diff --git a/Marginal-Kommentar.xml b/Marginal-Kommentar.xml index b77015c..a998248 100644 --- a/Marginal-Kommentar.xml +++ b/Marginal-Kommentar.xml @@ -77577,7 +77577,7 @@ Brief Nr. 577 -Gedichten , die gewidmet waren +Gedichten , die Zedlitz gewidmet waren @@ -90928,7 +90928,7 @@ Brief Nr. 631 -Weidsprache Jägersprache; nicht ermittelt +Kunstworts aus der Weidsprache aus der Jägersprache, wohl sexuell anzüglich; nicht ermittelt @@ -90988,7 +90988,7 @@ Brief Nr. 631 -Misverständnißen … Papiermühle kaufte 1775 das Gut Trutenau mit dazugehöriger Papiermühle, die Hamann kürzlich besuchte, vgl. . Bei dem Misverständnis geht es mglw. um Johann III Bernoullis Schilderung der Papiermühle zu Trutenau in , Bd. 3, S. 195–198. +Misverständnißen … Papiermühle kaufte 1775 das Gut Trutenau mit dazugehöriger Papiermühle, die Hamann kürzlich besuchte, vgl. . Bei dem Misverständnis geht es mglw. um Johann III Bernoullis Schilderung der Papiermühle zu Trutenau in , Bd. 3, S. 195–198. – Zu Hamanns Befürchtungen, in den Bankrott Kanters hineingezogen zu werden, vgl. . @@ -91004,11 +91004,159 @@ Brief Nr. 631 -FreyCorps vgl. Adelung, Bd. 2, Sp. 292, s.v. Frey-Compagnie; wohl für den Kreis der Beiträger zur KGPZ +FreyCorps vgl. Adelung, Bd. 2, Sp. 292, s.v. Frey-Compagnie: „eine Compagnie freywilliger und von den Gesetzen der strengen Kriegszucht befreyeter Soldaten“; wohl für den Kreis der Beiträger der KGPZ -Abt Penzel (zu seiner neuen Identität als falscher Abbé vgl. ) +Abt Penzel (zu seiner neuen Identität als falscher Abbé in Krakau vgl. ) + + + +elende Sammlung + + + +großen Mann + + + +Recensentenunfuge … Zeitungen als Redakteur des gelehrten Teils der KGPZ, vgl. + + + +erdichtetes Billet nicht ermittelt + + + +Prof. Politices + + + +bel-esprit surnumeraire , vgl. + + + +GeneralAdm. + + + +Memel Memel + + + +dirigirende Herr Bürgermeister , bei seinem Aufenthalt in Berlin, vgl. + + + +Scimus Dt. Das weiß ich, und auf diese Lizenz erheben wir Anspruch und gewähren sie uns gegenseitig, , 11 + + + +Muße und neuen Residenz nicht ermittelt; Salmen: Reichardt-Biographie?!? + + + +sub littera H. Zusammenhang unklar; arbeitete Reichardt an irgendeiner Art von alphabetischer Enzyklopädie der Musik, in die Hamann sich scherzhaft einschleichen will?!? + + + +Lavaterschen Formats wohl im Zusammenhang des bekannten Hamann-Porträts in , Bd. 2 (siehe Tafelband und Textband, S. 285f.) + + + +Metaphysiker an der Spree wie oder , zur Kants Critik der reinen Vernunft; die Berliner Aufklärungstheologen werden nicht namentlich von Kant genannt, aber implizit kritisiert. + + + +speculativen Theologie Der Abschnitt von Kants Critik (3. Hauptstück, 7. Abschnitt, „Critik aller Theologie aus speculativen Principien der Vernunft“, S. 631–704), der Hamann am meisten interessierte, vgl. . + + + +jesuitischen Betrachtungen , abgewandelt wegen des Starck unterstellten Katholizismus + + + +Hephästione , nach dessen Hephaestion + + + +Meine … Uebersetzung + + + +im Mercur … Gemeint ist Herders Ankündigung der Hume-Übersetzung „von dem berühmten Hamann“ im Teutschen Merkur (4. Vj. 1780 (Oktober), S. 90, vgl. ), die zu spät kam, um die Konkurrenz-Übersetzung zu verhindern. + + + +ad Acta reponirt vgl. + + + +MeßKatalog … zu den Ankündigungen der Konkurrenz-Übersetzung bei Weygand in den Messkatalogen 1780 (eigentlich bereits im ) vgl. + + + +Freymüthigkeit nach Starcks Freymüthigen Betrachtungen, gegen welche Hamanns Dialogen die natürliche Religion betreffend anfänglich gerichtet waren + + + +prologum galeatum Dt. ‚geharnischte Vorrede‘; nach dem Prolog des zum Buch der Könige und den Büchern Samuel, in dem er wichtige Grundlagen des Bibelkanons festlegt. + + + +brachii secularis dt. ‚weltlicher Arm‘ (des Gesetzes, im Gegensatz zum geistlichen) + + + +Geburtsmonath … stande im August 1780, vgl. + + + +freymüthigen Verf. Starck; Hamann und Herder rätselten lange über den Verfasser des Buchs, erst im Sommer 1781 war er ihnen klar, vgl. . + + + +engl. u preuß. Hume entsprechend der Neuausrichtung der Dialogen die natürliche Religion betreffend: gegen Hume und Kant (den preußischen Hume), vgl. + + + +Bibliothecam Fratrum polonorum + + + +pituita molesta lästiger Schleim / Schnupfen, wohl nach 1, 107 + + + +Bulimie in der eigentlichen Bedeutung von unstillbarem Hunger (oder wörtlich Ochsenhunger) + + + +Epistola familiari freundschaftliche Brief, nach dem Titel von Ciceros Epistulae ad familiares + + + +Cantoribus inter amicos Nach dem Klischee, dass Sänger unter Freunden nie aufhören und schwer zu unterbrechen sind, so etwa fast wörtlich bei , 1,3,1–3 + + + +Mynheer van Hogendorp + + + +Wien … Nicolai Nicolai, von seiner Wien-Reise, vgl. + + + +D. Biester … , der 1781 Anna Dorothea Hake heiratete + + + +Hausehre + + + +kleinen Paar und diff --git a/Register-Kommentar.xml b/Register-Kommentar.xml index 345d61a..83e4bc1 100644 --- a/Register-Kommentar.xml +++ b/Register-Kommentar.xml @@ -1839,6 +1839,11 @@ ULB Halle: Dd 5485 (2) 1704–1754. Geistlicher und Altertumsforscher in Rom. + +Bibliotheca Fratrum Polonorum quos Unitarios vocant +Sammlung socinianischer Schriften, hg. v. Frans Kuyper, Daniel Bakkamude und Andrzej Wiszowaty, 8 Bde und ein Ergänzungsband, Irenopoli [Amsterdam] 1656–169. Digitalisat: Stabi Augsburg: 2 Th Ex 38. + + Bibliothek der schönen Wissenschaften und der freyen Künste Hg. v. und , 1757–65: 9 Jahrgänge in 12 Bänden zu 24 Stücken und 2 Anhängen; gedruckt in Leibzig bei Dyck. BSB München: L.eleg.g. 45/46. @@ -11006,7 +11011,7 @@ Digitalisat: Johann Jakob Kanter -1738–1786. Buchhändler, Verleger (auch von Hamanns Schriften sowie der KGPZ) und Unternehmer in Königsberg, Elbing (Filiale), Marienwerder (Druckerei) und Trutenau, Lotteriedirektor, Papiermüller, Erbherr von Trutenau. Errichtete anstelle der Papiermühle eine Schriftgießerei und eine Fabrik für Pressspanplatten, für deren Anlage 12.000 Taler bereitstellte; zum Niedergang seiner Unternehmungen, auch seines Buchladens in den späten 1770ern vgl. HKB 545 und zu finanziellen Details ; 1780/81 gab er die Buchhandlung an seinen ehemaligen Angestellten Wagner und den Berliner Buchhändler ab, zum weiteren Schicksal seiner Buchhandlung und Zeitung vgl. Dreher: Der Buchhandel und die Buchhändler zu Königsberg in Preußen im 18. Jahrhundert, S. 197–200. Mitglied der Dreikronenloge. Siehe Göpfert, Herbert G.: Kanter, Johann Jakob, in: NDB 11 (1977), S. 125f. und Dreher: Der Buchhandel und die Buchhändler zu Königsberg in Preußen im 18. Jahrhundert, S. 180–199. +1738–1786. Buchhändler, Verleger (auch von Hamanns Schriften sowie der KGPZ) und Unternehmer in Königsberg, Elbing (Filiale), Marienwerder (Druckerei) und Trutenau, Lotteriedirektor, Papiermüller, Erbherr von Trutenau. Errichtete anstelle der Papiermühle eine Schriftgießerei und eine Fabrik für Pressspanplatten, für deren Anlage 12.000 Taler bereitstellte; zum Niedergang seiner Unternehmungen, auch seines Buchladens in den späten 1770ern vgl. HKB 545 und zu finanziellen Details HKB 574; im Frühjahr 1781 gab er die Buchhandlung an seinen ehemaligen Angestellten und den Berliner Buchhändler ab, zum weiteren Schicksal seiner Buchhandlung und Zeitung vgl. Dreher: Der Buchhandel und die Buchhändler zu Königsberg in Preußen im 18. Jahrhundert, S. 197–200. Mitglied der Dreikronenloge. Siehe Göpfert, Herbert G.: Kanter, Johann Jakob, in: NDB 11 (1977), S. 125f. und Dreher: Der Buchhandel und die Buchhändler zu Königsberg in Preußen im 18. Jahrhundert, S. 180–199. Der Kantersche Buchladen war ein in Königsberg und darüber hinaus bekannter Ort, den Hamann häufig besuchte, und wo er vielerlei Leute traf. Er wurde 1760 in Kanters väterlichem Haus in der Altstädtischen Langgasse 23 eröffnet und zog Ende August 1768 um in das nach dem großen Brand von 1764 neu errichtete Löbenichter Rathaus in der Mönchhofgasse 2. Über dem Eingang hing ein großer Preußenadler und im Inneren standen Büsten einerseits von Pindar, Caesar, Tacitus, Plutarch und anderen, andererseits von Kant, Scheffner, Hippel, Lindner und anderen (vgl. ); später für einige Jahre auch ein Gemälde von Hamann (vgl. ).