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Die *Königsbergschen Gelehrten und Politischen Zeitungen* (KGPZ) gehören zu den bedeutenden literarischen Periodika des 18. Jahrhunderts und zählen Immanuel Kant, Johann Gottfried Herder sowie Johann Georg Hamann zu ihren Beiträgern. Die ab 1764 von dem Königsberger Buchhändler Johann Jakob Kanter herausgegebene und zwei Mal wöchentlich auf einem halben Quartbogen erschienene Zeitung brachte vor allem Rezensionen und literarisch-wissenschaftliche Aufsätze, aber auch Übersetzungen, Gedichte und politische Nachrichten. Trotz ihrer großen Bedeutung für die Geschichte des ›Königsberger Jahrhunderts‹ ist die KGPZ eines der heute am schlechtesten erreichbaren Periodika des 18. Jahrhunderts: Lediglich die Jahrgänge 1764–1768 und 1771–1772 sind annähernd vollständig überliefert; für alle anderen Jahrgänge gibt es nur vereinzelte Stücke oder eine Sekundärüberlieferung vereinzelter Texte bekannter Beiträger aus dem 19. Jahrhundert. Auf dieser Website sind sämtliche überlieferten Jahrgänge und sekundär überlieferten Stücke der KGPZ als Faksimile mit OCR-Suche erreichbar. Außerdem wurden, auf der Grundlage des *Repertoriums* von Claudia Taszus (1998), sämtliche Beiträger, rezensierte Autoren und Werke sowie sonstige Texte mittels einer durchsuchbaren Datenbank feinerschlossen.
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Die *Königsbergschen Gelehrten und Politischen Zeitungen* (KGPZ) gehören zu den bedeutenden literarischen Periodika des 18. Jahrhunderts und zählen Immanuel Kant, Johann Gottfried Herder sowie Johann Georg Hamann zu ihren Beiträgern. Die ab Februar 1764 von dem Königsberger Buchhändler Johann Jakob Kanter herausgegebene und zwei Mal wöchentlich auf einem halben Quartbogen (vier Seiten) erschienene Zeitung brachte vor allem Rezensionen und literarisch-wissenschaftliche Aufsätze, aber auch Übersetzungen, Gedichte und politische Nachrichten. Trotz ihrer großen Bedeutung für die Geschichte des ›Königsberger Jahrhunderts‹ ist die KGPZ eine der heute am schlechtesten erreichbaren Periodika des 18. Jahrhunderts: Lediglich die Jahrgänge 1764–1768 und 1771–1772 sind annähernd vollständig überliefert. Für alle anderen Jahrgänge gibt es nur vereinzelte Stücke oder eine Sekundärüberlieferung vereinzelter Texte bekannter Beiträger aus dem 19. Jahrhundert. Die Zeitung erschien aber, von wechselnden Redakteuren betreut, unter der Herausgeberschaft Kanters bis in die 1780er hinein und auch nach ihrem Verkauf und Kanters Tod 1786 weiterhin unter diesem Namen.
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Auf dieser Website sind sämtliche überlieferten Jahrgänge und sekundär überlieferten Stücke der KGPZ als Faksimile mit OCR-Suche erreichbar. Außerdem wurden, auf der Grundlage des *Repertoriums* von Claudia Taszus (1998), sämtliche Beiträger, rezensierte Autoren und Werke sowie sonstige Texte mittels einer durchsuchbaren Datenbank feinerschlossen.
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