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@@ -3867,7 +3867,7 @@ Brief Nr. 51
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<marginal letter="51" page="125" line="17">
<bzg>Römer</bzg> Coriolanus, der röm. Feldherr, der wegen seines Stolzes von den Plebejern vertrieben wurde. Als Coriolanus zur Rache Rom erobern wollte, können erst das Flehen und die Selbstmord-Drohung seiner Mutter und seiner Frau ihn zum Abzug bewegen. Überliefert von <link ref="plutarch" subref="plut-vit" linktext="true" />, zu Alkibiades/Coriolanus, der sich auf Dionysios von Halikarnassos stützt.
<bzg>Römer</bzg> Coriolanus, der römische Feldherr, der wegen seines Stolzes von den Plebejern vertrieben wurde. Als Coriolanus zur Rache Rom erobern wollte, können erst das Flehen und die Selbstmord-Drohung seiner Mutter und seiner Frau ihn zum Abzug bewegen. Überliefert von <link ref="plutarch" subref="plut-vit" linktext="true" />, zu Alkibiades/Coriolanus, der sich auf Dionysios von Halikarnassos stützt.
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<marginal letter="51" page="125" line="24">
@@ -50282,7 +50282,7 @@ Brief Nr. 408
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<marginal letter="408" page="97" line="33">
<bzg>Alcibiades Hund</bzg> Alkibiades ließ nach <link ref="plutarch" subref="plut-vit" linktext="true" />, Alkibiades&#x202F;9, einem Hund den Schwanz abschneiden, damit die Leute sich darüber das Maul zerreißen konnten und nicht über andere Dinge, die er tat.
<bzg>Alcibiades Hund</bzg> Alkibiades ließ nach <link ref="plutarch" subref="plut-vit" linktext="true" />, Alkibiades&#x202F;9, seinem Hund den Schwanz abschneiden, damit die Leute sich darüber das Maul zerreißen konnten und nicht über andere Dinge, die er tat.
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<marginal letter="408" page="97" line="34">
@@ -82751,35 +82751,84 @@ Der Brief wurde erst später abgeschickt, vgl. <intlink letter="604" page="228"
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<marginal letter="603" page="226" line="21" sort="2">
<bzg>Ueberbringer&#x202F;&#x202F;Heimsteller</bzg> Wohl <link ref="herder" linktext="true" /> und <link ref="bode-jjc" linktext="true" />, über die die <link ref="hamann" subref="hamann-scherflein" linktext="false"><titel>Zwey Scherflein</titel></link> auf Hamanns Wunsch hin an Klopstock gerieten (vgl. <intlink letter="580" page="166" line="19" linktext="true" />); Hintergrund ist wie für Hamann überhaupt, diesen Brief zu schreiben die irritierte Reaktion Klopstocks, als er das Dedikationsexemplar der <titel>Zwey Scherflein</titel> erhielt, wovon Herder vor Kurzem Mitteilung machte, vgl. <intlink letter="600" page="218" line="22" linktext="true" />. Mit „Ueberbringer“ könnte auch <link ref="claudius" linktext="false">Claudius</link> gemeint sein, über den dieser Brief zu Klopstock kam, vgl. <intlink letter="617" page="287" line="18" linktext="true" />.
<bzg>Ueberbringer&#x202F;&#x202F;Heimsteller</bzg> Wohl <link ref="herder" linktext="true" /> und <link ref="bode-jjc" linktext="true" />, über welche das Dedikationsexemplar der <link ref="hamann" subref="hamann-scherflein" linktext="false"><titel>Zwey Scherflein</titel></link> auf Hamanns Wunsch hin an Klopstock geriet (vgl. <intlink letter="580" page="166" line="19" linktext="true" />); Hintergrund ist wie für Hamann überhaupt, diesen Brief zu schreiben die irritierte Reaktion Klopstocks, als er das Dedikationsexemplar erhielt, wovon Herder vor Kurzem Mitteilung machte, vgl. <intlink letter="600" page="218" line="22" linktext="true" />. Mit „Ueberbringer“ könnte auch <link ref="claudius" linktext="false">Claudius</link> gemeint sein, über den dieser Brief zu Klopstock kam, vgl. <intlink letter="617" page="287" line="18" linktext="true" />.
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<marginal letter="603" page="226" line="23">
<bzg>kundbaren Niemanden</bzg> Vgl. die Widmung der <link ref="hamann" subref="sokratischedenk" linktext="false"><titel>Sokratische Denkwürdigkeiten</titel></link> an „An das Publicum, oder Niemand, den Kundbaren“, zurückgehend auf die Überlistung des Polyphem mittels eines Wortwitzes in <link ref="homer" subref="homer-odyss" linktext="true" />, 9, 364414.
<bzg>kundbaren Niemanden</bzg> Vgl. die Widmung der <link ref="hamann" subref="sokratischedenk" linktext="false"><titel>Sokratischen Denkwürdigkeiten</titel></link> an „An das Publicum, oder Niemand, den Kundbaren“, zurückgehend auf die Überlistung des Polyphem mittels eines Wortwitzes in <link ref="homer" subref="homer-odyss" linktext="true" />, 9, 364414.
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<marginal letter="603" page="226" line="">
<bzg></bzg>
<marginal letter="603" page="226" line="26">
<bzg>Alcibiades Hund</bzg> Alkibiades ließ nach <link ref="plutarch" subref="plut-vit" linktext="true" />, Alkibiades&#x202F;9, seinem Hund den Schwanz abschneiden, damit die Leute sich darüber das Maul zerreißen konnten und nicht über andere Dinge, die er tat.
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<marginal letter="603" page="226" line="">
<bzg></bzg>
<marginal letter="603" page="226" line="29" sort="1">
<bzg>Eusthatius</bzg> <link ref="eustathios" linktext="true" />
</marginal>
<marginal letter="603" page="226" line="">
<bzg></bzg>
<marginal letter="603" page="226" line="29" sort="2">
<bzg>Cuper</bzg> <link ref="cuper" linktext="true" />; er benutzte u.a. in seinen <link ref="" subref="cuper-observationes" linktext="false"><titel>Observationes</titel></link> Eustathios Homer-Kommentare
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<marginal letter="603" page="226" line="">
<bzg></bzg>
<marginal letter="603" page="226" line="30">
<bzg>diese materiam publicam priuato iure zu behandeln</bzg> diese öffentliche Angelegenheit nach privatem Recht zu behandeln
</marginal>
<marginal letter="603" page="226" line="">
<bzg></bzg>
<marginal letter="603" page="226" line="33" sort="1">
<bzg>mit Händen greifen läßt</bzg> Henkel: vielleicht Anspielung auf Plautus asinaria?!?
</marginal>
<marginal letter="603" page="226" line="33" sort="2">
<bzg>Einkleidung</bzg> im Sinne von Literarisierung bzw. stilistischer Formung des Themas in einen Hamann-Text
</marginal>
<marginal letter="603" page="226" line="34">
<bzg>Anfang u Ende</bzg> von <link ref="hamann" subref="hamann-scherflein" linktext="true" />, vgl. N&#x202F;III,231 und 242
</marginal>
<marginal letter="603" page="226" line="34">
<bzg>pars minima sui</bzg> dt. der kleinste Teil seiner selbst
</marginal>
<marginal letter="603" page="227" line="2">
<bzg>in saluo</bzg> dt. unversehrt
</marginal>
<marginal letter="603" page="227" line="5">
<bzg>Muttersprache</bzg> vgl. den ersten Satz der <link ref="hamann" subref="hamann-scherflein" linktext="false"><titel>Zwey Scherflein</titel></link> (N&#x202F;III,231): „Die Liebe des Vaterlandes bezieht sich natürlicher weise auf die parties honteuses desselben, ich meine, die Muttersprache und Mutterkirche.“
</marginal>
<marginal letter="603" page="227" line="9">
<bzg>απροσδιονυσα</bzg> [Henkel: Plut. mor. 2.671: nicht zu Dionysos und seiner Feier passend, also unschicklich] etwa in der Bedeutung von unschicklich, absurd; das Wort wird hier und da benutzt, ist aber lexikalisch selten und schwer zu finden; Henkels Plutarch/Moralia-Beleg ist nicht nachvollziehbar; Klopstock-Kommentar?!?
</marginal>
<marginal letter="603" page="227" line="14">
<bzg>aner u Herrherrsager</bzg> unter den zahlreichen alttestamentlichen Stellen hat Hamann hier möglicherweise Hes 4,14 im Sinn?!?
</marginal>
<marginal letter="603" page="227" line="16">
<bzg>Meßiade</bzg> <link ref="klopstock" subref="klopstock-messias" linktext="true" />; Klopstock wird den Wunsch mit nächsten Jahr erfüllen, vgl. <intlink letter="636" page="349" line="18" linktext="true" />
</marginal>
<marginal letter="603" page="227" line="17">
<bzg>Oden u Republick</bzg> <link ref="klopstock" subref="klopstock-oden1771" linktext="true" /> und <link ref="klopstock" subref="klopstock-gelehrtenrepublik" linktext="true" />
</marginal>
<marginal letter="603" page="227" line="19" sort="1">
<bzg>Ton</bzg> vgl. Klopstocks Beschwerde gegenüber Bode, <intlink letter="600" page="218" line="26" linktext="true" />
</marginal>
<marginal letter="603" page="227" line="19" sort="2">
<bzg>lakonischen Schnabels</bzg> vgl. <intlink letter="594" page="202" line="10" linktext="true" />
</marginal>
<marginal letter="603" page="227" line="20">
<bzg>Frühprediger der Mitternacht</bzg> vgl. <link ref="at-ps" subref="at-ps119" linktext="false">Ps 119,62</link>
</marginal>
<marginal letter="603" page="227" line="22">
<bzg>Gedult unsers HErrn</bzg> <link ref="apo-sir" subref="apo-sir18" linktext="false">Sir 18,11</link>
</marginal>
<marginal letter="603" page="227" line="30">
<bzg>An den&#x202F;</bzg> Hamann notierte den Brief an Klopstock auf „Claudius Frachtbrief“ (<intlink letter="604" page="228" line="25" linktext="true" />), also auf der Adressseite von <link ref="claudius" linktext="false">Claudius</link> Sendung, die am 6. Oktober in Königsberg ankam, vgl. <intlink letter="602" page="224" line="26" linktext="true" />.