieferung fehlender Teile von Buchreihen. + + + +Werk … vgl. die Titeleien von in der second edition 1779 + + + +H … Berl. Preiß Herders Mitteilung des Gewinns seines dritten Preises der Berliner Akademie für die Dissertation sur l’influence des Sciences sur le Gouvernement et du Gouvernement sur les Sciences, vgl. . + + + +im Jänner zu München … zu Herders Münchner Preisschriften vgl. + + + +Einfluß … , gedruckt 1781 + + + +Prof. Diderichs + + + +engl. Krankheit Rachitis + + + +Kypkens Auction … Commissionen Es geht um den Ankauf von Büchern für Hartknoch aus der Auktion des verstorbenen Kypke; vgl. . + + + +Hänschen + + + +Sohns + + + +Gemalin + + + +Albertinchen + + + +Herrn Reisegefährten + + + +Kritik der reinen Vernunft + + + +Metaphysik der Sitten wohl + + + +heute … in der Hume-Übersetzung; Hamann beendet sie am 7. August, vgl. + + + +Brief Nr. 597 + + +bene potus et lotus lateinisches Wortspiel, etwa mit dem Sinn ‚wohlgetrunken und wohlgewaschen‘ + + + +Eloge , vgl. + + + +Scherflein + + + +Rosaliens Briefe + + + +Verfaßerin … , Verfasserin der Geschichte des Fräuleins von Sternheim + + + +engl. Uebersetzung , vgl. + + + +ersten Kleck mit dem ersten Entwurf bzw. der ersten Kladde + + + +physiognomische Reisen + + + +Pütter + + + +gestrige … nicht ermittelt + + + +Sultzers Leben vmtl. , vgl. + + + +Pere Abbé de S. S. , „S. S.“ als Abkürzung von Sans Souci; „Pere Abbé“ nach , S. 51, vgl. + + + +Brief Nr. 598 + + +Geburtstage beginnend mit August Herder, in der Woche darauf Herder selbst + + + +3 und 7 zu Zahlenspielen um 3 und 7 vgl. + + + +Prinz von Pr … Grund für den langen Aufenthalt des Kronprinzen Friedrich Wilhelm ist wohl ein Missverständnis Friedrichs II. und Katharinas II. Sie hatte nämlich geschrieben, sie erwarte, daß der Prinz am 6. August alten Stils von Berlin abreisen werde, der Friedrich II. verstand aber, am 6. neuen Stils. Aus St. Petersburg wurde mittels einer Stafette bestimmt, daß der Prinz so lange in Königsberg bleiben solle (vgl. Des Reichsgrafen Ernst Ahasverus Heinrich Lehndorff Tagebücher (Gotha 1921), Bd. 1, S. 153). – Hamanns ausführliche Registrierung und Mitteilung der Reise des Prinzen hat wohl vor allem mit seiner von Hartknoch in Auftrag gegebenen Rezension von J.C. Berens’ panegyrischem Blatt zur Chronik von Riga zu tun, vgl. . + + + +A. u N. Styl alten und neuen Stil (julianischer und gregorianischer Kalender) + + + +Gr. Fürst + + + +Graf Görz + + + +bekannten + + + +Nostitz … Vietinghoff Offiziere im Gefolge des Kronprinzen, nicht ermittelt?!? + + + +Namens Rhode + + + +Brahl + + + +Hartknoch ein Paar Zeilen von am 4. August, vgl. + + + +Hofmeister mglw. + + + +jungen Pr. Galliczin nicht ermittelt + + + +Christ. Berens + + + +Blatt … + + + +Kant + + + +H. + + + +Zeitungen + + + +Oberon + + + +Zitterland + + + +Brunnenkur vgl. + + + +Biermolken die ‚Biermolkenkur‘, vgl. + + + +Hume … + + + +zu Ende gebracht + + + +Hartkn. geschrieben … , vgl. + + + +Geistl. in Schwaben nach dem fingierten Autor der Beylage zun Denkwürdigkeiten des seligen Sokrates + + + +Handwerk verschworen Hamanns letzte größere Übersetzungsarbeit war Ferdinando Warner’s Beschreibung der Gicht von 1770 + + + +Sachen fein … fremd machen , Bd. 7, fol. 269r: „Ich setze / das zu dir und zu mir unverwarnt keme ein ehrlicher Man / der die Sachen fein mit rauchen worten kündte frembd machen / und spreche[…].“ + + + +siebenten Theil in der Jenaer Ausgabe + + + +Mein Baruch Metonymisch nach Jer 36,4; gemeint ist wohl nicht nur Hamanns neuer Lieblingsschriftsteller, sondern auch eine Art Sprachrohr, da Restif viel und sexuell explizit schrieb, Hamann dagegen wenig und indirekt; zu Hamanns Restif-Lektüre vgl. den Eintrag vom 1. August 1780 im Studienheft, N V,352f. + + + +Retif + + + +Geschichte meines Vaters Restif, Leben meines Vaters + + + +neuen Abeilard Restif, Der neue Abeilard + + + +väterl. Fluch + + + +Fanchettens Fuß + + + +wiedergefundene Tochter + + + +6 Theile von Idées singulieres Sozialutopische Buchreihe Restifs mit Ideen zu radikalen Sozialreformen. Bis 1780 erschienen: 1.: Le Pornographe (1769), 2.: La Mimographe (1770), 3.: Les Gynographes (1777). – 1782 erschien l’Andrographe und 1789 Le Thesmographe. + + + +zweite Roußeau Restif wurde wegen seiner Freizügigkeit und den ‚schmutzigen‘ Themen als „Rousseau des ruisseaux“, als Rousseau der Gosse bezeichnet (die Bezeichnung geht wohl auf Melchior Grimm zurück). + + + +Sulzers Tagbuch … Ihren Namen ; die Herder-Stelle ist auf S. 343, vgl. auch + + + +Leben vmtl. , vgl. + + + +hier nicht zu haben wegen der Situation der Königsberger Buchhandlungen: die Kantersche steht vor dem Bankrott, mit der Hartungschen ist Hamann zerstritten + + + +Nebenbuler den P. Soave ; ‚Nebenbuhler‘, da er laut , S. 343 eine Abhandlung zum Ursprung der Sprache neben Herders Preisschrift bei der Berliner Akademie eigereicht habe (erschienen als Ricerche intorno all’istituzione naturale d’una società e d’una lingua); vgl. Cordula Neis: Anthropologie im Sprachdenken des 18. Jahrhunderts (Berlin u.a. 2003), S. 431f. + + + +Göttingschen Magazin … In , Jg. 1, St. 3, S. 462 wird im „Anhang zur Abhandlung vom Verlagseigenthum“ en passent ein Lord Monboddo erwähnt, „ohne Zweifel der Verf. des gelehrten und tiefsinnigen Werkes on the Origin and Progress of Language“; gemeint ist . + + + +Verf … + + + +Zeugnis des Caii … Es geht um die Autorschaft der Johannesapokalypse, wofür Hartwig, um die Position Semlers und anderer anzugreifen, die Stelle in über Cajus Romanus auslegt; vgl. , Tl. 1, S. 33ff. + + + +mit Ihnen als wider Herders Thesen in Maran Atha, nach Mt 12,30 + + + +alter Sprachmeister wohl da er einst mit Englisch lernte + + + +Bachmair auch über die Apok. + + + +Statthalter zu Erfurt , nicht überliefert + + + +jüdischem Couvert wohl über das Friedländersche Comptoir + + + +Layenbruders Schicksal Friedrich Carl von Mosers Entlassung als Erster Minister von Hessen-Darmstadt, vgl. + + + +Ehe vgl. + + + +Schrift in der Bahrdtschen Sache Wohl nur ein Gerücht, Moser publizierte um 1780 nichts Theologisches, vgl. ; ‚Bahrdtsche Sache‘ bezieht sich wohl auf . + + + +Prophezeyung des ‚Zellerfelder Prophet‘, vgl. + + + +Datum in HKB 591 + + + +corpusculum delicti + + + +Michaelis zur Buchmesse im Herbst + + + +Kritik … ; Herder fragte nach Kants neueren Arbeiten, vgl. + + + +Metaphysik der Sitten wohl + + + +Leßings Briefe , vgl. + + + +Kraus… für die Professur des verstorbenen + + + +Marschroute über W. vorgeschrieben über Weimar und Herder, vgl. + + + +Diedrich + + + +med. pr. Mitte des letzten Monats + + + +engl. Krankheit Rachitis, vgl. + + + +volens nolens dt. wollend nichtwollend + + + +Packhofe bei Hamanns Stelle als Packhofverwalter am Königsberger Licent + + + +gl. ?!? + + + +Gruß von Nicolai von , nicht überliefert + + + +Grammatik + + + +Simson u Chandlers Uebersetzung und die Übersetzung von Chandler, Kritische Geschichte des Lebens Davids + + + +OberHofprediger + + + +Eichhorns Einl. + + + +Goldbeck + + + +Litterarische Nachrichten ; es ging wohl um den Eintrag zu Hamann, vgl. in Bd. 1, S. 47–50 und S. 235 (N IV,449f.). + + + +Hospitalprediger Fischer + + + +Gadebuschschen Blunders die Indiskretionen und Falschinformationen im Eintrag zu Herder in , Tl. 2, S. 44–52; vgl. + + + +von Baczko + + + +preuß. Tempe + + + +Kanterschen Buchladen von + + + +Herausgeber B. der Rosalie Das „Vorwort des Herausgebers“ von , S. viii ist mit „W–r, den 26sten März, 1779. B**.“ gezeichnet; dahinter verbirgt sich , vgl. . + + + +Compere Asmus + + + +Abreise des Kronprinzen Friedrich Wilhelm, s.o. + + + +Nachbarinn mit 3 Kronen die Dreikronenloge + + + +Preise zu Herders Münchner Preisschriften vgl. + + + +Abhandlung , 1781 gedruckt in: Abhandlungen der Baierischen Akademie über Gegenstände der schönen Wissenschaften, Bd. 1 (München 1781), S. 139–168. + + + +Theil nehmen laßen vgl. zuletzt , allgemeiner + + + +Advokaten nicht ermittelt + + + +seel. Vater + + + +Prinz , s.o. + + + +Einfall … recensieren Die Rezension von für die KGPZ (ein Auftrag Hartknochs, s.o.); der ‚Einfall‘ dazu und die Niederschrift der Rezension fanden bereits früher statt, vgl. . + + + +diesen Donnerstag in die Zeitungen in KGPZ, nicht überliefert; Donnerstag ist der 24. August 1780, die Rezension erschien aber wohl bereits am Montag, 21. August, und von Kanter redigiert, wie Hamann kurz darauf erwähnt, s.u. + + + +er wohl + + + +Sendschreibens … + + + +Hahns 2 Bände vmtl. , Werk nicht ermittelt + + + +Ohe iam … Hor. sat. 1,5,12f.: „Halt da, genug jetzt!“ + + + +Hartk. , nicht überliefert (vgl. Hamanns Antwort ) + + + +Sohn + + + +Humischen Dialogen + + + +Claudius + + + +Pf. Fischer + + + +Kant + + + +Goldbeck + + + +Crichton + + + +Zeitungen + + + +Cleßens Magazin + + + +Recension ebenfalls in den KGPZ, nicht überliefert + + + +Berenssche Recension so verunstaltet wohl Hamanns Rezension von in den KGPZ, die vmtl. am 21. August erschien und von Kanter redigiert wurde, vgl. und oben sowie allgemeiner zum Kontext . + + + +BasedowSemlerschen Lerm die Auseinandersetzung zwischen und als Teil des Fragmentenstreits + + + +Urkunde a. c. + + + +Erstgebornen Gottfried Herder + + + +unsere Geburtstage Hamanns und Herders (sowie drei seiner Kinder) Geburtstage Ende August + + + +doppelten Feyer am 25. August, von Herder und seinem Sohn Adelbert + + + +seel. Bruder + + + +Baroneße Bondeli + + + +Hippel + + + +Hänschen + + + +Frau Gevatterin + + + +Stuffenjahr Herders vollendetes 35. Lebensjahr; zum Stufenjahr vgl. + + + +Pathchen Adelbert Herder + + + +Marianchen + + + +Humischen Uebersetzung + + + +Meiners Buch de Deo + + + +Pf. Fischer + + + +Brief Nr. 598 + + +4 huj … Hartnoch an Hamann, 4. August 1780, nicht überliefert + + + +Durchreisenden vgl. + + + +lieber Sohn mit Füeßli mit , die ihn Königsberg angekündigt waren + + + +Blatt + + + +Prof. Kant , vgl. + + + +Zeitung + + + +Rathsherrn B. + + + +fiel es mir einen Abend ein vgl. + + + +Kanter + + + +Pr. Abreise Kronprinz Friedrich Wilhelm reiste am Dienstag, 22. August ab, vgl. + + + +Dienstags 22. August 1780; die Rezension erschien vmtl. bereits am Montag, 21. August und offenbar von Kanter redigiert, vgl. + + + +Donnerstag 24. August 1780 + + + +Interessenten und meines dem Rat der Stadt Riga und + + + +Uebersetzung , die zu verlegen Hartknoch zuvor zustimmte, vgl. + + + +Gev. Herder … zu schreiben angefangen HKB 598 an Herder + + + +Pathchen August Herder + + + +Claudius + + + +50jährigen Geistl. in Schwaben der angedachte fingierte Übersetzer von + + + +Kant arbeitet in rechtem Ernst an + + + +Ihnen oder Hartung ; Verleger wurde letztlich Hartknoch + + + +diesmal Wort halten wird Die Critik der reinen Vernunft sollte ursprünglich eine Überarbeitung von Kants Dissertation; er änderte das Konzept aber grundlegend und verschob die Erscheinung in den 1770ern mehrfach. + + + +Lavater u Pfenninger und ; Hamann schrieb doch nur an Pfenninger (vgl. ), nicht überliefert. + + + +Rector Snell + + + +mitgetheilten Auszug nicht überliefert + + + +HE Courtan + + + +Mama + + + +Pillau 60 km westlich von Königsberg an der See-Durchfahrt auf der Frischen Nehrung, heute Baltijsk + + + +Prinz Kronprinz Friedrich Wilhelm + + + +3 Kronen der Dreikronenloge; damit in Hamanns Nachbarschaft,vgl. + + + +HE. Rhod + + + +Parisius + + + +Arndt + + + +Hume Contrebande machen wird wegen der kontroversen theologischen Thesen in und Sorgen um die Zensur, die Hartknoch wohl zuvor äußerte + + + +Retif de la Bret , vgl. + + + +Geschichte meines Vaters + + + +neuen Abälard + + + +väterl. Fluch + + + +Fanchettens Fuß + + + +glücklich widergefundene Tochter + + + +Vierziger + + + +sämtl. Werke Gemeint sind wohl die bisher erschienenen Werke, keine Werksammlung; eine solche erschien jedenfalls nicht zu Hamanns Lebzeiten. + + + +Väterschule … Jeunesse Hamann verwechselt wohl Restifs Die Väter-Schule – eine Übersetzung von l’École des pères, die 1781 erschien – mit . + + + +Idées singulieres Sozialutopische Buchreihe Restifs mit Ideen zu radikalen Sozialreformen. Bis 1780 erschienen: 1.: Le Pornographe (1769), 2.: La Mimographe (1770), 3.: Les Gynographes (1777). – 1782 erschien l’Andrographe und 1789 Le Thesmographe; vgl. auch die Notiz unten. + + + +femme dans les 3 Etats + + + +paysan perverti ; vgl. auch Harknochs Notiz unten; Hartknoch gab 1783, wohl auf Anregung Hamanns, eine Übersetzung „Das Verderben des Landmanns, oder die Gefahren der Stadt“ heraus, vgl. Bloch: Rétif-Bibliothek, S. 31f. + + + +Gynographes + + + +Hibou u Nouvelles Keine Werktitel Restifs bis 1781; „Hibou“ (Eule) bezieht sich wohl auf Restifs Rolle als nächtlicher Beobachter der Pariser Sitten?!? + + + +RH. B. für Sein Blatt Ratsherr für sein Blatt zur Chronik von Riga + + + +Hälfte + + + +Hänschen + + + +Unschuld in Gefahr … , Übersetzung; Kontext der Notiz unklar: „Idées singulieres“ ist ein Reihentitel, vgl. . + + + +Mimographes ; Kontext der Notiz unklar: Le paysan perverti ist ein anderes Werk. + + + +Brief Nr. 600 + + +Michaelistage 29. September 1780 + + + +Einl. an Fr Gildenhorn geschr. eod. an Herders Schwester, am selben Tag (eodem die); Herders Brief (die Einlage) und Hamanns Begleitschreiben nicht überliefert; vgl. + + + +geschrieben Herders letzter Brief war von Anfang Juni 1780 + + + +gemeldet vgl. + + + +Mutter u. die 2. ältesten Söhne Caroline, Gottfried und August Herder + + + +Hier ist gut … Mt 17,4 Mk 9,5, Lk 9,33 + + + +Brunnen vgl. + + + +Ilmenau … Alstedt Ilmenau und Allstedt + + + +Hase , vgl. + + + +Phys. Reisen , vgl. Hamanns Bemerkung in + + + +Hase in Dresden ; von Herder irrtümlich als Verfasser der Physiognomischen Reisen angenommen; zur Entdeckung des Verfassers vgl. . + + + +Uebersetzer etwa + + + +Besuch bei + + + +Kapellm. Reichard + + + +Frauen + + + +2. Kindern Wilhelm und + + + +Schwestern Marie Karoline Wolf und Wilhelmina Luisa Dorothea Buchholz, beide geb. Benda + + + +Claudius + + + +Klopstocken + + + +Lieder u. Oden wohl aus der Sammlung + + + +großen u. schönen Geister und + + + +cum poculo … mit dem Becher größter Heiterkeit + + + +Pathens August Herder + + + +Adalbert Adelbert Herder, der ebenfalls am 25. August Geburtstag hatte + + + +Frankenberg + + + +Ihr u. Gottfrieds Geburtstag Hamanns Geburtstag am 27. und Gottfried Herders am 28. August + + + +Jubilaeum Hamanns 50. Geburtstag, vgl. + + + +Schulcameraden Voigt + + + +Vat. + + + +dankbaren Samariter Lk 10 + + + +vota publica … dt. öffentliche Gelübde, der geschuldete Dank, der niemals zur Genüge abgestattet werden kann + + + +Büchlein, Briefe , Tl. 1 und 2 + + + +curas officiales dt. amtliche Sorgen, Amtsgeschäfte + + + +folgenden Theile , Tl. 3 und 4 + + + +Iuvet Deus! dt. möge Gott helfen! + + + +Scylla … zwischen Skylla und Charybdis: ausweglose Wahl zwischen zwei Übeln (nach , 3,420) + + + +Berens , vgl. + + + +Blatt + + + +selbst zugeschickt nicht überliefert, vgl. HBGA, Bd. 12, S. 114 + + + +wie Sie wie Hamann für die KGPZ, vgl. + + + +Merkur siehe Herders Anzeige im Teutschen Merkur, 4. Vj., Oktober 1780, S. 81–84 + + + +Rector, M. Snell , vgl. (zum Kontext vgl. HBGA, Bd. 12, S. 115) + + + +Sulzers Tagbuch , vgl. + + + +R. de la Bret. , vgl. + + + +Monboddo , vgl. + + + +P. Soave , vgl. + + + +Apol. über die Apokalyspe , vgl. + + + +Gedichte + + + +Herausgeber der Rosalie ist Bode , Herausgeber von , vgl. + + + +Meine 2. Preise … anzuzeigen Herder berichtete Hamann nur von dem ersten, vgl. ; von dem zweiten meldete er nichts, was Hamann ihm zuletzt vorwarf, vgl. . + + + +„was wirkten … + + + +„was für Nutzen … + + + +vtcunque defecere … das Motto von (S. 27) nach ,4,4,35f.: „in dem Maße, wie das sittliche Empfinden schwindet, / zerstören Verfehlungen den Ruhm edel geborener Persönlichkeiten.“ + + + +vt hominis … das Motto von (S. 140), dort Cicero zugeschrieben; dt. wie der Geist die Zierde des Menschen, so ist die Zierde des Geistes die Rede + + + +Ak … Bande Preisschriften die Münchner Akademie in den Abhandlungen der Baierischen Akademie über Gegenstände der schönen Wissenschaften, Bd. 1 (München: Strobl 1781), S. 25–138 und 139–168 + + + +Sendschr. an den Brem. Beantworter , vgl. + + + +Häfeli + + + +Uebersetzung des Hume Hamanns Übersetzung von Humes Dialogues concerning natural Religion, vgl. + + + +Merkur vgl. Herders Ankündigung der Hume-Übersetzung „von dem berühmten Hamann“ im Teutschen Merkur, 4. Vj. 1780 (Oktober), S. 90 + + + +Fischern , vgl. + + + +nach Curland in Hamanns Mitauer Zeit 1765–1767 + + + +Hartknoch + + + +Goldbecks Plan Johann Friedrich Goldbecks Plan für die Litterarischen Nachrichten von Preußen, wegen denen Carl Gottlob Fischer bei Hamann war; dieser überlegte, Herder zu involvieren, vgl. . + + + +Volkslieder an Lauson an , woran Hamann verschiedentlich erinnerte, vgl. + + + +durch Gelegenheit durch einen Boten von Weimar nach Königsberg + + + +Scherflein mit Klopst. Hamanns Zwey Scherflein, die auch an Klopstock verschickt werden sollten, vgl. + + + +Bode , der im Mai 1780 von Weimar nach Hamburg abreiste + + + +„Sagen Sie mir … Klopstocks Billet an Bode ist nicht genauer zu datieren und nirgendwo anders überliefert als in diesem Brief-Zitat Herders (er sandte das Billet mit HKB 615 an Hamann und dort ging es verloren); vgl. Klopstock: Briefe 1776–1782 (Berlin New York 1982), Bd. 7,1, S. 177 und Bd. 7,3, S. 872–874. + + + +Kl. + + + +an Claudius , nicht überliefert + + + +neuen Republic u. Buchstabenkunst nach und + + + +„Andenken … , Brief 1 und 2 (in: ; , Oktober 1779, Bd. 2, S. 299–311 und November 1780, Bd. 2, S. 415–425) + + + +in ältern Br. schon geschrieben nicht überliefert, mglw. in einem der nicht überlieferten Briefe vom Herbst 1779 + + + +Prophezeiung Das Manuskript des ‚Zellerfelder Propheten‘, vgl. ; es erschien zwar mittlerweile auch im Druck, Herder schickte aber dennoch das Manuskript, vgl. . + + + +Jaques le Fataliste , vgl. + + + +Prophet + + + +Werk + + + +sonderbare Sonderbarkeiten s.u. + + + +ander Blatt … Die Zeilen sind in den äußersten unteren Rand der letzten Seite von Herders erstem Quartbogen für den Brief gepresst. Mit dem nächsten Absatz fängt Herder einen neuen Briefbogen an, worauf er hier Bezug nimmt. + + + +George … + + + +schreibt an … an Ludwig zu Hohenlohe-Bartenstein; der lächerliche Streitfall um adlige Titulaturen zirkulierte 1780 als Manuskript und Privatdruck und wurde 1784 im Journal von für Deutschland gedruckt, zu dem ersten Brief vgl. Journal von für Deutschland (Januar 1784), S. 7, zu dem Streitfall außerdem HBGA, Bd. 12, S. 117f. + + + +basse nicht haute noblesse vgl. Ludwig zu Hohenlohe-Bartenstein an , 28.6.1779, Journal von für Deutschland (Februar 1784), S. 92 + + + +aux portes de l’Enfer vgl. an Ludwig zu Hohenlohe-Bartenstein, 15.4.1780, Journal von für Deutschland (März 1784), S. 224 + + + +singulierement singulier vgl. Ludwig zu Hohenlohe-Bartenstein an , 28.6.1779, Journal von für Deutschland (Februar 1784), S. 91 + + + +Moser und dessen Entlassung als Erster Minister von Hessen-Darmstadt; Hamann fragte danach, vgl. . + + + +Landgrafen … Regiment stellen ; zu Mosers Entlassung vgl. HBGA, Bd. 12, S. 118. + + + +M. Moser an Herder, 6.7.1780; Herder schickte den Brief mit diesem Brief an Hamann (s.u.); dieser schrieb ihn ab (vgl. HKB 604 Anhang) und sandte ihn an Herder zurück (vgl. ). + + + +Erbprinz + + + +Zwingenberg … Landgut vgl. HKB 604 Anhang + + + +HE. Schwager + + + +eventus fefellit spem dt. der Ausgang enttäuschte die Hoffnung + + + +Abtragung der Schulden zur immensen Staatsverschuldung Hessen-Darmstadts und Mosers ausgehandeltem Schuldvergleich vgl. HBGA, Bd. 12, S. 119 + + + +Lavat … entamirt Lavater habe mit Goethe einen Briefwechsel über angefangen; Hamann fragte bei Herder nach der Zeitungsnachricht, später auch bei Häfeli vgl. und ; zum Briefwechsel Lavater/Goethe vgl. HBGA, Bd. 12, S. 119. + + + +Herzoge ; im Thüringerwald, um einige Ortschaften unter des Herzogs Besitztümern zu besuchen, die er bisher nicht kannte. + + + +Lav … Briefwechsel Lavaters letzter Brief datiert vom 16. Februar 1780, Herders letzter vom Juli 1779. + + + +Claud. + + + +Reichard , s.o. + + + +Otium … cum dignitate Dt. Muße mit Würde, , 1,1 u.ö.; die Variation ‚cum voluptate‘ (mit Genuss) ist wohl von Herder. + + + +Jacobischen Kinder die zwei ältesten Söhne Friedrich Heinrich Jacobis, Johann Friedrich und Georg Arnold, vgl. HBGA, Bd. 12, S. 119. + + + +Fr. + + + +Schwägerin , vgl. + + + +Bruders + + + +Entwöhnung Absetzen vom Stillen + + + +Herzogin + + + +Pereant Philisti! Dt. mögen die Philister untergehen! Für die Weimarer Ärzte nach den biblischen Philistern, etwa nach Ri 16,30. + + + +Statthalter + + + +Ihr Brief Hamanns nicht überlieferter Brief an Dalberg vom 20. Juli 1780, vgl. und + + + +Hofrath vmtl. der kurmainzische Regierungsrat Johann Arnold von Bellmont + + + +Zeitungsbriefe Brief voller vermischter Nachrichten + + + +Jes. 24, 16 Jes 24,16 + + + +Ψ 88,16 Ps 88,16 + + + +Keine Kraft … nach Ps 31, 11 + + + +Väterl.- u. Brudererbtheils vgl. + + + +Hüterdienst als Packhofverwalter am Königsberger Licent + + + +Wilhelm Wilhelm Herder + + + +Gottfr. Gottfried Herder + + + +Roußeau … Dialogen + + + +Gemächt im Sinne von Machwerk, vgl. Adelung, Bd. 2, Sp. 545, s.v. Gemächt 1 + + + +Mosers Br. Mosers Brief an Herder vom 6. Juli 1780, vgl. Hamanns Abschrift in HKB 604 Anhang + + + +Brief Nr. 601 + + +Abschrift meiner Uebersetzung Hamanns Übersetzung von Humes Dialogues concerning natural Religion, die Hartknoch zuvor einwilligte zu verlegen (vgl. ) und Hamann sich zuletzt vornahm, „ins reine zu bringen“ (). + + + +Lauson + + + +Kant , vgl. + + + +Kreutzfeld + + + +Hofhalsrichter (Titel des Direktors des Königsberger Kriminalgerichts, wozu er kürzlich ernannt wurde) + + + +H. in W … Herder in Weimar, vgl. und zu dessen Bereitschaft, es anzukündigen + + + +Asmus , Hamanns Schreiben nicht überliefrt + + + +1 hui … Kraus Weder ist der Brief von überliefert, der Hamann am 1. September erreichte, noch Hamanns Schreiben, in dem er Kraus von seiner Hume-Übersetzung Mitteilung machte, noch ein Antwortschreiben Hamanns. + + + +Geistl. in Schwaben Der fingierte Übersetzer von Hamanns Dialogen die natürliche Religion betreffend, nach dem fingierten Autor der Beylage zun Denkwürdigkeiten des seligen Sokrates. + + + +Humischen Hausgott deutsch gekleidet haben D.h. dabei sind, Humes Dialogues concerning natural Religion ins Deutschte zu übersetzen. + + + +was ihm zur Erbauung … als es so verstreuen Hamann solle demnach seinen geplanten Begleitessay zur Hume-Übersetzung separat veröffentlichen. + + + +im Meßkatalog angemeldet Im ist, wie auch bereits im , lediglich die Hume-Übersetzung bei Weygand in Leipzig angezeigt, vgl. . + + + +Leßings Briefe zu Johannis , die im (unter , ‚Schriften welche künftig herauskommen sollen‘, S. 941) als „zu Johannis gewiß fertig“ angekündigt wurden; vgl. auch . + + + +Dialogen … + + + +Uebersetzungen diese Meße erscheinen Im Herbst 1780 erschien noch keine Übersetzung von Humes Dialogues concerning natural Religion; die erste war die für Weygand in Leipzig angekündigte Übersetzung Carl Gottfried Schreiters, welche 1781 erschien. + + + +Beylage oder Anhange Hamanns geplanter Begleitessay zur Hume-Übersetzung + + + +Engl. Exemplar der 2nd edition (London 1779) von Humes Dialogues concerning natural Religion, die Hamann zur Grundlage nahm + + + +Mendelsohns philos. Schriften in normalem Oktav-Format + + + +Termin halten für die Publikation der Critik der reinen Vernunft, vgl. + + + +Er balancirt zwischen Ihnen u Hartung Zwischen Hartknoch und ; vgl. die Wiederaufnahme der Formulierung ‚balancieren‘ in Hartknochs Brief an Kant vom 9. September (jul.) / 20. September (greg.), Kant: AA X, Briefwechsel 1780 , S. 261. + + + +Sohn entwischt ist dass Hamann nicht antraf, als dieser durch Königsberg ging + + + +Füeßli + + + +Pfenninger , nicht überliefert + + + +Lavater u Häfeli und + + + +christl. Magazins + + + +häusl. Unglück vgl. + + + +Gemalin und Tochter und + + + +P‥l ; Quelle der Gerüchte könnte Hamanns Nachbar oder Königsberger Stadtklatsch sein (vgl. und ); Penzel war tatsächlich seit Anfang 1780 als falscher Abbé in Krakau und gelangte im Laufe des Jahres an bedeutende Stellen der Krakauer Universität, vgl. Köppe: Abraham Jakob Penzels Lebensirrfahrten, S. 168–171 und . + + + +mit Händen … demnach noch immer versuche, von Warschau aus eine Begnadigung wegen seiner Desertion aus dem Preußischen Militär zu erreichen und nach Königsberg zurückzukehren + + + +würkl. Druck von + + + +Hänschen + + + +Reisegefährten wohl + + + +7 Sept 1780 Nach julianischem Kalender; nach gregorianischem empfing Hartknoch den Brief am 18. September. + + + +Brief Nr. 602 + + +25 pr … 25. September 1780, nicht überliefert (der nicht überlieferte Brief Hartknochs ist die Antwort auf HKB 610) + + + +Me Courtan + + + +HE Bruder + + + +Berl. u Warschau Henkel: an und ?!? – Penzel war in Krakau, vgl. ; und was hatte Hartknoch mit Reichardt zu tun? + + + +Hofpr. Schultz …  Antwort wohl , s.u. + + + +hohe Zeit gehabt zu schreiben vgl. Hartknochs Brief an Kant, vom 9. September (jul.) / 20. September (greg.), Kant: AA X, Briefwechsel 1780 , S. 260f., abgeschickt zwei Tage nach dem Empfang von HKB 601 + + + +Kanter habe sich in die Konkurrenz um den Verlag von Kants Critik der reinen Vernunft zwischen Hartknoch und Hartung eingemischt (vgl. ). + + + +Absatz des Werks zu verbreiten vgl. Hartknoch an Kant, 9. September (jul.) / 20. September (greg.), Kant: AA X, Briefwechsel 1780 , S. 261: „Die Vertheilung Ihrer Werke unter alle Buchhändler, sowol die zur Meße kommen, als die nicht dahin kommen, geschieht auch weit besser durch mich, als durch Hartungen, ich habe mit Leuten zu thun, mit denen er in keiner Verbindung steht. Es ist nicht leicht ein Winkel in Deutschland dahin ich nicht Geschäfte mache.“ + + + +argumentum ad hominem zu Hamanns Beschwerden über das Angebot des Hartungschen Buchladens vgl. + + + +Hart. + + + +Gevatter + + + +Sohns , 27. September + + + +Antwort von Claudius , nicht überliefert + + + +Cyrus Claudius (Übers.), Die Reisen des Cyrus + + + +Parcen Hamanns drei Töchter + + + +Beichtvater + + + +Hofhalsrichter Hippel + + + +Commere Courtan + + + +Michelstage 29. September 1780, als HKB 600 ankam + + + +Bändchen + + + + , vgl. + + + +Bocher jiddisch Jüngling, auch Talmudbeflissener (Student), nicht ermittelt + + + +neuen Rector + + + +Wolfii Bibl. Rabbin. + + + +Zitterland + + + +Retif , vgl. + + + +Hofpr. Schultz Verleger hatte vor Kurzem mit einem Text unter dem Titel Vorläufige Anzeige des entdeckten Beweises für die Theorie der Parallellinien in Königsberg für Aufsehen gesorgt (gedruckt in KGPZ, 38. St., 11.5.1780, S. 149–151, nicht überliefert, vgl. Kant: AA XIV, handschriftlicher Nachlass, 3,1, Berlin 1911, S. 27f.) und war offenbar auf der Suche nach einem Verleger; das Buch erschien aber nicht bei Hartknoch, sondern 1784 als Entdekte Theorie der Parallelen bei Kanter bzw. Dengel in Königsberg. + + + +zweite Uebersetzer Der zweite Übersetzer von Humes Dialogues concerning natural Religion; es geht um die Situation, dass Hamann vor Kurzem eine Übersetzung fertig stellte, von der nunmehr bekannt wurde, dass eine Übersetzung für den Buchmarkt bereits in Planung ist, vgl. ; Hartknoch scheint im nicht überlieferten Brief vorgeschlagen zu haben, Hamanns Übersetzung als zweite und exemplarische Übersetzung zu verlegen, damit die Arbeit daran nicht verloren geht. + + + +kleiner Anhang der geplante Begleitessay für Hamanns Hume-Übersetzung + + + +Defecten Eigentlich für beschädigte Bücher, hier für ‚Reparaturen‘ in Hamanns Bibliothek durch Ausbesserung von Exemplaren oder Nachlieferung fehlender Teile von Buchreihen, als Teil der Vergütung für die Hume-Übersetzung, vgl. . + + + +Sokr. Denkw. der Wolken, der Nachschrift eine gemeinsame Neupublikation der Sokratischen Denkwürdigkeiten, der Wolken sowie vmtl. der Beylage zun Denkwürdigkeiten des seligen Sokrates +brief + + +freymüthiger Briefe die natürl. Religion betreffend Der Titel mischt Humes Dialogues concerning natural Religion mit Starcks Freymüthigen Betrachtungen über das Christenthum und Herders kürzlich angekommene Briefe, das Studium der Theologie betreffend (ihrerseits eine Anspielung auf die Briefe die neueste Litteratur betreffend); eine Schrift Hamanns unter diesem Titel erschien nie. + + + +Nachbar Stark ; die Nachbarschaft leitet sich aus dessen intensivem Engagement in der Dreikronenloge her, die in Hamanns Nachbarschaft lag, vgl. . + + + +freymüthige Betrachtungen + + + +Frau Gevatterin als Verlegerin ; im Zusammenhang von Plänen und Verhandlungen für Herders Plan eines Denkmals für Johann Valentin Andreae, die Hartknoch mit ihr zwischen dem 4. September und 25. November 1780 vor allem um das Honorar führte, und wovon Hartknoch wohl im nicht überlieferten Brief an Hamann schrieb; Haym: Herder nach seinem Leben und seinen Werken dargestellt, Bd. 2, S. 103. + + + +Andräische Uebersetzung das Gesamtprojekt bzw. die Übersetzungen von wie die Gespräche aus dem Latein eines berühmten, frommen und verdienstvollen Theologen des vorigen Jahrhunderts + + + +3 Qvartlangen Briefe + + + +Hänschen + + + +kleine Toussaint Pierre Louis Claude Toussaint, der wohl bald nach seiner Geburt 1780 starb + + + +Ihrem Verlust vgl. + + + +Kunstschüler + + + +Gemalin + + + +Chronikenschreiber , nach dessen Blatt zur Chronik von Riga + + + +im Merkur angemeldet werden , vgl. + + + +Freund Wezel zu seinem Roman , wohl für dessen Wilhelmine Arend, oder die Gefahren der Empfindsamkeit + + + +HE Rhode … Scherflein solle, wenn er durch Riga komme – er reiste im Anhang von Kronprinz Friedrich Wilhelmaus Russland zurück nach Berlin –, einige Exemplare von Hamanns Zwey Scherflein mit nach Königsberg nehmen, vgl. . + + + +Klopst. gewirkt , vgl. + + + +Billetdoux Liebesbrief (wörtl. etwa süßer Zettel), bei Hamann meist allgemeiner für kurzen, persönlichen Brief; gemeint ist HKB 603. + + + +Claudius antworte auf Claudius’ Brief, der am 27. September in Königsberg ankam + + + +Verleger von Kant der Critik der reinen Vernunft, s.o. + + + +Brief Nr. 603 + + +Der Brief wurde erst später abgeschickt, vgl. ; das Datum unten bezieht sich auf das Ende der Niederschrift. + + + +Mann des Todes … Mann vom Berge Im Sinne eines scherzhaften Eingeständnisses für die Autorschaft der Zwey Scherflein, die sich gegen Klopstock und seine Orthographiereform richteten. „Mann des Todes“ ist wohl – mit etwa 2 Sam 12,5 im Hintergrund – eine Anspielung auf Lavaters erste Predigt bey Anlaß der Vergiftung des Nachtmahlweins, mit der er den Schuldigen per Predigt aus der Deckung locken wollte, vgl. S. 5: „So davon zu reden, daß der elende Verbrecher, wenn er uns hört, oder wenn andere ihm den Inhalt unserer Predigt – mittheilen – erwache, in sich selber gehe, an seine Brust schlage – sich in den Staub hinwerfe und ausrufe: „Ich, ich bin der Mann des Todes“ (zur Aktualität dieser Lavater-Schrift für Hamann 1780 vgl. seine Anteilnahme am Schicksal Wasers, und ). – Im Bild des Meuchelmordes bleibt auch der „Mann vom Berge“, der legendäre Assassinenfürst, der „das Morden als ein Gewerbe“ trieb und „seine Künstler im Todtschlagen“ hatte, die „allemal zu seinem Befehle bereit standen“ (Guthrie: Allgemeine Weltgeschichte, Bd. 6,2 (Leipzig 1769), S. 461). + + + +2 Scherfl. (anonym erschienen) + + + +Ueberbringer … Heimsteller Wohl und , über welche das Dedikationsexemplar der Zwey Scherflein auf Hamanns Wunsch hin an Klopstock geriet (vgl. ); Hintergrund ist – wie für Hamann überhaupt, diesen Brief zu schreiben – die irritierte Reaktion Klopstocks, als er das Dedikationsexemplar erhielt, wovon Herder vor Kurzem Mitteilung machte, vgl. . – Mit „Ueberbringer“ könnte auch Claudius gemeint sein, über den dieser Brief zu Klopstock kam, vgl. . + + + +kundbaren Niemanden Vgl. die Widmung der Sokratischen Denkwürdigkeiten an „An das Publicum, oder Niemand, den Kundbaren“, zurückgehend auf die Überlistung des Polyphem mittels eines Wortwitzes in , 9, 364–414. + + + +Alcibiades Hund Alkibiades ließ nach , Alkibiades 9, seinem Hund den Schwanz abschneiden, damit die Leute sich darüber das Maul zerreißen konnten und nicht über andere Dinge, die er tat. + + + +fascinum Ein phallisches Amulett der alten Römer, das gegen Bezauberung bzw. Neid und den bösen Blick helfen sollte, indem es den Blick auf sich lenkt; vgl. , Quaestiones Convivales, 5,7, 681D–682A und Meyers 1905, s.v. Fascinum. + + + +Eusthatius + + + +Cuper ; er benutzte u.a. in seinen Observationes Eustathios’ Homer-Kommentare + + + +diese materiam publicam priuato iure zu behandeln diese öffentliche Angelegenheit mit privatem Anspruch zu behandeln + + + +Einkleidung im Sinne von Literarisierung bzw. stilistischer Formung des Themas in einen Hamann-Text + + + +Anfang u Ende von , vgl. N III,231 und 242 + + + +pars minima sui dt. der kleinste Teil seiner selbst + + + +in saluo dt. unversehrt + + + +Muttersprache vgl. den ersten Satz der Zwey Scherflein (N III,231): „Die Liebe des Vaterlandes bezieht sich natürlicher weise auf die parties honteuses desselben, ich meine, die Muttersprache und Mutterkirche.“ + + + +απροσδιονυσα Seltener altgriechischer Terminus; wörtlich ‚undionysisch‘, ‚nicht verbunden mit dem Dionysos-Kult‘, hier wohl im Sinne von ‚unlebendig‘, ‚uninspiriert‘; die bekannten Stellen in , 612E und 671F sowie bei , 16,14 werden auch mit ‚unstatthaft‘, ‚wesensfremd‘ oder ‚absurd‘ paraphrasiert, vgl. LSJ, s.v. ἀπροσδιόνυσος. + + + +–aner Parteigänger einer Richtung oder eines Autors (hier Klopstocks), vgl. + + + +Herrherrsager etwa nach Hes 4,13 + + + +Meßiade ; Klopstock wird den Wunsch im nächsten Jahr durch Übersendung der Altonaer Ausgabe erfüllen, vgl. + + + +Oden u Republick und + + + +Ton vgl. Klopstocks Beschwerde gegenüber Bode, + + + +lakonischen Schnabels vgl. + + + +Frühprediger der Mitternacht wohl Paulus, vgl. Apg 7–12 + + + +Gedult … achten 2 Petr 3,15 + + + +An den … Hamann notierte den Brief an Klopstock auf „Claudius Frachtbrief“ (), also auf der Adressseite von Claudius’ Sendung, die am 6. Oktober in Königsberg ankam, vgl. . – Das ist eine der vielen Respektlosigkeiten des scheinbaren Versöhnungsbriefs. + + + +Henr. Dietr. Voß Henrich Dietrich Voß, wohl ein Schiffer + + + +Brief Nr. 604 + + +Michaelis HKB 600, der am 29. September 1780 in Königsberg ankam + + + +wie eine gestopfte Gans vgl. + + + +Claudius , nicht überliefert, vgl. + + + +Büchlein , Tl. 1 und 2, vgl. + + + +Meß Catalog Die Teile 3 und 4 werden im angekündigt, vgl. S. 1021 (im Frühjahrskatalog noch nicht). + + + +Hänschen + + + +Erl. Erläuterungen + + + +hebr. Worte … hebräischer vgl. , Tl. 1, S. 87 + + + +fehlt … Maccab vgl. , Tl. 2, S. 302: „in den Büchern der Maccabäer finden wir die Erwartung des Meßias als Eines, der kommen sollte, deutlich.“ + + + +Jerusalems Auslegung … Widerlegung u Uebersetzung Herder bespricht in , Tl. 1, S. 26–33 die Geschichte von Bileam und der Eselin in 4 Mo 22 und nennt dabei einen modernen Ausleger, der sie „zu einer Betrugsgeschichte Bileams, die Moses bey den Moabitern gefunden und als solche einrückte, zu machen geneigt war“; dieser Ausleger, den Herder „übrigens mit der größesten Hochachtung“ nennt, ist in seinen Betrachtungen über die vornehmsten Wahrheiten der Religion, vgl. bes. die Einführung zur Auslegung, Tl. 2,2, S. 501f. + + + +Preisschrift … Meßkatalog Keine von Herders aktuellen drei Preisschriften – Dissertation sur l’influence des Sciences sur le Gouvernement et du Gouvernement sur les Sciences, Über den Einfluß der schönen in die höhern Wissenschaften und Ueber die Würkung der Dichtkunst auf die Sitten der Völker in alten und neuen Zeiten, vgl. – ist im aktuellen angezeigt; Hamann meint vmtl. diejenige Über den Einfluß der schönen in die höhern Wissenschaften, vgl. . + + + +Ausgabe der Werke … läuten gehört ; von , vgl. + + + +Layenbruders + + + +Brief … Copie Mosers Brief an Herder vom 6. Juli 1780, den Herder ihm zuschickte (vgl. ) und den Hamann abschrieb, vgl. . + + + +Dom. XXI … Billet an Klopstock HKB 603 vom 15. Oktober 1780 (21. Sonntag nach Trinitatis) + + + +Claudius Frachtbrief vgl. + + + +noch hier liegt Der Brief ging irgendwann zwischen November 1780 und April 1781 über Claudius an Klopstock, vgl. . + + + +Einl. Morungen von Herders Schwester aus Mohrungen, nicht überliefert; vgl. + + + +Mst. des Ziehens des durch Herder geschickten Manuskripts von , vgl. + + + +aus den hamb. Zeitungen Die Quelle ist Lichtenbergs Artikel Ueber die Weissagungen des verstorbenen Herrn Superintendenten Ziehen in Zellerfeld in den Hamburgischen Adreß-Comtoir-Nachrichten, St. 82, 19.10.1780, S. 649–651, wo es auch heißt, dass „ein Auszug davon wirklich gedruckt ist, und sogar zum Verkauf in die Häuser gebracht wird“. + + + +Hofrath Ehrenreich + + + +Prof. König + + + +Kant + + + +D. Reccard + + + +gleichfalls für Kindermannsche Grillen Nach dem phantastisch-astronomischen Autor ; vgl. Lichtenbergs Ausführungen im Artikel über Ziehen (s.o.), S. 649: „[…], daß das ganze Fundament dieser Weissagungen ein so abscheulicher Fehlschluß ist, daß ich mich nicht erinnere, je etwas ähnliches gedruckt gelesen zu haben, es müßten denn die Schlüsse des Astronomen Kindermann seyn, der ein Perspectiv erfunden zu haben glaubte, womit man von Dresden aus die Schiffe auf dem stillen Meere sehen konnte.“ + + + +sonderbare Sonderbarkeiten vgl. + + + +Uebersetzung … ad Acta ; vgl. die Verhandlungen zuvor mit Hartknoch im September und Oktober, und + + + +mit künftiger Meße eine andere Gespräche über natürliche Religion von David Hume (Leipzig: Weygand 1781); zu den Ankündigungen in den Messkatalogen vgl. + + + +Kant, Lauson, Kreutzfeld, Hippel , , , , vgl. + + + +Briefen die natürl. Religion betreffend Hamanns angedachter Titel für den Text, der sich aus den Konzepten für einen Begleitessay zur Hume-Übersetzung herausbildeten; der Titel kombiniert Humes Dialogues concerning natural Religion mit Herders kürzlich angekommenen Briefen, das Studium der Theologie betreffend. Zuletzt waren auch Starcks Freymüthige Betrachtungen über das Christenthum teil der Titelkombination, vgl. . + + + +Ankündigung der Uebersetzung Herder kündigte die Hume-Übersetzung „von dem berühmten Hamann“ bereits an, im Teutschen Merkur, 4. Vj. 1780 (Oktober), S. 90; vgl. + + + +freymüthigen Betrachtungen + + + +Irwings Untersuchungen … + + + +dimidium animae meae dt. Hälfte meiner Seele, , 1,3,8 + + + +CapellMeister ; zu dessen Besuch in Weimar vgl. + + + +unterkötigen vgl. DWB, 1. Aufl., Bd. 24, Sp. 1643: „unterköthig heiszt eine beule oder wunde, wenn sich eiter unter der oberfläche befindet“ + + + +Claud. , in seinem nicht überlieferten Brief, der am 27. September in Königsberg ankam, vgl. + + + +Cyrus Claudius (Übers.), Die Reisen des Cyrus + + + +Beichtvater + + + +Hofhalsrichter Hippel + + + +Me Commere + + + +Brahl + + + +Schimmelpfenning + + + +aurum potabile Trinkgold, dem ein mittelalterlich-alchemistische Vorstellung eine verjüngende Wirkung zuschrieb + + + +Diedrichs + + + +engl. Krankheit Rachitis + + + +Leßing + + + +Briefen + + + +Autorschaft + + + +mein Bogen … Hi 29,20 + + + +Herr Schwager + + + +Hälfte + + + +Liedern der Liebe Anlass gab , vgl. + + + +Leibjäger aus Eutin + + + +Statthalter auf Hamanns nicht überlieferten Brief an vom 20. Juli 1780, vgl. + + + +jüdischem Einschluß wohl über das Friedländersche Comptoir + + + +Schellenberg … zusammgebracht nach dem Vertrieb von Schellenbergs Schweizerprospekte in Königsberg, vgl. + + + +Brief vom 1 Sept. nicht überliefert + + + +Kaufmann + + + +mich gegen Klopstock … HKB 603, s.o. + + + +Cl. Das Billet ging irgendwann zwischen November 1780 und April 1781 über Claudius an Klopstock, vgl. . + + + +drollichten Frage Klopstocks Frage an Bode, vgl. + + + +Briefen Hamanns Entwurf über Hume, s.o. + + + +Hartkn … Kanten der Verleger von Kants Critik der reinen Vernunft, vgl. + + + +Iudaeus Apella nach , 1,5,100 + + + +alten Freunde , vgl. + + + +Habeat sibi … dt. soll er das seine haben, mit seiner habgierigen Untätigkeit + + + +physiognomische Reisebeschreiber , den Herder irrtümlich als Verfasser von Musäus’ Physiognomischen Reisen annahm, vgl. + + + +homuncio lepidissimus dt. niedliches Menschlein + + + +Prof. + + + +Nachbar … Weibern entsagt , dessen Tochter ‚Selma‘ eine Zeit lang Penzels Geliebte war + + + +Loge Hamanns Arbeitsraum am Licent, vgl. ; wohl leicht ironisch-abfällige Bezeichnung (vgl. Krünitz, s.v. Loge: „eine Hütte, ein kleiner mit Brettern verschlagener Raum, ein Hundestall, eine Schiffskammer etc. etc. heißt“), ohne Bezug auf Freimaurer- oder Theaterlogen. + + + +entre chien et loup dt. in der Dämmerung + + + +Penzel aus Krakau Penzel war seit Anfang 1780 als falscher Abbé in Krakau und gelangte im Laufe des Jahres an bedeutende Stellen der Krakauer Universität, vgl. Köppe: Abraham Jakob Penzels Lebensirrfahrten, S. 168–171 und . + + + +Vater ; Penzels Katholizismus war nicht unwesentlich durch die Auflehnung gegen seinen Vater geprägt, einen reformierten Prediger. + + + +Schwester + + + +Dom. XXIII. 29. Oktober 1780 (23. Sonntag nach Trinitatis) + + + +Prinz Kronprinz Friedrich Wilhelm auf seiner Rückkehr aus Russland über Königsberg + + + +Hippel + + + +Scheffner + + + +Lauson … blutrothen Bändchen , nicht ermittelt + + + +Pensionair Rhod + + + +Graf Görz + + + +Lichtenbergs Deduction Lichtenbergs behandelt in seinem Artikel Ueber die Weissagungen des verstorbenen Herrn Superintendenten Ziehen in Zellerfeld die Prophezeihungen Ziehens als Unsinn. + + + +Kant Kant, der eine Antwort Hartknochs auf seinen Brief vom 11. Oktober in der Sache des Verlags der Critik der reinen Vernunft erwartete. Damit eine Antwort nach 14 Tagen eintrifft, hätte Hartknoch direkt nach Empfang des Briefes zurückschreiben müssen; er antwortete tatsächlich erst am 26.10. (greg.) / 15.10. (jul.), vgl. Kant: AA X, Briefwechsel 1780 , S. 261. + + + +Green + + + +Fischer , vgl. + + + +Kraus des Christiani Stelle die Nachfolge der Professur von + + + +Hier ist sie … Eie Einlage von an Herder, 30.10.1780; zum Inhalt (Informationen zu Herder für Goldbecks Litterarische Nachrichten von Preußen) vgl. HBGA, Bd. 12, S. 119. + + + +Billet über Ihre theologische Briefe über , nicht überliefert + + + +Edelmann in Pension … armen Waysen nicht ermittelt + + + +Sie ist eine Damus + + + +Einl. aus Morungen von Herders Schwester aus Mohrungen, s.o. + + + +Schild … 1 Mo 15,1 + + + +besten Frau … + + + +Pathchen August Herder + + + +Marianchen + + + +Erhalten am Michaelistage … Herder schickte den Brief Mosers mit HKB 600 an Hamann, bei dem er am Michaelistag (29.9.1780) eintraf; dieser schrieb ihn ab und schickte das Original zurück an Herder, vgl. . – Zu Mosers Entlassung als Erster Minister von Hessen-Darmstadt durch vgl. . + + + +Brief Nr. 627 + + +Mitfreude … Kritik Kants Critik der reinen Vernunft, deren Verlag bei Hartknoch durch Hamann vermittelt wurde. Hartknochs Brief an Kant 26.10. (greg.) / 15.10. (jul.) (vgl. Kant: AA X, Briefwechsel 1780 , S. 261) traf wohl erst vor kurz zuvor in Königsberg ein, zwei Tage zuvor war Kant noch über eine ausgebliebene Antwort Hartknochs unzufrieden, vgl. . + + + +28 pr. ein paar Zeilen an Hartknoch, nicht überliefert + + + +Kypkische Auction Die Auktion der Bibliothek des verstorbenen Kypke, die zuvor bereits angekündigt war und bei der Hartknoch sich beteiligen wollte, vgl. . + + + +Commissionen … übernommen Die Hamann als Stellvertreter aufgetragenen Bücherankäufe habe Hartknochs Schwager übernommen. + + + +Luthers Genesin wohl + + + +Josephum wegen des Maran Atha Eine Josephus-Ausgabe aus Kypkes Bibliothek, vmtl. der Antiquitates Iudaicae, die Hamann auch vorher schon benutzte, vgl. . Zu Hamanns Josephus-Lektüre im Zusammenhang des Maran Atha vgl. und . + + + +Gesellen Philo wohl als Gesellen seiner Philon-Ausgabe, vgl. + + + + +Hesychii Lexicon + + + +Konxompax als Quelle bei der Suche nach dem Ursprung des Wortes Konxompax, vgl. und + + + +Polyglotta u die spanische Bibel nicht ermittelt + + + +Both Gebot, vgl. Adelung, Bd. 1, Sp. 1136, s.v. Both 1 + + + +Fabeln für Kinder … Meßkatalog im , S. 970 + + + +Uebersetzung des Hume Eine Übersetzung von Humes Dialogues concerning natural Religion wurde bereits im angekündigt (vgl. , ‚Schriften welche künftig herauskommen sollen‘, S. 938), ebenso im . + + + +meine ad Acta reponirt , vgl. + + + +Lichtenbergs Deduction … befördern suchen Lichtenbergs Artikel Ueber die Weissagungen des verstorbenen Herrn Superintendenten Ziehen in Zellerfeld aus den Hamburgischen Adreß-Comtoir-Nachrichten für die KGPZ bearbeiten (Jg. nicht überliefert). + + + +astronomische Kenntniße des Propheten vgl. , S.  649: Ziehens Weissagungen „enthalten aber wahren Unsinn, wie alle andern neueren Weissagungen, nur mit astronomischen Kunstwörtern und vermeintlichen Beweisen aufgestuzt, wodurch aber Herr Ziehen eine Unwissenheit in astronomischen Dingen verrathe, die mir bey einem Geistlichen und Gelehrten fast unbegreiflich wäre“; vgl. ebenso . + + + +Pr. Kant u D. Reccard und , vgl. + + + +Ehrenreich , vgl. + + + +Prof. Königs + + + +neue Rector + + + +Chrestomathiam Oeconomicam + + + +Hofmeister in Curl. in seiner Zeit als Hofmeister in Grünhof und Mitau (Kurland) 1753–1756 + + + +Gevatter … erwarten Herder in Weimar, vgl. vgl. + + + +Penzel , der seit Anfang 1780 als falscher Abbé in Krakau war und im Laufe des Jahres an bedeutende Stellen der Krakauer Universität gelangte; er schrieb vor Kurzem einen Brief an Hamanns Nachbar Stockmar vgl. Köppe: Abraham Jakob Penzels Lebensirrfahrten, S. 168–171 und . + + + +Stark + + + +Pens. Rhode , vgl. + + + +zurückgelegten Päckchens wohl mit Exemplaren der Hamanns Zwey Scherflein, die Rohd für Hamann von Riga mit nach Königsberg brachte, vgl. und unten + + + +Hofpr Schultz , vgl. + + + +Sohns + + + +3 Freunde , und + + + +portugiesische Grammatik des Jung + + + +Scheffner , vgl. + + + +Hippel + + + +Lauson … Bändchen , nicht ermittelt + + + +Briefe die natürl. Religion betreffend Hamanns angedachter Titel für den Text, der sich aus den Konzepten für einen Begleitessay zur Hume-Übersetzung herausbildeten, vgl. . + + + +Gevatter … hätte dass Herder Hamanns Hume-Übersetzung angekündigt hätte, wie er es im Teutschen Merkur, 4. Vj. 1780 (Oktober), S. 90 tatsächlich tat, vgl. + + + +Exemplar der angekündigten Uebersetzung Schreiters Gespräche über natürliche Religion von David Hume erschien erst 1781 bei Weygand in Leipzig. + + + +HausEhre + + + +Anhang der Allg. d. Bibl. Gemeint ist eine Rezension von Andreas Meyers Briefen eines iungen Reisenden durch Liefland, Kurland und Deutschland an seinen Freund Herrn Hofrath K… in Liefland von 1777, die Hamann in der Allgemeinen deutschen Bibliothek, Anh. zu Bd. 25–36, Bd. 6, S. 3223 las; dort wird aus Meyers Reisebeschreibung zitiert: „Vom Hrn. Haman in Königsberg heißt es S. 98: ‚Er lebt hier unbemerkt, und ich möchte fast noch hinzusetzen, auch wenig geachtet. Seine Miene ist, wie seine Seele, mystisch und finster.‘“ Vgl. auch Bd. 1, S. 98 bei Andreas Meyer. + + + +Freund K. nicht ermittelt?!? + + + +Dutzend von Scherfl. neue Exemplare von , die Hartknoch über Rohd schickte, vgl. oben und + + + +ehrl. Arndt + + + +Hänschen … Lehrherren in spe zu Hamanns Phantasie, Johann Michel bei Hartknoch in die Lehre zu geben, vgl. + + + + + +Brief Nr. 627 + + +proclamirt worden vgl. Hamburger Buchhändlerzeitung 1781, 1. Quartal, S. 71 zu Hases Erklärung, er sei nicht der Verfasser, und ADB 45, S. 613 zur Proklamation von Musäus als Verfasser anlässlich einer Ankündigung einer holländischen übersetzung (HBGA 12,113)?!? + + + + + + \ No newline at end of file