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@@ -84837,6 +84837,10 @@ Hamann beginnt den Brief als Begleitschreiben zum Brief von <link ref="herder-cd
<bzg>Kanzlers Excell.</bzg> <link ref="korff-fa" linktext="true" />
</marginal>
<marginal letter="611" page="256" line="4">
<bzg>Rath</bzg> Hofgerichtsrat <link ref="glave" linktext="true" />
</marginal>
<marginal letter="611" page="256" line="4">
<bzg>Baczko</bzg> <link ref="baczko" linktext="true" />
</marginal>
@@ -84866,11 +84870,7 @@ Hamann beginnt den Brief als Begleitschreiben zum Brief von <link ref="herder-cd
</marginal>
<marginal letter="611" page="256" line="12" sort="1">
<bzg>Decanum</bzg> wohl denjenigen Dekan der Albertina, der für die Zensur verantwortlich war; mglw. <link ref="kreutzfeld" linktext="true" />
</marginal>
<marginal letter="611" page="256" line="12" sort="2">
<bzg>Officium Fisci</bzg> Das Officium Fisci war eine Behörde mit unklaren juristischen Kompetenzen im Zusammenhang mit dem Hofgericht (vgl. <wwwlink address="https://books.google.de/books?id=AOJgb29kM7IC">Isaacsohn: Geschichte des Preußischen Beamtenthums, Bd.&#x202F;2 (Berlin 1878), S.&#x202F;323</wwwlink>), wozu in Königsberg offenbar auch Beleidigungs- und Zensurstreitereien gehörten, wenn Beamte involviert waren.
<bzg>zeitigen Decanum&#x202F;&#x202F;Officium Fisci</bzg> Es geht um die Zensur der <link ref="konigsbergsche-gelehrte-p-z" linktext="false">KGPZ</link>, für deren gelehrten Teil die Philosophische Fakultät der Albertina verantwortlich war, für den politischen Teil das Officium Fisci, vgl. <link ref="reh-1942" linktext="false">Rehberg: <titel>Geschichte der Königsberger Zeitungen und Zeitschriften</titel>, S.&#x202F;92</link>. Der für die Zensur verantwortliche Dekan, der gesucht wird, ist vmtl. der involvierte <link ref="kreutzfeld" linktext="false">Kreutzfeld</link>. Das Officium Fisci war eine Behörde mit unklaren juristischen Kompetenzen im Zusammenhang mit dem Hofgericht (vgl. <wwwlink address="https://books.google.de/books?id=AOJgb29kM7IC">Isaacsohn: Geschichte des Preußischen Beamtenthums, Bd.&#x202F;2 (Berlin 1878), S.&#x202F;323</wwwlink>), wozu in Königsberg offenbar auch Beleidigungs- und Zensurstreitereien gehörten, wenn Beamte involviert waren.
</marginal>
<marginal letter="611" page="256" line="16" sort="1">
@@ -86012,6 +86012,61 @@ Brief Nr. 614
</marginal>
Brief Nr. 615
<marginal letter="615" page="270" line="15">
Wegen der langen Abfassungsphase antwortet Herder mit diesem brief Herder auf verschiedene Briefe Hamanns: Der Passus von <intlink letter="615" page="270" line="12" linktext="false">Anfang März 1781</intlink> antwortet auf <intlink letter="611" page="252" line="2" linktext="false">HKB 611</intlink> und <intlink letter="612" page="258" line="25" linktext="false">HKB 612</intlink>; der Passus vom <intlink letter="615" page="272" line="6" linktext="false">11.17. Mai 1781</intlink> antwortet auf <intlink letter="" page="" line="" linktext="false">HKB 617</intlink>; der Passus vom <intlink letter="615" page="277" line="33" linktext="false">21. Mai</intlink> antwortet auf <intlink letter="619" page="291" line="21" linktext="false">HKB 619</intlink> (?!?).
</marginal>
<marginal letter="615" page="270" line="15">
<bzg>geschrieben</bzg> Herders letzter Brief ist vom <intlink letter="607" page="245" line="1" linktext="false">18. Dezember 1780</intlink> und kam wohl an Silvester in Königsberg an, vgl. <intlink letter="612" page="258" line="27" linktext="true" />.
</marginal>
<marginal letter="615" page="270" line="16">
<bzg>ersten Brief</bzg> <intlink letter="611" page="252" line="2" linktext="false">HKB 611</intlink>
</marginal>
<marginal letter="615" page="270" line="23">
<bzg>Einer</bzg> ?!?
</marginal>
<marginal letter="615" page="270" line="24">
<bzg>guter Arzt</bzg> ?!?
</marginal>
<marginal letter="615" page="270" line="28">
<bzg>Queckenkur</bzg> ?!?
</marginal>
<marginal letter="615" page="270" line="29">
<bzg>Pyrmonter</bzg> heilendes Mineralwasser, das Herder regelmäßig auf Kurreisen einnimmt, vgl. <intlink letter="591" page="188" line="21" linktext="true" />
</marginal>
<marginal letter="615" page="270" line="30">
<bzg>zweite Heft von Mendelsohns Moses</bzg> ?!?
</marginal>
<marginal letter="615" page="270" line="31">
<bzg>Grafen zu Bückeburg</bzg> <link ref="schaumburg-lippe-wilhelm" linktext="true" />
</marginal>
<marginal letter="615" page="270" line="32">
<bzg>Gräfin</bzg> <link ref="schaumburg-lippe-maria" linktext="true" />
</marginal>
<marginal letter="615" page="270" line="34">
<bzg>bübischen Ketzerallmanach&#x202F;</bzg> ?!?
</marginal>
<marginal letter="615" page="270" line="35">
<bzg>Bona mixta malis</bzg> ?!?
</marginal>
<marginal letter="615" page="271" line="1">
<bzg>Leßings Tod</bzg> Lessing starb am 15. Februar 1781, für viele überraschend, vgl. <intlink letter="607" page="247" line="35" linktext="true" />
</marginal>

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@@ -8240,7 +8240,7 @@ Betrachtungen über den Menschen, seine Natur, seine Pflichten und Erwartungen;
<kommentar id="hartung-gl" type="neuzeit">
<lemma>Gottlieb Leberecht Hartung</lemma>
<eintrag>17471797. Buchhändler in Königsberg, Sohn von <link ref="hartung-hj" linktext="true" /> und <link ref="hartung-h" linktext="true" />; 1759 Lehrling in der Hartungschen Buchdruckerei, die ihm seine Mutter nach dem Tod ihrer drei Ehemänner ab Mitte der 1760er Jahre übergab; erhielt 1771 das Privileg seines Vaters; Mitglied der <link ref="dreikronenloge" linktext="false">Dreikronenloge</link>. Hamann versuchte ihn für den Verlag der <link ref="hamann" subref="hamann-philologische-einfalle" linktext="false"><titel>Philologischen Einfälle</titel></link> zu gewinnen (vgl. <intlink letter="380" page="23" line="15" linktext="true" />) und zerstritt sich mit ihm, nachdem sich das Projekt 1772 zerschlug; erst 1779/80 gab es wieder eine leichte Annäherung zu seiner Buchhandlung infolge des Niedergangs der <link ref="kanter" linktext="false">Kanterschen Buchhandlung</link> (vgl. <intlink letter="574" page="145" line="28" linktext="true" />), schnell erfolgte aber eine erneute Entzweiung wegen Hartungs Unzuverlässigkeit in der Besorgung eines Päckchens aus Weimar von Herder. Siehe <wwwlink address="https://www.deutsche-biographie.de/sfz27948.html#adbcontent">Kelchner, Ernst: Hartung, Johann Heinrich, in: <titel>ADB</titel>&#x202F;10 (1879), S.&#x202F;713715</wwwlink> und <wwwlink address="http://digital.slub-dresden.de/id405271263-18960180/214">Carl Richard Dreher: Der Buchhandel und die Buchhändler zu Königsberg in Preußen im 18. Jahrhundert. In: Archiv für Geschichte des Deutschen Buchhandels 18 (1896), S.&#x202F; 171f. u. 204206.</wwwlink>
<eintrag>17471797. Buchhändler in Königsberg, Sohn von <link ref="hartung-hj" linktext="true" /> und <link ref="hartung-h" linktext="true" />; 1759 Lehrling in der Hartungschen Buchdruckerei, die ihm seine Mutter nach dem Tod ihrer drei Ehemänner ab Mitte der 1760er Jahre übergab; erhielt 1771 das Privileg seines Vaters, 1774 übernahm er auch die anderen Zweige des väterlichen Geschäfts; Mitglied der <link ref="dreikronenloge" linktext="false">Dreikronenloge</link>. Hamann versuchte ihn für den Verlag der <link ref="hamann" subref="hamann-philologische-einfalle" linktext="false"><titel>Philologischen Einfälle</titel></link> zu gewinnen (vgl. <intlink letter="380" page="23" line="15" linktext="true" />) und zerstritt sich mit ihm, nachdem sich das Projekt 1772 zerschlug; erst 1779/80 gab es wieder eine leichte Annäherung zu seiner Buchhandlung infolge des Niedergangs der <link ref="kanter" linktext="false">Kanterschen Buchhandlung</link> (vgl. <intlink letter="574" page="145" line="28" linktext="true" />), schnell erfolgte aber eine erneute Entzweiung wegen Hartungs Unzuverlässigkeit in der Besorgung eines Päckchens aus Weimar von Herder. Siehe <wwwlink address="https://www.deutsche-biographie.de/sfz27948.html#adbcontent">Kelchner, Ernst: Hartung, Johann Heinrich, in: <titel>ADB</titel>&#x202F;10 (1879), S.&#x202F;713715</wwwlink> und <wwwlink address="http://digital.slub-dresden.de/id405271263-18960180/214">Carl Richard Dreher: Der Buchhandel und die Buchhändler zu Königsberg in Preußen im 18. Jahrhundert. In: Archiv für Geschichte des Deutschen Buchhandels 18 (1896), S.&#x202F; 171f. u. 204206.</wwwlink>
</eintrag>
</kommentar>